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616. Jerusalem – DAVIDS KAUFVERTRAG ist in der Bibel abgedruckt

Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

nichts ist klarer und deutlicher dokumentiert als die Geschichte Jerusalem und die seines jüdischen Volkes. Trotzdem versucht die Weltgemeinschaft seit 2000 Jahren das Volk der Juden zu zerstören. Besonders extrem erleben wir dies seit dem 20 Jahrhundert und nach der Neugründung des Staates Israel am 14.05.1948

Aber, und dass sollten alle Völker die Israel und seine Hauptstadt Jerusalem in Frage stellen bedenken. Wer Israel angreift, bekommt es mit dem lebendigen Gott zu tun der Himmel und Erde geschaffen hat und der das Volk Israel als sein Eigentum erwählt hat.

 

Nachzulesen:

1.Mose 12, 3/ 1.Mose 28, 15/ 4.Mose 24,9/ 5.Mose 4, 30-31/ 5.Mose 30, 3/ 5.Mose 30, 4-5

Jesaja 11, 11-2/ 14, 1-2/ 19, 23-25/ 27, 12-13/ 40, 1-3/ 43, 5-6/ 49, 12/ 49, 22/ 51, 11/ 60, 9-11/ 62, 6-7

Jeremia 3, 15-18/ 12, 15/ 16, 14-18/ 23, 3-8/ 24, 6/ 30, 3/ 30, 10/ 31, 7-8/ 31, 10/ 32, 37-44/ 33, 7 usw.

Hesekiel 11, 17+19/ 20, 32-28/ 28, 25-26/ 34, 13/ 36, 22-29/ 37, 21-23/ 39, 25-28

Hosea 2, 2/ 11,10

Joel 4, 7

Amos 9, 14-15

Micha 2, 12-13

Zephanja 3, 20

Sacharja 1, 14-15/ 2, 10-12/ 8, 7-8/ 10, 6+9+10/ 12, 2-10

Psalm 83, 5/ 102, 12-18/ 105, 7-11/ 122, 6/

Sprüche 24, 11-12

Matthäus 5, 17-18/ 24, 31

Johannes 4, 22

König David kaufte den Berghügel Morija für 50 Silberschekel

 

Der Name Jerusalem mag meist mit „Stadt des Friedens“ wiedergegeben werden, es sind aber auch andere Bedeutungen möglich. Jeruschalajim an sich kommt nicht in den fünf Gesetzbüchern vor. 1. Mose 14,18 spricht noch von Salem: „Aber Melchizedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten.“

Erst im Buch Josua (18,27) taucht der uns bekannte Name Jeruschalajim zum ersten Mal auf: „Jebusi, das ist Jerusalem (Jeruschalajim)“. Dies ist die Bibelstelle, in der der Stadtkönig von Jerusalem mit vier anderen Königen im Süden des Landes einen Bund gegen die Kinder Israel schließt. Die nächste Bibelstelle ist Richter 1,21: „Aber die Kinder Benjamin vertrieben die Jebusiter nicht, die zu Jerusalem (Jeruschalajim) wohnten; sondern die Jebusiter wohnten bei den Kindern Benjamin zu Jerusalem bis auf diesen Tag.“ Israelische Historiker und Linguisten sind sich bezüglich der historischen Semantik von Uruschalim, Jeruschalem und Jeruschalajim uneins. Eine progressive Erklärung bezieht Schalem auf das hebräische Wort Schalom (Frieden), also „Stadt des Friedens“. Historisch belegt ist allerdings auch, dass Schalem oder Salem ein kanaanitischer Gott der Jebusiter war. Die Stadt wurde daher vor Davids Einzug als „Stadt von Salem“ bezeichnet.

Erst mit der Eroberung durch König David 1004 v. Chr. wurde die Jebusiterstadt Hauptstadt und religiöses Zentrum des Volkes Israel im Gelobten Land. Dafür brachte König David auch die Bundeslade in die Stadt. König Salomo baute das Haus des Herrn in Jerusalem, auf dem Berg Morija, dort, wo sein Vater David den Platz für den Tempel bestimmte, als er die Tenne von Ornan, dem Jebusiter, kaufte. Ausführlich berichtet 2. Samuel 24, wie David von Arwana (Ornan) die Tenne für 50 Silberschekel kaufte. David baute dann dem Herrn einen Altar und opferte Brandopfer und Dankopfer. 800 Jahre zuvor hatte Gott Abraham mit der Anweisung auf die Probe gestellt, er solle seinen Sohn Isaak auf dem Berg Morija als Brandopfer darbringen. Dass es sich dabei um den späteren Tempelplatz handelt, ergibt sich aus 2. Chronik 3,1. Etwa 930 v. Chr., nach dem Tode König Salomos, zerfiel Israel in zwei Königreiche, Jehuda und Israel. Jerusalem blieb politisches und geistliches Zentrum, nämlich des südlichen Königreichs Jehuda (Juda). Aus diesem Grund suchte das nördliche Königreich Israel nach einer Alternative zum Jerusalemer Tempel. Zwischen den beiden Reichen herrschte mal Frieden, mal Feindschaft, aber beide passten sich der politischen Situation in der Region an. Der fremde Einfluss größerer Nachbarvölker war bedeutend. Er betraf Sprache, Kultur, Architektur, und Handel. Auch kam es durch Mischehen zur Anbetung fremder Gottheiten.

In Jerusalem wirkten zu dieser Zeit etliche Propheten, die unter anderem auch Berater der Könige waren. Sie warnten das Volk vor Gefahren, etwa in Bezug auf Jerusalem und den Tempel. Dann fiel das Königreich Israel 720 v. Chr. in die Hände der Assyrer, 19 Jahre später wurde Jerusalem unter König Hiskia vom assyrischen Herrscher Sanherib belagert. Der Prophet Jesaja beschreibt ausführlich die Rettung Jerusalems (Kapitel 37).

Aus dieser Zeit stammt die früheste Inschrift in hebräischer Sprache, die den Namen Jeruschalajim enthält. Sie wurde in der Nähe von Lachisch gefunden, darin heißt es: „Gott, der Herr des ganzen Landes, … Gott Jerusalems“. Außerhalb der Bibel wird Jerusalem bereits in den Ächtungstexten altägyptischer Tongefäße (2000 bis 1750 v. Chr.) von nubischen Fürsten Ruschalimum genannt. 300 Jahre später findet Uruschalim (Jerusalem) in den Amarna-Briefen (Ägypten) aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. Erwähnung.

589 v. Chr. eroberten die Babylonier Jerusalem und setzten König Zedekia über Jerusalem ein. Aber dieser machte einen taktischen Fehler und verbündete sich mit Ägypten. Er wurde geschlagen, Jerusalem samt Tempel zerstört. Dies geschah im fünften Monat, der Av heißt, des Jahres 586 v. Chr. Die Mehrheit des jüdischen Volkes wurde nach Babylon deportiert. Damit endete die Epoche des Ersten Tempels in Jerusalem.

70 Jahre später wurde der Wiederaufbau des Tempels begonnen, als Jerusalem die Rückkehr der Juden aus Babylon erlebte. „Viele aber von den Priestern und den Leviten und den Häuptern der Väter, den Alten, welche das erste Haus (den ersten Tempel) gesehen hatten, weinten mit lauter Stimme, als vor ihren Augen der Grund zu diesem Hause gelegt wurde.“ (Esra 3,12)

Im Jahr 445 v. Chr. kehrte der babylonische Jude Nehemia (Gottes Tröster) zurück und wurde Statthalter in Jerusalem. Er baute die Stadtmauern wieder auf und führte Reformen anhand der biblischen Vorschriften durch. In den folgenden 400 Jahren regierten in Jerusalem etliche Herrscher aus fremden Völkern, darunter Perser, Hellenisten und Römer.

332 v. Chr. eroberte Alexander der Große Jerusalem und das Land. Nach seinem Tod teilten die Ptolemäer und Seleukiden das Land unter sich auf. Es folgte 140 v. Chr. eine 80 Jahre andauernde, von den Römern geduldete jüdische Unabhängigkeit im Land unter der Herrschaft der Hasmonäer. In den Jahren 37 bis 4 v. Chr. herrschte in Jerusalem König Herodes mit politischer Rückendeckung Roms. Der Aufstand der Hasmonäer gegen die Römer im Jahr 66 endete mit der Zerstörung Jerusalems und des Zweiten Tempels am Ende des Jüdischen Krieges im Jahr 70.

Im Jahr 135 beherrschte Kaiser Hadrian das Land und benannte aus Hass Jerusalem um in „Aelia Capitolina“. Judäa und Samaria nannte er „Palästina“.

Nur 70 Jahre nach der ersten Tempelzerstörung wurde mit dem Bau des Zweiten Tempels begonnen. Auf den Bau des Dritten Tempels wartet das Volk Israel nun schon 1947 Jahre. In der 3000-jährigen Geschichte Jerusalems war die Stadt insgesamt 600 Jahre lang unter jüdischer Herrschaft, darunter 69 Jahre seit der Staatsgründung Israels 1948. Aber über die Geschichte hinweg haben Juden immer in Jerusalem gelebt.

In unseren Tagen leugnen mittlerweile international anerkannte Organisationen wie die UNESCO die jüdische Verbindung zum Tempelplatz.

 

Autor – Aviel Schneider

Quelle – israelheute

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615. Jerusalem – ein Drama ohne Ende

Donnerstag, 21. Dezember 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

dieser nachfolgende Beitrag von Aviel Schneider hat mir sehr gut gefallen, weil er hier die Wahrheit ausspricht, und weil die Wahrheit am Ende den Sieg erringen wird. Wahrheit bedeutet so zu reden und zu handeln wie es Gott und sein Sohn Jesus Christus in seinem Wort verewigt haben.

Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes. Gott hat diese Stätte Abraham gegeben und Gottes Zusagen sind Ja und Amen.

Das was die Politik in unserer Zeit unter Wahrheit versteht hat mit Wahrheit nichts gemein, sondern, man sollte es einfach und schlicht Diplomatie nennen. Die Bibel sagt auch Heuchelei dazu.

US – Präsident Donald Trump sieht im Problem die Lösung für einen Frieden. „Die Zeit ist reif, Jerusalem offiziell als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Ehemalige Präsidenten haben dies in ihren Wahlkampagnen versprochen, sind aber immer wieder davon abgekommen. Ich mache heute Nägel mit Köpfen. Das hätte schon viel eher geschehen können. Israel ist ein souveräner Staat, der wie alle anderen Staaten das Recht hat, seine Hauptstadt zu bestimmen. Diese Tatsache anzuerkennen, ist eine notwendige Voraussetzung für den Frieden. Die Israelis haben einen Judenstaat erschaffen, in dem Juden, Christen und Moslems frei leben können und Religionsfreiheit genießen. Wir können unsere Probleme nicht lösen, indem wir von den selben falschen Annahmen ausgehen und auf dieselben falschen Strategien der Vergangenheit zurückgreifen. Jede Herausforderung braucht neue Herangehensweisen. Meine heutige Erklärung markiert den Beginn einer neuen Herangehensweise an den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern“, verkündete Trump in seiner klaren und direkten Rede, und wies gleich auch darauf hin, dass Jerusalem nicht nur der Sitz der israelischen Regierung ist, sondern dass seit Jahrzehnten somit auch alle ausländischen Staatsoberhäupter regelmäßig bei ihren politischen Stippvisiten in der Stadt ein und ausgehen. „Heute erkennen wir das Offensichtliche an. Jerusalem ist Israels Hauptstadt. Das ist nicht mehr als eine Anerkennung der Realität.“ Zwischen Wahrheit und Frieden, wählt Trump die biblische Wahrheit Israels, in der Hoffnung, dadurch Frieden zu erringen.

„Wir sind uns sicher, dass Donald Trump für immer und ewig in die Chronik der jüdischen Geschichte eingeschrieben wird“, jubelten 250 israelische Rabbiner, die ihm in einem Brief zuschrieben, er verwirkliche die biblischen Versionen der Propheten. Auch Netanjahu sprach mit vollmundigen Worten von einem historischen Tag, einem Meilenstein in der glorreichen Geschichte der Stadt.

Die Anerkennung Jerusalems ist in der Tat ein gewaltiger Schritt. Ein Drama, wo eigentlich kein Drama sein sollte. Jede andere Nation betrachtet es als selbstverständlich, dass sie sich ihre eigene Hauptstadt auswählen kann, nur in Israel gleicht es einem historischen Spektakel. Warum haben die westlichen Staaten in den 1980er Jahren eigentlich ihre Botschaften von Jerusalem nach Tel Aviv verlegt? Doch nur wegen des Drucks und aus Angst vor den arabischen Ländern im Nahen Osten? Wer entscheidet eigentlich, wem Jerusalem gehört? Alle anderen, nur nicht Israel?

Jedes Mal, wenn Entscheidungen getroffen werden, die den Palästinensern nicht gefallen, drohen diese mit Aufständen. So geschehen in den 1990ern in Bezug auf das umstrittene Orienthaus in Ostjerusalem und bezüglich des Häuserbaus auf dem Homa-Hügel zwischen Jerusalem und Bethlehem. 2001 wurde das Orienthaus geschlossen, auf dem Har Homa leben heute über 20.000 Menschen. Und das Leben geht weiter.

Wieder drohen die Palästinenser, die Anerkennung habe gefährliche Auswirkungen auf den Friedensprozess. Aber ist der nicht sowieso festgefahren? Auch die Sicherheit und die Stabilität in der Region und der Welt sei in Gefahr, heißt es. Doch schon damals, als die Juden nach Israel heimkehrten, waren die Araber damit nicht einverstanden und versuchten alles, um den Judenstaat zu verhindern. Fünf arabische Nationen griffen Israel am Tage nach seiner Gründung an. Doch Israel lebt und feiert im Frühling 2018 sein 70. Jubiläum.

Das Leben ist ein Risiko, erst Recht, wenn es um Jerusalem geht. Für Entscheidungen wie diese gibt es keinen perfekten Zeitpunkt, eventuell nur einen passenderen. Die schiitische Atom- und Terrorgefahr hat sunnitische Großstaaten wie Saudi-Arabien, Ägypten und die Persischen Golfstaaten näher Richtung Israel rücken lassen, natürlich erst einmal nur hinter den Kulissen. Daher nutzt Washington den Moment aus. Riad und Kairo werden Israel kritisieren, aber ich denke nicht, dass sie Israel angreifen werden. Die Palästinenser interessiert in den arabischen Ländern keinen. Und fragen Sie doch mal einen palästinensischen Händler in der Jerusalemer Altstadt, ob sich ein Aufstand bei den gerade steigenden Touristenzahlen wirklich lohnt.

Jeder hat seine Mission. Aus israelischer Sicht ist Jerusalem die legitime und rechtliche Hauptstadt Israels. Dass die Palästinenser mit arabischer Rückendeckung dagegen sind, ist ganz normal. Man kann nicht erwarten, dass sie Trump dafür loben. Das ist ihre Mission. Im Fall von Israel ist immer alles kompliziert und umstritten, die Staatsgründung, die Existenz, der Glaube, die Geschichte, die Bibel, die Gebiete und Jerusalem. Glaubt mir, Jerusalem ist nicht weniger umstritten als zu biblischen Zeiten, daher sollte man sich über Trumps Weihnachtsgeschenk für Israel nicht wundern. Jerusalem ist immer mit Drama verbunden!

 

Autor Aviel Schneider

Quelle Israelheute

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614. Prophetisches Wort für Deutschland

Montag, 18. Dezember 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

als ich dieses Prophetische Wort von Harald Eckert gelesen habe, konnte ich immer wieder nur gedanklich und akustisch zustimmen. Ja, Amen! Mir fiel dazu auch das Wort auch 2.Chronik 7, Vers 14 ein, indem es heißt: „Wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt, und sie beten und mein Angesicht suchen und umkehren von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. Dafür bete ich mit vielen Christen in Deutschland, dass die Menschen hier aufwachen und umkehren.

Ich danke Herr Harald Eckert herzlich für die Genehmigung diesen Beitrag hier veröffentlichen zu dürfen.

 

 

Deutschland, Deutschland – höre das Wort des Herrn!

Ich habe Dich aus der Asche und den Trümmern des Zweiten Welt­krieges herausgezogen. Du warst tödlich verwundet, aber ich habe Dich am Leben erhalten. Ich habe Deine klaffenden Wunden versorgt, Dir das Blut abgewaschen und Dir geholfen, wieder auf die Beine zu kommen. Ich habe Dir gottesfürch­tige Leiter gegeben: Die Väter des Grundgesetzes und Männer, wie Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Johannes Rau. Du hast Dich, so gut Du konntest, gebeugt unter die Schuld der Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg und für den Holocaust und ich habe Dir wieder einen ehrenvollen Platz unter den Völkern eingeräumt. Von mir kam das Wunder der friedlichen Wieder­vereinigung. Ich habe Dir Gnade über Gnade gegeben und Dich ge­liebt wie einen verlorenen Sohn. Ich habe Dir mein Vertrauen geschenkt, auf dass Du Dich mir wieder von Herzen zuwendest, mich fürchtest, meine Gebote ehrst, Versöhnung mit Deinen Nachbarvölkern suchst und mein geliebtes Volk Israel seg­nest.

 

Deutschland, Deutschland – höre das Wort des Herrn!

Du warst auf dem richtigen Weg – aber Du bist dabei, vom Weg ab­zukommen. Die Welt hat gestaunt über Deine Erholung nach dem Zweiten Weltkrieg, über die Aus­söhnung mit Deinen Nachbarn, insbesondere mit Frankreich, über Dein aufrichtiges Bemühen im Um­gang mit dem Holocaust, über das Wunder der friedlichen Wieder­vereinigung und über das weitere Wunder von 50 Jahren fruchtba­rer diplomatischer Beziehungen zu Israel. In den Augen der Welt, in den Augen Israels und auch in meinen Augen bist Du wieder zu Ehre und Würde gelangt. Das war mein Werk der Gnade an Dir  und durch Dich, spricht der Herr.

Doch Du stehst in Gefahr, mei­ne Gnade für billig zu erachten, mein Erbarmen Dir gegenüber zu verschleudern und das Vertrauen, das ich in Dich gesetzt habe, mit Füßen zu treten. Du verachtest meine Gebote, Du speist mir ins Angesicht mit Deiner wachsenden Anmaßung, Arroganz und Selbst­herrlichkeit, Du entfernst Dich von jeder Form der Ehrerbietung und der Ehrfurcht vor mir. Du brüskierst mit Deiner Selbstherrlichkeit immer mehr Deine Nachbarvölker und Du lässt aus selbstsüchtigen Gründen mein Volk Israel im Stich.

 

Deutschland, Deutschland – höre das Wort des Herrn!

Der Grund, auf dem Du Dich bewegst, wird Dir zunehmend schlüpfrig, und die Richtung, die Du einschlägst, führt zunehmend Rich­tung Abgrund. Ich bin dabei, mein Angesicht, dass ich Dir so liebevoll zugewandt habe, von Dir abzuwen­den und Dir meine Gunst zu entzie­hen Deutschland, Deutschland, hal­te inne! Deutschland, Deutschland, komme wieder zur Besinnung! Mö­gen Deine Priester mich um Erbar­men anrufen! Mögen Deine Könige vor meinem Wort erzittern! Mögen Deine Propheten mit klarer Stimme sprechen! Möge die Gemeinde und möge das Volk sich mir wieder zu­wenden!

Erinnert Euch an mein Wort: Ein zerbrochenes und demütiges Herz verachte ich nicht. Zerbrecht Euer Herz und demütigt Euren Geist! Kehrt wieder um zu mir! Kehrt um zu Dankbarkeit, Gottesfurcht und Schlichtheit der Herzen. Kehrt um zu Nächstenliebe, Barmherzigkeit und dass einer den anderen höher achte als sich selbst! Kehrt um zum Mut zur Wahrheit, zu Wahrhaftig­keit und zum Einsatz für Gerechtig­keit und Barmherzigkeit in dieser Welt! Kehrt um zu mir, spricht Euer Gott, der Euch liebt und der Euch zu einem Segen in der Völkerwelt und zu einem Segen für Israel gesetzt hat und weiterhin setzen möchte.

 

Autor: Harald Eckert 7. November 2017

Quelle: israelaktuell.de

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613. Weihnachtsgeschichte 2017 – Licht in finsterer Nacht

Montag, 27. November 2017 | Autor:

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Eigentlich hieß er Paul. Aber alle nannten ihn Paulo, weil er immer von Italien schwärmte. Seine Geschichte ereignete sich in den 1920er-Jahren, als man in den Hotels noch die Koffer der Gäste durch die Lobby schleppte. Paulo war eine stattliche Erscheinung, wenn er mit seinen ein Meter neunzig, einem beachtlichen Körperumfang und seiner Livree vom Ersten Hotel in der Stadt durch die Gassen des Armenviertels ging, wo er mit seiner Familie wohnte. Sein Gehen war kein Gehen, es war ein Schreiten, nein, eher ein „Brustwandeln“. Die Livree war sein ganzer Stolz. Der alte Direktor des Hotels hatte ihm in Anbetracht seiner treuen Dienste als Wagenmeister des Atlantic-Hotels und seiner Beliebtheit bei den Hotelgästen gestattet, die Livree mit nach Hause nehmen zu dürfen. Seine Frau Lilly bürstete sie jeden Tag Neue aus und achtete akkurat darauf, dass alle blinkenden Knöpfe immer tadellos festsaßen. Seine beiden Kinder, Enrico und Lenchen, durften sie nicht anfassen. Das war strenge Regel.

Kleiner Moment mit großen Folgen

Der neue Direktor mochte ihn nicht. Das gab er ihm bei jeder Gelegenheit zu verstehen. Paulos Vollbart hatte sich mit den Jahren weiß gefärbt. Zugegeben, das sah imposant aus. Doch es war das untrügliche Zeichen dafür, dass das Alter bei ihm angeklopft hatte. Als er gestern wieder einmal einen großen Koffer per Schulter in die Hotelhalle getragen hatte, da war ihm schummrig vor den Augen geworden. Er musste sich erst einmal ausruhen und versäumte dabei die eintreffenden Gäste. Der Page hatte ihm ein Glas Wasser gebracht. Danach ging es ihm wieder besser. Doch dem Direktor war das nicht entgangen. Für ihn war er untragbar geworden. Am liebsten hätte er ihn auf der Stelle entlassen. Noch am gleichen Tag war Paulo nicht mehr Wagenmeister des vornehmen Hotels. Den Stolz der ganzen letzten Jahre musste er abgeben. Weil Weihnachten vor der Tür stand und er 30 lange Jahre dem Hotel gedient hatte, sollte er morgen wiederkommen. Man würde schon noch etwas anderes für ihn finden.

In einem Herzen wird es Nacht

Die Nacht war hereingebrochen. Er hatte keinen Blick für die weihnachtlichen Dekorationen. „Nun wird es nichts mit der langersehnten Weihnachtsgans mit italienischem Obst.“ Schlimmer noch. Die Verzweiflung in ihm wollte ihn fast zu Boden drücken. Er hatte sich unbemerkt nach Hause geschlichen. Seine Frau hatte sich schon geängstigt, war dann maßlos erschrocken, als sie ihn sah. Als sie dann nach der Livree fragte, hatte er sie unsanft zur Seite geschoben. Die Kinder hatte er angeranzt. Nun saß er im Wohnzimmer und stierte vor sich hin. „Alles vorbei“ sagte er immer wieder. „Alles vorbei“. Lilly lief verzweifelt hin und her. Die Kinder hatten sich weinend in ihr Zimmer zurückgezogen. So kannten sie ihren Papa gar nicht. Nachdem Lilly sich endlich beruhigt  und er ihr alles erzählt hatte, drängte sie ihren Mann, doch am nächsten Morgen wieder zum Hotel zu gehen. Es würde schon eine Arbeit für ihn da sein. Die Angst vor dem Gerede der Nachbarn verdrängte sie dabei.

Plötzlich war alles anders

Paulo hatte eine schlaflose Nacht. Schwach erinnerte er sich an die Großmutter. „(Bei Gott gibt es) Es gibt immer einen Ausweg“, hatte sie ein ums andere Mal zu ihm gesagt. Früh am Morgen, bevor die Nachbarn aufgestanden waren, hatte er sich schon aus dem Haus geschlichen. Nun stand er vor dem schwersten Gang seines Lebens, wie es ihm schien: die Treppe hinunter in den Keller zu seinem neuen Arbeitsplatz, den Herrentoiletten. Seine Arbeitskleidung würde er dort schon finden, hatte ihm der Personalchef noch mit auf den Weg gegeben. Der weiße Kittel seines Vorgängers hing in einem kleinen Spind, in dem er seine Jacke und die Brotdose verstaute. Paulo hatte sich auf einem Stuhl niedergelassen. Das Herz krampfte sich. Sein Kopf dröhnte. Seit seinen Kindertagen hatte er nicht mehr geweint. Er wollte dieses aufkommende Gefühl mit Macht unterdrücken. Die Gäste von der Adventsfeier nahm er kaum war. Wie automatisch hatte er Seife und Handtücher hingelegt. Als er dann den Kittel angezogen hatte, spürte er etwas Eckiges in einer der Taschen. Er zog es heraus. Es war eine (kleine) alte, zerlesene Bibel. Manches hatte er erwartet, aber nicht das. Er erinnerte sich an den „Toilettenmann“, den er nicht als Kollegen akzeptiert hatte. Das war unter seiner Würde gewesen. Doch es war ihm aufgefallen, dass dieser unscheinbare Mann stets freundlich und hilfsbereit war, wie mit einer inneren Heiterkeit ausgestattet. Nun war er neugierig geworden. Er schlug die Bibel auf und begann darin zu lesen. Er las vor allem die Verse, die rot unterstrichen waren. Es war ihm, als würde ein Fenster zu seinem dunklen Inneren aufgestoßen. Er hatte zunehmend das Gefühl, in einem Brief zu lesen, der an ihn ganz persönlich gerichtet war. Es mochte vielleicht eine Stunde vergangen sein. Gäste, die ihre Hände waschen wollten, hatte er nicht wahrgenommen. Eine tiefe Sehnsucht hatte sein Herz ergriffen. „Ja Gott“, hatte er gestammelt. „Hier bin ich mit all meinem Stolz und meinem Versagen. Ich weiß, du meinst mich. Wenn es wirklich wahr ist, dass Jesus auf diese Erde gekommen ist, damit meine Sünden vergeben werden können und ich zu dir finde, dann gebe ich dir jetzt mein Leben. Jesus, sei du ab heute Herr in meinem Leben.“ Plötzlich war es ihm, als würde er in seinem Innern die Großmutter hören: „Du musst noch Amen sagen.“ Nach einer Gedankenpause sagte er dann tatsächlich „Amen“. Das klang klar und fest. Seine Traurigkeit war verschwunden. Eine innere Freude hatte sein Herz ergriffen, wie er sie nie zuvor in seinem Leben gekannt hatte. Der Raum um ihn schien plötzlich hell und freundlich. Der zu kleine Kittel störte ihn nicht mehr. Als der nächste Gast von der Adventsfeier hereinkam, strahlte er ihn an.

„Mein Herz soll deine Krippe sein“

Was war mit ihm denn bloß geschehen? Er konnte es kaum erwarten, seiner Lilly davon zu erzählen. Als er am Abend nach Hause eilte, störte ihn das Getuschel der Nachbarn überhaupt nicht. Außerdem war das Trinkgeld an diesem Tag so reichlich ausgefallen, dass sie sich wohl doch die ersehnte Weihnachtsgans vom Bauern holen konnten. Lilly war sprachlos, als er freudestrahlend vor ihr stand und ihr wie ein Wasserfall von allem erzählte, was er in der gefundenen Bibel gelesen hatte und was er für sich begriffen hatte. Er hatte Jesus gefunden, tief in seinem Herzen. Die Kinder hatten sich während seiner Erzählung leise ins Wohnzimmer geschlichen und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Enrico durchbrach als erster das stille Staunen auf Seiten der Zuhörer. „Papa, wer dich so von Jesus erzählen hört, der muss einfach an ihn glauben.“ Paulo strahlte. Er ging mit offenen Armen auf seine Kinder zu und umarmte sie. Lange und innig. „Vergebt mir bitte alle drei, wenn ich ungerecht und hart zu euch gewesen bin.“ „Ist schon in Ordnung Papa“, entfuhr es den Kindern wie aus einem Mund. Und Lenchen fügte leise hinzu: „Du hast uns noch nie so umarmt.“ Lilly weinte vor Freude in den Armen ihres Paulo. „Ich kann das alles noch gar nicht fassen.“ Und nach einer langen Pause jubelte sie los: „Jetzt freue ich mich doch auf Weihnachten.“ Und Enrico sagte voller Überzeugung: „Das wird das schönste Weihnachten mit oder ohne Gans. Wir haben einen neuen Papa!“ Plötzlich trat eine ungekannte Stille ein. Jeder von ihnen versuchte in seinem Herzen zu begreifen, was da mit ihnen geschehen war. Nach einer Weile war Lilly die erste, die sich regte. „Ich baue jetzt doch die Krippe auf. Denn wir haben ja einen Gast bekommen.“

Rolf Dieter Haering

Quelle: Marburger Medien

 

Das waren Gedanken für das kommende Weihnachtsfest.

Ich  wünsche  allen, ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest. Für das neue Jahr Gesundheit, Glück, Freude, Friede und Gottes reichen Segen.

 

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, In JESUS CHRISTUS. Joh.1,14

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Thema: Weihnachtsgeschichten

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612. R. T. Erdogan, ein sehr rationaler Mann

Mittwoch, 22. November 2017 | Autor:

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Liebe Blog Besucher,

ich muss mich seit vielen Jahren darüber wundern wie blauäugig unsere Politiker mit den Islamisten Erdogan umgehen. Diplomatie schön und gut, aber man sollte doch seinen Verstand bei allen Verhandlungen – wenn es um die Interessen Deutschlands geht – nicht einfach an der Garderobe abgeben. Wenn man Politik Jahr aus, Jahr ein macht, dann darf man doch vorausetzen, dass verantwortlich im Interesse des eigenen Landes gehandelt wird. Mehr will ich dazu nicht sagen.

Lesen Sie selbst diese gute Analyse von Thomas Lachenmaier – Factum Magazin. Ich bedanke mich für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

 

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Viele Medien reagieren ratlos auf die verbalen Attacken des türkischen Präsidenten. Sie wundern sich, ergehen sich in psychologischem Rätselraten: Wie kann es denn sein, dass er jetzt so wüste Drohungen, so «verrückte» Sachen sagt? War er nicht immer ganz vernünftig, demokratisch, pro-europäisch? Nun, dieser Mann ist keineswegs Opfer seines überschiessenden Temperaments. Er redet, wie er handelt: vollkommen rational, zielbewusst. Er ist somit das Paradebeispiel eines psychisch gesunden Menschen. Eine gewagte These? Nein.

 

Mit klarer Agenda.

Von Beginn seiner Karriere an verfolgt Erdogan die islamistische Agenda. Nie hat er einen Hehl daraus gemacht. Er ging dafür sogar ins Gefängnis. Wie andere historische Persönlichkeiten, die nicht fürs Blumenpflücken bekannt wurden, wie etwa Stalin, Mao, Hitler, hat er kein Geheimnis aus seinen Überzeugungen gemacht. Das folgende Zitat aus einer seiner Reden führte zur Verurteilung: «Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.» Dankenswert deutlich nennt er, am 31. Juli 2016, Strategie und Ziel: «Wir haben nur ein einziges Anliegen: Islam, Islam, Islam!»

 

Den Westen am Wickel.

Erdogans impulsive Tiraden, etwa gegen Peres in Davos, gegen Merkel, sind kühl inszenierte Mittel zum jeweiligen Zweck. Dass der Westen ihn nicht erkennt als den, der er ist, hat nichts mit ihm zu tun. Sondern mit dem Westen. Mit Wunschdenken. Medien und Politik waren unisono der Meinung, er werde die Türkei zu einer Brücke der Demokratie in die islamische Welt hinein machen. Hat er das je versprochen?

Nein: «Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.» Der Westen hielt ihn für käuflich, weil er selbst käuflich ist: Allein von 2007 bis 2013 überwies die EU 4,8 Milliarden Euro. Henryk Broder belegte mit EU-Dokumenten, wofür Erdogan dieses Geld erhielt: «zur Förderung von Demokratie, Zivilgesellschaft und Rechtsstaatlichkeit».

Mit dem EU-Geld verwandelte er den noch immer säkular aufgestellten Staat seit 2003 in einen islamischen Staat, finanzierte seine Medienmacht, räumte weg, was im Weg war: die Presse, das Militär, die Justiz, die Polizei. Es gab Rückschläge, aber seit dem vergangenen Jahr hat er es geschafft: Es gibt keine freie Presse, Justiz, unabhängige Staatsanwaltschaft mehr. Die säkulare Armee ist islamisiert. Und: Mit dem Flüchtlingsabkommen hat er den Westen am Wickel – und weitere Milliarden.

 

Von kühner Entschlossenheit.

Die Waffen, die Deutschland ihm seit Jahr und Tag gern verkauft, braucht er für den Krieg gegen die Kurden. Für die zivilen Auslandseinsätze ist das Religionsministerium zuständig: Auslandsmissionierung, Moschee-Bau im Ausland («unsere Kasernen»), Prediger. Mit den Moscheen (teils EU-mitfinanziert) werden die Auslandstürken islamisch diszipliniert und dienstverpflichtet («die Minarette unsere Bajonette»). Wenn irgendwo ein Musikstück über den Armenier-Genozid aufgeführt wird, klagt Ankara bei der EU gegen die Projektförderung. Ein Kabarettist nachts im TV: Die Reaktion kommt. Ein Journalist in der Provinz schreibt Despektierliches: Der Protest kommt. Erdogan weiss Bescheid. Nur ein dichtes Netz leistet das. Ankara listet offenbar längst missliebige Personen, Medien, Institutionen. Wozu? Erdogan weiss es. Kühn und entschlossen setzt er um, was Davutoglu, Islamist mit Nickelbrille (ehemaliger Aussenminister, Ministerpräsident) taktisch und strategisch in seinem Buch «Strategische Tiefe» formulierte: Das Kalifat Türkei als Etappe: «Unser Spielfeld ist die Welt.» Diesem Davutoglu versicherte A. Merkel persönlich: «Der Islam gehört zu Deutschland – und das ist so, dieser Meinung bin ich auch.» Blauäugigkeit ist die neue Alternativlosigkeit.

 

Wegweisung.

Derweil weisen Erdogan und seine Mannen – seit Jahren – in deutschen Stadien den «Gläubigen » («unsere Soldaten») den Weg: «Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.» Wieder rätselten die Medien: «Ein Verbrechen? Warum?» Jeder Muslim versteht. Erdogan nennt eine Säule des Islam: Es ist verboten, sich mit den «Kufar», den Ungläubigen, einszumachen. Der Islam verbietet ausdrücklich, Freundschaften mit Christen und Juden zu schliessen. Erdogan nennt seinen Kompass ganz offen: «Allah sei Dank sind wir Anhänger der Scharia!» und hebt die Arme zum islamischen Hitlergruss: die Daumen zur Handinnenfläche, das Zeichen der Muslimbrüder. Und der Westen? Leistet Erdogan Wahlhilfe durch Staatsbesuche und das Verbot von Öcalan-Porträts. Alternativlos voran: Angela Merkel. Derweil gibt Erdogan den Seinen, in Worten an den Westen, Wegweisung: «Wenn Sie sich weiterhin so verhalten, dann wird morgen weltweit kein Europäer, kein Bürger des Westens in Sicherheit und Frieden die Strassen betreten können.»

 

Quelle: Factum – Magazin

Autor: Thomas Lachenmaier

Thema: Deutschland wach auf! | 2 Kommentare

611. Israelkritik ein Parteiprogramm

Dienstag, 31. Oktober 2017 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

seit vielen Jahren beobachte ich mit großer Aufmerksamkeit wie die deutsche Politik und die restliche Welt mit dem Thema Israel umgeht. Ergebnis: Kein anderes Volk und Land wird dermaßen ungerecht behandelt wie Israel. Schaut man in die Geschichte, stellt man sehr schnell fest, immer wenn man in dieser Welt einen Sündenbock brauchte, hat man sich Israel ausgesucht. Warum?

Es gibt eine biblische Erklärung – die Welt ist in Feindschaft gegen Gott. Da sich Gott aber gerade dieses Volk als sein Eigentum erwählt hat, muss man sich nicht wundern, dass es so aussieht wie es aussieht.

 

Noch eine Tatsache die man hier einmal zum Nachdenken erwähnen sollte.

Friedrich der Große(18. Jahrhundert) hatte einen frommen Leibarzt. Diesen forderte er einmal damit heraus, daß er ihn aufforderte, er möge ihn in einen kurzen Satz beweisen dass es Gott gibt.

Der Leibarzt sagte zu Friedrich den Großen: Majestät, die Juden.

Anscheinend konnte man auch damals schon mit dieser Aussage etwas anfangen, denn Friedrich der Große fragte nicht mehr nach, sondern schwieg still.

 

Vielen Dank an bei Brd. Jochen Mall H -F -I für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages.

 

Israelkritk ein Parteiprogramm

Israel kann sich vor der Flut falscher, giftiger und gehässiger Anwürfe kaum mehr retten. Dabei geht es nicht um die sogenannten „fake-news“ aus sozialen Medien, sondern um gezielte Diffamie­rung im Namen der Diplomatie:

Die ungeheuerliche „Demokratie“ des Herrn Gabriel (von Ulrich.W. Sahm)

Ulrich Sahm (13.07.17) H-F-I

 

Deutschlands SPD-Außenminister Sigmar Ga­briel, bekanntlich auch Vizekanzler in der größ­ten europäischen Demokratie, erklärte gegenü­ber dem Hamburger Abendblatt: „Die aktuelle Regierung sei nicht Israel, auch wenn sie das gern so darstelle.“

Man muss die israelische Regierung oder gar ihren Premierminister weder mögen noch der Politik zustimmen. Zu behaupten, sie sei nicht Israel, ist ein grundsätzlicher Verstoß gegen die Regeln der Demokratie. Benjamin Netanjahu ist nun mal demokratisch gewählt und hat gemäß­ allen Regeln der Kunst eine Mehrheitskoalition auf die Beine gestellt.

 

Gabriael Bundesaußenminister HFI

Würde Gabriel auch behaupten, dass Frau Merkel nicht für Deutschland spricht und Herr Trump nicht für die USA?

Und wenn Gabriel schon so Israels Regierung delegitimiert, warum schweigt er zu seinem „Freund“ Mahmoud Abbas, der seit 2006 nicht wiedergewählt worden ist und mit der Auflö­sung des Parlaments die Demokratie in der Autonomiebehörde abgeschafft hat?

Über die demokratische Legitimation der Ha­mas im Gazastreifen müssen hier wohl keine Worte verloren werden. Gleichwohl hatte aus­gerechnet Gabriel bei einem seiner Besuche in Nahost von Israel gefordert, diese palästinen­sische Partei anzuerkennen. Wo in der Welt anerkennen Staaten politische Parteien ande­rer Länder und über was sollten sie mit ihnen verhandeln? Die Frage, ob Israel nun auch die NPD oder die AFD anerkennen sollte, beant­wortete er mit einem lauten Lachen und brach dann das Gespräch abrupt ab.

 

Die „National- Religiösen“ – wo sind sie?

 

In deutschsprachigen Medien wird die israe­lische Regierung gerne als „national-religiös“ bezeichnet. Die Likudpartei Netanjahus ist viel­leicht „national“, aber gewiss nicht religiös. Die Partei des Finanzministers Kachlon passt we­der in die eine, noch in die andere Schublade. Die „Frommen“ in der Koalition bedienen nicht das Klischee „Siedlungspolitik“. Sie kümmern sich um die Einhaltung der Sabbatgesetze, also rein innenpolitische Angelegenheiten, die in den Medien im Ausland kaum oder keinen Wider­hall erfahren.

Und wenn schon die jetzige israelische Regie­rung plump und verfälschend als „national-religiös“ definiert wird, kommt man beim Gedanken an Deutschland schnell auf fiese Parallelen. Kanzlerin Angela Merkel ist doch Parteivorsitzende der CDU. Wegen des „hohen C“ im Namen dieser rechtskonservativen Par­tei müsste sie eigentlich als „national-religiös“ bezeichnet werden. Und wie müsste nun die Große Koalition der „nationalen“ CDU mit der „sozialistischen“ SPD bezeichnet werden? Der Anstand verbietet es, in Deutschland die Be­zeichnung „National“ und „Sozialistisch“ zu einem Wort zusammen zu ziehen.

 

„Israelkritik“ ein Parteiprogramm?

 

Die SPD – nahe Friedrich-Ebert-Stiftung hat in einer neuen Studie herausgefunden, dass der „moderne Antisemitismus“ in Deutschland seit 2014 von 28% auf 40% im Jahr 2016 angestie­gen ist. Die entscheidende Aussage lautete: “Aufgrund der Politik Israels, kann ich verste­hen, dass die Leute etwas gegen die Juden haben.”

So wird die Studie in der Jerusalem Post zitiert.

Bemerkenswert ist, dass es keinen ähnlichen Begriff für Kritik an anderen Ländern gibt, in denen Menschenrechtsverbrechen und Verstö­ße gegen das Völkerrecht drastischer sind als vermeintlich in Israel: Syrien, Irak, Jemen und anderswo. Allein anhand dieser Studie kann man sehen, dass Außenminister Gabriel mit seinem Eklat in Israel innenpolitisch, im Vor­feld der Neuwahlen im September, nur positiv punkten konnte. Es ist anzunehmen, dass er diese Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert- Stiftung kannte und als profilierter Politiker auch wusste, daraus Kapital zu schlagen.

Eine Woche später kam der Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier. Ebenfalls SPD-Ge­nosse wie Gabriel, doch in anderer Rolle, um in Israel nun wieder die „Wogen zu glätten“.

 

Steinmeier_by_mike kess_pixelio.de

 

…könnte man damit in Deutschland Wahlen gewinnen

 

Erneut wurde berichtet, als hätten die Medien nichts verstanden. Wieder wurde behauptet, dass Netanjahu den „Eklat“ mit Gabriel pro­voziert habe, weil er keine Treffen mit „re­gierungskritischen Organisationen“ dulde. Steinmeier reagierte darauf – ohne Netanjahu beim Namen zu nennen – in seiner Rede in der Hebräischen Universität mit „klaren Worten“: „Sprechverbote helfen nicht beim Verstehen, und sie schaffen kein Verständnis“, sagte Stein­meier. Und weiter: „Wer seine Stimme erhebt, wer Kritik übt, der ist kein ‚Volksverräter‘, son­dern eigentlich ein Volksbewahrer.“

Ohne „Breaking the Silence“ und „B’Tselem“zu nennen, lobte der Bundespräsident deren zi­vilgesellschaft-liches Engagement in Israel. Sie verdienten „unseren Respekt als Demokraten auch dann, wenn sie einer Regierung kritisch gegenüber stehen“. Wer hingegen die Pluralität von Gesellschaft ablehne, „stellt sich selbst ins Abseits“. Soweit der Spiegel.

 

Ein Schlag ins Gesicht für jeden Israeli

 

Netanjahu hat sich allein gegen die Organisa­tion „Schweigen Brechen“ gewandt und das ausdrücklich nicht wegen „Regierungskritik“ oder wegen „Siedlungspolitik“, sondern al­lein wegen deren fraglichen Methoden und unnachweisbaren Behauptungen, israelische Soldaten pauschal als Kriegsverbrecher darzu­stellen. Das konnte, durfte und wollte Netanja­hu als gewählter Premier nicht unmittelbar vor dem Jom haZikaron hinnehmen. Dieser Feier­tag ehrt alle Soldaten der israelischen Armee, welche in Kriegen oder bei Terroranschlägen gefallen sind. Am Jom haZikaron wird auch der Zivilisten gedacht, die Opfer des palästi­nensischen Terrorismus geworden sind. Der Tag beginnt am Vorabend um 20 Uhr (nach dem jüdischen Kalender beginnen die Tage mit dem Sonnenuntergang) mit dem einminütigen Signalton einer Sirene. In dieser nationalen Schweigeminute hält das gesamte Land den Atem an, die Israelis gedenken der Opfer und zeigen ihren Respekt. Und man kennt die Namen wirklich. Jeder tote Soldat, jeder ermordete Zivilist wird nach den Anschlägen namentlich erwähnt und vom ganzen Land be­trauert. Unvorstellbar, dass man in Israel mit Terroropfern so anonym umgehen würde, wie in Berlin nach dem Anschlag am Breitscheid­platz.

 

Der Gedenktag geht in den Unabhängigkeits­tag nahtlos über. Hier erinnern sich die Men­schen daran, welcher Preis für die Unabhän­gigkeit bezahlt werden musste und was durch das Opfer der Soldaten erreicht wurde. Die meisten Israelis haben in der Armee gedient. Es gibt wohl keinen Israeli, der nicht minde­stens einen Gefallenen persönlich kannte. Eine Diffamierung der IDF ausgerechnet beim Besuch deutscher Volksvertreter konnte nicht übler platziert werden, als im Umfeld dieses nationalen Trauertages.

Und wenn Steinmeier nun behauptete, Kritiker seien keine „Volksverräter“, so gibt es erstaun­licherweise sogar in Deutschland Vorgänge, die durchaus als Verrat gesehen werden. Warum sonst gibt es so viel Aufregung um den mutmaßlich rechtsextremen und terrorverdäch­tigen Bundeswehrsoldaten Franco A.?

 

Am deutschen Wesen kann kein Israeli genesen

 

Es gibt kaum eine Familie in Israel, die keinen Soldaten stellt. Eine Kriminalisierung ihrer Soldaten, die täglich ihren Kopf hinhalten müs­sen, um das Land gegen militärische Angriffe, Raketenbeschuss oder Messerstecher-Terror zu verteidigen, ist weder für rechte, noch für linke israelische Demokraten hinnehmbar. Eine Diffamierung ihrer Söhne und Töchter, Väter und Großväter, Kinder und Enkel als „Kritik“ zu bezeichnen und zu erwarten, dass das auch noch goutiert wird, ist ignorant, überheblich und instinktlos.

 

Dank an Ulrich W. Sahm von dem wir mehrfach Artikel veröffentlicht haben. Wir fühlen uns freundschaftlich verbun­den.

 

Ulrich Sahm ist Sohn eines deutschen Diplomaten, belegte nach erfolgtem Hoch­schulabschluss in ev. Theologie, Judaistik und Linguistik in Deutschland noch ein Studium der Hebräischen Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1975 ist Ulrich Sahm Nahost-Korrespondent für verschiedene deutschsprachige Medien und berichtet direkt aus Jerusalem. (Bild im Goldrahmen, Holo­caustüberlebender Lustiger, ILI-Vorsitzender Stawski und Ulrich Sahm)

Steinmeier (13.07.17)H-F-I

Deutsche Peinlichkeiten gab und gibt es leider am laufenden Meter. In diese Kategorie gehört ohne Frage unser Bun­despräsident Steinmeier. Er legte einen Kranz am Grab des früheren Terroristen Arafat nieder! Nach Angaben der örtlichen deutschen Vertretung ist es das erste Mal, dass ein deutscher Bundespräsident den Erfinder des internationalen Terrorismus und späteren PLO-Chef auf diese Weise ehrt. Bemerkenswert für mich ist, dass Wikipedia die gesamten von ihm initiierten und ver­übten Terrorakte aus dessen Vita gestrichen hat. (Persönlich bin ich „Abu Ammar“ einmal begegnet. Das war im Zusammenhang mit der Verleihung des deutschen Medienpreises 1995 und ist eine Geschichte für sich. TJM)

 

Kommentar eines Lesers: Beim Betrachten des Fotos von Herrn Steinmeier mit den bunten Blumen vor dem Grab des Friedensnobelpreis­träger in Ramallah, schweifen die Gedanken zu einem anderen vergangenen Foto: eine schwarz-weiß Ablichtung eines vermummten Palästinensers auf einem Balkon in München …Lieber Herr Bundespräsident, haben Sie MÜNCHEN 1972 etwa schon vergessen?

 

Haben Sie vergessen, wie 11 israelische Sportler umgebracht wurden? Erinnern Sie sich nicht daran, dass auch ein deutscher Poli­zist bei dem Befreiungs­versuch ums Leben kam? Ist Ihnen nicht bekannt, dass unserem Gewichtheber Josef Romano, während der Geiselnahme vor den Augen seiner gefessel­ten Teamkollegen die Genitalien abgetrennt und er missbraucht wurde?

 

Und einer Leserin: Trumps Orga-Team sorgt dafür, dass der US-Präsident NICHT mal am Grab des Erzvaters des Terrorismus VORBEI­GEHT, weil das ein schlechtes Bild gibt (zu falschen Schlüssen führen kann und der PA Propaganda-Fotos bietet). Und das Großhirn im Amt des Bundespräsidenten macht es so: Geht gezielt dort hin und legt einen Kranz nieder. Das zeigt die ganze verquere Falschheit und Ver­blendung der deutschen Politik, zumindest des linken Spektrums, aber die „C“-Parteien sind wohl auch nicht besser!

 

Dr. Hans Penner schreibt an Profes­sor Bedford-Strohm, Ratsvorsitzenden der EKD: In einer Schrift von Martin Luther ist zu lesen:„Hilf, dass wir dem Lug und Trug, den Versprechungen und der Falschheit der Welt und all ihrem Guten und Bösen absagen und darauf verzichten – wie wir es damals im Taufbekenntnis gesagt ha­ben – und darin feststehen und täglich mehr und mehr zunehmen.“ (Beintker, Horst; Martin Luther, Die reformatorischen Grundschriften, Band 4, Die Freiheit des Christen, Seite 78; Mün­chen 1983).

 

„Welt“ ist durch „Kir­che“ zu ergänzen. Hiermit ist sehr deut­lich gesagt, dass das freiwillige Bekenntnis des Täuflings ein we­sentlicher Bestandteil der christlichen Taufe ist. Der Verzicht der Evangelischen Kirche auf ein echtes Tauf­bekenntnis ist der Grund dafür, dass man Bischof werden kann ohne Christ zu sein. Sie führen das stän­dig vor, insbesondere durch Ihre Bemühungen, Deutschland dem antichristlichen Islam zu unterwerfen.

Deutsche Bischöfe ohne Kreuz am Tempelberg

 

  • Kaum zu glauben, aber wahr: Kardinal Marx und vorgenannter EKD-Fürst entle­digten sich kürzlich ihrer Kreuze. Die höch­sten deutschen Vertreter des katholischen und evangelischen Christentums verzichte­ten auf DAS SYMBOL schlechthin, aus – wie es später – hieß „Respekt“ vor dem Wunsch ihrer muslimischen Gastgeber auf dem Jeru­salemer Tempelberg! Den Tempelberg haben in den vergangenen Jahren viele christliche Geistliche besucht. Dabei war das Tragen des Kreuzes nie ein Thema gewesen TJM

Als Christ hätten Sie die Pflicht, dage­gen zu protestieren, dass der Antisemit Dr. Steinmeier einen mehrfachen Juden­mörder geehrt hat, der die Vernichtung des Staates Israel anstrebte.

 

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine „Reformationsbotschafterin“ berufen, die keine Christin ist, das Apostolische Glaubens­bekenntnis für falsch erklärt hat und die Bibel als eine Sammlung von Legenden betrachtet. Die protestantische Theologie ist auch nicht wissenschaftlich, weil sie Hypothesen verabsolutiert. Würde die Evangelische Kirche ein echtes Taufbekenntnis für die Mitglied­schaft verlangen, wäre sie auch finanziell ban­krott, so ist sie es nur geistlich: „Eine Kirche, die nichts über das Zukünftig-Ewige zu sagen hat, hat überhaupt nichts zu sagen, sie ist ban­krott“ sagte schon vor Jahren Emil Brunner. Die Botschaft der Evangelischen Kirche ist zusam­mengeschrumpft auf den Satz:

 

„Seid nett zueinander und schont die Umwelt“.

Die Theologen äußern sich nicht zur geistlichen Verfassung der Kirche. Die Pfarrer haben Angst vor ihrem Arbeitgeber und die Bischöfe haben Angst vor der Öffentlichen Meinung.

 

Diener der satanischen NeuenWelt­Ordnung – auf dem Kirchentag – unter sich.

 

Die Junge Freiheit titelte in ihrem Rück­blick auf den Kirchentag: „Kirche ohne Mission“ und schreibt über Ostern, das höchste Fest des Christentums: Nur an Weihnachten finden mehr Gläubige ihren Weg in die Kirchen. Sie kommen in die Gebäude einer Institution, die schwer er­schüttert ist. Besonders betroffen ist die Evan­gelische Kirche in Deutschland (EKD). Beispiel Berlin-Brandenburg: Innerhalb von zehn Jahren sanken die Kirchensteuereinnahmen infolge von massenhaften Austritten um 40 Prozent. Bundesweit, so Pressemeldungen, würde fast (FS auf S.12)

 

(FS von S.9) die Hälfte der 20.000 Kirchen künftig aufgrund der fallenden Mitgliederzahlen nicht mehr benötigt. Die katholische Kirche will allein in Berlin die Zahl ihrer Gemeinden durch Zusammenlegungen von 207 auf 110 halbieren.

Nun sollte man erwarten, die Kirche reagiere auf ihren drohenden Konkurs wie ein ins Tru­deln geratenes Unternehmen dadurch, dass die Marketingstrategie überdacht würde. Doch weit gefehlt: Vor allem die evangelische Kir­che setzt auf Untergang – volle Kraft voraus. Wäre der Kapitän der „Titanic“ von der EKD gestellt worden, er hätte das Schiff auch ohne Eisberg versenkt. Zu diesem Eindruck muss man kommen, wenn man sich das Pro­gramm des diesjährigen Evangelischen Kir­chentages ansieht, der vom 25. bis 29. Mai in Hannover stattfand. Für helle Empörung sorgte bereits im Vorfeld der geplante Auftritt des TV-Moderators Michel Friedman. Erst nach einer überraschenden Welle von Protesten ein­facher Kirchenmitglieder, aber auch von Frau­enrechtsgruppen sagte Friedman wieder ab.

Anhaltenden Unmut rief der Auftritt des „TV-Pfarrers“ Jürgen Fliege hervor, in dem er die Forderung nach einer „Kuschel-Kirche“ und der Abnahme des Kreuzes in den Kirchen aufge­stellt hat, weil es „grausam und bedrückend“ wirke. Den Vogel schoss er ab, als er erklärte, es gebe keinen „wahren einzigen Gott und kei­nen einzig wahren Glauben“.

Das Programm des Kirchentages wimmelte von Veranstaltungen pro Homosexualität, es wurde sogar ein „Segnungsgottesdienst für gleichge­schlechtliche Paare“ der Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter durchgeführt, man wurde überschwemmt von religiösen Angeboten aller Richtungen, ob moslemisch, buddhistisch, esoterisch. Das Wort „Christenverfolgung“ suchte man im 608 Seiten umfassenden Programm jedoch vergebens. Der Begriff „Lebensrecht“ tauchte dreimal auf, Abtrei­bung einmal. Indessen lud der Kirchentag zum Freitagsgebet in die Jama’at-un-Nur Is­lamische Gemeinde Hannover ein und diskutierte unter dem Motto „Mis­sion impossible?“ nicht etwa die christliche Mission, sondern gab Na­deem A. Elyas, dem umstrittenen Vor­sitzenden des Zen­tralrats der Musli­me in Deutschland, ein Podium.

Die Teilnahme auf dem Kirchentag verweigert wurde, wie konservativ-evangelikale Kreise kritisieren, dem messianisch-jü­dischen Verein Beit Sar Shalom, dem in Deutschland 15 Gemeinden von Ju­den angehören, die sich zu Jesus als Messias bekennen. Die Kirchentags- Leitung lehnte den Antrag mit der Begründung ab, die christliche Mission von Juden sei mit den Zielen der Ver­anstaltung nicht vereinbar.

Die Herbeifüh­rung der religi­ösen Beliebigkeit unter Christen offensichtlich schon!

Thema: Israel | Ein Kommentar

610. Allein das Wort Gottes – „Sola scriptura“

Sonntag, 29. Oktober 2017 | Autor:

Die Bibel_by_Uwe Duwald_pixelio.de

Liebe Blogbesucher,

das Reformationsjahr jährt sich zum 500 mal und viele springen jetzt aus der Deckung und entdecken plötzlich wie kostbar das Wort Gottes ist, wenn man es mit dem Herzen liest. Leider ist zu befürchten, dass die Euphorie um die Bibel nach diesem Höhepunkt bei vielen die aus der Deckung gekommen sind, wieder verflachen wird. Die Gedanken von Hartmut Steeb haben mir gut gefallen, darum wollte ich sie hier auch noch einmal zum aufmerksamen lesen zur Verfügung stellen.

Ich danke Herrn Steeb für die Genehmigung zur Veröffentlichung hier in meinem Blog.

Hartmut Steeb

Allein die Schrift – die Ur-Kunde unseres Glaubens

Das Reformationsgedenkjahr neigt sich dem Ende zu. Was über 10 Jahre lang vorbereitet wurde, auch mit viel Glanz und Gloria bedacht, wird geschlossen. Was bleibt? Hoffentlich mindestens die vier Solis, die uns in die Zukunft für das Leben der Christen und der Kirchen begleiten. Ein Sola nehmen wir in dieser Ausgabe von EiNS auf. Es geht es um die Bibel, Sola scriptura, „Allein die Schrift.“ Denn sie ist die  Ur-Kunde des Glaubens, die ursprüngliche Kunde des Glaubens. Urkunden beglaubigen einen Zustand. Sie weisen aus, dass es wirklich so ist: Die Geburtsurkunde, die Heiratsurkunde, auch die Sterbeurkunde. Die Ur-Kunde der Geschichte Gottes mit den Menschen, die erste Kunde von Gott, ist das Material, mit dessen Hilfe Gott eindeutig und für alle Zeit klar gemacht hat was er sagt, was er will, wie er wirkt, was er getan hat und tun wird und was für unser Leben wichtig ist. Auf diese Ur-Kunde des Wortes Gottes ist Verlass.

Darum ist es tragisch, und das darf und muss man ja gerade auch im Rückblick auf das Reformationsgedenkjahr auch sagen, dass in den letzten Jahrzehnten bis in die Kirchen hinein viel Misstrauen gegenüber dem Wort Gottes gesät wurde. Es ist modern geworden alles anzuzweifeln. Wenn Sie nur einmal die Zusammenfassung christlichen Glaubens nehmen, wie sie im Apostolischen Glaubensbekenntnis zum Ausdruck kommt, dann können Sie die Bibelkritik mit den Händen greifen. Wenn Sie anfangen „Ich glaube an Gott den Vater…“ – dann fragen schon die ersten, ob es nicht auch die Mutter sein kann. Wenn Sie weitergehen „…den Schöpfer, Himmels und der Erde…“ dann kommt die Frage, ob das denn stimmt, ob nicht doch alles aus Zufall geworden ist. Und wenn Sie an die Geburt Jesu kommen, dann erfahren sie selbst den Zweifel von Kirchenleitern an der biblischen Botschaft, dass Jesus von der Jungfrau Maria geboren worden ist. Und wenn man dann gar in manchen ethischen Fragen denkt und sagt, man müsse „in einigen Fragen mit der Schrift gegen die Schrift“, also im Zweifel das Wort Gottes auch gegen ihren Wortlaut auslegen…“ – das ist unreformatorisch!

Wir dürfen uns nicht wundern wenn die Kirche und unser Glaube kraft- und saftlos wird, wenn wir meinen, dass wir es besser wissen würden als Generationen vor uns und als es uns das Wort selbst über sich sagt.

Nein, ich verstehe auch nicht jedes Wort der Heiligen Schrift. Auch wenn ich mich seit Jahrzehnten schon intensiv damit beschäftige, könnte ich noch viele Fragen auf den Tisch legen. Aber mir hat es vor Jahren das Wort aus 2. Timotheus 3,16 angetan und zwar in der älteren Übersetzung Martin Luthers:

„Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Aufdeckung der Schuld, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.“ Die vier Großbuchstaben L A B E stehen für ein altes deutsches Wort: Laben. Es bedeutet: sich erfrischen, Kraft tanken, neue Stärke aufnehmen. Wer Gottes Wort so liest, dass er sich fragt, was dieses Wort lehrt, worin  dieses Wort Schuld aufdeckt, zur Besserung anleitet, zur Erziehung – gemeint ist das altehrfürchtige Wort der „Heiligung“ – führt, der wird genau diese Kraft für sein Leben erfahren. Ich wünsche Ihnen, dass sie sich an diesem Wort Gottes laben können, wie an einer Wasserquelle, der Quelle gelingenden Lebens, gleich anschließend, wenn Sie das Heft EiNS gelesen haben.

Die Evangelische Allianz ist auch eine Bewegung, die der Ur-Kunde des Glaubens traut, auch in Zukunft.

Darin bleiben wir verbunden

Ihr

Hartmut Steeb

Quelle: Magazin EINS der ead

Thema: Lebendiger Glaube | Ein Kommentar

609. Lassen Sie Gott ihre Geschichte schreiben!

Donnerstag, 26. Oktober 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

als ich diese Predigt von Isolde Müller las fand ich mich zu 100% darin wieder. Es ist so hilfreich zu sehen, dass viele bedeutende Personen in der Bibel die gleichen Schwierigkeiten hatten wie wir. Deshalb kann ich jeden der in einem Lebenstief steckt nur ermuntern an Gott festzuhalten. Lassen Sie sich von den nachfolgenden Worten ermutigen.

Isolde Müller

Ich danke Isolde Müller vom Missionswerk Karlsruhe für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Erst wenn wir uns mit unserer Vergangenheit versöhnen, werden wir wirklich frei. Dafür können wir einiges von Hiob lernen.

 

Jeder Mensch hat eine Geschichte – seine persönliche Lebensgeschichte. Ganz speziell. Gott selbst schreibt sie. Deshalb weiß Gott, durch welche Herausforderungen Sie in Ihrem Leben schon gegangen sind. Er weiß, welche Enttäuschungen Sie erlebt, welche Höhepunkte Sie gefeiert haben. Gott kennt Ihre Kindheit, Ihre Eltern, Ihr Umfeld, Ihre Ehe und Familie. Er kennt unsere Geschichte besser als wir selbst. Wie ergeht es Ihnen, wenn Sie zurückblicken? Können Sie sagen: „Es ist gut, wie Gott mich geführt hat“? Viele Menschen nehmen ihre eigene Lebensgeschichte nicht an. Sie hadern damit. Sie wünschten, ihre Vergangenheit wäre anders verlaufen oder sie selbst wären eine andere Persönlichkeit. Oder sie haben Schuldgefühle bzw. ein schlechtes Gewissen wegen etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist und denken: „Hätte ich bloß damals dies und jenes getan!“ oder: „Hätte ich doch anders entschieden!“

Gott schreibt nur gute Geschichten

Zur geistlichen Reife gehört, dass wir uns mit unserer Geschichte versöhnen. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott einen Plan hat mit unserem Leben. Wir dürfen vertrauen, dass er unsere Geschichte mit guten Absichten schreibt und dass sie gut ausgehen wird. Auch aus unseren Niederlagen macht er etwas Gutes! Wenn wir diese Gewissheit haben, erfahren wir Frieden und Gelassenheit im Leben. Vielleicht scheint in Ihrem Leben alles kaputt zu sein? Ich kann Ihnen zusprechen: Es gibt Hoffnung! Gott wird wiederherstellen, was Satan rauben konnte. In der Bibel lesen wir oft von Menschen mit vielen verschiedenen Nöten. Gott begegnete jeder Not anders. Er will auch Ihrer Not begegnen. Er kann Ihre Geschichte anders weiterschreiben als bisher.

Manchmal ist es nötig, dass wir dafür unsere Blickrichtung ändern. Schauen Sie nicht auf Ihre Umstände, sondern heben Sie den Blick: Sehen Sie auf Gott. Die neue Blickrichtung setzt den Segen in Bewegung und verändert Ihre Situation. Und dann können Sie es getrost Gott überlassen, wie er Ihr Problem löst. In der Bibel gibt es unzählige Beispiele, wie Gott mit Menschen Geschichte geschrieben hat – trotz ihrer Fehler, trotz ihrer Unzulänglichkeiten:

Mose konnte sich schlecht ausdrücken, er stotterte und war ein Mörder.

Gideon hatte Angst.

David hatte eine Affäre und war ebenfalls ein Mörder.

Petrus verleugnete Jesus.

Und Martha machte sich ständig Sorgen.

Man könnte noch viele weitere aufführen. Gott hat mit ihnen allen Geschichte geschrieben! Egal wie ihre eigenen Geschichten aussahen, egal welche Fehler hinter ihnen lagen. Selbst die Jünger hatten keine glänzenden Lebensgeschichten. Jesus kannte ihre Fehler gut – und trotzdem hat er sie in seinen engsten Kreis berufen!

Hiob: ein Beispiel für Gottes Sieg

Betrachten Sie mit mir ein besonderes Leben: die Geschichte von Hiob. Wenn es uns sehr schlecht geht, vergleichen wir uns manchmal mit Hiob. Sogar die Welt kennt diesen „armen Kerl“, der den Ausdruck „Hiobsbotschaft“ geprägt hat. Hiob wird eigentlich nur im Negativen genannt. Dabei ist seine Geschichte ein Beispiel für Gottes Sieg und Wiederherstellung! Ich denke, mit dieser Geschichte will Gott uns seine Souveränität zeigen: Unser Leben ist in seiner Hand. Gott hat zugelassen, dass Hiob von Satan angegriffen wurde, obwohl es keinen Grund dafür gab: Er hatte sich nicht versündigt und sich nichts zuschulden kommen lassen. Eine Geschichte mit einer ähnlichen Aussage lesen wir auch im Neuen Testament, in Johannes 9,1–3: „Und als [Jesus] vorüberging, sah er einen Menschen, blind von Geburt. Und seine Jünger fragten ihn und sagten: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbart würden.“ Das ist auch der eigentliche Sinn des Buches Hiob: Gottes Macht soll offenbar werden. Wir sollen erkennen, dass Gott treu ist. Gott will zeigen, dass Satan nichts ausrichten kann, auch wenn er noch so wütet: Gottes Macht ist größer! Gott kann alles wiederherstellen, was Satan uns geraubt hat. Ja, er kann es sogar vermehren.

Behalten Sie Ihr Gottvertrauen

In Hiob 1,1 sagt uns die Bibel, dass Hiob ein rechtschaffener, redlicher und gottesfürchtiger Mann war, der das Böse mied. Wir kennen die Geschichte: Hiob verlor alles – seinen Besitz, seine erwachsenen Kinder und er wurde sehr krank. Doch trotz alldem hielt er Gott die Treue. Er überprüfte sich, ob Sünde in seinem Leben war und wir lesen in Kapitel 2,10, dass Hiob sagte: „Das Gute nehmen wir von Gott an, da sollten wir das Böse nicht auch annehmen?“ Und weiter heißt es: „Bei alldem sündigte Hiob nicht mit seinen Lippen.“

 

Es ist hilfreich, sich selbst die Frage zu stellen: Was kommt im Laufe unserer Lebensgeschichte aus unserem Mund heraus? Sind wir schnell dabei, Gott Vorwürfe zu machen oder das Warum und Wieso zu beklagen? Wenn Gott nicht gleich eingreift, meinen wir, er höre uns nicht oder habe uns vergessen. So verbeißen wir uns in unser eigenes Denken und werfen unser Vertrauen weg, wenn etwas nicht so geht, wie wir es uns wünschen. Hiob dagegen hat Gott vertraut. Kein schlechtes Wort gegen Gott kam ihm über die Lippen.

Doch dann erlebte Hiob die Anfechtung in Form seiner Freunde. Sie ließen nicht locker und wollten ihm einreden, dass er Schuld auf sich geladen habe. Sie kamen mit all den Floskeln, die manche von uns auch gut kennen: „Du hast gesündigt.“ – „Du hast zu wenig Glauben.“ – „Gott straft dich.“ – „Gott hat dich vergessen, er hört dich nicht.“ Sind das Sätze, die Sie auch denken?

Die Texte in Hiob beschreiben detailliert, wie sehr Freunde oder andere Menschen einem zusetzen können. Hiob war innerlich zerschunden und verletzt. Er fühlte sich angegriffen. Am Anfang hatte er auf Gott vertraut, aber dann begann er zu zweifeln. Er wollte sterben. Er wollte aufgeben, weil er plötzlich keinen Ausweg mehr sah. Genauso kann es uns selbst ergehen, wenn wir auf Menschen hören, die uns Falsches einreden. Lassen Sie sich von anderen nichts einreden, wenn es Ihnen schlecht ergeht, sonst kommt Verzweiflung auf. Lassen Sie nicht zu, dass Satan Sie durch falsche Einflüsterungen in Depressionen führt.

In Hiob 42,7 spricht Gott mit Hiobs Freunden: „Ich bin voller Zorn über dich und deine beiden Freunde, ihr habt nicht die Wahrheit über mich gesagt, so wie mein Diener Hiob es tat!“ Auch wir hören oft die Unwahrheit über Gott – von Menschen um uns herum. Die Frage ist: Wem glauben wir? Den Menschen oder Gottes Wort?

Sagen sie sich los vom Negativen

Im letzten Kapitel im Buch Hiob lesen wir, was Hiob schließlich in einem Zwiegespräch mit Gott sagte: „Herr, ich erkenne, dass du alles zu tun vermagst; nichts und niemand kann deinen Plan vereiteln. Du hast gefragt: ‚Wer bist du, dass du meine Weisheit anzweifelst mit Worten ohne Verstand?’ Ja, es ist wahr: Ich habe von Dingen geredet, die ich nicht begreife, sie sind zu hoch für mich und übersteigen meinen Verstand. Du hast gesagt: ‚Hör mir zu, jetzt rede ich, ich will dich fragen, und du sollst mir antworten.’ Herr, ich kannte dich nur vom Hörensagen, jetzt aber habe ich dich mit eigenen Augen gesehen. Darum widerrufe ich meine Worte, ich bereue in Staub und Asche“

(Hiob 42,2-6). Hiob bereute, dass er sich von seinen Freunden so hatte herunterziehen lassen. Es tat ihm leid, dass er Gott angeklagt und an seiner Hilfe gezweifelt hatte. Hiob hat Gott um Vergebung gebeten, seine negativen Worte widerrufen. Er hat sich losgesagt von all dem Blödsinn, den er geredet hatte. Ist das in Ihrer Situation gerade auch angebracht? Sagen Sie sich los von allen negativen Worten und Gedanken.

„ALS HIOB FÜR SEINE FREUNDE BETETE; DA WENDETE DER HERR FÜR IHN ALLES ZU GUTEN:“

HIOB 42,10

Vermeiden Sie Negative Festlegungen

Wenn eine negative Haltung in uns wächst und wir diese aussprechen, machen wir leicht eine Tür auf für den Feind. Negative Aussagen können eine Festlegung in unserem Leben sein. Mit dem Ausspruch „Ich schaffe es nicht!“ legen wir uns beispielsweise fest, dass die Situation im Schlechten bleibt.

Manchmal sind es auch andere Menschen, die uns festlegen. Wenn wir ihre Aussagen glauben und annehmen, können Sätze wie „Aus dir wird nie etwas werden!“ oder „Du bist ein Versager!“ zu Festlegungen werden, die uns binden. Es ist, als lege der Feind den Finger darauf und trumpfte auf: Du hast es doch gesagt! In Galater 6,7 lesen wir: „Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ Der Same, den wir aussäen, wird wachsen. Positiv oder negativ.

Üben sie sich in Vergebung

Gott hat Hiobs Leben wiederhergestellt: seine Ehre, seinen Stand. Hiob wurde von Gott gerechtfertigt – und er hat mehr bekommen als vorher: „Als Hiob für seine Freunde betete, da wendete der Herr für ihn alles zum Guten. Er gab ihm doppelt so viel, wie er früher besessen hatte“ (Hiob 42, 10). Von Krankheit war nun auch keine Rede mehr. Die wichtigste Aussage des ganzen Buches Hiob lesen wir in diesem Vers: Hiob musste erst vergeben, bevor Gott ihn großzügig neu beschenkte. Mit Groll im Herzen kann man nicht für seine Widersacher beten. Danach wendete der Herr für ihn alles zum Guten – so steht es hier. Das Buch Hiob ist die Lebensgeschichte einer Wiederherstellung. Aber die Voraussetzung ist, dass wir vergeben.

Gott kennt Ihr Leben, Ihre Geschichte, Ihre Herausforderungen. Versöhnen Sie sich mit Ihrer Geschichte. Schaffen Sie heute einen Wendepunkt in Ihrem Leben. Lassen Sie sich ermutigen durch die Geschichte von Hiob – einer Geschichte der Wiederherstellung. Plagen Sie sich nicht mit Selbstvorwürfen. Klammern Sie sich nicht an alten Groll. Gehen Sie den Weg der Vergebung. Sie können Ihrer Lebensgeschichte eine Wendung geben und Gott kann Ihre Geschichte ganz anders weiterschreiben!

 

Isolde Müller – Leiterin des Missionswerkes

Quelle: Freude am Leben

 

Thema: Lebendiger Glaube | Beitrag kommentieren

608. Gender Mainstreaming: Ein politisches Programm zur Gestaltung von Zukunftslosigkeit?

Mittwoch, 25. Oktober 2017 | Autor:

Mann u.Frau_S. Hofschlaeger_pixelio.de

Liebe Blogbesucher,

vor einiger Zeit schrieb mir ein Freund zu diesem Thema folgende Zeilen.

Was Gender anbelangt handelt es sich um eine Pseudowissenschaft, vergleichbar mit Rassenlehre, wissenschaftlichem Sozialismus und Astrologie. Sie ist Zeichen einer übersättigten,  dekadenten Gesellschaft, die Zeit hat, sich mit einem solchen Schwachsinn zu befassen. Ich habe das ungute Gefühl, dass wir demnächst ganz hart auf den Boden der Realitäten zurückgeholt werden könnten, wo dann mancher die Gender-Hirnfürze vergehen.

Ich bedanke mich bei der Redaktion www.geistbewegt.de für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses sehr guten Artikels von Frau Dr. Christl Vonholdt.

 

Familie_by_Alexandra H._pixelio.de.jpg

Was versteht man unter „Gender Mainstreaming“?

Gender Mainstreaming (GM) ist ein facettenreicher Begriff. Manche verstehen darunter einfach die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter. Sie meinen, im GM ginge es vor allem darum, bestehende Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen von Frauen oder Männern zu beseitigen. Wenn das so wäre, wäre GM zu begrüßen. GM meint aber im Kern etwas anderes, und wenn man dieses andere nicht will, sollte man auf den Begriff GM verzichten.

Worum geht es denn dann bei GM? Der Begriff Gender Mainstreaming hat seinen Ursprung in der Weltfrauenkonfe renz in Peking 1995. Er bedeutet, die Gender Theorien (GT) in den Mainstream, also in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Die GT beinhalten ganz bestimmte, sehr radikale Thesen über Geschlecht, Mann- und Frausein. In einem ersten Schritt behaupten die GT, dass es keinerlei wesen- hafte Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Es dürfe deshalb auch keinerlei Geschlechtsrollenunterschiede geben, weder in der Erwerbsarbeit noch in der Verteilung der Familienarbeit.

In einem zweiten Schritt gehen die GT noch weiter: Sie stellen die Kategorien „Mann“ und „Frau“ grundsätzlich infrage und fordern, der Mensch müsse von der „Zwangskategorie“ Geschlecht befreit werden. Die äußeren Geschlechtsmerkmale des Menschen seien zufällig, und der Mensch könne nur frei sein, wenn er sein Geschlecht selbst wählen kann oder, besser noch, auf die Kategorie „Geschlecht“ ganz verzichtet.

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Welche Vorstellungen oder wissenschaftliche Annahmen liegen den Gender-Theorien zugrunde?

Die Vertreter der GT behaupten, sämtliche psychischen und Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau und damit auch alle Geschlechtsrollenunter- schiede seien nur soziale und kulturelle Konstruktionen. Sie seien von einer un- gerechten Gesellschaft, insbesondere von Männern erfunden worden, um die Frau an Familie und Kinder zu binden und sie so von einflussreichen politischen oder wirtschaftlichen Ämtern fernzuhalten. Die Bindung der Frau an Familie und Kinder, so die Vertreter der GT, bedeute in Wirklichkeit Unterdrückung der Frau. In den GT sind dies Grundannahmen, die nicht hinterfragt werden. Empirisch wurden sie nie geprüft.

Gibt es Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen?

Unabhängige empirische Langzeitstudien, welche die Kibbuzim-Entwicklung in Israel untersuchten, haben geprüft, ob diese Theorien der Wirklichkeit standhalten und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie es nicht tun. In der Kibbuzbewegung war man anfangs davon ausgegangen, dass es Gerechtigkeit in einer Gesellschaft nur geben kann, wenn alle Geschlechtsrollenunterschiede abgeschafft sind. Deswegen wurden in den Kibbuzim die Kinder von Geburt an im Kinderhaus von ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen versorgt. Die Frauen machten das zunächst mit, doch irgendwann rebellierten sie. Letztlich setzten sie es durch, dass die Kinder wieder zuhause lebten.

Die Studien kommen zu dem Schluss: Es gibt Geschlechtsrollenunterschiede zwischen Mann und Frau, die nicht gesellschaftlich konstruiert sind, sondern die dem unterschiedlichen Wesen von Mann und Frau entsprechen.

Was genau soll bei der Verwendung des Begriffes „gender“ betont werden?

Reicht es nicht, von Geschlecht, also von „sex“ zu reden? Im Englischen gibt es zwei Begriffe für „Geschlecht“: „sex“ und „gender“. Der Begriff sex betont das Biologische am Geschlecht. Der Begriff gender betont das soziale Geschlecht, wie sich Mannsein und Frausein im Alltag zeigen, also auch die männliche und weibliche Geschlechts- rolle. Da der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist und Leib und Seele zusammengehören, wurden im Alltagsenglisch sex und gender synonym gebraucht.

Die Vertreter der GT trennten jedoch sex und gender und entwickelten die Auffassung, dass die biologischen Gegebenheiten (sex) nur zufällige körperliche Anhängsel ohne Bedeutung seien und dass die soziale Gestalt von Frausein beispiels- weise nichts mit der Biologie zu tun habe. Sie taten das, um den Menschen von jeder Geschlechtsrolle und von der Kategorie Geschlecht überhaupt zu „befreien“. Das ist aber nicht möglich. Es ist, als wolle man einem Fisch sagen, er sei frei, sich im Wasser oder auf der Erde oder in der Luft zu entfalten. Diese Freiheit hat der Mensch nicht. Er kann sich nicht selbst nach Belieben neu erfinden. Er kann sein Potenzial nur entfalten, wenn er das ihm Gegebene, seine Verwurzelung in seiner Leiblichkeit, annimmt.

Was ist denn Geschlecht? Gibt es überhaupt Kriterien für männlich und weiblich?

Die GT und GM behaupten, Geschlecht sei etwas Gemachtes, Konstruiertes. Deshalb könne es willkürlich verändert werden. In Wirklichkeit ist Geschlecht aber etwas Gegebenes, das wir nur annehmen oder uns dagegen auflehnen können. Die Geschlechtsmerkmale sind keine be­deutungslosen Anhängsel, sondern ha­ben etwas mit dem Wesen von Frau und Mann zu tun.

Das kann hier nur sehr verkürzt dar­gestellt werden. So steht das männliche Prinzip, denken wir etwa an die männ­liche Samenzelle, für Bewegung, auf-etwas-gerichtet-sein. Entsprechend steht das weibliche Prinzip, denken wir etwa an die Eizelle, für Verbundenheit, Kom­munikation. Dabei ist allerdings wichtig: Männliches und Weibliches gibt es in jedem Menschen! Sie sind beim Erwach­senen kein „entweder – oder“, sondern ein „etwas mehr und etwas weniger“. Die Schwerpunkte liegen beim Mann anders als bei der Frau. Jeder Mann muss auch seine weiblichen Anteile integrieren und jede Frau ihre männlichen.

Ist Homosexualität angeboren?

Wie ist das mit Heterosexualität?

Das ist eine komplexe Frage. Kinder, die in ihrer psychosexuellen Entwicklung nicht verletzt wurden, werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit heterosexuell entwi­ckeln. Kinder, die in bestimmter Weise in ihrer psychosexuellen Entwicklung ver­letzt wurden, haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, später homosexuell zu empfinden. Homosexualität ist nicht angeboren. Heterosexualität stimmt au­ßerdem mit dem Design unseres Körpers überein, Homosexualität nicht. Hetero­sexualität entspricht auch der Sehnsucht des Menschen nach Fruchtbarkeit, nach über-sich-selbst-hinausweisen.

Können denn die Unterschiede zwischen Mann und Frau ausgelöscht werden?

Wenn nicht, greift GM ins Leere. Warum dann noch protestieren?

Wir dürfen nicht vergessen: Der Fokus von GM ist die Umerziehung der Kinder und Jugendlichen. Die GT brandmarken wesensmäßige Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen als „Stereotype“ und wollen sie mit Gewalt abschaffen. Kinder und Jugendliche können dadurch in ihrer geschlechtlichen Identitätsent­wicklung erheblich verunsichert werden, und das kann ihre Beziehungsfähigkeit lebenslang beeinträchtigen.

 

Erwachsene Männer und Frauen, die sich für die ihnen entsprechenden Geschlechterrollen nicht mehr verantwortlich fühlen, bringen Verwirrung für viele kommende Generationen.

 

 

In vielen Gesellschaften kann der Mensch heute schon seine Identität im Bereich von Sexualität und Geschlecht wählen. Welche Folgen hat das?

In vielen westlichen Gesellschaften kann der Mensch seine sexuelle (homosexuell, bisexuell) und geschlechtliche (transgen­der, transsexuell) Identität selbst bestim­men. Doch hat das Auswirkungen auf die nächste Generation, insbesondere dann, wenn diese neuen Identitäten der Ehe gleichgestellt und Kindern und Jugendli­chen als Vorbild vor Augen gestellt wer­den.

Da die GT Geschlecht als bedeutungs­lose Kategorie ablehnen, lehnen sie auch die Ehe zwischen Mann und Frau als Norm ab. Die Ehe beruht ja gerade auf dem geschlechtlichen Unterschied zwi­schen Mann und Frau. Und dieser Un­terschied ist die Voraussetzung für das Entstehen neuen Lebens! Die GT lehnen ebenso die Heterosexualität als Norm ab, sie wollen gleiche Rechte für homosexu­elle, bisexuelle, transsexuelle und trans­gender Lebensformen.

Wenn in den Kindergärten und Schu­len aber vermittelt wird, Geschlecht sei bedeutungslos, die Ehe sei nicht mehr als jede andere sexuelle Lebensform und je­der könne seine geschlechtliche Identität jederzeit wechseln, hat das unübersehba­re, zerstörerische Folgen. Jugendliche ler­nen nicht mehr, ihre Geschlechtsmerkma­le, die ja auf die Ergänzung von Mann und Frau verweisen, positiv in ihr Leben zu integrieren. Sie werden daran gehindert, sich als Frau oder Mann anzunehmen. Sie lernen nicht mehr, dass Ehe eine kulturel­le Leistung ist, die erst entwickelt werden muss und dass es sich lohnt, sich dafür an­zustrengen. Sie werden daran gehindert, all die schmerzlichen, aber notwendigen Lektionen zu lernen, die es ihnen ermög­lichen, eine Ehe einzugehen und so an der Zukunft ihrer Gesellschaft mitzubauen. Erwachsene Männer und Frauen, die sich für die ihnen entsprechenden Geschlech­terrollen nicht mehr verantwortlich füh­len, bringen Verwirrung für viele kom­mende Generationen. Heterosexualität und Ehebindung sind die wichtigsten Vo­raussetzungen für die Zukunftsfähigkeit jeder Gesellschaft – gerade das blenden die GT aus.

 

 

Dr. med. Christl Ruth Vonholdt,

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, war vom Herbst 1996 bis Februar 2017 Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft, dem Forschungszentrum der ökumenischen Kom­munität »Offensive Junger Christen – OJC e.V.«. Schwerpunktmäßig befasst sich das Institut mit Fragen von Identität, weibliche und männliche Identitätsent­wicklung, Bindungsforschung, Sexualität, Ehe und Familie, christliche Anthropologie.

http://www.dijg.de

www.gender-kritik.com

www.hv-cv.de

www.eltern-rat-homosexualitaet.de

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607. „Der Europäischen Union (EU) könnte dasselbe Schicksal drohen wie dem Römischen Reich,…..

Freitag, 29. September 2017 | Autor:

EU Sitz Straßburg by_Erich Westendarp_pixelio.de.

Liebe Blogbesucher,

jeder der die Geschichte der letzten 2000 Jahre ein wenig kennt, weiß, dass es viele Zusammenbrüche von Völkern und Zusammenschlüssen gegeben hat. Ursache, wie könnte es anders sein, ist doch immer, dass der Mensch sich gegen Gott erhebt, weil er die gleiche Sünde tut wie Adam und Eva. Mehr will ich dazu auch gar nicht schreiben. Lesen Sie selbst.

EU Parlament in Brüssel

 

„Der Europäischen Union (EU) könnte dasselbe Schicksal drohen wie dem Römischen Reich, wenn es ihr nicht gelingt, die Kontrolle über ihre Außengrenzen zurückzugewinnen und den massiven Flüchtlingszustrom zu stoppen. Dieser Ansicht ist der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte (Volkspartei für Freiheit und Demokratie). „Wie wir vom späten Römischen Reich wissen, gehen große Reiche unter, wenn ihre Grenzen nicht gut geschützt sind, “ sagte der Protestant der Zeitung „Financial Times“. Dieses Wissen sei eine Aufforderung zu handeln, so der Politiker, dessen Regierung im Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird. Griechenland, an dessen Grenzen in diesem Jahr mehr als 700.000 Flüchtlingen angekommen sind, forderte Rutte auf, seine Aufnahmekapazität auf mindestens 100.000 zu erhöhen. Bislang hat sich die griechische Regierung lediglich dazu bereit erklärt, 50.000 Menschen aufzunehmen; schließlich wolle man kein „riesiges Flüchtlingslager“ werden. Die meisten Flüchtlinge ziehen jedoch ohnehin weiter Richtung Deutschland und Schweden; allein Deutschland erwartet in diesem Jahr mehr als eine Million Menschen; über 80 Prozent von ihnen sind Muslime.“ (idea)
Der EU droht in der Tat dasselbe Schicksal wie dem römischen Reich. Aber die Hauptursache für den Untergang des römischen Reiches waren nicht die offenen Grenzen und das Überranntwerden durch fremde Kulturen. Das waren nur die Folgen. Ursachen waren auch Korruption, Spaltung, Dekadenz und die Verweigerung von Nachwuchs – wie bei uns. Heute kommen noch offene Sünde und die Ablehnung des christlichen Glauben und seiner Ethik dazu. Aber: Den Untergang des römischen Reiches hat die starke christliche Gemeinde überlebt. Aber vielleicht müssen ja auch bei uns die liberalen Kirchen mit untergehen, damit das echte Christentum wieder innerlich stark wird.

„Die Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt!“ Gustav Heinemann 1950
„…auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“ Matthäus 16,18

Autor: Ali

Quelle: Soulsaver

 

 

Griechenland, Römisches Reich, Europa und was sagt die Bibel dazu?

Es ist also klar: Das Römische Reich wird existieren, wenn der Herr Jesus kommen wird, um sein Friedensreich aufzurichten. Es ist aber auch klar, dass das Römische Reich untergegangen ist: der westliche Teil im 5. Jahrhundert durch die Germanen und der östliche Teil im Jahr 1453 durch die Türken. Folglich muss das Römische Reich wieder erstehen. Und das sagt die Schrift auch ganz klar: „Das Tier, das du sahst [und das Tier hatte zehn Hörner], war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und ins Verderben gehen“ (Offenbarung 17,8). Das Tier bekommt seine Macht und Gewalt von dem Drachen (Offenbarung 13,3) und wird – geführt durch den teuflischen Herrscher des Reiches,  der mit dem Reich selbst identifiziert wird – eine 42-monatige Schreckensherrschaft ausüben.

Doch darum soll es jetzt nicht weiter gehen, ich wollte nur zeigen, dass das Römische Reich wieder kommen wird. Und sehen wir nicht heute deutlich, wie sich Europa mehr und mehr zusammenschließt ? Das ist zwar nicht die Erfüllung der Prophetie, aber es scheinen doch gewisse Vorboten erkennbar zu sein. Die Zeit ist nahe!

Bemerkenswert ist auch, dass der Gedanke an ein Römisches Reich im Westen nie untergegangen ist und bis heute fortlebt. Der Europavisionär Emile Lousse sagten in den 50err-Jahren: „Die europäische Einheit brauchen wir nicht zu schaffen, wir müssen sie lediglich wiederherstellen. “ Schon bei den Eiden der deutschen Kaiser wurde Bezug genommen auf das römische Kaisertum. Als Karl der Große vom Papst in Rom gekrönt wurde, führte er u.a. den Titel „Herrscher über das Reich der Römer“. Man denke auch an den Ausdruck „Heiliges Römisches Reich deutscher Nation“. Ferner war das römische Recht sehr bedeutsam für Europa. Und Napoleon Bonaparte soll einen Cäsarenwahn gehabt haben, während Hitler Karl den Großen bewunderte und sich freute über Mussolini, der das Römische Reich wieder aufleben lassen wollte. Im Jahr 1946 sprach Churchill in Zürich davon, dass Europa auferstehen solle.

Und am 25. März 1957 wurden von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden in Rom die Römischen Verträge unterzeichnet. Damit wurden die EWG und EURATOM gegründet – zwei wesentliche Bestandteile der späteren Europäischen Gemeinschaften. Im Jahr 2004 wurde in Rom der Vertrag über eine EU-Verfassung unterzeichnet, der aber dann nicht in Kraft trat. Bald jedenfalls wird der alte Traum vom Römischen Reich Wahrheit werden … aber es wird ein schrecklicher Alptraum sein!  G.Setzer

Autor: ali

Quelle: Soulsaver

 

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