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548. Legen Sie Ihre Probleme in Gottes Hände

Dienstag, 2. August 2016 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

dieser Beitrag hat mir persönlich sehr geholfen und darum möchte ich, dass viele Menschen auch einen Anstoß bekommen. Es ist ein Thema, dass denke ich jeden Menschen betrifft, und viele Menschen in unserer heutigen Zeit wissen nicht mehr so richtig wie Sie mit ihren Problemen umgehen müssen. Ich hoffe, dass der ein oder andere Leser großen Gewinn aus diesen Gedanken von Isolde Müller zieht.

 

Isolde Müller Okt.13

Isolde Müller

Legen Sie Ihre Probleme in Gottes Hände

 

Johannes 16,26 u. 27: An jenem Tag werdet ihr bitten in meinem Namen, und ich sage euch nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich geliebt und geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Der Vater liebt Sie! Jesus sagt: Ich brauche gar nicht für euch bitten, denn der Vater liebt euch. Jesus und der Vater sind eins. Der Vater liebt uns, weil wir an Jesus glauben.

 

  1. Petrus 5, 6 und 7: Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch. Gott liebt Sie und deshalb ist er besorgt um Sie. Er kümmert sich um Sie und er möchte, dass Sie frei sind von Bedrückung und Sorgen. Werfen Sie alle Ihre Sorgen auf ihn! Damit zeigen Sie Ihre Demut vor Gott, weil Sie eingestehen, dass Sie es nicht selber tun können. Wenn wir uns demütigen, gestehen wir unsere Schwachheit ein. Wir sind machtlos – doch für Gott ist nichts unmöglich. Stolz sagt: Wir schaffen das alleine und probieren dies und jenes aus. Doch Gott belohnt, wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen. Vertrauen Sie ihm Ihre ganzen Sorgen an! Seien Sie um nichts besorgt, so wie es dieser Bibelvers sagt. Philipper 4, 6 und 7: Seid um nichts besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus. Wenn wir Dank sagen für alles, kommt Friede in unser Herz. Friede, der so gewaltig ist, dass wir es gar nicht begreifen können. Dieser Friede wird unser Herz und unsere Gedanken bewahren.

 

Wenn wir uns keine Sorgen machen, kann uns der Feind nicht angreifen und uns damit beschweren. Weder in unserem Herzen durch Schuldgefühle oder ein schlechtes Gewissen oder Depressionen noch in unseren Gedanken – weil wir gar nicht mehr darüber nachdenken! Sobald wir unsere Probleme loslassen, kann Gott die Dinge ändern. Er verwandelt Negatives in Positives. Fluch in Segen. Nichts – aber auch gar nichts, kann Sie trennen von der Liebe Gottes. Römer 8,31: Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer ist gegen uns? Wer kann gegen uns etwas ausrichten, wenn Gott für uns ist? Niemand! So sagt es die Bibel. Gott wird den Fluch in Segen verwandeln, weil er Sie liebt. Gleich im nächsten Vers heißt es: Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat: wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Alles will er Ihnen schenken, weil Jesus für Sie gestorben ist. Vers 33: Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.

Wer ist, der verdamme? Wer will Sie anklagen oder Ihnen Böses tun? Keiner kann Anklage gegen Sie erheben, weil Sie in Gottes Hand sind. Vers 34 u. 35: Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet. Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Seien Sie sich gewiss, niemand vermag Sie zu trennen von Gott, außer Sie selbst. Dazu sagt Paulus in Vers 38: Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Römer 8,28: Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind. Alles wird Gott in Ihrem Leben zum Guten wenden. Auch wenn wir Fehler machen. Der einzige Mensch, der keine Fehler gemacht hat, war Jesus Christus, als er auf dieser Erde war. Oft machen wir Fehler und kommen selbst verschuldet in schwierige Situationen, wenn wir Dinge tun, obwohl wir genau wissen, dass wir das nicht sollten und Gott ungehorsam sind. Fehler, die uns gewaltig zu schaffen machen! Dinge, die wir auch manchmal nicht wiedergutmachen können und sie unser ganzes Leben mit uns herumschleppen. Niemand ist perfekt! Vielleicht denken Sie jetzt: Dann kann ich ja tun und lassen was ich will – Gott wird immer alles ausbügeln und zum Guten wenden. Dieser Gedanke ist nicht richtig. Sünde ist Trennung von Gott – da sind wir weg von Gott! Gott macht aus unseren Fehlern etwas Gutes, wenn sie vergeben sind! Durch diese Vergebung haben wir wieder Zugang zu Gott. Gott liebt die Menschen trotzdem, auch wenn sie in Sünde leben, aber er kann nichts tun, weil sie sich entfernt haben von ihm. Durch Vergebung kommen wir wieder zurück in Gottes Gegenwart. Wenn unsere Fehler mit Sünde zusammenhängen, muss die Sünde vergeben und ausgeräumt werden – sonst kann Gott nichts Gutes daraus machen. Gott kann aus unseren Fehlern Wunder machen. Das beste Beispiel dafür ist David.

Er hat viele Fehler gemacht und trotzdem hat Gott gesagt: Ein Mann nach meinem Herzen. Er war ein Freund Gottes! David hat Ehebruch begangen. Er hatte einen Mann auf dem Gewissen, den er absichtlich in den Tod geschickt hat. Uria, den Mann von Batseba. Er war Gott ungehorsam und hat eine Volkszählung veranlasst, obwohl Gott das gar nicht wollte. Die Konsequenz dieser Fehler war, dass sein Sohn gestorben ist und 70 000 Menschen umkamen. David tat das einzig Richtige: Er demütigte sich vor Gott und Gott hat ihm vergeben. Er bereute, was er getan hatte. Das zweite Kind, das er mit Batseba hatte, war Salomo und wir lesen im 2. Samuel 12,24: Und der HERR liebte ihn. Nachdem David sich gedemütigt hat und Vergebung erlangte, konnte Gott ihn wieder segnen. Gott macht aus unseren Fehlern etwas Gutes, wenn wir uns vor ihm demütigen und um Vergebung bitten. In 2. Samuel 24, Vers 10 und 11 lesen wir diese Geschichte von David: Aber nachdem David das Volk gezählt hatte, schlug ihm das Herz. Und David sagte zum HERRN: Ich habe sehr gesündigt mit dem, was ich getan habe. Und nun, HERR, lass doch die Schuld deines Knechtes vorübergehen, denn ich habe sehr töricht gehandelt. Und als David am Morgen aufstand, da geschah das Wort des HERRN zu dem Propheten Gad, dem Seher Davids, wie folgt: Geh hin und rede zu David: … Vers 14 und 15: Und David sagte zu Gad: Mir ist sehr angst! Lass uns doch in die Hand des HERRN fallen, denn seine Erbarmungen sind groß! Aber in die Hand der Menschen lass mich nicht fallen! Da gab der HERR die Pest in Israel, vom Morgen an bis zu der bestimmten Zeit. Und es starben von dem Volk, von Dan bis Beerscheba, 70 000 Mann. Vers 17-19: Und als David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zu dem HERRN und sagte: Siehe, ich habe gesündigt, und ich habe verkehrt gehandelt! Aber diese Schafe, was haben sie getan? Lass doch deine Hand gegen mich und gegen das Haus meines Vaters sein! Und Gad kam zu David an jenem Tag und sagte zu ihm: Geh hinauf, errichte dem HERRN einen Altar auf der Tenne des Jebusiters Arauna. Da ging David hinauf nach dem Wort Gads, ganz wie der HERR geboten hatte. Vers 25: Und David baute dort dem HERRN einen Altar und opferte Brandopfer und Heilsopfer. Da ließ der HERR sich für das Land erbitten, und die Plage wurde von Israel abgewehrt. David hatte einen gravierenden Fehler gemacht, so wie wir auch oft Fehler machen und manchmal sind bei unseren Fehlern andere betroffen und das tut dann besonders weh. David gibt seine Schuld zu und sagt: Mir ist sehr angst! Er hat das nicht auf die leichte Schulter genommen und hat sich unter die Hand Gottes begeben. Trotzdem sind 70 000 Menschen umgekommen durch die Pest. Erst als David dem Herrn opferte auf dem Altar, d. h. sich reinigte von seiner Schuld – hat Gott vergeben und eingegriffen. Gott wendet unsere Fehler zum Guten, wenn wir vor ihm bekennen, dass es falsch war, was wir getan haben. Gott hat David diesen großen Fehler vergeben und Gott wird dasselbe auch für Sie tun! Egal was Ihr Fehler war oder ist! Gott ist immer noch derselbe und somit tut er das Gleiche auch für Sie. Nichts – gar nichts kann Sie trennen von der Liebe Gottes. Bringen Sie Ihre Fehler in Ordnung vor dem Herrn und er kann auch aus Ihren Fehlern Wunder machen. Gott wird Sie nicht verlassen, wenn es noch so schlimm aussieht. Gott steht zu Ihnen, wenn Sie Ihre Fehler ausräumen und bekennen. Betrachten wir die Begebenheiten der Bibel, sehen wir überall unvollkommene Menschen. Mose hat Fehler gemacht – als er den Ägypter erschlug oder als er den Felsen schlug, statt zu ihm zu reden. Abraham hat Fehler gemacht – die Sache mit Hagar oder als er Sarah als seine Schwester ausgab. Und doch hat Gott alles zum Guten gewendet. Kein Mensch ist perfekt.

 

Das Gegenbeispiel zu David ist König Saul. Er wurde von Gott berufen und alles war gut. Mit dem Unterschied, dass bei ihm nicht alles zum Guten ausging. Saul wurde stolz und hatte Menschenfurcht – und er blieb stolz und hat sich nicht gebeugt vor Gott. 1. Samuel 15,10 und 11: Da geschah das Wort des HERRN zu Samuel: Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe; denn er hat sich von mir abgewandt und hat meine Worte nicht ausgeführt. Saul hat es gar nicht gekümmert, was Gott wollte. Er hat einfach seine Sache gemacht. Er hat gelogen, hat die Schuld auf andere geschoben und Gottes Gebot bezüglich des Opferns missachtet. In 1. Samuel 15,2 gibt Gott ihm den Befehl, gegen Amalek zu kämpfen und alle Beute zu vernichten – er tut dies aber nicht. Saul rechtfertigt sein Tun in Vers 21: Aber das Volk hat von der Beute genommen: Schafe und Rinder, das Beste vom Gebannten, um es dem HERRN, deinem Gott, in Gilgal zu opfern. Saul schiebt hier die Verantwortung dem Volk zu. Er sagt: Sie waren es! Und in Vers 30 sagt dann Saul zu Samuel: Und er sprach: Ich habe gesündigt! Aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, dass ich den HERRN, deinen Gott, anbete! Saul sagt lapidar: „Ich habe gesündigt, aber ich will die Ehre von Gott, dass ich vor den Menschen gut dastehe.“ Was für ein Hochmut! Saul war sich inzwischen sein eigener Gott, rechthaberisch und uneinsichtig. Er machte gravierende Fehler, doch er hatte keine Einsicht und keine Reue. Er wollte nicht umkehren und wollte die Vergebung Gottes nicht. Ehre von Menschen war ihm wichtiger als Gottes Segen. Wir kennen das Ende der Geschichte: Gott hat das Königtum von Saul genommen und David gegeben. Das Problem war nicht, dass Saul Fehler gemacht hat, sondern wie er damit umging! Er hat sich Gott widersetzt und wollte alles selber machen.

Auch im NT finden wir unvollkommene Menschen, die Fehler gemacht haben. Das Leben der Jünger Jesu war ein ständiges Auf und Ab. Umhergeschüttelt von Emotionen und Rückschlägen. Petrus z. B. war sehr ungestüm und ist in so manches „Fettnäpfchen“ getreten bzw. hat so manchen Fehler gemacht. Er wollte sogar Jesus abhalten, nach Jerusalem zu gehen, um den Weg des Kreuzes zu gehen – er tadelte Jesus deswegen. Jesus sagte dann zu ihm: Geh hinter mich Satan! Du bist mir ein Ärgernis …Nachzulesen in Matthäus 16,23. Es ist nicht schön, von Jesus als „Ärgernis“ bezeichnet zu werden. Er wollte Gott vorschreiben, was er zu tun habe. Die bekannteste Geschichte aber ist wahrscheinlich die, als er Jesus bei seiner Gefangennahme verleugnete. Nachzulesen in Matthäus 26,69-75. Das ist eine Geschichte, wo wir denken könnten: Was will Gott mit so einem anfangen? Einer, der seinen besten Freund verleugnet – der sich selbst verflucht – und sogar schwört, dass er ihn nicht kennt. Bester Freund Jesu! Hoffnungsträger – und versagt kläglich. Haben Sie auch schon einmal versagt und dachten, Gott will bestimmt mit Ihnen nichts mehr zu tun haben? Sind Sie vielleicht einmal ausgerastet oder haben jemand beschimpft. Sie waren im Unrecht und haben sich völlig danebenbenommen?

Da sind Sie in bester Gesellschaft. Petrus ging es genauso. Als er zur Besinnung kam, weinte er bitterlich. Was ging wohl in seinem Herzen vor? Die Bibel schweigt über das, was Petrus zu Jesus sagte bzw. betete. Er konnte ihn ja danach nicht mehr persönlich sprechen, doch aus der Tatsache, dass er bitterlich weinte, können wir schließen, wie weh ihm das tat. Wenn es ihm egal gewesen wäre, hätte er nicht bitterlich geweint. Petrus hat einen Fehler gemacht und hat ihn sofort bereinigt, als es ihm bewusst wurde und was hat Gott aus ihm gemacht? Er war einer der größten Männer Gottes. Bei seiner Pfingstpredigt kamen 3000 Menschen zu Jesus! Gott hat sein Leben umgedreht und aus seiner Schwachheit etwas Großes gemacht. Auch Ihre Schwachheit verwandelt Jesus in Stärke! Alle Dinge werden Ihnen zum Guten werden, so sagt es uns die Bibel. Auch bei Paulus war es so. Saulus war der größte Gegner von Jesus. Auch wenn Sie der größte Gegner von Jesus sind oder waren – Gott kann aus Ihnen etwas Großartiges machen. Es ist nicht die Frage, ob wir Fehler machen oder nicht – sondern wie wir damit umgehen. Jesus verspricht uns, dass nichts – aber auch gar nichts – uns scheiden kann von seiner Liebe. Er ist treu – wenn wir zu ihm kommen.

 

Quelle: Missionswerk Karlsruhe – Der Weg zur Freude

Autorin: Isolde Müller

Thema: Christliche Seite | Beitrag kommentieren

547. BREAK – XIT

Dienstag, 26. Juli 2016 | Autor:

SimsonJuni2016

 

 

Liebe Blogbesucher,

viele von Ihnen werden die Wochen und Monate vor der Abstimmung miterlebt haben. Was da manipuliert, getrixt und gelogen wurde ging auf keine Kuhhaut. Alles dies hat nichts genutzt, unser Herr hat die Geschichte so geschrieben wie es sein Plan war. Dazu hat mein Freund und Bruder in Christus Wolfgang Simson einen guten Beitrag geschrieben, den ich meinen Besuchern hier nicht vorenthalten möchte.

 

Europaparlament Straßburg_Erich-Westendarp_pixelio.de

 

 

England hat “raus” gewählt. Selten war eine Nation so gespalten über einer Frage, die Gott wohl völlig anders sieht als die meisten Teilnehmer an der Brexit‐Debatte. Fast die Hälfte der Bevölkerung muss nun erst einmal verdauen, dass die andere Hälfte des Landes gegen sie gestimmt hat. Und das nach all den Kampagnen, Diskussionen und Plakat‐Aktionen, die den Leuten suggerieren sollten, sie könnten mit ihrer Wahl das Land retten. Das Land ist nun zerrissen, die Bevölkerung gespalten, die Lage deprimiert, der Premier nimmt seinen Hut.

Das ganze Land hat die meisten menschlichen Aspekte der Brexit‐Themas rauf und runter diskutiert: Migranten, der Fischfang, die Wirtschaft, die Löhne. Erstaunlich ist für manche, wie ungeheuer falsch informiert alle vermeintlichen Experten waren: So gut wie jeder pro‐EU‐Politiker „hat es nicht kommen sehen“, die Meinungs‐Forschungs‐Institute lagen alle falsch, die Buchmacher völlig falsch, die hochdotierten Börsen‐Experten waren komplett daneben. Ohne Gottes Perspektive wird der Mensch eben kurzsichtig.

Denn was „ein schlechter Tag für die EU“ war (Siegmar Gabriel, SPD), war „ein sensationell guter Tag für das Königreich Gottes“(Wolfgang Simson; parteilos). Dazu gleich mehr. Nur einige wenige prophetische Stimmen in England sprachen von einer „Loslösung von Europa“, um eine „Nation unter Gott“ zu werden. Das völlig perplexe Mediengehabe und die scheinbare Weltuntergangs‐Stimmung an den Börsen gehören zwar oberflächlich gesehen zu einer streng kontrollierten Medienstrategie, die von Angst lebt. In Wirklichkeit sind unsere Gesellschaften, und ihre Medien, aber im vernebelnden Griff der „Madame Torheit“, englisch Folly, von der das Buch der Sprüche (Kap 7‐9) spricht, jener „unordentlichen Frau“ die so viel redet, und doch so wenig zu sagen hat. Darauf kommen wir gleich noch mal zurück.

Das momentan wichtigste Ergebnis des britischen EU‐Referendums ist Spaltung, das Auftun eines neuen Grabenbruchs, der die gesamte englische Gesellschaft durchzieht. Vergessen wir dabei nicht, dass es global operierende Gruppen gibt, die Spaltung, gesellschaftliche Verwerfungen und Krisen, geradezu lieben, weil sie genau dann ihre eigenen globalen Agenden voranbringen können, wenn jeder damit beschäftigt ist, seine Wunden zu lecken. Divide et impera – teilen und herrschen ‐ ist zwar keine neue Idee, aber sie funktioniert noch immer.

Egal wie Großbritannien gewählt hätte, das Land hätte so oder so verloren. Im Kern geht es nicht um EU oder Nicht‐EU, sondern darum, ob ein Land a) ein Mitglied des Commonwealth Babylons ist, oder b) ein Mitglied des Commonwealth des Königreichs Gottes. In Gottes Augen zählt nur, ob ein Land eine Provinz von a oder b ist. Das Commonwealth Babylons, dieses Mammon‐getriebene, Elite‐dominierte, weltweite dämonische Spinnen‐Netz ist die wahre geistliche Heimat jeder Volkswirtschaft, die nicht im Königreich Gottes verankert ist. Die „Hure Babylon“, von der das Buch der Offenbarung spricht, bietet jeder Regierung, jeder Firma und jeder Kirche einen Deal an: Schlaf mit mir, halte dich an meine Regeln, und ich werde dir eine Fälschung dessen geben, was nur Gott geben kann: Identität, Sicherheit, Zukunft. Wo Nationen sich der globalen Markt‐Wirtschaft verschreiben, verschreiben sie sich einem Götzen, einem Ersatz‐Gott, der keiner ist. Jede Nation, Firma oder Kirche, die einen solchen Deal macht, indem sie auf die Prinzipien der Marktwirtschaft setzt, macht einen Pakt mit dem Drachen. Die Zukunft wird sein, wie wenn man mit einer Hexe verheiratet ist. Das gilt auch für England. Die Zukunft der Nationen, ob in der EU oder nicht, ist sehr düster, solange sie nicht die wirklich entscheidende Wahl treffen, sich ausdrücklich in den Herrschafts‐ und Wirtschaftsraum Gottes einzuklinken und eine „gehorsame Nation“ zu werden. Jesus hat uns eben gerade nicht nur befohlen, Einzelne aus den Nationen zu Jüngern zu machen, sondern er sagte: Macht die Nationen zu Jüngern! Eine Jünger‐Nation ist eine Nation, die der einzigartigen Einladung folgt, sich dem Herrschaftsraum des Königreichs anzuschliessen. Das ist wie das frühere „British Commonwealth“, dem heute sogenannten „Commonwealth of Nations“, zu dem derzeit 53 Nationen gehören, mit dem entscheidenden Unterschied, dass das Regierungszentrum nicht London, sondern der Himmel ist. Im Commonwealth of God herrscht nicht die Queen, sondern der König aller Könige, Jesus Christus.

Jesus prophezeite einmal den Juden: Das Königreich wird von euch genommen und einem Volk gegeben werden, das seine Früchte bringt (Mt 21,43). Wem wird das Königreich gegeben, nur Einzelnen? Nein, einem Volk! Was bedeutet das für England? Es bedeutet, dass eine Zeit kommen wird, in der die Nationen ein komplett neues Evangelium hören werden. Es geht nicht mehr um das alte Saatgut; es geht um neues Saatgut! Es geht nicht mehr um das altbekannte, kurzsichtige, ich‐zentrierte, unapostolische „Evangelium“ der Einzelbekehrung, das christliche Einzelgänger produziert, die sich je nach Laune und Belieben eine Kirche aussuchen wie einen Supermarkt: Ich gehe hierhin, du dorthin. Es geht um das Verkündigen des Evangeliums vom Königreich (Mt 24,14), der Verlautbarung der Tatsache, dass es einen ultimativen König gibt, ein ultimatives Land, einen ultimativen Rechtsraum, in dem Liebe und Gerechtigkeit herrscht, ein ultimatives Commonwealth, Gottes Neue Weltordnung. Und alles, was wirklich zählt, für Nationen, Kirchen, Einzelne, ist: Sind wir in or out, sind wir da dabei, oder nicht? Jeder wird diese Entscheidung fällen müssen, und niemand kann sich dieser Wahl entziehen. Neutralität gibt es in dieser Frage nicht, und es reicht auch nicht, selbstgenügsam abzuwarten und nur sich selbst zu vertrauen. Das ist letztlich der Kern der Gottlosigkeit und Rebellion des Menschen, dass er bis zum letzten Moment versucht, sich alleine, ohne Gott, durchzuschlagen. Barack Obama hat es in seinem Obama‐Gospel auf den Punkt gebracht: „We can do it!“ (Merkels Version: „Wir schaffen das!“). Jesus sagt dazu nur: Nein, lieber Barack, nein, liebe Angela. Ohne mich könnt ihr nichts tun. Seht selbst.

Der Brexit ist ein geschichtlicher Wendepunkt, der Beginn des Auseinanderfallens Europas, der vor tausenden von Jahren bereits Daniel offenbart wurde. Dort, in Dan 2, finden wir eine Prophetie, die vorhersagt, dass die 10 Zehen (die 10 Königreiche, die aus dem Römischen Reich hervorgehen), auseinanderfallen werden. Wenn das geschieht, zur Zeit solcher auseinanderfallender Könige und  ihrer Reiche, dann wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten! Diese 10 Zehen sind die 10 historischen Gründernationen Europas, wozu auch die Angelsachsen gehören. Sie sind, so wie das Römische Reich vor ihnen, aus Eisen und Ton. Auch wenn sie versuchten, sich nach Menschengeblüt zu vermischen (durch politische Hochzeiten und Verträge), halten sie doch nicht aneinander – sie werden zerfallen! Und wenn das passiert, wenn „Die Vereinigten Staaten von Europa“ zerfallen, dann erfüllt sich vor unseren Augen eine gewaltige, jahrtausendealte Prophetie: Wenn die 10 Zehen‐Nationen auseinanderfallen, die letzte Bastion des römischen Imperialismus, dann wird eine Zeit beginnen, in der alle menschlichen Strukturen wie Spreu auf der Sommertenne zerblasen werden (Dan 2,35). Es wird ein Zermalmen und Verstören von Königreichen geben (Dan 2,44), und alles, was erschüttert werden kann, wird erschüttert werden, sodass das einzig unerschütterliche bleiben wird: das Königreich, das zu einem Berg (prophetische Sprache für: Herrschaftsraum) werden wird, der die ganze Erde erfüllt.

 

Lies nochmals selber diese zentralen Stellen nach: Daniel 2,3‐44; Hebr 12,25‐29, denn diese Tage haben jetzt begonnen, verpasse diesen historischen Moment nicht!

Wer sich in dieses Thema mehr hineinlesen möchte, kann dies mit dem Kingdom Manifest tun, das es weiterhin als Gratis‐Download auf unserer Webseite www.simsonmedia.com  gibt unter Gratis‐Ebooks.

Thema: Christ und Politik | Beitrag kommentieren

546. Islam – nicht nur eine Religion!

Dienstag, 26. Juli 2016 | Autor:

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Islam – nicht nur eine Religion!

In Kirchen und Medien wird Christen der interreligiöse Dialog mit den Religionen dieser Welt empfohlen, in besonderem Maße mit dem Islam. Doch dieser teils durchaus gutgemeinte Dialog ist sehr einseitig und vor allem naiv. Der Islam gibt sich große Mühe, in der Öffentlichkeit als friedliche und liebevolle Religion zu erscheinen, aber ist er das auch? Islamisten haben ein leichtes Spiel, weil ihr Auftreten wunderbar mit dem Wunsch der interreligiösen Friedensstifter übereinstimmt, da diese sich Frieden auf allen Wegen wünschen und so von ihrem eigenen Friedenswunsch verblendet sind.

Was viele nicht sehen (wollen): Der Islam ist nicht nur die Religion einer Gruppe Menschen, die friedlich ihre religiösen Glaubensinhalte leben wollen, sondern wir haben es dabei mit einer politisch-religiösen Herrschaftsform zu tun, die mit den schlimmsten Diktaturen der Geschichte verglichen werden kann. Der politische Islam will nur eins: Die Weltherrschaft und vor allem den Tod der Juden und der Christen. Dies ist ihr wirklich erklärtes Ziel, denn auf ihren Fahnen las man oft: „Am Sabbat töten wir die Juden und am Sonntag die Christen.“

Es ist für uns unfassbar, dass sogar in Europa moslemische Demonstrationen abliefen, die offen den Tod der Christen forderten, und dass dies ohne staatliche Konsequenzen blieb. Es hat sich in der Medienlandschaft sowie in der Politik eine Vorsichtshaltung breitgemacht, die alles, was irgendwie den Unmut des Islam bewirken könnte, verschweigt und sich still verhält, um den islamischen Zorn nicht zu wecken. Dabei macht man sich schuldig an der Erstarkung des Islam in der ganzen Welt. Der Weltverfolgungsindex beweist das.

Aus Angst vor militärischen Terrorakten hält man den Mund und steckt den Kopf in den Sand. “Es wird schon mich nicht treffen!” Irrtum! Der Krieg des Dschihad ist schon mitten unter uns. Weil wir aber durch die lange Friedenszeit in Europa gar keinen Krieg mehr kennen, sind wir auch nicht mehr konfliktfähig. Klar, soll man Frieden halten, so lange es von uns aus möglich ist, aber es gibt auch einen Punkt, wo der Kampf ausgefochten werden muss Dieser Kampf beginnt nicht mit einem aktiven Eingreifen, sondern mit einem mutigen Bekennen der Wahrheit. Man muss die Dinge beim Namen nennen, dass eine islamische Zielsetzung die Herrschaft mittels der Scharia ist und nichts anderes als eine Diktatur. Bereits hier beginnt das Martyrium der Christenheit, weil man dadurch in persönliche Gefahr kommt und viele keinen Mut zum Bekenntnis ihres Christseins haben.

Lela Gilbert, eine ehemalige Muslima, schrieb ein Buch mit dem übersetzten Titel: „Nun nennen sie mich eine Abtrünnige.“ Sie beschreibt aus ihrem Leben: „In der Grundschule lernten wir Hass, Rache und Vergeltung; Frieden war nie eine Option, sondern ein Zeichen von Schwäche und Versagen.“ „Alles was wir zu hören bekamen, waren Lieder, die den Dschihad, das Märtyrertum und Kriegsgewinne verherrlichten.“

Dieses ist nur ein Beispiel für den allgemeinen Erziehungsinhalt der Koranschulen der ganzen Welt, denn die Erziehungsziele haben sich niemals geändert. Ja wir sehen heute die Frucht dieser Erziehung allerorts aufgehen. Lela Gilbert berichtet auch, was alles unter dem Scharia-Gesetz erlaubt ist: „Unter dem Gesetz der Scharia sind folgende Bestrafungsmethoden erlaubt: Die Prügelstrafe sowie Steinigung, Enthauptung und Amputieren von Gliedmaßen. Den Islam zu verlassen ist mit dem Tod strafbar.“ Eine für uns unvorstellbare Barbarei!

Wir können einer so grausamen Rechtsprechung nicht zustimmen, weil gerade wir als Deutsche gnadenlos an die Tötungen des Faschismus erinnert werden. (Teilweise aus dem Artikel „Eine Abtrünnige in Israel“, Wort aus Jerusalem 1/08)

Die Aktualität des Themas zeigen uns Meldungen, wie die Pressemitteilung, die am 11.02.08 von Open Doors übermittelt wurde. „Iran: Per Gesetz soll Todesstrafe für abtrünnige Muslime erlaubt werden!“ Im Gesetzentwurf zum islamischen Strafrecht wurde vom Kabinett die Tötung von Muslimen erlaubt, welche sich zum Beispiel zum Christentum bekehren – und somit sind Konvertiten zum Abschuss freigegeben. Die Religionswächter (für uns eine unvorstellbare Einrichtung) suchen untergetauchte Konvertiten (Apostat, Abtrünniger) und bespitzeln Gottesdienste. Den Christen wird verboten, Konvertiten zu unterstützen, ansonsten droht die Schließung der Kirche. Man hört von ermordeten Pfarrern und Evangelisten, wobei diese Morde in den Medien meist vertuscht werden.

Im Artikel 225 dieser Gesetzesvorlage werden von Muslimen geborene Apostaten und nationale Apostaten (im nichtmuslimischen Elternhaus aufgewachsen) unterschieden. „Die Strafe für einen geborenen Apostaten ist der Tod.“ „Der nationale Apostat bekommt die Möglichkeit zu bereuen und nach seiner Verurteilung noch drei Tage Gnadenfrist zur Umkehr und dann wird er erst getötet.“

 

Wo sind hier die internationalen Menschenrechte für Glaubensfreiheit? Wo ist der Protest der UNO? Diese Fakten schreiben unsere Zeitungen leider nicht in die Tagesthemen, deswegen weiß auch fast niemand darüber Bescheid.

Im Sudan wurden fast 4 Millionen Christen vertrieben und es gab 2 Millionen Tote, von denen ein Großteil Christen waren.

In Nigeria haben bereits 12 nigerianische Teil-Staaten die Scharia gesetzlich verordnet.

41 Christen wurden in einer Kirche in Yelwa bei lebendigen Leibe verbrannt, weitere 38 wurden ermordet.

Diese einzelnen Beispiele sollen einmal das Ausmaß einer von Hasspredigt gemobbten Menge aufzeigen.

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Foto: © wikipedia/Tom Adriaenssen

 

Das Scharia-Gesetz

Die folgenden Aussagen sind Auszüge der Schrift „Islamischer Dschihad“ von Ulrich Neuenhausen. Diese wird von „Stimme der Märtyrer“ zur Ansicht angeboten und ist nur mit äußerster Vorsicht zu behandeln, weil diese Wahrheit keinem Moslem gefällt. Es ist aber notwendig, diese Aufklärung gerade unter Christen zu leisten, um die naive und gefälschte Medienpräsenz zu erkennen.

Die Scharia ist die Verbindung der islamischen Religion mit der politischen Herrschaftsform des Staates, der als Gottesstaat angesehen wird. „Erst in einem solchen Gottesstaat kann ein Muslim seinen Glauben wirklich leben. Islam beginnt eigentlich erst da, wo ein Land islamisch regiert wird. Länder, die islamisch regiert werden, werden Dar al-Islam, Haus des Islam, genannt. Länder, in denen der Islam nicht regiert, sind Dar al-Harb, Haus des Krieges. Letztere müssen über kurz oder lang auch zu islamischen Ländern werden, denn der Anspruch des Koran ist universell, betrifft alle Völker.“ Dieser Dschihad (Heiliger Krieg) wird nach heutiger Auffassung in drei Richtungen gekämpft:

  1. A) Gegen sich selbst, als Bekämpfung der eigenen Schwäche eines Muslims.
  2. B) Gegen einen Aggressor zur Verteidigung des Landes.
  3. C) Gegen Länder des Dar al-Harb, Haus des Krieges. Die Eroberung nicht-islamischer Länder ist eine Form der Mission.

Die überlieferten Sammlungen der Taten und Aussprüche Mohammeds, die sogenannten „Ahadith“, aus jener Zeit sprechen davon:

„Allah unterstützt den, der für den Pfad Allahs kämpft. Wenn er überlebt, kehrt er mit Ehren und Beute beladen nach Hause zurück, wird er aber getötet, wird er ins Paradies gelangen.“ (Dies ist eine der Motivationen der Kämpfer für den Islam.)

„Für den Pfad Allahs zu kämpfen oder dazu entschlossen sein, ist eine göttliche Pflicht. Wenn dein Imam dir befiehlt, in den Kampf zu ziehen, dann gehorche.“ (Dieser Vers belegt, dass jeder Moslem zum Dschihad verpflichtet ist.)

„Wenn die Ungläubigen, nachdem sie den Ruf zum Glauben (zum Islam) erhalten haben, diesen nicht befolgen und sich auch weigern, Kopfsteuer zu zahlen, ist es die Pflicht der Muslime, Allah um Hilfe anzurufen und die Ungläubigen mit Krieg zu überziehen, denn Allah hilft denen, die ihm dienen, und er vernichtet seine Feinde, die Ungläubigen. Die Muslime müssen nun die Ungläubigen mit allen verfügbaren Kriegsmaschinen angreifen, ihre Häuser in Brand setzen, sie mit Wasser überschwemmen, ihre Felder verwüsten und das Getreide vernichten, denn das schwächt die Feinde und ihre Macht wird gebrochen. Alle diese Maßnahmen sind deshalb vom Gesetz geheiligt.“

Die palästinensische Hamas (islamische Partei) begründet ihre Terroraktionen für den Frieden so: „Unter dem Schutz des Islam können die Anhänger aller Religionen in Frieden und Sicherheit für ihre Person, ihr Eigentum und ihre Rechte zusammenleben.“ Das ist eine so ungeheure Lüge, dass sie kaum zu überbieten ist. Wie vereinbart sich der Kampf gegen alle Andersgläubigen mit dem angebotenen friedlichen Zusammenleben? Es ist einfach Kriegslist! Rede was die Welt hören will, und mache, was du willst. Rede freundlich und umgarne deinen Feind, damit dein Dolch ihn völlig überrascht durchbohren kann? Wer diesem Terroristenfrieden Glauben schenkt, dem ist nicht mehr zu helfen, der wird diesen Dolch zu spüren bekommen.

So sagt auch der Artikel 13 der Charta der islamischen Widerstandsbewegung: „Es gibt keine Lösung der Palästinafrage außer durch den Dschihad.“ (Es bleibt dabei. Man kann sich nur zwischen zwei Optionen entscheiden, entweder Unterwerfung unter den Islam oder Tod!)

 

Gewalt verherrlichende Suren aus dem Koran

Sure 2,191 „Tötet die heidnischen Gegner, wo immer ihr sie zu fassen bekommt… Der Versuch, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, ist schlimmer als Töten.“

Sure 2,216 „Euch ist vorgeschrieben, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist.“

Sure 4,89 „… Nehmt daher niemand zum Freund, solange sie nicht ihrerseits um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer. Kämpft gegen sie … „

Sure 4,104 „Und lasst nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen!“ Sure 8,39 „Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall zu verführen.“

Sure 9,5 „… tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.“ Sure 9,29 „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben…“

Sure 9,73 „Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie.“

Sure 9,123 „Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind, die mit ihrem Wohnsitz an euer Gebiet angrenzen.“

Sure 47,4 „… haut ihnen mit dem Schwert auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich völlig niedergekämpft habt, dann legt sie in Fesseln, um sie später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld freizugeben! Haut mit dem Schwert drein…“ (Dieser Vers zeigt uns, warum Geiselnahme ein so oft verwendetes Mittel der Moslems ist.)

Man kann an diesen Beispielen der Suren des Korans deutlich erkennen, dass das Ziel des Islam auf keinen Fall friedlich ist, sondern nur die totale Eroberung im Sinn hat. Den Koran lesen nicht nur extreme Terroristen, sondern alle Moslems. Der Koran gilt für alle Muslime gleich. Also, wenn der Imam zum Dschihad ruft, dann gehorche ihm – das gilt für alle Muslime der ganzen Welt. Es geht hier nicht um ein friedliches Zusammenleben, sondern um die wörtlich gemeinte Unterwerfung unter einen fremden Götzen. Islam heißt wörtlich übersetzt „Unterwerfung“ und nicht Frieden, wie oft angenommen. Alle Friedensbemühungen des Islam sind Täuschungsmanöver. Es gibt kein friedliches Nebeneinander von Islam und anderen Religionen!

 

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Die Anbiederung „christlicher“ Kirchen an den Islam

Wie reagieren Kirchen? „Im norditalienischen Paderno dei Ponzano Veneto teilen sich Katholiken und Muslime eine Kirche. Pfarrer Don Aldo Danieli hat entschieden, den muslimischen Mitbürgern jeden Freitag einen Teil seiner Kirche zur Verfügung zu stellen.“ Kann man so etwas fassen? Ist das Naivität oder Absicht?

Als der größte Skandal aller Zeiten wird die neueste interreligiöse Aktivität der evangelischen Kirchen bezeichnet. Mehrere Zeitschriften informierten über einen Aufsehen erregenden Brief führender Muslime und die Antwort christlicher Leiter in Form eines offenen Briefes. Am 12. Oktober 2007 schrieben 138 einflussreiche islamische Gelehrte und Führungspersönlichkeiten einen offenen Brief (Titel des Briefes: „Ein gemeinsames Wort zwischen uns und euch“) an die Oberhäupter der großen christlichen Kirchen, besonders an den Papst, an den ökumenischen Weltrat der Kirchen, die orthodoxen Kirchenführer, die großen evangelischen Kirchenbünde u. a., um einen intensiven Dialog zwischen den Vertretern des Christentums und dem Islam anzubieten. Der Titel des Briefes ist dem Koran, Sure 3,64 entnommen. Als Grundlage für die angestrebte christlich-islamische Verständigung heben die Muslime das angeblich beiden Religionen gemeinsame Prinzip der Liebe zu dem alleinigen Gott und zum Nächsten hervor. Doch hier werden zwei völlig verschiedene Prinzipien vermischt. Die islamische Liebe zu „Gott = Allah“ beinhaltet die Pflicht, gegebenenfalls Andersgläubige zu verfolgen, zu unterwerfen und auch zu töten, wenn sie nicht den Islam annehmen. Das ist der ganze Gegensatz zur christlichen Liebe im Sinne Jesu Christi, die sogar die Feindesliebe einschließt und völlige Gewaltlosigkeit verlangt (siehe die Bergpredigt, Matthäusevangelium, Kapitel 5-7).

Der offene Brief führt viele Koranstellen an und vergleicht diese mit Zitaten aus der Bibel, um angebliche Gemeinsamkeiten beider Religionen hervorzuheben. Dabei werden bewusst Wortklauberei, Verwischung und Floskeln benutzt, um eine taktische Gleichheit und Gleichsetzung der Religionen vorzuheucheln.

„Die Verehrung des alleinigen Gottes“ ist eine typisch islamische Gottesbezeichnung für Allah, wobei der dreieinige Gott „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ abgelehnt wird. „Im Namen des unendlich guten Gottes“ oder der „Allbarmherzige“ sind Gottesnamen des muslimischen Allahs. Das Wort „Gott“ wird zur Floskel, dahinter sich alle Gottesformen der Welt verbergen können. Aber der Grundsatz der allgemeinen Gottesgleichheit ist für Moslems, wie auch für Christen, unvereinbar, denn beide haben einen Absolutheitsanspruch.

Wer „Gott“ sagt, meint noch lange nicht unseren himmlischen Vater, den Vater Jesu Christi. „Der muslimische Brief fand ein wohlwollendes Echo bei der katholischen Kirche und den liberalen, ohnehin von Christus abgefallenen Großkirchen sowie dem ökumenischen Weltkirchenrat. Sie alle arbeiten ja schon lange auf den Dialog zwischen den Weltreligionen hin, der letztlich darauf hinzielt, eine einzige große Welteinheitskirche zu schaffen, in der alle Weltreligionen eingegliedert werden.“ (Zeitjournal 1/08; hrsg. von Lothar Gassmann; Artikel von Rudolf Ebertshäuser und Reinhard Möller). Der Gipfel ist, dass die christlichen Kirchen ihre Schuld gegenüber dem Islam bekennen und den „Gott“ Allah (bewusst verwendeter Titel) um Vergebung bitten. Aber nur Jesus Christus kann Sünden vergeben, weil nur er für die Schuld der ganzen Menschheit am Kreuz gestorben ist.

Professor Ernst Mohler aus USA sagte hierzu: „Den Brief unterschrieb ich nicht, weil ich nicht verstehe, wie ich mich für die Kreuzzüge entschuldigen soll. Gewiss wurde während der Kreuzzüge auf beiden Seiten vielfältig gesündigt. Aber ich werde mich nicht für die Kreuzzüge entschuldigen, denn ich bin dafür sehr dankbar, dass das muslimische Ziel, Europa zu erobern, erfolglos blieb. Allenfalls würden wir… hier jetzt arabisch sprechen und wir würden von einem muslimischen Kontinent Europa, vermutlich sogar Nord-Amerika reden.“

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Foto: © Honestly Concerned e.V.

Islam heißt Unterwerfung

Es wird auch behauptet, dass Muslime ihre christlichen Nächsten lieben. Dies stimmt so pauschal nicht. Angesichts permanenter und schrecklicher Christenverfolgungen in sämtlichen islamischen Staaten scheint es unglaublich, dass all dies hier von christlicher Seite völlig verschwiegen wird.

In Sure 5, 48 wird im Koran eindeutig gesagt, dass der Koran „die Schrift mit der Wahrheit“ sei, welche die Tora und das Evangelium übertreffe. Diese Konflikte sind unüberbrückbar! Es kann für beide Religionen keine Einigkeit geben, nur dass eben der Islam sich das Recht der Gewalt gegen andere nimmt.

Wer genau liest, was Muslim-Führer schreiben, der erkennt, dass es für sie nur Unterwerfung unter Allah und den Koran gibt. Der Brief „ Ein gemeinsames Wort …“ ist eine Einladung an Juden und Christen zur Bekehrung zum Islam. Der Papst allerdings bedankte sich bei den Islam-Vertretern für diese Geste und für den „positiven Geist“, der aus ihrem Text spreche. Dieser Brief habe ihn besonders beeindruckt und er lud Ghazi bin Muhammed und eine vom Prinzen zu benennende Delegation von Unterzeichnern zu einem persönlichen Gespräch ein. Andererseits bezeichnet Bekir Alboga, der Dialogbeauftragte des türkischen Dachverbandes Ditib, die evangelikalen Christen als Gefahr für die Gemeinschaft, die man als Extremisten bekämpfen sollte. Die Unterschiede zwischen der unterwürfigen Ökumene und denen, die die Bibel als Grundlage ihres Lebens nehmen, sind unüberbrückbar.

Die Bibel offenbart uns die Wahrheit: Joh. 2,22 „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist. Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet“.

Für uns bekennende bibeltreue Christen heißt es bereits heute: Wer nicht der Ökumene beitritt, muss sich in die Sektenecke stellen lassen. Die Zeitschrift der ökumenischen Bruderschaft von Taizé erklärte: „Es gibt noch Christen, die sich aus Radikalismus und Fanatismus weigern, in diese ökumenische Bewegung einzutreten.“ „Die neue ökumenische Orientierung nach Rom hin macht es jedem Christen zur Pflicht, ihr beizutreten.“ Wir können also gar nichts anderes von den meisten Kirchen erwarten, als dass sie dem Endzeitgeist der Religionsvermischung nachgeben. Dies fordert aber unsere persönliche Entscheidung heraus!

 

Beispiele für die Unterwerfung Europas unter das Diktat des Islam

Moslems unterscheiden in ihrer Religion „Rein“ = Falal (vom Islam erlaubt) und „Unrein“ (vom Islam nicht erlaubt).

– Schweinefleisch ist für Moslems unrein und immer mehr Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser stellen ihre Kost auf Falal-Kost um.

– Entfernung aller Schweinedarstellungen und Sparschweine aus Sparkassen, Spielzeug, Kalendern und Filmen, Karikaturen, Karnevalsäußerungen oder Kunstgegenständen, die den Islam beleidigen könnten.

– Genauso das Absetzen von Opern und TV-Sendungen, aus Angst vor Konsequenzen.

– Entfernung christlicher Symbole aus dem Alltag, so wie Gipfelkreuze, Kreuze an Kettchen oder Schmuck. Es gibt schon Betriebe, die verlangen, christlichen Schmuck während der Arbeit abzulegen. Vor allem Weihnachtsschmuck darf keine Geschäfte und öffentlichen Gebäude mehr schmücken. Sogar das Kreuz auf der Schweizer Flagge wird auf Grund von Protesten bei manchen Anlässen kaum mehr gezeigt.

– Taxis mit moslemischen Fahrern verweigern die Mitnahme von Hunden, da diese Tiere unrein sind.

Schule: – Pflicht des Kopftuchtragens, welches nie abgenommen wird. Da gibt es schon große Probleme bei Prüfungen zwecks der Identität.

– Keine Teilnahme am Schwimm- und Sportunterricht, da Geschlechtertrennung Pflicht ist

– Extra Klassenfahrten nach Mekka. Moslems lehnen Klassenfahrten zusammen mit Protestanten und Juden ab.

– Moslems wollen ihren Religionsunterricht ohne staatliche Kontrollen

– Abschaffung des Sexualkundeunterrichts (was durchaus kein Fehler ist)

– Beachtung von moslemischen Feiertagen, wobei es an diesen Tagen keine Vergleichsarbeiten und Schülerwettbewerbe mehr geben darf.

– Niederlande hat bereits 30 eigene islamische Schulen. Dort herrscht Kopftuchpflicht für alle, egal welcher Religion. Eigene moslemische Einrichtungen:

– Eigene Badestrände (z.B. Scharia-Beach in Italien)

– Eigene getrennte Badezeiten für Moslems in Badeanstalten

– Bau von Moscheen einschließlich Koranschulen mit Fördermitteln zur Schaffung von Begegnungsstätten

– Errichtung eigener Kliniken

– getrennte Gräberfelder, weil Christen und Ungläubige „den Boden verunreinigen”

– Muslime verlangen eigene Sendungen, wie zum Beispiel: „Das Wort zum Freitag“ in arabischer Sprache.

Eigene moslemische Gerichtshöfe, sogenannte „Scharia-Gerichte“, die über interne Angelegenheiten ohne Einmischung des Staates Recht sprechen dürfen.

Eine „Fatwa“ ist ein Beschluss, den ein Imam auf der ganzen Welt beschließen kann. Jeder Moslem kann zu einem Imam = Vorsteher seiner Moschee gehen und ihn um eine weise Entscheidung für ein bestimmtes Problem bitten. Diese Entscheidung ist dann eine Fatwa, ein Gesetz und danach muss gehandelt werden. Dabei werden keine Abweichungen mehr geduldet. Ein Imam hat z.B. eine Fußball-Fatwa beschlossen, deshalb ist Fußball für Moslems nicht erlaubt. Am gefährlichsten sind natürlich die „Unterwerfe dich dem Islam oder stirb“-Fatwas, die gegen bestimmte Personen ausgesprochen werden. Wer den Islam beleidigt hat, wird mit einer Todes-Fatwa belegt und jeder Moslem darf denjenigen dann töten.

– Das „Schächten“ von Tieren. Trotz Tierschutzgesetzen werden Tiere ohne Betäubung geschlachtet. Dies wäre ein unbedingtes Ritual für den moslemischen Glauben.

– Information in Wohngebieten, bevor die Polizei eine Razzia durchführt, weil sie sonst wegen „Islamophobie“ = „Rassenhass gegen den Islam“ verklagt würden. (Muslime sind aber keine eigene Rasse.) Alle Kritik wird als „Rassismus“ bezeichnet.

– Gebetsteppiche werden mit auf die Arbeit genommen und der Arbeitsprozess unterbrochen. Die Verweigerung wird bereits durch das Gleichstellungsgesetz geregelt.

– Mehrere Wochen Pilgerfahrten, auch wenn es gar nicht so viel Urlaub gibt.

– Im öffentlichen Dienst will man die Kopftuchpflicht durchsetzen.

– Durchsetzung, Anerkennung und Gleichsetzung der Scharia neben der gesetzlichen Rechtlichkeit. Man versucht die Scharia auf demokratischem Weg wählen zu können und fordert immer wieder in einzelnen Gebieten das Scharia-Recht. So kam es dazu, dass unsere Gerichte einer mit einem Moslem verheirateten Frau kein Recht sprachen. Diese Frau wurde geschlagen von ihrem Mann (dies gehört zu den ehelichen Rechten eines Moslems, sogar mit Peitschen). Sie bekam als Antwort, das hätte sie doch wissen müssen, wenn sie einen Moslem heiratet. Aus Angst vor dem Islam wurde dem Scharia-Recht auf Gewalt nachgegeben, ein Skandal.

– Gleichstellung der moslemischen Feiertage

– Forderungen nach muslimischen Militärseelsorgern

 

Dschihad (Heiliger Krieg gegen die „Ungläubigen“)

– Druck durch Klagen. Es gibt inzwischen ein ganzes Netzwerk von moslemischen Anwälten, die alles und jeden verklagen, der auch nur falsch in Richtung Mekka schaut. Damit haben sie eine allgemeine Angst geschaffen, die alle wegschauen lässt.

– Druck auf den Finanzmarkt = Finanzkrieg. Es gibt inzwischen weltweit islamische Banken und gute Geldanlagen. Dort bekommt man sogar Hypotheken, die halal = rein sind. Es gibt eine Währung (Gold- und Silberdinar), die aus echtem Gold und Silber gefertigt ist und dem Papiergeld große Konkurrenz macht. (Topic 2/08)

– Man fordert Extragesetze für Moslems, wie z.B. bei KFZ-Versicherungen und Versicherungsprämien, weil Moslems ja keinen Alkohol trinken.

– Betriebe müssen Produkte herstellen, die halal sind, sonst werden sie nicht von islamischen Ländern und Firmen gekauft.

– Weltweiter Betrug in Millionenhöhe mit Telefon- und Kreditkarten sowie Software von Leasingbanken. Die organisierte Kriminalität wird bewusst ausgeübt. Rauschgift, Waffen, Rotlichtmilieu, Menschenhandel, Raub, Erpressung und Diebstahl sind die Geldquellen, womit ihre Terrorgruppen bezahlt werden.

– „Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken.“ Diese Mission des Islam wird schon lange betrieben. Die Ehe mit mehreren Frauen wird bei Moslems gefördert und praktiziert. Zurzeit leben in Deutschland 3,5 Millionen Moslems, deren Anzahl sich bis 2020 verdoppeln soll.

– Druck auf allen Ebenen ausüben, durch Mordandrohungen und Einschüchterungen gegen Organisationen und Einzelpersonen.

– Verhöhnung des Holocaust ohne gerichtliche Konsequenzen.

– Bewerfen von Polizei, Autos, Geschäften und auch von unschuldigen Mitbürgern mit Steinen und Molotow-Brandflaschen.

– Schaffung von „No-Go-Areas“ = Gebiete, die von der Polizei nicht mehr betreten und von den Moslems selbst verwaltet werden.

Der Artikel „Die Herrschaft der Banden in der Bannmeile“ Freie Presse 19.02.08 berichtet davon, wie in Frankreich immer mehr „Urbaines sensibles“ = sensible Gebiete entstehen, (752 Städte), die durch ihren Migrationshintergrund und die ausufernde Gewalt auffallen. Diese Gebiete wurden nur noch durch die Notstandsgesetze einigermaßen im Zaum gehalten. Allein in zwei Tagen im November 2007 wurden 119 Beamte verletzt. Endlich wurden Großrazzien durchgeführt und die mutmaßlichen Rädelsführer verhaftet.

– Ganz offen werden vom Imam Gebetsaufrufe gestartet, in denen Allah aufgefordert wird, zu strafen. Jeder Muslim fühlt sich in der Pflicht, Mohammeds Willen zu vollstrecken.

– Offene Aufrufe zum Heiligen Krieg

– Mordversuche gegen Priester und Christen

– Verbrennen von Kirchen und Privathäusern

– Bewusste Spannungen schüren, Konflikte schaffen und Verleumdungen verbreiten, um einen Grund für eskalierende Gewalt zu bieten. Alle Konflikte haben nur ein Ziel: die Demokratie durch Gewalt zu stürzen. Angeblich anonym zugeschickte beleidigende Karikaturen. Zum Beispiel in Dänemark hätten Christen angeblich per SMS aufgefordert, den Koran zu verbrennen. Hauptsache irgendein Vorwand und schon werden Mord-Fatwas erlassen, sogar gegen den Papst. Der Papstbesuch in der Türkei 2006 wurde als eine Beleidigung des muslimischen Bodens verkündet.

– Verbreitung angeblicher jüdischer Weltverschwörungstheorien

– Islamfeindlichkeit wird als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet.

Es existieren „Schwarze Listen“ mit Namen von Politikern, Richtern und Journalisten, die dem Islam nicht freundlich gesonnen sind. (Bereits heute streichen Zeitungen viele Artikel, die sich irgendwie negativ mit dem Islam beschäftigen, um Konflikten aus dem Weg zu gehen. Damit ist die Pressefreiheit bereits aufgehoben. Der Druck auf die Medien durch Strafanzeigen und Massenproteste hat seine Wirkung getan.)

 

Beispiele der Scharia

– In der Scharia werden Körperstrafen und auch Selbstjustiz (Blutrache) gebilligt. Es ist das Recht eines Muslims, sich zu rächen. Die Todesstrafe durch Steinigung oder Erschießen ist eine aktuelle Strafe. Bei Diebstahl wird eine Hand abgehackt.

– Muslimischen Frauen, die sich weigern, sich der Scharia unterzuordnen und ein Kopftuch zu tragen, wird mit „Smiley“ gedroht. Ihre Mundwinkel werden bis zu den Ohren aufgeschnitten.

– Eine gängige Praxis ist auch die Zwangsheirat von ganz jungen Mädchen.

– Ehebruch und Homosexualität werden strengstens bestraft.

– Ungläubige werden „Dhimmis“ genannt und nur so lange geduldet, bis sie besiegbar sind oder Geld zahlen.

– Staat und Religion sind im Islam nur als Einheit zu verstehen. Deshalb kann der Islam niemals einen westlichen Staat akzeptieren. Der Islam verlangt ein totalitäres Herrschaftsgebilde, einen „Kalifat“, worin die Scharia mittels des Koran herrscht und der von einem Kalifen regiert wird. Kalifen sind Stellvertreter Mohammeds auf Erden. Es wird nichts anderes im Islam geduldet.

 

Strategien des Islam

– Der Islam überlässt nichts dem Zufall, sondern beeinflusst ganze Generationen von Jugendlichen und wählt diese dann in ausgeklügelten Auswahlverfahren aus. Meistens werben sie in sogenannten Fortbildungsseminaren an und werden dann Stück für Stück in den Geheimbund, die „Muslimische Bruderschaft“, aufgenommen.

  1. Allgemeine Mitgliedschaft
  2. Bruderschaft
  3. Aktives Mitglied
  4. Dschihad-Mitgliedschaft

– Sie schaffen riesige muslimische Netzwerke und gründen als Tarnung Hilfswerke und Verbände, nehmen die Staatsbürgerschaft an und fördern bewusst die Parallelgesellschaft des Islam innerhalb des Staates. Wenn sie das nicht tun, verlieren sie sich und lösen sich automatisch auf. Die Mission Islam wäre dann gescheitert, deswegen unbedingt Unterschiede: Man schafft eigene Anwaltsvereine, Arztpraxen, Geschäfte, Schulen, Hochschulen, Banken, Religionsunterricht, Kopftuchpflicht, um sich abzuschotten und um sich ja nicht zu integrieren.

– Unterdrückung aller islamkritischen Berichterstattung mittels „Islamophobie-Anklagen“, Massenprotesten und Strafanzeigen

– Demographische (ganze Länder und Wohngebiete) Unterwanderung durch hohe Geburtenüberzahlen

– Errichtung von Parallelgesellschaften durch übergroße Moscheen mit angeschlossenen Koranschulen

– Verbreitung der Ideologie der Überlegenheit des Islam gegenüber anderen Religionen

– Erpressung westlicher Politiker und Kirchenführer

– Nutzung von „Taqiya“ = Lügen: Vortäuschung von Integrationswillen und Dialogbereitschaft und Schaffung von Medienkonflikten. Vor allem kein offenes Bekenntnis der „Muslimischen Bruderschaft“.

– Aufbau eigener Sicherheitskräfte, „Monitoring“ zur Überwachung der Medien und Datensammlung

– Schaffung von Hass gegen alle Juden und Israel

– Aufbau von Terrorzellen für militärische Zwecke

– Bindung einer ganzen Generation Jugendlicher von klein auf an den Islam

– Der „Europäische Fatwa-Rat“ überwacht und koordiniert alle Handlungen der einzelnen Aktionen

 

Konsequenzen für Christen

Überlege deine Konsequenzen als Christ! Wer dieses Wissen über den Islam einmal hat, kann nicht mehr so naiv und gutgläubig über einen interreligiösen Dialog denken. Der bibeltreue Christ muss wissen, dass er der Angriffspunkt, das eigentliche Ziel für alle moslemischen Aktivitäten ist. Sobald der Islam die Möglichkeiten hat, gegen uns Christen vorzugehen, wird er das radikal nutzen und uns erbarmungslos vernichten.

Ein Beispiel gezielter islamischer Angriffe ist die Internetverleumdung von Udo Ulfkotte, der als islamkritischer Journalist tätig ist. Durch einen den Islam beleidigenden Film in „Youtube“ mit der angeblichen Unterschrift seiner Frau Doris wurde eine dermaßen große Hasswelle in Form von Drohungen und Mails ausgelöst, dass die Familie Ulfkotte trotz aller Widerlegungsversuche von der Polizei versteckt wurde und nun im Untergrund lebt. Ein offenes Wort der Wahrheit ist nicht mehr gefragt, aus Angst vor dem Islam. (Topic 6/08)

Bibeltreue Christen werden Moslems in Liebe und Weisheit das Evangelium weitersagen. Wir wollen Moslems als Menschen lieben, die Jesus Christus brauchen.

„Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Johannesbrief 5, 12).

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannesevangelium 3, 16).

 

Quelle und Autor

Auszug aus: Johannes Bruder: ISLAM – RELIGION DER MACHT

http://www.cvsamenkorn.de/epages/62617714.sf/de_DE/?ObjectID=22653346

 

Thema: Religionen, Sekten und Aberglaube | Beitrag kommentieren

545. Kingdom Passport – sofortige Einbürgerung möglich!

Sonntag, 24. Juli 2016 | Autor:

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Lieber Blogbesucher,

als ich dieses Heft Anfang 2016 von Wolfgang Simson zum erstenmal gelesen habe, hat es mich sofort angesprochen. Weil es ein Thema berührt, dass eigentlich jeden Christen „elektrisieren“ sollte. Gut, mir geht es auf jedenfall beim Thema Königreich Gottes so.

Zuerst bedanke ich mich bei Wolfgang dafür, dass ich den Text dieses Heftchen hier in meinem Blog veröffentlichen darf. Ich hoffe natürlich das sich viele Besucher ebenfalls angesprochen fühlen und sich an der Verbreitung zu dieser Botschaft beteiligen. Eine kleine Spende war einfach fällig.

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Gemälde von Michael Willfort

Zuerst einige erklärende Worte von Wolfgang Simson selbst zu diesem Projekt.

Weitere Sprachversionen auf www.kingdompassport.eu

 Kingdom Passport Projekt

Jeder Mensch ist ein Migrant! Manche fliehen vor Bomben und Zerstörung, manche vor religiösen oder politischen Repressalien, die meisten Menschen aber fliehen vor den Traumas ihrer eigenen Vergangenheit.

Doch wohin fliehen? Europa ist nicht wirklich das Verheissene Land. Wo aber befindet sich das Land, nach dem so viele Menschen ein inneres Heimweh haben, ohne je dort gewesen zu sein? Dieses Büchlein lüftet genau dieses bestgehütete Geheimnis der Welt…

Wir lancieren dazu ein neues missionarisches Projekt, das den Ansatz verfolgt, Migranten aller drei Kategorien in kurzen Zügen den Prozess der Einbürgerung ins Königreich von Jesus Christus zu erklären. Es geht hier explizit nicht darum, sie für die Religion des Christentums zu gewinnen, sondern sie so mit dem Evangelium vom Königreich zu erreichen, dass sie ohne Umweg über menschengemachte Religion direkt zu „Bürgern des Himmels“ werden können. Die Leser werden dabei ermutigt, selber „Kingdom communities“ zu gründen, die am Bild der Arche erklärt werden. Während die Welt zunehmend im Strudel der Ereignisse versinkt, können „die Hausboote Gottes“ schwimmen! Sie sind die irdischen Brückenköpfe und Kolonien des Königreichs des Himmels, und bieten den einzig sicheren Boden unter den Füssen. Diese Botschaft ist deshalb auch für die postkirchlichen Gesellschaften des Westens hochaktuell, die vor dramatischen wirtschaftlichen, politischen und moralischen Zerreissproben stehen. Deshalb gibt es keinen besseren Weg, sich auf die Zukunft vorzubereiten als schon heute definitiv Bürger jenes faszinierendsten Herrschaftsraums zu sein, der unweigerlich die Zukunft der Welt bestimmen wird: das unerschütterliche Reich Gottes (Hebr 12,28).

Anders als ein klassisches evangelistisches Traktat, das Menschen zu einer Bekehrung führen und für den Besuch von Kirchen gewinnen will, geht es hier um ein apostolisches Saatgut. Statt einer Komm-Botschaft enthält das Büchlein eine Geh-Botschaft, die sich viral ausbreiten kann und soll. Wir werden nur ernten können, was wir gesät haben. Geben wir also dieser Welt ein neues Saatgut! Jesus Christus sagt es so: „Dieses Evangelium vom Königreich wird allen Nationen der Welt gepredigt werden, und dann wir das Ende kommen.“

Neben der elektronischen Version wird in der gedruckten Form eines Reisepasses (Format A6) ein 28-seitiges kostenloses Büchlein verteilt, welches die Kerninformationen des Evangeliums vom Königreich enthält. Im Anhang sind die wichtigsten Gebote Christi aufgeführt, so dass jeder weiss, auf was er sich einlässt, wenn er Bürger seines Reichs werden möchte. Wir laden alle ein, sich am Kingdom Passport Projekt zu beteiligen – als Übersetzer auch in die entlegendsten Sprachen, als Verteiler, Finanzier (Druckkosten, Übersetzung, Verteilung), Beter. Wenn wir „ernten wollen ohne aufzuhören“ (Gal 6,9), müssen wir anfangen eine Saat zu säen, die sich multipliziert. Und das kann nur die Saat des Königreichs.

 

Projektleitung: Wolfgang Simson

 

 

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Gemälde von Michael Willfort

Kingdom Passport

 

Wo gibt es Heimat in einer Welt voller Flüchtlinge?

Hast Du jemals von einem Land geträumt, in dem Du noch nie warst? Kennst Du dieses unerklärliche Gefühl, Heimweh zu haben – und Du weißt nicht, wonach? Kennst Du diese Sehnsucht, an einem Ort mit Leuten zusammen zu sein die Dich kennen, lieben, verstehen, brauchen und sogar feiern? Millionen von Menschen, besonders die, die muslimisch aufgewachsen sind, berichten von einem erstaunlichen, mysteriösen Traum. Ein Mann in weißer Kleidung erschien ihnen und sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Heimat, so würden viele sagen, ist der Ort an dem unser Vater oder unsere Vorväter lebten. Damit kommen wir der Sache mit der Heimat schon näher: Heimat ist, wo Dein wahrer Vater lebt, der Dich geschaffen hat. Dieses Land existiert tatsächlich, und dieses Büchlein wird Dir erklären, wie Du dort hinkommst. Und wer der Mann in Weiss ist.

Es ist eine traurige Tatsache, dass die meisten Menschen nicht zufrieden damit sind, wer sie sind, wo sie sind und was sie jeden Tag tun. Viele wissen nicht, weshalb sie existieren oder wozu sie leben. Weil es peinlich ist, darüber zu reden setzen viele ein künstliches Lächeln auf, um cool und glücklich zu wirken. In Wahrheit aber tragen die meisten eine Maske, die wir nur verlieren, wenn wir einmal in eine Krise geraten. Hinter dieser Maske haben aber die meisten Menschen eines gemeinsam: Sie sind alle Migranten!

Manche sind auf der Flucht, weil ihr Zuhause, ihre Stadt und ihr Leben zerstört wurden. Jetzt suchen sie einen sicheren Ort, ein neues Zuhause. Andere fliehen vor unerfüllten Hoffnungen. Sie sind so enttäuscht von den goldenen Versprechungen von Politikern und religiösen Figuren, dass sie kaum einem anderen Menschen je wieder vertrauen können. Wieder andere fliehen vor den schmerzhaften Verletzungen und Traumas der eigenen Vergangenheit, von dem, was andere ihnen angetan haben, oder von den Enttäuschungen und der Sinnlosigkeit ihres Lebens. Soll das wirklich alles gewesen sein: Schaff‘ und erwirb, zahl‘ Steuern und stirb?

Wie fliehen die meisten Menschen? Manche versuchen von einem Ort zum anderen zu kommen und überqueren Wüsten, Meere und Grenzen, um woanders ein besseres Leben zu finden. Ist es die USA, Deutschland, oder doch besser Schweden?

Andere lassen alles zurück, ihre Religion, ihre Kultur und die angestammte Gemeinschaft und begeben sich in ein Niemandsland. Auf eine Insel für eine Person. Dort heißt es: Ich gegen alle anderen. Diese Insel ist sehr einsam und gefährlich. Denn wer kümmert sich da um Dich, liebt Dich, versteht Dich, braucht Dich, feiert Dich? Diese Insel ist wie eine Höhle im eigenen Herz, wohin man sich zurückzieht, wenn wir versuchen, vor unserem eigenen Leben davonzulaufen. Heute ist es leicht in diese Höhle abzutauchen: man trinkt, nimmt Drogen, spielt, arbeitet oder shoppt bis zum Umfallen. Oder man flieht in die online Welt und wird zum Smart Phone Zombie, der auf einen Bildschirm starrt, als ob er dort das Leben selbst finden könnte. Wenn man es so sieht, dann ist diese innere Höhle das größte Flüchtlings-Lager der Welt, mit Milliarden von Flüchtlingen.

Es gibt aber noch tiefere Gründe, weswegen wir auf der Flucht sind. Wenn Du die verstehst, dann verstehst Du auch den Verlauf der Menschheitsgeschichte und warum die Dinge so sind, wie sie sind.

Flucht vor Gott

Die Bibel ist eines der ältesten Bücher der Menschheit. Sie berichtet, dass die erste globale Flüchtlings-Katastrophe in Babylon begann. Die frühe Menschheit hatte sich von ihrem eigenen Schöpfer abgewandt und in der Ebene Sinear in Mesopotamien eine massive Stadt und einen riesigen, angeberischen Turm gebaut. Er sollte „bis in den Himmel reichen“, damit die Menschheit sich selber ein Denkmal setzt und Gott zeigt, wozu der eigenmächtige Mensch fähig ist. Aber Gott ist von menschlicher Arroganz wenig beeindruckt. Es heißt, dass er sich die Sache näher ansah und die stolzen Pläne dadurch zunichtemachte, indem er die Sprache der Menschen verwirrte, sodass sie sich nicht länger verstanden – bis auf den heutigen Tag.

Und weil sie nicht wussten, dass Gott sie weiter liebt und ihnen vergeben will, verstreute sich die Menschheit über den gesamten Planeten. Dort fuhr sie fort, ihre stolzen Städte und Türme zu bauen, einer größer wie der andere. Jeder Mensch weiß seither, wenn er wirklich auf das eigene Gewissen hört, was ihn von Gott trennt: der eigene tiefsitzende Stolz, Arroganz und krankhafte Selbstsucht. Unser Gewissen sagt uns: Dreckige Menschen können nicht vor einem sauberen, heiligen Gott stehen. Aber anstatt Gott zu bitten uns zu vergeben und uns zu ändern rennen wir einfach vor ihm davon, wie ein ungezogenes Kind. Das erscheint uns als die billigste Lösung. Doch wer vor Gott, seinem Vater, davonläuft, trägt fortan ein großes und schmerzhaftes Vater-Vakuum in sich. Dieses Vakuum kann man zB. mit Religion füllen. Doch jede Religion ist nichts anderes als von Menschen gemachte Glaubenstheorien, theologische Traditionen, Dogmas, Rituale, Liturgien, „heilige“ Feste und Zeremonien. Statt von Gott beherrscht zu werden unterstellt sich der Mensch lieber religiösen Systemen. Viele durchschauen nicht, dass sie dabei nicht Gott dienen, wie sie denken, sondern nur ihren eigenen menschlichen, kulturellen Traditionen. Und welche Kultur ist denn die einzig richtige? Die afrikanische, europäische, asiatische oder amerikanische Kultur? Das ist der Grund dafür, weshalb menschengemachte Religion nicht die Lösung ist, sondern das Problem. Europäer werden nie Araber werden, und Asiaten keine Afrikaner. Religionen werden deshalb immer im Konflikt miteinander stehen. Und deswegen sollten wir einen wichtigen Schluss daraus ziehen: Solange wir sehen, wie religiöse Menschen miteinander diskutieren, argumentieren und streiten, können wir wissen, dass sie allesamt unrecht haben.

Du kannst einen einfachen Test machen. Wenn Du absolut sicher bist, die Wahrheit gefunden zu haben, dann brauchst Du Dich nicht länger zu verteidigen. Die Wahrheit hat das nicht nötig. Aber alle wissen: Wer schreit, hat unrecht. Und wer seine „Wahrheit“ sogar mit Gewalt durchsetzen will, hat mit Sicherheit nicht viel zu sagen. Es geht ihm um sich selbst, um das eigene Ego, um Recht zu haben, nicht um die Sache. Wer die Wahrheit noch nicht gefunden hat, kann durchaus eifersüchtig auf die werden, die sie gefunden haben. Und aus Eifersucht wurden schon Menschen umgebracht …

Stelle Dir vor Du hast einen Gold-Schatz in einem Acker gefunden. Als Du es Deinen Freunden erzählst, halten Dich einige für verrückt, einige träumen davon, wie es wäre, wenn sie selber einen solchen Schatz finden, und wieder andere graben eifrig jeden Acker um, den sie finden. Du kannst aber beruhigt aufhören zu graben, weil Du ja bereits den Schatz gefunden hast.

Aus diesem Grund besteht die Menschheit aus zwei großen Gruppen: denen, die die Wahrheit gefunden haben, und denjenigen, die noch immer suchen. Wer Gott gefunden hat, muss nicht länger suchen. Diejenigen, die ihn noch nicht gefunden haben, kann man daran erkennen, dass sie noch immer auf der Flucht vor ihm sind, ruhelos, sich verstecken oder im Such-Modus sind. Religion ist ein Ausdruck dieser Suche. Doch wer gefunden hat, muss nicht länger suchen. Er braucht keine menschengemachte Religion mehr.

Flucht aus Babylon

Das Zweite, wovor Menschen fliehen, ist Babylon. Babylon ist der tragische Ort, an dem die Herrschaft des Menschen über den Menschen etabliert wurde. Als der Mensch die Herrschaft seines Gottes ablehnte, flüchtete er sich direkt in die Arme von herrschsüchtigen Mitmenschen, die begannen über ihn despotisch zu herrschen. Doch der Mensch ist nicht erschaffen worden, um von Menschen regiert zu werden, sondern von Gott. Nimrod war der Tyrann, der wegen seiner militärischen Überlegenheit das erste Königtum in Babylon errichtete. Hier begann der endlose Prozess, wie eine Nation die andere unterwarf und ein Stamm den anderen regieren wollte. Diese blutige Geschichte der gegenseitigen Unterjochung mit politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Mitteln dauert bis heute an. Und es wird noch schlimmer. Die Bibel spricht von einem kommenden Höhepunkt von „Kriegen, Kriegsdrohungen, Volk gegen Volk, Land gegen Land.“ Wir sind in einer Phase der Geschichte angekommen, wo der Geist von Babylon die Menschheit aufwiegelt, sich noch einmal zusammenzuschließen und „den größten Turm der Menschheitsgeschichte zu bauen“: Alle modernen Nachkommen von Nimrod planen eine Weltregierung, eine Neue Weltordnung, in der eine selbst-erwählte wirtschaftliche und religiöse Elite den Markt, die Medien, das Militär, die Finanzen und die Ausbildung kontrollieren. Das Ziel ist eindeutig: Die ganze Menschheit soll gezwungen werden sich einer kleinen Gruppe von elitären Weltherrschern zu unterstellen, die mit den Mitteln des Polizeistaates und der totalen Überwachung (auch unter Ausrufung des Kriegsrechts) das gesamte Leben überwacht. Dabei geht es einzig darum, die Interessen der Elite zu schützen, auf Kosten der Armen. Nimrod lebt!

Die Babylonische Plage

Als Gott diese Welt erschaffen hatte, waren alle Bereiche der Schöpfung unübertreffbar gut gelungen. Doch dann kam ein tödlicher und dämonischer Virus in die Welt, der alles vergiftete. Alle Bereiche des Lebens – Sex, Geld, Macht, Gesundheit, Politik – wurden von diesem Virus befallen. Liebe wurde ersetzt durch Lust; Freude durch Häme; Teilen durch Horten. Diese Vergiftung wurde durch den GEF-Virus verursacht, die toxische Verbindung von Gier, Ego und Furcht. Gier treibt uns dazu, immer mehr haben zu wollen als wir brauchen und erfüllt uns mit Habsucht und der Besessenheit, andere zu kontrollieren. Furcht lähmt uns durch die Angst, nicht geliebt zu werden, arm zu bleiben (oder zu werden), oder immer wieder verletzt, übersehen oder ignoriert zu werden. Beides befällt unser Ego, diesen selbstverliebten, verletzlichen, stolzen inneren Pfau. Die Babylonische Plage, der GEF-Virus, hat inzwischen fast alle Menschen des Erdballs befallen und ihre Herzen kalt, hart und lieblos gemacht. Immer mehr scheint Geld die Welt zu regieren. Es wäre ein Wunder, wenn Du von diesem Virus verschont geblieben wärest. Wie kann diese Plage geheilt werden? Gibt es ein Antibiotikum gegen GEF?

Wo ist man vor dieser schrecklichen Krankheit sicher? Viele Infizierte haben längst den gesunden Menschenverstand verloren und leben nur noch für die Ausbreitung ihrer Religion oder für das Vergrößern ihres wirtschaftlichen und militärischen Machtbereichs.

Es gibt einen guten Grund dafür dies die Babylonische Plage zu nennen. Die Bibel beschreibt Babylon als eine „Hure, die an vielen Wassern sitzt“ (symbolisch für Völker, Sprachgruppen, Nationen), mit der viele der Reichen und Mächtigen sprichwörtlich im Bett waren: „Die große Hure hat die Erde durch ihre Ehebrecherei verdorben. Ihre Händler waren die größten Männer der Erde. Durch ihre Zauberei wurden alle Nationen verführt. Alle Nationen haben vom ihrem Hurenwein getrunken, die Könige der Erde haben mit ihr gehurt. Kommt heraus aus ihr, meine Leute, damit ihr nicht Anteil an ihren Sünden habt und von ihren Plagen befallen werdet. Sie wird vom Feuer verschlungen werden, denn mächtig ist Gott der Herr, der sie richtet.“

Die Gerichte Gottes

Gott ist keineswegs abwesend und distanziert von dieser Welt. Er sieht den kleinsten Sperling, der zur Erde fällt. Er segnet die, die ihm gehorchen, und richtet die, die gegen ihn rebellieren.

Einer der richterlichen Beschlüsse Gottes mit sehr weitreichenden Konsequenzen war es, die Menschheit ihren selbst gewählten Regierungsformen und Wirtschaftssystemen zu überlassen. Er hat sie tun lassen, was sie wollten, wie der Vater eines ungehorsamen, unbelehrbaren und naiven Kindes, das unbedingt mit giftigen Schlangen spielen will. Viele Nationen sind inzwischen „gescheiterte Staaten“, die ihre grundlegenden Funktionen nicht länger erfüllen können, mit einer dysfunktionalen Regierung und miserabler Infrastruktur. Die Politik ist oft nichts anderes als ein beständiges Tauziehen um die temporäre Macht, und darüber, welche Partei nun recht hat. Das ganze Drama ist gewürzt mit schillernden Persönlichkeiten und ihren Egotrips, ihren Machenschaften, Ideologien, Intrigen und Bestechungsskandalen. Viele „Korruptitians“ (Mischwort aus corruption und politician) lächeln in die Kameras, um von der Faust abzulenken, die sie in der Tasche machen.

Die meisten Beobachter halten den “Arabischen Frühling”, den Schrei nach mehr Demokratie in einigen Ländern Nordafrikas und des Mittleren Ostens, für gescheitert. Es hat sich nicht vieles verändern, außer dass das Leben oft nur noch härter wurde. Selbst einige prominente politische Figuren demokratischer Nationen beginnen offen die Wirksamkeit der Demokratie zu kritisieren: „Sie ist langsam, bürokratisch, schwach, verrät ihre Bürger, während sich in der Öffentlichkeit Unsicherheit, Angst und Desillusion ausbreiten“, schreib Tony Blair, früherer Premierminister des Vereinigten Königreichs. Das Nachrichten-Magazin Newsweek spricht davon, dass Blairs Vorstellungen von Leiterschaft inzwischen näher am Modell des „wohlwollenden Diktators“ liegen. Könnte es sein, dass immer mehr aufmerksame Menschen beginnen zu erkennen, dass die Menschheit dazu geschaffen wurde, von einem gütigen König regiert zu werden? Und wenn ja, wer ist dieser König, und wo ist sein Königreich?

Gott spricht von einer Zeit, in der er von der Verrücktheit der Menschheit genug haben wird: „Babylon hat die ganze Erde betrunken gemacht. Die Nationen haben ihren Wein getrunken und sind verrückt geworden; deshalb wird der Herr Babylon zerstören in einem Akt der Rache.“ Wie ein guter Vater eingreift, bevor seine streitenden Kinder das ganze Haus niederbrennen, hat Gott angekündigt, alle Menschen, Völker und Nationen zu richten, die sich von ihm losgesagt und Babylon an den Hals geworfen haben. Zu den Zeichen dieser Gerichte Gottes gehören Hungersnöte, Trockenheit, Erdbeben, das Tosen der Meere und zeichenhafte Konstellationen von Sonne, Mond und Sternen. Die Folge wird sein, dass die Menschen vor Furcht (Terrorismus) vergehen und der Grad an Verzweiflung und Spannung unter den Nationen einen historischen Höhepunkt erreichen wird.

 

Gottes Gericht über die Religionen

Gottes Strafgericht wird auch das Gericht über alle Religionen beinhalten, die Gott nie gestiftet hat. Religion ist nur der billige, aber letztlich hohle Ersatz für das Königreich. Es wird Dich vielleicht überraschen das zu hören, aber Buddha hat nicht den Buddhismus erfunden und Jesus Christus hat keineswegs das Christentum gegründet! Jesus hat nie gesagt man soll Kirchengebäude errichten, am Sonntag die Glocken läuten, Päpste wählen, zu Maria beten oder auf Kreuzzüge gehen. Solche Dinge wurden immer von Menschen erfunden, die begannen, was Gott ihnen nie aufgetragen hatte, oft genug aus Hunger nach Macht und Kontrolle.

Es ist faszinierend, dass viele Religionen über sich selbst hinauszeigen und die Menschen auf Jesus hinweisen. Man muss nur genau hinsehen. In der Religion des Islam sagt der Koran beispielsweise, dass Jesus, nicht Mohammed, den Weg in den Himmel kennt. Während Mohammed starb und in Medina begraben liegt, ist Jesus von den Toten auferstanden. Während Mohammed unsicher war, ob Allah ihn erretten würde und nicht wusste, wohin er nach dem Tod kommen würde, ist Jesus in den Himmel aufgenommen worden und ist nun der Erlöser der Welt.

Die frühen Veden, den in Sanskrit abgefassten Schriften des Hinduismus, beschreiben die Person des Prajapati, den „Gott der Völker“, der kommen wird um seinen eigenen Leib als Opferbezahlung für die Sünde der Menschen geben wird, sodass keine Tieropfer mehr nötig sein werden. Man wird Prajapati an zehn Dingen erkennen: Er wird ein Mann ohne Sünde sein; er wird von seiner Familie getrennt werden; sein eigenes Volk wird ihn verwerfen; man wird ihm Dornen aufs Haupt legen; er wird an einen Baum geheftet werden; sein Körper wird Blut verlieren; er wird sterben, aber seine Knochen werden nicht gebrochen werden, er wird wieder zum Leben zurückkehren; er wird sein Fleisch den Söhnen Gottes zu essen geben; aus der gesamten Menschheit wird sein Leib gebildet. Wer das Neue Testament gelesen hat, weiß, dass alle zehn Aspekte von Jesus Christus erfüllt wurden.

Später begannen sich Politik mit Religion zu vermischen wie beispielsweise in den schrecklichen Kreuzzügen des Mittelalters, bei denen völlig verführte „Christen“ alles abschlachteten, was ihren religiösen Eroberungsgelüsten im Weg stand. Seit dieser Vermischung kämpfen Hindus nicht nur gegen Moslems, sondern Katholiken gegen Protestanten, Schiiten gegen Sunniten, und das alles im Namen Gottes. Genau dies ist das Resultat des religiösen Irrsinns Made in Babylon. Das hat mit dem liebenden und barmherzigen Gott rein gar nichts zu tun.

Die Wahrheit ist: Gott hat die Erde und alles, was sie enthält (einschließlich Dich!), geschaffen; er ist der einzig wahre Eigentümer, Herr und Meister von Himmel und Erde. Gott ist viel zu groß, um in Tempeln und religiösen Gebäuden zu wohnen. Er hat kein wirkliches Interesse an unserem religiösen Geplärr, Festen, Gelagen oder Fastenzeiten. Er ist an etwas ganz anderem interessiert: Kann er unser Herz gewinnen und uns regieren?

Er hat allen Menschen das Leben geschenkt und alle Völker für einen einzigen Zweck geschaffen: ihn zu suchen, ihn zu finden und ihm zu dienen, und zwar als Einzelperson wie auch als Volk. Um die unsauberen und unheiligen Herzen der Menschen zu reinigen, sodass sie wieder in die heilige Gegenwart Gottes, ihres Vaters, vorgelassen werden können, hatte Gott einen Plan. Er schickte dazu seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, um durch ihn seine unbegrenzte Liebe und Leidenschaft zu demonstrieren. Jesus sagte den Reichen, dass sie mit den Armen teilen sollen. Er heilte die Kranken, trieb ihre Dämonen aus, weckte sogar einige von den Toten auf und sagte allen, dass er gekommen war, sein Königreich zu etablieren. Aber die Leute hassten und verwarfen ihn, weil sie absolut nicht von Gott regiert werden wollten. Das ging so weit, dass gottlose, aber erzreligiöse Menschen Jesus schließlich umbrachten. Jesus ließ das zu, so sehr liebte er seine Menschen. Er wusste, was seine Mörder nicht wussten: Sein Tod am Kreuz war der einzig gangbare Weg, für den Schuldenberg der wahnwitzigen Sünden der Menschheit – auch Deine und meine – zu bezahlen, und zwar mit seinem eigenen Blut. Jesus wurde dadurch zum Opferlamm, das mit seinem Tod den Preis für unser gottloses Leben bezahlte. Gott hat diese Schuldentilgung akzeptiert. Seit diesem Moment wird er jedem Menschen auf der Stelle vergeben, der aus aufrichtigem Herzen im Namen von Jesus Christus um die Vergebung seiner eigenen Schuld bittet und in die Familie Gottes aufgenommen werden möchte. Aber es geht noch viel weiter. Jesus blieb nicht im Grab; er stand nach drei Tagen von den Toten auf. Damit hat er dem Tod die Macht aus der Hand genommen und wurde zum sehr lebendigen König des Königreichs des Himmels. Dieses Königreich ist der Machtbereich, in dem Jesus Christus der einzige König ist. Sein Königreich ist seither überall dort, wo Menschen ihn als ihren amtierenden König akzeptieren und seine befreienden Gesetze und die revolutionären Wirtschafts-Prinzipien des Himmels befolgen. Jesus ist auch derjenige, der so vielen Menschen als weiße Gestalt im Traum erscheint und ihnen mitteilt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Und, egal ob mit oder ohne Traum, was möchte Jesus von Dir? Er möchte, was er schon immer von Menschen wollte: Lass‘ alles liegen und stehen und schließe Dich mir an!

Das Königreich ist Dein wahres Zuhause

Das Königreich Gottes ist ganz anders als alle anderen Königreiche. Der König selbst ist die faszinierendste und liebenswerteste Person, die Du je treffen wirst. Du wirst direkten Zugang zu ihm haben und mit ihm persönlich sprechen können. Und er wird auch mit Dir sprechen, durch sein Wort, die Bibel, oder durch Träume oder Engel. Im Königreich ist niemand bestechlich. Es hat die beste Gesetzgebung, die beste Verfassung der Welt und das revolutionärste Wirtschafts-System, in dem Menschen miteinander teilen, was sie haben. Das Königreich wird gerecht und mit Liebe regiert; der GEF-Virus hat dort keine Chance. Jeder, der Jesus um eine völlige Veränderung seines Herzens bittet, kann vom GEF-Virus geheilt werden. Wir sind dann nicht länger selbstverliebte Egoisten, sondern können unsere Nächsten und Gott von Herzen lieben. Der König kann uns von Gier und Furcht völlig freimachen und uns dazu befreien, andere wirklich rückhaltlos zu lieben und mit ihnen zu teilen. Es ist, wie wenn Du wiedererfunden wirst! Es ist, wie wenn Du noch mal neu geboren wirst. Doch es kommt noch besser. Die Traumas und Wunden, die uns das Leben zugefügt haben, kann und will Gott heilen wie kein anderer. Er kann uns nicht nur vergeben, er gibt uns auch die übernatürliche Kraft, anderen zu vergeben, selbst unseren schlimmsten Feinden. Dadurch kommt ein unglaublicher Friede in unser Herz und Wut, Hass und Frustration lösen sich in Luft auf. Doch damit nicht genug. Du wirst im Königreich eine Aufgabe finden, die auf Dich wartet, eine auf Dich persönlich zugeschnittene Mission, die der wirkliche Sinn Deines Daseins ist. Finde diese Mission und nimm sie an. Deswegen existierst Du. Doch es gibt noch mehr. Gott wird Dich adoptieren und Dein ganz persönlicher Vater werden, ein Vater, der Dir anbieten wird, Dir in allen Entscheidungen zur Seite zu stehen, den kleinen wie den großen. Von nun an hast Du Dein eigenes göttliches Navigations-System eingebaut – Dein ganz persönliches GPS (Gottes prophetisches System) – das direkt zu Deinem Geist spricht und Dir zeigt, wo Du links oder rechts auf Deiner Lebensreise abbiegen solltest. Es wird Dich führen, bis Du Deine Aufgabe abgeschlossen hast.

Aber eines darfst Du nicht übersehen: Gott ist auch ein gerechter Richter, der absolut alles sieht, was wir im Dunkeln tun. Er wird alle Menschen und Völker völlig gerecht behandeln. Das bedeutet auch, dass seine Geduld einmal ein Ende hat und er nicht unbegrenzt darauf warten wird, ob Menschen sein Angebot auf Generalamnestie und Staatsbürgerschaft in seinem Königreich annehmen werden. Es wird eine Zeit geben, wenn es dafür zu spät sein wird. In der Vergangenheit hat Gott über unsere menschliche und religiöse Ignoranz hinweg gesehen. Aber die Zeit ist jetzt gekommen, wo er von jedermann erwartet, endlich aufzuhören vor ihm davonzulaufen oder sich vor ihm zu verstecken und zu ihm zurückzukommen, um Bürger seines Königreichs zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt bietet Jesus Christus jedem seine Königsherrschaft an, der freiwillig sein Untertan sein möchte, ohne jeden Zwang. Deshalb ist sein Königreich sehr viel anders als Länder wie die Schweiz oder Neuseeland, die eine sichtbare Regierung haben. Die Hauptstadt des Königreichs ist derzeit noch unsichtbar; sie ist im Himmel. Obwohl Jesus erstaunlich oft Menschen in Träumen oder Visionen begegnet, ist er für die meisten unsichtbar. Aber selbst ein unsichtbarer König ist dennoch Herrscher über alle, die von ihm beherrscht werden möchten. Er hat zudem versprochen überall dort präsent zu sein, wo zwei oder drei (oder mehr) seiner Leute zusammen sind. Er ist dort zu finden, wo Bürger des Reiches ihr Leben mit Gott und miteinander teilen, sein Buch (die Bibel) lesen und gemeinsam daraus lernen, wie eine Familie miteinander essen und alles miteinander teilen, was sie haben, füreinander beten, sich von Herzen lieb haben und ihm gemeinsam dienen.

Doch es wird nicht für immer so sein. Gott hat ein Datum festgesetzt, an dem die gesamte Erdbevölkerung, die Lebenden und die bereits Toten, vor ihm antreten und dem gerechtesten Richter aller Zeiten vorgestellt wird: Jesus Christus. Er wird sehr bald in die Sichtbarkeit hineintreten und die ganze Erde regieren. Das ist der Moment, wo sein Königreich sichtbar werden wird. Sein Königreich ist die wahre Neue Weltordnung. Ab diesem Moment wird von jedem Menschen unbedingter Gehorsam erwartet, oder er wird die Folgen zu spüren bekommen. Das Königreich ist nämlich keine Demokratie. Wir werden dann entweder mit ihm gemeinsam regieren, oder wir werden regiert werden. Das hängt einzig und allein davon ab, welche Entscheidung Du zu Deinen Lebzeiten triffst: Akzeptierst Du das Angebot des Königs, Dir zu vergeben und Dir die sofortige Staatsbürgerschaft in seinem Königreich zu schenken? Oder lehnst Du das ab und tust das, was schon viel zu viele Menschen erfolglos versucht haben: Vor Gott, Babylon und dem GEF-Virus weiterhin davonzulaufen und ein Leben ohne wirklichen Sinn und Zweck zu führen?

Wo verbirgt man sich vor Gott und seinen gerechten Gerichten? Wohin flieht man vor der Babylonischen Plage? Wo gibt es eine Zuflucht, einen sicheren Hafen für Dich, Deine Familie, Deinen Clan, Dein Volk, Deine Stadt, Deine Nation?

Wenn Du als Flüchtling oder Migrant in den Ländern Europas ankommst, wirst Du schnell feststellen, dass Europa nicht das Verheißene Land ist, und Angela Merkel nicht Mutter Theresa. Es mag Menschen geben, die Dich auf Bahnhöfen willkommen heißen und Dir einige Geschenke geben. Aber wenn Du nicht bald auf echte Bürger des Königreichs stößt, auf Menschen, die ihrem König Jesus loyal ergeben sind, wirst Du bald erkennen, dass es mit einer dauerhaften Willkommens-Kultur in den Ländern des Westens nicht weit her ist. Denke daran, dass alle Menschen und Gesellschaften, die sich selbst von Gottes Herrschaft über sie losgesagt haben, selbst wenn sie sehr religiös sein sollten, vom GEF-Virus infiziert sind. Mache also nicht den Fehler zu glauben, alle Menschen des kulturellen Westens sind Bürger des Königreichs, nur weil einige von ihnen Kirchen aufsuchen und symbolische Kreuze am Hals tragen. Das Christentum ist einfach europäisches Kulturgut und immer mehr verblassende Staatsreligion. Viele sagen dort „Herr, Herr, Gott, Gott“, aber tun absolut nicht, was dieser Herr ihnen befiehlt. Vergiss nicht, dass auch das Christentum eine von Menschen erschaffene Religion ist. Du aber bist für etwas wesentlich Besseres geschaffen worden: das Königreich Gottes. Dieses Königreich ist durch nichts zu erschüttern. Selbst wenn alles um uns herum erschüttert wird und zu Bruch geht, wird das Königreich Gottes und alle, die dazugehören, sicher sein.

Die Archen Gottes

Was tust Du, wenn Du weißt, dass ein Tsunami oder eine Flut droht? Du baust ein Boot, oder steigst in ein Schiff, das andere bereits gebaut haben!

Diese Welt wird immer mehr in einer Flut von Verwirrung, Krieg, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit versinken. Aber es gibt einen Ort, an dem Du sicher sein wirst: in den Archen Gottes! Gott stellt eine große Zahl von schwimmenden Zufluchtsorten zur Verfügung. Noah baute einst eine Arche, ein Schiff, dass ihm, seiner Familie und vielen Tieren das Überleben sicherte, als die Flut des Gerichts Gottes vor langer Zeit über diese Welt kam. Ähnlich wie damals ist heute der Bau von sehr vielen Archen in vollem Gange, Orte, wo Gottes Gegenwart und sein Segen Dir Zuflucht, Heimat und eine Zukunft bieten. Archen sind Orte (Gemeinschaften), die Gott verschonen wird, weil seine schützende Hand diejenigen bewahrt, die unter seiner Herrschaft und Obhut sind. Archen sind Gemeinschaften, die auch dann noch schwimmen können, wenn alles um sie herum versinkt; Orte, die er segnen und sogar multiplizieren wird, während Menschen ohne Gott Schiffbruch erleiden werden.

Die Archen Gottes sind die Hausboote der Bürger des Königreichs. Sie sind mobil und können überall gebaut werden. Es gibt sie in drei Größen: S, M und L; ein einzelner Baum, ein Boot, ein Schiff. Wenn Du ein einzelner Bürger des Königreichs bist, kannst Du Dich an einen Baum klammern; er wird Dich vor dem Untergehen bewahren. Wenn sich mehrere Bürger des Königreichs finden und ihr Leben mit Gott und einander teilen, können sie aus ihren Baumstämmen bereits ein Boot bauen, das viele Menschen tragen kann. Wenn sich viele Hundert Bürger zusammen in einer Region, einer Stadt oder einem Camp finden, wird ihre Gemeinschaft zu einem großen Schiff, so groß wie eine schwimmende Stadt. Diese Schiffe sind die Archen, die Gott für uns bereitstellt.

Gott will also, dass Du Folgendes tust: Schließe Dich einem Hausboot des Königreichs an. Wenn Du keines findest, dann baue selber eines. Gott wird Dir Schritt für Schritt helfen. Dabei ist es wichtig, dass Du anderen das beibringst, was Du selber gelernt hast. Beginn damit, dieses Büchlein anderen zu zeigen und ihnen zu helfen, selber auch Bürger des Königreichs zu werden. Wenn Du beginnst, dem König Jesus Christus zu folgen, wird er Dir viele andere zeigen, die ebenfalls aus einem Leben ohne Gott gerettet werden müssen, um nach Hause kommen.

Himmel auf Erden

Das Königreich Gottes ist wie ein Land, das die Erde kolonisiert. Jesus brachte uns einmal bei zu beten: “Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf der Erde.“ Dort, wo Gottes Wille geschieht, zeigt sich das Königreich. Der König hält ständig Ausschau nach neuen Untertanen, die ihm folgen und gehorsam sind, nach neuen Bürgern seines Reiches. Wenn sich solche neuen Bürger zusammenschließen, werden sie eine Botschaft des Königreichs, ein Brückenkopf des Himmels auf Erden, Repräsentanten ihres neuen Heimatlandes, wo immer sie sich auf dem Erdball befinden.

Die Bürger des Königreichs haben drei wichtige Dinge gemeinsam:

1) Sie haben dieselbe politische Grundlage – Christus ist ihr gemeinsamer, amtierender König, viel wichtiger als jede andere politische Figur oder Idee.

2) Sie haben dieselbe Rechtsgrundlage: die Gesetze von Christus, die Verfassung des Königreichs, die Du am Ende dieses Büchleins findest.

3) Sie haben dieselbe wirtschaftliche Grundlage, weil sie ab sofort gemeinsam zum Haushalt Gottes, zu seiner Ökonomie gehören (das Wort Ökonomie bedeutet „Hausregeln“). Sie teilen ab sofort, was sie haben, und bilden einen eigenen Wirtschaftsraum: das Commonwealth Gottes.

Wie bekommst Du die Staatsbürgerschaft?

Die Staatsbürgerschaft des Königreichs Gottes zu erhalten ist denkbar einfach. Alles, was Du tun musst, ist Gott zu bitten Dir Dein Leben ohne ihn zu vergeben. Dazu gehört die Tatsache, dass Du ihn ignoriert hast, und natürlich die Dinge, die Du gegen den Willen Gottes ihm und anderen Menschen angetan hast, die nicht richtig waren. Egal was Du angestellt hast und wie tief Du gesunken bist, Gott hat alles schon oft gehört. Es gibt keine Sünde, die ihm zu groß oder zu hässlich ist, sie zu vergeben. Von dem Moment an, wo Du darum bittest, erteilt er Dir komplette Vergebung, eine Generalamnestie sowie das legale Recht – die Einreiseerlaubnis! – sein Kind und Bürger des Königreichs zu werden. Alles, was Du tun musst, ist ihn zu bitten. Er hört zu. Er hat schon lange auf diesen Moment gewartet. Du kannst folgendermaßen beten:

Lieber Vater im Himmel; Du hast mich geschaffen, ich gehöre Dir, aber ich bin vor Dir weggelaufen. Ich gebe die Flucht auf und komme zu Dir zurück. Bitte vergibt mir, reinige mich von meiner Sünde und gib mir ein völlig neues Herz und einen neuen Geist. Heile meine Seele, meine Wunden und Traumas. Ich sage aller falschen Religion und allen gottlosen Treue-Schwüren ab. Im Namen von Jesus Christus, der für mich vollständig bezahlt hat, als er auch für mich am Kreuz sein Leben ließ, nimm mich bitte jetzt in Deine Familie, in Dein Königreich auf. Zeige mir, was ich tun soll, denn von jetzt an will ich Dir dienen. Sei mein König und bestimme über mich. Ich danke Dir!

Hast Du das von Herzen beten können? Dann kann ich Dir nur sagen:

Willkommen zuhause!

Jetzt, wo Dir die Staatsbürgerschaft des Königreichs verliehen wurde, wird von Dir erwartet, dass Du Dich mit Deinem neuen Heimatland vertraut machst und ein dankbarer, voll integrierter Bürger wirst, der seine Rechte und Pflichten kennt. Wie in jedem anderen Land auch wird es Probleme geben, wenn jemand die Prinzipien oder Gesetze seines Landes ignoriert oder verletzt. Das führt zu Korrekturmaßnahmen oder sogar zur Ausweisung. Es gibt vier einfache Anforderungen an Dich, um ein ordentlicher Bürger des Königreichs zu bleiben (siehe die Gebote Christi § 1, 2 & 4-9).

1) Lass Dich im Wasser taufen, wenn es geht, noch heute. Es ist ein Zeichen und Symbol dafür, dass Dein altes Leben außerhalb des Königreichs vorbei ist und ein neues Leben begonnen hat. Taufe durch Untertauchen in Wasser kann überall geschehen, wo Du Wasser findest: in einem Fass, einer Badewanne, einem Pool, einem Fluss, einem See, dem Meer. Bitte Gott Dir jemanden zu zeigen, der Dich tauft. Dazu brauchst Du keine Kirche oder einen Pastor. Jeder Nachfolger von Christus kann und sollte das tun. Wenn Du absolut niemand finden kannst, kannst Du Dich mit jemand anderem zusammentun, indem ihr euch gegenseitig tauft, einer nach dem anderen.

2) Bitte Jesus Christus, Dich mit Heiligem Geist zu taufen. Du musst nur darum bitten, und Jesus wird Dich mit demselben Geist von Gott taufen, der auch in Jesus war. Jesus ist der Einzige, der Dich mit dem Heiligen Geist taufen kann und will. Damit bist Du an das geistliche Hochspannungsnetz des Königreichs angeschlossen. Von jetzt an wird Dir das Unmögliche möglich sein. Du wirst alles tun können, was Jesus getan hat, weil Dir dieselbe Kraftquelle zur Verfügung steht: deine Feinde lieben, teilen was Du hast, Kranke heilen, Dämonen austreiben oder den GEF-Virus überwinden. Um es in Computer-Sprache zu sagen: Ab sofort ist in Dir ein völlig neues Betriebssystem installiert. Eines, das Made in heaven ist.

3) Gehorche den Gesetzen Deines neuen Landes. Jesus sagte: “Wer mich liebt, hält meine Gebote.” Er hat insgesamt 75 Gebote erlassen. Zusammen ergeben sie die Verfassung des Königreichs. Die meisten dieser Gebote findest Du im Anhang. Jeder, der Jesus als seinem König loyal sein will, wird liebend gern einen Treue-Eid auf seine Verfassung leisten. Wenn Du das tust, wird der König schnell erkennen können, dass auf Dich Verlass ist und Du auf sein Wort hörst. Er wird mit Dir dann bald über die Aufgaben und Rollen sprechen, die er Dir zugedacht hat. Besorge Dir eine eigene Bibel und lies jeden Tag darin. Bitte Gott, Dir etwas Neues zu zeigen, das Du praktisch tun kannst, und beginne, dies auch anderen beizubringen, die Gott Dir zeigen wird.

4) Halte Dich an die Hausordnung Gottes. Im Haus Gottes, dem Königreich, ist er der Hausherr. In seinem Haus wird weder gestohlen, gehortet noch bestochen. Alle teilen selbstlos miteinander, was sie haben, die Reichen mit den Armen, sodass niemand etwas fehlt. Alle verstehen, dass Gott für sie bezahlt hat 21

und sie nun rechtlich ihm gehören, mit allem was sie haben, damit er sie für seine Zwecke einsetzen kann (siehe die Gebote Christi § 50-53 & 55).

Was solltest Du als Nächstes tun?

Großer Hausputz. Wenn Jesus in Dein Haus einzieht (Dein Leben), was muss dann raus? Gehe gründlich durch das eigene Leben und wirf allen Müll weg (Neid, Eifersucht, gestohlene Dinge, unmoralische oder schlechte Angewohnheiten). Vergib denen, die Dich verletzt haben. Bitte alle um Vergebung, die Du verletzt und ihnen Unrecht getan hast. Trenne Dich von schlechten Freunden und schaue Dich nach guten Freunden um. Jesus wird Dir helfen, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Höre auf zu sündigen, also ein Leben zu führen, das sich nur um Dich dreht, und beginne, Gottes Aufträge zu befolgen.

Bitte Gott, was sein Plan für Dich ist; was Du tun sollst, wohin Du gehen sollst, welche Mission Gott für Dich hat, wen Du heiraten sollst. Dann tue, was er Dir sagt, Schritt für Schritt.

Zeige dieses Büchlein vielen anderen. Lest es zusammen. Hilf anderen, ebenfalls ins Königreich zu kommen, taufe sie und gründe Botschaften des Königreichs (Boote aller Größen), wo immer Du hingehst.

Denke daran: Ab jetzt bist Du kein Flüchtling oder Migrant mehr. Du bist überall zuhause, weil Jesus Dir die Staatsbürgerschaft des Himmels gegeben hat. Und als Bürger seines Reiches kannst Du zu dem werden, wozu Gott Dich geschaffen hat. Du bist für ein bestimmtes Lebensziel geschaffen; jetzt kannst Du es erreichen. Nur der Himmel ist die Grenze für das, was Dir möglich sein wird.

VerfassungD

Die Verfassung des Königreichs

Anhang:

Eine Auswahl aus den 75 Geboten von Jesus Christus.

 

  • §1 DER ZEITPUNKT FÜR DIE KÖNIGSHERRSCHAFT GOTTES IST GEKOMMEN: DENKT UM UND GLAUBT DEM EVANGELIUM! Mt 4,17; Mk 1,14-15
  • §2 IHR MÜSST VON NEUEM GEBOREN SEIN! Joh 3,3-7
  • §4 BITTET, UND IHR EMPFANGT; SUCHT, UND IHR WERDET FINDEN; KLOPFT AN, DANN WIRD MAN EUCH ÖFFNEN! Mt 7,7-11; Lk 11,9-13
  • §5 ERARBEITET EUCH NICHT NAHRUNG DIE VERDIRBT, SONDERN DIE BIS INS EWIGE LEBEN REICHT! Joh 6,1-59
  • §6 GEHT EIN DURCH DIE ENGE PFORTE! Mt 7,13
  • §7 KOMMT ZU MIR, ALLE IHR MÜDEN UND BELASTETEN, BEI MIR FINDET IHR RUHE! NEHMT MEIN JOCH AUF EUCH UND LERNT VON MIR! Mt 11,25-29
  • §8 WER MIR NACHFOLGEN WILL, VERLEUGNE SICH SELBST UND NEHME SEIN KREUZ, UM MIR NACHZUFOLGEN! Mt 16,24-26; Mk 8,34; Lk 14,33; Mt 10,38-39
  • §9 EMPFANGT HEILIGEN GEIST! Joh 20,22-23
  • §10 ALLES, WAS IHR WOLLT, DASS EUCH DIE LEUTE TUN, TUT IHR IHNEN AUCH! Mt 7,12; Lk 6,31
  • §11 LASST EUER LICHT LEUCHTEN! TUT DAS SO, DASS DIE MENSCHEN EURE GUTEN TATEN SEHEN UND EUERN VATER IM HIMMEL PREISEN! Mt 5,16
  • §12 WIDERSTEHE BÖSEN MENSCHEN NICHT! Mt 5,38-41
  • §13 SCHWÖRT NICHT! Mt 5,33-34
  • §14 LIEBT EURE FEINDE! Mt 5,43-48
  • §15 LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST! Lk 10,27; Mt 22,39; Lk 10,25-29 23
  • §16 SEID BARMHERZIG, WIE AUCH EUER VATER BARMHERZIG IST! Lk 6,36
  • §17 ACHTET DARAUF, DASS IHR DAS, WAS IHR FÜR GOTT TUT, NICHT TUT, UM VON ANDEREN DABEI GESEHEN ZU WERDEN! Mt 6,1-18
  • §18 RICHTET NICHT, DAMIT IHR SELBER NICHT GERICHTET WERDET! Lk 6,37-38
  • §19 SPRECHT FREI, UND IHR WERDET FREIGESPROCHEN WERDEN! Lk 6,37
  • §20 GEBT, SO WIRD EUCH GEGEBEN WERDEN: EIN GUT VOLLGEDRÜCKTES, GERÜTTELTES UND ÜBERFLIESSENDES MASS WIRD MAN EUCH GEBEN! Lk 6,38; Mk 4,24
  • §27 ENTHALTET EUCH VON GÖTZENOPFERFLEISCH! Apg 15.20.29; 21,25; Offb 2,14.20
  • §28 DU SOLLST NICHT MORDEN! Mt 19,18
  • §29 TÖTE NICHT DEN RUF EINES BRUDERS! Mt 5,21-22
  • §30 DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN! Mt 19,18
  • §31 EHEBRUCH BEGINNT MIT BEGEHRLICHEN BLICKEN – SCHÜTZT EUCH RADIKAL DAVOR! Mt 5,27-30
  • §33 DU SOLLST NICHT STEHLEN! Mt 19,18
  • §34 DU SOLLST KEIN FALSCHER ZEUGE SEIN! Mt 19,18
  • §35 EHRE VATER UND MUTTER! Mt 19,19
  • §36 ICH GEBE EUCH EIN NEUES GEBOT: LIEBT EINANDER! Joh 13,34; 15,12
  • §37 VERSÖHNT EUCH, BEVOR IHR BETET! Mt 5,23-25; Lk12,58
  • §39 ZWINGT NIEMANDEN, SICH EURER GRUPPE ANZUSCHLIESSEN! Mk 9,38-40; Lk 9,49-50
  • §40 DER RECHTSWEG BEI PRIVATRECHTLICHEN KONFLIKTEN UNTER BÜRGERN DES KÖNIGREICHS IST: VERGIB 7 x 70 MAL! Mt 18,15-35 24
  • §42 LIEBE GOTT, DEINEN KÖNIG, VON GANZEM HERZEN, GANZER SEELE, MIT ALLER KRAFT UND ALL‘ DEINEM VERSTAND! Lk 10,27; Mt 22,37-40
  • §43 BLEIBT IN MIR! BLEIBT IN MEINER LIEBE, DIE EUCH BEFÄHIGT, MEINE GEBOTE ZU HALTEN! Joh 15,4-9; 14,15
  • §44 GEHE UND SÜNDIGE NICHT MEHR! Joh 8,11
  • §45 DARUM BETET FOLGENDERMASSEN: Lk 11,2-4; Mt 6,13-19„Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf der Erde. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Sünden, wie auch wir vergeben jedem, der uns etwas schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit; Amen!“
  • §46 WAS IMMER DU IM GEBET ERBITTEST, GLAUBE DASS DU ES EMPFANGEN HAST, UND ES GEHÖRT DIR! Mk 11,24
  • §47 BITTET IN MEINEM NAMEN! Joh 16,23-24; Joh 14,13-14;
  • §48 HÖRT ZU! Mk 4,3.9.24; 7,14; Mt 13,3-9; 15,10
  • §49 NEHMT, ESST, TRINKT! TUT DAS ZUR ERINNERUNG AN MICH! Mt 26,26; Joh 6,53-58
  • §50 GIB DEM, DER DICH BITTET, VERWEIGERE DICH NICHT DEM, DER ETWAS VON DIR LEIHEN WILL, AUCH WENN DU ES NICHT ZURÜCKERWARTEN KANNST, UND VON DEM, DER DIR EIGENTUM WEGNIMMT, FORDERE ES NICHT ZURÜCK! Mt 5,42; Lk 6,30
  • §51 HORTET NICHT SCHÄTZE AUF ERDEN, SONDERN IM HIMMEL! Verkauft euren Überfluss und gebt den Bedürftigen. Mt 6,19-21.24; Lk 12,33-34
  • §52 SORGT NICHT FÜR EUER LEBEN, ESSEN, TRINKEN, KÖRPER UND KLEIDUNG! Mt 6,25-34 25
  • §53 MACHT DAS REICH GOTTES UND EIN LEBEN GEMÄSS SEINER VERFASSUNG ZU EURER ERSTEN PRIORITÄT, DANN WIRD EUCH DAS ALLES ZUFALLEN! Mt 6,33
  • §55 HÜTET EUCH VOR ALLER FORM DER HABSUCHT! Lk 12,15
  • §61 SEHT ZU DASS EUCH KEIN FALSCHER CHRISTUS VERFÜHRT! Mt 24,4-14
  • §62 SEID NICHT AUFGEREGT! GLAUBT AN GOTT, UND GLAUBT AN MICH! Joh 14,1
  • §63 SEID VORBEREITET AUF MEIN WIEDERKOMMEN UND SEID WACHSAM! Lk 12,35-40
  • §66 GEHT, VERKÜNDIGT UND ERKLÄRT: DAS KÖNIGREICH DES HIMMELS IST NAHE! Mt 10,7
  • §67 HEILT DIE KRANKEN! Mt 10,8
  • §68 REINIGT DIE AUSSÄTZIGEN! Mt 10,8
  • §69 WECKT TOTE AUF! Mt 10,8
  • §70 TREIBT DÄMONEN AUS! Mt 10,8; Mk 6,7.13
  • §71 UMSONST HABT IHR EMPFANGEN, UMSONST GEBT WEITER! Mt 10,8
  • §74 SCHÜTTELT DEN STAUB VON EUREN FÜSSEN, WO EUCH JEMAND WEDER ANNIMMT NOCH HÖRT! Mt 10,14-15; Mk 6,11; Lk 9,5.10-12
  • §75 GEHT UND MACHT ALLE NATIONEN ZU JÜNGERN! Mt 28,18-20

 

Mt= Evangelium nach Matthäus; Mk = Evangelium nach Markus; Lk = Evangelium nach Lukas; Joh = Evangelium nach Johannes; Apg = Apostelgeschichte; Offb = Buch der Offenbarung

Thema: Lebendiger Glaube | Beitrag kommentieren

544. Ist das eine Verschwörung?

Montag, 25. Januar 2016 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

diese Frage müssen Sie sich für sich selbst beantworten. Wünsche Ihnen Erkenntnis und Offenbarung durch dem Heiligen Geist.

 

Festhalten

Gemälde Michael Willfort

 

 

Wenn ich über Prophetie spreche, geschieht es nicht, um Ihnen Angst zu machen. Nein! Es bedeutet, dass Jesus zurückkommt! Also freuen Sie sich!

Vieles, was über biblische Prophetie geschrieben wurde, ist negativ und zeigt die Zerstörung, aber nicht die Absicht. Wenn ich wirklich glaube, wovon ich rede und schreibe, muss ich handeln! Deshalb wurde ich Evangelist. Eines meiner antreibenden Motive ist, was ich in der Prophetie erkenne! Das, was ich glaube, bestimmt seit 60 Jahren mein Leben, bewirkt, dass ich evangelisiere bis mein einziges Ziel im Leben ist, zu evangelisieren. Ich will Sie ermutigen, treu zu sein und die Arbeit Gottes zu tun, denn Jesus sagte, dass, wenn Sie treu mit den Talenten umgehen, die Er Ihnen hier gegeben hat, wird Er, wenn Er zurückkommt, Sie als Herrscher über Städte einsetzen – Lukas 19,12-19! Tausend Jahre werden wir mit Christus regieren und Seine Ordnung und Herrschaft in die Welt bringen! Dies ist eine enorme Verantwortung!

Gott hatte einen klaren Plan, als Er den Himmel und die Erde schuf. Alles in dieser Welt ist immer noch unter Seiner Kontrolle. Aber die Schrift zeigt, dass es auch eine „Verschwörung“ gegen Gott gibt! Wir müssen den Geist hinter dem heutigen Geschehen verstehen. Die Bibel nennt den Teufel den „Fürst dieser Welt“. Es ist offensichtlich, gemäß 1. Mose, dass dieser von Anfang an gegenwärtig war und dass seine Macht noch nicht völlig gebrochen ist. Erst wenn Christus kommt wird er 1000 Jahre lang in Ketten gebunden werden – Offenbarung 20,2. So hat der Teufel immer noch Macht auf Erden! Der Teufel ist „groß“, doch Gott ist größer! Wir haben einen allmächtigen Gott! Das Versagen der Kirche von heute liegt darin, die Größe Gottes nicht zu erkennen und nicht zu demonstrieren wer Er wirklich ist!

Europa ist heute Teil der Verschwörung gegen Gott. In der Bibel bekam Babylon die Macht, die Jerusalem zerstörte und Israel in Gefangenschaft brachte! Wir sehen das Aufsteigen einer dämonisch kontrollierenden Macht in Babylon. Der Turm von Babel (Babylon) wurde gemäß 1. Mose 11 in Rebellion gegen Gott erbaut und wurde der Sitz dieser Macht!

Lassen Sie uns kurz auf Deutschland schauen. Es ist sehr einfach zu erkennen, wie sich Babylon in Europa befindet. Die tatsächlichen konkreten Reste des ursprünglichen Babylon, das Ischtar-Tor, das „Tor zur Hölle“, durch das die Juden nach Babylon hinein als Gefangene gingen, wurden 1913 von Kaiser Wilhelm II. nach Deutschland gebracht und im Berliner Pergamon-Museum aufgerichtet, um mit dem tatsächlichen „Thron Satans“, gemäß Offenbarung 2,13, zusammenzustehen! Dieser war ein Tempel in Pergamon, in Kleinasien, dem Zentrum der Verehrung des Kaisers und Ort der Menschenopfer, dem einzigen Ort, der in der Bibel „Satans Thron“ genannt wird, der ebenfalls von Kaiser Wilhelm nach Berlin gebracht worden war. 1902, bei seiner Vollendung, wurde ein großes Fest für die heidnischen Götter gefeiert. 1934 hatte Hitler eine riesige Nachbildung dieses Throns in Nürnberg errichten lassen und von diesem Ort aus wurde die Vernichtung der Juden bekannt gegeben! So ist die dämonische Macht des alten Babylon und dieser „Thron“, den wir im Neuen Testament finden, nach Berlin gebracht worden, in unser 20. und 21. Jahrhundert, in diese Generation! Als Bestätigung dessen wurde das Todesurteil für die Juden in der Tat am „Thron Satans“, in Deutschland, besiegelt.

Bezeichnenderweise folgte der Errichtung dieses „Thrones Satans“ in Berlin eine große geistliche Erweckung, die die gesamte Welt berührte, eine Ausgießung des Heiligen Geistes, beginnend mit der Walisischen Erweckung 1904, dann 1907 und 1908 in Monk Weirmouth in Großbritannien und in der Azuza Street in Los Angeles mit der Manifestation des Sprechens in Zungen! Mein Vater war Teil dessen. Aber in 1909 trafen sich in Berlin deutsche Evangelikale Kirchen um diese Ereignisse zu diskutieren und das war der Zeitpunkt, als der Teufel Zutritt bekam. Sie erklärten, dass alles, was mit dem Heiligen Geist in dieser Ausgießung zu tun hat, des Teufels sei. Evangelikale und charismatische deutsche Christen, Freunde von mir, haben Buße darüber getan, aber bedeutsam ist, dass von diesem Moment an, ein dämonischer Geist nach Deutschland kam. Ich glaube, es war dieser babylonische Geist, der Deutschland in zwei Weltkriege und in den Holocaust an den Juden führte. Nein, es waren nicht die Deutschen selbst.

Der gleiche babylonische Geist ist jetzt in die Europäische Union eingedrungen. Man kann deutlich die historisch geistliche Verbindung erkennen. Im Jahr 2000 war ich total schockiert, als ich erfuhr, dass das neue Gebäude des Europäischen Parlamentes in Straßburg vom Architekten als Replik und Kopie des Turmes von Babel (Babylon) errichtet wurde, den Sie auf dem berühmten Bild des Künstlers Brueghel vom ursprünglichen Turm, der im Irak stand, sehen können. Als ich fragte, erklärten sie mir, dass sie dies taten, weil sie in Europa beenden wollen, was in Babylon begann! Was begann in Babylon? Rebellion gegen Gott! Ein Geist der Rebellion, so ernsthaft, dass, um ihn zu stoppen, Gott ihre Sprachen verwirrte und sie auf der ganzen Erde verstreute!

Heute existiert eine „Eine-Welt-Regierungs-Verschwörung“, um die Nationen wieder gegen Gott zusammenzubringen.

Es sind nicht die Menschen, die direkt daran beteiligt sind, sie werden von dem Geist Babylons gesteuert, so wie Sie und ich durch den Heiligen Geist geleitet werden sollten. Hitler handelte nicht nach seinem „eigenen Willen“! Als Christus verraten wurde, kam der Teufel in Judas, in genau der gleichen Weise kann der Geist Christi in uns kommen. Wir unterliegen alle irgendeiner Form der Kontrolle, entweder einer guten oder bösen Kontrolle. Der Teufel muss irgendeinen Menschen finden, den er gebrauchen kann. Und Gott muss, um Seine Absichten zu erfüllen, uns gebrauchen, ob Sie nun ein Mose, ein Elia oder wer auch immer sind.

Es ist so wichtig, dass wir uns entscheiden, den Willen Gottes zu tun.

Der Plan des Teufels beinhaltet eine Welt-Regierung, zu der die Europäische Union gehört und all das Böse, was dazu gehört, einschließlich das Zeichen des Tieres – Offenbarung 13,16-17. Vor kurzem habe ich im Internet alle Erlasse gelesen, die Obama in Amerika unterzeichnet hat: die Bevollmächtigung zur Kontrolle der industriellen Produktion, der Nahrungsmittelverteilung, der Energie und der Finanzen. Eine Kontrolle, die alle Amerikaner zu Sklaven machen würde! Obamas Plan ist auch, dass jedem Kind, das geboren wird und medizinische Versorgung erhalten soll, der Chip implantiert werden muss. Der implantierte Chip wird bereits in Mexiko an Geldautomaten genutzt, um Bargeld abzuheben!

 

Es besteht ein Plan und Zweck hinter dem weltwirtschaftlichen Zusammenbruch.

Er ist ein Mittel der Kontrolle, das bereits jetzt in der EU offensichtlich wird. Geld ist praktisch wertlos, weil Regierungen und Banken Geld schaffen, das gar nicht existiert, außer auf einem Computer. Sie drucken nicht einmal mehr das Papier, es ist nur eine Zahl auf einem Bildschirm, eine Einbildung der Phantasie! Wir haben eine enorme Schuldenlast, die niemals zurückgezahlt werden kann. Ende letzten Jahres wurden selbst die Amerikaner mit einer wirtschaftlichen „Klippe“ der ungelösten Schulden konfrontiert. Sie können sich dies ansehen, wenn Sie die „amerikanische Schuldenuhr“ googeln! Was ist mit der griechischen Schuldenkrise? Es gibt Ausschreitungen auf den Straßen, weil Gehälter nicht gezahlt werden, die Menschen arbeitslos sind und keine Lebensmittel kaufen können. Was tut die Welt, um das Problem der Nationen zu lösen, die ihre Schulden nicht bezahlen können? Sie leihen ihnen noch mehr Geld und erhöhen somit deren Schulden! In Großbritannien leihen wir uns jedes Jahr noch mehr Geld, um die Schuldenkrise zu „lösen“! Es wird eine Zeit kommen, wo wir nicht einmal mehr die Zinsen für die Schulden zahlen können! All dies ist Teil einer Verschwörung, um die Welt durch Schulden zu kontrollieren. Schon jetzt können Sie in Ihren Zeitungen lesen, dass die südlichen Länder Europas, Griechenland, Spanien und Portugal zu Sklaven werden, die ringen, um zu existieren, damit die Leute an der Spitze der Pyramide die Kontrolle besitzen und leider sitzt diese Kontrolle in Europa, in Deutschland. Ich kritisiere nicht das deutsche Volk, sondern das Vorhandensein des Tores von Babylon und des Thrones Satans, die in Berlin stehen, als Beweisstücke der dämonischen Kontrolle.

Daniel 2 spricht vom Bild der aufeinander folgenden Weltreiche, beginnend mit dem Kopf aus Gold (Babylon), den Armen aus Silber (die Meder und Perser), Bauch und Oberschenkel aus Messing (die Griechen), Beine aus Eisen (das Römische Reich) und den Füßen aus Eisen gemischt mit Ton. Zu der Zeit, als das Neue Testaments geschrieben wurde, bestanden bereits die ersten vier Reiche. Babylon, gestürzt von den Medern und Persern in Babylon. Die Meder und Perser von den Griechen gestürzt in Babylon. Die Griechen wurden von den Römern besiegt, in Babylon. Am Ende des 3. Jahrhunderts n.Chr. gelangte die Macht des Römischen Reiches in die Kirche und die Kirche in Europa wurde ein Staat mit einem heiligen römischen Kaiser.
Das römische „Kirchenreich“ wurde später zwischen Konstantinopel und Rom aufgeteilt, daher die beiden Beine. Und ich glaube, dass das letzte Reich der Füße aus Eisen mit Ton vermischt die Europäische Union ist, welche mit der Unterzeichnung des Vertrags von Rom 1957 begann. Eisen und Ton kann man nicht mischen, so ist es ein gebrochenes Reich ohne Einheit und Zusammenhalt, symbolhaft für die Europäische Union! Und dieses letzte Reich wird mit der Wiederkunft Christi gemäß Daniel 2,44 zu Ende gehen.

Inzwischen nehmen im Nahen Osten die Islamisten den Arabischen Frühling in ihren Besitz. Wenn Assad in Syrien geht, wird die einzige Regierung, die die Herrschaft übernehmen wird, eine extrem islamistische sein. Im November erlebten wir die virtuelle Anerkennung des palästinensischen Staates durch die UN. Und im Dezember, nur zwei Wochen nach dem Friedensabkommen, das den Raketenkrieg gegen Israel beendete, sagte der Hamasführer, Khaled Meschaal auf einer Kundgebung vor Tausenden in Gaza: „Solange Palästina das Land der Araber und des Islam ist, können wir niemals die Legitimität Israels anerkennen.“ In diesem Jahr scheint Ägypten auch unter islamische Herrschaft zu kommen.

Der Druck um Israel herum baut sich auf. Die Bibel sagt sehr deutlich, dass Jerusalem ein Stolperstein für die Völker wird – Sacharja 12,2-3. Ich kenne keine Nation, die für Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels spricht – alle Nationen sind sich einig, dass die Palästinenser einen Teil Jerusalems haben sollten. Ich war 1967 vor dem Sechstagekrieg dort, als Jerusalem noch geteilt war und dies darf nicht wieder passieren. Aber es ist unvermeidlich, denn die Vereinten Nationen und die EU drängen Israel in die Ecke. Wenn Israel das Westjordanland aufgibt, kann es nicht überleben. Die Schrift ist klar, die Feinde Israels kommen an Jerusalems Tore und dann wird der Herr zurückkommen und sie im Tal Jehosaphats besiegen! Sacharja 14,3-4.

Biblische Prophetie sagt uns in Jesaja 9, dass, wenn Christus wiederkommt, Er als der Friedefürst kommen wird. Er wird die Welt von Jerusalem aus regieren, der Teufel wird gebunden werden, der Löwe wird neben dem Lamm liegen, und es wird Wohlstand und Frieden geben. Aber können Sie sich vorstellen, dass Er zuerst die Probleme der islamischen Krise, der Flüchtlingskrise, der Weltwirtschaftskrise, der Kämpfe in Afrika lösen muss. All diese Angelegenheiten müssen gelöst werden, um die Prophezeiungen für das Tausendjährige Reich zu erfüllen. Ich bin ein praktischer Mensch, realisieren wir, was Gott alles tun muss? Und deshalb braucht Er uns, dass wir Anteil daran haben. Mit Christus regieren! Auf dieser Erde! Daher müssen wir unser Leben mit Gott in Ordnung bringen, damit Er uns diesen Dienst anvertrauen kann!

Nach der Auferstehung fragten die Jünger Jesus, wirst Du in dieser Zeit das Königreich errichten? Er antwortete nicht. Die Menschen sind immer auf der Suche nach einer großen Erweckung in diesen letzten Tagen, aber Jesus sagte in Johannes 9,4: es wird eine Nacht kommen, wo wir nicht mehr arbeiten können. Wir müssen die Arbeit jetzt tun!

Während einer kurzen Periode der Freiheit in Russland sah ich Erweckung, aber die Tür wurde verschlossen! Verfolgung kommt und dann kommt die Nacht, wo man nicht handeln kann. Jesus sagte, das Evangelium wird gepredigt und Jerusalem wird zertreten werden, bis die „Zeiten der Heiden erfüllt ist“ – Lukas 21,24. Es gibt ein Ende der Zeiten der Heiden. Europa ist ein säkularer Kontinent, aber Gott gab mir eine offene Tür und danach wird Israel errettet werden! Jetzt gibt es nicht nur Erweckung, sondern auch Trübsal. Ich arbeite so schwer wie ich kann, aber die Zeit ist so kurz!

Gott sagte, in den letzten Tagen werde ich Meinen Geist ausgießen – Apg 2,16-21. In Israel und in Europa haben wir eine offene Tür, und nichts Vergleichbares ist seit den Tagen des Apostels Petrus geschehen! Ein Leiter einer Organisation der Veteranen des II. Weltkrieges, ein russischer Jude, sagte: „Meine Leute müssen die Worte dieses Predigers hören!“ Das ist ein Wunder! Israel steht unter enormem Druck, aber wir können das Evangelium von Jeschua jetzt predigen!

Überall dort, wo Menschen zu Zehntausenden kamen, um mich das Evangelium predigen zu hören, richtete es sich an Menschen, die durch eine riesige Trübsal gegangen sind, Juden, Russen und Osteuropäer. Alle durchlebten eine unglaubliche Leidenszeit, was dazu geführt hat, dass sie zu einem Gott schrien, der erretten und befreien kann. Eben der Name Jeschua bedeutet im Hebräischen Erlösung. Wir müssen ihnen sagen, wer Er ist! Jeshua Ha-Maschiach, Jesus, der Gesalbte, unser Erlöser!

Autor: David Hathaway

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543. Islamische Unterwanderung im Sinne der Gutmenschen und Sozialromantiker

Montag, 25. Januar 2016 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

diesen Worten von Jörgen Bauer möchte ich nichts weiter hinzufügen. Lesen und bedenken Sie dies einmal selbst in Ruhe und bilden Sie sich dann selbst ein Urteil.

 

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Liebe Freunde,

die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Großstädten, wo Frauen in ungehöriger und nicht tolerierbarer Weise sexuell belästigt und ausgeraubt wurden, hat dazu geführt, dass es bei manchem und in mancher Redaktionsstube dämmert, dass zwischen dem Islam und der westlichen Lebensart ein unüberbrückbarer Gegensatz besteht.

Der ARD-Korrespondent Samuel Schirmbeck schrieb am 11.01.2016 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in seinem Beitrag mit der Überschrift “Sie hassen uns” unter anderem folgendes:

Sexuelle Übergriffe sind in islamischen Ländern die Regel und nicht Ausnahmen. Eine Muslimin kann in Deutschland den Bus nehmen, ohne befürchten zu müssen, begrabscht zu werden, eine Europäerin in Nordafrika kann das nicht. Davon konnte ich mich während meines zehnjährigen Aufenthaltes in Algerien und Marokko überzeugen. Eine Muslimin kann in Deutschland auf den Markt gehen, ohne plötzlich Männerhände am Hintern zu spüren, eine Europäerin kann das in Nordafrika nicht. Westliche Frauen gelten bei vielen jungen Nordafrikanern als halbe Huren, weil »sie es ja schon vor der Ehe mit vielen Männern tun«. Selbst wenn sie mit ihrem siebenjährigen Sohn an der Hand – als Mutter sozusagen eine »heilige Kuh« – weitab von allen Menschenmengen einen Spaziergang über eine Wiese machen sollte, dauert es nicht lange, bis junge Männer auftauchen, sich an sie drängen, nicht von ihr ablassen und ihr vulgäre Worte ins Ohr raunen.

und

Die muslimische Dissidenz ä la Neda Kelek, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali et cetera wurde von Linken und Linksliberalen in Deutschland kaum ernst genommen, wenn nicht sogar verhöhnt oder als »islamophob« diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch samt dahinter steckendem Frauenbild, den Hass auf den »Westen«, die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar. Heute taucht diese Haltung im Zeichen der »Willkommenskultur« und der »Der-Islam-gehört-zu-Deutschland«-Rhetorik wieder auf. Man erinnere sich nur an das Frohlocken der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt auf allen Fernsehkanälen über den höchstrichterlich ermöglichten Einzug des Lehrerinnenkopftuches in deutsche Klassenzimmer… Es ist zu hoffen, dass die Kölner Ereignisse endlich dem Diskurs über »die Muslime«, die man nicht »beleidigen« darf, ein Ende setzen.

Das sind erstaunliche Aussagen, wobei dies eigentlich schon längst bekannt sein muss. Aus Angst vor der linken Gutmenschen- und Multi-Kulti-Lobby traute man sich das aber nicht zu sagen.

 

Dabei ist das absolut nichts Neues.

Denn der spätere britische Premier Winston Churchill schrieb, nachdem er sich als britischer Soldat im Nahen Osten aufgehalten hatte, bereits 1899 folgendes:

„Wie schrecklich ist der Fluch, den der Mohammedanismus seinen eifrigen Anhängern auferlegt. Neben dem fanatischen Wahnsinn, der bei einem Mann ebenso gefährlich ist wie die Tollwut bei einem Hund, gibt es eine gefährliche fatalistische Teilnahmslosigkeit.

Deren Auswirkungen werden in vielen Ländern sichtbar. Leichtsinnige Lebensweise, schludrig betriebene Landwirtschaft, träger Handel und Unsicherheit des Eigentums finden sich überall dort, wo die Anhänger des Propheten regieren oder leben.

Eine niedrige Sinnlichkeit beraubt das Leben seiner Anmut und Eleganz sowie seiner Würde und Heiligkeit.

Die Tatsache, dass laut mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als absolutes Eigentum gehören muss, entweder als Kind, als Eheweib oder als Geliebte, verzögert die endgültige Auslöschung der Sklaverei, bis der Glaube des Islam aufgehört haben wird, eine große Macht unter den Menschen zu sein.

Einzelne Muslime mögen großartige Eigenschaften zeigen, der Einfluss ihrer Religion lähmt jedoch die soziale Entwicklung Jener, welche ihr folgen.

Es existiert auf der Welt keine rückschrittlichere Kraft.

Der Mohammedanismus ist aber weit davon entfernt, dem Tode geweiht zu sein. Er ist ein militanter und Anhänger werbender Glaube. Er hat sich bereits über ganz Zentral-Afrika verbreitet. Mit jedem Schritt erschafft er furchtlose Kämpfer.

Wenn die Christenheit nicht in den starken Armen der Wissenschaft läge, der Wissenschaft, gegen die der Mohammedanismus vergeblich gekämpft hat, dann würde die Zivilisation des modernen Europa fallen, so wie die Zivilisation des antiken Rom gefallen ist.“

Auch wenn man hinsichtlich der mittlerweile nicht immer redlichen Wissenschaft in diesem Punkt anderer Meinung sein kann, lag Churchill mit seiner Einschätzung trotzdem völlig richtig.

Dass sich erfreulicherweise viele Muslime dem Christentum zuwenden und viele auch eine tolerante Einstellung haben, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein großer Teil der „Flüchtlinge“ in eben diesem archaischen System fest eingebunden ist. Für diese Menschen ist es ausgeschlossen, sich mit unserer lockeren (gottlos-dekadenten) Lebensart zu identifizieren, die ihnen fremd und verabscheuungswürdig bleiben muss.

Sie werden sich daher ganz zwangsläufig in eine Parallelgesellschaft zurückziehen, aus denen dann von der Scharia geprägte no-go Areas werden, so wie wir es bereits in Frankreich haben. Wenn diese Areas eine entsprechende Ausdehnung haben, kann es letztlich zu einem Staat um Staate – mit sogar einer gewissen “Autonomie” – kommen, dem der (bis dahin noch) reguläre Staat erhebliche Zugeständnisse machen muss.

Solche Gedanken gab es schon. Mir liegen dazu die Aussagen der türkischen Organisation junger muslimischer Intellektueller “Generation Zukunft e.V.” vor. “Zukunft” deshalb, weil sich diese als die Zukunft Deutschlands verstehen. Gefordert wurde unter anderem, Nordrhein-Westfalen zu einer autonomen türkischen Republik zu machen.

Gelesen habe ich davon schon im Jahre 2011 im Kurier der Kleinpartei der Christlichen Mitte und das im Internet bestätigt gefunden.

 

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Aber zum eigentlichen Thema:

“Im Herzen Europas beginnt ein Krieg” . IS-Aussteiger berichtet: Daesh plant islamistischen Blitzkrieg in Deutschland, lautet eine Meldung vom 21.12.2015.
Und weiter:

Ein IS-Aussteiger berichtet der Polizei in Bremen von einem großangelegten Terrorangriff auf Deutschland. Der Daesh (Islamischer Staat) plane, in der Bundesrepublik mehrere Angriffe gleichzeitig durchzuführen. Aktuell würden die Dschihadisten Leute für das Attentat rekrutieren.

Die Behörden würden seine Angaben über die geplanten Anschläge in Deutschland sehr ernst nehmen, heißt es. Aktuell würden die Dschihadisten nach Freiwilligen für den Terrorakt in Deutschland suchen. Dazu veröffentlichten die Dschihadisten E-Books, wie man sich als IS-Anhänger verhalten soll. Harry S. gab an, in Syrien viele Gespräche seiner ehemaligen Terror-Freunde über künftige Anschläge im Westen mitgehört zu haben.

“Sie bereiten etwas vor, das überall, zur gleichen Zeit, passiert,” sagt Harry S. Es soll eine Art islamistischer Blitzkrieg werden.

Auch die Webseite Zerohedge berichtet über den Fall. Dort heißt es, dass die Terroristen durch die Flüchtlingswelle viel einfacher nach Deutschland einreisen könnten.

Seitens der Gutmenschen und Sozialromantiker wurde bislang eine gezielte Begriffsverwirrung betrieben, bei der nicht mehr zwischen Asylsuchenden, Flüchtlingen, Verfolgten und Zuwanderern unterschieden wird. Es wird nur noch von Asylbewerbern oder Flüchtlingen gesprochen, wobei sich unter diesem Personenkreis nur ein sehr geringer Anteil von wirklichen Flüchtlingen und Asylbewerbern im Sinne der UN-Flüchtlingscharta und der deut-
schen Asylgesetze befinden.

Eine ähnliche Taktik versucht man jetzt in Sachen sexueller Übergriffe durch Muslime, in dem man diese auf die allgemeine Ebene “Männer belästigen Frauen“ hebt, wobei es dann “rassistisch” ist, nach der Herkunft der Täter zu fragen.

Verschwiegen wird in Sachen Flüchtlingskrise auch, dass der größte Teil der Zuwanderer Analphabeten und ohne jede Berufsausbildung sind. Es ist auch nichts davon zu hören, dass eine erhebliche Anzahl von “Zuwanderern” unregistriert untergetaucht ist, sich also illegal bei uns aufhält.

Wie ist das alles zu bewerten?

Wenn man durch bewohnte Gegenden geht oder fährt, stellt man fest, dass es überall Zäune, Mauern, Einfriedungen und Türen, also “Grenzen” gibt. Ohne Grenzen, die wir bereits überall in der Natur und auch in der Technik vorfinden, kann nichts funktionieren, weil Grenzen eine unverzichtbare Ordnungsfunktion haben. So bildet bereits die Wand eines Wasserrohrs eine Grenze für das darin befindliche Wasser. Und was ein Wasserrohrbruch bedeutet, weiß jeder.

Kein Verein, keine Firma und selbstverständlich auch kein Staat, kommt ohne Grenzen aus, innerhalb derer bestimmte Regeln gelten und wo festgelegt ist, wer dazu gehört und wer nicht und wo man nicht einfach nach Lust und Laune rein- und rausgehen kann.

Darüber sollte es eigentlich gar keine Diskussion geben.

Aufgrund einer um sich gegriffenen Relativierung nach der alles gleich=gültig ist, ist der Sinn für Ordnung und damit Grenzen aller Art teilweise verloren gegangen, weshalb Grenzen als etwas Negatives abgelehnt werden, weil Menschen damit angeblich unterdrückt und in ihrer Freiheit behindert werden. Man spricht dann z.B. von “Abschottung” oder “Ausgrenzung”.

Das verantwortungslose, an Landesverrat grenzende Willkommensgerede und das “wir schaffen das” von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die davon bislang nicht abgewichen ist, dürfte ihre Ursachen in eben diesem Weltbild haben, und so konnte nun ein großes Chaos angerichtet werden, das sich – wenn dem nicht endlich Einhalt geboten wird – noch weiter verschlimmern wird und damit den Bestand der Gesellschaft und des Staates bedroht.

Die politischen Absichtserklärungen, mit denen man die europäische Solidarität beschwört, sind Illusionen. Selbst wenn sich die übrigen EU-Staaten zur Aufnahme größerer Flüchtlingskontingente bereit erklären würden, brächte das keine Entlastung, weil die Menschen nach Deutschland zu “Mutti Merkel” und sonst nirgendwohin wollen “und dagegen kann man ja nichts machen”.

Ganz abgesehen davon, dass unsere Nachbarn schön dumm wären, wenn sie sich auf ein solche abenteuerliche Politik à la Merkel einließen.

Man muss den Deutschen allerdings zugute halten, dass sie trotz aller Unzulänglichkeiten bei der Unterbringung und Versorgung der “Flüchtlinge”, die noch längst nicht komfortabel genug ist – was von interessierten Kreisen ständig beanstandet wird – hervorragende logistische Leistungen erbringen. Auch hier die typisch deutsche Gründlichkeit und Gewissenhaftigkeit, weshalb die Deutschen bereits von Napoleon als “gutmütig dumm und leichtgläubig” charakterisiert wurden.

Aber eben das, verbunden mit ausreichenden finanziellen Leistungen und einer Rundumversorgung machen unser Land so attraktiv. In Dänemark hat man hier eine andere Strategie, nach welcher das Land so wenig als möglich attraktiv sein soll.

Die derzeitige Großzügigkeit begünstigt auf der anderen Seite auch eine “Asylindustrie”, die auch “neue Arbeitsplätze” schafft. Gebraucht werden neben Deutschlehrern, Betreuern, Therapeuten aller Art, Verwaltungs- und Polizeibeamten auch Einrichtungsgegenstände, Lebensmittel und sonstiges Material, das irgendwo hergestellt und geliefert werden muss. Letztlich geht es dann auch um neue Wohnhäuser, um die Flüchtlinge angemessen unterzubringen.

Ein Containerplatz kostet in Berlin 20.000 €. In Bayern lassen sich im Schnitt 60.000 € im Jahr für einen afrikanischen Jugendlichen verdienen. Das Christophorus Jugendwerk in Freiburg erhält für einen Jugendlichen 335 € pro Tag. Macht jährlich 120.000 €. Der Spiegel berichtet von einer illegal eingewanderten Palästinenser Familie mit zwei schwerstbehinderten Jungen, die monatlich für 10.000 € Medikamente brauchen.

Die gesamten Aufwendungen für die Zuwanderer belaufen sich im Jahr 2015 auf schätzungsweise 28 Milliarden Euro, und so soll es weitergehen, wobei man sich fragen muss, wo das Geld herkommen soll und wo es dann anderswo fehlt.

Nun ist Geld nicht alles. Viel kritischer sind die islamische Unterwanderung und Bestrebungen zu sehen, die auf eine “Umvolkung” und Zersetzung des deutschen Staates abheben, was ganz im Sinne grüner Sozialromantiker à la Claudia Roth und Co. ist, die Deutschland abgeschafft sehen wollen.

Nach den Ereignissen in Köln und anderen Städten wird jetzt eine härtere Gangart gefordert. Hier muss man sich fragen, was die aus Nordafrika stammenden Tätergruppen überhaupt bei uns zu suchen haben. Angeblich haben sie in ihrem Land keine Perspektiven. Die haben sie dann bei uns, indem sie in die kriminellen Strukturen ihrer Landsleute einsickern, die sich hier schon länger aufhalten.

Ich befürchte, dass es hier, wie schon bisher, bei vollmundigen Absichtserklärungen bleiben wird. Nachdem wir kein Rechtsstaat, sondern ein überzüchteter Rechtsmittelstaat geworden sind, ist es kaum möglich, jemanden loszuwerden, wenn er seinen Fuß einmal auf deutschen Boden gesetzt hat.

Was in diesem Zusammenhang nervt, sind die regelmäßigen abschließenden Anmerkungen “dass man nichts gegen Flüchtlinge hat und man natürlich niemanden unter Generalverdacht stellen will”, die lediglich beweisen, wie gut wir durch die ständige politisch-mediale Berieselung dressiert sind, weshalb ich auf diese Anmerkung hier bewusst verzichte.

Und natürlich haben die Ereignisse in Köln und anderen Städten nicht nur etwas, sondern sehr viel mit dem Islam zu tun, weshalb die Versuche, die Ereignisse der Silversternacht und anderswo zu relativieren, mehr als nur ungehörig sind.

Wie war das doch gleich in Skandinavien?

Die Anzahl der Vergewaltigungen in Schweden lag, bevor die muslimischen Migranten nach Schweden kamen, 1975 bei 475 jährlich. Nach der  muslimischen Einwanderung stiegen die Zahlen auf 6620 im Jahr 2014.

In Norwegen ist es nicht viel anders. Die Polizei in Oslo hat kapituliert. Eine norwegische Therapeutin erklärt, dass für einen Muslim jede nicht konform gekleidete und nicht genital-verstümmelte Frau eine Hure und zur Vergewaltigung freigegeben ist.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Denn sie (die Obrigkeit) ist Gottes Dienerin dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.

Römer 13, Vers 4

Auch obiger Vers mit seiner klaren und eindeutigen Aussage steht in der Bibel! Durch die Aussagen in Römer 13 wird deutlich, dass die staatliche Ordnung von Gott selbst eingesetzt ist und dass, wer sich der Obrigkeit widersetzt, den Anordnungen Gottes widerstrebt.

Das heißt auch, dass die Obrigkeit, das heißt die Staatsgewalt, die ihr verliehene
Macht ausüben muss und schuldig wird, wenn sie das nicht tut. Sie wird schuldig, weil das Machtvakuum, das durch Laschheit und Nachgiebigkeit entsteht, sofort durch Chaosmächte gefüllt wird, weil es – im Kleinen wie im Großen – auf Dauer kein Machtvakuum geben kann.

Es kann und darf also nicht sein, dass die Polizei verhöhnt und angegriffen wird und diese dann gute Miene zum bösen Spiel machen muss. Wenn so etwas passiert, kann man nur noch von Bananenrepublik oder auch Nachtwächterstaat sprechen.

Und eines wird durch Römer 13 auch deutlich: Es geht im Wort Gottes nicht nur um Liebe, Geduld, Nachsichtigkeit usw., wie das oft in einseitiger Weise hervorgehoben wird, sondern auch um Durchgreifen und Gericht!

Die bei uns das Sagen haben, haben ihre Macht von Gott verliehen bekommen und müssen diese in erster Linie zum Wohl der ihnen anvertrauten Menschen einsetzen, die zu schützen sie geschworen haben. Für treue Pflichterfüllung sind sie Gott gegenüber verantwortlich. Denn Gott ist kein Gott der Unordnung – wie wir es derzeit erleben – sondern ein Gott des Friedens.

Deshalb kann man Gott nur bitten, dass er die Verantwortlichen mit einem besonders hohen Maß an Verstand und Weisheit ausstattet, damit sie erkennen, was sie zu tun haben.

Es grüßt

Jörgen

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542. In dieser Krise brauchen wir einen Leiter!

Dienstag, 19. Januar 2016 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

für mich und viele Millionen Menschen gibt es nur einen Leiter der die Probleme unserer Zeit lösen kann: Jesus Christus.

Jeder sieht das aber etwas anders und sollte sich deshalb selbst ein Urteil zu den folgenden Bericht von David Hathaway bilden.

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Gemälde von Michael Willfort

 

Europa ist heute immer in den Schlagzeilen. Was jetzt geschieht, wird unser gesamtes Leben beeinflussen. Aber Gott wusste es im Voraus. Die Schrift ist absolut klar, die Bibel ist das genaueste prophetische Buch, das je geschrieben wurde. Jede einzelne Prophezeiung im Wort Gottes wird sich erfüllen. Wir müssen die Bibel in die eine Hand nehmen – und die Zeitung in die andere! Die Zeitung wirft die Fragen auf und die Bibel hat die Antworten.

Daniel 2 besagt, dass Nebukadnezar eine Vision von einer Statue hatte, die Daniel als aufeinanderfolgende Weltreiche deutete: vom Kopf aus Gold (Babylon), zur Brust und Arme aus Silber (Altpersien), zu Schenkeln aus Bronze (Griechenland) und Beinen aus Eisen (das Römische Reich zur Zeit Christi), und schließlich zu den Füßen, teils von Eisern und teils von Ton.

Die Macht Babylons kam erstmals nach Deutschland, als die germanischen Stämme das untergehende Römische Reich besiegten – die „Beine aus Eisen“ – und es entwickelte sich das „Heilige Römische Reich“, das sich schließlich in zwei Teile spaltete, die Kirche Roms und die Kirche Konstantinopels. Der Titel „König von Jerusalem“ wurde an die nachfolgenden Generationen deutscher Prinzen weitergegeben. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts holte der deutsche Kaiser Wilhelm II, ebenfalls als „König von Jerusalem“ bekannt, das originale Ischtar-Tor, durch das die gefangenen Juden in Babylon eingezogen sind, nach Berlin und stellte es dort auf. Er feierte auch mit einem Fest zu Ehren der heidnischen Götter, die Errichtung von „Satans Thron“, des Pergamonaltars, dem Ort der Kaiseranbetung, wo Juden und Christen, die nicht anbeteten, ermordet wurden (Off. 2,13). 1934, gerade zwei Jahre nach der Machtergreifung Hitlers, ordnete dieser die Errichtung einer großartigen Kopie von „Satans Thron“ in Nürnberg an und verfügte den Tod der Juden. Heute haben wir noch beides in Berlin, „Babylon“ und den „Thron Satans“ – dämonische Geister, die Europa in zwei Weltkriege führten.

Nebukadnezars Bild endet mit den Füßen aus Eisen, vermischt mit Lehm, von dem ich glaube, dass es für die Europäische Union steht, dem Zeitraum, in dem wir jetzt leben, das letzte Reich vor der Rückkehr Christi. Diese 3000 Jahre alte Prophezeiung handelt von dem Zeitalter, in dem wir leben – zerbrochenes Römisches Reich, das durch den Vertrag von Rom 1957 gegründet worden war. Gemäß dieser biblischen Prophezeiung wird es nie Einheit in der EU geben, was durch die gegenwärtige Ereignisse und dem Chaos in der Eurozone sichtbar wird.

Die dämonische Vision für das Europa der Nachkriegszeit ist, durch die EU die totale Herrschaft über alle Nationen zu bringen und diese zu versklaven unter der Kontrolle eines bösen Geistes in Vorbereitung für den Antichrist. (Das ist nicht neu, dieses Prinzip geht zurück auf Hitler, Bismarck, Napoleon und Karl dem Großen). Der Anreiz: Billiges Geld anzubieten. Das Prinzip: Eine Zentralbank gibt Darlehen zu niedrigen Zinssätzen, bis das Volk viel geliehen und sich verausgabt hat, bis der Stecker gezogen wird und die Menschen zur Zurückzahlung gezwungen werden. Aber dann sind sie dazu nicht imstande und deshalb wird als letzte Lösung zunächst die völlige Kontrolle über Steuern und Haushalt(e)und dann die „Lösung“ Hitlers angeboten.

Die EU ist nicht demokratisch. Wer steuert die EU? Nicht das Parlament, sondern die Beauftragten der Kommissionen. Ernannt, nicht gewählt, mit Autorität über jede gewählte nationale Regierung. Deswegen setzten sie zur Lösung der Geldkrise in Griechenland und Italien einfach nicht gewählte Männer ein, die die Regierungen kontrollieren!

Ich habe einen Zeitungsausschnitt: „Diese Krise wird Deutschland das Reich, von dem es geträumt hat, geben.“ Ein weiterer: „Europäische Leiter begrüßen den Sprung hin zur Wirtschaftsunion“. Die Reaktion der Leiter auf die Krise war: „Ah, genau darauf haben wir gewartet!“ Diese Krise wurde von den gleichen Leuten geplant und verursacht, die, um den Verlauf des Krieges in Europa umzuleiten, die russische Revolution 1917 finanzierten:

Europäische und amerikanische Kapitalisten! Mit all seinen Grausamkeiten und seinem ganzen Terror war es ein strategischer Plan – gerade wie die EU heute einen strategischen dämonischen Plan hat, um die Kontrolle zu übernehmen.

Und die Finanzkrise wird gesteuert von – Berlin – wo der Thron Satans ist!

Finanziers verdienen Geld am Krieg, indem sie die „Kriegsmaschinerie“ finanzieren. Englands Wirtschaft wurde zerstört im letzten Weltkrieg – auch die Griechenlands – durch Nazi-Deutschland. Nach dem Krieg, was geschah? Die Amerikaner finanzierten den Wiederaufbau Deutschlands, das die dominierende Nation von ganz Europa wurde, setzten den europäischen Wiederherstellungsplan in Kraft, der 1957 zum Vertrag von Rom und zur Europäischen Wirtschafts – Gemeinschaft und schließlich zur EU führte, alles Teil eines Masterplans zur Unterwerfung Europas.

Geht man in die 20er und 30er Jahre und zur Weltwirtschaftskrise zurück, die die ganze Welt beeinflusste – so zeigt sich, dass 1931 eine der deutschen Banken zusammenbrach. Die Inflation war so schlimm, dass man eine Schubkarre voller Banknoten brauchte, um einen Laib Brot zu kaufen. Eine Stunde später reichte auch das nicht mehr! Ich habe eine Briefmarke im Wert einer Mark aus dieser Zeit, die mit 1 Million Mark überdruckt ist – um einen Brief zu versenden! Aber es gab keine Führung. So gründete Hitler, ein unbedeutender Maler aus Österreich, eine
Organisation, bot eine Lösung an, wurde 1932 in den Reichstag gewählt und 1933 zum Kanzler Deutschlands ernannt! Christen stimmten für ihn, die katholischen und evangelischen Kirchen unterstützten ihn! Er war der einzige mit einer Antwort!

Sehen Sie die Gefahr in Europa? Man redet über ein 2-Stufen Europa und es wird gesagt, dass, wenn der Euro kollabiert, die EU zerbricht. Sie wollen das nicht! Aber wer wird der Führer? Sie entfernten unseren jüdisch-christlichen Gott aus ihrer Verfassung, weil Er das Haupthindernis für ihre Pläne ist und jetzt werden sie irgendeinen menschlichen „Christus“ nehmen, weil sie sich an den Teufel verkauft haben. Der Teufel selbst spielt die Melodie in Europa und bibelgläubige Christen sind sein Haupthindernis.

Letztes Jahr, als wir das Konzentrationslager in Buchenwald besuchten, zeigte mir Gott etwas sehr deutlich. 1932 kam Hitler in einer Wirtschaftskrise an die Macht. Innerhalb eines Jahres hatte er das erste Konzentrationslager, in Buchenwald, errichtet. Er entfernte zuerst jeden, der sich ihm widersetzte, dann die Zigeuner, die Behinderten und die Juden. Ich war vor kurzem in Krakau, im Ghettodenkmal – Sie müssen die weitere Entwicklung verstehen: Zuerst übten sie etwas Druck aus, dann nahmen sie ihre Geschäfte weg und Schritt für Schritt ging es von den
Wohnungen in die Ghettos und schließlich in die Vernichtungslager. Aber das war ein Teil des Plans. Werden die evangelikalen Gläubigen das nächste Ziel sein, selbst in Europa?!

Offenbarung 17 spricht von einer Weltregierung. Wie könnte dies geschehen? Diese Krise in Europa bezieht die Welt mit ein. Die Amerikaner sind schwer verschuldet und nachdem sie sich aus dem Irak zurückgezogen haben, ziehen sie sich wahrscheinlich wieder in ihre „Isolation“ der 1930er Jahre zurück, mit wenig Unterstützung, selbst für Israel. Europas Schicksal ist allzu offensichtlich und es wird den kommenden Antichristen willkommen heißen. Russland ist ein Rätsel, wird es sich mit China vereinigen? Oder wird der König aus dem Osten, der in Israel einfällt, der Islam sein – geführt durch die vergrößerte iranische Koalition, einschließlich Syrien, Libanon, die Palästinenser und Ägypten?

Das Problem ist, dass das Geld heute keinen realen Wert hat. Selbst Großbritannien zahlt seine Schulden nicht zurück, es verringert lediglich die Höhe neuer Schulden. Die meisten Nationen können nicht einmal die Zinsen ihrer Schulden bezahlen – sie leihen mehr, nur um die Zinsen zu zahlen – dann steigt der Zinssatz, bis sie keine Kredite mehr aufnehmen können, um die Zinsschuld zu bezahlen. In Großbritannien und in den USA drucken wir immer mehr Papiergeld (Geld, das keinen Gegenwert hat), was Inflation verursacht, wodurch unser eigenes Geld abgewertet wird, was bedeutet, dass wir unsere Darlehen mit billigerem Geld zurückzahlen. Innerhalb der Eurozone geht das nicht, daher das Problem, dass die betroffenen Länder bankrott gehen und nicht mehr zahlungsfähig sind. Die Banken nutzen „Leverage“, das heißt, sie schaffen nicht existierendes Geld zum Bezahlen der Rechnungen. Verrückt? Oder ist es Teil des Plans, damit, wenn das Geld wertlos wird, wir auf die nächste Stufe kommen?

Wir haben uns vom Gold zu Münzen, zu Banknoten, schließlich zum elektronischen Zeitalter hin bewegt. Ihre Kreditkarte hat einen Chip. Wir haben Smartcards und Smartphone. All dies bietet die Möglichkeit für massiven Betrug – und so werden wir fast gezwungen, den nächsten Schritt zu akzeptieren – den implantierten Chip? Gestern zahlten Sie mit einer Karte mit einem elektronischen Chip – heute durch das Bewegen des Telefons, mit einem Chip, über eine Station – wird morgen der Chip in Ihrer Hand oder auf Ihrer Stirn sein? (Das Zeichen des Tieres – Off. 13, 16-17.) Die Technologie ist so weit. Machen Sie da nicht mit! (Off. 14,9-10.)

Für Großbritannien wäre es besser, nicht in der EU sein. – Ich glaube, dass Gott Großbritannien benutzen kann, um das Evangelium wieder der Welt zu bringen – und dass Er uns vor der Versklavung bewahren will, die andere Nationen in der EU erfahren werden. Ein Abgeordneter in London hat mir erklärt, dass Irland die Wahrheit gesehen hat: Sie kämpften mehrere hundert Jahre, um frei zu sein von der Herrschaft Großbritanniens, nur um jetzt in der Eurozone gefangen zu sein, eine Lage, die weit schlimmer ist als die unter den Briten!

Die Gefahr, mit der wir konfrontiert sind, ist, dass in einer Wirtschaftskrise Hitler eine Lösung anbot. Er wurde unter allgemeinen Beifall gewählt. Es gibt keine Führung in Europa, in der heutigen Welt. Der Ruf ist: Gib uns einen Mann!

Der Mann der Sünde wird offenbar – und das bringt uns nach Israel – der Tempel wird wieder errichtet – und der Antichrist wird im Tempel als Messias sitzen, 2. Thess. 2, 3-4. Lesen Sie den Artikel auf der nächsten Seite!

Sehen Sie, wie nah wir der Rückkehr Christi sind? Ich bin so gespannt! Biblische Prophezeiungen erfüllen sich jetzt! Was werden wir tun? Ich werde evangelisieren! Es ist die Kraft Gottes zu retten! (Römer 1,16.)

Autor: David Hathaway

Quelle: Proph. Vision

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541. Der Raub der Europa

Dienstag, 19. Januar 2016 | Autor:

EU Parlament Straßburg_by_Erich Westendarp_pixelio.de

Lieber Blog Besucher,

als ich diesen Bericht aus dem Jahre 2012 gelesen, und den Film gesehen habe, bewegte mich eine Frage:

Was kann aus einem Kontinent der Gott aus seiner Verfassung gestreichen hat werden?

Betrachten wir einmal die letzten 3 Jahre, solange ist es her, dass dieser Bericht geschrieben wurde.

Bestätigt das Jahr 2015 nicht schon einen Teil der gemachten Aussagen von vor 3 Jahren? Ich denke die Spötter die sich über die Bibel lustig machen, werden in den nächsten Jahren nicht mehr so oft zu hören sein.

Mir tun die Menschen leid, die ohne Glauben die kommenden Ereignisse bestehen müssen.

Bilden Sie sich selbst einmal ein Urteil über das was David Hathaway zu sagen hat.

Der Raub er Europa Teil 1

Der Raub der Europa Teil 2

 

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540. Jesus unser Schicksal

Donnerstag, 7. Januar 2016 | Autor:

Wilhelm Busch Jesus unser Schicksal

Wer war W.Busch

Lieber Blog Besucher,

ich mache nicht oft Vorschläge für ein bestimmtes Buch, aber bei diesem Bestseller muss ich eine Ausnahme machen. Selten habe ich ein Buch so oft und mit soviel Gewinn für mein Glaubensleben gelesen, wie dieses Buch von Pastor Wilhelm Buch. Ich liebe die reine und klare Ausdrucksweise, ohne ein herum reden um den Brei. Einfach klar und deutlich die Sache mit Jesus auf den Punkt gebracht.

Bedanke möchte ich mich beim Schwiegersohn von Pastor Busch, H.Währisch, der mir spontan die Genehmigung für das gesamte Buch erteilt hat. Leider erhielt ich vom Verlag dann nur die Erlaubnis für den Abdruck eines Kapitels. Trotzdem auch an den Neukirchener Verlag ein Dankeschön.

Ich gehe einmal davon aus, dass jeder der in das erste Kapitel reingeschnuppert hat, so angesprochen wird, dass dann der Kauf des Buches erfolgt. Womit dann auch den Verlag gedient ist.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und Gewinn beim lesen.

Warum schweigt Gott?

Es geschehen schreckliche Dinge in der Welt!

Ich ging – ich glaube, es war im Jahre 1937 – in Essen über die Straße, als mir ein 16jähriger Junge ganz verstört entgegenkam. Weil ich ihn von meiner Jugendarbeit her kannte, fragte ich ihn: »Was ist mit dir los? « Darauf antwortete er mir: »Mich haben sie ins Krankenhaus geschleppt und sterilisiert, weil meine Mutter Jüdin ist. Und als ich nach Hause kam, waren meine Eltern fort. « Er hat sie nie wiedergesehen. Der Vater wurde verhaftet. Die Mutter kam nach Auschwitz ins Konzentrationslager! Ich habe den Jungen nur noch nach Holland schaffen können. Von dort kam er weiter nach Amerika. Aber ich werde nie das Bild dieses verstörten Jungen vergessen: »Mich haben sie ins Krankenhaus geschleppt und sterilisiert, weil meine Mutter Jüdin ist. Und als ich nach Hause kam, waren meine Eltern fort! « Und ähnliches geschah Millionen Mal! Da tauchen einem schon die Fragen auf: »Und Gott?« – »Wo ist denn Gott? « – »Hat er gar nichts dazu zu sagen? « – »Warum schweigt Gott? « In Köln ist ein Verrückter mit einem Flammenwerfer in eine Volksschule eingedrungen: 12 kleine Kinder brachte er um! Da stehen doch die Fragen vor einem: »Und Gott? « – »Warum schweigt Gott? «

Oder ich denke an eine junge Frau, die Krebs hat. Langsam und unter schrecklichen Qualen stirbt sie von ihren Kindern weg. Wer das so miterlebt, der muss doch fragen: »Und Gott? « – »Warum schweigt Gott? «

Es gibt viele Leute, die könnten jetzt ihre Geschichte erzählen und am Schluss fragen: »Und Gott? « – »Wo war denn Gott? « – »Warum schweigt Gott? «

Unser lieber deutscher Dichter Friedrich Schiller hat einmal ein »Lied an die Freude« gedichtet: »Freude, schöner Götterfunken, Töchter aus Elysium …« Darin kommt die Zeile vor: »Brüder, überm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen. « Doch der Mensch von heute ist versucht zu sagen: »Brüder, überm Sternenzelt kann kein lieber Vater wohnen! «

Wem das nun so begegnet, wem sich auf einmal die Fragen aufdrängen: »Wo ist Gott? « – »Warum lässt er das zu? « – »Warum schweigt er zu all den schrecklichen Dingen? «, der kommt vielleicht an den Punkt, wo der gefährliche Gedanke auftaucht: »Vielleicht gibt es gar keinen Gott?! Vielleicht ist der Himmel leer?! Vielleicht ist der Atheismus doch das Wahre?! « Meine Freunde, wem diese Gedanken kommen, der sollte sich entsetzen. Denn wenn es wahr wäre, dass kein Gott lebt, dann wäre das fürchterlich. Dann wären wir Menschen – wir Bestien! – alleingelassen. Dann wären wir wie verlorene Kinder, die ihren Weg nach Hause nicht mehr wissen. Kein Gott da!? Das wäre schauerlich! Wenn mir Leute erklären: »Ich bin Atheist! «, dann sage ich: »Ihr ahnt ja nicht, was ihr damit aussprecht! Über uns nichts! Wir alleingelassen! Wir allein untereinander!« Nichts ist schrecklicher für den Menschen als der Mensch, nicht? Die Römer hatten ein Sprichwort: »Homo homini lupus. « Das heißt: »Ein Mensch ist des anderen Wolf« – schrecklich!

Das kann ich gar nicht aussprechen, wie oft ich als Pfarrer diesen Satz zu hören bekommen habe: »Wie kann Gott das alles zulassen? Warum schweigt Gott zu all dem? « Und weil ich das so oft gefragt worden bin, möchte ich jetzt darauf antworten. Ich muss aber von vornherein sagen: Ich bin nicht Gottes Geheimsekretär. Er hat mir seine Pläne nicht anvertraut oder ins Stenogramm diktiert. Verstehen Sie? An sich ist es schon ein bisschen dumm, so zu fragen, als wenn wir Gott verstehen könnten. Der Gott, den ich verstehen kann, der wäre höchstens ein Dekan oder ein Superintendent. Die kann ich noch verstehen. Aber das könnte kein Gott sein, den ich richtig verstehen kann. Gott sagt einmal in der Bibel: »Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. «
Das ist sehr einleuchtend.

Aber ich habe aus der Bibel doch einige Erkenntnisse bekommen und möchte nun, so gut ich kann, antworten auf die Frage: »Warum schweigt Gott? «

1. Die grundfalsche Fragestellung

Das möchte ich zuerst einmal sagen: Die Frage »Warum schweigt Gott? « ist verkehrt gestellt. Sie ist nämlich so gestellt, als wenn da ein Gerichtssaal wäre: Auf dem Richterstuhl sitzt Frau Schulze oder Pastor Busch. Und auf der Anklagebank sitzt Gott. Und dann sagen wir: »Angeklagter Gott, wie kannst du das alles zulassen? Warum schweigst du? « Ich möchte Ihnen in aller Deutlichkeit sagen: Einen Gott, der uns auf dem Richterstuhl sitzen lässt und sich auf die Anklagebank setzt, den gibt es nicht!

Ich erinnere mich einer tollen Szene, als ich noch ganz junger Pfarrer war. Mit 27 Jahren war ich gerade nach Essen gekommen, als ein großer Bergarbeiterstreik ausbrach, der damals die Gemüter sehr erregte. Eines Tages komme ich an einem freien Platz vorbei. Da steht ein Mann auf der Seifenkiste und redet gewaltig auf die um ihn stehenden Leute ein. Er spricht von hungrigen Kindern, Ausbeuterlöhnen und Arbeitslosigkeit. Auf einmal sieht er mich, erkennt mich und brüllt los: »Ha, da ist ja der Pfaffe! Komm mal her!« Nun, einer freundlichen Einladung folge ich meistens. So gehe ich also zu diesem Haufen hin. Die Männer machen mir Platz, so dass ich bis zu dem Redner vordringe. Vielleicht hundert Bergleute stehen um mich herum. Mir war schon ein bisschen wunderlich zumute. Auf solche Situationen war ich auf der Universität nicht vorbereitet worden. Und dann legt der los: »Hör mal, Pfaffe! Wenn’s einen Gott gibt, was ich nicht weiß, aber es kann ja einen geben, dann will ich, wenn ich gestorben bin, vor ihn treten und zu ihm sagen« – und dann schrie er –: »›Warum hast du zugelassen, dass Menschen auf Schlachtfeldern zerfetzt wurden?! Warum hast du zugelassen, dass Kinder verhungert sind und andere das Essen wegschütten, weil sie zu viel hatten?! Warum hast du zugelassen, dass Menschen an Krebs elend dahingesiecht sind?! Warum? Warum? ‹ Und dann will ich zu ihm sagen: ›Du, Gott, tritt ab! Weg mit dir! Hau ab! ‹«So schrie der Mann. Da habe ich auch geschrieen: »Ganz richtig! Weg mit diesem Gott! Weg mit diesem Gott!« Auf einmal ist es ganz still. Der Redner macht ein erstauntes Gesicht und sagt: »Moment mal! Sie sind doch Pfarrer! Da dürfen Sie doch nicht schreien: ›Weg mit diesem Gott! ‹«
Darauf habe ich geantwortet: »Hör mal zu! Den Gott, vor den du so trittst, vor dem du deinen Mund aufreißen kannst, der sich so zur Rechenschaft ziehen lässt, dass du als Richter vor ihm stehst und er dein Angeklagter ist – den gibt es nur in deiner Einbildung. Zu dem kann ich auch nur sagen: ›Hinweg mit diesem Gott!‹ Hinweg mit diesem albernen Gott, den unsere Zeit sich selbst gemacht hat, den wir anklagen, beiseite schieben oder zurückholen können – je nach Bedarf! Den Gott gibt es nicht! Aber ich will dir was sagen: Es gibt einen anderen wirklichen Gott. Vor den wirst du als Angeklagter treten, und da wirst du den Mund gar nicht aufmachen können, denn er wird dich fragen: ›Warum hast du mich nicht geehrt? Warum hast du mich nicht angerufen? Warum hast du in Unreinigkeit gelebt? Warum hast du gelogen? Warum hast du gehasst? Warum hast du gestritten? Warum hast du…? ‹ So wird er dich fragen. Dann wird dir das Wort in der Kehle steckenbleiben! Und dann wirst du auf tausend nicht eins antworten können! Es gibt keinen Gott, zu dem wir sagen könnten: ›Hinweg mit dir! ‹ Aber es gibt einen heiligen, lebendigen, wirklichen Gott, der zu uns einmal sagen könnte: ›Hinweg mit dir!‹«

Und das möchte ich Ihnen auch sagen: Wenn Sie heute Menschen hören, die Gott vorwerfen: »Wie kann Gott das alles zulassen? Warum schweigt Gott? «, dann sagen Sie ihnen: »Das wäre ein alberner, eingebildeter Gott, den wir anklagen könnten! Es gibt nur einen heiligen Gott, der uns anklagt, Sie und mich! « Haben Sie Gottes Gebote gehalten? Wie denken Sie sich das denn? Gott nimmt es ernst mit seinen Geboten. Wir sind die Angeklagten, nicht Gott!

Das ist das Erste, was ich in aller Deutlichkeit sagen musste:
Die ganze Fragestellung ist grundfalsch.

Und nun das Zweite:

2. Das Schweigen Gottes ist sein Gericht

»Warum schweigt Gott? « Sehen Sie: Ja, Gott schweigt oft. Und Gottes Schweigen ist das schrecklichste Gericht über uns!

Ich bin überzeugt, dass es eine Hölle gibt. Die ist aber sicher nicht so, wie es auf den vielen Bildern dargestellt wird, dass da der Teufel die Seelen röstet oder ähnlich dummes Zeug. Sondern ich glaube, das wird die Hölle sein, dass Gott den Menschen nichts mehr zu sagen hat. Da können Sie ihn anrufen, da können Sie beten, da können Sie schreien – er antwortet Ihnen nicht mehr! Der russische Dichter Dostojewski hat einmal gesagt: »Die Hölle ist der Ort, wo Gott nicht mehr hinsieht« – und wo wir ihn endgültig los sind, wo wir wirklich von Gott verlassen sind. Ja, Gottes Schweigen ist sein Gericht. Und sehen Sie: Damit fängt die Hölle hier schon an, dass Gott schweigt.

Ich möchte Ihnen dazu eine Geschichte aus der Bibel erzählen: Da waren zwei Städte, Sodom und Gomorra, hochkultivierte Städte mit einer verfeinerten Zivilisation. Man hat Gott nicht geleugnet. Es gab wahrscheinlich auch ein paar Pfarrer, so arme Typen. Aber man nahm Gott einfach nicht ernst. Vielleicht hat man bei Hochzeiten und Beerdigungen den lieben Gott noch bemüht, aber im Übrigen kümmerte man sich nicht um ihn. Man trat alle seine Gebote mit Füßen. In Sodom wohnte ein frommer Mann namens Lot. Der hat ab und zu gesagt: »So kann man nicht mit Gott umgehen! Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten! Was der Mensch sät, das wird er ernten! « »Ach«, haben die Leute geantwortet, »mach doch keine Witze! Du bist doch kein Pastor! Hör doch auf, solchen Unsinn zu reden: ›Was der Mensch sät, das wird er ernten‹! « Und dann geschah es eines Tages im Morgengrauen – Gott hatte den Lot vorher herausgeholt aus der Stadt –, dass Gott vom Himmel Feuer und Schwefel auf die Städte regnen ließ. Wie das ist, haben wir im Bombenkrieg erlebt. Aber Gott kann das auch ohne Flugzeuge machen. Ich kann mir vorstellen, wie die Leute aus dem Bett gestürzt sind und gebrüllt haben: »In die Keller! «Man rennt in die Keller. Und dann wird’s glühend heiß im Keller – wie im Backofen. Man hält’s nicht mehr aus. Neue Parole: »Wir müssen raus! « Und dann stürzt man raus. Aber draußen regnet’s überall Feuer und Schwefel. Ratlose Menschen: Raus können sie nicht, und in den Kellern ersticken sie schier. So erzählt’s die Bibel. Und da habe ich mir vorgestellt – das schildert die Bibel nicht –, dass so ein Trupp Menschen beieinander ist: eine mondäne junge Frau – den lieben Gott hat sie bisher einen guten Mann sein lassen; ein älterer Herr – der jede Rotweinmarke am Geschmack erkennen konnte, er hatte auch nichts gegen den lieben Gott, aber der war ihm völlig gleichgültig. Solche Typen waren da in einem Keller beieinander: nette Menschen, ordentliche Leute, brave Staatsbürger, gute Steuerzahler. Alle hatten ihre dunklen Geheimnisse – wie jeder Mensch heute auch. Es wird immer heißer in dem Keller. Sie wollen hinaus, aber sie können nicht, denn ringsum wütet das Verderben. Und dann packt sie das Grauen. Da sagt der dicke Herr auf einmal: »Leute, der Lot hat recht gehabt: Gott lebt wirklich! « Und die mondäne junge Frau sagt: »Dann hilft nur noch eins: Man müsste jetzt beten! Wer kann denn beten? « Und dann erheben sich die Hände – im Altertum betete man mit erhobenen Händen –, die sich bisher nie erhoben haben. Auf einmal geht’s: »Herr, erbarme dich doch! Wir haben gesündigt. Wir haben dich verachtet! Aber hör doch auf! Du bist doch der liebe Gott, du bist doch gnädig! Herr, erbarme dich doch! « Und es bleibt still! Nur das Heulen und Knistern des Feuers ist zu hören. Dann sinken die Arme nieder, die ausgebreiteten Hände ballen sich zu Fäusten: »Gott, warum schweigst du?! « Und es bleibt still! Man hört nur das Brausen des Feuers. Sie dürfen jetzt beten oder fluchen – Gott antwortet nicht mehr!

Es gibt eine Grenze, die kann ein Mensch oder eine Stadt oder ein Volk überschreiten, eine Grenze der Gleichgültigkeit gegen den lebendigen Gott. Von da ab hört oder antwortet Gott nicht mehr. Da dürfen Sie dann beten oder fluchen – er antwortet nicht mehr. Verstehen Sie, dass dieses Schweigen über Sodom das grauenvollste Gericht Gottes war? Gott hatte ihnen nichts mehr zu sagen! Und wenn ich unser Vaterland ansehe in seiner völligen Gleichgültigkeit gegen Gottes Wahrheit, gegen Gottes Gebote und gegen Gottes Heil, dann packt mich oft das Grauen. Vielleicht erleben Sie es noch, dass Sie beten oder fluchen – und Gott hat nichts mehr zu sagen.

Es heißt einmal in der Bibel von Gott: »Ich habe euch gerufen – und ihr habt nicht geantwortet. « Warum schweigst du, Mensch, wenn Gott dich ruft?

Also: Das Schweigen Gottes ist schrecklichstes Gericht Gottes!

Das Dritte, was ich sagen möchte, ist dies:

3. Die weite Entfernung verhindert das Hören

Wenn wir das Gefühl haben, dass Gott schweigt, dann kann es sein, dass wir von ihm zu weit weg sind!
Neulich kommt ein junger Mann zu mir und sagt: »Pastor Busch, Sie machen mich nervös! Sie reden dauernd von Gott. Ich laufe Ihnen über den Weg – und schon fangen Sie wieder von Gott an. Ich höre Gott nicht, ich sehe Gott nicht. Wo redet er denn? Ich höre nichts! « Da habe ich geantwortet: »Junger Mann, kennen Sie die Geschichte vom verlorenen Sohn? « »So ungefähr!«, erklärte er. »›So ungefähr‹ ist gar nichts. Ich will sie Ihnen erzählen, eine Geschichte, die Jesus selbst erzählt hat. Da war ein reicher Gutsbesitzer, der hatte zwei Söhne. Einer war so ein bisschen leichtfertig. Dem war es zu eng zu Hause, zu muffelig. Ihm passte es einfach nicht. Eines Tages erklärt er seinem Vater: ›Alter, gib mir mein Erbe, zahl mir’s jetzt schon aus, ich möchte in die Welt! ‹ Der Vater gibt ihm das, und der Sohn zieht in die weite Welt. Einmal heißt es von ihm: ›Er brachte sein Gut um mit Prassen.‹ Sie können es sich vorstellen: Man kann sein Geld in Großstädten wunderbar loswerden. Und ausgerechnet da kommen eine Hungersnot und Arbeitslosigkeit. Er sackt hoffnungslos ab und landet schließlich als Schweinehirte bei den Schweinen. In Israel galten die Schweine als unrein. Für einen Israeliten war das Schlimmste, was ihm passieren konnte, Schweinehirte zu werden. Weil aber Hungerszeit herrschte, war er froh, ein bisschen aus den Trögen der Schweine klauen und essen zu können. Dort konnte er die Stimme des Vaters nicht mehr hören. Er war einfach zu weit weg von ihm. Der verlorene Sohn konnte sagen: ›Ich höre die Stimme des Vaters nicht.‹ Klar! Die hörte er natürlich nicht! « – Erlauben Sie mir, dass ich hier einen Einschub mache und mir die Geschichte ausdenke, wie sie nicht in der Bibel steht. Da sitzt der Weggelaufene bei seinen Schweinen. Er hat Kohldampf. Und da klagt er seinen Vater an: »Wie kann der es zulassen, dass es mir so dreckig geht! « So kommt mir die Welt von heute vor: Sie hat Gott verlassen, das Elend stürzt über sie herein – und sie schreit: »Wie kann Gott das alles zulassen?! Warum schweigt Gott?! « – Doch Jesus erzählt die Geschichte vom verlorenen Sohn anders: Es gibt eine Stunde in seinem Leben, in der er zu sich kommt: »Ich bin ja wahnsinnig! Bei meinem Vater gibt’s Brot in Fülle – und ich verderbe im Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: ›Vater, ich habe gesündigt.‹ « Und er macht sich auf und kehrt um! Sein Vater sieht ihn von ferne und läuft ihm entgegen. Der verlorene Sohn aber sprach zu ihm: »Vater, ich habe gesündigt! « Da nimmt ihn der Vater in die Arme und ruft: »Bringet das beste Kleid her und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße! « Auf einmal hört er die Stimme des Vaters. »Wenn Sie die Stimme Gottes nicht hören können, so sind Sie zu weit weg! Sie müssen umkehren, das wissen Sie ganz genau! «, sagte ich dem jungen Mann.

Menschen können sehr weit weg sein von Gott – sogar bis zu den Schweinen, bildlich gesprochen. Ich habe das in der Zeit größter Gottlosigkeit als Leutnant im Ersten Weltkrieg immer gewusst und gedacht: »Ich müsste eigentlich umkehren!« Und ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der nicht im Grunde gewusst hätte: »Ich müsste eigentlich umkehren! « Die selbstgerechteste Frau erklärt: »Ich bin in Ordnung! « Aber wenn ich länger mit ihr rede, sagt sie: »Ja, ich müsste eigentlich umkehren! Es ist viel Schuld in meinem Leben. Im Grunde ist mein Herz ganz versteinert! « Jeder von uns weiß: »Ich müsste eigentlich umkehren! « Warum tun Sie es nicht? Kehren Sie doch um! Dann hören Sie auch die Stimme des Vaters!

Ich muss einen weiteren Punkt sagen zu der Frage »Warum schweigt Gott?«:

4. Wir müssen Gottes letztes Wort hören!

Können Sie noch zuhören? Bin ich langweilig? Also, wenn’s langweilig ist, liegt’s an mir und nicht am Evangelium. Pfarrer können’s Evangelium langweilig machen, das kriegen sie hin! Aber dann lesen Sie die Bibel ohne uns. Das Evangelium ist atemberaubend – glauben Sie mir!
Was ich Ihnen jetzt sagen möchte, ist das Wichtigste: Wenn Sie das Gefühl haben, Gott schweigt, dann müssen Sie Gottes letztes Wort hören! Also – jetzt zitiere ich einen Satz der Bibel, der ist so lang, dass ich ihn eigentlich zweimal sagen müsste. Er steht im ersten Kapitel des Hebräerbriefs: »Nachdem Gott vorzeiten manchmal und auf mancherlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten (durchMose und Jeremia zum Beispiel), hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch seinen Sohn. «Wissen Sie, wer der Sohn Gottes ist? Das ist Jesus!

Jesus! Da bin ich wieder beim Thema. Da schlägt mir’s Herz höher, wenn ich von Jesus reden kann. Dieser Jesus ist – so wird er einmal genannt – das menschgewordene Wort Gottes: »Das
Wort ward Mensch und wohnte unter uns. « Verstehen Sie: Wenn wir ein Wort sagen, dann ist es auch schon weg – wie ein Hauch. Gott hat ein Wort Fleisch werden lassen – in Jesus. Jesus ist Gottes letztes Wort!

Kennen Sie den Ausdruck »mein letztes Wort«? Also angenommen, ich wollte Ihnen eine Kuh verkaufen. Keine Angst, ich tu’s nicht! Ich hab keine Ahnung vom Kühe -Verkaufen. Aber angenommen, ich wollte Ihnen eine Kuh verkaufen. Was ist eine Kuh wert? Ich weißes nicht. Sagen wir: 1000,-Mark. Sie sagen: »300,- Mark gäbe ich dafür. Mehr nicht!« »Ich müsste aber eigentlich 1200,- Mark dafür haben! « erkläre ich. Dann bieten Sie 400,- Mark. Dann erwidere ich: »1100,- Mark muss ich haben! « Und dann handeln wir miteinander, bis ich erkläre: »Also: 800,- Mark ist mein letztes Wort! « Wenn ich jetzt kein Hampelmann bin, dann bleibt es dabei, und dann kommt danach nichts mehr. Jesus ist Gottes letztes Wort! Und wenn Sie den nicht aufnehmen, dann hat Ihnen Gott nichts mehr zu sagen. Verstehen Sie? Wenn die Menschen sich beschweren: »Gott redet nicht! Warum schweigt Gott? «, dann antworte ich: »Gott hat euch nichts mehr zu sagen, wenn ihr sein letztes Wort nicht annehmen wollt!« Sie müssen Jesus annehmen! Sie dürfen Jesus annehmen! Anders geht es nicht!

Ich treffe oft Leute, die mir sagen: »Ich glaube auch an den lieben Gott. Aber Jesus?« Hören Sie: Jesus ist das fleischgewordene, letzte Wort Gottes an uns! Was das bedeutet, muss ich Ihnen noch weiter erklären. Und dazu muss ich ein wenig von Jesus erzählen. Nichts tue ich lieber als das!

Da ist eine Menschenmenge um Jesus her. Und er spricht. Auf einmal gibt’s hinten eine Störung. Die Leute fangen an zu reden und zu laufen. Jesus unterbricht seine Rede: »Was ist denn los? « Es war etwas Furchtbares los: Ein Aussätziger war gekommen. Wissen Sie, was Aussatz ist? Da verfault der Mensch bei lebendigem Leibe. Grauenvoll ist das: der Eiter, der die Ohren, die Nase, die Lippen wegfrisst. Und dieser Aussatz ist so ansteckend, dass sogar der Atem ansteckt. Aussätzige mussten deshalb in der Wüste leben. Sie durften nicht unter Menschen kommen. Und da kommt solch ein Aussätziger in die Volksmenge! Er hat von Jesus gehört, und ihn treibt das große Verlangen: »Ich möchte den Heiland sehen! « So kommt er. Und der Mann bekommt vielleicht Platz! Die Leute weichen nur so zurück. Und dann brüllen sie: »Geh weg, du! Hau ab! « Sie ergreifen Steine und drohen. Aber er lässt sich nicht hindern. Ich kann mir das so gut vorstellen, wie mitten durch die Menge ein Weg frei wird, freigemacht von entsetzten Leuten. Und durch die entstandene Gasse geht er nach vorn – bis er vor Jesus steht. Nein, er steht nicht vor Jesus, er sinkt in den Staub vor ihm und weint dem Heiland sein ganzes Elend hin: »Mein Leben ist verkorkst, verdorben. Jesus, wenn du willst, kannst du mich rein machen. Hilf mir! « Ach, wissen Sie: Das zerstörte Menschenbild und der Heiland, der Sohn Gottes, müssen zusammenkommen! So muss es sein: Unser Elend muss vor Jesus kommen! Ach, ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihr bisschen »Religion« über den Haufen werfen und Ihr Elend vor Jesus bringen. Und da liegt der Aussätzige vor Jesus: »So du willst, kannst du mich reinigen! « Und nun geschieht etwas, was ich unendlich schön finde. Ich könnte mir vorstellen, dass Jesus einen Schritt zurückträte vor diesem entsetzlich zerstörten Menschenbild und sagt: »Ja, gut. Steh auf! Sei gereinigt! « Aber nein, das tut er nicht. Jesus geht einen Schritt vor und legt seine Hände auf das kranke Haupt! Die Leute schreien vor Entsetzen: »Einen Aussätzigen fasst man doch nicht an! « Die Bibel berichtet: »Und Jesus rührte ihn an.« Kein Schmutz ist dem Heiland zu eklig! Kein Elend ist ihm zu groß! Er legt seine Hand darauf! Wenn ich der andere Wilhelm Busch wäre, der Zeichner, das wollte ich malen: die Jesushände auf dem zerstörten, halbverwesten Angesicht des Aussätzigen. Das ist Jesus, das Wunder der Zeiten! Und wenn jetzt ein Mensch hier ist, von dem keiner was wissen will, dann legt ihm Jesus die Hand auf und sagt: »Ich habe dich erlöst, du sollst mein sein! « Wenn jetzt einer da ist, den es quält, dass er aussätzig ist von Schmutz und Sünde, dann legt ihm Jesus die Hand auf und sagt: »Sei gereinigt! «

In Jesus kommt die ganze Liebe Gottes zu uns in unser Elend hinein, in unsere Sünde, in unseren Schmutz, in unsere Krankheit! Jesus ist das menschgewordene Wort Gottes! Und da sagen die Leute: »Warum schweigt Gott? « Hat Gott nicht deutlich und herrlich genug geredet? Ist das nicht gesprochen von Gott?!

Und dieser Jesus wird eines Tages auf ein Kreuz gelegt. Man schlägt ihm die Nägel durch Hände und Füße. Dann wird das Kreuz aufgerichtet. Um das Kreuz herum eine tobende Menge. Römische Kriegsknechte drängen die Menschen zurück. Kommen Sie, wir wollen uns zu dieser Menge schlagen, wir wollen auch unterm Kreuz stehen! Sehen Sie ihn an, den Mann von Golgatha! Das »Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn«, das »Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron«! Sehen Sie ihn an! Fragen Sie ihn: »Warum hängst du da? « Und er antwortet Ihnen: »Weil du Schuld hast vor Gott. Entweder bezahlst du sie in der Hölle – oder ich bezahle sie hier für dich. Einer muss bezahlen! Ich will’s für dich tun.

Nun glaube an mich! «
Als ich das als junger Mensch begriffen habe, meine Freunde: Da ist ja das Opferlamm, das der Welt Sünde trägt – auch meine, da trägt Jesus meine Schuld weg, da versöhnt er mich mit Gott, da zahlt er das Lösegeld, um mich für Gott zu erkaufen, da habe ich mein Herz unters Kreuz hingelegt und habe gesprochen: »Wem anders sollt ich mich ergeben, / O König, der am Kreuz verblich? / Hier opfr‘ ich dir mein Blut und Leben, / Mein ganzes Herz ergießet sich. «

Und dann wird Jesus in ein Felsengrab gelegt. Eine Felsenplatte wird davor gewälzt. Römische Soldaten halten die Wache. Und am frühen Morgen des dritten Tages wird es hell, als sei in der Nähe eine Atombombe explodiert, so hell, dass die Kriegsknechte – und das waren Kerle, keine hysterischen Jungfern – in Ohnmacht fallen. Und das Letzte, was sie sehen, ist, wie dieser Jesus glorreich aus der Grabeshöhle herauskommt!

Ich erzähle Ihnen keine Märchen. Ich spreche zu Ihnen, weil ich weiß, dass dieser Jesus von den Toten auferstanden ist. Dieser Jesus, der für Sie gestorben ist, lebt! Es ist keiner da, für den Jesus nicht gestorben ist. Und dieser Jesus lebt. Und er ruft Sie – als Gottes letztes Wort! Und es ist die entscheidende Frage Ihres Lebens, ob Sie ihn aufnehmen!

»Warum schweigt Gott?« Gott schweigt ja gar nicht, meine Freunde. Er redet ja. Sein Wort heißt: »Jesus!« Und das heißt: Liebe, Gnade, Erbarmen!

Ich habe in meinem Leben schreckliche Stunden durchgemacht – in Nazi-Gefängnissen und im Bombenkrieg. Ich erinnere mich einer der schrecklichsten Stunden. Mir blieb der Schreckensschrei im Halse stecken, als ich – es war während des Bombenkrieges – auf einen Hof geführt wurde. Um mich her lagen etwa 80 Leichen, die man am Tage aus einem verschütteten Bunker gebuddelt hatte. Gewiss, ich hatte ähnlich schreckliche Bilder auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges gesehen. Aber – dies war noch viel furchtbarer. Hier lagen nicht Soldaten. Hier lagen alte Männer, abgearbeitete Frauen und – Kinder; Kinderchen, deren mageren Körperchen man den langen Krieg ansah. Kinder!! Was hatten die mit diesem wahnsinnigen Krieg zu tun!? Und als ich da zwischen diesen vielen Leichen stand – allein in dem Grauen, allein in der Totenstille –, da habe ich in meinem Herzen geschrieen: »O Gott, wo bist du denn? Warum schweigst du so? « Und dann stand vor meiner Seele auf einmal das Wort der Bibel: »So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab.« Gott selber musste dieses Wort in meine Verzweiflung hineingerufen haben. Und auf einmal stand das Kreuz von Golgatha vor mir, an dem Gott seinen Sohn verbluten lässt – für uns!

Ich verstehe Gott nicht. Ich verstehe nicht, warum Gott so vieles zulässt. Aber es gibt ein Fanal, ein Zeichen, ein Denkmal, einen Leuchtturm seiner Liebe. Das ist das Kreuz Jesu. »Er hat seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle hingegeben. Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken! « So sagt der Apostel Paulus. Und so ist es: Wenn ich unter dem Kreuz Jesu Frieden mit Gott finde, dann habe ich keine weiteren Fragen mehr.

Als meine Kinder klein waren, da haben sie nicht alles begriffen, was ich gemacht habe, aber sie haben vertraut: »Der Vater wird das schon richtig machen! «Wenn ich unter dem Kreuze Jesu Frieden mit Gott finde, ein Kind Gottes bin, dann kann ich dem himmlischen Vater auch vertrauen: Er macht alles richtig. Da habe ich gar keine Fragen mehr. Es kommt alles darauf an, dass Sie dieses letzte Wort Gottes – Jesus – annehmen und aufnehmen!

Können Sie mir noch fünf Minuten zuhören? Ich muss nun noch etwas sagen, was ganz wichtig ist:

5. Das Schweigen Gottes kann zum Ruf werden

Sehen Sie: Man kann stundenlang darüber diskutieren, warum Gott dies oder jenes zulässt, aber die Frage wird doch immer erst richtig aktuell und akut, wenn’s einen selber trifft. Finden Sie nicht? In allen schrecklichen Dunkelheiten meines Lebens habe ich immer nur durchgefunden vom Kreuze Jesu her.

Neulich sagte mir ein junges Mädchen ganz verzweifelt: »Ich kann nicht mehr weiterleben!« Ich weiß nicht, in welcher Lage Sie sind, aber für die Dunkelheiten Ihres Lebens möchte ich Ihnen sagen: Es kommt nicht darauf an, dass wir fragen: »Warum? Warum? Warum? «, sondern wir müssen fragen: »Wozu? « Dazu möchte ich Ihnen zum Schluss noch eine Geschichte erzählen.

Als ich vor einigen Jahrzehnten Pfarrer in einem Bergarbeiter-Bezirk wurde, ging es da schrecklich zu. Eines Tages hörte ich von einem Arbeiter, der auf der Zeche unter Tage verunglückt war. Ein Stein war ihm ins Kreuz gefallen. Und nun war er querschnittsgelähmt, ohne jede Hoffnung auf Besserung. Schrecklich! Nun, ich besuchte ihn, aber dieser Besuch war fürchterlich, ja, es war der fürchterlichste Besuch, den ich je erlebt habe. Die Bude war voll mit Kumpels. Die Schnapsflaschen standen auf dem Tisch. Der Gelähmte saß in seinem Rollstuhl. Als ich reinkomme, hebt ein lautes Gebrüll an: »Du schwarze Drossel, bleib draußen! Wo war denn dein Gott, als der Stein mir ins Kreuz fiel? Warum schweigt Gott denn? « Und dann kamen die Flüche. Es war so wie die Hölle. Ich konnte kein Wort sagen und ging raus. Ich hatte ein paar Freunde unter den Bergleuten meines Bezirks, denen erzählte ich am nächsten Abend im »Männerkreis« von meinem Besuch. Und eine Woche später, als ich gerade den »Männerkreis« beginnen wollte, ging polternd die Tür auf und – der Rollstuhl mit dem querschnittsgelähmten Mann wurde hereingeschoben. Die Freunde unter den Bergleuten hatten ihn einfach abgeholt und in unseren »Männerkreis « mitgebracht. Ich weiß gar nicht, ob sie ihn viel gefragt haben, aber wahrscheinlich nicht. So saß er also vor mir. Und dann sprach ich über das Wort: »So sehr hat Gott die Welt geliebt « – nicht dass er es uns gut gehen lässt, sondern »dass er seinen Sohn gab. « Ich sprach von Jesus, dem letzten Wort Gottes, das wir hören müssen, und fuhr fort: »… auf dass alle, die an Jesus glauben, nicht verloren werden. « Und der Mann hörte zu! Zum ersten Mal hörte er so von Jesus! Auf einmal sah er Licht. Ich will’s kurz machen: Ein Vierteljahr später war er ein Eigentum dieses Herrn Jesus geworden. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie alles neu wurde. Seine Wohnung kam in Ordnung. Wo man früher nur Fluchen hörte, da erklangen nun Jesus-Lieder. Die alten Freunde blieben weg, dafür kamen neue. Die Schnapsflaschen verschwanden, dafür lag die Bibel auf dem Tisch. Frau und Kinder lebten auf. Kurz vor seinem Tode besuchte ich ihn noch einmal. Es ist mir unvergesslich. Er hatte so einen netten Namen: »Amsel«. Er wird’s mir nicht übelnehmen, dass ich sogar seinen Namen nenne, er ist jetzt in der Ewigkeit.

»Amsel«, frage ich, »wie geht’s?» »Ach«, sagt er, »seitdem mein Leben Jesus gehört, seitdem ich Vergebung meiner Sünden habe, seitdem ich ein Kind Gottes bin, da ist in meinem Hause« – er überlegte einen Augenblick, dann fuhr er fort – »jeder Tag wie der Tag vor Weihnachten.« Das ist doch schön ausgedrückt von so einem Bergmann, nicht? Und dann kam das, was ich nie vergesse. Da sagte er: »Busch! Ich sterbe bald, ich spüre das. «Wir sagten »du« zueinander, weil wir so gute Freunde geworden waren. »Und dann gehe ich durch das Tor und stehe vor Gott. Es ist mir ganz klar: Mit dem Tod ist nichts aus. Und wenn ich dann in der Ewigkeit vor dem Thron Gottes stehe, dann will ich vor ihm niederfallen und will ihm danken, dass er mir die Wirbelsäule gebrochen hat. « »Amsel«, unterbreche ich ihn erschreckt, »was erklärst du da! « Und da antwortet er:

»Ich weiß, was ich sage. Sieh, wenn das nicht gekommen wäre, wenn Gott mich so gottlos hätte weiterlaufen lassen, dann wäre ich schnurstracks in die Hölle gelaufen, in die ewige Verdammnis.
Da musste Gott in seiner rettenden Liebe so hart eingreifen und mir die Wirbelsäule zerbrechen, damit ich zu seinem Sohn, zu Jesus, finden konnte. Durch Jesus wurde ich ein fröhliches Kind Gottes. Und darum will ich ihm dafür danken! «

Und dann kam der Satz, der sich mir unauslöschlich eingeprägt hat: »Es ist besser, gelähmt Jesus zu gehören und ein Kind Gottes zu sein, als mit zwei gesunden Beinen in die Hölle zu springen! « Das vergesse ich nie, wie der Mann das sagte: »Es ist besser, gelähmt Jesus zu gehören und ein Kind Gottes zu sein, als mit zwei gesunden Beinen in die Hölle zu springen! « Da habe ich erwidert: »Mein lieber Amsel! Siehst du: Gott hat dir schrecklich Schweres geschickt. Im Anfang hast du gehadert: ›Wo war denn Gott? Warum schweigt Gott? ‹ Und jetzt hast du begriffen, wozu Gott das geschickt hat: Er hat dich zu Jesus ziehen wollen, damit Jesus dich zu ihm ziehen konnte! «

Sehen Sie: Wir sollten nicht fragen »Warum? «, sondern vielmehr »Wozu?« Und dazu möchte ich Ihnen sagen: Ich glaube, alles Schwere in unserem Leben ist dazu da, dass Gott uns durch Jesus zu sich selber ziehen kann! Ich singe so gern den Liedvers: »Zieh mich, o Vater, zu dem Sohne, / Damit dein Sohn mich wieder zieh zu dir; / Dein Geist in meinem Herzen wohne / Und meine Sinne und Verstand regier, / Dass ich den Frieden Gottes schmeck und fühl / Und dir darob im Herzen sing und spiel. « Ich wünschte, Sie sängen ihn betend mit!

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539. Anbetung – DAS VERLORENE JUWEL

Montag, 4. Januar 2016 | Autor:

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Anbetung – Gemälde von Hannes Stets

Lieber Blog Besucher,

als ich diesen Artikel(Ausgabe 8/2015) von Yvonne Schwengeler aus der Schweiz gelesen habe, war mir klar, diese Gedanken muss man einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Bei meiner Anfrage habe ich dann auch sofort die Zustimmung bekommen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

Ich kann jedem Leser diese Zeitschrift wärmstens empfehlen. Mehr dazu unter www.ethos.ch oder www.schwengeler.ch

 

 

Anbetung mit tausenden Anbetern im Frankenstadion 2015

 

Viel Freude und Gewinn beim lesen.

 

Vor über 50 Jahren sprach der bekannte Pastor W. A. Tozer in der Einleitung zu einer Vortragsreihe über «das verloren gegangene Juwel der evangelikalen Bewegung». Was meinte er damit? Lehre? Dienstbereitschaft? Evangelisation? Soziales Engagement?

«Nein», sagte Tozer, «das verloren gegangene Juwel ist die Anbetung.»

Nun mögen Sie einwenden, dass heute der Lobpreis in vielen Gemeinden einen grösseren Stellenwert hat als je zuvor. Lobpreis ja, aber Anbetung? Diese zwei Begriffe bedeuten nicht dasselbe.

Lobpreis heisst, Gott für das zu ehren, was er tut. Anbetung bedeutet, ihn zu verehren für das, was er ist. Natürlich ist beides wichtig.

Aber der Hauptgrund für unsere Existenz liegt darin, Gott anzubeten. Diese Tatsache haben Bibelausleger zu allen Zeiten betont. Vom ersten Buch der Bibel bis zum letzten, der Offenbarung des Johannes, verlangt Gott nach Anbetung.

Sie mögen sich fragen, ob Gott es denn nötig hat, wie ein selbstverliebter Mensch um Bewunderung und Anerkennung zu buhlen. C. S. Lewis hilft uns auf die Sprünge, wenn er schreibt:

«Er (Gott) ist der Gegenstand, den zu bewundern nichts anderes heisst als wach sein, die wirkliche Welt betreten haben. Ihn nicht zu schätzen, bedeutet den Verlust der grössten möglichen Erfahrung und am Ende einen totalen Verlust … Gott teilt seine Gegenwart dem Menschen eben dann mit, wenn er verehrt wird … Die armselige Vorstellung, Gott habe unsere Verehrung irgendwie nötig und bettle darum wie eine eitle Frau, die Komplimente hören will, ist absurd.»

Das ist das Geheimnis, dass Gott uns seine Gegenwart offenbart, wenn wir ihn ehren für das, was er ist. Es bedeutet, dass wir dabei die Beschenkten sind!

Seelsorger sind zu der Erkenntnis gelangt, dass vielen emotionalen Störungen eine Unfähigkeit zu vertrauen zugrunde liegt. Ein falsches Gottesbild führt unweigerlich zu psychischen Problemen. Für manche Christen ist Gott der unnahbare Richter, der ständig auf der Lauer liegt, um uns bei einer Sünde zu ertappen und dann zu bestrafen. Einer, der mit dem Drohfinger hinter uns steht und fragt: «Warum betest du nicht häufiger? Weshalb bist du schon wieder ausgeflippt? Streng dich mehr an! Pass auf! Tu was! Gib! Lauf!» Kein Wunder, dass sich mit der Sicht einer solchen Karikatur Gottes keine vertrauensvolle Beziehung herstellen lässt. Es ist unmöglich, einen Gott anzubeten, dem man nicht vertraut.

Oswald Chambers schreibt: «Die Wurzel der Sünde ist der Verdacht, Gott könnte nicht gut sein.» Wenn wir an der Güte Gottes zweifeln und diesen Zweifel nähren, bis er zu einem permanenten Misstrauen auswächst, werden wir unfähig, Gott anzubeten.

Im Gespräch mit Menschen, die sich von Gott abwenden, sehen wir immer wieder, dass sie etwas in die Bibel hineinlesen, das so nicht steht. Sie nehmen Verheissungen für sich in Anspruch, die nicht unmittelbar an sie gerichtet sind oder in einem andern Zeitalter gelten. Wenn ihre Erwartungen sich nicht erfüllen, kommen sie zum Schluss, dass Gott nicht hält, was er verspricht.

Es ist wahr, Gott antwortet auf unsere Gebete nicht immer so, wie wir uns das wünschen. Auch wir Christen haben Zahnschmerzen, auch wir werden nicht immer bewahrt vor Unfällen, auch wir werden krank und sterben. Einige werden geheilt, andere nicht. Fragen ohne Antworten.

Wie kommt es nur, dass wir Gott so bereitwillig unser Unglück zuschreiben, aber nicht unser Glück? Weshalb nehmen wir Gottes Güte mit einer Selbstverständlichkeit hin, und wenn uns Schlimmes passiert, fragen wir postwendend: Weshalb ich?

Christen sind berufen, Gott selbst dort zu vertrauen, wo sie sein Handeln nicht verstehen, und zu glauben, dass das, was er zulässt, einen Sinn hat, der uns jetzt noch verborgen ist, den wir aber eines Tages erkennen werden. Ich bin überzeugt, dass wir in der Ewigkeit geöffnete Augen haben und Gottes Handeln an uns in allem zustimmen werden.

Je mehr Gemeinschaft wir mit Gott haben, desto mehr werden wir sein Wesen erkennen und ihm vertrauen. Und je mehr wir ihm vertrauen, umso weniger brauchen wir zu verstehen. Völliges Vertrauen in die Güte unseres Gottes gibt unserem Herzen Gelassenheit und Frieden und drängt uns zur Anbetung.

Aus: ethos 08/2015, www.ethos.ch

Yvonne Schwengeler, Jg. 1946,
verwitwet, vier erwachsene Kinder, langjährige ethos-Chefredaktorin.

 

Anbetung in der Olympiahalle 2015 mit tausenden asiatischer Geschwister

 

 

 

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