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286. Entrückung – findet leider nicht statt!

Mittwoch, 31. August 2011 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

dieses Thema hat mich schon lange Zeit beschäftigt, und nachdem ich selbst das Wort gründlich gelesen habe, den Heiligen Geist gefragt habe(der , der Verfasser des Wortes ist), und mir auch Meinungen von gläubigen christlichen Vätern eingeholt habe, bin ich im Bezug auf die Endzeit, zum gleichen Ergebnis gekommen wie mein Bruder Urs.

 

Gemälde Michael Willfort

Kommentar von Urs Meier

Das mit der Entrückung und dem Antichristen kann ich heute nicht mehr sehen, da es nicht nur jeder Logik widerspricht, sondern auch biblisch nicht haltbar ist.

Es ist auch der Grund, dass die Christenheit bis heute gelähmt bleibt und abwartet, entweder bis sie sterben oder entrückt werden. Viele wollen dieses mühselige Dasein verlassen und erkennen nicht, dass wir dazu berufen sind, diese Erde in Besitz zu nehmen und zu einem besseren Platz zu machen.

Ich glaube an eine siegreiche Braut, die dieses antichristliche System, (welches ja schon da ist und sichtbar ist) überwinden wird. Ich glaube, dass Endzeit bedeutet, das Ende der Systeme, in denen wir leben (babylonisches System) und es ist das, was momentan sehr erschüttert wird.

Ich glaube nicht an die Entrückung, da es keinen Sinn macht – Am Schluss wird die echte Gemeinde da sein und kein armseliges Häuflein! Eine Glorifizierung des Antichristlichen widerspricht auch der Ehre Gottes. Wozu ist denn Jesus Christus gestorben und hat den Sieg errungen!!!

1.Thess 4,16-18
16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.
18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

Gemälde Michael Willfort

Das Wort „dem Herrn entgegen“ ist das griechische Wort „apantēsis“. Es bedeutet „entgegen gehen“ oder„ treffen“. Es bedeutet wortwörtlich: eine willkommenheissende Delegation, ein Treffen mit einem Würdenträger der von ausserhalb der Stadt kommt und in die Stadt begleitet wird.

Dieses selbe Wort „ treffen“ finden wir in (Apg. 28. 15) Und von dort kamen die Brüder, als sie von uns gehört hatten, uns bis Forum-Appi und Tres-Tabernae entgegen*; und als Paulus sie sah dankte Gott und fasste Mut. 16 und als wir noch Rom kamen…

Das Wort „sie kamen ihm entgegen“ (apantēsis) meint, dass sie kamen, um Paulus bei seiner Ankunft in Rom willkommen zu heissen. Es ist klar, dass sie Rom nicht mit Paulus verlassen würden. Sie gingen nicht weg, denn Paulus kam. Sie gingen ihm entgegen* (apantēsis).

Das Treffen mit dem Herrn ist also nicht der Grund die Erde zu verlassen. Die unsterbliche Gemeinde wird den Herrn auf der Erde willkommen heissen. In der jüdischen Kultur würde die Braut hinausgehen, dem Bräutigam entgegen, um ihn in ihrem Haus willkommen zu heissen. Der Bräutigam Christus wird nicht kommen, um uns in den Himmel mitzunehmen, sondern mit uns auf der Erde zu bleiben.

1.Thess 4,17b … und so werden wir allezeit beim Herrn sein.


Im Schreiben und den Kommentaren „Gibt es eine heimliche Entrückung aller Christen?“ steht einiges klar und gut, anderes scheint mir etwas verwirrend wie:
Sicher wird es so kommen, aber nicht mehr auf dieser Erde, so wie sie jetzt existiert. Die Erde wird tausend Jahre lang von keinem lebenden Menschen mehr bewohnt sein. Einen neuen Himmel und eine neue Erde heisst nicht, dass diese von Grund auf neu gemacht wird, sondern, dass eine Erneuerung vom Bestehenden stattfindet. Mit der Wiederherstellung, in der wir seit Christi Tod und Auferstehung leben, passiert diese Erneuerung stetig. Der Mensch muss deshalb seine Gesinnung und seine Denkweise erneuern lassen, gemäss den Reich Gottes Prinzipien.

2.Petr 1,16
Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind.


Die Entrückung wird als den nächst größtem Event bezeichnet in der Geschichte der Kirche. Diese Theorie sagt, dass alle wiedergeborenen Gläubigen von der Erde weggenommen (weggeschnappt) werden bei einem geheimen Kommen des Herrn. Gläubige werden dann 7 Jahre die Hochzeit des Lammes feiern und den Lohn ihrer Arbeit empfangen. Auf der Erde wird es eine massive Zerstörung geben, weil Gläubige aus ihren Autos, Piloten aus den Flugzeugen einfach so verschwinden.


Wird die Entrückung so stattfinden?

Die Erde wird in große Trübsal versinken, da der Zorn Gottes über die Ungläubigen, die zurückgelassen werden, ausgegossen wird. Man glaubt, dass während 7 Jahren große Leidenszeit sein wird, weil der Antichrist in Erscheinung tritt. Jesus wird also zuerst heimlich kommen und die Gläubigen weg-entrücken und dann nach 7 Jahren mit den Gläubigen wiederkommen und auf Erden herrschen.

Entstehung der Antichrist-Theologie

Die Entrückung, sowie die Lehre eines personifizierten Antichristen wurden in der frühen Gemeinde nicht gelehrt.

Die Lehre des Antichristen tauchte nach der Reformation auf (ab 1580) und die Lehre der Entrückung kam erst Ende des 18 Jahrhunderts. (Das 18. Jahrhundert begann am 1. Januar 1701 und endete am 31. Dezember 1800.)

Martin Luther

Die Reformation
Als Martin Luther die Bibel übersetzte und er das Benehmen und die Ungerechtigkeit der katholischen Kirche sah: korruptes Papsttum, manipulierender Klerus, Machtstreben, Ablasse verkaufen, erkannte er, dass dies alles ein antichristlicher Geist ist – deshalb war er überzeugt und verkündete es auch, dass das Papsttum Antichrist sei!

Es gab zwei große Wahrheiten, welche die protestantische Reformation proklamierte:

„Der Gerechte soll aus Glauben leben, nicht durch Werke, wie es die katholische Kirche vorschrieb und das Papsttum ist der Antichrist aus der Schrift.“ Es war eine Botschaft für Christus und gegen den Antichristus. Es hat die Welt schockiert.

Die Gegen-Reformation

Heiligenlexikon

Das Konzil von Trient

Im Jahre 1545 berief die katholische Kirche eines der wichtigsten Konzile ihrer Geschichte ein. Das Konzil von Trient, auch „Tridentinisches Konzil” – nach Tridentum, dem alten römischen Namen für die Stadt Trient genannt, tagte zwischen 1545 und 1563.
Einer der Hauptbeschäftigung war, eine Gegenreformation gegen den Protestantismus zu starten. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Hauptmethode das Verbrennen der Bibeln und der Ketzer und deshalb sah man den Papst auch als das Tier (Beast) an, welches in Offenbarung Kap. 13 beschrieben ist. So suchte man etwas, das weniger offensichtlich sein sollte.

Das Mandat der Jesuiten

Der Papst beorderte die Jesuiten eine neue Interpretation der Schrift zu verfassen, welches der protestantischen Auslegung der antichristlichen Prophezeiung entgegenwirken sollte.

Francisco Ribera (1537-1591), ein jesuitischer Priester und Doktor der Theologie aus Spanien, hat diesen Grund für die Zukunft gelegt ungefähr 1580. Er vertrat die Idee, dass der Antichrist eine Person ist, die erst am Ende der Zeit auferstehen wird, also viel später kommen wird. So wies man die reformatorische Sichtweise als Fehleinschätzung zurück – der Papst sei der Antichrist. Von 1580 – 1830 wurde dieses Konzept eines einzelnen personifizierten Antichristen, der in der Zukunft erscheinen wird, in der katholischen Kirche gelehrt.

Emmanuel Lacunza, (1731-1801) ein anderer Jesuit, lehrte die zwei Kommen von Jesus. Sein erstes Kommen sei im Verborgenen, um die Gläubigen zu entrücken von der Herrschaft des Antichristen. Das zweite Kommen würde sein, wenn der Herr Jesus auf die Erde kommt und den Antichristen besiegt (Off 19,11ff). Dies war in den frühen 1800.

Edward Irving, (1792-1834) war ein sehr einflussreicher schottischer Prediger, der, beeinflusst durch Lacunza die Entrückung lehrte und das Kommen Jesu in zwei Phasen. Er gilt als einer der Vorläufer der Pfingstlichen Bewegung. Irving stand der grossen Chalcedonian Chapel in London vor mit über 1000 Mitgliedern.

John Nelson Darby (1800-1882), ein Leiter der Plymouth Brüderbewegung, hat ebenfalls diese Lehre der Jesuiten angenommen – die Entrückung und die Lehre des Antichristen. Er hat diese Lehren übernommen, die später als „Dispensationalismus“ (Endzeit-Theologie) bekannt wurden und allgemein anerkannt wurden. Diese Lehren bekamen Aufschwung ab 1830. Andere, wie Margaret Macdonald (1815-1840) aus Port Glasgow (Schottland) hatte mit 15 Jahren eine Vision, welche diese (heimliche) Entrückung und die Erscheinung des Antichristen bestätigte.

Scofield nahm Darby’s Theorie auf und fügte diese als Fussnote in seine Scofield Referenz Bibel ein. Von dort ging diese Lehre aus, insbesondere in die pfingstlich-orientierte Christenheit.

Die Lehre des Antichristen und der Entrückung hat ihre Wurzeln in der römisch-katholischen Kirche!

Wikipedia Petersdom Wolfgang Stuck

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Thema: Endzeit

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18 Kommentare

  1. 1
    kringel 

    Interessante Perspektive! Danke. Weil, ich habe mir inzwischen auch an Endzeittheologie ein wenig die Zähne ausgebissen. Ich hab noch nicht den ganzen Artikel gelesen, weil ich meine ersten Gedanken festhalten möchte: Ich finde den Satz grandios, der erklärt dass Christen in einen lähmend, abwartenden oder selbstmörderischen Zustand verfallen. So nach dem Motto: Ja, es muss ja so sein.

    Und ich denke nachwievor, dass es so sein kann. Aber ich denke, wir müssen noch viel lernen, wie man auch mit Gesetzen und Prophezeiungen umgeht. Ein ehemaliger Vermieter von mir, ein wirklich beeindruckender Christ, weit über seine 80 schreibt gerade etwas größeres über die Islamiserung (harte Kritik, Aufklärung, Hilfestellung). Seine These ist, entweder herrscht bald ein falscher Gott Allah über Europa oder Jesus Christus. Also auch, dass wir Christen den Mut nehmen (von IHM), dass wir auch den Muslimen, besonders eben den radikalen „Islamisten“, dass wir denen zumindest Wege bereitlegen, wenn diese aus ihrer Gedankenversklavung herauswollen. (Das hat nichts mit Aufhebung der Säkularisierung zutun, liebe säkularen Mitleser…) Ich machte den typischen Fehler frage ihn darauf: „Nehmen wir mal an, das hier ist JETZT die Endzeit, im Anfang oder wo auch immer, macht es denn überhaupt Sinn noch etwas dagegen zu tun, wenn es so wäre?“ Und er sagte sofort: „Natürlich macht es Sinn. Wir wissen es erstens nicht, und wir sollen für Gerechtigkeit eintreten.“ Und eben weiter so sinngemäß, dass uns unser Herr immer noch wieder die Gnade schenken könnte, auch so etwas Unheilvolles noch abzuwenden.

    Ich finde noch etwas im Artikel genial, die Formulierung „Glorifizierung des Antichristen“. Ich habe so einige Antichristen-Kanditaten im Kopf, ein paar Wochen machte ich mich ‚verrückt‘, dass dieser nur aus einer neuen EUdSSR kommen könnte. Wenn man aber genau nachliest, und die Offenbarung parallel mit Daniel (7, etc.) so sieht man, dass es nur islamische Länder sein können. Möglich aber dass ein katastrophal heruntergekommenes Europa dort eine Rolle spielen wird. Vorallem ein antiisraelisches Europa, was ich mit großer Sorge beobachte.

    Aber wenn man immer vor jeder Entwicklung in die Knie geht, vor jedem Antichrist-Kanditaten Angst hat, dann lebt man in Angst. Zwar steht ja, dass wir in der Welt Angst haben, aber dass ER die Welt besiegt hat. Zwar auch dass irgendwann Schluss ist, aber wir sollten nicht in Furcht leben. Angst haben und in Angst leben sind zwei grundlegend verschiedene Dinge.

    Ich glaub, es ist wichtig beides mal durchzumachen, sich wirklich mit der Offenbarung, der „Endzeittheologie“, Eschatologie(?) zu beschäftigen, sie also auch mal genau so ernst zu nehmen, wie z.B. den Römerbrief und nicht nur als etwas ungemütliche Appendix zu sehen. Aber danach, wird man sehen, gut wie komme ich damit weiter? Positiv lässt sich davon nur ein Aufruf zur Wachsamkeit ableiten. Zum Bereitseien. Zur Umkehr, zum noch genauer nehmen, zum wachsen im Glauben. Aber ohne Panik.

    Kritik: Ich glaube niemals und nimmer, dass wir diese Welt irgendwie „gut“ und „siegreich“ machen können. Selbst wenn wir die Welt in Besitz nehmen würden (ich weiß, wie das gemeint ist, also die Idee finde ich gut), aber es wäre immer noch die gefallene böse, schlechte und ungerechte Welt. Die Mutter Erde ist alles andere als gut. Ich bin noch etwas grün hinter den Ohren, möchte aber hier vorsichtig und freundlich vor Gaia/Pantheismus warnen. Die Natur ist auch nicht gut. Vielleicht nicht direkt böse, aber defintiv weit entfernt von gut. Und so ist es auch mit dem Menschen. Daher glaube ich nicht an eine „siegreiche Braut“, erstmal. Jedenfalls dies kann ich so gerade nicht sehen. Das hier ist schließlich kein Tarantino-Film. 😉

    Wir müssen zudem bedenken, dass es sich zwar auch primär um uns dreht, aber der letztendliche Zeiger an der gesamten Weltgeschichte, bis an ihr Ende wir das Volk (und womöglich genau dieser moderne jüdische Staat) Israel sein. Wir sind nicht besser oder schlechter, müssen aber ganz klar sagen, dass die allerletzten Ereignisse sich um Israel drehen werden. Gut, das hinterfragt der Artikel ja auch nicht. Wobei ich da persönlich ein Logikproblem habe, weil wenn wir die Welt „gut“ machen würden, was wäre dann mit Israel? Israel war immer der Zeiger an der Weltgeschichte und alles drehte sich auch historisch viel um das Judentum, die Juden, das Volk Israel.

    Und bis diese Geschichte von Gott nicht zu Ende erzählt sein wird, unsere könnte übrigens dem sehr ähnlich bedränglich und verfolgt werden (man muss nur mal den weltweiten Verfolgungsindex von OpenDoors anschauen… das blendet man nur zu gerne aus), aber solange Gott diese Geschichte mit seinem auserwählten Volk nicht zu Ende erzählt hat, endlich zum Happy End führt, dass es so nie gab und das auch sozusagen völlig „unjüdisch“ wäre, ein Happy End, also ein ruhmreiches glorreiches Ende für die Geschichte genau dieses Volkes, wenn Jesus wieder kommt, bis dahin kann rein gar nichts irgendwie gut werden. Soweit nur meine Meinung.

    Und da müssen wir auch dran denken, es gibt im Grunde kein „Happy End“ auf der Welt. Es gibt keinen „guten“ Kreis, der sich schließt. Auch unser Leben, auch unser geistliches wird vermutlich immer eine lebenslange Wanderschaft sein. Das Ende dieser Welt wird etwas ganz neues sein, keine Verbesserung, vielleicht ähnlich, aber es wird keine „gute“ Geschichte sein, die einfach dahinplätschern wird und sich der Handlungsbogen von alleine schließen wird.

    Trotzdem hat diese Artike ein paar sehr geniale Beobachtungen. Andererseits bin ich manchmal am Boden zerstört, weil die Verhältnisse so dermaßen irreparabel sind, wie zu den Zeiten Noahs. Ich sage nur Stichworte: Gender Mainstreaming, EU-Verfassung, Abtreibung, PID, Homo-EHE (bzw. keine Alternativen zur Glorifzierung dessen bereitstellend dürfen, „Antidiskriminerungsgesetze“), enorm starker aufkommender Sozialismus, Unfreheit usw. usf. Manchmal glaube ich nicht, dass diese noch aufzuhalten ist.

    Aber dann denke ich immer an den Mauerfall. Es mag auch parallele Storys geben, wie hier im Blog beschrieben, dass die Sowjetunion die Juden endlich nach Israel auswandern ließ, ähnliches tat die DDR, bevor sich beide am Ende in Wohlgefallen auflösen durften. Aber man muss auch die Christen sehen, die vor jeder Montagsdemo GEBETET haben. Ausdauernd, wöchentlich immer weiter, nicht aufgegeben haben. Die ihr gelingen in jemand höheren gestellt haben. Die ausdauernd waren und friedlich und einschlagend im Erfolg am Ende. Wir müssten heute viel mehr für unsere Politiker, bzw. für eine bestimmte Politik beten, für konkrete Entscheidungen. Beten wir z.B. konkret gegen den sozialfaschistischen Euro-ESM, der in ein paar Tagen (10 Tage?) kommen wird. Usw. Es funktioniert anders nicht. 2 Dinge erhöhen ein Volk, das Verhältnis zu Israel und wie man selbst zu seiner eigenen Politik steht, bzw. ob es eben solche Menschen wie vor dem Mauerfall gibt, oder nicht gibt. „The rest is easy.“ könnte man sagen, und das meine ich nicht ironisch oder als Untertreibung. Es ist wirklich so. Vernünftige Staatsmänner, die zu Israel halten, ein ehrliches wirkliches Christentum, das auch politisch beobachtet und betet. Der Rest erledigt sich oft von alleine. Je weniger Antisemitismus in einer Gesellschaft vorhanden ist, desto freiheitlicher ist sie, für alle anderen. Momentan erleben wir in Deutschland leider wieder das Gegenteil.

    Ich hole gerade ein wenig weit aus, und könnte noch viel weiterschreiben, aber Danke erstmal für diesen Artikel. Mit der Idee einer „Entrückung“ konnte ich bisher nämlich nie viel anfangen. Wobei ich sie mir inzwischen wünschen würde. Aber genau, im Zweifel nicht in der Furcht leben, sondern im Glauben wandeln. Was auch immer vorgesehen sein mag.

  2. 2
    intern 

    Herzlichen Dank für Ihren tiefsinnigen Kommentar. Ich freue mich, dass der Artikel Anlass zum Nachdenken gegeben hat, aber ich kann an dieser Stelle auf die offenen Fragen nicht eingehen. Eines kann ich aber sagen, dass wenn wir, und damit meine ich, alle wiedergeborenen Christen, den Heiligen Geist, den Raum geben der IHN zusteht, dann werden Dinge geschehen über die sich die „Welt“ sehr wundern wird. Wenn Sie mehr zu diesen Thema wissen wollen, dann kann ich ein Seminar empfehlen, dass vom 15.03. bis 18.03.2012 in Hochimst in Tirol abgehalten wird. Der Referent Urs Meier hat zu diesen Thema viel zu sagen. Vielleicht sieht man sich. Ihre Gedankengänge zu diesen Thema die Sie sich hier gemacht haben finde ich sehr genial.

  3. 3
    Jochen 

    Zitat: „Ich glaube, dass Endzeit bedeutet, das Ende der Systeme, in denen wir leben (babylonisches System) und es ist das, was momentan sehr erschüttert wird.“

    Was mit dieser Welt hier irgendwann noch passieren wird, ist eigentlich vollkommen egal. Menschen, die Christus zu folgen bereit sind, die sollten sich eher an das hier halten:

    Johannes 18:36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wäre mein Reich von dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, daß ich den Juden nicht ausgeliefert würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.

    Wenn Jesus sagt, wie wir beten sollen: Z.B. dies: Lukas 11:2 Da sprach er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprechet: Vater, geheiligt werde dein Name! Es komme dein Reich!

    Dann bedeutet das nicht, dass es auf Erden wie im Himmel werden wird. Sondern, dass wir froh sein sollen, wenn wir die materielle Welt hier endlich verlassen können, um uns sozusagen dann mit unserem HERRN in der Luft (Paulus nennt es so) zu treffen.

    Wenn es anders wäre wie ich sage, warum sollte Jesus denn sonst solches gesprochen haben?

    Johannes 16:33 Solches habe ich zu euch geredet, auf daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Trübsal; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!

    Unser ganzes Leben hier auf dieser Welt, ist doch eigentlich nichts anderes, als eine große Trübsalzeit, oder derb ausgedrückt, wir erleben doch tagtäglich nichts anderes, als eine große Scheisse. Jeder Tag hat seine eigene Plage, sagt Jesus, und Jesus weiss ganz bestimmt, wovon Er redet. Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, dann wissen wir es ebenso. Denn diese Welt hier gehört Satan. Gut, soll er sie haben. Dafür ist ihm aber das Reich Gottes für immer verschlossen, ganz anders wie für uns, die wir bereit sind, Jesus als unseren Retter anzuerkennen.

    Genau das ist damit gemeint, wenn es in Matthäus 6:10 heißt: „Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden.“

    Gott hat uns Menschen nicht zum Zorngericht bestimmt, dafür aber Satan und seine Handlanger. Denn diese Figuren woll(t)en ja nicht hören.

    Ansonsten wäre das folgende was Jesus sagt, ja eine Lüge. Doch Jesus kann gar nicht lügen.

    Johannes 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

    Was für eine frohe Botschaft, was für ein tolles Versprechen, gerichtet an uns, die bereit sind, ebenso wie Jesus für die Liebe sogar unser eigenes Kreuz auf uns zu nehmen.

    Wer wissen will, ob er ein wahrer Christ ist, der braucht sich eigentlich nur eine Frage zu stellen: Bin ich bereit für Jesus Christus zu sterben?

    Und? Bist Du bereit dazu?

    Viele wahre Christen schon vor uns, die waren bereit dazu. Ich erinnere da nur als Beispiel an die Waldenser. Denn der Tod ist für einen Christen erst der Anfang vom Leben.

    Matthäus 22:30 Denn in der Auferstehung freien sie nicht, noch lassen sie sich freien, sondern sie sind wie die Engel Gottes im Himmel.

    Soll ruhig ein Dritter Weltkrieg kommen, die Eine-Welt-Regierung, die endgültige Versklavung der Toten. Was geht wahre Christen das an? Unser Reich ist nicht von dieser Welt!

  4. 4
    intern 

    Lieber Jochen,

    lange habe ich gewartet und überlegt ob ich dazu antworten soll. Weil es ja meist wieder neue Fragen hervor ruft. Ein persönlicher Austausch anhand der Bibel wäre besser. Aber ich gebe jetzt trotzdem mal eine Punkte zum nachdenken.

    Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass sich Leute aufregen, wenn wir dieses allgemeine Verständnis von Entrückung in Frage stellen. Leute empfinden das, wie wenn man ihnen etwas wegnehmen will. Diese ganze Entrückungstheorie wurde aufgebaut auf einem einzigen Abschnitt aus 1. Thes 4, in dem Paulus das Wiederkommen Christi erläutert. Aber es darf nicht sein, dass Jesus Christus uns befähigt hat diese Welt zu überwinden. Nein diese Welt soll doch verrecken, Hauptsache die Frommen sind gerettet und werden entrückt. Wo ist da die Liebe zu dieser Welt!!! Siehe Joh 3, 16.

    1.Thess 4,13-18

    13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die übrigen, die keine Hoffnung haben.

    14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.

    15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, daß wir, die Lebenden, die übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.

    16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;

    17 danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.

    18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!

    Hier beschreibt doch Paulus die Umformung der lebenden Gläubigen – sie bekommen einen Auferstehungsleib, – die Erlösung unseres Leibes – wie Paulus dies im Römer 8, 23 nennt – bei der Ankunft des Herrn. Aber das hat nichts mit einer Entrückung in den Himmel zu tun, damit das Böse tun kann, was es will.

    So gesehen passiert eine Entrückung – dies ist die Umgestaltung der Gläubigen mit einem Auferstehungsleib – die vollständige Erlösung, die sich in Seele und Leib bemerkbar macht. – Und die Toten sind ja gar nicht tot. Sie bekommen auch diesen Auferstehungsleib. Man könnte dies auch mit vollendeter Wiederherstellung beschreiben.

    Übrigends dieses Thema der „Erlösung des Leibes und die Unvergänglichkeit anziehen“ hat Paulus sehr beschäftigt. Es hat wohl mit der ersehnten Unsterblichkeit zu tun. Er versuchte dies den Leuten klar zu machen im Römerbrief Kapitel 8, 23 ff, im 1. Kor 15, 35ff, 1. Thes 4,13ff, Phil 3,7-15. Es geht immer um das Gleiche, um Tod und Auferstehungsleben oder anders gesagt, werden wir diese Auferstehungskraft erleben, so dass der Tod über uns keine Macht mehr hat. Es braucht eine gewisse Reife, um darüber austauschen zu können, leider finde ich wenige Christen, die dazu in der Lage sind. Deshalb ist eine Veröffentlichung solchen Materials immer eine Herausforderung und manchmal einfach nicht an der Zeit.

    Gehen wir kurz zurück zu 1 Thes 4 V 17. Dieser Begriff „allezeit beim Herrn sein“ – hier finden wir das griech. Wort „ sun“ à Es bedeutet vereint sein mit, zusammen sein mit, an seiner Seite sein, mit ihm sein. Es bedeutet auch korporativ – in Gemeinschaft sein – in einem gemeinsamen Prozess sein – eins sein – komplett sein; es beinhaltet die Vollendung, so sein wie ER.

    Die Bedeutung hier ist nicht unbedingt, mit ihm im Himmel sein, sondern mit ihm auch vollendet sein – dann sind wir miteinander allezeit in Gleichgestaltung vereint.

    Natürlich werden wir Zugang haben zum Himmel, aber wenn wir unsere Identität anschauen heute, so haben wir diesen Zugang bereits in und durch Christus.

    Kommentare stammen aus der Feder meines Bruders Urs Meier

  5. 5
    arne 

    Es wurde Behauptet:

    Es ist auch der Grund, dass die Christenheit bis heute gelähmt bleibt und abwartet, entweder bis sie sterben oder entrückt werden. Viele wollen dieses mühselige Dasein verlassen und erkennen nicht, dass wir dazu berufen sind, diese Erde in Besitz zu nehmen und zu einem besseren Platz zu machen.

    Dieser Gedanke ist ganz im Sinne des „New Age“ und des „Dominionismus“ – biblisch ist das jedenfalls nicht, es ist eine Irrlehre.

  6. 6
    intern 

    Man könnte nun lange darüber diskutieren. Erkenntnis und Offenbarung sind jedenfalls gute Grundlagen, um so ein Thema anzusprechen. Aber, ich bin inzwischen weit davon entfernt, mich in endlose Debatten einzulassen. Jeder soll dass mit dem Heiligen Geist selbst abmachen, dazu ist aber eine Wiedergeburt im biblischen Sinne Voraussetzung.

  7. 7
    Reto 

    Jochen, du hast vollkommen recht. Fast 2’000 Jahre haben die echten Christen bereits auf die Rückkehr gewartet.
    Auch heute warten viele, und leben in Angst und Not. Alle fünf Minuten zum Beispiel stirbt ein Bruder oder eine Schwester als Märtyrer.
    Die neue Verführung Satans heisst Allversöhnung („die Hütte etc.“) und Lichtarbeit (früher New-Age). Überall ist ein bisschen Jesus, Liebe und Bibel dabei, doch nirgends die Wahrheit.
    Die Wahrheit nämlich ist, dass wir hier auf Erden den schmalen Weg gehen sollen, wollen wir ins Himmelreich eingehen. Doch du weisst es, die Belohnung ist gewiss und unermesslich gross.
    Genau das ist der Punkt: Die Menschen heutzutage wollen nicht mehr sterben, ihr Ego überwinden. Deshalb bietet der Teufel viele geniale Pseudoevangelien an, Punkt.

  8. 8
    intern 

    Auch hier kann ich nichts anderes sagen lieber Kommentator. Mit Ihrer Meinung zur Hütte gebe ich Ihnen recht. Dazu finden Sie auch etwas in meinen Blog.

    Also, bin ich kein aufrichtiger Christ und alle anderen die eine andere Sicht haben. Man kann hier jahrelang diskutieren und kommt zu keinem Ergebnis. Deshalb, jeder soll den Heiligen Geist fragen und soll sich dann eine Meinung bilden, aber nicht auf andere einschlagen, wenn sie eine andere Erkenntnis haben.

  9. 9
    Reto 

    Ich sage nicht, du seiest kein aufrichtiger Christ. Ich kenne dich doch gar nicht. Und selbst wenn ich dich kennen würde, sieht nur Gott dein Herz und deine Absichten.
    Was ich aber sage ist folgendes: Deine Lehre über Entrückung ist eine Irrlehre. Nun mag es sein, dass du diese übernommen hast. Doch bedenke, was du damit auslöst:
    Wenn es keine Entrückung gibt, dann muss ich nicht wachsam sein. Dann dauert es noch einige Zeit, bis Jesus sichtbar wiederkommt. Und bin ich dann bereit, wenn der Bräutigam um Mitternacht kommt?
    Verstehst du meine Worte, es geht um unsere innere Haltung. Gerade in unserer materiellen ich-zentrierten Welt ist es so wichtig, dass wir klar Schiff machen. Die Bibel warnt uns klar und deutlich (törichte Jungfrauen, Lauheit usw.), dazu warnt Gott auch immer wieder einzelne Christen. Die Frage ist immer dieselbe: Sind wir bereit, alles (wirklich alles) für Jesus zu geben?
    Und zuletzt: Diese Irrlehre mündet in der New-Age-Lehre, dass wir die Welt für „das Gute“ gewinnen können und werden, und Jesus schliesslich im Triumph erscheinen wird. Aber diese Welt ist in der Finsternis, unter dem Sündenfall, sehnt sich nach ewiger Erlösung.

  10. 10
    intern 

    Bitte den Artikel aufmerksam lesen. Ich habe mit New Age Denken nichts am Hut. Warum aber sollte die Katholische Theologie richtig sein.Die Lehre des Antichristen und der Entrückung hat ihre Wurzeln in der römisch-katholischen Kirche! Ich glaube dass was mir der Heilige Geist aufschließt. Jetzt kann man sich die Köpfe heiß reden, dass habe ich aber schon lange aufgegeben, und ich will auch nicht recht haben. Ich weiß, dass mein Vater im Himmel einen wunderbaren, vollkommenen Plan hat. Die Erde ist von IHM wunderbar geschaffen und er ist es der sie noch immer lebenswert macht. Wir Menschen sind nicht fähig dazu. Sein Plan ist perfekt und sehr gut. Also, warten wir ab, was kommt. Wir glauben, dass Jesus der Weg zum Vater ist, wir glauben das Jesus für unsere Sünden gestorben ist, wir glauben das Jesus wieder kommt als der Richter. Jeder, der das glaubt ist gerettet. Die nutzlose Theologie Diskussion hilft keinen Menschen etwas. Sagen wir den Leuten das Evangelium. Der Artikel soll einfach nur mal zum Nachdenken anregen.

  11. 11
    Gast 

    Die Frage ist nur:“Wohin möchte die heutige Christenheit eigentlich entrückt werden?“

  12. 12
    intern 

    Danke für Ihre Frage. Es glaube das nicht entscheidend ist was wir möchten, sondern was Gott in seinem Wort sagt. Der Autor – und auch ich – sieht das so, dass man diese Entrückung nicht aus dem Wort heraus lesen kann. Außer man interpretiert irgendwas hinein.

  13. Hallo, erst mal, seid gegrüßt im Herrn Jesus Christus,

    du sollst ja auch nicht an die Entrückung glauben, sondern an JESUS CHRISTUS. Und das sie vor der Bedrängnis stattfinden wird, das ist zwei mal festgehalten:

    1. Zeuge:
    Mt 24,20
    Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.

    Daran kann ich erkennen, das Jesus Christus es selbst gesagt hat, dass die Entrückung vor der Bedrängnis stattfinden wird.

    2. Zeuge:
    Lukas 12, Verse 45 bis 46:

    Wenn aber jener Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr kommt noch lange nicht, und fängt an, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich voll zu saufen, dann wird der Herr dieses Knechtes kommen an einem Tage, an dem er’s nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn in Stücke hauen lassen und wird ihm sein Teil geben bei den Ungläubigen.

    ALSO, wer es nicht glaubt, dass Jesus Christus vorher kommt, darin besteht die Gefahr, dass man zu den Ungläubigen geworfen wird ins Feuer, weil er gesagt hat, wer meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem Mann, der sein Haus auf Fels baute. Wenn man also seinen Worten keinen Glauben schenkt – auweija!

    Bitte um Vergebung und gut ist! Heute noch. Denn, alle Sünde wird dem Menschen vergeben (wenn er es tut, um Vergebung zu bitten, wenn er in Jesus Christus das bemerkt hat), nur nicht die Sünde gegen den Heiligen Geist. Es nicht zu glauben, dass die Entrückung noch vor der Bedrängnis stattfindet, ist KEINE Sünde gegen den Heiligen Geist – aber ein Ungehorsam zu Jesus Christus.

    In der Offenbarung 1 wird auch davon gesagt, siehe, er kommt in den Wolken und alle Menschen werden ihn sehen. Und diese Schilderung findet vor der Offenbarungsgeschichte statt, an dem die Zeit der Zahl 666 stattfinden soll.

    Gott sei Dank, das wir Heute leben!
    Und wir errettet werden, durch die Taufe auf Jesus Christus
    (Galater 3, 27 bis 29 mit APG 2, 37 – 41 i. Vg. mit Matthäus 16,19 und 1. Petrus 3, Vers 21 sowie Kolosser 3, Vers 17).

  14. 14
    intern 

    Vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar. Ich wollte eigentlich auf solche Kommentar keine Antwort mehr geben, weil es nur zu unnötigen Wortgefechten führt, aber ich versuche es kurz zu machen. Das Wort Entrückung kommt in der Bibel nicht vor. Paulus schrieb über die Hoffnung der Erlösung, aber diese Hoffnung ist die Auferstehung und Unsterblichkeit – und nicht, abzuhauen und in den Himmel zu gehen. Die Hoffnung der Kirche sollte dieselbe sein wie die Hoffnung Jesu. Sie wird gefunden in Apg. 23,6 und 24,15, Titus 1,2 und 2,13.
    Die Entrückungs – Theorie widerspricht der Lehre Jesu und der Apostel. Tatsächlich widerspricht sie sogar dem Gebet Jeus für seien Kirche, Joh.17, 15. Die Bibel verkündet und kennt nur die Widerkunft des Herrn Jesu Christus. Nirgends spricht sie davon, dass die Kirche wegginge. In Apg.1 lesen wir, dass die zwei Engel den Aposteln gesagt haben, dieser Jesu, der vor den Augen seiner geliebten Jünger in den Himmel aufgenommen wurde, würde ganz genau so wieder zurückkehren.
    Ich breche hier ab und empfehle Ihnen das Buch: Gottes krönender Abschluss.
    Der Herr segne Sie.

  15. 15
    Quax 

    Vielen Dank für den Text. Schaut man sich im Internet um, dann findet man hauptsächlich Abhandlungen darüber wann denn genau die Entrückung ist u. s. w., aber wenige stellen dieses Konstrukt grundsätzlich in Frage. Ohne 1. Thessalonicher hätten wir meiner Meinung nach GAR KEINEN Anhaltspunkt für eine angebliche Entrückung, denn alle anderen immer wieder angeführten Stellen der Schrift lassen sich leicht anders interpretieren oder müssen z. T. sehr verbogen werden, um mit einer Entrückung kompatibel zu sein.

    Sehr interessant zu dem Thema waren bisher die Schriften von Nicholas Thomas Wright, ich empfehle sehr sein Buch „Von Hoffnung überrascht“ und seine Vorträge (siehe z. B. Youtube https://www.youtube.com/watch?v=I9ln9Jq5Y-E)
    Viele Grüße Quax

  16. 16
    intern 

    Vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich habe in den 31 Jahren meines Christseins festgestellt, dass es kaum ein Thema gibt dass sich für Christen mehr zum totdiskutieren eignet als Entrückung. Darum habe ich jede Diskussion darüber eingestellt. Mir hat das Buch von Frans Du Plessis „Gottes krönender Abschluss“ sehr geholfen, viele Dinge anders zu sehen, als der Großteil der Christen(damit meine ich aber von neuen geborene Christen).

  17. 17
    Otto Fuchs 

    Liebe Brüder in Christus,

    ich komme aus der Kirche Roms. Es ist einfach die Kirche Satans. Der Herr kommt wieder!
    Wann dass weiß der Vater im Himmel. Wann der Augenblick ist dass ist Gott Angelegenheit. Wir können und müssen uns an das Wort Gottes halten. Und Wer ist das Wort Gottes? Jesus Christus!
    Warum wird soll viel über dieses Thema gestritten?
    Ich habe meine gegründet Meinung zu diesem Thema.
    Wenn wir dem Wort Gottes folgen. Gibt es einen kleinen Fahrplan zu erkennen. Menschheit–Israel– Gemeinde– Israel– Menschheit.
    Möge Gott unser Vater uns allen Weisheit und Verständnis schenken. Jeder Menschen der von Gott wieder geboren ist wird von Ihm nach Hause gebracht.
    Das ist ein Versprechen von unserem Herrn Jesus Christus.
    Die Liebe und die Gnade Gottes sei mit uns allen.

    Gesegnete Grüßen

    Otto Fuchs

  18. 18
    intern 

    Danke für die wahren Worte. Gottes Segen.

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