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602. KWP – die Königs‐Wegs‐Partei

Dienstag, 19. September 2017 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

mein Freund Wolfgang hat sich zur kommenden Bundestagswahl 2017 einmal Gedanken gemacht wie eine gute Zukunft für unser Land aussehen könnte. Leider kann man die KWP – Partei in Deutschland derzeit nicht gründen, weil es dazu am nötigen Personal fehlt. Nötig wären hier Menschen die allein Ihren Schöpfer die Stimme bzw. die Ehre geben, und somit nicht Menschen nachlaufen die von Gott nichts wissen wollen. Um es auf dem Punkt zu bringen. Solange in Deutschland Gottes Gebote mit Füssen getreten werden und sein Wort missachtet wird, kann und wird es diese Partei nicht geben können.

Im Wort Gottes steht in 2.Chronik 7, Vers 14:.….wenn dieses Volk, das meinen Namen trägt, seine Sünde bereut, von seinen falschen Wegen umkehrt und nach mir fragt, dann will ich ihnen vergeben und ihr Land wieder fruchtbar machen.

Darüber kann man einmal nachdenken. Wünsche Ihnen nun ein offenes Herz beim lesen des Parteiprogrammes der KWP – Partei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 24. September 2017 ist in Deutschland Bundestagswahl. Zur Wahl stehen bundesweit 48 Parteien. Doch noch nie zeigte sich das deutsche Wahlvolk so unentschlossen. Kurz vor der Wahl weiß etwa die Hälfte aller Wahlberechtigten immer noch nicht, wen oder was sie wählen will. Oder ob sie überhaupt wählen soll. Zu verschwommen sind die Wahlprogramme; zu dicht liegen die politischen Thesen beieinander; zu stark ist die Wahl durch zu Übergröße aufgeblähten, aber letztlich doch farblosen Personalien bestimmt. Außer altbekannten Polit‐Phrasen, einem Schuss Populismus oder einigen exotischen Stimmen wie der „Urbanen HipHop‐Partei“ oder der „ökoanarchistisch‐realdadaistischen Bergpartei“ also nichts Neues.
In letzter Minute hat sich nun eine neue Partei zu Wort gemeldet – mit einem geradezu sensationellen Wahlprogramm, das die gesellschaftliche Lage in Deutschland – und wahrscheinlich der ganzen Welt – nachdrücklich verändern könnte. Ihr Name ist auch gleichzeitig Programm:

KWP – die Königs‐Wegs‐Partei.

Ihre Wahlkampfaussage: Das von Jesus gepredigte Königreich Gottes – nicht die Religion des Christentums ‐ hat die Antwort auf die katastrophale Lage der Nation. Deutschland ist zu einem vom Materialismus und Misstrauen dominierten Land geworden, zerfressen von Gier, Lieblosigkeit, Angst und Frustration. Es ist zersplittert in Tausende von pseudo‐demokratischen Grabenkriegen: Jeder gegen jeden! Der Grund dafür ist zweifach: Ein kollektiver Abfall in die Gottlosigkeit, die Jesus Christus als König, und mit ihm seine Grundbotschaft, das Königreich, verraten hat. Das hat dazu geführt, dass Gott seine schützende Hand abgezogen hat. Gott segnet nur, was ihm gehorcht. Aber
Deutschland legt noch nach: Der Staat ist nicht länger ein Bewahrer und Verteidiger der göttlichen Ordnungen, sondern segnet immer mehr alles ab, was Gottes Ordnungen widerspricht. Damit wird der Staat in den Augen Gottes zur „failed nation“, zur Nation, die vor Gott und Menschen versagt. Das Erbe der Reformation wurde längst verraten, das C der Volksparteien ist eine Farce, die Kirche wurde zur verbürgerlichten Religion. Die Kasse stimme, die Seele schreit, und alle diejenigen scheinen Erfolg zu haben, die sagen: „Wie in der Hölle, so auf Erden!“ Wenn das aktuelle Deutschland eine Monarchie wäre, hieße der König Materialismus, die Königin Misstrauen, und der Kronprinz ist der Sport.

 

Hier einige Punkte aus dem Wahlprogramm der KWP:
 
Rückkehr zur Monarchie. Der deutsche Demokratieversuch ist grandios gescheitert und endete in der fast kompletten Unregierbarkeit der Nation, die in ihren eigenen bürokratischen Strukturen und einem Archipel von Meinungsinseln gefangen ist.Das Königreich Gottes ist die Zukunft. Je früher wir uns damit üben, desto besser.

Keine Steuern mehr – außer für Milliardäre. Bereits seit dem Jahr 2000 wird mehr Geld mit Geld verdient als mit Waren und Dienstleistungen. Heute wird soviel Geld mit Geld verdient, dass eine 80%‐Besteuerung der deutschen Milliardäre und Millionäre völlig ausreicht, den Staatshaushalt zu finanzieren. Jesus sagt in Mt 17 zum Thema Steuern:
 
So sind die Kinder frei! Sollen doch die Kinder Mammons die Zeche für einen aufgeblähten Staatshaushalt tragen.

Die 25 Stunden Woche. Mehr Arbeit braucht es nicht, wenn wirklich soziale Löhne bezahlt werden.

Alle Renten werden verdoppelt. Die Alten sollen geehrt, nicht geschröpft werden. Gezahlt wird aus einem neuen Rentenfonds, der Gelder zu 100% pro Jahr anlegt, etwas, was in den privaten und völlig legalen, aber den meisten Menschen unbekannten Anlagestrukturen der Eliten längst gang und gäbe ist.

Ausbildungs‐Reformation. Weg von der systematischen Verdummung im Namen der Ausbildung, die die Menschen zu einem Rädchen der Maschine und des Marktes macht. Hin zu einer berufungs‐orientierten und sinnstiftenden Ausbildung, die Menschen hilft, die Aufgabe zu erfüllen, die Gott ihnen gibt.

Energie wird kostenlos. Strompreise und Benzinkosten können abgeschafft werden, weil es längst von den auf fossile Brennstoffe eingeschossenen Energiekartellen bislang unterdrückte Energieformen wie etwa Wasser‐Gas gibt. Autos könnten buchstäblich mit Wasser betrieben werden. Es braucht auch keine Stromtrassen, weil Energie dezentral und so gut wie kostenlos hergestellt werden kann und deswegen nicht weit transportiert werden muss.

Opium wird nicht länger vom Staat gefördert. Der Gott der Bibel ist weder der Gründer des Judentums noch des Christentums. Religion ist Opium fürs Volk. Religiöse Privilegien wie etwa Kirchensteuern werden abgeschafft.

Gesundheit statt Profitgier. Schluss mit der staatlich geförderten Selbstzerstörung durch Überzuckerung und Fake Food; zurück zu Frischkost und regionaler Versorgung.

Golddeckung wieder einführen. Geld ist nur soviel wert wie das Vertrauen der Bürger in den Staat, der das Geld druckt. Und das ist auf dem Tiefstand. Papiere sind zudem immer Versprechungen von Menschen an andere Menschen, die früher oder später gebrochen werden. Gold lügt nicht.

DEXIT: Ausstieg aus der EU. Die „Vereinten Nationen von Europa“ werden als politische und teure Utopie aufgegeben, die biblisch gesehen keine Zukunft hat. Die Schweiz ist nicht in der EU, und doch haben dort alle zu essen.

Autor: Wolfgang Simson

Thema: Denke einmal nach! | Beitrag kommentieren

601. “Einordnung der Zuwanderung aus biblischer Sicht”

Donnerstag, 14. September 2017 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

es gibt derzeit ein Thema, dass alle Menschen in unserem Land umtreibt, und bei dem wir den Eindruck nicht loswerden, dass uns in vielen Bereichen nicht die Wahrheit gesagt wird. Darum habe ich mich über den Artikel von Pastor Jakob Tscharntke sehr gefreut, weil er dieses Problem auf den Punkt bringt.

Asyl_by_Timo Klostermeier_pixelio.de

Lesen Sie selbst und bilden Sie ihre Meinung dazu.

Ich bedanke mich bei Jörgen Baur für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Liebe Freunde,

Pastor Jakob Tscharntke hat anlässlich des Zustroms von “Flüchtlingen” zwei ganz hervorragende, weil biblisch fundierte Predigten gehalten, die in einem Büchlein mit dem Titel “Einordnung der Zuwanderung aus biblischer Sicht” zusammengefasst sind, das bereits in zweiter Auflage, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen e.V in Verbindung mit dem Lichtzeichen-Verlag GmbH, vorliegt.

Die Predigten wurden am 04. und am 11.10. 2015 in der Evangelischen Freikirche in Riedlingen gehalten.

Auch wenn diese Predigten, wegen derer Pastor Tscharntke angefeindet wurde, vielen bekannt sind und die Flüchtlingsproblematik schon mehrfach in den Christlichen Impulsen behandelt wurde, sollen wegen des nach wie vor aktuellen Geschehens nochmals die zentralen, aufklärenden und damit weiterführenden Aussagen der Predigten vertieft werden.

Dies scheint insbesondere deshalb notwendig zu sein, weil nach wie vor größere Mengen von “Flüchtlingen” einsickern und aus falsch verstandenen biblischen Aussagen die Neigung besteht, Chaos und Unordnung mit “Buntheit” und “Vielfalt” zu verwechseln.

Pastor Tscharntke hat hierfür den Begriff “Kategoriefehler”, geprägt, der besagt, dass Dinge unzulässig verglichen und gleichgesetzt werden, wodurch das Wort Gottes instrumentalisiert wird.

So wird, wenn es um den vielseitig verwendbaren Sammelbegriff “Flüchtlinge” bzw. “Kriegsflüchtlinge” geht, gern auf den “Barmherzigen Samariter” und die “Fremden“ und “Fremdlinge” verwiesen, die man nicht bedrängen darf, indem man ihnen Unrecht und Gewalt antut.

Zudem spricht das Wort Gottes von Nächstenliebe und Gastfreundschaft, und dass wir selbst Gäste und Fremdlinge auf Erden sind, wobei letzteres in einem geistlichen Sinne zu verstehen ist, weil Christen eine himmlische Heimat haben.

Das alles lässt sich hervorragend instrumentalisieren und gibt ausreichend Stoff für grob verallgemeinernde flüchtlingsspezifische Sozialpredigten und politische Parolen, mit denen die “Willkommenskultur” gerechtfertigt wird.

Wobei der in diesem Zusammenhang gebrauchte Begriff “Feindesliebe” impliziert, dass Feinde zu uns kommen, was so sicher nicht beabsichtigt war.

Pfarrer Tscharntke führt zu der Frage, ob wir aus christlicher Nächstenliebe alles bei uns aufnehmen müssen, als praktisches Beispiel an, dass es ohne weiteres möglich wäre, in einem der üblichen Einfamilienhäuser mit 100 m² Wohnfläche 200 Personen unterzubringen, wenn diese dicht an dicht gepackt werden.

Er beschreibt dann sehr plastisch, zu welchen Reibereien und Tätlichkeiten es innerhalb kürzester Zeit kommen müsste, wo dann von “christlicher Nächstenliebe” nichts mehr zu spüren wäre.

Beim Barmherzigen Samariter geht es um einen Einzelfall auf persönlicher Ebene, der uns aufzeigt, wie wir uns in einem vergleichbaren Fall verhalten sollen.

Auch der biblische Begriff “Fremder” ist sehr differenziert zu sehen, zumal die Bibel im hebräischen Grundtext hierfür unterschiedliche Begriffe verwendet.

So gab es zu Zeiten des Alten Testaments den voll integrierten Fremden, den ”Juden mit Migrationshintergrund”, den Proselyten, der die gleichen Rechte und Pflichten wie ein geborener Jude hatte und auch so zu behandeln war. Das ist der Fremdling, dem gegenüber man freundlich zu sein hatte und den man nicht bedrängen durfte.

Daneben gab es den Fremden, der ein Heide blieb, sich nicht integrierte und deshalb nicht die gleichen Rechte wie ein Jude hatte und der kritisch bis ablehnend feindlich gesehen wurde.

Der nicht vollintegrierte Fremde wird in der Bibel als ernste Gefahr gesehen. Sein Überhandnehmen wird ausdrücklich als Strafe Gottes bezeichnet. Dieser Fremde ist es, der sich die Früchte des Landes aneignet und das Land unter seine Herrschaft bringt.

Auch wenn sich das nicht 1:1 auf heutige Verhältnisse übertragen lässt, ist es im Prinzip doch so, dass zuerst an das eigene Volk zu denken ist, und dass es nicht angehen kann, wenn zum Beispiel ein Bürgermeister den Mietern städtischer Wohnungen kündigt, die Mieter auf die Straße setzt, um Platz für Flüchtlinge zu schaffen.

Bei all diesen differenzierenden Betrachtungen steht außer Frage, dass wir als Christen unterschiedslos alle Menschen als Geschöpfe und Ebenbilder Gottes lieben, was aber nicht heißen kann, auch die Unordnung und die Gesetzlosigkeit zu lieben.

Weitere wesentliche Begriffe sind Wahrhaftigkeit und Freiwilligkeit, und an beidem mangelt es, weil dem Bürger die Zuwanderung schmackhaft gemacht werden soll, wobei man es mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt. Und so wird das, was nicht ins gewünschte offizielle Bild passt, entweder verschwiegen oder schöngeredet.

Auf diese Weise wurde dem Volk von der Kanzlerin ein Weg aufgezwungen, den die meisten von Anfang an nicht wollten, und das führt zu einer Verhärtung und Spaltung innerhalb des Volkes.

Dabei wird gern darauf hingewiesen, dass wir ein reiches Land sind. Das trifft zu, weshalb es ohne weiteres richtig ist, in Not Geratenen zu helfen. Die Täuschung besteht aber darin, dass es sich bei den allerwenigsten Zuwanderern tatsächlich um echte Notfälle handelt und dass es auch hierzulande genügend hilfsbedürftige Mitbürger gibt, die zum Teil noch weniger haben, als das, was den “Flüchtlingen” an Leistungen zusteht.

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Eigentlich wäre es unsere Pflicht uns zuallererst der vor Verfolgung geflüchteten Christen anzunehmen und dafür zu sorgen, dass deren Verfolgung hierzulande und in den Flüchtlingsunterkünften nicht fortgesetzt wird, wovor man aber geflissentlich die Augen verschließt.

Der Begriff “Kriegsflüchtling” erweckt den Eindruck, dass die Menschen vor einer unmittelbaren Gefährdung durch kriegerische Ereignisse Hals über Kopf flüchten mussten. Das trifft aber so nicht zu.

Die weitaus meisten kommen zu uns, weil sie in ihren Herkunftsländern und in den sicheren Flüchtlingslagern, in denen sie sich befinden, keine Perspektiven sehen.

 

Auch in finanziellen Dingen bleibt man nicht bei der Wahrheit.

Richtig ist, dass die finanzielle Hilfe der UN für die Menschen in den syrischen Flüchtlingslagern ganz erheblich, von ursprünglich 31 $ auf 6 $ pro Person und Monat, gekürzt wurde. Viele bekommen gar nichts mehr, so auch in den jordanischen Flüchtlingslagern. Konnte man mit 31 $ noch einigermaßen hinkommen, ist das bei 6 $ völlig unmöglich.

Man hat den Menschen vor Ort gesagt: Geht nach Deutschland, dort werdet ihr bestens und umsonst versorgt und bekommt Anteil am deutschen Wohlstand. Und passend dazu hat der Deutsche Bundestag die Dublin-Regelung für syrische Flüchtlinge außer Kraft gesetzt, und so wird nun alle Welt zu Syrern und strömt mit Aufnahme- und Versorgungsgarantie nach Deutschland.

In Syrien hätten die Menschen weiterhin mit 31 $ bzw. 27 € pro Monat versorgt werden können.

Ein Zuwanderer kostet den Staat bei uns jährlich 24.000 €. Damit sind die Nebenkosten für Polizei, Sozialarbeiter, Sprachkurse usw. noch nicht eingerechnet. Die Asylindustrie verdient sich eine goldene Nase durch Feldbetten, Medikamente, Nahrung, Kleidung, Unterkünfte, Betreuung usw.

 

Das kurbelt die Wirtschaft an, und hier werden Unsummen verdient.

Hinzu kommt, dass gewisse politische Kräfte, allen voran die Kanzlerin, offensichtlich ein anderes Deutschland schaffen, in dem die Zusammensetzung der Bevölkerung grundlegend verändert wird.

Wenn man den Familiennachzug aus Syrien realisiert, wo zu 1 Million anerkannter Zuwanderer dann noch 5 – 8 Millionen Familienangehörige hinzukommen, ganz abgesehen von denen, die sich ohnehin noch auf den Weg machen werden, ist man von einer nationalen Katastrophe nicht mehr weit entfernt.

 

Wie ist das alles zu bewerten?

In der Bibel lesen wir nichts davon, dass das Volk Israel bzw. die Juden die umliegenden Völker zu sich eingeladen hat, damit diese dort unbegrenzt auf Kosten der Gastgeber leben können. Im Wort Gottes steht nichts davon, dass es zur Nächstenliebe gehört, sich ausplündern zu lassen. So wird in der Bibel Gericht Gottes beschrieben.

Wir lesen auch nichts davon, dass für Fremdlinge die Gesetze des Gastlandes nicht gelten und hier mit zweierlei Maß zu messen ist. Pfarrer Tscharntke sprach von einer Selbstbedienungsmentalität, wenn man, ohne zu bezahlen, mit vollen Einkaufwagen an der Kasse des Supermarktes vorbeifahren kann, das Personal nicht einschreiten darf und zum Schweigen verpflichtet wird, weil angeblich das Landratsamt zahlt.

Alles andere wäre vermutlich “fremdenfeindlich”, und das zeigt, wie pervertiert das Denken mittlerweile geworden ist.

Es ist nun mal so, dass es verschiedene Völker mit unterschiedlichen Kulturen und gegensätzlichen Wertvorstellungen gibt, die nicht miteinander harmonieren.

Hier ist Toleranz geboten, die aber niemals eine Einbahnstraße sein kann und wozu dann auch Gegenwehr gehört, wenn uns Vorstellungen übergestülpt werden sollen, die wir ablehnen müssen.

Auch wenn es niemals darum gehen kann, pauschal ganze Volksgruppen abzulehnen, muss trotzdem einer islamischen Unterwanderung entschieden widerstanden werden, denn der Islam passt nicht zu Deutschland. Der überzeugte Muslim kann und darf sich hier nicht integrieren, sondern muss sich gegen die freiheitlich demokratische Ordnung zu Gunsten einer Scharia-Rechtsordnung stellen.

Für uns bleibt der Islam deshalb expansiv, gewaltaffin, bösartig und gemeingefährlich. Ist denn die Blindheit schon so weit fortgeschritten, dass man die Hochrechnungen aus der islamischen Welt hinsichtlich der Übernahme unseres Landes durch den Islam schon gar nicht mehr wahrnimmt?

 

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben….sendet Ihnen Gott die Macht der Verführung, so dass sie der Lüge glauben.

  1. Thessalonicher 2, Verse 10 und 11

Man hat sich hierzulande darüber empört, dass eine “große Zahl” der bei uns wohnenden wahlberechtigten Türken für Erdogan als künftigen Alleinherrscher gestimmt hat. Gemessen an der Gesamtzahl der bei uns wohnenden Menschen mit türkischen Wurzeln sind das, um der Wahrheit die Ehre zu geben, allerdings nur etwa 16%.

Wir haben allerdings keinen Grund, uns über die Erdogan-Fans, die Andersdenkende mit Terroristen gleichsetzen, aufzuregen, weil man bei uns, nur unter anderem Vorzeichen, mit einer ebensolchen wahnhaften Hysterie überall “Fremdenfeinde” wittert, wozu es bereits ausreicht, die Dinge kritisch zu sehen.

Bei den Aussagen von Politikern, Kirchenvertretern und deren Claqueuren muss ich deshalb immer an von Vampiren Gebissene denken.

Nach den Legenden und Mythen führt der letztlich tödliche Biss eines blutsaugenden Vampirs dazu, dass sich der Gebissene nach und nach lustvoll aussaugen lässt, wobei er alles daran setzt, dass seine Umprogrammierung und der Vampir unentdeckt bleiben, solange bis er stirbt und selbst zu einem verfluchten und erlösungsbedürftigen Untoten wird.

Solche Mythen transportieren eine grundsätzliche Wahrheit, denn ganz ähnlich verhält es sich auch mit der Sünde und der Macht der Verführung, wenn sie von einem Menschen Besitz ergreift, wovon Paulus im 2. Brief an die Thessalonicher schreibt.

Gericht Gottes kann darin bestehen, dass die Menschen, die Gott, seine Gebote und Schöpfungsordnungen ablehnen, mit Blindheit geschlagen werden. Blind nicht nur in Bezug auf Gottes Schöpfungsordnungen – man denke nur an den Gender-Schwachsinn – sondern blind auch gegenüber dem christenfeindlichen Islam. Hier hat die Blindheit, infolge eines fortschreitenden Abfalls vom Glauben, erschreckende Ausmaße angenommen.

Ich habe erst jetzt einen Bericht über die haarsträubenden Zustände in Schweden infolge einer um sich gegriffenen islamischen Unterwanderung gelesen, wo eine Parallelgesellschaft mit zahlreichen no-go Areas entstanden ist. Die Verantwortlichen, die eigentlich (noch) an der Macht sind, sehen sich außerstande, hier etwas zu ändern.

Allgemein üblich ist, grobes und kriminelles Fehlverhalten zu verschleiern, und wenn es nicht anders geht, mit wohltönenden Phrasen zu verharmlosen und zu rechtfertigen, und wenn es “unbedingt sein muss”, mild zu sanktionieren.

Ein Grund dafür könnte sein, dass die Rechtsordnung in den westlichen Demokratien auf Menschen westlichen Zuschnitts abgestimmt ist, weshalb diese nur noch bedingt, wenn überhaupt, greift, wenn diese auf Menschen aus gegensätzlich strukturierten Kulturkreisen angewendet werden soll.

Die rechtsstaatlichen Prinzipien mit ihren endlosen Einspruchs- und Klagemöglichkeiten und ihrer “verständnisvollen” Duldsamkeit können von Menschen aus “Kulturen”, die durch Zwang und Gewalt besonders gegenüber Frauen geprägt sind, nur als Dummheit und Schwäche wahrgenommen werden, was entsprechend ausgenutzt wird.

Und da könnte auch auf uns noch einiges zukommen, wodurch das Land unregierbar werden könnte.

Steckt dahinter am Ende das Kalkül, ein wirtschaftlich starkes Land platt zu machen, indem man es mit unausgebildeten Fremden flutet, die der Sprache nicht mächtig, zum Teil Analphabeten sind und denen auf Kosten der Steuerzahler ein bequemes Leben zu bereiten ist?

Pastor Tscharntke sprach auch ausführlich die endzeitlichen Aspekte der derzeitigen Entwicklung an, auf die ich aber nicht näher eingegangen bin, weil das nochmal ein gesondertes Thema wäre und den Rahmen dieser Betrachtung sprengen würde.

Die Fremden, die unter falschen Versprechungen in unverantwortlicher Weise ins Land gelockt wurden, verdienen trotzdem unser Mitgefühl. Denn ihnen ist kein Vorwurf zu machen. Hier kann dann die christliche Nächstenliebe, frei von sozialromantischer Verklärung und Gutmenschtümelei, ansetzen.

Wir Christen können uns hier nur an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus halten, Wegweiser auf ihn sein und der Lüge und dem Ungeist mit seiner Hilfe widerstehen.

 

Es grüßt

Jörgen Bauer

 

Thema: Deutschland wach auf! | Beitrag kommentieren

600. Die Bibel Lüge oder Wahrheit

Donnerstag, 14. September 2017 | Autor:

Die Bibel

Lieber Blog Besucher,

als ich dieses Heft gelesen habe ist mir so bewußt geworden wie groß unser Gott ist. Wie oft sind wir Menschen auf unsere eigenen Leistungen stolz und glauben, dass wir die Allergrößten auf diesen Planeten sind. Ich bin mir unheimlich klein und hilfsbedürftig vorgekommen als ich die Fakten dieser Zahlen bewußt bedacht habe.

 

 

Ich bedanke mich bei Herrn Reichl vom CLV Verlag  bei Herrn Werner Gitt(Autor) und Herrn Caspari Mission Heukelbach für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

Hier nur ein Beispiel aus der Broschüre zum staunen:

Das ist ein Zitat aus dem Buch „Fragen“ von Werner Gitt. Seite 29/30

Der folgende Fragenkomplex, bei dem es um die Gültigkeit und Verbindlichkeit der Bibel geht, ist von sehr grundlegender Art. Deshalb werden in diesem Kapitel nur fünf Fragen behandelt und – dem Gewicht dieser Thematik entsprechend – wird ein sehr ausführlicher Anhang angefügt. FB1: Die Bibel ist doch von Menschen aufgeschrieben worden, darum ist alles relativ zu sehen. Wie können Sie sagen, dass sie von Gott ist und dass alles wahr ist? AB1: Wir wollen hier die Frage nach der biblischen Wahrheit an einem ausgewählten Beispiel zeigen, das den Vorteil hat, mathematisch nachvollziehbar zu sein. Die Bibel enthält 6408 Verse mit prophetischen Angaben, von denen sich 3268 bisher so erfüllt haben, während die restlichen Prophetien noch zukünftige Ereignisse betreffen. Keine Voraussage ist verändert eingetroffen. Das gibt es in keinem anderen Buch der Weltgeschichte. Hier haben wir einen – auch mathematisch ausdrückbaren – Wahrheitsgehalt vor uns, der nirgends seinesgleichen hat. Wir wollen nun die Frage stellen, ob es möglich ist, dass sich so viele Prophetien zufällig erfüllen können, d.h., ob ihr Eintreffen ohne das Wirken Gottes erklärbar ist. Dazu werden wir uns nun der Wahrscheinlichkeitsrechnung bedienen. In dem folgenden Berechnungsmodell wird nicht berücksichtigt, dass manchmal mehrere Verse der Bibel dazu dienen, eine einzige Prophetie zu beschreiben und zum anderen ein Vers auch mehrere Prophetien enthalten kann. Ebenso geht der Tatbestand, dass manche prophetische Aussage mehrfach erwähnt wird, nicht in die Rechnung ein. Diese Modellvereinfachung wird jedoch durch den folgenden Ansatz für die Grundwahrscheinlichkeit bei Weitem ausgeglichen. Nimmt man die sehr hohe Grundwahrscheinlichkeit von p = 0,5 für die zufällige Erfüllung einer Einzelprophetie an, so lässt sich die Gesamtwahrscheinlichkeit w für die 3268 bisher erfüllten Prophetien mathematisch exakt errechnen. Diese beträgt w = 2–3268 = 1,714 ·10–984. Die prophetischen Aussagen sind derart, dass das Eintreten des jeweilig beschriebenen Ereignisses mathematisch mit 1:1000 bis 1 zu mehreren Millionen anzusetzen wäre. Mit dem Ansatz 1 :2 (= 0,5) liegen wir damit auf der absolut sicheren Seite. Zum Zahlenvergleich für w wollen wir einige ausgedachte Lottosysteme betrachten. Wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Volltreffer im kommerziellen Zahlenlotto »6 aus 49« – d.h. aus 49 Feldern mit fortlaufender Nummerierung – etwa 1:14 Millionen beträgt, so wollen wir die Frage stellen: Auf wie viel Felder dürfte ein zweiter Lottoschein erweitert werden, bei dem ebenfalls 6 richtige Zahlen für einen Volltreffer zu benennen sind, um gerade auf jene Wahrscheinlichkeit zu kommen, die sich für die zufällige Erfüllung von 3268 Prophetien ergäbe? Was würden wir schätzen? a) die Größe einer Tischtennisplatte? Auf einer Fläche von A = 1,525 · 2,74 m2 = 4,1785 m2 sind L = 167 140 Einzelfelder von der Größe, wie sie auf einem handelsüblichen Lottoschein anzutreffen sind, möglich. b) die Größe eines Fußballfeldes? Bei A = 7350 m2 sind L = 459375 000 Einzelfelder möglich. c) oder gar die Oberfläche der gesamten Erdkugel? Bei A = 510 Mill. km2 sind L = 31,3653 · 1018 Einzelfelder möglich, wobei 1018 eine Trillion oder eine Million Billiarden bedeutet. Rechnet man die Wahrscheinlichkeiten aus, um bei L durchnummerierten Feldern sechs Richtige zu ziehen, so ergeben sich für die obigen Flächen folgende Werte: a) w = 1 : 0,4 · 1030 (bzw. 2,5 · 10–30) b) w = 1 : 1,3 · 10 49 (bzw. 7,69 · 10–50) c) w = 1 : 1,3 · 10114 (bzw. 7,69 · 10–115) Wir sehen anhand der Zahlen für w, dass die Vergleiche a) bis c) völlig unzureichend sind. Das mathematische Ergebnis für die Felderzahl ist geradezu atemberaubend! Wir müssten zu ihrem Größenvergleich die Gesamtzahl aller Atome des Universums zu Hilfe nehmen, und diese ist mit 1080 selbst nicht mehr vorstellbar. Es ist eine 1 mit 80 Nullen oder die Zahl 10 Milliarden achtmal mit sich selbst multipliziert. Auf die errechnete transastronomische Zahl von 2,74 · 10164 Feldern jenes Superlottoscheins kommt man allerdings erst durch einen weiteren, unsere Vorstellungen noch einmal übersteigenden Vergleich: Stellt man sich so viele Universen gleicher Größe vor, wie unser Universum Atome hat, dann ist die Gesamtzahl der Atome aller dieser gedachten Universen immer noch um den Faktor 27 400 kleiner als der benötigte Lottoschein Felder haben dürfte [G1, 185]. Nach den obigen Betrachtungen können wir nur eine vertretbare Konsequenz ziehen: Die Prophetien sind göttlicher Art, sie können von keinem Menschen stammen. So führen uns die Berechnungen zu einem Ergebnis, das Jesus in dem bekannten Gebet zum Vater (oft fälschlicherweise als »Hohepriesterliches Gebet« bezeichnet, obwohl es sich hier nicht um einen hohepriesterlichen Dienst, d.h. Sühnung der Sünden des Volkes, handelt) auf die knappe Formel bringt: »Dein Wort ist die Wahrheit!« (Joh 17,17). Die Bibel kann somit nicht von menschlicher Herkunft sein, sondern es gilt: »Alle Schrift ist von Gott eingegeben« (2Tim 3,16). Gott benutzte auserwählte Menschen, denen er die für uns wichtige Information gab, damit sie diese – ohne dabei ihre Person, ihr Wesen und ihre Empfindungen auszuklammern – für uns aufschrieben. Weiteres zu dieser Frage ist in drei Unterkapiteln im Anhang »Basissätze zur Bibel« zu finden: I.1 Zu ihrer Herkunft; I.2 Zu ihrem Wahrheitsgehalt; I.3 Zur Prüfung ihrer Wahrheit.

 

Frage: Haben Sie dies alles verstanden? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch.

 

Die Bibel Lüge oder Wahrheit

Thema: Lebendiger Glaube | Beitrag kommentieren

599. Staunen über Gottes Wunder

Donnerstag, 14. September 2017 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

 

Lieber Blog Besucher,

 

kann man den biblischen Berichten über Wundern überhaupt glauben?

Lesen Sie diese Broschüre selbst aufmerksam und betend, dann wird diese Frage klarer werden.

 

Staunen über Gottes Wunder

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

598. „Es gibt keinen Gott…..“

Donnerstag, 31. August 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

im Wort Gottes steht ein wahres Wort: „Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.“ Mehr will ich dazu nicht ausführen. Sie können dies im folgenden Beitrag von Pastor Wegert selbst nachlesen.

Arche Gemeinde Hamburg

 

Liebe Missionsfreunde,

immer häufiger hört und liest man auch in den säkularen Medien, dass die Welt aus den Fugen geraten ist. Einige wissen dann sogleich, wer schuld daran ist: die Amerikaner, die Russen, die Juden, die Moslems, die Flüchtlinge, die Rechten, die Kapitalisten usw. Und dann meint man, wenn alle Bösen verschwinden würden, blieben nur noch die Guten und die Erde wäre ein Paradies. Dabei sollte doch jeder wissen, dass sich auch mit den vermeintlich Guten die Spirale des Bösen nur wieder von vorne drehen würde. Denn so manch ein „Befreier“ entpuppte sich als schlimmerer Gewaltherrscher als der Regent zuvor.

Das Weltbild der Bibel

Die Menschheit wäre gut beraten, wenn sie sich einmal das Weltbild der Bibel anschauen würde. Das Wort Gottes lehrt nämlich nicht, dass das Übel nur von besonders bösen Menschen kommt, unter denen die anderen leiden, sondern dass alle Menschen ohne Unterschied gleichermaßen böse sind. „Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer“ (Römer 3,12).
Der Grund dafür liegt in der Gottesverneinung aller Menschen. Die Bibel sagt: „Der Narr spricht in seinem Herzen: ‚Es gibt keinen Gott!‘“ Darum „handeln sie verderblich, und abscheulich ist ihr Tun; da ist keiner, der Gutes tut“ (Psalm 14,1). Und selbst wenn Menschen anerkennen, dass es einen Gott gibt, handeln sie doch so, als gäbe es Ihn nicht. Denn seit Adam stellen sich alle Menschen gegen ihren Schöpfer und behaupten auf jede nur erdenkliche Weise: „Es gibt keinen Gott!“ Die einen sind Atheisten und die anderen Götzenanbeter. Aber einerlei, was sie auch glauben – sie glauben alle nicht an den einen Gott, der Himmel und Erde gemacht und Seinen geliebten Sohn gesandt und Ihn für unsere Sünden dahingegeben hat. Deshalb sind sie alle Narren, die in ihrem Herzen sprechen: „Es gibt keinen Gott!“ Und darum, allein aus diesem einzigen Grund, handeln sie alle verderblich, und ihr Tun ist abscheulich, und da ist keiner, der Gutes tut.
Auf diese Ausgangswahrheit baut Paulus den gesamten Römerbrief auf und schreibt: „Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind in nichtigen Wahn verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden“ (Römer 1,21-22). Dadurch, dass sie Gott ablehnten, sind sie buchstäblich zu Narren geworden.

Dahingegeben

Paulus schreibt weiter: „Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihrer Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen“ (V. 24-27).
Im nächsten Vers (V. 28) benutzt Paulus das Wort „dahingegeben“ noch ein drittes Mal und zeigt damit, dass das schandbare Verhalten der Menschen nicht erst das Gericht Gottes hervorbringt, sondern bereits Gericht Gottes ist. Weil sie sich von Gott abwenden, weil sie so leben, als gäbe es Ihn nicht, darum lautet Seine Antwort ganz schlicht: „Ich ziehe mich zurück und überlasse die Menschen sich selbst.“ Der Herr muss nicht zurückschlagen und auch nicht alles kurz und klein hauen. Das besorgen die Menschen schon selbst. Gott tut nur, was sie wollen – nämlich, dass Er sich aus ihrem Leben raushält. Das Ergebnis sehen wir jeden Tag.
In ihrem nichtigen Wahn verfallen die Menschen in tausend Schlechtigkeiten, sodass Paulus aufzählt: „… in Ungerechtigkeit, Unzucht, Habsucht, Bosheit, Neid, Mordlust, Streit, Betrug, Tücke, Verleumdung, Gottesverachtung, Übermut, Prahlerei, den Eltern ungehorsam, unverständig, treulos, lieblos, unversöhnlich und unbarmherzig“ (V. 29-31). Das ist das Ergebnis einer Menschheit ohne Gott: eine Welt, die aus den Fugen geraten ist.

Dazu gehört auch die gesellschaftliche Lage in unserem Land. Vor wenigen Tagen wurde aus Anlass des G20-Gipfeltreffens in Hamburg bei einer Demonstration voller Gewalt ein ganzer Stadtteil kurz und klein geschlagen und 427 Polizisten zum Teil schwer verletzt. Auf diese Weise wollen gewisse Leute eine bessere Welt schaffen. Narren sind sie! Auch die Entscheidung des Deutschen Bundestags, der Verbindung von Gleichgeschlechtlichen den Status einer Ehe zu geben, ist ein Wahn, in den Gott sogar ganze Parlamente fallen lässt. Sie arbeiten mit allen Hebeln an der Herabsetzung der schöpfungsgemäßen Ehe und Familie und wundern sich zugleich über den bedrohlichen Rückgang der Bevölkerung. Sie wissen wohl, dass es ohne Mann und Frau keine Zukunft gibt, nennen die klassische Ehe aber antiquiert und Gleichgeschlechtlichkeit modern – eine echt fortschrittliche Selbstaustilgung. Ja, während sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden!

Es musste so kommen

Aber wir Christen sollten uns nicht empören und uns auch nicht über die Widernatürlichkeit so mancher politischen Entscheidung aufregen. Denn das, was wir heute erleben, hat die Bibel doch vorausgesagt. Die Lage beweist, dass die Heilige Schrift recht hat. Darum erschrecken wir nicht, sondern staunen nur darüber, wie präzise der Herr Sein Wort erfüllt. Es gibt keinerlei Grund für Panik, sondern wir dürfen uns in den Armen dessen bergen, der alles sicher in Seiner Hand hat!
Wundern wir uns also nicht über den verwahrlosten Zustand unserer Gesellschaft, über die Gesetzlosigkeit und über Anarchie. Es musste ja so kommen. Denn der Mensch hat beschlossen, dass es Gott nicht gibt. Und nun erlebt er eine Welt ohne Ihn, ohne Gerechtigkeit, ohne Wahrheit, ohne Liebe, ohne Hoffnung, eine Welt des Verderbens und auch einen Tod in der ewigen Verdammnis. Gott hat sich einfach zurückgezogen und die Menschheit sich selbst überlassen.

Die einzige Hoffnung – eine andere gibt es nicht

Wenn der Herr vom Himmel her da nicht konkret eingreift, dann gibt es keine Hoffnung – und zwar für niemanden. Alle Menschen sind von Gott verlassen und deshalb geistlich tot – tot in ihren Übertretungen und Sünden. Gott ist ihnen fern, und sie vernehmen nichts von Seinem Geist. Ein großes Wunder des Allerhöchsten ist nötig, wenn es für irgendjemanden in dieser Welt noch Hoffnung geben soll.
Aber gelobt sei der Name unseres Herrn – Er tut dieses Wunder! Er hat es getan und tut es immer noch an vielen Tausenden. Denn: „Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden“ (Epheser 2,4-5). Diese Gnade der Wiedergeburt ist die einzige Hoffnung, die dem Menschen noch bleibt. Geschieht sie nicht, bleibt alles beim Alten und der Erdrutsch des Verderbens geht ungebremst weiter.
Darum müssen wir beten und zu Gott rufen, dass Er sich doch noch erbarmen möge und aus Gnade in das Leben von Menschen eingreift und sie aus dem Tod zum Leben ruft. Aber unsere Verantwortung geht noch weiter: Auch wenn die Wiedergeburt allein das Werk des Herrn ist und wir keinen einzigen Menschen geistlich zum Leben bringen können, hat es dem Allmächtigen dennoch gefallen, Sein Auferweckungswerk an die Verkündigung zu knüpfen. Genauso wie Gott dem Hesekiel gebot, den verdorrten Gebeinen auf dem Totenfeld zuzurufen: „Ihr verdorrten Gebeine, hört des Herrn Wort!“ und sie zum Leben kamen (Hesekiel 37,1-4), so hat Er auch uns geboten, den geistlich Toten das Evangelium zu verkündigen. Und das sollen wir in dem Vertrauen tun, dass der Herr mit Seinem Wort, das wir sprechen, Seinen Heiligen Geist sendet und die toten Herzen unserer Hörer auferweckt zum ewigen Leben.
Das heißt: Die Verkündigung des Evangeliums bleibt die einzige Hoffnung der Menschheit! Eine andere Hoffnung gibt es nicht! Darum muss die Hauptsache auch die Hauptsache bleiben, nämlich die Heilsbotschaft von Jesus Christus den „Totengebeinen“ dieser Welt zuzurufen. Das soll für immer die Maxime auch unseres Handelns sein. Gott helfe uns dazu!

Autor: Pastor Wolfgang Wegert

Arche Gemeinde Hamburg

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597. Das Leben achten – nicht morden

Donnerstag, 17. August 2017 | Autor:

Baby_R_by_Christian-v.R._pixelio.de

Liebe Blogbesucher,

warum dieses Thema vom allergrößten Teil unserer Bevölkerung so ignoriert wird ist mir unbegreiflich. Ist man vielleicht in vielen Bereichen so abgestumpft, dass man über das tausendfache morden in unserem Land hinweg sieht, oder was gibt es sonst noch für Gründe?

Politisch und gesellschaftlich wird ja bedauert, dass unser Land zu wenige Kinder hat und in der Folge die Fachkräfte fehlen. Auf der anderen Seite lässt man dieses tausendfache morden im Mutterleib zu. Was soll einen da noch einfallen.

Warum schreibt man dann in unser Grundgesetz in Artikel 1, Absatz 1:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Im Gegensatz zu anderen Artikeln der Verfassung ist dieser Artikel auch nicht durch eine verfassungsgebende Mehrheit in den deutschen Parlamenten abänderbar.

Warum wird dann dieser Artikel 1, Absatz 1 von unseren Politikern missachtet?

by_Cornelia Menichelli_pixelio.de

Ich bedanke mich bei der Herold Redaktion für die Genehmigung zur Veröffentlichung des nachfolgenden Artikels von N.L. Geisler.

Das Leben achten

Die Bibel verurteilt ganz klar die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Wesens. Vorsätzliche Tötung unschuldigen menschlichen Lebens ist Mord. Das sechste Gebot wird allgemein übersetzt mit: »Du sollst nicht töten!« (2. Mose 20:13). Aber das hebräische Wort, das in diesem Verbot vorkommt, ist nicht »shachat«, das allgemein »töten« bedeutet, sondern vielmehr »ratsach« und das bedeutet »morden«.

Die Bibel verurteilt die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Lebens, ganz gleich, ob jung oder alt. In 2. Mose 1 finden wir dafür ein wichtiges Beispiel. Der König von Ägypten befahl die Tötung aller männlichen Säuglinge. Aber die Hebammen weigerten sich, dem königlichen Erlass zu gehorchen, und Gott segnete sie wegen ihres Mitleids und Mutes (Vers 21).

Mord an einem menschlichen Wesen, das nach Gottes Bild geschaffen ist, ist ein schweres Verbrechen. Weil der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen ist, bedeutet Mord ein Angriff auf Gott. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit. Gott behandelt sie nicht leichthin (Offenbarung 21:8), und wir sollten es auch nicht tun.

Das vorgeburtliche Leben

Ist das Ungeborene ein menschliches Wesen oder nicht? Gemäß der Bibel beginnt menschliches Leben mit der Empfängnis. Gott kannte Jeremia und berief ihn, als er noch im Mutterleib war (Jeremia 1,5). Johannes der Täufer hüpfte vor Freude (Lukas 1,44) und wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt, während er noch in seiner Mutter Leib war (Lukas 1,15). Und Jesus wurde sogar vom Heiligen Geist im Leib der Maria empfangen. Das bezeichnet die Bibel als den Beginn Seines menschlichen Lebens.

Embryo

Psalm 139 gibt eine Darstellung eines menschlichen Embryos und kennzeichnet ihn als ein Wesen, das von Gott geformt wird. In sprachlich anschaulichen Bildern wird beschrieben, wie der Embryo von Gott »gebildet« und »wunderbar gemacht« wird (Verse 15-16). Nach diesem Psalm hat Gott auch alle Tage des Embryos in sein Buch geschrieben (Vers 16). Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass der Gott, der Menschen nach Seinem Bilde erschafft (1. Mose 1,27), dies bereits vor der Geburt im Mutterleibe tut.

Im Blick auf die Frage, wann individuelles Leben beginnt, besteht eine bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen der Bibel und der medizinischen Wissenschaft. Ein menschlicher Embryo hat seinen Ursprung in einer menschlichen Samenzelle und einer menschlichen Eizelle. Weniger als

einen Monat nach der Empfängnis hat das Ungeborene bereits ein eigenes Herz, und nach eineinhalb Monaten hat es seine eigenen Gehirnströme, die es ein Leben lang behalten wird. Bevor es zwei Monate alt ist, hat es alle inneren Organe, die auch der Erwachsene hat, und nach einer weiteren Woche auch alle äußeren Organe. Zu keinem Zeitpunkt ist es etwas anderes als ein winziges, heranwachsendes menschliches Wesen.

Abtreibung ist ein menschlich eingeleitetes Verfahren, das den Tod eines ungeborenen Menschen zur Folge hat. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Tod eines Ungeborenen herbeizuführen. Es kann durch eine starke Saugglocke herausgezerrt werden. Es kann mit einem scharfen Instrument zerstückelt werden. Es kann mit einer starken Salzlösung verätzt und erstickt werden. Es kann vergiftet werden. Aber in jedem Fall ist Abtreibung ein menschlich eingeleitetes Verfahren mit dem Vorsatz oder Ziel, das Ungeborene zu töten.

Abtreibung ist nicht nur eine vorsätzliche Tötung, es ist die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Lebens. Niemand wird bestreiten, dass das Ungeborene noch kein Verbrechen an der Gesellschaft begangen hat, geschweige denn eines für das es den Tod verdient hätte. Es hat ja noch nicht einmal in dieser Welt gelebt. Aber bevor es überhaupt leben kann und solange es noch außerstande ist, sich selbst zu verteidigen, berauben es andere menschliche Wesen vorsätzlich seines Lebens. Das ist Mord!

Antworten auf Argumente für die Abtreibung

Ich führe hier die Argumente derer auf, die Abtreibung praktizieren und mit diesen Argumenten den Massenmord an unschuldigen Menschenleben rechtfertigen wollen. Dazu einige Antworten, die allein schon der gesunde Menschenverstand gibt:

Niemand weiß, wann menschliches Leben überhaupt beginnt. Wenn das wirklich niemand weiß, könnte es doch sein, dass es bereits bei der Empfängnis der Fall ist. Und wenn es da beginnt, dann ist Abtreibung Mord. Können wir es rechtfertigen, wenn etwas getötet wird, das möglicherweise ein Mensch sein könnte? Würden wir zum Beispiel im Wald auf irgendetwas schießen, das sich bewegt, wenn wir nicht ganz sicher sind, ob es ein Mensch ist? Ebenso wenig sollten wir ein ungeborenes Kind töten, wenn wir nicht sicher sind, dass es ein menschliches Wesen ist.

In Wirklichkeit wissen wir wohl ganz genau, wann das Leben beginnt. Es beginnt bei der Empfängnis. Eine männliche Samenzelle mit ihren 23 Chromosomen ist kein menschliches Wesen; ebenso wenig trifft das auf die weibliche Eizelle mit ihren 23 Chromosomen zu. Aber wenn sie sich zu 46 Chromosomen vereinigen, ist das Ergebnis ein menschliches Wesen. Das ist eine medizinische Tatsache. Genetisch ist diese befruchtete Eizelle ein Mensch mit seinem eigenen charakteristischen genetischen Code und seiner Identität. Von diesem Zeitpunkt an ist alles nur eine Frage des Wachstums – nicht seiner Art.

Die Mutter hat das Recht, über ihren eigenen Körper zu bestimmen. Das Kind ist nicht Teil des Körpers seiner Mutter. Es ist ein individuelles menschliches Wesen mit einem eigenen separaten Körper. Genaugenommen »ernährt« die Mutter das Ungeborene. Aber hat eine Mutter das Recht, mit der Ernährung ihres Kindes aufzuhören, nachdem es geboren ist? Das wäre Mord durch Verhungern. Genau das Gleiche bedeutet es, die Lebensquelle für das Ungeborene abzuschneiden.

Selbst wenn das Ungeborene wirklich ein Teil des mütterlichen Körpers wäre, hätte sie weder das moralische Recht, ihren eigenen Körper zu verstümmeln, indem sie sich eine Hand oder einen Fuß abhackt, noch ihren eigenen Körper zu töten, indem sie Selbstmord verübt.

Das Ungeborene ist, ehe es geboren wird, kein richtiger Mensch. Wenn ein Kind vor der Geburt kein Mensch ist, was ist es dann? Es gehört sicherlich nicht zum Mineral- oder Pflanzenreich, und ein Tier ist es auch nicht. Kühe bringen Kühe hervor und Pferde wie4erum Pferde. Niemand hat Schwierigkeiten, einer ungeborenen Hund als Hund zu identifizieren oder ein ungeborenes Schwein als Schwein. Warum sollte es da überhaupt eine Frage geben im Blick auf ungeborene Menschen?

Bedeutet dies etwa, dass sie erst dann menschliche Wesen sind, wenn sie ihren Platz im Mutterleib verlassen? Der Unterschied zwischen Kindern vor und nach der Geburt liegt nicht in der Art, sondern ganz einfach in ihrer Größe und dem Ort, wo sie sich befinden. Zweifellos können Daten wie Größe und Ort nicht darüber entscheiden, ob jemand ein Mensch ist oder nicht.

Ungeborene haben als individuelle Wesen noch kein Bewusstsein. Dieser Einwand setzt voraus, dass jemand Bewusstsein haben muss, um Mensch zu sein. Aber wenn das Bewusstsein über das Menschsein entscheidet, ist ein schlafender Erwachsener kein Mensch. Außerdem würden alle, die in ein Koma fallen, ihr Menschsein damit verlieren. Die logische Folgerung wäre, dass die Tötung von Menschen, die nicht bei Bewusstsein sind, kein Mord wäre.

Nun ist es aber erwiesen, dass Babys ein Bewusstsein haben, bevor sie geboren werden. Eineinhalb Monate nach der Empfängnis haben sie bereits ihre eigenen Gehirnströme, die sie ihr ganzes Leben behalten werden. Das Fehlen dieser Gehirnströme wird beim Menschen als Zeichen für ihren Tod angesehen. Wieso wird dann das Vorhandensein dieser Ströme nicht als Lebensbeweis gewertet? Bereits im dritten Monat reagieren diese Gehirnströme auf Reize. Sie können bewusst Druck und Schmerz empfinden.

Jedes Kind hat das Recht auf ein sinnvolles Leben. Was sind die Kriterien für ein sinnvolles Leben und wer entscheidet, ob ein Leben »sinnvoll« ist? Bei dieser Art von Argumentation ist es schon vorgekommen, dass einige Gerichte Eltern behinderter Kinder verurteilt haben, weil sie ein Kind zur Welt brachten, obwohl ihnen durch Untersuchungen vor der Geburt bewusst war, dass diese Kinder missgebildet zur Welt kommen würden.

Dieses Argument für die Abtreibung setzt voraus, dass diesem Menschen eine weitere Chance unter besseren Umständen gegeben würde. Dem ist aber nicht so. Indem man diesem Ungeborenen das Leben nimmt, nimmt man ihm die einzige Chance zu leben, die dieses menschliche Wesen je haben wird. Dieses einzigartige Kind wird niemals eine bessere Lebenschance bekommen. So besteht die Wahl in Wirklichkeit nicht zwischen einem voraussichtlich unvollständigen Leben oder einem besseren, sondern zwischen dem Leben, das es tatsächlich hat, und überhaupt keinem Leben. Jeder hat das Recht auf Leben. Dieses Recht durch Abtreibung einfach aufzuheben, bedeutet, das einzige Leben dieses Menschen auszulöschen.

Die gleiche Logik wird dazu führen, auch bereits geborenen oder ältere schwerbehinderte Menschen zu morden. Die Logik derer, die die Abtreibung befürworten, führt zum Kindesmord und zur Euthanasie. Selbst einige Befürworter der Abtreibung geben zu, dass diese beiden strittigen Fragen logisch miteinander verknüpft sind. Tatsächlich scheint es eher gerechtfertigt, ein Leben zu vernichten, von dem man weiß, dass es missgebildet ist, als eines, bei dem lediglich vorgeburtliche Tests darauf hindeuten, dass es behindert sein könnte.

Es ist besser, ein Kind abzutreiben, als es zu vernachlässigen oder gar zu missbrauchen. Diese Behauptung geht davon aus, dass es zu Vernachlässigungen führe, wenn unerwünschte Kinder nicht abgetrieben werden. Statistisch gesehen, ist genau das Gegenteil der Fall. Die Fälle von Kindesmisshandlungen steigen ebenso wie die Abtreibungen. Offensichtlich hat sich die Missachtung menschlichen Lebens, die sich in der Befürwortung in der Abtreibung widerspiegelt, auf die Zeit nach der Geburt ausgedehnt.

Dieser Einwand setzt fälschlicherweise voraus, dass die Abtreibung keine schwere Kindesmisshandlung sei. In Wirklichkeit aber ist sie eine der schlimmsten, die man einem Menschen antun kann.

Wenn wir Ungeborene morden können, um mögliche Kindesmisshandlungen zu vermeiden, warum dann nicht auch die Kinder ermorden, die bereits geboren wurden und die tatsächlich misshandelt werden? Oder umgekehrt: Wenn wir Kinder, die bereits auf der Welt sind und die misshandelt werden, schützen, wievielmehr sollten wir die Ungeborenen schützen, die noch viel wehrloser sind? Deshalb ist Abtreibung Kindesmisshandlung schlimmster Art.

Wir können aus der Moral kein Gesetz machen. Wenn das zuträfe, sollten wir uns von allen Gesetzen befreien, die auf der Moral beruhen. Wir können damit beginnen, die Gesetze gegen Mord, Grausamkeit, Kindesmisshandlung, Blutschande und Vergewaltigung aufzuheben. In jedem dieser Fälle ist aus der Moral ein Gesetz gemacht worden. Wir könnten ebenso gut das Gesetz gegen Sklaverei abschaffen, wie auch alle Gesetze, die auf dem Zivilrecht beruhen. Auch hier wurde moralisches Verhalten zum Gesetz gemacht. Doch dies wäre eindeutig falsch, und wohl kaum jemand, der die Abtreibung propagiert, würde vorschlagen, einige dieser Gesetze abzuschaffen. Aber wenn dies der Fall ist, wieso sollten wir dann nicht auch Gesetze haben, die die moralischen Rechte des ungeborenen Menschen schützen?

Außerdem beruht das gegenwärtige Gesetz zugunsten der Abtreibung auch auf einer Moral. Denn es besagt in Wirklichkeit: Es ist moralisch zu rechtfertigen, ungeborenes menschliches Leben zu vernichten. Es ist jedoch nicht möglich (und auch nicht wünschenswert), der Gesetzgebung keine Moral zugrunde zu legen. Das Ziel aller Gesetzgebung sollte sein, das in Gesetze zu fassen, was moralisch recht und gut ist. Unter Aufbietung aller Phantasie kann es jedoch nicht recht sein, einem unschuldigen

Menschen sein Recht auf Leben zu bestreiten. Denn das Recht auf Leben ist die Grundlage aller anderen Rechte.

Kein geistig behindertes Kind sollte auf die Welt kommen. Interessanterweise befürworten Elternorganisationen geistig behinderter Kinder nicht die Abtreibung auf Wunsch. Alle Familien mit behinderten Kindern, die ich kenne, hängen trotz der Schwere der Aufgabe an ihnen.

Behinderte Kinder sind Menschen; sie zu töten bedeutet, einen Menschen zu töten. Die Tatsache, dass Ungeborene kleiner (und wehrloser) sind, rechtfertigt nicht, sie zu töten. Ich wiederhole: Die Logik, durch die man therapeutische Abtreibung zu rechtfertigen sucht, würde auch Kindesmord rechtfertigen.

Es werden ohnehin Abtreibungen vorgenommen, darum kann man sie ebenso gut legalisieren. Sollten wir dann nicht auch Vergewaltigung und Kindesmisshandlung legalisieren, weil diese Scheußlichkeiten sowieso immer wieder begangen werden? Und sollten wir nicht auch noch Blutschande und Grausamkeit zu dieser Liste hinzufügen, weil es Menschen gibt, die solche Dinge tun? Etwas Böses zu legalisieren, macht es noch lange nicht moralisch gut.

Eine Handlung zu legalisieren bedeutet nicht notwendigerweise, sie einzudämmen. Andererseits kann eine Gesetzesänderung helfen, die Haltung gegenüber einer Handlung zu ändern. Dies haben etwa die Gesetze zur Aufhebung der Sklaverei gezeigt. Gesetze an sich können die Menschen nicht dazu bewegen, gut zu sein. Aber gute Gesetze können dazu beitragen, die Menschen vom Bösen zurückzuhalten.

Wir sollten unsere Moralvorstellungen nicht auf andere projizieren. Wenn dem so ist, warum projiziert dann derjenige, der die Abtreibung vornimmt, seine Moralvorstellung auf das Ungeborene? In Wirklichkeit sagt man dann zu dem Ungeborenen: »Meine Moralvorstellung ist, dass du nicht leben sollst.« Das ist keine Moral, sondern Unmoral. Wir müssen in der Tat unsere Moral in die Abtreibungssituation einbringen. Wenn solche, die dazu in der Lage sind, es nicht tun, wer sollte es dann tun?

Unsere moralische Überzeugung auf andere anzuwenden ist nicht falsch, aber das moralische Recht anderer zu zerstören, das ist falsch. Abtreibung nimmt einem Unschuldigen das moralische Recht auf Leben.

Abtreibung ist bei einer unerwünschten Schwangerschaft angebracht. Adoption ist eine bessere Lösung. Gewiss ist es schwer, das eigene Kind an einen Fremden abzugeben, aber es ist leichter, als es zu töten. An dem Tag, an dem das Kind hätte geboren werden sollen, erleiden Mütter häufig Depressionen, die über Jahre hinweg am Geburtstag des Kindes immer wieder auftreten können. Manchmal werden diese Depressionen so stark, dass diese Frauen selbstmordgefährdet sind.

Die meisten Frauen mit einer unerwünschten Schwangerschaft brauchen vor allem Ermutigung: Beratungskliniken sind die Antwort, nicht Abtreibungskliniken. Wir sollten den Müttern beistehen und nicht ihre Kinder töten.

Kein unerwünschtes Kind sollte je zur Welt kommen. Hier geht man von der Annahme aus, eine ungewollte Schwangerschaft führe automatisch zu einem unerwünschten Kind. Viele Mütter ändern ihre Meinung, wenn sie nach dem anfänglichen Trauma einer unerwünschten Schwangerschaft erst einmal sachlich und ruhig alles überdenken. Noch mehr Frauen ändern dann ihre Meinung, wenn sie erst das Leben spüren oder (durch Ultraschall) sehen. Lind noch mehr Frauen ändern ihre Meinung, sobald das Kind geboren ist.

Selbst wenn die Mutter ihr Kind nicht behalten möchte, gibt es viele andere Ehepaare, die keine Kinder haben können und die solch ein Kind annehmen möchten. Gegenwärtig gibt es mehr Menschen, die ein Kind adoptieren möchten als Kinder, die zur Adoption freigegeben sind.

Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu töten, nur weil er nicht möchte, dass er lebt. Man darf nicht die eigenen Wünsche über die Rechte eines anderen stellen, besonders nicht, wenn es um das Recht auf Leben geht.

 

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596. Die Ewigkeit im Herzen

Sonntag, 13. August 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

es ist für mich immer wieder erstaunlich wenn ich im Alltag erleben darf an was Menschen alles glauben. Da ist mein Kleinglaube an meinem Gott(Jahwe) und an meinem Erlöser Jesus Christus geradezu eine Leichtigkeit. Warum es in Glaubensfragen so viele unterschiedliche Meinungen gibt, hat meiner Meinung nach den Anfang bei Adam und Eva genommen. Ich bringe es auf die einfache Formel: Ungehorsam des Menschen gegenüber seinem Schöpfer.

Immer wieder die gleiche Masche des Teufels: Sollte Gott gesagt haben?

Ich wünsche jeden der diesen folgenden Beitrag studiert, viel Erkenntnis und Gewinn daraus. Der HERR segne Sie.

 

Gründliches Nachdenken führt zum Glauben an den Schöpfergott. Das prophetische Wort und die Tatsache, dass es Persönlichkeit, Werte und Gewissen gibt, belegen die Wahrheit der Bibel.

 

BRUNO SCHWENGELER

Kann man beweisen, dass es Gott nicht gibt? Nein, das kann man nicht! Der Philosoph Bertrand Russel schrieb in seinem Buch «What I believe», er gebe nicht vor, beweisen zu können, dass es keinen Gott gibt. Dennoch war er Atheist. Und Nietzsche sagte Folgendes:

«Wenn man uns diesen Gott der Christen beweisen würde, könnten wir noch weniger an ihn glauben.» Der Biochemiker Ernest Kahane bekannte in einem Vortrag im Kernforschungszentrum CERN: «Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebende Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen.» Solche Aussagen berühmter und bekennender Atheisten zeigen: Der Atheismus ist eine Sicht, die auf blindem Glauben beruht.

 

Platon hatte wohl recht mit seiner Definition: «Der Atheismus ist eher eine Krankheit der Seele als ein Irrtum des Geistes.» Nietzsche fand das Leben ohne Gott unerträglich und wurde schließlich wahnsinnig. Der englische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton meinte mit großer Weisheit: «Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an gar nichts, sie glauben an alles.»

Weil es schwierig ist, den Atheismus zu verteidigen, nehmen viele unreligiöse Menschen eine agnostische Haltung ein: Man könne nicht wissen, ob Gott existiert oder nicht. Demzufolge postulieren heute viele Menschen, es gebe keine Wahrheit, nur noch Wahrheiten, die für den jeweils Einzelnen bedeutsam sind. Häufig hört man den Satz: «Was die Bibel sagt, mag für dich wahr sein, für mich aber nicht.» Man geht davon aus, dass das Evangelium für einige wahr sein könnte, für andere aber nicht.

Russel: „Kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.“

Platon: „Atheismus ist eine Krankheit der Seele.“

Chesterton: „Wer aufhört, an Gott zu glauben, glaubt nicht an gar nichts, sondern an alles.“

Die Wahrheit ist nur relativ, nicht absolut und nicht allgemein gültig. Was bedeutet das letztlich? Nun, wenn Wahrheit relativ ist, dann ist niemand jemals auf dem falschen Weg. Viele Menschen hassen die Vorstellung, dass es irgendetwas geben könnte, das in irgendeinem Sinn wertend oder richtend über ihnen steht. Nicht ihr Verstand hindert sie, an den Gott der Bibel zu glauben, sondern die Angst, sich diesem Gott unterordnen zu müssen. Man will die Wahrheit gar nicht wissen, aus Angst, dass die Antwort unbequem sein könnte. Aber: Kann es sein, dass die Wahrheit relativ ist, es Wahrheit also überhaupt nicht gibt? Kann der Mensch im Supermarkt der Meinungen und Religionen überhaupt erkennen, was Wahrheit ist? Ich behaupte: Ja, das kann er. Trotz einer Fülle von Religionen ist der Mensch in der Lage, die Wahrheit zu erkennen. Die Bibel sagt in Johannes 1,9: «Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. » Schon vor mehr als 3000 Jahren hing Nofretete mit ihrem Gatten Echnaton religiösen Betrachtungen nach. Schließlich setzte der junge Pharao gegen den Widerstand einer mächtigen Priesterschaft durch, dass nur noch ein einziger Gott verehrt werden durfte. Die zahlreichen Götter wurden abgeschafft. Echnaton lebte zurückgezogen und verfasste voller Hingabe Hymnen an den einzigen Gott, den er als Schöpfer und Erhalter des Lebens besang: «Es gibt niemanden sonst, der dich kennt. Erlöse deinen Sohn Echnaton.» Wie kam ein ägyptischer König vor rund 3500 Jahren dazu, solch ein Gebet zu formulieren?

Von den Athenern, im 6. Jahrhundert vor Christus, wissen wir, dass sie «Dem unbekannten Gott» einen Altar widmeten. Der Apostel Paulus ist Jahrhunderte später diesem Altar begegnet und hat die Verkündigung des Evangeliums damit verknüpft.

 

Wir sind heimatlos, weil wir das Land unserer Herkunft und Bestimmung verloren haben.

 

Auch bei den Inkas finden wir den Glauben an den einen Schöpfergott. Die Inkas beteten ursprünglich die Sonne – Inti – an. Eines Tages bemerkte der König Pachacuti, dass die Sonnenstrahlen durch jede vorbeiziehende Wolke abgeschwächt wurden. Und er sagte sich: Wenn Inti wahrer Gott wäre, könnte kein anderes Ding sein Licht verdunkeln. Plötzlich wurde Pachacuti überwältigt von der Erkenntnis, dass er nur einen Gegenstand als Schöpfer angebetet hatte. Mutig griff er die unausweichliche Frage auf: Wenn Inti nicht der wahre Gott ist, wer ist es dann? Es können hier viele ähnliche Beispiele von Naturvölkern, etwa die Karen in Burma oder das Volk der Santal in Indien, genannt werden. Wahrscheinlich enthalten 90 oder mehr Prozent der Urreligionen auf diesem Planeten die klare Erkenntnis von der Existenz eines allerhöchsten Gottes. Tatsache ist: Der Glaube an Gott ist kein Sprung ins Ungewisse. Dies im Gegensatz zum Atheismus. In der Bibel, im Buch Prediger (Kap. 3,11), finden wir eine plausible Erklärung. Da steht, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Deshalb fragt der Mensch nach Gott, deshalb ist er ruhelos. Es gibt einen Raum des Glücks, den wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln nicht öffnen können. C. S. Lewis spricht von einem «Verlangen nach unserem eigenen weit entfernten Land, das wir nie bereist haben, von dem Duft der Blume, die wir nicht gefunden haben, von dem Klang der Melodie, die wir nicht gehört haben». Wir sind heimatlos, weil wir das Land unserer Herkunft und Bestimmung verloren haben. «Unruh. Wenn der Schöpfer Himmels und der Erde das Vakuum unseres Herzens nicht füllen kann, dann tut es Zeichen für den Geisteszustand unserer aufgeklärten Welt. Man bildete sich ein, Gott überholt zig ist unser Herz, bis dass es Ruhe findet in Gott», betete Augustinus. Der Mensch ist unheilbar religiösu haben. der Aberglaube. Dass heute Kartenleger und Astrologen so gut im Geschäft sind, ist ein schlechtes Jesus hat man zu einem guten, aber schwachen Menschen degradiert. Der Himmel ist entzaubert, die Erde voller Probleme. Menschen betreten den Mond und greifen nach den Sternen. Aber sie glauben an eine schwarze Katze! Wenn die Welt ihre Ursache nur dem Zufall verdankt, weshalb stossen wir dann allenthalben auf den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung? Ebenso wenig rational ist die Annahme, dass eine Welt, die auf Ursache und Wirkung basiert, selbst keine Ursache hat. Gründliches Nachdenken führt zurück zum Glauben an den Schöpfer. Von Isaac Newton, wohl dem grössten Physiker aller Zeiten, ist die Aussage überliefert: «Wer oberflächlich Physik betreibt, der kann an Gott glauben. Wer sie bis zu Ende denkt, der muss an Gott glauben.»

 

Überall in der Natur entdeckt man Beweise für einen Plan. Das Radar der Fledermaus, das Navigationssystem einer Schwalbe oder die vollkommene Harmonie physikalischer Gesetze. Überall finden sich Belege für einen großartigen Schöpfer. Die Natur bezeugt den Schöpfer. Albert Einstein sagte: «Meine Religiosität besteht in der demütigen Bewunderung des unendlich überlegenen Geistes, der sich in dem Wenigen offenbart, das wir mit unserer schwachen und hinfälligen Vernunft vor der Wirklichkeit zu erkennen vermögen.» Alles spricht dafür, dass die Welt entworfen wurde, damit die Menschen in ihr leben können. Es gibt einen Schöpfergott, der seine Zeugen selbst erschaffen hat. «Der Himmel verkündigt die Herrlichkeit Gottes und das Firmament bezeugt seine wunderbaren Werke», lesen wir in Psalm 19,2. In diesem Vers steckt ebenso viel Wahrheit wie in dem Spruch: «Die Narren sprechen in ihrem  Herzen: ‹Es gibt keinen Gott›» (Psalm 14,1). Manche Wissenschaftler versuchen das Leben auf das zu reduzieren, was messbar ist. Menschen sind für sie lediglich Protoplasma – Klümpchen. Aber sie und ich – wir sind mehr als Materie. Die Existenz von Persönlichkeit ist eine Tatsache. Doch wie kann ich das sein, wenn es keinen Gott gibt? Fließt ein Fluss höher als die Quelle? Natürlich nicht! Wie also soll menschliche Persönlichkeit aus anorganischer Materie entstehen? Die Tatsache, dass es Persönlichkeit gibt, ist ein weiterer beeindruckender Hinweis auf Gott, der uns nach seinem Bild erschaffen hat. Das Gleiche gilt für das Vorhandensein von Werten. Wir alle haben Wertvorstellungen, doch wie sind sie zu erklären, wenn es keinen Gott gibt? Materie bringt keine Moral hervor. Auch der Frage nach der Wahrheit haben die Menschen immer große Bedeutung beigemessen. Doch warum sollten sie das tun, wenn es keine höchste Realität gibt? Wahrheit zählt, weil sie ein Wesensmerkmal Gottes, der höchsten Realität, ist.

Wir verehren Schönheit, doch sie ist bedeutungslos, wenn auch sie nur aus dem Chaos hervorging. Auch Schönheit und Güte sind Wesensmerkmale Gottes, und jede gute Tat und jeder schöne Augenblick vermitteln uns eine Ahnung von der guten und schönen Quelle, aus der sie hervorgingen. Auch die Tatsache, dass der Mensch ein Gewissen hat, ist ein überzeugender Beweis für die Existenz Gottes. Natürlich ist das Gewissen nicht die konkrete und unmittelbare Stimme Gottes, es ist vielmehr durch alle möglichen Dinge verzerrt: durch unsere Prägung, unsere Vernunft, unsere Neigung zum Ungehorsam. Trotz aller Verschiedenheit der menschlichen Kulturen gibt es eine bemerkenswerte Übereinstimmung bei den grundlegenden Werten, auf die uns das Gewissen verweist: die Verurteilung von Mord oder Diebstahl, Ehebruch, ungezügelte Begierde, Entführung und Folter. C. S. Lewis fasste dies folgendermaßen zusammen: «Wenn nicht ein bestimmtes Repertoire moralischer Vorstellungen besser wäre als ein anderes, gäbe es keinen Grund, die bürgerliche Moral der Nazi-Moral vorzuziehen. In dem Augenblick, in dem man behauptet, dass eine moralische Haltung besser sei als eine andere, werden beide an einem absoluten Maßstab gemessen. » Moral, Gewissen, der Unterschied zwischen Recht und Unrecht sind unübersehbare Hinweise auf einen Gott, der ein Interesse am Richtigen und Guten und Wahren hat. Er ist keine blinde Macht, kein sonderbarer Konstrukteur, sondern ein persönlicher Gott, der uns in seinem Bilde geschaffen hat. Im Brief an die Römer (1,20–22) schreibt Paulus die bedeutungsschweren Worte: «Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden. » Die Bibel ist nicht ein Buch wie jedes andere, sondern Gottes Wort. Das stärkste Argument für den übernatürlichen Charakter der Information der Bibel ist jedoch die Prophetie. Nach dem Verständnis der Mathematik kann die Zukunft prinzipiell nicht vorausgesagt werden. Und doch gibt es in der Bibel hunderte Voraussagen, die geschichtlich überprüfbar sind. Sie beziehen sich auf Städte, Weltreiche, Herrscher, vor allem aber auf die Geschichte Israels. Tausende Jahre zuvor wurde die Staatsgründung Israels vorhergesagt. Mathematiker haben berechnet, dass bereits die Eintrittswahrscheinlichkeit für acht erfüllte Prophezeiungen bei 1 : 10 hoch 17 liegt. Bei den Hunderten von eingetroffenen Prophezeiungen wäre die Eintrittswahrscheinlichkeit 1 gegen 10 hoch Zigtrilliarden. Die Prophetie ist das wissenschaftlich überzeugendste Argument dafür, dass die Informationen der Bibel nicht von Menschen stammen können.

Die Wahrheit, Jesus Christus, macht frei von Gebundenheiten. Er macht frei, zu vergeben, zu lieben, selbst da, wo nichts Liebenswertes ist. Durch die Jahrhunderte hindurch haben das Menschen in aller Welt erfahren. Ist diese verändernde Kraft nicht Beweis genug?

Heute erleben wir, dass der Atheismus selbst zu einer fanatischen Religion geworden ist, die Andersdenkenden die Meinungsfreiheit nehmen will. Auch Atheisten glauben etwas ganz fest, nämlich, dass es den Gott der Bibel nicht gibt. Sie beanspruchen für sich eine absolute Wahrheit, die es nach ihrer Sicht nicht gibt! Das ist intellektuell unredlich.

Interessant ist, dass die meisten Verfechter dieser Bewegung in Zeiten großer Not oder vor ihrem Tod den anrufen, den es ihrer Meinung nach gar nicht gibt. Lenin bat am Ende seines Lebens Gott und die Welt um Vergebung seiner Schuld. Engels kehrte im hohen Alter zu Gott zurück: «Das Leben muss zu dem einen zurückgebracht werden, der am Kreuz für alle Menschen gestorben ist.» Marx erklärte: «So habe ich den Himmel verscherzt, ich weiß es genau Meine Seele, die einst Gott gehörte, ist nur für die Hölle bestimmt.»

Wenn die Welt ihre Ursache nur dem Zufall verdankt, weshalb stoßen wir dann allenthalben auf den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung?

Mao Tsetung wurde 1936 sehr krank. Er bat darum, getauft zu werden. In einem Interview sagte er 1971: «Bald werde ich vor Gott erscheinen müssen.» Die Wahrheit dessen, was ich glaube, ist entscheidend. Denn wenn das, was ich glaube, nicht stimmt, dann ist auch mein Glaube falsch. An der Wahrheitsfrage entscheidet sich letztlich alles. Was aber ist Wahrheit wirklich? Diese Frage wurde schon vor 2000 Jahren von Pontius Pilatus gestellt. Die damals herrschenden Römer, die sich weder um Götter noch um Ideologien scherten, verstanden unter Wahrheit Macht, das, was zum Erfolg und zum Sieg führt. Und nun fragte ein Statthalter dieses Reiches Jesus, einen Gefangenen, der ihm ausgeliefert war (wenigstens in seinen Augen), nach dem, was Wahrheit ist! Zuvor hatten die Juden Anklage gegen Jesus erhoben, er mache sich zu Gottes Sohn, zum Messias, zum König. «Bist du das», hatte Pilatus den Angeklagten gefragt, «König?» Jesus aber löste seine Königswürde von der Machtfrage. Als er auf diese Erde kam, verzichtete er auf alle Macht, die ihm vom Himmel gegeben war. Aber er verbindet seinen Anspruch auf sein Königtum mit der Wahrheitsfrage:

«Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme» (Joh. 18,37).

Wahrheit ist Jesus selbst, sein Wesen, sein Ursprung, seine Bestimmung. An anderer Stelle sagt Jesus über sich: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich» (Joh. 14,6). Wahrheit ist demzufolge mehr als nur richtige Fakten. Die Wahrheit ist eine Person. Jesus selbst stellt diesen Absolutheitsanspruch. Er allein ist das Leben und nur durch ihn allein kommt man zum Leben, zum ewigen Leben.

Der christliche Anspruch basiert auf einer historischen Person, die den meisten Verfassern des Neuen Testaments persönlich bekannt war. Jesus sagt von sich, dass er Gottes endgültige Selbstoffenbarung an die Menschen sei.

 

Nicht ihr Verstand hindert die Menschen, an den Gott der Bibel zu glauben, sondern die Angst, sich vor diesem Gott verantworten zu müssen.

Er unterstützt diese Behauptung mit einer unvergleichlichen Lehre, mit seinem sündlosen Leben – das selbst seine Feinde bezeugen mussten – und seiner Auferstehung. Die Tatsache der Auferstehung Jesu ist von vielen hundert Zeugen bestätigt. Kaum ein anderes Ereignis ist geschichtlich so gut dokumentiert. Selbst die fanatischen Feinde Jesu seiner Zeit kamen nicht daran vorbei: Jesus ist auferstanden und lebt. Und er gibt denen sein Leben, die an ihn glauben und ihm vertrauen. Der Geist der Wahrheit wird den Jüngern geschenkt (Joh. 14,26). Die Wahrheit ist da, wo Jesus ist. Wahrheit lässt sich nur finden, wenn jemand in Beziehung zu Jesus tritt: «Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen» (Joh. 8,31–32).

Alle diese genannten Tatsachen machen es schwer, Gottes Existenz vernünftigerweise zu leugnen. Sie verweisen auf einen mächtigen Gott, der fähig ist, die Bahnen der Sterne und die Entwicklung eines Fötus zu ersinnen. Sie verweisen auf einen Gott, der der Ursprung der menschlichen Persönlichkeit und deshalb selbst ein persönlicher Gott ist. Er ist die ultimative Quelle unserer Werte, des Lebens, der Sprache, von Wahrheit, Schönheit und Güte. Und er möchte, dass wir ihn kennen und uns an ihm freuen, dass wir ihn verehren und mit ihm leben.

 

Der Autor gründete 1979/1980 das Magazin factum und leitete dessen Redaktion bis 1997.Heute ist Bruno Schwengeler Präsident der christlich-sozialen Osthilfeorganisation ethos open hands, www.ethosopenhands.ch

 

 

 

 

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595. Ehe für alle – die Dämme in Deutschland werden brechen

Donnerstag, 29. Juni 2017 | Autor:

Die Flut der Sünde läßt die Dämme brechen

 

Liebe Blogbesucher,

es ist ungeheuerlich was eine „christliche“ Bundeskanzlerin vor wenigen Tagen über die Köpfe der eigenen Parteimitglieder hinweg entschieden hat. „EHE für ALLE!“ Das heißt, Frau Merkel stellt sich gegen Gottes Wort. Wenn eine Bundeskanzlerin die Grundpfeiler der Gesellschaft auflöst, nur weil eine kleine Minderheit seit Jahren versucht unser Volk vor sich herzu treiben, dann ist das Mass an Toleranz entdeutig überschritten. Im Blick auf die kommende Bundestagwahl gibt es nur noch eine einzige Partei die wählbar ist, nämlich „Bündnis C“.

 

Zum Nachdenken hier einmal ein Satz von

  • Paul Popenoe, Begründer und Präsident von „Emeritus“ des Amerikanischen Instituts für Beziehungen in der Familie sagte einmal:

Keine Gesellschaft hat je überlebt, nachdem ihr Familienleben zerfallen ist.

Familie_by_Alexandra H._pixelio.de

Ich gebe Ihnen hier einmal eine Betrachtung von Dennis Riehle und Peter Ischka. Ich bedanke mich bei beiden Herren für die freundliche Genehmigung zum Abdruck dieses Beitrages.

Quelle:

 

Ich wünsche allen Mitgliedern des Bundestags eine echte Freiheit zu einem sensiblen Gewissen für die Abstimmung zur sogenannten „Ehe für alle“:
Dazu zitiere ich einen Ausschnitt eines Artikels eines homosexuellen Journalisten und Blogger Dennis Riehle (Erschienen in der Z 17/18) Also Homosexueller bringt er interessante Gedanken zur Homo-Ehe.

 

Wikipedia Montrealais aus Z2 Homo Ehe

 

Regierung lässt sich von Lobby treiben
Ich bin besorgt darüber, dass Minister und Funktionsträger sich treiben lassen von der sogenannten „Schwulenund Lesben-Bewegung“. Da ist die Keule der „Toleranz“, die Drohung, jeden als menschenverachtend oder inhuman zu brandmarken, der so manche Forderung kritisch hinterfragt – und mit dieser Toleranzkeule wird ein Druck aufgebaut, der über die aus meiner Perspektive zulässige Lobbyarbeit weit hinausgeht. In einem demokratischen und vielschichtigen Miteinander müssen die Interessen der Minderheiten vertreten werden; aber es braucht auch den Schutz vor einem Diktat der Weltanschauungen.

 

Dass jede heterosexuelle Verbindung der homosexuellen „überlegen“ ist – nicht in der Liebe, wohl aber in ihrer Bedeutung für die Fortpflanzung und damit den existenziellen Fortbestand der Menschheit –, erachte auch ich als eine Tatsache, die nach meiner Auffassung keines Widerspruchs bedürfte. Daraus leitet sich für mich auch der besondere Stand der heterosexuellen Ehe ab, den unsere Verfassung definiert; die Unterscheidung zu einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft halte ich schon deshalb für notwendig, weil diese sich nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern auch aus der Evolution heraus als vollkommen gestaltete Ergänzung präsentiert, sowohl praktisch als auch ideell gesehen.

 

Es ereilt mich oftmals der Eindruck, wonach die von der Homo-Lobby geforderten Ansprüche nicht in erster Linie für das Wohl des repräsentierten Klientels stehen, sondern in der politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung als Machtinstrument dienen.

 

Gerade beim Thema der gleichgeschlechtlichen Ehe wird der Druck auf die Politik ständig erhöht. Ich halte dagegen: Verdeutlicht man sich, welche Gedanken die Verfasser des Grundgesetzes sich gemacht haben, bleibt aus meiner Sicht die Würdigung der „klassischen“ Ehe in Artikel 6 ein Anliegen, das einer modernen „Zeitgeist“-Phase trotzt. Die Bindung zwischen Mann und Frau scheint mir nicht nur aus sexueller (und damit gleichsam natürlicher) Sicht privilegiert als eine einzigartige und hervorgehobene Harmonie, sie bleibt wohl auch die mehrheitliche Form des Zusammenlebens.

 

Obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – ich homosexuell empfinde, gehört es für mich zur Selbstverständlichkeit, dass die heterosexuelle Verbindung für mich das Pendant darstellt, das auch in der Evolution überwiegt – wohl aus gutem, durchdachtem Grund. Nicht nur sexuelle Praktiken offenbaren uns: Zwischen Mann und Frau schmiegt sich ein Arrangement, das füreinander geschaffen scheint – während es zwischen Menschen des gleichen Geschlechts eher schmerzt. Auch dies wiederum bedeutet nicht, dass man diese anderen Formen der menschlichen Verknüpfung verunglimpfen sollte. Doch mir bleibt in der derzeitigen Debatte verborgen, weshalb eine offenkundige Synthese nicht auch weiterhin exklusiven Schutz genießen soll. Die Hervorhebung der heterosexuellen Ehe muss auch fortan legitim sein – und eben nicht nur, weil sie Garant für die Fortentwicklung der Menschheit ist, sondern weil sie sich in ihrer gegenseitigen Fügung idealtypisch abhebt.

 

Beim Adoptionsrecht die Kirche im Dorf lassen

 

Und so komme ich in dieser Diskussion auch zu dem Schluss: In Anbetracht der Tatsache, dass es viel weniger Kinder gibt, die zur Adoption bereitstehen, als adoptionswillige Elternpaare, wage ich zu bezweifeln, ob es wirklich notwendig ist, gleichgeschlechtlichen Paaren das uneingeschränkte Adoptionsrecht zuzuerkennen. Die Studienlage lässt mehrheitlich die Einschätzung zu, dass ein Aufwachsen in einer homosexuellen Beziehung für die Kleinen keine negative Folgen hat. Untersuchungen zeigen aber auch: Einerseits ist es problematisch, die soziale Elternschaft durch zwei gleichgeschlechtliche Partner mit der biologischen gleichzusetzen (wovon das Modell der „Patchwork“-Familie unberührt bleibt). Dies liegt nicht an äußeren Faktoren, wie vielfach vermutet, also nicht an Tendenzen des gesellschaftlichen Umfelds, diese Kinder auszugrenzen. Viel eher liegt es daran, dass Grundbedürfnisse unbefriedigt bleiben: Ein entsprechend höherer Orientierungsbedarf im Kindesalter verzerrt die Startchancen.

 

Unbestritten bleibt für mich daher: Mütter und Väter, die Nachwuchs selbst zeugen, bedürfen einer Privilegierung. Wiederum bedeutet solch ein Schritt keineswegs, dass dadurch Alleinlebende (zu denen ich selbst gehöre) oder kinderlose Paare (die oftmals ganz ungewollt auf Nachwuchs verzichten müssen) verurteilt würden; aber ich meine, im Blick auf die Nachhaltigkeit unseres gesellschaftlichen Fortbestands und seine demografische Versorgung ist es nur normal, denjenigen, die Kinder zur Welt bringen und selbst erziehen, ausdrücklich zu danken in Form von öffentlicher Protektion. Wir sollten uns vergegenwärtigen, dass spezifische Rechtsvorteile für bestimmte Personenkreise keine Diskriminierung nach sich ziehen, solange es um einen Mehrwert geht, der dem Rest keinen existenziellen Nachteil bringt.

 

Der komplette Artikel ist im Magazin Z 17/18 enthalten.
Peter Ischka Redaktion „Z für Zukunft“ www.ZwieZukunft.de

 

In Deutschland sind wir auf dem besten Weg zu diesen Zuständen

 

Wenn die Menschen gottlos leben sind:

– die Sitten zügellos

– die Mode schamlos

– die Lügen grenzenlos

– die Verbrechen maßlos

– die Völker friedlos

– die Schulden zahllos

– die Regierungen ratlos

– die Poltik charkterlos

– die Konferenzen endlos

– die Aussichten trostlos

– die Kirchen kraftlos

– die Christen gebetslos

 

Gemälde von Michael Willfort

Eines aber ist klar:

 

Gott sitzt im Regiment!

 

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594. Zurück zum Kreuz – Bussbekenntnis und Gewissensspiegel

Mittwoch, 31. Mai 2017 | Autor:

 

 

Liebe Blog Besucher,

als mir eine Abschrift dieses Bussbekenntnisses am 30.04.17 beim Gebetstag in Nürnberg in die Hand gedrückt wurde und ich den Text verinnerlicht hatte, war für mich klar, dass man diese Worte einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen sollte. Dies tue ich hiermit.

 

Gemälde von Michael Wilfort

 

Ich bedanke mich bei der Evangelischen Marienschwesterschaft Darmstadt und bei Sr. Joela Krüger sehr herzlich für die Genehmigung.

 

Unser Herr Jesus Christus,

Dein Passionsweg begann in Gethsemane mit schlafenden Jüngern. Auch wir gehören zu den Schlafenden, die Dich oft allein lassen, wenn wir wachen und beten sollten.

Du wurdest durch den falschen Kuss eines Freundes an Deine Feinde ausgeliefert. Wir sind Deine Freunde und dennoch in Gefahr, Dich zu verraten, oder wie Petrus Dich zu verleugnen, wenn uns das Bekenntnis zu Dir etwas kostet.

Du warst auf Deinem Weg ständig von falschen Zeugen umgeben und hast umsonst auf das Zeugnis der Liebe zu Dir gewartet. Du wartest auch heute auf uns – so oft vergeblich.

Wie Petrus Dich in falschem Eifer mit dem Schwert verteidigt hat, so haben auch wir Dich immer wieder durch Worte und Werke mit falschen Mitteln verteidigt.

Unsere Väter und Vorväter haben in Deinem Namen Völker mit Waffen angegriffen und unterworfen.

Unser Streiten und Rechthaben hat Spaltungen über Spaltungen verursacht, die Deinen Leib, die Gemeinde, bis heute geschwächt und zerrissen haben. Dadurch haben wir dem Zeugnis von Dir vor der Welt zutiefst geschadet.

Wie Pilatus die Freundschaft des Kaisers nicht verlieren wollte, so sind wir Christen im Lauf unserer Geschichte falsche Bündnisse eingegangen und haben uns auf die Mächtigen und Einflussreichen dieser Welt verlassen, anstatt unser Vertrauen auf Dich zu setzen.

Unsere menschliche Weisheit ohne Gottesfurcht hat uns zu Fall gebracht. Bis heute spielt wirtschafts- und machtpolitisches Denken bei Entscheidungen die wichtigste Rolle. Dieses Denken prägt auch unser eigenes Verhalten.

Obwohl wir Dich als König und Herrn Deiner Kirche ehren, eifern wir zugleich um die „ersten Plätze“, um die Bedeutung und Größe unseres Namens, unseres Werkes, unserer Gemeinde. Die Heiligung Deines Namens, das Kommen Deines Reiches und das Tun Deines Willens stehen nicht an erster Stelle.

Obwohl wir Dich als Haupt Deiner Gemeinde ehren, haben wir Deine Verhöhnung unter der Dornenkrone als Judenkönig fortgesetzt, indem wir Dein Volk verachtet und verspottet haben.

Die Schuldangabe „Jesus von Nazareth, König der Juden“ wurde nicht von Juden, sondern von Römern ans Kreuz von Golgatha genagelt. Dieser Spott-Titel, der die Hölle zum Zittern gebracht hat, ist in der Christenheit nicht zum Ehrentitel gemacht worden.

Darum konnte in unseren Nationen das Wort „Jude“ schon in den ersten Jahrhunderten zu einem Schimpfwort werden und die Ersatztheologie in unseren Kirchen und Gemeinden weiten Eingang finden.

So ist das Kreuz, Zeichen des Heils und der Erlösung, für Gottes „erstgeborenen Sohn Israel“ (2.Mose 4,22) zu einem Zeichen von Angst, Schrecken, Erniedrigung, Verfolgung, Gewalt und Tod geworden. Wir haben jüdisches Blut vergossen, obwohl wir durch Dein Blut aus der Macht der Finsternis errettet worden sind.

Als Deutschland durch die Nürnberger Rassengesetze vom jüdischen Blut „gereinigt“ werden sollte, haben sich unsere Landeskirchen der Einführung des Arierparagraphen zumeist nicht widersetzt, sondern bei der Durchführung vielfach geholfen. Als die Synagogen brannten, haben Juden umsonst auf den Beistand der Kirche gewartet.

Wir haben das Heil von einem falschen Messias erwartet, ihm zugejubelt und millionenfach „Heil“ gewünscht, anstatt unser Heil allein von Dir zu erwarten.

Wir erkennen und beklagen die Verführbarkeit unseres Volkes von damals – und sind zumeist blind für die Verführungen von heute.

Juden, die an Dich, ihren Messias, glauben, werden vom Evangelischen Kirchentag in Deutschland ausgeschlossen und nicht als wichtiger fehlender Teil Deiner Gemeinde willkommen geheißen. Aus falscher Rücksichtnahme auf den interreligiösen Dialog sieht unsere evangelische Kirche keine Notwendigkeit, Dich als Messias Deinem Volk lieb zu machen und zu bezeugen.

Wir räumen unseren Kultur-Denkmälern einen größeren Stellenwert ein als Dir und der Ehrung Deines heiligen Namens. Die „Judensau“ an Luthers Pfarrkirche in Wittenberg und an anderen Gotteshäusern in unserem Land gehören dazu.

Damals haben sich von Eisenach aus Theologen um die Entjudung Deines Wortes bemüht, doch heute vergreift sich unsere Kirche auf andere Weise am Schatz des Wortes Gottes.

Auch wenn wir uns rühmen, das Land der Reformation zu sein und von Martin Luthers „Sola Scriptura“ wissen, haben wir besonders hier in Deutschland unsere Intelligenz immer wieder dazu missbraucht, selbst entscheiden zu wollen, was vom Wort Gottes heute gültig ist und was nicht.

Von unserem Land aus ist die liberale Theologie bis in die fernsten Missionsländer hinein verbreitet worden und hat unermesslichen Schaden angerichtet.

Unsere Völker haben die Zehn Gebote vom Sinai weitgehend für ungültig erklärt. Wir zittern nicht mehr vor Dir und Deiner Heiligkeit. Selbst als Christen gehen wir Kompromisse ein und wagen oft nicht, Sünde Sünde zu nennen, obwohl Du uns am Kreuz von ihrer Knechtschaft erlöst hast.

In dem berechtigten Bemühen um Einheit unter den christlichen Konfessionen haben wir oft nicht den Mut zu bekennen, dass wir zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs gehören, der mit Mohammeds Allah nichts gemeinsam hat. So konnte ein unklarer Ökumene-Begriff um sich greifen, wodurch Kirchen und Gemeinden orientierungslos geworden sind.

Wir beklagen die Euthanasie von damals – und setzen sie dennoch heute fort.

Wir beklagen das Massenmorden von damals – und haben uns an das Morden im Mutterleib gewöhnt.

Wir sind mit schuld daran, dass heute schon in Kindergärten, an Schulen und in Ausbildungsstätten Kinder und Jugendliche verführt werden.

Unter dem Anspruch von Gleichberechtigungspolitik konnte Gender Mainstreaming unsere Gesetzgebung durchdringen. Wir beklagen das Schweigen von damals – und schweigen oft auch heute, wenn wir reden sollten.

Durch einseitige Wortverkündigung haben wir uns auf unser eigenes Wohlbefinden konzentriert. Auf diesem Weg sind wir weitgehend Deiner Aufforderung zu Buße, Selbstverleugnung und Kreuznachfolge ausgewichen und zu „Feinden des Kreuzes Christi“ geworden.

Angesichts der Leiden von Millionen verfolgter Christen heute müssen wir bekennen, dass wir uns weit davon entfernt haben, Dir unser Leben bis zur Verfolgung und Todesbereitschaft zur Verfügung zu stellen.

Gemeinde: Jesus von Nazareth, König der Juden, unser dornengekrönter Erlöser, erbarme Dich über uns! Hilf uns zu wahrer Umkehr und einem Neuanfang durch Dein kostbares Blut. Amen.

 

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593. Die Judensau ist eine Schande für Deutschland

Dienstag, 30. Mai 2017 | Autor:

Schmährelief Judensau in Wittenberg

Liebe Blog Besucher,

wenn ein Volk Grund hat Schandmale wie die Judensau an sogenannten Gotteshäusern in Deutschland zu entfernen, dann sind es wir Deutschen. Was geschieht aber stattdessen. Diese Judenfeindlichen Darstellungen werden von den Kirchenoberen mit skurilen Äußerungen verteidigt. Eine Schande mehr will ich dazu nicht sagen. Lesen Sie selbst die nachfolgenden Stellungnahmen.

Bedanken will ich mich bei Pfarrer Thomas Piehler  Pavillon der Hoffnung, Leipzig bei der Evangelischen Marienschwesternschaft aus Darmstadt und bei Rosemarie Stresemann Wächterruf für die Genehmigung der Beiträge.

Beitrag von Rosemarie Stresemann – Wächterruf

Geheiligt werde dein Name

In einem öffentlichen Schreiben haben die Marienschwestern gemeinsam mit der internationalen Bußbewegung „Wittenberg2017“ die Entfernung einer Spottskulptur an der Stadtkirche Wittenberg gefordert.

http://tinyurl.com/hxcquz4

Auch die GGE hat sich dieser Forderung angeschlossen.

An der Stadtkirche zu Wittenberg ist noch immer eine aus dem Mittelalter stammende und ungeheuer ehrverletzende sogenannte “Judensau” angebracht. Die Juden und ihr Glaube wurden von der Kirche schon vor Luther mit dem unreinen Schwein in Verbindung gebracht. Luther heizte den Judenhass in seinen Spätschriften weiter an, nahm Bezug auf die damals schon an der Kirche vorhandene Spottkultur einer Sau. An deren Zitzen saugen Juden.

Luther schrieb: „…hinter der Sau steht ein Rabbiner, der hebt der Sau das rechte Bein empor und guckt… der Sau unter den Schwanz in den Talmud hinein…Von dort her haben sie bestimmt ihren ´Schem Hamphoras`.“ Das ist eine ungeheuerliche Schändung des Namens Gottes, denn „Schem Hamphoras“ ist der jüdische Ausdruck für den allerheiligsten Gottesnamen.

Über die Sau an der Wittenberger Stadtkirche wurde dann in Bezug auf Luther später in goldenen Lettern geschrieben: „Rabini Schem HaMphoras“. Gott hat seinen eigenen Namen mit seinem Volk verbunden (Jesaja 48,8b -11). Die Ehre seines Namens ist für immer mit dem Volk Israel verbunden. Gott sagte prophetisch seinem Volk zu, dass er selber dafür eifern wird, die Ehre seines Namens wiederherzustellen.

Seit 700 Jahren werden so an mehr als 25 Kirchen und Domen in Deutschland

 

Petition – bitte unterschreiben Sie wenn Sie darüber Klarheit haben.

http://tinyurl.com/n5sga6q

mit diesem Motiv öffentlich Juden und ihre Religion auf das Übelste entehrt und der heiligste Gottesnamen geschmäht. Alle Gespräche und Eingaben bei der EKD und den Verantwortlichen in Wittenberg haben bisher nicht zu einer Entfernung der Skulptur geführt. Der messianische Theologe Dr. Richard Harvey hat daher eine Online Petition zur Entfernung gestartet:

http://tinyurl.com/zcr9kqr

Gebet:

Bitte um Vergebung über die Schmähung des Heiligen Gottesnamens in der Verspottung der Juden (Hes 36,20-25)

Bitte um Wiederherstellung Seiner Ehre, indem das jüdische Volk geehrt wird und die Skulptur entfernt wird (Mt 6,9; Ps 96,6-8)

Dass unsere Augen geöffnet werden und die Kirche Jesu Christi fähig wird, tiefere Buße zu tun (Joe 2,13)

 

Wittenberg Mahnwache

 

Aufruf zu Stillen Mahnwachen auf dem Markt zu Wittenberg:

Jeweils Mittwoch, vom 17. Mai – 21. Juni 2017, 15-19 Uhr

 

Initiatoren der Stillen Mahnwachen sind Pfarrer Thomas Piehler (Pavillon der Hoffnung, Leipzig) und Schwester Joela Krüger (Evangelische Marienschwesternschaft, Darmstadt).

Die Initiatoren sind überzeugt, dass im Jahr des Reformationsjubiläums die Zeit gekommen ist, ein deutliches Zeichen gegen den neu aufflammenden Antisemitismus in Deutschland zu setzen. Wir rufen die Verantwortlichen auf, das Schmährelief Judensau von der Kirche zu entfernen und in ein Museum gegen Antisemitismus zu integrieren. Luthers Antisemitismus sollte nicht länger „in Stein gehauen“ bleiben. Die Evangelische Kirche in Deutschland trägt eine besondere Verantwortung, Antisemitismus in jeglicher Form entschieden entgegen zu treten. Das Festhalten an der dargestellten Judensau wäre ein tragisches Fehlsignal an die Gesellschaft und für unsere jüdischen Mitbürger. Schwester Joela Krüger schreibt: „Martin Luthers späte Schriften gehören zum Beleidigendsten und Verletzendsten, was jemals von einem anerkannten christlichen Theologen Juden gegenüber geäußert wurde und haben tiefe Spuren hinterlassen, wodurch die lutherische Tradition jahrhundertelang geprägt und belastet wurde“. Angesichts  dieser Vergangenheit und des neu aufflammenden Antisemitismus in der Gegenwart sind die Verantwortlichen gerufen, ein unübersehbares Zeichen der Achtung und Freundschaft gegenüber jüdischer Religion und Kultur zu setzen. Die Welt schaut 2017 nach Wittenberg. Weltweit würde dieses Signal (Abnahme der Judensau) im Jubiläumsjahr zur Reformation wahrgenommen und verstanden: Nie wieder Antisemitismus und Judenhass!

 

Organisatorische und inhaltliche Hinweise für die Stillen Mahnwachen auf dem Markt zu Wittenberg:

  • Wir laden besonders herzlich zum Auftakt der Mahnwachen am 17. Mai 2017 zwischen 15 und 19 Uhr ein!
  • Die Initiatoren stellen Transparente, Schrifttafeln und Flyer zur Verfügung

und bitten, auf selbst mitgebrachte Transparente und Fahnensymbole zu verzichten.

  • Die Bezeichnung „Stille“ Mahnwachen beschreibt das Anliegen: in der Stille wollen wir auf das „Bündnis zur Abnahme der Judensau im Reformationsjahr 2017“ hinweisen. Wir laden nicht zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Die von den Initiatoren bereitgestellten Transparente werden das Anliegen deutlich unterstreichen.
  • Jeder ist willkommen, auch wenn nur eine verkürzte Zeit der Teilnahme möglich wäre.
  • Jeweils am Ende der Mahnwache gehen wir zur Stadtkirche St.Marien, um in der Stille mahnend gegen das Schmährelief zu protestieren.

 

Judensau Sebalduskirche Nürnberg

 

Der Kirchenvorstand der Sebalduskirche in Nürnberg hat am Informationsstand im Kircheninneren eine Broschüre ausgelegt die diese ganze Thematik erklären soll.

Ich zitiere diese Erklärung:

Das „Judensau“ Schmähbild aus dem Spätmittelalter drückt den Judenhass aus, der die Schoa vorbereitet hat. Im selben Ungeist sind jüdische Bürger Nürnbergs bis ins 20. Jahrhundert verachtet und verteufelt, vertrieben und vernichtet worden. Voller Scham verbeugen wir uns vor den Millionen Opfern des Judenshasse. Wir bitten sie und unseren gemeinsamen Gott um Vergebung.

Was soll ein solches Bekenntnis wenn dann keine Busse – d.h. Umkehr – erfolgt. Es wäre ein folgenrichter Schritt, diese Darstellung am Ostchor der Sebalduskirche abzunehmen. Wenn man ein solches Schandbild als christliche Kirche dennoch hängen läßt, dann kann man nur die Frage stellen, wie ehrlich sind solche Erklärungen wirklich.

 

M.T.

 

 

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