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588. Bei Kindern hört der Spass auf

Donnerstag, 27. April 2017 | Autor:

Wikipedia Montrealais aus Z2 Homo Ehe

Liebe Blogbesucher,

vor 50 Jahren waren solche „Zustände“ noch undenkbar. Was sagt uns das? Unsere Politik macht Gesetze für eine verschwindet kleine Minderheit ohne biblische und christliche Werte zu beachten. Wir reden soviel von Werten, bloß wenn es darum geht diese zu leben, dann vergessen wir die schwächsten in unserer Gesellschaft, nämlich die Kinder und die Ungeborenen. Mir fällt dazu nur das Bibelwort aus Galater 6,7 ein: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

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Jedes Kind hat eine biologische Mutter und einen biologischen Vater. Von homosexuellen Paaren adoptierte Kinder müssen gezwungenermassen mindestens ein leibliches Elternteil entbehren.

 

Autor: Andreas Lombard

Quelle: Factum – Magazin sehr empfehlenswert

 

Der Schriftsteller Mario Vargas Llosa sagte jüngst, alle Kulturen für gleichwertig zu halten, setze ein «kolossales Vorurteil» voraus. Ein Vorurteil? Unsere Vorurteile haben wir doch eben erst abgelegt! Nein, sagte Vargas Llosa, das neue Vorurteil entspringt gerade dem Wunsch, alle Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Gleichwertigkeit gibt es nur bei geschlossenen Augen.

 

Gleichwertigkeit steht aber hoch im Kurs. Oder ist es nur eine Blase? «Stellt gleich, was gleich ist!», forderte vor Wochen ein offener Brief zur Homo-Ehe. Das Bundesverfassungsgericht verlangt die steuerliche Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Eine sexuelle Minorität gilt, weil es sie gibt, als gleichwertig. Wo steckt hier das «kolossale Vorurteil»?

 

Erinnern wir uns. «Homosexuell» nennen wir nicht die Vereinigung von Mann und Frau, sondern zweier Männer oder zweier Frauen. Unterschied Nummer eins. Aus der homosexuellen Verbindung entstehen keine Kinder.

Unterschied Nummer zwei. Zugegeben, auch Männer und Frauen zeugen immer häufiger keine Kinder. Andererseits haben oft gerade die Leute Kinder, die ihre Sexualität gar nicht so wichtig finden.

 

Jedes Kind hat einen biologischen Vater und eine biologische Mutter. Jedes Kind, selbst wenn es im Labor gezeugt wird, hat eine zweigeschlechtliche Abstammungslinie, für die es sich früher oder später lebhaft interessieren wird. Keine Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften kann daran etwas ändern, kein Adoptionsrecht und keine künstliche Befruchtung auf Staatskosten.

 

Juristische «Elternschaft» kann die biologische nicht ersetzen. Unterschied Nummer drei. Neuerdings heisst es aber, zwei Männer oder zwei Frauen hätten «ein Kind bekommen». Kaum wurde die fehlende Zeugungsfähigkeit als unerheblich ausgeklammert, weil sie die Fiktion von Gleichheit störte, wurde eine «Elternschaft» der faulen Tricks ausgerufen und ein «Recht auf Kinder», das es sinnvollerweise nicht gibt.

 

Das Adoptionsrecht war bislang für Kinder da – und nicht «für» eine Gruppe von Erwachsenen, von der niemand genau weiss, ob sie keine Kinder zeugen kann oder will. Das Verbot, gleichgeschlechtliche Paare zu benachteiligen, würde übrigens im Handumdrehen die Vergabepraxis auf den Kopf stellen. Homosexuelle Adoptionsbewerber dürften im Unterschied zu ihren Konkurrenten nicht abgelehnt werden, denn das wäre Diskriminierung.

 

Händeringend gesucht werden übrigens nur Pflegeeltern. Egal, das Recht muss es richten. Auch wenn die schöne, neue Gleichheit hässliche Ungleichheiten zeugt.

 

Das grösste Problem ist die künstliche Befruchtung. Ein homosexuelles Paar, das mit technischer Hilfe zu «Eltern » wird, hat einen Dritten im Bunde, der zurücktreten muss: den anderen biologischen Elternteil. Vater Samenspender oder Mutter Eizellspenderin, um von der Leihmutter ganz zu schweigen, überlassen dem zahlenden Elternteil und seinem gleichgeschlechtlichen Partner das Familienfeld.

 

Das Kind gleichgeschlechtlicher «Eltern » muss mindestens ein Elternteil entbehren. Auf dessen Platz wird ihm eine Person präsentiert, mit der es nichts zu tun hat. Ähnliches kennen wir von Kuckuckskindern, Scheidungskindern und Halbwaisen. Dort gilt es aber als trauriges Schicksal. Von nun an werden diese traurigen Kinderschicksale zwecks Gleichstellung von sexuellen Präferenzen vorsätzlich herbeigeführt – ein grausames Novum in der Geschichte der Menschheit.

 

Wie sagte Vargas Llosa? Das kolossale Vorurteil unserer Tage besteht darin, eine Sache, bloss weil es sie gibt, als gleichwertig anzusehen. Manche Kinder werden es in ihrer Entwicklung sehr schwer haben, nur weil Mama oder Papa nicht auf das andere Geschlecht «stehen». Oder nicht nur. Oder nicht mehr. Früher sagte man: «Bei Kindern hört der Spass auf.»

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Thema: Zeitgeist

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