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43. Der Sinn des Lebens

Mittwoch, 9. Dezember 2009 | Autor:

Kein Leben ist wirklich gut, wenn zwei Fragen nicht geklärt sind:
– die Frage nach dem Sinn
– die Frage nach der Zukunft

Vielleicht haben Sie sich schon mal gefragt: Lohnt sich eigentlich der ganze Aufwand? Lohnt sich die Plackerei? Lohnt es sich, das tägliche Einerlei auf sich zu nehmen, gewisse Regeln einzuhalten, “gut” zu sein, wenn sowieso nichts gilt? Gibt es überhaupt so was wie “Gutes”, wie Sinn, wie Zukunft?
Die Antwort auf jede dieser Fragen ist “Ja”. Ja, es lohnt sich! Es gibt Sinn. Es gibt Zukunft. Unser Leben ist kein Zufall. Es gibt das Gute. Der Grund dafür: es gibt Gott.
“Wieso?” sagen Sie. “Das kann ja jeder sagen. Wo ist der denn? Ich sehe nichts von Gott.”

Stimmt genau, aber unsichtbar sind viele Dinge, die doch existieren: Röntgenstrahlen, Radioaktivität, Liebe, Gerechtigkeit, Verstand, Gewissen usw.. Alle diese Dinge werden an ihrem Wirken erkannt. Genauso Gott. Gott wirkt und handelt. Er ist erfahrbar. Er macht sich erkennbar – auf vielerlei Weise. Er gibt konkrete Hinweise auf seine Existenz, damit wir wissen können, woran wir sind. Denn er will nicht, daß wir unser Leben auf Irrtümern aufbauen.

“Ja, aber”, sagen Sie, “wer will denn wissen, welches der richtige Gott ist? Es gibt doch eine Unmenge von Göttern. Soll doch jeder auf seine Weise glauben.”

Die Sache hat nur einen Haken: die Konsequenzen. Natürlich kann man an alles mögliche glauben, an Gott, an keinen Gott, an Reinkarnation, an Astrologie, an gar nichts – aber entscheidend ist ja, was Realität ist. Wenn wir an etwas Falsches glauben, kann das enorm ungünstige Konsequenzen haben – besonders, wenn es um unsere Zukunft geht. Denn dann können wir nicht nur den Sinn unseres Lebens, sondern auch unsere gute Zukunft verpassen.

“Wieso?” sagen Sie. “Was nachher kommt, merkt man doch noch früh genug, wenn es soweit ist.”

Das kommt darauf an. Wenn bestimmte Entscheidungen schon in diesem Leben getroffen werden müssen, ist das nicht “früh genug”. Denn das würde bedeuten, daß man hinterher nichts mehr ändern kann. Dann kann es passieren, daß man auf etwas festgelegt ist, was total negativ ist. Man darf sich also nicht einfach auf seine Meinung oder irgendein Glaubenssystem verlassen, sondern muß prüfen, ob das der Realität entspricht.

“Wieso?” sagen Sie. “Soll das heißen, daß man herausfinden kann, welcher Gott Realität ist? Wie soll denn das vor sich gehen?”

Vorstellungen von Gott kann sich jeder machen, aber mit Bestimmtheit können wir nur etwas von Gott wissen, wenn er sich selbst zu erkennen gibt. Und zwar konkret, nachprüfbar und erfahrbar. Das hat in der gesamten Menschheitsgeschichte nur der Gott der Bibel getan, der sich in Jesus Christus gezeigt hat. Er ist erfahrbar – bis heute. Und zwar konkret, denn er handelt im Leben von Menschen und in der Geschichte. Und dieses Handeln hat er auch objektiv überprüfbar gemacht – durch die Bibel.

“Wieso?” sagen Sie. “Wer glaubt denn heute noch an die Bibel? Die ist alt und überholt. Da stehen doch nur menschliche Behauptungen drin. Was soll man da ‘prüfen’?”

Obwohl die Bibel von Menschen geschrieben ist, läßt sich vieles an ihr nicht einfach menschlich erklären – z.B. ihre Prophetien. Denn diese treffen seit Jahrhunderten präzise und fehlerfrei ein. Und das sind z.T. sehr konkrete Vorhersagen über Personen, Städte, Länder und geschichtliche Abläufe. Z.B. ist die ganze Geschichte Israels eine einzige Erfüllung der biblischen Prophetie – bis heute! Und im Leben Jesu erfüllten sich mindestens 30 Vorhersagen, die schon 400 Jahre vor seiner Geburt in der Bibel beschrieben waren. So was schafft kein “Zufall”. Es zeigt zwingend, daß die Bibel ein “übernatürliches”
Buch ist.

“Trotzdem”, sagen Sie. “Das ist alles so theoretisch. Das betrifft einen doch gar nicht persönlich.”

Doch, die Bibel ist sogar äußerst persönlich. Gott bestätigt sie nämlich als “sein Wort” auch im persönlichen Bereich. Denn wer auf die biblischen Aussagen und Prinzipien eingeht, erlebt, daß sie wirksam werden. Am deutlichsten da, wo es um unsere Hinwendung zu Gott (“Umkehr”) geht. Denn wer sich gemäß den biblischen Anweisungen bekehrt, erlebt Gottes Wirken im eigenem Leben! Dieses Geschehen ist so umfassend und lebensverwandelnd, daß es die Betreffenden zu ganz neuen, befreiten Menschen macht. Oft werden sogar Abhängigkeiten von Drogen, Alkohol oder Nikotin schagartig gebrochen. Die Bibel spricht direkt von einer “neuen Geburt”.

“Schön und gut”, sagen Sie, “aber was soll’s? Mir geht es gut. Auch wenn das vielleicht stimmt – wozu “neue Geburt”? Das klingt so exotisch. Das braucht man doch alles nicht.”

Doch. Man braucht es deshalb, weil mit dem Tod nicht “alles aus” ist. Im Leben kommen wir zwar manchmal einigermaßen “gut” ohne Gott über die Runden (selten!), aber im Tod nie. Wenn die Bibel recht hat, gibt es zwei Seiten. Dann existiert Ich hätte mir mehr vom Leben erwartet … Wenn das alles gewesen sein soll im Leben! Das Leben ist prima! Für jeden gibt es was!
Gott, der uns liebt und uns eine gute Zukunft geben will. Genauso aber auch Satan, der uns an sich binden und kaputtmachen will. Denn daß unsere Welt so kaputt ist, ist kein Zufall. Auch das Böse ist Realität. Die Bibel spricht von einer “gefallenen” Welt, auf die Satan einen Machtanspruch hat. Diesen Machtanspruch hat er auch auf uns Menschen, solange unsere Schuld (“Sünde”) zwischen uns und Gott steht. Denn Sünde trennt von Gott, auch über den Tod hinaus. Das wird erst anders, wenn wir uns bewußt und eindeutig auf die Seite Gottes stellen. Denn nur dadurch erhalten wir Vergebung.

“Wieso”, sagen Sie, “ich sehe da kein Problem. Ich habe niemanden umgebracht. Ich lebe auch sonst ganz normal, bin getauft und tue auch Gutes. Das wird ja wohl reichen.”

Wenn die Aussagen der Bibel der Realität entsprechen, reicht das nicht. Denn auch wenn jemand “ganz normal” lebt, sammelt sich in seinem Leben Schuld an. Sünden sind ja nicht nur die dicken Brocken, sondern auch die kleinen “Unregelmäßigkeiten”. Die Bibel sagt, daß kein Mensch ohne Schuld bleibt. Schuld kann auch nicht durch gute Werke oder Formalitäten “ausgeglichen” werden. Wenn das ginge, hätte Jesus nicht für unsere Schuld ans Kreuz zu gehen brauchen. Er mußte es aber tun, um überhaupt die Möglichkeit zu schaffen, daß uns vergeben werden kann.

“Wieso Möglichkeit?” sagen Sie. “Wenn Jesus für uns gestorben ist, hat doch sowieso jeder Vergebung.”

Nein. Genauso, wie wir unsere Sünden persönlich begehen, müssen wir auch persönlich Gott dafür um Vergebung bitten. Wir müssen erkennen, daß wir uns nicht selbst “gerechtmachen” können, sondern daß wir die göttliche Vergebung brauchen. Diese Vergebung ist ein “Geschenk”, weil Jesus dafür den Preis bezahlt hat. Nur durch ihn können wir daher in Verbindung mit Gott kommen. Jesus sagt: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, außer durch mich.”

“Wieso?” sagen Sie. “Man kann sich doch bekehren, so oft man will. Das kann doch keiner kontrollieren. Das ändert doch nichts.”

Stimmt, wenn es nicht echt ist, ändert sich nichts. Gott reagiert nicht auf Lippenbekenntnisse. Er “sieht das Herz an”. Aber wenn wir es ehrlich meinen, gilt diese Entscheidung für unser ganzes Leben und darüber hinaus. Gott stellt sich dazu und reagiert. Eben weil er Realität ist. Wir reden nicht in die Luft. Gott wirkt. Auch seine Vergebung ist Realität. Wir erleben seinen Frieden und die Freude der “neuen Geburt”. Erst dann folgt auch die Gewißheit, daß er existiert und daß wir zu ihm gehören.

“Schön und gut”, sagen Sie, “aber ich bin nicht religiös veranlagt. Für mich scheint das nichts zu sein.”

Gott ist auch nicht religiös! Verstehen Sie, worum es geht. Es geht nicht um Formalitäten und fromme Pflichtübungen. Auch nicht darum, irgendwo Mitglied zu werden oder Beiträge zu zahlen. Es geht um eine persönliche, lebendige Beziehung mit dem Gott, der uns geschaffen hat und liebt! Gott bietet uns an, unser Leben mit ihm gemeinsam zu führen – auf seiner Seite. Aber dazu müssen wir es ihm anvertrauen. Erst dann kriegt es ein Fundament, das auch in der Zukunft hält. Erst dann kann es wirklich “gut” werden. Aber das alles beginnt damit, daß wir unser “Geschenk” abholen: die Vergebung. Dieses Geschenk liegt für jeden bereit. ABER WIR MÜSSEN ES UNS HOLEN, sonst entgeht es uns!

***

WAS VIELE MENSCHEN ÜBERSEHEN:


– unser Leben wird bestimmt von der Realität
– zu dieser Realität gehören auch unsichtbare Mächte, positive und negative
– unser Leben hat Konsequenzen, ob wir daran glauben oder nicht
– solange wir auf der falschen Seite leben, kann unser Leben nie so gut sein, wie es sein könnte
– unsere Zukunft hängt davon ab, wie wir uns in diesem Leben entscheiden

WEITERE INFORMATIONEN


– Lesen Sie, was Gott in seinem Buch über sich selbst und seine Ansichten sagt. Zumindest das Johannesevangelium. Ohne die Information aus dem Original kommen Sie nicht aus. Sie erkennen nicht, worum es geht.
– Prüfen Sie die Existenz Gottes, indem Sie beten. Reden Sie ganz normal mit ihm, wie mit einem Freund. Aber seien Sie dabei total ehrlich. Gott reagiert nicht auf fromme Sprüche.
– Fragen Sie Christen, die bereits in einer Beziehung mit Gott leben und seine Liebe persönlich erfahren haben. Sie reden gern über Gott.

Fragen Sie alles, was Ihnen unklar ist.

Quelle: JMEM Schlossgasse 1, 86857 Hurlach

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15 Kommentare

  1. 1
    Marco Polo 

    Ich empfinde die Mehrheit Ihre Aussagen als oberflächlich und von Angst gesteuert.
    Sie beschreiben Gott als eine Realität, deren Wirken zu erfassen ist. Viele Dinge wirken und Eigenschaften wie positiv oder negativ sind lediglich subjektive Blickwinkel auf eine Sache.
    Ichb glaube die Welt ist diesbezüglich ein Neutrum. Wir sind weder gut noch schlecht, aber wir sind!

    Warum wir sind, kann auch Ihre gottesfürchtige, ich betone fürchtige (von Angst gesteuerte) nicht erklären.

    Grüße
    Marco

  2. 2
    intern 

    Sehr geehrter Kommentator,
    ich liebe solche Kommentare wie den Ihren, weil es immer wieder zeigt, dass wenn keine persönliche Beziehung zu Gott dem Vater, Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist besteht, solche Analysen das Ergebnis sind. Die ganze Welt könnte behaupten, dass Gott keine Realität ist, dass würde meinen Glauben und den von vielen Millionen nicht erschüttern. Jede Diskussion darüber bringt hier nichts. Ich kann jeden nur enpfehlen, wenn er Zweifel hat, dass er in sein Kämmerlein geht und mit Gott spricht so wie mit seinem Vater. Wenn Sie Hilfe brauchen, suchen Sie sich einen wahren Christen, nicht ein Mitglied einer sogenannten „christlichen“ Gemeinde, der kann Ihnen den Weg zeigen. Wünsche Ihnen Gottes Segen.

  3. 3
    WolfgangW 

    Vielen Dank für den Beitrag mit Fragen und Antworten zum Sinn des Lebens aus Gottes Sicht! Der Verstand (uns von Gott gegeben) kann all diese Fragen stellen und wird schließlich doch nicht von Argumenten befriedigt, sondern erst durch eine innere Überzeugung, die entsteht, sobald man sich im Vertrauen an Gott/Jesus/den Heiligen Geist wendet und seinen Stolz (unsere ständige Besserwisserei) ablegt und bereit ist, die Antwort zu hören. Das hat dann tatsächlich mit Gottesfurcht zu tun, was aber nicht mit Angst/Furcht zu verwechseln ist, sondern mit Respekt/Ehrfurcht vor unserem Schöpfer zu tun hat, der uns so sehr liebt, dass er seinen Sohn für uns gab. Tip an alle Zweifler (war auch einer und es keimt manchmal wieder auf – vergeht aber immer mehr): gehe doch mal das Risiko ein und vertraue Gott und laß Dich überraschen – aus dem Altbekannten herrausholen! Erst dann kannst Du das, was Menschen wie die, die diese Seite betreiben und nach meinem Dafürhalten mit Gott verbunden sind, Dir wirklich sagen wollen. Sei gesegnet in Jesus! LG WW

  4. 4
    intern 

    Vielen Dank für die wertvolle Ergänzung des Beitrages. Genau so ist es wie Sie es geschrieben haben. Ich freue mich, dass es viele Menschen gibt, denen Gott durch seinen Geist das auch offenbart. Wünsche Ihnen Gottes reichen Segen.

  5. 5
    Johannes Müller 

    Hat Gott denn einen menschlichen Körper? Oder warum müssen wir ihn immer als Vater und Jesus als Sohn bezeichnen? Ich würde mich lieber an eine Frau als Schöpferin des Universums wenden.

  6. 6
    intern 

    Danke für Ihren Kommentar. Leider geht es in biblischen Fragen nicht danach, was jeder gerne hätte. Weil Sie aber konkret den Körper ansprechen, kann ich Ihnen sagen, dass Jesus wahrer Mensch und wahrer Gott war und ist. Und Jesus hat gesagt, wer mich sieht der sieht den Vater. Jetzt haben Sie leider nicht den Vorteil der Menschen vor 2000 Jahren, die Jesus sehen konnten, aber trotzdem an dieser Aussage zweifelten. Das heißt, wir müssen glauben und was das bedeutet, können Sie im Hebräer Brief genau erfahren.

  7. 7
    Danielderungläubige 

    Hallöchen,die Sache is einfach: in der Bibel steht Gott ist gerecht und liebt uns etc…Warum sterben dann so viele unschuldige Menschen die kaum eine Chance hatten? Wieviele sterben quallvoll, haben die das verdient? Warum hilft Gott denn nicht? Wieviele Tiere sterben qualvoll, werden kurz nach der Geburt gepeinigt, geschlachtet haben die denn kein Lebensrecht? Warum läßt Gott soviel unrecht zu? Warum zaubert er nicht eine friedvolle Welt? Wenn ich die Macht hätte ich würde eine friedliche Welt mit nur Liebe erschaffen, ohne Leid, ohne Armut, ohne Ungerechtigkeit. Lieber Gott wo bist Du denn´? wielange willst Du noch warten bis Du endlich was unternimmst? Sorry, gerade weil nichts passiert, sonder nur Worte, Leute die die Bibel glauben zu interpretieren sind auch nur Menschen, jeder erklärt anders, jeder glaubt er liege richtig. Meine Schlussfolgerung: nichts von dem stimmt – sorry !

  8. 8
    intern 

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Viele Menschen beschäftigt dieses Thema schon seit tausenden von Jahren. Solange man sich diese Frage stellt, denke ich ist man auf einen guten Weg. Eine abschließende Antwort wird man wohl dazu nie erhalten. Einen Grundsatz habe ich für mich festgelegt. Ich werde Gott nie auf die Anklagebank setzen und ich mich als Richter aufspielen. Das ist ein gefährliches Spiel. Viele Antworten finden Sie im nachfolgenden Link dazu.

    http://www.gott-ist-gut.com/lebendiger-glaube/2847-warum-antworten-auf-die-frage-%E2%80%93-nach-leid-und-tod.html

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