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445. Einige Gedanken zur Situation im Nahen Osten (Teil 1)

Sonntag, 20. September 2015 | Autor:

Israel 9

Jerusalem 1994

Lieber Blog Besucher,

endlich einmal ein Bericht aus dem Nahen Osten dem ich vertraue, weil er von einen Mann kommt, der Gottesfürchtig ist.

Ich danke Dr. Johannes Hartl sehr für die Genehmigung diese drei Berichte hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Jeder, der die Wahrheit liebt, sollte diese Berichte einmal lesen.

NAI Jerusalem

Foto NAI

 

10 Dinge, die ich von der Gebetsbewegung im Nahen Osten gelernt habe

Dr. Johannes Hartl

Es sind unsere letzten Stunden hier in Zypern. Die letzten Tage waren voll mit Begegnungen, Emotionen und Wirken Gottes. Als Vertreter der europäischen Gebetshäuser hatten meine Frau Jutta und ich das Vorrecht, auf einem Treffen von 130 Leitern von Gebetshäusern im Nahen Osten teilzunehmen. Dass dies kein ganz normales Treffen werden würde, spürte ich schon bei der Vorab-Email, die darauf hinwies, dass es einige Sicherheitsregeln gebe für das Treffen. Also: ich darf keine Namen nennen und keine Bilder posten, da viele der hier versammelten Geschwister in Ländern leben, in denen sie jeden Tag Verfolgung ausgesetzt sind.

Unser Gebetshaus und auch mich selbst haben die Ereignisse in Israel/Gaza und im Irak in den letzten Monaten zutiefst erschüttert und bewegt. Deshalb fühle ich mich gedrängt, nach diesen reichen Tagen der Begegnung hier in Zypern Einiges über die Situation im Nahen Osten zu schreiben. Es werden insgesamt 3 Posts sein, hier der erste. Schon vorab möchte ich darauf hinweisen, dass meine Darstellung nicht allumfassend und objektiv ist, sondern eine subjektive Zusammenschau vieler persönlicher Berichte.

1. Nicht nur politisch

Das Erste, was mich hier total überrascht hat, ist die völlige Abwesenheit von politischen Betrachtungen und solchen über „aktuelle Ereignisse“. Der Fokus unseres Treffens – und der Fokus der betenden Christen hier – war absolut nicht auf ISIS oder der amerikanischen Antwort darauf (die Rede Obamas über ISIS wurde hier garnicht wahrgenommen), sondern lag auf der geistlichen Interpretation der aktuellen Ereignisse. Mich hat das überführt. Denn so oft reagiere ich selbst nur menschlich auf das, was ich aus den Medien höre. Als eine libanesische Christin erzählte, dass sie ständig in den Medien mit Schreckensmeldungen darüber bombardiert würden, dass ISIS jeden Augenblick angreifen würde und uns aber ermutigte, den Fernseher auszuschalten und lieber erst zu beten, was Gott Perspektive auf eine Situation sei, fühlte ich mich abermals überführt. Um es kurz zu machen: es besteht ein riesiger Unterschied zwischen dem, was wir in den Medien sehen und dem, wie betenden, aktiv glaubende Christen in der Region es sehen!

2. Keine Angst!

Es ist beinahe unglaublich, aber hier herrscht absolut kein Klima der Angst. Es ist ein Klima der Hoffnung und des Glaubens an Gott. Eine junge Familie (2 Kleinkinder!) die sich entscheidet, im Irak zu bleiben, obwohl ISIS nahe kommt und alle ausländischen Hilfsorganisationen fliehen, eine Missionarin, deren Haus von Islamisten bombardiert wurde (ein junger Ex-Muslim wurde getötet) aber selbstverständlich weiter im Land bleibt und missioniert und viele viele Geschichten mehr: es ist ein Klima des Friedens und der Zuversicht auf den Menschen, die eng mit Jesus gehen. Was sie hier bleiben lässt, ist der Frieden und die Nähe Jesu. Das ist die Wahrheit. Es ist überaus eindrucksvoll zu sehen, dass Tausende von einheimischen Christen und auch ausländischen Missionaren in diesen Ländern bleiben. Und man muss sagen: es sind zum größten Teil Amerikaner und Koreaner (!), die den Missionsbefehl Jesu so ernst nehmen, dass sie als Missionare in diese Länder gehen und dort auch bleiben. Das zu sehen hat mich sehr bewegt.

3. Tod ist normal

Und Verfolgung ist überall. Jemand gibt mir seine Mailadresse und sagt dazu, dass das eine sichere Adresse sei (wir kennen diese Unterscheidung hier garnicht). Hier wurde jemand getötet, hier eine Kirche angezündet. Es ist einfach so: für Jesus zu leiden und zu sterben ist etwas, was einfach zum Gesamtbild von Christentum gehört. Ich habe viel gefragt und gebetet, warum mein guter Freund und Gebetshaus-Leiter Tom Hardt kürzlich so plötzlich verstarb. Als im selben Monat ein weiterer junger Mann in einem anderen Gebetshaus in Deutschland ebenso völlig plötzlich tödlich verunglückte, schien mir die Dringlichkeit der Frage noch größer. Ich habe keine Antwort auf die Warum-Frage. Doch eines weiß ich: für uns als Gebetshaus und für mich als Person ist die Erfahrung der Realität des Todes und der Ewigkeit so fruchtbar, so wichtig, so heilsam, so wertvoll. Das ist die Realität: wir leben für die Ewigkeit und das menschliche Leben kann unmöglich nur aus zeitlicher Perspektive beurteilt werden. Toms und Lammars Tod sind tragisch. Das Sterben der Martyrer – jeden Tag!! – ist tragisch. Und doch gibt es eine größere Wirklichkeit. Gerade als betende Christen können wir unmöglich bei den rein menschlichen Gefühlen stehen bleiben, so verständlich sie sind. Wir leben für Jesus solange er uns die Zeit dafür schenkt. Und wir sterben für Jesus. Manche früher, manche später. Viele in Frieden – viele in Verfolgung und Krieg. Ja, es gebe viele Muslime, die zu Jesus finden, erzählten sie mir. Und viele von ihnen würden dann Missionare für andere Muslime. So lange bis sie getötet werden oder emigrieren müssen. Das ist die Realität in der islamischen Welt.

4. Gebetshäuser zählen

Wenige im Westen haben die Signifikanz der Ereignisse in Ägypten 2013 erkannt. Als einziges vom „arabischen Frühling“ berührtes Land wurde in Ägypten eine islamistische Regierung auf friedliche Weise gestürzt. Das ist bemerkenswert! Die Christen erlebten unter der Herrschaft der Muslimbrüder viel Verfolgung, über 100 Kirchen wurden zerstört, viele Christen getötet. Doch was parallel passiert: Tausende von Christen kamen zusammen um zu fasten und zu beten. Und es waren Tausende aus allen Konfessionen. Kopten mit Protestanten, gemeinsam auf der Bühne, gemeinsam in Fürbitte für das Land! Die Bedrängnisse der Nation brachten (wie so oft!) die Christen auf die Knie und auch zusammen. Die Ägypter sehen den friedlichen Sieg über die Muslimbrüder als eine direkte Antwort auf ihre Gebete. Besonders ermutigend ist zu sehen, dass die über 20 ägyptischen Gebetshäuser eine entscheidende Rolle in dieser Gebetsbewegung spielten. Tatsächlich sind die Gebetshäuser Katalysatoren für eine umfassendere Gebetskultur, die den ganzen Leib Christ eines Landes erreichen kann – mit sehr direkten Auswirkungen! In Syrien und im Irak gab es eine solche Einheit unter den Christen und eine starke Mentalität des Gebets und der Fürbitte noch nicht. Unter anderem deshalb kann der Feind dort so wüten. Doch es gibt sehr präzise aktuelle Pläne, das 24/7-Gebet im Irak aufzurichten. Es ist unser Privileg, bei dieser Aktion unterstützend mitwirken zu können (weitere Infos folgen).

5. Sie spüren unser Gebet.

Warum sind die Missionare aus dem Irak nicht geflohen? Weil sie den Frieden Gottes spürten und so viel Ermutigung aus dem Ausland bekamen. Es gibt in Israel unzählige Zeugnisse über wunderbare Bewahrung vor Zerstörung durch die Raketen der Hamas. Und der plötzliche Stop des Vormarsches von ISIS in Richtung Nordirak: die Dinge, für die wir hier im Westen beten, passieren wirklich und die Wirkung der Gebete ist überaus real und wird gespürt. Und wer glaubt, dass Gebet nichts bewirken würde, verkennt die reale Natur dieses Krieges total. Es ist ein Kampf, den der Feind durch Angst, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung führt. Ein Team aus Kurdistan berichtete uns, welchen Unterschied es machte, als sie Lobpreis in ein Flüchtlingslager brachten. Denn das, was die Menschen brauchen, ist nicht nur körperliche Sicherheit und Essen. Sie brauchen Hoffnung, Frieden im Herzen. Sie brauchen Jesus. Es ist ein geistlicher Kampf, der durch Gebet gewonnen wird!

6. Das Reich Gottes breitet sich aus.

Ich traue mich kaum, das hier zu schreiben. Aber Christen aus dem Libanon gestanden, dass sie sich manchmal insgeheim wünschen, die Krise möge nicht so schnell enden. Ich gestehe, dass ich geschockt war. Im Libanon allein sind 2 Millionen syrische Flüchtlinge – für ein Land mit 3 Millionen Einwohnern (oder so) eine Zerreißprobe. Doch was passiert, ist kaum vorstellbar. In den Flüchtlingslagern haben Missionare auf einmal Zugang zu Stämmen und Gruppen, die vorher komplett unerreichbar für das Evangelium schienen. Und auf einmal sind so viele desillusioniert vom Islam, denn in Syrien töten und foltern Muslime andere Muslime. Wenn die Christen jetzt in die Flüchtlingslager gehen, werden sie überall als Hoffnungsträger empfangen. Zunächst wollen sie das Essen, die Decken und die Pampers, doch danach sind sie offen dafür, eine Bibel geschenkt zu bekommen. Ich habe die gleichen Geschichten aus dem Irak, aus Syrien, aus dem Libanon und aus der Türkei gehört: Muslime empfangen das Evangelium offen und voller Verlangen. Das gleiche gilt für Israel: gerade in der Hoffnungslosigkeit des Gaza-Konflikts sind junge Israelis auf der Suche nach Gott und werden von messianisch-jüdischen Geschwistern erreicht. Sie erzählten mir, wie einfach es ist, in Tel Aviv über Jesus ins Gespräch zu kommen, weil alle auf der Suche sind! Die Zeit würde nicht reichen, wenn man all die unglaublichen Geschichten wiedergeben müsste. Bibelstudium für muslimische Frauen im Flüchtlingslager. Scheichs der Hamas kommen im Südlibanon zum Glauben an Jesus, Islamisten empfangen persönliches Gebet, führende Generäle der kurdischen Peschmerga beginnen, die Bibel zu lesen und und und. Langer Rede kurzer Sinn: Gott tut etwas Gutes! Wir sehen oft nur auf das Desaster und fragen, wie Gott dies und das zulassen kann. Viel zu selten sehen wir, dass Gottes Plan ist, dass Menschen ihn kennenlernen! Und tatsächlich lernen inmitten des Horrors des Bürgerkriegs mehr Menschen Jesus kennen als in den Jahren zuvor. Gottes Plan ist immer größer als die Wut des Feindes! Ich hörte mehrere Zeugnisse von Muslime, die in Flüchtlingslagern zu den Missionaren sagten: „Ich hab mit Gott gehadert, warum wir so viel Leid erleben mussten. Doch jetzt weiß ich: ich musste hier herkommen, um das zu hören, was Ihr sagt!“ Was der Feind zum Unheil geplant hat, verwendet Gott zum Heil.

7. Ein Haus, das uneins ist, kann nicht bestehen

Und der Islam ist extrem uneins. Erst in diesen Wochen realisiert die Welt, wie tief die Gräben innerhalb des Islams sind. Jesus sprach das Wort vom in sich gespaltenen Reich im Zusammenhang mit den dämonischen Mächten (Lk 11,17-19). Und er zeigt dadurch eine Schwäche aller Werke der Finsternis auf: sie schaffen Uneinigkeit. Und genau das kann ihr Verhängnis werden. In dieser Woche wurde einer der Anführer einer islamistischen Miliz durch ein Selbstmordattentat von ISIS getötet. Was für eine paradoxe Situation: islamistischen sprengen sich in die Luft, um andere Islamisten zu töten! Tatsächlich wird diese aggressive Uneinigkeit im Islam für mehr und mehr junge Menschen im Nahen Osten zu einem handfesten Grund, am Islam zu zweifeln. Im Lichte dieser Feststellung wird klar, worum es bei der christlichen Einheit geht. Es geht um nicht weniger als das Zeugnis, an dem die Welt erkennt, dass wir Jünger Jesu sind (Joh 17)!! Ökumene und Einheit sind keine netten Freizeitaktivitäten der eher liberal eingestellten Theologen, sondern ist Grundbestandteil des christlichen Lebens. Welch hinreißende Szenen durfte ich die letzten Tage erleben. Libanesen, die mit Israelis und Ägyptern zusammen zu Abend aßen. Die einander die Füße wuschen. Palästinenser und Juden, die gemeinsam um all die Kinder weinen, die im Gaza-Konflikt so schwer traumarisiert wurden. Hier wurde Eph 2,14 so deutlich: „Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.“ Ja, es gibt Hoffnung für den Nahen Osten. Und diese Hoffnung hat einen Namen: Jesus Christus. Wenn ER die Feindschaft zwischen Nationen niederreißt, kommt wahrer Friede. Uneinigkeit zwischen Christen ist ein Frevel. Und die Uneinigkeit im Reich der Finsternis ist die große Chance für den Durchbruch des Guten!

8. Die Wahrheit über den Islam

Manche Leser sind vielleicht entsetzt, dass ich so über den Islam spreche. Doch man möge 1 Joh 2,22 und 2 Joh 7 lesen („Wer ist der Lügner — wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist:wer den Vater und den Sohn leugnet.“) und dann geistlich unterscheiden. Welcher Geist sprach zu Mohammed, als er ihm diktierte, dass Jesus nicht der Sohn Gottes sei? Der Islam ist nicht nur eine Religion, sondern ein komplexes System, das das gesamte Leben eines Menschen und eines Staates regelt. Die Menschen, die in diesem System leben müssen, sind unfrei, sie sind geknechtet von einer schrecklichen Ideologie und den dämonischen Mächten dahinter. Nicht die Muslime sind das Problem. Diese sind meistens wirklich auf der Suche nach dem einen Gott und erstaunlich offen für das Evangelium! Und die meisten von ihnen wollen Frieden. Und die meisten von ihnen kennen ihre eigene Religion nicht gut genug, um zu wissen, dass das, was ISIS tut, der konsequente Islam ist. Es ist exakt die Nachfolge dessen, was Mohammed vorgelebt hat. Oder um es noch einfacher zu sagen: Christen werden in jedem einzelnen muslimischen Land unterdrückt und verfolgt – mal mehr und mal weniger. In jedem muslimischen Land gehört der Hass auf Israel zur absolut normalen Denkweise. Es gibt kein Land, in dem es Religionsfreiheit und Demokratie gibt. Und es gibt kein muslimisches Land, in dem es dauerhaften gerecht verteilten Wohlstand, Frieden und Fortschritt gibt. Wir sollten und dürfen beten, dass der Nahe Osten vom Übel des Islam befreit wird. Denn Gott liebt Araber, Palästinenser, Kurden, Perser, Türken, Ägypter und hat wunderbare Pläne mit ihnen.

9. Der Nahe Osten braucht Gebetshäuser

Denn leider haben Christen an vielen Orten die gleichen Probleme wie wir im Westen: ihr Glaube ist traditionell, aber nicht lebendig. Ihr Christsein ist etwas wie eine kulturelle Identität, aber er prägt ihre Weltsicht nicht umfassend. Sehr viele haben wenig Hoffnung für ihre Nation, Perspektive für Evangelisation und Bewusstsein für die Macht des Gebets. Doch das, was in Ägypten passiert ist, muss auch in anderen Ländern passieren: nur anhaltendes, feuriges, glaubensvolles Gebet kann die Mächte der Finsternis zurückdrängen. Und hier kommt den Christen vor Ort eine entscheidende Rolle zu. Während wir alle Formen des Gebets brauchen, scheinen mir Gebetshäuser besonders gut geeignet, flächendeckend, konfessionsübergreifend und auch für die junge Generation ansprechend eine Kultur der Fürbitte und des Gebets zu fördern. Es ist ein überaus hoffnungsvolles Zeichen, dass es Gebetshäuser in der Türkei, in Jordanien, Irak, Israel, Ägypten und im Libanon gibt (und vielleicht darüber hinaus im Untergrund), doch diese Häuser brauchen Verstärkung und Vermehrung.

10. Der Nahe Osten braucht Einheit unter den Christen

Und hat sie nicht. Ein Missionar berichtete mir, dass sie katholische Flüchtlinge im Irak trafen, die materielle Hilfe ablehnten, weil sie von Protestanten kam! Es liegt ein Segen auf der Einheit (Ps 133,1) und ein Fluch auf Uneinigkeit. Tatsächlich verwendet der Herr die aktuelle Situation, um Christen zur Zusammenarbeit „zu zwingen“, und in den Flüchtlingslagern sind konfessionelle Barrieren oft schnell abgebaut. Doch nach wie vor gibt es zwischen den katholischen (oder altorientalischen) und den protestantischen Geschwistern meistens keine echte Zusammenarbeit. Das ist eine deutliche Schwäche in geistlicher Hinsicht. Hier tut der Herr etwas Neues, doch es bedarf vieler offener demütiger Herzen. Momentan ist die Gebetshaus-Bewegung im Nahen Osten noch beinahe zu 100% protestantisch. Doch in einigen Ländern gibt es bereits hoffnungsvolle Anzeichen der Zusammenarbeit mit Katholiken und wir dürfen hoffen und beten, dass ein herzliches Miteinander im Gebet (wie wir es in Augsburg erleben) bei allen konfessionellen Unterschieden auch in der Fürbittbewegung im Nahen Osten noch mehr Raum gewinnt.

Ermutigt und voller Freude über das, was Gott tut, kehre ich aus Zypern heim. Weitere Artikel (einer über den Irak und einer über Israel / Gaza) folgen.

Thema: Wichtiges! | Beitrag kommentieren

444. Warum fliehen Moslems zu Christen?

Sonntag, 20. September 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

das Thema Islam ist in den letzten Jahren mehr als genug diskutiert worden. Trotzdem wird man den Eindruck nicht los, dass der Großteil der Beteiligten nichts verstanden hat. Besonders fällt mir dabei auf, dass sich in den Kirchen viele Blindenführer befinden die Ihre Schafe in die Irre führen. Wundern muss man sich nicht, denn wie kann man den Schafen den richtigen Weg zeigen, wenn man ihn selbst nicht kennt und sich nicht vom Geist Gottes führen läßt. Der Kommentar von Aviel Schneider sagt dazu einiges aus. Lesen Sie selbst und bilden sich daraus Ihr Urteil.

 

Foto NAI S.11 Oktober 2015

 Kommentar von Aviel Schneider NAI

Tausende Flüchtlinge aus islamischen Ländern fliehen in den Westen. Anstatt in den Schoß ihrer moslemischen Glaubensgeschwister, strömen sie in die offenen Arme christlicher Länder. Warum fliehen syrische, irakische und andere Moslems nicht in die reichen Golfstaaten oder nach Saudi Arabien? Warum leisten diese Länder keine Hilfe für ihre leidenden Glaubensgeschwister im Nahen Osten? So müsste es doch natürlicherweise sein: Dass Moslems in Not zuerst Moslems um Beistand bitten.

In arabischen Medien wurde das Verhalten der reichen Golfstaaten heftig kritisiert. „Dieselben Staaten, die über ihre Medienkonzerne (wie Al Jazeera) Hilfe für das syrische Volk versprochen haben, haben bis heute keine syrischen Flüchtlinge aufgenommen“, schrieb der Chefredakteur der Zeitung Rai al Youm, Abdel Bari Atwan. In einer anderen arabischen Zeitung hieß es: „Auf dem Mars würde man sich eher für die syrischen Flüchtlinge einsetzen als in den Ländern am Persischen Golf.“ Zahlreiche Karikaturen und Bilder in arabischen Zeitungen stellen dar, wie absurd man das Verhalten innerhalb der islamischen Bevölkerung findet.

Gerät ein Jude außerhalb Israels in Not, ist es in erster Linie Israel, das sich für ihn einsetzt. Diese Hilfsbereitschaft gilt weltweit, immer wieder wird Israel dafür gelobt. Zum Beispiel machte es nach dem Erdbeben in Nepal manchen europäischen Reisenden neidisch, als israelische Rettungsteams in kürzester Zeit in der Krisenzone eintrafen und jeden Stein umdrehten, bis alle Israelis gerettet waren. Bei antisemitischen Wellen im Westen gehen Juden nach Israel, nicht in christliche oder islamische Länder.

So etwas ist auf islamischer Seite selten zu sehen. Auch wenn es in Jordanien und in der Türkei Flüchtlingslager für syrische Flüchtlinge gibt, wollen die Moslems aus diesen Lagern doch ebenso in den Westen fliehen. Dass Moslems in christliche Länder fliehen, zeigt, in welcher Angst und in welchem Misstrauen die Moslems untereinander leben. Es ist der Hass innerhalb des islamischen Lagers, der das blutige Chaos im Nahen Osten herbeigeführt hat. Mit Israel hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun.

„Moslems verlassen den Islam“, lautete am 5. September eine Überschrift in der israelischen Zeitung Jediot Achronot. Im Artikel wurden moslemische Flüchtlinge in Europa zitiert, die zum Christentum konvertierten.
„Widersagst du dem Teufel?“, fragt in einer Berliner Kirche der Priester den iranischen Flüchtling. „Trennst du dich vom Islam?“ Daraufhin antwortet Mohammad Ali Sonubi mit Ja. Nun ist Mohammad Christ, er heißt ab sofort Martin. Auch wenn manche dies aus technischen Gründen machen, um ihre Chancen auf Asyl zu verbessern, so haben doch etliche Moslems im Artikel zugegeben, dass sie sich als Christen frei fühlen. Sie erzählen, wie sie wegen Krieg und Blutvergießen das Vertrauen in den Islam verloren haben.

 

Bis 2013 drangen knapp 70.000 afrikanische Immigranten über die Sinai-Halbinsel nach Israel ein, überwiegend Moslems. Warum sind sie nicht in Ägypten geblieben? Oder in ein anderes islamisches Land weitergereist? Als ich Palästinensern in Ostjerusalem die Frage stellte, warum Moslems zu Christen fliehen, stimmten alle fünf überein: „Der Islam kennt keine Freiheit.“ Raed (35), Vater von vier Kindern, er kommt aus Aram, sagte mir, dass Juden und Christen Barmherzigkeit kennen, Moslems nicht. „Schau, was um Israel herum passiert: Moslems töten sich gegenseitig und retten sich entweder nach Israel oder Europa.“

Einerseits ist die Flut der Flüchtlinge in christliche Länder eine Art Kompliment. Aber ebenso ist sie eine demographische Gefahr für die Zukunft.

(as)

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

443. Das Flüchtlingsdrama

Sonntag, 20. September 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

die Nachrichten dieser Tage beherrschen nur noch ein Thema: Flüchtlinge!!! Wie die Regierenden damit umgehen ist meiner Meinung nach erschreckend. Es zeugt von wenig Verantwortung gegenüber dem eigenen Volk, zeigt aber auch eine große Naivität der verantwortlichen Politiker. Dass es so chaotisch zugeht ist nachvollziehbar, denn wenn man Gott bei allen Entscheidungen ausschließt, in der EU sogar aus der Verfassung streicht, dann muss man sich über das Tohuwabohu nicht mehr wundern. Dies ist meine Einschätzung. Aber lesen wir mal was Herr Schneider dazu zu sagen hat.

 

NAI Okt.15 Israel S.44

Foto NAI S.44 Oktober 2015

Kommentar von Aviel Schneider NAI

Kein anderes Volk versteht das Flüchtlingsdrama in Europa besser als Israel. Zum einen war das jüdische Volk bis vor 70 Jahren selbst auf Flucht, zum anderen sind bis 2013 über 65.000 afrikanische Flüchtlinge über die bis dahin offene Sinai-Grenze nach Israel eingedrungen. Das ist ein Flüchtlingsanteil von knapp einem Prozent der israelischen Bevölkerung. Erst der 250 Kilometer lange Grenzzaun stoppte die Flüchtlingsflut nach Israel. Mit ungefähr einem Prozent der Einwohnerzahl (800.000 Flüchtlingen) rechnet man dieses Jahr auch in Deutschland.

Im Gegensatz zu den europäischen Ländern hat Israel keine offenen Grenzen mit seinen arabischen Nachbarn, über die man Flüchtlinge abschieben könnte. Bis vor drei Jahren wurde Israel weltweit dahingehend kritisiert, es würde afrikanischen Asylbewerbern nicht weit genug entgegenkommen. Orthodoxe Juden mahnten damals jedoch, dass die mehrheitlich moslemischen Eindringlinge den jüdischen Charakter des Landes beeinflussen. Ähnliches sagte nun der ungarische Regierungschef Orban: „Unser Land ist mit Flüchtlingen überschwemmt und die meisten sind Moslems. Das ist ein wichtiger Aspekt, denn dies gefährdet die christlichen Wurzeln Europas.“

In israelischen Medien wird das Flüchtlingsdrama in Europa fast täglich erörtert. Besonders Bilder, auf denen Flüchtlinge in überfüllten Zügen zu sehen sind, wecken in Israel Erinnerungen an eine grausame Vergangenheit. Israel versteht, dass diesen Flüchtlingen geholfen werden muss, aber andererseits erkennt man im islamischen Flüchtlingstsunami nach Europa eine demographische Gefahr.

„Das Blutvergießen im Nahen Osten treibt die Menschen nach Europa, wie Armut und Hunger sie aus Nordafrika nach Europa treiben“, sagte der israelische Diplomat Zwi Mazel im israelischen Rundfunk. Mazel diente als Botschafter in Rumänien sowie in Ägypten. „Europa war auf eine solche Flüchtlingsflut nicht vorbereitet.“ Dies fördert in Europa rechtsextreme Parteien, die wiederum auch gegen Juden sind.

In Budapest sagte der israelischungarische Journalist Peter Boyer gegenüber Ayala Hasson im israelischen Rundfunk, er habe mehrmals von Bürgern in Ungarn gehört, dass die islamische Flüchtlingsflut nach Europa zu einem III. Weltkrieg führen könne. „Ich habe mit vier syrischen Flüchtlingen gesprochen, die mir gegenüber behaupteten, von ihren syrischen Imamen nach Europa geschickt worden zu sein.“

„Keiner sieht eine Lösung, da Europa noch nicht die Größe des Problems versteht“, sagte Israels ehemaliger Botschafter in Deutschland, Avi Primor. „Besonders wenn in den nächsten zwei Jahren Millionen Flüchtlinge nach Europa eindringen. Deutschland hat eine florierende Wirtschaft, aber keinen natürlichen Nachwuchs mehr. Dafür werden Arbeitskräfte gebraucht.“

Europa weiß um die Gefahr, dass sich mit den Flüchtlingen auch Terroristen einschleusen. „Europa machte einen taktischen Fehler, als man Muammar Gaddafi von der politischen Bühne stoßen wollte. Ein Libyen ohne Gaddafi ist zum Eingangstor der unerwünschten Immigranten nach Europa geworden. Für Milliarden Dollar stoppte er damals die Immigrationswelle nach Italien.“ Damals sagte Gaddafi häufig, dass ohne seinen Einsatz an seiner Küstengrenze Europa schnell zu einem zweiten Afrika werden würde. „Trotz aller Romantik der offenen Grenzen in der EU – Europa muss nun neu überdenken, wie es seine Grenzen gegen solche Flüchtlingsfluten absichert. Das ist legitim“, sagte Israels ehemaliger Botschafter in Paris, Daniel Shek.

Manche mutmaßen, dass die Entwicklung im Interesse der USA sei, weil dadurch Europa wirtschaftlich geschwächt werde. Europa steckt in der Zwickmühle: Es will die Vergangenheit auf keinen Fall wiederholen, aber andererseits gefährdet die islamische Flut das christliche Abendland und seine Demokratie. Laut Shek ist es naiv zu sagen, dass diese Menschenflut keine Auswirkungen haben wird.
„Die Rechtsextremisten werden in allen Ländern stärker und dies wird sich unter anderem auf die jüdischen Gemeinden in Europa auswirken.“ (as)

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442. Flüchtlinge strömen nach Deutschland

Freitag, 18. September 2015 | Autor:

NAI Okt.15 Israel S.23

Foto NAI S.23 Oktober 2015

Sehr geehrter Besucher,

viele Worte zum Flüchtlingsdrama möchte ich hier nicht machen, weil der Kommentare von Leuten die alles besser wissen, sehr viele sind. Einen Mann wie Ludwig Schneider möchte ich aber hier zu Wort kommen lassen, weil er dieses Thema so gut kennt wie kaum ein anderer.

 

Ein Bericht von Ludwig Schneider – „Auf der Flucht“

Zuerst wurden meine Eltern von den Nazis verfolgt, weil sie Juden waren. Dann wurde mein Vater aus politischen Gründen von den Kommunisten verfolgt. So mussten wir 1950 – ich war gerade neun Jahre alt – bei Nacht und Nebel aus der DDR nach Westdeutschland fliehen. Noch heute höre ich die Schüsse der Vopos, die auf uns geschossen haben. Wir ließen all unser Hab und Gut, Haus und Hof in Magdeburg zurück und hausten in Siegen mit 12 Personen im Flüchtlingslager in nur einem Zimmer, d.h. ich kenne aus Erfahrung das Flüchtlingselend.

Heute strömen Tausende Menschen aus anderen Nationen, Kulturen und Religionen in die europäischen Wohlstandsländer. Ihr beliebtestes Ziel ist Deutschland. In diesem Jahr rechnet man mit 800.000, die in Deutschland um Asyl suchen. Das Tragische ist, dass Tausende Flüchtlinge von Schleppern in Boote gepfercht werden, von denen viele dann im Mittelmeer ertrinken oder anderweitig grausam auf dem Weg umkommen.
Skrupellose Verbrecher versprechen den Flüchtlingen in Europa ein Paradies, das ihnen aber auch Europa und selbst Deutschland auf Dauer nicht bieten kann.

Noch herrscht eine Euphorie der Hilfsbereitschaft. Aber irgendwie gewinnt man bereits den Eindruck, dass bei Vielen, die am Anfang den ankommenden Asylsuchenden geholfen haben und den Kindern Teddybären schenkten, bereits die Lust daran verloren geht, weil ihnen die Masse der Asylsuchenden jetzt unheimlich wird.

Hier bahnt sich etwas an, was auch das Wohlstandsdeutschland auf Dauer nicht in den Griff bekommt. Es gibt moslemische Flüchtlinge, die schnell rabiat werden können, wenn sie nicht das bekommen, was sie sich in ihrer Fantasie vorgestellt haben. Das kann für Europa zur islamistischen Gefahr werden, die man dann nicht mehr abschieben kann – Israel hat damit seine Erfahrung. 1967 küssten die Araber noch die Israelis, heute werfen sie Steine.

NAI Okt.15 Israel S.9

Foto NAI S.9 Oktober 2015

Wer das Phänomen „Migration“ erklären will, muss auf den Anfang der Menschen und die Bibel zurückgreifen.

Der Mensch wurde von Gott geschaffen und vermehrte sich. Es dauerte nicht lange, da wurde er übermütig. Da kam die Sintflut und nur Noahs Familie blieb übrig. Später baute der Mensch den Turm zu Babel, der brach zusammen und die Menschen flohen in alle Welt. Von da an gibt es viele Sprachen und Völker, und die schufen sich viele Götter und Religionen. Dabei gibt es nur einen einzigen Gott: den Gott JHWH, den Gott Israels.

Doch die Menschen, so unterschiedlich sie aussehen, stammen alle von ein und denselben Ureltern ab. Auch der weiße Finne, der schwarze Ghanaer und der gelbe Chinese. Die Juden waren zu Jesu Zeiten braun wie heute die Wüstennomaden im Negev. Weil die Juden unter alle Völker zerstreut waren, kehren sie nun mit verschiedenen Hautfarben in das Land ihrer Väter, nach Israel zurück und sind wieder ein Volk wie vor 2000 Jahren. Was ist das Geheimnis, dass die Juden nach 2000 Jahren unterschiedlicher Entwicklung wieder ein Volk und ein Staat wurden? Das ist ihr gemeinsames Glaubensbekenntnis an ein und denselben Einen Gott.

Anders ist es jetzt in Europa: Christen verlieren durch den Zustrom von Moslems ihre Balance. Moslems werden für Christen eine Gefahr, weil die Moslems aggressiv für ihren Islam eintreten. Dagegen fehlt den Christen meist der Mut, denen, denen sie helfen, ihren Glauben an Jesus missionarisch zu bekennen. Es ist unsere Pflicht, allen Menschen zu helfen, ungeachtet der Religionszugehörigkeit! Das ist klar! Dennoch schreibt Paulus in Galater 6,10, dass wir zuerst unseren Glaubensgenossen helfen sollen. Und wenn wir Andersgläubigen helfen, dann nur so „dass sie dadurch unseren Vater im Himmel preisen“, sagt Jesus in Matthäus 5,16. Wie aber können sie unseren Vater im Himmel preisen, wenn man ihnen nicht sagt, dass diese Hilfe von Christen kommt, denn nur dann ist unsere Hilfe nachhaltig und hat Ewigkeitswert.

Im Flüchtlingslager Siegen bekam ich als Kind eine Bibel, die hat mein Leben zu Gott hin verändert.

Von Ludwig SCHNEIDER

Noch eine Bemerkung zum Schluß:

Gut finde ich es nicht wenn Kriegsflüchtlingen die um Asyl ersuchen, sich in einer solchen Art und Weise Zugang in ein fremdes Land verschaffen.

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441. Globalisierung der Wirtschaft

Mittwoch, 24. Juni 2015 | Autor:

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Weltweit einkaufen_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de.

Lieber Blog Besucher,

ein Thema, dass uns nun schon viele Jahre beschäftigt und noch weiterhin beschäftigen wird. Ja, es wird uns regelrecht auf die Füsse fallen, wenn wir falsche Entscheidungen treffen.

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Europa Parlament Straßburg by_Erich Westendarp_pixelio.de.

Ich danke Herrn Claude Schmutz, lic.rer.pol. für diesen Beitrag

Chr. Schmutz

Was ist Globalisierung?

Unter Globalisierung verstehe ich: Ausführen von Aktivitäten, die durch eine zentrale Führung an vielen Orten in der Welt in gleicher oder ähnlicher Art und Weise getätigt und durch internationale (globale) Vernetzung der Kommunikation auf ein gemeinsames Ziel hin gesteuert werden.

Ist dies eine neue Trenderscheinung?

Ich denke nicht. Gerade die wirtschaftlich und wohlstandsmässig privilegierte Position der Schweiz zeigt uns, dass die Globalisierung keine Neuerscheinung ist. Die Schweiz verdient jeden zweiten Franken im Ausland. Ohne Export und globale Aktivitäten vieler schweizerischer Unternehmen hätten wir es nie zu dieser Position gebracht. Dasselbe gilt auch für andere westeuropäische Länder.

Als Konsumenten sind wir schon lange in globale Wirtschaftsbeziehungen eingebunden. Denken wir nur zum Beispiel an Coca Cola, an die Hamburger im McDonald, an die Blumen aus Lateinamerika, die Spielwaren aus Asien oder die Ferienangebote für praktisch jeden Winkel der Welt. Auch in nicht-wirtschaftlichen Bereichen ist die Globalisierung selbstverständlich geworden: das Rote Kreuz, Green Peace, die Medien, internationale Konventionen und vieles mehr.
Globalisierung hat schon lange stattgefunden, man könnte sogar sagen, dass ihr Ursprung in der Weltumsegelung von Fernao Magalhaes, 1521, liegt. Ob als Produzenten, Arbeitnehmer oder Konsumenten, wir Westeuropäer haben davon profitiert, ohne dass es uns beunruhigt hätte. Warum also ist dieses Phänomen seit einigen Jahren zum Dauerthema in den Medien, an Seminarien und am Stammtisch geworden? Warum empfinden wir heute die Globalisierung als etwas grundsätzlich Neues, ja sogar etwas Bedrohliches?

Warum immer mehr Globalisierung?

Wir scheinen zu begreifen, dass die Globalisierung nicht aufzuhalten ist. Jeder und jede ist davon betroffen – direkt oder indirekt. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, ob als Individuum, als Gesellschaft oder Nation. Es sind meines Erachtens im Besonderen die folgenden acht Punkte, die die Globalisierung in den letzten Jahren intensivierten:

– Die im Rahmen der GATT beziehungsweise der heutigen WHO liberalisierten Handelsbeziehungen zwischen Ländern und Märkten, vor allem durch den Abbau von Zollhindernissen, sind die zwischenstaatlichen Handelsströme erleichtert.

– Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie, welche eine weitgehendst freie Wahl der Standorte von Arbeitsplätzen für Forschung, Produktion, Administration und Verwaltung einer Firma erlaubt. Electronic Mail, Natel, Intranet, Internet, Videokonferenz sind solche weltweit vernetzte und zugängliche Informationssysteme.

– Die tiefen Transportkosten, welche für viele Produkte nicht kostenrelevant sind und darum für die Standortwahl kaum mehr eine Rolle spielen.

– Der bei vielen Produktegruppen vor allem durch Grossverteiler ausgelöste Preisdruck nach unten.

– Das von internationalen und börsenkotierten Unternehmen anzuwendende , standardisierte Berichtswesen , welches einen weltweiten , direkten Leistungsvergleich zwischen Firmen zulässt.

– Das große Kostengefälle zwischen Standorten für Unternehmen, ganz besonders in Bezug auf die Lohn- und Sozial-, die Energie-, Land-, Umweltschutzkosten und Steuerbelastungen.

– Die Dynantik (trotz Rückschlägen – wie gegenwärtig in Asien) in Ausbildung, Arbeitswillen und Wohlstandsstreben in vielen sich entwickelnden Ländern Osteuropas, Lateinamerikas und Asiens (insbesondere China), welche die Standortkonkurrenz gegenüber Europa massiv verstärkt.

– Die Entwicklung von stärkeren und selbstbewussten Wirtschaftsblöcken in Lateinamerika und Asien, welche die traditionelle Dominanz und Arroganz des Westens abzuschütteln beginnen.

Konsequenzen aus der Globalisierung?

Makroökonomische Folgen: Es besteht heute eine globale Standortattraktivitätskonkurrenz. Das bedeutet, bisher stark benachteiligte Länder können heute aktiv in der Weltwirtschaft mitmachen. Ein internationales Unternehmen kann ohne Probleme zwischen weltweit verstreuten Standorten für eine bestimmte Aktivität auswählen. In Anbetracht der Kostenunterschiede zu Ländern in Asien oder Osteuropa werden in der Schweiz kurz- bis mittelfristig keine Aktivitäten mit geringer Wertschöpfung mehr überleben können. Für die global agierende Unternehmung ist dies allerdings kein Nachteil.

Mikroökonomische Folgen: Regional und lokal operierende Firmen können j e nach Standort-Situation als Folge dieser Entwicklung profitieren (kostengünstige Orte) oder verlieren (teure Standorte).

Folgen für das Individuum: Die Mobilität der Arbeitnehmer ist unvergleichlich tiefer als die der Arbeitsplätze. Die Technik hat einen Punkt erreicht, der eine noch nie dagewesene Mobilität der Arbeitsplätze ermöglicht. Es ist heute möglich, in wenigen Wochen oder Tagen, eine bestimmte Tätigkeit von der Schweiz nach zum Beispiel Thailand zu verlegen. Ob der Arbeitnehmer die Verlegung mitmachen kann oder will, ist oft nicht entscheidend. Dazu kommt eine interne Konkurrenzierung der Mitarbeiter in internationalen Firmen für eine bestimmte Stelle im Konzern.
„Durch die immer größer werdende Konkurrenz wächst auch die Notwendigkeit einer stetigen Verbesserung der Produktivität der westlichen Firmen.
Dies führt, verstärkt durch die Rezession, zum Abbau von Arbeitsplätzen in Ländern mit hohen Lohn – und Sozialkosten. Wir sind Krisen nicht mehr gewohnt.
Wir hängen am Wohlstand und leiden unter Wertezerfall und Orientierungslosigkeit.“
Die Nationalität spielt meistens keine Rolle mehr. Damit wird der Arbeitnehmer vermehrt zum Spielball und Opfer dieser globalen Entwicklung; er hat keinen wirklichen Einfluss auf das Geschehen und Entscheiden.

Gesellschaftliche folgen: Der Dynamik und Wohlstandsvision asiatischer, osteuropäischer und anderer sich entwickelnder Länder stehen Schwerfälligkeit, Besitzstand­ denken, mangelnder Wille zum radikalen Umdenken und das Fehlen einer Vision für eine nach-materialistische Epoche in den westlichen Ländern gegenüber. Unsere Haltung ist meist von Pessimismus und Erstarrung geprägt. Wir verdrängen die notwendige Erkenntnis, dass die postmoderne Epoche mit Materialismus, Selbstverwirklichung, Egoismus, Pluralismus, Individualismus, Antiautorität und Wertezerfall für die Herausforderung der Gegenwart und Zukunft keine Lösung anbietet. Durch die immer grösser werdende Konkurrenz wächst auch die Notwendigkeit einer stetigen Verbesserung der Produktivität der westlichen Firmen. Dies führt, verstärkt durch die Rezession, zum Abbau von Arbeitsplätzen in Ländern mit hohen Lohn- und Sozialkosten. Wir sind Krisen nicht mehr gewohnt. Wir hängen am Wohlstand und leiden unter Wertezerfall und Orientierungslosigkeit. Mehr und mehr realisieren wir, dass als Folge der Entwicklungen in der weltweiten Handelsordnung, der Informations- und Kommunikationstechnologie und der Wissenschaft bedeutende Umwälzungen stattfinden, die unsere Gesellschaft und damit auch unser Leben verändern. Diese Erscheinungen führen dazu, dass wir uns bedroht, ängstlich, hoffnungslos fühlen.

Quo vadis?

Der Philosoph Karl Jasper drückte es einmal so aus: «Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.» Eine Situations-Analyse in den westeuropäischen Ländern lässt gegenwärtig wenig Aussicht auf eine erfolgreiche Neuorientierung zu. Die Charakteristiken unserer heutigen Gesellschaft – Pluralismus, Individualismus und Egoismus gekoppelt mit einer überbordenden Toleranz und dem Wertezerfall – verunmöglichen das notwendige Herumreißen des Steuers zur Krisenbewältigung.

Auch haben wir uns als lndividuen und als Gesellschaft als Folge der Aufklärung und des Humanismus und Materialismus immer mehr von unserer christlichen Basis entfernt. Die heute zutreffenden Charakteristiken unserer Gesellschaft stehen im krassen Widerspruch
zu den christlichen Werten und Grundsätzen, wie sie in der Bibel stehen. Wir haben Gott, Jesus Christus und seine Botschaft aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weitgehend verdrängt und sie durch «menschliche Machbarkeit» ersetzt.

Wer in der Bibel etwas belesen ist, weiß, dass das Volk Israel in seiner Geschichte öfters in schlimme Krisensituationen geraten ist, die sich durch Furcht, Lähmung und Leid manifestiert haben. Es waren immer Zeiten, in denen sich das Volk Israel von Gott entfernt hatte, sich selbst verwirklichen wollte, andere Götter anbetete und einen Zerfall von Werten und Moral erlebte. Und immer, wenn das Volk zu Gott zurückfand, erlebte es eine neue Dynamik, raffte es sich auf und bewältigte die Krise.

Was das Volk Israel im Alten Testament erlebte, erlebten und erleben auch Gruppen und Menschen unter dem Neuen Testament und auch heute. In Gebieten von großer Bedrohung durch die Natur, wie zum Bei­ spiel in den tiefen Tälern des Tessins, stehen in jedem kleinsten Weiler Kapellen und Kirchen. Ist das nicht Ausdruck dafür, dass die damaligen Talbewohner wussten, dass sie zum Gewinnen des ständigen Kampfes in einem bedrohlichen Umfeld, Gottes Gegenwart und Hilfe brauchen? Er allein ist die echte Quelle der Kraft und Hoffnung.

Welche Quelle für Kraft, Hoffnung, Vertrauen und Liebe haben Sie? Die deutsche Pädagogin und Autorin, Christa Meves, schrieb: «Weil der christliche Glaube fehlt, ist heute die Familie, morgen die Zukunft in Gefahr!» Warum nehmen so wenige die Bibel zur Hand, um Gottes Anweisungen zu Rate zu ziehen? Jeder von uns ist frei, sich zu entscheiden, ob er sich wieder auf die christliche Basis und auf biblische Werte besinnen will. Wir können uns entscheiden. Das ist doch eine Chance!

Persönliches

Vor einigen Jahren traf ich, nach einem längeren Prozess, die Entscheidung, mein Leben Gott und Jesus Christus anzuvertrauen. Dies war der bedeutendste Beschluss in meinem von wichtigen Entscheidungen geprägten Leben.

Mein Leben verlief in jeder Beziehung erfreulich und erfolgreich, bis sich, als Folge von Veränderungen in meinem beruflichen und privaten Umfeld, Spannung und Stress stark erhöhten. Ich war achtlos und nicht auf die Auswirkungen solcher Veränderungen eingestellt. Die Folge davon waren «Burnout »-Symptome. Ich fühlte mich ausgebrannt, ich befand mich in einer großen Krise. Zum ersten Mal in meinem Leben merkte ich, dass ich nicht mehr alles unter Kontrolle hatte. Auch unsere damals achtzehnjährige Tochter hatte sich verändert. Sie hatte an einer Evangelisation teilgenommen und die frohe Botschaft von Jesus Christus gehört und ihm ihr Leben anvertraut. Auch meine Frau halle nach jahrelangem Suchen nach dem Sinn des Lebens in asiatischen Religionen und Esoterik die entscheidenden Antworten in der Bibel gefunden. Durch Freunde kamen wir mit der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG) in Kontakt.

„Mehr und mehr realisieren wir, dass als Folge der Entwicklungen in der weltweiten Handelsordnung, der lnformations – und Kommunikationstechnologie und der Wissenschaft bedeutende Umwälzungen stattfinden, die unsere Gesellschaft und damit auch unser Leben verändern. Diese Erscheinungen führen dazu, dass wir uns bedroht ängstlich, hoffnungslos fühlen.

Wir besuchten Vortragstreffen und auch eine Gesprächsrunde, wo man mit der Bibel und dem christlichen Glauben vertraut gemacht wurde. Dabei kam auch ich zum «Turnaround » meines Lebens.

Es waren die ersten Verse im 1. Korintherbrief, im dreizehnten Kapitel, die meine Staumauer der Frustration, von Stress, Aggressivität, Ungeduld und zunehmender Lieblosigkeit zum Einsturz brachten: «Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht. Sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder
verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles und hält allem stand.»

Ich verglich diese Aussagen mit meiner Realität; und ich kam zum Schluss, dass ich Jesus Christus für einen Neuanfang brauchte. Die Bereinigung meiner Beziehung zu Gott war das wichtigste Ereignis meines Lebens. Begriffe wie Sinn des Lebens, christliche Liebe, Vergebung, Dankbarkeit sind in meinem Privat- wie Berufsleben zu erlebbaren Werten geworden. Mein Leben hat ein Ziel, da ist Hoffnung und Kraft für den Alltag. Trotz anwachsender Verantwortung bin ich gelassener und ruhiger, ein besserer Ehemann, Vater und Chef geworden. Auch kann ich mit Veränderung besser umgehen. Ich erlebe, was in Psalm 27 steht:
«Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?»

Als Menschen, die mit Gott durch Jesus Christus in einer bereinigten Beziehung leben, erfüllen wir die Anforderungen zum Meistern von Krisensituationen. So eröffnet sich die Chance, aus unserer Krise herauszukommen. Hilfe kommt nicht im Warten, dass unsere Politiker und andere Verantwortliche in unserer Gesellschaft Lösungsmodelle finden, sondern Hilfe beginnt bei mir selber. Ich muss zu mir und über mich selber ehrlich werden und dann den Willen und Mut zur Neuorientierung haben. Tiefgreifende Veränderung im persönlichen Leben geschieht durch den Heiligen Geist, den Gott jedem schenkt, der sein Leben Jesus Christus anvertraut.
Der Einzelne wiederum hat Einfluss auf sein Umfeld: Sei es als Ehepartner, Familienvater, Mutter, Stimmbürger, Politiker, Berufsmann oder Berufsfrau. Die Summe der veränderten Einzelpersonen verändert unsere Gesellschaft aus ihrer Erstarrung und dem herrschenden Negativismus. Dann werden wir Globalisierung nicht mehr als Bedrohung, sondern als neue Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit und der Entwicklung sehen. Wir werden in der Lage sein, Herausforderungen anzunehmen, weil wir Heimat und Geborgenheit und eine Quelle bei Gott gefunden haben

 

 

Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.

Karl Jaspers, Philosoph

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440. Wohin steuert das Christentum Teil 1

Freitag, 1. Mai 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

haben sie sich schon auch einmal die Frage gestellt: Wohin steuert das Christentum? Wenn man nicht den Glauben hätte, dass der Herr des Himmels und der Erde alles in seiner Hand hat, dann könnte einen Angst und Bange werden. So aber bin ich gewiss, dass es einen guten Ausgang nimmt, weil der Herr seine Kinder ans Ziel bringen wird.

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Wohin steuert das Christentum?

Mit den nachfolgenden Aussagen wollen wir weder mit dem Finger auf jemanden zeigen noch Furcht erzeugen. Sie sollen uns vielmehr ermutigen, uns mehr an Gott zu halten und für unser Land in den Riss zu treten und zu beten. Zum Einstieg empfehlen wir jedem Leser zuerst einmal Matthäus 24, 4-14  zu lesen. Diese Verse gehen immer wieder unter die Haut. Wir sehen heute wie sich vieles davon vor unseren Augen erfüllt. Leider wird darüber wenig gesprochen und gepredigt. Wollen wir als Christen das alles nicht wahr haben oder gar nicht wissen?

Königreiche erheben sich gegeneinander. Man hört von Kriegsgeschrei und Kriegen. Betrügereien, Lügen, Terror und Mord nehmen permanent zu. Da werden Geheimdienste, Söldner, Auftragskiller, Brandstifter, Parteien bis hin zu Regierungen benutzt, um DAS Ziel zu erreichen – die Weltherrschaft. Bei all dem dürfen wir nicht vergessen, dass der Teufel der Fürst dieser Welt ist. Er schreckt vor nichts zurück. Lügen, betrügen, zerstören und morden gehören zu seinem Geschäft. Unter seiner Herrschaft, oftmals sogar unbewusst, werden Menschen zu Handlangern des Feindes Gottes. Neue Weltordnung, Weltregierung, Weltwirtschaft, Weltwährung usw. und natürlich die Welteinheitsreligion, sind Schlagworte der heutigen Zeit.

Die Menschen aber wollen Frieden. Um diesen zu erlangen, tun sie fast alles und gehen viele Kompromisse ein. Eine riesige Wolke der Ratlosigkeit liegt über den Nationen. Das ist der ideale Nährboden für Diktaturen und andere unheilbringende Staatsformen und ganz speziell die Wegbereitung für den „starken Mann“ der Welt.

Einen „starken Mann“ hatten wir schon einmal. Mehr als eine Nation hat er mit seinen Mitstreitern ins Verderben geführt. Durch Gottes Gnade stehen wir heute da, wo wir stehen – mitten im Wohlstand. Wer wird als nächster Führer und Heilsbringer verehrt? Die politischen Ereignisse gehen wohl genau in diese Richtung.

Wie stehen wir dazu? Wie ist die Haltung der Kirchen und Gemeinden? Einige streben eine Welteinheitskirche an. Der Weg scheint die Ökumene zu sein. Alle Religionen und Glaubensrichtungen sollen unter einen Mantel. Das bedeutet aber auch eine unglaubliche Vermischung von Buddhismus, Hinduismus, Islam, Juden- und Christentum. Wollen wir das wirklich? Ist der Gott der Bibel auch der Gott aller anderen Glaubensrichtungen? Ist Allah, Buddha oder irgendein Hindugott etwa der Schöpfer dieses wunderbaren Universums?

Sind die Christen im Abendland bequem, geistlich müde und lau geworden? (Laodizea – Offb. 3,14-22 ) Der Schrei nach `Friede, Friede´ macht es leicht, den Unheilsweg der Vermischung der Religionen zu gehen. Wollen wir wirklich Frieden um jeden Preis, auf Kosten der Wahrheit des Evangeliums? Wer steht noch dagegen auf? Wenige haben damals genau das verhindert. Die Bibel sagt schon, dass eine Zeit kommen wird, in der sich die Christen Lehrer suchen, die nach ihren Ohren predigen und lehren.

Jesus warnt uns in den oben angesprochenen Versen mehrmals vor Verführung. Sind wir uns bewusst, dass wir mitten in diesem Prozess stehen? Die Reformationen haben ihr Ziel nicht erreicht. Die Welt beeinflusst die Gemeinde Jesu mehr denn je, mehr als das Wort Gottes. Deshalb heißt es im Buch der Offenbarung, wer Ohren hat, der höre. Menschen, die eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus haben und Augen und Ohren offen halten, werden das alles erkennen. Das Wort Gottes ist die einzige Richtschnur. Alles muss an Ihm gemessen werden. Auch Christen werden nicht immer vom Unheil der Welt verschont bleiben, doch die himmlische Belohnung ist ihnen sicher, wenn sie an Seinem Wort festhalten. Wenn all das Schreckliche passiert, sagt die Bibel, dürfen wir unser Haupt erheben, da die Erlösung nahe ist (Lukas 21,28). Wir brauchen keine Angst zu haben, unser Gott hat alles unter Kontrolle. Gottes reichen Segen!

Quelle:

Missionswerk Stimme des Glaubens

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439. EU und USA bezahlen palästinenische Attentäter fürstlich

Dienstag, 28. April 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

als ich diesen Bericht gelesen habe, konnte ich es kaum glauben, was unsere europäischen Politiker im Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel an Irrsinn veranstalten. Lesen Sie diese Zeilen selbst in Ruhe und bilden Sie sich dann ihr eigenes Urteil.

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Foto mh – Israelnetz

 

 

Die Rückkehr eines Helden

 

Perspektivlosigkeit, Langeweile und Israel-Hetze führen in vielen palästinensischen Flüchtlingslagern im Westjordanland zu einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Gefängnisaufenthalten in Israel. Die Häftlinge gelten in ihrem Volk als Helden. Die palästinensische Regierung belohnt ehemalige Insassen mit teilweise üppigen „Gehältern“.

Januar 2014, Deheische, ein Flüchtlingslager südlich von Bethlehem: Es ist ein sonniger Nachmittag und knackig kalt. Gegen 15 Uhr haben sich die Nachbarn der Familie M. vor ihrem Haus versammelt, etwa 30 Männer sitzen um ein kleines Feuer versammelt. Sie rauchen und trinken starken Kaffee. Kinderrufe hallen durch die engen Gassen, Motoren heulen auf, der Muezzin ruft zum Gebet, inzwischen ist es zehn vor fünf. Alle warten auf Aiman. Wann wird er kommen? So ganz sicher ist seine Rückkehr aus dem Gefängnis nicht. Heute ist Donnerstag, und wenn die Juden es sich anders überlegten, käme er erst am Sonntag frei. Denn morgen und am Samstag arbeitet bei denen keiner.
Die Frauen im Innenbereich sitzen um ein kleines Elektroheizgerät. Im Hintergrund läuft eine der beliebten türkischen Serien, auf einem kleinen Fernseher mit verkrisseltem Bild. Aimans Schwester Duaa erzählt: „Mein Vater ist zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau hat er fünf Kinder, mit meiner Mutter acht. Meine Mutter hat früher in Jerusalem als Reinigungskraft in einer Schule gearbeitet. Aber nun tut ihr der Rücken weh und sie kann diese Arbeit nicht mehr tun. Heute darf sie nur noch am Freitag nach Jerusalem zum Gebet. Dafür hat sie eine Extra-Erlaubnis.“ Die 25-Jährige hat selbst mit 14 geheiratet und ist heute dreifache Mutter: „Ich bin hier in Deheische aufgewachsen, mir geht es gut, ich habe ein schönes Leben.“ Ihre ältere Schwester Hajat stößt dazu. Sie hat fünf Kinder, ihr Mann Samer ist seit vier Jahren im Gefängnis. „In zwei Wochen wird auch er heimkommen. Er ist ein wichtiger Kämpfer der PFLP, der ‚Volksfront für die Befreiung Palästinas‘.“
Alle warten auf Aiman, man spricht darüber, dass die drei Jahre Haftstrafe nun endlich vorüber sind. Warum Aiman im Gefängnis gewesen ist, will keiner seiner Verwandten und Freunde so recht wissen. Seine Mutter ist jedenfalls überzeugt: „Er hat doch nichts getan. Er war zusammen mit seinen Freunden. Sie haben gespielt. Und dann haben sie ihn mitgenommen. Die Juden nehmen einfach alle mit. Wenn sie jemanden in Gegenwart eines anderen sehen, der Steine wirft, kommen sie am nächsten Tag und holen ihn ab. Aiman jedenfalls kommt heute nach Hause.“ Die Mutter freut sich sichtlich.

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Foto Israelnetz

Die Party beginnt
Es ist halb sechs, als verkündet wird, dass Aiman tatsächlich nach Hause kommt. Am Abend soll es soweit sein. Die Frauen tirilieren. Durch den nackten Betonbau hallt der Freudenruf: „Er kommt nach Hause, er kommt nach Hause, er kommt nach Hause!“ Im Nu versammeln sich immer mehr Nachbarn und Verwandte, es wird noch mehr Kaffee gereicht, man unterhält sich munter.
Gegen sieben Uhr bekommen die vielen kleinen Kinder eine rote Kufija, das traditionelle arabische Kopftuch, als Stirnband umgebunden. Aimans Brüder und einige Nachbarn fahren in einem Autokonvoi dem Häftling entgegen. Die Kinder sind fröhlich, sie lachen, es herrscht Festtagsstimmung. Ein kleines Mädchen ruft vergnügt: „Hochzeiten sind schön.“ Niemand weist sie darauf hin, dass das heute keine Hochzeit, sondern eine Häftlingsentlassungsfeier ist. Feiern ist eben feiern. Zwischendurch rufen die Männer an. Aiman muss noch neu eingekleidet werden. Die Frauen tanzen oben auf der Dachterrasse, sie trommeln und singen aufgeregt nationale Lieder.

„Steinewerfen macht Spaß!“
Unter den Gästen ist auch Bilal, Aimans Cousin aus dem Lager Kalandija. Auch der Vater des 17-Jährigen sitzt im Gefängnis. Der Junge erinnert sich: „Ich war fünf, als die Juden kamen und ihn abholten. Klar weiß ich noch, wie das war. Heute bin ich mit meiner Mutter allein zu Haus. Weil auch mein älterer Bruder im Gefängnis ist. Der hat eine Bombe auf den Checkpoint Kalandija geworfen. In sechs Monaten kommt er frei.“ Bilal erzählt das alles scheinbar unbekümmert und wie um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, fügt er an: „Das ist aber nicht schlimm, meine Mutter und ich kommen auch gut ohne die beiden klar. Von der Regierung bekommen wir jeden Monat genug Geld, deshalb brauche ich auch nicht zu arbeiten.“ Er fügt grinsend hinzu: „Ich gehe jeden Freitag am Checkpoint Kalandija Steine werfen. Willst du auch mal mitkommen? Das macht Spaß!“

Die Rückkehr
Um kurz nach acht fährt ein hupender Autokonvoi vor das Haus der Familie M. Sie tragen Aiman auf Händen in die Menge der Nachbarn und Verwandten. Aus dem Teenager, der im elterlichen Wohnzimmer milchbubimäßig von den Fotos herablächelt, ist ein Mann geworden. Wild sieht er aus, hat einen zotteligen Bart und lange Haare.
Er wird von den etwa 250 Frauen und Männern freudig begrüßt. Wie ein großer Held wird er von Nachbar zu Bruder, von Tante zu Onkel und Freunden weitergereicht. Etwas Wildes liegt in seinem Blick: Wie fühlt sich wohl ein Mensch, der drei Jahre in Haft, viel allein mit sich war, und nun gefeiert wird, als hätte er eine heroische Tat begangen? Sein hoher Adrenalinspiegel steht ihm ins Gesicht geschrieben. Auf den Fotos und in den Erzählungen wirkte er eher ruhig. Doch heute ist SEIN Tag. Er wird umarmt, küsst die Hände seiner Mutter und Tanten, Nachbarn klopfen ihm auf die Schulter und flüstern ihm zu: „Den Zionisten hast du’s gezeigt!“ Ehemalige Mithäftlinge sind ebenfalls da und rufen: „Das war sicher nicht das letzte Mal, dass du es mit der Besatzung aufgenommen hast. Alle Achtung!“

Feiern mit Vorbehalt
Aiman ist 21 Jahre alt, sein 14 Jahre älterer Bruder Adnan steht mit seiner jüngsten Tochter etwas abseits und sagt halb ernst und halb spaßig: „Ich war noch nie im Gefängnis, aber wenn ich mir anschaue, was für eine schöne Feier er bekommen hat, dann sollte ich wohl überlegen, mich auch mal inhaftieren zu lassen.“ Hier, in dieser Umgebung und an diesem Tag entsteht tatsächlich der Eindruck, dass jede Familie mindestens eine Person in Haft hat oder einmal hatte. Statt nach den Ursachen und Gründen der Inhaftierung zu fragen, wird pauschal die Besatzung verantwortlich gemacht: „Wir müssen ja für unsere Rechte kämpfen. Die Besatzung ist böse.“
Es sind die lauten Stimmen, die die Haft so betrachten, als wäre es eine unabwendbare Naturkatastrophe. Die leisen Stimmen, wie Aimans Bruder Adnan, stehen am Rand und tuscheln nachdenklich vor sich hin. Auch seine Schwiegermutter sagt kaum hörbar: „Ich mag diesen ganzen Rummel nicht. Alles in allem muss man doch sagen, dass der Junge gegen das Gesetz verstoßen hat. Ich war noch nie im Gefängnis bei den Israelis. Und es ist ja nicht so, dass sie grundlos kommen und dich mitnehmen …“

Unterhalt für Häftlinge
2011 wurde in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ein Gesetz verabschiedet, nach dem israelischen und palästinensischen arabischen Häftlingen in israelischen Gefängnissen ein monatliches „ratib“ zugesteht. Das Wort lässt sich mit Gehalt, Besoldung oder Honorar übersetzen. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach der Dauer der Haftstrafe. So bekommen Gefangene für längere Haftstrafen mehr Geld als kürzer Inhaftierte. Außerdem bekommen verheiratete Gefangene mehr als ledige, Eltern mehr als kinderlose. Für Araber aus Ostjerusalem und israelische Araber gibt es einen Zuschlag, den Palästinenser aus dem Westjordanland oder dem Gazastreifen nicht bekommen. Die minimale Zahlung an Gefangene liegt bei umgerechnet etwa 300 Euro für bis zu drei Jahren Haft. Bei mehr als 30 Jahren beträgt das „Grundgehalt“ umgerechnet rund 2.600 Euro. Das palästinensische Durchschnittseinkommen liegt bei etwa 470 Euro.
Die PA muss Häftlingen in israelischen Gefängnissen außerdem die Möglichkeit für akademische Studien bieten. Weiterhin werden Kindern von männlichen Häftlingen, die zu mehr als 20 Jahren verurteilt sind und mindestens fünf Jahre der Strafe abgesessen haben, 80 Prozent der Studiengebühren erlassen. Das gleiche gilt für Kinder von weiblichen Gefangenen, die zu mindestens zehn Jahren verurteilt sind und mindestens drei davon abgesessen haben. Mehr als 5.500 palästinensische Sicherheitshäftlinge waren Ende 2014 in Israel inhaftiert.
Doch nicht jeder Häftling kommt in den Genuss der Gelder. Nach dem Häftlingsgesetz von 2004 definiert die PA all jene als Häftlinge, die „infolge ihres Widerstandes gegen die Besatzung inhaftiert sind“. Das bedeutet, dass Autodiebe keine Zahlung bekommen, Attentäter hingegen schon. Die Absicht dieser Zahlungen ist „die Versorgung von Häftlingen in israelischen Gefängnissen und ihrer Bedürfnisse“.
Die Gehälter werden vom Tag ihrer Inhaftierung bis zum Tag der Entlassung bezahlt, sofern die entsprechenden Finanzen vorhanden sind. Die Zuwendungen werden aus dem allgemeinen Budget und Steuergeldern bestritten. Das allgemeine Budget in der PA wird zu fast der Hälfte von ausländischen Geldgebern bestritten, wobei die USA und die Europäische Union den größten Teil beisteuern.

Ein Ex-Häftling mit sich im Reinen
Januar 2015: Trotz der Sonne, die freundlich auf Deheische scheint, wirkt die Situation im Lager trostlos. Dabei gibt es viele Bemühungen von internationaler Seite, Hoffnung hineinzubringen: Etwa 70 Familien erhalten durch das 1994 gegründete Kulturzentrum „Ibdaa“ (Kreation, Schöpfung) regelmäßiges Einkommen. Duaa wohnt mit ihrer Familie direkt neben dem ansprechenden Bau, dem anzusehen ist, dass eine Menge Geld darin steckt. Für ihre Nachbarn hat sie kein freundliches Wort übrig: „Die vom Ibdaa-Center sind Betrüger. Leute aus aller Welt kommen und bringen ihnen Geld. Doch die stecken alles in die eigene Tasche.“
Seit vergangenem Sommer wohnt Hajat wieder bei ihren Eltern, die fünf Kinder sind bei den Eltern ihres Mannes. „Samer kam letztes Jahr frei, wir haben uns scheiden lassen, wenige Monate später wurde er wieder inhaftiert.“ Sie erzählt das so routiniert, als würde sie über die nächste Hauptmahlzeit sprechen. Auch Cousin Bilal ist inzwischen inhaftiert. Er wurde von den Israelis beim Steinewerfen in Kalandija erwischt. Dafür ist sein Bruder, der Bombenbauer, wieder auf freiem Fuß.
Aiman verlobte sich vier Wochen nach seiner Haftentlassung und heiratete drei Monate später. Seine Frau heißt Fatma, ist 18 Jahre alt und war damals auch bei der Häftlingsentlassungsfeier dabei: „Aiman war mit meinem Bruder zusammen im Gefängnis und wir kannten uns schon als Kinder.“ Sie lächelt ihren Mann verschämt an: „Als er aus dem Gefängnis kam, war das ne tolle Sache, aber als er dann Interesse an mir zeigte, wollte ich eigentlich nicht.“
Aimans Vater resümiert: „Aiman war 35 Monate im Gefängnis. Also fast drei Jahre. Wäre er zwei Jahre länger geblieben, würde er heute jeden Monat 4.000 Schekel (etwa 900 Euro) bekommen. Es gibt Gefangene, die bekommen sogar 12.000 Schekel (circa 2.700 Euro). Wenn die Kinder kürzer als drei Jahre im Gefängnis sitzen, lohnt sich das finanziell nicht. Da zahlt man immer drauf. Allein deshalb ist es gut, dass er wieder da ist.“ Über den geschiedenen Schwiegersohn Samer sagt er: „Der bekommt jeden Monat 4.000 Schekel von der Regierung. Damit lässt sich schon was anfangen.“
Familie M. hat für das junge Paar Aimans altes Kinderzimmer umgebaut: Neben dem kleinen Schlafzimmer gibt es eine Kochnische und ein winziges Badezimmer. An den Wänden hängen Aimans Fotos von früher, aus der Zeit, bevor er im Gefängnis war. Das Video seiner Entlassungsfeier spielt er abwechselnd mit dem seiner Hochzeit auf einem großen Flachbildschirm an der Wand ab. Er erzählt, dass er im Gefängnis seinen Schulabschluss gemacht hat. Im Lager findet er zwar keine Arbeit, doch ins Gefängnis möchte er trotzdem nicht zurück: „Ich verehre die PFLP nur noch in meinem Zimmer, nicht mehr auf der Straße. Ich habe Verantwortung für meine Frau.“ Er ist nicht wütend wegen der Zeit im Gefängnis, wirkt irgendwie zufrieden und mit seiner Situation versöhnt.

Herzlichen Dank an Israelnetz für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Autorin: mh

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438. Karfreitag

Donnerstag, 2. April 2015 | Autor:

 

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Kreuzigung Jesu – Gemälde von Michael Willfort

 

Wo wärst Du, wenn Du heute Nacht sterben würdest?

Wir denken am Karfreitag an die Kreuzigung Christi und an seinen Tod am Kreuz.

Wo wärst Du, wenn Du heute Nacht sterben würdest?

Ein kleiner Test:

errettung.de/

Quelle: Soulsaver

Autor: Jeff

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Kreuzigung Jesu – Gemälde von Michael Willfort

 

 

 

Ungewöhnliche Aktion eines Nürnberger Dekans

NÜRNBERG  – Auf ungewöhnliche Weise hat der Nürnberger Dekan Dirk Wessel versucht, den Zeitungslesern den Sinn des Karfreitags nahe zu bringen. Er gab eine Todesanzeige auf für „Jesus Ben Josef“.

 

 

Karfreitag

Der eine oder andere mag sich  bei der Lektüre der Todesanzei­gen in der NZ gewundert haben: „Wir gedenken an den Tod von Jesus Ben Josef, genannt der ,König der Juden‘. *04 v. Chr. 34 n. Chr.“, hieß es dort. Darunter folgte die Einla­dung zu einer Trauerfeier: am Kar­freitag um 15 Uhr in der Kirche St. Leonhard. Der ungewöhnliche Ein­fall stammt von Dekan Dirk Wessel – nun ja, eigentlich sei sie abgekup­­fert, sagt er auf Anfrage. Vor 20 Jah­ren habe eine katholische Kirche eine solche Anzeige in den „Fürther Nachrichten“ veröffentlicht. Die Idee gefiel Wessel, und nun setzte er sie selbst um. Auch die rund 1000 Gemeindemitglieder erhielten die Anzeige als persönliche Einladung.

„Wir wollen damit darauf auf­merksam machen, dass am Karfrei­tag der Tod eines echten Menschen betrauert wird“, erklärt der Dekan. „Wenn jemand stirbt, der einem nahe steht, sind das die dunkelsten Stunden. Für das Christentum ist der Karfreitag der dunkelste Tag.“ Heutzutage wüssten viele Menschen gar nicht mehr, was an Karfreitag gefeiert wird. Und sogar das histo­risch korrekte Geburtsjahr (oder was die Historiker dafür halten) wählte man für die Anzeige. Die christliche Zeitrechnung beruht auf einem Rechenfehler.
Übrigens: Ursprünglich sollte Wes­sel für die Anzeige den (höheren) Preis für inserierende Unternehmen bezahlen. Er bestand aber darauf, dass es sich bei Jesus um einen Fami­lienangehörigen handele – mit Erfolg.

Was ist das nur für ein trauriges, christliches Abendland…. Jeder spricht über Jesus, als würde er Ihn ganz genau kennen, wer Er ist, was Er getan hat, wofür Er starb. Fakt ist aber, dass leider fast niemand mehr, der sich nicht regelmäßig mit der Bibel beschäftigt, wirkliche Kenntnis über Ihn hat.

Hättest Du es gewusst, dass Jesus am sogenannten Karfreitag gestorben ist oder war es für Dich ein weiterer Feiertag, den Du bedenkenlos zu Deinem Urlaub hinzugenommen hast? Weisst Du überhaupt, warum Er gestorben ist? Die Bibel sagt es klar:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)

Er musste sterben und Deine Schuld bezahlen, damit Du durch Ihn Leben hast. Welch ein Geschenk Gottes! Denk in den nächsten Tagen einfach mal über den Sinn von Ostern nach und Du wirst feststellen, wie wunderbar dieses Geschenk ist, die Schuld von Gott vergeben zu bekommen und dann auch noch Sein Kind zu werde.  Jesus liebt Dich und wartet auf Dich!

 

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437. Geschenke kann man annehmen oder ablehnen

Mittwoch, 1. April 2015 | Autor:

 

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Gottes Schöpfung Gletscher_berggeist007_pixelio.de

Liebe Blog Besucher,

wir leben in einer unsicheren Welt. Niemand weiß, was als Nächstes geschieht, und es gibt eigentlich nur eine Sache, über die wir uns sicher sein können: Jeder von uns wird einmal sterben.

Lesen Sie selbst, was Rudi Joas dazu zu sagen hat.

Ich danke den Missionswerk Werner Heukelbach für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Gottes Geschenk für Sie

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436. Gender – Ideologie

Mittwoch, 1. April 2015 | Autor:

 

Liebe Blog Besucher,

man kann bei diesem Thema nur noch den Kopf schütteln und sich wundern wie weit unser Land inzwischen in den unmoralischen und unchristlichen Sumpf versunken ist. Was rot-grün-linke Politik in wenigen Jahren geschafft haben ist ein trauriger Zustand.

Wenn die normalen Bürger unseres Landes jetzt nicht aufwachen, dann sehe ich keine gute Zukunft für unser Land voraus.

Lesen und hören Sie selbst was andere Menschen zu diesen Thema zu sagen haben.

Jürgen von der Lippe Gender-Scheiße

Gender mich nicht voll

 

Birgit Kelle: Gender-Mainstreaming ist „wirre Ideologie“

Glaubens Kompass zu Gender Ideologie

Es gibt Hoffnung weil es noch viele und verantwortungsbewußte Menschen gibt die sich nicht von diesen links-rot-grünen Gutmenschen umerziehen lassen, sondern Gottes Schöpfung achten und ehren.

Ein Beispiel:

Die Vorgeschichte war, dass sich die Stadt Giessen in die Kompetenz der Eltern eingemischt hat und den Eltern den Erziehungsauftrag mehr oder weniger streitig machen wollte.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Entsetzen und großer Besorgnis habe ich gemeinsam mit tausenden weiteren Bürgern Deutschlands erfahren, dass sich Ihre Stadt als öffentliche Körperschaft in Sexual – Erziehungsfragen einmischt, die einzig und allein Eltern obliegen. Die Kampagne „Mach Sex wie und mit wem du willst“ ist von der Abteilung Kinder- und Jugendförderung gestartet worden.

Abteilungsleiter Egon Wielsch wird in MEDRUM, christliches Informationsforum zitiert: „Homosexualität müsse zum Mainstream-Thema werden!“ Dieses ist sofort zu stoppen und seitens der Stadt erwarten tausende Bürger in Deutschland eine Entschuldigung. Bitte beteiligen auch Sie sich und wenden Sie sich in Briefen, Anrufen und Emails gegen diese Kampagne der Stadt Gießen, um eine biologisch und moralisch nicht haltbare ideologische Kampagne zu stoppen. In dieser Aktion wird nicht davor zurück geschreckt, die Kinder in den staatlichen Kindergärten und Grundschulen mit der Thematik der Homosexualität und Sexualität zu konfrontieren, ohne dass die Eltern um Erlaubnis gefragt werden. Es wird einfach getan und damit werden die Kinder zum Nachahmen verführt. Eltern stehen vor vollendeten Tatsachen!

Dies ist ein krimineller Akt und ich protestiere, mich mit tausenden Eltern und Großeltern in Deutschland Eins wissend, auf das schärfste dagegen. Dieser Brief geht an zahlreiche Medien, Betriebe und Institutionen der Stadt Gießen und Marburg sowie an führende Repräsentanten deren Universitäten. Bitte nehmen Sie Einfluss, bringen Sie Ihre Stadtmütter und -väter zur Vernunft.

 

Die Antwort der Stadt Giessen war wie nicht anders zu erwarten ein einziges heraus reden, so wie wir es kennen. Diese Leute werden von uns Bürgern bezahlt. Hallo Deutschland – aufwachen!

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Es wird Deutschland nicht gut tun.

Noch ein Kommentar:

Gender – Es droht Diktatur des Absonderlichen
(30.03.2015)

Nachdem es in der letzten Zeit in Baden-Württemberg hinsichtlich der Elternproteste gegen die grün-roten Bildungspläne in Sachen “Porno und Perversi-Gesamtschule” etwas ruhig geworden war (siehe auch Beitrag “Porno und Perversi-Gesamtschule in den FCDI-Christlichen – Impulsen) – was wohl auch darauf zurückzuführen ist, dass sich die kirchlichen Vertreter einseifen ließen – holt die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg jetzt zu einem großen Schlag aus, der nicht mehr nur die Lehrpläne, sondern alle Lebensbereiche umfasst.

Zusammengefasst geht es jetzt speziell in Baden-Württemberg um folgendes:

• Die Einführung einer so genannten „dritten Elternschaft“
• Zuschüsse für Hochschulen mit einem angeblich veralteten Menschenbild sollen gekürzt oder gestrichen werden
• Institutionen, die nach Definition des Aktionsplans „diskriminieren“ (wie z.B. Kirchen) [steht wirklich genauso in dem Papier!] soll die Unterstützung gestrichen werden und sie sollen keine Aufträge mehr erhalten
• „Runde Tische“ zur Geschichtsaufarbeitung
• Sanktionen für transphobe und homophobe Medieninhalte (Wort, Bild) – aktive Medienbeobachtung
• LSBTTIQ*-Quote im Südwestfunk, Rundfunkrat und Zweitem Deutschen Fernsehen
• LSBTTIQ-Lehrstuhl an einer Universität • Zulassung anderer Geschlechtsangaben im Personalausweis
• Legalisierung der Leihmutterschaft
• Überarbeitung der Lehrmaterialien und Unterrichtsbeispiele, insbesondere in Schulbüchern: Vielfalt sichtbar machen
• Diversitybeauftragte für das Thema LSBTTIQ in Kommunen
• Ehrenamtsnachweis – Kategorie LSBTTIQ ergänzen
• Sensibilisierung und Information im Kindergarten: Anpassung von Büchern und Spielen, Schulungen von Führungskräften in Kindergärten/Kindertagesstätten
• Unterstützung von Partys und Veranstaltungen der Community auch an konservativen Plätzen, Anerkennung von Szenelokalitäten
• Kritische Betrachtung des Dudens

*LSBTTIQ = Abkürzung für lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell-queer

Es geht jetzt nicht mehr nur um “Gleichberechtigung”, “Frauenquote” und derartige verhältnismäßig harmlose Dinge, sondern auch um einen massiven Angriff auf die Natur des Menschen und den gesunden Menschenverstand. Es geht um nichts weniger als ein gewaltiges Umerziehungsprogramm, das die gesamte Bevölkerung einschließt.

Ideologien haben es an sich, dass sie im Konflikt mit der Wirklichkeit und der menschlichen Natur stehen, weshalb sie alle früher oder später scheitern müssen. Die Wirklichkeit lässt sich nicht überlisten. Deshalb werden Ideologien von den meisten Menschen auch nicht verinnerlicht, was viele aber nicht daran hindert sich aus opportunistischen Gründen anzupassen um Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Es wird aber nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Darum ist Gelassenheit angesagt.

Allerdings kann auch eine verquere Quatsch-Ideologie nachhaltige Schäden bewirken, die dann wieder ausgebügelt werden müssen. Aber soweit sollte man es erst gar nicht kommen lassen. Anpassung und Verblödung haben, wie noch zu zeigen sein wird, allerdings schon um sich gegriffen, weshalb gegen den gemeingefährlichen Gender-Blödsinn energisch vorgegangen werden muss.

Schon bisher gab es alle Lebensbereiche beherrschende Ideologien, denkt man an den Sozialismus / Kommunismus oder die Rassenlehre der Nationalsozialisten – wobei letztere keine rein deutsche Erfindung war, sondern nur mit typisch deutscher Gründlichkeit “vervollkommnet” wurde. Eine Gründlichkeit, die auch jetzt in Sachen Gender erkennbar ist.

Trotz der den bisherigen Ideologien zugrunde liegenden fundamentalen Irrtümern und folgenschweren Fehleinschätzungen konnte man diesen – im Gegensatz zum Gender-Unfug – einen gewissen intellektuellen Anspruch nicht absprechen.

Dahingegen handelt es sich beim Gender-Unfug, der nun auf alle Lebensbereiche übertragen werden soll, um eine durchschaubare und hirnrissige Wahnidee, die von einem natürlich empfindenden Menschen unmittelbar als solche durchschaut wird. Gender ist Dummheit pur.

Für jeden, der seine fünf Sinne beieinander hat, steht zweifelsfrei fest, dass die Menschheit aus Männern und Frauen besteht. Das ist so klar, dass darüber überhaupt nicht diskutiert werden kann.

Nun wird es aber immer so sein, dass Menschen mit Behinderungen auf die Welt kommen, wobei sich diese Behinderungen und Fehlsteuerungen auch auf die Sexualität beziehen können.

Nun käme – bis jetzt jedenfalls – niemand auf die Idee, körperlich oder geistig Behinderte speziellen Ethnien, Volksstämmen oder Rassen zuzuordnen und zu verlangen, diesen einen gesonderten völkerrechtlichen Status zuzubilligen und das gesamte öffentliche Leben entsprechend umzustrukturieren.

Das Gleiche wäre es, wenn man sagen würde, dass Krankheit und Gesundheit eine Frage der Orientierung ist, wonach es meine Entscheidung ist, ob ich gesund oder krank, behindert oder nichtbehindert bin, wobei sich für eine in dieser Art hirnrissige Ideologie sogar Ansatzpunkte ergeben würden, weil Krankheit ein relativer Begriff ist, der sich ebenso wenig, wie der Begriff “normal” definieren lässt, wobei hinzukommt, dass es keine Krankheit gibt, die man sich nicht auch einbilden könnte.

Aber auf dieser Ebene liegt der Genderwahn, der unterstellt, dass jede Normabweichung im sexuellen Empfinden und Verhalten ein anderes Geschlecht darstellt, das gleichberechtigt neben der Unterscheidung in männlich und weiblich steht, wobei noch hinzukommt, dass sich jeder jederzeit sein Geschlecht selbst wählen kann, womit sich der Genderwahn selbst in den Schwanz beißt, weil es demnach Geschlechter geben muss, von denen man seine Wahl ableiten kann.

Man fragt sich, wie es sein kann, dass an sich geistig gesunde Menschen auf einen solchen Irrsinn wie die Genderideologie verfallen können, wo doch völlig unzweifelhaft feststeht, dass die Menschheit aus Männern und Frauen besteht, die sich nicht nur anatomisch, sondern auch in ihrer Gehirnstruktur und dem Hormonhaushalt deutlich unterscheiden.

Daraus müsste sich doch ganz zwangsläufig ergeben, dass anatomische Missbildungen, die eine klare Zuordnung zu einem Geschlecht erschweren und gravierende Abweichungen im Empfinden und Verhalten eine Normabweichung darstellen. Hinzu kommt, dass die Zahl dieser Menschen – bezogen auf die Mehrheit der Menschen – äußerst gering ist.

Aber warum sollen dann derartige Abweichungen zur allgemeinen Norm erhoben werden, die allgemein zu akzeptieren ist? Aber scheinbar ist keine Dummheit groß genug, um nicht als Grundlage für eine Weltverbesserungsideologie herzuhalten. Wie sagte doch Albert Einstein: “Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.”

Eine Erklärung für dieses Verhalten, das jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, ist ein ideologisch gefärbtes Weltbild, dem es um die unterschiedslose Gleichheit aller Menschen geht, die jetzt auch nicht mehr vor dem natürlichen Unterschied zwischen männlich und weiblich haltmacht.

Wenn es um Ideologie geht, wird die Wirklichkeit ignoriert und der gesunde Menschenverstand ausgeschaltet, wobei man hier gleichzeitig Homosexuellen, Lesben und sonstigen Normabweichlern entgegenkommt, die sich nunmehr als “völlig normal” bezeichnen können. Möglicherweise steht hinter dem Genderschwachsinn die Homolobby.

Dafür sprechen die Aussagen von Sozialministerin Katrin Altpeter:

„Viele Menschen in Baden-Württemberg glauben, dass Hetero- und Homosexuelle heute vollkommen gleichgestellt sind und von der Gesellschaft gleich behandelt werden – aber das ist ein Trugschluss. Deshalb erarbeitet die Landesregierung unter der Federführung des Sozialministeriums zurzeit einen Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte“. Die Ergebnisse der Onlinebefragung fließen in diese Arbeit ein. Mit dem Aktionsplan werden wir bestehende Benachteiligungen überall dort bekämpfen, wo Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung benachteiligt, angefeindet, schräg angeschaut oder angegriffen werden.“ Der Aktionsplan werde noch vor dem Sommer ins Kabinett gebracht, so Altpeter. Für erste Umsetzungsmaßnahmen in diesem und im kommenden Jahr stehen insgesamt 1 Mio Euro zur Verfügung.

Seitens der weitgehend gleichgerichteten Medien wird man keine Kritik an den absurden Plänen der Landesregierung hören. Die “Qualitätsmedien” werden die Pläne der Landesregierung allenfalls nur am Rande, wenn überhaupt, erwähnen und Gegendemonstrationen verfälscht wiedergeben, indem sie die Teilnehmerzahlen ganz erheblich herunterschrauben, ihr Augenmerk auf die “Gegendemonstranten” richten und die Antifa-Randale in einen ursächlichen Zusammenhang mit den friedlichen Demonstranten bringen.

Auf der Webseite der “Antifa Reutlingen-Tübingen” war unter anderem folgendes zu lesen:

Der Homofeindlichkeit am 21.März nicht die Straße überlassen:

Erneut planen die homo- und genderfeindlichen Bildungsplan-Gegner/Innen am 21.03. in Stuttgart auf die Straße zu gehen. Sie selbst bezeichnen sich als besorgte Eltern, doch hinter diesem Label verbirgt sich eine unappetitliche Suppe aus christlichen Fundamentalisten/innen, Rechtspopulisten/innen, antimuslimischen Rassisten/innen und Aktivisten/innen der neurechten identitären Bewegung Deutschlands. Auch der eine oder andere Neonazi wird wieder mitlaufen.

Gegen die heterosexuelle Normvorstellung sowie homo- und transfeindliche Hetze, die sich als freie Meinungsäußerung tarnt, wollen wir erneut protestieren.

Damit ist alles gesagt!

Wie ist das alles zu bewerten?

Seit eh und je wird die Liebe zwischen Mann und Frau in Liebesliedern, Opern, Operetten, Musicals, Schlagern usw. besungen und in Liebesgeschichten, Romanen, Liebesfilmen usw. verarbeitet. Liebes- und Ehegeschichten sind Thema Nummer 1 der Regenbogenpresse. “Amore” – das ist es, was die Menschen in allen Altersklassen interessiert und fesselt. Und daran wird sich auch weiterhin nichts ändern.

Auch Vater- und Muttergestalten haben ihren Platz in Kunst und Literatur.

Nach den Wahnvorstellungen der Genderprotagonisten befindet sich die gesamte Welt damit in einer “Zwangsheterosexualisierung”, was nur von den “Genderisten” durchschaut wird, weshalb diese über das fortschrittlichere Weltbild verfügen, wobei dann die Mutter zu einer “sexuellen Stereotype” wird und es anstelle von Vater und Mutter, Elter 1 und Elter 2 heißt und wo dann ein Kind auch zwei Mütter oder zwei Väter haben kann oder eine Mutter, die früher ein Mann war usw.

Wer das nicht “einsieht” und damit am “überholten” bisherigen Weltbild festhält, ist nicht mehr zeitgemäß und förderungswürdig. Beim Genderwahn geht es um Akzeptanz. Toleranz reicht nicht mehr aus. Der Genderwahn soll alles durchdringen, bis hinein in die gendergerechte Sprache und in gendergerechte Formulare.

Um es ganz klar zu sagen: Das Land soll unter die Herrschaft einer Minderheit von LSBTTIQ-Menschen mit einem abweichenden Sexualverhalten gestellt werden, die ihre Lebensart zur Norm erheben und ihre Sichtweise anderen aufzwingen.

Jeder darf und soll so leben, wie es seinem Naturell entspricht. Von mir aus darf einer das alles sein, was hier an Absonderlichkeiten angeführt ist. Es kann aber keinesfalls akzeptiert werden, Absonderlichkeiten verpflichtend zur Norm zu erheben und die übrigen Menschen im Land zu zwingen, das zu akzeptieren, wobei sie im Fall der Kritik oder der Äußerung einer anderen Sichtweise mit Sanktionen rechnen müssen. Es kann keinen exklusiven Artenschutz für LSBTTIQ Personen geben. Mehr als die üblichen Bürgerrechte kann es auch für diesen Personenkreis nicht geben.

Und wie sieht es andersherum aus? Müssen sich bekennende Heterosexuelle als rückständige Rechtspopulisten, Rassisten, Neonazis usw. bezeichnen lassen? Immerhin müsste die Heterosexualität den gleichen Wert wie die LSBTTIQ Abartigkeiten haben. Aber scheinbar ist das nicht so.

Es ist zu fragen, ob eine Landesregierung ihre Kompetenzen nicht ganz erheblich überschreitet, wenn sie diese zur Einführung einer Gender-Diktatur missbraucht.

In diesem Fall besteht das Recht, ja die Pflicht zum entschiedenen Widerstand!

Und noch etwas: Wenn Linke und Grüne durchknallen, könnte das als “typisch” auf ein gewisses “Verständnis” stoßen. Völlig unverständlich und nicht akzeptabel ist es aber, wenn die EKD auf dieser Welle mitschwimmt und z.B. die Evangelische Landeskirche in Baden die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität vorantreiben will.

Aber von der EKD ist man es ja gewohnt, dass sie jede Gelegenheit zum Verrat am christlichen Glauben wahrnimmt. Früher oder später wird sie deshalb auch das Schicksal des Genderschwachsinns teilen.

Was ist vom Wort Gottes dazu zu sagen?

Eine Frau soll nicht Männersachen tragen und ein Mann soll nicht Frauenkleider anziehen, denn wer das tut, der ist dem Herrn, deinem Gott, ein Gräuel.

5. Mose 22, Vers 5

Ich erinnere mich hier an den antiquierten Spruch:

“Mädel, zieh ein Röcklein an, die Hose zieret nur den Mann!” Wobei man gleich fragen muss, wie es da um die Schotten mit ihrem Schottenrock bestellt ist.

Aber darum geht es überhaupt nicht. Die Damen- und Herrenbekleidung hängt seit eh und je von der Mode ab, weshalb es auch keine “christliche” Kleidung geben kann.

Es war aber schon immer so, dass männliche und weibliche Kleidung deutlich zu unterscheiden waren, auch dann, wenn Frauen Hosen angezogen haben. Denn auch die Damenhose unterscheidet sich in ihrer Machart deutlich von der Herrenhose.

Berufskleidung kann zweckmäßigerweise auch so beschaffen sein, dass kein direkter Unterschied zwischen männlich und weiblich erkennbar ist. Aber auch darum geht es nicht.

Gott will, dass Männer und Frauen auch im bekleideten Zustand deutlich zu unterscheiden sind. Von daher würde ein Mann mit Dauerwellen im Haar, behangen mit Schmuck, lackierten Finger- und Fußnägeln, hochhackigen Schuhen und angetan mit einem Modellkleid – vom Auftritt bei einem Kostümfest mal abgesehen – lächerlich wirken. Bis jetzt jedenfalls.

Beim gemeingefährlichen Genderwahnsinn geht es aber gerade darum, die Grenzen zu verwischen und bislang noch lachhafte Aufzüge salonfähig zu machen. Ein Beispiel dafür ist der bärtige Chonchita Wurst, der mit seinem Auftritt bei dem Eurovision Song Contest 2014 wahre Begeisterungsstürme hervorgerufen hat und den ersten Platz belegen konnte.

Da die Kleidung immer auch ein Ausdruck der geistigen Haltung ist – Kleider machen bekanntlich Leute – geht es letztlich auch hier um einen Angriff auf unsere abendländische Kultur, der darin besteht, die natürlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu verwischen.

Männer, die den Drang verspüren, sich weiblich zu kleiden, sind deshalb nicht sexuell anders orientiert, sondern leiden an einer Persönlichkeitsstörung.

Soweit es an uns liegt, müssen wir dieser Art von grobem Unfug widerstehen.

Jörgen Bauer

Thema: Deutschland wach auf! | Ein Kommentar

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