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857. Königstochter – Monika

Sonntag, 26. Juli 2026 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

wenn sie diesen Bericht lesen, dann werden sie es nicht glauben, was erwachsene Menschen, Kinder antun können. Es ist ein deutlicher Beweis, dass Satan (Fürst dieser Welt) in unserer Gesellschaft noch viele Gehilfen hat, die sein abscheuliches Werk ausführen. Es ist ihn nur möglich, weil Menschen ihr Leben ohne Gott führen und ihnen seine Gebote und sein Wort gleichgültig ist. Sie wollen selbst Gott spielen und fallen so in die Hände des Widersachers Gottes.

Der Fall von Monika ist ein Beispiel dafür wie abgrundtief und menschenverachtend Menschen handeln können. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es viele solcher Beispiele gibt, die nicht ans Licht kommen. Viele dieser Opfer werden ein Leben lang kein normales Leben mehr führen können, wenn sie nicht wie Monika Gottes Gnade und Barmherzigkeit erfahren dürfen.

Ich staune immer wieder über die Führungen Gottes, welche Wege er aufzeigt, und die, wenn wir sie ergreifen uns aus jedem Tal des Todes herausführen. Monika hat dieses Rettungsseil ergriffen und wurde in einen Prozess der körperlichen, seelischen und geistlichen Heilung geführt. Dafür gebührt Gott die Ehre!

 

Möchte mich bei Monika und der Voice Redaktion Frau Müller für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinen Blog sehr herzlich bedanken.

 

 

 

Königstochter

Monika Isabella Braun, Mutter einer erwachsenen gläubigen Tochter, ist Finanzamtsangestellte in Pforzheim. Ihre bewegende Geschichte findet sich auch in der ERF-Reihe „Mensch, Gott“ auf YouTube. Kontakt zu Monika: monikaisabella@gmx.de.

Meine Mutter war eine starke Alkoholikerin. Mein Vater war schon vor der Hochzeit und einmal danach fremdgegangen. Immer wieder saß er im Gefängnis, weil er sich vor anderen Menschen exhibitionistisch entblößte. Ihren Frust lud unsere Mutter an uns acht Kindern, besonders an uns beiden Mädchen, ab und verprügelte uns häufig. Immer wieder schrie sie mich an, dass ich nichts wert sei und dass sie es hasste, dass ich da war. Als einmal meine Schwester und ich, übersät von blauen Flecken, in die Schule kam, sprachen uns Lehrer darauf an. Doch wir spielten die Sache herunter und ließen uns irgendwelche Ausreden einfallen. Denn wir Geschwister wollten auf keinen Fall getrennt werden, wenn das Jugendamt eingeschaltet würde.

 

Misshandelt und missbraucht

Mein Opa und einer unserer Nachbarn missbrauchten mich immer wieder auch sexuell. Als ich acht oder neun Jahre alt war, nahm Mama mich mit in die Kneipe. Sie hatte wieder heftig getrunken und sagte zu den Männern, die dort saßen: „Da, ihr könnt sie haben.“ An diesem Abend vergewaltigten mich drei Männer. Ich versuchte, das alles zu verdrängen, doch das Erlebnis verfolgte mich noch viele Jahre. Im Schlaf hörte ich immer innerlich das Gelächter und Schnaufen meiner Vergewaltiger.

Oft hatte ich Angst, wenn ich von der Schule nach Hause kam, weil ich nicht wusste, in welchem Zustand ich meine Mutter antreffen würde. Mit 15 Jahren begann ich daher mit Kickboxen, um mich besser schützen zu können. Als meine Mutter mich wieder einmal schlagen wollte, drohte ich ihr: „Wenn du mich noch einmal anlangst, schlage ich zurück.“ Von diesem Zeitpunkt an schlug sie mich nie wieder.

In meiner Lehre als Friseurin las mein Chef eines Tages in der Zeitung von einem Exhibitionisten und machte sich darüber vor den Kunden lustig. Tiefe Traurigkeit und Scham überkamen mich. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, bat ihn in den Nebenraum und vertraute ihm an, dass er bitte nicht mehr über diesen Mann reden möchte. Ich sagte ihm, dass mich diese Gespräche verletzten. Denn dieser Exhibitionist war mein Papa.

 

Zusammenbruch

Mit 16 Jahren zog ich zu einem Bekannten, musste aber, weil ich finanziell noch nicht unabhängig sein konnte, bald wieder zurück zu meinen Eltern ziehen. Mit 19 zog ich dann endgültig aus. Doch das Schema aus meiner Kindheit wiederholte sich auch, als das Elternhaus schon verlassen hatte. Wiederum stieß ich auf Männer, die mich wie Dreck behandelten. Nie sprach ich über die Dinge, die ich in meiner Kindheit erlebt hatte – und auch nicht über die neuen Demütigungen, die man mir zufügte. Ich nahm starke Antidepressiva. Mein Zwerchfell bäumte sich immer wieder auf und verursachte permanenten Schluckauf.

Mit 27 Jahren kam es, wie es kommen musste: Ich bekam keine Luft mehr und hatte einen kompletten Nervenzusammenbruch. In der Folge begann ich eine Behandlung, in der ich mich jedoch auch wiederum nur zögerlich öffnen konnte. Nach einigen Sitzungen sagte die Therapeutin: „Ein Wunder, dass Sie überhaupt noch leben.“ Aber ich schaffte es auch nicht, mit ihr das Erlebte aufzuarbeiten, und brach die Behandlung bald wieder ab.

Kurz darauf lernte ich einen Mann kennen. Ich liebte ihn nicht wirklich, aber weil ich mir ein Zuhause wünschte, zog ich mit ihm zusammen. Er war ein Narzisst, der schon bald begann, mich von meiner Außenwelt und meinen Bekannten zu isolieren. Auch verbot er mir, weiter arbeiten zu gehen. Als ich schwanger wurde, begann er sogleich über meinen Kopf hinweg zu bestimmen, wie mit dem Kind umzugehen sein würde. Auch seine Mutter hing am Alkohol und war mir gegenüber aggressiv. Ich war psychisch am Ende. Nach der Schwangerschaft wurde ich immer dünner. Ich dachte mir: Wenn ich jetzt nicht gehe, hat mein Kind entweder keine Mutter mehr oder ich lande in der Psychiatrie.

 

Absprung

Irgendwann schaffte ich doch den Absprung. Als meine Tochter ein halbes Jahr alt war, packte ich sie und meine Klamotten und zog fluchtartig aus. Ihr Vater verfolgte mich nun gerichtlich, weil er mir das Kind wegnehmen wollte. Ich begann nun selbst, in den Alkohol zu rutschen. Nächtelang konnte ich nicht schlafen und, wenn doch, hatte ich Albträume. Ich sah keinen Sinn mehr im Leben. Eines Nachts rief in meiner Verzweiflung laut von meinem Balkon in den Himmel: „Gott, wenn es dich gibt, dann hilf mir!“

Weil meine Tochter häufig gegen 4.30 Uhr aufwachte, kam eine Frau, die über mir wohnte und sich gestört fühlte, zu mir herunter, weil sie nicht mehr schlafen konnte. Eine Stunde lang diskutierten wir an der Wohnungstür darüber, was wir tun könnten. Als ich sie schließlich doch hereinbat und ihr einen Kaffee anbot, meinte sie: „Jetzt kann ich dir sagen, warum ich wirklich zu dir heruntergekommen bin. Jesus hat mich runtergeschickt.“

Ich brach in Tränen aus. Ich erzählte ihr, wie sehr ich nach Gott geschrien hatte. Und tatsächlich hatte Jesus mich gehört! Weil es Sonntag war und sie in den Gemeindegottesdienst nach Lichtenfels gehen wollte, trafen wir uns am gleichen Abend noch einmal. Silvia erzählte mir von Jesus und was er in ihrem Leben getan hatte. Ich wusste sofort: Das will ich auch! Und so übergab ich auch selbst Jesus mein Leben.

 

Tiefe Liebe

Als ich betete, hatte ich plötzlich ein Bild vor Augen: Ich sah, wie Jesus das Kreuz auf seinen Schultern trug und auch sein von Schmerzen verzerrtes Gesicht. Eine tiefe Liebe, wie ich sie noch nie erlebt hatte, kam in mein Herz. Ich weinte stundenlang. Als ich von Silvia zurück in mein Wohnzimmer ging, sah ich, dass auf allen meinen Uhren Datum und Uhrzeit auf null standen. Für mich war das das Zeichen, dass mit Jesus mein Leben ganz neu begonnen hatte.

Ich begann damit, in der Bibel zu lesen. Meine Beziehung zu Jesus vertiefte sich hierdurch stetig. Doch die Traumata verfolgten mich noch viele Jahre. Ende 2022 hatte ich kurz hintereinander zwei Träume, in denen ich sah, wie ich als Kind missbraucht und vergewaltigt worden war. Ein paar Tage später, an Neujahr, begegnete mir in meiner Gemeinde eine fremde Frau, die – ohne irgendetwas von mir zu wissen – mir auf den Kopf zusagte: „Ich sehe, was die Männer alles mit dir gemacht haben.“

Dann hatte ich einen Traum, wie ich in eine Gasse ging und von einem Mann überholt wurde, der sich bedrohlich vor mir aufbaute. Aber ich sah auch, wie eine Engelslegion sich um mich stellte und Jesus dem Mann ein Stoppschild entgegenhielt, so als wollte er sagen: „Stopp, du hast kein Anrecht mehr, meine Tochter anzurühren.“

Wieder wach, fragte ich Jesus, was das alles bedeuten sollte. Innerlich hörte ich die Stimme: „Das ist und war deine Vergangenheit.“ Und ich sah, wie die Hand Gottes in mich hineingriff und meinen ganzen Schmerz aus mir herausriss. Ich schrie auf, aber ich fühlte mich auch unendlich leicht – wie neugeboren.

 

Vergebung

Als Christin wusste ich, dass ich auch den Menschen, die mir so großes Leid angetan hatten, vergeben musste. Ich lernte, dass es mir umso besser ging, je mehr ich vergeben konnte. Am 75. Geburtstag meiner Mutter bedeutete mir der Geist Gottes, mich bei ihr zu melden. Jahrelang hatte ich keinerlei Kontakt mehr zu ihr gehabt. Von meinem Bruder ließ ich mir ihre Telefonnummer geben. Sie war schon schwer krank. Ich rief sie an, segnete sie und sagte ihr, dass ich ihr alles vergab, was sie mir angetan hatte. Sie sagte nichts. Doch spürte ich, wie sie am anderen Ende weinte. Ein paar Tage später erhielt ich eine Textnachricht von ihr. Darin stand nur: „Danke.“ Ich habe sie nie mehr gesehen. Zwei Wochen später starb sie.

Auch meinem Opa und meinem Nachbarn, die mich so oft missbraucht hatten, und selbst den drei Vergewaltigern konnte ich schließlich vergeben.

Heute bin ich völlig frei – von meinen Depressionen, aber auch meinen Zwerchfellproblemen. Immer wieder schickt Gott mich in Gemeinden, um dort meine Geschichte zu erzählen. Dabei kommt es vor, dass der Heilige Geist hierdurch Männer an eigene Schuld erinnert und zur Buße führt, aber auch, dass sich Männer öffnen, die selbst missbraucht und vergewaltigt worden sind.

Ich bin dankbar für die Prozesse, durch die ich gehen durfte. Immer wieder habe ich dem Herrn hierfür mein Ja gegeben. Und jedes Mal, wenn ein Schmerz geheilt wurde, kam neue Freiheit in mich, und Gott füllte mich mit seiner Liebe, seiner Gegenwart und mit allem, was ich brauchte. Ich habe ihn als den Papa kennengelernt, den ich nie hatte. Was immer auch die Menschen früher über mich gesagt haben: Heute weiß ich, dass ich wertvoll bin. Ich bin Tochter des Allerhöchsten – eine Königstochter. Und ich weiß: ER ist lebendig und wahrhaftig. Und ER war immer da!

Quelle – Magazin von Christen im Beruf

 

 

 

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856. Wie in den Tagen Noahs

Sonntag, 26. Juli 2026 | Autor:

Der weiße Reiter – Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Blogbesucher,

dieser Artikel von Francois Botes hat mich sehr angesprochen, weil er unsere Gesellschaft sehr treffend beschreibt. Außerdem ist es wichtig solche Themen einmal ins Licht zu rücken, weil den Menschen unseres Zeitalters, das Thema Endzeit überhaupt nicht interessiert bzw. total ausblendet. Auch in die sogenannten christlichen Kirchen hört man davon so gut wie nichts.

Als wiedergeborener Christ sollte man sich schon interessieren, denn unser Herr Jesus Christus hat sehr viel über die Endzeit gesprochen. Also sollte es auch bei uns ein Thema sein.

Betrachten sie einmal diese guten Gedanken in Ruhe und handeln sie dann entsprechend.

 

Ich bedanke mich beim Leiter Daniel Müller vom Missionswerk Karlsruhe für die Genehmigung hier veröffentlichen zu dürfen.

 

 

Wie in den Tagen Noahs

Unsere Zeit wird erschreckend aktuell in der Bibel beschrieben. Und das macht Hoffnung.

 „Wenn der Menschensohn kommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs.“ Diese Worte von Jesus aus Matthäus 24,37 wirken heute aktueller denn je. Wenn du ehrlich bist, spürst du wahrscheinlich auch, wie sich unsere Welt verändert. Nicht nur politisch oder wirtschaftlich. Etwas Tieferes geschieht. Menschen wirken orientierungslos, gleichzeitig aber voller Sehnsucht nach Sinn, Spiritualität und Hoffnung. Die Gesellschaft wird lauter, aggressiver und extremer. Viele fühlen sich innerlich erschöpft, obwohl sie äußerlich alles haben.

Und genau diese Atmosphäre beschreibt die Bibel bereits in den Tagen Noahs. Das Erstaunliche daran ist: Jesus hat nicht gesagt, dass die Welt kurz vor seiner Wiederkunft einfach böse sein würde. Er sagte, sie würde so sein wie damals bei Noah. Genau darin liegt ein Schlüssel zum Verständnis unserer Zeit.

 

Eine Generation, die Gott vergisst

Die Menschen zur Zeit Noahs führten ihr Leben ganz normal. Sie aßen, tranken, heirateten, arbeiteten und planten ihre Zukunft.  Das Problem war nicht ihr Alltag. Das Problem war, dass Gott darin keinen Platz mehr hatte. Genau das sehen wir heute wieder. Unsere Gesellschaft ist beschäftigt wie nie zuvor. Termine, Karriere, Selbstoptimierung, Social Media, Unterhaltung und Konsum bestimmen den Rhythmus des Lebens. Viele Menschen haben alles – und sind trotzdem innerlich leer.

Wir leben in einer Zeit, in der Menschen mehr denn je versuchen, Sicherheit ohne Gott aufzubauen. Versicherungen, Rücklagen, Technologien und politische Systeme sollen Stabilität geben. Doch gleichzeitig wächst die Angst. Depressionen nehmen zu. Beziehungen zerbrechen schneller. Viele Menschen verlieren ihre Orientierung.

 

»Die Sehnsucht nach einer geistlichen Realität ist immer noch da.«

 

Warum? Weil der Mensch nicht dafür gedacht ist, ohne Gott zu leben. Die Bibel macht deutlich: Der Mensch wurde für Gemeinschaft mit seinem Schöpfer geschaffen. Schon im Garten Eden rief Gott nach Adam: „Wo bist du?“ Nicht Adam suchte Gott – Gott suchte den Menschen. Bis heute sucht Gott Menschen, die bereit sind, ihm zu vertrauen.

 

Spirituell, aber ohne Wahrheit

Besonders auffällig ist die Entwicklung im geistlichen Bereich. Obwohl viele Menschen sich vom christlichen Glauben entfernen, wächst gleichzeitig das Interesse an Spiritualität enorm. Astrologie boomt. Esoterik wird salonfähig. Menschen beschäftigen sich mit Energie, Manifestation, Meditation, Kristallen oder spirituellen Erfahrungen. Viele sagen heute: „Ich bin spirituell, aber nicht religiös.“ Das zeigt etwas Entscheidendes: Die Sehnsucht nach einer geistlichen Realität ist immer noch da. Der Mensch wurde für die Ewigkeit geschaffen. Deshalb sucht die Seele nach mehr als nur Materiellem. Doch darin liegt auch eine große Gefahr. Denn nicht jede spirituelle Erfahrung führt zu Gott. Nicht alles Übernatürliche ist göttlich. Die Bibel warnt immer wieder davor, geistliche Erfahrungen wichtiger zu machen als die Wahrheit Gottes.

Heute erleben wir, wie Menschen zwar offen für Spiritualität sind, aber Jesus ablehnen. Sie suchen Erfahrungen, Gefühle und Energie – aber keine Beziehung zu Gott. Manche Menschen sehnen sich nach Engeln, Zeichen oder mystischen Erlebnissen, verlieren dabei aber die Orientierung an Gottes Wort. Viele Menschen wollen Spiritualität ohne Hingabe an Gott. Und genau das ähnelt den Tagen Noahs.

 

Wenn das Böse normal wird

Die Bibel beschreibt die Zeit Noahs als eine Epoche zunehmender Gewalt und moralischer Orientierungslosigkeit. Rücksichtslosigkeit wurde normal. Auch das sehen wir heute immer deutlicher. Der Ton in der Gesellschaft wird rauer. Menschen reagieren aggressiver. Konflikte eskalieren schneller. Hass und Spaltung nehmen zu. Selbst Kinder und Jugendliche wachsen in einer Atmosphäre auf, die von Unsicherheit, Angst und Identitätskrisen geprägt ist. Menschen werden öffentlich bloßgestellt, ausgegrenzt oder digital zum Schweigen gebracht. Die Fähigkeit, einander zuzuhören, geht zunehmend verloren. Viele lassen ihrer Wut und Frustration freie Bahn. Die Gesellschaft wirkt zuweilen wie ein Pulverfass, das jederzeit explodieren kann. Die Bibel formuliert, dass die Erde zur Zeit von Noah „vor Gott verdorben“ und „voller Gewalttat“ war. Das ist erschütternd. Und dennoch zeigt uns die Geschichte Noahs nicht nur das Gericht Gottes – sondern vor allem seine Geduld.

Ein faszinierendes Detail der Noah-Geschichte ist Methusalem – der älteste Mensch der Bibel. Eine mögliche Bedeutung seines Namens lautet sinngemäß: „Wenn er stirbt, kommt das Gericht.“  Und genau das geschah mit der Sintflut. Doch bevor das Gericht kam, schenkte Gott dieser Generation jahrhundertelang Zeit zur Umkehr. Das zeigt das Herz Gottes. Gott richtet nicht gerne. Er ist geduldig. Er wartet. Er ruft Menschen zurück zu sich. Seine Liebe zeigt sich gerade darin, dass er dem Menschen immer wieder neue Chancen gibt. Auch heute lebt unsere Welt noch immer in dieser Zeit der Gnade. Noch ist die Tür offen. Noch ruft Gott Menschen zu sich. Noch können Herzen verändert werden. Noch schreibt Gott Geschichten der Rettung.

 

Noah: unperfekt

Oft denken Menschen, Noah sei ein fehlerloser Held gewesen. Doch das stimmt nicht. Noah war kein perfekter Mensch – aber er war ein Mensch, der mit Gott lebte. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Gott sucht keine perfekten Menschen. Er sucht Menschen mit einem offenen Herzen. Noah hörte auf Gottes Stimme, obwohl niemand ihn verstand. Während andere ihn wahrscheinlich verspotteten, baute er jahrelang an der Arche weiter. Er hielt fest an dem, was Gott gesagt hatte. Er ließ sich nicht von der Meinung der Masse bestimmen, sondern von seinem Vertrauen auf Gott. Und genau das braucht es heute wieder. Menschen, die nicht jede gesellschaftliche Strömung mitmachen. Menschen, die Gott mehr vertrauen als dem Zeitgeist. Menschen, die auch dann standhaft bleiben, wenn sie belächelt werden. Menschen, die nicht perfekt sind, aber bereit, mit Jesus zu leben.

 

Die Gemeinde als moderne Arche

Die Arche war Gottes Rettungsplan mitten im Chaos. Heute ist Jesus dieser Rettungsplan. Und die Gemeinde Jesu ist dazu berufen, ein Ort der Hoffnung zu sein. Nicht ein perfekter Ort. Nicht ein Ort für religiöse Leistung. Sondern ein Ort, an dem Menschen Gnade erleben.

In einer immer dunkler werdenden Welt soll die Gemeinde Licht sein. Hoffnungsträger. Zufluchtsort. Familie. Gerade in Zeiten zunehmender Unsicherheit wird echte Gemeinschaft immer wichtiger werden. Menschen brauchen Orte, an denen sie getragen, ermutigt und geistlich gestärkt werden. Orte, an denen sie nicht funktionieren müssen, sondern angenommen sind. Orte, an denen Wahrheit und Liebe zusammenkommen. Die Bibel zeigt: Noah wurde nicht alleine gerettet. Seine Familie war mit ihm in der Arche. Das ist ein starkes Bild für die Gemeinde heute.

 

»Bis heute sucht Gott Menschen, die bereit sind, ihm zu vertrauen.«

 

Der Kampf um Identität

Einer der größten Kämpfe unserer Zeit ist der Kampf um Identität: Wer bin ich? Was bestimmt meinen Wert? Woran orientiere ich mich? Die Geschichte von Daniel zeigt, wie stark dieser Kampf schon damals war. Daniel und seine Freunde bekamen in Babylon neue Namen, neue Werte und eine neue Kultur aufgezwungen. Das Ziel der Babylonier war klar: Die jungen Männer sollten vergessen, woher sie kamen und wer sie waren. Doch Daniel blieb innerlich frei und dieses Rückgrat braucht es heute wieder.

Die Welt versucht ständig, Identität neu zu definieren. Menschen sollen sich permanent selbst erfinden und dabei jede Grenze auflösen. Besonders junge Menschen wachsen heute unter enormem Druck auf. Sie sollen früh Entscheidungen treffen, für die oft selbst Erwachsene keine Antworten haben.

Doch Gott hat bereits gesprochen. Deine Identität entsteht nicht aus Trends, Ideologien oder Gefühlen. Deine Identität entsteht daraus, dass Gott dich geschaffen hat. Du bist gewollt. Du bist gesehen. Du bist von Gott geliebt.

 

Jesus mitten im Feuer

Christsein wird in Zukunft vermutlich nicht einfacher werden. Schon heute erleben viele Christen Druck im Beruf, in Schulen oder im gesellschaftlichen Umfeld. Wer an biblischen Werten festhält, wird schnell als intolerant oder rückständig abgestempelt. Doch die Bibel macht Mut. Daniels Freunde wurden in den Feuerofen geworfen, weil sie sich weigerten, fremde Götter anzubeten. Und dort erschien ihnen Jesus mitten im Feuer. Das ist die große Hoffnung des Evangeliums: Gott verspricht kein problemfreies Leben. Aber er verspricht seine Gegenwart. Mitten im Feuer. Mitten im Druck. Mitten in der Unsicherheit.

Vielleicht wird Nachfolge in Zukunft mehr Mut kosten. Vielleicht wird es Momente geben, in denen Christen Entscheidungen treffen müssen, die unbequem sind. Doch gerade dann ist Gott an unserer Seite.

 

»Gott verspricht kein problemfreies Leben. Aber er verspricht seine Gegenwart.«

 

Ende mit Hoffnung

Endzeit bedeutet nicht Hoffnungslosigkeit. Zwar beschreibt die Bibel schwierige Entwicklungen. Aber sie endet nicht mit Angst – sondern mit Hoffnung. Jesus hat angekündigt, dass das Evangelium allen Nationen gepredigt werden wird. Das bedeutet: Gott hat diese Welt noch nicht aufgegeben. Noch rettet er Menschen. Noch verändert er Herzen. Noch schenkt er Heilung und Hoffnung. Noch baut er seine Gemeinde. Vielleicht fühlt sich unsere Zeit manchmal dunkel an. Aber in dunklen Zeiten leuchtet Licht am stärksten.

Trotz aller Herausforderungen darf eines niemals verloren gehen: die Freude am Herrn.

Sie ist keine oberflächliche Fröhlichkeit, sondern eine tiefe Hoffnung, die nicht von Umständen abhängig ist. Die Freude am Herrn gründet darauf zu wissen, dass Gott dich hält und mitten in deinem Alltag gegenwärtig ist. Und diese Freude wird zu einem Zeugnis für andere Menschen. Denn während die Welt immer hoffnungsloser wird, strahlen Christen die tiefe Hoffnung und Freude aus, dass Jesus lebt.

Die Tür der Arche war damals nicht ewig offen. Irgendwann wurde sie geschlossen. Doch heute ist die Einladung Gottes noch da. Noch ruft Jesus Menschen zu sich. Noch gibt es Gnade. Noch gibt es Hoffnung. Vielleicht spürst du beim Lesen dieses Artikels selbst eine Sehnsucht nach mehr. Nach Wahrheit. Nach Frieden. Nach echter Hoffnung. Dann mach dich auf die Suche nach Jesus. Suche nicht nur Erfahrungen. Nicht nur Gefühle. Nicht nur Spiritualität. Sondern suche ihn selbst. Denn darin liegt die Hoffnung für unsere Zeit.

 

Quelle – Missionswerk Karlsruhe Magazin „Freude am Leben“ Ausgabe Juli 2026

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855. Erbe für dich

Donnerstag, 2. Juli 2026 | Autor:

Liebe Besucher,

dieses Thema ist ja allgegenwärtig, wenn man bedenkt, dass täglich viele Menschen sterben und dann immer die Frage nach dem Erbe zur Sprache kommt. Leider kümmern sich aber sehr viele Menschen nicht um das sichere Erbe, dass uns von Gott zugesagt ist, wenn wir seinem Wort gehorsam sind und tun was er von uns erwartet.

Isolde Müller hat es in diesem Bericht wieder einmal auf den Punkt gebracht.

Ich möchte mich für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier bedanken und hoffe, dass viele den Wert dieser Worte erkennen.

 

Isolde Müller – Leiterin des Missionswerk Karlsruhe

 

Ein Erbe für dich

Nimm, was dir gehört, denn Gott hat dir viel versprochen

 

Viele Familien haben schon schmerzhaft lernen müssen, wie schwierig es werden kann, wenn jemand stirbt, der sein Erbe nicht geregelt hat: Wenn beispielsweise mehrere Personen als Erbengemeinschaft erben, müssen alle Entscheidungen über ein Haus oder ein Konto einstimmig getroffen werden. Das hat schon zu viel Streit geführt. Oder es tritt ohne ein Testament die gesetzliche Erbfolge in Kraft und es erben zuweilen Personen mit, zu denen seit Jahrzehnten kein Kontakt bestand. Oder alle Kinder erben denselben Anteil – egal, ob sie jahrelang die Eltern gepflegt haben oder nicht.

Gott hat sein Erbe geregelt: Gleich am Anfang des Herbräerbriefes lesen wir, dass Gott seinen Sohn Jesus zum Erben über alles eingesetzt hat (vgl Hebräer 1,2). Er hat seinem Sohn alles anvertraut. Und später lesen wir im Hebräerbrief, dass wir Miterben sind: Weil wir von unseren Übertretungen erlöst sind, „können alle, die Gott berufen hat, das versprochene ewige Erbe empfangen“ (Hebräer 9,15).

 

»So können alle, die Gott berufen hat, das versprochene ewige Erbe empfangen.«

Hebräer 9,15

 

Du bist Teil der Familie

Ein Erbe verdient man sich nicht, sondern es wird übertragen, weil man zur Familie gehört. Wenn du Jesus Christus in dein Leben aufgenommen hast, gehörst du zur Familie – und bist deshalb erbberechtigt, so beschreibt es Paulus im Römerbrief: „Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selbst zeugt mit unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi …“ (Römer 8,15-17).

Du bist Sohn oder Tochter und somit erbberechtigt. Jesus hat dich losgekauft, damit du nicht mehr unter Zwang, Angst oder geistlicher Armut lebst. Das Erbe ist die Grundlage für ein neues Leben: Wir sind keine Sklaven des Teufels mehr, sondern Kinder Gottes, durch die Erlösung am Kreuz.

 

Jeder ist erbberechtigt

Schon im Alten Testament hat Gott bestimmt, dass jeder Einzelne einen Anspruch auf ein Erbe hat. Dazu lesen wir eine erstaunliche Geschichte in 4. Mose 27,1-8: Ein Mann namens Zelofhad hatte fünf Töchter und keinen Sohn. Nach damaligem Gesetz hatten Frauen kein Erbrecht. Da es keine männlichen Erben gab, wäre der Landanteil ihres Vaters an andere Verwandte gefallen. Die fünf Töchter wären leer ausgegangen und hätten keine Lebensgrundlage gehabt. Doch sie klagten Mose ihr Leid und Mose bringt die Angelegenheit vor Gott. Er sagt nicht nur achselzuckend: „Das Gesetz ist halt so“, sondern er fragt Gott. Und Gott antwortet: „Die Töchter von Zelofhad haben recht. Sie sollen auf jeden Fall Grundbesitz erhalten, genauso wie die Männer aus ihrer Sippe. Ein Stück Land soll auf den Namen ihres Vaters eingetragen werden und ihnen als seinen Erben gehören. Sag den Israeliten: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hinterlässt, soll seine Tochter das Erbe bekommen.“

Gott nimmt die Erbfrage ernst – und klärt hier ein für alle Mal, dass jeder Mensch erbberechtigt ist. Gott änderte das Rechtssystem, damit Menschen ihr Erbe bekommen. Wenn das schon im Alten Bund so war, wieviel mehr im Neuen Testament! Damals ging es um ein physisches Erbe, heute geht es um unser geistliches Erbe. Der Teufel will uns immer weismachen, dass wir kein Recht auf Gottes Verheißungen haben, doch das Gegenteil ist der Fall. Du hast ein Recht auf deinen Erbteil!

 

»Du hast ein legales Recht auf all das, was uns in der Bibel zugesagt wird.«

 

Das Reich Gottes erben

Wenn hier auf der Erde ein Testament eröffnet wird, und du darin benannt bist, hast du die Möglichkeit es anzunehmen oder auszuschlagen. Wenn du dein Erbe ablehnst, bleibt es wirkungslos. Genauso ist es im geistlichen Bereich. Manche Christen sind Miterben, aber sie nehmen es nicht in Anspruch.

In Galater 5,21 sagt uns Paulus: „Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.“ Es gibt etwas, das uns vom Erbe ausschließt. Paulus spricht hier von „Werken des Fleisches“: Zorn, Eifersucht, Neid, Streit und Ähnliches. All das schließt uns davon aus, das Reich Gottes zu erben. Doch wenn wir diese Dinge wieder ablegen und Jesus um Vergebung bitten, haben sie keine Wirkung mehr in unserem Leben und wir können das Erbe antreten. Dann sind wir Teilhaber am Reich Gottes, an Gottes neuer Welt, dessen Währung Gerechtigkeit, Friede und Freude ist. Leben im Fleisch hält uns klein. Leben im Geist öffnet uns den Raum für unser Erbe.

 

Nimm dein Erbe in Besitz!

Du hast ein legales Recht auf all das, was uns in der Bibel zugesagt wird:

  • Du hast Vollmacht! Jesus hat seine Jünger ausgesandt und zu ihnen gesagt: „Siehe, ich gebe euch die Vollmacht, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch irgendwie schaden“ (Lukas 10,19). Dieser Widerstand geschieht in Vollmacht. Lass dich nicht einschüchtern, sondern benutze die Vollmacht, die du durch dein Erbe hast.
  • Du hast Kraft! „Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist“ (Apostelgeschichte 1,8). Der Heilige Geist ist da. Er ist in dir! Mit dem Erbe kommt die Kraft. Paulus bezeugt im Brief an Timotheus, dass Jesus ihm Kraft verliehen hat – und dieselbe Kraft wirkt auch in dir: die Kraft für jeden neuen Tag, die Kraft zu vergeben, die Kraft, Gutes zu tun und allen Versuchungen zu widerstehen, die dir jeden Tag begegnen.
  • Du hast den Sieg! Du kämpfst nicht für den Sieg, du lebst aus dem Sieg, den Jesus errungen hat. In diesem Sieg überwinden wir alle Herausforderungen, die auf uns zukommen. „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!“ (1. Korinther 15,57). Er hat dir alles bereitgestellt, was du brauchst.
  • Ebenso gehört die Herrlichkeit Gottes zu unserem Erbe. Jesus selbst sagt, dass er die Herrlichkeit, die er vom Vater empfangen hat, an uns weitergegeben hat. Nicht erst im Himmel, nicht nur für geistliche Leiter, sondern für seine Nachfolger hier und jetzt. Im Alten Testament trug die Bundeslade die Gegenwart Gottes – im Neuen Testament trägt sie der Mensch.
  • Heilung ist nicht vom Erbe ausgenommen. Das ganze Neue Testament ist voll davon, wie Jesus Menschen heilte: „Als aber die Volksmengen es erfuhren, folgten sie ihm; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reich Gottes, und die Heilung brauchten, machte er gesund“ (Lukas 9,11). Das ist dein Erbe! In einem Testament können nicht Teile gültig sein und andere Teile nicht gültig. Entweder ist es rechtsgültig oder nicht. Warum sollte in der Bibel manche Zusagen gültig sein und dieser nicht? „Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten“ (Psalm 103,3). Jesus hat geheilt, befreit und versorgt. Viele Menschen haben schon erfahren, dass Gott sie heute genauso berührt hat. Wenn du Lasten mit dir herumschleppst, die du nicht los wirst, lade sie ab bei Jesus. Dafür ist er gekommen: um dich freizumachen.

Er hat dir ein Erbe hinterlassen und die entscheidende Frage ist nicht, ob das Testament gilt, sondern, ob du es annimmst. Nimm, was dir gehört!

 

Isolde Müller

Leiterin des Missionswerk Karlsruhe

 

 

 

 

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854. Heilungskraft

Donnerstag, 2. Juli 2026 | Autor:

Liebe Besucher,

mich hat dieser Bericht von Daniel Müller vom Missionswerk Karlsruhe wieder einmal sehr angesprochen und darum möchte ich diesen einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Ich hoffe, dass sie dadurch auch angesprochen werden.

 

Ich bedanke mich bei Daniel Müller für die Genehmigung hier veröffentlichen zu dürfen.

Daniel Müller – Leiter des Missionswerk Karlsruhe

 

Die gegenwärtige Heilungskraft

 

Wir können Heilung und Gottes Wirken nicht erzwingen. Aber kleine Schritte bewirken bei Gott oft große Wunder.

 

Es gibt eine Sehnsucht in dir, die sich nicht einfach abschütteln lässt, egal wie beschäftigt du bist, egal, wie stark du nach außen wirkst, egal, wie sehr du gelernt hast, mit Dingen zu leben, die eigentlich nie so gedacht waren. Denn tief in dir weißt du, dass es mehr geben muss: mehr als nur durchhalten, mehr als nur funktionieren, mehr als nur irgendwie klarkommen – nämlich echte Heilung, echte Freiheit, echte Wiederherstellung. Es gibt eine Sehnsucht in dir nach einer Berührung Gottes, die nicht nur oberflächlich ist, sondern die dich im Innersten verändert.

 

»Heilung fließt aus Gottes Wesen, aus seiner Natur, aus seinem Herzen heraus.«

 

Vielleicht hast du dich daran gewöhnt, dass bestimmte Dinge einfach „zu deinem Leben gehören“, dass Schmerzen bleiben, dass innere Wunden Teil deiner Geschichte sind, dass Gebete manchmal unbeantwortet scheinen. Doch was wäre, wenn das gar nicht die Wahrheit ist? Was wäre, wenn Gott nie vorgesehen hat, dass du dich mit weniger zufriedengibst, als er für dich vorbereitet hat?

 

Gott handelt noch immer

Du musst nicht auf einen besonderen Moment warten, nicht auf einen perfekten Zustand, nicht auf einen Tag, an dem dein Glaube stark genug ist. Denn Gott ist nicht in der Zukunft gefangen. Er ist nicht auf Distanz, nicht schwer erreichbar, sondern er ist gegenwärtig, genau jetzt, während du diese Worte liest, mitten in deinem Alltag, mitten in deiner Situation, mitten in dem, was dich gerade beschäftigt, und genau darin liegt die Kraft des Evangeliums: Gott hat nicht nur einmal gehandelt, sondern er handelt noch immer.

Als Jesus sagte, dass der Geist des Herrn auf ihm ist, um zu heilen, hat er keine Theorie formuliert, sondern eine Realität eröffnet, die bis heute gilt, und dieser gleiche Heilige Geist ist nicht verschwunden, er ist nicht weniger geworden, er ist nicht zurückgezogen, sondern er wirkt weiter, leise, kraftvoll, liebevoll, beständig, und vielleicht ist er dir näher, als du es jemals gedacht hast.

 

Heilung ist Ausdruck seines Wesens

Gott entscheidet sich nicht, gelegentlich zu heilen – sondern Heilung fließt aus seinem Wesen, aus seiner Natur, aus seinem Herzen heraus. Denn Gott ist gut, er ist voller Leben, voller Liebe, voller Wiederherstellung, und alles, was er berührt, trägt diese Handschrift. Deshalb ist Heilung kein Sonderfall, sondern ein Ausdruck seiner Gegenwart, ein Zeichen seines Reiches, ein Echo des Himmels auf der Erde.

 

»Gott hat nicht nur einmal gehandelt, sondern er handelt noch immer.«

 

Die Bibel sagt, dass er derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Deshalb ist das, was du in den Evangelien liest, nicht nur Geschichte, sondern Einladung, Verheißung und Möglichkeit – auch für dich, auch jetzt.

 

Der Heilige Geist bringt den Himmel in dein Leben

Der Heilige Geist ist nicht einfach eine Kraft, die irgendwo existiert, sondern er ist die lebendige Gegenwart Gottes, die den Himmel in dein Leben hineinträgt. Der Heilige Geist ist die Verbindung zwischen dem, was Gott ist, und dem, was du erlebst. Wo er Raum bekommt, da beginnt sich etwas zu verändern, manchmal sichtbar, manchmal unsichtbar, aber immer real.

Vielleicht hast du gelernt, deine Erwartungen herunterzuschrauben, dich anzupassen, dich zu arrangieren. Doch der Heilige Geist lädt dich ein, neu zu sehen, neu zu glauben, neu zu hoffen. Denn wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit: eine Wirklichkeit, die dein Leben berühren will.

 

Heilung beginnt mit Empfangen, nicht mit Anstrengung 

Du musst dich nicht anstrengen, um Gott zu bewegen. Du musst ihn nicht überzeugen, du musst nicht kämpfen, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen: Er ist schon da, schon bereit, schon am Wirken. Und oft liegt der Schlüssel für uns nicht darin, mehr zu tun, sondern darin, loszulassen, still zu werden, offen zu werden, empfänglich zu werden.

Es ist so leicht, in einen Modus zu geraten, in dem du denkst, du müsstest mehr glauben, mehr leisten, mehr richtig machen. Doch die Wahrheit ist: Heilung entsteht nicht aus deinem Druck, sondern aus seiner Gegenwart. Alles, was es manchmal braucht, ist ein ehrliches Herz, das sagt: Gott, ich öffne mich. Ich lasse zu. Ich empfange, auch wenn ich noch nicht alles verstehe.

 

Momente der Veränderung

Es gibt diese Momente, in denen etwas geschieht, das du nicht erklären kannst, Momente, in denen Frieden plötzlich real wird, in denen Schmerz nachlässt, in denen sich etwas in dir löst, das lange starr und fest war. Genau das sind die Momente, in denen der Himmel die Erde berührt. Meist sind sie gar nicht spektakulär im äußeren Sinn, aber tiefgreifend im Inneren. Wenn der Heilige Geist wirkt, bleibt nichts unverändert, dann beginnt ein Prozess, der dich Stück für Stück in Freiheit führt, in Leichtigkeit, in Leben. Vielleicht hat dieser Prozess schon längst begonnen, ohne dass du es bemerkt hast?

 

»Im Reich Gottes sind es oft die kleinen Schlüssel, die große Türen öffnen.«

 

Jetzt ist dein Moment

Vielleicht ist genau jetzt dieser leise, aber entscheidende Moment, in dem du innerlich stehenbleibst und merkst, dass Gott dich ruft, eine Einladung voller Liebe und Nähe ausspricht. Und alles, was er sich wünscht, ist dein Ja. Ein einfaches Ja, das sagt: Ich öffne mich, ich vertraue dir, ich lasse dich wirken, ich höre auf, alles kontrollieren zu wollen, und beginne zu empfangen, was du für mich hast. Vielleicht fühlt sich dieses Ja klein an, unsicher, vorsichtig. Aber im Reich Gottes sind es oft genau diese kleinen Schlüssel, die große Türen öffnen.

 

Daniel Müller

Leiter im Missionswerk Karlsruhe

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853. Klimalügen – Teil 11 ….Klimaschwindel einfach herrlich zerlegt!

Montag, 29. Juni 2026 | Autor:

 

Liebe Besucher,

wie wohltuend ist es doch, wenn man erleben darf, dass es noch Politiker gibt die im Hier und Jetzt leben und ihre Politik im Interesse ihrer Wähler gestalten.

Betrachten sie doch einmal ohne Ideologiebrille die Fakten die hier Herr Najafi sachlich und ehrlich darstellt. Wenn man nach diesen Zahlen noch immer nicht zur Einsicht kommt, dann ist meiner Meinung nach im Biocomputer von einer bestimmten Spezies etwas durcheinandergeraten. Gründe dafür gebe es genug, aber, jeder sollte sich selbst prüfen ob er noch in der Realität lebt.

 

Winter in Franken

 

Ich bedanke mich bei Herr Najafi für die Genehmigung seinen Bericht hier in meinen Blog veröffentlich zu dürfen.

 

Kirschblüte in Franken

 

Bitte bewerten sie diese Fakten ohne eine Parteibrille. Schalten sie ihren gesunden Menschenverstand ein und handeln sie.

 

Es ist passiert, ganz ohne Medienspektakel haben im vergangenen Monat 44 Wissenschaftler, die maßgeblich für die IPCC-Berichte (was manche als Weltklimarat bezeichnen) verantwortlich sind, mal eben das Horrorszenario kochende Erde im Jahr 2100 zurückgezogen. Weltuntergang abgesagt. Es sei „unplausibel“.

In der ursprünglichen Prognose ging man davon aus, dass der CO2-Gehalt in der Luft sich in den nächsten 80 Jahren verdreifachen würde, was schon realitätsfern ist, aber darauf komme ich noch zu sprechen.

Nun werden im Jahr 2100 Temperaturerhöhungen zwischen 1,5 und 3,5 Grad erwartet. Im Worst-Case-Szenario, also 3,5 Grad, geht man davon aus, dass der CO2-Anteil an der Luft sich nahezu verdoppeln würde…

Nun ein kleiner Exkurs, wir müssen wohl den Lernstoff von vor 3 Jahren wiederholen. CO2 macht seit Jahrhunderten 400 bis 450 ppm an der Luft aus, das sind 0,04%. 96% davon sind von Natur aus gegeben und nur 4% sind menschengemacht, das wären 0,0016%. 1/25 also.

Um den CO2-Gehalt demnach zu verdoppeln, benötigen Sie zum Jahr 2100, 25 Erden! In Menschen gerechnet eine Erdpopulation von 200 Mrd. Menschen. China ist zu einem Drittel für den globalen CO2-Ausstoß verantwortlich, es bedarf also 75 Chinas für dieses Szenario.

Auf Deutschland umgemünzt. Deutschland ist zu 1,7% für den globalen CO2-Ausstoß verantwortlich, runden wir der Einfachheit halber auf 2% auf. Ergo brauchen Sie 1250 Deutschlande… wie auch immer der Plural von Deutschland ist. 1250-mal Deutschland, damit sich der CO2-Gehalt der Luft verdoppelt.

Damit Sie mal begreifen, was für ein Humbug diese Annahme ist. Der hiesige Verkehrssektor ist zu etwa 20% für den CO2-Ausstoß verantwortlich, also ein Fünftel. Es gibt ca. 50 Mio. Autos in Deutschland, wir gehen mal davon aus, dass das alles ach so bösartige Verbrenner sind.

Dann reden wir hier von 300 Milliarden Autos, die produziert werden müssten, damit Sie möglicherweise das Worst-Case-Szenario erfüllen können. Und das glauben Sie wirklich? Auch die CDU, das halten Sie für real?

 

 Meine Damen und Herren, wir befinden uns in einer ernstzunehmenden Bedrohungslage. Die Apokalypse muss gestoppt werden, indem wir verhindern, dass 300 Milliarden Autos gebaut werden… ist das Ihr Ernst?

Das ist die Grundlage, auf der Sie die deutsche Wirtschaft systematisch gegen die Wand fahren? Das ist die Basis, auf der Sie Steuern auf Luft erheben durch die CO2-Steuer, CO2-Emissionszertifikate, CO2-Maut und damit die Lebenshaltungskosten und Lebensmittelpreise künstlich erhöhen?

Energiewende und unbezahlbare Kosten für Strom und Gas. Das Verbrennerverbot ab 2035, eine schrumpfende Automobilindustrie.

Unzählige Zulieferer, die insolvent gehen. Die Chemieindustrie wandert ins Ausland ab, weil Sie nigelnagelneue Kohlekraftwerke abschalten und sprengen. Die Stahlindustrie produziert so wenig wie seit anno dunnemals nicht mehr und verabschiedet sich. Handwerksbetriebe schließen.

Bürokratieauflagen fürs Klima. Die Gängelung und Drangsalierung der Landwirte… all das gebaut auf diesen groben Unfug, Sie sollten sich schämen!

Auf dieser unsinnigen Grundlage fasste das Bundesverfassungsgericht im März 2021 den Klimabeschluss. Sie führten Klimagesetze ein. In der EU CO2-Neutralität bis 2050, in Deutschland 2045, in Niedersachsen sogar 2040. Bis 2030, also in 3-einhalb Jahren soll der CO2-Ausstoß um 75% reduziert werden, wie kommt man auf so einen Stumpfsinn!?

Es muss alles wieder auf den Prüfstand und rückgängig gemacht werden.

Der Klimaschwindel ist der größte Betrug in der Geschichte der Neuzeit. Ihr Klimagötze ist tot. Tod durch „Unplausibilität“, das muss man auch erstmal hinbekommen. Es ist vorbei, Sie können nach Hause gehen!

Es ist nun unmissverständlich für jeden ersichtlich. Wer jetzt noch an der Klimapolitik festhält, ist nichts weiter als ein Schwindler. Entscheiden Sie sich!

 

 

Lieber Besucher,

haben sie diese Zahlen einmal verinnerlicht und wollen sie weiter dieser Klimasekte glauben. Wachen sie auf!!! Es geht um ihre Zukunft und um die ihrer Kinder. Kein Land dieser Welt macht diesen Irrsinn mit. Deutschland – einige Politiker nicht das Volk – will es hier wieder einmal der Welt zeigen wie „stark“ wir sind.

 

Jeder Deutsche – vom Baby bis zum Greis – hat etwa 12.000 Euro für die Energiewende gezahlt. Bekommen hat er dafür höhere Strompreise, Mieten und Produkte, Deindustrialisierung und Versorgungs-Unsicherheit.

 

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852. Christ – sein oder Schein?

Samstag, 13. Juni 2026 | Autor:

 

 

Liebe Besucher,

das Zeugnis von Felix Nmecha trifft genau die Titelaussage dieses Berichtes.

Mt 10,32 Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.

Jetzt bekennt ein Fussballprofi einmal mutig und glaubhaft seinen Glauben an JESUS und schon stehen die religiösen Geister in unseren Land auf. Wenn Moslems ihren Glauben in Deutschland öffentlich bekennen, dann verlieren die Mainstreammedien kein Wort darüber, eher noch Lob und Staunen.

Die Realität in Deutschland ist eine andere. Ein Teil der sogenannten Christen ist „christlich“, d.h. sie gehen in die Kirche, tun gute Werke, strengen sich an die Gebote zu halten, einfach ausgedrückt sie sind religiös so wie die Pharisäer. Jesus hatte dafür klare Aussagen.

Was ihnen fehlt ist die persönliche Beziehung zu JESUS CHRISTUS so wie es Felix Nmecha als Zeugnis gibt. Und diese persönliche Beziehung bekommt man nicht durch die Besprenkelung als Baby und den Eintrag ins Kirchenregister, sondern durch Umkehr (die Bibel nennt es Busse) Wiedergeburt und anschließender Glaubenstaufe. Danach die Taufe im Heiligen Geist.

Ein anderer Teil des Volkes ist dem Christentum feindlich gesinnt einschließlich der Medien und Politik und Kirchen. Wieviel Heuchelei dahinter steckt, kann man daran sehen, dass diese genannten Institutionen bei jeder größeren „christlichen“ Veranstaltung in den Vordergrund rücken und teilweise nicht glaubhafte Aussagen machen.

 

 

 

Im Nachfolgenden will ich einmal erklären, was hier in Deutschland seit dem 3.Jahrhundert schiefläuft. Auch Martin Luther hat vieles nicht reformiert und ist deswegen gescheitert.

 

 

 

 

Lieber Besucher,

sind sie auch der Meinung, dass man jemanden das Kirchenmitglied ist, als Christ bezeichnet kann? Oder noch anders gefragt, dass Babys die mit 6 Wochen bei einem religiösen Akt mit ein paar Tropfen Wasser besprenkelt werden, als Christen bezeichnet werden dürfen?

Was sagt Gottes Wort die Bibel – der einzige Maßstab – dazu?

Ich selbst habe diesen Prozess durchlaufen, kann also beurteilen was der Unterschied zwischen religiöser Tradition und einer persönlichen Entscheidung, – die Bibel nennt es Wiedergeburt – ist.

Mich hat besonders die Tatsache schockiert, dass man den Menschen bei einer Beerdigung erzählt, dass sie aufgrund ihrer Baby Besprenkelung gerettet sind. Das ist eine Lüge und wiegt die Menschen die dies hören und glauben in Sicherheit, was ihr ewiges Heil betrifft.

Immer wenn ich mich mit diesem Thema auseinander setze, dann fällt mir dieser Spruch ein.

„Du sattelst das Pferd von hinten auf“

Das bedeutet, dass du mit dem anfängst, was eigentlich erst – nach Busse und Wiedergeburt – passieren sollte. 

Betrachtet man nun ganz objektiv den Zustand der „christlichen Gemeinden“ in Deutschland, dann kommt man zu dem Schluß, dass es noch nie mehr Chaos, unbiblische Aktionen und Ungehorsam dem Wort Gottes gegenüber gegeben hat.

 

Paulus sagt, dass einige ein anderes Evangelium verkündigen und so Menschen verwirren. (Gal 1,7) Und dann folgt die für viele unerträgliche Aussage von Paulus, mit der er für immer DEN EINEN Maßstab aufstellt, anhand dessen wir prüfen kön­nen, ob es sich um das echte Evangelium Gottes oder um eine menschliche Fälschung handelt:

Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! Gal 1,8

Hätte Paulus ein Evangelium akzeptiert und anderen als akzeptabel empfohlen, das lehrt, ein Baby wird durch die Wassertaufe errettet und bekommt so Eingang in das Reich Gottes?

Jeder, der die Lehren des Paulus auch nur ein wenig studiert hat, weiß, dass so etwas unmöglich wäre. Errettung und Gotteskindschaft durch die Babybesprenkelung widersprechen völlig dem Evangelium von Paulus.

Hier noch einige Bibelstellen zum Thema Ungehorsam.

8 »Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir; 9 vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts als Menschengebote sind.«

Ps 105,28 Er sandte Finsternis und machte es finster; doch sie blieben ungehorsam seinen Worten.

Mk 7,13 und hebt so Gottes Wort auf durch eure Überlieferung, die ihr weitergegeben habt; und dergleichen tut ihr viel.

 

Was sagt Gottes Wort die Bibel – der einzige Maßstab – dazu?

 

 

Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden. (Joh 3,36; Apg 2,38; Apg 16,31; Röm 1,16; Röm 10,9; 1Petr 3,21)

 

Geht es noch deutlicher? Die Bibel sagt an vielen Stellen – erst der Glaube, dann die Busse, dann die Taufe. Wer sind wir, dass wir die biblischen Anweisungen ignorieren.

 

 

Warum konnten die Apostel als Jesu Augenzeugen nicht schon auf Grund ihres menschlichen Verständnisses die Wahrheit jener Ereignisse verkündigen, sondern erst, nachdem sie mit Feuer getauft und vom Geist wiedergeboren waren?

Es kommt daher, dass dem natürlichen Menschen die Wahrheit und der Sinn der Geheimnisse des Lebens Jesu erst verständlich werden, wenn das Feuer vom Himmel und der Geist Gottes sie seiner Seele als lebendige Wirklichkeit offenbart haben.

Darum bleiben jeden Menschen – wie fähig er auch auf anderen Gebieten menschlicher Literatur sonst sein mag – die Geheimnisse der Erlösung, wie sie im Evangelium enthalten sind, so lange völlig verschlossen, bis er das Leben und Sterben Jesu in seiner eigenen Seele persönlich durchlebt hat und davon zeugen kann.

Weil die Wirkungen des Geistes – indem sie einen neuen geistlichen Tod und ein neues geistliches Leben hervorbringen – das Wesen der Seele tiefgreifend verändern, kann kein Mensch die Geheimnisse der Erlösungskraft Christi verstehen oder sich im Glauben aneignen, bevor er nicht persönlich diesen neuen Tod erlitten und dieses neue Leben empfangen hat.

Dies ist der einzige Weg, auf dem Christus einer Seele Erlösung bringen kann.

 

 

Der einzige Weg Christ zu werden, ist, Glaube an Jesus Christus als den alleinigen Weg zu Gott, dann Sündenbekenntnis, danach die Taufe durch untertauchen. So ist der biblische Weg.

 

 

Glauben sie immer noch, dass Baby die mit Wasser besprenkelt werden und die Eintragung in die Mitgliederliste einer Denomination erfahren Christen sind?

Wenn sie dies glauben, dann missachten sie das Wort Gottes, d.h., sie sind Gott ungehorsam. Was das für Folgen hat, können sie auch im Wort Gottes nachlesen.

 

 

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851. Die Wahrheit wird euch frei machen

Dienstag, 26. Mai 2026 | Autor:

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Liebe Besucher,

ich stelle mir in den letzten Jahren oft die Frage:

„Wurde die Wahrheit schon immer so mit Füssen getreten wie in den letzten Jahren?“

Ich glaube, dass die Anzahl der Lügen nicht entscheidend ist, sondern, dass man die Wahrheit seit Beginn der Schöpfung gegen die Lügen des Verführers (Satan) eingetauscht hat. Schon Paulus hat dies vor 2000 Jahren deutlich gesagt.

Röm 1,25 Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.

 

 

Bedanken will ich mich bei Peter Ischka für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

Ich möchte sie einladen, diesen Bericht von Peter Ischka zu lesen und wünsche ihnen gute Erkenntnis.

 

Frei – wovon?
Ist die Zigarette abgebrannt,
nach dem Schluck zu viel merkt man:
Die ersehnte Freiheit war doch nicht drin.

 

 

Frei – wovon? Der Wunsch nach Freiheit ist tief verwurzelt und gehört zur Mitte des Menschseins. Die Werbeindustrie hat das gründlich analysiert und weiß diesen Wunsch bestens zu instrumentalisieren mit der großen Freiheit des Marlboro Man, der durch die Weite des Monument Valley reitet, oder der kleinen Freiheit, die durch das Alter-Bier aus Hamburg ausgelöst wird (je nachdem, wie viel man davon konsumiert).
Aber wenn die Zigarette abgebrannt ist und nach dem Schluck zu viel vom Bier merkt man: Die ersehnte Freiheit war doch nicht drin.
Wer nach mehr Freiheit strebt, muss vielleicht alte Gewohnheiten aufgeben, die Erwartungen anderer und starre Denkmuster loslassen und neue Perspektiven erlauben. Da ist der Weg zur ersehnten Freiheit gespickt mit Stolpersteinen! Sieht man genauer hin, sind da nämlich die inneren Zwänge, man entdeckt eigentümliche Verhaltensmuster und blickt sogar versteckten Ängsten ins Auge. Das alles hinter sich lassen? Ja, schön wär’s … Aber woher nehmen – eine Freiheit, die nicht nur ein Wochenende lang hält!
In der Psychologie wird Freiheit oft verstanden als die Fähigkeit, eigenständige Entscheidungen zu treffen und handeln zu können ohne äußere oder innere Zwänge.

 

Der Titel ist ein Zitat von dem, der sagt, er sei die Wahrheit in Person. Dieser Anspruch ist einzigartig. Das ist nicht einer, der zu dem Thema auch noch etwas zu sagen hat; nein, er kann Wahrheit definitiv implementieren – einpflanzen.
„Wenn ihr mit mir verschmelzt, werdet ihr mich, die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“1 Wir merken schon: Hier geht es nicht um „wahr“ im Sinne von „richtig statt falsch“.
Jesus Christus hat sich seinen Freunden so vorgestellt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“2 In einer pluralistischen und überdiversifizierten Gesellschaft kann diese Exklusivität durchaus Reaktionen auslösen; doch am Sachverhalt ändert das rein gar nichts.
Auch bei den ersten Adressaten hat diese Aussage, „Die Wahrheit wird euch frei machen“, Widerstand ausgelöst: „Hallo, was heißt denn, wir sollen frei werden? Wir sind doch von niemandem abhängig!“3 Der Lackmustest ist schnell erbracht: Wer Sünde tut, ist ihr Sklave, voll abhängig, ein totaler Sündenjunkie.

 

Die automatische Unfreiheit

Sünde wird meist als moralischer Begriff überstrapaziert und noch dazu versehen mit einer Richter-Skala von eins bis hundert – doch da ist es nicht bedeutend, ob jemand „nur“ über eine andere Person lästert oder ob er sie umbringt.4
Das Problem: Bei Sünde handelt es sich um eine generelle Lebenszielverfehlung; und die zieht automatisch Unfreiheit nach sich und diese gibt es in allen Facetten. Absolut kein Mensch ist davon ausgenommen; der Grund ist der totale Mangel an Gottesbeziehung. Das ist der Sachverhalt – und keine Ideologie und keine Mehrheitsverhältnisse ändern daran etwas: „Alle sind in der Sünden-Unfreiheit gefangen; begnadigt und gerechtfertigt wird man ausschließlich durch die Erlösung in Christus Jesus“,5 der personifizierten Wahrheit.
Er ist der Weg aus dem Dilemma heraus hinein in die Wahrheit, die allein zum Leben in Freiheit führt. Niemand kommt mit Gott in persönliche Beziehung als nur durch ihn, ganz einfach, weil er diese Beziehung hat. Es ist ein Geschenk ohne Gegenleistung, das man nur hat, wenn man es annimmt! Ein Psychologe nennt das wahrscheinlich „die Freiheit, eine Entscheidung zu treffen“. Das Gegenteil wäre, es aus Stolz abzulehnen und in Unwissenheit sich weiterhin kritisch über den christlichen Glauben zu äußern. Gelegentlich wird dann die widersinnige Frage gestellt: „Warum lässt Gott das zu?“ (Katastrophen und dergleichen), wo man doch meint, es gäbe ihn nicht. Tatsächlich will Gott aber, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen6 – diese Wahrheit, die frei macht.

Produziert Schuldgefühle

Jeder moralische Anspruch, wie sensibilisiert ein Gewissen auch sein mag, führt immer zu Schuldgefühlen und hinterlässt Unfreiheit. Alle möglichen Gesetze liefern uns einen Maßstab und der zeigt uns nur umso deutlicher, wie ohnmächtig wir sind gegenüber dieser Abhängigkeit. Das geht zurück auf Mose, durch ihn wurde das Gesetz gegeben; doch die Gnade und die Wahrheit sind durch Jesus Christus geworden.7
Seit der Geist der Wahrheit gekommen ist, und das ist nun rund 2000 Jahre her, seitdem entfaltet er die ganze Wahrheit8 für jene, die ihn nicht – bewusst oder unbewusst – daran hindern. Die säkulare und oft auch die religiöse Welt kann sich nicht auf seine Frequenz einstellen und ihn daher auch nicht empfangen. Wer ihn aber empfängt, bemerkt das sehr wohl – und bleibt dann natürlich auf Sendung.9

Es ist schon interessant: Dieser Geist der Wahrheit wird auch als „Tröster“ bezeichnet. Aber das ist nicht zu vergleichen mit einem, der auf die Schulter klopft: „Du armes Würstchen, ist doch alles nicht so schlimm, halt einfach nur durch …“ Der Trost, von dem hier die Rede ist, kommt mit der Wahrheit10 und fegt Lüge hinweg.

Eckpunkte, die zeigen, dass wir mit der Wahrheit verbunden sind:

  • Unser Herz ist zur Ruhe gekommen.
    • Das Herz klagt uns nicht mehr an.
    • Wir haben freien Zugang zu Gott.
    • Was immer wir bitten, empfangen wir von ihm.
    • Wir leben in Übereinstimmung mit seinen Absichten.11

Was Gott von uns erwartet?

Das ist recht einfach: dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben (ihm vertrauen) und dass wir einander lieben.12 Das ist alles! Wer so handelt, bleibt in Christus und Christus in ihm;13 und er bekommt die Bestätigung durch den Geist der Wahrheit, den er uns dauerhaft gegeben hat.

„Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Lasst euch nicht verrückt machen und wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!“14 In Freiheit zu leben – für einen begnadigten lebenslänglich Gefangenen ist das nicht leicht. So geht es uns mit dem Hang zu Schuld­gefühlen: Es ist nicht einfach, die umfassende Vergebung anzunehmen; leicht lassen wir uns ein religiöses Joch aufladen. Da hat jede Denomination ihre Spezialitäten und Ansprüche: Was man da nicht alles tun muss, um akzeptabel zu sein! Aber es gibt nichts, was wir tun könnten, um uns für Gott akzeptabel zu machen.

Auf die Frage „Frei – wovon?“ kommt hier die Antwort: „Denn das Gesetz des Geistes der Freiheit in Christus Jesus hat uns frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“15 Wenn es Ihnen möglich ist, treten Sie einen Schritt zurück und betrachten Sie Ihr religiöses Verhalten mit etwas Distanz; finden Sie heraus, wo überall so ein Joch versteckt sein könnte: Was haben Sie alles zu erfüllen, um im System Ihrer Denomination annehmbar zu sein? Vermutlich gibt es keine christliche Gruppe, die nicht die Freiheit einschränkt, zu der Christus uns frei gemacht hat.

 

Mit dem Alten kommt niemand ins Neue

Eine Vermischung mit alttestamentlicher Technologie, angefangen beim Priester-Konzept der Suche nach einem Mittler zwischen Menschen und Gott – das hat sich erübrigt, seit Christus sich im Himmel auf seinen Thron gesetzt16 und den direkten Zugang zu Gott eröffnet hat. Spätestens seitdem sind die „Bitt für uns“-Gebete überflüssig.
Jesus erklärt es ganz unmissverständlich: „Ihr selbst werdet in meinem Namen direkt bitten, und ich sage: Nicht einmal ich werde den Vater für euch bitten; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich vom Vater ausgegangen bin.“17 Um das zu verstehen, muss man kein Theologe sein, denn schon das Mustergebet von Jesus macht es ganz deutlich: „Unser Vater …“ Bitten wir jemand anderes, kann das ganz schön in die Hose gehen.
Das ist nur ein Beispiel von den vielen Traditionen, die mit der Freiheit inkompatibel sind. Ein einfacher Test klärt das: Mache ich eine fromme Übung, um dafür von Gott etwas zu bekommen? Das wäre das K.-o.-Kriterium. Ist jemand frei, dann macht er etwas, weil er von Gott Unermessliches bekommen hat.

Niemand muss unfrei bleiben

Spätestens als Christus sich auf den Thron setzte, nachdem er auferstanden war, ist der Neue Bund in Kraft getreten – sprich, damit hat der Alte sich erübrigt; was aber veraltet ist und sich überlebt hat, verliert seine Relevanz.18 Paulus war ein 150-%‑iger seines Faches, er hat den Alten Bund gekannt und ausgeübt wie kaum ein anderer; aber was auch immer ihm vom Alten Bund einst Gewinn gewesen war, das achtete er um Christi willen für Verlust, ja wirklich, er hielt das alles für Dreck, nur um Christus zu gewinnen und in ihm gefunden zu werden. Wie machte er das? Indem er nicht mehr seine eigene Gerechtigkeit hochhielt, die aus dem Gesetz war, sondern die durch den Glauben Christi, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens.19
Paulus hat wie kein anderer begriffen, was der Unterschied ist zwischen dem, dass man unter dem Joch des Gesetzes der Sünde ist, und dem, im Gesetz der Freiheit zu leben. Wer nämlich in das vollkommene Gesetz der Freiheit hineingeschnuppert hat und dabei geblieben ist, indem er nicht nur zuhört, abnickt und vergisst, sondern das Gehörte umsetzt, der wird in all seinem Tun glückselig sein.20

Die Freiheit, die diese Bezeichnung verdient

Ja, die Sehnsucht nach Freiheit ist ein tiefes menschliches Bedürfnis. Die Wahrheit wird euch frei machen. Christus ist die Wahrheit in Person, der Geist der Wahrheit wird uns in die ganze Wahrheit, nicht in die halbe, leiten. Er will … Wollen wir das auch? Diese Entscheidung ist für viele der erste Schritt in die Freiheit, die wahrhaftig diese Bezeichnung verdient.

1 Johannes 8,31–32.
2 Johannes 14,6.
3 Johannes 8,33.
4 Matthäus 5,21–22.
5 Römer 3,22–24.
6 1. Timotheus 2,4.
7 Johannes 1,17.
8 Johannes 16,13.
9 Johannes 14,17.
10 Johannes 15,26.
11 1. Johannes 3,19–24.
12 Johannes 13,35;
1. Johannes 4,7–8.
13 1. Johannes 4,16.
14 Galater 5,1.
15 Römer 8,2.
16 1. Timotheus 2,5.
17 Johannes 16,23–24.27.
18 Hebräer 8,13.
19 Philipper 3,5–9.
20 Jakobus 1,25.

 

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850. Klimalügen – Teil 10

Freitag, 15. Mai 2026 | Autor:

Liebe Besucher,

sicher kennen viele von ihnen, das Sprichwort: „Lügen haben kurz Beine“. Das zeigt sich nun beim Thema Klimawandel auf breiter Front. Und was machen uns Medien? Sie schweigen diese Lügen einfach, die sie jahrelang mit allen möglichen Mitteln den Menschen eingetrichtert haben. Auch dies wird sich in naher Zukunft lösen, weil die Wahrheit siegen wird.

Es hat mich gefreut als ich dieser Tage von einem Bekannten den folgenden Bericht erhielt, der es klar und deutlich ans Licht bringt, wie man uns jahrelang belogen hat. Aber, wir werden lange darauf warten müssen, dass sich diese Leute für ihre Lügen entschuldigen bzw. um es biblisch auszudrücken, Busse tun.

 

Hier der angekündigte Bericht

 

UN-Klimagremium gibt stillschweigend zu, dass seine Weltuntergangsszenarien „unplausibel“ waren

 

Gerne gebe ich ihnen noch einige Informationen mehr zu diesem Thema

UK-Klimachefs: Netto-Null-Plan beruht auf unzureichenden Daten

Experten warnen vor Desinformation Im Rahmen der Klimakonferenz – TKP auch

Schlechte Temperatur- und Klimadaten führen zu falschen Schlüssen und Prognosen

ORF leugnet IPCC Daten über Temperatur seit letzter Eiszeit

Meereis in der Arktis: UNO-IPCC Modelle versus Wirklichkeit

Starke und heftige Tornados sind seit 1950 weniger geworden

Finnland-Temperaturen in letzten 8000 Jahren: bis zu 2,5 Grad wärmer als heute

Extremregenfälle doppelt so wahrscheinlich? Nur wenn man Geschichte leugnet!

Klimawandel-Desinformation von IPCC und Medien – Video

 

 

Ich könnte ihnen hier noch viele Beweise aufführen die diese Lügen offenbaren, aber ich denke für heute reicht das Angebot um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Bleiben sie wachsam, denken sie selbst und lassen sie nicht andere für sie denken, denn dies führt sie in die Irre.

 

 

 

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849. Leben in der Endzeit

Dienstag, 12. Mai 2026 | Autor:

Gemälde Michael Willfort

 

Liebe Besucher,

über das Thema Endzeit wird in den letzten Jahren immer mehr gesprochen, und ich glaube aus gutem Grund. Denn sieht man die Zeichen der Zeit im Licht der Bibel, dann könnte es sein, dass wir nahe am Endpunkt dieser Periode angekommen sind. Wir sollen nicht spekulieren wie es manche Zeitgenossen tun, sondern als Christen haben wir Gottes Wort das uns Antworten gibt.

 

Deshalb hat mich der Bericht von Brd. Thomas Inhoff vom Missionswerk Karlsruhe angesprochen und darum habe ich mich entschieden diesen Bericht auch hier in meinen Blog zu veröffentlichen.

Für die Genehmigung zur Veröffentlichung möchte ich mich sehr herzlich bei Pastor Thomas Inhoff bedanken. Wünsche ihnen lieben Lesern viel Erkenntnis.

 

Gemälde von Michael Willfort

 

Das Wort „Apokalypse“ wird in Filmen und Bücher oft für dramatische Katastrophen oder einen möglichen Weltuntergang verwendet. Doch wer die Bibel liest, entdeckt ein überraschend anderes Bild. Das Wort „Apokalypse“ bedeutet im Griechischen gar nicht Weltuntergang, sondern „Enthüllung“, „Offenlegung“ oder „Offenbarung“. Und mit diesem Wort beginnt auch das letzte Buch der Bibel: „Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.“ Schon dieser erste Satz verändert die Blickrichtung. Die Offenbarung beschreibt nicht zuerst Katastrophen. Sie deckt auf, was bisher verborgen war und vor allem, wer am Ende wirklich regiert. Damit wird schon am Anfang klar: Die Offenbarung ist kein Buch, das Angst verbreiten soll. Sie ist vielmehr eine Einladung, die Geschichte aus Gottes Perspektive zu sehen.

 

Leben wir überhaupt in der Endzeit?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Wann beginnt die Endzeit eigentlich? Viele Menschen gehen davon aus, dass sie irgendwann in der Zukunft einsetzen wird. Doch im Hebräerbrief klingt das anders. Er beginnt mit einer Überschrift, die über dem gesamten Neuen Testament stehen könnte: „Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn“ (Hebräer 1,1–2, eigene Hervorhebung).
Für die ersten Christen war also klar: Mit Jesus hat die Endzeit bereits begonnen. Deshalb beschäftigen sich weder Paulus noch Johannes, der Autor der Offenbarung, intensiv mit der Frage nach einem konkreten Zeitpunkt der Wiederkunft. Für sie ist der entscheidende Punkt längst klar: Christus ist gekommen, und die Geschichte bewegt sich seitdem auf ihre Vollendung zu. Die eigentliche Frage der Endzeit lautet deshalb nicht: Wann beginnt sie? Die entscheidende Frage lautet: Wie leben wir in dieser Zeit?

 

»Jesus Christus – der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde«

(nach Offenbarung 1,5)

 

Die erste Überraschung

Viele meinen, die Offenbarung sei voller Katastrophen. Doch wer sie aufmerksam liest, merkt schnell: Sie beginnt ganz anders, nämlich mit einer Person – mit Jesus Christus. Johannes beschreibt ihn mit drei kraftvollen Titeln: „der treue Zeuge“, „der Erstgeborene der Toten“ und „der Herrscher über die Könige der Erde“ (Offenbarung 1,5). Schon diese drei Aussagen enthalten die ganze Grundlinie des Buches. Jesus ist der treue Zeuge, weil er Gottes Wahrheit bis zum Kreuz bezeugt hat. Er ist der Erstgeborene der Toten, weil seine Auferstehung den Beginn einer neuen Schöpfung markiert. Und er ist der Herrscher über die Könige der Erde, weil seine Herrschaft größer ist als jede politische Macht. Damit sagt Johannes etwas, das für seine Zeit höchst brisant ist. Die Christen leben mitten im Römischen Reich. Der Kaiser beansprucht göttliche Verehrung. Das Imperium präsentiert sich als Garant von Ordnung, Frieden und Macht. Loyalität gegenüber dem Kaiser gilt als Pflicht. Christen bekennen jedoch etwas anderes. Sie sagen: Jesus ist der Herr.

 

»Die Offenbarung ist kein Buch, das Angst verbreiten soll.«

 

Diese Aussage stellt die gesamte Ideologie des Imperiums infrage. Johannes selbst erlebt die Konsequenzen. Er befindet sich auf der Insel Patmos in der Verbannung. Seine Botschaft gilt als gefährlich. Deshalb verwendet er in seinem Buch eine Bildsprache voller Symbole. Rom erscheint unter dem Namen „Babylon“. Die politischen Machtstrukturen werden als Tiere dargestellt. Und die Ideologie des Imperiums – Expansion, Eroberung, Macht und Ausbeutung – wird in prophetischen Bildern entlarvt.

Doch hinter all diesen Bildern steht eine klare Botschaft: Nicht der Kaiser regiert die Welt. Sondern Christus.

 

Pantokrator – Herr über alles

In der frühen Kirche wurde Jesus häufig mit einem griechischen Titel beschrieben: Pantokrator. Während Kyrios den Herrn bezeichnet, dem wir persönlich gehören, beschreibt Pantokrator den Gott, dessen Macht den ganzen Kosmos umfasst. Dieses Wort bedeutet „der alles Beherrschende“, „der Herr über alles“. In vielen alten Kirchen findet man bis heute Mosaike mit dieser Darstellung: Christus als Pantokrator, der König der ganzen Welt. Für die ersten Christen war dieser Titel keine poetische Übertreibung, sondern eine Glaubensüberzeugung. Wenn Johannes Jesus als den „Herrscher über die Könige der Erde“ beschreibt, betont er genau das: Christus ist der wahre Pantokrator. Nicht Rom herrscht über die Welt – Gott herrscht.

Die wahre Autorität liegt bei Christus. Auch das zeigt, dass die Offenbarung kein Buch der Angst, sondern der Entlarvung ist. Die scheinbar unerschütterlichen Mächte der Welt werden erschüttert werden und nicht das letzte Wort haben.

Eine geöffnete Tür im Himmel

Ein entscheidender Moment der Offenbarung begegnet uns im vierten Kapitel. Johannes beschreibt, wie sich ihm eine Tür im Himmel öffnet: „Danach sah ich, und siehe, eine Tür war geöffnet im Himmel“ (Offenbarung 4,1). Mit diesem Bild verändert sich die Perspektive. Johannes sieht die Welt nicht mehr nur von unten – aus der Sicht bedrängter Gemeinden. Er bekommt einen Blick von oben. Und was sieht er zuerst?

Kein Chaos. Keine Katastrophen. Keine Kriege. Er sieht einen Thron. Dieser Thron steht im Zentrum der Vision. Alles im Himmel ordnet sich um ihn herum. Engel und himmlische Wesen beten Gott an und rufen: „Du bist würdig, unser Herr und Gott, Herrlichkeit und Ehre und Macht zu empfangen; denn du hast alle Dinge geschaffen“ (Offenbarung 4,11). Für die bedrängten Christen im Römischen Reich war diese Szene von enormer Bedeutung. Auf der Erde sah es so aus, als würden Gewalt, Machtpolitik und Verfolgung die Geschichte bestimmen. Doch Johannes zeigt: Hinter der sichtbaren Welt gibt es eine andere Realität. Die Welt ist nicht dem Chaos ausgeliefert. Gott sitzt auf dem Thron.

 

Johannes weint

Im fünften Kapitel der Offenbarung sieht Johannes eine Buchrolle in Gottes Hand. Sie steht für Gottes Plan mit der Geschichte. Doch niemand scheint würdig zu sein, sie zu öffnen. Johannes beginnt zu weinen. Scheinbar muss die Zukunft verschlossen bleiben. Dann geschieht etwas Unerwartetes. Johannes sieht ein Lamm – ein Lamm „wie geschlachtet“ (Offenbarung 5,6). Dieses Lamm steht für Christus. Weil er sein Leben hingegeben hat, ist er würdig, die Buchrolle zu öffnen. Das Bild ist tief bewegend. Die Zukunft der Welt wird nicht durch Gewalt geöffnet, sondern durch das Opfer Christi. Darum singt der Himmel: „Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde“ (Offenbarung 5,12). Die Offenbarung zeigt damit etwas Grundlegendes: Das Kreuz ist der Schlüssel zur Geschichte.

Die Zeichen der Zeit

Trotz politischer Umbrüche spricht Jesus selbst mit erstaunlicher Nüchternheit über das Geschehen. In seiner Endzeitrede sagt er: „Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei. Seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Das alles aber ist der Anfang der Wehen“ (Matthäus 24,6–8; vgl. Markus 13,7–8; Lukas 21,9–11). Wehen gehören zu einer Geburt. Sie sind schmerzhaft, aber sie sind kein Zeichen für den Tod, sondern für neues Leben. Die Krisen der Welt sind daher nicht einfach Vorboten eines Weltuntergangs. Sie sind Hinweise auf Gottes Handeln: Etwas Neues wird geboren. Gott bringt Erneuerung hervor.

 

Verführung als eigentliches Thema

Interessanterweise beginnt Jesus seine Endzeitrede mit einer Warnung: „Seht zu, dass euch niemand verführe!“ (Matthäus 24,4). Für Jesus ist Verführung das eigentliche geistliche Risiko der Endzeit. Johannes richtet im Buch der Offenbarung den Blick zunächst auf die Gemeinden. Verschiedene Gefahren werden angesprochen: verlorene Liebe, geistliche Müdigkeit, falsche Lehren oder Selbstzufriedenheit. Die größte Gefahr besteht gar nicht draußen in der Welt, sondern im Inneren.

 

Das Malzeichen und das Siegel

Ein weiteres Thema der Offenbarung hat im Lauf der Geschichte viele Ängste ausgelöst: das Malzeichen des Tieres. Die Offenbarung selbst setzt einen anderen Schwerpunkt. Bevor von diesem Kennzeichen die Rede ist, geht es um das Siegel Gottes. In einer Vision sieht Johannes, wie Gottes Diener versiegelt werden, bevor Gericht über die Erde kommt: „Tut der Erde und dem Meer und den Bäumen keinen Schaden, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben“ (Offenbarung 7,3). Dieses Siegel zeigt: Diese Menschen gehören zu Gott. Sie stehen unter seinem Schutz und seiner Herrschaft. In den neutestamentlichen Briefen erfahren wir, dass dieses Siegel der Heilige Geist selbst ist, den Gott den Glaubenden gegeben hat (vgl. Epheser 1,13; 4,30; 2. Korinther 1,21-22).

Erst nach dem Siegel erwähnt die Offenbarung das Malzeichen des Tieres. Dieses Kennzeichen steht im Gegensatz zu Gottes Siegel. Es beschreibt eine falsche Loyalität – die Entscheidung, einer Macht zu folgen, die Gottes Platz einnehmen will. Die Frage lautet: Wem gehört mein Herz? Gehöre ich zu Gott – oder lasse ich mein Leben von einer anderen Macht bestimmen?

»Die Endzeit ist nicht das Ende der Hoffnung – sie ist der Anfang der Vollendung.«

 

Anfang der neuen Welt

Am Ende der Offenbarung lesen wir eine Vision, die alle vorherigen Bilder überstrahlt. Johannes sieht einen neuen Himmel und eine neue Erde. Leid, Schmerz und Tod sind verschwunden. Gott wohnt bei den Menschen. Die Bibel endet nicht mit Zerstörung, sondern mit Erneuerung. Die Welt wird nicht einfach beendet. Sie wird verwandelt. Darum endet die Bibel mit einem Satz, der wie ein Ruf durch die Geschichte klingt: „Komm, Herr Jesus!“ Dieser Ruf ist kein Ausdruck von Angst, sondern von Hoffnung. Denn der, der kommt, ist derselbe, der sein Leben für die Welt gegeben hat. Die Endzeit ist nicht das Ende der Hoffnung – sie ist der Anfang der Vollendung. Unser Leben in dieser Zeit ist deshalb geprägt von der Vorfreude auf seine Wiederkunft. Für viele wird sie so überraschend kommen wie ein Dieb in der Nacht. Doch für die, die zu Christus gehören, gilt eine andere Perspektive. Paulus schreibt: „Doch ihr, liebe Brüder und Schwestern, lebt ja nicht in der Finsternis. Also kann euch der Tag, an dem der Herr kommt, auch nicht wie ein Dieb in der Nacht überraschen. Ihr alle lebt im Licht; ihr gehört zum hellen Tag und nicht zur Nacht mit ihrer Finsternis“ (1. Thessalonicher 5,4–5). Genau auf diese Weise wollen wir unser Leben gestalten: im Licht.

 

 

 

 

Thomas Inhoff

Pastor im Missionswerk Karlsruhe

 

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848. Lebensmission Haiti für die Ärmsten der Armen

Montag, 13. April 2026 | Autor:

 

 

Lieber Besucher,

es ist nun schon fast zwei Jahrzehnte her, dass ich mit meiner Frau zusammen ein Heilungsseminar besucht habe und wir uns beim Abendessen über verschiedene biblische Themen unterhielten. Dabei traf uns eine Bibelstelle direkt ins Herz:

Spr 19,17 Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat.

Dieses Wort ist seit dieser Zeit ein ständiger Begleiter geblieben, weil, wenn wir die Nöte um uns herum und in der Welt sehen, wir dankbar geworden sind, über all die Dinge die uns der Herr Tag für Tag schenkt. Die Folge davon für einen Jünger Jesu sollte sein, dass wir, das was uns der Herr schenkt mit anderen teilen denen es nicht so gut geht wie uns.

 

Kinderdorfmutter mit Kindern

Kinderdorf

Das Herzstück unserer Arbeit

Haitis Zukunft

liegt in jedem einzelnen neugeborenen Kind. Wir möchten besonders Benachteiligten eine Umgebung ermöglichen, in der sie sich geschützt entwickeln können.

Unser Kinderdorf bietet 30 Kindern

ein geschütztes und liebevolles Zuhause. Es ist eine kleine grüne Oase im staubigen Gonaives. In fünf Häusern betreuen je zwei fachlich ausgebildete Kindermütter maximal sechs Kinder. Diese familiäre Struktur macht enge Beziehungen untereinander und eine intensive Betreuung möglich.

Wir nehmen in erster Linie Vollwaisen auf,

in Einzelfällen auch Halbwaisen, sowie misshandelte oder ausgesetzte Kinder. Die Kindermütter werden durch Haushaltshilfen beim Waschen und Kochen entlastet, durch eine Sozialpädagogin stetig weitergebildet und durch die Kinderdorfleitung betreut. So ermöglichen wir eine heilsame Lebensumgebung, denn jedes unserer Kinder hat sein eigenes Päckchen an traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten.

Neben der liebevollen Erziehung

und der qualitativen Schulbildung ist uns der Kontakt zur Herkunftsfamilie ein besonderes Anliegen. Mit etwa 19 Jahren verlassen unsere jungen Erwachsenen das Kinderdorf, um sich in die Gesellschaft zu integrieren. Die Berufsausbildung bzw. das Studium wird in dieser Zeit soweit möglich weiterhin durch Paten unterstützt. So beeinflussen unsere Kinderdorfkinder ihre eigene Familie sowie ihr weiteres Umfeld und helfen aktiv mit, Haiti voranzubringen.

 

Patenschaften

Nach der Gründung des Kinderdorfes in Gonaives

durch die Lebensmission vor mehr als 50 Jahren wurden für die Kinderdorfkinder Patenschaften eingerichtet. So konnte die Versorgung der aufgenommenen Kinder auch langfristig sichergestellt werden und es entwickelten sich manche gute Kontakte zwischen Paten und Patenkind im Kinderdorf. Im Kinderdorf werden die Kinder rundum und ganzheitlich versorgt (siehe auch Kinderdorf ). Eine Patenschaft für ein Kinderdorfkind ist ab 80 EUR monatlich möglich.

 

 

Zu Beginn der Arbeit

der Lebensmission in Gonaives wurden nur für die Kinder im Kinderdorf Patenschaften eingerichtet. Ende der Achtzigerjahre konnte das Programm um Schulpatenschaften erweitert werden, um Kinder und Familien außerhalb des Kinderdorfes zu unterstützen.

Ziel einer Schulpatenschaft

ist es, einem Kind die Schulbildung zu ermöglichen, aber auch seine Grundversorgung zu sichern. Denn nur allein durch Bildung wird es den Menschen in Haiti möglich sein, aus der Spirale der Armut zu entkommen.Da das Leben in Haiti im Vergleich zu anderen Ländern (z. B. in Asien) relativ teuer ist, kostet eine Schulpatenschaft ab 40 EUR monatlich (Stand Januar 2026).

Dank wachsender Bereitschaft

in Europa nahm die Zahl der vermittelten Patenkinder im Laufe der Jahre kontinuierlich zu. Im April 2026 können so bereits 215 Patenkinder in und um Gonaives regelmäßig unterstützt werden. Vier haitianische Mitarbeiter übernehmen die Betreuung vor Ort.
Die Hilfe und Unterstützung beschränkt sich dabei nicht auf die Auszahlung der monatlichen Beträge. Die Patenkinder und ihre Familien werden regelmäßig besucht. Neben dieser individuellen Betreuung finden auf dem Gelände der ‚Mission de Vie‘ in Gonaives regelmäßig Schulungen über verschiedene Themen, wie z. B. Hygieneaufklärung, medizinische Grundlagen, Alltagsbewältigungsstrategien, etc. statt, aber auch die geistlichen Seminare werden von den Patenfamilien dankbar in Anspruch genommen.

 

 

Mikrokreditkasse

Wie in ganz Haiti

leben auch rund um das Gelände der ‚Mission de Vie‘ viele Haitianer unterhalb der Armutsgrenze, da sie keine feste Arbeit haben. Viele, vor allem Frauen, versuchen einen Kleinhandel aufzubauen oder mit einer Dienstleistung sich und ihrer Familie den Lebensunterhalt zu sichern.

Ein Mikrokredit

ist dabei eine große Starthilfe. Dank einiger großer Spenden konnte die Lebensmission Mitte der Neunzigerjahre die Mikrokreditkasse ins Leben rufen. Seither konnten bereits hunderte von Krediten mit einer durchschnittlichen Höhe von 100-150 EUR – meist an Frauen – vergeben werden. Die Mikrokredite der Lebensmission werden nur gering verzinst und fast alle Kreditnehmer erweisen sich treu in der Rückzahlung ihrer Kredite.

Zusätzlich gibt es

verpflichtende Seminare zu verschiedenen Themen, um ihnen Kenntnisse über die Führung eines Handels zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, langfristig unabhängig zu werden.

HABITAT-HT

Das Bauprojekt HABITAT-HT wurde im Juli 2010 vom Bauingenieur Dieufort Wittmer ins Leben gerufen.

Ziel ist es, erdbebensichere Häuser

für obdachlose Familien in Haiti zu bauen und ihnen somit einen sicheren und würdigen Lebensraum zu ermöglichen. Um den Standard in Haiti für die Zukunft anzuheben, gehören elektrische Hausinstallationen sowie hygienische sanitäre Anlagen zur normalen Grundausstattung unserer Hausmodelle. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Aus- und Weiterbildung von jungen Haitianern gewähren wir nicht nur umfassende Hilfe zur Selbsthilfe, sondern auch eine effektive Nachhaltigkeit.

 

Wenn sie dieser Bericht berührt hat, dann würden sich viele Kinder über eine Spende freuen.

 

VR-Bank Südpfalz
Kontoinhaber: Lebensmission Haiti e.V.
BIC: GENODE61SUW
IBAN: DE65 5486 2500 0000 7832 00

 

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Gott ist gut
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