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655. Greta – Klimahysterie – Klimahäresie – Gottlosigkeit

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

Gemälde von Michael Willfort

 

Liebe Blogbesucher,

wenn Sie die Gedanken von Peter Ischka aufmerksam lesen, dann werden Sie vielleicht feststellen, dass es mit der Urteilsfähigkeit von vielen deutschen Bürger nicht all zu weit her ist. Schade, sage ich dazu. Denn Deutschland ist vor 80 Jahren schon einmal verführt worden und hat es zu spät gemerkt. Jetzt ist die Manipulation noch raffinierter angelegt, indem man Angst schürt. Angst ist und war schon immer ein sehr schlechter Berater. Aber die Ideologen und ihre Medien sind derzeit auf der “Siegerstrasse” und auch “christlich – konservative” Parteien springen auf diesen Zug auf.

 

Nicht der Mensch erhält die Erde sondern Gott

 

Ich bedanke mich bei Peter Ischka für die Genehmigung zur Veröffentlichung. Möchte Ihnen bei dieser Gelegenheit einmal empfehlen, das sehr lesenswerte Magazin Z wie Zukunft zu studieren.

 

Autor – Peter Ischka

Die Regierung plant milliardenschwere Klima-Maßnahmen. Keine Frage, wir dürfen nicht so achtlos mit der Schöpfung umgehen. Aber was hilft Panik, die Greta & Co erzeugen? – Der Theologieprofessor Ralf Frisch macht sich zur Klima-Ikone Greta Gedanken, ob Klimahysterie nicht in Klimahäresie enden könnte. Er fragt, wie es ist, wenn am Ende statt einer Erderwärmung soziale Kälte eintritt und eine andere Klimakatastrophe folgt: nämlich, Demokratie würde von einer Öko-Diktatur abgelöst werden.

 

Deutschland fühlt sich zum Klimaschutz-Vorreiter berufen, obwohl es praktisch nahezu nichts zu den globalen CO2-Emissionen beiträgt: Ca. 97% des CO2 sind natürlichen Ursprungs, sagt Prof. Wolfgang Leisenberg in seinem Buch „Die verbo(r)gene Wahrheit“. Der Anteil Deutschlands an den etwa 3% weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen beträgt ca. 2,4%, also gerade mal 0,07% der globalen Emissionen. Selbst wenn man Deutschland komplett abschalten würde, hätte das keinen messbaren Einfluss auf das Klima. Trotzdem hat sich Deutschland mit der „Energiewende“ ein gewaltiges Kostenpaket aufgeladen, so Leisenberg.

Es geht um ein Volumen von erst mal 40 bis 60 tausend Millionen Euro bis 2023, wie es am Wochenende in Koalitionskreisen hieß. Das alles für CO2-Reduktion …

Finanzminister Scholz (SPD) sagte im ZDF “Berlin direkt”, niemand könne gegenwärtig eine genaue Summe nennen. “Aber richtig ist, dass wird ein sehr ehrgeiziges Paket.”

Täglich erreichen uns apokalyptische CO2- Meldungen; doch niemand bedenkt die Auswirkung von über 80% Gottlosigkeit in Europa auf das Klima. Ist Gott aus dem System, ändert sich jedes Klima schlagartig!

Da könnte mit vergleichsweise geringen Finanzeinsatz und Vernunft, weit größere Effekte erzielt werden …

 

Zum Schluss ein Zitat von Napoleon zum Nachdenken.

“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

Dies bewahrheitet sich in unseren Tagen.

 

 

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | Beitrag kommentieren

654. Aktuelle Entwicklungen und Peinlichkeiten in der EKD

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

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Lieber Blogbesucher,

wenn ich an die EKD erinnert werde wie bei diesem Artikel, dann bin ich immer wieder bestätigt in meiner Entscheidung, dass ich mich vor Jahrzehnten aus diesem Verein e.V. verabschiedet habe. Als ein Mensch der sein Christsein biblisch leben möchte, kann man zu vielen Themen mit den vielen Kompromissen einfach nicht Ja sagen.

Eine Kirche die sich evangelisch oder christlich sehen will, hat von Gott einen Auftrag bekommen. Das was in der EKD am laufen ist, hat sich von Gottes Auftrag weit, weit entfernt. Mehr will ich dazu nicht sagen. Lesen Sie selbst den folgenden Beitrag und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung dazu.

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Ich bedanke mich bei Heinz – Jürgen Heuhsen von IFI- D für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

„Seenotrettung”: Wie in unserem Septemberbeitrag dargestellt, ist dieser Begriff an sich falsch und irreführend. Nun ist die EKD in diesem Bereich aktiv geworden:

„Die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer ist umstritten. Dennoch will sich die Evangelische Kirche in Deutschland künftig selbst daran beteiligen. Ihre Forderungen gehen aber noch weiter. Die Evangelische Kirche in Deutschland will selbst ein Schiff zur Seenotrettung von Flüchtlingen ins Mittelmeer schicken. Nach gründlicher Prüfung habe der Rat der EKD beschlossen, eine entsprechende Resolution des jüngsten Kirchentages umzusetzen… Bedford-Strohm zufolge wird die EKD das Rettungsschiff nicht selbst kaufen und betreiben. Dies solle über einen Trägerverein ‘in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis’ geschehen… Er verlangte zudem, dass die staatliche Seenotrettung im Mittelmeer wieder aufgenommen wird.“

https://www.welt.de/vermischtes/article200194964/Seenotrettung-Evangelische-Kirche-beteiligt-sich-mit-Schiff-im-Mittelmeer.html

 

 

Eine weitere Bischöfin in der EKD: „Beate Hofmann (55) ist am Sonntag in Kassel als Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in ihr Amt eingeführt worden. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, legte ihr als Zeichen des Amtes in der voll besetzten Martinskirche das Bischofskreuz um.“

https://www.evangelisch.de/inhalte/160812/29-09-2019/beate-hofmann-ist-neue-kurhessische-bischoefin

 

In dem Gottesdienst wurde die Bischöfin verpflichtet, ihr Amt gemäß „den Ordnungen der ev. Kirche“ auszuführen – von den Ordnungen der Bibel war nicht die Rede.

Wir beten nach Psalm 98:

Retter: Wir danken für Jesus als Lamm Gottes und für Sein Blut, das allein Heil und Rettung bewirkt.

Richter: Wir bekennen überall da, wo es sichtbar wird, dass die Gemeinde von Seinem Weg und Willen abweicht (konkrete Punkte benennen), unsere Rebellion und bitten um den Geist der Buße und darum, dass Gott uns jetzt richtet: Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange bei dem Haus Gottes (1 Petr 4,17). Gericht soll zur Buße und gottesfürchtigem Leben führen.

König: Wir erheben Jesus als König, der auf dem Thron sitzt und von dem allein Rettung kommt. Wir unterstellen uns Seiner Herrschaft und bitten, dass Er uns lehrt, wie wir beten und handeln sollen, damit Sein Reich kommt und Sein Wille geschieht.

Wir beten, dass Pastoren, Leiter, Älteste in ihrem Leben als Vorbilder vorangehen. „Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.“ (2 Tim 2,15)

 

Meine Frage zum Schluss:

Warum kümmert sich die EKD nicht um das Tausendfache Morden im Mutterleib?

Warum verkündet die EKD nicht mehr das unverfälschte Wort Gottes?

Warum kümmert sich die EKD nicht um die Kranken und Armen in unserem Land?

Man könnte endlos weiter fragen, aber es würde nichts nützen. Denn wenn eine Kirche den Heiligen Geist ausgeschlossen hat, dann bemerkt Sie auch nicht mehr, dass Sie ein totes Pferd reitet.

 

 

Thema: Christ und Politik | Beitrag kommentieren

653. “Es gibt keinen Klima Notfall”

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

 

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

Winter in Franken

 

Liebe Blogbesucher,

ich habe seitdem ich denken kann immer ein Problem damit, wenn mir Politiker, Pfarrer, Wissenschaftler etc. irgend etwas erzählen bzw. aufoktroyieren wollen, dass ich mit meinen Verstand nicht nachvollziehen kann.

Wenn mir aber ein Thema, wie z.B. das des Klimawandels verständlich erklärt wird, dann habe ich auch mit den vorgenannten Berufsgruppen kein Problem.

Darum hat mir der nun folgende Artikel gefallen und ich möchte Ihnen meiner Leserschaft hier zur Kenntnis und eigenen Meinungsbildung bekannt machen.

 

Franken ein Paradies

 

Ich bedanke mich bei Heinz-Jürgen Heuhsen IFI – D für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

 

„500 prominente Wissenschaftler warnen U.N .: “Es gibt keinen Klimanotfall”

“Die allgemein verbreiteten Klimamodelle, auf denen die internationale Politik derzeit beruht, sind für ihren Zweck nicht geeignet”, heißt es in dem an Generalsekretär António Guterres gerichteten Schreiben.

Der Brief wurde von [über 500] prominenten Wissenschaftlern und Fachleuten aus verwandten Bereichen unterzeichnet, darunter der Atmosphärenphysiker Richard Lindzen und der Professor für angewandte Geologie Alberto Prestininzi…

In dem Schreiben heißt es, dass die derzeitige Klimapolitik das Wirtschaftssystem untergräbt und Menschenleben gefährdet, indem sie den Ländern erschwingliche Energie verweigert.

“Wir fordern Sie dringend auf, eine Klimapolitik zu verfolgen, die auf solider Wissenschaft, realistischer Wirtschaftlichkeit und ernsthafter Sorge um diejenigen beruht, die durch kostspielige, aber unnötige Minderungsversuche geschädigt werden”, heißt es in dem Schreiben…

„Die fortgeschrittenen alarmistischen Vorhersagen sind daher nicht glaubwürdig, da sie auf Modellen basieren, deren Ergebnisse den experimentellen Daten widersprechen. Alle Beweise deuten darauf hin, dass diese Modelle den menschlichen Beitrag überschätzen und die natürliche Klimavariabilität unterschätzen, insbesondere die, die durch die Schwankungen von Sonne, Mond und Ozean hervorgerufen wird.“

https://climatechangedispatch.com/500-scientists-no-climate-emergency/

„Die Zeit der säkularen Wahrsager

Eine aktuelle im Wissenschaftsmagazin “nature” veröffentlichte Studie rechnet mit einer baldigen zyklischen Abkühlung des Klimas. Der postulierte Konsens über die Erwärmung existiert nicht.

Das weltweit wohl renommierteste wissenschaftliche Magazin „nature“ veröffentlichte die Studie eines britisch-russischen Forscherteams, das nach der Analyse historisch dokumentierter Klimazyklen zum Ergebnis kommt, dass eine erhebliche Abkühlung der Erde unmittelbar bevorsteht…
Diese Studien belegen, wie auch die Studien und Erklärungen vieler Wissenschaftler, dass die Behauptung, es herrsche wissenschaftlicher Konsens über die These vom menschengemachten Klimawandel, nicht stimmt…

Prof. Lindzen, der Nobelpreisträger Giaever und viele andere Forscher weisen darauf hin, dass es vollkommen ausgeschlossen ist, Vorhersagen über die Entwicklung des statistischen Konstrukts “Klima” (das über Jahrzehnte ermittelte statistische Mittel atmosphärischer Werte) zu treffen. Eine solche Aussage ist unmöglich. Keine Wissenschaft ist dazu in der Lage und auch keine andere Methode erlaubt einen Blick in die Zukunft. Prof. Lindzen verweist darauf, dass sogar der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht von 2007 ausdrücklich anerkannte, dass “die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist” …

Was Vernunft und Wissenschaft lehren, vermittelt auch die Bibel: die Begrenztheit der Erkenntnis. Sie sagt dies sogar ausdrücklich auch mit Verweis auf atmosphärische Prozesse (lies: Hiob 37 und 38). “Weisst du”, muss sich Hiob vom Schöpfer fragen lassen (Hiob 37,15), “wie Gott ihnen (den atmosphärischen Elementen) Weisung gibt (…)?” Und in Vers 7 heisst es: “Aller Menschen Hand hat er versiegelt, dass die Leute erkennen, was er tun kann.” Die Bibel stellt klar drei Punkte heraus, wie wir mit den Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit umgehen sollen. Erstens, wir sollen nicht aufhören, nach Weisheit zu streben, und anerkennen, dass Erkenntnis mit der Anerkennung der Heiligkeit Gottes beginnt (u. a. Ps 111,10; Spr 1,7; Spr 9,10). Die Bibel sagt zweitens, was die Begrenztheit der Erkenntnis für unser Handeln bedeutet: Wir sollen uns nicht von Ängsten um das Übermorgen leiten lassen (Matth 6,34), sondern, drittens, heute tun, was heute zu tun ist…

Eine aktuelle Studie (“Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen”, https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019-08-11.pdf) des Physikalischen Instituts der Universität Heidelberg (“Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen”) legt dar, wie geradezu grotesk ineffektiv die Windenergie ist und dass mit ihr die “Energiewende” auf keinen Fall zu schaffen ist…“

Quelle: Schwengeler Verlag AG, factum-magazin 7/19 S.36-37

 

Ich möchte mit einem Zitat von Napoleon hier abschließen:

“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

Dies bewahrheitet sich in unseren Tagen.

 

 

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652. “Wir retten die Welt” – Deutschland will das Klima retten

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

Bildaufnahme ohne Worte

 

Liebe Blogbesucher,

wir hören seit fast einem Jahr nichts mehr anderes, als Klima Notstand. Wenn man dieses Thema mit normalen Menschenverstand betrachtet und sich auch einmal wissenschaftlich kundig macht, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Dieses Thema zeigt mir persönlich wie leicht ein Volk zu manipulieren ist und wie man einigen “Grünen” Ideologen hinterher rennt, ohne sich selbst eine Meinung zu bilden. Als Jünger Jesu sehe ich die ganze Angelegenheit aus einen ganz anderen Blickwinkel und da bin ja Gott sei Dank nicht allein.

Ich möchte Sie ermuntern zu diesem Thema auch einmal das Buch der Bücher zur Hand zu nehmen, auch wenn Sie vieles nicht verstehen oder glauben können. Glaube ist ein Prozess, d.h. man muss sich auf ein Wagnis einlassen. Das tun viele von Ihnen immer wenn Sie in ein Flugzeug einsteigen, dann vertrauen Sie sich auch dem Können des Piloten an. Warum nicht auch einmal mit Gott dem Schöpfer Himmels und der Erde. Der übrigens auch Sie erschaffen hat und Ihr Wohlergehen möchte.

Ich gebe Ihnen hier einmal einige Gedanken der Plattform “Fürsprecher für Israel” (IFI – Intercessors for Israel) zur Kenntnis.

Gott hat alles wunderbar gemacht

Ich bedanke mich bei Heinz-Jürgen Heuhsen für die Genehmigung zur Veröffentlichung.


Liebe Geschwister,

in den Freitagsgebetspunkten, die aus Jerusalem versandt werden, lesen wir immer wieder die Aufforderung, auch für unsere Nationen zu beten. Wir haben den Eindruck, dass dies für Deutschland zunehmend wichtig wird (Jes 60,12: „Denn die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewiss vertilgt werden.“). Deshalb wollen wir versuchen, euch etwa einmal im Monat darüber zu informieren, wie wir – ergänzend zu den Freitagsgebetspunkten – als IFI-D für unser Land beten und hoffen, dass ihr dadurch in eurer Beziehung zum Herrn und eurem Wandel als Beter und Fürbitter gestärkt werdet.

 

“… das Volk kehrt nicht um zu dem, der es schlägt, und fragt nicht nach dem HERRN Zebaoth. Darum haut der HERR von Israel Kopf und Schwanz ab, Ast und Stumpf, auf einen Tag. Die Ältesten und die Vornehmen sind der Kopf, die Propheten aber, die falsch lehren, sind der Schwanz. Denn die Leiter dieses Volks sind Verführer, und die sich leiten lassen, sind verloren. 17b… sie sind alle Frevler und Bösewichter, und jeder Mund redet Torheit!” (Jes 9,13-16.17b).

“… sobald deine Gerichte die Erde treffen, lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit” (Jes 26,9b).

“Mein Volk wird von Kindern bedrückt, und Weiber beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und haben den Weg verwüstet, den du wandeln sollst” (Jes 3,12).

Ps 98

1 Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er hat Wunder getan! Rettung hat ihm verschafft seine Rechte und sein heiliger Arm. 2 Der Herr hat seine Rettung kundgetan, vor den Augen der Nationen seine Gerechtigkeit offenbart. 3 Er hat seiner Güte und seiner Treue dem Haus Israel gedacht; alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen. 4 Jauchzt dem Herrn, ganze Erde! Brecht in Jubel aus und singt Psalmen!
5 Singt dem Herrn Psalmen mit der Laute, mit der Laute und der Stimme des Gesangs!
6 Mit Trompeten und dem Schall der Posaune jauchzt vor dem König, dem Herrn!
7 Es brause das Meer und seine Fülle, der Erdkreis und die darauf wohnen!
8 Mögen die Ströme in die Hände klatschen, mögen jubeln die Berge allesamt 9 vor dem Herrn, denn er kommt, die Erde zu richten: Er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit und die Völker in Geradheit.

Gott zeigt sich in diesem Psalm als Retter (Vers 2), als König (Vers 6) und als Richter (Vers 9) der ganzen Erde. Deshalb hat dieser Psalm eine sehr starke Aussagekraft für unsere Zeit. Wir brauchen in unserem Land Sein Eingreifen in diesen Bereichen.

Wir hören immer noch die Aussage „wir schaffen das“. Deutschland geht weiter voran in der angeblichen Lösung des “Flüchtlingsproblems” bzw. der “Seenotrettung”.

Erweitert wird diese “Vorbildfunktion” Deutschlands jetzt dadurch, auch im Bereich der “Klimarettung” ein Vorbild für die anderen Nationen zu sein: wir retten die Welt.

Wenn wir die Bibel lesen, sehen wir ein anderes Bild: „seine Rechte und sein heiliger Arm“ (Vers 1), ist das Mittel, mit dem Gott seine Rettung kundgetan hat. Jesus ist Seine Rechte; Jesus allein ist der Retter! Nur durch Ihn kommt unsere Rettung; es bleibt dabei. Das Heil kommt nicht aus und durch Deutschland – „das Heil/die Rettung kommt von den Juden“ (Joh 4,22)

Gott hat diese Möglichkeit der Rettung inzwischen auf der ganzen Erde bekannt gemacht (Vers 3): alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen. Gott hat für alle sichtbar gemacht, wo wahre Hilfe zu bekommen ist. Ein Volk, eine Nation, Menschen, die Seine Hilfe ablehnen, sind der Macht der Finsternis ausgeliefert und erleben letztendlich Zerstörung, weil sie unter dem Fluch Gottes leben: „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom Herrn weicht! Er wird sein wie ein Strauch in der Wüste; er wird nichts Gutes kommen sehen…“ (Jer 17,5-6a) Wir als Deutsche sollten das eigentlich aus unserer Geschichte gelernt haben.

Gottes Volk, die wahre Gemeinde, hat das Vorrecht, Jesus jetzt schon als König zu dienen, Seine Rettung zu erleben – aber die ganze Schöpfung wartet darauf, dass Er Seine Herrschaft auf der Erde sichtbar antritt und wiederkommt und „den Erdkreis richtet in Gerechtigkeit und die Völker in Geradheit.“ (Vers 9)

Das ist unsere Hoffnung – und das gibt uns Richtung für unser Gebet.

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651. Elektro-Auto gegen Diesel

Montag, 30. September 2019 | Autor:

Klimakatastrophe

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Liebe Blogbesucher,

die Klimahysterie hat Deutschland erfasst und dies weil ein Mädchen – dass nur schwarz und weiß sieht – mit Hilfe von Medien in den Vordergrund gerückt wird.

Ich musste bei all den Vorgängen der letzten Monate oft an den Ausspruch von Napoleon denken, der einmal zum deutschen Volk folgendes gesagt hat:

 

“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

Dies bewahrheitet sich in unseren Tagen.

 

Es gibt noch sehr viel intakte Natur!

 

Weil der Artikel von Pastor Hoinle die ganze Problematik auf den Punkt bringt,  möchte ich den Lesern diese guten Gedanken zur Kenntnis geben. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Pastor Hoinle für die Genehmigung und freue mich, dass es in unserer Zeit noch Menschen gibt die klar denken können.

 

“Laßt fahren die Torheit und lebt und schreitet einher auf dem Weg der Einsicht!”

Sprüche 9,6.

Der eigentliche Zweck eines Staates ist aus biblischer Sicht, die innere und äußere Sicherheit zu gewährleisten, dem Recht Geltung zu verschaffen, und ansonsten seine Bürger in Ruhe zu lassen.

Bei uns jedoch möchte die Regierung zusätzlich das Weltklima retten und zwar durch Elektrifizierung der Fortbewegungsmittel.

Nun ist die Motorwelt des ADAC garantiert kein subversives Rebellenmagazin. Im Gegenteil. Meistens liegt man dort zuverlässig auf Regierungslinie. Entsprechend versucht man, Begeisterung für E-Autos herbeizuschreiben.

Völlig abheben will man aber auch nicht.

Und so trifft es sich, dass man in einem Artikelchen auf einer halben Seite den Elefanten im Raum eben doch anspricht: E-Autos sind überhaupt nicht “klimafreundlicher” als normale Autos. Ein E-Golf zum Beispiel muss laut ADAC volle 219.000 km fahren, bis er so klimafreundlich ist wie ein gängiger Diesel-Golf.

Ein E-Kleinwagen müsste vermutlich noch weiter fahren, um einem Diesel ebenbürtig zu werden.

Ich hab mal zum Taschenrechner gegriffen und nachgerechnet, denn in unserer Familie gibt es (unter anderem) einen Kleinwagen, der 19 Jahre alt ist und 99.000 km auf dem Tacho hat.

Wäre unser Kleinwagen ein E-Auto, müssten wir ihn demnach mindestens 42 Jahre lang fahren, bis 2042, bis er klimatechnisch endlich, endlich mit einem Diesel gleichzieht.

42 Jahre!

Ein Witz.

Bis dahin ist die Welt längst untergegangen, glaubt man Greta und ihren Informanten.

Man stelle sich vor, wir schrieben das Jahr 1977 und müssten unser neues E-Auto bis ins Jahr 2019 fahren, damit es klimafreundlicher wird als ein Diesel.

Absurd.

Wer von uns fährt heute überhaupt noch ein Auto von 1977? Die Technik hat seitdem gewaltige Fortschritte gemacht. Lässt man die Industrie in Ruhe, wird sie auch in den nächsten 42 Jahren gewaltige Fortschritte machen. Dafür sorgt der weltweite Wettbewerb.

Ich sehe in der Forcierung der E-Mobilität, ja der ganzen Energiewende, eine lamentable Tendenz zur Planwirtschaft.

Hat noch nie funktioniert.

Nirgendwo.

 

Unsere Regierenden brauchen dringend Hilfe.

“Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.” (1 Timotheus 2,1-4).

Soweit Pastor Hoinle – Christliches Glaubenszentrum

 

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650. Leben wir schon wieder in Noahs Tagen?

Sonntag, 8. September 2019 | Autor:

Liebe Besucher,

dieser Beitrag sagt einiges über die Zeit aus in der wir jetzt leben. Jeder ist eingeladen diesen Beitrag zu lesen.

DORON SCHNEIDER

 

 

 

Leben wir schon wieder in Noahs Tagen?

 

 

Von Doron Schneider

Nachdem man über Gottes wunderbare Schöpfung in 1. Mose 1 liest, fragt man sich vielleicht, warum er später die Welt mit einer Flut zerstörte.

Es geschah nur 10 Generationen nach Adam und Eva. Was hatte sich in dieser Zeit verändert? Die Antwort ist, die Sünde betrat die Welt, und die Auswirkungen des Bösen sind immer noch in unserer heutigen Welt zu spüren.

Eine Generation dauert ungefähr vierzig Jahre und in nur ein oder zwei Generationen haben wir bereits eine Rückentwicklung in unserer Kultur miterlebt. Wohlstand und Materialismus haben zugenommen und Ehrfurcht vor dem Tag des Herrn und Respekt und Fürsorge für andere haben abgenommen.

 

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Mal im Bahnhof in Frankfurt, mal mitten in Stuttgart. Der eine schubst ein Kind vor den Zug … der andere, ein Syrer, macht den blutverschmierten Henker auf der Strasse am helllichten Tag und ersticht einen Vater vor den Augen seiner Tochter.

 

Um zu sehen, wie vieles sich allein in 10 Generationen verändern kann, müssen wir einfach bis zum Jahr 1620 zurückblicken. Die Welt, in der wir heute leben, trägt wenig Ähnlichkeit mit dieser Ära. Deutschland hat sich allein in 2 Generationen von einem christlichen Abendland fast in ein moslemisches Abendland verändert; und in ein Land, das Ehen in allen denkbaren Formen ermöglicht und sogar fördert.

Wer die Bibel hochhebt wird ausgelacht. Wer aus der Bibel zitiert, dass Homosexualität eine Sünde ist, wird verurteilt. Bibeltreue Christen, die auf Gottes Heilsplan und Israel hinweisen, werden als Fundamentalisten beschimpft …

 

Die Bedingungen der Antike

Innerhalb der vergangenen 10 Generationen, seitdem Adam und Eva erschaffen wurden, ist der Zustand der Erde korrupt geworden.

Gottes Beurteilung: „Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse war” (1. Mose 6,5).

Gottes Herz: „Da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen” (Vers 6).

Gottes Entscheidung: „Und der Herr sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!” (Vers 7).

 

 

Ein gerechter Mann

Trotz des düsteren und entmutigenden Zustandes der Erde gab es einen Mann, der sich von allen anderen unterschied: „Aber Noah fand Gnade in den Augen des Herrn … Noah war ein gerechter Mann, untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott“ (Vers 8-9).

Obwohl er nicht ohne Sünde war, hatte Noah drei wesentliche Eigenschaften, die ihn von dem Rest seiner Generation unterschieden: Er hörte auf Gott, vertraute ihm und gehorchte ihm. Deshalb erzählte ihm der Herr von seinem Plan, die Erde zu zerstören und befahl Noah, eine Arche zu bauen. Wegen eines gehorsamen Mannes war Gott bereit, die menschliche Zivilisation zu retten.

 

Herausfordernde Fragen

Weil wir auch in einer sündigen Welt leben, die sich rasant verändert und immer böser wird, werden die folgenden Fragen relevant:

  • Sieht Gott Sie als gerecht und tadellos an?
  • Kann Ihr Lebensstil als göttlich und heilig beschrieben werden?
  • Unterscheiden Sie sich von der Kultur um Sie herum oder sind Sie in all den Beschäftigungen und Freuden dieser Welt gefangen?
  • Könnte man über Sie sagen, dass Sie mit Gott wandeln?
  • Hören Sie auf ihn, vertrauen Sie ihm und gehorchen Sie seinen Geboten?
  • Möchten Sie lieber als nobel gemäß den Maßstäben dieser Welt angesehen werden oder lieber heilig in den Augen Gottes?

 

Quelle – Demo für alle

 

„Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging, und nichts merkten, bis die Sintflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.” Matthäus 24,37-39

 

 

Der Herr möchte, dass wir mit einer tiefen, intimen und gehorsamen Beziehung mit ihm leben und nicht in Übereinstimmung mit der Welt um uns herum. Dies bedeutet, dass manchmal Menschen, die in Sünde leben, nicht in unserer Gesellschaft sein wollen, weil sie sich dort unwohl fühlen.

Das ist unvermeidlich, weil wie bei Noah, wir im Licht, während diejenigen in der Welt in der Dunkelheit wandeln und dem Licht ausweichen wollen, denn es enthüllt ihre sündigen Taten.

 

 

Leben in einer verdammten Welt

Obwohl Noah zuversichtlich war, dass der Herr ihn und seine Familie in der Arche retten würde, wusste er zur gleichen Zeit, dass Gott alles um ihn herum zerstören würde, einschließlich der Menschen. Wahrscheinlich kamen ihm gemischte Gedanken und Gefühle, als er die Arche baute inmitten dieser bösen Gesellschaft und gleichzeitig das Volk vor dem kommenden Urteil warnte.

Das gilt auch für uns heute. Wir wissen auch, dass es ohne Christus keine Hoffnung für die Welt gibt. Die Bosheit wird sich vermehren. Sicherheit ist in einem Land nicht zu finden, sondern nur in einer Beziehung zu Gott durch Jesus Christus.

 

Das Leben heute ist nicht genau so wie in der Antike, aber in vielen Wegen doch gleich. Und wie Noah müssen wir auf Gott hören, ihm vertrauen und ihm gehorchen. Wir können es uns nicht leisten so zu sein wie die Menschen zur Zeit Noahs, die nicht erkannten, dass ihre Zeit kurz war. Ihre böse Rebellion war krass und extrem, aber auch, wenn wir uns dessen nicht schuldig fühlen, heisst das nicht, dass unsere “moderne” und raffiniertere Rebellion keine Sünde ist. Ohne die Abhängigkeit von Jesus Christus als Retter und Herrn wird niemand Gottes Gericht entkommen.

Heute bietet Gott Erlösung an, nicht durch eine Arche, sondern durch seinen Sohn. „Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.” (Römer 10,9)

Thema: Denke einmal nach! | Ein Kommentar

649. Klimaschutz – Macht und Möglichkeiten

Mittwoch, 7. August 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

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Liebe Blogbesucher,

dass was wir derzeit in Deutschland zum Thema Klimaschutz erleben ist im Punkto Hektik, Kopflosigkeit und Unvernunft kaum mehr zu toppen. Hier machen sich einige selbsternannte Klimaretter zum Maßstab aller Dinge. Das traurige dabei ist, dass sich der Großteil der Bürger dies alles so gefallen lässt und sich nicht öffentlich dazu äußert; was natürlich in unserer Zeit Mut und Überzeugung erfordert.

Weil mit Karin Heepen hier vollkommen der gleichen Meinung bin, will ich diesen Beitrag auch einer größeren Leserschaft bekannt machen.

Ich bedanke mich bei Karin Heepen für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

 

 

Klimaschutz – Macht und Möglichkeiten

Der Mensch muss das Klima retten. So der Konsens von Wissenschaft und Politik der westlichen Industriestaaten. Bereits Ende Juli 2018 sorgte eine Studie der Universität Lund (Schweden) für Irritationen, die Paaren empfiehlt, auf Kinder zu verzichten, da sie die größten Klimakiller seien. Mittlerweile wird „kinderfrei“ als Klimaschutz propagiert und gleichzeitig demonstrieren tausende Kinder und Jugendliche „FridaysforFuture“.

Der folgende Beitrag zeigt einige Denkmuster und Strategien auf, die den Umgang mit der Erderwärmung und mit ökologischen Fragen generell in der westlichen Welt bestimmen, und stellt diesem eine theologisch fundierte, beziehungsorientierte Sichtweise gegenüber.

Die aktuelle Situation 

Die Klimapolitik will die globale Erderwärmung eindämmen mittels Vermeidung von Treibhausgasen, erneuerbaren Energien, höherer Energieeffizienz und Energieeinsparung. Außerdem werden Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt. Dahinter steht die Theorie, dass vom Menschen erzeugte Treibhausgase wie CO2 für den Klimawandel verantwortlich sind, und diese vor allem durch die Verbrennung fossiler Stoffe (Erdöl, Erdgas und Kohle) erzeugt werden. Andere Studien hinterfragen die Auswirkungen des vom Menschen zusätzlich erzeugten CO2, da der Anteil am natürlich vorhandenen sehr gering ist. Es ist außerdem nicht geklärt, ob der CO2-Anstieg in der Atmosphäre Ursache oder Begleiterscheinung der Erderwärmung ist.

Wer ein globales Problem lösen will, kann das nur mit einem weltweit verfolgten Ansatz, also mittels internationaler Zusammenarbeit, nationalen und lokalen Standards und politischen Maßnahmen auf allen Ebenen, um sein Ziel zu erreichen. Dazu braucht es eine gemeinsame Theorie. Auf der anderen Seite steht und fällt jede Zusammenarbeit erkennbar mit den Beziehungen zwischen Nationen, zwischen Regierungen und ihren Regionen und zwischen Institutionen und Individuen.

Um die zwischen Klimaskeptikern und Klima – Alarmismus verhärtete Diskussion auf eine andere Ebene als die scheinbar rational-sachliche zu heben, schlagen wir deshalb eine beziehungsorientierte Sicht auf die Problematik vor. Nach dem biblischen Zeugnis ist der Mensch in Beziehung zu Gott, zu seinem Mitmenschen und zur Schöpfung geschaffen und in Verantwortung gesetzt. Dabei geht die oberste Autorität von Gott aus, der Zeit und Raum geschaffen und die Menschen über die Schöpfung gesetzt hat. Bei Missachtung der ersten beiden, übergeordneten Beziehungsaspekte wird die Beziehung des Menschen zur Schöpfung zwangläufig auch in eine Schieflage geraten.

Politik in der Verantwortung vor Gott

Wir sollen uns laut Schöpfungsauftrag die Erde untertan machen und über die Schöpfung herrschen (1Mose 1,28). Ein gewaltiger Auftrag, den die Wissenschaft des christlichen Abendlandes seit der philosophischen Revolution der Aufklärung in Unabhängigkeit vom Schöpfer unserer Welt wahrnimmt. Spätestens seit der industriellen Revolution zeitigt das gewaltige Nebenwirkungen: zerstörte Landschaften, verschmutzte Luft, kontaminierte Böden und Gewässer, vergiftete und ausgestorbene Arten, kranke Menschen. Die Schöpfung leidet. Das ökologische Gleichgewicht wurde an vielen Stellen gestört. Es erscheint schlüssig, auch die Klimaveränderungen darunter einzuordnen.

Wir lesen gleichzeitig nirgends in der Bibel, dass diese Erde gerettet werden wird oder wir sie retten sollen, sondern dass Himmel und Erde vergehen werden (Mt 24,35) und dass wir vorher einige Katastrophen erleben. Das heißt nicht, dass wir Gott dabei helfen, die Erde weiter mutwillig zerstören oder Zerstörung hinnehmen sollen. Aber es ist uns nirgends gesagt, dass wir auf dieser Erde ein Paradies oder das ewige Leben haben werden. Wir lesen in Röm 8,19-22, dass die Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen ist und darauf wartet, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Kinder Gottes leben und wirken aus dem Geist Gottes, und nicht aus der Furcht um ihr irdisches Leben (Röm 8,14-16), die Greta Thunberg und ihre Freunde antreibt („I want you to panic“). Wir haben dazu in 1Mose 8,22ff die Zusage Gottes, dass nicht ewig, aber solange die Erde steht, der Rhythmus der Jahreszeiten, Frost und Hitze nicht aufhören werden. Umweltpolitik braucht Menschen, die in diesem Vertrauen in den Schöpfer und Erhalter der Welt agieren. Priorität in Gottes Rettungsplänen in Zeit und Ewigkeit hat die Erlösung von Menschen aus Furcht und Selbstüberschätzung. Mit erlösten Menschen, die verstanden haben, dass sie nicht Gott, sondern selbst Geschöpf sind, kann auch die Schöpfung erlöst werden (Röm 8,21).

Die Erlösung des Menschen ist nicht der Auftrag der Naturwissenschaftler. Sie dürfen bei ihrem Fach bleiben, die Erde zu erforschen, sich die Abläufe der Naturgesetze zunutze zu machen und wo möglich sie zu beherrschen.  Wenn dies jedoch nicht in Abhängigkeit und Rechenschaft vor Gott geschieht, entwickelt die Wissenschaft sich verselbständigende Heilslehren und versklavt die Menschen an ihre Doktrin, damit sie sich schlussendlich der Schöpfung unterordnen, statt verantwortlich ihre Autorität über sie auszuüben – und zwar nicht nur die Wissenschaft, sondern die Menschheit als Gesamtheit. Damit wird zum einen die Hierarchie der Schöpfungsordnung umgekehrt und der Mensch macht sich statt seinem Schöpfer der Schöpfung Untertan. Hier haben wir den Ursprung der neuen Klimareligion. Zum anderen wird mit einem rein irdisch zementierten System wie den Szenarien des Klimawandels Macht ausgeübt über Nationen, über die Wirtschaft, über Lehre und Forschung, Medien und die gesamte Gesellschaft.

Wenn letztlich gar Menschen vermieden oder geopfert werden sollen, um das Klima zu retten, wie nach der Studie der Universität Lund, dann fragt man sich, für wen: für Wale, Elefanten und den Regenwald? War das der Plan Gottes für seine Haushalter, dass sie am besten von der Erde verschwinden, um diese zu erhalten? Und wer entscheidet dann darüber, welche Menschen sein dürfen und welche nicht?

Die Beziehungen zum Mitmenschen als Prüfstein

Aus einer christlichen Perspektive kann Klimapolitik nicht über dem Schutz des Menschen stehen, auch nicht unter der Vorgabe, dass sie langfristig dem Erhalt der Menschheit mittels Erhalt seiner Umwelt diene. Wo Beziehungen zwischen Menschen, Regierungen und Nationen diesem Ziel geopfert werden, steht der Erhalt der Menschheit und der Umwelt lange vorher auf dem Spiel, wie wir aus den Kriegen dieser Welt wissen. Wer sich um das Klima des Planeten mehr Sorgen macht als um das zwischenmenschliche Klima, ist auf dem Holzweg. Der europäische Pazifismus verwirklicht entweder glaubhaft diese zwischenmenschliche und zwischenstaatliche Beziehungsdimension oder er wird in der zunehmenden Polarisierung der europäischen Gesellschaften zerrieben. Ob der Klimawandel verhindert wird, steht in den Fragezeichen der Zukunft. Deshalb heiligt der Zweck nicht die Mittel. Ein Votum für die Bewahrung der Schöpfung schließt hingegen den Menschen entweder ein, und zwar kompromisslos hier und heute, oder es kann sich nicht auf einen christlichen Konsens berufen.

Ein Instrumentarium zur Erreichung weltweiter Klimaziele wurde 1997 mit dem Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen geschaffen. Ein Kernpunkt der Maßnahmen ist der Emissionsrechtehandel, mit dem vor allem die Industrienationen weltweit von eigenen Investitionen in den Klimaschutz profitieren und gut verdienen. Auf der anderen Seite des Globus werden Entwicklungsländer mit Klimaschutzverpflichtungen unter Druck gesetzt, die die Abholzung von Regenwäldern, nachholende Industrialisierung und insbesondere die Bevölkerungszunahme begrenzen sollen. Diese Verpflichtungen erschweren und verteuern nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der ärmsten Länder und versuchen ihnen das gescheiterte westliche Familienethos aufzuzwingen. Es werden damit arme Länder in Haftung für die Sünden der reichen genommen, die unter der Annahme des vom Menschen verursachten Klimawandels durch ihre exzessive Industrialisierung für diesen verantwortlich zeichnen müssten.

Hier wird die Schieflage deutlich in der Verteilung der Lasten, der Kosten und des Nutzens der Klimaziele und die Machtausübung der westlichen Industrienationen. Die Lieferung „sauberer“ Technologien an Entwicklungsländer verschärft diese Machtausübung eher, da sie einem technischen Standard entspricht, den diese Länder oft weder bezahlen noch bedienen können. Die Beziehung zwischen den Entwicklungsländern und ihren ehemaligen Kolonialherren wird dadurch nicht geheilt, sondern sie werden wiederum bevormundet statt als Partner behandelt.

Auf nationaler und regionaler Ebene wehren sich vor allem die Kommunen gegen eine überzogene, repressive Umweltpolitik. Wenn Städte gezwungen werden, mit hohem finanziellen und Verwaltungsaufwand Umweltzonen einzugrenzen, obwohl diese nachweislich in mehreren Experimenten bereits keine oder eine minimale Verminderung der Feinstaubbelastung bewirkt haben, dann geht es nicht um das Wohl der Anwohner, sondern um Maßnahmen für eine EU-Richtlinie, um Strafen zu vermeiden.

Wenn sogar Waldflächen, die als CO2-Speicher gelten, zur Abholzung freigegeben werden sollen für immer mehr Windräder, die keinen stabilen Strom liefern, aber ganze Landstriche verunstalten und die Gesundheit von Anwohnern gefährden, wird nicht dem Gemeinwohl gedient, sondern die Widersprüchlichkeit eines Systems offenbar, das auf falschen Grundannahmen beruht.

In einer Demokratie sollte die Macht vom Volk ausgehen und nicht von einem Machtsystem, das über dessen Bedürfnisse bestimmt. Wer Demokratie erhalten will, ist zudem auf Akzeptanz politischer Maßnahmen vonseiten der Bevölkerung angewiesen. Politische Bildung ist zur Förderung dieser Akzeptanz solange ein legitimes Mittel, wie verschiedene Sichtweisen auf das Problem thematisiert werden und jeder die Möglichkeit hat, sich eine ausgewogene Meinung dazu zu bilden unter Abwägung aller kurz- und langfristigen Nutzen- und Gefahrenpotenziale. Leider ist das in der Klimadebatte nicht der Fall und es ist gelungen, mit einseitigen Informationen in der nächsten Generation Angstszenarien zu schüren, die nun deren Proteste und Forderungen befeuern. Damit wird nicht zuletzt ein Keil zwischen die Generationen getrieben und es werden bereits gemäßigte Stimmen als Gefährder des Gemeinwohls gebrandmarkt. Unzufriedenheit und Ohnmacht, Unterwanderung, Verschwörungstheorien und Unfrieden sind die Folgen – mit möglicherweise ernsterem Gefahrenpotenzial für das Zusammenleben, als es die Klimaveränderungen langfristig bergen. In den zunehmenden internationalen Spannungen ist es zudem fahrlässig, mit der Abschaltung von AKWs und Kohleverstromung die eigenständige Energieversorgung aufs Spiel zu setzen.

Balance zwischen Mensch und Natur schaffen

Kann der Mensch das Klima und den Planeten retten? Vor dem Hintergrund der Vergänglichkeit der Schöpfung (Röm 8,20-22) ist der im christlichen Denken verankerte Begriff der Bewahrung der Schöpfung zu differenzieren. Was wir können, ist der umsichtige Umgang mit unseren Ressourcen mittels einer nachhaltigen statt konsumorientierten Wirtschaft. Die westlichen Industrienationen haben gigantische technische Leistungen vollbracht, hochfunktionale Städte und Infrastrukturen errichtet. Diese Wunder menschlichen Schaffens will sicher niemand stilllegen. Beispiele wie der Berliner Flughafen zeigen aber, dass dieses Schaffen an seine Grenzen kommt. Die Komplexität der Abläufe droht uns zu entgleiten. Zu wenig Nachwuchs und fehlende Fachkräfte stellen das weitere Wirtschaftswachstum der westlichen Industrie in Frage. Angesichts dieser Entwicklung kann die Frage nicht immer weiter lauten: Was können und wollen wir alles und mit welchem Großprojekt wollen wir uns das nächste Denkmal setzen?

Sondern: Wie erhalten wir einen Lebensstandard, der unsere technischen Möglichkeiten, die Umwelt und die personellen Ressourcen bestmöglich nutzt und entwickelt? Statt der Wachstumsdoktrin muss es um Erhalt des Geschaffenen, der Natur und des menschlichen Zusammenlebens gehen. Und statt immer größere Müllberge zu produzieren um die Frage: Was brauchen wir wirklich?

Globalisierung wird nicht ohne Rückkopplung an regionale Strukturen auskommen und Umweltpolitik nicht ohne Akzeptanz der Bevölkerung. Maßnahmen wie Fahrverbote verspielen diese Akzeptanz. Wer die Umwelt und die Natur retten will, muss sie lieben und muss die Menschen lieben, um zu sehen, was beiden wirklich dient, statt sie zum Objekt einer zentralistischen Umweltpolitik zu machen.

Prioritäten für die konkrete Politik

Seit 2016 ist absehbar, dass nicht die Entwicklungsländer, sondern die G20-Länder ihre eigenen, bei der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 vereinbarten Klimaziele verfehlen, die den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur unter zwei Grad Celsius halten sollen. Verantwortlich gemacht werden dafür zu niedrige Investitionen in erneuerbare Energien. Kann man den Effekt erneuerbarer Energien auf die Erderwärmung wirklich voraussagen?

Ein beziehungsorientierter Wirtschaftsplan für Europa und darüber hinaus fragt nicht zuerst nach Klimazielen, sondern danach, welche Gefahren im Jetzt die Welt bedrohen und wie ihnen begegnet werden kann. Dabei stellt ein auf Schulden basierendes Finanzsystem und die daran gebundene Funktionsweise der Kapitalmärkte einen der größten Risikofaktoren für die Beziehungen zwischen Völkern, Institutionen, Interessengruppen und Individuen und im Blick auf zukünftige Generationen dar, wie uns einschneidende Wirtschafts- und Finanzkrisen bereits vor Augen geführt haben. Europa braucht einen Weg, um nachhaltige Investitionen zu stimulieren, ohne die beispiellose Schuldenlast weiter zu erhöhen, sondern zu reduzieren, weil diese kurz- und mittelfristig verheerenderen Schaden bringen könnte als anerkannte Bedrohungen wie der Anstieg des Meeresspiegels.

Klimaveränderungen sollen nicht ignoriert, sondern Maßnahmen zur Anpassung unserer Lebensweise und zur Gefahrenabwehr den notwendigen Platz erhalten. Wir werden weder das Klima noch die Welt retten, noch kommende Naturkatastrophen verhindern (Lk 21,11). Aber wir können in Verantwortung vor Gott der Gesellschaft zum Besten dienen und die Auswirkungen kommender ökologischer Veränderungen begrenzen.

Eine verantwortliche Klimapolitik investiert deshalb nicht zuerst in Klimaziele, sondern in Anpassungsmaßnahmen, technologische Innovation und Katastrophenschutz. Das ist kein Fatalismus, sondern Nüchternheit. Eine nachhaltige Umweltpolitik kann auf einer ethischen Grundlage entwickelt werden, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft bewahrt und international in gegenseitiger Achtung der Nationen und ihrer Prioritäten agiert.

 

Karin Heepen

Bundesvorsitzende

Bündnis C – Christen für Deutschland

30.07.2019

 

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | 2 Kommentare

648. Politiker und Bürger Deutschlands – wie wäre es damit?

Freitag, 7. Juni 2019 | Autor:

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Liebe Blogbesucher,

als ich dieses Gebet gelesen habe, musste ich sofort an die Zustände in Deutschland denken. Da ich glaube, dass Gott nichts unmöglich ist, habe ich dieses Gebet des Senators für alle unsere Politiker in Deutschland stellvertretend gebetet. Die Wahrheit ist in Deutschland relativiert worden. Ich glaube aber, dass Gott unseren Land noch eine Gnadenzeit schenkt, soll heißen, es ist noch ein Zeitfenster offen, dass uns Gelegenheit gibt von all den verkehrten Wegen umzukehren. Wenn wir dies nicht tun, müssen wir die Konsequenzen tragen. Schon viele Nationen haben dies erleben müssen. Ich würde mir wünschen, dass viele Menschen dieses Gebet in ihr Herz aufnehmen und einen Entschluss zur Sinnesänderung ausführen.

Meine Frage:

Wer ist der erste Politiker im deutschen Bundestag der solch ein Gebet von Herzen spricht? Man könnte sicher sein, dass sich auch in Berlin der Saal bei bestimmten Parteien leeren würde.

 

 

 

Zum Nachdenken

 

Das Gebet des Senators

 

Als Senator Joe Wrigth gebeten wurde, in Topeka, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Kansas, die neue Wahlperiode des Senats zu eröffnen, erwarteten alle Teilnehmer die üblichen Allgemeinsätze, hörten jedoch folgendes Gebet:

 

„Himmlischer Vater,

wir treten heute vor Dich und bitten um Vergebung und suchen Deine Weisung und Führung. Wir wissen, daß Dein Wort sagt: Wehe denen, die Böses gut nennen’, aber genau das haben wir getan.

 

– wir haben unser geistliches Gleichgewicht verloren und unsere Werte verdreht. Wir bekennen das.

Wir haben die absolute Wahrheit Deines Wortes lächerlich gemacht und das Pluralismus genannt.

– wir haben Perversion gut geheißen und das alternativen Lebensstil genannt.

– wir haben die Armen ausgebeutet und das ihr Los genannt.

– wir haben Faulheit belohnt und das Wohlstand genannt.

– wir haben unsere Ungeborenen getötet und das Selbstbestimmung genannt.

– wir haben Menschen, die Abtreibungen vornahmen, entschuldigt und das Recht genannt.

– wir haben es vernachlässigt, unseren Kindern Disziplin beizubringen und das Selbstachtung genannt.

– wir haben Macht mißbraucht und das Politik genannt.

– wir haben den Besitz unseres Nachbarn beneidet und das Strebsamkeit genannt.

– wir haben den Äther mit Pornographie und weltlichen Dingen verschmutzt und das Pressefreiheit genannt.

– wir haben die Werte unserer Vorväter belächelt und das Aufklärung genannt.

 

Erforsche uns, o Herr, und erkenne heute unser Herz, reinige uns von allen Sünden und mach uns frei davon. Führe und segne die Männer und Frauen, die gesandt sind, um uns in das Zentrum Deines Willens zu führen, daß wir offen danach fragen im Namen Deines Sohnes, des lebendigen Erlösers, Jesus Christus”.

Die Antwort kam sofort. Einige der Abgeordneten verließen schon während dem Gebet provokativ den Saal. In den folgenden sechs Wochen gingen mehr als 5000 Telefonanrufe in der Kirche ein, in der Senator Joe Wrigth auch Pastor ist. Nur 47 Anrufer reagierten negativ.

Weiter erhielt die Kirche Bitten um Kopien des Gebets aus vielen Ländern, z. B. aus Indien, Afrika und Korea.

In einem Radiokommentar strahlte Paul Harvey das Gebet in der Sendung “The Rest of the Story” aus und bekam daraufhin mehr Zuschriften, als er je zuvor zu irgendeiner Sendung bekommen hatte.

Mit der Hilfe des Herrn möge dieses Gebet über unsere Nation hinwegfegen und eine tiefe Sehnsucht in unseren Herzen wecken, eine Nation unter der Leitung Gottes zu werden.

 

(Quelle: Voice 01/2005)

Thema: Christ und Politik | Beitrag kommentieren

647. Klimaschutz – Offener Brief an Greta Thunberg

Sonntag, 5. Mai 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

Liebe Blog Besucher,

das Thema Klimaschutz ist seit Jahren in aller Munde, und dieses Thema wird von einer gewissen Spezies sehr ideologisch angeheizt und auch für viele andere Nebenschauplätze benutzt. Darum hat mir der Beitrag von Frau Karin Heepen so gut gefallen, weil er in unaufgeregter und sachlicher Weise dieses Thema sehr gut beleuchtet. Es ist natürlich auch nicht erstaunlich, dass die Bundesvorsitzende der neuen christlichen Partei “Bündnis C” dazu etwas zu sagen hat, weil Gott den Menschen diese Erde anvertraut hat, sie zu bebauen und zu bewahren. Das sollte auch ein Aspekt von Gottes Furcht sein, was aber ein Großteil unserer Bevölkerung nicht mehr kennt.

 

Liebe Greta,

 

Du streikst fürs Klima, mittlerweile mit vielen tausenden Schülern zusammen. Ja, das Klima ändert sich an vielen Orten in der Welt. Die Wissenschaftler sagen, das liegt daran, dass wir zu viel Kohle, Gas, Öl, Holz, … verbrennen. Das kann sein. Aber die Alternativen müsst Ihr erst noch mit schaffen.

 

Oder wollt Ihr im Winter im Kalten sitzen ohne Heizung? Wollt Ihr Industriebetriebe einfach abschalten, weil sie zu viel Energie verbrauchen? Wollt Ihr weniger herumreisen und fliegen und Euch dafür zuhause mehr um Eure Familien und Freunde kümmern? Wie wollt Ihr Euch was zu essen kochen und wo die Tiefkühlpizza einfrieren? Woher kommt der Strom für die Server, die Eure digitale Welt versorgen? Und woher der Strom für die Elektroautos, die nur noch fahren sollen?

 

Natürlich kann man Kerzen anzünden, wenn der Strom ausfällt. Aber die sind auch schädlich, sagt man. Man kann AKWs und Kohlekraftwerke abschalten. Aber dann verlassen wir uns auf Gas und Öl aus anderen Teilen der Welt, wenn Wasser, Wind und Sonne nicht reichen.

 

Ihr habt recht, vieles kann und muss man noch erfinden, damit wir weniger Öl und Kohle verbrauchen, die irgendwann zu Ende gehen. Dafür brauchen wir Euch, dass Ihr in der Schule und im Studium lernt, wie das geht, forscht und geniale Ideen in die Tat umsetzt. Die Welt wird nicht auf Demonstrationen verändert, sondern von denen, die täglich dafür ihre Arbeit tun.

 

Ihr habt recht, wir brauchen kein Wirtschaftswachstum um jeden Preis und keinen sinnlosen Konsum, der immer mehr Müll produziert. Weil wir in unserem Teil der Welt mehr als genug haben und verbrauchen, auch auf Kosten anderer. Wir können auf manches verzichten und bescheidener leben. Aber dazu können wir nicht andere zwingen, sondern nur bei uns selbst anfangen. Und dazu brauchen wir neue Wirtschaftsmodelle, die miteinander funktionieren und alle beteiligen. Dafür müsst Ihr gute Ökonomen werden, sie mit erfinden und in die Tat umsetzen.

 

Und Ihr habt recht, wir sind eine Welt und füreinander verantwortlich. Wir müssen uns gegenseitig helfen, auch in den Katastrophen, die wir auf dieser Erde erleben. Auch dadurch erleben, dass sich das Wetter ändert. Aber wir werden diese Naturkatastrophen nicht verhindern können. Dafür sind wir als Menschen zu klein. Über das Klima haben wir keine Macht.

 

Ihr habt Recht, wir dürfen nicht weiter Raubbau mit unserer Erde betreiben. Aber wer immer Euch antreibt, dass Ihr diesen Planeten retten müsst: das müsst Ihr nicht und das könnt Ihr nicht. Es gibt schon einen Retter der Welt: Jesus Christus.

 

Die Erde und alles, was drauf ist, wurde von einem genialen Schöpfer geschaffen, Ihr auch! Er wacht über unsere Welt, über Sonne, Wind und Wetter, auch über Euch und Eure Zukunft. Unser Leben und das unserer Erde ist in Seiner Hand. Dieses Leben sollen wir schützen und nicht weiter verderben: Menschen, Tiere, Pflanzen, Bodenschätze, Landschaften, Luft und Meere. Das können wir, und das wollen wir mit Euch gemeinsam tun.

 

Aber unseren Planeten werden wir damit nicht retten. Das ist Utopie. Irgendwann, zu Gottes Zeit, werden der Himmel und diese Erde vergehen. Das ist aber nicht das Ende, sondern der Anfang einer neuen Welt, die Gott bereits schafft, ohne Egoismus und Machtgier. Lasst Euch von Jesus Christus in diese neue Welt hineinrufen, heute, damit sie jetzt und hier schon beginnt – mit Euch und uns, mitten auf unserer geplagten Erde.

 

Wir lieben Euch.

 

Quelle: Magazin Nr.13 – 2019/2 “EINDRUCK”

Autorin: Karin Heepen, Bundesvorsitzende Bündnis C – Christen für Deutschland

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | 2 Kommentare

646. Geistlicher Missbrauch

Samstag, 15. Dezember 2018 | Autor:

Hirte in Bethlehem-Yeshua.at

Liebe Blogbesucher,

dieses Thema ist in vielen christlichen Gemeinden sehr aktuell. Mehr will ich dazu von meiner Seite nicht sagen. Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

Geistlicher Mißbrauch

Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an die erste Zeit nach meiner Bekehrung. Es gab nur Jesus für mich. Zeit mit Ihm zu verbringen war das Schönste im Leben. Ihn zu lieben war mein ganzer Herzenswunsch. Mit anderen Gläubigen den Herrn zu preisen – einfach herrlich! Füreinander zu beten – wunderbar, wie wir die Liebe Gottes ganz praktisch erfahren haben.

Wir alle konnten nicht genug davon bekommen. Es war so schön! Endlich wahres Leben, so ganz anders als in der Welt, aus der Jesus uns heraus gerettet hat. Endlich frei, voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit! Das ist es, was der Herr unter Gemeinde versteht!

 

Er baute wunderschöne Beziehungen unter uns Gläubigen, die unser Leben so bereicherten.

 

Das alles änderte sich schlagartig, als andere Einflüsse in unsere Kreise kamen und wir in Gemeinden, Hauskreise und dergleichen waren, wo nicht mehr nur Jesus im Mittelpunkt stand. Ja, es wurde so geredet; aber es war nicht so. Menschen standen im Mittelpunkt. Menschen haben geleitet, nicht der Heilige Geist auf ganz natürliche Weise. Leiter haben nicht demütig gedient, sie haben geherrscht. Wir sollten einem ‘geistlichen Programm’ folgen. Es wurde definiert und in Punkten aufgeschrieben, wie ‘Nachfolge von Jesus’ auszuschauen hat. Wo kamen alle diese Regeln her?

Wir kamen in Gemeinden und Gruppen, in der geistlicher und seelischer Mißbrauch betrieben, gebilligt und gedeckt wurde. Und das wurde noch dazu im Namen des Herrn gerechtfertigt.

 

“Im Licht leben”

 

Ich habe viele Zeugnisse von Christen (und auch Ungläubigen) gelesen und gehört, die Mißbrauch in christlichen Gemeinden oder Hauskreisen erlebt haben. Ihre Erfahrungen sind sehr ähnlich. Einige von ihnen kennen das seit kurzer Zeit. Manche haben schon viele Jahre damit Erfahrung. Es fängt oft klein an, und wird immer schlimmer.

Der entscheidende Punkt ist wahrscheinlich der, daß es den Menschen, die Mißbrauch betreiben, nicht um den Vater und Seine Ehre geht, sondern um sich selbst. Es geht ihnen nicht um Beziehungen, sondern um Macht. Dabei wird oft so vorgegangen, daß betroffene Menschen, die Probleme ansprechen, selber zum angeblichen Problem gemacht werden. Das (scheinbar) gute Bild nach außen hin soll gewahrt werden. Viele Dinge werden unter den Teppich gekehrt. Es wird versucht, den Leuten ‘einen Maulkorb umzubinden’. Menschen sollen mit verschiedensten, gottlosen Mitteln dazu gebracht werden, zu schweigen. Sie werden unter Druck gesetzt. Die Freiheit wird genommen. Durch Schuldgefühle sollen sie zum Schweigen gebracht werden. Wenn jemand dann nicht mit der ‘Gemeinde-Linie’ übereinstimmt oder etwas anders sieht (selbst wenn es biblisch ist!), muß er gehen. Der Herr und Sein Wort werden nicht gesucht, um Probleme zu lösen. Alle die unzähligen Mahnungen aus dem Buch der Sprüche, korrigierbar zu sein, bleiben unberücksichtigt. Ja, wer korrigiert eigentlich den Pastor?

Dieses Phänomen tritt nicht nur in christlichen Gemeinden auf, es ist überall in der Welt. Der religiöse Geist wirkt in der Welt und vielerorts in der Gemeinde. In religiösen Kreisen verstärkt es sich noch dadurch, daß angeblich ‘im Namen Gottes’ gesprochen und gehandelt wird. Es ist ganz so, wie es Jesus in Matt 10:17-18 beschreibt: “Nehmt euch vor den Menschen in acht, denn sie werden euch den Gerichten überliefern und euch in ihren Synagogen [Gemeinden, Amtsgebäuden, …] geißeln. Auch vor Statthalter und Könige [Obrigkeiten, Leiter] werdet ihr um Meinetwillen geführt werden.” Ich habe es selber erlebt, wie Menschen, die ich für Freude gehalten habe, durch blindes Folgen der Gemeindeleitung plötzlich gegen mich standen. Unsere Freundschaft spielte nur mehr eine untergeordnete Rolle.

Dabei wollen viele, die Probleme ansprechen, sehr oft nur offen und ehrlich über Dinge sprechen. Es liegt ihnen sehr viel an Beziehungen. Sie haben zum Ziel, Probleme auch wirklich zu lösen!

 

Die Folgen

 

von geistlichem und seelischem Mißbrauch sind katastrophal: viele wertvolle Brüder und Schwestern im Herrn werden desillusioniert und demotiviert. Beziehungen werden zerstört; Freude geht verloren; es geht nicht mehr nur um Jesus; und die herzliche Gemeinschaft zueinander … ist weg! Es ist genau, wie Jesus sagt: “Die Liebe der Vielen erkaltet” (Matt 24:12) – als Folge von Sünde.

Gemeinde wird als eine Organisation, als Strukturgebilde gesehen. Es wird wie bei einem Verein gehandelt. ‘Veranstaltungen’ werden abgehalten. Kaum Platz für echte, biblische Gemeinschaft von Herz zu Herz miteinander. Dabei ist Gemeinde doch ein dynamischer Organismus, der vom Herrn abhängig ist und wirklich nur von Ihm geleitet wird!

 

Dominanz, Kontrolle, Manipulation

 

sind die die drei Hauptwaffen, die in diesen Fällen eingesetzt werden. (Das kann übrigens nicht nur in Gemeinde-Situationen, sondern im Alltag genauso sein. Es kann bei einem Ehepaar auftreten, bei einem Besuch von Freunden, in Firmen, in der Politik, bei Behörden, usw..) Worum geht es dabei?

 

Dominanz sagt: ‘Das, was ICH will, muss geschehen.’

 

Kontrolle sagt: ‘Ich werde überprüfen, ob das, was ich will, geschieht.’

 

Manipulation sagt: ‘Ich werde dafür sorgen, dass das, was ich will, geschieht.’

 

Es sehr gutes Beispiel dafür sehen wir in Johannes 9. Jesus, unser wunderbarer Erlöser und Messias, ist voller Barmherzigkeit für einen blinden Mann. Er heilt ihn! Den geistlichen Leitern paßt es nicht in ihr (falsches!) religiöses Denken, denn Yeshua hatte an einem Shabbat geheilt. Anstatt sich über das Wunder des Herrn zu freuen, quälen sie den Mann mit Fragen. Sie verhören ihn, setzen ihn unter Druck. Sie glauben ihm nicht, haben eine vorgefasste Meinung. Der Mann entgegnet ihnen mit einfachen, ehrlichen Antworten. Ihre Schlechtigkeit wird bloßgestellt. Da greifen sie noch mehr zu den Waffen der Finsternis und begehen geistlichen und seelischen Mißbrauch: “Sie antworteten und sprachen zu ihm: ‘Du bist ganz und gar in Sünden geboren, und du willst uns belehren?’ Und sie stießen ihn aus.” (Joh 9:34)

Es ist sehr aufschlußreich, was hier geschieht. Die Leiter stellen sich über den ‘einfachen Mann’. Sie sind stolz. Sie operieren mit Schuldgefühlen (“Du bist ganz und gar in Sünden geboren”). Sie machen ihn klein und überheben sich über ihn. Dann pochen sie auf ihre (angebliche) geistliche Autorität, … weil sie doch die Leiter sind! (“Und DU willst UNS belehren?”) Und dann entfernen sie ihn aus der Gemeinde (“Und sie stießen ihn aus.”). Wahrheit wurde nicht gesucht, eine Beziehung wurde zerstört.

Doch es ist noch nicht vorbei. Jesus begegnet diesem Mann! Und Er zieht ihn zu Sich. Er hatte ihn körperlich geheilt, jetzt heilt er ihn geistlich (“Glaubst du an den Menschensohn?”) und seelisch.

 

Dominanz, Kontrolle und Manipulation sind die Hauptmittel, wie geistlicher Mißbrauch geschieht.

 

 

Das stößt viele Menschen ab und es ist ein Grund, warum der Leib Christi so klein ist. Gläubige gehen oder werden gegangen, Ungläubige bleiben von vorn herein fern. Verständlich, wer will bei so einem Verein dabei sein?

 

Geistlicher Mißbrauch geschieht dort, wo

  • es nicht mehr nur um den Herrn geht
  • nicht Wahrheit gesucht wird
  • Menschen Jesus verdrängen
  • unbiblische Hierarchie herrscht – biblisches Leiten geht anders: “dienen”, “ihr alle seid Brüder”
  • Freiheit im Herrn genommen wird
  • mit Schuldgefühlen gearbeitet wird
  • dem Perfektionismus freien Lauf gegeben wird
  • nach außen hin ein gutes Bild gewahrt werden soll
  • andere unter falschen Druck gesetzt werden
  • anderen Schuld zugewiesen wird, statt das eigene Herz zu durchforschen

 

 

Mißbrauch des Wortes Gottes

 

Ein ‘beliebtes’ Mittel ist auch das angebliche(!) prophetische Wort. Es ist ein Mißbrauch im Namen Gottes. Dem anderen wird vorgesetzt: ‘Gott sagt das und das – du MUSST es tun. Wenn nicht, dann versündigst du dich gegen den Herrn.’ Er ist ungehorsam! Er ist rebellisch! Aber – ist es wirklich ein Wort vom Herrn gewesen? Ich habe zum Beispiel selber erlebt, wie die Frau eines Pastors zu mir kam und ein ‘Wort vom Herrn’ weitergab. Dabei meinte sie, ich solle doch die Probleme, die es zwischen ihnen und mir gibt, ignorieren und die Gemeinde verlassen. Dann würde ich in meinem Dienst aufblühen. Der Hintergrund: ich hatte die Leitung auf verschiedene unbiblische Dinge in der Gemeinde angesprochen. Sie wollte das nicht hören und wollte mich auf diese Art ‘loswerden’, damit sie ‘ungestört’ weiter machen könnten. Durch Unterscheidung im Geist hat der Herr mir geholfen, klar zu sehen.

Ein anderes, erschreckendes Beispiel des Mißbrauches habe ich vor Kurzem selber miterlebt: Eine Großmutter war alleine, der Großvater war vor ein paar Wochen gestorben. Eine der Töchter hatte mit Familie bei ihr im Haus mitgelebt, auch andere waren da, um der alten Dame zu helfen. Die Zeit kam, daß diese junge Familie von der (Groß-)Mutter in ein anderes Land zog. Als sie umzogen, sagte die Großmutter zu ihrem 5-jährigen(!) Enkel: “Na, gehst Du weg und läßt deine arme, alte Großmutter ganz alleine?” Sie machte einem 5-jährigen Buben Vorwürfe. Sie erzeugte Schuldgefühle, die ihn natürlich überforderten. Seelischer Mißbrauch in der Familie.

 

Autorität

 

Wir alle haben in unserem Leben Autoritätspersonen. Dabei gibt es 2 Gruppen: solche, die der Herr eingesetzt hat (wie z. B. unsere Eltern) und solche, die wir selber gewählt haben. Es sind Menschen, die wir schätzen, ehren und respektieren. Wir erlauben ihnen, in unser Leben zu sprechen. Mit anderen Worten, wir hören auf sie. Wir lassen uns von ihnen etwas sagen. Das alles geschieht aber – und das ist entscheidend und gleichzeitig sehr schön – in Freiheit! Geistlicher oder seelischer Mißbrauch geschieht dort, wo diese Freiheit verletzt wird. Es tritt dort auf, wo Autoritätspersonen ‘höher’ als andere gesehen werden oder sich über andere drüberstülpen. Wo Jesus doch sagt: “Ihr seid alle Brüder.” (Matt 23:8) Oder wo der Leiter zu wichtig wird, denn er nimmt eine Position ein, die nur Jesus haben soll! Das kann speziell bei jüngeren oder unsicheren Menschen auftreten. Denn Vorbilder zu haben ist nicht schlecht. Paulus hat Timotheus ermutigt, sich an ihm ein Beispiel zu nehmen. Und speziell jüngere und unsichere Menschen wollen ‘dazu gehören’.

Autorität ist etwas, was 1. Gott gibt und 2. Menschen geben. Echte Autorität kommt von Gott. Er gibt Mose Autorität. Er salbt David zum König. Er setzt Männer als Häupter der Familie ein. Und diese, von Gott gegebene Autorität wird von Menschen anerkannt. Das Volk Israel hatte Mose als Anführer angenommen. Sie hatten gesehen, daß er wirklich von Gott berufen war (Ex 4:31). Das Volk machte David zum König und erfüllte so, was Gott durch den Propheten Samuel bereits getan hatte (2 Sam 2:4; 2 Sam 5:1-5). Frauen respektieren und akzeptieren die Leitung der Männer, ohne sich fürchten zu müssen (1 Pet 3:1-6).

Der Vater im Himmel hat alle wahre Autorität. Er hat sie Jesus gegeben (Matt 28:18). Jesus verteilt sie an verschiedene Menschen. Das betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Männer in den Familien, Eltern über Kinder, Leiter in Gemeinden, Lehrer, staatliche Obrigkeiten, usw.. Johannes der Täufer lehrt uns: “Kein Mensch kann sich etwas nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel her gegeben ist.” (Joh 3:27) Wenn sich jemand selbst zum Pastor ernennt, ist er deswegen noch lange nicht von Gott eingesetzt. Wenn sich jemand selber als Prophet aufspielt, ist er deswegen nicht von Gott gesandt. Es ist eine Frage der Persönlichkeit: viele Beispiele gibt es, bei denen Menschen aus Mangel oder einem Schrei nach Anerkennung sich selber etwas genommen haben, um ‘etwas zu gelten’. David wartete nach seiner Salbung zum König auf die Zeit des Herrn, zu der Er Sein Wort bestätigte und erfüllte.

 

Die Lösung

 

Mißbrauch zu erleben verletzt tief. Oft haben wir nach Mißbrauch eine Überreaktion: ‘Ich will gar nichts mehr damit zu tun haben.’ Nicht selten rebellieren wir gegen jede Autorität. Das ist kein guter Weg. Wir sollten fragen: ‘Ich habe etwas Falsches erlebt. Herr, wie ist es richtig?’

Ich habe diese Art von Mißbrauch persönlich von Pastoren, Lobpreisleitern, Hauskreisleitern und viele anderen Menschen erlebt. In katholischen Kreisen, evangelischen, freikirchlichen, charismatischen, evangelikalen Gemeinden, Brüdergemeinden, bei Baptisten. Es ist keine Frage der Denomination. Es tritt dort auf, wo Menschen sind. Menschen, die nicht vom Herrn geführt sind. Deswegen ist es so wichtig, daß unser Herz rein ist, wir eine starke, persönliche Beziehung zum Vater haben, Seine Stimme gut hören, bereit sind, korrigiert zu werden, demütig sind und gehorsam leben.

 

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn! Wenn wir vor dem Herrn rein sein wollen, müssen wir zuerst auf unser eigenes Herz schauen.

 

Die Lösung? Statt Stolz, Demut. Statt Herzenshärte, Barmherzigkeit. Fokussieren auf Jesus. Mein Ich muß sterben. Beziehungen sind wichtiger als Rechthaberei.

 

Diese Schritte können helfen:

 

  • Voll auf Jesus ausgerichtet sein und Ihm vertrauen. Dann werde ich fest stehen und auch nicht unsicher sein.
  • Stark im Wort Gottes sein, um nicht verführt zu werden.
  • Unterscheidung im Geist haben.
  • Vergeben, wo ich Mißbrauch erlebt habe; Jesus um Freisetzung und Heilung bitten. Vorsicht vor Überreaktionen!
  • Gute Beziehungen zu anderen Menschen, die Jesus lieben, pflegen.
  • Es kann notwendig sein, dass wir falsche Autoritätspersonen aus unserem Herzen entfernen müssen. Ich meine damit nicht unbedingt, die Beziehungen abzubrechen (obwohl das manchmal notwendig ist – vielleicht nur vorübergehend). Sondern ein Grund, warum wir mißbraucht werden konnten, ist, daß wir den falschen Personen in unserem Leben Autorität gegeben haben. Daß Timotheus Paulus als Vorbild hatte, war gut. Wenn er aber Demas als Vorbild gehabt hätte, wäre es schlecht gewesen (2 Tim 4:10). Prüfen wir vor dem Herrn, wem wir vertrauen. Prüfen wir ALLES – ganz egal, wer es sagt – und behalten wir das Gute (1 Thess 5:21 – das wird gerade im Bezug auf ein ‘Wort vom Herrn’ gesprochen!).
  • Unser Gehorsam ist alleine Gott gegenüber – nicht Menschen. (Gal 1:10)Wir sind nicht dazu verpflichtet, dem Leiter zu folgen oder zu gehorchen, was immer er sagt. Wir folgen dem Herrn und Seinem Wort – nicht dem, was Menschen sagen. Aufgabe der Leiter ist es, die anderen bei ihrem geistlichen Wachstum zu fördern.
  • Wenn du Leiter bist, frage den Herrn: ‘Habe ich Menschen mißbraucht oder verletzt?’ Wenn ja, suche aktiv Heilung der Beziehungen.
  • Wenn du Leiter bist, frage dich: ‘Hast mich wirklich der Herr dazu berufen?’. Wenn Nein, bitte sei demütig und überlaß es demjenigen, den der Herr wirklich berufen hat. Wenn ja, frage weiter: ‘Höre ich vom Vater oder bestimme ich unser Gemeinde-Programm?’. Das hat nichts mit Jesus zu tun. Sondern: zu Seinen Füßen sitzen und warten, bis Er spricht. Dann gehorsam sein und dienen. Nimm dir David als Vorbild, wie er jeden Schritt mit dem Herrn gemacht hat. Er hat oft gefragt: ‘Herr, soll ich das oder das tun oder nicht?’
  • Sowohl persönlich, als auch in einer Gemeinde-Situation ist es vorrangig Gottes Ziel, in alle Wahrheit zu führen und Beziehungen aufrecht zu erhalten.
  • Leider ist nicht selten der einzige Weg, wegzugehen und echte Gemeinschaft im Herrn wo anders zu suchen und zu finden.

 

Der Herr kennt unsere Situation und weiß um alles Bescheid. Eine Situation nach Mißbrauch ist eine große Gelegenheit, dem Vater noch viel näher zu kommen. Er wird die, die mit ehrlichem Herzen suchen, auch finden lassen. Er führt uns auf grüne Weiden. Er kann und wird alle Wunden von geistlichem oder seelischem Mißbrauch heilen, wenn wir zu Ihm kommen. Denn Er ist … der gute Hirte unserer Seelen!

 

“Jahwe ist mein Hirte, ich leide nicht Not. Auf grünender Weide läßt er mich lagern.” (Ps 23:1-2)

 

“Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben. Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.” (Joh 10:10-11)

“Denn ihr seid umhergeirrt wie Schafe; nun aber seid ihr heimgekehrt zum Hirten und Hüter eurer Seelen.” (1 Pet 2:25)

Autor – Helmut Leinfellner

Quelle: Yeshua.at

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