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408. Israel ist schuld – na klar! Stimmt das?

Dienstag, 29. Juli 2014 | Autor:

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NAI

Lieber Blog Besucher,

wenn man zur Zeit wieder die Schlagzeilen der grünen Gutmenschen Presse verfolgt, dann könnte man weinen, wenn man nicht wüßte wie die Wahrheit tatsächlich aussieht. Leider lassen sich viele Europäer von den Medien belügen ohne dass Sie sich um die Wahrheit kümmern. Sie reden die Lügen nach die man Ihnen vorsetzt.

Ist das ein gutes Zeugnis für eine gebildete Gesellschaft wie wir von uns immer behaupten? Lesen Sie die folgenden Zeilen einmal selbst in Ruhe nach und bilden Sie sich ein Urteil. Sie können diese Fakten nachprüfen, anders als bei den Pressemitteilungen die Ihnen die Medien Tag für Tag vorgesetzen.

 

NAI

„Warum sperrt Israel die Palästinenser aus den israelischen Städten aus?“

Wer das sagt, lügt oder weiß es nicht besser, weil er blindlings unseriösen Medien glaubt. Oder er will es nicht anders wissen, weil er den Israelis oder den Juden generell nichts Gutes zutraut. Deswegen muss man ihn nicht gleich Antisemit schimpfen. Zuerst muss klargestellt werden, dass sich die Araber, die israelische Staatsbürger sind, nicht „Palästinenser“ nennen, sondern „Araber“. Damit wollen sie sich von den Palästinensern abheben, die entweder in der Palästinensischen Autonomiezone (sog. Westbank) leben oder von den Hamas-Islamisten im Gazastreifen regiert werden.

Nun kommen wir zu der falschen Behauptung, dass in israelischen Ortschaften keine Araber wohnen dürfen, denn von Israels Staatsbürgern sind 20,6 Prozent Araber, d.h. über 1.700.000 Araber leben im Judenstaat Israel. Dagegen aber lebt in den von Palästinensern regierten Gebieten nicht ein Prozent Juden. In Israel leben 20,6 Prozent Araber mit den Juden zusammen, aber Israelis können und dürfen nicht in den von Palästinensern verwalteten Gebieten leben. Erstens weil sie dort ihres Lebens nicht sicher sind und zweitens, weil man Israelis dort nicht wohnen lässt, denn das Veto der Palästinenser ist gegen die rund 350.000 jüdischen Siedler, die in der Wüste, relativ weit ab von arabischen Ortschaften, Siedlungen errichtet haben.

Hier sieht man, wie unseriöse Medien Tatsachen total auf den Kopf stellen, denn die oben gestellte Frage müsste in Wahrheit heißen:

„Warum sperren die Palästinenser die Juden aus ihrem Gebiet aus?“ Wenn Sie mir nicht glauben, prüfen Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Israel folgende Fakten:

In Jerusalem leben 36 % Araber,

in Akko 30 %,

in Lod 28 %,

in Ramle 22 %

in Ober-Nazareth 18 %,

in Haifa 10 %,

in Tel Aviv-Jaffa 4 %

in Eilat 4 %

 

Oder besuchen Sie einfach Israels Hospitäler in Jerusalem, die Hadassah-Kliniken in Ein-Kerem und auf dem Mount Skopus. Da finden Sie so viele Moslems, dass Sie meinen, Sie seien in Kuweit. In den Palästinensergebieten dagegen werden Sie vergeblich nach Juden suchen.

 

Von Ludwig Schneider

 

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342. Wer ist der Urheber der Geschichtslüge, dass Israel Palästina ist?

Freitag, 28. Dezember 2012 | Autor:

 

 

Wer ist der Urheber der Geschichtslüge, dass Israel Palästina ist?

 Gedenkstein in Palästina_web_R_B_by_Stefan Klaffehn_pixelio.de

In den Sitzungen der UNO geht es um die Frage „Israel oder Palästina“, denn die Palästinenser verlangen ihren eigenen Palästinenserstaat. Doch das ist nicht alles, denn Muslime fordern mittlerweile nicht nur die so genannte „Westbank“ (Judäa & Samaria), sondern das gesamte Land zwischen Mittelmeer und Jordanfluss einschließlich Jerusalem sowie das Gebiet vom Golan bis zum Roten Meer. Sie begründen ihre Forderung damit, dass dieses Gebiet, das – wie sie sagen – Israel widerrechtlich besetzt hat, historisch immer „Palästina“ war. Sie berufen sich u.a. auf christliche Bibel-Ausgaben, denn in vielen Bibeln findet man im Anhang – also nicht in der Bibel selbst – Landkarten mit der Überschrift „Palästina zur Zeit des Alten Testamentes“ und „Palästina zur Zeit des Neuen Testamentes“. Man muss kein Historiker sein, um zu wissen, dass es weder zur Zeit des Alten Testamentes und auch nicht zur Zeit des Neuen Testamentes in den Grenzen Israels, das damals auch Judäa genannt wurde, ein palästinensisches bzw. philistäisches Reich gegeben hat.

 

 Wikipedia Marie-Lan Nguyen Büste des Hadrianus (76-138), Kaiser

 

 

Für diese Blamage rächte sich Kaiser Hadrian und nannte dafür im Jahre 135 Judäa in „Palästina“ um, „auf dass man Israel bzw. Judäa nimmermehr gedenke“.

 

Wer aber hat diese Geschichtslüge in die Welt gesetzt, die selbst von Theologen verbreitet wird? Gott nennt dieses Land immer nur „Judäa“ oder „Israel“. Wer gibt der Welt das Recht, das Land, das Gott „Israel“ nennt, in „Palästina“ umzubenennen? Geht diese folgenschwere Namensveränderung auf einen alttestamentlichen Propheten oder einen neutestamentlichen Apostel zurück? Nein! Dafür ist allein Publius Aelius Hadrianus (76-138) verantwortlich, der von 117 bis 138 n. Chr. römischer Kaiser war. Zu Hadrians Imperium gehörte auch das winzige Land Israel, das damals Judäa genannt wurde. Doch dieser jüdische Winzling machte Rom schwer zu schaffen, denn das römische Imperium, das eine Streitmacht besaß, die damals fast die gesamte Welt unterjocht hatte, musste 69 Jahre um den Judenstaat kämpfen. Zum Schluss im jüdischen Bar Kochba – Aufstand musste auch Hadrian noch drei Jahre, von 132 bis 135, seine besten Elitetruppen gegen Israel einsetzen. Das war eine demütigende Blamage für die damalige Supermacht der Welt. Für diese Blamage rächte sich Kaiser Hadrian und nannte dafür im Jahre 135 Judäa/Israel in „Palästina“ um, „auf dass man Israel bzw. Judäa nimmermehr gedenke“, so wie es laut Psalm 83,5 Israels Feinde immer vorhaben. Hadrian wählte dafür den Namen von Israels Erzfeind. Das waren damals wie heute die Philister, denn die lateinische Aussprache von „Philister“ ist „Palästinenser“ oder auf das Land bezogen „Philistäa“ bzw. „Palästina“. Dass Hadrian ausgerechnet die Philister nahm, hat damit zu tun, dass die Philister es nicht verkraftet hatten, dass der Riese Goliath – obwohl 1200 Jahre zurück – als Sprecher der Philister, gegen den jüdischen Knaben David verloren hatte. So wandelte Kaiser Hadrian aus Rache posthum die Niederlage des Philisters Goliath in einen Sieg um, was bis heute noch in Kirchen und Medien und in der Politik gang und gäbe und eine Geschichtsverfälschung ist, die ganz aktuell von der UNO vertreten wird und erneut den Judenstaat Israel bekämpft. Auslöser für den Kampf zwischen den Römern und den Juden, der zu dieser verhängnisvollen Namensänderung führte, war das von Kaiser Hadrian erlassene Beschneidungsverbot vetabantur mutilare genitalia. Die Römer sahen darin eine Verstümmelung der Geschlechtsteile. Die Beschneidung aber ist das Bundeszeichen, das Gott mit seinem jüdischen Volk vereinbart hat. Kaiser Hadrian nannte nicht nur Israel in Palästina um, sondern auch Jeruschalajim in Aelia Capitolina, d. h. er gab Jerusalem seinen Familiennamen Aelia. Auf den Ruinen Jerusalems errichtete Hadrian eine neue Stadt, die völlig paganisiert wurde und Juden nicht mehr betreten durften; auf dem Gelände des jüdischen Tempels wurde ein Jupiter-Tempel errichtet mit einem Reiterstandbild von Kaiser Hadrian. Wie kann man nach solch einer historischen Grundlage anstelle „Israel“ noch „Palästina“ sagen?

 

Von Ludwig Schneider NAI

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340. Israel hält Verträge, Palästinenser brechen sie, und die Welt verurteilt Israel!

Freitag, 21. Dezember 2012 | Autor:

Quelle NAI

 

Die Schlagzeilen überschlugen sich geradezu. Wie schnell sich die Lage im Land und in der Region ändert. Zuerst war Israel Mitte November mit der achttägigen Operation „Wolkensäule“ im Gazastreifen beschäftigt. Anfänglich zeigte die Welt für Israels Kampf gegen die Hamas Verständnis, aber dieses ließ bereits am vierten Operationstag fühlbar nach. Eine Bodeninvasion wollte die Welt nicht dulden. Wenige Tage später drehte sich alles um die Anerkennung Palästinas als Beobachterstaat in der UN-Vollversammlung. Unmittelbar nach der militärischen Front wartete auf Israel eine international-politische Front.

Quelle NAI Januar 2013

 

Die Welt blickte auf die De-facto-Anerkennung Palästinas. Damit stimmte am 29. November die Mehrheit gegen Israel. Als Israel daraufhin den Bau von Wohnungen im biblischen Kernland Judäa und Samaria ankündigte, ging das den Regierungen in Washington und Europa gehörig gegen den Strich. Großbritannien drohte damit, seinen Botschafter abzuberufen und den Handel mit Israel einzufrieren. Auch Deutschland und Frankreich warnten Israel davor, den so genannten E1-Plan („East 1“ – „Ost 1“) durchzusetzen. Der Plan hat sich die Verbindung von Jerusalem und der Siedlerstadt Maale Adumim zum Ziel gesetzt, um die Vergrößerung eines arabischen Jerusalems zu vermeiden.

 

Die Welt verurteilte Israels Absicht als provokant und lobte zugleich das neue „ Palästina“. Indem die Palästinenser durch die UN-Vollversammlung als beobachtender Nicht-Mitgliedstaat anerkannt wurden, verstießen sie gegen ihre im Oslo-Vertrag niedergelegte Verpflichtung, nur über direkte Verhandlungen mit Israel einen Staat auszurufen. Israel hingegen hat sich in den Osloer Verträgen zu keinem Baustopp in den jüdischen Siedlungen verpflichtet, auch wenn dies von vielen gern zum Nachteil Israels anders interpretiert wird. Nachdem Jitzchak Rabin den II. Oslo-Vertrag mit PLO-Chef Jassir Arafat unterzeichnet hatte, sagte er vor der Knesset: „Ich habe kein Versprechen abgegeben dahingehend, während des Übergangsabkommens jüdische Siedlungen abzureißen, noch den Bau in den jüdischen Siedlungen einzustellen.“ Kein Artikel in seinen Verträgen mit den Palästinensern verbietet Israel die Bautätigkeit im biblischen Kernland. In den Oslo-Verträgen haben sich die Palästinenser verpflichtet, keine einseitigen Schritte zu unternehmen, die eine Staatsgründung zum Ziel haben. Und genau dies haben sie im November getan. Der Wortlaut der Oslo‑Verträge kann leicht im Internet gefunden werden, und was Rabin vor der Knesset sagte, ist öffentlich gesagt worden und protokolliert. Obwohl die Oslo-Abkommen für Israel fast keinen Sinnmachen, hält sich Israel daran. Dennoch wird es von aller Welt verurteilt. Die Palästinenser verstießen mit ihrer jüngsten Initiative massiv gegen das Abkommen, aber die Welt erhebt keinen Einwand. „Wo waren die europäischen Staaten, die Israel eine Garantie dafür gaben, solche einseitigen Schritte seitens der Palästinenser zu vereiteln“, kommentierte Dan Margalit, Journalist der Israel Hajom. „ Israel hat für die Bautätigkeit das uneingeschränkte Recht, war aber vielleicht nicht weise genug, seine Absicht jetzt anzukündigen.“ Der Westen verliert die Geduld und meint, mit Drohungen gegen Israel eher zu einer Zwei-Staaten-Lösung zu kommen.

„ Wer bestimmt über Jerusalem?“

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat steht hinter den Absichten der Regierung, in dem umstrittenen Gebiet E‑1 zwischen Jerusalem und Maale Adumim zu bauen. „Ohne Bedenken sollten wir dort bauen, auch wenn die Welt auf uns Druck ausübt, dies zu unterlassen“, sagte Barkat, der sich über die Aufregung der Europäer wundert. „Wenn die Welt vom Baustopp in Jerusalem spricht, was meint sie damit? Welchen Baustopp? Die Milliarden Dollar, die wir im arabischen Stadtgebiet investieren? Welchen Bau sollen wir in Jerusalem einfrieren, den der Muslime, der Christen oder der Juden? Das ist einfach Wahnsinn! Ich weiß von keiner anderen Stadt in der Welt, deren Regulator der amerikanische Präsident ist.“ Mehr als an Neubauten in den jüdischen Siedlungsblocks um Ariel und Gusch Etzion stört sich die Welt am Bauplan E‑1. Dieser verbindet Israels Hauptstadt Jerusalem mit der zehn Kilometer entfernten, 40.000 Einwohner großen Siedlerstadt Maale Adumim auf dem Weg nach Jericho, inmitten arabischer Ortschaften. Diese urbane Achse war für Israel seit eh und je strategisch wichtig und wurde bereits zu Beginn der Osloer Verhandlungen vorgeschlagen. Aufgrund amerikanischen Drucks hatte Israel den Plan für 15 Jahre in der Schublade verschwinden lassen. Laut Oslo- Verträgen ist Israels Bauplan E-1 kein Verstoß und dennoch schreit die Welt dagegen. Dafür lobte die Welt den einseitigen Schritt der Palästinenser, der in denselben Verträgen als verboten gilt. Aus israelischen Regierungskreisen geht hervor, dass hinter der heftigen Kritik aus Europa US-Präsident Barack Obama stehe, der Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu eine „schmerzhafte Lektion“ erteilen wolle, weil Netanjahu sich bei den US-Wahlen eher dem Republikaner Mitt Romney zuneigte. „Netanjahu hat auf den falschen Mann gesetzt und verloren“, sagte der ehemalige Stabschef des Weißen Hauses, Rahm Emanuel, der Washington Post. „ Wir erwarten, dass Netanjahu sein Verhältnis Washington gegenüber ändert.“ Aus dem eigenen Volk heraus wird Netanjahu im Wahlkampf von Rivalen wie Ehud Olmert und Tzipi Livni kritisiert. Beide betonen, dass der Westen Recht habe und Israel um der Verhandlungen mit den Palästinensernwillen auf keinen Fall am Jerusalemer Osthang in Richtung Maale Adumim bauen dürfe. Aus ihrer Sicht stellte seine Regierung eine Gefahr für den Staat Israel dar.

 

Quelle NAI Januar 2013

 

Beide sind bemüht, Netanjahu als Ministerpräsident abzulösen. Indirekt mischen sich Europa und Washington in die Wahlen in Israel ein, denn in ihren Augen ist Netanjahu ein Hindernis zum Frieden. Am Tag, als sich Deutschland, Großbritannien und die Niederlande der Stimme enthielten, habe Israel Europa verloren, sagte ein ranghoher Beamter des israelischen Außenministeriums gegenüber der linksliberalen Tageszeitung Haaretz. Andere EU-Staaten stimmten für die Anerkennung. Die politische Ausrede der Europäer ist, dass damit Mahmud Abbas gestärkt werde, was besonders nach Israels jüngster Operation im Gazastreifen vonnöten gewesen sei. Andernfalls stiege die Popularität der Hamas mit ihrer radikalen Linie innerhalb des palästinensischen Volkes. Aber was die Europäer endgültig überzeugte, für die Anerkennung zu stimmen, war das palästinensische Versprechen gegenüber Europa, sofort danach mit Israel wieder Verhandlungen aufzunehmen, ohne Vorbedingungen. In Jerusalem wird dies sehr bezweifelt. Mit den neuen Bauvorschlägen wird wiederholt die Bibel in die Politik einbezogen, denn letztlich ist Israels Anspruch auf das umstrittene Gebiet einbiblischer– und auf diesem Auge ist die internationale Gemeinschaft blind. Um Israels Recht auf das umstrittene Land zu leugnen, werden politische Ausreden gegen Israel verwendet, wie „illegaler jüdischer Bau“, „ Israel diskriminiert Palästinenser“ und „ um des Friedenswillenmuss Israel Land hergeben“. Der jüdische Bau in Judäa und Samaria ist gemäß Verträgen legal, den Palästinensern geht es weitaus besser als den Menschen in Syrien, Jordanien und Ägypten und eine Zwei-Staaten-Lösung wird den Frieden, von dem der Westen träumt, nicht herbeiführen. Zu all dem kommt, dass der Iran die Hamas auf dem Gebiet des Terrors unterstützt, indem er Raketen und andere Waffen liefert. Der Westen fördert auf politischer Ebene die Fatah-Führung im Kampf gegen Israel. Beide Strategien haben dasselbe Ziel, nämlich den Palästinenserstaat. Die idealste Kombination aus palästinensischer Sicht ist die Kooperation von Terror und Politik. Zwei Fronten, die Israel abwechselnd immer wieder beschäftigen.

Quelle NAI Januarheft 2013, Autor Aviel Schneider

 

 

Quelle NAI

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306. Israel ein Segen für die Völker

Sonntag, 8. April 2012 | Autor:

Foto NAI

Lieber Blog Besucher,

ich war selbst sehr lange unwissend bzw. habe meine Meinung von Dritten gehabt, bevor ich mir selbst ein Bild von Israel vor Ort gemacht habe, und mich seit über 20 Jahren aktuell von vertrauensvoller Stelle aus Israel informieren lasse. Außerdem ist für mich die Beste und Wahrheitsgetreue Quelle in Sachen Israel, Gottes Wort. Wenn ich diese Jahrtausenden alten Wahrheiten mit den aktuellen Fakten abgleiche, dann kann ich immer wieder nur stauen, wie exakt alles zu sammen paßt.

Ein weiterer Punkt der für mich ganz wichtig ist, ist, dass Gottes Wort mir zusagt, dass derjenige der Israel gesegnet, von Gott auch gesegnet wird. Das kann ich für mein Leben als Christ in den letzten 28 Jahren bestätigen. Gott ist treu und gerecht.

Lesen Sie in aller Ruhe den beiliegenden Artikel einmal aufmerksam, und vergleichen Sie es mir der Wirklichkeit. Sie werden erstaunt sein, wie exakt und wahrheitsgetreu dies alles zutrifft.

Gott hat sich Israel erwählt, dass begreift Israel genauso wenig, wie der Rest der Welt.

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252. Die Intoleranz frisst die Toleranz

Sonntag, 27. Februar 2011 | Autor:

NAI

 

Die Intoleranz frisst die Toleranz
„Toleranz gegenüber Intoleranz ist der Untergang der Toleranz!“ Wie die gegenwärtige Situation zeigt, leisten Toleranz und Beschwichtigungspolitik den Gesetzlosen Vorschub. Wer den Erpressern nachgibt, macht aus ihnen Tyrannen.

Zu allen Zeiten bestimmten nur diejenigen über Wahrheit und Lüge, Leben und Tod, die Macht besaßen. Jeder, der es wagte, sich ihrer Auslegung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit entgegenzustellen, wurde z.B. über die Guillotine eines Besseren belehrt, bis es keinen Widerstand mehr gab.

Alle religiösen und politischen Revolutionen, die versuchten und immer noch versuchen, ihre „edlen“ Gedanken und Prinzipien durchzusetzen, begannen mit philosophischen Phrasen und wohlklingenden Predigten, die dann irgendwann in Gewalt und Terror umschwenkten, bis sie früher oder später in einer Sackgasse der Selbstzerstörung endeten. Diese Weltverbesserer wollen nicht wahrhaben, dass Gott den Menschen zu Seinem Bilde, zum Bilde JHWHs schuf (1.Mose 1,26-27). Das bedeutet, dass Gott dem Menschen Gewissensfreiheit gegeben hat, damit er sich in der jeweiligen Herausforderung selbst für oder gegen Gott entscheiden kann. Gott ließ Seinem Geschöpf die Freiheit, Seinen Willen zu tun oder abzulehnen. Gott zwingt uns nicht, Ihm zu gehorchen.

Alle Revolutionen, von denen sich die Juden Gleichberechtigung erhofften, haben sich als Fata Morgana erwiesen. Die Juden glaubten, dass durch die Aufhebung aller Rassen- und Religionsschranken ihnen das Überleben garantiert sei. Diese Rechnung ging nie auf, weder als sie sich bei Königen und Bischöfen als untertänigste Diener verdingten, noch in der Französischen Revolution und im Kommunismus, die im Geist der Aufklärung auftraten. Als die Juden im Deutschland der Weimarer Zeit endlich meinten, anerkannt zu sein, kam Hitler. Selbst die Revolution der multikulturellen Gesellschaft, die alle Kulturen und Religionen gleichbehandeln will, macht bei den Juden eine Ausnahme. Juden sind auch in der Multikulti-Gesellschaft nicht gleichberechtigt willkommen. Wer mit offenen Augen durch die Welt reist, dem fällt auf, dass allein jüdische Einrichtungen polizeilich geschützt werden müssen.

Autor Ludwig Schneider NAI

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233. Willst du nicht mein Bruder sein…

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

NAI

Willst du nicht mein Bruder sein…
… schlag’ ich dir den Schädel ein!“ Dieses Sprichwort stammt aus dem ersten Glaubenskrieg der Menschheit. Kriege gab es immer. Doch Kriege mit dem Motiv „Glauben“ gab es erstmals im Jahre 642 n. Chr., als die Moslems von Mekka aus dem Rest der Welt ihren Glauben aufzwingen wollten.

In die Geschichte eingegangen ist die Glaubensschlacht bei Tours und Poitiers, als die Franken unter Karl Martell sich im Jahre 732 gegen die Invasion der Moslems wehrten, die Europa moslemisch machen wollten. Ging es bei früheren Kriegen um die Eroberung von Territorien oder um Plünderungen, so ging es bei den arabischen Feldzügen in erster Linie um die Unterwerfung der Nichtmoslems unter Allahs Diktat. Dabei kannten sie keine Skrupel, denn Skrupel gegenüber Nichtmoslems sind laut Koran verboten. Der Koran verbietet nur Kriege gegen Glaubensgenossen. Gegen Nichtmoslems zu kämpfen ist dagegen eine heilige Pflicht, was der Koran Djihad, Heiligen Krieg, nennt.

Selbst die in der Bibel beschriebenen Kriege waren keine Glaubenskriege, sondern Kriege, um das dem Volk Israel verheißene Land zu erobern und zu halten. Die Israeliten haben nie Kriege geführt, um ihren mosaischen Glauben zu verbreiten. Das Judentum verbietet nicht nur Glaubenskriege und Zwangsbekehrungen, sondern lehnt sogar Proselytenmacherei ab. Im Christentum dagegen gab es Glaubenskriege, Zwangstaufen, Kreuzzüge und auch den Dreißigjährigen Krieg. Dies widersprach Jesu Gebot: „Liebet eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“ (Matthäus 5,44). Mittlerweile führen die Christen keine Glaubenskriege mehr. Dass sie andersmotivierte Kriege führen, gehört zu den Schattenseiten der Christenheit.

Für die Moslems dagegen ist es weiterhin heilige Pflicht, Glaubenskriege zu führen, weil sie laut Koran dazu verpflichtet sind, die Ungläubigen, d.h. die Nichtmoslems – wenn nicht mit dem Wort dann durch das Schwert – unter Mohammeds Glaubensfahne zu bekommen. Für sie teilt sich die Menschheit in die Welt des Islams (Dar al-Islam) und in die Welt des Krieges (Dar el-Harb), die noch für den Islam erobert werden muss. Normale Kriege kann man durch Diplomatie abwenden, indem man den Gegner durch Logik davon überzeugt, dass der Krieg sinnlos ist. Glaubenskriege dagegen haben nichts mit Logik zu tun, sondern mit Fanatismus. Und wo der Fanatismus einsetzt, setzt die Logik aus. Der Fanatismus des Heiligen Krieges treibt die Menschen in den Selbstmordterror, indem man Mördern das Paradies verspricht. Und was Israel heute gegenüber steht, sind moslemische Glaubenskrieger, die um jeden Preis Jerusalem aus den Händen der Juden befreien wollen.

Hier hilft keine logische Beweisführung, dass Jerusalem nicht ein einziges Mal im Koran erwähnt wird. In der Sure 2,17 ist nur von einem entfernten Gebetsort die Rede und der war zur Zeit Mohammeds nicht Jerusalem, sondern Damaskus. Daher befindet sich in der Omayyaden Moschee von Damaskus das Jesus-Minarett, das entgegen den üblichen Spitzminaretten ein Flachdach hat, weil nach moslemischem Glauben Jesus (arab. Issa) am Jüngsten Tag auf diesem Minarett auf die Erde herabkommen wird. Ungeachtet dessen, dass jüdische, christliche und selbst moslemische Historiker der Auffassung sind, dass mit dem entfernten Gebetsort Damaskus gemeint ist, wurde für die Moslems im letzten Jahrhundert Jerusalem zum Brennpunkt ihrer Angriffslust. Und gegen diesen religiösen Wahn kann keine Logik etwas ausrichten.

Die Moslems eroberten vom Beginn ihrer Existenz an die arabische Welt nicht durch Glaubensüberzeugung, sondern durch Glaubenskriege. Und dieser Geist herrscht noch heute in ihnen. Daher ist jeder Versuch, das Nahostbzw. Jerusalemproblem politisch zu lösen, zum Scheitern verurteilt. So rief der Mufti von Jerusalem, Ikrami Sabri, am 29. April 2005 zum Heiligen Krieg auf, weil „erst dann Frieden in der Welt sein wird, wenn die Fahne mit dem Schwert Mohammeds über Jerusalem wehen wird.”

NAI Ludwig Schneider

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232. Wer ist die Wurzel, die uns trägt?

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

Wer ist die Wurzel, die uns trägt?

Israelfreunde sagen, das biblische Judentum sei die Wurzel, die das Christentum trägt. Andere dagegen behaupten, die Wurzel sei Jesus Christus.

Auslöser dieser Streitfrage ist die Warnung des Paulus an die Christen zu Rom: „Überhebe dich nicht gegen die Zweige! Überhebst du dich aber über sie, so bedenke: Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!“ (Römer 11,18). Hier geht es um die Zweige. Weil Paulus aber mit den Zweigen das Judentum meint, über das man sich nicht erheben soll, und sie der uns tragenden Wurzel gleichsetzt, kann Paulus mit der Wurzel nicht Christus gemeint haben, denn Roms Christen hatten sich nicht über Christus erhoben, sondern über das Judentum als ihre Glaubensherkunft.

Die Lehre, dass Christus die Wurzel ist, kam erst auf, als die hellenistische Kirche begann, den Juden die Stellung als Glaubenswurzel streitig zu machen, um selber an Israels Stelle treten zu können. So verfolgte man damals nicht nur die Juden, sondern auch die Judenchristen, weil sie – wie Ignatius im 2. Jh. schmähte – „noch nach Judenart glauben“, denn für ihn war jede theologische Wurzel zum Judentum Sünde. Wer daraufhin die jüdischen Glaubenswurzeln verließ, wandte sich heidnischem Brauchtum zu.

Natürlich kann man Jesus Christus als Wurzel bezeichnen, kann er doch für sich viele Metaphern beanspruchen, z.B. Brot; Eckstein; Fels; Hirte; Sämann; Töpfer; Weinstock; Weizenkorn; Wort usw. Das heißt aber nicht, dass immer, wenn eine dieser Metaphern auftaucht, sie sich allein auf Christus bezieht. Daher gehört alles in den biblischen Kontext; auch der Begriff Wurzel (hebr. Schoresch), den Paulus in diesem Zusammenhang nicht auf Christus hin auslegt, sondern dem Kontext gemäß auf das alttestamtlich-biblische Judentum, das von Roms Christen als die Wurzel bzw. Herkunft ihres Glaubens in Frage gestellt wurde.

Paulus warnt die Christen, sich nicht über die ausgebrochenen jüdischen Zweige zu erheben, die Gott zu seiner Zeit wieder einpfropfen wird (Römer 11,23-24), denn nicht die christlichen Zweige, die wider die Natur in den Ölbaum eingepfropft worden sind, tragen die Wurzel, sondern sie werden von der Wurzel getragen.

Somit ist die Wurzel des alttestamentlich-biblischen Ölbaums das Judentum, angefangen von den biblischen Erzvätern über das jüdische Volk bis hin zu den messianischen Juden. Auch Jesu Wort: „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh. 4,22) ist ein Hinweis auf unsere jüdische Glaubenswurzel.
Daher sind die Heidenchristen, obwohl sie vorher vom Bürgertum Israels ausgeschlossen waren, wie Ruth nun Miterben Israels geworden (Eph. 2,12) – nicht Alleinerben! So sind die Heidenchristen „wider die Natur“ in Israel eingepfropft worden – nicht umgekehrt (!) – denn durch ihre Bekehrung sind sie Mitgenossen des auserwählten Gottesvolkes Israel geworden und werden daher heilsplanmäßig von der alttestamentlichjüdischen Wurzel getragen.

Wie die Kirchengeschichte zeigt, kann ihr „wider die Natur“-Eingepfropftsein auch als „wider Willen“ gedeutet werden, denn wer die ihn tragende jüdische Wurzel ablehnt, hasst sich selbst. Auch wenn die Erlösung aus Gnaden geschieht, kann die Arroganz der Christen gegenüber ihren jüdischen Wurzeln dazu führen, dass die Christen wegen ihrer Überheblichkeit den Juden gegenüber wieder aus Gottes Heilsbaum herausgerissen werden (Römer 11,18 u. 22).

NAI Ludwig Schneider

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231. Wer ist der Antichrist?

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

Wer ist der Antichrist?

Immer wieder taucht die Frage auf, wer ist der Antichrist? Schon der Syrer Antiochus Epiphanes IV., der im 2. Jh. vor Chr. in Israel herrschte (siehe Makkabäer-Bücher), galt wegen seiner Grausamkeit gegen Juden als Antichrist, genauer gesagt als Antimessias, denn Messias ist die gräzisierte Form des aramäischen Meschiach bzw. des hebräischen Maschiach, auf Griechisch Christos.

Später war für die Christen Roms Kaiser Nero (37-68 n. Chr.) der Antichrist, da er nicht nur Juden, sondern auch Christen verfolgte. Danach galt der römische Feldherr Titus, der 70 n. Chr. Jerusalem und den Tempel zerstörte, als Antimessias. Und als Kaiser Hadrian um 135 n. Chr. die Juden unter alle Völker zerstreute und Israel in Affront zu Gottes ausdrücklichem Befehl, dass dieses Land Israel heißen soll, in Palaestina umbenannte, galt Titus als Antimessias.

Dabei kommt das Wort Antichrist im Neuen Testament nur viermal vor, und das nur in den Briefen des Johannes (1. Joh. 2,18 u. 22; 4,3 und 2. Joh. 1,7). Selbst in der Endzeitrede Jesu (Matthäus 24) und in der Apokalypse des Johannes taucht das Wort „Antichrist“ als solches nirgends auf.
Dennoch ist der Begriff Antichrist in Zeiten der Not und besonders in Glaubenskriegen allgegenwärtig. So verteufelten sich z.B. im Dreißigjährigen Krieg Päpste und Reformatoren gegenseitig als Antichrist.
Das Drama des Antichristen hat drei Akte: 1. Im Vordergrund steht die Endschlacht um Jerusalem, angeleitet von den bösen Mächten des Antimessias. 2. Im Moment höchster Not greift Gott ein, was 3. mit der Ankunft bzw. Wiederkunft Christi ins messianische Friedensreich mündet.

Schon die Rabbiner der Talmudzeit (200 – 500 n. Chr.) lehrten, dass nach der Rückkehr der Juden aus dem weltweiten Exil Gog und Magog (Hes. 38-39) versuchen werden, Gottes Volk zu vernichten, um das zu vollenden, was ihre antichristlichen Vorgänger nicht geschafft haben. Diese letzte „Endlösung“ ist dann die Aufgabe des Antimessias bzw. des Antichristen.
Daniel spricht vom „Greuel der Verwüstung – sikkusch meschomem“ an heiligster Stätte in Jerusalem (9,27; 11,31; 12,11). Und Jesus mahnt in Matth. 24,15-16, dass man in die Berge fliehen soll, wenn die feindlichen Heere – angeführt vom Antichristen – über Jerusalem herfallen. Auf diese Weise macht der Antichrist dann das Maß seiner Bosheit voll, so dass Gott daraufhin selber eingreift, um sein Volk zu retten (Sacharja 12).

Der Antichrist soll ein Herrscher wie der römische Kaiser Caligula (12-41 n. Chr.) sein, der anfänglich ein schwacher und gutmütiger Kaiser war, dem niemand antichristliche Züge zutraute. So wird auch der Antichrist anfangs als Wohltäter auftreten, um auf diese Weise die Menschen zu verführen, mit dem Ziel, später Juden und gläubige Christen zu vernichten. Man vergleicht den Antichristen mit einem Pädophilen, der Kinder verführt, indem er ihnen vorher Geschenke macht, um sie später zu missbrauchen.

So wird in den ersten dreieinhalb Jahren der antichristlichen Jahrwoche (Daniel 9) Frieden und Wohlstand die Menschen erfreuen und blenden, um in der zweiten Hälfte der Jahrwoche nicht nur Israel, sondern die ganze Welt in Trübsal und Elend zu stürzen.
Ein vages Beispiel dafür sind die zwei Halbzeiten der Nazizeit: von 1933 bis 1939 ging es aufwärts und von 1939 bis 1945 ging es brutal abwärts.

Die Offenbarung des Johannes warnt uns vor dem Antichristen, den sie „Tier“ nennt, und verrät uns sein Erkennungszeichen, seinen Geheimcode 666 (Offenbarung 13,18).

Da die Zahl 666 aber die Zahl einer Person sein soll und nicht die Zahl einer Organisation, kann damit nicht die Ökumene gemeint sein, deren griechischer Zahlenwert 666 ist. Auch der alle Welt vernetzende Internetcode WWW mit seinen hebräischen Buchstaben waw-waw-waw – 666 fällt weg, weil auch dies nicht die Zahl einer Person ist. Das schließt aber nicht aus, dass die Person, die einmal den Zahlenwert 666 tragen wird, diese beiden 666er Systeme für sich missbrauchen wird, d.h. der Bau des antichristlichen Systems ist bereits eingerichtet, nun muss nur noch die Person mit der Zahl 666 einziehen.

Da der Antichrist den Anspruch erhebt, Christus zu sein, ist er als Anstelle-Christus eine Imitation, so wie sich die Welt einen Friedensmacher vorstellt. Zwar nicht mit Namen, aber der Sache nach, wird der Antichrist in 2. Thess. 2,3-12 erwähnt, weil er sich über alles erhebt, sich in den Tempel setzt und sich als Gott ausgibt und sogar Zeichen und Wunder tut. Davor warnt auch Jesus in Johannes 5,43.
Man darf im Antichristen also nicht ein Monster erwarten, so wie man ihn sich im Mittelalter vorstellte, sondern er ist der für die Endzeit vorausgesagte Verführer. Allein durch den Geist Gottes kann man den echten Christus vom Anstelle-Christus unterscheiden.

NAI Ludwig Schneider

Thema: Israel | Ein Kommentar

230. Wer gründete Israel, GOTT oder die UNO?

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

Wer gründete Israel, GOTT oder die UNO?

Vor genau 60 Jahren, am 29. November 1947, stimmte die UN-Vollversammlung für die Aufteilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat. Jerusalem sollte unter internationaler Aufsicht bleiben. Damals stimmten 33 Länder für den Entwurf, 13 enthielten sich der Stimme und 10 stimmten dagegen.

Sechs Monate später, am 14. Mai 1948 wurde der Judenstaat Israel gegründet. Unmittelbar darauf griffen die umliegenden arabischen Nationen Israel an, die israelische Geschichtsschreibung spricht vom Unabhängigkeitskrieg. Einziger Kriegsgrund: Der Teilungsplan der UNO wurde vollständig und kompromisslos abgelehnt.

Somit ist der Judenstaat drei Jahre nach dem Ende der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg entstanden, 50 Jahre nach dem Zionistenkongress von Basel, 1878 Jahre nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in Jerusalem und 1948 Jahre nach der Geburt des Messias in Bethlehem.

Man kann darüber debattieren, wer für die Staatsgründung Israels verantwortlich ist: die UNO oder Gott. Die letzten zwei UN-Generalsekretäre Kofi Annan und vor ihm Boutros Ghali haben Israel immer wieder daran erinnert, dass der jüdische Staat seine Existenz nur der UNO zu verdanken hat. Theoretisch hat die UNO damit Recht, aber Gott hat den rechten Zeitpunkt dafür organisiert. Eine Mehrheit für einen Judenstaat in der UNO war nur deshalb möglich, weil der Holocaust an den Juden nicht allzu lange zurücklag (30 Monate). Gott nutzte den Mitleid-Effekt der Völker, um Seinen Plan umzusetzen.

Nur wenige Jahre später und mit dem Mitleid wäre es vorbei gewesen und somit auch mit der Mehrheit für einen Judenstaat. „Das Timing ist Gottes Timing“, sind sich Rabbiner und messianische Juden in Israel einig. So, wie Gott die UNO-Abstimmung zum rechten Zeitpunkt stattfinden ließ, so sorgte der Allmächtige auch für die rechtzeitige Gründung der UNO, gerade mal 25 Monate vor der schicksalhaften Abstimmung Seines Judenstaates.

Israelische Historiker bezweifeln, ob ein jüdischer Staat ohne Genehmigung der internationalen Gemeinschaft jemals hätte gegründet werden können. „Der Zionismus hatte Glück, die Geschichte im letzten Moment zu fassen. Kurze Zeit später hätten wir den Judenstaat vielleicht verpasst“, meint Prof. Schlomo Sand, der mit zwei Kollegen am 60. Jahrestag eine Podiumsdiskussion über Israels Staatsgründung abhielt.

Was wäre geschehen, wenn die UNO keine Entscheidung für den Judenstaat getroffen hätte? „Zu diesem Zeitpunkt existierte nicht einmal eine geschlossene arabische Front und auch keine nationale Palästinenserbewegung, die alles schwieriger gemacht hätten. Das sehen wir ja heute!“
Ob nun Glück, Politik oder Weisheit, letztendlich hat sich erfüllt, was Gott in Seinem Wort versprochen hat! „Ich nehme die Söhne Israel aus den Nationen heraus, wohin sie geflohen sind und ich sammle sie in ihr Land. Und ich mache sie zu einer Nation im Land…“ (Hesekiel 37,21?23)
„Sie werden die verödeten Städte aufbauen und bewohnen und Weinberge pflanzen und deren Wein trinken und Gärten anlegen und deren Frucht essen. Ich pflanze sie in ihr Land ein.“ (Amos 9,14?15)

33 Länder für den Judenstaat:
Australien, Belgien, Bolivien, Brasilien, Weißrussische SSR, Kanada, Costa Rica, Tschechoslowakei, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, Frankreich, Guatemala, Haiti, Liberia, Luxemburg, Ukraine, Südafrika, Russland, Schweden, Polen, Island, Holland, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Philippinen, Peru, Uruguay, USA und Venezuela.
10 Länder enthielten sich der Stimme:
Argentinien, Chile, China, Kolumbien, Äthiopien, Honduras, Mexiko, Großbritannien, Jugoslawien und El Salvador.
13 Länder stimmten gegen den Judenstaat:
Kuba, Afghanistan, Jemen, Türkei, Syrien, Saudi Arabien, Pakistan, Ägypten, Griechenland, Indien, Iran, Irak und Libanon.

NAI Ludwig Schneider

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229. Wenn die Dekadenz überhand nimmt

Donnerstag, 20. Januar 2011 | Autor:

Wenn die Dekadenz überhand nimmt

In Rom ernannten Gottkaiser ihre Pferde zu Konsuln und ließen sie aus goldenen Schalen fressen, sie selber schlürften in Essig aufgelöste Perlen und erhoben ihren perversen Lebensstil zum Maßstab aller Dinge.

In Versailles ließen sich Sonnenkönige 20-Gänge-Menüs servieren, von denen sie nur etwas probierten. Der Rest wanderte in den Abfall oder wurde von ihren Lakaien für viel Geld an das Volk verkauft.
Nicht nur Kaiser und Könige, auch der schlemmende Klerus zog den Volkszorn auf sich, denn das einfache Volk hatte oft nicht einmal genug Brot zum Essen. Solche Exzesse endeten oft mit einem Strafgericht Gottes: Pest, Kriege oder Revolutionen forderten ihren bitteren Tribut. Und wer dagegen aufstand, wie z.B. 1498 der Bußprediger Savonarola, endete auf dem Scheiterhaufen.

Es wird nie eine Gleichheit des Lebensstandards für alle Menschen geben. Alle feierlichen Erklärungen von Gleichheit und Brüderlichkeit entpuppten sich als Zynismus und endeten in Unterdrückungssystemen. Das war bei Robespierre genauso wie bei Stalin und Mao. Es wird immer Arme und Reiche geben. Doch wenn die Kluft zwischen arm und reich so groß wird, dass es dazwischen kaum noch Berührungspunkte gibt, sollte uns das aufhorchen lassen.

Natürlich darf man sich freuen, wenn es einem gut geht, vielleicht sogar besser als im Vorjahr. Das darf aber nicht unseren Blick auf die Armen verstellen, denn solange man noch ein normales Leben führt, sieht man seinen Nächsten wie durch eine Glasscheibe. Sobald aber Gold und Silber sich dazwischen schieben, wird aus der durchsichtigen Scheibe ein Spiegel, in dem man nur noch sich selbst wahrnimmt.

Heute gibt es wieder eine superreiche Eliteschicht, die sich alles leisten kann und damit angibt, dass sie in New York für drei Kugeln Speiseeis 5000 Dollar ausgibt, nur weil das Eis mit Goldstaub bestreut ist, oder sie ihrem Schoßhund in Moskau für 120.000 Euro ein mit Brillanten besetztes Halsband kaufen. Irgendwie erinnert dies an das alte Rom, denn auch in Babylon und Rom war das, was zu ihrem Untergang führte, die dekadente Kluft zwischen arm und reich. Heute ist dies die unheilvolle Kluft zwischen Managergehältern und Hartz-IV-Empfängern, zwischen neureichen Russen und Chinesen und der obdachlosen Unterschicht.

Was hat das alles mit Israel zu tun? Eigentlich gar nichts. Doch neuerdings hört und liest man, dass solange die Juden als Volk existieren, die Welt nicht zur Ruhe kommen kann, sondern „am Abgrund des Untergangs steht“, so Präsident Hugo Chávez aus Venezuela. Schon Hitler predigte: „Die Juden sind unser Unglück!“ und an allem schuld! Sieht die Welt denn nicht, dass ihr eigenes Verhalten sie ins Unglück stürzt und dass Wohlstand auch Verantwortung bedeutet?

Das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL betitelte im Mai 2007 seinen Leitartikel mit „Gott ist an allem Schuld!“ Und weil das jüdische Volk etwas mit Gott zu tun hat, die Juden sogar von Gott auserwählt wurden (5.Mose 7,7), sollen sie nun an den Katastrophen in der Welt schuld sein. Dass die Juden keine Engel sind, steht fest. Doch sind sie deswegen Teufel, die an allem schuld sind, was in der Welt nicht so läuft, wie es laufen soll?

Was haben die Juden z.B. mit dem globalen Treibhauseffekt und seinen katastrophalen Klimafolgen – Hurrikans, Taifuns und Tsunamis – zu tun? Was haben die Juden mit dem ungebremsten Ausstoß von CO2 in den USA und in China zu tun?

Was haben die Juden mit den Tour de France Dopingskandalen zu tun? Weder die Radsportler noch ihre Teamleiter und Ärzte waren Juden.

Was haben die Juden mit den Korruptionen in Firmen zu tun, in denen keine Juden beschäftigt sind?

Was haben die Juden mit dem blutigen Safran-Aufstand der buddhistischen Mönche in Burma zu tun?

Was haben die Juden mit der Ölpest zu tun, die durch gesunkene Tanker vor Bali oder am Kaspischen Meer verursacht wurde?

Sowohl Islamisten als auch rechtsradikale Neonazis oder andere Besserwisser gaben dafür den Juden die Schuld – und das obwohl die Juden nur 0,2 % der Weltbevölkerung ausmachen. So heißt es heute wieder „Die Juden sind unser Unglück!“

Doch die Welt steht nicht wegen der Juden am Abgrund, sondern wegen ihrer eigenen Habgier und ihres perversen Sittenverfalls, der alle Normen auflöst. Immer wenn Völker solche Dekadenz erreicht hatten, dauerte es nicht lange, bis Gottes Gericht in Kraft trat. Wer jedoch Israel segnete und nicht seine eigene Schuld auf Israel abwälzte, wurde gesegnet.

NAI Ludwig Schneider

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