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22. Was Darwin nicht wissen konnte

Samstag, 24. Oktober 2009 | Autor:

Rechtzeitig zu Beginn des Darwinjahres 2009 erschien am 31.Dezember 2008 in der Zeitung „DIE ZEIT“ ein doppelseitiger Artikel mit der Überschrift „Danke, Darwin!“, dazu waren weitere vier Ganzseiten dem Thema Evolution gewidmet. Der Dank gilt einem Mann, der vor 200 Jahren geboren wurde und dessen revolutionierendes Buch „Die Entstehung der Arten“ vor 150 Jahren erschien. Schon der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) behauptete voller Stolz: „Gebt mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen.“ Auch der französische Mathematiker und Astronom Laplace (1749-1827) trumpfte 50 Jahre später gegenüber Napoleon auf:

„Meine Theorien benötigen nicht die Hypothese ‚Gott’.“ Diese und andere Väter des wissenschaftlichen Atheismus suchten nach einer Erklärung für die Herkunft des Lebens, in der Gott nicht mehr vorkommt. Die scheinbar rettende Antwort gab Darwin, der es denkmöglich machte, die Entstehung des Lebens auf „natürliche Weise“ zu erklären. Während er selbst die Konsequenz dieser Aussage noch zaudernd bedachte, jubelt die heutige, immer gottloser gewordene Welt ihrem Schirmherrn in Leitartikeln ohne Ende zu. Bis zu Darwins Reise zu den Galapagosinseln (1835) vertraute man der Lehre des griechischen Philosophen Aristoteles, nach der die Arten unveränderlich seien. Aus den verschiedenen Schnabelformen der dort lebenden Finken schloss Darwin richtig:

Arten können sich anpassen und verändern. Seine weitere Schlussfolgerung, dass alles Leben auf einen gemeinsamen Stammbaum zurückgeht, ist jedoch wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen. Schon Darwin selber sah, dass eine große Schwäche seiner Theorie darin lag, dass sich in der Natur so gut wie keine fossilen Zwischenformen fanden. Dennoch:

Der Mensch verlor nach Darwins Lehre seine ihm vom Schöpfer zugedachte Extrastellung und war fortan nur noch ein Emporkömmling aus dem Tierreich.

Was Darwin noch nicht wissen konnte!

Die Triebfedern der Evolution

Als Triebfedern der Evolution werden heute Mutation, Selektion, Isolation, lange Zeiten, Zufall und Notwendigkeit und der Tod genannt. Alle diese Faktoren gibt es; keiner jedoch ist ein Geber neuer kreativer Information.

• Mutation kann nur bereits vorhandene Erbinformation verändern. Ohne bereits vorhandene DNS-Information kann die Evolution aber gar nicht erst starten. Die Mutation ist definitionsgemäß ein Zufallsmechanismus ohne jegliche Zielvorgabe, so dass sie demzufolge prinzipiell keine neuen
Konzepte (z. B. Organe erfinden) hervorbringen kann.

• Selektion bevorzugt überlebenstüchtigere Lebewesen und sorgt dafür, dass ihre Erbanlagen mit höherer Wahrscheinlichkeit weitergegeben werden. Durch Selektion wird aber nur bereits Vorhandenes aussortiert oder ausgemerzt; es kann nichts verbessert werden oder Neues
entstehen.

• Auch die anderen oben genannten Evolutionsfaktoren scheiden als kreative Gestalter aus. Schauen wir uns einige wenige Beispiele aus dem Bereich der Lebewesen an und prüfen wir dabei, ob die ziellos wirkenden Evolutionsfaktoren die folgenden Konzeptionen zuwege gebracht
haben könnten.

Die geschlechtliche Vermehrung

Nach der Evolutionslehre ist die „Erfindung“ der geschlechtlichen Vermehrung eine entscheidende Bedingung für die Höherentwicklung der Lebewesen. Durch immer wieder neue Genkombinationen entstehen viele Varianten, von denen jene im Selektionsprozess überleben, die am besten in ihre Umwelt passen. Dieser Prozess scheidet aber aus zwei Gründen für den gewünschten evolutiven Aufwärtstrend in der Stammesentwicklung aus:

1. Die sexuelle Fortpflanzung kann überhaupt nicht durch einen Evolutions-prozess beginnen. Sie wäre doch nur möglich, wenn beide Geschlechter gleichzeitig über fertige voll funktionsfähige Organe verfügen. Bei der Evolution gibt es aber definitionsgemäß keine lenkenden, zielorientiert planenden Strategien. Wie sollte eine Entwicklung der dazu notwendigen Organe über Tausende von Generationen geschehen, wenn die Lebewesen sich doch noch gar nicht ohne diese Organe vermehren können?Wenn aber die langsame Entwicklung auszuschließen ist, wie könnten dann so unter-schiedliche und zudem komplexe Organe, die bis in die letzten Details aufeinander abgestimmt sein müssen, plötzlich auftreten? Außerdem müssten sie noch ortsgleich verfügbar sein.

2. Selbst wenn wir einmal annähmen, die Möglichkeit der geschlechtlichen Vermehrung sei „vom Himmel“ gefallen, dann würde bei der Durch-mischung des Erbgutes keine prinzipiell neue Information entstehen. Pflanzen- und Tierzüchter haben durch ihre unzähligen Versuche gezeigt, dass hochgezüchtete Kühe stets Kühe geblieben sind und aus Weizen niemals Sonnenblumen wurden. Die sogenannte Mikro-Evolution (Änderungen innerhalb einer Art) ist nachprüfbar; für eine Makro-Evolution (Änderungen über die Artgrenzen hinweg) fehlen jegliche Belege.

Geniale Technik bei den roten Blutkörperchen


In jedem Kubikmillimeter (1 mm3 = 1 ?l = 1 Mikroliter) Blut haben wir 5 Millionen rote Blutkörperchen; d.h. in einem Blut tropfen sind es 150 Millionen. Es sind hochspezialisierte U-Boote, die keine lebenstötenden Torpedos an Bord haben, sondern etwas äußerst Lebensnotwendiges verrichten.

• 175 000-mal werden sie während der 120-tägigen Lebensdauer mit Sauerstoff betankt, und gleichzeitig entladen sie in der Lunge das durch die Oxidation entstandene Abfallprodukt Kohlendioxid (CO2).

• Diese kleinen Transportschiffchen sind so winzig, dass sie sich sogar durch die engsten Kapillargefäße zwängen, um alle Teile des Körpers zu erreichen.

• Pro Sekunde werden zwei Millionen neue rote Blutkörperchen erzeugt, die den roten Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten, eine bemerkenswerte, sehr komplexe chemische Verbindung. Hämoglobin wird für den Sauerstoff-transport schon während der Embryonalentwicklung benötigt. Bis zum dritten Monat ist der Sauerstoffbedarf deutlich anders als im fetalen Stadium (ab dem 3. Monat), und darum wird eine jeweils andere Hämoglobinart mit einer anderen chemischen Zusammensetzung benötigt. Kurz vor der Geburt laufen dann alle Fabriken auf Hochtouren, um nochmals eine Umstellung auf das Erwachsenenhämoglobin durchzuführen. Die drei Hämoglobinarten können nicht auf evolutivem Wege durch Aus-probieren gefunden werden, weil die meisten anderen Varianten nicht genügend Sauerstoff transportieren würden, und das wäre tödlich. Selbst wenn in zwei Stadien das richtige Molekül hergestellt würde, dann wäre es der sichere Tod, wenn das dritte nicht stimmen würde. Dreimal wird für die Hämoglobinherstellung eine grundlegend andere Biomaschinerie gebraucht, die auch noch zum richtigen Zeitpunkt die Produktion umstellen muss. Woher kommt eine solch komplizierte Maschinerie? Jegliche
Evolutionsvorstellung versagt hier gründlich, denn in ihren halb fertigen Zwischenstadien, die laut Evolution zu dieser komplexen Maschinerie geführt hätten, hätten die Lebewesen gar nicht erst überlebt. Dieses Konzept der nichtreduzierbaren Komplexi tät, gilt auch für das Immunsystem des menschlichen Organismus oder für das Flagellum, mit dem sich Bakterien fortbewegen. Auch hier hätten die Lebewesen „auf dem Weg“ zu ihrem jetzigen Stadium nicht überlebt. Naheliegender ist es anzunehmen, dass alles von Anfang an fertig gewesen ist, und das ist nur möglich, wenn ein weiser Schöpfer alles so konzipiert und geschaffen hat, dass es voll funk-tionsfähig ist.

Der Flug des Goldregenpfeifers



Der Goldregenpfeifer ist ein wunderschöner Vogel. Jedes dieser Geschöpfe schlüpft in Alaska aus dem Ei. Im Winter wird es dort aber sehr kalt, und so ziehen die Vögel dann nach Hawaii. Mit 4500 Kilometer ist das Ziel sehr weit entfernt, und es wird ein Nonstop-Flug erforderlich, weil es zur Rast bis dorthin keine Insel gibt und der Vogel auch nicht schwimmen kann. Für den Flug braucht der Goldregenpfeifer einen gefüllten Treibstofftank in Form von 70 Gramm angefressenem Fett. Davon sind noch 6,8 Gramm Reserve für den Fall von Gegenwind einkalkuliert. Da der Vogel dreieinhalb Tage ununterbrochen bei Tag und Nacht fliegen muss und einen auf Bogenminuten genauen Kurs einhalten muss, braucht er einen exakt arbeitenden Autopiloten. Trifft er die Inseln nicht, wäre das der sichere Tod, weil es weit und breit keine Landemöglichkeit gibt. Hätte er nicht diese präzise kalkulierte Fettmenge, würde er nicht überleben. Mutation und Selektion sind auch hier wieder unfähige Konstrukteure. Plausibler ist es, anzunehmen, dass der Goldregenpfeifer bereits von Anfang an so geschaffen war –ausgerüstet mit allem, was er braucht.

Ist die Evolution ein brauchbares Denkmodell?

Wie der obige kurze Blick in den Bereich der Lebewesen beispielhaft zeigt, finden wir auch sonst durchweg hochgradig zielorientierte Konzepte:

• Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er aus 3000 Meter Tiefe auftauchen kann, ohne dabei an der gefürchteten Taucherkrankheit zu sterben.

• Eine riesige Menge mikroskopisch kleiner Bakterien in unserem Darmtrakt hat eingebaute Elektromotoren, die vorwärts und rückwärts laufen können.

• Von der vollen Funktionsweise der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige, sich erst entwickelnde Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muss wissen, dass die Evolution keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organes kennt. Der deutsche Evolutionsbiologe G.Osche bemerkte ganz richtig: „Lebewesen können ja während bestimmter Evolutionsphasen nicht wie ein Unternehmer den Betrieb wegen Umbaus vorübergehend schließen.“ Die in den Werken der Schöpfung zum Ausdruck kommende Intelligenz und Weisheit ist geradezu überwältigend. Die Schlussfolgerung von den Werken der Schöpfung auf einen kreativen Urheber ist daher mehr als nur naheliegend. Es passt also gut zu unserer Beobachtung, was die Bibel bereits in ihrem ersten Vers ausdrückt: „Am Anfang schuf Gott!“ Beeinflusst durch den Darwinismus etablierte sich die bibelkritische Theologie, die den Schöpfungsbericht als Botschaft von Gott abklassifizierte. Wir tun jedoch gut daran, „allem zu glauben, was geschrieben steht“ (Apostelgeschichte 24,14), denn „Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge“ (4. Mose 23,19).

Woher kommt die Information?

Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, dass sie einen Prozess oder Vorgang ausschließen. Naturgesetze kennen keine Ausnahme. Aus diesem Grunde ist z. B. ein Perpetuum mobile, also eine Maschine, die ohne Energiezufuhr ständig läuft, eine unmögliche Maschine. Heute wissen wir, was Darwin nicht wissen konnte, dass in den Zellen aller Lebewesen eine geradezu unvorstellbare Menge an Information und dazu noch in der höchsten uns bekannten Packungsdichte vorkommt. Die Bildung aller Organe geschieht informationsgesteuert, alle Abläufe in den Lebewesen funktionieren informationsgesteuert und die Herstellung aller körpereigenen Substanzen (z. B. 50 000 Proteine im menschlichen Körper) geschieht informationsgesteuert. Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstünde. Diese ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vor-gänge in den Zellen informationsbasiert ablaufen.
Information ist eine nicht-materielle Größe; sie ist daher keine Eigenschaft der Materie. Die Naturgesetze über nichtmaterielle Größen, insbesondere die der Information, besagen, dass Materie niemals eine nicht-materielle Größe erzeugen kann. Weiterhin gilt: Information kann nur durch einen mit Intelligenz und Willen ausgestatteten Urheber entstehen. Damit ist bereits klar: Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein „Perpetuum mobile der Information“, also an etwas, was die allgemein gültigen Naturgesetze strikt verbieten. Damit ist die Achillesferse der Evolution getroffen und das wissenschaftliche AUS gesetzt. In meinem Buch „Am Anfang war die Information“ (Hänssler-Verlag, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage 2002) habe ich diesen Weg ausführ-lich dargelegt.

Woher kommt das Leben?

Bei all dem lauten Evolutionsgetöse unserer Tage fragt man sich „Woher kommt das Leben denn nun wirklich?“. Die Evolution hat nicht die geringste Erklärung dafür, wie Lebendiges aus Totem entstehen kann. Stanley Miller (1930-2007), dessen „Ursuppenexperiment“ (1953) in jedem Biologiebuch erwähnt wird, gab 40 Jahre danach zu, dass keine der gegenwärtigen Hypothesen über den Ursprung des Lebens zu überzeugen vermag. Er bezeichnete sie allesamt als „Unsinn“ bzw. als „chemische Kopfgeburten“. Der Mikrobiologe Louis Pasteur (1822-1895) erkannte etwas sehr
Grundlegendes: „Leben kann nur von Leben kommen.“ Nur einer konnte sagen: „Ich bin das Leben“ (Johannes 14,6), und das war Jesus. Von Ihm heißt es in Kolosser 1,16: „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare“ und weiterhin in Johannes 1,3: „Alle Dinge sind durch das Wort (= Jesus) gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“ Jede Welt- oder Lebensentstehungstheorie, in der Jesus nicht als Quelle und Urgrund des Lebens erwähnt wird, ist somit ein totes Gebilde, das an dem Felsen Jesus zwangsläufig zerschellen muss. Die Evolution ist somit einer der größten Irrtümer der Weltgeschichte und hat Millionen von Menschen in den Abgrund des Unglaubens gerissen. Was viele Zeitgenossen leider nicht bedenken: Dem Abgrund des Unglaubens folgt jenseits der Todes-marke der Abgrund der ewigen Verlorenheit (Hölle). Der eigentliche Denknotstand unserer Welt ist, dass dem wirklichen Urheber aller Dinge nicht mit Leitartikeln „Danke, Jesus!“ gehuldigt wird. Viele wissen nichts davon, dass Jesus Christus uns ein großartiges Angebot gemacht hat. Er hat gesagt „Ich bin die Tür“ (Johannes 10,9), und damit meinte er den Eingang zum Himmel. Wer sich zu ihm hinwendet, der hat das ewige Leben.

Direktor und Professor a. D.
Dr.-Ing. Werner Gitt
Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V.
Am Hofe 2; D-29342 Wienhausen
Tel.: 0 51 49/ 98 91-0; Fax:-19
Homepage: bruderhand.de; E-Mail: bruderhand@bruderhand.de
© 2009: Missionswerk DIE BRUDERHAND e.V.
Homepage des Autors: www.wernergitt.de
Titelbild: Elise Christian, 3. Auflage
Mit Ihren Fragen dürfen Sie sich gern vertrauensvoll an uns wenden.

www.bruderhand.de

DARWINS THEORIE VÖLLIG UNTER

SCHMETTERLING ZUSAMMENGEBROCHEN

Darwin glaubte, durch eine natürliche Auslese, die immer wieder leichte Verbesserungen hervorbrachte, hätten sich nach und nach alle Tiere und tierischen Organe entwickelt. Er schrieb: „Wenn jedoch bewiesen werden könnte, das irgendein komplexes Organ existiert, welches nicht durch eine Vielzahl aufeinander folgender, geringfügiger Verbesserungen entstanden ist, würde meine Theorie einen absoluten Zusammenbruch erfahren.“

Hier kommt nun eine absolute Zusammenbruchsüberraschung für ihn:

Schmetterlinge entstehen nicht durch die zahlreich aufeinander folgenden, geringfügigen Veränderungen einer Raupe oder irgend eines anderen evolutionären Vorfahren – und auch keines ihrer komplexen Organe!

Wenn ein Schmetterlingsei schlüpft, kommt eine Raupe heraus, fängt an zu fressen, wächst und baut dann ein kleines Haus um sich herum, in dem sie sich verpuppt. Innerhalb der lederähnlichen Schale der Puppe oder Larve löst sich die Raupe dann auf. Ich meine nicht, dass sie sich in Tränen auflöst oder sich unwohl fühlt. Sondern ihre Augen, Beine, Gedärme und borstige Außenhaut, sowie alles, durch das sie als eine Raupe identifiziert werden konnte, verschmilzt zu einer Art zähflüssiger Paste. Alles, mit Ausnahme ihres Herzens, wird ein homogenisierter Schmier.

Raupen- Organe Schmetterlings – Organe
12 Beine 6 Beine
13-teiliger Körper 10-teiliger Körper
6 einfache Augen 2 Facetten- 2 einfache Augen
Keine Sex – Organe Sex – Organe
Kauwerkzeuge Gewundenes Saugrohr
0 Flügel 2 Paar Flügel

Danach müsste sich dieser Schmier nach Darwins Theorie eigentlich durch allmähliche Veränderungen in einen Schmetterling verwandeln. Nun vergleiche aber einmal die Organe, die zu Schmier wurden, mit den Organen, die der plötzlich wegfliegende Schmetterling hat, in unten stehender Aufstellung und stelle fest: All die Schmetterlingsorgane sind einfach so aus Schmier entstanden und haben sich nicht allmählich entwickelt. Darwin ist platt.

Darwin hat doch geglaubt, dass die natürliche Selektion alle Pflanzen und Tiere dadurch erschaffen hat, dass sie das weniger Nützliche ausgelöscht und das Nützliche am Leben gelassen hat. Was ist das Unnützlichste, was Dir einfällt: Dickflüssige Paste? Nun, selbst wenn Dir etwas Nutzloseres als das einfallen sollte, dann erkennst du trotzdem, dass dickflüssiger Schmier im Vergleich mit einer gefräßigen Raupe, die wendig durchs Unterholz krabbelt und sich vor Feinden durch Farbveränderungen schützt und durch ekelhafte, steife Borsten, keine Weiterentwicklung, sondern absolut nutzlos ist!

Darwin hatte recht: Seine Theorie ist völlig zusammengebrochen, und das unter dem Gewicht eines der leichtesten der Geschöpfe Gottes: Dem Schmetterling!

Weitere Beispiele für evolutionäre Zusammenbrüche finden sich in den Schriften von Thomas F. Heinze The Vanishing Proofs of Evolution (Die schwindenden Beweise der Evolution) In The Beginning-Soup? (Am Anfang war die … Suppe?) und How Life Began (Wie das Leben begann). Die werden dir nützlich sein, wenn dir welche begegnen, die an die „kräftigen Irrtümer“ (2. Thess. 2:11-12) der Evolution glauben.

Liebe Besserwisser?

Neulich an der Tanke (kurz vor Weihnachten). Aus dem Zeitschriftenregal sprang es mich an: DER DARWIN CODE / Wie die Evolution das Leben formte / stand auf der Titelseite des renommierten, pseudo-wissenschaftlichen Magazins NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND Nr. 1/2007. Und in mir keimten zwei Gedanken gleichzeitig:

1. Hätte ich nicht gedacht, dass die gottlose Presse so zügig auf den Film DEM GEHEIMNIS DES LEBENS NAHE reagiert und

2. Von einem Darwin-Code habe ich doch noch gar nichts gehört, sollte mir da etwa etwas entgangen sein?

Also löhnte ich die stolzen 4,20 € und nahm mir den Artikel vor.

Ergebnis:

Weder wurde nachgewiesen, dass Darwin den GEN-Code doch schon entdeckt hatte, und schon gar nicht, dass Darwin ihn eventuell geschrieben haben könnte. Es war lediglich einigen Redakteuren gelungen, den GEN-Code auf abenteuerliche Weise irgendwie mit Darwins Evolutionstheorie zu verknüpfen, um Ahnungslose zum Kauf des Heftes zu verleiten. Journalistischer Ehrenkodex, oder was?

Zwar ist in dem Artikel dann mehrfach von Bauanleitungen, von kodierten Bauplänen (S.40) die Rede – Programme, die das Leben erschaffen, die die Wissenschaft aber erst lange nach Darwin in den Genen entdeckt hat. Für den war „Programmierung“ ein Fremdwort. Und man ist auch mächtig stolz auf sich, dass es der Wissenschaft in zunehmendem Maße gelingt, diese Codes nach und nach zu entschlüsseln (S.46) Schön und gut, aber an die Tatsache, dass sich solche überaus komplexen Baupläne gar nicht von selbst geschrieben haben KÖNNEN, so dass man sie jetzt dank moderner Technik endlich entschlüsseln kann, verschwenden sie erst gar keinen Gedanken.

Sicherlich: Diese Baupläne reproduzieren sich selbst immer und immer wieder, aber den ursprünglichen Code MUSS ZWANGSLÄUFIG jemand einmal geschrieben haben; der KANN NICHT bei einem „Ausprobieren von Genvarianten“ (S.60) entstanden sein! Okay, die Codes verändern sich seitdem beim Reproduzieren schon mal leicht, weswegen es so viele unterschiedliche Hunde, Katzen, Schmetterlinge und Menschen gibt, aber die allerersten Pläne für die verschiedenen Gattungen mussten doch zunächst einmal von einem intelligenten Wesen bewusst errechnet und auf dem Codestreifen niedergeschrieben werden!

Aber wie gesagt: Das interessiert in diesem Wissenschaftsmagazin überhaupt nicht. Statt dessen versteigt man sich zu solch abenteuerlichen Phantasien, dass unsere menschlichen Vorfahren vor etwa 500 Millionen Jahren noch keinen Kopf gehabt hätten (S. 52), weil die Baupläne für die Sinnesorgane (Auge etc) noch nicht fertig entwickelt waren, weil sie wegen ihrer Kompliziertheit länger gebraucht hätten.

Na, wie viele Millionen Jahre unsere bedauernswerten „kopflosen Vorfahren“ wohl diesen Mordshunger erdulden mussten, bis ihre Nahrungsaufnahmewerkzeuge (Mund) dann wohl endlich fertig waren??? Wie blind muss man eigentlich sein, um das zu glauben?

Nun habe ich ja keine Ahnung von biologischer Wissenschaft, denn ich habe das nie studiert. Das heißt aber nicht, dass ich keinen gesunden Menschenverstand hätte. Und da kann Chefredakteur Klaus Liedtke in seinem Editorial (S.5) über die „Bibeltreuen“ und die „Kreationisten“ lästern wie er will und erschüttert beklagen, dass in einer Schule in Hessen die biblische Schöpfungslehre sogar schon wieder Einzug gehalten hat. Er kann getrost lügen, dass Darwins Theorie angeblich absolut nicht umstritten sei, sondern fest etabliert, und er darf erfreut frotzeln wie er möchte, dass die „großen Kirchen“ die Evolution „Gott sei Dank“ längst akzeptiert haben:

Wenn die Bibel sagt: „Am Anfang war das Wort“ und die Wissenschaft stellt genau das fest, und wenn die Bibel dann sagt: „Und das Wort war bei Gott“, und wenn dann das fleischgewordene Wort sagt: „Ich bin das Leben!“, dann muss man schon hoffnungslos ignorant sein, um nicht zu erkennen, wo man die wirkliche Wahrheit über den Ursprung des Lebens findet! Da braucht man keine große Kirche für! „Erschuf ein jegliches nach seiner Art.“ 1. Mose 1:21 National Geographic? Da fall ich kein zweites Mal drauf rein.

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Thema: Denke einmal nach!

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2 Kommentare

  1. 1
    Bolla 

    Oh Mann ich habe mich selten so Amüsiert XD
    Weitsichtigkeit ist bekanntlich nicht die Stärke der fanatischen Gläubigen, aber dann auch noch zu behaupten, die Wissenschaftlichen Tatsachen zu kennen und sie widerlegen zu können… unglaublich. Was ich mich immer wieder frage, wieso es unser Bildungssystem zulässt, dass jemand „Dr.-Ing.“ werden kann und immer noch einen solchen Schwachsinn glaubt.
    Ich kann nicht alle inhaltlichen Fehler korrigieren, ich bin ja auch kein Experte für all diese Gebiete so wie der Autor des Artikels 😛

    Hier einige der wichtigsten Fakten:
    -Es geht nicht alles Leben auf einen gemeinsamen Stammbaum zurück. Pflanzen sind unabhängig von den Tieren entstanden.
    -Durch Mutation können durchaus neue Organe entstehen, Beispiel sind gutartige Tumore.
    -Geschlechtliche Vermehrung war vorerst gar nicht nötig. Noch heute ist sie bei vielen Lebewesen optional. Die Lebewesen, die diese Möglichkeit entwickelten, haben einfach bessere Überlebenschancen. Auch braucht es keine komplexen Organe dazu, selbst kleinste, einfachste Lebewesen schaffen das. (Lieber Autor, denken Sie wirklich, sie kennen sich in der Biologie aus?)
    -Wieso wohl haben wir keine „Belege“ für eine „Makro-Evolution“ ?? Weil die Erde über 4 Milliarden Jahre alt ist und wir erst seit ein paar Jahrzehnten daran forschen. Ausserdem lässt sich heute im Labor Leben erschaffen. Da ist es doch wirklich realistisch, dass dies in der langen Zeit auch einmal durch Zufall möglich war.
    -Wie die Blutwerte von Hormonen gesteuert werden ist heute weitgehend bekannt. Als das Blut in der Evolution entstand, waren die Lebewesen viel weniger komplex, benötigten also auch nicht solch ausgereifte Blutkörperchen.
    -Zum Teil mit den Tierbeispielen könnte ich viel schreiben, aber als Beleg für die Unglaubwürdigkeit dieser Ausführungen reicht ein Zitat: „Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, dass er aus 3000 Meter Tiefe auftauchen kann, ohne dabei an der gefürchteten Taucherkrankheit zu sterben.“ XD
    -Das Beispiel mit dem Schmetterling hat nicht viel Wissenschaftliches. Nur weil nach allgemeiner Ansicht ein Schmetterling schöner ist als eine Raupe ist das noch lange kein Wunder. Das leben des Schmetterlings dient rein der Vermehrung. Solche Tiere leben oft nur einige Tage oder können sich nicht einmal ernähren. Oder soll ich jetzt das Beispiel der Gottesanbeterin ausführen?
    -Der letzte Teil ist nur peinlich. Sie ziehen über ein Magazin her, dass Sie selbst „pseudo-wissenschaftlich“ nennen? Lesen Sie einmal richtige Fachliteratur, wenn es Sie wirklich interessiert.

    Abschliessend danke ich den Autoren für den unterhaltsamen Artikel. Selten so gelacht.

  2. 2
    intern 

    Sehr geehrter Kommentator,
    zuerst einmal danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben und diesen Artikel gelesen haben. Dass Sie sich dann auch noch amüsiert haben hat ja dann schon einen Zweck erfüllt. Denn Menschen die lachen leben länger. Auch wenn nur weniges aus diesen Artikel bei Ihnen hängen bleibt, es hat seine Wirkung schon gezeigt und es wird nachwirken. Ganz anders als Sie sich dies vielleicht denken können. Ich werde und kann Sie nicht überzeugen, dass wird einmal auf eine für Sie unvorstellbare Weise geschehen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erheiterung. Schauen Sie doch mal wieder in meinen Blog vorbei, da gib es immer was zu lachen. Auch das Sprichwort darf man bemühen: Wer zuletzt lacht…
    Ihnen alles Gute.

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