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15. Wer glaubt schon den Christen – Endzeit was soll das?

Montag, 12. Oktober 2009 | Autor:

Zeichen der Endzeit

SELBSTSÜCHIGE MENSCHEN

„Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, Prahler, Übermütige, Lästerer, den Eltern ungehorsam; undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind; treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, die das Vergnügen mehr lieben als Gott.“ (2.Tim 3,1-4)

Die Endzeit ist darum auch gekennzeichnet durch die freiwillige Entscheidung der meisten Menschen gegen Gott und gegen sein Wort. Wer fühlt sich heute noch Gott gegenüber verantwortlich? Heute ist es üblich, an Gott und am Wortlaut der Bibel zu zweifeln! Man nimmt den Schöpfungsbericht nicht ernst, hält den Bericht von Noah und der Süntflut für eine nette Legende und beurteilt die von Jesus gewirkten Wunder als Taschenspielertricks, mit denen er die damaligen einfachen Menschen verblüffte.
Selbst viele Theologen aus allen Konfessionen, legen die Bibel so aus, wie es die Zeit erfordert oder haben gar selbst Zweifel an der vollständigen Inspiration Gottes.

GOTTLOSE MENSCHEN

Das auffällig materialistisch geprägte Verhalten der Menschen in der Endzeit kündigte Jesus ebenfalls an, als er die Menschheitsgeneration in den letzten Tagen mit den Menschen zur Zeit Noahs und den gottlosen Bewohnern der Städte Sodom und Gomorra verglich.

Er sagte:
„Wie es aber zu Noahs Zeiten war, also wird es auch bei der Zukunft des Menschensohnes sein. Denn wie sie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken, freiten und sich freien ließen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging und merkten nichts, bis die Sündflut kam und raffte sie alle dahin; also wird auch die Zukunft des Menschensohnes sein“ (Matth 24,37-39).

Die Zeitgenossen Noahs lebten gedankenlos und verachteten die Warnung vor dem Verderben der Sintflut.
Ebenso verhielten sich die Menschen in den Städten Sodom und Gomorra (Luk 17,24-36). Sie lebten ihre Triebe aus und missachteten die Warnungen aus Gottes Wort.

Heute gehen die Menschen der Welt ihren Geschäften nach, sind betriebsam und ehrgeizig und streben nach materiellem Wohlstand und persönlicher Freiheit. Ihre technischen Errungenschaften, ihre politischen Probleme und die Verbesserung ihres Lebensstandards nehmen sie so sehr in Anspruch, dass zum Nachdenken über Gottes Walten keine Zeit bleibt. Man will sich von Gottes Wort nicht mehr leiten lassen (Luk 18,8). Dieses Denken macht selbst in unseren Familien nicht halt. Jugendliche, die als Kinder Jesus von Herzen liebten, meinen nun nichts verpassen zu müssen und nehmen am genussvollem Leben teil.

Jesus hat damit vorhergesagt, dass die Welt vor seiner Wiederkunft einen Tiefpunkt wie nie zuvor erreichen wird und zwar in politischer, wirtschaftlicher, ökologischer, geistlicher und moralischer Hinsicht, sowie auf vielen anderen Gebieten.


Die Endzeit wird trotz des materiellen Wohlstands auch eine Zeit der Ratlosigkeit und der Furcht vor dem Verlust des Erreichten und vor uneingeschränkter Gewalttätigkeit sein. Auch die intensivsten weltweiten Friedensbemühungen nehmen uns Menschen nicht die Angst vor einem möglichen, alles vernichtenden Weltkrieg.

GEWALTTÄTIGKEITEN

Jesus sprach darum auch von „Kriegen und Kriegsgeschrei“ (Matth 24,7). Kriege mit weltweitem Ausmaß, sogenannte Weltkriege mit ihren zerstörerischen Völkermorden, die auch die Zivilbevölkerung nicht mehr verschont, hat es erstmals im 20. Jahrhundert gegeben. Nach Angaben der amerikanischen Forschungsgruppe WPI (World Priorities Incorporation) wurden in den vergangenen Jahren so viele Kriege wie nie zuvor gezählt. Es wurden weltweit 29 Konflikte mit militärischer Gewalt ausgetragen, mit sechs Millionen Kriegstoten.

 

 

 

KATASTROPHEN UND SEUCHEN

Jesus sprach auch von „Erdbeben“ (Matth 24,7). Die Häufigkeit von schweren Erdbeben hat in den letzten Jahrzehnten ständig zugenommen. Zählte man von 1897 bis 1966 – also in einem Zeitraum von etwa 70 Jahren – 27 Erdbeben über der Stärke 6 der Richterskala, so waren es allein von 1967 bis 1976 – also einem Zeitraum von 10 Jahren – bereits 180 Erdbeben über der Stärke 7.

In den Jahren von 1968 bis 1988 kamen insgesamt etwa 450.000 Menschen bei Erdbeben ums Leben.s. auch Bericht “Die Erde in Aufruhr”

Ein neues Phänomen sind die Monster Wellen der Weltmeere. Über 40.000 Handelsschiffe befahren die Meere und im Jahr 2000 versanken nach den Angaben der Versicherung Llodys weltweit 167 Schiffe, davon 81 bei schwersten Seegang, bei dem Monsterwellen eine Rolle gespielt haben. Wie aus einem Nichts entstehen bei hohen Windgeschwindigkeiten Wellen bis zu einer Höhe von 35 Metern und rollen mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h über die Meeresoberfläche. Wird ein Schiff davon erfasst, dann geht es in der Regel sofort unter, da die Schiffe für eine Wellenhöhe von 17 Metern ausgelegt sind. Solche Wellen hat es in der Vergangenheit nie gegeben.

Wikipedia NOAA (httpwww.noaanews.noaa.govstoriesimagesgroundzero.WTCgroundzero

 

ANGST

Wenn wir die Bibelstellen nachlesen, welche die Endzeit beschreiben, erfahren wir, was wir in der Endzeit zu erwarten haben. Gottes Wort kündigt an, dass die äußeren Umstände und Lebensverhältnisse nicht besser, sondern schlechter werden. Jesus beschreibt die Zeit kurz vor seinem Erscheinen mit den Worten:
„Und auf Erden werden die Völker voll Angst sein und ratlos über dem Tosen des Meeres und der Wogen; die Menschen werden vergehen vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erbeben, und dann werden sie des Menschen Sohn kommen sehen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit“ (Luk 21,25-27; Dan 12,1.2).

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2 Kommentare

  1. 1
    Gast 

    Nicht zu vergessen, der geistliche Abfall aller Kirchen.
    (Thessalonicher)

  2. 2
    intern 

    Danke für Ihren Kommentar. Sie haben recht. Die Kirchen bringen die Menschen von Jesus weg, statt zu ihn hin. Aber Jesus hat ja auch nicht den Befehl gegeben, gründet Kirchen, sammelt Kirchensteuer, und überredet viele zur Mitgliedschaft. Sondern, er hat uns den Auftrag gegeben, dass wir zu Jünger machen sollen, und neue Jünger machen wieder Jünger zu Nachfolgern von Jesus. Das was wir zur Zeit haben, ist ein religiöser Haufen, von vielen Verwirrten, die den Auftrag Jesu noch nie verstanden haben.

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