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434. Multi Kulti – Gott und die Welt

Freitag, 27. März 2015 | Autor:

 

 NAI Jerusalem

Jerusalem

 

Wir sind in Deutschland und Europa nicht mehr unter uns: Die ganze Welt ist zu Gast, und alle Religionen melden sich mehr oder weniger lautstark zu Wort. Es entsteht ein Miteinander und auch ein Durcheinander von Ansichten, Lebensstilen und Überzeugungen.

Inmitten dieser multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft stehen wir Christen und wollen unsere Antwort auf die unendlich vielen Fragen der Zeit geben. Dabei gilt: Wir wollen zuhören, wie die Fragen lauten. Wir wollen die Sehnsüchte und Ängste kennen lernen. Aber wir wollen auch sagen, was wir an Wahrheit erkannt haben.

Vor einiger Zeit wurde ich von einigen Schülern und jungen Erwachsenen in einen Jugendclub eingeladen. Sie wollten mit mir über »Gott und die Welt« reden. Dann sagten sie: »Ja, wir interessieren uns für religiöse Fragen, für die Vernetzungen des Lebens, für Kräfte und Mächte, die das Leben bestimmen usw. « Und nun wollten sie wissen, was ich denn als Christ dazu sagen würde, und welche Antworten ich auf ihre Lebensfragen hätte. Mitten in das Vorgespräch rief einer der Jungen: »Aber bitte nicht soviel Kopf, lieber mehr Bauch! « Alles lachte.

Darauf stieg ich ein und sagte ungefähr dies: »Natürlich habt ihr ein Recht, die Diskussion zu führen, die ihr wollt. Nur eines muss man schon mal zur Kenntnis nehmen: Die christliche Religion ist eine Hochreligion, eine Geist Religion. Da muss zunächst etwas erklärt und begriffen werden. Man muss zunächst wissen, um was es hier eigentlich geht. Erst wenn man gehört und richtig verstanden hat, kann man sich überlegen, ob man sich damit einlassen will oder nicht. Der Glaube kommt nach den Klärungen. «

Zuerst waren alle völlig aufgebracht, dass ich ihnen zumutete, christliche Religion beginne mit Darlegung bestimmter Wahrheit, und zunächst müsse man darüber nachdenken, bevor man überhaupt vom Glauben reden könne. Dann meinte ein Mädchen: »Das ist ja völlig neu. Ich dachte immer, Religion sei eine Sache des Fühlens und der inneren Ahnungen. « Darauf ich: »Sie dürfen einen Mercedes der S Klasse nicht mit einer Seifenblase verwechseln. Die Seifenblase kann sehr, sehr schön sein, aber mit dem Mercedes kommen Sie auf jeden Fall etwas weiter. « Das Eis war gebrochen. Alles lachte.

Glaube 3

Nun fragte ich, an welchen Bildern, Vorstellungen und Gedanken sie denn im Christentum am meisten Anstoß nähmen. Einer sagte: »Wenn ich an Gott denke, dann denke ich immer an den alten Mann mit dem Bart. « Und das könne ja wohl kein Gott sein. An dieser Stelle begannen wir unser Gespräch.

Ich fragte die jungen Leute: »Wisst ihr, wo dieses Bild mit dem Uralten und dem Bart und der Wolke herkommt? «

»Nein, keine Ahnung. Wir wissen nur, dass sich dieses Bild in den Köpfen erstaunlich lange gehalten hat. Und wer Gottesvorstellungen ablehnt, sagt: >Aber keinen alten Mann mit Bart! <«

Dieses Bild stammt tatsächlich aus der Bibel. Es steht im Danielbuch (Kapitel 7, Vers 9). Da heißt es: »Ich sah, wie Throne aufgestellt wurden, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt rein wie Wolle. «

Gemeint ist etwas Einzigartiges: Hinter den Dingen ist ein Ursprung. Und dieser Ursprung wird genannt »der ganz Alte«, »der Uralte, aus dem alles Leben kommt«.

In anderen Religionen wird das übertragen mit »Bart«. »Beim Bart des Propheten« heißt es im Islam. Bart bedeutet soviel wie »lange Zeit«, »Weisheit«. Der Schwur »beim Bart des Propheten« ist das Schwören bei der Weisheit. Das sind Symbole, die wir in Europa verloren haben.

»Und sein Haar war weiß wie Wolle« – das ist die Ehrwürdigkeit des Alters, an dem die vergangenen Jahre, die im Alten sind, deutlich werden.

In Japan zum Beispiel darf man in den ländlichen Gebieten bis heute einen alten Menschen nicht überholen. Man muss auf die andere Straßenseite. Man darf nicht einfach an einem alten Menschen vorbeigehen, denn in ihm ist viel Zeit und die Summe der Erfahrungen. Die Summe der Erfahrungen birgt wieder Weisheit.

In dem »Uralten« ist die Lebenskraft, aus der alles andere kommt. Und Sie und ich, wir kommen aus dem Alten. Nicht »alt« im Sinne von »vergangen«, »unmodern«, sondern im Sinne von »ursprünglich«, »wo das Leben herkommt«.

TPI Der Sinn des Lebens 1

Sie haben sich Ihr Leben nicht gemacht, und ich meines auch nicht. Ich komme aus dem Anfang, aus dem Alten. Aus dem Uralten aber kommt der ganze Kosmos. Man fand sich erstaunlicherweise in dieser Welt des Uralten zurecht, er war die Begründung allen Lebens. Jesus nennt ihn den Vater. Den Vater, aus dem alles kommt. Das bedeutet, ich habe mein Leben vom Vater.

Manche wollen ihr Leben lieber sich selbst verdanken. »Man kann«, sagte Willy Brandt, »über alles abstimmen, aber niemals über den Vater. « Das sagte er zu seinen eigenen Söhnen damals in den sechziger Jahren. Sie wollten ihn wohl gerade abwählen.

Wir kommen von dem »Uralten«, den Jesus den Vater nennt. Plötzlich bekommt dieses Bild von dem Uralten einen tiefen Sinn und kann neu verstanden werden. Wir nehmen heute an, dass die Menschheit mindestens zwei Millionen Jahre alt ist, die Erde fünf Milliarden Jahre und der ganze Kosmos rund zehn Milliarden Jahre. Diese Zahlen sprengen jede Vorstellung. Aber eines kann ich sofort denken: Vor allem war und ist Gott, aus dem alles kommt, der alles erhält und der bis zur Stunde alles auf sich hin bewegt. Gott selber ist es, der von Anfang an da war. Auf den alten Bildern wird der »Uralte« immer auf einer Wolke gezeigt. Die Wolke ist ein Symbol für die Verbindung zwischen der Erde und dem grenzenlosen Himmel. Die Wolke ist nicht mehr an die Erde gebunden; sie gehört auch nicht zum Himmel. Aber wer »über den Wolken thront«, der hat die Grenzenlosigkeit erreicht, ohne die Erde mit ihren Grenzen zu verlassen. Man muss diese Bilder wieder lesen können, dann geht einem auf, wie tiefsinnig in früheren Zeiten Gott gedacht und gemalt wurde.

TPI Der Sinn des Lebens 2

Aber diese und andere Bilder sind noch keine Letztaussagen über Gott. Wer oder was Gott ist, das können wir gar nicht sagen. Da vermögen wir ehrlicherweise nur zu »schweigen«. Denn wir wissen es nicht. Und wenn wir etwas Gewisses von Gott hören und sehen wollten, dann trüge Gott selber die Beweislast. Das heißt: Dann müsste er sich selber zu Gehör beziehungsweise zu Gesicht bringen. Wenn Gott sich selber hören und sehen lässt, nennen wir das eine Offenbarung. In der Offenbarung »deckt Gott sich selber auf«. Und das wussten und wissen alle Religionen und Kulturen: Nur dort, wo Offenbarung geschieht, gibt es wirklich Antworten, gibt es Klärungen und Gewissheiten. Wo aber geschieht solche »Offenbarung«?

Wenn sich Gott offenbaren sollte, dann muss er das so tun, dass wir Menschen es verstehen. Er müsste sich also »menschlich«, das heißt zeitlich offenbaren. Aber wenn er sich menschlich und zeitlich offenbaren würde, dann käme er ja gerade nicht göttlich?!

Wie weiß ich denn nun, ob eine Offenbarung eine Offenbarung ist? Darum wird man sehr gut daran tun, dass man nicht jedem nachrennt, der sagt, er hätte etwas von Gott gehört oder gesehen. Wie viele Leute habe ich schon getroffen, die redeten von Offenbarungen, aber es war alles Einbildung, Spekulation, kurz gesagt, dummes Zeug. Und man sollte das eine Leben, das man hat, nicht auf die Dummheiten und religiösen Spekulationen nervöser Leute setzen!

Aber bevor wir weiter über Gott und Offenbarung nachdenken – was meinen wir eigentlich, wenn wir von Gott reden? Was oder wer ist das denn?

Dazu muss man auch etwas wissen: Die Bezeichnung »Gott« in unserer Sprache kommt aus dem Germanischen: »got« oder auch »guda«. Dieses Wort ist sächlich und weist auf jene Macht hin, die angebetet und angerufen werden kann und soll. Bischof Wulfila verwendete dieses Wort als Gottesname in seiner gotischen Bibelübersetzung. Gleichzeitig rückte dieser Gottesname in die Nähe des Wortes »gut«. So bekam der christliche Gott bereits durch den Namen einen stark moralischen Einschlag: Wer sich zu Gott hält, der hält sich zum Guten und ist gut. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts zu sagen, aber der Name Gottes ist in der Heiligen Schrift ein anderer. Und dieser Name ist »aufgedeckt«, von Gott selber »bekannt gemacht«, nämlich »offenbart«.

Wir lesen im 2. Buch Mose (3. Kapitel) eine erstaunliche Geschichte: Mose muss Ägypten verlassen. Er hat einen Ägypter erschlagen, weil er erlebt hatte, wie dieser einen jüdischen Fremdarbeiter misshandelte. Mose war als ägyptischer Prinz selber von jüdischer Herkunft. Und als Mose nun in der Wüste war, erschien ihm eines Tages etwas sehr Seltsames. Da heißt es in 2. Mose 3,1-14:

»Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Und der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Not gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen. So geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst.

Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.

TPI Dein Leben

Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt! und sie zu mir sagen werden: »Wie ist sein Name?«, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: »Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: Ich werde sein der hat mich zu euch gesandt«.

Das ist der Name Gottes: »Ich bin, der ich bin« (Jahwe).
Wir können auch übersetzen: »Ich bin da. Ich bin überall für euch da, und ich werde immer für euch da sein! « Das ist der Name und das Wesen Gottes.

Diese Geschichte offenbart den Gottesnamen. Wer nach dem Gott der Bibel fragt, fragt nach dem, der immer da ist, der überall da ist und der verborgen in allem wirkt.
Als etwa 1400 Jahre später Jesus von Nazareth auftritt, nimmt er geheimnisvollerweise diese Formulierung auf, wenn er sagt: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben« (Johannes 14,6). Und die Juden seiner Zeit ahnten Fürchterliches. Sie gingen zu ihm und fragten ihn in einem leidenschaftlichen Gespräch (Johannes 8,13 59): »Wer bist du denn? « In der folgenden sehr heftigen Auseinandersetzung sagt Jesus den folgenden Satz und nimmt damit den Gottesnamen auf: »Ehe Abraham wurde, bin ich! «

Ein Sturm der Entrüstung brach los. »Sie hoben Steine auf, um auf ihn zu werfen. « Diese Aussage Jesu erregt bis heute jeden glaubenden Juden und jeden Moslem, und nicht nur sie.

Kehren wir wieder zur Aufdeckung, zur Offenbarung des Namens Gottes zurück: Es geht in der Bibel nicht um einige Gesetze und Liebesvorschriften. Wer das sagt, verhandelt die Sache zu kurz. Es geht um das Geheimnis Gottes, um seinen Namen und sein Wesen. Name und Wesen Gottes sind eins: Ich bin, der ich bin, ich werde sein, der ich sein werde! Ich bin da. Schau in den Kosmos: Ich bin da. Schau hinter die Sterne, wenn du es könntest, ich bin da. Schau in die unendlich vielgestaltige Weltgeschichte, ich bin da. Schau in dein eigenes Leben, ich bin auch da.

Als 1961 die Mauer gebaut wurde, war ich da, und als sie 1989 wieder abgerissen wurde, war ich da. Wir Menschen sind nicht unter uns, sondern Gott ist unter uns da: Er ist vor uns und hinter uns, über uns und unter uns. Er ist auch in uns und gleichzeitig hinter allem Geschaffenen »in einem Licht, zu dem niemand kommen kann« (1. Timotheus 6,16).

Der Gottesname der Deutschen heißt »Gott«. Die Zulus in Afrika nennen Gott »Unkulunkulu«, das ist »der ganz Große«. Die Griechen nennen ihren Gott »Theos«, das ist »der Sehende«, »der Aufpasser«. Der Gott der Heiligen Schrift aber deckt seinen Namen und sein Wesen selber auf und sagt: Ich bin da! « Und wenn einer sagt: »Ich bin aber gottlos«, dann antwortet Gott: »Da bin ich auch! «

Man kann diese Offenbarung in Frage stellen, man kann darüber lachen, sie bestreiten, aber eines können wir nicht mehr: Wir können nicht so tun, als wäre sie nicht geschehen. Dieser Name ist offenbart in die Geschichte der Völker. Das Volk Israel gibt es nur, weil es diese Offenbarung gibt. Und uns Christen gibt es auch nur, weil es Israel gibt.

A40 mach nicht dort einen punkt, wo ...

Da ist nicht von Moral die Rede, sondern von Gottes Nähe. Der Kern des christlichen Glaubens ist nicht eine Moral, es sind auch nicht die Liebesgebote! Und wenn eine ganze Kultur in Ost und West das sagt, und wenn unentwegt davon geredet wird, die christliche Religion sei dazu da, dass die Menschen besser werden, dass mehr geliebt werden soll usw., dann bin ich ja nicht dagegen und das Liebesgebot kommt ja auch in der Bibel vor – aber das ist nicht das Herzstück, darum dreht es sich im christlichen Glauben nicht. Nein und tausendmal nein!

Vielleicht leuchtet Ihnen das nicht ein, aber es ist so. Vielleicht haben Sie in Ihrer religiösen Erziehung etwas Moralisches mitbekommen. Das ist im Grunde das Verkehrteste, was uns passieren konnte. Dass Millionen von Menschen aus der Kirche ausgetreten sind, hatte mit der Moralität zu tun, denn Moralität ist Macht. Das ist genau das Gegenteil von dem, was dieser Gott sein wollte.

Moral, Ethik ist Forderung. Mit jeder Ethik können Sie einen Menschen in die Knie zwingen, Sie brauchen nur nachzubohren. Mit Moral können Sie jeden zur Strecke bringen. Jedem Pastor können Sie sagen: »So sind die Pastoren. « Sie haben recht, und er ist zur Strecke gebracht. Das klappt immer, darum gebrauchen wir es ja auch.

Und dann die Kreuzzüge! Die wenigsten wissen, wann sie waren, aber die sind ein unwiderlegbares Argument gegen die moralische Qualität der Kirche.

Die Kirche wird nicht wegen ihrer Dogmatik madig gemacht, sondern weil sie das, was sie dauernd an Gutem anbietet, selbst nicht hält.

Vergessen Sie das nie: Wenn Sie religiös erzogen worden sind, sind Sie immer auch moralisch erzogen. Ihre Eltern hatten eine Menge zu tun, damit Sie das wenigstens halbwegs begriffen.

Die Mitte des christlichen Glaubens, um die sich alles dreht, ist nicht die Moral, sondern die Person Jesus von Nazareth: In ihm deckt Gott sich, sein Wesen und seine Liebe auf. In Jesus zeigt er sein Ziel mit der Schöpfung und mit jedem Menschen. Jesus von Nazareth ist die Offenbarung Gottes. Er ist die Antwort auf unsere Fragen nach dem Woher und dem Wohin. Jesus ist die Antwort, die nicht wir geben, sondern der ewige Gott selbst! Nicht wir finden die Antworten auf unsere Fragen, sondern Gott.

Nach Vorträgen kommen junge und ältere Menschen immer wieder und fragen, wie sie denn nun mit Jesus von Nazareth zurechtkämen, was sie tun müssten und ähnliches. Dann antworte ich ihnen, was mir vor vielen Jahren auch jemand geraten hat: »Nehmen Sie sich das Neue Testament. Lesen Sie das Lukas Evangelium. Lesen Sie es von vorne bis hinten und fragen Sie nach der Gestalt Jesu. Lernen Sie vor allem und zunächst ihn kennen. Und dann warten Sie ab, was er mit Ihnen macht und ob Sie Vertrauen gewinnen, zu ihm und seinem Leben. «

Die Mitte der Bibel ist die Person Jesu. Nicht was er sagt, ist das Entscheidende, sondern dass er es sagt. Denn das, was er sagt, das ist er selbst. Die Begegnung mit dem Neuen Testament ist die Begegnung mit der Gestalt Jesu. Um mehr und um weniger geht es nicht.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft Menschen unserer Zeit bereit sind, hierüber nachzudenken. Sie sind offen, wenn wir uns Zeit nehmen zu sagen, was christlicher Glaube bedeutet.

Wir müssen nur, so scheint mir, aufeinander hören und auch die Fragen zulassen, die so ganz anders sind, als fromme Leute sie gewohnt sind.

Wir brauchen auch keine Angst zu haben, wir würden dabei zu anspruchsvoll. Denn wir tun keinem einen Gefallen, wenn wir ihn aus dem »Kopf in den Bauch« entlassen. Ich habe inzwischen herausbekommen: Viele Menschen sind bereit, anspruchsvoll zu werden, wenn man ihnen nur Chance und Gesprächsstil dazu ermöglicht. Das war in diesem Jugendclub so, das ist unter Studenten und jungen Arbeitern nicht anders, und in unseren Führungsetagen von Banken und Wirtschaft gibt es viel mehr Aufgeschlossenheit, als wir ahnen. Nur, die Leute kommen nicht mehr zu uns; wir müssen zu ihnen. Und nicht wir bestimmen Frage und Antwort, sondern zuerst bestimmen sie, was sie fragen und was sie hören wollen.

In Berlin hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis mit Christen und Moslems in einem Studentenwohnheim.

Wir saßen bei wunderbarem Sommerabend-Wetter im Innenhof. Natürlich kamen wir sofort auf das Thema Religion. Was sonst? Mohammed ist immer im Gespräch. Wir verabredeten, dass jeder das sagen und fragen dürfe, was er auf dem Herzen beziehungsweise im Kopf habe. Und jeder dürfe und solle ausreden.

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Dann erzählten sie mir, was sie glaubten. Sie erzählten von Mohammed und von dem geheimnisvollen Erlebnis, das Mohammed in der Höhle Hira bei Mekka hatte, als er zum ersten Mal einen himmlischen Boten reden hörte. Sie sagten mir, warum sie glauben, dass es nur einen Gott gibt, Allah, und dass der heilige Wille Allahs im Koran stünde und so weiter. Wir redeten lange.

Es ist immer bewegend, wenn Menschen von ihrem Glauben reden, denn wer von seinem Glauben redet, der spricht immer auch von seinem Herzen.

Dann fragten sie mich: »Und was glaubst du? « Ich meinte, dass ich das gerne sagen würde, aber sie müssten nun auch etwas Zeit haben und möchten mich nicht unterbrechen. Da lachten sie und versprachen, Zeit zu haben und mich ausreden zu lassen.

Und ich erzählte: »Wir Menschen leben und lieben, leiden und suchen das Glück, und irgendwann beginnt das Fragen: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, und wie werden wir mit unserem Leben und Leiden und unseren Nöten fertig?

Gott sieht unser Leben, unser Suchen, unser Glück und unser Leid. Er sieht, dass wir oft beim besten Willen nicht zurechtkommen. Wir sollen nicht lügen, und wir lügen. Wir sollen Menschen lieben, aber wir können nicht lieben. Wir sollen Frieden halten, aber wir führen Krieg.

Da hielt es Gott nicht mehr aus. Er beugte sich ganz tief und kam als Kind auf die Welt, von der Jungfrau Maria geboren. Gott wurde Mensch! «

Sie riefen dazwischen: »Ja, aber das gibt’s doch gar nicht! Das ist Lästerung. Gott kann nicht Mensch werden! «

Ich erinnerte sie: »Ihr habt versprochen, ihr würdet auch ruhig sein. Lasst mich zu Ende erzählen.« Und dann erzählte ich ihnen das Leben Jesu, von seiner Herkunft, seinen Eltern, der Versuchung in der Wüste, seinen Wundern und Taten und von seinem »Ich bin«.

Da wurden die jungen Moslems ganz aufgeregt: »Aber Mohammed hat gesagt, das ist eine Lüge von den Christen. Gott hat gar keinen Sohn, und er kann auch nicht auf die Erde kommen! «

Da bat ich wieder: »Ihr habt mir versprochen, ihr wollt mich zu Ende reden lassen. «
»Ja, ist ja gut«, sagten sie, und ich erzählte weiter von dem Geheimnis Jesu, so wie wir Christen es empfangen haben:

»In Jesus machte Gott das Menschsein durch. Er lernte alle Höhen und Tiefen, alle Versuchungen und jede Sünde kennen. Obwohl Jesus selber nie gesündigt hat, hat er doch alles Elend und allen Jammer, alle Grausamkeiten und alle Verbrechen des menschlichen Herzens kennen gelernt. Und die Menschen haben in Jesus die Liebe des Vaters kennen gelernt: Alle Wunder, alle Heilungen und Hilfen und jede Freundlichkeit Jesu waren Zeichen der ewigen Liebe Gottes, die in Raum und Zeit gekommen war. In Jesus war Gott nun ganz nahe, ganz bei uns. Aber Gott kam klein und verwundbar, nicht mächtig und nicht zwingend. Er hat uns erlitten! «

Da waren die jungen Moslems wieder nicht zu halten: »Das gibt es doch nicht. So ist Allah nicht! Allah kommt nicht schwach. « Es war unglaublich für sie, und sie waren richtig aufgebracht.

Ich bat wieder: »Ihr habt versprochen, dass ich zu Ende reden darf Ich habe eben bei euch auch zugehört und habe immer nachgefragt, damit ich euch richtig verstehe. «

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Kreuzigung Jesu – Gemälde von Michael Willfort

Sie wurden wieder still. Ich erzählte die Geschichte von der Kreuzigung Jesu: Und am Kreuz Jesu ging Gott in die letzte Einsamkeit. Er ging in und mit Jesus in die Hölle. Er trug am Kreuz das Gericht über alle Sünde, über alles Schreckliche, das jemals geschehen ist und geschehen wird. Gott trug am Kreuz sein eigenes Gericht. Er machte sogar den Augenblick durch, wo der Sohn aufschrie: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« Gott hat auch die Gottlosigkeit durchgemacht! «

Es war ganz still geworden.

Dann fragte einer der jungen Leute: »Und warum ist das passiert? «

»Er will bei uns sein in unseren Fragen und Nöten, in unseren Einsamkeiten und Widersprüchen, in unseren Schulden und in unserem Glück. Er ist auch bei uns, wenn wir gottlos werden. Als Jesus schrie: >Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? < da war Gott selber in der Gottverlassenheit! «

Da bat einer der jungen Moslems: »Sag das noch mal! « Ich wiederholte: »Als Jesus am Kreuz in die Gottverlassenheit musste, da erlebte Gott in Jesus die Gottverlassenheit. Und seit der Zeit weiß Gott, was Gottverlassenheit ist. Seit Golgatha ist Gott auch da, wo ihn keiner vermutet: In der Gottlosigkeit!«

Es war sehr still geworden.

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Das Grab ist leer Jesus ist auferstanden

»Und dann wurde Jesus am dritten Tag von den Toten auferweckt. Da hat Gott zu ihm ein ewiges Ja gesprochen. Am Ostermorgen wurde nicht nur ein Toter auferweckt, sondern da hat Gott zu dem Gekreuzigten Ja gesagt. Das heißt: Was am Kreuz von Golgatha geschehen ist, das ist wahr. Das ist von Gott gewollt. Das war kein Fehler der Juden, kein Irrtum von Pilatus. Das Kreuz ist Gottes Kreuz. Das wollte er, das will er bis heute und für alle Zeiten bis zur Ewigkeit! «

Die Moslems waren unruhig. Denn in ihrem göttlichen Wort, im Koran, steht es ganz anders. Dort steht, dass Gott den Jesus (Isa) zu sich nimmt. Jesus wird nicht gekreuzigt, nicht getötet, die Juden haben ihn mit einem anderen verwechselt (Sure 4,157). Ich bat die Zuhörer: »Haltet das mal aus, wie wir Christen es verstehen und glauben.« Und fuhr ungefähr so fort:

»Und mit der Auferstehung bekommt der Gekreuzigte die Vollmacht im Himmel und auf Erden. Der gekreuzigte Jesus ist der Herr der Geschichte. Der Ohnmächtigste hat die Macht. Der Liebende ist der Herr. Und Jesus kann jetzt den Gottesnamen aufnehmen, wenn er sagt: Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende (Matthäus 28,20).

Und wo immer Menschen sind, hat er jederzeit Zugang. Wo immer diese Botschaft vom Kommen Gottes in Jesus Christus gesagt wird, verbirgt er sich in dieser Botschaft und tut am Menschen, was die Botschaft sagt: Er kommt in die tiefsten Tiefen, um Menschen dort zu lieben, wie sie sind. Und er gibt einen Sinn, den es sonst in der Welt nicht gibt. Und er gibt eine Wahrheit, die sonst keiner weiß. Und er gibt einen Lebensmut und eine Freude, die man bei ihm nicht vermutet!

Wir müssen keine Götter werden, sondern Gott will Mensch werden. Er will uns nicht göttlich machen, sondern menschlich. Das ist die Erlösung Jesu: Durch seine Vergebung, durch seine Versöhnung schafft er eine neue Menschlichkeit. Sie besteht darin, dass wir niemals allein sind, immer geborgen und freigemacht zu einem versöhnten und hoffnungsvollen Leben. «
So ähnlich hatte ich es ihnen versucht zu sagen.

Ein Moslem meinte leise: »So etwas habe ich noch nie gehört. « Er hatte die Offenbarung Gottes gehört.

Es war Abend geworden. Alle waren sehr nachdenklich. Beim Abschied umarmte mich einer von ihnen und sagte: »Das wusste ich alles nicht, das hatte ich noch nie gehört! « Er lachte mich etwas verlegen an und grüßte mich mit dem arabischen Friedensgruß: »Salam. «

Die Offenbarung ist Jesus selbst, der gekreuzigte und auferstandene Herr. Der große, liebende Gott. Der Freund der Menschen! Das ist die Wahrheit der Christen. Und genau damit lassen wir uns ein, wenn wir Christen werden wollen oder es sind.

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Gott ist Liebe – Umarmung_by_S.v.Gehren_pixelio.de

Autor: Klaus Vollmer

Quelle: gott.net e. V.

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433. Prager Erklärung – wir wollen Frieden

Sonntag, 22. März 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

das nehemia team macht seit vielen Jahren eine ausgezeichnete Arbeit hier in Franken und in vielen Teilen der Welt. Nachdem die Gewaltspirale in der Ukraine sich immer weiter dreht, wurde jetzt mit der Prager Erklärung ein Zeichen für den Frieden gesetzt.

Ich bedanke mich bei Hans Heidelberger für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

Lesen Sie die folgende Erklärung.

Prager Erklärung DE

 

 

Liebe Freunde des nehemia teams,

nehemia – Konsultation zur Situation in der Ukraine

Vom 12.-15. März 2015 trafen sich die Verantwortlichen der nehemia teams aus der Ukraine, Russland und Deutschland zu einer Konsultation über den Ukrainekonflikt und die dadurch entstandene Not, die wachsenden Spannungen und die zunehmende Spirale der Gewalt und Trennung. Eingeladen zu dieser Konsultation hatte das Deutsche nehemia team.

Das Treffen war gekennzeichnet, von einem intensiven Hören aufeinander und einem offenen, respektvollen aufeinander zugehen. Die Berichte über das Ausmaß der Not, der Zerstörung und des Leids der Bevölkerung, insbesondere in den Ostgebieten der Ukraine, sowie der zahllosen Flüchtlinge, bewirkten eine große Betroffenheit. Betroffenheit herrschte aber auch über das Ausmaß der Gewalt und die Spirale der Aufrüstung, die dieser Konflikt ausgelöst hat.

Als ein Ergebnis dieses Treffens wurde mit der „Prager Erklärung“ (siehe Anhang) eine gemeinsame Stellungnahme verfasst.

Man wollte aber nicht bei einer gemeinsamen Erklärung stehenbleiben. Es hat bei diesem Treffen bereits ein Prozess begonnen, bei dem konkrete Aktionen angedacht wurden, die helfen sollen, die Not der Menschen (insbesondere der Flüchtlinge) zu lindern. Ebenso Aktivitäten, die zur Versöhnung beitragen, Beziehungsbrücken bauen, das konkrete Miteinander fördern (wie z.B. die Begegnung von jungen Menschen beider Länder) oder praktische Wiederaufbauarbeit in der Ukraine leisten.

Wer sich dem anschließen will und „im Geist dieser Erklärung“ handeln will, ist eingeladen, sich gleichfalls Gedanken zu machen, was er beitragen kann um heilend, wiederherstellend und versöhnend in diesem Konflikt zu wirken, bzw. wie er solche Aktionen unterstützen kann. Auch die finanzielle Unterstützung solcher Aktivitäten (Hilfstransporte, Jugendbegegnung usw.) ist willkommen (Konto des nehemia teams, Stichwort „Ukraine“).

Unter Anderem schafft die Facebook-gruppe „Love opens eyes“ des nehemia teams eine Plattform, wo kreative Ideen kommuniziert und ausgetauscht werden können, die zur Verbesserung, der Versöhnung und des Miteinanders in der Ukraine und darüber hinaus beitragen.

Gerne darf diese „Prager Erklärung“ weitergegeben und geteilt werden. Sie soll ein Anstoß sein, sich für notleidende Menschen in der Ukraine und darüber hinaus zu engagieren und einen Beitrag zur Versöhnung, zum Frieden und zur Hilfe zu leisten.

Es wurde bei dieser Konsultation aber nicht nur miteinander gesprochen und diskutiert. Am Ende stand das gemeinsame Gebet und der Wunsch, dass sich viele Menschen unterstützend in der Fürbitte für diesen Konflikt engagieren.

Die Prager Erklärung finden Sie zum Herunterladen auf der Facebook-Gruppe „Love opens eyes“ oder auf der Website des nehemia teams neben Deutsch auch in Englisch, Ukrainisch und Russisch.

Mit lieben Grüßen

Hans Heidelberger

Thema: Wichtiges! | Beitrag kommentieren

432. Wie verfolgte Christen den Islam erleben

Montag, 9. März 2015 | Autor:

weltverfolgungsindex2015

Foto von open doors

Lieber Blog Besucher,

seit Jahren hat es mir Gott aufs Herz gelegt, für meine verfolgten Geschwister weltweit täglich zu beten. Der monatliche Gebetskalender von open doors ist da eine große Hilfe. Wenn man sich mit dieser Problematik täglich auseinander setzt dann kommt sehr oft ein Gedanke von Wut und Verzweiflung. Da ich aber weiß, dass Gott alles was auf dieser Erde gesieht in seiner Hand hat, bete ich weiterhin mit Zuversicht und Hoffnung.

Was mich aber immer wieder traurig macht ist die Tatsache, dass viele Christen hier im Westen keinerlei Anteil am Schicksal unserer Geschwister nehmen, obwohl dies Jesus ausdrücklich befohlen hat. Lieber spult man seine eigenen Programme Tag für Tag herunter und bleibt in der christlichen Komfortzone. Nach dem Motto – nur nicht auffallen.

Ein weiterer Punkt der mich erschüttert ist die Tatsache dass Kirchenführer sich den Islam andienen, obwohl es doch mehr als deutlich ist, dass Allah nicht der Gott der Bibel ist. Wenn ein Pastor in Bremen nun so etwas in seiner Predigt deutlich macht, dann wird er von diesen Leuten samt der Politik „an die Wand“ gestellt.

Jeder der ernstlich an der Wahrheit interessiert ist, sollte diesen Bericht von Markus Rode einmal mit offenen Augen und Ohren des Herzens lesen, und den Heiligen Geist um Offenbarung bitten. Der Herr segne Sie.

 

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Foto von open doors

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Ein Kommentar von Markus Rode, Leiter Open Doors Deutschland

Am 7. Januar hat Open Doors den Weltverfolgungsindex 2015 veröffentlicht, um auf die fehlende Religionsfreiheit von Millionen Christen weltweit aufmerksam zu machen. Namhafte Medien haben daraufhin die Rangliste der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. 40 dieser 50 Länder haben muslimische Regierungen und sind vom Islam geprägt. Als Haupttriebkraft der zunehmenden Christenverfolgung gilt der islamische Extremismus, der weltweit und auch in der westlichen Gesellschaft immer deutlicher hervortritt.

Am Tag der Veröffentlichung des Weltverfolgungsindex ereignete sich in Paris der schreckliche Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo. Medien, Politiker, Kirchenvertreter und muslimische Verbände erklärten angesichts der erschütternden Nachrichten wie schon häufig zuvor, dass Terror und Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hätten.

 

 

Der Islam, so der Tenor der meisten Beiträge, sei, richtig verstanden, eine friedliche Religion. Wenn wir verfolgten Christen, die seit Generationen in islamischen Ländern leben, erklären würden, der Islam sei friedlich, so würden sie das als eine weitere Demütigung und Ungerechtigkeit empfinden. Denn sie zahlen gerade deshalb einen hohen Preis, weil sie mit einem Islam konfrontiert sind, der ihnen verbietet, ihren Glauben frei zu bekennen.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die aktuelle Lebensrealität einiger Christen in islamischen Ländern, deren Leid stellvertretend für viele steht. Im Sudan wurde die Ärztin und Christin Meriam Ibrahim wegen Apostasie (Abfall vom Islam)
zum Tode verurteilt. Dabei ist sie bei ihrer christlichen Mutter aufgewachsen und hat sich selbst zeitlebens als Christin betrachtet. Ihr zweites Kind musste sie – mit Ketten gefesselt – im Gefängnis zur Welt bringen. In Pakistan wurde ein christliches Ehepaar wegen angeblicher Entweihung des Korans von einem aufgebrachten Mob grausam gelyncht. Im gleichen Land wurden in Lahore etwa 150 christliche Familien von mehreren Tausend Muslimen aus ihren Häusern gezerrt und vertrieben. Auslöser war der Vorwurf gegen einen Christen, er habe den Propheten Mohammed beleidigt.

Wie wirkt die Aussage, der Islam sei eine friedliche Religion, auf die pakistanische Christin Asia Bibi, die 2010 von einem islamischen Gericht wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilt wurde und seitdem in einer Todeszelle sitzt? Wie auf die Christen muslimischer Herkunft, die im islamischen „Gottesstaat“ Iran wegen Apostasie (Abfall vom Islam) in Gefängnissen gefoltert werden?

 

Auch wenn die große Mehrheit der Muslime in unserem Land einen friedlichen Islam praktiziert, müssen Millionen von Christen im Nahen und Mittleren Osten, in Zentralasien und Afrika seit vielen Jahren als Minderheit unter einem Islam leben, der ihnen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verweigert. Daran sind nicht nur extremistische Gruppen wie IS, Boko Haram, Al Kaida oder Hamas beteiligt. Auch viele andere verstehen sich deshalb als die „wahren“ Muslime, weil sie den Worten des Propheten vorbehaltlos Gehorsam leisten wollen. Diesen Muslimen wie auch ganzen Staaten gilt das „göttliche“ Gesetz der Scharia höher als jedes von Menschen gemachte Gesetz. Sie bekämpfen Christen, aber auch zunehmend gemäßigte Muslime, die den „wahren“ Islam aus ihrer Sicht verraten. Dies gilt u.a. auch für Länder wie Sudan oder Saudi-Arabien, in denen die Regierenden einen Islam durchsetzen, der die Menschenrechte der Christen und Andersgläubiger völlig missachtet.

Auch wenn der Islam in seiner extremistischen Ausprägung Hauptursache für die weltweite Christenverfolgung ist, sieht die weitaus größte Zahl der betroffenen Christen es nicht als ihre Aufgabe an, gegen den Islam vorzugehen. Stattdessen sind sie bestrebt, allen Muslimen nach dem Vorbild Jesu in Liebe zu begegnen und ihnen seine Botschaft des Friedens mit Gott und
den Menschen weiterzugeben.

Der Gründer von Open Doors, Bruder Andrew, buchstabiert das Wort „ISLAM“ auf ganz eigene Weise: I Sincerely Love All Muslims (Ich liebe alle Muslime).

Weil der Preis immer höher wird, den unsere Glaubensgeschwister durch die Zunahme der Verfolgung zahlen, brauchen sie umso mehr unsere Gebete und Unterstützung.

https://www.opendoors.de/

 

Ich danke der Pressestelle von open doors für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Thema: Christliche Seite | Ein Kommentar

431. Christenverfolgung in Deutschland 2015

Samstag, 7. Februar 2015 | Autor:

Wahrheit-Lüge_by_Gerd-Altmann_pixelio.de

Und die Wahrheit….

Liebe Blogbesucher,

was schon seit Jahren in Europa vorbereitet wurde, kommt jetzt in unseren Tagen sichtbar und spürbar ans Licht. Die Wahrheit die Wortes Gottes führt zur Verfolgung von bekennenden Christen.

Ich möchte hier keine große Auslegung dazu schreiben, denn die folgende Predigt von Pastor Olaf Latzel ist Aussage genug.

Grund dafür ist diese Predigt

Liebe Geschwister!

Es ist immer wieder gut, wenn wir als Gemeinde für die beten, die um ihres Glaubens Willen verfolgt, geschmäht und verleugnet werden. Allerdings sehen wir zu kurz, wenn wir meinen, dass das nur ein Problem in anderen Ländern sei. Nein, wer sich klar für Jesus Christus ausspricht, wird auch in unserem Land schon verleumdet.

Jüngstes Beispiel dafür ist ein Pastor mit Namen Olaf Latzel aus Bremen. In seiner Predigt am 18. Januar weist er klar darauf hin, dass Allah und Gott nicht die gleichen Götter sind.

Er machte weiterhin deutlich, dass wir als Christen nicht meinen können, um eines scheinbaren Friedens Willen mit Moslems zu dem gleichen Gott beten zu können, weil es einfach nicht dieselben sind.

Beispiel:

Allah behauptet, keinen Sohn zu haben. Ausdrücklich betont der Koran, dass alle Christen unter dem Fluch Allahs stehn!

Im Koran steht: „Die Christen sagen: ‚Christus ist der Sohn Gottes.‘ So etwas wagen sie offen auszusprechen, diese von Allah verfluchten Leute. Allah schlage sie tot“ (Sure 9,30).
Der Koran (und Mohammed, der Prophet Allahs) ist eindeutig und klar gegen die Christen und den Gott der Christen!

JESUS CHRISTUS dagegen sagt :

„Wer den Sohn leugnet, hat auch mit dem Vater keine Gemeinschaft!“ (1 Joh 2,23 und 4,3). „Niemand kommt zum Vater als nur durch MICH!“ (Joh 14,6). Lukas 3, 21-22 und Lukas 9, 35-36 machen deutlich, wie Gott, sich zu seinem Sohn Jesus Christus bekennt.

Ich habe mir die Predigt angehört und kann nur sagen, dass ich diese Predigt (vom Inhalt her ) auch so halten könnte. Prüft es bitte selber, wie die Geschwister in Beröa. (Apg. 17,11)

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Bremen und untersucht, ob unser Glaubensbruder Hass geschürt hat.

Die folgenden Links informieren euch:

–> gegen unseren Glaubensbruder Pastor Olaf Latzel ermittelt die Staatsanwaltschaft Bremen.

Weser Kurier – Pastor schürt Hass

BITTE betet für Olaf Latzel!

 

 

 

Gemälde von Michael Willfort

 

Weiterhin stelle ich einen Kommentar von Jörgen  Bauer dazu, der in seiner Aussage ebenso klar und deutlich ist.

Mitglieder der Bremer Kirchenleitung haben sich für Teile einer Predigt entschuldigt, in denen der umstrittene evangelische Pastor Olaf Latzel andere Religionen beleidigt hat. Die Entschuldigung richteten Kirchenpräsidentin Edda Bosse und Schriftführer Renke Brahms am Dienstagabend in einer Erklärung an muslimische, buddhistische und katholische Gesprächspartner im interreligiösen Dialog.

Sehr geehrte Damen und Herren,

als ich diese Meldung las, fiel mir der verstorbene Bundesverteidigungsminister Hans Apel ein, der sich mal von einem Pferd getreten fühlte. Das gleiche Empfinden hatte ich als ich diese Meldung las.

Leider gibt es immer jede Menge Opportunisten und angepasste Konformisten usw., die es mit niemanden verderben wollen, und die hier eine Sternstunde hatten.

Die Predigt von Pastor Latzel hat das Zeug Kirchengeschichte zu machen und wird auch dann noch aktuell sein, wenn von den angepassten “Zeit-Geistlichen”, die diese Predigt runtergemacht haben, niemand mehr sprechen wird.

Ich habe die Predigt von Pastor Latzel gelesen und gehört. Sie ist einfach Spitze und das gerade wegen der deutlichen, als hart empfundenen Worte. Manchmal ist es erforderlich Dinge in Überzeichnungen deutlich zu machen. Genau das ist hier geschehen. Heilsame Medizin schmeckt nun manchmal bitter.

Johannes der Täufer sprach die Pharisäer und Sadduzäer, so gar nicht liebevoll, mit “Schlangenbrut” an. Jesus bezeichnete die Pharisäer und Schriftgelehrten als “getünchte Gräber”. Ob er hier in prophetischer Vorausschau schon an den einen oder anderen Funktionär – ich vermeide in solchen Fällen kirchliche Amtsbezeich-
nungen – des “Vereins zur Pflege religiösen Brauchtums” (der sich kühn “Kirche” nennt) gedacht hat? Kirche, das ist die Gemeinde, der aus der Welt Herausgerufenen! Damit wird man im “Verein” vermutlich nichts mehr anfangen können.

Jesus hat einen Absolutheitsanspruch geltend gemacht. Er ist nicht der “Anti-Fundamentalist per excellence”. Ich weiß nicht, wie man auf eine solche Schnapsidee kommen kann. Das ist doch das Wunschdenken derer, die das Evangelium ständig verwässern und verfälschen und den Leuten das predigen, was sie gerne hören wollen und systemkonform ist. Das ist das sogenannte “Evangelium light”. Die unverbindliche philosophische Betrachtung mit christlichem Anstrich.

An Jesus Christus scheiden sich bis heute die Geister und ER sagt uns, dass wir uns den Hass der Welt zuziehen, wenn wir zu IHM stehen. Jesus bringt Zerwürfnisse, Trennungen und Ent-Scheidungen. Nicht Frieden bringe ich, sondern das Schwert, sagt er an einer Stelle.

Die Menschen entsetzten sich über seine Reden und viele seiner Jünger verließen ihn, weil ihnen seine Rede zu hart war. Jesus spricht vom Zorn Gottes und vom Gericht, von ewigem Leben und ewigem Tod. Alles sehr unbequeme Dinge, um die man sich im “Verein” ständig herummogelt.

Jesus hat Klartext gesprochen. Und das aus Liebe zu den Menschen. Er sprach vom schmalen Weg und der engen Pforte, etwas was der “Verein” fürchtet, der ja gerne mit anderen Religionen, die letztlich allesamt Sackgassen sind, im traulichen Dialog nach “Gemeinsamkeiten” sucht, die es nicht geben kann.

Dem steht nicht entgegen, dass sich Jesus an anderer Stelle auch seelsorgerlich einfühlsam zeigte, Mitleid hatte, Kranke heilte und Sünden vergab. Er ist der Heiland, der uns mit Gott versöhnt, in dem er für unsere Sünden gestorben und zu unserer Rechtfertigung auferstanden ist und uns ins ewige Leben führt.

Aber davon wird man im “Verein” auch nichts mehr wissen wollen. Das was Pastor Latzel abgelehnt hat, hätte Jesus ganz genau so abgelehnt.

Der Apostel Paulus hat alles das, was ihm bis dahin Gewinn war, gegenüber der Herrlichkeit Jesu Christi, als Dreck erachtet und Jakobus schreibt, dass Freundschaft zur Welt, an der dem “Verein” so viel gelegen ist, Feindschaft mit Gott ist.

Das Evangelium ist schon hart und eben das gilt es, wie eine heilsame Medizin, die nicht immer gut schmeckt, zu verkünden, wenn man nicht schuldig werden will.

Hans Apel ist ja damals aus dem “Verein” ausgetreten, weil es ihm gelangt hat.

Und wenn sich der “Verein” nicht bald besinnt und vom falschen Weg umkehrt und nicht länger der Hure Babylon nacheifert, wird man sie bald nicht mehr brauchen. Dass es noch Pastoren wie Olaf Latzel gibt, ist für mich ein Hoffnungsschimmer noch im”Verein” zu bleiben. Aber vielleicht langt es mir auch einmal.

Als ehemaliger Atheist und jetzt “aufgeklärter Fundamentalist”, der durch die Gnade Gottes noch rechtzeitig zur Einsicht gelangen durfte (woran der “Verein” allerdings keinen Anteil hat)

grüßt

JÖRGEN BAUER

 

Nachdem sich auch Elisabeth Motschmann MdB und Spitzenkandidatin der Bremer CDU gegen die Predigt von Pastor Latzel ausgesprochen hat, wurde von Jörgen Bauer am 14.03.15 wie folgt  geantwortet.

Sehr geehrte Frau Motschmann,

nachdem ich gelesen hatte, dass auch Sie sich gegen Pastor Latzel gestellt haben, war mir klar, dass dazu etwas gesagt werden muss, was ich jetzt tue, nachdem sich der Pulverdampf etwas verzogen hat.

Jesus Christus bezeichnet sich, als Sohn Gottes und damit Teil des trinitarischen Gottes, selbst als den einzigen Weg zu Gott. Er spricht von sich als dem Licht der Welt und die Wahrheit in Person. Wenn wir das als Christen ernst nehmen, was wir unbedingt tun sollten, erkennen wir, dass andere Religionen zwar sehr imposante Gedankengebäude errichtet haben, wobei manches im Ansatz richtig ist, diese aber letztlich Sackgassen bleiben.

Daraus resultiert ein Absolutheitsanspruch des Christentums, der Gegenstand des Glaubens ist. Toleranz heißt dann, dass jedem Angehörigen einer anderen Religionen eine solche Glaubensauffassung ebenfalls zugebilligt werden muss. Denn Gott zwingt niemanden sondern lässt jedem die freie Entscheidung, weil Liebe nicht erzwungen werden kann.

Wenn man im Neuen Testament liest stellt man fest, dass es dort ziemlich harte Formulierungen gibt. Jesus bezeichnete seine Gegner als getünchte Gräber, als Otterngezücht und Schlangenbrut. Er sprach davon, dass er nicht Frieden, sondern das Schwert bringt, dass es zu Entzweiungen kommt und dass sich die Seinen den Hass der Welt zuziehen. Seine Zuhörer entsetzten sich und viele seiner Jünger trennten sich von ihm, weil ihnen seine Rede zu hart war. Bis heute scheiden sich an Jesus Christus die Geister

Im Christentum geht es um die Versöhnung des von Gott getrennten Menschen mit Gott und damit um das ewige Leben – also um alles oder nichts – wobei uns Christus durch seinen Opfertod mit Gott versöhnt hat und zu unserer Rechtfertigung in einer neuen Leiblichkeit, als Erstling der Neuschöpfung Gottes, auferstanden ist.

Das ist die Frohe Botschaft des Evangeliums, und gerade darin zeigt sich die Liebe und Menschenfreundlichkeit Gottes. Die Liebe zum Nächsten und auch zum Feind ist deshalb eine Frucht des Glaubens. Wobei Nächstenliebe nicht heißen kann falsches Tun “liebevoll” zu rechtfertigen.

Jesus Christus ist auch der wiederkommende Herr und Weltenrichter.

Eine rechte Verkündigung muss Wegweisung auf Jesus Christus und dabei auch unbequem sein, wenn sie einen Wert haben soll.

Aus dieser Sicht hat Pastor Latzel eine vorbildliche Predigt gehalten von der man sich wünschen würde, dass derartige Predigten die Regel wären. Dass er damit angeeckt ist, beweist nur, dass er richtig lag. Pastoren wie Latzel könnten ein Hoffnungsschimmer sein, dass mit dieser “Kirche” noch nicht alles zu spät ist, was leider zu befürchten ist.

Im Übrigen hatten sich weder Muslime noch Buddhisten über Latzels Predigt beschwert. Es waren die eigenen “Amtsgeschwister”, die sich hier als “Berufsempörer” im Verbund mit medialer Erregung produzierten. Durch dieses Verhalten haben sie Pastor Latzel allerdings zu einer großen Popularität und viel Zustimmung verholfen.

Eigentlich wäre es Sache der “Amtsgeschwister” gewesen sich hinter Pastor Latzel zu stellen, sedierend auf die Öffentlichkeit zu einzuwirken und die Dinge zum Guten zu wenden, in dem sie dargelegt hätten, dass Pastor Latzel im Prinzip richtig lag und sich lediglich des Stilelements der Überzeichnung bedient hat, das manchmal notwendig ist, wenn etwas klar gemacht werden muss.

Aber dazu müsste man fest in einem ungefärbten Glauben stehen, was offensichtlich nicht der Fall ist!

Die Evangelische Kirche hat sich leider weitgehendst für den breiten Weg entschieden, nicht für die enge Pforte und den schmalen Weg, der ins ewige Leben führt und den nur wenige finden. Die Kirche ist in weiten Teilen vom Glauben abgefallen und dadurch kraftlos und nichtssagend geworden.

Ich vermute, dass für Jesus auch in der bremischen Kirche heute kein Platz mehr wäre.

Dass die Bibel, als geoffenbartes Wort Gottes, nicht mehr ernst genommen wird, führt dazu, dass die Muslime, die durchaus religiös interessiert sind, die entartete Namens-Christenheit verachten. So lassen sich bei uns keine Muslime für den christlichen Glauben gewinnen, wie es in anderen Weltgegenden der Fall ist wo Muslime in großer Zahl konvertieren. Gerade die Rettung der Muslime wäre ein Missionsfeld für eine lebendige Kirche!

Auch der Islam beruft sich auf eine göttliche Offenbarung, in diesem Fall den Koran. Als göttliche Offenbarung ist dieser für Muslime unfehlbar und darf von Menschen nicht verändert werden. Der Allah des Koran ist allerdings nicht mit dem lebendigen Gott, der sich in seinem Wort und in Jesus Christus offenbart hat, identisch! Der lebendige Gott kann unmöglich der Verfasser des christenfeindlichen Koran sein. Gott widerspricht sich nicht! Im Koran hat sich wohl der Widersacher Gottes, als “der Affe Gottes” (Martin Luther) produziert.

Von ihren Fundamenten her, sind Christentum und Islam unvereinbar, auch wenn sich gewisse oberflächliche “Gemeinsamkeiten” konstruieren lassen. Der fundamentale Unterschied besteht darin, dass es im christlichen Glauben Gott ist, der alles neu macht, während es im Islam die Gläubigen sind, die durch den Dschihad das Paradies herbeiführen müssen, indem entweder alle Menschen zum Islam bekehrt oder andernfalls beseitigt werden, ggf. können sie auch als Menschen zweiter Klasse geduldet werden.

Von daher kann der Islam – Unterwerfung unter Allah, Religion und Staatsform in einem, der das ganze Leben diktiert – keine “friedliche Religion” sein!

Gericht Gottes kann darin bestehen, dass er eine degenerierte Christenheit dahingibt. Das heißt mit Blindheit schlägt und in die Hände seiner Feinde gibt.

So wie sich die Geistlichkeit der bremischen Kirche produziert hat – die Kirche ist in weiten Teilen längst zu einem “Verein zur Pflege religiösen Brauchtums degeneriert, der philosophische Betrachtungen mit christlichen Anstrich zum Besten gibt” – muss man das Schlimmste befürchten, wobei es mich sehr enttäuscht hat, dass auch Sie im Strom derer mitschwimmen, die auf dem breiten Weg um die Freundschaft der Welt buhlen. Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott, lesen wir im NT.

Sie glauben sicher nicht im Ernst, dass sich der Islam genauso weichspülen lässt, wie das abgefallene Christentum? Wenn bei uns weiterhin so bodenlos naiv-blauäugig gehandelt wird, können wir noch unser blaues Wunder erleben. Das ist dann vielleicht die “Buntheit” von der in Bremen schwadroniert wurde.

Mit freundlichen Grüßen

JÖRGEN BAUER

 

Sehr geehrte Frau Motschmann,

sehr geehrte Frau Claussen,

herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

Mir ist natürlich bekannt, was die Aussage, “nicht Frieden bringe ich, sondern das Schwert” bedeutet. Ich setze das als bekannt voraus. Ihre Aussage, dass sich Jesus Aussagen gegen die Frommen in den eigenen Reihen richtete, finde ich sehr gut. Das sollte Pastor Latzel beherzigen und sich unbedingt mal mit denen in der EKD befassen, die die Aussagen der Bibel leugnen, verfälschen, verwässern und hinbiegen und durch eine falsches Verkündigung die Menschen in die Irre führen.

Eine Folge: Die ev. Kirche implodiert, wie heute in ideaSpektrum zu lesen ist.

Es grüßt, Sie mit den besten Segenswünschen

Ihr

JÖRGEN BAUER

 

Festhalten

Gemälde von Michael Willfort

Es gibt hier zwei Ebenen der Wahrnehmung und geistigen Verarbeitung:

Ebene 1:

Der Hörer und Leser erkennt, dass es hier nicht um die Kritik an anderen Religionen, sondern um das Erste Gebot geht. Pastor Latzel macht deutlich, dass es neben Gott keine anderen Götter gibt und dass alles was
von Gott wegführt “Dreck” ist. Wer so predigt, dem geht es um die Sache und nicht darum, dass er sich bei den Menschen beliebt macht.

Ebene 2:

Der Hörer und Leser erkennt nicht um was es geht, sondern macht sich an Nebensächlichkeiten fest. Er nimmt nur die Oberfläche wahr und sieht, dass andere Religionen herabgesetzt werden. Da er den Menschen gefallen will und ihm an einem harmonischen Nebeneinander der Religionen gelegen ist, vermeidet er alles, was die Harmonie stören könnte und die hat Pastor Latzel dadurch gestört, dass er weder dem Buddhismus, noch dem Islam noch abergläubischen katholischen Praktiken Respekt und Anerkennung gezollt hat.

Das ist die Linie, die auch Frau Motschmann vertritt und die weit verbreitet ist und tatsächlich ein erhebliches Konfliktpotenzial enthält. Der Konflikt besteht darin, dass ich als Christ einmal friedfertig, einschließlich “voller Liebe für die Verlorenen” sein soll, andererseits aber auch eine klare Kante zeigen
muss und hier kann es schwer sein, die Trennlinie zu erkennen.

An was wir im Verein für religiöses Brauchtum kranken, ist die Harmoniesucht. Die trennt nachhaltig von Gott!

Es grüßt
Jörgen

 

Hört Euch auch den Kommentar in diesem Video an, dann müßte jeden alles klar sein, und jeder muss erkennen, dass Deutschland Christenverfolgung hat. Das wird unserem Land nicht gut bekommen.

Thema: Endzeit | 2 Kommentare

430. PEGIDA – Längst fällige Protestbewegung

Freitag, 9. Januar 2015 | Autor:

Nr. 72 Proph.Vision

Lieber Blogbesucher,

darüber lohnt es sich einmal nachzudenken.

SOS Ulf Kotte

 

Es werden jetzt 54 Jahre, dass ich als Jugendlicher aus der DDR in die Bundesrepublik kam. Die DDR war mir wegen ihrer verlogenen Ideologie stets suspekt. Ich ertappe mich nun öfters dabei, dass ich den gleichen Widerwillen, den ich einst der DDR gegenüber verspürte, mehr und mehr auch gegenüber “diesem unserem Land”, wie Altbundeskanzler Helmut Kohl immer zu sagen pflegte, empfinde, obwohl ich mich eigentlich nicht beklagen kann.

Ich erinnere mich daran, dass die CDU vor 50 Jahren die Verhältnisse in der DDR, die jetzt bei uns Einkehr gehalten haben, scharf verurteilte. Im Sozialismus arbeiteten Männer und Frauen, während die Kinder in den Hort kamen, um bereits dort im Sinne des Sozialismus beeinflusst zu werden.

Wer sich mit den Lehren der neomarxistischen “Frankfurter Schule” befasst, wird feststellen, dass diese Lehren bei uns seit langem unmerklich Stück um Stück umgesetzt werden. So gehören zum Beispiel Ehe und Familie als “Orte der Unterdrückung” zu den marxistischen Feindbildern, denen durch eine Frühsexualisierung der Kinder und Jugendlichen zu begegnen ist.

Es ist auch eine Diktatur der “Anständigen und Guten” denkbar, die ihre “einzig richtige” Sichtweise allen aufnötigen wollen. Man achte hier auf die neuen Wortschöpfungen des “politisch Korrekten” oder auf bekannte Begriffe, die mit neuen Sinninhalten gefüllt werden. So wird man zum Beispiel Begriffe wie “Deutsches Volk” nicht mehr hören, weil man jetzt von “Menschen in Deutschland” spricht. Denn “Deutsches Volk” ist bereits “diskriminierend”.

Es gibt Deutschenhasser, zu denen bestimmte politische Kreise gehören, deren Bekenntnis es ist, das “Deutsche” bis zur Selbstauflösung zurückzudrängen.

Es ist deshalb allerhöchste Zeit, dass sich Bewegungen wie die AfD und PEGIDA bilden, in denen sich das völlig berechtigte Unbehagen artikuliert, auch wenn dabei die eine oder andere Stammtischparole zu hören ist, wobei zu hoffen ist, dass Union und Grüne noch viel nervöser gemacht werden.

Es ist völlig klar, dass die “Guten, die allein wissen, was richtig ist”, von den Grundrechten der Meinungs- und Versammlungsfreiheit nicht viel halten, wenn diese nicht auf ihrer Linie liegen.

Andersdenkende werden deshalb als “geistig unterbelichtet” und unter allen möglichen “Phobien” leidend hingestellt und selbstverständlich sind sie Nazis, Rassisten usw. mit einem “rechten Rand”. Der gewalttätige “linke Rand” bei den “Anständigen”, wo auch dümmliche Parolen zu hören sind, wird dabei geflissentlich übergangen, dient dies doch einer “guten Sache”.

Die Indizien dafür, dass wir auch hierzulande – so wie einst in der DDR – völlig einseitig, im Sinne einer Staatsdoktrin informiert werden, sind kaum noch zu übersehen. Dazu gehört es, die Nachrichten entsprechend zu filtern und aufzubereiten, damit sie die beabsichtigte Wirkung erzielen.

Was ist dazu im Einzelnen zu sagen?

Die Schlagzeile in unserer Tageszeitung vom 29.12.2014 lautete:

“AfD und Pegida machen Union und Grüne nervös”

Der ehemalige Bundesminister Friedrich, CSU, hat wegen dieser für die CDU unerfreulichen Entwicklung harte Kritik an der Bundeskanzlerin Angela Merkel geübt. Er warf dieser vor, keine konservativen Themen mehr zu besetzen.

Das ist völlig richtig. Frau Merkel geht es um den Machterhalt, und da ist ihr daran gelegen, der SPD und den Grünen Themen wegzunehmen. Als Beispiele nannte Friedrich „den planlosen Ausstieg aus der Kernenergie und die Einführung der doppelten Staatsangehörigkeit“. Ein eigenes Konzept scheint die Kanzlerin demnach nicht zu haben.

Angela Merkel hat die CDU auf diese Weise immer weiter nach links geführt, so dass unser Land jetzt gewissermaßen auf dem Kopf steht. Und das spürt der Normalbürger, der sich wieder normale Verhältnisse wünscht, weil er genug hat von politischer Korrektheit, der indirekt vorgeschriebenen Meinung, dehnbaren Maulkorbgesetzen, dem Gendergedöns, der Anbiederung an den Islam und was da so mehr ist.

Darum geht es in der Hauptsache und überhaupt nicht um Fremdenfeindlichkeit.

Aber wie ist das nun mit der “Islamfeindlichkeit” und der “Angst vor einer islamischen Unterwanderung”? Geht es bei PEGIDA nicht viel mehr um Patriotismus? Ein Patriot ist, wer sich, auch innerhalb der EU-Staatengemeinschaft, zu seinem Vaterland und Kulturkreis bekennt, für dieses einsteht, sich mit diesem identifiziert und es bewahren will und damit ein ganz selbstverständliches Menschenrecht wahrnimmt, mit dem man in anderen Ländern überhaupt keine Probleme hat.

Aber wie ist es damit bei uns bestellt?

Von der linksextremen Antifa kommen Aussagen wie: “Die Deutschen sterben aus, wir klatschen laut Applaus”.

Von Angela Merkels derzeitigem Traumpartner, den Grünen, kommt nicht “viel Besseres”:

„Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.“
Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen

„Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird“.
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen

„Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“
Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen

„Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!“
Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen

„Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“ (Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern) Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, in der Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007. Augenzeugen sagen, es hieß wörtlich „…dann wandern Sie aus!“

Sinngemäß: Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.
Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen

„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.“
Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München.

Solche Zitate ließen sich weiter fortsetzen, und da wird auf einmal klar, warum aus einer geordneten Einwanderungs- und Asylpolitik nichts werden kann, wenn die Deutschen als Gäste und Fremdlinge in ihrem eigenen Land angesehen werden, die hinter den Interessen der Migranten zurückzustehen haben.

Von Frau Merkel, die ich so einschätze, dass sie in allen politischen Systemen Karriere gemacht hätte – erst FDJ Sekretärin und kommunistische Propagandistin, dann Bündnis 90/die Grünen und schließlich CDU – wird hier nichts ändern, sondern fragen, wie sie zum Zwecke des Machterhalts den Grünen entgegenkommen kann.

Aber wie sieht es denn mit der islamischen Unterwanderung tatsächlich aus?

Dazu brauchen wir nur auf die politisch korrekten Wortschöpfungen und die derzeitige Terminologie zu achten, bei der, wie schon erwähnt, das “Deutsche Volk” und auch keine “Ausländer” mehr vorkommen, weil beides “ausgrenzt” und damit “diskriminiert”. Stattdessen heißt es “Migranten”, “Bürger mit Migrationshintergrund” wozu es weitere ähnliche gekünstelte Begriffe gibt.

Dazu wird von einer “Willkommenskultur” schwadroniert.

Jetzt die Frage, auf wen diese Wortschöpfungen denn alle gemünzt sind? Auf Briten, Franzosen, Italiener, Spanier, Österreicher, Schweizer, Skandinavier, Japaner, Chinesen usw.? Natürlich nicht! Es geht hier in allererster Linie um Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis, denen man weitgehend entgegenkommt, wobei sich bereits eine islamische Subkultur herausgebildet hat.

Dabei ist es kein Geheimnis, dass gerade dieser Personenkreis “auffällig” ist und zu Gewalttätigkeiten neigt, weshalb sich verschiedentlich schon rechtsfreie “no go areas” gebildet haben, in die sich die Polizei nicht mehr hineintraut.

Und wie ist das mit den Asylbewerbern? Bilden diese bei uns nicht auch kriminelle Vereinigungen – ebenso wie muslimische Clans – und führen sich diese zum Teil nicht völlig unmöglich auf, indem sie, unterstützt von “guten Menschen”, dreiste Forderungen stellen und dabei versuchen Druck ausüben?

Dabei wird mit zweierlei Maß gemessen. Gewalttätigkeiten gegenüber Deutschen und deutschfeindliche Beleidigungen werden, wenn überhaupt, sehr nachsichtig beurteilt, sind die Deutschen durch ihre mangelnde Willkommenskultur doch selbst daran schuld.

Im umgekehrten Fall wird sofort und ungeprüft ein “rechtsradikaler Hintergrund” unterstellt, was zu einem medialen Aufschrei, Protesten, Mahnwachen usw., führt, wobei eine harte Bestrafung gefordert wird, “weil Fremdenfeindlichkeit nicht geduldet werden kann”.

Es besteht zudem der nicht unbegründete Verdacht, dass mancher Anschlag von „interessierten Kreisen” inszeniert wurde, um ihn anschließend den Rechtsradikalen anzulasten damit bestimmte politische Ziele durchgesetzt werden konnten. Ein Thema das noch zu behandeln sein wird. Es sollte deshalb nicht verwundern wenn es gerade jetzt neuerlich zu Anschlägen käme.

Es muss allerdings gesagt werden, dass der Großteil der “Mitbürger mit Migrationshintergrund” bei uns unauffällig und gut integriert ist, keine Probleme macht und eine Bereicherung ist, insbesondere wenn unsere Wertvorstellungen geteilt werden, wobei die meisten dieser “Mitbürger” zudem säkulare Namens-Muslime sein dürften, vergleichbar mit unseren “Namens-Christen”.

Trotzdem bleibt der Islam als solcher potentiell gefährlich, weil dieser seinem Wesen nach ausgesprochen gewalttätig und undemokratisch und ganz eindeutig auf Expansion und Unterwerfung ausgerichtet ist.

„Muslime sollen sich in dem Land, in das sie kommen, zunächst anpassen, mit steigender Zahl immer mehr Rechte fordern, bis sie ihre muslimischen Brüder zu Hilfe bei der Übernahme des Landes rufen können.“ So lehrte es der Prophet Mohammed.

Auf dieser Linie liegt auch der derzeitige, zum Islam hingewandte türkische Präsident Recep Erdogan, der sich immer mehr zu einem absolutistischen Herrscher wandelt und für den es, nach seinen Worten, keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt, weil es nur einen Islam gibt. Solchen Leuten ist dann auch daran gelegen, Kritik am Islam zu kriminalisieren.

Erdogan versteht sich als “Beschützer der im Land lebenden Türken”, hat seine Finger auch bei uns über die Moscheen-Vereine drin und spricht ganz offen davon, dass die Demokratie der Zug ist, auf den man aufspringt, bis man sein Ziel erreicht hat. Die Moscheen sind für ihn die Kasernen, die Minarette die Bajonette und die Kuppeln die Helme, womit alles klar ist.

Von daher ist es notwendig darauf zu achten, wen und wie viel man ins Land lässt.

Interessanterweise wollen gerade die reichen Ölstaaten kaum Flüchtlinge aufnehmen weil sie eine Destabilisierung ihrer Länder befürchten. Gemeldet wurde dies von der Aargauer Zeitung Anfang Dezember 2014.

Die Türkei hat sehr viele Flüchtlinge als Gäste des türkischen Staates aufgenommen und ziemlich komfortabel untergebracht. Ein Gästestatus beinhaltet aber keinen Daueraufenthalt.

Nun gibt es ja hierzulande eine große Gruppe “guter und anständiger Menschen”, die alle Menschen als von Natur aus gut ansehen, weshalb sie gegenüber dem Islam unglaublich blauäugig und naiv sind. So entsteht manchmal der Eindruck, dass sie in typischer Weise eher Verständnis für die Täter als die Opfer haben.

Alle, die hier zur Vorsicht mahnen und warnen, werden deshalb pauschal als „Fremdenfeinde”, “Islamhasser” und “Islamophobe” bezeichnet, die wegen ihrer spießigen Vorurteile und Verlustängste zudem nicht sonderlich intelligent sind.

Mit der bislang bewährten linken Totschlag-Rhetorik, wonach alle, die hier warnen, “Nazis”, “Rechte”, “Rassisten”, kurzum Unmenschen sind, wird man diesmal nicht weiter kommen. Da hilft auch keine “Gegenaufklärung”, mittels derer den “unbegründeten – auf mangelnde Bildung zurückzuführenden Ängsten” der PEGIDA-Anhänger – abgeholfen werden soll.

Wer immer noch so überheblich denkt, sich für besser und intelligenter hält, muss zur Kenntnis nehmen, dass sich bei PEGIDA ein lang angestauter berechtigter Unmut artikuliert, der sich nicht länger unter dem Deckel halten lässt, und dass die Nazikeule nicht länger verfängt. Und dazu ist es allerhöchste Zeit.

Je länger versucht wird, die friedfertigen Montagsspaziergänger für dumm zu verkaufen, zu beschimpfen und zu verleumden, umso mehr Teilnehmer werden sich an den Montagsspaziergängen beteiligen.

Und das ist gut so!

Es geht also nicht darum, Flüchtlingen und Asylsuchenden pauschal die Hilfe zu versagen. Was Unmut erregt, sind fehlende Konzepte und die Plan- und Ziellosigkeit, mit denen man die Dinge treiben lässt.

Bei PEDIDA geht es nicht um Angst sondern darum die Verhältnisse wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.

Es wäre interessant zu wissen, wie die “Guten und Anständigen” reagieren würden, wenn Asylanten in ihrer Abwesenheit ihre Wohnungen besetzen und sich in diesen verbarrikadieren würden, so wie von einem Leserbriefschreiber aus Italien berichtet wurde. Die Polizei griff nicht ein, weil mit Selbstmord gedroht wurde. Zum Glück lassen sich solche Probleme noch mit einer bezahlten Fahrkarte nach Deutschland lösen.

Was kann uns vom Wort Gottes dazu gesagt werden?
Der Fremdling, der bei dir ist, wird immer höher über dich emporsteigen; du aber wirst immer tiefer heruntersinken. Er wird dir leihen, du aber wirst ihm nicht leihen können; er wird der Kopf sein und du wirst der Schwanz sein.

5. Mose 28, Verse 43 und 44
Die obigen Verse stehen in der Lutherbibel unter der Überschrift:

„Ankündigung von Segen und Fluch“

Dabei geht es um die Folgen des Gehorsams und die Folgen des Ungehorsams gegenüber Gott und Seinem Wort, wobei für den Fall des Ungehorsams alle nur erdenklichen Übel angekündigt werden, wozu auch das in den obigen Versen Gesagte gehört.

Der gottferne Mensch, für den die Dinge relativ und beliebig sind, so wie der Sand und die Blätter im Wind, ist dem unterlegen, der einen festen Stand hat, also etwas hat, woran er sich unbeirrt orientiert. Im Wort „orientiert“ steckt hier sinnigerweise der Begriff „Orient“.

Kurzum, wer einen Standpunkt hat, ist dem überlegen, der keinen hat. Hierbei stellt sich die Frage, ob und inwieweit ein Standpunkt richtig oder falsch ist, überhaupt nicht, weil das erst die weitere Entwicklung zeigt.

Kein Standpunkt ist es, keinen Standpunkt zu haben. Und eben das ist es, was bei uns hochgehalten wird: Es gibt danach kein Richtig und kein Falsch, „weil alles ständig im Fluss“ und damit relativ und beliebig ist.

Eine Gesellschaft, die auf einem solch sumpfigen Grund steht, kann keinen Bestand haben, sondern wird, wenn sie sich nicht besinnt und umkehrt, früher oder später von denen übernommen, die genau wissen, was sie wollen.

So verwirklicht sich dann der Fluch, der in den heutigen Versen über die Gottvergessenheit ausgesprochen wird.

Darüber lohnte es sich nachzudenken.
Jörgen Bauer

Thema: Denke einmal nach! | 4 Kommentare

429. PEGDIA – Alles nur „Hetze“ und „Islamophobie“?

Freitag, 9. Januar 2015 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

den folgenden Worten von Jörg Bauer ist nichts mehr hinzu zufügen.

Außer: Deutsche wacht auf!!!

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Liebe Leser,

die langjährige Dressur zu politischer Korrektheit zeigt Wirkung: Man beeilt sich darauf hinzuweisen, dass man nichts gegen Flüchtlinge und Asylbewerber hat – warum sollte man auch? – weshalb es die christliche Menschfreundlichkeit verbiete sich an PEGIDA Demos zu beteiligen. Dabei fällt die korrekte Terminologie auf, der man sich bei dieserart Ergebenheitsbekundungen bedient. Und da hat man auch nichts gegen den Islam. Nur gegen dessen Exzesse.

Zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden ist aber genauso sinnvoll, wie zwischen Nazis und Nazisten unterscheiden zu wollen.

Der türkische Staatspräsident Erdogan hat das ganz richtig erkannt: Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen Islam und Islamismus, sondern nur einen Islam, und genau so ist es.

Und es geht auch nicht nur um den IS und ähnliche Terrororganisationen sondern ganz allgemein um das was in den muslimischen Ländern an Unterdrückung und einem allgemeinen religiösem Fanatismus – man denke an die Randalen wegen der Mohammed-Karikaturen – abgeht.

Natürlich muss man etwas gegen den Islam haben, der nur Sklaven Allahs kennt, der auf Unterwerfung ausgerichtet ist, der Religion und Staatsform in einem ist und mit einem demokratischen Staatswesen ebenso unvereinbar ist, wie mit dem Christentum, zumal zahlreiche Koransuren zu Mord und Totschlag an den Christen auffordern.

Christen und Juden sind Affen und Schweine und Lebensunwürdige. Darum geht es, und deshalb muss eine zunehmende schleichende Islamisierung mit Fug und Recht sehr kritisch gesehen werden, zumal es im “Abendland” bereits entsprechende Auswüchse gibt, die vom politisch-medialen Komplex allerdings unter den Teppich gekehrt werden.

Wird bei aller Gutmenschlichkeit überhaupt noch an unsere Glaubensgeschwister gedacht, die als Flüchtlinge zu uns kommen und hier zum Teil weiter von Muslimen verfolgt werden oder ist man, ganz korrekt, nur auf Muslime fixiert, die neuerdings eine besondere “Rasse” sind?, was mir bislang noch nicht bekannt war. Aber wie soll man sonst den Vorwurf des “Rassismus” verstehen?

Der Islam ist keine friedliche Religion. Wenn Christen gewalttätig werden dann verkennen sie was das Evangelium will. Wenn Muslime friedlich sind dann verkennen sie was ihr Allah von ihnen will.

Wenn einem Angst werden könnte, dann vor der bei uns verbreiteten Ahnungslosigkeit und Gutgläubigkeit, die seitens der Politikerkaste und Kirchenfunktionären (ich vermeide bewusst kirchliche Amtsbezeichnungen), die schon an bedingt vorsätzlichen Landesverrat grenzen. Hier scheint es allenthalben erhebliche Wissenslücken bzw. einen Realitätsverlust zu geben. Das ist die eigentliche Gefahr.

Oder sollte man darin Gerichtshandeln Gottes erkennen, der Menschen in ihre eigene selbstgewählte Blindheit dahingibt?

Als Christen müssen wir wachsam gegenüber Gefahren sein. Wo wir mit einer Willkommenskultur, ohne politisch korrekte Anbiederei, ansetzen können ist die Tatsache, dass der gesetzliche Islam auch für viele Muslime eine schwere Bürde ist, weshalb gerade in den islamischen Ländern mehr Muslime als man denkt, zum christlichen Glauben konvertieren.

Ich denke, dass ich nicht noch besonders betonen muss, dass damit nichts gegen die Mitbürger mit Migrationshintergrund und Neuankömmlinge gesagt ist, die sich mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung identifizieren können und damit weiterhin gern gesehen sind.

Im Anhang ein paar “Beweise”, die die “Friedfertigkeit des Islam belegen”.

Es grüßt

JÖRGEN BAUER

Ich bringe hier den Inhalt eines Flugblattes der Kleinpartei DIE CHRISTLICHE MITTE – Postfach 2167, 59531 Lippstadt – info@christliche-mitte.de, die dieses Flugblatt kostenlos zur Verfügung stellt. Aufgrund meiner vielfältigen Aktivitäten bekomme ich auch die Informationen der CRISTLICHEN MITTE, ohne aber Mitglied dieser Partei zu sein.

Das Flugblatt, das als Bürger-Befragung ausgelegt ist und das darauf hinweist, dass in Deutschland 4,5 Millionen Muslime leben und dass der Islam das Ziel hat, Deutschland für den Islam zu erobern, hat folgenden Inhalt:

In der islamischen Zeitschrift „TNT“ schreibt Ibrahim El-Zayat als Generalsekretär der Muslimischen Studentenvereinigung (MVS):

„Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde. Das ist eine große Barmherzigkeit von Allah uns gegenüber, aber auch eine riesige Verantwortung….

Nur wenn wir es schaffen, unsere Identität und unseren Glauben in der Gesellschaft zu wahren, können wir eine Bereicherung für diese Gesellschaft werden und inscha Allah eine zentrale Führungsrolle übernehmen…

Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in DEUTSCHLAND, gestalten wir, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen…

Entscheidend ist, dass wir in diesem Land unsere Religionsfreiheit haben (auch wenn wir sie häufig vor Gericht erstreiten müssen) und dass es keinen Grund gibt nicht aktiv an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken.

Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin haben….

Dieses Land ist unser Land und es ist unserer Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah (Weltgemeinschaft) und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.“

Allah hat euch zu Erben gesetzt über die Ungläubigen, über ihre Äcker und Häuser, über alle ihre Güter und alle Lande, in denen ihr Fuß fassen werdet. (Koran 33,28)

Und der Koordinationsrat der türkischen Vereine schreibt an die CHRISTLICHE MITTE:

„Vergessen sie nicht: Als Deutschland in Schutt und Asche lag, kamen die Ausländer und bauten das Land wieder auf. Die Ausländer haben den Deutschen den Wohlstand gebracht. Ohne die Ausländer ständen die Deutschen heute noch auf ihren Trümmern. Darum die logische Folgerung: Wer das Land aufgebaut hat, dem gehört es auch.

Ausländer sind Inländer. Wir wollen: hier wählen, hier arbeiten, hier mitbestimmen. Darum: Der nächste Bundeskanzler mit seinen Ministern müssen Türken sein!!!! Die Kreuze müssen verschwinden! Der Islam ist die stärkste Kraft. Der Islam wir siegen“.

Bis dahin der Inhalt es Flugblattes der CHRISTLICHEN MITTE, dem dann noch angefügt ist, dass sich die CHRISTLICHE MITTE gegen eine Islamisierung ausspricht, wobei darauf hingewiesen wird, dass es 1970 in Deutschland 3 Moscheen gab und es heute 3000 sind.

Hierzu ist anzumerken, dass Moscheen eben nicht nur „schlichte Gotteshäuser“ sind, sondern traditionsgemäß gleichzeitig Zentren islamischer Machtentfaltung, von denen entsprechende Impulse ausgehen.

Und hier Koransuren, die belegen, dass der Islam eine “friedliche Religion” ist:

Und weil sie sprachen: „Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allah ermordet“ – doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen – darum verfluchen wir sie (Sure 4. 157).

Tötet die (Muschrikeen) die Götzendiener, die Trinitarier: (die an die Dreieinigkeit glauben) wo ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf (Sure 9:5).

Und es sprechen die Nazarener: „Der Messias ist Gottes Sohn. Solches ist das Wort ihres Mundes. Allah schlage sie tot! Wie sind sie betrogen“ (Sure 9:30).

Bestimmt haben schon diejenigen den Glauben verweigert, die sagten: „Allah, Er ist ja der Messias, Sohn Marias, Allah tötet sie – wie sind sie betrogen“ (Sure 5, 72).

…und ladet Leute der Schrift nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt “ (Sure 47,35.).

Tötet diejenigen, die nicht an Allah glauben und nicht an den Letzten Tag und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde“ (Sure 9,29).

„Siehe, der Lohn derer, welche sich Allah und seinem Gesandten widersetzt haben …., dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig abgeschlagen werden.“(Sure 5,33).

„Und wenn sie sich abkehren (von der Religion Allahs), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Sure 4,89).

„Und ihr habt sie nicht getötet, sondern Allah hat sie getötet, und du hast sie nicht geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen“ (Sure 8, 17).

Tötet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände, und macht sie zuschanden“ (Sure 9:14.)

Na so was! Soviel “Toleranz”, wer hätte das gedacht?
Zur Erinnerung:
Dem Politiker Cem Özdemir störten Kurden und eine Moschee in seinem Wohnhaus, berichtete die Berliner Zeitung 2008 und führte aus:
Der designierte Chef der Bundesgrünen und Europa-Politiker will gemeinsam mit den anderen Eigentümern der neun Wohnungen im Haus die Moschee samt einem Café nicht länger dulden. Hauptgrund ist, dass die Gebetsrufe im ganzen Haus zu hören sind und dass die Moschee beim Verfassungsschutz als PKK-nah gilt. Bereits Mitte September hat Özdemir mit den anderen Eigentümern eine Räumungsklage erfolgreich vor Gericht durchgesetzt. Demnach muss der Moschee-Verein als einziger Mieter im Haus die Räume bis Ende März kommenden Jahres aufgeben. Auch das Café soll bis dahin geräumt werden.
Berichtet in der Preußischen Allgemeinen Zeitung

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428. Europa verlässt das Fundament…

Sonntag, 4. Januar 2015 | Autor:

….welches ihm Reputation, Sicherheit und Wohlstand beschert hat.
Orientierungslosigkeit, Freiheitsverlust und Gewalt sind die Folgen.

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EU Parlament Straßburg – Erich Westendarp_pixelio.de

Lieber Blogbesucher,

jeder der sich in unserer heutigen Zeit ein klein wenig Zeit nimmt über die Vorgänge in unserer Gesellschaft nachzudenken, hat den Vorteil, dass man ihn nicht so ohne weiteres manipulieren kann wie es mit der Allgemeinheit leider im großen Stile gesieht.

Ich bin deshalb Herr Thomas Lachenmeier sehr dankbar dass er diesen tiefsinnigen Artikel geschrieben hat und das ich die Genehmigung bekommen habe, diesen hier in meinen Blog zu veröffentlichen. Herzlichen Dank noch einmal.

Ich hoffe Sie alle holen sich persönlichen Gewinn bei lesen dieser Worte.

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Wahrheit-Lüge_by_Gerd-Altmann_pixelio.de

Quelle: Factum 8/2013

Autor: Thoams Lachenmeier

Am Anfang war es eine Theorie, ein «neues Denken». Dann wurde es Bestandteil der Alltagskultur, der Medien, des Bildungswesens. Heute ist es politische Praxis. Stichworte auf dem Weg zu diesem allumfassenden Gesellschaftsentwurf sind: die Ablehnung der Vorstellung, dass es auch eine gute Autorität geben kann; sexuelle «Befreiung»; 68er-Bewegung; Feminismus; «Mein Bauch gehört mir»; die Überzeugung, dass das Glück in der Befriedigung seiner Bedürfnisse zu finden ist; Gender-Ideologie; Relativismus; egalitäres Denken; die Ablehnung Gottes. Heute ist dieses Welt- und Menschenbild, «born in the Sixties», die Grundlage unserer Gesellschaft und der Politik. Sie ist total davon durchdrungen. Kein Mensch ist unbeeinflusst von dieser Weltanschauung. Die allermeisten haben, ohne dass ihnen dieses reflektiv bewusst ist, zumindest Teile dieses Welt- und Menschenbildes übernommen.

Solange eine Mehrheit noch, sei es aus Tradition oder aus Überzeugung, an einer Ordnung verbindlicher Werte festhält, bleiben die Folgen für die Gesellschaft überschaubar. Wenn aber das neue Denken zum Mainstream wird – und das ist der Fall –, dann geht es um die Essenz des Zusammenlebens: um die Würde des Menschen, um die Freiheit des Einzelnen, ja um Leben und Tod. Wenn das gottlose Denken die Gesellschaft erst vollkommen durchdrungen hat, dann wird die Gottlosigkeit zum Gesetz. Zuerst verliert das Ungeborene sein Lebensrecht. Das ist geschehen. Dann verliert der schwache Mensch sein Lebensrecht, der alte Mensch. Mit leisen Schritten hält die Euthanasie in Holland, in Deutschland, in vielen europäischen Ländern Einzug.

Das Miteinander in der Gesellschaft ist ein anderes als vor, sagen wir 40 Jahren. Kälter. Härter. Der Gemeinsinn nimmt ab. Kriminalität und Gewalt haben zugenommen. Wo das Geistige weniger Gewicht bekommt, rückt das Körperliche in den Vordergrund. Das Eigene wird wichtig und wichtiger. Glück wird zur Frage der Bedürfnisbefriedigung. Das körperliche Bedürfnis wird zur Sucht. Essen, Trinken, Sexualität rücken in den Vordergrund. Eine hedonistische Lebenseinstellung wird immer selbstverständlicher und sie wird immer radikaler gelebt. Die Ablehnung der geistigen Realität, die Vergötzung des körperlichen Ich verlangt nach immer mehr und wird zur Sucht: Magersucht, Fettsucht, Drogensucht, Sexsucht, Vergnügungssucht. All das ist erst die Basis dafür und schafft die Nachfrage für den Menschenhandel, der mitten in Europa existiert. Auf der Basis von Prostitution blüht die Sklaverei.

Skandal-Party

Als typisches Individuum bringt dieser gesellschaftliche Wertewandel den Typus des um seine Selbstverwirklichung kreisenden Egomanen hervor, einen Neurotiker, der bald die Couch braucht, weil Ich-Denken nicht glücklich macht. Es wundert nicht, dass aus der Arbeitsgesellschaft eine Therapiegesellschaft wurde (man könnte kalauern: Entweder sind die Leute von Beruf Therapeut oder sie sind Patient eines Therapeuten. Oder beides.). Dieser Wertewandel bringt den bedürfnisorientierten Bürger hervor, der schaut, wo er was kriegt, und den Staat, der dem sich abhängig machenden Bürger gibt, was er will, und ihm dafür vollends die Eigenverantwortung abnimmt. Dass keine einzige der jetzt im Bundestag vertretenen Parteien mit dem Leben auf Pump und auf Kosten der nachkommenden Generation aufhören möchte (im Gegenteil, nach der Wahl geht es mit vereinten Kräften verstärkt in diese Richtung), sagt mehr über dieses Land aus, als einem lieb sein kann.

Die gravierendste und folgenreichste Veränderung als Folge dieses Wertewandels ist der Zerfall unzähliger Familien – mit all dem Leid, den geschädigten Kinderseelen, der Verbitterung, den materiellen Nöten und der Einsamkeit, die daraus folgen. Eine Sünde gebiert die nächste und die Folgen davon sind unabsehbar. Verhängnisvoller Ausdruck dieses Denkens ist die Praxis, Kleinkinder halb mit Prämie, halb mit Druck (bald mit Zwang?) von den Familien weg in staatliche Einrichtungen zu schieben.

«Nicht zufällig geht die Entchristlichung Europas einher mit einem
fortschreitenden Realitätsverlust seiner politischen Klasse.» Edgar L. Gärtner

Wir leben in einer freien Gesellschaft und noch herrscht Glaubensfreiheit. Aber weil dieses Denken auch den letzten Winkel der Gesellschaft durchdrungen hat, von den Kinderkrippen bis zu den Neujahrsansprachen der Politiker, bestimmt es unser Leben in einer zunehmend totalitären Weise. Jetzt sind wir in der Phase, in der der Preis dafür gezahlt werden muss. Er wird horrend sein. Die Verschuldung, die genannten Probleme mit Gewalt, Verrohung an den Schulen, die Lieblosigkeit sind ein Teil davon. Das Denken dieser Kulturrevolution wird immer häufiger Politik und Gesetz – und schränkt die Freiheitsrechte ein.

Im Kern bedeutet diese allgegenwärtige Weltanschauung die Abkehr von der Vorstellung, dass es überhaupt Wahrheit gibt. Es ist die Abkehr von Gott und von der Bitte und dem Vorsatz des Psalmisten (Ps. 119,33): «Lehre mich, Herr, den Weg deiner Ordnungen und ich will ihn bewahren bis ans Ende». Das Denken, das unsere Gesellschaft jetzt durchtränkt hat, ist der Gegensatz von der Erkenntnis in Vers 72: «Lieber ist mir das Gesetz deines Mundes als Tausende von Gold- und Silberstücken » und von Vers 93: «durch deine Vorschriften hast du
mich belebt». Vielleicht das Traurigste dieser Entwicklung ist, dass die Spitze der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) bemüht ist, in vorauseilender Gottlosigkeit diesem Zeitgeist zu entsprechen. Sogar weltliche Kommentatoren wunderten sich, wie die EKD eine «Orientierungshilfe» zum Thema Familie publizieren konnte, die so konformistisch daherkommt wie das Grusswort für ein neu eröffnetes Genderbüro und ebenso hilfreich ist. Beim Verfassen dieser Schrift ist die Bibel allenfalls von ferne angesehen worden. Ist Deutschland auf dem Weg, ein entchristlichtes Land zu werden?

Von den europäischen Ländern hat sich dieser Mainstream am umfassendsten vielleicht in Deutschland durchgesetzt. Eigenartigerweise hat ausgerechnet eine Partei, die einst wertkonservativ war, die sogar ein «C» für «Christlich» in ihrem Parteinamen trägt, dieses Denken in die Breite und Tiefe der Gesellschaft getragen. Die CDU war einst die bodenständige Partei, sie liess die Kirche im Dorf. Die Eigenverantwortlichkeit und damit die Freiheit des Einzelnen hatte für sie Gewicht. Dennoch stand sie auch für ein sozial verantwortetes Wirtschaften. Ihre verschiedenen Flügel fanden zu einem mässigenden Ausgleich. Aber das ist Geschichte. Keiner hat die Auflösung der Werte, hier am Beispiel der CDU, so treffend in Worte gefasst wie Alexander Gauland (früheres CDU-Mitglied, heute bei der Alternative für Deutschland, AfD, engagiert): «Angela Merkel hat es geschafft, aus einer Partei mit konservativen, liberalen und sozialen Inhalten ein ideologisches Nichts zu zaubern, eine Organisation zum Machterhalt, ohne dass man noch wüsste, wofür und wogegen.» Wer immer Angela Merkel links oder grün überholen will, wird sofort von ihr links und grün überholt und ausgebremst und landet im politischen Strassengraben.

Die CDU hat das christliche Menschenbild so lässig hinter sich gelassen wie die klassische Vorstellung von Familie. Sie hat in die Tat umgesetzt, was Ideologen vor Jahrzehnten forderten, bis hin zu der verheerenden Gender Mainstreaming-Ideologie mit ihrer Delegitimierung und Schwächung der Familie. Warum diese Zeilen über eine von vielen anderen Parteien? Weil nichts so sehr wie der unheimliche Wandel der CDU die fundamentale Erosion der Werte und des Christlichen in der Gesellschaft verdeutlichen. Wie die CDU, so ist auch zunehmend die westliche Politik unterwegs: ohne Kompass.

Auf der politischen Ebene zeigt sich, dass der Westen das Bewusstsein für das Positive verloren hat, für das er in der Welt bewundert wurde: Demokratie, Freiheitssinn, funktionierende Gemeinwesen, Respekt auch für die Schwachen in der Gesellschaft, ein gewisser moralischer Anspruch an das eigene Handeln, die Vorstellung universaler Menschenrechte. Mit der Schwächung all dessen verliert der Westen auch seine Kraft und Möglichkeit, zivilisierend auf Konflikte einzuwirken. Zuletzt hat der Westen bei den Massenmorden auf dem Balkan versucht, das Völkerrecht zu stärken. Spätestens mit dem Krieg in Syrien ist das Scheitern dieses Anspruchs offenbar geworden: freie Hand für Massenmörder.

Die Chance, positiv auf die Gewaltexzesse einzuwirken, ist vertan. Der Gewaltherrscher Assad hat seine Macht unter der Schutzpatronage Russlands und mit Hilfe der iran-finanzierten Hisbollah in weiten Landesteilen stabilisiert. Dank westlicher Untätigkeit haben unter den Oppositionsgruppen diejenigen Kräfte die Oberhand gewonnen, die in gleicher Weise wie Assad für Unterdrückung und Gewalt stehen und zudem noch einen fanatischen Islam repräsentieren. Hätte der Westen nicht Flugverbote militärisch durchsetzen, Schutzzonen für die verfolgten Christen einrichten können – und müssen?

Der Werteverfall ist die Ursache für diese lähmende Indifferenz, für die Orientierungslosigkeit, Uneinigkeit und die daraus resultierende politische Schwäche des Westens – gerade auch angesichts der Herausforderung durch den politischen Islam. In anderem Zusammenhang schrieb der Journalist Edgar L. Gärtner: «Nicht zufällig geht die Entchristlichung Europas einher mit einem fortschreitenden Realitätsverlust seiner politischen Klasse.» Seit Jahren blicken die Europäer, vor allem wohl die Deutschen, zum Teil mit Häme auf Amerikas sichtbar werdende Schwäche und wünschen das Ende der «unipolaren Weltordnung», mit Amerika als einziger Supermacht nach dem Zerfall der Sowjetunion, herbei. Jetzt, wo die Weltordnung vielzentrig wird, wo neben Amerika auch das aufstrebende China, das imperiale Russland, das erstarkende Indien, der Jahrmarkt islamischer Grausamkeiten und das zaudernde Europa um Einfluss ringen, wird es den harmonieverwöhnten Europäern multipolar ungemütlicher als ihnen lieb ist.

Nicht zuletzt ist die Selbstentmachtung des Westens durch seine Unfähigkeit zu unterscheiden und durch seine Prinzipienlosigkeit, durch das bedenkenlose Anhäufen kaum mehr bezifferbarer Schulden, vor allem aber durch seinen moralischen Zerfall eine gute Nachricht für alle Gewaltherrscher dieser Welt. Assad profitiert von der Orientierungslosigkeit des Westens, der sich vom gewieften Machtpolitiker Putin das Heft aus der Hand nehmen liess. Der Nahost-Korrespondent Ulrich Sahm schreibt: «Der Verlust amerikanischer Glaubwürdigkeit und der Fähigkeit zur Abschreckung ist in der ganzen arabischen Welt zu spüren.» Der Iran triumphiert, weiss er doch, dass Amerika seiner Atombewaffnung nicht ernsthaft im Wege stehen wird.

Die Blauäugigkeit, mit der Europa und Amerika auf die Schafspelz-Initiative von Irans neuem Präsidenten Rohani reagieren, ist Ausdruck einer Ausblendung von objektiven Fakten. Es ist eine Verblendung. Nicht nur der mächtigste Mann im Staat, das religiöse Oberhaupt Chamenei, sorgen für eine böse Kontinuität. Die Ideologie des Regimes steht fest und unverändert, das System ist gleichgeschaltet. Tausende Iraner hat das Regime seit der Chomeini-Revolution ermordet. Bis auf den heutigen Tag ist das Praxis, ebenso wie brutalste Folter, Christen in unbekannter Zahl sind eingekerkert. Aber der Westen ist entschlossen, in Rohani einen harmlosen Mann mit schönem Turban zu sehen, eine Art Wiedergänger von Hadschi Halef Omar, dem netten Orientalen aus den Romanen von Karl May.

Dass der Generalkommandeur der iranischen Armee, General Ataollah Salihi, frohlockt, man brauche nur elf Tage, um Israel «zu eliminieren», wird ebenso ausgeblendet wie die mittelfristige Gefahr für Europa selber, die von der Achse Russland – Iran ausgeht. Der Westen ist ausserstande, aus den Erfahrungen mit Nordkorea zu lernen, dessen Hinhaltetaktik so lange erfolgreich war, bis das Land über Atomwaffen verfügte. Seither kann die Regierung dort ganze Bevölkerungsteile in Lagern Sklavendienste leisten lassen, morden und foltern, wie es ihr beliebt.

Die Prinzipienvergessenheit der Europäer hilft dem grausamen Regime in Teheran: Wie jetzt bekannt wurde, verkauft Grossbritannien sensible Militärtechnologie im Wert von mehr als 14 Milliarden Euro an Diktaturen wie den Iran und Syrien. Jahrzehntelang hat der Westen arabische Diktaturen mit Waffen versorgt und damit diesen Ländern Macht gegeben gegeben. Zugleich wurde damit auch der radikale Islam genährt. Gegen jede Vernunft und besseres Wissen hält Europa an dieser Politik fest.

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Deutschland und die EU zahlen Milliarden an die Palästinensische Autonomiebehörde. Regelmässig, zuletzt im Oktober, stellt sich heraus, dass dieses Geld vor Ort verschwindet. Kein Wunder, dass der Besitz einer Kalaschnikow in den Palästinensergebieten so selbstverständlich ist wie der einer Kittelschürze bei schwäbischen Landfrauen. Im Oktober klagte die EU erneut über den unbekannten Verbleib von zwei Milliarden Euro. Sie zahlt aber weiter.

Die Verblendung der Europäer zeigt sich auch im Umgang mit der Türkei. Der Theologe Thomas Schirrmacher, der sich für Menschenrechte und für die verfolgten Christen einsetzt, kritisiert, dass die Türkei als Bündnispartner von den USA und Europa hofiert wird, obwohl sie in Syrien «offen und ohne Scham Terroristen unterstützt». Erdogan versorgt die berüchtigte und Al-Qaida nahestehende Al-Nusra-Front, radikalste Feinde des Westens, mit Waffen. Informationen, die das NATO-Land Türkei über israelische Geheimagenten im Iran erhalten hat, leitete sie an das Mullahregime weiter. Man geht davon aus, dass mehrere Kundschafter Israels im Iran gefoltert und hingerichtet wurden.

Haben deutsche Politiker daher Skrupel, sich für die Aufnahme der Türkei in die EU zu engagieren? Nein, teils auch deswegen, weil es gut bezahlt wird. Dem Zeitgeist sitzt das Hemd näher als der Rock. Und so verwundert es nicht, dass der frühere Hamburger Bürgermeister Ole van Beust auf der Gehaltsliste Erdogans sitzt und Lobbyarbeit für die Türkei in Deutschland macht. Ebenso der baden-württembergische Grünenpolitiker Rezzo Schlauch, ein beliebter Hansdampf in allen schwäbischen Gassen. Sein Ministerpräsident Kretschmann unterhält mindestens so gute Beziehungen nach Ankara wie zu den Firmen in Zuffenhausen und Sindelfingen, auf deren Leistungsfähigkeit der Wohlstand seines Bundeslandes zu einem guten Teil gründet. Er weiss, was er seiner wachsenden Zahl türkischstämmiger Wähler schuldig ist. Thomas Schirrmacher empört sich, dass «selbst der de-jure-Kriegszustand zwischen der Türkei als Besatzungsmacht Nord-Zyperns und dem EU-Mitglied Zypern» die USA nicht davon abhält, «auf Europa Druck auszuüben, die Türkei schnellstens als Mitgliedsstaat aufzunehmen».

Europa blickt auf eine Epoche der Bewahrung und des Friedens und einer guten wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Wird dieser Segen bei dieser Entwicklung bleiben, noch dazu, wo sich Europa immer mehr von Israel abwendet? Wie verlässlich wird Deutschland sein, wenn es darauf ankommt? Man sollte sich keine Illusionen machen und sich erinnern: 1973, als Israel an seinem höchsten Feiertag, dem Versöhnungstag Yom Kippur, angegriffen und ums Haar vernichtet worden wäre, verweigerte Deutschland amerikanischen Transportern mit Rüstungsgütern die Zwischenlandung zum Auftanken. Deutschland hat nicht geholfen. Hilfe für die Juden kam «von einem anderen Ort her» (vgl. Ester 4,14). Dass Israel den Krieg gewonnen hat, ist ein Wunder. Die Menschen in Europa sind aufgerufen, sich dem Gott Israels zuzuwenden, der dieses Wunder möglich gemacht hat, und die Verantwortung wahrzunehmen, die sie von ihm bekommen haben.

Israel 9

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427. Die Wahrheit über Jerusalem

Freitag, 19. Dezember 2014 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

über kein anderes Land und über keine andere Stadt gibt es soviel Beiträge von Besserwissern wie über Israel und Jerusalem. Man kann sich aber beruhigt zurück lehnen weil kein Geringerer als Gott der Schöpfer Himmels und der Erde über dieses Land und diese Stadt wacht und regiert.

 

Dezember 2014

NAI Dezember 2014

 

 

Im Talmud Kidduschim 49,2 heißt es: „Zehn Teile Schönheit kamen herab in die Welt; Jerusalem erhielt neun und ein Teil die übrige Welt. Ebenso kamen zehn Teile Leid herab in die Welt, auch davon erhielt Jerusalem neun und ein Teil die übrige Welt“.

Und in dieser Stadt lebe ich und erfreue mich an ihr. Sankt Petersburg ist schön, aber Jerusalem ist schöner. Rom ist schön, doch Jerusalem ist viel schöner! Jerusalems Schönheit kommt von Gott und daher kann man sie nur durch den Geist Gottes wahrnehmen.

Aber ich leide auch mit Jerusalem, denn Jerusalem ist der Zankapfel der Welt. Wie beim Apfel, so ist Jerusalems Kerngehäuse der Tempelplatz, um den sich bereits alles dreht. Das heißt, dass sich Sacharja 12,2-3 zu erfüllen beginnt: „Der HErr macht Jerusalem zu einem Taumelbecher für alle um Jerusalem liegenden Völker. Zeitgleich macht der HErr Jerusalem zum Laststein für alle Völker der Erde und alle, die ihn wegheben wollen, werden sich daran wundreißen“.

Hier ist zu beachten, dass der HErr es ist, der Jerusalem für Jerusalems Nachbarstaaten, die moslemische Völker sind, zum Taumelbecher macht. Ebenso ist es der HErr, der Jerusalem für alle Völker der Erde (UNO) zum Laststein macht. Wer im Taumelrausch ist, kann nicht klar denken, mit ihm sollte man keine Abkommen schließen. Und die Völker, die das Jerusalemproblem als Last empfinden, wollen Jerusalem um des Friedens willen mit den Moslems, aus der von Gott Israel gegebenen Verheißung herausheben, womit sie sich am Ende selbst schaden. So sagt der Psalmist „Vergesse ich dein Jerusalem, dann werde meine Rechte verdorren – genau: dann wird mein Anspruch an den Verheißungen annulliert“ (Psalm 137,5).

Gott macht mit Israels Siedlungspolitik und dem islamistischen Dschihad-Wahn, Jerusalem zum endzeitlichen Brennpunkt. Moslems behaupten, dass Jerusalem nie eine jüdische Stadt war und auf dem Tempelplatz kein einziger Stein jüdischen Ursprungs sei. Und viele Christen, die es aus ihrer Bibel wissen müssten, dass Jerusalem immer die Stadt des biblischen Gottes ist, stimmen in der UNO gegen Israel, weil sie Angst vor der Brutalität radikaler Moslems haben. Dabei sollten sie wissen, dass Gott Jerusalem erwählt hat (2.Chr.6,6) und wieder von Zion aus regieren wird und das Wort des HErrn von Jerusalem ausgeht (Jes. 2,3).
Jerusalem dagegen steht nicht ein einziges Mal im Koran.

Menschen, für die die Aussagen der Bibel nicht verbindlich sind, sollten wenigstens die historischen Fakten gelten lassen, die belegen, dass Jerusalem immer die Hauptstadt des jüdischen Volkes war:

Um 1800 vor Chr. – Abraham will auf Morija (Jerusalem) Isaak opfern
Um 1000 vor Chr. – macht König David Jerusalem zur Hauptstadt Israels
Von 969-930 vor Chr. – Bau des Tempels in Jerusalem durch König Salomon
587 vor Chr. – erobert Nebukadnezar Jerusalem, zerstört den Tempel
520-515 vor Chr. – Wiederrichtung des Tempels in Jerusalem
169 vor Chr. – Antiochos IV. Epiphanes entweiht Jerusalems Tempel
165 vor Chr. – Neueinweihung des Tempels durch die Makkabäer
37 vor bis 4 nach Chr. – Regierung König Herodes und Tempelverschönerung
70 nach Chr. – Roms Kaiser Titus zerstört Jerusalem und den Tempel
135 nach Chr. – Roms Kaiser Hadrian nennt Judäa (Israel) in Palästina und Jerusalem in Aelia Capitolina um
614 nach Chr. – Die Perser erobern von den Römern Jerusalem
622 nach Chr. – Erst 1550 Jahre nach dem Bau des jüdischen Tempels in Jerusalem entsteht der Islam
638 nach Chr. – Jerusalem wird von Kalif Omar erobert
1099 nach Chr. – Die Kreuzfahrer erobern von den Moslems Jerusalem
1517 nach Chr. – Die Türken erobern Jerusalem
1885 nach Chr. – Unter Jerusalems 15.000 Einwohnern sind 7000 Juden
1917 nach Chr. – Der britische General Allenby zieht in Jerusalem ein
1949 nach Chr. – Jerusalem wird in Ost- und Westjerusalem geteilt
7. Juni 1967 – Israels Truppen erobern Jerusalem und den Tempelplatz.

Daraufhin wird Jerusalem mit Israel vereinigt.

…So ist Jerusalem die Stadt des Gottes JHWH und war auch immer die Hauptstadt des jüdischen Volkes.

Quelle: NAI

Autor – Ludwig Schneider

Dazu kann ich nur noch Amen sagen.

M.T.

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426. Die ständigen Lügen über Israel

Mittwoch, 17. Dezember 2014 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

wenn Sie die Wahrheit lieben, dann sollten Sie sich einmal kurz Zeit nehmen und diesen Bericht hier aufmerksam lesen. Den allermeisten Menschen unserer Zeit ist nicht bewußt, wie Sie von den Medien hinters Licht geführt werden, und welche Lügen und Manipulationen verbreitet werden.

Israel 9

Jerusalem 1992

Shalom! Ich habe ein paar Worte über Israel zu sagen. Es hat einen sehr wichtigen Platz im Christentum, im Judentum und in anderen Religionen. Polen ist auch ein ganz besonderer Ort, vor allem für mich, mein Großvater war Pole. Und Polen ist ein besonderer Ort für die ganze jüdische Gemeinschaft. In Polen gab es im 20. Jh. die größte und bedeutendste jüdische Gemeinschaft Europas. Im 16. Jh. war es die größte jüdische Gemeinschaft der ganzen Welt! Im Zweiten Weltkrieg, der durch den Einmarsch der Nazis in Polen am 1. September 1939 begann, wurde leider die polnisch-jüdische Gemeinschaft zu 90 Prozent ausgelöscht und etwa drei Millionen polnische Juden kamen um. Kattowitz, wo wir heute zu diesem Festival sind, ist auch sehr speziell. 1884 versammelten sich hier in dieser Stadt 34 jüdische Delegierte und gründeten eine Organisation, die der Beginn des Zionismus war und zur Gründung des Staates Israel führte!

Christentum und Judentum teilen die gleichen Werte, die gleiche Bibel und wenn Sie sich erinnern, Jesus war auch Jude! Wir hatten in diesem Sommer eine Militäroperation in Israel und viele Christen in der ganzen Welt beteten für die Juden und Israel. Nun, es mag seltsam für Sie klingen, aber Sie müssen nicht für mich beten, ich muss für Sie beten! Ich werde Ihnen sagen warum. Das Christentum wurde im Nahen Osten geboren, in Bethlehem, Nazareth und Jerusalem. Jetzt gibt es einen „heiligen Krieg“ im Namen „Gottes“, gegen das Volk Gottes. Moslems versuchen den Nahen Osten von den Christen zu räumen! Das ist nicht meine Meinung. Das ist Tatsache. 2010 gab es in Ägypten 4,1 Millionen Christen, jetzt sind es nur noch 93.000. In Syrien gab es 1.750.000 Christen, heute sind es nur noch etwa 450.000. Im Irak zählte man 2010 1.500.000 Christen, jetzt sind es 250.000. Sie wurden gezwungen zum Islam zu konvertieren, auszuwandern oder wurden einfach umgebracht. Im Nahen Osten waren Anfang des 20. Jahrhunderts 26 Prozent der Bevölkerung Christen, jetzt sind es weniger als 10 Prozent. Das einzige Land im Nahen Osten, wo es in den letzten 60 Jahren ein Wachstum der christlichen Bevölkerung gab, ist – wissen Sie es? – ISRAEL!!! 1948 gab es 34.000 Christen in Israel, jetzt sind es 120.000! Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, wo es Religionsfreiheit gibt, volles Bürgerrecht und demokratische Rechte.

Ende Christenverfolgung Proph.Vision

Ende Christenverfolgung

Ich muss Ihnen etwas sagen. Zuerst möchte ich David Hathaway für dieses „Fest des Lebens“ in Polen danken und für die Gelegenheit, Ihnen diese Nachricht zu bringen. Christen glauben an das Gebet, an Gott – das tun ich und das jüdische Volk auch. Wenn ich mein Auto parke, bitte ich Gott, dass es niemand stiehlt. Aber ich verschließe mein Auto mit meinem Schlüssel. Außerdem habe ich auch eine Alarmanlage! Wenn ich meine Familie mit Essen, Geld und meine Frau mit schönen Kleidern versorgen will, reicht es nicht zu beten: „Oh Gott, versorge mich bitte!“, ich muss zur Arbeit gehen, ob ich will oder nicht. Ich bitte Sie als Christen, als Menschen, die Israel unterstützen, die verstehen, dass Israel der wichtigste Ort in der Bibel ist, welcher 1.877-mal genannt wird, dass wir Israel verteidigen und absichern Generation.

Gebet ist sehr gut und äußerst wichtig. Aber wir müssen auch handeln. Wir müssen nach Israel gehen, müssen mit unseren Freunden sprechen, vielleicht in den sozialen Netzwerken aktiv werden. Wenn ich ein Alien aus dem Weltraum wäre und vor dem Fernseher säße, Zeitung läse und sehen würde, wie viele UN-Resolutionen es gibt, die Israel verurteilen, würde ich denken, Israel sei das größte Land der Erde, das böseste Land der Erde, mit der höchsten Anzahl von Morden, vor allem an Moslems. Aber die Wahrheit ist, dass von 1948 bis heute mehr als 11 Millionen Moslems im Nahen Osten getötet wurden und mehr als 90 Prozent von ihnen wurden von Moslems umgebracht! 0,3 Prozent beträgt der Anteil derer, die in den bisherigen Kriegen, bei Bombenanschlägen, Kampfeinsätzen und im Konflikt zwischen den Palästinensern und Israelis getötet wurden. Wie viele von Ihnen wussten all dies?!

Ich bitte Sie für Israel zu beten. Und ich bitte Sie einige Maßnahmen zu ergreifen für Israel und für die Christen im Nahen Osten. Sie werden täglich getötet und die internationale Gemeinschaft schweigt.

Quelle: Prophetic Vision Winter 2014

Autor:
Dr. Eli Nacht, Berater der Knesset, sprach zu Christen in Kattowitz, Polen.

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425. Welche Kraft wirkt in Europa?

Dienstag, 16. Dezember 2014 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

viele Menschen des 21.Jahrhundert interessieren sich nicht oder wenig für die Aussagen der Bibel, obwohl es im Wort Gottes vieles zu erforschen gibt was für unsere Zeit relevant ist. Mir hat dieser Bericht und die Aussagen von David gefallen, darum will ich ihn einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen.

 

Quelle – Proph. Vision

 

Am Sonntag, den 30. Juni, war David Gastsprecher bei Charisma Eglise Chretienne in Paris. Wir waren erstaunt über den Umfang der christlichen Arbeit hier in Frankreich, der Geburtsstätte des Säkularismus und Atheismus in Europa! Gegründet 1992 von Pastor Pedro, hat sich Charisma Christian Church zu einer der größten Gemeinden in der Geschichte Frankreichs entwickelt, mit über 10.000 Menschen! Sie haben gerade einen neuen Gottesdienstraum in den Außenbezirken von Paris fertig gestellt – den größten in Frankreich. Mehr als 2000 Menschen sind aktiv in Hilfsdiensten beteiligt, 100 Abteilungsleiter unterstützen Pastor Pedro in der Leitung, der Organisation und der Entwicklung der Gemeinde. Ein Netzwerk von 1600 Hauszellgruppen deckt die gesamte Region Paris ab. Es gibt eine Ausbildungsstätte für Gemeindeleiter und seit 2002 führt die Gemeinde ein großes missionarisches Programm durch und gründete zahlreiche neue Werke in weiteren französischen Großstädten wie Bordeaux, Chartres, Marseille, Nantes und viele mehr.

David sprach über die Kraft Gottes zur Errettung Europas, dass in den Tagen der Europäischen Union (Daniel 2,44) Gott Sein Reich aufrichten wird, ein Reich, das nie zerstört werden wird, welches diese „Königreiche“ in Stücke zerbrechen wird und selbst für immer besteht! Etwa 200 Menschen gaben ihr Leben Christus, viele unter Tränen, mit Heilungswundern. Bezeichnenderweise war dies die stärkste Botschaft, hier im atheistischen Frankreich, die David jemals in Europa gepredigt hat.

Wir haben einen großen und kraftvollen Gott. Das sagte der Apostel Paulus, hier in der Europäischen Union,
den Italienern: Römer 1,16 – „Ich bin ein Jude und ich schäme mich nicht des Evangeliums von Jesus Christus, weil es die Kraft Gottes ist, die jeden Menschen verändert, der daran glauben wird!“ Wir müssen daran glauben, dass die Kraft Gottes Menschen, Frankreich und Europa verändert!

Ich habe gesehen, wie die Kraft des Evangeliums Menschen in einer bemerkenswerten Weise verändert hat. Ich kenne die Kraft Gottes! Gott hat mich verändert! Warum bin ich vor 50 Jahren nach Russland gegangen? Im Jahr 1964 hatte ich Krebs an meinem Stimmband. Ich habe immer an Wunder geglaubt. Das erste Wunder, das ich als Pastor in meiner Gemeinde sah, war ein Krebskranker, der noch drei Wochen zu leben hatte. Ich rief den Namen des Herrn an, die Kraft Gottes kam auf ihn und heilte ihn total! Nun hatte ich Kehlkopfkrebs! Drei Monate hatte ich gebetet, dann ging ich zurück ins Krankenhaus und sagte: „Ich glaube, ich bin geheilt.“ Sie untersuchten mich und sagten: „Es gibt keinen Gott, Sie sind nicht geheilt. Wir sind die einzigen, die Sie heilen können. Der Krebs hat sich so sehr vergrößert, Sie müssen in drei Tagen wiederkommen und wir werden Ihnen Ihre Stimme nehmen müssen. Wenn wir das nicht tun, wird er sich ausbreiten und Sie werden sterben.“

Ich ging zurück nach Hause. Ich war Pastor und Evangelist, doch Gott hatte mich nicht geheilt. Jetzt musste ich wirklich Beten lernen! Ich sagte: „Gott, wenn Du willst, dass ich in England bleibe, so heile mich nicht, dann lasse ich die Ärzte mich operieren. Aber wenn Du willst, dass ich meine Gemeinde verlasse, meinen Verdienst aufgebe und nach Russland gehen soll, um das Evangelium zu predigen, dann brauche ich ein Wunder. Heile Du mich jetzt!“ Diesmal heilte mich Gott sofort. Ich ging zurück ins Krankenhaus und die Ärzte führten ihre Instrumente dreimal grob in meinen Hals und jetzt waren sie böse mit mir! „Wer hat es getan? Welches Krankenhaus? Jemand hat den Krebs mit einem Messer herausgeschnitten! Wir können die Narbe sehen.“ Ich sagte: „Der Gott an den Sie nicht glauben, Er hat es letzte Nacht getan.“ Ich verließ meine Gemeinde und ging nach Russland!

Vor zehn Jahren hatte ich Lungenkrebs. Ich rauche nicht. Es hieß, ich brauche eine Operation und Chemotherapie. Nein! Ich glaube an Gott. Ich betete drei Monate lang. Gott heilte mich nicht. Abermals musste ich das Beten lernen! Ich ging auf meinen Gebetsberg und sagte: „Gott, wenn Du mich nicht heilst, gehe ich nicht mehr zurück nach Russland, ich werde das Evangelium nicht verkünden, denn, wie kann ich den Leuten sagen, dass Du ein Gott der Kraft, Autorität und Wunder bist, wenn ich Chemotherapie benötige, wenn eine meiner Lungen entfernt ist? Wenn ich nun mit 70 zu alt bin, wenn Du mich nicht hier unten willst, dann will ich nach Hause gehen, ich will in den Himmel kommen. Aber wenn Du mich hier noch brauchst, dann benötige ich ein Wunder – und zwar JETZT!“ Ich ging heim, legte mich ins Bett und hatte Erstickungsanfälle! Ich konnte nicht mehr atmen, der Krebs blockierte meine Atemwege. Ich rief in meinem Geist – ohne Stimme – „Wenn Du mich noch brauchst, rette mich JETZT!“ Es gab eine Explosion in meiner Brust und der Krebs kam heraus! So stark, dass die Matratze verbrannt werden musste! Gott heilte mich vollkommen! Zehn Jahre später sind meine Lungen besser als Ihre!

Sehen Sie, ich glaube an die Kraft des Evangeliums! Ich will Ihnen die Kraft zeigen, die Gott auf der Erde hat! Zur Veränderung der Menschen und Nationen! Wie kommt es, dass, nach der Ausstrahlung des Evangeliums zur Hauptsendezeit im nationalen, weltlichen TV-Programm in Russland, mein Name im Kreml bekannt ist? Warum wurde ich vom KGB und der orthodoxen Kirche angegriffen? Wie kann es sein, dass ich mich mit Beamten des KGB und Vertretern der orthodoxen Kirche traf und sie mir versprachen, mich in meiner Evangelisierungstätigkeit nicht aufzuhalten, und mein 12-Monats-Visum, mit mehrfacher Einreise, zum Predigen des Evangeliums in ganz Russland wurde wieder in diesem Jahr erneuert? Ich spreche von etwas anderem, nämlich über die Kraft Gottes auf Erden. Eine Kraft, die ich in meinem Leben erlebt habe! Sie müssen es für sich selbst überprüfen! Dann haben Sie ein Zeugnis! Das ist der Grund, warum Gott durch ein Wunder als Antwort auf mein Gebet 1973 den britischen Premierminister in die Tschechoslowakei sandte, um mich aus diesem kommunistischen Gefängnis zu befreien! Das hat mein Leben verändert, öffnete die Nationen für mich und ich wurde eingeladen, das Evangelium rund um die Welt zu predigen. Warum? Weil mein Gott mehr Kraft und mehr Autorität als jeder Ministerpräsident, Präsident oder Politiker hat. Hier in Frankreich sage ich Ihnen, was Paulus den Italienern sagte: „Das Evangelium ist die Kraft Gottes!“

Heute leben wir in der Erfüllung von mehr biblischen Prophezeiungen als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte. Wir sind alle ein Teil davon! Europa kommt in der Bibel vor. Daniel 2 sagt uns, dass König Nebukadnezar in einem Traum eine Statue sah, die nur Daniel deuten konnte. Diese Statue steht für aufeinanderfolgende Königreiche. Der Kopf aus Gold (Babylon), die Brust und Arme aus Silber (die Meder und Perser), der Bauch und die Schenkel aus Kupfer (die Griechen), die Beine aus Eisen (die Römer) und schließlich die Füße aus Eisen und Ton (die Europäische Union)! Das babylonische Reich wurde durch die Meder und Perser (zwei Arme) in Babylon besiegt. Die Meder und Perser wurden von den Griechen in Babylon besiegt. Die Griechen wurden von den Römern besiegt, ebenfalls in Babylon. Das Römische Reich wird durch zwei Beine vertreten, denn als sich der römische Kaiser zum Christentum im 3.Jahrhundert bekehrte, kam die Kraft des Reiches in die Kirche und die Kirche wurde eine politische Kraft, ein politisches System mit Rom als Zentrum, bis es zur Spaltung in der Kirche kam, mit einem Papst in Rom im Westen und einem in Konstantinopel im Osten – die zwei Beine! Aber wo wurde die Kraft des ursprünglichen Römischen Reiches besiegt? Diesmal nicht in Babylon, sondern in Deutschland!

Heute ist die Kraft des Römischen Reiches weitergegeben worden an die Europäische Union durch den Vertrag von Rom im Jahre 1957. Die Bibel sagt über dieses letzte Reich, dass es nicht vereint sein wird. Wie es Daniel dem König sagte (Dan 2,42-43): „Die Zehen der Füße waren teils aus Eisen und teils aus Ton, weshalb das Reich zum Teil stark und teilweise gebrochen sein wird. Und wohingegen du Eisen mit Ton vermischt gesehen hast, werden sie sich mit dem Samen der Menschen vermischen [sie werden menschliche Allianzen bilden], aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht vermischt.“ Wenn man sich die EU heute betrachtet, erkennt man keine Einheit. In Großbritannien wollen viele aus der EU heraus! Unser Premierminister hat uns ein Referendum versprochen. In Deutschland werden Menschen Ihnen sagen, dass sie nicht dieser Europäischen Union beitreten wollten. Politiker und Zeitungen sagen, dass diese Union nicht fortgesetzt werden kann, weil zu viele Unterschiede bestehen. Es ist die Rede von einer Aufteilung in Nordeuropa (Frankreich, Deutschland, Niederlande) und Südeuropa (Spanien, Portugal, Italien, Griechenland), weil die Wirtschaftssysteme nicht übereinstimmen.

Gott zeigte mir, dass die Wurzel des wahren Problems heute in Deutschland zu finden ist. Hier ist der Grund dafür: 1904, 1908 hat Gott Seinen Heiligen Geist ausgegossen als Erfüllung der Prophezeiungen von Joel, dass der Heilige Geist, der zu Beginn in Kraft auf die Gemeinde gekommen war, in noch größerer Kraft am Ende des Kirchenzeitalters fallen würde, um die Wiederkunft Christi einzuleiten. Im Jahr 1908 fiel der Heilige Geist gleichzeitig in Monkwearmouth in England und in der Azuza Street in Amerika mit dem Sprechen in neuen Zungen und anderen Erscheinungsformen. Bis 1909 hatte die Ausgießung des Heiligen Geistes ganz Europa und die gesamte Welt erreicht. Mein Vater hatte Anteil daran. Die evangelikalen Kirchen in Deutschland trafen sich in Berlin, um dieses „neue Phänomen“ zu diskutieren. Sie veröffentlichten eine Erklärung, bekannt als „Berliner Erklärung“, in der es hieß, dass das Sprechen in Zungen, Heilungswunder und alle Manifestationen dieser Erweckung vom Teufel seien. Aber Jesus sagte: „Alle Art Sünden gegen Mich kann verziehen werden, aber die unverzeihliche Sünde ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist.“ Mein Vater erklärte mir, dass, gemäß der
Schrift, das Benennen der Werke des Heiligen Geistes als Werke des Teufels Blasphemie gegen den Heiligen Geist ist. Aber das taten die deutschen evangelikalen Kirchen. Warum?!

In der Offenbarung des Johannes 2,12-13 sagt Jesus der Gemeinde in Pergamon: „Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron Satans ist!“ Das ist der einzige Ort in der ganzen Bibel, wo der „Thron Satans“ genannt wird! Ich war in der Türkei und sah Pergamon! Der Thron Satans war ein Altar in einem Tempel zur Verehrung der Kaiser von Rom, auf dem die ersten Christen wegen ihres Glaubens an Christus gemartert wurden. Ende des 19.
Jahrhunderts befahl der deutsche Kaiser Wilhelm II., jeden Stein per Schiff nach Berlin zu holen und den Altar
in einem speziell geplanten und gebauten Museum, im Pergamon-Museum, wieder zu errichten. Er feierte die Eröffnung mit einem extravaganten Fest für die heidnischen Götter! Ich war schockiert, als ich in Berlin predigte und dorthin gebracht wurde, zum ursprünglichen Thron Satans, dem Ort, wo Satan sitzt! Er befindet sich in Berlin seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Also zehn Jahre bevor die deutschen Kirchen die Ausgießung des Heiligen Geistes verurteilten! Verstehen Sie?!

Und wo ist „Babylon“ heute? Nicht im Irak, sondern in Berlin, in dem gleichen Pergamon-Museum, wo der Thron Satans steht! Der gleiche Kaiser Wilhelm II. besuchte im Nahen Osten in seiner Eigenschaft als der sogenannte „König von Jerusalem“ und ordnete an, dass die antike Stätte Babylons ausgegraben wird und er ließ das Original – Ischtar – Tor von Babylon, durch das die besiegten Juden in die Gefangenschaft geführt wurden, nach Berlin bringen! Tausende von Jahren der Geschichte, die Gefangenschaft von Israel in Babylon – hier in Berlin!

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Hitler war von der Bedeutung des Pergamon Altars so beeindruckt, dass er ein riesiges Replikat in Nürnberg für seine Nazi-Kundgebungen bauen ließ und eben von den Stufen dieses Replikats des Throns Satans aus kündigte er die Vernichtung der Juden an! Das erzählten mir die Deutschen! Die endgültige Vernichtung aller Juden, ausgerufen genau auf dem Sitz Satans. In Deutschland! Sie erkennen die Verbindung!

Fast jeder Teil der Europäischen Union ist eine Erfüllung der Pläne, die Hitler hatte! Großbritannien soll zerstört und die europäischen nationalen Grenzen sollen neu gezogen werden. Europa soll in „Regionen“ gespalten werden, was aus Großbritannien eine gebrochene Nation macht. Der Süden Englands soll ein Teil
Nordfrankreichs werden, der Norden und Osten Großbritanniens soll zu Belgien und Skandinavien gehören, der Westen Englands, Wales und Irland sollen mit Spanien und Portugal verbunden werden. Ich sah diese Pläne auf einer EU-Website und veröffentlichte sie in meinem Magazin. Der Euro, die gemeinsame Währung, war Hitlers Plan. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die Agrargemeinschaft, fast alle unsere europäischen Rechte, stammen aus Berlin, von Hitlers Plänen.

Das Zentrum von Europa sollte in Brüssel sein. Aber in Frankreich bestand man darauf, dass es in Frankreich sein sollte. So tagt zur Hälfte des Jahres das Parlament in Brüssel und zur anderen Hälfte des Jahres in Straßburg. Der zweimalige Umzug der Regierung und Tausender Menschen kostet Milliarden Euros! Im Jahr 2000 bauten sie ein neues Parlamentsgebäude in Straßburg. Es ist nur über den Fluss von meinem Büro in Deutschland gelegen. So war ich einer der ersten, der dorthin reiste. Wir drehten dort unserem Dokumentarfilm „Der Raub der Europa“. Das Gebäude ist dem berühmten Gemälde von Brueghel „Der Turm von Babel“ nachempfunden!

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So wie das Gemälde stellt es ein unfertiges Gebäude dar, es ist noch eingerüstet, um anzuzeigen, dass es noch nicht fertig gestellt ist. Ich fragte in Straßburg, warum das so sei? Sie sagten mir, das neue Parlamentsgebäude wurde wie der Turm von Babel gebaut, um zu demonstrieren, dass die Europäische Union das vollenden wird, was die Babylonier begonnen haben! Rebellion gegen Gott! So haben Sie Babylon nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankreich, in Straßburg! Babylon ist in Europa! Und Babylon bedeutet die Zerstörung Israels! Wir, die wir Steuern zahlen, wo geht unser Geld hin? Es unterstützt nicht Israel, sondern hilft den Palästinensern die Kosten für die Terroristen und Mörder, sowie die Raketen, die auf Israel abgefeuert werden, und die Militanten zu bezahlen. Ihr Geld geht an die Rebellen in Syrien. Ich bete zu Gott, dass Er die Amerikaner und die Briten aus Syrien heraushält. Warum? In Syrien ist kein Bürgerkrieg, es ist ein 1400 Jahre alter Kampf zwischen schiitischen und sunnitischen Moslems und wenn wir in der Europäischen Union die Rebellen unterstützen, treten wir in einen religiösen Krieg ein, der sich schließlich gegen Israel wenden wird, um Israel zu zerstören. Aber das wiederum wird die Rückkehr Jesu beschleunigen!

Babylon ist nicht das einzige Symbol der Europäischen Union. Ein weiteres wichtiges Symbol, das auf Banknoten, Briefmarken, Telefonkarten, der Berliner Mauer, der griechischen Euro-Münze zu sehen ist – ist die Frau auf dem Biest! Exakt aus Offenbarung 17! Der Kontinent Europa hat seinen Namen aus der griechischen Mythologie. In Zeiten des Neuen Testaments, als die internationale Sprache und Kultur griechisch war, kannte jeder die griechische Mythologie und die Geschichte des Göttervaters Zeus, wie er eine Frau namens Europa beim Baden an den Küsten Israels sah und wie er in der Gestalt eines Stiers herunterkam und sie vergewaltigte. Europa ist nach ihr benannt! So ist die EU nicht nur die Erfüllung von Babylon im Alten Testament, sondern auch des Buches der Offenbarung, die „Frau auf dem Biest“, deren Name im Neuen Testament „Babylon“ ist – Off 17,3-5!

Gott offenbarte mir das alles. Vor zehn Jahren als ich zum ersten Mal diese Informationen veröffentlichte, lachten die Leute mich aus. Heute erkennen die Menschen, dass nicht ich es bin, der redet, sondern Ihre Bibel! Niemand hat je gedacht, dass in diesen Tagen wir offen Bilder sehen würden, die uns zeigen, wie biblische Prophezeiung sich erfüllt! Sehen Sie jetzt, warum ich sage, dass die Europäische Union das letzte Reich aus Daniel 2 darstellt? Das Zentrum ist in Deutschland und ganz Europa ist ein Teil davon. Aber die Bibel sagt in Daniel 2,44: „In den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufbauen, das nie zerstört werden wird!“ So wird in den Tagen der Europäischen Union Gott Sein Reich auf Erden errichten! Hallelujah! Gewaltig! Schauen Sie sich die Kraft Gottes an!

Lassen Sie mich Ihnen einige aufregende Neuigkeiten sagen! Jesus sagte, das Evangelium soll den Heiden gepredigt werden, bis zum Ende der Zeiten der Heiden, dann wird Israel gerettet werden! Ich habe in Israel über 62 Jahre gearbeitet. Und erst in den letzten drei Jahren hat Gott eine Tür für das Evangelium geöffnet. Aufgrund meiner Verbindungen mit Russland wurde ich eingeladen, russischen Juden, Holocaust-Überlebenden und
Kriegsveteranen des Zweiten Weltkriegs, die heute in Israel leben, zu predigen. Es gibt zwei Millionen russischsprachiger Juden in Israel und sie kommen zu Tausenden herbei. Als meine russisch-jüdischen Organisatoren sie fragten, ob sie kommen würden, um David Hathaway zu hören, der in London während der deutschen Bombardierung war, als sie unter den Nazis in Europa litten, der in einem ihrer kommunistischen Gefängnissen saß, der die russischen Menschen wegen seiner vielen Jahre dort versteht – würden sie zuhören, wenn er über Jeschua, ihren Messias sprechen wird? Die Leute antworteten: „Ja, wenn dieser Jeschua der Sohn
Gottes ist, wenn Er lebt, wenn Er unsere Krankheit heilt, werden wir kommen! “ Viele dieser Menschen sind in meinem Alter, alt und verkrüppelt. Als sie das erste Mal kamen, sagte ich: „Ich bin kein Heiler. Jeschua ist Ihr Heiler! Wenn Sie Ihn erkennen, wenn Sie Seinen Namen anrufen, wird Er Sie heilen!“ Und sie wurden zu
Hunderten geheilt von jeder Art Krankheit. Sie sagten: „Kein Mensch vermag dies zu tun! Nur Jeschua kann diese Wunder tun!“ Der Leiter einer der Organisationen, die mich einluden, ein ehemaliger russischer Oberst des KGB, ein Jude, sagte: „Jeder meiner Leute muss die Worte dieses Predigers hören!“ Jeschua ist der Messias! Er ist König! Er kommt zurück! Das ist die Kraft Gottes!

Aber ich warne Sie. Ein Redakteur hat ein Buch geschrieben über die Stadt, in der ich wohne, mit dem Titel „Die Islamische Republik Dewsbury“! Ich glaube, dass das Biest, der Stier aus Offenbarung 17, der Europa vergewaltigt, der Islam ist. Ich will Sie einfach warnen, dass die Bibel von der Großen Trübsal spricht und sie ist nur eine kurze Zeit entfernt. Als kürzlich junge Männer einen britischen Soldaten auf den Straßen von London brutal ermordeten, schlachteten sie ihn im Namen des Islam. Hier, in Europa.

Aber die gute Nachricht ist: Jesus kommt!!! Es gibt Erlösung im Namen von Jesus!!! Das ist es, was Sein Name bedeutet! Befreiung! Errettung! Eine der größten Veranstaltungen, die ich je gehalten habe, war vor 20 Jahren in einem sibirischen Hochsicherheitsgefängnis, einem jener kommunistischen Gulags, wo so viele Millionen unter Stalin umgekommen waren. Vor mir vierzehnhundert Männer. Massenmörder, Sexualserienstraftäter und
Kriminelle. Ich hatte eine Stunde. Der Kommandant sagte zu mir: „Es gibt keinen Gott. Ich bin ein Kommunist, ein Atheist. Religion kann diese Leute nicht verändern. Wie kann dein Gott diese Männer ändern? Sie verschwenden Ihre Zeit!“ Wie konnte ich reagieren? Angesichts dieser Herausforderung schrie ich zu Gott: „Hilf!“ Der Heilige Geist kam auf mich und verwandelte das Gefängnis an diesem Tag. Ich predigte den Gott der Liebe, der Vergebung, der Barmherzigkeit, einen Gott, der Seinen Sohn gesandt hat, um eure Strafe zu ertragen, der am Kreuz starb, um euch freizusetzen, um den Fluch des Teufels zu brechen, der die Kraft hat, euch zu retten. Ich predigte Christus! Alle 1400 Gefangenen knieten im Staub und taten Buße. Zwanzig dieser Sträflinge sind jetzt Pastoren. Einige der besten Evangelisten in Russland wurden in diesem Ort an diesem Tag gerettet, darunter ein Mann, der 115 Evangelisten unter sich hat!

Verstehen Sie das? Wie Paulus schäme ich mich nicht des Evangeliums! Es ist die Kraft Gottes in der Europäischen Union, die einzige Kraft, die Frankreich ändern kann! Nicht die Politik! Das Evangelium von Jesus! Kraft, um SIE zu retten! Um den Fluch zu brechen, um Sie frei zu machen! Hör mir zu, Frankreich! Gott wird dich freisetzen von der Vergangenheit, vom Fluch der Guillotine, dem Fluch des unschuldigen Blutes, das hier in Paris vergossen wurde. Wussten Sie, dass, als die Französische Revolution schon auf dem Weg nach England war und es ist in unseren Geschichtsbüchern aufgezeichnet, Großbritannien nur durch die Verkündigung des Evangeliums durch John und Charles Wesley gerettet wurde?! Nur die Verkündigung des Evangeliums rettete England von dem Fluch der Guillotine! Und heute will Gott Sie vom Fluch Ihrer Vergangenheit erretten und vom Fluch Ihrer Zukunft! Es gibt nur eine Antwort in Ihrem Leben! Ohne Christus – die Hölle! Ohne Christus werden Sie sterben! Aber Christus ist von den Toten auferstanden! Wenn Sie an Ihn glauben, werden Sie nicht sterben! Sie werden im Reich Gottes leben! Für immer.

 

Herzlichen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung

 

Quelle: Prophetic Vision

Autor: David Hathaway

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