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699. Corona “Wieviele Tote braucht ihr denn noch?”

Montag, 18. Januar 2021 | Autor:

 

Liebe Besucher,

der nachfolgende Beitrag ist selbstredend und ich möchte dazu keine weiteren Erklärungen abgeben. Jeder normal denkende Mensch soll sich hier seine eigene Meinung bilden. Viel Erkenntnis bei nachdenken und studieren.

 

Rene Gräber

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Im Sommer lag das mittlere Sterbealter der Covid-Patienten bei 82, Anfang Dezember bereits bei 83 und am 29.12.20 gem. RKI Bericht bereits bei 84 Jahren.

Ist das die tödliche Seuche die eine Notlage in Deutschland definiert?

Diese Frage erscheint natürlich auf den ersten Blick “herzlos” – aber ich stelle diese Frage an die Regierungen, die diesen Notstand in unserem Land zu begründen haben.

In meinen Beiträgen:
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oder z.B.
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versuche ich diesen Fragen nachzugehen…

Als ich die Sache mit dem Alter der verstorbenen Patienten an anderer Stelle erwähnte, bekam ich sofort als Antwort:

“Könnt ihr nicht einfach mal die Bedeutung des Wortes “Pandemie” googeln? Könnt ihr nicht einfach mal aufhören mit der Verharmlosung? Könnt ihr nicht endlich mal akzeptieren, dass wir es mit einer neuen, hochinfektiösen Krankheit zu tun haben, an der mittlerweile fast 2 Millionen Menschen gestorben sind, Tendenz steigend? Wieviele Tote braucht ihr denn noch?”

Dieser Kommentar bringt es so ziemlich auf den Punkt, wie die Diskussion derzeit abläuft. Liefert man Fakten (wie zum Beispiel das Durchschnittsalter der verstorbenen Covid-Patienten, das derzeit bei 84 Jahren liegt), dann gilt man bereits als das, was auch Frau Merkel in ihrer Neujahrsansprache wiederholte… Genau solche “Ansprachen” tragen zur weiteren Spaltung bei.

Zurück zum Kommentar der Leserin:

Die Bedeutung der Pandemie: Die WHO änderte im Zuge der Schweinegrippe 2009 die Definition für eine Pandemie:
https://naturheilt.com/blog/who-aenderte-pandemie-kriterien/
Alles gut belegt. Die Gründe für die Änderung haben nur wenig mit der Sorge um das Wohlbefinden der Menschheit zu tun.
Und apropos “googeln”: Ich rate dazu nicht mehr zu “googeln”. Warum?
https://renegraeber.de/blog/google-und-pharma-geheiratet/
Was sich im Hintergrund abspielt ist den allermeisten Menschen gar nicht bewusst…

Verharmlosung? Die Zitierung von Fakten (wie z.B. dem Sterbealter der Patienten) hat nichts mit Verharmlosung zu tun. Wenn dann könnte der Vorwurf der “Relativierung” kommen. Dann müsste ich aber auf meine zahlreichen Recherchen und Veröffentlichungen mit den ganzen Beiträgen zum Thema verweisen oder auf mein Buch “Die Akte Corona”, in dem alle Zusammenhänge und Fakten aufgeführt sind:

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In diesem Zuge würde ich aber auch von einer Negierung der Fakten seitens der Regierungen reden wollen, denn die Maßnahmen sind ja wohl kaum verhältnismäßig, wenn in der Folge der Lockdowns mehr Menschen sterben als als Covid:
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Von was sprechen wir hier eigentlich? Wir sprechen davon, dass deutlich jüngere Menschen und Kinder an den Folgen der Lockdowns versterben – und das werden weltweit mehr sein, als durch Covid-19.

“neue, hochinfektiöse Krankheit”: SarsCov-2 gehört zur Gruppe der Coronaviren. Und die sind keine Unbekannten.
Die Aussage impliziert aber die Sterblichkeit. Und hierzu muss man sich die Fakten ansehen bezüglich der Sterblichkeit von SarsCov-2:
https://naturheilt.com/blog/wie-toedlich-ist-corona/

Und mit Verlaub: Einem Bundesgesundheitsminister der nachgewiesenermaßen ein (Ex)Pharmalobbyist ist, der Alten keine “neue Hüften” mehr gönnen wollte, usw. kaufe ich seine neue entdeckte “Menschenliebe” in keiner Weise ab: Protected link

“Wie viele Tote” ich brauche? Gar keine. Ich habe dazu in folgendem Beitrag Stellung genommen:
https://renegraeber.de/blog/wollen-sie-das-menschen-sterben/
Ich nehme die Frage auch nicht übel – ganz im Gegenteil. Es zeigt wie man ihre Nächstenliebe und ihre Gutmütigkeit ausnützt.

In meinem letzten Newsletter ging ich ja in einer Erklärung ein, dass es immer auf den Standpunkt ankommt. In diesem Zusammenhang geht es um das Weltbild der Exoterik und der Esoterik:

https://renegraeber.de/blog/was-ist-esoterik-und-exoterik/

In den vergangenen Jahren kamen selten so viele Kommentare wie zu dem “Esoterik-Beitrag” oder besser gesagt zur “Erklärung”. Und wie bereits gesagt: die meisten Menschen leben heute ganz klar in einem exoterischen Weltbild. Daher schreibe ich auch meist in diesem Bewusstsein.

Daher also weiter Klartext zum Thema “Maßnahmen” und “Es geht um Menschenleben”:

Was vor 2020 die Masse der Regierungen in Deutschland nicht interessiert hat:

  • überlastete Krankenhäuser
  • volle Intensivstationen
  • Pflegekräftemangel
  • Grippen mit 15.000 bis 30.000 Toten pro Jahr

Was 2020 die Masse der Regierungen in Deutschland immer noch nicht interessiert:

Frierende Kinder in Schulen:
https://renegraeber.de/blog/merkel-kniebeugen-und-klatschen-gegen-frierende-kinder/

pleitegehende klein- und mittelständische Unternehmen, Selbstständige usw., die einer der schwersten Wirtschaftskrisen in unserem Land auslöst / auslösen wird

Tote durch die Corona-Maßnahmen in Deutschland und auf der gesamten Welt:
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15.000 bis 30.000 Tote durch Krankenhauskeime JEDES JAHR

19.000 Tote pro Jahr durch Ärztepfusch JEDES JAHR

58.000 Tote durch Medikamente-“Nebenwirkungen” JEDES JAHR:
https://naturheilt.com/blog/medikamente-nebenwirkung-tod/

gesetzliche Krankenkassen die Ärzte ermuntern ihre Patienten kränker zu machen, als diese sind:
https://renegraeber.de/blog/betrug-krankenkassen-aerzte/

Todesfälle und Krankheiten im Zusammenhang mit der Uhrzeit-Umstellung:
https://renegraeber.de/blog/uhren-umstellung-sommerzeit-2018/
(Zu diesem Thema wurde ich auch schon gefragt ob ich mich nicht mehr drum kümmern würde… Antwort: Doch. Aber es interessiert die Masse der Politiker in Berlin und Brüssel nicht. Tote? Egal.)

Gifte in Nahrungsmitteln:
https://renegraeber.de/blog/ich-kanns-auch-schon-nicht-mehr-hoeren-aber-es-ist-zum-kotzen-glyphosat-und-die-mauschelbande/
(interessiert auch kaum jemand der seit Jahrzehnten Verantwortlichen… Lippenbekenntnisse – mehr nicht.)

Gefahren durch Mobilfunk, vor allem 5G:
https://renegraeber.de/blog/5g-mobilfunk-180-wissenschaftler-fordern-stopp/
(Die Mobilfunkindustrie ist mindestens so finanzstark wie die Pharmalobby!)

Geschäfte und Verzerrungen bis sich die Balken biegen!
https://renegraeber.de/blog/zahlentrickser-schulmedizin-pharmaindustrie-politik/

Daran wird sich auch nichts ändern. Denn die “Strukturen” sind zementiert und es wird Geld verdient. Es geht um Milliarden. Da geht man auch mal über Leichen – merkt ja keiner:
https://naturheilt.com/blog/sacklers-pharma-opium-krise/
Und wer die Verflechtungen aufzeigt ist natürlich ein … äh… wie heißt das jetzt? Ach ja: Verschwörungsdingsda usw…
Ja ist klar.

Welche Verflechtungen?
Na zum Beispiel die hier:
https://naturheilt.com/blog/kennedy-erklaert-wie-big-pharma-den-kongress-unterwandert-hat/
Gut der “Kennedy” hat vielleicht auch nicht mehr alle Latten am Zaun – oder vielleicht doch?

Na dann vielleicht die Qualitätsmedien, die Anno 2018 noch richtig Qualität abgeliefert haben:
https://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/
Um es mal auf den Punkt zu bringen: Sehen Sie, wie Staatsanwaltschaften ins Leere laufen, Menschen bedroht und Redaktionen „gekauft“ werden, sowie gefährliche Medikamente in den Markt „gedrückt“ werden… Wer nach diesem Beitrag / Sendung immer noch glaubt, der mächtigen Pharmaindustrie wäre an der Gesundheit und dem Wohle des Menschen gelegen, der irrt gewaltig und glaubt vermutlich auch noch an den Weihnachtsmann . Der Frontalbericht fördert zutage, dass es sich seitens des Pharmakartells um Macht und Profitgier handelt.

Sind das vielleicht die gleichen Leute, die uns jetzt ihre Impfungen andrehen wollen?

“Die Pharmaindustrie ist schlimmer als die Mafia.” Sage nicht ich, sondern sagt einer der renommiertesten auf dem Gebiet der Pharmakologie: Dr. Peter Christian Götzsche. Gut, dafür haben sie ihn dann auch kalt gestellt und mundtot gemacht:
https://naturheilt.com/blog/fuehrender-medizin-wissenschaftler-wird-mundtot-gemacht/

Kommt Ihnen das bekannt vor? Das mit dem mundtot und kalt gestellt?

Ja, seit 2020 geht das jetzt noch schneller. Jetzt merken es immer mehr. Renommierte Wissenschaftler wie Prof. Bhakdi oder der ehemalige EU- und Bundestagsabgeordnete Dr. Wodarg, Lungenfacharzt und ehemaliger Amtsarztleiter werden medial vernichtet. Vom Geachteten zum Geächteten:
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Die Lockdowns haben ja im März 2020 schon so super funktioniert. Und auch seit November. Ganz klasse. Im Sommer schön Abstand und Maske und dann kommt das Vieh doch wieder? Und wen erwischt es? Die Alten. Und natürlich die Menschen deren Immunsystem eh völlig inkompetent ist, siehe:
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In diesem Beitrag steht im Wesentlichen das WARUM.

Jetzt werden seit Monaten (angeblich) alle Hebel in Bewegung gesetzt und der Rest von Deutschland in die Grütze gefahren. Nicht ganz: die Baubranche feiert ein Hoch nach dem anderen. Auf der Strecke bleiben die kleinen Betriebe, Geschäfte, Künstler, Restaurants, Fitnessstudios.
Komisch ist auch, dass trotz angeblicher Notlage in den Klinken 20 Krankenhäuser im Jahr 2020 geschlossen wurden.

Aber es wird weiter an den bekannten Hebeln gezogen: Medikamente und Impfungen. Und natürlich “Maßnahmen”. Leben müssen ja gerettet werden. Das kommt mir nur leider so vor, als wolle man einen Wald mit einer stumpfen Axt fällen. Da die Axt aber immer stumpfer wird, soll die Lösung sein: mehr Leute, mit noch mehr stumpfen Äxten.

Das sich daran nichts ändert ist bekannt. Nicht erst seit Herrn Spahn ist bekannt, dass das Gesundheitsministerium ein Freund der Pharmaindustrie ist:
https://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/

Und die Verflechtungen bei der STIKO (Ständigen Impfkommission)?
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Glaubt ja auch keiner. Und die, die es wissen, machen nichts.

Im Westen also nichts Neues.

Ist Corona ein Problem?

Ja, ganz klar. Hat das Besonderheiten in der Folge jenseits der Letalität? Ja.

Und genau damit wären wir wieder bei der Sache mit den Maßnahmen. Wir können uns über alles unterhalten: Medikamente, Hygiene, Masken, usw.

Aber so lange in unserem Land derart “gearbeitet” (wie gearbeitet) wird, ist diese Diskussion nicht mehr wirklich möglich.

Und die Alternativen (und was zu tun wäre) sind eigentlich auch klar.

Aber so Sachen wie Vitamin D oder Vitamin C, usw. wird ja auch medial geächtet und niedergemacht.
Deshalb sichern Sie sich (wenn Sie es noch nicht haben), meine “Akte Corona”:

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So, jetzt reicht es für heute aber wieder…

Ich wünsche Ihnen alles alles Gute!

Ihr

René Gräber

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

698. In Gottes Hand

Montag, 18. Januar 2021 | Autor:

 

Liebe Besucher,

es wäre einmal interessant zu erfahren wievielen Menschen der Psalm 139 schon aus schwierigen Lebenssituationen geholfen hat. Aber dies weiß allein Gott unser Vater der König David diesen Psalm diktiert hat.

Mehr Worte möchte ich hier nicht schreiben, weil Isolde Müller es so wunderbar in diesem Artikel auf den Punkt bringt. Ich bedanke mich bei Isolde Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier an dieser Stelle.

 

 

 

 

 

 

Isolde Müller Leiterin Missionswerk Karlsruhe

 

 

 

In Gottes Hand

In letzter Zeit kommt mir häufig das Bild in den Sinn, dass Gottes Hand uns beschützt, so wie David es in Psalm 139 betet:

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“

Es gibt mir Frieden zu wissen: Gottes Hand hält uns und wir können uns darin bergen. In dieser schwierigen Pandemiezeit sehnen sich viele nach Geborgenheit, Bewahrung und Sicherheit. Wir alle fragen uns: Woran sollen wir uns festhalten? Was hält stand in dieser turbulenten Zeit, in der wir fast jeden Tag eine andere Situation vorfinden? 4 biblische Wahrheiten über ein Leben in Gottes Hand ermutigen mich.

 

Der Anker hält

Es gibt einen, der fest steht, und wenn es noch so rüttelt und schüttelt in der Welt: Jesus Christus, auferstanden und real erfahrbar. Fast jeden Tag berichten uns Menschen, wie Gott in ihr Leben eingegriffen hat – Zeugnisse von Gottes Größe in jeder Lebenslage. Oftmals erfahren wir dabei von großartigen Lösungen, die Gott geschenkt hat und die man nur als Wunder bezeichnen kann. Auch in deinem Alltag ist Jesus real. Er ist kein Sonntagsgott, sondern will dir jeden Tag begegnen. In allen Stürmen unseres täglichen Lebens will er ein fester Anker in deinem Leben sein. Denke einmal an einen Anker, wenn er ausgeworfen ist: Das Schiff zieht und zerrt im Wind und Sturm, aber der Anker hält. Wäre der Anker nicht heruntergelassen, wäre das Schiff ein Spielball des Sturms. Je nach Windstärke könnte es sogar zerbrechen. Jesus will der Anker in deinem Leben sein. Er hält jeder Widrigkeit in deinem Leben stand.

Davon lesen wir auch in Vers 2 und 3 im Psalm 46:

„Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich zu finden. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebte und die Berge mitten ins Meer wankten.“

Mach diesen Gott zu deiner Zuflucht und Stärke und du wirst nicht enttäuscht werden. Er ist dir ein zuverlässiger Beistand in deinen Nöten, egal, wie sie aussehen. Egal, wie bedrohlich sie sind für dich, selbst wenn du denkst, alles geht unter. Das hat auch Petrus gedacht, als er auf dem Wasser ging und plötzlich auf die Wellen schaute. Er sah die bedrohlichen Wellen und nicht die Hand von Jesus, der sie ihm entgegenstreckte. Es kommt darauf an, wo wir hinschauen, wo unser Fokus liegt. Siehst du die ausgestreckte Hand von Jesus? Ergreife Gottes Hand und lass sie nicht mehr los! Du bist nicht allein, auch wenn unvorhergesehene Situationen in dein Leben treten. Eine plötzliche Krankheit, finanzielle Schwierigkeiten oder Verlust, sei dir gewiss, Gott lässt dich nicht im Stich. Er ist ein Gott der dich wieder herstellt, dir hilft und dich tröstet. Gott hat einen Plan mit deinem Leben und er verlässt dich nicht.

 

Der Hirte spricht

Ein anderes Bild, mit dem die Bibel ein Leben in Gottes Hand beschreibt, ist das Bild von einem guten Hirten und seinen Schafen. Jesus erzählte im Jerusalemer Tempel ein Gleichnis dazu:

„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.“ Johannes 10,27-28 

Gehörst du auch zu dieser Schafherde? Dann kannst auch du Gottes Stimme hören, die dir in dieser Zeit etwas zu sagen hat. Das Wort Gottes, die Bibel, spricht zu dir, wenn du dich ihm widmest. Es gibt dir Erkenntnis, Führung und Rückhalt. Jesus kennt dich! Er weiß genau, wie du dich fühlst, was dir fehlt oder vor welchen Herausforderungen du geradestehst. Jesus kennt dich mit Namen wie ein Hirte seine Schafe. Du bist wertvoll in seinen Augen.

 

Die Ruhe kommt

Jesus lädt uns ein, mit allem, was uns plagt, in seine Gegenwart zu kommen und gibt uns ein Versprechen:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ Matthäus 11,27

Jesus verspricht uns Ruhe in unseren Mühen. Frieden für unser Herz. Das ist ein kostbares Geschenk, gerade in dieser unruhigen Zeit. Wenn wir in seinem Frieden leben, kann uns nichts erschüttern. Diesen Frieden kann man mit dem Verstand nicht begreifen, er ist tief verankert in unseren Herzen. Erst in schwierigen Zeiten kann man ermessen, was es bedeutet, diesen Frieden zu haben.

Jesus sagt: „Komm zu mir.“ Seine Hand ist immer offen für dich, du kannst sie jederzeit ergreifen. Es bedarf keiner besonderen Rituale oder Vorschriften. Rede einfach mit ihm, wie es dir ums Herz ist. Du hast einen Vater im Himmel, der sich um dich sorgt und wartet, bis du kommst:

„Die Gnadenerweise des Herrn sind nicht zu Ende, ja, sein Erbarmen hört nicht auf, es ist jeden Morgen neu. Groß ist seine Treue.“ Klagelieder 3,22–23

Jeden Morgen, 365 Tage im Jahr, will er dir sein Erbarmen, seine Ruhe, seinen Frieden schenken. Gottes Treue ist nicht zu Ende, sie fängt erst an – probiere es aus! Vertraue Jesus jeden Morgen neu.

 

Die Liebe siegt

Vieles bleibt ungewiss im neuen Jahr. Was geschieht, können wir nicht einordnen. Diese Unsicherheit kann uns Angst machen. Doch es gibt ein Gegenstück zur Furcht: die Liebe. Weil Gott selbst die Liebe ist (so steht es in 1. Johannes 4,8), ist diese Liebe grenzenlos. Sie kann durch nichts und niemanden besiegt werden. Das zu erfassen, ist gar nicht so einfach. Einen guten Einblick geben uns die Verse in Römer 8,38–39:

„Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

Die Aufzählung, die wir hier lesen, beinhaltet alles nur irgend Denkbare, das dir begegnen könnte. Gottes Liebe steht über allem. Und damit über allem, was dir irgendwie in deinem Leben begegnen kann. Nichts, aber auch gar nichts, kann dich trennen von der Liebe Gottes! Auch nicht der Teufel, der darauf bedacht ist, dass du aus dem Schutz der Hand Gottes herausgehst. Falle nicht auf seine Tricks herein. Er will dir viele schlimme Dinge vor Augen führen und dir Angst einjagen. Angst ist seine Waffe: Angst vor der Zukunft, Angst in allen Lebensbereichen. Diese Angst kann uns lähmen. Wir fühlen uns wie festgenagelt und kommen nicht weiter. Lass dich nicht beeindrucken und nicht einschüchtern. Nichts kann dich aus Gottes Hand reißen und nichts kann dich von seiner Liebe scheiden.Bleibe in Gottes Hand geborgen. Lass Jesus den Anker sein in deinem Leben. Horche auf die Stimme des guten Hirten, der dich führen will. Berge dich in seiner Ruhe und seinem Frieden. Und stelle der Furcht die Liebe Gottes entgegen. Niemand anderes als du selber kann dich aus Gottes Hand reißen. Du bist immer in seiner Hand geborgen, egal was kommt. Vertraust du dich Gottes liebender Hand an?

 

Isolde Müller, Leiterin Missionswerk Karlsruhe

 

 

Thema: Lebendiger Glaube | Beitrag kommentieren

697. Dein geistlicher IQ

Montag, 18. Januar 2021 | Autor:

Liebe Besucher,

wieviel menschliche “Weisheit” erleben wir derzeit bei Entscheidungen in der Corona Pandemie. Die Ergebnisse sind erschreckend, weil Menschen glauben Sie wüßten alles besser als Gott. Auch wenn man unseren Politikern den Rat gibt Gott einmal zu fragen, läßt dies ihr Stolz nicht zu. Man muss vermuten, dass Sie von einer anderen Macht geleitet werden, anders kann man die schlechten Ergebnisse dieser Politik nicht erklären.

Der nachfolgende Artikel von Daniel Müller hat mir darum so gut gefallen, weil er genau die Ursache anspricht. Ich bedanke mich bei Daniel Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Wünsche Ihnen beim lesen gute Erkenntnisse.

 

 

 

 

 

Daniel Müller Leiter Missionswerk Karlsruhe

 

 

»Wenn es jemandem von euch an Weisheit mangelt, soll er Gott darum bitten, und Gott wird sie ihm geben.«

Jakobus 1,5

 

Statt uns von Wissen oder Gefühlen abhängig zu machen, dürfen wir uns in Gottes Weisheit schulen lassen.

Meine Frau Isolde und ich waren eine Woche lang im Norden Deutschlands unterwegs, um verschiedene Gespräche für das Missionswerk zu führen. Dabei besuchten wir auch unseren Freund Dirk Schröder mit seiner Frau. Wir sprachen über die Männertage, die er bei uns geleitet hat, und auch über das Ehe-Wochenende, das im März stattfinden soll. Doch hauptsächlich sprachen wir über unseren gemeinsamen Auftrag, Menschen auf Gott aufmerksam zu machen. In mir kam gleich der Aktionismus hoch: Man könnte doch dieses und jenes tun!

Doch Dirk sagte daraufhin: „Menschliche Intelligenz wird diese Welt nicht retten. Was diese Welt wirklich braucht, ist die Weisheit Gottes, und die findest du nicht bei Wikipedia, sondern bei unserem himmlischen Vater. Und er gibt diese Weisheit so gern denen, die danach fragen.“

Diese Gedanken haben Isolde und mich so inspiriert, dass wir die vollen beiden Tage, die wir Zeit hatten, im Gebet und im Hören verbracht haben. Die siebenstündige Zugfahrt zurück nach Karlsruhe haben wir genutzt, um noch mehr in diese Gedanken von Gott hineinzuwachsen.

 

DIE DRITTE INTELLIGENZ.

Der Intelligenz-Quotient (IQ) dient laut Wikipedia der „Bewertung des intellektuellen Leistungsvermögens“. Der emotionale Intelligenz-Quotient (EQ) „beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen“. Unser Leben besteht aus Geist, Seele und Leib. Jesus sagt an einer Stelle, dass unser „Fleisch“, also unser Körper, schwach ist. Unsere Seele ist emotionell – und damit keine feste Konstante. Unser Geist ist von den dreien also der kraft-vollste Teil unseres Lebens. Wenn das so ist, warum lassen wir uns dann so oft von unserer Intelligenz und unseren Emotionen leiten? Es gibt noch eine dritte Intelligenz: die geistliche Intelligenz. Sie zeichnet einen Christen aus, denn in ihr steckt die göttliche Weisheit. Unsere geistliche Intelligenz sollte trainiert sein. Wer seinen Geist nicht durch Gottes Weisheit schulen lässt, gleicht einem Schiff ohne Steuermann, das auf dem Meer dahintreibt.

 

SCHULEN LASSEN

Wir besitzen eine Art „Organ“, das Urteilsfähigkeit heißt. In Hebräer 5,14 lesen wir: „Nur wer seine Urteilsfähigkeit geschult hat, der kann auch zwischen Gut und Böse unterscheiden.“ Viele Christen meinen, wenn sie einmal Ja zu Jesus gesagt haben, dann liefe alles von alleine – „Der Herr macht’s ja“. Das trägt mit dazu bei, dass die Welt ein falsches Bild vom Christsein hat. Viele Christen tun, was sie für richtig halten, haben aber ihren Geist nicht mit göttlicher Weisheit geschult. Als Jesus auf der Erde war, hat er seine Jünger mit seiner Weisheit ausgerüstet! Stück für Stück sind sie hineingewachsen.

Wir sind oft von prominenten Menschen beeindruckt, die uns etwas sagen, oder wir tun das Gewohnte, statt nach Gottes Weisheit zu fragen, die Wissen in einer Art freisetzt, die die Zukunft in der Vision des Schöpfers baut. Doch alle Weisheit kommt von Gott! Das er-kennen wir auch in der Geschichte von Samuel, der einen König salben sollte. Er ging in das Haus von Isai und man zeigte ihm die prächtigsten, stärksten und am besten aussehenden Kinder. Samuel hätte sich auch für diese Auswahl entschieden, doch eine Stimme in ihm sagte: „Nein, von ihnen ist es keiner.“ Menschliches Denken sagt: „Herr, ich nehme die beste Auswahl, du wirst schon zufrieden sein.“ Samuel hingegen fragte: „Sind das alle deine Söhne?

“Da ist noch einer“, bekam er zur Ant-wort. „Nämlich David – aber der ist schmutzig und hütet die Schafe.“ Doch genau diesen meinte Gott.

 

»Wer seinen Geist nicht durch Gottes Weisheit schulen lässt, gleicht einem Schiff ohne Steuermann, das auf dem Meer dahintreibt.«

 

GEISTLICHE TRÄUME.

Auch Joseph, von dem wir ebenfalls im Alten Testament lesen, war in göttlicher Weisheit geschult. Als er im Gefängnis saß, hatte der Pharao einen Traum, den die Weisen des Landes nicht lösen konnten, und der Pharao selbst wusste nicht, was er hätte wissen sollen, um zu handeln. Ihm fehlte die göttliche Weisheit. Er ließ Joseph aus dem Gefängnis holen, der ihm dann den wichtigen Traum deuten konnte, weil er die nötige göttliche Weisheit besaß.

Ähnlich war es bei Daniel. Die weisen Berater des ungläubigen Königs Nebukadnezar konnten einen seiner Träume nicht deuten. Die Intelligenz aller Weisen zusammen konnte nichts ausrichten. Daniel wurde geholt und er deutete den Traum von Nebukadnezar. Nebukadnezar kannte Gott nicht, aber Gott kannte Nebukadnezar! Die Welt hat Träume, aber sie kennt die Ant-worten nicht. Herrscher dieser Welt wissen, dass sie etwas wissen sollten, wissen es aber nicht. Doch nicht nur den Herrschern geht es so, sondern auch den Menschen um dich herum. Die Welt sehnt sich, ohne es zu wissen, nach geistlicher Intelligenz, die es nur bei Gott gibt!

 

ÜBERNATÜRLICHE PERSPEKTIVE.

Göttliche Weisheit zu empfangen, braucht Schulung. Nicht mehr Seminare für religiöses Wissen, sondern ein persönliches Hören von Gott. Göttliche Weisheit ist die absolute Lösung! Sie verleiht uns die Fähigkeit, das Leben aus einer ewigen, zeitlosen, übernatürlichen und multidimensionalen Perspektive zu meistern. Menschen, in denen viel göttliche Weisheit steckt, fallen angenehm auf. In ihrer Nähe fühlt man sich wohl. Sie sind demütig und trotzdem strahlen sie eine unbeschreibliche Autorität aus.Man spürt bei ihnen eine Atmosphäre der Gegenwart Gottes, ohne dass ein Wort geredet wird. So eine Person war beispielsweise Christoph Häselbarth.

 

»Die Welt sehnt sich, ohne es zu wissen, nach geistlicher Intelligenz, die es nur bei Gott gibt.«

 

Trage die Weisheit Gottes an den Platz, an dem du bist: an deinen Arbeitsplatz, in die Schule, in den Sportverein, ins Altersheim … Wenn du sagst: „Herr, mir fehlt hier die Weisheit“, so heißt es in Jakobus 1,5: „Wem Weisheit mangelt, der bitte um Weisheit!“ Gott hat dir einen Auftrag gegeben auf dieser Erde. Gehe in Gottes Schule, dass dein Geist Gottes Weisheit erkennt und du Antworten auf Fragen bekommst, auf die dein Nächster, dein Chef, dein Bürgermeister keine Antwort haben. Klag nicht darüber, dass alles zugrunde geht. Nimm deinen Platz ein, den Gott dir zugeteilt hat. Verbreite nicht menschliche Meinungen und Drohbotschaften, sondern Gottes Weisheit, mit der er deinen Geist füllen will. Alle Weisheit kommt von Gott. Erhöhe deinen geistlichen IQ, denn auch du bist berufen ein Alltagsveränderer zu sein! Isolde und ich wünschen dir ein von Gott gesegnetes Jahr 2021. Hab keine Angst, Gott ist mit seinen Kindern. Sei kein Opfer der Probleme, sei ein Gestalter deiner Zukunft und deiner Umgebung.

 

Daniel Müller Leiter des Missionswerk Karlsruhe

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696. “Bleiben Sie gesund!”

Samstag, 16. Januar 2021 | Autor:

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Liebe Besucher,

seit Mitte März 2020 höre ich diesen Spruch: “Bleiben Sie gesund!” immer wieder in einer Intensität wie noch nie in meinem Leben bisher. Warum jetzt diese besonderen Abschiedsworte die mir vor 10 Monaten noch nie jemand zugesprochen hat, weil es den allermeisten auch egal war, wie es mir ging.

Denn die bisherige Begrüßungsformel “Wie geht es Ihnen” war ja auch nur so dahin gesprochen. Das merkte ich immer dann sehr genau, wenn ich darauf wirklich meinen Gesundheitszustand schilderte, denn dann versuchte mein Gegenüber meist das Thema zu wechseln, weil er nicht wirklich wissen wollte wie es mir geht.

Darum gefielen mir die Gedankenanstösse des Flyers “Bleiben Sie gesund!” so gut, dass ich Ihnen diese zur Kenntnis geben möchte.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Anliegen jeder Art – Krankheit, Angst, Sorgen,usw. – bei Gott abgeben, und dass Sie in seinem Wort nachforschen was ER alles für Sie bereitet hat.

Wir werden dieses Fundament für die kommenden Zeit mehr als je zuvor benötigen. Nur ER kann uns wirklich Trost und Hilfe geben die uns helfen, wenn die Stürme des Alltags auf uns niederprasseln.

Gott segne Sie.

 

Quelle: Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach

 

 

 

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695. Dein Reich komme

Freitag, 15. Januar 2021 | Autor:

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Liebe Besucher,

2021 wird als Fortsetzung zu 2020 im Zuge der Corona Pandemie ein sicher nicht einfacheres Jahr als 2020. Zudem werden in 2021 in vielen Parlamenten bei Wahlen die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Wenn man nun einmal ehrlich Bilanz zieht zu den politischen Entscheidungen unserer Regierungen im Bund und Ländern kommt man wenn man, ehrlich ist auf nicht allzu viel positive Punkte. Ist es dann nicht folgerichtig darüber nachzudenken, ob es nicht vielleicht doch an Personen oder bestimmten Parteiprogrammen gelegen hat, dass keine besseren Ergebnisse zustande gekommen sind. Klar ist, dass es bei bestimmten Parteien auf Grund ihrer Ideologie (Grüne, Linke und Rote hier einmal erwähnt) zu gar keinen anderen Ergebnissen kommen kann. Leider haben sich auch die angeblich christlichen konservativen Parteien von ihrem einstmalig christlichen Menschenbild mehr und mehr entfernt. Ich möchte hier nur Abtreibung, Ehe für alle, Gender usw. erwähnen. Es wurden Gesetze verabschiedet die eindeutig gegen Gottes Gebote verstoßen und dann muss man sich nicht wundern, dass es Chaos im Land gibt.

Wenn man also vielleicht jetzt noch vor der Wahl sich Gedanken macht, welche Alternativen es noch gibt, dann bleibt wahrlich nicht viel übrig im Parteienspektrum. Trotzdem möchte ich Ihre Gedanken liebe Besucher einmal zu einer echten christlichen Partei lenken die ich seit einiger Zeit aufmerksam beobachte und mit großer Freude feststelle, dass man hier noch von christlichen Werten und Überzeugungen sprechen kann. Eines ist für mich klar und nicht diskutabel. Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, dann werden wir auch entsprechend gute Ergebnisse in der Politik erzielen, weil Gott ein solches Handeln reich segnet.

Soviel zur Einführung. Lesen Sie nun selbst einmal den Beitrag der 1. Vorsitzenden Frau Karin Heepen, den Sie bei letztem Parteitag gehalten hat. Mich haben diese Worte überzeugt und berührt. Wenn nur die wiedergeborenen Christen (immerhin 1.2 Mio.) christlich wählen würden, könnte in den Regierungen ein Paradigmenwechsel erfolgen. Wünsche Ihnen ein offenes Herz und scharfe und klare Gedanken bei lesen dieser Worte.

 

  1. Vorsitzende Karin Heepen

 

Dein Reich komme

Eröffnungsrede auf dem Bundesparteitag 10.10.2020

von Karin Heepen  Bundesvorsitzende

 

Liebe Delegierte, liebe Mitglieder, liebe Gäste,

Wir tagen in einer wahrlich nicht einfachen Zeit. Täglich neue Anordnungen und Beschränkungen machen das gesellschaftliche Leben immer weniger planbar, auch einen Parteitag wie diesen, zumal mit Übernachtungen, die nun in Deutschland wieder unter Vorbehalt stehen.

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich so unmittelbar in das allgegenwärtige Thema der Corona-Krise hineinspringe. Es ist leider das Thema nun schon seit mehr als einem halben Jahr, das unser Leben und unser Land verändert hat wie nichts in den 70 Jahren zuvor. Und das in einer Geschwindigkeit, dass mancher schon vergessen zu haben scheint, was vorher normal war.

Als Partei stehen wir mittendrin in den Kontroversen dazu, zwischen immer noch mehrheitlicher Zustimmung in der Bevölkerung zu den Regierungsmaßnahmen und unterdrücktem, verzweifeltem Protest dagegen und gegen die Kollateralschäden, die verursacht werden in der Gesellschaft und in der Wirtschaft.

Keine Frage, das Virus kann krankmachen, auch ernsthaft. Und nachvollziehbar waren erste Maßnahmen im Frühjahr, als noch niemand wusste, was genau da auf uns zukommt, und die Krankenhäuser nicht überlastet werden sollten. Das aber war zu keinem Zeitpunkt der Fall, es gab auch keine Übersterblichkeit. Im Gegenteil stehen Krankenhäuser monatelang zum Teil leer für Corona-Patienten, während tatsächlich Schwerkranke unzureichend behandelt werden. Und es stehen deswegen Krankenhäuser vor der Insolvenz.

 

Unsere politischen Stellungnahmen.

 

Ich möchte hier die wichtigsten Punkte nennen, zu denen wir aus unserer christlichen Perspektive bisher politisch Stellung bezogen haben:

  1. Krankheit und Gesundheit sind aus christlicher Sicht nie nur leiblich zu sehen.

Das ist naturwissenschaftlicher Materialismus. Nach dem christlichen Menschenbild sind wir leiblich-seelisch-geistliche Wesen, und so ganzheitlich ist Gesundheit zu definieren. Das steht auch so in unserem gesundheitspolitischen Programm, das wir vor einem Jahr verabschiedet haben. Die Corona-Maßnahmen werden von Anbeginn der Feststellung einer Pandemie mit dem Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 Grundgesetz begründet. Das ist meines Erachtens eine Überinterpretation. Denn dieses Recht begründete kein Recht auf Gesundheit, das kein Staat und kein Gesundheitssystem garantieren kann, sondern vor körperlichen Übergriffen des Staates wie Folter, Körperstrafen, Zwangsbehandlungen, Zwangsimpfungen und ähnliches.

Es ist zurecht Zweck des Infektionsschutzgesetzes, die Verbreitung von übertragbaren Krankheiten zu vermeiden. Allerdings dürfen die Mittel dazu keine größeren Schäden verursachen als die Krankheit selbst. Für unsere seelische Gesundheit sind vor allem unsere Beziehungen ausschlaggebend. Mit unserem Denkansatz des Relationismus, basierend auf dem biblischen Liebesgebot Jesu, liefern wir ein Gegenkonzept zur „sozialen Distanz“, die dem Volk auferlegt wird. Bei einer infektiösen Erkrankung kann physische Distanz in einem vertretbaren Rahmen angezeigt sein, aber keine soziale Isolation.

Geistliche Gesundheit weiß zudem, dass unser Leben nicht in der Hand eines Virus, sondern in der Hand Gottes ist, und verweigert sich der Angst, die davor geschürt wird. Nur in dieser inneren Freiheit ist eine realistische Einschätzung der wirklichen Gefahr möglich und eine Unterscheidung zwischen berechtigter Vorsicht und angstgetriebener Überreaktion.

 

  1. Es wird nicht zwischen positiv Getesteten, Infizierten und Erkrankten unterschieden. Ein positives Testergebnis ist nicht notwendig eine Infektion und eine Infektion noch keine Erkrankung. Wir haben zurzeit marginale Zahlen von Erkrankungen, die das Virus verursacht, aber immer neue Maßnahmen werden mit den Zahlen positiver Testergebnisse begründet. Würde man auf andere übertragbare Viren testen, würde man auch positive Ergebnisse erhalten. Das tut aber niemand, solange nicht jemand ernsthaft erkrankt ist. Die Zahl der Erkrankten muss jedoch der Maßstab für eine Epidemie sein, nicht positiv Getestete ohne Von der WHO wurde 2009 im Zuge der Schweinegrippe das bis dahin für Pandemien geltende Kriterium einer überdurchschnittlich hohen Erkrankungs- und Sterberate geändert. Unter dieser Voraussetzung wurde auch Covid 19 zur Pandemie erklärt.

 

Aus unserer christlichen Perspektive geht es hier um die Manipulation von Grundannahmen und die Unterscheidung, ob das Gebäude dieser Krise auf dem Fundament von Wahrheit errichtet wurde.

 

  1. Nach der WHO-Erklärung hat der Bundestag am März eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt und damit alle Entscheidungen zur Corona-Krise der Bundesregierung

überantwortet. Da im Föderalismus nach Infektionsschutzgesetz die Bundesländer die Verordnungen ausarbeiten, werden seitdem alle politischen Maßnahmen von der Kanzlerin und dem Bundesgesundheitsminister mit den Ministerpräsidenten ausgehandelt. Der Bundestag ist ausgeschaltet, obwohl er das Entscheidungszentrum unserer Gesetzgebung ist. Alarmierend ist, dass nach Umfragen zwei Drittel der Bevölkerung diesen Zustand befürworten. Es scheint in Vergessenheit zu geraten, dass nach dem Prinzip der Gewaltenteilung die Gesetzgebung und die Regierung voneinander getrennt sind, um Machtkonzentration zu verhindern. Das Parlament ist gesetzgebendes Organ, die Regierung gesetzesausführendes Organ, und sie hat sich gegenüber dem Parlament zu verantworten. Der Bundestag ist Kontrolle der Regierung, die er in der Corona-Krise abgegeben hat. Es darf aber keine Gefahr so instrumentalisiert werden, dass über deren unmittelbare Abwendung hinaus die Regierung allein das Zepter in der Hand behält. Auf vergleichbare Weise wurde die parlamentarische Demokratie in den 1930er Jahren mit immer neuen Notverordnungen ausgehöhlt. Wenn wir unsere rechtsstaatliche Ordnung erhalten wollen, ist die Gewaltenteilung ein Knackpunkt.

 

Erschütterung der Demokratie.

Beim letzten Punkt unseres demokratischen Systems sind wir als Christen, meine ich, zu einer neuen Positionierung herausgefordert. Herkömmlich betrachten wir unsere Demokratie als die beste und freiheitlichste Regierungsform für den Einzelnen und auch für uns als Christen, weil wir da normalerweise Glaubens- und Gewissensfreiheit haben. Allerdings ist das Reich Gottes bekanntlich keine Demokratie, sondern da herrscht ein König. Das wollen wir nicht auf ein weltliches Regime übertragen. Aber die Frage wird brisanter, ob auch in den Augen Gottes unsere Demokratie wirklich das ist, für dessen Erhalt wir als Christen kämpfen sollen, weil Er sie erhalten will.

Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes. Wir haben in den letzten Jahrzehnten erlebt, wie sich unser Volk in immer größeren Teilen von Gott und seinen Lebensordnungen abgewandt hat. Und es wählt in der Mehrheit genauso gottlose Vertreter in die Parlamente. Sollte Gott die Herrschaft eines gottlosen Volkes und der von ihm gewählten Repräsentanten als besonders schützenswert ansehen?

Mein Eindruck ist, dass mit den Corona-Maßnahmen unser demokratisches System mit erschüttert wird. Antidemokratische Tendenzen hatten wir schon lange vorher, z. B. mit der Top-down Durchsetzung des Gender Mainstreaming ohne demokratische Legitimation, aber auch mit ideologischen Mainstream-Vorgaben politischen Denkens, die demokratische Debatten verhindern. Das von den Angstszenarien der Corona-Pandemie ausgelöste Sicherheitsbedürfnis hat der Regierung zusätzlich Macht in die Hände gespielt und das Vertrauen in demokratische Entscheidungsprozesse weiter verdrängt. Der Wert der Freiheit verlor bereits seit einigen Jahren gegenüber dem Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung an Bedeutung. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich der Anteil derer, die der Sicherheit vor persönlicher Freiheit den Vorzug geben, drastisch erhöht. Damit wird der Boden für Diktaturen vorbereitet.

 

Die Zeichen der Zeit verstehen.

 

Die entscheidende Frage für uns als Christen in der gegenwärtigen Situation ist, was Gott damit vorhat, und warum er dieses Virus und die Kollateralschäden verursachenden Regierungsmaßnahmen weltweit zulässt. Dazu ist es hilfreich, die weltweiten Prophetien zu kennen, die eine große Übereinstimmung aufweisen.

Ich bin mir im Klaren, dass man solchen Prophetien weder glauben noch vertrauen muss, denke aber, dass wir die Zeichen dieser Zeit verstehen müssen, um relevant darin mitzumischen. Ich kann an der Stelle nur bezeugen, dass ich die Empfänger dieser Prophetien als international vernetzte, korrekturbereite Leiter kenne, die miteinander die Dinge prüfen, bevor sie sie weitergeben.

 

Ich erlaube mir, hier drei immer wiederkehrende Aussagen zu nennen:

  1. Wir leben am Beginn der Wehen, von denen Jesus in seinen Endzeitreden in Matthäus 24 spricht.

Die Corona-Krise wird als der Beginn von Wellen von Erschütterungen gesehen, die Teil dieser Wehen sind und die Systeme des Bösen zum Einsturz bringen werden. Diese Wehen bereiten Jesu Wiederkunft vor. Wehen bahnen bekanntlich den Weg für eine Geburt. Das bedeutet einerseits, dass Jesus Seine Kirche durch diese Krisen aus den weltlichen Systemen herausruft und reinigt. Viele unserer Sicherheiten werden zerbrechen und zuerst uns als Christen vor die Frage stellen, wem wir vertrauen: wie alle anderen auf Geld, Job, Leistung, Haus, Gesundheit, Wohlstand oder zuerst auf Gott als unseren Retter und Versorger?

  1. Jesus will vor Seiner Wiederkunft die Ernte einbringen und Menschen retten, die Ihn noch nicht kennen. Dafür braucht er diese vorbereitete Kirche, die nicht mehr nur sich selbst dient. Miteiner gereinigten Kirche und den durch jede der Erschütterungen neu gewonnenen Menschen will Er Sein Reich auf dieser Erde offenbar werden lassen, Licht und Finsternis scheiden und sichtbar machen, damit noch mehr Menschen aus der Finsternis zum Licht finden. Seit 2000 Jahren beten wir im Vater-unser „Dein Reich komme“. Bisher ist davon in der Welt nicht viel zu sehen. Aber jetzt soll es kommen.
  1. Ohne die Hilfe des Heiligen Geistes wird das nicht geschehen. Es wurde uns immer wieder in den letzten 20 Jahren eine Ausgießung des Hei-ligen Geistes verheißen, für die vorangegangene Erweckungen in verschiedenen Teilen der Welt prophetische Vorzeichen waren. In Joel 3 lesen wir, dass Gott in den letzten Tagen seinen Geist ausgießen will über alles Fleisch. Damit dürfen wir auch in Europa rechnen.

 

Wofür kämpfen wir?

 

All das ist bisher bestenfalls in Ansätzen sichtbar, wie z. B. bei „Deutschland betet gemeinsam“ vor Ostern mit fast einer Million Mitbetern. Aber für mich stellt diese größere Dimension für uns als christliche Partei die grundlegende Frage, in welchem Plan wir mitmachen wollen. Wir bekommen immer wieder Zuschriften, dass wir die Corona-Lügen mit öffentlich machen und für unsere Grundrechte eintreten sollen, auch von den Initiatoren von „Christen im Widerstand“, die ich als aufrechte Christen sehr schätze. Auf der anderen Seite schreiben genauso Leute, dass wir die Regierungsmaßnahmen unterstützen und uns der Obrigkeit unterordnen sollen.

Wieder geht der Riss und die Polarisierung auch mitten durch die Christenheit. Und wieder bietet nur der Blick auf die größeren Absichten Gottes mit dieser Krise die Chance, als Christen in dieselbe Richtung zu schauen.

In dieser Perspektive ist die Frage nicht mehr vorrangig, wogegen wir jetzt in der Welt kämpfen sollen. Und ob wir unsere Kraft vor allem auf den Kampf gegen das sichtbare Böse verwenden sollen, um die weltlichen Systeme und unsere bürgerlichen Freiheiten zu erhalten, deren Erschütterung Gott offensichtlich zulässt. Ja, wir benennen Unrecht. Aber soll unsere darüber hinausweisende Frage nicht auch sein, was unsere Rolle im Plan Gottes mit diesen Erschütterungen ist und dem, was Er dadurch hervorbringen will? Und wofür sollen wir darin kämpfen?

Immer klarer wird für mich, dass christliche Politik nicht mehr nur konservativ sein kann, um zu bewahren, was immer mehr zerstört wurde und wird. Je länger diese Krise dauert, umso mehr Menschen ahnen, dass wir unsere Welt und unser bisheriges Leben so nicht zurückbekommen werden. Bei der Vorstellung unseres Kurzprogramms werde ich näher darauf eingehen, welche Systeme alle offensichtlich erschüttert werden und unter Gericht kommen. Wir haben gefragt, wie aus dem Wort Gottes geborene Perspektiven dafür aussehen können. Vieles ist schon angelegt in unseren Grundsätzen. Anderes muss jetzt in diese Zeit hinein neu gedacht werden. Wir sind nicht die Einzigen, die gerade jetzt nach Reformen auf allen möglichen Ebenen der Gesellschaft rufen. Wir brauchen Leitung durch den Heiligen Geist, wie biblisch fundierte Ant-worten auf die heutigen Erschütterungen der Systeme aussehen können.

Solchen innovativen Antworten auf diese Krisen soll dieser Parteitag dienen. Die Werkzeuge aller Veränderungen sind jedoch veränderte Menschen, die Gott, ihre Mitmenschen und unsere Welt lieben.

 

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Ein persönliches Wort zum Schluss:

 

Als ich heute in diesen Saal kam, dachte ich, dass es wohl kein Zufall ist, dass wir hierher zurückkommen, wo wir vor zwei Jahren recht euphorisch unsere Kandidaten für die Europawahl aufgestellt haben. Nach unserem Scheitern bei dieser Wahl einige Monate später habe ich mir eine Woche Auszeit in einem Kloster genommen. Am ersten Abend saß ich über einem Tal und klagte Gott die viele vergebliche Mühe und das vernichtende Ergebnis. Ich hörte sehr klar als Antwort: Ihr habt menschlich gesät und das Menschliche geerntet.

Das war hart, und ich hatte keine Ahnung, was wir hätten anders machen sollen. Aber ich wusste natürlich, dass Jesus recht hat, wie immer. Wir haben getan, was Parteien vor Wahlen eben tun. Und wir haben das Ergebnis eingefahren, das exakt unseren Ressourcen und Bekanntheitsgrad entsprach. Von Segen oder Zutun Gottes kaum eine Spur.

Ich denke, keiner von uns will auf diesem entmutigenden Kurs weitermachen. 1989 unmittelbar vor der politischen Wende in Deutschland wurde die PBC gegründet, 2008 die AUF-Partei. 2015 haben wir beide vereinigt. Niemand hat bei diesen Neugründungen aus eigenem Antrieb gehandelt. Die Gründer hatten Gott gehört und Bestätigung erhalten. Als ich in diesem Frühjahr bei einem der vielen internationalen Online-Gebetstreffen wieder einmal die Verheißung einer mächtigen Ausgießung des Heiligen Geistes auf unser Land hörte, sah ich plötzlich, dass diese Parteigründungen auch Vorstufen waren wie vorangegangene lokale Erweckungen. Und dass sie Vorbereitung waren für ein politisches Gewicht, das sich jetzt in dieser Zeit in die Pläne Gottes hineinstellt, dass Sein Reich auch in der Politik unseres Landes sichtbar wird.

Diesem Hören auf Gott und aufeinander soll dieser Parteitag dienen. Bis zur Bundestagswahl in einem Jahr werden wir wahrscheinlich weitere Erschütterungen erleben. Deshalb gilt es zuerst zu hören und zu fragen, bevor wir loslegen. Dienst nach Vorschrift – in unserem Fall dessen, was Parteien eben tun – ist zu wenig. Ich erhielt gestern einige ermutigende Gebetseindrücke von einem treuen Fürbitter. Der wichtigste Satz, den ich hier weitergeben möchte, war: Lass mich (Gott) kämpfen und freue Dich, dass Du dabei bist. Das ist keine Passivität, sondern sehende Hingabe statt blindem Aktivismus.

Mit diesem Perspektivwechsel eröffne ich den Parteitag und wünsche uns, dass diese Perspektive von oben gefüllt wird.

 

Karin Heepen

Bundesvorsitzende

Quelle: Magazin “Bündnis C”

 

 

Wenn Gott tödliche Seuchen schickt, will ich Gott bitten, gnädig zu sein und der Seuche zu wehren. Dann will ich das Haus räuchern und lüften, Arznei geben und nehmen, Orte meiden, wo man mich nicht braucht, damit ich nicht andere vergifte und anstecke und ihnen durch meine Nachlässigkeit eine Ursache zum Tode werde. Wenn mein Nächster mich aber braucht, so will ich weder Ort noch Person meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen. Siehe, das ist ein gottesfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn und dumm und dreist ist und Gott nicht versucht.“

(Luther 1527 bei der Pest in Wittenberg. Quelle: Luthers Werke, Band 5, Seite 334f)

 

 

 

 

 

 

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694. Ein persönlicher Eindruck, wie Amerika von hier aus aussieht

Freitag, 15. Januar 2021 | Autor:

USA Wahl  Hadas-ParushFlash90-930×520-1.jpg

 

Liebe Besucher,

was wir in USA seit 2 Monaten erleben ist ohne Beispiel in der jüngsten Vergangenheit. Es zeigt sich in einer gottlosen Welt wie sehr die Wahrheit verdreht bzw. geleugnet wird und die Lügen hoffähig gemacht werden. Das ist mit Hilfe der Mainstreammedien noch leichter möglich geworden. Lesen Sie die Gedanken von Tsvi Sadan.

Auch bedanke ich mich hier ausdrücklich für die Freigabe zur Veröffentlichung dieses Berichtes hier in meinem Blog.

 

Vielleicht kommt es in der nächsten Woche ganz anders als gedacht, dass wäre nicht tragisch, denn wir wissen unser Gott ist in Kontrolle und er ist es der Geschicke dieser Welt führt. ER ist es der einsetzt und absetzt zu seiner Zeit, und da werden einige jetzt so hochgejubelte Personen sehr tief fallen.

 

Capitol _by_Bloi, Roland_pixelio.de

 

von  Tsvi Sadan NAI

Israel muss schnell aus dem Geschehen in Amerika lernen, damit bei uns nicht bald ähnliches passiert

 

Donald Trump, der entgegen der aktuellen Darstellung in den Medien immer noch der Präsident der Vereinigten Staaten ist, gab diese Woche eine beispiellose Notstandserklärung ab, in der der designierte Präsident Joe Biden auffallend wenig erwähnt wurde.

Einige hebräischsprachige Medien (wie z.B. der in Toronto ansässige private TV-Sender Perspectiva) spekulierten, dass am 20. Januar eine Überraschung bevorstehe, und dass, kurz gesagt, Trump das Weiße Haus nicht räumen werde. Normalerweise würde ich solche Szenarien abtun, aber dies sind keine normalen Zeiten. Wenn Sie mir vor einer Woche gesagt hätten, dass ein Hi-Tech-Riese einen amtierenden amerikanischen Präsidenten effektiv zum Schweigen bringen würde, sich gegen einen von Konservativen favorisierten Emporkömmling (Parler) verbünden würde und dass kommerzielle Unternehmen jedes Unternehmen ins Visier nehmen würden, das als Unterstützer von Trump identifiziert wird, hätte ich das auch nicht geglaubt.

Wenn ich von hier aus beobachte, was dort passiert, kommt mir die große Säuberung der 1930er Jahre in den Sinn, die von Joseph Stalin verübt wurde (nachdem ich diesen Artikel fertig geschrieben hatte, sah ich, dass Fox News über “die Säuberung” sprach), die mit einer massiven politischen Kampagne begann, um “Dissidenten” zu dämonisieren, die alle tot oder im Gulag endeten. Es ist so gut wie unmöglich, dass eine Säuberung im Stalin-Stil in den USA stattfindet, aber eine große Säuberung findet nichtsdestotrotz gerade jetzt statt.

Die Dreistigkeit derjenigen, die der neuen Regierung helfen, politische Gegner loszuwerden, ist wirklich beispiellos, zumindest in den USA. Aber die Wahrheit ist, dass dies alles vor vier Jahren mit Trumps Wahl begann, als eine Bewegung geboren wurde, die als “Cancel Culture” bekannt wurde, in der Trumpisten und sogar einfache alte Konservative bis zum Verlust von Jobs und Ansehen schikaniert wurden. Doch so heimtückisch Cancel Culture auch sein mag, zum größten Teil geht sie von NGOs und anderen privaten Gruppen aus.

Aber wenn Unternehmensgiganten wie Facebook und Twitter einer Vielzahl von “Andersdenkenden” den Teppich unter den Füßen wegziehen, tun sie dies mit dem vollen Wissen und Einverständnis der politischen Führer, die solche abweichenden Stimmen zum Verschwinden bringen wollen. Dies ist eine Säuberung durch (begeisterte) Stellvertreter, verübt von denen, die begierig sind, Rache zu nehmen und die Beute eines besiegten Feindes zu ernten, der in diesem Fall ein amerikanischer Mitbürger ist.

Als jemand, der die Geschehnisse in den USA aus der Ferne beobachtet, kommen mir die Ereignisse, die sich dort abspielen, wie eine Aufhebung der Demokratie vor. Nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens 1993 und angesichts der Tatsache, dass dieses Abkommen durch politische Bestechung am helllichten Tag ermöglicht wurde, erklärte die damalige Bildungsministerin Yuli Tamir, dass die Demokratie manchmal ausgesetzt werden müsse, um bedeutende Veränderungen zu bewirken. Die Demokratie wird nun in Amerika aus genau demselben Grund ausgesetzt, was völlig gerechtfertigt ist, zumindest in den Augen einer Seite.

So bedauerlich es auch sein mag, das Unglück, das den armen Amerikanern jetzt widerfährt, könnte sich als Segen für die Israelis erweisen, die wissen, dass das, was die Demokraten dort drüben tun, die Linken auch hier tun werden, wenn sie die Chance dazu haben. Was wir jetzt erleben – der Hass, die Angst, die Säuberung – sollte jeden freiheitsliebenden Menschen unabhängig von seiner politischen Zugehörigkeit entsetzen. Das Ignorieren der Lektionen, die von unserem größten Verbündeten ausgehen, könnte Israel in das gleiche Chaos stürzen, das Amerika jetzt erlebt. Denn so schlecht wie diese Situation für Amerika ist, könnte sich der Import nach Israel als noch schädlicher erweisen.

 

Quelle: Israel heute

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693. Dringend gesucht: Söhne Issachars

Donnerstag, 14. Januar 2021 | Autor:

Jerusalem

 

Liebe Besucher,

jeden von Ihnen der die Zeichen unserer Zeit kritisch betrachtet, empfehle ich den nachfolgenden Artikel von Hartwig Henkel(Hand in Hand) aufmerksam zu lesen. Ich konnte in allen Punkten übereinstimmen und habe mich entschlossen diese vorzügliche Analyse zu Corona vielen Menschen in unserem Land bekannt zu machen.

Ich sage jetzt nicht das neue Abschiedswort der Deutschen: “Bleiben Sie gesund”!

Nein! Sondern:“Bleiben Sie wachsam”!

Studieren Sie das Wort Gottes, dies ist die einzige wahre Quelle. Bitten Sie den Heiligen Geist, dass er Ihnen das Wort aufschließt, aber dazu ist ein erster Schritt nötig, nämlich, dass Sie ihr Leben Jesus anvertrauen. ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott außer durch Jesus.

Israel

 

 

Dringend gesucht: Söhne Issachars

von Hartwig Henkel

 

Im Buch 1. Chronik finden wir im 12. Kapitel eine lange Aufzählung von verschiedenen militärischen Abteilungen, die von König Saul zu David überliefen, um ihn zum König über ganz Israel zu machen.

Die Zahlen dieser Einheiten schwanken zwischen mehreren Tausend bis zu etlichen Zigtausenden. Mitten in dieser Aufzählung wird plötzlich eine relativ kleine Einheit von nur zweihundert Mann genannt, die eine bemerkenswerte Eigenschaft hatten:

… von den Söhnen Issachars, die Einsicht in die Zeiten hatten, um zu wissen, was Israel tun

sollte: 200 Häupter; und alle ihre Brüder folgten ihrem Wort. 1. Chr 12,33

 

Diese Leute waren die Strategen, die den Plan hatten. Sie hatten Einsicht in die Zeiten, das bedeutet, sie kannten Gottes Sichtweise und Pläne für ihre Zeit. Deshalb konnten sie Orientierung und göttliche Führung für das ganze Volk geben. Sie hatten verstanden, dass der Herr König Saul verworfen hatte und im Begriff war, David an seiner Stelle zum König zu machen. Diese Absicht hatte der Herr auch Jonathan, dem Sohn Sauls offenbart. Obwohl er doch rechtmäßiger Thronfolger war, kannte er den Plan Gottes und war damit völlig einverstanden. Zu David sagte er einmal: „Du wirst König sein über Israel und ich will der Nächste nach dir sein“ (1. Sam 23,17).

Unglücklicherweise hatte Jonathan dann aber die Erfüllung von Gottes Absichten für sein eigenes Leben durch seine falsche Loyalität zu seinem Vater Saul verhindert.

Diese Zeit des Übergangs, des Umbruchs war geprägt von starken Konflikten.

Und es war ein langer Krieg zwischen dem Hause Sauls und dem Hause Davids. Und David wurde immerfort stärker, das Haus Sauls aber ward immerfort schwächer. 2. Sam 3,1

 

Saul steht für die fleischliche Art, den Glauben zu leben und Gott zu dienen, während David ein Sinnbild ist für den Dienst an Gott, der Gott wohlgefällig ist, ein Leben im Geist.

Saul lebte nicht in der Wahrheit, er suchte seine eigene Ehre. Er baute sich ein Denkmal. Als der Prophet Saul von Sünde überführte und ihn zurechtwies und ihm mitteilte, dass der Herr ihn wegen seines Ungehorsams als König verworfen hatte, tat Saul Buße. Aber sein nächster Satz zeigte, dass seine Buße nicht wirklich echt war: „Ich habe gesündigt; nun aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel.“

David hingegen war an der Ehre Gottes interessiert. Das Allererste, was er als König über ganz Israel tun wollte, war die Bundeslade zurückzuholen, die ja für die Gegenwart Gottes stand.

Siehst du die Parallele zu unserer Zeit? So wie es damals um die Vorbereitung für die Inthronisierung Davids ging, sind wir heute in der Zeit der Vorbereitung auf die Wiederkunft und Herrschaft Christi auf Erden. Dies ist das größte und am langfristigsten geplante Event in der Geschichte der Menschheit. Derselbe geistliche Konflikt wie zwischen dem Haus Sauls und dem Haus Davids spielt sich jetzt in der Zeit vor der Wiederkunft Jesu ab. Der Plan Gottes ist, dass Jesus Christus König werden soll über die ganze Erde. Dafür zu kämpfen ist der eigentliche Auftrag der Gemeinde. Wir sollen die Wiederkunft des Herrn erwarten und beschleunigen. (2. Pe 3,12)

 

Paulus deutet die Geschichte von Sarah und Hagar als ein Bild auf diesen geistlichen Konflikt:

„Gleichwie damals der nach dem Fleisch Geborene den gemäß dem Geist verfolgte, so auch jetzt“

(Ga 4,29). Das ist die kürzeste und beste Beschreibung der Kirchengeschichte. Seit der Reformation ist Gott dabei, die Gemeinde aus der Versklavung der menschlichen und teuflischen Weisheit herauszuführen und in die Herrlichkeit zu führen, zu der die Gemeinde berufen ist. Es ist ein Konflikt zwischen der Religion Sauls und der wahren Anbetung Davids, der Anbetung im Geist und in der Wahrheit. Das Bestreben des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott (Rö 8,7).

 

Paulus zeigt uns, dass es zwei Arten von Glauben gibt, die im Widerstreit miteinander sind: „Und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, auf dass euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gotteskraft.“ (1. Kor 2,4-5)

Durch menschliche Weisheit wird das Wort Gottes gehindert und seiner Kraft beraubt. Das hat Jesus sehr deutlich betont, als Er die Frommen Seiner Zeit damit konfrontierte, dass sie menschlichen Überlieferungen den Vorzug geben gegenüber dem Wort Gottes (siehe Mt 15,1-9).

 

Nun kommen wir noch einmal zurück zu der wichtigen Eigenschaft der Söhne Issachars: Sie hatten Einsicht in die Zeiten, sie konnten ihre Zeit verstehen. Sie sahen die Ereignisse nicht aus der Sicht von König Saul, der sicher den Konflikt mit dem Haus Davids als eine ungerechtfertigte Rebellion gegen sein Königtum verstand, sondern sie hatten übernatürliche Offenbarung vom Herrn. Wegen dieser Fähigkeit konnten sie dem Volk Orientierung und Weisung geben.

 

Um in diesen turbulenten Zeiten Orientierung zu haben und zu geben, braucht es heute auch genau diese Fähigkeit. Wir brauchen ganz dringend Menschen, die den Plan Gottes für diese Zeit verstehen. Wir haben zwei großartige Verheißungen, die uns garantieren, dass wir nicht von Menschenmeinungen, sondern von Gott selbst unterwiesen werden:

Jesus hat versprochen, dass der Heilige Geist uns in die ganze Wahrheit führen und uns verkündigen würde, was zukünftig ist (Joh 16,13). Diese Verheißungen erfüllen sich nicht automatisch. Jakobus sagt: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. Auf diese kostbaren Verheißungen müssen wir uns werfen und den Herrn inständig bitten, dass wir wirklich vom Geist Gottes geleitet und unterweisen werden und so den Täuschungen des Geistes der Welt entkommen.

 

Jesus warf den Pharisäern vor, dass sie die Zeichen der Zeit nicht beurteilen konnten. Das Problem damals und heute besteht nicht darin, die Zeichen der Zeit nicht zu sehen, sondern sie richtig, im Sinne Gottes zu interpretieren.

Auch Paulus spricht davon, dass wir solche sein sollen, die die Zeit verstehen und vom Schlaf aufwachen (Rö 13,11).

Als Jesus Seinen Jüngern die Zeichen des Endes des Weltsystems und des anbrechenden Reiches Gottes erklärte, erwähnte Er auch ein Zeichen, das wir in besonderer Weise heute immer deutlicher wahrnehmen: Die Gesetzlosigkeit wird überhandnehmen und deshalb wird die Liebe der meisten erkalten (Mt 24,12). Diesen Trend erleben wir ganz stark in diesen Tagen, sowohl in der Welt als auch bei den Gläubigen.

Obwohl unsere Kultur ja ganz stark den Wert der Toleranz hochhält, erleben wir in immer stärkerem Maße, wie jene, die nicht mit der öffentlichen Meinung übereinstimmen, in übelster Weise diffamiert, beschimpft und ausgegrenzt werden. Das Grundprinzip unserer Gesellschaft ist Pluralismus und Meinungsfreiheit. Aber die Realität sieht in diesen Tagen anders aus. Wer einer linken Ideologie, die immer stärker von unseren Politikern und den öffentlichen Medien propagiert wird, widerspricht, bekommt das sehr deutlich zu spüren. Hans-Georg Maaßen musste seinen Sessel als Präsident des Verfassungsschutzes räumen, weil er der Kanzlerin widersprochen hatte und im Einklang mit der örtlichen Polizei und der Staatsanwaltschaft sagte, dass es keine Hetzjagden in Chemnitz gegeben hatte. Polizeibeamte und Leiter von Gesundheitsämtern wurden strafversetzt oder bekamen Disziplinarverfahren, weil sie sie eine andere Sichtweise in der Corona-Problematik vertraten, als sie uns von der Politik in seltsam vertrauter und noch nie dagewesener Einmütigkeit mit den Mainstream-Medien vorgegeben wird. Anerkannte, seriöse Wissenschaftler werden diffamiert, beschimpft und als Verschwörungstheoretiker lächerlich gemacht, weil sie der offiziellen Sichtweise widersprechen. Nur mit ihnen sprechen und ihre Argumente widerlegen will niemand.

Ich kann in Gedanken schon die Kommentare mancher meiner Leser hören: „Bis eben war es noch so ein schöner geistlicher Artikel, aber jetzt steigt er in die Niederungen der Politik und der Kritik des öffentlichen Lebens hinab! Soll er doch lieber bei geistlichen Themen bleiben!“ Lieber Kritiker, wenn unser geistliches Leben uns nicht dahin bringt, dass wir Unrecht sehen und benennen, ist es nichts weiter als eine abgehobene religiöse Flucht aus der Wirklichkeit. Wir dienen einem Gott, der Gerechtigkeit liebt und Gesetzlosigkeit hasst (Heb 1,9) und der uns geboten hat: „Eure Liebe sei unverfälscht! Hasst das Böse, haltet fest am Guten!“ (Rö 12,9). Den gleichen Befehl gibt der Herr uns auch in Psalm 97,10: „Die ihr den Herrn liebt, hasst das Arge!“

Wenn unser Glaube nicht dazu führt, dass wir danach trachten, unsere Zeit mit den Augen Gottes zu sehen und zu verstehen, was der Geist der Welt gerade unternimmt und was die Antwort des Heiligen Geistes darauf ist, werden wir nicht in der Lage sein, unseren Platz in Gottes Plan auszufüllen. Mit all unseren geistlichen Veranstaltungen werden wir nicht viel bewirken können und keinen göttlichen Einfluss auf die Mächte der Bosheit in der Himmelswelt haben. Wir müssen beten, dass der Heilige Geist uns die Augen auftut, was gerade in der Welt passiert und wie die Antwort und die Pläne Gottes aussehen. Hast Du jemals gebetet, wie der Herr die Auftritte und Aktivitäten der Herren Drosten, Wieler und Spahn sieht? Diese sind im Moment extrem einflussreiche Persönlichkeiten in unserem Land, die die Atmosphäre unseres Landes prägen. Hat der Herr eine Meinung dazu, wenn in höchst manipulativer Weise systematisch und vorsätzlich eine Atmosphäre der Angst erzeugt wird? (Wer diese Aussage für eine böse Unterstellung hält, lese bitte einmal das Strategiepapier „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ der Bundesregierung!

 

Siehe: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html

 

Ist es dem Gott der Wahrheit egal, wenn bewusst Zahlen in unwissenschaftlicher Weise präsentiert werden, so dass ein völlig falsches Bild von der Wirklichkeit im Denken der Bevölkerung entsteht?

„Jetzt hör mal, das ist doch schon wieder so eine bösartige Unterstellung aus der Ecke der Verschwörungstheorien!“ Nein, denn jeder Student der Naturwissenschaften lernt im ersten Semester, dass Zahlen immer im Zusammenhang präsentiert werden müssen. Und wenn auch unser Gesundheitsminister nur ein Sparkassenangestellter ist und den Umgang mit Statistiken nicht gelernt hat, so ist doch zumindest unsere Bundeskanzlerin eine promovierte Physikerin.

 

Jetzt in diesen Tagen erleben wir eine neue Dimension der sprachlichen Gewalt. In einer ZDFSendung war unsere Bundeskanzlerin in einem Online-Gespräch mit Studenten. Auf die Frage nach der „Querdenken“-Bewegung sagte sie folgendes:

„Das übliche Argumentieren hilft da nicht. Und das wird vielleicht auch eine Aufgabe für Psychologen sein oder für … also wir werden da noch sehr viel erforschen müssen: Wie verabschiedet man sich eigentlich aus der Welt der Fakten und gerät in eine Welt, die sozusagen eine andere Sprache spricht und die wir mit unserer faktenbasierten Sprache gar nicht erreichen können? Es gibt ja dann eine richtige Diskussionsverweigerung: Man arbeitet nicht auf einer Ebene. Sie aus dieser Welt wieder in eine Welt zu holen, wo wir uns gegenseitig zuhören können, das wird sehr, sehr schwer sein, und da muss man auch noch mal verstehen, was soziale Medien zum Teil machen, was diese Räume machen, in denen man eigentlich nur sich bestätigt fühlt und hinreichend viele Leute hat, die einen unterstützen, die aber gar keine Verbindung mehr zu anderen Räumen haben. Ich habe darauf die perfekte Antwort nicht, aber das beschäftigt uns in der Politik auch sehr.“

 

Quelle: https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/385016352769065/

 

Damit der Zuschauer während ihrer Aussage nicht vergisst, worüber Frau Merkel spricht, wird vom ZDF noch ein Untertitel eingespielt: „Merkel spricht vor allem über die „Querdenken“-Bewegung, die die Gefahr durch Corona leugnet und gegen die staatlichen Maßnahmen hetzt.“

Die unerträgliche Anmaßung liegt darin, dass der Staat meint, entscheiden zu dürfen, was normal, richtig und gesund ist. Und sachlich begründete Hinterfragung von staatlichen Maßnahmen wird als Hetze bezeichnet. Die Pathalogisierung Andersdenkender ist eine sehr gefährliche Denkweise und hat ja gerade in der kommunistischen Welt zu furchtbaren Ungerechtigkeiten geführt. Regimekritiker wurden als krank bezeichnet und in geschlossenen psychiatrischen Krankenhäusern weggesperrt und von jedem Kontakt zur Außenwelt isoliert. Kommt in dieser Aussage von Frau Merkel eine Staatsgesinnung wieder zum Vorschein, die ihr durch jahrelange Tätigkeit als Sekretärin der kommunistischen Jugendorganisation FDJ antrainiert wurde?

 

Ganz gleich, wie du zur „Querdenken“-Bewegung stehst, – darum geht es mir hier überhaupt nicht -, begreife bitte, wieso solch eine Aussage ein massives Warnsignal an uns Christen ist.

Ist uns als bibeltreue Christen klar, dass mit der gleichen Begründung (Verabschiedung aus der Welt der Fakten, wieder in die „richtige“ Welt zurückholen) wir als Nachfolger Jesu auch für psychisch krank erklärt werden können? Die Evolutionstheorie wird als wissenschaftliche bewiesene Tatsache gesehen. Theologische Ausbildungsstätten bekommen nur dann ihre staatliche Anerkennung, wenn der Lehrinhalt als wissenschaftlich anerkannt ist. (Siehe der Fall „Elstal“, der theologischen Ausbildungsstätte der Baptisten). Die Auffassung, dass die Bibel von Gott inspiriert und deshalb wahr sei, gilt als unwissenschaftlich. Sehen wir nicht, wohin die Reise geht?

Jetzt ist es höchste Zeit, dass wir als Nachfolger Christi unser Verhältnis zum Staat am Wort überprüfen. Schon jetzt befinden wir uns in ganz wesentlichen Punkten im Gegensatz zur staatlich verordneten Sichtweise. Neben der verbindlich im Lehrplan verankerten Evolutionstheorie und der frühkindlichen Sexualerziehung, bestehen ja für uns auch beim Thema Abtreibung, Ehe für alle und der Gendererziehung unüberbrückbare Gegensätze. Alle diese Themen sind für uns nicht verhandelbar. Und in naher Zukunft werden weitere Streitpunkte wie Sterbehilfe und Eingriffe ins menschliche Genom hinzukommen. Die Diskriminierung und Ausgrenzung derer, die diese staatlich verordneten Ideologien nicht teilen, wird immer heftiger. Der Fall „Olaf Latzel“ sollte uns aufhorchen lassen. Er wird wegen Aufstachelung zum Hass gegen Homosexuelle juristisch vom Staat verfolgt, der seine Ideologie mit aller Macht durchsetzen will. Dasselbe ist gerade in diesen Tagen einer finnischen Abgeordneten passiert, die auf Facebook ein Bibelwort veröffentlicht hat, in dem Gott die Sünde der Homosexualität verurteilt.

Trotz dieser unguten Entwicklung sehe ich mit großer Besorgnis bei manchen Christen eine falsche Loyalität gegenüber dem Staat, die sich durch Übererfüllung staatlicher Verordnungen und Warnung vor kritischen Äußerungen zeigt. Manche sehen Kritik oder nur Infragestellungen von staatlichen Maßnahmen so, als wenn das schon Sünde sei, die Übertretung des Gebotes, sich dem Staat unterzuordnen.

Einmal postete ich ein Video, in dem ein renommierter Wissenschaftler, Immunologe und Toxikologe sich über Corona äußert. Seine faktenbasierte Begründung stand nun nicht im Einklang mit der staatlichen Sichtweise. Ein besorgter Bruder meinte dann, die Weitergabe eines solchen Videos könnte unser Vertrauen in den Staat unterminieren. Wie bitte? Seit wann gibt es ein göttliches Gebot, dass wir dem Staat zu vertrauen hätten? Wir sollen uns unterordnen, unsere Steuern zahlen, Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten, aber einem Staat vertrauen, der in so grundlegenden Fragen des Lebens von antigöttlichen Ideologien geleitet wird? Wo kommt diese Idee her?

Allein wenn man auf Tatsachen hinweist, die die offizielle staatliche Sichtweise in einem anderen Licht erscheinen lassen, muss man sich den Vorwurf anhören, man sei verantwortungslos und würde die Gefahr durch das Coronavirus herunterspielen. Aber seltsamerweise hört man solch einen Vorwurf nicht, wenn zum Beispiel das ZDF berichtet, es gäbe in diesem Jahr keine Übersterblichkeit oder wenn Herr Drosten sagt, die Masken bringen nichts (Diese Äußerung konnte man von ihm in einem Interview zu Beginn der Corona-Krise hören.).

Irgendwie scheint die Welt eingeteilt zu sein in die Guten und die Bösen. Die Guten, das sind die Politiker (natürlich außer AFD) zusammen mit den offiziellen Medien und die Bösen sind die, die mit der Regierungsmeinung nicht übereinstimmen. Die Guten dürfen ungestraft die Bösen verleumden, beleidigen, als Rechte, Nazis, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker oder Covidioten verunglimpfen. Und nicht wenige Christen machen bedenkenlos bei diesem Schubladendenken mit, ohne im Geringsten zu ahnen, dass wir als Nachfolger Christi schon bald die Nächsten sein werden.

Lasst uns mal nach vorne denken: Wir wissen, dass es am Ende der Zeit, vor der Wiederkunft Jesu staatlich verordnete Satansanbetung geben wird. (Off 13,4 +14-15 / Off 14,9) Wie wird so etwas zustande kommen? Genießen wir die freiheitliche Demokratie mit allen Grundrechten unserer Verfassung, Meinungs- und Religionsfreiheit bis Freitag und ab Samstag plötzlich kommt die Diktatur des Antichristen? Nein, sondern es wird eine allmähliche Entwicklung dahin geben. Es wird Scheinbegründungen geben, warum man zwar grundsätzlich für die wichtigen Grundrechte sei, aber es im Moment gerade notwendig sei, die Freiheiten kurzfristig einzuschränken. Das Unrechtsbewusstsein wird betäubt und schließlich zerstört. Die Gesetzlosigkeit wird langsam, aber stetig überhandnehmen.

 

Es ist für mich erschreckend, mit welcher Gleichgültigkeit wir die Außerkraftsetzung wesentlicher Grundrechte hingenommen haben, die jetzt kürzlich mit der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes zementiert wurden.

Diese Grundrechte wurden einst ganz bewusst in die Verfassung geschrieben, um den Bürger vor der Übermacht des Staates zu schützen. Die Väter des Grundgesetzes wussten ganz genau, dass staatliche Macht immer in Gefahr ist, den Bürger zu entmündigen. Sie hatten ja gerade erst die schrecklichen Jahre der Naziherrschaft hinter sich und waren Zeugen, wohin eine Entmündigung des Bürgers und eine selbstherrliche, nach Anbetung süchtige Staatsmacht, die keinerlei Widerspruch duldet, führen kann.

 

Schluss

In dieser Zeit und noch viel mehr für die vor uns liegenden Zeiten brauchen wir Menschen wie die Söhne Issachars, die vom Herrn in Seine Pläne eingeweiht sind und uns Orientierung geben können.

Die Gemeinde braucht die klare Sicht, dass sie bald Verfolgung um des Glaubens, um der Wahrheit willen erleiden muss. Die heftigste Schlacht um die Wahrheit des Evangeliums wird gekämpft werden in der letzten Zeit vor der glorreichen Wiederkunft unseres Herrn. Darauf sind wir momentan bei weitem nicht vorbereitet.

 

Lasst uns ernstlich darum beten, dass Söhne Issachars aufstehen und gehört werden!

 

© Hartwig Henkel, Hand in Hand

 

 

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692. VERSUCHT BILL GATES, JEDEM DAS ZEICHEN DES TIERES AUFZUZWINGEN?

Donnerstag, 14. Januar 2021 | Autor:

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Liebe Besucher,

mein Freund und Bruder im HErrn hat es wieder mal voll getroffen mit seiner Stellungnahme zur Impfpflicht. Darum will ich keinen Besucher dieser Seiten, diesen Artikel vorenthalten.

Ich bedanke mich bei Wolfgang für die Genehmigung zur Veröffentlichung herzlich.

 

 

VERSUCHT BILL GATES, JEDEM DAS ZEICHEN DES TIERES AUFZUZWINGEN?

von Wolfgang Simsom

 

Was wäre eine Königreichs‐Perspektive zum aktuellen globalen Impf‐Tsunami? Kurz gesagt: Entspannen Sie sich. Gott hat noch immer die Kontrolle. Furcht sollte die Menschen des Glaubens nicht beherrschen. Leben Sie von innen nach außen.

Einige verhalten sich derzeit so, als ob Gottes Einfluss und Macht einer Mischung aus Bill Gates’ mRNA‐Impfstoffplan, g5, globalisierung und allgemeiner Leichtgläubigkeit nicht gewachsen ist. 5 kleine g’s ‐ gegen ein sehr großes G, Gott. Wenn unser Gott kleiner ist als unsere Angst, sollten wir im Bett bleiben. Schon der sprichwörtliche Faulpelz wusste, dass “ein Löwe auf der Straße ist”, um seine Faulheit zu legitimieren. Königreichsleute leben in dieser Welt, aber sie sind nicht von dieser Welt. Und sie sind als apostolisches Volk von Jesus ausgesandt, der gesagt hat: Alle Vollmacht ist mir gegeben ‐ was könnte sie aufhalten?

 

1) Königreichsleute leben von innen nach außen, nicht von außen nach innen. Seien Sie keine Nussschale, die von den halbinformierten Medien, den sozialen als auch den nicht so sozialen, herumgeworfen wird; stehen Sie auf dem Felsen einer persönlichen Bindung, Nähe, Sicherheit und sogar Intimität mit Jesus Christus, komme was wolle. Leben Sie in Gemeinschaft, isolieren Sie sich nicht.

 

2) Wahre Korruption kommt von innen. Jesus sagte uns: Was auch immer von außen in den Körper eindringt ‐ Essen, Trinken, können wir auch Medikamente sagen, INJEKTE? ‐ macht ihn nicht unrein. Nur das, was aus den Herzen der Menschen herauskommt, ist der Ursprung der wahren Unreinheit.

 

3) Jesus hat uns in Mk 16/Lukas 10 klar gesagt: Wenn ihr etwas Giftiges esst, auf Schlangen und Skorpionen tretet (beide können sehr giftig sein), soll es euch nicht schaden. Also, aufgepasst, ihr Schlangen  Viele Menschen essen bereits jetzt obszöne (und giftige!) Mengen an genetisch verändertem Weizen, Zucker und Chemikalien. All das ist tödlicher und lebensverändernder als jedes mRNA oder selbst eine Überdosis Heroin…

 

4) Das “Impf‐Evangelium” (oder die Rebellion dagegen) ist das einzige, woran sich Menschen, die ihren Gott nicht kennen, festhalten können. Oder dagegen aufbegehren. Wenn Sie keinen Gott haben, ist Pfizer alles, was Sie haben. Bekehrte des Evangeliums nach Bill Gates werden immer mehr versklavt werden und ständig von den neuesten ‐ und vielen zukünftigen ‐ COVID‐19‐Stämmen und ‐Mutationen herumgewirbelt, gegen die ständig ein “neuer Impfstoff” entwickelt, produziert und verkauft werden muss. Das bringt natürlich die Pharma‐Industrie in Ekstase und lässt sie aufschreien: “Lasst uns gemeinsam den Planeten retten!” ‐ und macht damit Billionen.

 

5) Das Impfstoff‐Dogma wird sehr schnell eine neue Spaltung auf dem Planeten schaffen zwischen denen, die sich impfen lassen und denen, die es nicht tun. Diese Spaltung wird hauptsächlich nicht von den Regierungen vorangetrieben (oder verhindert), sondern von der Unternehmenswelt, wie Quantas. Oder natürlich von Politikern wie Herrn Mitsotakis, dem Premierminister von (fast bankrotten) Griechenland, der sich natürlich Sorgen macht, dass Touristen diesen Sommer nicht nach Griechenland kommen könnten. Aber machen wir uns nichts vor: Ein Impfpass WIRD das neu geforderte zusätzliche Reisedokument zu Ihrem Reisepass werden, da können Sie sicher sein, egal was das Gesundheitsministerium oder die “Ethikkommission” Ihres Landes gerade sagen.

 

Und was ist mit dem Zeichen des Tieres? Ist es das? Sehen Sie: Weist das Buch der Offenbarung darauf hin, dass dieses besondere Zeichen eine Injektion in den Arm sein wird ‐ oder eher etwas, das den Menschen auf die Stirn und/oder die rechte Hand implantiert oder eingebrannt wird? Eindeutig letzteres. Wir sollten also viel mehr darauf bedacht sein, das “Malzeichen des Lammes” zu erhalten, ein begehrtes Siegel auf der Stirn der wahren Diener Gottes (Offb 7,3), als Bill Gates und seine Flüssigkeiten.

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Würde ich mich persönlich impfen lassen? Medizinisch gesehen, nein. Ich glaube weder an Impfstoffe noch vertraue ich der Pharmaindustrie sehr, sondern ich verlasse mich auf Gottes Macht, uns zu heilen und zu schützen, auf natürliche und übernatürliche Weise. Aber praktisch oder sogar strategisch gesehen? Sicher, ich würde mich impfen lassen, wenn das neu zum Reisen verpflichtend notwendig wird. Als Deutscher, der an Sauerkraut und Wurst glaubt, bin ich schon immer damit einverstanden gewesen, dass fremde und ungewohnte Substanz in meinen Körper gelangen wenn ich reise: Ich esse Fufu, wenn ich nach West‐Afrika reise, trinke Rivella in der Schweiz und esse Brunost, diesen berüchtigten norwegischen Braunkäse, den man dort kaum vermeiden kann. Wenn Gott mich irgendwohin schickt, bin ich sicher, dass er mich sicher hin und zurück bringt. Ehrlich gesagt mache ich mir viel mehr Sorgen um die Qualität des Essens der Fluggesellschaften, das eine ernsthafte Bedrohung für unsere Gesundheit darstellt…

 

Die Quintessenz aus all dem ist: Wie groß ist unser Gott, und wie klein ist unser Glaube an ihn? Und das ist etwas, das nicht in den Händen von Bill Gates oder Globalisten liegt, sondern ein Faktor, der fest in unseren eigenen Händen liegt. Gott ist das GROSSE G; alles andere sind Peanuts im Vergleich zu ihm ‐ nur kleine G’s.

 

 

Thema: Endzeit | Beitrag kommentieren

691. Die Macht deiner Worte

Samstag, 26. Dezember 2020 | Autor:

Lieber Besucher,

haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht was wir in unserem Leben an unnützen Worten gesprochen haben? Nicht nur die unnützen Worte sind tragisch für unser Leben, sondern und gerade auch die Worte die uns persönlich niedermachen.

Wie zum Beispiel:

  1. Ich habe ständig Probleme im Beruf und Familie
  2. Mein Kontostand ist ständig im Minus
  3. Ich bin ständig mit irgendeiner Krankheit belastet
  4. Ständig habe ich mir irgendjemanden Streit
  5. Ich komme mit keinen Menschen mehr klar
  6. Was für eine schlechte Regierung haben wir nur
  7. In was für einem Land muss ich leben usw.

Diese Liste lies sich Seitenweise fortführen, aber was entsteht aus einer solchen Lebensweise. Bist du dir im kKaren darüber, dass deine Worte dein Leben entscheidend bestimmen werden.

Du hast die Möglichkeit entweder in deinem Leben mit Glauben und Zuversicht die Probleme anzugehen oder du zerstörst dein Leben, indem du alles schwarzsiehst.

Lese einmal was in der Bibel über ein solches Verhalten steht. In Sprüche 18, 20 bis 21 lesen wir.

20 Von der Frucht seines Mundes nährt sich der Leib des Mannes, und er wird gesättigt mit dem, was seine Lippen ihm einbringen. 21 Tod und Leben stehen in der Zunge Gewalt; wer sie liebt, wird von ihrer Frucht essen.

Damit du, dass was ich hier angerissen habe hören und sehen kannst, empfehle ich dir den folgenden Vortrag einmal ganz anzuhören und dir dann danach Gedanken zu machen oder noch besser, dich mit einem Freund darüber auszutauschen.

Viel Erkenntnis und Freude dabei

 

 

Es gäbe noch unendlich viel dazu zu sagen, aber ich will hier mit einem Wort aus der Bibel schließen. Es steht in Epheser 4, 29.

29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.

Lese täglich im Wort Gottes und lass dich korrigieren indem was du redest.

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

690. „Der Koran beweist, dass Eretz Israel den Juden gehört“

Samstag, 26. Dezember 2020 | Autor:

Liebe Besucher,

Israel da werden Sie mir vielleicht zustimmen ist etwas Besonderes egal von welchen Gesichtspunkt man es betrachtet. Was wurde um dieses Fleckchen Erde schon gekämpft. Die UNO, sprich die Weltgemeinschaft befasst sich mit Israel mehr als mit einen anderen Land. Warum wohl?

Ich glaube es hat einen geistlichen Hintergrund. Diesen kann ich aber hier nicht ausführen, denn es würde den Rahmen für dieses Thema sprengen.

Bedanken will ich mich bei der NAI – Nachrichten für Israel – Redaktion und Autor Aviel Schneider für die Genehmigung diesen Artikel hier veröffentlichen zu dürfen.

 

Aviel Schneider

 

Dass geistliche Führer heute in Pakistan Israels biblisches Erbrecht gemäß dem Koran zugeben, ist eine große Wende im Islam. Aviel Schneider sprach mit dem Pakistaner Noor Dahri.

Noor Dahri Pakistan

 

„Der Koran erklärt klar und deutlich, dass Eretz Israel den Juden gehört“, sagte ein führendes Mitglied der pakistanischen Nationalversammlung Maulana Muhammad Khan Sherani vor der Kamera. „Das Haus Gottes wurden den Kindern Israels gebaut und nicht den Palästinensern.“

Diese dramatische Erklärung veröffentlichte der geistliche Führer der pakistanischen Partei Jamiat Ulema-e Islam (Gemeinschaft islamischer Kleriker) am letzten Schabbat in Pakistan. Wer mich auf die Wende in Pakistan und auf Maulana Sherani aufmerksam machte, war der in Großbritannien lebende Pakistaner Noor Dahri, Gründer und Exekutivdirektor der Islamischen Theologie der Terrorismusbekämpfung (ITCT). Dahri veröffentlichte Sheranis Statement auf seinem Twitterkonto. Wenige Stunden später sprachen wir am Telefon.

 

Sherani kündigte vor der Versammlung an, dass er für eine Normalisierung mit dem Judenstaat Israel sei. „Muslimische Gelehrte sollten den Koran lesen, in dem Mohammed zu Mose sagt: Wir haben das Land in deinem Namen gegeben und wir haben deinem Volk das Land gegeben. Moslems müssen den Koran lesen und den Text verstehen, was der Koran sagt. „Der Koran und die Geschichte beweisen uns, dass Eretz Israel den Juden gehört. König David baute das Haus Gottes in Jerusalem für die Israelis und nicht für die Palästinenser.“

Mit dem Begriff Haus Gottes meint Sherani den jüdischen Tempel Salomos, dort wo heute die Moscheen stehen. Dies wurde eine Woche nach einem geheimen Besuch einer Delegation aus islamischen Ländern in Asien in Israel verkündet.

Für Noor Dahri, dem 43-jährigen Salafi und Theologen, gehört das Heilige Land dem jüdischen Volk Israel. Er fundiert alles auf den Koran, der in diesem Punkt ganz deutlich ist. Dennoch sage ich ihm, dass die Mehrheit des Islam das Gegenteil behaupte. „Sind alle blind oder bist du und andere auf den Kopf gefallen?“, fragte ich nach. „Blinder Hass. Aus Hass gegenüber Juden und Israel haben geistliche Führer und Politiker im Islam den Koran über Jahrzehnte hinweg manipuliert“, unterstrich Dahri. „Das sind alles Lügen. Es gibt nur eine Wahrheit und diese stimmt in diesem Fall den Juden zu.“

Dass geistliche Führer heute in Pakistan Israels biblisches Erbrecht gemäß dem Koran zugeben ist für Dahri eine große Wende im Islam. „In den letzten drei Tagen erhielt ich Hunderte von Meldungen von Pakistanern aus der ganzen Welt, insbesondere aus Pakistan, die ihre Unterstützung für die Idee der Normalisierung mit Israel erklärten. Immer mehr Moslems im Nahen Osten sehen ein, dass Israel nicht das Übel ist, sondern ein Segen für die gesamte Region.“ Dazu helfen auch die letzten vier Normalisierungen oder Friedensabkommen zwischen Israel und arabischen Ländern. „Dies ermutigt die Pakistaner, denn sie sagen sich, wenn die VAE, Bahrain, Sudan und Marokko sich mit der jüdischen Regierung in Israel auf eine Normalisierung geeinigt haben, dann scheint es sich wohl zu lohnen.“

Vor etwa fünf Jahren, kurz nachdem letzten Krieg im Gazastreifen, Operation Starker Felsen (Tzuk Eitan), war Dahri der Groschen gefallen. Er ging allen politischen und religiösen Anklagen gegen Juden und Israel auf die Spur und erkannte, dass der Islam aus politischen Gründen lügt. „In den vielen Jahren, seit ich begonnen habe, mit meinen muslimischen Mitbürgern über ihre unbegründeten Argumente gegen Israel zu sprechen, konnte ich sehen, dass sie ohne Wissen argumentieren und Israel für alles schlechtmachen. Sie wiederholten die üblichen Mantras wie illegale Siedlungen, die Blockade des Gazastreifens, Diskriminierung der Palästinenser, unrechtmäßige Besatzung, das Heilige Land gehört den Palästinensern und Zionisten haben ihnen das Land gestohlen. Das sind alles Lügen. Menschen fliehen von der Wahrheit und interessieren sich nicht für die Wahrheit.“

Aber als er die Wahrheit in Bezug auf Israel erkannte, hat ihn seine Familie verbannt. Seitdem kann er auch nicht mehr Pakistan besuchen, denn dort wird er mit den Tode bedroht. Aber das stört ihn nicht, denn er sieht, was er in den letzten fünf Jahren in seinem Land gesät hat. „Eines Tages wird sich auch Pakistan mit Israel auf eine Normalisierung einigen“ versprach mir Dahri.

Die Vizepräsidentin der pakistanischen Muslimliga Maryam Nawaz retweetete vor wenigen Tagen eine Enthüllung von Noor Dahri, demnach er von einem langsamen Prozess der Normalisierung zwischen Pakistan und dem jüdischen Staat Israel hinwies. Er enthüllte auch geheime Treffen zwischen beiden Ländern. Mit ihren knapp 6 Mio. Anhängern im Twitter verursachte die Tochter des dreimaligen Premierministers Nawaz Sharif einen Sturm in den sozialen Netzwerken in Pakistan. Daher musste sie Dahris Tweet löschen.

 

Dann erwähnt er Verse aus dem Koran, die wir zum Teil vor über zehn Jahren in einem Artikel über die koranischen Verheißungen für das Volk Israel in zwei Artikeln vorgelegt haben. „Und gedenke als Mose zu seinem Volk (Kinder Israel) sprach: Oh Leute, gedenkt der Gnade Allahs gegen euch, da er unter euch Propheten erweckte und euch Könige einsetzte und euch gab, was er keinem von aller Welt gegeben hat. Oh Volk, betritt das Heilige Land, das Allah euch bestimmte; und kehret nicht den Rücken, auf dass ihr nicht als Verlorene umkehrt.“ (Sure 5, 20-21)“

„Und zum Erbe gaben wir dem Volk, das für schwach erachtet war, den Osten und den Westen der Erde, die wir gesegnet hatten, und erfüllt ward das schöne Wort deines Herrn an den Kindern Israel, darum dass sie standhaft geblieben sind. Und wir zerstörten die Werke und Bauten Pharaos und seines Volkes.“ (Sure 7, 137)“ (Reclam)

„Der Koran unterstützt in diesen Versen wie auch anderen das jüdische Land Israel“, erklärte Dahri. „Der Moslem muss nun entscheiden, ob er diese Verse leugnet oder diese Verse aus dem Koran auslöscht“, erklärte Dahri. „Wer diese Verse leugnet, leugnet damit seine eigene Religion. Das ist Blasphemie. Man muss dringend aufhören, die Religion in den israelisch-arabischen Konflikt zu verwickeln. Ein weiterer Punkt ist, wir dürfen nicht vergessen, dass wir Moslems an die israelischen Propheten in der Bibel glauben und akzeptieren, dass sie alle aus dem Stamm Israel (Jakob) stammten und zum Land Israel gehörten. Wir können diese Gründe nicht leugnen, also ist es besser, nicht über Religion in dieser Angelegenheit zu diskutieren und die religiösen Gründe in diesem Konflikt einfach zu ignorieren.“

Im Koran wird nicht ein einziges Mal erwähnt, dass Eretz Israel (Palästina) den Moslems heilig ist“, erklärte uns bereits vor Jahren Dr. Nissim Dana. In seiner Studie legt er Eretz Israel in Sicht des Korans vor. „Im Koran steht nirgendwo geschrieben, dass Eretz Israel den Moslems verheißen wurde. Im Gegenteil, trotz der judenfeindlichen Verse des Korans gibt der Koran zweifellos nur den Juden das Recht auf Israel.“

Für den pakistanischen Theologen in Großbritannien ist die Wahrheit das Ziel. Die Wahrheit macht Menschen frei und dafür müssen die die Lügen und der Hass in der islamischen Welt bekämpft werden. Das ist ein langer Prozess und darin sieht Dahri seine Aufgabe. „Die Palästinenser fälschen ihre Geschichte, um ihr politisches und religiöses Recht auf Israel zu bestätigen“, erklärt Dahri. „Sie haben eine gefälschte Geschichte, die älter ist als die jüdische Geschichte. Wenn sie behaupten, ihre Geschichte sei 5.000 bis 10.000 Jahre alt, dann geht die Geschichte der Palästinenser bis zur Weltschöpfung und Adam zurück.“ Auf alle Fälle haben wir beschlossen, dass wir uns nächstes Jahr in Jerusalem und ohne Covid-19 in der Luft treffen werden.

 

 

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