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23. Verführung und Irrwege im 21.Jahrhundert

Dienstag, 27. Oktober 2009 | Autor:

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Infos über die Konferenz „Miteinander für Europa“
sowie Details von kath. Lehren und Praktiken auch bzgl. des Marienkultes

Im Flyer „Miteinander christlicher Bewegungen und Gemeinschaften“ wird die Vorgeschichte der Konferenz, die am 10./11.Mai 2007 stattfinden wird, erklärt.
Über ein Treffen von Leitern des CVJM und der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung mit Chiara Lubich und Andrea Riccardi im Jahr 1999 liest man:

Man erkannte, dass alle anwesenden Bewegungen und Gemeinschaften den gleichen Ursprung haben. Alle sind Werk des Heiligen Geistes. ***

 

Aus dem Text des Flyers geht hervor, welche tragende Rolle Chiara Lubich, die Gründerin und Leiterin der Fokolar-Bewegung bei dem Ganzen hat.

Zitate aus dem Flyer:

1998
Da die katholische Kirche ein Miteinander der Bewegungen wünschte, versprach Chiara Lubich dem Papst öffentlich, dass sich die Fokolar Bewegung mit ihrem Charisma der Einheit dafür einsetzen werde.

2001
Auf Anregung von Chiara Lubich, die Helmut Nicklas und P. Marmann aufgriffen, schlossen die Verantwortlichen ein Bündnis der gegenseitigen Liebe. Es wurde zur Grundlage von allem, was sich später im Miteinander entwickelt hat.
Beim grossen Pfingsttreffen beim Papst 2006 wird Frau Lubich als „Hauptarchitektin“ der Einheitsbewegung gelobt.
Auf der Website der Fokolar-Bewegung findet man unter dem Stichwort „Spiritualität“ die Grundpfeiler der Bewegung. Der erste Grundpfeiler lautet:

Gott ist die Liebe und der Vater aller Menschen.
Ihr Anliegen ist es, zur Einheit unter Menschen, Völkern, Angehörigen der verschiedenen Konfessionen und Religionen beizutragen. Der Weg dazu führt über den Dialog. Chiara Lubich und die Angehörigen der Fokolar-Bewegung engagieren sich daher vor allem im ökumenischen und interreligiösen Gespräch, aber auch auf politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene. Der vielfältigen Spannung unserer Zeit voll bewusst, lädt Chiara Lubich alle Menschen ein, Zeit, Mittel und auch ihr Leben für die Verwirklichung einer geeinten Welt einzusetzen.
Frau Lubich wird von Vertretern aller großen Religionen geschätzt. Auf der Website der Fokolar-Bewegung wird berichtet, wie kürzlich Genesungsgrüße aus der ganzen Welt von hochrangigen religiösen Führern bei ihr eingingen.
Von Seiten der Buddhisten erbat der Präsident der japanischen Bewegung Rissho Kosei-kai „den Segen Gottes und Buddhas“ und fügte hinzu: „damit deine Führung und Leitung weiterhin Hoffnungsstrahl für Millionen von Menschen in der Welt sein kann“.

Auf der österreichischen Website der Fokolar-Bewegung findet sich folgende Beschreibung von Frau Lubich:
Zentrales Element der Schönstatt-Bewegung ist die Weihe an Maria, einer völligen Übereignung an Maria. Dazu ruft die Schönstatt-Bewegung auf mit diesem Liebesbündnis-Gebet:

Zum Leitungskommitee der Konferenz gehören ausser Chiara Lubich (Fokolare-Bewegung): Friedrich Aschoff (Geistliche Gemeinde-Erneuerung der evangelischen Kirche), Ulrich Parzany (Pro Christ), Helmut Nicklas (CVJM München) und Pater Michael Marmann (Schönstatt-Bewegung).

O meine Gebieterin, o meine Mutter. Dir bringe ich mich ganz dar; und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, so bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und dein Eigentum. Amen.

Zitat aus einem Artikel von Kath.Net mit dem Titel „Weihe Dein Leben Maria!“:
Wie der heilige Ludwig Maria Grignon de Montfort in seinem „Geheimnis Mariä“ erklärt, besteht der Weg dieser besonderen Form der Marienfrömmigkeit darin, sich „Maria zu weihen, um durch sie Jesus ganz anzugehören“. Papst Johannes Paul II. hat diesen Weg der Welt verkündet, indem er seinen bischöflichen Wahlspruch „Totus tuus“ („Ganz Dein, Maria“) und das „M“ für Maria in seinem Wappen auch als Papst übernommen hat.
Nähere Erklärung zur Weihe an Maria findet sich z.B. bei www.adorare.de, wo auch wieder Bezug genommen wird auf das Buch von Grignion.
Bei Kathpedia, der freien katholischen Enzyklopädie erfährt man unter dem Stichwort „Weihe an Maria“, dies sei die Ganzhingabe an Gott:
Alles, was der Gläubige Maria anvertraut, wird durch ihre Vermittlung ihrem Sohn Jesus Christus geschenkt. Auf diese Weise wird die Weihe an Maria zum Vollzug der Ganzhingabe an Gott.

Früher hatte ich immer gedacht, dass die Anbetung von Maria von einigen superkatholischen Gläubigen praktiziert wird, was zwar von der offiziellen katholischen Kirche geduldet, aber nicht direkt unterstützt wird. Heute weiss ich es besser, weil ich mir die Fakten angesehen habe. In einem Hirtenbrief fordert Kardinal Meisner seine Gläubigen auf, „Maria in ihr Haus aufzunehmen“.
Auch Papst Johannes Paul II und der jetzige Papst Benedikt XVI bekennen sich ganz offen zu ihrer Marienfrömigkeit. Johannes Paul II. bezieht sich auf „Das Goldene Buch“ von Ludwig-Maria Grignion von Montfort , das Anleitung gibt für ein Leben mit Maria und auch das Weihegebet an Maria enthält.

 

Die heute gültige katholische Lehre findet sich im Katholischen Katechismus, einem Werk von Papst Johannes Paul II. Im Vorwort des Werkes heißt es: (die Hervorhebungen sind von mir)
Der ,,Katechismus der katholischen Kirche“, den ich am 25. Juni 1992 approbiert habe und dessen Veröffentlichung ich kraft meines apostolischen Amtes heute anordne, ist eine Darlegung des Glaubens der Kirche und der katholischen Lehre, wie sie von der Heiligen Schrift, der apostolischen Überlieferung und vom Lehramt der Kirche bezeugt oder erleuchtet wird. Ich erkenne ihn als gültiges und legitimes Werkzeug im Dienst der kirchlichen Gemeinschaft an, ferner als sichere Norm für die Lehre des Glaubens.
88 Das Lehramt der Kirche setzt die von Christus erhaltene Autorität voll ein, wenn es Dogmen definiert, das heißt wenn es in einer das christliche Volk zu einer unwiderruflichen Glaubenszustimmung verpflichtenden Form Wahrheiten vorlegt, die in der göttlichen Offenbarung enthalten sind oder die mit solchen Wahrheiten in einem notwendigen Zusammenhang stehen.
Der Absolutheitsanspruch der Katholischen Kirche:
100 Die Aufgabe, das Wort Gottes verbindlich auszulegen, wurde einzig dem Lehramt der Kirche, dem Papst und den in Gemeinschaft mit ihm stehenden Bischöfen anvertraut.

Weiter liest man:
II Die Beziehung zwischen der Überlieferung und der Heiligen Schrift
Eine gemeinsame Quelle….
80 ,,Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu“ (DV 9). Beide machen in der Kirche das Mysterium Christi gegenwärtig und fruchtbar, der versprochen hat, bei den Seinen zu bleiben ,,alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).
82 ,,So ergibt sich, daß die Kirche“, der die Weitergabe und Auslegung der Offenbarung anvertraut ist, ,,ihre Gewißheit über alles Geoffenbarte nicht aus der Heiligen Schrift allein schöpft. Daher sind beide mit dem gleichen Gefühl der Dankbarkeit und der gleichen Ehrfurcht anzunehmen und zu verehren“ (DV 9).
966 „Schließlich wurde die unbefleckte Jungfrau, von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen und als Königin des Alls vom Herrn erhöht, um vollkommener ihrem Sohn gleichgestaltet zu sein, dem Herrn der Herren und dem Sieger über Sünde und Tod“ (LG 59) [Vgl. die Verkündigung des Dogmas der Aufnahme der seligen Jungfrau Maria durch Papst Pius XII. im Jahre 1950: DS 3903.].

Bzgl. Maria ist der katholische Christ laut Katholischem Katechismus verpflichtet, folgendes zu glauben:
494 Auf die Ankündigung, daß sie durch die Kraft des Heiligen Geistes den ,,Sohn des Höchsten“ gebären werde, ohne einen Mann zu erkennen [Vgl. Lk 1,28—37.], antwortete Maria im ,,Gehorsam des Glaubens“ (Röm 1,5), in der Gewißheit, daß ,,für Gott nichts unmöglich“ ist: ,,Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“ (Lk 1,37—38). Indem Maria dem Worte Gottes ihre Zustimmung gab, wurde sie zur Mutter Jesu. Sie machte sich aus ganzem Herzen, ohne daß eine Sünde sie davon abgehalten hätte, den göttlichen Heilswillen zu eigen und gab sich ganz der Person und dem Werk ihres Sohnes hin, um mit der Gnade Gottes in Abhängigkeit vom Sohn und in Verbundenheit mit ihm dem Erlösungsgeheimnis zu dienen [Vgl. LG 56].
,,Der hl. Irenäus sagt, daß sie ,in ihrem Gehorsam für sich und das ganze Menschengeschlecht Ursache des Heils geworden ist‘. Deshalb sagen nicht wenige der alten Väter gern, ,daß der Knoten des Ungehorsams der Eva gelöst worden sei durch den Gehorsam Marias; und was die Jungfrau Eva durch den Unglauben gebunden hat, das habe die Jungfrau Maria durch den Glauben gelöst‘. Im Vergleich mit Eva nennen sie Maria ,die Mutter der Lebendigen‘ und öfters betonen sie: ,Der Tod kam durch Eva, das Leben durch Maria“‘ (LG 56).
…… auch in ihrer Aufnahme in den Himmel ……

Die Aufnahme der heiligen Jungfrau ist eine einzigartige Teilhabe an der Auferstehung ihres Sohnes und eine Vorwegnahme der Auferstehung der anderen Christen.
„Bei deiner Niederkunft hast du die Jungfräulichkeit bewahrt, bei deinem Entschlafen hast du die Welt nicht verlassen, o Mutter Gottes. Du bist zurückgekehrt zum Quell des Lebens, die du den lebendigen Gott empfingst und durch deine Gebete unsere Seelen vom Tod befreien wirst“ (Byzantinische Liturgie, Tropar am Fest der Entschlafung am 15. August).
969 „Diese Mutterschaft Marias in der Gnadenökonomie dauert unaufhörlich fort, von der Zustimmung an, die sie bei der Verkündigung gläubig gewährte und an der sie unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur immerwährenden Vollendung aller Auserwählten. Denn nach ihrer Aufnahme in die Himmel hat sie diese heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre vielfältige Fürbitte fort, uns die Gaben des ewigen Heils zu verschaffen …

Deshalb wird die selige Jungfrau in der Kirche unter den Titeln der Fürsprecherin, der Helferin, des Beistandes und der Mittlerin angerufen“ (LG 62).
Hochinteressant ist der Erfahrungsbericht eines Protestanten, der durch eine Teilnahme an einer Reise nach Medjugorje sich für Maria öffnet und eine Beziehung zu ihr beginnt. Es wird in diesem Bericht sehr deutlich, wie die mangelnde Kenntnis der Schrift und die undifferenzierte Offenheit für emotionale Erfahrungen die Tür öffnen für Verführung.

Autor: Hartwig Henkel
Schlußbemerkung:
Mein Verständnis von Männern Gottes, die den Heiligen Geist lieben und sich an das Kreuz klammern, ist, dass sie die Wahrheit, das Wort Gottes ehren und sich danach ausrichten.

Die neutestamentliche Maria, die Mutter und Jüngerin Jesu, ist in keinem Falle identisch mit der Maria, die in der katholischen Kirche verehrt und angerufen wird.

Die echte Maria des Neuen Testamentes ist wie jeder andere Mensch unter dem Fluch geboren, der seit Adams Fall alle Menschen mit Ausnahme Jesu betrifft.

Nach der Geburt war sie nicht mehr Jungfrau und ist auch nicht leiblich in den Himmel aufgefahren. Nirgendwo im NT wird ihr der Titel Miterlöserin, Fürsprecherin oder Königin des Alls gegeben.

Die Anrufung von Toten, auch wenn sie zu Lebzeiten Großes vollbracht haben, ist streng verboten. Siehe 5. Mo 18,10-12 !

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen. Apg 4,12

Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden. Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, 2.Tim 4,2-5a

*** Ich lese nirgends in der Bibel dass die anwesenden Bewegungen und Gemeinschaften ein Werk des Heiligen Geistes sind. Sondern, Werke des Heiligen Geistes sind alle Kinder Gottes, und zwar nur die, die von Neuem geboren sind, aus Wasser und Geist.

Autor: Hartwig Henkel

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Thema: Vorträge

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Ein Kommentar

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