Home

Archiv für die Kategorie » Denke einmal nach! «

699. Corona “Wieviele Tote braucht ihr denn noch?”

Montag, 18. Januar 2021 | Autor:

 

Liebe Besucher,

der nachfolgende Beitrag ist selbstredend und ich möchte dazu keine weiteren Erklärungen abgeben. Jeder normal denkende Mensch soll sich hier seine eigene Meinung bilden. Viel Erkenntnis bei nachdenken und studieren.

 

Rene Gräber

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Im Sommer lag das mittlere Sterbealter der Covid-Patienten bei 82, Anfang Dezember bereits bei 83 und am 29.12.20 gem. RKI Bericht bereits bei 84 Jahren.

Ist das die tödliche Seuche die eine Notlage in Deutschland definiert?

Diese Frage erscheint natürlich auf den ersten Blick “herzlos” – aber ich stelle diese Frage an die Regierungen, die diesen Notstand in unserem Land zu begründen haben.

In meinen Beiträgen:
Protected link
oder z.B.
Protected link
versuche ich diesen Fragen nachzugehen…

Als ich die Sache mit dem Alter der verstorbenen Patienten an anderer Stelle erwähnte, bekam ich sofort als Antwort:

“Könnt ihr nicht einfach mal die Bedeutung des Wortes “Pandemie” googeln? Könnt ihr nicht einfach mal aufhören mit der Verharmlosung? Könnt ihr nicht endlich mal akzeptieren, dass wir es mit einer neuen, hochinfektiösen Krankheit zu tun haben, an der mittlerweile fast 2 Millionen Menschen gestorben sind, Tendenz steigend? Wieviele Tote braucht ihr denn noch?”

Dieser Kommentar bringt es so ziemlich auf den Punkt, wie die Diskussion derzeit abläuft. Liefert man Fakten (wie zum Beispiel das Durchschnittsalter der verstorbenen Covid-Patienten, das derzeit bei 84 Jahren liegt), dann gilt man bereits als das, was auch Frau Merkel in ihrer Neujahrsansprache wiederholte… Genau solche “Ansprachen” tragen zur weiteren Spaltung bei.

Zurück zum Kommentar der Leserin:

Die Bedeutung der Pandemie: Die WHO änderte im Zuge der Schweinegrippe 2009 die Definition für eine Pandemie:
https://naturheilt.com/blog/who-aenderte-pandemie-kriterien/
Alles gut belegt. Die Gründe für die Änderung haben nur wenig mit der Sorge um das Wohlbefinden der Menschheit zu tun.
Und apropos “googeln”: Ich rate dazu nicht mehr zu “googeln”. Warum?
https://renegraeber.de/blog/google-und-pharma-geheiratet/
Was sich im Hintergrund abspielt ist den allermeisten Menschen gar nicht bewusst…

Verharmlosung? Die Zitierung von Fakten (wie z.B. dem Sterbealter der Patienten) hat nichts mit Verharmlosung zu tun. Wenn dann könnte der Vorwurf der “Relativierung” kommen. Dann müsste ich aber auf meine zahlreichen Recherchen und Veröffentlichungen mit den ganzen Beiträgen zum Thema verweisen oder auf mein Buch “Die Akte Corona”, in dem alle Zusammenhänge und Fakten aufgeführt sind:

Protected link

In diesem Zuge würde ich aber auch von einer Negierung der Fakten seitens der Regierungen reden wollen, denn die Maßnahmen sind ja wohl kaum verhältnismäßig, wenn in der Folge der Lockdowns mehr Menschen sterben als als Covid:
Protected link
Von was sprechen wir hier eigentlich? Wir sprechen davon, dass deutlich jüngere Menschen und Kinder an den Folgen der Lockdowns versterben – und das werden weltweit mehr sein, als durch Covid-19.

“neue, hochinfektiöse Krankheit”: SarsCov-2 gehört zur Gruppe der Coronaviren. Und die sind keine Unbekannten.
Die Aussage impliziert aber die Sterblichkeit. Und hierzu muss man sich die Fakten ansehen bezüglich der Sterblichkeit von SarsCov-2:
https://naturheilt.com/blog/wie-toedlich-ist-corona/

Und mit Verlaub: Einem Bundesgesundheitsminister der nachgewiesenermaßen ein (Ex)Pharmalobbyist ist, der Alten keine “neue Hüften” mehr gönnen wollte, usw. kaufe ich seine neue entdeckte “Menschenliebe” in keiner Weise ab: Protected link

“Wie viele Tote” ich brauche? Gar keine. Ich habe dazu in folgendem Beitrag Stellung genommen:
https://renegraeber.de/blog/wollen-sie-das-menschen-sterben/
Ich nehme die Frage auch nicht übel – ganz im Gegenteil. Es zeigt wie man ihre Nächstenliebe und ihre Gutmütigkeit ausnützt.

In meinem letzten Newsletter ging ich ja in einer Erklärung ein, dass es immer auf den Standpunkt ankommt. In diesem Zusammenhang geht es um das Weltbild der Exoterik und der Esoterik:

https://renegraeber.de/blog/was-ist-esoterik-und-exoterik/

In den vergangenen Jahren kamen selten so viele Kommentare wie zu dem “Esoterik-Beitrag” oder besser gesagt zur “Erklärung”. Und wie bereits gesagt: die meisten Menschen leben heute ganz klar in einem exoterischen Weltbild. Daher schreibe ich auch meist in diesem Bewusstsein.

Daher also weiter Klartext zum Thema “Maßnahmen” und “Es geht um Menschenleben”:

Was vor 2020 die Masse der Regierungen in Deutschland nicht interessiert hat:

  • überlastete Krankenhäuser
  • volle Intensivstationen
  • Pflegekräftemangel
  • Grippen mit 15.000 bis 30.000 Toten pro Jahr

Was 2020 die Masse der Regierungen in Deutschland immer noch nicht interessiert:

Frierende Kinder in Schulen:
https://renegraeber.de/blog/merkel-kniebeugen-und-klatschen-gegen-frierende-kinder/

pleitegehende klein- und mittelständische Unternehmen, Selbstständige usw., die einer der schwersten Wirtschaftskrisen in unserem Land auslöst / auslösen wird

Tote durch die Corona-Maßnahmen in Deutschland und auf der gesamten Welt:
Protected link

15.000 bis 30.000 Tote durch Krankenhauskeime JEDES JAHR

19.000 Tote pro Jahr durch Ärztepfusch JEDES JAHR

58.000 Tote durch Medikamente-“Nebenwirkungen” JEDES JAHR:
https://naturheilt.com/blog/medikamente-nebenwirkung-tod/

gesetzliche Krankenkassen die Ärzte ermuntern ihre Patienten kränker zu machen, als diese sind:
https://renegraeber.de/blog/betrug-krankenkassen-aerzte/

Todesfälle und Krankheiten im Zusammenhang mit der Uhrzeit-Umstellung:
https://renegraeber.de/blog/uhren-umstellung-sommerzeit-2018/
(Zu diesem Thema wurde ich auch schon gefragt ob ich mich nicht mehr drum kümmern würde… Antwort: Doch. Aber es interessiert die Masse der Politiker in Berlin und Brüssel nicht. Tote? Egal.)

Gifte in Nahrungsmitteln:
https://renegraeber.de/blog/ich-kanns-auch-schon-nicht-mehr-hoeren-aber-es-ist-zum-kotzen-glyphosat-und-die-mauschelbande/
(interessiert auch kaum jemand der seit Jahrzehnten Verantwortlichen… Lippenbekenntnisse – mehr nicht.)

Gefahren durch Mobilfunk, vor allem 5G:
https://renegraeber.de/blog/5g-mobilfunk-180-wissenschaftler-fordern-stopp/
(Die Mobilfunkindustrie ist mindestens so finanzstark wie die Pharmalobby!)

Geschäfte und Verzerrungen bis sich die Balken biegen!
https://renegraeber.de/blog/zahlentrickser-schulmedizin-pharmaindustrie-politik/

Daran wird sich auch nichts ändern. Denn die “Strukturen” sind zementiert und es wird Geld verdient. Es geht um Milliarden. Da geht man auch mal über Leichen – merkt ja keiner:
https://naturheilt.com/blog/sacklers-pharma-opium-krise/
Und wer die Verflechtungen aufzeigt ist natürlich ein … äh… wie heißt das jetzt? Ach ja: Verschwörungsdingsda usw…
Ja ist klar.

Welche Verflechtungen?
Na zum Beispiel die hier:
https://naturheilt.com/blog/kennedy-erklaert-wie-big-pharma-den-kongress-unterwandert-hat/
Gut der “Kennedy” hat vielleicht auch nicht mehr alle Latten am Zaun – oder vielleicht doch?

Na dann vielleicht die Qualitätsmedien, die Anno 2018 noch richtig Qualität abgeliefert haben:
https://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Sehen Sie, wie Staatsanwaltschaften ins Leere laufen, Menschen bedroht und Redaktionen „gekauft“ werden, sowie gefährliche Medikamente in den Markt „gedrückt“ werden… Wer nach diesem Beitrag / Sendung immer noch glaubt, der mächtigen Pharmaindustrie wäre an der Gesundheit und dem Wohle des Menschen gelegen, der irrt gewaltig und glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann . Der Frontalbericht fördert zutage, dass es sich seitens des Pharmakartells um Macht und Profitgier handelt.

Sind das vielleicht die gleichen Leute, die uns jetzt ihre Impfungen andrehen wollen?

“Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia.” Sage nicht ich, sondern sagt einer der renommiertesten auf dem Gebiet der Pharmakologie: Dr. Peter Christian Götzsche. Gut, dafür haben sie ihn dann auch kalt gestellt und mundtot gemacht:
https://naturheilt.com/blog/fuehrender-medizin-wissenschaftler-wird-mundtot-gemacht/

Kommt Ihnen das bekannt vor? Das mit dem mundtot und kalt gestellt?

Ja, seit 2020 geht das jetzt noch schneller. Jetzt merken es immer mehr. Renommierte Wissenschaftler wie Prof. Bhakdi oder der ehemalige EU- und Bundestagsabgeordnete Dr. Wodarg, Lungenfacharzt und ehemaliger Amtsarztleiter werden medial vernichtet. Vom Geachteten zum Geächteten:
Protected link

Die Lockdowns haben ja im März 2020 schon so super funktioniert. Und auch seit November. Ganz klasse. Im Sommer schön Abstand und Maske und dann kommt das Vieh doch wieder? Und wen erwischt es? Die Alten. Und natürlich die Menschen deren Immunsystem eh völlig inkompetent ist, siehe:
Protected link
In diesem Beitrag steht im Wesentlichen das WARUM.

Jetzt werden seit Monaten (angeblich) alle Hebel in Bewegung gesetzt und der Rest von Deutschland in die Grütze gefahren. Nicht ganz: die Baubranche feiert ein Hoch nach dem anderen. Auf der Strecke bleiben die kleinen Betriebe, Geschäfte, Künstler, Restaurants, Fitnessstudios.
Komisch ist auch, dass trotz angeblicher Notlage in den Klinken 20 Krankenhäuser im Jahr 2020 geschlossen wurden.

Aber es wird weiter an den bekannten Hebeln gezogen: Medikamente und Impfungen. Und natürlich “Maßnahmen”. Leben müssen ja gerettet werden. Das kommt mir nur leider so vor, als wolle man einen Wald mit einer stumpfen Axt fällen. Da die Axt aber immer stumpfer wird, soll die Lösung sein: mehr Leute, mit noch mehr stumpfen Äxten.

Das sich daran nichts ändert ist bekannt. Nicht erst seit Herrn Spahn ist bekannt, dass das Gesundheitsministerium ein Freund der Pharmaindustrie ist:
https://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/

Und die Verflechtungen bei der STIKO (Ständigen Impfkommission)?
Protected link
Glaubt ja auch keiner. Und die, die es wissen, machen nichts.

Im Westen also nichts Neues.

Ist Corona ein Problem?

Ja, ganz klar. Hat das Besonderheiten in der Folge jenseits der Letalität? Ja.

Und genau damit wären wir wieder bei der Sache mit den Maßnahmen. Wir können uns über alles unterhalten: Medikamente, Hygiene, Masken, usw.

Aber so lange in unserem Land derart “gearbeitet” (wie gearbeitet) wird, ist diese Diskussion nicht mehr wirklich möglich.

Und die Alternativen (und was zu tun wäre) sind eigentlich auch klar.

Aber so Sachen wie Vitamin D oder Vitamin C, usw. wird ja auch medial geächtet und niedergemacht.
Deshalb sichern Sie sich (wenn Sie es noch nicht haben), meine “Akte Corona”:

Protected link

So, jetzt reicht es für heute aber wieder…

Ich wünsche Ihnen alles alles Gute!

Ihr

René Gräber

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

697. Dein geistlicher IQ

Montag, 18. Januar 2021 | Autor:

Liebe Besucher,

wieviel menschliche “Weisheit” erleben wir derzeit bei Entscheidungen in der Corona Pandemie. Die Ergebnisse sind erschreckend, weil Menschen glauben Sie wüßten alles besser als Gott. Auch wenn man unseren Politikern den Rat gibt Gott einmal zu fragen, läßt dies ihr Stolz nicht zu. Man muss vermuten, dass Sie von einer anderen Macht geleitet werden, anders kann man die schlechten Ergebnisse dieser Politik nicht erklären.

Der nachfolgende Artikel von Daniel Müller hat mir darum so gut gefallen, weil er genau die Ursache anspricht. Ich bedanke mich bei Daniel Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Wünsche Ihnen beim lesen gute Erkenntnisse.

 

 

 

 

 

Daniel Müller Leiter Missionswerk Karlsruhe

 

 

»Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben.«

Jakobus 1,5

 

Statt uns von Wissen oder Gefühlen abhängig zu machen, dürfen wir uns in Gottes Weisheit schulen lassen.

Meine Frau Isolde und ich waren eine Woche lang im Norden Deutschlands unterwegs, um verschiedene Gespräche für das Missionswerk zu führen. Dabei besuchten wir auch unseren Freund Dirk Schröder mit seiner Frau. Wir sprachen über die Männertage, die er bei uns geleitet hat, und auch über das Ehe-Wochenende, das im März stattfinden soll. Doch hauptsächlich sprachen wir über unseren gemeinsamen Auftrag, Menschen auf Gott aufmerksam zu machen. In mir kam gleich der Aktionismus hoch: Man könnte doch dieses und jenes tun!

Doch Dirk sagte daraufhin: „Menschliche Intelligenz wird diese Welt nicht retten. Was diese Welt wirklich braucht, ist die Weisheit Gottes, und die findest du nicht bei Wikipedia, sondern bei unserem himmlischen Vater. Und er gibt diese Weisheit so gern denen, die danach fragen.“

Diese Gedanken haben Isolde und mich so inspiriert, dass wir die vollen beiden Tage, die wir Zeit hatten, im Gebet und im Hören verbracht haben. Die siebenstündige Zugfahrt zurück nach Karlsruhe haben wir genutzt, um noch mehr in diese Gedanken von Gott hineinzuwachsen.

 

DIE DRITTE INTELLIGENZ.

Der Intelligenz-Quotient (IQ) dient laut Wikipedia der „Bewertung des intellektuellen Leistungsvermögens“. Der emotionale Intelligenz-Quotient (EQ) „beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen“. Unser Leben besteht aus Geist, Seele und Leib. Jesus sagt an einer Stelle, dass unser „Fleisch“, also unser Körper, schwach ist. Unsere Seele ist emotionell – und damit keine feste Konstante. Unser Geist ist von den dreien also der kraft-vollste Teil unseres Lebens. Wenn das so ist, warum lassen wir uns dann so oft von unserer Intelligenz und unseren Emotionen leiten? Es gibt noch eine dritte Intelligenz: die geistliche Intelligenz. Sie zeichnet einen Christen aus, denn in ihr steckt die göttliche Weisheit. Unsere geistliche Intelligenz sollte trainiert sein. Wer seinen Geist nicht durch Gottes Weisheit schulen lässt, gleicht einem Schiff ohne Steuermann, das auf dem Meer dahintreibt.

 

SCHULEN LASSEN

Wir besitzen eine Art „Organ“, das Urteilsfähigkeit heißt. In Hebräer 5,14 lesen wir: „Nur wer seine Urteilsfähigkeit geschult hat, der kann auch zwischen Gut und Böse unterscheiden.“ Viele Christen meinen, wenn sie einmal Ja zu Jesus gesagt haben, dann liefe alles von alleine – „Der Herr macht’s ja“. Das trägt mit dazu bei, dass die Welt ein falsches Bild vom Christsein hat. Viele Christen tun, was sie für richtig halten, haben aber ihren Geist nicht mit göttlicher Weisheit geschult. Als Jesus auf der Erde war, hat er seine Jünger mit seiner Weisheit ausgerüstet! Stück für Stück sind sie hineingewachsen.

Wir sind oft von prominenten Menschen beeindruckt, die uns etwas sagen, oder wir tun das Gewohnte, statt nach Gottes Weisheit zu fragen, die Wissen in einer Art freisetzt, die die Zukunft in der Vision des Schöpfers baut. Doch alle Weisheit kommt von Gott! Das er-kennen wir auch in der Geschichte von Samuel, der einen König salben sollte. Er ging in das Haus von Isai und man zeigte ihm die prächtigsten, stärksten und am besten aussehenden Kinder. Samuel hätte sich auch für diese Auswahl entschieden, doch eine Stimme in ihm sagte: „Nein, von ihnen ist es keiner.“ Menschliches Denken sagt: „Herr, ich nehme die beste Auswahl, du wirst schon zufrieden sein.“ Samuel hingegen fragte: „Sind das alle deine Söhne?

“Da ist noch einer“, bekam er zur Ant-wort. „Nämlich David – aber der ist schmutzig und hütet die Schafe.“ Doch genau diesen meinte Gott.

 

»Wer seinen Geist nicht durch Gottes Weisheit schulen lässt, gleicht einem Schiff ohne Steuermann, das auf dem Meer dahintreibt.«

 

GEISTLICHE TRÄUME.

Auch Joseph, von dem wir ebenfalls im Alten Testament lesen, war in göttlicher Weisheit geschult. Als er im Gefängnis saß, hatte der Pharao einen Traum, den die Weisen des Landes nicht lösen konnten, und der Pharao selbst wusste nicht, was er hätte wissen sollen, um zu handeln. Ihm fehlte die göttliche Weisheit. Er ließ Joseph aus dem Gefängnis holen, der ihm dann den wichtigen Traum deuten konnte, weil er die nötige göttliche Weisheit besaß.

Ähnlich war es bei Daniel. Die weisen Berater des ungläubigen Königs Nebukadnezar konnten einen seiner Träume nicht deuten. Die Intelligenz aller Weisen zusammen konnte nichts ausrichten. Daniel wurde geholt und er deutete den Traum von Nebukadnezar. Nebukadnezar kannte Gott nicht, aber Gott kannte Nebukadnezar! Die Welt hat Träume, aber sie kennt die Ant-worten nicht. Herrscher dieser Welt wissen, dass sie etwas wissen sollten, wissen es aber nicht. Doch nicht nur den Herrschern geht es so, sondern auch den Menschen um dich herum. Die Welt sehnt sich, ohne es zu wissen, nach geistlicher Intelligenz, die es nur bei Gott gibt!

 

ÜBERNATÜRLICHE PERSPEKTIVE.

Göttliche Weisheit zu empfangen, braucht Schulung. Nicht mehr Seminare für religiöses Wissen, sondern ein persönliches Hören von Gott. Göttliche Weisheit ist die absolute Lösung! Sie verleiht uns die Fähigkeit, das Leben aus einer ewigen, zeitlosen, übernatürlichen und multidimensionalen Perspektive zu meistern. Menschen, in denen viel göttliche Weisheit steckt, fallen angenehm auf. In ihrer Nähe fühlt man sich wohl. Sie sind demütig und trotzdem strahlen sie eine unbeschreibliche Autorität aus.Man spürt bei ihnen eine Atmosphäre der Gegenwart Gottes, ohne dass ein Wort geredet wird. So eine Person war beispielsweise Christoph Häselbarth.

 

»Die Welt sehnt sich, ohne es zu wissen, nach geistlicher Intelligenz, die es nur bei Gott gibt.«

 

Trage die Weisheit Gottes an den Platz, an dem du bist: an deinen Arbeitsplatz, in die Schule, in den Sportverein, ins Altersheim … Wenn du sagst: „Herr, mir fehlt hier die Weisheit“, so heißt es in Jakobus 1,5: „Wem Weisheit mangelt, der bitte um Weisheit!“ Gott hat dir einen Auftrag gegeben auf dieser Erde. Gehe in Gottes Schule, dass dein Geist Gottes Weisheit erkennt und du Antworten auf Fragen bekommst, auf die dein Nächster, dein Chef, dein Bürgermeister keine Antwort haben. Klag nicht darüber, dass alles zugrunde geht. Nimm deinen Platz ein, den Gott dir zugeteilt hat. Verbreite nicht menschliche Meinungen und Drohbotschaften, sondern Gottes Weisheit, mit der er deinen Geist füllen will. Alle Weisheit kommt von Gott. Erhöhe deinen geistlichen IQ, denn auch du bist berufen ein Alltagsveränderer zu sein! Isolde und ich wünschen dir ein von Gott gesegnetes Jahr 2021. Hab keine Angst, Gott ist mit seinen Kindern. Sei kein Opfer der Probleme, sei ein Gestalter deiner Zukunft und deiner Umgebung.

 

Daniel Müller Leiter des Missionswerk Karlsruhe

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

696. “Bleiben Sie gesund!”

Samstag, 16. Januar 2021 | Autor:

fotoART-by-Thommy-Weiss_pixelio.de_.jpg

 

Liebe Besucher,

seit Mitte März 2020 höre ich diesen Spruch: “Bleiben Sie gesund!” immer wieder in einer Intensität wie noch nie in meinem Leben bisher. Warum jetzt diese besonderen Abschiedsworte die mir vor 10 Monaten noch nie jemand zugesprochen hat, weil es den allermeisten auch egal war, wie es mir ging.

Denn die bisherige Begrüßungsformel “Wie geht es Ihnen” war ja auch nur so dahin gesprochen. Das merkte ich immer dann sehr genau, wenn ich darauf wirklich meinen Gesundheitszustand schilderte, denn dann versuchte mein Gegenüber meist das Thema zu wechseln, weil er nicht wirklich wissen wollte wie es mir geht.

Darum gefielen mir die Gedankenanstösse des Flyers “Bleiben Sie gesund!” so gut, dass ich Ihnen diese zur Kenntnis geben möchte.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Anliegen jeder Art – Krankheit, Angst, Sorgen,usw. – bei Gott abgeben, und dass Sie in seinem Wort nachforschen was ER alles für Sie bereitet hat.

Wir werden dieses Fundament für die kommenden Zeit mehr als je zuvor benötigen. Nur ER kann uns wirklich Trost und Hilfe geben die uns helfen, wenn die Stürme des Alltags auf uns niederprasseln.

Gott segne Sie.

 

Quelle: Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

 

 

 

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

695. Dein Reich komme

Freitag, 15. Januar 2021 | Autor:

Bild anklicken

 

Liebe Besucher,

2021 wird als Fortsetzung zu 2020 im Zuge der Corona Pandemie ein sicher nicht einfacheres Jahr als 2020. Zudem werden in 2021 in vielen Parlamenten bei Wahlen die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Wenn man nun einmal ehrlich Bilanz zieht zu den politischen Entscheidungen unserer Regierungen im Bund und Ländern kommt man wenn man, ehrlich ist auf nicht allzu viel positive Punkte. Ist es dann nicht folgerichtig darüber nachzudenken, ob es nicht vielleicht doch an Personen oder bestimmten Parteiprogrammen gelegen hat, dass keine besseren Ergebnisse zustande gekommen sind. Klar ist, dass es bei bestimmten Parteien auf Grund ihrer Ideologie (Grüne, Linke und Rote hier einmal erwähnt) zu gar keinen anderen Ergebnissen kommen kann. Leider haben sich auch die angeblich christlichen konservativen Parteien von ihrem einstmalig christlichen Menschenbild mehr und mehr entfernt. Ich möchte hier nur Abtreibung, Ehe für alle, Gender usw. erwähnen. Es wurden Gesetze verabschiedet die eindeutig gegen Gottes Gebote verstoßen und dann muss man sich nicht wundern, dass es Chaos im Land gibt.

Wenn man also vielleicht jetzt noch vor der Wahl sich Gedanken macht, welche Alternativen es noch gibt, dann bleibt wahrlich nicht viel übrig im Parteienspektrum. Trotzdem möchte ich Ihre Gedanken liebe Besucher einmal zu einer echten christlichen Partei lenken die ich seit einiger Zeit aufmerksam beobachte und mit großer Freude feststelle, dass man hier noch von christlichen Werten und Überzeugungen sprechen kann. Eines ist für mich klar und nicht diskutabel. Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, dann werden wir auch entsprechend gute Ergebnisse in der Politik erzielen, weil Gott ein solches Handeln reich segnet.

Soviel zur Einführung. Lesen Sie nun selbst einmal den Beitrag der 1. Vorsitzenden Frau Karin Heepen, den Sie bei letztem Parteitag gehalten hat. Mich haben diese Worte überzeugt und berührt. Wenn nur die wiedergeborenen Christen (immerhin 1.2 Mio.) christlich wählen würden, könnte in den Regierungen ein Paradigmenwechsel erfolgen. Wünsche Ihnen ein offenes Herz und scharfe und klare Gedanken bei lesen dieser Worte.

 

  1. Vorsitzende Karin Heepen

 

Dein Reich komme

Eröffnungsrede auf dem Bundesparteitag 10.10.2020

von Karin Heepen  Bundesvorsitzende

 

Liebe Delegierte, liebe Mitglieder, liebe Gäste,

Wir tagen in einer wahrlich nicht einfachen Zeit. Täglich neue Anordnungen und Beschränkungen machen das gesellschaftliche Leben immer weniger planbar, auch einen Parteitag wie diesen, zumal mit Übernachtungen, die nun in Deutschland wieder unter Vorbehalt stehen.

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich so unmittelbar in das allgegenwärtige Thema der Corona-Krise hineinspringe. Es ist leider das Thema nun schon seit mehr als einem halben Jahr, das unser Leben und unser Land verändert hat wie nichts in den 70 Jahren zuvor. Und das in einer Geschwindigkeit, dass mancher schon vergessen zu haben scheint, was vorher normal war.

Als Partei stehen wir mittendrin in den Kontroversen dazu, zwischen immer noch mehrheitlicher Zustimmung in der Bevölkerung zu den Regierungsmaßnahmen und unterdrücktem, verzweifeltem Protest dagegen und gegen die Kollateralschäden, die verursacht werden in der Gesellschaft und in der Wirtschaft.

Keine Frage, das Virus kann krankmachen, auch ernsthaft. Und nachvollziehbar waren erste Maßnahmen im Frühjahr, als noch niemand wusste, was genau da auf uns zukommt, und die Krankenhäuser nicht überlastet werden sollten. Das aber war zu keinem Zeitpunkt der Fall, es gab auch keine Übersterblichkeit. Im Gegenteil stehen Krankenhäuser monatelang zum Teil leer für Corona-Patienten, während tatsächlich Schwerkranke unzureichend behandelt werden. Und es stehen deswegen Krankenhäuser vor der Insolvenz.

 

Unsere politischen Stellungnahmen.

 

Ich möchte hier die wichtigsten Punkte nennen, zu denen wir aus unserer christlichen Perspektive bisher politisch Stellung bezogen haben:

  1. Krankheit und Gesundheit sind aus christlicher Sicht nie nur leiblich zu sehen.

Das ist naturwissenschaftlicher Materialismus. Nach dem christlichen Menschenbild sind wir leiblich-seelisch-geistliche Wesen, und so ganzheitlich ist Gesundheit zu definieren. Das steht auch so in unserem gesundheitspolitischen Programm, das wir vor einem Jahr verabschiedet haben. Die Corona-Maßnahmen werden von Anbeginn der Feststellung einer Pandemie mit dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 Grundgesetz begründet. Das ist meines Erachtens eine Überinterpretation. Denn dieses Recht begründete kein Recht auf Gesundheit, das kein Staat und kein Gesundheitssystem garantieren kann, sondern vor körperlichen Übergriffen des Staates wie Folter, Körperstrafen, Zwangsbehandlungen, Zwangsimpfungen und ähnliches.

Es ist zurecht Zweck des Infektionsschutzgesetzes, die Verbreitung von übertragbaren Krankheiten zu vermeiden. Allerdings dürfen die Mittel dazu keine größeren Schäden verursachen als die Krankheit selbst. Für unsere seelische Gesundheit sind vor allem unsere Beziehungen ausschlaggebend. Mit unserem Denkansatz des Relationismus, basierend auf dem biblischen Liebesgebot Jesu, liefern wir ein Gegenkonzept zur „sozialen Distanz“, die dem Volk auferlegt wird. Bei einer infektiösen Erkrankung kann physische Distanz in einem vertretbaren Rahmen angezeigt sein, aber keine soziale Isolation.

Geistliche Gesundheit weiß zudem, dass unser Leben nicht in der Hand eines Virus, sondern in der Hand Gottes ist, und verweigert sich der Angst, die davor geschürt wird. Nur in dieser inneren Freiheit ist eine realistische Einschätzung der wirklichen Gefahr möglich und eine Unterscheidung zwischen berechtigter Vorsicht und angstgetriebener Überreaktion.

 

  1. Es wird nicht zwischen positiv Getesteten, Infizierten und Erkrankten unterschieden. Ein positives Testergebnis ist nicht notwendig eine Infektion und eine Infektion noch keine Erkrankung. Wir haben zurzeit marginale Zahlen von Erkrankungen, die das Virus verursacht, aber immer neue Maßnahmen werden mit den Zahlen positiver Testergebnisse begründet. Würde man auf andere übertragbare Viren testen, würde man auch positive Ergebnisse erhalten. Das tut aber niemand, solange nicht jemand ernsthaft erkrankt ist. Die Zahl der Erkrankten muss jedoch der Maßstab für eine Epidemie sein, nicht positiv Getestete ohne Von der WHO wurde 2009 im Zuge der Schweinegrippe das bis dahin für Pandemien geltende Kriterium einer überdurchschnittlich hohen Erkrankungs- und Sterberate geändert. Unter dieser Voraussetzung wurde auch Covid 19 zur Pandemie erklärt.

 

Aus unserer christlichen Perspektive geht es hier um die Manipulation von Grundannahmen und die Unterscheidung, ob das Gebäude dieser Krise auf dem Fundament von Wahrheit errichtet wurde.

 

  1. Nach der WHO-Erklärung hat der Bundestag am März eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt und damit alle Entscheidungen zur Corona-Krise der Bundesregierung

überantwortet. Da im Föderalismus nach Infektionsschutzgesetz die Bundesländer die Verordnungen ausarbeiten, werden seitdem alle politischen Maßnahmen von der Kanzlerin und dem Bundesgesundheitsminister mit den Ministerpräsidenten ausgehandelt. Der Bundestag ist ausgeschaltet, obwohl er das Entscheidungszentrum unserer Gesetzgebung ist. Alarmierend ist, dass nach Umfragen zwei Drittel der Bevölkerung diesen Zustand befürworten. Es scheint in Vergessenheit zu geraten, dass nach dem Prinzip der Gewaltenteilung die Gesetzgebung und die Regierung voneinander getrennt sind, um Machtkonzentration zu verhindern. Das Parlament ist gesetzgebendes Organ, die Regierung gesetzesausführendes Organ, und sie hat sich gegenüber dem Parlament zu verantworten. Der Bundestag ist Kontrolle der Regierung, die er in der Corona-Krise abgegeben hat. Es darf aber keine Gefahr so instrumentalisiert werden, dass über deren unmittelbare Abwendung hinaus die Regierung allein das Zepter in der Hand behält. Auf vergleichbare Weise wurde die parlamentarische Demokratie in den 1930er Jahren mit immer neuen Notverordnungen ausgehöhlt. Wenn wir unsere rechtsstaatliche Ordnung erhalten wollen, ist die Gewaltenteilung ein Knackpunkt.

 

Erschütterung der Demokratie.

Beim letzten Punkt unseres demokratischen Systems sind wir als Christen, meine ich, zu einer neuen Positionierung herausgefordert. Herkömmlich betrachten wir unsere Demokratie als die beste und freiheitlichste Regierungsform für den Einzelnen und auch für uns als Christen, weil wir da normalerweise Glaubens- und Gewissensfreiheit haben. Allerdings ist das Reich Gottes bekanntlich keine Demokratie, sondern da herrscht ein König. Das wollen wir nicht auf ein weltliches Regime übertragen. Aber die Frage wird brisanter, ob auch in den Augen Gottes unsere Demokratie wirklich das ist, für dessen Erhalt wir als Christen kämpfen sollen, weil Er sie erhalten will.

Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes. Wir haben in den letzten Jahrzehnten erlebt, wie sich unser Volk in immer größeren Teilen von Gott und seinen Lebensordnungen abgewandt hat. Und es wählt in der Mehrheit genauso gottlose Vertreter in die Parlamente. Sollte Gott die Herrschaft eines gottlosen Volkes und der von ihm gewählten Repräsentanten als besonders schützenswert ansehen?

Mein Eindruck ist, dass mit den Corona-Maßnahmen unser demokratisches System mit erschüttert wird. Antidemokratische Tendenzen hatten wir schon lange vorher, z. B. mit der Top-down Durchsetzung des Gender Mainstreaming ohne demokratische Legitimation, aber auch mit ideologischen Mainstream-Vorgaben politischen Denkens, die demokratische Debatten verhindern. Das von den Angstszenarien der Corona-Pandemie ausgelöste Sicherheitsbedürfnis hat der Regierung zusätzlich Macht in die Hände gespielt und das Vertrauen in demokratische Entscheidungsprozesse weiter verdrängt. Der Wert der Freiheit verlor bereits seit einigen Jahren gegenüber dem Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung an Bedeutung. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich der Anteil derer, die der Sicherheit vor persönlicher Freiheit den Vorzug geben, drastisch erhöht. Damit wird der Boden für Diktaturen vorbereitet.

 

Die Zeichen der Zeit verstehen.

 

Die entscheidende Frage für uns als Christen in der gegenwärtigen Situation ist, was Gott damit vorhat, und warum er dieses Virus und die Kollateralschäden verursachenden Regierungsmaßnahmen weltweit zulässt. Dazu ist es hilfreich, die weltweiten Prophetien zu kennen, die eine große Übereinstimmung aufweisen.

Ich bin mir im Klaren, dass man solchen Prophetien weder glauben noch vertrauen muss, denke aber, dass wir die Zeichen dieser Zeit verstehen müssen, um relevant darin mitzumischen. Ich kann an der Stelle nur bezeugen, dass ich die Empfänger dieser Prophetien als international vernetzte, korrekturbereite Leiter kenne, die miteinander die Dinge prüfen, bevor sie sie weitergeben.

 

Ich erlaube mir, hier drei immer wiederkehrende Aussagen zu nennen:

  1. Wir leben am Beginn der Wehen, von denen Jesus in seinen Endzeitreden in Matthäus 24 spricht.

Die Corona-Krise wird als der Beginn von Wellen von Erschütterungen gesehen, die Teil dieser Wehen sind und die Systeme des Bösen zum Einsturz bringen werden. Diese Wehen bereiten Jesu Wiederkunft vor. Wehen bahnen bekanntlich den Weg für eine Geburt. Das bedeutet einerseits, dass Jesus Seine Kirche durch diese Krisen aus den weltlichen Systemen herausruft und reinigt. Viele unserer Sicherheiten werden zerbrechen und zuerst uns als Christen vor die Frage stellen, wem wir vertrauen: wie alle anderen auf Geld, Job, Leistung, Haus, Gesundheit, Wohlstand oder zuerst auf Gott als unseren Retter und Versorger?

  1. Jesus will vor Seiner Wiederkunft die Ernte einbringen und Menschen retten, die Ihn noch nicht kennen. Dafür braucht er diese vorbereitete Kirche, die nicht mehr nur sich selbst dient. Miteiner gereinigten Kirche und den durch jede der Erschütterungen neu gewonnenen Menschen will Er Sein Reich auf dieser Erde offenbar werden lassen, Licht und Finsternis scheiden und sichtbar machen, damit noch mehr Menschen aus der Finsternis zum Licht finden. Seit 2000 Jahren beten wir im Vater-unser „Dein Reich komme“. Bisher ist davon in der Welt nicht viel zu sehen. Aber jetzt soll es kommen.
  1. Ohne die Hilfe des Heiligen Geistes wird das nicht geschehen. Es wurde uns immer wieder in den letzten 20 Jahren eine Ausgießung des Hei-ligen Geistes verheißen, für die vorangegangene Erweckungen in verschiedenen Teilen der Welt prophetische Vorzeichen waren. In Joel 3 lesen wir, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist ausgießen will über alles Fleisch. Damit dürfen wir auch in Europa rechnen.

 

Wofür kämpfen wir?

 

All das ist bisher bestenfalls in Ansätzen sichtbar, wie z. B. bei „Deutschland betet gemeinsam“ vor Ostern mit fast einer Million Mitbetern. Aber für mich stellt diese größere Dimension für uns als christliche Partei die grundlegende Frage, in welchem Plan wir mitmachen wollen. Wir bekommen immer wieder Zuschriften, dass wir die Corona-Lügen mit öffentlich machen und für unsere Grundrechte eintreten sollen, auch von den Initiatoren von „Christen im Widerstand“, die ich als aufrechte Christen sehr schätze. Auf der anderen Seite schreiben genauso Leute, dass wir die Regierungsmaßnahmen unterstützen und uns der Obrigkeit unterordnen sollen.

Wieder geht der Riss und die Polarisierung auch mitten durch die Christenheit. Und wieder bietet nur der Blick auf die größeren Absichten Gottes mit dieser Krise die Chance, als Christen in dieselbe Richtung zu schauen.

In dieser Perspektive ist die Frage nicht mehr vorrangig, wogegen wir jetzt in der Welt kämpfen sollen. Und ob wir unsere Kraft vor allem auf den Kampf gegen das sichtbare Böse verwenden sollen, um die weltlichen Systeme und unsere bürgerlichen Freiheiten zu erhalten, deren Erschütterung Gott offensichtlich zulässt. Ja, wir benennen Unrecht. Aber soll unsere darüber hinausweisende Frage nicht auch sein, was unsere Rolle im Plan Gottes mit diesen Erschütterungen ist und dem, was Er dadurch hervorbringen will? Und wofür sollen wir darin kämpfen?

Immer klarer wird für mich, dass christliche Politik nicht mehr nur konservativ sein kann, um zu bewahren, was immer mehr zerstört wurde und wird. Je länger diese Krise dauert, umso mehr Menschen ahnen, dass wir unsere Welt und unser bisheriges Leben so nicht zurückbekommen werden. Bei der Vorstellung unseres Kurzprogramms werde ich näher darauf eingehen, welche Systeme alle offensichtlich erschüttert werden und unter Gericht kommen. Wir haben gefragt, wie aus dem Wort Gottes geborene Perspektiven dafür aussehen können. Vieles ist schon angelegt in unseren Grundsätzen. Anderes muss jetzt in diese Zeit hinein neu gedacht werden. Wir sind nicht die Einzigen, die gerade jetzt nach Reformen auf allen möglichen Ebenen der Gesellschaft rufen. Wir brauchen Leitung durch den Heiligen Geist, wie biblisch fundierte Ant-worten auf die heutigen Erschütterungen der Systeme aussehen können.

Solchen innovativen Antworten auf diese Krisen soll dieser Parteitag dienen. Die Werkzeuge aller Veränderungen sind jedoch veränderte Menschen, die Gott, ihre Mitmenschen und unsere Welt lieben.

 

Logo anklicken

 

 

Ein persönliches Wort zum Schluss:

 

Als ich heute in diesen Saal kam, dachte ich, dass es wohl kein Zufall ist, dass wir hierher zurückkommen, wo wir vor zwei Jahren recht euphorisch unsere Kandidaten für die Europawahl aufgestellt haben. Nach unserem Scheitern bei dieser Wahl einige Monate später habe ich mir eine Woche Auszeit in einem Kloster genommen. Am ersten Abend saß ich über einem Tal und klagte Gott die viele vergebliche Mühe und das vernichtende Ergebnis. Ich hörte sehr klar als Antwort: Ihr habt menschlich gesät und das Menschliche geerntet.

Das war hart, und ich hatte keine Ahnung, was wir hätten anders machen sollen. Aber ich wusste natürlich, dass Jesus recht hat, wie immer. Wir haben getan, was Parteien vor Wahlen eben tun. Und wir haben das Ergebnis eingefahren, das exakt unseren Ressourcen und Bekanntheitsgrad entsprach. Von Segen oder Zutun Gottes kaum eine Spur.

Ich denke, keiner von uns will auf diesem entmutigenden Kurs weitermachen. 1989 unmittelbar vor der politischen Wende in Deutschland wurde die PBC gegründet, 2008 die AUF-Partei. 2015 haben wir beide vereinigt. Niemand hat bei diesen Neugründungen aus eigenem Antrieb gehandelt. Die Gründer hatten Gott gehört und Bestätigung erhalten. Als ich in diesem Frühjahr bei einem der vielen internationalen Online-Gebetstreffen wieder einmal die Verheißung einer mächtigen Ausgießung des Heiligen Geistes auf unser Land hörte, sah ich plötzlich, dass diese Parteigründungen auch Vorstufen waren wie vorangegangene lokale Erweckungen. Und dass sie Vorbereitung waren für ein politisches Gewicht, das sich jetzt in dieser Zeit in die Pläne Gottes hineinstellt, dass Sein Reich auch in der Politik unseres Landes sichtbar wird.

Diesem Hören auf Gott und aufeinander soll dieser Parteitag dienen. Bis zur Bundestagswahl in einem Jahr werden wir wahrscheinlich weitere Erschütterungen erleben. Deshalb gilt es zuerst zu hören und zu fragen, bevor wir loslegen. Dienst nach Vorschrift – in unserem Fall dessen, was Parteien eben tun – ist zu wenig. Ich erhielt gestern einige ermutigende Gebetseindrücke von einem treuen Fürbitter. Der wichtigste Satz, den ich hier weitergeben möchte, war: Lass mich (Gott) kämpfen und freue Dich, dass Du dabei bist. Das ist keine Passivität, sondern sehende Hingabe statt blindem Aktivismus.

Mit diesem Perspektivwechsel eröffne ich den Parteitag und wünsche uns, dass diese Perspektive von oben gefüllt wird.

 

Karin Heepen

Bundesvorsitzende

Quelle: Magazin “Bündnis C”

 

 

Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“

(Luther 1527 bei der Pest in Wittenberg. Quelle: Luthers Werke, Band 5, Seite 334f)

 

 

 

 

 

 

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

691. Die Macht deiner Worte

Samstag, 26. Dezember 2020 | Autor:

Lieber Besucher,

haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht was wir in unserem Leben an unnützen Worten gesprochen haben? Nicht nur die unnützen Worte sind tragisch für unser Leben, sondern und gerade auch die Worte die uns persönlich niedermachen.

Wie zum Beispiel:

  1. Ich habe ständig Probleme im Beruf und Familie
  2. Mein Kontostand ist ständig im Minus
  3. Ich bin ständig mit irgendeiner Krankheit belastet
  4. Ständig habe ich mir irgendjemanden Streit
  5. Ich komme mit keinen Menschen mehr klar
  6. Was für eine schlechte Regierung haben wir nur
  7. In was für einem Land muss ich leben usw.

Diese Liste lies sich Seitenweise fortführen, aber was entsteht aus einer solchen Lebensweise. Bist du dir im kKaren darüber, dass deine Worte dein Leben entscheidend bestimmen werden.

Du hast die Möglichkeit entweder in deinem Leben mit Glauben und Zuversicht die Probleme anzugehen oder du zerstörst dein Leben, indem du alles schwarzsiehst.

Lese einmal was in der Bibel über ein solches Verhalten steht. In Sprüche 18, 20 bis 21 lesen wir.

20 Von der Frucht seines Mundes nährt sich der Leib des Mannes, und er wird gesättigt mit dem, was seine Lippen ihm einbringen. 21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird von ihrer Frucht essen.

Damit du, dass was ich hier angerissen habe hören und sehen kannst, empfehle ich dir den folgenden Vortrag einmal ganz anzuhören und dir dann danach Gedanken zu machen oder noch besser, dich mit einem Freund darüber auszutauschen.

Viel Erkenntnis und Freude dabei

 

 

Es gäbe noch unendlich viel dazu zu sagen, aber ich will hier mit einem Wort aus der Bibel schließen. Es steht in Epheser 4, 29.

29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.

Lese täglich im Wort Gottes und lass dich korrigieren indem was du redest.

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

667. Was können wir von dem Coronavirus lernen?

Sonntag, 5. April 2020 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Blogbesucher,

das Thema Nummer 1 ist derzeit nicht die wahren und unklaren Flüchtlinge bzw. Einwanderer die nach Deutschland wollen. Es ist auch nicht das Lieblingstheme der Grünen nämlich das Klima, sondern das Coronavirus. Eines stelle ich mit Erstaunen fest, dass die Linken und Grünen dazu wenig beizutragen haben. Naja ist vielleicht nicht so Medienwirksam.

Es gibt aber auch Autoren wie Doron Schneider der sehr wohl und gutes dazu beizutragen hat, und solche Beiträge veröffentlich ich sehr gerne. Möchte mich an dieser Stelle auch bei Doron Schneider für die Genehmigung sehr bedanken.

 

Doron Schneider

 

Was können wir von dem Coronavirus lernen?

Der Präsident der Vereinigten Staaten, der seit drei Jahren mit der Welt einen unnötigen Handelskrieg verursacht hat, bekam von einer chinesischen Fledermaus einen Knockout, der die gesamte US-amerikanische (und globale) Wirtschaft in Stücke gerissen hat.

Ein wenig Bescheidenheit … wie viel Mühe haben wir uns gegeben, damit das Loch im Ozon nicht wächst, und hier kommt ein hungriger Chinese, der die gesamte globale Industrie, alle Flugzeuge und die meisten Autos, außer Gefecht setzt.

Weil jeder isoliert ist oder von zu Hause aus arbeitet … und nur Gott durch das Loch im Ozon schauen kann, das sich jetzt wieder schließt, und zufrieden vor sich hin lächelt.

 

Inside Israel

 

Ein wenig Bescheidenheit, meine Damen und Herren, ein bisschen Bescheidenheit … Vor einer Woche haben wir den Cappuccino dem Kellner im Café zurückgegeben, weil der Schaum nicht dick genug war oder weil das Weinglas, das uns serviert wurde, nicht dünn genug war … und heute?

Lass mich einfach in einem Café sitzen, sogar einen Schlammkaffee in einem Take-Away-Becher würde ich dankbar mit einem Lächeln annehmen.

Und plötzlich spielt es keine Rolle mehr, ob das Toilettenpapier zwei oder drei Schichten hat. Wir nehmen, was noch im Regal steht, und sagen Danke.

Und was ist mit uns? Wie sehr haben wir uns über die Pakete beschwert, die nicht von Ali-Express oder Amazon angekommen sind, und jetzt, wo uns die Kündigungsgefahr bedroht, ist es uns peinlich zuzugeben, wie viel und welchen unnötigen Unsinn wir dort eingekauft haben.

 

Ein bisschen Bescheidenheit und Proportionen, das hat die Natur beschlossen, uns beizubringen.

Vor nur einer Woche gab es in Israel fast einen Bürgerkrieg, und jetzt darf sogar eine Demonstration nicht mehr richtig durchgeführt werden. 100 Demonstranten auf einem Platz? Die chinesische Fledermaus lacht sich kringelig … aber gibt vielleicht auch Hinweise darauf, worauf es wirklich ankommt.

Maus mit Flügeln legt Luftverkehr lahm

Die EL AL Piloten stehen seit Jahren in ständigem Konflikt mit ihrem Management. Und plötzlich, innerhalb eines Monats, gibt es nichts mehr zu streiten. Und wer hat es getan? Wie ironisch, eine Maus mit Flügeln.

Oder vielleicht wird sie im Verhältnis zu allen Arbeitskonflikten, Streiks und Kriegen zwischen den Arbeiter- und Managementausschüssen stehen und beim nächsten Mal, wenn wir Verhandlungen in die Luft jagen, ein Fledermausmodell auf den Tisch legen und wieder ins Gespräch kommen.

Diese Woche habe ich meinen Clementinenbaum geschnitten. So ist es in der Natur, für das Wachstum muss der Baum von den alten Zweigen gereinigt, verdünnt und sichergestellt werden, dass die Sonnenstrahlen alle Zweige erreichen. Die Natur hat ihre eigenen Regeln.

Und während ich den Baum beschnitten habe, dachte ich bei mir selber, vielleicht haben wir die Grenze ein bisschen überschritten – und jemand deutete an, dass wir einen Schritt zurücktreten sollten.

 

Die selbe Wurzel

Dann überlegte ich mir beim Beschneiden weiter, dass das hebräische Wort “Beschneiden” und das Wort “Übertreibung” beide von derselben Wurzel stammen.

Es ist zwar schlimm, dass so viele Menschen durch diesen COVID-19 leiden und umkommen, aber unsere Aufgabe ist jetzt, sicherzustellen, dass die Welt diese Krise für eine neue, gesündere Blütezeit ausnutzen wird.

Und zu der Fledermaus sagen wir: Du hast vielleicht einen vorübergehenden Sieg errungen und uns viel Geld gekostet, aber Schach-Matt wird es hier nicht geben, und wir werden mit Gottes Hilfe eine Medizin dagegen finden und “mit unserer Ferse dir den Kopf zertreten”. Am Ende bist du nur eine hässliche Maus mit Flügeln.

Das ist bestimmt kein Zufall, dass der Wochenabschnitt, der diese Woche in den Synagogen gelesen wurde, über das goldene Kalb handelt. Und wie wenig überraschend war es dort zu lesen, dass die Strafe, die Gott nach der Anbetung des goldenen Kalbes gab, tatsächlich eine Epidemie war.

 

Globale Pandemie

Es ist jetzt klar, dass COVID-19 eine todernste globale Pandemie ist und alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten.

Dennoch klingen die Worte von C. S. Lewis, die vor 72 Jahren (1948) geschrieben wurden, für uns von einiger Relevanz. Ich habe einfach “Atombombe” durch “Coronavirus” ersetzt.

In gewisser Weise denken wir viel zu viel über den Coronavirus. “Wie werden wir dieses Coronazeitalter überleben?” Ich bin versucht zu antworten: „Warum, wenn Sie im 16. Jahrhundert gelebt hätten, als die Pest fast jedes Jahr London besuchte, oder wie Sie in einer Wikingerzeit gelebt hätten, als Räuber aus Skandinavien jede Nacht landen und Ihre Kehle durchschneiden könnten; oder in der Tat, weil Sie bereits in einem Zeitalter des Krebses, einem Zeitalter der Syphilis, einem Zeitalter der Lähmung, einem Zeitalter der Luftangriffe, einem Zeitalter der Eisenbahnunfälle, einem Zeitalter der Verkehrsunfälle leben.“

 

Mit anderen Worten, lassen Sie uns nicht damit beginnen, die Neuheit unserer Situation zu übertreiben. Glauben Sie mir, sehr geehrter Herr oder Frau, Sie und alle, die Sie lieben, wurden bereits vor dem Ausbruch des Virus zum Tode verurteilt.

Ein ganz hoher Prozentsatz von uns würde auf unangenehme Weise sterben. Wir hatten in der Tat einen sehr großen Vorteil gegenüber unseren Vorfahren – Anästhetika; aber das haben wir noch. Es ist absolut lächerlich, zu wimmern und lange Gesichter zu zeichnen, weil die Wissenschaftler einer Welt, die bereits voller solcher Chancen war und in der der Tod selbst überhaupt keine Chance, sondern eine Gewissheit war, eine weitere Chance auf schmerzhaften und vorzeitigen Tod hinzugefügt haben.

Dies ist der erste Punkt, der gemacht werden muss: und die erste Maßnahme, die ergriffen werden muss, besteht darin, uns zusammenzureißen.

 

Inside Israel

 

Wenn wir alle durch einen Virus umkommen sollten, lassen Sie diesen Virus uns treffen, während wir vernünftige und menschliche Dinge tun – beten, arbeiten, unterrichten, lesen, lobpreisen, die Kinder baden, bedürftigen Menschen helfen, trösten … und nicht wie verängstigte Schafe zusammengekauert an einen Virus denken.

Eine Mikrobe kann unseren Körper brechen, aber er kann unseren Geist nicht dominieren.

 

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang verändern. Aber du kannst starten wo du bist und das Ende verändern.
C. S. Lewis

 

 

 

 

 

 

 

 

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

666. Coronavirus – Gott schon mal gefragt?

Dienstag, 24. März 2020 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

Liebe Blogbesucher,

wenn ich Sie fragen würde, ist das Corona – Virus Gut oder Böse würden mir sicher die allermeisten mit Böse antworten. Wenn ich weiter fragen würde, was verbinden Sie gedanklich mit der Zahl 666, dann würden mir die allermeisten Leute die sich einwenig mit der Bibel auskennen sagen, Böse.

Soweit so gut. Ich bin ein Mensch der nicht an Zufälle glaubt sondern an Führung durch Gott. Darum bin ich wach geworden als mir beim erstellen dieses Artikels auffiel, dass gerade dieser Artikel über das Corona Virus die laufende Nummer 666 in meinen Blog bekommt. Ich betreibe diesen Blog inzwischen fast 11 Jahre, und es wurden alle Berichte von Anfang an mit einer laufenden Nummer versehen. Zufall oder Führung? Ich glaube an Führung.

Noch eine Frage habe ich mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt: Warum wird von angeblichen “christlichen” Politikern nicht einmal der Name Gottes erwähnt, obwohl er doch noch in unserer Verfassung vorkommt. Präsident Trump – auf dem die halbe Welt einschlägt – hat nach Bekanntwerden der ersten Coronafälle in USA nach wenigen Tagen einen Tag des Gebets ausgerufen. Das zeugt von Demut. Fehlt die vielleicht ganz in unserer Politik in Deutschland. Ach ja da gibt es ja auch noch “Kirchenfürsten”. Man sollte meinen dass die etwas dazu zu sagen hätten, denn beim Thema Klima und Flüchtlinge waren sie doch ganz vorne mit dabei. Aber bisher großes Schweigen, wo sonst jedes Mikrofon gesucht wird. Vielleicht hat man hier keine Antwort oder man kann sich nicht besonders gut damit profilieren. Naja erwartet habe ich von dieser Seite eh nichts.

Mein Freund Wolfgang Simson hat sich dafür ausführlich und in aller Tiefe Gedanken über dieses Thema gemacht. Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm, dass ich seinen Bericht hier veröffentlichen darf.

 

Bevor Sie, liebe Blogbesucher starten möchte ich Ihnen das nachfolgende Video noch ans Herz legen.

 

 

Gott und die Angst‐Epidemie

Ein Wort zur aktuellen Lage von Wolfgang Simson

Es wird Zeit für eine fundamental andere Perspektive und Einschätzung, nachdem wir nun alle mit täglichen Überdosen von Horrormeldungen überschwemmt wurden. Die meisten Medien befeuern Angst und Schrecken und schlachten die Sensation eines Virus methodisch und fast genüsslich aus, das da gerade die ganze Welt abschaltet.
Wir alle haben die Todeszahlen und die stündlich steigenden Infizierungsraten gesehen. Jetzt wurde sogar der Tom Hanks infiziert – wer ist der nächste? Doch die Medien, und die meisten öffentlichen und religiösen Stimmen, vermeiden peinlichst zwei Themen: Wir befinden uns im Krieg! Und der wirklich letztlich Zuständige für die Situation ist nicht China. Die Lage ist außer Kontrolle geraten, aber alle wiederholen permanent das Credo von Angela Merkel aus dem Jahre 2015: „Wir schaffen das!“ Etwas von biblischem Ausmaß geschieht gerade, aber wer die Bibel durch die Zeitung ersetzt, dem fehlen ganz einfach die Werkzeuge, das korrekt einzuordnen, was gerade vor sich geht. Hier müssen wir uns mit einer entschiedenen Unvoreingenommenheit und Nüchternheit einen klaren Blick verschaffen, wenn alles um uns herum in einer irrationalen Furcht vor einem Virus versinkt. Die Angst ist inzwischen wesentlich ansteckender und schädlicher als der CoVid‐19 selbst. Zeit also, sich nicht durch die ständigen Newsfeeds und TV‐Meldungen hypnotisieren zu lassen und den Blick einmal in eine ganz andere Richtung zu richten. Wie bleibt man friedvoll in einer Zeit des Krieges? Wie lebt man gelassen, entspannt und lässt sich die Freude am Leben nicht nehmen?

Freude am Leben? Wie kann man fröhlich sein in einer Zeit, wenn Menschen leiden und sterben? Indem man die Dinge im größeren Zusammenhang sieht und nicht zulässt, dass das Negative das Gute überstrahlt. Der schwedische Forscher und Aktivist Hans Rosling, TED‐Sprecher und weltweit bekannter Berater von Regierungen und der WHO, hat einen Spiegel‐Besteller geschrieben mit dem Titel Factfulness. Er fordert seine Zuschauer und Leser ständig auf, nie einer einzigen Zahl zu glauben, besonders, wenn sie dramatisch klingt, weil sie zumeist einer Ideologie dient, oder einem versteckten Motiv. Rosling wird nicht müde, die Menschen davor zu warnen, einseitige Billig‐Antworten oder sogar Fake News ungeprüft zu übernehmen, sondern statistische Aussagen immer in Bezug zu anderen, relevanten Statistiken zu sehen. Sonst laufen wir Gefahr, ein einzelnes Puzzleteil für das ganze Puzzle zu halten. Es ist zum Beispiel eine erwiesene und höchst erfreuliche Tatsache, dass die weltweite Kindersterblichkeit und sogar die globale Armut, genau wie einige Krankheiten und der Welt‐Hunger, drastisch zurückgegangen ist. Die Probleme sind noch nicht gelöst, aber in den letzten Jahrzehnten wurden große Fortschritte erzielt. Sogar die durchschnittliche Lebenserwartung befindet sich auf einem Allzeit‐Hoch. Brachte eine Frau im Jahre 1965 noch im Schnitt 5 Kinder zur Welt, waren es im Jahre 2017 nur noch 2,5 Kindern. Dies hat die Bedrohung einer Überbevölkerung längst entschärft, selbst wenn die jahrzehntelang eingetrichterte Angst vor einem „vollen Boot“ noch in vielen Köpfen sitzt.

Ein Blick auf die wirklichen globalen Killer
Über alle positiven Errungenschaften und Fortschritte der Menschheit hinaus hat die Welt aber weiterhin große und sogar neue Probleme. Die Statistiken belegen, dass derzeit jedes Jahr 56 Millionen Babys durch Abtreibung getötet werden. Egal ob man nun für oder gegen Abtreibung ist, für diese Babys – und für die meisten ihrer Mütter ‐ ist das keine gute Nachricht. Dieser andauernde Massenmord verhindert das Leben von 153,424 Menschen, jeden Tag. Die zweit‐tödlichste Bedrohung für Leib und Leben ist eine einfache aber höchst wirksame Massenvernichtungs‐Waffe, die buchstäblich in aller Munde ist: die Gabel! Eine ungeheure Zahl von 51,4 Millionen Menschen sterben jedes Jahr viel zu früh an der sich derzeit explosiv ausbreitenden Diabesity, der tückischen Kombination von Diabetes und Fettleibigkeit (obesity), was hauptsächlich auf den Konsum von ungesunden und genetisch veränderten Pseudo‐Nahrungsmitteln zurückgeht. Das sind 140,822 Tote pro Tag, einer Zahl, bei der noch nicht einmal Weltkriegs‐Statistiken mithalten können. Unterfüttert – oder besser überfüttert ‐ wird diese neue Geißel der Menschheit vom metabolischen Syndrom, einer systematischen Überforderung des Körpers von oft genug gestressten, ziellosen, verängstigten, einsamen, arbeitslosen, gemobbten oder ganz einfach gelangweilten Menschen, die ihre innere Leere permanent mit fetten und überzuckerten Geschmacksbomben bekämpfen und das entstehende entzündliche Feuer im Körper mit Benzin – mehr farbiges Zuckerwasser! ‐ zu löschen versuchen. Diese Entwicklung ist wie eine perfide Form des schleichenden Massen‐Selbstmordes. Forscher haben längst vor einer massenhaften Süchtigkeit gewarnt, die verhängnisvoller und tödlicher ist als die Sucht nach klassischen Drogen. Die neuen Drogen sind zum Beispiel genetisch modifizierter Zwerg‐Weizen, der, mit einem glykämischen Index von 75 buchstäblich zuckriger ist als weißer Industriezucker mit einem Indexwert von 59. Die WHO hat längst Alarm geschlagen. Aber Turbo‐Weizen, Zucker und künstliche Geschmacksstoffe in Pseudo‐Food wie Snacks, Fast Food und Soft Drinks, die die Geschmacksnerven betören und buchstäblich abhängig machen, umgehen regelmäßig den nüchternen Kopf und wandern direkt in den nach Befriedigung schreienden Magen. Dazu sind die neuen Drogen so omni‐präsent, daß sie buchstäblich marktbeherrschend sind – der Supermarkt wurde zum kulinarischen Minenfeld. Viele Weizen‐ und Zuckersüchtige werden, wie Heroinabhängige, ohne Hilfe von außen kaum aus der Sucht‐Falle entkommen. Eine durchschnittliche Zahl von 4 Millionen Menschen stirbt jedes Jahr durch Gewalt: Unfälle, Kriege, klassischer Suizid, Terrorakte usw. Etwa 500,000 bis 1,5 Millionen Menschen – je nachdem, wen man fragt – sterben jedes Jahr an Malaria, und die gemeine Grippe, die jährlich 500 Millionen Menschen ansteckt, fordert zwischen 290,000 und 650,000 Todesopfer pro Jahr, hat also eine Mortalitätsrate von ca. 0,1%.

Am 18. März 2020 berichtete die WHO von 8,250 Corona‐Todesfällen seit dem 31. Dezember 2019, an dem die erste Person im chinesischen Wuhan als Corona‐positiv gestestet wurde. In den 78 Tagen seither sind daher jeden Tag durchschnittlich 106 Personen am Corona‐Grippevirus gestorben. Die meisten davon waren ältere Menschen mit sogenannten Vorerkrankungen.

Würde die aktuelle Entwicklung linear weitergehen, würden wir nach Ablauf der verbleibenden 288 Tage am Ende des Jahres 2020 insgesamt 38,778 Todesfälle weltweit zu erwarten haben. Doch solche Zahlen werden von drei Faktoren beeinflusst, die schwer vorherzusagen sind. Virologen sprechen von exponentiellen Entwicklungen, weisen aber auch auf einen invers‐exponentiellen Abschwung hin, bei dem sich Aufschwung und Abschwung der Kurve gegenseitig relativieren, und das Virus zudem nach einer gewissen Zeit durch die behördlich vorgegebenen Schutzmaßnahmen ausgehungert wird. Ein dritter Faktor ist das worst‐casescenario, bei der sich das Virus nicht nur ungebremst ausbreitet, sondern sich durch Mutationen neue Abarten des Corona‐Virus entwickeln, deren Mortalitätsraten noch nicht überschaubar sind. Ein mir persönlich bekannter Fachmann schätzt die mögliche weltweite Entwicklung dabei so ein: Bis Ende April 2 Millionen Tote, bis Ende Jahr 2020 insgesamt 360 Millionen Tote. In den letzten 9 Tagen sind die Zahlen der Toten und Infizierten weiter gewachsen. Am 27.3. wird die Zahl der Toten von der WHO mit 21.031 angegeben. Damit ist die tägliche Sterberate in den 87 Tagen seit Corona‐Ausbruch auf 242 angestiegen. Doch auch die Zahl der Corona‐Geheilten steigt stetig, auch wenn sie bisher nur ungenau erfasst und in den Medien bisher kaum verbreitet wurde. Mein Hinweis gilt also einer wichtigen Tatsache, die uns helfen kann das aktuelle Geschehen dramatisch gelassener zu beurteilen: Jedes Jahr sterben wesentlich mehr Menschen – 4 Millionen ‐ an Lungenentzündung, als am Corona‐Virus bisher. Statistisch gesehen ist es wesentlich wahrscheinlicher, die Treppe hinunter zu fallen oder beim Fensterputzen oder Staubsaugen zu sterben als an Covid‐19: allein in Deutschland starben im Jahr 2015 insgesamt 9,818 Menschen an häuslichen Unfällen. Extrapoliert auf die gesamte Weltbevölkerung wären das ca. 981.000 Todesfälle pro Jahr, 2,687 am Tag. Wenn wir die größten Todesursachen weltweit mit den Zahlen der Corona‐Welle vergleichen, sähe eine Statistik folgendermaßen aus:

 

Wenn wir die größten Todesursachen weltweit mit den Zahlen der Corona‐Welle vergleichen, sähe eine Statistik folgendermaßen aus:

Todesursache              Todesfälle pro Tag                Tote pro Jahr

Abtreibungen                    153.424                                      56,0 Millionen

„Gabel‐Tote“                      140.822                                     51,4 Millionen

Hiroschima                        140.000 (ca.)

1. Weltkrieg                       11.644                                         4,25 Millionen

2. Weltkrieg                       29.680                                       10,8 Millionen

Gewalt                               10.959                                         4 Millionen

Lungenentzündung          10.959                                        4 Millionen

Malaria                               2.740 bei angenommenen     1 Million Opfern

Häusliche Unfälle             2.687                                         9.818 alleine in “D”

Grippe                                1.288 im Schnitt                       470.000 im Schnitt

Corona                               242                                              ungewiss

Den größten Staub wirbelt also derzeit die geringste Todesursache auf

Damit rücken die Dinge in ein wesentlich anderes Licht. Rein statistisch aus einer breiteren und ganzheitlicheren Perspektive betrachtet ist der aktuelle Corona‐Alarm dramatisch überbewertet und das, was man ein hype nennt.Der Atombombenabwurf der Amerikaner am 6. August 1945 auf Hiroschima tötete ca. 140.000 Menschen.

Doch heute ist jeden Tag Hiroshima!

Nur: Die Tatsache, dass an jedem einzelnen Tag genauso viele Menschen frühzeitig und zumeist qualvoll an den Folgen der flächendeckenden und normativen Fehlernährung sterben wie in Hiroshima, findet kaum Erwähnung. Niemand kommt auf die Idee, wegen grassierendem Gabel‐Missbrauch eine generelle Ausgangssperre zu verhängen. Und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit, sich durch die Gabel umzubringen, exakt 1,328 mal so hoch ist wie die, am Corona‐Virus zu sterben.

Ein Schweizer Internist wies zudem darauf hin, dass nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS das Durchschnittsalter der Corona‐positiv‐getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren liegt. 80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt. Norditalien habe zudem eine der ältesten Bevölkerungen Europas. Der deutsche Mediziner und Infektologe Prof.Dr. Sucharit Bhakdi (https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA‐gXL4) weist darauf hin, dass Norditalien wohl die schlechteste Luftqualität Europas hat – es sei „das China Europas“. Damit wären viele in der dortigen Bevölkerung einer überstarken Lungenbelastung ausgesetzt. Daraus eine allgemeingültige Panik abzuleiten hält Bhakdi für unverantwortlich und regelrecht gefährlich.

Hans Rosling warnt ausdrücklich vor „selektiver Berichterstattung“, dem entweder naiven oder bewusst einseitigen Verbreiten von aus dem großen Zusammenhang gerissenen Nachrichten oder Meinungen. Seit der Omni‐Präsenz des Internets haben klassische Zeitungen und Nachrichtensender große Probleme mit drastisch sinkenden Abo‐ und Zuschauerzahlen. Aus der Sicht des Marketings verkaufen sich schlechte Nachrichten neunmal besser als gute, positive News. Es ist deshalb wichtig, dass wir eine gesunde Distanz zu den sogenannten Nachrichten‐Quellen entwickeln, die versuchen, uns mit „neuesten Nachrichten“ und News‐Tickern atemlos an ihre Verkaufs‐Sendungen zu fesseln. TV‐Kanäle und Printmedien werden zum Großteil durch Werbung finanziert, und die Firmen, die dort Werbung schalten, zahlen umso mehr, je mehr Zuschauer eine Sendung hat. Je fesselnder, attraktiver und süchtigmachender der Verkauf von Nachrichten ist – etwa durch sensations‐heischende, einseitige oder sogar voyeuristische Berichterstattung – desto teurer können Werbeblöcke oder Anzeigen verkauft werden. Nachrichten sind längst ein Massen‐Produkt, wobei im Hinblick auf die Verkaufszahlen oft genug versucht wird, Menschen das Gefühl des Informiertseins zu verkaufen, und zwar möglichst so, dass der Kunde wieder und wieder kommt.

Wie aus dem Nichts eine Katastrophe gemacht wurde

Der deutsche Pullmologe, frühere Amtsarzt und langjährige Bundestagsabgeordnete Dr.Wolfgang Wodarg weist darauf hin, dass Corona‐Viren nichts grundsätzlich Neues sind. Seit längerem werden zwischen 7% bis 15% aller grippalen Lungenkrankheiten durch Corona‐Viren ausgelöst, von denen jetzt eine neue Art in Wuhan erstmalig entdeckt wurde. Ein Virologe der Berliner Charité, Dr. Christian Drosten, hatte Mitte Januar 2020 bei der WHO ein Testprotokoll für das neuartige Virus eingereicht, das, entgegen dem üblichen Ablauf der medizinischen Validierung solcher Tests, überraschen schnell zugelassen wurde. Dieser Inhouse‐Test der Charité, wurde auf einer Welle der Panik schnell zum neuen weltweiten Corona‐Standardtest. Viele Politiker begannen damit, so Dr.Wodarg, sich derart von Virologen und Forschungs‐Instituten beeinflussen zu lassen, dass Virologen plötzlich zum scheinbaren Zentrum der Gesellschaft wurden. Befeuert wurde die Entwicklung auch dadurch, dass manche Virologen und viele Institute eine Chance witterten, sich wichtig zu machen und weitere Forschungsgelder zu bekommen, so Wodarg.

Weil man dann, ausgehend von Wuhan, später weltweit, zunächst begann, die größten Hochrisiko‐Gruppen grippaler Infekte zu testen – sterbenskranke Menschen in Krankenhäusern oder sich krank fühlende Menschen in Arztpraxen – kamen krass überhöhte Mortalitätsraten an die Öffentlichkeit, was die Panik nur noch mehr schürte. Dr. Wodarg weist darauf hin, dass jedes Jahr durch grippale Infekte regelmäßig etwa 0,1% aller Grippe‐Infizierten jeden Winter sterben – ein normaler Vorgang. Im Vergleich mit typischen Vorjahreszahlen an Grippe‐Infizierten und relativieren sich die aktuellen Corona‐Zahlen daher so dramatisch, dass Dr. Wodarg die aktuelle Situation mit des Kaisers neuen Kleidern vergleicht (Webseite: https://www.wodarg.com).

Corona‐Panik: 100 mal gefährlicher als der Virus selbst

Nicht nur seit Sigmund Freud belegen psychologische Studien, dass der Mensch ein überwiegend irrationales Wesen ist, mehrheitlich getrieben von Emotionen, Ängsten und Träumen, die unter der Oberfläche scheinbar gelassener und souveräner Persönlichkeiten schlummern. Das reflexive, unbewusste Verhalten des Menschen beruht dabei zu großen Teilen auf Angst und Hoffnung, Alpträumen und Tagträumen. Wenn dazu noch ein „Feind“ auftaucht, den man nicht sieht und den man noch immer nicht ganz versteht, potenzieren sich die Ängste. Bei vielen klingeln dann die Alarmglocken, und bei manchen brennt sogar eine innere Sicherung durch. Wer einer pausenlosen Überdosis an Furcht ausgesetzt ist, wird früher oder später in Panik geraten. Die aktuelle weltweite Situation ist also weitaus weniger eine Virus‐Pandemie, sondern, von ihrer Bedeutung her, eine globale Angst‐Epidemie. Sie hat eine Vielzahl von Lebensbereichen bereits in Panik versetzt – Börse, Handel, das öffentliche Leben, Sport. Die Menschen stehen vor den Supermärkten Schlange, und im Zuge von irrationalen Hamsterkäufen bestehlen sich manche sogar gegenseitig aus ihren Einkaufswagen. Interessanterweise war das Toilettenpapier, um das es sogar Prügeleien gab, das erste, was ausverkauft war. Wer ständig vor Augen geführt bekommen, wie nationale Grenzen, Schulen, Kirchen, Messen, Firmen und Fußballstadien geschlossen werden, klammert sich an jedes kleinste Stück Sicherheit, dass er sich für möglichst wenig Geld kaufen kann. Ich gehe davon aus, dass die Toiletten‐Papier‐Panik wahrscheinlich durch irgendeinen verängstigten Kunden ausgelöst wurde, der in einem Supermarkt vor allen Augen große Mengen Toilettenpapier bunkerte, was einen irrationalen Nachahm‐Reflex ausgelöst hat. Das soziale Leben ist inzwischen heruntergefahren, manche Länder verhängen Ausgangssperren, Routinen fallen weg, Home office ist angesagt, die Menschen graben sich ein. Die Kommunikation schaltet um von analog auf digital. Tief verstörende Dinge geschehen, die seit Menschengedenken nie vorkamen. In der sonst friedlichen Schweizer Stadt Basel wurde gar die Fasnacht abgesagt, was in vielen ein emotionales Erdbeben und wirtschaftliche Verunsicherungen aller Art ausgelöst hat. Und das in einer Stadt, die eine Hochburg der Versicherungsbranche und der Pharmaindustrie ist. Die meisten Politiker und Wirtschafts‐Führer versuchen ruhig und besonnen zu wirken, doch viele von ihnen waren noch nie in einer vergleichbaren Situation. Sie sind innerlich erschüttert und ratlos, folgen den Anweisungen der medienwirksamen Experten und konzentrieren sich auf Vorsichtsmassnahmen und Infektions‐Verlangsamung. Plötzlich sind es die Gesundheitsämter und Menschen mit Fieberthermometern in der Hand, die das öffentliche Leben oder den Verkehr regulieren.
In einer neunminütigen Ansprache an seine Nation hat Premierminister Lee von Singapore etwas Außergewöhnliches vollbracht. Er überzeugte viele seiner Landsleute davon, dass die Furcht vor dem Virus wesentlich gefährlicher und schädlicher ist als das Virus selbst. Er rief zur Besonnenheit und Ruhe auf und warnte vor Panik. Nachdem die Leute seine Rede gehört hatten, lösten sich viele Schlangen vor den Läden auf, wo die Leute ihre Nudelsuppen einkaufen wollten, und viele gingen nach Hause.
In einem TV‐Interview wurde ein älterer Herr aus Italien befragt, was er von den Panikkäufen hält. Kopfschüttelnd meinte er: „Das kenne ich noch vom Weltkrieg. So war es damals, und jetzt ist es wieder so.“
Ich glaube der alte Herr hat recht: Wir sind im Krieg. Und zwar in drei Kriegen, die alle gleichzeitig stattfinden und sich gegenseitig überlappen. Der erste Krieg ist der aktuelle Handelskrieg, der in vollem Gang ist. Der zweite Krieg ist der Krieg gegen unbegründete Angst, der fast alle Menschen komplett im Griff hat und ihr Leben bestimmt. Auf den letzten, den wichtigsten Krieg, kommen wir noch.

Die heutigen Welt‐Kriege sind Handelskriege.

Viele glauben dass die Zeiten der Eroberungskriege nach dem Ende des Kalten Krieges und der Zeit, indem stehende Armeen sich aufeinander einschossen, vorbei sind, mit wenigen Ausnahmen wie die Kriege gegen den IS oder in Syrien oder Jemen. Kaum jemand, der den 2.Weltkrieg erlebte, ist heute in den Medien zu hören, und die wenigsten in unseren Gesellschaften haben Kriege persönlich erlebt. Jemand, der am Ende des 2. Weltkriegs, im Jahr 1945, 15 Jahre alt war, ist heute 90. Aber der Mensch hat sich seither seinem Wesen nach nicht fundamental geändert. Er kämpft auch heute noch für dieselben alten Dinge: Land, Geld, Macht, Einfluss, politische und religiöse Ideen. Nur die Waffen, mit denen die Kriege heute geführt werden, haben sich stark verändert. Wer glaubt, alle Menschen sind nun grundsätzlich domestiziert und haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer friedliebenden Spezies entwickelt, hängt einer Illusion, einem schönen Tagtraum nach. Er überschätzt, wie sehr es weiterhin in vielen Menschen brodelt. Die Globalisierung des heutigen Marktes hat dazu geführt, dass in jedem Bereich um die Marktführerschaft gekämpft wird, die manchmal mit unlauteren Mitteln verteidigt wird, wie etwa der Dieselskandal einiger Autohersteller uns lebhaft vor Augen geführt hat. Über das scharfe Wettbewerbsverhalten vieler Firmen hinaus haben einige Nationalstaaten begonnen, sich wie große Firmen zu verhalten. Unter dem immensen Druck von wirtschaftlichen Faktoren wie etwa obszön hohen nationalen Verschuldungen haben sie ihre eigenen wirtschaftlichen Visionen und Ziele entwickelt, wie wenn sie ein Firmenkonsortium wären. Und genau das sind sie! Daniel Wagner, Asienexperte und Autor des Buches China Vision:
China’s Crusade to create a world in its own image (2019), fasst beispielsweise das langfristig erklärte Wirtschafts‐Ziel Chinas in zwei Worten zusammen: Globale Vorherrschaft.

Der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China ist nicht vorbei

Der englische Sender BBC sagt es so: “Die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt sind im Handels‐Kriegs‐Zustand.“ Hier geht es nicht nur um die Einführung von Zöllen auf Importprodukten und das kalkulierte gegenseitige Beschimpfen mit undiplomatischen Worten. Es ist ein Krieg nationalistischer Egos, ein Aufeinanderprallen verschiedener Staats‐Philosophien und sogar ein Clash von Persönlichkeiten. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der zunehmende Rückfall vieler Nationen in den Totemismus, der Versuch von Clans, Völkern und ganzen Nationen, wie in vorchristlichen und noch unaufgeklärten Zeiten Schutz bei einem mystischen Totemtier zu finden. Totemtiere funktionieren dabei wie eine Natur‐ und Schutzgottheit, die man verehrt, anruft und ihre Kraft für sich zu vereinnahmen sucht. Amerikas Totemtier ist beispielsweise der Adler, China versteht sich als Drachen‐Nation. In der biblischen Narrative ist der Drache nicht das Sinnbild der Friedliebigkeit, sondern das Symbol für den Teufel, eines höchst unfriedliches Wesen. Der Adler ist in der biblischen Symbolik ein unreines Tier. Wir erleben also, über den Aspekt des Handelskriegs hinaus das Aufeinanderprallen von Nationen, die im Bann eines Totemtieres stehen, bewusst oder unbewusst. Vergessen wir nicht, dass nicht nur Sportklubs Maskottchen und Totemtiere auf ihre Banner drucken, sondern dass eine überraschend große Zahl an Nationen und Regionen unter dem Zeichen eines Totemtiers stehen; der deutsche Bundesadler oder das schweizerische Aar‐Gau sollen als Beispiel genügen. Wir können hier postmodern‐cool abwinken und das vermeintlich aufgeklärt belächeln. Aber wer mit Totem‐Ultras spricht, für den wird klar: Hier ist schnell Schluss mit lustig.

Die globale GEF‐Infektion

In meiner Arbeit, etwa der Schrift Die Wiedererfindung der Welt, beschreibe ich eine globale Pandemie durch einen Erreger, den ich das GEF‐Virus nenne: Gier, Ego, Furcht. Es ist die Kombination von Gier und Angst, die ihr böses Spiel mit ungeschützten Egos treibt. Und globalisierte Gier ist eine der stärksten Kräfte, die unsere Wirtschaftssituation prägt, in der es wenige Gewinner und viele Verlierer gibt. Dort wo sich unser persönliches oder nationales Ego mit zwei der stärksten Triebkräfte des Planeten infiziert, erkrankt es. Es knickt ein und beginnt, sich irrational zu verhalten, wie ein hysterisches Kleinkind oder ein manisches Drogenopfer. Doch es gibt ein überall verfügbares Heilmittel gegen den GEF‐Virus: Liebe, Selbstlosigkeit und Hoffnung. Darauf werden wir noch einmal zurückkommen.

Imperien sind unser Schicksal.

Der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat in seinem Buch Imperien darauf hingewiesen, dass die Zeit der Imperien keineswegs vorbei ist. Auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 bleiben Imperien das Schicksal der Menschheit, so Münkler. Imperien sind stets auf Ausbreitung ihrer Macht und ihres Einflusses angelegte politische und wirtschaftliche Gebilde, die grundsätzlich über ihre eigenen Grenzen hinauswachsen müssen, um sich selbst zu legitimieren. Imperien werden üblicherweise durch Egomanen angeführt, durch alles überstrahlende Persönlichkeiten. Heute sind es moderne Krösusse, Zaren, Kalifen und Imperatoren wie Amazons Jeff Bezo, Russlands Putin, Indiens Modi, der türkische Erdogan, Amerikas Trump oder Chinas Xi. Wer genau hinsieht, entdeckt auch beim aktuellen Papst Franziskus imperiale Anlagen. Und es gibt bereits eine imperiale Jugendgruppe, angeführt von Frankreichs Macron und dem englischen Boris Johnson, die schon mal üben.

Holocaust ist nicht nur ein deutsches Phänomen. China kann das auch

Eine der größten je von Menschen gemachten Katastrophen geschah 1960 in China. Hans Rosling berichtet in seinem Buch Factfulness, wie China damals eine dramatisch schlechte Ernte eingefahren hatte, als Folge einer Kombination aus schlechtem Wetter und grundfalschen, landwirtschaftlichen Vorgaben der zentralistischen Regierung. Die regionalen Verwaltungen Chinas wollten sich nicht durch die katastrophale Missernte in Peking blamieren, und so konfiszierten sie die gesamte Ernte und lieferten sie an zentrale Sammelstellen, um auf dem Papier gut auszusehen.
Als Folge kam es zu furchtbaren Hungersnöten in den chinesischen Provinzen mit einer Todeszahl von zwischen 15 und 40 Millionen! Im direkten Vergleich mit dem Nazi‐Holocaust, der 6 Millionen Opfer fand, sind 27,5 Millionen Tote in China (die genaue Zahl, zwischen 15 und 40 Millionen, wird wohl niemals ans Licht kommen) um das 4,5‐fache schlimmer. Als Inspektoren im folgenden Jahr die Provinzen besuchten, sahen sie eine schockierende Zahl von Leichen am Straßenrand und hörten von Fällen von Kannibalismus. Die chinesische Zentralregierung weigerte sich zuzugeben, dass ihre Planvorgaben falsch waren und hielt diesen durch menschliches Fehlverhalten produzierten Holocaust für 36 Jahre geheim. Erst im Jahre 1996 fand diese Nachricht ihren Weg in die Welt. Wenn es bereits in der Vergangenheit zu einem solchen gigantischen, nationalen Holocaust‐Leugnen in China gekommen war, welche Garantien haben wir, dass China nicht weiterhin geheime oder öffentliche Entscheidungen trifft, die sich nicht an die ethischen Standards des kulturellen Westens halten? Das sollte uns keineswegs dazu bringen, die chinesische Bevölkerung zu dämonisieren. Viele von ihnen sagten zu Recht: „Wir sind nicht das Virus.“ Doch wir sollten nicht so politisch naiv sein die Augen vor einer Regierungsform zu schließen, die sich manchmal wie ein pubertierender Jüngling im muscle shirt verhält, der der Welt seinen Bizeps zeigen will. Chinas Politik hat seit langem seine stahlharte und imperiale Entschlossenheit gezeigt, wirtschaftlich zu expandieren und dabei, wenn nötig, allen Widerstand mit harter Hand zu unterdrücken. Das wurde erneut durch die Vorfälle in Hong Kong 2019 deutlich, oder der permanenten, systematischen und brutalen Unterdrückung ethnischer Minderheiten wie der Uighuren oder Christen. Chinas Offizielle lächeln meistens höflich und verbindlich; doch wir sollten nicht den Fehler machen, ihre Hände zu übersehen: Oft genug machen sie bei allem Lächeln eine heimliche Faust in der Tasche. Bevor wir aber den Fehler begehen, Chinas Regierung als „den Feind“ auszumachen, möchte ich noch einmal auf den Drachen, Chinas Totemtier, erinnern. Aus kultur‐anthropologischer Sicht sind viele Nationen zu einem bestimmten Grad das Opfer eines heidnischen Totemismus. Die Auswirkungen gehen weit über bloße Folklore und Symbolik hinaus, da das Totemtier oft genug politisch instrumentalisiert wird und wirtschaftlich fragwürdiges Handeln manchmal auch dort legitimiert, wo der vermeintlich gesunde Menschenverstand noch zurückzuckt.

Der Angst‐Krieg

Es ist eine Sache, die Augen nicht vor nüchternen Fakten zu verschließen. Es ist aber etwas völlig anderes, von nüchterner Besonnenheit und vernünftigen Schutzmaßnahmen in den Panikmodus zu schalten. Der schnellste Weg eine Panik auszulösen ist, Menschen aufzufordern, Panik zu vermeiden. Dazu ist die Welt voll von wilden Verschwörungstheorien und naiven, gutgläubigen Verschwörungs‐Leugnern; wir sollten uns vor beiden Extremen schützen. Dabei hilft in der Regel ein Blick auf die überprüfbaren Fakten:

 Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat öffentlich gesagt, dass sie davon ausgeht, dass sich wahrscheinlich bis zu 70% der deutschen Bevölkerung, das sind 58 von 83 Millionen, mit dem Corona‐Virus infizieren werden. Wenn das so ist, müssen wir erkennen, dass alle Schutzmassnahmen nur das Unvermeidliche zeitlich verzögern. Echten Schutz gibt es also nicht – wenigstens aus der Sicht der deutschen Kanzlerin.

 Der amerikanische Multi‐Milliardär Michael Bloomberg hat behauptet der Virus würde einen wirtschaftlichen Schaden von $2.7 Trillionen anrichten und „die Weltwirtschaft zum Stillstand bringen“.

 

 CNN hat vorhergesagt dass die extremen Ängste auf den Finanzmärkten eine globale Rezession auslösen könnten.

 Das US State Department ist der Auffassung, dass China an geheim gehaltenen Bio‐Forschungen arbeitet, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen haben. Dies hat Zweifel daran geschürt, ob sich China wirklich an die Abmachungen der BWC, der Biological Warfare Convention von 1975 hält, die einen strikten Bann von biologischen Waffen beinhaltet. Die USA geht davon aus, dass China das biologische Waffenprogramm nicht abgesetzt hat, so wie es die Vereinbarung eigentlich vorsieht.

 Dr. Danny Shoham, ein israelischer Militärexperte im Bereich biologischer Kriegsführung am Begin‐Sadat Center for Strategic Studies der Bar Ilan University in Israel, hat eine Theorie veröffentlicht, die seinen Angaben zufolge Hinweisen folgt, dass das tödliche Virus in Verbindung mit einem der geheimen militärischen Biolabore Chinas steht, dem Wuhan Institute of Virology. Er sagt: “Bestimmte Laboratorien im Wuhan Institute haben sich wahrscheinlich an Forschung und Entwicklung von chinesischen Biowaffen beteiligt.“ Mit anderen Worten: Covid‐19 könnte ein künstlich verändertes SARS‐Virus sein, eine militarisierte Version , eine von Menschen hergestellte Pandora, die nun aus der Box ist. Persönlich denke ich, dass die Wahrheit hierüber wohl nie an den Tag kommen wird. Ich empfehle, die Chinesen nicht alleine und grundsätzlich unter Generalverdacht zu stellen. Andere Nationen haben ebensoviel zu verbergen, die USA inkluisve. Selbst wenn Shohams These stimmt, wäre es doch sehr unwahrscheinlich, dass ein chinesischer Beamter sich zeitnah vor die Kameras stellt und zugibt, dass sie sich an Biowaffen zu schaffen gemacht haben. Das würde einen derartigen shitstorm auslösen, dass es zu einem weltweiten Boykott chinesischer Produkte kommen könnte, mit desaströsen Folgen für China.

 Robert O’Brian, der amerikanische Sicherheitsberater, weist allerdings darauf hin, dass China als Nation die wahre Corona‐Entwicklungen viel zu lange unter Verschluss gehalten hat und sogar Ärzten den Mund verboten hat. Dadurch wurde den restlichen Nationen der Welt die Chance genommen, sich besser auf die Corona‐Pandemie vorzubereiten, denen diese zwei Monate jetzt fehlen.

 Die meisten Politiker und Medienstimmen konzentrieren sich auf Warnungen, Mobilitätsbeschränkungen und die Erklärung von Notstandsregeln. Das sind verständliche Defensiv‐ und Schutzmassnahmen. Doch es fehlt an positiven Perspektiven und praktischen Lösungen in einer Situation, die kaum jemand bisher so erlebt hat, außer dem ständigen Wiederholten des Mantras, dass es bis zum Sommer 2021 möglicherweise einen Impfstoff geben wird.

 Durch ein ständiges Stakkato von Beteuerungen richten sich die Hoffnungen vieler Menschen alleine auf die Pharmaindustrie. Wir dürfen dabei nur eines nie vergessen: Die Pharmaindustrie ist ein1,4‐Trillionen Dollar‐Geschäft, jedes Jahr. Machen wir nicht dadurch den Fuchs zum Aufseher im Hühnerstall, wenn ausgerechnet diejenigen mit dem größten finanziellen Interesse und den meisten Erfahrungen aus dem “Business mit Krankheit” über Leben und Tod entscheiden? Es wäre wesentlich weiser, niemals blind einer Person zu vertrauen, die etwas von uns will. Es geht mir persönlich nicht darum, die Pharma‐Industrie zu verteufeln; aber wer stellt sicher, dass in Zeiten von globaler Panik die globale Gier nicht ins Unermessliche steigt?

 Alle Gesellschaften erleben aktuell einen dramatischen Zentralisierungsschub. Plötzlich liegen wesentlich mehr Entscheidungsbefugnisse in den Händen von nur wenigen Personen, Gruppen oder Institutionen. Es liegt in der Natur des Menschen, nur äußerst ungern Einfluss und Entscheider‐Positionen wieder aufzugeben. Dies wird bei vielen Menschen die Befürchtung auslösen, dass die Demokratie als solche bedroht ist. Es würde nicht wundern, dass dieser aktuelle Stillstand von einigen Ideologen dazu benutzt wird, komplett neue globale Entwicklungen auf den Weg zu bringen; ein stark überwachtes, wesentlich digitaleres Schul‐ und Ausbildungsystem, möglicherweise eine neue Weltwährung

Doch es gibt auch positive Entwicklungen:

 Für alle, die auf die Entwicklung eines Impfstoffes warten, gibt es sehr gute Nahrichten: Es gibt bereits einen funktionierenden Corona‐Impftoff! Aus meinem persönlichen Bekanntenkreis hat ein Schweizer Bio-Technologe und Nanopartikel‐Experte erfolgreich einen Impfstoff hergestellt, der bereits in Tierversuchen alle Tests bestanden hat, dem Corona‐Virus effektiv und verlässlich zu begegnen. Es kann sein, dass an anderen Orten und Laboratorien bald ähnliche Durchbrüche erzielt werden, die fieberhaft an einer Lösung arbeiten. Aber bei den meisten Fällen heißt es dort noch: „Wir arbeiten noch daran.“ In seinem Fall lautet das Ergebnis: Es funktioniert! Ich habe ihn gefragt: „Würdest Du dich selber impfen?“ Seiner Antwort: „Ja!“ „Die Herstellung des Impfstoffs“, sagt er, „ist nicht das Problem, sondern die hohen, sehr komplexen und extrem teuren Hürden der Bürokratie.“ Was aber wäre, wenn in der aktuellen Lage eine Notstands‐Regelung in Kraft treten würde, die den derzeit vielversprechendsten Impfstoff allen denen zur Verfügung stellt, die bereit sind sich auf der Basis der Freiwilligkeit impfen zu lassen?

 Uns haben Berichte von der bekannten Dr. Rath Foundation (www.dr‐rath‐foundation.org) erreicht, dass ein chinesisches Mediziner‐Team erfolgreich erste Corona‐infizierte Patienten mit hohen Dosen von intravenös verabreichtem Vitamin C behandelt hat. Das Team aus dem Second Affiliated Hospital der Xi’an Jiaotong Universität in China berichtet, dass Patienten, die schwer an der Lungenkrankheit litten, nach Gaben von hochdosiertem Vitamin C wiederhergestellt wurden. Das Team empfiehlt, Schwerkranke und Neugeborene so früh wie möglich nach der Einweisung ins Krankenhaus mit Vitamin C z behandeln. Die Shanghai Medical Association (SMA) in China hat ein Statement zu einer umfassenden Corona‐Therapie veröffentlicht. Auf der Basis der Untersuchung von mehr als 300 Patienten und entwickelt von 30 Experten wird empfohlen, auch bei leichten Infektionen mit dem Virus Vitamin C zu verabreichen. Das Statement empfiehlt eine Dosis von 50 – 10i0 mg pro Kilo Körpergewicht empfehlen (5g für eine Person von 50 kg), bei lebensbedrohlich erkrankten eine Dosis bis zu 200 mg pro kg als Injektion. Der als „Shanghai Plan“ bekannt gewordene Ansatz hat inzwischen größere Aufmerksamkeit erhalten.

 Eine Reihe von Wissenschaftlern (ich spreche hier nicht von Donald Trump!) hat darauf hingewiesen, dass der Corona‐Virus stark wärmeempfindlich ist. Manche sprechen von einer Schwelle von 22 Grad Celsius, ab der der Virus instabil wird. Dies kann auch jeder selber, wenn auch laienhaft, nachprüfen, der auf eine Weltkarte mit den jeweiligen Infektionszahlen pro Land geht, etwa der Liste, die vom BBC auf dem Internet veröffentlich wurde: https://www.bbc.com/news/world‐51235105

Vielleicht ist es ja mehr als ein humorvoller Hinweis aus Finnland, dass einer der sichersten Orte derzeit die Sauna ist.

Der rosarote Elefant im Wohnzimmer

Nähern wir uns jetzt aber einem Bereich, der von vielen Politikern und Wissenschaftlern nicht angemessen erfasst wird. Wer die Welt nur mit dem Mikroskop oder dem Reagenzglas erklären will, hat eine drastisch verengte Weltsicht und blendet breite Teile der Wirklichkeit aus. Wer nur auf den rein materialistischen Ansatz und das menschlich und technisch Machbare blickt, dem verstellt sich schnell der Blick auf das, was die Amerikaner den „pink elefant in the room“ nennen, den rosaroten Elefanten im Wohnzimmer, der so unübersehbar ist, dass viele ihn absichtlich peinlichst ignorieren und so tun, als ob er nicht existiert. Im Jahr 2015 haben zehn gutinformierte Professoren aus den verschiedensten Spezialgebieten zusammen ein Buch mit dem Titel verfasst: Höllensturz und Hoffnung (www.hoellensturzhoffnung.de). Sie beschreiben darin zukunftsbedrohenden Entwicklungen im Inneren unserer Zivilisation. Ihr Fazit: Uns droht ein Höllensturz, wenn wir nicht zur Umkehr aus ihnen finden. Aber: Sie begründen auch, warum sie dennoch Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft haben. Die Kernbehauptung des Buches ist, dass sich die Welt direkt auf einen Mega‐Kollaps hin bewegt. Alle bisherigen düsteren Prognosen, etwa die des Club of Rome, sind ein Kinderspiel gegenüber der wahren, wesentlich drastischeren Situation. Viele kleiner Krisen wie die Überfischung, der aufgeblähte Aktienmarkt, die Bank‐ und Flüchtlingskrise oder der Ausbildungsnotstand schaukeln sich gegenseitig zu einer Meta‐Krise auf. Diese unabwendbare Mutter aller Krisen ist mit bisherigen Mitteln nicht umkehrbar, die westliche Welt befindet sich im freien Fall. Es gibt keine Hoffnung – es sei denn, zwei Dinge geschehen: Wir müssen die Gier als zerstörerische Grundlage der gesamten Wirtschaft entmachten und ein völlig neues Vertrauen in Gott finden. Doch was ist das Medikament gegen Gier? Und wie lernt die Gesellschaft auf einen Gott zu vertrauen, der das Monopol von Kirchen zu sein scheint, die einen Großteil ihrer Glaubwürdigkeit längst verspielt haben?

Die Mittel, die ein Problem schaffen, sind selten geeignet, es auch wieder zu lösen

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass die selbstgemachten Probleme der Menschheit inzwischen nicht länger durch die Menschheit lösbar sind. Manche Kinder können ihr Kinderzimmer derart effektiv verwüsten, dass sie ohne die Hilfe der Eltern im Chaos versinken. Globalisierte Gier, Angst, aggressives religiöses, ideologisches und wirtschaftliches Handeln und offene Kriegstreiberei haben inzwischen eine hochexplosive Situation geschaffen, die mit diplomatischen Mitteln kaum noch zu bändigen ist. Viele empfinden es so, als ob wir nicht länger das Chaos im Griff haben, sondern andersherum: es hat uns im Griff. Die Probleme sind uns über den Kopf gewachsen; sie sind größer als die Lösungsmöglichkeiten, die wir zur Verfügung haben. Wenn wir ehrlich sind, müssten wir zugeben: Wir brauchen Hilfe von außen. Wer diese Hilfe nicht sieht, oder die Augen vor der Situation verschließt, gerät unter Erklärungsnot, Zugzwang und enormen Druck. Dieser Druck äußert sich in zunehmender Resignation oder Ärger, der sich auch auf den Strassen in Demonstrationen und Revolten immer mehr Luft macht, wie es etwa die gegenwärtige Klimadiskussion in allen Schattierungen vorführt. Doch es gibt begründete Hoffnung und Lösungen. Sie alle haben mit einem global player zu tun, den viele bisher übersehen haben: Gott. Ich sage das als jemand, der sich von Religion und oberflächlichem Kirchgang längst energisch verabschiedet hat. Es geht mir nicht um einen theoretischen Glauben, ob „da oben“ jemand existiert oder nicht, oder um das Forcieren eines neuen Kinderglaubens im Sinn einer religiösen Placebo‐Pille für Menschen mit schwachen Nerven.

Warum also Gott ins Spiel bringen?

Weil ihn niemand vom Platz schicken kann. Vielleicht war er ja schon da, lange bevor wir ankamen. Es ist eine spannende Einsicht der Statistik, dass wesentlich mehr Menschen sagen: „Gott ja, Kirche nein!“ als diejenigen, die Kirchen aufsuchen. Viele Menschen sagen, wie damals Mahatma Gandhi: „Ich mag Christus, aber nicht die Christen!“ Kirchenunabhängige Forschungen ergeben, dass viele Christen, und sogar ganze Kirchen und Denominationen, sich keinesfalls an die biblischen Standards halten, die sie predigen. Die Lebens‐ und Wirtschaftsprinzipien, die ein unvoreingenommener, noch nicht kirchlich sozialisierter Leser der Bibel in der Predigt und dem Modell des Jesus Christus vorfindet, sind dramatisch anders als der Alltag der meisten Kirchgänger. Die Fähigkeit zum Glauben ist aber, bei näherem Hinsehen, wesentlich weiter verbreitet als man möglicherweise annimmt. Jeder glaubt, an jemanden oder etwas, das über ihn selber hinausgeht. Manche glauben, dass der Goldpreis an der Börse steigt, oder dass Louis Hamilton auch 2020 wieder die Formel 1‐Championship gewinnen wird, sofern sie denn stattfindet. Manche glauben an Gott, oder an die Liebe, eine bestimmte politische Idee, Wirtschaftsform oder an ihren Sportclub. Einige glauben sogar, dass keiner irgendetwas glauben sollte. Und da gibt es noch diejenigen, die sich so sehr in ihr eigenes Ego verfilzt haben, dass sie nur an sich selber glauben. Mit dem Resultat, dass ihre Welt sehr schnell sehr klein wird. Ein Faktencheck zeigt, dass etwa 90% der Weltbevölkerung religiös ist. Wenn eine vergleichsweise kleine Minderheit von 10% behauptet, 9 von 10 Menschen seien Verirrte, und nur einer von zehn habe das Monopol auf eine normative Gottlosigkeit, dann ist das nichts anderes als ein Neo‐Fundamentalismus, der dominionistisch argumentiert, der also einfordert, dass eine Minderheit das Recht hat, die Mehrheit zu gängeln. Und doch ist es genau das, was in einigen Gesellschaften geschieht. Demoskopische Studien beobachten das Aufkommen einer neuen moralischen Elite, die sich vegan ernährt, nicht raucht, keinen Diesel fährt und kein Trash‐TV schaut. Daraus wird oft eine moralische Überlegenheit und Ordination zu höheren gesellschaftlichen Weihen abgeleitet, die im Kern ähnlich zweigleisig funktioniert wie das Leben eines pädophilen Priesters: Außen hui, innen pfui. Viele Medienschaffende halten das Thema Gott penibel aus ihrem öffentlichen Leben heraus; nicht, weil sie selber vorbildliche Gottlose sein wollen, sondern zumeist wegen der buchstäblich schlechten Presse der offiziellen Kirche. Mit ihr in Verbindung gebracht zu werden ist heute ganz einfach kitschig und politisch inkorrekt. Der durch die Medien und ihre Sender‐Formate sorgfältig gefilterte Eindruck kann entstehen, dass es nur Wirtschaft, Politik und Sport im Leben gibt, und Gott bestenfalls aus der Ferne zusieht. Doch immer wieder einmal taucht auch Gott überraschend in unsere Medienlandschaft auf. So wie bei dem Stoßgebet des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söders, den die deutsche BILD‐Zeitung vom 21.3. zitiert mit: „Gott schütze unsere Heimat!“

Appsolutism und das tägliche analoge Desaster

Stephan Grünewald ist einer der bekanntesten Psychologen Deutschlands. In seiner Forschungsarbeit hat er bildhaft Deutschland als Gesellschaft auf die Psychiater‐Couch gelegt (etwa in seinem Buch Wie tickt Deutschland?). Er diagnostiziert der Nation den alarmierenden Verlust verlässlicher Werte, eines inneren, moralischen Kompass und der Fähigkeit zur Wertschätzung. Deutschland, und in gewissem Sinne der gesamte kulturelle Westen, ist eine zerrissene und ego‐getriebene Gesellschaft, so Grünewald, die sich nach außen cool und gelassen‐gleichgültig gibt, aber längst das Ziel aus den Augen verloren hat und zutiefst verwirrt ist. Als Beispiel weist Grünewald auf den tiefen Graben zwischen der digitalen und analogen Welt, in den die Gesellschaft zu fallen droht. Das Smartphone, das von vielen längst als ein neues Körperteil begriffen wird, verspricht sofortige Allwissenheit; das Wissen der Welt steht per Fingerwisch zum Abruf bereit. Grünewald nennt das den digitalen Appsolutismus, den Glauben, es gibt für alles und jedes eine App, der die Probleme des Lebens für uns löst. Das Internet mit seinen scheinbar perfekten Antworten gaukelt den Menschen eine Allmacht vor, die sie nicht haben. Das echte Leben ist nämlich weiterhin sehr analog. In den Bereichen Liebe, Gesundheit, Familienzusammenhalt, Arbeit, Konsum – oder dem Zimmer eines Teenagers ‐ herrschen nicht Apps, sondern es herrschen oft Verwirrung, Versagen und Chaos. Die Distanz zwischen digitaler Allmacht und analoger Ohnmacht bezeichnet Grünewald als digitale Fallhöhe, als die Höhe des Grabens zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen den Internet‐Posts strahlender influencer und dem eigenen, alltäglichen Desaster, zwischen Stars und Losern. Das bedeutet, dass besonders diejenigen Menschen, die bereits mehrmals auf dem nüchternen Boden des Digital‐Grabens aufgeschlagen sind, wieder auf der Suche sind. Sie rappeln sich auf und forschern nach Antworten und Lösungen über das Smartphone und das digital Fassbare hinaus. Manche verspüren das wie ein inneres Heimweh nach einem Land, in dem sie noch nie waren. Und damit liegen sie gar nicht so falsch, wie wir gleich sehen werden. Denn wonach sie suchen, sind

Lösungen made in heaven für Probleme made in hell

Es gibt eine neue Suche nach Gott. Nach Antworten und Lösungen, die nicht aus dem Smartphone stammen. Eine post‐kirchliche Gesellschaft geht dazu nicht mehr in die Kirchen, sondern in die Kneipen, in die Kunst, auf Wanderung. Und manche entdecken sogar wieder die Bibel, immerhin der größte Bestseller der Menschheitsgeschichte. Wer es schafft, über die ewiggestrige Irrelevanz der meisten Kirchen und die Doppelbödigkeit vieler ihrer Kirchgänger hinwegzusehen, entdeckt damit das Buch, das unsere Welt mehr geprägt hat als jedes andere. Dort finden wir einen Gott, der sich seiner Welt Schritt für Schritt vorstellt, einen Gott, der sehr involviert ist in dem, was auf der Welt geschieht. In den Worten von Jesus ist er ein Gott, der sehr wohl bemerkt, wenn ein kleiner Spatz auf die Erde fällt. Und dann sollte er wohl auch wie kein Zweiter bestens über alle aktuellen Corona‐Statistiken informiert sein, diesen Viren‐Ausbruch, den alle relevanten Stellen inzwischen wie eine moderne Plage bezeichnen.

Was, wenn die Corona‐Epidemie genau das ist? Eine biblische Plage?

Ein unvoreingenommener Bibelleser wird schnell erkennen, dass es dem Gott der Bibel immer darum ging, mit seinen Leuten eng und glücklich zusammenzuleben. Dazu sollten sie einige wichtige Grund‐Regeln beachten, dann wäre der Hausfrieden gesichert. Doch die Menschheit, wie sie in der Bibel beschrieben wird, war eigensinnig, rebellisch und experimentierfreudig, wie magisch vom Unbekannten und Verbotenen angezogen. Die verbotene Frucht im Garten Eden war nur der Anfang einer neuen Normativität, in der immer mehr Menschen, und ganze Völker und Gesellschaften, grundsätzlich alles taten, was gegen die Hausordnungen Gottes verstieß. Wie ein ewig kratzbürstiger und rebellischer Teenager verbrannte sich die Menschheit ihre Finger an allem, wovor Gott sie längst gewarnt hatte. Und so tat Gott das, was ein guter Vater heute auch tun würde: Er redete mit den Kids. Und wenn sie sich taub stellten, wurde er etwas lauter, energischer, setzte klare Grenzen. Wenn auch das nicht half, gab es Konsequenzen, erst milde, dann immer drastischere Maßnahmen, um die Familie ‐ Gott und seine Leute ‐ vor größerem Schaden zu bewahren. Wer sich einmal die Mühe macht und die Plagen der Bibel studiert, erkennt in ihnen erzieherische Korrektur‐Maßnahmen, die dann zum Einsatz kamen, wenn alles andere nicht half. Fast jede einzelne Plage, die die Bibel erwähnt, geschieht mit ausdrücklicher Zulassung von Gott. Mehr noch, er zeichnet dafür verantwortlich. Gott schickt die Plagen, Gott stoppt sie wieder. Hier ist eine kleine Liste biblischer Plagen:

Wer wurde geplagt?               Weshalb?                                                            Kapitel der Bibel

Ägyptischer Pharao                       Er vergriff sich beinahe an Abrams Frau           1. Moses 12

Pharao und sein Volk                    Gott zeigte ihm seine Überlegenheit                  2. Moses 9

Pharao und sein Volk                   “Let my people go!”                                                2. Moses 11

Die Israeliten                                  murrten, sie hätten es in Ägypten besser          4. Moses 11

Miriam, Schwester von Moses    forderten Moses als Leiter heraus                      4. Moses 12

10 der 12 Kundschafter                machten das Verheißene Land schlecht            4. Moses 14

14,700 Israeliten starben            rebellierten gegen Gottes Leiter                          4. Moses 16

24,000 Israeliten starben           beteten Götzen an                                                  4. Moses 25

1/3 der Menschheit stirbt           blieben stur bei ihrer Rebellion gegen Gott      Offenbarung 9

Auch das Neue Testament klammert das Thema Plagen keineswegs aus. Fünf verschiedene Kapitel behandeln das Thema in großer Ausführlichkeit (Offenbarung Kapitel 9; 11; 16; 18; 22). Dabei ist in jedem Fall Gott der Handelnde; er schickt die Plagen. Keine einzige biblische Plage wurde je von Menschen selbst hervorgerufen.

Hat Gott auch den “Wuhan Virus” abgenickt?

Das wäre keineswegs ein Gedanke, der der Bibel fremd ist. In Zeiten der Klage über Jerusalem schreibt der Prophet Jeremia im Buch Klagelieder: Wer darf denn sagen, dass solches geschehe ohne des Herrn Befehl? Trotz einer mehrheitlich rebellischen Menschheit lässt Gott erstaunlich viel Gutes zu. Und wenn er zu korrektiven Maßnahmen greift, dann hat er, als Gott, das Recht dazu. Hat Gott in der Bibel noch den Menschen nach seinem Bild geschaffen, haben sich heute viele Menschen längst einen Gott nach ihrem Bild erschaffen. Einen harmlosen, „lieben Gott,“ der cool, neo‐liberal und distanziert beobachtet, wie das Weltgeschehen über seinen Facebook‐Account flimmert. Dieser Fake‐Gott würde keiner Fliege etwas zuleide tun. Er würde, so wie man ihm vorschreibt, nett, brav und liebevoll sein, alle Menschen grundsätzlich in Ruhe lassen und nur dann auftauchen, wenn er gerufen wird. Aber wenn wir die Bibel einmal unseziert für sich selber sprechen lassen, ist er doch dramatisch anders als jedes menschliches Zerrbild. Er ist Gott, Retter, Heiler, Inspirator, aber er ist auch König und Richter der Menschheit. Und er hat eine eigene Agenda, die weltweite Vorbereitung und Einführung der Theokratie, seines Königreichs, Leben wie es sein soll. In diesen Tagen Ende März 2020 scheint die gesamte Welt vom Corona‐Virus infiziert zu sein; eine weltweite Plage. Wenn wir die obige Liste der biblischen Plagen ansehen: welcher Vergehen hat sich die gesamte Menschheit dann schuldig gemacht? Die vielleicht spannendste Frage wäre: Worin haben die versagt und sich gegen Gott gestellt, die von sich behaupten, die heutigen Leute Gottes zu sein? Welche Ansage hätte Gott ihnen zu machen? Wie könnte er beruhigt werden? Denn wenn er seine Hand auch bei dieser Plage im Spiel hat, dann kann nur er selber diese Hand wieder zurückziehen.

Warum werden kaum Corona‐Infizierte auf Gebet hin geheilt?

Ein interessanter Aspekt bei der aktuellen Pandemie ist die scheinbar sehr geringe Zahl derer, die auf Gebet hin übernatürlich, also medizinisch unerklärbar, vom Corona‐Virus geheilt wurden. In unseren Forschungen und Fall‐Untersuchungen sind wir sehr vielen Statements von Ärzten begegnet, die in aller wissenschaftlichen Aufrichtigkeit erklärten, dass eine Person auf für sie unerklärliche Weise geheilt erscheint, ohne Zuhilfenahme der bekannten, medizinischen Mittel. Hierzu gehören praktizierende Ärzte, die die Sterbeurkunde von Menschen unterzeichnet haben, die als tot in ein Krankenhaus eingeliefert worden sind, später aber auf das Gebet eines Menschen hin, der einen Draht zu Gott hat, wieder zurück ins Leben kamen – und vom selben Arzt als wieder lebend diagnostiziert wurden. Manche Ärzte wurden für diese wissenschaftlich nur schwer erklärbare, scheinbar widersprüchliche Aktion gefeuert von ihrer Krankenhausleitung. Vor diesem Hintergrund, dass der Medizin unerklärbare, aber nachweislich feststellbare Heilungen geschahen und sicherlich weiter geschehen werden, fällt bei der aktuellen Corona‐Welle auf, wie dramatisch wenige Heilungsberichte uns erreichen. Dennis Balcombe, Pastor eine Kirche in Hong Kong, berichtet von einem Corona‐infizierten Pastor, der nach Gebet wieder als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sowie von einigen weiteren, ähnlichen Fällen. Auch wenn das grundsätzlich möglich und positiv klingt, ist es doch gute Praxis, niemanden in der Öffentlichkeit als „geheilt“ zu deklarieren, solange nicht eine gesellschaftlich autorisierte Person das bestätigt hat. Im Alten Testament und der Zeit von Jesus war das der Priester, dem sich Menschen, die beispielsweise von Lepra geheilt waren, vorstellen mussten. Diese Rolle nimmt in der heutigen Gesellschaft der Arzt ein.

Wenn es stimmt, dass auch in diesem aktuellen Fall Gott eine Plage autorisiert, dann wird er durch kein naives Bitten, kein oberflächliches Gebet und keine noch so charismatische Deklaration umgestimmt werden. Gott wird von seinen Leuten erwarten, den Dingen auf den Grund zu gehen, weshalb der Haussegen schief hängt. Und wenn wir da den Finger auf die Wunde legen, müssten wir folgende Dinge ansprechen: Gott wird immer noch das Recht verweigert, Herr im eigenen Haus zu sein. Viele seiner Leute sagen: Gott ja – König nein! Das Verwerfen und Ignorieren der Wirtschaftsprinzipien und der Gebote von Christus (das Gesetz Christi) ist dem Christentum zur zweiten Natur geworden. Die Leitung durch den Heiligen Geist wird geleugnet oder sogar in den Dreck gezogen. Gott selber und sein echtes Bodenpersonal wird lächerlich gemacht. Geld, Gier und Fun um jeden Preis wurden zu gesellschaftlich und kirchlich akzeptierten Götzen. Rebellion gegen Gottes Wort, die Bibel, hat sich längst als politisch korrekt etabliert. Die Menschen spielen Kirche und machen das, was die Bibel Sünde nennt, gesellschaftsfähig. Und im Alltag und der Zukunftsplanung spielt Gott so gut wie überhaupt keine Rolle.

Damit ist Psalm 2 eine perfekte Abbildung der aktuellen Verhältnisse:

Warum toben die Völker und machen unsinnige Pläne? Die Könige der Erde lehnen sich auf und konspirieren gegen den König und seinen Christus: Lasst uns ihre Fesseln zerreißen und ihre Stricker von uns werfen. Doch der im Himmel thront, lacht nur; der König verspottet sie. Er ist zornig mit ihnen und wird sie mit seinem Grimm erschrecken.

Viele Gebetstreffen und Fastenaktionen sind wegen dem Corona‐Virus initiiert worden. In unserer Nähe hatte im französischen Elsass eine Megakirche ein Gebetstreffen für etwa 2.000 Personen veranstaltet. Als Ergebnis wurde nicht etwa der Virus gestoppt, sondern das Gegenteil trat ein: Menschen meldeten sich nach der Veranstaltung als infiziert, und das Elsass wurde zum Hochrisikogebiet erklärt. Wenn wir bereit sind, diese Dinge nüchtern zu beurteilen, müssen wir einer für manche sehr unbequeme Tatsache in die Augen sehen: das klassische Christentum, das sich der Königsherrschaft von Christus nachhaltig entzogen hat – ob katholisch, evangelisch, evangelikal, charismatisch oder nicht – ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Die Bibel bietet aber einen direkten Lösungsweg an, wie Menschen mit den Gerichten Gottes umgehen können: Sie starten am Haus Gottes, sagt der erste Petrusbrief. Und wenn sie dort starten, dann können sie auch genau dort aufhören.

 

 

Was sollten wir deshalb tun?

Ich weise auf vier praktische Dinge hin, die jeder sofort oder wenigstens zeitnah umsetzen kann, der das will:

1) Werden Sie ein Bürger des Königreichs
Dieser erste Schritt betrifft Sie persönlich. Es bietet ihnen einen persönlichen Schutz, ganz besonders, wenn sie akzeptieren können, dass Gott sehr wohl seine Hand im Weltgeschehen hat. In den kriegerischen Tagen von Luftangriffen und Bombenabwürfen haben Menschen in Bombenschutzkellern Zuflucht gesucht. Während das ständige Händewaschen, Desinfizieren und das Einhalten sozialer Distanz die physische Ausbreitung eines Virus tatsächlich verlangsamen kann, ist Seife kein Heilmittel für Angst, Panik und dem Gefühl des Ausgeliefertseins an Umstände, die einen zu überrollen drohen. In dieser Lage ist es eine sehr konkrete Hilfe, die jeder für sich selber testen kann, wenn Jesus Christus dem Menschen anbietet: Ich biete Dir Frieden an. Komm zu mir und du wirst Frieden für deine Seele finden. Bei mir bist Du sicher! Alle Menschen, so erklärt es die Bibel, haben sich verlaufen und den Draht zu ihrer Heimatbasis verloren. Sie wurden in eine Welt hineingeboren, die sich als Kollektiv von Gott losgesagt hat. Gott drängt sich niemandem auf und wartet geduldig darauf, wer sich bei ihm persönlich meldet: Rufe mich an in der Not, und ich werde Dich retten. Wer das noch nie getan hat, dem steht es frei genau das zu tun, indem er beginnt, formlos mit Gott zu sprechen. Dazu braucht es kein Kirchengebäude und keine Kerzen. Gott wird in der Bibel als Vater beschrieben, der darauf wartet, dass seine verlorenen Söhne und Töchter zu ihm nach Hause finden. Der Schlüssel zu einem Kontakt mit ihm ist, so die Bibel, sein Sohn, Jesus Christus, der einzig wirklich gangbare Weg zu Gott. Keine Kirche, keine Statue, kein sogenannter Heiliger, kein religiöses Ritual und kein Gebet zu Maria kann das für uns tun, was Jesus anbietet: Er übernimmt unsere Grund‐Verschuldung gegenüber Gott, bezahlt sozusagen für unserer Gottlosigkeit und deren Folgen, und macht den Weg frei für einen direkten, unverstellten Draht zu Gott, der uns einlädt, Bürger seines Landes zu werden, das Land, dass die Bibel das Königreich Gottes nennt.

Hunderte von Millionen von Menschen haben genau das getan und berichten durchgängig, wie sie dadurch zu einem sofortigen Frieden gefunden haben und sich in ihnen eine geradezu übernatürliche Gelassenheit ausbreitet, dem Wissen, dass sie nun endlich nach Hause gekommen sind. Hier legen sich alle inneren Stürme und jede Panik. Anstatt weiter vor Gott davonzulaufen oder ihn zu ignorieren, wird er nun zu unserem persönlichen Schutzraum. Und wenn wir uns zuvor als selbstgefällige Rebellen regelrecht im Kriegszustand mit Gott befunden haben, tritt ab diesem Moment ein echter Friede mit Gott in Kraft. Die Bibel beschreibt das so: Christus zieht in unser Haus ein, er wird zu einem Mitbewohner, einem Familienmitglied.

Doch Gott erwartet einen weiteren zweiten Schritt. Er will nicht nur bei uns einziehen, er will dass wir bei ihm einziehen! Christus in uns ist der Anfang; wir in Christus der zweite Schritt. Jesus verglich einmal das Königreich Gottes mit einem Senfkorn, einem kleinen, unscheinbaren Samen, der aber zu einem großen Gewächs wird, der den Vögeln des Himmels in seinem Schatten Unterschlupf bietet. Das Königreich Gottes kann folgendermaßen beschrieben werden: Es ist der Raum von Gottes willkommener und unwidersprochener Herrschaft. Es ist die Meta‐Nation, über die Christus herrscht, einer Nation, dessen Bürger ihren König lieben und ihm gehorchen. Sie halten sich an die Verfassung des Königreiches, die Gesetze von Christus, und leben gemäß seiner Wirtschaftsprinzipien – Kingdom economics. Im Königreich wird am Wort des Königs nicht gezweifelt und sein Wort, die Bibel, bleibt unseziert das, was sie selber sagt dass sie ist. Es ist eine traurige Tatsache, dass das klassische Christentum sich von diesen Grundelementen des Königreichs längst verabschiedet hat. Damit wurde Christus zu einer kraftlosen Gallionsfigur, und es entstand eine von Menschen erfundene und konstruierte, verbürgerlichte Religion, die grundsätzlich sagt: Gott ja, König nein. Damit werden die zentralen Grundfesten des Königreichs verworfen, und Jesus wird zu einem menschenfreundlichen Geschichtenerzähler, einem religiösen Aushängeschild oder einer mystischen Figur.

Ein berühmter Psalm bringt den Schutz vor einer Plage und den Schutzraum bei Gott auf einen gemeinsamen Nenner, Psalm 91. Wir heben die relevanten Stellen dazu hervor:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem König: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt. Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn du [sprichst]: Der König ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen. Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

Mit anderen Worten: Der Schutz Gottes ist eindeutig zugangsbeschränkt. Er steht zwar allen offen, aber gilt nicht automatisch. Menschen mit einem nur theoretischen Gott‐Glauben, einem möglichen Fürwahrhalten der „Option Gott“ sind nicht diejenigen, die ihre Zuhause, ihre erste Staatsbürgerschaft im Königreich gefunden und eingenommen haben. Es sind die Bürger des Königreichs, die hier vor Gefahren und Bedrohungen von allen Seiten Schutz zugesprochen bekommen, einschließlich Schutz vor Pest und Plagen. Klassische Kirchenmitgliedschaft und das Christentum als Religion können das nicht leisten. Viele Menschen haben Christus willkommen geheißen und ihm, zu Recht, die Tür ihres Lebenshauses geöffnet. Doch es ist unabdingbar, dass jeder Mensch den nächsten Schritt nicht vergisst, nämlich sein eigenes Leben, sein Haus, in das größere Haus Gottes, das Königreich, einzubetten. In biblischen Worten: Christus in uns ist der Anfang, wir in Christus der nächste Schritt, in dem unser Lebern wie ein Puzzlestück in das Gesamtbild Gottes eingefügt wird. Das Neue Testament vergleicht Menschen, die Christus gefunden haben, mit lebendigen Steinen, die dann in das größere Ganze, das Haus Gottes, eingebaut werden müssen. Das ist eine der Hauptbotschaften des Johannes‐Evangeliums, der Briefe des Paulus und von Petrus. Wenn Jesus Herr in seinem Hause und der König seines Königreichs ist, dann bedeutet dass, dass wir seine  Hausordnungen und die Grundprinzipien seines Reiches für uns persönlich akzeptieren müssen, sonst sind wir in den Augen Gottes ein illegaler Immigrant. Ein religiöser Traditionsglaube oder philosophische Theorien können das nicht ersetzen. Ein gelegentliches oder regelmäßiges Aufsuchen von Kirchen, ein klassisches Sonntags‐Christentum oder ein Messebesuch kommen den Anforderungen an einen Bürger des Königreichs noch nicht einmal nahe. Um im Schutz‐Schatten des Königreichs zu leben bedeutet, mit Entschlossenheit ein Bürger dieses Königreichs zu werden und es zu bleiben. Wer dabei nach einer Hilfestellung und Anleitung sucht, der kann sich das kurze und kostenlose Büchlein Kingdom Passport hier herunterladen: www.kingdompassport.eu

 

2) Initiieren Sie ein Maleachi‐Gespräch
Im letzten Buch des Alten Testaments, dem Buch des Propheten Maleachi, steht eine noch unerfüllte Prophetie, die darauf wartet, umgesetzt zu werden. Das Buch Maleachi kann man als ein himmlisches Gerichts‐Saal‐Drama verstehen, wo Gott sein Volk gerichtlich vorlädt, sich den vier Flüchen und zehn konkreten Anschuldigungen zu stellen, die er gegen sie hat. Gott ist hierbei sowohl Ankläger, Staatsanwalt und Kronzeuge. Das Gerichtsverfahren „Gott: sein Volk“ wird erst dann zu einem positiven Abschluss finden, wenn eine Gruppe von gottesfürchtigen Menschen eine dreifache Initiative ergreifen:

 Sie sind Pioniere einer entschlossenen Schuldübernahme und einer Repatriierung, einer Rückkehr zu Gott aus dem Rebellentum, der Gesetzlosigkeit, dem institutionalisierten und persönlichen Ungehorsam, würdeloser Billigst‐Anbetung und finanzieller Beliebigkeit. In einem ersten Schritt werden wieder klare finanzielle Verhältnisse hergestellt, in dem eine zentrale Finanzstruktur für Gottes Gelder installiert wird.

 Ein brutal offenes und ehrliches Gespräch von Menschen findet statt, „die den Herrn fürchten.“ Dieses Gespräch öffnet Gottes Herz, der offenbar dem ganzen religiösen Treiben gar nicht mehr zuhörte.

 Sie verpflichten sich Gott auf verbindliche Weise

Diese menschliche Initiative, so beschreibt es das prophetische Buch, bewirkt eine derart positive und überwältigend freudige Resonanz bei Gott, dass dieses Gespräch wie einen Hebel umlegte und ein kompletter game changer, ein Wendepunkt für die Leute Gottes wird. Dieses event, das Maleachi Gespräch, bricht den Fluch und die schweren Anklagen Gottes, die die Lage in seinem Volk zu einer geistlich toxischen, dürren Wüste gemacht hatte. Nun wird der Fluch durch Segen ersetzt und Gott kommt wieder zu seinem vollen Recht. Dies führt auch dazu, dass für alle sichtbar der Unterschied wieder herausgestellt wird zwischen denjenigen, die wirklich Gott dienen, und denjenigen, die das zwar sagen, aber die eigentlich nur einen religiösen Job verrichten und mit ihrem Herzen auf ihr Gehalt, und nicht auf Gott schauen. Mann kann nur Gott oder dem Mammon dienen, nicht beiden, sagte Jesus. Dies wird allerdings nur geschehen, wenn wir Maleachi als eine göttliche Vorladung vor Gericht verstehen, vor den Gerichtshof des Himmels zu erscheinen, um sich den kollektiven und begründeten Vorwürfen Gottes zu stellen und ihn um Rechtsprechung zu bitten, nachdem die Anklagepunkte Gottes viel zu lange unter den religiösen Teppich gekehrt wurden. Geschieht das aber, kommt es zu einem entscheidenden Wendepunkt, der so beschrieben wird (leider sind nicht alle Bibelübersetzungen sehr klar an dieser Stelle): Dann redeten diejenigen miteinander, die den Herrn fürchteten, und der Herr merkte auf und hörte zu. In seiner Gegenwart wurde eine Liste geschrieben (mit den Namen) derjenigen, die den Herrn fürchteten und seine Namen ehren. Dieser Moment besänftige Gott nicht nur, sondern änderte völlig seine Grundhaltung. Das Resultat war eine riesige Freude bei Gott und eröffnete eine Zeit der Hoffnung, wie der Rest des Buches bildgewaltig beschreibt.

Im Jahr 2017 haben wir ein solches Maleachi‐Gespräch erstmals durchgeführt, mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es ein der bewegendsten und tiefsten Erfahrungen ihres Lebens war. Das Gespräch dauerte drei Tage und stellte sich ehrlich und vollumfänglich allen Anklagepunkten, die Gott auf den Tisch gelegt hat. Es war unser aller Eindruck, dass eine Zeit kommen würde, wo an vielen Orten solche Maleachi‐Gespräche stattfinden würden, die jeweils von Menschen initiiert werden, die Gott auf gesunde Weise fürchten und sich vor kompletter Offenheit und Ehrlichkeit nicht scheuen. Wir haben dazu einen Bericht (auf Englisch) geschrieben, der den Verlauf dieses Gesprächs skizziert und der allen denjenigen als Hilfestellung dienen könnte, die spüren, dass die Zeit für eine solche Initiative in ihrer Region, Stadt oder Nation gekommen ist.

3) Regierungen nicht alleine lassen
Jede Regierung, die versucht, ein Land ohne Gott zu führen, ist rettungslos überfordert. Jeder Bürgermeister, Stadtrat oder Landes‐Politiker könnte davon ein Lied singen. Manche Regierungen erkennen das, viele nicht. Es wird daher Nationen oder Regionen geben, in denen gottesfürchtige Regierungsvertreter zusammen mit Menschen, die das Königreich repräsentieren, gemeinsam vor Gott kommen, um alles das auszuräumen, was Gott konkret einer Nation vorwirft. Das sollten keinesfalls bekannte Namen aus der etablierten Kirche sein, die in diesem Fall mehr das Problem repräsentieren – christliche Religion –als die Lösung. Wenn Gott die aktuelle Situation abgenickt hat, dann ist auch er der einzige, der sie beheben kann. Der Prophet Hosea hat es so formuliert: Kommt, lasst uns zum, König zurückkehren. Er hat uns zerrissen, er wird uns auch wieder heilen. Er hat uns verwundet, er wird uns auch wieder verarzten.

Regierungen können nur das tun, was in ihrer Macht steht. Doch sie besteht nicht aus perfekten Übermenschen, sondern aus ganz normalen Personen, mit allen ihren Stärken und Schwächen, ihren Zweifeln, Egos, Befürchtungen und Träumen. Das ist ja gerade einer der Gründe, weshalb das Regieren ohne Gott grundsätzlich ein Volk immer weiter weg von Gott führt. Und deswegen wartet Gott darauf, dass jede Regierung sich ihm unterstellt, wie etwa Nebukadnezar in Babylon, der so lange im selbstgefälligen Irrwahn regierte, bis Gott ihn demütigte, ihm seine Grenzen zeigte und er zum Schluss kam: Gott regiert über ihn; er ist Herrscher über die Herrscher. Und genau auf diese Einsicht wartet Gott auch bei allen heutigen Regierungen. Ihm geht es dabei nicht um ein „C“ im Parteinahmen, sondern dass eine Regierung erkennt, dass sie sich an erster Stelle Gott als König der Könige unterstellt, und nicht reflexartig und ergeben ihre Knie vor dem Marktgeschehen, den jeweiligen Popularitätsratings oder politischen Ideologien unterstellt. Das Problem ist, dass viele Regierungen – zu Recht! – auf eine fragmentierte, kraftlose Kirchenlandschaft herabschauen, die innerlich erodiert und selbstverliebt, aber ohne echte Autorität nichts anderes zuwege bringt als billige moralische oder soziale Appelle und politische Lobbyarbeit. Und deswegen ist es auch für alle Regierungen ein Hoffnungsschimmer, dass sich in vielen Nationen eine neue ekklesia (das griechische Wort für die politisch Aktiven in den demokratischen Stadtstaaten des frühen Griechenlands) heranbildet, die nicht religiösen, ewiggestrigen Traditionen, sondern dem Königreich von Jesus Christus verpflichtet ist und die dahin arbeitet, dass konkret, fassbare und lebbare Modelle entstehen, die nicht nur von einer Lebensalternative reden, sondern handeln. Jesus sprach hier von der Stadt auf dem Berg, einer Lebensform mit Modellcharakter, einem Staat im Staat, ein kleines Stück Himmel auf Erden, der modellhaft vorlebt, wie ein Leben unter der Königsherrschaft Gottes denn im Alltag aussieht. Doch jeder Regierung steht ein Angebot zur Verfügung, von dem Jesus Christus selbst gesprochen hat. Er sprach von einer Zeit, in dem das Königreich ganzen Nationen angeboten werden wird (Matthäus 21,43), die bereit sind, die Früchte des Königreichs zu bringen, wie er sich ausdrückt. Matthäus Kapitel 25 beweist, dass es, aus Gottes Perspektive, zwei verschiedene Arten von Nationen auf der Erde geben wird: diejenigen, die dieses Angebot, unter den Schirm des Königreichs zu kommen, akzeptieren, und die, die das ablehnen. Jesus redet hier bildhaft von “Schafs‐ und Bocksnationen.” Die Zeit wird bald kommen, wo nicht länger ein religiösverwässertes Billig‐Evangelium propagiert wird – komm zu Jesus, komm in meine Kirche, dort singen wir Choräle bis Jesus wiederkommt, wenn er denn überhaupt kommt! – sondern das, was die Bibel das Evangelium vom Königreich nennt. Das ist der Moment, wo ganze Regierungen neu hellhörig werden, denn sie haben natürlich längst erkannt, dass sie verloren und auf sich alleine gestellt sind, wenn sie sich auf das stützen, was ihnen die meisten kirchlichen Religionsvertreter raten, die sie umschwirren. Es ist also ein dringendes Gebot der Stunde, Regierungen, die sich noch nicht völlig von Gott losgesagt haben, das konkrete Angebot zu machen, sich in der aktuellen Notsituation konkret unter den Schutz des Königreichs zu stellen. Das ist nicht nur biblisch korrektes Vorgehen, sondern es ist der schnellste und sicherste Weg, den nationalen Kriegszustand mit Gott zu beenden und Frieden mit ihm zu machen. Das wird auch mit einem Schlag die aktuelle Angst‐ und Panikepidemie zu beenden, der die Regierungen ohne Gott ausgesetzt sind. Wir haben für diese Situation ein Statement vorbereitet, um hellhörigen Regierungsvertretern auf allen Ebenen zur Seite zu stehen und sie darin anleiten, sich biblisch korrekt unter Gott zu positionieren.

4) Liebevoll, mutig, angstfrei, andere schützend, streitschlichtend
Jeder, der echten Frieden mit Gott hat und gemäß den Standard des Königreichs lebt, braucht Gott nicht länger angstvoll und diffus zu fürchten, sondern er wird zum Modell und Hoffnungsträger für andere, weil er ihnen helfen kann, selber Frieden mit Gott zu schließen. Denn neben der Tatsache, dass wir uns in einem Handelskrieg befinden und einer globalen Angstinvasion ausgesetzt sind, ist die Beendigung des individuellen und kollektiven Kriegszustandes mit Gott das entscheidende und wichtigste Gebot der Stunde. Während also unsere Regierungen verständlicherweise Ausgangssperren verhängen und soziale Distanz einfordern, können diejenigen, die ihren Gott kennen, liebevoll, mutig und angstfrei mit der Situation umgehen. Gehen wir auf unsere Nachbarn zu, sprechen mit ihnen von Balkon zu Balkon, über den Gartenzaun hinweg, rufen sie an, sind online verfügbar und zeigen ihnen, wir sind da für sie. Beten wir für sie, dass der Schutz, der auf uns liegt, auch über sie kommt, denn dort, wo Gerechte leben, ist auch das direkte Umfeld der Gerechten vor dem Gericht Gottes geschützt. Helfen wir anderen, in dieser Zeit der Ungewissheit, selber Frieden mit Gott zu finden. Plötzlich auf kleinstem Raum zusammenzuleben, oft genug ohne Arbeit, mit Existenzängsten und unbezahlbaren Rechnungen konfrontiert, ohne tägliche Routinen, dafür mit gelangweilten Kindern, ist eine Überforderung für viele. Viele Polizisten berichten von einem derzeit stark ansteigenden von Vorfällen von häuslicher Gewalt, wo Familien ihren Frust und ihre Unsicherheit aneinander abreagieren. Hier können alle diejenigen als Schlichter und Friedensstifter vor Ort helfen, wenn sie spüren, nebenan ist es laut.

Ein holländischer Kollege von mir, Marc van der Woude, hat ein kleines Büchlein zusammengestellt, dass das mutige, furchtlose, liebevolle und selbstlose Verhalten der Christen in Zeiten historischer Epidemien beschreibt: „Im Jahre 165, während der Regierung von Marcus Aurelius, fegte eine zerstörerische Epidemie durch das Römische Reich, wahrscheinlich Blattern. Während der 15 Jahre dauernden Epidemie starben bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Im Jahre 251 kamen es zu einer neuen und tödlichen Epidemie, wahrscheinlich Masern, die so viele Todesopfer forderte, dass das römische Militär und die sozialen Strukturen stark geschwächt wurden. Ganze Städte und Dörfer in Italien und einigen römischen Provinzen wurden verlassen und verfielen“ Während dieser Zeiten war es die völlig andere, hoffnungsvolle Botschaft und Narrative der Christen, und ihr selbstloses Leben als Vorbild, die wesentlich mehr Sinn machte als alle heidnischen, hellenistischen und materialistischen Erklärungsversuche. Die Folge war, dass sich die Zahl der Christen in diesen Zeiten jeweils verdoppelte. Alle diejenigen, die sich als Bürger des Königreichs verstehen, deren Staats‐Bürgerschaft im Himmel ist, wie Paulus schreibt, sollten in dieser Zeit besonders liebevoll, mutig, angstfrei, andere schützend und streitschlichtend sein.

Hauskirche per Regierungsbeschluss
Wer die Bibel unvoreingenommen liest, weiß, dass die ersten Nachfolger von Christus keine rigiden, liturgischen, choreographierten und Klerus‐dominierten, religiösen Veranstaltungen in kalten Hallen besuchten, die später „Kirchen“ genannt wurden. Sie haben ganz einfach ihre Leben mit Gott und einander geteilt, als kleine, organische Gemeinschaften vor Ort, in ihrer Strasse, ihrem Wohnquartier. Sie sahen sich selbst als kleine Kolonie des Königreichs, als kleines Stück Himmel auf Erden, eine Kingdom Community von üblicherweise 2 – 15 Personen, die in ganz normale Wohnhäuser oder Hütten passten. Begleitet von einem Ältesten haben sie häufig miteinander gegessen, miteinander geteilt, was sie hatten, instruierten einander, die Gebote von Christus zu befolgen und gehorchten den Inspirationen des Heiligen Geistes, der ihr wahrer Leiter war. Die Bibel kennt keinen passiven sonntäglichen Kirchenbesuch als Event für religiöse Konsumenten. Wenn also nun die Regierungen alle Gottesdienst‐Veranstaltungen verbieten, ist die Zeit für Nachbarschafts‐Kirchen gekommen. Wer nicht mehr zur Kirche gehen kann, fängt selber an, Kirche zu sein. Jesus Christus sagte: Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen. Tun wir also, was Millionen von Nachfolgern von Christus in den Anfangszeiten und auch heute taten und tun – machen wir unserer Häuser zu Nachbarschaftskirchen!

Nachbarschafts‐Kirche – wenn nichts passiert, müssen wir selber passieren!
Praktische Schritte dazu sind: Übernehmen wir praktische und geistliche Verantwortung für unsere unmittelbare Nachbarschaft. Machen wir eine Liste mit den 50 Personen, die in unserem unmittelbaren Umfeld leben. Lernen wir diese Menschen kennen. Beten wir namentlich für sie. Manche sind einsam, deprimiert, verzweifelt ‐ nehmen wir Kontakt mit ihnen auf. Grüssen wir sie, sprechen wir sie an, unterhalten uns von Balkon zu Balkon, über den Gartenzaun, über die Strasse hinweg. Sprechen wir ihnen Hoffnung zu, erzählen ihnen von Gott und der Gelassenheit, die wir haben. Sprechen wir ihnen Worte Gottes zu, die die Situation erklären. Laden wir sie zu Nachbarschafts‐Treffen ein, einer lokalen „Hocketse“, wie die Schwaben sagen, wo jeder, mit 2 Meter Abstand auf einem geeigneten Platz, seinen eigenen Stuhl, einen Biertisch mit Bier oder seinen Kaffee bringen kann und wo wir miteinander reden, Hoffnung verbreiten, für die Nachbarschaft (kurz und unreligös!) beten, einander beistehen und Konflikte lösen helfen. 30 Minuten jeden Sonntag von 11.00 ‐ 11.30 wäre ein guter Zeitpunkt.

Die von staatlicher Stelle verordnete Quarantäne und das Schließen der Kirchen ist auch eine Gelegenheit, den eigenen Glauben auf seine Alltagstauglichkeit zu testen und uns zu vergewissern, was unser persönlicher Glaube wert ist. Viele sind viel zu abhängig geworden von den kirchlichen Versorgungsleistungen religiöser Profis, Sie können jetzt lernen, geistliche Selbstversorger und Selbstzünder zu werden, die Bibel ohne professionelle Erklärer und Andachtsbücher wieder zu entdecken und auf Gottes Stimme zu achten und zu tun, was er sagt. Jesus hat versprochen, auch im kleinsten Treffen in seinem Namen dabei zu sein. Nehmen wir ihn beim Wort.

Wer diesen digitalen Lagebericht an andere weiterleiten will, kann das tun.

Wolfgang Simson ist Schriftsteller, Verleger, Innovationsberater und Konferenzsprecher. Er definiert das Königreich Gottes als „Leben wie es sein soll“. Auf dem Internet ist er zu finden auf www.refornation.eu oder der Facebook‐Seite https//:www.facebook.com/K.Momentum/

 

Wie gut, dass es immer noch Pastoren gibt die die Botschaft klar und ungeschminkt verkünden. Ich kann nur jeden empfehlen seinen Verstand einzuschalten und sein Herz zu öffnen. Fünfzig Minuten Zeit die sich lohnen werden.

 

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

665. Die letzte Diktatur?

Mittwoch, 18. Dezember 2019 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

ich wünsche Ihnen offene Ohren des Herzens wenn Sie diesen Vortrag hören und “verdauen” werden. Es gibt viele Dinge im Leben die wir nicht mit unseren Verstand begreifen können, darum habe ich die Ohren des Herzens angesprochen.

Dieses Video zeigt in ungeschminkter Offenheit auf, wie wir von Politik und Medien belogen und manipuliert werden. Menschen die kein sicheres und gutes Glaubensfundament haben werden an diesen Ereignissen die auf uns zukommen, wahrscheinlich in große Schwierigkeiten geraten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man alle diese Ereignisse so ohne weiteres bewältigt, wenn man weiterhin seine eigene Meinung bei behalten will. Beispiele wie dies alles laufen kann, sehen wir ja zuhauf schon regional jetzt in Ländern wie China, Nordkorea, usw.

Festhalten – Gemälde Michael Willfort

 

Keine Probleme werden die Menschen haben die jetzt schon angepasst sind und denen letzt endlich alles egal ist solange es ihnen selbst gut geht. Also solche die zu allen Entscheidungen den Kopf nicken und keine eigene Meinung vertreten.

Dagegen werden die Menschen die Werte wie die Wahrheit, Gerechtigkeit, Sittlichkeit, Reinheit usw. vertreten massiv verfolgt werden. Dies alles kann man in der Bibel nachlesen, d.h. es wurde uns von Jesus schon vor 2000 Jahren prophezeit.

 

Hier einige Stellen aus der Bibel:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

Röm 1,18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen.

Gal 4,16 Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die volle Wahrheit sage?

2Tim 3,7 sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen.

2Tim 4,4 Und weil ihnen die Wahrheit nicht gefällt, folgen sie allen möglichen Legenden.

1Joh 1,8 Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann lebt die Wahrheit nicht in uns.

1Joh 2,4 Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.

Röm 1,25 Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen.

Licht – Gemälde von Michael Willfort

Ich wünsche jeden, dass er die Wahrheit – Jesus – kennenlernt. Jeder, der Jesus als den einzigen Weg folgen wird, wird Verfolgung erleiden. Denn, diese Leute können es nicht akzeptieren, dass es eine absolute Wahrheit gibt, die behauptet:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

 

Thema: Denke einmal nach! | 2 Kommentare

650. Leben wir schon wieder in Noahs Tagen?

Sonntag, 8. September 2019 | Autor:

Liebe Besucher,

dieser Beitrag sagt einiges über die Zeit aus in der wir jetzt leben. Jeder ist eingeladen diesen Beitrag zu lesen.

DORON SCHNEIDER

 

 

 

Leben wir schon wieder in Noahs Tagen?

 

 

Von Doron Schneider

Nachdem man über Gottes wunderbare Schöpfung in 1. Mose 1 liest, fragt man sich vielleicht, warum er später die Welt mit einer Flut zerstörte.

Es geschah nur 10 Generationen nach Adam und Eva. Was hatte sich in dieser Zeit verändert? Die Antwort ist, die Sünde betrat die Welt, und die Auswirkungen des Bösen sind immer noch in unserer heutigen Welt zu spüren.

Eine Generation dauert ungefähr vierzig Jahre und in nur ein oder zwei Generationen haben wir bereits eine Rückentwicklung in unserer Kultur miterlebt. Wohlstand und Materialismus haben zugenommen und Ehrfurcht vor dem Tag des Herrn und Respekt und Fürsorge für andere haben abgenommen.

 

633239_original_R_K_by_sokaeiko_pixelio.de

 

Mal im Bahnhof in Frankfurt, mal mitten in Stuttgart. Der eine schubst ein Kind vor den Zug … der andere, ein Syrer, macht den blutverschmierten Henker auf der Strasse am helllichten Tag und ersticht einen Vater vor den Augen seiner Tochter.

 

Um zu sehen, wie vieles sich allein in 10 Generationen verändern kann, müssen wir einfach bis zum Jahr 1620 zurückblicken. Die Welt, in der wir heute leben, trägt wenig Ähnlichkeit mit dieser Ära. Deutschland hat sich allein in 2 Generationen von einem christlichen Abendland fast in ein moslemisches Abendland verändert; und in ein Land, das Ehen in allen denkbaren Formen ermöglicht und sogar fördert.

Wer die Bibel hochhebt wird ausgelacht. Wer aus der Bibel zitiert, dass Homosexualität eine Sünde ist, wird verurteilt. Bibeltreue Christen, die auf Gottes Heilsplan und Israel hinweisen, werden als Fundamentalisten beschimpft …

 

Die Bedingungen der Antike

Innerhalb der vergangenen 10 Generationen, seitdem Adam und Eva erschaffen wurden, ist der Zustand der Erde korrupt geworden.

Gottes Beurteilung: „Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse war” (1. Mose 6,5).

Gottes Herz: „Da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen” (Vers 6).

Gottes Entscheidung: „Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!” (Vers 7).

 

 

Ein gerechter Mann

Trotz des düsteren und entmutigenden Zustandes der Erde gab es einen Mann, der sich von allen anderen unterschied: „Aber Noah fand Gnade in den Augen des Herrn … Noah war ein gerechter Mann, untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott“ (Vers 8-9).

Obwohl er nicht ohne Sünde war, hatte Noah drei wesentliche Eigenschaften, die ihn von dem Rest seiner Generation unterschieden: Er hörte auf Gott, vertraute ihm und gehorchte ihm. Deshalb erzählte ihm der Herr von seinem Plan, die Erde zu zerstören und befahl Noah, eine Arche zu bauen. Wegen eines gehorsamen Mannes war Gott bereit, die menschliche Zivilisation zu retten.

 

Herausfordernde Fragen

Weil wir auch in einer sündigen Welt leben, die sich rasant verändert und immer böser wird, werden die folgenden Fragen relevant:

  • Sieht Gott Sie als gerecht und tadellos an?
  • Kann Ihr Lebensstil als göttlich und heilig beschrieben werden?
  • Unterscheiden Sie sich von der Kultur um Sie herum oder sind Sie in all den Beschäftigungen und Freuden dieser Welt gefangen?
  • Könnte man über Sie sagen, dass Sie mit Gott wandeln?
  • Hören Sie auf ihn, vertrauen Sie ihm und gehorchen Sie seinen Geboten?
  • Möchten Sie lieber als nobel gemäß den Maßstäben dieser Welt angesehen werden oder lieber heilig in den Augen Gottes?

 

Quelle – Demo für alle

 

„Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.” Matthäus 24,37-39

 

 

Der Herr möchte, dass wir mit einer tiefen, intimen und gehorsamen Beziehung mit ihm leben und nicht in Übereinstimmung mit der Welt um uns herum. Dies bedeutet, dass manchmal Menschen, die in Sünde leben, nicht in unserer Gesellschaft sein wollen, weil sie sich dort unwohl fühlen.

Das ist unvermeidlich, weil wie bei Noah, wir im Licht, während diejenigen in der Welt in der Dunkelheit wandeln und dem Licht ausweichen wollen, denn es enthüllt ihre sündigen Taten.

 

 

Leben in einer verdammten Welt

Obwohl Noah zuversichtlich war, dass der Herr ihn und seine Familie in der Arche retten würde, wusste er zur gleichen Zeit, dass Gott alles um ihn herum zerstören würde, einschließlich der Menschen. Wahrscheinlich kamen ihm gemischte Gedanken und Gefühle, als er die Arche baute inmitten dieser bösen Gesellschaft und gleichzeitig das Volk vor dem kommenden Urteil warnte.

Das gilt auch für uns heute. Wir wissen auch, dass es ohne Christus keine Hoffnung für die Welt gibt. Die Bosheit wird sich vermehren. Sicherheit ist in einem Land nicht zu finden, sondern nur in einer Beziehung zu Gott durch Jesus Christus.

 

Das Leben heute ist nicht genau so wie in der Antike, aber in vielen Wegen doch gleich. Und wie Noah müssen wir auf Gott hören, ihm vertrauen und ihm gehorchen. Wir können es uns nicht leisten so zu sein wie die Menschen zur Zeit Noahs, die nicht erkannten, dass ihre Zeit kurz war. Ihre böse Rebellion war krass und extrem, aber auch, wenn wir uns dessen nicht schuldig fühlen, heisst das nicht, dass unsere “moderne” und raffiniertere Rebellion keine Sünde ist. Ohne die Abhängigkeit von Jesus Christus als Retter und Herrn wird niemand Gottes Gericht entkommen.

Heute bietet Gott Erlösung an, nicht durch eine Arche, sondern durch seinen Sohn. „Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.” (Römer 10,9)

Thema: Denke einmal nach! | Ein Kommentar

646. Geistlicher Missbrauch

Samstag, 15. Dezember 2018 | Autor:

Hirte in Bethlehem-Yeshua.at

Liebe Blogbesucher,

dieses Thema ist in vielen christlichen Gemeinden sehr aktuell. Mehr will ich dazu von meiner Seite nicht sagen. Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

Geistlicher Mißbrauch

Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an die erste Zeit nach meiner Bekehrung. Es gab nur Jesus für mich. Zeit mit Ihm zu verbringen war das Schönste im Leben. Ihn zu lieben war mein ganzer Herzenswunsch. Mit anderen Gläubigen den Herrn zu preisen – einfach herrlich! Füreinander zu beten – wunderbar, wie wir die Liebe Gottes ganz praktisch erfahren haben.

Wir alle konnten nicht genug davon bekommen. Es war so schön! Endlich wahres Leben, so ganz anders als in der Welt, aus der Jesus uns heraus gerettet hat. Endlich frei, voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit! Das ist es, was der Herr unter Gemeinde versteht!

 

Er baute wunderschöne Beziehungen unter uns Gläubigen, die unser Leben so bereicherten.

 

Das alles änderte sich schlagartig, als andere Einflüsse in unsere Kreise kamen und wir in Gemeinden, Hauskreise und dergleichen waren, wo nicht mehr nur Jesus im Mittelpunkt stand. Ja, es wurde so geredet; aber es war nicht so. Menschen standen im Mittelpunkt. Menschen haben geleitet, nicht der Heilige Geist auf ganz natürliche Weise. Leiter haben nicht demütig gedient, sie haben geherrscht. Wir sollten einem ‘geistlichen Programm’ folgen. Es wurde definiert und in Punkten aufgeschrieben, wie ‘Nachfolge von Jesus’ auszuschauen hat. Wo kamen alle diese Regeln her?

Wir kamen in Gemeinden und Gruppen, in der geistlicher und seelischer Mißbrauch betrieben, gebilligt und gedeckt wurde. Und das wurde noch dazu im Namen des Herrn gerechtfertigt.

 

“Im Licht leben”

 

Ich habe viele Zeugnisse von Christen (und auch Ungläubigen) gelesen und gehört, die Mißbrauch in christlichen Gemeinden oder Hauskreisen erlebt haben. Ihre Erfahrungen sind sehr ähnlich. Einige von ihnen kennen das seit kurzer Zeit. Manche haben schon viele Jahre damit Erfahrung. Es fängt oft klein an, und wird immer schlimmer.

Der entscheidende Punkt ist wahrscheinlich der, daß es den Menschen, die Mißbrauch betreiben, nicht um den Vater und Seine Ehre geht, sondern um sich selbst. Es geht ihnen nicht um Beziehungen, sondern um Macht. Dabei wird oft so vorgegangen, daß betroffene Menschen, die Probleme ansprechen, selber zum angeblichen Problem gemacht werden. Das (scheinbar) gute Bild nach außen hin soll gewahrt werden. Viele Dinge werden unter den Teppich gekehrt. Es wird versucht, den Leuten ‘einen Maulkorb umzubinden’. Menschen sollen mit verschiedensten, gottlosen Mitteln dazu gebracht werden, zu schweigen. Sie werden unter Druck gesetzt. Die Freiheit wird genommen. Durch Schuldgefühle sollen sie zum Schweigen gebracht werden. Wenn jemand dann nicht mit der ‘Gemeinde-Linie’ übereinstimmt oder etwas anders sieht (selbst wenn es biblisch ist!), muß er gehen. Der Herr und Sein Wort werden nicht gesucht, um Probleme zu lösen. Alle die unzähligen Mahnungen aus dem Buch der Sprüche, korrigierbar zu sein, bleiben unberücksichtigt. Ja, wer korrigiert eigentlich den Pastor?

Dieses Phänomen tritt nicht nur in christlichen Gemeinden auf, es ist überall in der Welt. Der religiöse Geist wirkt in der Welt und vielerorts in der Gemeinde. In religiösen Kreisen verstärkt es sich noch dadurch, daß angeblich ‘im Namen Gottes’ gesprochen und gehandelt wird. Es ist ganz so, wie es Jesus in Matt 10:17-18 beschreibt: “Nehmt euch vor den Menschen in acht, denn sie werden euch den Gerichten überliefern und euch in ihren Synagogen [Gemeinden, Amtsgebäuden, …] geißeln. Auch vor Statthalter und Könige [Obrigkeiten, Leiter] werdet ihr um Meinetwillen geführt werden.” Ich habe es selber erlebt, wie Menschen, die ich für Freude gehalten habe, durch blindes Folgen der Gemeindeleitung plötzlich gegen mich standen. Unsere Freundschaft spielte nur mehr eine untergeordnete Rolle.

Dabei wollen viele, die Probleme ansprechen, sehr oft nur offen und ehrlich über Dinge sprechen. Es liegt ihnen sehr viel an Beziehungen. Sie haben zum Ziel, Probleme auch wirklich zu lösen!

 

Die Folgen

 

von geistlichem und seelischem Mißbrauch sind katastrophal: viele wertvolle Brüder und Schwestern im Herrn werden desillusioniert und demotiviert. Beziehungen werden zerstört; Freude geht verloren; es geht nicht mehr nur um Jesus; und die herzliche Gemeinschaft zueinander … ist weg! Es ist genau, wie Jesus sagt: “Die Liebe der Vielen erkaltet” (Matt 24:12) – als Folge von Sünde.

Gemeinde wird als eine Organisation, als Strukturgebilde gesehen. Es wird wie bei einem Verein gehandelt. ‘Veranstaltungen’ werden abgehalten. Kaum Platz für echte, biblische Gemeinschaft von Herz zu Herz miteinander. Dabei ist Gemeinde doch ein dynamischer Organismus, der vom Herrn abhängig ist und wirklich nur von Ihm geleitet wird!

 

Dominanz, Kontrolle, Manipulation

 

sind die die drei Hauptwaffen, die in diesen Fällen eingesetzt werden. (Das kann übrigens nicht nur in Gemeinde-Situationen, sondern im Alltag genauso sein. Es kann bei einem Ehepaar auftreten, bei einem Besuch von Freunden, in Firmen, in der Politik, bei Behörden, usw..) Worum geht es dabei?

 

Dominanz sagt: ‘Das, was ICH will, muss geschehen.’

 

Kontrolle sagt: ‘Ich werde überprüfen, ob das, was ich will, geschieht.’

 

Manipulation sagt: ‘Ich werde dafür sorgen, dass das, was ich will, geschieht.’

 

Es sehr gutes Beispiel dafür sehen wir in Johannes 9. Jesus, unser wunderbarer Erlöser und Messias, ist voller Barmherzigkeit für einen blinden Mann. Er heilt ihn! Den geistlichen Leitern paßt es nicht in ihr (falsches!) religiöses Denken, denn Yeshua hatte an einem Shabbat geheilt. Anstatt sich über das Wunder des Herrn zu freuen, quälen sie den Mann mit Fragen. Sie verhören ihn, setzen ihn unter Druck. Sie glauben ihm nicht, haben eine vorgefasste Meinung. Der Mann entgegnet ihnen mit einfachen, ehrlichen Antworten. Ihre Schlechtigkeit wird bloßgestellt. Da greifen sie noch mehr zu den Waffen der Finsternis und begehen geistlichen und seelischen Mißbrauch: “Sie antworteten und sprachen zu ihm: ‘Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren?’ Und sie stießen ihn aus.” (Joh 9:34)

Es ist sehr aufschlußreich, was hier geschieht. Die Leiter stellen sich über den ‘einfachen Mann’. Sie sind stolz. Sie operieren mit Schuldgefühlen (“Du bist ganz und gar in Sünden geboren”). Sie machen ihn klein und überheben sich über ihn. Dann pochen sie auf ihre (angebliche) geistliche Autorität, … weil sie doch die Leiter sind! (“Und DU willst UNS belehren?”) Und dann entfernen sie ihn aus der Gemeinde (“Und sie stießen ihn aus.”). Wahrheit wurde nicht gesucht, eine Beziehung wurde zerstört.

Doch es ist noch nicht vorbei. Jesus begegnet diesem Mann! Und Er zieht ihn zu Sich. Er hatte ihn körperlich geheilt, jetzt heilt er ihn geistlich (“Glaubst du an den Menschensohn?”) und seelisch.

 

Dominanz, Kontrolle und Manipulation sind die Hauptmittel, wie geistlicher Mißbrauch geschieht.

 

 

Das stößt viele Menschen ab und es ist ein Grund, warum der Leib Christi so klein ist. Gläubige gehen oder werden gegangen, Ungläubige bleiben von vorn herein fern. Verständlich, wer will bei so einem Verein dabei sein?

 

Geistlicher Mißbrauch geschieht dort, wo

  • es nicht mehr nur um den Herrn geht
  • nicht Wahrheit gesucht wird
  • Menschen Jesus verdrängen
  • unbiblische Hierarchie herrscht – biblisches Leiten geht anders: “dienen”, “ihr alle seid Brüder”
  • Freiheit im Herrn genommen wird
  • mit Schuldgefühlen gearbeitet wird
  • dem Perfektionismus freien Lauf gegeben wird
  • nach außen hin ein gutes Bild gewahrt werden soll
  • andere unter falschen Druck gesetzt werden
  • anderen Schuld zugewiesen wird, statt das eigene Herz zu durchforschen

 

 

Mißbrauch des Wortes Gottes

 

Ein ‘beliebtes’ Mittel ist auch das angebliche(!) prophetische Wort. Es ist ein Mißbrauch im Namen Gottes. Dem anderen wird vorgesetzt: ‘Gott sagt das und das – du MUSST es tun. Wenn nicht, dann versündigst du dich gegen den Herrn.’ Er ist ungehorsam! Er ist rebellisch! Aber – ist es wirklich ein Wort vom Herrn gewesen? Ich habe zum Beispiel selber erlebt, wie die Frau eines Pastors zu mir kam und ein ‘Wort vom Herrn’ weitergab. Dabei meinte sie, ich solle doch die Probleme, die es zwischen ihnen und mir gibt, ignorieren und die Gemeinde verlassen. Dann würde ich in meinem Dienst aufblühen. Der Hintergrund: ich hatte die Leitung auf verschiedene unbiblische Dinge in der Gemeinde angesprochen. Sie wollte das nicht hören und wollte mich auf diese Art ‘loswerden’, damit sie ‘ungestört’ weiter machen könnten. Durch Unterscheidung im Geist hat der Herr mir geholfen, klar zu sehen.

Ein anderes, erschreckendes Beispiel des Mißbrauches habe ich vor Kurzem selber miterlebt: Eine Großmutter war alleine, der Großvater war vor ein paar Wochen gestorben. Eine der Töchter hatte mit Familie bei ihr im Haus mitgelebt, auch andere waren da, um der alten Dame zu helfen. Die Zeit kam, daß diese junge Familie von der (Groß-)Mutter in ein anderes Land zog. Als sie umzogen, sagte die Großmutter zu ihrem 5-jährigen(!) Enkel: “Na, gehst Du weg und läßt deine arme, alte Großmutter ganz alleine?” Sie machte einem 5-jährigen Buben Vorwürfe. Sie erzeugte Schuldgefühle, die ihn natürlich überforderten. Seelischer Mißbrauch in der Familie.

 

Autorität

 

Wir alle haben in unserem Leben Autoritätspersonen. Dabei gibt es 2 Gruppen: solche, die der Herr eingesetzt hat (wie z. B. unsere Eltern) und solche, die wir selber gewählt haben. Es sind Menschen, die wir schätzen, ehren und respektieren. Wir erlauben ihnen, in unser Leben zu sprechen. Mit anderen Worten, wir hören auf sie. Wir lassen uns von ihnen etwas sagen. Das alles geschieht aber – und das ist entscheidend und gleichzeitig sehr schön – in Freiheit! Geistlicher oder seelischer Mißbrauch geschieht dort, wo diese Freiheit verletzt wird. Es tritt dort auf, wo Autoritätspersonen ‘höher’ als andere gesehen werden oder sich über andere drüberstülpen. Wo Jesus doch sagt: “Ihr seid alle Brüder.” (Matt 23:8) Oder wo der Leiter zu wichtig wird, denn er nimmt eine Position ein, die nur Jesus haben soll! Das kann speziell bei jüngeren oder unsicheren Menschen auftreten. Denn Vorbilder zu haben ist nicht schlecht. Paulus hat Timotheus ermutigt, sich an ihm ein Beispiel zu nehmen. Und speziell jüngere und unsichere Menschen wollen ‘dazu gehören’.

Autorität ist etwas, was 1. Gott gibt und 2. Menschen geben. Echte Autorität kommt von Gott. Er gibt Mose Autorität. Er salbt David zum König. Er setzt Männer als Häupter der Familie ein. Und diese, von Gott gegebene Autorität wird von Menschen anerkannt. Das Volk Israel hatte Mose als Anführer angenommen. Sie hatten gesehen, daß er wirklich von Gott berufen war (Ex 4:31). Das Volk machte David zum König und erfüllte so, was Gott durch den Propheten Samuel bereits getan hatte (2 Sam 2:4; 2 Sam 5:1-5). Frauen respektieren und akzeptieren die Leitung der Männer, ohne sich fürchten zu müssen (1 Pet 3:1-6).

Der Vater im Himmel hat alle wahre Autorität. Er hat sie Jesus gegeben (Matt 28:18). Jesus verteilt sie an verschiedene Menschen. Das betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Männer in den Familien, Eltern über Kinder, Leiter in Gemeinden, Lehrer, staatliche Obrigkeiten, usw.. Johannes der Täufer lehrt uns: “Kein Mensch kann sich etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel her gegeben ist.” (Joh 3:27) Wenn sich jemand selbst zum Pastor ernennt, ist er deswegen noch lange nicht von Gott eingesetzt. Wenn sich jemand selber als Prophet aufspielt, ist er deswegen nicht von Gott gesandt. Es ist eine Frage der Persönlichkeit: viele Beispiele gibt es, bei denen Menschen aus Mangel oder einem Schrei nach Anerkennung sich selber etwas genommen haben, um ‘etwas zu gelten’. David wartete nach seiner Salbung zum König auf die Zeit des Herrn, zu der Er Sein Wort bestätigte und erfüllte.

 

Die Lösung

 

Mißbrauch zu erleben verletzt tief. Oft haben wir nach Mißbrauch eine Überreaktion: ‘Ich will gar nichts mehr damit zu tun haben.’ Nicht selten rebellieren wir gegen jede Autorität. Das ist kein guter Weg. Wir sollten fragen: ‘Ich habe etwas Falsches erlebt. Herr, wie ist es richtig?’

Ich habe diese Art von Mißbrauch persönlich von Pastoren, Lobpreisleitern, Hauskreisleitern und viele anderen Menschen erlebt. In katholischen Kreisen, evangelischen, freikirchlichen, charismatischen, evangelikalen Gemeinden, Brüdergemeinden, bei Baptisten. Es ist keine Frage der Denomination. Es tritt dort auf, wo Menschen sind. Menschen, die nicht vom Herrn geführt sind. Deswegen ist es so wichtig, daß unser Herz rein ist, wir eine starke, persönliche Beziehung zum Vater haben, Seine Stimme gut hören, bereit sind, korrigiert zu werden, demütig sind und gehorsam leben.

 

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn! Wenn wir vor dem Herrn rein sein wollen, müssen wir zuerst auf unser eigenes Herz schauen.

 

Die Lösung? Statt Stolz, Demut. Statt Herzenshärte, Barmherzigkeit. Fokussieren auf Jesus. Mein Ich muß sterben. Beziehungen sind wichtiger als Rechthaberei.

 

Diese Schritte können helfen:

 

  • Voll auf Jesus ausgerichtet sein und Ihm vertrauen. Dann werde ich fest stehen und auch nicht unsicher sein.
  • Stark im Wort Gottes sein, um nicht verführt zu werden.
  • Unterscheidung im Geist haben.
  • Vergeben, wo ich Mißbrauch erlebt habe; Jesus um Freisetzung und Heilung bitten. Vorsicht vor Überreaktionen!
  • Gute Beziehungen zu anderen Menschen, die Jesus lieben, pflegen.
  • Es kann notwendig sein, dass wir falsche Autoritätspersonen aus unserem Herzen entfernen müssen. Ich meine damit nicht unbedingt, die Beziehungen abzubrechen (obwohl das manchmal notwendig ist – vielleicht nur vorübergehend). Sondern ein Grund, warum wir mißbraucht werden konnten, ist, daß wir den falschen Personen in unserem Leben Autorität gegeben haben. Daß Timotheus Paulus als Vorbild hatte, war gut. Wenn er aber Demas als Vorbild gehabt hätte, wäre es schlecht gewesen (2 Tim 4:10). Prüfen wir vor dem Herrn, wem wir vertrauen. Prüfen wir ALLES – ganz egal, wer es sagt – und behalten wir das Gute (1 Thess 5:21 – das wird gerade im Bezug auf ein ‘Wort vom Herrn’ gesprochen!).
  • Unser Gehorsam ist alleine Gott gegenüber – nicht Menschen. (Gal 1:10)Wir sind nicht dazu verpflichtet, dem Leiter zu folgen oder zu gehorchen, was immer er sagt. Wir folgen dem Herrn und Seinem Wort – nicht dem, was Menschen sagen. Aufgabe der Leiter ist es, die anderen bei ihrem geistlichen Wachstum zu fördern.
  • Wenn du Leiter bist, frage den Herrn: ‘Habe ich Menschen mißbraucht oder verletzt?’ Wenn ja, suche aktiv Heilung der Beziehungen.
  • Wenn du Leiter bist, frage dich: ‘Hast mich wirklich der Herr dazu berufen?’. Wenn Nein, bitte sei demütig und überlaß es demjenigen, den der Herr wirklich berufen hat. Wenn ja, frage weiter: ‘Höre ich vom Vater oder bestimme ich unser Gemeinde-Programm?’. Das hat nichts mit Jesus zu tun. Sondern: zu Seinen Füßen sitzen und warten, bis Er spricht. Dann gehorsam sein und dienen. Nimm dir David als Vorbild, wie er jeden Schritt mit dem Herrn gemacht hat. Er hat oft gefragt: ‘Herr, soll ich das oder das tun oder nicht?’
  • Sowohl persönlich, als auch in einer Gemeinde-Situation ist es vorrangig Gottes Ziel, in alle Wahrheit zu führen und Beziehungen aufrecht zu erhalten.
  • Leider ist nicht selten der einzige Weg, wegzugehen und echte Gemeinschaft im Herrn wo anders zu suchen und zu finden.

 

Der Herr kennt unsere Situation und weiß um alles Bescheid. Eine Situation nach Mißbrauch ist eine große Gelegenheit, dem Vater noch viel näher zu kommen. Er wird die, die mit ehrlichem Herzen suchen, auch finden lassen. Er führt uns auf grüne Weiden. Er kann und wird alle Wunden von geistlichem oder seelischem Mißbrauch heilen, wenn wir zu Ihm kommen. Denn Er ist … der gute Hirte unserer Seelen!

 

“Jahwe ist mein Hirte, ich leide nicht Not. Auf grünender Weide läßt er mich lagern.” (Ps 23:1-2)

 

“Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.” (Joh 10:10-11)

“Denn ihr seid umhergeirrt wie Schafe; nun aber seid ihr heimgekehrt zum Hirten und Hüter eurer Seelen.” (1 Pet 2:25)

Autor – Helmut Leinfellner

Quelle: Yeshua.at

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren