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640. Heilungs – und Prophetenschule am Toten Meer 2018

Sonntag, 25. November 2018 | Autor:

Israelreise 2018

Liebe Blogbesucher,

ich möchte Ihnen hier einen kurzen Bericht zu einer Reise nach Israel am Toten Meer geben. Über das Gemeinde Magazin der Evangelischen Freikirche Taube Heidelberg haben wir von dieser Reise im April 2018 erfahren. Im Vorfeld wurde allen Interessierten an dieser Reise von der Gemeindeleitung der Taube im August 2018 einen Israelabend angeboten, bei dem über Einzelheiten und die Hintergründe dieser Reise berichtet wurde.

 

Es hatten sich über 160 Personen angemeldet die sich über diese Reise informieren wollten. Nach einem lockeren Empfang mit einem Glas Sangria wurde der Festsaal geöffnet, der von liebevollen Händen wunderschön vorbereitet war. Umrahmt von israelischen Lobpreisliedern wurde ein dreigängiges Menü mit israelischen Speisen serviert.

 

 

Pierrot Fey der Gemeindepastor der Taube erzählte eindrücklich wie ihm Gott vor Jahren eine Vision für eine Heilungszentrum in Israel gegeben hat. Am tiefsten Punkt der Erde nämlich am Toten Meer soll ein Heilungszentrum entstehen, wohin Menschen aus aller Welt kommen können, um geheilt zu werden. Auch die Juden werden von dort zurück gehen und erzählen, dass der Messias sie geheilt hat.

Am Ende des Gottesdienstes wurden noch Bilder von der Israel Reise 2017 gezeigt. Eindrückliche Erlebnisse wie die Taufe im Jordan oder die Gebetszeit auf den Golanhöhen und viele andere Erlebnisse wurden noch einmal lebendig gemacht.

Voller Erwartung und Neugier, was wohl auf uns Teilnehmer warten würde flogen wir nach Israel. Ein Bokek ist eine Oase in der Wüste am südlichen Teil des Toten Meeres in der Nähe vom biblischen Sodom und Gomorra. Dort unten am tiefsten Punkt der Erde kann man das Herz Gottes sehr stark spüren.

Am 02.11.18 starteten wir um 5:30 Uhr mit dem Bus von Heidelberg nach Frankfurt. In Frankfurt angekommen mussten sich alle Teilnehmer einer intensiven Kontrolle durch das Bodenpersonal der El Al Angestellten unterziehen. Mit einer Stunde Verspätung starteten wir dann um 10:50 Uhr Richtung Tel Aviv, dass wir um 15:45 Uhr Ortszeit erreichten.

 

 

 

 

Nach einer anstrengenden fünfzehnstündigen Anreise – Transfer Flughafen, Flug nach Tel Aviv, Bustransfer zum Toten Meer – kamen wir am 02.11.18 um 19 Uhr erschöpft im schönen Fünfsterne Hotel David an. Nach einem kurzen Imbiss, ging es um 20:30 Uhr zur ersten Zusammenkunft bei der uns Pierrot an drei Stichpunkten aufzeigte um was es in der Zeit bis 11.11.18 gehen sollte.

 

Entspannen – aufsaugen – selbst lieben!

 

An drei Tagen diente uns auch Gaby Wentland mit mehreren leidenschaftlichen, Herz ergreifenden und liebevollen Botschaften.

Der Jerusalem Besuch am 06.11.18 wurden von einem Großteil der Teilnehmer gebucht. Fast pünktlich um 9 Uhr starteten wir mit dem Bus Richtung Jerusalem. Zuerst besuchten wir den Ölberg den Jesus oft mit seinen Jüngern aufgesucht hat. Vom Ölberg aus spazierten wir zum Garten Gethsemane,  anschließend zum Damaskustor, dass dann am Ende des Tages unser Treffpunkt für die Rückreise war. Jeder hatte nun viel Zeit die Altstadt von Jerusalem auf eigene Faust zu erkunden. Auffällig war, dass sehr, sehr viele Touristen unterwegs waren. Für einen Mitteleuropäer ist natürlich immer wieder interessant durch diese engen Gassen mit den arabischen Flair und den unterschiedlichen Geräuschen und Gerüchen der Händler zu gehen. Man fühlt sich um viele hundert Jahre zurück versetzt. Nicht fehlen durfte natürlich der Besuch der Klagemauer und der Besuch des Gartengrabes indem Jesus nach seiner Kreuzigung gelegt worden war. Um ca. 18 Uhr sind wir alle wohlbehalten wieder im schönen Hotel David angekommen.

Jerusalem vom Ölberg aus gesehen

 

Für alle die noch mehr von diesem interessanten Land sehen wollten, wurden fast täglich Ausflüge angeboten, wobei jeder die Freiheit hatte mitzumachen oder die Zeit am Toten Meer zu genießen.

 

Der Höhepunkt dieser 10 Tage am Toten Meer waren für meine Frau und mich die Botschaften. Pierrot Fey verstand es fast immer uns das Vaterherz Gottes ganz nahe vor Augen zu malen, und uns auch sehr viel aus seinen Erfahrungen mit Gott mitzuteilen. Die Predigten waren so tiefgehend, anregend und hungrig machend, nach mehr von Gott, so dass die allermeisten noch gerne einige Tage diese gute geistliche Atmosphäre genossen hätten. Die warmen Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius taten ein Übriges dass man diese Tage froh und dankbar genießen konnte.

 

Für alle die jetzt ebenfalls Lust auf eine solche Reise bekommen haben, sei gesagt, es gibt aller Voraussicht nach in 2019 wieder eine solche Reise. Wir können diese Reise jeden Interessierten nur wärmsten empfehlen.

 

M. + E. Treml

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639. Nachruf für Ludwig Schneider 1941 bis 2018

Mittwoch, 21. November 2018 | Autor:

Ludwig Schneider 1941 – 2018

 Vater, Journalist und Gottes Diener

NAI Dezember 2018

Liebe Blogbesucher,

die Nachricht vom körperlichen Tod von Ludwig Schneider hat mich in Israel am Toten Meer erreicht. Im ersten Moment war ich traurig und betroffen darüber, aber nach einigen Nachdenken dann auch dankbar, dass der Herr in von seinem jahrelangen körperlichen Leiden zu sich geholt hat. Ludwig Schneider habe ich seit mehr als 30 Jahren gekannt und geliebt, weil er wie ich auch die Dinge immer direkt beim Namen genannt hat, und man bei Ihm wusste wie man dran ist. Ehrlichkeit, Offenheit und Einfühlungsvermögen in jeder Situation so würde ich ihn beschreiben wenn ich gefragt würde. Er hat Spuren hinterlassen und darf sich jetzt alles von oben herab ansehen, wie es mit seinem angefangenen Werk weiter geht.

NAI Dezember 2018 Beerdigung L.Schneider

Bericht aus der NAI Dezember 2018

Viele Menschen kennen unseren Vater Ludwig Schneider aus ganz unterschiedlichen Zeiten. Er war immer viel unterwegs und bewegte durch seine Vorträge viele Menschen dazu, in Bezug auf Israel umzudenken. Israels Hauptrolle endet nicht in der Bibel, sondern ist bis in unsere heutige Zeit relevant. Dies erklärte er unterwegs auf Reisen in Gemeinden und Kirchen, via blauen “Nachrichten aus Israel” Presseblättern, den “Stimme aus Jerusalem” Telefonnachrichten, dem Israel Heute Magazin, im Internet, via Bibel-TV und Vorträgen in der Jerusalemer Redaktion. Seine Liebe für Israel und Gottes Wort bewegte sein Herz.

Ludwig kam 1941 in Magdeburg zur Welt. Seine Eltern mussten mit ihm und seinem Bruder vor den Nationalsozialisten fliehen. Nur einen siebenarmigen Leuchter und eine Hawdala-Besamimbüchse konnten die Eltern auf der Flucht mit sich nehmen. Der Leuchter steht noch heute auf Ludwigs Schreibtisch in Jerusalem. Ein Pfarrer rettete die junge Familie und versteckte sie im Hinterhof einer Kirche.

Sein Judentum haben die Eltern ihm als Kind verschwiegen. Es war ein gläubiger Jude, der ihn später zum Glauben an den Messias führte. 1965, nach der Hochzeit mit unserer Mutter Barbara, wanderten beide erstmals nach Israel aus und ließen sich im Kibbuz Einat nieder. „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“, lautete das Bibelwort, mit dem sie damals ins Land kamen. Im Kibbuz wurde Aviel geboren, dort arbeitete

Ludwig mehr als ein Jahr auf dem Weinberg. Danach gingen sie für 12 Jahre zurück nach Deutschland. In diese Zeit fällt die bekannte Israel-Hilfe und das Jesus-Haus. Als 1973 der Jom-Kippur-Krieg ausbrach, reiste Ludwig als Journalist an die Kriegsfront im Sinai, um von dort zu berichten. Fünf Jahre später kehrte er mit seiner siebenköpfigen Familie nach Israel zurück.

Seitdem sind 40 Jahre vergangen. Jahre, in denen er ein großes Erbe im Ludwig Schneider 1941 – 2018 Land hinterlassen hat. Unsere Eltern brachten zuallererst fünf Kinder auf die Welt, dazu kamen 23 Enkelkinder und mittlerweile auch das erste Großenkelkind.

Doch nicht nur die Familie wuchs, auch die Arbeit, der er sich mit Hingabe widmete. Als Journalist wollte er die Wahrheit über Israel verbreiten. Als externe Redaktionen seine Meldungen nicht veröffentlichen wollten, weil sie biblisch fundiert waren, nahm er die Sache selbst in die Hand und druckte blaue Presseblätter, die er an Privatadressen schickte. So entwickelte sich über Jahre hinweg das Werk „Nachrichten für Israel“, das später in „Israel Heute“ umbenannt wurde.

Ludwig Schneider war ein Visionär, ein Mann der Rhetorik, der Tat und des Glaubens. Und ob wir es nun zugeben wollen oder nicht – jedes einzelne von uns Kindern hat er auf verschiedene Art und Weise im Leben beeinflusst. Das haben wir während der Schiwa-Trauerwoche in der Wohnung unserer Mutter durch viele Erinnerungen und Gespräche erneut festgestellt. Ja, er war ein strenger Vater, aber immer mit einem offenen Ohr für alle und alles. Er liebte Gespräche und konnte zuhören. Nur in den letzten zwei Jahren war er still. Er lag im Bett und musste uns zuhören. Er starb, wie er es sich immer gewünscht hatte: Zuhause in seiner Jerusalemer Wohnung umgeben von all seinen Büchern. Trost spendet uns der Wochenabschnitt Chaije Sarah aus genau dieser Woche (1.Mose 23,1 bis 25,18). Dort geht es um den Heimgang Sarahs und Abrahams.

 

Im Jahr 2005 veröffentlichte unser Vater sein Buch 77 Lebenspuzzle, als ob er vorausgesehen hatte, dass er im 77 Lebensjahr heimgehen wird. Auf den ehemaligen Feldern der Weinberge liegt er nun im Kibbuz Einat begraben.

„Möge seine Erinnerung gesegnet sein!“

Von Aviel Schneider

 

Schalom Papa,

du weißt selbst, dass jeder Vater Fußstapfen hinterlässt. Schon sehr früh habe ich erkannt, dass ich nicht in deine Schuhgröße passe. Dass ich deine Fußstapfen nicht ausfüllen kann, hat mich nie gestört, auch dein Schatten nicht. Ich bin jemand anders, mein Name ist Aviel – ein Name, den du mir gegeben hast.

Du hast etwas gegründet, was nur dir und vielleicht auch nur in deiner Zeit möglich war. Es stimmt, du warst ein Perfektionist, das hast du selbst immer wieder von dir behauptet. Aber in meinen Augen warst du auch ein perfekter Zionist. Im Land Israel zu leben, war die Erfüllung deines biblischen Grundgedankens, so wie du es ja über Jahre hinweg in deutschsprachigen Ländern verkündet hast.

Das zu kopieren, ist nicht meine Aufgabe, sondern gehört dir und deiner Zeit. In unseren Morgengesprächen, die wir bis Sommer 2016 zweimal in der Woche führen durften, haben wir über vieles im Leben, über Arbeit und Gott diskutiert und philosophiert. Ich habe dich kennengelernt, und zwar auf ganz andere Weise, als sich viele Menschen im Ausland dich vielleicht vorstellen: bunt, reich und klar an Ideen und Gedanken.

Immer wieder hast du mir gesagt: „Aviel, du machst das anders und das ist gut so.“ Es stimmt, ich bin woanders geboren und in einer nderen Zeit aufgewachsen. Mir ist auch klar, dass sich die Welt verändert, die Bibel und Gottes Verheißung jedoch immer dieselben bleiben. Das Leben ist eine Reise, auf der Menschen, Zeit und Umfeld Sprache und neue Trends prägen. Die Richtung dagegen bleibt gleich, auch wenn Weg, Mittel und Methoden sich ändern.

Die Worte „Israel Heute bringt auch das, was andere weglassen“, leben nach deinem Gehen weiter. Menschen kommen und gehen, aber Gottes Wort bleibt und somit auch Sein Versprechen dem Volk Israel gegenüber. Darüber berichten wir, damit hast du vor genau 40 Jahren angefangen. Das machen wir heute aus derselben Überzeugung und Liebe. Ja, Papa, du bleibst ein Vorbild für mich, in vielem was ich sein und nicht sein möchte, im privaten und professionellen Leben. Ich danke dir dafür, wer ich bin.

Auf Wiedersehen!

Ich war 16, als ich Ludwig kennenlernte. Ich erinnere mich noch an den ersten Moment. Es war ein Schabbatabend in der Giladistraße in Talpiot. Ich besuchte Aviel, dafür musste ich durch das Wohnzimmer. Ludwig saß in seinem Sessel und begrüßte mich mit einem herzlichen, liebevollen Blick. Diese Herzlichkeit ist über die Jahre hinweg nur größer geworden. Eine Herzlichkeit und Wärme, in der ich mich wohl fühlte.

Als ich Fotografie studierte, half er mir sehr. In Deutschland klapperte er die Läden ab, bis er die richtige Kamera für mich gefunden hatte. Schließlich haben wir zusammengearbeitet. In Schwierigkeiten war er für mich wie ein Anker. Er hat mir schon früh zahlreiche Aufgaben anvertraut, Aufgaben mit Verantwortung. „Ludwig, du hast mir vertraut, hast mich auf eine Weise verstanden, wie es oberflächlich nicht zu sehen war.“

In schweren Momenten war er meine Adresse. Ich konnte ihm alles sagen. Und auch er hat mir sein Herz ausgeschüttet. Wenn er von einer Vortragsreise nach Hause kam, ist er immer mit seinem roten Schreibheft in mein Arbeitszimmer gekommen. Sein Report war immer ausführlich und ohne Fehler. Lange haben wir zusammengesessen und über vieles geredet. Meistens habe ich ihm und seinen spannenden Geschichten zugehört.

Als vor drei Jahren mein Vater starb, hat er mir ein tiefempfundenes Beileid geschickt. Darauf antwortete ich, dass „du nun noch mehr auf dich achtgeben musst, denn nun bist nur du als mein Vater übriggeblieben“. Gleich am nächsten Tag hat er uns in der Schiwa-Trauerwoche besucht. Obwohl er kaum noch gehen konnte, bestand er darauf, alle Treppen zu steigen, um mich und meine Familie zu trösten.

„Du warst ein Mensch der Menschen. Du hast das Leben geliebt. Du wusstest, wie man das Leben lebt. Trotz deiner äußerlichen Härte warst du innen so weich. Du hattest einen einzigartigen Humor und liebtest das Lachen. Ich erinnere mich an einen weiteren besonderen Moment, in dem du mir sehr geholfen hast. Das war, als meine Kinder Teenager waren. Einer meiner Söhne stellte auf einer Gemeinde-Freizeit Blödsinn an und wurde deswegen nach Hause geschickt. Ich habe dir mein Herz ausgeschüttet und du hast gesagt: „Alle können über meinen Enkel sagen, was sie wollen, ich bin sein Großvater und liebe ihn so, wie er ist.“ So habe ich meinen Schwiegervater Ludwig kennengelernt und ihn daran gemessen. „Ein lieber Vater. Ein Mensch der Liebe. Du hast uns allen ein großes Erbe hinterlassen. Vielen Dank dafür, Ludwig! Du fehlst mir.“

 

Lena u.Ruth

 

Mein lieber Vater,

ich möchte mich mit wenigen Worten für die wunderbaren Jahre bei dir bedanken und verabschieden. Du hast in unsere Herzen Wahrheit, Werte und Liebe eingepflanzt. Es war dein Wille, ins Heimatland des jüdischen Volkes zurückzukehren, und wir alle folgten dir und Mama. Mit Gottes Hilfe und Gnade werde ich, mein Mann und meine Kinder die folgenden Generationen im Volk Israel weiterführen. Amen!

Möge seine Erinnerung gesegnet sein.

Ruthi Deri

Ich danke dir Papa,

du warst ein Abenteurerheld, vor 40 Jahre hast du uns als Kinder wieder nach Israel gebracht. Dafür bedanke ich mich, besonders für die Liebe für das Land, in das du uns eingepflanzt hast. Du hast Menschen aller Schattierungen geliebt. Danke für das ungewöhnliche und faszinierende Leben an deiner Seite, und dass du unsere gewählten Wege im Leben niemals verurteilt hast. Du hast uns so geliebt, wie wir sind. Danke Papa, für dein großes Herz für uns alle in der Familie, für Mama, Kinder und alle deine 23 Enkelkinder. Du warst ein starker,

entschlossener, beeindruckender und großzügiger Vater und Mensch. Und immer mit einem kleinen Schuss Humor. Papa, schon jetzt vermisse ich dich.

Lena Danon

 

Erinnerungen aus dem Leben von Ludwig Schneider

 

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638. Weihnachtsgeschichte 2018 – es war das schönste Geschenk

Dienstag, 20. November 2018 | Autor:

 

Es war das schönste Geschenk

Mein schönstes Weihnachtsgeschenk war ein Schokoladenherz. Ich war ein kleiner Knirps, der normalerweise nicht viel Süßigkeiten bekam. Doch an Weihnachten war alles anders. Dieses wunderbare Herz war richtig schön groß, für mein Empfinden schon fast riesig. Umhüllt mit rotem Glanzpapier, bestand die Füllung aus Nougatmasse – für mich fast ein  Heiligtum. Immer wieder nahm ich es staunend in die Hand und legte es andächtig wieder unter den Weihnachtsbaum. Auspacken kam überhaupt nicht in Frage. Dazu war es mir viel zu wertvoll. So hütete ich meinen Schatz bis Ostern und widerstand allen eigenen und fremden Versuchen, ihn aufzuessen.

Während ich daran denke, werde ich an ein anderes Herz und an ein ganz besonderes Erlebnis erinnert. Es ereignete sich an einer Feier am Weihnachtsabend in einem Heim für behinderte Kinder. Die Jungs und Mädchen wurden gefragt, warum Jesus denn zu uns auf die Erde kam. „Warum verließ er den Himmel? Was hat er vermisst in seiner ewigen Herrlichkeit? Was fehlte ihm so sehr, dass er auf all das verzichtete?“ Eine schwere Frage, die zunächst große Sprachlosigkeit auslöste. Doch irgendwann stellte sich ein kleines Mädchen auf seinen Stuhl und rief vor Aufregung ganz laut in die nachdenkliche Stille: „Es fehlten ihm unsere Herzen!“

 

siepmannH_pixelio.de

Ich denke, so ist es. Darum geht es tatsächlich an Weihnachten. Dass Jesus Christus, dessen Geburt wir feiern, unser Herz findet und wir ihm unsere Herzen schenken. Diese Botschaft wurde in unzähligen Versen, Liedern und Geschichten thematisiert. So sagte Angelus Silesius einmal: „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du bliebest doch in Ewigkeit verloren.“

 

Und in dem wunderbaren Weihnachtslied „Zu Bethlehem geboren“ bringt Friedrich Spee es besonders anschaulich zum Ausdruck: „In seine Lieb versenken, will ich mich ganz hinab; mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab.“  In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!“

 

Autor: Bernhard Matzel

Quelle: Marburger Medien   

 

Das Lied für Kinder

 

Das Lied für Erwachsene

 

 

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

 

Thema: Weihnachtsgeschichten | Ein Kommentar

637. Warum sollten Christen Freunde Israels sein?

Sonntag, 7. Oktober 2018 | Autor:

Israelfahne in einem Gebetshaus

 

Liebe Blogbesucher,

ich muss mich beim Thema Israel immer wieder wundern, welch verquerte Meinungen und Ansichten bei den Menschen der Welt aber auch bei Christen vorhanden sind. Wenn man aber einmal nachforscht woher diese Menschen ihre Meinung und Ansichten beziehen, dann braucht man sich nicht zu wundern. Das westliche Europa wird seit der 68er Bewegung durch eine einseitige grün – links – rote Medienlandschaft gesteuert und manipuliert. Diese Ideologen haben sich nie mit Israel wirklich beschäftigt und auch das Christentum ist ihnen weitgehend fremd. Humanismus und Gleichschaltung sind ihre Werkzeuge mit denen Sie die Menschen indoktrinieren.

Übrigens – ohne den Juden Jesus gäbe es kein Christentum und keine Vergebung unserer Schuld.

 

Ich habe mich deshalb gefreut als ich vor einiger Zeit einen Artikel zum 70jährigen Jubiläum von Israel in einer freikirchlichen Gemeinde in Nürnberg gefunden habe.

Ich danke den Autor und Israelkenner Hansjürgen Kitzinger vom Arbeitskreis „Suchet der Stadt Bestes“ aus Nürnberg für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

 

13 wichtige Gründe für Freundschaft mit ISRAEL…..

1. Weil Gott einen immerwährenden Vertrag mit den Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob machte. Und weil Gott seinem Vertrag mit dem jüdische Volk bis heute treu geblieben ist, indem er die Juden immer als ein identifizierbares Volk bewahrt hat.

1.Mo 17, 7 Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei; also, dass ich dein Gott sei und deines Samens nach dir. Röm11,1. 2.29 Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! … Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er vorher erkannt hat … Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.

 

2. Weil der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zugleich der einzige Gott Israels und der Christen ist und sowohl Juden als auch Christen sich zu Ihm bekennen.

 

3. Weil unsere Rettung durch das jüdische Volk gekommen ist. Jesus wurde von einer jüdischen Mutter geboren, er war ein Sohn des jüdischen Volkes. Dem jüdischen Volk verdanken wir Jesus. Die Bibel, die von unserer Rettung spricht, wurde von Juden geschrieben. Die Jünger, die zuerst die Nachricht Gottes von der Rettung zu den Nichtjuden brachten, waren Juden.

Joh 4,22  „…ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden“.

 

4. Weil Juden und Christen sich gemeinsam zu den „Zehn Geboten“ bekennen, die unser Ver-hältnis zu Gott und dem Nächsten regeln (2. Mose 20; Matth. 5).

 

5. Weil die Gemeinde Jesu ihre historischen Wurzeln im religiösen Judentum hat und weil wir ihrer Sorgfalt die Bibel verdanken.

Röm 11,17-18  Wenn aber etliche der Zweige ausgebrochen wurden und du als ein wilder Ölzweig unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaums teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht wider die Zweige! Rühmst du dich aber, so wisse, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich!

 

6. Weil Israel und die Gemeinde Jesu – beide zu Recht – „Volk Gottes“ sind.

5. Mo7,6 Denn du bist ein heiliges Volk (Israel) den HERRN, deinem Gott. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

1.Petrus 2,9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat …

Und weil Gott beide zusammen segnen will.

Eph 2,11-22  Die Einheit der Gemeinde aus Juden und Heiden.

Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; …

Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. …

 

7. Weil es Gottes Auftrag an die „Heiden“ ist.

In den folgenden Versen spricht Gott zu den Völkern und zur neutestamentlichen Gemeinde.

Jes 40,1  Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott.

Jes 52,7  Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!

Jes 61,10  Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker!

Jer 31,6  Denn es wird die Zeit kommen, dass die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Wohlauf, lasst uns hinaufziehen nach Zion zum HERRN, unserm Gott!

Jer 31,7  Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen, dem Rest Israels!

 

8. Weil Gott die Gemeinde berufen hat als Hoffnung für Israel.

Röm 11,11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte.

Röm 11,14  ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte.

 

9. Weil das Land Israel, einschließlich Judäa und Samaria („Westbank“), der zentrale Schauplatz der Welt- und Heilsgeschichte war, ist und sein wird.

 

10. Weil das jüdische Volk während der Zeit seiner 2000-jährigen Zerstreuung von Teilen der Christenheit schändlich behandelt und verfolgt wurde.

1.Mo 12,3  Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

 

11. Wir bejahen die Rückkehr der Juden und Wieder-errichtung eines jüdischen Staates in Israel, weil er gottgewollt ist. Wir treten deshalb ein für Israels Existenz innerhalb gesicherter Grenzen mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.

Jer 30,3   Denn siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich das Geschick meines Volks Israel und Juda wenden will, spricht der HERR; und ich will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe, dass sie es besitzen sollen.

Jer 32,41  Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen, ganz gewiss, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Hes 11,17 Darum sage: So spricht Gott der HERR: Ich will euch zusammenbringen aus den Völkern und will euch sammeln aus den Ländern, in die ihr zerstreut seid, und will euch das Land Israels geben.

 

12. Weil Israel nach Gottes Plan ein Segen für die arabischen Nationen sein wird.

Jes 19, 23-25  Zu der Zeit wird eine Straße sein von Ägypten nach Assyrien, dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen.  24 Zu der Zeit wird Israel der Dritte sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf Erden;  25 denn der HERR Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!

 

13. Weil das jüdische Volk mehr denn je Christen braucht, die sich offen zu Israel stellen, für das Land und die Menschen im Gebet eintreten.

Die Freundschaft und Unterstützung der Christen für das jüdische Volk und die Nation Israel haben einen klaren biblischen Auftrag in dieser Stunde der Geschichte. Der Bibel treue Christen sind gerufen, das Recht Israels auf Existenz zu unterstützen; ja die aufstehen gegen anti-jüdische und anti-israelische Entwicklungen in unserer Gesellschaft und die Israel mit einer kritisch-helfenden Solidarität begleiten.  In diesem Zusammenhang sind wir dankbar für die Menschen, die sich zum jüdischen Volk gestellt haben, auch wenn es ihr Leben gekostet hat.

Psalm 105, 8-11  Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter, 9 an den Bund, den er geschlossen hat mit Abraham, und an den Eid, den er Isaak geschworen hat. 10 Er stellte ihn auf für Jakob als Satzung und für Israel als ewigen Bund  11 und sprach: »Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbteils«

 

Als Christen bekennen wir uns zum jüdischen Volk.  Jesus Christus (Christus = hebr „Messias”) wusste sich zuerst zu seinem Volk, zum Hause Israel gesandt. Er hat bis zum Kreuzestod für dieses Volk gebetet. Christen, die seinen Namen tragen, dürfen sich nicht von diesem Volk abwenden.

Die frühe Gemeinde war jüdisch. Die Christenheit entsprang aus jüdischen Wurzeln und hat nie aufgehört, ihnen verpflichtet zu sein (Rö 11,18).

Wir glauben, dass die Wiedereinsetzung des jüdischen Volkes in das Land Israel den im Wort Gottes enthaltenen Verheißungen entspricht, und die Zeit Gottes „Zion vor aller Welt zu bestätigen“, begonnen hat.

Wir glauben, dass Israel (Land, Leute und Nation) eine göttlich bestimmte Zukunft hat und dass Gott sein jüdisches Volk nicht auf Dauer verstoßen hat.

Uns ist bewusst, dass die Barrieren, die heute zwischen Juden und Christen existieren, vor allem durch christlichen Antisemitismus und christliche Verfolgung des jüdischen Volkes verursacht wurden.

Wir sind uns auch heute der jüdischen Wurzeln unseres Glaubens bewusst.

Unser Beistand für Israel ist der Beistand eines Freundes. Sprüche 17.17 „Ein Freund liebt zu jeder Zeit…“

Unser Beistand für Israel ist nicht von ihrer religiösen oder soziologischen Struktur abhängig.

 

Zeichen der Versöhnung:

Gedenkstein „Wald Nürnberg“, einer Pflanzung von 5.000 – 10.000 Bäumen durch Initiative vom AK „Suchet der Stadt Bestes – Nürnberg“ im Wald der deutschen Länder mit insgesamt 500.000 Bäumen in derNegev-Wüste.

 

ISRAEL (hebr. Jisrael)(„er streitet mit Gott“) dem Stammvater Jakob von Gott verliehener Name (1.Mose 32,29;35,10)

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Israel.svg

FLÄCHE                   22.380 km

Hauptstadt         Jerusalem

Amtssprachen  Hebr./Arabisch

Bevölkerung        8.700.000

Juden                            75 %

Nichtjuden                 25 %

Gepflanzte Bäume  260 mio

 

 

Wissenwertes

Gebiet verschiedenster Landschaftsformen. Im Norden befindet sich der Berg Hermon mit 2814m. Mittel-meerlandschaft östlich von Jerusalem, Wüste ab Beer Sheva. Das Jordantal liegt 213m u. d. M., am Toten Meer sinkt es auf 400m u. d. M. ab (tiefster Punkt der Erdoberfläche).

Eigentlich ist Israel klein und arm, jedoch war es am Geschehen der Weltgeschichte beteiligt, wie kein anderes Land. Geografisch liegt es am Knotenpunkt 3er Kontinente (Afrika, Asien, Europa), zwischen 2 Meeren (Indischer Ozean/Mittelmeer) und zwischen 3 Wüsten (im O die Syrische Wüste, im S die arabische und SW die Sahara).

Es gibt, Statistiken zu folge, indem kleinen Land 3000 versch. Pflanzenarten –  auf den Britischen Inseln (2 1/2 x so groß) nur 1800 oder 1500 in Ägypten (10x so groß). Kein anderes Land der Welt verfügt über diesen Pflanzenreichtum. Gegenwärtig gibt es in Israel 450 Vogelarten (England: 560 oder USA: 725).

 

Gott nennt dieses Land: ein „KLEINOD“.

 

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636. 70 Jahre Staat Israel – ein umkämpftes Wunder. Mazal tov!

Sonntag, 7. Oktober 2018 | Autor:

Blick vom Ölberg in Jerusalem

 

Liebe Blogbesucher,

ich muss mich beim Thema Israel immer wieder wundern, welch verquerte Meinungen und Ansichten bei den Menschen der Welt aber auch bei Christen vorhanden sind. Wenn man aber einmal nachforscht woher diese Menschen ihre Meinung und Ansichten beziehen, dann braucht man sich nicht zu wundern. Das westliche Europa wird seit der 68er Bewegung durch eine einseitige grün – links – rote Medienlandschaft gesteuert und manipuliert. Diese Ideologen haben sich nie mit Israel wirklich beschäftigt und auch das Christentum ist ihnen weitgehend fremd. Humanismus und Gleichschaltung sind ihre Werkzeuge mit denen Sie die Menschen indoktrinieren.

Übrigens – ohne den Juden Jesus gäbe es kein Christentum und keine Vergebung unserer Schuld.

 

Ich habe mich deshalb gefreut als ich vor einiger Zeit einen Artikel zum 70jährigen Jubiläum von Israel in einer freikirchlichen Gemeinde in Nürnberg gefunden habe.

Ich danke den Autor und Israelkenner Hansjürgen Kitzinger vom Arbeitskreis “Suchet der Stadt Bestes” aus Nürnberg für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

Seit König Pharao gab es in jeder Generation Jemand, der das Volk Israel vernichten wollte. Die Wurzeln des jüdischen Volkes lassen sich 4000 Jahre zurück verfolgen. Fast genau so alt ist der Slogan “Lasst uns sie ausrotten, dass sie kein Volk mehr seien und des Namens Israel nicht mehr gedacht werde“ (Psalm 83.5).

Der römische Judenhasser Kaiser Hadrian 135 n.C. wollte den Namen Israel ausradieren und nannte Judäa „Syrie Palestina“, damit man „des Namens Judäa Israel nimmermehr gedenke.“

Nach dem Ende der türkisch-ottomanischen Herrschaft im Heiligen Land im Jahr 1917 übernahm die britische Regierung die Verwaltung über „Palästina“. 1920/22 wurden die Briten vom Völkerbund (UN) beauftragt, dort eine „nationale Heimstätte für die Juden“ einzurichten, und zwar ausdrücklich aufgrund der „historischen Verbindung“ des jüdischen Volkes mit diesem Land.

1923 richtete Großbritannien im Bereich östlich des Jordan das arabische Emirat Transjordanien ein (seit 1950 Jordanien). Damit verblieb nur noch das Gebiet westlich des Jordan für die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates. Nach Spannungen zwischen Juden und Arabern gaben die Briten das Mandat 1947 an die UN zurück, ohne den Auftrag für eine “nationale Heimstätte für die Juden” erfüllt zu haben. Dann verabschiedete die UN am 29.11.1947 in ihrer Resolution 181 mit großer Mehrheit einen Teilungsplan für das Gebiet zwischen Mittelmeer und dem Jordan. Es sollte ein jüdischer und ein arabischer Staat errichtet werden.

Die Juden nahmen den Plan an, die arabisch-islamischen Staaten lehnten geschlossen ab. Gleich darauf gingen die Araber in Palästina zum bewaffneten Widerstand über. Überall im Land kam es zu Bombenanschlägen und Feuerüberfällen auf jüdische Dörfer und Wohnbezirke. Die jüdische Bevölkerung zählte 650.000. Nachdem der letzte britische Hochkommissar abgereist war, wurde gemäß der UN-Resolution am 14.5.1948 von David Ben Gurion der Staat Israel mit folgenden Worten ausgerufen:  „2000 Jahre haben wir auf diese Stunde gewartet und nun ist es geschehen. Wenn die Zeit erfüllt ist, kann Gott nichts widerstehen. Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft.“

Wenige Stunden danach fielen arabische Streitkräfte aus Syrien, Ägypten, Libanon, Transjordanien und aus dem Irak in Israel ein. Die Entstehung des Staates sollte in letzter Minute mit Gewalt verhindert werden. Der junge Staat musste sich verteidigen, der Unabhängigkeitskrieg endete mit mehreren Waffen­stillstandsabkommen im Jahre 1949. Danach kamen Judäa und Samaria (Westjordanland) unter jordanische, der Golan unter syrische und der Gazastreifen unter ägyptische Verwaltung. Jordanien war Besatzermacht der uralten jüdischen Gebiete Judäa und Samaria einschließlich Ost-Jerusalem. Ein „palästinensisches Volk“ gab es nicht. Erst 1968 bezeichnete Arafat die „Araber in Palästina“ als „Palästinenser“. Der Staat Israel anerkannte 1994 die PLO als „Vertreterin des palästinensischen Volkes“. In fünf Kriegen musste sich  Israel verteidigen, hinzu kamen der Libanonrückzug   und zwei Gaza-Kriege.

Der Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 wurde Israel zur Selbstverteidigung aufgezwungen. Die jüdische Armee brachte das gesamte Gebiet westlich des Jordan einschl. Ost-Jerusalem unter seine Kontrolle. Der Wunsch Israels nach Friedensverträgen beantworteten die arabischen Staaten in Khartum  mit einem dreifachen “Nein”: Nein zu Verhandlungen, zum Frieden und zur Anerkennung des jüdischen Staates. Bis heute erkennen außer Jordanien und Ägypten die arabischen Staaten das Existenzrecht Israels nicht an.  

Die Terroranschläge gegen Israel von der 1964 gegründeten PLO, später von der Hamas, der Hisbolla u.a. wollten nicht enden. Trotzdem gab Israel ab 1994 mehrere Städte und Gebiete an die palästinensische Autonomiebehörde  zur Selbstverwaltung.  Im Sommer 2005 zog sich Israel  aus dem Gaza-Streifen und aus vier jüdischen Orten in Nord-Samaria ohne Gegenleistung zurück. Daraufhin wurden in den drei folgenden Jahren weit über 6000 Raketen und Granaten aus Gaza auf Israel  abgefeuert.

Durch die insgesamt 12.000 Raketen, die seit dem Jahr 2000 in Israel  niedergingen, wurden eine Viertelmillion israelische Bürger tyrannisiert und traumatisiert. Deshalb hat Israel am 27.12.2008 eine Militäroperation gegen die Hamas im Gaza-Streifen eingeleitet. Raketen und Granaten schlugen jedoch weiterhin im Süden Israels ein, von der Hisbolla aus Libanon im Norden. Darüber hinaus feuerten Terroristen 250 Raketen auf Israels Ballungsräume.

Am 08.07.2014 eskalierte der Konflikt zum 50-Tage-Gaza-Krieg. 4.200 Raketen  wurden aus Gaza auf Israel abgefeuert. Davon konnten  durch das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ Hunderte abgefangen werden. So wurde verhindert, dass große Wohngebiete in Israel getroffen wurden. Es wurden 38 Terrortunnel zerstört, durch die die Terroristen in Israel eindringen wollten. Die Hamas baut neue Terrortunnel in Gaza u. lagert Tausende Raketen in Gaza, die Hisbolla ebenfalls  angeblich 140.000 im Libanon. In den letzten fünf Jahren sind 850 Raketen aus Gaza auf Israel abgefeuert worden

Frage: Was würden wir tun, wenn täglich auf unsere Stadt Raketen und Granaten abgefeuert werden? Nach dem Raketenalarm durch die Sirene bis zur Explosion hat man 15-60 Sekunden Zeit, um in einen Schutzraum zu flüchten.

Die Existenz des Staates Israel gründet sich völkerrechtlich auf den Beschluss der UNO neben dem historischen, natürlichen und göttlichen Recht des jüdischen Volkes auf ein eigenes Staatswesen. Israel ist ein säkulärer Rechtsstaat und die einzige Demokratie in Nahost.

Aus 144 Nationen sind die Juden aus der Zerstreuung nach Zion heimgekehrt und diese „Alijah“ (Heimkehr) dauert an. Trotz Gazakrieg und Terror wanderten seit 2014 jährlich rund 25.000 Juden in Israel ein. Junge Juden wollen im wachsenden Hightec-Staat in Freiheit leben. Juden und Christen sind sich einig, dass Gott die lenkende und zentrale Autorität hinter Menschen und Nationen ist. Israel ist die einzige Nation in der Geschichte der Menschheit, die nach zweitausend Jahren wieder erstanden ist.

Christen und Juden wissen aus der Bibel: Israel ist aus göttlicher Inspiration heraus entstanden. Letztendlich erfüllt sich, was Gott in seinem Wort versprochen hat: “Ich nehme die Kinder Israel aus den Völkern heraus, wohin sie gezogen sind und ich sammle sie auf ihrem Boden. Und ich mache sie zu einer Nation im Land.” (Hes. 37.21).

Israel ist kein Auslaufmodell, der Apostel Paulus wusste um Gottes bleibende Treue zu seinem Bundesvolk: “Gott hat sein Volk nicht verstoßen, welches er zuvor ersehen hat” (Röm. 11.2). Durch den Propheten Jeremia sagt Gott: „Bevor das Volk Israel aufhört zu existieren, werden Sonne, Mond und Sterne vergehen“  (31.36), und „Wer es antastet, der tastet seinen Augapfel an” (Sach. 2.12). In den Augen vieler Völker ist Israel ein vermeintliches  Hindernis auf dem Weg zum Weltfrieden, “Jerusalem ein Taumelbecher und Laststein für alle Völker, die sich wund reißen, wenn sie ihn beseitigen wollen” (Sach.12.2-3). Wer Israel zerstören will, zerstört sich selbst.

Israel – das 4000 Jahre alte Volk, lebt in einem jungen Staat seit 70 Jahren. Nach 2000 Jahren in der Diaspora findet es trotz schmerzvoller Prozesse wieder zusammen.

Der Prophet Jesaja spricht von einem einmaligen Ereignis in der Völkergeschichte (Jes. 66.8): „Wer hat so etwas je gehört? Wer hat dergleichen je gesehen? Kann denn ein Land an einem einzigen Tage ins Dasein gerufen oder ein Volk plötzlich geboren werden? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren.“

Israels Hauptstadt ist Jerusalem.  Seit 1967 ist die Stadt wiedervereinigt und Regierungssitz.  Nie wurde die Stadt seit 3000 Jahren von einer Fremdmacht zu ihrer Hauptstadt erklärt. Jerusalem  ist der Lebensnerv des jüdischen Volkes und des Staates Israel.  Das moderne Jerusalem entwickelte sich seit 1844 mit den Juden als größter Bevölkerungsgruppe und als die ersten Wohnviertel außerhalb der Stadtmauern gebaut wurden. Jerusalem zählt heute 870.000 Einwohner. Sie ist die größte Stadt Israels.

Die Zukunft Israels unterliegt nicht der Willkür seiner Feinde sondern der Erwählung Adonais.
(Lese-Empfehlung: „Das Buch Sacharja“)

Am ISRAEL Chai – Das Volk Israel lebt!

 

„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!“

David Ben Gurion, erster Ministerpräsident, 1948

 

Autor: Hansjürgen Kitzinger,  Arbeitskreis „Suchet der Stadt Bestes“

Postfach: 81465, D-90249 Nürnberg     www.ak-sdsb.de

 

 

Dr. Thomas Bauer Regierungspräsident Mittelfranken

 

Grußwort von Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer bei der Festveranstaltung „70 Jahre Staat Israel“ am 6. Mai 2018 in Nürnberg

 

Werte Veranstalter,

werte Ehrengäste,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

ein herzliches „Grüß Gott“ auch von meiner Seite und ein herzlicher Dank für die Einladung zur heutigen Festveranstaltung, die mir die Gelegenheit gibt, Ihnen als Schirmherr auch die besten Grüße der Bayer. Staatsregierung zu übermitteln.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

bestimmte Werte sind konstitutiv für Deutschland und Bayern: die Achtung vor der Würde des Menschen, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatlichkeit, der Schutz der Menschenrechte. Das Grundgesetz benennt diese Werte ausdrücklich.

Ein weiteres Element des deutschen Staatsverständnisses wird in der Verfassung nicht erwähnt. Angela Merkel hat es in ihrer Rede am 18. März 2008 – der ersten Rede eines deutschen Bundeskanzlers vor der Kneset (und überhaupt eines ausländischen Regierungsschefs) – so formuliert:

„Die historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.“

Auch der Bundestag hat sich anlässlich des Geburtstags Israels im vergangenen Monat erneut zum Existenzrecht des jüdischen Staates und zum Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland bekannt. Ja, Deutschland steht in einem einzigartigen Verhältnis zu Israel. Dies ist begründet durch die Verantwortung Deutschlands für die Shoa, dem systematischen Völkermord an etwa sechs Millionen Juden Europas, in der Zeit des Nationalsozialismus. Ja, Deutschland steht ein für das Existenzrecht des Staates Israel und dies ist auch nicht verhandelbar. Und dennoch: Nicht alle in Deutschland teilen diese Auffassung.

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahr 2015 unter der Überschrift „Deutschland und Israel heute – Verbindende Vergangenheit, trennende Gegenwart?“ hat über 2.000 Menschen aus Deutschland und Israel befragt. Das Ergebnis: die meisten Israelis haben ein positives Deutschlandbild, für sie ist Deutschland heute eine freundlich gesinnte Nation und ein Verbündeter. Bei Deutschen ist der Blick eher skeptisch auf Israel gerichtet, insbesondere unter den jüngeren Deutschen gibt es in Teilen eine ablehnende Haltung gegenüber Israel.

Woher kommt diese Diskrepanz zwischen den staatlichen Beziehungen und der Sichtweise von Teilen der deutschen Bevölkerung? Die Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass die Haltung Israel gegenüber bei den meisten Deutschen nicht nur durch die Vergangenheit geprägt ist, sondern von der Wahrnehmung des israelisch-palästinensischen Konflikts und hier vor allem der Siedlungspolitik Israels überlagert und beeinflusst wird. Die Studie zeigt aber auch, wie erschreckend hoch die Zustimmung zu verschiedenen Formen des Antisemitismus ist und wie sich dieser Antisemitismus zunehmend gegen Israel richtet.

Wollen wir ehrlich sein! Der Antisemitismus war in Deutschland nie verschwunden. Daran konnten auch die Entnazifizierung und intensive schulische und politische Bildungsangebote nichts ändern. Allerdings bewegte sich der braune Bodensatz meist im Untergrund, er war für viele schlicht nicht sichtbar. Auch heute wird kaum jemand öffentlich in Deutschland sagen, er sei Antisemit, „die Juden seien unser Unglück“. Die Begriffe sind vorsichtiger gewählt. Sie lauten „Israel-Kritik“, es heißt Israel sei das einzige Hindernis für einen Frieden im Nahen Osten. Es werden faschistische Begriffe wie „das internationale Finanzjudentum“ in „das internationale Finanztum“ umgewandelt, es heißt „hinter Amerika stehe eine andere Macht“, für die Finanzkrise seien die „Banker von der Ostküste“ verantwortlich oder es werden jüdisch klingende Namen verwendet, wie Rothschild oder Goldman-Sachs.

Auch politisch weht der Wind nicht mehr nur aus der bekannten rechten Richtung, sondern er kommt auch von links und wird dort die „Befreiung Palästinas“ betitelt. Gerne werden hier auch Verschwörungstheorien gepflegt. Niemand spricht von Ritualmorden der Juden, aber Mahmud Abbas erhält Beifall im Europäischen Parlament für seine Aussage, Israel würde das Wasser in Palästina vergiften.

Und der Antisemitismus kommt ökonomisch. Auch wenn niemand ruft „Kauft nicht bei Juden“, gibt es doch Boykott-Aufrufe gegen Produkte aus Israel.

Was können wir tun, um Antisemitismus, der sich als „Israel-Kritik“ tarnt, zu bekämpfen? Was können wir tun, damit die deutsche „Staatsräson“ auch zur „Bürgerräson“ der Menschen dieses Staates wird? Ich sehe vor allem ein wichtiges Handlungsfeld, wir müssen Fakten gegen „Fake-News“ setzen.

Die Informationen über die fundamentalen Unterschiede zwischen Israel als einziger Demokratie im Nahen Osten und den Nachbarstaaten Israels müssen noch klarer vermittelt werden, so wie sie beispielsweise der deutsche Blogger Gerd Busemann vor kurzem beschrieben hat.

Nicht allen Menschen ist etwa klar, dass in Israel über 1,69 Millionen Muslime friedlich mit Juden zusammenleben. Sie sind miteinander durch den demokratischen Rechtsstaat verbunden, der ihr Zusammenleben schützt und sie auf eine rechtliche Stufe stellt, ebenso wie er auch unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder sexueller Orientierung allen Staatsbürgern gleiche Rechte verschafft.

 

Ein Fünftel der Staatsbürger Israeli sind Muslime und 77 Prozent davon sagen laut einer repräsentativen Umfrage der Harvard Kennedy School, in keinem anderen Land lieber leben zu wollen, als in Israel!

 

Dort sind sie Arbeitskollegen, Lehrer, Anwälte, Abgeordnete, Feuerwehrmänner, Nachbarn von Juden. Sie lachen, leben, essen, weinen und streiten zusammen. Außerhalb Israels sieht es anders aus. Die Hamas fordert die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes (Gründungscharta Artikel 7) und die Zerstörung Israels (Artikel 13). Offizielle Vertreter der Hamas rufen zur Vernichtung aller Juden auf, sie nennen sie „Ungeziefer“ und „Bakterien“, bezeichnen und wünschen, dass ihnen die Kehlen durchgeschnitten und ihre Familien ermordet werden.

Wer Israel pauschal verunglimpft, wie es die BDS-Boykott-kampagnen tun, will nicht wahrhaben, dass er sich gegen ein Land wendet, das alle staatliche Krankenhäuser mit Gebetsräumen für alle Religionen ausstattet, weil ein Muslim erfolgreich beim Supreme Court Israels geklagt hatte, weil er vor einer Klinik in Tel Aviv im Freien beten musste.

Als Jude im Gaza-Streifen oder in Saudi-Arabien haben sie keinen eigenen Gebetsraum in Krankenhäusern, sie haben noch nicht mal eine Aufenthaltserlaubnis dort, denn es ist dort verboten, Jude zu sein. Genauso wie sie als israelischer Staatsbürger auch Kraft Gesetzes von Kuwait Airways nicht befördert werden.

Weitgehend unbekannt ist auch, dass seit Gründung des Staates Israel 3.134 Zivilisten Opfer von Terroranschlägen geworden sind. Und trotzdem wurde der israelische Kampfsanitäter Elor Asaria, der im März 2016 einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet hatte, von einem Militärgericht wegen Totschlags verurteilt. Israel ist ein Rechtsstaat.

Diese Unterschiede werden meines Erachtens noch nicht klar genug und nicht oft genug öffentlich herausgestellt. Das wäre zumindest ein Anfang.

Ich meine zum Schluss: Deutschland tut nicht nur gut daran, die Sicherheit Israels aus historischen Gründen zum Teil seiner eignen Staatsinteressen zu machen, der Blick auf Israel und die Sensibilität für Antisemitismus tun Deutschland auch im Inneren gut, weil sie uns die Augen öffnen für den Zustand unserer eigenen Gesellschaft.

 

70 Jahre Israel sind daher nicht nur ein Grund zum Mitfeiern als Freunde des jüdischen Volkes und aller israelischen Staatsangehörigen, sondern auch für Deutschland selbst.

 

Alles Gute Israel für die nächsten 70 Jahre!

 

 

 

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635. Erkennen wir die Zeichen der Zeit…?

Mittwoch, 3. Oktober 2018 | Autor:

NAI-Wenn-das-Feuer-kommt

 

Liebe Blogbesucher,

dieser Artikel hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier meiner Leserschaft zur Kenntnis geben möchte.

Ich danke meinen Bruder Traugott Joachim Mall für die Genehmigung und der Redaktion von Herzen für Israel.

 

NAI

 

Erkennen wir die Zeichen der Zeit…?

 

Liebe Leser, die Sonne “brennt” derzeit vom Himmel. Hitze brütet über unserem Land, und vielen anderen auch. Portugal erleidet einmal mehr verheerende Waldbrände, so auch Kalifornien. Vom Gazastreifen her senden von Hamasshass aufgestachelte Palästinenser Heliumballons mit glühenden Kohlen und stiften Brände, fast ohne Ende.

Was für ein Irrsinn.

Ferien sind angesagt. Wetter soll da nur die Sonnenrolle spielen und der Gedanke an die “Bedürfnisse der gesamten Natur” (die sich nach Erlösung sehnt) sind außen vor. Im Radio höre ich eine Ansage vom Chef des B.U.N.D., der im Bezug auf “Klimarettung” der Politik “Versagen vorwirft”. Anscheinend hat er nicht verstanden, dass der Begriff Klima nichts Weiteres meint als Wetteraufzeichnung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Da allerdings gibt es nur geringfügige Abweichungen im 0, 5 % Bereich.

Die Vorstellung der Weltrettung auf der Basis der Theorie vom menschengemachten Klimawandel, ist insbesondere in Deutschland “quasireligiös” und dieses “Feuer eines Irrgeistes” heizt “Windrädle- Emotionen” und “Dieselfahrverbote” an und führte bereits zu eigenmächtigen politischen Fehlentscheidungen, z.B zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz, das uns die teuersten Energiepreise in Europa beschert, die vielleicht besten Atomkraftwerke der Welt abgeschaltet hat und dazu führt, dass um uns herum in Europa ein Atomkraftwerk nach dem anderen gebaut wird.

Die Vorstellung, dass “sobald der Müll in der Trennung klingt, die Seele aus dem Fegfeuer springt” ist halt, und das kann man seit 501 Jahren wissen, ein IRRGLAUBE, der nicht in den Himmel, sondern auf den “Highway to Hell” führt. Dies ist der Titel eines alten Rocksongs der Heavymetal (okkult) Band ACDC, der auch in Deutschland seit Jahren von Hunderttausenden mitgegrölt wird.

Denn sie wissen nicht, was sie tun!

 

Warum nicht? Weil wir ganz offensichtlich unsere Christenpflichten vergessen haben.

  1. Für den Frieden Jerusalems zu beten.

Darüber könnte ich, kurz nach dem vergangenen Sonntag, dem ISRAEL-SONNTAG (laut EKD-Definition) ein Liedchen singen! Ein postmodernes Klagelied, das mir von Israelfreunden aus allen Landesteilen fast gleichlautend- und klingend in den Ohren gellt. Seit über 30 Jahren in einer ev. freikirchlichen Gemeinde, kann ich nur konstatieren, dass die Gebetstreffen überaus dünn besetzt sind und ein mitgegründeter Stadtgebetskreis an anderem krankt. Das scheint mir symptomatisch zu sein.

  1. Für alle Obrigkeit zu beten.

Dem Vernehmen nach hat der CDU- Politiker Volker Kauder, Redner im Rahmen der Allianzkonferenz in Bad Blankenburg, auf die Frage einer Israelfreundin nach dem C in der Parteiwortmarke folgendes zur Antwort gegeben: “ Die im Bundestag sind, sind gewählt. Wenn das keine Christen sind, dann liegt es daran, dass Christen keine Christen wählen, oder diese bibelgläubigen Leute nicht für politische Ämter zu Verfügung stehen!” Vielleicht ist damit auch ein Stück Missionsbefehl missachtet. Im Paulus-Sinne den “Juden ein Jude”, den “Griechen ein Grieche” dem “Punk ein Punk” und dem “Politiker ein Politiker”.

Als Herzen für Israel haben wir immer gewagt, auch in diesen Raum hinein “missionarisch” tätig zu sein. Damals über das FAXGERÄT als Möglichkeit, Tausende von Botschaften strategisch zu versenden, später per e-mail erweiterte Personenkreise gezielt zu erreichen.

Diese Möglichkeiten sind inzwischen durch Kontrollmechanismen, die von Heiko Maas eingeführt wurden, zusehends erschwert oder stellenweise verunmöglicht worden. Nein, es ist eben nicht “Freiheit die ich meine” sondern “Kontrolle an der falschen Stelle, die ich verneine”!

Als Christen können wir wissen was da auf uns zukommt. In “luziferischem Licht positiv erscheinend”. Wie der Zeitgeist eben zu allen Zeiten war. Mal “braun” mal “rot-blau” mal (frech-geklaut) “Regenbogenbunt” und leider bleibt es laut Goethe auch weiterhin dabei: “Den Teufel spürt das Völkchen nie, auch wenn er es am Kragen hätte”!

Die ernste Frage: “Erkennen wir die Zeichen der Zeit und verhalten uns entsprechend”?

Den Versuch (2.) hatten wir mit unserem “Brief an Merkel” gemacht. Haben Sie sich beteiligt und wenn ja Erfahrung damit gemacht? Bitte lassen Sie`s uns wissen.

Ebenso mit der Kartenaktion in Sachen Judensau. (1.) Noch haben wir eine Restauflage zum Weitergeben. Bitte melden Sie sich, wenn Sie noch, oder nochmals weitergeben und versenden wollen. Dies gilt übrigens auch für die “Happy birthday” ISARELKARTEN, mit nunmehr noch vier verschiedenen Motiven. Solange Vorrat reicht, senden wir Ihnen gerne die gewünschte Menge zu!

In JAKOBUS 4 begegnet uns eine sehr ernste Ansage, die ich vorhin kurz angedeutet hatte. Allerdings muss ich mich gleich mal “an die eigene Nase fassen”

Hier der Text:

Warnung vor Unfriede

1 Woher kommt Streit, woher Krieg unter euch? Kommt’s nicht daher: aus euren Gelüsten, die da streiten in euren Gliedern?

2 Ihr seid begierig und erlangt’s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet;

3 ihr bittet und empfangt’s nicht, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste vergeuden könnt.

4 Ihr Ehebrecher, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

5 Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: Der Geist, den er in uns wohnen ließ, drängt nach Neid;

6 doch Gott gibt größere Gnade. Darum heißt es (Sprüche 3,34): »Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. «

7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.

8 Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.

9 Klagt, trauert und weint; euer Lachen verkehre sich in Weinen und eure Freude in Traurigkeit.

10 Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.

11 Verleumdet einander nicht. Wer seinen Bruder verleumdet oder seinen Bruder verurteilt, der verleumdet und verurteilt das Gesetz. Verurteilst du aber das Gesetz, so bist du nicht ein Täter des Gesetzes, sondern ein Richter.

12 Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der selig machen und verdammen kann. Wer aber bist du, dass du den Nächsten verurteilst? Warnung vor Selbstsicherheit

13 Wohlan nun, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen –,

14 und wisst nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Dunst seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet.

15 Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.

16 Nun aber rühmt ihr euch in eurem Übermut. All solches Rühmen ist böse.

17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde.

 

Wir befinden uns in einer “finsteren Welt”. Nichts Neues, denn das war sie von Anfang an. Immer mehr jedoch frage ich mich, wie es möglich war, so viele Jahre meines Lebens zu glauben, dass es (neben dem “Göttlichen” und dem “Luziferischen”) tatsächlich noch andere “Quellen der Weisheit und Erkenntnis = Licht” gäbe. Vielleicht durch die Tatsache in einer von Humanismus (= griechischem Denken) geprägten Welt aufgewachsen zu sein und seit langem in einer Stadt zu leben, die insbesondere auf “ihren” Reuchlin so stolz ist (den sie mit gleichnamiger Medaille würdigt – die sie dann an “bedeutungsvolle” Zeitgenossen als Preis weitergibt, die sich im Sinne der “Humanität” hervorgetan haben! – was auch immer das heißen mag!)

In einem früheren Anschreiben hatte ich darauf hingewiesen, dass wir uns ja, als “Kinder des Lichts” in einen Krieg hinein gestellt wissen. Licht versus Finsternis. Ein Krieg, in dem es wie in allen nur drei Hauptziele gibt:

  1. Den Enthauptungsschlag gegen das HAUPTQUARTIER, in unserem Falle die Störung oder Zerstörung unserer ganz persönlichen Beziehung zu GOTT. Der zweite “Schlag” gilt den KOMMUNIKATIONSMÖGLICHKEITEN der Truppenteile untereinander. In unserer geistlichen Sicht, das Verwirrung stiften zwischen Ehepartnern, in Familien und Gemeinden. Drittens der Angriff auf den NACHSCHUB UND DIE NACHSCHUBWEGE. In unserem Fall Gebet und finanzielle Hilfen, ohne die eine erfolgreiche Missionsarbeit nicht möglich ist.

Jakobus nennt uns Gründe und Ursachen, Fehlhaltungen die dringend korrigiert, behoben und geheilt werden müssen, damit Reich-Gottes-Arbeit eben nicht gehindert wird, sondern erfolgreich vorwärts gehen kann.

Einen Tipp zu Punkt 1 verdanken wir Doron Schneider, der von den “ältesten Olivenbäumen in Jerusalem sprach”. Schnell relativierte er die “Werbeaussage”, “aus der Zeit Jesu” auf offiziell geschätzte 1200 Jahre.

Seine Darstellung: “ Christliche Mönche haben auf die Wurzeln dieser Ölbäume immer wieder neue Zweige eingepfropft. Dadurch sind sehr dicke Stämme entstanden die reiche Frucht trugen – bis zum heutigen Tag! Ohne diese Arbeit wäre die Wurzel vertrocknet. Das Aufpfropfen hat sie am Leben erhalten und reiche Frucht – durch die Zeiten hindurch – bewirkt! Ein gutes Bild für unsere Aufgabe als “aus den Nationen” auf den auserwählten Ölbaum “Eingepfropfte”. Nehmen wir diese Bitte ernst.

Im Rückblick auf die vergangenen Jahre, die für uns sehr große Herausforderungen parat hatten – wie für so viele unserer Generation: Kümmern um die “Altvorderen” so gut das geht, die Kinder in die Welt entlassen und im Rahmen der Möglichkeiten begleiten. Im Sinne des Besprochenen die Arbeit vorwärtsbringen:

Wir sind dankbar, dass wir “jüngst zu Pfingsten” einen “Partnerverein” aus der Taufe heben konnten. Jetzt ist deutsch-israelische Freundschaft nochmals praktischer geworden (fünf deutsche und drei israelische Gründungsmitglieder).

Eine Volontärin und meine Frau sind für geraume Zeit vor Ort und bemühen sich, alles Notwendige “auf die Reihe zu kriegen”

 

Traugott Joachim Mall & Team

 

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634. Schalom!

Mittwoch, 3. Oktober 2018 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

dieser Artikel hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier meiner Leserschaft zur Kenntnis geben möchte.

Ich danke meinen Bruder Traugott Joachim Mall für die Genehmigung und der Redaktion von Herzen für Israel.

 

 

Schalom!

Nochmals möchte ich die Bedeutung dieser Begrüßung an den Anfang dieses Anschreibens stellen. Einfach deshalb, weil wir in einer Zeit leben und uns sogar ein Stück weit daran gewöhnt haben, grußlos aneinander vorüber zu gehen. Den anderen nicht mehr wahrzunehmen. Das mag gehen bis hin zum “Was guckst Du” als einem Ausdruck einer oft unbewusst und tief sitzenden Furcht vor dem “bösen Blick”. Sicherlich ein Stück weit auch abhängig vom kulturellen Background. Mancher handfeste Raufhändel mag in einem solchen bewussten, “den anderen sehen” seinen Ursprung gehabt haben.

In Supermärkten kommt man nicht mehr unbedingt ins Gespräch. Manchmal ernte ich erstaunte Blicke, wenn ich den Versuch mache, eine Wortbrücke zum Nächsten zu bauen. Ein herzliches “Grüß Gott” oder eine nette Bemerkung können da schon leicht den Unterschied machen und dazu führen, dass man miteinander ins Gespräch kommt. (Nicht nur einmal habe ich erlebt, dass ich für Menschen, denen ich so beim Einkaufen begegnet bin, konkret beten durfte).

Noch distanzierter ist in aller Regel der Umgang bei Begegnungen in Bankvorräumen, dort wo sich die Kassenautomaten befinden. Manchmal ist regelrecht Furcht vor dem anderen spürbar. Zu bestimmten Tageszeiten und abhängig vom jeweiligen Umfeld und der temporären Zusammenfügung der Leute, die sich gerade mal eben wegen der Teilhabe an der “Weltmacht Geld” zusammengefunden haben. “Darf ich mit tippen und wir machen halbe halbe” hat schon oft zur überraschten Erheiterung und Lockerung der Atmosphäre beigetragen.

Vor wenigen Jahren bot die Post noch ein Häuschen an, von dem aus man seine privaten Gespräche führen konnte. Dann ließ uns die Telekom mit ihren pinkfarbenen Säulen im Regen stehen. Inzwischen haben wir fast alle diese Telefone, die als “smart” (klug) gelten und die uns für alle fast immer erreichbar gemacht haben. Mühsam mussten wir lernen, dass lautstarkes Streiten am Telefon auf den Straßen in der Großstadtnacht ruhestörend ist und daher besser unterbleiben und Privatgespräche im Bus nicht jeden interessieren und schon gar nicht interes-sieren müssen.

Auch in Stammgaststätten mit Freundes- und Familientischen zeichnet sich als klug aus, wer das “Mobil” in der Tasche lässt. Einige Gastronomen haben inzwischen auf dieses Bedürfnis reagiert, und bieten sogar den Tischen zugeordnete Schließfächer an.

Ich führe diese kleinen Alltagssituationen deshalb an, weil sie alle Ausdruck sind für fehlenden Frieden. Umgekehrt zeigen mir die gemachten Erfahrungen wie groß bei vielen die Sehnsucht ist, als Mensch, als Gegenüber wahrgenommen zu werden. Da kommt diesem Grüßen tatsächlich eine besondere Bedeutung zu.

Ich grüße Sie also ganz herzlich und wünsche Ihnen Schalom:

Auf der Basis der Bibelübersetzung “Neue King James” sind folgende Begriffe zu lesen, die im Schalom beinhaltet sind:

“Komplett sein, Ganzheit, Gesundheit, Frieden, Wohlstand, Wohlergehen, Sicherheit, Ausgeglichenheit, Sattsein, Ruhe, Fülle, Ausruhen, Harmonie, Wachstum, Perfektion, Abwesenheit von Störungen und Agitation” Schalom stammt vom Wurzelbegriff “shalem” ab. Dieser bedeutet. “Ganz sein, erfüllt sein, perfekt sein” Im modernen Hebräisch gibt es offensichtlich verwandte Begriffe, wie z.B.“shelem” das “bezahlen” bedeutet und “shulam” das “voll bezahlt werden” meint.

 

Beides kommt in unserem Wirtschafts-Leben immer seltener vor. Zumindest im Bezug auf immer größere Kreise unserer Gesellschaft. Allen anderslautenden politischen Verlautbarungen zum Trotz. Vieles wird nicht oder nur unzureichend honoriert und voll bezahlt werden oft diejenigen, die eh schon herausragend entlohnt werden. Aber das war und ist Teil dieser finsteren Welt, in der wir leben.

Markus 10, 42 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisset, dass die Mächtigen dieser Welt ihre Völker unterdrücken. 43 Aber also soll es unter euch nicht sein. Sondern welcher will groß werden unter euch, der soll euer Diener sein; Johannes 1, 16 Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. 17 Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.…

Philipper 4, 19 Gott aber wird ausfüllen allen Mangel gemäß seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Christo Jesu.

Schabbat! Im ursächlichen Zusammenhang mit dem Schalom steht der Schabbat. Deutlich an den Aspekten Ausgeglichenheit, Sattsein, Ruhe, Fülle, Ausruhen und Harmonie.

2.Mose 20:11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

Es liegt über 25 Jahre zurück, als mein damaliger Chef mich eines Sonntags in der Frühe anrief und mit für ihn außergewöhnlichen Worten: “Schau mal was unser Herrgott für Wetter schenkt” mich auf eine für ihn wichtige Geschäftsreise schicken wollte. Entgegen meiner sonstigen Ruheabsicht machte ich mich mit meinem umfangreichen Fotoequipment, das ich im Fahrgastraum verstaut hatte, auf den Weg. Schon nach wenigen Kilometern machte mir der ekelhaft penetrante Benzingeruch derart zu schaffen, dass ich nur mit offenen Fenstern weiterfahren konnte und sofort an der nächsten Tankstelle anhielt um der Ursache auf den Grund zu gehen. Ich war nicht wenig erstaunt, als ich den Kofferraum treibstoffgeflutet vorfand, weil die in den Tank eingelassene Vorrichtung für das Messgerät aufgebrochen war und damit der Tankinhalt sich in den Kofferraum hatte ergießen können. Langer Rede kurzer Sinn. Das gesamte Unterfangen musste ich abbrechen und habe mich daraufhin festgelegt, nicht mehr sonntags zu arbeiten. Die so mit erzwungener Verspätung durchgeführten Arbeiten waren dann derart erfolgreich, dass am Ende des Gesamtprojektes sogar eine internationale Auszeichnung stand.

 

Es bleibt dabei: An Gottes Segen ist eben alles gelegen. Und, Sein Wort ist wahr und was Er zusagt, das hält er gewiss. Jedes SEINER WORTE ist Wahrheit und LICHT auf dem Weg zum Leben. Licht in einer dunklen Welt. Was kann aus der Dunkelheit anderes als Dunkel kommen?

Wie kann man von Menschen die im Finstern wandeln, Erhellendes erwarten? Tatsächlich – und das wird mir immer deutlicher – sind all die angeblich klugen Einsichten, Erkenntnisse, Erklärungen, Konzepte, Pläne, wie sie uns tagtäglich auf allen inzwischen medial möglichen Wegen begegnen (seit Gutenbergs Zeiten in Bergen von Büchern erschlagen) eben nichts anderes als irdisch, menschlich, verderbliche Ware, deren Verfallsdatum schon bei der Drucklegung überschritten ist.

Angesichts der medialen Revolution mutet ein Satz wie “nichts ist älter als die Zeitung von gestern” antiquiert an. Beim “Alten Buch” ist das ganz anders: Hierin und in dem, der dahinter steht, finden wir alles, was wir zum Leben brauchen – und zu einem “seligen Tod”.

Zurück: Es gibt eine Diskussion um die Bedeutung des Sonntags als Schabbat-ersatz versus dem Schabbat als echtem biblisch verbrieften Gottesgebot. Diese Diskussion möchte ich hier jedoch nicht führen, denn es geht beim Schabbat prinzipiell dann doch um sehr viel mehr.

Aus der Fülle der uns inzwischen bekannten “Naturgesetze”, die wir natürlich als vom Schöpfer erschaffen und festgelegt wissen, greifen wir – sozusagen exemplarisch – den Schabbat heraus:

Wer das menschliche Wachstum anschaut wird feststellen, dass kulturübergreifend bestimmte Wachstumsschritte, so wie Wachstumsknoten bei Pflanzen, auf dieser Siebener-Abfolge stattfinden (Bei uns im Westen so definiert z.B. als Sieben (Schulreife), 14 (Jugendliche), 21 (Erwachsen) 28 etc. Überprüfen Sie das gerne mal selbst im Rückblick auf Ihr eigenes Leben!

Im Bezug auf den Boden wissen wir um das Schabbatjahr, bei dem die Felder unbearbeitet sich erholen sollen. Die industrielle Welt hat sich schon lange über dieses Gebot hinweggesetzt. Chemische Dünger, Pflanzenschutzmittel und Insektenvernichter sind seit vielen Jahren fester Bestandteil einer Gottes Gebote missachtenden Unkultur.

“Ohne Gott und Sonnenschein, bringen wir die Ernte ein”, war nur einer der Slogans, welche der “real existent gewesene” Sozialismus in die Hirne gepresst hat. Mit deprimierenden Folgen bis heute.

Heute setzt sich eine ebenso gottlose Regentenclique selbst über den gesunden Menschenverstand hinweg. Wenn z.B. Bayer den US-Konzern Monsanto aufkauft, der durch hochgiftige Produkte wie Round-Up für massive negative Folgen in die Ernährungskette hinein gesorgt hat, ist das nicht nur der anhängigen Klagen wegen dumm. Monsanto hat seinen Saaten die Keimfähigkeit genetisch wegmanipuliert und hat damit die Erzeuger in eine Abhängigkeit von Round-up resistenten Arten und notwendigen begleitenden Produkten geführt.

Viele Farmer in Indien haben sich aufgrund dieser Verschuldungsfalle das Leben genommen. Bis der Staat eingegriffen hat, und Monsanto dort seine Produkte vom Markt nehmen musste.

Andere Folgen der Intensivlandwirtschaft sind z.B das Insekten- und Bienensterben, das natürlich auch andere Arten betrifft. Eine Abnahme von Nährstoffen in fast allen unseren Lebensmitteln (Obst, Gemüse) lässt sich ab 1990 festmachen.

Bis dahin konnte man davon ausgehen, dass z.B eine Kartoffel das an Wertstoff lieferte, was man erwarten konnte. Seit dem – so ernst zu nehmende Studien – hat sich der Gehalt um mehr als die Hälfte reduziert. Wie gesagt in fast allen agrarischen Erzeugnissen. (Fazit: Mangelernährung trotz vollem Teller!)

Hinzu kommt, dass viele unserer Lebensmittel inzwischen angereichert sind mit schädlichen Stoffen, die sich, weil unzureichend abbaubar, in unserem Organismus nachweisen lassen. Gestiegenes Krebsrisiko sowie Veränderung der Erbinformation stehen als Gefahren im “Körper-Raum”. Missliebige Forschungsergebnisse “unter den Teppich zu kehren”, ist leider böse “industrielle” Art geworden.

(Siehe Abgasskandal) Nicht zu leugnende Tatsachen sind die Vielzahl von Fällen in der Fläche unseres Landes, die auf eine generelle Schwächung des Immunsystems hinweisen. Die starke Zunahme von unterschiedlichsten Allergien ist nur ein Ausdruck davon.

Dieser Hinweis auf die Konsequenzen, die auf das Missachten des Schabbat-gebotes zurückzuführen sind, soll uns einladen uns mehr mit dieser Thematik zu befassen. Tatsächlich geht es aber um den sich abzeichnenden “Endkampf” zwischen dem Schöpfer Himmels und Erde, der seinerzeit seinem Auserwählten Mose, eben diese “Grundgesetze” zu gelingendem Leben für alle Menschen aller Rassen, Völker und Nationen aller Zeiten stellvertretend anvertraut hat, und dem großen Widersacher, dem Diabolos (Durcheinanderbringer), “Vater der Lüge” Luzifer (Lichtbringer), der damals Moses Bruder Aaron missbrauchen konnte, um im “Goldenen Kalb” und dem damit verbundenen “Baalsdienst” (Sex, Drugs, “Rock`n Roll” seine ebenso gültige “Antithese” in die Weltzeit zu bringen.

Paulus weist in 1.Timotheus 6, 9 darauf hin: “Denn die da reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Stricke und viel törichte und schädliche Lüste, welche versenken die Menschen ins Verderben und Verdammnis. 10 Denn (die Liebe zum Geld) Geiz ist eine Wurzel alles Übels; das hat etliche gelüstet und sind vom Glauben irregegangen und machen sich selbst viel Schmerzen”.

Wie mir vor kurzem ein Landwirt der sich auf dem Weg zu einer Getreidemühle (die leider auch am Verschwinden sind) befand, mitteilte, sei seine Ernte von 2019 bereits an der Börse “verzockt” (so funktioniert unser “Weltwirtschaftssystem” eben) und er kämpfe aufgrund der geringen Erzeugerpreise um sein “Überleben”.

Dem Mammon wurde und wird nicht nur an den Börsen der Welt gehuldigt.

Mit größtem Einfluss strippenziehen die “Hohen Priester”, die Privatbanker der “Federal Reserve” (siehe Federal Reserve Act seit 1913), denen es gelungen ist, im “IWF”, der Weltbank, in den Herren der Zentralbanken, ihren “Klerus” eingesetzt zu haben. In dem Wunsch, dass ihr “Messias” sozusagen als “Schlussstein der Pyramide” einmal auf dem Thron in der neuerbauten Replik des “Tempel Salomonis” in Jerusalem sitzen möge.

Bibelleser wissen mehr und sind sicher, dass der im Himmel sitzt, ihrer spottet. (Psalm 2)

Sein Reich komme, Sein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.

 

So bei Ihnen und mir, IHR

Traugott Joachim Mall & Team

Thema: Israel | Beitrag kommentieren

633. Das Energie Chaos der Politik

Samstag, 22. September 2018 | Autor:

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Liebe Blogbesucher,

immer wenn mir dieses Thema in die Quere kommt muss ich an eine bestimmte Partei im Bundestag und an den Rattenfänger von Hameln denken. Dabei kommt unweigerlich auch der Gedanke auf, ist es denn möglich, dass die angeblich so intelligenten Menschen des 21. Jahrhunderts auf die Finden einer leicht durchschaubaren Idelogie herein fallen. Und ich muss feststellen, ja es ist möglich, und besonders bei den deutschen Bürgern. Welch eine Tragik.

Schalten Sie beim lesen des nachfolgenden Artikel einfach mal ihren gesunden Menschenverstand ein, und urteilen Sie dann selbst.

PV Anlage

 

Liebe Freunde,

die JUNGEN FREIHEIT befasst sich in ihrer Ausgabe vom 24. August 2018 mit den natürlichen Schranken der Energiewende und bringt dazu folgendes Beispiel:

Der russische Eisbrecher “Arktika” ist mit zwei kleinen Kernreaktoren ausgestattet, welche die Energie für zwei Generatoren mit einer Gesamtleistungvon 55,2 Megawatt liefern. Auf Photovoltaik statt auf Uran angewiesen, gliche der Eisbrecher einem gewaltigen Flugzeugträger, weil für eine vergleichbare

Leistung Sonnenstrom 5,5 Quadratkilometer Deckfläche für Solarzellen nötig wären. Wollte man den Eisbrecher mit Windkraft betreiben, müsste man ein Ungetüm konstruieren, das 42 Turbinen des modernsten Typs Enecron E 126 (198 Meter hoch und mit jeweils 1,3 Megawatt Leistung) zu tragen hätte.

Mit dieser Thematik befasst hat sich Horst-Joachim Lüdecke, bis 2008 Professor für Informatik, Operations Research und Physik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands, heute im “Unruhestand” und ein scharfer Kritiker des von der Bundesregierung betriebenen Ausstiegs aus Kohle und Kernkraft.

Es ist wohl so, dass den Politikern, die aus ideologischen Gründen die Energiewende und den Ausstieg aus bisherigen Technologien betreiben, sowohl die Kenntnis als auch das Verständnis für physikalische Gesetzmäßigkeiten abgeht.

Atomkraftwerk_by_Daniel Bleyenberg_pixelio.de

 

 

Entscheidende Parameter sind Energiedichte und Leistungsdichte, die sich auf der Hüllrohrfläche eines Reaktors oder der Brennkesselwand entfalten. Bei Uran und Kohle mit einer Leistungsdichte von 300.000 bzw. 250.000 Watt pro Quadratmeter entfaltet sich die Energie schon auf kleinen Flächen.

Wind und Sonne bringen es hier nur auf kümmerliche 45 bis 200 Watt bei Turbinen und nur 10 Watt pro Quadratmeter bei Solarzellen. Hinzu kommt, dass sich die Leistung bei Verschmutzung oder bei Zuschneien dem Wert Null nähert.

Diese geringe Leistung kann nur mittels immer noch gigantischerer Windräder und immer noch riesigerer Solarzellenfelder ausgeglichen werden, wobei man an natürliche Grenzen stößt, weil es einfach nicht möglich ist, gewaltige Landstriche mit Solarzellen zu versiegeln oder mit gigantischen Windrädern zuzudecken.

Was weiterhin fehlt, sind entsprechende Stromtrassen, mittels derer der Strom weitergeleitet werden kann und ebenso gibt es noch keine brauchbare Speichertechnik, so dass weiterhin auf konventionelle Kraftwerke zurückgegriffen werden muss.

Das Einzige, was die “Energiewende” bislang gebracht hat, ist, dass wir in Deutschland die höchsten Strompreise in Europa haben. Das “Erneuerbare-Energie-Gesetz” kostet Industrie und privaten Stromkunden 30 Milliarden Euro pro Jahr, die damit die unter freien Marktverhältnissen gar nicht konkurrenzfähige Energieform mitsamt den für den wetterabhängigen “Wackelstrom” unverzichtbaren konventionellen Kraftwerken subventionieren.

 

Wie ist das alles zu bewerten?

 

Die Bundeskanzlerin neigt zu nicht nachvollziehbaren spontanen Einfällen, zu denen auch der “Ausstieg aus der Kernenergie” und die damit verbundene “Energiewende” gehören. Was verwundert ist, dass eine Kanzlerin so selbstherrlich wie eine absolutistische Herrscherin über das Parlament hinweg bestimmen kann, ohne dass sich Widerstand regt.

Wenn Frau Merkel wirklich Physikerin ist und ihr Diplom nicht im “russischen Roulette” als Gegenleistung für ihre Gesinnungstreue gewonnen hat, muss ihr das alles klar sein. Aber als “Honeckers Trojanerin”, wie sie schon apostrophiert wurde, ist sie gehalten, unserem Land zu schaden.

Das Element Silizium kommt nicht nur im Kosmos, sondern auch auf der Erde sehr häufig vor. In reiner Form wird es für die Herstellung von Solarzellen benötigt. Es ist allerdings so, dass auch das reinste Silizium noch keine elektrolytischen Eigenschaften hat.

Diese hat es erst, wenn es zuvor mit hochgiftigen Zusatzstoffen wie Cadmium und Tellur “dotiert” wurde. Erst dann ist es für die Energieerzeugung zu gebrauchen und kann in Solarzellen verbaut werden. In Deutschland unterliegt die Verarbeitung der genannten giftigen Elemente strengen Bestimmungen oder ist überhaupt verboten.

Wir haben hier ein ähnliches Problem wie mit dem Atommüll, weil auch die Solarzellen nicht ewig halten, sondern irgendwann entsorgt werden müssen. Wie gewinnt man dann die hochgiftigen Bestandteile aus den Solarzellen zurück?

Solarzellen haben aber noch eine andere unangenehme Eigenschaft, die aus Gründen politischer Korrektheit verschwiegen wird: Da sie ständig unter Spannung stehen, erschweren sie im Brandfall die Löscharbeiten, weil sie die Feuerwehrleute gefährden. Man lässt ein Haus dann lieber abbrennen.

Auch die Windräder sind der Schrott von Morgen, der irgendwann entsorgt werden muss. Die sehr gesundheitsbewussten Deutschen, die überall Gefahren wittern, fühlen sich mittlerweile auch durch Windräder belästigt, die deshalb einen bestimmten Abstand zu bewohnten Ortschaften einhalten müssen.

Als lästig wird das Wummern der Rotoren empfunden, und außerdem soll von den Rotoren ein gesundheitsschädlicher Infraschall ausgehen, der zwar nicht hörbar ist, aber erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen bewirken soll, zumal der Infraschall selbst Wände durchdringt und innerhalb der Häusermauern durch Reflexion verstärkt wird.

Infraschall ist das Gegenteil von Ultraschall. Also ein Schall mit einer niedrigen Frequenz, die unterhalb der Hörgrenze liegt. Also nicht nur lästiger Lärm kann stören, sondern auch unhörbarer Lärm.

Die gesundheitlichen Beschwerden der Anwohner, unter anderem in Dänemark, haben dort zu einem Stopp des Baus von Windkraftanlagen geführt.

Auch bei uns bilden sich Bürgerinitiativen gegen den Bau von Windrädern.

Bei den Windrädern kommt noch hinzu, dass ihre Leistung bei nachlassendem Wind überproportional sinkt. Die Betonmassen für aktuell 28.000 Windräder sind das Äquivalent für 6.860 Autobahnkilometer.

Und eine weitere “Gefahr” habe ich noch gar nicht erwähnt: Nämlich den “gesundheitsschädlichen Elektrosmog”, der möglicherweise von Hochspannungsleitungen bzw. Stromtrassen ausgeht.

Mir fällt hierzu eine Dame ein, die durch einen Sendemast in ihrer Nähe ganz erhebliche gesundheitliche Beschwerden erlitt, wobei die Beschwerden bereits auftraten, als der Mast noch gar nicht in Betrieb war.

Das entbehrt nicht einer gewissen Komik, denn von irgendwoher muss der Strom ja kommen.

Gegen Kernkraft und Kohle wurde bzw. wird Front gemacht, und wie ich sehe, hat sich die wirkliche oder auch nur eingebildete Gefahrensituation durch die Energiewende nicht verringert.

Ein rotierendes Windrad erreicht an seinen Flügelspitzen Geschwindigkeiten von 300-400 km/h, weshalb dadurch auch Vögel geschreddert werden. Nachweislich gefährlich sind Windräder damit nur für die Vögel.

Die Idee, die im Sonnenlicht und im Wind enthaltene Energie zu verwerten, ist nicht schlecht und im kleineren Rahmen sicher auch sinnvoll. Was man bei uns allerdings vorhat, ist total überzogen.

Ich meine, dass die Energie der Zukunft die Kernenergie ist, auf die man früher und später zurückkommen wird, nachdem man genügend Reinfälle mit erneuerbaren Energien erlebt und damit ausreichend Lehrgeld gezahlt hat. Die Zukunft liegt meines Erachtens in der Kernfusion, wie sie auch in der Sonne stattfindet. Das wäre dann wirkliche “Sonnenenergie”.

Aus ideologischen Gründen wird bei uns hier nicht weitergeforscht. Die Entwicklungen und das Geschäft werden, wenn wir den technischen Fortschritt verpassen, dann von anderen gemacht. Denn für unsere Solarzellen –und Windrad-Ladenhüter wird sich niemand mehr interessieren.

 

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Was der Gottlose fürchtet, das wird ihm begegnen;

Sprüche 10, Vers 24

 

In der Psychologie spricht man hier von “Erfüllungszwang”. Dass heißt, dass derjenige, der sich vor etwas fürchtet, durch sein unsicheres und zwanghaftes Verhalten dazu beiträgt, dass genau das passiert, was er am meisten befürchtet.

Das liegt daran, dass das bei uns weit verbreitete Bedenkenträgertum vor lauter Bedenken und Einwänden zu keinen Entscheidungen kommt und damit genau das eintritt, was eigentlich verhindert werden sollte.

Ich las dieser Tage die Geschichte vom Eselskelett, das zwischen zwei Heuhaufen gefunden wurde. Der Esel verendete, weil er sich nicht entscheiden konnte, von welchem Heuhaufen er fressen wollte.

Christen sind nicht leichtsinnig oder unvorsichtig. Aber im Vertrauen auf Gott, der alles in Händen hat, haben sie den Mut, neue Dinge anzupacken.

Aber woher soll der Mut in einer zunehmend gottlosen Gesellschaft kommen?

 

Es grüßt

Jörgen

 

 

Thema: Deutschland wach auf! | Ein Kommentar

632. Skandalöse Entwicklungen in Deutschland

Samstag, 22. September 2018 | Autor:

Demo für alle

Liebe Blogbesucher,

immer wenn mir dieses Thema Gender, Ehe für alle und dergleichen über den Weg läuft dann muss ich an einen Ausspruch denken, den mir vor Jahren mal jemand gesagt hat.

Wenn Gott die Sünden in unserem Volk und in unserer Politik ansieht, dann müsste er sich nachträglich – muss ER natürlich nicht, weil er ja Gott ist – bei Sodom und Gomorrah entschuldigen. Der Verfall von Werten hat in den letzten zwei Jahrzehnten so dramatisch zugenommen, dass man sich fast keine Steigerung des Abfalls mehr vorstellen kann. Wenn man aber das Wort Gottes kennt, dann weiß man das es eine Zuspitzung der Gotteslästerung gibt. Gott wird dann in dramatischer Art und Weise eingreifen, so dass die ganze Schar der Gotteslästerer in Angst und Schrecken kommen werden und dann wird das Ende kommen. Das heißt, Gott wird die Lebenden und die Toten richten. Dann wird keiner der Schreier und Lästerer nur noch einen Ton von den Lippen bekommen, und es wird für all diese Menschen keine Chance mehr zur Umkehr geben.

Viele Christen beten zurzeit noch für diese Menschen, dass Sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und umkehren. Leider erleben wir dies im Wohlstandsland – Deutschland sehr wenig. In Ländern denen es wirtschaftlich viel schlechter geht, bekehren sich Menschen zu Zehntausenden täglich zu Jesus – denn Er allein ist der Weg zu Gott.

 

 

Demo für alle in Köln – die Gegenspieler

Ich bedanke mich bei Frau Hedwig von Beverfoerde für die Genehmigung zur Veröffentlichung von Text und Bild hier auf meinem Blog.

Hedwig_Freifrau_von_Beverfoerde(Wikipedia)

Ehe für alle

 

Nachdem eine Normenkontrollklage gegen das verfassungswidrige Ehe-Öffnungsgesetz vorerst in die Ferne gerückt ist und homosexuelle Paare das Recht auf „Ehe“ haben, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie auch ein Recht auf eigene Kinder einfordern werden. Der Ruf nach Legalisierung der in Deutschland zu Recht verbotenen Leihmutterschaft und Eizellspende, um auch schwulen Männern ihren Kinderwunsch zu erfüllen, wird jedenfalls immer lauter.

Das wachsende Interesse der Medien an dem Thema (siehe Presseschau Leihmutterschaft) und der große Andrang auf der 2. „Kinderwunsch“-Messe vor kurzem in Berlin sind dafür ein alarmierender Beleg. Ausländische Leihmütter- und Eizellspenderfirmen warben dort offensiv für ihre Dienste. Die erste Kinderwunsch-Messe vor einem Jahr hatte zumindest bei Fachärzten noch für Kritik gesorgt. Sie warnten „vor unseriöser Geldmacherei“. In diesem Jahr richteten sich die Messebetreiber ganz explizit auch an Lesben und Schwule als neue potentielle Kunden. Die nächste Kinderwunsch-Messe soll „aufgrund der großen Nachfrage“ bereits am 13./14. Oktober 2018 in Köln stattfinden.

Die Wirtschaft hat großes Interesse an dem „Geschäft mit dem Produkt Kind“. Flankierend dazu fordern der deutsche Ethikrat und die einflußreiche Wissenschaftsakademie Leopoldina ein neues Fortpflanzungsmedizingesetz, wonach u.a. die Elternschaft von in Deutschland aufwachsenden Kindern ausländischer Leihmütter rechtlich anerkannt werden soll. So werden Straftatbestände in Deutschland salonfähig gemacht und in Salamitaktik die Legalisierung der Leihmutterschaft vorangetrieben. Besonders aufrüttelnd haben dies auf unserem Symposium zu den Folgen der Ehe-Öffnung Dr. Stephanie Merckens und Birgit Kelle in ihren Vorträgen zur Leihmutterschaft ausgeführt – Videos anschauen.

Leihmutterschaft ist zutiefst menschenverachtend: Frauen werden ausgebeutet und das Kind zur Ware degradiert. Wir werden uns deshalb im Rahmen unseres Einsatzes für Ehe und Familie jetzt auch darauf konzentrieren, die Legalisierung von Leihmutterschaft und Eizellspende zu verhindern.

 

Hedwig von Beverfoerde

 

Birgit Kelle: »Leihmutterschaft: Wie Menschenhandel wieder salonfähig gemacht wird«

 

 

Dr. Stephanie Merckens: »Leihmutterschaft auf dem Vormarsch – die rechtlich-ethische Situation«

 

 

 

 

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

631. Wofür starb Jesus?

Donnerstag, 20. September 2018 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

Liebe Blogbesucher,

der Großteil der westeuropäischen Bevölkerung ist weit davon entfernt sich mit einer solchen Frage auseinander zu setzen. Grund ist meiner Meinung nach, dass man sich vom christlichen Glauben weit entfernt hat. In Regierungskreisen und Parteien wird dieser Trend noch stärker sichtbar. Der kleine Rest von Christen in Deutschland sollte sich davon nicht entmutigen lassen. Denn, ich habe das Buch der Bücher die Bibel bis zum Ende der Offenbarung 22, Vers 21 gelesen, und darin ist jeden Gläubigen eine wunderbare Zukunft verheißen.

Ich bedanke mich bei der Redaktion von “Christen an der Seite Israel” für die Genehmigung, diesen Artikel hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen.

 

Wofür starb Jesus?

Von Pfr. Henk Poot

In der Kirche glauben wir, dass Je­sus um unsrer Sünden willen starb. Das stimmt auch. Johannes der Täufer weist auf Jesus hin und sagt: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ Der Apostel Paulus schreibt in seinen Briefen davon: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Chris­tus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Römer 5,8). Wenn wir aber auf Israel sehen, so erblicken wir noch mehr.

Was hat das Leiden des Messias für Israel zu bedeuten? Gott hat ihn ja an erster Stelle für Israel ge­sandt (Apostelgeschichte 4,26). Im Evangelium des Johannes und im Hebräerbrief ist die Rede von Rei­nigung. Gott hat durch das Opfer, durch Christi Blut, Israel von seinen Sünden gereinigt: der Sohn Gottes hat sich zur Rechten Gottes gesetzt, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat (Hebräer 1,3). Es erinnert mich an die Worte des Paulus, wo er schreibt (Epheser 5,25-27), dass Christus die Gemein­de „geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei“. Und ich glaube, dass man da bei dem Wort Gemeinde, ekklesia, an das ur­alte Volk der Auserwählten denken muss. Gott hat Israel ja den Händen seines Sohnes anvertraut.

 

Miteinander verbunden

 

Es fällt mir aber auch Jeremia 31 ein. Dort lesen wir, dass Gott Israel einen neuen Bund verheißt: „Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neu­en Bund“ (Vers 31). Der alte war in den Tagen Moses geschlossen wor­den. Mose hatte am Sinai im Namen Gottes die besondere Stellung und Berufung Israels verlesen. Die Isra­eliten hatten gehört, dass Gott sie dazu befreit hatte, ihm zum Eigen­tum zu sein, ihm zu dienen als ein heiliges Priestervolk. Dazu hatten sie wie aus einem Mund „Amen“ gesagt. Da errichtete man für den Herrn einen Altar, es wurden Tiere geschlachtet, deren Blut aufgefan­gen wurde. Dieses Blut war auf Got­tes Altar ausgegossen worden. Das Volk, das dabei stand, wurde damit besprengt. Durch dieses Blut wur­den Gott und Israel miteinander verbunden. So wurden die Israeli­ten gereinigt und geheiligt.

 

Bestätigung der Berufung Israels

 

Jesus redet am Abend vor seinem Sterben vom neuen Bund. Durch ihn tritt dieser jetzt in Kraft und der Schreiber des Hebräerbriefs gibt dazu die weiteren Erklärun­gen: Jesus ist der Mittler des neuen Bundes, er hat das vollkommene Opfer dargebracht und sein Blut ins himmlische Heiligtum gebracht. Durch sein Blut wurde Israel wiede­rum geheiligt und bereit gemacht, dem lebendigen Gott zu dienen (Hebräer 9,11+14; 10,14).

So sehen wir denn auch kurze Zeit nach der Himmelfahrt, wie Christus selber am Pfingstfest die Gaben des neuen Bundes austeilt. Nicht nur die Vergebung aller Sünden, aber auch den Heiligen Geist. Israel erfährt Be­stätigung seiner Berufung. So dau­ert es nicht lange und es wird der Welt der Name Gottes wie noch nie zuvor durch die zwölf Jünger, die Vertreter und künftigen Herrscher Israels, verkündet (Matthäus 19,28).

 

Gottes Pläne gelingen

 

Da ist aber noch mehr. Wenn Jesus stirbt, nimmt er die Sünden Israels und der Welt mit in den Tod und ins Grab. Das bedeutet nicht weniger, als dass der Teufel, der Fürst der Welt, seine Machtgrundlage ver­liert. Jesus sagt auch, dass er den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen sah und spricht von seinem Sterben als einer Stunde seiner Ver­herrlichung (Johannes 12,23).

Jetzt wird der Fürst der Welt gerich­tet und hinausgeworfen. Jetzt kön­nen alle Verheißungen Gottes zur Wirklichkeit werden. Die Macht der Sünde kann dem Heilsplan Gottes nichts mehr in den Weg legen. Die zerstreuten Kinder Israels können aus der Diaspora befreit und heim­gebracht werden (Johannes 11,52; 12,32; Jesaja 49,22-25).

Der Hebräerbrief sagt, dass vieles noch verhüllt ist. Nicht verhüllt aber ist die Tatsache, dass der Satan ent­thront und Christus mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt ist (Hebräer 1,8). Die Angst vor dem Tod wurde weggenommen. Gottes Pläne ge­lingen. Der Messias selber wird sie ausführen (Jesaja 53,10).

Für Israel hängt das Leiden Jesu zu­sammen mit Reinigung, mit Erneu­erung im Dienst Gottes, mit dem Ende des Exils, mit der Wiederher­stellung Jerusalems, mit der Neu­machung aller Dinge. Wir dürfen Zeugen sein, ja sogar daran teilha­ben. Auch für uns ist die Bedeutung vom Sterben Jesu noch größer, als wir manchmal glauben.

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