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666. Coronavirus – Gott schon mal gefragt?

Dienstag, 24. März 2020 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

Liebe Blogbesucher,

wenn ich Sie fragen würde, ist das Corona – Virus Gut oder Böse würden mir sicher die allermeisten mit Böse antworten. Wenn ich weiter fragen würde, was verbinden Sie gedanklich mit der Zahl 666, dann würden mir die allermeisten Leute die sich einwenig mit der Bibel auskennen sagen, Böse.

Soweit so gut. Ich bin ein Mensch der nicht an Zufälle glaubt sondern an Führung durch Gott. Darum bin ich wach geworden als mir beim erstellen dieses Artikels auffiel, dass gerade dieser Artikel über das Corona Virus die laufende Nummer 666 in meinen Blog bekommt. Ich betreibe diesen Blog inzwischen fast 11 Jahre, und es wurden alle Berichte von Anfang an mit einer laufenden Nummer versehen. Zufall oder Führung? Ich glaube an Führung.

Noch eine Frage habe ich mir in den letzten Wochen immer wieder gestellt: Warum wird von angeblichen “christlichen” Politikern nicht einmal der Name Gottes erwähnt, obwohl er doch noch in unserer Verfassung vorkommt. Präsident Trump – auf dem die halbe Welt einschlägt – hat nach Bekanntwerden der ersten Coronafälle in USA nach wenigen Tagen einen Tag des Gebets ausgerufen. Das zeugt von Demut. Fehlt die vielleicht ganz in unserer Politik in Deutschland. Ach ja da gibt es ja auch noch “Kirchenfürsten”. Man sollte meinen dass die etwas dazu zu sagen hätten, denn beim Thema Klima und Flüchtlinge waren sie doch ganz vorne mit dabei. Aber bisher großes Schweigen, wo sonst jedes Mikrofon gesucht wird. Vielleicht hat man hier keine Antwort oder man kann sich nicht besonders gut damit profilieren. Naja erwartet habe ich von dieser Seite eh nichts.

Mein Freund Wolfgang Simson hat sich dafür ausführlich und in aller Tiefe Gedanken über dieses Thema gemacht. Ich bedanke mich ganz herzlich bei ihm, dass ich seinen Bericht hier veröffentlichen darf.

 

Bevor Sie, liebe Blogbesucher starten möchte ich Ihnen das nachfolgende Video noch ans Herz legen.

 

 

Gott und die Angst‐Epidemie

Ein Wort zur aktuellen Lage von Wolfgang Simson

Es wird Zeit für eine fundamental andere Perspektive und Einschätzung, nachdem wir nun alle mit täglichen Überdosen von Horrormeldungen überschwemmt wurden. Die meisten Medien befeuern Angst und Schrecken und schlachten die Sensation eines Virus methodisch und fast genüsslich aus, das da gerade die ganze Welt abschaltet.
Wir alle haben die Todeszahlen und die stündlich steigenden Infizierungsraten gesehen. Jetzt wurde sogar der Tom Hanks infiziert – wer ist der nächste? Doch die Medien, und die meisten öffentlichen und religiösen Stimmen, vermeiden peinlichst zwei Themen: Wir befinden uns im Krieg! Und der wirklich letztlich Zuständige für die Situation ist nicht China. Die Lage ist außer Kontrolle geraten, aber alle wiederholen permanent das Credo von Angela Merkel aus dem Jahre 2015: „Wir schaffen das!“ Etwas von biblischem Ausmaß geschieht gerade, aber wer die Bibel durch die Zeitung ersetzt, dem fehlen ganz einfach die Werkzeuge, das korrekt einzuordnen, was gerade vor sich geht. Hier müssen wir uns mit einer entschiedenen Unvoreingenommenheit und Nüchternheit einen klaren Blick verschaffen, wenn alles um uns herum in einer irrationalen Furcht vor einem Virus versinkt. Die Angst ist inzwischen wesentlich ansteckender und schädlicher als der CoVid‐19 selbst. Zeit also, sich nicht durch die ständigen Newsfeeds und TV‐Meldungen hypnotisieren zu lassen und den Blick einmal in eine ganz andere Richtung zu richten. Wie bleibt man friedvoll in einer Zeit des Krieges? Wie lebt man gelassen, entspannt und lässt sich die Freude am Leben nicht nehmen?

Freude am Leben? Wie kann man fröhlich sein in einer Zeit, wenn Menschen leiden und sterben? Indem man die Dinge im größeren Zusammenhang sieht und nicht zulässt, dass das Negative das Gute überstrahlt. Der schwedische Forscher und Aktivist Hans Rosling, TED‐Sprecher und weltweit bekannter Berater von Regierungen und der WHO, hat einen Spiegel‐Besteller geschrieben mit dem Titel Factfulness. Er fordert seine Zuschauer und Leser ständig auf, nie einer einzigen Zahl zu glauben, besonders, wenn sie dramatisch klingt, weil sie zumeist einer Ideologie dient, oder einem versteckten Motiv. Rosling wird nicht müde, die Menschen davor zu warnen, einseitige Billig‐Antworten oder sogar Fake News ungeprüft zu übernehmen, sondern statistische Aussagen immer in Bezug zu anderen, relevanten Statistiken zu sehen. Sonst laufen wir Gefahr, ein einzelnes Puzzleteil für das ganze Puzzle zu halten. Es ist zum Beispiel eine erwiesene und höchst erfreuliche Tatsache, dass die weltweite Kindersterblichkeit und sogar die globale Armut, genau wie einige Krankheiten und der Welt‐Hunger, drastisch zurückgegangen ist. Die Probleme sind noch nicht gelöst, aber in den letzten Jahrzehnten wurden große Fortschritte erzielt. Sogar die durchschnittliche Lebenserwartung befindet sich auf einem Allzeit‐Hoch. Brachte eine Frau im Jahre 1965 noch im Schnitt 5 Kinder zur Welt, waren es im Jahre 2017 nur noch 2,5 Kindern. Dies hat die Bedrohung einer Überbevölkerung längst entschärft, selbst wenn die jahrzehntelang eingetrichterte Angst vor einem „vollen Boot“ noch in vielen Köpfen sitzt.

Ein Blick auf die wirklichen globalen Killer
Über alle positiven Errungenschaften und Fortschritte der Menschheit hinaus hat die Welt aber weiterhin große und sogar neue Probleme. Die Statistiken belegen, dass derzeit jedes Jahr 56 Millionen Babys durch Abtreibung getötet werden. Egal ob man nun für oder gegen Abtreibung ist, für diese Babys – und für die meisten ihrer Mütter ‐ ist das keine gute Nachricht. Dieser andauernde Massenmord verhindert das Leben von 153,424 Menschen, jeden Tag. Die zweit‐tödlichste Bedrohung für Leib und Leben ist eine einfache aber höchst wirksame Massenvernichtungs‐Waffe, die buchstäblich in aller Munde ist: die Gabel! Eine ungeheure Zahl von 51,4 Millionen Menschen sterben jedes Jahr viel zu früh an der sich derzeit explosiv ausbreitenden Diabesity, der tückischen Kombination von Diabetes und Fettleibigkeit (obesity), was hauptsächlich auf den Konsum von ungesunden und genetisch veränderten Pseudo‐Nahrungsmitteln zurückgeht. Das sind 140,822 Tote pro Tag, einer Zahl, bei der noch nicht einmal Weltkriegs‐Statistiken mithalten können. Unterfüttert – oder besser überfüttert ‐ wird diese neue Geißel der Menschheit vom metabolischen Syndrom, einer systematischen Überforderung des Körpers von oft genug gestressten, ziellosen, verängstigten, einsamen, arbeitslosen, gemobbten oder ganz einfach gelangweilten Menschen, die ihre innere Leere permanent mit fetten und überzuckerten Geschmacksbomben bekämpfen und das entstehende entzündliche Feuer im Körper mit Benzin – mehr farbiges Zuckerwasser! ‐ zu löschen versuchen. Diese Entwicklung ist wie eine perfide Form des schleichenden Massen‐Selbstmordes. Forscher haben längst vor einer massenhaften Süchtigkeit gewarnt, die verhängnisvoller und tödlicher ist als die Sucht nach klassischen Drogen. Die neuen Drogen sind zum Beispiel genetisch modifizierter Zwerg‐Weizen, der, mit einem glykämischen Index von 75 buchstäblich zuckriger ist als weißer Industriezucker mit einem Indexwert von 59. Die WHO hat längst Alarm geschlagen. Aber Turbo‐Weizen, Zucker und künstliche Geschmacksstoffe in Pseudo‐Food wie Snacks, Fast Food und Soft Drinks, die die Geschmacksnerven betören und buchstäblich abhängig machen, umgehen regelmäßig den nüchternen Kopf und wandern direkt in den nach Befriedigung schreienden Magen. Dazu sind die neuen Drogen so omni‐präsent, daß sie buchstäblich marktbeherrschend sind – der Supermarkt wurde zum kulinarischen Minenfeld. Viele Weizen‐ und Zuckersüchtige werden, wie Heroinabhängige, ohne Hilfe von außen kaum aus der Sucht‐Falle entkommen. Eine durchschnittliche Zahl von 4 Millionen Menschen stirbt jedes Jahr durch Gewalt: Unfälle, Kriege, klassischer Suizid, Terrorakte usw. Etwa 500,000 bis 1,5 Millionen Menschen – je nachdem, wen man fragt – sterben jedes Jahr an Malaria, und die gemeine Grippe, die jährlich 500 Millionen Menschen ansteckt, fordert zwischen 290,000 und 650,000 Todesopfer pro Jahr, hat also eine Mortalitätsrate von ca. 0,1%.

Am 18. März 2020 berichtete die WHO von 8,250 Corona‐Todesfällen seit dem 31. Dezember 2019, an dem die erste Person im chinesischen Wuhan als Corona‐positiv gestestet wurde. In den 78 Tagen seither sind daher jeden Tag durchschnittlich 106 Personen am Corona‐Grippevirus gestorben. Die meisten davon waren ältere Menschen mit sogenannten Vorerkrankungen.

Würde die aktuelle Entwicklung linear weitergehen, würden wir nach Ablauf der verbleibenden 288 Tage am Ende des Jahres 2020 insgesamt 38,778 Todesfälle weltweit zu erwarten haben. Doch solche Zahlen werden von drei Faktoren beeinflusst, die schwer vorherzusagen sind. Virologen sprechen von exponentiellen Entwicklungen, weisen aber auch auf einen invers‐exponentiellen Abschwung hin, bei dem sich Aufschwung und Abschwung der Kurve gegenseitig relativieren, und das Virus zudem nach einer gewissen Zeit durch die behördlich vorgegebenen Schutzmaßnahmen ausgehungert wird. Ein dritter Faktor ist das worst‐casescenario, bei der sich das Virus nicht nur ungebremst ausbreitet, sondern sich durch Mutationen neue Abarten des Corona‐Virus entwickeln, deren Mortalitätsraten noch nicht überschaubar sind. Ein mir persönlich bekannter Fachmann schätzt die mögliche weltweite Entwicklung dabei so ein: Bis Ende April 2 Millionen Tote, bis Ende Jahr 2020 insgesamt 360 Millionen Tote. In den letzten 9 Tagen sind die Zahlen der Toten und Infizierten weiter gewachsen. Am 27.3. wird die Zahl der Toten von der WHO mit 21.031 angegeben. Damit ist die tägliche Sterberate in den 87 Tagen seit Corona‐Ausbruch auf 242 angestiegen. Doch auch die Zahl der Corona‐Geheilten steigt stetig, auch wenn sie bisher nur ungenau erfasst und in den Medien bisher kaum verbreitet wurde. Mein Hinweis gilt also einer wichtigen Tatsache, die uns helfen kann das aktuelle Geschehen dramatisch gelassener zu beurteilen: Jedes Jahr sterben wesentlich mehr Menschen – 4 Millionen ‐ an Lungenentzündung, als am Corona‐Virus bisher. Statistisch gesehen ist es wesentlich wahrscheinlicher, die Treppe hinunter zu fallen oder beim Fensterputzen oder Staubsaugen zu sterben als an Covid‐19: allein in Deutschland starben im Jahr 2015 insgesamt 9,818 Menschen an häuslichen Unfällen. Extrapoliert auf die gesamte Weltbevölkerung wären das ca. 981.000 Todesfälle pro Jahr, 2,687 am Tag. Wenn wir die größten Todesursachen weltweit mit den Zahlen der Corona‐Welle vergleichen, sähe eine Statistik folgendermaßen aus:

 

Wenn wir die größten Todesursachen weltweit mit den Zahlen der Corona‐Welle vergleichen, sähe eine Statistik folgendermaßen aus:

Todesursache              Todesfälle pro Tag                Tote pro Jahr

Abtreibungen                    153.424                                      56,0 Millionen

„Gabel‐Tote“                      140.822                                     51,4 Millionen

Hiroschima                        140.000 (ca.)

1. Weltkrieg                       11.644                                         4,25 Millionen

2. Weltkrieg                       29.680                                       10,8 Millionen

Gewalt                               10.959                                         4 Millionen

Lungenentzündung          10.959                                        4 Millionen

Malaria                               2.740 bei angenommenen     1 Million Opfern

Häusliche Unfälle             2.687                                         9.818 alleine in “D”

Grippe                                1.288 im Schnitt                       470.000 im Schnitt

Corona                               242                                              ungewiss

Den größten Staub wirbelt also derzeit die geringste Todesursache auf

Damit rücken die Dinge in ein wesentlich anderes Licht. Rein statistisch aus einer breiteren und ganzheitlicheren Perspektive betrachtet ist der aktuelle Corona‐Alarm dramatisch überbewertet und das, was man ein hype nennt.Der Atombombenabwurf der Amerikaner am 6. August 1945 auf Hiroschima tötete ca. 140.000 Menschen.

Doch heute ist jeden Tag Hiroshima!

Nur: Die Tatsache, dass an jedem einzelnen Tag genauso viele Menschen frühzeitig und zumeist qualvoll an den Folgen der flächendeckenden und normativen Fehlernährung sterben wie in Hiroshima, findet kaum Erwähnung. Niemand kommt auf die Idee, wegen grassierendem Gabel‐Missbrauch eine generelle Ausgangssperre zu verhängen. Und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit, sich durch die Gabel umzubringen, exakt 1,328 mal so hoch ist wie die, am Corona‐Virus zu sterben.

Ein Schweizer Internist wies zudem darauf hin, dass nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS das Durchschnittsalter der Corona‐positiv‐getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren liegt. 80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt. Norditalien habe zudem eine der ältesten Bevölkerungen Europas. Der deutsche Mediziner und Infektologe Prof.Dr. Sucharit Bhakdi (https://www.youtube.com/watch?v=JBB9bA‐gXL4) weist darauf hin, dass Norditalien wohl die schlechteste Luftqualität Europas hat – es sei „das China Europas“. Damit wären viele in der dortigen Bevölkerung einer überstarken Lungenbelastung ausgesetzt. Daraus eine allgemeingültige Panik abzuleiten hält Bhakdi für unverantwortlich und regelrecht gefährlich.

Hans Rosling warnt ausdrücklich vor „selektiver Berichterstattung“, dem entweder naiven oder bewusst einseitigen Verbreiten von aus dem großen Zusammenhang gerissenen Nachrichten oder Meinungen. Seit der Omni‐Präsenz des Internets haben klassische Zeitungen und Nachrichtensender große Probleme mit drastisch sinkenden Abo‐ und Zuschauerzahlen. Aus der Sicht des Marketings verkaufen sich schlechte Nachrichten neunmal besser als gute, positive News. Es ist deshalb wichtig, dass wir eine gesunde Distanz zu den sogenannten Nachrichten‐Quellen entwickeln, die versuchen, uns mit „neuesten Nachrichten“ und News‐Tickern atemlos an ihre Verkaufs‐Sendungen zu fesseln. TV‐Kanäle und Printmedien werden zum Großteil durch Werbung finanziert, und die Firmen, die dort Werbung schalten, zahlen umso mehr, je mehr Zuschauer eine Sendung hat. Je fesselnder, attraktiver und süchtigmachender der Verkauf von Nachrichten ist – etwa durch sensations‐heischende, einseitige oder sogar voyeuristische Berichterstattung – desto teurer können Werbeblöcke oder Anzeigen verkauft werden. Nachrichten sind längst ein Massen‐Produkt, wobei im Hinblick auf die Verkaufszahlen oft genug versucht wird, Menschen das Gefühl des Informiertseins zu verkaufen, und zwar möglichst so, dass der Kunde wieder und wieder kommt.

Wie aus dem Nichts eine Katastrophe gemacht wurde

Der deutsche Pullmologe, frühere Amtsarzt und langjährige Bundestagsabgeordnete Dr.Wolfgang Wodarg weist darauf hin, dass Corona‐Viren nichts grundsätzlich Neues sind. Seit längerem werden zwischen 7% bis 15% aller grippalen Lungenkrankheiten durch Corona‐Viren ausgelöst, von denen jetzt eine neue Art in Wuhan erstmalig entdeckt wurde. Ein Virologe der Berliner Charité, Dr. Christian Drosten, hatte Mitte Januar 2020 bei der WHO ein Testprotokoll für das neuartige Virus eingereicht, das, entgegen dem üblichen Ablauf der medizinischen Validierung solcher Tests, überraschen schnell zugelassen wurde. Dieser Inhouse‐Test der Charité, wurde auf einer Welle der Panik schnell zum neuen weltweiten Corona‐Standardtest. Viele Politiker begannen damit, so Dr.Wodarg, sich derart von Virologen und Forschungs‐Instituten beeinflussen zu lassen, dass Virologen plötzlich zum scheinbaren Zentrum der Gesellschaft wurden. Befeuert wurde die Entwicklung auch dadurch, dass manche Virologen und viele Institute eine Chance witterten, sich wichtig zu machen und weitere Forschungsgelder zu bekommen, so Wodarg.

Weil man dann, ausgehend von Wuhan, später weltweit, zunächst begann, die größten Hochrisiko‐Gruppen grippaler Infekte zu testen – sterbenskranke Menschen in Krankenhäusern oder sich krank fühlende Menschen in Arztpraxen – kamen krass überhöhte Mortalitätsraten an die Öffentlichkeit, was die Panik nur noch mehr schürte. Dr. Wodarg weist darauf hin, dass jedes Jahr durch grippale Infekte regelmäßig etwa 0,1% aller Grippe‐Infizierten jeden Winter sterben – ein normaler Vorgang. Im Vergleich mit typischen Vorjahreszahlen an Grippe‐Infizierten und relativieren sich die aktuellen Corona‐Zahlen daher so dramatisch, dass Dr. Wodarg die aktuelle Situation mit des Kaisers neuen Kleidern vergleicht (Webseite: https://www.wodarg.com).

Corona‐Panik: 100 mal gefährlicher als der Virus selbst

Nicht nur seit Sigmund Freud belegen psychologische Studien, dass der Mensch ein überwiegend irrationales Wesen ist, mehrheitlich getrieben von Emotionen, Ängsten und Träumen, die unter der Oberfläche scheinbar gelassener und souveräner Persönlichkeiten schlummern. Das reflexive, unbewusste Verhalten des Menschen beruht dabei zu großen Teilen auf Angst und Hoffnung, Alpträumen und Tagträumen. Wenn dazu noch ein „Feind“ auftaucht, den man nicht sieht und den man noch immer nicht ganz versteht, potenzieren sich die Ängste. Bei vielen klingeln dann die Alarmglocken, und bei manchen brennt sogar eine innere Sicherung durch. Wer einer pausenlosen Überdosis an Furcht ausgesetzt ist, wird früher oder später in Panik geraten. Die aktuelle weltweite Situation ist also weitaus weniger eine Virus‐Pandemie, sondern, von ihrer Bedeutung her, eine globale Angst‐Epidemie. Sie hat eine Vielzahl von Lebensbereichen bereits in Panik versetzt – Börse, Handel, das öffentliche Leben, Sport. Die Menschen stehen vor den Supermärkten Schlange, und im Zuge von irrationalen Hamsterkäufen bestehlen sich manche sogar gegenseitig aus ihren Einkaufswagen. Interessanterweise war das Toilettenpapier, um das es sogar Prügeleien gab, das erste, was ausverkauft war. Wer ständig vor Augen geführt bekommen, wie nationale Grenzen, Schulen, Kirchen, Messen, Firmen und Fußballstadien geschlossen werden, klammert sich an jedes kleinste Stück Sicherheit, dass er sich für möglichst wenig Geld kaufen kann. Ich gehe davon aus, dass die Toiletten‐Papier‐Panik wahrscheinlich durch irgendeinen verängstigten Kunden ausgelöst wurde, der in einem Supermarkt vor allen Augen große Mengen Toilettenpapier bunkerte, was einen irrationalen Nachahm‐Reflex ausgelöst hat. Das soziale Leben ist inzwischen heruntergefahren, manche Länder verhängen Ausgangssperren, Routinen fallen weg, Home office ist angesagt, die Menschen graben sich ein. Die Kommunikation schaltet um von analog auf digital. Tief verstörende Dinge geschehen, die seit Menschengedenken nie vorkamen. In der sonst friedlichen Schweizer Stadt Basel wurde gar die Fasnacht abgesagt, was in vielen ein emotionales Erdbeben und wirtschaftliche Verunsicherungen aller Art ausgelöst hat. Und das in einer Stadt, die eine Hochburg der Versicherungsbranche und der Pharmaindustrie ist. Die meisten Politiker und Wirtschafts‐Führer versuchen ruhig und besonnen zu wirken, doch viele von ihnen waren noch nie in einer vergleichbaren Situation. Sie sind innerlich erschüttert und ratlos, folgen den Anweisungen der medienwirksamen Experten und konzentrieren sich auf Vorsichtsmassnahmen und Infektions‐Verlangsamung. Plötzlich sind es die Gesundheitsämter und Menschen mit Fieberthermometern in der Hand, die das öffentliche Leben oder den Verkehr regulieren.
In einer neunminütigen Ansprache an seine Nation hat Premierminister Lee von Singapore etwas Außergewöhnliches vollbracht. Er überzeugte viele seiner Landsleute davon, dass die Furcht vor dem Virus wesentlich gefährlicher und schädlicher ist als das Virus selbst. Er rief zur Besonnenheit und Ruhe auf und warnte vor Panik. Nachdem die Leute seine Rede gehört hatten, lösten sich viele Schlangen vor den Läden auf, wo die Leute ihre Nudelsuppen einkaufen wollten, und viele gingen nach Hause.
In einem TV‐Interview wurde ein älterer Herr aus Italien befragt, was er von den Panikkäufen hält. Kopfschüttelnd meinte er: „Das kenne ich noch vom Weltkrieg. So war es damals, und jetzt ist es wieder so.“
Ich glaube der alte Herr hat recht: Wir sind im Krieg. Und zwar in drei Kriegen, die alle gleichzeitig stattfinden und sich gegenseitig überlappen. Der erste Krieg ist der aktuelle Handelskrieg, der in vollem Gang ist. Der zweite Krieg ist der Krieg gegen unbegründete Angst, der fast alle Menschen komplett im Griff hat und ihr Leben bestimmt. Auf den letzten, den wichtigsten Krieg, kommen wir noch.

Die heutigen Welt‐Kriege sind Handelskriege.

Viele glauben dass die Zeiten der Eroberungskriege nach dem Ende des Kalten Krieges und der Zeit, indem stehende Armeen sich aufeinander einschossen, vorbei sind, mit wenigen Ausnahmen wie die Kriege gegen den IS oder in Syrien oder Jemen. Kaum jemand, der den 2.Weltkrieg erlebte, ist heute in den Medien zu hören, und die wenigsten in unseren Gesellschaften haben Kriege persönlich erlebt. Jemand, der am Ende des 2. Weltkriegs, im Jahr 1945, 15 Jahre alt war, ist heute 90. Aber der Mensch hat sich seither seinem Wesen nach nicht fundamental geändert. Er kämpft auch heute noch für dieselben alten Dinge: Land, Geld, Macht, Einfluss, politische und religiöse Ideen. Nur die Waffen, mit denen die Kriege heute geführt werden, haben sich stark verändert. Wer glaubt, alle Menschen sind nun grundsätzlich domestiziert und haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer friedliebenden Spezies entwickelt, hängt einer Illusion, einem schönen Tagtraum nach. Er überschätzt, wie sehr es weiterhin in vielen Menschen brodelt. Die Globalisierung des heutigen Marktes hat dazu geführt, dass in jedem Bereich um die Marktführerschaft gekämpft wird, die manchmal mit unlauteren Mitteln verteidigt wird, wie etwa der Dieselskandal einiger Autohersteller uns lebhaft vor Augen geführt hat. Über das scharfe Wettbewerbsverhalten vieler Firmen hinaus haben einige Nationalstaaten begonnen, sich wie große Firmen zu verhalten. Unter dem immensen Druck von wirtschaftlichen Faktoren wie etwa obszön hohen nationalen Verschuldungen haben sie ihre eigenen wirtschaftlichen Visionen und Ziele entwickelt, wie wenn sie ein Firmenkonsortium wären. Und genau das sind sie! Daniel Wagner, Asienexperte und Autor des Buches China Vision:
China’s Crusade to create a world in its own image (2019), fasst beispielsweise das langfristig erklärte Wirtschafts‐Ziel Chinas in zwei Worten zusammen: Globale Vorherrschaft.

Der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China ist nicht vorbei

Der englische Sender BBC sagt es so: “Die zwei größten Wirtschaftsmächte der Welt sind im Handels‐Kriegs‐Zustand.“ Hier geht es nicht nur um die Einführung von Zöllen auf Importprodukten und das kalkulierte gegenseitige Beschimpfen mit undiplomatischen Worten. Es ist ein Krieg nationalistischer Egos, ein Aufeinanderprallen verschiedener Staats‐Philosophien und sogar ein Clash von Persönlichkeiten. Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist der zunehmende Rückfall vieler Nationen in den Totemismus, der Versuch von Clans, Völkern und ganzen Nationen, wie in vorchristlichen und noch unaufgeklärten Zeiten Schutz bei einem mystischen Totemtier zu finden. Totemtiere funktionieren dabei wie eine Natur‐ und Schutzgottheit, die man verehrt, anruft und ihre Kraft für sich zu vereinnahmen sucht. Amerikas Totemtier ist beispielsweise der Adler, China versteht sich als Drachen‐Nation. In der biblischen Narrative ist der Drache nicht das Sinnbild der Friedliebigkeit, sondern das Symbol für den Teufel, eines höchst unfriedliches Wesen. Der Adler ist in der biblischen Symbolik ein unreines Tier. Wir erleben also, über den Aspekt des Handelskriegs hinaus das Aufeinanderprallen von Nationen, die im Bann eines Totemtieres stehen, bewusst oder unbewusst. Vergessen wir nicht, dass nicht nur Sportklubs Maskottchen und Totemtiere auf ihre Banner drucken, sondern dass eine überraschend große Zahl an Nationen und Regionen unter dem Zeichen eines Totemtiers stehen; der deutsche Bundesadler oder das schweizerische Aar‐Gau sollen als Beispiel genügen. Wir können hier postmodern‐cool abwinken und das vermeintlich aufgeklärt belächeln. Aber wer mit Totem‐Ultras spricht, für den wird klar: Hier ist schnell Schluss mit lustig.

Die globale GEF‐Infektion

In meiner Arbeit, etwa der Schrift Die Wiedererfindung der Welt, beschreibe ich eine globale Pandemie durch einen Erreger, den ich das GEF‐Virus nenne: Gier, Ego, Furcht. Es ist die Kombination von Gier und Angst, die ihr böses Spiel mit ungeschützten Egos treibt. Und globalisierte Gier ist eine der stärksten Kräfte, die unsere Wirtschaftssituation prägt, in der es wenige Gewinner und viele Verlierer gibt. Dort wo sich unser persönliches oder nationales Ego mit zwei der stärksten Triebkräfte des Planeten infiziert, erkrankt es. Es knickt ein und beginnt, sich irrational zu verhalten, wie ein hysterisches Kleinkind oder ein manisches Drogenopfer. Doch es gibt ein überall verfügbares Heilmittel gegen den GEF‐Virus: Liebe, Selbstlosigkeit und Hoffnung. Darauf werden wir noch einmal zurückkommen.

Imperien sind unser Schicksal.

Der deutsche Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat in seinem Buch Imperien darauf hingewiesen, dass die Zeit der Imperien keineswegs vorbei ist. Auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 bleiben Imperien das Schicksal der Menschheit, so Münkler. Imperien sind stets auf Ausbreitung ihrer Macht und ihres Einflusses angelegte politische und wirtschaftliche Gebilde, die grundsätzlich über ihre eigenen Grenzen hinauswachsen müssen, um sich selbst zu legitimieren. Imperien werden üblicherweise durch Egomanen angeführt, durch alles überstrahlende Persönlichkeiten. Heute sind es moderne Krösusse, Zaren, Kalifen und Imperatoren wie Amazons Jeff Bezo, Russlands Putin, Indiens Modi, der türkische Erdogan, Amerikas Trump oder Chinas Xi. Wer genau hinsieht, entdeckt auch beim aktuellen Papst Franziskus imperiale Anlagen. Und es gibt bereits eine imperiale Jugendgruppe, angeführt von Frankreichs Macron und dem englischen Boris Johnson, die schon mal üben.

Holocaust ist nicht nur ein deutsches Phänomen. China kann das auch

Eine der größten je von Menschen gemachten Katastrophen geschah 1960 in China. Hans Rosling berichtet in seinem Buch Factfulness, wie China damals eine dramatisch schlechte Ernte eingefahren hatte, als Folge einer Kombination aus schlechtem Wetter und grundfalschen, landwirtschaftlichen Vorgaben der zentralistischen Regierung. Die regionalen Verwaltungen Chinas wollten sich nicht durch die katastrophale Missernte in Peking blamieren, und so konfiszierten sie die gesamte Ernte und lieferten sie an zentrale Sammelstellen, um auf dem Papier gut auszusehen.
Als Folge kam es zu furchtbaren Hungersnöten in den chinesischen Provinzen mit einer Todeszahl von zwischen 15 und 40 Millionen! Im direkten Vergleich mit dem Nazi‐Holocaust, der 6 Millionen Opfer fand, sind 27,5 Millionen Tote in China (die genaue Zahl, zwischen 15 und 40 Millionen, wird wohl niemals ans Licht kommen) um das 4,5‐fache schlimmer. Als Inspektoren im folgenden Jahr die Provinzen besuchten, sahen sie eine schockierende Zahl von Leichen am Straßenrand und hörten von Fällen von Kannibalismus. Die chinesische Zentralregierung weigerte sich zuzugeben, dass ihre Planvorgaben falsch waren und hielt diesen durch menschliches Fehlverhalten produzierten Holocaust für 36 Jahre geheim. Erst im Jahre 1996 fand diese Nachricht ihren Weg in die Welt. Wenn es bereits in der Vergangenheit zu einem solchen gigantischen, nationalen Holocaust‐Leugnen in China gekommen war, welche Garantien haben wir, dass China nicht weiterhin geheime oder öffentliche Entscheidungen trifft, die sich nicht an die ethischen Standards des kulturellen Westens halten? Das sollte uns keineswegs dazu bringen, die chinesische Bevölkerung zu dämonisieren. Viele von ihnen sagten zu Recht: „Wir sind nicht das Virus.“ Doch wir sollten nicht so politisch naiv sein die Augen vor einer Regierungsform zu schließen, die sich manchmal wie ein pubertierender Jüngling im muscle shirt verhält, der der Welt seinen Bizeps zeigen will. Chinas Politik hat seit langem seine stahlharte und imperiale Entschlossenheit gezeigt, wirtschaftlich zu expandieren und dabei, wenn nötig, allen Widerstand mit harter Hand zu unterdrücken. Das wurde erneut durch die Vorfälle in Hong Kong 2019 deutlich, oder der permanenten, systematischen und brutalen Unterdrückung ethnischer Minderheiten wie der Uighuren oder Christen. Chinas Offizielle lächeln meistens höflich und verbindlich; doch wir sollten nicht den Fehler machen, ihre Hände zu übersehen: Oft genug machen sie bei allem Lächeln eine heimliche Faust in der Tasche. Bevor wir aber den Fehler begehen, Chinas Regierung als „den Feind“ auszumachen, möchte ich noch einmal auf den Drachen, Chinas Totemtier, erinnern. Aus kultur‐anthropologischer Sicht sind viele Nationen zu einem bestimmten Grad das Opfer eines heidnischen Totemismus. Die Auswirkungen gehen weit über bloße Folklore und Symbolik hinaus, da das Totemtier oft genug politisch instrumentalisiert wird und wirtschaftlich fragwürdiges Handeln manchmal auch dort legitimiert, wo der vermeintlich gesunde Menschenverstand noch zurückzuckt.

Der Angst‐Krieg

Es ist eine Sache, die Augen nicht vor nüchternen Fakten zu verschließen. Es ist aber etwas völlig anderes, von nüchterner Besonnenheit und vernünftigen Schutzmaßnahmen in den Panikmodus zu schalten. Der schnellste Weg eine Panik auszulösen ist, Menschen aufzufordern, Panik zu vermeiden. Dazu ist die Welt voll von wilden Verschwörungstheorien und naiven, gutgläubigen Verschwörungs‐Leugnern; wir sollten uns vor beiden Extremen schützen. Dabei hilft in der Regel ein Blick auf die überprüfbaren Fakten:

 Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat öffentlich gesagt, dass sie davon ausgeht, dass sich wahrscheinlich bis zu 70% der deutschen Bevölkerung, das sind 58 von 83 Millionen, mit dem Corona‐Virus infizieren werden. Wenn das so ist, müssen wir erkennen, dass alle Schutzmassnahmen nur das Unvermeidliche zeitlich verzögern. Echten Schutz gibt es also nicht – wenigstens aus der Sicht der deutschen Kanzlerin.

 Der amerikanische Multi‐Milliardär Michael Bloomberg hat behauptet der Virus würde einen wirtschaftlichen Schaden von $2.7 Trillionen anrichten und „die Weltwirtschaft zum Stillstand bringen“.

 

 CNN hat vorhergesagt dass die extremen Ängste auf den Finanzmärkten eine globale Rezession auslösen könnten.

 Das US State Department ist der Auffassung, dass China an geheim gehaltenen Bio‐Forschungen arbeitet, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen haben. Dies hat Zweifel daran geschürt, ob sich China wirklich an die Abmachungen der BWC, der Biological Warfare Convention von 1975 hält, die einen strikten Bann von biologischen Waffen beinhaltet. Die USA geht davon aus, dass China das biologische Waffenprogramm nicht abgesetzt hat, so wie es die Vereinbarung eigentlich vorsieht.

 Dr. Danny Shoham, ein israelischer Militärexperte im Bereich biologischer Kriegsführung am Begin‐Sadat Center for Strategic Studies der Bar Ilan University in Israel, hat eine Theorie veröffentlicht, die seinen Angaben zufolge Hinweisen folgt, dass das tödliche Virus in Verbindung mit einem der geheimen militärischen Biolabore Chinas steht, dem Wuhan Institute of Virology. Er sagt: “Bestimmte Laboratorien im Wuhan Institute haben sich wahrscheinlich an Forschung und Entwicklung von chinesischen Biowaffen beteiligt.“ Mit anderen Worten: Covid‐19 könnte ein künstlich verändertes SARS‐Virus sein, eine militarisierte Version , eine von Menschen hergestellte Pandora, die nun aus der Box ist. Persönlich denke ich, dass die Wahrheit hierüber wohl nie an den Tag kommen wird. Ich empfehle, die Chinesen nicht alleine und grundsätzlich unter Generalverdacht zu stellen. Andere Nationen haben ebensoviel zu verbergen, die USA inkluisve. Selbst wenn Shohams These stimmt, wäre es doch sehr unwahrscheinlich, dass ein chinesischer Beamter sich zeitnah vor die Kameras stellt und zugibt, dass sie sich an Biowaffen zu schaffen gemacht haben. Das würde einen derartigen shitstorm auslösen, dass es zu einem weltweiten Boykott chinesischer Produkte kommen könnte, mit desaströsen Folgen für China.

 Robert O’Brian, der amerikanische Sicherheitsberater, weist allerdings darauf hin, dass China als Nation die wahre Corona‐Entwicklungen viel zu lange unter Verschluss gehalten hat und sogar Ärzten den Mund verboten hat. Dadurch wurde den restlichen Nationen der Welt die Chance genommen, sich besser auf die Corona‐Pandemie vorzubereiten, denen diese zwei Monate jetzt fehlen.

 Die meisten Politiker und Medienstimmen konzentrieren sich auf Warnungen, Mobilitätsbeschränkungen und die Erklärung von Notstandsregeln. Das sind verständliche Defensiv‐ und Schutzmassnahmen. Doch es fehlt an positiven Perspektiven und praktischen Lösungen in einer Situation, die kaum jemand bisher so erlebt hat, außer dem ständigen Wiederholten des Mantras, dass es bis zum Sommer 2021 möglicherweise einen Impfstoff geben wird.

 Durch ein ständiges Stakkato von Beteuerungen richten sich die Hoffnungen vieler Menschen alleine auf die Pharmaindustrie. Wir dürfen dabei nur eines nie vergessen: Die Pharmaindustrie ist ein1,4‐Trillionen Dollar‐Geschäft, jedes Jahr. Machen wir nicht dadurch den Fuchs zum Aufseher im Hühnerstall, wenn ausgerechnet diejenigen mit dem größten finanziellen Interesse und den meisten Erfahrungen aus dem “Business mit Krankheit” über Leben und Tod entscheiden? Es wäre wesentlich weiser, niemals blind einer Person zu vertrauen, die etwas von uns will. Es geht mir persönlich nicht darum, die Pharma‐Industrie zu verteufeln; aber wer stellt sicher, dass in Zeiten von globaler Panik die globale Gier nicht ins Unermessliche steigt?

 Alle Gesellschaften erleben aktuell einen dramatischen Zentralisierungsschub. Plötzlich liegen wesentlich mehr Entscheidungsbefugnisse in den Händen von nur wenigen Personen, Gruppen oder Institutionen. Es liegt in der Natur des Menschen, nur äußerst ungern Einfluss und Entscheider‐Positionen wieder aufzugeben. Dies wird bei vielen Menschen die Befürchtung auslösen, dass die Demokratie als solche bedroht ist. Es würde nicht wundern, dass dieser aktuelle Stillstand von einigen Ideologen dazu benutzt wird, komplett neue globale Entwicklungen auf den Weg zu bringen; ein stark überwachtes, wesentlich digitaleres Schul‐ und Ausbildungsystem, möglicherweise eine neue Weltwährung

Doch es gibt auch positive Entwicklungen:

 Für alle, die auf die Entwicklung eines Impfstoffes warten, gibt es sehr gute Nahrichten: Es gibt bereits einen funktionierenden Corona‐Impftoff! Aus meinem persönlichen Bekanntenkreis hat ein Schweizer Bio-Technologe und Nanopartikel‐Experte erfolgreich einen Impfstoff hergestellt, der bereits in Tierversuchen alle Tests bestanden hat, dem Corona‐Virus effektiv und verlässlich zu begegnen. Es kann sein, dass an anderen Orten und Laboratorien bald ähnliche Durchbrüche erzielt werden, die fieberhaft an einer Lösung arbeiten. Aber bei den meisten Fällen heißt es dort noch: „Wir arbeiten noch daran.“ In seinem Fall lautet das Ergebnis: Es funktioniert! Ich habe ihn gefragt: „Würdest Du dich selber impfen?“ Seiner Antwort: „Ja!“ „Die Herstellung des Impfstoffs“, sagt er, „ist nicht das Problem, sondern die hohen, sehr komplexen und extrem teuren Hürden der Bürokratie.“ Was aber wäre, wenn in der aktuellen Lage eine Notstands‐Regelung in Kraft treten würde, die den derzeit vielversprechendsten Impfstoff allen denen zur Verfügung stellt, die bereit sind sich auf der Basis der Freiwilligkeit impfen zu lassen?

 Uns haben Berichte von der bekannten Dr. Rath Foundation (www.dr‐rath‐foundation.org) erreicht, dass ein chinesisches Mediziner‐Team erfolgreich erste Corona‐infizierte Patienten mit hohen Dosen von intravenös verabreichtem Vitamin C behandelt hat. Das Team aus dem Second Affiliated Hospital der Xi’an Jiaotong Universität in China berichtet, dass Patienten, die schwer an der Lungenkrankheit litten, nach Gaben von hochdosiertem Vitamin C wiederhergestellt wurden. Das Team empfiehlt, Schwerkranke und Neugeborene so früh wie möglich nach der Einweisung ins Krankenhaus mit Vitamin C z behandeln. Die Shanghai Medical Association (SMA) in China hat ein Statement zu einer umfassenden Corona‐Therapie veröffentlicht. Auf der Basis der Untersuchung von mehr als 300 Patienten und entwickelt von 30 Experten wird empfohlen, auch bei leichten Infektionen mit dem Virus Vitamin C zu verabreichen. Das Statement empfiehlt eine Dosis von 50 – 10i0 mg pro Kilo Körpergewicht empfehlen (5g für eine Person von 50 kg), bei lebensbedrohlich erkrankten eine Dosis bis zu 200 mg pro kg als Injektion. Der als „Shanghai Plan“ bekannt gewordene Ansatz hat inzwischen größere Aufmerksamkeit erhalten.

 Eine Reihe von Wissenschaftlern (ich spreche hier nicht von Donald Trump!) hat darauf hingewiesen, dass der Corona‐Virus stark wärmeempfindlich ist. Manche sprechen von einer Schwelle von 22 Grad Celsius, ab der der Virus instabil wird. Dies kann auch jeder selber, wenn auch laienhaft, nachprüfen, der auf eine Weltkarte mit den jeweiligen Infektionszahlen pro Land geht, etwa der Liste, die vom BBC auf dem Internet veröffentlich wurde: https://www.bbc.com/news/world‐51235105

Vielleicht ist es ja mehr als ein humorvoller Hinweis aus Finnland, dass einer der sichersten Orte derzeit die Sauna ist.

Der rosarote Elefant im Wohnzimmer

Nähern wir uns jetzt aber einem Bereich, der von vielen Politikern und Wissenschaftlern nicht angemessen erfasst wird. Wer die Welt nur mit dem Mikroskop oder dem Reagenzglas erklären will, hat eine drastisch verengte Weltsicht und blendet breite Teile der Wirklichkeit aus. Wer nur auf den rein materialistischen Ansatz und das menschlich und technisch Machbare blickt, dem verstellt sich schnell der Blick auf das, was die Amerikaner den „pink elefant in the room“ nennen, den rosaroten Elefanten im Wohnzimmer, der so unübersehbar ist, dass viele ihn absichtlich peinlichst ignorieren und so tun, als ob er nicht existiert. Im Jahr 2015 haben zehn gutinformierte Professoren aus den verschiedensten Spezialgebieten zusammen ein Buch mit dem Titel verfasst: Höllensturz und Hoffnung (www.hoellensturzhoffnung.de). Sie beschreiben darin zukunftsbedrohenden Entwicklungen im Inneren unserer Zivilisation. Ihr Fazit: Uns droht ein Höllensturz, wenn wir nicht zur Umkehr aus ihnen finden. Aber: Sie begründen auch, warum sie dennoch Hoffnung auf eine menschenwürdige Zukunft haben. Die Kernbehauptung des Buches ist, dass sich die Welt direkt auf einen Mega‐Kollaps hin bewegt. Alle bisherigen düsteren Prognosen, etwa die des Club of Rome, sind ein Kinderspiel gegenüber der wahren, wesentlich drastischeren Situation. Viele kleiner Krisen wie die Überfischung, der aufgeblähte Aktienmarkt, die Bank‐ und Flüchtlingskrise oder der Ausbildungsnotstand schaukeln sich gegenseitig zu einer Meta‐Krise auf. Diese unabwendbare Mutter aller Krisen ist mit bisherigen Mitteln nicht umkehrbar, die westliche Welt befindet sich im freien Fall. Es gibt keine Hoffnung – es sei denn, zwei Dinge geschehen: Wir müssen die Gier als zerstörerische Grundlage der gesamten Wirtschaft entmachten und ein völlig neues Vertrauen in Gott finden. Doch was ist das Medikament gegen Gier? Und wie lernt die Gesellschaft auf einen Gott zu vertrauen, der das Monopol von Kirchen zu sein scheint, die einen Großteil ihrer Glaubwürdigkeit längst verspielt haben?

Die Mittel, die ein Problem schaffen, sind selten geeignet, es auch wieder zu lösen

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass die selbstgemachten Probleme der Menschheit inzwischen nicht länger durch die Menschheit lösbar sind. Manche Kinder können ihr Kinderzimmer derart effektiv verwüsten, dass sie ohne die Hilfe der Eltern im Chaos versinken. Globalisierte Gier, Angst, aggressives religiöses, ideologisches und wirtschaftliches Handeln und offene Kriegstreiberei haben inzwischen eine hochexplosive Situation geschaffen, die mit diplomatischen Mitteln kaum noch zu bändigen ist. Viele empfinden es so, als ob wir nicht länger das Chaos im Griff haben, sondern andersherum: es hat uns im Griff. Die Probleme sind uns über den Kopf gewachsen; sie sind größer als die Lösungsmöglichkeiten, die wir zur Verfügung haben. Wenn wir ehrlich sind, müssten wir zugeben: Wir brauchen Hilfe von außen. Wer diese Hilfe nicht sieht, oder die Augen vor der Situation verschließt, gerät unter Erklärungsnot, Zugzwang und enormen Druck. Dieser Druck äußert sich in zunehmender Resignation oder Ärger, der sich auch auf den Strassen in Demonstrationen und Revolten immer mehr Luft macht, wie es etwa die gegenwärtige Klimadiskussion in allen Schattierungen vorführt. Doch es gibt begründete Hoffnung und Lösungen. Sie alle haben mit einem global player zu tun, den viele bisher übersehen haben: Gott. Ich sage das als jemand, der sich von Religion und oberflächlichem Kirchgang längst energisch verabschiedet hat. Es geht mir nicht um einen theoretischen Glauben, ob „da oben“ jemand existiert oder nicht, oder um das Forcieren eines neuen Kinderglaubens im Sinn einer religiösen Placebo‐Pille für Menschen mit schwachen Nerven.

Warum also Gott ins Spiel bringen?

Weil ihn niemand vom Platz schicken kann. Vielleicht war er ja schon da, lange bevor wir ankamen. Es ist eine spannende Einsicht der Statistik, dass wesentlich mehr Menschen sagen: „Gott ja, Kirche nein!“ als diejenigen, die Kirchen aufsuchen. Viele Menschen sagen, wie damals Mahatma Gandhi: „Ich mag Christus, aber nicht die Christen!“ Kirchenunabhängige Forschungen ergeben, dass viele Christen, und sogar ganze Kirchen und Denominationen, sich keinesfalls an die biblischen Standards halten, die sie predigen. Die Lebens‐ und Wirtschaftsprinzipien, die ein unvoreingenommener, noch nicht kirchlich sozialisierter Leser der Bibel in der Predigt und dem Modell des Jesus Christus vorfindet, sind dramatisch anders als der Alltag der meisten Kirchgänger. Die Fähigkeit zum Glauben ist aber, bei näherem Hinsehen, wesentlich weiter verbreitet als man möglicherweise annimmt. Jeder glaubt, an jemanden oder etwas, das über ihn selber hinausgeht. Manche glauben, dass der Goldpreis an der Börse steigt, oder dass Louis Hamilton auch 2020 wieder die Formel 1‐Championship gewinnen wird, sofern sie denn stattfindet. Manche glauben an Gott, oder an die Liebe, eine bestimmte politische Idee, Wirtschaftsform oder an ihren Sportclub. Einige glauben sogar, dass keiner irgendetwas glauben sollte. Und da gibt es noch diejenigen, die sich so sehr in ihr eigenes Ego verfilzt haben, dass sie nur an sich selber glauben. Mit dem Resultat, dass ihre Welt sehr schnell sehr klein wird. Ein Faktencheck zeigt, dass etwa 90% der Weltbevölkerung religiös ist. Wenn eine vergleichsweise kleine Minderheit von 10% behauptet, 9 von 10 Menschen seien Verirrte, und nur einer von zehn habe das Monopol auf eine normative Gottlosigkeit, dann ist das nichts anderes als ein Neo‐Fundamentalismus, der dominionistisch argumentiert, der also einfordert, dass eine Minderheit das Recht hat, die Mehrheit zu gängeln. Und doch ist es genau das, was in einigen Gesellschaften geschieht. Demoskopische Studien beobachten das Aufkommen einer neuen moralischen Elite, die sich vegan ernährt, nicht raucht, keinen Diesel fährt und kein Trash‐TV schaut. Daraus wird oft eine moralische Überlegenheit und Ordination zu höheren gesellschaftlichen Weihen abgeleitet, die im Kern ähnlich zweigleisig funktioniert wie das Leben eines pädophilen Priesters: Außen hui, innen pfui. Viele Medienschaffende halten das Thema Gott penibel aus ihrem öffentlichen Leben heraus; nicht, weil sie selber vorbildliche Gottlose sein wollen, sondern zumeist wegen der buchstäblich schlechten Presse der offiziellen Kirche. Mit ihr in Verbindung gebracht zu werden ist heute ganz einfach kitschig und politisch inkorrekt. Der durch die Medien und ihre Sender‐Formate sorgfältig gefilterte Eindruck kann entstehen, dass es nur Wirtschaft, Politik und Sport im Leben gibt, und Gott bestenfalls aus der Ferne zusieht. Doch immer wieder einmal taucht auch Gott überraschend in unsere Medienlandschaft auf. So wie bei dem Stoßgebet des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söders, den die deutsche BILD‐Zeitung vom 21.3. zitiert mit: „Gott schütze unsere Heimat!“

Appsolutism und das tägliche analoge Desaster

Stephan Grünewald ist einer der bekanntesten Psychologen Deutschlands. In seiner Forschungsarbeit hat er bildhaft Deutschland als Gesellschaft auf die Psychiater‐Couch gelegt (etwa in seinem Buch Wie tickt Deutschland?). Er diagnostiziert der Nation den alarmierenden Verlust verlässlicher Werte, eines inneren, moralischen Kompass und der Fähigkeit zur Wertschätzung. Deutschland, und in gewissem Sinne der gesamte kulturelle Westen, ist eine zerrissene und ego‐getriebene Gesellschaft, so Grünewald, die sich nach außen cool und gelassen‐gleichgültig gibt, aber längst das Ziel aus den Augen verloren hat und zutiefst verwirrt ist. Als Beispiel weist Grünewald auf den tiefen Graben zwischen der digitalen und analogen Welt, in den die Gesellschaft zu fallen droht. Das Smartphone, das von vielen längst als ein neues Körperteil begriffen wird, verspricht sofortige Allwissenheit; das Wissen der Welt steht per Fingerwisch zum Abruf bereit. Grünewald nennt das den digitalen Appsolutismus, den Glauben, es gibt für alles und jedes eine App, der die Probleme des Lebens für uns löst. Das Internet mit seinen scheinbar perfekten Antworten gaukelt den Menschen eine Allmacht vor, die sie nicht haben. Das echte Leben ist nämlich weiterhin sehr analog. In den Bereichen Liebe, Gesundheit, Familienzusammenhalt, Arbeit, Konsum – oder dem Zimmer eines Teenagers ‐ herrschen nicht Apps, sondern es herrschen oft Verwirrung, Versagen und Chaos. Die Distanz zwischen digitaler Allmacht und analoger Ohnmacht bezeichnet Grünewald als digitale Fallhöhe, als die Höhe des Grabens zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen den Internet‐Posts strahlender influencer und dem eigenen, alltäglichen Desaster, zwischen Stars und Losern. Das bedeutet, dass besonders diejenigen Menschen, die bereits mehrmals auf dem nüchternen Boden des Digital‐Grabens aufgeschlagen sind, wieder auf der Suche sind. Sie rappeln sich auf und forschern nach Antworten und Lösungen über das Smartphone und das digital Fassbare hinaus. Manche verspüren das wie ein inneres Heimweh nach einem Land, in dem sie noch nie waren. Und damit liegen sie gar nicht so falsch, wie wir gleich sehen werden. Denn wonach sie suchen, sind

Lösungen made in heaven für Probleme made in hell

Es gibt eine neue Suche nach Gott. Nach Antworten und Lösungen, die nicht aus dem Smartphone stammen. Eine post‐kirchliche Gesellschaft geht dazu nicht mehr in die Kirchen, sondern in die Kneipen, in die Kunst, auf Wanderung. Und manche entdecken sogar wieder die Bibel, immerhin der größte Bestseller der Menschheitsgeschichte. Wer es schafft, über die ewiggestrige Irrelevanz der meisten Kirchen und die Doppelbödigkeit vieler ihrer Kirchgänger hinwegzusehen, entdeckt damit das Buch, das unsere Welt mehr geprägt hat als jedes andere. Dort finden wir einen Gott, der sich seiner Welt Schritt für Schritt vorstellt, einen Gott, der sehr involviert ist in dem, was auf der Welt geschieht. In den Worten von Jesus ist er ein Gott, der sehr wohl bemerkt, wenn ein kleiner Spatz auf die Erde fällt. Und dann sollte er wohl auch wie kein Zweiter bestens über alle aktuellen Corona‐Statistiken informiert sein, diesen Viren‐Ausbruch, den alle relevanten Stellen inzwischen wie eine moderne Plage bezeichnen.

Was, wenn die Corona‐Epidemie genau das ist? Eine biblische Plage?

Ein unvoreingenommener Bibelleser wird schnell erkennen, dass es dem Gott der Bibel immer darum ging, mit seinen Leuten eng und glücklich zusammenzuleben. Dazu sollten sie einige wichtige Grund‐Regeln beachten, dann wäre der Hausfrieden gesichert. Doch die Menschheit, wie sie in der Bibel beschrieben wird, war eigensinnig, rebellisch und experimentierfreudig, wie magisch vom Unbekannten und Verbotenen angezogen. Die verbotene Frucht im Garten Eden war nur der Anfang einer neuen Normativität, in der immer mehr Menschen, und ganze Völker und Gesellschaften, grundsätzlich alles taten, was gegen die Hausordnungen Gottes verstieß. Wie ein ewig kratzbürstiger und rebellischer Teenager verbrannte sich die Menschheit ihre Finger an allem, wovor Gott sie längst gewarnt hatte. Und so tat Gott das, was ein guter Vater heute auch tun würde: Er redete mit den Kids. Und wenn sie sich taub stellten, wurde er etwas lauter, energischer, setzte klare Grenzen. Wenn auch das nicht half, gab es Konsequenzen, erst milde, dann immer drastischere Maßnahmen, um die Familie ‐ Gott und seine Leute ‐ vor größerem Schaden zu bewahren. Wer sich einmal die Mühe macht und die Plagen der Bibel studiert, erkennt in ihnen erzieherische Korrektur‐Maßnahmen, die dann zum Einsatz kamen, wenn alles andere nicht half. Fast jede einzelne Plage, die die Bibel erwähnt, geschieht mit ausdrücklicher Zulassung von Gott. Mehr noch, er zeichnet dafür verantwortlich. Gott schickt die Plagen, Gott stoppt sie wieder. Hier ist eine kleine Liste biblischer Plagen:

Wer wurde geplagt?               Weshalb?                                                            Kapitel der Bibel

Ägyptischer Pharao                       Er vergriff sich beinahe an Abrams Frau           1. Moses 12

Pharao und sein Volk                    Gott zeigte ihm seine Überlegenheit                  2. Moses 9

Pharao und sein Volk                   “Let my people go!”                                                2. Moses 11

Die Israeliten                                  murrten, sie hätten es in Ägypten besser          4. Moses 11

Miriam, Schwester von Moses    forderten Moses als Leiter heraus                      4. Moses 12

10 der 12 Kundschafter                machten das Verheißene Land schlecht            4. Moses 14

14,700 Israeliten starben            rebellierten gegen Gottes Leiter                          4. Moses 16

24,000 Israeliten starben           beteten Götzen an                                                  4. Moses 25

1/3 der Menschheit stirbt           blieben stur bei ihrer Rebellion gegen Gott      Offenbarung 9

Auch das Neue Testament klammert das Thema Plagen keineswegs aus. Fünf verschiedene Kapitel behandeln das Thema in großer Ausführlichkeit (Offenbarung Kapitel 9; 11; 16; 18; 22). Dabei ist in jedem Fall Gott der Handelnde; er schickt die Plagen. Keine einzige biblische Plage wurde je von Menschen selbst hervorgerufen.

Hat Gott auch den “Wuhan Virus” abgenickt?

Das wäre keineswegs ein Gedanke, der der Bibel fremd ist. In Zeiten der Klage über Jerusalem schreibt der Prophet Jeremia im Buch Klagelieder: Wer darf denn sagen, dass solches geschehe ohne des Herrn Befehl? Trotz einer mehrheitlich rebellischen Menschheit lässt Gott erstaunlich viel Gutes zu. Und wenn er zu korrektiven Maßnahmen greift, dann hat er, als Gott, das Recht dazu. Hat Gott in der Bibel noch den Menschen nach seinem Bild geschaffen, haben sich heute viele Menschen längst einen Gott nach ihrem Bild erschaffen. Einen harmlosen, „lieben Gott,“ der cool, neo‐liberal und distanziert beobachtet, wie das Weltgeschehen über seinen Facebook‐Account flimmert. Dieser Fake‐Gott würde keiner Fliege etwas zuleide tun. Er würde, so wie man ihm vorschreibt, nett, brav und liebevoll sein, alle Menschen grundsätzlich in Ruhe lassen und nur dann auftauchen, wenn er gerufen wird. Aber wenn wir die Bibel einmal unseziert für sich selber sprechen lassen, ist er doch dramatisch anders als jedes menschliches Zerrbild. Er ist Gott, Retter, Heiler, Inspirator, aber er ist auch König und Richter der Menschheit. Und er hat eine eigene Agenda, die weltweite Vorbereitung und Einführung der Theokratie, seines Königreichs, Leben wie es sein soll. In diesen Tagen Ende März 2020 scheint die gesamte Welt vom Corona‐Virus infiziert zu sein; eine weltweite Plage. Wenn wir die obige Liste der biblischen Plagen ansehen: welcher Vergehen hat sich die gesamte Menschheit dann schuldig gemacht? Die vielleicht spannendste Frage wäre: Worin haben die versagt und sich gegen Gott gestellt, die von sich behaupten, die heutigen Leute Gottes zu sein? Welche Ansage hätte Gott ihnen zu machen? Wie könnte er beruhigt werden? Denn wenn er seine Hand auch bei dieser Plage im Spiel hat, dann kann nur er selber diese Hand wieder zurückziehen.

Warum werden kaum Corona‐Infizierte auf Gebet hin geheilt?

Ein interessanter Aspekt bei der aktuellen Pandemie ist die scheinbar sehr geringe Zahl derer, die auf Gebet hin übernatürlich, also medizinisch unerklärbar, vom Corona‐Virus geheilt wurden. In unseren Forschungen und Fall‐Untersuchungen sind wir sehr vielen Statements von Ärzten begegnet, die in aller wissenschaftlichen Aufrichtigkeit erklärten, dass eine Person auf für sie unerklärliche Weise geheilt erscheint, ohne Zuhilfenahme der bekannten, medizinischen Mittel. Hierzu gehören praktizierende Ärzte, die die Sterbeurkunde von Menschen unterzeichnet haben, die als tot in ein Krankenhaus eingeliefert worden sind, später aber auf das Gebet eines Menschen hin, der einen Draht zu Gott hat, wieder zurück ins Leben kamen – und vom selben Arzt als wieder lebend diagnostiziert wurden. Manche Ärzte wurden für diese wissenschaftlich nur schwer erklärbare, scheinbar widersprüchliche Aktion gefeuert von ihrer Krankenhausleitung. Vor diesem Hintergrund, dass der Medizin unerklärbare, aber nachweislich feststellbare Heilungen geschahen und sicherlich weiter geschehen werden, fällt bei der aktuellen Corona‐Welle auf, wie dramatisch wenige Heilungsberichte uns erreichen. Dennis Balcombe, Pastor eine Kirche in Hong Kong, berichtet von einem Corona‐infizierten Pastor, der nach Gebet wieder als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen wurde, sowie von einigen weiteren, ähnlichen Fällen. Auch wenn das grundsätzlich möglich und positiv klingt, ist es doch gute Praxis, niemanden in der Öffentlichkeit als „geheilt“ zu deklarieren, solange nicht eine gesellschaftlich autorisierte Person das bestätigt hat. Im Alten Testament und der Zeit von Jesus war das der Priester, dem sich Menschen, die beispielsweise von Lepra geheilt waren, vorstellen mussten. Diese Rolle nimmt in der heutigen Gesellschaft der Arzt ein.

Wenn es stimmt, dass auch in diesem aktuellen Fall Gott eine Plage autorisiert, dann wird er durch kein naives Bitten, kein oberflächliches Gebet und keine noch so charismatische Deklaration umgestimmt werden. Gott wird von seinen Leuten erwarten, den Dingen auf den Grund zu gehen, weshalb der Haussegen schief hängt. Und wenn wir da den Finger auf die Wunde legen, müssten wir folgende Dinge ansprechen: Gott wird immer noch das Recht verweigert, Herr im eigenen Haus zu sein. Viele seiner Leute sagen: Gott ja – König nein! Das Verwerfen und Ignorieren der Wirtschaftsprinzipien und der Gebote von Christus (das Gesetz Christi) ist dem Christentum zur zweiten Natur geworden. Die Leitung durch den Heiligen Geist wird geleugnet oder sogar in den Dreck gezogen. Gott selber und sein echtes Bodenpersonal wird lächerlich gemacht. Geld, Gier und Fun um jeden Preis wurden zu gesellschaftlich und kirchlich akzeptierten Götzen. Rebellion gegen Gottes Wort, die Bibel, hat sich längst als politisch korrekt etabliert. Die Menschen spielen Kirche und machen das, was die Bibel Sünde nennt, gesellschaftsfähig. Und im Alltag und der Zukunftsplanung spielt Gott so gut wie überhaupt keine Rolle.

Damit ist Psalm 2 eine perfekte Abbildung der aktuellen Verhältnisse:

Warum toben die Völker und machen unsinnige Pläne? Die Könige der Erde lehnen sich auf und konspirieren gegen den König und seinen Christus: Lasst uns ihre Fesseln zerreißen und ihre Stricker von uns werfen. Doch der im Himmel thront, lacht nur; der König verspottet sie. Er ist zornig mit ihnen und wird sie mit seinem Grimm erschrecken.

Viele Gebetstreffen und Fastenaktionen sind wegen dem Corona‐Virus initiiert worden. In unserer Nähe hatte im französischen Elsass eine Megakirche ein Gebetstreffen für etwa 2.000 Personen veranstaltet. Als Ergebnis wurde nicht etwa der Virus gestoppt, sondern das Gegenteil trat ein: Menschen meldeten sich nach der Veranstaltung als infiziert, und das Elsass wurde zum Hochrisikogebiet erklärt. Wenn wir bereit sind, diese Dinge nüchtern zu beurteilen, müssen wir einer für manche sehr unbequeme Tatsache in die Augen sehen: das klassische Christentum, das sich der Königsherrschaft von Christus nachhaltig entzogen hat – ob katholisch, evangelisch, evangelikal, charismatisch oder nicht – ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Die Bibel bietet aber einen direkten Lösungsweg an, wie Menschen mit den Gerichten Gottes umgehen können: Sie starten am Haus Gottes, sagt der erste Petrusbrief. Und wenn sie dort starten, dann können sie auch genau dort aufhören.

 

 

Was sollten wir deshalb tun?

Ich weise auf vier praktische Dinge hin, die jeder sofort oder wenigstens zeitnah umsetzen kann, der das will:

1) Werden Sie ein Bürger des Königreichs
Dieser erste Schritt betrifft Sie persönlich. Es bietet ihnen einen persönlichen Schutz, ganz besonders, wenn sie akzeptieren können, dass Gott sehr wohl seine Hand im Weltgeschehen hat. In den kriegerischen Tagen von Luftangriffen und Bombenabwürfen haben Menschen in Bombenschutzkellern Zuflucht gesucht. Während das ständige Händewaschen, Desinfizieren und das Einhalten sozialer Distanz die physische Ausbreitung eines Virus tatsächlich verlangsamen kann, ist Seife kein Heilmittel für Angst, Panik und dem Gefühl des Ausgeliefertseins an Umstände, die einen zu überrollen drohen. In dieser Lage ist es eine sehr konkrete Hilfe, die jeder für sich selber testen kann, wenn Jesus Christus dem Menschen anbietet: Ich biete Dir Frieden an. Komm zu mir und du wirst Frieden für deine Seele finden. Bei mir bist Du sicher! Alle Menschen, so erklärt es die Bibel, haben sich verlaufen und den Draht zu ihrer Heimatbasis verloren. Sie wurden in eine Welt hineingeboren, die sich als Kollektiv von Gott losgesagt hat. Gott drängt sich niemandem auf und wartet geduldig darauf, wer sich bei ihm persönlich meldet: Rufe mich an in der Not, und ich werde Dich retten. Wer das noch nie getan hat, dem steht es frei genau das zu tun, indem er beginnt, formlos mit Gott zu sprechen. Dazu braucht es kein Kirchengebäude und keine Kerzen. Gott wird in der Bibel als Vater beschrieben, der darauf wartet, dass seine verlorenen Söhne und Töchter zu ihm nach Hause finden. Der Schlüssel zu einem Kontakt mit ihm ist, so die Bibel, sein Sohn, Jesus Christus, der einzig wirklich gangbare Weg zu Gott. Keine Kirche, keine Statue, kein sogenannter Heiliger, kein religiöses Ritual und kein Gebet zu Maria kann das für uns tun, was Jesus anbietet: Er übernimmt unsere Grund‐Verschuldung gegenüber Gott, bezahlt sozusagen für unserer Gottlosigkeit und deren Folgen, und macht den Weg frei für einen direkten, unverstellten Draht zu Gott, der uns einlädt, Bürger seines Landes zu werden, das Land, dass die Bibel das Königreich Gottes nennt.

Hunderte von Millionen von Menschen haben genau das getan und berichten durchgängig, wie sie dadurch zu einem sofortigen Frieden gefunden haben und sich in ihnen eine geradezu übernatürliche Gelassenheit ausbreitet, dem Wissen, dass sie nun endlich nach Hause gekommen sind. Hier legen sich alle inneren Stürme und jede Panik. Anstatt weiter vor Gott davonzulaufen oder ihn zu ignorieren, wird er nun zu unserem persönlichen Schutzraum. Und wenn wir uns zuvor als selbstgefällige Rebellen regelrecht im Kriegszustand mit Gott befunden haben, tritt ab diesem Moment ein echter Friede mit Gott in Kraft. Die Bibel beschreibt das so: Christus zieht in unser Haus ein, er wird zu einem Mitbewohner, einem Familienmitglied.

Doch Gott erwartet einen weiteren zweiten Schritt. Er will nicht nur bei uns einziehen, er will dass wir bei ihm einziehen! Christus in uns ist der Anfang; wir in Christus der zweite Schritt. Jesus verglich einmal das Königreich Gottes mit einem Senfkorn, einem kleinen, unscheinbaren Samen, der aber zu einem großen Gewächs wird, der den Vögeln des Himmels in seinem Schatten Unterschlupf bietet. Das Königreich Gottes kann folgendermaßen beschrieben werden: Es ist der Raum von Gottes willkommener und unwidersprochener Herrschaft. Es ist die Meta‐Nation, über die Christus herrscht, einer Nation, dessen Bürger ihren König lieben und ihm gehorchen. Sie halten sich an die Verfassung des Königreiches, die Gesetze von Christus, und leben gemäß seiner Wirtschaftsprinzipien – Kingdom economics. Im Königreich wird am Wort des Königs nicht gezweifelt und sein Wort, die Bibel, bleibt unseziert das, was sie selber sagt dass sie ist. Es ist eine traurige Tatsache, dass das klassische Christentum sich von diesen Grundelementen des Königreichs längst verabschiedet hat. Damit wurde Christus zu einer kraftlosen Gallionsfigur, und es entstand eine von Menschen erfundene und konstruierte, verbürgerlichte Religion, die grundsätzlich sagt: Gott ja, König nein. Damit werden die zentralen Grundfesten des Königreichs verworfen, und Jesus wird zu einem menschenfreundlichen Geschichtenerzähler, einem religiösen Aushängeschild oder einer mystischen Figur.

Ein berühmter Psalm bringt den Schutz vor einer Plage und den Schutzraum bei Gott auf einen gemeinsamen Nenner, Psalm 91. Wir heben die relevanten Stellen dazu hervor:

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem König: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Er wird dich retten vor der Schlinge des Vogelstellers und vor der verderblichen Pest; er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt. Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn du [sprichst]: Der König ist meine Zuversicht! Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage zu deinem Zelt sich nahen. Denn er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

Mit anderen Worten: Der Schutz Gottes ist eindeutig zugangsbeschränkt. Er steht zwar allen offen, aber gilt nicht automatisch. Menschen mit einem nur theoretischen Gott‐Glauben, einem möglichen Fürwahrhalten der „Option Gott“ sind nicht diejenigen, die ihre Zuhause, ihre erste Staatsbürgerschaft im Königreich gefunden und eingenommen haben. Es sind die Bürger des Königreichs, die hier vor Gefahren und Bedrohungen von allen Seiten Schutz zugesprochen bekommen, einschließlich Schutz vor Pest und Plagen. Klassische Kirchenmitgliedschaft und das Christentum als Religion können das nicht leisten. Viele Menschen haben Christus willkommen geheißen und ihm, zu Recht, die Tür ihres Lebenshauses geöffnet. Doch es ist unabdingbar, dass jeder Mensch den nächsten Schritt nicht vergisst, nämlich sein eigenes Leben, sein Haus, in das größere Haus Gottes, das Königreich, einzubetten. In biblischen Worten: Christus in uns ist der Anfang, wir in Christus der nächste Schritt, in dem unser Lebern wie ein Puzzlestück in das Gesamtbild Gottes eingefügt wird. Das Neue Testament vergleicht Menschen, die Christus gefunden haben, mit lebendigen Steinen, die dann in das größere Ganze, das Haus Gottes, eingebaut werden müssen. Das ist eine der Hauptbotschaften des Johannes‐Evangeliums, der Briefe des Paulus und von Petrus. Wenn Jesus Herr in seinem Hause und der König seines Königreichs ist, dann bedeutet dass, dass wir seine  Hausordnungen und die Grundprinzipien seines Reiches für uns persönlich akzeptieren müssen, sonst sind wir in den Augen Gottes ein illegaler Immigrant. Ein religiöser Traditionsglaube oder philosophische Theorien können das nicht ersetzen. Ein gelegentliches oder regelmäßiges Aufsuchen von Kirchen, ein klassisches Sonntags‐Christentum oder ein Messebesuch kommen den Anforderungen an einen Bürger des Königreichs noch nicht einmal nahe. Um im Schutz‐Schatten des Königreichs zu leben bedeutet, mit Entschlossenheit ein Bürger dieses Königreichs zu werden und es zu bleiben. Wer dabei nach einer Hilfestellung und Anleitung sucht, der kann sich das kurze und kostenlose Büchlein Kingdom Passport hier herunterladen: www.kingdompassport.eu

 

2) Initiieren Sie ein Maleachi‐Gespräch
Im letzten Buch des Alten Testaments, dem Buch des Propheten Maleachi, steht eine noch unerfüllte Prophetie, die darauf wartet, umgesetzt zu werden. Das Buch Maleachi kann man als ein himmlisches Gerichts‐Saal‐Drama verstehen, wo Gott sein Volk gerichtlich vorlädt, sich den vier Flüchen und zehn konkreten Anschuldigungen zu stellen, die er gegen sie hat. Gott ist hierbei sowohl Ankläger, Staatsanwalt und Kronzeuge. Das Gerichtsverfahren „Gott: sein Volk“ wird erst dann zu einem positiven Abschluss finden, wenn eine Gruppe von gottesfürchtigen Menschen eine dreifache Initiative ergreifen:

 Sie sind Pioniere einer entschlossenen Schuldübernahme und einer Repatriierung, einer Rückkehr zu Gott aus dem Rebellentum, der Gesetzlosigkeit, dem institutionalisierten und persönlichen Ungehorsam, würdeloser Billigst‐Anbetung und finanzieller Beliebigkeit. In einem ersten Schritt werden wieder klare finanzielle Verhältnisse hergestellt, in dem eine zentrale Finanzstruktur für Gottes Gelder installiert wird.

 Ein brutal offenes und ehrliches Gespräch von Menschen findet statt, „die den Herrn fürchten.“ Dieses Gespräch öffnet Gottes Herz, der offenbar dem ganzen religiösen Treiben gar nicht mehr zuhörte.

 Sie verpflichten sich Gott auf verbindliche Weise

Diese menschliche Initiative, so beschreibt es das prophetische Buch, bewirkt eine derart positive und überwältigend freudige Resonanz bei Gott, dass dieses Gespräch wie einen Hebel umlegte und ein kompletter game changer, ein Wendepunkt für die Leute Gottes wird. Dieses event, das Maleachi Gespräch, bricht den Fluch und die schweren Anklagen Gottes, die die Lage in seinem Volk zu einer geistlich toxischen, dürren Wüste gemacht hatte. Nun wird der Fluch durch Segen ersetzt und Gott kommt wieder zu seinem vollen Recht. Dies führt auch dazu, dass für alle sichtbar der Unterschied wieder herausgestellt wird zwischen denjenigen, die wirklich Gott dienen, und denjenigen, die das zwar sagen, aber die eigentlich nur einen religiösen Job verrichten und mit ihrem Herzen auf ihr Gehalt, und nicht auf Gott schauen. Mann kann nur Gott oder dem Mammon dienen, nicht beiden, sagte Jesus. Dies wird allerdings nur geschehen, wenn wir Maleachi als eine göttliche Vorladung vor Gericht verstehen, vor den Gerichtshof des Himmels zu erscheinen, um sich den kollektiven und begründeten Vorwürfen Gottes zu stellen und ihn um Rechtsprechung zu bitten, nachdem die Anklagepunkte Gottes viel zu lange unter den religiösen Teppich gekehrt wurden. Geschieht das aber, kommt es zu einem entscheidenden Wendepunkt, der so beschrieben wird (leider sind nicht alle Bibelübersetzungen sehr klar an dieser Stelle): Dann redeten diejenigen miteinander, die den Herrn fürchteten, und der Herr merkte auf und hörte zu. In seiner Gegenwart wurde eine Liste geschrieben (mit den Namen) derjenigen, die den Herrn fürchteten und seine Namen ehren. Dieser Moment besänftige Gott nicht nur, sondern änderte völlig seine Grundhaltung. Das Resultat war eine riesige Freude bei Gott und eröffnete eine Zeit der Hoffnung, wie der Rest des Buches bildgewaltig beschreibt.

Im Jahr 2017 haben wir ein solches Maleachi‐Gespräch erstmals durchgeführt, mit Teilnehmern aus der ganzen Welt. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es ein der bewegendsten und tiefsten Erfahrungen ihres Lebens war. Das Gespräch dauerte drei Tage und stellte sich ehrlich und vollumfänglich allen Anklagepunkten, die Gott auf den Tisch gelegt hat. Es war unser aller Eindruck, dass eine Zeit kommen würde, wo an vielen Orten solche Maleachi‐Gespräche stattfinden würden, die jeweils von Menschen initiiert werden, die Gott auf gesunde Weise fürchten und sich vor kompletter Offenheit und Ehrlichkeit nicht scheuen. Wir haben dazu einen Bericht (auf Englisch) geschrieben, der den Verlauf dieses Gesprächs skizziert und der allen denjenigen als Hilfestellung dienen könnte, die spüren, dass die Zeit für eine solche Initiative in ihrer Region, Stadt oder Nation gekommen ist.

3) Regierungen nicht alleine lassen
Jede Regierung, die versucht, ein Land ohne Gott zu führen, ist rettungslos überfordert. Jeder Bürgermeister, Stadtrat oder Landes‐Politiker könnte davon ein Lied singen. Manche Regierungen erkennen das, viele nicht. Es wird daher Nationen oder Regionen geben, in denen gottesfürchtige Regierungsvertreter zusammen mit Menschen, die das Königreich repräsentieren, gemeinsam vor Gott kommen, um alles das auszuräumen, was Gott konkret einer Nation vorwirft. Das sollten keinesfalls bekannte Namen aus der etablierten Kirche sein, die in diesem Fall mehr das Problem repräsentieren – christliche Religion –als die Lösung. Wenn Gott die aktuelle Situation abgenickt hat, dann ist auch er der einzige, der sie beheben kann. Der Prophet Hosea hat es so formuliert: Kommt, lasst uns zum, König zurückkehren. Er hat uns zerrissen, er wird uns auch wieder heilen. Er hat uns verwundet, er wird uns auch wieder verarzten.

Regierungen können nur das tun, was in ihrer Macht steht. Doch sie besteht nicht aus perfekten Übermenschen, sondern aus ganz normalen Personen, mit allen ihren Stärken und Schwächen, ihren Zweifeln, Egos, Befürchtungen und Träumen. Das ist ja gerade einer der Gründe, weshalb das Regieren ohne Gott grundsätzlich ein Volk immer weiter weg von Gott führt. Und deswegen wartet Gott darauf, dass jede Regierung sich ihm unterstellt, wie etwa Nebukadnezar in Babylon, der so lange im selbstgefälligen Irrwahn regierte, bis Gott ihn demütigte, ihm seine Grenzen zeigte und er zum Schluss kam: Gott regiert über ihn; er ist Herrscher über die Herrscher. Und genau auf diese Einsicht wartet Gott auch bei allen heutigen Regierungen. Ihm geht es dabei nicht um ein „C“ im Parteinahmen, sondern dass eine Regierung erkennt, dass sie sich an erster Stelle Gott als König der Könige unterstellt, und nicht reflexartig und ergeben ihre Knie vor dem Marktgeschehen, den jeweiligen Popularitätsratings oder politischen Ideologien unterstellt. Das Problem ist, dass viele Regierungen – zu Recht! – auf eine fragmentierte, kraftlose Kirchenlandschaft herabschauen, die innerlich erodiert und selbstverliebt, aber ohne echte Autorität nichts anderes zuwege bringt als billige moralische oder soziale Appelle und politische Lobbyarbeit. Und deswegen ist es auch für alle Regierungen ein Hoffnungsschimmer, dass sich in vielen Nationen eine neue ekklesia (das griechische Wort für die politisch Aktiven in den demokratischen Stadtstaaten des frühen Griechenlands) heranbildet, die nicht religiösen, ewiggestrigen Traditionen, sondern dem Königreich von Jesus Christus verpflichtet ist und die dahin arbeitet, dass konkret, fassbare und lebbare Modelle entstehen, die nicht nur von einer Lebensalternative reden, sondern handeln. Jesus sprach hier von der Stadt auf dem Berg, einer Lebensform mit Modellcharakter, einem Staat im Staat, ein kleines Stück Himmel auf Erden, der modellhaft vorlebt, wie ein Leben unter der Königsherrschaft Gottes denn im Alltag aussieht. Doch jeder Regierung steht ein Angebot zur Verfügung, von dem Jesus Christus selbst gesprochen hat. Er sprach von einer Zeit, in dem das Königreich ganzen Nationen angeboten werden wird (Matthäus 21,43), die bereit sind, die Früchte des Königreichs zu bringen, wie er sich ausdrückt. Matthäus Kapitel 25 beweist, dass es, aus Gottes Perspektive, zwei verschiedene Arten von Nationen auf der Erde geben wird: diejenigen, die dieses Angebot, unter den Schirm des Königreichs zu kommen, akzeptieren, und die, die das ablehnen. Jesus redet hier bildhaft von “Schafs‐ und Bocksnationen.” Die Zeit wird bald kommen, wo nicht länger ein religiösverwässertes Billig‐Evangelium propagiert wird – komm zu Jesus, komm in meine Kirche, dort singen wir Choräle bis Jesus wiederkommt, wenn er denn überhaupt kommt! – sondern das, was die Bibel das Evangelium vom Königreich nennt. Das ist der Moment, wo ganze Regierungen neu hellhörig werden, denn sie haben natürlich längst erkannt, dass sie verloren und auf sich alleine gestellt sind, wenn sie sich auf das stützen, was ihnen die meisten kirchlichen Religionsvertreter raten, die sie umschwirren. Es ist also ein dringendes Gebot der Stunde, Regierungen, die sich noch nicht völlig von Gott losgesagt haben, das konkrete Angebot zu machen, sich in der aktuellen Notsituation konkret unter den Schutz des Königreichs zu stellen. Das ist nicht nur biblisch korrektes Vorgehen, sondern es ist der schnellste und sicherste Weg, den nationalen Kriegszustand mit Gott zu beenden und Frieden mit ihm zu machen. Das wird auch mit einem Schlag die aktuelle Angst‐ und Panikepidemie zu beenden, der die Regierungen ohne Gott ausgesetzt sind. Wir haben für diese Situation ein Statement vorbereitet, um hellhörigen Regierungsvertretern auf allen Ebenen zur Seite zu stehen und sie darin anleiten, sich biblisch korrekt unter Gott zu positionieren.

4) Liebevoll, mutig, angstfrei, andere schützend, streitschlichtend
Jeder, der echten Frieden mit Gott hat und gemäß den Standard des Königreichs lebt, braucht Gott nicht länger angstvoll und diffus zu fürchten, sondern er wird zum Modell und Hoffnungsträger für andere, weil er ihnen helfen kann, selber Frieden mit Gott zu schließen. Denn neben der Tatsache, dass wir uns in einem Handelskrieg befinden und einer globalen Angstinvasion ausgesetzt sind, ist die Beendigung des individuellen und kollektiven Kriegszustandes mit Gott das entscheidende und wichtigste Gebot der Stunde. Während also unsere Regierungen verständlicherweise Ausgangssperren verhängen und soziale Distanz einfordern, können diejenigen, die ihren Gott kennen, liebevoll, mutig und angstfrei mit der Situation umgehen. Gehen wir auf unsere Nachbarn zu, sprechen mit ihnen von Balkon zu Balkon, über den Gartenzaun hinweg, rufen sie an, sind online verfügbar und zeigen ihnen, wir sind da für sie. Beten wir für sie, dass der Schutz, der auf uns liegt, auch über sie kommt, denn dort, wo Gerechte leben, ist auch das direkte Umfeld der Gerechten vor dem Gericht Gottes geschützt. Helfen wir anderen, in dieser Zeit der Ungewissheit, selber Frieden mit Gott zu finden. Plötzlich auf kleinstem Raum zusammenzuleben, oft genug ohne Arbeit, mit Existenzängsten und unbezahlbaren Rechnungen konfrontiert, ohne tägliche Routinen, dafür mit gelangweilten Kindern, ist eine Überforderung für viele. Viele Polizisten berichten von einem derzeit stark ansteigenden von Vorfällen von häuslicher Gewalt, wo Familien ihren Frust und ihre Unsicherheit aneinander abreagieren. Hier können alle diejenigen als Schlichter und Friedensstifter vor Ort helfen, wenn sie spüren, nebenan ist es laut.

Ein holländischer Kollege von mir, Marc van der Woude, hat ein kleines Büchlein zusammengestellt, dass das mutige, furchtlose, liebevolle und selbstlose Verhalten der Christen in Zeiten historischer Epidemien beschreibt: „Im Jahre 165, während der Regierung von Marcus Aurelius, fegte eine zerstörerische Epidemie durch das Römische Reich, wahrscheinlich Blattern. Während der 15 Jahre dauernden Epidemie starben bis zu einem Drittel der Bevölkerung. Im Jahre 251 kamen es zu einer neuen und tödlichen Epidemie, wahrscheinlich Masern, die so viele Todesopfer forderte, dass das römische Militär und die sozialen Strukturen stark geschwächt wurden. Ganze Städte und Dörfer in Italien und einigen römischen Provinzen wurden verlassen und verfielen“ Während dieser Zeiten war es die völlig andere, hoffnungsvolle Botschaft und Narrative der Christen, und ihr selbstloses Leben als Vorbild, die wesentlich mehr Sinn machte als alle heidnischen, hellenistischen und materialistischen Erklärungsversuche. Die Folge war, dass sich die Zahl der Christen in diesen Zeiten jeweils verdoppelte. Alle diejenigen, die sich als Bürger des Königreichs verstehen, deren Staats‐Bürgerschaft im Himmel ist, wie Paulus schreibt, sollten in dieser Zeit besonders liebevoll, mutig, angstfrei, andere schützend und streitschlichtend sein.

Hauskirche per Regierungsbeschluss
Wer die Bibel unvoreingenommen liest, weiß, dass die ersten Nachfolger von Christus keine rigiden, liturgischen, choreographierten und Klerus‐dominierten, religiösen Veranstaltungen in kalten Hallen besuchten, die später „Kirchen“ genannt wurden. Sie haben ganz einfach ihre Leben mit Gott und einander geteilt, als kleine, organische Gemeinschaften vor Ort, in ihrer Strasse, ihrem Wohnquartier. Sie sahen sich selbst als kleine Kolonie des Königreichs, als kleines Stück Himmel auf Erden, eine Kingdom Community von üblicherweise 2 – 15 Personen, die in ganz normale Wohnhäuser oder Hütten passten. Begleitet von einem Ältesten haben sie häufig miteinander gegessen, miteinander geteilt, was sie hatten, instruierten einander, die Gebote von Christus zu befolgen und gehorchten den Inspirationen des Heiligen Geistes, der ihr wahrer Leiter war. Die Bibel kennt keinen passiven sonntäglichen Kirchenbesuch als Event für religiöse Konsumenten. Wenn also nun die Regierungen alle Gottesdienst‐Veranstaltungen verbieten, ist die Zeit für Nachbarschafts‐Kirchen gekommen. Wer nicht mehr zur Kirche gehen kann, fängt selber an, Kirche zu sein. Jesus Christus sagte: Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen. Tun wir also, was Millionen von Nachfolgern von Christus in den Anfangszeiten und auch heute taten und tun – machen wir unserer Häuser zu Nachbarschaftskirchen!

Nachbarschafts‐Kirche – wenn nichts passiert, müssen wir selber passieren!
Praktische Schritte dazu sind: Übernehmen wir praktische und geistliche Verantwortung für unsere unmittelbare Nachbarschaft. Machen wir eine Liste mit den 50 Personen, die in unserem unmittelbaren Umfeld leben. Lernen wir diese Menschen kennen. Beten wir namentlich für sie. Manche sind einsam, deprimiert, verzweifelt ‐ nehmen wir Kontakt mit ihnen auf. Grüssen wir sie, sprechen wir sie an, unterhalten uns von Balkon zu Balkon, über den Gartenzaun, über die Strasse hinweg. Sprechen wir ihnen Hoffnung zu, erzählen ihnen von Gott und der Gelassenheit, die wir haben. Sprechen wir ihnen Worte Gottes zu, die die Situation erklären. Laden wir sie zu Nachbarschafts‐Treffen ein, einer lokalen „Hocketse“, wie die Schwaben sagen, wo jeder, mit 2 Meter Abstand auf einem geeigneten Platz, seinen eigenen Stuhl, einen Biertisch mit Bier oder seinen Kaffee bringen kann und wo wir miteinander reden, Hoffnung verbreiten, für die Nachbarschaft (kurz und unreligös!) beten, einander beistehen und Konflikte lösen helfen. 30 Minuten jeden Sonntag von 11.00 ‐ 11.30 wäre ein guter Zeitpunkt.

Die von staatlicher Stelle verordnete Quarantäne und das Schließen der Kirchen ist auch eine Gelegenheit, den eigenen Glauben auf seine Alltagstauglichkeit zu testen und uns zu vergewissern, was unser persönlicher Glaube wert ist. Viele sind viel zu abhängig geworden von den kirchlichen Versorgungsleistungen religiöser Profis, Sie können jetzt lernen, geistliche Selbstversorger und Selbstzünder zu werden, die Bibel ohne professionelle Erklärer und Andachtsbücher wieder zu entdecken und auf Gottes Stimme zu achten und zu tun, was er sagt. Jesus hat versprochen, auch im kleinsten Treffen in seinem Namen dabei zu sein. Nehmen wir ihn beim Wort.

Wer diesen digitalen Lagebericht an andere weiterleiten will, kann das tun.

Wolfgang Simson ist Schriftsteller, Verleger, Innovationsberater und Konferenzsprecher. Er definiert das Königreich Gottes als „Leben wie es sein soll“. Auf dem Internet ist er zu finden auf www.refornation.eu oder der Facebook‐Seite https//:www.facebook.com/K.Momentum/

 

Wie gut, dass es immer noch Pastoren gibt die die Botschaft klar und ungeschminkt verkünden. Ich kann nur jeden empfehlen seinen Verstand einzuschalten und sein Herz zu öffnen. Fünfzig Minuten Zeit die sich lohnen werden.

 

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665. Die letzte Diktatur?

Mittwoch, 18. Dezember 2019 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

ich wünsche Ihnen offene Ohren des Herzens wenn Sie diesen Vortrag hören und “verdauen” werden. Es gibt viele Dinge im Leben die wir nicht mit unseren Verstand begreifen können, darum habe ich die Ohren des Herzens angesprochen.

Dieses Video zeigt in ungeschminkter Offenheit auf, wie wir von Politik und Medien belogen und manipuliert werden. Menschen die kein sicheres und gutes Glaubensfundament haben werden an diesen Ereignissen die auf uns zukommen, wahrscheinlich in große Schwierigkeiten geraten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man alle diese Ereignisse so ohne weiteres bewältigt, wenn man weiterhin seine eigene Meinung bei behalten will. Beispiele wie dies alles laufen kann, sehen wir ja zuhauf schon regional jetzt in Ländern wie China, Nordkorea, usw.

Festhalten – Gemälde Michael Willfort

 

Keine Probleme werden die Menschen haben die jetzt schon angepasst sind und denen letzt endlich alles egal ist solange es ihnen selbst gut geht. Also solche die zu allen Entscheidungen den Kopf nicken und keine eigene Meinung vertreten.

Dagegen werden die Menschen die Werte wie die Wahrheit, Gerechtigkeit, Sittlichkeit, Reinheit usw. vertreten massiv verfolgt werden. Dies alles kann man in der Bibel nachlesen, d.h. es wurde uns von Jesus schon vor 2000 Jahren prophezeit.

 

Hier einige Stellen aus der Bibel:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

Röm 1,18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen.

Gal 4,16 Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die volle Wahrheit sage?

2Tim 3,7 sie wollen jederzeit etwas Neues hören, sind aber unfähig, die Wahrheit zu erkennen.

2Tim 4,4 Und weil ihnen die Wahrheit nicht gefällt, folgen sie allen möglichen Legenden.

1Joh 1,8 Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann lebt die Wahrheit nicht in uns.

1Joh 2,4 Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm.

Röm 1,25 Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen.

Licht – Gemälde von Michael Willfort

Ich wünsche jeden, dass er die Wahrheit – Jesus – kennenlernt. Jeder, der Jesus als den einzigen Weg folgen wird, wird Verfolgung erleiden. Denn, diese Leute können es nicht akzeptieren, dass es eine absolute Wahrheit gibt, die behauptet:

Joh 14,6 Jesus antwortete: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.

 

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664. TRANSGENDER – Die Auflösung der Geschlechter?

Freitag, 13. Dezember 2019 | Autor:

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Liebe Blogbesucher,

immer wenn ich mit diesem Thema konfrontiert werde, fällt mir folgende Bibelstelle ein:

 

Römerbrief von Paulus

18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen. 19 Dabei gibt es vieles, was sie von Gott erkennen können, er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt. 20 Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. 21 Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster. 22 Sie hielten sich für besonders klug und waren die größten Narren. 23 Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24 Deshalb hat Gott sie all ihren Trieben und schmutzigen Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper entwürdigten. 25 Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen. 26 Weil die Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, gab Gott sie ihren Leidenschaften preis, durch die sie sich selbst entehren: Die Frauen haben die natürliche Sexualität aufgegeben und gehen gleichgeschlechtliche Beziehungen ein. 27 Ebenso haben die Männer die natürliche Beziehung zur Frau mit einer unnatürlichen vertauscht: Männer treiben es mit Männern, ohne sich dafür zu schämen, und lassen ihrer Lust freien Lauf. So erfahren sie die gerechte Strafe für ihren Götzendienst am eigenen Leib. 28 Gott war ihnen gleichgültig; sie gaben sich keine Mühe, ihn zu erkennen. Deshalb überlässt Gott sie einer inneren Haltung, die ihr ganzes Leben verdirbt. Und folglich tun sie Dinge, mit denen sie nichts zu tun haben sollten: 29 Sie sind voller Unrecht und Gemeinheit, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch 30 und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie weigern sich, auf ihre Eltern zu hören, 31 haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos. 32 Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

 

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Wie wahr Gottes Wort ist zeigt doch ein Blick in die Gegenwart unserer Gesellschaft. All das was wir hier im Römerbrief gelesen haben, können wir jetzt schon Tag für Tag erleben.

 

Die SPD Familienministerin Franziska Giffey sagt:

“Ich freue mich über so viel Engagement in Kita und Schule für eine Bildung frei von Geschlechterklischees.”

 

Wie die Politik die Familie zerstört

1. Enteignete Kindheit: Der Westen paßt sich DDR-Verhältnissen an

2. Entkernte Ehe: Aus Familie wird ein künstliches Gebilde von Beziehungen

3. Kinder werden indoktriniert

 

Der folgende Vortrag von Herr Dr. Blietz zeigt auf wie unsere Gesellschaft durch eine antigöttliche Politik verführt und missbraucht wird.

 

 

Wenn Sie mithelfen wollen, dass die Zerstörung unserer Familien und Gesellschaft gestoppt wird, dann informieren Sie sich bzw. unterstützen Sie

Familien-Schutz.de

 

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

663. Droht uns ein Klima-Kollaps? Was ist Wahrheit?

Freitag, 13. Dezember 2019 | Autor:

 

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Liebe Blogbesucher,

die ganze Klimadebatte erinnert mich stark an die Sage des Rattenfänger von Hameln. In Wikepedia kann man nachlesen:

...der Sage nach ließ sich im Jahre 1284 zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte ein Obergewand aus vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien…..

Was mich hier so sehr wundert ist die Tatsache, dass sich der angeblich so gebildete Mensch des 21.Jahrhundert in einer solchen Art und Weise “verführen” lässt, ohne sich selbst einmal mit den Fakten der ganzen Klima Debatte ausführlich auseinander zu setzen.

Tatsachenberichte der biblischen Geschichte werden als Märchen und Panikmache abgetan. Die Märchen die jetzt in Sachen Klima verbreitet werden nimmt man aber als die absolute Wahrheit auf. Wo also bleibt die Bildung bzw. kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Wer jetzt von meinen Ausführungen genug hat, kann sich ausblenden. Wer jedoch neugierig geworden ist und Fakten zur Kenntnis nehmen will, der sollte sich einmal den Vortrag von Herr Dr. Blietz anhören und ansehen.

 

 

Die Ausführungen von Herrn Dr. Blietz am Schluss des Vortrages sind in der Bibel seit tausenden von Jahren schon voraus gesagt. Den Großteil der Menschen interessiert dies aber nicht. Um es vorsichtig zu formulieren sage ich dazu – das ist unklug.

Für alle Menschen ob gut oder böse, ob arm oder reich, ob gläubig oder religiös wird es einen Tag geben wo der Weg, die Wahrheit und das Leben hier auf dieser Erde erscheinen wird. Dies ist Jesus Christus(1.Tim. 2, 5). Dann wird es keine Möglichkeit mehr geben an dem was man geglaubt hat etwas zu ändern. Dann wird jeder einzelne Mensch Rechenschaft ablegen müssen, für das was er getan und geglaubt hat.

Jetzt ist noch Zeit das zu ändern!

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | 2 Kommentare

662. Bei Jesu zweiten Wiederkommen wird es heftig werden

Samstag, 7. Dezember 2019 | Autor:

Liebe Besucher,

die Welt kennt derzeit ja kaum noch ein anderes Thema als Klimakatastrophe. Wenn man die Debatten der letzten Jahre verfolgt, besonders aber die letzten Monate des Jahres 2019 bedenkt, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln über soviel Hysterie und Unverstand. Aber so ist der Mensch der ohne ein festes Fundament sein Leben bestreitet. Man steht solchen Entwicklungen hilflos gegenüber, weil der moderne Mensch sein eigener Gott sein will und für viele gute Worte der Heiligen Schrift verschlossen ist. Was man als Außenstehender Mensch da machen kann, ist für diese Menschen zu beten.

In wenigen Wochen feiern wir das Weihnachtsfest – also das erste Kommen Jesu. Der Großteil unseres Volkes hat dieses Fest zu einem Feier Event umgestaltet und weiß leider nicht mehr was da vor 2000 Jahren gewaltiges geschehen ist oder man tut es als Märchen ab.

Wenn aber die Bibel wahr ist – und das glaube ich – dann werden Milliarden von Menschen vom zweiten Kommen Jesu überrascht werden, denn dann kommt ER nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als HErr, König und Richter dieser Welt. Dann wird es für viele zu spät sein umzukehren und den richtigen, wahren Weg einzuschlagen.

Jetzt ist noch die Zeit für eine Richtungsänderung, aber der Wohlstand und der Technikglaube und der Glaube an die eigenen Möglichkeiten verhindert diesen Schritt.

 

Jesus wird auf dem Ölberg wiederkommen

 

 

Der folgende Beitrag von meinem Bruder Jörgen hat mir gut gefallen, weil er einige dieser Weltereignisse auf dem Punkt bringt. Wünsche Ihnen offene Augen und Ohren des Herzens bei lesen dieser Zeilen.

 

“Wenn aber diese anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.” Lukas 21, 28

 

Jesus hat seine Jünger und damit auch uns, auf sein Kommen vorbereitet, vor dem des drunter und drüber gehen wird, weil die Naturkräfte ins Wanken kommen, etwas was nur Angst und Entsetzen auslösen kann, und dem wir völlig hilflos gegenüberstehen.

Seit eh und je werden Ängste, auch völlig unrealistische, wie die vom menschengemachten Klimawandel, herbeigeredet, aber hier liegt, außer der Gefahr für eine Phantasterei abgezockt zu werden, nichts wirklich Bedrohliches vor. Im Übrigen gibt es derzeit auf sämtlichen Planeten des Sonnensystems – Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto und den dazugehörigen Monden – eine Erwärmung.

Eigentlich muss man sich für die Leichtgläubigkeit und Naivität unserer Zeitgenossen schämen. Und unsere Jugend, die hierauf voll abfährt, soll einmal die Führung übernehmen. Solche Massenbewegungen sind immer bedenklich, weil sie oftmals Umstürzen und Revolutionen vorausgehen.

Die Frage ist, was diesmal bezweckt werden soll.

Bedrohlich wäre es, wenn die Sonne “außer Kontrolle” geriete und sich ihre Strahlung verstärken und uns damit “heiß” werden würde. In der Offenbarung werden solche Andeutungen gemacht. Starke Protuberanzen können die gesamte Elektrik und Elektronik zusammenbrechen lassen, was es in Ansätzen bereits gegeben hat.

Hin und wieder hört man von Asteroiden, die Kurs auf die Erde nehmen, um vielleicht irgendwann einmal auf der Erde einzuschlagen. Solche Ereignisse gab es in der Vergangenheit. Auch in unserer Zeit ist, immer Mal wieder, einer knapp an der Erde vorbeigezischt.

Es gibt einige Supervulkane auf der Erde. Ein solcher ist unter dem Yellowstone – Nationalpark in den USA, der deshalb ständig via Satellit beobachtet wird. Ein Ausbruch würde einen Krater von ca. 80 km Durchmesser verursachen. Sein Ausbruch würde den ganzen Kontinent, wenn nicht mehr, nachhaltig verwüsten.

Der Strahlenausbruch einer Supernova – explodierender Stern im Endstadium seines Lebens – könnte die ganze Erde sterilisieren. Bis zu einer Entfernung von 30 Lichtjahren soll es gefährlich sein. Kürzlich wurde mal von einem dadurch ausgelösten “Gammablitz” berichtet. Hier gibt es keine Vorwarnung, weil sich dieser mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet Gefahren gibt es genug, und dass es uns immer noch gibt, verdanken wir Gott, der über unsere Erde schützend seine Hand hält und der – nicht wir – das Klima in der Hand hat. Wobei es “Klima” eigentlich gar nicht gibt. Was es gibt, ist das Wettergeschehen, deren schwankende Durchschnittswerte, als “Klima” bezeichnet werden können.

Jesus sagt uns, dass wir uns bei allem, was an schrecklichen Dingen geschieht, nicht fürchten, sondern ganz im Gegenteil freuen sollen, weil sein Zweites Kommen, dann unmittelbar bevorsteht. Hoffentlich erinnern wir uns daran, wenn es einmal eng werden sollte.

 

Mit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt!
Bald wird das Heil der Sünder, der wunderstarke Held,
den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben
versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.

Bereitet doch fein tüchtig, den Weg dem großen Gast,
macht seine Steige richtig, lasst alles, was Er hasst!
Macht alle Bahnen recht, die Täler all erhöhet,
macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, gleich und schlicht.

Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am höchsten steht;
ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zugrunde geht;
ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten,
das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ.

Ach, mache Du mich Armen zu dieser heilgen Zeit
aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit!
Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen,
so werden Herz und Lippen Dir allzeit dankbar sein.

Valentin Thilo (1607 – 1662)

 

Jörgen Bauer FCDI

 

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661. Weihnachtsgeschichte 2019 – Weihnachtszeit – Geschichtenzeit

Montag, 18. November 2019 | Autor:

Weihnachtskrippe Immanuel Gemeinde Nürnberg

 

Liebe Blog Besucher,

jedes Jahr aufs neue ist es spannend eine neue Weihnachtsgeschichte aufzufinden, die auch etwas aussagt, über den Sinn des Weihnachtsfestes. Leider gibt es in Deutschland und Europa immer weniger Menschen die den eigentlichen Sinn von Weihnachten noch kennen. Wenn man Menschen in den Fußgängerzonen in der Adventszeit befragt, wissen Sie warum wir Weihnachten feiern. Dann hört man Antworten wie: Es ist ein Familienfest. Es ist das Fest der Liebe. Man hat drei freie Tage. Es gibt Geschenke und gutes Essen. Die grasseste Antwort die meiner Meinung mal gegeben wurde. Ich bin nicht von hier; weil man glaubte, dass dieses Fest einen regionalen Bezug hat.

Ist dies nicht ein trauriger Zustand in einem Land das sich als christlich bezeichnet? Ich bin sehr traurig darüber und versuche mit vielen Artikeln in diesem Blog viele Menschen zum nachdenken anzuregen. Noch wichtiger aber ist es, dass die weniger als 1% Wiedergeborene Christen(lese Johannes Evangelium Kapitel 3) für die restlichen 99% Menschen in unserem Land beten.

So nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim lesen der diesjährigen Weihnachtsgeschichte.

 

Weihnachtskrippe Immanuel Gemeinde Nürnberg

 

 

Ich bedanke mich bei Bernd Matzel von Marburger Medien für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

Weihnachtszeit – Geschichtenzeit

Die Kirche war alt und ziemlich heruntergekommen, in welcher der junge Pfarrer seinen Dienst antrat. Früher hatten hier bekannte Theologen auf der Kanzel gestanden und gepredigt. Reiche und arme Menschen waren zum Gottesdienst gekommen und alle hörten dieselbe Botschaft von der rettenden Liebe Gottes, die er uns durch Jesus Christus schenkt.

Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Doch diese Zeiten waren längst vorbei. Viele, die früher zur Gemeinde gehörten waren verstorben oder verzogen und auch äußerlich machte die Kirche einen miserablen Eindruck. „Die guten Tage in der Gegend sind vorbei!“, sagten manche, wenn man darauf zu sprechen kam. Doch der junge Pastor und seine Frau glaubten an ihre Kirche. Sie hatten das Gefühl, dass mit Werkzeug und Farbe und vor allem mit Gottvertrauen einiges wieder repariert werden könnte. Gemeinsam fingen sie an und bald sah man tatsächlich die ersten Früchte ihrer Bemühungen.

Der Mensch denkt – Gott lenkt

Im Dezember zog ein schwerer Sturm durch das Flusstal und richtete an der kleinen Kirche großen Schaden an. Ein großes Stück Putz fiel aus der Innenwand der Kirche, direkt hinter dem Altar. Das war ein schwerer Schlag, denn der Schaden war erheblich und besonders auffällig. Traurig beseitigten der Pastor und seine Frau die Gesteinsbrocken und entfernten den gröbsten Schmutz aus dem Altarraum – das Loch hinter dem Altar ließ sich jedoch nicht verstecken. Es klafft breit und auffällig mitten in der Wand. Immer wieder stand der Pastor grübelnd und ratlos vor der großen „Wunde“ im Mauerwerk. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als zu sagen: „Dein Wille geschehe“, und seine Frau zu trösten, die ein wenig weinte, als sie traurig bemerkte: „Und in zwei Tagen ist Heiligabend.“

Das geheimnisvolle Tischtuch

Am Nachmittag gingen die Beiden zu einer Auktion, deren Erlös für die Jugendgruppe der Gemeinde bestimmt war. Im Lauf der Versteigerung wurde eine große Schachtel geöffnet und zum Vorschein kam ein edles Tafeltischtuch mit einer elfenbeingoldenen Spitze. Es war riesig groß – fast viereinhalb Meter lang – und stammte aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Niemand hatte mehr Bedarf für so eine gigantische Tischdecke. So staunte man zwar darüber, aber niemand wollte es wirklich haben. Doch plötzlich hatte der Pastor eine geniale Idee. Er ersteigerte das Tuch für wenig Geld und freute sich über seinen guten Kauf. Die fragenden Blicke seiner Frau beantwortete er mit den Worten: „Lass mich nur machen …!“ Dann schleppte er die große Schachtel in die Kirche. Als sie vor dem hässlichen Loch standen, wusste auch seine Frau, was der Mann vorhatte. Gemeinsam falteten sie das riesige Tafeltuch auseinander und begannen es vorsichtig an der Wand hinter dem Altar zu befestigen. Dann traten sie zurück und betrachteten staunend ihr Werk. Das Loch war verschwunden und das edle Tuch machte sich richtig gut über dem Altar. Die wunderbare Handarbeit warf sogar einen hellen Schein auf die dunkle Kanzel. Glücklich ging der Pastor in sein Arbeitszimmer, um die Weihnachtspredigt vorzubereiten.

Verworrene Lebensfäden

Am Heiligen Abend gegen Mittag öffnete der Pastor die Kirche. Dabei sah er eine Frau in der Kälte an der Bushaltestelle stehen. „Der Bus kommt erst in 40 Minuten”, rief er ihr zu und lud sie ein, in die geheizte Kirche zu kommen, um sich etwas aufzuwärmen.
Als sie ein wenig ins Gespräch kamen, erzählte die Frau, dass sie am Morgen aus der Stadt gekommen war, um sich für einen Job als Kindermädchen zu bewerben. Doch es hatte nicht geklappt. Sie war als Kriegsflüchtling in die USA gekommen und ihr Englisch war noch ziemlich schlecht. Die Frau setzte sich in eine Bank, rieb ihre Hände und ruhte sich aus. Nach einer Weile begann sie still zu beten. Sie sah auf, als der Pastor damit beschäftigt war, das Tafeltuch an einigen Stellen noch etwas gerade zu hängen. Wie gebannt schaute sie auf das schöne Stück. Dann stand sie langsam auf, trat in den Altarraum und stand direkt unter dem Tuch. Der Pastor lächelte und erzählte ihr von dem Sturmschaden und der Auktion und seiner guten Idee. Doch die Frau schien ihm gar nicht zuzuhören. Völlig abwesende nahm sie eine Falte des Tuches in ihre Hand und rieb den Stoff eine ganze Weile zwischen den Fingern. Dann sagte sie plötzlich: „Das ist mein Tafeltuch”. Sie hob eine Ecke hoch und zeigte dem überraschten Pastor, dass Initialen eingearbeitet waren.

Kaum zu glauben

Mein Mann hat das Tuch extra für mich in Brüssel machen lassen. Es kann kein anderes geben, das genauso aussieht.” In den nächsten Minuten unterhielten sich der Pastor und die Frau angeregt. Sie erzählte ihm, dass sie ursprünglich in Wien zuhause war. Sie und ihr Mann hatten sich öffentlich gegen die Nazis gestellt und entschieden, das Land zu verlassen. Man hatte ihnen geraten, sich getrennt auf den nicht ungefährlichen Weg zu machen. Obwohl sie in ihrem Inneren wusste, dass dies ein Fehler sei und sie sich nicht von ihrem Mann trennen sollte, löste die Frau ein Schiffsticket, während ihr Mann sich in einen Zug in die Schweiz setzte. Er wollte nachkommen, sobald er eine Möglichkeit hatte, den Haushalt hinter die Grenze bringen zu lassen. „Ich habe meinen Mann nie wieder gesehen“, sagte sie traurig. „Später bekam ich die Nachricht, dass er in einem Konzentrationslager gestorben sei“, meinte sie noch, während ihre Augen immer wieder zu dem Tischtuch wanderten. „Ich hatte immer das Gefühl, dass es mein Fehler war, ohne ihn zu gehen” sagte sie. „Vielleicht sind diese Jahre der Wanderschaft der Preis dafür.“ Der Pastor versuchte sie zu trösten und drängte sie, das Tuch mitzunehmen. Aber das wollte sie nicht. Dann verabschiedete sie sich und fuhr wieder in die Stadt.

Zu schön, um wahr zu sein

Die Kirche füllte sich für den Weihnachtsgottesdienst. Das Tafeltuch sah im Kerzenlicht wunderbar aus. Nach dem Gottesdienst stand der Pastor am Ausgang und wünschten allen Besuchern gesegnete Weihnachten. Viele bemerkten, dass die Kirche wunderbar ausgesehen hätte und erwähnten dabei vor allem das schöne Tuch. Ein Mann mit freundlichem Gesicht sah allerdings etwas verwirrt aus. Man kannte ihn in der Gegend als Fachmann, der jede Uhr reparieren könne. „Es ist eigenartig”, sagte er mit einem leichten Akzent. „Vor vielen Jahren hatten meine Frau – Gott hab sie selig – und ich genau so ein Tafeltuch.” Mit einem Lächeln erzählte er weiter. „In unserem Haus in Wien legte es meine Frau nur auf, wenn der Bischof zu Besuch kam.” Plötzlich war der Pastor ganz aufgeregt. Er erzählte dem Uhrmacher von der Frau, die am Mittag in der Kirche gewesen war. Erschrocken fasste der Mann den Arm des Pastors. „Kann es sein, dass sie noch lebt?“

Der Rest ist schnell erzählt. Gemeinsam suchten die beiden Männer die Familie auf, bei der sich die Frau beworben hatte. Danach fuhren sie im Auto des Pastors in die Stadt. Und an diesem Heiligabend fanden sich zwei Menschen wieder, die viele Jahre lang, einsame Weihnachten gefeiert hatten.

Allen, die diese Geschichte hörten, ahnten, dass es eine wunderbare Fügung Gottes gewesen war, die damit begann, dass der Sturm die Kirchenmauer beschädigt hatte. Manche sprachen auch von einem Wunder, einem richtigen Weihnachtswunder. Ich denke, dem kann man nur zustimmen.

 

Quelle: Marburger Medien

nach einer Geschichte von Howard C. Schade

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

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660. Wenn die Gesetzlosigkeit überhandnimmt…

Freitag, 25. Oktober 2019 | Autor:

Respekt-gisela-peter

 

Liebe Blogbesucher,

als ich vor einiger Zeit einmal mit einem Freund dieses Thema diskutierte sagte mir dieser, wenn man die Unmoral unserer derzeitigen Gesellschaft einmal ehrlich und ruhig reflektiert, dann kann man mit Fug und Recht sagen, dass wir inzwischen Sodom und Gomorrha an der Spitze der Unmoralleiter verdrängt haben.

Gewisse Kreise in Gesellschaft, Medien und Politik sind auf diese “Errungenschaften” auch noch stolz, bzw. sie diffarmieren Menschen die sich noch an Recht und Ordnung halten und an das Wort Gottes orientieren.

 

Ich bedanke mich bei Frau Yvonne Schwengeler und der ethos Redaktion für die Genehmigung diesen Beitrag hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen.

Yvonne-Schwengeler

 

Leute, die den christlichen Glauben schlechtreden, vergessen, dass sie ohne diesen Glauben gar nicht die Freiheit hätten, die sie heute geniessen. Gerade die freie Meinungsäusserung, die es ihnen ironischerweise ermöglicht, das Christentum und seine Werte zu diffamieren, ist eine Folge des christlichen Geistes, der die westliche Gesellschaft so geprägt hat. Es ist eine Illusion zu glauben, eine humanistische Weltanschauung würde für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sorgen. Ohne die Botschaft des Evangeliums, welche die Jünger Jesu nach seiner Auferstehung in alle Welt trugen, hätten wir nicht dieses Niveau an Kultur, Zivilisation und Menschlichkeit, das uns so selbstverständlich scheint. Die Zehn Gebote, die ihre Erfüllung im Liebesgebot Jesu fanden, waren über Jahrhunderte der Rahmen für unsere Gesetzgebung. Und wir sind gut damit gefahren. Trotzdem sägen wir kontinuierlich am Ast, auf dem wir so komfortabel sitzen, indem wir dieses Fundament unterspülen und aufweichen. Die Preisgabe der göttlichen Ordnungen hat Schutzlosigkeit zur Folge, schon zu Beginn des Lebens, im Mutterleib. Lug und Betrug ist heute nicht mehr schambehaftet, sondern ein Zeichen von Cleverness. Die Ehe ist ein Auslaufmodell geworden, Ehebruch und sexuelle Perversion gesellschaftlich akzeptiert. Das Leid, das sich hinter zerrütteten und zerbrochenen Beziehungen verbirgt, wird ausgeklammert.

 

Wo die Gebote Gottes ausser Kraft gesetzt werden, breitet sich die Ungerechtigkeit aus und schafft Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und Angst. Die Menschen verlieren das Vertrauen in ihre Regierung und die Institutionen des Staates. Denn dieser erscheint heutzutage immer häufiger ausserstande, seine Bürger zu schützen, wie wir in deutschen Grossstädten sehen.

 

Es gibt immer mehr rechtlose Zonen, in denen Ausländerbanden das Sagen haben; ja, es entstehen Parallelgesellschaften mit ihren eigenen Gesetzen. Die Polizei hält sich raus, und in manchen deutschen Städten weigern sich Staatsanwälte aus Angst vor Racheakten, Verfahren gegen Kriminelle aus bestimmten Ländern anzustrengen.

 

Der Unmut in der Bevölkerung nimmt zu. Ihr bleibt nicht verborgen, dass an gewissen Orten ein rechtsfreier Raum besteht. So werden schwarzfahrende Migranten in der Bahn meistens nicht kontrolliert, geschweige denn gebüsst, und in Flüchtlingsheimen werden Gewalt und sexuelle Übergriffe geflissentlich übersehen.

 

In der Endzeitrede Jesu in Matthäus 24 spricht der Herr davon, dass die Liebe in vielen erkalten wird, weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt.

 

Selbst manche Christen meinen, die Liebe könne erst recht gedeihen, wo das Gesetz aufhört. Sie argumentieren mit 1. Johannes 4,16, wo steht: «Gott ist Liebe», und weiter mit Römer 10,4: «Christus ist des Gesetzes Ende.» Aber: Liebe und Gehorsam gegenüber Gottes guten Ordnungen sind untrennbar.

 

Ja, es ist wahr, kein Mensch kann durch die Werke des Gesetzes vor Gott gerecht sein. Das Gesetz ist notwendig, denn dadurch kommt überhaupt erst die Erkenntnis der Sünde. Dieses Wissen treibt ans Kreuz, wo wir gerechtgesprochen werden allein aus Gnade. Diese unverdiente Liebe Gottes drängt uns aber zum Gehorsam gegenüber seinem Wort. „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten…“, sagt der Herr(Joh. 14, 23).

 

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses, sie ist buchstäblich des Gesetzes Erfüllung(Röm. 13, 10). Deshalb, liebe Freunde, ist das Evangelium die einzige Hoffnung für eine Welt, die in der Gesetzlosigkeit versinkt. Dies frohmachende Botschaft sind wir der Gesellschaft schuldig.

 

Quelle: ethos

Autorin:

Yvonne Schwengeler, Jg. 1946 verwitwet, vier erwachsene Kinder, langjährige ethos-Chefredaktorin

Thema: Deutschland wach auf! | Ein Kommentar

659. Wann erhört Gott unsere Gebete?

Dienstag, 22. Oktober 2019 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

wie oft habe auch ich mir diese Frage schon gestellt und wie viele Antworten habe ich dazu schon bekommen. Meist gehen wir bei dieser Fragestellung von falschen Voraussetzungen aus. Ich glaube, dass wir auf diese wichtige Frage immer eine richtige Antwort im Wort Gottes finden.

Ich bedanke mich bei Brd. Schmidt von der Redaktiosleitung der Herold Schriftenmission e.V. für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages, der den einen oder anderen sicher ein Stück weiter helfen wird bei dieser Frage.

 

John Hendryx

Erhört Gott unsere Gebete als Gläubige nur, solange wir über die Sünde triumphieren und uns nichts zuschulden kommen lassen?

Die Antwort ist ganz klar: Nein! Gott erhört unsere Gebete, damit wir über die Sünde triumphieren. Und wenn wir über Sünde triumphieren, dann ist dies ein Werk der Gnade Gottes in Jesus Christus.

Wir kommen mit leeren Händen zu Ihm, und haben nichts zu bringen als unsere Schuld und Sünde. Alles Gute in uns verdanken wir allein der Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Christus ist der Retter, deshalb wird Er niemals von uns erwarten, dass wir uns zuerst selbst retten und die Sünde überwinden, bevor wir zu Ihm kommen dürfen. Wir brauchen seine Gnade also nicht nur, um zu Ihm zu kommen, sondern wir brauchen sie jeden Tag, um gegen die Sünde ankämpfen zu können. Niemand überwindet die Sünde aus fleischlicher Kraft. Wenn wir das erste Mal zu Christus kommen, dann tun wir dies, um durch Ihn von der Schuld und der Macht der Sünde befreit zu werden. Wir bitten nicht: „HERR, erlöse mich von der Schuld; das mit der Überwindung der Sünde schaffe ich schon allein!“ Und in derselben Weise kommen wir täglich im Gebet zu Ihm, um von Ihm die Weisheit, Stärke und Macht zu bekommen, ein Leben zu Seiner Ehre zu führen; denn auf uns allein gestellt hätten wir keine Hoffnung im Kampf gegen die Sünde (oder darauf, irgendetwas Gutes hervorbringen zu können). Es ist allein Gottes Gnade, die uns errettet und es ist allein Seine Gnade, die uns festhält.

Daher würde ich sagen: Gott erhört unsere Gebete, wenn wir unsere Sünden bekennen und anerkennen, dass wir voll und ganz unfähig und in allem von seiner Gnade abhängig sind. Das ist die Grundlage, auf der wir vor Gott treten müssen; und auf diese Weise kommt Gott allein alle Ehre zu, wenn wir Gutes tun oder Sünde überwinden.

Würde Gott unsere Gebete nur erhören, wenn wir uns nichts zuschulden kommen lassen, dann wäre seine Erhörung eine Gegenleistung für unsere Werke und keine Gnade. Doch die Bibel sagt, dass wir Ihm alles verdanken, was wir sind und haben „damit sich kein Mensch vor Gott rühme“ und „wir im Geist Gottes dienen und uns in Jesus Christus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen“ (1.Kor 1,29; Phil 3,3).

 

Quelle: Herold Schriftenmission e.V.

 

 

Thema: Christliche Seite | Ein Kommentar

658. Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Dienstag, 22. Oktober 2019 | Autor:

Erkennen wir den Willen Gottes in Israel?

 

Liebe Blogbesucher,

ich denke, dass jeder von Neuem geborene Mensch sich schon einmal die Frage gestellt hat: Wie kann ich den Willen Gottes erkennen. Allein wenn uns die Frage beschäftigt zeigt dies doch, dass wir etwas suchen was wir noch nicht gefunden haben. Es ist deshalb eine gute Frage. Im Wort Gottes steht: Wer sucht der findet. Ich selbst beschäftige mich mit dieser Frage auch schon lange Zeit und habe deshalb diesen Artikeln sehr hilfreich gefunden.

Ich bedanke mich bei Brd. Schmidt von der Redaktionsleitung der Herold Schriftenmission e.V. für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Wünsche allen Lesern Erkenntnis, Weisheit und Offenbarung in dieser Frage.

 

Autor: James Montgomery Boice

Wie kann man den Willen Gottes erkennen? Ist es für einen Menschen überhaupt möglich, Gottes Willen zu kennen? Wenn Gott einen Plan für dein Leben hat, wie kannst du wissen, wie dieser Plan aussieht? Kann ein sündiger, begrenzter Mensch wissen, was ein heiliger und allmächtiger Gott plant?

In Philipper 3,15 wird uns gesagt, dass Gott uns alles offenbaren wird, was wir für unser Leben wissen müssen. Ich führte einmal ein Gespräch mit einem Hobbypiloten, der mir erklärte, wie man beim Fliegen mittels Radar den genauen Kurs hält. Denn schließlich kann ein Pilot nicht immer sehen, was auf ihn zukommt, insbesondere bei schlechtem Wetter. Im besten Falle sieht er einhundert Kilometer voraus. Und doch ist es ihm möglich, auch bei den schlechtesten Wetterverhältnissen das Flugzeug sicher zu steuern, weil ihm das Radar den genauen Kurs weist. Sollte ein Flugzeug einmal nach rechts oder links vom Kurs abweichen, ertönt sofort ein Warnsignal. Ich finde, dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie Gott uns führt. Philipper 3,15 sagt nicht, dass wir in unserem Christenleben immer mehrere Schritte voraussehen; manchmal kann es sogar sein, dass wir nicht einmal den nächsten Schritt genau kennen. Aber wir dürfen aus diesem Vers sicher wissen, dass Gott einen Plan für das Leben jedes Christen hat und dass Er uns verspricht, uns genug zu offenbaren, damit wir seinen Weg gehen können.

Den Grund dafür finden wir in Gottes Charakter. Es entspricht Seinem Wesen, sich uns Menschen zu offenbaren und uns Seine Absichten mitzuteilen. Vor einigen Jahren, als ich noch am biblischen Seminar studierte, lernte ich eine sehr bekannte Aussage aus dem Westminster Katechismus auswendig (§ 7): „Gott ist Geist, unendlich, ewig und unveränderlich in Seiner Existenz, Seiner Weisheit, Seiner Macht, Seiner Heiligkeit, Seiner Gerechtigkeit, Seiner Güte und Seiner Wahrhaftigkeit.“ Jemand, der diesen Satz zum ersten Mal hört, könnte denken, dass bereits alles, was wir über Gott sagen könnten, in diesem einen Satz zusammengefasst sein muss – einfach, weil es ein sehr langer Satz ist. Doch je mehr ich die Bibel studierte, um so mehr stellte ich fest, dass es noch sehr viel mehr über Gottes Charakter zu sagen gibt. Denn die Definition aus dem Katechismus sagt uns nichts über die Liebe Gottes. Und es ist sicherlich keine Frage, dass Gott auch in Bezug auf seine Liebe „unendlich, ewig und unveränderlich“ ist. Und ich bin fest davon überzeugt, dass man auch noch hinzufügen müsste, „Gott ist unendlich, ewig und unveränderlich in … seinem Begehren, sich dem Menschen zu offenbaren.“

Denn letztendlich ist alles, was Gott je getan hat, diesem einen Ziel gewidmet: Gott erschuf die Welt, um denen, die in dieser Welt leben würden, Sein Wesen zu offenbaren. Die Schöpfung offenbart uns Gott. „Denn“, so schreibt es Paulus, „sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben“ (Röm 1,20); als Gott den Schreibern und Propheten des Alten und des Neuen Testaments eingab, was sie niederschreiben sollten, geschah auch dies, um Sich den Menschen zu offenbaren; und nachdem Gott durch die Schöpfung Seine Macht und durch die Heiligen Schriften Seinen Plan offenbart hatte, offenbarte Er Sein ureigenstes Wesen durch Seinen Sohn, Jesus Christus. Daher sagte Jesus auch: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“ (Joh 14,9).  

Es gehört zu Gottes Charakter, Sich zu offenbaren. Und Teil der Offenbarungen Gottes ist es, dass Er Einzelnen Seinen Willen offenbart. Dr. Donald Grey Barnhouse, der bekannte Radioprediger, sprach zurecht immer wieder davon, dass es für einen Christen, der aufrichtig nach Gottes Willen fragt, unmöglich wäre, Gottes Willen nicht zu erkennen.

Diese Aussage von Barnhouse bringt uns bei der Frage danach, ob wir Gottes Willen für unser Leben erkennen können, zu einem ersten biblischen Prinzip in Bezug auf diese Frage. Und dieses biblische Prinzip lautet:

Wenn wir nach Gottes Willen fragen, dann müssen wir auch fest entschlossen sein, Seinen Willen zu befolgen, noch bevor wir wissen, was Sein Wille ist. 

Jesus sprach in Johannes 7,17: „Wenn jemand bereit ist, Gottes Willen zu erfüllen, wird er erkennen, ob das, was ich lehre, von Gott ist oder ob ich aus mir selbst heraus rede.“ Auch wenn Jesus hier in erster Linie davon spricht, dass die jüdischen Leiter seine Lehren ablehnen werden, so beinhaltet seine Aussage zugleich auch die Tatsache, dass den Willen Gottes zu erkennen in direktem Zusammenhang steht mit dem Entschluss, Gottes Willen auch zu befolgen.

Wenn Du also an den Punkt gelangst, dass Du bereit bist, Gottes Willen zu befolgen, wirst Du auch einsehen, dass sich etwas in Dir dagegen sträubt, dies zu tun. Wer von sich behauptet, immer und ohne weiteres Gottes Willen tun zu wollen, der betrügt sich selbst. „Weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht“ (Röm 8,7). Und schlussendlich steckt in jedem Christen noch immer ein Stück fleischlicher Gesinnung.

In diesem Punkt gleichen wir sehr stark den Israeliten, kurz nachdem sie aus Ägypten befreit worden waren. Die Bibel sagt, dass es eine Schar von ca. 600.000 Männer war, Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Zusammengenommen waren es vermutlich fast zwei Millionen Menschen. Und diese riesige Menschenmenge führte Gott mitten in die Wüste – an einen Ort, an dem die Temperaturen tagsüber mindestens 40°C erreichten und nachts nahe am Gefrierpunkt waren. Im Sommer 1961 verbrachte ich einige Wochen in Ägypten, in der Stadt Luxor. Dort lagen die Temperaturen teilweise sogar bei 60°C. Und in der Wüste war es sogar noch heißer. Unter diesen extremen Bedingungen wäre das Volk ganz sicher verendet, wenn Gott sie nicht in Seiner großen Macht auf wundersame Weise errettet hätte.

Dieses Wunder geschah in Form einer Wolke, die Gottes Gegenwart repräsentierte und mit der Er das Volk durch die Wildnis führte. Am Tage spendete die Wolke dem Volk Schatten und bewahrte es vor der sengenden Sonne, und des Nachts verwandelte sie sich in eine Feuersäule und schenkte Licht und Wärme. Außerdem gab dieses göttliche Zeichen das Tempo an, mit dem das Volk vorangehen sollte. Wenn die Wolke sich bewegte, musste das Volk folgen, und wenn die Wolke stillstand, ließ sich das Volk nieder. Ohne Zweifel war die Wolke das Bemerkenswerteste an ihrer Wanderschaft.

„Sooft sich die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Söhne Israel auf, auf all ihren Wanderungen. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, dann brachen sie nicht auf bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob“ (2.Mose 40,36-37). An manchen Tagen bewegte sich die Wolke häufiger, an anderen blieb sie völlig stehen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Zeit nicht leicht war und manche sich über die Wolke ärgerten. Doch es blieb ihnen nichts anderes übrig, als ihr zu folgen, denn ohne diese Wolke wären sie entweder in der Hitze der Wüstensonne verdurstet oder in der kalten Nacht erfroren. Und auch wenn nicht jeder von Gottes Führung begeistert war, so schuf Gott sich auf diese Weise ein Volk aus einem Haufen ehemaliger Sklaven, hin zu einer geordneten Streitmacht, die eines Tages fähig sein würde, das Land Kanaan einzunehmen; Er lehrte sie stillen Gehorsam.

Dasselbe tut Gott mit uns. Weder du noch ich haben von Natur aus Gefallen an Gottes Willen. Wir wollen das tun, was selbst gefällt. Und ganz besonders da, wo uns Gottes Willen auf unbequeme Wege führt. Aber wir müssen da durch. Denn nur so lernen wir, zu sagen: „Vater, auch wenn es mir nicht gefällt, auf welche Wege du mich gerade führst, so weiß ich doch, dass deine Wege die besten Wege sind; sie sind nötig, damit ich geistlich wachse. Also führe mich den Weg, der dir gefällt!“ Und Gott wird es tun! Denn um Gottes Willen zu erkennen, müssen wir zuerst bereit sein, ihn zu befolgen.

Das zweite Prinzip, um Gottes Willen zu erkennen, lautet:

Gottes Wille steht niemals im Widerspruch zu Gottes Wort!

 

Der Gott, der dich heute leitet, ist derselbe Gott, der uns sein inspiriertes Wort gegeben hat. Und Er wird seinen Geboten niemals untreu. Daher wird sein Wille für dein Leben auch niemals dem widersprechen, was Er in seinem Wort sagt.

Sein Wort offenbart Gottes Willen auf verschiedene Weisen. Nehmen wir zum Beispiel Johannes 6,40 (ich nenne dies den Willen Gottes für alle Ungläubigen): „Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag“ (Joh 6,40). Wenn du kein Christ bist, wird Gott dir wohl kaum eine Antwort darauf geben, ob du eine Anstellung bei Firma A oder Firma B annehmen sollst. Er wird dir nicht sagen, wen du heiraten sollst. Es geht Ihm darum, dass du an Jesus Christus glaubst und Ihn als deinen Erlöser annimmst. Das ist Sein Wille! Und bevor du einen Schritt weitergehen kannst, muss du diese göttliche Aufforderung akzeptieren.

Ein anderer Bibelvers ist Römer 12,1-2 (eine Aufforderung an alle Gläubigen): „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ Wenn du ein Christ bist, dann kannst du dies als unveränderliches Prinzip des Willens Gottes für dein Leben ansehen, durch das Er dich in der Heiligung wachsen lässt. Daher widerspricht alles, was dich in deinem geistlichen Wachstum hindert, dem Willen Gottes. Gott will dich seinem Sohn, Jesus Christus, ähnlicher machen.

Kolosser 3,23 drückt Gottes Willen für deinen Arbeitsalltag aus:

„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.“

Meines Erachtens betrifft dies vor allem junge Menschen. Eine Schwester meiner Gemeinde sagte kürzlich, dass viele junge Leute glauben, Herausforderungen und Probleme im Berufsleben oder im Schulalltag wären stets ein Zeichen von Gott, dass das, was sie tun, gegen den Willen Gottes verstoße, während es aber vermutlich auch ein Zeichen von Gott sein könnte, dass sie das, was sie tun, einfach mit Ausdauer tun sollten. Alles, was wir tun, sollen wir zu Seiner Ehre tun.

Ein weiteres Prinzip, das diesem sehr ähnlich ist, finden wir in Epheser 6,5-6:

„Ihr Sklaven, seid gehorsam euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, wie ihr Christus gehorcht; nicht mit Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern als Sklaven Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen.“

Wenn du einen schwierigen Chef oder Lehrer hast, dann sagt Gott dir mit diesem Bibelwort: Hüte dich davor, schlecht über ihn oder sie zu reden, sondern erfülle deine Pflicht – ganz gleich ob du dabei gesehen wirst oder nicht, denn du dienst damit Gott und nicht Menschen.

Vielleicht sagst du: „Nun, diese Prinzipien sind gut aber sie betreffen nicht die Bereiche, mit denen ich zu kämpfen habe.“ Möchtest du wissen, ob du als Christ ins Kino gehen, in den Sportverein eintreten oder mit deinen Arbeitskollegen Freundschaft schließen und mit ihnen abends etwas unternehmen darfst? Dann lass mich dir ein weiteres biblisches Prinzip nennen:

„Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, was eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht“ (Phil 4,8). Kurz gesagt: Gott will, dass du nach den guten Dingen im Leben strebst. Und wenn dies zu den guten Dingen gehört, dann tu es. Falls aber nicht, dann wähle einen anderen Weg. In allen Dingen stelle sicher, dass die Bibel dein Leitfaden ist.

Ein drittes Prinzip ist nicht weniger wichtig:

Halte täglich, ja sogar stündlich, Gemeinschaft mit dem HERRN. In Psalm 32,8 steht: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Gott möchte uns mit seinen Augen leiten. Doch zuvor muss Er unsere Augen auf Sich richten, und das heißt, dass wir täglich Ihn suchen und auf Ihn schauen sollen. Der HERR weiß, wie leicht wir vom Weg abirren – in Worten und in Taten. Wir neigen schnell dazu Dinge zu tun, die Gott missfallen. Deshalb müssen wir es uns zur Gewohnheit machen, unseren Blick immer wieder auf Christus zu richten – während des Gottesdienstes, während unserer Stillen Zeit, während unseres Alltags. Wir müssen von Ihm lernen, Ihn nachzuahmen. Wenn wir das tun, wird Er uns unterweisen, seinen Weg zeigen und uns mit seinen Augen leiten.

Es gibt noch einen Punkt, den ich deutlich machen will:

Wenn du wirklich daran interessiert bist, den Willen des HERRN zu erkennen, dann musst du auch bereit sein, neue Wege einzuschlagen.

Wenn ich etwas über Gottes Lebensführung gelernt habe, dann, dass Er nicht immer nach dem gleichen Muster führt. Er ist kreativ. Er ist grenzenlos. Und Er ist dies auch in seinem Plan für seine Kinder.

David Wilkerson, der Autor von Das Kreuz und die Messerhelden, ein Pastor, der ein großer Segen für viele junge Leute war, berichtet im ersten Kapitel seines Buches, wie Gott ihn ganz neue Wege in der geistlichen Arbeit führte. Wilkerson war früher Prediger einer Pfingstgemeinde und im Grunde lief es sehr gut. Die Gemeinde wuchs, es entstanden neue Gemeindehäuser, und doch war er unzufrieden. Eines Tages entschied er sich, den Abend, statt wie gewohnt vor dem Fernseher, im Gebet zu verbringen. Er verkaufte seinen Fernseher und verbrachte mehr Zeit mit dem HERRN. Nach einiger Zeit des Betens wurden ihm die Jugendlichen immer mehr zum Anliegen, die ihre Zeit auf der Straße, mit Drogen und Alkohol verschwendeten und er begann, eine christliche Jugendarbeit in Manhattan aufzubauen. Gottes Wille für David Wilkerson war es, einen ländlichen Prediger in das Herz einer Großstadt zu senden, um die Herzen der Notleidenden mit dem Evangelium zu erreichen.

Wenn du nach Gottes Willen fragst, mit der Bereitschaft, seinen Willen zu befolgen noch bevor du weißt, was sein Wille im Einzelnen sein wird; wenn du auf Ihn schaust und dich von seinem Wort leiten lässt, dann wird Gott dir seinen Weg zeigen. Er wird an deiner Seite sein und dich auf dem Weg führen, den du gehen sollst.

James M. Boice (1938-2000) war ein amerikanischer Pastor, Bibellehrer und ein starker Verfechter der Irrtumslosigkeit der Bibel. Neben seinem Engagement für die Irrtumslosigkeit der Bibel und der Rückbesinnung auf das Evangelium verfasste er Bücher über Jüngerschaft, Kommentare zu biblischen Büchern und biblischen Personen und hielt Radiopredigten.

 

Quelle: Herold Schriftenmission e.V.

 

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657. Beten für Greta

Montag, 7. Oktober 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

Liebe Blogbesucher,

das Thema Klima ist seit 2018 in aller Munde. Wenn man sich aber einmal in Ruhe besinnt, wie und was da alles ins Laufen gebracht wurde und mit welchen Mitteln von Seiten der Medien und gewissen Parteien gearbeitet wird, dann muss man bei aller Liebe sagen: Leute seid vorsichtig!

Die Manipulationskeule wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit ausgepackt und man scheut sich auch nicht Menschen dafür zu missbrauchen.

Ist das also das Ergebnis der hochintelligenten Menschheit im 21.Jahrhunderts?

Ich bin Peter Ischka Herausgeber von Z -kompakt sehr dankbar, dass er heikle Themen unserer Zeit offen und ehrlich anspricht und das ich hier die Genehmigung erhalten habe diesen Betrag in meinem Blog zu veröffentlichen.

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Foto: © Wikipedia/Anders Hellberg

 

 

Betreibt hier eine macht- und geld-hungrige Klimalobby Kindesmissbrauch? 

Wichtig vorab: Die Umwelt auf jede erdenkliche Weise zu schützen und die Schöpfung zu bewahren, ist ein äußerst wichtiges und akutes Anliegen. Dank an jeden, der das mit ganzer Aufrichtigkeit beherzigt.

Doch wo es an dieser Aufrichtigkeit mangelt und eine apokalyptische Klima-Angst erzeugt wird, um „eigenen“ Inter­essen zu dienen, da ist Kritik angebracht (auch wenn sie diskreditiert wird).

Wenn Greta Thunberg vor der UNO, dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos und vor Regierungen spricht, hat sie die Aufmerk­samkeit der Politiker, ja der ganzen Welt. Das 16-jährige Mädchen mit Zöpfen und dem herben, leicht sauren Blick: Sie wird gefeiert, „gehypt“ als Erfinderin des Schü­lerstreiks für das Klima. Wie kommt die­ses Kind zu psychologisch und rhetorisch dermaßen ausgefeilten Reden? Jedes Wort sitzt, das erscheint so gar nicht kindlich.

Auf der Website plant-for-the-planet.org sieht man, dass an dem Schulstreik-Modell schon länger gebastelt wurde; Schüler „für einen guten Zweck“ zum Schuleschwänzen zu überreden, dürfte nicht allzu schwierig sein.

„Auf dem … Global Youth Summit … im Mai 2015 kam die Idee auf zu einem weltweiten Schultag mit Aktionen für das Klima“ – kurz: Schulstreik. „Nach ein paar Treffen mit Teilnehmern aus fünf Kon­tinenten wurde klar, dass ein globaler Schulstreik transformative Kraft haben würde, indem Tausende – oder sogar Mil­lionen – in ein globales Netzwerk einge­bracht werden …“(1)

Plant-for-the-Planet, der „Club of Rome“ und andere NGOs sind gut ver­netzt. In Deutschland wird Plant-for-the-Planet von Frithjof Finkbeiner vertreten, er ist Mitbegründer des „German Mar­shall Plan“ und Vizepräsident des Club of Rome in Deutschland. Das sind alles Denkfabriken, die am grünen Tisch Mei­nung machen. Der Club of Rome ver­breitet im Auftrag Rockefellers seit den 1960er-Jahren Weltuntergangsstimmung wegen Ressourcenknappheit; er fordert die drastische Reduzierung der Weltbe­völkerung, wofür Abtreibung als ein wich­tiges Instrument forciert wurde.

Bereits 2009 wollte Finkbeiner seinen Sohn Felix, damals 12 Jahre alt, „zum Symbol einer neuen Generation“ des Kli­maschutzes machen. Der „Stern“ berich­tete: „Klein Finkbeiner rettet die Welt“.(2) Der Durchbruch klappte damals nicht; der massenwirksame Funke hat nicht gezün­det. Mit Greta Thunberg lief das besser, sie wurde zur Klima-Ikone. Spenden für „Friday for Future“ kann man über das Konto von „Plant-for-the-Planet“.

Die Heldengeschichte des armen kleinen Mädchens, das angeblich von selbst zu protestieren begann – ohne Hintergedan­ken, einfach von sich aus – das ist medi­enwirksam. Bewegungen brauchen eine Identifikationsfigur. Auch hängen Journa­listen ihre Artikel gerne an Personen auf: Wer medial erfolgreich sein will, braucht ein Gesicht. Vor zehn Jahren war es der kleine Felix Finkbeiner, der aber nicht den Durchbruch brachte; heute ist es Greta Thunberg.

Der schwedische Finanzmarkt-Unterneh­mer Ingmar Rentzhog betont, Greta Thun­berg habe er „ganz zufällig“ entdeckt und unter seine Fittiche genommen. Rentz­hog ist in der globalen Klima-Lobby kein Unbekannter: 2017 gründete er die Kli­maschutz-Organisation „We Don’t Have Time“ als Aktiengesellschaft. Ab Sommer 2018 nutzte er Greta als werbekräftiges Aushängeschild, um Finanzen in die AG zu bekommen. Die We-Don’t-Have-Time-AG ist wiederum eng verbunden mit dem Club of Rome. Bei der globalen Live-Übertragung von dessen Klimakrisenplan hat Ingmar Rentzhog mit moderiert.

Dazu schreibt die „taz“: „Gre­ta Thunberg kommerziell ausgenutzt – Aktivistin als Werbefigur. Ein schwedischer Geschäftsmann wirbt Investoren mit dem Namen von Greta Thunberg. Sie selbst oder ihre Familie wurden wohl nicht gefragt.“ (3)

Rentzhog ist auch Mitglied des „Climate Reality“-Projekts des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore; dadurch hat Greta auch Al Gore getroffen.

Die globalen Vernetzungen sind unü­bersichtlich und vielfältig; sie verbin­den auch deutsche Organisationen, die die apokalyptischen Klimakatastrophen-Ängste instrumentalisieren. Darunter sind die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stif­tung und das Potsdam-Institut für Klima­folgenforschung (PIK).

Der Theologieprofessor Ralf Frisch machte sich anlässlich des Segelturns von Klima-Ikone Greta Thunberg Gedanken, ob diese Klimahysterie nicht unversehens in einer Klimahäresie enden könnte.(4) Er empfindet, dass sich unsere Gesellschaft und die evangelische Kirche derzeit im Zustand einer freudigen, unheils-erwartungsschwangeren Verblendung befindet, die (nicht unproblematische) religiöse Züge trägt (Zivilreligion): Wir unterwerfen uns mit derart heiligem Ernst einer klima-apokalyptischen Vision. Während Gott kei­nen mehr hinter dem Ofen hervorlocken könne, gelte für den unmittelbar bevorste­henden Weltuntergang und seine mögli­che Abwendbarkeit das genaue Gegenteil. Gott hat sich noch nie beweisen lassen; dagegen scheint niemand, der bei Trost und bei Verstand ist, guten Gewissens an der Realitätsnähe dieser Öko-Unheilspro­phetie und ihren notwendigen politischen und ethischen Konsequenzen zweifeln zu können. Wer es dennoch tut, wird in einer Atmosphäre ökobewusster Empörung schnell als Gesinnungsgenosse fragwür­digster Gestalten diskreditiert.

Prof. Frisch fragt, wie es ist, wenn am Ende an die Stelle der Erderwärmung soziale Kälte tritt und eine andere Kli­makatastrophe folgt: Um eine Öko-Kata­strophe abzuwenden, könnte Demokratie von einer Öko-Diktatur abgelöst werden, in der Bürgerrechte und Menschen­würde besten Gewissens der Nützlich­keit, sprich: der erhofften Reduktion der Erderwärmung, geopfert werden.

 

Headlines im Blätterwald:

► Stuttgarter Zeitung: Jeder kann ein bisschen die Welt retten

► Die Welt: Wie Leonardo Di Caprio die Welt doch noch retten will

► Spiegel online: Mal kurz die Welt retten ‒ und jetzt?

► Der Tagesspiegel: Die Welt retten ‒ jedenfalls am Vormittag

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Greta: „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“ Wer hat diese ausge­feilte Rede geschrieben? Woher die pro­fessionelle Rhetorik? Angst hat auch der Club of Rome immer schon erzeugt. Und Ingmar Rentzhog möchte mit der „We Don´t Have Time AG“ durch ein mög­lichst großes Social Network Shit-Storms ablassen auf alle, die nicht so denken wie die apokalyptische Klima-Lobby.

Die hoch subventionierte Klimarettungs-Industrie zieht alle PR-Register, um Öffentlichkeit und Regierungen durch gezielt einseitige Informationen moralisch unter Druck zu setzen. Doch Angst ist nie ein guter Ratgeber. Vielmehr gilt es, sich von der Angst nicht leiten zu lassen.

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid guter Hoffnung, ich habe die Welt über­wunden.“(5)

Übrigens – es gäbe einen, der die Welt tatsächlich retten kann, er hat auch den „Titel“ dafür: „Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn Jesus Christus gesandt hat als Retter der Welt.“ Ja, es ist kein anderer Name unter den Klima-NGOs den Menschen gegeben, durch den die Welt gerettet wird.(6)

Der Klimawandel ist Fakt, doch kann er selbst durch die stärksten von Menschen getroffenen Maßnahmen nicht ausrei­chend beeinflusst werden. Dafür sind eine Reihe komplexer Außeneinwirkun­gen, z. B. die der Sonne, einfach zu stark. Aber man sagt: „Wir schaffen das aus eigener Kraft – wir bauen einen Turm, der bis in den Himmel reicht“, statt sich an Gott zu wenden: „Wenn ihr euch aber demütigt und betet und mein Angesicht sucht und euch von euren bösen Wegen abwendet, dann werde ich vom Himmel her hören und eure Sünden vergeben und euer Land heilen“ (7) – das Klima inklusive.

Beten wir also für Greta und ihre Anhän­ger, dass sie erkennen: sich Gott zuwen­den führt zur Lösung fürs Klima und zur Rettung dieser Welt; und dass dieses Kind nicht von macht- und geldhungrigen Lob­byisten aufs Übelste verheizt wird und ihr junges Leben keinen Schaden nimmt.

 

(1) https://www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/ climate-strike.

(2) https://www.stern.de/wirtschaft/news/klimaschutz-klein-finkbeiner-rettet-die-welt-3150528.html.

(3) https://taz.de/Greta-Thunberg-kommerziell-ausgenutzt/!5571776/.

(4) https://zeitzeichen.net/node/7759.

(5) Johannes 16,33.

(6) 1. Johannes 4,14;

(7) 2. Chronik 7,14.

 

Quelle: Z-Komp-4-19

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