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664. TRANSGENDER – Die Auflösung der Geschlechter?

Freitag, 13. Dezember 2019 | Autor:

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Liebe Blogbesucher,

immer wenn ich mit diesem Thema konfrontiert werde, fällt mir folgende Bibelstelle ein:

 

Römerbrief von Paulus

18 Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen. 19 Dabei gibt es vieles, was sie von Gott erkennen können, er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt. 20 Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. 21 Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, verweigerten sie ihm die Ehre und den Dank, die ihm gebühren. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster. 22 Sie hielten sich für besonders klug und waren die größten Narren. 23 Statt den ewigen Gott in seiner Herrlichkeit anzubeten, verehrten sie Götzenstatuen von sterblichen Menschen, von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren. 24 Deshalb hat Gott sie all ihren Trieben und schmutzigen Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper entwürdigten. 25 Sie haben die Wahrheit über Gott verdreht und ihrer eigenen Lüge geglaubt. Sie haben die Schöpfung angebetet und ihr gedient und nicht dem Schöpfer. Ihm allein aber gebühren Lob und Ehre bis in alle Ewigkeit. Amen. 26 Weil die Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, gab Gott sie ihren Leidenschaften preis, durch die sie sich selbst entehren: Die Frauen haben die natürliche Sexualität aufgegeben und gehen gleichgeschlechtliche Beziehungen ein. 27 Ebenso haben die Männer die natürliche Beziehung zur Frau mit einer unnatürlichen vertauscht: Männer treiben es mit Männern, ohne sich dafür zu schämen, und lassen ihrer Lust freien Lauf. So erfahren sie die gerechte Strafe für ihren Götzendienst am eigenen Leib. 28 Gott war ihnen gleichgültig; sie gaben sich keine Mühe, ihn zu erkennen. Deshalb überlässt Gott sie einer inneren Haltung, die ihr ganzes Leben verdirbt. Und folglich tun sie Dinge, mit denen sie nichts zu tun haben sollten: 29 Sie sind voller Unrecht und Gemeinheit, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch 30 und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie weigern sich, auf ihre Eltern zu hören, 31 haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos. 32 Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

 

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Wie wahr Gottes Wort ist zeigt doch ein Blick in die Gegenwart unserer Gesellschaft. All das was wir hier im Römerbrief gelesen haben, können wir jetzt schon Tag für Tag erleben.

 

Die SPD Familienministerin Franziska Giffey sagt:

“Ich freue mich über so viel Engagement in Kita und Schule für eine Bildung frei von Geschlechterklischees.”

 

Wie die Politik die Familie zerstört

1. Enteignete Kindheit: Der Westen paßt sich DDR-Verhältnissen an

2. Entkernte Ehe: Aus Familie wird ein künstliches Gebilde von Beziehungen

3. Kinder werden indoktriniert

 

Der folgende Vortrag von Herr Dr. Blietz zeigt auf wie unsere Gesellschaft durch eine antigöttliche Politik verführt und missbraucht wird.

 

 

Wenn Sie mithelfen wollen, dass die Zerstörung unserer Familien und Gesellschaft gestoppt wird, dann informieren Sie sich bzw. unterstützen Sie

Familien-Schutz.de

 

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

663. Droht uns ein Klima-Kollaps? Was ist Wahrheit?

Freitag, 13. Dezember 2019 | Autor:

 

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Liebe Blogbesucher,

die ganze Klimadebatte erinnert mich stark an die Sage des Rattenfänger von Hameln. In Wikepedia kann man nachlesen:

...der Sage nach ließ sich im Jahre 1284 zu Hameln ein wunderlicher Mann sehen. Er hatte ein Obergewand aus vielfarbigem, buntem Tuch an und gab sich für einen Rattenfänger aus, indem er versprach, gegen ein gewisses Geld die Stadt von allen Mäusen und Ratten zu befreien…..

Was mich hier so sehr wundert ist die Tatsache, dass sich der angeblich so gebildete Mensch des 21.Jahrhundert in einer solchen Art und Weise “verführen” lässt, ohne sich selbst einmal mit den Fakten der ganzen Klima Debatte ausführlich auseinander zu setzen.

Tatsachenberichte der biblischen Geschichte werden als Märchen und Panikmache abgetan. Die Märchen die jetzt in Sachen Klima verbreitet werden nimmt man aber als die absolute Wahrheit auf. Wo also bleibt die Bildung bzw. kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema.

Wer jetzt von meinen Ausführungen genug hat, kann sich ausblenden. Wer jedoch neugierig geworden ist und Fakten zur Kenntnis nehmen will, der sollte sich einmal den Vortrag von Herr Dr. Blietz anhören und ansehen.

 

 

Die Ausführungen von Herrn Dr. Blietz am Schluss des Vortrages sind in der Bibel seit tausenden von Jahren schon voraus gesagt. Den Großteil der Menschen interessiert dies aber nicht. Um es vorsichtig zu formulieren sage ich dazu – das ist unklug.

Für alle Menschen ob gut oder böse, ob arm oder reich, ob gläubig oder religiös wird es einen Tag geben wo der Weg, die Wahrheit und das Leben hier auf dieser Erde erscheinen wird. Dies ist Jesus Christus(1.Tim. 2, 5). Dann wird es keine Möglichkeit mehr geben an dem was man geglaubt hat etwas zu ändern. Dann wird jeder einzelne Mensch Rechenschaft ablegen müssen, für das was er getan und geglaubt hat.

Jetzt ist noch Zeit das zu ändern!

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | Beitrag kommentieren

662. Bei Jesu zweiten Wiederkommen wird es heftig werden

Samstag, 7. Dezember 2019 | Autor:

Liebe Besucher,

die Welt kennt derzeit ja kaum noch ein anderes Thema als Klimakatastrophe. Wenn man die Debatten der letzten Jahre verfolgt, besonders aber die letzten Monate des Jahres 2019 bedenkt, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln über soviel Hysterie und Unverstand. Aber so ist der Mensch der ohne ein festes Fundament sein Leben bestreitet. Man steht solchen Entwicklungen hilflos gegenüber, weil der moderne Mensch sein eigener Gott sein will und für viele gute Worte der Heiligen Schrift verschlossen ist. Was man als Außenstehender Mensch da machen kann, ist für diese Menschen zu beten.

In wenigen Wochen feiern wir das Weihnachtsfest – also das erste Kommen Jesu. Der Großteil unseres Volkes hat dieses Fest zu einem Feier Event umgestaltet und weiß leider nicht mehr was da vor 2000 Jahren gewaltiges geschehen ist oder man tut es als Märchen ab.

Wenn aber die Bibel wahr ist – und das glaube ich – dann werden Milliarden von Menschen vom zweiten Kommen Jesu überrascht werden, denn dann kommt ER nicht mehr als Kind in der Krippe, sondern als HErr, König und Richter dieser Welt. Dann wird es für viele zu spät sein umzukehren und den richtigen, wahren Weg einzuschlagen.

Jetzt ist noch die Zeit für eine Richtungsänderung, aber der Wohlstand und der Technikglaube und der Glaube an die eigenen Möglichkeiten verhindert diesen Schritt.

 

Jesus wird auf dem Ölberg wiederkommen

 

 

Der folgende Beitrag von meinem Bruder Jörgen hat mir gut gefallen, weil er einige dieser Weltereignisse auf dem Punkt bringt. Wünsche Ihnen offene Augen und Ohren des Herzens bei lesen dieser Zeilen.

 

“Wenn aber diese anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.” Lukas 21, 28

 

Jesus hat seine Jünger und damit auch uns, auf sein Kommen vorbereitet, vor dem des drunter und drüber gehen wird, weil die Naturkräfte ins Wanken kommen, etwas was nur Angst und Entsetzen auslösen kann, und dem wir völlig hilflos gegenüberstehen.

Seit eh und je werden Ängste, auch völlig unrealistische, wie die vom menschengemachten Klimawandel, herbeigeredet, aber hier liegt, außer der Gefahr für eine Phantasterei abgezockt zu werden, nichts wirklich Bedrohliches vor. Im Übrigen gibt es derzeit auf sämtlichen Planeten des Sonnensystems – Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto und den dazugehörigen Monden – eine Erwärmung.

Eigentlich muss man sich für die Leichtgläubigkeit und Naivität unserer Zeitgenossen schämen. Und unsere Jugend, die hierauf voll abfährt, soll einmal die Führung übernehmen. Solche Massenbewegungen sind immer bedenklich, weil sie oftmals Umstürzen und Revolutionen vorausgehen.

Die Frage ist, was diesmal bezweckt werden soll.

Bedrohlich wäre es, wenn die Sonne “außer Kontrolle” geriete und sich ihre Strahlung verstärken und uns damit “heiß” werden würde. In der Offenbarung werden solche Andeutungen gemacht. Starke Protuberanzen können die gesamte Elektrik und Elektronik zusammenbrechen lassen, was es in Ansätzen bereits gegeben hat.

Hin und wieder hört man von Asteroiden, die Kurs auf die Erde nehmen, um vielleicht irgendwann einmal auf der Erde einzuschlagen. Solche Ereignisse gab es in der Vergangenheit. Auch in unserer Zeit ist, immer Mal wieder, einer knapp an der Erde vorbeigezischt.

Es gibt einige Supervulkane auf der Erde. Ein solcher ist unter dem Yellowstone – Nationalpark in den USA, der deshalb ständig via Satellit beobachtet wird. Ein Ausbruch würde einen Krater von ca. 80 km Durchmesser verursachen. Sein Ausbruch würde den ganzen Kontinent, wenn nicht mehr, nachhaltig verwüsten.

Der Strahlenausbruch einer Supernova – explodierender Stern im Endstadium seines Lebens – könnte die ganze Erde sterilisieren. Bis zu einer Entfernung von 30 Lichtjahren soll es gefährlich sein. Kürzlich wurde mal von einem dadurch ausgelösten “Gammablitz” berichtet. Hier gibt es keine Vorwarnung, weil sich dieser mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet Gefahren gibt es genug, und dass es uns immer noch gibt, verdanken wir Gott, der über unsere Erde schützend seine Hand hält und der – nicht wir – das Klima in der Hand hat. Wobei es “Klima” eigentlich gar nicht gibt. Was es gibt, ist das Wettergeschehen, deren schwankende Durchschnittswerte, als “Klima” bezeichnet werden können.

Jesus sagt uns, dass wir uns bei allem, was an schrecklichen Dingen geschieht, nicht fürchten, sondern ganz im Gegenteil freuen sollen, weil sein Zweites Kommen, dann unmittelbar bevorsteht. Hoffentlich erinnern wir uns daran, wenn es einmal eng werden sollte.

 

Mit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt!
Bald wird das Heil der Sünder, der wunderstarke Held,
den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben
versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.

Bereitet doch fein tüchtig, den Weg dem großen Gast,
macht seine Steige richtig, lasst alles, was Er hasst!
Macht alle Bahnen recht, die Täler all erhöhet,
macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, gleich und schlicht.

Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am höchsten steht;
ein Herz, das Hochmut übet, mit Angst zugrunde geht;
ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten,
das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ.

Ach, mache Du mich Armen zu dieser heilgen Zeit
aus Güte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit!
Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen,
so werden Herz und Lippen Dir allzeit dankbar sein.

Valentin Thilo (1607 – 1662)

 

Jörgen Bauer FCDI

 

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | Beitrag kommentieren

661. Weihnachtsgeschichte 2019 – Weihnachtszeit – Geschichtenzeit

Montag, 18. November 2019 | Autor:

Weihnachtskrippe Immanuel Gemeinde Nürnberg

 

Liebe Blog Besucher,

jedes Jahr aufs neue ist es spannend eine neue Weihnachtsgeschichte aufzufinden, die auch etwas aussagt, über den Sinn des Weihnachtsfestes. Leider gibt es in Deutschland und Europa immer weniger Menschen die den eigentlichen Sinn von Weihnachten noch kennen. Wenn man Menschen in den Fußgängerzonen in der Adventszeit befragt, wissen Sie warum wir Weihnachten feiern. Dann hört man Antworten wie: Es ist ein Familienfest. Es ist das Fest der Liebe. Man hat drei freie Tage. Es gibt Geschenke und gutes Essen. Die grasseste Antwort die meiner Meinung mal gegeben wurde. Ich bin nicht von hier; weil man glaubte, dass dieses Fest einen regionalen Bezug hat.

Ist dies nicht ein trauriger Zustand in einem Land das sich als christlich bezeichnet? Ich bin sehr traurig darüber und versuche mit vielen Artikeln in diesem Blog viele Menschen zum nachdenken anzuregen. Noch wichtiger aber ist es, dass die weniger als 1% Wiedergeborene Christen(lese Johannes Evangelium Kapitel 3) für die restlichen 99% Menschen in unserem Land beten.

So nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim lesen der diesjährigen Weihnachtsgeschichte.

 

Weihnachtskrippe Immanuel Gemeinde Nürnberg

 

 

Ich bedanke mich bei Bernd Matzel von Marburger Medien für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

Weihnachtszeit – Geschichtenzeit

Die Kirche war alt und ziemlich heruntergekommen, in welcher der junge Pfarrer seinen Dienst antrat. Früher hatten hier bekannte Theologen auf der Kanzel gestanden und gepredigt. Reiche und arme Menschen waren zum Gottesdienst gekommen und alle hörten dieselbe Botschaft von der rettenden Liebe Gottes, die er uns durch Jesus Christus schenkt.

Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Doch diese Zeiten waren längst vorbei. Viele, die früher zur Gemeinde gehörten waren verstorben oder verzogen und auch äußerlich machte die Kirche einen miserablen Eindruck. „Die guten Tage in der Gegend sind vorbei!“, sagten manche, wenn man darauf zu sprechen kam. Doch der junge Pastor und seine Frau glaubten an ihre Kirche. Sie hatten das Gefühl, dass mit Werkzeug und Farbe und vor allem mit Gottvertrauen einiges wieder repariert werden könnte. Gemeinsam fingen sie an und bald sah man tatsächlich die ersten Früchte ihrer Bemühungen.

Der Mensch denkt – Gott lenkt

Im Dezember zog ein schwerer Sturm durch das Flusstal und richtete an der kleinen Kirche großen Schaden an. Ein großes Stück Putz fiel aus der Innenwand der Kirche, direkt hinter dem Altar. Das war ein schwerer Schlag, denn der Schaden war erheblich und besonders auffällig. Traurig beseitigten der Pastor und seine Frau die Gesteinsbrocken und entfernten den gröbsten Schmutz aus dem Altarraum – das Loch hinter dem Altar ließ sich jedoch nicht verstecken. Es klafft breit und auffällig mitten in der Wand. Immer wieder stand der Pastor grübelnd und ratlos vor der großen „Wunde“ im Mauerwerk. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als zu sagen: „Dein Wille geschehe“, und seine Frau zu trösten, die ein wenig weinte, als sie traurig bemerkte: „Und in zwei Tagen ist Heiligabend.“

Das geheimnisvolle Tischtuch

Am Nachmittag gingen die Beiden zu einer Auktion, deren Erlös für die Jugendgruppe der Gemeinde bestimmt war. Im Lauf der Versteigerung wurde eine große Schachtel geöffnet und zum Vorschein kam ein edles Tafeltischtuch mit einer elfenbeingoldenen Spitze. Es war riesig groß – fast viereinhalb Meter lang – und stammte aus einer scheinbar längst vergangenen Zeit. Niemand hatte mehr Bedarf für so eine gigantische Tischdecke. So staunte man zwar darüber, aber niemand wollte es wirklich haben. Doch plötzlich hatte der Pastor eine geniale Idee. Er ersteigerte das Tuch für wenig Geld und freute sich über seinen guten Kauf. Die fragenden Blicke seiner Frau beantwortete er mit den Worten: „Lass mich nur machen …!“ Dann schleppte er die große Schachtel in die Kirche. Als sie vor dem hässlichen Loch standen, wusste auch seine Frau, was der Mann vorhatte. Gemeinsam falteten sie das riesige Tafeltuch auseinander und begannen es vorsichtig an der Wand hinter dem Altar zu befestigen. Dann traten sie zurück und betrachteten staunend ihr Werk. Das Loch war verschwunden und das edle Tuch machte sich richtig gut über dem Altar. Die wunderbare Handarbeit warf sogar einen hellen Schein auf die dunkle Kanzel. Glücklich ging der Pastor in sein Arbeitszimmer, um die Weihnachtspredigt vorzubereiten.

Verworrene Lebensfäden

Am Heiligen Abend gegen Mittag öffnete der Pastor die Kirche. Dabei sah er eine Frau in der Kälte an der Bushaltestelle stehen. „Der Bus kommt erst in 40 Minuten”, rief er ihr zu und lud sie ein, in die geheizte Kirche zu kommen, um sich etwas aufzuwärmen.
Als sie ein wenig ins Gespräch kamen, erzählte die Frau, dass sie am Morgen aus der Stadt gekommen war, um sich für einen Job als Kindermädchen zu bewerben. Doch es hatte nicht geklappt. Sie war als Kriegsflüchtling in die USA gekommen und ihr Englisch war noch ziemlich schlecht. Die Frau setzte sich in eine Bank, rieb ihre Hände und ruhte sich aus. Nach einer Weile begann sie still zu beten. Sie sah auf, als der Pastor damit beschäftigt war, das Tafeltuch an einigen Stellen noch etwas gerade zu hängen. Wie gebannt schaute sie auf das schöne Stück. Dann stand sie langsam auf, trat in den Altarraum und stand direkt unter dem Tuch. Der Pastor lächelte und erzählte ihr von dem Sturmschaden und der Auktion und seiner guten Idee. Doch die Frau schien ihm gar nicht zuzuhören. Völlig abwesende nahm sie eine Falte des Tuches in ihre Hand und rieb den Stoff eine ganze Weile zwischen den Fingern. Dann sagte sie plötzlich: „Das ist mein Tafeltuch”. Sie hob eine Ecke hoch und zeigte dem überraschten Pastor, dass Initialen eingearbeitet waren.

Kaum zu glauben

Mein Mann hat das Tuch extra für mich in Brüssel machen lassen. Es kann kein anderes geben, das genauso aussieht.” In den nächsten Minuten unterhielten sich der Pastor und die Frau angeregt. Sie erzählte ihm, dass sie ursprünglich in Wien zuhause war. Sie und ihr Mann hatten sich öffentlich gegen die Nazis gestellt und entschieden, das Land zu verlassen. Man hatte ihnen geraten, sich getrennt auf den nicht ungefährlichen Weg zu machen. Obwohl sie in ihrem Inneren wusste, dass dies ein Fehler sei und sie sich nicht von ihrem Mann trennen sollte, löste die Frau ein Schiffsticket, während ihr Mann sich in einen Zug in die Schweiz setzte. Er wollte nachkommen, sobald er eine Möglichkeit hatte, den Haushalt hinter die Grenze bringen zu lassen. „Ich habe meinen Mann nie wieder gesehen“, sagte sie traurig. „Später bekam ich die Nachricht, dass er in einem Konzentrationslager gestorben sei“, meinte sie noch, während ihre Augen immer wieder zu dem Tischtuch wanderten. „Ich hatte immer das Gefühl, dass es mein Fehler war, ohne ihn zu gehen” sagte sie. „Vielleicht sind diese Jahre der Wanderschaft der Preis dafür.“ Der Pastor versuchte sie zu trösten und drängte sie, das Tuch mitzunehmen. Aber das wollte sie nicht. Dann verabschiedete sie sich und fuhr wieder in die Stadt.

Zu schön, um wahr zu sein

Die Kirche füllte sich für den Weihnachtsgottesdienst. Das Tafeltuch sah im Kerzenlicht wunderbar aus. Nach dem Gottesdienst stand der Pastor am Ausgang und wünschten allen Besuchern gesegnete Weihnachten. Viele bemerkten, dass die Kirche wunderbar ausgesehen hätte und erwähnten dabei vor allem das schöne Tuch. Ein Mann mit freundlichem Gesicht sah allerdings etwas verwirrt aus. Man kannte ihn in der Gegend als Fachmann, der jede Uhr reparieren könne. „Es ist eigenartig”, sagte er mit einem leichten Akzent. „Vor vielen Jahren hatten meine Frau – Gott hab sie selig – und ich genau so ein Tafeltuch.” Mit einem Lächeln erzählte er weiter. „In unserem Haus in Wien legte es meine Frau nur auf, wenn der Bischof zu Besuch kam.” Plötzlich war der Pastor ganz aufgeregt. Er erzählte dem Uhrmacher von der Frau, die am Mittag in der Kirche gewesen war. Erschrocken fasste der Mann den Arm des Pastors. „Kann es sein, dass sie noch lebt?“

Der Rest ist schnell erzählt. Gemeinsam suchten die beiden Männer die Familie auf, bei der sich die Frau beworben hatte. Danach fuhren sie im Auto des Pastors in die Stadt. Und an diesem Heiligabend fanden sich zwei Menschen wieder, die viele Jahre lang, einsame Weihnachten gefeiert hatten.

Allen, die diese Geschichte hörten, ahnten, dass es eine wunderbare Fügung Gottes gewesen war, die damit begann, dass der Sturm die Kirchenmauer beschädigt hatte. Manche sprachen auch von einem Wunder, einem richtigen Weihnachtswunder. Ich denke, dem kann man nur zustimmen.

 

Quelle: Marburger Medien

nach einer Geschichte von Howard C. Schade

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

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Thema: Weihnachtsgeschichten

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  1. […] Weihnachtsgeschichte 2018 […]

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660. Wenn die Gesetzlosigkeit überhandnimmt…

Freitag, 25. Oktober 2019 | Autor:

Respekt-gisela-peter

 

Liebe Blogbesucher,

als ich vor einiger Zeit einmal mit einem Freund dieses Thema diskutierte sagte mir dieser, wenn man die Unmoral unserer derzeitigen Gesellschaft einmal ehrlich und ruhig reflektiert, dann kann man mit Fug und Recht sagen, dass wir inzwischen Sodom und Gomorrha an der Spitze der Unmoralleiter verdrängt haben.

Gewisse Kreise in Gesellschaft, Medien und Politik sind auf diese “Errungenschaften” auch noch stolz, bzw. sie diffarmieren Menschen die sich noch an Recht und Ordnung halten und an das Wort Gottes orientieren.

 

Ich bedanke mich bei Frau Yvonne Schwengeler und der ethos Redaktion für die Genehmigung diesen Beitrag hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen.

Yvonne-Schwengeler

 

Leute, die den christlichen Glauben schlechtreden, vergessen, dass sie ohne diesen Glauben gar nicht die Freiheit hätten, die sie heute geniessen. Gerade die freie Meinungsäusserung, die es ihnen ironischerweise ermöglicht, das Christentum und seine Werte zu diffamieren, ist eine Folge des christlichen Geistes, der die westliche Gesellschaft so geprägt hat. Es ist eine Illusion zu glauben, eine humanistische Weltanschauung würde für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit sorgen. Ohne die Botschaft des Evangeliums, welche die Jünger Jesu nach seiner Auferstehung in alle Welt trugen, hätten wir nicht dieses Niveau an Kultur, Zivilisation und Menschlichkeit, das uns so selbstverständlich scheint. Die Zehn Gebote, die ihre Erfüllung im Liebesgebot Jesu fanden, waren über Jahrhunderte der Rahmen für unsere Gesetzgebung. Und wir sind gut damit gefahren. Trotzdem sägen wir kontinuierlich am Ast, auf dem wir so komfortabel sitzen, indem wir dieses Fundament unterspülen und aufweichen. Die Preisgabe der göttlichen Ordnungen hat Schutzlosigkeit zur Folge, schon zu Beginn des Lebens, im Mutterleib. Lug und Betrug ist heute nicht mehr schambehaftet, sondern ein Zeichen von Cleverness. Die Ehe ist ein Auslaufmodell geworden, Ehebruch und sexuelle Perversion gesellschaftlich akzeptiert. Das Leid, das sich hinter zerrütteten und zerbrochenen Beziehungen verbirgt, wird ausgeklammert.

 

Wo die Gebote Gottes ausser Kraft gesetzt werden, breitet sich die Ungerechtigkeit aus und schafft Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und Angst. Die Menschen verlieren das Vertrauen in ihre Regierung und die Institutionen des Staates. Denn dieser erscheint heutzutage immer häufiger ausserstande, seine Bürger zu schützen, wie wir in deutschen Grossstädten sehen.

 

Es gibt immer mehr rechtlose Zonen, in denen Ausländerbanden das Sagen haben; ja, es entstehen Parallelgesellschaften mit ihren eigenen Gesetzen. Die Polizei hält sich raus, und in manchen deutschen Städten weigern sich Staatsanwälte aus Angst vor Racheakten, Verfahren gegen Kriminelle aus bestimmten Ländern anzustrengen.

 

Der Unmut in der Bevölkerung nimmt zu. Ihr bleibt nicht verborgen, dass an gewissen Orten ein rechtsfreier Raum besteht. So werden schwarzfahrende Migranten in der Bahn meistens nicht kontrolliert, geschweige denn gebüsst, und in Flüchtlingsheimen werden Gewalt und sexuelle Übergriffe geflissentlich übersehen.

 

In der Endzeitrede Jesu in Matthäus 24 spricht der Herr davon, dass die Liebe in vielen erkalten wird, weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt.

 

Selbst manche Christen meinen, die Liebe könne erst recht gedeihen, wo das Gesetz aufhört. Sie argumentieren mit 1. Johannes 4,16, wo steht: «Gott ist Liebe», und weiter mit Römer 10,4: «Christus ist des Gesetzes Ende.» Aber: Liebe und Gehorsam gegenüber Gottes guten Ordnungen sind untrennbar.

 

Ja, es ist wahr, kein Mensch kann durch die Werke des Gesetzes vor Gott gerecht sein. Das Gesetz ist notwendig, denn dadurch kommt überhaupt erst die Erkenntnis der Sünde. Dieses Wissen treibt ans Kreuz, wo wir gerechtgesprochen werden allein aus Gnade. Diese unverdiente Liebe Gottes drängt uns aber zum Gehorsam gegenüber seinem Wort. „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten…“, sagt der Herr(Joh. 14, 23).

 

Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses, sie ist buchstäblich des Gesetzes Erfüllung(Röm. 13, 10). Deshalb, liebe Freunde, ist das Evangelium die einzige Hoffnung für eine Welt, die in der Gesetzlosigkeit versinkt. Dies frohmachende Botschaft sind wir der Gesellschaft schuldig.

 

Quelle: ethos

Autorin:

Yvonne Schwengeler, Jg. 1946 verwitwet, vier erwachsene Kinder, langjährige ethos-Chefredaktorin

Thema: Deutschland wach auf! | Ein Kommentar

659. Wann erhört Gott unsere Gebete?

Dienstag, 22. Oktober 2019 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

wie oft habe auch ich mir diese Frage schon gestellt und wie viele Antworten habe ich dazu schon bekommen. Meist gehen wir bei dieser Fragestellung von falschen Voraussetzungen aus. Ich glaube, dass wir auf diese wichtige Frage immer eine richtige Antwort im Wort Gottes finden.

Ich bedanke mich bei Brd. Schmidt von der Redaktiosleitung der Herold Schriftenmission e.V. für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages, der den einen oder anderen sicher ein Stück weiter helfen wird bei dieser Frage.

 

John Hendryx

Erhört Gott unsere Gebete als Gläubige nur, solange wir über die Sünde triumphieren und uns nichts zuschulden kommen lassen?

Die Antwort ist ganz klar: Nein! Gott erhört unsere Gebete, damit wir über die Sünde triumphieren. Und wenn wir über Sünde triumphieren, dann ist dies ein Werk der Gnade Gottes in Jesus Christus.

Wir kommen mit leeren Händen zu Ihm, und haben nichts zu bringen als unsere Schuld und Sünde. Alles Gute in uns verdanken wir allein der Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Christus ist der Retter, deshalb wird Er niemals von uns erwarten, dass wir uns zuerst selbst retten und die Sünde überwinden, bevor wir zu Ihm kommen dürfen. Wir brauchen seine Gnade also nicht nur, um zu Ihm zu kommen, sondern wir brauchen sie jeden Tag, um gegen die Sünde ankämpfen zu können. Niemand überwindet die Sünde aus fleischlicher Kraft. Wenn wir das erste Mal zu Christus kommen, dann tun wir dies, um durch Ihn von der Schuld und der Macht der Sünde befreit zu werden. Wir bitten nicht: „HERR, erlöse mich von der Schuld; das mit der Überwindung der Sünde schaffe ich schon allein!“ Und in derselben Weise kommen wir täglich im Gebet zu Ihm, um von Ihm die Weisheit, Stärke und Macht zu bekommen, ein Leben zu Seiner Ehre zu führen; denn auf uns allein gestellt hätten wir keine Hoffnung im Kampf gegen die Sünde (oder darauf, irgendetwas Gutes hervorbringen zu können). Es ist allein Gottes Gnade, die uns errettet und es ist allein Seine Gnade, die uns festhält.

Daher würde ich sagen: Gott erhört unsere Gebete, wenn wir unsere Sünden bekennen und anerkennen, dass wir voll und ganz unfähig und in allem von seiner Gnade abhängig sind. Das ist die Grundlage, auf der wir vor Gott treten müssen; und auf diese Weise kommt Gott allein alle Ehre zu, wenn wir Gutes tun oder Sünde überwinden.

Würde Gott unsere Gebete nur erhören, wenn wir uns nichts zuschulden kommen lassen, dann wäre seine Erhörung eine Gegenleistung für unsere Werke und keine Gnade. Doch die Bibel sagt, dass wir Ihm alles verdanken, was wir sind und haben „damit sich kein Mensch vor Gott rühme“ und „wir im Geist Gottes dienen und uns in Jesus Christus rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen“ (1.Kor 1,29; Phil 3,3).

 

Quelle: Herold Schriftenmission e.V.

 

 

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

658. Wie kann man den Willen Gottes erkennen?

Dienstag, 22. Oktober 2019 | Autor:

Erkennen wir den Willen Gottes in Israel?

 

Liebe Blogbesucher,

ich denke, dass jeder von Neuem geborene Mensch sich schon einmal die Frage gestellt hat: Wie kann ich den Willen Gottes erkennen. Allein wenn uns die Frage beschäftigt zeigt dies doch, dass wir etwas suchen was wir noch nicht gefunden haben. Es ist deshalb eine gute Frage. Im Wort Gottes steht: Wer sucht der findet. Ich selbst beschäftige mich mit dieser Frage auch schon lange Zeit und habe deshalb diesen Artikeln sehr hilfreich gefunden.

Ich bedanke mich bei Brd. Schmidt von der Redaktionsleitung der Herold Schriftenmission e.V. für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Wünsche allen Lesern Erkenntnis, Weisheit und Offenbarung in dieser Frage.

 

Autor: James Montgomery Boice

Wie kann man den Willen Gottes erkennen? Ist es für einen Menschen überhaupt möglich, Gottes Willen zu kennen? Wenn Gott einen Plan für dein Leben hat, wie kannst du wissen, wie dieser Plan aussieht? Kann ein sündiger, begrenzter Mensch wissen, was ein heiliger und allmächtiger Gott plant?

In Philipper 3,15 wird uns gesagt, dass Gott uns alles offenbaren wird, was wir für unser Leben wissen müssen. Ich führte einmal ein Gespräch mit einem Hobbypiloten, der mir erklärte, wie man beim Fliegen mittels Radar den genauen Kurs hält. Denn schließlich kann ein Pilot nicht immer sehen, was auf ihn zukommt, insbesondere bei schlechtem Wetter. Im besten Falle sieht er einhundert Kilometer voraus. Und doch ist es ihm möglich, auch bei den schlechtesten Wetterverhältnissen das Flugzeug sicher zu steuern, weil ihm das Radar den genauen Kurs weist. Sollte ein Flugzeug einmal nach rechts oder links vom Kurs abweichen, ertönt sofort ein Warnsignal. Ich finde, dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie Gott uns führt. Philipper 3,15 sagt nicht, dass wir in unserem Christenleben immer mehrere Schritte voraussehen; manchmal kann es sogar sein, dass wir nicht einmal den nächsten Schritt genau kennen. Aber wir dürfen aus diesem Vers sicher wissen, dass Gott einen Plan für das Leben jedes Christen hat und dass Er uns verspricht, uns genug zu offenbaren, damit wir seinen Weg gehen können.

Den Grund dafür finden wir in Gottes Charakter. Es entspricht Seinem Wesen, sich uns Menschen zu offenbaren und uns Seine Absichten mitzuteilen. Vor einigen Jahren, als ich noch am biblischen Seminar studierte, lernte ich eine sehr bekannte Aussage aus dem Westminster Katechismus auswendig (§ 7): „Gott ist Geist, unendlich, ewig und unveränderlich in Seiner Existenz, Seiner Weisheit, Seiner Macht, Seiner Heiligkeit, Seiner Gerechtigkeit, Seiner Güte und Seiner Wahrhaftigkeit.“ Jemand, der diesen Satz zum ersten Mal hört, könnte denken, dass bereits alles, was wir über Gott sagen könnten, in diesem einen Satz zusammengefasst sein muss – einfach, weil es ein sehr langer Satz ist. Doch je mehr ich die Bibel studierte, um so mehr stellte ich fest, dass es noch sehr viel mehr über Gottes Charakter zu sagen gibt. Denn die Definition aus dem Katechismus sagt uns nichts über die Liebe Gottes. Und es ist sicherlich keine Frage, dass Gott auch in Bezug auf seine Liebe „unendlich, ewig und unveränderlich“ ist. Und ich bin fest davon überzeugt, dass man auch noch hinzufügen müsste, „Gott ist unendlich, ewig und unveränderlich in … seinem Begehren, sich dem Menschen zu offenbaren.“

Denn letztendlich ist alles, was Gott je getan hat, diesem einen Ziel gewidmet: Gott erschuf die Welt, um denen, die in dieser Welt leben würden, Sein Wesen zu offenbaren. Die Schöpfung offenbart uns Gott. „Denn“, so schreibt es Paulus, „sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben“ (Röm 1,20); als Gott den Schreibern und Propheten des Alten und des Neuen Testaments eingab, was sie niederschreiben sollten, geschah auch dies, um Sich den Menschen zu offenbaren; und nachdem Gott durch die Schöpfung Seine Macht und durch die Heiligen Schriften Seinen Plan offenbart hatte, offenbarte Er Sein ureigenstes Wesen durch Seinen Sohn, Jesus Christus. Daher sagte Jesus auch: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“ (Joh 14,9).  

Es gehört zu Gottes Charakter, Sich zu offenbaren. Und Teil der Offenbarungen Gottes ist es, dass Er Einzelnen Seinen Willen offenbart. Dr. Donald Grey Barnhouse, der bekannte Radioprediger, sprach zurecht immer wieder davon, dass es für einen Christen, der aufrichtig nach Gottes Willen fragt, unmöglich wäre, Gottes Willen nicht zu erkennen.

Diese Aussage von Barnhouse bringt uns bei der Frage danach, ob wir Gottes Willen für unser Leben erkennen können, zu einem ersten biblischen Prinzip in Bezug auf diese Frage. Und dieses biblische Prinzip lautet:

Wenn wir nach Gottes Willen fragen, dann müssen wir auch fest entschlossen sein, Seinen Willen zu befolgen, noch bevor wir wissen, was Sein Wille ist. 

Jesus sprach in Johannes 7,17: „Wenn jemand bereit ist, Gottes Willen zu erfüllen, wird er erkennen, ob das, was ich lehre, von Gott ist oder ob ich aus mir selbst heraus rede.“ Auch wenn Jesus hier in erster Linie davon spricht, dass die jüdischen Leiter seine Lehren ablehnen werden, so beinhaltet seine Aussage zugleich auch die Tatsache, dass den Willen Gottes zu erkennen in direktem Zusammenhang steht mit dem Entschluss, Gottes Willen auch zu befolgen.

Wenn Du also an den Punkt gelangst, dass Du bereit bist, Gottes Willen zu befolgen, wirst Du auch einsehen, dass sich etwas in Dir dagegen sträubt, dies zu tun. Wer von sich behauptet, immer und ohne weiteres Gottes Willen tun zu wollen, der betrügt sich selbst. „Weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann das auch nicht“ (Röm 8,7). Und schlussendlich steckt in jedem Christen noch immer ein Stück fleischlicher Gesinnung.

In diesem Punkt gleichen wir sehr stark den Israeliten, kurz nachdem sie aus Ägypten befreit worden waren. Die Bibel sagt, dass es eine Schar von ca. 600.000 Männer war, Frauen und Kinder nicht mitgerechnet. Zusammengenommen waren es vermutlich fast zwei Millionen Menschen. Und diese riesige Menschenmenge führte Gott mitten in die Wüste – an einen Ort, an dem die Temperaturen tagsüber mindestens 40°C erreichten und nachts nahe am Gefrierpunkt waren. Im Sommer 1961 verbrachte ich einige Wochen in Ägypten, in der Stadt Luxor. Dort lagen die Temperaturen teilweise sogar bei 60°C. Und in der Wüste war es sogar noch heißer. Unter diesen extremen Bedingungen wäre das Volk ganz sicher verendet, wenn Gott sie nicht in Seiner großen Macht auf wundersame Weise errettet hätte.

Dieses Wunder geschah in Form einer Wolke, die Gottes Gegenwart repräsentierte und mit der Er das Volk durch die Wildnis führte. Am Tage spendete die Wolke dem Volk Schatten und bewahrte es vor der sengenden Sonne, und des Nachts verwandelte sie sich in eine Feuersäule und schenkte Licht und Wärme. Außerdem gab dieses göttliche Zeichen das Tempo an, mit dem das Volk vorangehen sollte. Wenn die Wolke sich bewegte, musste das Volk folgen, und wenn die Wolke stillstand, ließ sich das Volk nieder. Ohne Zweifel war die Wolke das Bemerkenswerteste an ihrer Wanderschaft.

„Sooft sich die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Söhne Israel auf, auf all ihren Wanderungen. Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, dann brachen sie nicht auf bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob“ (2.Mose 40,36-37). An manchen Tagen bewegte sich die Wolke häufiger, an anderen blieb sie völlig stehen. Ich kann mir vorstellen, dass diese Zeit nicht leicht war und manche sich über die Wolke ärgerten. Doch es blieb ihnen nichts anderes übrig, als ihr zu folgen, denn ohne diese Wolke wären sie entweder in der Hitze der Wüstensonne verdurstet oder in der kalten Nacht erfroren. Und auch wenn nicht jeder von Gottes Führung begeistert war, so schuf Gott sich auf diese Weise ein Volk aus einem Haufen ehemaliger Sklaven, hin zu einer geordneten Streitmacht, die eines Tages fähig sein würde, das Land Kanaan einzunehmen; Er lehrte sie stillen Gehorsam.

Dasselbe tut Gott mit uns. Weder du noch ich haben von Natur aus Gefallen an Gottes Willen. Wir wollen das tun, was selbst gefällt. Und ganz besonders da, wo uns Gottes Willen auf unbequeme Wege führt. Aber wir müssen da durch. Denn nur so lernen wir, zu sagen: „Vater, auch wenn es mir nicht gefällt, auf welche Wege du mich gerade führst, so weiß ich doch, dass deine Wege die besten Wege sind; sie sind nötig, damit ich geistlich wachse. Also führe mich den Weg, der dir gefällt!“ Und Gott wird es tun! Denn um Gottes Willen zu erkennen, müssen wir zuerst bereit sein, ihn zu befolgen.

Das zweite Prinzip, um Gottes Willen zu erkennen, lautet:

Gottes Wille steht niemals im Widerspruch zu Gottes Wort!

 

Der Gott, der dich heute leitet, ist derselbe Gott, der uns sein inspiriertes Wort gegeben hat. Und Er wird seinen Geboten niemals untreu. Daher wird sein Wille für dein Leben auch niemals dem widersprechen, was Er in seinem Wort sagt.

Sein Wort offenbart Gottes Willen auf verschiedene Weisen. Nehmen wir zum Beispiel Johannes 6,40 (ich nenne dies den Willen Gottes für alle Ungläubigen): „Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag“ (Joh 6,40). Wenn du kein Christ bist, wird Gott dir wohl kaum eine Antwort darauf geben, ob du eine Anstellung bei Firma A oder Firma B annehmen sollst. Er wird dir nicht sagen, wen du heiraten sollst. Es geht Ihm darum, dass du an Jesus Christus glaubst und Ihn als deinen Erlöser annimmst. Das ist Sein Wille! Und bevor du einen Schritt weitergehen kannst, muss du diese göttliche Aufforderung akzeptieren.

Ein anderer Bibelvers ist Römer 12,1-2 (eine Aufforderung an alle Gläubigen): „Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst! Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ Wenn du ein Christ bist, dann kannst du dies als unveränderliches Prinzip des Willens Gottes für dein Leben ansehen, durch das Er dich in der Heiligung wachsen lässt. Daher widerspricht alles, was dich in deinem geistlichen Wachstum hindert, dem Willen Gottes. Gott will dich seinem Sohn, Jesus Christus, ähnlicher machen.

Kolosser 3,23 drückt Gottes Willen für deinen Arbeitsalltag aus:

„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.“

Meines Erachtens betrifft dies vor allem junge Menschen. Eine Schwester meiner Gemeinde sagte kürzlich, dass viele junge Leute glauben, Herausforderungen und Probleme im Berufsleben oder im Schulalltag wären stets ein Zeichen von Gott, dass das, was sie tun, gegen den Willen Gottes verstoße, während es aber vermutlich auch ein Zeichen von Gott sein könnte, dass sie das, was sie tun, einfach mit Ausdauer tun sollten. Alles, was wir tun, sollen wir zu Seiner Ehre tun.

Ein weiteres Prinzip, das diesem sehr ähnlich ist, finden wir in Epheser 6,5-6:

„Ihr Sklaven, seid gehorsam euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, wie ihr Christus gehorcht; nicht mit Dienst allein vor Augen, um den Menschen zu gefallen, sondern als Sklaven Christi, die den Willen Gottes tun von Herzen.“

Wenn du einen schwierigen Chef oder Lehrer hast, dann sagt Gott dir mit diesem Bibelwort: Hüte dich davor, schlecht über ihn oder sie zu reden, sondern erfülle deine Pflicht – ganz gleich ob du dabei gesehen wirst oder nicht, denn du dienst damit Gott und nicht Menschen.

Vielleicht sagst du: „Nun, diese Prinzipien sind gut aber sie betreffen nicht die Bereiche, mit denen ich zu kämpfen habe.“ Möchtest du wissen, ob du als Christ ins Kino gehen, in den Sportverein eintreten oder mit deinen Arbeitskollegen Freundschaft schließen und mit ihnen abends etwas unternehmen darfst? Dann lass mich dir ein weiteres biblisches Prinzip nennen:

„Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, was eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht“ (Phil 4,8). Kurz gesagt: Gott will, dass du nach den guten Dingen im Leben strebst. Und wenn dies zu den guten Dingen gehört, dann tu es. Falls aber nicht, dann wähle einen anderen Weg. In allen Dingen stelle sicher, dass die Bibel dein Leitfaden ist.

Ein drittes Prinzip ist nicht weniger wichtig:

Halte täglich, ja sogar stündlich, Gemeinschaft mit dem HERRN. In Psalm 32,8 steht: „Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.“ Gott möchte uns mit seinen Augen leiten. Doch zuvor muss Er unsere Augen auf Sich richten, und das heißt, dass wir täglich Ihn suchen und auf Ihn schauen sollen. Der HERR weiß, wie leicht wir vom Weg abirren – in Worten und in Taten. Wir neigen schnell dazu Dinge zu tun, die Gott missfallen. Deshalb müssen wir es uns zur Gewohnheit machen, unseren Blick immer wieder auf Christus zu richten – während des Gottesdienstes, während unserer Stillen Zeit, während unseres Alltags. Wir müssen von Ihm lernen, Ihn nachzuahmen. Wenn wir das tun, wird Er uns unterweisen, seinen Weg zeigen und uns mit seinen Augen leiten.

Es gibt noch einen Punkt, den ich deutlich machen will:

Wenn du wirklich daran interessiert bist, den Willen des HERRN zu erkennen, dann musst du auch bereit sein, neue Wege einzuschlagen.

Wenn ich etwas über Gottes Lebensführung gelernt habe, dann, dass Er nicht immer nach dem gleichen Muster führt. Er ist kreativ. Er ist grenzenlos. Und Er ist dies auch in seinem Plan für seine Kinder.

David Wilkerson, der Autor von Das Kreuz und die Messerhelden, ein Pastor, der ein großer Segen für viele junge Leute war, berichtet im ersten Kapitel seines Buches, wie Gott ihn ganz neue Wege in der geistlichen Arbeit führte. Wilkerson war früher Prediger einer Pfingstgemeinde und im Grunde lief es sehr gut. Die Gemeinde wuchs, es entstanden neue Gemeindehäuser, und doch war er unzufrieden. Eines Tages entschied er sich, den Abend, statt wie gewohnt vor dem Fernseher, im Gebet zu verbringen. Er verkaufte seinen Fernseher und verbrachte mehr Zeit mit dem HERRN. Nach einiger Zeit des Betens wurden ihm die Jugendlichen immer mehr zum Anliegen, die ihre Zeit auf der Straße, mit Drogen und Alkohol verschwendeten und er begann, eine christliche Jugendarbeit in Manhattan aufzubauen. Gottes Wille für David Wilkerson war es, einen ländlichen Prediger in das Herz einer Großstadt zu senden, um die Herzen der Notleidenden mit dem Evangelium zu erreichen.

Wenn du nach Gottes Willen fragst, mit der Bereitschaft, seinen Willen zu befolgen noch bevor du weißt, was sein Wille im Einzelnen sein wird; wenn du auf Ihn schaust und dich von seinem Wort leiten lässt, dann wird Gott dir seinen Weg zeigen. Er wird an deiner Seite sein und dich auf dem Weg führen, den du gehen sollst.

James M. Boice (1938-2000) war ein amerikanischer Pastor, Bibellehrer und ein starker Verfechter der Irrtumslosigkeit der Bibel. Neben seinem Engagement für die Irrtumslosigkeit der Bibel und der Rückbesinnung auf das Evangelium verfasste er Bücher über Jüngerschaft, Kommentare zu biblischen Büchern und biblischen Personen und hielt Radiopredigten.

 

Quelle: Herold Schriftenmission e.V.

 

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657. Beten für Greta

Montag, 7. Oktober 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

Liebe Blogbesucher,

das Thema Klima ist seit 2018 in aller Munde. Wenn man sich aber einmal in Ruhe besinnt, wie und was da alles ins Laufen gebracht wurde und mit welchen Mitteln von Seiten der Medien und gewissen Parteien gearbeitet wird, dann muss man bei aller Liebe sagen: Leute seid vorsichtig!

Die Manipulationskeule wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit ausgepackt und man scheut sich auch nicht Menschen dafür zu missbrauchen.

Ist das also das Ergebnis der hochintelligenten Menschheit im 21.Jahrhunderts?

Ich bin Peter Ischka Herausgeber von Z -kompakt sehr dankbar, dass er heikle Themen unserer Zeit offen und ehrlich anspricht und das ich hier die Genehmigung erhalten habe diesen Betrag in meinem Blog zu veröffentlichen.

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Foto: © Wikipedia/Anders Hellberg

 

 

Betreibt hier eine macht- und geld-hungrige Klimalobby Kindesmissbrauch? 

Wichtig vorab: Die Umwelt auf jede erdenkliche Weise zu schützen und die Schöpfung zu bewahren, ist ein äußerst wichtiges und akutes Anliegen. Dank an jeden, der das mit ganzer Aufrichtigkeit beherzigt.

Doch wo es an dieser Aufrichtigkeit mangelt und eine apokalyptische Klima-Angst erzeugt wird, um „eigenen“ Inter­essen zu dienen, da ist Kritik angebracht (auch wenn sie diskreditiert wird).

Wenn Greta Thunberg vor der UNO, dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos und vor Regierungen spricht, hat sie die Aufmerk­samkeit der Politiker, ja der ganzen Welt. Das 16-jährige Mädchen mit Zöpfen und dem herben, leicht sauren Blick: Sie wird gefeiert, „gehypt“ als Erfinderin des Schü­lerstreiks für das Klima. Wie kommt die­ses Kind zu psychologisch und rhetorisch dermaßen ausgefeilten Reden? Jedes Wort sitzt, das erscheint so gar nicht kindlich.

Auf der Website plant-for-the-planet.org sieht man, dass an dem Schulstreik-Modell schon länger gebastelt wurde; Schüler „für einen guten Zweck“ zum Schuleschwänzen zu überreden, dürfte nicht allzu schwierig sein.

„Auf dem … Global Youth Summit … im Mai 2015 kam die Idee auf zu einem weltweiten Schultag mit Aktionen für das Klima“ – kurz: Schulstreik. „Nach ein paar Treffen mit Teilnehmern aus fünf Kon­tinenten wurde klar, dass ein globaler Schulstreik transformative Kraft haben würde, indem Tausende – oder sogar Mil­lionen – in ein globales Netzwerk einge­bracht werden …“(1)

Plant-for-the-Planet, der „Club of Rome“ und andere NGOs sind gut ver­netzt. In Deutschland wird Plant-for-the-Planet von Frithjof Finkbeiner vertreten, er ist Mitbegründer des „German Mar­shall Plan“ und Vizepräsident des Club of Rome in Deutschland. Das sind alles Denkfabriken, die am grünen Tisch Mei­nung machen. Der Club of Rome ver­breitet im Auftrag Rockefellers seit den 1960er-Jahren Weltuntergangsstimmung wegen Ressourcenknappheit; er fordert die drastische Reduzierung der Weltbe­völkerung, wofür Abtreibung als ein wich­tiges Instrument forciert wurde.

Bereits 2009 wollte Finkbeiner seinen Sohn Felix, damals 12 Jahre alt, „zum Symbol einer neuen Generation“ des Kli­maschutzes machen. Der „Stern“ berich­tete: „Klein Finkbeiner rettet die Welt“.(2) Der Durchbruch klappte damals nicht; der massenwirksame Funke hat nicht gezün­det. Mit Greta Thunberg lief das besser, sie wurde zur Klima-Ikone. Spenden für „Friday for Future“ kann man über das Konto von „Plant-for-the-Planet“.

Die Heldengeschichte des armen kleinen Mädchens, das angeblich von selbst zu protestieren begann – ohne Hintergedan­ken, einfach von sich aus – das ist medi­enwirksam. Bewegungen brauchen eine Identifikationsfigur. Auch hängen Journa­listen ihre Artikel gerne an Personen auf: Wer medial erfolgreich sein will, braucht ein Gesicht. Vor zehn Jahren war es der kleine Felix Finkbeiner, der aber nicht den Durchbruch brachte; heute ist es Greta Thunberg.

Der schwedische Finanzmarkt-Unterneh­mer Ingmar Rentzhog betont, Greta Thun­berg habe er „ganz zufällig“ entdeckt und unter seine Fittiche genommen. Rentz­hog ist in der globalen Klima-Lobby kein Unbekannter: 2017 gründete er die Kli­maschutz-Organisation „We Don’t Have Time“ als Aktiengesellschaft. Ab Sommer 2018 nutzte er Greta als werbekräftiges Aushängeschild, um Finanzen in die AG zu bekommen. Die We-Don’t-Have-Time-AG ist wiederum eng verbunden mit dem Club of Rome. Bei der globalen Live-Übertragung von dessen Klimakrisenplan hat Ingmar Rentzhog mit moderiert.

Dazu schreibt die „taz“: „Gre­ta Thunberg kommerziell ausgenutzt – Aktivistin als Werbefigur. Ein schwedischer Geschäftsmann wirbt Investoren mit dem Namen von Greta Thunberg. Sie selbst oder ihre Familie wurden wohl nicht gefragt.“ (3)

Rentzhog ist auch Mitglied des „Climate Reality“-Projekts des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore; dadurch hat Greta auch Al Gore getroffen.

Die globalen Vernetzungen sind unü­bersichtlich und vielfältig; sie verbin­den auch deutsche Organisationen, die die apokalyptischen Klimakatastrophen-Ängste instrumentalisieren. Darunter sind die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stif­tung und das Potsdam-Institut für Klima­folgenforschung (PIK).

Der Theologieprofessor Ralf Frisch machte sich anlässlich des Segelturns von Klima-Ikone Greta Thunberg Gedanken, ob diese Klimahysterie nicht unversehens in einer Klimahäresie enden könnte.(4) Er empfindet, dass sich unsere Gesellschaft und die evangelische Kirche derzeit im Zustand einer freudigen, unheils-erwartungsschwangeren Verblendung befindet, die (nicht unproblematische) religiöse Züge trägt (Zivilreligion): Wir unterwerfen uns mit derart heiligem Ernst einer klima-apokalyptischen Vision. Während Gott kei­nen mehr hinter dem Ofen hervorlocken könne, gelte für den unmittelbar bevorste­henden Weltuntergang und seine mögli­che Abwendbarkeit das genaue Gegenteil. Gott hat sich noch nie beweisen lassen; dagegen scheint niemand, der bei Trost und bei Verstand ist, guten Gewissens an der Realitätsnähe dieser Öko-Unheilspro­phetie und ihren notwendigen politischen und ethischen Konsequenzen zweifeln zu können. Wer es dennoch tut, wird in einer Atmosphäre ökobewusster Empörung schnell als Gesinnungsgenosse fragwür­digster Gestalten diskreditiert.

Prof. Frisch fragt, wie es ist, wenn am Ende an die Stelle der Erderwärmung soziale Kälte tritt und eine andere Kli­makatastrophe folgt: Um eine Öko-Kata­strophe abzuwenden, könnte Demokratie von einer Öko-Diktatur abgelöst werden, in der Bürgerrechte und Menschen­würde besten Gewissens der Nützlich­keit, sprich: der erhofften Reduktion der Erderwärmung, geopfert werden.

 

Headlines im Blätterwald:

► Stuttgarter Zeitung: Jeder kann ein bisschen die Welt retten

► Die Welt: Wie Leonardo Di Caprio die Welt doch noch retten will

► Spiegel online: Mal kurz die Welt retten ‒ und jetzt?

► Der Tagesspiegel: Die Welt retten ‒ jedenfalls am Vormittag

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte Greta: „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“ Wer hat diese ausge­feilte Rede geschrieben? Woher die pro­fessionelle Rhetorik? Angst hat auch der Club of Rome immer schon erzeugt. Und Ingmar Rentzhog möchte mit der „We Don´t Have Time AG“ durch ein mög­lichst großes Social Network Shit-Storms ablassen auf alle, die nicht so denken wie die apokalyptische Klima-Lobby.

Die hoch subventionierte Klimarettungs-Industrie zieht alle PR-Register, um Öffentlichkeit und Regierungen durch gezielt einseitige Informationen moralisch unter Druck zu setzen. Doch Angst ist nie ein guter Ratgeber. Vielmehr gilt es, sich von der Angst nicht leiten zu lassen.

„In der Welt habt ihr Angst, aber seid guter Hoffnung, ich habe die Welt über­wunden.“(5)

Übrigens – es gäbe einen, der die Welt tatsächlich retten kann, er hat auch den „Titel“ dafür: „Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn Jesus Christus gesandt hat als Retter der Welt.“ Ja, es ist kein anderer Name unter den Klima-NGOs den Menschen gegeben, durch den die Welt gerettet wird.(6)

Der Klimawandel ist Fakt, doch kann er selbst durch die stärksten von Menschen getroffenen Maßnahmen nicht ausrei­chend beeinflusst werden. Dafür sind eine Reihe komplexer Außeneinwirkun­gen, z. B. die der Sonne, einfach zu stark. Aber man sagt: „Wir schaffen das aus eigener Kraft – wir bauen einen Turm, der bis in den Himmel reicht“, statt sich an Gott zu wenden: „Wenn ihr euch aber demütigt und betet und mein Angesicht sucht und euch von euren bösen Wegen abwendet, dann werde ich vom Himmel her hören und eure Sünden vergeben und euer Land heilen“ (7) – das Klima inklusive.

Beten wir also für Greta und ihre Anhän­ger, dass sie erkennen: sich Gott zuwen­den führt zur Lösung fürs Klima und zur Rettung dieser Welt; und dass dieses Kind nicht von macht- und geldhungrigen Lob­byisten aufs Übelste verheizt wird und ihr junges Leben keinen Schaden nimmt.

 

(1) https://www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/ climate-strike.

(2) https://www.stern.de/wirtschaft/news/klimaschutz-klein-finkbeiner-rettet-die-welt-3150528.html.

(3) https://taz.de/Greta-Thunberg-kommerziell-ausgenutzt/!5571776/.

(4) https://zeitzeichen.net/node/7759.

(5) Johannes 16,33.

(6) 1. Johannes 4,14;

(7) 2. Chronik 7,14.

 

Quelle: Z-Komp-4-19

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | Beitrag kommentieren

656. Gottlosigkeit und der Klimawandel

Montag, 7. Oktober 2019 | Autor:

 

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

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Liebe Blogbesucher,

dieser Artikel aus Z – kompakt Nr.4/19 hat den “Nagel auf den Kopf getroffen” wie man so schön sagt, wenn zu einem bestimmten Thema eine haarscharfe Analyse getroffen wurde.

Ich möchte mich bei Peter Ischka Herausgeber von Z für Zukunft für die Genehmigung bedanken diesen Beitrag hier veröffentlichen zu dürfen.

Mir hat dieser Artikel gezeigt, dasd das schnöde hinaus brüllen von CO2 Parolen und Klimahysterie Szenarien nicht die Ursache ansprechen und schon gar nicht lösen.

Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

 

 

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Foto: © Agentur PJI/Montage

 

Wenn in einer Gesellschaft der Bezug zu Gott verloren geht, ändert sich zwangsläufig auch das Klima. 

Die westliche Zivilisation durchlebte in den letzten 100 Jahren eine gefährliche Metamorphose: Die Aufklärung hat die Vernunft zur höchsten Instanz erhoben und Wissenschaft und Industrialisierung verführten zur Ansicht, dem Menschen wäre alles machbar. In diesem Prozess hat man sich Schritt für Schritt gelöst von der „selbstverschuldeten Bevormundung“ (Immanuel Kant), also von Gott selber. Heute hört man fast täglich, CO2 habe mit der Industrialisierung massiv zugenommen; aber niemand spricht von der Auswirkung der Gottlosigkeit auf das Klima.

 

Von Gott gelöst, bleibt dem Menschen nichts übrig, als anzunehmen, er könne alles selber machen – sonst wäre die Hoffnungs- und Sinnlosigkeit ja noch unerträglicher.

Die westliche Welt wurde begründet auf den Wertefundamenten der jüdisch-christlichen Kultur; das wurde weithin auch für den Rest der Welt zum Muster für die Bewertung von Gut und Böse. In besonderer Weise mit dem jüdischen Erbe der Bibel verbunden ist die US-amerikanische Kultur; sie geht zurück auf die Puritaner, die „das Israel der neuen Welt“ sein wollten.

Israel selbst war nach dem Willen und dem Plan Gottes gegründet worden. Aber im Laufe der Zeit begann sich dieses Volk mehr und mehr abzuwenden von Gott und seiner Ordnung und folgte stattdessen den Götzen – zum Beispiel dem „goldenen Kalb“. Das Ergebnis war ein Abstieg in Materialismus, sexuelle Zügellosigkeit und Götzenkult. Sie schufen sich ihre eigenen Götter und kreierten sich Wahrheiten nach Belieben, auch Herrscher beugten ihr Knie vor diesen Götzen. Der Name der Haupt-Gottheit war „Baal“, er war die Verkörperung des Abfalls.

Der Baals-Kult war geprägt von ritueller sexueller Zügellosigkeit. Die Bedeutung der Ehe wurde aufgelöst, Sex konnte man im Prinzip mit jedem haben.

Wenn Gottes Ordnung nicht zählt, gilt dies auch für die Natur und die Unterscheidung der Geschlechter: In den kanaanitischen Kulten gehörten homo-sexuelle Handlungen dazu. Doch mit dem Opfer von Korn und Vieh war Baal nicht zufrieden, er forderte Menschenleben: Wenn Eltern ihre eigenen Kinder opfern, dann, so das Versprechen des Baalskultes, könnte Wachstum und Wohlstand als Segen erwartet werden. Schriften alter Historiker beschreiben, wie Kinder in die Bronzehände der Götzen gelegt und vom Feuer darunter verzehrt wurden.

Das war also die Religion, die Israel angenommen hatte nach seiner Abwendung von Gott. Und immer wieder traten Propheten auf, die Warnungen aussprachen und Gericht ankündigten. – Das war vor etwa 2800 Jahren.

Die westliche Zivilisation in Europa hatte sich von Anfang an dem Willen und den Weisungen Gottes verschrieben, gegründet auf den Werten und dem Vorbild des alten Israel. Aber Mitte des 20. Jahrhunderts begann eine entscheidende Metamorphose: atheistische Ideologien verführten zur Loslösung von Gott. Diese Transformation geschah zuerst subtil, im Verlauf trat sie jedoch immer offener zutage:

Die Kirchen wurden leer, ein postchristlicher Säkularismus griff um sich, und wie einst im alten Israel geschah eine Abkehr von Gott und eine Hinwendung zu Götzen, in moderner Form – heute sind diese Geld und Erfolg, Vergnügen, Materialismus, Zügellosigkeit, Eitelkeit u. v. m. An Stelle der absoluten Wahrheit ist der Relativismus getreten: Gott wird neu definiert, man etabliert eine „neue“, durchweg anti-biblische Moral.

Anfang der 1960er-Jahre wurde in den USA der Abfall von Gott deutlich spürbarer: Gott wurde verdrängt aus dem öffentlichen Leben, dem Bildungssystem, der Regierung und der Kultur. Seitdem ist in öffentlichen Einrichtungen das Gebet unerwünscht, und aus der Schule wurde die Bibel entfernt. Was einst verborgen geschah, tritt im Westen nun selbstbewusst an die Öffentlichkeit: Tabus werden akzeptiert und zur Hauptströmung. Nichts Neues: Das ist der zeit-übergreifende Geist von alters her, der Gott der Selbsterhöhung und der Lust – Baal.

Es ist also kein Zufall, dass dieser moderne Abfall von Gott die wachsende Erosion der Ehe und zunehmende sexuelle Unmoral sowie die Vermischung der Geschlechter mit sich bringt.

Wie sehen die Altäre des alten Götzen Baal heute aus?

 

Der erste Staat der Moderne, der sich als Ganzes der Ablehnung von Gott und der Werte der Bibel verschrieb – die Sowjetunion –, war auch das erste Gemeinwesen, das die Tötung ungeborener Menschen legalisierte. Parallel dazu ging auch in den USA mit der Entfernung biblischer Grundlagen die Akzeptanz der Tötung Ungeborener einher. So hat sich auch der Westen den Altären Baals zugewandt.

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Bild: © Jonund/gemeinfei

 

Damals waren es die Baalspriester, die die Opferrituale zelebrierten; heute sind es jene, die Abtreibungen durchführen oder überwachen. Patricia Waird-Bindle hat die Tötung zehntausender ungeborener Kinder überwacht; sie meint: „Abtreibung ist ein großer Segen und ein Sakrament [!] in den Händen der Frau.“(1)

Ginette Paris schreibt in ihrem Buch Das Sakrament der Abtreibung: „Es ist nicht unmoralisch, sich für eine Abtreibung zu entscheiden; es ist ganz einfach eine andere Art der Moral, eben eine heidnische …

Unsere Kultur braucht neue Rituale sowie Gesetze, um die Abtreibung in ihrer heiligen Dimension wiederherzustellen.“(2)

„Abtreibung ist ein Opfer an Artemis. Abtreibung ist ein Sakrament für das Geschenk des Lebens, um rein zu bleiben.“(3)

Andere Abtreibungsbefürworter sagen, dass das ermordete Kind an die „Muttergöttin“ übersandt wird. So stellen sie eine Verbindung zu den Kindesopfern alter Zeiten her. (Die meisten Verfechter von Abtreibung würden das natürlich nie so direkt sagen.)

In demselben Maße, wie eine Gesellschaft das Böse „gut“ heißt, wird sie auch das Gute „böse“ nennen. Im gleichen Maß, wie Gottloses „heiliggesprochen“ wird, werden im Umkehrschluss die wirklich heiligen Werte verachtet. In demselben Maße, wie Ungerechtigkeit legitimiert wird, werden die Gerechten diskreditiert.

Im Zuge des Abfalls der westlichen Zivilisation von Gott und dem Glauben der Bibel werden wir erleben müssen, dass die, die weiterhin an diesen Werten festhalten, angefeindet und ausgegrenzt werden.

In einer Rede vor Befürwortern der Homosexualität sagte Präsident Obama unter anderem über die, die mit seiner Agenda nicht einverstanden waren: „Ich muss Ihnen sicher nicht sagen, dass es da auch diejenigen gibt, die sich nicht einfach nur verweigern, unserem Weg [der Gottlosigkeit; Anm. d. Red.] zu folgen, sondern sie wollen die Uhr sogar wieder zurückdrehen …“(4) (was die aktuelle US-Regierung tatsächlich tut).

Ja, Gott spricht durch Propheten, er kündigt Gericht an: Eindeutig, den Klimawandel gibt es. Ganz klassisch, wie schon in den Tagen Elias.

Die Lösung: Umkehren und sich Gott zuwenden! Er allein hat die Macht, das Klima zu „retten“.

 

1) Fish Eaters, www.fisheaters.com/forums/ indexphp? topic=2871173.0, gesehen am 24. Juni 2017. Interview von Patricia Baird-Windle am 29. Aug. 1999 mit Florida Today: The ,Sacrament of Abortion‘: lnterview mit dem berenteten Abtreiber. Lifesite Daily News, http://www.lifesite.net, 31. August 1999.

2) Ginette Paris, The Sacrament of Abortion (Washing-ton, D.C.: Spring Publications, 1992), 56; 92. Angesehen 5. Juni 2017, https:// books.google.com.

3) Ginette Paris, The Psychology of Abortion: Second Edition (ursprüngl. Titel: The Sacrament of Abortion. Washington, D.C.: Spring Publications, 2007), 70. Angesehen 5. Juni 2017, https://books.google.com.

4) Igor Volsky, „Obama: at HRC Dinner: GOP Presidential Candidates Must ,Stand Up for Gay Soldiers‘“, Think-Progress, 1. Okt. 2011, anges. 3. Juli 2017, https://www.thinkprogress.org/obama-at-hrc-dinner-gop-pre-sidential-candidates-must-stand-up-for-gay-soldiers-6 d2f48be13b4.

 

Dieser Artikel ist eine Rezension aus dem Buch Das Paradigma von Jonathan Cahn

media! worldwidewings, Bad Nauheim,ISBN 978-3-9818381-2-1.

Der Autor wurde bekannt durch „Der Vorbote“. Der messianische Jude entschlüsselt auf beeindruckende Weise alte biblische Texte und zeigt, wie sie sich heute erfüllen. In „Das Paradigma“ zeigt der Autor anhand der Überlieferungen über den König Ahab und Isebel, wie sich in Bill und Hillary Clin-ton, Barack Obama und Donald Trump ein völlig decklungsgleiches Gegenbild zum 1. Buch der Könige zeichnen lässt, sogar auf Jahr und Tag genau. Unglaublich!

 

„Der Vorbote“ erklärt 9/11 mit Jesaja 9,9 in unglaublichen Details.

 

Unter www.agentur-pji.com/para sind beide Titel näher beschrieben und zu bestellen.

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | Beitrag kommentieren

655. Greta – Klimahysterie – Klimahäresie – Gottlosigkeit

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Blogbesucher,

wenn Sie die Gedanken von Peter Ischka aufmerksam lesen, dann werden Sie vielleicht feststellen, dass es mit der Urteilsfähigkeit von vielen deutschen Bürger nicht all zu weit her ist. Schade, sage ich dazu. Denn Deutschland ist vor 80 Jahren schon einmal verführt worden und hat es zu spät gemerkt. Jetzt ist die Manipulation noch raffinierter angelegt, indem man Angst schürt. Angst ist und war schon immer ein sehr schlechter Berater. Aber die Ideologen und ihre Medien sind derzeit auf der “Siegerstrasse” und auch “christlich – konservative” Parteien springen auf diesen Zug auf.

 

Nicht der Mensch erhält die Erde sondern Gott

 

Ich bedanke mich bei Peter Ischka für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit einmal empfehlen, das sehr lesenswerte Magazin Z wie Zukunft zu studieren.

 

Autor – Peter Ischka

Die Regierung plant milliardenschwere Klima-Maßnahmen. Keine Frage, wir dürfen nicht so achtlos mit der Schöpfung umgehen. Aber was hilft Panik, die Greta & Co erzeugen? – Der Theologieprofessor Ralf Frisch macht sich zur Klima-Ikone Greta Gedanken, ob Klimahysterie nicht in Klimahäresie enden könnte. Er fragt, wie es ist, wenn am Ende statt einer Erderwärmung soziale Kälte eintritt und eine andere Klimakatastrophe folgt: nämlich, Demokratie würde von einer Öko-Diktatur abgelöst werden.

 

Deutschland fühlt sich zum Klimaschutz-Vorreiter berufen, obwohl es praktisch nahezu nichts zu den globalen CO2-Emissionen beiträgt: Ca. 97% des CO2 sind natürlichen Ursprungs, sagt Prof. Wolfgang Leisenberg in seinem Buch „Die verbo(r)gene Wahrheit“. Der Anteil Deutschlands an den etwa 3% weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen beträgt ca. 2,4%, also gerade mal 0,07% der globalen Emissionen. Selbst wenn man Deutschland komplett abschalten würde, hätte das keinen messbaren Einfluss auf das Klima. Trotzdem hat sich Deutschland mit der „Energiewende“ ein gewaltiges Kostenpaket aufgeladen, so Leisenberg.

Es geht um ein Volumen von erst mal 40 bis 60 tausend Millionen Euro bis 2023, wie es am Wochenende in Koalitionskreisen hieß. Das alles für CO2-Reduktion …

Finanzminister Scholz (SPD) sagte im ZDF “Berlin direkt”, niemand könne gegenwärtig eine genaue Summe nennen. “Aber richtig ist, dass wird ein sehr ehrgeiziges Paket.”

Täglich erreichen uns apokalyptische CO2- Meldungen; doch niemand bedenkt die Auswirkung von über 80% Gottlosigkeit in Europa auf das Klima. Ist Gott aus dem System, ändert sich jedes Klima schlagartig!

Da könnte mit vergleichsweise geringen Finanzeinsatz und Vernunft, weit größere Effekte erzielt werden …

 

Zum Schluss ein Zitat von Napoleon zum Nachdenken.

“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

Dies bewahrheitet sich in unseren Tagen.

 

 

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