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55. Was der Mensch sät, wird er ernten!

Sonntag, 13. Dezember 2009 | Autor:

Ein universales Gesetz, das immer eintrifft

Wir ernten, was wir säen.

Auf den ersten Blick klingt dieses Gesetz bedrohlich. Es bedeutet jedoch einfach nur, daß das, was wir säen, irgendwann zu uns zurückkommt. Säen wir Gutes, kommt Gutes zurück; säen wir Schlechtes, kommt Schlechtes. Wenn Sie z.B. Freundlichkeit säen, werden Sie Freundlichkeit oder Hilfsbereitschaft ernten. Wenn Sie Haß oder Betrug säen, werden Sie Gewalt, Haß, Lug und Betrug ernten. Nichts geht verloren.

Wir erleben die Wirksamkeit dieses Gesetzes laufend im täglichen Leben. Manchmal scheint es, als sei es nicht wirksam – wenn es nämlich Verbrechern usw. gut geht. Aber es scheint nur so. Auf die Länge wirkt es immer, denn es reicht über den Tod hinaus. Viele Leute leben heute nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut!“ Aber wenn Sie nach der Stunde Null plötzlich feststellen müssen, daß Ihnen eine offene Rechnung präsentiert wird, geht das gehörig ins Auge. Besonders, wenn man dann nichts mehr ändern kann.

Das Gesetz wirkt in beide Richtungen, positiv und negativ. Nachstehend einige Beispiele dafür, was für negative Saat heutzutage gesät wird und wie sie in unserer Gesellschaft (und in unserem persönlichen Leben) aufgeht:

Gesät wird Egoismus – geerntet Rücksichtslosigkeit und Umweltzerstörung

Gesät wird Pornographie und Horror – geerntet Verlust der natürlichen Scham; Gewalt, Mord, Brutalität

Gesät wird die Abschaffung der göttlichen Gebote – geerntet die Auflösung aller Werte, Korruption und rasant wachsende Kriminalität

Gesät wird schrankenlose Sexualität – geerntet Mädchenhandel, Erpressung, Kinderschändung, Homosexualität, Perversion, Aids

Gesät wird Abtreibung – geerntet Verlust der Menschlichkeit und Menschenwürde

Gesät wird Atheismus – geerntet Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit, Drogensucht, Alkoholismus

Gesät wird die Abschaffung Gottes – geerntet Aberglauben, Esoterik, Okkultismus, Satanismus, Götzenverehrung.
Daß eine solche Saat samt Ernte ohne Konsequenzen bleibt, glauben wohl nur geistig Blinde. In der Gesellschaft sind die Folgen des ethisch-moralischen Verfalls bereits unübersehbar. Aber auch im privaten Bereich bleiben alle Werte, Prinzipien und Schamschranken auf der Strecke. Wenn die Schranken erst gefallen sind, ist die Sogwirkung unwiderstehlich.
Das merken wir alle auch in unserem persönlichen Leben:

Wir säen Unehrlichkeit – und ernten Mißtrauen, Lüge, Hinterlist, Verleumdung.

Wir säen Untreue – und ernten Ehebruch, kaputte Beziehungen, Scheidung, zerstörte Familien.

Wir säen Lustbefriedigung – und ernten Süchte, Abhängigkeiten, innere Leere, Lebensüberdruß.

Wir säen Geldgier – und ernten Konkurrenzneid, Mobbing, Bestechung, Korruption, Betrug.

Wir ernten, was wir säen. Selbst wenn wir viel Gutes säen, säen wir auch viel Schlechtes. Es geht nichts verloren. Auf unserem Lebensfilm ist alles aufgezeichnet.

Wenn es den Gott der Bibel gibt, hat das Konsequenzen. Wenn es den Gott der Bibel gibt, gibt es eine Gerechtigkeit, die über den Tod hinausreicht. Dann gibt es verbindliche Prinzipien, die für jeden gelten – auch wenn er nicht daran glaubt. Dann gibt es nach dem Tod ein göttliches Gericht und eine Trennung von Gut und Böse. Dann gibt es für jeden Menschen eine Zukunft über den Tod hinaus – entweder zum Guten oder zum Schlechten. Aber wenn dieser Gott so ist, wie er sich in der Bibel erkennbar gemacht hat, hat jeder Mensch noch eine Chance, auch wenn er schon oft an Gottes Geboten vorbeigeschossen ist (und wer ist das nicht?).

Was ist, wenn wir selber Schlechtes gesät haben? Gibt es die Möglichkeit, frei zu werden von dem satanischen Sog der Abhängigkeiten, der Sünde und der Selbstzerstörung? Wenn der Gott der Bibel Realität ist – JA! Herausfinden kann man das auf zweierlei Weise: indem man mit Gott spricht und ihn um Hilfe, Befreiung, Vergebung, Zeichen oder was auch immer bittet, oder indem man die Bibel an konkreten Aussagen auf ihre Zuverlässigkeit prüft.

Beides bringt Ergebnisse. Der Gott der Bibel ist  erfahrbar, und er gibt sich denen, die ihn ernsthaft suchen, zu erkennen. Millionen Menschen haben schon konkrete Gebetserhörungen erlebt. Sie haben in vielerlei Form Gottes Antworten erfahren: als Befreiung von Drogen, Alkohol, Tablettensucht, als Heilung bei Krankheiten, als Hilfe in finanzieller Misere, bei Arbeitslosigkeit, in Gefahr oder in aussichtslosen Situationen. Und Menschen, die radikal zu Gott umgekehrt sind, haben die Vergebung ihrer Schuld erlebt und gespürt, wie die Last gewichen ist. In jedem Fall aber nicht einfach so, sondern erst,
wenn sie gebetet haben.

Auch die Bibel stellt ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis, und zwar am deutlichsten und zwingendsten durch ihre Zukunftsvorhersagen. Über 3000 biblische Vorhersagen sind bisher bereits eingetroffen, und zwar ohne eine einzige Fehlvorhersage! Die biblische Prophetie erfüllt sich bis in die Gegenwart (s. Flyer „Biblische Prophetie“). So etwas ist menschenunmöglich. Wahrsager haben Fehler bis 99%, die Bibel null. Auch der Zufall scheidet völlig aus.

Es zeigt zweierlei:

Die Bibel muß übernatürlicher Herkunft sein, und hinter ihr muß eine reale Macht stehen.

Die Bibel erklärt, daß die Macht hinter ihr Gott ist. Die Menschen, die die Bibel schrieben, waren göttlich inspiriert.

Der Heilige Geist Gottes gab ihnen die Gedanken ein, die sie niederschrieben. Die laufende Erfüllung der biblischen Prophetien zeigt, daß hinter der Bibel derjenige stehen muß, der alles lenkt und regiert. Gott teilt uns durch die Bibel mit, wie er uns und die Welt sieht und worum es in unserem Leben geht. Möchten sie einmal Gottes Meinung über unseren autonomen, selbstherr-lichen Lebensstil hören:

„Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden … Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, so daß ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden … sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt haben statt den Schöpfer … Wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrtem Sinn, so daß sie tun, was nicht recht ist.“ (Römerbrief Kap. 1,22 -28) Was bedeutet „dahingegeben“? Wenn jemand immer wieder sein Gewissen ausschaltet, gibt ihn Gott „dahin“ – so jemand tut nur noch, wozu er Lust hat, verliert jedes Unrechtbewußtsein, verschwendet keinen Gedanken mehr an Gott und kommt sich dabei sehr clever vor. – Und die Konsequenz? Ewige Trennung von Gott – Hölle.
„Irret euch nicht! Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Galaterbrief 6, 7)

Worum geht es in unserem Leben? Es geht darum, daß Gott in dieser Welt Menschen sucht, die gemeinsam mit ihm sein Reich bauen. Das heißt, die sich bewußt für ein Leben mit ihm entscheiden, zu ihm umkehren, nach seinen Prinzipien leben und für seine Belange eintreten. Biblisch ausgedrückt: die sich bekehren. Das sind dann die Menschen, die versuchen, Gottes Werte zu säen: Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Liebe, Hilfsbereitschaft, Wahrheit, Treue, Gerechtigkeit usw. Das sind auch die Menschen, die später ihre Zukunft im Reich Gottes haben.

Nicht, weil sie besser sind als andere Menschen, sondern weil sie vor Gott zugegeben haben, daß sie Sünder sind, und Jesus um Vergebung gebeten haben. Durch Jesus Christus hat Gott hat den einzigen Weg geschaffen, um von Schuld, Sünde, Gebundenheiten wieder frei zu werden. Jesus kam nur aus dem einen Grund in diese materielle Welt, um für unsere Sünden zu sterben. Er starb am Kreuz, aber er stand vom Tod auf. Er lebt und ist erfahrbar – auch heute! Alle Menschen werden vor Gott schuldig. Es gibt keine Ausnahme. Der einzige Unterschied ist der: die einen sind begnadigte, die anderen unbegnadigte Sünder. Denn von Natur aus sind wir alle Gefangene der Sünde – wir können gar nicht anders. Vielleicht haben Sie den Sog nach unten schon am eigenen Leib gespürt. Sie tun Dinge, die Ihnen selbst nicht gefallen, aber Sie tun sie trotzdem. So sind wir leider! Wir können uns nie selbst erlösen – auf keine Weise. Nur Jesus kann uns von unserer Gebunden-heit an Sünde und Satan befreien. Er tut das bei allen Menschen, die zu ihm kommen und ihm ihr Leben anvertrauen. Erst dann hat der Sog nach unten keine Macht mehr über Sie. Aber das geschieht nicht automatisch! Wir haben nicht automatisch Vergebung, weil wir getauft sind oder zu einer Kirche gehören. Gott und Kirche ist ein großer Unterschied. Es reicht nicht, daß wir zu einer Kirche gehören, sondern wir müssen zu GOTT gehören! Das geschieht dann, wenn wir zu Gott „umkehren“. Wir müssen uns für ein Leben mit Gott entscheiden und Jesus um Vergebung bitten. Die Bibel nennt diese wichtigste Entscheidung in unserem Leben „Bekehrung“. Sie entscheidet darüber, ob wir in der Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle landen (es muß auch einen Ort des Bösen geben, sonst wäre der Himmel kein Himmel mehr – und Gott nicht gerecht!).

Lieber Leser, das klingt hart, aber es muß so deutlich gesagt werden. Jede Vernebelung oder Verniedlichung der Konsequenzen ist schlimmer – sie schafft eine falsche Sicherheit. Der einzige Weg, um nicht zu ernten, was wir gesät haben, ist Jesus! Er sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich.“

Wenn Sie diesen Weg gehen wollen, müssen Sie folgendes tun:

Bekennen Sie vor Gott, was bei Ihnen schief gelaufen ist, bitten Sie Jesus dafür um Vergebung und bitten Sie ihn, in Ihr Leben zu kommen. Millionen Menschen sind auf dem Weg in eine böse ewige Zukunft, weil ihnen nie die Wahrheit gesagt wurde. Gott liebt sie alle, jeden einzelnen, auch Sie! Aber er zwingt uns seinen Weg nicht auf. Er läßt uns unsere Freiheit (darum ist diese Welt ja auch so kaputt!). Aber er lädt jeden ein. Um auf die Seite Gottes zu treten, können Sie ein einfaches Gebet sprechen (es kommt aber nur an, wenn Sie es ehrlich meinen). Gebet ist einfach Reden mit Gott. Wenn Beten für Sie ungewohnt ist, können Sie folgendes Gebet nachsprechen:

„Gott, ich habe bisher unabhängig von dir gelebt und auch Unrecht getan. Jesus, danke, daß du meine Schuld auf dich genommen hast. Bitte vergib mir und komme in mein Leben. Ändere mich und erfülle mich mit deinem Heiligen Geist, damit ich so leben kann, wie es dir gefällt.“

Klingt Ihnen das zu einfach?
Es ist eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Wenn Sie dabei bleiben, gilt sie für Ihr ganzes Leben – und darüber hinaus! (Falls Sie einmal „ausrutschen“, können Sie wieder neu umkehren.) Aber Sie können diese Entscheidung nur in diesem Leben treffen. In dem Moment, wo Sie dieses Leben verlassen, sind die Würfel gefallen.
Wenn Sie es tun, wird Gott Sie mit seinem Heiligen Geist erfüllen und aus Ihnen einen neuen Menschen machen! Lesen Sie dazu das Gespräch zwischen Jesus und Nikodemus im Johannesevangelium (Kap. 3). Gott schenkt
Ihnen damit nicht nur ein neues Leben, sondern auch die Gewißheit, daß Sie zu ihm gehören!

Quelle: JMEM – 86857 Hurlach

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6 Kommentare

  1. 1
    Ulrich Matzel 

    Ich hoffe, daß Zeitungen einmal den Mut aufbringen werden, diesen Artikel zu veröffentlichen. Es gibt Beilagen in den Tageszeitungen, in denen viel philosophische „Weisheit“ und Toleranz gegenüber allen Religionen gefordert wird. (Dabei bezweifle ich, ob die Autoren überhaupt Kenntnis über die verschiedenen Religionen haben)
    Dieser Artikel ist einfach und für jeden verständlich.

  2. 2
    intern 

    Hallo Herr Matzel,

    ich danke Ihnen für Ihren offenen und ehrlichen Kommentar. Ihre Hoffnung habe auch ich immer noch, aber ich glaube nicht, dass unsere Medien solche Wahrheiten abdrucken bzw. lieben. Da muss der Karren noch viel mehr in den Dreck fahren, bevor unser Volk eine Sinnesänderung(Busse biblisch) durchführt.

  3. 3
    Barbara Neuens 

    Lieber Autor,
    dieser Text ist das Beste, was ich seit langem gelesen habe! Ich danke Ihnen von Herzen dafür! Ich bin kein regelmäßiger Kirchgänger. An Ostern hatte ich ein sehr großes Bedürfnis nach einer schönen Predigt. Ich konnte meine ganze Familie, einschließlich Oma und Freund der Tochter, überzeugen mitzukommen. – Der Gottesdienst war leider mal wieder überaus nichtssagend, der liebe Pastor hat viel Zeit damit vertrödelt von der Gemeinde bunte Bänder an ein Kreuz hängen zu lassen, eine Predigt fand nicht statt. Eine Kirchenhelferin las ein paar Verse aus dem Johannes Evangelium vor, das wars. Ich habe mich vor meinen (fast erwachsenen) Kindern fast geschämt, sie zu diesem Gottesdienst eingeladen zu haben. Unser Ostern wurde eher negativ belastet, ich war enttäuscht. Ich wünsche mir mehr gute Missionare, Pastoren, echte Christen…die solche guten Texte predigen oder schreiben – verständlich, wohltuend aufweckend, kritisch und ehrlich! Bitte geben Sie uns mehr davon – Amen –

  4. 4
    intern 

    Liebe Barbara,

    über Ihren Kommentar habe ich mich sehr gefreut. Ja, es ist leider so in den meisten Kirchen, dass der Grund der Erinnerung fast total ausgeblendet wird. Das Volk wird in die Irre geführt, und man sagt Ihnen nicht mehr die Wahrheit. Im Wort Gottes steht, dass das gepredigt wird wonach Ihnen die Ohren jucken, also das was Sie hören wollen. Worte wie Sünde, Busse usw. sind tabu. In meinen Blog gibt es viele Beiträge die Ihnen weiter helfen können. Gott segne Sie.

  1. […] Dabei erhielt ich die Informationen, die ich in unseren weitgehend gleichgeschalteten Medien vermisse. […]

  2. […] Bekannt ist, dass sich Sabine Leutheusser-Schnarrenberger seit längerer Zeit als Unterstützerin ho…Eines ihrer Ziele ist die völlige Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe und die Einführung eines Merkmals „sexuelle Identität“ im Grundgesetz. […]

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