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329. Die Wahrheit…die keiner hören will

Dienstag, 23. Oktober 2012 | Autor:

 

Gemälde von Michael Willfort

Lieber Blog Besucher,

wenn Sie ehrlich sind und einmal einige Minuten überlegen, welcher Dreck und Schund über unsere Fernsehkanäle gesendet wird, oder was in den Filmpalästen angeboten wird, dann werden Sie mir bei vorurteilsfreier Betrachtung recht geben, wenn ich sage, dass der Großteil dieser Streifen es nicht verdient eine Minute betrachtet zu werden.

Es gibt nun auch noch Leute in unserem Land die es mit der Wahrheit sehr ernst nehmen und deren Bestreben es ist, gute Filme für die Menschen in unserem Land zu machen, und damit Wege zur Lebensbewältigung aufzuzeigen.

Leider werden diese Menschen aber nicht sehr geachtet und gefördert. Ganz im Gegenteil, es werden jeden der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt, Steine in den Weg gelegt. Das ist der Mainstream und Gesellschaftssport unserer Zeit, d.h. wo es geht, Leute zu diffamieren.


Licht – Gemälde von Michael Willfort

Aber ich habe für jeden der die Wahrheit liebt eine gute Nachricht. Das Recht, die Gerechtigkeit, die Liebe, das Licht und Leben wird siegreich sein. Darum kann ich Ihnen die Filme von „Dreilinden Film“ sehr empfehlen. Der Macher dieser Filme ist Christ und demzufolge Christus und seinem Wort der Bibel gehorsam. Deshalb empfehle ich Ihnen diese Seite und die Produktionen.

Dreilindenfilm.de Programmauftrag – Desinformation

Dreilindenfilm.de – Metamorphose

Dreilindenfilm.de – Darwins – Dilemma

Dreilindenfilm.de – Expelled – Intelligenz  streng  verboten!

Dreilindenfilm.de – Geheimnis des Lebens nahe

Viel Freude und Gewinn beim lernen.

M.T.

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324. Betreuungsgeld contra Ideologie

Mittwoch, 19. September 2012 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

bei dieser ganzen Diskussion wird mir eines seit Monaten ganz klar, wir steuern in unserer Gesellschaft auf eine Katastrophe zu. Die Mehrheit der Menschen verschließt die Augen, oder läßt sich durch die Meinung der Medien weiterhin manipulieren und verblöden. Lesen Sie selbst und bilden Sie sich eine unabhängige Meinung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich bei gewissen Fragen nicht mehr weiter komme, die Bibel – Gottes Wort – eine sehr große Hilfe ist.

 

Derzeit wird um das Betreuungsgeld gestritten, das, unsachlich und abwertend, auch als „Herdprämie“ bezeichnet wird. Dabei geht es darum, ob die Mütter, die ihre Kinder nicht in die staatlich geförderte Kindertagesstätte (Kita) bringen, ein Betreuungsgeld als Ausgleich dafür erhalten, dass sie ihre Kinder selbst erziehen und damit keinen Gebrauch von ihrem Recht machen, eine Kita in Anspruch nehmen.

Es ist legitim hier unterschiedlicher Auffassung zu sein, darüber zu streiten und wenn es denn sein muss, auch das Bundesverfassungsgericht anzurufen, was sich mittlerweile einer gewissen Beliebtheit erfreut, wohl auch deshalb, weil dann andere entscheiden, hinter die man sich zurückziehen kann.

Wie die Süddeutsche Zeitung am 28. August 2012 berichtete, beabsichtigt die SPD gegen das Betreuungsgeld vor dem Bundesverfassungsgericht zu klagen, falls das Gesetz, so wie vom Bundestag beschlossen, in Kraft treten sollte. Dazu wurde der Verfassungsrechtler Joachim Wieland, Speyer, beauftragt, Gründe zu finden, die gegen das Betreuungsgeld sprechen.

Wie nicht anders zu erwarten, hat der Rechtsgelehrte aus Speyer dann auch vier Gründe gefunden, die sehr aufschlussreich sind.

Grund 1

Mit dem Betreuungsgeld werde ein staatlicher Anreiz geschaffen, die Kinder nicht in die Kita zu bringen. Damit verstoße der Staat gegen seine Neutralitätspflicht gegenüber den Familien.

Schlussfolgerung:

Neutral ist es, keine Wertung vorzunehmen. Das geschieht aber, wenn der Besuch der Kita als das „Normale“ und „Natürliche“ und die Erziehung im häuslichen Bereich als etwas, von der Norm Abweichendes, hingestellt wird.

Demnach entspricht der Besuch der Kita einer allgemeingültigen und allgemeinverbindlichen Norm. Daraus folgt, dass die Kindererziehung per se eine staatliche Leistung ist, die dem Kind nicht vorenthalten werden darf.

Ein Kind vom Kita-Besuch abzuhalten kommt demnach der Verletzung eines Grundrechts gleich.

Nur so wird die Auffassung des Verfassungsrechtlers, dass der Staat seine Neutralitätspflicht verletzt, wenn er einen Anreiz schafft, die Kinder nicht in die Kita zu bringen, erklärbar.

Hier haben wir es mit einem eindeutig ideologisch gefärbten Neutralitätsbegriff zu tun, weil „neutral“ im herkömmlichen Sinne bedeuten würde, dass die Kita gleichberechtigt neben der häuslichen Betreuung steht, wobei die Wahl den Eltern überlassen bleibt.

Grund 2

Das Betreuungsgeld verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz, weil alle öffentlichen Einrichtungen, einschließlich der Kita, mit dem Steuergeld der Bürger bezahlt oder bezuschusst wird. Damit wird das Betreuungsgeld als Belohnung dafür gezahlt, dass ein staatliches Angebot nicht wahrgenommen wird. Folgt man dieser Logik, könnte auch der Geld verlangen, der eine öffentliche Bibliothek nicht in Anspruch nimmt und sich seine Bücher stattdessen selbst kauft. Damit wird die Mutter, die ihr Kind nicht in die Kita gibt, bessergestellt.

Schlussfolgerung:

Diese Begründung hat eine gewisse innere, wenn auch hinkende Logik, kann aber nicht ohne weiteres als ideologisch gefärbt abgetan werden, wenngleich letztlich auch dahinter ideologische Motive stehen dürften.

Es ist nämlich zu sehen, dass ein Kitaplatz monatlich 1.200 Euro kostet und der Mutter kostenlos zur Verfügung gestellt wird, wobei die berufstätige Mutter zusätzlich noch Arbeitslohn bezieht, während die Mutter, die ihr Kind selbst betreut, leer ausgeht.

Um auf den Vergleich mit der Bibliothek zurückzukommen:

Wer die staatliche Bibliothek nicht in Anspruch nimmt, erbringt für den Staat keine Leistung, die honoriert werden müsste. Durch die Erziehung eines Kindes, was sich mit einem Buch oder einem anderen öffentlichen Angebot in keiner Weise vergleichen lässt, wird aber eine staatsbürgerliche Leistung erbracht, durch welche die Gesellschaft langfristig profitiert.

Von daher besteht hier eine Ungleichheit, wenn auch unter einem anderem Vorzeichen, als dem, auf das der Rechtsgelehrte abhebt. Eben diese Ungleichheit soll durch das Betreuungsgeld ausgeglichen werden.

Grund 3

Die Eltern von Kindern im Alter von 13 oder 14 Monaten würden ungleich behandelt. Die einen bekämen Elterngeld und Betreuungsgeld, die anderen nur Elterngeld. Für diese unterschiedliche Behandlung gebe es keinen ersichtlichen Grund.

Anmerkung:

Das Elterngeld soll es den Eltern ermöglichen, während der ersten Zeit nach der Geburt ganz oder teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten, um beim Kind bleiben zu können. Das Betreuungsgeld ist hingegen ein Äquivalent für den nicht in Anspruch genommenen Kitabesuch, wobei sich eine Konkurrenz zwischen beiden Leistungen ergeben könnte.

Schlussfolgerung:

Wie bei Grund 2 ist hier ein ideologischer Hintergrund nicht unmittelbar erkennbar, weil es auch hier um ein Rechenexempel geht.

Dem ist allerdings entgegenzuhalten, dass dem Staat durch einen Kitaplatz monatlich Kosten in Höhe von 1.200 Euro entstehen, die dieser einspart, wenn das Kind nicht in die Kita geht. Damit stellt das Betreuungsgeld, das sich mit monatlich 100 bis 150 Euro, sehr bescheiden ausnimmt, keine zusätzliche Belastung für die öffentlichen Kassen dar.

Grund 4

Das Betreuungsgeld verstoße gegen die Pflicht des Staats, die Gleichberechtigung von Mann und Frau voranzutreiben.

Schlussfolgerung:

Das ist eine eindeutig ideologische Begründung, wie sie den marxistischen Ideologien der „Frankfurter Schule“ und dem daraus resultierenden Genderismus entspricht, bei dem auf absolute Gleichmacherei und die Nivellierung aller Unterschiede abgehoben wird, weil nach marxistischer Lehre darin der Fortschritt und das Glück der Menschheit begründet liegen.

Das Glück der Frau besteht demnach darin, es in allen Stücken dem Mann gleichzutun, bzw. die Unterschiede zwischen Mann und Frau radikal aufzuheben. Durch die Kita soll es der Frau ermöglicht werden „gleichberechtigt“ am Erwerbsleben teilzunehmen, indem sie in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis gegen Entgelt arbeitet. Anreize das nicht zu tun, stellen eine Missachtung neomarxistischer Ideologien und damit eine Grundrechtsverletzung dar.

Das geht in die Richtung solche Ideologien mehr und mehr zur allgemeinverbindlichen Grundlage unseres Staates zu machen, an dem sich alles zu orientieren hat. Und wenn man beobachtet was bei uns alles in dieser Richtung entschieden und geregelt wird, kann man bereits eine erhebliche Linkslastigkeit feststellen (siehe hierzu „Frankfurter Schule“ unter www.christliche-impulse.de ).

Die marxistische Gleichmacherideologie widerspricht in eklatanter Weise dem biblischen Menschenbild und der göttlichen Schöpfungsordnung, wonach alle Menschen gleich viel wert, Männer und Frauen gleichberechtigt, dabei aber doch alle Menschen, Männer und Frauen, verschieden sind und bleiben.

Fazit:

Was bei dem Streit um das Betreuungsgeld höchst aufschlussreich ist, sind die Motive, die hinter dem Für und Wider stehen, und da werden, bei den Gegnern, ganz erhebliche ideologische Hintergründe erkennbar.

Das wird insbesondere auch an der Bezeichnung „Herdprämie“ deutlich, die impliziert, dass hier jemand einem überholten Weltbild anhängt, das nicht mehr akzeptiert werden kann und deshalb korrigiert werden muss.

Dabei geht es darum, das bisherige Verständnis von Familie durch „neue“ und damit im ideologischen Sinne „bessere und fortschrittlichere“ Modelle abzulösen.

Dazu gehört, den Sinn von Ehe und Familie generell in Frage zu stellen um an deren Stelle sich ständig erneuernde, austauschbare „Beziehungskisten“ („Patchworkfamilie“, „Homoehe“, „Alleinerziehende“) zur Regel werden zu lassen, damit sie als das „eigentlich Normale“ akzeptiert und, wenn möglich, nachgeahmt werden.

Dazu gehört dann auch die Rollen von Männer und Frauen „grundlegend neu“, im Sinne des Gender „zu ordnen“, wonach es keine Geschlechter gibt, sondern diese die Folge der Erziehung und des sozialen Umfelds sind.

Aber waren die der herkömmlichen Familie zugrunde liegenden Vorstellungen nicht auch eine „Ideologie“? In diesem Fall eine „Patriarchalische“? Mit solchen Argumenten wird ja gerne relativiert.

Tatsächlich gab es auch früher hinsichtlich der Rollenverteilung und Aufgaben klare Vorstellungen, die auch in den Gesetzen ihren Niederschlag fanden, und wer hiergegen verstieß, wurde, aus einer natürlichen Regung heraus, „dumm angeguckt“ oder nicht ernst genommen.

Der Unterschied zwischen damals und heute besteht darin, dass es damals um eine natürliche Ordnung und heute um eine künstliche, konstruierte Ordnung geht. Hier muss es dem Einzelnen freigestellt sein, welchen Vorstellungen er folgen will.

Denn zur Freiheit gehört, dass jeder „nach seiner Facon selig“ werden kann, indem er sich sein Leben so einrichtet, wie er es als richtig ansieht. Das ist aber nur möglich, wenn es keine staatliche Gängelung und niemanden gibt, der meint festlegen zu müssen, was „für alle richtig“ ist.

Darauf, dass die Erziehung der Kinder im häuslichen Bereich, zumindest in den entscheidenden ersten Lebensjahren, erwiesenermaßen die bessere Lösung ist, und dass der Mutter dabei eine besondere Rolle zukommt, soll hier nicht näher eingegangen werden, weil dies ein Thema für sich wäre.

Dem steht nicht entgegen, dass, bei der Anpassungsfähigkeit der menschlichen Natur und bei der Vielfalt der Temperamente und Begleitumstände, eine außerhäusliche Erziehung nicht automatisch die schlechtere Lösung sein muss.

Die Sache mit der Familie ist aber nur ein Teilaspekt. Auch in anderen Lebensbereichen sind deutliche, ideologisch gefärbte Gängelungen erkennbar. So zum Beispiel, wenn es um angebliche „Fremdenfeindlichkeit“, „Rassismus“, die Anpassung an den Islam usw. geht.

Und hier spielen einseitig linkslastige Medien, die von niemandem legitimiert sind, eine ungute Rolle. Sie bewirken, dass der Öffentlichkeit unterschwellig vorgegeben wird, wie die von den Medienmachern ausgesuchten Ereignisse zu sehen und zu bewerten sind.

Durch die ständige Berieselung mit linken Sichtweisen tritt ein Gewöhnungseffekt ein, wodurch Unsinniges und Absurdes nicht mehr auffällt, sondern mehr und mehr als „normal“ hingenommen wird.

Ideologisch gefärbte Medien schaffen neue Sprachregelungen, legen fest was „politisch korrekt“ ist und dulden keinerlei Kritik. Andere Auffassungen kommen erst gar nicht zur Sprache.

Speziell in Sachen Familie werden uns ständig vom Herkömmlichen abweichende „Lebensformen“, einschließlich homophiler Beziehungen, vorgeführt. In der Fernsehunterhaltung kommt die klassische Familie überhaupt nicht mehr vor. Und wenn, dann ist es die in irgendeiner Weise „zerrüttete“ und konfliktbeladene Familie, die damit unterschwellig und ideologiekonform als „Ort der Unterdrückung“ dargestellt wird.

Allerdings war es schon immer so, dass die Unterhaltungsindustrie, die jeweils gültige Ideologie propagiert hat, was z.B. zu DDR Zeiten der sich ideologiekonform verhaltende „sozialistische Mensch“ war.

Grundlage jeder Diktatur ist eine Ideologie, die sich als „weltverbessernd“ ausgibt und deshalb als so bedeutsam hingestellt wird, dass es vertretbar erscheint, alle Menschen „zu ihrem Glück zu zwingen“, in dem sie, mehr oder weniger deutlich, gezwungen werden, sich ideologiekonform zu verhalten.

Wer sich dagegen stellt, gilt als „Feind des Guten“ und damit als „rückständig, fortschritts- und menschenfeindlich“ usw., weshalb er entsprechend unter Druck gesetzt werden muss.

Wenn wir uns im Land umschauen, stellen wir fest, dass wir zwar in keiner Diktatur leben, es aber zu einer solchen kommen kann, wenn es keine Meinungsvielfalt gibt, sondern eine einseitige Sicht der Dinge gefördert wird, indem nur noch bestimmte Sichtweisen akzeptiert werden.

Wobei wir bei den linkslastigen Medien wären, die unter Berufung auf die Pressefreiheit indirekt zu einer Diktatur werden können, wenn sie ein Klima der Einschüchterung schaffen und eine Art „moralischer Kollektivaufsicht“ ausüben, wobei nicht ins System passende Personen sozial vernichtet werden können.

Der derzeitigen Fehlentwicklung könnte dadurch begegnet werden, dass sich viele Menschen in den „Untergrundmedien“, wie zum Beispiel Internet-Foren, die von vielen gelesen werden, zu Wort melden, solche Medienerzeugnisse bevorzugen, bei denen kein ausgeprägter Linkstrend vorliegt und von ihrem (nur noch relativen) Recht auf Meinungsfreiheit regen Gebrauch machen.

 

Wie ist das aus der Sicht des Wortes Gottes zu sehen?

Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Johannes 8, Verse 31 und 32

Was ist richtig, was ist falsch? In den Dingen des Alltags kann man da immer wieder ins Zweifeln und Fragen kommen. Da gibt es Dingen, die sind richtig und Dinge die sind falsch und da gibt es Dinge, die man so oder auch anders entscheiden kann, ohne dass sie deshalb falsch wären.

Das Wort Gottes hebt immer wieder auf die Wahrheit ab. Wobei sich Wahrheit, auf Klarheit und Eindeutigkeit reimt. Wahrheit, oder besser Wahrhaftigkeit, ist eine Grundhaltung und Lebenseinstellung, die tiefer geht als nur das Sagen der Wahrheit.

Ebenso ist die Lüge eine Grundhaltung und Lebenseinstellung, weshalb man die Lüge auch tun kann, in dem man sich nicht am Wahrhaftigen und zeitlos Gültigen orientiert.

Ideologien sind, ganz zwangsläufig, immer Lügen, weil hier versucht wird, sich auf begrenzter menschlicher Vernunft gründende Gedankengebäude zur Lebensgrundlage zu machen, die sich nicht an den zeitlos gültigen Wahrheiten orientieren.

Das hat zur Folge dass auch die derzeitigen Ideologien über kurz oder lang überholt sein werden, so dass niemand mehr von ihnen spricht.

Das sollte uns ermutigen uns unbeirrt am zeitlos gültigen Wort Gottes zu orientieren, das sich immer wieder als richtig erweist.

Jörgen Bauer

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319. Geldscheine oder Scheingeld

Montag, 16. Juli 2012 | Autor:

 

Lieber Blogbesucher,

über kein Thema wurde in den letzten 5 Jahren(seit 2007) mehr diskutiert, als über das Thema Geld. Ich wundere mich ehrlich gesagt sehr, wenn ich Meinungen und Anschauungen von Leuten höre, von denen ich immer gedacht habe, dass Sie auf den Boden der Realität stehen. Wie blauäugig aber der Großteil unseres Volkes darüber denkt, darüber habe ich mich schon sehr oft gewundert.

Der nachfolgende Beitrag kann vielleicht einwenig dazu helfen, dass den einen oder anderen die Augen geöffnet werden. Viel Freude und Erkenntnis bei dieser kurzen Lektüre.

Geldscheine_oder Scheingeld (Quelle Z für Zunkunft Nr.7)

 

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316. Finanzkrise – ohne Ende ?

Dienstag, 3. Juli 2012 | Autor:

Der Geldmarkt ist heute größer als der Markt für Waren und Dienstleistungen. Das birgt Gefahren der Instabilität und gibt Anlass, über den Sinn des Geldes und Stabilisierungsmaßnahmen nachzudenken.

 

Vom Tauschhandel zu Derivaten

 

Das Geld wurde erfunden, um vom reinen Tauschhandel loszukommen und mit dem leicht zu transportieren-den Geld bezahlen zu können. Ursprünglich hatte Bargeld auch einen realen Wert, zum Beispiel als Edelmetall, das durch Prägung als Geld erkennbar in genormten Stücken zählbar gemacht wurde. Dann wurde das Papier-geld erfunden, welches fast keinen real nutzbaren Materialwert hat, aber durch das Verbot von Nachmachen knapp gehalten und damit wertvoll gemacht wird. Dies Papier wird als Zahlungsmittel anerkannt, wiederum in genormten, zählbaren Stücken, den Banknoten. Der Inhaber von Banknoten hat ein Anrecht auf Umtausch in Hartgeld. Der nächste Schritt in der Geldentwicklung sind Schuldverschreibungen. Das sind Rechte am Ver-mögen eines Anderen. Konnte früher eine Privatperson die Schuld nicht zurückzahlen, so konnte der Gläubiger sie in den Schuldturm sperren oder unentgeltlich für sich arbeiten lassen (so entstand die Leibeigenschaft). Bei Aktien erstreckt sich das Recht des Gläubigers nicht auf die Person sondern nur auf einen bestimmten Besitz des Schuldners mit dem Ziel, am wirtschaftlichen Ertrag teilzuhaben. Mit Sachwerten und mit Aktien und anderen Rechten kann gehandelt werden, das erleichtert Besitzwechsel und kann Vermögen dorthin bringen, wo es gebraucht wird. So weit, so gut. Bei Aktien weiß man in der Regel auch, welche Sachwerte bzw. Unternehmen damit verbunden sind. Doch jetzt wurden Derivate erfunden, das sind Anrechte an anderen Anrechten. Sie verschleiern den Blick auf die reale Wirtschaft und machen den Geldmarkt selbst zum Unter-nehmen. Hier geht es nicht mehr darum, ein reales Unternehmen mit Startkapital auszustatten und an deren Gewinn und Risiko teilzuhaben. Der Umfang des Derivathandels übersteigt inzwischen den der realen Wirt-schaft um ein Vielfaches. Dadurch haben Spekulationsgeschäfte eine starke Rückwirkung auf den Markt. Das bewirkt Schwankungen, die stärker sind als die Schwankungen der realen Wirtschaftsleistung. Interessant ist, dass die Volks – und Raiffeisenbanken nicht in die jüngste Finanzkrise (wir berichteten darüber in Salz&Licht 2009/3 unter den Titel „Frucht der Gier: Die Finanzkrise“) hineingezogen wurden. Die Erklärung ist ganz ein-fach. Sie gehören als Genossenschaften vorwiegend den eigenen Kunden. Damit sind sie mehr an der Zusam-menarbeit mit der Realwirtschaft vor Ort interessiert als an globalen Spekulationsprojekten. Ähnliches gilt für die an ihren realen Geschäftszweck gebundenen Bausparkassen. Anderseits gibt es gefährliche Extrem-fälle. So überprüft zur Zeit die US-Notenbank Derivatgeschäfte mit Griechenland, weil der Verdacht besteht, dass damit die Möglichkeit geschaffen wurde, Staatsschulden zu verschleiern, indem man sie als Währungsge-schäfte bucht. Und der Machtkampf zwischen Porsche und Volkswagen in 2009 wurde offenbar durch den Ausgang einer Spekulation auf dem Kapitalmarkt entschieden.

 

Steuer als Spekulationsbremse

 

Was kann man tun? Wir brauchen Instrumente, welche den Handel mit Derivaten und die damit verbundenen Spekulationen eindämmen, ohne die Geldversorgung für die Realwirtschaft zu behindern. Der Handel mit Derivaten ist zu einem Wettspiel geworden, bei dem man sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen kann und in jedem Fall aus den Kursbewegungen Gewinn zu erzielen hofft. Diese Händler sind an Instabilität des Geldmarktes interessiert, weil dann am meisten Bewegung herrscht.

 

Die Entwicklung der Realwirtschaft interessiert dann kaum noch.

 

Im Handel mit Anrechten an der Realwirtschaft dagegen, also im Aktienmarkt, gilt die Empfehlung „Kaufen und Halten“, damit der Aktienwert mit dem Unternehmen wächst und man die bei Unternehmenserfolg ausge-schütteten Dividenden erhält. Hier sind die Kurzzeitschwankungen der Kurse uninteressant. Also: Die einen wollen schwankende Kurse und schnellen Handel, die anderen langfristige Entwicklungen. Den Unterschied in der Umsatzhäufigkeit kann man nutzen, indem man eine Umsatzsteuer auf Börsengeschäfte einführt. Die Idee dazu wurde bereits 1972 von dem Nobelpreisträger James Tobin für Währungsgeschäfte entwickelt. Diese Tobin-Steuer bedeutet, dass von jedem Börsenumsatz ein kleiner Anteil als Steuer abzuführen ist. Schon bei einem Steuersatz von 0,05% würden den Währungshändlern bei heutigen Umsätzen an Währungen und Währungsderivaten weltweit ca. 400 Mrd. Euro pro Jahr entzogen werden. Das träfe besonders die Tages-händler mit ihren häufigen Transaktionen und würde das Kurzzeitgeschäft unattraktiv machen. Eine andere Störquelle sind massive Angriffe auf Kurse durch Großkäufe oder – Verkäufe, welche eine Spekulationswelle auslösen, die den Kurs langfristiger stark verändert (So geschehen mit der Währung von Thailand). Dagegen gibt es einen Erweiterungsvorschlag zur Tobin-Steuer von dem Wirtschaftswissenschaftler Paul Bernd Spahn. Er schlägt vor, bei plötzlichen starken Kursänderungen den Steuersatz so stark anzuheben, das weitere Käufe oder Verkäufe, welche diese Kursänderungen weiter verstärken würden, unattraktiv werden. Hier werden bis zu 100% Umsatzsteuer erwogen, sobald die Abweichung vom Kurs-mittelwertes der letzten Tage gewisse Toleranzen überschritten hat. Das hätte eine ähnlich Wirkung wie das Aussetzen des Handels, welches heute in Katastrophenfällen vorkommt, wäre aber ein marktwirtschaftliches, automatisch greifendes Verfahren.

 

Die PBC setzt sich deshalb für die kombinierte Tobin-/Spahn-Steuer gegen Spekulation in der inter-nationalen Staatengemeinschaft ein. Wohin die einzunehmenden Steuermilliarden fließen sollen, kann man getrennt diskutieren. Es gibt Vorschläge, sie der Entwicklungshilfe, internationalen Organisationen zu deren Eigenfinanzierung oder nationalen Regierungen als Anreiz zum Mitmachen zukommen zu lassen. Im Vorder-grund muss im Sinne von Tobin das Ziel stehen, die Finanzmärkte stabil gegen Spekulationsattacken zu machen.

 

Die Macht des Geldes

 

Die Regierungen müssen die Kontrolle über die Geldpolitik zurückgewinnen. Es darf nicht sein, dass Regierungen durch die Gesamtheit der Geldhändler ‚erpressbar’ werden und sich gezwungen sehen, Banken zu retten, die bei dem entarteten Wettspiel verloren haben. Was war denn Schlimmes an der Finanzkrise dran? Haben da nicht vorwiegend reiche Anleger Geld verloren? Können da nicht die kleinen Leute, welche sowieso keine Anlagen haben, Schadenfreude hegen, weil die Großen jetzt mal was draufgekriegt haben? Warum haben Regierungen Banken gerettet, welche man ruhig hätte in die Pleite gehen lassen sollen, als Strafe für ihre durch Gier getriebene Missachtung von Risiken? Die Antwort steckt in dem Wort ‚systemrelevant’. Dieses bedeutet, dass wegen der allgemeinen wirtschaftlichen Verflechtungen der Sturz einer Bank wie bei einer Dominokette den Sturz anderer Banken nach sich ziehen würde. Davon sind dann so viele Anleger und so viele Wirtschaftsunternehmen und auch staatliche Projekte abhängig, dass diese mangels Liquidität unzumutbar geschädigt würden. Zu viel Geld würde aus Angst vor neuen Risiken festgehalten statt in der Wirtschaft eingesetzt zu werden. Deshalb haben Regierungen neues Geld in den Kreislauf gepumpt, leider durch Kreditaufnahme, woran wiederum die Banken verdienen. Dieser drohende Zusammenbruch einer ganzen Volkswirtschaft macht die Regierung erpressbar. Die Macht im Land muss aber bei den Regierungen sein und nicht bei den Banken! Geld und Macht sind für eine große Organisation notwendig. Sie sind auch nicht falsch, wenn sie im Dienst der Menschen eingesetzt werden. Deshalb ist die innere Verankerung der Macht und Geldinhaber so wichtig, welche im Grundgesetz der BRD steht: „In der Verantwortung vor Gott und den Menschen…“. Wer betet, sieht Gott im Hintergrund bei der Frage, welche Regierung uns zugemutet wird. Doch schon bei der Einsetzung von Saul bekam das Volk – gegen den Rat von Samuel – was es haben wollte.

Gemälde Michael Willfort – Beten

Abraham war reich und mächtig. Das wurde kein Anlass zu Kritik, aber zu einem Auftrag für ein neues Projekt, aus dem später Israel entstand. Gott ließ jedoch Menschen, die als Selbstzweck Geld und Macht sammelten, ermahnen: „Mein ist das Gold“. Im neuen Testament ist nicht nur vom Teilen die Rede sondern auch von der verantwortlichen Nutzung aller Gaben, die wir haben. Dazu zählt auch die Verwaltung der Güter, die uns anvertraut worden sind. Wer Gott als seinen höchsten Herrn anerkennt, wird sie zum Wohl der Gesamtheit einsetzen und Gott zur Ehre.

Dr. Detleff Karstens

Stellv. Bundesvorsitzender PBC

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305. S.O.S Titanic

Sonntag, 4. März 2012 | Autor:

Gedankengebäude von Michael Willfort

 

Lieber Blog Besucher,

vor 100 Jahren am 10. April 1912. Die Titanic, der größte LuxusPassagierdampfer seiner Zeit, startet mit 2.200 Passagieren zur Jungfernfahrt von Southampton nach New York. Wegen seines besonderen Schottensystems galt die Titanic als unsinkbar.
„Gott selbst kann das Schiff nicht versenken!“, hieß es.

Mir fiel beim lesen des Textes auf, dass der Mensch sehr oft glaubt er hat alles in Griff. Das ist ein Glaube an den technischen Fortschritt, an die eigene Inteligenz oder ganz einfach Größenwahn. Wie oft haben wir denn jetzt in unserer jüngsten Geschichte schon erlebt, dass Gott die Erde nur wenige Sekunden einmal erschüttert, und all unsere sicher geglaubten Bauwerke sind in Schutt und Asche gelegt.

Mir fällt dabei sehr oft das Bibelwort aus Galater 6, Vers 7 ein: Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

Lesen Sie die Geschichte der Tintanic einmal weiter, die zeigt wie vermessen wir Menschen oft sind.

S.O.S

 

Ich wünsche Ihnen die richtige Entscheidung für Ihr Leben. Denn, Sie haben nur das eine Leben hier, danach ist es für eine Entscheidung zu spät.

 

M.T.

 

 

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304. GEBET eines „modernen“ Menschen

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

GEBET eines „modernen“ Menschen

lch bin der Herr, mein Gott.
Mein Bauch gehört mir.
Meine Seele dem Vergnügen.
Mein Geist New Age und dem Okkultismus.
Die Zukunft bestimmt das Horoskop.
lch beherrsche die Welt mit Computern.
ln Schwierigkeiten hilft mir Yoga.
Bei Problemen nehme ich Psychopharmaka.
Mein Gewissen beschwichtigt „Brot für die Welt“.
lch bin mir selbst oberstes Gesetz.
Alles, was Spaß macht, ist erlaubt.
lch frage nie: WOHER – WOHIN?
Nur vorwärts, aufwärts die Karriere!
Wenn Freude fehlt – Alkohol ist da.
Wenn Unruhe mich jagt – Zigarette liegt griffbereit.
Für die Gesundheit sorgen Kupferarmband und „heilende Steine“.
Für Gott habe ich keine Zeit.
Für Fernsehen und Video opfere ich viele Stunden.
Meine Kinder sind mir fremd geworden.
Meinen Ehepartner teile ich mit jemand anderem.
An mein Ende denke ich nicht.
Gedanken an den Tod werden verdrängt.
Sinn des Lebens? Unbekannt!
Amen!

Foto vfa-ev.de Z6 Christa Meves 

 

GEBET eines denkenden Menschen

Gott, ich danke Dir, dass Du da bist.
lch bin nicht verlassen in der Weite des Alls.
Du Schöpfer alles Lebens – Erhalter aller Kreatur.
Über die Kompliziertheit und Schönheit Deiner
Werke staune ich. – Deine wunderbaren Gedanken erkenne ich in der Bibel.
Doch Schuld und Sünde trennen mich von Dir.
Meine Seele ist leer und friedlos ohne Dich!
Herr Jesus, Licht des Lebens, werde hell in mir!
Du sagst, dass Du mich liebst und für meine Schuld am Kreuz gestorben bist.
Du bist auferstanden und lebst!
lch staune, dass Du mir alle Schuld vergeben willst.
Du löst mich von jeder Last der Unfreiheit.
Du befähigst mich, Dir zu dienen.
Dir vertraue ich mein Leben an. Verfüge über
Zu Ende ist die lrrfahrt vergangener Jahre.
Du bist nun Ziel und lnhalt meines Lebens.
Wie tröstet mich Dein Wort. – Du hörst, wenn ich zu Dir rede.
lch brauche mich nicht mehr zu beunruhigen.
Auch im Leid hält mich Deine Liebe fest umschlungen.
Nichts kann mich von Dir scheiden.
lch freue mich, in Ewigkeit bei Dir in der Herrlichkeit zu sein.
Und für dieses neue, ewige Leben danke ich Dir.
Es beginnt jetzt und wird nie enden.

Amen!

 

Gemälde von Michael Willfort

Vielleicht haben Sie das zweite Gebet mit besonderer Aufmerksamkeit gelesen. Möchten Sie auch so innig beten können? Oder wollen Sie hoffnungslos in der totalen Sinnlosigkeit und ewigen Nacht enden, wie es der Inhalt des ersten Gebetes aufzeigt? Warum lassen Sie „das Gebet des denkenden Menschen“ dem Inhalt nach nicht zu ihrem Gebet werden? Jesus Christus sagt: “So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Johannes 3, 16

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303. Die Welt braucht Männer und Frauen…

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

 

 

 

Die Welt braucht Männer und Frauen…

 

die nicht gekauft werden können
die ihre Versprechen halten
die Charakter über Geld stellen
die eine Meinung und Willen besitzen
die innere Größe über äußere Karriere stellen
die nicht zögern, Glaubensschritte zu wagen
die ihre Identität nicht in der Menge verlieren
die ehrlich im Kleinen wie im Grossen sind
die keinen Kompromiss mit Falschheit eingehen
deren persönliche Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind
die nicht sagen:“ Wir machen es, weil alle anderen es auch machen“
die ihren Freunden bei Erfolg und Misserfolg treu bleiben
die nicht glauben, dass Raffinessen, Tricks und Berechnungen die einzigen Schlüssel zum Erfolg sind
die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie unpopulär ist
die mit Entschiedenheit „nein“ sagen können, auch wenn die ganze Welt „ja“ sagt

verfasst von Dr.Elijah Morgan/ Peter Riederer

 

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302. Mission sollte so aussehen: Die 90 – 10 These

Donnerstag, 9. Februar 2012 | Autor:

 

Die 90 – 10 These von Wolfgang Simson

Die christliche Gemeinde ist nicht zum Selbstzweck erschaffen, sondern hat eine apostolische Bestimmung von Jesus erhalten: „Macht zu Jüngern alle Nationen“ (Matth. 28,18-20). Es gibt heute etwa 10 Nationen, in denen ein Drittel oder mehr aller Menschen bewusste Nachfolger von Jesus Christus – nicht nur passive Kirchenmitglieder – sind und weitere 25 Nationen, in denen über 20% der Bevölkerung lebendige Christen sind. Kann das auch für andere Nationen Wirklichkeit werden? Wenn ja, wie? Was passiert, wenn nichts passiert? Wenn alles so bleibt wie es ist?

Wenn in den meisten anderen Ländern die bestehenden traditionellen Kirchen (einschließlich der existierenden missionarischen und evangelistischen Bewegungen) nicht nur weiterhin so arbeiten wie bisher, sondern beträchtliche Zugewinne – ja Verdoppelungen – in den nächsten 30 Jahren verzeichnen, werden sie möglicherweise bis zu 10% der Aufgabe erfüllen können, die Christus den Kirchen gab: „Macht zu Jüngern alle Nationen“.

 

90% dieser missionarischen Aufgabe bleiben hiervon jedoch unberührt.

 

Wenn daher durch die traditionellen Kirchen und evangelistisch-missionarischen Konzepte 90% der missionarischen Aufgabe realistischerweise nicht einmal angegangen wird, dann muss eine „zweite Säule“, ein zweites Programm, daneben treten, ein Ansatz, der bewusst darauf abzielt, die Segmente der Bevölkerung zu erreichen, die von den bestehenden Gemeinden und Kirchen aller Wahrscheinlichkeit nie erreicht werden, selbst wenn viele ihrer kühnsten Träume wahr werden.

 

Ich möchte einige Gründe dafür aufzählen:

* Im Westen sagen die meisten Menschen, die nicht in Kirchen gehen, heute: „Gott ja – Kirche (so wie wir sie kennen) nein.“ Deshalb braucht es „unkirchliche“ Wege, um diese Mehrheit zu erreichen
* Die bestehenden Kirchen verbrauchen durchschnittlich 90% aller Resourcen (Zeit, Geld, Menschen) für sich selbst. Das wird sich auch in Zukunft nicht radikal ändern
* PBK (Planen, budgetieren, kontrollieren): Eine Struktur, die in oder gar vor der industriellen Revolution entstand, ist nicht wirklich zukunftsfähig, die Reibungsverluste mit der Wirklichkeit betragen über 90%
* Traditionelle Gemeinden und Evangelisationen haben eine evangelistische Effektivität von nur etwa 10% (10 kommen durch die Vordertür, 9 gehen wieder durch die Hintertür)
* 90% Imput bleibt auf der Strecke, etwa der klassische Kommunikationsverlust nach der Sonntagspredigt
* 90% aller Finanzen werden vom „Gebäudekomplex plus Pastorengehalt“ aufgefressen

* Selbstbegrenzung: 90% aller traditionellen Gemeinden gründen nie eine weitere Gemeinde

 

 

Können Hauskirchen die 90%-Lücke füllen?

Ich möchte hier einige Gründe aufzählen, die darauf hindeuten, dass Hauskirchen ein Potential in sich tragen, das echte Hoffnung für unsere Länder machen kann. Das Hauskirchen-Modell

 

* ist ein ur-europäisches Modell von Gemeinde und kein importiertes Konzept
* ist ein „Starter-Modell“, also ein Gemeindemodell das vor allem für Neugründungen geeignet ist
* verändert Menschen durch einen intensiven, verbindlichen, gemeinschaftlichen Prozess
* ist resourcenfreundlich, man kann mit wenig Einsatz viel erreichen
* ist als Netzwerk weniger verwundbar durch Einzelrückschläge
* stößt in das relationale Vakuum unserer Gesellschaft
* stößt auf ein breites geistliches Echo
* ermöglicht exponentielles Wachstum
* ist näher an der Bibel
* ist einfach – jeder kann sich beteiligen
* bietet authentische Nähe
* überwindet die Klerus-Laien -Grenze
* entwickelt eine verfolgungs-sicherere Struktur
* ist ein multiplizierbares Jüngerschaftsmodell
* ist frei von traditionellen Wachstumsbarrieren
* passt von der Struktur zum postmodernen Menschen
* beteiligt mehr Menschen weitaus effektiver am Gemeindeleben
* bietet Dienst- und Arbeitsmöglichkeiten für viel mehr Menschen
* löst das Seelsorge-Dilemma (je mehr Mitglieder, desto oberflächlicher der Kontakt)
* ist ein idealer Platz für die Neuintegration von Menschen
* ist ein billigeres Gemeindemodell (bis zu 90% der Finanzen können außerhalb der Gemeinde eingesetzt werden)
* Fördert die Einheit der Christen durch Bildung von Stadt- und Regionalkirchen löst die klassische Leiterfrage, weil der mittelgroße Veranstaltungscharakter entfällt

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

295. Mission und Toleranz

Sonntag, 30. Oktober 2011 | Autor:

Foto VfA

 

Lieber Blog Besucher,

diesen Vortrag habe ich bei einen Vortragsabend im Jahre 1993 von Daniel Herm mitgeschrieben. Wenn man diese Worte im Nachhinein bedenkt, stellt man fest, dass er damals schon einen sehr guten Blick in die Zukunft getan hat.

Wir sehen zur Zeit wie sich vieles davon bewahrheitet. Wenn Christen den Auftrag von Jesus Christus folgen, dann werden sie bei uns von den Medien als Fundamentalisten beschimpft und mit islamischen Terroristen, die sich mit Kofferbomben oder Sprengstoffgürtel ausrüsten und Menschen töten, gleich gesetzt. Was sind wir nur für ein Volk geworden. Deutschland war einmal eine Nation die in der Mission führend war, und dies hat Gott gesegnet. Schauen Sie sich bei uns um. Selbst Moslem sagen, dass Sie sich von einen christlichen Land eine andere Vorstellung gemacht haben. Den größten Schmutz und Dreck darf man bei uns verbreiten und verkaufen, und kein Mensch regt sich mehr darüber auf.

Schauen Sie sich einmal ohne Vorurteile in der Welt um, was Christen – ich meine hier nicht religiöse Spinner – an Barmherzigkeitsdiensten tun, und wie es aussehen würde, wenn es diese Dienste nicht gebe. Aber vielleicht ist das schon wieder zu anmaßend, und zu direkt an der Wahrheit. Wir haben es ja heutzutage lieber mit Halbwahrheiten.

Ein Beispiel gefällig:

Da hat ein Großvater in Indien den Göttern seinen Enkel geopfert und wir im Westen schreiben und empören uns darüber. Wie können Menschen nur so primitiv sein.

Bei uns aber werden für den Götzen Bequemlichkeit und Wohlstand, täglich tausend Babys geopfert, und wer es Mord nennt, kriegt Ärger. Das was man an heidnischen Bräuchen in Indien und anderswo tut ist natürlich nicht in Ordnung. Aber wir in der westlichen Welt finden das völlig normal und nennen das Selbstbestimmung: „Mein Bauch gehört mir“.

Die allermeisten Abtreibungen fallen unter die sogenannte soziale Indikation, d.h. wir wollten jetzt in die Karibik fahren, wir wollten uns gerade was schöne anschaffen, wir haben gerade ein Hausbau geplant, gerade die, gerade jenes, usw. und Babys werden geopfert. Wir haben keine Ahnung was dies für ein Schmerz im Herzen Gottes ist, und welch einen Zorn dies in ihm bewirkt.

Ich bin fest davon überzeugt, dass sich sehr bald die Spreu vom Weizen trennen wird. Was ich damit meine, können Sie hier lesen.

Gemälde von Michael Willfort

Mission und Toleranz

Die streng islamisch gläubigen Patanen, unter denen wir, in Pakistan an der afghanischen Grenze gearbeitet haben, haben fast für alle Lebenssituationen viele Sprichwörter und ich habe damals versucht, viele von ihnen auch zu lernen, weil man in vielen Situationen damit ein Gespräch führen konnte oder sich aus einer schwierigen Situation herausmogeln konnte, sozusagen mit einem Sprichwort, das alle kennen und wo sie dann Lächeln oder Lachen und wo dann manchmal die Situation gerettet ist. Eines dieser Sprichwörter heißt „Par din ke sor nischta“, d.h. in der Religion gibt es keinen Zwang, also der Islam eine tolerante Religion, keinen Zwang.

Was heißt das überhaupt und was wollen wir damit sagen, wenn wir von Mission und Toleranz sprechen. Nun ich denke, ich muss den Begriff und die Tatsache und den Auftrag der Mission heute Abend hier nicht besonders erklären. Unter Mission verstehen wir ja doch die Sendung der Gemeinde Jesu Christi hinein in diese Welt mit den beiden großen Aufträgen der Verkündigung und der Diakonie, und da könnte man natürlich den Missionsbefehl zitieren oder die verschiedenen Ausprägungen des Missionsbefehls in den Evangelien.

Wir könnten Apostelgeschichte 1 Vers 8, nennen, dass wir seine Zeugen sein werden, Jerusalem, Judäa, Samaria, bis an das Ende der Erde.

Wir könnten sicher auch mit dem Apostel Paulus im 2. Korinther 5 sprechen und sagen, dass Gott in uns niedergelegt hat, das Wort der Versöhnung und wir darum die Menschen bitten lasst Euch versöhnen mit Gott oder wir könnten sogar mit dem Apostel Paulus dieses ganz persönliche Wort sagen, im 1.Korinther 9, von Vers 9 bis 23, wo er verschiedene Situationen schildert und schließlich sagt, ich tue alles und ich bin allen alles geworden, damit ich einige gewinne.

Alles das ist Mission, Verkündigung in der Erwartung, dass Menschen dieses Evangelium hören und umkehren, zur Bekehrung kommen, ewiges Leben und heiligen Christus empfangen. Also, dass wo sie jetzt sind, verlassen, umkehren, etwas Bestehendes als nicht wahr erkennen und die Wahrheit erkennen.

In der Diakonie, das brauche ich ja sicher nicht zu sagen, da liegt sicher kein Zwang, wenn Paulus im Titus-Bericht davon spricht im Vers 8 im 3 Kapitel – dass all die Glaubenden Sorge tragen sollen, gute Werke zu vollbringen, die gut sind für alle Menschen, dann liegt darin sicher etwas sehr Positives und kein Zwang und keine Intoleranz.

 

Mission, aber was verstehen wir nun unter Toleranz?

Ein in unserer Zeit viel gebrauchtes Wort. Wir unterscheiden dabei Formen dieses Wortes und deren Inhalt. Wir sprechen zunächst von der formalen Toleranz“. Damit meinen wir eine Duldung, besonders die Duldung einer anderen Religion oder Ideologie. Diese Form der Toleranz ist der christlichen Kirche, der Gemeinde Jesus Christi, bekannt seit jenem Vertrag, seit jenem Abkommen im Jahre 313, genannt Toleranzedikt von Mailand, wo die christliche Kirche, die Gemeinde Jesu Christi, nach langen Jahrzehnten härtester Verfolgung als Religionsgemeinschaft innerhalb des römischen Reiches geduldet wurde. Wir wissen, dass sich diese Situation dann sehr bald verändert hat. Unter Konstantin wurde schließlich das Christentum zur Staatsreligion, wenn wir dann in die Geschichte dieses Christentums und dieser Kirche hineinschauen, dann müssen wir leider feststellen, dass das, was einmal diese Kirche selbst erfahren hatte, zunächst die Verfolgung und dann die Toleranz, nämlich die Duldung, sie selbst später nicht bereit war, zu praktizieren.

Die römisch-katholische Kirche war über viele Jahrhunderte absolut intolerant! Selbst die Christianisierung der Germanen und schon erst recht die Christianisierung Lateinamerikas, die Kämpfe der Konquistadoren und alles das, was sich damit vollzogen hat, war nichts von Toleranz, sondern hier zeigte sich ganz klare Intoleranz, d.h. dass man den Standpunkt des anderen, die Religion des anderen nicht anerkennt und sogar sich verpflichtet sieht, den anderen mit Gewalt, wenn es geht, von dieser Religion oder dieser Weltanschauung zu lösen, ihn zur Umkehr zu bringen, wenn es sein muss mit Gewalt.

Diese Intoleranz, dass wissen wir, hat sich über lange Zeit gehalten, selbst im Jahre 1803 hat die römisch-katholische Kirche dagegen protestiert in Bayern, dass den Protestanten die gleichen Bürgerrechte eingeräumt würden. Bis dahin waren sie Bürger 2. Klasse. Wenn wir also von Mission und Toleranz sprechen, dann müssen wir, wenn wir in die Geschichte hineinschauen, schon zugeben, dass da auch im Raum des Christentums manches an Intoleranz gewesen ist. Luther sagte dann angesichts dieser Intoleranz, man sollte die Ketzer mit den Schriften und nicht mit Feuer überwinden, d.h. mit dem Wort überzeugen, aber nicht verbrennen. Aber schon bald haben seine Nachfolger die Täufer ertränkt in Zürich und darüber hinaus. Und wir müssen feststellen, dass religiöse Intoleranz immer da besonders hervorgetreten ist, wo sie sich mit staatlicher Macht verbunden hat, wo also Thron und Altar zueinander gehalten haben oder sogar in persona verbunden waren, da entdecken wir immer wieder die religiöse Intoleranz.

Darum ist es auch verständlich, dass der Islam im Kern an sich intolerant ist, weil er immer die Herrschaft, die weltliche Herrschaft und die religiöse Herrschaft zusammen sieht, wenn möglich in einer Hand, nämlich in der Hand des Kalifen, des Stadthalters Allah auf dieser Erde, das ist das islamische Idealverständnis von religiöser und säkularer, also weltlicher Herrschaft.

Diese formale Toleranz ist etwas, was in den letzten Jahrzehnten weltweit man versucht hat durchzusetzen, nämlich die Duldung der Religion des anderen in einem Staatswesen oder wo es auch sei z.B. durch die Karta der Menschenrechte und in dem man immer mehr versucht hat, diese Karta der Menschenrechte auch verpflichtend für die einzelnen Länder, die den vereinten Nationen beigetreten sind, zu machen.
Dann gibt es allerdings eine 2. Art der Toleranz, wir nennen sie die inhaltliche Toleranz, über die wir gleich noch näher sprechen werden. Wenn wir von der inhaltlichen Toleranz sprechen, dann sprechen wir davon, dass wir den Inhalt dessen, was der andere glaubt und für wahr hält, anerkennen. Als mögliche religiöse Wahrheit und Erfahrung, vor allen Dingen als mögliche religiöse Erfahrung, und wir sehen, dass wir hier schon einen weiteren Schritt getan haben in eine Richtung, über die wir gleich noch sprechen werden, nämlich in die Richtung der Relativierung. Wenn wir jetzt über Mission und Toleranz sprechen, dann werden wir, sobald wir etwa das Wort des Petrus in Apostelgeschichte 4, Vers 12 oder das, was wir eben gelesen haben, aus 2. Korinther 5, wenn wir das verkündigen, dann werden wir entdecken, dass die Toleranz sich da entscheidet, wo es um die Einzigartigkeit und die Ausschließlichkeit Jesus Christi geht und darum heute Abend, so das Unterthema, die gegenwärtige Infragestellung der Einzigartigkeit Jesu Christi, und ich denke diese Infragestellung erleben wir in 4-facher Hinsicht.

1. wir erleben sie aus den anderen Religionen heraus,

2. wir erleben sie in der Geistes-geschichtlichen Entwicklung der westlichen Welt hin zum Relativismus.

Wir erleben sie 3. innerhalb der christlichen Kirchen, und ich glaube, wir müssen dann auch sagen, wir erleben sie auch durch unser persönliches Leben.

 

Aber nun zum 1.
Wir erleben sie durch die anderen Religionen, und ich möchte hier nur 2 Religionen beispielhaft nennen, nämlich den Islam und den Hinduismus, d.h. einmal in der radikalen Ablehnung der Einzigartigkeit Christi, das war an sich damals nichts Neues, und wenn wir von der radikalen Ablehnung dieser Einzigartigkeit unseres Herren sprechen, dann beginnt sie ja nicht erst mit den heidnischen Philosophien, die es auch mit der synkretistischen Methode versucht haben, auch nicht erst mit dem Islam, sondern es beginnt ja schon im Judentum.

Dieses Wort in Apostelgeschichte 4, 12 ist ja doch im Angesicht der obersten der Juden jener Zeit, des St. Hedrins gesprochen, aufgrund der Tatsache, dass man das, was die Apostel verkündigten in Frage stellte und schließlich ihnen verbot und wo sie dann in Apostel 5 jenes bekannt Wort sagen, dass sie Gott mehr gehorchen müssen als den Menschen, in der Verkündigung der Einzigartigkeit, der Jesus von Nazareth, des Christus, des Messias.

Und wir müssen sehen, dass das orthodoxe Judentum bis heute diesen Jesus als den Messias radikal ablehnt und das gläubige Juden in Israel zum Teil benachteiligte und verfolgte Menschen sind, von der orthodoxen Seite her, obwohl sich Israel als säkularer Staat versteht.

Der Islam hat in gewisser Hinsicht, wie er vieles aus dem alten und neuen Testament übernommen hat, in gewisser Hinsicht diese Radikalität übernommen, aber erst spät im Leben Mohammeds. Zunächst hatte er damit gerechnet, dass Juden und Christen ihn als Propheten anerkennen würden, als das nicht geschah rund er von Mekka nach Medina zog, und in Medina die Araber ihn anerkannten, die Juden aber nicht, gab es eine große jüdische Kolonie von etwa 700 Familien, hat Mohammed vieles, was er in Mekka verkündigt hatte, verändert, etwa 270 Verse des Koran aus der Zeit von Mekka sind verändert worden, aufgrund der Haltung der Juden und wo er nun selbst den Juden und Christen gegenüber eine radikal ablehnende Haltung einnimmt.
Und nun, wenn wir diese Infragestellung beobachten und näher betrachten, dann müssen wir einmal feststellen, dass es nicht die Infragestellung, sehr oft einer Lehre ist, sondern eben vor allen Dingen die InfragestelIung der Person, der Person mit Namen Jesus Christus, Sohn Gottes, Heiland der Welt. Es geht um die Person.

Und 2. geht es jetzt besonders beim Islam nicht nur um die Person, sondern um das, was wir das Heilswerk Jesus Christi nennen. Die Infragestellung des Islam betrifft nicht Jesus als Propheten, Jungfrauengeburt, seine Wunder, seine Entrückung in den Himmel, seine Wiederkunft, alles akzeptiert der Islam. Ist also im Blick auf die Jungfrauengeburt z.B. wesentlich bibeltreuer als viele Theologen unserer Zeit. Aber die radikale Ablehnung kommt da, wo es um das Eigentliche dieser Person geht, nämlich, das was diese Person einzigartig macht, den Jesus, nämlich seine Gottes Sohnschaft. Du bist Christus, der Sohn Gottes, das war jenes Bekenntnis des Petrus.

2. um den Kreuzestod, im Sinne des Sühnetodes und 3. im Blick auf die Auferstehung.

Wenn der Islam alles andere akzeptiert, diese 3 Heilstatsachen, die grundlegenden Heilstatsachen, ohne die Jesus eben nicht der Ausschließliche und Einzigartige wäre, diese werden radikal abgelehnt. Allah, der Einzige, ist nicht gezeugt und zeugt nicht und Kufr ist die größte Sünde, die ein Mann an einem Menschen begehen kann, nämlich dass man Gott, jemanden, wieder, wie es im arabischen heißt, beigesellt, d.h. jemand an seine Seite stellt, als ihm irgendwie nahe oder ebenbürtig. Das ist die größte Sünde.

Also nicht Sohn Gottes. Sie kreuzigten ihn nicht, sie kreuzigten sein Ebenbild, entweder, so unterschiedlich die Interpretation dieser Koranstelle, hat man einen anderen für Jesus gehalten und ihn gekreuzigt oder aber Allah hat im letzten Augenblick sozusagen ausgewechselt und ein anderer, der so ähnlich aussah, ist gekreuzigt worden, aber nicht Jesus, der Prophet.

Also kein Sühnetod und darum auch keine Auferstehung, sondern ein Lebendiges in den Himmel genommen sein. Infragestellung der Einzigartigkeit Jesu Christi in der radikalen Ablehnung und ich denke, es ist ganz wichtig, zu sehen für uns, was hier abgelehnt wird, denn Satan, der große Nachahmer Gottes, weiß wohl, was das Entscheidende ist und das Entscheidende, das Einzigartige, das ausschließlich in ihm, in Christus Gesehene, das wird abgelehnt, nicht die Wunder, nicht einmal die Jungfrauengeburt und vieles andere, aber das Entscheidende, das Zentrale.

Ganz anders nun im Hinduismus. Hier wird Jesus, wir könnten sagen, vereinnahmt“ Der Hinduismus ist eine gewachsene, eigentlich eine immer neu werdende Religion mit großen Veränderungen. Keiner weiß eigentlich richtig, wie viele Gottheiten es im Hinduismus gibt, wie viele Formen, wie viele Möglichkeiten Mokscha, das Heil zu erreichen, wie viele Wege, 3 ganz bestimmte, ja und das ist der eine, sogenannte Bag Di Marga, d.h. nämlich, dass sich der Hinduismus eine der Gottheiten, sagen wir Krishna, die 7. Inkarnation von Wischnu, auswählen kann und dieser Gottheit opfert, sie anbetet, uns erwartet, eigentlich glaubensvoll erwartet, dass diese Gottheit ihn auf die letzten Stufen der Kasten hindurch bringt in Brahman, in die aller Seele, von wo aus eine Inkarnation nicht wieder notwendig ist. Warum nicht Jesus wählen. Kein Problem“ Gottes Sohnschaft, natürlich all diese Gottheiten sind irgendwie Gottes Söhne, kein Problem. Gestorben und auferstanden, natürlich, wer reinkarniert wird, wer also diese Avatara durchmacht, der muss ja sterben und dann wird er wieder leben – Reinkarnation.

Kein Problem. Alles wird sozusagen verschlungen, alles wird geduldet, alles ist möglich, und ich habe selbst Hindu-Plakate gesehen, auf denen neben den vielen Gottheiten auch Jesus so abgebildet war, wie die Christen ihn auch auf Ihren Kalendern dort in Indien abgebildet haben. Vereinnahmt, vereinnahmt geduldet, solange er nicht der Weg ist, und die Wahrheit und das Leben und wenn man dann mit einem Hindu spricht, dann sagt er ja, weißt du, wir sind tolerant. Unsere Wege, die 3 großen Wege, die wir gehen können, das sind Suchwege und wir alle suchen und dann kommt jenes bekannte Beispiel von den Blinden, die Elefanten alle einen anfassen, ihr kennt das sicher, ja.

 

Vielleicht sage ich es doch mal:
Der eine Blinde fasst den Rüssel und denkt, ein Elefant ist wie ein Stock, ein dicker Stock, und der andere fasst seinen Bauch an und denkt, der Elefant ist wie ein riesiger Ballon und ein anderer fasst um eines seiner riesigen Beine und denkt, der Elefant ist wie ein Baum, und der nächste fasst das Ohr an und sagt der Elefant ist wie ein riesiges Baumblatt und sagt der Hindu, so sind die Religionen, ein Gott, wir kommen von verschiedenen Seiten, haben verschiedene Erfahrungen, fassen sozusagen verschiedene Seiten der Gottheit an, aber in Wirklichkeit ist alles eins. Alles geduldet.

Aber die Infragestellung, die Infragestellung, die Ablehnung, sogar der Hass kommen dann, wenn man von dem einen Weg spricht, der nun nicht ein Suchweg ist, sondern der Weg, und kein anderer.

Und die Wahrheit und das eine Leben, das sich nicht immer wiederholt, sondern das eine ewige Leben, dann kommt die Ablehnung, dann kommt die Infragestellung und wir sehen, dass es oft nicht einmal nur um die Person geht, sondern um diese Ausschließlichkeit und die Einmaligkeit dessen, was Jesus getan hat und die Einmaligkeit dessen, wer er ist.

Wir haben nun diese Form der Vereinnahmung des Synkretismus in verschiedenen Arten und Weisen heute unter uns, der Sufismus im Norden Indien ist eine solche synkretische Religion mit christlichen Komponenten, die bei Bahireligion ganz typisch dafür, die Anthroposophie und vieles andere mehr in unserer Zeit ganz ähnlich.

In ihnen ist Jesus vereinnahmt, mit vielen, was er gesagt und getan hat, aber in allen diesen kommt die Ablehnung, die Infragestellung, der Widerstand, ja der Hass, wenn es um die Einigartigkeit dessen geht, was Jesus getan hat und wer er ist.

Nun, diese Infragestellung kennen wir nun nicht nur durch die Religionen, auch in unserer Gegenwart und Zeit, sondern wir haben diese Infragestellung auch in unserer geistes – geschichtlichen Entwicklung in Europa. und ich denke, das ist wichtig zu sehen. Diese Form der inhaltlichen Duldung, d.h. dass man nicht nur die Religion des anderen, eine Weltanschauung duldet, sondern den Inhalt anerkennt als religiöse oder ideologische Wahrheit und mögliche Form der religiösen Erfahrung, ist etwas, was seit der Aufklärung mehr und mehr in unserer westlichen weit praktiziert und gefordert worden ist.

Gotthilf Efraim Lessing hat das in seinem Drama „Nathan, der Weise“ sehr deutlich einprägsam zum Ausdruck gebracht. Da ist der Vater mit seinen 3 Söhnen, die er alle in gleicher Weise liebt und da ist der eine Ring, den er zu vergeben hat, wem gibt er nun diesen Ring. Und der Mann lässt genaue Kopien dieses Ringes anfertigen und gibt jedem der Söhne einen Ring und keiner weiß, wer der ursprüngliche, echte Ring ist und der ganzen Sache, so möchte man sagen, setzt Lessing die Krone auf , in dem er sagt, der echte Ring wahrscheinlich ging verloren, also ist keiner echt. und es ist ganz deutlich, dass er mit diesen 3 Ringen Judentum, Christentum und Islam meint, dass will er damit zum Ausdruck bringen.

D.h. also, da ist der Vater und er hat diesen 3 Religionen etwas gegeben was sie sozusagen als gleichwertig zu akzeptieren haben, da niemand mehr weiß, was eigentlich die ursprünglichre Wahrheit, das ursprüngliche gewesen ist und vielleicht ging sogar das Ursprüngliche ganz verloren und keiner hat mehr die Wahrheit. Alles ist relativ. Keiner kann mehr absolut behaupten, ich habe den echten Ring, ich habe die Wahrheit empfangen.

Das ist das, womit wir in unserer westlichen Welt im Allgemeinen denken seit Humanismus und Aufklärung zu tun haben. Die Ablehnung des Absoluten, das Leben mit dem Relativen, aber damit natürlich auch vieles wird andere auch relativiert und das erleben wir in unserer Zeit in der Gesellschaft, aber darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen, wo es keine absoluten Maßstäbe mehr gibt, keine absolute Ordnung mehr, keine absoluten Gebote und Ordnungen Gottes mehr, weil alles relativ ist, kommen wir hinein in eine Situation und in Entwicklungen, in denen wir uns heute in gewisser Hinsicht befinden.

Aber das wird nun von uns heute erwartet. Der fortgeschrittene Mensch ist ein Mensch, der diese inhaltliche Toleranz praktiziert, dass er nämlich nicht nur die Religion des anderen duldet, sondern dass er die Religion und den Inhalt dieser Religion beim anderen anerkennt als legitim, als wahr und als gute, mögliche religiöse Erfahrung, und nun sehen wir, dass hier in diesem Augenblick wo die Menschen, die der Norm der Schrift glauben und das Zeugnis der Schrift verkündigen, dass diese Menschen unserer Gesellschaft allmählich die Intoleranten werden.

Liebe Brüder und Schwestern,
es wird gar nicht lange dauern, dann sind die, ich will es mal so ausdrücken, in unserer Gesellschaft, die christlichen Fundamentalisten genauso intolerant verschrien, wie heute die islamischen Fundamentalisten. weil wir diese inhaltliche Toleranz nicht akzeptieren und weil wir uns dem Relativismus nicht beugen, sondern noch das, was absolut ist, in der Offenbarung Gottes durch Christus noch akzeptieren, glauben und bezeugen.

Aber diese Infragestellung begegnet uns leider nun auch innerhalb der christlichen Kirche und da begegnet sie uns in gewisser Hinsicht auch in einer 2-fachen Weise. Einmal möchte ich sagen durch eine Hinzufügung, durch eine Addition. Da ist es nicht mehr allein Christus und nicht mehr allein die Gnade und nicht mehr allein der Glaube, sondern da sind plötzlich neben dem Christus die Maria und die Heiligen und die Tradition und die Werke und die Buße und die Opfer und vieles mehr.

Die Einzigartigkeit Jesu Christi wird verdunkelt. Er ist nicht mehr der alleinige Fürsprecher vor dem Vater, wie Johannes sagt, sondern Maria bitt für uns. Was heißt das? Dass hier die Einzigartigkeit Christi zwar nicht abgelehnt wird, im Sinne des Islams vielleicht, aber dass diesem Jesus Christus andere Namen, diesen einen Namen, andere Namen hinzugefügt werden, die in etwa gleiche Bedeutung haben. Also in etwa gleich, einmalig sind und gibt es ja nicht.

Einmalig ist einmalig. Aber in dem man das tut, nimmt man diesen einen Namen, in dem das Heil ist, die Kraft, die eigentliche Kraft zum Heil.

Und ich denke, das ist wichtig, das zu sehen, ohne hier Menschen zu verurteilen, ohne jetzt zu belächeln vielleicht was sie glauben. Man muss ja immer einen Menschen erst das Größere, das Herrlichere zeigen, bevor man ihm das nimmt, woran er jetzt hängt. Aber hier ist die Gefahr, gerade auch in den gegenwärtigen Entwicklungen der römisch-katholischen Kirche unter dem gegenwärtigen Papst, die Gefahr, dass die Einmaligkeit und die Ausschließlichkeit in dieser Kirche durch ihre offizielle Lehre und Praxis verdunkelt verliert wird und damit dieser Name die Kraft zum Heil für alle Menschen. Aber nicht nur in der katholischen Kirche begegnen wir dieser Infragestellung, und nun könnte ich natürlich einen ganzen Abend füllen mit Aussagen der sogenannten protestantischen liberalen Theologie.
Während der Zeit in Pakistan in Kohat, man muss sich vorstellen, dort an der afghanischen Grenze, sozusagen ganz weit im Hinterland, begegnete ich an einem Tage einen Mann, der hat auf seinem Fahrrad, sah recht intelligent aus, war gut gekleidet und fuhr auf seinem Fahrrad mit einer Bibel durch die Stadt. Ich denke, na waren doch nur so wenige Christen in der Stadt, den kenne ich nicht, wer ist das. Vielleicht ein Evangelist von irgendwo her. Ich spreche ihn an. Nein, sagt er, ich bin Amadia Moslem und ich sage, wozu die Bibel. Ja, sagte er, ich war in Europa, nicht lange, und da bin ich der liberalen Theologie begegnet und jetzt gehe ich hier zu den Christen und sage Ihnen, was ihre eigenen Theologen in Europa sagen über Jesus. Interessant, interessant – es wäre zum Heulen, dass ein Moslem mit den Argumenten der liberalen Theologie einfache Christen in Pakistan einfängt. Er kann es ihnen schwarz auf weiß zeigen, Gottes Sohnschaft, wieso Jungfrauengeburt, Sühnetod, wer spricht noch vom Sühnetod. Es war schon einige Jahre her, da sagte der Studienleiter der Missionsakademie in Hamburg, für unsere Generation hat der Sühnetod Jesus keine Bedeutung. Welche Bedeutung, dann?

Liebe Geschwister,
wir haben im letzten Jahr um diese Zeit, als wir das Thema dieser Konferenz gewählt haben, wir tun das immer nach viel Nachdenken und Gebeten, nicht gewusst, dass einige Tage vorher der Kirchentag in München sein würde. Wir wussten auch nicht, was alles dort gesagt und nicht gesagt werden würde, aber ich denke, nachdem wir vielleicht etwas von dem gelesen haben, was dort sich vollzogen hat und was gesagt und nicht gesagt worden ist, denken wir, das Thema ist innerhalb unserer Gesellschaft, innerhalb der Kirchen, ja ich möchte sagen, innerhalb der Gemeinden, höchst aktuell, höchst aktuell und liebe Geschwister die Versuchung und die Anfechtung macht nicht halt vor den Toren unserer Gemeinden und Jugendgruppen und sie macht nicht halt vor den Toren unserer eigenen Herzen, und darum bin ich so dankbar, dass ein Bruder* vorhin sagte es geht ja nicht nur um eine Bestätigung dessen, was sie immer schon geglaubt haben, in diesen Tagen, sondern es geht darum, dass wir neu, tatsächlich durch den heiligen Geist, diese einzigartige Offenbarung Jesu Christi, Gottes in Jesus Christus, neu erfassen und dass sie tief in unseren Herzen, ich möchte mal sagen, tiefere Wurzeln schlägt und eine große Freude und Dankbarkeit in uns auslöst.
Innerhalb der protestantischen Theologie, also die Infragestellung, auch wiederum jeder nicht so sehr der Lehre Jesu, die Bergpredigt akzeptiert jeder, jener, wunderbare Lehre, wer würde schon die Bergpredigt ablehnen, aber hat er damit schon den Jesus Christus der Schrift anerkannt, bei weitem nicht und die Infragestellung der Einzigartigkeit Jesu Christi ist wieder die Infragestellung des Heilswerkes, Gottes Sohnschaft, genau wie vom Islam her, Sühnetod und Auferstehung und wir wissen, wie unterschiedlich hier die Begriffe gefüllt werden können. Es ist wahr, Jesus ist auferstanden, aber wohin. In die Botschaft, in das Leben der Gemeinde usw. aber doch nicht leibhaftig. Wir kennen alle diese Aussagen und Argumente.
Einer der sich hier, der nun kein Protestant ist, einer der sich hier ganz weit vorgewagt hat, ist Karl Rahner. Ich möchte nur mal als Beispiel zeigen, wie weit man hier kommen kann, wenn man biblischen Boden verlässt und die Spekulation beginnt. Karl Rahner spricht nämlich von den sogenannten anonymen Christen, die es gibt und zwar spricht er vor allem Dingen vom Hinduismus, von den anonymen Christen im Hinduismus. Da Gott, wie Rahner jetzt richtig sagt, er zitiert sogar Kolosser 1, in Christus die Welt mit sich selbst versöhnt, sind auch alle Hindus durch Christus mit Gott versöhnt. Sie wissen es nur nicht.

Der diese Versöhnung vollzogen hat, ist natürlich Christus. Aber solange die Hindus diesen Namen Christus nicht gehört haben, beten Sie als Versöhnte unter einem anderen Namen, Krishna oder Brahman oder Wischnu oder Schiwa, eigentlich Christus an und Mission und das sind dann die anonymen Christen und Mission ist nun weiter nichts als diesen Hindu zu sagen, du hast es eigentlich schon, aber unter einer Chiffre, unter einem anderen Namen, du musst jetzt nur, du brauchst nicht umzukehren, du hast nichts falsches geglaubt, du musst nur jetzt anstelle von Krishma Christus sagen und alles ist in Ordnung. Soweit kann man kommen und seht ihr, hier wird nun nicht nur Christus infrage gestellt, sondern hier wird er sogar seines Namens beraubt, sozusagen und wird eine anonyme Größe irgendwo in der hinduistischen Religion unter einem anderen Namen.

Was kann man, so möchte ich einmal fragen, was kann man unseren Herrn noch mehr antun als das, wo es doch um den Namen geht, Apostelgeschichte 4, Vers 12, kein anderer Name. Da ist er plötzlich anonym irgendwo und das ganze der Vorstoß, der Vordenken einer christlichen Theologie.

Ein anderer, der Sekretär der Abteilung für Weltmission und Evangelisation beim ökumenischen Rat der Kirchen hat das anderes ausgedrückt, als er auf der letzten Missionskonferenz gefragt wurde, ob denn nun wirklich Jesus der Weg sei und die Wahrheit und das Leben. Da hat er gesagt, für mich selbst kann ich dazu sagen ja, ob das für alle Menschen gilt, weiß ich nicht. Was treibt denn dann noch zur Verkündigung, Evangelisation und Mission? Wenn ich nicht weiß, ob der andere diesen Jesus Christus braucht, und ob dieser Jesus Christus ihn überhaupt helfen kann oder ob er nicht besser aufbewahrt ist in der Religion, in der er sich jetzt befindet.
Nicht wahr, und dann kommen solche Aussagen auf dem Kirchentag jetzt in München, eine Frau, die sich bewusst christliche Therapeutin nennt, sagt, dass sie es sehr hilfreich findet, wenn sie von Christus träumt und ihn in Gestalt eines Delphins sieht. Eine namhafte Münchner Tageszeitung nannte den Dalai Lama einen Gott zum Anfassen, einen Gott sozusagen, der unter uns ist, zum Anfassen. Was sagt Petrus, was wir gesehen, was wir gehört, was wir betastet haben. Da war der eine, der eine, den man sehen konnte, das war Gott zum Anfassen. Aber als solcher wurde Christus auf dem Kirchentag nur ganz wenigen bezeugt und genannt, aber der Dalai Lama, Vertreter einer verhältnismäßig kleinen Gruppe des Buddhismus und ich muss jetzt zum Schluss kommen, einer Richtung des Buddhismus, von der jeder weiß, dass die dämonisch und okkult durchsetzt ist, ganz bewusst, das ist plötzlich der Gott zum Anfassen auf dem Kirchentag in unserem Land.

Die Infragestellung Jesus Christi, der Einzigartigkeit, der Ausschließlichkeit.

Wir haben über andere gesprochen, wir bekennen mir großer Freude und Gewissheit, das es dieser eine Name ist, in dem wir Vergebung, Heil, ewiges Leben gefunden haben und bei dem wir auch bleiben. Gut. Aber liebe Geschwister, ich möchte den Abend nicht beenden, ohne uns zu fragen, bekennen wir das auch mit unseren Leben, die Einzigartigkeit und die Ausschließlichkeit Jesu Christi. Paulus sagt, ich achte alles für Verlust um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herren Wille? Ich achte alles für Verlust um der übertrefflichen Größe der Erkenntnis Jesu Christi, meines Herren Will?

Können wir das auch so sagen?

Alles Verlust, nur einer ist groß, nur einer ist herrlich, nur einer ist einzigartig und er gilt, und er ist der Herr und ihm gehören wir, ihm gehöre ich oder wenn Paulus in Kolosser 1 davon spricht, dass er in allen den Vorrang haben muss oder wie wir auch sagen können, in allem der Erste. Und wir sehen, liebe Geschwister, und ich sage mir das selbst, dass es mit unserem verbalen Bekenntnis und bekennen, auch bei allem Gegenwind und bei aller Infragestellung, die uns begegnet. Aber die Menschen hören ja nicht nur unsere Worte, sondern sehen ja auch unser Leben. Und ich glaube, dass Gott in diesen Tagen nicht nur will, dass wir Christen als einmalig und ausschließlich neu und dankbar bekennen, sondern ich glaube, dass Gott zu uns reden will und wird und uns verändern will, damit das an unserem Leben deutlich wird. Dass er der Einzigartige ist und dass mit ihm nichts zu vergleichen ist und dass er der Erste ist und den ersten Platz hat in unserem Leben und dass von daher alles andere bestimmt wird und dass von daher die Prioritäten gesetzt werden und dass wir von daher die Entscheidungen treffen.

Die Einzigartigkeit unseres Herrn Jesu Christus, die Ausschließlichkeit dessen, wer er ist und dessen, was er getan hat, wollen wir neu lernen, bewusst zu bekennen. Wir wollen es aber auch neu lernen es auszuleben in unserem Alltag, damit seine Einzigartigkeit auch von unserem Leben abzulesen ist und andere erkennen, dass er der Erste ist in unseren Gemeinden, in unseren Familien, in unserem persönlichen Leben und dass er in allem Vorrang hat. Amen.

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294. Luftnummern auf die so viele reinfallen

Donnerstag, 27. Oktober 2011 | Autor:

Liebe Freunde,

was ist eigentlich „sicher“?

Nicht erst in unseren Tagen wird danach gefragt, wobei uns Deutschen noch eine besonders ausgeprägte „Vollkaskomentalität“ nachgesagt wird, die aus einem ausgeprägten „Bedenkensträgertum“ gespeist wird.

Um die Sache in Grenzen zu halten, werde ich mich bei meinen Betrachtungen allerdings nur auf die materiellen Dinge beschränken.

Wer Sachwerte besitzt, meint, damit etwas „Sicheres“ zu haben. Haus- und Grundbesitz, Edelmetalle, Wertgegenstände, Produktionsanlagen und was da so mehr ist, scheinen vielen bedeutend sicherer zu sein als „bunt bedrucktes Papier“, zu dem Geldscheine und auch Wertpapiere, manchmal schneller als gedacht, werden können.

Aber was macht denn eine Sache wertvoll und damit sicher?

Eine Sache ist immer dann wertvoll, wenn sie knapp ist weil sie von vielen benötigt wird. Daraus ergibt sich, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. So haben wir es gelernt, und das ist richtig. Deshalb ist zum Beispiel ein bebaubares Grundstück in der Stadt mehr wert, als ein gleich großes Stück Ackerland in einer abgelegenen Gegend, und der Preis für Benzin steigt, wenn die Erdöl-Fördermenge nicht ausreicht um den Bedarf zu decken.

Hieran wird erkennbar, dass die Parameter, die den Wert einer Sache bestimmen, relativ sind. Eine Sache kann an Wert verlieren, wenn sie plötzlich im Überfluss vorhanden ist, nicht mehr benötigt wird oder, aus welchen Gründen auch immer, uninteressant geworden ist.

So können neue Erfindungen und Entdeckungen, neue Produktionsmethoden oder Veränderungen in den Wertvorstellungen, bisher wertvolle Dinge wertlos werden lassen.

Und so kann eine Sache, auf die man gesetzt hat, um etwas „Sicheres“ zu haben, plötzlich nichts mehr wert sein.

Bedenkt man die Relativität von Werten, wobei auch der Glaube an den Wert einer Sache eine Rolle spielt, kann man erahnen, warum Gerüchte ausreichen, um an der Börse eine Panik auszulösen, aufgrund derer Werte plötzlich „in den Keller gehen“.

Man wundert sich ohnehin, wenn man von „Leergeschäften“ hört, bei denen zuvor geborgte Wertpapiere verkauft und anschließend wieder zurückgekauft werden, wobei sich ein erheblicher Gewinn ergeben kann, wenn die Wertpapiere zwischen Verkauf und Rückkauf an Wert verloren haben.

Ganz ähnlich ist es mit Spekulationsgeschäften, bei denen beispielsweise ganze Ernten aufgekauft werden, um anschließend, durch eine künstliche Verknappung, erhöhte Weiterverkaufspreise zu erzielen oder wenn Wetten auf Staatsbankrotte abgeschlossen werden, bei denen es ebenfalls viel zu gewinnen gibt, wobei das gewünschte Ergebnis, durch entsprechende Manipulationen, herbeigeführt werden kann.

Eigentlich müsste solcherart Geschäften seitens der Politik ein dauerhafter Riegel vorgeschoben werden, denn anders als in einer Spielbank, wo sich allenfalls ein einzelner Spieler ruinieren kann, können bei den Zockereien an der Börse ganze Volkswirtschaften in den Abgrund gerissen werden.

Dass hier nicht eingegriffen wird, zeigt, dass in Wirklichkeit andere Mächte das Sagen haben, denen eine unschlüssige und in sich zerstrittene Politik, die es allen recht machen will, nichts entgegenzusetzen hat. Und wer weiß, ob vielleicht der eine oder andere Politiker selbst nicht auch zu den Gewinnern undurchsichtiger Finanzgeschäfte gehört.

Deutlich wurde die Handlungsunfähigkeit jetzt auch wieder bei den Randalen von Kindern und Jugendlichen in England. Das wäre aber ein Thema für sich.

Deshalb wird es vielleicht, neben den bekannten Naturkatastrophen, wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Tsunamis, Hurrikanen usw., künftig noch eine völlig neue Art von Katastrophen, in Form eines plötzlichen, unvorhersehbaren totalen Durchknallens enthemmter Massen geben? Begünstigt dadurch, dass nicht mehr entschieden gehandelt, sondern stattdessen sozialphilosophische Diskussionen geführt werden.

Es geht mir heute aber um etwas anderes, wozu die bisherigen Worte nur etwas einstimmen sollen.

Unter der Überschrift, „Die Revolution frisst ihre Kinder“, erschien in FOCUS Nr. 28/2011, ein interessanter Beitrag des FOCUS-Redakteurs Michael Miersch, den er wie folgt einleitet:

„Die Energiewende soll uns als grüne Großtat verkauft werden. Sie ist das Gegenteil davon: Massive Umweltzerstörung mit Biosiegel“ und „Was gestern noch schützenswerte Natur war, steht heute dem öko-industriellen Komplex im Wege.“

Der Autor beginnt mit dem Weißkopfseeadler, der vor dem Aussterben gerettet werden konnte, weil die amerikanische Biologin Rachel Carson, mit ihrem 1962 erschienenen weltberühmten Buch „Der stumme Frühling“, vor dem übermäßigen und sorglosen Gebrauch von Pestiziden gewarnt hatte. Das wurde zum Zündfunken für die globale Umweltbewegung.

Dazu schreibt der FOCUS-Redakteur:

Heute machen sich kalifornische Naturschützer neuerlich Sorgen um den Weißkopfseeadler und andere Greifvögel, die zunehmend zerhackt unter Windkraftanlagen gefunden werden. Auch Hunderttausende anderer Vögel und Fledermäuse werden durch Windparks getötet.

„The Green Killer“ betitelte die britische „Daily Mail“ einen Bericht über den Vogeltod für Ökostrom.

Kernkraftgegner machen sich große Sorgen darüber, dass durch den GAU in Fukushima ein Radius von 30km nuklear belastet ist und wahrscheinlich für lange Zeit unbewohnbar. Allerdings sind hierzulande weitaus größere Flächen unbewohnbar durch Windfarmen, Solarfelder, Pumpspeicherkraftwerke und die endlosen Maismonokulturen zur Gewinnung von Biogas und E 10.

Riesige Urwaldgebiete werden in Südostasien abgebrannt, um dort Ölpalmen zur Biodieselproduktion anzupflanzen.

Ein Aufschrei wäre durch die Republik gegangen, hätte jemand ein Naturschutzgebiet in Frage gestellt, um Platz für Industriebauten, Wohnungen oder Straßen zu schaffen. Es genügte ein Feldhamster, um Infrastrukturprojekte lahmzulegen.

Jetzt soll das Naturschutzrecht im Schnellverfahren aufgeweicht werden, um noch im letzten Winkel Wind- und Solarkraftwerke aufstellen zu können. Ein CSU-Abgeordneter forderte bereits Windmasten im Nationalpark Bayerischer Wald.

 

Was gestern noch schützenswerte Natur war, steht heute dem öko-industriellen Komplex im Wege. Immer häufiger wird die grüne Ideologie zum Zerstörer der Umwelt.

Energiesparlampen, die unter fragwürdigen Bedingungen in China produziert werden, enthalten giftiges Blei. Lungenärzte warnen: Durch übertriebene Wärmedämmung in Kombination mit Biomülleimern werden Wohnungen zu Schimmelbiotopen. Egal: Hauptsache wir leben atomfrei und klimafreundlich.

Umweltschutz war einmal ein umfassendes Thema. Es ging dabei um die Gesundheit der Menschen, um saubere Luft, Wälder und vitale Gewässer, um den Erhalt natürlicher Landschaften und der Wildtiere, die darin leben. All das zählt nicht mehr.

Bis heute schaffen es die Profiteure der Energiewende, sich als tapfere Idealisten hinzustellen, die die Welt vor Klimakollaps und Atomverseuchung retten wollen. Doch das sind längst die Großinvestoren, die sich um die Investitionstöpfe scharen.

Natur ist für sie nichts weiter als der Dreck am Kotflügel ihrer E-10 betankten Geländewagen.

Bemerkenswert ist das Fazit, das der Autor daraus zieht:

Das grüne Trauerspiel erinnert an die Geschichte einer anderen Weltanschauung. Kaum war der Sozialismus an der Macht, passierte genau das Gegenteil dessen, was seine Propheten einst gepredigt hatten:
Die Arbeiter wurden immer ärmer, und sie hatten weniger demokratische Rechte. Was den Sozialisten die Arbeiterklasse ist den Grünen die Umwelt.

Und genau das ist es!

Alle Weltverbesserungsideologien scheitern daran, dass immer dann, wenn die jeweiligen Weltverbesserer das Sagen haben, exakt das Gegenteil von dem eintritt, was eigentlich beabsichtigt war.

Es ist überhaupt nichts gegen die Bewahrung der Schöpfung und gegen die Erschließung alternativer Energiequellen zu sagen. Beides hat ganz eindeutige und vielfältige Vorteile.

Bedenklich wird es aber immer dann, wenn eine, im Grunde gute Idee, zu einer Ideologie mutiert, um dann, mit einem weltanschaulichen Sendungsbewusstsein, rücksichtslos vorangetrieben zu werden.

Merkmal einer Ideologie ist eine Terminologie, die aus speziellen Begriffen und Wortschöpfungen besteht, mit denen etwas ganz Bestimmtes gemeint ist. Was zu DDR-Zeiten die Worte „Sozialismus“ und „sozialistisch“ waren, sind jetzt die Begriffe „Ökologie“ und „ökologisch“.

Daraus lassen sich weitere Begriffe wie „qualitatives Wachstum“, „ökologisch-soziale Modernisierung“, „Mobilitätskonzept“, „Ressourcenschonung“, „ökologisch verträglich“, „Ökonomie und Ökologie“ usw. ableiten.

Mit dem, was sich so die harmlos anhört, ist tatsächlich gemeint, dass sich das gesamte Leben an ökologischen Vorgaben auszurichten hat, wobei das, was ökologisch und damit „gut“ ist, von einer Partei bestimmt wird. Das war im „real existierenden Sozialismus“ nicht anders.

So soll Baden-Württemberg zu einem „ökologischen Musterländle“ werden. Die Grünen wurden von 25% der Wähler gewählt. Bezogen auf die gesamte Einwohnerzahl von Baden-Württemberg, die Nichtwähler eingeschlossen, stehen hinter den Grünen tatsächlich nur 16% der Bürger.

Und etwas kommt noch hinzu: Sobald es etwas zu verdienen gibt, werden Ideale schnell über den Haufen geworfen. Da wird dann öffentlich Wasser gepredigt und heimlich Wein getrunken. Auch das war im „real existierenden Sozialismus“ nicht anders.

Siehe „ARD-exklusiv“ vom 17.9.2011, 21:45, „Rot-grün macht Kasse“, wo sich sogar ein Obergrüner, wie Joschka Fischer, als Berater für den Kernkraftbefürworter REW engagiert hat. In der Tat wäre die Kernkraft, sieht man die völlig neuen Techniken, die es mittlerweile gibt, weiterhin eine vernünftige Alternative.

Daran zeigt sich, dass Passivverhalten und Leichtgläubigkeit ausreichen, um Minderheiten an die Macht zu bringen, fragwürdige Techniken zu bejubeln und wie wichtig es ist, wählen zu gehen und sich selbst ausreichend zu informieren.

Wenn ich die Parolen in Sachen „Atomausstieg“ und „Energiewende“ höre und sie den realen Fakten gegenüberstelle, wird für mich erkennbar, dass ziemlich unüberlegt und blindwütig vorgegangen wurde, was nur den Schluss zulässt, dass wir uns entweder in Richtung einer Ökodiktatur oder des größten Flops aller Zeiten bewegen.

Und das nicht nur wegen des beabsichtigten totalen Umbaus der Landschaft eines ganzen Landes, sondern auch wegen des mittlerweile verfestigten Aberglaubens an einen, durch menschlichen Einfluss bewirkten Klimawandels, einer unbewiesenen Vermutung, gestützt auf fragwürdigen und passend gemachten Daten und lückenhaften Prämissen, die einer objektiven Prüfung nicht standhalten.

Auf die Kämpfe zwischen den Förderern erneuerbarer Energien und den Naturschützern darf man schon jetzt gespannt sein und hoffen, dass sich die Vernunft insoweit durchsetzt, dass es zu keinen Stromausfällen und nachhaltigen volkswirtschaftlichen Schäden kommt.

Und hier schließt sich der Kreis: Die einen glauben an die Sicherheit materieller Güter und die anderen setzen auf Weltverbesserungsideologien, investieren vielleicht in alternative Energieprojekte, und in beiden Fällen bauen sie auf unsicherem Grund.

Was sagt das Wort Gottes dazu?

Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.

Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre; denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Matthäus 7, Verse 24 bis 29

Der obige Text ist zwar ein ganzer Abschnitt. Trotzdem habe ich zwischendrin einen Absatz gemacht.

Im ersten Absatz geht es darum, dass man gut daran tut, sich auf Gott und sein Wort zu halten und danach zu tun. Wer das tut, hat einen sicheren Grund, der auch in Katastrophen hält.

Wer hingegen auf sein Vermögen oder auf menschliche Weltverbesserungstheorien setzt, baut auf Sand. Vermögen kann schnell verrinnen oder sich als nutz- und wertlos erweisen und menschliche Lehren zerbrechen über kurz oder lang an ihren inneren Widersprüchen und den Realitäten, wobei
die Folgen jeweils katastrophal sein können.

Im zweiten Absatz geht es um die Reaktionen der Hörer. Wie würden diese wohl heute reagieren, wenn ihnen vollmächtig klargemacht würde, wie dünn der Boden ist, auf dem sie stehen oder wenn ihnen der Flop „Energiewende“ bewusst würde?

Zum Glück müssen wir aber nicht überall mitmachen, alles glauben und auf Sand bauen. Dem Herrn sei Dank, dass er uns hier noch andere Alternativen eröffnet.

Es grüßt
Jörgen

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