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78. Heilung durch Gottes Wort

Samstag, 20. Februar 2010 | Autor:

Gottes schöpferische Kraft wird in deinem Leben wirksam

Das große Bekenntnis

Das Christentum wird als „das große Bekenntnis“ bezeichnet. Trotzdem leben viele Christen in der Niederlage, weil sie die falschen Dinge glauben und bekennen. Sie sprechen die Worte des Feindes aus, und diese Worte halten sie in Gebundenheit. Sprüche 6,2 sagt: „…bist du… gefangen durch die Reden deines Mundes…“

Durch Worte des Glaubens wirst du überwinden.

Durch Worte der Angst wirst du besiegt.

Worte sind sehr mächtig.

Der Mensch ist ein geistliches Wesen, das die Fähigkeit hat, im göttlichen Glauben zu handeln. Wir wollen dazu folgende Schriftstellen lesen:

Alles ist möglich dem, der glaubt! (Mark. 9,23).

Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Kleinglaubens willen! Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berge sprechen: Hebe dich von hier dorthin! Und er würde sich hinwegheben, und nichts würde euch unmöglich sein (Matth. 17,20).

Denn wahrlich, ich sage euch, wenn jemand zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelte, sondern glaubte, daß das, was er sagt, geschieht, so wird es ihm zuteil werden (Mark. 11,23).

Das geistliche Gesetz

Gott tut niemals etwas, ohne es vorher auszusprechen. Gott ist ein Gott des Glaubens. Er drückt Seinen Glauben durch Worte aus. Dies ist keine Theorie, sondern eine Tatsache. Es handelt sich hierbei um ein geistliches Gesetz. Dieses Gesetz wird jedes Mal wirksam, wenn es richtig angewandt wird. „Und Jesus hob an und sprach zu ihnen:

Habt Glauben an Gott!“ (Mark. 11,22). Wörtlich übersetzt heißt es: „Habt Glauben Gott“ oder: „Habt den Glauben Gottes“.

In Epheser 5,1 lesen wir, daß wir Gott so nachahmen sollen, wie Kinder ihre Eltern nachahmen. Um Gott nachzuahmen, müssen wir so sprechen, wie Er spricht, und handeln, wie Er handelt. Gott würde dich nie bitten, etwas zu tun, wozu du nicht fähig bist.

Als Jesus auf der Erde wandelte, handelte Er in Übereinstimmung mit dem Glaubensprinzip, das in Markus 11,23 und Matthäus 17,20 zu finden ist. Er sprach zum Wind und zum Meer. Er sprach zu den Dämonen. Er sprach zum Feigenbaum. Er sprach zu den Toten. Der Wind, das Meer, der Baum, die Dämonen und sogar die Toten gehorchten Seinen Worten. Er handelte im Glauben Gottes. Gott ist ein Gott des Glaubens. Er drückt Seinen Glauben durch Worte aus. Jesus ahmte Seinen Vater nach und erzielte dieselben Ergebnisse wie Sein Vater.

In Johannes 14,12 sprach Jesus: „Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun…“

Dieses Glaubensprinzip beruht auf geistlichen Gesetzmäßigkeiten. Dieses Prinzip tritt für jeden in Kraft, der diese Gesetzmäßigkeit anwendet. Du läßt sie durch die Worte deines Mundes wirksam werden.

Willst du wirklich, daß all die negativen Dinge, die du ausgesprochen hast, eintreffen? Nimmst du diese Dinge im Glauben an? Wenn Jesus persönlich zu dir käme und dir erklärte, daß von heute an alles genauso in Erfüllung gehen würde, wie du es sagst – würde es dein Reden verändern? Ich glaube schon.

Binden und lösen

In Matthäus 16,19 sagte Jesus:
Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.

Im Psalm 119,89 heißt es: „Auf ewig, o Herr, steht Dein Wort im Himmel fest…“ Was Gott gesagt hat, steht schon fest.

Jetzt liegt es an dir.

Was sagst du?
Gott wird nicht verändern, was Er gesagt hat. „Meinen Bund will ich nicht ungültig machen und nicht ändern, was über meine Lippen gekommen ist“ (Psalm 89,35).

Wessen Worte wirst du auf Erden bestätigen?

Wir haben die Kraft, auf der Erde zu binden und zu lösen.

Gesprochene Worte

Was du sagst, bereitet deinen Geist auf Sieg oder Niederlage vor. Worte enthalten entweder Glauben oder Angst, und sie bringen nach ihrer Art Frucht hervor. Demnach kommt der Glaube aus dem Hören, das Gehörte durch Gottes Wort (nach Röm. 10,17). Dein Glaube wächst schneller, wenn du dich selbst die Worte Gottes zitieren und wiederholen hörst. Du wirst das Wort Gottes leichter in deinem Geist aufnehmen, wenn es aus deinem eigenen Mund kommt, als wenn ein anderer es ausspricht.

Das Leben in der Vollmacht des Wortes

Der Geist Gottes forderte mich auf, das Wort Gottes laut auszusprechen, so daß ich meine eigene Stimme hören konnte. Er sagte: „So können Menschen die Weisheit Gottes anwenden.“
Dank sei Gott, es bewährt sich. Der Leib Christi muß anfangen, in der Vollmacht des Wortes zu leben. Denn in Gottes Wort ist schöpferische Kraft. Diese schöpferische Kraft entsteht im Herzen und wird durch den Mund in Worten ausgedrückt.

Im August 1973 sprach der Herr zu mir: „Wenn die Menschen meinem Wort nur glauben würden, bräuchten sie nicht so lange für ihre Bedürfnisse zu beten. Wenn du das Wort meiner Verheißungen im Glauben sprichst, wirst du das empfangen, was du haben möchtest. Meine schöpferische Kraft ist den Menschen durch Mein Wort gegeben. Ich ruhe für eine Weile und habe den Menschen das Buch MEINER SCHÖPFERISCHEN KRAFT übergeben. Diese Kraft ist IMMER NOCH IN MEINEM WORT.

Damit es wirksam werden kann, muß es im Glauben ausgesprochen werden. Jesus sprach es, als Er auf der Erde war. So wie es damals wirksam war, wird es auch heute wirken. Aber es muß durch den Leib Christi ausgesprochen werden. Du mußt dich erheben und durch Mein Wort die Autorität über die Gewalt des Bösen ergreifen. Mein größter Wunsch ist, daß Mein Volk durch das gesprochene Wort ein besseres Leben führt. Denn Mein Wort nutzt sich nicht ab, wenn es öfter gesprochen wird. Es ist heute noch genauso kraftvoll wie damals, als Ich sagte: ‘Es werde Licht’. Damit aber Mein Wort wirksam sein kann, müssen es die Menschen aussprechen. Dann wird Meine schöpferische Kraft das zustandebringen, was im Glauben ausgesprochen wird.

Meinem Wort mangelt es nicht an Kraft. Aber Meinem Volk mangelt es an Worten. Mein Volk hört auf die Welt und spricht wie die Welt. Weil es auf Umstände achtet, hat Mein Volk die Richtungsweisung Meines Wortes aus den Augen verloren. Es spricht sogar die Worte des Feindes. Es zerstört sein eigenes Erbe durch die zerstörerische Sprache der Angst und des Unglaubens.

Meinen Worten fehlt es nicht an Kraft, aber du mußt sie aussprechen. So wie schöpferische Kraft in Meinen gesprochenen Worten enthalten ist, ist zerstörerische Kraft in den Worten des Feindes enthalten, um alle, die sie aussprechen, zu quälen und zu unterdrücken. Passe dich nicht an, sondern werde durch die Erkenntnis, daß Meine Worte ewig sind, ein Mensch des Glaubens. Glaube, sprich und empfange, damit deine Freude völlig sei und du in Mir vollkommen werdest.“

Diese Wahrheiten haben mein Leben völlig verändert. Bekenne den Sieg angesichts einer offensichtlichen Niederlage. Bekenne Überfluß angesichts eines offensichtlichen Mangels.

Im Juni 1974 lehrte ich auf einem Glaubensseminar in Hickory (North Carolina). Unser Predigtthema war Markus 11,23. Während ich lehrte, sprach der Herr zu mir. Er machte dabei eine der machtvollsten Aussagen, die ich je gehört hatte. Sie war einfach, aber Jesus hat ja nie etwas Kompliziertes gesagt. Diese Aussage ist so einfach, daß sie fast töricht erscheint, aber sie hat das Leben vieler Menschen verändert.

Sie wird auch dein Leben verändern, wenn du sie annimmst. Wir wollen sie in dem Zusammenhang lesen, in dem der Herr sie gebrauchte:
„Denn wahrlich, ich sage euch, wenn jemand zu diesem Berge spräche: Hebe dich und wirf dich ins Meer, und in seinem Herzen nicht zweifelte, sondern glaubte, daß das, was er sagt, geschieht, so wird es ihm zuteil werden“ (Mark. 11,23).

Als ich über diese Bibelstelle lehrte, sprach Jesus zu mir: „Ich habe Meinem Volk gesagt, es kann das haben, WAS ES SAGT, aber es SAGT NUR DAS, WAS ES SCHON HAT.“
Dies ist eine sehr einfache Wahrheit, und trotzdem ist sie so tief und umfassend: Solange du sagst, was du hast, wirst du nur das haben, was du sagst. Noch einmal das zu bekennen, was du schon hast, wird nichts verbessern.
Durch eine solche Anwendung dieser geistlichen Gesetzmäßigkeit hältst du dich selbst in deinen Umständen gefangen. Wir Menschen hatten schon immer Schwierigkeiten, über die natürlichen Gegebenheiten hinauszusehen.

Wenn wir dieses geistliche Gesetz aber richtig anwenden, werden wir selbst die unmöglichsten Situationen verändern. Die falsche Anwendung dagegen wird dich in Gebundenheit halten, und die Umstände werden sich weiter verschlechtern.

Jedes Glaubensprinzip, jedes geistliche Gesetz, das Gott in Seinem Wort gegeben hat, ist zu deinem Nutzen. Sein Wort ist dazu bestimmt, dich im Leben überwinden zu lassen.

Lerne, deinen Glauben durch Worte auszudrücken

Du kannst das haben, was du sagst, wenn du lernst, den Glauben deines Herzens in Worte zu fassen.

Jesus sagte: „…dir geschehe, wie du geglaubt hast!“ (Matth. 8,13). Er sagte nicht, daß es nur eintreten würde, wenn du das Richtige glaubst. Ganz gleich ob du das Richtige oder etwas Falsches glaubst, dieses Prinzip ist immer wirksam. „Gott läßt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten“ (Gal. 6,7).

Diese geistliche Gesetzmäßigkeit beruht auf dem grundlegenden Prinzip des Säens und Erntens. Die Worte, die du sprichst, sind Samen, die nach ihrer Art Frucht hervorbringen. Wenn der Same im Glauben gesät wird, bringt er ganz sicher eine Ernte hervor.

Glaube spricht. Wenn Glaube spricht, spricht er glaubensvoll, nicht ungläubig oder angstvoll.

Der Schatz des Herzens kann nicht verborgen werden, sondern wird durch Worte geoffenbart

Lerne, die Worte Jesu für dich persönlich anzunehmen.

In Markus 11,23 sagte Jesus, daß du das haben kannst, was du sagst, wenn du aus dem Glauben deines Herzens sprichst. Was würde geschehen, wenn Jesus durch deine Gemeinde ginge, den Menschen die Hände auflegte und sagte: „Nachdem Ich Meine Hände auf jeden von euch gelegt habe, wird es geschehen, daß alles, was ihr sagt, genau so in Erfüllung gehen wird, wie ihr es sagt“? Die halbe Gemeinde würde sagen: „Das gibt es doch gar nicht.“ Der Feind hat den Verstand der Menschen so verblendet, daß sie, statt ihm zu widerstehen, mit ihm Freundschaft geschlossen und begonnen haben, seine Sprache zu sprechen.

Gewöhne dir an, das Wort Gottes zu sprechen

Wir wollen uns angewöhnen, Gottes Wort zu sprechen.

In Epheser 5,1 lesen wir:

Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder…“

Das Wort „Nachahmer“ ist treffend aus dem Griechischen übersetzt. Wir sollen Gott so nachahmen, wie ein Kind seinen Vater nachahmt. Wenn ein Kind seinen Vater nachahmt, wird es wie sein Vater gehen und sprechen und sich so verhalten wie er. Ebenso sollten wir unseren Vater Gott nachahmen.

Wenn wir das Leben Jesu studieren, finden wir einige wichtige Tatsachen, die es Ihm ermöglichten, die Welt, das Fleisch und den Teufel zu überwinden.

Hier sind einige Beispiele:

1. Jesus betete viel, aber Er betete nie das Problem. Er betete immer die Antwort – das, was Gott in der Antwort sagte.

2. Er sprach aufrichtig, nie mit zweideutigen Worten. Seine Rede bestand immer aus dem, was Gott sagte.

3. Er sprach immer das Ergebnis, nie das Problem. Er bekannte nie gegenwärtige Umstände, sondern das ersehnte Resultat.

4. Er benutzte das geschriebene Wort, um Satan zu besiegen.

Das Wort Gottes, das im Herzen empfangen und mit dem Mund ausgesprochen wird, ist schöpferische Kraft.

Kapitel 2

Das Wort Gottes ist Medizin

„Mein Sohn, merke auf meine Worte… Denn sie sind das Leben denen, die sie finden, und heilsam (Medizin) ihrem ganzen Leib“ (Spr. 4,20-22).

Das Wort Gottes dient dem ganzen Menschen. Sein Wort (Jesus) ist unsere Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Die meisten halten sich durch die Worte ihres Mundes selbst in Gebundenheit. Wenn du aber anfängst, das Wort Gottes aus gläubigem Herzen zu sprechen, wird es Freiheit bewirken. Es wird Gesundheit und Heilung hervorbringen, so wie das Wort Gottes es verheißt. Die meisten Menschen sprechen gegen das Wort Gottes. Sie bekennen die Worte des Teufels und wiederholen, was er über sie sagt. Dadurch bestätigen sie seine Worte auf Erden. Wenn wir anfangen, die Dinge, die Gott sagt, auf der Erde zu bestätigen, begeben wir uns auf eine neue Ebene des Glaubens – Preis dem Herrn.

Dann werden wir die Fähigkeit Gottes durch die Worte unseres Mundes freisetzen. So werden Sein Wort und Seine Kraft für uns wirksam.

Wir wollen lernen, Gottes Medizin – Sein Wort – täglich einzunehmen und es über unser persönliches Leben zu bekennen. Im Folgenden werden dazu für verschiedene Bereiche Beispiele gegeben:

Überwinde Sorgen und Angst durch Gottes Wort

„Ich bin ein Teil des Leibes Christi, und Satan hat keine Gewalt über mich. Denn ich überwinde das Böse mit Gutem“ (1. Kor. 12,27; Röm. 12,21).

* * *

„Ich bin aus Gott geboren und habe jenen (Satan) überwunden. Denn der in mir ist größer als der in der Welt“ (1. Joh. 4,4).

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„Ich fürchte kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stock und Stab trösten mich“ (Psalm 23,4).

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„Ich bin fern von aller Bedrückung, und die Gefahr wird sich mir nicht nähern“ (Jes. 54,14).

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„Keine Waffe, die gegen mich geschmiedet ist, wird Erfolg haben, denn meine Gerechtigkeit kommt vom Herrn. Aber das, was ich tue, wird gelingen, denn ich bin wie ein „Baum, gepflanzt an Wasserbächen“ (Jes. 54,17; Psalm 1,3).

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„Ich bin aus diesem gegenwärtigen, argen Weltlauf herausgerettet, nach dem Willen Gottes“ (Gal. 1,4).

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„Es wird mir kein Unglück zustoßen, und keine Plage wird sich meinem Zelt nahen, denn der Herr hat seine Engel für mich aufgeboten, daß sie mich auf allen meinen „Wegen behüten. Auf meinen Pfaden ist Leben und nicht Tod“ (Psalm 91,10-11; Spr. 12,28).

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„Ich bin ein Täter des Wortes und bin in meinem Tun gesegnet. Ich bin gesegnet in dem, was ich vollbringe, weil ich ein Täter des Wortes Gottes bin“ (Jak. 1,22;25).

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„Ich ergreife den Schild des Glaubens und lösche damit alle feurigen Pfeile aus, die der Feind mir entgegenschleudert“ (Eph. 6,16).

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„Christus hat mich vom Fluch des Gesetzes losgekauft. Deshalb dulde ich keine Krankheit in meinem Körper. Alle Bakterien und Viren, die diesen Körper angreifen, gehen jetzt im Namen Jesu zugrunde. Jedes Organ und Gewebe dieses Körpers arbeitet in der Vollkommenheit, in der Gott es erschaffen hat. Ich verbiete jegliche Fehlfunktion in meinem Körper, im Namen Jesu“ (Gal. 3,13; Röm. 8,11; 1. Mose 1,31; Matth. 16,19).

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„Ich bin ein Überwinder und überwinde durch das Blut des Lammes und durch das Wort meines Zeugnisses“ (Offb. 12,11).

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„Ich habe mich Gott unterworfen, und der Teufel flieht von mir, denn ich widerstehe ihm im Namen Jesu“ (Jak. 4,7).

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„Das Wort Gottes steht auf ewig im Himmel fest. Deshalb festige ich Sein Wort auf dieser Erde“ (Psalm 119,89).

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„Groß ist der Friede meiner Kinder, denn sie sind vom Herrn gelehrt“ (Jes. 54,13).

 

Den gesamten Text kann man bei http://www.agape-gospel-church.at/ bestellen.

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Thema: Heilung und Wunder

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