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32. Die 10 Gebote

Sonntag, 22. November 2009 | Autor:

DIE ZEHN GEBOTE
– und wie man trotzdem in den Himmel kommt

Die 10 Gebote kennt heute kaum noch einer.

Jeder weiß zwar, dass sie gut sind, aber sie sind wenig bekannt und noch weniger beliebt. Warum? Weil sie uns einschränken. Wir machen uns lieber unsere eigenen Regeln. An Gott glauben wir sowieso nicht mehr, also basteln wir uns unser eigenes Glaubenssystem.

Dieses System hat nur einen Nachteil:

Wir wissen nicht, ob es gültig ist. Es ist einfach unsere Meinung, aber wir haben keinerlei Beweise.

Was aber, wenn Gott doch existiert?

Dafür gibt es recht deutliche Hinweise. Dann wären auch seine Gebote wieder gültig. Dann sollte man sie zumindest auch kennen. Sie sind nämlich gar nicht so schlecht. Es steht zwar oft darin: „Du sollst nicht …“ Aber das bedeutet gleichzeitig auch, dass der andere uns nicht „soll“: Er soll uns nicht umbringen, nicht belügen, bestehlen, nicht in unsere Ehe einbrechen, nicht unseren Besitz begehren usw. Die 10 Gebote sind Schutzgebote, die unser Zusammen leben regeln. Wenn jeder sich daran halten würde, sähe die Welt besser aus. Aber wir glauben weder an Gott noch an die Bibel. Logischerweise auch nicht an Sünde, Satan, Himmel und Hölle. Statt dessen an Höherentwicklung, Außer-irdische, Reinkarnation, Wahrsager, Astro-logen, Gurus, Karten oder an gar nichts.

Wir machen uns unser eigenes Denksystem.

Daran „glauben“ wir dann. Darauf verlassen wir uns auch über den Tod hinaus. Weißt du, was das ist? Das ist Blinde-Kuh-Spielen. Du hast keinerlei konkrete Daten und Fakten für deine Meinung. Du verlässt dich auf eine Spekulation. Manchmal gibt es allerdings Erfahrungen. Du kannst etwas erfahren. Da ist etwas Reales, mit dem man in Kontakt kommen kann. Aber was für eine Realität ist das? Gut oder böse? Das ist extrem wichtig. Wer lässt sich schon gern mit zerstörerischen Kräften ein? Solche gibt es offensicht-lich, denn viele Auswirkungen solcher Kontakte sind negativ – z.B. Alb-träume, Depressionen, Zwänge, Hass, Fanatismus, Gebundenheiten, Stimmenhören usw. Das können Folgen eines Kontaktes mit okkulten, dämonischen Mächten sein. Es gibt sogar Heilungen im körperlichen Bereich, die solche Folgewirkungen haben. Daran ist zu erkennen, dass auch Heilungen von bösen Mächten kommen können.

Auch Gebete zu Gott führen oft

zu realen Erfahrungen, doch diese sind durchweg positiv. Offensichtlich haben wir es da auch mit Realität zu tun. Dafür spricht noch ein sachlicher Grund: Die biblische Prophetie. Die prophetischen Vorhersagen der Bibel erfüllen sich seit 3500 Jahren – bis heute! Und zwar bisher ohne einen Fehler. So etwas ist menschenunmöglich. Auch die anderen nach-prüfbaren Daten der Bibel erweisen sich durchweg als zuverlässig. Ist die Bibel etwa doch kein Märchenbuch? Es sieht ganz so aus. Seit der Aufklärung werden die Bibel und ihr Gott lächerlich gemacht. Wir haben unseren Verstand zum Gott ernannt. Wir leben in totaler Unabhängigkeit und bestimmen selbst. Das tun wir, solange wir hier sind. Was danach kommt, blenden wir aus. Ist das clever und rational? Eher doch das Gegenteil.

Was kommt hinterher?

Kommt dann wirklich unser geglaubtes, selbstgebasteltes Zukunftsmodell? Das Nirwana oder eine höhere Sphäre oder die neue Verkörperung in einem anderen Leib? Das kann dir niemand garantieren. Eine Garantie kannst du nur dafür haben, dass die Bibel zuverlässig ist, nicht gefälscht, keine wirklichen Widersprüche und naturwissenschaftlichen Irrtümer enthält und dass ihre Zukunftsvorhersagen sich bis heute erfüllen. Außerdem ist sie das einzige religiöse Buch, dessen Aussagen sich in Raum und Zeit abspielen – keine Phantasiegeschichten, unprüfbare Offenbarungen oder okkulte Botschaften.

Grund genug, sich ihre 10 Gebote anzusehen (2. Mose 20, 1-17). Denn wenn die Bibel wahr ist, gelten sie für jeden Menschen und für alle Zeiten. Mach dich auf eine Überraschung gefasst: Wahrscheinlich hast du kaum eines davon gehalten!

1. „ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT. DU SOLLST KEINE ANDEREN GÖTTER HABEN NEBEN MIR.“

Dies betrifft den Gott der Bibel, der sich in Jesus Christus erkennbar gemacht hat. Offensichtlich möchte dieser Gott nicht, dass wir uns auf Gurus, Sektengründer oder Götter anderer Religionen verlassen. Oder Verstand, Auto, Geld, Idole zu Gott machen. Warum? Weil wir damit in eine böse ewige Zukunft schlittern.

2. „DU SOLLST DIR KEIN BILDNIS NOCH IRGENDEIN GLEICHNIS MACHEN … BETE SIE NICHT AN UND DIENE IHNEN NICHT …“

Dieses Gebot wurde von der Kirche ausgeblendet. Stattdessen wurde das zehnte Gebot geteilt, so dass es wieder 10 waren. In vielen Religionen und manchen christlichen Konfessionen werden auch Bilder verehrt.

3. „DU SOLLST DEN NAMEN DES HERRN, DEINES GOTTES, NICHT MISSBRAUCHEN; DENN DER HERR WIRD DEN NICHT UNGESTRAFT LASSEN, DER SEINEN NAMEN MISSBRAUCHT.“

Wie kann man den Namen des Herrn missbrauchen? Mit Flüchen und Scheltworten, in denen „Gott“ vorkommt oder falschen Schwüren „bei Gott“.

4. „GEDENKE DES SABBATTAGES, DASS DU IHN HEILIGST …“

Der Sabbattag ist heute der Sonntag, denn die Jünger von Jesus trafen sich nach seiner Auferstehung immer am Auferstehungstag, dem Sonntag. Natürlich gibt es viele Berufe, in denen am Sonntag gearbeitet werden muss. Gott möchte einfach, dass wir uns einen Tag in der Woche Zeit nehmen, uns zu erholen und auf ihn zu besinnen.

5. „DU SOLLST DEINEN VATER UND DEINE MUTTER EHREN, AUF DASS DU LANGE LEBST…“

Ein Gebot mit einer Verheißung. Heute nehmen viele Väter und Mütter nicht mehr ihre von Gott vorgesehene Rolle wahr, was zu einem Chaos in den Familien geführt hat. Vielen Kindern fällt es daher schwer, ihre Eltern zu ehren. Umgekehrt werden die Eltern bei Kindesmissbrauch und -misshandlung vor Gott schuldig!

6. „DU SOLLST NICHT TÖTEN.“

In anderen Übersetzungen heißt es „morden“. Notwehr ist kein Mord. Aber man kann auch mit Worten morden. Da Gott auch unsere Worte beurteilt, werden viel mehr Menschen hier schuldig, als wir meinen. Auch Abtreibung ist Schuld vor Gott.

7. „DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN.“

Dieses Gebot trifft zentral unsere Götzen: ungezügeltes Ausleben, Selbstverwirklichung und Lustbe-friedigung. An diesem Gebot sehen wir erst, wie weit wir mit unserem selbstgemachten Wertesystem gekommen sind. Da auch dieses Gebot unverändert gilt (denn Gott möchte Familie und Kinder schützen), werden hier Unzählige schuldig.

8. „DU SOLLST NICHT STEHLEN.“

Das schließt Stehlen in allen Variationen ein: Diebstahl, Korruption, Unterschlagung, Steuerhinterziehung, Veruntreuung, Scheckbetrug, Ladendiebstahl, Einbruch, Ausbeutung, Fälschung, Wucher, Raub, Banküberfall usw. Kommentar überflüssig.

9. „DU SOLLST NICHT FALSCH ZEUGNIS REDEN WIDER DEINEN NÄCHSTEN.“

Hast du schon mal einen Tag nicht gelogen? Gott möchte einen ehrlichen Lebensstil – keine Lügen, Verleumdungen, Verdrehungen usw.

10. „DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAUS … WEIB, KNECHT, MAGD, RIND, ESEL NOCH ALLES, WAS DEIN NÄCHSTER HAT.“

Schon das Begehren ist falsch. Darin stecken Neid, Eifersucht, Missgunst, Habgier usw. – lauter sündhafte Eigenschaften. Beachte, dass auch unsere Gedanken und Motive vor Gott zählen. Wie viele Gebote hast du gehalten? In der Regel keines. Wir tappen ständig daneben, auch wenn wir vielleicht äußerlich hochan-gesehene Leute sind. Es ist klar: Wenn Gott existiert und diese Gebote gelten, haben wir keine Chance auf den Himmel. In unserem Leben gibt es Berge von Schuld. Die kannst du auch mit deinen größten Bemühungen nicht abtragen. Jede einzelne Sünde trennt für immer von Gott. Die Bibel sagt dazu: „Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verloren, die Gott ihnen zugedacht hatte“ (Römer 3, 23). Bist du ehrlich genug, das zuzugeben?

Das wäre schön,

denn das ist die Vorbedingung, um trotzdem in den Himmel zu kommen! Gott gibt dir eine zweite Chance. Auch wenn du ein Egoist, Dieb, Ehe-brecher, Neider, Lügner, sogar ein Mörder bist, gibt Gott dir eine zweite Chance. Warum? Weil Gott einfach großmütig, gnädig und barmherzig ist, und weil er seine Geschöpfe liebt. Gott hasst Sünde, aber er liebt Sünder. Zu denen gehörst auch du. Sorry, aber du bist keine Ausnahme. Wir können uns nicht selbst erlösen. Selbstgerechtigkeit ist vor Gott einfach Überheblichkeit. Unsere einzige Chance ist göttliche Vergebung. Diese Chance haben wir – aber nur, weil Gott selbst die Strafe für unsere Schuld auf sich nahm. Er tat dies in Gestalt seines Sohnes Jesus Christus. Jesus kam in diese Welt, um für unsere Sünden zu bezahlen. Er tat das, indem er für uns an das Kreuz ging. Er bezahlte mit seinem Leben. Aber weil er völlig sündlos war, konnte ihn der Tod nicht halten. Er stand von den Toten auf. Er lebt und ist bereit, dir deine Sünden zu vergeben. Das geschieht jedoch nicht automatisch. Dazu musst du dich bekehren.

Du musst zweierlei erkennen:

1. Dass du dich nicht selbst erlösen kannst – auch nicht durch gute Werke, Erkenntnisse, anständiges Leben, fromme Übungen, Gebete, Fasten usw.

2. Dass du nicht durch Formalitäten, Kirchenzugehörigkeit, Taufe, Konfession usw. erlöst wirst.

Die Bibel sagt, du musst zu Gott umkehren. Das heißt, du musst dich von deinem alten Leben ohne Gott trennen und ein neues Leben mit Gott anfangen. Du musst auf die Seite Gottes treten – und zwar ganz persönlich und bewusst. Jeder Mensch auf Erden. Das ist eine Entscheidung für Leben und Tod. Wer sie treffen will, kann das folgendermaßen tun:

1. Gib vor Gott zu, dass du seine Gebote nicht gehalten hast und schuldig geworden bist.

2. Bitte Jesus um Vergebung für deine Sünden und lade ihn in dein Leben ein.

3. Bitte ihn, dich mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen, damit du so leben kannst, wie es ihm gefällt. Sprich zu Gott wie zu einem Freund, mit deinen eigenen Worten. Gott liebt dich und möchte immer dein Bestes. Wenn du ihm dein Leben anvertraust, wird er dich gut führen. Er freut sich über jeden Menschen, der zu ihm kommt. Wenn du erneut versagst (was Ausnahme bleiben sollte), bitte erneut um Vergebung. Jesus vergibt dir gern.

Nehmen wir einmal an,

du hast noch kein einziges der Zehn Gebote gehalten. Hast du trotzdem eine Chance auf den Himmel? Ja, dank Jesus. Aber Jesus erlöst nicht nur, er ruft auch in seine Nachfolge. Bleib auf seinem Weg. Wenn du Wert auf eine gute ewige Zukunft legst, dann gehe den Weg, den Gott dir geöffnet hat. Du kannst dir in deinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, was das an Gutem für dein Leben und deine Zukunft bedeutet!

Quelle: TPI, Schloßgasse 1, 86857 Hurlach  JMEM

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2 Kommentare

  1. […] Wie wäre es, wenn man im Volk und in der Gesetzgebung wieder einmal die Gebote Gottes einhalten würde. […]

  2. […] Schlußbemerkung: […]

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