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674. Biographie von Elisabeth Elliot

Samstag, 17. Oktober 2020 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Besucher,

ich bin immer wieder ergriffen wenn ich Biographien von Menschen lese die Jesus Christus als ihren HErrn die Regie in ihrem Leben überlassen haben.

Lesen Sie die beeindruckende Geschichte von Elisabeth Elliot.

Ich bedanke mich bei der Herold Redaktion Brd. Benjamin Schmidt für die Genehmigung dieses Beitrages hier in meinem Blog.

 

Elisabeth Elliot- Zufriedenheit in Gott

Miriam Münch

In einem bekannten christlichen Lied singen wir: „Egal, was du mir gibst, egal was du mir nimmst, du bist und bleibst mein Gott, nur dir gehört mein Lob.“ Das ist ein riskantes aber auch befreiendes Bekenntnis und war das Lebensmotto einer besonderen Frau.

Elisabeth Elliot wurde am 21. Dezember 1926 als Kind amerikanischer Missionare in Belgien geboren. Als sie wenige Monate alt war, zog die Familie zurück in die USA, wo ihr Vater als Redakteur der Sunday School Times arbeitete. Die Familie wuchs auf insgesamt sechs Kinder an.

Elisabeth lernte viele Missionare im Haus ihrer Eltern kennen und es war immer ihr Traum gewesen, eines Tages Missionarin zu werden. Selbst als sie von der Ermordung des Missionarsehepaars John und Betty Stam hörte, die sie kurz zuvor noch persönlich kennengelernt hatte, bestärkte sie dies noch mehr in ihrem Wunsch. Daher ging sie auf das Wheaton College und studierte Griechisch und Linguistik, um als Bibelübersetzerin zu arbeiten.

Auf dem College lernte sie Jim Elliot kennen, der ebenfalls das Ziel hatte, in die Mission zu gehen. Unmittelbar vor ihrem Abschlussexamen gestand Jim ihr seine Liebe und gleichzeitig, dass er sich von Gott vorerst zur Ehelosigkeit berufen wusste, da er der Meinung war, dass manche Missionsarbeit nur von Singles getan werden konnte. Ungewisse und harte Jahre des Wartens und des unglücklich verliebt Seins lagen vor Elisabeth. Sie wusste nicht, ob und wann Jim sie heiraten würde, aber sie vertraute darauf, dass Gott es gut mit ihr meinte und dies für sie eine wichtige Lektion war, um Geduld zu lernen. Nach der Ausbildung gingen Elisabeth und Jim getrennt als Missionare nach Ecuador. Dann endlich, nach fünf Jahren des Wartens bat Jim sie schließlich, ihn zu heiraten. Die Hochzeit fand am 8. Oktober 1953 in Quito, Ecuador statt. (Die Liebesgeschichte der beiden erzählt Elisabeth Elliot in ihrem Buch „Eine harte Liebe“.) Im Februar 1955 wurde ihre Tochter Valerie geboren. Lange hatte Elisabeth auf das Familienglück warten müssen, um nur zehn Monate später den größten Schicksalsschlag ihres Lebens zu erleben. Gemeinsam mit vier jungen Missionskollegen wollte Jim Kontakt zu dem unerreichten Stamm der Aucas herstellen, um ihnen das Evangelium zu bringen. Diese missverstanden jedoch das Anliegen der jungen Missionare und töteten sie.

Nach nur zwei Jahren Ehe war Elisabeth nun verwitwet und alleinerziehend. Das war für sie aber kein Grund, nach Hause in die USA zurückzukehren; im Gegenteil. Über den Tod von Jim sagte sie: „Ich habe für Jims Bewahrung gebetet – für seine leibliche Bewahrung. Der Herr erhörte mich, im Blick auf die Ewigkeit. Er schützte uns vor Ungehorsam und bewirkte durch Jims Tod Dinge, deren Ausmaß erst die Ewigkeit offenbar machen wird. Das stärkt in mir persönlich das Verlangen, sie zu erreichen. Weil Jesus Christus für alle gestorben ist, interessiert mich die Errettung aller; aber die Tatsache, dass Jim aus Liebe zu den Aucas starb, intensiviert meine Liebe zu ihnen.“ (Elisabeth Elliot: Die Mörder – meine Freunde, S.17)

Einige Zeit, nachdem dieses schreckliche Ereignis stattgefunden hatte, ergab sich ein Kontakt mit zwei Auca-Frauen. Elisabeth hatte dafür gebetet, dass sie bereit sein wollte, falls Gott sie zu den Aucas schickte. Allerdings hatte sie nicht damit gerechnet, dass Gott tatsächlich antworten würde. Schließlich war sie eine Witwe mit einem kleinen Kind. Aber Elisabeth gehorchte Gott und ungefähr drei Jahre nach dem Tod der Missionare war es dann soweit: Sie zog mit ihrer kleinen Tochter und der Schwester eines der ermordeten Missionare, Rachel Saint, zu den Aucas in den Dschungel. Insgesamt lebten Elisabeth und ihre Tochter Valerie zwei Jahre unter den Aucas und noch einige Jahre bei einem Nachbarvolk, den Quechuas, bevor beide aus schulischen Gründen zurück in die USA gingen.

Dreizehn Jahre nach Jim Elliots Tod und sechs Jahre nach ihrer Rückkehr in die USA heiratete Elisabeth zum zweiten Mal. Ihr zweiter Mann, Addison Leitch, war Theologieprofessor. Leider starb er nach nur vier Jahren Ehe an Krebs, und wieder war Elisabeth allein.

Nach dem Tod ihres zweiten Mannes wohnten zwei Männer bei Elisabeths zur Untermiete. Einer von ihnen heiratete ihre Tochter Valerie. Und der andere, Lars Gren, ein Krankenhauspfarrer, heiratete Elisabeth. Sie sagte einmal, dass sie bereits ihre erste Heirat als ein Wunder Gottes betrachtete, da sie befürchtet habe, zur Ehelosigkeit berufen zu sein. Nie im Leben hätte sie gedacht, dass Gott ihr drei Ehemänner geben würde.

Nach ihrer Rückkehr in die USA bestand ihr Leben zum größten Teil aus dem Halten von Vorträgen und dem Schreiben von Artikeln und Büchern. Viele Jahre moderierte sie ein Radioprogramm mit geistlichen Botschaften. Viele Menschen schrieben ihr Briefe und baten sie um Rat. Ihre Ratschläge entstammten immer dem Wort Gottes. Sie war der Überzeugung, dass Gottes Wort heute noch die gleiche Gültigkeit besaß wie vor einhundert oder zweitausend Jahren, und dass es nicht durch heutige Ansichten und Meinungen der Gesellschaft verwässert und relativiert werden dürfe.

Ein Satz, den sie in ihren Vorträgen immer wiederholte, lautet: „In acceptance lieth peace“, was bedeutet: Wir werden Frieden finden, wenn wir die Umstände, in denen wir uns befinden, aus Gottes Hand nehmen. Denn Gott weiß, was gut für uns ist, und Er verliert nie die Kontrolle.

Diese Aussage von Elisabeth Elliot war ein Rat, der ihrer eigenen Erfahrung entsprang. Viele Ereignisse in Elisabeths Leben werfen die Frage auf: Warum lässt Gott das zu? Die Tatsache, dass Er Jim und seine Kollegen nicht vor dem Tod bewahrt hat, mag aus menschlicher Sicht schwer zu verstehen sein, schließlich wollten diese Männer Jesu Missionsbefehl gehorsam sein und den Unerreichten das Evangelium bringen.

In solchen Situationen trotzdem fest auf Gott zu vertrauen, darauf dass Er weiß, was Er tut und Er die Kontrolle hat, das wünsche ich mir für mein eigenes Leben.

Elisabeths Gehorsam gegenüber Gott und ihre Art, wie sie die Bibel als Wegweiser und Ratgeber für ihr Leben benutzte, ist für mich vorbildlich. Ihre Bücher und Vorträge sind für mich und viele andere ein Schatz.

Elisabeth Elliot ging am 15. Juni 2015 im Alter von 88 Jahren in Gottes Herrlichkeit ein. Sie zeigte mit ihrem Leben, dass die Souveränität Gottes etwas Tröstliches und Ermutigendes ist.

 

Thema: Lebendiger Glaube | Beitrag kommentieren

673. Corona Wahn

Freitag, 16. Oktober 2020 | Autor:

 

Lieber Besucher,

genauer kann man die derzeitige Politik in Deutschland nicht beschreiben, wie es Pastor Jakob Tscharntke hier in diesem Video tut. Man muss sich nur die Kommentare der Hörer einmal ansehen, dann sieht man wie es in den Köpfen der Menschen derzeit aussieht.

Meine Frage jeden Tag lautet:

Wie lange wird diese Unterdrückung des deutschen Volkes noch funktionieren? Bekanntlich ist der deutsche Bürger ja sehr leidensfähig. Aber irgendwann ist in der Geschichte dann immer ein Punkt gekommen wo die ganze Angelegenheit ins Extrem gekippt ist. Wann wird es soweit sein?

 

Da fiel mir ein Wort ein dass den Nagel für die derzeitige Situation auf den Kopf trifft. Es stammt von Napoleon Bonaparte:

“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

 

Braucht es noch weiterer Worte?

 

 

Mein Gebet ist, dass die Menschen aufwachen und ihr Heil nicht mehr bei Menschen suchen, sondern allein in Jesus Christus der für die Sünden aller Menschen gestorben ist.

Es braucht aber eine Entscheidung für Jesus Christus!

Wenn Sie allerdings weiterhin glauben, dass Sie durch ein anständiges Leben(humanismus) oder durch täglichen oder wöchentlichen Kirchgang nach ihren Ableben bei Gott sein werden, dann wird dies ein böses Erwachen geben.

Lesen Sie die Bibel dort steht alles was Sie tun müssen. Bei Fragen stehe ich auch gerne zur Verfügung.

Verschieben Sie ihre Lebensentscheidung für ein Leben mit Jesus Christus nicht, denn die lange Wartebank ist die Bank des Teufels.

Hier in diesem Blog gibt es viele hilfreiche Beiträge für die wichtigste Entscheidung Ihres Lebens.

 

 

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

672. Corona – Wie kommunizieren in Krisenzeiten?

Freitag, 16. Oktober 2020 | Autor:

Angstverstärkende Maßnahmen – die neuesten Ratgeber?

Aus der Ergänzung zur dritten Auflage von „Die verbo(r))gene Wirklichkeit“ von Prof. Wolfgang Leisenberg, redaktionell bearbeitet. 

Quelle: Foto: C Agentur PJI, Montage mit ARD-Pressefotos

 

Lieber Besucher,

was wir derzeit erleben ist mit normalen Menschenverstand nicht zu beschreiben. Das was unsere sogenannten Volksvertreter in den Monaten Januar bis Oktober 2020 bisher durch falsche und arrogante Anordnungen an Leid und Angst über das Volk gebracht haben ist ohne Beispiel in der Geschichte. Man fragt sich jeden Tag bei den neuen Entscheidungen: Warum?

Warum trifft man Entscheidungen gegen alle menschlich Vernunft und gegen die Ratschläge von ausgewiesenen Experten?

Warum spielen dieses Spiel fast alle Parteien – außer AfD – mit.

Warum werden Ärzte trotz ihres Eides zu Befehlsempfängern?

Warum prügeln Polizeibeamte – dein Freund und Helfer – auf friedliche Demonstranten ein?

Warum machen Lehrer bei den Maskenverordnungen für Schulkinder mit?

Warum berichten fast alle öffentliche Medien dass was die Regierung will?

Warum demütigt, entwürdig und enteignet man den eigenen Bürger?

 

Wenn Sie Antworten dazu finden möchten lesen Sie den folgenden Beitrag.

Ich bedanke mich bei Peter Ischka – Zeitschrift “Z wie Zukunft”

 

 

Corona schien zunächst weit weg, in China. Mit den ersten Toten in Italien änderte sich das schlagartig: Bilder von überfüllten Intensivstationen und Särgen, die vom Militär abtransportiert wurden, deuteten auf eine hohe Sterblichkeit hin und auf eine Überlastung unserer Gesundheitssysteme, und ein Impfstoff war nicht in Sicht. Wie wird man mit einer solchen Bedrohung fertig?

In einem Thesenpapier (1) schreiben die Autoren um Prof. Schrappe: „Sprache und Kommunikation sind in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung verantwortungsvoll zu benutzenden Instrumenten zur Steuerung von Verhalten und gesellschaftlichen Prozessen. Es ist dringend geboten, dass alle Beteiligten sich dieser Verantwortung stärker im Sinne einer abwägenden Risikokommunikation bewusstwerden. Ein Kommunikationsrahmen (framing), der auf einer dauerhaften, unabänderlichen Bedrohungssituation beruht, kann nur kurzfristig aufrechterhalten werden und muss durch positive Botschaften, die auf Lösungskompetenz Bezug nehmen, abgelöst werden.“

 

Unrealistisch und verzerrt

Man hätte erwarten müssen, dass in einer so bedrohlichen Situation Wissenschaftler aller relevanten Fachrichtungen zusammengerufen werden, um die Situation umfassend zu analysieren. Aber das Gegenteil geschah: Man ließ öffentlich fast nur das Robert-Koch-Institut und den Virologen Prof. Drosten von der Charité in Berlin zu Wort kommen; an ihnen orientierte sich offenbar die Krisenstrategie der Regierung. Wissenschaftler hingegen, die sich kritisch zum Krisenmanagement oder der regierungsamtlichen Einschätzung äußerten, wurden ignoriert oder gar öffentlich diskreditiert. „Warum“, so der Epidemiologe Prof. Bhakdi, „gab es nicht einmal eine Diskussionsrunde mit den Beratern der Regierung und den Kritikern der Regierungslinie, einen offenen sachlichen Austausch?“ (2)

 

Täglich wurden in den Medien die Zahlen der Johns-Hopkins-Universität (JHU) und des Robert-Koch-Instituts (RKI) präsentiert, die Anzahl der „Infizierten“, der „Genesenen“ und der „Toten in Verbindung mit Corona“. Aus ihnen ließ sich eine „Infektions-Sterblichkeit“ berechnen (Tote pro Infizierte) als Maß für die Gefährlichkeit des Virus. Dieser Wert schwankte um die 3,7 %; gemessen an Influenza-Viren mit 0,2–0,4 % zeigte das eine mehr als zehnmal höhere Gefährlichkeit an.

 

Aber was sagten diese Zahlen aus? Die Zahl der „Infizierten“ war die Zahl der von den Gesundheitsämtern gemeldeten positiv Getesteten. Aber sie erfasst nur einen Bruchteil der wirklich Infizierten; zudem hängt sie ab von der Anzahl der Tests: Je mehr man testet, umso mehr „Infizierte“ findet man. Die Zahl der „Genesenen“ erweckte den Eindruck, dass alle Infizierten auch krank wurden – aber das ist nicht der Fall. Schließlich kann aus der Zahl der „mit“ Covid-19 Verstorbenen nicht abgelesen werden, wie viele tatsächlich „an“ dem Virus gestorben sind; auf dieser Liste erscheint auch jemand, der an Krebs oder Schlaganfall gestorben ist und positiv auf Covid-19 getestet wurde. Kurz: Die veröffentlichten Zahlen suggerieren eine hohe Gefährlichkeit des Virus, aber sie bilden nicht die Realität ab. So wurde durch Politik und Medien permanent ein verzerrtes Bild verbreitet.

 

Einsichten aus Autopsien?

Vom RKI, einer Behörde des Gesundheitsministeriums, wurde nichts unternommen, um zu den Infizierten, den Erkrankten und der Infektions-Sterblichkeit repräsentative Daten zu gewinnen. Das ist befremdlich; aber mehr noch: Bis zum 7. April gab das Robert Koch-Institut die Empfehlung, Autopsien sollten aus Sicherheitsgründen (?) vermieden werden. Erst als die Deutsche Gesellschaft für Pathologie auf eine Korrektur dieser Empfehlung drängte, verschwand dieser Satz von der RKI-Website. Am 21. April erklärte RKI-Vizechef Lars Schaade – viel zu spät, aber zutreffend: „Gerade wenn die Erkrankung neu ist, ist es wichtig, möglichst viel zu obduzieren.“ Allerdings gibt es immer noch keine Kriterien zur Unterscheidung, ob ein Patient „mit“ oder „an“ Covid-19 gestorben ist.

 

Auch die Medien beteiligten sich intensiv an der Desinformation der Bevölkerung: Bilder wie jene vom italienischen Militär, das die Corona-Toten in Bergamo abtransportierte, haben Mitte März die Welt erschüttert. Eine Bildunterschrift beim „Tagesspiegel“ am 19. März lautete: „Lkw der Armee transportieren die Corona-Toten in Bergamo ab, weil die örtlichen Friedhöfe überfüllt sind.“ Wurden sie zur visuellen Begründung für den ab 23. März angeordneten Lockdown, obwohl laut RKI-Statistik die Zahl der Infektionen schon ab dem 16. März zurückging? Hätten die Medien – wie es ihre Aufgabe ist – genauer hingeschaut, hätten sie gewusst, dass es im katholischen Italien eine große Ausnahme ist, Tote zu verbrennen, was auf Anordnung der Provinzregierung aber nun zu geschehen hatte. So musste man die Leichen auf die Krematorien der Nachbarprovinzen verteilen, aus Kostengründen geschah das durch das Militär. Die örtlichen Friedhöfe waren zu keiner Zeit „überfüllt“.3

 

Wie war das nun tatsächlich mit den Militärtransporten in Italien?

Quelle: Foto: C twitter.com/WarsontheBrink

 

Ü80: Kein Promille Corona-Tote

Erst allmählich tauchten seriöse Berechnungen auf: Prof. John P. A. Ioannidis von der Stanford-Universität, einer der weltweit führenden Epidemiologen, berechnete mit den vorhandenen Zahlen das Risiko, an Covid-19 zu sterben. Für Deutschland fand er am Ende der Epidemie Mitte Mai pro 10 000 Todesfälle von über 80-Jährigen 8 Corona-Tote (0,08 %). Nicht einmal 1 von 1000 geht somit auf das Konto von Covid-19 – an den üblichen Erregern starben 11 von 1000.

 

Die erste wissenschaftliche Untersuchung zu Kenndaten der Pandemie in Deutschland wurde durchgeführt vom Team um Prof. Dr. Hendrick Streeck (Universität Bonn) im Corona-Hotspot Gangelt, einer Kleinstadt mit 12 000 Einwohnern im Kreis Heinsberg.(4) Überraschend an der „Heinsberg-Studie“ (5): Durch die hohe „Dunkelziffer“ nicht getesteter Infizierter fiel die Infektionssterblichkeit und damit die Gefährlichkeit auf weniger als ein Zehntel des vom RKI suggerierten Wertes.Sie liege, so Prof. Streeck, „vermutlich im Bereich 0,24–0,26 % oder sogar darunter“ und damit im Bereich normaler Grippe-Viren. Andere Studien kommen zu Werten zwischen 0,1 und 0,5 %. (6) Auch ein Vergleich der historischen wöchentlichen Sterbezahlen des RKI zeigt, dass die Welle der „Übersterblichkeit“ durch Covid-19 einer mittleren Grippewelle entspricht (dicke Linie) mit weit weniger Toten als die der Grippewelle von 2018 (helle Linie).

 

Die Heinsberg-Studie bestätigte weiter:

Wo viele Menschen eng zusammenkommen, breitet sich das Virus schnell aus. Das wirkt wie ein „Brandbeschleuniger“ für die Übertragung des Sars-CoV-2. So waren unter den Personen mit Symptomen auffällig viele, die an der Karnevalssitzung teilgenommen hatten.Aber die Heinsberg-Studie zeigte auch, dass – anders als zuvor angenommen – ein Infizierter nicht zwangsläufig den Rest der Familie ansteckt. Das Risiko, sich in einem Haushalt mit zwei Personen anzustecken, liegt bei nur 44 %, in Vier-Personen-Haushalten sogar bei nur 18 %. (7)

 

Wer ist nun wirklich gefährdet?

Ob das Virus tödlich ist oder nicht, hängt viel weniger vom Virus ab als vielmehr von dem Gesamtgesundheitszustand des Infizierten. Nach Zahlen des „Nationalen Gesundheitsinstituts Italiens“ (ISS) (8) liegt das Durchschnittsalter der Corona-Toten bei 81 Jahren. 96,2 % von ihnen hatten schon eine oder mehrere Vorerkrankungen, mehr als 60 % drei und mehr. Das gilt auch für die 1,1 % der Toten, die jünger als 50 Jahre alt waren. Kinder und Jugendliche sind dagegen so gut wie gar nicht betroffen. Dabei ist das Alter per se nicht das entscheidende Kriterium. Wer relativ fit und gesund ist, braucht sich vor Viren genauso wenig zu fürchten wie Jüngere. (9)

Das Fazit des Epidemiologen Prof. Sucharit Bhakdi: „Ich sage nicht, dass das Virus ungefährlich ist; es kann, wie viele andere Erreger auch, ein volles Fass zum Überlaufen bringen – nicht mehr und nicht weniger. Ich sage aber, das Virus ist nicht gemeingefährlich.“

 

Die deutsche Krisenstrategie

Mit einem Tunnelblick auf das Ziel „möglichst wenige Corona-Tote“ wählten Deutschland und die meisten europäischen Staaten die „Lockdown-Strategie“.

 

Aber der Blick auf die Covid-19-Toten allein lässt die gewaltigen Kollateralschäden der Maßnahmen außer Acht. Stephan Kohns, stellvertretender Leiter des Referats „Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz 4“ im Innenministerium machte als Erster auf diese Kollateralschäden des Lockdown aufmerksam. Nachdem er vergeblich versucht hatte, intern eine Änderung der Strategie zu erreichen, hat er aus seinem Verständnis des Amtseides, für das deutsche Volk „Schaden von ihm [zu] wenden“, mit zehn Wissenschaftlern eine Studie erstellt und an die Innenministerien der Länder weitergeleitet. Diese Analyse ist zugleich auch ein hartes Urteil über die Mängel des politischen Krisenmanagements. Die Glaubwürdigkeit seiner Analyse wird dadurch unterstrichen, dass er sich darüber klar sein musste, dass eine öffentliche Bekanntgabe seiner Analyse das Ende seiner Karriere bedeuten kann (was für Kohns dann tatsächlich der Fall war). Die wichtigste Aussage der Analyse: „COVID-19 war ein Fehlalarm und die Schäden aufgrund der Maßnahmen übersteigen ihren Nutzen bei Weitem.“

Die Schäden sind nicht nur materieller Art; die Zahl der Toten aufgrund verschobener Operationen und nicht durchgeführter Vor- und Nachsorgeuntersuchungen übersteigt die vermiedenen Corona-Toten deutlich.

 

Quelle: Sterbefallzahlen insgesamt: Statistisches Bundesamt;
Covid-19-Todesfälle: Robert Koch-Institut.

 

 

Das Fazit einer Virologin: Der Lockdown habe dazu beigetragen, die Covid-19-Fallzahlen zu senken. Aber das sei keine Langzeit-Strategie; er sei wirtschaftlich, mental und sozial nicht durchzuhalten. (10)

 

Wirksame Maßnahmen und das bestimmende Schutzziel

Der renommierte schwedische Epidemiologe Johan Gieseke wies schon früh darauf hin, dass es nur Sinn mache, evidenzbasierte, also nachweislich wirksame Maßnahmen anzuwenden. Der Lockdown sei nicht nur sinnlos, sondern schädlich. „Es gibt nur zwei Maßnahmen, die wirklich eine wissenschaftliche Grundlage haben: Die eine ist, sich die Hände zu waschen. Das wissen wir seit Ignaz Semmelweis vor 150 Jahren. Das andere ist Social Distancing, da ist auch bewiesen, dass es wirkt.“ (11) So verzichtete Schweden auf den Lockdown – und wurde nach anfänglicher Skepsis selbst vom Exekutivdirektor der WHO, Mike Ryan, als Vorbild im Kampf gegen das Corona-Virus (12) bezeichnet.

 

Demgegenüber hielt die deutsche Regierung an ihren Entscheidungen fest, obwohl „die Studienergebnisse von Heinsberg und die bekannten Zahlen die wissenschaftliche Grundlage ihrer Corona-Politik erschütterten“. (13) So hat sie sich in eine Sackgasse manövriert und muss nun exakt das tun, wovor Prof. Schrappe eingangs gewarnt hatte: um jeden Preis den Eindruck einer großen Gefahr aufrechterhalten.

Quelle: Foto C Bundesregierung/ Kühler

 

Stephan Kohns kommt daher zu dem bestürzenden Fazit: „Angesichts des sachlichen Befunds und der dazu im Kontrast stehenden Entscheidungen der Politik kann die Befürchtung aufkommen, dass das bestimmende Schutzziel des nationalen Krisenmanagements nicht mehr die Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung ist, sondern die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Regierungsparteien und Regierungsmitgliedern.“

Kohns beklagte auch die „Hofberichterstattung“ der Medien: „Grundsätzlich könnten die großen elektronischen Massenmedien und die überregionalen Leitmedien ein Korrektiv unterschiedlicher Interpretationen bilden. […] Die Leitmedien und allen voran die Öffentlich-Rechtlichen sehen sich offenbar überwiegend als Übermittler der als gemeinsam angesehenen Grundpositionierungen der dominierenden politischen Richtung an die Bevölkerung.“ (14)

 

Wissenschaftliche Irritation

Regierungen sagen, sie folgten der Wissenschaft. Aber Wissenschaftler sind heute in hohem Maße von Regierungen abhängig. Die Folgen dieser Abhängigkeit skizziert der Medienwissenschaftler Norbert Bolz: „Es findet ein regelrechtes Casting statt: Die besten Chancen haben diejenigen, die genau das liefern, was zu bestimmten Themen jeweils erwartet wird. Dass immer mehr als Gefälligkeitswissenschaftler auftreten, ist mittlerweile ein sehr tiefes Problem des akademischen Betriebs.“ (15)

 

Ein eindrückliches Erlebnis aus der Anfangszeit dieser Entwicklung beschrieb Prof. Dr. Werner Lachmann: „Im Jahr 1973 bewarb ich mich um eine Stelle bei der EU. Gegen Schluss des Einstellungsgesprächs warf ich ein: ‚Es würde mir Freude bereiten, die Kommission wirtschaftspolitisch zu beraten.‘ Darauf antwortete der Gesprächsführer: ‚Sie haben da etwas missverstanden. Die Kommission entscheidet – und Sie müssen das anschließend wissenschaftlich begründen.‘ Ich lehnte ab.“ (16) Aber wer, der noch Karriere machen will, wird diesem Beispiel folgen?

Was macht dieses Wissen nun mit uns? 

Die offizielle Krisenkommunikation vergrößert die Kluft zwischen Realität und Imitation. Der Faktencheck von Herrn Prof. Leisenberg lässt erkennen: Durch ungenaue oder falsche Gewichtung von Zahlen wurden Ängste und Panik angefacht, was verschärfte Maßnahmen der Regierung rechtfertigen sollte. War es, dass Politiker selbst in Panik geraten sind und darauf reagiert haben? War es, dass eine Nation aufgrund der Maßnahmen anderer Nationen sich hat unter Druck setzen lassen?

 

Was kann der Einzelne tun?

Als Erstes ist es notwendig, den Fakten ins Auge zu blicken; den Kopf in den Sand zu stecken führt nur zu Neurosen. Wobei zu beachten ist: Manche Erkenntnisse sind noch jung und es kommen täglich neue hinzu. Als Nicht-Sachverständige sind wir auf externe Informationen angewiesen; dabei ist zu berücksichtigen, dass diese richtig, halb-wahr oder falsch sein können. Jeder blickt durch die Brille seiner eigenen Weltsicht – er wird bei der Prüfung von Richtigkeit seiner Prägung unterliegen und kaum objektiv bleiben können. – Ab wann erzeugt eine Polarisierung feindliche Parteiung …? – Das Recht auf eine eigene Meinung und darauf, sie zu äußern, sollen wir immer auch dem Andersdenkenden zugestehen.

 

Jeder Bürger hat das Recht, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten seine Meinung zu bekunden. Er kann an Demonstrationen teilnehmen, kann Leserbriefe schreiben und sich an Politiker wenden, er kann sich in Foren äußern, selber politisch aktiv werden … Dabei ist immer die Frage: Was soll und kann mein Protest bewirken? Was kann an dem jeweiligen Problem konkret geändert werden?

 

Ein Christ hat die besseren Karten

Er kann tun, was Paulus seinem Begleiter Timotheus empfohlen hat: Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber. (17) Das Wort, das im Griechischen für „beten“ gebraucht wird, bezieht sich auf Fürbitte und bedeutet explizit „ins Schwarze treffen“. Beten ist also kein frommes Wünsch-dir-was-Blabla, sondern eine gezielte Lösungsansage, wie wir das gerne im Vaterunser aussprechen: „Dein Wille geschehe“ – z. B. in der Regierung –, „wie es im Himmel vorgesehen ist.“ Ein Christ hätte die Möglichkeit, den speziellen Willen Gottes für eine bestimmte Problematik zu kennen (18) – und im Gebet auszusprechen: „Genau das geschehe!“ Das hieße „ins Schwarze treffen“. In der letzten Ausgabe haben wir im Artikel „Da hilft nur noch Beten“ (19) einiges dazu ausführlicher dargelegt. Manche Christen halten es gelegentlich leider eher mit Petrus, der als Ausdruck seines Protests sein Schwert zückte und einem der Verfolger von Jesus ein Ohr abschlug. Jesus hingegen rührte das Ohr seines Gegners an und heilte es. „Alle, die das Schwert nehmen, werden durchs Schwert umkommen“, gab er seinen Jüngern zu bedenken. (20)

 

Quelle: Foto C pinterest/meispiel

 

Prof. Ing. Wolfgang Leisenberg, Prof. und Dekan in Frankfurt und Gießen, CEO einer Firma für thermische Verfahrenstechnik. Ausgezeichnet mit Innovationspreisen: „Innovativer Mittelstand“ 2004 und „Hessischer Innovationspreis“ 2008.

 

1 Prof. Dr. M. Schrappe et al., Thesenpapier 2.0, http://www.matthias.schrappe.com/einzel/thesenpapier_corona2.pdf.

2 Karina Reiss, Sucharit Bhakdi, Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe. – Wien: Goldegg, 2020, S. 127.

3 „Unzensuriert“, 9. Mai 2020.

4 Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“, https://www.unibonn. de/neues/111-2020.

5 Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“, wie Anm. 4.

6 Professor Dr. Dr. Hans E. Müller, Universität Bonn, in „Junge Freiheit“ 21/20.

7 Ergebnisse der „Heinsberg-Studie“, wie Anm. 4.

8 Nationales Gesundheitsinstitut Italien, in „Unzensuriert“,16.05.2020.

9 Reiss, Bhakdi, wie Anm. 2, S. 49.

10 Thiemo Heeg, Interview mit Virologin Emma Hodcroft, faz.net 02.06.2020.

11 www.addendum.org/coronavirus/Interview-johangieseke/.

12 www.augsburger-allgemeine.de/panorama/WHO-lobt-Sonderweg-Koennen-wir-vom-Modell-Schweden-ernenid57329376.html.

13 Professor Dr. Dr. Hans E. Müller, Medizinal-Untersuchungsamt Braunschweig und Universität Bonn, „Junge Freiheit“ 21/20.

14 Stephan Kohns, Bericht an Krisenstab. Tichys Einblick 07/20 oder vollständig als PDF: www.achgut.com/images/uploads/afqktxhppam7qh5d/200508_Versendung_Bericht_an_Krisenstab_01.pdf.

15 Prof. Dr. Norbert Bolz, Tichys Einblick 07/20 oder vollständig als PDF: www.achgut.com/images/uploads/afqktxhppam 7qh5d/200508_Versendung_Bericht_an_Krisenstab_01.pdf.

16 Prof. Dr. Werner Lachmann, factum 4/2020.

17 1. Timotheus 2,2.

18 Epheser 1,9; Kolosser 1,9.

19 Z-kompakt 2/20, Seite 8.

20 Johannes 18,10; Lukas 22,50; Matthäus 26,51–52.

 

 

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671. Das Corona Komplott

Freitag, 9. Oktober 2020 | Autor:

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Liebe Leser,

wie oft hat unsere junge Bevölkerung schon hinaus geschrien nie wieder Diktatur. Was erleben wir derzeit? Noch nie ist das deutsche Volk in einer solchen Art und Weise belogen und manipuliert und mundtot – Mund – Nasen – Bedeckung – gemacht worden wie in diesen Tagen. Wo sind nun diese Jugendlichen und Bürger im mittleren Alter? Diese angeblich so hochstudierte Generation protestiert wegen Umweltverschmutzung in unverhältnismäßiger Weise und rennt monatelang einen kleinen Mädchen hinterher das ferngesteuert wird, protestiert gegen jede totgefahrene Kröte, interessiert sich aber nicht dafür, dass jedes Jahr mehr als 56 Miollionen Menschen im Mutterleib getötet werden.

Jetzt bei dieser angeblichen Pandemie haben Sie sich fast allesamt verkrochen und folgen irrsinnigen Anweisungen von Leuten die sich Experten nennen.

Bei diesen Maßnahmen ragen besonders die Parteien heraus die sich „christlich“ in den Parteinamen geschrieben haben.

Wenn man seinen Verstand nicht abgegeben hat und die letzten 6 Monate analysiert, dann muss man feststellen, dass wir einer noch nie dagewesenen Manipulation und Lügenkampagne der Regierenden und Medien ausgesetzt werden.

Gott sei Dank haben inzwischen ein bis 2 Millionen Menschen in unserem Land die Machenschaften erkannt und gehen – auch für die Stummen und Schlafenden – auf die Straße. Die Antwort unserer „VOLKSVERTRETER“ ist brutale Gewalt und Geldstrafen gegen friedliche Demonstranten durch die Polizei (dein Freund und Helfer?!).

 

 

Je länger von den Regierenden versucht wird die Lügen als Wahrheit zu verkaufen, desto mehr erkennen die wachen Bürger was für ein satanisches System hier installiert werden soll. Man sät gezielt bei den Bürgern vom Kind bis zum Greis Angst und Schrecken. Dieses Vorgehen hat System. Man will die Menschen durch Angst und Schrecken so demoralisieren, dass Sie keinen Widerstand mehr leisten und Sie zur Enteignung Ihrer Persönlichkeit und Ihres Besitzes willig werden.

Die öffentlichen Zwangsgebührenanstalten ARD und ZDF verkaufen den Bürgern die Meldungen die von der Regierung gewünscht sind. Andere Expertenmeinungen außer den Regierungstreuen Schreiberlingen werden nicht zugelassen. Diese Art und Weise der Presse erinnert sehr stark an die ehemaligen Zustände der DDR, woher unsere Kanzlerin stammt. Pressefreiheit ist abgeschafft.

 

Man kritisiert die Gewalt in Weißrussland gegen friedliche Demonstranten und macht das Gleiche im eigenen Land. Jesus hat zu solchen Vorgängen immer von Heuchelei gesprochen. Dieses Verhalten geht beim Bundespräsidenten an, geht bei der Bundesregierung weiter und zieht sich bis hinunter zu den Befehlsempfängern bei Polizei und anderen Behörden.

 

 

 

Die Bibel hat uns an vielen Stellen vorausgesagt, dass eine Zeit kommen wird wo die Lüge zur Wahrheit verdreht wird und umgekehrt. Jetzt befinden wir uns in dieser Zeit.

Hier einige Bibelstellen zum Nachlesen und Überdenken.

  1. Galater 4, 16…
  2. Epheser 4, 25…
  3. 2.Timotheus 4, 4…
  4. Römer 1, 18…
  5. Römer 1, 25…
  6. Jeremia 8, 6…
  7. Jesaja 59, 15…
  8. Psalm 4, 3…

Das Wort Gottes ändert sich nicht und ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert, es trennt Seele und Geist. Dieses Wort wird die angeblich zu Mächtigen eines Tages richten.

Noch ein paar Worte zu der friedlichen Demonstration am 29.08.2020 in Berlin.

Eine Polizei die auf friedliche Demonstranten einprügelt hat ihren Auftrag verlassen.

Der Bundespräsident macht eine Staatsaffäre daraus, weil einige Besucher zum Reichstag hochgelaufen sind auf dem steht „Zum Wohl des deutschen Volkes“. Diese harmlose Einlage einiger Übermütiger wird als Sturmlauf auf den Reichstag auch von den Staatsmedien ARD und ZDF hoch gepuscht. Anschließend werden die mutigen drei Polizeischläger als Retter der Demokratie vom Bundespräsidenten offiziell empfangen und geehrt. Welch ein Hohn.

 

Die friedlichen Besucher werden als unerträglich bezeichnet. Wenn jemand unerträglich ist, dann ist es eine solche Regierung mit ihren Polizeistaat der von früheren SED Leuten geführt wird.

Wenn Politiker sich nicht mehr ohne Polizeischutz unter das Volk zu gehen trauen, dann sollte man sich endlich selbst einmal die Frage stellen was da nicht mehr stimmt. Aber sich selbst zu hinterfragen ist diesen Herren unbekannt.

Wie sieht der Zustand in Deutschland aufgrund der Politik aus?

Gesetzlosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Gleichgültigkeit, Ungerechtigkeit, Unmoral und, und, und…

Jemand hat einmal einen treffenden Spruch gebraucht.

Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Wie wahr wird dies in diesen Tagen.

Überdenken Sie einmal was Sie in den Videos gesehen haben und bilden Sie sich dann sehr schnell eine Meinung ehe es ganz zu spät ist.

 

Zum Schluss aber noch einige Fragen, die sich doch jeder normal denkender Mensch stellen müßte.

  1. Warum kümmern wir uns nicht um die 56 Mio. Abtreibungen pro Jahr? ***
  2. Warum kümmern wir uns nicht um die 51 Mio. Hungertoten pro Jahr?
  3. Warum gibt es über 4 Mio. Tote durch Lungenentzündung pro Jahr ohne Corona?
  4. Warum kümmern wir uns nicht um die über 4 Mio. Toten die durch Gewalt ermordet werden?
  5. Warum sind die Intensivbetten in den Kliniken kaum mit Corona Infizierten belegt?
  6. Warum werden die Maßnahmen verschärft obwohl die Toten seit April drastisch gesunken sind oder kaum vorhanden?
  7. Warum melden die Medien bei den Demos in Berlin total falsche Besucherzahlen?
  8. Warum prügelt die Polizei die Bürger gewaltsam nieder?
  9. Warum, warum, warum????

*** Diese 56 Mio. Morde an Unschuldigen entsprechen der Einwohnerzahl von Belgien, Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Estland, Irland Griechenland und Kroatien. Glaubt irgend jemand, dass Gott dies nicht vergelten wird.

 

Diese Regierung wird eines Tages vor Gott stehen und all diese Fragen beantworten müssen.

 

Schauen Sie sich weitere Videos hier an:

 

Der eigentliche Grund der Corona Maßnahmen wird hier deutlich gemacht.

 

Letzte Frage:

Wann wacht der deutsche Michl endlich auf? Oder wollen wir wieder dort landen wo wir vor 90 Jahre schon einmal waren?

 

 

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

670. Wer ist der Urheber der Geschichtslüge, dass Israel Palästina ist?

Sonntag, 20. September 2020 | Autor:

Liebe Leser,

wenn man den heutigen Medien Glauben schenkt, dann ist es mit der Wahrheit nicht so gut bestellt. Darum ist es immer gut sich aus anderen Quellen die rein sind, eine Information zu holen und dann eine eigene Meinung zu bilden. Dies schlage ich auch für diesen besonderen Fall vor.

Wünsche viel Gewinn beim lesen.

Möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Doron Schneider für die Genehmigung zur Veröffentlichung bedanken.

Doron Schneider

 

 

In den Sitzungen der UNO geht es um die Frage Israel oder Palästina, denn die Palästinenser verlangen ihren eigenen Palästinenserstaat.

Doch das ist nicht alles, denn Muslime fordern mittlerweile nicht nur die so genannte „Westbank“ (Judäa & Samaria), sondern das gesamte Land zwischen Mittelmeer und Jordanfluss einschließlich Jerusalem sowie das Gebiet vom Golan bis zum Roten Meer. Sie begründen ihre Forderung damit, dass dieses Gebiet, das – wie sie sagen – Israel widerrechtlich besetzt hat, historisch immer „Palästina“ war.

 

Sie berufen sich u.a. auf christliche Bibel-Ausgaben, denn in vielen Bibeln findet man im Anhang – also nicht in der Bibel selbst – Landkarten mit der Überschrift „Palästina zur Zeit des Alten Testamentes“ und „Palästina zur Zeit des Neuen Testamentes“. Man muss kein Historiker sein, um zu wissen, dass es weder zur Zeit des Alten Testamentes und auch nicht zur Zeit des Neuen Testamentes in den Grenzen Israels, das damals auch Judäa genannt wurde, ein palästinensisches bzw. philistäisches Reich gegeben hat.

 

 

 

Bronzestatue von Hadrian aus dem Legionslager in Tel Shalem (Judäa), Israel Museum

Bronzestatue von Hadrian aus dem Legionslager in Tel Shalem (Judäa), Israel Museum

 

Wer aber hat diese Geschichtslüge in die Welt gesetzt, die selbst von Theologen verbreitet wird? Gott nennt dieses Land immer nur „Judäa“ oder „Israel“. Wer gibt der Welt das Recht, das Land, das Gott „Israel“ nennt, in „Palästina“ umzubenennen?

Geht diese folgenschwere Namensveränderung auf einen alttestamentlichen Propheten oder einen neutestamentlichen Apostel zurück? Nein! Dafür ist allein Publius Aelius Hadrianus (76-138) verantwortlich, der von 117 bis 138 n. Chr. römischer Kaiser war. Zu Hadrians Imperium gehörte auch das winzige Land Israel, das damals Judäa genannt wurde.

Doch dieser jüdische Winzling machte Rom schwer zu schaffen, denn das römische Imperium, das eine Streitmacht besaß, die damals fast die gesamte Welt unterjocht hatte, musste 69 Jahre um den Judenstaat kämpfen. Zum Schluss im jüdischen Bar Kochba – Aufstand musste auch Hadrian noch drei Jahre, von 132 bis 135, seine besten Elitetruppen gegen Israel einsetzen.

Das war eine demütigende Blamage für die damalige Supermacht der Welt. Für diese Blamage rächte sich Kaiser Hadrian und nannte dafür im Jahre 135 Judäa/Israel in „Palästina“ um, „auf dass man Israel bzw. Judäa nimmermehr gedenke“, so wie es laut Psalm 83,5 Israels Feinde immer vorhaben. Hadrian wählte dafür den Namen von Israels Erzfeind.

Das waren damals wie heute die Philister, denn die lateinische Aussprache von „Philister“ ist „Palästinenser“ oder auf das Land bezogen „Philistäa“ bzw. „Palästina“. Dass Hadrian ausgerechnet die Philister nahm, hat damit zu tun, dass die Philister es nicht verkraftet hatten, dass der Riese Goliath – obwohl 1200 Jahre zurück – als Sprecher der Philister, gegen den jüdischen Knaben David verloren hatte.

Die Geschichtsverfälschung

So wandelte Kaiser Hadrian aus Rache posthum die Niederlage des Philisters Goliath in einen Sieg um, was bis heute noch in Kirchen und Medien und in der Politik gang und gäbe und eine Geschichtsverfälschung ist, die ganz aktuell von der UNO vertreten wird und erneut den Judenstaat Israel bekämpft.

Auslöser für den Kampf zwischen den Römern und den Juden, der zu dieser verhängnisvollen Namensänderung führte, war das von Kaiser Hadrian erlassene Beschneidungsverbot vetabantur mutilare genitalia. Die Römer sahen darin eine Verstümmelung der Geschlechtsteile. Die Beschneidung aber ist das Bundeszeichen, das Gott mit seinem jüdischen Volk vereinbart hat. Kaiser Hadrian nannte nicht nur Israel in Palästina um, sondern auch Jeruschalajim in Aelia Capitolina, d. h. er gab Jerusalem seinen Familiennamen Aelia.

Auf den Ruinen Jerusalems errichtete Hadrian eine neue Stadt, die völlig paganisiert wurde und Juden nicht mehr betreten durften; auf dem Gelände des jüdischen Tempels wurde ein Jupiter-Tempel errichtet mit einem Reiterstandbild von Kaiser Hadrian. Wie kann man nach solch einer historischen Grundlage anstelle „Israel“ noch „Palästina“ sagen?

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669. Wo befindet sich das Tor zur Unterwelt?

Sonntag, 20. September 2020 | Autor:

Liebe Leser,

wir schreiben heute den 20.09.20, und ich möchte Sie bitten, wenn Sie diesen Artikel lesen, dass Sie es aufmerksam tun und sich auch eine eigene Meinung bilden.

Gerne gebe ich hier auch meine Meinung dazu kurz wieder.

Hier handelt es sich um einen Götzenaltar. Gott hat in seinen Geboten Solches ausdrücklich verboten. Wenn wir uns in Deutschland nun die letzten 100 Jahre seit der Errichtung dieses Götzenaltars anschauen, dann müssen wir feststellen, dass Deutschland in dieser Zeit für zwei fürchterliche Weltkriege verantwortlich war und dass wir jetzt im Jahre 2020 den größten moralischen und wirtschaftlichen Abfall der letzten 100 Jahre erleben.

Allein dieser eine Satz hier in diesem Artikel….Die Russen aber hatten keine Freude an dem “Thron Satans”, so schickte ihn Chruschtschow auf Verlangen der Deutschen und “auf Drängen seiner frommen Mutter” 1958 nach Ost-Berlin zurück, wo er seit 1959 wieder im Pergamon-Museum zu sehen ist.

hat mir gereicht die Frage

 

Wann wollen wir aufwachen?

 

 

Wo befindet sich das Tor zur Unterwelt?

Doron Schneider

Eine Prophetie oder eine Hypothese?

Ein Gewimmel von Bestien “schmückte” das Eingangstor von Babylon. Wer Babylon betreten wollte, musste durch das Ischtar-Tor, vorbei an einem “Gewimmel von Bestien”, wie der Archäologe Andre Parrot die Figuren an der hineinführenden Prozessionsstraße bezeichnete. “Bab-Elon”, wie Babylon auf den Keilschrifttafeln aus dem 6. Jh. vor Chr. genannt wird, heißt übersetzt “Einzug der Götter”.

Die 16 Meter breite und 156 Meter lange Straße war gepflastert mit 66 mal 66 cm großen blutroten Brecciaplatten, die alle die Inschrift trugen: “Ich bin − Nebukadnezar, König von Babylon”.

 

“Auf Geheiß der Götter Nabu und Marduk, die mir befahlen, Bab-Elons Fundament auf der Brust der Unterwelt zu befestigen, damit ihr Haupt mit dem Himmel wetteifern kann, beugte ich meinen Nacken und tat, wie mir befohlen.” So lautet die Weiheinschrift, die König Nabupolassar (625-605) an Babylons Ischtar-Tor anbringen ließ. Sein Sohn Nebukadnezar (605-562) vollendete Babylon.

 

Ischtar – Tor

 

Robert Kolderwey, der Ausgräber von Babylon, zählte an den blauen Glasurwänden der Prozessionsstraße, die zum Ischtar-Tor führt, verteilt auf 13 Reihen, 337 Drachen und 238 Stiere und Löwen. So wie der Löwe das Tier der Kampfesgöttin Ischtar war und der Stier den Gewittergott Adad symbolisierte, so verkörperte der “Drache von Babylon” als gehende Schlange “Sirrusch” die oberste Gottheit Babylons.

Er hat einen geschuppten Leib mit einem Schlangenkopf und gespaltener Zunge, seine Vorderfüße sind Löwenbeine und seine Hinterläufe starke Adlerfüße. Sein Schwanz trägt einen Skorpionsstachel und sein Haupt dolchähnliche Hörner. “Die ganze Unterwelt spiegelt sich in Babylons Sirrusch wider”, erschauderte Walter Andrae, der 1899 die Ausgrabungen in Babylon begann.

Einmalig an der Prozessionsstraße ist auch, dass die Mauern, die sich 13 Meter über der bepflasterten Straße erheben, unter der Straßendecke noch einmal 13 Meter herunterreichen und dort bis zum Fundament hinunter mit einem “Gewimmel von Bestien” versehen sind.

Die gehende Schlange “Sirrusch”

 

Nach jüdischer Auslegung enthüllt sich der Sinn des Wortes in seinen Zahlen. So beträgt der Zahlenwert von Babel (בבל = 34), was Trennung bedeutet, denn das Unheilige hat keine Gemeinschaft mit dem Heiligen. Die Anzahl der Drachen im Ishtar-Tor − 337 − bedeutet im Hebräischen Scheol (שאול = 337), das hebräische Wort für Unterwelt.

Die Prozessionsstraße

Die Länge der Prozessionsstraße betrug 156 Maß. Eifersucht heißt im Hebräischen Kinah קנאה und hat den Zahlenwert 156 − der Weg zur Unterwelt heißt Eifersucht. Daher verwundert es nicht, dass sich Babylon eifersüchtig “die heilige Stadt” nannte, obwohl oder gerade weil − Jerusalem bereits 400 Jahre zuvor von Gott zur “heiligen Stadt” bestimmt wurde.

Weil Gott “inmitten Jerusalems wohnte” (Sacharja 8,2-3) und nicht in Babylon, erklärte Babylons Unterwelt dem Gott des Himmels und seiner heiligen Stadt Jerusalem sowie seinem auserwählten Volk Israel den Krieg. Ein Kampf, der noch heute andauert und der der geistliche Hintergrund für die uralte Judenfeindschaft, sprich Antisemitismus ist.

 

Der Unterweltgott reist nach Griechenland und Rom

Das damalige Volk Babylons suchte sich vor dem Bösen zu schützen, indem es einen Pakt mit dem Bösen schloss, den Unterweltgöttern Opfern brachte, ihre Abbilder als Amulette mit sich herumtrug und in den Häusern ihre Dämonenfiguren aufstellte. Damit gehörte der Ort, wo der Drachengott aufgestellt wurde, zu seinem Herrschaftsbereich, der “zuerst Verwirrung schuf und danach dem Himmel den Kampf ansagte”, entzifferte der Assyrologe Eckhard Unger.

Alexander der Große

“Weltherrscher” Alexander der Große wollte 331 vor Chr. Babylon zu seiner neuen Hauptstadt machen. 10.000 Mann legten Marduks Tempel wieder frei, so dass Alexander der Große, der sich von da an “der Göttliche” nennen ließ, bis zu seinem Tode in Babylon (323 vor Chr.) täglich vor dem Drachengott seine Opfer darbrachte. Auch er stellte sich unter den Schutz des Bösen.

Mit dem geheimnisvollen Tod Alexanders des Großen starb auch Babylons kurzer Traum von wiedererstandener Größe. Dafür wanderte der “freigeschaufelte Gott Babylons nach Griechenland und beeinflusste die Philosophie der Hellenen” (Eckhard Unger), denn durch Alexanders Anerkennung fand der Geist Babylons in Griechenland Eingang.

 

Kaum hatten die Griechen in ihrer Götter-Ökumene auch für den Gott Babylons einen Altar aufgestellt, zog der “rastlose Babylonier” wieder weiter, wollte er doch die ganze Welt in seinen Bann bekommen. Im Jahre 64 vor Chr. eroberte der Römer Pompejis das babylonisch-syrische Reich und auch Griechenland.

Damit zog Babylons Gott nun auch in Rom ein, um von dort aus seinen Gegenspieler Jerusalem endgültig zu besiegen. Zwar rühmte sich Nebukadnezar, der im Jahr 587 vor Chr. Jerusalem eroberte und den 1. Tempel zerstörte, dass “er den Gott Israels besiegt habe”. Doch sein Sieg war nur von kurzer Dauer, denn der Gott Israels benutzte den Babylonier nur als “Erfüllungsgehilfen” (Jeremia 27,5-8), um sein Volk Israel zur inneren Umkehr zu bringen.

So beweinten die Kinder Israels an den Wassern zu Babylon ihre Schuld und kreierten dort und damals den Zionismus. “Vergesse ich dein Jerusalem, so werden meine Rechte annulliert” (Psalm 137) wurde zum Credo ihrer Auferstehung. Nach 70-jähriger Gefangenschaft kehrten sie als Erlöste nach Zion zurück. Babylon musste sie wieder freigeben, denn das Licht ist stärker als die Finsternis.

 

Der nach Rom weitergezogene Gott Babylons gab nicht auf. Im Jahre 70 nach Chr. gelang ihm sein zweiter Sieg, zum zweiten Mal zerstörte er Jerusalem und den 2. Tempel. Das jüdische Volk wurde zerstreut unter alle Nationen. Ihre Sehnsucht nach Zion aber nahmen sie überallhin mit, ebenso die Hoffnung, dass Jerusalem nicht endgültig verloren sei, denn “So spricht der Herr der Heerscharen: Ich eifere für Zion mit großem Eifer, und mit großem Grimm eifere ich für es.

Ich will wieder nach Zion zurückkehren, und ich werde Wohnung nehmen mitten in Jerusalem, und Jerusalem soll »die Stadt der Wahrheit« heißen und der Berg des Herrn der Heerscharen »der heilige Berg«.” (Sacharja 8,2-3) Dagegen hat Babylon keine Hoffnung mehr: “So wird Babel, die Zierde der Königreiche, der Ruhm, der Stolz der Chaldäer, umgekehrt von Gott wie Sodom und Gomorra werden.

Sie wird nie mehr bewohnt werden und unbesiedelt bleiben von Geschlecht zu Geschlecht. Kein Araber wird dort zelten, und keine Hirten werden [ihre Herden] dort lagern lassen” (Jesaja 13,19-20).

Babylon kommt nach Berlin

Da Babylon nie wieder an seinem alten Platz aufgebaut werden soll, sucht sich der Gott Babylons woanders Kost und Logis, immer in der jeweiligen Großmacht, die sich unter den Schutz des Bösen stellt. Von Babylon aus zog die “gehende Schlange” über Griechenland nach Rom. Und als auch Roms Imperium in Trümmern lag, wanderte sie weiter, beseelt davon, nach der Zerstörung Jerusalems und des Tempels nun auch das Volk Gottes zu zerstören.

Überall da, wo Juden verfolgt wurden, war der Unterweltgott Babylons am Werk, denn von Rom aus schleppte sich Drache Sirrusch, die Juden verfolgend, durch das “Heilige Römische Reich Deutscher Nation” (962−1806), das als Fortsetzung der römischen Kirche heilig genannt wurde −bis hin nach Berlin, deren Blütezeit nach dem Ende der französischen Besatzung 1808 begann.

So wie sich die Babylonier mit den Abbildern ihrer Götter schmückten und sich damit unter den Schutz des Bösen stellten, so tauchten ihre Bilder nun in Berlin auf. Das Deutsche Kaiserreich, eifersüchtig auf die Vorherrschaft der Briten und Franzosen im Orient, gründete 1898 die “Deutsche Orient-Gesellschaft”. Im selben Jahr besuchte der deutsche Kaiser als “König von Jerusalem” das Heilige Land.

Und bereits ein Jahr später begannen auf seinen “allerhöchsten Befehl” hin die Ausgrabungen in Babylon, so dass die restlichen Götterfiguren und Teile des Ischtar-Tores schon 1913 nach Berlin transportiert werden konnten. Ein Jahr später brach der Erste Weltkrieg aus − “Sirrusch” schlug erneut zu.

1917 mussten wegen des Krieges die Ausgrabungen gestoppt werden, wurden aber 1922 fortgesetzt, so dass 1926 die komplette Ischtar-Prozessionsstraße nach Berlin überführt werden konnte, um rechtzeitig zur Einhundertjahrfeier der Berliner Museen im Oktober 1930 als wiederaufgebaute Ischtar-Prozessionsstraße im Herzen der deutschen Hauptstadt ihren neuen Sitz einzunehmen. Von tiefblau lasierten Kacheln schaute von nun an das “Gewimmel der Bestien” auf die Deutschen herab.

Im gleichen Monat verkündete Alfred Rosenberg mit seinem Werk: “Der Mythos des 20. Jahrhunderts” den neuen deutschen Glauben. Babylons Unterwelt war fleißig, das verhängnisvolle Dritte Reich begann − sein Ziel war die “Endlösung der Judenfrage”, Babylons alte Rache.

Die Berliner Wannsee-Villa, in der 1942 die endgültige Vernichtung der Juden beschlossen wurde, schmückte sich passend dazu mit babylonischen Löwen.

Berlin war nicht nur der museale Standort des Ischtar-Tores, sondern damit auch der Ausgangspunkt für Babylons “letzten Kampf gegen Juda!”

Wie Alexander der Große und Rom, so wurde auch Deutschland am Ende selbst ein Opfer des Bösen. Deutschland und Berlin fielen in Schutt und Asche. Allein im 2. Weltkrieg verschlang “Sirrusch”, die gehende Schlange mit dem Skorpionsschwanz, 55 Millionen Menschenleben, darunter 6 Millionen Juden. Berlin blieb als geteilte Stadt zurück.

 

Die von Bonn aus regierte Bundesrepublik bezog eine israelfreundliche Haltung, dagegen verharrte die DDR-Hälfte Berlins mit dem Ischtar-Tor weiter in ihrer Feindschaft zum Judenstaat. Die 40 Bonner Jahre von 1949−1989 waren für die Westdeutschen eine Zeit der Gnade. Kaum ist Berlin wieder an der Reihe, da hört man auf den Straßen wieder das Gegröle “Juda verrecke!” Der für besiegt gehaltene “Sirrusch” rüstet zu neuem Kampf auf.

 

Wenn man früher “Jude! Jude!” auf den Straßen Berlins hören konnte, hört man heute “Yahudi! Yahudi!” auf Arabisch. Mit diesem Ausruf wurde 2018 ein junger Mann am hellichten Tag auf den Straßen Berlins attackiert und mit einem Gürtel brutal geschlagen, nur weil er ein jüdisches Kippa trug. Dies war kein Einzelfall, denn allein im Jahr 2018 kam es in der Stadt Berlin zu über 1.000 Vorfällen, in denen Juden attackiert wurden; 50% mehr als in dem Jahr zuvor.

Wenige erkennen, dass Fluch und Segen auch von unserer Haltung zu den Juden abhängen: “Ich will segnen, die dich (Israel) segnen, und wer dich verflucht, den will ich verfluchen” (1. Mose 12,3). Deutschlands erster Bundeskanzler, der fromme Katholik Adenauer, erkannte dieses Geheimnis und bot 1952 den Juden eine Wiedergutmachung an, zu einer Zeit, als Deutschland selbst noch in Trümmern lag − und siehe da: Westdeutschland erlebte ein Wirtschaftswunder.

Die DDR dagegen ging den entgegengesetzten Weg. 1985 bekannte sich Bundespräsident Richard von Weizsäcker bei seinem Staatsbesuch in Israel noch einmal zum Judenstaat, als er in das Gästebuch der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vaschem das Bibelwort aus Sacharja 2,12 schrieb: “Wer euch antastet, der tastet seinen (eigenen) Augapfel an!”

 

 

Pergamon-Altar in Berlin

 

Im Herzen Berlins, im selben Gebäude des Bode-Pergamon-Museums, gleich neben dem Ischtar-Tor, dem Einlasstor der babylonischen Unterwelt, befindet sich auch der Pergamon-Altar. Dieser Altar wird in der Offenbarung des Johannes “Thron Satans” genannt, auf dessen Stufen der “treue Zeuge Anitas ermordet wurde” (Offenbarung 2,12-17):

Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe:

Das sagt, der das scharfe zweischneidige Schwert hat: Ich kenne deine Werke und [weiß,] wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist, und dass du an meinem Namen festhältst und den Glauben an mich nicht verleugnet hast, auch in den Tagen, in denen Antipas mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.

Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Anstoß [zur Sünde] vor die Kinder Israels zu legen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben. So hast auch du solche, die an der Lehre der Nikolaiten festhalten, was ich hasse.

Tue Buße! Sonst komme ich rasch über dich und werde gegen sie Krieg führen mit dem Schwert meines Mundes. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt.”

Hier spricht Gott die Gemeinde der Christen an: “Ich weiß wo du wohnst, nämlich da, wo der Thron Satans steht”. Christen, die sich an solch einem Ort bewähren, sind von Gott besonders geliebt, erhalten als Stärkung das verborgene Manna und den weißen Stein, der sie von allem Bösen freispricht und bekommen dazu einen neuen Namen, damit niemand mehr ihre böse Herkunft erkennen kann.

Die in der Offenbarung und auch vom Römer Lucius Ampelius im 2. Jahrhundert erwähnte Akropolis von Pergamon war kein üblicher Tempel, sondern ein Riesenaltar. Dank des Bündnisses zwischen “Kreuz und Halbmond”, des Deutschen Reiches mit dem Osmanischen Reich, konnte der Archäologe Carl Humann 1878 im Auftrag der Berliner Königlichen Museen auf dem Burberg von Pergamon offiziell seine Ausgrabungen beginnen.

Carl Humann schrieb angesichts der noch unberührten Anlage: “Kein Quaderstein haben die Jahrhunderte zu verschieben vermocht − nun aber wandern sie nach Berlin.” Bereits sechs Monate später konnten die ersten Reliefteile des 120 Meter langen Götterfrieses nach Berlin geschafft werden und Ende 1886 waren die Grabungen bereits abgeschlossen.

Als der Pergamon-Altar 1902 in Berlin eingeweiht wurde, führten 1.500 Künstler unter kaiserlicher Aufsicht ein pergamonisches Götterfest auf, denn die wilhelminische Dynastie feierte die Überführung des Altars nach Berlin als “stolzestes Denkmal ihrer Monarchie”.

Hitlers Auftrag

Gebannt von der Faszination des Altars beauftragte Adolf Hitler 1934 seinen NS-Architekten Albert Speer mit der Nachbildung des Pergamon-Altars für seine Reichsparteitage in Nürnberg. Von der Pergamon-Zeppelintribüne konnte Hitler ab 1936 als Hoherpriester der Partei für seine Gläubigen die Festgottesdienste zelebrieren − von dort aus proklamierte er die Vernichtung alles nichtarischen Blutes und Glaubens. So zog der “NS-Thron Satans” Millionen Deutsche in seinen Bann und Tod.

Obwohl der Pergamon-Altar, von König Eugenes II. (197−159 vor Chr.) erbaut, mit 36 mal 34 Metern der größte Altar ist, der je gefunden wurde, weiß man bis heute nicht genau, wem er geweiht war, Zeus oder Athena?

Der Seher von Patmos nennt ihn nur “Satans Thron”. Die Opfer wurden auf den hinaufführenden Stufen der 20 Meter breiten Treppe getötet und oben verbrannt. Im Zuge der Christenverfolgung brachte man dort auch Christen um. Die 2,40 m hohen Götter- und Titanenfiguren des Altarfrieses stellen eine Gigantomachie dar, den Kampf der Götter gegen die Giganten, darunter die Geschichte des Telephos, des sagenhaften Gründers von Pergamon.

Die Russen und der “Thron Satans”

Wegen des Zweiten Weltkrieges wurde der Pergamon-Altar 1941 abgebaut und in bombensicheren Räumen untergebracht. Nach Ende des Krieges 1945 transportierten die Sowjets die noch eingepackten Altarteile als Beute nach Leningrad, wo der Pergamon-Altar in der Eremitage lagerte. Die Russen aber hatten keine Freude an dem “Thron Satans”, so schickte ihn Chruschtschow auf Verlangen der Deutschen und “auf Drängen seiner frommen Mutter” 1958 nach Ost-Berlin zurück, wo er seit 1959 wieder im Pergamon-Museum zu sehen ist.

Wenn man seit der Wiedervereinigung Deutschlands die Neonazis hört: “Unser Kampf und Ziel ist das Vierte Reich!” oder “Das Vierte Reich hat bereits begonnen!”, muss man unwillkürlich an Daniels Vision (2,36-45) denken, die von einem Vierten Reich spricht, dem kein fünftes mehr folgen wird, weil “sich ohne Zutun einer Menschenhand ein Stein vom Berge löst und das Vierte Reich, bestehend aus Eisen und Tonerde, zerschmettert”.

Davon redet auch die Apokalypse: “Da hob ein starker Engel einen Stein auf und schleuderte ihn ins Meer mit Worten: So wird die große Stadt Babylon weggeschleudert werden und nicht mehr zu finden sein” (Offenbarung 18,21.24).

Kann und darf man Berlin mit Babylon vergleichen, mit dem Babylon, das ruhelos durch die Imperien zieht, weil es dem Himmel und den von Gott Auserwählten den Kampf erklärte? So wie Babylons “gehende Schlange” gegen Jerusalem und das jüdische Volk Krieg führt, so erklärte der Böse vom Pergamon-Altar, dem “Thron Satans” aus, den gläubigen Christen den Krieg. Beide aber stehen nebeneinander in Berlin.

Zuerst wurden im Dritten Reich die Juden verfolgt, sofort danach die bekennenden Christen, die den “deutschen Mythos” nicht mitmachten. So war es immer: Wenn die Juden verfolgt wurden, dauerte es nicht lange, dann wurden auch die wahren Christen verfolgt. Babylons Ischtar-Tor und Pergamon-Altar gehören genauso zusammen wie Juden und Christen.

Genauso wie die wahren Christen in den Ölbaum Israel hineingepfropft sind (Römer 11) und eine geistliche Einheit und Auserwählung bilden, genauso formte Gottes Widersacher eine gemeinsame Front aus Babylons “Gewimmel der Bestien” und Pergamons “Thron Satans” − beide stehen vereint nebeneinander in Berlin.

Daher sollte man sehr aufmerksam die wieder von Berlin ausgehende Politik beobachten und sich umso entschiedener auf die Seite Gottes stellen, sonst wird Berlin wirklich zum Sitz des vierten und damit letzten Reiches. Gott aber “weiß, wo du wohnst”, daher wird er jene stärken, die nicht mit dem wieder anschwellenden Strom des Antisemitismus mitschwingen, sondern in Politik und Kirche sich mutig zu Gottes Volk Israel und zur Gemeinde Jesu als eine von Gott zusammengefügte Einheit bekennen, die von niemandem überwunden werden kann.

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668. Deutschland betet gemeinsam

Sonntag, 10. Mai 2020 | Autor:

Oekumene-Globalisierung-1.jpg

 

Liebe Besucher,

als ich die ersten Mitteilungen von verschiedenen christlichen Bewegungen und Organisationen zur Veranstaltung “Deutschland betet gemeinsam”, bekam habe ich mich gefreut, dass vielleicht ein Ruck durch unser Volk geht. Nachdem einige Tage ins Land gezogen waren und der Gebetstermin 08.04.2020 immer näher rückte machte ich mir die Mühe und schaute einmal nach wer die Initiatoren sind und welche Gruppen diesen Gebetstag beiwohnen.

Ich traute meinen Augen nicht als ich las, dass eine Schönstatt Bewegung hier mit dabei ist. Wer es nicht weiß dem sei gesagt, dass Schönstatt(Kath.) eine Bewegung ist, die Christen empfiehlt ihr Leben Maria zu weihen. Ja, sie haben richtig gelesen. Ich nenne das Verführung zum Götzendienst.

Eine weitere Bewegung ist “Miteinander für Europa”.

Hier eine Stellungnahme von Hartwig Henkel dazu:

Im Flyer zur Konferenz “Miteinander christlicher Bewegungen und Gemeinschaften” heißt es in Bezug auf ein Vortreffen im Jahr 1999, das der Konferenz in Stuttgart voran ging: Zitat:”Man erkannte, dass alle anwesenden Bewegungen und Gemeinschaften den gleichen Ursprung haben: Alle sind Werk des Heiligen Geistes.” Zitat Ende Dies ist eine Verblendung und Täuschung mit weitreichenden Konsequenzen!Die Weihe an Maria (Schönstatt-Bewegung), gemeinsame Gottesdienste mit Hindus und Moslems(Saint Egidio) und Gleichwertigkeit der Religionen (Fokolar) sind mit Sicherheit kein Werk des Heiligen Geistes, denn sie widersprechen ohne Frage dem apostolischen Verständnis vom Glauben an Jesus Christus. Niemals hätten die Apostel einer solchen Vermischung zugestimmt. Kannst Du Dir einen Paulus vorstellen, der Götzendiener in der Gemeinde geduldet hätte oder gar ein Bündnis mit ihnen gemacht hätte?

Als ich am 09.05.2020 “zufällig” das Video von Hartwig Henkel bei YouTube entdeckt habe, wurde mein “Bauchgefühl” von Anfang April bestätigt. Ich hatte mehrere christliche Geschwister vor der Veranstaltung auf diese Zusammenhänge hingewiesen. Von den Organisationen die ich darauf aufmerksam gemacht habe, habe ich keine einzige Rückmeldung bekommen. Von meinen privaten Geschwisterkreis jedoch Zustimmung, Dankbarkeit und überraschte Reaktionen.

Was in unserer Zeit derzeit an Verführung läuft ist ungeheuerlich und man kann jeden Kind Gottes nur raten, dass er immer intensiver um den Heiligen Geist bittet, damit jeder diese hinterlistigen Angriffe erkennen kann.

Im Nachtrag zu dieser Veranstaltung wurde dann von einem großen Erfolg gesprochen, weil sich so viele angeschlossen haben und auch einige bekannte Persönlichkeiten sich dazu geäußert haben. Aber sagt eine große Teilnehmerzahl etwas über die Wahrheit aus?

Eines ist ganz sicher, dass Gott solche Gebete nicht erhören wird.

Schauen Sie sich das Video von Hartwig Henkel noch an. Es ist sehr aufschlußreich und biblisch begründet. Das wird in Zukunft für jeden Jünger Jesu immer wichtiger werden, dass er das Wort kennt und dem Wort gehorsam ist.

 

Nachsatz:

Als zwei Tage später am 10.04.2020 in der TOS Gemeinde Tübingen auch ein Gebetstag für Deutschland durchgeführt wurde, war der Unterschied mit Händen greifbar.

 

 

Thema: Endzeit | Beitrag kommentieren

667. Was können wir von dem Coronavirus lernen?

Sonntag, 5. April 2020 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Blogbesucher,

das Thema Nummer 1 ist derzeit nicht die wahren und unklaren Flüchtlinge bzw. Einwanderer die nach Deutschland wollen. Es ist auch nicht das Lieblingstheme der Grünen nämlich das Klima, sondern das Coronavirus. Eines stelle ich mit Erstaunen fest, dass die Linken und Grünen dazu wenig beizutragen haben. Naja ist vielleicht nicht so Medienwirksam.

Es gibt aber auch Autoren wie Doron Schneider der sehr wohl und gutes dazu beizutragen hat, und solche Beiträge veröffentlich ich sehr gerne. Möchte mich an dieser Stelle auch bei Doron Schneider für die Genehmigung sehr bedanken.

 

Doron Schneider

 

Was können wir von dem Coronavirus lernen?

Der Präsident der Vereinigten Staaten, der seit drei Jahren mit der Welt einen unnötigen Handelskrieg verursacht hat, bekam von einer chinesischen Fledermaus einen Knockout, der die gesamte US-amerikanische (und globale) Wirtschaft in Stücke gerissen hat.

Ein wenig Bescheidenheit … wie viel Mühe haben wir uns gegeben, damit das Loch im Ozon nicht wächst, und hier kommt ein hungriger Chinese, der die gesamte globale Industrie, alle Flugzeuge und die meisten Autos, außer Gefecht setzt.

Weil jeder isoliert ist oder von zu Hause aus arbeitet … und nur Gott durch das Loch im Ozon schauen kann, das sich jetzt wieder schließt, und zufrieden vor sich hin lächelt.

 

Inside Israel

 

Ein wenig Bescheidenheit, meine Damen und Herren, ein bisschen Bescheidenheit … Vor einer Woche haben wir den Cappuccino dem Kellner im Café zurückgegeben, weil der Schaum nicht dick genug war oder weil das Weinglas, das uns serviert wurde, nicht dünn genug war … und heute?

Lass mich einfach in einem Café sitzen, sogar einen Schlammkaffee in einem Take-Away-Becher würde ich dankbar mit einem Lächeln annehmen.

Und plötzlich spielt es keine Rolle mehr, ob das Toilettenpapier zwei oder drei Schichten hat. Wir nehmen, was noch im Regal steht, und sagen Danke.

Und was ist mit uns? Wie sehr haben wir uns über die Pakete beschwert, die nicht von Ali-Express oder Amazon angekommen sind, und jetzt, wo uns die Kündigungsgefahr bedroht, ist es uns peinlich zuzugeben, wie viel und welchen unnötigen Unsinn wir dort eingekauft haben.

 

Ein bisschen Bescheidenheit und Proportionen, das hat die Natur beschlossen, uns beizubringen.

Vor nur einer Woche gab es in Israel fast einen Bürgerkrieg, und jetzt darf sogar eine Demonstration nicht mehr richtig durchgeführt werden. 100 Demonstranten auf einem Platz? Die chinesische Fledermaus lacht sich kringelig … aber gibt vielleicht auch Hinweise darauf, worauf es wirklich ankommt.

Maus mit Flügeln legt Luftverkehr lahm

Die EL AL Piloten stehen seit Jahren in ständigem Konflikt mit ihrem Management. Und plötzlich, innerhalb eines Monats, gibt es nichts mehr zu streiten. Und wer hat es getan? Wie ironisch, eine Maus mit Flügeln.

Oder vielleicht wird sie im Verhältnis zu allen Arbeitskonflikten, Streiks und Kriegen zwischen den Arbeiter- und Managementausschüssen stehen und beim nächsten Mal, wenn wir Verhandlungen in die Luft jagen, ein Fledermausmodell auf den Tisch legen und wieder ins Gespräch kommen.

Diese Woche habe ich meinen Clementinenbaum geschnitten. So ist es in der Natur, für das Wachstum muss der Baum von den alten Zweigen gereinigt, verdünnt und sichergestellt werden, dass die Sonnenstrahlen alle Zweige erreichen. Die Natur hat ihre eigenen Regeln.

Und während ich den Baum beschnitten habe, dachte ich bei mir selber, vielleicht haben wir die Grenze ein bisschen überschritten – und jemand deutete an, dass wir einen Schritt zurücktreten sollten.

 

Die selbe Wurzel

Dann überlegte ich mir beim Beschneiden weiter, dass das hebräische Wort “Beschneiden” und das Wort “Übertreibung” beide von derselben Wurzel stammen.

Es ist zwar schlimm, dass so viele Menschen durch diesen COVID-19 leiden und umkommen, aber unsere Aufgabe ist jetzt, sicherzustellen, dass die Welt diese Krise für eine neue, gesündere Blütezeit ausnutzen wird.

Und zu der Fledermaus sagen wir: Du hast vielleicht einen vorübergehenden Sieg errungen und uns viel Geld gekostet, aber Schach-Matt wird es hier nicht geben, und wir werden mit Gottes Hilfe eine Medizin dagegen finden und “mit unserer Ferse dir den Kopf zertreten”. Am Ende bist du nur eine hässliche Maus mit Flügeln.

Das ist bestimmt kein Zufall, dass der Wochenabschnitt, der diese Woche in den Synagogen gelesen wurde, über das goldene Kalb handelt. Und wie wenig überraschend war es dort zu lesen, dass die Strafe, die Gott nach der Anbetung des goldenen Kalbes gab, tatsächlich eine Epidemie war.

 

Globale Pandemie

Es ist jetzt klar, dass COVID-19 eine todernste globale Pandemie ist und alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden sollten.

Dennoch klingen die Worte von C. S. Lewis, die vor 72 Jahren (1948) geschrieben wurden, für uns von einiger Relevanz. Ich habe einfach “Atombombe” durch “Coronavirus” ersetzt.

In gewisser Weise denken wir viel zu viel über den Coronavirus. “Wie werden wir dieses Coronazeitalter überleben?” Ich bin versucht zu antworten: „Warum, wenn Sie im 16. Jahrhundert gelebt hätten, als die Pest fast jedes Jahr London besuchte, oder wie Sie in einer Wikingerzeit gelebt hätten, als Räuber aus Skandinavien jede Nacht landen und Ihre Kehle durchschneiden könnten; oder in der Tat, weil Sie bereits in einem Zeitalter des Krebses, einem Zeitalter der Syphilis, einem Zeitalter der Lähmung, einem Zeitalter der Luftangriffe, einem Zeitalter der Eisenbahnunfälle, einem Zeitalter der Verkehrsunfälle leben.“

 

Mit anderen Worten, lassen Sie uns nicht damit beginnen, die Neuheit unserer Situation zu übertreiben. Glauben Sie mir, sehr geehrter Herr oder Frau, Sie und alle, die Sie lieben, wurden bereits vor dem Ausbruch des Virus zum Tode verurteilt.

Ein ganz hoher Prozentsatz von uns würde auf unangenehme Weise sterben. Wir hatten in der Tat einen sehr großen Vorteil gegenüber unseren Vorfahren – Anästhetika; aber das haben wir noch. Es ist absolut lächerlich, zu wimmern und lange Gesichter zu zeichnen, weil die Wissenschaftler einer Welt, die bereits voller solcher Chancen war und in der der Tod selbst überhaupt keine Chance, sondern eine Gewissheit war, eine weitere Chance auf schmerzhaften und vorzeitigen Tod hinzugefügt haben.

Dies ist der erste Punkt, der gemacht werden muss: und die erste Maßnahme, die ergriffen werden muss, besteht darin, uns zusammenzureißen.

 

Inside Israel

 

Wenn wir alle durch einen Virus umkommen sollten, lassen Sie diesen Virus uns treffen, während wir vernünftige und menschliche Dinge tun – beten, arbeiten, unterrichten, lesen, lobpreisen, die Kinder baden, bedürftigen Menschen helfen, trösten … und nicht wie verängstigte Schafe zusammengekauert an einen Virus denken.

Eine Mikrobe kann unseren Körper brechen, aber er kann unseren Geist nicht dominieren.

 

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang verändern. Aber du kannst starten wo du bist und das Ende verändern.
C. S. Lewis

 

 

 

 

 

 

 

 

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666. Coronavirus – Gott schon mal gefragt?

Dienstag, 24. März 2020 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

Liebe Blogbesucher,

wenn ich Sie fragen würde, ist das Corona – Virus Gut oder Böse würden mir sicher die allermeisten mit Böse antworten. Wenn ich weiter fragen würde, was verbinden Sie gedanklich mit der Zahl 666, dann würden mir die allermeisten Leute die sich einwenig mit der Bibel auskennen sagen, Böse.

Soweit so gut. Ich bin ein Mensch der nicht an Zufälle glaubt sondern an Führung durch Gott. Darum bin ich wach geworden als mir beim erstellen dieses Artikels auffiel, dass gerade dieser Artikel über das Corona Virus die laufende Nummer 666 in meinen Blog bekommt. Ich betreibe diesen Blog inzwischen fast 11 Jahre, und es wurden alle Berichte von Anfang an mit einer laufenden Nummer versehen. Zufall oder Führung? Ich glaube an Führung.

Noch eine Frage habe ich mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt: Warum wird von angeblichen “christlichen” Politikern nicht einmal der Name Gottes erwähnt, obwohl er doch noch in unserer Verfassung vorkommt. Präsident Trump – auf dem die halbe Welt einschlägt – hat nach Bekanntwerden der ersten Coronafälle in USA nach wenigen Tagen einen Tag des Gebets ausgerufen. Das zeugt von Demut. Fehlt die vielleicht ganz in unserer Politik in Deutschland. Ach ja da gibt es ja auch noch “Kirchenfürsten”. Man sollte meinen dass die etwas dazu zu sagen hätten, denn beim Thema Klima und Flüchtlinge waren sie doch ganz vorne mit dabei. Aber bisher großes Schweigen, wo sonst jedes Mikrofon gesucht wird. Vielleicht hat man hier keine Antwort oder man kann sich nicht besonders gut damit profilieren. Naja erwartet habe ich von dieser Seite eh nichts.

Mein Freund Wolfgang Simson hat sich dafür ausführlich und in aller Tiefe Gedanken über dieses Thema gemacht. Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm, dass ich seinen Bericht hier veröffentlichen darf.

 

Bevor Sie, liebe Blogbesucher starten möchte ich Ihnen das nachfolgende Video noch ans Herz legen.

 

 

Gott und die Angst‐Epidemie

Ein Wort zur aktuellen Lage von Wolfgang Simson

Es wird Zeit für eine fundamental andere Perspektive und Einschätzung, nachdem wir nun alle mit täglichen Überdosen von Horrormeldungen überschwemmt wurden. Die meisten Medien befeuern Angst und Schrecken und schlachten die Sensation eines Virus methodisch und fast genüsslich aus, das da gerade die ganze Welt abschaltet.
Wir alle haben die Todeszahlen und die stündlich steigenden Infizierungsraten gesehen. Jetzt wurde sogar der Tom Hanks infiziert – wer ist der nächste? Doch die Medien, und die meisten öffentlichen und religiösen Stimmen, vermeiden peinlichst zwei Themen: Wir befinden uns im Krieg! Und der wirklich letztlich Zuständige für die Situation ist nicht China. Die Lage ist außer Kontrolle geraten, aber alle wiederholen permanent das Credo von Angela Merkel aus dem Jahre 2015: „Wir schaffen das!“ Etwas von biblischem Ausmaß geschieht gerade, aber wer die Bibel durch die Zeitung ersetzt, dem fehlen ganz einfach die Werkzeuge, das korrekt einzuordnen, was gerade vor sich geht. Hier müssen wir uns mit einer entschiedenen Unvoreingenommenheit und Nüchternheit einen klaren Blick verschaffen, wenn alles um uns herum in einer irrationalen Furcht vor einem Virus versinkt. Die Angst ist inzwischen wesentlich ansteckender und schädlicher als der CoVid‐19 selbst. Zeit also, sich nicht durch die ständigen Newsfeeds und TV‐Meldungen hypnotisieren zu lassen und den Blick einmal in eine ganz andere Richtung zu richten. Wie bleibt man friedvoll in einer Zeit des Krieges? Wie lebt man gelassen, entspannt und lässt sich die Freude am Leben nicht nehmen?

Freude am Leben? Wie kann man fröhlich sein in einer Zeit, wenn Menschen leiden und sterben? Indem man die Dinge im größeren Zusammenhang sieht und nicht zulässt, dass das Negative das Gute überstrahlt. Der schwedische Forscher und Aktivist Hans Rosling, TED‐Sprecher und weltweit bekannter Berater von Regierungen und der WHO, hat einen Spiegel‐Besteller geschrieben mit dem Titel Factfulness. Er fordert seine Zuschauer und Leser ständig auf, nie einer einzigen Zahl zu glauben, besonders, wenn sie dramatisch klingt, weil sie zumeist einer Ideologie dient, oder einem versteckten Motiv. Rosling wird nicht müde, die Menschen davor zu warnen, einseitige Billig‐Antworten oder sogar Fake News ungeprüft zu übernehmen, sondern statistische Aussagen immer in Bezug zu anderen, relevanten Statistiken zu sehen. Sonst laufen wir Gefahr, ein einzelnes Puzzleteil für das ganze Puzzle zu halten. Es ist zum Beispiel eine erwiesene und höchst erfreuliche Tatsache, dass die weltweite Kindersterblichkeit und sogar die globale Armut, genau wie einige Krankheiten und der Welt‐Hunger, drastisch zurückgegangen ist. Die Probleme sind noch nicht gelöst, aber in den letzten Jahrzehnten wurden große Fortschritte erzielt. Sogar die durchschnittliche Lebenserwartung befindet sich auf einem Allzeit‐Hoch. Brachte eine Frau im Jahre 1965 noch im Schnitt 5 Kinder zur Welt, waren es im Jahre 2017 nur noch 2,5 Kindern. Dies hat die Bedrohung einer Überbevölkerung längst entschärft, selbst wenn die jahrzehntelang eingetrichterte Angst vor einem „vollen Boot“ noch in vielen Köpfen sitzt.

Ein Blick auf die wirklichen globalen Killer
Über alle positiven Errungenschaften und Fortschritte der Menschheit hinaus hat die Welt aber weiterhin große und sogar neue Probleme. Die Statistiken belegen, dass derzeit jedes Jahr 56 Millionen Babys durch Abtreibung getötet werden. Egal ob man nun für oder gegen Abtreibung ist, für diese Babys – und für die meisten ihrer Mütter ‐ ist das keine gute Nachricht. Dieser andauernde Massenmord verhindert das Leben von 153,424 Menschen, jeden Tag. Die zweit‐tödlichste Bedrohung für Leib und Leben ist eine einfache aber höchst wirksame Massenvernichtungs‐Waffe, die buchstäblich in aller Munde ist: die Gabel! Eine ungeheure Zahl von 51,4 Millionen Menschen sterben jedes Jahr viel zu früh an der sich derzeit explosiv ausbreitenden Diabesity, der tückischen Kombination von Diabetes und Fettleibigkeit (obesity), was hauptsächlich auf den Konsum von ungesunden und genetisch veränderten Pseudo‐Nahrungsmitteln zurückgeht. Das sind 140,822 Tote pro Tag, einer Zahl, bei der noch nicht einmal Weltkriegs‐Statistiken mithalten können. Unterfüttert – oder besser überfüttert ‐ wird diese neue Geißel der Menschheit vom metabolischen Syndrom, einer systematischen Überforderung des Körpers von oft genug gestressten, ziellosen, verängstigten, einsamen, arbeitslosen, gemobbten oder ganz einfach gelangweilten Menschen, die ihre innere Leere permanent mit fetten und überzuckerten Geschmacksbomben bekämpfen und das entstehende entzündliche Feuer im Körper mit Benzin – mehr farbiges Zuckerwasser! ‐ zu löschen versuchen. Diese Entwicklung ist wie eine perfide Form des schleichenden Massen‐Selbstmordes. Forscher haben längst vor einer massenhaften Süchtigkeit gewarnt, die verhängnisvoller und tödlicher ist als die Sucht nach klassischen Drogen. Die neuen Drogen sind zum Beispiel genetisch modifizierter Zwerg‐Weizen, der, mit einem glykämischen Index von 75 buchstäblich zuckriger ist als weißer Industriezucker mit einem Indexwert von 59. Die WHO hat längst Alarm geschlagen. Aber Turbo‐Weizen, Zucker und künstliche Geschmacksstoffe in Pseudo‐Food wie Snacks, Fast Food und Soft Drinks, die die Geschmacksnerven betören und buchstäblich abhängig machen, umgehen regelmäßig den nüchternen Kopf und wandern direkt in den nach Befriedigung schreienden Magen. Dazu sind die neuen Drogen so omni‐präsent, daß sie buchstäblich marktbeherrschend sind – der Supermarkt wurde zum kulinarischen Minenfeld. Viele Weizen‐ und Zuckersüchtige werden, wie Heroinabhängige, ohne Hilfe von außen kaum aus der Sucht‐Falle entkommen. Eine durchschnittliche Zahl von 4 Millionen Menschen stirbt jedes Jahr durch Gewalt: Unfälle, Kriege, klassischer Suizid, Terrorakte usw. Etwa 500,000 bis 1,5 Millionen Menschen – je nachdem, wen man fragt – sterben jedes Jahr an Malaria, und die gemeine Grippe, die jährlich 500 Millionen Menschen ansteckt, fordert zwischen 290,000 und 650,000 Todesopfer pro Jahr, hat also eine Mortalitätsrate von ca. 0,1%.

Am 18. März 2020 berichtete die WHO von 8,250 Corona‐Todesfällen seit dem 31. Dezember 2019, an dem die erste Person im chinesischen Wuhan als Corona‐positiv gestestet wurde. In den 78 Tagen seither sind daher jeden Tag durchschnittlich 106 Personen am Corona‐Grippevirus gestorben. Die meisten davon waren ältere Menschen mit sogenannten Vorerkrankungen.

Würde die aktuelle Entwicklung linear weitergehen, würden wir nach Ablauf der verbleibenden 288 Tage am Ende des Jahres 2020 insgesamt 38,778 Todesfälle weltweit zu erwarten haben. Doch solche Zahlen werden von drei Faktoren beeinflusst, die schwer vorherzusagen sind. Virologen sprechen von exponentiellen Entwicklungen, weisen aber auch auf einen invers‐exponentiellen Abschwung hin, bei dem sich Aufschwung und Abschwung der Kurve gegenseitig relativieren, und das Virus zudem nach einer gewissen Zeit durch die behördlich vorgegebenen Schutzmaßnahmen ausgehungert wird. Ein dritter Faktor ist das worst‐casescenario, bei der sich das Virus nicht nur ungebremst ausbreitet, sondern sich durch Mutationen neue Abarten des Corona‐Virus entwickeln, deren Mortalitätsraten noch nicht überschaubar sind. Ein mir persönlich bekannter Fachmann schätzt die mögliche weltweite Entwicklung dabei so ein: Bis Ende April 2 Millionen Tote, bis Ende Jahr 2020 insgesamt 360 Millionen Tote. In den letzten 9 Tagen sind die Zahlen der Toten und Infizierten weiter gewachsen. Am 27.3. wird die Zahl der Toten von der WHO mit 21.031 angegeben. Damit ist die tägliche Sterberate in den 87 Tagen seit Corona‐Ausbruch auf 242 angestiegen. Doch auch die Zahl der Corona‐Geheilten steigt stetig, auch wenn sie bisher nur ungenau erfasst und in den Medien bisher kaum verbreitet wurde. Mein Hinweis gilt also einer wichtigen Tatsache, die uns helfen kann das aktuelle Geschehen dramatisch gelassener zu beurteilen: Jedes Jahr sterben wesentlich mehr Menschen – 4 Millionen ‐ an Lungenentzündung, als am Corona‐Virus bisher. Statistisch gesehen ist es wesentlich wahrscheinlicher, die Treppe hinunter zu fallen oder beim Fensterputzen oder Staubsaugen zu sterben als an Covid‐19: allein in Deutschland starben im Jahr 2015 insgesamt 9,818 Menschen an häuslichen Unfällen. Extrapoliert auf die gesamte Weltbevölkerung wären das ca. 981.000 Todesfälle pro Jahr, 2,687 am Tag. Wenn wir die größten Todesursachen weltweit mit den Zahlen der Corona‐Welle vergleichen, sähe eine Statistik folgendermaßen aus:

 

Wenn wir die größten Todesursachen weltweit mit den Zahlen der Corona‐Welle vergleichen, sähe eine Statistik folgendermaßen aus:

Todesursache              Todesfälle pro Tag                Tote pro Jahr

Abtreibungen                    153.424                                      56,0 Millionen

„Gabel‐Tote“                      140.822                                     51,4 Millionen

Hiroschima                        140.000 (ca.)

1. Weltkrieg                       11.644                                         4,25 Millionen

2. Weltkrieg                       29.680                                       10,8 Millionen

Gewalt                               10.959                                         4 Millionen

Lungenentzündung          10.959                                        4 Millionen

Malaria                               2.740 bei angenommenen     1 Million Opfern

Häusliche Unfälle             2.687                                         9.818 alleine in “D”

Grippe                                1.288 im Schnitt                       470.000 im Schnitt

Corona                               242                                              ungewiss

Den größten Staub wirbelt also derzeit die geringste Todesursache auf

Damit rücken die Dinge in ein wesentlich anderes Licht. Rein statistisch aus einer breiteren und ganzheitlicheren Perspektive betrachtet ist der aktuelle Corona‐Alarm dramatisch überbewertet und das, was man ein hype nennt.Der Atombombenabwurf der Amerikaner am 6. August 1945 auf Hiroschima tötete ca. 140.000 Menschen.

Doch heute ist jeden Tag Hiroshima!

Nur: Die Tatsache, dass an jedem einzelnen Tag genauso viele Menschen frühzeitig und zumeist qualvoll an den Folgen der flächendeckenden und normativen Fehlernährung sterben wie in Hiroshima, findet kaum Erwähnung. Niemand kommt auf die Idee, wegen grassierendem Gabel‐Missbrauch eine generelle Ausgangssperre zu verhängen. Und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit, sich durch die Gabel umzubringen, exakt 1,328 mal so hoch ist wie die, am Corona‐Virus zu sterben.

Ein Schweizer Internist wies zudem darauf hin, dass nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS das Durchschnittsalter der Corona‐positiv‐getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren liegt. 80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt. Norditalien habe zudem eine der ältesten Bevölkerungen Europas. Der deutsche Mediziner und Infektologe Prof.Dr. Sucharit Bhakdi (https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA‐gXL4) weist darauf hin, dass Norditalien wohl die schlechteste Luftqualität Europas hat – es sei „das China Europas“. Damit wären viele in der dortigen Bevölkerung einer überstarken Lungenbelastung ausgesetzt. Daraus eine allgemeingültige Panik abzuleiten hält Bhakdi für unverantwortlich und regelrecht gefährlich.

Hans Rosling warnt ausdrücklich vor „selektiver Berichterstattung“, dem entweder naiven oder bewusst einseitigen Verbreiten von aus dem großen Zusammenhang gerissenen Nachrichten oder Meinungen. Seit der Omni‐Präsenz des Internets haben klassische Zeitungen und Nachrichtensender große Probleme mit drastisch sinkenden Abo‐ und Zuschauerzahlen. Aus der Sicht des Marketings verkaufen sich schlechte Nachrichten neunmal besser als gute, positive News. Es ist deshalb wichtig, dass wir eine gesunde Distanz zu den sogenannten Nachrichten‐Quellen entwickeln, die versuchen, uns mit „neuesten Nachrichten“ und News‐Tickern atemlos an ihre Verkaufs‐Sendungen zu fesseln. TV‐Kanäle und Printmedien werden zum Großteil durch Werbung finanziert, und die Firmen, die dort Werbung schalten, zahlen umso mehr, je mehr Zuschauer eine Sendung hat. Je fesselnder, attraktiver und süchtigmachender der Verkauf von Nachrichten ist – etwa durch sensations‐heischende, einseitige oder sogar voyeuristische Berichterstattung – desto teurer können Werbeblöcke oder Anzeigen verkauft werden. Nachrichten sind längst ein Massen‐Produkt, wobei im Hinblick auf die Verkaufszahlen oft genug versucht wird, Menschen das Gefühl des Informiertseins zu verkaufen, und zwar möglichst so, dass der Kunde wieder und wieder kommt.

Wie aus dem Nichts eine Katastrophe gemacht wurde

Der deutsche Pullmologe, frühere Amtsarzt und langjährige Bundestagsabgeordnete Dr.Wolfgang Wodarg weist darauf hin, dass Corona‐Viren nichts grundsätzlich Neues sind. Seit längerem werden zwischen 7% bis 15% aller grippalen Lungenkrankheiten durch Corona‐Viren ausgelöst, von denen jetzt eine neue Art in Wuhan erstmalig entdeckt wurde. Ein Virologe der Berliner Charité, Dr. Christian Drosten, hatte Mitte Januar 2020 bei der WHO ein Testprotokoll für das neuartige Virus eingereicht, das, entgegen dem üblichen Ablauf der medizinischen Validierung solcher Tests, überraschen schnell zugelassen wurde. Dieser Inhouse‐Test der Charité, wurde auf einer Welle der Panik schnell zum neuen weltweiten Corona‐Standardtest. Viele Politiker begannen damit, so Dr.Wodarg, sich derart von Virologen und Forschungs‐Instituten beeinflussen zu lassen, dass Virologen plötzlich zum scheinbaren Zentrum der Gesellschaft wurden. Befeuert wurde die Entwicklung auch dadurch, dass manche Virologen und viele Institute eine Chance witterten, sich wichtig zu machen und weitere Forschungsgelder zu bekommen, so Wodarg.

Weil man dann, ausgehend von Wuhan, später weltweit, zunächst begann, die größten Hochrisiko‐Gruppen grippaler Infekte zu testen – sterbenskranke Menschen in Krankenhäusern oder sich krank fühlende Menschen in Arztpraxen – kamen krass überhöhte Mortalitätsraten an die Öffentlichkeit, was die Panik nur noch mehr schürte. Dr. Wodarg weist darauf hin, dass jedes Jahr durch grippale Infekte regelmäßig etwa 0,1% aller Grippe‐Infizierten jeden Winter sterben – ein normaler Vorgang. Im Vergleich mit typischen Vorjahreszahlen an Grippe‐Infizierten und relativieren sich die aktuellen Corona‐Zahlen daher so dramatisch, dass Dr. Wodarg die aktuelle Situation mit des Kaisers neuen Kleidern vergleicht (Webseite: https://www.wodarg.com).

Corona‐Panik: 100 mal gefährlicher als der Virus selbst

Nicht nur seit Sigmund Freud belegen psychologische Studien, dass der Mensch ein überwiegend irrationales Wesen ist, mehrheitlich getrieben von Emotionen, Ängsten und Träumen, die unter der Oberfläche scheinbar gelassener und souveräner Persönlichkeiten schlummern. Das reflexive, unbewusste Verhalten des Menschen beruht dabei zu großen Teilen auf Angst und Hoffnung, Alpträumen und Tagträumen. Wenn dazu noch ein „Feind“ auftaucht, den man nicht sieht und den man noch immer nicht ganz versteht, potenzieren sich die Ängste. Bei vielen klingeln dann die Alarmglocken, und bei manchen brennt sogar eine innere Sicherung durch. Wer einer pausenlosen Überdosis an Furcht ausgesetzt ist, wird früher oder später in Panik geraten. Die aktuelle weltweite Situation ist also weitaus weniger eine Virus‐Pandemie, sondern, von ihrer Bedeutung her, eine globale Angst‐Epidemie. Sie hat eine Vielzahl von Lebensbereichen bereits in Panik versetzt – Börse, Handel, das öffentliche Leben, Sport. Die Menschen stehen vor den Supermärkten Schlange, und im Zuge von irrationalen Hamsterkäufen bestehlen sich manche sogar gegenseitig aus ihren Einkaufswagen. Interessanterweise war das Toilettenpapier, um das es sogar Prügeleien gab, das erste, was ausverkauft war. Wer ständig vor Augen geführt bekommen, wie nationale Grenzen, Schulen, Kirchen, Messen, Firmen und Fußballstadien geschlossen werden, klammert sich an jedes kleinste Stück Sicherheit, dass er sich für möglichst wenig Geld kaufen kann. Ich gehe davon aus, dass die Toiletten‐Papier‐Panik wahrscheinlich durch irgendeinen verängstigten Kunden ausgelöst wurde, der in einem Supermarkt vor allen Augen große Mengen Toilettenpapier bunkerte, was einen irrationalen Nachahm‐Reflex ausgelöst hat. Das soziale Leben ist inzwischen heruntergefahren, manche Länder verhängen Ausgangssperren, Routinen fallen weg, Home office ist angesagt, die Menschen graben sich ein. Die Kommunikation schaltet um von analog auf digital. Tief verstörende Dinge geschehen, die seit Menschengedenken nie vorkamen. In der sonst friedlichen Schweizer Stadt Basel wurde gar die Fasnacht abgesagt, was in vielen ein emotionales Erdbeben und wirtschaftliche Verunsicherungen aller Art ausgelöst hat. Und das in einer Stadt, die eine Hochburg der Versicherungsbranche und der Pharmaindustrie ist. Die meisten Politiker und Wirtschafts‐Führer versuchen ruhig und besonnen zu wirken, doch viele von ihnen waren noch nie in einer vergleichbaren Situation. Sie sind innerlich erschüttert und ratlos, folgen den Anweisungen der medienwirksamen Experten und konzentrieren sich auf Vorsichtsmassnahmen und Infektions‐Verlangsamung. Plötzlich sind es die Gesundheitsämter und Menschen mit Fieberthermometern in der Hand, die das öffentliche Leben oder den Verkehr regulieren.
In einer neunminütigen Ansprache an seine Nation hat Premierminister Lee von Singapore etwas Außergewöhnliches vollbracht. Er überzeugte viele seiner Landsleute davon, dass die Furcht vor dem Virus wesentlich gefährlicher und schädlicher ist als das Virus selbst. Er rief zur Besonnenheit und Ruhe auf und warnte vor Panik. Nachdem die Leute seine Rede gehört hatten, lösten sich viele Schlangen vor den Läden auf, wo die Leute ihre Nudelsuppen einkaufen wollten, und viele gingen nach Hause.
In einem TV‐Interview wurde ein älterer Herr aus Italien befragt, was er von den Panikkäufen hält. Kopfschüttelnd meinte er: „Das kenne ich noch vom Weltkrieg. So war es damals, und jetzt ist es wieder so.“
Ich glaube der alte Herr hat recht: Wir sind im Krieg. Und zwar in drei Kriegen, die alle gleichzeitig stattfinden und sich gegenseitig überlappen. Der erste Krieg ist der aktuelle Handelskrieg, der in vollem Gang ist. Der zweite Krieg ist der Krieg gegen unbegründete Angst, der fast alle Menschen komplett im Griff hat und ihr Leben bestimmt. Auf den letzten, den wichtigsten Krieg, kommen wir noch.

Die heutigen Welt‐Kriege sind Handelskriege.

Viele glauben dass die Zeiten der Eroberungskriege nach dem Ende des Kalten Krieges und der Zeit, indem stehende Armeen sich aufeinander einschossen, vorbei sind, mit wenigen Ausnahmen wie die Kriege gegen den IS oder in Syrien oder Jemen. Kaum jemand, der den 2.Weltkrieg erlebte, ist heute in den Medien zu hören, und die wenigsten in unseren Gesellschaften haben Kriege persönlich erlebt. Jemand, der am Ende des 2. Weltkriegs, im Jahr 1945, 15 Jahre alt war, ist heute 90. Aber der Mensch hat sich seither seinem Wesen nach nicht fundamental geändert. Er kämpft auch heute noch für dieselben alten Dinge: Land, Geld, Macht, Einfluss, politische und religiöse Ideen. Nur die Waffen, mit denen die Kriege heute geführt werden, haben sich stark verändert. Wer glaubt, alle Menschen sind nun grundsätzlich domestiziert und haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer friedliebenden Spezies entwickelt, hängt einer Illusion, einem schönen Tagtraum nach. Er überschätzt, wie sehr es weiterhin in vielen Menschen brodelt. Die Globalisierung des heutigen Marktes hat dazu geführt, dass in jedem Bereich um die Marktführerschaft gekämpft wird, die manchmal mit unlauteren Mitteln verteidigt wird, wie etwa der Dieselskandal einiger Autohersteller uns lebhaft vor Augen geführt hat. Über das scharfe Wettbewerbsverhalten vieler Firmen hinaus haben einige Nationalstaaten begonnen, sich wie große Firmen zu verhalten. Unter dem immensen Druck von wirtschaftlichen Faktoren wie etwa obszön hohen nationalen Verschuldungen haben sie ihre eigenen wirtschaftlichen Visionen und Ziele entwickelt, wie wenn sie ein Firmenkonsortium wären. Und genau das sind sie! Daniel Wagner, Asienexperte und Autor des Buches China Vision:
China’s Crusade to create a world in its own image (2019), fasst beispielsweise das langfristig erklärte Wirtschafts‐Ziel Chinas in zwei Worten zusammen: Globale Vorherrschaft.

Der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China ist nicht vorbei

Der englische Sender BBC sagt es so: “Die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt sind im Handels‐Kriegs‐Zustand.“ Hier geht es nicht nur um die Einführung von Zöllen auf Importprodukten und das kalkulierte gegenseitige Beschimpfen mit undiplomatischen Worten. Es ist ein Krieg nationalistischer Egos, ein Aufeinanderprallen verschiedener Staats‐Philosophien und sogar ein Clash von Persönlichkeiten. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der zunehmende Rückfall vieler Nationen in den Totemismus, der Versuch von Clans, Völkern und ganzen Nationen, wie in vorchristlichen und noch unaufgeklärten Zeiten Schutz bei einem mystischen Totemtier zu finden. Totemtiere funktionieren dabei wie eine Natur‐ und Schutzgottheit, die man verehrt, anruft und ihre Kraft für sich zu vereinnahmen sucht. Amerikas Totemtier ist beispielsweise der Adler, China versteht sich als Drachen‐Nation. In der biblischen Narrative ist der Drache nicht das Sinnbild der Friedliebigkeit, sondern das Symbol für den Teufel, eines höchst unfriedliches Wesen. Der Adler ist in der biblischen Symbolik ein unreines Tier. Wir erleben also, über den Aspekt des Handelskriegs hinaus das Aufeinanderprallen von Nationen, die im Bann eines Totemtieres stehen, bewusst oder unbewusst. Vergessen wir nicht, dass nicht nur Sportklubs Maskottchen und Totemtiere auf ihre Banner drucken, sondern dass eine überraschend große Zahl an Nationen und Regionen unter dem Zeichen eines Totemtiers stehen; der deutsche Bundesadler oder das schweizerische Aar‐Gau sollen als Beispiel genügen. Wir können hier postmodern‐cool abwinken und das vermeintlich aufgeklärt belächeln. Aber wer mit Totem‐Ultras spricht, für den wird klar: Hier ist schnell Schluss mit lustig.

Die globale GEF‐Infektion

In meiner Arbeit, etwa der Schrift Die Wiedererfindung der Welt, beschreibe ich eine globale Pandemie durch einen Erreger, den ich das GEF‐Virus nenne: Gier, Ego, Furcht. Es ist die Kombination von Gier und Angst, die ihr böses Spiel mit ungeschützten Egos treibt. Und globalisierte Gier ist eine der stärksten Kräfte, die unsere Wirtschaftssituation prägt, in der es wenige Gewinner und viele Verlierer gibt. Dort wo sich unser persönliches oder nationales Ego mit zwei der stärksten Triebkräfte des Planeten infiziert, erkrankt es. Es knickt ein und beginnt, sich irrational zu verhalten, wie ein hysterisches Kleinkind oder ein manisches Drogenopfer. Doch es gibt ein überall verfügbares Heilmittel gegen den GEF‐Virus: Liebe, Selbstlosigkeit und Hoffnung. Darauf werden wir noch einmal zurückkommen.

Imperien sind unser Schicksal.

Der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat in seinem Buch Imperien darauf hingewiesen, dass die Zeit der Imperien keineswegs vorbei ist. Auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 bleiben Imperien das Schicksal der Menschheit, so Münkler. Imperien sind stets auf Ausbreitung ihrer Macht und ihres Einflusses angelegte politische und wirtschaftliche Gebilde, die grundsätzlich über ihre eigenen Grenzen hinauswachsen müssen, um sich selbst zu legitimieren. Imperien werden üblicherweise durch Egomanen angeführt, durch alles überstrahlende Persönlichkeiten. Heute sind es moderne Krösusse, Zaren, Kalifen und Imperatoren wie Amazons Jeff Bezo, Russlands Putin, Indiens Modi, der türkische Erdogan, Amerikas Trump oder Chinas Xi. Wer genau hinsieht, entdeckt auch beim aktuellen Papst Franziskus imperiale Anlagen. Und es gibt bereits eine imperiale Jugendgruppe, angeführt von Frankreichs Macron und dem englischen Boris Johnson, die schon mal üben.

Holocaust ist nicht nur ein deutsches Phänomen. China kann das auch

Eine der größten je von Menschen gemachten Katastrophen geschah 1960 in China. Hans Rosling berichtet in seinem Buch Factfulness, wie China damals eine dramatisch schlechte Ernte eingefahren hatte, als Folge einer Kombination aus schlechtem Wetter und grundfalschen, landwirtschaftlichen Vorgaben der zentralistischen Regierung. Die regionalen Verwaltungen Chinas wollten sich nicht durch die katastrophale Missernte in Peking blamieren, und so konfiszierten sie die gesamte Ernte und lieferten sie an zentrale Sammelstellen, um auf dem Papier gut auszusehen.
Als Folge kam es zu furchtbaren Hungersnöten in den chinesischen Provinzen mit einer Todeszahl von zwischen 15 und 40 Millionen! Im direkten Vergleich mit dem Nazi‐Holocaust, der 6 Millionen Opfer fand, sind 27,5 Millionen Tote in China (die genaue Zahl, zwischen 15 und 40 Millionen, wird wohl niemals ans Licht kommen) um das 4,5‐fache schlimmer. Als Inspektoren im folgenden Jahr die Provinzen besuchten, sahen sie eine schockierende Zahl von Leichen am Straßenrand und hörten von Fällen von Kannibalismus. Die chinesische Zentralregierung weigerte sich zuzugeben, dass ihre Planvorgaben falsch waren und hielt diesen durch menschliches Fehlverhalten produzierten Holocaust für 36 Jahre geheim. Erst im Jahre 1996 fand diese Nachricht ihren Weg in die Welt. Wenn es bereits in der Vergangenheit zu einem solchen gigantischen, nationalen Holocaust‐Leugnen in China gekommen war, welche Garantien haben wir, dass China nicht weiterhin geheime oder öffentliche Entscheidungen trifft, die sich nicht an die ethischen Standards des kulturellen Westens halten? Das sollte uns keineswegs dazu bringen, die chinesische Bevölkerung zu dämonisieren. Viele von ihnen sagten zu Recht: „Wir sind nicht das Virus.“ Doch wir sollten nicht so politisch naiv sein die Augen vor einer Regierungsform zu schließen, die sich manchmal wie ein pubertierender Jüngling im muscle shirt verhält, der der Welt seinen Bizeps zeigen will. Chinas Politik hat seit langem seine stahlharte und imperiale Entschlossenheit gezeigt, wirtschaftlich zu expandieren und dabei, wenn nötig, allen Widerstand mit harter Hand zu unterdrücken. Das wurde erneut durch die Vorfälle in Hong Kong 2019 deutlich, oder der permanenten, systematischen und brutalen Unterdrückung ethnischer Minderheiten wie der Uighuren oder Christen. Chinas Offizielle lächeln meistens höflich und verbindlich; doch wir sollten nicht den Fehler machen, ihre Hände zu übersehen: Oft genug machen sie bei allem Lächeln eine heimliche Faust in der Tasche. Bevor wir aber den Fehler begehen, Chinas Regierung als „den Feind“ auszumachen, möchte ich noch einmal auf den Drachen, Chinas Totemtier, erinnern. Aus kultur‐anthropologischer Sicht sind viele Nationen zu einem bestimmten Grad das Opfer eines heidnischen Totemismus. Die Auswirkungen gehen weit über bloße Folklore und Symbolik hinaus, da das Totemtier oft genug politisch instrumentalisiert wird und wirtschaftlich fragwürdiges Handeln manchmal auch dort legitimiert, wo der vermeintlich gesunde Menschenverstand noch zurückzuckt.

Der Angst‐Krieg

Es ist eine Sache, die Augen nicht vor nüchternen Fakten zu verschließen. Es ist aber etwas völlig anderes, von nüchterner Besonnenheit und vernünftigen Schutzmaßnahmen in den Panikmodus zu schalten. Der schnellste Weg eine Panik auszulösen ist, Menschen aufzufordern, Panik zu vermeiden. Dazu ist die Welt voll von wilden Verschwörungstheorien und naiven, gutgläubigen Verschwörungs‐Leugnern; wir sollten uns vor beiden Extremen schützen. Dabei hilft in der Regel ein Blick auf die überprüfbaren Fakten:

 Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat öffentlich gesagt, dass sie davon ausgeht, dass sich wahrscheinlich bis zu 70% der deutschen Bevölkerung, das sind 58 von 83 Millionen, mit dem Corona‐Virus infizieren werden. Wenn das so ist, müssen wir erkennen, dass alle Schutzmassnahmen nur das Unvermeidliche zeitlich verzögern. Echten Schutz gibt es also nicht – wenigstens aus der Sicht der deutschen Kanzlerin.

 Der amerikanische Multi‐Milliardär Michael Bloomberg hat behauptet der Virus würde einen wirtschaftlichen Schaden von $2.7 Trillionen anrichten und „die Weltwirtschaft zum Stillstand bringen“.

 

 CNN hat vorhergesagt dass die extremen Ängste auf den Finanzmärkten eine globale Rezession auslösen könnten.

 Das US State Department ist der Auffassung, dass China an geheim gehaltenen Bio‐Forschungen arbeitet, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen haben. Dies hat Zweifel daran geschürt, ob sich China wirklich an die Abmachungen der BWC, der Biological Warfare Convention von 1975 hält, die einen strikten Bann von biologischen Waffen beinhaltet. Die USA geht davon aus, dass China das biologische Waffenprogramm nicht abgesetzt hat, so wie es die Vereinbarung eigentlich vorsieht.

 Dr. Danny Shoham, ein israelischer Militärexperte im Bereich biologischer Kriegsführung am Begin‐Sadat Center for Strategic Studies der Bar Ilan University in Israel, hat eine Theorie veröffentlicht, die seinen Angaben zufolge Hinweisen folgt, dass das tödliche Virus in Verbindung mit einem der geheimen militärischen Biolabore Chinas steht, dem Wuhan Institute of Virology. Er sagt: “Bestimmte Laboratorien im Wuhan Institute haben sich wahrscheinlich an Forschung und Entwicklung von chinesischen Biowaffen beteiligt.“ Mit anderen Worten: Covid‐19 könnte ein künstlich verändertes SARS‐Virus sein, eine militarisierte Version , eine von Menschen hergestellte Pandora, die nun aus der Box ist. Persönlich denke ich, dass die Wahrheit hierüber wohl nie an den Tag kommen wird. Ich empfehle, die Chinesen nicht alleine und grundsätzlich unter Generalverdacht zu stellen. Andere Nationen haben ebensoviel zu verbergen, die USA inkluisve. Selbst wenn Shohams These stimmt, wäre es doch sehr unwahrscheinlich, dass ein chinesischer Beamter sich zeitnah vor die Kameras stellt und zugibt, dass sie sich an Biowaffen zu schaffen gemacht haben. Das würde einen derartigen shitstorm auslösen, dass es zu einem weltweiten Boykott chinesischer Produkte kommen könnte, mit desaströsen Folgen für China.

 Robert O’Brian, der amerikanische Sicherheitsberater, weist allerdings darauf hin, dass China als Nation die wahre Corona‐Entwicklungen viel zu lange unter Verschluss gehalten hat und sogar Ärzten den Mund verboten hat. Dadurch wurde den restlichen Nationen der Welt die Chance genommen, sich besser auf die Corona‐Pandemie vorzubereiten, denen diese zwei Monate jetzt fehlen.

 Die meisten Politiker und Medienstimmen konzentrieren sich auf Warnungen, Mobilitätsbeschränkungen und die Erklärung von Notstandsregeln. Das sind verständliche Defensiv‐ und Schutzmassnahmen. Doch es fehlt an positiven Perspektiven und praktischen Lösungen in einer Situation, die kaum jemand bisher so erlebt hat, außer dem ständigen Wiederholten des Mantras, dass es bis zum Sommer 2021 möglicherweise einen Impfstoff geben wird.

 Durch ein ständiges Stakkato von Beteuerungen richten sich die Hoffnungen vieler Menschen alleine auf die Pharmaindustrie. Wir dürfen dabei nur eines nie vergessen: Die Pharmaindustrie ist ein1,4‐Trillionen Dollar‐Geschäft, jedes Jahr. Machen wir nicht dadurch den Fuchs zum Aufseher im Hühnerstall, wenn ausgerechnet diejenigen mit dem größten finanziellen Interesse und den meisten Erfahrungen aus dem “Business mit Krankheit” über Leben und Tod entscheiden? Es wäre wesentlich weiser, niemals blind einer Person zu vertrauen, die etwas von uns will. Es geht mir persönlich nicht darum, die Pharma‐Industrie zu verteufeln; aber wer stellt sicher, dass in Zeiten von globaler Panik die globale Gier nicht ins Unermessliche steigt?

 Alle Gesellschaften erleben aktuell einen dramatischen Zentralisierungsschub. Plötzlich liegen wesentlich mehr Entscheidungsbefugnisse in den Händen von nur wenigen Personen, Gruppen oder Institutionen. Es liegt in der Natur des Menschen, nur äußerst ungern Einfluss und Entscheider‐Positionen wieder aufzugeben. Dies wird bei vielen Menschen die Befürchtung auslösen, dass die Demokratie als solche bedroht ist. Es würde nicht wundern, dass dieser aktuelle Stillstand von einigen Ideologen dazu benutzt wird, komplett neue globale Entwicklungen auf den Weg zu bringen; ein stark überwachtes, wesentlich digitaleres Schul‐ und Ausbildungsystem, möglicherweise eine neue Weltwährung

Doch es gibt auch positive Entwicklungen:

 Für alle, die auf die Entwicklung eines Impfstoffes warten, gibt es sehr gute Nahrichten: Es gibt bereits einen funktionierenden Corona‐Impftoff! Aus meinem persönlichen Bekanntenkreis hat ein Schweizer Bio-Technologe und Nanopartikel‐Experte erfolgreich einen Impfstoff hergestellt, der bereits in Tierversuchen alle Tests bestanden hat, dem Corona‐Virus effektiv und verlässlich zu begegnen. Es kann sein, dass an anderen Orten und Laboratorien bald ähnliche Durchbrüche erzielt werden, die fieberhaft an einer Lösung arbeiten. Aber bei den meisten Fällen heißt es dort noch: „Wir arbeiten noch daran.“ In seinem Fall lautet das Ergebnis: Es funktioniert! Ich habe ihn gefragt: „Würdest Du dich selber impfen?“ Seiner Antwort: „Ja!“ „Die Herstellung des Impfstoffs“, sagt er, „ist nicht das Problem, sondern die hohen, sehr komplexen und extrem teuren Hürden der Bürokratie.“ Was aber wäre, wenn in der aktuellen Lage eine Notstands‐Regelung in Kraft treten würde, die den derzeit vielversprechendsten Impfstoff allen denen zur Verfügung stellt, die bereit sind sich auf der Basis der Freiwilligkeit impfen zu lassen?

 Uns haben Berichte von der bekannten Dr. Rath Foundation (www.dr‐rath‐foundation.org) erreicht, dass ein chinesisches Mediziner‐Team erfolgreich erste Corona‐infizierte Patienten mit hohen Dosen von intravenös verabreichtem Vitamin C behandelt hat. Das Team aus dem Second Affiliated Hospital der Xi’an Jiaotong Universität in China berichtet, dass Patienten, die schwer an der Lungenkrankheit litten, nach Gaben von hochdosiertem Vitamin C wiederhergestellt wurden. Das Team empfiehlt, Schwerkranke und Neugeborene so früh wie möglich nach der Einweisung ins Krankenhaus mit Vitamin C z behandeln. Die Shanghai Medical Association (SMA) in China hat ein Statement zu einer umfassenden Corona‐Therapie veröffentlicht. Auf der Basis der Untersuchung von mehr als 300 Patienten und entwickelt von 30 Experten wird empfohlen, auch bei leichten Infektionen mit dem Virus Vitamin C zu verabreichen. Das Statement empfiehlt eine Dosis von 50 – 10i0 mg pro Kilo Körpergewicht empfehlen (5g für eine Person von 50 kg), bei lebensbedrohlich erkrankten eine Dosis bis zu 200 mg pro kg als Injektion. Der als „Shanghai Plan“ bekannt gewordene Ansatz hat inzwischen größere Aufmerksamkeit erhalten.

 Eine Reihe von Wissenschaftlern (ich spreche hier nicht von Donald Trump!) hat darauf hingewiesen, dass der Corona‐Virus stark wärmeempfindlich ist. Manche sprechen von einer Schwelle von 22 Grad Celsius, ab der der Virus instabil wird. Dies kann auch jeder selber, wenn auch laienhaft, nachprüfen, der auf eine Weltkarte mit den jeweiligen Infektionszahlen pro Land geht, etwa der Liste, die vom BBC auf dem Internet veröffentlich wurde: https://www.bbc.com/news/world‐51235105

Vielleicht ist es ja mehr als ein humorvoller Hinweis aus Finnland, dass einer der sichersten Orte derzeit die Sauna ist.

Der rosarote Elefant im Wohnzimmer

Nähern wir uns jetzt aber einem Bereich, der von vielen Politikern und Wissenschaftlern nicht angemessen erfasst wird. Wer die Welt nur mit dem Mikroskop oder dem Reagenzglas erklären will, hat eine drastisch verengte Weltsicht und blendet breite Teile der Wirklichkeit aus. Wer nur auf den rein materialistischen Ansatz und das menschlich und technisch Machbare blickt, dem verstellt sich schnell der Blick auf das, was die Amerikaner den „pink elefant in the room“ nennen, den rosaroten Elefanten im Wohnzimmer, der so unübersehbar ist, dass viele ihn absichtlich peinlichst ignorieren und so tun, als ob er nicht existiert. Im Jahr 2015 haben zehn gutinformierte Professoren aus den verschiedensten Spezialgebieten zusammen ein Buch mit dem Titel verfasst: Höllensturz und Hoffnung (www.hoellensturzhoffnung.de). Sie beschreiben darin zukunftsbedrohenden Entwicklungen im Inneren unserer Zivilisation. Ihr Fazit: Uns droht ein Höllensturz, wenn wir nicht zur Umkehr aus ihnen finden. Aber: Sie begründen auch, warum sie dennoch Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft haben. Die Kernbehauptung des Buches ist, dass sich die Welt direkt auf einen Mega‐Kollaps hin bewegt. Alle bisherigen düsteren Prognosen, etwa die des Club of Rome, sind ein Kinderspiel gegenüber der wahren, wesentlich drastischeren Situation. Viele kleiner Krisen wie die Überfischung, der aufgeblähte Aktienmarkt, die Bank‐ und Flüchtlingskrise oder der Ausbildungsnotstand schaukeln sich gegenseitig zu einer Meta‐Krise auf. Diese unabwendbare Mutter aller Krisen ist mit bisherigen Mitteln nicht umkehrbar, die westliche Welt befindet sich im freien Fall. Es gibt keine Hoffnung – es sei denn, zwei Dinge geschehen: Wir müssen die Gier als zerstörerische Grundlage der gesamten Wirtschaft entmachten und ein völlig neues Vertrauen in Gott finden. Doch was ist das Medikament gegen Gier? Und wie lernt die Gesellschaft auf einen Gott zu vertrauen, der das Monopol von Kirchen zu sein scheint, die einen Großteil ihrer Glaubwürdigkeit längst verspielt haben?

Die Mittel, die ein Problem schaffen, sind selten geeignet, es auch wieder zu lösen

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass die selbstgemachten Probleme der Menschheit inzwischen nicht länger durch die Menschheit lösbar sind. Manche Kinder können ihr Kinderzimmer derart effektiv verwüsten, dass sie ohne die Hilfe der Eltern im Chaos versinken. Globalisierte Gier, Angst, aggressives religiöses, ideologisches und wirtschaftliches Handeln und offene Kriegstreiberei haben inzwischen eine hochexplosive Situation geschaffen, die mit diplomatischen Mitteln kaum noch zu bändigen ist. Viele empfinden es so, als ob wir nicht länger das Chaos im Griff haben, sondern andersherum: es hat uns im Griff. Die Probleme sind uns über den Kopf gewachsen; sie sind größer als die Lösungsmöglichkeiten, die wir zur Verfügung haben. Wenn wir ehrlich sind, müssten wir zugeben: Wir brauchen Hilfe von außen. Wer diese Hilfe nicht sieht, oder die Augen vor der Situation verschließt, gerät unter Erklärungsnot, Zugzwang und enormen Druck. Dieser Druck äußert sich in zunehmender Resignation oder Ärger, der sich auch auf den Strassen in Demonstrationen und Revolten immer mehr Luft macht, wie es etwa die gegenwärtige Klimadiskussion in allen Schattierungen vorführt. Doch es gibt begründete Hoffnung und Lösungen. Sie alle haben mit einem global player zu tun, den viele bisher übersehen haben: Gott. Ich sage das als jemand, der sich von Religion und oberflächlichem Kirchgang längst energisch verabschiedet hat. Es geht mir nicht um einen theoretischen Glauben, ob „da oben“ jemand existiert oder nicht, oder um das Forcieren eines neuen Kinderglaubens im Sinn einer religiösen Placebo‐Pille für Menschen mit schwachen Nerven.

Warum also Gott ins Spiel bringen?

Weil ihn niemand vom Platz schicken kann. Vielleicht war er ja schon da, lange bevor wir ankamen. Es ist eine spannende Einsicht der Statistik, dass wesentlich mehr Menschen sagen: „Gott ja, Kirche nein!“ als diejenigen, die Kirchen aufsuchen. Viele Menschen sagen, wie damals Mahatma Gandhi: „Ich mag Christus, aber nicht die Christen!“ Kirchenunabhängige Forschungen ergeben, dass viele Christen, und sogar ganze Kirchen und Denominationen, sich keinesfalls an die biblischen Standards halten, die sie predigen. Die Lebens‐ und Wirtschaftsprinzipien, die ein unvoreingenommener, noch nicht kirchlich sozialisierter Leser der Bibel in der Predigt und dem Modell des Jesus Christus vorfindet, sind dramatisch anders als der Alltag der meisten Kirchgänger. Die Fähigkeit zum Glauben ist aber, bei näherem Hinsehen, wesentlich weiter verbreitet als man möglicherweise annimmt. Jeder glaubt, an jemanden oder etwas, das über ihn selber hinausgeht. Manche glauben, dass der Goldpreis an der Börse steigt, oder dass Louis Hamilton auch 2020 wieder die Formel 1‐Championship gewinnen wird, sofern sie denn stattfindet. Manche glauben an Gott, oder an die Liebe, eine bestimmte politische Idee, Wirtschaftsform oder an ihren Sportclub. Einige glauben sogar, dass keiner irgendetwas glauben sollte. Und da gibt es noch diejenigen, die sich so sehr in ihr eigenes Ego verfilzt haben, dass sie nur an sich selber glauben. Mit dem Resultat, dass ihre Welt sehr schnell sehr klein wird. Ein Faktencheck zeigt, dass etwa 90% der Weltbevölkerung religiös ist. Wenn eine vergleichsweise kleine Minderheit von 10% behauptet, 9 von 10 Menschen seien Verirrte, und nur einer von zehn habe das Monopol auf eine normative Gottlosigkeit, dann ist das nichts anderes als ein Neo‐Fundamentalismus, der dominionistisch argumentiert, der also einfordert, dass eine Minderheit das Recht hat, die Mehrheit zu gängeln. Und doch ist es genau das, was in einigen Gesellschaften geschieht. Demoskopische Studien beobachten das Aufkommen einer neuen moralischen Elite, die sich vegan ernährt, nicht raucht, keinen Diesel fährt und kein Trash‐TV schaut. Daraus wird oft eine moralische Überlegenheit und Ordination zu höheren gesellschaftlichen Weihen abgeleitet, die im Kern ähnlich zweigleisig funktioniert wie das Leben eines pädophilen Priesters: Außen hui, innen pfui. Viele Medienschaffende halten das Thema Gott penibel aus ihrem öffentlichen Leben heraus; nicht, weil sie selber vorbildliche Gottlose sein wollen, sondern zumeist wegen der buchstäblich schlechten Presse der offiziellen Kirche. Mit ihr in Verbindung gebracht zu werden ist heute ganz einfach kitschig und politisch inkorrekt. Der durch die Medien und ihre Sender‐Formate sorgfältig gefilterte Eindruck kann entstehen, dass es nur Wirtschaft, Politik und Sport im Leben gibt, und Gott bestenfalls aus der Ferne zusieht. Doch immer wieder einmal taucht auch Gott überraschend in unsere Medienlandschaft auf. So wie bei dem Stoßgebet des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söders, den die deutsche BILD‐Zeitung vom 21.3. zitiert mit: „Gott schütze unsere Heimat!“

Appsolutism und das tägliche analoge Desaster

Stephan Grünewald ist einer der bekanntesten Psychologen Deutschlands. In seiner Forschungsarbeit hat er bildhaft Deutschland als Gesellschaft auf die Psychiater‐Couch gelegt (etwa in seinem Buch Wie tickt Deutschland?). Er diagnostiziert der Nation den alarmierenden Verlust verlässlicher Werte, eines inneren, moralischen Kompass und der Fähigkeit zur Wertschätzung. Deutschland, und in gewissem Sinne der gesamte kulturelle Westen, ist eine zerrissene und ego‐getriebene Gesellschaft, so Grünewald, die sich nach außen cool und gelassen‐gleichgültig gibt, aber längst das Ziel aus den Augen verloren hat und zutiefst verwirrt ist. Als Beispiel weist Grünewald auf den tiefen Graben zwischen der digitalen und analogen Welt, in den die Gesellschaft zu fallen droht. Das Smartphone, das von vielen längst als ein neues Körperteil begriffen wird, verspricht sofortige Allwissenheit; das Wissen der Welt steht per Fingerwisch zum Abruf bereit. Grünewald nennt das den digitalen Appsolutismus, den Glauben, es gibt für alles und jedes eine App, der die Probleme des Lebens für uns löst. Das Internet mit seinen scheinbar perfekten Antworten gaukelt den Menschen eine Allmacht vor, die sie nicht haben. Das echte Leben ist nämlich weiterhin sehr analog. In den Bereichen Liebe, Gesundheit, Familienzusammenhalt, Arbeit, Konsum – oder dem Zimmer eines Teenagers ‐ herrschen nicht Apps, sondern es herrschen oft Verwirrung, Versagen und Chaos. Die Distanz zwischen digitaler Allmacht und analoger Ohnmacht bezeichnet Grünewald als digitale Fallhöhe, als die Höhe des Grabens zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen den Internet‐Posts strahlender influencer und dem eigenen, alltäglichen Desaster, zwischen Stars und Losern. Das bedeutet, dass besonders diejenigen Menschen, die bereits mehrmals auf dem nüchternen Boden des Digital‐Grabens aufgeschlagen sind, wieder auf der Suche sind. Sie rappeln sich auf und forschern nach Antworten und Lösungen über das Smartphone und das digital Fassbare hinaus. Manche verspüren das wie ein inneres Heimweh nach einem Land, in dem sie noch nie waren. Und damit liegen sie gar nicht so falsch, wie wir gleich sehen werden. Denn wonach sie suchen, sind

Lösungen made in heaven für Probleme made in hell

Es gibt eine neue Suche nach Gott. Nach Antworten und Lösungen, die nicht aus dem Smartphone stammen. Eine post‐kirchliche Gesellschaft geht dazu nicht mehr in die Kirchen, sondern in die Kneipen, in die Kunst, auf Wanderung. Und manche entdecken sogar wieder die Bibel, immerhin der größte Bestseller der Menschheitsgeschichte. Wer es schafft, über die ewiggestrige Irrelevanz der meisten Kirchen und die Doppelbödigkeit vieler ihrer Kirchgänger hinwegzusehen, entdeckt damit das Buch, das unsere Welt mehr geprägt hat als jedes andere. Dort finden wir einen Gott, der sich seiner Welt Schritt für Schritt vorstellt, einen Gott, der sehr involviert ist in dem, was auf der Welt geschieht. In den Worten von Jesus ist er ein Gott, der sehr wohl bemerkt, wenn ein kleiner Spatz auf die Erde fällt. Und dann sollte er wohl auch wie kein Zweiter bestens über alle aktuellen Corona‐Statistiken informiert sein, diesen Viren‐Ausbruch, den alle relevanten Stellen inzwischen wie eine moderne Plage bezeichnen.

Was, wenn die Corona‐Epidemie genau das ist? Eine biblische Plage?

Ein unvoreingenommener Bibelleser wird schnell erkennen, dass es dem Gott der Bibel immer darum ging, mit seinen Leuten eng und glücklich zusammenzuleben. Dazu sollten sie einige wichtige Grund‐Regeln beachten, dann wäre der Hausfrieden gesichert. Doch die Menschheit, wie sie in der Bibel beschrieben wird, war eigensinnig, rebellisch und experimentierfreudig, wie magisch vom Unbekannten und Verbotenen angezogen. Die verbotene Frucht im Garten Eden war nur der Anfang einer neuen Normativität, in der immer mehr Menschen, und ganze Völker und Gesellschaften, grundsätzlich alles taten, was gegen die Hausordnungen Gottes verstieß. Wie ein ewig kratzbürstiger und rebellischer Teenager verbrannte sich die Menschheit ihre Finger an allem, wovor Gott sie längst gewarnt hatte. Und so tat Gott das, was ein guter Vater heute auch tun würde: Er redete mit den Kids. Und wenn sie sich taub stellten, wurde er etwas lauter, energischer, setzte klare Grenzen. Wenn auch das nicht half, gab es Konsequenzen, erst milde, dann immer drastischere Maßnahmen, um die Familie ‐ Gott und seine Leute ‐ vor größerem Schaden zu bewahren. Wer sich einmal die Mühe macht und die Plagen der Bibel studiert, erkennt in ihnen erzieherische Korrektur‐Maßnahmen, die dann zum Einsatz kamen, wenn alles andere nicht half. Fast jede einzelne Plage, die die Bibel erwähnt, geschieht mit ausdrücklicher Zulassung von Gott. Mehr noch, er zeichnet dafür verantwortlich. Gott schickt die Plagen, Gott stoppt sie wieder. Hier ist eine kleine Liste biblischer Plagen:

Wer wurde geplagt?               Weshalb?                                                            Kapitel der Bibel

Ägyptischer Pharao                       Er vergriff sich beinahe an Abrams Frau           1. Moses 12

Pharao und sein Volk                    Gott zeigte ihm seine Überlegenheit                  2. Moses 9

Pharao und sein Volk                   “Let my people go!”                                                2. Moses 11

Die Israeliten                                  murrten, sie hätten es in Ägypten besser          4. Moses 11

Miriam, Schwester von Moses    forderten Moses als Leiter heraus                      4. Moses 12

10 der 12 Kundschafter                machten das Verheißene Land schlecht            4. Moses 14

14,700 Israeliten starben            rebellierten gegen Gottes Leiter                          4. Moses 16

24,000 Israeliten starben           beteten Götzen an                                                  4. Moses 25

1/3 der Menschheit stirbt           blieben stur bei ihrer Rebellion gegen Gott      Offenbarung 9

Auch das Neue Testament klammert das Thema Plagen keineswegs aus. Fünf verschiedene Kapitel behandeln das Thema in großer Ausführlichkeit (Offenbarung Kapitel 9; 11; 16; 18; 22). Dabei ist in jedem Fall Gott der Handelnde; er schickt die Plagen. Keine einzige biblische Plage wurde je von Menschen selbst hervorgerufen.

Hat Gott auch den “Wuhan Virus” abgenickt?

Das wäre keineswegs ein Gedanke, der der Bibel fremd ist. In Zeiten der Klage über Jerusalem schreibt der Prophet Jeremia im Buch Klagelieder: Wer darf denn sagen, dass solches geschehe ohne des Herrn Befehl? Trotz einer mehrheitlich rebellischen Menschheit lässt Gott erstaunlich viel Gutes zu. Und wenn er zu korrektiven Maßnahmen greift, dann hat er, als Gott, das Recht dazu. Hat Gott in der Bibel noch den Menschen nach seinem Bild geschaffen, haben sich heute viele Menschen längst einen Gott nach ihrem Bild erschaffen. Einen harmlosen, „lieben Gott,“ der cool, neo‐liberal und distanziert beobachtet, wie das Weltgeschehen über seinen Facebook‐Account flimmert. Dieser Fake‐Gott würde keiner Fliege etwas zuleide tun. Er würde, so wie man ihm vorschreibt, nett, brav und liebevoll sein, alle Menschen grundsätzlich in Ruhe lassen und nur dann auftauchen, wenn er gerufen wird. Aber wenn wir die Bibel einmal unseziert für sich selber sprechen lassen, ist er doch dramatisch anders als jedes menschliches Zerrbild. Er ist Gott, Retter, Heiler, Inspirator, aber er ist auch König und Richter der Menschheit. Und er hat eine eigene Agenda, die weltweite Vorbereitung und Einführung der Theokratie, seines Königreichs, Leben wie es sein soll. In diesen Tagen Ende März 2020 scheint die gesamte Welt vom Corona‐Virus infiziert zu sein; eine weltweite Plage. Wenn wir die obige Liste der biblischen Plagen ansehen: welcher Vergehen hat sich die gesamte Menschheit dann schuldig gemacht? Die vielleicht spannendste Frage wäre: Worin haben die versagt und sich gegen Gott gestellt, die von sich behaupten, die heutigen Leute Gottes zu sein? Welche Ansage hätte Gott ihnen zu machen? Wie könnte er beruhigt werden? Denn wenn er seine Hand auch bei dieser Plage im Spiel hat, dann kann nur er selber diese Hand wieder zurückziehen.

Warum werden kaum Corona‐Infizierte auf Gebet hin geheilt?

Ein interessanter Aspekt bei der aktuellen Pandemie ist die scheinbar sehr geringe Zahl derer, die auf Gebet hin übernatürlich, also medizinisch unerklärbar, vom Corona‐Virus geheilt wurden. In unseren Forschungen und Fall‐Untersuchungen sind wir sehr vielen Statements von Ärzten begegnet, die in aller wissenschaftlichen Aufrichtigkeit erklärten, dass eine Person auf für sie unerklärliche Weise geheilt erscheint, ohne Zuhilfenahme der bekannten, medizinischen Mittel. Hierzu gehören praktizierende Ärzte, die die Sterbeurkunde von Menschen unterzeichnet haben, die als tot in ein Krankenhaus eingeliefert worden sind, später aber auf das Gebet eines Menschen hin, der einen Draht zu Gott hat, wieder zurück ins Leben kamen – und vom selben Arzt als wieder lebend diagnostiziert wurden. Manche Ärzte wurden für diese wissenschaftlich nur schwer erklärbare, scheinbar widersprüchliche Aktion gefeuert von ihrer Krankenhausleitung. Vor diesem Hintergrund, dass der Medizin unerklärbare, aber nachweislich feststellbare Heilungen geschahen und sicherlich weiter geschehen werden, fällt bei der aktuellen Corona‐Welle auf, wie dramatisch wenige Heilungsberichte uns erreichen. Dennis Balcombe, Pastor eine Kirche in Hong Kong, berichtet von einem Corona‐infizierten Pastor, der nach Gebet wieder als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sowie von einigen weiteren, ähnlichen Fällen. Auch wenn das grundsätzlich möglich und positiv klingt, ist es doch gute Praxis, niemanden in der Öffentlichkeit als „geheilt“ zu deklarieren, solange nicht eine gesellschaftlich autorisierte Person das bestätigt hat. Im Alten Testament und der Zeit von Jesus war das der Priester, dem sich Menschen, die beispielsweise von Lepra geheilt waren, vorstellen mussten. Diese Rolle nimmt in der heutigen Gesellschaft der Arzt ein.

Wenn es stimmt, dass auch in diesem aktuellen Fall Gott eine Plage autorisiert, dann wird er durch kein naives Bitten, kein oberflächliches Gebet und keine noch so charismatische Deklaration umgestimmt werden. Gott wird von seinen Leuten erwarten, den Dingen auf den Grund zu gehen, weshalb der Haussegen schief hängt. Und wenn wir da den Finger auf die Wunde legen, müssten wir folgende Dinge ansprechen: Gott wird immer noch das Recht verweigert, Herr im eigenen Haus zu sein. Viele seiner Leute sagen: Gott ja – König nein! Das Verwerfen und Ignorieren der Wirtschaftsprinzipien und der Gebote von Christus (das Gesetz Christi) ist dem Christentum zur zweiten Natur geworden. Die Leitung durch den Heiligen Geist wird geleugnet oder sogar in den Dreck gezogen. Gott selber und sein echtes Bodenpersonal wird lächerlich gemacht. Geld, Gier und Fun um jeden Preis wurden zu gesellschaftlich und kirchlich akzeptierten Götzen. Rebellion gegen Gottes Wort, die Bibel, hat sich längst als politisch korrekt etabliert. Die Menschen spielen Kirche und machen das, was die Bibel Sünde nennt, gesellschaftsfähig. Und im Alltag und der Zukunftsplanung spielt Gott so gut wie überhaupt keine Rolle.

Damit ist Psalm 2 eine perfekte Abbildung der aktuellen Verhältnisse:

Warum toben die Völker und machen unsinnige Pläne? Die Könige der Erde lehnen sich auf und konspirieren gegen den König und seinen Christus: Lasst uns ihre Fesseln zerreißen und ihre Stricker von uns werfen. Doch der im Himmel thront, lacht nur; der König verspottet sie. Er ist zornig mit ihnen und wird sie mit seinem Grimm erschrecken.

Viele Gebetstreffen und Fastenaktionen sind wegen dem Corona‐Virus initiiert worden. In unserer Nähe hatte im französischen Elsass eine Megakirche ein Gebetstreffen für etwa 2.000 Personen veranstaltet. Als Ergebnis wurde nicht etwa der Virus gestoppt, sondern das Gegenteil trat ein: Menschen meldeten sich nach der Veranstaltung als infiziert, und das Elsass wurde zum Hochrisikogebiet erklärt. Wenn wir bereit sind, diese Dinge nüchtern zu beurteilen, müssen wir einer für manche sehr unbequeme Tatsache in die Augen sehen: das klassische Christentum, das sich der Königsherrschaft von Christus nachhaltig entzogen hat – ob katholisch, evangelisch, evangelikal, charismatisch oder nicht – ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Die Bibel bietet aber einen direkten Lösungsweg an, wie Menschen mit den Gerichten Gottes umgehen können: Sie starten am Haus Gottes, sagt der erste Petrusbrief. Und wenn sie dort starten, dann können sie auch genau dort aufhören.

 

 

Was sollten wir deshalb tun?

Ich weise auf vier praktische Dinge hin, die jeder sofort oder wenigstens zeitnah umsetzen kann, der das will:

1) Werden Sie ein Bürger des Königreichs
Dieser erste Schritt betrifft Sie persönlich. Es bietet ihnen einen persönlichen Schutz, ganz besonders, wenn sie akzeptieren können, dass Gott sehr wohl seine Hand im Weltgeschehen hat. In den kriegerischen Tagen von Luftangriffen und Bombenabwürfen haben Menschen in Bombenschutzkellern Zuflucht gesucht. Während das ständige Händewaschen, Desinfizieren und das Einhalten sozialer Distanz die physische Ausbreitung eines Virus tatsächlich verlangsamen kann, ist Seife kein Heilmittel für Angst, Panik und dem Gefühl des Ausgeliefertseins an Umstände, die einen zu überrollen drohen. In dieser Lage ist es eine sehr konkrete Hilfe, die jeder für sich selber testen kann, wenn Jesus Christus dem Menschen anbietet: Ich biete Dir Frieden an. Komm zu mir und du wirst Frieden für deine Seele finden. Bei mir bist Du sicher! Alle Menschen, so erklärt es die Bibel, haben sich verlaufen und den Draht zu ihrer Heimatbasis verloren. Sie wurden in eine Welt hineingeboren, die sich als Kollektiv von Gott losgesagt hat. Gott drängt sich niemandem auf und wartet geduldig darauf, wer sich bei ihm persönlich meldet: Rufe mich an in der Not, und ich werde Dich retten. Wer das noch nie getan hat, dem steht es frei genau das zu tun, indem er beginnt, formlos mit Gott zu sprechen. Dazu braucht es kein Kirchengebäude und keine Kerzen. Gott wird in der Bibel als Vater beschrieben, der darauf wartet, dass seine verlorenen Söhne und Töchter zu ihm nach Hause finden. Der Schlüssel zu einem Kontakt mit ihm ist, so die Bibel, sein Sohn, Jesus Christus, der einzig wirklich gangbare Weg zu Gott. Keine Kirche, keine Statue, kein sogenannter Heiliger, kein religiöses Ritual und kein Gebet zu Maria kann das für uns tun, was Jesus anbietet: Er übernimmt unsere Grund‐Verschuldung gegenüber Gott, bezahlt sozusagen für unserer Gottlosigkeit und deren Folgen, und macht den Weg frei für einen direkten, unverstellten Draht zu Gott, der uns einlädt, Bürger seines Landes zu werden, das Land, dass die Bibel das Königreich Gottes nennt.

Hunderte von Millionen von Menschen haben genau das getan und berichten durchgängig, wie sie dadurch zu einem sofortigen Frieden gefunden haben und sich in ihnen eine geradezu übernatürliche Gelassenheit ausbreitet, dem Wissen, dass sie nun endlich nach Hause gekommen sind. Hier legen sich alle inneren Stürme und jede Panik. Anstatt weiter vor Gott davonzulaufen oder ihn zu ignorieren, wird er nun zu unserem persönlichen Schutzraum. Und wenn wir uns zuvor als selbstgefällige Rebellen regelrecht im Kriegszustand mit Gott befunden haben, tritt ab diesem Moment ein echter Friede mit Gott in Kraft. Die Bibel beschreibt das so: Christus zieht in unser Haus ein, er wird zu einem Mitbewohner, einem Familienmitglied.

Doch Gott erwartet einen weiteren zweiten Schritt. Er will nicht nur bei uns einziehen, er will dass wir bei ihm einziehen! Christus in uns ist der Anfang; wir in Christus der zweite Schritt. Jesus verglich einmal das Königreich Gottes mit einem Senfkorn, einem kleinen, unscheinbaren Samen, der aber zu einem großen Gewächs wird, der den Vögeln des Himmels in seinem Schatten Unterschlupf bietet. Das Königreich Gottes kann folgendermaßen beschrieben werden: Es ist der Raum von Gottes willkommener und unwidersprochener Herrschaft. Es ist die Meta‐Nation, über die Christus herrscht, einer Nation, dessen Bürger ihren König lieben und ihm gehorchen. Sie halten sich an die Verfassung des Königreiches, die Gesetze von Christus, und leben gemäß seiner Wirtschaftsprinzipien – Kingdom economics. Im Königreich wird am Wort des Königs nicht gezweifelt und sein Wort, die Bibel, bleibt unseziert das, was sie selber sagt dass sie ist. Es ist eine traurige Tatsache, dass das klassische Christentum sich von diesen Grundelementen des Königreichs längst verabschiedet hat. Damit wurde Christus zu einer kraftlosen Gallionsfigur, und es entstand eine von Menschen erfundene und konstruierte, verbürgerlichte Religion, die grundsätzlich sagt: Gott ja, König nein. Damit werden die zentralen Grundfesten des Königreichs verworfen, und Jesus wird zu einem menschenfreundlichen Geschichtenerzähler, einem religiösen Aushängeschild oder einer mystischen Figur.

Ein berühmter Psalm bringt den Schutz vor einer Plage und den Schutzraum bei Gott auf einen gemeinsamen Nenner, Psalm 91. Wir heben die relevanten Stellen dazu hervor:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem König: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt. Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn du [sprichst]: Der König ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen. Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

Mit anderen Worten: Der Schutz Gottes ist eindeutig zugangsbeschränkt. Er steht zwar allen offen, aber gilt nicht automatisch. Menschen mit einem nur theoretischen Gott‐Glauben, einem möglichen Fürwahrhalten der „Option Gott“ sind nicht diejenigen, die ihre Zuhause, ihre erste Staatsbürgerschaft im Königreich gefunden und eingenommen haben. Es sind die Bürger des Königreichs, die hier vor Gefahren und Bedrohungen von allen Seiten Schutz zugesprochen bekommen, einschließlich Schutz vor Pest und Plagen. Klassische Kirchenmitgliedschaft und das Christentum als Religion können das nicht leisten. Viele Menschen haben Christus willkommen geheißen und ihm, zu Recht, die Tür ihres Lebenshauses geöffnet. Doch es ist unabdingbar, dass jeder Mensch den nächsten Schritt nicht vergisst, nämlich sein eigenes Leben, sein Haus, in das größere Haus Gottes, das Königreich, einzubetten. In biblischen Worten: Christus in uns ist der Anfang, wir in Christus der nächste Schritt, in dem unser Lebern wie ein Puzzlestück in das Gesamtbild Gottes eingefügt wird. Das Neue Testament vergleicht Menschen, die Christus gefunden haben, mit lebendigen Steinen, die dann in das größere Ganze, das Haus Gottes, eingebaut werden müssen. Das ist eine der Hauptbotschaften des Johannes‐Evangeliums, der Briefe des Paulus und von Petrus. Wenn Jesus Herr in seinem Hause und der König seines Königreichs ist, dann bedeutet dass, dass wir seine  Hausordnungen und die Grundprinzipien seines Reiches für uns persönlich akzeptieren müssen, sonst sind wir in den Augen Gottes ein illegaler Immigrant. Ein religiöser Traditionsglaube oder philosophische Theorien können das nicht ersetzen. Ein gelegentliches oder regelmäßiges Aufsuchen von Kirchen, ein klassisches Sonntags‐Christentum oder ein Messebesuch kommen den Anforderungen an einen Bürger des Königreichs noch nicht einmal nahe. Um im Schutz‐Schatten des Königreichs zu leben bedeutet, mit Entschlossenheit ein Bürger dieses Königreichs zu werden und es zu bleiben. Wer dabei nach einer Hilfestellung und Anleitung sucht, der kann sich das kurze und kostenlose Büchlein Kingdom Passport hier herunterladen: www.kingdompassport.eu

 

2) Initiieren Sie ein Maleachi‐Gespräch
Im letzten Buch des Alten Testaments, dem Buch des Propheten Maleachi, steht eine noch unerfüllte Prophetie, die darauf wartet, umgesetzt zu werden. Das Buch Maleachi kann man als ein himmlisches Gerichts‐Saal‐Drama verstehen, wo Gott sein Volk gerichtlich vorlädt, sich den vier Flüchen und zehn konkreten Anschuldigungen zu stellen, die er gegen sie hat. Gott ist hierbei sowohl Ankläger, Staatsanwalt und Kronzeuge. Das Gerichtsverfahren „Gott: sein Volk“ wird erst dann zu einem positiven Abschluss finden, wenn eine Gruppe von gottesfürchtigen Menschen eine dreifache Initiative ergreifen:

 Sie sind Pioniere einer entschlossenen Schuldübernahme und einer Repatriierung, einer Rückkehr zu Gott aus dem Rebellentum, der Gesetzlosigkeit, dem institutionalisierten und persönlichen Ungehorsam, würdeloser Billigst‐Anbetung und finanzieller Beliebigkeit. In einem ersten Schritt werden wieder klare finanzielle Verhältnisse hergestellt, in dem eine zentrale Finanzstruktur für Gottes Gelder installiert wird.

 Ein brutal offenes und ehrliches Gespräch von Menschen findet statt, „die den Herrn fürchten.“ Dieses Gespräch öffnet Gottes Herz, der offenbar dem ganzen religiösen Treiben gar nicht mehr zuhörte.

 Sie verpflichten sich Gott auf verbindliche Weise

Diese menschliche Initiative, so beschreibt es das prophetische Buch, bewirkt eine derart positive und überwältigend freudige Resonanz bei Gott, dass dieses Gespräch wie einen Hebel umlegte und ein kompletter game changer, ein Wendepunkt für die Leute Gottes wird. Dieses event, das Maleachi Gespräch, bricht den Fluch und die schweren Anklagen Gottes, die die Lage in seinem Volk zu einer geistlich toxischen, dürren Wüste gemacht hatte. Nun wird der Fluch durch Segen ersetzt und Gott kommt wieder zu seinem vollen Recht. Dies führt auch dazu, dass für alle sichtbar der Unterschied wieder herausgestellt wird zwischen denjenigen, die wirklich Gott dienen, und denjenigen, die das zwar sagen, aber die eigentlich nur einen religiösen Job verrichten und mit ihrem Herzen auf ihr Gehalt, und nicht auf Gott schauen. Mann kann nur Gott oder dem Mammon dienen, nicht beiden, sagte Jesus. Dies wird allerdings nur geschehen, wenn wir Maleachi als eine göttliche Vorladung vor Gericht verstehen, vor den Gerichtshof des Himmels zu erscheinen, um sich den kollektiven und begründeten Vorwürfen Gottes zu stellen und ihn um Rechtsprechung zu bitten, nachdem die Anklagepunkte Gottes viel zu lange unter den religiösen Teppich gekehrt wurden. Geschieht das aber, kommt es zu einem entscheidenden Wendepunkt, der so beschrieben wird (leider sind nicht alle Bibelübersetzungen sehr klar an dieser Stelle): Dann redeten diejenigen miteinander, die den Herrn fürchteten, und der Herr merkte auf und hörte zu. In seiner Gegenwart wurde eine Liste geschrieben (mit den Namen) derjenigen, die den Herrn fürchteten und seine Namen ehren. Dieser Moment besänftige Gott nicht nur, sondern änderte völlig seine Grundhaltung. Das Resultat war eine riesige Freude bei Gott und eröffnete eine Zeit der Hoffnung, wie der Rest des Buches bildgewaltig beschreibt.

Im Jahr 2017 haben wir ein solches Maleachi‐Gespräch erstmals durchgeführt, mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es ein der bewegendsten und tiefsten Erfahrungen ihres Lebens war. Das Gespräch dauerte drei Tage und stellte sich ehrlich und vollumfänglich allen Anklagepunkten, die Gott auf den Tisch gelegt hat. Es war unser aller Eindruck, dass eine Zeit kommen würde, wo an vielen Orten solche Maleachi‐Gespräche stattfinden würden, die jeweils von Menschen initiiert werden, die Gott auf gesunde Weise fürchten und sich vor kompletter Offenheit und Ehrlichkeit nicht scheuen. Wir haben dazu einen Bericht (auf Englisch) geschrieben, der den Verlauf dieses Gesprächs skizziert und der allen denjenigen als Hilfestellung dienen könnte, die spüren, dass die Zeit für eine solche Initiative in ihrer Region, Stadt oder Nation gekommen ist.

3) Regierungen nicht alleine lassen
Jede Regierung, die versucht, ein Land ohne Gott zu führen, ist rettungslos überfordert. Jeder Bürgermeister, Stadtrat oder Landes‐Politiker könnte davon ein Lied singen. Manche Regierungen erkennen das, viele nicht. Es wird daher Nationen oder Regionen geben, in denen gottesfürchtige Regierungsvertreter zusammen mit Menschen, die das Königreich repräsentieren, gemeinsam vor Gott kommen, um alles das auszuräumen, was Gott konkret einer Nation vorwirft. Das sollten keinesfalls bekannte Namen aus der etablierten Kirche sein, die in diesem Fall mehr das Problem repräsentieren – christliche Religion –als die Lösung. Wenn Gott die aktuelle Situation abgenickt hat, dann ist auch er der einzige, der sie beheben kann. Der Prophet Hosea hat es so formuliert: Kommt, lasst uns zum, König zurückkehren. Er hat uns zerrissen, er wird uns auch wieder heilen. Er hat uns verwundet, er wird uns auch wieder verarzten.

Regierungen können nur das tun, was in ihrer Macht steht. Doch sie besteht nicht aus perfekten Übermenschen, sondern aus ganz normalen Personen, mit allen ihren Stärken und Schwächen, ihren Zweifeln, Egos, Befürchtungen und Träumen. Das ist ja gerade einer der Gründe, weshalb das Regieren ohne Gott grundsätzlich ein Volk immer weiter weg von Gott führt. Und deswegen wartet Gott darauf, dass jede Regierung sich ihm unterstellt, wie etwa Nebukadnezar in Babylon, der so lange im selbstgefälligen Irrwahn regierte, bis Gott ihn demütigte, ihm seine Grenzen zeigte und er zum Schluss kam: Gott regiert über ihn; er ist Herrscher über die Herrscher. Und genau auf diese Einsicht wartet Gott auch bei allen heutigen Regierungen. Ihm geht es dabei nicht um ein „C“ im Parteinahmen, sondern dass eine Regierung erkennt, dass sie sich an erster Stelle Gott als König der Könige unterstellt, und nicht reflexartig und ergeben ihre Knie vor dem Marktgeschehen, den jeweiligen Popularitätsratings oder politischen Ideologien unterstellt. Das Problem ist, dass viele Regierungen – zu Recht! – auf eine fragmentierte, kraftlose Kirchenlandschaft herabschauen, die innerlich erodiert und selbstverliebt, aber ohne echte Autorität nichts anderes zuwege bringt als billige moralische oder soziale Appelle und politische Lobbyarbeit. Und deswegen ist es auch für alle Regierungen ein Hoffnungsschimmer, dass sich in vielen Nationen eine neue ekklesia (das griechische Wort für die politisch Aktiven in den demokratischen Stadtstaaten des frühen Griechenlands) heranbildet, die nicht religiösen, ewiggestrigen Traditionen, sondern dem Königreich von Jesus Christus verpflichtet ist und die dahin arbeitet, dass konkret, fassbare und lebbare Modelle entstehen, die nicht nur von einer Lebensalternative reden, sondern handeln. Jesus sprach hier von der Stadt auf dem Berg, einer Lebensform mit Modellcharakter, einem Staat im Staat, ein kleines Stück Himmel auf Erden, der modellhaft vorlebt, wie ein Leben unter der Königsherrschaft Gottes denn im Alltag aussieht. Doch jeder Regierung steht ein Angebot zur Verfügung, von dem Jesus Christus selbst gesprochen hat. Er sprach von einer Zeit, in dem das Königreich ganzen Nationen angeboten werden wird (Matthäus 21,43), die bereit sind, die Früchte des Königreichs zu bringen, wie er sich ausdrückt. Matthäus Kapitel 25 beweist, dass es, aus Gottes Perspektive, zwei verschiedene Arten von Nationen auf der Erde geben wird: diejenigen, die dieses Angebot, unter den Schirm des Königreichs zu kommen, akzeptieren, und die, die das ablehnen. Jesus redet hier bildhaft von “Schafs‐ und Bocksnationen.” Die Zeit wird bald kommen, wo nicht länger ein religiösverwässertes Billig‐Evangelium propagiert wird – komm zu Jesus, komm in meine Kirche, dort singen wir Choräle bis Jesus wiederkommt, wenn er denn überhaupt kommt! – sondern das, was die Bibel das Evangelium vom Königreich nennt. Das ist der Moment, wo ganze Regierungen neu hellhörig werden, denn sie haben natürlich längst erkannt, dass sie verloren und auf sich alleine gestellt sind, wenn sie sich auf das stützen, was ihnen die meisten kirchlichen Religionsvertreter raten, die sie umschwirren. Es ist also ein dringendes Gebot der Stunde, Regierungen, die sich noch nicht völlig von Gott losgesagt haben, das konkrete Angebot zu machen, sich in der aktuellen Notsituation konkret unter den Schutz des Königreichs zu stellen. Das ist nicht nur biblisch korrektes Vorgehen, sondern es ist der schnellste und sicherste Weg, den nationalen Kriegszustand mit Gott zu beenden und Frieden mit ihm zu machen. Das wird auch mit einem Schlag die aktuelle Angst‐ und Panikepidemie zu beenden, der die Regierungen ohne Gott ausgesetzt sind. Wir haben für diese Situation ein Statement vorbereitet, um hellhörigen Regierungsvertretern auf allen Ebenen zur Seite zu stehen und sie darin anleiten, sich biblisch korrekt unter Gott zu positionieren.

4) Liebevoll, mutig, angstfrei, andere schützend, streitschlichtend
Jeder, der echten Frieden mit Gott hat und gemäß den Standard des Königreichs lebt, braucht Gott nicht länger angstvoll und diffus zu fürchten, sondern er wird zum Modell und Hoffnungsträger für andere, weil er ihnen helfen kann, selber Frieden mit Gott zu schließen. Denn neben der Tatsache, dass wir uns in einem Handelskrieg befinden und einer globalen Angstinvasion ausgesetzt sind, ist die Beendigung des individuellen und kollektiven Kriegszustandes mit Gott das entscheidende und wichtigste Gebot der Stunde. Während also unsere Regierungen verständlicherweise Ausgangssperren verhängen und soziale Distanz einfordern, können diejenigen, die ihren Gott kennen, liebevoll, mutig und angstfrei mit der Situation umgehen. Gehen wir auf unsere Nachbarn zu, sprechen mit ihnen von Balkon zu Balkon, über den Gartenzaun hinweg, rufen sie an, sind online verfügbar und zeigen ihnen, wir sind da für sie. Beten wir für sie, dass der Schutz, der auf uns liegt, auch über sie kommt, denn dort, wo Gerechte leben, ist auch das direkte Umfeld der Gerechten vor dem Gericht Gottes geschützt. Helfen wir anderen, in dieser Zeit der Ungewissheit, selber Frieden mit Gott zu finden. Plötzlich auf kleinstem Raum zusammenzuleben, oft genug ohne Arbeit, mit Existenzängsten und unbezahlbaren Rechnungen konfrontiert, ohne tägliche Routinen, dafür mit gelangweilten Kindern, ist eine Überforderung für viele. Viele Polizisten berichten von einem derzeit stark ansteigenden von Vorfällen von häuslicher Gewalt, wo Familien ihren Frust und ihre Unsicherheit aneinander abreagieren. Hier können alle diejenigen als Schlichter und Friedensstifter vor Ort helfen, wenn sie spüren, nebenan ist es laut.

Ein holländischer Kollege von mir, Marc van der Woude, hat ein kleines Büchlein zusammengestellt, dass das mutige, furchtlose, liebevolle und selbstlose Verhalten der Christen in Zeiten historischer Epidemien beschreibt: „Im Jahre 165, während der Regierung von Marcus Aurelius, fegte eine zerstörerische Epidemie durch das Römische Reich, wahrscheinlich Blattern. Während der 15 Jahre dauernden Epidemie starben bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Im Jahre 251 kamen es zu einer neuen und tödlichen Epidemie, wahrscheinlich Masern, die so viele Todesopfer forderte, dass das römische Militär und die sozialen Strukturen stark geschwächt wurden. Ganze Städte und Dörfer in Italien und einigen römischen Provinzen wurden verlassen und verfielen“ Während dieser Zeiten war es die völlig andere, hoffnungsvolle Botschaft und Narrative der Christen, und ihr selbstloses Leben als Vorbild, die wesentlich mehr Sinn machte als alle heidnischen, hellenistischen und materialistischen Erklärungsversuche. Die Folge war, dass sich die Zahl der Christen in diesen Zeiten jeweils verdoppelte. Alle diejenigen, die sich als Bürger des Königreichs verstehen, deren Staats‐Bürgerschaft im Himmel ist, wie Paulus schreibt, sollten in dieser Zeit besonders liebevoll, mutig, angstfrei, andere schützend und streitschlichtend sein.

Hauskirche per Regierungsbeschluss
Wer die Bibel unvoreingenommen liest, weiß, dass die ersten Nachfolger von Christus keine rigiden, liturgischen, choreographierten und Klerus‐dominierten, religiösen Veranstaltungen in kalten Hallen besuchten, die später „Kirchen“ genannt wurden. Sie haben ganz einfach ihre Leben mit Gott und einander geteilt, als kleine, organische Gemeinschaften vor Ort, in ihrer Strasse, ihrem Wohnquartier. Sie sahen sich selbst als kleine Kolonie des Königreichs, als kleines Stück Himmel auf Erden, eine Kingdom Community von üblicherweise 2 – 15 Personen, die in ganz normale Wohnhäuser oder Hütten passten. Begleitet von einem Ältesten haben sie häufig miteinander gegessen, miteinander geteilt, was sie hatten, instruierten einander, die Gebote von Christus zu befolgen und gehorchten den Inspirationen des Heiligen Geistes, der ihr wahrer Leiter war. Die Bibel kennt keinen passiven sonntäglichen Kirchenbesuch als Event für religiöse Konsumenten. Wenn also nun die Regierungen alle Gottesdienst‐Veranstaltungen verbieten, ist die Zeit für Nachbarschafts‐Kirchen gekommen. Wer nicht mehr zur Kirche gehen kann, fängt selber an, Kirche zu sein. Jesus Christus sagte: Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen. Tun wir also, was Millionen von Nachfolgern von Christus in den Anfangszeiten und auch heute taten und tun – machen wir unserer Häuser zu Nachbarschaftskirchen!

Nachbarschafts‐Kirche – wenn nichts passiert, müssen wir selber passieren!
Praktische Schritte dazu sind: Übernehmen wir praktische und geistliche Verantwortung für unsere unmittelbare Nachbarschaft. Machen wir eine Liste mit den 50 Personen, die in unserem unmittelbaren Umfeld leben. Lernen wir diese Menschen kennen. Beten wir namentlich für sie. Manche sind einsam, deprimiert, verzweifelt ‐ nehmen wir Kontakt mit ihnen auf. Grüssen wir sie, sprechen wir sie an, unterhalten uns von Balkon zu Balkon, über den Gartenzaun, über die Strasse hinweg. Sprechen wir ihnen Hoffnung zu, erzählen ihnen von Gott und der Gelassenheit, die wir haben. Sprechen wir ihnen Worte Gottes zu, die die Situation erklären. Laden wir sie zu Nachbarschafts‐Treffen ein, einer lokalen „Hocketse“, wie die Schwaben sagen, wo jeder, mit 2 Meter Abstand auf einem geeigneten Platz, seinen eigenen Stuhl, einen Biertisch mit Bier oder seinen Kaffee bringen kann und wo wir miteinander reden, Hoffnung verbreiten, für die Nachbarschaft (kurz und unreligös!) beten, einander beistehen und Konflikte lösen helfen. 30 Minuten jeden Sonntag von 11.00 ‐ 11.30 wäre ein guter Zeitpunkt.

Die von staatlicher Stelle verordnete Quarantäne und das Schließen der Kirchen ist auch eine Gelegenheit, den eigenen Glauben auf seine Alltagstauglichkeit zu testen und uns zu vergewissern, was unser persönlicher Glaube wert ist. Viele sind viel zu abhängig geworden von den kirchlichen Versorgungsleistungen religiöser Profis, Sie können jetzt lernen, geistliche Selbstversorger und Selbstzünder zu werden, die Bibel ohne professionelle Erklärer und Andachtsbücher wieder zu entdecken und auf Gottes Stimme zu achten und zu tun, was er sagt. Jesus hat versprochen, auch im kleinsten Treffen in seinem Namen dabei zu sein. Nehmen wir ihn beim Wort.

Wer diesen digitalen Lagebericht an andere weiterleiten will, kann das tun.

Wolfgang Simson ist Schriftsteller, Verleger, Innovationsberater und Konferenzsprecher. Er definiert das Königreich Gottes als „Leben wie es sein soll“. Auf dem Internet ist er zu finden auf www.refornation.eu oder der Facebook‐Seite https//:www.facebook.com/K.Momentum/

 

Wie gut, dass es immer noch Pastoren gibt die die Botschaft klar und ungeschminkt verkünden. Ich kann nur jeden empfehlen seinen Verstand einzuschalten und sein Herz zu öffnen. Fünfzig Minuten Zeit die sich lohnen werden.

 

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665. Die letzte Diktatur?

Mittwoch, 18. Dezember 2019 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

ich wünsche Ihnen offene Ohren des Herzens wenn Sie diesen Vortrag hören und “verdauen” werden. Es gibt viele Dinge im Leben die wir nicht mit unseren Verstand begreifen können, darum habe ich die Ohren des Herzens angesprochen.

Dieses Video zeigt in ungeschminkter Offenheit auf, wie wir von Politik und Medien belogen und manipuliert werden. Menschen die kein sicheres und gutes Glaubensfundament haben werden an diesen Ereignissen die auf uns zukommen, wahrscheinlich in große Schwierigkeiten geraten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man alle diese Ereignisse so ohne weiteres bewältigt, wenn man weiterhin seine eigene Meinung bei behalten will. Beispiele wie dies alles laufen kann, sehen wir ja zuhauf schon regional jetzt in Ländern wie China, Nordkorea, usw.

Festhalten – Gemälde Michael Willfort

 

Keine Probleme werden die Menschen haben die jetzt schon angepasst sind und denen letzt endlich alles egal ist solange es ihnen selbst gut geht. Also solche die zu allen Entscheidungen den Kopf nicken und keine eigene Meinung vertreten.

Dagegen werden die Menschen die Werte wie die Wahrheit, Gerechtigkeit, Sittlichkeit, Reinheit usw. vertreten massiv verfolgt werden. Dies alles kann man in der Bibel nachlesen, d.h. es wurde uns von Jesus schon vor 2000 Jahren prophezeit.

 

Hier einige Stellen aus der Bibel:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

Röm 1,18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen.

Gal 4,16 Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die volle Wahrheit sage?

2Tim 3,7 sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen.

2Tim 4,4 Und weil ihnen die Wahrheit nicht gefällt, folgen sie allen möglichen Legenden.

1Joh 1,8 Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann lebt die Wahrheit nicht in uns.

1Joh 2,4 Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.

Röm 1,25 Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen.

Licht – Gemälde von Michael Willfort

Ich wünsche jeden, dass er die Wahrheit – Jesus – kennenlernt. Jeder, der Jesus als den einzigen Weg folgen wird, wird Verfolgung erleiden. Denn, diese Leute können es nicht akzeptieren, dass es eine absolute Wahrheit gibt, die behauptet:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

 

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