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653. „Es gibt keinen Klima Notfall“

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

 

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

Winter in Franken

 

Liebe Blogbesucher,

ich habe seitdem ich denken kann immer ein Problem damit, wenn mir Politiker, Pfarrer, Wissenschaftler etc. irgend etwas erzählen bzw. aufoktroyieren wollen, dass ich mit meinen Verstand nicht nachvollziehen kann.

Wenn mir aber ein Thema, wie z.B. das des Klimawandels verständlich erklärt wird, dann habe ich auch mit den vorgenannten Berufsgruppen kein Problem.

Darum hat mir der nun folgende Artikel gefallen und ich möchte Ihnen meiner Leserschaft hier zur Kenntnis und eigenen Meinungsbildung bekannt machen.

 

Franken ein Paradies

 

Ich bedanke mich bei Heinz-Jürgen Heuhsen IFI – D für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

 

 

„500 prominente Wissenschaftler warnen U.N .: „Es gibt keinen Klimanotfall“

„Die allgemein verbreiteten Klimamodelle, auf denen die internationale Politik derzeit beruht, sind für ihren Zweck nicht geeignet“, heißt es in dem an Generalsekretär António Guterres gerichteten Schreiben.

Der Brief wurde von [über 500] prominenten Wissenschaftlern und Fachleuten aus verwandten Bereichen unterzeichnet, darunter der Atmosphärenphysiker Richard Lindzen und der Professor für angewandte Geologie Alberto Prestininzi…

In dem Schreiben heißt es, dass die derzeitige Klimapolitik das Wirtschaftssystem untergräbt und Menschenleben gefährdet, indem sie den Ländern erschwingliche Energie verweigert.

„Wir fordern Sie dringend auf, eine Klimapolitik zu verfolgen, die auf solider Wissenschaft, realistischer Wirtschaftlichkeit und ernsthafter Sorge um diejenigen beruht, die durch kostspielige, aber unnötige Minderungsversuche geschädigt werden“, heißt es in dem Schreiben…

„Die fortgeschrittenen alarmistischen Vorhersagen sind daher nicht glaubwürdig, da sie auf Modellen basieren, deren Ergebnisse den experimentellen Daten widersprechen. Alle Beweise deuten darauf hin, dass diese Modelle den menschlichen Beitrag überschätzen und die natürliche Klimavariabilität unterschätzen, insbesondere die, die durch die Schwankungen von Sonne, Mond und Ozean hervorgerufen wird.“

https://climatechangedispatch.com/500-scientists-no-climate-emergency/

„Die Zeit der säkularen Wahrsager

Eine aktuelle im Wissenschaftsmagazin „nature“ veröffentlichte Studie rechnet mit einer baldigen zyklischen Abkühlung des Klimas. Der postulierte Konsens über die Erwärmung existiert nicht.

Das weltweit wohl renommierteste wissenschaftliche Magazin „nature“ veröffentlichte die Studie eines britisch-russischen Forscherteams, das nach der Analyse historisch dokumentierter Klimazyklen zum Ergebnis kommt, dass eine erhebliche Abkühlung der Erde unmittelbar bevorsteht…
Diese Studien belegen, wie auch die Studien und Erklärungen vieler Wissenschaftler, dass die Behauptung, es herrsche wissenschaftlicher Konsens über die These vom menschengemachten Klimawandel, nicht stimmt…

Prof. Lindzen, der Nobelpreisträger Giaever und viele andere Forscher weisen darauf hin, dass es vollkommen ausgeschlossen ist, Vorhersagen über die Entwicklung des statistischen Konstrukts „Klima“ (das über Jahrzehnte ermittelte statistische Mittel atmosphärischer Werte) zu treffen. Eine solche Aussage ist unmöglich. Keine Wissenschaft ist dazu in der Lage und auch keine andere Methode erlaubt einen Blick in die Zukunft. Prof. Lindzen verweist darauf, dass sogar der Weltklimarat IPCC in seinem Bericht von 2007 ausdrücklich anerkannte, dass „die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist“ …

Was Vernunft und Wissenschaft lehren, vermittelt auch die Bibel: die Begrenztheit der Erkenntnis. Sie sagt dies sogar ausdrücklich auch mit Verweis auf atmosphärische Prozesse (lies: Hiob 37 und 38). „Weisst du“, muss sich Hiob vom Schöpfer fragen lassen (Hiob 37,15), „wie Gott ihnen (den atmosphärischen Elementen) Weisung gibt (…)?“ Und in Vers 7 heisst es: „Aller Menschen Hand hat er versiegelt, dass die Leute erkennen, was er tun kann.“ Die Bibel stellt klar drei Punkte heraus, wie wir mit den Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit umgehen sollen. Erstens, wir sollen nicht aufhören, nach Weisheit zu streben, und anerkennen, dass Erkenntnis mit der Anerkennung der Heiligkeit Gottes beginnt (u. a. Ps 111,10; Spr 1,7; Spr 9,10). Die Bibel sagt zweitens, was die Begrenztheit der Erkenntnis für unser Handeln bedeutet: Wir sollen uns nicht von Ängsten um das Übermorgen leiten lassen (Matth 6,34), sondern, drittens, heute tun, was heute zu tun ist…

Eine aktuelle Studie („Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen“, https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019-08-11.pdf) des Physikalischen Instituts der Universität Heidelberg („Energiewende: Fakten, Missverständnisse, Lösungen“) legt dar, wie geradezu grotesk ineffektiv die Windenergie ist und dass mit ihr die „Energiewende“ auf keinen Fall zu schaffen ist…“

Quelle: Schwengeler Verlag AG, factum-magazin 7/19 S.36-37

 

Ich möchte mit einem Zitat von Napoleon hier abschließen:

“Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

Dies bewahrheitet sich in unseren Tagen.

 

 

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652. „Wir retten die Welt“ – Deutschland will das Klima retten

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

Bildaufnahme ohne Worte

 

Liebe Blogbesucher,

wir hören seit fast einem Jahr nichts mehr anderes, als Klima Notstand. Wenn man dieses Thema mit normalen Menschenverstand betrachtet und sich auch einmal wissenschaftlich kundig macht, dann kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Dieses Thema zeigt mir persönlich wie leicht ein Volk zu manipulieren ist und wie man einigen „Grünen“ Ideologen hinterher rennt, ohne sich selbst eine Meinung zu bilden. Als Jünger Jesu sehe ich die ganze Angelegenheit aus einen ganz anderen Blickwinkel und da bin ja Gott sei Dank nicht allein.

Ich möchte Sie ermuntern zu diesem Thema auch einmal das Buch der Bücher zur Hand zu nehmen, auch wenn Sie vieles nicht verstehen oder glauben können. Glaube ist ein Prozess, d.h. man muss sich auf ein Wagnis einlassen. Das tun viele von Ihnen immer wenn Sie in ein Flugzeug einsteigen, dann vertrauen Sie sich auch dem Können des Piloten an. Warum nicht auch einmal mit Gott dem Schöpfer Himmels und der Erde. Der übrigens auch Sie erschaffen hat und Ihr Wohlergehen möchte.

Ich gebe Ihnen hier einmal einige Gedanken der Plattform „Fürsprecher für Israel“ (IFI – Intercessors for Israel) zur Kenntnis.

Gott hat alles wunderbar gemacht

Ich bedanke mich bei Heinz-Jürgen Heuhsen für die Genehmigung zur Veröffentlichung.


Liebe Geschwister,

in den Freitagsgebetspunkten, die aus Jerusalem versandt werden, lesen wir immer wieder die Aufforderung, auch für unsere Nationen zu beten. Wir haben den Eindruck, dass dies für Deutschland zunehmend wichtig wird (Jes 60,12: „Denn die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewiss vertilgt werden.“). Deshalb wollen wir versuchen, euch etwa einmal im Monat darüber zu informieren, wie wir – ergänzend zu den Freitagsgebetspunkten – als IFI-D für unser Land beten und hoffen, dass ihr dadurch in eurer Beziehung zum Herrn und eurem Wandel als Beter und Fürbitter gestärkt werdet.

 

„… das Volk kehrt nicht um zu dem, der es schlägt, und fragt nicht nach dem HERRN Zebaoth. Darum haut der HERR von Israel Kopf und Schwanz ab, Ast und Stumpf, auf einen Tag. Die Ältesten und die Vornehmen sind der Kopf, die Propheten aber, die falsch lehren, sind der Schwanz. Denn die Leiter dieses Volks sind Verführer, und die sich leiten lassen, sind verloren. 17b… sie sind alle Frevler und Bösewichter, und jeder Mund redet Torheit!“ (Jes 9,13-16.17b).

„… sobald deine Gerichte die Erde treffen, lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit“ (Jes 26,9b).

„Mein Volk wird von Kindern bedrückt, und Weiber beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und haben den Weg verwüstet, den du wandeln sollst“ (Jes 3,12).

Ps 98

1 Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er hat Wunder getan! Rettung hat ihm verschafft seine Rechte und sein heiliger Arm. 2 Der Herr hat seine Rettung kundgetan, vor den Augen der Nationen seine Gerechtigkeit offenbart. 3 Er hat seiner Güte und seiner Treue dem Haus Israel gedacht; alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen. 4 Jauchzt dem Herrn, ganze Erde! Brecht in Jubel aus und singt Psalmen!
5 Singt dem Herrn Psalmen mit der Laute, mit der Laute und der Stimme des Gesangs!
6 Mit Trompeten und dem Schall der Posaune jauchzt vor dem König, dem Herrn!
7 Es brause das Meer und seine Fülle, der Erdkreis und die darauf wohnen!
8 Mögen die Ströme in die Hände klatschen, mögen jubeln die Berge allesamt 9 vor dem Herrn, denn er kommt, die Erde zu richten: Er wird den Erdkreis richten in Gerechtigkeit und die Völker in Geradheit.

Gott zeigt sich in diesem Psalm als Retter (Vers 2), als König (Vers 6) und als Richter (Vers 9) der ganzen Erde. Deshalb hat dieser Psalm eine sehr starke Aussagekraft für unsere Zeit. Wir brauchen in unserem Land Sein Eingreifen in diesen Bereichen.

Wir hören immer noch die Aussage „wir schaffen das“. Deutschland geht weiter voran in der angeblichen Lösung des „Flüchtlingsproblems“ bzw. der „Seenotrettung“.

Erweitert wird diese „Vorbildfunktion“ Deutschlands jetzt dadurch, auch im Bereich der „Klimarettung“ ein Vorbild für die anderen Nationen zu sein: wir retten die Welt.

Wenn wir die Bibel lesen, sehen wir ein anderes Bild: „seine Rechte und sein heiliger Arm“ (Vers 1), ist das Mittel, mit dem Gott seine Rettung kundgetan hat. Jesus ist Seine Rechte; Jesus allein ist der Retter! Nur durch Ihn kommt unsere Rettung; es bleibt dabei. Das Heil kommt nicht aus und durch Deutschland – „das Heil/die Rettung kommt von den Juden“ (Joh 4,22)

Gott hat diese Möglichkeit der Rettung inzwischen auf der ganzen Erde bekannt gemacht (Vers 3): alle Enden der Erde haben die Rettung unseres Gottes gesehen. Gott hat für alle sichtbar gemacht, wo wahre Hilfe zu bekommen ist. Ein Volk, eine Nation, Menschen, die Seine Hilfe ablehnen, sind der Macht der Finsternis ausgeliefert und erleben letztendlich Zerstörung, weil sie unter dem Fluch Gottes leben: „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch für seinen Arm hält und dessen Herz vom Herrn weicht! Er wird sein wie ein Strauch in der Wüste; er wird nichts Gutes kommen sehen…“ (Jer 17,5-6a) Wir als Deutsche sollten das eigentlich aus unserer Geschichte gelernt haben.

Gottes Volk, die wahre Gemeinde, hat das Vorrecht, Jesus jetzt schon als König zu dienen, Seine Rettung zu erleben – aber die ganze Schöpfung wartet darauf, dass Er Seine Herrschaft auf der Erde sichtbar antritt und wiederkommt und „den Erdkreis richtet in Gerechtigkeit und die Völker in Geradheit.“ (Vers 9)

Das ist unsere Hoffnung – und das gibt uns Richtung für unser Gebet.

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651. Elektro-Auto gegen Diesel

Montag, 30. September 2019 | Autor:

Klimakatastrophe

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Liebe Blogbesucher,

die Klimahysterie hat Deutschland erfasst und dies weil ein Mädchen – dass nur schwarz und weiß sieht – mit Hilfe von Medien in den Vordergrund gerückt wird.

Ich musste bei all den Vorgängen der letzten Monate oft an den Ausspruch von Napoleon denken, der einmal zum deutschen Volk folgendes gesagt hat:

 

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen.

Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun.

Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“…

Dies bewahrheitet sich in unseren Tagen.

 

Es gibt noch sehr viel intakte Natur!

 

Weil der Artikel von Pastor Hoinle die ganze Problematik auf den Punkt bringt,  möchte ich den Lesern diese guten Gedanken zur Kenntnis geben. Ich bedanke mich ausdrücklich bei Pastor Hoinle für die Genehmigung und freue mich, dass es in unserer Zeit noch Menschen gibt die klar denken können.

 

„Laßt fahren die Torheit und lebt und schreitet einher auf dem Weg der Einsicht!“

Sprüche 9,6.

Der eigentliche Zweck eines Staates ist aus biblischer Sicht, die innere und äußere Sicherheit zu gewährleisten, dem Recht Geltung zu verschaffen, und ansonsten seine Bürger in Ruhe zu lassen.

Bei uns jedoch möchte die Regierung zusätzlich das Weltklima retten und zwar durch Elektrifizierung der Fortbewegungsmittel.

Nun ist die Motorwelt des ADAC garantiert kein subversives Rebellenmagazin. Im Gegenteil. Meistens liegt man dort zuverlässig auf Regierungslinie. Entsprechend versucht man, Begeisterung für E-Autos herbeizuschreiben.

Völlig abheben will man aber auch nicht.

Und so trifft es sich, dass man in einem Artikelchen auf einer halben Seite den Elefanten im Raum eben doch anspricht: E-Autos sind überhaupt nicht „klimafreundlicher“ als normale Autos. Ein E-Golf zum Beispiel muss laut ADAC volle 219.000 km fahren, bis er so klimafreundlich ist wie ein gängiger Diesel-Golf.

Ein E-Kleinwagen müsste vermutlich noch weiter fahren, um einem Diesel ebenbürtig zu werden.

Ich hab mal zum Taschenrechner gegriffen und nachgerechnet, denn in unserer Familie gibt es (unter anderem) einen Kleinwagen, der 19 Jahre alt ist und 99.000 km auf dem Tacho hat.

Wäre unser Kleinwagen ein E-Auto, müssten wir ihn demnach mindestens 42 Jahre lang fahren, bis 2042, bis er klimatechnisch endlich, endlich mit einem Diesel gleichzieht.

42 Jahre!

Ein Witz.

Bis dahin ist die Welt längst untergegangen, glaubt man Greta und ihren Informanten.

Man stelle sich vor, wir schrieben das Jahr 1977 und müssten unser neues E-Auto bis ins Jahr 2019 fahren, damit es klimafreundlicher wird als ein Diesel.

Absurd.

Wer von uns fährt heute überhaupt noch ein Auto von 1977? Die Technik hat seitdem gewaltige Fortschritte gemacht. Lässt man die Industrie in Ruhe, wird sie auch in den nächsten 42 Jahren gewaltige Fortschritte machen. Dafür sorgt der weltweite Wettbewerb.

Ich sehe in der Forcierung der E-Mobilität, ja der ganzen Energiewende, eine lamentable Tendenz zur Planwirtschaft.

Hat noch nie funktioniert.

Nirgendwo.

 

Unsere Regierenden brauchen dringend Hilfe.

„Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, welcher will, daß alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1 Timotheus 2,1-4).

Soweit Pastor Hoinle – Christliches Glaubenszentrum

 

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649. Klimaschutz – Macht und Möglichkeiten

Mittwoch, 7. August 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

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Liebe Blogbesucher,

dass was wir derzeit in Deutschland zum Thema Klimaschutz erleben ist im Punkto Hektik, Kopflosigkeit und Unvernunft kaum mehr zu toppen. Hier machen sich einige selbsternannte Klimaretter zum Maßstab aller Dinge. Das traurige dabei ist, dass sich der Großteil der Bürger dies alles so gefallen lässt und sich nicht öffentlich dazu äußert; was natürlich in unserer Zeit Mut und Überzeugung erfordert.

Weil mit Karin Heepen hier vollkommen der gleichen Meinung bin, will ich diesen Beitrag auch einer größeren Leserschaft bekannt machen.

Ich bedanke mich bei Karin Heepen für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

 

 

Klimaschutz – Macht und Möglichkeiten

Der Mensch muss das Klima retten. So der Konsens von Wissenschaft und Politik der westlichen Industriestaaten. Bereits Ende Juli 2018 sorgte eine Studie der Universität Lund (Schweden) für Irritationen, die Paaren empfiehlt, auf Kinder zu verzichten, da sie die größten Klimakiller seien. Mittlerweile wird „kinderfrei“ als Klimaschutz propagiert und gleichzeitig demonstrieren tausende Kinder und Jugendliche „FridaysforFuture“.

Der folgende Beitrag zeigt einige Denkmuster und Strategien auf, die den Umgang mit der Erderwärmung und mit ökologischen Fragen generell in der westlichen Welt bestimmen, und stellt diesem eine theologisch fundierte, beziehungsorientierte Sichtweise gegenüber.

Die aktuelle Situation 

Die Klimapolitik will die globale Erderwärmung eindämmen mittels Vermeidung von Treibhausgasen, erneuerbaren Energien, höherer Energieeffizienz und Energieeinsparung. Außerdem werden Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt. Dahinter steht die Theorie, dass vom Menschen erzeugte Treibhausgase wie CO2 für den Klimawandel verantwortlich sind, und diese vor allem durch die Verbrennung fossiler Stoffe (Erdöl, Erdgas und Kohle) erzeugt werden. Andere Studien hinterfragen die Auswirkungen des vom Menschen zusätzlich erzeugten CO2, da der Anteil am natürlich vorhandenen sehr gering ist. Es ist außerdem nicht geklärt, ob der CO2-Anstieg in der Atmosphäre Ursache oder Begleiterscheinung der Erderwärmung ist.

Wer ein globales Problem lösen will, kann das nur mit einem weltweit verfolgten Ansatz, also mittels internationaler Zusammenarbeit, nationalen und lokalen Standards und politischen Maßnahmen auf allen Ebenen, um sein Ziel zu erreichen. Dazu braucht es eine gemeinsame Theorie. Auf der anderen Seite steht und fällt jede Zusammenarbeit erkennbar mit den Beziehungen zwischen Nationen, zwischen Regierungen und ihren Regionen und zwischen Institutionen und Individuen.

Um die zwischen Klimaskeptikern und Klima – Alarmismus verhärtete Diskussion auf eine andere Ebene als die scheinbar rational-sachliche zu heben, schlagen wir deshalb eine beziehungsorientierte Sicht auf die Problematik vor. Nach dem biblischen Zeugnis ist der Mensch in Beziehung zu Gott, zu seinem Mitmenschen und zur Schöpfung geschaffen und in Verantwortung gesetzt. Dabei geht die oberste Autorität von Gott aus, der Zeit und Raum geschaffen und die Menschen über die Schöpfung gesetzt hat. Bei Missachtung der ersten beiden, übergeordneten Beziehungsaspekte wird die Beziehung des Menschen zur Schöpfung zwangläufig auch in eine Schieflage geraten.

Politik in der Verantwortung vor Gott

Wir sollen uns laut Schöpfungsauftrag die Erde untertan machen und über die Schöpfung herrschen (1Mose 1,28). Ein gewaltiger Auftrag, den die Wissenschaft des christlichen Abendlandes seit der philosophischen Revolution der Aufklärung in Unabhängigkeit vom Schöpfer unserer Welt wahrnimmt. Spätestens seit der industriellen Revolution zeitigt das gewaltige Nebenwirkungen: zerstörte Landschaften, verschmutzte Luft, kontaminierte Böden und Gewässer, vergiftete und ausgestorbene Arten, kranke Menschen. Die Schöpfung leidet. Das ökologische Gleichgewicht wurde an vielen Stellen gestört. Es erscheint schlüssig, auch die Klimaveränderungen darunter einzuordnen.

Wir lesen gleichzeitig nirgends in der Bibel, dass diese Erde gerettet werden wird oder wir sie retten sollen, sondern dass Himmel und Erde vergehen werden (Mt 24,35) und dass wir vorher einige Katastrophen erleben. Das heißt nicht, dass wir Gott dabei helfen, die Erde weiter mutwillig zerstören oder Zerstörung hinnehmen sollen. Aber es ist uns nirgends gesagt, dass wir auf dieser Erde ein Paradies oder das ewige Leben haben werden. Wir lesen in Röm 8,19-22, dass die Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen ist und darauf wartet, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Kinder Gottes leben und wirken aus dem Geist Gottes, und nicht aus der Furcht um ihr irdisches Leben (Röm 8,14-16), die Greta Thunberg und ihre Freunde antreibt („I want you to panic“). Wir haben dazu in 1Mose 8,22ff die Zusage Gottes, dass nicht ewig, aber solange die Erde steht, der Rhythmus der Jahreszeiten, Frost und Hitze nicht aufhören werden. Umweltpolitik braucht Menschen, die in diesem Vertrauen in den Schöpfer und Erhalter der Welt agieren. Priorität in Gottes Rettungsplänen in Zeit und Ewigkeit hat die Erlösung von Menschen aus Furcht und Selbstüberschätzung. Mit erlösten Menschen, die verstanden haben, dass sie nicht Gott, sondern selbst Geschöpf sind, kann auch die Schöpfung erlöst werden (Röm 8,21).

Die Erlösung des Menschen ist nicht der Auftrag der Naturwissenschaftler. Sie dürfen bei ihrem Fach bleiben, die Erde zu erforschen, sich die Abläufe der Naturgesetze zunutze zu machen und wo möglich sie zu beherrschen.  Wenn dies jedoch nicht in Abhängigkeit und Rechenschaft vor Gott geschieht, entwickelt die Wissenschaft sich verselbständigende Heilslehren und versklavt die Menschen an ihre Doktrin, damit sie sich schlussendlich der Schöpfung unterordnen, statt verantwortlich ihre Autorität über sie auszuüben – und zwar nicht nur die Wissenschaft, sondern die Menschheit als Gesamtheit. Damit wird zum einen die Hierarchie der Schöpfungsordnung umgekehrt und der Mensch macht sich statt seinem Schöpfer der Schöpfung Untertan. Hier haben wir den Ursprung der neuen Klimareligion. Zum anderen wird mit einem rein irdisch zementierten System wie den Szenarien des Klimawandels Macht ausgeübt über Nationen, über die Wirtschaft, über Lehre und Forschung, Medien und die gesamte Gesellschaft.

Wenn letztlich gar Menschen vermieden oder geopfert werden sollen, um das Klima zu retten, wie nach der Studie der Universität Lund, dann fragt man sich, für wen: für Wale, Elefanten und den Regenwald? War das der Plan Gottes für seine Haushalter, dass sie am besten von der Erde verschwinden, um diese zu erhalten? Und wer entscheidet dann darüber, welche Menschen sein dürfen und welche nicht?

Die Beziehungen zum Mitmenschen als Prüfstein

Aus einer christlichen Perspektive kann Klimapolitik nicht über dem Schutz des Menschen stehen, auch nicht unter der Vorgabe, dass sie langfristig dem Erhalt der Menschheit mittels Erhalt seiner Umwelt diene. Wo Beziehungen zwischen Menschen, Regierungen und Nationen diesem Ziel geopfert werden, steht der Erhalt der Menschheit und der Umwelt lange vorher auf dem Spiel, wie wir aus den Kriegen dieser Welt wissen. Wer sich um das Klima des Planeten mehr Sorgen macht als um das zwischenmenschliche Klima, ist auf dem Holzweg. Der europäische Pazifismus verwirklicht entweder glaubhaft diese zwischenmenschliche und zwischenstaatliche Beziehungsdimension oder er wird in der zunehmenden Polarisierung der europäischen Gesellschaften zerrieben. Ob der Klimawandel verhindert wird, steht in den Fragezeichen der Zukunft. Deshalb heiligt der Zweck nicht die Mittel. Ein Votum für die Bewahrung der Schöpfung schließt hingegen den Menschen entweder ein, und zwar kompromisslos hier und heute, oder es kann sich nicht auf einen christlichen Konsens berufen.

Ein Instrumentarium zur Erreichung weltweiter Klimaziele wurde 1997 mit dem Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen geschaffen. Ein Kernpunkt der Maßnahmen ist der Emissionsrechtehandel, mit dem vor allem die Industrienationen weltweit von eigenen Investitionen in den Klimaschutz profitieren und gut verdienen. Auf der anderen Seite des Globus werden Entwicklungsländer mit Klimaschutzverpflichtungen unter Druck gesetzt, die die Abholzung von Regenwäldern, nachholende Industrialisierung und insbesondere die Bevölkerungszunahme begrenzen sollen. Diese Verpflichtungen erschweren und verteuern nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der ärmsten Länder und versuchen ihnen das gescheiterte westliche Familienethos aufzuzwingen. Es werden damit arme Länder in Haftung für die Sünden der reichen genommen, die unter der Annahme des vom Menschen verursachten Klimawandels durch ihre exzessive Industrialisierung für diesen verantwortlich zeichnen müssten.

Hier wird die Schieflage deutlich in der Verteilung der Lasten, der Kosten und des Nutzens der Klimaziele und die Machtausübung der westlichen Industrienationen. Die Lieferung „sauberer“ Technologien an Entwicklungsländer verschärft diese Machtausübung eher, da sie einem technischen Standard entspricht, den diese Länder oft weder bezahlen noch bedienen können. Die Beziehung zwischen den Entwicklungsländern und ihren ehemaligen Kolonialherren wird dadurch nicht geheilt, sondern sie werden wiederum bevormundet statt als Partner behandelt.

Auf nationaler und regionaler Ebene wehren sich vor allem die Kommunen gegen eine überzogene, repressive Umweltpolitik. Wenn Städte gezwungen werden, mit hohem finanziellen und Verwaltungsaufwand Umweltzonen einzugrenzen, obwohl diese nachweislich in mehreren Experimenten bereits keine oder eine minimale Verminderung der Feinstaubbelastung bewirkt haben, dann geht es nicht um das Wohl der Anwohner, sondern um Maßnahmen für eine EU-Richtlinie, um Strafen zu vermeiden.

Wenn sogar Waldflächen, die als CO2-Speicher gelten, zur Abholzung freigegeben werden sollen für immer mehr Windräder, die keinen stabilen Strom liefern, aber ganze Landstriche verunstalten und die Gesundheit von Anwohnern gefährden, wird nicht dem Gemeinwohl gedient, sondern die Widersprüchlichkeit eines Systems offenbar, das auf falschen Grundannahmen beruht.

In einer Demokratie sollte die Macht vom Volk ausgehen und nicht von einem Machtsystem, das über dessen Bedürfnisse bestimmt. Wer Demokratie erhalten will, ist zudem auf Akzeptanz politischer Maßnahmen vonseiten der Bevölkerung angewiesen. Politische Bildung ist zur Förderung dieser Akzeptanz solange ein legitimes Mittel, wie verschiedene Sichtweisen auf das Problem thematisiert werden und jeder die Möglichkeit hat, sich eine ausgewogene Meinung dazu zu bilden unter Abwägung aller kurz- und langfristigen Nutzen- und Gefahrenpotenziale. Leider ist das in der Klimadebatte nicht der Fall und es ist gelungen, mit einseitigen Informationen in der nächsten Generation Angstszenarien zu schüren, die nun deren Proteste und Forderungen befeuern. Damit wird nicht zuletzt ein Keil zwischen die Generationen getrieben und es werden bereits gemäßigte Stimmen als Gefährder des Gemeinwohls gebrandmarkt. Unzufriedenheit und Ohnmacht, Unterwanderung, Verschwörungstheorien und Unfrieden sind die Folgen – mit möglicherweise ernsterem Gefahrenpotenzial für das Zusammenleben, als es die Klimaveränderungen langfristig bergen. In den zunehmenden internationalen Spannungen ist es zudem fahrlässig, mit der Abschaltung von AKWs und Kohleverstromung die eigenständige Energieversorgung aufs Spiel zu setzen.

Balance zwischen Mensch und Natur schaffen

Kann der Mensch das Klima und den Planeten retten? Vor dem Hintergrund der Vergänglichkeit der Schöpfung (Röm 8,20-22) ist der im christlichen Denken verankerte Begriff der Bewahrung der Schöpfung zu differenzieren. Was wir können, ist der umsichtige Umgang mit unseren Ressourcen mittels einer nachhaltigen statt konsumorientierten Wirtschaft. Die westlichen Industrienationen haben gigantische technische Leistungen vollbracht, hochfunktionale Städte und Infrastrukturen errichtet. Diese Wunder menschlichen Schaffens will sicher niemand stilllegen. Beispiele wie der Berliner Flughafen zeigen aber, dass dieses Schaffen an seine Grenzen kommt. Die Komplexität der Abläufe droht uns zu entgleiten. Zu wenig Nachwuchs und fehlende Fachkräfte stellen das weitere Wirtschaftswachstum der westlichen Industrie in Frage. Angesichts dieser Entwicklung kann die Frage nicht immer weiter lauten: Was können und wollen wir alles und mit welchem Großprojekt wollen wir uns das nächste Denkmal setzen?

Sondern: Wie erhalten wir einen Lebensstandard, der unsere technischen Möglichkeiten, die Umwelt und die personellen Ressourcen bestmöglich nutzt und entwickelt? Statt der Wachstumsdoktrin muss es um Erhalt des Geschaffenen, der Natur und des menschlichen Zusammenlebens gehen. Und statt immer größere Müllberge zu produzieren um die Frage: Was brauchen wir wirklich?

Globalisierung wird nicht ohne Rückkopplung an regionale Strukturen auskommen und Umweltpolitik nicht ohne Akzeptanz der Bevölkerung. Maßnahmen wie Fahrverbote verspielen diese Akzeptanz. Wer die Umwelt und die Natur retten will, muss sie lieben und muss die Menschen lieben, um zu sehen, was beiden wirklich dient, statt sie zum Objekt einer zentralistischen Umweltpolitik zu machen.

Prioritäten für die konkrete Politik

Seit 2016 ist absehbar, dass nicht die Entwicklungsländer, sondern die G20-Länder ihre eigenen, bei der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 vereinbarten Klimaziele verfehlen, die den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur unter zwei Grad Celsius halten sollen. Verantwortlich gemacht werden dafür zu niedrige Investitionen in erneuerbare Energien. Kann man den Effekt erneuerbarer Energien auf die Erderwärmung wirklich voraussagen?

Ein beziehungsorientierter Wirtschaftsplan für Europa und darüber hinaus fragt nicht zuerst nach Klimazielen, sondern danach, welche Gefahren im Jetzt die Welt bedrohen und wie ihnen begegnet werden kann. Dabei stellt ein auf Schulden basierendes Finanzsystem und die daran gebundene Funktionsweise der Kapitalmärkte einen der größten Risikofaktoren für die Beziehungen zwischen Völkern, Institutionen, Interessengruppen und Individuen und im Blick auf zukünftige Generationen dar, wie uns einschneidende Wirtschafts- und Finanzkrisen bereits vor Augen geführt haben. Europa braucht einen Weg, um nachhaltige Investitionen zu stimulieren, ohne die beispiellose Schuldenlast weiter zu erhöhen, sondern zu reduzieren, weil diese kurz- und mittelfristig verheerenderen Schaden bringen könnte als anerkannte Bedrohungen wie der Anstieg des Meeresspiegels.

Klimaveränderungen sollen nicht ignoriert, sondern Maßnahmen zur Anpassung unserer Lebensweise und zur Gefahrenabwehr den notwendigen Platz erhalten. Wir werden weder das Klima noch die Welt retten, noch kommende Naturkatastrophen verhindern (Lk 21,11). Aber wir können in Verantwortung vor Gott der Gesellschaft zum Besten dienen und die Auswirkungen kommender ökologischer Veränderungen begrenzen.

Eine verantwortliche Klimapolitik investiert deshalb nicht zuerst in Klimaziele, sondern in Anpassungsmaßnahmen, technologische Innovation und Katastrophenschutz. Das ist kein Fatalismus, sondern Nüchternheit. Eine nachhaltige Umweltpolitik kann auf einer ethischen Grundlage entwickelt werden, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft bewahrt und international in gegenseitiger Achtung der Nationen und ihrer Prioritäten agiert.

 

Karin Heepen

Bundesvorsitzende

Bündnis C – Christen für Deutschland

30.07.2019

 

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | 2 Kommentare

647. Klimaschutz – Offener Brief an Greta Thunberg

Sonntag, 5. Mai 2019 | Autor:

Die Lügen der Klima Aktivisten glauben die Menschen weil sie Gott nicht kennen

 

 

Liebe Blog Besucher,

das Thema Klimaschutz ist seit Jahren in aller Munde, und dieses Thema wird von einer gewissen Spezies sehr ideologisch angeheizt und auch für viele andere Nebenschauplätze benutzt. Darum hat mir der Beitrag von Frau Karin Heepen so gut gefallen, weil er in unaufgeregter und sachlicher Weise dieses Thema sehr gut beleuchtet. Es ist natürlich auch nicht erstaunlich, dass die Bundesvorsitzende der neuen christlichen Partei „Bündnis C“ dazu etwas zu sagen hat, weil Gott den Menschen diese Erde anvertraut hat, sie zu bebauen und zu bewahren. Das sollte auch ein Aspekt von Gottes Furcht sein, was aber ein Großteil unserer Bevölkerung nicht mehr kennt.

 

Liebe Greta,

 

Du streikst fürs Klima, mittlerweile mit vielen tausenden Schülern zusammen. Ja, das Klima ändert sich an vielen Orten in der Welt. Die Wissenschaftler sagen, das liegt daran, dass wir zu viel Kohle, Gas, Öl, Holz, … verbrennen. Das kann sein. Aber die Alternativen müsst Ihr erst noch mit schaffen.

 

Oder wollt Ihr im Winter im Kalten sitzen ohne Heizung? Wollt Ihr Industriebetriebe einfach abschalten, weil sie zu viel Energie verbrauchen? Wollt Ihr weniger herumreisen und fliegen und Euch dafür zuhause mehr um Eure Familien und Freunde kümmern? Wie wollt Ihr Euch was zu essen kochen und wo die Tiefkühlpizza einfrieren? Woher kommt der Strom für die Server, die Eure digitale Welt versorgen? Und woher der Strom für die Elektroautos, die nur noch fahren sollen?

 

Natürlich kann man Kerzen anzünden, wenn der Strom ausfällt. Aber die sind auch schädlich, sagt man. Man kann AKWs und Kohlekraftwerke abschalten. Aber dann verlassen wir uns auf Gas und Öl aus anderen Teilen der Welt, wenn Wasser, Wind und Sonne nicht reichen.

 

Ihr habt recht, vieles kann und muss man noch erfinden, damit wir weniger Öl und Kohle verbrauchen, die irgendwann zu Ende gehen. Dafür brauchen wir Euch, dass Ihr in der Schule und im Studium lernt, wie das geht, forscht und geniale Ideen in die Tat umsetzt. Die Welt wird nicht auf Demonstrationen verändert, sondern von denen, die täglich dafür ihre Arbeit tun.

 

Ihr habt recht, wir brauchen kein Wirtschaftswachstum um jeden Preis und keinen sinnlosen Konsum, der immer mehr Müll produziert. Weil wir in unserem Teil der Welt mehr als genug haben und verbrauchen, auch auf Kosten anderer. Wir können auf manches verzichten und bescheidener leben. Aber dazu können wir nicht andere zwingen, sondern nur bei uns selbst anfangen. Und dazu brauchen wir neue Wirtschaftsmodelle, die miteinander funktionieren und alle beteiligen. Dafür müsst Ihr gute Ökonomen werden, sie mit erfinden und in die Tat umsetzen.

 

Und Ihr habt recht, wir sind eine Welt und füreinander verantwortlich. Wir müssen uns gegenseitig helfen, auch in den Katastrophen, die wir auf dieser Erde erleben. Auch dadurch erleben, dass sich das Wetter ändert. Aber wir werden diese Naturkatastrophen nicht verhindern können. Dafür sind wir als Menschen zu klein. Über das Klima haben wir keine Macht.

 

Ihr habt Recht, wir dürfen nicht weiter Raubbau mit unserer Erde betreiben. Aber wer immer Euch antreibt, dass Ihr diesen Planeten retten müsst: das müsst Ihr nicht und das könnt Ihr nicht. Es gibt schon einen Retter der Welt: Jesus Christus.

 

Die Erde und alles, was drauf ist, wurde von einem genialen Schöpfer geschaffen, Ihr auch! Er wacht über unsere Welt, über Sonne, Wind und Wetter, auch über Euch und Eure Zukunft. Unser Leben und das unserer Erde ist in Seiner Hand. Dieses Leben sollen wir schützen und nicht weiter verderben: Menschen, Tiere, Pflanzen, Bodenschätze, Landschaften, Luft und Meere. Das können wir, und das wollen wir mit Euch gemeinsam tun.

 

Aber unseren Planeten werden wir damit nicht retten. Das ist Utopie. Irgendwann, zu Gottes Zeit, werden der Himmel und diese Erde vergehen. Das ist aber nicht das Ende, sondern der Anfang einer neuen Welt, die Gott bereits schafft, ohne Egoismus und Machtgier. Lasst Euch von Jesus Christus in diese neue Welt hineinrufen, heute, damit sie jetzt und hier schon beginnt – mit Euch und uns, mitten auf unserer geplagten Erde.

 

Wir lieben Euch.

 

Quelle: Magazin Nr.13 – 2019/2 „EINDRUCK“

Autorin: Karin Heepen, Bundesvorsitzende Bündnis C – Christen für Deutschland

Thema: Klima - Umwelt - Schöpfung | 2 Kommentare