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429. PEGDIA – Alles nur „Hetze“ und „Islamophobie“?

Freitag, 9. Januar 2015 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

den folgenden Worten von Jörg Bauer ist nichts mehr hinzu zufügen.

Außer: Deutsche wacht auf!!!

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Liebe Leser,

die langjährige Dressur zu politischer Korrektheit zeigt Wirkung: Man beeilt sich darauf hinzuweisen, dass man nichts gegen Flüchtlinge und Asylbewerber hat – warum sollte man auch? – weshalb es die christliche Menschfreundlichkeit verbiete sich an PEGIDA Demos zu beteiligen. Dabei fällt die korrekte Terminologie auf, der man sich bei dieserart Ergebenheitsbekundungen bedient. Und da hat man auch nichts gegen den Islam. Nur gegen dessen Exzesse.

Zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden ist aber genauso sinnvoll, wie zwischen Nazis und Nazisten unterscheiden zu wollen.

Der türkische Staatspräsident Erdogan hat das ganz richtig erkannt: Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, sondern nur einen Islam, und genau so ist es.

Und es geht auch nicht nur um den IS und ähnliche Terrororganisationen sondern ganz allgemein um das was in den muslimischen Ländern an Unterdrückung und einem allgemeinen religiösem Fanatismus – man denke an die Randalen wegen der Mohammed-Karikaturen – abgeht.

Natürlich muss man etwas gegen den Islam haben, der nur Sklaven Allahs kennt, der auf Unterwerfung ausgerichtet ist, der Religion und Staatsform in einem ist und mit einem demokratischen Staatswesen ebenso unvereinbar ist, wie mit dem Christentum, zumal zahlreiche Koransuren zu Mord und Totschlag an den Christen auffordern.

Christen und Juden sind Affen und Schweine und Lebensunwürdige. Darum geht es, und deshalb muss eine zunehmende schleichende Islamisierung mit Fug und Recht sehr kritisch gesehen werden, zumal es im “Abendland” bereits entsprechende Auswüchse gibt, die vom politisch-medialen Komplex allerdings unter den Teppich gekehrt werden.

Wird bei aller Gutmenschlichkeit überhaupt noch an unsere Glaubensgeschwister gedacht, die als Flüchtlinge zu uns kommen und hier zum Teil weiter von Muslimen verfolgt werden oder ist man, ganz korrekt, nur auf Muslime fixiert, die neuerdings eine besondere “Rasse” sind?, was mir bislang noch nicht bekannt war. Aber wie soll man sonst den Vorwurf des “Rassismus” verstehen?

Der Islam ist keine friedliche Religion. Wenn Christen gewalttätig werden dann verkennen sie was das Evangelium will. Wenn Muslime friedlich sind dann verkennen sie was ihr Allah von ihnen will.

Wenn einem Angst werden könnte, dann vor der bei uns verbreiteten Ahnungslosigkeit und Gutgläubigkeit, die seitens der Politikerkaste und Kirchenfunktionären (ich vermeide bewusst kirchliche Amtsbezeichnungen), die schon an bedingt vorsätzlichen Landesverrat grenzen. Hier scheint es allenthalben erhebliche Wissenslücken bzw. einen Realitätsverlust zu geben. Das ist die eigentliche Gefahr.

Oder sollte man darin Gerichtshandeln Gottes erkennen, der Menschen in ihre eigene selbstgewählte Blindheit dahingibt?

Als Christen müssen wir wachsam gegenüber Gefahren sein. Wo wir mit einer Willkommenskultur, ohne politisch korrekte Anbiederei, ansetzen können ist die Tatsache, dass der gesetzliche Islam auch für viele Muslime eine schwere Bürde ist, weshalb gerade in den islamischen Ländern mehr Muslime als man denkt, zum christlichen Glauben konvertieren.

Ich denke, dass ich nicht noch besonders betonen muss, dass damit nichts gegen die Mitbürger mit Migrationshintergrund und Neuankömmlinge gesagt ist, die sich mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung identifizieren können und damit weiterhin gern gesehen sind.

Im Anhang ein paar “Beweise”, die die “Friedfertigkeit des Islam belegen”.

Es grüßt

JÖRGEN BAUER

Ich bringe hier den Inhalt eines Flugblattes der Kleinpartei DIE CHRISTLICHE MITTE – Postfach 2167, 59531 Lippstadt – info@christliche-mitte.de, die dieses Flugblatt kostenlos zur Verfügung stellt. Aufgrund meiner vielfältigen Aktivitäten bekomme ich auch die Informationen der CRISTLICHEN MITTE, ohne aber Mitglied dieser Partei zu sein.

Das Flugblatt, das als Bürger-Befragung ausgelegt ist und das darauf hinweist, dass in Deutschland 4,5 Millionen Muslime leben und dass der Islam das Ziel hat, Deutschland für den Islam zu erobern, hat folgenden Inhalt:

In der islamischen Zeitschrift „TNT“ schreibt Ibrahim El-Zayat als Generalsekretär der Muslimischen Studentenvereinigung (MVS):

„Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde. Das ist eine große Barmherzigkeit von Allah uns gegenüber, aber auch eine riesige Verantwortung….

Nur wenn wir es schaffen, unsere Identität und unseren Glauben in der Gesellschaft zu wahren, können wir eine Bereicherung für diese Gesellschaft werden und inscha Allah eine zentrale Führungsrolle übernehmen…

Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in DEUTSCHLAND, gestalten wir, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen…

Entscheidend ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsfreiheit haben (auch wenn wir sie häufig vor Gericht erstreiten müssen) und dass es keinen Grund gibt nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken.

Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben….

Dieses Land ist unser Land und es ist unserer Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah (Weltgemeinschaft) und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.“

Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über alle ihre Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet. (Koran 33,28)

Und der Koordinationsrat der türkischen Vereine schreibt an die CHRISTLICHE MITTE:

„Vergessen sie nicht: Als Deutschland in Schutt und Asche lag, kamen die Ausländer und bauten das Land wieder auf. Die Ausländer haben den Deutschen den Wohlstand gebracht. Ohne die Ausländer ständen die Deutschen heute noch auf ihren Trümmern. Darum die logische Folgerung: Wer das Land aufgebaut hat, dem gehört es auch.

Ausländer sind Inländer. Wir wollen: hier wählen, hier arbeiten, hier mitbestimmen. Darum: Der nächste Bundeskanzler mit seinen Ministern müssen Türken sein!!!! Die Kreuze müssen verschwinden! Der Islam ist die stärkste Kraft. Der Islam wir siegen“.

Bis dahin der Inhalt es Flugblattes der CHRISTLICHEN MITTE, dem dann noch angefügt ist, dass sich die CHRISTLICHE MITTE gegen eine Islamisierung ausspricht, wobei darauf hingewiesen wird, dass es 1970 in Deutschland 3 Moscheen gab und es heute 3000 sind.

Hierzu ist anzumerken, dass Moscheen eben nicht nur „schlichte Gotteshäuser“ sind, sondern traditionsgemäß gleichzeitig Zentren islamischer Machtentfaltung, von denen entsprechende Impulse ausgehen.

Und hier Koransuren, die belegen, dass der Islam eine “friedliche Religion” ist:

Und weil sie sprachen: „Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allah ermordet“ – doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen – darum verfluchen wir sie (Sure 4. 157).

Tötet die (Muschrikeen) die Götzendiener, die Trinitarier: (die an die Dreieinigkeit glauben) wo ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf (Sure 9:5).

Und es sprechen die Nazarener: „Der Messias ist Gottes Sohn. Solches ist das Wort ihres Mundes. Allah schlage sie tot! Wie sind sie betrogen“ (Sure 9:30).

Bestimmt haben schon diejenigen den Glauben verweigert, die sagten: „Allah, Er ist ja der Messias, Sohn Marias, Allah tötet sie – wie sind sie betrogen“ (Sure 5, 72).

…und ladet Leute der Schrift nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt “ (Sure 47,35.).

Tötet diejenigen, die nicht an Allah glauben und nicht an den Letzten Tag und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde“ (Sure 9,29).

„Siehe, der Lohn derer, welche sich Allah und seinem Gesandten widersetzt haben …., dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig abgeschlagen werden.“(Sure 5,33).

„Und wenn sie sich abkehren (von der Religion Allahs), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Sure 4,89).

„Und ihr habt sie nicht getötet, sondern Allah hat sie getötet, und du hast sie nicht geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen“ (Sure 8, 17).

Tötet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände, und macht sie zuschanden“ (Sure 9:14.)

Na so was! Soviel “Toleranz”, wer hätte das gedacht?
Zur Erinnerung:
Dem Politiker Cem Özdemir störten Kurden und eine Moschee in seinem Wohnhaus, berichtete die Berliner Zeitung 2008 und führte aus:
Der designierte Chef der Bundesgrünen und Europa-Politiker will gemeinsam mit den anderen Eigentümern der neun Wohnungen im Haus die Moschee samt einem Café nicht länger dulden. Hauptgrund ist, dass die Gebetsrufe im ganzen Haus zu hören sind und dass die Moschee beim Verfassungsschutz als PKK-nah gilt. Bereits Mitte September hat Özdemir mit den anderen Eigentümern eine Räumungsklage erfolgreich vor Gericht durchgesetzt. Demnach muss der Moschee-Verein als einziger Mieter im Haus die Räume bis Ende März kommenden Jahres aufgeben. Auch das Café soll bis dahin geräumt werden.
Berichtet in der Preußischen Allgemeinen Zeitung

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428. Europa verlässt das Fundament…

Sonntag, 4. Januar 2015 | Autor:

….welches ihm Reputation, Sicherheit und Wohlstand beschert hat.
Orientierungslosigkeit, Freiheitsverlust und Gewalt sind die Folgen.

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EU Parlament Straßburg – Erich Westendarp_pixelio.de

Lieber Blogbesucher,

jeder der sich in unserer heutigen Zeit ein klein wenig Zeit nimmt über die Vorgänge in unserer Gesellschaft nachzudenken, hat den Vorteil, dass man ihn nicht so ohne weiteres manipulieren kann wie es mit der Allgemeinheit leider im großen Stile gesieht.

Ich bin deshalb Herr Thomas Lachenmeier sehr dankbar dass er diesen tiefsinnigen Artikel geschrieben hat und das ich die Genehmigung bekommen habe, diesen hier in meinen Blog zu veröffentlichen. Herzlichen Dank noch einmal.

Ich hoffe Sie alle holen sich persönlichen Gewinn bei lesen dieser Worte.

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Wahrheit-Lüge_by_Gerd-Altmann_pixelio.de

Quelle: Factum 8/2013

Autor: Thoams Lachenmeier

Am Anfang war es eine Theorie, ein «neues Denken». Dann wurde es Bestandteil der Alltagskultur, der Medien, des Bildungswesens. Heute ist es politische Praxis. Stichworte auf dem Weg zu diesem allumfassenden Gesellschaftsentwurf sind: die Ablehnung der Vorstellung, dass es auch eine gute Autorität geben kann; sexuelle «Befreiung»; 68er-Bewegung; Feminismus; «Mein Bauch gehört mir»; die Überzeugung, dass das Glück in der Befriedigung seiner Bedürfnisse zu finden ist; Gender-Ideologie; Relativismus; egalitäres Denken; die Ablehnung Gottes. Heute ist dieses Welt- und Menschenbild, «born in the Sixties», die Grundlage unserer Gesellschaft und der Politik. Sie ist total davon durchdrungen. Kein Mensch ist unbeeinflusst von dieser Weltanschauung. Die allermeisten haben, ohne dass ihnen dieses reflektiv bewusst ist, zumindest Teile dieses Welt- und Menschenbildes übernommen.

Solange eine Mehrheit noch, sei es aus Tradition oder aus Überzeugung, an einer Ordnung verbindlicher Werte festhält, bleiben die Folgen für die Gesellschaft überschaubar. Wenn aber das neue Denken zum Mainstream wird – und das ist der Fall –, dann geht es um die Essenz des Zusammenlebens: um die Würde des Menschen, um die Freiheit des Einzelnen, ja um Leben und Tod. Wenn das gottlose Denken die Gesellschaft erst vollkommen durchdrungen hat, dann wird die Gottlosigkeit zum Gesetz. Zuerst verliert das Ungeborene sein Lebensrecht. Das ist geschehen. Dann verliert der schwache Mensch sein Lebensrecht, der alte Mensch. Mit leisen Schritten hält die Euthanasie in Holland, in Deutschland, in vielen europäischen Ländern Einzug.

Das Miteinander in der Gesellschaft ist ein anderes als vor, sagen wir 40 Jahren. Kälter. Härter. Der Gemeinsinn nimmt ab. Kriminalität und Gewalt haben zugenommen. Wo das Geistige weniger Gewicht bekommt, rückt das Körperliche in den Vordergrund. Das Eigene wird wichtig und wichtiger. Glück wird zur Frage der Bedürfnisbefriedigung. Das körperliche Bedürfnis wird zur Sucht. Essen, Trinken, Sexualität rücken in den Vordergrund. Eine hedonistische Lebenseinstellung wird immer selbstverständlicher und sie wird immer radikaler gelebt. Die Ablehnung der geistigen Realität, die Vergötzung des körperlichen Ich verlangt nach immer mehr und wird zur Sucht: Magersucht, Fettsucht, Drogensucht, Sexsucht, Vergnügungssucht. All das ist erst die Basis dafür und schafft die Nachfrage für den Menschenhandel, der mitten in Europa existiert. Auf der Basis von Prostitution blüht die Sklaverei.

Skandal-Party

Als typisches Individuum bringt dieser gesellschaftliche Wertewandel den Typus des um seine Selbstverwirklichung kreisenden Egomanen hervor, einen Neurotiker, der bald die Couch braucht, weil Ich-Denken nicht glücklich macht. Es wundert nicht, dass aus der Arbeitsgesellschaft eine Therapiegesellschaft wurde (man könnte kalauern: Entweder sind die Leute von Beruf Therapeut oder sie sind Patient eines Therapeuten. Oder beides.). Dieser Wertewandel bringt den bedürfnisorientierten Bürger hervor, der schaut, wo er was kriegt, und den Staat, der dem sich abhängig machenden Bürger gibt, was er will, und ihm dafür vollends die Eigenverantwortung abnimmt. Dass keine einzige der jetzt im Bundestag vertretenen Parteien mit dem Leben auf Pump und auf Kosten der nachkommenden Generation aufhören möchte (im Gegenteil, nach der Wahl geht es mit vereinten Kräften verstärkt in diese Richtung), sagt mehr über dieses Land aus, als einem lieb sein kann.

Die gravierendste und folgenreichste Veränderung als Folge dieses Wertewandels ist der Zerfall unzähliger Familien – mit all dem Leid, den geschädigten Kinderseelen, der Verbitterung, den materiellen Nöten und der Einsamkeit, die daraus folgen. Eine Sünde gebiert die nächste und die Folgen davon sind unabsehbar. Verhängnisvoller Ausdruck dieses Denkens ist die Praxis, Kleinkinder halb mit Prämie, halb mit Druck (bald mit Zwang?) von den Familien weg in staatliche Einrichtungen zu schieben.

«Nicht zufällig geht die Entchristlichung Europas einher mit einem
fortschreitenden Realitätsverlust seiner politischen Klasse.» Edgar L. Gärtner

Wir leben in einer freien Gesellschaft und noch herrscht Glaubensfreiheit. Aber weil dieses Denken auch den letzten Winkel der Gesellschaft durchdrungen hat, von den Kinderkrippen bis zu den Neujahrsansprachen der Politiker, bestimmt es unser Leben in einer zunehmend totalitären Weise. Jetzt sind wir in der Phase, in der der Preis dafür gezahlt werden muss. Er wird horrend sein. Die Verschuldung, die genannten Probleme mit Gewalt, Verrohung an den Schulen, die Lieblosigkeit sind ein Teil davon. Das Denken dieser Kulturrevolution wird immer häufiger Politik und Gesetz – und schränkt die Freiheitsrechte ein.

Im Kern bedeutet diese allgegenwärtige Weltanschauung die Abkehr von der Vorstellung, dass es überhaupt Wahrheit gibt. Es ist die Abkehr von Gott und von der Bitte und dem Vorsatz des Psalmisten (Ps. 119,33): «Lehre mich, Herr, den Weg deiner Ordnungen und ich will ihn bewahren bis ans Ende». Das Denken, das unsere Gesellschaft jetzt durchtränkt hat, ist der Gegensatz von der Erkenntnis in Vers 72: «Lieber ist mir das Gesetz deines Mundes als Tausende von Gold- und Silberstücken » und von Vers 93: «durch deine Vorschriften hast du
mich belebt». Vielleicht das Traurigste dieser Entwicklung ist, dass die Spitze der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) bemüht ist, in vorauseilender Gottlosigkeit diesem Zeitgeist zu entsprechen. Sogar weltliche Kommentatoren wunderten sich, wie die EKD eine «Orientierungshilfe» zum Thema Familie publizieren konnte, die so konformistisch daherkommt wie das Grusswort für ein neu eröffnetes Genderbüro und ebenso hilfreich ist. Beim Verfassen dieser Schrift ist die Bibel allenfalls von ferne angesehen worden. Ist Deutschland auf dem Weg, ein entchristlichtes Land zu werden?

Von den europäischen Ländern hat sich dieser Mainstream am umfassendsten vielleicht in Deutschland durchgesetzt. Eigenartigerweise hat ausgerechnet eine Partei, die einst wertkonservativ war, die sogar ein «C» für «Christlich» in ihrem Parteinamen trägt, dieses Denken in die Breite und Tiefe der Gesellschaft getragen. Die CDU war einst die bodenständige Partei, sie liess die Kirche im Dorf. Die Eigenverantwortlichkeit und damit die Freiheit des Einzelnen hatte für sie Gewicht. Dennoch stand sie auch für ein sozial verantwortetes Wirtschaften. Ihre verschiedenen Flügel fanden zu einem mässigenden Ausgleich. Aber das ist Geschichte. Keiner hat die Auflösung der Werte, hier am Beispiel der CDU, so treffend in Worte gefasst wie Alexander Gauland (früheres CDU-Mitglied, heute bei der Alternative für Deutschland, AfD, engagiert): «Angela Merkel hat es geschafft, aus einer Partei mit konservativen, liberalen und sozialen Inhalten ein ideologisches Nichts zu zaubern, eine Organisation zum Machterhalt, ohne dass man noch wüsste, wofür und wogegen.» Wer immer Angela Merkel links oder grün überholen will, wird sofort von ihr links und grün überholt und ausgebremst und landet im politischen Strassengraben.

Die CDU hat das christliche Menschenbild so lässig hinter sich gelassen wie die klassische Vorstellung von Familie. Sie hat in die Tat umgesetzt, was Ideologen vor Jahrzehnten forderten, bis hin zu der verheerenden Gender Mainstreaming-Ideologie mit ihrer Delegitimierung und Schwächung der Familie. Warum diese Zeilen über eine von vielen anderen Parteien? Weil nichts so sehr wie der unheimliche Wandel der CDU die fundamentale Erosion der Werte und des Christlichen in der Gesellschaft verdeutlichen. Wie die CDU, so ist auch zunehmend die westliche Politik unterwegs: ohne Kompass.

Auf der politischen Ebene zeigt sich, dass der Westen das Bewusstsein für das Positive verloren hat, für das er in der Welt bewundert wurde: Demokratie, Freiheitssinn, funktionierende Gemeinwesen, Respekt auch für die Schwachen in der Gesellschaft, ein gewisser moralischer Anspruch an das eigene Handeln, die Vorstellung universaler Menschenrechte. Mit der Schwächung all dessen verliert der Westen auch seine Kraft und Möglichkeit, zivilisierend auf Konflikte einzuwirken. Zuletzt hat der Westen bei den Massenmorden auf dem Balkan versucht, das Völkerrecht zu stärken. Spätestens mit dem Krieg in Syrien ist das Scheitern dieses Anspruchs offenbar geworden: freie Hand für Massenmörder.

Die Chance, positiv auf die Gewaltexzesse einzuwirken, ist vertan. Der Gewaltherrscher Assad hat seine Macht unter der Schutzpatronage Russlands und mit Hilfe der iran-finanzierten Hisbollah in weiten Landesteilen stabilisiert. Dank westlicher Untätigkeit haben unter den Oppositionsgruppen diejenigen Kräfte die Oberhand gewonnen, die in gleicher Weise wie Assad für Unterdrückung und Gewalt stehen und zudem noch einen fanatischen Islam repräsentieren. Hätte der Westen nicht Flugverbote militärisch durchsetzen, Schutzzonen für die verfolgten Christen einrichten können – und müssen?

Der Werteverfall ist die Ursache für diese lähmende Indifferenz, für die Orientierungslosigkeit, Uneinigkeit und die daraus resultierende politische Schwäche des Westens – gerade auch angesichts der Herausforderung durch den politischen Islam. In anderem Zusammenhang schrieb der Journalist Edgar L. Gärtner: «Nicht zufällig geht die Entchristlichung Europas einher mit einem fortschreitenden Realitätsverlust seiner politischen Klasse.» Seit Jahren blicken die Europäer, vor allem wohl die Deutschen, zum Teil mit Häme auf Amerikas sichtbar werdende Schwäche und wünschen das Ende der «unipolaren Weltordnung», mit Amerika als einziger Supermacht nach dem Zerfall der Sowjetunion, herbei. Jetzt, wo die Weltordnung vielzentrig wird, wo neben Amerika auch das aufstrebende China, das imperiale Russland, das erstarkende Indien, der Jahrmarkt islamischer Grausamkeiten und das zaudernde Europa um Einfluss ringen, wird es den harmonieverwöhnten Europäern multipolar ungemütlicher als ihnen lieb ist.

Nicht zuletzt ist die Selbstentmachtung des Westens durch seine Unfähigkeit zu unterscheiden und durch seine Prinzipienlosigkeit, durch das bedenkenlose Anhäufen kaum mehr bezifferbarer Schulden, vor allem aber durch seinen moralischen Zerfall eine gute Nachricht für alle Gewaltherrscher dieser Welt. Assad profitiert von der Orientierungslosigkeit des Westens, der sich vom gewieften Machtpolitiker Putin das Heft aus der Hand nehmen liess. Der Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm schreibt: «Der Verlust amerikanischer Glaubwürdigkeit und der Fähigkeit zur Abschreckung ist in der ganzen arabischen Welt zu spüren.» Der Iran triumphiert, weiss er doch, dass Amerika seiner Atombewaffnung nicht ernsthaft im Wege stehen wird.

Die Blauäugigkeit, mit der Europa und Amerika auf die Schafspelz-Initiative von Irans neuem Präsidenten Rohani reagieren, ist Ausdruck einer Ausblendung von objektiven Fakten. Es ist eine Verblendung. Nicht nur der mächtigste Mann im Staat, das religiöse Oberhaupt Chamenei, sorgen für eine böse Kontinuität. Die Ideologie des Regimes steht fest und unverändert, das System ist gleichgeschaltet. Tausende Iraner hat das Regime seit der Chomeini-Revolution ermordet. Bis auf den heutigen Tag ist das Praxis, ebenso wie brutalste Folter, Christen in unbekannter Zahl sind eingekerkert. Aber der Westen ist entschlossen, in Rohani einen harmlosen Mann mit schönem Turban zu sehen, eine Art Wiedergänger von Hadschi Halef Omar, dem netten Orientalen aus den Romanen von Karl May.

Dass der Generalkommandeur der iranischen Armee, General Ataollah Salihi, frohlockt, man brauche nur elf Tage, um Israel «zu eliminieren», wird ebenso ausgeblendet wie die mittelfristige Gefahr für Europa selber, die von der Achse Russland – Iran ausgeht. Der Westen ist ausserstande, aus den Erfahrungen mit Nordkorea zu lernen, dessen Hinhaltetaktik so lange erfolgreich war, bis das Land über Atomwaffen verfügte. Seither kann die Regierung dort ganze Bevölkerungsteile in Lagern Sklavendienste leisten lassen, morden und foltern, wie es ihr beliebt.

Die Prinzipienvergessenheit der Europäer hilft dem grausamen Regime in Teheran: Wie jetzt bekannt wurde, verkauft Grossbritannien sensible Militärtechnologie im Wert von mehr als 14 Milliarden Euro an Diktaturen wie den Iran und Syrien. Jahrzehntelang hat der Westen arabische Diktaturen mit Waffen versorgt und damit diesen Ländern Macht gegeben gegeben. Zugleich wurde damit auch der radikale Islam genährt. Gegen jede Vernunft und besseres Wissen hält Europa an dieser Politik fest.

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Deutschland und die EU zahlen Milliarden an die Palästinensische Autonomiebehörde. Regelmässig, zuletzt im Oktober, stellt sich heraus, dass dieses Geld vor Ort verschwindet. Kein Wunder, dass der Besitz einer Kalaschnikow in den Palästinensergebieten so selbstverständlich ist wie der einer Kittelschürze bei schwäbischen Landfrauen. Im Oktober klagte die EU erneut über den unbekannten Verbleib von zwei Milliarden Euro. Sie zahlt aber weiter.

Die Verblendung der Europäer zeigt sich auch im Umgang mit der Türkei. Der Theologe Thomas Schirrmacher, der sich für Menschenrechte und für die verfolgten Christen einsetzt, kritisiert, dass die Türkei als Bündnispartner von den USA und Europa hofiert wird, obwohl sie in Syrien «offen und ohne Scham Terroristen unterstützt». Erdogan versorgt die berüchtigte und Al-Qaida nahestehende Al-Nusra-Front, radikalste Feinde des Westens, mit Waffen. Informationen, die das NATO-Land Türkei über israelische Geheimagenten im Iran erhalten hat, leitete sie an das Mullahregime weiter. Man geht davon aus, dass mehrere Kundschafter Israels im Iran gefoltert und hingerichtet wurden.

Haben deutsche Politiker daher Skrupel, sich für die Aufnahme der Türkei in die EU zu engagieren? Nein, teils auch deswegen, weil es gut bezahlt wird. Dem Zeitgeist sitzt das Hemd näher als der Rock. Und so verwundert es nicht, dass der frühere Hamburger Bürgermeister Ole van Beust auf der Gehaltsliste Erdogans sitzt und Lobbyarbeit für die Türkei in Deutschland macht. Ebenso der baden-württembergische Grünenpolitiker Rezzo Schlauch, ein beliebter Hansdampf in allen schwäbischen Gassen. Sein Ministerpräsident Kretschmann unterhält mindestens so gute Beziehungen nach Ankara wie zu den Firmen in Zuffenhausen und Sindelfingen, auf deren Leistungsfähigkeit der Wohlstand seines Bundeslandes zu einem guten Teil gründet. Er weiss, was er seiner wachsenden Zahl türkischstämmiger Wähler schuldig ist. Thomas Schirrmacher empört sich, dass «selbst der de-jure-Kriegszustand zwischen der Türkei als Besatzungsmacht Nord-Zyperns und dem EU-Mitglied Zypern» die USA nicht davon abhält, «auf Europa Druck auszuüben, die Türkei schnellstens als Mitgliedsstaat aufzunehmen».

Europa blickt auf eine Epoche der Bewahrung und des Friedens und einer guten wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Wird dieser Segen bei dieser Entwicklung bleiben, noch dazu, wo sich Europa immer mehr von Israel abwendet? Wie verlässlich wird Deutschland sein, wenn es darauf ankommt? Man sollte sich keine Illusionen machen und sich erinnern: 1973, als Israel an seinem höchsten Feiertag, dem Versöhnungstag Yom Kippur, angegriffen und ums Haar vernichtet worden wäre, verweigerte Deutschland amerikanischen Transportern mit Rüstungsgütern die Zwischenlandung zum Auftanken. Deutschland hat nicht geholfen. Hilfe für die Juden kam «von einem anderen Ort her» (vgl. Ester 4,14). Dass Israel den Krieg gewonnen hat, ist ein Wunder. Die Menschen in Europa sind aufgerufen, sich dem Gott Israels zuzuwenden, der dieses Wunder möglich gemacht hat, und die Verantwortung wahrzunehmen, die sie von ihm bekommen haben.

Israel 9

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424. Lieber Katholik

Freitag, 12. Dezember 2014 | Autor:

Petersdom-Wolfgang-Stuck

Petersdom-Wolfgang-Stuck Wikipedia

Lieber Katholik,

pünktlich zum Papstbesuch hier in Deutschland habe ich beschlossen, dir mal wieder einen Brief zu schreiben.
Es gibt bekanntlich jede Menge verschiedener Kirchen und Gemeinden, die alle an den Gott der Bibel glauben und du bist stolzes Mitglied der größten Kirche. Du hast mir in deinem letzten Brief geschrieben, dass du mit der ein oder anderen Entscheidung in der Kirche nicht ganz einverstanden bist, aber im Großen und Ganzen bist du ja zufrieden. Wer ist schon perfekt? Wohl keiner außer Gott.

Es ist übrigens sehr schön, dass wir beide an Gott glauben. Das ist heutzutage ja nicht mehr selbstverständlich und es verbindet uns in gewisser Weise. Auch dass wir uns beide auf die Bibel als Gottes Wort berufen eint uns, obwohl wir ja von der Kirche her ganz anders geprägt sind. Es ist schon schade, dass die Christenheit es über die Jahrhunderte nicht geschafft hat, sich brüderlich zu vereinen. Vielleicht sollte man noch einmal genau betrachten, was die verschiedenen Kirchen und christlichen Strömungen eigentlich trennt.

Weist du, als ich angefangen habe, dir diesen Brief zu schreiben, wollte ich dir eigentlich vorhalten, was deine Kirche in ihrer langen Geschichte schon alles für schlimme Dinge getan hat. Du hast bestimmt schon selbst viel darüber gehört.
Aber dann, als ich so darüber nachdachte, ist mir wieder eingefallen, wie viele schlechte Dinge ich eigentlich selbst schon getan habe. Da hat mir Gott einmal wieder meine eigenen Sünden vor Augen geführt. Es steht mir also gar nicht zu, dich oder deine Kirche auf moralischem Gebiet anzugreifen. Wir sehen dabei aber wiederum unsere menschliche Beschränktheit, womit wir wieder etwas hätten, das uns eint.

Eine Sache will ich dir aber unbedingt schreiben. Nicht etwa, um mich über dich zu erheben oder dich von oben herab zu belehren, sondern weil ich es für die wichtigste Erkenntnis über Jesus Christus halte und es mich traurig machen würde, wenn sie jemand nicht verstünde.
Versteh mich bitte nicht falsch, ich will damit nicht deine religiösen Gefühle verletzten. Sei dir stattdessen sicher, dass du mir trotz allem sehr am Herzen liegst.

Es geht darum, was es für uns Menschen bedeutet, dass Jesus für uns damals am Kreuz gestorben ist. Ich bitte dich, dass du dir etwas Zeit nimmst und dich ehrlich vor dir selbst damit auseinander setzt.

Das Opfer von Christus ist ja auch heute noch Mittelpunkt jeder Messe. Wie allgemein bekannt ist, starb Jesus am Kreuz für die Sünden der Welt. Gott hat sich dort praktisch selbst bestraft für das, was eigentlich wir Menschen gesündigt haben.
So weit, so gut. Jeder aufrichtige Katholik glaubt das. Was ich daran aber nicht verstehe, ist zum Beispiel, dass viele Leute darüber hinaus auch an das Fegefeuer glauben. Wenn jetzt Jesus meine Sünde schon am Kreuz vergeben hat, wofür schickt mich Gott dann noch in das Fegefeuer? Ich habe doch keine Schuld mehr vor ihm, wenn schon Jesus stellvertretend für meine Vergehen bestraft worden ist. Gott ist doch gerecht?

Das führt uns zu der Frage hin, unter welchen Bedingungen Gott uns die Vergebung vom Kreuz zuerkennt. Erst einmal einleuchtend ist die Meinung, dass er die Vergebung vom Kreuz nur denjenigen Menschen schenkt, die auch ein gutes Leben geführt haben. Aber hast du dir über diese Aussage schon mal Gedanken gemacht? Sie sagt in anderen Worten: „Er schenkt die Vergebung den Guten“…“Vergebung für die Guten.“
Die Guten brauchen doch gar keine Vergebung! Wo gibt es denn so was, dass denen, die es richtig gemacht haben, vergeben wird? Vergebung brauchen doch die, die es gerade falsch gemacht haben!
Naja, könnte man einwenden, auch die guten Menschen, die nach dem Willen Gottes leben, haben so ihre Macken. Und eben für diese Macken ist Jesus am Kreuz gestorben. Wenn ich diesen Gedanken zu Ende denke stellt sich mir die Frage:

Todesstrafe für „kleinere Macken“?

Jesus ist tatsächlich zum qualvollen Tod verurteilt worden. Das heißt aber doch, dass er für Sünden gestorben ist, die den Tod verdient haben. Haben die Macken der guten Menschen denn tatsächlich den Tod verdient? Er ist dort also für so schlimme Sünder gestorben, die nichts anderes als den Tod verdienen.
Jesus hat genau soviel Vergebung zu verschenken, wie er erlitten hat. Er hat den Tod erlitten und hat deshalb jetzt Vergebung für todeswürdige Vergehen. Übrigens steht in der Bibel, dass der Lohn der Sünde der Tod ist (Römer 6,23)

Jede Sünde zieht den ewigen Tod nach sich. Ob groß, ob klein, Gott macht bei den Sünden keinen Unterschied. Gott sagt in der Bibel:

Denn wer alle Gesetze hält, aber nur eines übertritt, der ist aller Gebote schuldig geworden. Denn der gleiche, der sagt: „Du sollst nicht ehebrechen.“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht töten“. Wenn du jetzt zwar nicht ehebrichst, aber tötest, dann bist du ein Gesetzes-Übertreter geworden. (Jakobus 2,10+11) folgerichtig zieht Gottes Wort den Schluss:

Es ist kein Unterschied. Alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes. (Römer 3,23)

Es geht gar nicht darum, das eine oder andere Gebot mal nicht beachtet zu haben, sondern darum, dass wer auch nur ein Gebot übertritt, der ist ein Gesetzes-Brecher. Und solche Leute kommen nicht zu Gott, auch nicht nach einer Läuterung im Fegefeuer. Gott ist perfekt und nur Perfekte können zu ihm kommen. Und ich muss beschämt zugeben, dass ich nicht dazu gehöre.
Aber genau dafür ist Jesus gestorben. Für meine Sünden. Für die Sünden aller Menschen.
Wo liegt die Messlatte, die bestimmt, wie gut man sein muss, dass Gott einem noch die Vergebung schenkt? Sie liegt so niedrig, dass sogar Mörder, Vergewaltiger und Kriegsverbrecher Vergebung geschenkt bekommen können. Jesus hat auch für diese Menschen die gerechte Todesstrafe auf sich genommen.

Ist also allen Menschen ihre Schuld vergeben? Nein, denn die Bibel sagt uns, dass die Vergebung vom Kreuz genau denen geschenkt wird, die dies im Glauben annehmen:

Wissend, dass der Mensch nicht durch Gesetzeswerke gerecht gesprochen wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus. (Galater 2,16)

Wen Gott gerecht spricht, der darf zu ihm in den Himmel, obwohl er gesündigt hat. Wer nicht gerecht gesprochen worden ist, der wird draußen bleiben.
Jesus vergibt ganz oder gar nicht. Er vergibt nicht nur einen Teil und den anderen Teil musst du im Fegefeuer absitzen. Jesus hat nicht seine 99% vollbracht, so dass du noch 1% beisteuern müsstest. Jesus hat alles vollbracht: 100%.
Man könnte meinen, dass man dann ja nach Belieben weitersündigen kann. Aber wer tatsächlich verstanden hat, wie schwer seine eigene Sünde wiegt, und wie viel es Jesus am Kreuz gekostet hat, dafür zu bezahlen, den wird das nicht kaltlassen. Er wird die Gebote Gottes jetzt aus lauter Dankbarkeit einhalten und so Gott nachfolgen. Jetzt aber befreit von aller Sündenlast, die er in seinem Leben begangen hat und noch begehen wird.

Höre in dich hinein und bedenke bei deiner nächsten Pilgerfahrt: „Woran glaube ich. Daran, dass Jesus schon alle meine Schuld vergeben hat, oder dass ich hier selbst ein Werk vollbringe, um meine Sünden aufzuwiegen.“ Das sind zwei verschiedene Dinge.
Frage dich bei deiner Messe: „Bin ich hier, weil ich denke, dass ich so eine bessere Position vor Gott innehabe oder weil ich weis, dass Jesus mich schon in die vollkommen schuldlose Position vor Gott gesetzt hat?“.

Überlege beim Sakrament: „Fügt dieser Gnadenkanal meiner Errettung etwas hinzu?“. Das würde bedeuten, dass Jesus dir nicht deine komplette Schuld vergeben hat, weil man ja noch etwas hinzufügen kann.
Worauf verlässt du dich? Worauf baust du, wenn es um das ewige Leben geht? Kommst du in den Himmel? Wer an Jesus Christus als alleinigen Herrn glaubt, kann diese Frage mit einem freudigen und gewissen „Ja“ beantworten. Weil wer vor Gott keine Sünde hat, den lässt er definitiv hinein. Und vor Gott haben diejenigen keine Sünde, die sie sich von Jesus vergeben haben lassen.

Der Zeitpunkt ist gut, sein Verhältnis zu Jesus neu zu überdenken.
Der Zeitpunkt ist gut, sich neu für Jesus allein zu entscheiden.

Ich hoffe, dir haben diese Gedanken weitergeholfen und freue mich auf deine Antwort.

Schöne Grüße und Gottes Segen.

von: DanielK

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416. Eine Geschichte vom Glücklichsein

Mittwoch, 29. Oktober 2014 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

die nachfolgende Geschichte gefiel mir so gut, dass ich sie hier vielen Menschen zum nachdenken zur Kenntnis geben möchte.

 

Zwei Brüder wohnten einst auf dem Berg Morija. Der jüngere war verheiratet und hatte Kinder. Der ältere war unverheiratet und lebte allein. Die beiden Brüder arbeiteten zusammen. Sie pflügten ihre Felder zusammen und streuten gemeinsam das Saatgut auf das Land. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleich große Stöße, für jeden einen Stoß Garben.
Als es Nacht geworden war, legte sich jeder der beiden Brüder bei seinen Garben zum Schlafen nieder. Der Ältere aber konnte keine Ruhe finden und dachte bei sich: „Mein Bruder hat eine Familie, ich dagegen bin allein und ohne Kinder, und doch habe ich gleich viele Garben genommen wie er. Das ist nicht Recht!“ Er stand auf und nahm von seinen Garben und schichtete sie heimlich und leise zu den Garben seines Bruders. Dann legte er sich wieder hin und schlief ein.

In der gleichen Nacht, geraume Zeit später, erwachte der Jüngere. Auch er musste an seinen Bruder denken und sprach in seinem Herzen: „Mein Bruder ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in seinen alten Tagen für ihn sorgen?“ Und er stand auf, nahm von seinen Garben und trug sie heimlich und leise hinüber zu dem Stoß des Älteren.

Als es Tag wurde, erhoben sich die beiden Brüder. Und jeder war erstaunt, dass die Garbenstöße die gleichen waren wie am Abend zuvor. Aber keiner sagte darüber zum anderen ein Wort. In der zweiten Nacht wartete jeder ein Weilchen, bis er den anderen schlafen wähnte. Dann erhoben sich beide und jeder nahm von seinen Garben, um sie zum Stoß des anderen zu tragen. Auf halbem Weg trafen sie aufeinander, und jeder erkannte, wie gut es der andere mit ihm meinte. Da ließen sie ihre Garben fallen und umarmten einander in herzlicher Liebe. Und der Segen Gottes blieb über ihnen ein Leben lang.

Quelle: Marburger Medien

Autor: unbekannt

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414. Die Wahrheit über den Islam

Sonntag, 28. September 2014 | Autor:

Lieber Besucher,

seit vielen Jahren erzählen uns Politiker, Geistliche und viele andere Gutmenschen, wie friedlich der Islam ist. Jeder, der nicht alles ungeprüft übernimmt, hat die Möglichkeit all die falschen Geschichten über den Islam im Buch der Islamisten den Koran nachzulesen. Da steht schwarz auf weiß was das Ziel des Islam ist.

Ich kann ich versprechen, dass Ihnen viele Dinge klar werden, wenn Sie den nachfolgenden Bericht aufmerksam lesen. Dieser Bericht wird Ihnen die Augen öffnen. Sicher wird er den ein oder anderen auch ins Gebet führen, was sehr notwendig ist.

Mit freundlicher Genehmigung vom Gebetshaus Augsburg, Autor J.Hartl

Einige Gedanken zur Situation im Nahen Osten….und die meisten von ihnen kennen ihre eigene Religion nicht gut genug, um zu wissen, dass das, was ISIS tut, der konsequente Islam ist. Es ist exakt die Nachfolge dessen, was Mohammed vorgelebt hat….

 

Islam-oder-Christentum Quelle PBC

 

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413. Konflikte in der Ukraine und Naher Osten

Dienstag, 2. September 2014 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Blogbesucher,

ich würde mich sehr freuen wenn viele Leser sich hier mit einbringen würden. So wie es Hans Heidelberger hier schon klar zum Ausdruck gebracht hat, ist die Liebe die Lösung dieser Probleme und nicht der grenzenlose Hass.

Seid gesegnet

M.T.

 

Gemälde von Michael Willfort

Kreislauf von Hass….in Deutsch

Kreislauf von Hass….in Englisch

Kreislauf von Hass….in Ukrainisch

Kreislauf von Hass….in Russisch

Wer kreative Ideen, Aktionen, Geschichten, Fotos, Gedichte, Videoclips, Songs usw. zu dieser Thematik hat, soll uns dies doch bitte per Email office@nehemia-team.de mitteilen, oder auf der von uns dafür neu auf Facebook eingerichteten Gruppe „Love opens eyes“ posten: https://www.facebook.com/groups/1464651367152978/?fref=ts

Mit lieben Grüßen

Hans Heidelberger mit dem nehemia team

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407. Die CO 2 Verarsche der Grünen Gutmenschen

Mittwoch, 9. Juli 2014 | Autor:

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Gletscherspalten_web_R_B_by_Erich Westendarp_pixelio.de.

 

Scheitern einer Prophetie

Die Vorhersagen über die Erwärmung des Weltklimas treffen nicht ein. Seit 15 Jahren stagniert die Temperatur. Jetzt kommt auch die kritische Mehrheit der Forscher zu Wort.

Von Thomas Lachenmaier
Quelle: Factum - Magazin sehr empfehlenswert

Vor mehr als fünf Jahren, im Mai 2008, erschien factum mit der Titelgeschichte «Die überhitzte Prognose – Fakten und Meinungen rund um den Klimawandel». Die Interviews und Berichte waren eine kritische Bestandsaufnahme der damaligen Berichterstattung in den Medien: Inwieweit entsprach die Behandlung des Themas der journalistischen Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit?

Die Bilanz fiel ernüchternd aus. Wissenschaftliche Fakten und Ereignisse, die gegen einen anthropogenen (von Menschen verursachten) Klimawandel sprechen, wurden ausgeblendet. Sie wurden schlicht nicht berichtet. Fast alle Medien, auch die Politik, vermittelten den Eindruck, in der Wissenschaft bestünde Einigkeit darüber, dass es eine dramatische Klimaerwärmung gäbe – ja, dass eine globale Katastrophe schier unausweichlich sei.

Die erste Aussage erwies sich damals (wie auch heute) als falsch. Die Medienwissenschaftler Prof. Mathias Kepplinger und Senja Post hatten im Rahmen einer Studie alle 239 professionellen Klimaforscher Deutschlands im Range eines Professors befragt, wie sie zu dem Thema stehen. Ergebnis: Nur eine Minderheit der Klimaforscher glaubte 2008 an einen von Menschen verursachten Klimawandel(1).  Als Mediennutzer musste man zu einem anderen, einem ganz falschen Eindruck kommen. Die Meinung der Mehrheit der Forscher fand in den Medien keinen Widerhall. 2008 gab es praktisch keine Berichterstattung über Aussagen von Wissenschaftlern, darunter viele Nobelpreisträger, die dem Mainstream widersprachen.

Das hat sich inzwischen geändert, seit der Klimarat einräumen musste, dass die Temperatur der Erde seit 15 Jahren unverändert ist. Und doch herrscht in der Öffentlichkeit noch immer ein falsches Bild von vielen Fakten, vor allem, weil Medien auf Übertreibung und Katastrophismus getrimmt sind. So glauben heute wie damals die meisten, dass es ein dramatisches globales Abschmelzen von Gletschern gäbe.

Für diese Behauptung fehlt aber jede wissenschaftliche Grundlage: Nur ein winziger Bruchteil der Gletscher, im Promillebereich, wird überhaupt untersucht. Von weltweit 160 000 Gletschern liegen gerade einmal von 120 Daten vor, berichtet der Gletscherforscher Jonathan Bember. Und keinesfalls alle Gletscher, über die Informationen vorliegen, schmelzen. Manche wachsen, manche werden kleiner.

Ebenso sind die meisten Menschen der Meinung, es bestehe ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Rückgang von Gletschern und der postulierten Erwärmung durch menschliche Einflüsse. Tatsache ist aber, dass es auch in früherer Zeit starke Gletscherschmelzen (und auch erneutes Wachstum) gab. Vor allem ist zu bedenken, dass der gegenwärtige Rückgang von Alpengletschern bereits 1860 begann, zu einer Zeit also, als menschliches Verhalten schwerlich der Grund gewesen sein konnte.

 

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Medien sind süchtig nach der Katastrophe und dem Skandal, weil ihre Nutzer genau dies nachfragen. Dass der Nordpol aktuell einen Zuwachs von 1,6 Millionen Quadratkilometern Eisfläche hat (60 Prozent mehr als im Spätsommer 2012) stand in kaum einer Zeitung. Auch wurde kaum vermeldet, dass der Südpol 2012 so viel Eisfläche hatte wie noch nie seit Beginn der Messungen. Hingegen stand die Rekordschmelze des Nordpols von 2012 auf jedem Titel. Die Einstellung der Bevölkerung wird von veröffentlichter Meinung geprägt, nicht von Tatsachen.

Aus wissenschaftlicher Sicht kann man sich auch fragen, welchen Sinn es hat, CO2 zu einer Art Grunderkrankung des Erdballs zu erklären. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde. Steigende Werte bewirken eine Vitalisierung alles Lebendigen. Pflanzen wachsen schneller, sind robuster und ertragreicher. Schweizer Forscher stellten fest, dass höhere CO2-Werte die Biodiversität im Alpenraum erhöhen. Schwankende CO2-Werte sind kein Phänomen unserer Zeit. Es gab sie immer. Wie es dazu kam, dass der industrielle Ausstoss von CO2 zum wichtigsten klimarelevanten Stoff deklariert wurde, hat der ehemalige Greenpeace-Aktivist Jeremy Leggett in dem Buch «The Carbon War» in erstaunlicher Offenheit geschildert. Es war eine politische Entscheidung, keine wissenschaftliche.

In der Februar-Ausgabe der «Prodeecings of the National Academy of Sciences », einem der weltweit angesehensten wissenschaftlichen Magazine, kommen Forscher der Universität von Washington in Seattle zu dem Ergebnis, dass der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts masslos überschätzt werde. Kollegen der Universität Oslo kommen in einer aktuellen Studie zu einem ähnlichen Ergebnis. Sogar eine Verdopplung des CO2-Ausstosses hätte demnach bei Weitem nicht die behauptete dramatischen Auswirkung.

 

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Am Anfang stand das Postulat, die Erdtemperatur steige an, als Folge menschlichen Handelns. Es wurde nicht hinterfragt. Gemessene Werte wurden in dieses Paradigma gezwängt.

Darauf, dass die Wirkung von CO2 auf die Erdtemperatur überschätzt wird, weist sogar dessen aktueller Bericht hin: Trotz einem Anstieg von CO2 blieb die Erwärmung aus. Der postulierte Zusammenhang fehlt offenbar. Auch im vergangenen Jahrhundert verlief das Auf und Ab der CO2-Werte nicht synchron mit dem Temperaturverlauf. Ungeachtet der Fakten hält der Klimarat nicht nur an der Erwärmung fest, sondern behauptet zudem, jetzt stehe «mit 95-prozentiger Sicherheit» fest, dass der Mensch schuld sei. Aufgrund welcher Fakten, an welcher Erwärmung?

Nüchtern betrachtet wirken auch die Daten von 1951 bis 1998 wenig dramatisch, geschweige denn katastrophal: 0,12 Grad Erwärmung in einer Dekade. Seither der Stillstand mit 0,05 Grad. Dabei muss man noch wissen, dass eine solche Temperaturmessung eine Wissenschaft für sich ist und dass es sich beim Klima der Erde um ein gigantisches und unendlich komplexes System handelt, welches zudem zu annähernd 100 Prozent von kosmischen Faktoren bestimmt wird, vor allem von der Sonne. Die Vorstellung, die Erdtemperatur sei nur bei 0,000 Grad Veränderung «gesund», 0,05 Grad Veränderung sei katastrophal, ist unsinnig. Ist überhaupt vorstellbar, dass die Parameter eines so gigantischen, interdependenten und komplexen, quasi lebendigen Systems sich statisch verhalten, unverändert bleiben?

Die gegenwärtige Entwicklung ist keine Erwärmung. Das war von 950 bis 1250 n. Chr., als die Wikinger ins grüne Grönland zogen und Ackerbau betrieben – und erst recht beim Klimaoptimum in biblischer Zeit – anders. Klimaerwärmung und -abkühlung sind normale Phänomene. Höhere Temperaturen waren immer zum Wohl der Menschen wie der ökologischen Systeme. Klima ist Wandel.

Auf Messergebnisse kann der Weltklimarat seine Bedeutung nicht gründen – weil die Wirklichkeit diese Daten nicht hergibt. Er versucht, durch möglichst erschreckende, ja apokalyptische Aussagen die Menschen zu einer Folgsamkeit aus Furcht zu führen. Sein politisches Gewicht, seine Macht gründet auf seinen Zukunftsvorhersagen, nicht auf objektiven Messungen. Völlig zu Unrecht erweckt er den Anschein, ein wissenschaftliches Gremium zu sein.

Aber ebenso wie der Weltklimarat kein wissenschaftliches, sondern ein politisches Gremium ist, so ist auch dessen Bericht kein wissenschaftliches, sondern ein politisches Dokument. Politiker und Verbandsvertreter feilschen um die Formulierungen. So versuchten deutsche Politiker die ausbleibende Erwärmung der vergangenen anderthalb Jahrzehnte in der Zusammenfassung des Berichts unter den Tisch fallen zu lassen.

Mit dem Klimarat ist die Wissenschaft in die Hände der Politik geraten. Es entstand eine Art bürokratisch-politischer Komplex, der Zugang zu den Geldtöpfen nationaler und internationaler Behörden und Institutionen und zu den Medien gefunden hat. Seine Haupttätigkeit besteht darin, Öffentlichkeitsarbeit für seine eigene Existenzberechtigung zu machen. Die Aussagen des IPPC widersprechen empirischen Erkenntnissen. Das scheitert jetzt und das musste auch scheitern. Langsam dreht sich der Wind.

 

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Kein Mensch kann die Zukunft vorhersagen und es gibt auch keine wissenschaftliche Methode, die dies leisten könnte. Eine aktuelle, in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» publizierte Studie hat 117 der Prognosen zur Entwicklung der Welttemperatur überprüft. Die Trefferquote ist praktisch bei Null. Die Prophetien lagen fast alle (114) falsch und überschätzten die Temperatur. Prophetische Aussagen taugen nur zur Verifizierung einer Theorie und stärken nur dann die Autorität des Propheten, wenn sie eintreffen. Das ist hier nicht der Fall.

Am Beginn des Medienereignisses Klimawandel stand zuerst die Festlegung, dass es einen solchen (menschengemacht und katastrophal) unzweifelhaft gibt und danach begann die «wissenschaftliche» Arbeit: Bestehende und neue Daten wurden anschliessend in das bestehende, nicht mehr hinterfragte Paradigma eingebaut. Das ist vergleichbar mit dem Paradigma von den «geologischen Zeiträumen», die unzweifelhaft Millionen Jahre alt seien. Zuerst wurde diese Feststellung getroffen, anschliessend wurden die gesammelten Daten in dieses Modell integriert. Den Wissenschaftlern macht das zunehmend Mühe. Früher ging man davon aus, dass es hunderte von Millionen Jahre dauert, bis eine auch nur millimeterdünne Gesteinsschicht entsteht. Heute weiss man, weil es vielfach bei Naturkatastrophen beobachtet wurde, dass sogar dicke Schichtfolgen in kürzester Zeit entstehen können. Da dies mit dem Paradigma von den unendlich langen Zeiträumen kollidiert, postulieren Geologen jetzt, die langen Zeiträume lägen nicht in den sichtbaren Schichten, sondern sie lägen zwischen den Schichten.

So ist es mit dem Klimawandel, hier postuliert schon das Wort die Unanzweifelbarkeit des Sachverhaltes. Dabei ist es absolut unwissenschaftlich, von der Unanzweifelbarkeit auszugehen. Es kann sich, aus wissenschaftlicher Sicht, nur um eine Theorie handeln. Darauf weist auch der Physik-Nobelpreisträger Prof. Ivar Giaver hin: «Die Aussage, ein menschengemachter Klimawandel sei ‹unwiderlegbar›, ist unwissenschaftlich und unhaltbar.»

Der ehemalige britische Finanzminister Lord Nigel Lawson hat dazu bemerkt: «Der Glaube an einen menschengemachten Klimawandel trägt religiöse Züge: Dies erklärt auch, warum er in Europa, wo sich die Kirchen leeren, wesentlich stärker ist als etwa in den USA.»

Mit dem postulierten direkten Zusammenhang von CO2 und Erdtemperatur verliert die Klimapolitik ihre Grundlage. Wer übernimmt dafür die Verantwortung? Die wirtschaftlichen Folgen dieser Verschwendung öffentlicher Gelder sind immens. Die Folgen tragen vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten.

 

Nur weniger als ein Promille der 160 000 Gletscher der Erde werden vermessen.

 

Die ökologischen Folgen der Klimapolitik sind schwerwiegend: Dazu zählen, neben vielem anderen, die Brandrodung riesiger Urwälder in Indonesien, um aus Nahrungsmitteln «Biosprit» zu machen. Kaum eine Zeitung interessiert sich für diese Naturzerstörung oder für die Klagen von Ornithologen und Vogelschützern über die Tausende Vögel und Fledermäuse, die durch Windräder jämmerlich verenden. Eine im Wildlife Society Bulletin veröffentlichte Studie nennt die Zahl von 573 000 Vögeln, die jedes Jahr getötet werden, davon 83 000 Greifvögel.

Das christliche Hilfswerk «Brot für die Welt» beklagt die verheerenden Folgen der buchstäblich menschenverachtenden, ja menschenopfernden Energiewende: Nur noch knapp die Hälfte (47 Prozent) der weltweiten Getreideernte dient der menschlichen Ernährung. Der Anteil, der zu Sprit verarbeitet wird, steigt ständig. Praktisch die ganze amerikanische Maisernte wird verflüssigt. Auch in Europa werden die Flächen zum Anbau von Getreide, aus dem Sprit gemacht wird, ständig ausgedehnt. Gewaltige Mengen, ein Drittel der benötigten Energiepflanzen, wird importiert, um die halbe Welt transportiert, vor allem aus Südamerika und Indonesien, wo Bauern von ihrem Land vertrieben werden und für Hungerlöhne arbeiten müssen. Der Ernährungsexperte von «Brot für die Welt», Bernhard Walter, sagt: «Hunger und Armut sind die Folgen.» Weder aus ökologischer noch aus christlicher Sicht ist es zu vertreten, aus Nahrungsmitteln Treibstoff herzustellen.

Die Theorie vom Klimawandel ist längst milliardenschwere Politik geworden. Sie wird nicht so schnell vergehen wie jene zur Bewahrung vor dem in den 90er-Jahren prophezeiten Waldsterben. Zu sehr konnte sie sich schon global in den Institutionen implementieren. Sie ist Teil eines Systems geworden, welches mit der Notwendigkeit, die Welt zu retten, eine alternativlose «Weltinnenpolitik », eine Weltregierung, anstrebt. Und doch: Mit der Glaubwürdigkeit verliert die Klimatheorie auch als Angstszenario an Kraft.

Viel Geld wurde verschwendet, um das prophezeite Waldsterben abzuwenden. Unimogs quälten sich durch das Unterholz und sprühten hunderttausende Tonnen Kalk in den Wald. Förster, die den Unsinn nicht mitmachen wollten, konnten froh sein, wenn sie nicht strafversetzt wurden. Viele Menschen waren verunsichert, geängstigt durch die schrecklichen Aussichten. Die Schriftstellerin Zoë Jenny erinnert sich an ihre Schulzeit: «Monatelang stand das Thema Waldsterben auf der Tagesordnung. Mit neun Jahren war ich überzeugt, dass es irgendwann, wenn ich gross bin, auf dieser Welt keine Bäume mehr geben wird. Warum konnte man uns nicht auf die Schönheiten der Natur hinweisen und uns auf diese Weise Respekt vor der Umwelt beibringen?»

Mit dem Alarmruf «Waldsterben» war die für die Medien bis dato wenig interessante Forstwissenschaft plötzlich en vogue. «Kritische» Forstwissenschaftler wurden zu gefragten Gästen von Sondersendungen Sondersendungen.

Deren Modellrechnungen über den Gesundheitszustand von Bäumen waren der «Beweis» für eine katastrophale Entwicklung. Die Meinungen besonnener Forstwirte konnte kein Journalist für seine Story brauchen – allenfalls als Beleg dafür, dass auch im aufgeklärten Zeitalter im Dunkel des sterbenden Waldes noch immer Hinterwäldler hausen. Kein Politiker hätte es sich leisten können, nicht auf den Zug aufzuspringen, Betroffenheit zu zeigen und Gelder zu bewilligen. Heute geht es dem Wald bestens, der Flächenzuwachs in Deutschland, der Schweiz und Österreich ist enorm und der Wald wird immer naturnaher.

Andere Drohgebäude werden den Klimawandel ersetzen. Es wird, und muss, wieder ein globales Bedrohungsszenario sein. Die Theorie von der angeblichen Versauerung der Meere bietet sich als Projektionsfläche an. Das ist dann die Neuauflage der Theorie von der Versauerung der Wälder – diesmal im globalen Massstab.

Schneller kann man kein gutes Gewissen bekommen als durch den Glauben an derlei Katastrophismus. Die Handlungen, die er einem abverlangt, sind leicht zu erfüllen. Der postmoderne Vorteil dieses Glaubens ist, dass er durch solche religiösen Ersatzhandlungen von der Notwendigkeit zu befreien scheint, tatsächlich auf sein Gewissen zu hören. Denn ein Merkmal haben alle Untergangsszenarien gemeinsam: Sie kollektivieren die Schuld und sie begründen eine starke politische, (welt-)zentrale Macht, die entschlossen, notfalls undemokratisch handeln muss, weil ja «Gefahr im Verzuge» ist. Sie verlagern also politische Macht nach oben und  gewähren dafür dem zustimmungswilligen Fussvolk die Absolution des guten Gewissens.

Aber: Schuld ist immer persönlich, jeder trägt allein an seiner Schuld und muss – seinem echten Gewissen folgend, das Richtige tun. Das gilt für ein tatsächlich ökologisch verantwortetes Handeln (welches die Natur schützt) genauso wie für die Fragen nach persönlicher Schuld und Erlösung.

 

1 Senja Post: «Klimakatastrophe oder Katastrophenklima? 
Die Berichterstattung über den Klimawandel aus Sicht der
Klimaforscher». Medien Skripten, Bd. 51, Verlag Reinhard Fischer, 2008.

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403. Angst vor der Zukunft?

Freitag, 11. April 2014 | Autor:

Angst vor der Zukunft?

Eine Predigt von Isolde Müller

Die Angst vor der Zukunft ist allgegenwärtig. Doch die Bibel hat Antworten auf unsere Fragen und Ängste. Im Hebräerbrief heißt es: Schau weg von allen Dingen auf Jesus hin. Die Lösung für uns ist Jesus. Wir müssen zu Jesus kommen und nicht zu einer Religion. Eine Religion kann uns nicht helfen. Viele Menschen haben Angst, dass das Geld nicht reicht oder dass wir bald keines mehr haben werden. Doch es kommt nicht darauf an, ob wir Geld haben oder wie viel wir haben. Wir sollen sowieso unser Herz nicht an Geld hängen, so sagt es uns die Bibel.

In Matthäus 6, ab Vers 25 lesen wir: Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht vielmehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.

Es kommt nicht darauf an, was wir sind oder was wir haben, sondern es kommt einzig darauf an, dass wir uns an Gott halten! Hier steht, dass unser himmlischer Vater weiß, was wir alles brauchen: nämlich Essen, Trinken und Kleidung. Das ist eine Grundversorgung, die er uns zusichert. Das werden wir haben, wenn wir zuerst nach ihm trachten, d. h. wenn wir eine Beziehung zu ihm haben, ihn an erster Stelle haben in unserem Leben.

Kleingläubige nennt er uns, wenn wir Angst haben vor der Zukunft! Glauben wir seinem Wort oder glauben wir nicht! Das ist eine wichtige Entscheidung. Glauben wir dem, was hier geschrieben steht, oder glauben wir unseren Gefühlen oder den vielen Angst machenden Aussagen der Medien. Wir sollen uns nicht sorgen für den morgigen Tag und somit auch nicht für die Zukunft. Wenn Jesus unser Herr ist und an erster Stelle in unserem Leben steht, ist uns die Grundversorgung zugesichert. Wir brauchen uns nicht zu sorgen um unsere Existenz. Er versorgt uns besser als jeder andere. Diese Bibelstelle sagt uns auch noch, dass es Wichtigeres gibt als Essen und Trinken. Die Bibel meint hier den Blick auf die Ewigkeit. Wir sind so von Gott abhängig, dass wir unserem Leben nicht einen Augenblick hinzufügen können – auch wenn wir uns noch so viele Sorgen machen. Alles liegt in seiner Hand.

Im Vers 32 heißt es, dass die Ungläubigen vordergründig nach Essen, Trinken und Kleidung trachten, aber wir, die Gläubigen, uns wird diese Grundversorgung zugesichert und wir sollen uns darum keine Sorgen machen bzw. keine Angst haben. Menschen, die Jesus nicht haben, müssen sich sorgen um ihre Existenz machen. Deshalb haben auch so viele Menschen Zukunftsangst und fragen: Wie wirds weitergehen? Jeden Tag sollten wir danken für die wunderbare Versorgung, die uns zugesagt ist.

Sorge ist ein Feind unseres Lebens. Er wird jeden zerstören, der ihm nachgibt. Sorge ist wie ein Krebs, der um sich frisst. Er bohrt sich in unser Leben hinein und zerstört alles. Er wird uns die Freude rauben – und er wird auch unsere Vision und unsere Zukunft rauben. Wir sind gestresst und werden krank davon. Es ist erwiesen, dass viele Krankheiten von Sorgen ausgelöst werden. Lasst uns aus Gottes Perspektive schauen. In unserem Bibelvers haben wir gelesen, wie Jesus uns sieht. Er versorgt uns auf jeden Fall, denn er weiß, was wir brauchen! Würden Sie Ihre Kinder im Stich lassen? Ich glaube nicht! Und deshalb lässt er uns auch nicht im Stich. Wir müssen nur darauf achten, dass er in unserem Leben an erster Stelle steht.

Er versorgt sogar einen kleinen Vogel – und wie viel mehr sind doch wir – seine Kinder! Kleingläubige nennt er uns im Vers 30. Er kennt uns gut und weiß, dass es uns Mühe macht, das zu glauben. In einer anderen Bibelstelle heißt es:

Sorgt euch um nichts, sondern lasst eure Bitten im Gebet mit Danksagung vor mich kommen. Wir sollen uns also nicht nur um unsere Grundbedürfnisse nicht sorgen, sondern wir sollen uns um gar nichts sorgen. Wir sollen mit Danksagung bitten und glauben. Glauben können wir nur, wenn wir eine Beziehung zu Jesus aufbauen. Dann wird der Glaube Realität in unserem Leben.

Sorgen Sie sich nicht in Ihrem Leben, sondern sehen Sie es in der Perspektive Gottes. Verändern Sie die Blickrichtung – hin zu Jesus. Sehen Sie es mit Gottes Augen. Er sagt: Sorge dich nicht, ich habe alles im Griff. Ich sorge für dich! Das ist Gottes Wort! Wenn Sie Ihr Herz Jesus zuwenden, wird es funktionieren. Die Antwort auf Ihre Sorgen in Bezug auf Ihre Zukunft ist nicht nur das Gebet, sondern Ihr Blick auf Jesus. Trachte zuerst nach dem Reich Gottes heißt es, d. h. den Blick auf Jesus. Worauf ist Ihr Blick? Auf dem Ehepartner, der Familie, Ihrem Haus, den Finanzen, Ihrem Hobby oder sonst irgendwo? Was suchen Sie? Heilung, Finanzen usw.? Trachte zuerst nach dem Reich Gottes! Der Blick auf Jesus gibt Ihnen Ruhe, Zuversicht und die Sicherheit, dass er Ihnen hilft. Sie können sagen: Ich weiß, dass Gott mir hilft! Ich weiß, dass Gott mein Versorger ist! Ich weiß, dass sich Gott um alles kümmert!

Sollten wir nicht diesem großen Gott vertrauen, der es fertiggebracht hat, ein Millionenvolk 40 Jahre in der Wüste zu versorgen? Diesem Volk Wasser zu geben, wo normalerweise keines ist. Jeden Tag frisches Essen zu geben – und das bestand nicht aus trockenem Brot – sondern Fleisch und Honigkuchen (Manna). Sogar die Tiere überlebten in der Wüste. Sollte dieser große Gott nicht auch fähig sein, uns heute zu versorgen? Er hat Möglichkeiten, wo wir keine sehen. Niemand hat das Wasser in der Wüste vorher gesehen und doch war es da zur rechten Zeit. So wird auch zur rechten Zeit unsere Hilfe kommen. Schauen Sie auf Jesus und nicht auf Ihre Umstände.

Jesaja 12, Vers 2: Siehe, Gott ist meine Rettung, ich bin voller Vertrauen und fürchte mich nicht. Denn Jah, der HERR, ist meine Stärke und mein Loblied, und er ist mir zum Heil geworden.

Dieser Vers beinhaltet alles: Gott ist meine Rettung! Ich fürchte mich nicht, weil ich Gott vertraue! Wenn wir das in unserem Herzen haben, hat Angst keinen Platz mehr. Das ist unsere beste Versicherung, die Zusage Gottes, dass wir so umsorgt sind, dass uns gar nichts, überhaupt nichts, passieren kann. Egal wie die Zukunft auch aussehen mag auf dieser Erde. Wir sind in Gottes Hand. Ich kann es Ihnen nicht deutlicher sagen. Glauben Sie es, ergreifen Sie das Angebot Gottes – setzen Sie ihn an die erste Stelle in Ihrem Leben. Gott kann nicht lügen und wenn er verspricht, dass er uns nicht im Stich lässt, dann können wir uns hundertprozentig darauf verlassen. Ich freue mich über so ein großartiges Angebot.

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398. Gott allein ist fähig, aus dem Nichts zu erschaffen

Dienstag, 19. November 2013 | Autor:

   

Der „Cern“ in Zürich ist dabei das „Gottesteilchen“ zu finden. Wir versuchen die Natur zu rekonstruieren, treiben Kinder ab, die nicht unseren Gesundheitsvorstellungen entsprechen, selektieren Leben und halten uns für weise. Wir entwickeln Sonden, um nach außerirdischem Leben zu suchen. Wenn du dich für weise hältst, dann ist dies eine Geschichte für dich:

Nach einem internatio­nalen Treffen kam eine Gruppe von Wissen­schaftlern zu der Überlegung, dass der Mensch sich mittler­weile sehr weit entwickelt habe. So weit, dass Gott jetzt endgül­tig überflüssig sei. Man traf die Wahl und sandte einen Kollegen zu Gott, um diesem mitzuteilen, dass man jetzt mit ihm fertig sei.

„Gott, wir haben erkannt und beschlossen, dass wir dich nicht länger brauchen. Wir sind so­weit, dass wir Menschen klonen können und eine Vielzahl ande­rer Wunder vollbringen können. Warum ziehst du dich nicht ein­fach diskret zurück?“

Geduldig hörte Gott dem Wissenschaftler zu, bis der seine Rede beendet hatte. Dann sagte er freundlich:

„Einverstanden! Aber wie wäre es, wenn wir vor­her noch einen kleinen Wettbe­werb im Erschaffen von Men­schen veranstalten?“

„Klar doch! Prima!“ antwor­tete der Wissenschaftler, worauf Gott entgegnete: „Aber wir wer­den es genauso machen, wie ich es damals am Anfang der Zeit mit Adam und Eva getan habe.“

„Sicher!“ kam die Antwort des Menschen. „Damit haben wir kein Problem,“ – und er bückte sich, um eine Handvoll Erde aufzuheben.

„Halt, halt! Nein, nein, nein!“ sagte Gott und sah ihn an. „Du musst Dir schon Deine eigene Erde holen.“

Wir haben viel geschafft, das stimmt. Wir können die Na­tur sehr exakt nachempfinden, wir dürfen auch Prinzipien der Schöpfung auf Flugzeuge, Autos und andere Maschinen anwen­den. Doch wir können nicht be­haupten, dass wir irgendetwas aus uns selbst heraus geschaffen haben, was nur annähernd dem gleicht, was Gott geschaffen hat. Unsere menschliche Weisheit ist kleiner als die Weisheit Gottes. Wir spotten über Gott wie diese Wissenschaftler und missachten, dass er uns schuf und unser Le­ben erhält.

Was soll das Toben der Völker? Was soll ihr sinnloser Plan? Die Großen der Welt lehnen sich auf.

   

Sie tun sich zusammen gegen Gott. Gegen seinen Messias gehen sie an:„Los, wir zerbrechen ihr Joch, befreien uns von ihrem Strick.“ Doch der im Himmel thront, lacht, der Herr lacht sie nur spöttisch aus. (Psalm 2,1-4)

Quelle: SoulBooks.de

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397. Diese Welt ergibt ohne Gott keinen Sinn

Montag, 18. November 2013 | Autor:

 

Gemälde Michael Willfort

 

Gibt es für das Leben auf der Erde eine Ursache? Oder war es ein dämlicher Zufall, dass du und ich hier existieren? Schon seit Beginn der Zeit stellen sich Menschen diese Frage, vom Wissenschaftler bis hin zu Kindern.

 

Wenn man die Exi­stenz Gottes und das Weiterleben nach dem Tod als zu zweifelhaft zu den Akten legt, muss man sich überlegen, wozu das Leben gut ist. Wenn mit dem Tod alles aus ist, wenn ich weder auf das Gu­te hoffen noch das Böse fürch­ten muss, muss ich mich doch fragen, wozu ich hier bin und wie ich mich unter diesen Um­ständen verhalten soll. Die Ant­wort ist klar, aber so unverdau­lich, dass die meisten sie nicht wahrhaben wollen: Es gibt kei­nen Sinn im Leben, und folglich hat das Leben keinen Sinn. Wer gibt uns also das Recht zu leben oder andere am leben zu lassen?

 

Die Nachdenkenden unter den Menschen sind immer von der Frage fasziniert gewesen: „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht einfach nichts?“ Diese Frage ist durch die Urknalltheo­rie noch interessanter geworden. Es deutet manches darauf hin, dass das Universum sich explo­sionsartig ausdehnt und dass di­es einmal an einem unendlichen winzigen und dichten Punkt X angefangen hat.

 

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Francis Collins (US-amerika­nischer Genetiker) formulierte das einst in seinem Buch „Gott und die Gene“ wie folgt: „Wir wissen mit hoher Sicherheit, dass das Universum einen Anfang hat­te, den Urknall. Vor 15 Milliarden Jahren begann das Universum mit einem unvorstellbar hellen Energieblitz aus einem unendlich kleinen Punkt heraus. Dies be­deutet, dass es davor nichts gab. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Natur – oder in diesem Fall das Universum – sich selber ge­schaffen haben soll. Und die Tat­sache, dass das Universum einen Anfang hatte, bedeutet natürlich, dass da jemand war, der diesen Anfang bewerkstelligen konnte, und mir scheint, dass dieser Je­mand außerhalb der Natur sein musste.“ 1

 

Die Bibel geht, ebenso wie viele andere, von diesem Nichts der präexistenziellen Zeit aus. Sie sagt in Hebräer 11,3: „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaf­fen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“

Oberflächlich gesehen könnte man sagen: So weit liegen Athe­isten und Christen dann gar nicht auseinander, mit einem prekären Unterschied: Die Christen treffen eine Aussage über die Ursache dieser Welt, nämlich Gottes Wort. Er schuf, weil er uns wollte.

Alles, was wir in dieser Welt finden, ist „kontingent“, das heißt es hat eine Ursache außer­halb seiner selbst. Das Univer­sum ist ein riesiger Haufen sol­cher kontingenter Phänomene. Und trotzdem meinen viele, könne es keinen Urheber haben, also eine Ursache, die außerhalb seiner selbst liegt.

Die Wahrscheinlichkeiten, dass es zu so einem „Universum aus dem Nichts ohne Urheber“ kommt, stehen außerdem un­glaublich schlecht für Atheisten. Damit es zu organischem Leben kommen kann, müssen die fun­damentalen Gesetzmäßigkeiten und Konstanten der Physik – z.B. die Lichtgeschwindigkeit, die Schwerkraft, die starke und die schwache Kernkraft – sämt­lich Werte haben, die innerhalb extrem enger Toleranzgrenzen liegen. Collins formulierte es zutreffend:

Wenn man sich das Universum aus der Perspektive des Wissen­schaftlers anschaut, macht es den Eindruck, als ob es wusste, dass wir kommen würden. Es gibt 15 Konstanten – die Schwerkraft­konstante, diverse Konstanten der starken und schwachen nu­klearen Kraft etc. –, die präzi­se Werte haben. Wenn auch nur eine dieser Konstanten auch nur um ein Millionstel (in manchen Fällen um ein Millionstel Million­stel) von diesem Wert abweichen würde, hätte das Universum nicht den Punkt erreicht, an dem wir heute stehen. Die Materie hätte sich nicht verdichten können, es gäbe keine Galaxien, Sterne, Pla­neten oder Menschen. 2

 

Manche Forscher sagen, dass es gerade so sei, als ob ein In­genieur eine hoch komplizierte Maschine bei allen möglichen Messwerten auf extrem enge Toleranzen eingestellt hätte. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass dies durch Zufall gesche­hen sein kann.

Selbst einer der bekanntesten Physiker dieser Zeit, Stephen Hawking, gibt zu:

 

 „Die Wetten gegen ein Universum wie das un­sere, das aus etwas wie dem Ur­knall entsteht, stehen haushoch gegen uns. Ich denke es gibt ein­deutig religiöse Implikationen. Es wäre schwierig zu erklären, wa­rum das Universum gerade so begonnen haben sollte, wenn es nicht ein Akt eines Gottes gewe­sen wäre, der Geschöpfe wie uns schaffen wollte.“ 3

Natürlich ist es theoretisch möglich, dass wir uns rein zufäl­lig in einem Universum (aus ei­ner unendlich großen Zahl von Universen) befinden, in dem sich organisches Leben zufäl­lig entwickelt hat. Wir können nicht beweisen, dass das Fine-Tuning des Universums auf so etwas wie einen Plan schließen lässt, aber es ist nicht vernünf­tig, nicht davon auszugehen.

 

Deswegen die Frage an dich:

Wie vernünftig ist es zu glauben, dass der unwahrscheinliche Zu­fall wahr ist?

Quelle: SoulBooks.de

1 In einem Interview in Salon.com, https://www.salon.com/books/int/2006/08/07/collins/
index2.html , Zugriff am 08.05.2010

2 In einem Interview in Salon.com, https://www.salon.com/books/int/2006/08/07/collins/
index2.html , Zugriff am 08.05.2010

3 Zitiert in Francis Collins, Gott und die Gene (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2006), S. 61

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