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451. Die Bibel ist einzigartig

Dienstag, 22. September 2015 | Autor:

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Die Bibel

Etwas wirklich einzigartiges

 

Willst du etwas Einzigartiges kennen lernen? Der bekannte Theologe Lewis S. Chafer hat einmal gesagt: „Die Bibel ist kein Buch, wie ein Mensch es schreiben würde, wenn er könnte, oder schreiben könnte, wenn er wollte.“

Die Bibel ist in der Tat in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Buch:

1. Die Bibel ist seit Jahrzehnten das weltweit am meisten verkaufte und gelesene Buch. Jährlich werden ca. 200-300 Millionen Bibeln gekauft oder verschenkt.

2. Die Bibel ist eines der ersten Bücher die überhaupt übersetzt wurden.

3. Die Bibel wurde schon in über 2.400 Sprachen übersetzt. An Übersetzungen in mehr als 1.000 weitere Sprachen wird momentan gearbeitet. Jährlich werden ca. 30-40 neue Bibelübersetzungen fertig gestellt.

4. Die Bibel ist das meistgeliebte aber auch das meistkritisierte und meistgehasste Buch.

5. Die Bibel hat jede Kritik und die vielen Versuche, sie auszurotten, überlebt! Voltaire z.B. sagte, die Bibel würde bis spätestens 1850 von der Bildfläche verschwunden sein. Einige Jahre später wurden nach seinem Tod in seinem Haus Bibeln gedruckt – welche Ironie!

6. Die Bibel ist das am meisten zitierte Buch der Welt und es wurden schon hunderttausende Bücher über die Bibel geschrieben.

7. Die Bibel ist die Grundlage vieler Menschenrechte, Verfassungen, Gesetze und Gesellschaftsstrukturen.

8. Die Bibel wurde in einem Zeitraum von 1550 Jahren geschrieben (1450 v.Chr. bis 100 n.Chr.) und hat dabei nie an Aktualität verloren.

9. 40 Autoren aus völlig unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, Kulturen, Berufen und Zeitepochen waren an diesem Werk beteiligt. Die meisten kannten einander nicht. Sie schrieben in drei verschiedenen Sprachen. Trotzdem bilden die einzelnen Bibelteile eine erstaunliche Einheit.

10. Die Bibel ist eines der ältesten Zeugnisse deutscher Literatur überhaupt.

11. Das erste gedruckte Buch war eine Bibel (15. Jh.).

12. Die erste deutsche Bibelübersetzung von Martin Luther hat entscheidend zur Bildung einer einheitlichen deutschen Sprache beigetragen.

13. Die Bibel ist ein prophetisches Buch: Viele Vorraussagen haben sich inzwischen bereits zuverlässig erfüllt, vor allem in Bezug auf Jesus Christus.

14. Das teuerste Buch der Welt ist eine Bibel: Gutenbergs lateinische Vulgata hat einen Wert von 100.000 Dollar.

15. Die neutestamentlichen Handschriften reichen zeitlich sehr nahe an die berichteten Ereignisse heran, z.B. bis auf fünf Jahre beim Johannesevangelium. Bei den antiken griechischen Schriftstellern hingegen beträgt der Abstand zwischen Autor und erhaltener Handschrift in der Regel 1.000 Jahre! Die älteste vollständige Handschrift des berühmten Homer ist vom Autor sogar über 2.000 Jahre entfernt.

16. Kein Schriftstück der Antike ist annähernd so gut überliefert wie die Bibel. Heute existieren mehr als 4.000 komplette handschriftliche Manuskripte, 13.000 Handschriften von Teilen des Neuen Testaments und knapp 9.000 Handschriften von antiken Übersetzungen. Allein aus den ca. 36.000 Bibelzitaten in den anfänglichen Schriften der sogenannten Kirchenväter ließe sich das Neue Testament rekonstruieren. Hingegen gibt es von Julius Cäsars Werk Der gallische Krieg aus dem Jahre 60 v. Chr. heute nur ca. zehn Manuskripte.

Bis heute bestätigen tausende und abertausende von Christen, dass sich Ihr Leben durch die Botschaft der Bibel entscheidend verändert hat. Viele behaupten sogar, den Sinn Ihres Leben durch die Bibel gefunden zu haben ( lies mal in den Lebensberichte ).

Obwohl der Begriff „Bibel“ vom griechischen Wort „biblion“ kommt, was einfach „Buch“ bedeutet, ist die Bibel mehr als nur ein Buch. Die Bibel behauptet von sich, dass sie „Gottes Wort“ ist. Ganz schön krass, oder? „Alle Schrift ist von Gott eingegeben […]“ (2. Timotheus 3,16).

Willst du etwas Einzigartiges kennen lernen? Dann lies die Bibel! Bestell dir ein Neues Testament.

Tägliche Andachten!

von: Jot

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439. EU und USA bezahlen palästinenische Attentäter fürstlich

Dienstag, 28. April 2015 | Autor:

 R_K_by_Jerzy Sawluk_pixelio.de

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Lieber Blog Besucher,

als ich diesen Bericht gelesen habe, konnte ich es kaum glauben, was unsere europäischen Politiker im Konflikt zwischen den Palästinensern und Israel an Irrsinn veranstalten. Lesen Sie diese Zeilen selbst in Ruhe und bilden Sie sich dann ihr eigenes Urteil.

 Unbenannt

Foto mh – Israelnetz

 

 

Die Rückkehr eines Helden

 

Perspektivlosigkeit, Langeweile und Israel-Hetze führen in vielen palästinensischen Flüchtlingslagern im Westjordanland zu einer überdurchschnittlich hohen Zahl an Gefängnisaufenthalten in Israel. Die Häftlinge gelten in ihrem Volk als Helden. Die palästinensische Regierung belohnt ehemalige Insassen mit teilweise üppigen „Gehältern“.

Januar 2014, Deheische, ein Flüchtlingslager südlich von Bethlehem: Es ist ein sonniger Nachmittag und knackig kalt. Gegen 15 Uhr haben sich die Nachbarn der Familie M. vor ihrem Haus versammelt, etwa 30 Männer sitzen um ein kleines Feuer versammelt. Sie rauchen und trinken starken Kaffee. Kinderrufe hallen durch die engen Gassen, Motoren heulen auf, der Muezzin ruft zum Gebet, inzwischen ist es zehn vor fünf. Alle warten auf Aiman. Wann wird er kommen? So ganz sicher ist seine Rückkehr aus dem Gefängnis nicht. Heute ist Donnerstag, und wenn die Juden es sich anders überlegten, käme er erst am Sonntag frei. Denn morgen und am Samstag arbeitet bei denen keiner.
Die Frauen im Innenbereich sitzen um ein kleines Elektroheizgerät. Im Hintergrund läuft eine der beliebten türkischen Serien, auf einem kleinen Fernseher mit verkrisseltem Bild. Aimans Schwester Duaa erzählt: „Mein Vater ist zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau hat er fünf Kinder, mit meiner Mutter acht. Meine Mutter hat früher in Jerusalem als Reinigungskraft in einer Schule gearbeitet. Aber nun tut ihr der Rücken weh und sie kann diese Arbeit nicht mehr tun. Heute darf sie nur noch am Freitag nach Jerusalem zum Gebet. Dafür hat sie eine Extra-Erlaubnis.“ Die 25-Jährige hat selbst mit 14 geheiratet und ist heute dreifache Mutter: „Ich bin hier in Deheische aufgewachsen, mir geht es gut, ich habe ein schönes Leben.“ Ihre ältere Schwester Hajat stößt dazu. Sie hat fünf Kinder, ihr Mann Samer ist seit vier Jahren im Gefängnis. „In zwei Wochen wird auch er heimkommen. Er ist ein wichtiger Kämpfer der PFLP, der ‚Volksfront für die Befreiung Palästinas‘.“
Alle warten auf Aiman, man spricht darüber, dass die drei Jahre Haftstrafe nun endlich vorüber sind. Warum Aiman im Gefängnis gewesen ist, will keiner seiner Verwandten und Freunde so recht wissen. Seine Mutter ist jedenfalls überzeugt: „Er hat doch nichts getan. Er war zusammen mit seinen Freunden. Sie haben gespielt. Und dann haben sie ihn mitgenommen. Die Juden nehmen einfach alle mit. Wenn sie jemanden in Gegenwart eines anderen sehen, der Steine wirft, kommen sie am nächsten Tag und holen ihn ab. Aiman jedenfalls kommt heute nach Hause.“ Die Mutter freut sich sichtlich.

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Foto Israelnetz

Die Party beginnt
Es ist halb sechs, als verkündet wird, dass Aiman tatsächlich nach Hause kommt. Am Abend soll es soweit sein. Die Frauen tirilieren. Durch den nackten Betonbau hallt der Freudenruf: „Er kommt nach Hause, er kommt nach Hause, er kommt nach Hause!“ Im Nu versammeln sich immer mehr Nachbarn und Verwandte, es wird noch mehr Kaffee gereicht, man unterhält sich munter.
Gegen sieben Uhr bekommen die vielen kleinen Kinder eine rote Kufija, das traditionelle arabische Kopftuch, als Stirnband umgebunden. Aimans Brüder und einige Nachbarn fahren in einem Autokonvoi dem Häftling entgegen. Die Kinder sind fröhlich, sie lachen, es herrscht Festtagsstimmung. Ein kleines Mädchen ruft vergnügt: „Hochzeiten sind schön.“ Niemand weist sie darauf hin, dass das heute keine Hochzeit, sondern eine Häftlingsentlassungsfeier ist. Feiern ist eben feiern. Zwischendurch rufen die Männer an. Aiman muss noch neu eingekleidet werden. Die Frauen tanzen oben auf der Dachterrasse, sie trommeln und singen aufgeregt nationale Lieder.

„Steinewerfen macht Spaß!“
Unter den Gästen ist auch Bilal, Aimans Cousin aus dem Lager Kalandija. Auch der Vater des 17-Jährigen sitzt im Gefängnis. Der Junge erinnert sich: „Ich war fünf, als die Juden kamen und ihn abholten. Klar weiß ich noch, wie das war. Heute bin ich mit meiner Mutter allein zu Haus. Weil auch mein älterer Bruder im Gefängnis ist. Der hat eine Bombe auf den Checkpoint Kalandija geworfen. In sechs Monaten kommt er frei.“ Bilal erzählt das alles scheinbar unbekümmert und wie um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, fügt er an: „Das ist aber nicht schlimm, meine Mutter und ich kommen auch gut ohne die beiden klar. Von der Regierung bekommen wir jeden Monat genug Geld, deshalb brauche ich auch nicht zu arbeiten.“ Er fügt grinsend hinzu: „Ich gehe jeden Freitag am Checkpoint Kalandija Steine werfen. Willst du auch mal mitkommen? Das macht Spaß!“

Die Rückkehr
Um kurz nach acht fährt ein hupender Autokonvoi vor das Haus der Familie M. Sie tragen Aiman auf Händen in die Menge der Nachbarn und Verwandten. Aus dem Teenager, der im elterlichen Wohnzimmer milchbubimäßig von den Fotos herablächelt, ist ein Mann geworden. Wild sieht er aus, hat einen zotteligen Bart und lange Haare.
Er wird von den etwa 250 Frauen und Männern freudig begrüßt. Wie ein großer Held wird er von Nachbar zu Bruder, von Tante zu Onkel und Freunden weitergereicht. Etwas Wildes liegt in seinem Blick: Wie fühlt sich wohl ein Mensch, der drei Jahre in Haft, viel allein mit sich war, und nun gefeiert wird, als hätte er eine heroische Tat begangen? Sein hoher Adrenalinspiegel steht ihm ins Gesicht geschrieben. Auf den Fotos und in den Erzählungen wirkte er eher ruhig. Doch heute ist SEIN Tag. Er wird umarmt, küsst die Hände seiner Mutter und Tanten, Nachbarn klopfen ihm auf die Schulter und flüstern ihm zu: „Den Zionisten hast du’s gezeigt!“ Ehemalige Mithäftlinge sind ebenfalls da und rufen: „Das war sicher nicht das letzte Mal, dass du es mit der Besatzung aufgenommen hast. Alle Achtung!“

Feiern mit Vorbehalt
Aiman ist 21 Jahre alt, sein 14 Jahre älterer Bruder Adnan steht mit seiner jüngsten Tochter etwas abseits und sagt halb ernst und halb spaßig: „Ich war noch nie im Gefängnis, aber wenn ich mir anschaue, was für eine schöne Feier er bekommen hat, dann sollte ich wohl überlegen, mich auch mal inhaftieren zu lassen.“ Hier, in dieser Umgebung und an diesem Tag entsteht tatsächlich der Eindruck, dass jede Familie mindestens eine Person in Haft hat oder einmal hatte. Statt nach den Ursachen und Gründen der Inhaftierung zu fragen, wird pauschal die Besatzung verantwortlich gemacht: „Wir müssen ja für unsere Rechte kämpfen. Die Besatzung ist böse.“
Es sind die lauten Stimmen, die die Haft so betrachten, als wäre es eine unabwendbare Naturkatastrophe. Die leisen Stimmen, wie Aimans Bruder Adnan, stehen am Rand und tuscheln nachdenklich vor sich hin. Auch seine Schwiegermutter sagt kaum hörbar: „Ich mag diesen ganzen Rummel nicht. Alles in allem muss man doch sagen, dass der Junge gegen das Gesetz verstoßen hat. Ich war noch nie im Gefängnis bei den Israelis. Und es ist ja nicht so, dass sie grundlos kommen und dich mitnehmen …“

Unterhalt für Häftlinge
2011 wurde in der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ein Gesetz verabschiedet, nach dem israelischen und palästinensischen arabischen Häftlingen in israelischen Gefängnissen ein monatliches „ratib“ zugesteht. Das Wort lässt sich mit Gehalt, Besoldung oder Honorar übersetzen. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach der Dauer der Haftstrafe. So bekommen Gefangene für längere Haftstrafen mehr Geld als kürzer Inhaftierte. Außerdem bekommen verheiratete Gefangene mehr als ledige, Eltern mehr als kinderlose. Für Araber aus Ostjerusalem und israelische Araber gibt es einen Zuschlag, den Palästinenser aus dem Westjordanland oder dem Gazastreifen nicht bekommen. Die minimale Zahlung an Gefangene liegt bei umgerechnet etwa 300 Euro für bis zu drei Jahren Haft. Bei mehr als 30 Jahren beträgt das „Grundgehalt“ umgerechnet rund 2.600 Euro. Das palästinensische Durchschnittseinkommen liegt bei etwa 470 Euro.
Die PA muss Häftlingen in israelischen Gefängnissen außerdem die Möglichkeit für akademische Studien bieten. Weiterhin werden Kindern von männlichen Häftlingen, die zu mehr als 20 Jahren verurteilt sind und mindestens fünf Jahre der Strafe abgesessen haben, 80 Prozent der Studiengebühren erlassen. Das gleiche gilt für Kinder von weiblichen Gefangenen, die zu mindestens zehn Jahren verurteilt sind und mindestens drei davon abgesessen haben. Mehr als 5.500 palästinensische Sicherheitshäftlinge waren Ende 2014 in Israel inhaftiert.
Doch nicht jeder Häftling kommt in den Genuss der Gelder. Nach dem Häftlingsgesetz von 2004 definiert die PA all jene als Häftlinge, die „infolge ihres Widerstandes gegen die Besatzung inhaftiert sind“. Das bedeutet, dass Autodiebe keine Zahlung bekommen, Attentäter hingegen schon. Die Absicht dieser Zahlungen ist „die Versorgung von Häftlingen in israelischen Gefängnissen und ihrer Bedürfnisse“.
Die Gehälter werden vom Tag ihrer Inhaftierung bis zum Tag der Entlassung bezahlt, sofern die entsprechenden Finanzen vorhanden sind. Die Zuwendungen werden aus dem allgemeinen Budget und Steuergeldern bestritten. Das allgemeine Budget in der PA wird zu fast der Hälfte von ausländischen Geldgebern bestritten, wobei die USA und die Europäische Union den größten Teil beisteuern.

Ein Ex-Häftling mit sich im Reinen
Januar 2015: Trotz der Sonne, die freundlich auf Deheische scheint, wirkt die Situation im Lager trostlos. Dabei gibt es viele Bemühungen von internationaler Seite, Hoffnung hineinzubringen: Etwa 70 Familien erhalten durch das 1994 gegründete Kulturzentrum „Ibdaa“ (Kreation, Schöpfung) regelmäßiges Einkommen. Duaa wohnt mit ihrer Familie direkt neben dem ansprechenden Bau, dem anzusehen ist, dass eine Menge Geld darin steckt. Für ihre Nachbarn hat sie kein freundliches Wort übrig: „Die vom Ibdaa-Center sind Betrüger. Leute aus aller Welt kommen und bringen ihnen Geld. Doch die stecken alles in die eigene Tasche.“
Seit vergangenem Sommer wohnt Hajat wieder bei ihren Eltern, die fünf Kinder sind bei den Eltern ihres Mannes. „Samer kam letztes Jahr frei, wir haben uns scheiden lassen, wenige Monate später wurde er wieder inhaftiert.“ Sie erzählt das so routiniert, als würde sie über die nächste Hauptmahlzeit sprechen. Auch Cousin Bilal ist inzwischen inhaftiert. Er wurde von den Israelis beim Steinewerfen in Kalandija erwischt. Dafür ist sein Bruder, der Bombenbauer, wieder auf freiem Fuß.
Aiman verlobte sich vier Wochen nach seiner Haftentlassung und heiratete drei Monate später. Seine Frau heißt Fatma, ist 18 Jahre alt und war damals auch bei der Häftlingsentlassungsfeier dabei: „Aiman war mit meinem Bruder zusammen im Gefängnis und wir kannten uns schon als Kinder.“ Sie lächelt ihren Mann verschämt an: „Als er aus dem Gefängnis kam, war das ne tolle Sache, aber als er dann Interesse an mir zeigte, wollte ich eigentlich nicht.“
Aimans Vater resümiert: „Aiman war 35 Monate im Gefängnis. Also fast drei Jahre. Wäre er zwei Jahre länger geblieben, würde er heute jeden Monat 4.000 Schekel (etwa 900 Euro) bekommen. Es gibt Gefangene, die bekommen sogar 12.000 Schekel (circa 2.700 Euro). Wenn die Kinder kürzer als drei Jahre im Gefängnis sitzen, lohnt sich das finanziell nicht. Da zahlt man immer drauf. Allein deshalb ist es gut, dass er wieder da ist.“ Über den geschiedenen Schwiegersohn Samer sagt er: „Der bekommt jeden Monat 4.000 Schekel von der Regierung. Damit lässt sich schon was anfangen.“
Familie M. hat für das junge Paar Aimans altes Kinderzimmer umgebaut: Neben dem kleinen Schlafzimmer gibt es eine Kochnische und ein winziges Badezimmer. An den Wänden hängen Aimans Fotos von früher, aus der Zeit, bevor er im Gefängnis war. Das Video seiner Entlassungsfeier spielt er abwechselnd mit dem seiner Hochzeit auf einem großen Flachbildschirm an der Wand ab. Er erzählt, dass er im Gefängnis seinen Schulabschluss gemacht hat. Im Lager findet er zwar keine Arbeit, doch ins Gefängnis möchte er trotzdem nicht zurück: „Ich verehre die PFLP nur noch in meinem Zimmer, nicht mehr auf der Straße. Ich habe Verantwortung für meine Frau.“ Er ist nicht wütend wegen der Zeit im Gefängnis, wirkt irgendwie zufrieden und mit seiner Situation versöhnt.

Herzlichen Dank an Israelnetz für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Autorin: mh

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434. Multi Kulti – Gott und die Welt

Freitag, 27. März 2015 | Autor:

 

 NAI Jerusalem

Jerusalem

 

Wir sind in Deutschland und Europa nicht mehr unter uns: Die ganze Welt ist zu Gast, und alle Religionen melden sich mehr oder weniger lautstark zu Wort. Es entsteht ein Miteinander und auch ein Durcheinander von Ansichten, Lebensstilen und Überzeugungen.

Inmitten dieser multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft stehen wir Christen und wollen unsere Antwort auf die unendlich vielen Fragen der Zeit geben. Dabei gilt: Wir wollen zuhören, wie die Fragen lauten. Wir wollen die Sehnsüchte und Ängste kennen lernen. Aber wir wollen auch sagen, was wir an Wahrheit erkannt haben.

Vor einiger Zeit wurde ich von einigen Schülern und jungen Erwachsenen in einen Jugendclub eingeladen. Sie wollten mit mir über »Gott und die Welt« reden. Dann sagten sie: »Ja, wir interessieren uns für religiöse Fragen, für die Vernetzungen des Lebens, für Kräfte und Mächte, die das Leben bestimmen usw. « Und nun wollten sie wissen, was ich denn als Christ dazu sagen würde, und welche Antworten ich auf ihre Lebensfragen hätte. Mitten in das Vorgespräch rief einer der Jungen: »Aber bitte nicht soviel Kopf, lieber mehr Bauch! « Alles lachte.

Darauf stieg ich ein und sagte ungefähr dies: »Natürlich habt ihr ein Recht, die Diskussion zu führen, die ihr wollt. Nur eines muss man schon mal zur Kenntnis nehmen: Die christliche Religion ist eine Hochreligion, eine Geist Religion. Da muss zunächst etwas erklärt und begriffen werden. Man muss zunächst wissen, um was es hier eigentlich geht. Erst wenn man gehört und richtig verstanden hat, kann man sich überlegen, ob man sich damit einlassen will oder nicht. Der Glaube kommt nach den Klärungen. «

Zuerst waren alle völlig aufgebracht, dass ich ihnen zumutete, christliche Religion beginne mit Darlegung bestimmter Wahrheit, und zunächst müsse man darüber nachdenken, bevor man überhaupt vom Glauben reden könne. Dann meinte ein Mädchen: »Das ist ja völlig neu. Ich dachte immer, Religion sei eine Sache des Fühlens und der inneren Ahnungen. « Darauf ich: »Sie dürfen einen Mercedes der S Klasse nicht mit einer Seifenblase verwechseln. Die Seifenblase kann sehr, sehr schön sein, aber mit dem Mercedes kommen Sie auf jeden Fall etwas weiter. « Das Eis war gebrochen. Alles lachte.

Glaube 3

Nun fragte ich, an welchen Bildern, Vorstellungen und Gedanken sie denn im Christentum am meisten Anstoß nähmen. Einer sagte: »Wenn ich an Gott denke, dann denke ich immer an den alten Mann mit dem Bart. « Und das könne ja wohl kein Gott sein. An dieser Stelle begannen wir unser Gespräch.

Ich fragte die jungen Leute: »Wisst ihr, wo dieses Bild mit dem Uralten und dem Bart und der Wolke herkommt? «

»Nein, keine Ahnung. Wir wissen nur, dass sich dieses Bild in den Köpfen erstaunlich lange gehalten hat. Und wer Gottesvorstellungen ablehnt, sagt: >Aber keinen alten Mann mit Bart! <«

Dieses Bild stammt tatsächlich aus der Bibel. Es steht im Danielbuch (Kapitel 7, Vers 9). Da heißt es: »Ich sah, wie Throne aufgestellt wurden, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt rein wie Wolle. «

Gemeint ist etwas Einzigartiges: Hinter den Dingen ist ein Ursprung. Und dieser Ursprung wird genannt »der ganz Alte«, »der Uralte, aus dem alles Leben kommt«.

In anderen Religionen wird das übertragen mit »Bart«. »Beim Bart des Propheten« heißt es im Islam. Bart bedeutet soviel wie »lange Zeit«, »Weisheit«. Der Schwur »beim Bart des Propheten« ist das Schwören bei der Weisheit. Das sind Symbole, die wir in Europa verloren haben.

»Und sein Haar war weiß wie Wolle« – das ist die Ehrwürdigkeit des Alters, an dem die vergangenen Jahre, die im Alten sind, deutlich werden.

In Japan zum Beispiel darf man in den ländlichen Gebieten bis heute einen alten Menschen nicht überholen. Man muss auf die andere Straßenseite. Man darf nicht einfach an einem alten Menschen vorbeigehen, denn in ihm ist viel Zeit und die Summe der Erfahrungen. Die Summe der Erfahrungen birgt wieder Weisheit.

In dem »Uralten« ist die Lebenskraft, aus der alles andere kommt. Und Sie und ich, wir kommen aus dem Alten. Nicht »alt« im Sinne von »vergangen«, »unmodern«, sondern im Sinne von »ursprünglich«, »wo das Leben herkommt«.

TPI Der Sinn des Lebens 1

Sie haben sich Ihr Leben nicht gemacht, und ich meines auch nicht. Ich komme aus dem Anfang, aus dem Alten. Aus dem Uralten aber kommt der ganze Kosmos. Man fand sich erstaunlicherweise in dieser Welt des Uralten zurecht, er war die Begründung allen Lebens. Jesus nennt ihn den Vater. Den Vater, aus dem alles kommt. Das bedeutet, ich habe mein Leben vom Vater.

Manche wollen ihr Leben lieber sich selbst verdanken. »Man kann«, sagte Willy Brandt, »über alles abstimmen, aber niemals über den Vater. « Das sagte er zu seinen eigenen Söhnen damals in den sechziger Jahren. Sie wollten ihn wohl gerade abwählen.

Wir kommen von dem »Uralten«, den Jesus den Vater nennt. Plötzlich bekommt dieses Bild von dem Uralten einen tiefen Sinn und kann neu verstanden werden. Wir nehmen heute an, dass die Menschheit mindestens zwei Millionen Jahre alt ist, die Erde fünf Milliarden Jahre und der ganze Kosmos rund zehn Milliarden Jahre. Diese Zahlen sprengen jede Vorstellung. Aber eines kann ich sofort denken: Vor allem war und ist Gott, aus dem alles kommt, der alles erhält und der bis zur Stunde alles auf sich hin bewegt. Gott selber ist es, der von Anfang an da war. Auf den alten Bildern wird der »Uralte« immer auf einer Wolke gezeigt. Die Wolke ist ein Symbol für die Verbindung zwischen der Erde und dem grenzenlosen Himmel. Die Wolke ist nicht mehr an die Erde gebunden; sie gehört auch nicht zum Himmel. Aber wer »über den Wolken thront«, der hat die Grenzenlosigkeit erreicht, ohne die Erde mit ihren Grenzen zu verlassen. Man muss diese Bilder wieder lesen können, dann geht einem auf, wie tiefsinnig in früheren Zeiten Gott gedacht und gemalt wurde.

TPI Der Sinn des Lebens 2

Aber diese und andere Bilder sind noch keine Letztaussagen über Gott. Wer oder was Gott ist, das können wir gar nicht sagen. Da vermögen wir ehrlicherweise nur zu »schweigen«. Denn wir wissen es nicht. Und wenn wir etwas Gewisses von Gott hören und sehen wollten, dann trüge Gott selber die Beweislast. Das heißt: Dann müsste er sich selber zu Gehör beziehungsweise zu Gesicht bringen. Wenn Gott sich selber hören und sehen lässt, nennen wir das eine Offenbarung. In der Offenbarung »deckt Gott sich selber auf«. Und das wussten und wissen alle Religionen und Kulturen: Nur dort, wo Offenbarung geschieht, gibt es wirklich Antworten, gibt es Klärungen und Gewissheiten. Wo aber geschieht solche »Offenbarung«?

Wenn sich Gott offenbaren sollte, dann muss er das so tun, dass wir Menschen es verstehen. Er müsste sich also »menschlich«, das heißt zeitlich offenbaren. Aber wenn er sich menschlich und zeitlich offenbaren würde, dann käme er ja gerade nicht göttlich?!

Wie weiß ich denn nun, ob eine Offenbarung eine Offenbarung ist? Darum wird man sehr gut daran tun, dass man nicht jedem nachrennt, der sagt, er hätte etwas von Gott gehört oder gesehen. Wie viele Leute habe ich schon getroffen, die redeten von Offenbarungen, aber es war alles Einbildung, Spekulation, kurz gesagt, dummes Zeug. Und man sollte das eine Leben, das man hat, nicht auf die Dummheiten und religiösen Spekulationen nervöser Leute setzen!

Aber bevor wir weiter über Gott und Offenbarung nachdenken – was meinen wir eigentlich, wenn wir von Gott reden? Was oder wer ist das denn?

Dazu muss man auch etwas wissen: Die Bezeichnung »Gott« in unserer Sprache kommt aus dem Germanischen: »got« oder auch »guda«. Dieses Wort ist sächlich und weist auf jene Macht hin, die angebetet und angerufen werden kann und soll. Bischof Wulfila verwendete dieses Wort als Gottesname in seiner gotischen Bibelübersetzung. Gleichzeitig rückte dieser Gottesname in die Nähe des Wortes »gut«. So bekam der christliche Gott bereits durch den Namen einen stark moralischen Einschlag: Wer sich zu Gott hält, der hält sich zum Guten und ist gut. Dagegen ist ja grundsätzlich nichts zu sagen, aber der Name Gottes ist in der Heiligen Schrift ein anderer. Und dieser Name ist »aufgedeckt«, von Gott selber »bekannt gemacht«, nämlich »offenbart«.

Wir lesen im 2. Buch Mose (3. Kapitel) eine erstaunliche Geschichte: Mose muss Ägypten verlassen. Er hat einen Ägypter erschlagen, weil er erlebt hatte, wie dieser einen jüdischen Fremdarbeiter misshandelte. Mose war als ägyptischer Prinz selber von jüdischer Herkunft. Und als Mose nun in der Wüste war, erschien ihm eines Tages etwas sehr Seltsames. Da heißt es in 2. Mose 3,1-14:

»Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Und der Engel des Herrn erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. Als aber der Herr sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Und der Herr sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Und ich bin herniedergefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Not gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen. So geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst.

Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge.

TPI Dein Leben

Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt! und sie zu mir sagen werden: »Wie ist sein Name?«, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: »Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: Ich werde sein der hat mich zu euch gesandt«.

Das ist der Name Gottes: »Ich bin, der ich bin« (Jahwe).
Wir können auch übersetzen: »Ich bin da. Ich bin überall für euch da, und ich werde immer für euch da sein! « Das ist der Name und das Wesen Gottes.

Diese Geschichte offenbart den Gottesnamen. Wer nach dem Gott der Bibel fragt, fragt nach dem, der immer da ist, der überall da ist und der verborgen in allem wirkt.
Als etwa 1400 Jahre später Jesus von Nazareth auftritt, nimmt er geheimnisvollerweise diese Formulierung auf, wenn er sagt: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben« (Johannes 14,6). Und die Juden seiner Zeit ahnten Fürchterliches. Sie gingen zu ihm und fragten ihn in einem leidenschaftlichen Gespräch (Johannes 8,13 59): »Wer bist du denn? « In der folgenden sehr heftigen Auseinandersetzung sagt Jesus den folgenden Satz und nimmt damit den Gottesnamen auf: »Ehe Abraham wurde, bin ich! «

Ein Sturm der Entrüstung brach los. »Sie hoben Steine auf, um auf ihn zu werfen. « Diese Aussage Jesu erregt bis heute jeden glaubenden Juden und jeden Moslem, und nicht nur sie.

Kehren wir wieder zur Aufdeckung, zur Offenbarung des Namens Gottes zurück: Es geht in der Bibel nicht um einige Gesetze und Liebesvorschriften. Wer das sagt, verhandelt die Sache zu kurz. Es geht um das Geheimnis Gottes, um seinen Namen und sein Wesen. Name und Wesen Gottes sind eins: Ich bin, der ich bin, ich werde sein, der ich sein werde! Ich bin da. Schau in den Kosmos: Ich bin da. Schau hinter die Sterne, wenn du es könntest, ich bin da. Schau in die unendlich vielgestaltige Weltgeschichte, ich bin da. Schau in dein eigenes Leben, ich bin auch da.

Als 1961 die Mauer gebaut wurde, war ich da, und als sie 1989 wieder abgerissen wurde, war ich da. Wir Menschen sind nicht unter uns, sondern Gott ist unter uns da: Er ist vor uns und hinter uns, über uns und unter uns. Er ist auch in uns und gleichzeitig hinter allem Geschaffenen »in einem Licht, zu dem niemand kommen kann« (1. Timotheus 6,16).

Der Gottesname der Deutschen heißt »Gott«. Die Zulus in Afrika nennen Gott »Unkulunkulu«, das ist »der ganz Große«. Die Griechen nennen ihren Gott »Theos«, das ist »der Sehende«, »der Aufpasser«. Der Gott der Heiligen Schrift aber deckt seinen Namen und sein Wesen selber auf und sagt: Ich bin da! « Und wenn einer sagt: »Ich bin aber gottlos«, dann antwortet Gott: »Da bin ich auch! «

Man kann diese Offenbarung in Frage stellen, man kann darüber lachen, sie bestreiten, aber eines können wir nicht mehr: Wir können nicht so tun, als wäre sie nicht geschehen. Dieser Name ist offenbart in die Geschichte der Völker. Das Volk Israel gibt es nur, weil es diese Offenbarung gibt. Und uns Christen gibt es auch nur, weil es Israel gibt.

A40 mach nicht dort einen punkt, wo ...

Da ist nicht von Moral die Rede, sondern von Gottes Nähe. Der Kern des christlichen Glaubens ist nicht eine Moral, es sind auch nicht die Liebesgebote! Und wenn eine ganze Kultur in Ost und West das sagt, und wenn unentwegt davon geredet wird, die christliche Religion sei dazu da, dass die Menschen besser werden, dass mehr geliebt werden soll usw., dann bin ich ja nicht dagegen und das Liebesgebot kommt ja auch in der Bibel vor – aber das ist nicht das Herzstück, darum dreht es sich im christlichen Glauben nicht. Nein und tausendmal nein!

Vielleicht leuchtet Ihnen das nicht ein, aber es ist so. Vielleicht haben Sie in Ihrer religiösen Erziehung etwas Moralisches mitbekommen. Das ist im Grunde das Verkehrteste, was uns passieren konnte. Dass Millionen von Menschen aus der Kirche ausgetreten sind, hatte mit der Moralität zu tun, denn Moralität ist Macht. Das ist genau das Gegenteil von dem, was dieser Gott sein wollte.

Moral, Ethik ist Forderung. Mit jeder Ethik können Sie einen Menschen in die Knie zwingen, Sie brauchen nur nachzubohren. Mit Moral können Sie jeden zur Strecke bringen. Jedem Pastor können Sie sagen: »So sind die Pastoren. « Sie haben recht, und er ist zur Strecke gebracht. Das klappt immer, darum gebrauchen wir es ja auch.

Und dann die Kreuzzüge! Die wenigsten wissen, wann sie waren, aber die sind ein unwiderlegbares Argument gegen die moralische Qualität der Kirche.

Die Kirche wird nicht wegen ihrer Dogmatik madig gemacht, sondern weil sie das, was sie dauernd an Gutem anbietet, selbst nicht hält.

Vergessen Sie das nie: Wenn Sie religiös erzogen worden sind, sind Sie immer auch moralisch erzogen. Ihre Eltern hatten eine Menge zu tun, damit Sie das wenigstens halbwegs begriffen.

Die Mitte des christlichen Glaubens, um die sich alles dreht, ist nicht die Moral, sondern die Person Jesus von Nazareth: In ihm deckt Gott sich, sein Wesen und seine Liebe auf. In Jesus zeigt er sein Ziel mit der Schöpfung und mit jedem Menschen. Jesus von Nazareth ist die Offenbarung Gottes. Er ist die Antwort auf unsere Fragen nach dem Woher und dem Wohin. Jesus ist die Antwort, die nicht wir geben, sondern der ewige Gott selbst! Nicht wir finden die Antworten auf unsere Fragen, sondern Gott.

Nach Vorträgen kommen junge und ältere Menschen immer wieder und fragen, wie sie denn nun mit Jesus von Nazareth zurechtkämen, was sie tun müssten und ähnliches. Dann antworte ich ihnen, was mir vor vielen Jahren auch jemand geraten hat: »Nehmen Sie sich das Neue Testament. Lesen Sie das Lukas Evangelium. Lesen Sie es von vorne bis hinten und fragen Sie nach der Gestalt Jesu. Lernen Sie vor allem und zunächst ihn kennen. Und dann warten Sie ab, was er mit Ihnen macht und ob Sie Vertrauen gewinnen, zu ihm und seinem Leben. «

Die Mitte der Bibel ist die Person Jesu. Nicht was er sagt, ist das Entscheidende, sondern dass er es sagt. Denn das, was er sagt, das ist er selbst. Die Begegnung mit dem Neuen Testament ist die Begegnung mit der Gestalt Jesu. Um mehr und um weniger geht es nicht.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie oft Menschen unserer Zeit bereit sind, hierüber nachzudenken. Sie sind offen, wenn wir uns Zeit nehmen zu sagen, was christlicher Glaube bedeutet.

Wir müssen nur, so scheint mir, aufeinander hören und auch die Fragen zulassen, die so ganz anders sind, als fromme Leute sie gewohnt sind.

Wir brauchen auch keine Angst zu haben, wir würden dabei zu anspruchsvoll. Denn wir tun keinem einen Gefallen, wenn wir ihn aus dem »Kopf in den Bauch« entlassen. Ich habe inzwischen herausbekommen: Viele Menschen sind bereit, anspruchsvoll zu werden, wenn man ihnen nur Chance und Gesprächsstil dazu ermöglicht. Das war in diesem Jugendclub so, das ist unter Studenten und jungen Arbeitern nicht anders, und in unseren Führungsetagen von Banken und Wirtschaft gibt es viel mehr Aufgeschlossenheit, als wir ahnen. Nur, die Leute kommen nicht mehr zu uns; wir müssen zu ihnen. Und nicht wir bestimmen Frage und Antwort, sondern zuerst bestimmen sie, was sie fragen und was sie hören wollen.

In Berlin hatte ich ein sehr eindrückliches Erlebnis mit Christen und Moslems in einem Studentenwohnheim.

Wir saßen bei wunderbarem Sommerabend-Wetter im Innenhof. Natürlich kamen wir sofort auf das Thema Religion. Was sonst? Mohammed ist immer im Gespräch. Wir verabredeten, dass jeder das sagen und fragen dürfe, was er auf dem Herzen beziehungsweise im Kopf habe. Und jeder dürfe und solle ausreden.

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Moslems R_K_by_Jerzy Sawluk_pixelio.de

Dann erzählten sie mir, was sie glaubten. Sie erzählten von Mohammed und von dem geheimnisvollen Erlebnis, das Mohammed in der Höhle Hira bei Mekka hatte, als er zum ersten Mal einen himmlischen Boten reden hörte. Sie sagten mir, warum sie glauben, dass es nur einen Gott gibt, Allah, und dass der heilige Wille Allahs im Koran stünde und so weiter. Wir redeten lange.

Es ist immer bewegend, wenn Menschen von ihrem Glauben reden, denn wer von seinem Glauben redet, der spricht immer auch von seinem Herzen.

Dann fragten sie mich: »Und was glaubst du? « Ich meinte, dass ich das gerne sagen würde, aber sie müssten nun auch etwas Zeit haben und möchten mich nicht unterbrechen. Da lachten sie und versprachen, Zeit zu haben und mich ausreden zu lassen.

Und ich erzählte: »Wir Menschen leben und lieben, leiden und suchen das Glück, und irgendwann beginnt das Fragen: Wo kommen wir her, wo gehen wir hin, und wie werden wir mit unserem Leben und Leiden und unseren Nöten fertig?

Gott sieht unser Leben, unser Suchen, unser Glück und unser Leid. Er sieht, dass wir oft beim besten Willen nicht zurechtkommen. Wir sollen nicht lügen, und wir lügen. Wir sollen Menschen lieben, aber wir können nicht lieben. Wir sollen Frieden halten, aber wir führen Krieg.

Da hielt es Gott nicht mehr aus. Er beugte sich ganz tief und kam als Kind auf die Welt, von der Jungfrau Maria geboren. Gott wurde Mensch! «

Sie riefen dazwischen: »Ja, aber das gibt’s doch gar nicht! Das ist Lästerung. Gott kann nicht Mensch werden! «

Ich erinnerte sie: »Ihr habt versprochen, ihr würdet auch ruhig sein. Lasst mich zu Ende erzählen.« Und dann erzählte ich ihnen das Leben Jesu, von seiner Herkunft, seinen Eltern, der Versuchung in der Wüste, seinen Wundern und Taten und von seinem »Ich bin«.

Da wurden die jungen Moslems ganz aufgeregt: »Aber Mohammed hat gesagt, das ist eine Lüge von den Christen. Gott hat gar keinen Sohn, und er kann auch nicht auf die Erde kommen! «

Da bat ich wieder: »Ihr habt mir versprochen, ihr wollt mich zu Ende reden lassen. «
»Ja, ist ja gut«, sagten sie, und ich erzählte weiter von dem Geheimnis Jesu, so wie wir Christen es empfangen haben:

»In Jesus machte Gott das Menschsein durch. Er lernte alle Höhen und Tiefen, alle Versuchungen und jede Sünde kennen. Obwohl Jesus selber nie gesündigt hat, hat er doch alles Elend und allen Jammer, alle Grausamkeiten und alle Verbrechen des menschlichen Herzens kennen gelernt. Und die Menschen haben in Jesus die Liebe des Vaters kennen gelernt: Alle Wunder, alle Heilungen und Hilfen und jede Freundlichkeit Jesu waren Zeichen der ewigen Liebe Gottes, die in Raum und Zeit gekommen war. In Jesus war Gott nun ganz nahe, ganz bei uns. Aber Gott kam klein und verwundbar, nicht mächtig und nicht zwingend. Er hat uns erlitten! «

Da waren die jungen Moslems wieder nicht zu halten: »Das gibt es doch nicht. So ist Allah nicht! Allah kommt nicht schwach. « Es war unglaublich für sie, und sie waren richtig aufgebracht.

Ich bat wieder: »Ihr habt versprochen, dass ich zu Ende reden darf Ich habe eben bei euch auch zugehört und habe immer nachgefragt, damit ich euch richtig verstehe. «

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Kreuzigung Jesu – Gemälde von Michael Willfort

Sie wurden wieder still. Ich erzählte die Geschichte von der Kreuzigung Jesu: Und am Kreuz Jesu ging Gott in die letzte Einsamkeit. Er ging in und mit Jesus in die Hölle. Er trug am Kreuz das Gericht über alle Sünde, über alles Schreckliche, das jemals geschehen ist und geschehen wird. Gott trug am Kreuz sein eigenes Gericht. Er machte sogar den Augenblick durch, wo der Sohn aufschrie: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« Gott hat auch die Gottlosigkeit durchgemacht! «

Es war ganz still geworden.

Dann fragte einer der jungen Leute: »Und warum ist das passiert? «

»Er will bei uns sein in unseren Fragen und Nöten, in unseren Einsamkeiten und Widersprüchen, in unseren Schulden und in unserem Glück. Er ist auch bei uns, wenn wir gottlos werden. Als Jesus schrie: >Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? < da war Gott selber in der Gottverlassenheit! «

Da bat einer der jungen Moslems: »Sag das noch mal! « Ich wiederholte: »Als Jesus am Kreuz in die Gottverlassenheit musste, da erlebte Gott in Jesus die Gottverlassenheit. Und seit der Zeit weiß Gott, was Gottverlassenheit ist. Seit Golgatha ist Gott auch da, wo ihn keiner vermutet: In der Gottlosigkeit!«

Es war sehr still geworden.

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Das Grab ist leer Jesus ist auferstanden

»Und dann wurde Jesus am dritten Tag von den Toten auferweckt. Da hat Gott zu ihm ein ewiges Ja gesprochen. Am Ostermorgen wurde nicht nur ein Toter auferweckt, sondern da hat Gott zu dem Gekreuzigten Ja gesagt. Das heißt: Was am Kreuz von Golgatha geschehen ist, das ist wahr. Das ist von Gott gewollt. Das war kein Fehler der Juden, kein Irrtum von Pilatus. Das Kreuz ist Gottes Kreuz. Das wollte er, das will er bis heute und für alle Zeiten bis zur Ewigkeit! «

Die Moslems waren unruhig. Denn in ihrem göttlichen Wort, im Koran, steht es ganz anders. Dort steht, dass Gott den Jesus (Isa) zu sich nimmt. Jesus wird nicht gekreuzigt, nicht getötet, die Juden haben ihn mit einem anderen verwechselt (Sure 4,157). Ich bat die Zuhörer: »Haltet das mal aus, wie wir Christen es verstehen und glauben.« Und fuhr ungefähr so fort:

»Und mit der Auferstehung bekommt der Gekreuzigte die Vollmacht im Himmel und auf Erden. Der gekreuzigte Jesus ist der Herr der Geschichte. Der Ohnmächtigste hat die Macht. Der Liebende ist der Herr. Und Jesus kann jetzt den Gottesnamen aufnehmen, wenn er sagt: Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende (Matthäus 28,20).

Und wo immer Menschen sind, hat er jederzeit Zugang. Wo immer diese Botschaft vom Kommen Gottes in Jesus Christus gesagt wird, verbirgt er sich in dieser Botschaft und tut am Menschen, was die Botschaft sagt: Er kommt in die tiefsten Tiefen, um Menschen dort zu lieben, wie sie sind. Und er gibt einen Sinn, den es sonst in der Welt nicht gibt. Und er gibt eine Wahrheit, die sonst keiner weiß. Und er gibt einen Lebensmut und eine Freude, die man bei ihm nicht vermutet!

Wir müssen keine Götter werden, sondern Gott will Mensch werden. Er will uns nicht göttlich machen, sondern menschlich. Das ist die Erlösung Jesu: Durch seine Vergebung, durch seine Versöhnung schafft er eine neue Menschlichkeit. Sie besteht darin, dass wir niemals allein sind, immer geborgen und freigemacht zu einem versöhnten und hoffnungsvollen Leben. «
So ähnlich hatte ich es ihnen versucht zu sagen.

Ein Moslem meinte leise: »So etwas habe ich noch nie gehört. « Er hatte die Offenbarung Gottes gehört.

Es war Abend geworden. Alle waren sehr nachdenklich. Beim Abschied umarmte mich einer von ihnen und sagte: »Das wusste ich alles nicht, das hatte ich noch nie gehört! « Er lachte mich etwas verlegen an und grüßte mich mit dem arabischen Friedensgruß: »Salam. «

Die Offenbarung ist Jesus selbst, der gekreuzigte und auferstandene Herr. Der große, liebende Gott. Der Freund der Menschen! Das ist die Wahrheit der Christen. Und genau damit lassen wir uns ein, wenn wir Christen werden wollen oder es sind.

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Gott ist Liebe – Umarmung_by_S.v.Gehren_pixelio.de

Autor: Klaus Vollmer

Quelle: gott.net e. V.

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425. Welche Kraft wirkt in Europa?

Dienstag, 16. Dezember 2014 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

viele Menschen des 21.Jahrhundert interessieren sich nicht oder wenig für die Aussagen der Bibel, obwohl es im Wort Gottes vieles zu erforschen gibt was für unsere Zeit relevant ist. Mir hat dieser Bericht und die Aussagen von David gefallen, darum will ich ihn einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen.

 

Quelle – Proph. Vision

 

Am Sonntag, den 30. Juni, war David Gastsprecher bei Charisma Eglise Chretienne in Paris. Wir waren erstaunt über den Umfang der christlichen Arbeit hier in Frankreich, der Geburtsstätte des Säkularismus und Atheismus in Europa! Gegründet 1992 von Pastor Pedro, hat sich Charisma Christian Church zu einer der größten Gemeinden in der Geschichte Frankreichs entwickelt, mit über 10.000 Menschen! Sie haben gerade einen neuen Gottesdienstraum in den Außenbezirken von Paris fertig gestellt – den größten in Frankreich. Mehr als 2000 Menschen sind aktiv in Hilfsdiensten beteiligt, 100 Abteilungsleiter unterstützen Pastor Pedro in der Leitung, der Organisation und der Entwicklung der Gemeinde. Ein Netzwerk von 1600 Hauszellgruppen deckt die gesamte Region Paris ab. Es gibt eine Ausbildungsstätte für Gemeindeleiter und seit 2002 führt die Gemeinde ein großes missionarisches Programm durch und gründete zahlreiche neue Werke in weiteren französischen Großstädten wie Bordeaux, Chartres, Marseille, Nantes und viele mehr.

David sprach über die Kraft Gottes zur Errettung Europas, dass in den Tagen der Europäischen Union (Daniel 2,44) Gott Sein Reich aufrichten wird, ein Reich, das nie zerstört werden wird, welches diese „Königreiche“ in Stücke zerbrechen wird und selbst für immer besteht! Etwa 200 Menschen gaben ihr Leben Christus, viele unter Tränen, mit Heilungswundern. Bezeichnenderweise war dies die stärkste Botschaft, hier im atheistischen Frankreich, die David jemals in Europa gepredigt hat.

Wir haben einen großen und kraftvollen Gott. Das sagte der Apostel Paulus, hier in der Europäischen Union,
den Italienern: Römer 1,16 – „Ich bin ein Jude und ich schäme mich nicht des Evangeliums von Jesus Christus, weil es die Kraft Gottes ist, die jeden Menschen verändert, der daran glauben wird!“ Wir müssen daran glauben, dass die Kraft Gottes Menschen, Frankreich und Europa verändert!

Ich habe gesehen, wie die Kraft des Evangeliums Menschen in einer bemerkenswerten Weise verändert hat. Ich kenne die Kraft Gottes! Gott hat mich verändert! Warum bin ich vor 50 Jahren nach Russland gegangen? Im Jahr 1964 hatte ich Krebs an meinem Stimmband. Ich habe immer an Wunder geglaubt. Das erste Wunder, das ich als Pastor in meiner Gemeinde sah, war ein Krebskranker, der noch drei Wochen zu leben hatte. Ich rief den Namen des Herrn an, die Kraft Gottes kam auf ihn und heilte ihn total! Nun hatte ich Kehlkopfkrebs! Drei Monate hatte ich gebetet, dann ging ich zurück ins Krankenhaus und sagte: „Ich glaube, ich bin geheilt.“ Sie untersuchten mich und sagten: „Es gibt keinen Gott, Sie sind nicht geheilt. Wir sind die einzigen, die Sie heilen können. Der Krebs hat sich so sehr vergrößert, Sie müssen in drei Tagen wiederkommen und wir werden Ihnen Ihre Stimme nehmen müssen. Wenn wir das nicht tun, wird er sich ausbreiten und Sie werden sterben.“

Ich ging zurück nach Hause. Ich war Pastor und Evangelist, doch Gott hatte mich nicht geheilt. Jetzt musste ich wirklich Beten lernen! Ich sagte: „Gott, wenn Du willst, dass ich in England bleibe, so heile mich nicht, dann lasse ich die Ärzte mich operieren. Aber wenn Du willst, dass ich meine Gemeinde verlasse, meinen Verdienst aufgebe und nach Russland gehen soll, um das Evangelium zu predigen, dann brauche ich ein Wunder. Heile Du mich jetzt!“ Diesmal heilte mich Gott sofort. Ich ging zurück ins Krankenhaus und die Ärzte führten ihre Instrumente dreimal grob in meinen Hals und jetzt waren sie böse mit mir! „Wer hat es getan? Welches Krankenhaus? Jemand hat den Krebs mit einem Messer herausgeschnitten! Wir können die Narbe sehen.“ Ich sagte: „Der Gott an den Sie nicht glauben, Er hat es letzte Nacht getan.“ Ich verließ meine Gemeinde und ging nach Russland!

Vor zehn Jahren hatte ich Lungenkrebs. Ich rauche nicht. Es hieß, ich brauche eine Operation und Chemotherapie. Nein! Ich glaube an Gott. Ich betete drei Monate lang. Gott heilte mich nicht. Abermals musste ich das Beten lernen! Ich ging auf meinen Gebetsberg und sagte: „Gott, wenn Du mich nicht heilst, gehe ich nicht mehr zurück nach Russland, ich werde das Evangelium nicht verkünden, denn, wie kann ich den Leuten sagen, dass Du ein Gott der Kraft, Autorität und Wunder bist, wenn ich Chemotherapie benötige, wenn eine meiner Lungen entfernt ist? Wenn ich nun mit 70 zu alt bin, wenn Du mich nicht hier unten willst, dann will ich nach Hause gehen, ich will in den Himmel kommen. Aber wenn Du mich hier noch brauchst, dann benötige ich ein Wunder – und zwar JETZT!“ Ich ging heim, legte mich ins Bett und hatte Erstickungsanfälle! Ich konnte nicht mehr atmen, der Krebs blockierte meine Atemwege. Ich rief in meinem Geist – ohne Stimme – „Wenn Du mich noch brauchst, rette mich JETZT!“ Es gab eine Explosion in meiner Brust und der Krebs kam heraus! So stark, dass die Matratze verbrannt werden musste! Gott heilte mich vollkommen! Zehn Jahre später sind meine Lungen besser als Ihre!

Sehen Sie, ich glaube an die Kraft des Evangeliums! Ich will Ihnen die Kraft zeigen, die Gott auf der Erde hat! Zur Veränderung der Menschen und Nationen! Wie kommt es, dass, nach der Ausstrahlung des Evangeliums zur Hauptsendezeit im nationalen, weltlichen TV-Programm in Russland, mein Name im Kreml bekannt ist? Warum wurde ich vom KGB und der orthodoxen Kirche angegriffen? Wie kann es sein, dass ich mich mit Beamten des KGB und Vertretern der orthodoxen Kirche traf und sie mir versprachen, mich in meiner Evangelisierungstätigkeit nicht aufzuhalten, und mein 12-Monats-Visum, mit mehrfacher Einreise, zum Predigen des Evangeliums in ganz Russland wurde wieder in diesem Jahr erneuert? Ich spreche von etwas anderem, nämlich über die Kraft Gottes auf Erden. Eine Kraft, die ich in meinem Leben erlebt habe! Sie müssen es für sich selbst überprüfen! Dann haben Sie ein Zeugnis! Das ist der Grund, warum Gott durch ein Wunder als Antwort auf mein Gebet 1973 den britischen Premierminister in die Tschechoslowakei sandte, um mich aus diesem kommunistischen Gefängnis zu befreien! Das hat mein Leben verändert, öffnete die Nationen für mich und ich wurde eingeladen, das Evangelium rund um die Welt zu predigen. Warum? Weil mein Gott mehr Kraft und mehr Autorität als jeder Ministerpräsident, Präsident oder Politiker hat. Hier in Frankreich sage ich Ihnen, was Paulus den Italienern sagte: „Das Evangelium ist die Kraft Gottes!“

Heute leben wir in der Erfüllung von mehr biblischen Prophezeiungen als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte. Wir sind alle ein Teil davon! Europa kommt in der Bibel vor. Daniel 2 sagt uns, dass König Nebukadnezar in einem Traum eine Statue sah, die nur Daniel deuten konnte. Diese Statue steht für aufeinanderfolgende Königreiche. Der Kopf aus Gold (Babylon), die Brust und Arme aus Silber (die Meder und Perser), der Bauch und die Schenkel aus Kupfer (die Griechen), die Beine aus Eisen (die Römer) und schließlich die Füße aus Eisen und Ton (die Europäische Union)! Das babylonische Reich wurde durch die Meder und Perser (zwei Arme) in Babylon besiegt. Die Meder und Perser wurden von den Griechen in Babylon besiegt. Die Griechen wurden von den Römern besiegt, ebenfalls in Babylon. Das Römische Reich wird durch zwei Beine vertreten, denn als sich der römische Kaiser zum Christentum im 3.Jahrhundert bekehrte, kam die Kraft des Reiches in die Kirche und die Kirche wurde eine politische Kraft, ein politisches System mit Rom als Zentrum, bis es zur Spaltung in der Kirche kam, mit einem Papst in Rom im Westen und einem in Konstantinopel im Osten – die zwei Beine! Aber wo wurde die Kraft des ursprünglichen Römischen Reiches besiegt? Diesmal nicht in Babylon, sondern in Deutschland!

Foto Montage Agentur PJI UG Z2 EU – Parlament

Heute ist die Kraft des Römischen Reiches weitergegeben worden an die Europäische Union durch den Vertrag von Rom im Jahre 1957. Die Bibel sagt über dieses letzte Reich, dass es nicht vereint sein wird. Wie es Daniel dem König sagte (Dan 2,42-43): „Die Zehen der Füße waren teils aus Eisen und teils aus Ton, weshalb das Reich zum Teil stark und teilweise gebrochen sein wird. Und wohingegen du Eisen mit Ton vermischt gesehen hast, werden sie sich mit dem Samen der Menschen vermischen [sie werden menschliche Allianzen bilden], aber sie werden nicht aneinander haften, so wie sich Eisen mit Ton nicht vermischt.“ Wenn man sich die EU heute betrachtet, erkennt man keine Einheit. In Großbritannien wollen viele aus der EU heraus! Unser Premierminister hat uns ein Referendum versprochen. In Deutschland werden Menschen Ihnen sagen, dass sie nicht dieser Europäischen Union beitreten wollten. Politiker und Zeitungen sagen, dass diese Union nicht fortgesetzt werden kann, weil zu viele Unterschiede bestehen. Es ist die Rede von einer Aufteilung in Nordeuropa (Frankreich, Deutschland, Niederlande) und Südeuropa (Spanien, Portugal, Italien, Griechenland), weil die Wirtschaftssysteme nicht übereinstimmen.

Gott zeigte mir, dass die Wurzel des wahren Problems heute in Deutschland zu finden ist. Hier ist der Grund dafür: 1904, 1908 hat Gott Seinen Heiligen Geist ausgegossen als Erfüllung der Prophezeiungen von Joel, dass der Heilige Geist, der zu Beginn in Kraft auf die Gemeinde gekommen war, in noch größerer Kraft am Ende des Kirchenzeitalters fallen würde, um die Wiederkunft Christi einzuleiten. Im Jahr 1908 fiel der Heilige Geist gleichzeitig in Monkwearmouth in England und in der Azuza Street in Amerika mit dem Sprechen in neuen Zungen und anderen Erscheinungsformen. Bis 1909 hatte die Ausgießung des Heiligen Geistes ganz Europa und die gesamte Welt erreicht. Mein Vater hatte Anteil daran. Die evangelikalen Kirchen in Deutschland trafen sich in Berlin, um dieses „neue Phänomen“ zu diskutieren. Sie veröffentlichten eine Erklärung, bekannt als „Berliner Erklärung“, in der es hieß, dass das Sprechen in Zungen, Heilungswunder und alle Manifestationen dieser Erweckung vom Teufel seien. Aber Jesus sagte: „Alle Art Sünden gegen Mich kann verziehen werden, aber die unverzeihliche Sünde ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist.“ Mein Vater erklärte mir, dass, gemäß der
Schrift, das Benennen der Werke des Heiligen Geistes als Werke des Teufels Blasphemie gegen den Heiligen Geist ist. Aber das taten die deutschen evangelikalen Kirchen. Warum?!

In der Offenbarung des Johannes 2,12-13 sagt Jesus der Gemeinde in Pergamon: „Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron Satans ist!“ Das ist der einzige Ort in der ganzen Bibel, wo der „Thron Satans“ genannt wird! Ich war in der Türkei und sah Pergamon! Der Thron Satans war ein Altar in einem Tempel zur Verehrung der Kaiser von Rom, auf dem die ersten Christen wegen ihres Glaubens an Christus gemartert wurden. Ende des 19.
Jahrhunderts befahl der deutsche Kaiser Wilhelm II., jeden Stein per Schiff nach Berlin zu holen und den Altar
in einem speziell geplanten und gebauten Museum, im Pergamon-Museum, wieder zu errichten. Er feierte die Eröffnung mit einem extravaganten Fest für die heidnischen Götter! Ich war schockiert, als ich in Berlin predigte und dorthin gebracht wurde, zum ursprünglichen Thron Satans, dem Ort, wo Satan sitzt! Er befindet sich in Berlin seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Also zehn Jahre bevor die deutschen Kirchen die Ausgießung des Heiligen Geistes verurteilten! Verstehen Sie?!

Und wo ist „Babylon“ heute? Nicht im Irak, sondern in Berlin, in dem gleichen Pergamon-Museum, wo der Thron Satans steht! Der gleiche Kaiser Wilhelm II. besuchte im Nahen Osten in seiner Eigenschaft als der sogenannte „König von Jerusalem“ und ordnete an, dass die antike Stätte Babylons ausgegraben wird und er ließ das Original – Ischtar – Tor von Babylon, durch das die besiegten Juden in die Gefangenschaft geführt wurden, nach Berlin bringen! Tausende von Jahren der Geschichte, die Gefangenschaft von Israel in Babylon – hier in Berlin!

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Hitler war von der Bedeutung des Pergamon Altars so beeindruckt, dass er ein riesiges Replikat in Nürnberg für seine Nazi-Kundgebungen bauen ließ und eben von den Stufen dieses Replikats des Throns Satans aus kündigte er die Vernichtung der Juden an! Das erzählten mir die Deutschen! Die endgültige Vernichtung aller Juden, ausgerufen genau auf dem Sitz Satans. In Deutschland! Sie erkennen die Verbindung!

Fast jeder Teil der Europäischen Union ist eine Erfüllung der Pläne, die Hitler hatte! Großbritannien soll zerstört und die europäischen nationalen Grenzen sollen neu gezogen werden. Europa soll in „Regionen“ gespalten werden, was aus Großbritannien eine gebrochene Nation macht. Der Süden Englands soll ein Teil
Nordfrankreichs werden, der Norden und Osten Großbritanniens soll zu Belgien und Skandinavien gehören, der Westen Englands, Wales und Irland sollen mit Spanien und Portugal verbunden werden. Ich sah diese Pläne auf einer EU-Website und veröffentlichte sie in meinem Magazin. Der Euro, die gemeinsame Währung, war Hitlers Plan. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die Agrargemeinschaft, fast alle unsere europäischen Rechte, stammen aus Berlin, von Hitlers Plänen.

Das Zentrum von Europa sollte in Brüssel sein. Aber in Frankreich bestand man darauf, dass es in Frankreich sein sollte. So tagt zur Hälfte des Jahres das Parlament in Brüssel und zur anderen Hälfte des Jahres in Straßburg. Der zweimalige Umzug der Regierung und Tausender Menschen kostet Milliarden Euros! Im Jahr 2000 bauten sie ein neues Parlamentsgebäude in Straßburg. Es ist nur über den Fluss von meinem Büro in Deutschland gelegen. So war ich einer der ersten, der dorthin reiste. Wir drehten dort unserem Dokumentarfilm „Der Raub der Europa“. Das Gebäude ist dem berühmten Gemälde von Brueghel „Der Turm von Babel“ nachempfunden!

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So wie das Gemälde stellt es ein unfertiges Gebäude dar, es ist noch eingerüstet, um anzuzeigen, dass es noch nicht fertig gestellt ist. Ich fragte in Straßburg, warum das so sei? Sie sagten mir, das neue Parlamentsgebäude wurde wie der Turm von Babel gebaut, um zu demonstrieren, dass die Europäische Union das vollenden wird, was die Babylonier begonnen haben! Rebellion gegen Gott! So haben Sie Babylon nicht nur in Berlin, sondern auch in Frankreich, in Straßburg! Babylon ist in Europa! Und Babylon bedeutet die Zerstörung Israels! Wir, die wir Steuern zahlen, wo geht unser Geld hin? Es unterstützt nicht Israel, sondern hilft den Palästinensern die Kosten für die Terroristen und Mörder, sowie die Raketen, die auf Israel abgefeuert werden, und die Militanten zu bezahlen. Ihr Geld geht an die Rebellen in Syrien. Ich bete zu Gott, dass Er die Amerikaner und die Briten aus Syrien heraushält. Warum? In Syrien ist kein Bürgerkrieg, es ist ein 1400 Jahre alter Kampf zwischen schiitischen und sunnitischen Moslems und wenn wir in der Europäischen Union die Rebellen unterstützen, treten wir in einen religiösen Krieg ein, der sich schließlich gegen Israel wenden wird, um Israel zu zerstören. Aber das wiederum wird die Rückkehr Jesu beschleunigen!

Babylon ist nicht das einzige Symbol der Europäischen Union. Ein weiteres wichtiges Symbol, das auf Banknoten, Briefmarken, Telefonkarten, der Berliner Mauer, der griechischen Euro-Münze zu sehen ist – ist die Frau auf dem Biest! Exakt aus Offenbarung 17! Der Kontinent Europa hat seinen Namen aus der griechischen Mythologie. In Zeiten des Neuen Testaments, als die internationale Sprache und Kultur griechisch war, kannte jeder die griechische Mythologie und die Geschichte des Göttervaters Zeus, wie er eine Frau namens Europa beim Baden an den Küsten Israels sah und wie er in der Gestalt eines Stiers herunterkam und sie vergewaltigte. Europa ist nach ihr benannt! So ist die EU nicht nur die Erfüllung von Babylon im Alten Testament, sondern auch des Buches der Offenbarung, die „Frau auf dem Biest“, deren Name im Neuen Testament „Babylon“ ist – Off 17,3-5!

Gott offenbarte mir das alles. Vor zehn Jahren als ich zum ersten Mal diese Informationen veröffentlichte, lachten die Leute mich aus. Heute erkennen die Menschen, dass nicht ich es bin, der redet, sondern Ihre Bibel! Niemand hat je gedacht, dass in diesen Tagen wir offen Bilder sehen würden, die uns zeigen, wie biblische Prophezeiung sich erfüllt! Sehen Sie jetzt, warum ich sage, dass die Europäische Union das letzte Reich aus Daniel 2 darstellt? Das Zentrum ist in Deutschland und ganz Europa ist ein Teil davon. Aber die Bibel sagt in Daniel 2,44: „In den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufbauen, das nie zerstört werden wird!“ So wird in den Tagen der Europäischen Union Gott Sein Reich auf Erden errichten! Hallelujah! Gewaltig! Schauen Sie sich die Kraft Gottes an!

Lassen Sie mich Ihnen einige aufregende Neuigkeiten sagen! Jesus sagte, das Evangelium soll den Heiden gepredigt werden, bis zum Ende der Zeiten der Heiden, dann wird Israel gerettet werden! Ich habe in Israel über 62 Jahre gearbeitet. Und erst in den letzten drei Jahren hat Gott eine Tür für das Evangelium geöffnet. Aufgrund meiner Verbindungen mit Russland wurde ich eingeladen, russischen Juden, Holocaust-Überlebenden und
Kriegsveteranen des Zweiten Weltkriegs, die heute in Israel leben, zu predigen. Es gibt zwei Millionen russischsprachiger Juden in Israel und sie kommen zu Tausenden herbei. Als meine russisch-jüdischen Organisatoren sie fragten, ob sie kommen würden, um David Hathaway zu hören, der in London während der deutschen Bombardierung war, als sie unter den Nazis in Europa litten, der in einem ihrer kommunistischen Gefängnissen saß, der die russischen Menschen wegen seiner vielen Jahre dort versteht – würden sie zuhören, wenn er über Jeschua, ihren Messias sprechen wird? Die Leute antworteten: „Ja, wenn dieser Jeschua der Sohn
Gottes ist, wenn Er lebt, wenn Er unsere Krankheit heilt, werden wir kommen! “ Viele dieser Menschen sind in meinem Alter, alt und verkrüppelt. Als sie das erste Mal kamen, sagte ich: „Ich bin kein Heiler. Jeschua ist Ihr Heiler! Wenn Sie Ihn erkennen, wenn Sie Seinen Namen anrufen, wird Er Sie heilen!“ Und sie wurden zu
Hunderten geheilt von jeder Art Krankheit. Sie sagten: „Kein Mensch vermag dies zu tun! Nur Jeschua kann diese Wunder tun!“ Der Leiter einer der Organisationen, die mich einluden, ein ehemaliger russischer Oberst des KGB, ein Jude, sagte: „Jeder meiner Leute muss die Worte dieses Predigers hören!“ Jeschua ist der Messias! Er ist König! Er kommt zurück! Das ist die Kraft Gottes!

Aber ich warne Sie. Ein Redakteur hat ein Buch geschrieben über die Stadt, in der ich wohne, mit dem Titel „Die Islamische Republik Dewsbury“! Ich glaube, dass das Biest, der Stier aus Offenbarung 17, der Europa vergewaltigt, der Islam ist. Ich will Sie einfach warnen, dass die Bibel von der Großen Trübsal spricht und sie ist nur eine kurze Zeit entfernt. Als kürzlich junge Männer einen britischen Soldaten auf den Straßen von London brutal ermordeten, schlachteten sie ihn im Namen des Islam. Hier, in Europa.

Aber die gute Nachricht ist: Jesus kommt!!! Es gibt Erlösung im Namen von Jesus!!! Das ist es, was Sein Name bedeutet! Befreiung! Errettung! Eine der größten Veranstaltungen, die ich je gehalten habe, war vor 20 Jahren in einem sibirischen Hochsicherheitsgefängnis, einem jener kommunistischen Gulags, wo so viele Millionen unter Stalin umgekommen waren. Vor mir vierzehnhundert Männer. Massenmörder, Sexualserienstraftäter und
Kriminelle. Ich hatte eine Stunde. Der Kommandant sagte zu mir: „Es gibt keinen Gott. Ich bin ein Kommunist, ein Atheist. Religion kann diese Leute nicht verändern. Wie kann dein Gott diese Männer ändern? Sie verschwenden Ihre Zeit!“ Wie konnte ich reagieren? Angesichts dieser Herausforderung schrie ich zu Gott: „Hilf!“ Der Heilige Geist kam auf mich und verwandelte das Gefängnis an diesem Tag. Ich predigte den Gott der Liebe, der Vergebung, der Barmherzigkeit, einen Gott, der Seinen Sohn gesandt hat, um eure Strafe zu ertragen, der am Kreuz starb, um euch freizusetzen, um den Fluch des Teufels zu brechen, der die Kraft hat, euch zu retten. Ich predigte Christus! Alle 1400 Gefangenen knieten im Staub und taten Buße. Zwanzig dieser Sträflinge sind jetzt Pastoren. Einige der besten Evangelisten in Russland wurden in diesem Ort an diesem Tag gerettet, darunter ein Mann, der 115 Evangelisten unter sich hat!

Verstehen Sie das? Wie Paulus schäme ich mich nicht des Evangeliums! Es ist die Kraft Gottes in der Europäischen Union, die einzige Kraft, die Frankreich ändern kann! Nicht die Politik! Das Evangelium von Jesus! Kraft, um SIE zu retten! Um den Fluch zu brechen, um Sie frei zu machen! Hör mir zu, Frankreich! Gott wird dich freisetzen von der Vergangenheit, vom Fluch der Guillotine, dem Fluch des unschuldigen Blutes, das hier in Paris vergossen wurde. Wussten Sie, dass, als die Französische Revolution schon auf dem Weg nach England war und es ist in unseren Geschichtsbüchern aufgezeichnet, Großbritannien nur durch die Verkündigung des Evangeliums durch John und Charles Wesley gerettet wurde?! Nur die Verkündigung des Evangeliums rettete England von dem Fluch der Guillotine! Und heute will Gott Sie vom Fluch Ihrer Vergangenheit erretten und vom Fluch Ihrer Zukunft! Es gibt nur eine Antwort in Ihrem Leben! Ohne Christus – die Hölle! Ohne Christus werden Sie sterben! Aber Christus ist von den Toten auferstanden! Wenn Sie an Ihn glauben, werden Sie nicht sterben! Sie werden im Reich Gottes leben! Für immer.

 

Herzlichen Dank für die Genehmigung zur Veröffentlichung

 

Quelle: Prophetic Vision

Autor: David Hathaway

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423. Ich bin besorgt um Israel

Mittwoch, 19. November 2014 | Autor:


>Bild aus NAI

Obwohl ich britischer Staatsbürger bin, bin ich gebürtiger Österreicher, geboren in der Nähe der Heimatstadt Adolf Hitlers, nahe dem KZ Mauthausen. Ich bin mit führenden österreichischen Nazis und Kriegsverbrechern verwandt, von denen die meisten starben, ohne die Verbrechen, die sie gegen die Menschlichkeit begangen hatten, zu bereuen. Diese Verbrechen können nicht entschuldigt und dürfen niemals vergessen werden. Aus diesem Grund kann ich nicht verstehen, dass man, noch in der Zeit lebendiger Erinnerung an den Fall des furchtbaren Dritten Reiches, immer wieder innerhalb aller europäischen Länder und überall in der Welt die Forderung nach jüdischem Boykott sowie die Vertreibung der Juden hört. In Ländern wie Griechenland, Ungarn, Polen, der Slowakei und anderen Staaten erinnern antijüdische Bewegungen uns an Deutschland im Jahre 1938.

Ich bin besorgt über die Zukunft Israels wegen der steigenden Zahlen der Angriffe auf Juden in Europa und in der ganzen Welt. Ich sorge mich um christliche Geistliche und Pastoren, die mit schlafwandlerischer Sicherheit Ersatztheologie verbreiten und den rechtmäßigen Platz der Juden in Gottes Plan leugnen. Ich bin besorgt, wenn ich Unwissende sagen höre: „Nun, der Holocaust ist so lange her, lasst ihn uns vergessen und weiter gehen.“ Gott hat ihn nicht vergessen – Jes. 44, 21.

Sie erinnern sich vielleicht an 2010, als der isländische Vulkan mit dem unaussprechlichen Namen den gesamten Flugverkehr lahmlegte. Sechs Millionen Reisende waren wegen der Aschewolke gestrandet. Ich denke, dies geschah für die Welt als Erinnerung, dass Gott die sechs Millionen Juden, die in Europa zu Asche verbrannt wurden, nicht vergessen hat.

Im Mai 2007 sagte Lord Jonathan Sacks (damaliger Oberrabbiner der „Vereinigten Hebräischen Gemeinden des Commonwealth“) zu den wichtigsten europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel: „Die Juden und Europa haben eine lange Geschichte. Die Erfahrung von Juden in Europa hat mehrere Worte in das menschliche Vokabular aufgenommen, wie Vertreibung, Zwangsbekehrung, Inquisition, Blutverleumdung,Ghetto und Pogrom, sogar ohne den Holocaust zu erwähnen. Das ist die Vergangenheit. Meine Sorge gilt der Zukunft. Heute fragen sich die Juden Europas, ob es eine Zukunft für Juden in Europa gibt und dies sollte Ihnen Sorge bereiten, Ihnen, den Leitern Europas.“

Ich unterstütze Israel und liebe die Juden und schäme mich dessen nicht. Nicht aus Schuld heraus, sondern aus einem tiefen Mitgefühl, welches ich während Zeiten großer Finsternis und der tiefsten Verzweiflung empfing, infolge des dämonischen Erbes, Sohn eines Mannes zu sein, der Juden während des Wahnsinns von Nazi-Deutschland ermordet hat. Als ich als junger Mann auf meinem Sterbebett lag, rief ich in großer Angst den Gott an, dessen Existenz die Nazis bestritten. Er hörte meinen Todesschrei und zeigte mir Seine Rettung durch den Erlöser der Welt, Jesus Christus. Bis zum heutigen Tag kann ich nicht vergessen, wie bestürzt ich war, als ich entdeckte, dass der Retter der Welt jüdisch ist!

Ich werde jene Nacht nie vergessen, als ich von dem Bösen des Antisemitismus befreit wurde, als der Finger Gottes die Liebe zu Israel, zu Gottes Volk von Anbeginn an, unauslöschlich in mein Herz schrieb.

Unsere Zukunft ist davon abhängig, ob wir aus den Lektionen der Vergangenheit lernen. Die Lektion ist einfach. Die Alten wussten es, die Heiligen lebten danach, die Juden lehrten es und ich glaube es. Die Lektion ist: „Liebe den Herrn, deinen Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Alle Menschen sind gleich. Alle sind nach dem Bilde Gottes geschaffen, der uns befiehlt, unseren Nächsten wie uns selbst zu lieben.

Die Geschichte lehrt uns, dass die Menschen, die diese Lektion gelernt haben, Friedensstifter wurden, die Sklaverei abschafften, Armut linderten, Waisenhäuser bauten, Krankenhäuser errichteten, Bildung förderten und ihr Leben riskierten, um Juden zu beschützen. Indem sie dies taten, veränderten sie die Welt. Ebenso wichtig ist:

Die Geschichte zeigt, (die Bibel hat es in 1. Mose 12,1-3 vorhergesagt), dass durch Abraham und die jüdische Rasse alle Nationen der Welt mit Kultur und Wissenschaft gesegnet worden sind und mit dem Wort Gottes. Es sind die Juden, die die Welt dieses große Gebot lehrten – deinen Nächsten zu lieben.

Hierfür wurden sie mit Pogromen, Verfolgungen, Todeslagern und Jahrhunderten des Antisemitismus „belohnt“. Ich teile die Besorgnis von Rabbi Lord Sacks bezüglich der Zukunft. Die böse Raffinesse seiner Feinde bedroht nicht nur Israels Zukunft, sondern auch unsere. Wir wissen, dass zum Zeitpunkt, als der Irak überfallen wurde, keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden. Der Grund dafür ist, dass Saddam Hussein diese heimlich nach Syrien transportiert hatte, wo sie bis jetzt verborgen waren. Dies wurde im Dezember 2005 von einem seiner eigenen Generäle, General Hormuz Sada,bestätigt. So sieht sich Israel neben der atomaren Bedrohung durch den Iran auch dem Schrecken chemischer und biologischer Kriegsführung durch Raketen ausgesetzt. Ich lebe mit dem psychologischen Erbe meines Vaters, der SS-Einsatzgruppen die dunklen Geheimnisse der Tötungstechniken lehrte, die den Holocaust zu einer der größten Gräueltaten der Geschichte der Menschheit gemacht hat. Mein Leben war umgeben von der dunklen Verschwörung des Schweigens, die still über den Holocaust gebreitet wurde und die jegliche Verantwortung für die Tötung der Juden leugnete. Aber ich war fest entschlossen, durch diese dunkle Wolke hindurchzubrechen, obwohl ich wusste, dass es mich alles kosten wird. Doch der Preis, den ich zahle, ist nichts im Vergleich zu dem Segen, den ich erhalte, wenn ich mich mit einem Volk befreunde und es verteidige, das das Recht hat, in Frieden leben zu können, ohne Angst haben zu müssen grundlos bombadiert, beschossen oder gehasst zu werden, ein Volk, von dem Gott sagte: „Ich werde die segnen, die dich segnen und die verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen alle Völker der Erde gesegnet werden.“ 1. Mose 12,3.

Antisemitismus ist ein Virus aus der Hölle, ansteckender als Tollwut und tödlicher als die Pest. Er verursacht Wahnsinn und greift das menschliche Herz an. Er erzürnt den Geist und führt zu moralischer Blindheit. Er tötet das Gewissen der Menschheit ab und schreckt vor nichts zurück. Die Nazis gingen unter die dämonischsten Wesen der Welt in die Geschichte ein. Jedoch sind die heutigen Nazis weitaus gefährlicher und raffinierter als der Nationalsozialismus meiner Vorfahren. Die heutige Neo-Nazi-Bewegung ist zu einer internationalen Form des Sozialismus, ähnlich dem Kommunismus, welcher antiisraelisch und antichristlich ist, mutiert. Ich kann nicht verstehen, wie Politiker geheime Öl- oder Waffengeschäfte mit Regimen treiben, die zur Zerstörung Israels aufrufen, statt mit ihrem Veto Terrororganisationen wie die Hisbollah und die Hamas zu ächten.

Bedenken Sie folgenden Gedanken: Wenn Israel seine Waffen zur Selbstverteidigung niederlegt, würde Israel einen neuen Holocaust erleben. Wenn die Hamas ihre Waffen der Aggression niederlegt, würde Israel Frieden haben! Ich schließe mit einer Ehrung von einigen jüdischen Menschen, die mein Leben von dem bösen Erbe des Antisemitismus befreit haben:

Der jüdische Überlebende Simon Wiesenthal, der meinen Vater vor Gericht brachte und mir dadurch ermöglicht hat, die Wahrheit zu entdecken.

Der jüdische Erlöser Jesus Christus, Yeschua Ha Mashiach, der mich vor dem Leben in der Hölle und dem bösen Erbe des Antisemitismus befreite.

Die jüdischen Schreiber der Heiligen Schrift, die mein Leben vom Hass des Antisemitismus veränderten und mich lehrten, den Herrn, meinen Gott von ganzem Herzen zu lieben, Israel, die Juden und meine Nächsten, wie auch mich selbst.

Möge der Gott Israels Israel segnen.

Quelle: Proph Vision

© Pastor Werner Oder ist der Sohn eines Nationalsozialisten, dessen erstaunliche Wende vom Antisemitismus zum Zionismus in seinem Buch „Battling Nazi Demons“ bei Amazon.com und Amazon co.uk veröffentlicht wurde.

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420. Eine Heldin aus Bethlehem

Mittwoch, 12. November 2014 | Autor:

Bild aus NAI Juni 2014

Lieber Blogbesucher,

ich veröffentliche diesen Bericht aus dem Magazin „Israel heute“, weil durch die westliche Medien immer wieder falsche Berichte gegen Israel verbreitet werden. Die Wahrheit bekommen die allermeisten Menschen in unserer Zeit leider nicht mehr mitgeteilt.

Deshalb ist es gut, wenn es ein Nachrichten Magazin wie „Israel heute“ gibt, dass auch die Nachrichten bringt die andere – mit Absicht – weglassen.

Bild aus der NAI

Vor zwei Jahren floh Christy Anastas aus Bethlehem nach Großbritannien. Dort lebt sie heute in der christlichen Emmaus-Gruppe. In öffentlichen Vorträgen spricht die 24 – Jährige über die Probleme der Christen in Bethlehem: Die Palästinensische Autonomie agiere nach Scharia-Recht und fördere ein Apartheid-System, das Muslime bevorzuge. Frauen, sie seien muslimisch oder christlich, würden unterdrückt.

Khamal IDRAN

Christy zufolge wollen die Christen ohne Frage mit Israel leben und nicht unter palästinensischer Hoheit. Sie meint, dass es den einzigen jüdischen Staat geben müsse, da doch viele islamische Staaten existierten. In der Bibel habe sie gefunden, dass der Bund Gottes mit Israel und dem Land ewig bestehe. Die Juden hätten daher sehr wohl das Recht auf das Land Israel. In ihren Augen rette die Sperranlage auch Palästinenser, weil sie daran gehindert werden, sich selbst in die Luft zu sprengen.

Die junge Frau aus Bethlehem bestätigt bereits bekannte Tatsachen:
Palästinensische Kinder werden angehalten, israelische Soldaten zu provozieren. Muslime benutzen Häuser von Christen, um israelische Soldaten anzugreifen, damit die Häuser zur Zielscheibe werden.

Deshalb wird Christy mittlerweile angefeindet. Die Mutter behauptet öffentlich, dass ihre Tochter von außen unter Druck stehe. Ein Onkel droht, sie zu erschießen. Palästinensische Medien verleumden Christy und unterstellen, dass sie für israelische Auftraggeber arbeite. In Großbritannien hat ein selbsternannter Friedens- und Gerechtigkeits-Aktivist vor der Polizei falsch ausgesagt, Christy sei eine „vermisste Person“, die gegen ihren Willen in England festgehalten würde. Ihre Freunde und sie selbst müssen nun diese Lügen richtigstellen.

Dexter Van Zile von CAMERA (28. April 2014) fragt, warum eigentlich die Friedensaktivisten nicht die Mutter von Christy beschützen, die hysterisch Israel der Besatzung bezichtige. So habe die Mutter in dem Film „The Stones Cry Out“ (2013) den israelisch-palästinensischen Konflikt total entstellt wiedergegeben und öffentlich in den USA gegen Israel gewettert. Es ist gut möglich, dass die Mutter als unterdrückte Christin in Bethlehem nur unter dem Druck der Palästinensischen Autonomie zu solchen Aussagen kommt. Denn diese Anklagen gegen Israel sind es, was diese palästinensischen Friedensaktivisten hören wollen, schreibt Dexter. Statt dessen hält man Christy für „psychisch labil“, mit anderen Worten: sie gehöre in psychiatrische Behandlung.

In dieselbe Kerbe schlägt die von der EKD geförderte Organisation EAPPI (Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel), die ihren Sitz auf dem Areal der Auguste-Viktoria-Kirche auf dem Ölberg hat. Die Facebook-Seite von EAPPI offenbart, dass die sogenannten Friedens- und Gerechtigkeits-Aktivisten im Hinblick auf Christys Vortragstätigkeit lediglich den palästinensischen Medien folgen. Diese behaupten, dass Christy aufgrund zionistischer Verschwörungen aus Bethlehem entführt und einer Gehirnwäsche unterzogen worden sei.

So einfach ist das: Wer die Wahrheit über Israel und die Christen ausspricht, wird für verrückt erklärt. Aber „die Wahrheit macht uns frei“, sagt Christus. So sei allen gedankt, die Christy helfen und mit ihr die Wahrheit über die verfolgten Christen in Bethlehem sagen.

 


Bild aus der NAI

Die Wahrheit im Schatten der Mauer

Christy Anastas, eine junge palästinensische Christin, hat zu äußern gewagt, was die meisten ihrer Gesellschaft aus Angst verschweigen: die Wahrheit über den israelisch-palästinensischen Konflikt. Bemerkenswert ist dies besonders im Angesicht der Tatsache, dass ihre Familie zum Großteil von der israelischen Sicherheitsmauer betroffen ist.
Israel Heute hat mit Christy gesprochen

Israel Heute:
Sie haben vor kurzem in Ihrer Rede an der Uppsala-Universität in Schweden den biblischen Anspruch der Juden auf Israel anerkannt. Wie sind Sie zu dieser Einstellung gekommen? Ist ihre Position auch unter anderen palästinensischen Christen verbreitet?

Anastas:
Viele Jahre lang war ich sehr frustriert über die Mauer und den Konflikt. Eine Wende in meinem Leben war ausschlaggebend dafür, nach einer soliden Erklärung zu suchen. Ich las die biblischen Texte, die von dem Bund handelten, und dann wurde mir alles klar. Es gibt einige palästinensische Christen und sogar Moslems, die meine Einstellung teilen, ich stehe also nicht allein da. Wie man jedoch anhand der Reaktionen auf meine öffentlichen Aussagen sehen kann, ist es nicht besonders sicher, diese Sichtweise auch auszusprechen.

IH:
Ihre Mutter, Claire Anastas, ist eine starke Kritikerin Israels. Wie kamen sie beide zu so unterschiedlichen Schlussfolgerungen über den Konflikt?

Anastas:
Ich betrachte beide Seiten des Konflikts und deshalb sehe ich, dass Israel gute Gründe für die Errichtung dieses Ungetüms an Mauer gehabt hat. Der Mauerbau war sehr traurig, aber er war notwendig, um etwas noch traurigeres zu verhindern: Menschen, die sich selbst in die Luft sprengen um andere Menschen zu töten. Mir sind Menschen wichtiger als Land, Politik und Glaube, deswegen war es für mich leichter, zu vergeben und zu erkennen, dass es immer zwei Seiten einer Geschichte gibt.

IH:
Ihre Mutter war in der Dokumentarsendung „The Stones Cry Out“ (etwa: Die Steine schreien auf) zu sehen. Dort gibt sie Israel für das Leid der Palästinenser die Schuld. Glauben Sie, dass die Situation hier korrekt dargestellt wurde?

Anastas:
Ich stimme dieser Beschreibung Israels nicht zu. Ich stimme zu, dass die palästinensischen Christen lange Zeit ignoriert wurden. Sie stecken zwischen zwei Fronten, aber traurigerweise hat der Film nur eine dieser beiden Fronten dargestellt.

IH:
Was sagen Sie zu ihren christlichen Glaubensgenossen, die ein negatives Bild von Israel haben?

Anastas:
Meine Frage an sie ist einfach: Wie ist Jesus mit den Ungerechtigkeiten gegen ihn umgegangen? Hat er nicht am Kreuz gesagt: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“? Er sagte nicht: „Vater boykottiere sie“!

IH:
Was ist für einen palästinensischen Christen schwieriger – unter israelischer Besatzung zu leben oder in moslemisch dominierten Gegenden?

Anastas:
Schauen Sie nur auf den Rest des Nahen Ostens. Fast überall werden Christen verfolgt, außer in Israel, wo ihre Zahl wächst.

IH:
Warum haben Sie, wie viele andere Christen auch, Bethlehem verlassen?

Anastas:
Ich wurde schikaniert, weil ich meine Meinung gesagt habe. Man hat mir sogar damit gedroht, mich zu erschießen. Es wurde mir zu gefährlich und ich musste etwas Abstand gewinnen. Nachdem ich in Europa studiert und meine Meinung öffentlich gemacht habe, war mir klar, dass es Selbstmord wäre, wieder nach Hause zurückzukehren. Die Reaktionen auf meine Rede in Schweden sind der beste Beweis.

IH:
Gibt es für Juden und Christen eine gemeinsame Zukunft in diesem Land?

Anastas:
Natürlich gibt es eine Zukunft für die Menschen, die Frieden wollen. Aber für Frieden bedarf es Vergebung, Sicherheit für alle und die Anerkennung des Rechts des Anderen, hier zu leben.

IH:
Welche Rolle spielen Frauen in dieser Situation?

Anastas:
Frauen lernen von klein auf Frieden zu stiften. Deswegen denke ich, dass Frauen eine wichtige Rolle dabei zufällt, Frieden in diese Region zu bringen, in einen Konflikt, der bisher von Männern dominiert war. Palästinensische Frauen haben keine Gleichberechtigung gegenüber Männern, aber ich glaube, dass es einige wunderbare palästinensische Frauen gibt, die mit der richtigen Hilfe und Unterstützung Großes erreichen und Frieden bringen zu können.

 

Von Ryan JONES

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402. Neujahr 2014 – ein gutes Wort für das neue Jahr

Dienstag, 31. Dezember 2013 | Autor:

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Lieber Blogbesucher,

viele Menschen sind gespannt was das neue Jahr bringen wird. Ich habe in der Vergangenheit feststellen dürfen, dass gute und positive Worte eine gute Richtung vorgeben.

 

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Hier finden Sie eine Anleitung wie Sie sich ein gutes Wort, anhand Ihrer Geburtstagzahlen oder einer anderen Zahl, erstellen können.

Für viele ist dies vielleicht schon wieder zu suspekt, obwohl man vielleicht jede Woche Lotto spielt und auf die sogenannten „Glückzahlen“ mit Spannung wartet. Keine Angst – gute Worte schaden bestimmt nicht.

 

Neues Jahr_by_Steffi Pelz_pixelio.de

Sollten Sie die Worte genau wie ich als eine positive Ermutigung sehen, dann wünsche ich Ihnen für das neue Jahr alles Gute, gute Gesundheit, Erfolg bei allem Tun und dazu Gottes Segen.

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400. Falsche Klima – Propheten

Dienstag, 3. Dezember 2013 | Autor:

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Lieber Blogbesucher,

ich habe den Eindruck, dass wir in den letzten Jahren bei kaum einen Thema so belogen wurden wie beim Thema Umwelt – und Klimapolitik. Durch die Medien werden Menschen in eine Richtung gelenkt und dadurch manipuliert, dass dies alles sehr fragwürdig ist dürfte außer Zweifel stehen. Noch aber ist es so, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat sich selbst eine Meinung zu bilden und nicht einfach den sogenannten Mainstream folgen muss. Also liebe Mitmenschen wacht auf! Mir hat der Artikel von Jörg Bauer so gut gefallen, dass er hier veröffentlicht wird.

 

Ist eigentlich bekannt, dass der Weltklimarat, der die Welt mit Messergebnissen und Zukunftsprognosen “versorgt”, kein wissenschaftliches, sondern ein politisches Gremium ist? Auf Messergebnisse und objektive Fakten kann der Weltklimarat seine Aussagen, mit denen er die Menschen in Angst versetzt, jedenfalls nicht stützen.

Der Weltklimarat ist eine Art bürokratisch-politischer Komplex, der Zugang zu den Geldtöpfen nationaler und internationaler Behörden und Institutionen und zu den Medien gefunden hat. Seine Hauptaufgabe besteht hauptsächlich darin Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Existenzberechtigung zu betreiben.

Das soll mit den nachfolgenden Fakten belegt werden, wobei die Medien eine unrühmliche Rolle spielen.

Es fing damit an, dass das Thema “menschgemachter Klimawandel”, von den an Katastrophenszenarien sehr interessierten Medien hochgespielt wurde, wobei von vornherein Fakten und Vorgänge, die gegen einen solchen Klimawandel sprachen, ausgeblendet wurden.

Dadurch entstand der Eindruck, dass in der Wissenschaft Einigkeit über den von Menschen verursachten Klimawandel und die dadurch zu erwartende Katastrophe, bestünde.

Eine bereits im Jahre 2008 von Medienwissenschaftlern durchgeführt Befragung von 239 Klimaforschern im Professorenrang ergab, dass tatsächlich nur eine Minderheit an einen anthropogenen (durch Menschen verursachten) Klimawandel, glaubte.

Davon war aber in den Medien nichts zu hören. Es gab Im Jahre 2008 praktisch keine Berichterstattung über Aussagen von Wissenschaftlern, darunter Nobelpreisträgern, die den in den Medien verbreiteten Schreckensmeldungen widersprachen, zu denen Berichte vom Abschmelzen der Gletscher, Anstieg des Meeresspiegels, Aussterben der Eisbären, Unwetterkatastrophen usw. gehörten.

Tatsächlich wird nur ein winziger Bruchteil der Gletscher überhaupt untersucht. Von weltweit 160.000 Gletschern sind es gerade mal 120 von denen Daten vorliegen. Die Zahl der untersuchten Gletscher liegt damit im Promillebereich. Und keinesfalls alle Gletscher, über die Informationen vorliegen, schmelzen. Manche schmelzen andere wachsen.

Der durch die Medien geförderte Glaube von einem dramatischen Abschmelzen der Gletscher weltweit hat sich nicht bestätigt. Für die Behauptung des Abschmelzens von Gletschern fehlt zudem jede wissenschaftliche Grundlage.

Auch der Glaube, dass ein Zusammenhang zwischen dem Abschmelzen der Alpengletscher und der Erwärmung durch menschliche Einflüsse bestehe, erweist sich als falsch. Auch in früheren Zeiten gab es starkes Gletscherschmelzen, aber auch erneutes Wachstum. Das jetzige Gletscherschmelzen begann bereits 1860, zu einer Zeit als menschliches Verhalten überhaupt nicht die Ursache sein konnte.

Die Gletscher im Nordpolbereich hatten aktuell sogar einen Zuwachs von 1,6 Millionen km². Das sind 60% mehr als im Jahre 2012. Davon kam nichts in den Medien. Auch wurde nichts darüber berichtet, dass der Südpolbereich 2012 so viel Eisfläche hatte, wie noch nie seit Beginn der Messungen. Rekordschmelzen am Nordpol im Jahre 2012, die keinen Einfluss auf die Gletscher insgesamt hatten, wurden hingegen groß publiziert.

Mittlerweile musste aber selbst der Weltklimarat einräumen, dass die Temperatur der Erde seit 15 Jahren nicht gestiegen ist. Bei den Gletschern handelt es sich demnach um natürliche Veränderungen, die sich nicht vorausberechnen lassen.

Und wie steht es um die Eisbären, die wegen der “zunehmenden Erwärmung” angeblich vom Aussterben bedroht sind, weil sie in der Arktis keinen Lebensraum mehr finden? Tatsächlich hat sich ihre Population, “seit dem ihre Existenz durch das Abschmelzen der Gletscher bedroht ist”, von anfänglich noch 5000 Eisbären auf 25.000 Eisbären erhöht, was ein Rekordwert ist.

Es gibt, aus wissenschaftlicher Sicht, überhaupt keine Nachweise eines signifikanten Zusammenhangs zwischen dem schon immer schwankenden CO2 – Gehalt in der Atmosphäre und der Erdtemperatur. Das Auf und Ab der CO2 Werte lief noch gar nie synchron mit dem Temperaturverlauf.

Es ist absolut verfehlt den industriellen Ausstoß von CO2 zum wichtigsten Maßstab für das Klima zu machen. Mal abgesehen davon, das “Klima” ein Kunstwort für das statistisch gemittelte Wettergeschehen ist, das sich als solches überhaupt nicht “schützen” lässt.
In der Februar-Ausgabe der “Prodeecings of the National Academy of Sciences”, einem der weltweit angesehensten wissenschaftlichen Magazine, kommen Forscher der Universität von Washington in Seattle zu dem Ergebnis, dass der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung maßlos überschätzt wird.

Kollegen der Universität Oslo kommen zu dem gleichen Ergebnis. Sogar eine Verdoppelung des CO2 Ausstoßes hätte bei Weitem nicht die behauptete dramatische Auswirkung.

Das lebensnotwendige CO2 ist, als Spurengas, in der Atmosphäre zu 0,03% enthalten. Über einen langen Zeitraum ist der CO2 Gehalt in der Atmosphäre um 0,008% gestiegen. Um es an einem Vergleich deutlich zu machen: Wenn 100 Prozent 100 Kilometern entsprechen, dann entsprechen 0,008 Prozent gerade mal 8 Metern, die bei einer Strecke von 100 km überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Also viel Lärm um nichts.

Aber wozu der Lärm und wem nützt er?

Der ehemalige Greenpeace-Aktivist Jeremy Legett hat in seinem Buch “The Carbon War” ganz offen geschildert, dass es sich bei der CO2 – Angstmache um eine politische Entscheidung gehandelt hat.

Beim Klima- und CO2-Wahn haben wir im Prinzip dasselbe, wie beim Evolutionsglauben: Man schafft sich ein theoretisches Gerüst, in das nur die Fakten einsortiert werden, welche in das vorgefertigte Muster passen. Alles was dem nicht entspricht, wird nicht zur Kenntnis genommen bzw. geleugnet oder unterschlagen.

Eine “gute Regierung” zeichnet sich zudem dadurch aus, dass sie stets bestimmte Ängste schürt, weil dies das Regieren erleichtert. Und Ängste wurden in der Vergangenheit zur Genüge geschürt, denkt man an Waldsterben, Rinderwahnsinn und Vogelgrippe.

Um den gewünschten Effekt zu erreichen, muss eine Angst solange geschürt werden, bis das Volk nach Abhilfe ruft. Dadurch wird es dann möglich, auch unpopuläre Maßnahmen durchzusetzen. Ein Beispiel ist die über Jahrzehnte geschürte Angst vor der Atomkraft.

Technisch wäre es heute möglich, AKW’s zu bauen, die auf anderen Prinzipien beruhen, bei denen es die befürchteten Schwachstellen nicht mehr gibt und wo die Radioaktivität auf das Äußerste minimiert ist. Aber diese Entwicklung wurde leider verpasst.

Die positive und möglicherweise auch beabsichtige Folge des Klima- und CO2-Wahns ist, dass es zu Innovationen kommt, neue Produkte entwickelt und damit Arbeitsplätze geschaffen werden. Man denke an die Anstrengungen in Sachen Minderung des CO2 Ausstoßes bei Kraftfahrzeugen, an den kostentreibenden Wärmedämmwahn und die ebenso kostentreibende Energiewende.

Im Nebenprodukt lassen sich neue Abgaben und Steuern erfinden. Die Bürger können zudem zu allerlei unnützen Ausgaben, wie neue Heizkessel und baulichen Veränderungen zur Installation für erneuerbare Energieanlagen, verpflichtet werden. Geld fließt in jedem Fall, und das nicht zu knapp, man denke dabei auch an den absolut unsinnigen Handel mit “Verschmutzungszertifikaten” der preissteigernde und damit profitable “Luftbuchungen” ermöglicht.

Man denke auch an die vielen Institutionen, die von den Forschungsgeldern in Sachen Klimawandel gut leben.

Von daher kann eigentlich niemandem etwas am Aufdecken des Klimaschwindels liegen. Den Geschröpften nicht, weil sie mit Ängsten kleingehalten werden, und denen, die daran verdienen, erst recht nicht. Und damit alles reibungslos weiterläuft liefern die “Klimaforschungsinstitute” regelmäßig die gewünschten Zahlen. Und wer dort zu anderen Schlüssen käme, wird diese nicht publizieren, würde er damit doch an dem Ast sägen, auf dem er sitzt.

Der Wahnsinn hat also System, wobei die verantwortlichen Politiker eigentlich um den Schwindel wissen müssen, was daran erkennbar ist, dass sie sich in Sachen Klimaschutz selbst höchst inkonsequent verhalten, in dem zum Beispiel “klimaschädliche” Kohlekraftwerke geplant werden oder in Warschau gleichzeitig der “Weltklimagipfel” und ein “Kohlegipfel” stattfinden konnten, wobei der “Klimagipfel”, wie nicht anders zu erwarten, zu keinem Ergebnis führte.

Auch sonst ist keine Eile erkennbar, wie sie bei einer akuten Gefahrenlage angebracht wäre.

Ist die Angst vor der „Klimakatastrophe“ am Ende nur die moderne Form der mittelalterlichen Angst vor Wetterhexen? Fast könnte man es glauben. Jedenfalls erinnert das Ganze sehr an das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, und man könnte darüber hinweggehen, wenn der Klimawahn nicht auch sehr schwerwiegende Folgen hätte, denkt man an die Brandrodung riesiger Urwälder in Indonesien um aus Nahrungsmitteln, die anderswo dringend gebraucht würden,“Biosprit” zu machen.

Dabei wären es gerade die Urwälder, die das CO2 aufnehmen und dabei Sauerstoff freisetzen.

Nur noch knapp die Hälfte (47%) der weltweiten Getreideernte dient der menschlichen Ernährung. Der Anteil, der zu Sprit verarbeitet wird, steigt ständig. Praktisch die ganze amerikanische Maisernte wird verflüssigt. In Europa sieht es ähnlich aus.

Auch hier ist die Theorie vom Klimawandel zu einem milliardenschweren Geschäft, mit nachteiligen wirtschaftlichen Folgen, geworden.

Was noch bedenklicher stimmen muss, sind die Gedankengänge des Zukunftsforschers Jorgen Randers, Mitglied des Club of Rome, der in Sachen Klimapolitik die Abschaffung der Demokratie und die Errichtung einer Klimadiktatur vorschlägt.

In der JUNGEN FREIHEIT vom 15. November 2013 erschien ein Interview mit dem Professor Randers, der sich auf klassische Vorbilder berief, wo in Notzeiten eine Diktatur auf Zeit, zur Lösung anstehender akuter Probleme, möglich war.

Randers meint, dass der Mehrheit die notwendige Einsicht in die Klimaproblematik fehlt und in einer Demokratie überlebenswichtige Probleme infolge von Interessenkonflikten zerredet werden, weshalb hier ein “guter Diktators” notwendig werden könnte. So hatte auch Stalin einst mit dem „demokratischen Saustall“ aufgeräumt.

Spätestens jetzt wird erkennbar welche katastrophalen Folgen der Klimawahn noch haben kann.

Wie ist das alles zu beurteilen?

Da in der Wissenschaft nie etwas endgültig ist, muss um der Lauterkeit willen gesagt werden, “dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” davon auszugehen ist, dass es sich bei den apokalyptischen Zukunftsszenarien und den damit geschürten Ängsten, um reine Phantasieprodukte handelt, die jeglicher Grundlage entbehren.

Das gilt auch für die Zusammenhänge die zwischen den Naturkatastrophen der letzten Zeit und dem angeblich durch Menschen verursachten Klimawandel hergestellt werden. Hier spielt die menschlich Neigung, Zusammenhänge zwischen zufälligen Ereignissen zu konstruieren, die entscheidende Rolle. Alle Appelle zur Minderung des CO2 Ausstoßes sind demnach unsinnig.

Kein Mensch kann die Zukunft vorhersagen, und es gibt auch keine wissenschaftliche Methode, mit der dies möglich wäre. Die ganzen “Computerspiele”, die in diesem Zusammenhang gemacht werden, können keine zuverlässigen Prognosen liefern, weil die Wirklichkeit dermaßen komplex ist, dass sie sich mit keinem Computerprogramm abbilden lässt.

Wenn man sich doch auf Computermodelle beruft, dann werden die Daten, so in das Computermodell integriert, dass die gewünschten Ergebnisse zustande kommen. Ebenso könnte man diese auch durch Würfeln ermitteln.

Alle diese “Vorhersagen” sind absolut unwissenschaftlich und Aussagen, die von einer Unbezweifelbarkeit ausgehen, nicht haltbar. Darauf weist auch der Physik-Nobelpreisträger Prof. Ivar Glaver hin.

Eine aktuelle, in der Fachzeitschrift “Nature Climate Change” publizierte Studie hat 117 der Prognosen zur Entwicklung der Welttemperatur überprüft, wobei die Trefferquote praktisch bei Null lag. Die Prophetien lagen fast alle (114) falsch und überschätzten die Temperatur.

Schon in der Vergangenheit gab es gewaltige Klimaschwankungen, denkt man an die Zeit vor 1000 Jahren als Grönland eisfrei war und man dort Weizen anbauen und Milchviehwirtschaft betreiben konnte, das Nordmeer eisfrei war und von den Wikingern befahren werden konnte.

Aber woraus speist sich der CO2-Wahn, der nach Auffassung des ehemaligen britischen Finanzministers Lord Nigel Lawson “religiöse Züge” trägt?

Es geht hier um die Urängste der Menschheit vor einem Weltuntergang, die zu einem derartigen Katastrophismus und religiösen Ersatzhandlungen führen. Wenn sich die Angst vor der Klimakatastrophe für jedermann als völlig unbegründet erweisen würde, wäre nichts gewonnen, weil an deren Stelle sofort andere, Ängste auslösende, Katastrophenszenarien treten würden.

Und da es keine Gefahr gibt, die man sich nicht auch einbilden kann, gibt es noch unendlich viel Stoff für Katastrophenszenarien aller Art.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die da kommen sollen.

Lukas 21, Vers 26

In diesem Vers geht es um die Angst der Menschen vor kommenden Katastrophen. Allerdings nicht vor der “Klimakatastrophe”, sondern um apokalyptische und durchaus reale Katastrophen im Zusammenhang mit der Wiederkunft Christ.

Dass die Menschheit eine Urangst vor dem Weltuntergang hat, könnte darauf schließen lassen, dass es ein unbewusstes kollektives Wissen um das Ende der Welt und das Gericht Gottes gibt. Beim “modernen” wissenschaftsgläubigen Menschen drückt sich das dann in “wissenschaftlich” unterlegten Ängsten aus.

Dabei ist es aber immer die gleiche “Heidenangst”, die sich hier Bahn bricht.

Wie stark und unbeherrschbar müssen die Ängste aber erst sein, wenn die Kräfte des Himmels ins Wanken kommen, wo anders, als bei der “Klimakatastrophe”, alle Versuche zur Rettung der Welt, von vornherein sinnlos sind?

Anders als den von Angst erfüllten Weltmenschen, wird den Christen in Vers 28 etwas völlig anderes geraten: Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

Was für ein Unterschied zur Welt!

Als Gläubige dürfen wir uns schon heute in Gottes Hand wissen. Gott hat alles in Händen, das Wetter und das Klima eingeschlossen. Wir müssen uns deshalb nicht fürchten. Nicht der Mensch entscheidet über die Rettung der Welt, sondern Gott.

Dem steht nicht entgegen, dass wir mit der Welt, als uns anvertrautem Eigentum Gottes, sorgfältig umgehen und der Natur keinen Schaden zufügen, denn Gott wird die verderben, die die Erde verderben.

Jörgen Bauer

Quellenhinweis:

factum magazin – Mensch-Natur-Glaube – Nr.8/13, Seite 24-26
Beitrag: “Scheitern einer Prophetie”, Autor: Thomas Lachenmaier
www.factum-magazin.ch

 

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399. MÜSSEN CHRISTEN LEIDEN? _ GOTTES HILFE IST DIR SICHER!

Mittwoch, 20. November 2013 | Autor:

Isolde Müller

Leid ist ein Thema, mit dem jeder Mensch schon in Berührung gekommen ist. Ich bin gewiss, jeder hat damit schon seine Erfahrungen gemacht in irgendeiner Weise. Es gibt einige Bibelstellen, die von Leid sprechen, doch wir überlesen das gerne, denn wer möchte sich schon mit diesem Thema beschäftigen? Was meint Gottes Wort, wenn wir im 2. Timotheus 2,3 lesen: Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu. Oder in Philipper 3,10: …und die Gemeinschaft seiner Leiden zu erkennen, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde? Es ist wichtig für uns zu erkennen, was unter „Gemeinschaft seiner Leiden“ gemeint ist! Worin besteht denn unser „Leiden“ in der Nachfolge Jesu? Wenn wir diese Frage stellen, bekommen wir meistens die Antwort:

Ich muss meine Krankheit tragen. Doch diese Antwort ist nicht richtig! Es ist falsch zu denken, dass wir Krankheit tragen müssen. Gott will nicht, dass Sie krank sind und er will auch nicht, dass es Ihnen schlecht geht oder dass Sie in Not sind. Sehen wir nach, was im Wort Gottes über Krankheit steht. Gott sagt: Ich bin der Herr dein Arzt. Matthäus 8,16b + 17: … und er heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten. Matthäus 9,35: Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Jesus heilte alle Menschen, die dort vor Ort waren. Wenn Jesus jede Krankheit und jedes Gebrechen heilte, warum sollten wir dann krank sein? Kranke zu heilen war Jesu Hauptbeschäftigung neben dem Lehren. Wenn Krankheit ein Segen wäre, hätte Jesus jedem Menschen den Segen geraubt, den er heilte. Auch die Jünger mussten nicht leiden durch Krankheit, sondern er gab ihnen sogar Vollmacht, Kranke zu heilen. Matthäus 10,1: Und als er seine zwölf Jünger herzugerufen hatte, gab er ihnen Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen. Das macht überhaupt keinen Sinn, dass die Jünger Kranke heilten und gleichzeitig selbst an Krankheit leiden sollten.

 

Wir lesen auch nirgends, dass Jesus jemals krank war. Er kannte wohl körperlichen Schmerz, aber nicht durch Krankheit, sondern durch Folter bzw. Peitschenschläge und das grausame Sterben am Kreuz. Wenn Jesus nie krank war, macht es auch keinen Sinn, an diesen Leiden der Krankheit teilzuhaben. Man kann nicht an etwas teilhaben, was gar nicht da ist. Aber Jesus sagt: Nehmt teil an meinen Leiden, doch er war nie krank! Also kann es nicht Krankheit sein, auf was sich das bezieht. Gott will auch nicht, dass es Ihnen schlecht geht oder dass Sie Not haben. Die Bibel verheißt uns, dass Gott gerade dann besonders bei uns ist, wenn wir durchs  finstere Tal müssen, z. B. in Psalm 23. Da steht, dass er uns herausführt. Wenn das unsere Leiden wären, warum holt er uns dann heraus und ist uns besonders nahe? Dann würde er uns doch in unserem Tal sitzen lassen.

 

Die Aussage Jesu heißt: Fürchte dich nicht! In Matthäus 10,16 lesen wir z. B.: Fürchte dich nicht vor Menschen! Fürchte dich nicht zu reden und fürchte dich nicht zu gehen! Auch wenn Sie im dunklen Tal sitzen: Fürchten Sie sich nicht! Jesus ist jeglicher Not begegnet, die er sah oder bemerkte, auch wenn Menschen finanzielle Not hatten. Denken wir an den Fisch, der eine Münze im Maul hatte, um die Steuern zu bezahlen (Matthäus 17,27). Das war, als sie die Tempelsteuer bezahlen sollten und kein Geld hatten. Hier sehen wir, dass Gott Wege hat, uns aus unserer Not herauszubringen, die wir gar nicht für möglich halten. Oder in Kana, als Jesus Wasser zu Wein machte. Nachzulesen in Johannes 2. Kann es dann nicht sein, dass Gott auch für Sie eine Lösung hat? Glauben Sie nicht, dass für Gott Ihre Not ein Problem ist! Ein weiteres Beispiel ist Elisa, als er der Witwe die leeren Krüge, die sie noch von den Nachbarn herbeischaffte, mit Öl füllte, um sie zu verkaufen und ihre Schulden zu bezahlen (2. Könige 4,3-7), oder die Speisung großer Menschenmengen, als nichts zu essen da war (Markus 6,35-44). Es war nicht nur, dass es gerade so reichte, sondern da war noch gewaltig viel übrig! Körbe voll! Es war immer satter Überfluss, wenn Jesus irgendetwas getan hat, um Menschen finanziell und auch materiell zu helfen. Fassen wir zusammen: Die Bibel sagt uns, was die Leiden Jesu, an denen wir teilhaben sollen, nicht sind: Krankheit, finanzielle Not oder dass es Ihnen schlecht geht.

 

Doch nun stellt sich die Frage: Was meint die Bibel dann mit den Leiden an denen wir teilhaben sollen? Fragen Sie sich selber einmal: Unter was leiden Sie am meisten? Wenn Menschen in ihr Herz hineinhören, dahin wo niemand Zutritt hat und es niemand sieht, da stecken die Dinge, unter denen wir leiden: Lieblosigkeit, Hartherzigkeit, Ablehnung, Minderwertigkeit, Unverständnis, Lüge, Hass, Neid, Bitterkeit, Eifersucht, Zorn, Enttäuschung, Einsamkeit, Ausgeschlossensein, verletzte Ehre, verletzter Stolz, Gewalt usw. Diese Dinge bereiten uns den größten Schmerz.

 

Jesus hat über die Stadt Jerusalem geweint, über die Menschen, die so hartherzig und verstockt waren. Sie brachten ihm Unverständnis und Ablehnung entgegen und Jesus hat genauso darunter gelitten, wie Sie und ich darunter leiden. Die Jünger jubelten, als er in Jerusalem einzog und die Pharisäer zu ihm sagten: Weise sie zurecht! (Lukas 19,37-44). Jesus weinte, als Lazarus gestorben war. Doch nicht weil er ihn so liebte, wie die versammelten Menschen dachten, sondern weil sie ihm nicht vertrauten und immer noch nichts gelernt hatten (Johannes 11,17–46). Sie begegneten ihm mit Vorwürfen. Zuerst Martha: Herr, wenn du hier gewesen wärst … Dann Maria: Herr, wenn du hier gewesen wärst, so wäre mein Bruder nicht gestorben. In den Versen 33 und 38 lesen wir, dass Jesus darüber erzürnt und erschüttert war. Es tat ihm weh, dass ihm seine besten Freunde, die ihn am besten kannten, Vorwürfe machten, statt ihm zu glauben und zu vertrauen. Haben auch Sie einen Schmerz in sich, weil Ihnen Nahestehende Vorwürfe machen und Ihnen nicht mehr vertrauen? Vielleicht Vorwürfe, weil Sie nach Gottes Wort leben wollen? Weil Sie beten?

 

1. Petrus 4,12: Meine lieben Freunde! Wundert euch nicht über die heftigen Anfeindungen, die ihr jetzt erfahrt. Sie sollen euren Glauben prüfen und festigen und sind nichts Außergewöhnliches. Freut euch vielmehr darüber, dass ihr mit Christus leidet; dann werdet ihr auch jubeln und euch mit ihm freuen, wenn er in all seiner Herrlichkeit erscheint. Ihr dürft euch glücklich nennen, wenn man euch angreift und verhöhnt, nur weil ihr Christen seid. Daran zeigt sich nämlich, dass der Geist Gottes, der Geist seiner Herrlichkeit, bei euch ist. Freilich soll keiner von euch leiden, weil er als Mörder, Dieb oder wegen anderer Verbrechen bestraft werden musste oder weil er sich Rechte anmaßt, die ihm nicht zustehen. Wer dagegen leidet, weil er ein Christ ist, der braucht sich nicht zu schämen. Er soll Gott dafür danken, dass er zu Christus gehört.

 

An diesen Leiden, die Jesus auch durchlebt hat, haben wir Anteil. Das sind die Leiden, von denen die Bibel spricht. Doch wir müssen diese Leiden nicht behalten, sondern dafür gibt es eine Lösung.

 

Dies ist das Wunderbarste überhaupt. Wir müssen diese Situationen zwar durchmachen und dadurch lernen – doch es gibt eine Lösung, um zu überwinden. Jesus hat Ablehnung, Hass und Gewalt in einem Maße erlebt, das grausam war. Jeder Mensch auf dieser Welt hatte ihn verlassen. Keiner hat die Stimme für ihn erhoben. Sogar das, was uns nie passieren wird, hat er durchgemacht: Gott, der Vater, hatte ihn verlassen. Diese Einsamkeit tut weh. Das wird uns nie passieren. Jesus sagt zu uns: Ich bin bei euch ALLE Tage, bis an der Welt Ende! Ist das nicht herrlich. Er ist der Einzige, der uns nie verlässt!

 

Jesus hat den ganzen Hass und die Macht der Sünde gespürt, doch er hat der ganzen Menschheit vergeben, auch Ihnen und mir. Er hat gelitten und trotzdem wurde er nicht bitter in seinem Herzen. Deshalb müssen auch wir vergeben. Die Bibel hat dazu eindeutige Aussagen. Lukas 6,37b: Wenn ihr bereit seid, anderen zu vergeben, dann wird auch euch vergeben werden, oder Markus 11,25: Aber wenn ihr ihn um etwas bittet, sollt ihr vorher den Menschen vergeben, mit denen ihr nicht zurechtkommt. Dann wird euch der Vater im Himmel eure Schuld auch vergeben. Legen Sie Ihre Bitterkeit ab und komme Sie mit all Ihrer Not zu Jesus. Bei Vergebung geht es nie um die Schuldfrage. Jesus hatte auch keine Schuld, als er ans Kreuz ging, und doch hat er uns alle Schuld vergeben.

 

Gott schenkt uns Wiederherstellung, wenn wir zu ihm kommen. Alles, was in unserem Leben kaputt ist, möchte er wiederherstellen, doch Gott kann uns nichts zurückgeben, wenn wir Groll oder Bitterkeit im Herzen haben. Es wird uns nicht erspart zu vergeben, eigene Ehre und Stolz abzulegen oder Neid und Eifersucht aufzugeben. Jesus hatte keinen Stolz. Er hat seinen Jüngern die Füße gewaschen. Wir müssen auf eigene Ehre verzichten und Gott die Ehre geben, Neid, Habgier und Kritik ablegen und Selbstgerechtigkeit aufgeben. Das sind Dinge, die uns wehtun und die wir überwinden müssen. Paulus sagt: Ich sterbe täglich! Wenn wir diese Dinge alle loslassen, das heißt „sterben“, dann stirbt unser „Ich“. Ich kann alles, ich weiß alles, ich bin jemand! Jesus sagt: Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. Das ist unser Vorbild.

 

Wie können wir nun das überwinden, was uns so belastet und weh tut und worunter wir leiden? Wir dürfen zu Jesus kommen und es am Kreuz abladen. Wenn wir diese Dinge alle los sind, leiden wir nicht mehr darunter! Lassen Sie alles los, was Sie bedrückt, und legen Sie es am Kreuz ab, damit es Sie nicht mehr verletzen kann, z. B. kann unser verletzter Stolz uns nicht mehr weh tun, weil wir keinen Stolz mehr haben. Gott möchte uns reinigen. Das Wort Gottes deckt auf, was in unserem Leben noch nicht so ist, wie Gott es haben will. Wir dürfen um Reinigung bitten, damit wir nicht mehr so verletzbar sind. Wenn Gott uns von Neid und Eifersucht reinigt, sind wir in dem Bereich nicht mehr verletzbar. Je mehr wir die Ursachen ausschalten, desto weniger haben wir zu leiden. Lassen Sie Verletzungen gar nicht in Ihr Herz hinein. Bringen Sie es sofort ans Kreuz und Sie sind frei davon. Gott wird Sie wiederherstellen und der Feind muss hergeben, was er Ihnen gestohlen hat. Gott möchte nicht, dass Sie irgendeinen Mangel haben. Er möchte nicht, dass Sie krank sind oder dass Sie Not haben. Lassen Sie Jesus in Ihrem Leben heilen, was zerbrochen ist, indem Sie zu ihm kommen und alles abladen, was Sie bedrückt. Er wird Ihnen helfen, weil es in seinem Wort geschrieben steht. Der Herr segne Sie!

Quelle: Missionswerk Karlsruhe

Autorin: Isolde Müller

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371. Quantenphilosophie

Donnerstag, 30. Mai 2013 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

ich freue mich, dass immer mehr Wissenschaftler zur Erkenntnis kommen, dass es Gott gibt. Das Gott der Jenige ist der hinter allem Sein steht, und das nichts ohne IHM ist und war.

Die Jenigen die das aber immer noch leugnen, werden von Tag zu Tag weniger. Halleluja!!!

 

 

In der Samstagausgabe unserer Tageszeitung las ich auf der Seite “Christliche Welt” vor einiger Zeit einen sehr interessanten Beitrag unter der Überschrift

“Der luzide Traum der Menschheit – Physiker kommen den Geheimnissen des Lebens auf die Spur”

Zu diesem Thema hat ein Professor Ulrich Warnke, Direktor des Saarbrücker Instituts für technische Biologie und Bionik, ein Buch mit dem Titel “Quantenphilosophie und Spiritualität“ geschrieben.

Das Buch “Quantenphilosophie und Spiritualität” habe ich mir nicht gekauft, mir dafür aber den Vortrag des gelehrten Ulrich Warnke im Internet angesehen, das in Google unter dem Titel “Quantenphysik, Bewusstsein, Unterbewusstsein und Realität” aufrufbar ist.

Dabei könnte der Eindruck entstehen, dass es hier um die bekannte esoterische Idee eines universellen Bewusstseins geht, von dem wir alle ein Teil sind. Jedenfalls verweist der Vortragende immer wieder auf buddhistische Weisheiten. Aber so einfach ist die Sache auch wieder nicht, zumal Professor Warnke mit nachdenkenswerten Befunden aufwarten kann.

Denn ohne das, was die Quantenphysik beschreibt, würden alle unsere modernen Geräte nicht funktionieren. Die Ergebnisse der Quantenphysik sind paradox und erscheinen völlig unmöglich. Die Forscher entdeckten Unglaubliches, was in Experimenten aber immer wieder bestätigt wurde.

Raum und Zeit sind aufgehoben, die Teilchen können an mehreren Orten zugleich sein, erkennen im Voraus auf was ein Experiment hinausläuft und verhalten sich entsprechend. Hat ein Teilchen einen Rechtsspin (Drehung), reagiert das Antiteilchen, unabhängig von Raum und Zeit, sofort mit einem Linksspin.

Die Teilchen scheinen, unabhängig von der Entfernung, ohne jeden zeitlichen Verzug, voneinander zu wissen, ohne dass es eine erkennbare Verbindung gibt. Sie können verschwinden und im gleichen Augenblick woanders wieder auftauchen.

Auch der Welle-Teilchen Dualismus, Weiteres dazu weiter unten, liegt auf dieser Ebene.

Der Physiker Niels Bohr sagte, wer über die Quantenphysik nicht entsetzt ist, hat sie möglicherweise nicht verstanden. Albert Einstein meinte, die Quantenphysik drohe einem den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Sie hat nichts damit zu tun, was wir sonst über Atome und die Bausteine der Atome wissen.

Hier geht es gewissermaßen um den “Unterbau” unserer sichtbaren Welt, auf dem alles andere aufbaut. Von daher scheint alles möglich zu sein, einschließlich des absolut unmöglich Erscheinenden. Dazu könnte auch gehören, dass sich der gesamte Kosmos plötzlich in Nichts auflöst, wie einige theoretische Physiker meinen.

Die sicht- und greifbare Welt besteht, nach dieser Erkenntnis zu 99,9999999% aus leerem Raum, der allerdings mit Vakuumenergie gefüllt ist, die möglicherweise mit der “dunklen Energie”, nach der man bislang vergeblich sucht, identisch ist. Wäre ein Mensch so groß wie der Eifelturm, würde die Masse der echten Materie, der eines Reiskorns entsprechen.

Interessant ist die Frage, weshalb die Wissenschaft nun zu dem Schluss kommt, dass es eine allumfassende Intelligenz in der Natur gibt, die man Gott nennen kann.

Wikipedia – Einstein 1921 portrait2.jpg

In dem Zeitungsartikel wird Albert Einstein mit den Worten zitiert:

“Jeder, der sich ernsthaft mit der Wissenschaft beschäftigt, gelangt zu der Überzeugung, dass die Gesetzmäßigkeiten der Welt einen dem menschlichen ungeheuer überlegenen Geist manifestieren, dem gegenüber wir mit unseren bescheidenen Kräften demütig zurückstehen müssen.”

Für einen gläubigen Christen ist das nicht unbedingt neu. Sollte man in der Wissenschaft jetzt etwa einen “Intelligenten Designer” für möglich halten, gegen den man sich in atheistischen Wissenschaftskreisen bislang entschieden gewehrt hat oder was ist mit der Kraft gemeint, die man Gott nennen kann?

Ich habe mal versucht herauszufinden, was gemeint sein könnte, und da ging es mir zuerst darum einmal den Begriff “Quant” zu klären, von dem ich bisher soviel wusste dass es eine Quantenphysik und eine Quantenmechanik gibt, dass manche schon von einem Quantencomputer sprechen und dass dies eng mit den Namen Max Planck, Werner Heisenberg, Niels Bohr, Paul Dirac, Erwin Schrödinger und anderen verbunden ist.

Alles dieses ist sehr kompliziert und für den Laien kaum verstehbar.

Beim Quant, soviel habe ich herausgefunden, handelt es sich um ein “virtuelles Teilchen”, etwas was da, aber doch auch wieder nicht da ist, weshalb Teilchen auch nicht der richtige Begriff ist. Eigentlich kann niemand so recht sagen, was ein Quant ist.

Denn laut Wikipedia ist Virtualität die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache gleicht.

Von daher ist jedes Fernsehbild virtuell. Beim PC spricht man ohnehin von einer virtuellen Welt. Was auf dem Bildschirm eines PC erscheint ist virtuell. Die PC-Programme und Bilder gaukeln uns zum Beispiel Ordner vor, die wir nicht anfassen und in den Schrank stellen können, mit denen wir aber so umgehen können, als wenn sie tatsächlich in dieser handgreiflichen Form vorhanden wären.

Wenn der Unterbau unserer Welt virtuell ist, also gleichzeitig da und auch wieder nicht da ist, dann scheint tatsächlich alles möglich zu sein.

Auf die Quanten kam man, weil sich herausstellte, dass Energie und Strahlung nicht gleichförmig, sondern in kleinsten Portionen abgegeben werden, was man Quantelung nannte.

Eine kleinere Einheit gibt es nicht, und weil alle Abläufe im Kosmos, einschließlich im menschlichen Körper, mit dem Austausch von Energie verbunden sind, kommt den Quanten so eine entscheidende Bedeutung zu.

Hier taucht dann der Begriff der “Quantenebene” auf, die aus Information und Energie besteht und rein virtuell ist. Nach dieser Vorstellung ist die materielle Welt etwas, was auf den Quanten als den kleinsten Einheiten aufbaut.

Die Quantenebene ist, wie zu lesen ist, danach “eine kollektive, vibrierende Energie, so etwas wie ein vollkommen chaotisches ungeordnetes riesiges Energiefeld, in dem alles miteinander als verschiedene Frequenzen verbunden ist”.

Damit im Zusammenhang steht auch der Welle-Teilchen-Dualismus, wonach ein Elektron, einmal ein Teilchen und einmal eine Welle sein kann. Was es jeweils ist, hängt von der Art der Beobachtung ab. Wobei das Teilchen seine Eigenschaft sogar mit Wirkung für die Vergangenheit ändern kann.

Das Licht kann man so einmal als elektromagnetische Welle und einmal als Photonenstrom und damit als Teilchenstrom beschreiben. Oder anders: Einmal als Energie und einmal als Masse. Beides ist richtig, obwohl das, nach unserem Empfinden, ein Widerspruch ist.

Aber Masse und Energie sind, seit Einstein, ohnehin zwei Seiten ein und derselben Medaille, weil beides ineinander umwandelbar ist. Masse wird zu Energie und Energie zu Masse.

Das Bewusstsein stellt man sich in der Quantenphilosophie als Folge von Quantenaktivitäten vor und meint, dass das Bewusstsein auch umgekehrt Einfluss auf die allgegenwärtigen Quanten und damit die Materie hat.

Der eingangs erwähnte Prof. Warnke entwickelt in seinem Vortrag hierzu interessante und schlüssig scheinende Vorstellungen. Wie läuft eine Körperbewegung ab, zu der wir uns zuvor, rein geistig, entschlossen hatten? Das ist bis heute völlig ungeklärt. Wie wirken hier Geist und Bewusstsein auf die Materie ein?

Wie ist das mit dem Placeboeffekt oder der Scheinoperation, bei dem ein Medikament ohne Wirkstoff oder eine dem Patienten vorgetäuschte Operation eine Heilung bewirkt? Gestalten wir uns die Welt, in der wir leben, letztlich durch unsere Vorstellungskraft? Ist die ganze Welt letztlich ein virtuelles System, das auf eine völlig andere Weise existent ist, als es für uns den Anschein hat?

Sicher scheint nur soviel, dass uns unsere Sinnesorgane die Welt lediglich deuten. Wir nehmen mit den Sinnesorgangen bestimmte Qualitäten der uns umgebenden Welt wahr, wissen aber nicht wie diese wirklich aussieht.

Wir erleben die elektromagnetische Welle “Licht” als Helligkeit, weil wir dafür spezielle Sinnesorgane in Gestalt der Augen haben. Aber ist Licht wirklich “hell”? Für Pflanzen bedeutet Licht Nahrung und hat damit nichts mit hell oder dunkel zu tun.

Und was ist denn nun mit Gott gemeint?

Der Verfasser des Zeitungsberichtes spricht davon, dass die Natur ein höchst intelligentes System ist, dessen oberste, allumfassende Instanz man Gott nennen kann. Gott findet man aber nirgends. Gottheit ist eine Idee, ein Plan, keine Personifizierung. Gott wäre damit sein eigener Bauplan im kosmischen System. Die Welt also so etwas, wie eine „Selbstverwirklichung Gottes“?

 

 

Was kann uns das Wort Gottes dazu sagen?

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
1. Mose 1, Vers 1

Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da.
Psalm 33, Vers 9

Wenn man sich mit den Abläufen in der Natur und den unglaublichen Feinabstimmungen befasst, wo das eine vom anderen im Voraus zu wissen scheint, dann ist die Erkenntnis, dass in der Natur ein höchst intelligentes System am Wirken ist, insbesondere für einen gläubigen Christen, nicht neu.

Paulus schreibt dazu im Römerbrief, dass Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit, seit Anbeginn der Schöpfung, aus seinen Werken erkennbar ist (Römer 1, 20).

Soll man sich darüber freuen, dass die Wissenschaft vom tumben Zufallsprinzip abkommt und zur Erkenntnis eines „Intelligenten Designers“ gelangt?

Zweifellos kann die Quantenphysik das Verständnis für Gottes unbegrenzte Möglichkeiten vertiefen und zu einer neuen Sicht führen, bei der viele uns unerklärliche Dinge plötzlich in einem anderen Licht erscheinen.

Allerdings muss man sich auch hier davor hüten, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Glaubengrundlage umzufunktionieren und hier vielleicht neue religiöse Vorstellungen zu kreieren, wozu sich die Quantenphilosophie eignen würde.

Ein “Grund zur Freude“ besteht in Sachen Quantenphilosophie aber schon deshalb nicht, weil der “Gott”, um den es hier geht, allenfalls, „als die oberste alles umfassende Intelligenz bezeichnet werden kann, die nicht personenhaft ist”.

Damit bleibt der Mensch allein ohne ein persönliches Gegenüber. Und das ist ganz und gar nicht der Gott an den wir glauben und der sich uns im Wort der Schrift und in Jesus Christus offenbart.

Und damit hätten wir in quantenphilosophischen Vorstellungen nichts anderes, als den altbekannten Götzenglauben, nur auf einer „höheren wissenschaftlichen“ Ebene. Anstelle der Götzenbilder treten quantenphilosophische Vorstellungen. Und damit würde die Schöpfung wieder mit dem Schöpfer gleichgestellt, über den man auf diese Weise verfügen möchte.

Gott ist aber unerforschlich und unergründlich. Er ist es, der auch die Welt der Quanten geschaffen hat, womit sich seine Schöpfung als immer noch wunderbarer erweist. Deshalb Vorsicht vor pseudoreligiösen Verführungen und esoterischen Praktiken, die sich aus den physikalischen Erkenntnissen ergeben könnten.

Der Weg zu Gott führt nach wie vor nur über Jesus Christus. Es ist der lebendige Gott, der sich jedem einzelnen Menschen persönlich zuwendet und der sich in seinem Wort und in Jesus Christus offenbart. Dort müssen wir IHN suchen, nicht in den Quanten.

Und noch etwas: Wenn es um die Erforschung von Geist, Bewusstsein und Denken geht, wird immer ein Kardinalfehler begangen, der, bildlich gesprochen, in der prinzipiellen Unmöglichkeit, sich selbst am Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, besteht.

Mit anderen Worten: Das Denken kann sich nicht selbst denken. Denken der Gedanken gibt es nicht. Wir können uns nicht selbst beim Beobachten beobachten und das dann wieder beobachten usw. Uns fehlt gewissermaßen die nächst höhere Ebene. Hier kommen wir an die Grenze, an der alle Forschung endet. Die Kategorien innerhalb derer wir denken können und über die wir nie hinauskönnen, sind festgelegt.

Über die müssten wir aber hinaus, wenn wir das eigentliche und wahre Wesen der Dinge, einschließlich dessen, was Leben und Bewusstsein ist, erkennen wollten.

Lasst uns deshalb dankbar für den Forschergeist bleiben, den Gott den Menschen geschenkt hat, der uns zum Lob Gottes führen soll, aber im Übrigen unsere Grenzen akzeptieren, demütig unter seinem Wort bleiben, das uns allein in alle Wahrheit leitet und davor bewahrt die Schöpfung mit dem Schöpfer zu verwechseln.

Jörgen Bauer

http://www.christliche-impulse.de/

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