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255. …dann erhebt euere Häupter, weil sich euere Erlösung naht!

Samstag, 12. März 2011 | Autor:

 

Lieber Blog Besucher,

als ich die Meldung von dem furchterregenden Erdbeben in Japan am 11.03.2011 hörte, fiel mir sofort das Bibelwort aus Lukas 21, Verse 25 – bis 28 ein.

Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür.“

 

Leider kümmert sich der Großteil der Menschen wenig um diese Zusammenhänge, so wie sie in der Bibel voraus gesagt sind. Aber, es gibt doch einige Menschen die intensiver darüber nachdenken. Ein Interview mit einer Japanerin am 11.03.11 hat dies gezeigt. Sie sagte sinngemäß ich habe Angst, dass da noch furchtbare Dinge in Zukunft geschehen werden.

Die einzigen die sich über solche Ereignisse nicht erschrecken müssten sind wir Christen, denn sie können die prophetischen Verheißungen im Wort Gottes schwarz auf weiß nachlesen. Bei solchen Ereignissen wird unser Glaube immer wieder neu heraus gefordert.

Unsere Aufgabe als Christen – ich meine damit, Menschen die von Neuem geboren sind(Johannes Kap. 3) – ist es, für die Menschen in Japan oder wo auch immer zu beten, und sie der gütigen und gnädigen Hand Gottes anzubefehlen, und natürlich auch zu helfen. Nur der Heilige Geist kann „Augen und Ohren des Herzen“ bei Menschen öffnen. Wenn ein Mensch dazu bereit ist, sein Leben, Jesus Christus anzuvertrauen. Er, Jesus,  ist der einzige Weg zu Gott. Nachzulesen in Johannes Kapitel 14, Vers 6.

Hier noch einmal der vollständige eingangs zitierte Bibeltext:

Lukas 21, Vers 25 – 33

„Zu dieser Zeit werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen Unheil verkünden. Die Menschen fürchten sich und wissen nicht mehr weiter, weil Sturmfluten und Katastrophen über sie hereinbrechen. Ungewissheit und Angst treiben sie zur Verzweiflung. Sogar die Kräfte des Weltalls geraten durch-einander. Doch dann werden alle Völker sehen, wie der Menschensohn in den Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommt.


Deshalb:

Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür.“

Dann erzählte Jesus ein Gleichnis: „Seht euch den Feigenbaum an oder die anderen Bäume. Wenn ihre Zweige Blätter treiben, dann wisst ihr, dass es bald Sommer ist. So könnt ihr sicher sein, dass Gottes neue Welt nahe ist, wenn all diese Ereignisse eintreffen. Ja, ich sage euch: Dieses Volk wird nicht untergehen, bevor das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber gelten für immer.“

M.T.

 

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Kommentar von Dr.Gassmann

Erdbeben und andere Katastrophen

Unter den Endzeitzeichen werden in den Evangelien und in der Johannesoffenbarung Erdbeben und andere Katastrophen, welche die Schöpfung betreffen, genannt. Es ist anzunehmen, dass diese sich bis zur Wiederkunft Jesu Christi steigern werden, heißt es doch z.B. in Offb 16,18 f.: „Und es wurden Blitze und Stimmen und Donner; und es ward ein großes Erdbeben, wie solches nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden gewesen sind, solch Erdbeben, so groß.“

Nach Angaben von Versicherungen haben Naturkatastrophen und die durch diese verursachten Schäden in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Von den sechziger bis zu den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich die Zahl der Naturkatastrophen verfünffacht. Die von den Versicherungen zu ersetzenden Schäden sind im gleichen Zeitraum sogar um das Fünfzehnfache gestiegen. Als Ursache der Steigerung wird zum Teil die durch menschliche Eingriffe hervorgerufene Umwelt- und Klimaveränderung angesehen, doch lassen sich dadurch nicht alle Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben und Vulkanausbrüche) erklären.

1996 beispielsweise zählte man weltweit 600 größere Schäden, darunter 30 Vulkanausbrüche, 50 Erdbeben, 170 Überschwemmungen, 200 schwere Stürme und 150 andere Katastrophen wie Hitze- und Kältewellen, Dürren, Waldbrände, Erdrutsche und Lawinen. Dabei kamen ca. 11.000 Menschen ums Leben.
1998 ging als „Katastrophenjahr“ in die Geschichte ein, das insgesamt rund 30.000 Menschenleben bei Naturkatastrophen forderte. Allein der Hurrikan „Mitch“ in Mittelamerika tötete über 11.000 Menschen. Das Hochwasser des Jangtse in China verschlang mindestens 3.700 Opfer und machte 223 Millionen Menschen obdachlos.
Inzwischen bezeichnen selbst weltliche Massenmedien praktisch jedes Jahr als „Katastrophenjahr“. Zur Zeit verzeichnen die Erdbebenwarten weltweit durchschnittlich an jedem dritten Tag ein Erdbeben, das Stärke 6 auf der Richterskala erreicht oder überschreitet. Die Häufigkeit solcher schweren Beben hat deutlich zugenommen. Nachfolgend nenne ich einige der verheerendsten Erdbeben im 20. Jahrhundert:

28.12.1908: Italien, 84.000 Tote
1.9.1923: Japan, 150.000 Tote
31.5.1935: Pakistan, 60.000 Tote
5.10.1948: Turkmenien, 100.000 Tote
29.2.1960: Marokko, 12.000 Tote
26.7.1963: Mazedonien, 1.100 Tote
31.5.1970: Peru, 70.000 Tote
22.12.1972: Nicaragua, 10.000 Tote
4.2.1975: China, 242.000 Tote
6.5.1976: Italien, 980 Tote
23.11.1980: Italien, 2.900 Tote
7.12.1988: Nordwestarmenien, 25.000 Tote
21.6.1990: Nordwestiran, 40.000 Tote
30.9.1993: Indien, 7.600 Tote
17.11.1995: Japan, 5.000 Tote

Zeichen der Zeit

Dem Wiederkommen Jesu und dem Ende des Zeitalters gehen die „Zeichen der Zeit“ voraus. In Matthäus 24 sind diese Zeichen ausführlich geschildert. Meiner Beobachtung nach erfüllt sich heutzutage nicht nur ein Zeichen, sondern es erfüllen sich alle Zeichen gleichzeitig in zunehmender Massivität.

Heute findet man z.B. eine Vielzahl von falschen Christussen , deren Kommen Jesus in Mt 24,5 angekündigt hatte. Einige dieser Pseudo-Christusse im 20. und 21. Jahrhundert waren oder sind etwa: Jiddu >Krishnamurti; San Myung Mun (>Vereinigunskirche); Father Divine, die „fleischgewordene Gottheit“; der New-Age-Christus des „Wassermann-Zeitalters“, der vielleicht am gefährlichsten ist und von vielen erwartet wird. Das erste, wovor Jesus warnt, ist die Verführung, welche solche falschen Christusse mit sich bringen. Diese Verführung ist viel gefährlicher als Kriege, Katastrophen, Inflation usw. Denn sie ist das, was uns nicht nur äußerlich, sondern innerlich betrifft und das Seelenheil des Einzelnen kosten kann.
Danach erst werden die äußeren Gerichte beschrieben:

NAI

„Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei ; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.“ (Mt 24, 6 f.).
Gerhard Maier und Arnold Fruchtenbaum meinen zu dieser Stelle, dass die Wendung „ein Volk gegen das andere“ und „ein Königreich gegen das andere“ sich auf einen sehr großen, vielleicht sogar globalen Konflikt bezieht, eine Art Weltkrieg. Fruchtenbaum schreibt: „Die Redewendung ist ein hebräischer Ausdruck für einen Weltkrieg“ (Handbuch der biblischen Prophetie, 1986, 338 f.; vgl. G. Maier, Matthäus-Evangelium 2. Teil, 1980, 273).

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In Mt 24,7 spricht Jesus auch von Hungersnöten und Erdbeben , in Lk 21,11 darüber hinaus von Seuchen . Zweifellos steht fest, dass die Zahl der Hunger- und Seuchenopfer (man denke etwa an Aids!) sowie die Erdbebenhäufigkeit und -schwere in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat, vor allem seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Wir müssen dabei bedenken, dass es in der Offenbarung heisst, dass am Ende der Weltgeschichte ein Erdbeben stehen wird, so schwer, wie es noch nie gewesen ist (Offb 16,18).

In Mt 24,9 ist die Rede davon, dass die Gläubigen in Trübsal überantwortet und sogar getötet werden. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass sich eine zunehmende Bedrängnis auf die wirklich Gläubigen ausbreitet. Im 20. Jahrhundert haben die Christenverfolgungen vor allem in kommunistischen und islamischen Staaten beängstigende Ausmaße angenommen. Diese Spirale der Gewalt und des Terrors gegen Jüngerinnen und Jünger Jesu setzt sich fort.
„Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen“ (Mt 24,10 u. 11).

Wir erleben in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Zunahme falscher Prophezeiungen , ob es die Voraussagen der Wachtturm-Gesellschaft, das Buch >Mormon, die Schriften von Jakob >Lorber, von Erich von >Däniken oder vielen anderen sind – stets finden sich Aussagen, die viele Menschen verführen und vom rettenden Glauben fernhalten. Umstritten ist auch die neue „Propheten-Bewegung“, die in gewissen >charismatischen Strömungen vorhanden ist. Es gibt viele Diskussionen darüber, ob es sich um echte oder falsche Prophetie handelt. Jedenfalls müssen wir kritischer denn je Prophezeiungen prüfen und damit rechnen, dass viele falsche Voraussagen auf uns zukommen. „Seid nüchtern und wachsam“, ermahnt uns Jesus Christus immer wieder. Zu den falschen Propheten gehört auch Mohammed, der Begründer des Islam, der eine ausdrücklich antichristliche Religion entwickelte, indem er die Gottessohnschaft Jesu Christi bestritt. In 1. Joh 2,22 sind diese und ähnliche Irrlehren vorausgesagt:

„Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.“

Ist die islamische Gesellschaft geprägt von einem falschen, unbiblischen Gottes- und Erlösungsverständnis mit dem Bemühen um Selbsterlösung durch eine rigorose >Gesetzlichkeit, so herrscht im ehemals christlichen Abendland in der Endzeit die Gesetzlosigkeit und Dekadenz vor (Libertinismus). Die „anomia“ wird überhandnehmen, die Ungerechtigkeit, die Loslösung von Gottes gutem Gesetz (Mt 24,12). Auch das erleben wir ja bis hinein in Kirchen und Kirchentage. Als Beispiele für den endzeitlichen Glaubensabfall sind z.B. zu nennen: Förderung von >Abtreibung, aktiver >Euthanasie, „Homo-Ehe“ (>Homosexualität) und Prostitution, ferner Korruption und Betrug in der Politik und >Religionsvermischung (Übertretung des grundlegenden ersten Gebots!) in Kirchen, Kirchenbünden und Gemeinden.

Erschreckend ist, dass das „Erkalten der Liebe“ damit zusammenhängt (Mt 24,12). Wir spüren manchmal auch in unseren Gemeinden, dass sich ein „frommer Egoismus“ einschleicht, dass jeder sich selber der Nächste ist. Das sollte nicht so sein. Jesus sagt: „Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt“ (Joh 14,21). Und der Apostel Paulus schreibt:

„Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung“ (Röm 13,10).

Mt 24,13 f. ist wichtig für die Gläubigen:

„Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“

Wir_haben_nur_eine_Erde_Gerd Altmann Pixelio.de.

Das heisst also, dass nicht nur Gerichtszeichen zunehmen, sondern dass auch Mission und Evangelisation weitergehen werden, dass diese nicht gestoppt werden können (Weltmission). Jeder Volksstamm wird mit dem Evangelium erreicht werden. Nach Offb 7,9 werden Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen vor dem Lamme stehen und ihm zujubeln. Wir haben auf der Welt über 6.000 Sprachen und es existieren inzwischen Bibelübersetzungen in rund 2.500 Sprachen, zumindest Teilübersetzungen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten: Es wurden bereits in ca. 5.000 Sprachen Schallplatten, Kassetten und CDs besprochen von „Gospel Recordings“. Menschen können mit einer einfachen Evangeliums-Botschaft per Schallplatte erreicht werden, die sogar von Hand bedient werden kann (ohne Strom, mittels Metallstift auf drehbarer Scheibe).

Das entscheidende Zeichen der Zeit aber ist symbolisch angedeutet in Mt 24,32 f.:

„An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.“

Diesen Feigenbaum deuten viele Ausleger auf Israel . Nathanael z. B. sei ein „rechter Israelit“, der „unter dem Feigenbaum“ sitzt, sagt Jesus (Joh 1,47 f.). Wir finden auch im Alten Testament Hinweise auf diesen Zusammenhang zwischen Israel und dem Feigenbaum (1. Kön 5,5; Mi 4,4; Sach 3,10). Wenn der Feigenbaum wieder treiben wird, dann wird sich auch die Gerichts- und Missionszeit entfalten. Man kann davon ausgehen, dass wir seit 1948, seit der Staatsgründung Israels, in diesem Endstadium leben, dem „Endstadium der Endzeit“, wenn man so will. Die Endzeit kann man schon anfangen sehen im weiteren Sinne mit der Himmelfahrt Jesu, etwa 33 n. Chr., aber im engeren Sinne dann mit der Heimkehr der Juden nach Palästina, der Staatsgründung Israels im Jahre 1948. Alle Generationen haben mit der Wiederkunft Jesu gerechnet, aber erst im 20. Jahrhundert hat sich das entscheidende Zeichen, welches dieser vorausgeht, erfüllt: die Wiederentstehung des Staates Israel. Das heutige Israel ist sicherlich kein perfekter Staat, aber sein Vorhandensein bildet doch die Voraussetzung für die Erfüllung vieler endzeitlicher Prophezeiungen. Die Heimkehr Israels ist schon im Alten Testament vorausgesagt, etwa in Hesekiel 36-39. Man kann diese Kapitel nicht nur rein zeitgeschichtlich auf die Heimkehr der Juden aus dem babylonischen Exil im 6. Jahrhundert v. Chr. beziehen, sondern mehrmals findet sich der ausdrückliche Hinweis: „In den letzten Tagen“ wird es geschehen (Hes 37,24-28; 38,8.16). Dass die Juden wieder gesammelt werden, ist auch schon in Jesaja 11,11 f. angedeutet, und zwar wird auch da deutlich, dass es eine weltweite Zerstreuung sein wird, was während des babylonischen Exils noch nicht der Fall war. Und es ist auch die Rede davon, dass das unfruchtbare Land in Israel am Ende der Zeit wieder blühen wird (Hes 36,34f.).

Wir können folgende maßgebliche Zeichen der Zeit vor Jesu Wiederkunft zusammenfassen: der Glaubensabfall, das Erkalten der Liebe, Kriege und Kriegsgeschrei, das Auftreten von Zeichen in der Natur (etwa Erdbeben, Hungersnöte und Seuchen), Christenverfolgungen, die Evangelisation als positives Zeichen, die Rückkehr der Juden in das Heilige Land, aber auch die Möglichkeit einer Weltdiktatur, die sich im Erscheinen des Antichristen zuspitzen wird, eine zunehmende Welteinheitsgesellschaft, Welteinheitswirtschaft und Welteinheitsreligion (Neue Weltordnung).

Thema: Endzeit | Ein Kommentar

203. Ökumene, – die andere Globalisierung

Mittwoch, 5. Januar 2011 | Autor:

Globalisierung, welch ein betörendes Wort. Man hört es fast überall auf der Welt, an jedem Ort:
Globalisierung von Wirtschaft, Politik, Religion und Macht. Durch Globalisierung die Weltprobleme lösen, — so ist es gedacht!

Wer auf der Welt will nicht groß und mächtig sein? Diese Frage fiel natürlich auch den Kirchen ein. So verbindet sich dann auch Religion und Religiosität; um „Globale Kirche“ zu sein tut man halt alles was geht. Denn „dass sie alle Eins seien“ war ja schon Jesu Gebet. Aber organisatorische Einheit hat der Herr nicht gemeint. Einheit im Geist und in der Wahrheit ist das was vereint.

Doch mit „Wahrheit“ kommt man auf diesem Weg nicht weit. Darum ist man zum Verrat der Wahrheit auch immer mehr bereit. Hauptsache man erreicht das große „globale“ Ziel. Eine mächtige „Weltkirche“ ist dass, was man unbedingt will.

Für diesen Prozess ist Ökumene(a) das richtige Wort. Ökumene, das versteht jedes Kirchenmitglied sofort. In dieses Boot da hüpfen nun alle Denominationen rein. Nur einige störende „Fundamentalisten“ sagen da noch nein.

Ökumene, – da macht man mit, da wird man gesehen. Wer will denn heute noch in der „Sektenecke“ stehen.
Globales Denken das ist heute einfach modern. Die warnenden Stimmen, – wer will die denn schon hör’n.

Ohne Religionsfrieden gibt s keinen Frieden auf der Welt! Immer wieder wird uns das erzählt. Also „auf“, zur Weltkirche und „Weltreligion“, denn die biblische Wahrheit, wen interessiert die schon.

Organisationen wie ACK; ÖRK; DEA bis hin zur Weltallianz, alle machen mit bei dem synkretistischen Tanz.
Ist der Absolutheitsanspruch des Evangeliums erst einmal außer Kraft, dann ist die größte Hürde zur Welteinheitskirche schon geschafft.

Der Anspruch Jesu Christi, – der Erlöser aller Menschen zu sein, nein, das passt in die Ökumene nicht hinein. Im neuen globalen „Gottesbild“ wird das Christentum nicht verschwinden. Nein, man wird ein „sinnentleertes“ Christentum wieder finden. Ohne Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben. Nur so kann es dann auch ein Friedensgebet wie in Assisi geben.

In Assisi, der Papst und das Friedensgebet; dieses synkretistische Wirrwarr hat gezeigt, was heute alles geht.
Zauberer, Medizinmänner und Imame, alle schwenkten in Eintracht ihre religiöse Fahne.

Hinduisten und Buddhisten waren auch dabei. Ohne die Wahrheit der Bibel ist man halt so frei. Im Glauben an den „Einen Gott“ sind sie nun alle verbunden. Doch diese Lügen hat Satan der Versucher Jesus erfunden.

Mit verführerischen wohlklingenden Gedanken beseitigt man in der Ökumene alle durch Wahrheit trennenden Schranken. Doch wie können wir im Gebet das vereinen was Gott hat getrennt? Das geht nur, wenn man seine Bibel schon lange nicht mehr kennt.

Der Priesterkönig von Tibet auf dem evangelischen Kirchentag. Das ist etwas, was jeder Bischof gerne mag.
Dieser wird dann auch ehrfurchtsvoll „seine Heiligkeit“ genannt. Haben die Kirchenführer ihre Bibeln schon verbrannt?

Auf den Vollversammlungen des ÖRK war nicht nur die „Gott ist tot“ Theologin Sölle da. Die koreanische Theologin Chung beschwor mit einem Tanz (1) als Schamanin die Geister der Verstorbenen, — welch antigöttliche Arroganz.

Der Zeitgeist, der nach Globalisierung strebt zeigt deutlich, wo die abgefallene Kirche heute steht. Geopfert wird das Glaubensgut zu Gunsten einer „Einheitsphilosophie“ und Satan der Durcheinanderbringer führt dabei Regie.

Immer wieder und wieder wird etwas Neues erfunden. So auch die Multireligiösen gemeinsamen Gebetsstunden. Das Erlösungswerk Jesu Christi spielt keine Rolle mehr, denn ein „Multireligiöser Gott“ ist jetzt der neue Herr.

Wer merkt denn schon, dass man derzeit dem Antichristen die Bühne bereitet. Ein Narr ist, wer das heute noch bestreitet! Die Endzeitgemeinde will das vor lauter Lauheit nicht erkennen. In ihrer Blindheit sie lieber mit den Feinden Christi gemeinsam rennen.

Auf drei Säulen wird dieses antichristliche System bald stehen. Dessen Vollendung ist immer deutlicher zu sehen. Weltpolitik, Weltwährung und die neue große „Weltreligion“! Judas erhielt 30 Silberlinge für seinen Verrat als Lohn.

Doch jene, welche durch die falsche Einheit Jesus Christus verraten, ganz sicher viel mehr als 30 Silberlinge erwarten. Anerkennung , Ruhm, Ehre und Macht, soviel muss es schon sein. Dafür lässt man sich gerne auf den Verrat an Jesus Christus ein. Satan muss das Christentum nicht auflösen oder eliminieren. Er braucht es nur durch die Ökumene zu neutralisieren.

Jeder der abweicht und in der Lehre des Christus nicht bleibt, der hat Gott nicht, – wie der Apostel Johannes schreibt. Von diesen, – so heißt es weiter, – soll man sich trennen um nicht gemeinsam mit ihnen ins Verderben zu rennen.

Das große Thema „Brücken bauen“ kommt in der Bibel nicht vor. Worte wie „Absonderung“ und „Abgrenzung“ klingen immer wieder in unser Ohr. Gottes Aufforderung lautet an den richtigen Stellen „Mauern zu bauen“,
denn dem Verführer und Feind sollen wir nicht vertrauen.

Die Gemeinde Jesus hat nicht den Auftrag die Welt zu verbessern und durch falsche Bündnisse das Evangelium zu verwässern. Sie soll das biblische Evangelium von Jesus Christus der Welt verkünden und sich nicht mit den Feinden dieser Wahrheit verbünden.

Die Einheit, die echt und biblisch ist, diese Einheit finden wir nur in dem Erlöser Jesus Christ. Die Einheit des „Geistes“, des „Leibes“ und des „Glaubens“ ist Gottes Ziel und nicht das, was die „Ideologie“ der Weltökumene will.

Der Maßstab für Einheit ist allein Christus, der Glaube und die Schrift. Wo dieser Maßstab fehlt ist Einheit nur ein trügerisches Gift. Jesus sagt, er sei nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Einheit ohne IHN als Wahrheit ist also grundverkehrt. Er ist der Eckstein auf dem sich die wahre Gemeinde gründet.
Die andere Einheit ist „Babylon“, welche sich gegen Jesus Christus verbündet.

Offenbarung 17 zeigt uns die Hure auf dem Tier und dieses Symbol haben wir als Kunstwerk bereits hier. Vor dem Europarat in Brüssel steht es groß und prächtig vor der Tür. Doch nicht nur in Brüssel sieht man dieses Bildnis stehen. Auch in der „Charta Oecumenica“ kann man ihre „Herrlichkeit“ sehen.(2)

Diese Charta soll unseren Geist für die Ökumene erhellen. So wird uns erklärt zu Maria Himmelfahrt einen Kräuterbund zusammenzustellen. Auch hat die Gemeinde ihre Glieder zur Toleranz anzuleiten damit sie nicht mit klischeehaften Vorstellungen auf andere Konfessionen rumreiten. (3)

In der Charta wird behauptet, dass Gott in allen Menschen zu finden sei.(4) Doch diese Behauptung geht auch wieder an der Wahrheit vorbei. Die Bibel sagt, dass wer Gott nicht hat, ein Kind des Teufels ist, ber diese Wahrheit wird in der Charta Oecumenica vermisst.

Ökumene, – die „andere Globalisierung“, so wird es in der Charta gesagt.(5) Die Wahrheit der Bibel ist dabei nicht mehr gefragt. Dass die Kirche nach Macht, Ruhm und Anerkennung strebt hat Jesus Christus seiner Gemeinde aber nicht vorgelebt.

Das „ökumenische Miteinander“ ist von nun an kein „Hobby“ mehr!(6) Mit dieser Aussage kommt die Charta Oecumenica daher. Nein, es ist für die Gemeinden nun „verpflichtete Lebensgestalt“. Wer hier nicht mitmacht, wird in der Gemeinde nicht mehr alt.

Die Charta hat Verbindlichkeit und Geltungskraft. Es wird erwartet, dass jeder Christ sich diese zu Eigen macht! (7) Dieses haben auch die „Freikirchen“ nun mit unterschrieben. Darum bin ich nicht länger „Mitglied“ einer solchen „Freikirche“ geblieben.

Nur die Allerwenigsten wissen es schon: Die UNO selbst ist inzwischen so etwas wie eine „Religion“.(8) Ein Hauptamtlicher Hindupriester ist dort engagiert und es werden „Gebete“ im Auftrag der UNO formuliert.

Das Gottesvolk Israel hatte von Gott die Bundeslade. Hätte die „Weltreligion“ so etwas nicht, wäre doch schade.
So hat man analog dazu die „Arche der Hoffnung“ ( Ark of Hope) gebaut und die UNO hat darin die „neuen Gebote der Menschheit“(Erd Charta) verstaut.

Dieses „Update“ der Zehn Gebote mit sozialer – ökonomischer Gerechtigkeit fordert Homosexuellenrechte und das Recht auf Abtreibung, – es ist soweit! So werden durch diese „Erdcharta“ Gottes Gebote außer Kraft gesetzt
und durch die Ökumene alle Religionen gegen den Gott der Bibel miteinander vernetzt.

Wir sehen, wie durch „Globalisierung“ und „Ökumene“ die Hure Babylon entsteht. Nur ein Verräter der Wahrheit, der diesen Weg begeistert geht. Vor diesem „System“ warnt Gott ganz deutlich seine Gemeinde,
denn zu diesem System gehören nur Gottes Feinde.

Was ist nun zu tun, um dieser „Ökumenefalle“ zu entrinnen? Wir müssen unsere Kirche oder Ortsgemeinde prüfen, – mit wachen Sinnen. Ist diese etwa in einem überregionalen „Dachverband“ organisiert der sich an Allianz, ACK oder „Charta Oecumenica“ orientiert? Bringt unsere Überprüfung diese Vernetzung zu Tage,
Dann gilt es zu handeln, – ganz ohne Frage!

Geht hinaus aus Babylon wird uns in Offenbarung 18 gesagt! Zögern und die Augen schließen ist hier nicht mehr gefragt! Der Sünden Babylons sollen wir nicht teilhaftig sein. Wenn wir uns von diesen falschen Wegen trennen lässt Gott uns nicht allein!

Jesus hat nie verheißen, dass seine Gemeinde groß, anerkannt und mächtig ist. Nein, – klein, gehasst und verfolgt um dieses Namens willen: Jesus Christ. Der Weg der Ökumene ist breit, bequem und führt ins Verderben. Nur auf dem „schmalen Weg“, verfolgt und verachtet, werden wir zu Gottes Erben.

Begriffserklärung:
a Der Begriff Oikumene (von griechisch η οἰκουμένη „das Bewohnte“, Passivpartizip von οἰκέω
oikéō „wohnen“, siehe auch: οἶκος oíkos „Haus“; deutsch auch Ökumene) bezeichnete in der
griechisch-römischen Antike die gesamte bewohnte Welt.

Quellen:
1 Gemeinde Jesus zwischen Spaltungen und Ökumene, R. Wagner, Seite 236 / 237
2 Arbeitshilfe zur Charta Oecumenica Seite 42
3 ebda Seite 70
4 ebda Seite 47
5 ebda Seite 29
6 ebda Seite 37
7 ebda Seite 6
8 https://www.haefely.info/gesellschaft+politik_uno-eine-art-religion.htm

Rundum auf dem Deckel angeordnet die heiligen Sympole aller bekannten Religionen

 

Was sagen wiedergeborene Christen, die sich ernsthaft mit der Ökumene auseinandergesetzt haben:

[..]…eine der größten und folgenschwersten Irreführungen dieses Jahrhunderts hat der „Vater der Lüge“ derzeit in Gang gesetzt; aber nur von weinigen Christen wird dieses Blendwerk erkannt.
Dieter Theiss in seinem Buch: „Mit Jesus durch die Endzeit“

[..]….die ökumenische Bewegung weicht in zentralen Punkten von der biblischen Lehre ab; sie hat die „Tagesordnung der Welt“ zu ihrer eigenen gemacht. Das wird nicht behauptet, sondern belegt.
Theophil Rehse in seinem Buch „Ökumene auf dem Weg zur Weltkirche“

[..]…Widersetzten Sie sich der Ökumene
James McCarthy, ehemaliger Katholik in seinem Buch „das Evangelium nach Rom“

[..]..dann muss man zu dem Schluss kommen, dass führende Protestanten [..], ja selbst Freikirchler dabei sind, ihr Glaubensgut zugunsten einer römischen Einheitsphilosophie zu opfern.
R.Wagner in seinem Buch „Alle in einem Boot, – Ökumene und der Preis der Einheit“

[..]..die geistlich Blinden merken nicht, dass die Ökumene nur in eine Richtung geht, – nach Rom
Johannes Ramel, ehem. kath. Priester – Österreich – in einem seiner Vorträge
[..]. Wir lehnen die Ökumene vollständig ab und sagen: Wir bleiben allein bei der Bibel, der Heiligen Schrift.
Friedrich Vogel, Bibelschule Breckerfeld in der Zeitschrift „Aktuell“ Nr. 2/97
[..]..die Ökumene ist antisemitisch. In der Liturgie des Weltgebetstages der Frauen 1994 wurde Jesus zum von den Juden verfolgten Palästinenser erklärt.
R.Wagner in seinem Buch „Gemeinde Jesus zwischen Spaltungen und Ökumene“

[..].. sehen viele Christen nicht, wie gravierend die Entstellungen der biblischen Lehre sind, die einen festen Bestandteil der römisch-katholischen Kirche bilden.
Dr. Gabriel Mützenberg in dem Aufsatz „Die Christen und die Ökumene – um welche Einheit geht es?“

[..].. doch gibt es wirklich auch echte Gründe gegen die Ökumene? Ja, wenn auch nur einen einzigen. Er ist aber so schwerwiegend und entscheidend, dass er im Zweifelsfall alle guten Gründe dafür aufwiegt und dazu zwingt, sie zurückzustellen: Nämlich der Gegensatz in der erkannten Glaubenswahrheit. [..].dann müssen wir der Wahrheit unbedingt den Vorzug geben und auf die Einheit schweren Herzens
verzichten.
Dr. Hanns Leiner in „Was heißt eigentlich Ökumene?“

[..]..jedoch hat die Kenntnis davon, dass es hinter dem Werk der modernen ökumenischen Bewegung ein geheimes Vorhaben von globalen Ausmaß gibt, mich dazu veranlasst, die Wurzeln ihrer Geschichte und Entwicklung aufzudecken.
Allen Morrison in seinem Buch „Die Ökumene, das trojanische Pferd in der Gemeinde“

Diese Liste kritischer und warnender Aussagen lässt sich beliebig fortsetzen. Prüfen wir heute in unseren Gemeinden eigentlich noch selbständig die entstehenden Entwicklungen oder nicken wir nur noch und sagen aus Bequemlichkeit das, was mir einmal ein Pastor des Bundes der EFG sagte: „…die da oben im Bund machen das schon richtig“ !!????

Die katholische Kirche macht gar keinen Hehl daraus, welches Ziel sie mit der Ökumene verfolgt. Es ist für jeden Interessierten im Internet im „Dekret über den Ökumenismus“ -„Unitatis redintegratio“ des 2. Vatikanisches Konzils veröffentlicht:
Hier einige Aussagen aus diesem Dekret:
• Denn nur durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben.
• ….. mit Eifer an dem ökumenischen Werk teilnehmen
• ….. trägt es zur Verwirklichung der Gerechtigkeit und Wahrheit, Eintracht und Zusammenarbeit, der brüderlichen Liebe und Einheit bei, so dass dadurch allmählich die Hindernisse, die sich der völligen kirchlichen Gemeinschaft entgegenstellen, überwunden und alle Christen zur selben Eucharistiefeier, zur Einheit der einen und einzigen Kirche versammelt werden, die Christus seiner Kirche von Anfang an geschenkt hat, eine Einheit, die nach unserem Glauben unverlierbar in der katholischen Kirche besteht, und die, wie wir hoffen, immer mehr wachsen wird bis zur Vollendung der Zeiten
• Mit Freude bemerkt das Heilige Konzil, dass die Teilnahme der katholischen Gläubigen am ökumenischen Werk von Tag zu Tag wächst, und empfiehlt sie den Bischöfen auf dem ganzen Erdkreis, daß sie von ihnen eifrig gefördert und mit Klugheit geleitet werde
• ). Bei besonderen Anlässen, zum Beispiel bei Gebeten, die „für die Einheit“ verrichtet werden, und bei ökumenischen Versammlungen, ist es erlaubt und auch erwünscht, dass sich die Katholiken mit den getrennten Brüdern im Gebet zusammenfinden.
• . Die Art und Weise der Formulierung des katholischen Glaubens darf keinerlei Hindernis bilden für den Dialog mit den Brüdern. Die gesamte Lehre muss klar vorgelegt werden
• . Zugleich muss aber der katholische Glaube tiefer und richtiger ausgedrückt werden auf eine Weise und in einer Sprache, die auch von den getrennten Brüdern wirklich verstanden werden kann.

Obgleich die ökumenische Bewegung und der Wunsch nach Frieden mit der katholischen Kirche sich noch nicht überall durchgesetzt hat, so hegen wir doch die Hoffnung, dass bei allen ökumenischer Sinn und gegenseitige Achtung allmählich wachsen

Soweit ein Auszug aus dem Dekret über den Ökumenismus“ -„Unitatis redintegratio“ des 2. Vatikanisches Konzils.

Literatur – Empfehlung:

Theophil Rehse: „Ökumene auf dem Weg zur Weltkirche“

James McCarthy: „Das Evangelium nach Rom“

R. Wagner:„Alle in einem Boot, – Ökumene und der Preis der Einheit“

R. Wagner: „Gemeinde Jesus zwischen Spaltungen und Ökumene“
Dr. Gabriel Mützenberg: „Die Christen und die Ökumene – um welche Einheit geht es?“
Allen Morrison: „Die Ökumene, das trojanische Pferd in der Gemeinde“
(https://www.oekumene-live.de/download/Oekumene_Das_Trojanische_Pferd_in_der_Gemeinde.pdf)

Hans-Jürgen Wölki: „ Ökumene……wohin?

ACK: Arbeitsheft zur Charta Oecumenica

II. Vatikanische Konzil: Dekret über den Ökumenismus (https://stjosef.at/konzil/UR.htm)

Die Padua – Erklärung Teil 1 und Teil 2 (https://www.bibelbund.de/htm/2001-1-064.htm)

Was uns erwartet

Ulrich Fritschle

Thema: Endzeit | Ein Kommentar

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