Home

Archiv für die Kategorie » Christliche Seite «

121. Was hat bei uns das Sagen – Gott oder Fußball

Donnerstag, 17. Juni 2010 | Autor:

Liebe Blog Besucher,

viele Menschen in unserem Land flippen gerade zu aus, wenn es um Fußball geht. Da werden, die angeblich so emotionslosen deutschen Männer derart verzückt, dass man seinen Augen und Ohren nicht mehr traut.

Das sind oft die Männer, die andere beschwichtigen, wenn es um den Glauben an Jesus Christus geht. Da wird zuviel Emotion gleich mit Sektentum und Fundamentalismus gleich gesetzt. Ja, so sieht es in der Wirklichkeit aus. Schade eigentlich!

Leute die mit den Fußball total verbunden sind, also die Profifußballer, wie z.B. Paulo Sergio haben auf ihre Visitenkarte folgenden Spruch stehen:

“Was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber dabei das ewige Leben verliert?”

Paulo sagt weiter. Für die meisten Fußballer ist es der größte Traum, einmal Weltmeister zu werden. Mit der Zeit wird dieser Sieg jedoch in die Geschichte eingehen und irgendwann kann sich kaum noch jemand daran erinnern. So ist es mit allen Titeln und Siegen – sie geraten in Vergessenheit.

Der größte Sieg dieser Welt aber gilt bis in Ewigkeit – die Auferstehung Jesu. Dieser Sieg hat das Leben von vielen Menschen wie Lucio, Ze Roberto, usw. völlig verändert.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist drei Tage nach seiner Kreuzigung von den Toten auferstanden und hat den Tod besiegt. Er sagte: “Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubet wird leben, selbst wenn er stirbt.”

Die höchste Berufung des Lebens

Auch dein Leben hat eine Bestimmung – den Himmel. Gott schuf dich, damit du mit ihm in einer tiefen Liebesbeziehung lebst. nd das für alle Ewigkeit.

Der Sinn deines Lebens ist es, Gott kennen zu lernen.

 

Tief in unserem Herzen schlummern drei große Fragen:

1. Woher komme ich?

2. Wofür lebe ich?

3. Wo geht es hin?

Der bekannte Rockmusiker Jon Bon Jovi sagte einmal: ” Ich werde in der Sackgasse des Lebens nur noch älter”. Wieviele empfinden ähnlich, dass das Leben eine Sackgasse mit unbekannten Ende, dem Tod, ist? Befindest du dich in dieser Sackgass? Vielleicht hast du tief in dir die Fragen “Gibt es Gott wirklich?” Kann auch ich ihn in meinem Leben erfahren?

Der Himmel ist offen!

Vor einiger Zeit lief weltweit ein Film in den Kinos, der für großes Aufsehen sorgte: “Die Passion Christi” von Mel Gibson. er zeigt ziemlich heftig die Kreuzigung Jesu. Er wurde brutal gefoltert, und dann schlug man ihn an ein Kreuz. Dort hing er zwischen Himel und Erde und schrie: “Es ist vollbracht!” Die Erde erbebte, für Stunden gab es eine Sonnenfinsternis! Hier starb kein gewöhnlicher Mensch – hier starb der Sohn Gottes! Als Jesus starb, barch die Mauer zwischen Gott und dem Menschen ein.

Seit Jesu Auferstehung ist es jedem Menschen möglich, eine lebendige Beziehung zu Gott zu haben. Gott wünscht sich nichts so sehr, als dass du zu ihm nach Hause kommst.

Denn so sehr hat Gott dich geliebt, dass er seinen Sohn gab.

Johannes  3,16

 

Deine Chance

Wenn du diese gewaltige Entscheidung machen möchtest, dass Jesus, der Sohn Gottes, in dein Leben kommt, dir deine Schuld vergibt, du ein Kind Gottes wirst und ewiges Leben hast, dann rede jetzt mit Gott. Wenn du magst, bete doch folgendes Gebet:

“Jesus, ich brauche dich. Ich habe bisher ohne dich gelebt, bitte vergib mir! Danke, dass du am Kreuz für meine Schuld gestorben bist und so den Weg zu Gott für mich frei gemacht ahst. Ich gebe dir meine Schuld und nehem dich als meinen Retter an. Werde der Herr meines Lebens und gestalte mich von nun an so, wie du mich haben möchtset. Amen.”

 

Diese Entscheidung haben auch viele Profifußballer getroffen, weil Sie erkannt haben, dass es die wichtigste Entscheidung für ihr Leben ist.

Fußball_web_R_by_wandersmann_pixelio.de

 

Paulo Sergio, Gerald Asamoah, Ze Roberto, Cacau, Lucio, Marcel Bordon, Dirk Heinen, Marco Rose, Du-Ri Cha, Markus Merk und Kevin Kuranyi wissen was es heißt im Rampenlicht zu stehen, aber kennen auch die andere Seite des Lebens.

So sagt z.B. Kaka von Real Madrid:

Ich kann den Gegner ausspielen, aber nicht Gott.

Lucio:

“Seitdem ich mich im tiefsten Herzen auf Gottes Liebe eingelassen habe, bin ich ein anderer Mensch geworden. Gott gab mir Frieden ins Herz, weil Er mich mehr liebt, als ich je meine Familie leiben kann”.

Kevin Kuranyi:

“Gerade dann, wenn keine Freunde mehr für dich da sind, wenn kein Hahn mehr nach dir kräht, dann ist Gott für dich da!”

Ze Roberto:

“Ich hätte nie vorher gedacht, wie spannend die Bibel ist! Ich habe darin entdeckt, dass Gott nicht nur unser Vater sein will- der Vater, den ich nie hatte-sondern dass Er etwas Besonderes mit meinen Leben vorhat.”

Ich war erstaunt, als ich ein Interview in der Sportbild von Oliver Kahn las, dass wie folgt lautete: “Ich selbst habe auch von einen Fußball-Gott gesprochen und mich hinterher geärgert: wie kannst du nur so einen Blödsinn von dir geben? Es gibt nur einen einzigen Gott. Dieser Gott gibt uns die Kraft, mit allem, was wir positiv wie negativ erleben, umzugehen. Es ist der Gott der Christen, dem ich am nächsten stehe.” So Oliver Kahn.

Weil ich so viele gute Nachrichten bekomme, gebe die Hoffnung nicht auf, dass noch viele Menschen diesen wunderbaren  Gott kennen lernen.

Es gibt schon Städte und Länder, wo Gott, Jesus und der Heilige Geist an erster Stelle im Leben von Menschen stehen, und niemand findet das fanatisch. Ganz im Gegenteil, es wird zum Segen für die Menschen, ihre Familien, die Städte und die Länder. Denn dazu hat Gott seinen Segen verheißen, wenn wir IHN lieben und ehren.

Wenn dies auch in Deutschland erkannt wird, dann werden auch unsere Familien und Beziehungen wieder gesund werden. Unsere Sozialsysteme wieder ins Gleichgewicht kommen, und wir haben dann auch keinen Geburtenmangel mehr, und müssen Fachkräfte nicht mehr aus dem Ausland anwerben. Deutschland wird wieder gesund, und zu einer Nation über die sich Gott freut.

Gott wird uns, so wie ER es in seinem Wort(Bibel) verheißen hat, reich segnen. Nicht Religion bringt uns nach vorne, sondern gelebtes Evangelium, d.h. die FROHE BOTSCHAFT. Den Unterschied zwischen Religion und Evangelium habe ich in einigen Artikeln meines Blog verständlich erklärt. Schaue einfach einmal hinein.

Mehr zu den Fußball Göttern, kannst du hier nachlesen:

https://nightlight.de/images/flash/FLYER/fchampi/index.html?pageNumber=1

https://nightlight.de/images/flash/HEFTE%20&%20CO/bfussba/index.html?pageNumber=1

So, nun wünsche ich dir eine gute Zeit beim schmöckern.

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

105. Auf der langen Bank

Montag, 7. Juni 2010 | Autor:

Strahlt das Bild nicht eine gewisse Nostalgie und Ruhe aus, die Besinnlichkeit der „guten alten Zeit“? Doch die Ruhe und Besinnlichkeit, die in diesem Bild zum Ausdruck kommt, ist sehr, sehr gefährlich. Es ist die träge Ruhe der Gleichgültigen, aus der es irgendwann ein jähes Erwachen gibt.

Über jeder Person auf diesem Bild steht, was sie im Bezug auf ihre ewige Seligkeit denkt. Die junge Dame meint: „Es hat noch Zeit!“ Der Bankier, oder was immer er ist, möchte erst das Ziel, das er sich gesteckt hat, erreichen. Der junge Mann denkt: „Wenn ich alt bin!“ Der Großvater auf der Bank hält sogar dafür, dass es noch Zeit ist, wenn es zum Sterben geht. Die Frau neben ihm will warten bis später. Und auch der Nächste in der Reihe, dem man gewiss sein Alter ansieht, tröstet sich mit dem Gedanken, dass es immer noch früh genug ist. Während der biedere Handwerker ganz unverblümt bekundet: „ Jetzt noch nicht!“

Sie alle sitzen auf einer langen Bank und schieben ihre Entscheidungen für JESUS CHRISTUS und das Ergreifen der ewigen Seligkeit auch auf die lange Bank! Hier aber bekommt dieses Bild aus der „guten alten Zeit“ Aktualität für unsere Zeit und möglicherweise sogar für dich, lieber Leser. Diese lange Bank reicht bis in unsere Tage. Auch heute, wo alles so hektisch geworden ist und die Menschen keine Zeit mehr haben, wo sie nicht mehr warten können und darauf brennen, alles, was sie gerne möchten, möglichst schnell zu erhalten, sitzen sie auf dieser langen Bank. Sie schieben die Dinge, die ihre ewige Seligkeit betreffen auf die lange Bank. Sitzt auch du unter Ihnen? Die Zeiten haben sich zwar geändert, doch die Menschen nicht. Den belanglosen Dingen dieser Erde eilen sie nach, aber die wichtigste Entscheidung ihres Lebens schieben sie hinaus oder ignorieren sie ganz, im dem sie meinen, mit dem Tode sei alles aus. Wer sich mit der Tatsache, dass er sterben muss, abfindet, ohne zu fragen: „Was kommt danach?“, handelt töricht.

Friedhof_web_R_K_B_by_Elke Sawistowski_pixelio.de

Gottes Wort gibt uns ganz klar Antwort auf diese Frage, denn es bezeugt uns in Hebräer 9,27, dass es dem Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht! Gott wird also die Menschen richten, nachdem sie gestorben sind. Diesem Gericht kann keiner entgehen; und in diesem Gericht kann auch keiner bestehen, denn es heißt wiederum in der Bibel: “Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer!“ und: „Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes!“(Römer 3,12,23).

Dies ist die Wirklichkeit, mit der du, lieber Leser, dich unbedingt auseinandersetzen solltest! Doch weil Gott nicht möchte, dass wir Menschen um der Sünde willen ewig verdammt werden und verloren gehen, darum hat Er Jesus Christus, Seinen geliebten Sohn, gesandt. ER, der ohne Sünde war und keine Sünde tat, ist für dich, für mich und die ganze Menschheit in den Tod gegangen und hat dort am Kreuz von Golgatha das Gerichtsurteil Gottes über die Sünde auf sich genommen. Das heißt: Gott hat das Gerichtsurteil, das dir und mir galt, an Seinem Sohn vollstrecken lassen. Er der Reine und Sündlose, starb für die Sünder! Dadurch ist unsere Begnadigung und Errettung möglich geworden. Gottes Wort bezeugt: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf dass er die Welt richte, sondern auf dass die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes!“(Johannes 3,16-18). Gott selbst ist also in s Mittel getreten, damit wir begnadigt und errettet werden können. Um diese Gnade zu erlangen, müssen wir Gottes gerechtes Urteil über uns und unsere Sünden anerkennen,, von unseren Sündenwegen umkehren und im Glauben das Heil in Jesus Christus erfassen.

Im Jahr 1785 waren in England einige Falschmünzer, die zum Tode verurteilt waren, begnadigt worden. Allerdings wären sie um ein Haar doch hingerichtet worden, weil ein nachlässiger Beamter im Ministerium des Inneren versäumt hatte, das Begnadigungsschreiben weiterzuleiten. Durch Gottes Eingreifen wurde jedoch dieses Schreckliche verhindert. Noch gerade zur rechten Zeit wurde das Versäumnis entdeckt und die Urkunde durch einen berittenen Boten von London nach York ins Gefängnis gebracht. Es war ein Gewaltritt, aber der Bote kam noch zur rechten Zeit an; wenn es auch erst während der Stunde vor der Hinrichtung war. Die Lässigkeit und Pflichtverletzung eines Mannes hätte also fast den Tod einiger Menschen zur Folge gehabt.

Vielleicht bist du, lieber Leser, empört über solches Verhalten – und das mit Recht. Doch bedenke; Wie gehst du mit dem Heil deiner Seele um? Gott hat alles zu deiner Errettung getan! Jesus hat für dich und deine Erlösung das Kreuz und den Tod erduldet. Er achtete nicht, was über Ihn kam, um dich und mich zu retten! Kann dir deine Seligkeit da noch gleichgültig sein? Du wirst Vergebung und ewiges Leben bei Ihm finden, wenn du umkehrst, im Glauben die Erlösung in Jesus Christus annimmst und diese Glaubensstellung in der biblischen Taufe zum Ausdruck bringst. Gott wird dir göttliches Leben und Kraft schenken, die dich befähigen, in Seinen Wegen zu wandeln. Diese Entscheidung musst du treffen und sollst sie nicht auf die lange Bank schieben. Denn die Bibel ermahnt uns: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euere Herzen nicht!(Hebr.3,7). Heute lebst du, heute bekehre dich, eh’s morgen wird, kann’s ändern sich! Es gibt ein ZU SPÄT für die Errettung, einer Seele! Denke nicht: „Es hat noch Zeit!“ Warte nicht, bis du deine irdischen Ziele erreicht hast. Verschiebe deine Entscheidung auch nicht auf deine alten Tage oder gar aufs Sterbebett! Heute ist es noch früh genug, aber morgen kann es zu spät sein! Gott nimmt deine Errettung sehr ernst, denn er weiß, dass du ohne lebendigen Glauben an Jesus Christus verloren gehst! Jesus hat alles darangesetzt, dich zu retten! Kannst du da noch länger gleichgültig bleiben und deine Entscheidung für Ihn hinausschieben? Willst du nicht heute zu Ihm kommen?

Der Bote mit dem Begnadigungsschreiben für die Falschmünzer kam noch zur rechten Zeit. Möchte Gott dir Gnade schenken, dass du das Heute der Errettung nützt, damit du morgen getrost der Ewigkeit entgegengehen kannst und bereit bist, wenn Gott dich abruft!

+ Paul-Gerhard Mink

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

104. Gott sucht demütige Herzen!

Montag, 7. Juni 2010 | Autor:

Jeder Mensch neigt dazu, sich auf die Erfolge in seinem Leben etwas einzubilden. Das eigene Ich will immer hoch hinaus. Nicht wenige denken: so gut wie ich kann das niemand. Doch diese Herzenseinstellung ist dem Herrn ein Gräuel. Es ist dem Herrn zuwider. In ein solches Herz kann Gott nur einen ganz beschränkten, geringen Segen hineinlegen. „Denn Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade“ (1. Petrus 5,5). Ja, ein demütiges Herz hat er gern.

Ein demütiges Herz sucht Gottes Ehre! In Jesaja 42,8 steht geschrieben: „Ich bin der HERR, das ist mein Name; und ich will meine Ehre keinem anderen geben.“ Sobald wir erkennen, dass wir vor Gott nichts taugen, und wir mit eigenem Abmühen, mit allen eigenen Vorsätzen immer nur in Niederlagen enden, haben wir den ersten, entscheidenden Schritt in die richtige Richtung getan. Wir fangen an, für Gott und seine Ehre zu leben. Dann kann uns Gott segnen und dann kommen auch noch größere Segnungen von oben hinein in dein Leben.

Ein verschlossenes Herz erlebt Traurigkeit. Ein hochmütiges Herz wird sehr leicht ein verstocktes Herz. Gott legt einen solchen Menschen in den Schmelztiegel der Prüfungen hinein, um ihn zu entschlacken. Es geht dabei durch Tränen und Kummer. Es geht durch Leid und Weh, bis der Herr sein Ziel erreicht hat. Manche Gotteskinder lassen sich von der erziehenden Hand des Vaters nur in eine Scheinbuße hineinbringen. Packt Gott aber nicht mehr ganz so derb und so fest zu, dann flüchten sie wieder in ihr altes Leben zurück. Im Wort Gottes heißt es: „Als aber der Pharao sah, dass der Regen, der Hagel und der Donner nachließen, versündigte er sich weiter und verhärtete sein Herz“ (2. Mose 9,34).

Jesus ist der einzige Weg

Herzensdemut zeigt sich in unserem Lebenswandel. Versuche nicht, selbst mit deinen Widersachern fertig zu werden. Kämpfe nicht gegen sie. Im Kampf wider deine Gegner geht es auch bei dir nicht ohne Sünde ab. Die Bibel sagt in Matthäus 5,44: „Segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen.“ Beachte auch du bitte diese Worte des Herrn. Dies ist der Weg für dich, um glücklich zu werden. Es ist der Weg, damit du bewahrt bleibst. Dieser Weg führt dich durch wunderbare Erfahrungen.

Herzensdemut strebt danach, Gott zu dienen. Der Knecht Mose suchte einmal nach weisen Männern, die ihm von Herzen halfen, ans Werk zu gehen.. Er suchte treue und zuverlässige Helfer, in deren Herz Gott Weisheit gelegt hatte. Auch heute noch sucht Gott solche Diener. Gehörst du auch dazu? Wenn dann dein Inneres noch mit Herzensdemut ausgefüllt ist, dann wirst du nicht müßig am Wege stehen. Du wirst mit allem Schluss machen, was den Herrn verunehrt. Du wirst mehr für den Herrn da sein wollen. Du wirst ein zuverlässiges Werkzeug in der Hand des großen Gottes werden.

Die Herzensdemut bewahrt vor falschen Wegen! Hochmut führt in Sackgassen und auf Irrwege. Hochmut führt den Menschen stets in gefährliche Situationen. Hochmut bringt Streit und Zank. Hochmut verunehrt Gott.

Dem Demütigen aber gibt Gott Gnade und kann ihn reich segnen. Gottes Wort sagt: „Der Herr [weiß] die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts“ (2. Petrus 2,9). Wer als Kind Gottes in Herzensdemut seine Pfade zieht, der wird auch froh und glücklich anderen vom Herrn erzählen. Er wird immer wieder Mut dazu finden. Er wird andere zum Heiland führen.

Ein demütiges Herz wird von Gottes Geist erfüllt! Ein demütiges Herz bringt ein von Gott erfülltes Leben hervor. Ein demütiges Herz lässt den Segen in die letzten Tiefen deines Lebens hineinkommen. Ja, glaube es: Der Geist Gottes erfüllt ein demütiges Herz. Die Bibel sagt: „Können wir einen Mann finden wie diesen, in dem der Geist Gottes ist?“ (1. Mose 41,38). Auch bei dir, lieber Bruder, und bei dir, liebe Schwester, hat der Geist Gottes nur ein Ziel: Er will mehr Raum in dir gewinnen! Er will dein Leben umkrempeln, wo es erforderlich ist. Er will dein Herz und Leben ganz neu einrichten für den Herrn Jesus. Mache doch die Worte des Liederdichters zu deinem Gebet:

Nimm mein Leben! Jesu, dir
übergeb’ ich’s für und für!
Nimm Besitz von meiner Zeit,
jede Stund’ sei dir geweiht!
Nimm, Herr, meinen Willen du,
dass er still in deinem ruh!
Nimm mein Herz, mach hier es schon
dir zum Tempel und zum Thron!

Autor: Werner Heukelbach

Thema: Christliche Seite | 3 Kommentare

94. Die apostolische Migration der Christenheit

Sonntag, 16. Mai 2010 | Autor:

Neben einigen wenigen Hochs, missionarischen Aufbrüchen in vielen Länder der Zweidrittel-Welt und lokal und zeitlich sehr begrenzten Triumph-meldungen einzelner Aktionen oder Kirchen erkenne ich in weitesten Teilen des westlichen Protestantismus ein in Jahrzehnten gereiftes Dauer-Tief: breite, wirklich tiefgehende Resignation, ein Drehen um sich selbst, und eine definitive Abwesenheit von Wachstum. Ein Christentum, dem Gott den Stecker gezogen zu haben scheint, aber keiner will es zugeben. Typische Symptome dieses Tiefs sind weiterhin: Stillstand trotz rasender Aktivität; grassierendes Burnout gerade der guten Leute; erstaunliche Unfähigkeit und Unwilligkeit, über den eigenen Tellerrand zu sehen und ein gleichzeitiges Verkrallen ins scheinbar Altbewährte; Vergötzung der Tradition, der Denomination, der Konfession, Kopierwut einzelner geistlicher Erfahrungen oder ganzer Einzelgemeinden – wie etwa Willowcreek – und eine Idealisierung zumeist von West nach Ost über den Atlantik importierter, pragmatischer Hauruck-Methoden.

Im letzten Freitagsfax2 habe ich ausgeführt, weshalb ich dieses „geistliche Tief“ auch die Babylonische Gefangenschaft der Kirche nenne – und dass der Heilige Geist in Babylon am Bahnsteig steht und in seine große Pfeife bläst und zum Aufbruch, Wanderung, Migration, zurück in das verheißene Land apostolisch-prophetischen Christentum ruft. Ich beobachte, dass sich diese Migration, eine Wanderbewegung, die sich quer durch das ganze Christentum zieht, in aller Regel systematisch in fünf Schritten oder Phasen vollzieht.

 

 

Ich nenne diese 5 Phasen –2 bis +2.

Es ist wie der Weg von einem Berggipfel zum andern: vom Berggipfel B (Babylon) sieht man Berggipfel P (Prophetisch-Apostolisches Christentum); er ist wie zum Greifen nahe – doch lässt er sich nicht in der Vogelfluglinie erreichen. Der Weg von B nach P erfordert einen oft mühsamen Abstieg, dass Durchschreiten eines Tals, und einen komplett neuen Aufstieg auf einen neuen Berg. Das bedeutet zum Beispiel auch, das die Leiter der vergangenen Ära des Christentums in den wenigsten Fällen auch zu den Leitern des Christentums der neuen, angebrochenen Ära werden. Hier die 5 Stationen im Einzelnen:

 

– 2: Unsere Kirche ist doch so schön!

Es – jawohl! – gibt Menschen, die nehmen den geistlichen Klimawandel noch immer nicht wahr. Ihr Glashaus ist fast perfekt. Sie finden, die Welt ist in Ordnung, die Kirche ist mitten im Dorf, der Chor singt gerade so schön, die Rente ist gesichert, die letzte Konferenz war klasse, ihre Kirche doch ganz prima. Sie halten das Reden von einer Babylonischen Gefangenschaft der Kirche bestenfalls für Schabernack und sagen:

„Verwirre mich nicht mit den Fakten“. Diese Vogel-Strauss-Mentalität kann sich sehr schnell als Tanz auf dem Vulkan entpuppen – wenn die Finanzen eng werden, die Leute wegbleiben, das Burnout – Fieber zuschlägt oder irgendein Unglück in der jeweiligen Idol – Gemeinde das Wolkenschloss zerstört. Menschen aus der Gruppe -2 müssen hören: lies ´ die Zeitung, sieh aus dem Fenster, achte auf die Zeichen der Zeit, wach´ auf, denn es brennt – oder stirb weiter aus.

 

NAI Apost.5 Schritte

-1: Der Spagat

 

Kennen Sie einen Propheten, der prophezeite, dass in Zukunft alles beim Alten bleibt? Na bitte. Gruppe -1 hat sehr wohl von Gott gehört und erkannt, dass es so nicht weitergehen kann. Sie fordert: es muss etwas geschehen – aber es darf nichts passieren! Man sieht zwar inzwischen ein, dass man im falschen Bus sitzt, aber…bleibt sitzen! Der Sitz ist so warm, die Sitznachbarn so nett, man hat das Ticket ja immerhin bezahlt, und überhaupt, was sollen denn die andern denken. Man ist innerlich zerrissen. Man hatte eine Vision, ist hungrig geworden, hat begonnen zu suchen, ist über Apg. 2,42-47 gestolpert, steckt in einer kreativen Krise. Der Geist ist vorausgeeilt, doch der Körper ist noch hier, in der alten Struktur. Wegen den Kindern, wegen den Freunden, wegen … wegen… Doch die Differenz zwischen Soll und Ist wird immer größer, das Leben zum Spagat – bis der Frustrationsquotient so groß wird, dass man dennoch aufsteht und auf den großen, roten Knopf drückt – und aus dem Bus steigt. Die Botschaft an –1 lautet: sei endlich ehrlich und konsequent, mache dem Spagat ein Ende. Mach´s nicht wie Jonathan: er verbündete sich mit David, dem Apostel des Neuen, doch starb aus Sentimentalität mit Saul und seinem System.

 

 

0: Die Wüste  

Hier zieht man die Notbremse, steigt endlich aus dem Bus aus und ist – gute Güte! – in der Wüste. Das Thema dieser Phase lautet: Durststrecken, Neuorientierungen, Zerbruchsphasen, Weizenkorn-erfahrungen. Altes muss sterben, damit das Neue Platz bekommt. Pastoren und andere Leiter werden zu Briefträgern, Schuhverkäufern und Taxifahrern. Man ist zwar aus Babylon emigriert, aber nun muss das Babylon in uns sterben. Wir sind zwar aus dem System ausgestiegen – aber nun muss das System aus uns heraus. Dies ist die Zeit für religiöse Quarantäne und kirchliche Entgiftungskuren; Zeit, das Hamsterrad der kirchlichen Über-Aktivität auslaufen zu
lassen und zur Ruhe zu kommen. Botschaft: Stirb gründlich! Nicht zu lange in Wüsten- Oasen das Unvermeidliche hinauszögern und mit Mitteln von Gestern das Morgen herbeizwingen. Das göttlich arrangierte Sterben des frommen Ichs , des religiösen Fleisches , das Überwinden des konsumentenorientierten Christentums ist wie eine Entziehungskur. Und, so unsere Beobachtung, kostet mehr Zeit, als die meisten
denken. Faustformel: Für jedes Jahr passive Teilnahme am tradierten Christentum ein Monat Quarantäne. Für Aktive: mindestens doppelt so lange.

 

NAI Apost.Jordan

 

+1: Der Jordan

Nach dem Tod kam die Auferstehung – und neue Hoffnung, Mut, Vision. Man ist nun bereit für „das Neue“. Und doch bleibt man zögernd auf der Wüstenseite des Jordans stehen, sieht das Neue zum Greifen nahe, hört schon die Kuhglocken im verheissenen Land – aber es fehlt noch ein letzter, erntschlossener Schritt. Soll man wirklich da hindurch? Hier geht es darum, einen Schlussstrich zu ziehen, das Alte definitiv zu verlassen und in das Neue einzutreten. Man hat inzwischen neue Verbündete gewonnen, die man in der Wüste auf der Wanderschaft kennengelernt hat und gemerkt: ich bin ja gar nicht allein, wir sind unübersehbar Viele! Es ist aber, wie wenn man nochmals das Laufen lernen muss, so anders ist das biblische Christentum im Vergleich zur babylonischen Variante.Und hier müssen wir unweigerlich tun, was Jonathan nie tat: wir müssen uns von alten Seilschaften und Sympathien lösen, uns entbinden, entbünden, sonst werden wir wie mit einem Gummiseil am Rücken immer wieder ins alte System zurückgezogen. „David stand auf und ging weg. Jonathan aber ging in die Stadt“ (1. Sam. 20,42). Jonathan hätte ebenfalls aufstehen und mit David weggehen sollen. Die Botschaft: verabschiede Dich kurz und schmerzlos vom alten System – und dann ab ins Wasser!

 

NAI Apost. Besiedlung

 

+2: Apostolische Besiedlung

Man überquert den Jordan und beginnt, mit anderen gemeinsam das verheissene Land einzunehmen: seinen
geographischen Ort, seine persönliche Berufung und die Menschen zu finden, mit denen Gott uns zusammen-gestellt hat. Hier spielt die selbstsüchtige Frage: Welche Kirche ist die beste für mich keine wirkliche Rolle mehr. Viel zentraler ist die Frage: welche Kirche ist richtig für Gott und seine Ziele? Wie in Zeiten der Urkirche geht es dann wieder neu um apostolische – der ursprünglichen Sendung von Gott entsprechenden – regionale Strategien, Hauskirchennetzwerke, Stadtkirchen, stadtweite diakonische Dienste, 5fältige Dienstteams uvm. Durch diesen Prozess der Migration wird nicht nur Kirche wieder zu dem, wozu sie Gott ursprünglich gedacht hat, sondern auch wir finden den uns von Gott zugedachten Platz, den Ort unserer Berufung. Wenn es das nicht wert ist, dafür alles liegen und stehen zu lassen, was dann? Wo auf dieser Wanderung stehen Sie? Wie lautet deshalb der nächste Schritt? Und wo stehen diejenigen, die Ihnen nahe stehen? Nehmen Sie doch einmal ein grosses weisses Blatt, zeichnen Sie ein solches „U“ darauf, tragen sie die Schritte -2 bis +2 ein und fügen sie bei diesen 5 Phasen jeweils die Namen von Menschen hinzu, die ihrer Meinung nach dort gerade stehen. Und dann sprechen Sie mit diesen Menschen und helfen ihnen, ihren eigenen Standort zu verstehen – und ebenfalls auf die Wanderung zu gehen. Es gibt viel zu gewinnen – und nur wenig zu verlieren!

Quelle Freitagsfax 2 Ausgabe 2/2005 12.Aug. 2005,

Autor Wolfgang Simson

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

79. Das Mammon FAX

Sonntag, 21. Februar 2010 | Autor:

Geld_by_Thorben-Wengert_pixelio.de

Ein Gott der finanziellen Wunder

Sie haben bisher immer geglaubt, 2 x 2 ist 4? 160 Stunden arbeiten pro Monat ergeben ein Gehalt von 2455,56 netto? eine Bilanz ist eine nüchterne Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital, Aktiva und Passiva? sie können im Sommer nicht in den Urlaub, weil der Kontostand es nicht erlaubt?
Falsch. Und zwar deshalb, weil die wenigsten gelernt haben, ihre Rechnungen mit Gott zu machen. Für viele gehört Gott in die Vergangenheit, in ein altes Buch, bestenfalls hört man von ihm innerhalb muffiger Kirchenmauern. Aber was hat Gott mit unserer Arbeit und unseren Finanzen zu tun? Alles, wenn Sie es wollen. Für viele ist Gott exakt solange eine fixe Idee, bis sie ihn zum ersten Mal persönlich erleben. Und kaum etwas geht uns dabei so tief unter die Haut, wie wenn wir Gottes Handeln im finanziellen Bereich erleben. Da wird es echt echt.

Fromme Sprüche zum Thema gibt es genug:

Trachtet als erstes nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann kümmert sich Gott um euch.

Geben ist seliger als nehmen.

Gib, und dir wird gegeben.

Aber wie sieht das praktisch aus? Im echten Leben? Im Mammon-Fax werden wir Ihnen immer wieder Menschen vorstellen, die genau das erleben. Hier zwei Beispiele:

»Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf«

Sicher kennen sie diesen viel belächelten Spruch aus der Bibel. Es war etwa im Jahr 1995, als ein Mann aus Pondicherry im südlichen Indien mit einem eher merkwürdigen Traum morgens aufwachte. Er hatte ganz deutlich eine chemische Formel im Kopf. Als er sie aufschrieb, entpuppte sie sich beim genauen Hinsehen als eine Formel zur Herstellung von Leim. Und mehr als das: einer der Bestandteile des Leims fiel als Abfallprodukt bei einer anderen Firma an – war also kostenlos. Er setze sich daran, den Leim zu testen und seine Herstellung zu planen – und „Jabez Polymer“ war geboren, eine Firma, die sich sehr schnell einen führenden Platz in der indischen Leimindustrie erwarb. Man munkelte hinter vorgehaltener Hand, dass der Firmengründer sich wohl teures High-Tech Know-How über die Leimherstellung in Amerika eingekauft hätte und deshalb in ganz kurzer Zeit einer der führenden Leimhersteller Indiens wurde. Die Firma konnte durch die Einnahmen viele missionarische Projekte in Indien finanzieren – als Folge einer Inspiration, die zu einer Innovation wurde.

Übrigens: wie die meisten von Gott inspirierten Business-Ideen war auch diese kurzlebig. Sie beinhalten eine wichtige Lektion, sollen aber keineswegs zur finanziellen Unabhängigkeit von Gott führen. Nach dem 11. September 2001 war ein Granulat, das zur Leimherstellung bei Jabez Polymer benötigt wurde, nur noch sehr schwierig ohne Zahlung von Bestechungsgelder zu bekommen – denn das Granulat war auch zur Herstellung von Sprengstoff zu gebrauchen. Weil die christliche Firma keine Bestechungsgelder zahlen wollte, wurde es später eng.

Wenn Gott mit zum Einkaufen kommt:

 

Geldtasche_by_Ibefisch_pixelio.de

 

Geldvermehrung im Supermarkt

Annika Winzeler lebt im schweizerischen Schaffhausen und ist erst seit kurzer Zeit Christin. Aus den ersten Tagen ihres Lebens mit Gott berichtet sie uns folgende Begebenheit: “Vor anderthalb Jahren, als mir Gott zeigte, dass es ihn wirklich gibt, lebte ich in einer recht schwierigen Zeit, weil ich erst kurz vorher von zu Hause ausgezogen war und das Geld vorne und hinten nicht reichte. Oft wusste ich nicht mehr, wie ich zu einer Mahlzeit kommen sollte. Ich stand einmal mehr hungrig in einem Supermarkt, um mir ein Mittagessen zu besorgen. Ich leerte den Inhalt meiner Geldbörse in meine Hand, um mein Budget zu ermitteln. Es war nicht viel: 1,30 Franken. Ich zählte das Geld immer wieder und wieder. Dafür gab es einfach kein spannendes Mittagessen. Ich ging zwischen den Gestellen hin und her und schaute, was ich mir denn zum Mittagessen gewünscht hätte. Eine Semmel, ein Joghurt, ein Apfel und etwas zu Trinken. Macht zusammen etwa 2,10 Franken. Aber vielleicht konnte mir ja Jesus helfen, wie er den anderen Menschen geholfen hatte? Ich habe doch so etwas gelesen, von Fischen und Broten. Da bat ich Jesus um Hilfe: “Du hast doch so vielen Menschen zu Essen gegeben aus so wenig Brot und Fisch, wäre es da nicht möglich, dass du mir zu Hilfe kommst? Bitte hilf mir.” Es geschah gar nichts. Kein Engel erschien, um mit mir zusammen einkaufen zu kommen. Ich hörte nicht die Stimme von Jesus vom Himmel, die mir erklärte, wie ich meinen Magen füllen soll. Also da war ich schon sehr enttäuscht. Konnte es sein, dass ich mich irrte? Dass Jesus gar nicht existiert, gar nicht lebt? Alles nur Einbildung? Also würde sich mein Leben doch nicht so ändern, wie ich mir das vorgestellt habe? Da beschloss ich, mit meinen 1,30 Franken das Mittagessen zu kaufen. Ich zählte das Geld nochmals, um zu schauen, was ich mir kaufen konnte. Aber da waren es plötzlich nicht mehr die 1,30 Franken, sondern genau soviel, wie ich brauchte, um mein Wunschessen zu kaufen! Das Geld hatte sich in meiner Hand vermehrt. Ich fand das damals ganz natürlich, dass Jesus das für mich tat, weil er doch versprochen hatte, für uns zu sorgen.“
Lesetip: George Müller Und der himmlische Vater ernährt sie doch, R. Brockhaus Verlag.

Sie haben ein finanzielles Wunder erlebt? Schicken Sie uns Ihre Story in 300 Worten – mit der Chance, dass sie in einem der zukünftigen Mammon-Faxe abgedruckt wird!
1 x pro Monat garantiert hintergründige, inspirierende und motivierende Impulse zu den Top-Themen Arbeit und Geld von dem

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

67. “ICH BIN” – Worte von JESUS

Freitag, 15. Januar 2010 | Autor:

Worte Jesus zur Glaubensstärkung

Die „ICH BIN“ – Worte beinhalten besonders direkte, glaubensstärkende Aussagen unseres Herrn Jesu für alle, die an Seinen Namen glauben.

Jesus ist für mich die Tür, durch die ich gehe. Dadurch bin ich errettet und kann durch diese Tür aus- und eingehen und Weide finden. (Johannes 10,9)

Christus ist für mich das Licht der Welt. Ich folge Ihm nach, damit auch ich das Licht des Lebens habe und nicht in der mich umgebenden Finsternis wandeln muss. (Johannes 8, 12)

Jesus ist gekommen und hat mir Leben im Überfluss geschenkt. Er ist der gute Hirte, der Sein Leben für mich gegeben hat. (Johannes 10, 10-11)

Jesus ist das Brot des Lebens. Ich gehe zu Ihm, damit mich nicht mehr hungert. Weil ich an Ihn glaube, werde ich nimmermehr dürsten. (Johannes 6, 35)

Jesus ist der einzige Weg, die einzige Wahrheit und Er hat ewiges Leben in sich. Durch Ihn habe ich Zugang zum Vaterherzen Gottes. (Johannes 14, 6)

Christus ist für mich die Auferstehung und das Leben. Weil ich an Ihn glaube, werde ich Leben haben, auch wenn ich sterbe. Und weil ich dieses Leben von Jesus in mir habe und an Ihn glaube, werde ich nach Seinem Wort nimmermehr sterben. (Johannes 11, 25)

Jesus ist der Weinstock und ich bin eine Rebe an diesem Seinem Weinstock. Ich bleibe mit dem Weinstock verbunden und der Weinstock ist mit mir verbunden; deshalb kann ich viel Frucht bringen. Denn ohne die beständige Verbindung mit dem Weinstock, Jesus, kann ich nichts tun. (Johannes 15, 5)

Jesus ist für mich Anfang und Ende, Alpha und Omega. Er ist der allmächtige Gott, der Herr: der da ist und der war und der da kommt.(Offenbarung 1,8)

Jesus ist der Erste und der Letzte und der Lebendige. Er war tot und siehe, Er ist lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Er hat die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1, 17-18)

Thema: Christliche Seite | Ein Kommentar

39. Das 10% Christentum überwinden

Samstag, 5. Dezember 2009 | Autor:

Geldtasche_by_Ibefisch_pixelio.de

Wie wir vom reglementierten zum befreiten Geben kommen Jesus lebte einen außerordentlich faszinierenden Umgang mit Geld. Er lebte und predigte beispielsweise, dass Gott im Himmel Arbeit für uns auf der Erde hat – und dass diese Arbeit sogar bezahlt wird. Und zwar nicht nur indirekt über säkulare Anstellungsverhältnisse – er selber war 18 Jahre lang Schreiner – sondern auch direkt von Gott. Im Vergleich zum Alten Testament mit der Anweisung 6 Tage arbeiten, am 7. zu ruhen und die Zehnten zu bezahlen bringt Jesus zu den Themen Arbeit und Geld nicht weniger als eine komplette Revolution. Seine Predigten zum Thema Geld ließ die Menschen im damaligen Israel daher nicht nur aufhorchen; viele waren entsetzt und gerieten völlig aus dem Häuschen – und zwar in übertragener und sogar buchstäblicher Hinsicht.

Was war das revolutionär Neue zum Thema Geld und Arbeit bei Jesus?

• Jesus kauft den Menschen aus dem Machtbereich Satans und satanisch geprägter Wirtschaftssysteme zurück für Gott. Was Gott gehört, darüber bestimmt auch – Gott.

• Dieser 100prozentige Herrschaftswechsel bedeutet auch einen 100prozentigen Eigentumswechsel: Leibeigene und ihre Habe gehören zu 100% dem neuen Herrn – nicht zu 10%.

• Die Frage ist nicht länger: wie viele soll man geben, sondern: wie viel darf man behalten.

• War das Geben im AT reglementiert, ist es im NT befreit.

• Gott der Vater versorgt seine Kinder – auch finanziell; diese Grundver-sorgung (Mt. 6,33, Lk 15) beruht auf der Kindschaft, nicht länger dem Lei-stungsprinzip

• Der Umgang mit Geld ist heilssymptomatisch, denn er zeigt wie nichts anderes: „wo unser Schatz ist, ist unser Herz“. Am Umgang mit Geld erkannte Jesus offenbar schneller als bei jedem anderen Indikator, ob ein reicher Jüngling „das Himmelreich erben“ würde, oder dem Haus eines Zachäus Heil wider-ahren ist, der 50% seines Besitzes herschenkt und Betrug 4fach zurückerstatte

• Mammon ist ein durch Geldgier und Geiz regierender Dämon, und Dämonen überwindet man nicht durch Informationen und Regeln, sondern durch Befreiung

• Arbeit ist nicht länger für Geld an andere Menschen verkaufte Leistung (auch nicht fromme Arbeit gegen frommes Geld an einen frommen Markt), sondern Mitarbeit im Weinberg des eigenen Vaters.

• Diese Mitarbeit wird tageslohnartig vom Herrn des Weinberges finanziert (Mt. 6,34; Mt 20,2)

• Das Berufsleben (Schreiner, Fischer etc) ist ausdrücklich nicht das Letzte, sondern das Vorletzte im Leben

• Das Letzte ist die Berufung in die vollzeitliche Mitarbeit beim „Herr des Weinbergs“ (Mt. 20), wo Fisch-Fischer zu Menschenfischern und Zöllner zu Apostel werden und in einen der 7 Grundberufe im Reich Gottes eintreten sollen (Apostel, Propheten, Hirten, Lehrer, Evangelisten, Diakone, Älteste)

„Die Zehnten“ im Alten Testament.

Der Zehnte (Einzahl) begegnet uns zunächst bei Abraham. Er gab ein einziges Mal in seinem langen Leben 10% der Beute einer Schlacht an Melchisedek (Gen 14,20). Gott gab dem frühen Israel in den 5 Büchern Mose sodann eine klare Steuergesetzgebung. Dazu gehörten drei Zehntenzahlungen:

1.

Zehn Prozent aller Erträge des Landes wurden pro Jahr abgegeben als Lohn für die landlosen, levitischen Priester und ihren Tempeldienst (die wiederum ihrerseits 10% in die Lagerhäuser des Tempels zu bringen hatten) (3. Mose 27,30-33; 4. Mose 18,21-31).

2.

Zehn weitere Prozent pro Jahr waren für die Finanzierung des außerordentlich aufwendigen Systems von jüdischen Festen aufzubringen (5 Mose 14,22-27). Von diesem „Festzehnten“ konnte man aus Gründen der Logistik die entsprechenden Erträge auch zu Hause verkaufen und zu Geld machen, sich dann auf den Weg nach Jerusalem begeben und dort mit dem Geld wieder die Dinge kaufen, die für das Fest benötigt wurden.

3.

Schließlich gab es die Vorschrift eines Armenzehnten (5. Mose 14,28-29; 26,12-13), der nur alle 3 Jahre, im sog. „Zehntjahr“, zusätzlich abzugeben war. Dieser ähnelte einer Sozialversicherungsabgabe, denn er war bestimmt für die lokalen Leviten sowie Waisen, Witwen, Arme und Fremdlinge vor Ort.
Die Abgabebelastung der jüdischen Familie lag also bei durchschnittlich 23,3% des Bruttoertrages pro Jahr. Der berühmte „Zehnten-Vers“ aus Maleachi 3,10 sagt demgemäss auch nicht: bringt den Zehnten“ (Einzahl), sondern „die Zehnten (Plural) in mein Haus“. Wer damals „zehntete“, gab also 23,3% brutto, nicht etwa 10% netto.

Mit der Einführung der Monarchie zur Zeit Sauls wurde zudem eine vierte Abgabe fällig, der sogenannte Königszehnte, der den Steuersatz sogar auf 33,3% p.a. hob. Dies war eine politisch-militärische Steuer, die das Königtum, einen Hofstaat und alle militärischen und sonstigen Eskapaden des Königs zu finanzieren hatte.

Im Neuen Testament wird „der Zehnte“ einmal (!) als Mahnung von Jesus an die religiös verdrehten gesetzlichen Pharisäer (nicht: Christen!) erwähnt; ein anderes Mal als Vorbild für ein spirituelles Prinzip: der Geringere bringt ein Opfer – etwa den Zehnten – der höhere segnet ihn (Abraham und Melchisedek). Diese Aussagen richten sich jedoch in keinem Falle an Christen, und enthalten nicht die Spur einer Andeutung dafür, dass das zentralistische Abgabesystem der Israeliten nun auch für die dezentral organisierte christliche Kirche gelten soll. Dafür gab es ein viel effizienteres System, das die apostolische Kirche auch lebte.

Apostolische Finanz-Prinzipien

Woher kam das Geld

• Durch dramatische Ausgaben-Reduzierung: die finanziellen Einsparungen durch Befreiung von Sünde und Dämonie, teuren Süchten und Abhängigkeiten waren enorm. Dazu kamen wesentliche weitere Einsparungen durch einen kommunalen Lebensstil (Apg 4,28-32)

• Von außen: die Ressourcen kamen hauptsächlich aus der Ernte. Die Haupteinnahmequelle der Frühkirche war, dass der Großteil des Besitzes der Neubekehrten in den Besitz der Gemeinde überging – besonders „Äcker und Häuser“ (Plural!) wurden regelmäßig verkauft (Apg. 4,34). Der Großteil der Finanzen kamen „aus der Welt“ – mitgebracht von Menschen, die „aus der Welt zu Christus“ kamen, nach dem Prinzip: „Des Sünders Gut wird für den Gerechten gespart“ (Spr. 13,22)

• Von Innen: Einzelne Sammlungen finden statt „nach dem Vermögen“ eines jeden (1. Kor.16,2)

Wer verwaltete das Geld

1. Die einzelnen Jünger legten „bei sich selbst“ (kleinere Summen) Gelder zurück, die, wahrscheinlich kanalisiert durch die frühen Hauskirchen, wiederum größtenteils der regionalen Kirche als der Summe der regionalen Hauskirchen zuflossen

2. Größere Summen landeten grundsätzlich vor der „Apostel Füße“ (Apg. 4,35). Die Apostel, die für die geistliche Ausrichtung verantwortlich waren, waren auch für die Budgetierung zuständig. Der Geldpool (man legte es öffentlich-transparent den Aposteln vor die Füße, nicht heimlich in apostolische Taschen!) wurde in direkter Zusammenarbeit mit von der Gesamtgemeinde gewählten Administratoren/Diakonen verwaltet und flexibel für 3 Budgetpunkte ausgegeben, „je nach Not (Apg. 2,45)“:

Wohin ging das Geld

Diakonie im Sinne einer Armenspeisung der eigenen (christlichen) Armen, v.a. Witwen und Waisen.

Diakonie im Sinne einer (unregelmäßigen, nicht salärhaften) finanziellen Unterstützung der „Arbeiter am Evangelium“ und Ausbilder, etwa dem 5-fältigen Dienst

Diakonie im Sinne der Hilfe für nicht-christliche Arme und Bedürftige in der Region.

„Der Zehnte“: eine Erfindung der Geschichte

Genauso wie die apostolischen Strukturen der Ekklesia erodierten auch die apostolische Finanz-Prinzipien innerhalb der ersten 250 Jahre der Kirchen-geschichte fast völlig. Cyprian (200-258) war der erste, der zu argumentieren begann, dass der christliche Klerus genau wie die Leviten durch den Zehnten finanziert werden solle. In den ersten 700 Jahren der Kirche war das Reden vom Zehntengeben im Sinne einer 10%-Abgabe allerdings absolute Ausnahme. Erst ab dem 8. Jahrhundert wurde es von Gesetzes wegen eingeführt, ab dem 10. Jhd. war es sogar staatlich unterstützte Bürger-Pflicht, die Staatskirchen mit dem Zehnten zu finanzieren.

Derzeitige Praxis

Nur 10% aller wiedergeborenen Christen geben heute „den Zehnten“ (verstan-den als Reduktion auf 10%, nicht 23,3%). Umfragen haben jedoch ergeben, dass 90% aller Christen, die von sich sagen, sie gäben den Zehnten, ihn nicht wirklich geben. 90% aller Gemeinden, die „den Zehnten“ praktizieren, haben – fragen Sie nach! – finanzielle Probleme. 90% aller Menschen, die erstmalig beginnen, den Zehnten zu geben, machen kurzfristig-positive und aufregende Erfahrungen, aber langfristig verändert sich nicht viel. Wer ein Gebeverhalten von 10% als Einstieg, als Kindergartenphase des Gebens, predigt und als Finanzstruktur installiert, erlebt in aller Regel, das diese Ausnahme bald zur Regel wird – und die ursprüngliche Regel – nämlich weitaus mehr als 10% zu geben – zur Ausnahme. Es gibt eine christliche Discount-Mentalität, (wo bekomme ich am meisten Gott für den wenigsten Einsatz), die fast nicht mehr zu knacken ist, wenn sie einmal in den Köpfen etabliert ist.

90% aller christlichen Gelder werden heute für Immobilien, Gehaltszahlungen und Programme von Christen für Christen budgetiert, 2% der evangelikalen Gelder geht „in die Mission“ – und selbst dort folgt der Finanzfluss in keinster Weise biblisch-apostolischen Prinzipien, sondern in aller Regel individuellen Gießkannenprinzipien und dem Praktizieren christlicher Fernstenliebe.

Geld_by_Thorben-Wengert_pixelio.de

 

Finanzielle Bekehrung

Die derzeitige Lage der Christenheit zum Thema Arbeit und Geld ist verzweifelt. Schon allein das Thema „Geschäftemachen mit Christen“ oder das Thema Spenden zeigt: wer sich in dieses Gebiet vorwagt, berührt eine einzige offene Wunde. Ewig-populistischen Finanz-Irrlehren und geradezu dämonische Verdrehungen (Wohlstands- oder Armutsevangelium; Beruf ist Berufung; gib 10% und du wirst frei und gesalbt) sowie die unschöne kirchenhistorisch entstandene Spannung zwischen (angestelltem) Klerus und (zehntengebenden oder Kirchensteuer zahlenden) Laien haben die Finanzbotschaft von Jesus sowie die daraus hervorgegangenen apostolischen Finanzprinzipien völlig auf den Kopf gestellt. Deswegen ist nicht Kosmetik, sondern eine veritable Reformation angesagt, die mit der persönlichen finanziellen Bekehrung des Einzelnen anfängt und mit apostolischen Finanzstrukturen für Regionen weitergeht. In John Mulindes Vision „Licht und Finsternis über Europa“ sieht er dunkle Rauchwolken über Europa aufziehen, unter denen alles langsam abstirbt. Und woher kommen die Rauchwolken in John´s Vision? Die wenig-sten mögen sich daran erinnern: aus Fabrikschloten. Dort, wo Menschen an sog. Arbeitsplätzen verheizt werden. Knacken wir dieses Thema, und wir knacken Europa!

Autor: Wolfgang Simson

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

26. Es gibt nur zwei Wege

Mittwoch, 11. November 2009 | Autor:

 

Haben wir einen Wegweiser?
Immer wieder war ich in fremden Städten zum evangelistischen Dienst unterwegs, wo ich Passanten fragen musste: »Können Sie mir sagen, wo die Stadthalle ist?« »Können Sie mir sagen, wo die und die Kirche ist?« »Wie komme ich zum Dorfplatz?« Oftmals waren die Antworten ungenau oder gar falsch. Dann war es gut, wenn man Taxifahrer fragte. Die Taxifahrer kennen sich aus.
Nehmen wir an, wir hätten heute eine ganz andere Frage. Wir kämen irgendwohin und würden uns nach dem Reich Gottes erkundigen. Wie kommt man ins Reich Gottes? Können Sie mir sagen, wie man ins Reich Gottes kommt? Auch da gibt es sehr unterschiedliche Antworten, und manche sind gar nicht gut.
Mit 20 Jahren bin ich Christ geworden und habe mich entschieden auf die Seite Jesu gestellt. Aber ich habe dann schnell gemerkt, dass es auf religiösem Gebiet viele unterschiedliche Meinungen gibt. – Gibt es denn keinen ganz zuverlässigen Wegweiser? Der eine sagt dies und der andere das. Ein entschiedener Christ sagte mir, ich solle mich unbedingt vor Sekten hüten. Ich wusste damals nicht, was eine Sekte ist. Er erzählte mir, dass es religiöse Bewegungen wären, die nicht gut sind. Ich wurde vor den verschiedensten Gruppen gewarnt und fragte mich, warum Gott nicht mehr so direkt redet, durch Propheten oder durch Jesus selbst. Gott hat mir in diesen Fragen geholfen, und ich habe schnell herausgefunden, dass es einen völlig zuverlässigen Wegweiser gibt. – Das ist die Bibel. Alle können wir diesen Wegweiser haben. Wenn wir eifrige Bibelleser werden, wird Gott auf allen Seiten mit uns reden. Jesus sagte: »Suchet in der Schrift, denn sie ist es, die von mir zeugt« (Johannes 5:39). Fang an, in diesem Buch zu lesen, dann wird Gott mit dir reden.
Die größte Sünde besteht darin, dass nicht geglaubt wird, was Gott sagt. Wir glauben, was irgendwelche Menschen sagen, nur nicht was Jesus Christus sagt. »Wer glaubt, wie die Schrift sagt«, sagt Jesus Christus, und nicht, wer glaubt, was dieser oder jener Mensch sagt. Wir sollten immer vergleichen, ob das Gesagte von Menschen mit dem in der Bibel Gesagten übereinstimmt.

 

 

Zwei Wege – zwei Reiche

Die Bergpredigt ist eine gewaltige Predigt. Die Leute waren entsetzt über das, was sie da alles hörten. Sie waren erschüttert über das, was sie vernahmen. Jesu Worte waren nicht zu vergleichen mit denen der Schriftgelehrten. In Kapitel 7 des Matthäusevangeliums kommt Jesus zu einem gewissen Höhepunkt. Dort teilt Er die ganze Menschheit in zwei Teile ein und spricht von einem breiten Weg, der zum Verderben führt, und von einem schmalen Weg, der zum Leben führt. Er spricht vom Himmel und von Verdammnis. Hier ist indirekt auch von zwei Reichen die Rede. Vom Reich Gottes und vom Reich der Finsternis. Es gib ja noch viele andere Reiche: z. B. Weltreiche (etwa das Römische Reich), das Tierreich, Pflanzenreich, Mineralreich usw. Die Bibel befasst sich in der Hauptsache mit drei Reichen: dem Reich Gottes, dem Reich der Finsternis und mit dem Bereich des Menschen. Das Reich Gottes ist ein ewiges, geistliches, für uns unsichtbares Reich. Auch das Reich der Finsternis ist ein unsichtbares geistliches Reich. In Matthäus 12:26 ist vom Reich des Satans, in Offenbarung 20:13 vom Reich des Todes die Rede.

»Der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt« (Matthäus 7:13). Die meisten Menschen gehen auf diesem Weg. Sie leben in der Sünde, und sie sterben in der Sünde. Sie gehen den Weg zur ewigen Verdammnis. Einige haben diesen Weg verlassen und gehen nun auf dem Weg des Lebens. Auf welchem Weg befindest du dich? Menschen können äußerlich denselben Weg gehen und sind doch geistlich gesehen auf zwei völlig verschiedenen Wegen. Ehepaare leben zusammen und können doch auf zwei Wegen gehen. Es sind zwei Lebensarten. Der eine geht von Gott weg, über das Gericht in die ewige Verdammnis, und der andere folgt Jesus Christus nach und geht über das Preisgericht in die ewige Herrlichkeit. Auf welchem Weg gehst du? Wir Menschen haben viele Dinge zu tun, die sicherlich auch wichtig sind. Aber auf das Wichtigste, auf die Ewigkeit, bereiten sich nur sehr wenige Menschen vor. Mit einem Arbeitskollegen sprach ich über Jesus Christus, und er meinte, er glaube nicht daran, denn er wäre ein Realist. Er ist ein Träumer, ein törichter Phantast. Ein Mensch, der nicht über das Sterben und über die Ewigkeit nachdenkt, ist in den Augen Gottes ein Narr, und wenn er noch so gebildet und steinreich und erfolgreich ist. Gott sagt: »Du Tor. In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?« (Lukas 12:20).
»Wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden« (1. Korinther 6:9). Die Bibel lehrt uns, dass einige ins Reich Gottes und andere in die Finsternis gehen. Auf der Erde sind wir alle zusammen. Vielleicht zusammen in einer Ehe. Wir wohnen in derselben Stadt oder in demselben Dorf und sind doch auf zwei ganz verschiedenen Wegen. Im Gericht gehen die Wege dann endgültig und für immer auseinander.

Wohin?

Kann man schon hier auf Erden wissen, wohin die Reise geht? Wenn wir in einen bestimmten Zug mit einem bestimmten Zielbahnhof steigen, dann wissen wir genau, wohin wir fahren. Da gibt es keinen Zweifel. Nur ein Umsteigen kann uns zu einem anderen Ziel bringen. Wenn wir in den Zug nach München steigen, werden wir auch nach München fahren. Viele meinen, wer zum Himmel kommt, kann man nicht so genau sagen. Das weiß nur Gott. Jesus aber hat gesagt, dass der schmale Weg zum Leben und der breite Weg zum Verderben führt. Von Natur aus sind wir alle auf dem breiten Weg, und die Menschen, die sich bekehren, kehren um und gehen mit Jesus Christus den schmalen Weg. Die Ziele der beiden Wege sind klar.
Auf dem breiten Weg hat alles Platz; auf diesem Weg ist alles möglich. Dort kannst du lügen. Auf dem breiten Weg kannst du auch die Wahrheit sagen. Du kannst stehlen, aber auch Almosen geben und dein ganzes Vermögen den Armen geben. Auf dem breiten Weg kannst du fluchen, aber auch beten. Du kannst Bankräuber, Mörder und Schwerverbrecher sein; kannst aber auch Theologie studieren oder ins Kloster gehen und bist immer noch auf dem breiten Weg. Auf dem breiten Weg ist alles möglich – nur keine Wiedergeburt. Wer von Gott geboren werden will, der muss den breiten Weg verlassen. Auf dem breiten Weg sind wir alle von Natur aus unterwegs; der eine ist orthodox, der andere katholisch, reformiert oder lutherisch; wieder ein anderer ist Jude oder Moslem; einige haben eine baptistische Erziehung, andere eine mennonitische und andere eine methodistische. Ich weiß nicht, wie du aufgewachsen bist. Auf dem breiten Weg finden wir alle zusammen. Da sind Atheisten und Kommunisten. Die Bibel sagt: »Denn es ist hier kein Unterschied; sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten« (Römer 3:23).

Große oder kleine Sünden

Gibt es einen Unterschied, ob man mit einem kleinen oder einem großen Flugzeug abstürzt? Wo ist der Unterschied, ob dir jemand einen Liter Wasser in den Tank schüttet oder fünfzehn Liter? Wenn dir jemand einem Liter Wasser in den Tank schüttet, wird dein Auto nicht mehr laufen. Es wird genauso am Straßenrand stehenbleiben, wie das Auto, bei dem fünfzehn Liter in den Tank geschüttet wurden. Und so ist das auch mit unserer Sünde. Wir müssen das Denken aufgeben, das jemand, der große Sünden hat, eher verloren geht als jemand, der kleine Sünden hat. Es gibt Menschen, die meinen, wenn alle so wenige Sünden hätten wie sie selbst, dann könnte Gott zufrieden sein. Der Sündenfall ist durch eine einzige Sünde geschehen. Durch eine einzige Sünde kam die Katastrophe – die totale Trennung von Gott. Und wenn du nur eine einzige Sünde in deinem Leben hast, dann bist du von dem heiligen Gott geschieden. Du bist bereits vom Sündenfall her von Gott getrennt, und deine eigenen Sünden kommen noch dazu. Wir müssen aus diesem Zug der Sünde aussteigen und in die richtige Richtung fahren. Wir müssen mit unserer Sünde zu Jesus kommen und Vergebung finden und für das Reich Gottes wiedergeboren werden.
Wenn deine Uhr nicht mehr richtig läuft, was machst du dann? Du bringst sie zum Uhrmacher – nicht zum Bäcker. Denn er ist dafür zuständig. Wenn deine Schuhe nicht mehr in Ordnung sind, dann bringst du sie zum Schuhmacher. Wenn die Wasserleitung nicht in Ordnung ist, rufst du den Klempner. Du gehst zu dem, der dafür zuständig ist. Wo gehst du mit deiner Sünde hin? Was hast du bisher unternommen, damit die Sache mit deiner Sünde in Ordnung kommt? Wer du auch bist – einmal machst du deinen letzten Atemzug und gehst über die Grenze in die Ewigkeit. Bist du bereit, Gott zu begegnen?
Damals kamen Menschen zu Jesus und fragten: »Herr, was muss ich tun, um gerettet zu werden?« Auch du brauchst unbedingt eine Antwort auf diese Frage. Jesus sagt in Johannes 14:6: »Ich bin der Weg.« Er sagte nicht: »Ich zeige euch den Weg.« Er sagte: »Ich bin die Wahrheit.« Buddha sagte auf dem Sterbebett: »Ich suche die Wahrheit.« Jesus sagte nicht: »Ich kenne die Wahrheit – Ich weiß, wo die Wahrheit ist.« Das wäre schon schön, aber Er sagte viel mehr: »Ich bin die Wahrheit.« Er selbst ist die Wahrheit in Person.
Wenn es ohne Bekehrung ginge, dann wäre Jesus ein Lügner, und die Bibel wäre nicht wahr; oder aber Jesus hat die Wahrheit gesagt und die Bibel stimmt. Wenn dem so ist, dann kommst auch du nicht ohne eine Bekehrung aus. Jesus sagte: »Wenn du dich nicht bekehrst, wirst du umkommen« (vgl. Lukas 13:3,5). Und: »Ich bin die Tür« (Johannes 10:7). Wir werden nicht durch eine Religion gerettet, nicht durch gute Werke. Wir werden gerettet, wenn wir umkehren und von Gott wiedergeboren werden.

 

Wie kommen wir auf den schmalen Weg?

Der Vater im Himmel hat in Seiner großen Liebe das Liebste, was Er hatte, Seinen Sohn Jesus Christus, in diese Welt gesandt. Jesus Christus hat viel über die Liebe Gottes gepredigt und die Menschen zu sich eingeladen, und dann ging Jesus ans Kreuz von Golgatha. Als Er auf Golgatha starb, starb Er für die ganze Welt. Er starb nicht nur für die Juden. Er starb nicht nur für die Katholiken. Er starb nicht nur für einige besonders ausgesuchte Leute, sondern Jesus starb für die ganze Welt. Für jeden einzelnen Menschen hat Jesus Sein Blut und Leben gegeben. Jeder Mensch könnte gerettet werden, wenn er nur zu Jesus käme.
Jemand sagte einmal: »Sünden vergeben, das ist Gottes Lieblingsbeschäftigung. Aber die Menschen kommen ja nicht«. Jesus sagte: »Wer da will, der komme zu mir.« Er hat nicht gesagt: »… der gehe zum Petrus.« Er hat auch nicht gesagt »… der gehe zu Maria.« Auch nicht zu irgendeinem anderen. Wer gerettet werden will, muss unbedingt zu Jesus Christus gehen. Kein Engel kann dich erretten. Wer gerettet werden will, der muss den Namen Jesu anrufen. »Es gib keinen anderen Namen unter dem Himmel, durch den wir gerettet werden können« (Apostelgeschichte 4:12). Jesus Christus ist der Einzige, der nie gesündigt hat, darum ist Er auch der Einzige, der diese Welt erretten kann. Jeder andere Mensch, der über diese Erde gegangen ist, hat gesündigt. Christus ist auferstanden von den Toten. Gott hat Ihn zum Retter der Welt bestimmt. »Gott war in Christus und hat die Welt mit sich selbst versöhnt und hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm« (2. Korinther 5:19,21).
Es muss einmal in deinem Leben zu einem Punkt kommen, wo du erkennst, dass du genau wie alle anderen Menschen ein Sünder bist. Wo du erkennst, dass du nicht durch irgendeinen kirchlichen oder sakralen Akt gerettet wirst. Jesus sagte, dass wir uns bekehren müssen. Wenn ich umkehre und mit meinem ganzen alten Leben zu Jesus komme – das kann in ein paar Minuten geschehen –, nehme ich mein ganzes altes Leben wie ein schmutziges Kleid zusammen und bringe es mit einem aufrichtigen Herzen im Gebet zu Jesus und bitte Ihn um Vergebung aller meiner Sünden. Er macht mich rein von aller Sünde. »Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er unsere Sünden vergibt und uns reinigt von aller Untugend« (1. Johannes 1:9). Nun bleibe ich aber nicht an der Tür stehen. Ich will auch nicht zurück und wieder so weitermachen wie zuvor. Ich will in diesem neuen Leben wandeln. Passiert mir in diesem neuen Leben wieder eine Sünde, was so leicht geschehen kann, dann weiß ich, ich bin bekehrt, ein Kind Gottes, das Jesus gehört. Dann bringe ich diese neue Sünde zum Kreuz. Jesus nimmt sie mir weg, und ich darf weiter an Seiner Hand gehen. Ich darf im Glauben wachsen, ihm dienen und anderen helfen, dass sie Ihn finden. Auf diese Weise sind bekehrte Menschen unterwegs auf dem Weg zur ewigen Herrlichkeit.
Nach einer Predigt von Jesus blieb einer zurück, ging zu Ihm und fragte: »Meister, glaubst du wirklich, dass nur wenige gerettet werden?« Jesus antwortete weder mit »Ja« noch mit »Nein«, sondern sagte: »Ringet darum.« Eine andere Übersetzung sagt: »Kämpft darum, dass ihr eingeht durch die enge Pforte, denn viele, sage ich euch, werden einmal wünschen, sie wären eingegangen, aber sie werden es nicht mehr vermögen!« »Wenn der Hausherr aufgestanden ist am Jüngsten Tag, dann werden sie rufen und flehen, aber dann wird Er ihnen antworten: Weichet von mir, ihr Übeltäter, euch habe ich nie erkannt» (Lukas 13:25,27). Man kann nicht ein Leben lang mit Gott herumspielen, leben wie es einem gefällt, drauflos sündigen und Gott soll am Ende so tun, als hätte Er nichts gesehen, als wäre alles in Ordnung gewesen.
Nur bei Jesus ist das Heil zu finden. Jesus starb für unsere Sünden und gibt uns allen die Möglichkeit, uns zu Ihm zu bekehren, wiedergeboren zu werden, um dann mit und durch Ihn ein neues Leben zu führen.
Auf welcher Seite des Kreuzes stehst du?

Wilhelm Pahls

Thema: Christliche Seite | 2 Kommentare

21. Hingabe – ein Fremdwort

Donnerstag, 22. Oktober 2009 | Autor:

Gefährliche Strudel ruhiger Zeiten

Europa hat sich von den Religionskriegen und Fehden, die hier viele Jahrhunderte lang tobten, erholt. Wie lange diese Zeit der Ruhe währen wird, weiß niemand, und doch dauert sie, verglichen mit dem Lebensalter eines Menschen, schon recht lang. Die Zeiten grausamer Verfolgung Andersdenkender und Andersgläubiger gehören der Geschichte an, zumindest im überwiegenden Teil der Alten Welt. Das in Einzelstaaten zerfallene ehemalige „Reich des Bösen“ öffnete die Türen der zugenagelten Kirchen. Relativer Friede und Freiheit kehrten in die Christengemeinden ein, und damit auch die Stabilität, das Gefühl der vollkommenen Ruhe, die Gelassenheit, die Selbstgefälligkeit, die Zufriedenheit und der Stillstand. Sogar in Ländern, in denen die religiöse Toleranz noch recht jung ist, ist gewisse Laschheit und Apathie zu spüren: gewohnter Freundeskreis, gewohnter Gottesdienstablauf (nicht unbedingt ruhig und bedächtig, vielleicht sogar mitreißend und emotional, und doch gewohnt konventionell), verträumte Schläfrigkeit, eine Art Idylle im Geist des viktorianischen Englands.

Sicher, das Leben am Anfang des 21. Jahrhunderts ist turbulent, schwierig und stressig.

Die Gesellschaft lebt dynamisch:

mit Krisen und Krisenbekämpfung, mit politischen Leidenschaften und lokalen Konflikten, mit Gas- und Ölkriegen und endlosen Gipfeltreffen, mit Arbeitslosig-keit und Hungersnöten, mit Verfolgung von Saddam Hussein und Osama bin Laden, mit Terroranschlägen und Flüchtlingslagern.

Doch die meisten von denen, die diese Zeilen lesen, kennen das oben Erwähnte lediglich aus den Schlagzeilen in Zeitungen und Fernsehberichten. Der Arbeits-woche folgt der gewohnte sonntägliche Kirchgang. Dem gewohnten Gottesdienst folgt der Abend des Ruhetages. Dem gewohnten Ruhetag folgt die Arbeitswoche. Das ist großartig, das ist wunderbar, das ist Segen.

Doch gerade bei diesem Rhythmus fällt es am schwersten, Christus hingegeben zu sein. Es ist schwer, bei den täglichen Pflichten das zu sehen, „was droben ist“, das höchste Ziel der Lebensreise im Auge zu behalten und ein „königliches Priestertum“ zu bleiben.

Die Routine ist ein schreckliches Gefängnis, denn man versinkt schnell in der sumpfigen Stille der Tiefe. Hier fällt mir die berühmte Teeparty aus dem Märchen des britischen Schriftstellers Lewis Carroll „Alice im Wunderland“ ein. Der Uhrzeiger zeigt dort ständig auf fünf Uhr. Die Fünf-Uhr-Tee-Tradition ist zum Inbegriff und zur Visitenkarte des konservativen Königreichs geworden. Hier aber erreicht das unveränderliche Ritual seine Über-Beständigkeit, die ewige Starrheit. Zeitlose Ruhe: Landhaus, grüner Rasen, ein ruhiger Spätnachmittag, eine nette Gesellschaft. Ein erstarrtes Bild.

„So rückt ihr also ständig weiter im Kreis?“ fragt Alice. „Ja“, antwortet der Hutmacher. „Wir trinken ein bisschen und rücken weiter. Trinken und rücken weiter“. „Und was passiert, wenn es keine sauberen Tassen mehr gibt?“ wagt Alice zu fragen. „Ein sehr interessantes Gespräch“, gähnt der Märzhase. „Lasst uns lieber über etwas anderes reden…“ Der stehen gebliebene Uhrzeiger war eine Strafe für das Verbrechen gegen die Zeit. Viele von uns gehen ebenfalls wie Carrolls Figuren verbrecherisch mit der Zeit um: Sie vertreiben sich die Zeit, vergeuden sie, schlagen sie tot…

Das moderne Lebensbild erinnert manchmal an dieses verrückte Teetrinken: Man muss nur rechtzeitig einen Platz weiterrücken, um wieder vor einer sauberen Tasse zu sitzen. Und man darf die folgenschwere Frage nicht aufkommen lassen: „Was passiert, wenn die Tassen ausgehen?“ Was passiert, wenn die dunklen Wasser des Stillstands in Bewegung geraten? Was passiert, wenn nach dem lauwarmen Wetter eine Naturkatastrophe kommt?
Dabei geht es nicht um das weltumfassende Harmageddon, nicht um die globalen weltweiten Erschütterungen, sondern um den persönlichen Weg eines jeden Christen und Nichtchristen. Die Willenlosigkeit und Untätigkeit im Reich Gottes ist ein Verbrechen nicht gegen die Zeit, sondern gegen die Ewigkeit.
„So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.“ (Eph 5,15-16).
Die böse Zeit verführt, sie verspricht die Ewigkeit – die Unendlichkeit auf der Erde –, lockt mit Gemächlichkeit und Ruhe, um dann im Galopp dahinzustürmen wie ein durchgegangenes Pferd und den verdutzten Sterblichen vor dem Angesicht des Schöpfers abzuwerfen. Und dabei sieht man zu, wie unerfüllte Pläne, nicht durchgeführte Projekte, liegen gelassene Aufgaben, ungenutzte Chancen, verworfene Hingabe und gute Vorsätze zu Staub zerfallen.

Vorwurfsvoll erscheinen die Geister der nicht besuchten Kranken, der verlassenen Gefangenen, der Heiden, die das Evangelium nicht gehört haben, der Witwen und Waisen.

Das sorglose Schwimmen mit dem Strom höhlt die Seele aus, verzerrt die Prioritäten, verdreht die Begriffe und schlägt nicht nur die Zeit sondern auch das Leben im Geist tot.

Wir sind nun Manager und nicht mehr Hirten, Psychologen und nicht Seel-sorger, Theologen und nicht Verkündiger. Es geht hier nicht um Begriffe, sie können ruhig modern und schön klingen. Es geht um den veränderten Charakter der Beziehungen, Ziele und Perspektiven.

Unsere Untätigkeit, die allgemeine Willenlosigkeit, die um sich greifende völlige Gleichgültigkeit erklären wir mit sozialwirtschaftlichen Problemen und nicht mit Sündhaftigkeit.
Die Gemeinde ist zu einer Arbeitsstelle geworden, wo so gut wie nichts mehr unentgeltlich gemacht wird. Vom Dienst mit voller Hingabe sind nichts als Worte geblieben. Der Kommerzgeist floriert: Die Gemeinde vermietet die Räume, die einst mit vereinten Kräften gebaut wurden; die Gespräche unter religiösen Führungspersönlich-keiten erinnern manchmal allzu sehr an ein Gespräch unter mittelständischen Unternehmern; der Dienst in der Gemeinde wird vom Gesichtspunkt des Gehalts, der materiellen Möglichkeiten und Beziehungen, der Macht und Popularität aus betrachtet.

Natürlich ist es wichtig, die Familie zu unterhalten und für Angehörige zu sorgen. Natürlich haben der Pastor, der Dirigent oder der Prediger ein Recht auf Unterhalt. Natürlich brauchen Gemeinden zeitgemäße und zeitgerechte Veränderungen. Doch sind neben solchen sinnvollen Grundsätzen auch viele andere entstanden, die viele Sünden legitimieren. Eben von diesen anderen gibt es inzwischen zu viele. Zu viele grundsätzlich untragbare Kompromisse. Zu viele Scheidungen und Zweit – oder Drittehen, die von der Kirche genehmigt und (etwas verschämt) gesegnet werden.
Zu viele Menschen, die ohne Reue in Sünden verharren und dabei zum Dienst herangezogen werden. Es geht hier nicht um Kopfbedeckung oder Hosen. Es geht um Ehebruch, Gewalt in der Familie, maßlose Habgier, okkulte Bindungen, Streitigkeiten, Beleidigungen, schmutzige Reden. Das ist keine Beschreibung aus dem Galaterbrief, nein, das ist die Beschreibung des Alltags derer, die sich Christen nennen.

Der Kult blüht, es ist aber nicht der Jesuskult. Es ist der Kult von teuren Autos, teuren Anzügen, erfolgreiche Karrieren, reichen Häusern, Urlaub an Vorzugsplätzen dieser Welt. Dies wird zum Ziel, zum Gipfel des irdischen Lebens, während Christus nur eine Stufe oder eine Rolltreppe zu diesem Gipfel ist. Nicht alle Gemeinden sind so, Gott sei Dank. Elia war einsam im auserwählten Volk. Manchmal spüren auch die hingegebenen Christen unserer Zeit diese ungeteilte Last des Eifers für Gott, sie fühlen sich wie Waisen und Stiefkinder in der eigenen Gemeinde, unverstanden von den Geschwistern.

Während die vorige Christengeneration sagte: „Wie schwer ist es doch, durch die Dornen der Welt zu gehen!“, müsste die heutige Generation ausrufen: „Wie schwer ist es, durch die Rosen der Gemeinde zu gehen!“ Und doch gibt es in jeder historischen Situation Menschen, die zu den Siebentausend gehören, welche ihre Knie nicht gebeugt haben: weder vor dem goldenen Kalb, noch vor Isebels Ascherabild, oder dem goldenen Bild Nebukadnezars, oder den Parteibossen, oder vor dem gemütlichen, erstarrten Bild eines komfortablen Lebens.

Es gibt sie immer, diese unbeugsamen Siebentausend. In schweren Umbruchs-zeiten kommen herausragende, mutige Helden zu Tage. Wenn die Welt in schwarz-weiß, in In – und Outsider, in Feinde und Gefährten aufgeteilt ist, wenn jede Minute des Lebens völlige Hingabe, Mut und Anstrengung fordert, dann fällt es einem leichter, sich für einen Standpunkt zu entscheiden und Regeln und Normen festzulegen.

Im Buch von Wassilij Grossmann „Leben und Schicksal“ geht es u.a. um einen Atomphysiker. Erlauben Sie mir, kurz eine Episode daraus etwas frei wiederzugeben. Nach dem Kriegsende kehrt dieser Physiker vom Exil nach Moskau zurück. Als Jude gerät er in die nächste antisemitische Welle. Doch hat er Mut genug, der Obrigkeit zu widerstehen und zu den Grundsätzen – nicht verraten, nicht kriechen, sich nicht einschmeicheln – zu stehen. Er hat Angst, aus der Wohnung zu gehen und zuckt bei jedem Geräusch zusammen. Von Tag zu Tag erwartet er, dass man ihn verhaftet. Plötzlich klingelt das Telefon. Stalin ist am Apparat. Der Führer des Weltproletariats erkundigt sich, wie es dem sowjetischen Wissenschaftler gehe, ob er irgendwelche Wünsche oder Bitten habe. Es ist nicht schwer zu erraten, wie sich das Leben der Hauptfigur nach diesem Gespräch ändert. Einige Zeit später wird er gebeten, einen „zornigen Brief“ zu unterschreiben, in dem „Spione und Saboteure“ verurteilt werden. Unter diesen „Spionen“ befinden sich prominente Wissenschaftler, Freunde und Kollegen. Dabei wird ihm gesagt: „Genosse Stalin würde sich sehr freuen. Er zählt sehr auf Sie und er verfolgt aufmerksam Ihre Fortschritte, denn er glaubt an Sie.“ Und so denkt unser Wissenschaftler: „Wie ist es doch viel leichter, der Obrigkeit zu widerstehen, wenn sie ihre Zähne fletscht, und wie viel schwerer ist es, sich dagegen zu stellen, wenn sie dir freundlich auf die Schulter klopft und vertrauensvoll in die Augen schaut.“

Es ist schwer, der Sünde zu widerstehen, wenn sie schön sanft und freundlich daherkommt, behaglich und einhüllend. Wir müssen Gott um Hilfe bitten, diesen Sog der warmen Strudel zu überwinden, bevor es zu spät ist. Es gibt sie, die Siebentausend, die immer über ihr Herz wachen und standhaft die grundsätz-lichen Positionen Gottes festhalten. So sagt es die Bibel. O Herr, schenke uns, dass wir ihnen auf unserem Lebensweg begegnen. Herr, lass uns selbst zu ihnen gehören.

Nadeschda Orlowa, Missionarin und Geschäftsführerin von LICHT IM OSTEN in Kaliningrad, teilt uns ihre eigene, aufrüttelnd kritische Sicht zum Thema Hingabe mit.

Thema: Christliche Seite | Ein Kommentar

20. Blaise Pascal

Donnerstag, 22. Oktober 2009 | Autor:

Blaise Pascal – ein Nachfolger Jesu

Wikipedia https://www.astrosurf.org/luxorion/Documents/pascal-blaise.jpg

Blaise Pascal, der französische Mathematiker und Physiker, zählt zweifellos zu den größten Genies der Menschheit. Er wurde 1623 in Clermont-Ferrand geboren und starb, erst 39 Jahre alt, 1662 in Paris. Die Fülle seiner grundlegenden wissenschaftlichen Untersuchungen und Entdeckungen ist enorm.

Mit 17 Jahren entwickelt er den später nach ihm benannten Pascal’schen Satz, eine in der projektiven Geometrie wichtige Erkenntnis über die Kegelschnitte. Bald folgt eine Entdeckung nach der anderen. So ist er der Entdecker uns heute so bekannter Erscheinungen wie die Abnahme des Luftdrucks mit zunehmender Höhe oder das Gesetz der kommunizierenden Röhren. Grundlegende Arbeiten Pascals befassten sich auch mit der Kombinatorik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Selbst die Differentialrechnung und die Integralrechnung, die später der deutsche Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibnitz (1646-1716) weiterentwickelte, gehen auf seine Überlegungen zurück.

Wikipedia David Monniaux Arts_et_Metiers_Pascaline_dsc03869

 

Bis heute wird das Andenken Pascals in den Wissenschaften in hohen Ehren gehalten. Jeder, der etwas von Wetterkunde versteht, weiß, dass der Luftdruck weltweit in Hekto-Pascal gemessen wird. Bei jedem ausführlichen Wetterbericht wird auf diese Weise an Pascals Name erinnert. Und wenn jemand ein Computer-spezialist ist, dann kennt er die nach ihm benannte Programmiersprache Pascal oder die Version Turbo-Pascal.

Weniger bekannt ist, dass Blaise Pascal gläubiger Christ war. Seine hochgradige Begabung und alle wissenschaftlichen Erfolge konnten ihn nicht ausfüllen und glücklich machen. Es gibt eine Fülle von zuverlässigen Quellen, die belegen, welche Gedanken der glänzende Naturwissenschaftler und Entdecker über den christlichen Glauben hat.

Der 23. November 1654 brachte die entscheidende Wende im Leben Pascals. Ihm wurde zutiefst bewusst, dass alle wissenschaftlichen Erkenntnisse – seien es physikalische, mathematische, astronomische oder andere – letzten Endes in ein Erschrecken der Seele über die menschliche Unzulänglichkeit und Verlorenheit führen. Und durch das Studium des Wortes Gottes kam er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus.


In seinem umfangreichen Werk »Pensees« (= Gedanken) und in seinen anderen Schriften können wir seine Hinwendung zu Christus miterleben. So schreibt er im Blick auf die Wissenschaft:

»Die letzte Schlussfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl Dinge gibt, die sie nicht zu fassen vermag. Was wird man von den übernatürlichen Dingen sagen, wenn sie schon die Dinge der Natur nicht fassen kann? «

Und im Blick auf den Menschen kommt er zu der folgenden Erkenntnis:

»Je einsichtiger man ist, umso klarer sieht man Größe und Elend im Menschen. Die Philosophen verblüffen den Durchschnittsmenschen. Die Christen verblüffen den Philosophen. «

Ausführlich befasst sich Pascal mit der Erfüllung biblischer Prophetie. Kennzeichen dieser Prophetie ist, dass sie eintrifft. Was Gott durch sein Wort sagt und voraussagt, das hält er und das geschieht. Hören wir Pascal:

»Der überzeugendste Beweis Jesu Christi sind die Prophezeiungen. Deshalb hat Gott für sie gesorgt, denn die Geschehnisse, durch die sie erfüllt sind, sind beständige Wunder … Hätte ein beliebiger Einzelner ein Buch mit Weissagungen der Zeit und der Erscheinungsart Jesu Christi verfasst und wäre Jesus Christus übereinstimmend mit diesen Prophezeiungen erschienen, so wäre das von höchster Überzeugungskraft. Hier aber ist noch mehr: Vier Jahrtausende lang gab es Menschen, die einer auf den anderen folgten, um dasselbe Ereignis kundzutun. Da ist ein ganzes Volk, das ihn verkündet und das vier Jahrtausende besteht, um von den Verheißungen, die ihm zuteil wurden, wie ein Mann Zeugnis abzulegen, und zwar ungeachtet aller Drohungen und Verfolgungen. Das ist unvergleichlich viel bedeutsamer.

Aus diesem Grund lehne ich alle anderen Religionen ab … So erhebe ich meine Arme zu meinem Erlöser, der, nachdem er vier Jahrtausende geweissagt war, gekommen ist, um für mich auf Erden zu leiden und zu sterben, zur Stunde und in der Weise, wie es im Voraus verkündet war.
Und durch seine Gnade erwarte ich den Tod in Frieden und in der Hoffnung, auf ewig mit ihm vereint zu sein. Und bis dahin lebe ich froh und zufrieden mit dem, was ihm gefiel, mir zu geben. Und ich bin auch zufrieden mit den Leiden, die er mir zu meinem Heil gesandt und die zu erdulden mich sein Beispiel gelehrt hat. – Auf Jesus Christus schauen beide Testamente, das Alte Testament in der Erwartung, das Neue Testament auf ihn als Urbild, und beide auf ihn als Mittelpunkt. «

Und in dem Folgenden kurzem Gedicht bringt er seine feste Glaubenszuversicht so gut und prägnant zum Ausdruck:

Ich weiß, dass du mein Vater bist,
in dessen Arm ich wohl geborgen.
Ich will nicht fragen, wie du führst,
ich will dir folgen ohne Sorgen.
Und gäbest du in meine Hand
mein Schicksal, dass ich selbst es wende,
ich legt‘ mit kindlichem Vertrauen
es doch zurück in deine Hände.

Diese Worte eines der größten Naturwissenschaftler der Menschheit sind beeindruckend. Doch nicht die Höhe des Intelligenzquotienten entscheidet über Himmel oder Hölle. Ob Nobelpreisträger oder Durchschnittsbürger – die Bibel sagt ohne Ansehen der Person jedem, worauf es ankommt. Christus selbst ruft dir zu: »Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben« (Matthäus 11:28). »Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm« (Johannes 3:36).

Der Zeit-Irrtum

Von Blaise Pascal stammt der Satz: »Wir irren in Zeiten, die uns nicht gehören, und die einzige, die uns gehört, nehmen wir nicht wahr. «
Mag sein, dass diese Aussage auf den ersten Blick schwer verständlich erscheint. Sie ist es aber nicht. Was meint er damit? Etwas ganz Entscheidendes: Er lenkt unseren Blick auf das Heute! Heute – das ist der Scheitel der Zeit. Da wird die uns zugemessene Zeitstrecke unterteilt. Denn was gestern war, ist Vergangenheit. Was morgen sein wird, ist Zukunft.
Heute, das ist die kurze Zeitspanne, die jetzt gleichsam auf der Waage liegt. Die Zeit, in der ich jetzt atme, lebe, lese, nachdenke. Dieses Heute kann ich nicht festhalten. Es hat keine Dauer. Es kehrt niemals in derselben Weise unter denselben Umständen wieder.

Was jetzt »Heute« heißt, wird im nächsten Augenblick vom Strom der Zeit weggespült. Es lässt sich nicht wieder zurückholen. Das Vergangene ist meinem Zugriff entzogen.

Wer das Heute versäumt, versäumt das Leben. Denn leben heißt, das Heute nutzen und gestalten. Wann fallen die Entscheidungen unseres Lebens?

Im Heute. Und doch: »Wir irren in Zeiten, die uns nicht gehören.« Zum Beispiel denkt das Kind: »Ach, hätte ich doch erst einen Schulranzen und könnte wie mein Freund zur Schule gehen!

« Und dann geht es weiter nach der Melodie des »hätte, wäre, könnte …«
…?wäre die Schulzeit doch endlich vorbei
…?hätte ich doch eine Ausbildungsstelle oder einen Studienplatz
…?hätte ich die Prüfungen doch schon hinter mir
…?könnte ich doch einen guten Job finden
…?hätte ich doch einen lieben Ehepartner, der zu mir passt
…?hätten wir unser Haus endlich abbezahlt
…?wären unsere Kinder doch schon groß
…?würde uns doch die Gesundheit nicht so viel Sorgen machen.

Und dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem man der Vergangenheit nachtrauert, nach der Melodie: »Man müsste noch mal zwanzig sein.

« Achte einmal darauf: Die Jungen sprechen mit Vorliebe von der Zukunft, und die Alten reden von der Vergangenheit.

Ob Jung oder Alt, alle »irren in Zeiten, die ihnen nicht gehören«. Die vergangene Zeit ist erstarrt zu kalter, unbeweglicher Lava, und die Zukunft ist oft nur eine Fata Morgana: »… und die einzige, die uns gehört, nehmen wir nicht wahr. «

Welche Zeit gehört mir denn wirklich? Das Heute, die Gegenwart! Es ist das Stückchen Zeit, das ich jetzt zur Verfügung habe. In wenigen Sekunden schon ist es Vergangenheit. Jetzt begegnet uns Gott in seiner Gnade, seinem Reden, seiner Nähe. Als Jesus Christus in diese Welt kam, hat Gott die Menschen in das Heute seines Heils und seiner Gnade gerückt: »Denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr« (Lukas 2:11).

Dasselbe geschieht jedes Mal, wenn durch die Verkündigung – ob durch das gesprochene Wort oder durch eine Schrift wie diese – Jesus, der auferstandene und lebendige Herr, einem Menschen in den Weg tritt. So wie damals bei dem Zöllner-Oberst Zachäus in Jericho: »Denn heute muss ich in deinem Haus bleiben« (Lukas 19:5). In deinem Haus, in deinem Herzen! Die Speerspitze der Entscheidung ist auf dich gerichtet!

Heute gilt es, Ohren und Herz aufzutun. Heute ruft dich Gott. »Jetzt gebietet er den Menschen, dass sie alle überall Buße tun sollen« (Apostelgeschichte 17:30). Jetzt ist die Stunde, die Gott setzt. Es ist nicht die Stunde, die mir gerade passt. Die Stunde, die für mich »erfüllte Zeit« ist, ist Zeit, die Gott mit Gnade füllt. Wer heute nicht hören will, nicht Gott die Herrschaft über sein Leben einräumt, will es im Grunde nicht. Und doch weiß keiner, was morgen ist. Einmal läuft die gelegene Zeit ab; denn »nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod« (1. Samuel 20:3). –

Darum: Nimm die einzige Zeit, die dir gehört, wahr: das Heute!

Friedhelm König
aus: Anders als gedacht
(CSV Hückeswagen)

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren