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644. Weihnachtsmarktreklame – gegen Jesus

Donnerstag, 6. Dezember 2018 | Autor:

Arno Backhaus

 

Liebe Blogbesucher,

Arno Backhaus ist ein Original von ganz besonderem Format. Ich durfte mit Ihm Mitte der 90er Jahre einmal ein Aktionswochenende in Bamberg verbringen und war begeistert von seiner Kreativität. Gemeinden die keine Ideen haben wie man die Menschen der Welt in den Fußgängerzonen der Städte mit der frohen Botschaft erreichen kann, sollten Arno einmal einladen und sich inspirieren lassen.

 

„Glauben sie ja nicht an Jesus!“

 

Mit diesem Schild stehe ich auf dem Weihnachtsmarkt und alle schauen mich verwundert an. Normalerweise macht man ja eher f ü r  etwas Reklame, aber so offen gegen etwas zu sein, dazu noch gegen Jesus, das fällt schon aus dem Rahmen. Antireligiöse Werbung haben die meisten bisher nicht erlebt. Viele Leute sind zwar nicht sonderlich für Jesus, sind aber auch nicht so gegen ihn, dass sie vor ihm warnen würden. Umso mehr reizt es sie, von mir zu erfahren, warum ich denke, dass sie nicht an Jesus glauben sollen. Passanten kommen zu mir, fragen mich, was mich zu dieser Aussage veranlasst. Ich sage ihnen, dass dieser Weihnachts-Jesus nichts mit dem Jesus der Bibel zu tun hat. Weihnachten ist neben dem Friedhof der Bereich wo am meisten gelogen wird:

 

  • Sie reden von Jesus, aber meinen ihre gefüllte Kasse;
  • sie singen von Frieden, aber verkaufen auf dem Weihnachtsmarkt den Kindern Plastikmaschinengewehre aus Taiwan;
  • sie geben unzählige “geistliche” Weihnachts- und Adventskonzerte aber meinen nur ihr Kunstverständnis für klassische Musik, statt geistlicher Inhalte;
  • sie hören begeistert unzähligen schwarzen Gospelgruppen zu, die die frömmsten Texte singen. Wenn die gleichen Texte von Weißen in Deutsch gesungen würden, würden diese als Fanatiker, Spinner, Schwärmer oder Sektierer abgestempelt;
  • sie erzählen vom Fest der Familie, aber flüchten in den sonnigen Süden um nicht mit den Eltern und Schwiegereltern zusammen sein zu müssen;
  • sie beten Jesus an, aber meinen ihre Gefühle;
  • sie sprechen von der Zeit der Besinnung, aber keine Zeit ist hektischer als diese;
  • sie spenden für Hilfsbedürftige aber befriedigen nur ihr schlechtes Gewissen;
  • sie predigen, dass Gott Mensch wurde, unternehmen aber nichts dagegen, dass in keiner Zeit wie dieser so viele unmenschliche gewaltverherrlichende DVD- und Computerspiele verkauft werden.

 

Wird vielleicht deshalb in dieser Zeit so viel Glühwein konsumiert, um das ganze Lügengebäude ertragen zu können? „Glauben sie ja nicht an Jesus!“ An den Jesus, der hier auf dem Weihnachtsmarkt „verkauft“ und vermarktet wird, sollen sie nicht glauben. Der ist nur zuständig für zwei Monate gutes Geschäft, für die Kaufleute und für vier Wochen gutes Gefühl in der Familie. Dieser Jesus wird im November vom Boden oder Keller geholt, wird abgestaubt, und muss herhalten für Business und Emotionen. Dieser Teilzeit-Jesu ist aus Watte, oder Plastik. Der Jesus, der in der Bibel vorgestellt wird, ist aus Fleisch und Blut, an den können sie und sollten sie glauben. Er ist zuständig für das ganze Jahr, und nicht nur für Augenblicke der Freude, sondern auch des Leids, des Ärgers, der Frustration. Der Weihnachts-Jesus vernebelt meine Sicht, lullt ein, der Alltags-Jesus macht mich wach, verschafft mir eine klare Sicht für mich, meine Situation und diese Welt und Gottes Willen.

Autor – Arno Backhaus

Quelle – Homepage

 

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638. Weihnachtsgeschichte 2018 – es war das schönste Geschenk

Dienstag, 20. November 2018 | Autor:

 

Es war das schönste Geschenk

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war ein Schokoladenherz. Ich war ein kleiner Knirps, der normalerweise nicht viel Süßigkeiten bekam. Doch an Weihnachten war alles anders. Dieses wunderbare Herz war richtig schön groß, für mein Empfinden schon fast riesig. Umhüllt mit rotem Glanzpapier, bestand die Füllung aus Nougatmasse – für mich fast ein  Heiligtum. Immer wieder nahm ich es staunend in die Hand und legte es andächtig wieder unter den Weihnachtsbaum. Auspacken kam überhaupt nicht in Frage. Dazu war es mir viel zu wertvoll. So hütete ich meinen Schatz bis Ostern und widerstand allen eigenen und fremden Versuchen, ihn aufzuessen.

Während ich daran denke, werde ich an ein anderes Herz und an ein ganz besonderes Erlebnis erinnert. Es ereignete sich an einer Feier am Weihnachtsabend in einem Heim für behinderte Kinder. Die Jungs und Mädchen wurden gefragt, warum Jesus denn zu uns auf die Erde kam. „Warum verließ er den Himmel? Was hat er vermisst in seiner ewigen Herrlichkeit? Was fehlte ihm so sehr, dass er auf all das verzichtete?“ Eine schwere Frage, die zunächst große Sprachlosigkeit auslöste. Doch irgendwann stellte sich ein kleines Mädchen auf seinen Stuhl und rief vor Aufregung ganz laut in die nachdenkliche Stille: „Es fehlten ihm unsere Herzen!“

 

siepmannH_pixelio.de

Ich denke, so ist es. Darum geht es tatsächlich an Weihnachten. Dass Jesus Christus, dessen Geburt wir feiern, unser Herz findet und wir ihm unsere Herzen schenken. Diese Botschaft wurde in unzähligen Versen, Liedern und Geschichten thematisiert. So sagte Angelus Silesius einmal: „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du bliebest doch in Ewigkeit verloren.“

 

Und in dem wunderbaren Weihnachtslied „Zu Bethlehem geboren“ bringt Friedrich Spee es besonders anschaulich zum Ausdruck: „In seine Lieb versenken, will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab.“  In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!“

 

Autor: Bernhard Matzel

Quelle: Marburger Medien   

 

Das Lied für Kinder

 

Das Lied für Erwachsene

 

 

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

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613. Weihnachtsgeschichte 2017 – Licht in finsterer Nacht

Montag, 27. November 2017 | Autor:

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Eigentlich hieß er Paul. Aber alle nannten ihn Paulo, weil er immer von Italien schwärmte. Seine Geschichte ereignete sich in den 1920er-Jahren, als man in den Hotels noch die Koffer der Gäste durch die Lobby schleppte. Paulo war eine stattliche Erscheinung, wenn er mit seinen ein Meter neunzig, einem beachtlichen Körperumfang und seiner Livree vom Ersten Hotel in der Stadt durch die Gassen des Armenviertels ging, wo er mit seiner Familie wohnte. Sein Gehen war kein Gehen, es war ein Schreiten, nein, eher ein „Brustwandeln“. Die Livree war sein ganzer Stolz. Der alte Direktor des Hotels hatte ihm in Anbetracht seiner treuen Dienste als Wagenmeister des Atlantic-Hotels und seiner Beliebtheit bei den Hotelgästen gestattet, die Livree mit nach Hause nehmen zu dürfen. Seine Frau Lilly bürstete sie jeden Tag Neue aus und achtete akkurat darauf, dass alle blinkenden Knöpfe immer tadellos festsaßen. Seine beiden Kinder, Enrico und Lenchen, durften sie nicht anfassen. Das war strenge Regel.

Kleiner Moment mit großen Folgen

Der neue Direktor mochte ihn nicht. Das gab er ihm bei jeder Gelegenheit zu verstehen. Paulos Vollbart hatte sich mit den Jahren weiß gefärbt. Zugegeben, das sah imposant aus. Doch es war das untrügliche Zeichen dafür, dass das Alter bei ihm angeklopft hatte. Als er gestern wieder einmal einen großen Koffer per Schulter in die Hotelhalle getragen hatte, da war ihm schummrig vor den Augen geworden. Er musste sich erst einmal ausruhen und versäumte dabei die eintreffenden Gäste. Der Page hatte ihm ein Glas Wasser gebracht. Danach ging es ihm wieder besser. Doch dem Direktor war das nicht entgangen. Für ihn war er untragbar geworden. Am liebsten hätte er ihn auf der Stelle entlassen. Noch am gleichen Tag war Paulo nicht mehr Wagenmeister des vornehmen Hotels. Den Stolz der ganzen letzten Jahre musste er abgeben. Weil Weihnachten vor der Tür stand und er 30 lange Jahre dem Hotel gedient hatte, sollte er morgen wiederkommen. Man würde schon noch etwas anderes für ihn finden.

In einem Herzen wird es Nacht

Die Nacht war hereingebrochen. Er hatte keinen Blick für die weihnachtlichen Dekorationen. „Nun wird es nichts mit der langersehnten Weihnachtsgans mit italienischem Obst.“ Schlimmer noch. Die Verzweiflung in ihm wollte ihn fast zu Boden drücken. Er hatte sich unbemerkt nach Hause geschlichen. Seine Frau hatte sich schon geängstigt, war dann maßlos erschrocken, als sie ihn sah. Als sie dann nach der Livree fragte, hatte er sie unsanft zur Seite geschoben. Die Kinder hatte er angeranzt. Nun saß er im Wohnzimmer und stierte vor sich hin. „Alles vorbei“ sagte er immer wieder. „Alles vorbei“. Lilly lief verzweifelt hin und her. Die Kinder hatten sich weinend in ihr Zimmer zurückgezogen. So kannten sie ihren Papa gar nicht. Nachdem Lilly sich endlich beruhigt  und er ihr alles erzählt hatte, drängte sie ihren Mann, doch am nächsten Morgen wieder zum Hotel zu gehen. Es würde schon eine Arbeit für ihn da sein. Die Angst vor dem Gerede der Nachbarn verdrängte sie dabei.

Plötzlich war alles anders

Paulo hatte eine schlaflose Nacht. Schwach erinnerte er sich an die Großmutter. „(Bei Gott gibt es) Es gibt immer einen Ausweg“, hatte sie ein ums andere Mal zu ihm gesagt. Früh am Morgen, bevor die Nachbarn aufgestanden waren, hatte er sich schon aus dem Haus geschlichen. Nun stand er vor dem schwersten Gang seines Lebens, wie es ihm schien: die Treppe hinunter in den Keller zu seinem neuen Arbeitsplatz, den Herrentoiletten. Seine Arbeitskleidung würde er dort schon finden, hatte ihm der Personalchef noch mit auf den Weg gegeben. Der weiße Kittel seines Vorgängers hing in einem kleinen Spind, in dem er seine Jacke und die Brotdose verstaute. Paulo hatte sich auf einem Stuhl niedergelassen. Das Herz krampfte sich. Sein Kopf dröhnte. Seit seinen Kindertagen hatte er nicht mehr geweint. Er wollte dieses aufkommende Gefühl mit Macht unterdrücken. Die Gäste von der Adventsfeier nahm er kaum war. Wie automatisch hatte er Seife und Handtücher hingelegt. Als er dann den Kittel angezogen hatte, spürte er etwas Eckiges in einer der Taschen. Er zog es heraus. Es war eine (kleine) alte, zerlesene Bibel. Manches hatte er erwartet, aber nicht das. Er erinnerte sich an den „Toilettenmann“, den er nicht als Kollegen akzeptiert hatte. Das war unter seiner Würde gewesen. Doch es war ihm aufgefallen, dass dieser unscheinbare Mann stets freundlich und hilfsbereit war, wie mit einer inneren Heiterkeit ausgestattet. Nun war er neugierig geworden. Er schlug die Bibel auf und begann darin zu lesen. Er las vor allem die Verse, die rot unterstrichen waren. Es war ihm, als würde ein Fenster zu seinem dunklen Inneren aufgestoßen. Er hatte zunehmend das Gefühl, in einem Brief zu lesen, der an ihn ganz persönlich gerichtet war. Es mochte vielleicht eine Stunde vergangen sein. Gäste, die ihre Hände waschen wollten, hatte er nicht wahrgenommen. Eine tiefe Sehnsucht hatte sein Herz ergriffen. „Ja Gott“, hatte er gestammelt. „Hier bin ich mit all meinem Stolz und meinem Versagen. Ich weiß, du meinst mich. Wenn es wirklich wahr ist, dass Jesus auf diese Erde gekommen ist, damit meine Sünden vergeben werden können und ich zu dir finde, dann gebe ich dir jetzt mein Leben. Jesus, sei du ab heute Herr in meinem Leben.“ Plötzlich war es ihm, als würde er in seinem Innern die Großmutter hören: „Du musst noch Amen sagen.“ Nach einer Gedankenpause sagte er dann tatsächlich „Amen“. Das klang klar und fest. Seine Traurigkeit war verschwunden. Eine innere Freude hatte sein Herz ergriffen, wie er sie nie zuvor in seinem Leben gekannt hatte. Der Raum um ihn schien plötzlich hell und freundlich. Der zu kleine Kittel störte ihn nicht mehr. Als der nächste Gast von der Adventsfeier hereinkam, strahlte er ihn an.

„Mein Herz soll deine Krippe sein“

Was war mit ihm denn bloß geschehen? Er konnte es kaum erwarten, seiner Lilly davon zu erzählen. Als er am Abend nach Hause eilte, störte ihn das Getuschel der Nachbarn überhaupt nicht. Außerdem war das Trinkgeld an diesem Tag so reichlich ausgefallen, dass sie sich wohl doch die ersehnte Weihnachtsgans vom Bauern holen konnten. Lilly war sprachlos, als er freudestrahlend vor ihr stand und ihr wie ein Wasserfall von allem erzählte, was er in der gefundenen Bibel gelesen hatte und was er für sich begriffen hatte. Er hatte Jesus gefunden, tief in seinem Herzen. Die Kinder hatten sich während seiner Erzählung leise ins Wohnzimmer geschlichen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Enrico durchbrach als erster das stille Staunen auf Seiten der Zuhörer. „Papa, wer dich so von Jesus erzählen hört, der muss einfach an ihn glauben.“ Paulo strahlte. Er ging mit offenen Armen auf seine Kinder zu und umarmte sie. Lange und innig. „Vergebt mir bitte alle drei, wenn ich ungerecht und hart zu euch gewesen bin.“ „Ist schon in Ordnung Papa“, entfuhr es den Kindern wie aus einem Mund. Und Lenchen fügte leise hinzu: „Du hast uns noch nie so umarmt.“ Lilly weinte vor Freude in den Armen ihres Paulo. „Ich kann das alles noch gar nicht fassen.“ Und nach einer langen Pause jubelte sie los: „Jetzt freue ich mich doch auf Weihnachten.“ Und Enrico sagte voller Überzeugung: „Das wird das schönste Weihnachten mit oder ohne Gans. Wir haben einen neuen Papa!“ Plötzlich trat eine ungekannte Stille ein. Jeder von ihnen versuchte in seinem Herzen zu begreifen, was da mit ihnen geschehen war. Nach einer Weile war Lilly die erste, die sich regte. „Ich baue jetzt doch die Krippe auf. Denn wir haben ja einen Gast bekommen.“

Rolf Dieter Haering

Quelle: Marburger Medien

 

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

 

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

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Thema: Weihnachtsgeschichten

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557. Gottes Wort zu Weihnachten

Donnerstag, 22. Dezember 2016 | Autor:

Liebe Blog Besucher,

von Maria Prean Gründerin von Vision für Afrika habe ich die nachfolgenden kraftvollen Worte zum Weihnachtsfest 2016 erhalten. Es ist so mutmachend, dass man es vielen Menschen nicht vorenthalten darf. Ich wünsche Ihnen beim lesen viel Freude und Ermutigung.

 

Herzlichen Dank Maria für die Genehmigung.

Geliebte Freunde und Geschwister im Herrn!

Bald ist wieder Weihnachten und wir feiern den Geburtstag unseres Herrn Jesu Christi.

 

 

In unseren oft sehr verworrenen Zeiten ist es umso wichtiger , dass wir uns des vollen Segens bewusst werden, den Jesus uns durch Sein Leben, sein Sterben und seine Auferstehung geschenkt hat.

 

Bereits am Kreuz hat Er gesagt: „Es ist vollbracht!“

 

Und mit Seiner Auferstehung hat Er alle die an IHN glauben, auf eine neue Ebene des Sieges, des Lebens, der Freude, der Kraft versetzt. Nicht umsonst hat ER uns in Seinem Wort gesagt: „Ich bin gekommen, damit ihr Leben habt, und Leben in Fülle.“

Wenn Du den Verheißungen Gottes in Seinem Wort mehr vertraust als Deinen Erfahrungen, Deinen Umständen, dann wirst Du reichlichst beschenkt werden mit:

 

FREIWERDEN VON FURCHT.

„Da ich den Herrn suchte, antwortete er mir und errettete mich aus all meiner Furcht.“ Psalm 34:5

„Ich habe Dir keinen Geist der Angst, der Furcht, der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und des gesunden Hausverstandes.“ 2. Tim. 1:7

ERFOLG

„ Wir wissen, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.! Römer 8:28

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere zufallen.“ Matth 6:33

„Wenn Ihr in mir bleibt und meine Worte in Euch bleiben, dann könnt ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch gegeben. Joh 15:7

FREUDE

„Die auf Gott sehen, werden strahlen vor Freude! „ Psalm 34:6

„Ich freue mich in meinem Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott!“ Jesaja 61:10

„Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude in Fülle, und die Wonne zu deiner Rechten ewiglich.! Psalm 16.11

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“ Phil 4:6

FREUNDSCHAFT

„Niemand liebt mehr als der, der sein Leben für seine Freunde opfert.“ Johannes 15:13

„Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen.“ Jer. 29:13-14

FRIEDEN

„Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt. Phil 4;7

„Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen.“ Kol 3:15

„Denn ich weiss wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides.! Jer. 29:11

STÄRKUNG UND ERQUICKUNG

„Er gibt den Müden Kraft, und Stärke den Unvermögenden.“ Jesaja 40:29

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid: ich will euch erquicken.“ Matth. 11:28

„Aber die auf den Herrn harren, empfangen immer neue Kraft.“ Jesaja 40:31

Ich, der Herr, mache dich stark, ja ich helfe dir; ich halte dich mit meiner sieghaften Rechten. Jes. 41:10

GESUNDHEIT

„Herr, mein Gott, ich schrie zu dir, da machtest du mich gesund.“ Psalm 30:3

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was ER dir Gutes getan hat: der dir all deine Sünden vergibt und all deine Gebrechen heilt.“ Psalm 103:2-3

„Vom Brot allein kann niemand leben. Leben kann nur, wer Gottes Wort aufnimmt und befolgt.“ Matth 4:4

GLAUBE

„Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich!“ Lukas 1:37

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Hebr 11:1

„Wer also von Herzen an Christus glaubt und seinen Glauben auch bekennt, der erlebt, was es heißt, von Christus erlöst zu sein.“ Römer 10:10

HILFE

„Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121:2

„Der Herr lässt uns niemals im Stich.“ Psalm 3:9

HOFFNUNG

„Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen.“ Psalm 145:18

„Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor IHM aus; Gott ist unsere Zuversicht.“ Psalm 62:9

LEBEN

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben: niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Joh. 14:6

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmer dürsten.“ Joh. 6:35

„Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.“Johannes 5:12

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ Joh. 11:25

LIEBE

„Liebe den Herrn, deinen Gott von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit allen Kräften und mit deinem ganzen Gemüt und deinen Nächsten, liebe ihn wie dich selbst. Matth. 22:37, 39

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Joh. 3:16

„Das ist Liebe: nicht wir haben Gott geliebt, sondern Er hat uns geliebt.“1. Joh. 4:19

SCHUTZ

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst Deine Hand über mir.“ Psalm 139:5

„Keiner Waffe, die gegen mich geschmiedet ist, wird es gelingen, mir zu schaden.“

„Gott hält treu zu denen, die sich auf IHN verlassen.“ Psalm 14:5

SICHERHEIT

„Der Herr hilft mir, und ich brauche mich vor nichts und niemandem fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?“ Hebr. 13:6

„Ich liege und schlafe ganz in Frieden; denn allein du Herr, hilfst mir, dass ich sicher wohne. Psalm 4:9

SORGENFREIES LEBEN

„Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden.“ Phil 4:6

„Alle eure Sorge werfet auf ihn, denn Er sorgt für euch.“ 1. Petrus 3:5

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Psalm 23:1

VERTRAUEN

„Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen ungeteilt auf den Herrn.“ Sprüche 3:5

„Denn des Herrn Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiss.“ Psalm 33:4

„Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. Psalm 32:8

„Wer das Urteil der Menschen fürchtet, gerät in ihre Abhängigkeit; wer dem Herrn vertraut, ist gelassen und sicher.“ Sprüche 29:25

ZUVERSICHT

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil – vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“ Psalm 27:1

„.Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohl machen und wird deine Gerechtigkeit heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.“ Psalm 37:5-6

„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ Matth 28:20

Sollten wir nicht jubeln und jauchzen und von Herzen dankbar sein für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus und für seine wunderbaren Zusagen, die er auch einhält!

 

Lasst uns seinen Geburtstag feiern und IHM RAUM IN UNSEREN HERZEN BEREITEN:

Mit allerliebsten Dankes- und Segensgrüßen im Namen aller Mitarbeiter in Europa und Afrika

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548. Weihnachtsgeschichte 2016 – richtig schön Weihnachten feiern!

Sonntag, 30. Oktober 2016 | Autor:

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Richtig schön Weihnachten feiern!

Ich denke gerne zurück an einen Weihnachtsabend in meiner Jugendzeit. Die ganze Familie war um den festlich gedeckten Tisch versammelt. Es roch nach gebratenem Geflügel und Kaminfeuer. Fröhliche Erwartung lag in der Luft. Nach dem Essen sollte es ins große Wohnzimmer zur Bescherung gehen. Dass uns an diesem Heilig Abend eine ganz besondere Bescherung ins Haus stand, konnte niemand ahnen.

Schöne Bescherung!?

Mitten zwischen Suppe und Festbraten stand meine Mutter plötzlich auf, packte eine Mahlzeit in Wärmebehälter und verschwand mit der Bemerkung, sie käme gleich wieder zurück, in den regnerischen Winterabend. Die Atmosphäre war gestört. Warum muss Mutter gerade am Heiligen Abend ihre soziale Tour machen? Nicht gerade begeistert stocherten wir auf unseren Tellern herum. Kurze Zeit später stand Mutter in der Diele des Hauses und verkündigte eine Programmänderung für den Abend. Jetzt sei keine Bescherung, sondern ein Putzeinsatz bei einer älteren Witwe im Dorf dran. Schöne Bescherung, dachten wir. In dem alten Bauernhaus angekommen, empfing uns eine bedrückende Atmosphäre. Einer der Söhne lag betrunken auf dem Sofa, man hatte ihn aus der Dorfkneipe mit einem Schubkarren vor dem Haus abgekippt. Ein Bild des Jammers. Die alte Frau mühte sich mit der Stallarbeit ab, auf dem Küchenherd kochten Gardinen, die noch vor dem Fest wieder an die Fenster sollten. Unter Mutters Anleitung halfen wir im Stall und Haushalt, bis alles strahlte. Dem angetrunkenen Sohn wurde das Gesicht gewaschen, denn die Saufkollegen hatten ihn mit schwarzer Schuhcreme eingeschmiert.
Leicht verwundert nahm er zur Kenntnis, welche Bescherung sich da vollzog. Nach einer Stunde war alles fertig. Wir luden die alte Witwe mit ihrem Sohn zur Bescherung in unser Haus ein. Mutter bereitete noch schnell ein Geschenk und steckte es unter die große Decke auf dem Gabentisch im festlich geschmückten Weihnachtszimmer.

Jetzt wurde es richtig Weihnachten

Als wir dann am späten Abend beieinander saßen, da sahen wir eine strahlende dankbare alte Frau in unserer Mitte, die wohl nie zuvor einen solchen Heiligen Abend erlebt hatte. Zwischen Liedern, Weihnachtsgeschichte, Gebet und Bescherung musste ich immer wieder in die leuchtenden Augen dieser Frau sehen. Jetzt wusste ich, was wirkliche Weihnachtsfreude ist.

Wehe, das Fest verkommt zu einer Materialbörse, wo man lediglich Geschenke austauscht und sich heimlich fragt, was denn wohl auf dem zuvor entfernten Preisschildchen des Geschenkes stand. Weihnachten heißt, dass sich einer für alle geschenkt hat. Das macht uns fähig, die von Jesus empfangene Liebe denen zu zeigen, die nichts mehr zu feiern haben.

Übrigens, die alte Witwe hat den Weg zum Glauben an Jesus gefunden. Sie gehört zu einer kleinen Gemeinde und ihr Sohn kam vom Alkohol los.

Das beschert Gott denen, die sich bescheren lassen. Und wir als Familie hatten die größte Freude daran, gerade weil alles so ganz anders verlief, als wir uns das vorgestellt hatten. Ich wünsche Ihnen von Jesus motivierte Ideen, Weihnachten vielleicht einmal ganz anders zu gestalten. Und vielleicht legt Gott uns ja gerade in diesen Tagen etwas vor die Tür, was wir noch gar nicht ahnen. Es lohnt sich, dafür offen zu sein. Denn es gilt bis heute: Wer gibt, der verliert nicht, sondern wird reich.

 

Autor: Jürgen Mette

Mit freundlicher Genehmigung der Stiftung Marburger Medien

www.marburger-medien.de

 

 

 

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

 

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

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498. Weihnachtsgeschichte 2015 – Kein Raum in der Herberge…

Dienstag, 20. Oktober 2015 | Autor:

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Kein Raum in der Herberge …

Es gibt sie in vielen ähnlichen Variationen – die Geschichte vom Krippenspiel der Kinder am Heiligen Abend, in dem der Wirt von Bethlehem plötzlich sein Herz spürt und Maria und Josef ganz gegen die Regieanweisung nicht fortschickt. Neulich las ich eine, die noch mal ein wenig anders ist; noch ein bisschen berührender, noch ein bisschen persönlicher. Darum will ich sie hier wiedergeben.

Als Maria und Josef an seiner Tür klopften, öffnete der Wirt, ein Blondschopf mit rot-karierter Schürze vor dem Bauch, wie es das Drehbuch vorschrieb, polternd und genervt die Tür. Als die zarte Maria, dann aber mit ihrer sanftesten Stimme hauchte: „Wir sind so erschöpft und das Baby kommt doch schon bald zur Welt“, da war es um die Seele des jungen Gastronomen und die Regieanweisung geschehen. Jetzt sollte eigentlich die rüde Abfuhr kommen und der Hinweis, dass alle Zimmer belegt und kein Raum mehr in der Herberge sei. Doch der kleine Wirt mit dem großen Herzen stockte und brachte keinen Ton mehr über die Lippen. Die Souffleuse in der ersten Reihe flüsterte aufgeregt und mehrfach, was jetzt laut Manuskript unbedingt folgen musste. Nach der dritten Wiederholung beugte sich der Knirps nach vorne und sagte deutlich und für alle zu verstehen: „Ich weiß ganz genau, was ich sagen muss, aber sie könnten bei mir im Zimmer schlafen … “

Wie schön wäre es, wenn die Entscheidung, Jesus Christus in unser Herz und Leben einzuladen, kein Regiefehler wäre, sondern wir ihn von ganzem Herzen und mit tiefer Überzeugung einladen würden: „Komm, o mein Heiland, Jesus Christ. Meins Herzenstür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch mich beschein. Dein Heiliger Geist mich führ und leit, den Weg zur ewigen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.“

Wenn es Ihrem Bedürfnis entspricht, dann können Sie dieses alte Gebet durchaus auch heute ganz persönlich beten. Sie werden sehen: Jesus lässt sich gern einladen.

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Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

Quelle: Marburger Medien

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421. Weihnachtsgeschichte 2014 – ein Geschenk blieb übrig

Donnerstag, 13. November 2014 | Autor:

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Ein Geschenk blieb übrig

Jener 24. Dezember, den ich wohl nie vergessen werde, war ein grauer, ungemütlicher und kalter Samstag. Nachdem ein eisiger Ostwind schon den ganzen Tag über dunkle Wolken vor sich hergetrieben hatte, begann es am Nachmittag zuerst unangenehm zu nieseln und dann kräftig zu regnen. Wer nicht unbedingt draußen unterwegs sein musste, verkroch sich in eine warme Ecke, genehmigte sich eine gute Tasse Tee und ließ es sich bei Plätzchen und Weihnachtsmusik gut gehen. Meine Schwester und ich saßen auf der breiten Fensterbank, sahen durch das beschlagene Fenster in den trüben Nachmittag hinaus und bastelten. Große Kiefernzapfen verwandelte sich durch weißen Zuckerguss und bunter Schokoplätzchen in wunderschöne, dick verschneite Tannenbäume. Eine ganze Reihe dieser Kunstwerke hatten wir schon fertig. Ein einziges war übrig geblieben. Wir hatten niemanden mehr zu beschenken und stellten es deshalb erst einmal zur Seite.


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Dem Herzen schenken

Jetzt war es schon später Nachmittag. Zum Abendessen hatten wir noch etwas Zeit, und jeder von uns hing seinen Gedanken nach. Plötzlich sprang meine Schwester mit einem energischen Satz vom Fensterbrett. „Ich weiß, für wen der letzte Weihnachtsbaum ist!“ Ich war gespannt, hatten wir doch mehrfach unsere Liste durchsehen, um nur ja niemanden zu vergessen. „Nun sag’s schon, ich rate es ja doch nicht!“ erwiderte ich. Mit fester Stimme antwortete meine Schwester: „Dieses Bäumchen ist für die alte Flick!“ Als hätte ich sie nicht richtig verstanden, vergewisserte ich mich: „Für die Alte mit ihrer komischen Tochter?“ Meine Frage klang vermutlich alles andere als begeistert, denn ich sah plötzlich in ein blaues Augenpaar, das unternehmungslustig zu funkeln begann. „Und warum nicht?“ fragte sie herausfordernd. „Ja, warum eigentlich nicht?“ Ich nickte und ließ mich langsam vom Fensterbrett rutschen.

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Wo das Dunkel nicht mehr hell wird

Die alte Flick war eine sonderbare Frau, die mit niemandem etwas zu tun haben wollte. Sie wohnte ganz allein mit ihrer geistig behinderten Tochter in einem alten, halbverfallenen Haus. Keiner wusste etwas über sie, und wer etwas wusste, sprach nicht darüber. Die meisten Leute gingen ihr aus dem Wege, weil sie übel schimpfen konnte und reichlich davon Gebrauch machte. Oft war sie mit ihrer Tochter zum Betteln unterwegs und kam meistens erst spät abends nach Hause. Wir packten das Weihnachtsbäumchen also schön ein, warfen uns schnell die Regenjacken über und zogen leise die Tür ins Schloss. In der Zwischenzeit war es richtig dunkel geworden und der kalte Wind jagte uns ein Frösteln über den Rücken.

Helles Licht für kleine Kerzen

Das Haus der Flick stand ganz in der Nähe auf einem ungepflegten und verwilderten Gartengrundstück. Die geschmückten Fenster der Nachbarhäuser bildeten einen eigenartigen Kontrast zu dem dunklen Gebäude, auf das wir nun zugingen. Es war, als wäre das Licht plötzlich gelöscht worden, als wir uns der halbverfallenen Hütte näherten. In der Tür war ein kleines Fenster, durch das wir vorsichtig in den Hausflur hineinsehen konnten und beinahe wären wir vor Unbehagen wieder umgekehrt. „Sollen wir wirklich …“, flüsterte ich. „Na klar, deshalb sind wir doch hergekommen.“ Die Klingel war kaputt, also mussten wir klopfen. Erst nach dem dritten Mal hörten wir ein Geräusch in dem dunklen Haus. Durch das blinde Fensterglas sahen wir zwei Gestalten, die langsam und schwerfällig die Treppe herunterkamen. Vorsichtig öffnete sich die Tür und mein Herz schlug etwas schneller. Die alte Flick stand im dunklen Türrahmen und sah uns zuerst misstrauisch und dann etwas überrascht an, als könnte sie nicht glauben, was sie da sah. Ihre Tochter kauerte in einer Ecke und blickte ängstlich zu uns herüber. Da standen wir nun. Mit einer brennenden Kerze, einem Kiefernzweig und einem Tannenbäumchen aus Zuckerguss und Schokoplätzchen. Während die Unsicherheit in den Augen ungläubigem Erstaunen wich, begannen wir die Strophen eines Weihnachtsliedes zu singen. Zuerst ein bisschen zaghaft, dann aber immer lauter und fröhlicher:

„Gott ist die Liebe, lässt mich erlösen.
Gott ist die Liebe, er liebt auch mich.
Drum sag ich’s noch einmal, Gott ist die Liebe,
Gott ist die Liebe, er liebt auch mich.“

Ich lag in Banden der schweren Sünde,
ich lag in Banden und konnt nicht los.
Er sandte Jesus, den treuen Heiland,
er sandte Jesus und macht mich los.
Du füllst mit Freuden die matte Seele;
du füllst mir Frieden mein armes Herz.
Du lässt mich erben die ewge Freude;
du lässt mich erben die ewge Ruh.
Dich will ich preisen, du edle Liebe,
dich will ich preisen, solang ich bin.
Drum sag ich’s noch einmal, Gott ist die Liebe,
Gott ist die Liebe, er liebt auch mich.“
„Ich mache deine Finsternis hell.“

„Wir wollten nur ein frohes Weihnachtsfest wünschen und Ihnen noch ein kleines Geschenk bringen.“ Mehr brachten wir nicht über die Lippen. Mehr war aber auch nicht nötig. Mit einer Geste dankbaren Staunens und mit zitternden Händen nahm die Alte unser Geschenk entgegen. Sie legte es vorsichtig ihrer Tochter in den Arm, die den Tannenbaum und die Kerze mit leuchtenden Augen bestaunte.

Es war eine eigenartige Szene. Da standen wir vor der Tür des alten Hauses. Es war dunkel, es regnete und es war kalt. Und doch waren wir selten der eigentlichen Bedeutung von Weihnachten so nahe und spürten, worum es eigentlich geht. Gott gibt uns nicht auf, sondern schenkt uns seine Liebe. Und durch Jesus wird diese Liebe greifbar und erfahrbar.
In diesem Moment spürten wir, dass die Kraft der Weihnachtsbotschaft traurige Menschen trösten kann und hoffnungslose Situationen mit neuem Leben erfüllen kann. Menschen im Dunkeln, traurigen Herzen, leuchtet plötzlich ein heller Schein. Jesus, der sich selbst als das Licht der Welt bezeichnet, war da und ein Licht, das niemand auslöschen kann, leuchtete in der Dunkelheit menschlichen Elends. Jesus war da und mit ihm Wärme, Liebe und Vergebung.

Nun bleibt noch die Frage: Was ist, wenn alle Geschenke ausgepackt sind und die letzte Kerze verloschen ist. Was bleibt, wenn wir morgen wieder allein sind mit unseren Sorgen, mit der Angst, der Einsamkeit und den Fragen unseres Herzens? Was bleibt dann von Weihnachten?

Peter Hahne hat einmal gesagt: „Wer sein Herz an Jesus verliert, der hat Licht, Leben und Liebe gewonnen. Ohne Weihnachten wäre unser Herz ohne Trost, unser Leben voller Sorgen und unser Sterben ohne Hoffnung. Deshalb kommt Jesus in unsere Nacht, damit wir in sein Licht kommen können.“ Das ist gleichzeitig die einfache Antwort auf die Frage, was von Weihnachten bleibt, wenn alle Geschenke ausgepackt sind: Jesus Christus bleibt. Er verlässt uns nicht, wenn wir uns an ihn halten.

Wenn Sie das möchten, beten sie einfach das folgende Gebet aus dem bekannten Lied: „Macht hoch die Tür“ mit.

Komm, o mein Heiland, Jesus Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach zieh mit deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch mich beschein. Dein heiliger Geist mich führ’ und leit’ den Weg zur ewigen Seligkeit. Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr. Amen

Autor: Axel Kühner

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

Quelle – Marburger Medien

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395. Weihnachtsgeschichte 2013 – die Wehnacht

Freitag, 15. November 2013 | Autor:

 

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Weihnachtsgeschichte 2013

 

Es war am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien. Der Lehrer gab die Klassenarbeit zurück. Jetzt hielt er nur noch Martins Heft in der Hand. Er rief den Jungen nach vorn. „Schreib uns einmal das Wort „Weihnacht“ an die Tafel.“ Und Martin schrieb: Weihnacht. „So ist es richtig“, sagte der Lehrer.

Dann nahm er den Schwamm, wischte einen Buchstaben weg und sagte: „In deinem Heft hast du es aber so geschrieben: ´Wehnacht´“. Verhaltenes Lachen bei den Mitschülern. Martin wurde rot. „Nur ein i vergessen!“, murmelte er. „Das kann doch jedem Mal passieren.“

 

Der Lehrer wandte sich der Klasse zu: „Als ich den Fehler anstreichen wollte, fragte ich mich, ob Martin hier nicht etwas ganz Richtiges geschrieben hat.“ Die Schüler schauten sich verständnislos an. „Wenn ich in diesen Tagen durch die weihnachtlich geschmückten Straßen gehe, sehe ich viel Kummer und Weh auf den Gesichtern der Menschen. Manche empfinden ihr ganzes Leben als eine einzige lange ´Weh-Nacht´. Viele Herzen sind krank vor Heimweh nach einem wirklichen Zuhause. Ich sehe Menschen, die schwere Sorgenlasten tragen. Einsame, die sich vor dem Weihnachtsfest fürchten, weil sie am Heiligen Abend ganz allein sein werden. Kranke, die nicht wissen, ob sie tatsächlich noch einmal frohe Weihnachten feiern können. Trauernde, die zum ersten Mal das Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen verbringen müssen.

Mancher würde Weihnachten am liebsten ausfallen lassen, weil Streit in der Familie am Heiligen Abend noch mehr weh tut als sonst. Und ein Blick in die Nachrichtensendungen trägt mir die ´Weh-Nacht´ in der ganzen Welt ins Haus. Völker in Hunger, Armut und Krieg. Heimatlose Menschen im Dunkel und Weh der Angst. „Wehnacht!“ In der Klasse war es still geworden. „Warum feiern wir denn dann noch Weihnachten?“, fragte jemand.

Nach einer langen Zeit des Schweigens sagte einer leise: „Aber war das damals nicht genauso? Wie war das für Josef, als er wie ein Bettler um ein Dach über dem Kopf für sich und seine schwangere Frau bitten musste? Und dann diese ungeschützte und schmutzige Umgebung, in der Maria ihr erstes Kind bekam! Wenn das keine Wehnacht war: Kein Raum in der Herberge! Der Sohn Gottes in einem Futtertrog. Der Retter der Welt im Hinterhof! Warum?“ „Das habe ich mich auch gefragt“, sagte der Lehrer, „und habe nur eine einzige Antwort gefunden.“

 

 

Licht in der Nacht_web_R_by_NicoLeHe_pixelio.de

Weihnacht

 

Er griff noch einmal zur Kreide und malte eine dicke Kerze mitten in die „Wehnacht“ hinein. „Ich hab´s!“, rief Martin auf einmal, und seine Augen leuchteten:

„Weihnachten bringt Licht in unsere Wehnacht!“

„Ganz richtig“, sagte der Lehrer. „So war es damals auf dem Feld in Bethlehem. Mitten in der Nacht leuchtete plötzlich ein helles Licht vom Himmel. Die Hirten, arme und verachtete Leute, haben die frohe Botschaft als Erste gehört. Der Engel Gottes meldete ihnen: ´Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren! (Lukas 2,10.11)

Jesus, der Sohn Gottes, kam freiwillig in den Druck und die Enge unserer menschlichen Weh-Nächte hinein. Er verließ den Himmel, weil er selbst als Licht in die traurigsten und dunkelsten Ecken der Welt kommen wollte. Jesus wurde einer von uns, um uns die Tür zur Hoffnung aufzumachen.

 

Der Journalist und Bestsellerautor Peter Hahne hat einmal treffend gesagt: „Jesus kommt in unsere Nacht, damit wir in sein Licht kommen können.“ Diese großartige Nachricht gilt bis heute. Der Heiland der Welt ist heute für uns da. Jesus ist nur ein Gebet weit von uns entfernt. Was immer Sie bewegen mag, können Sie ihm sagen. Er hört Ihnen aufmerksam zu. Er versteht Sie, weil er Sie lieb hat und alle menschliche Not aus persönlicher Erfahrung kennt. Vielleicht ist es Ihr Wunsch, sich Jesus anzuvertrauen. Dann können Sie ihm sagen: „Jesus Christus, ich brauche dein Licht. Bei mir gibt es manche Dunkelheiten, die mich bedrücken. Da ist auch Schuld. Vergib sie mir bitte. Komm du jetzt zu mir herein und mach dein Licht an. Ich möchte nicht mehr ohne dich leben.  Amen.“

Andreas Käser

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue  Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

 

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

Weihnachten_web_R_by_tokamuwi_pixelio.de

 

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394. Weihnachtsgeschichte 1997 – Leise rieselt der Schnee

Donnerstag, 31. Oktober 2013 | Autor:

 

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Alle Jahre wieder hört man die Leute stöhnen: “Es ist nicht mehr so wie früher. Soviel Rummel, soviel Hektik, Geschäft, Geschäft”. Wer hat uns nur ins Ohr geblasen, dass Weihnachten still und beschaulich gefeiert werden muss. Was war das denn für eine Welt, in die JESUS hineingeboren wurde? Nichts davon: “Leise rieselt der Schnee!”. Aber an jeder Straßen-kreuzung römische Militärkontrollen. Es waren Tage wilder Hektik. Die römische Besatzungsmacht hatte eine Volkszählung angeordnet, um die Steuern neu festzusetzen. Reine Schikane, dass alle Leute sich an ihrem Geburtsort registrieren lassen sollten!

Wut lag in der Luft. Die Menschen machten zwei Fäuste in der Tasche. Und die jüdischen Terroristen nahmen die Gelegenheit wahr, ein paar Kollaborateure meuchlings zu ermorden. Die Straßen waren nicht sicher – vor allem nicht nach Einbruch der Dunkelheit. Viele machten ein Bomben-geschäft. Die Hotels waren überfüllt. Jeder Schuppen wurde zu Wucher-preisen vermietet. Maria und Josef mussten mit einem Verschlag zufrieden sein. Sicher standen an der Theke der Kneipe, zu der dieser Verschlag gehörte, Männer, die ihren Ärger mit einer gehörigen Menge Alkohol herunter spülten. In dieser Welt hinein wird JESUS geboren. Ein Regie-fehler Gottes? Wäre ein verschneites Frankenlanddorf in Friedenszeiten vergangener Jahrhunderte nicht geeigneter gewesen? Aber Gott wird nicht Mensch, um sentimentalen Stimmungen Futter zu geben. Er wird Mensch, weil er uns in unserer bitteren, unerträglichen Not begegnen will. Gott will hinein in unsere Probleme. Unser Problem heute ist nicht, dass unsere Zeit zu hektisch und problembeladen ist, als dass wir noch richtig Weihnachten feiern könnten. Wir werden erst wirklich Grund haben, Weihnachten zu feiern, wenn wir diesen JESUS CHRISTUS an unsere Probleme heranlassen. Je weniger Schuld und Streit dabei ausgeklammert werden, desto handgreiflicher wirkt sich die Vergebung der Schuld in unserem Leben aus. Denn JESUS ist gekommen, um uns aus dem Teufels-kreis von Hass und Vergeltung, von Lüge und Verniedlichung, von Schuld Resignation zu befreien. Wir mögen es bedauern, dass unsere Welt so viel Problem hat. Aber dies ist genau der Grund, dass Weihnachten passierte.

JESUS sucht nicht eine Welt von “Süßer die Glocken nie klingen…”. Hoffent-lich begreifen viele in diesem Jahr, wozu JESUS kam! Und wer es begriffen hat, der sollte es seinen Bekannten weitersagen. Dann haben wir viel Grund, tüchtig zu feiern.

 

Das waren meine Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

 

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

 

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393. Weihnachtsgeschichte 2012 – ab wieviel Euro ist Weihnachten

Donnerstag, 31. Oktober 2013 | Autor:

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Ab wie viel € –  Euro ist die Weihnachtsstimmung perfekt?

Denke ich an Weihnachten, kommt mir immer dasselbe Bild in den Sinn: Ein Foto von mir vor einem großen Puppenhaus. Ich bin etwa vier Jahre alt und bin sehr zufrieden. Ich kann mich noch sehr gut an diesen Abend erinnern. Dieses Geschenk kam ziemlich unerwartet, so war die Freude umso größer. Abgesehen vom Alter, mit kritischen Gedanken zum aktuellen Konsumverhalten hätte ich nichts anfangen können.

Laut Lexikon ist Konsum der “Verbrauch und/oder Nutzung materieller und immaterieller Güter durch Letztverwender.” und “Ge- und Verbrauch von Gütern und Leistungen zur unmittelbaren Bedürfnisbefriedigung im Gegensatz zur Investition.” (Gabler´s Wirtschaftslexikon, Wiesbaden 1993). Konsum ist also neutral und auf Notwendiges beschränkt.

Kürzlich war ich Samstags Vormittag auf dem Parkplatz eines großen Einkaufszentrums. Ein Gefühl wie im Bürgerkrieg machte sich in mir breit. Es kam zu regelrechten Duellen unter den Parkplatzsuchenden. Alle wollten möglichst schnell in den “Konsumtempel”.

Menschen wollen sich etwas schenken. Und alle verabreden, dass es “nur was Kleines” sein soll. Aber mal ehrlich, wenn es etwas zum auspacken gibt, ist es doch viiiiel schöner. Und Schenken gehört untrennbar zu Weihnachten. Denn mit der Geburt von Jesus wurde uns der Sohn Gottes geschenkt. Ohne Preis oder Gegenleistung. Darum haben die frühen Christen angefangen, sich gegenseitig etwas zu schenken. Insofern ist Konsum doch eigentlich etwas Schönes.

Doch wenn man sich das Gesicht des Beschenkten anguckt, so kann es passieren, dass dieser gar nicht so munter drein schaut. Wir sind mit nichts zufrieden. Es muss größer und schöner sein als letztes Mal, immer der ganz besondere Kick. Nicht zuletzt deswegen werden überall Geschenktipps gegeben. Nur nicht schon wieder Krawatten oder Socken… Konsum wird immer mehr zum Problem.

Notwendige Bedürfnisse werden durch “normalen Konsum” befriedigt. Aber an Weihnachten geht es meist um Luxus. Wir kaufen schon, um die Zeit tot zu schlagen. Vermutlich sind es also viel tiefere Wünsche, die eigentlich gestillt werden wollen: Aufmerksamkeit, Zuwendung, Anerkennung.

Wer nichts hat, muss kaufen. Wenn ich mir etwas Besonderes leisten kann, bin ich auch etwas Besonderes. Aber Besitz macht unzufrieden. Oder ist es nur Ablenkung, nur Überdecken der eigentlichen Fragen und drückt manches große Geschenk nicht nur ein sehr schlechtes Gewissen aus? Welche Wünsche sind bei Dir, trotz voller Schränke und Regale noch unbefriedigt?

Mechthild Mayer

 

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

 

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

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