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27. Kleine Weisheiten

Freitag, 20. November 2009 | Autor:

Wenn etwas nicht der Rede wert ist, bestehe nicht darauf, es zu wiederholen.

Wie leicht geht uns über die Zunge, was nicht ins Ohr gehen will: Kritik

Es gibt einen Tag, an dem man nur noch „gestern“ Sagen und die versäumten Gelegenheit bedauern kann.

Man kann die Bibel lesen, ohne sie zu verstehen. Aber man kann sie nicht verstehen, ohne sie zu lesen.

Es geht auch ohne Gott! – aber wie?!

Gott erfüllt nicht alle unsere Wünsche, aber alle Seine Verheißungen.

Manchmal wissen wir erst, wie fest uns die Sünde im Griff hat, wenn wir versuchen, ihr zu widerstehen.

Dein Wissen ist soviel wert, wie Du es lebst.

Die Wahrheit ist ein guter, aber strenger Lehrmeister. Sie geht weder auf einen Handel noch auf Kompromisse ein.

Was Sie in der Welt besitzen, wird am Tage nach Ihrem Tod einem anderen gehören, aber was Sie sind, wird für immer Ihnen gehören.

Niemand kann allen helfen, aber alle können jemanden helfen.

Es gibt keinen Finderlohn für Fehler.

Wen dir kleine Dinge zu gering sind, um dich ihrer anzunehmen, bist du ganz sicher den großen Dingen nicht gewachsen.

Zorn ist ein Zustand, in dem die Zunge schneller arbeitet als der Verstand.

Wir nehmen oft Dinge für selbstverständlich, für die wir dankbar sein sollten.

Wer von der Liebe Gottes spricht, der kann vom Kreuz nicht schweigen.

Man kann nicht in der Sünde verharren, und gleichzeitig aus ihr errettet werden.

Die gefährlichsten Lügen sind die, die der Wahrheit am meisten ähneln.

Vieles hat sich im Laufe der Zeit geändert. Nur nicht das menschliche Herz.

Nichtstun ermüdet sehr, denn man kann sich nicht darin ausruhen.

Wenn jemand schlecht über Sie redet, dann leben Sie so, dass niemand es glaubt.

Die drei Charakterzüge des Menschen:
1. Den einen zeigt er nach außen.
2. Den anderen hat er.
3. Den dritten glaubt er zu haben.

Unser Fehler stört uns am meisten, wenn wir sie bei anderen sehen.

Es gibt keinen richtigen Weg, um etwas Falsches zu tun.

Liebe wird einen Weg finden, Gleichgültigkeit eine Entschuldigung.

Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nie genug hat.

Alles zu wissen macht nicht glücklich- aber das zu wissen, was glücklich macht.

Ich begreife nicht, um zu glauben, aber ich glaube, um zu begreifen.

Wenn der Mensch horcht, redet Gott, wenn der Mensch gehorcht, handelt Gott.

Ich weinte, dass ich keine Schuhe hatte, bis ich einen sah, der keine Füße hatte.

Sei zufrieden mit dem, was du hast, aber nicht mit dem was du bist.

Was dir an Unrecht geschieht, braucht dich nicht zu bekümmern, doch das, was du Unrecht tust.

Selig ist, wer erkennt, dass Versöhnung wichtiger ist, als Recht zu behalten.

Wandere der Sonne entgegen, und du wirst den Schatten hinter dir lassen.

aus Zeitschrift Missionswerk Karlsruhe

 

Beim Beten sollte man nicht die Zeitung lesen, aber beim Zeitunglesen beten.

Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern dass man gerne tut, was getan werden muss. Freiheit in Bindung an Gott – das ist Freiheit.

Wer das Kleinste tut, als wäre es etwas Großes, dem gibt Gott die Gnade, das Große zu tun, als wäre es etwas Kleines.

Die Treue und Zuverlässigkeit Gottes sind die Grundlagen und der Eckstein für unsere Hoffnung auf Bewahrung bis zum Ende. (C.H. Spurgeon)

Wir sind nicht berufen, die Fehler anderer aufzudecken. Wir sind berufen, sie zu leiben.

Ein Leben ohne Schatten ist ein Leben ohne Sonne.

Trotz unseres Verhaltens segnet Gott. Viel lieber täte Er es wegen unseres Verhaltens.

Die große Osterbotschaft ist nicht alleine, dass wir neue Leben nach dem Tod haben werden, sondern dass wir bereits jetzt und hier in der Kraft der Auferstehung Jesu leben dürfen.

Gott liebt uns nicht deshalb, weil wir so wertvoll sind. Aber wir sind so wertvoll, weil Gott uns liebt.

Ein saures Gemüt wird nicht angenehmer durch fortschreitendes Alter, und eine scharfe Zunge ist die einzige Schneidmaschine, die durch dauernden Gebrauch nicht stumpfer sondern schärfer wird.

Der Heilige Geist kann nur die Bibelworte in unser Gedächtnis zurückrufen, die wir vorher dort hineiengelassen haben.

Der Segen ist und wird immer dort zu finden sein, wo man Jesus als den Christus und Herrn bekennt.

Wenn deine Probleme zu klein sind, um darüber zu beten, sind sie auch zu klein, um sich darüber zu sorgen.

Wenn dir kleine Dinge zu gering sind, um dich ihrer anzunehmen, bist du ganz sicher den großen Dingen nicht gewachsen.

Glücklichsein heißt nicht, nur das tun, was Freude macht, sondrn vielmahr das mit Freude tun, was zu machen ist.

Ich persönlich fürchte mich vor jeder Art religiöser Anfeuerung oder Bewegung, die nicht Buße bewirkt und zu einer klaren Absonderung des Christen von der Welt führt.                       A.W.Tozer

Es hätt kein Mensch die Sterne gesehn, wenn immerfort der Tag am Himmel ständ. So läßt uns Gott manchmal in Nächten gehn, damit wir erst in Dunkelheit verstehn, was man im Lichte nicht erkennt.

„Das Kreuz hinter der Krippe ist das größte Zeichen Seiner Liebe.“

„Trotz unseres Verhaltens segnet Gott. Er täte es lieber wegen unseres Verhaltens.“

„Bibel und Naturwissenschaft können sich nicht widersprechen: denn die Bibel und die Natur haben in Gott ihren Ursprung.“ (Galileo Galilei)

Freundlichkeit ist die einzige Sprache, die der Blinde sehen und der Taube hören kann.

Die Wahrheit braucht keine Verteidiger sondern Zeugen.

Für viele ein Stein des Anstoßes, ein Fels des Ärgernisses: für uns eine Gotteskraft – Jesus Christus.

Die große Osterbotschaft ist nicht alleine, dass wir neuen Leben nach dem Tod haben werden, sondern dass wir bereits jetzt und hier in der Kraft der Auferstehung Jesu leben dürfen. (Herold)

Gott liebt uns nicht deshalb, weil wir so wertvoll sind. Aber wir sind so wertvoll, weil Gott uns liebt. (Herold)

Wenn etwas nicht der Rede wert ist, bestehe nicht darauf, es zu wiederholen. (Herold)

Ein saueres Gemüt wird nicht angenehmer durch fortschreitendes Alter, und eine scharfe Zunge ist die einzige Schneidmaschine, die durch dauernden Gebrauch nicht stumpfer sondern schärfer wird. (Herold)

Wie leicht geht uns über die Zunge, was nicht ins Ohr gehen will: Kritik  (Herold)

Wenn deine Probleme zu klein sind, um darüber zu beten, sind sie auch zu klein, um sich darüber zu sorgen. (Herold)

Niemand kann allen helfen, aber alle können jemanden helfen. (Herold)

Es gibt keinen Finderlohn für Fehler. (Herold)

Wenn dir kleine Dinge zu gering sind, um dich ihrer anzunehmen, bist du ganz sicher den großen Dingen nicht gewachsen. (Herold)

Glücklich heißt nicht, nur das tun, was Freude macht, sondern vielmehr das mit Freude tun, was zu machen ist.   (Herold)

Thema: Denke einmal nach! | Ein Kommentar

22. Was Darwin nicht wissen konnte

Samstag, 24. Oktober 2009 | Autor:

Liebe Leser.

Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31.Dezember 2008 in der Zeitung „DIE ZEIT“ ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift „Danke, Darwin!“, dazu waren weitere vier Ganzseiten dem Thema Evolution gewidmet. Der Dank gilt einem Mann, der vor 200 Jahren geboren wurde und dessen revolutionierendes Buch „Die Entstehung der Arten“ vor 150 Jahren erschien. Schon der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) behauptete voller Stolz: „Gebt mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen.“ Auch der französische Mathematiker und Astronom Laplace (1749-1827) trumpfte 50 Jahre später gegenüber Napoleon auf:

„Meine Theorien benötigen nicht die Hypothese ‚Gott’.“ Diese und andere Väter des wissenschaftlichen Atheismus suchten nach einer Erklärung für die Herkunft des Lebens, in der Gott nicht mehr vorkommt. Die scheinbar rettende Antwort gab Darwin, der es denkmöglich machte, die Entstehung des Lebens auf „natürliche Weise“ zu erklären. Während er selbst die Konsequenz dieser Aussage noch zaudernd bedachte, jubelt die heutige, immer gottloser gewordene Welt ihrem Schirmherrn in Leitartikeln ohne Ende zu. Bis zu Darwins Reise zu den Galapagosinseln (1835) vertraute man der Lehre des griechischen Philosophen Aristoteles, nach der die Arten unveränderlich seien. Aus den verschiedenen Schnabelformen der dort lebenden Finken schloss Darwin richtig:

Arten können sich anpassen und verändern. Seine weitere Schlussfolgerung, dass alles Leben auf einen gemeinsamen Stammbaum zurückgeht, ist jedoch wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen. Schon Darwin selber sah, dass eine große Schwäche seiner Theorie darin lag, dass sich in der Natur so gut wie keine fossilen Zwischenformen fanden. Dennoch:

Der Mensch verlor nach Darwins Lehre seine ihm vom Schöpfer zugedachte Extrastellung und war fortan nur noch ein Emporkömmling aus dem Tierreich.

 

 

Was Darwin noch nicht wissen konnte!

Die Triebfedern der Evolution

Als Triebfedern der Evolution werden heute Mutation, Selektion, Isolation, lange Zeiten, Zufall und Notwendigkeit und der Tod genannt. Alle diese Faktoren gibt es; keiner jedoch ist ein Geber neuer kreativer Information.

• Mutation kann nur bereits vorhandene Erbinformation verändern. Ohne bereits vorhandene DNS-Information kann die Evolution aber gar nicht erst starten. Die Mutation ist definitionsgemäß ein Zufallsmechanismus ohne jegliche Zielvorgabe, so dass sie demzufolge prinzipiell keine neuen
Konzepte (z. B. Organe erfinden) hervorbringen kann.

• Selektion bevorzugt überlebenstüchtigere Lebewesen und sorgt dafür, dass ihre Erbanlagen mit höherer Wahrscheinlichkeit weitergegeben werden. Durch Selektion wird aber nur bereits Vorhandenes aussortiert oder ausgemerzt; es kann nichts verbessert werden oder Neues
entstehen.

• Auch die anderen oben genannten Evolutionsfaktoren scheiden als kreative Gestalter aus. Schauen wir uns einige wenige Beispiele aus dem Bereich der Lebewesen an und prüfen wir dabei, ob die ziellos wirkenden Evolutionsfaktoren die folgenden Konzeptionen zuwege gebracht
haben könnten.

 

Die geschlechtliche Vermehrung

Nach der Evolutionslehre ist die „Erfindung“ der geschlechtlichen Vermehrung eine entscheidende Bedingung für die Höherentwicklung der Lebewesen. Durch immer wieder neue Genkombinationen entstehen viele Varianten, von denen jene im Selektionsprozess überleben, die am besten in ihre Umwelt passen. Dieser Prozess scheidet aber aus zwei Gründen für den gewünschten evolutiven Aufwärtstrend in der Stammesentwicklung aus:

1. Die sexuelle Fortpflanzung kann überhaupt nicht durch einen Evolutions-prozess beginnen. Sie wäre doch nur möglich, wenn beide Geschlechter gleichzeitig über fertige voll funktionsfähige Organe verfügen. Bei der Evolution gibt es aber definitionsgemäß keine lenkenden, zielorientiert planenden Strategien. Wie sollte eine Entwicklung der dazu notwendigen Organe über Tausende von Generationen geschehen, wenn die Lebewesen sich doch noch gar nicht ohne diese Organe vermehren können?Wenn aber die langsame Entwicklung auszuschließen ist, wie könnten dann so unter-schiedliche und zudem komplexe Organe, die bis in die letzten Details aufeinander abgestimmt sein müssen, plötzlich auftreten? Außerdem müssten sie noch ortsgleich verfügbar sein.

2. Selbst wenn wir einmal annähmen, die Möglichkeit der geschlechtlichen Vermehrung sei „vom Himmel“ gefallen, dann würde bei der Durch-mischung des Erbgutes keine prinzipiell neue Information entstehen. Pflanzen- und Tierzüchter haben durch ihre unzähligen Versuche gezeigt, dass hochgezüchtete Kühe stets Kühe geblieben sind und aus Weizen niemals Sonnenblumen wurden. Die sogenannte Mikro-Evolution (Änderungen innerhalb einer Art) ist nachprüfbar; für eine Makro-Evolution (Änderungen über die Artgrenzen hinweg) fehlen jegliche Belege.

 

Geniale Technik bei den roten Blutkörperchen

 

In jedem Kubikmillimeter (1 mm3 = 1 ?l = 1 Mikroliter) Blut haben wir 5 Millionen rote Blutkörperchen; d.h. in einem Blut tropfen sind es 150 Millionen. Es sind hochspezialisierte U-Boote, die keine lebenstötenden Torpedos an Bord haben, sondern etwas äußerst Lebensnotwendiges verrichten.

• 175 000-mal werden sie während der 120-tägigen Lebensdauer mit Sauerstoff betankt, und gleichzeitig entladen sie in der Lunge das durch die Oxidation entstandene Abfallprodukt Kohlendioxid (CO2).

• Diese kleinen Transportschiffchen sind so winzig, dass sie sich sogar durch die engsten Kapillargefäße zwängen, um alle Teile des Körpers zu erreichen.

• Pro Sekunde werden zwei Millionen neue rote Blutkörperchen erzeugt, die den roten Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten, eine bemerkenswerte, sehr komplexe chemische Verbindung. Hämoglobin wird für den Sauerstoff-transport schon während der Embryonalentwicklung benötigt. Bis zum dritten Monat ist der Sauerstoffbedarf deutlich anders als im fetalen Stadium (ab dem 3. Monat), und darum wird eine jeweils andere Hämoglobinart mit einer anderen chemischen Zusammensetzung benötigt. Kurz vor der Geburt laufen dann alle Fabriken auf Hochtouren, um nochmals eine Umstellung auf das Erwachsenenhämoglobin durchzuführen. Die drei Hämoglobinarten können nicht auf evolutivem Wege durch Aus-probieren gefunden werden, weil die meisten anderen Varianten nicht genügend Sauerstoff transportieren würden, und das wäre tödlich. Selbst wenn in zwei Stadien das richtige Molekül hergestellt würde, dann wäre es der sichere Tod, wenn das dritte nicht stimmen würde. Dreimal wird für die Hämoglobinherstellung eine grundlegend andere Biomaschinerie gebraucht, die auch noch zum richtigen Zeitpunkt die Produktion umstellen muss. Woher kommt eine solch komplizierte Maschinerie? Jegliche
Evolutionsvorstellung versagt hier gründlich, denn in ihren halb fertigen Zwischenstadien, die laut Evolution zu dieser komplexen Maschinerie geführt hätten, hätten die Lebewesen gar nicht erst überlebt. Dieses Konzept der nichtreduzierbaren Komplexi tät, gilt auch für das Immunsystem des menschlichen Organismus oder für das Flagellum, mit dem sich Bakterien fortbewegen. Auch hier hätten die Lebewesen „auf dem Weg“ zu ihrem jetzigen Stadium nicht überlebt. Naheliegender ist es anzunehmen, dass alles von Anfang an fertig gewesen ist, und das ist nur möglich, wenn ein weiser Schöpfer alles so konzipiert und geschaffen hat, dass es voll funk-tionsfähig ist.

 

Der Flug des Goldregenpfeifers

 

Der Goldregenpfeifer ist ein wunderschöner Vogel. Jedes dieser Geschöpfe schlüpft in Alaska aus dem Ei. Im Winter wird es dort aber sehr kalt, und so ziehen die Vögel dann nach Hawaii. Mit 4500 Kilometer ist das Ziel sehr weit entfernt, und es wird ein Nonstop-Flug erforderlich, weil es zur Rast bis dorthin keine Insel gibt und der Vogel auch nicht schwimmen kann. Für den Flug braucht der Goldregenpfeifer einen gefüllten Treibstofftank in Form von 70 Gramm angefressenem Fett. Davon sind noch 6,8 Gramm Reserve für den Fall von Gegenwind einkalkuliert. Da der Vogel dreieinhalb Tage ununterbrochen bei Tag und Nacht fliegen muss und einen auf Bogenminuten genauen Kurs einhalten muss, braucht er einen exakt arbeitenden Autopiloten. Trifft er die Inseln nicht, wäre das der sichere Tod, weil es weit und breit keine Landemöglichkeit gibt. Hätte er nicht diese präzise kalkulierte Fettmenge, würde er nicht überleben. Mutation und Selektion sind auch hier wieder unfähige Konstrukteure. Plausibler ist es, anzunehmen, dass der Goldregenpfeifer bereits von Anfang an so geschaffen war –ausgerüstet mit allem, was er braucht.

 

Ist die Evolution ein brauchbares Denkmodell?

Wie der obige kurze Blick in den Bereich der Lebewesen beispielhaft zeigt, finden wir auch sonst durchweg hochgradig zielorientierte Konzepte:

• Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er aus 3000 Meter Tiefe auftauchen kann, ohne dabei an der gefürchteten Taucherkrankheit zu sterben.

• Eine riesige Menge mikroskopisch kleiner Bakterien in unserem Darmtrakt hat eingebaute Elektromotoren, die vorwärts und rückwärts laufen können.

• Von der vollen Funktionsweise der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige, sich erst entwickelnde Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen, dass die Evolution keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organes kennt. Der deutsche Evolutionsbiologe G.Osche bemerkte ganz richtig: „Lebewesen können ja während bestimmter Evolutionsphasen nicht wie ein Unternehmer den Betrieb wegen Umbaus vorübergehend schließen.“ Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher mehr als nur naheliegend. Es passt also gut zu unserer Beobachtung, was die Bibel bereits in ihrem ersten Vers ausdrückt: „Am Anfang schuf Gott!“ Beeinflusst durch den Darwinismus etablierte sich die bibelkritische Theologie, die den Schöpfungsbericht als Botschaft von Gott abklassifizierte. Wir tun jedoch gut daran, „allem zu glauben, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14), denn „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge“ (4. Mose 23,19).

 

Woher kommt die Information?

Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, dass sie einen Prozess oder Vorgang ausschließen. Naturgesetze kennen keine Ausnahme. Aus diesem Grunde ist z. B. ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft, eine unmögliche Maschine. Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte, dass in den Zellen aller Lebewesen eine geradezu unvorstellbare Menge an Information und dazu noch in der höchsten uns bekannten Packungsdichte vorkommt. Die Bildung aller Organe geschieht informationsgesteuert, alle Abläufe in den Lebewesen funktionieren informationsgesteuert und die Herstellung aller körpereigenen Substanzen (z. B. 50 000 Proteine im menschlichen Körper) geschieht informationsgesteuert. Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstünde. Diese ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vor-gänge in den Zellen informationsbasiert ablaufen.
Information ist eine nicht-materielle Größe; sie ist daher keine Eigenschaft der Materie. Die Naturgesetze über nichtmaterielle Größen, insbesondere die der Information, besagen, dass Materie niemals eine nicht-materielle Größe erzeugen kann. Weiterhin gilt: Information kann nur durch einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber entstehen. Damit ist bereits klar: Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein „Perpetuum mobile der Information“, also an etwas, was die allgemein gültigen Naturgesetze strikt verbieten. Damit ist die Achillesferse der Evolution getroffen und das wissenschaftliche AUS gesetzt. In meinem Buch „Am Anfang war die Information“ (Hänssler-Verlag, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2002) habe ich diesen Weg ausführ-lich dargelegt.

 

Woher kommt das Leben?

Bei all dem lauten Evolutionsgetöse unserer Tage fragt man sich „Woher kommt das Leben denn nun wirklich?“. Die Evolution hat nicht die geringste Erklärung dafür, wie Lebendiges aus Totem entstehen kann. Stanley Miller (1930-2007), dessen „Ursuppenexperiment“ (1953) in jedem Biologiebuch erwähnt wird, gab 40 Jahre danach zu, dass keine der gegenwärtigen Hypothesen über den Ursprung des Lebens zu überzeugen vermag. Er bezeichnete sie allesamt als „Unsinn“ bzw. als „chemische Kopfgeburten“. Der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) erkannte etwas sehr
Grundlegendes: „Leben kann nur von Leben kommen.“ Nur einer konnte sagen: „Ich bin das Leben“ (Johannes 14,6), und das war Jesus. Von Ihm heißt es in Kolosser 1,16: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ und weiterhin in Johannes 1,3: „Alle Dinge sind durch das Wort (= Jesus) gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Jede Welt- oder Lebensentstehungstheorie, in der Jesus nicht als Quelle und Urgrund des Lebens erwähnt wird, ist somit ein totes Gebilde, das an dem Felsen Jesus zwangsläufig zerschellen muss. Die Evolution ist somit einer der größten Irrtümer der Weltgeschichte und hat Millionen von Menschen in den Abgrund des Unglaubens gerissen. Was viele Zeitgenossen leider nicht bedenken: Dem Abgrund des Unglaubens folgt jenseits der Todes-marke der Abgrund der ewigen Verlorenheit (Hölle). Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln „Danke, Jesus!“ gehuldigt wird. Viele wissen nichts davon, dass Jesus Christus uns ein großartiges Angebot gemacht hat. Er hat gesagt „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,9), und damit meinte er den Eingang zum Himmel. Wer sich zu ihm hinwendet, der hat das ewige Leben.

Direktor und Professor a. D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V.
Am Hofe 2; D-29342 Wienhausen
Tel.: 0 51 49/ 98 91-0; Fax:-19
Homepage: bruderhand.de; E-Mail: bruderhand@bruderhand.de
© 2009: Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V.
Homepage des Autors: www.wernergitt.de
Titelbild: Elise Christian, 3. Auflage
Mit Ihren Fragen dürfen Sie sich gern vertrauensvoll an uns wenden.

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DARWINS THEORIE VÖLLIG UNTER

SCHMETTERLING ZUSAMMENGEBROCHEN

Darwin glaubte, durch eine natürliche Auslese, die immer wieder leichte Verbesserungen hervorbrachte, hätten sich nach und nach alle Tiere und tierischen Organe entwickelt. Er schrieb: „Wenn jedoch bewiesen werden könnte, das irgendein komplexes Organ existiert, welches nicht durch eine Vielzahl aufeinander folgender, geringfügiger Verbesserungen entstanden ist, würde meine Theorie einen absoluten Zusammenbruch erfahren.“

Hier kommt nun eine absolute Zusammenbruchsüberraschung für ihn:

Schmetterlinge entstehen nicht durch die zahlreich aufeinander folgenden, geringfügigen Veränderungen einer Raupe oder irgend eines anderen evolutionären Vorfahren – und auch keines ihrer komplexen Organe!

Wenn ein Schmetterlingsei schlüpft, kommt eine Raupe heraus, fängt an zu fressen, wächst und baut dann ein kleines Haus um sich herum, in dem sie sich verpuppt. Innerhalb der lederähnlichen Schale der Puppe oder Larve löst sich die Raupe dann auf. Ich meine nicht, dass sie sich in Tränen auflöst oder sich unwohl fühlt. Sondern ihre Augen, Beine, Gedärme und borstige Außenhaut, sowie alles, durch das sie als eine Raupe identifiziert werden konnte, verschmilzt zu einer Art zähflüssiger Paste. Alles, mit Ausnahme ihres Herzens, wird ein homogenisierter Schmier.

Raupen- Organe Schmetterlings – Organe
12 Beine 6 Beine
13-teiliger Körper 10-teiliger Körper
6 einfache Augen 2 Facetten- 2 einfache Augen
Keine Sex – Organe Sex – Organe
Kauwerkzeuge Gewundenes Saugrohr
0 Flügel 2 Paar Flügel

Danach müsste sich dieser Schmier nach Darwins Theorie eigentlich durch allmähliche Veränderungen in einen Schmetterling verwandeln. Nun vergleiche aber einmal die Organe, die zu Schmier wurden, mit den Organen, die der plötzlich wegfliegende Schmetterling hat, in unten stehender Aufstellung und stelle fest: All die Schmetterlingsorgane sind einfach so aus Schmier entstanden und haben sich nicht allmählich entwickelt. Darwin ist platt.

Darwin hat doch geglaubt, dass die natürliche Selektion alle Pflanzen und Tiere dadurch erschaffen hat, dass sie das weniger Nützliche ausgelöscht und das Nützliche am Leben gelassen hat. Was ist das Unnützlichste, was Dir einfällt: Dickflüssige Paste? Nun, selbst wenn Dir etwas Nutzloseres als das einfallen sollte, dann erkennst du trotzdem, dass dickflüssiger Schmier im Vergleich mit einer gefräßigen Raupe, die wendig durchs Unterholz krabbelt und sich vor Feinden durch Farbveränderungen schützt und durch ekelhafte, steife Borsten, keine Weiterentwicklung, sondern absolut nutzlos ist!

Darwin hatte recht: Seine Theorie ist völlig zusammengebrochen, und das unter dem Gewicht eines der leichtesten der Geschöpfe Gottes: Dem Schmetterling!

Weitere Beispiele für evolutionäre Zusammenbrüche finden sich in den Schriften von Thomas F. Heinze The Vanishing Proofs of Evolution (Die schwindenden Beweise der Evolution) In The Beginning-Soup? (Am Anfang war die … Suppe?) und How Life Began (Wie das Leben begann). Die werden dir nützlich sein, wenn dir welche begegnen, die an die „kräftigen Irrtümer“ (2. Thess. 2:11-12) der Evolution glauben.

 

Liebe Besserwisser?

Neulich an der Tanke (kurz vor Weihnachten). Aus dem Zeitschriftenregal sprang es mich an: DER DARWIN CODE / Wie die Evolution das Leben formte / stand auf der Titelseite des renommierten, pseudo-wissenschaftlichen Magazins NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND Nr. 1/2007. Und in mir keimten zwei Gedanken gleichzeitig:

1. Hätte ich nicht gedacht, dass die gottlose Presse so zügig auf den Film DEM GEHEIMNIS DES LEBENS NAHE reagiert und

2. Von einem Darwin-Code habe ich doch noch gar nichts gehört, sollte mir da etwa etwas entgangen sein?

Also löhnte ich die stolzen 4,20 € und nahm mir den Artikel vor.

Ergebnis:

Weder wurde nachgewiesen, dass Darwin den GEN-Code doch schon entdeckt hatte, und schon gar nicht, dass Darwin ihn eventuell geschrieben haben könnte. Es war lediglich einigen Redakteuren gelungen, den GEN-Code auf abenteuerliche Weise irgendwie mit Darwins Evolutionstheorie zu verknüpfen, um Ahnungslose zum Kauf des Heftes zu verleiten. Journalistischer Ehrenkodex, oder was?

Zwar ist in dem Artikel dann mehrfach von Bauanleitungen, von kodierten Bauplänen (S.40) die Rede – Programme, die das Leben erschaffen, die die Wissenschaft aber erst lange nach Darwin in den Genen entdeckt hat. Für den war „Programmierung“ ein Fremdwort. Und man ist auch mächtig stolz auf sich, dass es der Wissenschaft in zunehmendem Maße gelingt, diese Codes nach und nach zu entschlüsseln (S.46) Schön und gut, aber an die Tatsache, dass sich solche überaus komplexen Baupläne gar nicht von selbst geschrieben haben KÖNNEN, so dass man sie jetzt dank moderner Technik endlich entschlüsseln kann, verschwenden sie erst gar keinen Gedanken.

Sicherlich: Diese Baupläne reproduzieren sich selbst immer und immer wieder, aber den ursprünglichen Code MUSS ZWANGSLÄUFIG jemand einmal geschrieben haben; der KANN NICHT bei einem „Ausprobieren von Genvarianten“ (S.60) entstanden sein! Okay, die Codes verändern sich seitdem beim Reproduzieren schon mal leicht, weswegen es so viele unterschiedliche Hunde, Katzen, Schmetterlinge und Menschen gibt, aber die allerersten Pläne für die verschiedenen Gattungen mussten doch zunächst einmal von einem intelligenten Wesen bewusst errechnet und auf dem Codestreifen niedergeschrieben werden!

Aber wie gesagt: Das interessiert in diesem Wissenschaftsmagazin überhaupt nicht. Statt dessen versteigt man sich zu solch abenteuerlichen Phantasien, dass unsere menschlichen Vorfahren vor etwa 500 Millionen Jahren noch keinen Kopf gehabt hätten (S. 52), weil die Baupläne für die Sinnesorgane (Auge etc) noch nicht fertig entwickelt waren, weil sie wegen ihrer Kompliziertheit länger gebraucht hätten.

Na, wie viele Millionen Jahre unsere bedauernswerten „kopflosen Vorfahren“ wohl diesen Mordshunger erdulden mussten, bis ihre Nahrungsaufnahmewerkzeuge (Mund) dann wohl endlich fertig waren??? Wie blind muss man eigentlich sein, um das zu glauben?

Nun habe ich ja keine Ahnung von biologischer Wissenschaft, denn ich habe das nie studiert. Das heißt aber nicht, dass ich keinen gesunden Menschenverstand hätte. Und da kann Chefredakteur Klaus Liedtke in seinem Editorial (S.5) über die „Bibeltreuen“ und die „Kreationisten“ lästern wie er will und erschüttert beklagen, dass in einer Schule in Hessen die biblische Schöpfungslehre sogar schon wieder Einzug gehalten hat. Er kann getrost lügen, dass Darwins Theorie angeblich absolut nicht umstritten sei, sondern fest etabliert, und er darf erfreut frotzeln wie er möchte, dass die „großen Kirchen“ die Evolution „Gott sei Dank“ längst akzeptiert haben:

Wenn die Bibel sagt: „Am Anfang war das Wort“ und die Wissenschaft stellt genau das fest, und wenn die Bibel dann sagt: „Und das Wort war bei Gott“, und wenn dann das fleischgewordene Wort sagt: „Ich bin das Leben!“, dann muss man schon hoffnungslos ignorant sein, um nicht zu erkennen, wo man die wirkliche Wahrheit über den Ursprung des Lebens findet! Da braucht man keine große Kirche für! „Erschuf ein jegliches nach seiner Art.“ 1. Mose 1:21 National Geographic? Da fall ich kein zweites Mal drauf rein.

Thema: Denke einmal nach! | 2 Kommentare

4. Bist du bereit für das 21.Jahrhundert? Führen oder Leiten?

Sonntag, 6. September 2009 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

ich habe den nachfolgenden Vortrag aus dem Jahre 1999 von einer Kassette abgeschrieben, weil ich dadurch sehr angesprochen wurde. Ich glaube, dass für jeden Leser eine oder mehrere Aussagen bedeutend sein könnten.

Das 21.Jahrhundert

Kurzinterview vor Vortrag mit Jürgen Werth(ERF) und Dr.S.Buchholz

Frage: Was hat sie am meisten geprägt in ihrem Leben?

a) Meine verschiedenen Berufe
b) Geistlich haben mich vier Gruppen geprägt

Erstens:

Haben mich Evangelikale Fundamentalisten geprägt
Von denen habe ich gelernt, daß man über Wahrheit nicht debattieren kann.

Zweitens:

Haben mich Amerikaner geprägt
Von denen habe ich gelernt, daß man in der Öffentlichkeit über Glauben reden kann, ohne dass einen etwas passiert.

Drittens:

Haben mich Charismatiker geprägt
Von denen habe ich gelernt, daß man Gott lieben kann. Man muß ihn nicht nur gehorchen, man kann ihn auch lieben.

Viertens:

Haben mich Terroristen geprägt
Von denen habe ich gelernt, daß wir nicht mehr alle Zeit der Welt haben.

Meine Damen und Herren,

wer sich mit dem Thema Führung beschäftigt muß sich immer wieder mal wichtige Zusammenhänge vor Augen halten. Es gibt da z.B. eine alte Weisheit die besagt:

Wenn du Führungskraft hast, dann danke Gott.
Wenn du Führungskraft bist, dann Gnade dir Gott.

Zu einer Zeit ultimativer Veränderungen kann Führung schnell zur Zerreißprobe werden, oder sie verkommt zur Verwaltung des Status quo, daß ist aber dann keine Führung mehr. Führung hat viele Facetten, falsche und richtige Führung darf nicht verwechselt werden mit Management. Ganz plakativ formuliert beschäftigt sich Führung mit den Zielen von morgen, Management löst die Probleme von heute.

Führung sollte auch nie gleichgestellt werden mit Leitung.

Wenn ich dazu ein paar kritische Bemerkungen anmerken darf.
Leitung beschäftigt sich immer mit dem strukturieren und steuern von sachlichen Abläufen und will objektive Kosten – Nutzen Bedingungen schaffen, kommt also den Begriff Management sehr nahe.

Leiten heißt:

Klären, anordnen, systematisieren, vorzeichnen, vormachen, vorrechnen.

Führen heißt:

Erklären, begeistern, überzeugen, helfen, ermöglichen, vorlegen, vorbedenken.

Mit der Zukunft beschäftigt sich ausschließlich Führung, nicht Management und auch nicht Leitung.

Ich möchte mich hier mit der wichtigsten Aufgabe von Führung beschäftigen, nämlich mit der Vorbereitung auf die Zukunft.

Wer das Wort Führung vermeidet, versteht nichts davon oder will sie nicht.

Wir haben heute allen Grund anzunehmen, daß unsere Zukunft heute sehr herausfordernd sein wird, und wer innerlich bereit ist Herausforderung anzunehmen der ist gut beraten sich darauf vorzubereiten, das heißt, fit zu sein für die Zukunft. In noch viel höherem Maße als früher muß uns allen klar sein, was Führung wirklich ist. Ich habe mir einmal aufgeschrieben was Führung ist:

– Führung ist kein Job.
– Führung ist keine sichere Erwerbsquelle.
– Führung ist kein Weg schnell reich zu werden.
– Führung ist kein abarbeiten von Lehrbuchinhalten.
– Führung ist ein Lebensstil! Der gleichzeitig, beglückend, faszinierend und riskant ist.

Führung setzt folgendes voraus:

Hellwach zu sein, bereit und fähig zu sein die eigenen Fähigkeiten laufend zu verbessern. Bereit und fähig zu sein zum laufenden Wachstum von Wissen und Charakter.Nie mit zweitklassiger Arbeit zufrieden sein.
Bereit und fähig zu sein, Menschen liebende Zuneigung entgegen zu bringen und ihnen helfen ihr volles Potential zu erreichen. Willens sein, die Dimensionen von Qualität auf alle Bereiche des Lebens zu übertragen. Willens sein, in diese Welt mehr hinein zu geben, als heraus zu holen, daß ist einer der wichtigsten Aspekte. Und Führung setzt voraus sich dessen stets bewußt zu sein, nur dann Vorbild und Autorität sein zu können, wenn das eigene Leben unter der Führung einer höchsten Autorität steht. Andere Menschen finden das sehr schnell heraus, wo meine Autorität aufhört. Um das eigentliche Thema so gut wie möglich durchdenken zu können, möchte ich dazu einen Weg beschreiten auf den ich zu drei Fragen, Antworten suche.

Die erste Frage heißt:

Was heißt fit sein?

Die zweite Frage heißt:

Wie könnte die Zukunft aussehen, auf die wir zusteuern?

Die dritte Frage heißt:

Wie kann es uns gelingen gut vorbereitet zu sein?

Bei allen Fragen sollte man eine Warnung von Friedrich Wilhelm Nietsches im Auge behalten, der einmal gesagt hat:

Man hört eigentlich nur die Fragen auf die man imstande ist eine Antwort zu geben.

Denken sie immer an ein äußerst wichtiges Führungsprinzip, das heißt:

Fragesteller sind Weichensteller! Wer Fragen stellt schlägt vor und bestimmt, wo es hingeht.

Frage 1:
Beim Blick in ein Lexikon finden sie eine erstaunliche Vielfalt für den Begriff fit. Wer etwas näher hinschaut, der entdeckt dort zwei Kategorien von fit.

Einmal kann fit heißen:
Tauglich, geeignet für, leistungsfähig, gut genug für, qualifiziert, passend, hier sind sie fit für einen Zweck außerhalb von ihnen selbst.

Zum anderen kann fit aber auch heißen:
Gesund, sportlich, drahtig, hohe Lebensqualität, sich wohl fühlend.
Gute Leute können Beides miteinander kombinieren, aber es gelingt nur sehr wenigen. Richtig fit heißt also immer, körperlich fit sein, mental fit sein, und geistlich fit sein. Wenn sie die Frage, was ist Fitneß – bin ich wirklich fit für eine heraus fordernde Zukunft – umfassend beantwortet haben möchten, dann müssen sie sich diese Frage noch Punkt genauer stellen. Sie sollten sich dann fragen, wie überlebe ich erfolgreich in einem Umfeld hoher Änderungsdynamik. Daß, dazu notwendige Qualifikationsprofil entspricht der jeweiligen Antwort auf vier wichtige Fragen. Fit für die Zukunft heißt, über vier wichtige Ressourcen zu verfügen.

1. Geistige Elastizität
2. Körperliche Robustheit
3. Gewißheit über die eigene Identität
4. Persönliche Geborgenheit(sie müssen die Frage beantworten können, wer hält mich, sonst gehen sie unter, indem was auf sie zukommt)

Um wirklich fit zu sein, müssen sie Antworten auf alle diese vier Fragen haben, sonst gehen sie unter. Richtige Führung gelingt nur, wenn der mit hilft der mich gemacht hat, denn der weiß am besten was ich brauche. Wenn sie den ausschalten, dann ist das schwierig mit der richtigen Führung.

Frage 2:
Sie müssen davon ausgehen, daß unbekannte Zukunft uns immer eine Möglichkeit zur Mitgestaltung der Zukunft gibt; das ist unsere große Chance. Um Zukunft mit zu gestalten brauchen wir eine neue Sichtweise der Zukunft. Ich möchte sie ermutigen auf Zukunft zu zugehen und nicht innerlich vor Zukunft wegzulaufen. Das ertragbare an der Zukunft ist das sie in Raten kommt, und uns vom Schicksal portionsweise serviert wird, sonst wäre die Sache schon schwierig. Und hier liegt die Chance unserer Anpassung durch lernen. Wenn wir uns heute schon vor der Zukunft fürchten, werden wir auch unsere Gegenwart vermasseln. Was heißt, daß aber ganz praktisch, wir können unsere Zukunft mit gestalten. Bei jeder anspruchsvollen Führungsaufgabe ist die Sichtweite des Führenden immer geringer als die Reichweite seiner Entscheidungen.

Und die Brücke zwischen Sichtweite und Reichweite heißt Vision.

Unsere Zukunft ist immer grundsätzlich unbekannt. Aber, weil unsere Zukunft eine Zukunft des stetigen Wandels sein wird, darum wird sie auch den Charakter von einer Art Flußsituation haben, und an einer sich stetig ändernden Flußsituation kann man sich einfädeln und Änderungen langsam mit bestimmen. Darauf beruht z.B. Chaos Management. Ich möchte diese Möglichkeit der Zukunftsmitgestaltung mal an einem besonderen Bild illustrieren. Wer sich in unserer heutigen Welt etwas umschaut dem fällt auf, daß überall neue Schienenstränge gelegt werden, auf denen man hofft sicher ins nächste Jahrhundert zu kommen. Und auch möglichst schneller als die anderen. Deutschland legt z.B. andere Schienenstränge als England. Die USA legen andere als Europa, Daimler-Chrysler legt andere als GM, die Unternehmer legen andere als die Gewerkschaften, die großen Kirchen andere als die Sekten. Seit geraumer Zeit findet hier ein Zukunftswettbewerb statt, der sehr durchdachten Art. Und es sind diese Schienenstränge auf denen heute bereits Züge fahren. Züge die man stoppen sollte, Züge auf die man aufspringen sollte, Züge die man umleiten sollte und Züge auf die man keinesfalls mitfahren sollte. Der hier stattfindende Zukunftswettbewerb zeigt auf, auf welche Züge wir aufspringen sollten, und auf welche nicht. Das wird die wichtigste Aufgabe von Führung in der Zukunft sein. Wenn wir uns dieses große Wirrwarr von Schienen und Weichen anschauen, dann müssen wir uns fragen, gibt es da Muster die wir entdecken können, Muster wo wir vielleicht lernen können, wo wir mitfahren sollten, und wo nicht. Ein Muster scheint uns zu verfolgen von Anbeginn der Welt an. Auf den ersten Seiten der Bibel wird uns eine bemerkenswerte Sache berichtet. Der Widersacher Gottes bietet uns immer wieder einen scheinbar intelligenten Weg an, den er uns als strategische Option verkauft. Ich darf sie daran erinnern, Sünde ist eine strategische Option. Erinnern sie sich mal an das erste Angebot im Garten Eden, daß der Widersacher dort machte. Dieses Angebot klang ja ausgenommen vernünftig. Den beiden Paradiesbewohnern wurde Führungsqualität angeboten. Wissen um Zusammenhänge, Durchblick und Erkenntnis, Unternehmerpotential, ihr sollt euer Leben selbst in die Hand nehmen. Das was Gott euch gerade gegeben hat, das solltet ihr doch führen. Es war ein faszinierendes Angebot von Führungskompetenz durch Machtausübung. Allerdings ausgestattet mit einer Führungsqualität die nicht von Gott stammte. Und dieses Angebot und die daraus resultierende Führungspraxis finden wir heute wieder in unserem Leben, deutlich wahrnehmbarer als jemals zuvor. Die globalen Erfolge von organisierter Kriminalität gehen direkt auf dieses Führungsangebot zurück, auf die Gott-und Menschenverachtende Kombination von Brain Power und Heart Power? Nie zuvor hat Kriminalität mit soviel zynischer Intelligenz, so hemmungslos erfolgreich gearbeitet wie heute. Auch das wird Teil unserer Zukunft sein. Von allen Prozessen der Globalisierung, ist die Globalisierung der organisierten Kriminalität der Furchterregensde. Was unsere Welt von heute und morgen prägen wird, sind neue außerordentlich wirksame und oft Menschenverachtende Wege von Machtausübung, und genau das gefährdet mehr und mehr die Qualität von Führung. Wenn wir uns einmal fragen, wo finden wir heute in unserer Welt wirklich vorgezeichnete Führungskompetenz, wo wird am effizientesten geführt.

Wenn ich ihnen eine Hitliste vorstellen sollte, wissen sie wie die aussehen würde?
Wo sind die Gruppen die Zielorientiert, Strategiekonform und außer gewöhnlich erfolgreich führen, dann steht an erster Stelle die organisierte Kriminalität an zweiter Stelle stehen Minoritäten und Randgruppen, die ein Hebelgesetz entdeckt haben. Dann steht dort die Wirtschaft, dann stehen dort die Banken, dann die Politik und am Schluß die großen Kirchen.

Wenn sie sich diese Hitliste vor Augen halten, dann entdecken sie, daß die, die am besten führen, die Sinn zerstörende Führung praktizieren, und daß die, die am schlechtesten führen, die Sinn stiftende Führung produzieren, damit müssen wir uns abfinden, das ist so. Ich weiß nicht ob uns das gelingt schnell zu ändern. Ich habe einen guten Freund in USA, der gehört dort zu den führenden Strategieberatern. Eines Abends saßen wir beide zusammen in einem kleinen Restaurant in Manhattan, und ich sagte, du bist doch schon in vielen Unternehmen gewesen, die bankrott gegangen sind, hast du einen roten Faden entdeckt, warum das alles passierte. Und er sagte, Ja, und mich fragte wie sieht dieser rote Faden aus. 20 % Inkompetenz, 80 % Korruption. Ich fragte, was verstehst du unter Korruption. Er sagte, Korruption ist für mich alles, wo jemand seine eigenen Interessen über die Interessen des Unternehmens stellt. Und er sagte, hier hast du ein banales Beispiel für Führungsschwäche, und dann pausierte er eine Weile, und dann schob er einen Satz hinterher, der mich absolut vom Stuhl gehauen hat. Er sagte um die wirklichen Zusammenhänge von Führung wirklich zu verstehen, müssen wir wirklich das Böse besser verstehen. Er war ein liberaler Jude, das hatte mir noch kein christlicher Theologe erklärt, daß unsere Führungsschwäche etwas zu tun hat, mit dem Einfluß des Bösen auf dieser Welt. Dann hat also das Angebot des Widersachers im Paradies wohl doch nicht ganz gestimmt, und Johannes hat dann den Manager und Führungskräften etwas zu sagen, wenn er darauf hin weißt, daß Jesus auf die Erde gekommen ist, um die Werke des Teufels zu zerstören; das steht da. Es wird zunehmend wichtiger, wer uns Führungsqualität und Führungsqualifikation anbietet. Achten sie sehr sorgfältig darauf, wenn sie das Einkaufen. Ich persönlich erlebe mehr und mehr Situationen wo ich weiß, daß ich auf Dinge stoße, wo ich nicht mit übereinstimme und die ich nicht in den Griff bekomme. Situationen bei denen ich mich vorher unter die Herrschaft und unter das Blut Christi stelle,(für Nichtchristen: soll heißen, Jesus übernimmt die Führung) weil ich weiß, daß ich sonst in dieser Situation keine gute Figur abgebe.

Mit Hilfe des Bildes von Schienen und Zügen möchte ich Ihnen illustrieren wie wir Führungsqualifikation benötigen um fit für die Zukunft zu sein. Ich gebe ihnen zunächst einmal einige Beispiele von Zügen die bereits abgefahren sind, Züge die aber nicht mehr in die Zukunft fahren. Ich weiß nicht ob uns allen klar ist, von was wir uns derzeit alles verabschieden.

Wir leben in einer Zeit langer schmerzhafter Abschiede.
Wir verabschieden uns derzeit von einigen wichtigen Kulturbausteinen, die für uns einen hohen Wert haben, und die alle uns bisher eine Art von Geborgenheit vermittelt haben. Ich frage mich manchmal ob jetzt eine Zeit beginnt, wo wir uns in dieser Welt nicht mehr geborgen fühlen können, weil Gott uns seine Geborgenheit anbieten möchte.

Zunächst mal, daß erste von dem wir uns verabschieden ist, von dem was wir einen sicheren Arbeitsplatz nennen.

 

Ich darf sie daran erinnern, der sichere Arbeitsplatz war ein gesellschaftliches Kunstprodukt, er entstand am Anfang des letzten Jahrhunderts, er war eine Konsequenz der Industrialisierung. Der sichere Arbeitsplatz endet mit Ende dieses Jahrhunderts, es hat ihn zweihundert Jahre gegeben. Das muß keine Katastrophe sein.

Zweitens, wir verabschieden uns derzeit von dem was wir bisher eine vorausplanbare Karriere nannten.

Die hohe Änderungsdynamik hat voraussagbare sichere Berufswege abgeschafft, auch das muß keine Katastrophe sein.

Wir verabschieden uns möglicherweise derzeit bereits vom sogenannten Mittelstand.

Er hat ohnehin nur ca. einhundert Jahre gedauert.

Unsere Unfähigkeit mit Arbeit und Arbeitslosigkeit umzugehen wird möglicherweise nur noch Arme und Reiche übrig lassen. Für diese Welt zunehmender Kontraste müssen wir noch einiges lernen.

Drittens, wir verabschieden uns möglicherweise auch von einer menschlichen Lebensphase die wir Kindheit nannten, auch die wurde nicht mal hundertfünfzig Jahre alt.

Die Schonzeit vor dem Erwachsenenwerden schrumpft schnell zusammen. Dafür sorgen Ehescheidungen, Massenmedien und die Ökonomisierung des gesamten Lebens. Es entstehen immer mehr frühkindliche Erwachsene.

Viertens, wir verabschieden uns möglicherweise auch bald von der Staatsform der Demokratie, die auch nur nicht mal zweihundert Jahre alt wurde.

Auf der einen Seite lassen gravierende Änderungen in der globalen Machtausübung zunehmend weniger Raum für nationale Mehrheitsentscheidungen und auf der anderen Seite scheint gerade der Mißbrauch der Demokratie zu ihrem Ende zu führen. Unsere moralische Widerstandskraft, die man braucht in einer Demokratie erlahmt mehr und mehr.

Andere Züge fahren mit Volldampf und scheinbar ungebremst in die Zukunft. Alle diese Züge werden zu Kontrasten führen, führen heute schon, und wenn wir mit Kontrasten umgehen müssen, dann haben wir ein großes Problem. Unser Harmoniebedürfnis ist zu hoch, wir dürfen das nicht mit Frieden verwechseln.

Zug Nr.1,
ist unser Umgang mit Geld, hier fährt ein Zug der irgendwann mal entgleisen muß. Der Antriebsmotor dieses Zuges heißt Gier, dieser Zug ist wohl nicht mehr zu stoppen.

 

Bitte springen sie auf diesen Zug nicht auf. Seit geraumer Zeit wird in unserer Zeit mehr Geld mit Geld verdient als mit Arbeit. Über 90% alles derzeit bewegten Geldes hat keine wirtschaftliche Basis mehr, nur noch Spekulation, 90%! Wir haben nichts gelernt vom zerplatzen der japanischen Bubble Ökonomie, wir werden wahrscheinlich das Gleiche wiederholen, was die Japaner auch gemacht haben. Der Börsenwert aller Aktiengesellschaften weltweit ist derzeit geschätzt 9,5 mal so hoch wie der Realwert dieser Unternehmen, und diesen auseinander trifften zwischen den virtuellen Wert der Wirtschaft und den wirklichen Wert der Wirtschaft werden wir irgendwann nicht mehr handhaben können. Was dort mit den kühlen Begriff Shareholder Value beschrieben wird, müßte eigentlich Shareholder Cash heißen. Wir sollten vorsichtig mit den Begriff Value umgehen, und das Breitflächige feuern von Mitarbeitern, um den virtuellen Unternehmenswert an der Börse zu erhöhen, den man dann mit Hilfe von Stockoptionen zu privaten Bargeld der Manager macht und zwar zu sehr viel privaten Bargeld, wird uns sicherlich nicht fit für die Zukunft machen. Wissen sie warum nicht?

Gier macht dumm, Eitelkeit macht dumm, Hektik macht dumm, Angst macht dumm, aber Gier macht furchtbar dumm.

Zug Nr.2,
ist unser Umgang mit Bildung und Ausbildung. Wir müssen davon ausgehen, daß Bildung der wichtigste Rohstoff des nächsten Jahrhundert sein wird. Unsere derzeitigen Bildungssysteme bereiten nicht auf Zukunft vor. Punkt! Schule kann oder will bis jetzt nicht verstehen was in der Welt der Berufe wirklich benötigt wird. Schule ist immer noch im Geschäft der reinen Vermittlung von Wissen, daß traditionell vermittelbar und traditionell speicherbar ist. Schule geht immer noch davon aus für traditionelle Berufe vorzubereiten, die es schon lange nicht mehr gibt. Schule muß lernen nicht auf Employerment vorzubereiten, sondern auf Employerability, d.h. auf die Bereitschaft und Fähigkeit in einer Welt sich stets ändernder Berufe um auf fahrende Züge aufzuspringen und das lernen wir in der Schule nicht. Hier hat bereits seit geraumer Zeit ein globaler Leistungswettbewerb begonnen, der ist sehr interessant, wenn sie den mal verfolgen.

In einer internationalen Bildungsstudie 1992 wurde z.B. festgestellt, daß ca. 50% aller Amerikaner keine Chance hätten in einer japanischen Hondafabrik angestellt zu werden. Können sie sich vorstellen wieviel Deutsche dort angestellt werden würden. Auf den Zug Bildung und Ausbildung müssen wir aufspringen um ihn in die richtige Richtung zu leiten, jeder auf seine Weise. Ich gebe ihnen mal ein drastisches Beispiel was hier aufspringen bedeutet. Vor kurzer Zeit hat der renommierte Klett-Verlag der Schulbücher verlegt eine Arbeitsblattsammlung über Sekten für die Sekundarstufe 1 in die Lehrerzimmer aller deutschen Schulen transportiert. Unter den Titel Fundamentalismus sektiererischer Tendenzen im Christentum, finden sie dort eine Auflistung von Merkmalen zu evangelischen und katholischen Fundamentalisten.


Ich lese sie ihnen einmal vor und es kann sein, daß sich viele Leute darin wiederfinden.

Wann sind sie ein Fundamentalist?

Konservative bis nationalistische politische Haltung, radikaler Antikommunismus, festhalten an überkommenen Moralvorstellungen, radikale Ablehnung einer Liberalisierung der Abtreibungsgesetze, Bekämpfung liberaler theologischer, religiöser Auffassung als Verfallserscheinung des Christentums, Ablehnung der modernen Bibelexegese, z.B. eine sympolische Auslegung von Wundergeschichten, Glaube an die persönliche Existenz und die Macht des Satans, klare Trennung von gut und böse, Vorstellung von Gott als einen strengen Richter und Zurückhaltung von ökumenischen Bestrebungen.

Wenn sie da reinpassen in diese Kategorie, dann marschieren sie in die Lehrerzimmer.

Der nächste Zug,
ist unser Umgang mit Arbeit. Wir sind dabei unsere Gesellschaft in zwei große Blocks zu teilen. Der eine Block heißt Arbeit ohne Leben, und der andere heißt Leben ohne Arbeit. Beide dieser Blöcke haben keine Vision mehr und es wird schwierig sein diesen beiden Blöcken eine Vision zu geben. Hier wird ein Dominoeffekt sichtbar, weil unser erster Zug, Umgang mit Geld und unser zweiter Zug Umgang mit Bildung, beide in die falsche Richtung fahren, fährt auch dieser dritte Zug, Arbeit in die falsche Richtung. Als ich 1961 in den Beruf eintrat, konnte ich eine Lebensarbeitszeit von ungefähr 100.000 Stunden erwarten. Meine Söhne die jetzt in den Beruf eintreten können nur noch eine Lebensarbeitszeit von 50.000 Stunden erwarten. Das heißt, wir haben unsere Lebensarbeitszeit in nur einer Generation halbiert. Wissen sie was, das heißt? Die Gründe dafür sind, längere Ausbildung, mehr Urlaub und Feiertage, keine Lebenslangen Anstellungen mehr, frühere Pensionierung und dazu noch in Deutschland die welthöchsten Arbeitskosten. Auch auf diesen Zug müssen wir aufspringen um ihn in die richtige Richtung zu leiten. Den einzigen Bereich den ich kenne wo, z.Zt. noch Arbeit angeboten und vermehrt wird, ist der Nonprofitbereich.

Lassen sie mich noch einen letzten Zug nennen, der in eine gefährliche falsche Richtung fährt und unsere Zukunftsfitness deutlich gefährdet, dieser Zug heißt, Umgang mit den Sinn und Wert von Zukunft. Wir alle befinden uns in einen Prozeß, in einer alles umfassenden geistlichen und geistigen Kulturrevolution. Ich möchte sie sehr ernsthaft bitten, sich die drei Komponenten dieses Prozesses immer wieder mal vor Augen zu halten.

Prozeß Nr. 1:

Eine globale Entwestlichung des Christentums

Prozeß Nr.2:

Eine kulturelle Herausforderung des Christentums

Prozeß Nr.3:


Eine gefährliche Entstellung des Christentums

Diese drei Prozesse scheinen auf hintergründige Art ineinander zu greifen und machen so eine alles umfassende Kulturrevolution möglich. Im besonderen Maße ist hier die sogenannte Unternehmenskultur Europas gefährdet. Die globale Entwestlichung des Christentums ist ein nicht mehr anzuhaltender Zug. Ungefähr 70% aller Evangelikalen leben bereits heute in Afrika, Asien und Südamerika. Im größten römisch katholischen Land der Welt, in Brasilien sind bereits 18% der Gesamtbevölkerung evangelikale Christen. Zehn der zwanzig größten Kirchen der Welt sind in Südkorea, 80% aller Einwohner von Uganda sind Christen.

Wir werden buchstabieren müssen, was Jesus zu Nikodemus sagte: Der Geist Gottes weht wo es ihn gefällt, und nicht wo es uns gefällt. Ich darf sie daran erinnern, global christlich prägende Theologie wird in Zukunft von Menschen geprägt werden, die anders denken und anders hoffen als sie und ich, das wird für uns etwas neues sein. Eine neue Art von globaler kultureller Herausforderung des biblischen Christentums steht uns aber noch von einer anderen Seite ins Haus, und zwar als direkte Folge der Globalisierung.

Der Howard Professor Hundington gibt in seine bekannten Buch, Kampf der Kulturen, überzeugende Gründe dafür, daß die Kriege der Zukunft wahrscheinlich Kulturkriege sein werden, weil in der globalisierten Welt die Bedeutung der Nationalstaaten laufend zurück geht, werden sich Menschen mehr und mehr, wieder mit ihrer Kultur identifizieren. Und Kulturen definieren sich immer durch Religionen. Da aber wird sich dann sehr schnell heraus stellen wie vital, wie kraftspendend, wie überzeugend und wie sinnstiftend die einzelnen Religionen sein werden. In meiner Sprache würde ich dazu sagen, wie wettbewerbsfähig. Der geistige und geistliche Wettbewerb zwischen Christentum und Islam hat auch in diesem Land längst begonnen, der nächste der kommen wird, wird der mit dem Buddhismus sein, der hat auch schon begonnen. In dieser eben beschriebenen Kampf – und Wettbewerbssituation trifft uns nun ein Prozeß der Entstellung und Karikierung des Christentums besonders hart, daß ist zunächst einmal ein europäisches Problem. Ich hoffe sehr, daß sie alle wissen, daß seit geraumer Zeit auf das Europaparlament ein beträchtlicher Druck ausgeübt wird, Sekten für illegal zu erklären. Die meisten EU-Länder haben bereits Sektenkataloge vorgelegt, Deutschland ca. 800 verschiedene Gruppen. Darf ich ihnen ein paar Beispiele geben, was z.Zt. in Europa in die Kategorie gefährliche Sekten fällt.

Katholische Charismatiker, Opus-D?, Campus für Christus, Baptisten, Mormonen, Zeugen Jehovas, Quäker, CVJM, sie sehen an dieser Aufzählung wieviel diese Leute davon verstehen. Seit Dezember 1997 beschäftigt sich die Helsinki Kommission des US-Amerikanischen Justizministeriums damit und fordert Die EU immer wieder auf in Europa die Freiheit religiöser Minoritäten zu garantieren, als Bestandteil der Menschenrechte. Ich bin mal gespannt wie dieser Zweikampf ausgeht. Verstehen sie, daß, das unsere großen christlichen Kirchen mitmachen, ich nicht.

Diese Zukunftsbildende Kulturrevolution bietet auch manchmal erfreuliche nachdenkenswerte Beispiele. Ich gebe ihnen mal ein Beispiel dafür. Ich bin immer wieder mal in Zagreb und arbeite dort mit, an einer hochkarätigen Arbeitsgruppe, die sich die geistige Erneuerung Kroatiens zum Ziel gesetzt hat. Auf meine anfängliche Frage, was gerade ich in diesen Arbeitskreis ausrichten kann, wurde mir gesagt, als christliche Führungskraft bitten wir sie uns zu helfen, in unsere neue Arbeitsbasis für unser Land tragfähige Werte einzufädeln. Ist doch großartig! Es gibt noch mehr Länder die das probieren. Das führt uns zu einem Punkt, noch etwas zu Inhalt und Bedeutung von Führung nachzudenken, und welche Rolle das biblische Christentum dabei spielen könnte.

Führung besteht aus zwei Komponenten.

Aus Wissenskompetenz und aus Persönlichkeit, ungefähr eindrittel Wissenskompetenz, zweidrittel Persönlichkeit. Kompetenz lernt man auf der Schule, Persönlichkeit lernt man in der Familie. Gehen sie mal davon aus, daß mit ca. sieben Jahren der Prozeß der Persönlichkeitsformung eines Menschen so gut wie abgeschlossen ist. Ob man später mal Führungskraft wird, gute Führungskraft, ist in der Mehrzahl aller Fälle dann schon entschieden, wenn man ins erste Schuljahr geht. Wichtigste Bausteine um fit für die Zukunft zu sein, werden also bereits in den ersten Lebensjahren eingesetzt. Charaktereigenschaften und Wesenszüge, wie z.B. Teamfähigkeit, Integrität, Selbstdisziplin, soziale Kompetenz, gutes Selbstbewußtsein, Hilfsbereitschaft, Wahrhaftigkeit, Vertrauenswürdigkeit, lernt man nur als Kind zu Hause. Später ist niemand mehr interessiert uns das beizubringen. Das wird im Elternhaus erlebt und trainiert und wird im späteren Leben bei Null anfangend nicht mehr vermittelbar, auch nicht in teueren Führungsseminaren. Das Weltgrößte Personal Beratungsunternehmen Concery?, hat eine diesbezügliche Studie gemacht und 500 Führungskräfte der größten amerikanischen Unternehmen befragt.

Eine der Fragen hieß:

Wo haben sie ihre wichtigsten Führungsqualitäten gelernt.

Von allen gegebenen Antworten stand an erster Stelle, zu hause in der Kindheit. Lassen sie uns dies bitte an dieser Stelle festhalten, daß wichtigste Fundament für anspruchsvolle Führungsberufe, sind ganz bestimmte Persönlichkeitsmerkmale und Charaktereigenschaften. Und der wichtigste Ort für die Vermittlung dieser Persönlichkeitsmerkmale ist das Elternhaus in jungen Jahren. Wenn die Eltern eines Kindes Christen sind und noch beide zuhause vorhanden sind, dann kann das Kind in seinen jungen Jahren an seinen Eltern modellhaft lernen, was es später in einen anspruchsvollen Beruf können und anwenden muß. Um richtige Führungspersönlichkeiten zu entwickeln, müssen wir also möglichst viele, gute, intakte Elternhäuser haben. Unsere wichtigste Investition in die Zukunft. Bitte, bitte vergessen sie nicht und sagen sie es überall weiter. Und vergessen sie nicht, nichts kann an dessen Stelle treten. Es gibt sonst keinen Ort zur Vermittlung dieser Dinge. Die Frage ist natürlich auch, was ist mit den Menschen, die nicht das Glück einer intakten Familie erfahren haben. Das ist eine sehr ernste Frage. Lassen sie uns dazu noch einmal zurück blenden auf die beiden Qualitätserfordernisse für Führung. Einer der bekanntesten europäischen Managementtrainer schreibt mal in einen seiner Bücher. Jeder der Karriere machen will, möge sich deshalb vorher gut überlegen ob er dazu die nötigen Charaktereigenschaften hat. Fehlendes Wissen und Können kann sich ein Manager immer noch aneignen, Charakterschwächen bleiben jedoch bestehen.

Frage:
Was machen sie mit einem Manager der viel weiß und kann, aber keine Führungspersönlichkeit ist, der unglaublich viel drauf hat, aber gravierende Charaktereigenschaften hat. Der ein hochkarätiger Profi ist, aber gleichzeitig ein Ekelpaket, was machen sie mit dem. Es gibt nur einen der darauf eine Antwort hat und einen praktischen Wirklichkeitserprobten Weg anbietet, den viele Menschen erfolgreich gegangen sind, sicher auch hier aus ihren Reihen. Es gibt de facto einen Weg auch bei einem erwachsenen Menschen, Persönlichkeit zu ändern. Gott läßt Paulus im 2.Brief an die Korinther ein bemerkenswertes Statement machen; ich darf vorlesen:

Wenn sich jemand Christus angeschlossen hat, dann entsteht in ihm eine neue Persönlichkeit, er hat das alte abstreifen können und etwas ganz neues hat in ihm begonnen. Wenn wir das richtig verstehen würden, daß hier eine Kernkompetenz des Christentums vorliegt, dann würden wir das für viel Geld in allen Führungsseminaren verkaufen können. Wir verstehen nicht mal den Wert der Produkte die wir anbieten, in der Regel. Gott hat seit jeher einen guten intelligenten, ganzheitlichen Plan für seine Menschen. Der durchgängige rote Faden in seinen Plan heißt, Liebe. Er hat uns seine Liebe modellhaft vorgezeigt, und hat sich das viel kosten lassen, um die Schuld unserer bewußten Gottesferne abzuzahlen, hat er jemand anderes dafür zahlen lassen, Jesus. Dieses gigantische globale Rettungsprojekt geht weit über unser Verständnis hinaus. Aber diejenigen unter uns, die es für sich persönlich akzeptiert haben, haben einen Gott kennen gelernt, der ihnen eine neue Führungsfähigkeit geschenkt hat, Nächstenliebe.

Und Nächstenliebe ist immer noch die wichtigste Führungsqualifikation.

Wer Menschen nicht lieben kann, kann sie auch nicht führen.

Er will sie schlußendlich manipulieren, das ist die Frage an die Geduld. Er kann sie auch nur kommandieren aber nicht führen, aber in eine unbekannte und herausfordernde Zukunft hinein können sie Menschen nur hinein führen. Sie können sie nicht hinein kommandieren, sie können sie nur führen, sie können sie auch nicht hinein leiten.

Letzte Frage, wie kann es uns gelingen, für die Zukunft gut vorbereitet zu sein.

Noch mal das Bild von den Schienen und Zügen. Es gibt einen Zug der durch unsere Welt fährt und Vorfahrt vor allen anderen Zügen hat. Dieser Zug hält nie, er fährt auch weiter als alle anderen Züge, er fährt manchmal langsam, daß man aufspringen kann. Die Fahrt und die Richtung dieses Zuges werden durch die ganze Bibel hindurch beschrieben. Dieser Zug ist der souveräne, unbeirrbare, Führungs- und Gestaltungsprozeß Gottes, mit dem er seine Schöpfung auf seinen Weg, auf sein Ziel führt. Diesen gewaltigen universalen Prozeß einer für alle Zeit und Ewigkeit proklamierten absoluten Herrschaft des Schöpfers, über alles Geschaffene, verfolgt die Bibel mit dem Begriff, Reich Gottes. Reich Gottes, ist die Chiffre für Gottes Souveränität und damit auch für äußerste Realität. Für diesen Zug ist unsere Zukunft nur eine Durchgangsstation, nur ein kleiner Teil seiner Wegstrecke, dieser Zug fährt viel weiter. Wer in diesen Zug sitzt, ist nicht nur fit für die Zukunft, der ist fit für die Ewigkeit, das ist ultimative Zukunft. Dieser Zug will alle mitnehmen, aber mitfahren kann man unter bestimmten Bedingungen. Jesus hat sie aufgelistet im Neuen Testament. Er sagt, wer hier mitfahren will in diesen Zug, der muß zu folgenden bereit sein.

Erstens,

er muß sein altes Leben abgeben und neu geboren werden. Die Grundbedingung fürs einsteigen(Joh.3).

Zweitens,

er muß seine Prioritäten klar sortiert haben, das Reich Gottes muß bei ihm an erster Stelle stehen. Alles andere kommt dann fast automatisch hinterher, d.h., dieser Zug befährt keine Nebenstrecken(Matth.6).

Drittens,

er muß das Reich Gottes wirklich wollen und sich deutlich danach ausstrecken. Wer immer wieder seine Vergangenheit aufarbeitet, der wird nicht gebraucht in diesen Zug (Luk.9).

Viertens,

er muß alles Wichtige von Gott erwarten und nicht mehr seiner eigenen Klugheit vertrauen, d.h., er muß den Zugführer die Lenkung überlassen(Matth.5).

Und das Letzte,

er muß sich der Liebe Gottes öffnen wie ein Kind. Einfach wahrhaftig und vertrauensvoll(Mark. 10).

Immer wieder werden in diesen gewaltigen Gestaltungsprozeß des Reiches Gottes, zwei Dinge sehr klar gemacht. Das Gott sein Ziel unbeirrbar verfolgt, und das er eine bemerkenswerte Weise hat Führung auszuüben. Der klarste und souveränste Führungsanspruch erreicht uns als Jesus Christus diese Welt betritt, und den ersten geistigen Globalisierungsprozeß in Gang setzt. Sein Anspruch ich bin der Weg, ich bin das Licht der Welt, verweist alle anderen Ansprüche ähnlicher Art auf den zweiten oder sogar dritten Platz. Seine Ich bin Worte, sind geistige Unikate, die hat sonst niemand gesagt. Die stehen wie schroffe, unbesteigbare Felsen in einer weiten flachen Landschaft. Er definiert Führungsqualität in kurzen knappen Worten, bei der letzten gemeinsamen Mahlzeit, zusammen mit seinen Freunden und zwar als Antwort auf eine saublöde Frage. In einer bisher beispiellosen Botschaft, die den Inhalt und die Konzepte unserer heutigen Führungsseminare zu trivialen Binsenweisheiten schrumpfen lassen. Jesus sagt: In dieser Welt unterdrücken die Herrscher ihre Völker und Diktatoren lassen sich als Wohltäter feiern, aber bei euch sollte das nicht so sein. Wer der Erste sein will, der soll sich allen anderen erst einmal unterordnen. Wer führen will, der muß zunächst einmal dienen lernen, selbst ich der Herr, bin euch aller Diener geworden, euer Modell, ich verspreche euch ihr werdet alle mit mir in einem Reich herrschen, daß mein Vater mir übergeben hat. Wo immer wir als christliche Führungskräfte über Führung nachdenken oder Führung praktizieren, da müssen diese Führungsgrundsätze unseres Herrn Maßstab für unser denken und handeln sein. Wer in diesen Zug sitzt, der Reich Gottes heißt, den können zwei wunderbare Dinge passieren. Paulus schreibt im Römerbrief, daß die gesamte Schöpfung sehnsüchtig darauf wartet, das Gott sein Reich vollendet, glauben sie mir, viele, viele Menschen in ihrer Umgebung die den Begriff Reich Gottes nie gehört haben, haben tiefe Sehnsucht nach einer neuen Welt und nach einer guten Zukunft, und einer klaren Führung. Tiefe Sehnsucht! Diese Sehnsucht entzündet sich bei den meisten an den Defiziten und Ungerechtigkeiten unserer derzeitigen Herrschaftssysteme, an den immer sichtbar werdenden Versagen unserer Führungsstrukturen. Und dieser Sehnsucht möchte Jesus begegnen. In diesen großen Gestaltungsprozeß Gottes ist auch Raum für Barmherzigkeit. Wenn wir anderen Menschen von der umgestaltenden Kraft Jesu Christi erzählen, dann gibt es da oft ein großes Problem; deren mangelnde Vorstellungskraft. Sie können sich nicht vorstellen, daß es so etwas gibt, wie wirklichen Frieden des Herzens, die wirkliche Vergebung, die wirkliche Zufuhr von Kraft.

Dann müssen diejenigen Menschen die Gott erlebt haben und mit ihm leben, die Bürger sind im Reich Gottes, die Wegkraft derer verstärken, die diese Vision von der Hoffnung noch nicht schaffen. Das kann z.B. ganz praktisch bedeuten, daß sie das Bild der sicheren und ewigen Herrschaft Gottes in die Sichtweise ihres Berufsalltages einbringen. Wenn sie z.B., Führungskraft in einem Unternehmen sind und ihnen Aufgaben und Problemlösungsversuche übertragen werden, zu dem sie sich Ergebnisse und Erfolge nicht vorstellen können, dann bitten sie Gott, sowohl um den intellektuellen Mut, als auch um den geistlichen Mut. Alles das was sie brauchen, aber nicht zustande bringen, in diesen großen Raum der gespeicherten Wirklichkeit und geistlichen Zukunft des Reiches Gottes zu bringen. Wir werden dabei immer wieder Wunder erleben. Gott kann wirklich unsere Sicht der Dinge ändern, er kann mich sogar dazu bringen, Dinge so zu sehen, wie er will, daß ich sie sehen soll, daß ist etwas großartiges. Dieser Zug des Reiches Gottes fährt auch hier durch diese Konferenz, steigen sie ein, springen sie auf. Je nach dem wie geistlich sportlich sie sind und vor allen Dingen wieviel Sehnsucht sie haben wirklich dort anzukommen, wo sie ankommen wollen, und wo er sie dann längst erwartet. Wissen sie was für mich der überzeugendste Grund ist auf diesen fahrenden Zug des Reiches Gottes aufzuspringen. Gott als Schöpfer und Herr dieser Welt ist souverän, souveräner Herrscher, der anordnen kann was er für richtig hält, daß dürfen wir nie vergessen. Wenn Gott ist, dann ist er souverän. Souveräne Herrscher haben nie eine ausgeprägte Neigung Dialoge zu führen, sie gaben Anweisung. Jesus hat uns gesagt, daß wir den Souverän dieser Welt mit Vater anreden dürfen. Jesus hat uns gesagt, daß dieser Vater uns sogar adoptieren will. Er will mit uns umgehen wie mit seinen eigenen Kindern. Verstehen sie das? Ich auch nicht! Aber für mich ist das schon allein Grund auf diesen fahrenden Zug aufzuspringen, ich will beim Reich Gottes dabei sein, ganz, ganz sicher. Denn nur hier werde ich ankommen, wo ich um alles in der Welt ankommen will. An den einzigen Ort dieser Welt, wo ich mich dann nicht mehr darum zu sorgen brauche, fit für die Zukunft zu sein. Wo ich wirklich Geborgenheit finde und das auch noch in einem Leben das nie aufhört.

Gemälde Anbetung – Hannes Stets

Das kann man doch nicht ausschlagen!
Das kann man doch nicht ausschlagen!

Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit.

Thema: Denke einmal nach! | 2 Kommentare

Gott ist gut
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