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857. Königstochter – Monika

Sonntag, 26. Juli 2026 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

wenn sie diesen Bericht lesen, dann werden sie es nicht glauben, was erwachsene Menschen, Kinder antun können. Es ist ein deutlicher Beweis, dass Satan (Fürst dieser Welt) in unserer Gesellschaft noch viele Gehilfen hat, die sein abscheuliches Werk ausführen. Es ist ihn nur möglich, weil Menschen ihr Leben ohne Gott führen und ihnen seine Gebote und sein Wort gleichgültig ist. Sie wollen selbst Gott spielen und fallen so in die Hände des Widersachers Gottes.

Der Fall von Monika ist ein Beispiel dafür wie abgrundtief und menschenverachtend Menschen handeln können. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es viele solcher Beispiele gibt, die nicht ans Licht kommen. Viele dieser Opfer werden ein Leben lang kein normales Leben mehr führen können, wenn sie nicht wie Monika Gottes Gnade und Barmherzigkeit erfahren dürfen.

Ich staune immer wieder über die Führungen Gottes, welche Wege er aufzeigt, und die, wenn wir sie ergreifen uns aus jedem Tal des Todes herausführen. Monika hat dieses Rettungsseil ergriffen und wurde in einen Prozess der körperlichen, seelischen und geistlichen Heilung geführt. Dafür gebührt Gott die Ehre!

 

Möchte mich bei Monika und der Voice Redaktion Frau Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinen Blog sehr herzlich bedanken.

 

 

 

Königstochter

Monika Isabella Braun, Mutter einer erwachsenen gläubigen Tochter, ist Finanzamtsangestellte in Pforzheim. Ihre bewegende Geschichte findet sich auch in der ERF-Reihe „Mensch, Gott“ auf YouTube. Kontakt zu Monika: monikaisabella@gmx.de.

Meine Mutter war eine starke Alkoholikerin. Mein Vater war schon vor der Hochzeit und einmal danach fremdgegangen. Immer wieder saß er im Gefängnis, weil er sich vor anderen Menschen exhibitionistisch entblößte. Ihren Frust lud unsere Mutter an uns acht Kindern, besonders an uns beiden Mädchen, ab und verprügelte uns häufig. Immer wieder schrie sie mich an, dass ich nichts wert sei und dass sie es hasste, dass ich da war. Als einmal meine Schwester und ich, übersät von blauen Flecken, in die Schule kam, sprachen uns Lehrer darauf an. Doch wir spielten die Sache herunter und ließen uns irgendwelche Ausreden einfallen. Denn wir Geschwister wollten auf keinen Fall getrennt werden, wenn das Jugendamt eingeschaltet würde.

 

Misshandelt und missbraucht

Mein Opa und einer unserer Nachbarn missbrauchten mich immer wieder auch sexuell. Als ich acht oder neun Jahre alt war, nahm Mama mich mit in die Kneipe. Sie hatte wieder heftig getrunken und sagte zu den Männern, die dort saßen: „Da, ihr könnt sie haben.“ An diesem Abend vergewaltigten mich drei Männer. Ich versuchte, das alles zu verdrängen, doch das Erlebnis verfolgte mich noch viele Jahre. Im Schlaf hörte ich immer innerlich das Gelächter und Schnaufen meiner Vergewaltiger.

Oft hatte ich Angst, wenn ich von der Schule nach Hause kam, weil ich nicht wusste, in welchem Zustand ich meine Mutter antreffen würde. Mit 15 Jahren begann ich daher mit Kickboxen, um mich besser schützen zu können. Als meine Mutter mich wieder einmal schlagen wollte, drohte ich ihr: „Wenn du mich noch einmal anlangst, schlage ich zurück.“ Von diesem Zeitpunkt an schlug sie mich nie wieder.

In meiner Lehre als Friseurin las mein Chef eines Tages in der Zeitung von einem Exhibitionisten und machte sich darüber vor den Kunden lustig. Tiefe Traurigkeit und Scham überkamen mich. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, bat ihn in den Nebenraum und vertraute ihm an, dass er bitte nicht mehr über diesen Mann reden möchte. Ich sagte ihm, dass mich diese Gespräche verletzten. Denn dieser Exhibitionist war mein Papa.

 

Zusammenbruch

Mit 16 Jahren zog ich zu einem Bekannten, musste aber, weil ich finanziell noch nicht unabhängig sein konnte, bald wieder zurück zu meinen Eltern ziehen. Mit 19 zog ich dann endgültig aus. Doch das Schema aus meiner Kindheit wiederholte sich auch, als das Elternhaus schon verlassen hatte. Wiederum stieß ich auf Männer, die mich wie Dreck behandelten. Nie sprach ich über die Dinge, die ich in meiner Kindheit erlebt hatte – und auch nicht über die neuen Demütigungen, die man mir zufügte. Ich nahm starke Antidepressiva. Mein Zwerchfell bäumte sich immer wieder auf und verursachte permanenten Schluckauf.

Mit 27 Jahren kam es, wie es kommen musste: Ich bekam keine Luft mehr und hatte einen kompletten Nervenzusammenbruch. In der Folge begann ich eine Behandlung, in der ich mich jedoch auch wiederum nur zögerlich öffnen konnte. Nach einigen Sitzungen sagte die Therapeutin: „Ein Wunder, dass Sie überhaupt noch leben.“ Aber ich schaffte es auch nicht, mit ihr das Erlebte aufzuarbeiten, und brach die Behandlung bald wieder ab.

Kurz darauf lernte ich einen Mann kennen. Ich liebte ihn nicht wirklich, aber weil ich mir ein Zuhause wünschte, zog ich mit ihm zusammen. Er war ein Narzisst, der schon bald begann, mich von meiner Außenwelt und meinen Bekannten zu isolieren. Auch verbot er mir, weiter arbeiten zu gehen. Als ich schwanger wurde, begann er sogleich über meinen Kopf hinweg zu bestimmen, wie mit dem Kind umzugehen sein würde. Auch seine Mutter hing am Alkohol und war mir gegenüber aggressiv. Ich war psychisch am Ende. Nach der Schwangerschaft wurde ich immer dünner. Ich dachte mir: Wenn ich jetzt nicht gehe, hat mein Kind entweder keine Mutter mehr oder ich lande in der Psychiatrie.

 

Absprung

Irgendwann schaffte ich doch den Absprung. Als meine Tochter ein halbes Jahr alt war, packte ich sie und meine Klamotten und zog fluchtartig aus. Ihr Vater verfolgte mich nun gerichtlich, weil er mir das Kind wegnehmen wollte. Ich begann nun selbst, in den Alkohol zu rutschen. Nächtelang konnte ich nicht schlafen und, wenn doch, hatte ich Albträume. Ich sah keinen Sinn mehr im Leben. Eines Nachts rief in meiner Verzweiflung laut von meinem Balkon in den Himmel: „Gott, wenn es dich gibt, dann hilf mir!“

Weil meine Tochter häufig gegen 4.30 Uhr aufwachte, kam eine Frau, die über mir wohnte und sich gestört fühlte, zu mir herunter, weil sie nicht mehr schlafen konnte. Eine Stunde lang diskutierten wir an der Wohnungstür darüber, was wir tun könnten. Als ich sie schließlich doch hereinbat und ihr einen Kaffee anbot, meinte sie: „Jetzt kann ich dir sagen, warum ich wirklich zu dir heruntergekommen bin. Jesus hat mich runtergeschickt.“

Ich brach in Tränen aus. Ich erzählte ihr, wie sehr ich nach Gott geschrien hatte. Und tatsächlich hatte Jesus mich gehört! Weil es Sonntag war und sie in den Gemeindegottesdienst nach Lichtenfels gehen wollte, trafen wir uns am gleichen Abend noch einmal. Silvia erzählte mir von Jesus und was er in ihrem Leben getan hatte. Ich wusste sofort: Das will ich auch! Und so übergab ich auch selbst Jesus mein Leben.

 

Tiefe Liebe

Als ich betete, hatte ich plötzlich ein Bild vor Augen: Ich sah, wie Jesus das Kreuz auf seinen Schultern trug und auch sein von Schmerzen verzerrtes Gesicht. Eine tiefe Liebe, wie ich sie noch nie erlebt hatte, kam in mein Herz. Ich weinte stundenlang. Als ich von Silvia zurück in mein Wohnzimmer ging, sah ich, dass auf allen meinen Uhren Datum und Uhrzeit auf null standen. Für mich war das das Zeichen, dass mit Jesus mein Leben ganz neu begonnen hatte.

Ich begann damit, in der Bibel zu lesen. Meine Beziehung zu Jesus vertiefte sich hierdurch stetig. Doch die Traumata verfolgten mich noch viele Jahre. Ende 2022 hatte ich kurz hintereinander zwei Träume, in denen ich sah, wie ich als Kind missbraucht und vergewaltigt worden war. Ein paar Tage später, an Neujahr, begegnete mir in meiner Gemeinde eine fremde Frau, die – ohne irgendetwas von mir zu wissen – mir auf den Kopf zusagte: „Ich sehe, was die Männer alles mit dir gemacht haben.“

Dann hatte ich einen Traum, wie ich in eine Gasse ging und von einem Mann überholt wurde, der sich bedrohlich vor mir aufbaute. Aber ich sah auch, wie eine Engelslegion sich um mich stellte und Jesus dem Mann ein Stoppschild entgegenhielt, so als wollte er sagen: „Stopp, du hast kein Anrecht mehr, meine Tochter anzurühren.“

Wieder wach, fragte ich Jesus, was das alles bedeuten sollte. Innerlich hörte ich die Stimme: „Das ist und war deine Vergangenheit.“ Und ich sah, wie die Hand Gottes in mich hineingriff und meinen ganzen Schmerz aus mir herausriss. Ich schrie auf, aber ich fühlte mich auch unendlich leicht – wie neugeboren.

 

Vergebung

Als Christin wusste ich, dass ich auch den Menschen, die mir so großes Leid angetan hatten, vergeben musste. Ich lernte, dass es mir umso besser ging, je mehr ich vergeben konnte. Am 75. Geburtstag meiner Mutter bedeutete mir der Geist Gottes, mich bei ihr zu melden. Jahrelang hatte ich keinerlei Kontakt mehr zu ihr gehabt. Von meinem Bruder ließ ich mir ihre Telefonnummer geben. Sie war schon schwer krank. Ich rief sie an, segnete sie und sagte ihr, dass ich ihr alles vergab, was sie mir angetan hatte. Sie sagte nichts. Doch spürte ich, wie sie am anderen Ende weinte. Ein paar Tage später erhielt ich eine Textnachricht von ihr. Darin stand nur: „Danke.“ Ich habe sie nie mehr gesehen. Zwei Wochen später starb sie.

Auch meinem Opa und meinem Nachbarn, die mich so oft missbraucht hatten, und selbst den drei Vergewaltigern konnte ich schließlich vergeben.

Heute bin ich völlig frei – von meinen Depressionen, aber auch meinen Zwerchfellproblemen. Immer wieder schickt Gott mich in Gemeinden, um dort meine Geschichte zu erzählen. Dabei kommt es vor, dass der Heilige Geist hierdurch Männer an eigene Schuld erinnert und zur Buße führt, aber auch, dass sich Männer öffnen, die selbst missbraucht und vergewaltigt worden sind.

Ich bin dankbar für die Prozesse, durch die ich gehen durfte. Immer wieder habe ich dem Herrn hierfür mein Ja gegeben. Und jedes Mal, wenn ein Schmerz geheilt wurde, kam neue Freiheit in mich, und Gott füllte mich mit seiner Liebe, seiner Gegenwart und mit allem, was ich brauchte. Ich habe ihn als den Papa kennengelernt, den ich nie hatte. Was immer auch die Menschen früher über mich gesagt haben: Heute weiß ich, dass ich wertvoll bin. Ich bin Tochter des Allerhöchsten – eine Königstochter. Und ich weiß: ER ist lebendig und wahrhaftig. Und ER war immer da!

Quelle – Magazin von Christen im Beruf

 

 

 

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855. Erbe für dich

Donnerstag, 2. Juli 2026 | Autor:

Liebe Besucher,

dieses Thema ist ja allgegenwärtig, wenn man bedenkt, dass täglich viele Menschen sterben und dann immer die Frage nach dem Erbe zur Sprache kommt. Leider kümmern sich aber sehr viele Menschen nicht um das sichere Erbe, dass uns von Gott zugesagt ist, wenn wir seinem Wort gehorsam sind und tun was er von uns erwartet.

Isolde Müller hat es in diesem Bericht wieder einmal auf den Punkt gebracht.

Ich möchte mich für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier bedanken und hoffe, dass viele den Wert dieser Worte erkennen.

 

Isolde Müller – Leiterin des Missionswerk Karlsruhe

 

Ein Erbe für dich

Nimm, was dir gehört, denn Gott hat dir viel versprochen

 

Viele Familien haben schon schmerzhaft lernen müssen, wie schwierig es werden kann, wenn jemand stirbt, der sein Erbe nicht geregelt hat: Wenn beispielsweise mehrere Personen als Erbengemeinschaft erben, müssen alle Entscheidungen über ein Haus oder ein Konto einstimmig getroffen werden. Das hat schon zu viel Streit geführt. Oder es tritt ohne ein Testament die gesetzliche Erbfolge in Kraft und es erben zuweilen Personen mit, zu denen seit Jahrzehnten kein Kontakt bestand. Oder alle Kinder erben denselben Anteil – egal, ob sie jahrelang die Eltern gepflegt haben oder nicht.

Gott hat sein Erbe geregelt: Gleich am Anfang des Herbräerbriefes lesen wir, dass Gott seinen Sohn Jesus zum Erben über alles eingesetzt hat (vgl Hebräer 1,2). Er hat seinem Sohn alles anvertraut. Und später lesen wir im Hebräerbrief, dass wir Miterben sind: Weil wir von unseren Übertretungen erlöst sind, „können alle, die Gott berufen hat, das versprochene ewige Erbe empfangen“ (Hebräer 9,15).

 

»So können alle, die Gott berufen hat, das versprochene ewige Erbe empfangen.«

Hebräer 9,15

 

Du bist Teil der Familie

Ein Erbe verdient man sich nicht, sondern es wird übertragen, weil man zur Familie gehört. Wenn du Jesus Christus in dein Leben aufgenommen hast, gehörst du zur Familie – und bist deshalb erbberechtigt, so beschreibt es Paulus im Römerbrief: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi …“ (Römer 8,15-17).

Du bist Sohn oder Tochter und somit erbberechtigt. Jesus hat dich losgekauft, damit du nicht mehr unter Zwang, Angst oder geistlicher Armut lebst. Das Erbe ist die Grundlage für ein neues Leben: Wir sind keine Sklaven des Teufels mehr, sondern Kinder Gottes, durch die Erlösung am Kreuz.

 

Jeder ist erbberechtigt

Schon im Alten Testament hat Gott bestimmt, dass jeder Einzelne einen Anspruch auf ein Erbe hat. Dazu lesen wir eine erstaunliche Geschichte in 4. Mose 27,1-8: Ein Mann namens Zelofhad hatte fünf Töchter und keinen Sohn. Nach damaligem Gesetz hatten Frauen kein Erbrecht. Da es keine männlichen Erben gab, wäre der Landanteil ihres Vaters an andere Verwandte gefallen. Die fünf Töchter wären leer ausgegangen und hätten keine Lebensgrundlage gehabt. Doch sie klagten Mose ihr Leid und Mose bringt die Angelegenheit vor Gott. Er sagt nicht nur achselzuckend: „Das Gesetz ist halt so“, sondern er fragt Gott. Und Gott antwortet: „Die Töchter von Zelofhad haben recht. Sie sollen auf jeden Fall Grundbesitz erhalten, genauso wie die Männer aus ihrer Sippe. Ein Stück Land soll auf den Namen ihres Vaters eingetragen werden und ihnen als seinen Erben gehören. Sag den Israeliten: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hinterlässt, soll seine Tochter das Erbe bekommen.“

Gott nimmt die Erbfrage ernst – und klärt hier ein für alle Mal, dass jeder Mensch erbberechtigt ist. Gott änderte das Rechtssystem, damit Menschen ihr Erbe bekommen. Wenn das schon im Alten Bund so war, wieviel mehr im Neuen Testament! Damals ging es um ein physisches Erbe, heute geht es um unser geistliches Erbe. Der Teufel will uns immer weismachen, dass wir kein Recht auf Gottes Verheißungen haben, doch das Gegenteil ist der Fall. Du hast ein Recht auf deinen Erbteil!

 

»Du hast ein legales Recht auf all das, was uns in der Bibel zugesagt wird.«

 

Das Reich Gottes erben

Wenn hier auf der Erde ein Testament eröffnet wird, und du darin benannt bist, hast du die Möglichkeit es anzunehmen oder auszuschlagen. Wenn du dein Erbe ablehnst, bleibt es wirkungslos. Genauso ist es im geistlichen Bereich. Manche Christen sind Miterben, aber sie nehmen es nicht in Anspruch.

In Galater 5,21 sagt uns Paulus: „Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.“ Es gibt etwas, das uns vom Erbe ausschließt. Paulus spricht hier von „Werken des Fleisches“: Zorn, Eifersucht, Neid, Streit und Ähnliches. All das schließt uns davon aus, das Reich Gottes zu erben. Doch wenn wir diese Dinge wieder ablegen und Jesus um Vergebung bitten, haben sie keine Wirkung mehr in unserem Leben und wir können das Erbe antreten. Dann sind wir Teilhaber am Reich Gottes, an Gottes neuer Welt, dessen Währung Gerechtigkeit, Friede und Freude ist. Leben im Fleisch hält uns klein. Leben im Geist öffnet uns den Raum für unser Erbe.

 

Nimm dein Erbe in Besitz!

Du hast ein legales Recht auf all das, was uns in der Bibel zugesagt wird:

  • Du hast Vollmacht! Jesus hat seine Jünger ausgesandt und zu ihnen gesagt: „Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch irgendwie schaden“ (Lukas 10,19). Dieser Widerstand geschieht in Vollmacht. Lass dich nicht einschüchtern, sondern benutze die Vollmacht, die du durch dein Erbe hast.
  • Du hast Kraft! „Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist“ (Apostelgeschichte 1,8). Der Heilige Geist ist da. Er ist in dir! Mit dem Erbe kommt die Kraft. Paulus bezeugt im Brief an Timotheus, dass Jesus ihm Kraft verliehen hat – und dieselbe Kraft wirkt auch in dir: die Kraft für jeden neuen Tag, die Kraft zu vergeben, die Kraft, Gutes zu tun und allen Versuchungen zu widerstehen, die dir jeden Tag begegnen.
  • Du hast den Sieg! Du kämpfst nicht für den Sieg, du lebst aus dem Sieg, den Jesus errungen hat. In diesem Sieg überwinden wir alle Herausforderungen, die auf uns zukommen. „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ (1. Korinther 15,57). Er hat dir alles bereitgestellt, was du brauchst.
  • Ebenso gehört die Herrlichkeit Gottes zu unserem Erbe. Jesus selbst sagt, dass er die Herrlichkeit, die er vom Vater empfangen hat, an uns weitergegeben hat. Nicht erst im Himmel, nicht nur für geistliche Leiter, sondern für seine Nachfolger hier und jetzt. Im Alten Testament trug die Bundeslade die Gegenwart Gottes – im Neuen Testament trägt sie der Mensch.
  • Heilung ist nicht vom Erbe ausgenommen. Das ganze Neue Testament ist voll davon, wie Jesus Menschen heilte: „Als aber die Volksmengen es erfuhren, folgten sie ihm; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reich Gottes, und die Heilung brauchten, machte er gesund“ (Lukas 9,11). Das ist dein Erbe! In einem Testament können nicht Teile gültig sein und andere Teile nicht gültig. Entweder ist es rechtsgültig oder nicht. Warum sollte in der Bibel manche Zusagen gültig sein und dieser nicht? „Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten“ (Psalm 103,3). Jesus hat geheilt, befreit und versorgt. Viele Menschen haben schon erfahren, dass Gott sie heute genauso berührt hat. Wenn du Lasten mit dir herumschleppst, die du nicht los wirst, lade sie ab bei Jesus. Dafür ist er gekommen: um dich freizumachen.

Er hat dir ein Erbe hinterlassen und die entscheidende Frage ist nicht, ob das Testament gilt, sondern, ob du es annimmst. Nimm, was dir gehört!

 

Isolde Müller

Leiterin des Missionswerk Karlsruhe

 

 

 

 

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848. Lebensmission Haiti für die Ärmsten der Armen

Montag, 13. April 2026 | Autor:

 

 

Lieber Besucher,

es ist nun schon fast zwei Jahrzehnte her, dass ich mit meiner Frau zusammen ein Heilungsseminar besucht habe und wir uns beim Abendessen über verschiedene biblische Themen unterhielten. Dabei traf uns eine Bibelstelle direkt ins Herz:

Spr 19,17 Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.

Dieses Wort ist seit dieser Zeit ein ständiger Begleiter geblieben, weil, wenn wir die Nöte um uns herum und in der Welt sehen, wir dankbar geworden sind, über all die Dinge die uns der Herr Tag für Tag schenkt. Die Folge davon für einen Jünger Jesu sollte sein, dass wir, das was uns der Herr schenkt mit anderen teilen denen es nicht so gut geht wie uns.

 

Kinderdorfmutter mit Kindern

Kinderdorf

Das Herzstück unserer Arbeit

Haitis Zukunft

liegt in jedem einzelnen neugeborenen Kind. Wir möchten besonders Benachteiligten eine Umgebung ermöglichen, in der sie sich geschützt entwickeln können.

Unser Kinderdorf bietet 30 Kindern

ein geschütztes und liebevolles Zuhause. Es ist eine kleine grüne Oase im staubigen Gonaives. In fünf Häusern betreuen je zwei fachlich ausgebildete Kindermütter maximal sechs Kinder. Diese familiäre Struktur macht enge Beziehungen untereinander und eine intensive Betreuung möglich.

Wir nehmen in erster Linie Vollwaisen auf,

in Einzelfällen auch Halbwaisen, sowie misshandelte oder ausgesetzte Kinder. Die Kindermütter werden durch Haushaltshilfen beim Waschen und Kochen entlastet, durch eine Sozialpädagogin stetig weitergebildet und durch die Kinderdorfleitung betreut. So ermöglichen wir eine heilsame Lebensumgebung, denn jedes unserer Kinder hat sein eigenes Päckchen an traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten.

Neben der liebevollen Erziehung

und der qualitativen Schulbildung ist uns der Kontakt zur Herkunftsfamilie ein besonderes Anliegen. Mit etwa 19 Jahren verlassen unsere jungen Erwachsenen das Kinderdorf, um sich in die Gesellschaft zu integrieren. Die Berufsausbildung bzw. das Studium wird in dieser Zeit soweit möglich weiterhin durch Paten unterstützt. So beeinflussen unsere Kinderdorfkinder ihre eigene Familie sowie ihr weiteres Umfeld und helfen aktiv mit, Haiti voranzubringen.

 

Patenschaften

Nach der Gründung des Kinderdorfes in Gonaives

durch die Lebensmission vor mehr als 50 Jahren wurden für die Kinderdorfkinder Patenschaften eingerichtet. So konnte die Versorgung der aufgenommenen Kinder auch langfristig sichergestellt werden und es entwickelten sich manche gute Kontakte zwischen Paten und Patenkind im Kinderdorf. Im Kinderdorf werden die Kinder rundum und ganzheitlich versorgt (siehe auch Kinderdorf ). Eine Patenschaft für ein Kinderdorfkind ist ab 80 EUR monatlich möglich.

 

 

Zu Beginn der Arbeit

der Lebensmission in Gonaives wurden nur für die Kinder im Kinderdorf Patenschaften eingerichtet. Ende der Achtzigerjahre konnte das Programm um Schulpatenschaften erweitert werden, um Kinder und Familien außerhalb des Kinderdorfes zu unterstützen.

Ziel einer Schulpatenschaft

ist es, einem Kind die Schulbildung zu ermöglichen, aber auch seine Grundversorgung zu sichern. Denn nur allein durch Bildung wird es den Menschen in Haiti möglich sein, aus der Spirale der Armut zu entkommen.Da das Leben in Haiti im Vergleich zu anderen Ländern (z. B. in Asien) relativ teuer ist, kostet eine Schulpatenschaft ab 40 EUR monatlich (Stand Januar 2026).

Dank wachsender Bereitschaft

in Europa nahm die Zahl der vermittelten Patenkinder im Laufe der Jahre kontinuierlich zu. Im April 2026 können so bereits 215 Patenkinder in und um Gonaives regelmäßig unterstützt werden. Vier haitianische Mitarbeiter übernehmen die Betreuung vor Ort.
Die Hilfe und Unterstützung beschränkt sich dabei nicht auf die Auszahlung der monatlichen Beträge. Die Patenkinder und ihre Familien werden regelmäßig besucht. Neben dieser individuellen Betreuung finden auf dem Gelände der ‚Mission de Vie‘ in Gonaives regelmäßig Schulungen über verschiedene Themen, wie z. B. Hygieneaufklärung, medizinische Grundlagen, Alltagsbewältigungsstrategien, etc. statt, aber auch die geistlichen Seminare werden von den Patenfamilien dankbar in Anspruch genommen.

 

 

Mikrokreditkasse

Wie in ganz Haiti

leben auch rund um das Gelände der ‚Mission de Vie‘ viele Haitianer unterhalb der Armutsgrenze, da sie keine feste Arbeit haben. Viele, vor allem Frauen, versuchen einen Kleinhandel aufzubauen oder mit einer Dienstleistung sich und ihrer Familie den Lebensunterhalt zu sichern.

Ein Mikrokredit

ist dabei eine große Starthilfe. Dank einiger großer Spenden konnte die Lebensmission Mitte der Neunzigerjahre die Mikrokreditkasse ins Leben rufen. Seither konnten bereits hunderte von Krediten mit einer durchschnittlichen Höhe von 100-150 EUR – meist an Frauen – vergeben werden. Die Mikrokredite der Lebensmission werden nur gering verzinst und fast alle Kreditnehmer erweisen sich treu in der Rückzahlung ihrer Kredite.

Zusätzlich gibt es

verpflichtende Seminare zu verschiedenen Themen, um ihnen Kenntnisse über die Führung eines Handels zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, langfristig unabhängig zu werden.

HABITAT-HT

Das Bauprojekt HABITAT-HT wurde im Juli 2010 vom Bauingenieur Dieufort Wittmer ins Leben gerufen.

Ziel ist es, erdbebensichere Häuser

für obdachlose Familien in Haiti zu bauen und ihnen somit einen sicheren und würdigen Lebensraum zu ermöglichen. Um den Standard in Haiti für die Zukunft anzuheben, gehören elektrische Hausinstallationen sowie hygienische sanitäre Anlagen zur normalen Grundausstattung unserer Hausmodelle. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Aus- und Weiterbildung von jungen Haitianern gewähren wir nicht nur umfassende Hilfe zur Selbsthilfe, sondern auch eine effektive Nachhaltigkeit.

 

Wenn sie dieser Bericht berührt hat, dann würden sich viele Kinder über eine Spende freuen.

 

VR-Bank Südpfalz
Kontoinhaber: Lebensmission Haiti e.V.
BIC: GENODE61SUW
IBAN: DE65 5486 2500 0000 7832 00

 

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845. Ostern ist ….lebendiger Glaube

Sonntag, 5. April 2026 | Autor:

Das Grab ist leer

 

Liebe Besucher,

wenn man über die Auferstehung Jesus nur einmal fünf Minuten nachdenkt, dann muss man vor Freude jubeln und Gott für dieses Werk danken, loben und preisen.

Ich glaube, dass man dieses Wunder aber nur fassen kann, wenn man von neuen geboren ist – das heißt, sein Leben Jesus gegeben hat – und dem Wort Gottes glaubt.

Die Zweifel an der Auferstehung begannen aber schon kurz nach diesem Ereignis. Lesen sie die Geschichte vom ungläubigen Thomas in Johannes Kapitel 20 selbst nach.

Auch damals schon hat der religiöse Geist mit allen Mitteln versucht die Wahrheit zu leugnen. Lesen sie Matthäus 27, Vers 57 – 66 und Kapitel 28. Genau das gleiche Muster wie in unserer Zeit. Man versucht die Wahrheit zur Lüge zu machen und die Lüge zur Wahrheit zu erheben.

Den Gläubigen damals und heute kann diese Gewissheit niemand nehmen.

 

Jesus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden.

 

Halleluja – unser Herr lebt. Er hat Sünde, Tod, Teufel und jede Krankheit besiegt.

 

 

Ich bedanke mich bei „Antworten mit Bayless Conley“  für die Genehmigung, diesen Text mit anzuheften.

 

Auszug der Osterandacht von Bayless Conley

Warum ist die Auferstehung von Jesus so wichtig? Genügt es nicht, dass Jesus ein guter Mensch war, der uns mit seinem Beispiel gezeigt hat, wie wir leben sollen? Denk mal darüber nach: Was wäre, wenn Jesus Christus nicht auferstanden wäre? Diese Frage stellt Paulus der Gemeinde in Korinth. Seine Antwort darauf ist mehr als deutlich.

Er schreibt in 1. Korinther 15,14-19:

„Wenn Christus nicht auferstanden ist…….

 

Mit anderen Worten: Wenn Jesus nicht auferstanden ist, betrügen wir uns selbst. Dann sind wir wirklich bedauernswert. Denn dann ist all unser Predigen nutzlos. Dann sind alle, die im Glauben an Jesus gestorben sind, einfach tot, und das Christentum ist nur eine weitere Religion. Wenn Jesus nicht auferstanden ist, können wir auch nichts glauben, was Jesus sonst gesagt hat. Denn er hat mehrmals angekündigt, dass er von den Toten auferstehen wird. Wenn das nicht stimmt, ist alles andere auch suspekt. Wenn er nicht auferstanden ist, ist die Bibel nur ein gewöhnliches Buch mit viel Geschichte, etwas Poesie, ein bisschen Aberglauben und ein paar Lügengeschichten.

Aber wenn er von den Toten auferstanden ist, dann sind alle, die im Glauben an ihn gestorben sind, nun an einem sehr realen Ort und erleben unaussprechliche Freude. Wenn Jesus auferstanden ist, das ist er der Sohn Gottes und das Christentum die Gemeinschaft von Menschen, in der Gott wohnt. Wenn Jesus auferstanden ist, können wir allem, was er gesagt hat, mit unserem Leben vertrauen. Wenn er lebt, dann ist die Bibel wirklich Gottes Wort!

Die Auferstehung ist der springende Punkt. Vor und nach Jesus kamen zahllose andere, die behaupteten, eine Art Erlöser zu sein. Doch sie alle sind im Grab geblieben. Kein Einziger ist von den Toten zurückgekommen. Aber am dritten Tag, nachdem Jesus gekreuzigt und begraben worden war, rollte ein Engel den Stein weg und Jesus kam aus der Grabhöhle heraus. Als die Frauen seinen Leichnam salben wollte, sagte der Engel zu ihnen: „Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferstanden.“

Der unerbittliche Griff des Grabes musste ihn gehen lassen. Wir dienen einem auferstandenen Retter. Halleluja!

 

 

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841. Wenn Schuld zur Gutschrift wird

Sonntag, 7. Dezember 2025 | Autor:

 

Liebe Besucher,

ist dies nicht ein Thema, dass jeden Menschen betrifft. Viele Menschen wissen nicht wohin mit ihrer Schuld und Sünde, weil sie sich an die falsche Stelle gewendet haben. Dabei ist es seit über 2000 Jahren bekannt, dass es nur eine Adresse gibt die uns helfen kann und die heißt

JESUS CHRISTUS

 

Gemälde Anbetung von Hannes Stets

 

 

Wenn sie jetzt neugierig geworden sind, dann lesen sie diesen Artikel von Isolde Müller.

 

Ich danke Isolde Müller und ihren Mann Daniel vom Missionswerk Karlsruhe für die Genehmigung hier in meinem Blog.

 

Stell dir vor, du bekommst einen Kontoauszug von deiner Bank. In dicken roten Zahlen steht da ein Minus, das du niemals abbezahlen kannst. Dein Konto ist überzogen und die Zinsen erdrückend. Du weißt: Es gibt keinen Ausweg! Keinen Weg, wie du die Schulden tilgen kannst. So ähnlich beschreibt die Bibel den Zustand unseres Lebens vor Gott. Schuld ist wie ein Schuldenberg, der uns trennt von der Freiheit und vom Leben, das Gott für uns gedacht hat, doch das Evangelium sagt etwas Unbeschreibliches: Jesus verwandelt Schuld in Gutschrift. Er verwandelt dein Schuldenkonto nicht nur auf Null, sondern er füllt es mit seinem Guthaben, seiner Gerechtigkeit und das Beste: Diese Gutschrift ist ein Geschenk! Du brauchst nicht dafür bezahlen, denn, diese Gutschrift ist schon bezahlt. Jeder Mensch hat eine Rechnung offen bei Gott, Schuld, die er selbst nicht begleichen kann, doch Gott schenkt uns eine Gutschrift, die alles verändert: Jesus Christus!

 

Die Realität der Schuld

Schuld ist ein unbequemer Begriff, den wir immer kleinreden wollen. „Ist doch nicht so schlimm, macht doch jeder so, oder: Es sieht doch keiner.“ Römer 3,23 „Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten.“

 

Die Bibel unterscheidet nicht zwischen großen und kleinen Sünden. Es spielt keine Rolle, ob deine Fehler groß oder klein sind, Schuld trennt dich von Gott. Römer 6,23: „Der Lohn der Sünde ist der Tod.“

Das war schon Thema im Garten Eden, als die Schlange zu Eva sagte: Ihr werdet nicht sterben! Der Teufel ist ein Lügner und Verdreher, denn der Lohn der Sünde ist ein geistlicher Tod, kein physikalischer. Trennung von Gott, der Verlust des ewigen Lebens.

 

Der Teufel verharmlost unsere Sünde, und damit kommt er auch meistens durch, denn das ist bequem für uns, wir haken es damit ab. Doch damit ist es nur zugedeckt und nicht weg. Die Tilgung gibt’s nur bei Jesus. Es gibt keinen Menschen, der solch eine Schuld aus eigener Kraft beseitigen kann. Wenn wir es selbst versuchen, betrügen wir uns. Es geht nicht, du kannst deine Schuld selber nicht rückgängig machen. Gute Werke, die du tust, sind wunderbar, aber sie löschen nicht dein Minus auf dem Konto. Manche Menschen hoffen, dass Gott einfach ein Auge zudrückt. Gott ist gerecht, er kann keine Schuld ignorieren, er kann sie nur vergeben, und um Vergebung zu erlangen, musst du zu ihm kommen und bereuen. Wenn ein Richter eine Straftat einfach übersehen oder ignorieren würde, wäre er korrupt. Das wäre total ungerecht, doch bei Gott gibt es eine Lösung. Das Erstaunliche, Gott selber sorgt für den Ausgleich. Er hat seinen Sohn gesandt. Es gibt eine wunderbare Lösung: Das göttliche Tauschgeschäft.

 

  1. Korinther 5,21: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“ Jesus war sündlos, sein Konto war immer im Plus. Er nahm deine Schuld mit ans Kreuz und ließ sich belasten mit deinem Minus. Sobald du dein Minus zu ihm gebracht hast, verwandelt er es. Gleichzeitig kommt auf dein Konto ein Guthaben. Dein Minus ist verschwunden und du hast so viel Plus, dass du es gar nicht alles verbrauchen kannst. Ein Ausdruck von Gottes Liebe. Es ist das Herzstück des Evangeliums: Deine Schuld wurde auf Jesus gelegt und seine Gerechtigkeit wurde dir übertragen!

Kolosser 2,14: „Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.“ Es gibt keine offenen Forderungen mehr gegen dich. Das ist mehr als Vergebung, deine Schuld existiert nicht mehr, und wenn deine Schuld nicht mehr existiert, hast du eine neue Identität. Du bist nicht mehr Schuldner, sondern Begnadigter.

 

Römer 8,1: „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ Du brauchst keine Angst mehr zu haben, oder dich zu schämen, du kannst frei atmen. So sieht dich Gott: Reich beschenkt durch Jesus.

 

Das beste Beispiel ist der Apostel Paulus. Er war so voller Hass den Christen gegenüber, dass er sie umbringen ließ. Er hatte viele Menschenleben auf dem Gewissen und wir können uns gar nicht vorstellen, wieviel sein Konto im Minus war, wie viel Schuld er auf sich geladen hatte. Doch für Gott ist nichts unmöglich, er macht aus dem schlimmsten Minus ein Plus. Sogar seinen schlimmsten Feind hat er verwandelt in ein Zeugnis seiner Herrlichkeit. Was hat dieser Paulus alles zustande gebracht mit Gottes Hilfe. Wir sehen das auf unseren Griechenlandreisen. Eine ganze Nation wurde umgekrempelt und für Jesus Christus eingenommen.

 

Jesus war im Tempel, da schleppten Schriftgelehrte und Pharisäer eine Frau heran, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie beriefen sich auf das Gesetz Mose und wollten sie steinigen. Und sie fragten Jesus: Was meinst du dazu?

Johannes 8,7: „Als sie nicht locker ließen, richtete er sich auf und sagte: „Wer von euch noch nie gesündigt hat, soll den ersten Stein auf sie werfen!“

 

Die Menschen, die das hörten, gingen beschämt davon und Jesus war mit der Frau alleine. Hast auch du Ankläger, die dir zusetzen und die dich präsentieren wollen, mit einem Fehler, den du gemacht hast? Lass dich nicht beirren und halte dich an Jesus. Jesus verurteilt dich nicht, sondern er bietet dir Vergebung an.

Wie geht die die Geschichte weiter in Johannes 8,10-11: „Da stand er auf und fragte sie: „Wo sind jetzt deine Ankläger? Hat dich denn keiner verurteilt?“ „Nein, Herr“, antwortete sie. „Dann verurteile ich dich auch nicht“, entgegnete ihr Jesus. „Geh, aber sündige nun nicht mehr!“

 

Viel Gnade und Vergebung sind in dieser Geschichte, doch die Konsequenz überlesen wir oft. „Geh,- – aber sündige nun nicht mehr!“ sagt Jesus. Veränderung unseres Denkens, unserer Taten und vielleicht auch die Haltung zu ihm.

Die Bibel sagt uns ganz klar, was wir lassen sollen, weil es uns von Gott wegbringt: Einige Beispiele, nachzulesen in Galater Kapitel 5: Streitigkeiten, Eifersucht, Wut, Intrigen, Neid, Trunksucht, sexuelle Zügellosigkeit, abergläubisches Vertrauen auf übersinnliche Kräfte! Vielleicht ist das Meiste für dich gar nicht relevant, aber wenn es nur Eines davon ist, solltest du es ausräumen.

 

Vielleicht fragst du dich: „Und was, wenn ich wieder versage?“ Jesus hat nicht nur deine Vergangenheit, sondern auch dein Heute und dein Morgen ans Kreuz getragen. Johannes schreibt in Johannes 1,9: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ Jedes Mal, wenn du straucheltst, darfst du wieder zu Jesus kommen und er ist immer für dich da. Die Gutschrift bleibt bestehen.

Das ist eine unerschöpfliche Quelle und du darfst immer wieder daraus schöpfen. Nimm dieses Gnadenangebot an. Dein Minus ist gelöscht und du lebst im Plus, mit einer Gutschrift, die unendlich ist

 

Quelle: Freude am Leben – Missionswerk Karlsruhe

Autorin: Isolde Müller

 

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840. Wie Stürme zu Chancen werden

Sonntag, 7. Dezember 2025 | Autor:

Liebe Besucher,

es gibt Titel die einen sofort ansprechen und interessieren. So erging es mir auch bei dem Artikel von Rahel Selg im November Magazin 2025 vom Missionswerk Karlsruhe. Ich konnte aus diesem Artikel viel entdecken, dass auch für mein Leben in der Vergangenheit zu getroffen hat. Vielleicht geht es den einen oder anderen Leser, der dies jetzt lesen wird genauso. Deshalb habe ich mich entschlossen diesen Bericht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Herzlichen Dank an Rahel Selg und das Missionswerk Karlsruhe für die Genehmigung.

 

 

Wusstest du, dass der Adler in der Bibel rund 30–35 Mal je nach Übersetzung erwähnt wird? Das ist kein Zufall. Der Adler steht als kraftvolles Bild für Gottes Stärke, Schutz und die erstaunliche Fähigkeit, gegen den Sturm zu fliegen. Dieses Bild lädt dich ein, deine Herausforderungen neu zu sehen: nicht als Ende, sondern als Aufbruch.

Wusstet ihr, dass es Adler auch in Deutschland gibt?

In Deutschland gibt es den Seeadler und den Steinadler.

  • Seeadler: Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 Metern ist er der größte europäische Greifvogel. Früher in vielen Ländern Europas verbreitet, findet er heute seine Lebensräume an Seen, Flüssen und Küsten – besonders im Nordosten, z. B. in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
  • Steinadler: In Deutschland lebt er vor allem in den bayerischen Alpen (Oberbayern/Allgäu); weltweit kommt er auch in anderen Teilen Europas und Asiens vor, hierzulande ist er jedoch auf die Alpenregion beschränkt. Seine Flügelspannweite: bis zu 2,30 Metern. Ein Steinadler erkennt Mäuse oder Hasen noch aus bis zu 3 Kilometern Entfernung – bis zu achtmal schärfer als der Mensch.

Gottes Bildersprache – warum gerade der Adler?

In Psalmen, Jesaja oder Hesekiel ist der Adler besonders präsent: Er steht für Gottes Stärke, Schutz und Erneuerung.

„Aber die auf den HERRN hoffen, gewinnen neue Kraft; sie heben die Schwingen empor wie die Adler, sie laufen und ermatten nicht, sie gehen und ermüden nicht.“

— Jesaja 40,31

 

„Mein Leben lang gibt er mir Gutes im Überfluss, er macht mich wieder jung und stark wie ein Adler.“

— Psalm 103,5

Diese Verse malen ein Bild: Wer hofft, wird getragen. Wer vertraut, wird erneuert. Doch wie führt Gott uns in diese Stärke hinein?

Wenn das Nest ungemütlich wird

Adlerjunge werden gefüttert, versorgt, beschützt – das Nest ist warm, weich und sicher. So hätten wir unser Leben gern immer. Aber irgendwann wird das Nest absichtlich ungemütlich: Die Daunenfedern, das Moos, die kleinen Zweige – abgebaut. Die Eltern kreisen rufend. Und wenn der Jungvogel sich noch nicht traut, wird nachgeholfen:

„Spring selbst – oder du wirst gestupst.“

Dann geschieht es: Angst. Piepsen. Todesangst. Der junge Adler stürzt, versucht zu fliegen – es funktioniert noch nicht. Aber im letzten Moment ist die Adler­mutter da, unterfängt ihn wenige Meter über dem Boden. Dieses Training wiederholt sich. So lernt der Jungadler fliegen. Ohne diese Erfahrung würde er als alter Vogel noch im Nest sitzen, auf Futter warten, nie selbstständig werden, nie fliegen, nie eine Familie gründen.

Erkennst du dich darin wieder? Stürme fühlen sich oft so an: Du verlässt die Komfortzone, der Boden kommt näher, du hast Angst. Und doch: So lernst du fliegen.

„Er ging mit ihnen um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt: Er scheucht sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug, und wenn sie fallen, ist er da, er breitet seine Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf. So hat der HERR sein Volk geführt, der HERR allein, kein anderer Gott.“

— 5. Mose 32,11–12

Gott verspricht, bei dir zu sein – und dich aufzufangen, manchmal wirklich im letzten Moment. Gott, du kommst nie zu spät.

Der Adler und der Sturm – warum Gegenwind gut ist

Wenn ein Sturm aufzieht, flieht der Adler nicht – er fliegt hinein.

Junge Adler nutzen Stürme, um Flugtechnik und Kraft aufzubauen sogar bis Windstärke 7 – ein echtes Jungadler-Training. Sie gleiten über dem Sturm. Sie durchstoßen die turbulente Zone und steigen in Höhen, in denen die Luft ruhiger ist. Steinadler wurden in Höhen von bis zu 7.500 Metern beobachtet (über den Gipfeln des Himalayas!). Während andere Vögel Stürme meiden, hat der Adler bessere Jagdchancen – weniger Konkurrenz, klarere Sicht, weil hoch oben über dem Sturm ist.

Gegenwind stärkt auch die Flügel. Die Muskeln werden gestärkt. Ohne Technik können dich Stürme „zerfetzen“; mit Technik tragen sie dich höher. Im Sturm zu sein ist anstrengend. Niemand gefällt es Gegenwind zu haben. Jeder von uns hätte sicher gerne ein Leben ohne Stürme und Gegenwind. Aber mit jedem Sturm trägt dich Gott ein Stück weiter und du trainierst weiter an ihm festzuhalten, ihm zu vertrauen und jeder Sturm wird dich stärker machen und dich immer mehr an den Punkt bringen IHM in allem zu vertrauen.

Gib nicht zu früh auf

Viele geben zu früh auf – auch im Glauben: Kirchenwechsel, Scheidung, Rückzug… Doch der Weg des Adlers lautet: Schau den Herausforderungen in die Augen.

Bleibe im Gebet, wenn du in Stürmen, Problemen und Herausforderungen steckst. Wenn sie nicht weichen, dann stelle dich dem Sturm wie ein Adler. Gib nicht auf, bleib standhaft und sieh diese Zeit als Chance, im Sturm zu wachsen. Nimm dir doch einen Moment und schreib dir auf:

  • Was hat Gott in den Stürmen in dir hervorgebracht?
  • Wo hat er dich befreit, getragen und was durftest du lernen?

Diese Fragen öffnen den Blick für das, was Gott bereits in dir tut.

Auch Jona ist weggelaufen. Gott hat ihn im Sturm wieder eingefangen und neu gesetzt. Am Ende wird Jona genau dort ausgespuckt, wo er fortgelaufen war. Gott führt dich zurück in deine Berufung.

Größerer Flug, größere Stürme

Je weiter du kommst, desto größer werden die Herausforderungen. Aber: Wenn du geübt bist, wenn deine Flügel stark sind, schaffst du jeden Sturm.

„Betrachtet es als besonderen Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird.“

— Jakobus 1,2–3

Und wenn die Wellen doch bedrohlich hochschlagen:

„Der HERR selbst wird für euch kämpfen, wartet ihr nur ruhig ab!“

— 2. Mose 14,14

Stürme sind nicht das Ende – sie sind Gelegenheiten. Mit Gottes Nähe, dem Mut des Adlers und der Treue des HERRN werden aus deinen Stürmen Aufwinde, die dich höher tragen. Heb die Schwingen – du bist zum Fliegen geschaffen.

 

Quelle: Freude am Leben – Missionswerk Karlsruhe

Autorin: Rahel Selg

 

 

 

 

 

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833. Jesus Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben

Sonntag, 19. Oktober 2025 | Autor:

Anbetung den König

 

 

Liebe Besucher,

ich weiß es ist für viele Humanisten, Atheisten und sonstigen Ungläubigen eine Zumutung ist diesen Wahrheiten zu glauben, Da fällt es in unserer Zeit schon leichter Ärzten, Wissenschaftlern oder sogar Politiker zu glauben. Aber dieser (Un)Glaube wird sie nicht an ihr Ziel des Lebens führen, das Gott für jeden Menschen vorgesehen hat.

In seinem Wort steht in 1.Timotheus 2, 4:

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

 

Gott der Liebe, seine Liebe zwingt aber keinen Menschen zu dieser Entscheidung, er lässt jeden Menschen seinen freien Willen. Schon hier sehen wir, dass die Lehren der Welt anders aussehen, als Gottes Wege. Darum lade ich sie ein diesen Film in Ruhe und mit einem offenen Herzen zu schauen. Sie können auch gerne vorher ein Gebet sprechen, das in etwa so lauten könnte.

Lieber Vater, du bist der Schöpfer meines Lebens, Du hast mich gewollt und in diese Welt gestellt. Ich bitte dich, dass du jetzt durch diesen Film zu meinen Herzen redest und mir den Weg zu dir zeigst. Amen!

 

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn sie jetzt am Schluß dieses Gebet beten könnten. Freiwillig und mit frohem und reinem Herzen.

 

Vater,

du hast die Welt so sehr geliebt, dass du deinen einzigen Sohn gabst, der für unsere Sünden starb, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Dein Wort sagt, dass wir durch Glauben aus Gnade gerettet sind und das ist deine Gabe an uns. Es gibt nichts, was wir tun könnten, um uns unsere Rettung zu verdienen.

Ich glaube und bekenne mit meinem Mund, dass Jesus Christus dein Sohn und der Retter der Welt ist. Ich glaube, dass er am Kreuz für mich starb, um dort meine Sünden für mich zu tragen und den Preis dafür zu bezahlen.

Ich glaube von ganzem Herzen, dass du Jesus von den Toten auferweckt hast und er heute lebt.

Ich bin ein Sünder. Meine Sünden tun mir leid und ich bitte dich um Vergebung. Durch den Glauben nehme ich Jesus Christus nun als meinen Herrn und Retter an.

Ich glaube, dass ich erlöst bin und die Ewigkeit bei dir verbringen werde!

Danke Vater, ich bin so dankbar!

In Jesu Namen, Amen.

 

 

 

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830. Berührt vom Himmel

Sonntag, 12. Oktober 2025 | Autor:

»Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.«

Johannes 14,23

 

Liebe Besucher,

wie wunderbar könnte unser Leben aussehen, wenn wir das Wort Gottes für uns immer persönlich annehmen und glauben. Es würde viele Probleme nicht geben. Die nachfolgenden Gedanken die Bruder Daniel Müller in Worte zusammen gefasst hat sind eine Ermutigung für alle die Fragen haben zum Leben allgemein, aber auch ganz speziell.

Ich bedanke mich für die Genehmigung zur Veröffentlichung bei Bruder Daniel Müller vom Missionswerk Karlsruhe.

 

 

 

Berührt vom Himmel

Momente der Begegnung und Heilung

 

Es gibt Momente im Leben, die alles verändern. Manchmal durch ein Wort, einen Blick, ein Gebet oder eine unerwartete Begegnung. Und manchmal ist es der Himmel selbst, der unser Leben berührt – durch die Gegenwart Gottes, die Heilung bringt, wo menschliche Möglichkeiten enden. Die Bibel ist voll von Geschichten, die uns zeigen, dass Gott Menschen nicht nur anschaut, sondern ihnen in ihrer Not ganz persönlich begegnet. Solche Erfahrungen sind auch heute noch möglich.

 

Wie begegnet Gott uns Menschen?

Der Gott der Bibel ist kein ferner Gott, der nur beobachtet. Er ist der Gott, der Menschen nahekommt. Der Gott, der mit Adam im Garten wandelte, der Mose im Dornbusch begegnete, der Elia auf dem Berg in einem sanften Säuseln ansprach. Jesus selbst sagt in Johannes 14,23: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ Gemeinsam kommen Vater und Sohn zu denen, die sie lieben, um für immer bei ihnen zu sein – ja sogar bei ihnen zu wohnen. Begegnung ist das Herz Gottes. Und wo Gott begegnet, geschieht Heilung – äußerlich oder innerlich, sichtbar oder unsichtbar.

 

Wie begegnet Jesus Menschen in ihrer Not?


Die Evangelien sind voll von Geschichten, in denen Jesus Menschen nicht ignorierte, die in verzweifelten Situationen steckten, sondern denen er sich ihnen in Liebe zuwandte:
• Die blutflüssige Frau berührte nur den Saum seines Kleides – und Gottes Kraft floss in ihr Leben. Jesus ließ sie nicht anonym davonkommen, sondern sprach ihr Identität, Frieden und Heilung zu (Markus 5,25–34).
• Der blinde Bartimäus rief laut nach Jesus, obwohl ihn die Menge zum Schweigen bringen wollte. Jesus blieb stehen, rief ihn zu sich und fragte: „Was soll ich für dich tun?“ Bartimäus antwortete: „Rabbi, ich möchte sehen können!“ Und im selben Moment gingen ihm die Augen auf und er konnte sehen (Markus 10,46–52).
• Die gekrümmte Frau wurde seit 18 Jahren von einem Geist geplagt und konnte sich nicht aufrichten. Jesus rief sie zu sich, legte ihr die Hände auf und sagte: „Du bist erlöst von deiner Krankheit.“ Sofort richtete sie sich auf – und pries Gott (Lukas 13,10–13).
Jesus heilte nicht nach einem festen Schema, sondern er ging individuell auf Menschen ein. Mal stellte er eine Frage, mal wirkte er allein durch Worte, mal war die Heilung begleitet durch eine Berührung. Aber immer war die Begegnung persönlich.

 

Was bedeutet Heilung?


Heilung im biblischen Sinn führt zum „Shalom“ – ein Friede, der alle Bereiche umfasst: Körper, Seele, Geist, Beziehungen und sogar die Verbindung zu Gott. David betet in Psalm 147,3: „Er heilt, die innerlich zerbrochen sind, und verbindet ihre Wunden.“ Gott sieht nicht nur körperliche Krankheiten, sondern auch innere Verletzungen der Vergangenheit. In Jesaja 61,1–2 sagt der Messias über sich: „Er hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen und die Verzweifelten zu trösten. Ich rufe Freiheit aus für die Gefangenen, ihre Fesseln werden nun gelöst und die Kerkertüren geöffnet.“ Jesus ist gekommen, um eine ganzheitliche Heilung zu ermöglichen – und sie steht auch dir offen.

 

»Bibelverse sind wie Samen, die Hoffnung in dir keimen lassen.«

 

Wann begann Gott, Menschen zu heilen?

Schon lange vor Jesus offenbarte Gott sich als derjenige, der heilt.

  • In Jesaja 38 lesen wir von König Hiskia, der todkrank war und sich unter Tränen an Gott wandte. Daraufhin schenkte Gott ihm noch 15 Jahre Leben.
  • Der syrische Feldherr Naaman war an Aussatz erkrankt und wurde zum Gott Israels geschickt. Durch einen Boten ließ der Prophet Elisa ihm ausrichten, er solle siebenmal im Jordan untertauchen. Naaman war aufgebracht, dass Elisa ihn nicht selbst empfing und eine komplizierte Zeremonie abhielt. Doch seine Diener überredeten ihn, seine stolzen Erwartungen abzulegen. Er steig in den Jordan – und wurde gesund (2. Könige 5).
  • Als das Volk Israel in der Wüste unterwegs ist, findet es drei Tage lang kein Wasser. Schließlich finden sie eine Quelle mit bitterem Wasser, die Gott durch ein Wunder genießbar macht. An diesem Ort gibt Gott ihnen die Zusage: „Ich bin der Herr, der euch heilt!“ (2. Mose 15,26).

Heilung war immer ein Teil von Gottes Bund mit seinem Volk.

 

»Jesus ist gekommen, um eine ganzheitliche Heilung zu ermöglichen.«

Warum passieren Wunder nicht immer schnell?


Nicht jede Heilung geschieht sofort. Paulus selbst betete dreimal, dass ein „Pfahl im Fleisch“ – ein Leiden, das er nicht genauer beschreibt – weichen möge. Doch Gott antwortete: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther 12,9). Das zeigt: Manchmal nimmt Gott nicht die Herausforderung weg, sondern er schenkt dir seine Kraft mitten in der Situation. Gerade da, wo du dich schwach fühlst, will Gott dir zeigen, dass seine Stärke größer ist. Und oft ist diese Erfahrung von Gnade eine tiefere Heilung als die äußere Veränderung.

 

Wie kann dein Glaube die Tür für Wunder öffnen?


Viermal sagte Jesus zu Menschen, die er geheilt hatte: „Dein Glaube hat dir geholfen“ (Markus 5,34; 10,52; Lukas 7,50; 17,19). Glaube meint keinen Leistungsdruck, sondern das Vertrauen, dass Gott größer ist als deine Situation. Denk an Petrus auf dem Wasser (Matthäus 14,22–33): Solange er auf Jesus sah, trug ihn der Glaube. Als er auf die Wellen blickte, überflutete ihn die Angst und er begann zu sinken. Doch Jesus streckte ihm sofort die Hand entgegen. Glaube bedeutet: auf Jesus blicken, nicht auf das Problem.

 

Heilt Jesus auch heute noch?


Hebräer 13,8 macht unmissverständlich klar: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ Das, was er damals tat, ist heute genauso real. Wir bekommen im Missionswerk viele Zuschriften von Menschen, die Heilung erlebt haben. Auf unserer Internetseite kannst du viele davon nachlesen: www.missonswerk.de/gebet. Manche erleben Befreiung von Schmerzen und Krankheiten, andere erfahren innere Heilung von Depressionen oder Angst. Manchmal geschieht die Heilung in einem Gottesdienst, manchmal in einem stillen Moment im Gebet.

 

Was geschieht, wenn Jesus dein Herz berührt?


Das größte Wunder ist nicht eine geheilte Krankheit, sondern ein geheiltes Herz. Wenn du erfährst, dass Gott dich sieht, liebt und ruft, verändert das alles.

  • In der Geschichte vom verlorenen Sohn, die Jesus erzählte (Lukas 15), kam der Sohn zerbrochen in sein Elternhaus zurück – und wurde vom Vater in die Arme geschlossen. Hier zeigt sich, wie ein zerbrochenes Herz bei Gott Heilung und neue Hoffnung findet.
  • Petrus hatte vor der Kreuzigung mehrfach abgestritten, Jesus zu kennen. Nach der Auferstehung begegnete er Jesus am See Genezareth. Jesus fragte ihn dreimal, ob er ihn liebe, und Petrus bestätigt es. In diesem dreifachen Nachfragen geschah Vergebung und Wiederherstellung (Johannes 21). Jesus fragte nicht nach seiner Schuld, sondern nach seiner Liebe.

Eine Begegnung mit Jesus stellt wieder her, was zerbrochen ist.

 

Wie öffnest du dein Herz für Gottes Wirken?

Jesus lädt uns ein: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Matthäus 11,28). Wenn du müde bist und schwere Lasten trägst, will er dir Ruhe schenken. Hier sind praktische Schritte, wie du dich für Gottes Berührung öffnen kannst:

  • Öffne dein Herz im Gebet. Sprich ehrlich mit Gott über deine Not.
  • Lies seine Verheißungen. Bibelverse sind wie Samen, die Hoffnung in dir keimen lassen.
  • Suche Gemeinschaft. Manchmal geschieht Heilung durch das Gebet anderer (vgl. Jakobus 5,14–15).
  • Sei offen für seinen Weg. Wunder geschehen oft anders, als wir erwarten.

 

Welche Bedeutung hat Heilung für dein Leben?


Heilung ist ein Vorgriff auf das Reich Gottes, wo es keine Tränen, keinen Tod, kein Leid mehr geben wird (Offenbarung 21,4). Wenn du heute ein Stück davon erlebst, ist das ein lebendiger Beweis dafür, dass Gottes Reich schon jetzt beginnt. Heilung ist ein konkretes Zeugnis von Gottes Macht und Nähe in deiner Situation. Und noch mehr: Wenn du Heilung erlebst, wirst du selbst zum Zeugen. So wie die Samariterin am Brunnen, die nach ihrer Begegnung mit Jesus in die Stadt lief und allen erzählte: „Kommt mit! Ich habe einen Mann getroffen, der alles von mir weiß! Vielleicht ist er der Messias!“ (Johannes 4). Heilung ist nicht nur für dich – sie wird zu einer Einladung, die andere ermutigt, selbst Heilung und Begegnung zu suchen.

 

Willst du die Berührung des Himmels erleben?

Begegnung und Heilung sind Gottes Liebe in Aktion. Sie sind kein Mythos, keine Legende aus der Vergangenheit, sondern Realität des Reiches Gottes. Er sieht dich, er kennt dich, er ruft dich. Und er sagt zu dir dasselbe wie damals: „Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich geheilt.“ Wenn du dich nach dieser Berührung sehnst, dann erwarte sie von Gott. Setze den Glauben um, probiere das Unmögliche. Möge dein Leben von dieser himmlischen Berührung geprägt sein – heute, morgen und bis in Ewigkeit.

 

Daniel Müller

Leiter des Missionswerk Karlsruhe

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829. Die Geburt der Anbetung

Sonntag, 12. Oktober 2025 | Autor:

 

Liebe Besucher,

das Thema Lobpreis und Anbetung ist mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Leider habe ich aber auch erleben müssen, dass es in nicht wenigen Gemeinden mehr um Unterhaltung und Lieder singen geht, als in Ehrfurcht vor unseren allmächtigen Gott zu stehen. Dazu gehört auch, wenn man die Bibel kennt und ernst nimmt, dass wir heilige Hände erheben. Viel zu oft habe ich sehen müssen, dass viele die Hände in der Hosentasche vergraben haben, das hat mit Ehrfurcht nichts zu tun.

Aber, genug der Vorrede. Als ich den Artikel im Magazin „Freude am Leben“ des Missionswerkes Karlsruhe gelesen habe, hat dieser mich sofort angesprochen und ich habe mich entschieden diesen einen größeren Leserkreis bekannt zu machen. Ich bedanke mich herzlich bei Bruder Daniel Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

 

Die Geburt der Anbetung

Wenn Gott aus Enttäuschung Lobpreis hervorbringt

 

Hast du schon einmal erlebt, wie Pläne, die du gemacht hattest, in sich zusammenfielen? Du hattest gebetet, gehofft, gearbeitet – und warst überzeugt: Jetzt kommt der Durchbruch! Doch dann bist du aufgewacht und alles sah völlig anders aus. Wenn wir das erleben, geschieht genau an diesem Punkt etwas Entscheidendes: Mitten in diesem Spannungsfeld aus Erwartung und Realität wird wahre Anbetung geboren.

 

Lea-Momente

Die Bibel erzählt uns in 1. Mose 29 die Geschichte von Jakob, der sich unsterblich in Rahel verliebt hatte. Sie war seine große Liebe, sein Traum, seine Zukunft. Sieben Jahre lang arbeitete er für ihren Vater, um sie heiraten zu dürfen – und diese Zeit kam ihm „wie wenige Tage vor, so sehr hatte er sie lieb“. Doch in der Hochzeitsnacht kam es zur großen Enttäuschung: Statt Rahel bekam er Lea, ihre ältere Schwester, zur Frau. Es geschah nicht das, was er sich erträumt hatte, nicht das, was er wollte – sondern etwas, das er sich nie ausgesucht hätte.

Wir alle kennen solche „Rahel-Träume“. Wir haben Visionen, Ziele, Berufungen, die uns leiten und motivieren. Aber genauso kennen wir „Lea-Momente“, die wir uns nicht ausgesucht hätten, die uns müde machen, uns Kraft rauben und enttäuschen. Vielleicht ist es ein Job, der keine Erfüllung bringt. Vielleicht eine Krankheit, die dein Leben ausbremst. Vielleicht eine Beziehung, die zerbrochen ist. Oder einfach eine Erfahrung, in der Gebete scheinbar unbeantwortet bleiben. Doch gerade dort, wo wir mit „Lea“ konfrontiert sind, wirkt Gott.

 

Vier Namen

 

Die Bibel berichtet, dass Lea vier Söhne bekam, noch bevor Rahel überhaupt schwanger war. In den Namen, die Lea ihren Söhnen gab, steckt eine geistliche Botschaft, die auch in dein Leben spricht:

  • Ruben: „Der Herr hat mein Elend gesehen“ (1. Mose 29,32). Wenn wir mitten in Enttäuschungen stehen, öffnet Gott uns die Augen. Wir beginnen, die Dinge nicht mehr nur aus unserer Perspektive zu sehen, sondern aus seiner. Er sieht dein Elend – und er bleibt nicht unbeteiligt.
  • Simeon: „Der Herr hat gehört“ (1. Mose 29,33). Gott öffnet deine Ohren. Du erkennst: Er hört dein Gebet, auch wenn du noch keine Veränderung siehst. Er ist ein Gott, der deine leisen Seufzer wahrnimmt.
  • Levi: „Verbunden, eins werden“ (1. Mose 29,34). Gott nutzt unsere „Lea-Momente“, um unser Herz näher an sein Herz zu ziehen. Plötzlich merkst du: Die eigentliche Erfüllung liegt nicht im Traumjob, nicht in der perfekten Beziehung, nicht im Erfolg – sondern darin, mit Gott eins zu sein.
  • Juda: „Ich will den Herrn preisen“ (1. Mose 29,35). Hier geschah die Wende. Lea beschloss: „Trotz allem will ich den Herrn preisen.“ Und genau hier wird wahre Anbetung geboren. Nicht aus der Erfüllung deiner Wünsche, sondern mitten im Schmerz.

 

Trotz allem Anbetung

Vielleicht fragst du dich: Wie soll ich Gott loben, wenn ich die Situation nicht verstehe? Die Antwort ist: Indem du ihm trotzdem vertraust, auch wenn alles unklar ist. Anbetung bedeutet nicht, dass du deine Umstände schönreden musst. Es bedeutet, dass du Gott größer machst als deine Umstände und dein Herz öffnest.

David drückte es so aus: „Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein“ (Psalm 34,2). Das ist keine Theorie. David schrieb diesen Psalm, als er auf der Flucht war, voller Angst und Unsicherheit. Und doch entschied er sich: „Ich will den Herrn loben!“

Das ist das Geheimnis: Anbetung verändert nicht zuerst deine Umstände – sie verändert dein Herz. Sie bringt Hoffnung in deiner Verzweiflung und Frieden mitten im Chaos.

 

Und wie konkret?

Du betest um Heilung, aber der Arzt findet keine Lösung. Doch anstatt bitter zu werden, hebst du deine Hände und sagst: „Herr, du bist mein Arzt, auch wenn ich es noch nicht sehe.“

Du arbeitest seit Jahren an einem Traum, aber nichts bewegt sich. Statt aufzugeben, sagst du: „Herr, meine Zukunft liegt in deiner Hand. Du bist treu.“

Du fühlst dich einsam, unverstanden, abgelehnt. Trotz dieser Gefühle sagst du: „Herr, du bist bei mir. Deine Liebe trägt mich.“ Genau dort, in diesem Trotzdem, geschieht die Geburt der Anbetung.

 

Der Durchbruch

Nachdem Juda geboren war, dessen Name bedeutet „Ich will den Herrn preisen“, wurde auch Rahel schwanger. Auch das zeigt ein geistliches Prinzip: Wenn in dir ein Lobpreis geboren ist, unabhängig von allen Umständen, dann bereitet Gott den Weg für die Erfüllung deiner Träume.

Jesus selbst kam aus dem Stamm Juda. Er war kein Nachfahre der geliebten Rahel, sondern der ungewollten Lea. Das bedeutet: Gott schreibt seine größten Geschichten durch das, was wir nicht gewählt hätten.

Vielleicht bist du heute in deiner „Lea-Saison“. Alles fühlt sich schwer an. Du bist müde, enttäuscht und voller Fragen. Ich möchte dir zusagen: Gerade daraus will Gott etwas Neues hervorbringen. Dein Lobpreis – geboren aus Schmerz – wird zur Quelle des Lebens.

 

Dein Schritt heute

Vielleicht ist heute der Moment, um deine Hände zu erheben – nicht, weil alles gut ist, sondern weil Gott gut ist. Beim vierten Sohn sagte Lea: „Ich will den Herrn preisen.“ In diesem Schritt liegt Kraft. Denn die Bibel sagt: „Gott wohnt im Lobpreis seines Volkes“ (Psalm 22,4). Wo du anfängst, ihn anzubeten, kommt seine Gegenwart. Und wo seine Gegenwart ist, da ist Leben, Hoffnung, Heilung und Zukunft. Anbetung verändert die Atmosphäre. Sie öffnet den Himmel über deinem Leben. Sie lässt dich sehen, hören, eins werden – und feiern. Darum: Warte nicht, bis alles perfekt ist. Beginne jetzt. Deine „Lea-Situation“ ist der Geburtsort von Juda – deinem Lobpreis.

Wahre Anbetung entsteht nicht erst, wenn dein Traum erfüllt ist. Sie entsteht mitten im Schmerz, mitten in der Enttäuschung, mitten in der Dunkelheit. Dort, wo du sagst: „Herr, ich verstehe nichts – aber ich vertraue dir. Ich lobe dich trotzdem.“ Genau hier geschieht die Geburt der Anbetung. Und wenn dein Juda geboren ist, dann wirst du erleben: Gott vergisst deine Träume nicht. Er ist treu – und er bringt sie zur rechten Zeit zur Erfüllung.

 

Quelle: Missionswerk Karlsruhe

Autor: Francois Botes

Orgel-Virtuose aus Südafrika und Gastprediger im Missionswerk

 

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805. Kindermission ist Barmherzigkeit

Dienstag, 15. April 2025 | Autor:

 

Lieber Besucher,

es ist nun schon fast zwei Jahrzehnte her, dass ich mit meiner Frau zusammen ein Heilungsseminar besucht habe und wir beim Abendessen uns über verschiedene biblische Themen unterhielten. Dabei traf uns eine Bibelstelle direkt ins Herz:

Spr 19,17 Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.

Dieses Wort ist seit dieser Zeit ein ständiger Begleiter geblieben, weil, wenn wir die Nöte um uns herum und in der Welt sehen, wir dankbar geworden sind, über all die Dinge die uns der Herr Tag für Tag schenkt. Die Folge davon für einen Jünger Jesu sollte sein, dass wir, das was uns der Herr schenkt mit anderen teilen denen es nicht so gut geht wie uns.

Als ich vor drei Jahren eine Konferenz besuchte, gab es in einer Pause die Gelegenheit die Arbeit von Finn kennenzulernen. Sein Vortrag hat mich innerlich sehr bewegt was der Anfang für eine nähere Zusammenarbeit war.

Ich durfte erkennen, dass ein Mensch, wenn er sein Leben wie Finn in die Arbeit mit armen Menschen investiert, dies nur tun kann, wenn er einen klaren Ruf von Gott hat. Anders kann man solch eine Arbeit nicht über Jahre durchführen. Hier ist ein totales Opfer des eigenen Lebens erforderlich.

 

 

Darf ich sie bitten den nachfolgenden Bericht im Gebet einmal zu ihren Herzen sprechen zu lassen.

Projektbeschreibung2024-12-01(C)Email

Hier einige Bilder, die oft mehr sagen als Worte.

 

Erlauben Sie mir noch ein wahres Bibelwort weiter zu geben, dass ich selbst erfahren durfte.

 

Spr 22,9 Wer ein gütiges Auge hat, wird gesegnet; denn er gibt von seinem Brot den Armen.

 

Wenn man in die Augen dieser Kinder sieht, dann kommt nur Dankbarkeit und Freude zurück.

Wenn ich ihr Herz mit diesen Bericht ansprechen konnte, dann dürfen sie gerne für diese wertvolle Arbeit spenden. Die entsprechenden Daten finden sie hierzu.

 

Fordern Sie auch gerne den persönlichen Newsletter mit Gebetsanliegen von Finn Anderson unter finn.anderson@generalmail.com an.
Bitte beten Sie für uns. Machen Sie unsere Kindermission bekannt. Teilen Sie den Newsletter und diese Projektbeschreibung nur in Ihrem vertrauten Freundeskreis.

Wir beten auch regelmäßig für Sie und segnen jede gebende Hand und offenes Herz in Jesu Namen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Gott ist gut
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