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588. Bei Kindern hört der Spass auf

Donnerstag, 27. April 2017 | Autor:

Wikipedia Montrealais aus Z2 Homo Ehe

Liebe Blogbesucher,

vor 50 Jahren waren solche „Zustände“ noch undenkbar. Was sagt uns das? Unsere Politik macht Gesetze für eine verschwindet kleine Minderheit ohne biblische und christliche Werte zu beachten. Wir reden soviel von Werten, bloß wenn es darum geht diese zu leben, dann vergessen wir die schwächsten in unserer Gesellschaft, nämlich die Kinder und die Ungeborenen. Mir fällt dazu nur das Bibelwort aus Galater 6,7 ein: Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.

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Jedes Kind hat eine biologische Mutter und einen biologischen Vater. Von homosexuellen Paaren adoptierte Kinder müssen gezwungenermassen mindestens ein leibliches Elternteil entbehren.

 

Autor: Andreas Lombard

Quelle: Factum – Magazin sehr empfehlenswert

 

Der Schriftsteller Mario Vargas Llosa sagte jüngst, alle Kulturen für gleichwertig zu halten, setze ein «kolossales Vorurteil» voraus. Ein Vorurteil? Unsere Vorurteile haben wir doch eben erst abgelegt! Nein, sagte Vargas Llosa, das neue Vorurteil entspringt gerade dem Wunsch, alle Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Gleichwertigkeit gibt es nur bei geschlossenen Augen.

 

Gleichwertigkeit steht aber hoch im Kurs. Oder ist es nur eine Blase? «Stellt gleich, was gleich ist!», forderte vor Wochen ein offener Brief zur Homo-Ehe. Das Bundesverfassungsgericht verlangt die steuerliche Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Eine sexuelle Minorität gilt, weil es sie gibt, als gleichwertig. Wo steckt hier das «kolossale Vorurteil»?

 

Erinnern wir uns. «Homosexuell» nennen wir nicht die Vereinigung von Mann und Frau, sondern zweier Männer oder zweier Frauen. Unterschied Nummer eins. Aus der homosexuellen Verbindung entstehen keine Kinder.

Unterschied Nummer zwei. Zugegeben, auch Männer und Frauen zeugen immer häufiger keine Kinder. Andererseits haben oft gerade die Leute Kinder, die ihre Sexualität gar nicht so wichtig finden.

 

Jedes Kind hat einen biologischen Vater und eine biologische Mutter. Jedes Kind, selbst wenn es im Labor gezeugt wird, hat eine zweigeschlechtliche Abstammungslinie, für die es sich früher oder später lebhaft interessieren wird. Keine Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften kann daran etwas ändern, kein Adoptionsrecht und keine künstliche Befruchtung auf Staatskosten.

 

Juristische «Elternschaft» kann die biologische nicht ersetzen. Unterschied Nummer drei. Neuerdings heisst es aber, zwei Männer oder zwei Frauen hätten «ein Kind bekommen». Kaum wurde die fehlende Zeugungsfähigkeit als unerheblich ausgeklammert, weil sie die Fiktion von Gleichheit störte, wurde eine «Elternschaft» der faulen Tricks ausgerufen und ein «Recht auf Kinder», das es sinnvollerweise nicht gibt.

 

Das Adoptionsrecht war bislang für Kinder da – und nicht «für» eine Gruppe von Erwachsenen, von der niemand genau weiss, ob sie keine Kinder zeugen kann oder will. Das Verbot, gleichgeschlechtliche Paare zu benachteiligen, würde übrigens im Handumdrehen die Vergabepraxis auf den Kopf stellen. Homosexuelle Adoptionsbewerber dürften im Unterschied zu ihren Konkurrenten nicht abgelehnt werden, denn das wäre Diskriminierung.

 

Händeringend gesucht werden übrigens nur Pflegeeltern. Egal, das Recht muss es richten. Auch wenn die schöne, neue Gleichheit hässliche Ungleichheiten zeugt.

 

Das grösste Problem ist die künstliche Befruchtung. Ein homosexuelles Paar, das mit technischer Hilfe zu «Eltern » wird, hat einen Dritten im Bunde, der zurücktreten muss: den anderen biologischen Elternteil. Vater Samenspender oder Mutter Eizellspenderin, um von der Leihmutter ganz zu schweigen, überlassen dem zahlenden Elternteil und seinem gleichgeschlechtlichen Partner das Familienfeld.

 

Das Kind gleichgeschlechtlicher «Eltern » muss mindestens ein Elternteil entbehren. Auf dessen Platz wird ihm eine Person präsentiert, mit der es nichts zu tun hat. Ähnliches kennen wir von Kuckuckskindern, Scheidungskindern und Halbwaisen. Dort gilt es aber als trauriges Schicksal. Von nun an werden diese traurigen Kinderschicksale zwecks Gleichstellung von sexuellen Präferenzen vorsätzlich herbeigeführt – ein grausames Novum in der Geschichte der Menschheit.

 

Wie sagte Vargas Llosa? Das kolossale Vorurteil unserer Tage besteht darin, eine Sache, bloss weil es sie gibt, als gleichwertig anzusehen. Manche Kinder werden es in ihrer Entwicklung sehr schwer haben, nur weil Mama oder Papa nicht auf das andere Geschlecht «stehen». Oder nicht nur. Oder nicht mehr. Früher sagte man: «Bei Kindern hört der Spass auf.»

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549. ÖKUMENE DER RELIGIONEN und ABSOLUTHEIT JESU CHRISTI

Mittwoch, 26. Oktober 2016 | Autor:

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Lieber Blogbesucher,

viele Flüchtlinge und Muslime sind wenn Sie vor ihrer Einreise an Deutschland gedacht haben davon ausgegangen, dass Deutschland ein christliches Land ist. Spätestens nachdem Sie sich einmal etwas genauer damit auseinander gesetzt haben, mussten Sie sehr schnell feststellen, dass dies nicht so ist. Man geht zurzeit davon aus, dass es in Deutschland etwa 2% Christen gibt im biblischen Sinne. Was heißt das ein Christ zu sein? Ein Christ ist jemand der sein Leben Jesus Christus anvertraut hat. Das geschieht durch Umkehr – biblisch Buße genannt, und Taufe. Ich spreche hier aber nicht von der Besprenkelung eines 6 Wochen alten Säuglings, der nicht weiß was mit ihm geschieht, sondern von biblischer Taufe.

Der Beitrag von Lothar Gassmann zeigt einmal mehr als deutlich auf, dass wir uns immer weiter von den christlichen Wurzeln unserer Großväter entfernen. Und wir wundern uns dann auch noch, dass es in diesem Land in Politik, Wirtschaft und Kirche drunter und drüber geht. Jeder kann sich anhand der folgenden Betrachtung selbst ein Bild davon machen, wie weit wir uns vom Namensgeber des Christentum – Jesus Christus – entfernt haben.

Ich danke Herrn Lothar Gassmann für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Beitrages.

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Ökumene der Religionen.

Was sagt die Bibel dazu?

(von Dr. Lothar Gassmann)

Einleitung

 

„Alle Religionen sollen zusammengehen. Denn wir haben doch alle nur einen Herrgott” – so sagen viele Zeitgenossen. Richtig daran ist, daß es tatsächlich nur einen Gott gibt. Die Bibel nennt ihn “Jahwe” (JHWH). Er ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der Vater Jesu Christi, der dreieinige Gott. Aber verehren alle Religionen wirklich denselben Gott?

Moslems beten zu Allah, aber sie bestreiten, daß er dreieinig ist und daß er einen Sohn hat. Hindus verehren 330 Millionen Devas als Gottheiten. Buddhisten glauben mehrheitlich nicht an einen Gott, sondern vertrauen der Philosophie Buddhas als Weg der Befreiung aus der Vergänglichkeit und dem Leiden. Anhänger afrikanischer und indianischer Stammesreligionen glauben an die Macht von Ahnengeistern, die sie durch Opfer und Rituale günstig zu stimmen versuchen.

Trotz solcher unterschiedlicher Gottesvorstellungen wird von Vertretern christlicher Kirchen und Gruppierungen immer häufiger behauptet, eine Ökumene zwischen Christentum und nichtchristlichen Religionen sei möglich und geboten. Die Zersplitterung und Zerspaltenheit der Menschheit, die soziale Not und der Hunger, die ökologische Krise und die Kriegsgefahr – all dies schreie förmlich nach einem Zusammengehen auf politischem, wirtschaftlichem und auch religiösem Gebiet.

So werden auf Kirchentagen “Gebetstreffen” zwischen Hindus, Moslems, Buddhisten, Juden und Christen veranstaltet. Immer wieder (so z.B. beim Münchner Kirchentag 1993) wird bevorzugt das Oberhaupt des tibetanischen Buddhismus, der Dalai Lama, eingeladen. Bereits 1986 empfing Papst Johannes Paul II. Vertreter sämtlicher Religionen zu einem “Friedensgebetstag” in Assisi/Italien. Diese Treffen wurden seither jährlich wiederholt. Im Rahmen des “Konziliaren Prozesses für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung” wird – etwa von dem Philosophen Carl Friedrich von Weizsäcker und seinen Schülern – eine “Ökumene der Weltreligionen” angestrebt. Der “Ökumenische Rat der Kirchen” in Genf hat schon seit 1968 dem Dialog der Religionen Vorrang vor der Bekehrung Nichtgläubiger eingeräumt. Im Rahmen einer “Neuen Weltordnung” streben einflußreiche Kräfte auf eine vereinigte Menschheit mit einer Verwischung der Unterschiede zwischen den Religionen zu. Ein „Weltparlament der Religionen“ wurde bereits eingerichtet und tritt immer wieder zu Beschlüssen zusammen. Ein „gemeinsames Weltethos“ als Bindeglied der Menschen und Religionen wird propagiert. Diese Aufzählung könnte lange fortgesetzt werden.

Vorsichtige Formulierungen und schönklingende Vokabeln können nicht darüber hinwegtäuschen: Die Einheit der Religionen soll herbeigeführt werden. Wer nicht mitmacht, wird als Unbelehrbarer, ja als Friedensstörer disqualifiziert werden. Daß nach Eph 2,14 Christus „unser Friede“ ist, wird zwar noch gesagt. Aber Christus wird nicht als der einzige Stifter des Friedens, als der einzige Weg zu Gott dem Vater anerkannt. Es heißt nicht mehr (wie bei Martin Luther) „Christus allein“. Jetzt heißt es „Christus und …” („Christus und Allah“, „Christus und Buddha“, „Christus und Krishna“ usw.).

Ist das noch der biblische Christus? Ist das noch der biblische Weg zu Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung? Was sagt die Bibel zu einer solchen Religionsvermischung und Ökumene der Religionen mit einer sich ankündigenden Welteinheitsreligion?  Verehren die außerbiblischen Religionen wirklich denselben Gott, den die Bibel bezeugt? Oder besteht hier ein unüberbrückbarer Unterschied?

Im folgenden versuche ich, durch einen Blick in die biblische Heilsgeschichte diese Fragen in grundlegender Weise zu beantworten.

Die Antwort der Bibel

 

Die nachfolgend zitierten biblischen Aussagen sollen zunächst einmal zu einer grundsätzlichen Klärung helfen. Es mag vielleicht manchem Leser zu einfach erscheinen, bloß Bibelstellen aneinanderzureihen. Aus zwei Gründen habe ich das dennoch getan. Erstens gilt es, inmitten all der tagespolitischen Thesen und Verwirrungen wieder hinhören zu lernen – hinzuhören, was die Bibel zu den derzeitigen Tendenzen in Kirche und Gesellschaft sagt. Zum zweiten erscheint mir die Beantwortung der oben formulierten Fragen so entscheidend wichtig, daß ich sie nicht mit meinen eigenen schwachen menschlichen Worten vornehmen will. Gottes Wort, die Bibel, soll selber zu uns reden und jeden von uns vor die Entscheidung stellen, wem wir jetzt dienen wollen: dem einzig wahren Gott, den sie bezeugt, oder den nichtigen Götzen der Religionen.

Die aufgeführten Bibelstellen sind keineswegs sinnentstellend aus dem Zusammenhang gerissen, sondern sie bringen die im biblischen Gesamtkontext verankerte Lehre im Blick auf die heidnischen Religionen pointiert zum Ausdruck. Viele Stellen ließen sich noch ergänzend anführen. Die Kenntnis dieser biblischen Aussagen wird angesichts der wachsenden Verwässerung des Evangeliums für die christliche Gemeinde zunehmend wichtig.

Von grundlegender Bedeutung ist das erste Gebot: „Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ (2. Mose 20,2 f). (Ist es ein Zufall, daß dies die Jahreslosung für die christlichen Kirchen ausger-echnet im Jahre 1986 war, in welchem das inter-religiöse „Friedensgebet“ von Assisi stattfand und dieses Gebot erstmals vor den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit übertreten wurde?)

Nun folgen weitere biblische Aussagen, die das erste Gebot konkretisieren, die Jesus Christus als den einzigen Mittler des Heils, des Friedens und des wahren Lebens bezeugen und die das Volk Israel ebenso wie die christliche Gemeinde vor jedem Paktieren mit Vertretern anderer Religionen – insbesondere auf geistlicher Ebene (z.B. Gebet!) – warnen:

„Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft. … Und du sollst nicht andern Göttern nachfolgen, den Göttern der Völker, die um euch her sind – denn der HERR, dein Gott, ist ein eifernder Gott in deiner Mitte – , daß nicht der Zorn des HERRN, deines Gottes, über dich entbrenne und dich vertilge von der Erde“ (5. Mose 6,4 f.14 f.).

„Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden, die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter grünen Bäumen, und reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Steinmale und verbrennt mit Feuer ihre heiligen Pfähle, zerschlagt die Bilder ihrer Götzen und vertilgt ihren Namen von jener Stätte“ (5. Mose 12,2 f.).

„Fürchtet keine andern Götter und betet sie nicht an und dienet ihnen nicht und opfert ihnen nicht, sondern den HERRN, der euch aus Ägyptenland geführt hat mit großer Kraft und ausgestrecktem Arm, den fürchtet, den betet an und dem opfert“ (2. Kön 17,35 f.).

„Josia rottete aus alle Geisterbeschwörer, Zeichendeuter, Abgötter und Götzen und alle Greuel, die im Lande Juda und in Jerusalem zu sehen waren, damit er erfüllte die Worte des Gesetzes… Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte, ganz nach dem Gesetz des Mose, und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf“ (2. Kön 23,24 f.).

„Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern! Denn der HERR ist groß und hoch zu loben, mehr zu fürchten als alle Götter. Denn alle Götter der Völker sind Götzen; aber der HERR hat den Himmel gemacht“ (Ps 96,3-5).

„Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. Ihre Götzen aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht. Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Nasen und riechen nicht, sie haben Hände und greifen nicht, Füße haben sie und gehen nicht, und kein Laut kommt aus ihrer Kehle. Die solche Götzen machen, sind ihnen gleich, alle, die auf sie hoffen. Aber Israel hoffe auf den HERRN!“ (Ps 115,2-9).

„Die Götzenmacher sind alle nichtig; woran ihr Herz hängt, das ist nichts nutze. … Der Zimmermann … behaut das Holz und zirkelt es ab … er macht einen Götzen daraus und kniet davor nieder. Die eine Hälfte verbrennt er im Feuer, auf ihr brät er Fleisch und ißt den Braten und sättigt sich … . Aber die andere Hälfte macht er zum Gott, daß es sein Götze sei… Sie wissen nichts und verstehen nichts; denn sie sind verblendet… . Wer Asche hütet, den hat sein Herz getäuscht und betört…“ (aus Jesaja 44).

„Die Götzen sind gefallen … . Ich bin Gott, und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht“ (Jes 46,2.9).

„Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR? und die Hüter des Gesetzes achteten meiner nicht, und die Hirten des Volks wurden mir untreu, und die Propheten weissagten im Namen des Baal und hingen den Götzen an, die nicht helfen können. … Mein Volk hat seine Herrlichkeit eingetauscht gegen einen Götzen, der nicht helfen kann! Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick und erbebe gar sehr, spricht der HERR. Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben“ (Jer 2,8.11-13).

„Ihr sollt nicht den Gottesdienst der Heiden annehmen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten. Denn ihre Götter sind alle nichts… Sie sind nichts als Vogelscheuchen im Gurkenfeld. … Darum sollt ihr euch nicht vor ihnen fürchten; denn sie können weder helfen noch Schaden tun. Aber dir, HERR, ist niemand gleich; du bist groß und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist. … Der HERR ist der wahrhaftige Gott, der lebendige Gott, der ewige König“ (aus Jeremia 10).

„HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not! Die Heiden werden zu dir kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Lüge haben unsere Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können. Wie kann ein Mensch sich Götter machen? Das sind doch keine Götter! Darum siehe, diesmal will ich sie lehren und meine Kraft und Gewalt ihnen kundtun, daß sie erfahren sollen: Ich heiße der HERR“ (Jer 16,19-21).

Jesus Christus spricht: „Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennt den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren“ (Mt 11,27).

Jesus Christus spricht: „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm“ (Joh 3,36).

Jesus Christus spricht: „Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und Räuber. Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe. … Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber… . Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe“ (aus Johannes 10).

Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Joh 14,6).

Jesus Christus spricht: „Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Joh 17,3).

Jesus Christus spricht: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Mt 28,18-20).

„In keinem andern ist das Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apg 4,12).

„Sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern haben ihre Gedanken dem Nichtigen zugewandt, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst, sie, die Gottes Wahrheit verwandelt haben in Lüge und haben geehrt und gedient dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen“ (Röm 1,21-25).

„Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1. Kor 3,11).

„Was die Heiden opfern, das opfern sie den bösen Geistern und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt. Ihr könnt nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und der Teufel Kelch; ihr könnt nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des Herrn und des Tisches der Teufel“ (1. Kor 10,20 f).

„Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes… . Darum ´gehet aus von ihnen und sondert euch ab`, spricht der Herr“ (2. Kor 6,14-17).

„Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, obwohl es doch kein andres gibt; nur daß etliche da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, als wir euch gepredigt haben, der sei verflucht“ (Gal 1,6-8).

„Zu der Zeit, da ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die in Wahrheit nicht Götter sind. Nun ihr aber Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch denn wiederum zu den schwachen und dürftigen Elementen, welchen ihr von neuem dienen wollt?“ (Gal 4,8 f.).

„Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern!“ (1. Joh 5,21).

„Ihr Lieben, da es mir sehr am Herzen lag, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich’s für nötig, euch in meinem Briefe zu ermahnen, daß ihr für den Glauben kämpfet, der ein für allemal den Heiligen übergeben ist. Denn es sind etliche Menschen neben eingeschlichen, für die schon längst geschrieben ist solches Urteil; Gottlose sind sie, mißbrauchen die Gnade unseres Gottes für ihre Lüste und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus. … Ihr aber, meine Lieben, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben, betet im heiligen Geist und erhaltet euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben“ (Jud 3 f. 20 f).

„Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen … . Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund, und seine tödliche Wunde war heil. Und die ganze Erde verwunderte sich des Tieres, und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann wider es streiten? Und es ward ihm gegeben ein Maul, zu reden große Dinge und Lästerungen … Und ihm ward gegeben, zu streiten wider die Heiligen und sie zu überwinden; und ihm ward gegeben Macht über alle Geschlechter und Völker und Sprachen und Nationen. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht geschrieben sind von Anfang der Welt in dem Lebensbuch des Lammes, das erwürget ist“ (aus Offenbarung 13).

„Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie Macht empfangen eine Stunde mit dem Tier. Diese haben einerlei Meinung und geben ihre Kraft und Macht dem Tier Sie werden streiten wider das Lamm, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr  aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Gläubige“ (Offb 17,12-14).

„Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre“ (Offb 20,4).

Jesus Christus spricht: „Alsdann werden sie euch überantworten in Trübsal und werden euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern. Dann werden viele der Anfechtung erliegen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil der Unglaube wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen“ (Mt 24,9-14).

„Es spricht, der solches bezeugt: Ja, ich komme bald, Amen, ja komm, Herr Jesus!“ (Offb 22,20).

Zusammenfassung der biblischen Antwort

 

Ich beginne mit dem Dekalog (Zehn Gebote). Die beiden ersten Gebote des Dekalogs (2. Mose 20,3-7) stellen die klassische Abgrenzung gegen heidnische Religiosität, gegen die ägyptischen und sonstigen Mysterienkulte dar. An der Stelle des heidnischen Polytheismus (Vielgottglaube) steht der Monotheismus (Eingottglaube); an der Stelle der Bilderverehrung steht das Bilderverbot; an der Stelle der Verehrung von Elementarkräften steht die Verehrung des unsichtbaren Gottes; an der Stelle des Mißbrauchs des Gottesnamens – etwa zu magischen Zwecken – steht der ehrfurchtsvolle Umgang mit ihm.

Die gesamte weitere mosaische Gesetzgebung, ja noch mehr: die gesamte biblische Heilsgeschichte ist auf ein einziges Ziel ausgerichtet: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott“ (3. Mose 19,2). „Heilig sein“ bedeutet, daß man Gott zugehört und sich von gottfeindlichen Einflüssen absondert. Gott will, daß sich sein auserwähltes Volk bzw. seine Gemeinde von dem Götzendienst der Heiden unbefleckt hält: „Ihr sollt euch keine Götzen machen“ (3. Mose 26,1). Der Götzendienst der Heiden ist Gott „ein Greuel“ (5. Mose 7,25 f.).

Praktiken der Heiden, welche die übersinnliche Erkenntnis betreffen, werden ausnahmslos von Gott verworfen, da sie nicht auf die souveräne Offenbarung Gottes, sondern auf andere Mächte bauen (vgl. 1. Chron 10,13 f.; Jer 2,10-13 u. ö.). In der ausführlichen Stelle in Deuteronomium 18 wird jede Art von Wahrsagung (Mantik) verworfen: „Wenn du in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel“ (5. Mose 18,9-12).

Die Stellung zu heidnischem Götzendienst und zu den heidnischen Praktiken wird in der Königszeit das entscheidende Kriterium, ob ein Herrscher Gott „gefällt“ oder „mißfällt“ (vgl. den häufigen Gebrauch dieser Formulierungen in den Könige- und Chronik-büchern, z. B. 1. Kön 16,25 f. 30 ff.; 22,53 f.). Josia, der König, der Gott am meisten gefiel („vor ihm“ und „nach ihm kam seinesgleichen nicht auf“) „rottete alle Geisterbeschwörer, Zeichendeuter, Abgötter und Götzen und alle Greuel aus, die im Lande Juda und in Jerusalem zu sehen waren“ (2. Kön 23,24 ff.).

Aber es war zu spät. Das Gericht Gottes über sein Volk war infolge des Ungehorsams und Götzendienstes der meisten anderen Könige unabwendbar. Israel und Juda wurden ins Exil verschleppt. Aufgabe der Exilspropheten ist es vor allem, die Vermischung der israelitischen Religion mit den heidnischen Kulten der Fremdvölker zu verhindern. Die Schärfe und Polemik der Abgrenzung ist unüberhörbar (vgl. z.B. die beißende Götzenkritik in Jes 44,9-20).

Tritt nun im Christentum eine „Synthese“ (Verbindung, Vereinigung) ein, die die Frontstellung zum Heidentum aufhebt? Keinesfalls! Klassische Stellen gegen das Heidentum finden sich etwa bei Paulus, z. B.: „Ihr habt euch bekehrt zu Gott von den Götzen, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen“ (1. Thess 1,9). „Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen …” (2. Kor 6,14 ff.). „Was die Heiden opfern, das opfern sie den bösen Geistern (daimoniois) und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Gemeinschaft der Teufel (daimonion) sein sollt“ (1. Kor 10,20).

In verschiedenen Schriften des Neuen Testaments findet sich zudem bereits die Abgrenzung gegen die „fälschlich so genannte Erkenntnis (gnosis)“ (1. Tim 6,20), die heidnisches Gedankengut in die jungen christlichen Gemeinden hineintragen wollte. „Vieles in den Pastoralbriefen (bes. 1. und 2. Kor; Phil 3,1 b ff.; Kol, bes. 2,4-23; evtl. auch Gal), die gesamte johanneische Literatur und Judas sind nur auf dem Hintergrund eines antignostischen Kampfes zu verstehen.“[1]

Die grundsätzliche Abgrenzung gegen heidnisches Denken und Tun ist somit im Alten wie im Neuen Testament eindeutig bezeugt. Nicht Integration heidnischer Elemente (z.B. Einweihungsriten in den Mysterienreligionen), sondern Mission heidnischer Menschen und Völker ist das Ziel Jesu und der Apostel (Mt 28,19 f.; Röm 1,14 ff. u. ö.). Wer dem wahren Gott zugehört, soll mit allen heidnischen Praktiken radikal brechen (1. Kor 12,2; Eph 4,17 ff.; 1. Thess 4,5 u..ö.).

Heidentum, Judentum und Christentum sind somit in biblischer Sicht nicht verschiedene Arten, auf die sich ein und derselbe Gott je anders offenbaren würde; vielmehr stehen Heidentum auf der einen und Judentum/Christentum auf der anderen Seite in einem unüberbrückbaren Gegensatz zueinander. Eine Ökumene der Religionen ist der Bibel völlig fremd, ja sie bedeutet Sünde und Abfall vom lebendigen Gott.

Stimmen aus der theologischen Diskussion

 

Einflußreich in der theologischen Diskussion wurde das Modell einer “entwicklungsgeschichtlichen Kontinuität” (“Evolutionsmodell”) wie es – mit gewissen Variationen – D. F. E. Schleiermacher und Ernst Troeltsch vertreten haben und es bis heute immer wieder Vertreter findet. Kennzeichnend für dieses Modell ist, daß man den Ansatzpunkt nicht bei Gottes Offenbarung, sondern beim Bewußtsein des Menschen nimmt. Das religiöse Bewußtsein des Menschen sei „keine zeitlose Vernunftwahrheit“, sondern „eine anthropologische Grundstruktur, die sich in konkreten religiösen Gestaltungen geschichtlich entwickelt. Christlicher Glaube verhält sich zu außerchristlichen Religionen wie die definitiv oder schließlich nur relativ (Troeltsch) reifste Stufe zu weniger reifen Stufen in der geschichtlichen Entfaltung des religiösen Bewußtseins.“[2]

Dieses Modell hat jedoch vielfach – und meines Erachtens zu Recht – Widerspruch hervorgerufen. Der Widerspruch gipfelt darin, daß zwischen biblischem Gottesglauben und nichtchristlicher Religiosität im tiefsten Grunde nicht Kontinuität, sondern Diskontinuität und Konfrontation besteht.

Im Anschluß an den bekannten Dogmatiker Karl Barth rede ich einer „absoluten Konfrontation“ zwischen biblisch-christlichem Glauben und außerchristlichen Religionen. Ich übersehe dabei nicht, daß es auch in den außerchristlichen Religionen ein Fragen und Suchen des Menschen nach einer höheren Wirklichkeit, ja ein Ahnen Gottes gibt, so daß z.B. auch das „Modell der positiv anknüpfenden Konfrontation“ („Anknüpfungsmodell“) im Sinne von Paul Althaus und Emil Brunner eine gewisse Berechtigung hat. Aber von einem “Vorwissen um Gott“ oder gar einer heilbringenden Offenbarung in den heidnischen Religionen können wir, wenn wir Römer 1,21 ff. ernst nehmen, nicht reden. Die einzige heilbringende Offenbarung ist in Jesus Christus erfolgt (Joh 14,6; Apg 4,12).

Dabei ist folgendes zu beachten: Der Gegensatz zwischen Heidentum und Judentum/Christentum ist kein erkenntnismäßiger (noetischer), der sich nur im „religiösen Bewußtsein“ des Menschen abspielt, sondern ein seinsmäßiger (ontischer). Es ist der Gegensatz zwischen dem einen, lebendigen und wahren Gott der Bibel und den vielen, nichtigen und trügerischen Götzen der Heiden. Zwar besitzt der Gott der Bibel „vielfältige Weisen“, um sich zu offenbaren, und hat sich auch den Heiden „nicht unbezeugt“ gelassen (Apg 14,17; vgl. Apg 17,22 ff.; Röm 1,19 u. ö.); aber sie haben ihn nicht anerkannt – und weil sie ihn nicht anerkannt haben, haben sie ihn auch nicht erkannt. In der Verfinsterung ihres Herzens haben sie sich Götzen gemacht (Röm 1,21 ff.), durch die antigöttliche Mächte („Dämonen“) auf sie Einfluß gewonnen haben (1. Kor 10,20 f.).

So spricht der Alttestamentler Gerhard von Rad von „Jahwes Eiferheiligkeit“ und bezeichnet als „das Eigentümlichste an Israels Kultus“ den „schroffen Ausschließlichkeitsanspruch Jahwes im ersten Gebot … Dieser intolerante Ausschließlichkeitsanpruch ist religionsgeschichtlich ein Unikum, denn die antiken Kulte waren gegeneinander duldsam und ließen den Kultteilnehmern freie Hand, sich zugleich auch noch bei anderen Gottheiten einer Segnung zu versichern.“[3]

Der Ausschließlichkeitsanspruch Jahwes, der automatisch die Verwerfung der Götter und magisch-mantischen Praktiken der heidnischen Kulte einschließt, zieht sich – wie schon erwähnt – wie ein roter Faden durch die alttestamentlichen Schriften. Er wird an wichtigen Stellen immer wieder besonders betont, so etwa im Heiligkeitsgesetz (Lev 19), im S’ma Jisrael (Dtn 6,4), im antibaalistischen Kampf des Elia (1. Kön 18), in der Wiederher-stellung des Jahwedienstes durch Josia (2.Kön 23), in der Götzenpolemik der großen Schriftpropheten (z.B. Jes 44,9-20; Jer 10,1-14) usw.

Im Neuen Testament tritt nun nicht – auch das sei ausdrücklich wiederholt – eine „Synthese“ zwischen „Judentum“ und „Heidentum“ ein, sondern Jesus von Nazareth als der zwar erwartete, aber von vielen nicht erkannte Messias (Christus) und Gottessohn steht in unüberbrückbarem Gegensatz zu den fremdreligiösen Göttern. Der Absolutheits-anpruch Jesu, der alleinige Offenbarer Gottes und einzige Weg zum Heil zu sein, wird – etwa in den johanneischen „Ich-bin“-Worten – mit Bestimmtheit zum Ausdruck gebracht. Die Aufrichtung der Herrschaft Christi geht einher mit der Entmachtung der anderen Götter, die im Neuen Testament nicht als Vorläufer Christi, sondern als gottfeindliche „Mächte“ und „Dämonen“ bezeichnet werden (vgl. 1. Kor 10,20; 2. Kor 6,14-17; Kol 2,15). Hier gibt es nur ein radikales Entweder – Oder.

Treffend weist diesbezüglich der Religionswissenschaftler Hendrik Kraemer nach, daß „der Ausdruck Erfüllung“ im Sinne einer ungebrochenen Kontinuität „nicht anwendbar [ist] auf das Verhältnis der nichtchristlichen Religionen zu der Offenbarung in Christo“. Zwar gibt es in den nichtchristlichen Religionen „Strebungen, Sehnsüchte und Schauungen … die in Christo ihre Erfüllung finden“, aber diese „Erfüllung“ in Christus geschieht nur durch „Bekehrung und Wiedergeburt“, also durch einen Bruch mit dem alten Leben und Denken, mit der alten Götterverehrung, hindurch. Die „Erfüllung“ in Christus widerspricht nämlich der „Selbstbehauptung“ als Sünde, die in den nichtchristlichen Religionen zum Ausdruck kommt.[4]

Auch der Dogmatiker Karl Heim erblickt hinter „dem ganzen Heidentum in allen seinen Abwandlungen … immer die eine Grundsünde des Menschen, die Konzentration auf sich selbst“, bei der der Mensch – etwa durch religiös verbrämte Magie und Zauberei – „Gott und die göttlichen Kräfte für sich zur Erfüllung seines eigenen Lebenshungers ausnützen“ will. Dieser „Anthropozentrismus“ (der Mensch im Zentrum) verbindet sich häufig – insbesondere in den fernöstlichen Religionssystemen – mit einem „naturalistischen Monismus“ (Vergötzung der Natur), der in Gegensatz zum biblischen „Theozentrismus“ (Gott im Zentrum) und „Dualismus“ (Unterscheidung von Gott und Mensch) tritt. Beide Anschauungen lassen sich – auch durch ein quantitativ-evolutionäres Stufenschema – nicht miteinander verbinden, sondern stehen in qualitativer Unterschiedenheit einander gegenüber.[5]

Das Wesen der nichtchristlichen Religiosität läßt sich gut mit dem “tripolaren Verständnis” beschreiben, wie es – anknüpfend an Karl Heim und Walter Freytag – der Missionswissenschaftler Peter Beyerhaus entwickelt hat. Monopolar (einpolig) ist nach Beyerhaus das „rein anthropologische Religionsverständnis“ im Gefolge Ludwig Feuerbachs, welches Religion nur auf das „religiöse Bewußtsein oder die transzendentale (überweltliche) Orien-tierung des Menschen selber“, nicht jedoch auf eine „objektive transzendente Wirklichkeit“ bezieht. Bipolar (zweipolig) ist ein Verständnis, das dem Menschen ein „reales transzendentes Gegenüber“ gibt, zu dem er sich dialektisch verhält: einerseits nach ihm suchend, andererseits gegen es rebellierend. Tripolar (dreipolig) ist ein Verständnis, das mit der Ambivalenz (Doppelwertigkeit) dieser transzendenten Größe rechnet:

„Es wird allzu selbstverständlich vorausgesetzt, daß der transzendente Bezugspunkt der Religion Gott selbst sein müsse. Das ist aber nach der Deutung der Religion, wie sie Paulus in 1. Kor 10,20 und 2. Kor 6,14-17 gibt, keineswegs als immer bewiesen anzusehen. Der transzendente Bezugspunkt des heidnischen Kultus können auch die Dämonen sein.“[6]

Im Kult nichtchristlicher Religionen konkretisiert sich „die dämonisch inspirierte Ursünde des Menschen, sich der Kräfte der Gottheit habhaft zu machen, ja sich selber zu vergotten, in gleichzeitiger Selbstbehauptung und Nichtachtung des Anspruches, welchen der Schöpfer an ihn stellt“.[7]

Ist das aber der Fall – und meines Erachtens spricht der biblische Befund für diese Feststellung -, dann kann keineswegs von Kontinuität, sondern höchstens von einer „positiv anknüpfenden Konfrontation“ (s.o.) zwischen biblischem Gottesglauben und nichtchristlicher Religiosität geredet werden, die in der missionarischen Verkündigung ihren Zielpunkt hat:

„Theologisches Verstehen der Religionen im Lichte des Evangeliums geschieht zuerst und zuletzt ´um der Mission willen`, es geht um die Ausrichtung des der Gemeinde Jesu Christi aufgetragenen Zeugnisses unter allen Völkern.“[8]

Der christliche Glaube – keine Mysterienreligion

 

Aus dem Gesagten ergibt sich: Die Verfasser der Bibel lassen sich in keiner Weise mit „Eingeweihten“ der antiken Mysterien identifizieren oder auch nur in Verbindung bringen, wie dies immer wieder behauptet wird. Sie sind keine Eingeweihten; ihre Schriften sind keine Einweihungsbücher. Und das Kreuz von Golgatha ist nicht der Gipfelpunkt heidnischer Mysterienweisheit, sondern der schroffe Gegensatz dazu:

„Die Menschwerdung einer göttlichen Gestalt und erst recht ihr schimpflicher Tod am Fluchholz war … kein ´Anknüpfungspunkt`, sondern ein ´Skandalon`, ein Stein des Anstoßes … der Gekreuzigte war für einen antiken Menschen von Bildung und Rang nur Ausdruck der Torheit, Schande und Häßlichkeit“[9], schreibt der Neutestamentler Martin Hengel.

Die Behauptung einer Abhängigkeit des frühen Christentums von antiken Mysterienkulten darf heute als überholt gelten. Hengel führt weiter aus:

“Die ständig wiederholte Meinung, die Entwicklung der Sohn-Gottes-Christologie sei ein typisch hellenistisches Phänomen und bedeute einen Bruch im Urchristentum, hält näherer Nachprüfung kaum stand. So kannten die hellenistischen Mysterien weder sterbende und wiederauferstehende Göttersöhne, noch wurde der Myste selbst zum Kind des Mysteriengottes. Sterbende Vegetationsgötter wie der phönizische Adonis, der phrygische Attis oder der ägyptische Osiris hatten keine Gottessohnfunktion. Man betrachtete sie in der Spätantike häufig als Menschen der mythischen Urzeit, denen – ähnlich wie Herakles – nach ihrem Tode Unsterblichkeit geschenkt wurde … Keiner der sterbenden Vegetationsgötter ist ´für` andere Menschen gestor-ben.”[10]

Nach Hengel sind die Mysterien “ursprünglich eine typisch griechische Form der Religiosität, die in hellenistischer Zeit erst in die unterworfenen orientalischen Gebiete ´exportiert` werden mußte”. Er zitiert L. Vidman: “Die große Woge der orientalischen Mysterienreligionen beginnt aber erst in der Kaiserzeit, vor allem im II. Jahrhundert …” Demzu-folge – so Hengel – war “das im 2. Jh. n. Chr. schon recht verbreitete und gefestigte Christentum … zwar schärfster Konkurrent, aber kaum mehr Objekt synkretistischer Überfremdung“. Wir wissen „über die Verbreitung von Mysterienkulten im Syrien der 1. Hälfte des 1. Jh.s v. Chr. nahezu nichts. Es gibt keinerlei Beweise dafür, daß sie dort um diese frühe Zeit besonders verbreitet waren und starken religiösen Einfluß besaßen. Man sollte umgekehrt bei den späteren Mysterienbelegen aus dem 3. u. 4. Jh. n.Chr. eher mit christlicher Beeinflussung rechnen.“[11] Während die “`Hellenisierung` der Christologie”, die im 2. Jahrhundert einsetzte, “zum Doketismus führen” mußte, sind die Quellen für das frühchristliche Denken in Wirklichkeit “im antiken Judentum” zu finden.[12]

Christliches Gebet kontra heidnische Beschwörung

 

Zuletzt die Frage: Können Christen gemeinsam mit Heiden beten? Heidnische Religionen verwenden oft „wortmagische“ Elemente oder „Mantras“. Läßt sich auch christliches Gebet so verstehen? Lassen sich Bibeltexte so gebrauchen?

  1. E. Miers nennt in seinem „Lexikon des Geheimwissens“ vier Bedeutungen des Sanskrit-Wortes „Mantra“ (oder „Mantram“):
  2. Mantras sind „Verse aus den Veden, die als Beschwörungs- oder Zauberformeln verwendet werden“.
  3. Es sind im engeren Sinne „alle solche [sic] Teile der Veden, welche nicht als Brahmanas (= Erklärungen) bezeichnet sind“.
  4. In der Esoterik bedeutet Mantra „das fleischgewordene Wort, das durch göttliche Magie objektiv (sinnlich wahrnehmbar) Gemachte“.
  5. Wichtig ist die vierte – mehr grundsätzliche – Definition: Mantra ist „eine Vereinigung rhythmisch angeordneter Wörter oder Silben, die, wenn sie laufend gesprochen werden, auf höheren Ebenen bestimmte Schwingungen hervorbringen“.[13]

„Rhythmisch angeordnete Wörter“ finden sich nicht nur in den Veden, sondern auch in der Bibel in Form vieler durchkomponierter Texte (Gebete, Weisheitssprüche, Hymnen). Diese werden von abendländisch-esoterischen Bewegungen daher häufig für den mantrischen Gebrauch herangezogen. Miers erwähnt die Vorliebe der Freimaurer für die Psalmen und die salomonischen Bücher (Prediger, Hoheslied, Sprüche) sowie die Vorliebe der Rosenkreuzer für den Anfang des Johannes-Evangeliums und einige Passagen der Offenbarung.[14]

Was geschieht bei einem mantrischen Gebrauch von Silben, Wörtern oder Texten? Es wird angenommen, daß das Wort eine Eigenmächtigkeit gewinnt und dem, der es in der richtigen Weise gebraucht, Macht über Vorgänge, Menschen und sogar Götter verleiht. Der Philosoph und Hinduismus-Experte Klaus Klostermaier beschreibt diesen Sachverhalt so:

„Einmal gegeben, ist das Wort selbsttätig und dem Einfluß dessen entzogen, der es gab. Der Gott ist dem von ihm gegebenen Wort gegenüber machtlos … Die Götter sind nur nötig in einem rein formalen Sinne. Das Wort war im Anfang, es war nicht das Wort Gottes und nicht auf Gott zu – es war nicht Gott. Es war Macht, der auch der Gott gehorcht. Religion gibt dem Menschen die Mittel, über diese Macht zu verfügen … Es ist eine Wort-Religion, die zur Wort-Magie wird.“[15]

Zusammengefaßt: Es ist nicht der Sinn der Worte, der eine Wirkung hervorbringt. Es ist auch nicht „eine Gottheit“, die eine Wirkung hervorbringt. Die Wirkung erzeugt „der Mantra als solcher, die genaue Aufeinanderfolge von bestimmten Buchstaben in bestimmter Art und Weise“[16]. Das “Wort” dient als Mittel, um sich der “göttlich-geistigen Welt” zu bemächtigen.

Eine solche Bemächtigung der „göttlich-geistigen Welt“ durch einen formelhaften Gebrauch von Worten oder Texten ist mit der Personalität und Souveränität des sich selbst offenbarenden Gottes unvereinbar und hat mit biblisch-christlichem Gebet nichts gemeinsam. In Mt 6,7 werden die wortmagischen Gebete und Vorstellungen (das „Plappern“ und „Viele-Worte-Machen“) der Heiden abgelehnt: „Der Vorstellung, daß Gott/die Götter unberechenbare, durch magische Kräfte beeinflußbare Wesen sind, wird die Vorstellung eines Gottes gegenüber-gestellt, der um die Nöte des Menschen im vorhinein weiß und ´euer Vater` genannt wird.“[17] Gott ist kein unpersönliches „Es“, das sich magischen Techniken fügt, sondern ein persönliches „Du“, das dem Menschen selbständig gegenübertritt und ihn anredet. Es ist deshalb sehr wohl entscheidend, was Gott spricht. Gottes Wille wird nur durch seine Offenbarung im Wort erkannt.

Auch Klostermaier weist auf den „großen Unterschied zwischen der biblischen und hinduistischen Auffassung“ hin. Für die biblische Auffassung ist kennzeichnend, daß „das Wort nicht eine eigene unabhängige Existenz und Wirkung hat, sondern immer als Wort Gottes wirkt … Nicht der ´Mantra` wirkt, sondern Gott im Wort … Das Wort ist nie mechanisch wirksam – immer nur persönlich. Gott ist nie das Objekt der religiösen Akte, sondern immer das Subjekt.“[18]

Der Gebrauch von Bibeltexten als formelhafte „Meditationstexte“ und dementsprechende „Gebete“ widerspricht somit dem biblischen Schriftverständ-nis. Ein solcher Gebrauch kann nur als Mißbrauch  gekennzeichnet werden.

Ergebnis

 

In der Bibel wird jede Ökumene der Religionen eindeutig und kompromißlos abgelehnt. Es finden sich zwar Hinweise, daß Gott sich den Heiden in der Schöpfung, in der Geschichte und im Gewissen nicht unbezeugt gelassen hat und er somit von ihnen erahnt werden kann, aber eine zutreffende, vollkommene und heilbringende Erkenntnis Gottes ist ihnen infolge ihrer Gefallenheit und Sünde verwehrt (vgl. v.a. Röm 1 u. 2). Allein in seinem Sohn Jesus Christus hat Gott die rettende Offenbarung zum Heil geschenkt. Mit heidnischen Religionen, Mysterienkulten und Beschwörungspraktiken hat der biblisch-christliche Glaube nichts gemeinsam, sondern steht in schroffem Gegensatz dazu.

 

 

[1] E. D. Schmitz, Art. „Erkenntnis, Erfahrung“, Theologisches Begriffslexikon zum Neuen Testament, Bd. 1, S. 250.

[2] W. Joest, Fundamentaltheologie. Theologische Grundlagen- und Methodenprobleme, Stuttgart u.a., 2. Aufl. 1981, S. 93 f.

[3] G. v. Rad, Theologie des Alten Testaments, Band 1: Die Theologie der geschichtlichen Überlieferung Israels, München, 8. Aufl. 1982, S. 216.220 f.

[4] H. Kraemer, Die christliche Botschaft in einer nichtchristlichen Welt, Zollikon-Zürich 1940, S. 113 f.

[5] K. Heim, Das Heil der Welt. Die Botschaft der christlichen Mission und die nichtchristlichen Religionen, hg. v. F. Melzer, Moers 1986, S. 15 ff. 117 f.

[6] P. Beyerhaus, „Zur Theologie der Religionen im Protestantismus“, Kerygma und Dogma 2/1969, S. 103.

[7] P. Beyerhaus, „Theologisches Verstehen nichtchristlicher Religionen“, Kerygma und Dogma 2/1989, S. 122.

[8] Ebd., S. 126.

[9] M. Hengel, Der Sohn Gottes. Die Entstehung der Christologie und die jüdisch-hellenistische Religionsgeschichte, Tübingen 1975, S. 66 f.

[10] Ebd., S. 41.43.

[11] Ebd., S. 45 f.

[12] Ebd., S. 67.

[13] H. E. Miers, Lexikon des Geheimwissens, o. O., 6. Aufl. 1986, S. 269.

[14] Ebd.

[15] K. Klostermaier, Hinduismus, Köln 1965, S. 69.

[16] Ebd., S. 62.

[17] J. Gnilka, Das Matthäusevangelium. 1. Teil, HThK I/1, Freiburg/Basel/Wien 1986, S. 210.

[18] Klostermaier, ebd., S. 73.

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529. Der „Vorzeige-Evangelische“ Gauck

Mittwoch, 25. November 2015 | Autor:

Lebendige Fische erkennt man nicht daran, daß man sie aufs Auto klebt, sondern daran, daß sie gegen den Strom schwimmen.

 

Gauck Bundespraesidentportraet

 

 

Lieber Blog Besucher,

auch dazu kann  jeder Besucher sein eigenes Urteil fällen. Mir fällt dazu nur ein, dass Leute wie ein Herr Gauck und viele andere hochrangige Personen in unserem Land tagaus, tagein von Werten sprechen. Oh je, von welchen Werten sprechen diese Leute?

 

 

Irren ist menschlich!?
Der ehemalige „Vorzeige-Katholik“ Wulff, lässt sich scheiden, obwohl aus katholischer Sicht die Ehe als Sakrament nicht aufgelöst (geschieden) werden kann. Der jetzige „Vorzeige-Evangelische“ Gauck hat sich bisher nicht scheiden lassen, (er lebt seit 12 Jahren mit seiner Lebensgefährtin zusammen), obwohl die Evangelische Kirche Scheidungen zulässt. Alles sehr merkwürdig!

Viele treue Paare in Deutschland werden sich dabei schon etwas denken, wenn der Höchste im Lande „beliebig“ mit seinen Verhältnissen verfährt. Von der Ehe scheint unser künftiger Bundespräsident jedenfalls nicht allzu viel zu halten, nach dem alten lateinischen Definitions-Motto von Ehe: errare humanum est, d.h. irren ist menschlich. Vorbilder sind gefragt, auch Ehe-Vorbilder! Und da können wir wie bei etlichen Politikern nicht viel erwarten (Gerhard Schröder ist das 4. x verheiratet, Joschka Fischer das 5. x). Wie sehr dieses neue negativ Beispiel von Ehe abfärbte sieht man, dass einer von Gaucks Söhnen mittlerweile auch schon zweimal geschieden ist.

Mit Joachim Gauck bekommt das Land auch eine neue „First Lady“ – oder besser eine „Second Lady“: die Journalistin Daniela Schadt. Gäb’s vielleicht auch noch die Möglichkeit, beide Frauen in den Präsidentenpalast zu nehmen? Dann wäre die Bunte Republik schon mal darauf vorbereitet, wenn künftig ein muslimischer Präsident in das höchste Amt kommt. Der darf dann nämlich bis zu vier Frauen mitbringen.

Quelle: Homepage A.Backhaus

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528. Evang. Kirche lädt zu Gottesdienst bei Christopher Street Day

Mittwoch, 25. November 2015 | Autor:

Homo-ehe

Lieber Blog Besucher,

ich möchte diesen Bericht nicht kommentieren, da sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

 

Berliner Christopher Street Day wird von der Evangelischen Kirche in Union mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschlands (LSVD) durch einen festlichen Gottesdienst eingeläutet

Bei einem so wichtigen Ereignis darf sich die Kirche nicht heraushalten, scheinen sich die Vertreter der Kirche zu sagen und haben mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschlands eine Union gebildet, die zum Auftakt des Christopher Street Day zu einer festlichen Messe einlädt. Dank Evangelischer Kirche und Lesben- und Schwulenverband Deutschlands startet der Christopher Street Day 2011 bereits am Vorabend, wie der Meldung des Lesben- und Schwulenverband Deutschlands zu entnehmen ist. Darin heißt es:

„Evangelische Kirche und Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg laden ein

Der Berliner Christopher Street Day 2011 startet bereits am Vorabend, Freitag, 24. Juni, mit einer festlichen evangelischen Messe in der St. Marienkirche unter dem Fernsehturm. Der Kirchenkreis Stadtmitte lädt dazu in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) ein.“

So verleiht die Kirche im Bündnis mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschlands dem Großereignis Christopher Street Day, bei dem sich Lesben und Schwulen ein freizügiges Stelldichein auf Berlins Straßen und Plätzen geben werden, einen Schein festlich-kirchlicher Würde. Daß der Christopher Street Day immer mehr „zum Kommerz- und Porno-Spektakel verkommen“ ist, daß „öffentlich kopulierende Männerpaare“ sowie eine „massive Präsenz homo- wie heterosexueller Sado-Maso-Anhänger“, die ihre „Sklavin“ an der Kette durch die Straßen führen, an der Tagesordnung sind, wie Alice Schwarzer kritisch feststellte, hält die Evangelische Kirche nicht davon ab, für die gottesdienstliche Umrahmung des Spektakels zu sorgen.

 

Quelle: Homepage A.Backhaus

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453. Homo Lüge geplatzt

Dienstag, 22. September 2015 | Autor:

Homo-Lüge-geplatzt

 

Liebe Blog Besucher,

es ist einfach gut wenn man all den Lügen in unserer Zeit, die Wahrheit entgegen stellen kann. Dieser Bericht zeigt deutlich, dass die Wahrheit Menschen frei und glücklich macht.

Weiter zeigt sich, dass es für unseren großen Gott keine ausweglosen Fälle gibt. Seine Liebe ist so groß, dass er für jeden Menschen einen wunderbaren Weg hat.

PBC-Homo-2

PBC

 

Lesen Sie diesen wunderbaren und ehrlichen Bericht.

Er lässt größte Homo-Lüge platzen – Gründer von Young Gay America wurde Hetero

Er lässt die größte Homo-Propagandalüge wie eine Seifenblase platzen. Und dafür wird er von den Homo-Ideologen gehasst. Platzen ließ Michael Glatze, einer der führenden Vertreter der Bewegung für „Homo-Rechte“ die Lüge, dass Homosexualität „angeboren“, eine „Variante der Natur“ oder gar eine Schöpfungsvariante Gottes sei: „so wie Gott mich geschaffen hat“, gehört zum dreisten Standardvokabular von Homosexuellen und Homophilen.

Geändert hat sich weder die Natur, noch die Heilige Schrift, noch gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die Homosexualität als „angeboren“ bestätigen würden. Die WHO-Klassifizierung als sexuelle Verhaltensstörung wurde lediglich durch die Homo-Ideologie ersetzt. Das berühmte „Homo-Gen“, das noch vor wenigen Jahren in aller Munde war, konnte nie gefunden werden.

„Endlich frei“ – Anführer im Kampf für „Homo-Rechte“ wird normal
von Michael Glatze

Zur Homosexualität kam ich recht leicht, weil ich bereits zerbrechlich war. Meine Mutter ist gestorben, als ich 19 Jahre war. Mein Vater, als ich 13 war. Ich war ganz jung und durch die Pubertät mit dem neuen Phänomen Sexualität verwirrt. Ich traute mich bei Mädchen nicht und so blieb ich in der homoerotischen Übergangsphase der männlichen Entwicklung stecken. Das machte mich dann immer konfuser und so meinte ich schon mit 14 Jahren, homosexuell zu sein. Mit 20 Jahren erklärte ich mich offen als homosexuell gegenüber allen, die ich kannte. Ich wollte „bekennen“, war überzeugt und wollte das offen zeigen, auch mit Trotz gegen die anderen. Mit 22 Jahren wurde ich Verleger der ersten Zeitschrift für junge Homosexuelle. Das veröffentlichte Bildmaterial grenzte hart an Pornographie, aber ich war der Meinung, es benützen zu können, um immer größere Erfolge zu erzielen.

Das war die Geburtsstunde von Young Gay America. Diese Zeitschrift zielte darauf ab, die Lücke zu schließen, die eine Zeitschrift aufgerissen hatte, für die ich vorher gearbeitet hatte. Es sollte etwas nicht zu pornographisches sein und als Zielgruppe junge amerikanische Homosexuelle ansprechen. Young Gay America wurde zum Erfolg. Das Homo-Publikum nahm die Zeitschrift begeistert auf. Sie erhielt Auszeichnungen, Anerkennung, gesellschaftliche Aufmerksamkeit, unter anderem den National Role Model Award des Equality Forum, der bedeutendsten Homo-Organisation. Der Preis wurde vom kanadischen Premierminister Jean Chrétien überreicht. Und es gab viele Auftritte in den Medien von PBS bis zur Seattle Times, von MSNBC bis zur Titelseite des Time Magazine.

Ich habe mit dem Equality Forum und der Hilfe von Gesellschaften, die mit der PBS verbunden sind, einen Dokumentarfilm über Selbstmord unter jungen Homosexuellen (Jim In Bold) herausgebracht. Der sofort Zugang zu fast allen Fernsehstationen weltweit fand und ausgestrahlt wurde. Das Thema Homosexualität zieht. Auch er wurde mit Auszeichnungen und Ehrungen überhäuft.

Young Gay America organisierte eine Fotoausstellung über junge Homosexuelle, die in ganz Nordamerika, in Kanada und auch in vielen Teilen Europas mit großem Aufwand und viel Applaus gezeigt wurde.

2004 startete Young Gay America eine weitere Zeitschrift mit dem Namenskürzel YGA. Sie hatte das ehrgeizige Ziel, ein „virtuoser Zwilling“ zu anderen Zeitschriften für junge Homosexuelle zu sein. In Wahrheit war YGA genauso schädlich wie jede andere Homo-Zeitschrift. Sie war nur „respektabler“, weil sie nicht so offen pornographisch daherkam.

Ich brauchte fast 16 Jahre um zu entdecken, dass Homosexualität nicht wirklich „virtuos“ ist. Es war nicht leicht, Klarheit in mir zu schaffen über meine Gefühle zum Thema, da es ja mein ganzes Leben in Anspruch nahm.

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch und zerstörerisch

Homosexualität ist von Natur aus pornographisch. Sie ist zerstörerisch und schafft Verwirrung in den Köpfen junger Menschen genau in jener Phase, in der sich ihre sexuelle Identität im Übergang vom Kind zum Erwachsenen erst formt. Ich wurde mir dessen nicht bewusst bis zum 30. Lebensjahr. Die erste Nummer der Zeitschrift YGA war in zahlreichen nordamerikanischen Städten ausverkauft. Der Erfolg der Zeitschrift war enorm. Regierungsorganisationen, Bibliotheken, Schulen, Elterngruppen, alle schienen sie haben zu wollen. Sie nützte die derzeit geförderte Tendenz der „Akzeptanz und Förderung“ von Homosexualität und galt als Richtschnur. 2005 wurde ich gebeten, eine Rede beim renommierten JFK Jr. Forum der Harvard Kennedy School of Government zu halten. Als ich danach eine Videoaufzeichnung dieses Auftritts anschaute, genau da kamen mir die ersten Zweifel. Und ich begann ernsthaft daran zu zweifeln über das, was ich aus meinem Leben und mit meinem Einfluss tat.

Da ich in meiner Homo-Einbunkerung niemand kannte, mit dem ich über meine Zweifel und Fragen reden konnte, wandte ich mich in meiner Einsamkeit an Gott. Ausgelöst wurde der letzte Schritt dazu auch durch mich schwächende Darmkrämpfe, die durch meine Lebensgewohnheiten verursacht waren. Ab da begann ich schnell Dinge zu verstehen, von denen ich mir bis dahin nicht einmal vorstellen konnte, dass sie real sind, angefangen bei der Tatsache, dass mir klar wurde, dass ich der Anführer einer Bewegung der Sünde und der Verführung war. Dabei hatte ich noch nicht irgendein Dogma gehört oder davon gelesen. Nein, mir wurde das plötzlich ganz alleine klar. Als ich ernsthaft nachdachte und betete, wurde mir klar, dass die Homosexualität weder naturgegeben noch befreiend ist, sondern vielmehr verhindert, unsere wahre Identität zu finden. Wir können die Wahrheit nicht mehr sehen, wenn wir von der Homosexualität geblendet werden. Wir glauben, von der Homosexualität beeinflusst, dass Unzucht nicht nur akzeptabel, sondern sogar eine Tugend sei. Es existiert aber kein homosexuelles „Sehnen“ und „Wollen“, das von der Unzucht getrennt werden kann.

 

Homosexualität verhindert es über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus in die Tiefe zu gehen

 

Ich wollte diese Wahrheit aber nicht wahrhaben und versuchte anfangs, sie um jeden Preis zu ignorieren. Ich war durch die Homo-Kultur und beeinflusst von den führenden Homosexuellen überzeugt, dass ich das Richtige tue. Andererseits ließ mich der Drang, die Wahrheit zu suchen, nicht mehr los. Ich spürte, dass in mir etwas war, was nicht passte. Jesus Christus empfiehlt uns mehrfach, auf niemanden zu vertrauen, außer auf Ihn. Und dann habe ich das getan. Und plötzlich wurde mir klar, dass das Reich Gottes im Herzen und im Geist eines jeden Menschen grundgelegt ist.

Was ich plötzlich über die Homosexualität entdeckte und erfuhr, war ganz erstaunlich. Es wurde mir plötzlich sonnenklar, dass ich Schlechtes getan hätte oder riskiert hätte, anderen Personen Schlechtes zu tun, wenn ich mein bisheriges Leben fortgesetzt hätte. Ich begann zu heilen, als ich das erste Mal die Aufmerksamkeit auf mich lenkte, nicht auf etwas, was ich wollte. Jetzt erst entdeckte ich, wie abhängig, ja süchtig ich war. Jedes Mal, wenn ich die Versuchung spürte, in die Unzucht zurückzufallen, versuchte ich das nicht zu verdrängen, sondern machte es mir bewusst, hielt inne und befasste mich damit. Ich nannte die Versuchung bei ihrem Namen und dann wartete ich, dass sie mit Hilfe des Gebets von allein verschwand. Und so war es. Jedes Mal. Es besteht ein enormer und vitaler Unterschied zwischen oberflächlicher Bewunderung für sich selbst oder für andere und einer wirklichen Bewunderung. Wenn wir uns selbst ganz lieben, hören wir auf, Sklaven unzüchtiger Begierden zu sein. Unsere sexuellen Impulse werden wirklicher Teil unseres Seins statt Trieb und sie werden frei von neurotischer Verwirrung. Die Homosexualität verhindert es, dass wir in die Tiefe gehen, über die Oberflächlichkeit und egoistische Begierde hinaus. Und dieser Trieb und diese Verwirrung drängt darauf, sogar eine gesetzliche Billigung zu erhalten. Viele Homosexuelle meinen das ganz ernst und sind überzeugt, so wie ich es als einer ihrer Anführer auch war, völlig das Richtige zu tun. Weil sie von ihren oberflächlichen Begierden abgehalten werden, zu graben, in sich hinein zu graben, zu ihrer wahren Identität, abgehalten werden, die Wahrheit zu suchen und zu finden.

Der Kampf um „Gesetze“ und erst recht, wenn sie einmal verabschiedet sind, führt nur dazu, dass ganz viele die Gelegenheit verpassen, ihr wahres Ich kennenzulernen. Das Ich, das nach dem Abbild Christi geschaffen ist, das uns Gott geschenkt hat.

 

Homosexualität endete, als ich die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte

 

Die Homosexualität begann bei mir im Alter von 13 Jahren und endete, als es mir gelang, mich von äußerer Beeinflussung durch die Homo-Propaganda zu isolieren und mich intensiv auf die innere Wahrheit zu konzentrieren. Sie endete, als ich im Alter von 30 Jahren die Größe und Tiefe meines mir von Gott geschenkten Ichs entdeckte. Gott wird von vielen von Homosexualität oder anderen unzüchtigen Verhaltensweisen beherrschten Menschen als Feind betrachtet, weil Er ihnen zeigt, wer und was sie wirklich sein sollten. Diese Menschen ziehen es vor, „in unseliger Ignoranz“ zu verharren, indem sie die Wahrheit abwürgen. Und sie tun das, indem sie jene als „Rassisten“, „Lieblose“, „Bösartige“ und „Diskriminierer“ verurteilen und beschimpfen, die diese Wahrheit aussprechen. Es ist nicht leicht, von den Wunden, die durch die Homosexualität verursacht werden, geheilt zu werden.

Die Unterstützung dafür ist schwach und kaum wahrnehmbar. Die Homo-Ideologen haben in ihrer Verblendung verbrannte Erde hinterlassen. Wer ihnen helfen will, wird als Feind bekämpft. Die wenige Hilfe, die es gibt wird, als niederträchtig dargestellt, wird lächerlich gemacht, rhetorisch zum Schweigen gebracht oder neuerdings sogar durch Gesetzbestimmungen für illegal erklärt.

 

Die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung

Es ist Teil der Homo-Agenda, die Menschen davon zu überzeugen, sich keine Fragen mehr zu ihrem Verhalten, zu dessen Richtigkeit zu stellen. Den „Ausstieg“ aus der Homo-Beeinflussung zu schaffen, war für mich die größte, erstaunlichste und schönste Befreiung, die ich in meinem Leben, das so viele gesellschaftliche Höhepunkte und Anerkennungen gesehen hatte, erlebt habe. Die Unzucht beraubt uns regelrecht unserer Körper, um unseren Geist auf die physische Form, das Äußerliche eines anderen Menschen zu fixieren. Deshalb ist der homosexuelle Geschlechtsverkehr – genauso wie jede andere Form sexueller Unzucht – nie befriedigend: es ist nur ein neurotischer Prozess. Die Normalität ist die Normalität, und sie heißt so, weil es einen guten Grund dafür gibt. Abnorm meint das, „was uns schädigt, was die Normalität schädigt“. Die Homosexualität beraubt uns unserer Normalität, unseres Eins sein mit der Natur. Homosexuelle Menschen suchen nach der „wahren Liebe“. Die wahre Liebe existiert wirklich, aber sie kommt erst, wenn wir nichts haben, was sie daran hindert, aus unserem Inneren in ihrer ganzen Pracht hervorzutreten. Und wir können nicht wirklich wir selbst sein, solange unser Kopf und unser Verlangen in einer Spirale, in einer Gruppenmentalität, die auf einer geschützten, gesetzlich bewilligten und ausgelebten Unzucht beruht, gefangen ist.

 

Es entspricht der Liebe zur Menschheit, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten

 

Gott ist mir entgegengekommen. Er tut es bei jedem, der es zulässt. Er sagte mir, als die Zweifel über mein ganzes Verhalten und Sein hervorbrachen, im Gebet, dass ich nichts zu fürchten habe, dass ich keine Angst haben brauche, dass ich nun zu Hause bin. Ich musste nur ein wenig meinen Kopf entrümpeln und reinigen, etwas psychische Hygiene betreiben. Ich bin überzeugt, dass grundsätzlich jeder die Wahrheit kennt, ganz in seinem Innersten kennt oder zumindest erahnt. Ich denke, dass das gerade der Grund ist, warum das Christentum so viele Menschen erschreckt. Weil sie in ihrem Innersten spüren, dass ihnen die Wahrheit begegnet und dass diese Wahrheit ihr Gewissen anrührt. Und das Gewissen hilft uns zu sagen, was richtig und was falsch ist. Und das wollen viele nicht. Man redet zwar viel von „Wahrheit“ und „gut“ und „richtig“ und vor allem von „Freiheit“ und „Freisein“, aber wirklich will man das gar nicht, weil man spürt, dass das Änderungen mit sich bringt, teils radikale Veränderungen. Aber die Wahrheit macht immer frei. Und sie bringt uns dem wahren Menschsein immer näher, statt uns davon zu entfernen. Deshalb können wir heute sogar von eigenen Menschenrechten für Homosexuelle sprechen, die aber das genaue Gegenteil von Menschenrechten sind. Weil die Verwirrung in unseren Köpfen gut und falsch durcheinanderwirft und uns nicht mehr erkennen lässt, worin das wahre Menschsein und die wahre Menschlichkeit bestehen.

Der Ausstieg aus der Sünde und der Unwissenheit ist immer möglich. Die sexuelle Wahrheit, abseits ideologischer Verzerrungen wie jener der sexuellen Revolution kann gefunden werden, wenn man bereit ist, zu akzeptieren, dass es der Liebe zur Menschheit entspricht, für unser Leben schädliche Verhaltensweisen zu verbieten. Die Homosexualität hat mir 15 Jahre meines Lebens geraubt und mir ein Leben zwischen Kompromissen, Selbstbetrug und Lügen aufgezwungen. Und ich habe sie durch meine Medien und wegen meiner führenden Rolle durch viele andere Medien noch gefördert und verbreitet und damit viele andere junge Menschen verführt. Aber Schuldgefühle sind kein ausreichender Grund, um sich dieser Auseinandersetzung zu stellen.

 

Kinder schon in Volksschule gezwungen, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen

 

In den europäischen Staaten gilt Homosexualität inzwischen als so normal, dass die Kinder schon in der Volksschule gezwungen werden, Bücher über „homosexuelle“ Kinder zu lesen. Polen, das die zerstörerische Wirkung von Ideologie für das Volk nur zu gut kennt, versucht mutig standzuhalten und die Versuche abzuwehren, mit denen die Europäische Union auch dort versucht, die Kinder homosexuell zu indoktrinieren. Deshalb bezeichnete die EU den polnischen Ministerpräsidenten als „abstoßend“. Ich, ich war für lange Zeit abstoßend. Ich versuche noch immer all diese ganze Schuld, die ich dabei auf mich geladen habe, zu metabolisieren. Als Anführer der Bewegung für die „Homo-Rechte“ hatte ich oft Gelegenheit in der Öffentlichkeit zu sprechen. Wenn ich das, was ich gesagt habe, löschen könnte, würde ich es sofort tun. Jetzt weiß ich, dass Homosexualität Unzucht und Pornographie zugleich ist.

Und ich weiß, dass sich jeder befreien kann von diesen Ketten. Es spielt keine Rolle, wie überzeugt Sie sein mögen, oder wie traurig Ihre Lebensgeschichte sein mag oder wie eloquent und schlüssig Sie Ihre Homosexualität zu vertreten verstehen. Wenn Gott uns die Wahrheit offenbart hat, dann hat das einen Grund, einen guten Grund. Sie wurde uns geschenkt, damit wir wirklich wir selbst sein können. Damit wir wirklich unsere wahre Natur als Gottes Ebenbild erkennen und leben können und damit in der Welt wirken können. Es geht nicht um Trugbilder, um Phantasien und Scheinwelten, wie sie die Homosexualität bietet, sondern um die Wahrheit. Man kann sich nicht von heute auf morgen von allen Sünden dieser Welt befreien, aber es ist möglich und es geschieht, wenn wir uns dieser Reinigung nicht selbst verweigern. Gott siegt am Ende immer, falls Ihr es nicht wissen solltet.
Text: omosessualitaeidentita.blogspot.it
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Libertà e Persona

Quelle: http://www.katholisches.info

 

Homosexualität Verbotschild

PBC

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412. Vorsicht vor der Tagesschau

Freitag, 22. August 2014 | Autor:

Foto – NAI

Vorsicht vor der Tagesschau

Die Tagesschau hat sich gerade wieder einmal „modernisiert“. Stolz präsentiert man den neuen Tisch.Ansonsten bleibt alles beim Alten: Herrschaften über vierzig mit finsterer Miene verlesen Nachrichten von DIN-A4-Blättern. Der deutsche Zuschauer hört und sieht die reine Wahrheit – so denkt er jedenfalls. 

 

Aber vielleicht ist ja die konservative Verstocktheit der Tagesschau der Garant für Professionalität und Wahrhaftigkeit? Mitnichten. Seit Jahren verfolge ich die Tagesschau und erlebe hautnah, wie die ARD das Geschehen hier in Israel in tendenziöse Berichte verpackt, während sie sich offiziell ihrer Ausgewogenheit rühmt. Die Tagesschau verfälscht Fakten, verdreht die Abfolge von Geschehnissen, verschweigt Wichtiges, übertreibt anderes – und immer rückt sie dabei Israel in ein schlechtes Licht.

Die Tagesschau berichtet überproportional in Sachen Israel. Die ARD hat im vergleichsweise winzigen Israel mehr Korrespondenten als in China. Dreißig afrikanische Länder werden von vier Journalisten abgedeckt – genau so viele wie Israel. Das führe zwangsläufig dazu, schrieb mir die Tagesschau, dass über Israel mehr berichtet werde als über andere Länder. Israel bekommt in der Tagesschau mehr Aufmerksamkeit als Russland, China und viele andere wichtige und große Länder. Dabei sind die Beziehungen zu Israel für Deutschland weder wirtschaftlich noch militärisch oder anderweitig existentiell. Über Israel wird mit einer Intensität berichtet, als sei es das 17. Bundesland.

Das in Israel kritischste Blatt, die linke Haaretz, hat von vier nationalen Tageszeitungen mit Abstand die wenigsten Leser. Zugleich ist es für die Tagesschau die Quelle Nummer Eins, während die populärste israelische Tageszeitung, die I s r a e l HaYom (Mitte-Rechts) überhaupt nicht zitiert wird und die Zeitungen der Mitte, Yediot Achronoth und Maariv, nur ab und zu. Auch die englischsprachige Jerusalem Post(Mitte-Rechts) hat keine Chance. Die Tagesschau bevorzugt willentlich die Haaretz.

Die Tagesschau bringt Stories, die Israel in ein negatives Licht stellen (ein wegen Vergewaltigung verurteilter ehemaliger Staatspräsident, eine Umweltverschmutzung oder der Mord an einem Homosexuellen) an prominenter Stelle, während Raketenbeschuss oder Terroranschläge mit jüdischen Opfern meist nicht einmal erwähnt werden. Es sei denn, die Tagesschau kann von einer israelischen „Vergeltung” berichten. In solchen Fällen verdreht die Tagesschau auch gern die Reihenfolge der Ereignisse. Die israelische Reaktion erscheint dann in der Überschrift wie ein Übergriff.

Inoffiziell erreichte mich die Aussage eines Tagesschau-Mitarbeiters, wonach die Tagesschau von ihren Berichterstattern‚ „israelkritische“ Berichte wünscht, in denen Palästinenser grundsätzlich nicht als „Terroristen“ zu bezeichnen sind. Man kann das selbst überprüfen. Allenfalls sind es „Radikale“, „Militante“ oder „Aktivisten“, nie aber „Terroristen“.

Die Tagesschau deklariert Tel Aviv gelegentlich fälschlicherweise als „israelische Hauptstadt“. Beim Bildmaterial setzt man vornehmlich auf israelisches Militär und arabische „Opfer“. Bewaffnete Hamaskämpfer und andere Terroristen sowie israelische Beerdigungen und verletzte Israelis sind kaum zu sehen. Israels Premierminister wird stets finster blickend gezeigt. Besonders gern stellt die Tagesschau Netanjahu als einen Manipulator hin, der mit den angeblich irrationalen Ängsten der Bürger spielt und sie für antidemokratische Machenschaften missbraucht, während das Volk angeblich immer mehr von ihm abrückt. In Wahrheit ist Netanjahu mehrheitlich gewählt und bekommt bei Umfragen heute noch größere Zustimmung als vor seiner Wahl. Auf der anderen Seite hütet sich die Tagesschau sehr vor Kritik an Mahmud Abbas, der defacto ein Diktator ist. Er kontrolliert die PA seit Jahren ohne Wahlen mit einem korrupten und brutalen Polizeiapparat, lässt offiziell Terroristen als Helden und Vorbilder feiern und propagiert offen einen judenreinen Staat auf israelischem Boden.

Warum positioniert sich die Tagesschau antiisraelisch? Warum werden Millionen Zuschauer absichtlich gegen den jüdischen Staat vereinnahmt? Sind es die Redakteure und Korrespondenten, die ihre Berichte antiisraelisch färben? Oder befriedigt man eine mehrheitlich antiisralische Nachfrage? Oder arbeitet man einfach nur naiv und unprofessionell, die skrupellos lügende palästinensische Propaganda nachplappernd?

Vielleicht ist es von allem etwas. Auf meine vielen E‑Mails, die ich der Tagesschau schrieb, bekam ich auch hier und da mal eine Antwort. Mir wurde mitgeteilt, dass Wahrhaftigkeit für die Tagesschauredaktion quantitativ festzustellen sei. Denn, so erklärten sie, wenn Zuschriften eine antiisraelische Berichterstattung kritisierten, andere aber eine proisraelische, so sei dies als Erweis ihrer Ausgewogenheit zu werten. In einer Antwort heißt es:

„Für die Bedeutung für unser Programm kann ich sagen: Israel hat eine große Relevanz. Das liegt zum einen am hohen Gewaltanteil in dieser Region, der historisch bedingt und daher in den Köpfen der Menschen präsent ist. Dass dies der Fall ist, scheint mir historisch an die deutsche Verantwortung für das Schicksal der jüdischen Menschen gekoppelt. Ihre Redaktion tagesschau.de”.

Von Ulrich J. BECKER

Ausgabe NAI August 2014

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411. Was Medien in Deutschland unter Wahrheit verstehen

Freitag, 22. August 2014 | Autor:

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Rufmordkampagne gegen die Zwölf Stämme

(18.08.2014)

Rufmordkampagnen, das gibt und gab es schon immer, und auch bei uns kann man in der jüngeren Zeit auf eine ungute “Tradition” zurückblicken.

Ich denke hier an den Fall Martin Hohmann, der in Ungnade fiel, weil er die Juden angeblich als “Tätervolk” bezeichnet haben soll. Ich bin der Sache damals nachgegangen, dabei auf sehr interessante Details gestoßen und dabei festgestellt, dass wir sehr einseitig informiert werden und uns vieles vorenthalten wird.

Tatsächlich hatte Martin Hohmann gesagt, dass die Juden, ebenso wenig wie die Deutschen, ein Tätervolk seien, und mit dieser Aussage lag er völlig richtig, was man erkennt, wenn man sich über die geschichtlichen Zusammenhänge informiert hat.

Und danach war ein Teil der Juden maßgeblich am bolschewistischen Terror beteiligt, der Angst und Schrecken verbreitete, wobei die diesem zugrundeliegenden Ideologien von Juden als “typisch jüdische Ideen” bezeichnet wurden.

Und das so überzeugend, dass selbst der damalige US-Präsident Wilson und Winston Churchill geneigt waren an eine jüdische Weltverschwörung zu glauben. Berüchtigt waren unter anderem die Räterepubliken, die sich nach dem Ersten Weltkrieg in Europa ausbreiteten und von Juden dominiert wurden.

Es gibt hierüber ein aufschlussreiches Buch mit dem Titel “Jüdischer Bolschewismus” – ISBN 3-935063-14-8. Ebenso einen Beitrag in den FCDI Christlichen Impulsen unter dem Titel “Rufmordkampagnen”.

Hohmann war der Auffassung dass man diese Geschehnisse ebenso wenig allen Juden anlasten könne, wie den Deutschen die Gräueltaten der Nazis. Es ist allerdings nicht opportun einen solchen Vergleich zu ziehen. So weit geht die Meinungsfreiheit dann doch nicht.

Ich erinnere mich an Eva Herman, die für das Deutsche Fernsehen dadurch “unmöglich” wurde, weil sie sich eine Rolle als Hausfrau und Mutter gut vorstellen konnte. So etwas passt aber nicht zum Zeitgeist. Eva Herman wurden ihre Worte später im Mund herumgedreht, um sie als eine Anhängerin des Dritten Reiches hinstellen zu können.

Denken wir an die katholischen Bischöfe Mixa und den Limburger Bischof Tebartz van Elst, über den dreiste Lügengeschichten erfunden und insgesamt sieben Verleumdungskampagnen gefahren wurden. Siehe FCDI Christliche Impulse, “Bischof Mixa Rücktritt” und “Medienkampagnen gegen Unbequeme.”

Man könnte fortfahren mit den aufgebauschten Missbrauchsfällen in der Katholischen Kirche – wobei Vergleichbares in anderen, unter staatlicher Aufsicht und Förderung stehenden Bereichen, diskret verschwiegen wird. Siehe Beiträge “Sexueller Missbrauch” und “Gewollter Missbrauch” in den FCDI Christlichen Impulsen.

Und da ist auch der “Staatsmobbing” gegen den Bundespräsidenten Christian Wulff. Siehe Beitrag “Staatsmobbing” in den FCDI Christlichen Impulsen.

Die Beispiele ließen sich fortsetzen.

Bei all diesen Rufmordkampagnen spielen die Medien eine fragwürdige Rolle. Eine beliebte Methode ist es, sich das Vertrauen eines Opfers zu erschleichen, in dem man echtes Interesse oder Hilfsbereitschaft vortäuscht, um die dabei gewonnenen Erkenntnisse gegen das Opfer zu verwenden, wobei einmal in die Welt gesetzte Falschmeldungen auch dann nicht berichtigt werden, wenn sie sich ganz offensichtlich als falsch erweisen.

Im Fall der Zwölf Stämme war es ein RTL-Reporter, der sich, Interesse an einem Leben bei den Zwölf Stämmen vortäuschend, eingeschlichen hatte, um dann ein “belastendes” Video zu produzieren, in dem die Zwölf Stämme, als eine ihre Kinder misshandelnde Sekte vorgeführt wurde. Das gab dann den entscheidenden Anstoß für den behördlichen Kindesentzug.

Nachdem bekannt sein müsste, wie in den Medien mit der Wahrheit umgegangen wird, muss man sich über die naive Leichtgläubigkeit einer Behörde, in diesem Fall eines Jugendamtes, wundern, das voll auf einen solchen Sensationsbericht abfährt.

Besagtes Video wurde von einem Diplom Sozialpädagogen, zur Vorlage bei Gericht, analysiert. Das vollständige Stellungnahme liegt mir vor. Ich gebe diese auszugsweise wieder:

Vorweg sei erwähnt, dass ich niemanden der Glaubensgemeinschaft der Zwölf Stämme persönlich kenne, so dass sich diese Stellungnahme auf die „Videobeweise“ bezieht, die der Reporter Wolfram Kuhnigh gedreht hat (unter vorsätzlicher Lüge mit dem Ziel der Diffamierung) und die von RTL ausgestrahlt wurden.
Auffallend war das ständige diffamierende als „Sekte“ bezeichnen der Glaubensgemeinschaft und das regelrechte „ausschlachten“ dieser „Story“ ohne jeglichem sozialpädagogischen Sachverstand.
Nun zu den „Videobeweisen“, die als Kindsmisshandlung ausgelegten Rütchenhiebe auf das Gesäß:
-Auffallend war, dass die Kinder keineswegs mit Angst reagierten.
-Es lief alles in einem ruhigen Ton ohne herum zu schreien ab.
-Es wurde auch in kindgerechten Bildern (z. B. vom starken Baum –
ein Vergleich den das Kind einzuordnen wusste) vermittelt, warum diese Erziehungsmaßnahme („ein paar auf den Hintern“) erfolgte. Leider wurde in den „Videobeweisen“ das Wesentliche davor und danach herausgeschnitten, dass der Rahmen der Erziehungsmaßnahme nicht ersichtlich war und das Bild ausschließlich auf die Rütchenhiebe verengt wurde, welches dann einseitig als Misshandlung bewertet wurde….
Die Streiche waren so schwach, dass wohl eine Verletzung ausgeschlossen werden konnte.
Damit wird deutlich, dass die Erziehungspersonen keinesfalls die Kinder verletzen wollten. Von den Reaktionen der Kinder zu urteilen, wird ein positives Vertrauensverhältnis der Kinder zu ihren Erziehungsperson deutlich, da die Züchtigung als solche auch von den Kindern angenommen wurde. Diese Reaktionen der Kinder (u. a. kein Wehren gegen die Züchtigung) scheint mir nicht durch Einschüchterung, sondern durch das liebevolle „Eingebettet sein in eine Eltern-Kind-Beziehung“ begründet. Dies macht deutlich, dass der Rahmen und die Gesamtatmosphäre in der das Kind aufwächst von entscheidender Bedeutung ist.
Fazit: Eine Misshandlung der Kinder konnte ich auf den bis ins Extrem kommentierten Videoaufnahmen keineswegs erkennen. Ganz im Gegenteil. Wir sollten es wieder achten, wenn Eltern ihre Kinder in Liebe und Strenge (beides gehört zusammen) tatsächlich auch erziehen. „Ein paar auf den Hintern“ oder misshandelndes Schlagen von Kindern sind jedoch grundsätzlich zwei verschiedene Dinge!….

Bis dahin die Stellungnahme des Diplom Sozialpädagogen.

Den bei den Zwölf Stämmen lebenden Familien wurden daraufhin in einem “Rundumschlag”, ohne Prüfung des Einzelfalles, sämtliche Kinder entzogen, was an sich eine seelische Misshandlung und Grausamkeit darstellt, die geeignet ist, bei den Kindern bleibende psychische Schäden hervorzurufen.

Die Kinder werden also durch diese bürokratische Amtshandlung, die man formalrechtlich begründen können mag, erst recht geschädigt und damit genau das bewirkt, was man eigentlich verhindern wollte.

Aus den Schilderungen der durch die Behörde gemaßregelten Eltern ist zu schließen, dass die Kinder jetzt vielfältiger Gewalt durch Gleichaltrige und Diskriminierungen ausgesetzt sind.

Sehr interessant sind die brieflichen Schilderungen aus der Sicht der entzogenen Kinder, bei denen der Eindruck entstehen könnte, dass diese wie Terrorverdächtige behandelt wurden, weil von Kontaktsperre, Isolation, Postkontrolle, ständiger Kontrolle und Überwachung berichtet wird.

Berichtet wird auch von einer länger andauernden Vernehmung durch die Kriminalpolizei, bei der man für die Eltern belastende Einzelheiten in Erfahrung bringen wollte.

Die Kinder wollen nach Hause zu ihren Eltern, wo es ihnen gut ging, und sie werden jetzt gegen ihren Willen festgehalten. Dass die Kinder möglicherweise verstört und krank vor Heimweh sind, muss eine Behörde, die “nur ihre Pflicht tut” und “ganz genau weiß, was für die Kinder das Beste ist”, nicht weiter stören.

Hier erinnere ich mich an einen schon viele Jahre zurückliegenden Fall, wo Erwachsene mehrere Monate in Untersuchungshaft zubrachten, weil man diesen unbedingt sexuellen Missbrauch Minderjähriger nachweisen wollte.

Die “Beweise” bezogen sich auf die “Gutachten” von Psychologinnen, die sich u.a. auf Suggestivfragen und Zeichnungen der Kinder gründeten, wobei von diesen verwendete Redewendungen, Begriffe und Bildelemente als verdeckte Zeichen sexuellen Missbrauchs gedeutet wurden.

Obwohl die Psychologie, wenn sie ernsthaft und seriös betrieben wird und ihre Grenzen kennt, sehr brauchbar ist, wird sie im anderen Fall schnell zur Scharlatanerie. Dazu könnten auch die Psychologischen Gutachten” zählen, die allen Eltern der Zwölf Stämme pauschal “Erziehungsuntauglichkeit” attestieren.

In FOCUS 28/14 erschien eine Mitteilung, wonach die überwiegende Zahl der psychologischen Gutachten, die in familienrechtlichen Dingen erstellt werden, jeder fachlichen Systematik entbehren und mehr nach Gefühl erstellt werden. Aufgrund solcher unqualifizierten “Gutachten” werden dann Entscheidungen getroffen und Urteile gefällt.

Vermutlich liegen die Eltern nicht auf der Linie des Zeitgeistes und teilen nicht die indirekt vorgeschriebene Meinung. Man kennt solches eigentlich nur von totalitären Regimen.

Gott bewahre uns vor solchen “Psychologen”!

Wie ist das alles zu bewerten?

Ich hatte nochmals Gelegenheit mit Vertretern der Zwölf Stämme zu sprechen, die in der Innenstadt von Nördlingen (Reimlinger-Straße, Einfallstraße aus Richtung Donauwörth) eine Informations- und Begegnungsstätte unterhalten.

Die Leute, die sich dort aufhielten, aus unterschiedlichen Altersgruppen, Berufen und Familien stammen, die gesprächsfreudig und offen sind, die über viele Kontakte und Besucher berichten können, erweisen sich als völlig normale Menschen.

Rufmordkampagnen haben den, vermutlich beabsichtigten, Nebeneffekt, dass sich über die Diffamierten ein “Shitstorm” ergießt, das heißt, dass sie allerlei Beschimpfungen, hauptsächlich in Form von e-Mails, ausgesetzt sind. So auch hier. Es gab aber auch ermutigende und unterstützende Botschaften.

Der “Fehler” der Zwölf Stämme” ist, dass sie nach christlichen Grundsätzen leben, weshalb sie zum Ziel von Angriffen werden, was derzeit allgemein zu beobachten ist, wenn es um christliche Überzeugungen, Einrichtungen oder Veranstaltungen geht.

Dazu kann man in Konflikt mit der staatlichen Gewalt geraten. Denn es gibt Gesetze, die beachtet werden müssen, und das auch dann, wenn sie uns nicht immer zusagen.

Da ist zuerst die allgemeine Schulpflicht, die grundsätzlich segensreich ist. Dass die Schule zur Spielwiese für Ideologen geworden ist und auch Dinge gelehrt werden, die uns nicht gefallen können, ist sehr bedauerlich.

Man kann nur versuchen das Beste daraus zu machen. Ob eine weitere Aufsplitterung der Schullandschaft unbedingt nur positiv wäre, und ob man es allen und jedem überlassen kann, seine Kinder selbst zu unterrichten, ist fraglich.

Die Zwölf Stämme verfügten deshalb bereits einmal über eine eigene Schule, die nachweislich erfolgreich lief und den Anforderungen genügte, die an die Erfüllung der Schulpflicht gestellt werden. Damit war jedoch Schluss, nachdem ein Aussteiger einen negativen Bericht – und auch hier wieder an eine Zeitschrift – gesandt hatte.

Die daraufhin vorgenommenen amtlichen Ermittlungen konnten die von den Medien vorgebrachten Anklagen nicht bestätigen. Die Leichtgläubigkeit gegenüber Medienberichten führte auch hier dazu, dass die Zwölf Stämme weiter beschuldigt wurden.

Dabei wurde verkannt, dass es immer und überall etwas auszusetzen gibt, wobei Aussteiger naturgemäß negativ berichten.

In Sachen der evangelischen Lukas Schule in München lief das ganz ähnlich, nachdem eine Mutter der Schule zweifelhafte Lerninhalte und Methoden vorgeworfen hatte, worauf das übliche mediale Erregungs- Verdächtigungs- und Empörungsprogramm ablief.

Das “Vergehen” bestand wohl darin, dass in der christlichen PrivatSchule auch mal was Christliches geäußert wurde. Das typisch schwache Bild gab hier die Landeskirche ab, die sogleich eine Prüfung einleitete, statt die Vorwürfe entschieden zurückzuweisen.

Da die Schule in den Eltern einen starken Rückhalt hat, lief die versuchte Verleumdungskampagne ins Leere.

Ins BGB wurde ein Recht auf gewaltfreie Erziehung – § 1631 Abs. 2 BGB – eingegliedert, der wie folgt lautet:

Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Sicher ist schon mal soviel, dass das Jugendamt bei den entzogenen Kindern seelische Verletzungen bewirkt und damit den Anspruch der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung missachtet hat.

Weiter ist anzumerken, dass das Bürgerliche Gesetzbuch – BGB – Privatrecht, und im Gegensatz zum zwingenden öffentlichen Recht, nachgiebiges Recht ist, das Ansprüche definiert, die geltend gemacht werden können.

Bei dem genannten Recht auf „gewaltfreie Erziehung“ kann allerdings der Eindruck einer “gutmenschlich-weltfremd-ideologischen Färbung“ entstehen, weshalb die Aussage hinsichtlich der “körperlichen Bestrafung” weiterhin umstritten und zu fragen ist, ob die bisherigen Gesetze, wie z.B. § 225 StGB – Misshandlung von Schutzbefohlenen – nicht schon ausreichend gewesen wären.

Auch wenn die Mehrheit, Umfragen zufolge, für eine gewaltfreie Erziehung plädiert, verhält es sich, Umfragen zufolge, in der Wirklichkeit tatsächlich ganz anders, und man schlägt nach wie vor zu. Aber wo kein Kläger, da ist auch kein Richter.

Der Begriff “gewaltfrei” ist zudem dehnbar. Sind leichte Schläge mit dem “Rütchen”, die überlegt und dosiert ausgeführt und vom Kind verstanden werden, hinnehmbar? Der beste Weg in der Erziehung ist der durch Überzeugung, Vorbild und notwendigen Sanktionen. Wie jeder weiß, muss manches leider auch “eindrücklicher” vermittelt werden.

Ob etwas als Gewalt empfunden wird, hängt zudem in erster Linie davon ab, wie das von den Betroffenen empfunden wird. Verantwortlich handelnde und liebevolle Eltern, werden ihre Kinder aber niemals durchprügeln.

Bei den Kindern der Zwölf Stämme wurden bei diversen Untersuchungen im Übrigen nie Spuren von Gewaltanwendung festgestellt.

Der Verwaltung kann über manches hinwegsehen, wenn aber erst einmal eine Kampagne, so wie im vorliegenden Fall, losgetreten wurde, hat das Jugendamt gar keine andere Wahl, als tätig zu werden, will es sich nicht dem Vorwurf der Untätigkeit aussetzen, und wenn so, wie hier, die Verwaltung bereits mit Vorurteilen behaftet ist, wird man überziehen und das Kind mit dem Bade ausschütten.

Auch daran erkennbar, dass den Zwölf Stämmen die Möglichkeit entzogen wurde, auf dem Wochenmarkt in Nördlingen ihre Produkte feilzubieten und sie sich, bis zur “Klärung der Vorwürfe”, auch an keiner öffentlichen Veranstaltung beteiligen dürfen.

Verwaltung und Gerichte mögen nach bürokratischen Maßstäben “richtig” gehandelt haben, sittlich und moralisch aber keinesfalls. Aber wie ich immer sage, “Recht und Gerechtigkeit stehen im gleichen Spannungsverhältnis zueinander wie Politik und Moral, beides muss nichts miteinander zu tun haben”.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Ein Herrscher der auf Lügen hört, hat nur gottlose Diener.

Sprüche 29, Vers 12

Mit diesem Zitat schließt ein, an das Publikum gerichtetes Informationsblatt der Zwölf Stämme. Wie kann man diese Aussage verstehen?

Als Menschen haben wir von Natur aus ein gestörtes Verhältnis zur Wahrheit, daran erkennbar, dass jeder die Dinge aus seiner Sicht so schildert, wie es für ihn günstig ist, wobei er alles das weglässt, was ihn selbst in einem ungünstigen Licht erscheinen lässt.

Davon machen natürlich auch die Mitglieder der Zwölf Stämme keine Ausnahme, weshalb man auch ihre Aussagen kritisch prüfen muss.

An einen Herrscher, in unserem Fall die staatlichen Behörden und Gerichte, werden hinsichtlich der Wahrheitsfindung besonders hohe Anforderungen gestellt.

Sie dürfen nicht alles glauben, was ihnen erzählt und insbesondere von den Medien kreiert wird, die auf Klamauk und Sensationen aus sind, die auf die Macht (zurechtgeschnittener) Bilder setzen und es dabei mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

Eine Staatsmacht die sich insoweit beeinflussen lässt und nicht selbst gründlich vor Ort recherchiert, hat zwangsläufig Mitarbeiter, die gar nicht anders können, als unrecht zu handeln.

Es bleibt zu wünschen, dass den Zwölf Stämmen Gerechtigkeit widerfährt.

Jörgen Bauer

Zum besseren Verständnis wird auf den vorangegangenen Beitrag
“Zwölf Stämme” in den FCDI Christlichen Impulsen verwiesen.

 

 

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Zwoelf Staemme

(21.07.2014)
Schon mal was von den “Zwölf Stämmen” gehört? Nach den Auskünften, die man aus dem Internet bekommt, handelt es sich hier um eine “gefährliche Sekte”, der man seitens des Jugendamts die Kinder entzogen hat. Erst dieser Tage machte die “Sekte” wieder durch ein großes Polizeiaufgebot von sich Reden.

Zwei der entzogenen Kinder waren aus der vom Jugendamt vermittelten Betreuung, zu ihren Eltern geflüchtet, konnten aber von dem überraschend, in aller Frühe auftauchenden Polizeiaufgebot, nicht dingfest gemacht werden.

Mit einer Mailpartnerin, die sich über den Kindesentzug empörte, diskutierte ich heftig und meinte, dass man die Kinder unmöglich bei einer solchen Sekte lassen könne und dass es für die Kinder besser wäre, wenn sie in fremde Obhut kämen.

Die Mailpartnerin meinte, dass ich wohl auch auf die Pressemeldungen hereinfallen würde. Sie kenne diese Gemeinschaft als eine ganz andere und riet mir, doch selbst einmal dorthin zu fahren, was ich dann auch tat.

Die Gemeinschaft der Zwölf Stämme hat in der Nähe von Nördlingen, nahe der Ortschaft Deinigen, ein ehemaliges Klostergelände, namens Klosterzimmern, gekauft, das etwa 45 km von uns entfernt ist.

Meine Frau war zunächst sehr skeptisch, als wir an einem Sonntagmorgen losfuhren.

Am Ortseingang von Klosterzimmern stand ein „bärtiger Bruder“, der uns fragte, ob wir auch zum Gottesdienst wollten. Auf dem Gelände befindet sich nämlich eine evangelische Kirche, in der, einmal im Monat, ein Gottesdienst stattfindet.

Ich verneinte und sagte dem “bärtigen Bruder”, dass wir nur deshalb gekommen seien, um uns mal die “unmöglichen Menschen” anzusehen, die hier wohnen sollen.

Es entspann sich sofort ein Gespräch, wobei sich aus der leicht sächselnden Sprache des “bärtigen Bruders” ergab, dass dieser, so wie auch ich, aus Leipzig kommt, dass er Diplomingenieur ist und ehemals Technischer Direktor in einem Großbetrieb war.

Vom Alter sei er der Älteste, und er sei froh, hier eine Heimat in einer Großfamilie gefunden zu haben, weshalb er sich hinsichtlich seines Alters keine Sorgen machen müsse. Altersheim oder Pflegeheim kämen für ihn nicht mehr infrage.

Er begleitete uns dann in den Hofladen, wo Produkte der Gemeinschaft zum Verkauf angeboten werden und wo man auch beieinander sitzen kann.

Es entspann sich ein langes Gespräch, bei dem wir hinsichtlich der Lehre des Evangeliums, der Ehe und des Familienlebens, völlig übereinstimmten. Was die Menschen dort glauben und leben ist voll christlich.

Auch die anderen Leute, die wir dort sahen und zum Teil auch sprachen, machten einen lockeren, freundlichen und unverkrampften Eindruck.

Aber was ist denn das Besondere, was die Zwölf Stämme so “unmöglich” macht?

Hierzu ist festzustellen, dass jede Sondergemeinschaft, ich vermeide hier den etwas abwertenden Begriff “Sekte”, eine biblische Aussage in den Mittelpunkt stellt und darum herum die anderen Aussagen der Bibel anordnet.

Bei den Zwölf Stämmen ist das Apostelgeschichte 2. 44 und 4. 32 ff, in denen es um die Gütergemeinschaft der ersten Christen geht. Die Zwölf Stämme leben nach diesen Grundsätzen, was in unserer Zeit ungewöhnlich, aber deshalb nicht falsch ist, zumal Jesus Christus und sein Erlösungswerk weiterhin der eigentliche Mittelpunkt ist, und nur auf diesen kommt es an.

Was allerdings als “sektenhaft” wahrgenommen werden kann, ist dass die Aussage in Apostelgeschichte 2, 44 – “Alle aber die gläubig waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam”, verabsolutiert wird, wobei dieser Zustand “in den letzten Tagen auf der Erde wiederhergestellt wird, weil dies der einzige Hoffnungsschimmer für die Befreiung vom Unterdrücker ist”. Hier entsteht der Eindruck einer Sonderlehre.

Hinsichtlich der zukünftigen Ereignisse ist die biblische Prophetie kein Fahrplan, weshalb es unterschiedliche Auslegungen gibt. Wir glauben an die Wiederkunft des Herrn, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben in Gottes neuer Schöpfung, wobei das Heil nicht von menschlichen Zusammenschlüssen, sondern allein durch Jesus Christus bewirkt wird.

Die “Zwölf Stämme” sehen sich hier als „die Wiedergeburt der uralten Stammeskultur Israels, wonach Gott am Ende seine Schafe wieder zu einer Herde sammelt“, wozu auch die Zwölf Stämme gehören, die sich hier in der Tradition des Alten Israels sehen.

Wie ich den Traktaten der Zwölf Stämme entnehme gehen sie davon aus. dass es ein Volk geben muss, das alle Feinde Gottes überwindet.

Das sind Auffassungen denen ich so nicht folgen kann. Hier scheint man einiges durcheinander zu bringen. Erfahrungsgemäß ist die Bibel “sehr auslegungsfähig”, und da gibt es, bei entsprechender Fantasie, nichts, was sich nicht “schlüssig begründen” ließe, und wie nicht anders zu erwarten, kommen die Zwölf Stämme, wie die allermeisten Sonderlehren aus Amerika, wo das Klima dafür besonders fruchtbar zu sein scheint, wobei die Zwölf Stämme noch ziemlich jung sind.

Wenn es so wäre, wie die Zwölf Stämme glauben, dann müsste im Wort Gottes ununterbrochen auf die Gütergemeinschaft als heilsnotwendig hingewiesen werden. Das tut sie aber nicht, weshalb man ebenso gut auch eine andere biblische Aussage in den Mittelpunkt stellen könnte.

Ich kritisiere aber diese Sichtweise der Zwölf Stämme nicht. Wichtig ist, dass sie damit klar kommen und den zentralen Aussagen des Evangeliums glauben.

Richtig ist, dass die Christen Gemeinschaft untereinander haben müssen, in der man füreinander da ist und füreinander einsteht, so wie es in dem Lied, “Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen”, von Johann Andreas Cramer 1780, heißt:

“Wenn wir in Frieden beieinander wohnten,
Gebeugte stärkten und die Schwachen schonten,
dann würden wir den letzten heilgen Willen
des Herrn erfüllen.”

Die Zukunft wird zeigen, ob die Sondergemeinschaft der Zwölf Stämme Bestand hat.

Wie ist das zu bewerten?

Eine natürliche menschliche Reaktion gegenüber Gruppen oder auch Einzelpersonen, die für andere rätselhaft sind, ist, dass sie misstrauisch beäugt werden. Das Unbekannte wird, solange es nicht bekannt ist, rein vorsorglich, als potentielle Gefahr angesehen.

Und das gilt auch für die Zwölf Stämme, obwohl dort jeder willkommen ist und auch an deren regelmäßigen Festivitäten teilnehmen kann. Im Übrigen ist es nicht so, dass die Angehörigen der Zwölf Stämme ihren Wohnort nicht verlassen würden. Bislang sind sie auch in der Öffentlichkeit aufgetreten.

Was bei den Zwölf Stämmen allerdings “erschwerend” hinzukommt ist, dass sie christlich ausgerichtet, damit grundsätzlich verdächtig sind und deshalb ein “gefundenes Fressen” für unsere “freie Presse” ist, deren Freiheit darin besteht, Dinge hinzuzufügen oder auch wegzulassen, wobei man sich eines “kreativen Umgangs” mit der Wahrheit bedient.

Man nimmt es also mit der Wahrheit nicht so genau und erfindet auch mal was oder unterschlägt etwas.

Und wer etwas Nachteiliges finden will, wird das, bei entsprechender Suche, auch finden. So wie man mittels der Bibel unterschiedliche Lehren kreieren kann ist es umgekehrt mit Fakten, die man unterschiedlich gewichten und passend hinbiegen kann.

Nicht nur Presse und Medien, sondern auch das Internet sind deshalb mit großer Vorsicht zu genießen, weshalb es notwendig ist, sich selbst ein Bild zu machen und sich aus unabhängigen Quellen zu informieren.

Insbesondere hat sich RTL hier durch einen Negativbericht hervorgetan, der im Gutachten eines unabhängigen Sozialpädagogen als manipuliert beschrieben wird.

Antworten auf Fragen, die an die 12 Stämme gestellt wurden:
Da die Antworten sehr umfangreich sind wurden sie auf das Wesentliche gekürzt.

Wir möchten unsere Kinder verantwortungsbewusst erziehen. Unsere Kinder wurden in vielen Situationen für ihr freies, selbstbewusstes, freundliches Auftreten gelobt und anerkannt. Dennoch sind sie Kinder geblieben und durften das auch sein, mit allen wunderbaren Aspekten und Eigenschaften, die ein Kind eben hat. Wir erziehen unsere Kinder nicht antiautoritär, weil sowohl unser Gemeinschaftsleben, wie auch überhaupt das Leben in der Gesellschaft, von verantwortlichen Menschen geführt wird. Wir sind überzeugt davon, dass es ein Mensch, der ohne Grenzen aufwächst, später einmal schwer damit haben wird, Grenzen zu respektieren.

Isolierung der Kinder? – Besuch bei Verwandten und Freunden, spielen unserer Kinder mit Gästekindern, gemeinsames Baden im Fluss, große Spielwiese mit vielen Geräten und gemeinsamen Spielen. Gäste waren und sind immer willkommen. Durch unseren Cafébetrieb waren wir jahrelang täglich in der Stadt Nördlingen anwesend, wir wohnten dort und an vielen anderen Orten, wo bei Einkäufen oder auf Spielplätzen viele Kontakte geknüpft wurden.

Uns liegt viel daran, dass unsere Kinder zu selbstständigen Menschen heranwachsen, die einmal eine eigene Überzeugung für ihr Leben haben werden. Natürlich haben wir Eltern einen Glauben, den wir ihnen weitervermitteln wollen.

Zu vielen Gelegenheiten versäumen wir nicht mit den Jugendlichen in Städte oder zu Veranstaltungen zu gehen auf denen wir israelische Folklore Musik machen und Tanzworkshops anbieten die stets gute Möglichkeiten boten auf Menschen zu zugehen und auch über den Sinn und Zweck unseren Lebens zu sprechen, was grundsätzlich auf Apg.2,44 zurückgeht. Dieses Leben in Apostelgeschichte war letztlich nur die Frucht des hingebungsvollen Lebens, Sterbens und der Wiederauferstehung Jahschuas (hebräisch für Jesus). Das Fundament dieses Glaubens beruht also auf dem Vorbild der ersten gläubigen Gemeinschaften, die damals, vor ca. 2000 Jahren, das „Muster“ eines normalen Gemeindelebens nach Apg.2,44-46 und Apg.4,32 vorlebten.

Anzumerken ist noch, dass alle Familien in der Gemeinschaft eigen- und selbstverantwortlich leben und die Gemeinschaft als solche recht produktiv ist.

Bei dem, was den Schülern in den Schulen heute so alles vermittelt wird, ist es nachvollziehbar, wenn Eltern ihre Kinder nicht dem öffentlichen Schulbetrieb anvertrauen wollen. Eine Zeitlang konnten die Zwölf Stämme eine eigene Schule mit qualifizierten Lehrkräften betreiben.

Das Problem mit der öffentlichen Schule, die sich mehr und mehr als eine Spielwiese für Ideologen erweist, wäre aber ein Thema für sich.

Wie uns gesagt wurde, werden die Kinder nicht daran gehindert, weiterführende Schulen zu besuchen.

Die Eltern befürchten nun, dass das, was die Eltern ihren Kindern bislang an Positiven vermittelt haben, verlorengeht.

Die Behauptung eines Vertreters des Jugendamtes, dass die Kinder nicht einmal wüssten was ein Lichtschalter ist, belegt welche Vorurteile hinsichtlich der Zwölf Stämme bestehen. Für mich ist der Entzug der Kinder jetzt nicht mehr nachvollziehbar.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.

Matthäus 5, Vers 11

Auch die Mitglieder der Zwölf Stämme wissen, dass sie aus der Vergebung leben und von daher nicht vollkommen sind. Aber aufgrund ihrer erkennbar christlichen Grundhaltung, sind sie Fremdkörper in einer von Gott abgefallenen Welt, weshalb sie ganz zwangsläufig von der Welt abgelehnt werden.

Die Angehörigen der Zwölf Stämme haben die unterschiedlichste Herkunft und sind freiwillig beieinander, weil sie dort das gefunden haben, was sie frohmacht und erfüllt.

Wir leben anders, und es ergibt sich aus der Apostelgeschichte auch keine Verpflichtung zur Gütergemeinschaft. Weil aber das Gemeindeleben und die Gemeinschaft für alle Christen unverzichtbar ist, wobei dieses auf vielfältige Weise gelebt werden kann, können die Zwölf Stämme für uns insoweit beispielhaft sein.

Jörgen Bauer

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406. Bei Kindern hört der Spass auf

Mittwoch, 9. Juli 2014 | Autor:

Wikipedia Montrealais aus Z2 Homo

Bei Kindern hört der Spass auf

Jedes Kind hat eine biologische Mutter und einen biologischen Vater. Von homosexuellen Paaren adoptierte Kinder müssen gezwungenermassen mindestens ein leibliches Elternteil entbehren.

Andreas Lombard

Der Schriftsteller Mario Vargas Llosa sagte jüngst, alle Kulturen für gleichwertig zu halten, setze ein «kolossales Vorurteil» voraus. Ein Vorurteil? Unsere Vorurteile haben wir doch eben erst abgelegt! Nein, sagte Vargas Llosa, das neue Vorurteil entspringt gerade dem Wunsch, alle Vorurteile aus der Welt zu schaffen. Gleichwertigkeit gibt es nur bei geschlossenen Augen.

Gleichwertigkeit steht aber hoch im Kurs. Oder ist es nur eine Blase? «Stellt gleich, was gleich ist!», forderte vor Wochen ein offener Brief zur Homo-Ehe. Das Bundesverfassungsgericht verlangt die steuerliche Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Eine sexuelle Minorität gilt, weil es sie gibt, als gleichwertig. Wo steckt hier das «kolossale Vorurteil»?

Erinnern wir uns. «Homosexuell» nennen wir nicht die Vereinigung von Mann und Frau, sondern zweier Männer oder zweier Frauen. Unterschied Nummer eins. Aus der homosexuellen Verbindung entstehen keine Kinder.

Unterschied Nummer zwei. Zugegeben, auch Männer und Frauen zeugen immer häufiger keine Kinder. Andererseits haben oft gerade die Leute Kinder, die ihre Sexualität gar nicht so wichtig finden.

Jedes Kind hat einen biologischen Vater und eine biologische Mutter. Jedes Kind, selbst wenn es im Labor gezeugt wird, hat eine zweigeschlechtliche Abstammungslinie, für die es sich früher oder später lebhaft interessieren wird. Keine Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften kann daran etwas ändern, kein Adoptionsrecht und keine künstliche Befruchtung auf Staatskosten.

Juristische «Elternschaft» kann die biologische nicht ersetzen. Unterschied Nummer drei. Neuerdings heisst es aber, zwei Männer oder zwei Frauen hätten «ein Kind bekommen». Kaum wurde die fehlende Zeugungsfähigkeit als unerheblich ausgeklammert, weil sie die Fiktion von Gleichheit störte, wurde eine «Elternschaft» der faulen Tricks ausgerufen und ein «Recht auf Kinder», das es sinnvollerweise nicht gibt.

Das Adoptionsrecht war bislang für Kinder da – und nicht «für» eine Gruppe von Erwachsenen, von der niemand genau weiss, ob sie keine Kinder zeugen kann oder will. Das Verbot, gleichgeschlechtliche Paare zu  benachteiligen, würde übrigens im Handumdrehen die Vergabepraxis auf den Kopf stellen. Homosexuelle Adoptionsbewerber dürften im Unterschied zu ihren Konkurrenten nicht abgelehnt werden, denn das wäre Diskriminierung.

Händeringend gesucht werden übrigens nur Pflegeeltern. Egal, das Recht muss es richten. Auch wenn die schöne, neue Gleichheit hässliche Ungleichheiten zeugt.

Das grösste Problem ist die künstliche Befruchtung. Ein homosexuelles Paar, das mit technischer Hilfe zu «Eltern » wird, hat einen Dritten im Bunde, der zurücktreten muss: den anderen biologischen Elternteil. Vater Samenspender oder Mutter Eizellspenderin, um von der Leihmutter ganz zu schweigen, überlassen dem zahlenden Elternteil und seinem gleichgeschlechtlichen Partner das Familienfeld.

Das Kind gleichgeschlechtlicher «Eltern » muss mindestens ein Elternteil entbehren. Auf dessen Platz wird ihm eine Person präsentiert, mit der es nichts zu tun hat. Ähnliches kennen wir von Kuckuckskindern, Scheidungskindern und Halbwaisen. Dort gilt es aber als trauriges Schicksal. Von nun an werden diese traurigen Kinderschicksale zwecks Gleichstellung von sexuellen Präferenzen vorsätzlich herbeigeführt – ein grausames Novum in der Geschichte der Menschheit.

Wie sagte Vargas Llosa? Das kolossale Vorurteil unserer Tage besteht darin, eine Sache, bloss weil es sie gibt, als gleichwertig anzusehen. Manche Kinder werden es in ihrer Entwicklung sehr schwer haben, nur weil Mama oder Papa nicht auf das andere Geschlecht «stehen». Oder nicht nur. Oder nicht mehr. Früher sagte man: «Bei Kindern hört der Spass auf.»

 

Welch ein Glück für Kinder wenn Sie so aufwachsen dürfen.

So war und ist es vom Schöpfer aller Dinge geplant.

 

Familie_web_R_K_by_Alexandra H._pixelio.de.

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401. Limburger “Skandal-Bischof” – Medienkampagnen gegen Unbequeme

Sonntag, 15. Dezember 2013 | Autor:

Wahrheit Lüge_by_Gerd Altmann_pixelio.de

Es ist ruhig geworden um den Limburger “Skandal-Bischof” Tebartz van Elst, was niemanden wundern muss, ist doch das Ziel, den Bischof vor aller Welt unmöglich zu machen, erreicht.

Es geht jetzt nicht darum wirkliches oder auch nur vermeintliches bischöfliches Fehlverhalten zu rechtfertigen, sondern zwei Dinge aufzuzeigen:

Einmal, wie solche Kampagnen ablaufen und einmal wie wenig zuverlässig und damit fragwürdig die Berichterstattung in den Medien ist. Eigentlich sollten die Medien die “vierte Macht im Staat” sein, die Unrecht aufdeckt. Das ist sie aber nicht, wenn sie selbst lügt, was das Zeug hält.

Aufgezeigt werden soll auch, dass die von den Medien angeheizte Erregung über die Höhe der Baukosten für den Limburger Bischofssitz lediglich der Höhepunkt und Abschluss von insgesamt sieben Kampagnen war, wobei zu fragen ist, ob es wirklich nur um die Baukosten ging oder ob diese nur Vorwand waren.

Dabei soll deutlich werden, dass es jeden von uns treffen kann, wenn sicher auch nicht in dem Ausmaß, wie im Falle des Limburger Bischofs.

 

Aber nun der Reihe nach:

Als der neue Bischof im Januar 2008 sein Amt antrat, war er zunächst allseits willkommen. Man erwartete, dass er den liberalen Kurs seines Vorgängers Altbischof Franz Kamphaus fortsetzen würde. Aber genau das tat er nicht, und das blieb nicht ohne Folgen.

Erste Kampagne ein halbes Jahr nach Dienstantritt, im September 2008:

In der Limburger Regionalzeitung, der “Nassauischen Neuen Presse” wird der neue Bischof in einem ganzseitigen Artikel als “Höriger der Zentrale in Rom” und als ein “Beamter Roms” bezeichnet. Im Laufe der weiteren Zeit wurde Altbischof Kamphaus zur charismatischen Lichtgestalt verklärt und der neue Bischof zum „bürokratischen Erfüllungsgehilfen von Papst Benedikt”.

In der FAZ wurde der Limburger Bischof als “reaktionäre Kreatur” bezeichnet, die sich an “Romunterwürfigkeit von niemandem übertreffen lasse”.

Ursache für die Kampagne war, dass der neue Bischof den Dekan von Wetzlar wegen einer unerlaubten Segnung eines homosexuellen Paares seines Amtes enthob. Das mit der Begründung dass es für eine solche Segnung keine biblisch-theologische Grundlage gibt.

Zweite Kampagne Juni 2009:

Der Bischof hatte, im Einvernehmen mit der synodalen Diözesan-Versammlung, eine Ausnahmegenehmigung für einen Pfarrbeauftragten nicht verlängert. Das wurde unter der Überschrift; “Nur Geweihte in der Seelsorge”, in der Presse breitgetreten. Tatsächlich können nur geweihte Priester seelsorgerliche Dienste übernehmen. Und das sind Pfarrbeauftragte nicht.

Einige Laien-Mitarbeiter nahmen daran Anstoß, dass Bischof Tebarz van Elst deutlich die geweihten Priester und ihren sakramentalen Dienst unterstützte. Die lokale Presse warf dem Bischof vor, beim Zölibat abzublocken und zu 100% gegen weibliche Priester zu sein.

Die Zeitungskommentare und die dadurch bedingen Leserbriefe waren inzwischen schon so giftig, dass der Leiter des diözesanen Bildungszentrum, dem “Haus am Dom” in Frankfurt in einem Leserbrief an die Kirchenzeitung von “sensationslüsterner Berichterstattung” und einem “Lehrstück eines auf böswilligen Gerüchten fußenden Journalismus” sprach.

Dritte Medienkampagne Sommer 2010:

Hier waren dann bereits der SPIEGEL, BILD, Hessischer Rundfunkt und SWR beteiligt. Inzwischen hatten zwei “Wir sind die Kirche Pfarrer” Kontakt mit dem SPIEGEL aufgenommen. Deren bissige Polemik gegen Bischof und Kirche wurde im Artikel “Limburger Leidkultur” vom 15.10.2010 bundesweit verbreitet.

Hinzu kam ein bereits vom Vorgänger geleaster Dienst-BMW, dessen Anschaffung dem neuen Bischof unterschoben wurde. Desweiteren wurde ein bereits archiviertes Diskussionspapier aus der Versenkung geholt und zu einem aktuellen Brandbrief hochstilisiert. Dazu erfand man mehrere Mitautoren und behauptete wahrheitswidrig, dass der Archivtext zum Zeitpunkt des SPIEGEL-Berichts unter allen 245 Priestern des Bistums kursiere.

Der Sprecher des Limburger Priesterrats verurteilte diesen Kampagnen-Journalismus und versicherte dem Bischof ausdrücklich die Loyalität des Priesterrats.

Vierte Medienkampagne Januar 2012:

Am 25. Januar 2012 löste die FAZ-Regionalausgabe eine weitere mediale Verleumdungswelle aus. Ein Journalist verdächtigte den Bischof eines Plagiats, obwohl er zu diesem Zeitpunkt bereits wusste, dass Textähnlichkeiten in dem neuen Bischofsbuch mit Kamphaus-Vorträgen auf den gleichen Redenschreiber zurückgingen. Trotzdem wurde gezielt der Verdacht eines Plagiats gestreut und Verbindungen mit der “Guttenberg-Affäre” hergestellt.

Die lokale Nassauischen Neuen Presse nahm das auf. In einer Passantenbefragung wurde das Faktum eines Plagiats suggeriert. Unter der Überschrift “Ein Limburger Plagiat” druckten sie die gewünschten Antworten ab. Fazit: Der Bischof sollte, so wie Guttenberg, zurücktreten.

Fünfte Medienkampagne August 2012:

Auslöser für die vom SPIEGEL ausgelöste breit angelegte Kampagne war der Langstrecken- Flug nach Indien, wo Bischof Tebarz van Elst und sein Generalvikar Franz Kaspar ihre Flugtickets aus eigener Tasche aufgewertet hatten um im Oberdeck der 1. Klasse ausgeschlafen ans Ziel zu kommen.

Der SPIEGEL machte daraus einen Schlemmer-Luxus-Flug, in dem auf Kosten der Kirchensteuerzahler in Sekt und Kaviar geschwelgt wurde, Dem schlossen sich die anderen Medien an, was dann aber selbst dem Chefredakteur der Nassauischen Neuen Presse zu viel war, der sich der Lügengeschichte nicht anschloss.

Sechste Medienkampagne September 2012:

In einem vertrauensvollen Gespräch der Priester mit dem Bischof ging es um eine Verbesserung der Kommunikation und Motivation der kirchlichen Mitarbeiter im Bistum. Hierzu wurden vom “Hofheimer Kreis” einige Vorschläge eingebracht. Dabei ging es in keiner Weise gegen den Bischof, sondern um die Förderung eines konstruktiven Dialogs.

Das Diskussionspapier wurde an die Presse lanciert, die aus dem vertraulichen Dialogpapier einen “Priesteraufstand gegen den Bischof” konstruierten, was unter dem Titel “Aufruhr in Limburg” verbreitet wurde.

Bis zuletzt wurde das Diskussionspapier schamlos verfälscht und im FAZ-Beitrag vom 24.06.2013, vom “Entsetzen über den Lebens- und Leitungsstil des Bischofs” fabuliert, von dem in dem Diskussionspapier nicht das Geringste stand.

Siebte Medienkampagne vom 10. Oktober 2013:

Hier ging es nochmal um den Flug nach Indien.

Der Bischof hatte zum Indienflug mindestens zwei Mal erklärt, dass er Erster Klasse geflogen sei. Bezüglich der Abrechnung mit der Kirche ist er aber Business-Klasse geflogen (weil er den Aufpreis zur Ersten Klasse selbst gezahlt hat). In diesem Sinne hatte sich Tebartz van Elst geäußert.

Wenn man jemanden lang genug zum selben Sachverhalt befragt, lassen sich leicht “Widersprüche” und “Lügen” konstruieren. Genau so ging der SPIEGEL vor in dem er die Aussage des Bischofs, abrechnungstechnisch Businessklasse geflogen zu sein, der Aussage tatsächlicher Erster Klasse geflogen zu sein, gegenüberstellte, um daraus eine Lüge zu konstruieren.

Das wurde dann auch von der Staatsanwaltschaft so übernommen. Die Tagesschau machte daraus einen Brennpunkt unter dem Titel, “Die Lügen des Bischofs von Limburg”. Der ARD-Journalist bezeichnete den Bischof ausdrücklich als “Lügner”.

Zwischendurch wurden die Medienkampagnen durch das Auftreten des Frankfurter Dechanten (Prälat) Johannes Graf zu Eltz angeheizt, der sich zweimal in der ZDF Heute-Sendung als Gegenspieler des Bischofs aufbaute.

 

Welche Schlüsse können daraus gezogen werden:

Die Methode, die hier angewandt wurde, “bewährt“ sich immer dann, wenn unliebsame oder unbequeme Personen mundtot gemacht.werden sollen, und das sind die Erkenntnisse, die daraus gezogen werden können:

1. Das Tun der unliebsamen Person wird vorsätzlich und böswillig verzerrt und verdreht. Halbwahrheiten werden aufgebauscht und erforderlichenfalls Unwahrheiten behauptet, wobei frech gelogen, vorverurteilt und beleidigt wird.

2. Das Material dazu kommt auch aus den eigenen Reihen. Durch Denunzianten, Unzufriedene, Neider, Konkurrenten und Zuträger. Das traf im Falle des Limburger Bischofs in besonderen Maße zu.

3. Erkennbare falsche Behauptungen und erwiesene Fehlinformation werden, wenn sie einmal in Umlauf gesetzt wurden, vorsätzlich nicht berichtigt.

4. Leichtgläubigkeit und die gelenkte Empörung der Medienkonsumenten führen zum Erfolg von Schmutz- und Verleumdungskampagnen.

Vergleichbares hatten wir im Fall von Martin Hohmann, der gesagt hatte, dass man die Juden, ebenso wenig wie die Deutschen, als Tätervolk bezeichnen dürfe. Wenn man die geschichtlichen Ereignisse offenlegt, stellt man fest, dass diese Aussage ihre Berechtigung hatte. Juden hatten sich in besonderer Weise mit den Zielen einer angstmachenden bolschewistischen Weltrevolution identifiziert und standen erkennbar an der Spitze blutiger Räterepubliken. Diese Tatsachen wurden aber negiert – und dürfen bis heute nicht wahr sein – und stattdessen die Falschmeldung in Umlauf gesetzt und aufrecht erhalten, dass Hohmann die Juden als Tätervolk bezeichnet habe.

 

Ähnliches geschah auch mit Eva Hermann, die sich für mehr Mütterlichkeit einsetzte, was die Feministinnen störte. Durch Fang- und Suggestivfragen und Verdrehungen wurde ihr am Ende eine Nähe zum Nationalsozialismus unterstellt.

 

Ein weiterer Fall ist die immer noch herumgeisternde Behauptung, eine katholische Klinik in Köln habe einem Vergewaltigungsopfer die medizinische Hilfe versagt. Auch das trifft nicht zu. Es ging nicht mehr um medizinische Hilfe, die hatte die Frau bereits erhalten, sondern um die Spuren- und Beweissicherung, und dafür gibt es in Köln speziell ausgestattete Kliniken, und nur die können aufgesucht werden.

 

Im vorliegenden Fall machte sich Bischof Tebarz van Elst dadurch unbeliebt und damit zum Ziel medialer Kampagnen, dass er an der Lehre seine Kirche festhielt und entsprechend handelte. Bestimmte Kirchenleute standen hier von Anfang an in Opposition zu Bischof und Kirche. Sie versuchten, mit Hilfe der Medien die Amts- und Lehrautorität des Oberhirten zu schwächen. Dazu nutzten sie Nebenschauplätze wie Dombergbebauung und Indien-Flug.

Für uns wird die Sache dadurch interessant, weil mehr und mehr der Eindruck entsteht dass bevorzugt die katholische Kirche, (die Evangelische ist dazu zu angepasst und damit unbedeutend geworden) bibeltreue Christen und Leute, die dem Zeitgeist widerstehen oder sonstigen herrschenden Meinungen widersprechen, Ziel von Verleumdungskampagnen werden, insbesondere wenn sie an einer exponierten Stelle stehen.

Etwas sarkastisch gesagt:

„Wir haben eine freie Presse, die hinzufügen und weglassen kann, was sie will.“

Man kannte so etwas aus der DDR, wo die Stasi gezielt Lügen und Falschmeldungen, gerüchterweise, in Umlauf setzte. Dort hatte man sich auf Ehebruch und sexuelle Verfehlungen “spezialisiert”, weil dieses als besonders verwerflich angesehen wird, um Misstrauen in die Gemeinden und Familien zu säen.

Das gibt es zwar bei uns noch nicht. Wenn man aber an die mediale Erregung in Sachen Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche denkt, wird man den Verdacht nicht los, dass es hier um etwas ganz anderes ging. Erkennbar daran, dass man sich einseitig nur auf katholische Einrichtungen konzentrierte, um in geballter und damit besonders wirkungsvoller Form weit zurückliegende Ereignisse neu zu beleben.

 

 

Was kann uns vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Siehe ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

Matthäus 10, Vers 16

Je mehr die Irrlehren zunehmen und je weiter die Abkehr von Gott, seinen Geboten und seiner Schöpfungsordnung zunimmt, um so mehr werden bekennende, bibeltreue Christen als lästige Fremdkörper empfunden, die den Hass der Welt zu spüren bekommen.

Wie sollten sich Christen hier verhalten, um einmal “klug wie die Schlangen” und einmal “ohne Falsch, wie die Tauben” zu sein?

Ich denke, dass man beides nicht trennen kann, sondern das Beides in der rechten Art vermischt sein muss. Da sind einmal Ehrlichkeit, Lauterkeit und ein klares Bekenntnis gefragt, gleichzeitig aber auch ein geschicktes Vorgehen, bei dem man sich keine Blößen gibt, die vom Gegner ausgenutzt werden können.

Das heißt, alles vermeiden, was Anstoß erregen könnte. Also kein Verhalten an den Tag zu legen, das nach allgemeinem Verständnis als unsauber und unehrlich gilt. Mit anderen Worten: Immer den graden Weg gehen.

Wichtig es auch, Gleichgesinnte bzw. eine Gemeinde im Hintergrund zu haben, wo man gemeinsam betet und sich mit dem Wort Gottes befasst um geschlossen auftreten zu können. Also kein Einzelgängertum und keine einsamen Entschlüsse, sondern das Einbeziehen weiterer Personen in die eigenen Entscheidungen. Möglicherweise waren das die Schwachpunkte beim Bischof von Limburg.

Jörgen Bauer

 

 

Hinweis:
Die Informationen wurden den Katholischen Nachrichten.
kath.net vom 31.10.2013 entnommen.

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373. Die Affenfamilie und ihre Anhänger

Samstag, 22. Juni 2013 | Autor:

TPI Evolution nein..

Liebe Blog Besucher,

ich habe mich schon oft gefragt warum so viele aufgeklärte Menschen glauben, dass Sie vom Affen abstammen. Ich jedenfalls antworte darauf, wenn ich ab und zu einmal auf diese Sache angesprochen werde wie folgt. Wenn Du vom Affen abstammen willst, soll mir das recht sein. Ich jedenfalls weiß ganz genau, dass ich von Gott als ein wunderbares Geschöpf geschaffen wurde.

Ich wünsche Ihnen beim lesen des folgendes Artikels, dass auch Sie zu dieser Erkenntnis gelangen. Der Herr segne Sie.

„Die Affenfamilie“

 

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