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595. Das Leben achten – nicht morden

Donnerstag, 17. August 2017 | Autor:

Baby_R_by_Christian-v.R._pixelio.de

Liebe Blogbesucher,

warum dieses Thema vom allergrößten Teil unserer Bevölkerung so ignoriert wird ist mir unbegreiflich. Ist man vielleicht in vielen Bereichen so abgestumpft, dass man über das tausendfache morden in unserem Land hinweg sieht, oder was gibt es sonst noch für Gründe?

Politisch und gesellschaftlich wird ja bedauert, dass unser Land zu wenige Kinder hat und in der Folge die Fachkräfte fehlen. Auf der anderen Seite lässt man dieses tausendfache morden im Mutterleib zu. Was soll einen da noch einfallen.

Warum schreibt man dann in unser Grundgesetz in Artikel 1, Absatz 1:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Im Gegensatz zu anderen Artikeln der Verfassung ist dieser Artikel auch nicht durch eine verfassungsgebende Mehrheit in den deutschen Parlamenten abänderbar.

Warum wird dann dieser Artikel 1, Absatz 1 von unseren Politikern missachtet?

by_Cornelia Menichelli_pixelio.de

Ich bedanke mich bei der Herold Redaktion für die Genehmigung zur Veröffentlichung des nachfolgenden Artikels von N.L. Geisler.

Das Leben achten

Die Bibel verurteilt ganz klar die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Wesens. Vorsätzliche Tötung unschuldigen menschlichen Lebens ist Mord. Das sechste Gebot wird allgemein übersetzt mit: »Du sollst nicht töten!« (2. Mose 20:13). Aber das hebräische Wort, das in diesem Verbot vorkommt, ist nicht »shachat«, das allgemein »töten« bedeutet, sondern vielmehr »ratsach« und das bedeutet »morden«.

Die Bibel verurteilt die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Lebens, ganz gleich, ob jung oder alt. In 2. Mose 1 finden wir dafür ein wichtiges Beispiel. Der König von Ägypten befahl die Tötung aller männlichen Säuglinge. Aber die Hebammen weigerten sich, dem königlichen Erlass zu gehorchen, und Gott segnete sie wegen ihres Mitleids und Mutes (Vers 21).

Mord an einem menschlichen Wesen, das nach Gottes Bild geschaffen ist, ist ein schweres Verbrechen. Weil der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen ist, bedeutet Mord ein Angriff auf Gott. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit. Gott behandelt sie nicht leichthin (Offenbarung 21:8), und wir sollten es auch nicht tun.

Das vorgeburtliche Leben

Ist das Ungeborene ein menschliches Wesen oder nicht? Gemäß der Bibel beginnt menschliches Leben mit der Empfängnis. Gott kannte Jeremia und berief ihn, als er noch im Mutterleib war (Jeremia 1,5). Johannes der Täufer hüpfte vor Freude (Lukas 1,44) und wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt, während er noch in seiner Mutter Leib war (Lukas 1,15). Und Jesus wurde sogar vom Heiligen Geist im Leib der Maria empfangen. Das bezeichnet die Bibel als den Beginn Seines menschlichen Lebens.

Embryo

Psalm 139 gibt eine Darstellung eines menschlichen Embryos und kennzeichnet ihn als ein Wesen, das von Gott geformt wird. In sprachlich anschaulichen Bildern wird beschrieben, wie der Embryo von Gott »gebildet« und »wunderbar gemacht« wird (Verse 15-16). Nach diesem Psalm hat Gott auch alle Tage des Embryos in sein Buch geschrieben (Vers 16). Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass der Gott, der Menschen nach Seinem Bilde erschafft (1. Mose 1,27), dies bereits vor der Geburt im Mutterleibe tut.

Im Blick auf die Frage, wann individuelles Leben beginnt, besteht eine bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen der Bibel und der medizinischen Wissenschaft. Ein menschlicher Embryo hat seinen Ursprung in einer menschlichen Samenzelle und einer menschlichen Eizelle. Weniger als

einen Monat nach der Empfängnis hat das Ungeborene bereits ein eigenes Herz, und nach eineinhalb Monaten hat es seine eigenen Gehirnströme, die es ein Leben lang behalten wird. Bevor es zwei Monate alt ist, hat es alle inneren Organe, die auch der Erwachsene hat, und nach einer weiteren Woche auch alle äußeren Organe. Zu keinem Zeitpunkt ist es etwas anderes als ein winziges, heranwachsendes menschliches Wesen.

Abtreibung ist ein menschlich eingeleitetes Verfahren, das den Tod eines ungeborenen Menschen zur Folge hat. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Tod eines Ungeborenen herbeizuführen. Es kann durch eine starke Saugglocke herausgezerrt werden. Es kann mit einem scharfen Instrument zerstückelt werden. Es kann mit einer starken Salzlösung verätzt und erstickt werden. Es kann vergiftet werden. Aber in jedem Fall ist Abtreibung ein menschlich eingeleitetes Verfahren mit dem Vorsatz oder Ziel, das Ungeborene zu töten.

Abtreibung ist nicht nur eine vorsätzliche Tötung, es ist die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Lebens. Niemand wird bestreiten, dass das Ungeborene noch kein Verbrechen an der Gesellschaft begangen hat, geschweige denn eines für das es den Tod verdient hätte. Es hat ja noch nicht einmal in dieser Welt gelebt. Aber bevor es überhaupt leben kann und solange es noch außerstande ist, sich selbst zu verteidigen, berauben es andere menschliche Wesen vorsätzlich seines Lebens. Das ist Mord!

Antworten auf Argumente für die Abtreibung

Ich führe hier die Argumente derer auf, die Abtreibung praktizieren und mit diesen Argumenten den Massenmord an unschuldigen Menschenleben rechtfertigen wollen. Dazu einige Antworten, die allein schon der gesunde Menschenverstand gibt:

Niemand weiß, wann menschliches Leben überhaupt beginnt. Wenn das wirklich niemand weiß, könnte es doch sein, dass es bereits bei der Empfängnis der Fall ist. Und wenn es da beginnt, dann ist Abtreibung Mord. Können wir es rechtfertigen, wenn etwas getötet wird, das möglicherweise ein Mensch sein könnte? Würden wir zum Beispiel im Wald auf irgendetwas schießen, das sich bewegt, wenn wir nicht ganz sicher sind, ob es ein Mensch ist? Ebenso wenig sollten wir ein ungeborenes Kind töten, wenn wir nicht sicher sind, dass es ein menschliches Wesen ist.

In Wirklichkeit wissen wir wohl ganz genau, wann das Leben beginnt. Es beginnt bei der Empfängnis. Eine männliche Samenzelle mit ihren 23 Chromosomen ist kein menschliches Wesen; ebenso wenig trifft das auf die weibliche Eizelle mit ihren 23 Chromosomen zu. Aber wenn sie sich zu 46 Chromosomen vereinigen, ist das Ergebnis ein menschliches Wesen. Das ist eine medizinische Tatsache. Genetisch ist diese befruchtete Eizelle ein Mensch mit seinem eigenen charakteristischen genetischen Code und seiner Identität. Von diesem Zeitpunkt an ist alles nur eine Frage des Wachstums – nicht seiner Art.

Die Mutter hat das Recht, über ihren eigenen Körper zu bestimmen. Das Kind ist nicht Teil des Körpers seiner Mutter. Es ist ein individuelles menschliches Wesen mit einem eigenen separaten Körper. Genaugenommen »ernährt« die Mutter das Ungeborene. Aber hat eine Mutter das Recht, mit der Ernährung ihres Kindes aufzuhören, nachdem es geboren ist? Das wäre Mord durch Verhungern. Genau das Gleiche bedeutet es, die Lebensquelle für das Ungeborene abzuschneiden.

Selbst wenn das Ungeborene wirklich ein Teil des mütterlichen Körpers wäre, hätte sie weder das moralische Recht, ihren eigenen Körper zu verstümmeln, indem sie sich eine Hand oder einen Fuß abhackt, noch ihren eigenen Körper zu töten, indem sie Selbstmord verübt.

Das Ungeborene ist, ehe es geboren wird, kein richtiger Mensch. Wenn ein Kind vor der Geburt kein Mensch ist, was ist es dann? Es gehört sicherlich nicht zum Mineral- oder Pflanzenreich, und ein Tier ist es auch nicht. Kühe bringen Kühe hervor und Pferde wie4erum Pferde. Niemand hat Schwierigkeiten, einer ungeborenen Hund als Hund zu identifizieren oder ein ungeborenes Schwein als Schwein. Warum sollte es da überhaupt eine Frage geben im Blick auf ungeborene Menschen?

Bedeutet dies etwa, dass sie erst dann menschliche Wesen sind, wenn sie ihren Platz im Mutterleib verlassen? Der Unterschied zwischen Kindern vor und nach der Geburt liegt nicht in der Art, sondern ganz einfach in ihrer Größe und dem Ort, wo sie sich befinden. Zweifellos können Daten wie Größe und Ort nicht darüber entscheiden, ob jemand ein Mensch ist oder nicht.

Ungeborene haben als individuelle Wesen noch kein Bewusstsein. Dieser Einwand setzt voraus, dass jemand Bewusstsein haben muss, um Mensch zu sein. Aber wenn das Bewusstsein über das Menschsein entscheidet, ist ein schlafender Erwachsener kein Mensch. Außerdem würden alle, die in ein Koma fallen, ihr Menschsein damit verlieren. Die logische Folgerung wäre, dass die Tötung von Menschen, die nicht bei Bewusstsein sind, kein Mord wäre.

Nun ist es aber erwiesen, dass Babys ein Bewusstsein haben, bevor sie geboren werden. Eineinhalb Monate nach der Empfängnis haben sie bereits ihre eigenen Gehirnströme, die sie ihr ganzes Leben behalten werden. Das Fehlen dieser Gehirnströme wird beim Menschen als Zeichen für ihren Tod angesehen. Wieso wird dann das Vorhandensein dieser Ströme nicht als Lebensbeweis gewertet? Bereits im dritten Monat reagieren diese Gehirnströme auf Reize. Sie können bewusst Druck und Schmerz empfinden.

Jedes Kind hat das Recht auf ein sinnvolles Leben. Was sind die Kriterien für ein sinnvolles Leben und wer entscheidet, ob ein Leben »sinnvoll« ist? Bei dieser Art von Argumentation ist es schon vorgekommen, dass einige Gerichte Eltern behinderter Kinder verurteilt haben, weil sie ein Kind zur Welt brachten, obwohl ihnen durch Untersuchungen vor der Geburt bewusst war, dass diese Kinder missgebildet zur Welt kommen würden.

Dieses Argument für die Abtreibung setzt voraus, dass diesem Menschen eine weitere Chance unter besseren Umständen gegeben würde. Dem ist aber nicht so. Indem man diesem Ungeborenen das Leben nimmt, nimmt man ihm die einzige Chance zu leben, die dieses menschliche Wesen je haben wird. Dieses einzigartige Kind wird niemals eine bessere Lebenschance bekommen. So besteht die Wahl in Wirklichkeit nicht zwischen einem voraussichtlich unvollständigen Leben oder einem besseren, sondern zwischen dem Leben, das es tatsächlich hat, und überhaupt keinem Leben. Jeder hat das Recht auf Leben. Dieses Recht durch Abtreibung einfach aufzuheben, bedeutet, das einzige Leben dieses Menschen auszulöschen.

Die gleiche Logik wird dazu führen, auch bereits geborenen oder ältere schwerbehinderte Menschen zu morden. Die Logik derer, die die Abtreibung befürworten, führt zum Kindesmord und zur Euthanasie. Selbst einige Befürworter der Abtreibung geben zu, dass diese beiden strittigen Fragen logisch miteinander verknüpft sind. Tatsächlich scheint es eher gerechtfertigt, ein Leben zu vernichten, von dem man weiß, dass es missgebildet ist, als eines, bei dem lediglich vorgeburtliche Tests darauf hindeuten, dass es behindert sein könnte.

Es ist besser, ein Kind abzutreiben, als es zu vernachlässigen oder gar zu missbrauchen. Diese Behauptung geht davon aus, dass es zu Vernachlässigungen führe, wenn unerwünschte Kinder nicht abgetrieben werden. Statistisch gesehen, ist genau das Gegenteil der Fall. Die Fälle von Kindesmisshandlungen steigen ebenso wie die Abtreibungen. Offensichtlich hat sich die Missachtung menschlichen Lebens, die sich in der Befürwortung in der Abtreibung widerspiegelt, auf die Zeit nach der Geburt ausgedehnt.

Dieser Einwand setzt fälschlicherweise voraus, dass die Abtreibung keine schwere Kindesmisshandlung sei. In Wirklichkeit aber ist sie eine der schlimmsten, die man einem Menschen antun kann.

Wenn wir Ungeborene morden können, um mögliche Kindesmisshandlungen zu vermeiden, warum dann nicht auch die Kinder ermorden, die bereits geboren wurden und die tatsächlich misshandelt werden? Oder umgekehrt: Wenn wir Kinder, die bereits auf der Welt sind und die misshandelt werden, schützen, wievielmehr sollten wir die Ungeborenen schützen, die noch viel wehrloser sind? Deshalb ist Abtreibung Kindesmisshandlung schlimmster Art.

Wir können aus der Moral kein Gesetz machen. Wenn das zuträfe, sollten wir uns von allen Gesetzen befreien, die auf der Moral beruhen. Wir können damit beginnen, die Gesetze gegen Mord, Grausamkeit, Kindesmisshandlung, Blutschande und Vergewaltigung aufzuheben. In jedem dieser Fälle ist aus der Moral ein Gesetz gemacht worden. Wir könnten ebenso gut das Gesetz gegen Sklaverei abschaffen, wie auch alle Gesetze, die auf dem Zivilrecht beruhen. Auch hier wurde moralisches Verhalten zum Gesetz gemacht. Doch dies wäre eindeutig falsch, und wohl kaum jemand, der die Abtreibung propagiert, würde vorschlagen, einige dieser Gesetze abzuschaffen. Aber wenn dies der Fall ist, wieso sollten wir dann nicht auch Gesetze haben, die die moralischen Rechte des ungeborenen Menschen schützen?

Außerdem beruht das gegenwärtige Gesetz zugunsten der Abtreibung auch auf einer Moral. Denn es besagt in Wirklichkeit: Es ist moralisch zu rechtfertigen, ungeborenes menschliches Leben zu vernichten. Es ist jedoch nicht möglich (und auch nicht wünschenswert), der Gesetzgebung keine Moral zugrunde zu legen. Das Ziel aller Gesetzgebung sollte sein, das in Gesetze zu fassen, was moralisch recht und gut ist. Unter Aufbietung aller Phantasie kann es jedoch nicht recht sein, einem unschuldigen

Menschen sein Recht auf Leben zu bestreiten. Denn das Recht auf Leben ist die Grundlage aller anderen Rechte.

Kein geistig behindertes Kind sollte auf die Welt kommen. Interessanterweise befürworten Elternorganisationen geistig behinderter Kinder nicht die Abtreibung auf Wunsch. Alle Familien mit behinderten Kindern, die ich kenne, hängen trotz der Schwere der Aufgabe an ihnen.

Behinderte Kinder sind Menschen; sie zu töten bedeutet, einen Menschen zu töten. Die Tatsache, dass Ungeborene kleiner (und wehrloser) sind, rechtfertigt nicht, sie zu töten. Ich wiederhole: Die Logik, durch die man therapeutische Abtreibung zu rechtfertigen sucht, würde auch Kindesmord rechtfertigen.

Es werden ohnehin Abtreibungen vorgenommen, darum kann man sie ebenso gut legalisieren. Sollten wir dann nicht auch Vergewaltigung und Kindesmisshandlung legalisieren, weil diese Scheußlichkeiten sowieso immer wieder begangen werden? Und sollten wir nicht auch noch Blutschande und Grausamkeit zu dieser Liste hinzufügen, weil es Menschen gibt, die solche Dinge tun? Etwas Böses zu legalisieren, macht es noch lange nicht moralisch gut.

Eine Handlung zu legalisieren bedeutet nicht notwendigerweise, sie einzudämmen. Andererseits kann eine Gesetzesänderung helfen, die Haltung gegenüber einer Handlung zu ändern. Dies haben etwa die Gesetze zur Aufhebung der Sklaverei gezeigt. Gesetze an sich können die Menschen nicht dazu bewegen, gut zu sein. Aber gute Gesetze können dazu beitragen, die Menschen vom Bösen zurückzuhalten.

Wir sollten unsere Moralvorstellungen nicht auf andere projizieren. Wenn dem so ist, warum projiziert dann derjenige, der die Abtreibung vornimmt, seine Moralvorstellung auf das Ungeborene? In Wirklichkeit sagt man dann zu dem Ungeborenen: »Meine Moralvorstellung ist, dass du nicht leben sollst.« Das ist keine Moral, sondern Unmoral. Wir müssen in der Tat unsere Moral in die Abtreibungssituation einbringen. Wenn solche, die dazu in der Lage sind, es nicht tun, wer sollte es dann tun?

Unsere moralische Überzeugung auf andere anzuwenden ist nicht falsch, aber das moralische Recht anderer zu zerstören, das ist falsch. Abtreibung nimmt einem Unschuldigen das moralische Recht auf Leben.

Abtreibung ist bei einer unerwünschten Schwangerschaft angebracht. Adoption ist eine bessere Lösung. Gewiss ist es schwer, das eigene Kind an einen Fremden abzugeben, aber es ist leichter, als es zu töten. An dem Tag, an dem das Kind hätte geboren werden sollen, erleiden Mütter häufig Depressionen, die über Jahre hinweg am Geburtstag des Kindes immer wieder auftreten können. Manchmal werden diese Depressionen so stark, dass diese Frauen selbstmordgefährdet sind.

Die meisten Frauen mit einer unerwünschten Schwangerschaft brauchen vor allem Ermutigung: Beratungskliniken sind die Antwort, nicht Abtreibungskliniken. Wir sollten den Müttern beistehen und nicht ihre Kinder töten.

Kein unerwünschtes Kind sollte je zur Welt kommen. Hier geht man von der Annahme aus, eine ungewollte Schwangerschaft führe automatisch zu einem unerwünschten Kind. Viele Mütter ändern ihre Meinung, wenn sie nach dem anfänglichen Trauma einer unerwünschten Schwangerschaft erst einmal sachlich und ruhig alles überdenken. Noch mehr Frauen ändern dann ihre Meinung, wenn sie erst das Leben spüren oder (durch Ultraschall) sehen. Lind noch mehr Frauen ändern ihre Meinung, sobald das Kind geboren ist.

Selbst wenn die Mutter ihr Kind nicht behalten möchte, gibt es viele andere Ehepaare, die keine Kinder haben können und die solch ein Kind annehmen möchten. Gegenwärtig gibt es mehr Menschen, die ein Kind adoptieren möchten als Kinder, die zur Adoption freigegeben sind.

Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu töten, nur weil er nicht möchte, dass er lebt. Man darf nicht die eigenen Wünsche über die Rechte eines anderen stellen, besonders nicht, wenn es um das Recht auf Leben geht.

 

© HEROLD-Schriftenmission e.V. Postfach 1162 • D-35634 Leun www.herold-schriftenmission.de

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Thema: Denke einmal nach!

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