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405. Wozu brauchen wir Jesus?

Sonntag, 22. Juni 2014 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

 

Lieber Blog Besucher,

diese Frage kann man sich in unserer heutigen Zeit schon einmal ganz ernst stellen. Die Menschen des 21. Jahrhundert kommen gut ohne Jesus aus; so mein Eindruck. Wir vertrauen auf unser dickes Bankguthaben, auf Silber oder Gold, wieder andere auf die Technik die uns verspricht, dass wir alles in Griff haben, glauben wir zumindest. Nur ein kurzer Stromausfall und alles ist dahin.

Solange wir jung und gesund sind, denken wir auch nicht daran, nach Jesus zu fragen. Warum aber fragen die Menschen dann doch nach Jesus, wenn Sie z.B. krank werden, wenn die ganzen Ersatzgötzen Geld, Macht usw. dahin schwinden? Ich weiß diese Frage nicht endgültig zu beantworten, aber auf einige dieser Fragen gibt das nachfolgende Heft eine Antwort. Ich hoffe es jedenfalls.

Wünsche Ihnen viel Erkenntnis und Gewinn beim lesen.

M.T.

Gemälde von Hannes Stets

Wozu brauchen wir Jesus?

Thema: Lebendiger Glaube | Beitrag kommentieren

404. Wo sind unsere Werte geblieben?

Donnerstag, 1. Mai 2014 | Autor:

Wahrheit Lüge_by_Gerd Altmann_pixelio

 

Von Ulrich Fritschle, Ennigerloh

Brief an Emil

Lieber Emil,

nach drei Jahren muss ich Dir unbedingt wieder ein paar Zeilen schreiben denn die Entwicklung um uns herum lässt mich nicht mehr ruhig bleiben. Wie man sieht, – in der „Christenheit“ und in der Welt dreht sich alles nur noch um Einfluss, Anerkennung, Macht und Geld.

Wehe den Gesetzgebern, die ungerechte Gesetze erlassen, und den Schreibern, die bedrückende Vorschriften schreiben. Jes 10,1

Die EU-Politiker sind inzwischen wieder froh und heiter, denn nach Vaclav Klaus seinem „Ja“ geht’s in der EU auch weiter. Irland sagt zum Lissabon – Papier beim 2. Mal endlich ein „Ja“! Das findet ganz Europa einfach toll und wunderbar! Schon jetzt hat die EU ein neues Verständnis von Demokratie, denn was zur Einführung des Lissabon – Vertrags geschah, gab es bisher nie:Passt den Politikern ein Abstimmungsergebnis nicht in den Kram, lässt man abstimmen, bis es passt, – seht das Beispiel Irland an.

…und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden. 2.Tim 4,4

Was ich bei dieser Entwicklung ganz klar entdecke:

Die Demokratie bleibt immer mehr „auf der Strecke“. Auch um die Meinungsfreiheit wird mir immer mehr bange.Als Christ noch die Wahrheit der Bibel laut sagen dürfen, gilt nicht mehr lange Antidiskriminierung in allen Bereichen — und absolute Toleranz, das ist die große neue europäische „Allianz“. Und wer mit dieser Entwicklung nicht einverstanden ist, der ist für die Gesellschaft ein gefährlicher Fundamentalist. Aber die Intoleranz der sogenannten „Toleranten“ weist uns Christen ganz scharf in die Schranken. Wenn wir die „absolute Wahrheit“ der Bibel laut nennen, will man uns am liebsten den Kopf vom Rumpfe trennen.

Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter nennen!  Jes. 5, 20

Hände_by_Helene Souza_pixelio

„Familie“ nach Gottes Schöpfungsordnung wird zerstört. „Alle sexuellen Varianten sind gut“, – wie man hört. Drum werden die Kinder vom Staat schon dahingehend erzogen; von Lobbyisten, Politikern und Pädagogen per Gehirnwäsche betrogen.Damit das funktioniert, setzt man auch die „richtigen“ Politiker ein und die Familienministerin muss für Schwule und Lesben offen sein.

Hat sie sich dann auch noch lobend zur „Schwulenparade“ bekannt, dann ist sie genau die Richtige für dieses Amt.

Die Führer dieses Volkes sind Verführer geworden, und die von Ihnen Geführten sind verloren. Jes. 9,15

Homo-ehe

Homo-ehe Wikipedia Montrealis Z2

Die Fraktion der „Grünen“ fordert Homo-Propaganda, gefördert vom Staat. Was säen unsere Politiker bloß für eine gottlose Saat! Auch fordern sie staatliche Überwachung gegen „Homophobie“: Sodom und Gomorra gingen daran unter, aber der Bibel glaubt man ja nie.

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen! Apg. 5, 29

Eltern, welche versuchen,diese „antichristliche Aufklärung“ ihrer Kinder zu vermeiden, müssen bei uns in Deutschland unter Verfolgung leiden. In den USA wird ihnen wegen Verfolgung Asyl gewährt:Sind wir schon so weit, dass man so etwas wieder öfter hört? Ich frage mich: Setzt der Staat diese Konsequenz auch bei den Moslems ein? Aus lauter Angst vor der „friedlichen Religion“ lässt man das lieber sein.

…dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab.   2.Tim 3,5

In Berlin konnte man das erst kürzlich wieder sehn. Ein moslemischer Schüler hatte mit seinen Gebetszeiten ein Problem. Gab es dafür an seiner Schule doch keinen passenden Ort. Schnell wurde ein Raum gefunden, – die Politik reagierte sofort.

Nun muss aber ein Bischof untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren.  1.Tim 3, 2

Von den Kirchen hört man zu alledem nur ein „Schweigen“. Warum soll man auch mit dem Finger auf Andere zeigen. Wenn man in den eigenen Reihen Gleiches zeigt, ist es auch viel besser, wenn man schweigt.

Weil für die Kirche die Wahrheit der Bibel schon lange nicht mehr zählt, wurde ganz locker eine geschiedene Frau zur „Bischöfin“ gewählt. Jede andere Entscheidung wäre in diesem Falle auch gemein denn das wäre „Antidiskriminierung“ – und das darf in der EU nicht sein.

Diskriminiert werden auch immer mehr die Moslems heute:

was sind doch die Schweizer Minarett – Gegner für „böse“ Leute. Um „so eine Entscheidung“ zu treffen, ist das Volk einfach „zu dumm“. Genau dieses Problem treibt die Politiker in Europa jetzt um.Doch werden sie wieder ganz schnell auf die „Intelligenz“ dieses Volkes zählen, wenn sie erwarten, dass diese Bürger sie als Politiker wieder wählen.

Das „Christentum“ zieht sich zurück – mehr und mehr.

So fällt es den Islamisten auch nicht schwer immer neue Forderungen an Staat und Gesellschaft zu stellen, um so das untergehende christliche Abendland durch ihre Ideologie zu erhellen.

Kreuze in staatlichen Schulen, – wusstest Du es schon? – Verstoßen gegen die EU-Menschenrechtskonvention. Am besten wäre, wir rotten durch diese Konvention alles „Christliche“ aus, dann fühlt sich der Islam in Europa auch endlich zuhaus‘.

Das gleiche Gesetz und das gleiche Recht gelte für euch und für den Fremden, der sich bei euch aufhält.  4.Mose 15, 16

Nun sind die „christlichen“ Feste und Symbole ohne Frage für viele Moslems die reinste Plage weil sie doch deren religiösen Gefühle ganz schlimm verletzen. Das sehen auch Kirchenführer und Politiker mit Entsetzen.

Um die Integration der Moslems nicht zu verhindern versuchen die „Gutmenschen“, die „Störfaktoren“ zu vermindern. Vielleicht sind ja wir selbst das größte Hindernis für deren Integration.

Ich denke, die Kirchen und Politiker wissen das lange schon.

Integration ist absolut nicht im Sinne des Koran. Das sagte auch ganz deutlich in Deutschland der Herr Erdogan. Doch an den Politikern mit ihrer Toleranz-Duselei gehen diese Tatsachen völlig unbemerkt vorbei.

Der Islam ist eine totalitäre politische Ideologie. Von unseren Kirchenleuten und Politikern hört man das aber nie! Das Beiwerk dazu ist der „religiöse Überbau“. Ja, ja, – der Verführer ist eben doch sehr schlau!

Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht! 2.Joh. 1, 10

Wo vom Minarett der Ruf des Muezzins ertönt wird der Gott der Bibel laut verhöhnt. Außerdem, so liest man im Koran ist dort auch der Herrschaftsbereich des Islam.

Gebetsmühlenartig wiederholt und wiederholt man dann:

„Eine schöne und friedliche Religion ist der Islam.“ Doch diesen Frieden, – wie die Realität nun mal so  ist, hat man beim Mohammed–Karikaturenstreit ganz arg vermisst.

Wer den Koran einmal liest, wird sicher ganz schnell erröten denn alle „Ungläubigen“ sind zu Allah zu bekehren oder zu töten. Drum heißt es auch – eben, weil der Islam so „friedlich“ ist: „Am Samstag töten wir den Juden und am Sonntag den Christ“.

Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus  der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. 1.Joh. 2, 22

Fragt doch mal Moslems, die sich bekehrten zu Jesus Christ, wie friedlich der Islam denn tatsächlich ist.

Von ihren eigenen Familien werden sie mit dem Tode bedroht. Kirchen und Politik schweigen diese Tatsachen am liebsten tot.

Die Kirchen haben schon lange vergessen, was ihr Auftrag ist:

Gemälde Michael Willfort

Der Welt zu verkünden den Retter Jesus Christ.

Und dabei alle Menschen, auch die Moslems zu lieben.

So steht es in der Bibel genau geschrieben.

Emil, lieber Freund, — Du weißt, wie das so ist:

Wer vor der Islamisierung warnt, gilt schon als Rassist. Tut er dieses auch noch in seiner Verantwortung als Christ, ist er gar ein ganz schlimmer rassistischer Fundamentalist. Dabei wird von denen aber absichtlich übersehen, dass wahre Christusnachfolger auch für die Errettung der Moslems flehen.

Wenn wir die islamische Ideologie auch weit von uns schieben so wollen wir den Moslem als Menschen gemäß Jesu Auftrag doch lieben. Der Rassisten-Vorwurf kommt von denen, die sich nur „Christen“ nennen. Auch für die wollen wir beten, weil sie die Wahrheit der Bibel nicht mehr kennen.

Euch aber, die ihr hört, sage ich: Liebet euere Feinde, tut wohl denen, die euch hassen.  Luk. 6, 27

Alle Menschen, auch die Moslems, zu lieben, ist Pflicht des Christen. Das heißt aber nicht, dass wir uns ihnen unterwerfen müssten. Doch Unterwerfung ist das Ziel islamischer Religion. Wer von den politischen „Gutmenschen“ weiß das schon.

Christliche Verführer gibt es in großer Zahl. Denen ist die Wahrheit der Bibel egal. Das wird deutlich im Grußwort der Kirchen zum Ramadan. Es kommt dabei nicht mehr auf die Wahrheit an.

Denn viele Verführer sind in die Welt hineingekommen, die nicht bekennen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist – das ist der Verführer und der Antichrist.   2.Joh. 1, 7

Zum Ramadan war es dann auch wieder soweit. Man wünschte den Moslems eine segensreiche Zeit in der sie den Glauben an den „einen Gott“ vertiefen, – welch ein Hohn:

Schon der jüngste Moslem weiß es: Allah hat keinen Sohn!

Auch Mc Laren, der evangelikale Emerging – Church-Vordenker, schätzt den islamischen Glauben sehr. Auf seiner Website kündigte er klar und deutlich an:

Auch er macht mit Freunden mit beim Ramadan.

Der Narr spricht in seinem Herzen: „ Es gibt keinen Gott!“ Sie handeln verderblich, und abscheulich ist ihr Tun; da ist keiner der Gutes tut. Ps. 14, 1

Doch nicht nur die „neue Toleranz“ ist ein Feind der Christen. Neuerdings auch die „Toleranz“ fordernden aggressiven Atheisten. In Büchern wie „Der Herr ist kein Hirte“ oder „Der Gotteswahn“ greifen sie den christlichen Glauben an.

Der naive Kinderglaube an einen „Schöpfergott“ bedeutet für die Wissenschaft den klaren Tod. Auch propagiert immer lauter das ganze „Atheisten-Heer“:

Ohne Religion gäbe es keinen Terror und keine Kriege mehr!

Sie sollten dahingehend mal ihre „atheistischen Väter“ befragen. Stalin, Pol Pot und Mao würden ihnen etwas Anderes sagen. Diese Leute haben ganz ohne Religion Millionen Menschen umgebracht. Aber darüber haben „Dawkins & Co“ wohl noch nicht nachgedacht.

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich! Joh. 14, 6

Außerdem ist das Christentum per korrekter Definition in gar keinem Fall einfach nur irgendeine „Religion“. Was das Christentum tatsächlich ist, hört man fast nie:

Es ist erfüllte und sich erfüllende Prophetie! Und was sowieso ganz einzigartig ist:

Es geht um eine persönliche Beziehung zu Jesus Christ.

Aber wer dazu steht, ist schon ein „Fundamentalist“. In den Medien erfährt man auch, wie dieser so ist. Er ist „sexistisch“ und voller „Homophobie“. Für die tolerante Gesellschaft taugt dieser Typ nie.

Der Gottlose heckt Pläne aus gegen den Gerechten und knirscht gegen ihn mit den Zähnen; aber der Herr lacht über ihn; denn er sieht dass sein Tag kommt. Die Gottlosen haben das Schwert gezückt und ihre Bogen gespannt, um den Elenden und Armen zu fällen und die umzubringen, die aufrichtig wandeln. Ps. 37, 12-13

In Marburg und Berlin konnte man es sehn:

Die Christen zu verhöhnen, ist für die Gesellschaft kein Problem. Auf Transparenten wird ein gekreuzigtes Schwein gezeigt. Da das der wütenden Menge aber noch nicht reicht, hört man die Menge laut hetzen:

„Wir wollen eure religiösen Gefühle verletzen“; und „hätt Maria ab………., wärt ihr uns erspart geblieben“.

Holzkreuze und die Bibel mit Feuer entzündet, ja, man hat sich gegen die Christen verbündet. Die Berliner Zeitung TAZ, — das darf bei aller Toleranz ja sein, nennt Jesus einen „L……..i“ und ein „armes S………“

Jesus Christus zu verhöhnen, dazu gehört nicht viel denn Gesellschaft und Kirchen bleiben da ganz still.

Hätte die TAZ aber solche Lästerung über Mohammed geschrieben, wäre es in der Welt nicht so still geblieben.

Viele Kirchen haben ja schon lange Jesus Christus, den Retter, verraten. Sie kochen kräftig mit an dem „Religions-Vermischungs-Braten“. In dem evangelischen Blatt „Chrismon“ ist es deutlich zu sehn:

Jesus Christus zu verleugnen, da kann man kaum noch widerstehn. Die „Bischöfin“ als Verantwortliche für dieses Blatt hat die biblische Wahrheit von Jesus Christus längst satt. In „Chrismon“ kann man lesen, — -wo wird das bloß enden:

Die biblischen Geschichten von Jesus sind nur „Legenden“. Ja Emil, ich habe mal wieder (laut) über einige Dinge nachgedacht und ich weiß, ich habe mir damit nicht nur Freunde gemacht. Bequem sind Kirchenmitglieder und Bürger, die schweigen, denn es soll alles im Lande ruhig und friedlich bleiben.

Da der Mensch ja „die Krone der Schöpfung“ ist, wird er die Probleme der Welt schon lösen – ohne Gott und Jesus Christ.

Aber das sagt Gott in seinem Wort der Bibel schon alles voraus. Doch die Frage wird nicht gestellt: „Wie geht das wohl aus?“ Emil, mein Freund, was bleibt uns bei alledem zu sagen?

Ich will es hier gerne wieder wagen:

Drum lieber Mensch, wer immer du auch bist, glaube der Bibel und lass dich versöhnen mit Jesus Christ!

Statt jeder Nachricht in den Medien zu vertrauen, solltest du zur Findung der Wahrheit allein in die Bibel schauen.

 

Thema: Deutschland wach auf! | 2 Kommentare

403. Angst vor der Zukunft?

Freitag, 11. April 2014 | Autor:

Angst vor der Zukunft?

Eine Predigt von Isolde Müller

Die Angst vor der Zukunft ist allgegenwärtig. Doch die Bibel hat Antworten auf unsere Fragen und Ängste. Im Hebräerbrief heißt es: Schau weg von allen Dingen auf Jesus hin. Die Lösung für uns ist Jesus. Wir müssen zu Jesus kommen und nicht zu einer Religion. Eine Religion kann uns nicht helfen. Viele Menschen haben Angst, dass das Geld nicht reicht oder dass wir bald keines mehr haben werden. Doch es kommt nicht darauf an, ob wir Geld haben oder wie viel wir haben. Wir sollen sowieso unser Herz nicht an Geld hängen, so sagt es uns die Bibel.

In Matthäus 6, ab Vers 25 lesen wir: Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie nicht säen noch ernten, noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel vorzüglicher als sie? Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen? Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen: sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht vielmehr euch tun, ihr Kleingläubigen? So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden. So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.

Es kommt nicht darauf an, was wir sind oder was wir haben, sondern es kommt einzig darauf an, dass wir uns an Gott halten! Hier steht, dass unser himmlischer Vater weiß, was wir alles brauchen: nämlich Essen, Trinken und Kleidung. Das ist eine Grundversorgung, die er uns zusichert. Das werden wir haben, wenn wir zuerst nach ihm trachten, d. h. wenn wir eine Beziehung zu ihm haben, ihn an erster Stelle haben in unserem Leben.

Kleingläubige nennt er uns, wenn wir Angst haben vor der Zukunft! Glauben wir seinem Wort oder glauben wir nicht! Das ist eine wichtige Entscheidung. Glauben wir dem, was hier geschrieben steht, oder glauben wir unseren Gefühlen oder den vielen Angst machenden Aussagen der Medien. Wir sollen uns nicht sorgen für den morgigen Tag und somit auch nicht für die Zukunft. Wenn Jesus unser Herr ist und an erster Stelle in unserem Leben steht, ist uns die Grundversorgung zugesichert. Wir brauchen uns nicht zu sorgen um unsere Existenz. Er versorgt uns besser als jeder andere. Diese Bibelstelle sagt uns auch noch, dass es Wichtigeres gibt als Essen und Trinken. Die Bibel meint hier den Blick auf die Ewigkeit. Wir sind so von Gott abhängig, dass wir unserem Leben nicht einen Augenblick hinzufügen können – auch wenn wir uns noch so viele Sorgen machen. Alles liegt in seiner Hand.

Im Vers 32 heißt es, dass die Ungläubigen vordergründig nach Essen, Trinken und Kleidung trachten, aber wir, die Gläubigen, uns wird diese Grundversorgung zugesichert und wir sollen uns darum keine Sorgen machen bzw. keine Angst haben. Menschen, die Jesus nicht haben, müssen sich sorgen um ihre Existenz machen. Deshalb haben auch so viele Menschen Zukunftsangst und fragen: Wie wirds weitergehen? Jeden Tag sollten wir danken für die wunderbare Versorgung, die uns zugesagt ist.

Sorge ist ein Feind unseres Lebens. Er wird jeden zerstören, der ihm nachgibt. Sorge ist wie ein Krebs, der um sich frisst. Er bohrt sich in unser Leben hinein und zerstört alles. Er wird uns die Freude rauben – und er wird auch unsere Vision und unsere Zukunft rauben. Wir sind gestresst und werden krank davon. Es ist erwiesen, dass viele Krankheiten von Sorgen ausgelöst werden. Lasst uns aus Gottes Perspektive schauen. In unserem Bibelvers haben wir gelesen, wie Jesus uns sieht. Er versorgt uns auf jeden Fall, denn er weiß, was wir brauchen! Würden Sie Ihre Kinder im Stich lassen? Ich glaube nicht! Und deshalb lässt er uns auch nicht im Stich. Wir müssen nur darauf achten, dass er in unserem Leben an erster Stelle steht.

Er versorgt sogar einen kleinen Vogel – und wie viel mehr sind doch wir – seine Kinder! Kleingläubige nennt er uns im Vers 30. Er kennt uns gut und weiß, dass es uns Mühe macht, das zu glauben. In einer anderen Bibelstelle heißt es:

Sorgt euch um nichts, sondern lasst eure Bitten im Gebet mit Danksagung vor mich kommen. Wir sollen uns also nicht nur um unsere Grundbedürfnisse nicht sorgen, sondern wir sollen uns um gar nichts sorgen. Wir sollen mit Danksagung bitten und glauben. Glauben können wir nur, wenn wir eine Beziehung zu Jesus aufbauen. Dann wird der Glaube Realität in unserem Leben.

Sorgen Sie sich nicht in Ihrem Leben, sondern sehen Sie es in der Perspektive Gottes. Verändern Sie die Blickrichtung – hin zu Jesus. Sehen Sie es mit Gottes Augen. Er sagt: Sorge dich nicht, ich habe alles im Griff. Ich sorge für dich! Das ist Gottes Wort! Wenn Sie Ihr Herz Jesus zuwenden, wird es funktionieren. Die Antwort auf Ihre Sorgen in Bezug auf Ihre Zukunft ist nicht nur das Gebet, sondern Ihr Blick auf Jesus. Trachte zuerst nach dem Reich Gottes heißt es, d. h. den Blick auf Jesus. Worauf ist Ihr Blick? Auf dem Ehepartner, der Familie, Ihrem Haus, den Finanzen, Ihrem Hobby oder sonst irgendwo? Was suchen Sie? Heilung, Finanzen usw.? Trachte zuerst nach dem Reich Gottes! Der Blick auf Jesus gibt Ihnen Ruhe, Zuversicht und die Sicherheit, dass er Ihnen hilft. Sie können sagen: Ich weiß, dass Gott mir hilft! Ich weiß, dass Gott mein Versorger ist! Ich weiß, dass sich Gott um alles kümmert!

Sollten wir nicht diesem großen Gott vertrauen, der es fertiggebracht hat, ein Millionenvolk 40 Jahre in der Wüste zu versorgen? Diesem Volk Wasser zu geben, wo normalerweise keines ist. Jeden Tag frisches Essen zu geben – und das bestand nicht aus trockenem Brot – sondern Fleisch und Honigkuchen (Manna). Sogar die Tiere überlebten in der Wüste. Sollte dieser große Gott nicht auch fähig sein, uns heute zu versorgen? Er hat Möglichkeiten, wo wir keine sehen. Niemand hat das Wasser in der Wüste vorher gesehen und doch war es da zur rechten Zeit. So wird auch zur rechten Zeit unsere Hilfe kommen. Schauen Sie auf Jesus und nicht auf Ihre Umstände.

Jesaja 12, Vers 2: Siehe, Gott ist meine Rettung, ich bin voller Vertrauen und fürchte mich nicht. Denn Jah, der HERR, ist meine Stärke und mein Loblied, und er ist mir zum Heil geworden.

Dieser Vers beinhaltet alles: Gott ist meine Rettung! Ich fürchte mich nicht, weil ich Gott vertraue! Wenn wir das in unserem Herzen haben, hat Angst keinen Platz mehr. Das ist unsere beste Versicherung, die Zusage Gottes, dass wir so umsorgt sind, dass uns gar nichts, überhaupt nichts, passieren kann. Egal wie die Zukunft auch aussehen mag auf dieser Erde. Wir sind in Gottes Hand. Ich kann es Ihnen nicht deutlicher sagen. Glauben Sie es, ergreifen Sie das Angebot Gottes – setzen Sie ihn an die erste Stelle in Ihrem Leben. Gott kann nicht lügen und wenn er verspricht, dass er uns nicht im Stich lässt, dann können wir uns hundertprozentig darauf verlassen. Ich freue mich über so ein großartiges Angebot.

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

402. Neujahr 2014 – ein gutes Wort für das neue Jahr

Dienstag, 31. Dezember 2013 | Autor:

Neues Jahr_by_berggeist007_pixelio.de

Lieber Blogbesucher,

viele Menschen sind gespannt was das neue Jahr bringen wird. Ich habe in der Vergangenheit feststellen dürfen, dass gute und positive Worte eine gute Richtung vorgeben.

 

 Alles-Gute_by_berggeist007_pixelio.de_

 

Hier finden Sie eine Anleitung wie Sie sich ein gutes Wort, anhand Ihrer Geburtstagzahlen oder einer anderen Zahl, erstellen können.

Für viele ist dies vielleicht schon wieder zu suspekt, obwohl man vielleicht jede Woche Lotto spielt und auf die sogenannten „Glückzahlen“ mit Spannung wartet. Keine Angst – gute Worte schaden bestimmt nicht.

 

Neues Jahr_by_Steffi Pelz_pixelio.de

Sollten Sie die Worte genau wie ich als eine positive Ermutigung sehen, dann wünsche ich Ihnen für das neue Jahr alles Gute, gute Gesundheit, Erfolg bei allem Tun und dazu Gottes Segen.

Thema: Willst du es wissen? | Beitrag kommentieren

401. Limburger “Skandal-Bischof” – Medienkampagnen gegen Unbequeme

Sonntag, 15. Dezember 2013 | Autor:

Wahrheit Lüge_by_Gerd Altmann_pixelio.de

Es ist ruhig geworden um den Limburger “Skandal-Bischof” Tebartz van Elst, was niemanden wundern muss, ist doch das Ziel, den Bischof vor aller Welt unmöglich zu machen, erreicht.

Es geht jetzt nicht darum wirkliches oder auch nur vermeintliches bischöfliches Fehlverhalten zu rechtfertigen, sondern zwei Dinge aufzuzeigen:

Einmal, wie solche Kampagnen ablaufen und einmal wie wenig zuverlässig und damit fragwürdig die Berichterstattung in den Medien ist. Eigentlich sollten die Medien die “vierte Macht im Staat” sein, die Unrecht aufdeckt. Das ist sie aber nicht, wenn sie selbst lügt, was das Zeug hält.

Aufgezeigt werden soll auch, dass die von den Medien angeheizte Erregung über die Höhe der Baukosten für den Limburger Bischofssitz lediglich der Höhepunkt und Abschluss von insgesamt sieben Kampagnen war, wobei zu fragen ist, ob es wirklich nur um die Baukosten ging oder ob diese nur Vorwand waren.

Dabei soll deutlich werden, dass es jeden von uns treffen kann, wenn sicher auch nicht in dem Ausmaß, wie im Falle des Limburger Bischofs.

 

Aber nun der Reihe nach:

Als der neue Bischof im Januar 2008 sein Amt antrat, war er zunächst allseits willkommen. Man erwartete, dass er den liberalen Kurs seines Vorgängers Altbischof Franz Kamphaus fortsetzen würde. Aber genau das tat er nicht, und das blieb nicht ohne Folgen.

Erste Kampagne ein halbes Jahr nach Dienstantritt, im September 2008:

In der Limburger Regionalzeitung, der “Nassauischen Neuen Presse” wird der neue Bischof in einem ganzseitigen Artikel als “Höriger der Zentrale in Rom” und als ein “Beamter Roms” bezeichnet. Im Laufe der weiteren Zeit wurde Altbischof Kamphaus zur charismatischen Lichtgestalt verklärt und der neue Bischof zum „bürokratischen Erfüllungsgehilfen von Papst Benedikt”.

In der FAZ wurde der Limburger Bischof als “reaktionäre Kreatur” bezeichnet, die sich an “Romunterwürfigkeit von niemandem übertreffen lasse”.

Ursache für die Kampagne war, dass der neue Bischof den Dekan von Wetzlar wegen einer unerlaubten Segnung eines homosexuellen Paares seines Amtes enthob. Das mit der Begründung dass es für eine solche Segnung keine biblisch-theologische Grundlage gibt.

Zweite Kampagne Juni 2009:

Der Bischof hatte, im Einvernehmen mit der synodalen Diözesan-Versammlung, eine Ausnahmegenehmigung für einen Pfarrbeauftragten nicht verlängert. Das wurde unter der Überschrift; “Nur Geweihte in der Seelsorge”, in der Presse breitgetreten. Tatsächlich können nur geweihte Priester seelsorgerliche Dienste übernehmen. Und das sind Pfarrbeauftragte nicht.

Einige Laien-Mitarbeiter nahmen daran Anstoß, dass Bischof Tebarz van Elst deutlich die geweihten Priester und ihren sakramentalen Dienst unterstützte. Die lokale Presse warf dem Bischof vor, beim Zölibat abzublocken und zu 100% gegen weibliche Priester zu sein.

Die Zeitungskommentare und die dadurch bedingen Leserbriefe waren inzwischen schon so giftig, dass der Leiter des diözesanen Bildungszentrum, dem “Haus am Dom” in Frankfurt in einem Leserbrief an die Kirchenzeitung von “sensationslüsterner Berichterstattung” und einem “Lehrstück eines auf böswilligen Gerüchten fußenden Journalismus” sprach.

Dritte Medienkampagne Sommer 2010:

Hier waren dann bereits der SPIEGEL, BILD, Hessischer Rundfunkt und SWR beteiligt. Inzwischen hatten zwei “Wir sind die Kirche Pfarrer” Kontakt mit dem SPIEGEL aufgenommen. Deren bissige Polemik gegen Bischof und Kirche wurde im Artikel “Limburger Leidkultur” vom 15.10.2010 bundesweit verbreitet.

Hinzu kam ein bereits vom Vorgänger geleaster Dienst-BMW, dessen Anschaffung dem neuen Bischof unterschoben wurde. Desweiteren wurde ein bereits archiviertes Diskussionspapier aus der Versenkung geholt und zu einem aktuellen Brandbrief hochstilisiert. Dazu erfand man mehrere Mitautoren und behauptete wahrheitswidrig, dass der Archivtext zum Zeitpunkt des SPIEGEL-Berichts unter allen 245 Priestern des Bistums kursiere.

Der Sprecher des Limburger Priesterrats verurteilte diesen Kampagnen-Journalismus und versicherte dem Bischof ausdrücklich die Loyalität des Priesterrats.

Vierte Medienkampagne Januar 2012:

Am 25. Januar 2012 löste die FAZ-Regionalausgabe eine weitere mediale Verleumdungswelle aus. Ein Journalist verdächtigte den Bischof eines Plagiats, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, dass Textähnlichkeiten in dem neuen Bischofsbuch mit Kamphaus-Vorträgen auf den gleichen Redenschreiber zurückgingen. Trotzdem wurde gezielt der Verdacht eines Plagiats gestreut und Verbindungen mit der “Guttenberg-Affäre” hergestellt.

Die lokale Nassauischen Neuen Presse nahm das auf. In einer Passantenbefragung wurde das Faktum eines Plagiats suggeriert. Unter der Überschrift “Ein Limburger Plagiat” druckten sie die gewünschten Antworten ab. Fazit: Der Bischof sollte, so wie Guttenberg, zurücktreten.

Fünfte Medienkampagne August 2012:

Auslöser für die vom SPIEGEL ausgelöste breit angelegte Kampagne war der Langstrecken- Flug nach Indien, wo Bischof Tebarz van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar ihre Flugtickets aus eigener Tasche aufgewertet hatten um im Oberdeck der 1. Klasse ausgeschlafen ans Ziel zu kommen.

Der SPIEGEL machte daraus einen Schlemmer-Luxus-Flug, in dem auf Kosten der Kirchensteuerzahler in Sekt und Kaviar geschwelgt wurde, Dem schlossen sich die anderen Medien an, was dann aber selbst dem Chefredakteur der Nassauischen Neuen Presse zu viel war, der sich der Lügengeschichte nicht anschloss.

Sechste Medienkampagne September 2012:

In einem vertrauensvollen Gespräch der Priester mit dem Bischof ging es um eine Verbesserung der Kommunikation und Motivation der kirchlichen Mitarbeiter im Bistum. Hierzu wurden vom “Hofheimer Kreis” einige Vorschläge eingebracht. Dabei ging es in keiner Weise gegen den Bischof, sondern um die Förderung eines konstruktiven Dialogs.

Das Diskussionspapier wurde an die Presse lanciert, die aus dem vertraulichen Dialogpapier einen “Priesteraufstand gegen den Bischof” konstruierten, was unter dem Titel “Aufruhr in Limburg” verbreitet wurde.

Bis zuletzt wurde das Diskussionspapier schamlos verfälscht und im FAZ-Beitrag vom 24.06.2013, vom “Entsetzen über den Lebens- und Leitungsstil des Bischofs” fabuliert, von dem in dem Diskussionspapier nicht das Geringste stand.

Siebte Medienkampagne vom 10. Oktober 2013:

Hier ging es nochmal um den Flug nach Indien.

Der Bischof hatte zum Indienflug mindestens zwei Mal erklärt, dass er Erster Klasse geflogen sei. Bezüglich der Abrechnung mit der Kirche ist er aber Business-Klasse geflogen (weil er den Aufpreis zur Ersten Klasse selbst gezahlt hat). In diesem Sinne hatte sich Tebartz van Elst geäußert.

Wenn man jemanden lang genug zum selben Sachverhalt befragt, lassen sich leicht “Widersprüche” und “Lügen” konstruieren. Genau so ging der SPIEGEL vor in dem er die Aussage des Bischofs, abrechnungstechnisch Businessklasse geflogen zu sein, der Aussage tatsächlicher Erster Klasse geflogen zu sein, gegenüberstellte, um daraus eine Lüge zu konstruieren.

Das wurde dann auch von der Staatsanwaltschaft so übernommen. Die Tagesschau machte daraus einen Brennpunkt unter dem Titel, “Die Lügen des Bischofs von Limburg”. Der ARD-Journalist bezeichnete den Bischof ausdrücklich als “Lügner”.

Zwischendurch wurden die Medienkampagnen durch das Auftreten des Frankfurter Dechanten (Prälat) Johannes Graf zu Eltz angeheizt, der sich zweimal in der ZDF Heute-Sendung als Gegenspieler des Bischofs aufbaute.

 

Welche Schlüsse können daraus gezogen werden:

Die Methode, die hier angewandt wurde, “bewährt“ sich immer dann, wenn unliebsame oder unbequeme Personen mundtot gemacht.werden sollen, und das sind die Erkenntnisse, die daraus gezogen werden können:

1. Das Tun der unliebsamen Person wird vorsätzlich und böswillig verzerrt und verdreht. Halbwahrheiten werden aufgebauscht und erforderlichenfalls Unwahrheiten behauptet, wobei frech gelogen, vorverurteilt und beleidigt wird.

2. Das Material dazu kommt auch aus den eigenen Reihen. Durch Denunzianten, Unzufriedene, Neider, Konkurrenten und Zuträger. Das traf im Falle des Limburger Bischofs in besonderen Maße zu.

3. Erkennbare falsche Behauptungen und erwiesene Fehlinformation werden, wenn sie einmal in Umlauf gesetzt wurden, vorsätzlich nicht berichtigt.

4. Leichtgläubigkeit und die gelenkte Empörung der Medienkonsumenten führen zum Erfolg von Schmutz- und Verleumdungskampagnen.

Vergleichbares hatten wir im Fall von Martin Hohmann, der gesagt hatte, dass man die Juden, ebenso wenig wie die Deutschen, als Tätervolk bezeichnen dürfe. Wenn man die geschichtlichen Ereignisse offenlegt, stellt man fest, dass diese Aussage ihre Berechtigung hatte. Juden hatten sich in besonderer Weise mit den Zielen einer angstmachenden bolschewistischen Weltrevolution identifiziert und standen erkennbar an der Spitze blutiger Räterepubliken. Diese Tatsachen wurden aber negiert – und dürfen bis heute nicht wahr sein – und stattdessen die Falschmeldung in Umlauf gesetzt und aufrecht erhalten, dass Hohmann die Juden als Tätervolk bezeichnet habe.

 

Ähnliches geschah auch mit Eva Hermann, die sich für mehr Mütterlichkeit einsetzte, was die Feministinnen störte. Durch Fang- und Suggestivfragen und Verdrehungen wurde ihr am Ende eine Nähe zum Nationalsozialismus unterstellt.

 

Ein weiterer Fall ist die immer noch herumgeisternde Behauptung, eine katholische Klinik in Köln habe einem Vergewaltigungsopfer die medizinische Hilfe versagt. Auch das trifft nicht zu. Es ging nicht mehr um medizinische Hilfe, die hatte die Frau bereits erhalten, sondern um die Spuren- und Beweissicherung, und dafür gibt es in Köln speziell ausgestattete Kliniken, und nur die können aufgesucht werden.

 

Im vorliegenden Fall machte sich Bischof Tebarz van Elst dadurch unbeliebt und damit zum Ziel medialer Kampagnen, dass er an der Lehre seine Kirche festhielt und entsprechend handelte. Bestimmte Kirchenleute standen hier von Anfang an in Opposition zu Bischof und Kirche. Sie versuchten, mit Hilfe der Medien die Amts- und Lehrautorität des Oberhirten zu schwächen. Dazu nutzten sie Nebenschauplätze wie Dombergbebauung und Indien-Flug.

Für uns wird die Sache dadurch interessant, weil mehr und mehr der Eindruck entsteht dass bevorzugt die katholische Kirche, (die Evangelische ist dazu zu angepasst und damit unbedeutend geworden) bibeltreue Christen und Leute, die dem Zeitgeist widerstehen oder sonstigen herrschenden Meinungen widersprechen, Ziel von Verleumdungskampagnen werden, insbesondere wenn sie an einer exponierten Stelle stehen.

Etwas sarkastisch gesagt:

„Wir haben eine freie Presse, die hinzufügen und weglassen kann, was sie will.“

Man kannte so etwas aus der DDR, wo die Stasi gezielt Lügen und Falschmeldungen, gerüchterweise, in Umlauf setzte. Dort hatte man sich auf Ehebruch und sexuelle Verfehlungen “spezialisiert”, weil dieses als besonders verwerflich angesehen wird, um Misstrauen in die Gemeinden und Familien zu säen.

Das gibt es zwar bei uns noch nicht. Wenn man aber an die mediale Erregung in Sachen Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche denkt, wird man den Verdacht nicht los, dass es hier um etwas ganz anderes ging. Erkennbar daran, dass man sich einseitig nur auf katholische Einrichtungen konzentrierte, um in geballter und damit besonders wirkungsvoller Form weit zurückliegende Ereignisse neu zu beleben.

 

 

Was kann uns vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Siehe ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

Matthäus 10, Vers 16

Je mehr die Irrlehren zunehmen und je weiter die Abkehr von Gott, seinen Geboten und seiner Schöpfungsordnung zunimmt, um so mehr werden bekennende, bibeltreue Christen als lästige Fremdkörper empfunden, die den Hass der Welt zu spüren bekommen.

Wie sollten sich Christen hier verhalten, um einmal “klug wie die Schlangen” und einmal “ohne Falsch, wie die Tauben” zu sein?

Ich denke, dass man beides nicht trennen kann, sondern das Beides in der rechten Art vermischt sein muss. Da sind einmal Ehrlichkeit, Lauterkeit und ein klares Bekenntnis gefragt, gleichzeitig aber auch ein geschicktes Vorgehen, bei dem man sich keine Blößen gibt, die vom Gegner ausgenutzt werden können.

Das heißt, alles vermeiden, was Anstoß erregen könnte. Also kein Verhalten an den Tag zu legen, das nach allgemeinem Verständnis als unsauber und unehrlich gilt. Mit anderen Worten: Immer den graden Weg gehen.

Wichtig es auch, Gleichgesinnte bzw. eine Gemeinde im Hintergrund zu haben, wo man gemeinsam betet und sich mit dem Wort Gottes befasst um geschlossen auftreten zu können. Also kein Einzelgängertum und keine einsamen Entschlüsse, sondern das Einbeziehen weiterer Personen in die eigenen Entscheidungen. Möglicherweise waren das die Schwachpunkte beim Bischof von Limburg.

Jörgen Bauer

 

 

Hinweis:
Die Informationen wurden den Katholischen Nachrichten.
kath.net vom 31.10.2013 entnommen.

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400. Falsche Klima – Propheten

Dienstag, 3. Dezember 2013 | Autor:

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Lieber Blogbesucher,

ich habe den Eindruck, dass wir in den letzten Jahren bei kaum einen Thema so belogen wurden wie beim Thema Umwelt – und Klimapolitik. Durch die Medien werden Menschen in eine Richtung gelenkt und dadurch manipuliert, dass dies alles sehr fragwürdig ist dürfte außer Zweifel stehen. Noch aber ist es so, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat sich selbst eine Meinung zu bilden und nicht einfach den sogenannten Mainstream folgen muss. Also liebe Mitmenschen wacht auf! Mir hat der Artikel von Jörg Bauer so gut gefallen, dass er hier veröffentlicht wird.

 

Ist eigentlich bekannt, dass der Weltklimarat, der die Welt mit Messergebnissen und Zukunftsprognosen “versorgt”, kein wissenschaftliches, sondern ein politisches Gremium ist? Auf Messergebnisse und objektive Fakten kann der Weltklimarat seine Aussagen, mit denen er die Menschen in Angst versetzt, jedenfalls nicht stützen.

Der Weltklimarat ist eine Art bürokratisch-politischer Komplex, der Zugang zu den Geldtöpfen nationaler und internationaler Behörden und Institutionen und zu den Medien gefunden hat. Seine Hauptaufgabe besteht hauptsächlich darin Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Existenzberechtigung zu betreiben.

Das soll mit den nachfolgenden Fakten belegt werden, wobei die Medien eine unrühmliche Rolle spielen.

Es fing damit an, dass das Thema “menschgemachter Klimawandel”, von den an Katastrophenszenarien sehr interessierten Medien hochgespielt wurde, wobei von vornherein Fakten und Vorgänge, die gegen einen solchen Klimawandel sprachen, ausgeblendet wurden.

Dadurch entstand der Eindruck, dass in der Wissenschaft Einigkeit über den von Menschen verursachten Klimawandel und die dadurch zu erwartende Katastrophe, bestünde.

Eine bereits im Jahre 2008 von Medienwissenschaftlern durchgeführt Befragung von 239 Klimaforschern im Professorenrang ergab, dass tatsächlich nur eine Minderheit an einen anthropogenen (durch Menschen verursachten) Klimawandel, glaubte.

Davon war aber in den Medien nichts zu hören. Es gab Im Jahre 2008 praktisch keine Berichterstattung über Aussagen von Wissenschaftlern, darunter Nobelpreisträgern, die den in den Medien verbreiteten Schreckensmeldungen widersprachen, zu denen Berichte vom Abschmelzen der Gletscher, Anstieg des Meeresspiegels, Aussterben der Eisbären, Unwetterkatastrophen usw. gehörten.

Tatsächlich wird nur ein winziger Bruchteil der Gletscher überhaupt untersucht. Von weltweit 160.000 Gletschern sind es gerade mal 120 von denen Daten vorliegen. Die Zahl der untersuchten Gletscher liegt damit im Promillebereich. Und keinesfalls alle Gletscher, über die Informationen vorliegen, schmelzen. Manche schmelzen andere wachsen.

Der durch die Medien geförderte Glaube von einem dramatischen Abschmelzen der Gletscher weltweit hat sich nicht bestätigt. Für die Behauptung des Abschmelzens von Gletschern fehlt zudem jede wissenschaftliche Grundlage.

Auch der Glaube, dass ein Zusammenhang zwischen dem Abschmelzen der Alpengletscher und der Erwärmung durch menschliche Einflüsse bestehe, erweist sich als falsch. Auch in früheren Zeiten gab es starkes Gletscherschmelzen, aber auch erneutes Wachstum. Das jetzige Gletscherschmelzen begann bereits 1860, zu einer Zeit als menschliches Verhalten überhaupt nicht die Ursache sein konnte.

Die Gletscher im Nordpolbereich hatten aktuell sogar einen Zuwachs von 1,6 Millionen km². Das sind 60% mehr als im Jahre 2012. Davon kam nichts in den Medien. Auch wurde nichts darüber berichtet, dass der Südpolbereich 2012 so viel Eisfläche hatte, wie noch nie seit Beginn der Messungen. Rekordschmelzen am Nordpol im Jahre 2012, die keinen Einfluss auf die Gletscher insgesamt hatten, wurden hingegen groß publiziert.

Mittlerweile musste aber selbst der Weltklimarat einräumen, dass die Temperatur der Erde seit 15 Jahren nicht gestiegen ist. Bei den Gletschern handelt es sich demnach um natürliche Veränderungen, die sich nicht vorausberechnen lassen.

Und wie steht es um die Eisbären, die wegen der “zunehmenden Erwärmung” angeblich vom Aussterben bedroht sind, weil sie in der Arktis keinen Lebensraum mehr finden? Tatsächlich hat sich ihre Population, “seit dem ihre Existenz durch das Abschmelzen der Gletscher bedroht ist”, von anfänglich noch 5000 Eisbären auf 25.000 Eisbären erhöht, was ein Rekordwert ist.

Es gibt, aus wissenschaftlicher Sicht, überhaupt keine Nachweise eines signifikanten Zusammenhangs zwischen dem schon immer schwankenden CO2 – Gehalt in der Atmosphäre und der Erdtemperatur. Das Auf und Ab der CO2 Werte lief noch gar nie synchron mit dem Temperaturverlauf.

Es ist absolut verfehlt den industriellen Ausstoß von CO2 zum wichtigsten Maßstab für das Klima zu machen. Mal abgesehen davon, das “Klima” ein Kunstwort für das statistisch gemittelte Wettergeschehen ist, das sich als solches überhaupt nicht “schützen” lässt.
In der Februar-Ausgabe der “Prodeecings of the National Academy of Sciences”, einem der weltweit angesehensten wissenschaftlichen Magazine, kommen Forscher der Universität von Washington in Seattle zu dem Ergebnis, dass der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung maßlos überschätzt wird.

Kollegen der Universität Oslo kommen zu dem gleichen Ergebnis. Sogar eine Verdoppelung des CO2 Ausstoßes hätte bei Weitem nicht die behauptete dramatische Auswirkung.

Das lebensnotwendige CO2 ist, als Spurengas, in der Atmosphäre zu 0,03% enthalten. Über einen langen Zeitraum ist der CO2 Gehalt in der Atmosphäre um 0,008% gestiegen. Um es an einem Vergleich deutlich zu machen: Wenn 100 Prozent 100 Kilometern entsprechen, dann entsprechen 0,008 Prozent gerade mal 8 Metern, die bei einer Strecke von 100 km überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Also viel Lärm um nichts.

Aber wozu der Lärm und wem nützt er?

Der ehemalige Greenpeace-Aktivist Jeremy Legett hat in seinem Buch “The Carbon War” ganz offen geschildert, dass es sich bei der CO2 – Angstmache um eine politische Entscheidung gehandelt hat.

Beim Klima- und CO2-Wahn haben wir im Prinzip dasselbe, wie beim Evolutionsglauben: Man schafft sich ein theoretisches Gerüst, in das nur die Fakten einsortiert werden, welche in das vorgefertigte Muster passen. Alles was dem nicht entspricht, wird nicht zur Kenntnis genommen bzw. geleugnet oder unterschlagen.

Eine “gute Regierung” zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie stets bestimmte Ängste schürt, weil dies das Regieren erleichtert. Und Ängste wurden in der Vergangenheit zur Genüge geschürt, denkt man an Waldsterben, Rinderwahnsinn und Vogelgrippe.

Um den gewünschten Effekt zu erreichen, muss eine Angst solange geschürt werden, bis das Volk nach Abhilfe ruft. Dadurch wird es dann möglich, auch unpopuläre Maßnahmen durchzusetzen. Ein Beispiel ist die über Jahrzehnte geschürte Angst vor der Atomkraft.

Technisch wäre es heute möglich, AKW’s zu bauen, die auf anderen Prinzipien beruhen, bei denen es die befürchteten Schwachstellen nicht mehr gibt und wo die Radioaktivität auf das Äußerste minimiert ist. Aber diese Entwicklung wurde leider verpasst.

Die positive und möglicherweise auch beabsichtige Folge des Klima- und CO2-Wahns ist, dass es zu Innovationen kommt, neue Produkte entwickelt und damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Man denke an die Anstrengungen in Sachen Minderung des CO2 Ausstoßes bei Kraftfahrzeugen, an den kostentreibenden Wärmedämmwahn und die ebenso kostentreibende Energiewende.

Im Nebenprodukt lassen sich neue Abgaben und Steuern erfinden. Die Bürger können zudem zu allerlei unnützen Ausgaben, wie neue Heizkessel und baulichen Veränderungen zur Installation für erneuerbare Energieanlagen, verpflichtet werden. Geld fließt in jedem Fall, und das nicht zu knapp, man denke dabei auch an den absolut unsinnigen Handel mit “Verschmutzungszertifikaten” der preissteigernde und damit profitable “Luftbuchungen” ermöglicht.

Man denke auch an die vielen Institutionen, die von den Forschungsgeldern in Sachen Klimawandel gut leben.

Von daher kann eigentlich niemandem etwas am Aufdecken des Klimaschwindels liegen. Den Geschröpften nicht, weil sie mit Ängsten kleingehalten werden, und denen, die daran verdienen, erst recht nicht. Und damit alles reibungslos weiterläuft liefern die “Klimaforschungsinstitute” regelmäßig die gewünschten Zahlen. Und wer dort zu anderen Schlüssen käme, wird diese nicht publizieren, würde er damit doch an dem Ast sägen, auf dem er sitzt.

Der Wahnsinn hat also System, wobei die verantwortlichen Politiker eigentlich um den Schwindel wissen müssen, was daran erkennbar ist, dass sie sich in Sachen Klimaschutz selbst höchst inkonsequent verhalten, in dem zum Beispiel “klimaschädliche” Kohlekraftwerke geplant werden oder in Warschau gleichzeitig der “Weltklimagipfel” und ein “Kohlegipfel” stattfinden konnten, wobei der “Klimagipfel”, wie nicht anders zu erwarten, zu keinem Ergebnis führte.

Auch sonst ist keine Eile erkennbar, wie sie bei einer akuten Gefahrenlage angebracht wäre.

Ist die Angst vor der „Klimakatastrophe“ am Ende nur die moderne Form der mittelalterlichen Angst vor Wetterhexen? Fast könnte man es glauben. Jedenfalls erinnert das Ganze sehr an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, und man könnte darüber hinweggehen, wenn der Klimawahn nicht auch sehr schwerwiegende Folgen hätte, denkt man an die Brandrodung riesiger Urwälder in Indonesien um aus Nahrungsmitteln, die anderswo dringend gebraucht würden,“Biosprit” zu machen.

Dabei wären es gerade die Urwälder, die das CO2 aufnehmen und dabei Sauerstoff freisetzen.

Nur noch knapp die Hälfte (47%) der weltweiten Getreideernte dient der menschlichen Ernährung. Der Anteil, der zu Sprit verarbeitet wird, steigt ständig. Praktisch die ganze amerikanische Maisernte wird verflüssigt. In Europa sieht es ähnlich aus.

Auch hier ist die Theorie vom Klimawandel zu einem milliardenschweren Geschäft, mit nachteiligen wirtschaftlichen Folgen, geworden.

Was noch bedenklicher stimmen muss, sind die Gedankengänge des Zukunftsforschers Jorgen Randers, Mitglied des Club of Rome, der in Sachen Klimapolitik die Abschaffung der Demokratie und die Errichtung einer Klimadiktatur vorschlägt.

In der JUNGEN FREIHEIT vom 15. November 2013 erschien ein Interview mit dem Professor Randers, der sich auf klassische Vorbilder berief, wo in Notzeiten eine Diktatur auf Zeit, zur Lösung anstehender akuter Probleme, möglich war.

Randers meint, dass der Mehrheit die notwendige Einsicht in die Klimaproblematik fehlt und in einer Demokratie überlebenswichtige Probleme infolge von Interessenkonflikten zerredet werden, weshalb hier ein “guter Diktators” notwendig werden könnte. So hatte auch Stalin einst mit dem „demokratischen Saustall“ aufgeräumt.

Spätestens jetzt wird erkennbar welche katastrophalen Folgen der Klimawahn noch haben kann.

Wie ist das alles zu beurteilen?

Da in der Wissenschaft nie etwas endgültig ist, muss um der Lauterkeit willen gesagt werden, “dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” davon auszugehen ist, dass es sich bei den apokalyptischen Zukunftsszenarien und den damit geschürten Ängsten, um reine Phantasieprodukte handelt, die jeglicher Grundlage entbehren.

Das gilt auch für die Zusammenhänge die zwischen den Naturkatastrophen der letzten Zeit und dem angeblich durch Menschen verursachten Klimawandel hergestellt werden. Hier spielt die menschlich Neigung, Zusammenhänge zwischen zufälligen Ereignissen zu konstruieren, die entscheidende Rolle. Alle Appelle zur Minderung des CO2 Ausstoßes sind demnach unsinnig.

Kein Mensch kann die Zukunft vorhersagen, und es gibt auch keine wissenschaftliche Methode, mit der dies möglich wäre. Die ganzen “Computerspiele”, die in diesem Zusammenhang gemacht werden, können keine zuverlässigen Prognosen liefern, weil die Wirklichkeit dermaßen komplex ist, dass sie sich mit keinem Computerprogramm abbilden lässt.

Wenn man sich doch auf Computermodelle beruft, dann werden die Daten, so in das Computermodell integriert, dass die gewünschten Ergebnisse zustande kommen. Ebenso könnte man diese auch durch Würfeln ermitteln.

Alle diese “Vorhersagen” sind absolut unwissenschaftlich und Aussagen, die von einer Unbezweifelbarkeit ausgehen, nicht haltbar. Darauf weist auch der Physik-Nobelpreisträger Prof. Ivar Glaver hin.

Eine aktuelle, in der Fachzeitschrift “Nature Climate Change” publizierte Studie hat 117 der Prognosen zur Entwicklung der Welttemperatur überprüft, wobei die Trefferquote praktisch bei Null lag. Die Prophetien lagen fast alle (114) falsch und überschätzten die Temperatur.

Schon in der Vergangenheit gab es gewaltige Klimaschwankungen, denkt man an die Zeit vor 1000 Jahren als Grönland eisfrei war und man dort Weizen anbauen und Milchviehwirtschaft betreiben konnte, das Nordmeer eisfrei war und von den Wikingern befahren werden konnte.

Aber woraus speist sich der CO2-Wahn, der nach Auffassung des ehemaligen britischen Finanzministers Lord Nigel Lawson “religiöse Züge” trägt?

Es geht hier um die Urängste der Menschheit vor einem Weltuntergang, die zu einem derartigen Katastrophismus und religiösen Ersatzhandlungen führen. Wenn sich die Angst vor der Klimakatastrophe für jedermann als völlig unbegründet erweisen würde, wäre nichts gewonnen, weil an deren Stelle sofort andere, Ängste auslösende, Katastrophenszenarien treten würden.

Und da es keine Gefahr gibt, die man sich nicht auch einbilden kann, gibt es noch unendlich viel Stoff für Katastrophenszenarien aller Art.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die da kommen sollen.

Lukas 21, Vers 26

In diesem Vers geht es um die Angst der Menschen vor kommenden Katastrophen. Allerdings nicht vor der “Klimakatastrophe”, sondern um apokalyptische und durchaus reale Katastrophen im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christ.

Dass die Menschheit eine Urangst vor dem Weltuntergang hat, könnte darauf schließen lassen, dass es ein unbewusstes kollektives Wissen um das Ende der Welt und das Gericht Gottes gibt. Beim “modernen” wissenschaftsgläubigen Menschen drückt sich das dann in “wissenschaftlich” unterlegten Ängsten aus.

Dabei ist es aber immer die gleiche “Heidenangst”, die sich hier Bahn bricht.

Wie stark und unbeherrschbar müssen die Ängste aber erst sein, wenn die Kräfte des Himmels ins Wanken kommen, wo anders, als bei der “Klimakatastrophe”, alle Versuche zur Rettung der Welt, von vornherein sinnlos sind?

Anders als den von Angst erfüllten Weltmenschen, wird den Christen in Vers 28 etwas völlig anderes geraten: Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Was für ein Unterschied zur Welt!

Als Gläubige dürfen wir uns schon heute in Gottes Hand wissen. Gott hat alles in Händen, das Wetter und das Klima eingeschlossen. Wir müssen uns deshalb nicht fürchten. Nicht der Mensch entscheidet über die Rettung der Welt, sondern Gott.

Dem steht nicht entgegen, dass wir mit der Welt, als uns anvertrautem Eigentum Gottes, sorgfältig umgehen und der Natur keinen Schaden zufügen, denn Gott wird die verderben, die die Erde verderben.

Jörgen Bauer

Quellenhinweis:

factum magazin – Mensch-Natur-Glaube – Nr.8/13, Seite 24-26
Beitrag: “Scheitern einer Prophetie”, Autor: Thomas Lachenmaier
www.factum-magazin.ch

 

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399. MÜSSEN CHRISTEN LEIDEN? _ GOTTES HILFE IST DIR SICHER!

Mittwoch, 20. November 2013 | Autor:

Isolde Müller

Leid ist ein Thema, mit dem jeder Mensch schon in Berührung gekommen ist. Ich bin gewiss, jeder hat damit schon seine Erfahrungen gemacht in irgendeiner Weise. Es gibt einige Bibelstellen, die von Leid sprechen, doch wir überlesen das gerne, denn wer möchte sich schon mit diesem Thema beschäftigen? Was meint Gottes Wort, wenn wir im 2. Timotheus 2,3 lesen: Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu. Oder in Philipper 3,10: …und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde? Es ist wichtig für uns zu erkennen, was unter „Gemeinschaft seiner Leiden“ gemeint ist! Worin besteht denn unser „Leiden“ in der Nachfolge Jesu? Wenn wir diese Frage stellen, bekommen wir meistens die Antwort:

Ich muss meine Krankheit tragen. Doch diese Antwort ist nicht richtig! Es ist falsch zu denken, dass wir Krankheit tragen müssen. Gott will nicht, dass Sie krank sind und er will auch nicht, dass es Ihnen schlecht geht oder dass Sie in Not sind. Sehen wir nach, was im Wort Gottes über Krankheit steht. Gott sagt: Ich bin der Herr dein Arzt. Matthäus 8,16b + 17: … und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten. Matthäus 9,35: Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Jesus heilte alle Menschen, die dort vor Ort waren. Wenn Jesus jede Krankheit und jedes Gebrechen heilte, warum sollten wir dann krank sein? Kranke zu heilen war Jesu Hauptbeschäftigung neben dem Lehren. Wenn Krankheit ein Segen wäre, hätte Jesus jedem Menschen den Segen geraubt, den er heilte. Auch die Jünger mussten nicht leiden durch Krankheit, sondern er gab ihnen sogar Vollmacht, Kranke zu heilen. Matthäus 10,1: Und als er seine zwölf Jünger herzugerufen hatte, gab er ihnen Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen. Das macht überhaupt keinen Sinn, dass die Jünger Kranke heilten und gleichzeitig selbst an Krankheit leiden sollten.

 

Wir lesen auch nirgends, dass Jesus jemals krank war. Er kannte wohl körperlichen Schmerz, aber nicht durch Krankheit, sondern durch Folter bzw. Peitschenschläge und das grausame Sterben am Kreuz. Wenn Jesus nie krank war, macht es auch keinen Sinn, an diesen Leiden der Krankheit teilzuhaben. Man kann nicht an etwas teilhaben, was gar nicht da ist. Aber Jesus sagt: Nehmt teil an meinen Leiden, doch er war nie krank! Also kann es nicht Krankheit sein, auf was sich das bezieht. Gott will auch nicht, dass es Ihnen schlecht geht oder dass Sie Not haben. Die Bibel verheißt uns, dass Gott gerade dann besonders bei uns ist, wenn wir durchs  finstere Tal müssen, z. B. in Psalm 23. Da steht, dass er uns herausführt. Wenn das unsere Leiden wären, warum holt er uns dann heraus und ist uns besonders nahe? Dann würde er uns doch in unserem Tal sitzen lassen.

 

Die Aussage Jesu heißt: Fürchte dich nicht! In Matthäus 10,16 lesen wir z. B.: Fürchte dich nicht vor Menschen! Fürchte dich nicht zu reden und fürchte dich nicht zu gehen! Auch wenn Sie im dunklen Tal sitzen: Fürchten Sie sich nicht! Jesus ist jeglicher Not begegnet, die er sah oder bemerkte, auch wenn Menschen finanzielle Not hatten. Denken wir an den Fisch, der eine Münze im Maul hatte, um die Steuern zu bezahlen (Matthäus 17,27). Das war, als sie die Tempelsteuer bezahlen sollten und kein Geld hatten. Hier sehen wir, dass Gott Wege hat, uns aus unserer Not herauszubringen, die wir gar nicht für möglich halten. Oder in Kana, als Jesus Wasser zu Wein machte. Nachzulesen in Johannes 2. Kann es dann nicht sein, dass Gott auch für Sie eine Lösung hat? Glauben Sie nicht, dass für Gott Ihre Not ein Problem ist! Ein weiteres Beispiel ist Elisa, als er der Witwe die leeren Krüge, die sie noch von den Nachbarn herbeischaffte, mit Öl füllte, um sie zu verkaufen und ihre Schulden zu bezahlen (2. Könige 4,3-7), oder die Speisung großer Menschenmengen, als nichts zu essen da war (Markus 6,35-44). Es war nicht nur, dass es gerade so reichte, sondern da war noch gewaltig viel übrig! Körbe voll! Es war immer satter Überfluss, wenn Jesus irgendetwas getan hat, um Menschen finanziell und auch materiell zu helfen. Fassen wir zusammen: Die Bibel sagt uns, was die Leiden Jesu, an denen wir teilhaben sollen, nicht sind: Krankheit, finanzielle Not oder dass es Ihnen schlecht geht.

 

Doch nun stellt sich die Frage: Was meint die Bibel dann mit den Leiden an denen wir teilhaben sollen? Fragen Sie sich selber einmal: Unter was leiden Sie am meisten? Wenn Menschen in ihr Herz hineinhören, dahin wo niemand Zutritt hat und es niemand sieht, da stecken die Dinge, unter denen wir leiden: Lieblosigkeit, Hartherzigkeit, Ablehnung, Minderwertigkeit, Unverständnis, Lüge, Hass, Neid, Bitterkeit, Eifersucht, Zorn, Enttäuschung, Einsamkeit, Ausgeschlossensein, verletzte Ehre, verletzter Stolz, Gewalt usw. Diese Dinge bereiten uns den größten Schmerz.

 

Jesus hat über die Stadt Jerusalem geweint, über die Menschen, die so hartherzig und verstockt waren. Sie brachten ihm Unverständnis und Ablehnung entgegen und Jesus hat genauso darunter gelitten, wie Sie und ich darunter leiden. Die Jünger jubelten, als er in Jerusalem einzog und die Pharisäer zu ihm sagten: Weise sie zurecht! (Lukas 19,37-44). Jesus weinte, als Lazarus gestorben war. Doch nicht weil er ihn so liebte, wie die versammelten Menschen dachten, sondern weil sie ihm nicht vertrauten und immer noch nichts gelernt hatten (Johannes 11,17–46). Sie begegneten ihm mit Vorwürfen. Zuerst Martha: Herr, wenn du hier gewesen wärst … Dann Maria: Herr, wenn du hier gewesen wärst, so wäre mein Bruder nicht gestorben. In den Versen 33 und 38 lesen wir, dass Jesus darüber erzürnt und erschüttert war. Es tat ihm weh, dass ihm seine besten Freunde, die ihn am besten kannten, Vorwürfe machten, statt ihm zu glauben und zu vertrauen. Haben auch Sie einen Schmerz in sich, weil Ihnen Nahestehende Vorwürfe machen und Ihnen nicht mehr vertrauen? Vielleicht Vorwürfe, weil Sie nach Gottes Wort leben wollen? Weil Sie beten?

 

1. Petrus 4,12: Meine lieben Freunde! Wundert euch nicht über die heftigen Anfeindungen, die ihr jetzt erfahrt. Sie sollen euren Glauben prüfen und festigen und sind nichts Außergewöhnliches. Freut euch vielmehr darüber, dass ihr mit Christus leidet; dann werdet ihr auch jubeln und euch mit ihm freuen, wenn er in all seiner Herrlichkeit erscheint. Ihr dürft euch glücklich nennen, wenn man euch angreift und verhöhnt, nur weil ihr Christen seid. Daran zeigt sich nämlich, dass der Geist Gottes, der Geist seiner Herrlichkeit, bei euch ist. Freilich soll keiner von euch leiden, weil er als Mörder, Dieb oder wegen anderer Verbrechen bestraft werden musste oder weil er sich Rechte anmaßt, die ihm nicht zustehen. Wer dagegen leidet, weil er ein Christ ist, der braucht sich nicht zu schämen. Er soll Gott dafür danken, dass er zu Christus gehört.

 

An diesen Leiden, die Jesus auch durchlebt hat, haben wir Anteil. Das sind die Leiden, von denen die Bibel spricht. Doch wir müssen diese Leiden nicht behalten, sondern dafür gibt es eine Lösung.

 

Dies ist das Wunderbarste überhaupt. Wir müssen diese Situationen zwar durchmachen und dadurch lernen – doch es gibt eine Lösung, um zu überwinden. Jesus hat Ablehnung, Hass und Gewalt in einem Maße erlebt, das grausam war. Jeder Mensch auf dieser Welt hatte ihn verlassen. Keiner hat die Stimme für ihn erhoben. Sogar das, was uns nie passieren wird, hat er durchgemacht: Gott, der Vater, hatte ihn verlassen. Diese Einsamkeit tut weh. Das wird uns nie passieren. Jesus sagt zu uns: Ich bin bei euch ALLE Tage, bis an der Welt Ende! Ist das nicht herrlich. Er ist der Einzige, der uns nie verlässt!

 

Jesus hat den ganzen Hass und die Macht der Sünde gespürt, doch er hat der ganzen Menschheit vergeben, auch Ihnen und mir. Er hat gelitten und trotzdem wurde er nicht bitter in seinem Herzen. Deshalb müssen auch wir vergeben. Die Bibel hat dazu eindeutige Aussagen. Lukas 6,37b: Wenn ihr bereit seid, anderen zu vergeben, dann wird auch euch vergeben werden, oder Markus 11,25: Aber wenn ihr ihn um etwas bittet, sollt ihr vorher den Menschen vergeben, mit denen ihr nicht zurechtkommt. Dann wird euch der Vater im Himmel eure Schuld auch vergeben. Legen Sie Ihre Bitterkeit ab und komme Sie mit all Ihrer Not zu Jesus. Bei Vergebung geht es nie um die Schuldfrage. Jesus hatte auch keine Schuld, als er ans Kreuz ging, und doch hat er uns alle Schuld vergeben.

 

Gott schenkt uns Wiederherstellung, wenn wir zu ihm kommen. Alles, was in unserem Leben kaputt ist, möchte er wiederherstellen, doch Gott kann uns nichts zurückgeben, wenn wir Groll oder Bitterkeit im Herzen haben. Es wird uns nicht erspart zu vergeben, eigene Ehre und Stolz abzulegen oder Neid und Eifersucht aufzugeben. Jesus hatte keinen Stolz. Er hat seinen Jüngern die Füße gewaschen. Wir müssen auf eigene Ehre verzichten und Gott die Ehre geben, Neid, Habgier und Kritik ablegen und Selbstgerechtigkeit aufgeben. Das sind Dinge, die uns wehtun und die wir überwinden müssen. Paulus sagt: Ich sterbe täglich! Wenn wir diese Dinge alle loslassen, das heißt „sterben“, dann stirbt unser „Ich“. Ich kann alles, ich weiß alles, ich bin jemand! Jesus sagt: Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. Das ist unser Vorbild.

 

Wie können wir nun das überwinden, was uns so belastet und weh tut und worunter wir leiden? Wir dürfen zu Jesus kommen und es am Kreuz abladen. Wenn wir diese Dinge alle los sind, leiden wir nicht mehr darunter! Lassen Sie alles los, was Sie bedrückt, und legen Sie es am Kreuz ab, damit es Sie nicht mehr verletzen kann, z. B. kann unser verletzter Stolz uns nicht mehr weh tun, weil wir keinen Stolz mehr haben. Gott möchte uns reinigen. Das Wort Gottes deckt auf, was in unserem Leben noch nicht so ist, wie Gott es haben will. Wir dürfen um Reinigung bitten, damit wir nicht mehr so verletzbar sind. Wenn Gott uns von Neid und Eifersucht reinigt, sind wir in dem Bereich nicht mehr verletzbar. Je mehr wir die Ursachen ausschalten, desto weniger haben wir zu leiden. Lassen Sie Verletzungen gar nicht in Ihr Herz hinein. Bringen Sie es sofort ans Kreuz und Sie sind frei davon. Gott wird Sie wiederherstellen und der Feind muss hergeben, was er Ihnen gestohlen hat. Gott möchte nicht, dass Sie irgendeinen Mangel haben. Er möchte nicht, dass Sie krank sind oder dass Sie Not haben. Lassen Sie Jesus in Ihrem Leben heilen, was zerbrochen ist, indem Sie zu ihm kommen und alles abladen, was Sie bedrückt. Er wird Ihnen helfen, weil es in seinem Wort geschrieben steht. Der Herr segne Sie!

Quelle: Missionswerk Karlsruhe

Autorin: Isolde Müller

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398. Gott allein ist fähig, aus dem Nichts zu erschaffen

Dienstag, 19. November 2013 | Autor:

   

Der „Cern“ in Zürich ist dabei das „Gottesteilchen“ zu finden. Wir versuchen die Natur zu rekonstruieren, treiben Kinder ab, die nicht unseren Gesundheitsvorstellungen entsprechen, selektieren Leben und halten uns für weise. Wir entwickeln Sonden, um nach außerirdischem Leben zu suchen. Wenn du dich für weise hältst, dann ist dies eine Geschichte für dich:

Nach einem internatio­nalen Treffen kam eine Gruppe von Wissen­schaftlern zu der Überlegung, dass der Mensch sich mittler­weile sehr weit entwickelt habe. So weit, dass Gott jetzt endgül­tig überflüssig sei. Man traf die Wahl und sandte einen Kollegen zu Gott, um diesem mitzuteilen, dass man jetzt mit ihm fertig sei.

„Gott, wir haben erkannt und beschlossen, dass wir dich nicht länger brauchen. Wir sind so­weit, dass wir Menschen klonen können und eine Vielzahl ande­rer Wunder vollbringen können. Warum ziehst du dich nicht ein­fach diskret zurück?“

Geduldig hörte Gott dem Wissenschaftler zu, bis der seine Rede beendet hatte. Dann sagte er freundlich:

„Einverstanden! Aber wie wäre es, wenn wir vor­her noch einen kleinen Wettbe­werb im Erschaffen von Men­schen veranstalten?“

„Klar doch! Prima!“ antwor­tete der Wissenschaftler, worauf Gott entgegnete: „Aber wir wer­den es genauso machen, wie ich es damals am Anfang der Zeit mit Adam und Eva getan habe.“

„Sicher!“ kam die Antwort des Menschen. „Damit haben wir kein Problem,“ – und er bückte sich, um eine Handvoll Erde aufzuheben.

„Halt, halt! Nein, nein, nein!“ sagte Gott und sah ihn an. „Du musst Dir schon Deine eigene Erde holen.“

Wir haben viel geschafft, das stimmt. Wir können die Na­tur sehr exakt nachempfinden, wir dürfen auch Prinzipien der Schöpfung auf Flugzeuge, Autos und andere Maschinen anwen­den. Doch wir können nicht be­haupten, dass wir irgendetwas aus uns selbst heraus geschaffen haben, was nur annähernd dem gleicht, was Gott geschaffen hat. Unsere menschliche Weisheit ist kleiner als die Weisheit Gottes. Wir spotten über Gott wie diese Wissenschaftler und missachten, dass er uns schuf und unser Le­ben erhält.

Was soll das Toben der Völker? Was soll ihr sinnloser Plan? Die Großen der Welt lehnen sich auf.

   

Sie tun sich zusammen gegen Gott. Gegen seinen Messias gehen sie an:„Los, wir zerbrechen ihr Joch, befreien uns von ihrem Strick.“ Doch der im Himmel thront, lacht, der Herr lacht sie nur spöttisch aus. (Psalm 2,1-4)

Quelle: SoulBooks.de

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397. Diese Welt ergibt ohne Gott keinen Sinn

Montag, 18. November 2013 | Autor:

 

Gemälde Michael Willfort

 

Gibt es für das Leben auf der Erde eine Ursache? Oder war es ein dämlicher Zufall, dass du und ich hier existieren? Schon seit Beginn der Zeit stellen sich Menschen diese Frage, vom Wissenschaftler bis hin zu Kindern.

 

Wenn man die Exi­stenz Gottes und das Weiterleben nach dem Tod als zu zweifelhaft zu den Akten legt, muss man sich überlegen, wozu das Leben gut ist. Wenn mit dem Tod alles aus ist, wenn ich weder auf das Gu­te hoffen noch das Böse fürch­ten muss, muss ich mich doch fragen, wozu ich hier bin und wie ich mich unter diesen Um­ständen verhalten soll. Die Ant­wort ist klar, aber so unverdau­lich, dass die meisten sie nicht wahrhaben wollen: Es gibt kei­nen Sinn im Leben, und folglich hat das Leben keinen Sinn. Wer gibt uns also das Recht zu leben oder andere am leben zu lassen?

 

Die Nachdenkenden unter den Menschen sind immer von der Frage fasziniert gewesen: „Warum gibt es überhaupt etwas und nicht einfach nichts?“ Diese Frage ist durch die Urknalltheo­rie noch interessanter geworden. Es deutet manches darauf hin, dass das Universum sich explo­sionsartig ausdehnt und dass di­es einmal an einem unendlichen winzigen und dichten Punkt X angefangen hat.

 

Die Erde_by_günther gumhold_pixelio.de

Francis Collins (US-amerika­nischer Genetiker) formulierte das einst in seinem Buch „Gott und die Gene“ wie folgt: „Wir wissen mit hoher Sicherheit, dass das Universum einen Anfang hat­te, den Urknall. Vor 15 Milliarden Jahren begann das Universum mit einem unvorstellbar hellen Energieblitz aus einem unendlich kleinen Punkt heraus. Dies be­deutet, dass es davor nichts gab. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Natur – oder in diesem Fall das Universum – sich selber ge­schaffen haben soll. Und die Tat­sache, dass das Universum einen Anfang hatte, bedeutet natürlich, dass da jemand war, der diesen Anfang bewerkstelligen konnte, und mir scheint, dass dieser Je­mand außerhalb der Natur sein musste.“ 1

 

Die Bibel geht, ebenso wie viele andere, von diesem Nichts der präexistenziellen Zeit aus. Sie sagt in Hebräer 11,3: „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaf­fen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“

Oberflächlich gesehen könnte man sagen: So weit liegen Athe­isten und Christen dann gar nicht auseinander, mit einem prekären Unterschied: Die Christen treffen eine Aussage über die Ursache dieser Welt, nämlich Gottes Wort. Er schuf, weil er uns wollte.

Alles, was wir in dieser Welt finden, ist „kontingent“, das heißt es hat eine Ursache außer­halb seiner selbst. Das Univer­sum ist ein riesiger Haufen sol­cher kontingenter Phänomene. Und trotzdem meinen viele, könne es keinen Urheber haben, also eine Ursache, die außerhalb seiner selbst liegt.

Die Wahrscheinlichkeiten, dass es zu so einem „Universum aus dem Nichts ohne Urheber“ kommt, stehen außerdem un­glaublich schlecht für Atheisten. Damit es zu organischem Leben kommen kann, müssen die fun­damentalen Gesetzmäßigkeiten und Konstanten der Physik – z.B. die Lichtgeschwindigkeit, die Schwerkraft, die starke und die schwache Kernkraft – sämt­lich Werte haben, die innerhalb extrem enger Toleranzgrenzen liegen. Collins formulierte es zutreffend:

Wenn man sich das Universum aus der Perspektive des Wissen­schaftlers anschaut, macht es den Eindruck, als ob es wusste, dass wir kommen würden. Es gibt 15 Konstanten – die Schwerkraft­konstante, diverse Konstanten der starken und schwachen nu­klearen Kraft etc. –, die präzi­se Werte haben. Wenn auch nur eine dieser Konstanten auch nur um ein Millionstel (in manchen Fällen um ein Millionstel Million­stel) von diesem Wert abweichen würde, hätte das Universum nicht den Punkt erreicht, an dem wir heute stehen. Die Materie hätte sich nicht verdichten können, es gäbe keine Galaxien, Sterne, Pla­neten oder Menschen. 2

 

Manche Forscher sagen, dass es gerade so sei, als ob ein In­genieur eine hoch komplizierte Maschine bei allen möglichen Messwerten auf extrem enge Toleranzen eingestellt hätte. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass dies durch Zufall gesche­hen sein kann.

Selbst einer der bekanntesten Physiker dieser Zeit, Stephen Hawking, gibt zu:

 

 „Die Wetten gegen ein Universum wie das un­sere, das aus etwas wie dem Ur­knall entsteht, stehen haushoch gegen uns. Ich denke es gibt ein­deutig religiöse Implikationen. Es wäre schwierig zu erklären, wa­rum das Universum gerade so begonnen haben sollte, wenn es nicht ein Akt eines Gottes gewe­sen wäre, der Geschöpfe wie uns schaffen wollte.“ 3

Natürlich ist es theoretisch möglich, dass wir uns rein zufäl­lig in einem Universum (aus ei­ner unendlich großen Zahl von Universen) befinden, in dem sich organisches Leben zufäl­lig entwickelt hat. Wir können nicht beweisen, dass das Fine-Tuning des Universums auf so etwas wie einen Plan schließen lässt, aber es ist nicht vernünf­tig, nicht davon auszugehen.

 

Deswegen die Frage an dich:

Wie vernünftig ist es zu glauben, dass der unwahrscheinliche Zu­fall wahr ist?

Quelle: SoulBooks.de

1 In einem Interview in Salon.com, https://www.salon.com/books/int/2006/08/07/collins/
index2.html , Zugriff am 08.05.2010

2 In einem Interview in Salon.com, https://www.salon.com/books/int/2006/08/07/collins/
index2.html , Zugriff am 08.05.2010

3 Zitiert in Francis Collins, Gott und die Gene (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2006), S. 61

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396. Wissenschaft und Glaube schließen sich nicht aus

Montag, 18. November 2013 | Autor:

 

Gemälde Michael Willfort

Oft hört man die Leute sagen: Das Christentum ist reine psychologische Projektion. Ein Mensch sucht nach einem Vaterbild und findet den tollen Vater bei den Christen. Doch ist das Christentum wirklich nur für die Schwachen, die nicht intelligenten und ängstlichen Menschen unter uns?

 

Im Jahr 1892 sitzt ein älterer Herr in einem Zug und liest in der Bibel. Neben ihm ist ein junger Student in eine wis­senschaftliche Fachliteratur ver­tieft. Nach einiger Zeit fragt der junge Mann seinen Nachbarn: „Glauben Sie etwa noch an die­ses alte Buch voller Fabeln und Märchen?“ „Ja, natürlich. Aber es ist kein Fabelbuch, sondern das Wort Gottes!“ Der Student ereifert sich: „Sie sollten sich einmal ein wenig mit unserer Geschichte beschäftigen. Zur Zeit der französischen Revolu­tion vor knapp 100 Jahren wur­de die Religion als Illusion ent­larvt! Nur Leute ohne Kultur glauben noch, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen hat. Sie müssten mal hören, was die Wissenschaft zu diesem Schöp­fungsmärchen sagt.“ „Nun“, er­widert der ältere Herr, „was sa­gen denn die heutigen Wissen­schaftler dazu?“

„Da ich sogleich aussteigen muss, habe ich keine Zeit, Ih­nen das ausführlich zu erklären. Aber geben Sie mir doch bit­te Ihre Karte, damit ich Ihnen wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema senden kann.“

Der alte Herr öffnet darauf sei­ne Brieftasche und gibt dem jungen Mann seine Karte. Als der sie liest, fühlt er sich kleiner als eine Ameise. Mit gesenktem Haupt verlässt er den Zug.

Auf der Karte stand:

Prof. Dr. Louis Pasteur

Generaldirektor des naturwis­senschaftlichen Forschungsin­stituts

Nationale Universität Frankreich

Louis_Pasteur Wikipedia

„Ein wenig Wissenschaft trennt uns von Gott. Viel Wissenschaft bringt uns Ihm näher.“  

Dr. Louis Pasteur (8)

Diesen Mann, Louis Pasteur, kennen wir alle aus unserem Kühlschrank – als Namensge­ber der pasteurisierten Milch. Louis Pasteur war hochrangiger Wissenschaftler und gläubiger Mensch in einer Person.

Wir sind überzeugt davon, dass der Glaube den Verstand nicht ausschließt, wie diese Ge­schichte beweist. Glaube ist nicht blind, sondern hat ein gutes Fundament. Er bewahrhei­tet sich in dem, was wir sehen, fühlen, schmecken – sprich in Naturwissenschaften – aber ge­nauso auch in persönlichen Er­lebnissen.

Quelle: SoulBooks.de

(8) aus „Folge mir nach – Heft 04/2012“ Internetseite dazu: www.folgemirnach.de

 

 

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