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54. Natürlich gibt es Gott!

Sonntag, 13. Dezember 2009 | Autor:

Das zeigen ganz sachliche Fakten
Viele Leute haben Mühe, an die Existenz Gottes zu glauben, weil Gott unsichtbar und nicht direkt erkennbar ist. Andererseits gibt es auch viele Menschen, die von konkreten Gotteserfahrungen und Gebetserhörungen berichten.

Diesen Berichten nach wirkt Gott in unsere materielle Dimension hinein. Er macht sich erfahrbar, wenn jemand ihn ernsthaft sucht. Er antwortet auf Gebete, oft so konkret, daß das mit Zufall nicht erklärt werden kann. Er verändert Menschen, die ihm ihr Leben öffnen – zum Guten. Er heilt von Fall zu Fall Kranke und befreit Süchtige, wenn dafür gebetet wird. Obwohl er unsichtbar bleibt, kann man ihn irgendwie „erleben“. Menschen, die ihn erlebt haben, sagen ganz selbstverständlich: „Natürlich gibt es Gott!“

Verstandesmenschen und Skeptikern hilft diese Behauptung wenig. Doch für sie gibt es sachliche Fakten, die ihnen weiterhelfen können. Auch wenn wir heute alle möglichen Meinungen gelten lassen, kommt es letztlich ja allein auf die Realität an. Folgende Tatsachen weisen (u.a.) darauf hin, daß auch Gott zur Realität gehört:

– Es gibt ein universales physikalisches Gesetz, das immer und überall gilt, im gesamten Universum (1. Thermodynamisches Gesetz). In vereinfachter Form lautet es: „Von nichts kommt nichts.“ Das, was existiert -der Kosmos, das Leben usw. – kann nicht von „nichts“ kommen. Das gilt auch für einen eventuellen „Urknall“. Alles muß eine erste Ursache haben. Es muß „geschaffen“ sein, und zwar von einer Instanz, die über allem Vergänglichen steht. Als eine solche Instanz ist nur ein „Schöpfergott“ denkbar. Diesen Gott beschreibt die Bibel: „Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge … und er ist vor allem.“ Diese Aussage entspricht dem logischen Denken.

– Eine weitere sachliche Tatsache sind die biblischen Prophetien.
Wieso erfüllen sich die biblischen Prophetien seit Jahrtausenden immer präzise und bisher ohne einen einzigen Fehler, bis in unsere Zeit? Schon im Alten Testament, entstanden vor 3500 Jahren, ist das gesamte Schicksal Israels vorhergesagt – Segen und Fluch, Berufung und Verwerfung; Not, Verfolgung, Zerstreuung in die ganze Welt für Jahrhunderte. Genauso aber auch die Rückführung der Juden aus aller Welt, „von den Enden der Erde“, die Neugründung Israels im ursprünglichen Land, neue Fruchtbarkeit des Landes usw. Jeder kann das im 5. Buch Mose, Kap. 28 und 30 selbst nachlesen. Niemand kann solche Aussagen „manipulieren“ oder „nachträglich einfügen“, denn die Neugründung Israels geschah erst 1948. Und erst mit der Rückkehr der Juden in diesem Jahrhundert setzte wieder die zweite Regenzeit ein und machte das Land fruchtbar. Vorher war es über 1000 Jahre Wüste.
Kann all dies lediglich Zufall sein? Oder drängt es sich nicht geradezu auf, darin Gottes Handeln gemäß den biblischen Vorhersagen zu sehen?

– Nur ein Gott, der sich in Raum und Zeit als real und lebendig erweist, kann der wahre Gott sein. Dies trifft nur auf den Gott der Bibel zu, der sich in Jesus Christus erkennbar gemacht hat. Konkrete, nachprüfbare Daten wie geschichtliche, geographische und prophetische Angaben bietet nur die Bibel. Die biblische Prophetie erfüllt sich konkret in Raum und Zeit. Derartige Voraussagen finden sich in keiner anderen Religion. Der Hinduismus bietet nur phantasievolle Erzählungen. Im Buddhismus gibt es nur persönliche Erleuchtung. Im Islam nur die privaten Offenbarungen Mohammeds. Das sind alles Aussagen, die in keiner Weise prüfbar sind.

– Das Evolutionskonzept kommt völlig ohne Gott aus, aber ist es bewiesen? Es gibt zahlreiche sachliche Fakten, die dagegen sprechen. Viele Wissenschaftler bestreiten daher die Glaubwürdigkeit von Evolution. Der Biochemiker Michael Behe (selber Evolutionist) wies 1996 in seinem Buch „Darwins Black Box“ nach, daß jede Veränderung in einer Zelle (z.B. durch Mutation) keine „Aufwärtsentwicklung“, sondern einen Zusammenbruch der Zellstruktur zur Folge hat. Behe fragt daher: Wenn sich in einer Zelle nichts „höherentwickeln“ kann, wie soll dann Evolution geschehen sein?

Auch das 2. Thermodynamische Gesetz spricht gegen Evolution: „Alles zerfällt vom Komplexen zum Einfachen.“ Wo etwas sich höher entwickelt, ist immer Intelligenz im Spiel. Ohne einen „Planer“ geschieht nirgends Aufwärts-, sondern immer nur Abwärtsentwicklung.

Der Informatiker Werner Gitt, Leiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, wies nach, daß alle Zellinformationen auf Codes beruhen, die nur durch einen „Progammierer“ erklärbar sind. Von selbst entstehen keine Codes. Der Wiener Informatiker Locker nennt das Evolutions-konzept daher schlicht „a Schmarr‘n“.

Bruno Vollmert, Professor für Makromolekulare Chemie in Karlsruhe, beweist in seinem Buch Das Molekül und das Leben, daß Kettenmoleküle von über 100 Gliedern sich nie per Zufall in der richtigen Reihenfolge an einander ankoppeln können – schon ein einziges Glied an der falschen Stelle sprengt die ganze Kette. Eine Entstehung des Lebens durch Mutation und Selektion sei daher unmöglich.

– Und schließlich: Auch das Böse ist Realität.
Wir leben in einer „gefallenen“ Welt, in der es von Mord, Terror, Folter, Betrug, Korruption nur so wimmelt. Warum? Weil offensichtlich auch der Teufel existiert. Er benutzt unser ständiges Verlangen nach Macht, Lust, Geld und Ansehen, um uns zu negativen Handlungen zu bewegen. Oft handeln wir egoistisch und böse, obwohl wir es selbst nicht für richtig halten. Wir erleben ständig, daß es in unserem Gewissen einen Kampf zwischen Gut und Böse gibt. Auch dies ist eine sachliche Bestätigung für die Sicht der Bibel, daß es in der Welt zwei gegensätzliche Seiten gibt.

Dies sind nur einige wenige Sachverhalte, die auf die Existenz Gottes hinweisen (es gibt weit mehr). Den stärksten Beweis erbringt jedoch ein persönlicher Kontakt mit Gott – allerdings rein subjektiv, denn den kann man nur erleben. Die Bibel beschreibt dieses Geschehen als „neue  Geburt“ (Johannesevangelium Kap. 3). Die Schlüsselperson bei diesem Geschehen ist Jesus Christus. Nur durch ihn können wir mit Gott in Verbindung kommen. Aber dazu müssen wir die sachlich-theoretische Ebene verlassen und uns praktisch und persönlich auf Jesus einlassen. Dabei geht es nicht mehr nur um unseren Verstand, sondern um unseren Willen. Es geht darum, unsere Unabhängigkeit von Gott aufzugeben und auf seine Seite zu treten.
Dieses kleine Artikel kann nur ein Denkanstoß sein, sich mit der Frage nach Gott zu beschäftigen. Nehmen Sie nicht  einfach als wahr hin, was alles so über Gott und die Bibel geschrieben wird. Es gibt solide Tatsachen, die auf die Realität Gottes hinweisen. Und wenn Gott existiert, können wir eine gute Zukunft nur erwarten, wenn wir zu ihm gehören!

Quelle: JMEM – 86857 Hurlach

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5 Kommentare

  1. 1
    Paradise 

    Seht schöne, schlüssige, stimmige Gedankenführung. Danke dafür, es hat mir große Freunde gemacht, Ihren Text zu lesen! Besonders hat mir gefallen: „Aber wir müssen die sachlich-theoretische Ebene verlassen…“ Ich durfte es tun und erfahren, dass der Gott der Bibel/die in der Bibel beschriebene Kraft tatsächlich existiert und äußerst aktiv ist. Sich Gott anzuvertrauen kann allerdings sehr schwer sein, z. B. für Menschen, die von „sichtbaren“ Menschen enttäuscht wurden. Aber es lohnt sich zweifelsohne! Darüber kann man beten: um Vetrauen. Tatsächlich kann Vertrauen entstehen, wenn ich (zuerst in kleineren Angelegenheiten) Vertrauen wage und dann warte und beobachte, was passiert.

  2. 2
    Paradise 

    Sehr schöne, schlüssige Gedankenführung. Es war eine Freude, Ihren Text zu lesen. Vielen Dank dafür! Besonders hat mir gefallen Ihre Ausführunung, dass wir die theoretische Ebene velassen müssen. Sich Gott wirklich anzuvertrauen kann schon sehr schwer fallen. ABER: Vertrauen zu Gott/zu seinen Gedanken kann entstehen, wenn ich (zuerst in kleineren Angelegenheiten) Vertrauen wage – mich nach Ihn richte -, und dann warte und beoabachte, was passiert… Es lohnt sich zweifelsohne!! Nicht zuletzt geht es in Jesus Lehre auch darum, dass wir uns selber lieben (wie den Nächsten). Also: gut für uns! 🙂

  3. 3
    intern 

    Herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Ich kann Ihnen nur zustimmen und AMEN sagen.

  4. 4
    intern 

    Nochmal danke für den neuerlichen Kommentar. Genau das ist es was uns den Weg zu Gott zeigt: Vertrauen, Gehorsam, Liebe. Abraham ist da ein Paradebeispiel. Ich bin z.Zt. mit 30-40 Männer aus ganz Deutschland dabei diesen Weg zu lernen. Wir treffen und einmal im Monat in einer Stadt in Deutschland und beten Gott ohne Unterbrechung 6 Stunden an. Es geschehen große Dinge. Wir sind in einer spannenden Zeit. Gott ruft seine Söhne und Töchter und übergibt uns Aufgaben. Wünsche Ihnen Gottes Segen auf Ihren Weg.

  1. […] christliche Botschaft hat die Antwort für den Skeptiker, denn sie hat Gott als Anfang und das erst gibt dem Menschen überhaupt die Basis dafür, dass er in einer Realität ist, die […]

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