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13. Das Wichtigste im Leben!

Freitag, 25. September 2009 | Autor:

Es gibt ein Wort, das auf die meisten – nicht nur jungen – Menschen unserer Tage eine geradezu magische Anziehungskraft ausübt: „Diskussion“. In Diskussionen versucht man, einer Sache auf den Grund zu gehen, Tabus abzubauen, traditionelle Denkmodelle zu überwinden und sich neue Erkenntnisse zu erarbeiten. Schade, dass Diskussionen oft im Streit enden, weil jeder meint, seine Sicht der Dinge sei die einzig richtige.
Besonders problematisch sind Diskussionen über geistliche Dinge, weil die religiöse Prägung irgendeiner Kirche oft als vermeintliche Wahrheit verteidigt wird, ohne hinterfragt und vom Wort Gottes her überdacht zu werden.

Eine interessante Diskussion finden wir in der Bibel zwischen Jesus Christus und Nikodemus.
Das Johannes-Evangelium berichtet dies in Kapitel 3, 1-6.

Nikodemus war Theologe. Deshalb bezeichnete ihn der Bibeltext als einen Lehrer des Volkes. Er war ein hoch angesehener Pharisäer, und er gehörte zu den führenden Leuten im so genannten „Hohen Rat“, einem Gremium mit siebzig führenden Köpfen der damaligen jüdischen Welt. Als Pharisäer besaß Nikodemus eine hervorragende Bibelkenntnis. Er achtete peinlich genau auf eine geradezu buchstäblich Erfüllung der Gesetze, die in den fünf Büchern Mose niedergeschrieben sind. Darin enthalten sind auch die Zehn Gebote. Vermutlich war Nikodemus ein hoher Regierungsbeamter und trug eine große Verantwortung, sowohl für das Volk Israel als auch für das Weltjudentum. Er führte ein tadelloses, vorbildliches Leben und wurde von allen Bürgern hoch geachtet und geschätzt. Sein Wort hatte Gewicht. Wir erfahren nun, dass dieser einflussreiche, gebildete Mann nachts zu Jesus Christus kam. Nachts! Und er kam heimlich, er wollte nicht gesehen werden. Vielleicht aber auch, weil sich die Gelehrten damals gern in der Kühle der Nacht unterhielten. Wir wissen es nicht genau.

Ein Gespräch mit Jesus!

Nikodemus wollte mit Jesus Christus ein Gespräch führen. Die Reden und die gewaltigen Taten des Propheten von Nazareth hatten dafür gesorgt, dass im Volk allerhand Aufregung entstanden war. Die widersprüchlichsten Gerüchte über Jesus waren im Umlauf. Die Bevölkerung schwankte bei dem Namen Jesus zwischen Glaube und Unglaube, zwischen Vertrauen und Misstrauen, zwischen Annahme und Ablehnung, Bewunderung und Verachtung. Darum suchte Nikodemus ihn auf und hoffte, sich durch eine sachliche Diskussion von Lehrer zu Lehrer selbst ein Urteil über Jesus Christus bilden zu können.

Die Worte, mit denen Nikodemus das Gespräch begann, waren sozusagen eine höfliche, respektvolle Verbeugung vor Jesus: „ Meister, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, von Gott gekommen; denn niemand kann diese Zeichen tun, die du tust, es sei denn Gott ist mit ihm!“ Jetzt hätte man doch wirklich erwarten können, dass Jesus auf diese ausgesprochene freundliche Eröffnung des Gesprächs geschmeichelt reagiert.

Jesus aber gab eine Antwort, die Nikodemus nicht erwartet hatte und die sicherlich auch Sie, lieber Leser, überrascht.
Er sagte: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“

Nikodemus war fest davon überzeugt, dass er als frommer Israelit, als Nachkommen Abrahams, als Angehöriger des auserwählten Volkes selbstverständlich auch Bürger des Reiches Gottes sei. Das war für ihn gar keine Frage. Vielleicht ist das für Sie heute auch gar keine Frage.

Achtung! Für Nikodemus und für Sie vielleicht nicht – aber für Jesus Christus! Darum warf dessen Antwort Nikodemus mitsamt seiner Selbstgerechtigkeit, seiner Treue zum Gesetzt Moses und seiner Frömmigkeit um. Auch Sie kommen weder durch Ihre religiösen Übungen noch durch Ihre frommen Gebete in den Himmel! Auch Ihre guten zwischenmenschlichen Eigenschaften reichen nicht aus. Selbst Ihr vielleicht vorbildlicher Lebenswandel und Ihr guter Ruf genügen nicht, um in das Reich Gottes zu gelangen. Ihnen helfen weder Religion noch Moral, werde Gelehrsamkeit noch mitmenschliches Verhalten!

Wie kommt man in den Himmel?

 

 

Das bedeutet für Sie konkret: Ihnen helfen weder die Zugehörigkeit zu irgendeiner christlichen Konfession noch das Mitsprechen des Glaubensbekenntnisses im sonntäglichen Gottesdienst. Auch die Inanspruchnahme kirchlicher(religiöser)Handlungen oder eine christliche Erziehung genügen nicht. Ihnen helfen keine guten Taten und keine Werke der Barmherzigkeit. Der Himmel öffnet sich Ihnen nur, wenn Sie von Neuem geboren werden, sonst überhaupt nicht.

Von Neuem geboren werden – das ist für den Theologen Nikodemus tatsächlich etwas Neues. Davon hatte er vorher noch nichts gehört. Dieser Begriff kam in seiner Theologie bisher nicht vor. Fassungslos stand er da. Sprachlos, weil er mit seiner Vernunft nicht begreifen konnte, wovon Jesus sprach. Geht es Ihnen an dieser Stelle nicht genauso? Hat Ihnen, lieber Leser, Ihre Kirche noch nie gesagt, dass Sie von Neuem geboren werden müssen? Das ist die Forderung Gottes an Sie für den Eintritt in den Himmel.
Nikodemus wusste natürlich, dass im Alten Testament an verschiedenen Stellen von Bekehrung die Rede war, aber er verstand darunter so etwas wie eine Aufforderung zu mehr Frömmigkeit, mehr Sittlichkeit, mehr guten Taten, mehr Anstand. Er hielt Bekehrung für ununterbrochenes hartes Arbeiten an sich selbst mit dem Ziel, sich religiös-moralisch und charakterlich laufend zu verbessern.

Das bedeutet für Sie, lieber Leser:

Sie wurden vermutlich als Säugling getauft und später konfirmiert oder gefirmt. Sind Sie dadurch Christ geworden? Haben Sie deshalb und dadurch ein Anrecht auf den Himmel? Sie haben doch keine neue Geburt aus Wasser und Geist nötig – oder etwa doch? Das Jesus Christus diese Bemühen von Nikodemus total abwertete und sozusagen mit der Note „nicht ausreichend“ zensierte und stattdessen eine „neue Geburt“, also eine völlige Neuschöpfung und damit eine neue Existenz im Sinne einer zweiten Geburt verlangte, das wollte dem gelehrten Mann nicht einleuchten.

Jeder Mensch ein Sünder?

 

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Jesus Christus nannte in dem folgenden Text den normalen, den natürlichen Zustand jedes Menschen „Fleischlich“. Damit kennzeichnete Jesus nicht nur die Sterblichkeit des nicht wiedergeborenen, unerretteten Menschen, sondern auch seine Auflehnung und Rebellion gegen Gott. Durch die Tatsache des Sündenfalls im Garten Eden wird jeder Mensch von Geburt an als Sünder geboren, und ohne die von Gott geforderte neue Geburt geht er im Gericht Gottes verloren.

Diese quasi geerbte Sünde und das unausweichliche Gericht ist total, dass weder Erziehung noch Ideologie oder Bildung es verändern oder aufheben können. Sie, lieber Leser, können nur verändert und gerettet werden durch eine „neue Geburt“. Was ist damit gemeint? Gemeint ist eine völlige Erneuerung im Kern Ihres Wesens und das von Grund auf!

So etwas haben Sie noch nie gehört? Auch Nikodemus war das fremd, ja mehr noch, er konnte mit dieser Aussagen Jesu nichts anfangen und darum stellte er die hilflos kindliche Frage: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Er kann doch nicht zum zweiten Mal in seiner Mutter Schoß gehen und geboren werden?“

Durch diese Frage wird aufgedeckt, dass Nikodemus nichts von dem verstanden hatte, was Jesus Christus ihm eigentlich sagen wollte. Jesus lachte jedoch nicht, sondern nahm Nikodemus ernst und antwortete:

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!“
So ist es! Ohne diese neue Geburt gehen Sie in die Hölle.

Aus Wasser und Geist.

 

 

Was meinte Jesus Christus damit? Der von Gott getrennte, geistliche tote Mensch muss den Geist, also den „Heiligen Geist“ empfangen. Aber was bedeutet „Wasser“? Bei der Frage nach dem Wasser findet wir die Antwort im Wort Gottes. Da schreibt z.B. Paulus in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus, in Kapitel 5,26: „Christus hat sich selbst gegeben für die Seinen, auf dass er sie heiligte, nachdem er sie gereinigt(hat) durch das Wasserbad im Wort.“(Anders ausgedrückt: indem er Sie reinigt durch Waschen mit Wasser im Wort).

Paulus verwendet in diesem Text ganz offensichtlich die Vokabel „Wasser“ als Sinnbild, als Synonym für das Wort Gottes. Ähnlich steht das in der Rede Jesu vom Weinstock und den Reben. In Johannes 15 sagt er zu den Jüngern: „Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.“

Auch hier wird ganz offensichtlich dem Wort Gottes die reinigende Kraft des Wassers zugeschrieben. Lesen Sie noch ein Zitat aus dem ersten Petrusbrief, Kapitel 1,23“…., als die da wiedergeboren sind, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige und bleibende Gotteswort!“

Diese und andere Stellen zeigen Ihnen deutlich, dass mit dem „Wasser“ das Wort Gottes gemeint ist, und dass der Mensch ohne Gott nur durch das Wort Gottes wiedergeboren wird zu neuem und unvergänglichem Leben.

Wenn das geschieht, so ist das jedes Mal eine Wirkung des Heiligen Geiste. Darum spricht Jesus Christus letztlich von der Wiedergeburt aus Wort und Geist. Sie müssen also ganz bewusst und ganz persönlich das Wort(Wasser) Gottes annehmen und in ihr Herz aufnehmen, damit Sie den Geist aus Gott, also den Heiligen Geist, empfangen können. Diesen Vorgang nennt die Bibel Bekehrung.

Dieses sonderbare und verpönte Wort „Bekehrung“, bei dem Sie vielleicht sofort in eine Abwehrhaltung gehen, bedeutet letztlich nichts anderes als:

„Ich kehre um! Ich erkenne, dass mein bisheriger Lebensweg ohne Gott völlig falsch war und mache eine Kehrtwendung um 180°. Ich wende mich ganz bewusst Jesus Christus zu. Dies geschieht indem ich mit Jesus Christus rede, indem ich es ihm sage.“

Das nennt man Beten. Beten ist nicht ein Herunterleiern von auswendig gelernten frommen Sprüchen oder dergleichen. Das sind nur religiöse Übungen ohne jeden Nutzen. Nein ! Beten ist Reden mit dem Vater oder seinem Sohn im Himmel. Dazu brauchen Sie weder Kirche noch Pfarrer.

Charles Spurgeon bekehrt sich!

Vielleicht haben Sie schon einmal von dem berühmten englischen Prediger Spurgeon gehört. Als junger Mann geriet er in große innere Not und in viele Glaubenszweifel. Alles, was er in seinem frommen Elterhaus über Gott und Christus gelernt hatte, konnte er nicht mehr richtig einordnen und glauben. Seine Zweifel waren zu groß geworden.
Spurgeon glaubte zwar mit dem Kopf, wie die meisten Menschen heute auch, aber er war nicht gerettet, ebenfalls wie die meisten Menschen heute. Es genügt nicht, die Existenz Gottes für wahr zu halten. Das tun auch die Dämonen!

Da geschah es, dass sich Spurgeon an einem stürmischen Novembertag in eine kleine Kirche „verirrte“. Dort sprach ein einfacher Laienprediger ohne große Redekunst und Gelehrsamkeit über den Text aus Jesaja 45, 22, in dem Gott spricht: „Wendet euch zu mir, alle Welt Enden, so werdet ihr selig.“
Nachdem dieser Prediger eine Zeitlang über den Text gesprochen hatte, wandte er sich plötzlich an den so bedrückt dasitzenden jungen Spurgeon mit den Worten: „Junger Mann, du siehst sehr elende aus, und elend wirst du bleiben im Leben und im Sterben, wenn du nicht heute Abend noch dem Wort Gottes folgst.“
Dann rief der Prediger mit lauter Stimme: „Blicke auf Jesus, und tue es gleich!“ Spurgeon erkannte augenblicklich, dass Gottes Geist zu ihm persönlich sprach. Er schaute weg von sich selbst, er schaute aber auch weg von seinen guten Taten. Er schaute hin auf Jesus Christus, der sich für ihn am Kreuz geopfert hatte. In diesem Augenblick wusste er, dass in seinem tiefsten Inneren das Wunder der Errettung geschehen war.
Verschwunden waren die Glaubenszweifel. Die Last der Schuld und des Versagens fielen von ihm ab und lösten sich auf wie der Nebel vor der durchbrechenden Sonne. Er sah nur noch Jesus Christus, seinen Heiland, und konnte jubeln vor Dank und Freude. Das war der Beginn seines neuen Lebens. Spurgeon wurde in der Folgezeit einer der berühmtesten Prediger Englands. Er predigte jedoch nicht nur auf der Insel, sondern segensreich auf der ganzen Welt.

Ich könnte mir vorstellen, dass es Ihnen vielleicht so geht wie Nikodemus. Sie schütteln den Kopf? Sie können einfach nicht begreifen, wovon hier die Rede ist, und deswegen erwarten Sie jetzt von mir, dass ich mich verstndlicher ausdrücke, um das Ganze plausibler zu machen.
Es tut mir leid, aber ich muss zugeben, ich kann es nicht! Die Wiedergeburt durch das Wort Gottes und den Geist Gottes ist und beleibt ein Geheimnis, dass ich nicht besser beschreiben oder erkären kann. Sie müssen es einfach selbst erleben. Meine Frau und ich durften dies am 13.07.1984 erfahren. Dieser Tag hat unser Leben völlig verändert. An dem Tag haben wir den Gott Gefudnen, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Zu diesem Gott dürfen wir jetzt Vater sagen. Das alte Leben der Leidenschaften und Sünden ist vergangen, alles ist neu geworden. Keinen einzigen Tag möchte ich in mein altes Leben zurück.

Falsch geboren!

Ich hörte einmal von einem jungen Mann, der sein Leben in Sünde und Sucht nicht mehr aushielt und mit Tränen in den Augen ausrief: „ Ich glaube, ich bin falsche geboren worden.“ Tatsache ist aber, dass dieser junge Mensch der Wahrheit näher war, als er dachte. Denn die Bibel sagt unmissverständlich, dass nicht nur er, sondern alle. Fromme und Gottlose, Herren und Diener, Kapitalisten und Arbeiter, Könige und Bürger, falsch geboren wurden. Gottes Wort sagt im Römerbrief Kap. 3,12 folgendes:“ Aber sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben; keiner ist, der Gutes tut, auch nicht einer!“
Auch ich nicht! Auch Sie nicht! Keiner! Der Apostel Paulus hatte das begriffen. Deshalb schrieb er im Römerbrief Kap.7, 18: „Ich weiß, dass in meinem Fleische nichts Gutes wohnt.“

Nichts! – Nichts hab ich zu bringen, so beginnt dieses „Von-Neuem-geboren-Werden“ aus Wort und Geist. Aber an diesen Punkt, an dem der Mensch sich selbst als einen verlorenen Sünder erkennt und dann in seiner Not zu Jesus Christus kommt, das entfaltet das starke Wort Gottes seine rettende und befreiende Kraft. Johannes –Evangelium 3, 16: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt,(d.h. der ihm vertraut) nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“
Wissen Sie, es ist der Heilige Geist, der diese Wort in Ihnen zum Leuchten bringen muss und er zu Ihnen sagt:

„ Sie müssen nicht verzweifeln, Sie brauchen in ihren Sünden, in Ihren Bindungen, in Ihren Süchten, in Ihrer scheinbar ausweglosen Situation nicht zugrunde zu gehen. Sehen Sie doch hin, was Gott durch seinen Sohn Jesus Christus für Sie getan hat. Schauen Sie hin nach Golgatha, wo Jesus am Kreuz starb zu Ihrem Heil, zu Ihrer Rettung, zu Ihrer Begnadigung, zu Ihrer Erlösung!“


Wenn Sie sich dann im kindlichen Vertrauen nach Jesus ausstrecken und im Glauben das annehmen, was er getan hat, dann ist die Diskussion vorbei und Sie haben Gewissheit. Voller Freude und Dankbarkeit werden Sie dann mit einstimmen in den Jubel: „Bis zum Schwören darf ich’s wissen, dass mein Schuldbrief ist zerrissen.“ Das ist eines der Kennzeichen echter wiedergeborener Christen, dass sie die Gewissheit in sich tragen: Ich werde den Himmel sehen.

Das Ende der Diskussion.

 

 

Nikodemus jedenfalls hatte keine Lust mehr, zu argumentieren und weiter zu diskutieren. Das Wort Jesus hatte an ihm gewirkt, sodass er kurze Zeit später Jesus im Kreis seiner Kollegen verteidigte. Wir begegnen ihm in der Bibel immer wieder, so u.a. in der Nähe der Jünger unter dem Kreuz und lesen, dass er bei der Bestattung des Herrn Jesus mithalf. Also dürfen wir annehmen, dass er sich von seinem alten Leben und Denken abwandte und eine bewusste, konsequente Hinkehr zu Jesus vollzog.

Es ist nötig, dass Sie sich entscheiden von Ihrer Vergangenheit trennen und Jesus Christus in Ihr Herz und Leben aufnehmen. Ein guter Freund von mir schlug vor einigen Jahren diesen neuen Weg ein. Er hatte lange Zeit vor dieser Entscheidung große Bedenken, dass er an Lebensqualität verlieren würde. Heute frage ich ihn immer wieder einmal: „Hast du Mangel, fehlt dir etwas?“ Er antwortet stete: „Nein ich vermisse nichts! Ich habe alles gefunden!“

Vielleicht fragen Sie sich in diesem Augenblick: „Genügt es nicht doch, dass ich christlich erzogen bin und ein gutbürgerliches Leben führe? Sollten denn meine zahlreichen Bemühungen und Anstrengungen überhaupt nicht zählen?“


Nun, das alles hat Gott natürlich gesehen. Ihre Aufrichtigkeit und Frömmigkeit hat Gott zweifellos zur Kenntnis genommen. Sie befinden sich deshalb durchaus in der Nähe des römischen Offiziers Kornelius, von dem in der Apostelgeschichte berichtet wird, dass seine Gebete und Opfer hinaufgestiegen waren zu Gott.

Seine frommen Übungen und guten Werke kamen also bei Gott an. Sie waren nicht vergeblich. Aber sie reichten nicht aus. Deshalb schickte Gott mehrere Boten zu ihm. Sie malten ihm Jesus vor die Augen und vor das Herz. Als Kornelius sich dem Heiland der Sünder auslieferte, erlebte er den Durchbruch zu einem neuen Leben. Er wurde wiedergeboren! So ein Bote möchte ich für Sie sein!

Das können auch Sie in diesem Augenblick erfahren, wenn Sie jetzt im Glauben die Hand Jesus Christus ergreifen. Bedenken Sie, es geht hier nicht um eine nebensächliche Frage. Zur Debatte steht hier nicht Ihr Hab und Gut, auch nicht Ihr Beruf noch Ihre Gesundheit. Es geht nicht um eine Mitgliedschaft in einem Verein. Zur Debatte stehen hier keine unwichtigen Dinge. Es geht um etwas sehr Entscheidendes: Nämlich um Rettung oder ewiges Verlorensein. Es geht um Die Frage, wo Sie Ihre Ewigkeit verbringen.

Fragen Sie sich einfach selbst: „Kann ich vor Gott bestehen“?

Jesus Christus sagte:
„Wenn du nicht von Neuem geboren wirst, so kannst du das Reich Gottes nicht sehen!“(nach Johannes 3,3)

Diese Bedingung gilt auch für Sie, als Regel ohne Ausnahme. Nehmen Sie die Gelegenheit ernst und erleben Sie das Wunder der Wiedergeburt heute.
„All denen aber, die ihn(Jesus Christus in ihr Herz) aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“(Johannes 1,12).

„Gott aber, der da reich ist an Erbarmen, hat durch seien große Liebe, womit er uns liebet, auch uns, die wir tot waren durch die Sünden, samt Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr gerettet…“(Epheser 2, 4+5).

 

 

Nachwort

Ich hoffe, dass Sie beim lesen gemerkt haben, dass es nicht um irgendetwas Äußerliches geht, wie z.B. ein anständiges Leben führen. Geld zu spenden oder Mitglied in einer Kirche zu sein. Das sind alles gute Dinge, aber sie reichen nicht aus, um zu Gott zu kommen und für immer bei ihm zu sein. Dazu brauchen Sie neues Leben. Sie müssen von Neuem geboren werden.

Bestimmt möchten Sie aber ganz konkret wissen, was Sie zu tun haben. Ich will es Ihnen kurz erklären: Sie müssen glauben und vertrauen, dass Jesus Christus die Strafe für Ihre Sünden auf sich genommen  und am Kreuz gesühnt hat. Sie müssen ihm glauben, dass er Ihnen alle Schuld und Sünden vergibt und ewiges Leben schenkt, wenn Sie zu ihm kommen.

Es beginnt damit, dass Sie zu ihm reden und ihm ehrlich sagen, was in ihrem Herzen los ist. Ihr Gebet zu ihm könnte vielleicht so oder ähnlich lauten:

„Herr Jesus Christus, du kennst mich und weißt um alle meine Schuld von Jugend an bis heute, und das bekenne ich dir jetzt. Ich bitte dich: Vergib mir alle meine Schuld und Sünden, die mir von Herzen leid tun, und reinige mich gründlich.

Danke, dass du mein Gebet erhörst und mir allen meine Schuld vergibst, weil du es versprochen hast. Und nun bitte ich dich, ziehe du in mein Leben ein. Führe mich und leite mich auf dem Weg, den du mir  zeigst. Ich weiß, dass du es gut mit mir meinst, darum will ich dir alle Bereiche meines Seins anvertrauen. Hilf mir dabei, all das abzulegen, was nicht recht vor dir ist. Schenke mir neue Gewohnheiten, die unter deinem Segen stehen. Und gib mir ein gehorsames Herz, dass ich das tue, was mir dein Wort sagt. Lass mich nicht auf mancherlei Einflüsse und allerlei Menschenmeinungen achten, sondern öffne du mir den Zugang zur Bibel, dass ich dein Wort recht verstehe und danach lebe. Du sollst nun immer mein Herr sein, und ich möchte dir nachfolgen. Ich danke dir. Amen.!

Wenn Sie dieses oder ein ähnliches Gebet zu Ihrem eigenen Anliegen gemacht haben, dann hat Gott Ihnen jetzt neues ewiges Leben geschenkt. Er hat versprochen: „ Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“(Johannes 6, 37).

Sie sind Gottes Kind geworden.

Wie geht es jetzt weiter? Gerne schicke ich Ihnen Informationsmaterial zu, wenn Sie mir schreiben.

Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen!

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Thema: Christliche Seite

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Ein Kommentar

  1. […] „Ich glaube, dass GOTT sehr, sehr traurig ist über dieses Ereignis, genau wie wir. Aber seit Jahren haben wir GOTT aus unseren Schulen verwiesen, aus unserer Regierung ausgeklammert und aus unserem Leben verbannt. Und weil ER ein Gentleman ist, hat ER sich nach und nach zurück gezogen! […]

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