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843. Für den Erhalt unseres Bargeldes

Sonntag, 14. Dezember 2025 | Autor:

 

Schauen sie sich dieses Video aufmerksam an und handeln sie.

 

Liebe Besucher,

wissen sie was dieses Vorhaben der EU bedeutet? Besonders möchte ich hier die jungen Leute ansprechen, die zum Großteil diesem Thema gleichgültig gegenüberstehen und der Meinung sind, dass die Bezahlung mit Karte doch so bequem und einfach ist. Wie leicht und locker nimmt man solch ein Thema, dass am Ende das letzte Stück Freiheit beraubt. Wollen sie das?

 

Wussten sie, dass es Bargeld schon seit tausenden von Jahren gibt. Jetzt wollen einige Machtgierige uns diese Freiheit rauben und wenn wir dies ohne Widerspruch hinnehmen wird es auch so kommen.

Wussten sie, dass Jesus vielmehr über Geld als über Himmel und Hölle gesprochen hat. Wichtig dabei ist unsere Haltung zu Geld. Ich gebe ihnen hier einmal einige Gedanken von Joyce Meyer weiter die zum Nachdenken anregen können.

Biblischer Umgang mit Finanzen

 

In der Bibel finden wir noch einen sehr wichtigen Punkt, der uns zeigt, dass wir uns den Voraussagen der Bibel mit großer Geschwindigkeit nahen. Warum glaube ich das? Die technischen Voraussetzungen sind inzwischen soweit fortgeschritten, dass jeder einzelne Mensch steuerbar ist, wenn er sich auf dieses satanische System einlässt. Was meine ich damit? Man kann den Menschen einen Chip unter die Haut einpflanzen der es möglich macht alle Geschäfte oder Veranstaltungen mit Hilfe dieses Chips zu erledigen.

Dafür gibt es nur eine Bedingung. Man muss damit einverstanden sein, das heißt, dem System gehorsam sein. Ist man dies nicht wird man vom Leben ausgeschlossen. Beispiele dazu finden wir in China.

 

Was steht dazu in der Bibel seit 2000 Jahren?

 

Offenbarung 13
16Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte-allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, 17daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens. 18Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tiers; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

Also, wenn sie ein Sklave dieser satanischen Elite werden wollen, dann müssen sie diesem System gehorchen. Der digitale Euro ist der Anfang dazu. Entscheiden sie jetzt!!!

 

 

 

Liebe Bargeldfreunde, liebe Freunde der Freiheit,

aktuell gibt es eine einmalige und vielversprechende Chance, unser Bargeld gesetzlich zu verankern und eine Grundlage zu schaffen, damit es dauerhaft erhalten bleiben kann.

Helfen Sie mit, diese Chance zu ergreifen, und unterschreiben Sie diese Petition.

Jede Unterschrift zählt!

 

Unser Politiker-Video-Projekt für den Erhalt des Bargeldes: Ein Blick hinter die Kulissen

 

Das Schweigen der Medien

 

Die Ungleichbehandlung des Bargelds gegenüber dem Digitalen Euro

 

 

 

Petition: Bargeld in Europa gesetzlich schützen!

 

 

 

 

 

Liebe Besucher, ich bitte sie werden sie aktiv ehe es zu spät ist.

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839. Die Gegensätze unserer Zeit

Montag, 1. Dezember 2025 | Autor:

Liebe Besucher,

seit einigen Jahren habe ich das Empfinden, dass die Extreme in unserer Zeit immer verrückter und größer werden. Darum hat mich die Aufzeichnung des US – Komiker und Schauspieler Georg Carlin angesprochen, weil er es auf den Punkt gebracht hat.

 

Lesen und bewerten sie doch einmal was er hier zum Nachdenken niedergeschrieben hat.

 

  • Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz
  • Breite Autobahnen, aber enge Ansichten.
  • Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger.
  • Machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude.
  • Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien.
  • Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit.
  • Mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft.
  • Mehr Experten, aber auch mehr Probleme.
  • Mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
  • Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel,
  • wir geben verantwortungslos viel aus;
  • wir lachen zu wenig, fahren zu schnell,
  • regen uns schnell auf, gehen zu spät schlafen
  • und stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig,
  • sehen zu viel fern und beten zu selten.
  • Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt.
  • Wir haben unseren Besitz vervielfältig, aber unsere Werte reduziert.

US Komiker und Schauspieler Georg Carlin

 

Noch einige wichtige Gedanken:

Die müllsortierende Gesellschaft:

Ihre Sprache lassen sie verkommen.
Ihre Jugend lassen sie verkommen.
Ihre Kultur lassen sie verkommen.
Ihre Sitten lassen sie verkommen.
Ihr Land lassen sie verkommen.
Ihr Volk lassen sie verkommen.

Ihre ungeborenen Kinder schmeißen sie in den Abfall.

Nur ihren Müll sortieren sie fein säuberlich.

 

 

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804. Meinungsfreiheit – es gibt Hoffnung

Samstag, 25. Januar 2025 | Autor:

Liebe Besucher,

ich weiß von keinen der diese Seite jetzt liest, aber ich habe die Hoffnung, dass sie dies Rede des argentinischen Präsidenten Javier Milei genauso erfreut wie mich. Ich habe nach dieser Rede sofort zu Gott gebetet, dass er weltweit Männer und Frauen erwählt die ihre Länder aus dieser Blase des Bösen herausholen möchte und neues Leben einhauchen.

Das wird aber nur mit Gottes Hilfe möglich sein, weil er das Herz jedes einzelnen Menschen berühren muss. Wenn dies geschieht, dann wird es einen Aufbruch weltweit geben und die Mächte der Finsternis werden weichen müssen. Alles dies wird aber nur geschehen, wenn es auch der Plan Gottes ist, denn er sitzt im Regiment und führt seinen Plan bis zum Ende durch.

Aber, wenn wir uns für das Gute einsetzen wird Gott uns noch eine Zeit der Gnade schenken in der noch viele Menschen zur Umkehr finden können. Das ist mein Wunsch und Gebet.

 

 

 

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749. Genderwahn

Mittwoch, 26. Juli 2023 | Autor:

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Der Regenbogen ist das Zeichen des Bundes mit Gott

Grüne gottlose Ideologen haben sich dieses Symbol zu eigen gemacht und verfälscht

 

Liebe Besucher,

normale Menschen können es kaum denken was in unserer Zeit an Verdrehung und Irrsinn mit der deutschen Sprache geschieht. Noch erschreckender ist die Tatsache, dass der Großteil der Bürger dazu schweigt. Die Frage die sich mir da immer wieder stellt, ist: Was ist nur mit unserem Volk los?

 

 

Die „Demokraten“ der Meinungsfreiheit haben hier wieder zugeschlagen.

 

 

Ist die Gendersprache der höfische Jargon einer neuen Herrscherkaste? „Für die woke Linke ist es ein sichtbares Zeichen, dass man ihre Weltanschauung übernimmt“, sagt die Literaturwissenschaftlerin und Publizistin Bettina Gruber. Unter dem Zeichen des Regenbogens ist in den vergangenen Jahren eine totalitäre und aggressive Bewegung entstanden, die Züge einer Sekte trägt und die totale Unterwerfung der Mehrheit verlangt. Weshalb die Genderideologie auch ein Angriff auf den Feminismus bedeutet, warum „queere“ Terroranschläge wohl nur eine Frage der Zeit sind und wie wir den Wahnsinn der 65 Geschlechter doch noch stoppen können, darüber diskutiert Gruber exklusiv in „Unterm Strich AUF1“.

 

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697. Dein geistlicher IQ

Montag, 18. Januar 2021 | Autor:

Liebe Besucher,

wieviel menschliche „Weisheit“ erleben wir derzeit bei Entscheidungen in der Corona Pandemie. Die Ergebnisse sind erschreckend, weil Menschen glauben Sie wüßten alles besser als Gott. Auch wenn man unseren Politikern den Rat gibt Gott einmal zu fragen, läßt dies ihr Stolz nicht zu. Man muss vermuten, dass Sie von einer anderen Macht geleitet werden, anders kann man die schlechten Ergebnisse dieser Politik nicht erklären.

Der nachfolgende Artikel von Daniel Müller hat mir darum so gut gefallen, weil er genau die Ursache anspricht. Ich bedanke mich bei Daniel Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Wünsche Ihnen beim lesen gute Erkenntnisse.

 

 

 

 

 

Daniel Müller Leiter Missionswerk Karlsruhe

 

 

»Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben.«

Jakobus 1,5

 

Statt uns von Wissen oder Gefühlen abhängig zu machen, dürfen wir uns in Gottes Weisheit schulen lassen.

Meine Frau Isolde und ich waren eine Woche lang im Norden Deutschlands unterwegs, um verschiedene Gespräche für das Missionswerk zu führen. Dabei besuchten wir auch unseren Freund Dirk Schröder mit seiner Frau. Wir sprachen über die Männertage, die er bei uns geleitet hat, und auch über das Ehe-Wochenende, das im März stattfinden soll. Doch hauptsächlich sprachen wir über unseren gemeinsamen Auftrag, Menschen auf Gott aufmerksam zu machen. In mir kam gleich der Aktionismus hoch: Man könnte doch dieses und jenes tun!

Doch Dirk sagte daraufhin: „Menschliche Intelligenz wird diese Welt nicht retten. Was diese Welt wirklich braucht, ist die Weisheit Gottes, und die findest du nicht bei Wikipedia, sondern bei unserem himmlischen Vater. Und er gibt diese Weisheit so gern denen, die danach fragen.“

Diese Gedanken haben Isolde und mich so inspiriert, dass wir die vollen beiden Tage, die wir Zeit hatten, im Gebet und im Hören verbracht haben. Die siebenstündige Zugfahrt zurück nach Karlsruhe haben wir genutzt, um noch mehr in diese Gedanken von Gott hineinzuwachsen.

 

DIE DRITTE INTELLIGENZ.

Der Intelligenz-Quotient (IQ) dient laut Wikipedia der „Bewertung des intellektuellen Leistungsvermögens“. Der emotionale Intelligenz-Quotient (EQ) „beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen“. Unser Leben besteht aus Geist, Seele und Leib. Jesus sagt an einer Stelle, dass unser „Fleisch“, also unser Körper, schwach ist. Unsere Seele ist emotionell – und damit keine feste Konstante. Unser Geist ist von den dreien also der kraft-vollste Teil unseres Lebens. Wenn das so ist, warum lassen wir uns dann so oft von unserer Intelligenz und unseren Emotionen leiten? Es gibt noch eine dritte Intelligenz: die geistliche Intelligenz. Sie zeichnet einen Christen aus, denn in ihr steckt die göttliche Weisheit. Unsere geistliche Intelligenz sollte trainiert sein. Wer seinen Geist nicht durch Gottes Weisheit schulen lässt, gleicht einem Schiff ohne Steuermann, das auf dem Meer dahintreibt.

 

SCHULEN LASSEN

Wir besitzen eine Art „Organ“, das Urteilsfähigkeit heißt. In Hebräer 5,14 lesen wir: „Nur wer seine Urteilsfähigkeit geschult hat, der kann auch zwischen Gut und Böse unterscheiden.“ Viele Christen meinen, wenn sie einmal Ja zu Jesus gesagt haben, dann liefe alles von alleine – „Der Herr macht’s ja“. Das trägt mit dazu bei, dass die Welt ein falsches Bild vom Christsein hat. Viele Christen tun, was sie für richtig halten, haben aber ihren Geist nicht mit göttlicher Weisheit geschult. Als Jesus auf der Erde war, hat er seine Jünger mit seiner Weisheit ausgerüstet! Stück für Stück sind sie hineingewachsen.

Wir sind oft von prominenten Menschen beeindruckt, die uns etwas sagen, oder wir tun das Gewohnte, statt nach Gottes Weisheit zu fragen, die Wissen in einer Art freisetzt, die die Zukunft in der Vision des Schöpfers baut. Doch alle Weisheit kommt von Gott! Das er-kennen wir auch in der Geschichte von Samuel, der einen König salben sollte. Er ging in das Haus von Isai und man zeigte ihm die prächtigsten, stärksten und am besten aussehenden Kinder. Samuel hätte sich auch für diese Auswahl entschieden, doch eine Stimme in ihm sagte: „Nein, von ihnen ist es keiner.“ Menschliches Denken sagt: „Herr, ich nehme die beste Auswahl, du wirst schon zufrieden sein.“ Samuel hingegen fragte: „Sind das alle deine Söhne?

“Da ist noch einer“, bekam er zur Ant-wort. „Nämlich David – aber der ist schmutzig und hütet die Schafe.“ Doch genau diesen meinte Gott.

 

»Wer seinen Geist nicht durch Gottes Weisheit schulen lässt, gleicht einem Schiff ohne Steuermann, das auf dem Meer dahintreibt.«

 

GEISTLICHE TRÄUME.

Auch Joseph, von dem wir ebenfalls im Alten Testament lesen, war in göttlicher Weisheit geschult. Als er im Gefängnis saß, hatte der Pharao einen Traum, den die Weisen des Landes nicht lösen konnten, und der Pharao selbst wusste nicht, was er hätte wissen sollen, um zu handeln. Ihm fehlte die göttliche Weisheit. Er ließ Joseph aus dem Gefängnis holen, der ihm dann den wichtigen Traum deuten konnte, weil er die nötige göttliche Weisheit besaß.

Ähnlich war es bei Daniel. Die weisen Berater des ungläubigen Königs Nebukadnezar konnten einen seiner Träume nicht deuten. Die Intelligenz aller Weisen zusammen konnte nichts ausrichten. Daniel wurde geholt und er deutete den Traum von Nebukadnezar. Nebukadnezar kannte Gott nicht, aber Gott kannte Nebukadnezar! Die Welt hat Träume, aber sie kennt die Ant-worten nicht. Herrscher dieser Welt wissen, dass sie etwas wissen sollten, wissen es aber nicht. Doch nicht nur den Herrschern geht es so, sondern auch den Menschen um dich herum. Die Welt sehnt sich, ohne es zu wissen, nach geistlicher Intelligenz, die es nur bei Gott gibt!

 

ÜBERNATÜRLICHE PERSPEKTIVE.

Göttliche Weisheit zu empfangen, braucht Schulung. Nicht mehr Seminare für religiöses Wissen, sondern ein persönliches Hören von Gott. Göttliche Weisheit ist die absolute Lösung! Sie verleiht uns die Fähigkeit, das Leben aus einer ewigen, zeitlosen, übernatürlichen und multidimensionalen Perspektive zu meistern. Menschen, in denen viel göttliche Weisheit steckt, fallen angenehm auf. In ihrer Nähe fühlt man sich wohl. Sie sind demütig und trotzdem strahlen sie eine unbeschreibliche Autorität aus.Man spürt bei ihnen eine Atmosphäre der Gegenwart Gottes, ohne dass ein Wort geredet wird. So eine Person war beispielsweise Christoph Häselbarth.

 

»Die Welt sehnt sich, ohne es zu wissen, nach geistlicher Intelligenz, die es nur bei Gott gibt.«

 

Trage die Weisheit Gottes an den Platz, an dem du bist: an deinen Arbeitsplatz, in die Schule, in den Sportverein, ins Altersheim … Wenn du sagst: „Herr, mir fehlt hier die Weisheit“, so heißt es in Jakobus 1,5: „Wem Weisheit mangelt, der bitte um Weisheit!“ Gott hat dir einen Auftrag gegeben auf dieser Erde. Gehe in Gottes Schule, dass dein Geist Gottes Weisheit erkennt und du Antworten auf Fragen bekommst, auf die dein Nächster, dein Chef, dein Bürgermeister keine Antwort haben. Klag nicht darüber, dass alles zugrunde geht. Nimm deinen Platz ein, den Gott dir zugeteilt hat. Verbreite nicht menschliche Meinungen und Drohbotschaften, sondern Gottes Weisheit, mit der er deinen Geist füllen will. Alle Weisheit kommt von Gott. Erhöhe deinen geistlichen IQ, denn auch du bist berufen ein Alltagsveränderer zu sein! Isolde und ich wünschen dir ein von Gott gesegnetes Jahr 2021. Hab keine Angst, Gott ist mit seinen Kindern. Sei kein Opfer der Probleme, sei ein Gestalter deiner Zukunft und deiner Umgebung.

 

Daniel Müller Leiter des Missionswerk Karlsruhe

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695. Dein Reich komme

Freitag, 15. Januar 2021 | Autor:

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Liebe Besucher,

2021 wird als Fortsetzung zu 2020 im Zuge der Corona Pandemie ein sicher nicht einfacheres Jahr als 2020. Zudem werden in 2021 in vielen Parlamenten bei Wahlen die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Wenn man nun einmal ehrlich Bilanz zieht zu den politischen Entscheidungen unserer Regierungen im Bund und Ländern kommt man wenn man, ehrlich ist auf nicht allzu viel positive Punkte. Ist es dann nicht folgerichtig darüber nachzudenken, ob es nicht vielleicht doch an Personen oder bestimmten Parteiprogrammen gelegen hat, dass keine besseren Ergebnisse zustande gekommen sind. Klar ist, dass es bei bestimmten Parteien auf Grund ihrer Ideologie (Grüne, Linke und Rote hier einmal erwähnt) zu gar keinen anderen Ergebnissen kommen kann. Leider haben sich auch die angeblich christlichen konservativen Parteien von ihrem einstmalig christlichen Menschenbild mehr und mehr entfernt. Ich möchte hier nur Abtreibung, Ehe für alle, Gender usw. erwähnen. Es wurden Gesetze verabschiedet die eindeutig gegen Gottes Gebote verstoßen und dann muss man sich nicht wundern, dass es Chaos im Land gibt.

Wenn man also vielleicht jetzt noch vor der Wahl sich Gedanken macht, welche Alternativen es noch gibt, dann bleibt wahrlich nicht viel übrig im Parteienspektrum. Trotzdem möchte ich Ihre Gedanken liebe Besucher einmal zu einer echten christlichen Partei lenken die ich seit einiger Zeit aufmerksam beobachte und mit großer Freude feststelle, dass man hier noch von christlichen Werten und Überzeugungen sprechen kann. Eines ist für mich klar und nicht diskutabel. Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, dann werden wir auch entsprechend gute Ergebnisse in der Politik erzielen, weil Gott ein solches Handeln reich segnet.

Soviel zur Einführung. Lesen Sie nun selbst einmal den Beitrag der 1. Vorsitzenden Frau Karin Heepen, den Sie bei letztem Parteitag gehalten hat. Mich haben diese Worte überzeugt und berührt. Wenn nur die wiedergeborenen Christen (immerhin 1.2 Mio.) christlich wählen würden, könnte in den Regierungen ein Paradigmenwechsel erfolgen. Wünsche Ihnen ein offenes Herz und scharfe und klare Gedanken bei lesen dieser Worte.

 

  1. Vorsitzende Karin Heepen

 

Dein Reich komme

Eröffnungsrede auf dem Bundesparteitag 10.10.2020

von Karin Heepen  Bundesvorsitzende

 

Liebe Delegierte, liebe Mitglieder, liebe Gäste,

Wir tagen in einer wahrlich nicht einfachen Zeit. Täglich neue Anordnungen und Beschränkungen machen das gesellschaftliche Leben immer weniger planbar, auch einen Parteitag wie diesen, zumal mit Übernachtungen, die nun in Deutschland wieder unter Vorbehalt stehen.

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich so unmittelbar in das allgegenwärtige Thema der Corona-Krise hineinspringe. Es ist leider das Thema nun schon seit mehr als einem halben Jahr, das unser Leben und unser Land verändert hat wie nichts in den 70 Jahren zuvor. Und das in einer Geschwindigkeit, dass mancher schon vergessen zu haben scheint, was vorher normal war.

Als Partei stehen wir mittendrin in den Kontroversen dazu, zwischen immer noch mehrheitlicher Zustimmung in der Bevölkerung zu den Regierungsmaßnahmen und unterdrücktem, verzweifeltem Protest dagegen und gegen die Kollateralschäden, die verursacht werden in der Gesellschaft und in der Wirtschaft.

Keine Frage, das Virus kann krankmachen, auch ernsthaft. Und nachvollziehbar waren erste Maßnahmen im Frühjahr, als noch niemand wusste, was genau da auf uns zukommt, und die Krankenhäuser nicht überlastet werden sollten. Das aber war zu keinem Zeitpunkt der Fall, es gab auch keine Übersterblichkeit. Im Gegenteil stehen Krankenhäuser monatelang zum Teil leer für Corona-Patienten, während tatsächlich Schwerkranke unzureichend behandelt werden. Und es stehen deswegen Krankenhäuser vor der Insolvenz.

 

Unsere politischen Stellungnahmen.

 

Ich möchte hier die wichtigsten Punkte nennen, zu denen wir aus unserer christlichen Perspektive bisher politisch Stellung bezogen haben:

  1. Krankheit und Gesundheit sind aus christlicher Sicht nie nur leiblich zu sehen.

Das ist naturwissenschaftlicher Materialismus. Nach dem christlichen Menschenbild sind wir leiblich-seelisch-geistliche Wesen, und so ganzheitlich ist Gesundheit zu definieren. Das steht auch so in unserem gesundheitspolitischen Programm, das wir vor einem Jahr verabschiedet haben. Die Corona-Maßnahmen werden von Anbeginn der Feststellung einer Pandemie mit dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 Grundgesetz begründet. Das ist meines Erachtens eine Überinterpretation. Denn dieses Recht begründete kein Recht auf Gesundheit, das kein Staat und kein Gesundheitssystem garantieren kann, sondern vor körperlichen Übergriffen des Staates wie Folter, Körperstrafen, Zwangsbehandlungen, Zwangsimpfungen und ähnliches.

Es ist zurecht Zweck des Infektionsschutzgesetzes, die Verbreitung von übertragbaren Krankheiten zu vermeiden. Allerdings dürfen die Mittel dazu keine größeren Schäden verursachen als die Krankheit selbst. Für unsere seelische Gesundheit sind vor allem unsere Beziehungen ausschlaggebend. Mit unserem Denkansatz des Relationismus, basierend auf dem biblischen Liebesgebot Jesu, liefern wir ein Gegenkonzept zur „sozialen Distanz“, die dem Volk auferlegt wird. Bei einer infektiösen Erkrankung kann physische Distanz in einem vertretbaren Rahmen angezeigt sein, aber keine soziale Isolation.

Geistliche Gesundheit weiß zudem, dass unser Leben nicht in der Hand eines Virus, sondern in der Hand Gottes ist, und verweigert sich der Angst, die davor geschürt wird. Nur in dieser inneren Freiheit ist eine realistische Einschätzung der wirklichen Gefahr möglich und eine Unterscheidung zwischen berechtigter Vorsicht und angstgetriebener Überreaktion.

 

  1. Es wird nicht zwischen positiv Getesteten, Infizierten und Erkrankten unterschieden. Ein positives Testergebnis ist nicht notwendig eine Infektion und eine Infektion noch keine Erkrankung. Wir haben zurzeit marginale Zahlen von Erkrankungen, die das Virus verursacht, aber immer neue Maßnahmen werden mit den Zahlen positiver Testergebnisse begründet. Würde man auf andere übertragbare Viren testen, würde man auch positive Ergebnisse erhalten. Das tut aber niemand, solange nicht jemand ernsthaft erkrankt ist. Die Zahl der Erkrankten muss jedoch der Maßstab für eine Epidemie sein, nicht positiv Getestete ohne Von der WHO wurde 2009 im Zuge der Schweinegrippe das bis dahin für Pandemien geltende Kriterium einer überdurchschnittlich hohen Erkrankungs- und Sterberate geändert. Unter dieser Voraussetzung wurde auch Covid 19 zur Pandemie erklärt.

 

Aus unserer christlichen Perspektive geht es hier um die Manipulation von Grundannahmen und die Unterscheidung, ob das Gebäude dieser Krise auf dem Fundament von Wahrheit errichtet wurde.

 

  1. Nach der WHO-Erklärung hat der Bundestag am März eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt und damit alle Entscheidungen zur Corona-Krise der Bundesregierung

überantwortet. Da im Föderalismus nach Infektionsschutzgesetz die Bundesländer die Verordnungen ausarbeiten, werden seitdem alle politischen Maßnahmen von der Kanzlerin und dem Bundesgesundheitsminister mit den Ministerpräsidenten ausgehandelt. Der Bundestag ist ausgeschaltet, obwohl er das Entscheidungszentrum unserer Gesetzgebung ist. Alarmierend ist, dass nach Umfragen zwei Drittel der Bevölkerung diesen Zustand befürworten. Es scheint in Vergessenheit zu geraten, dass nach dem Prinzip der Gewaltenteilung die Gesetzgebung und die Regierung voneinander getrennt sind, um Machtkonzentration zu verhindern. Das Parlament ist gesetzgebendes Organ, die Regierung gesetzesausführendes Organ, und sie hat sich gegenüber dem Parlament zu verantworten. Der Bundestag ist Kontrolle der Regierung, die er in der Corona-Krise abgegeben hat. Es darf aber keine Gefahr so instrumentalisiert werden, dass über deren unmittelbare Abwendung hinaus die Regierung allein das Zepter in der Hand behält. Auf vergleichbare Weise wurde die parlamentarische Demokratie in den 1930er Jahren mit immer neuen Notverordnungen ausgehöhlt. Wenn wir unsere rechtsstaatliche Ordnung erhalten wollen, ist die Gewaltenteilung ein Knackpunkt.

 

Erschütterung der Demokratie.

Beim letzten Punkt unseres demokratischen Systems sind wir als Christen, meine ich, zu einer neuen Positionierung herausgefordert. Herkömmlich betrachten wir unsere Demokratie als die beste und freiheitlichste Regierungsform für den Einzelnen und auch für uns als Christen, weil wir da normalerweise Glaubens- und Gewissensfreiheit haben. Allerdings ist das Reich Gottes bekanntlich keine Demokratie, sondern da herrscht ein König. Das wollen wir nicht auf ein weltliches Regime übertragen. Aber die Frage wird brisanter, ob auch in den Augen Gottes unsere Demokratie wirklich das ist, für dessen Erhalt wir als Christen kämpfen sollen, weil Er sie erhalten will.

Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes. Wir haben in den letzten Jahrzehnten erlebt, wie sich unser Volk in immer größeren Teilen von Gott und seinen Lebensordnungen abgewandt hat. Und es wählt in der Mehrheit genauso gottlose Vertreter in die Parlamente. Sollte Gott die Herrschaft eines gottlosen Volkes und der von ihm gewählten Repräsentanten als besonders schützenswert ansehen?

Mein Eindruck ist, dass mit den Corona-Maßnahmen unser demokratisches System mit erschüttert wird. Antidemokratische Tendenzen hatten wir schon lange vorher, z. B. mit der Top-down Durchsetzung des Gender Mainstreaming ohne demokratische Legitimation, aber auch mit ideologischen Mainstream-Vorgaben politischen Denkens, die demokratische Debatten verhindern. Das von den Angstszenarien der Corona-Pandemie ausgelöste Sicherheitsbedürfnis hat der Regierung zusätzlich Macht in die Hände gespielt und das Vertrauen in demokratische Entscheidungsprozesse weiter verdrängt. Der Wert der Freiheit verlor bereits seit einigen Jahren gegenüber dem Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung an Bedeutung. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich der Anteil derer, die der Sicherheit vor persönlicher Freiheit den Vorzug geben, drastisch erhöht. Damit wird der Boden für Diktaturen vorbereitet.

 

Die Zeichen der Zeit verstehen.

 

Die entscheidende Frage für uns als Christen in der gegenwärtigen Situation ist, was Gott damit vorhat, und warum er dieses Virus und die Kollateralschäden verursachenden Regierungsmaßnahmen weltweit zulässt. Dazu ist es hilfreich, die weltweiten Prophetien zu kennen, die eine große Übereinstimmung aufweisen.

Ich bin mir im Klaren, dass man solchen Prophetien weder glauben noch vertrauen muss, denke aber, dass wir die Zeichen dieser Zeit verstehen müssen, um relevant darin mitzumischen. Ich kann an der Stelle nur bezeugen, dass ich die Empfänger dieser Prophetien als international vernetzte, korrekturbereite Leiter kenne, die miteinander die Dinge prüfen, bevor sie sie weitergeben.

 

Ich erlaube mir, hier drei immer wiederkehrende Aussagen zu nennen:

  1. Wir leben am Beginn der Wehen, von denen Jesus in seinen Endzeitreden in Matthäus 24 spricht.

Die Corona-Krise wird als der Beginn von Wellen von Erschütterungen gesehen, die Teil dieser Wehen sind und die Systeme des Bösen zum Einsturz bringen werden. Diese Wehen bereiten Jesu Wiederkunft vor. Wehen bahnen bekanntlich den Weg für eine Geburt. Das bedeutet einerseits, dass Jesus Seine Kirche durch diese Krisen aus den weltlichen Systemen herausruft und reinigt. Viele unserer Sicherheiten werden zerbrechen und zuerst uns als Christen vor die Frage stellen, wem wir vertrauen: wie alle anderen auf Geld, Job, Leistung, Haus, Gesundheit, Wohlstand oder zuerst auf Gott als unseren Retter und Versorger?

  1. Jesus will vor Seiner Wiederkunft die Ernte einbringen und Menschen retten, die Ihn noch nicht kennen. Dafür braucht er diese vorbereitete Kirche, die nicht mehr nur sich selbst dient. Miteiner gereinigten Kirche und den durch jede der Erschütterungen neu gewonnenen Menschen will Er Sein Reich auf dieser Erde offenbar werden lassen, Licht und Finsternis scheiden und sichtbar machen, damit noch mehr Menschen aus der Finsternis zum Licht finden. Seit 2000 Jahren beten wir im Vater-unser „Dein Reich komme“. Bisher ist davon in der Welt nicht viel zu sehen. Aber jetzt soll es kommen.
  1. Ohne die Hilfe des Heiligen Geistes wird das nicht geschehen. Es wurde uns immer wieder in den letzten 20 Jahren eine Ausgießung des Hei-ligen Geistes verheißen, für die vorangegangene Erweckungen in verschiedenen Teilen der Welt prophetische Vorzeichen waren. In Joel 3 lesen wir, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist ausgießen will über alles Fleisch. Damit dürfen wir auch in Europa rechnen.

 

Wofür kämpfen wir?

 

All das ist bisher bestenfalls in Ansätzen sichtbar, wie z. B. bei „Deutschland betet gemeinsam“ vor Ostern mit fast einer Million Mitbetern. Aber für mich stellt diese größere Dimension für uns als christliche Partei die grundlegende Frage, in welchem Plan wir mitmachen wollen. Wir bekommen immer wieder Zuschriften, dass wir die Corona-Lügen mit öffentlich machen und für unsere Grundrechte eintreten sollen, auch von den Initiatoren von „Christen im Widerstand“, die ich als aufrechte Christen sehr schätze. Auf der anderen Seite schreiben genauso Leute, dass wir die Regierungsmaßnahmen unterstützen und uns der Obrigkeit unterordnen sollen.

Wieder geht der Riss und die Polarisierung auch mitten durch die Christenheit. Und wieder bietet nur der Blick auf die größeren Absichten Gottes mit dieser Krise die Chance, als Christen in dieselbe Richtung zu schauen.

In dieser Perspektive ist die Frage nicht mehr vorrangig, wogegen wir jetzt in der Welt kämpfen sollen. Und ob wir unsere Kraft vor allem auf den Kampf gegen das sichtbare Böse verwenden sollen, um die weltlichen Systeme und unsere bürgerlichen Freiheiten zu erhalten, deren Erschütterung Gott offensichtlich zulässt. Ja, wir benennen Unrecht. Aber soll unsere darüber hinausweisende Frage nicht auch sein, was unsere Rolle im Plan Gottes mit diesen Erschütterungen ist und dem, was Er dadurch hervorbringen will? Und wofür sollen wir darin kämpfen?

Immer klarer wird für mich, dass christliche Politik nicht mehr nur konservativ sein kann, um zu bewahren, was immer mehr zerstört wurde und wird. Je länger diese Krise dauert, umso mehr Menschen ahnen, dass wir unsere Welt und unser bisheriges Leben so nicht zurückbekommen werden. Bei der Vorstellung unseres Kurzprogramms werde ich näher darauf eingehen, welche Systeme alle offensichtlich erschüttert werden und unter Gericht kommen. Wir haben gefragt, wie aus dem Wort Gottes geborene Perspektiven dafür aussehen können. Vieles ist schon angelegt in unseren Grundsätzen. Anderes muss jetzt in diese Zeit hinein neu gedacht werden. Wir sind nicht die Einzigen, die gerade jetzt nach Reformen auf allen möglichen Ebenen der Gesellschaft rufen. Wir brauchen Leitung durch den Heiligen Geist, wie biblisch fundierte Ant-worten auf die heutigen Erschütterungen der Systeme aussehen können.

Solchen innovativen Antworten auf diese Krisen soll dieser Parteitag dienen. Die Werkzeuge aller Veränderungen sind jedoch veränderte Menschen, die Gott, ihre Mitmenschen und unsere Welt lieben.

 

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Ein persönliches Wort zum Schluss:

 

Als ich heute in diesen Saal kam, dachte ich, dass es wohl kein Zufall ist, dass wir hierher zurückkommen, wo wir vor zwei Jahren recht euphorisch unsere Kandidaten für die Europawahl aufgestellt haben. Nach unserem Scheitern bei dieser Wahl einige Monate später habe ich mir eine Woche Auszeit in einem Kloster genommen. Am ersten Abend saß ich über einem Tal und klagte Gott die viele vergebliche Mühe und das vernichtende Ergebnis. Ich hörte sehr klar als Antwort: Ihr habt menschlich gesät und das Menschliche geerntet.

Das war hart, und ich hatte keine Ahnung, was wir hätten anders machen sollen. Aber ich wusste natürlich, dass Jesus recht hat, wie immer. Wir haben getan, was Parteien vor Wahlen eben tun. Und wir haben das Ergebnis eingefahren, das exakt unseren Ressourcen und Bekanntheitsgrad entsprach. Von Segen oder Zutun Gottes kaum eine Spur.

Ich denke, keiner von uns will auf diesem entmutigenden Kurs weitermachen. 1989 unmittelbar vor der politischen Wende in Deutschland wurde die PBC gegründet, 2008 die AUF-Partei. 2015 haben wir beide vereinigt. Niemand hat bei diesen Neugründungen aus eigenem Antrieb gehandelt. Die Gründer hatten Gott gehört und Bestätigung erhalten. Als ich in diesem Frühjahr bei einem der vielen internationalen Online-Gebetstreffen wieder einmal die Verheißung einer mächtigen Ausgießung des Heiligen Geistes auf unser Land hörte, sah ich plötzlich, dass diese Parteigründungen auch Vorstufen waren wie vorangegangene lokale Erweckungen. Und dass sie Vorbereitung waren für ein politisches Gewicht, das sich jetzt in dieser Zeit in die Pläne Gottes hineinstellt, dass Sein Reich auch in der Politik unseres Landes sichtbar wird.

Diesem Hören auf Gott und aufeinander soll dieser Parteitag dienen. Bis zur Bundestagswahl in einem Jahr werden wir wahrscheinlich weitere Erschütterungen erleben. Deshalb gilt es zuerst zu hören und zu fragen, bevor wir loslegen. Dienst nach Vorschrift – in unserem Fall dessen, was Parteien eben tun – ist zu wenig. Ich erhielt gestern einige ermutigende Gebetseindrücke von einem treuen Fürbitter. Der wichtigste Satz, den ich hier weitergeben möchte, war: Lass mich (Gott) kämpfen und freue Dich, dass Du dabei bist. Das ist keine Passivität, sondern sehende Hingabe statt blindem Aktivismus.

Mit diesem Perspektivwechsel eröffne ich den Parteitag und wünsche uns, dass diese Perspektive von oben gefüllt wird.

 

Karin Heepen

Bundesvorsitzende

Quelle: Magazin „Bündnis C“

 

 

Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“

(Luther 1527 bei der Pest in Wittenberg. Quelle: Luthers Werke, Band 5, Seite 334f)

 

 

 

 

 

 

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691. Die Macht deiner Worte

Samstag, 26. Dezember 2020 | Autor:

Lieber Besucher,

haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht was wir in unserem Leben an unnützen Worten gesprochen haben? Nicht nur die unnützen Worte sind tragisch für unser Leben, sondern und gerade auch die Worte die uns persönlich niedermachen.

Wie zum Beispiel:

  1. Ich habe ständig Probleme im Beruf und Familie
  2. Mein Kontostand ist ständig im Minus
  3. Ich bin ständig mit irgendeiner Krankheit belastet
  4. Ständig habe ich mir irgendjemanden Streit
  5. Ich komme mit keinen Menschen mehr klar
  6. Was für eine schlechte Regierung haben wir nur
  7. In was für einem Land muss ich leben usw.

Diese Liste lies sich Seitenweise fortführen, aber was entsteht aus einer solchen Lebensweise. Bist du dir im kKaren darüber, dass deine Worte dein Leben entscheidend bestimmen werden.

Du hast die Möglichkeit entweder in deinem Leben mit Glauben und Zuversicht die Probleme anzugehen oder du zerstörst dein Leben, indem du alles schwarzsiehst.

Lese einmal was in der Bibel über ein solches Verhalten steht. In Sprüche 18, 20 bis 21 lesen wir.

20 Von der Frucht seines Mundes nährt sich der Leib des Mannes, und er wird gesättigt mit dem, was seine Lippen ihm einbringen. 21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird von ihrer Frucht essen.

Damit du, dass was ich hier angerissen habe hören und sehen kannst, empfehle ich dir den folgenden Vortrag einmal ganz anzuhören und dir dann danach Gedanken zu machen oder noch besser, dich mit einem Freund darüber auszutauschen.

Viel Erkenntnis und Freude dabei

 

 

Es gäbe noch unendlich viel dazu zu sagen, aber ich will hier mit einem Wort aus der Bibel schließen. Es steht in Epheser 4, 29.

29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.

Lese täglich im Wort Gottes und lass dich korrigieren indem was du redest.

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665. Die letzte Diktatur?

Mittwoch, 18. Dezember 2019 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

ich wünsche Ihnen offene Ohren des Herzens wenn Sie diesen Vortrag hören und „verdauen“ werden. Es gibt viele Dinge im Leben die wir nicht mit unseren Verstand begreifen können, darum habe ich die Ohren des Herzens angesprochen.

Dieses Video zeigt in ungeschminkter Offenheit auf, wie wir von Politik und Medien belogen und manipuliert werden. Menschen die kein sicheres und gutes Glaubensfundament haben werden an diesen Ereignissen die auf uns zukommen, wahrscheinlich in große Schwierigkeiten geraten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man alle diese Ereignisse so ohne weiteres bewältigt, wenn man weiterhin seine eigene Meinung bei behalten will. Beispiele wie dies alles laufen kann, sehen wir ja zuhauf schon regional jetzt in Ländern wie China, Nordkorea, usw.

Festhalten – Gemälde Michael Willfort

 

Keine Probleme werden die Menschen haben die jetzt schon angepasst sind und denen letzt endlich alles egal ist solange es ihnen selbst gut geht. Also solche die zu allen Entscheidungen den Kopf nicken und keine eigene Meinung vertreten.

Dagegen werden die Menschen die Werte wie die Wahrheit, Gerechtigkeit, Sittlichkeit, Reinheit usw. vertreten massiv verfolgt werden. Dies alles kann man in der Bibel nachlesen, d.h. es wurde uns von Jesus schon vor 2000 Jahren prophezeit.

 

Hier einige Stellen aus der Bibel:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

Röm 1,18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen.

Gal 4,16 Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die volle Wahrheit sage?

2Tim 3,7 sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen.

2Tim 4,4 Und weil ihnen die Wahrheit nicht gefällt, folgen sie allen möglichen Legenden.

1Joh 1,8 Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann lebt die Wahrheit nicht in uns.

1Joh 2,4 Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.

Röm 1,25 Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen.

Licht – Gemälde von Michael Willfort

Ich wünsche jeden, dass er die Wahrheit – Jesus – kennenlernt. Jeder, der Jesus als den einzigen Weg folgen wird, wird Verfolgung erleiden. Denn, diese Leute können es nicht akzeptieren, dass es eine absolute Wahrheit gibt, die behauptet:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

 

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650. Leben wir schon wieder in Noahs Tagen?

Sonntag, 8. September 2019 | Autor:

Liebe Besucher,

dieser Beitrag sagt einiges über die Zeit aus in der wir jetzt leben. Jeder ist eingeladen diesen Beitrag zu lesen.

DORON SCHNEIDER

 

 

 

Leben wir schon wieder in Noahs Tagen?

 

 

Von Doron Schneider

Nachdem man über Gottes wunderbare Schöpfung in 1. Mose 1 liest, fragt man sich vielleicht, warum er später die Welt mit einer Flut zerstörte.

Es geschah nur 10 Generationen nach Adam und Eva. Was hatte sich in dieser Zeit verändert? Die Antwort ist, die Sünde betrat die Welt, und die Auswirkungen des Bösen sind immer noch in unserer heutigen Welt zu spüren.

Eine Generation dauert ungefähr vierzig Jahre und in nur ein oder zwei Generationen haben wir bereits eine Rückentwicklung in unserer Kultur miterlebt. Wohlstand und Materialismus haben zugenommen und Ehrfurcht vor dem Tag des Herrn und Respekt und Fürsorge für andere haben abgenommen.

 

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Mal im Bahnhof in Frankfurt, mal mitten in Stuttgart. Der eine schubst ein Kind vor den Zug … der andere, ein Syrer, macht den blutverschmierten Henker auf der Strasse am helllichten Tag und ersticht einen Vater vor den Augen seiner Tochter.

 

Um zu sehen, wie vieles sich allein in 10 Generationen verändern kann, müssen wir einfach bis zum Jahr 1620 zurückblicken. Die Welt, in der wir heute leben, trägt wenig Ähnlichkeit mit dieser Ära. Deutschland hat sich allein in 2 Generationen von einem christlichen Abendland fast in ein moslemisches Abendland verändert; und in ein Land, das Ehen in allen denkbaren Formen ermöglicht und sogar fördert.

Wer die Bibel hochhebt wird ausgelacht. Wer aus der Bibel zitiert, dass Homosexualität eine Sünde ist, wird verurteilt. Bibeltreue Christen, die auf Gottes Heilsplan und Israel hinweisen, werden als Fundamentalisten beschimpft …

 

Die Bedingungen der Antike

Innerhalb der vergangenen 10 Generationen, seitdem Adam und Eva erschaffen wurden, ist der Zustand der Erde korrupt geworden.

Gottes Beurteilung: „Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse war” (1. Mose 6,5).

Gottes Herz: „Da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen” (Vers 6).

Gottes Entscheidung: „Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!” (Vers 7).

 

 

Ein gerechter Mann

Trotz des düsteren und entmutigenden Zustandes der Erde gab es einen Mann, der sich von allen anderen unterschied: „Aber Noah fand Gnade in den Augen des Herrn … Noah war ein gerechter Mann, untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott“ (Vers 8-9).

Obwohl er nicht ohne Sünde war, hatte Noah drei wesentliche Eigenschaften, die ihn von dem Rest seiner Generation unterschieden: Er hörte auf Gott, vertraute ihm und gehorchte ihm. Deshalb erzählte ihm der Herr von seinem Plan, die Erde zu zerstören und befahl Noah, eine Arche zu bauen. Wegen eines gehorsamen Mannes war Gott bereit, die menschliche Zivilisation zu retten.

 

Herausfordernde Fragen

Weil wir auch in einer sündigen Welt leben, die sich rasant verändert und immer böser wird, werden die folgenden Fragen relevant:

  • Sieht Gott Sie als gerecht und tadellos an?
  • Kann Ihr Lebensstil als göttlich und heilig beschrieben werden?
  • Unterscheiden Sie sich von der Kultur um Sie herum oder sind Sie in all den Beschäftigungen und Freuden dieser Welt gefangen?
  • Könnte man über Sie sagen, dass Sie mit Gott wandeln?
  • Hören Sie auf ihn, vertrauen Sie ihm und gehorchen Sie seinen Geboten?
  • Möchten Sie lieber als nobel gemäß den Maßstäben dieser Welt angesehen werden oder lieber heilig in den Augen Gottes?

 

Quelle – Demo für alle

 

„Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.“ Matthäus 24,37-39

 

 

Der Herr möchte, dass wir mit einer tiefen, intimen und gehorsamen Beziehung mit ihm leben und nicht in Übereinstimmung mit der Welt um uns herum. Dies bedeutet, dass manchmal Menschen, die in Sünde leben, nicht in unserer Gesellschaft sein wollen, weil sie sich dort unwohl fühlen.

Das ist unvermeidlich, weil wie bei Noah, wir im Licht, während diejenigen in der Welt in der Dunkelheit wandeln und dem Licht ausweichen wollen, denn es enthüllt ihre sündigen Taten.

 

 

Leben in einer verdammten Welt

Obwohl Noah zuversichtlich war, dass der Herr ihn und seine Familie in der Arche retten würde, wusste er zur gleichen Zeit, dass Gott alles um ihn herum zerstören würde, einschließlich der Menschen. Wahrscheinlich kamen ihm gemischte Gedanken und Gefühle, als er die Arche baute inmitten dieser bösen Gesellschaft und gleichzeitig das Volk vor dem kommenden Urteil warnte.

Das gilt auch für uns heute. Wir wissen auch, dass es ohne Christus keine Hoffnung für die Welt gibt. Die Bosheit wird sich vermehren. Sicherheit ist in einem Land nicht zu finden, sondern nur in einer Beziehung zu Gott durch Jesus Christus.

 

Das Leben heute ist nicht genau so wie in der Antike, aber in vielen Wegen doch gleich. Und wie Noah müssen wir auf Gott hören, ihm vertrauen und ihm gehorchen. Wir können es uns nicht leisten so zu sein wie die Menschen zur Zeit Noahs, die nicht erkannten, dass ihre Zeit kurz war. Ihre böse Rebellion war krass und extrem, aber auch, wenn wir uns dessen nicht schuldig fühlen, heisst das nicht, dass unsere “moderne” und raffiniertere Rebellion keine Sünde ist. Ohne die Abhängigkeit von Jesus Christus als Retter und Herrn wird niemand Gottes Gericht entkommen.

Heute bietet Gott Erlösung an, nicht durch eine Arche, sondern durch seinen Sohn. „Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.” (Römer 10,9)

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646. Geistlicher Missbrauch

Samstag, 15. Dezember 2018 | Autor:

Hirte in Bethlehem-Yeshua.at

Liebe Blogbesucher,

dieses Thema ist in vielen christlichen Gemeinden sehr aktuell. Mehr will ich dazu von meiner Seite nicht sagen. Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

Geistlicher Mißbrauch

Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an die erste Zeit nach meiner Bekehrung. Es gab nur Jesus für mich. Zeit mit Ihm zu verbringen war das Schönste im Leben. Ihn zu lieben war mein ganzer Herzenswunsch. Mit anderen Gläubigen den Herrn zu preisen – einfach herrlich! Füreinander zu beten – wunderbar, wie wir die Liebe Gottes ganz praktisch erfahren haben.

Wir alle konnten nicht genug davon bekommen. Es war so schön! Endlich wahres Leben, so ganz anders als in der Welt, aus der Jesus uns heraus gerettet hat. Endlich frei, voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit! Das ist es, was der Herr unter Gemeinde versteht!

 

Er baute wunderschöne Beziehungen unter uns Gläubigen, die unser Leben so bereicherten.

 

Das alles änderte sich schlagartig, als andere Einflüsse in unsere Kreise kamen und wir in Gemeinden, Hauskreise und dergleichen waren, wo nicht mehr nur Jesus im Mittelpunkt stand. Ja, es wurde so geredet; aber es war nicht so. Menschen standen im Mittelpunkt. Menschen haben geleitet, nicht der Heilige Geist auf ganz natürliche Weise. Leiter haben nicht demütig gedient, sie haben geherrscht. Wir sollten einem ‚geistlichen Programm‘ folgen. Es wurde definiert und in Punkten aufgeschrieben, wie ‚Nachfolge von Jesus‘ auszuschauen hat. Wo kamen alle diese Regeln her?

Wir kamen in Gemeinden und Gruppen, in der geistlicher und seelischer Mißbrauch betrieben, gebilligt und gedeckt wurde. Und das wurde noch dazu im Namen des Herrn gerechtfertigt.

 

„Im Licht leben“

 

Ich habe viele Zeugnisse von Christen (und auch Ungläubigen) gelesen und gehört, die Mißbrauch in christlichen Gemeinden oder Hauskreisen erlebt haben. Ihre Erfahrungen sind sehr ähnlich. Einige von ihnen kennen das seit kurzer Zeit. Manche haben schon viele Jahre damit Erfahrung. Es fängt oft klein an, und wird immer schlimmer.

Der entscheidende Punkt ist wahrscheinlich der, daß es den Menschen, die Mißbrauch betreiben, nicht um den Vater und Seine Ehre geht, sondern um sich selbst. Es geht ihnen nicht um Beziehungen, sondern um Macht. Dabei wird oft so vorgegangen, daß betroffene Menschen, die Probleme ansprechen, selber zum angeblichen Problem gemacht werden. Das (scheinbar) gute Bild nach außen hin soll gewahrt werden. Viele Dinge werden unter den Teppich gekehrt. Es wird versucht, den Leuten ‚einen Maulkorb umzubinden‘. Menschen sollen mit verschiedensten, gottlosen Mitteln dazu gebracht werden, zu schweigen. Sie werden unter Druck gesetzt. Die Freiheit wird genommen. Durch Schuldgefühle sollen sie zum Schweigen gebracht werden. Wenn jemand dann nicht mit der ‚Gemeinde-Linie‘ übereinstimmt oder etwas anders sieht (selbst wenn es biblisch ist!), muß er gehen. Der Herr und Sein Wort werden nicht gesucht, um Probleme zu lösen. Alle die unzähligen Mahnungen aus dem Buch der Sprüche, korrigierbar zu sein, bleiben unberücksichtigt. Ja, wer korrigiert eigentlich den Pastor?

Dieses Phänomen tritt nicht nur in christlichen Gemeinden auf, es ist überall in der Welt. Der religiöse Geist wirkt in der Welt und vielerorts in der Gemeinde. In religiösen Kreisen verstärkt es sich noch dadurch, daß angeblich ‚im Namen Gottes‘ gesprochen und gehandelt wird. Es ist ganz so, wie es Jesus in Matt 10:17-18 beschreibt: „Nehmt euch vor den Menschen in acht, denn sie werden euch den Gerichten überliefern und euch in ihren Synagogen [Gemeinden, Amtsgebäuden, …] geißeln. Auch vor Statthalter und Könige [Obrigkeiten, Leiter] werdet ihr um Meinetwillen geführt werden.“ Ich habe es selber erlebt, wie Menschen, die ich für Freude gehalten habe, durch blindes Folgen der Gemeindeleitung plötzlich gegen mich standen. Unsere Freundschaft spielte nur mehr eine untergeordnete Rolle.

Dabei wollen viele, die Probleme ansprechen, sehr oft nur offen und ehrlich über Dinge sprechen. Es liegt ihnen sehr viel an Beziehungen. Sie haben zum Ziel, Probleme auch wirklich zu lösen!

 

Die Folgen

 

von geistlichem und seelischem Mißbrauch sind katastrophal: viele wertvolle Brüder und Schwestern im Herrn werden desillusioniert und demotiviert. Beziehungen werden zerstört; Freude geht verloren; es geht nicht mehr nur um Jesus; und die herzliche Gemeinschaft zueinander … ist weg! Es ist genau, wie Jesus sagt: „Die Liebe der Vielen erkaltet“ (Matt 24:12) – als Folge von Sünde.

Gemeinde wird als eine Organisation, als Strukturgebilde gesehen. Es wird wie bei einem Verein gehandelt. ‚Veranstaltungen‘ werden abgehalten. Kaum Platz für echte, biblische Gemeinschaft von Herz zu Herz miteinander. Dabei ist Gemeinde doch ein dynamischer Organismus, der vom Herrn abhängig ist und wirklich nur von Ihm geleitet wird!

 

Dominanz, Kontrolle, Manipulation

 

sind die die drei Hauptwaffen, die in diesen Fällen eingesetzt werden. (Das kann übrigens nicht nur in Gemeinde-Situationen, sondern im Alltag genauso sein. Es kann bei einem Ehepaar auftreten, bei einem Besuch von Freunden, in Firmen, in der Politik, bei Behörden, usw..) Worum geht es dabei?

 

Dominanz sagt: ‚Das, was ICH will, muss geschehen.‘

 

Kontrolle sagt: ‚Ich werde überprüfen, ob das, was ich will, geschieht.‘

 

Manipulation sagt: ‚Ich werde dafür sorgen, dass das, was ich will, geschieht.‘

 

Es sehr gutes Beispiel dafür sehen wir in Johannes 9. Jesus, unser wunderbarer Erlöser und Messias, ist voller Barmherzigkeit für einen blinden Mann. Er heilt ihn! Den geistlichen Leitern paßt es nicht in ihr (falsches!) religiöses Denken, denn Yeshua hatte an einem Shabbat geheilt. Anstatt sich über das Wunder des Herrn zu freuen, quälen sie den Mann mit Fragen. Sie verhören ihn, setzen ihn unter Druck. Sie glauben ihm nicht, haben eine vorgefasste Meinung. Der Mann entgegnet ihnen mit einfachen, ehrlichen Antworten. Ihre Schlechtigkeit wird bloßgestellt. Da greifen sie noch mehr zu den Waffen der Finsternis und begehen geistlichen und seelischen Mißbrauch: „Sie antworteten und sprachen zu ihm: ‚Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren?‘ Und sie stießen ihn aus.“ (Joh 9:34)

Es ist sehr aufschlußreich, was hier geschieht. Die Leiter stellen sich über den ‚einfachen Mann‘. Sie sind stolz. Sie operieren mit Schuldgefühlen („Du bist ganz und gar in Sünden geboren“). Sie machen ihn klein und überheben sich über ihn. Dann pochen sie auf ihre (angebliche) geistliche Autorität, … weil sie doch die Leiter sind! („Und DU willst UNS belehren?“) Und dann entfernen sie ihn aus der Gemeinde („Und sie stießen ihn aus.“). Wahrheit wurde nicht gesucht, eine Beziehung wurde zerstört.

Doch es ist noch nicht vorbei. Jesus begegnet diesem Mann! Und Er zieht ihn zu Sich. Er hatte ihn körperlich geheilt, jetzt heilt er ihn geistlich („Glaubst du an den Menschensohn?“) und seelisch.

 

Dominanz, Kontrolle und Manipulation sind die Hauptmittel, wie geistlicher Mißbrauch geschieht.

 

 

Das stößt viele Menschen ab und es ist ein Grund, warum der Leib Christi so klein ist. Gläubige gehen oder werden gegangen, Ungläubige bleiben von vorn herein fern. Verständlich, wer will bei so einem Verein dabei sein?

 

Geistlicher Mißbrauch geschieht dort, wo

  • es nicht mehr nur um den Herrn geht
  • nicht Wahrheit gesucht wird
  • Menschen Jesus verdrängen
  • unbiblische Hierarchie herrscht – biblisches Leiten geht anders: „dienen“, „ihr alle seid Brüder“
  • Freiheit im Herrn genommen wird
  • mit Schuldgefühlen gearbeitet wird
  • dem Perfektionismus freien Lauf gegeben wird
  • nach außen hin ein gutes Bild gewahrt werden soll
  • andere unter falschen Druck gesetzt werden
  • anderen Schuld zugewiesen wird, statt das eigene Herz zu durchforschen

 

 

Mißbrauch des Wortes Gottes

 

Ein ‚beliebtes‘ Mittel ist auch das angebliche(!) prophetische Wort. Es ist ein Mißbrauch im Namen Gottes. Dem anderen wird vorgesetzt: ‚Gott sagt das und das – du MUSST es tun. Wenn nicht, dann versündigst du dich gegen den Herrn.‘ Er ist ungehorsam! Er ist rebellisch! Aber – ist es wirklich ein Wort vom Herrn gewesen? Ich habe zum Beispiel selber erlebt, wie die Frau eines Pastors zu mir kam und ein ‚Wort vom Herrn‘ weitergab. Dabei meinte sie, ich solle doch die Probleme, die es zwischen ihnen und mir gibt, ignorieren und die Gemeinde verlassen. Dann würde ich in meinem Dienst aufblühen. Der Hintergrund: ich hatte die Leitung auf verschiedene unbiblische Dinge in der Gemeinde angesprochen. Sie wollte das nicht hören und wollte mich auf diese Art ‚loswerden‘, damit sie ‚ungestört‘ weiter machen könnten. Durch Unterscheidung im Geist hat der Herr mir geholfen, klar zu sehen.

Ein anderes, erschreckendes Beispiel des Mißbrauches habe ich vor Kurzem selber miterlebt: Eine Großmutter war alleine, der Großvater war vor ein paar Wochen gestorben. Eine der Töchter hatte mit Familie bei ihr im Haus mitgelebt, auch andere waren da, um der alten Dame zu helfen. Die Zeit kam, daß diese junge Familie von der (Groß-)Mutter in ein anderes Land zog. Als sie umzogen, sagte die Großmutter zu ihrem 5-jährigen(!) Enkel: „Na, gehst Du weg und läßt deine arme, alte Großmutter ganz alleine?“ Sie machte einem 5-jährigen Buben Vorwürfe. Sie erzeugte Schuldgefühle, die ihn natürlich überforderten. Seelischer Mißbrauch in der Familie.

 

Autorität

 

Wir alle haben in unserem Leben Autoritätspersonen. Dabei gibt es 2 Gruppen: solche, die der Herr eingesetzt hat (wie z. B. unsere Eltern) und solche, die wir selber gewählt haben. Es sind Menschen, die wir schätzen, ehren und respektieren. Wir erlauben ihnen, in unser Leben zu sprechen. Mit anderen Worten, wir hören auf sie. Wir lassen uns von ihnen etwas sagen. Das alles geschieht aber – und das ist entscheidend und gleichzeitig sehr schön – in Freiheit! Geistlicher oder seelischer Mißbrauch geschieht dort, wo diese Freiheit verletzt wird. Es tritt dort auf, wo Autoritätspersonen ‚höher‘ als andere gesehen werden oder sich über andere drüberstülpen. Wo Jesus doch sagt: „Ihr seid alle Brüder.“ (Matt 23:8) Oder wo der Leiter zu wichtig wird, denn er nimmt eine Position ein, die nur Jesus haben soll! Das kann speziell bei jüngeren oder unsicheren Menschen auftreten. Denn Vorbilder zu haben ist nicht schlecht. Paulus hat Timotheus ermutigt, sich an ihm ein Beispiel zu nehmen. Und speziell jüngere und unsichere Menschen wollen ‚dazu gehören‘.

Autorität ist etwas, was 1. Gott gibt und 2. Menschen geben. Echte Autorität kommt von Gott. Er gibt Mose Autorität. Er salbt David zum König. Er setzt Männer als Häupter der Familie ein. Und diese, von Gott gegebene Autorität wird von Menschen anerkannt. Das Volk Israel hatte Mose als Anführer angenommen. Sie hatten gesehen, daß er wirklich von Gott berufen war (Ex 4:31). Das Volk machte David zum König und erfüllte so, was Gott durch den Propheten Samuel bereits getan hatte (2 Sam 2:4; 2 Sam 5:1-5). Frauen respektieren und akzeptieren die Leitung der Männer, ohne sich fürchten zu müssen (1 Pet 3:1-6).

Der Vater im Himmel hat alle wahre Autorität. Er hat sie Jesus gegeben (Matt 28:18). Jesus verteilt sie an verschiedene Menschen. Das betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Männer in den Familien, Eltern über Kinder, Leiter in Gemeinden, Lehrer, staatliche Obrigkeiten, usw.. Johannes der Täufer lehrt uns: „Kein Mensch kann sich etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel her gegeben ist.“ (Joh 3:27) Wenn sich jemand selbst zum Pastor ernennt, ist er deswegen noch lange nicht von Gott eingesetzt. Wenn sich jemand selber als Prophet aufspielt, ist er deswegen nicht von Gott gesandt. Es ist eine Frage der Persönlichkeit: viele Beispiele gibt es, bei denen Menschen aus Mangel oder einem Schrei nach Anerkennung sich selber etwas genommen haben, um ‚etwas zu gelten‘. David wartete nach seiner Salbung zum König auf die Zeit des Herrn, zu der Er Sein Wort bestätigte und erfüllte.

 

Die Lösung

 

Mißbrauch zu erleben verletzt tief. Oft haben wir nach Mißbrauch eine Überreaktion: ‚Ich will gar nichts mehr damit zu tun haben.‘ Nicht selten rebellieren wir gegen jede Autorität. Das ist kein guter Weg. Wir sollten fragen: ‚Ich habe etwas Falsches erlebt. Herr, wie ist es richtig?‘

Ich habe diese Art von Mißbrauch persönlich von Pastoren, Lobpreisleitern, Hauskreisleitern und viele anderen Menschen erlebt. In katholischen Kreisen, evangelischen, freikirchlichen, charismatischen, evangelikalen Gemeinden, Brüdergemeinden, bei Baptisten. Es ist keine Frage der Denomination. Es tritt dort auf, wo Menschen sind. Menschen, die nicht vom Herrn geführt sind. Deswegen ist es so wichtig, daß unser Herz rein ist, wir eine starke, persönliche Beziehung zum Vater haben, Seine Stimme gut hören, bereit sind, korrigiert zu werden, demütig sind und gehorsam leben.

 

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn! Wenn wir vor dem Herrn rein sein wollen, müssen wir zuerst auf unser eigenes Herz schauen.

 

Die Lösung? Statt Stolz, Demut. Statt Herzenshärte, Barmherzigkeit. Fokussieren auf Jesus. Mein Ich muß sterben. Beziehungen sind wichtiger als Rechthaberei.

 

Diese Schritte können helfen:

 

  • Voll auf Jesus ausgerichtet sein und Ihm vertrauen. Dann werde ich fest stehen und auch nicht unsicher sein.
  • Stark im Wort Gottes sein, um nicht verführt zu werden.
  • Unterscheidung im Geist haben.
  • Vergeben, wo ich Mißbrauch erlebt habe; Jesus um Freisetzung und Heilung bitten. Vorsicht vor Überreaktionen!
  • Gute Beziehungen zu anderen Menschen, die Jesus lieben, pflegen.
  • Es kann notwendig sein, dass wir falsche Autoritätspersonen aus unserem Herzen entfernen müssen. Ich meine damit nicht unbedingt, die Beziehungen abzubrechen (obwohl das manchmal notwendig ist – vielleicht nur vorübergehend). Sondern ein Grund, warum wir mißbraucht werden konnten, ist, daß wir den falschen Personen in unserem Leben Autorität gegeben haben. Daß Timotheus Paulus als Vorbild hatte, war gut. Wenn er aber Demas als Vorbild gehabt hätte, wäre es schlecht gewesen (2 Tim 4:10). Prüfen wir vor dem Herrn, wem wir vertrauen. Prüfen wir ALLES – ganz egal, wer es sagt – und behalten wir das Gute (1 Thess 5:21 – das wird gerade im Bezug auf ein ‚Wort vom Herrn‘ gesprochen!).
  • Unser Gehorsam ist alleine Gott gegenüber – nicht Menschen. (Gal 1:10)Wir sind nicht dazu verpflichtet, dem Leiter zu folgen oder zu gehorchen, was immer er sagt. Wir folgen dem Herrn und Seinem Wort – nicht dem, was Menschen sagen. Aufgabe der Leiter ist es, die anderen bei ihrem geistlichen Wachstum zu fördern.
  • Wenn du Leiter bist, frage den Herrn: ‚Habe ich Menschen mißbraucht oder verletzt?‘ Wenn ja, suche aktiv Heilung der Beziehungen.
  • Wenn du Leiter bist, frage dich: ‚Hast mich wirklich der Herr dazu berufen?‘. Wenn Nein, bitte sei demütig und überlaß es demjenigen, den der Herr wirklich berufen hat. Wenn ja, frage weiter: ‚Höre ich vom Vater oder bestimme ich unser Gemeinde-Programm?‘. Das hat nichts mit Jesus zu tun. Sondern: zu Seinen Füßen sitzen und warten, bis Er spricht. Dann gehorsam sein und dienen. Nimm dir David als Vorbild, wie er jeden Schritt mit dem Herrn gemacht hat. Er hat oft gefragt: ‚Herr, soll ich das oder das tun oder nicht?‘
  • Sowohl persönlich, als auch in einer Gemeinde-Situation ist es vorrangig Gottes Ziel, in alle Wahrheit zu führen und Beziehungen aufrecht zu erhalten.
  • Leider ist nicht selten der einzige Weg, wegzugehen und echte Gemeinschaft im Herrn wo anders zu suchen und zu finden.

 

Der Herr kennt unsere Situation und weiß um alles Bescheid. Eine Situation nach Mißbrauch ist eine große Gelegenheit, dem Vater noch viel näher zu kommen. Er wird die, die mit ehrlichem Herzen suchen, auch finden lassen. Er führt uns auf grüne Weiden. Er kann und wird alle Wunden von geistlichem oder seelischem Mißbrauch heilen, wenn wir zu Ihm kommen. Denn Er ist … der gute Hirte unserer Seelen!

 

„Jahwe ist mein Hirte, ich leide nicht Not. Auf grünender Weide läßt er mich lagern.“ (Ps 23:1-2)

 

„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.“ (Joh 10:10-11)

„Denn ihr seid umhergeirrt wie Schafe; nun aber seid ihr heimgekehrt zum Hirten und Hüter eurer Seelen.“ (1 Pet 2:25)

Autor – Helmut Leinfellner

Quelle: Yeshua.at

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Gott ist gut
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