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442. Flüchtlinge strömen nach Deutschland

Freitag, 18. September 2015 | Autor:

NAI Okt.15 Israel S.23

Foto NAI S.23 Oktober 2015

Sehr geehrter Besucher,

viele Worte zum Flüchtlingsdrama möchte ich hier nicht machen, weil der Kommentare von Leuten die alles besser wissen, sehr viele sind. Einen Mann wie Ludwig Schneider möchte ich aber hier zu Wort kommen lassen, weil er dieses Thema so gut kennt wie kaum ein anderer.

 

Ein Bericht von Ludwig Schneider – “Auf der Flucht”

Zuerst wurden meine Eltern von den Nazis verfolgt, weil sie Juden waren. Dann wurde mein Vater aus politischen Gründen von den Kommunisten verfolgt. So mussten wir 1950 – ich war gerade neun Jahre alt – bei Nacht und Nebel aus der DDR nach Westdeutschland fliehen. Noch heute höre ich die Schüsse der Vopos, die auf uns geschossen haben. Wir ließen all unser Hab und Gut, Haus und Hof in Magdeburg zurück und hausten in Siegen mit 12 Personen im Flüchtlingslager in nur einem Zimmer, d.h. ich kenne aus Erfahrung das Flüchtlingselend.

Heute strömen Tausende Menschen aus anderen Nationen, Kulturen und Religionen in die europäischen Wohlstandsländer. Ihr beliebtestes Ziel ist Deutschland. In diesem Jahr rechnet man mit 800.000, die in Deutschland um Asyl suchen. Das Tragische ist, dass Tausende Flüchtlinge von Schleppern in Boote gepfercht werden, von denen viele dann im Mittelmeer ertrinken oder anderweitig grausam auf dem Weg umkommen.
Skrupellose Verbrecher versprechen den Flüchtlingen in Europa ein Paradies, das ihnen aber auch Europa und selbst Deutschland auf Dauer nicht bieten kann.

Noch herrscht eine Euphorie der Hilfsbereitschaft. Aber irgendwie gewinnt man bereits den Eindruck, dass bei Vielen, die am Anfang den ankommenden Asylsuchenden geholfen haben und den Kindern Teddybären schenkten, bereits die Lust daran verloren geht, weil ihnen die Masse der Asylsuchenden jetzt unheimlich wird.

Hier bahnt sich etwas an, was auch das Wohlstandsdeutschland auf Dauer nicht in den Griff bekommt. Es gibt moslemische Flüchtlinge, die schnell rabiat werden können, wenn sie nicht das bekommen, was sie sich in ihrer Fantasie vorgestellt haben. Das kann für Europa zur islamistischen Gefahr werden, die man dann nicht mehr abschieben kann – Israel hat damit seine Erfahrung. 1967 küssten die Araber noch die Israelis, heute werfen sie Steine.

NAI Okt.15 Israel S.9

Foto NAI S.9 Oktober 2015

Wer das Phänomen „Migration“ erklären will, muss auf den Anfang der Menschen und die Bibel zurückgreifen.

Der Mensch wurde von Gott geschaffen und vermehrte sich. Es dauerte nicht lange, da wurde er übermütig. Da kam die Sintflut und nur Noahs Familie blieb übrig. Später baute der Mensch den Turm zu Babel, der brach zusammen und die Menschen flohen in alle Welt. Von da an gibt es viele Sprachen und Völker, und die schufen sich viele Götter und Religionen. Dabei gibt es nur einen einzigen Gott: den Gott JHWH, den Gott Israels.

Doch die Menschen, so unterschiedlich sie aussehen, stammen alle von ein und denselben Ureltern ab. Auch der weiße Finne, der schwarze Ghanaer und der gelbe Chinese. Die Juden waren zu Jesu Zeiten braun wie heute die Wüstennomaden im Negev. Weil die Juden unter alle Völker zerstreut waren, kehren sie nun mit verschiedenen Hautfarben in das Land ihrer Väter, nach Israel zurück und sind wieder ein Volk wie vor 2000 Jahren. Was ist das Geheimnis, dass die Juden nach 2000 Jahren unterschiedlicher Entwicklung wieder ein Volk und ein Staat wurden? Das ist ihr gemeinsames Glaubensbekenntnis an ein und denselben Einen Gott.

Anders ist es jetzt in Europa: Christen verlieren durch den Zustrom von Moslems ihre Balance. Moslems werden für Christen eine Gefahr, weil die Moslems aggressiv für ihren Islam eintreten. Dagegen fehlt den Christen meist der Mut, denen, denen sie helfen, ihren Glauben an Jesus missionarisch zu bekennen. Es ist unsere Pflicht, allen Menschen zu helfen, ungeachtet der Religionszugehörigkeit! Das ist klar! Dennoch schreibt Paulus in Galater 6,10, dass wir zuerst unseren Glaubensgenossen helfen sollen. Und wenn wir Andersgläubigen helfen, dann nur so „dass sie dadurch unseren Vater im Himmel preisen“, sagt Jesus in Matthäus 5,16. Wie aber können sie unseren Vater im Himmel preisen, wenn man ihnen nicht sagt, dass diese Hilfe von Christen kommt, denn nur dann ist unsere Hilfe nachhaltig und hat Ewigkeitswert.

Im Flüchtlingslager Siegen bekam ich als Kind eine Bibel, die hat mein Leben zu Gott hin verändert.

Von Ludwig SCHNEIDER

Noch eine Bemerkung zum Schluß:

Gut finde ich es nicht wenn Kriegsflüchtlingen die um Asyl ersuchen, sich in einer solchen Art und Weise Zugang in ein fremdes Land verschaffen.

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Thema: Deutschland wach auf!

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