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631. Wofür starb Jesus?

Donnerstag, 20. September 2018 | Autor:

Gemälde von Michael Willfort

Liebe Blogbesucher,

der Großteil der westeuropäischen Bevölkerung ist weit davon entfernt sich mit einer solchen Frage auseinander zu setzen. Grund ist meiner Meinung nach, dass man sich vom christlichen Glauben weit entfernt hat. In Regierungskreisen und Parteien wird dieser Trend noch stärker sichtbar. Der kleine Rest von Christen in Deutschland sollte sich davon nicht entmutigen lassen. Denn, ich habe das Buch der Bücher die Bibel bis zum Ende der Offenbarung 22, Vers 21 gelesen, und darin ist jeden Gläubigen eine wunderbare Zukunft verheißen.

Ich bedanke mich bei der Redaktion von „Christen an der Seite Israel“ für die Genehmigung, diesen Artikel hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen.

 

Wofür starb Jesus?

Von Pfr. Henk Poot

In der Kirche glauben wir, dass Je­sus um unsrer Sünden willen starb. Das stimmt auch. Johannes der Täufer weist auf Jesus hin und sagt: „Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ Der Apostel Paulus schreibt in seinen Briefen davon: „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Chris­tus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist“ (Römer 5,8). Wenn wir aber auf Israel sehen, so erblicken wir noch mehr.

Was hat das Leiden des Messias für Israel zu bedeuten? Gott hat ihn ja an erster Stelle für Israel ge­sandt (Apostelgeschichte 4,26). Im Evangelium des Johannes und im Hebräerbrief ist die Rede von Rei­nigung. Gott hat durch das Opfer, durch Christi Blut, Israel von seinen Sünden gereinigt: der Sohn Gottes hat sich zur Rechten Gottes gesetzt, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat (Hebräer 1,3). Es erinnert mich an die Worte des Paulus, wo er schreibt (Epheser 5,25-27), dass Christus die Gemein­de „geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei“. Und ich glaube, dass man da bei dem Wort Gemeinde, ekklesia, an das ur­alte Volk der Auserwählten denken muss. Gott hat Israel ja den Händen seines Sohnes anvertraut.

 

Miteinander verbunden

 

Es fällt mir aber auch Jeremia 31 ein. Dort lesen wir, dass Gott Israel einen neuen Bund verheißt: „Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neu­en Bund“ (Vers 31). Der alte war in den Tagen Moses geschlossen wor­den. Mose hatte am Sinai im Namen Gottes die besondere Stellung und Berufung Israels verlesen. Die Isra­eliten hatten gehört, dass Gott sie dazu befreit hatte, ihm zum Eigen­tum zu sein, ihm zu dienen als ein heiliges Priestervolk. Dazu hatten sie wie aus einem Mund „Amen“ gesagt. Da errichtete man für den Herrn einen Altar, es wurden Tiere geschlachtet, deren Blut aufgefan­gen wurde. Dieses Blut war auf Got­tes Altar ausgegossen worden. Das Volk, das dabei stand, wurde damit besprengt. Durch dieses Blut wur­den Gott und Israel miteinander verbunden. So wurden die Israeli­ten gereinigt und geheiligt.

 

Bestätigung der Berufung Israels

 

Jesus redet am Abend vor seinem Sterben vom neuen Bund. Durch ihn tritt dieser jetzt in Kraft und der Schreiber des Hebräerbriefs gibt dazu die weiteren Erklärun­gen: Jesus ist der Mittler des neuen Bundes, er hat das vollkommene Opfer dargebracht und sein Blut ins himmlische Heiligtum gebracht. Durch sein Blut wurde Israel wiede­rum geheiligt und bereit gemacht, dem lebendigen Gott zu dienen (Hebräer 9,11+14; 10,14).

So sehen wir denn auch kurze Zeit nach der Himmelfahrt, wie Christus selber am Pfingstfest die Gaben des neuen Bundes austeilt. Nicht nur die Vergebung aller Sünden, aber auch den Heiligen Geist. Israel erfährt Be­stätigung seiner Berufung. So dau­ert es nicht lange und es wird der Welt der Name Gottes wie noch nie zuvor durch die zwölf Jünger, die Vertreter und künftigen Herrscher Israels, verkündet (Matthäus 19,28).

 

Gottes Pläne gelingen

 

Da ist aber noch mehr. Wenn Jesus stirbt, nimmt er die Sünden Israels und der Welt mit in den Tod und ins Grab. Das bedeutet nicht weniger, als dass der Teufel, der Fürst der Welt, seine Machtgrundlage ver­liert. Jesus sagt auch, dass er den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen sah und spricht von seinem Sterben als einer Stunde seiner Ver­herrlichung (Johannes 12,23).

Jetzt wird der Fürst der Welt gerich­tet und hinausgeworfen. Jetzt kön­nen alle Verheißungen Gottes zur Wirklichkeit werden. Die Macht der Sünde kann dem Heilsplan Gottes nichts mehr in den Weg legen. Die zerstreuten Kinder Israels können aus der Diaspora befreit und heim­gebracht werden (Johannes 11,52; 12,32; Jesaja 49,22-25).

Der Hebräerbrief sagt, dass vieles noch verhüllt ist. Nicht verhüllt aber ist die Tatsache, dass der Satan ent­thront und Christus mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt ist (Hebräer 1,8). Die Angst vor dem Tod wurde weggenommen. Gottes Pläne ge­lingen. Der Messias selber wird sie ausführen (Jesaja 53,10).

Für Israel hängt das Leiden Jesu zu­sammen mit Reinigung, mit Erneu­erung im Dienst Gottes, mit dem Ende des Exils, mit der Wiederher­stellung Jerusalems, mit der Neu­machung aller Dinge. Wir dürfen Zeugen sein, ja sogar daran teilha­ben. Auch für uns ist die Bedeutung vom Sterben Jesu noch größer, als wir manchmal glauben.

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624. Gott liebt Deutschland

Donnerstag, 28. Dezember 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

Gottes Zusagen sind Ja und Amen, dass was unser Gott zusagt das hält ER gewiß. ER sagt es uns in seinem Wort der Bibel vielemale, dass wir ihn auch auf seine Verheißungen hin prüfen können. Ich habe es in meinem Leben erfahren, dass Gott treu ist und viele Millionen anderer Christen können dies ebenfalls bezeugen. Auch seine Zusagen zu Völkern hält Gott zuverlässig ein. Wenn wir Gott aber verlassen, dann zieht ER sich auch manchesmal für eine bestimmte Zeit zurück. Wenn wir aber von unseren falschen Wegen umkehren, dann ist ER treu und gerecht, dass ER uns unsere Sünden vergibt und uns immer wieder so herstellt als hätten wir nie gesündigt.

Dieser Beitrag von Pastor Aidoo sagt ein Stück zu dieser Thematik aus. Ich bedanke mich bei der Evangelischen Allianz für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

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Warum nur, fragt sich der afrikanische Pastor Richard Aidoo, sind in Deutschland die Regale voll und die Gesichter leer?

 

Deutschland hat viel getan für den Rest der Welt: Missionare, Martin Luther, und sogar Mercedes Benz. Deutschland hat Entwicklungshilfe geleistet und zwar weltweit. Wir lernen immer noch viel von Deutschland und wir sollten täglich für Deutschland beten. In Hebräer 6,10 lesen wir: „Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er vergäße euer Werk und die Liebe, die ihr seinem Namen erwiesen habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient.“

 

Es stimmt, viele Gesichter, denen man in Deutschland begegnet, sind leer. Aber es gibt ebenso viele Menschen hier, die Gott dienen und sein Wort verbreiten. Wie die Mitarbeiter der Evangelischen Allianz und des Arbeitskreises Migration und Integration (AMIN), und darüber hinaus natürlich alle christliche Organisationen, die Menschen täglich helfen und das Wort Gottes leben. Gott hat nicht vergessen was Deutschland für die Welt getan hat. Und wird es auch nie vergessen.

 

Alles aus der Gnade Gottes

In meiner Heimat in Afrika müssen wir uns auf Gott verlassen, denn oftmals sind Ärzte oder Shoppingcenter oder Lebensmittelläden nicht vorhanden. Gott ist es, der uns versorgt: mit Regen für die Ernte, mit Heilung für die Kranken und mit Freude über die wunderschöne Landschaft die wir dort tagtäglich bewundern können.

Das Leben dort ist zwar einfacher, oftmals schwieriger, aber mit Gott komplett ausgefüllt. Gott ist in vielen Gesprächen Hauptthema. Und es gehört ganz selbstverständlich dazu, zu sagen: Gott segne dich. Psalm 42,1 und Psalm 121 drücken aus, wie sehr die Menschen in meiner Heimat dürsten nach Gott. Denn sie wissen, ihre Hilfe kann nur von Gott kommen. Das Trinkwasser und einfache Lebensmittel können nur von Gott kommen. Segen, Heilung, Bildung: Alles ist nur aus der Gnade Gottes vorhanden. Viele Menschen müssen ihre Augen auf Gott richten, denn sie können von keinem anderen Ort Hilfe erwarten.

In Deutschland verlassen sich jedoch viele Menschen auf ihr Wissen und Können sowie auf die Tatsache, dass die Regale hier immer gefüllt sind. Es gibt physisch keinen Mangel. Es gibt ein Gesundheitssystem und Obdach für jeden der will. Aber in den Herzen der Menschen gibt es noch mehr: einen tiefen Hunger nach einem Gott, den sie (noch) nicht kennen. Im Herzen sind sie zum Teil leer und es spiegelt sich auf vielen Gesichtern wieder.

 

Gegen die tiefe Leere

In Deutschland ist ein Auto oder Geld ein Gott für viele, denn dadurch bekommen sie Frieden und Freude. Aber wir wissen, wahrer Frieden und Freude kommt von Gott allein. Das Geld oder ein Auto kann nicht retten – und das Problem liegt darin, dass wenn aus irgendeinem Grund wie Arbeitslosigkeit plötzlich alles weg ist, dann entsteht eine tiefe Leere.

Geld kommt und Geld geht, ein Ehemann oder eine Ehefrau in vielen Fällen auch. Viele Menschen verlieren ihr Haus oder Vermögen oder einen geliebten Menschen und fühlen sich dann auf einmal wie verlassen. Es liegt also keine Sicherheit in irdischen Dingen. Aber Jesus gibt uns ewiges Leben, ewige Freude inmitten des Sturmes und tiefen Frieden – egal was passiert. Er liebt uns und bleibt für immer bestehen (Psalm 27,10 und Jesaja 43,2).

Menschen müssen wissen: Gott liebt dich, unermesslich! Es gibt kein Limit an Gottes Liebe und Gnade für dich. Meine Überzeugung ist: Deutschland wird geistlich wieder aufwachen und wieder zu einem geistlichen Riesen werden. Wir Christen in Deutschland müssen Gott „projizieren“: allen Menschen zeigen, wie er wirklich ist.

 

Mit Jeremia 31,3 möchte ich sagen: Gott liebt dich, Deutschland.

 

 

 

 

Autor:

Pastor Richard Aidoo stammt ursprünglich aus Ghana. Er ist Gründer und Leiter der New Life Church in Düsseldorf, einer internationalen Gemeinde, die jeden Sonntag 6 Gottesdienste für 41 verschieden Nationalitäten anbietet. Dieser Text ist die Zusammenfassung des Referats von Richard Aidoo, das er im Rahmen des Allianzabends am 23. September 2011 in Bad Blankenburg gehalten hat.

 

Quelle – EINS Magazin

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551. Für die Regierung beten

Dienstag, 29. November 2016 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

mir fällt es manchesmal sehr schwer für die Regierung zu beten. Trotzdem will ich es tun, weil mir es Gott in seinem Wort aufträgt. Alles was er sagt ist sehr gut, und es wird mir und jeden der seinem Wort gehorsam ist zum Segen geleiten.

Ich danke Helmut Leinfellner sehr herzlich für die Erlaubnis diesen Bericht hier veröffentlichen zu dürfen. Gerade ein Jahr vor einer sehr wichtigen Wahl in Deutschland und anderen europäischen Ländern ist es wichtig, dass wir unsere Politiker vor Gott bringen.

Für die Regierung beten

Es ist unsere Aufgabe als Christen, für die Regierung zu beten. Was aber, wenn es nur Kandidaten gibt, die entweder ohne Gott leben oder gegen Gott stehen, wie es z. B. zur Zeit bei uns in Österreich vor der Bundespräsidentenwahl der Fall ist? Wenn es nur Kandidaten gibt, die nach biblischem Maßstab einfach nicht gewählt werden können, weil sie sich beide (offen oder versteckt) gegen Gottes Wort stellen? Was, wenn sie alle als „zu leicht befunden“ werden? Wie sollen sich wiedergeborene Christen allgemein gegenüber der Regierung und speziell in so einer Situation verhalten?

 

 

Die Autorität des Herrn durch Gebet ausüben

Viele Christen kämpfen mit ihrem Gebetsleben und fragen sich, ob ihre Gebete wirklich etwas bringen. Doch Du kannst die Menschheitsgeschichte durch Deine Gebete verändern. Gott ist es nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu helfen. Die Frage ist: wirst Du einer sein, den Gott verwenden kann? Gott hat die Macht, selbst alle bösen Pläne des Teufels oder des Antichristen oder des falschen Propheten zu verwenden, um letztendlich Seine Pläne durchzuführen (Off 17:17). Durch Fürbitte hebt Gott uns in die himmlischen Sphären empor – und zu Seinen endlosen Möglichkeiten. Wir „herrschen mit Messias“ durch Gebet.

Seit der Schöpfung war es Gottes Ziel, seine Herrschaft über die Welt mit uns Menschen zu teilen (Gen 1:26). Durch den Fall des Menschen wurden wir zu Sklaven der Sünde. Jesus hat uns aber durch Sein vollkommenes Werk der Erlösung wieder in die Position der Autorität versetzt. Wir sind zu „Königen und Priestern“ gemacht worden. Das bedeutet einerseits, als Priester zu dienen, andererseits, als Könige zu herrschen. Unser Dienst ist heilig (1. Pet 2:5) und königlich (1. Pet 2:9).

Wie Jesus als König „inmitten Seiner Feinde“ herrscht (Ps 110), so auch wir. Wie Jesus als dienender Priester in Fürbitte eintritt, so auch wir. Beides geschieht ganz praktisch durch unser Gebet. Und in beiden Fällen üben wir die Autorität Seines Namens aus.

Fürbitte ist eine der höchsten Berufungen eines Christen. Es ist das, was Jesus seit seiner Himmelfahrt tut: er tritt allezeit in Fürbitte für uns beim Vater ein (Heb 7:25). Fürbitte geschieht mit Glauben, Überzeugung und Freimut. Fürbitte tritt vor den Thron des allmächtigen Gottes. Und wenn wir seinen Willen kennen und entsprechend beten, wissen wir, dass wir das, was wir von ihm erbitten, bereits besitzen.

 

Gläubige Christen haben eine einzigartige Position in dieser Welt: den Lauf der Geschichte zusammen mit Gott mitzubestimmen.

 

2. Chr 7:13-14 – Gottes Verheißung

Unser Land braucht Heilung. Keine politischen Wahlversprechen, die nicht gehalten werden. Der Schlüssel zur Heilung unseres Landes liegt bei Dir und mir. Denn wir sind das Salz der Erde. Wir sind die Verteidiger dieses Landes. Denn nur wir haben die Autorität im Namen des Herrn. Jesus sagt, wir sind das Salz der Erde. Salz gibt Geschmack und so sollen wir der Welt den Geschmack Gottes geben. Salz konserviert, und so sollen wir die Gesellschaft, in der wir leben, durch die Werte aus der Bibel erhalten – moralisch, sozial und politisch. Jesus sagt: „Wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten werde.“ (Matt 5:13) Wenn wir als Christen unsere Aufgabe nicht erfüllen, Salz der Erde zu sein, werden Menschen kommen und uns unter den Füßen zertreten. Ich sehe in dieser Warnung von Jesus keinen Raum für Ausreden vielerlei Art, die oft gehört werden, wie: „Ich lasse mich nicht unter Druck bringen.“ oder „Das ist mir zu gesetzlich.“ oder „Der Herr hat mir diesen Dienst nicht gegeben.“

Gott verheißt uns, dass er unser Land heilt, wenn wir 4 Dinge erfüllen:

(1) Wenn wir uns demütigen; bitte beachten wir, dass das unsere Entscheidung ist. Gott wird uns nicht demütig machen. Das müssen wir selber tun. Sich vor Gott zu demütigen mag ja noch der einfache Teil zu sein; aber das Wort Gottes sagt uns auch, dass sich bestimmte Personen vor anderen demütigen sollen: „Ehefrauen, seid euren Männern wie dem Herrn untertan.“ – „Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn.“ – „Ihr Knechte, gehorcht euren leiblichen Herrn mit Furcht und Zittern.“ Das alles spricht über eine reine Herzens-Einstellung. Manche Christen sagen: „Ich bin demütig und untergeordnet.“ Wenn Du aber siehst, wie sie in ihren Beziehung zu anderen Menschen leben, wird klar, dass sie es nicht sind.
Ich erinnere mich sehr gerne an eine Zeit ca. 2 Jahre nach meiner Bekehrung, in der Gott mich von vielen Sünden in meinem Leben überführt hat. Ich hatte mir einmal Zeit genommen, ihn in einem Zimmer, wo ich alleine war und mich niemand hören oder sehen konnte, zu suchen. Als die Gegenwart des Herrn so stark über mich kam, lag ich buchstäblich auf meinem Angesicht vor ihm und habe zu ihm geschrieen, dass er mir sein Erbarmen gibt. Ich sah Seine Heiligkeit und meine Sünde – und war tief erschrocken. Gott gab mir Sein Erbarmen – bis heute immer wieder – und durch diese Erfahrungen hat Er mich näher zu sich gezogen und verändert.

(2) Wenn wir den ersten Punkt erfolgreich abgeschlossen haben – uns also vor Gott und Menschen gedemütigt haben – kommt der nächste Punkt: beten. Zuerst müssen wir uns demütigen, dann beten. Jesus sagt auch, dass wir anderen vergeben sollen, bevor(!) wir beten: „Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Fehler vergebe. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Fehler nicht vergeben.“ (Mar 11:25-26)

(3) Der dritte Punkt ist, Gottes Angesicht zu suchen. Das bedeutet, direkt in die Gegenwart Gottes zu kommen. Nicht bei jedem Gebets-Treffen sind wir in der direkten und überwältigenden Gegenwart Gottes. Ich glaube, dieser dritte Punkt spricht nicht über etwas Einmaliges, was wir bei einem gemeinsamen Treffen erledigen und dann abhaken können. Sondern es spricht über etwas, was wir immer wieder tun, einen Lebensstil, den wir uns angewöhnt haben. Der Herr sagt uns durch den Propheten Jesaja: „Aber die, die auf Jahwe hoffen [warten], schöpfen neue Kraft.“ (Jes 40:31) Aus der Gegenwart Gottes, die wir täglich suchen, schöpfen wir dann die Kraft, um zu überwinden: die eigenen Sünden und die Fehler der anderen, um von Herzen zu vergeben.

(4) Der vierte Punkt ist, dass wir von unseren bösen Wegen umkehren. Oh, Moment, da muß ein Fehler unterlaufen sein. Christen haben doch keine „bösen Wege“. Die Ungläubigen haben sie. OK, vielleicht manche Christen, aber wir doch nicht! Na ja, andere schon, aber ich doch nicht! Wenn Du so denkst, lass mich Dir eines darauf antworten: wenn Du glaubst, dass Du keine bösen Wege in Deinem Herzen hast, bist Du so weit von Gott und Seinem Licht entfernt, dass Du deine bösen Wege einfach nicht siehst. Unser Fleisch ist durch und durch böse (Jer 17:9-10; Röm 7:18). Und genau diese Dinge sind es, die echter Erweckung im Weg stehen. Das Gericht beginnt beim Haus Gottes (1 Pet 4:17). „Denn welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen.“ (Luk 12:48)

Was wird Gott für uns tun, wenn wir diese 4 Punkte erfüllen? Er wird vom Himmel her hören, unsere Sünde vergeben und unser Land heilen. Und das brauchen wir! Die Heilung unseres Land durch den allmächtigen Gott!

 

Gebet für die Regierung

Eine der grundlegendsten Aufgaben, die Gott uns als gläubige Menschen gegeben hat, ist, für die Regierung zu beten:

„So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen für alle Menschen darbringe, für Könige und alle, die in hervorragender Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit führen können; denn solches ist gut und angenehm vor Gott unserem Retter, der will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1 Tim 2:1-4)

Dabei spielt es keine Rolle, ob der „König“ gut oder böse ist – wir sollen in jedem Fall für die Obrigkeiten beten. Gottes Ziel ist eine gute, gottesfürchtige Regierung, durch die er verherrlicht wird und Seine Pläne ausführen kann. Gott verwendet menschliche Regierungen, um Seine Pläne in der Menschheitsgeschichte zu verwirklichen. Speziell bei bösen Regierungen zeigt er seine Souveränität und Macht (Dan 4:34-35).

Gott erwartet von menschlichen Leitern, dass sie gerecht und gottesfürchtig sind (2. Sam 23:2-4). Auch in den Sprüchen findet wir viele Stellen, dass ein Thron durch Gerechtigkeit, nicht durch Sünde, Bestand hat.

In der Geschichte war es oft so, dass Gott böse Regierungen gibt, wenn Sein Volk rebellisch und ungehorsam ist. Gottes Volk muß dann „Gehorsam durch Leiden“ lernen. Selbst der Sohn Gottes ging durch diese Schule! (Heb 5:8) Gläubige, gottesfürchtige Menschen identifizieren sich dann mit dem Rest des Volkes, treten in den Riss und bitten Gott um Erbarmen und Erlösung. Wenn sich Gottes Volk vor Gott demütigt und betet, Sein Angesicht sucht und von seinen bösen Wegen umkehrt – wird Gott vom Himmel her hören, seine Sünden vergeben und sein Land heilen. Gott wird dann Erbarmen haben und die böse Regierung ändern: entweder durch Tod, oder durch Krankheit oder durch (Neu-)Wahlen oder indem das Herz des bösen Königs verändert wird. Sowohl in der Geschichte der Könige Israels als auch in unserer Zeit sehen wir, dass gute und böse Machthaber einander oft abwechseln können. Gott will sich (auch) durch menschliche Leiter verherrlichen – seien sie gut oder böse. Er zeigt Seine Autorität und Souveränität, wenn er böse Leiter und ihre Pläne überstimmt und außer Kraft setzt.

 

„Das Herz des Königs, in der Hand des HERRN, wie Wasserbäche leitet er es, wohin er will.“ (Spr 21:1)

Die Kraft Gottes wird durch Gebet aktiv

Wir brauchen echtes, ehrliches und anhaltendes Gebet. Wir müssen beten, bis es uns im Bauch weh tut! Wir müssen Menschen des Gebets werden. Die Lasten des Herrn tragen.

Wofür sollen wir beten? Gott will, dass wir für alle(!) in Autorität beten. Das sind Präsident, Regierung, Amtsmänner, Richter, Polizei und so weiter. Je mehr wir für sie beten, umso weniger werden wir sie kritisieren. Was ist kraftvoller? Andere durch Kritik herunter zu ziehen oder für sie nach Gottes Wort zu beten und sie zu segnen?

Eph 6:12-18 und viele andere Stellen zeigen, dass die natürlichen Dinge eine Folge der geistlichen Dinge sind. Der Sieg im Geistlichen – durch unser Gebet – wirkt sich im Natürlichen aus. Die Lösung unserer Probleme ist nicht politisch, wirtschaftlich oder sozial – sondern geistlich. Wenn wir den geistlichen Kampf, in dem wir stehen, annehmen, wenn wir kämpfen und gewinnen, werden die Probleme unseres Landes gelöst werden. Viele Erweckungen in der Vergangenheit in unterschiedlichen Teilen und Kontinenten der Welt haben das immer wieder gezeigt. Warum geschieht das bei uns nicht? Weil wir uns nicht demütigen, weil wir nicht beten, weil wir nicht beständig Gottes Angesicht suchen und weil wir nicht von unseren bösen Wegen umkehren …

Durch unser Gebet haben wir Zugang zum geistlichen Bereich. Nur wir haben durch diesen Zugang die Möglichkeit, den Sieg zu erringen. Genau deshalb tragen wir Verantwortung, zu handeln. Natürlich ist es Gott, der den Sieg gibt, aber er erwartet von uns, dass wir mit ihm zusammenarbeiten. Konkret: 1. Wir beten immer für die Regierung; egal, ob gut oder böse. 2. Wir beten in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes. 3. Wir beten im Glauben an Seine Verheißungen. 4. Wir beten solange, bis es einen Durchbruch gibt.

In Daniel 10 sehen wir ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die Geschehnisse in der unsichtbaren Welt die Ereignisse in der sichtbaren Welt beeinflussen. Daniel betete, und ein Engel wurde zu ihm gesandt. Der Engel sagte ihm, dass seine Gebete gleich am ersten Tag gehört wurden. Doch es gab einen geistlichen Kampf, weil sich der „Fürst des Königreichs Persien“ entgegen stellte. Manchmal erleben wir nicht gleich Gebets-Erhörungen. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Einer davon ist mit Sicherheit, dass es einen Kampf in der unsichtbaren Welt gibt. Gebet ist ein Kampf. Jesus sagt uns, dass wir mit Ausdauer beten und nicht den Mut verlieren sollen (Luk 18:1-8). Bei all den oben angeführten großen Erweckungen und Durchbrüchen war das anhaltende Gebet vieler Christen in Einheit miteinander ein entscheidender Faktor.

 

Unsere Entscheidung

Es ist zu einem großem Teil unsere Entscheidung. Sehr deutlich zeigt Gott uns das auch in Hesekiel 22:30-31. Hier sagt der Herr: „Und ich suchte einen Mann unter ihnen, der eine Mauer bauen und vor mir für das Land in den Riß treten könnte, damit es nicht zugrunde gehe; aber ich fand keinen! Da schüttete ich meinen Zorn über sie aus, rieb sie im Feuer meines Grimmes auf und brachte ihren Wandel auf ihren Kopf, spricht der Herr Jahwe.“ (Hes 22:30-31)

Sehen wir, was Gott hier sagt? Ein Mann, ein einziger Mann, hätte das Gericht über eine ganze Nation abwenden können! Aber niemand wollte.

Ein spezieller Aspekt, den viele Christen heute gar nicht mehr hören können, ist, dass Gott hier nach einem Mann(!) sucht. Es wird Zeit, dass christliche Männer aufstehen und Männer werden. Gott hat Leiterschaft nie für Frauen gedacht. Doch wenn keine Männer bereit sind, was dann? – die Arbeit im Reich Gottes muß weiter gehen. Das ist ein warnendes Wort an Männer und(!) an Frauen. Denn christliche Männer haben weltweit ihre Position als Ehemänner, Väter und Leiter nicht eingenommen, und Frauen haben sich an ihre Stelle gedrängt. Männer und Frauen, wir alle müssen Buße tun. Das soll natürlich nicht heißen, dass Frauen nicht beten und in den Riß treten sollen!

Gott sucht nur einen einzigen Mann, der eine Mauer baut und für sein Land in den Riß tritt! Wenn Du nicht siehst, dass Du hier Verantwortung hast, möge der Herr Dir die Augen öffnen. Möge Er Dich segnen, indem er Dich zur Buße führt.

Gott hat uns Seine Autorität gegeben – Sein Wort, Seinen Geist und unser Gebet. Jetzt wartet er darauf, dass wir aktiv werden, damit er Segen über uns ausgießen kann.

 

Autor – Helmut Leinfellner

Quelle – Yeshua.at

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542. Ist das eine Verschwörung?

Montag, 25. Januar 2016 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

diese Frage müssen Sie sich für sich selbst beantworten. Wünsche Ihnen Erkenntnis und Offenbarung durch dem Heiligen Geist.

 

Festhalten

Gemälde Michael Willfort

 

 

Wenn ich über Prophetie spreche, geschieht es nicht, um Ihnen Angst zu machen. Nein! Es bedeutet, dass Jesus zurückkommt! Also freuen Sie sich!

Vieles, was über biblische Prophetie geschrieben wurde, ist negativ und zeigt die Zerstörung, aber nicht die Absicht. Wenn ich wirklich glaube, wovon ich rede und schreibe, muss ich handeln! Deshalb wurde ich Evangelist. Eines meiner antreibenden Motive ist, was ich in der Prophetie erkenne! Das, was ich glaube, bestimmt seit 60 Jahren mein Leben, bewirkt, dass ich evangelisiere bis mein einziges Ziel im Leben ist, zu evangelisieren. Ich will Sie ermutigen, treu zu sein und die Arbeit Gottes zu tun, denn Jesus sagte, dass, wenn Sie treu mit den Talenten umgehen, die Er Ihnen hier gegeben hat, wird Er, wenn Er zurückkommt, Sie als Herrscher über Städte einsetzen – Lukas 19,12-19! Tausend Jahre werden wir mit Christus regieren und Seine Ordnung und Herrschaft in die Welt bringen! Dies ist eine enorme Verantwortung!

Gott hatte einen klaren Plan, als Er den Himmel und die Erde schuf. Alles in dieser Welt ist immer noch unter Seiner Kontrolle. Aber die Schrift zeigt, dass es auch eine „Verschwörung“ gegen Gott gibt! Wir müssen den Geist hinter dem heutigen Geschehen verstehen. Die Bibel nennt den Teufel den „Fürst dieser Welt“. Es ist offensichtlich, gemäß 1. Mose, dass dieser von Anfang an gegenwärtig war und dass seine Macht noch nicht völlig gebrochen ist. Erst wenn Christus kommt wird er 1000 Jahre lang in Ketten gebunden werden – Offenbarung 20,2. So hat der Teufel immer noch Macht auf Erden! Der Teufel ist „groß“, doch Gott ist größer! Wir haben einen allmächtigen Gott! Das Versagen der Kirche von heute liegt darin, die Größe Gottes nicht zu erkennen und nicht zu demonstrieren wer Er wirklich ist!

Europa ist heute Teil der Verschwörung gegen Gott. In der Bibel bekam Babylon die Macht, die Jerusalem zerstörte und Israel in Gefangenschaft brachte! Wir sehen das Aufsteigen einer dämonisch kontrollierenden Macht in Babylon. Der Turm von Babel (Babylon) wurde gemäß 1. Mose 11 in Rebellion gegen Gott erbaut und wurde der Sitz dieser Macht!

Lassen Sie uns kurz auf Deutschland schauen. Es ist sehr einfach zu erkennen, wie sich Babylon in Europa befindet. Die tatsächlichen konkreten Reste des ursprünglichen Babylon, das Ischtar-Tor, das „Tor zur Hölle“, durch das die Juden nach Babylon hinein als Gefangene gingen, wurden 1913 von Kaiser Wilhelm II. nach Deutschland gebracht und im Berliner Pergamon-Museum aufgerichtet, um mit dem tatsächlichen „Thron Satans“, gemäß Offenbarung 2,13, zusammenzustehen! Dieser war ein Tempel in Pergamon, in Kleinasien, dem Zentrum der Verehrung des Kaisers und Ort der Menschenopfer, dem einzigen Ort, der in der Bibel „Satans Thron“ genannt wird, der ebenfalls von Kaiser Wilhelm nach Berlin gebracht worden war. 1902, bei seiner Vollendung, wurde ein großes Fest für die heidnischen Götter gefeiert. 1934 hatte Hitler eine riesige Nachbildung dieses Throns in Nürnberg errichten lassen und von diesem Ort aus wurde die Vernichtung der Juden bekannt gegeben! So ist die dämonische Macht des alten Babylon und dieser „Thron“, den wir im Neuen Testament finden, nach Berlin gebracht worden, in unser 20. und 21. Jahrhundert, in diese Generation! Als Bestätigung dessen wurde das Todesurteil für die Juden in der Tat am „Thron Satans“, in Deutschland, besiegelt.

Bezeichnenderweise folgte der Errichtung dieses „Thrones Satans“ in Berlin eine große geistliche Erweckung, die die gesamte Welt berührte, eine Ausgießung des Heiligen Geistes, beginnend mit der Walisischen Erweckung 1904, dann 1907 und 1908 in Monk Weirmouth in Großbritannien und in der Azuza Street in Los Angeles mit der Manifestation des Sprechens in Zungen! Mein Vater war Teil dessen. Aber in 1909 trafen sich in Berlin deutsche Evangelikale Kirchen um diese Ereignisse zu diskutieren und das war der Zeitpunkt, als der Teufel Zutritt bekam. Sie erklärten, dass alles, was mit dem Heiligen Geist in dieser Ausgießung zu tun hat, des Teufels sei. Evangelikale und charismatische deutsche Christen, Freunde von mir, haben Buße darüber getan, aber bedeutsam ist, dass von diesem Moment an, ein dämonischer Geist nach Deutschland kam. Ich glaube, es war dieser babylonische Geist, der Deutschland in zwei Weltkriege und in den Holocaust an den Juden führte. Nein, es waren nicht die Deutschen selbst.

Der gleiche babylonische Geist ist jetzt in die Europäische Union eingedrungen. Man kann deutlich die historisch geistliche Verbindung erkennen. Im Jahr 2000 war ich total schockiert, als ich erfuhr, dass das neue Gebäude des Europäischen Parlamentes in Straßburg vom Architekten als Replik und Kopie des Turmes von Babel (Babylon) errichtet wurde, den Sie auf dem berühmten Bild des Künstlers Brueghel vom ursprünglichen Turm, der im Irak stand, sehen können. Als ich fragte, erklärten sie mir, dass sie dies taten, weil sie in Europa beenden wollen, was in Babylon begann! Was begann in Babylon? Rebellion gegen Gott! Ein Geist der Rebellion, so ernsthaft, dass, um ihn zu stoppen, Gott ihre Sprachen verwirrte und sie auf der ganzen Erde verstreute!

Heute existiert eine „Eine-Welt-Regierungs-Verschwörung“, um die Nationen wieder gegen Gott zusammenzubringen.

Es sind nicht die Menschen, die direkt daran beteiligt sind, sie werden von dem Geist Babylons gesteuert, so wie Sie und ich durch den Heiligen Geist geleitet werden sollten. Hitler handelte nicht nach seinem „eigenen Willen“! Als Christus verraten wurde, kam der Teufel in Judas, in genau der gleichen Weise kann der Geist Christi in uns kommen. Wir unterliegen alle irgendeiner Form der Kontrolle, entweder einer guten oder bösen Kontrolle. Der Teufel muss irgendeinen Menschen finden, den er gebrauchen kann. Und Gott muss, um Seine Absichten zu erfüllen, uns gebrauchen, ob Sie nun ein Mose, ein Elia oder wer auch immer sind.

Es ist so wichtig, dass wir uns entscheiden, den Willen Gottes zu tun.

Der Plan des Teufels beinhaltet eine Welt-Regierung, zu der die Europäische Union gehört und all das Böse, was dazu gehört, einschließlich das Zeichen des Tieres – Offenbarung 13,16-17. Vor kurzem habe ich im Internet alle Erlasse gelesen, die Obama in Amerika unterzeichnet hat: die Bevollmächtigung zur Kontrolle der industriellen Produktion, der Nahrungsmittelverteilung, der Energie und der Finanzen. Eine Kontrolle, die alle Amerikaner zu Sklaven machen würde! Obamas Plan ist auch, dass jedem Kind, das geboren wird und medizinische Versorgung erhalten soll, der Chip implantiert werden muss. Der implantierte Chip wird bereits in Mexiko an Geldautomaten genutzt, um Bargeld abzuheben!

 

Es besteht ein Plan und Zweck hinter dem weltwirtschaftlichen Zusammenbruch.

Er ist ein Mittel der Kontrolle, das bereits jetzt in der EU offensichtlich wird. Geld ist praktisch wertlos, weil Regierungen und Banken Geld schaffen, das gar nicht existiert, außer auf einem Computer. Sie drucken nicht einmal mehr das Papier, es ist nur eine Zahl auf einem Bildschirm, eine Einbildung der Phantasie! Wir haben eine enorme Schuldenlast, die niemals zurückgezahlt werden kann. Ende letzten Jahres wurden selbst die Amerikaner mit einer wirtschaftlichen „Klippe“ der ungelösten Schulden konfrontiert. Sie können sich dies ansehen, wenn Sie die „amerikanische Schuldenuhr“ googeln! Was ist mit der griechischen Schuldenkrise? Es gibt Ausschreitungen auf den Straßen, weil Gehälter nicht gezahlt werden, die Menschen arbeitslos sind und keine Lebensmittel kaufen können. Was tut die Welt, um das Problem der Nationen zu lösen, die ihre Schulden nicht bezahlen können? Sie leihen ihnen noch mehr Geld und erhöhen somit deren Schulden! In Großbritannien leihen wir uns jedes Jahr noch mehr Geld, um die Schuldenkrise zu „lösen“! Es wird eine Zeit kommen, wo wir nicht einmal mehr die Zinsen für die Schulden zahlen können! All dies ist Teil einer Verschwörung, um die Welt durch Schulden zu kontrollieren. Schon jetzt können Sie in Ihren Zeitungen lesen, dass die südlichen Länder Europas, Griechenland, Spanien und Portugal zu Sklaven werden, die ringen, um zu existieren, damit die Leute an der Spitze der Pyramide die Kontrolle besitzen und leider sitzt diese Kontrolle in Europa, in Deutschland. Ich kritisiere nicht das deutsche Volk, sondern das Vorhandensein des Tores von Babylon und des Thrones Satans, die in Berlin stehen, als Beweisstücke der dämonischen Kontrolle.

Daniel 2 spricht vom Bild der aufeinander folgenden Weltreiche, beginnend mit dem Kopf aus Gold (Babylon), den Armen aus Silber (die Meder und Perser), Bauch und Oberschenkel aus Messing (die Griechen), Beine aus Eisen (das Römische Reich) und den Füßen aus Eisen gemischt mit Ton. Zu der Zeit, als das Neue Testaments geschrieben wurde, bestanden bereits die ersten vier Reiche. Babylon, gestürzt von den Medern und Persern in Babylon. Die Meder und Perser von den Griechen gestürzt in Babylon. Die Griechen wurden von den Römern besiegt, in Babylon. Am Ende des 3. Jahrhunderts n.Chr. gelangte die Macht des Römischen Reiches in die Kirche und die Kirche in Europa wurde ein Staat mit einem heiligen römischen Kaiser.
Das römische „Kirchenreich“ wurde später zwischen Konstantinopel und Rom aufgeteilt, daher die beiden Beine. Und ich glaube, dass das letzte Reich der Füße aus Eisen mit Ton vermischt die Europäische Union ist, welche mit der Unterzeichnung des Vertrags von Rom 1957 begann. Eisen und Ton kann man nicht mischen, so ist es ein gebrochenes Reich ohne Einheit und Zusammenhalt, symbolhaft für die Europäische Union! Und dieses letzte Reich wird mit der Wiederkunft Christi gemäß Daniel 2,44 zu Ende gehen.

Inzwischen nehmen im Nahen Osten die Islamisten den Arabischen Frühling in ihren Besitz. Wenn Assad in Syrien geht, wird die einzige Regierung, die die Herrschaft übernehmen wird, eine extrem islamistische sein. Im November erlebten wir die virtuelle Anerkennung des palästinensischen Staates durch die UN. Und im Dezember, nur zwei Wochen nach dem Friedensabkommen, das den Raketenkrieg gegen Israel beendete, sagte der Hamasführer, Khaled Meschaal auf einer Kundgebung vor Tausenden in Gaza: „Solange Palästina das Land der Araber und des Islam ist, können wir niemals die Legitimität Israels anerkennen.“ In diesem Jahr scheint Ägypten auch unter islamische Herrschaft zu kommen.

Der Druck um Israel herum baut sich auf. Die Bibel sagt sehr deutlich, dass Jerusalem ein Stolperstein für die Völker wird – Sacharja 12,2-3. Ich kenne keine Nation, die für Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels spricht – alle Nationen sind sich einig, dass die Palästinenser einen Teil Jerusalems haben sollten. Ich war 1967 vor dem Sechstagekrieg dort, als Jerusalem noch geteilt war und dies darf nicht wieder passieren. Aber es ist unvermeidlich, denn die Vereinten Nationen und die EU drängen Israel in die Ecke. Wenn Israel das Westjordanland aufgibt, kann es nicht überleben. Die Schrift ist klar, die Feinde Israels kommen an Jerusalems Tore und dann wird der Herr zurückkommen und sie im Tal Jehosaphats besiegen! Sacharja 14,3-4.

Biblische Prophetie sagt uns in Jesaja 9, dass, wenn Christus wiederkommt, Er als der Friedefürst kommen wird. Er wird die Welt von Jerusalem aus regieren, der Teufel wird gebunden werden, der Löwe wird neben dem Lamm liegen, und es wird Wohlstand und Frieden geben. Aber können Sie sich vorstellen, dass Er zuerst die Probleme der islamischen Krise, der Flüchtlingskrise, der Weltwirtschaftskrise, der Kämpfe in Afrika lösen muss. All diese Angelegenheiten müssen gelöst werden, um die Prophezeiungen für das Tausendjährige Reich zu erfüllen. Ich bin ein praktischer Mensch, realisieren wir, was Gott alles tun muss? Und deshalb braucht Er uns, dass wir Anteil daran haben. Mit Christus regieren! Auf dieser Erde! Daher müssen wir unser Leben mit Gott in Ordnung bringen, damit Er uns diesen Dienst anvertrauen kann!

Nach der Auferstehung fragten die Jünger Jesus, wirst Du in dieser Zeit das Königreich errichten? Er antwortete nicht. Die Menschen sind immer auf der Suche nach einer großen Erweckung in diesen letzten Tagen, aber Jesus sagte in Johannes 9,4: es wird eine Nacht kommen, wo wir nicht mehr arbeiten können. Wir müssen die Arbeit jetzt tun!

Während einer kurzen Periode der Freiheit in Russland sah ich Erweckung, aber die Tür wurde verschlossen! Verfolgung kommt und dann kommt die Nacht, wo man nicht handeln kann. Jesus sagte, das Evangelium wird gepredigt und Jerusalem wird zertreten werden, bis die „Zeiten der Heiden erfüllt ist“ – Lukas 21,24. Es gibt ein Ende der Zeiten der Heiden. Europa ist ein säkularer Kontinent, aber Gott gab mir eine offene Tür und danach wird Israel errettet werden! Jetzt gibt es nicht nur Erweckung, sondern auch Trübsal. Ich arbeite so schwer wie ich kann, aber die Zeit ist so kurz!

Gott sagte, in den letzten Tagen werde ich Meinen Geist ausgießen – Apg 2,16-21. In Israel und in Europa haben wir eine offene Tür, und nichts Vergleichbares ist seit den Tagen des Apostels Petrus geschehen! Ein Leiter einer Organisation der Veteranen des II. Weltkrieges, ein russischer Jude, sagte: „Meine Leute müssen die Worte dieses Predigers hören!“ Das ist ein Wunder! Israel steht unter enormem Druck, aber wir können das Evangelium von Jeschua jetzt predigen!

Überall dort, wo Menschen zu Zehntausenden kamen, um mich das Evangelium predigen zu hören, richtete es sich an Menschen, die durch eine riesige Trübsal gegangen sind, Juden, Russen und Osteuropäer. Alle durchlebten eine unglaubliche Leidenszeit, was dazu geführt hat, dass sie zu einem Gott schrien, der erretten und befreien kann. Eben der Name Jeschua bedeutet im Hebräischen Erlösung. Wir müssen ihnen sagen, wer Er ist! Jeshua Ha-Maschiach, Jesus, der Gesalbte, unser Erlöser!

Autor: David Hathaway

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540. In dieser Krise brauchen wir einen Leiter!

Dienstag, 19. Januar 2016 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

für mich und viele Millionen Menschen gibt es nur einen Leiter der die Probleme unserer Zeit lösen kann: Jesus Christus.

Jeder sieht das aber etwas anders und sollte sich deshalb selbst ein Urteil zu den folgenden Bericht von David Hathaway bilden.

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Gemälde von Michael Willfort

 

Europa ist heute immer in den Schlagzeilen. Was jetzt geschieht, wird unser gesamtes Leben beeinflussen. Aber Gott wusste es im Voraus. Die Schrift ist absolut klar, die Bibel ist das genaueste prophetische Buch, das je geschrieben wurde. Jede einzelne Prophezeiung im Wort Gottes wird sich erfüllen. Wir müssen die Bibel in die eine Hand nehmen – und die Zeitung in die andere! Die Zeitung wirft die Fragen auf und die Bibel hat die Antworten.

Daniel 2 besagt, dass Nebukadnezar eine Vision von einer Statue hatte, die Daniel als aufeinanderfolgende Weltreiche deutete: vom Kopf aus Gold (Babylon), zur Brust und Arme aus Silber (Altpersien), zu Schenkeln aus Bronze (Griechenland) und Beinen aus Eisen (das Römische Reich zur Zeit Christi), und schließlich zu den Füßen, teils von Eisern und teils von Ton.

Die Macht Babylons kam erstmals nach Deutschland, als die germanischen Stämme das untergehende Römische Reich besiegten – die „Beine aus Eisen“ – und es entwickelte sich das „Heilige Römische Reich“, das sich schließlich in zwei Teile spaltete, die Kirche Roms und die Kirche Konstantinopels. Der Titel „König von Jerusalem“ wurde an die nachfolgenden Generationen deutscher Prinzen weitergegeben. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts holte der deutsche Kaiser Wilhelm II, ebenfalls als „König von Jerusalem“ bekannt, das originale Ischtar-Tor, durch das die gefangenen Juden in Babylon eingezogen sind, nach Berlin und stellte es dort auf. Er feierte auch mit einem Fest zu Ehren der heidnischen Götter, die Errichtung von „Satans Thron“, des Pergamonaltars, dem Ort der Kaiseranbetung, wo Juden und Christen, die nicht anbeteten, ermordet wurden (Off. 2,13). 1934, gerade zwei Jahre nach der Machtergreifung Hitlers, ordnete dieser die Errichtung einer großartigen Kopie von „Satans Thron“ in Nürnberg an und verfügte den Tod der Juden. Heute haben wir noch beides in Berlin, „Babylon“ und den „Thron Satans“ – dämonische Geister, die Europa in zwei Weltkriege führten.

Nebukadnezars Bild endet mit den Füßen aus Eisen, vermischt mit Lehm, von dem ich glaube, dass es für die Europäische Union steht, dem Zeitraum, in dem wir jetzt leben, das letzte Reich vor der Rückkehr Christi. Diese 3000 Jahre alte Prophezeiung handelt von dem Zeitalter, in dem wir leben – zerbrochenes Römisches Reich, das durch den Vertrag von Rom 1957 gegründet worden war. Gemäß dieser biblischen Prophezeiung wird es nie Einheit in der EU geben, was durch die gegenwärtige Ereignisse und dem Chaos in der Eurozone sichtbar wird.

Die dämonische Vision für das Europa der Nachkriegszeit ist, durch die EU die totale Herrschaft über alle Nationen zu bringen und diese zu versklaven unter der Kontrolle eines bösen Geistes in Vorbereitung für den Antichrist. (Das ist nicht neu, dieses Prinzip geht zurück auf Hitler, Bismarck, Napoleon und Karl dem Großen). Der Anreiz: Billiges Geld anzubieten. Das Prinzip: Eine Zentralbank gibt Darlehen zu niedrigen Zinssätzen, bis das Volk viel geliehen und sich verausgabt hat, bis der Stecker gezogen wird und die Menschen zur Zurückzahlung gezwungen werden. Aber dann sind sie dazu nicht imstande und deshalb wird als letzte Lösung zunächst die völlige Kontrolle über Steuern und Haushalt(e)und dann die „Lösung“ Hitlers angeboten.

Die EU ist nicht demokratisch. Wer steuert die EU? Nicht das Parlament, sondern die Beauftragten der Kommissionen. Ernannt, nicht gewählt, mit Autorität über jede gewählte nationale Regierung. Deswegen setzten sie zur Lösung der Geldkrise in Griechenland und Italien einfach nicht gewählte Männer ein, die die Regierungen kontrollieren!

Ich habe einen Zeitungsausschnitt: „Diese Krise wird Deutschland das Reich, von dem es geträumt hat, geben.“ Ein weiterer: „Europäische Leiter begrüßen den Sprung hin zur Wirtschaftsunion“. Die Reaktion der Leiter auf die Krise war: „Ah, genau darauf haben wir gewartet!“ Diese Krise wurde von den gleichen Leuten geplant und verursacht, die, um den Verlauf des Krieges in Europa umzuleiten, die russische Revolution 1917 finanzierten:

Europäische und amerikanische Kapitalisten! Mit all seinen Grausamkeiten und seinem ganzen Terror war es ein strategischer Plan – gerade wie die EU heute einen strategischen dämonischen Plan hat, um die Kontrolle zu übernehmen.

Und die Finanzkrise wird gesteuert von – Berlin – wo der Thron Satans ist!

Finanziers verdienen Geld am Krieg, indem sie die „Kriegsmaschinerie“ finanzieren. Englands Wirtschaft wurde zerstört im letzten Weltkrieg – auch die Griechenlands – durch Nazi-Deutschland. Nach dem Krieg, was geschah? Die Amerikaner finanzierten den Wiederaufbau Deutschlands, das die dominierende Nation von ganz Europa wurde, setzten den europäischen Wiederherstellungsplan in Kraft, der 1957 zum Vertrag von Rom und zur Europäischen Wirtschafts – Gemeinschaft und schließlich zur EU führte, alles Teil eines Masterplans zur Unterwerfung Europas.

Geht man in die 20er und 30er Jahre und zur Weltwirtschaftskrise zurück, die die ganze Welt beeinflusste – so zeigt sich, dass 1931 eine der deutschen Banken zusammenbrach. Die Inflation war so schlimm, dass man eine Schubkarre voller Banknoten brauchte, um einen Laib Brot zu kaufen. Eine Stunde später reichte auch das nicht mehr! Ich habe eine Briefmarke im Wert einer Mark aus dieser Zeit, die mit 1 Million Mark überdruckt ist – um einen Brief zu versenden! Aber es gab keine Führung. So gründete Hitler, ein unbedeutender Maler aus Österreich, eine
Organisation, bot eine Lösung an, wurde 1932 in den Reichstag gewählt und 1933 zum Kanzler Deutschlands ernannt! Christen stimmten für ihn, die katholischen und evangelischen Kirchen unterstützten ihn! Er war der einzige mit einer Antwort!

Sehen Sie die Gefahr in Europa? Man redet über ein 2-Stufen Europa und es wird gesagt, dass, wenn der Euro kollabiert, die EU zerbricht. Sie wollen das nicht! Aber wer wird der Führer? Sie entfernten unseren jüdisch-christlichen Gott aus ihrer Verfassung, weil Er das Haupthindernis für ihre Pläne ist und jetzt werden sie irgendeinen menschlichen „Christus“ nehmen, weil sie sich an den Teufel verkauft haben. Der Teufel selbst spielt die Melodie in Europa und bibelgläubige Christen sind sein Haupthindernis.

Letztes Jahr, als wir das Konzentrationslager in Buchenwald besuchten, zeigte mir Gott etwas sehr deutlich. 1932 kam Hitler in einer Wirtschaftskrise an die Macht. Innerhalb eines Jahres hatte er das erste Konzentrationslager, in Buchenwald, errichtet. Er entfernte zuerst jeden, der sich ihm widersetzte, dann die Zigeuner, die Behinderten und die Juden. Ich war vor kurzem in Krakau, im Ghettodenkmal – Sie müssen die weitere Entwicklung verstehen: Zuerst übten sie etwas Druck aus, dann nahmen sie ihre Geschäfte weg und Schritt für Schritt ging es von den
Wohnungen in die Ghettos und schließlich in die Vernichtungslager. Aber das war ein Teil des Plans. Werden die evangelikalen Gläubigen das nächste Ziel sein, selbst in Europa?!

Offenbarung 17 spricht von einer Weltregierung. Wie könnte dies geschehen? Diese Krise in Europa bezieht die Welt mit ein. Die Amerikaner sind schwer verschuldet und nachdem sie sich aus dem Irak zurückgezogen haben, ziehen sie sich wahrscheinlich wieder in ihre „Isolation“ der 1930er Jahre zurück, mit wenig Unterstützung, selbst für Israel. Europas Schicksal ist allzu offensichtlich und es wird den kommenden Antichristen willkommen heißen. Russland ist ein Rätsel, wird es sich mit China vereinigen? Oder wird der König aus dem Osten, der in Israel einfällt, der Islam sein – geführt durch die vergrößerte iranische Koalition, einschließlich Syrien, Libanon, die Palästinenser und Ägypten?

Das Problem ist, dass das Geld heute keinen realen Wert hat. Selbst Großbritannien zahlt seine Schulden nicht zurück, es verringert lediglich die Höhe neuer Schulden. Die meisten Nationen können nicht einmal die Zinsen ihrer Schulden bezahlen – sie leihen mehr, nur um die Zinsen zu zahlen – dann steigt der Zinssatz, bis sie keine Kredite mehr aufnehmen können, um die Zinsschuld zu bezahlen. In Großbritannien und in den USA drucken wir immer mehr Papiergeld (Geld, das keinen Gegenwert hat), was Inflation verursacht, wodurch unser eigenes Geld abgewertet wird, was bedeutet, dass wir unsere Darlehen mit billigerem Geld zurückzahlen. Innerhalb der Eurozone geht das nicht, daher das Problem, dass die betroffenen Länder bankrott gehen und nicht mehr zahlungsfähig sind. Die Banken nutzen „Leverage“, das heißt, sie schaffen nicht existierendes Geld zum Bezahlen der Rechnungen. Verrückt? Oder ist es Teil des Plans, damit, wenn das Geld wertlos wird, wir auf die nächste Stufe kommen?

Wir haben uns vom Gold zu Münzen, zu Banknoten, schließlich zum elektronischen Zeitalter hin bewegt. Ihre Kreditkarte hat einen Chip. Wir haben Smartcards und Smartphone. All dies bietet die Möglichkeit für massiven Betrug – und so werden wir fast gezwungen, den nächsten Schritt zu akzeptieren – den implantierten Chip? Gestern zahlten Sie mit einer Karte mit einem elektronischen Chip – heute durch das Bewegen des Telefons, mit einem Chip, über eine Station – wird morgen der Chip in Ihrer Hand oder auf Ihrer Stirn sein? (Das Zeichen des Tieres – Off. 13, 16-17.) Die Technologie ist so weit. Machen Sie da nicht mit! (Off. 14,9-10.)

Für Großbritannien wäre es besser, nicht in der EU sein. – Ich glaube, dass Gott Großbritannien benutzen kann, um das Evangelium wieder der Welt zu bringen – und dass Er uns vor der Versklavung bewahren will, die andere Nationen in der EU erfahren werden. Ein Abgeordneter in London hat mir erklärt, dass Irland die Wahrheit gesehen hat: Sie kämpften mehrere hundert Jahre, um frei zu sein von der Herrschaft Großbritanniens, nur um jetzt in der Eurozone gefangen zu sein, eine Lage, die weit schlimmer ist als die unter den Briten!

Die Gefahr, mit der wir konfrontiert sind, ist, dass in einer Wirtschaftskrise Hitler eine Lösung anbot. Er wurde unter allgemeinen Beifall gewählt. Es gibt keine Führung in Europa, in der heutigen Welt. Der Ruf ist: Gib uns einen Mann!

Der Mann der Sünde wird offenbar – und das bringt uns nach Israel – der Tempel wird wieder errichtet – und der Antichrist wird im Tempel als Messias sitzen, 2. Thess. 2, 3-4. Lesen Sie den Artikel auf der nächsten Seite!

Sehen Sie, wie nah wir der Rückkehr Christi sind? Ich bin so gespannt! Biblische Prophezeiungen erfüllen sich jetzt! Was werden wir tun? Ich werde evangelisieren! Es ist die Kraft Gottes zu retten! (Römer 1,16.)

Autor: David Hathaway

Quelle: Proph. Vision

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539. Der Raub der Europa

Dienstag, 19. Januar 2016 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

als ich diesen Bericht aus dem Jahre 2012 gelesen, und den Film gesehen habe, bewegte mich eine Frage:

Was kann aus einem Kontinent der Gott aus seiner Verfassung gestreichen hat werden?

Betrachten wir einmal die letzten 3 Jahre, solange ist es her, dass dieser Bericht geschrieben wurde.

Bestätigt das Jahr 2015 nicht schon einen Teil der gemachten Aussagen von vor 3 Jahren? Ich denke die Spötter die sich über die Bibel lustig machen, werden in den nächsten Jahren nicht mehr so oft zu hören sein.

Mir tun die Menschen leid, die ohne Glauben die kommenden Ereignisse bestehen müssen.

Bilden Sie sich selbst einmal ein Urteil über das was David Hathaway zu sagen hat.

Der Raub er Europa Teil 1

Der Raub der Europa Teil 2

 

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460. Weihnachten im Schuhkarton 2015 zum 20igsten Mal

Sonntag, 18. Oktober 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

das Wort Gottes sagt:

Wer den Armen etwas gibt, gibt es Gott, und Gott wird es reich belohnen(Sprüche 19, 17).

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es nichts Schöneres gibt, als strahlende Kinderaugen. Ein Großteil der Deutschen kann hier im reich gesegneten Deutschland – ich weiß nicht warum wir von Gott so gesegnet werden – ohne Probleme eine Spende geben ohne Einschränkungen in seinem Lebensstandard hinnehmen zu müssen. Wo kann man dies besser tun, als bei armen und bedürftigen Kindern. Sicher wäre es schön, wenn wir dies nicht nur an Weihnachten tun würden, aber es ist ein Anfang.

Weihnachten im Schuhkarton Begleitreise in der Mongolei mit Geschenke der Hoffnung

Unsere Motivation

Die Aussage von Jesus Christus: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das von Gott kommt“.

Kinder und junge Menschen, die dadurch die Gewissheit erhalten können, von Gott und Menschen erwünscht und auch gewollt zu sein.

Kinder und junge Menschen, die auf dieser Basis beginnen können, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen.

Ein Lebensumfeld und eine Gesellschaft, die dadurch positiv und wertvoll geprägt und verändert werden.

„Reich Gottes“ beginnt dadurch sichtbar zu werden.

Unsere Werte

Respekt
(So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Matthäus 7,12, HFA)

Integrität
(Lebt so vorbildlich, dass die Menschen, die Gott nicht kennen, darauf aufmerksam werden. Durch euer Verhalten sollen selbst die überzeugt werden, die euch bösartig verleumden. 1. Petrus 2,12, HFA)

Transparenz
(Euer Ja sei ein Ja und euer Nein ein Nein; jedes weitere Wort ist vom Bösen. Matthäus 5,37, NGÜ)

Verlässlichkeit
(Und was erwartet man von jemand, dem eine Aufgabe anvertraut ist2? Man erwartet, dass er sie zuverlässig ausführt.1. Korinther 4,2, NGÜ)

 

 

Geschenke der Hoffnung

 

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Anna Bostan

Eine Uhr für Anna

Anna Bostan lebt zusammen mit ihren drei Geschwistern und ihrer Mutter in dem kleinen Ort Crihana Veche (Republik Moldau). Die 13-Jährige ist eine gute und zuverlässige Schülerin. In ihrer Schule ist sie für das Läuten der Pausenglocke zuständig. Für diesen verantwortungsvollen Job wünscht sie sich seit langem eine eigene Uhr. Dieser Wunsch ist für ihre alleinerziehende Mutter, die in Teilzeit als Putzkraft arbeitet, ein Ding der Unmöglichkeit. Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Außerdem kämpft Annas Mutter gerade einen wichtigen Kampf – sie versucht vom Alkohol loszukommen. Der Vater ihrer Kinder war starker Alkoholiker und hat sie Familie vor einem Jahr verlassen. Hilfe erhält Annas Mutter von Ion Groza, dem Pastor der Baptisten-Gemeinde, die sie besucht. „Ich bin wirklich streng mit ihr“, sagt Pastor Ion Groza mit einem Zwinkern und doch Ernst in der Stimme.

Pastor Ion hat einen guten und herzlichen Kontakt zu der Familie. „Die Kinder sind sehr gut in der Gemeinde integriert, sie besuchen die Lernbetreuung und arbeiten auch ehrenamtlich mit.“ Für ihn ist es selbstverständlich, dass er Familie Bostan unterstützt, wo er nur kann. So wird auch das Haus, in dem die Familie zwei Räume bewohnt, für die nächsten vier Jahre von der Gemeinde finanziert. In diese Situation hinein ist es für den Pastor eine besondere Sache, die vier Kinder zu Weihnachten mit gepackten Schuhkartons zu überraschen.

Als Anna ihren Schuhkarton öffnet, kann sie es kaum glauben. Neben Federtasche, Plüschtier, Haarbürste, Süßigkeiten und anderen Geschenken, findet sie eine kleine Schachtel. Ungläubig schaut sie genauer hin. In der kleinen Schachtel steckt eine weiße Armbanduhr. Eine Uhr – genau das, was sie sich so sehr gewünscht hatte. Als hätte jemand geahnt, was das junge Mädchen sind von Herzen wünscht.

Gepackt wurde der Schuhkarton von Elfi Raith, einer warmherzigen Frau aus Österreich. Als sie ihren Schuhkarton auf einem Foto wiedererkennt, ist sie zutiefst gerührt. Über Facebook war sie auf die Aktion aufmerksam geworden. In diesem Jahr hatte sie mit ihren Freundinnen beschlossen, sich zu Weihnachten nichts zu schenken und stattdessen Schuhkartons zu packen. Und dass ihre Geschenkeauswahl genau richtig angekommen ist, scheint ihr wie ein Wunder. „Die Uhr war dann wirklich das Letzte was ich für die Schachtel gekauft hab. Sie ist mir ins Auge gefallen und sofort hatte ich den Gedanken, dass sich da ein Mädchen in Moldawien sicher darüber freut. Das ist mir ja nun bestätigt worden“.

Eine weitere Überraschung erwartete die Familie und vor allem Anna, von der sie erst Tage später erfahren wird. Die Schülerin wird bald das Gymnasium abschließen und träumt davon, ein Technik-College zu besuchen. Allerdings beträgt die monatliche Gebühr 50 Euro, die Annas Mutter nicht aufbringen kann. Als Mitarbeiter während des Besuchs bei der Familie davon hörten, fand sich ein privater Spender aus Österreich, der diese Kosten übernehmen wird. Diese Überraschung macht sie sprachlos.

Zu diesem Weihnachtsfest ist wirklich neue Hoffnung in diese Familie eingekehrt. Die Schuhkartons und die Begegnungen mit den Verteilpartnern waren wie ein Lichtstrahl in einer nicht einfachen Lebenssituation.

Haus bei Anna

So sieht es hinterm Haus von Anna aus

Wollen Sie vielleicht mehr und Nachhaltiges tun, dann gibt es die Möglichkeit Projektpate zu werden.

Projektpate Uganda-UEberleben

                               Uganda

                                                     Projektpate Thailand-Auszeit

  Thailand

Promis packen Päckchen

Weihnachten im Schuhkarton 2

Mein Gebet ist es, dass die Hetze wie im letzten Jahr geschehen dieses Jahr nicht wieder in Aktion tritt.

Fotodokumentation, Begleitreise von Weihnachten im Schuhkarton Verteilungen mit Geschenke der Hoffnung in der Mongolei, 2015. Foto: David Vogt/GdH

Schauen Sie auch mal auf diese Seite-Weihnachten im Schuhkarton.

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453. AWAKENING EUROPA in Nürnberg

Montag, 5. Oktober 2015 | Autor:

 Europa wird gerettet werden!

 

 

Liebe Blog Besucher,

mit großer Freude denke ich jetzt noch an die Zeit vom 09 bis 12.07.15 im Nürnberger Grundig Stadion zurück. Ich habe während und nach dieser Veranstaltung mehrmals zu Gott gebetet, dass er die Stadien in Deutschland so wie in Nürnberg geschehen ist in Zukunft füllen möge. Wenn IHN dort Menschen anbeten und IHM die Ehre, den Lobpreis und den Dank geben, der nur IHM allein gebührt dann wird sich in unserem Land etwas zum Guten wenden.

 

Vielen Dank an CfaN, Frankfurt für die Genehmigung zur Veröffentlichung des Textes.

Hier kurz die Vorgeschichte:

Im Februar 2014 waren Ben Fitzgerald und Todd White als Sprecher zu Gast auf einer Konferenz in Nürnberg. An einem Konferenztage wurden sie durch die Stadt geführt, um historische Stadtteile und Kriegsdenkmäler zu besichtigen. Todd und Ben wussten nicht, dass sie beide genau an diesen Tag einen Traum aus dem Herzen Gottes teilhaben würden. In diesen Traum wird einer der weltweit am wenigsten evangelisierten Kontinente zu Gott zurückgebracht.

Als sie ein Feld besichtigen, das den Namen Luitpoldhain trägt, öffnet Jesus ihnen unabhängig voneinander die Augen und zeigte ihnen, dass er tausende Christen aus ganz Europa in Nürnberg zusammenrufen wird.

Noch überwältigt von ihrer Vision war ihnen klar, dass das Ganze im Jahr 2015 stattfinden soll. Erst im Laufe des Tages erfuhren sie, dass dies genau 70 Jahre nach Beendigung des 2.Weltkrieges wäre.

Eine neue Zeit kommt auf uns zu. In Europa gibt es weniger als 2,5% wiedergeborene Christen. Es ist Zeit für Veränderung! Lasst uns beten, dass jeder Bereich unserer Gesellschaft eine echte Offenbarung der Güte Gottes erlebt und zum Zeichen einer großen Hoffnung wird.

 Klick hier

Den unmöglichen Traum träumen

 

 

Im Jahr 2012 predigten Reinhard Bonnke und ich gemeinsam auf der BFP-Bundeskonferenz in Deutschland. Evangelist Bonnke erzählte uns an einem der Abende von einem Traum, den er in der Nacht zuvor gehabt hatte. Er berichtete:
Er war etwa 20 Jahre in die Zukunft versetzt worden und hörte einem Gespräch zu, das zwei Personen führten. Sie sprachen darüber, was in Deutschland gerade passiert. Unter anderem sagten sie, dass die Straßen Deutschlands mit jungen Menschen gefüllt sind, die Jesus anbeteten. Anschließend wurde die Frage gestellt: „Was geschah mit Reinhard Bonnke?” Als Antwort kam zurück: „Er war nur der Vorläufer einer ganz neuen Generation von Evangelisten.“
Dann wachte er auf.

Vor vielen Jahren sangen wir oft ein Lied von Robert Critchley, das in Deutsch in etwa wie folgt übersetzt werden kann:
Wir sind Träumer unmöglicher Träume, gehen durch Glauben in das, was noch nicht zu sehen ist.
Zähle uns Herr zu denen, die es wagen zu glauben, unser Leben deinen Traum Wirklichkeit werden lässt.

Ich hatte damals keine Ahnung, wie exakt diese Worte mein eigenes Leben beschreiben würden. Mir war nicht klar, wie wichtig es ist, das zu „sehen“, was noch niemand gesehen hat und es durch Glauben immer und immer wieder zu erfassen.

„Europa wird gerettet werden!“

Als mir Evangelist Todd White einige Monate vor der Awakening Europe-Konferenz von seiner Vision erzählte, nämlich, dass das Grundig-Stadion in Nürnberg, Deutschland, mit Anbetern gefüllt sein würde, die von dort aus Europa mit der Liebe Jesu berühren, wurde mein Herz tief bewegt.

Die Chancen standen nicht zu unseren Gunsten. Mit weniger als einem Jahr Vorbereitungszeit und ohne finanzielle Unterstützung war es wirklich ein „unmöglicher Traum“. Doch wir dienen einem Gott, der auf „Unmögliches“ spezialisiert ist.
Das, was wir in Afrika erlebt haben – mehr als 74 Millionen gerettete Menschen in weniger als 30 Jahren, zahllose Heilungen, erschütterte Nationen und Tote, die auferstehen – hat uns zu dem gemacht, was Evangelist Bonnke „unverbesserliche Gläubige“ nennt. Also beschlossen wir, ebenso für Europa zu glauben und gemeinsam mit Todd und all den anderen diesen „unmöglichen Traum“ zu träumen.

Im Juli 2015 wurde der Traum Realität, als etwa 25.000 meist junge Menschen im Grundig-Stadion in Nürnberg zusammenkamen. Ich predigte gemeinsam mit Todd White, Paul Manwaring, Ben Fitzgerald (dessen Dienst GODfest für die Veranstaltung federführend war), Walter Heidenreich, Heidi Baker, Matthias Kuhn und anderen. Die Liebe Gottes wurde ausgegossen und die Straßen waren in jener Woche voll von jungen Menschen, die die gute Botschaft von Jesus predigten und für die Kranken beteten.

Unser Gott ist auf „Unmögliches“ spezialisiert

Immer wieder und wieder erklang das Konferenzmotto: „Europa wird gerettet werden!“ Natürlich konnte niemand die Ähnlichkeit mit Reinhard Bonnkes unverwechselbarer Aussage übersehen, die er vor mehr als 40 Jahren machte und die bis heute im Fokus der CfaN Arbeit steht. „Afrika wird gerettet werden!“ So viele treue Partner haben ihn jahrzehntelang darin unterstützt, das Team von Christus für alle Nationen nach Afrika zu senden. Nun sollte das, was sie investiert haben, wieder zu ihnen zurückkommen.

Ich glaube, dass wir den Beginn der Erfüllung von Evangelist Bonnkes Vision sehen – und das Beste kommt erst noch! Bis Europa gerettet ist, bis Afrika gerettet ist, bis die ganze Welt gerettet ist oder Jesus wiederkommt, werden wir auch weiterhin den „unmöglichen Traum“ träumen und seine Erfüllung erleben – in Jesu Namen!

In Jesu Liebe mit dir verbunden,

Daniel Kolenda
Evangelist

 

 

 Hier könnt Ihr viele Videos der einzelnen Tage geniessen.

Tag 1

Tag 2 Nachmittag

 

Tag 2 Abends

 

Tag 3 Vormittag

 

Tag 3 Nachmittag

Tag 3 Abends

Tag 4 Vormittag

 

Tag 4 Nachmittag

Schlußbemerkung:

Worüber ich mich am meisten gefreut habe war, dass von den 25.000 Menschen fast 80% Jugendliche waren. Gott wird mit einen kleinen Teil unserer Jugend etwas Großen machen.

 

 

 

Natürlich haben sich im Vorfeld auch die kritischen Stimmen des Evangelischen Verein (Evangelische Kirche) und einige Bedenkenträger zu Wort gemeldet. Nach der Veranstaltung hörte man kaum noch Meinungen dazu.

 

M.T.

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447. Einige Gedanken zur Situation im Nahen Osten (Teil 3)

Sonntag, 20. September 2015 | Autor:

Israel 9

Jerusalem 1994

Lieber Blog Besucher,

endlich einmal ein Bericht aus dem Nahen Osten dem ich vertraue, weil er von einen Mann kommt, der Gottesfürchtig ist.

Ich danke Dr. Johannes Hartl sehr für die Genehmigung diese drei Berichte hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Jeder, der die Wahrheit liebt, sollte diese Berichte einmal lesen.

NAI Jerusalem

Foto NAI

Dr. Johannes Hartl

Liebe Freunde,

anbei schicke ich die dritte und letzte Folge meiner Gedanken über den Nahen Osten. In den nächsten Tagen wird Euch auch eine Einladung erreichen zu einem besonderen Gebetsevent: 50 Stunden Gebet für und im (!) Irak. Wir werden am kommenden Donnerstag bis Freitag (25.-26.9.) eine ganze Nacht durchbeten und dieses Ereignis auch im Webstream übertragen. Ich lade Euch jetzt schon ein, hier eine Nacht wach zu bleiben! Außerdem feiern wir an diesem Freitag (19.9.) ein besonderes Ereignis: seit 3 Jahren verstummt das Gebet in Augsburg nicht mehr bei Tag und bei Nacht! Freut Euch mit uns über dieses außerordenliche Jubiläum!

Herzliche Grüße aus Augsburg, Euer Johannes

Durch meine Begegnungen letzte Woche sehe ich auch den Konflikt zwischen Israel und Gaza in etwas anderem Licht. Ich sah Palästinenser, die unter Tränen vom Leid ihrer Volksgenossen sprachen. Und ich sah junge Israelis, die unter Tränen vom Leid der von Krieg traumarisierten israelischen Kinder berichteten. Und ich sah, wie Juden und Araber, Palästinenser und Israelis miteinander weinten, miteinander beteten, miteinander aßen und lachen. Hier einige – wie immer subjektive – Gedanken über Israel und Palästina.

1. Hier hat niemand gewonnen

Am Ende der Gaza-Kampagne feierte die Hamas den Sieg über Israel. Diese zynische Geste verdeckt die traurige Realität: 400.000 Menschen haben im Gazastreifen ihre Häuser und Wohnungen verloren. Und obwohl es Israel gelang, einen großen Teil der Terror-Tunnels und der Raketenstellungen der Hamas zu zerstören, ist die Hamas selbst nicht zerschlagen und die ständige Bedrohung der israelischen Städte nicht gebannt. Dieser Konflikt verlief für beide Seiten tragisch.

2. Der Plan des Feindes

Satan hasst Israel und will es zerstören. Der tödliche Antisemitismus, der in allen muslimischen Ländern – unterschiedlich stark – vorhanden ist, zielt im Letzten auf nichts anderes als die völlige Vernichtung des Staates Israel (und darüber hinaus: des jüdischen Volkes). Doch der Feind hasst die Palästinenser genauso. Er will auch sie zerstören. Die einzig sinnvolle Zukunft der Palästinenser wäre eine friedliche Koexistenz mit Israel. Zwar wurden schon bei der Gründung des Staates Israel auch schwere Fehler begangen – die Schuld verteilt sich nie nur auf eine Seite! – doch in Israel ist die grundsätzliche Bereitschaft vorhanden, mit den Palästinensern in guter Nachbarschaft zu leben. Der Feind versucht das zu zerstören, indem er Rachedenken und Verzweiflung in beiden Völkern immer weiter vertiefen möchte. Wir müssen aktiv beten, dass Wille zum Frieden und zur Verständigung in beiden Völkern zunimmt.

3. Hamas, nicht die Palästinenser

Ein großer Teil der Palästinenser hat kein Interesse an einem ständigen Konflikt mit Israel. Die Hamas jedoch schon. In Israel wurde der Gaza-Konflikt weitgehend als Krieg gegen die Hamas wahrgenommen, nicht als Krieg gegen die Palästinenser. Israel ist nicht anti-palästinensisch. Als Bürger Israels leben im Staat Israel über 1 Million Palästinenser. Sie genießen volle Bürgerrechte. Damit ist Israel das einzige Land (!) in dem Palästinensern volle Staatsbürgerschaft und demokratische Menschenrechte zuerkannt werden. Die politische Führung des Gazastreifens jedoch ist derzeit die Hamas, eine Organisation, die sich dem bewaffneten Kampf gegen Israel verschrieben hat. Die Milliarden Dollar von internationalen Fördergeldern für die Palästinensergebieten werden von der PLO, der Fatah und auch der Hamas seit Jahrzehnten zweckentfremdet, sodass die Palästinensergebiete unterentwickelt sind, während für Millionen von Dollar Terrortunnels gegraben und Raketen gekauft werden. Die Hamas ist das Problem, nicht die Palästinenser.

4. Die wahren Unterdrücker

Die meisten der in Israel lebenden Palästinenser wollen lieber im Staat Israel leben als in den Palästinensergebieten. Denn die wahren Unterdrücker sind die islamistischen Führer. Die Hamas übt eine Schreckensherrschaft über das eigene Volk aus. Folter, Ermordungen, Razzien sind an der Tagesordnung. Das, was die Palästinenser und auch die umliegenden Nationen knechtet, ist nicht Israel, sondern es ist der Islam. Die wahre Besatzung ist die Besatzung durch eine Ideologie, die das Zeugnis Jesu verleugnet, den Menschen knechtet und wahre staatliche Freiheit verhindert. Es war die Hamas, die diesen Krieg begonnen hat. Er wurde ausgelöst durch die grausame Ermordung dreier israelischer Teenager. Die dann folgenden heftigen Polizeiaktionen Israels provozierten massiven Raketenbeschuss – und beide Seiten schaukelten sich auf.

5. Identitätskrise der Palästinenser

Und genau das merken gerade viele. Die Unterstützung der Hamas in der Bevölkerung nimmt ab. Doch auf den Palästinensern lastet die geballte Macht jahrzehntelanger Indoktrination. Sie bekommen den Hass auf Israel und die Glorifizierung des Todes von Kindesbeinen an eingeimpft. Gerade die junge Generation ist jedoch am Fragen und wir können beten, dass die aktuelle Krise dazu führt, dass viele Palästinenser sich ernsthaft mit den Fragen auseinandersetzen, wie ein friedliches Miteinander mit Israel aussehen kann. Dieses Nachdenken dürfte nicht länger stehen bleiben in der ewig unfruchtbaren Frage, wer wo an was Schuld war. Denn es gilt auch:

6. Israel ist nicht sündlos

Für die israelische Öffentlichkeit war es überaus schockierend zu sehen, dass es einen brutalen Vergeltungsmord an einem palästinensischen Jugendlichen gab. Viele hatten gedacht, Israelis seien zu so etwas nicht im Stande. Doch auch Israelis sind Sünder. Es gibt – und gab von Anfang an auch zu Gründungszeiten des Staates Israel! – auch in Israel Menschen, die alle Palästinenser hassen und sie vertrieben sehen wollen! Es gibt Soldaten, die grausam sind, es gibt Geheimdienstmitarbeiter, die gnadenlos vorgehen. Der platte Pro-Israelismus mancher Christen ist an dieser Stelle nicht hilfreich. Denn Palästinensern wurde und wird real Unrecht zugefügt. Während es in Israel jedoch Untersuchungen und ggf. strafrechtliche Verfolgung von Gewalttaten und Kriegsverbrechen gibt, werden von der Hamas die Terroristen belohnt und gefeiert. Tatsächlich ist an dieser Stelle die westliche Berichterstattung nicht selten höchst einseitig. Denn bei jedem militärischen Eingreifen gibt es getötete Zivilisten. Es gibt sie, wenn die USA in Afghanistan interveniert, es gibt sie, wenn Soldaten gegen ISIS vorgehen! Die israelische Armee ist jedoch absolut bestrebt, zivile Opfer zu vermeiden, während die Hamas ihre Raketenstellungen bewusst bei Wohnhäusern, Krankenhäusern, Moscheen und Schulen deponiert, um der Welt danach das Bild der kinderschlachtenden israelischen Mörder präsentieren zu können. Nein, Israel ist nicht schuldlos. Doch nein, Israel ist keine Terrororganisation, die Hamas jedoch sehr wohl. Besonders tragisch freilich ist die Situation der palästinensischen Christen. Nicht selten leiden sie einerseits unter dem strengen Vorgehen Israels (wie dem Bau der Mauer, die Israel vor Selbstmordattentäter schützen soll und das auch tut, sich dabei aber quer durch palästinensische Gebiete gräbt), andererseits unter der Ausgrenzung durch muslimische Palästinenser. Sie sind die großen Verlierer in diesem unseligen Zwist und bedürfen unseres besonderen Mitgefühls.

7. Die Opfer auf beiden Seiten

Immer wieder wird geltend gemacht, wieviele Palästinenser getötet worden sind. Jedes zivile Opfer ist zu viel. Und die Frage, ob militärische Interventionen vielleicht besser durchgeführt hätten werden können, sodass weniger Leid entsteht, muss sich jeder demokratische Staat gefallen lassen. Oft wird jedoch auch übersehen, welch massives Leid Menschen in Israel zugefügt wird. Zwar sind die Zahlen der Getöteten gering. Dies liegt jedoch daran, dass Israel Unsummen für die Errichtung des Raketenabwehrsystems „Iron Dome“ und der Schutzbunker investiert hat, während Hamas die Bevölkerung aktiv daran hindert, sich vor dem israelischen Beschuss in Deckung zu bringen. Weniger hört man jedoch von den israelischen Kindern. Ich wurde selbst Zeuge des Berichts einer jungen Israelin, die unter Tränen von ihrem Dienst an traumatisierten Kindern berichtete. Es gibt in Israel zahllose Babys und Kleinkinder, die über Monate hinweg (!) praktisch kein Sonnenlicht sahen, weil sie in kleinen, dunklen Schutzbunkern in Furcht und Schrecken ausharren mussten. Millionen von Menschen mussten über Monate hinweg in ständiger Angst vor Raketenbeschuss leben – nur wenige Sekunden Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Es rührte mich zu Herzen, von kleinen Kindern im Süden und Westen Israels zu hören, die seit Wochen nicht mehr sprechen, weil sie so traumatisiert sind. Es fielen 6000 Raketen auf Israel – mitunter im Sekundentakt – das bleibt nicht ohne Wirkung.

8. Israels Erwählung ist bleibend

Und politisches Denken allein genügt hier nicht. Es geht nicht nur um die völkerrechtliche Legitimation des Staates Israel (obwohl diese völkerrechtlich völlig zweifelsfrei klar ist!), sondern einmal mehr auch um eine geistliche Perspektive. Gott hat Abraham und seinen Nachkommen dieses Land zugesagt. Und Abraham lebt jetzt vor Gottes Angesicht. Kann man sich vorstellen, dass Gott zu Abraham im Himmel sagt: „Das, was ich damals als ewigen Bund mit Dir versprochen habe, das nehme ich zurück, weil israelische Politiker Fehler gemacht haben!“? Ob uns das aus menschlicher Sicht gefällt oder nicht: Gott hat die Verheißung des Landes Israel an die Nachkommen Abrahams niemals zurückgenommen: ein unauslöschbarer Bund. Zu keinem Zeitpunkt jedoch war es Teil dieses Bundes, dass im Siedlungsbiet Israels nicht auch Nicht-Juden leben dürften. Die Vision des modernen Staates Israel war es nicht, die Palästinenser zu vertreiben (wobei es im Zuge des Unabhängigkeitskriegs Vertreibungen von Palästinensern gab, eines der dunklen Kapitel der Geschichte Israels), sondern sie in einen demokratischen israelischen Staat zu integrieren. Das wäre die erstrebenswerteste Lösung für die Palästinenser. Denn selbstverständlich haben auch die Palästinenser ein Existenzrecht in den Gebieten, die sie teilweise seit Generationen besiedelt haben!

9. Übernatürliche Bewahrung

Viele Christen haben für die Bewahrung Israels gebetet. Und tatsächlich ist es kaum mit natürlichen Argumenten zu erklären, wie wenig Tote es bei Tausenden von auf Israel abgefeuerten Raketen gab. Man möge sich nicht durch die Behauptung täuschen, es handle sich nur um kleine selbstgebastelte Raketen. Die Hamas verwendet mittlerweile relativ moderne Raketen, die teilweise über hundert Kilogramm Sprengstoff tragen. Dass Israel tatsächlich so massive Bewahrung erfahren hat, muss als Gebetserhörung gedeutet werden. Ich habe selbst aus autorisierter Quelle den Bericht eines der israelischen Offiziere gehört, der den „Iron Dome“ bedient. Er sagte, zu einem bestimmten Zeitpunkt sei eine schwere Rakete direkt auf das Zentrum Tel Avivs abgefeuert worden. Die Berechnungen zeigten, dass sie in einem belebten Markt aufschlagen würde. Die erste Abwehrrakete verfehlte ihr Ziel. Die zweite Rakete wurde abgefeuert, doch auch sie verfehlte ihr Ziel! Schrecken verbreitete sich in der Luftabwehrzentrale. Es war nur noch 4 Sekunden bis zum Aufschlag. Es wurden bereits Rettungskräfte alarmiert mit dem Hinweis, man rechne mit Hunderten (!) von Opfern, da der Markt zu dieser Stunde dicht bevölkert sei. Auf einmal sei wie aus dem Nichts jedoch eine heftige Windböe aufgekommen, die die Rakete in der letzten Sekunde ins Meer getrieben habe! Der israelische Soldat schlussfolgerte: „Ich habe die Hand Gottes gesehen!“ Ich gebe diesen Bericht hier 1:1 wieder. Möge er eine Ermutigung sein für alle, die um Gottes Schutz auf Israel gebetet haben!

10. Die Hoffnung für den Nahen Osten

Weder ein militärischer Sieg über die Hamas noch die noch härtere Behandlung der Palästinenser werden den Frieden bringen. Was die einzige Hoffnung für diesen Konflikt ist, das konnte ich in Zypern mit eigenen Augen sehen. Wenn ein in Gaza geborener palästinensischer Christ und ein junger ehemaliger Soldat der israelischen Armee sich in den Armen liegen, gemeinsam weinen, zusammen beten, sich gegenseitig die Füße waschen – – – dann wird die größte Wahrheit sichtbar. Es war für mich so ermutigend, von einem messianisch-jüdischen Pastor aus Tel-Aviv zu hören, wie offen die jungen Menschen für Jesus seien. Er spricht sie auf der Straße an und praktisch jeder hat Interesse, über Gott zu reden! Ja, Jesus tut etwas Neues. Und Er ist die einzige Hoffnung für diesen Konflikt, der so alt ist wie die Menschheit. Denn „er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.“ (Eph 2,14) Jesus ist die Lösung, denn seine Liebe gilt Palästinensern und Juden in gleichem Maße. Und er kann die von jahrzehntealtem Hass und Vergeltungsdenken auf beiden Seiten in Liebe wandeln. Um nichts weniger als das sollten wir beten!

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446. Einige Gedanken zur Situation im Nahen Osten (Teil 2)

Sonntag, 20. September 2015 | Autor:

Israel 9

Jerusalem 1994

 

Lieber Blog Besucher,

endlich einmal ein Bericht aus dem Nahen Osten dem ich vertraue, weil er von einen Mann kommt, der Gottesfürchtig ist.

Ich danke Dr. Johannes Hartl sehr für die Genehmigung diese drei Berichte hier in meinem Blog veröffentlichen zu dürfen. Jeder, der die Wahrheit liebt, sollte diese Berichte einmal lesen.

NAI Jerusalem

Foto NAI

Dr. Johannes Hartl

Gedanken über die aktuelle Situation rund um ISIS

Letzte Woche konnte ich in Zypern viel Zeit mit Betern und Missionaren aus dem Nahen Osten verbringen. Vor wenigen Tagen teilte ich einiges davon mit, was ich von ihnen gelernt hab. Hier kommt Teil 2, speziell über den Irak und Syrien (wie immer: nur meine subjektive Einschätzung!)

1. „Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun“

…das hört man derzeit häufig in westlichen Medien. Die Wahrheit ist jedoch: ISIS tut in weiten Strecken genau das, was Mohammed getan hat und setzt konsequent das um, was Koran und Scharia fordern. Nun ist es freilich so, dass jeder von uns freundliche Muslime kennt. Und der Hinweis kann nicht oft genug wiederholt werden: die meisten Muslime sind ganz normale, anständige, freundliche Menschen. Sie sind das jedoch in der Regel in dem Maße, in dem sie ihren Islam nicht wirklich kennen und ernst nehmen. Genauso wie in „christlichen“ Ländern die „Namenschristen“ leben die wenigsten Muslime als wirklich entschiedene Gläubige. Und viele lehnen intuitiv ab, was sie bei ISIS sehen. Doch die meisten wollen nicht wahrhaben, dass genau das Islam ist. Ich hatte während dieser Tage Gelegenheit, mit echten Islamkennern zu sprechen. Und es gibt zwei sehr wichtige arabische Ausdrücke: „Nish“ und „Taqiyya“. „Nish“ bedeutet in aller Einfachheit, dass die gewalttätigen Suren im Koran die friedlichen ausstechen und die gültigen sind. Den meisten normalen Muslimen ist dieses hermeneutische Prinzip aber nicht bekannt. Und „Taqiyya“ (ebenso wie das verwandte Konzept „Kitman“) bedeutet: ein Muslim darf lügen, wenn es darum geht, seinen Glauben in gutem Licht erscheinen zu lassen. Man muss also vorsichtig sein, wenn ein Muslim etwas über seinen Glauben behauptet. Jedenfalls steht fest: der Islam ist gewalttätig und ein Unterdrückungssystem, das nur solange harmlos ist, solange jemand nicht wirklich darüber Bescheid weiß oder nicht entschieden danach lebt. ISIS zeigt das wahre Gesicht des Islams – und das ist auch eine Chance für muslimische und westliche Welt zugleich!

2. Ein geistlicher Kampf

Alles, was Satan tut, hat mit Lüge, Nachäffung und Angst zu tun. Die wichtigste Waffe von ISIS ist der Schrecken, den sie verbreiten. ISIS setzt bewusst die grausamsten Videos und Bilder in Umlauf, um Christen, Kurden und Soldaten zum Fliehen zu bewegen. Und genau das ist passiert: die irakische Armee floh in Furcht und Schrecken aus Mossul und überließ die Stadt den Terroristen. Doch auch auf uns haben diese Bilder einen vielfachen negativen Einfluss. – Gefühle der Verzweiflung – irrationale Angst und Schreckensbilder im Kopf – Hass auf Muslime und Wunsch auf Vergeltung – keine Hoffnung mehr für die arabische Welt Der geistliche Kampf gegen diese Angst beginnt mit der Furchtlosigkeit. Wir lernten das von Missionaren in Erbil, Kurdistan. Sie sagten, sie würden sich diese Videos nicht anschauen, sondern einfach auf Gottes Stimme hören, was sie tun sollten. Inmitten der Tagen, an denen ISIS bedrohlich nahe an die Stadt kam, blieben sie mit ihren 2 kleinen Kindern in der Stadt. Als die kurdischen (muslimischen!) Generäle das hörten und die Fotos der zwei Kleinkinder sahen, erlaubten sie den Missionaren, für sie zu beten. Ich sah Bilder, wo christliche Missionare den kurdischen Soldaten die Hände auflegten und den Namen Jesu anriefen: in einer Moschee!! Solches tut Gott, wenn wir der Hoffnungslosigkeit und Angst keinen Raum geben. Gott hat das letzte Wort und ISIS wird genauso besiegt werden wie alle anderen satanischen Mörderbanden zuvor.

3. Mit dämonischer Power

Was ich nun erzähle, wird viele extrem schockieren. Doch wir müssen verstehen, dass es reale geistliche Mächte gibt. Dass Rebellenführer mit Hilfe dämonischer Kräfte operieren, haben wir zum ersten Mal in Uganda erfahren. Dort wurde mir schon erzählt, dass durch Menschenopfer besondere satanische Kräfte freigesetzt werden können. Es gibt in Afrika unzählige Berichte von Rebellenführer, die wie unverwundbar durch Kugeln erscheinen, weil sie dämonischen Schutz durch Zauberei haben. Wir sehen Ähnliches nun in Syrien und im Irak. ISIS tötet nicht einfach nur Menschen, sondern es handelt sich um rituelle Schlachtungen, bei denen Allah das Blut der Christen dargebracht wird. Ja, es gibt das auch auf Video (ich erspare es Euch). Es gibt reale Schlachthäuser für Menschen – ich habe die Bilder gesehen (und auch diese erspare ich Euch lieber). Und das Blut der geschächteten Christen wird aufgefangen und in Flaschen an reiche Saudis verkauft, damit sie sich im Blut der Feinde Allahs die Hände waschen können (nein, das ist kein Schauermärchen, obwohl es durchaus so klingt). Der irrationale Schrecken aber auch die Faszination, die von ISIS ausgehen und ihre bisweilen frappierenden militärischen Erfolge sind definitiv auch dämonischer Power mit zu verdanken. Doch diese beginnt zu brechen, weil das Volk Gottes aufsteht und beginnt, mit den Waffen von Fasten und Gebet zu antworten. Doch wir müssen wissen, dass dieser Kampf tatsächlich nur auf diese Weise ausgefochten werden kann. Ende September wird ein 50-stündiges Gebetstreffen in Erbil stattfinden, mit dem wir uns in Augsburg aktiv verbinden werden. Und die Mächte der Finsternis werden weichen.

4. Eine Tür öffnet sich

Wie immer so hat auch Gott in dieser Situation größere Pläne. Schon jetzt ist ersichtlich, dass es immer mehr Muslime gibt, die entsetzt sind über das, was sie bei ISIS sehen. Nicht wenige wenden sich auf Grund dessen vom Islam ab, sehr viele jedenfalls erkennen im radikalen Islamismus eine echte Bedrohung. Der Großmufti der Al-Azhar-Universität in Kairo hat sich gegen ISIS ausgesprochen, Saudi-Arabien ist an der Allianz gegen die Djihadisten beteiligt. Und die jüngsten Ereignisse in Gaza haben dazu geführt, dass die Hamas sehr viel an Sympathien in Ägypten und anderen arabischen Staaten verloren hat. Die Grausamkeit von ISIS schockiert auch viele Muslime und macht viele auf ganz neue Weise offen für Hinterfragungen. Und auch hier wieder der Hinweis: es finden momentan mehr Muslime zu Jesus als zu jeder anderen Zeit der Geschichte. Ich habe Berichte gehört von ISIS-Leuten, die zu Jesus fanden, von Hamas-Leitern und und und…

5. Jes 19 – Versuch einer Deutung

In Jesaja 19 (bitte mal selbst lesen!) beschreibt der Prophet ein faszinierendes Bild: ein Dreierbündnis zwischen Ägypten, Assur und Israel. Er spricht von einer Zeit, in der alle drei Nationen den Gott Israels verehren werden und Frieden zwischen den Ländern sein wird. Assur hatte seine Hauptstadt in Niniveh, dem heutigen jüngst von ISIS überrannten Mossul. Ist es nicht interessant, dass 2014 die Hölle im Irak (Assur) loszubrechen scheint, nachdem sich in Ägypten 2013 so wunderbare Dinge ereignet haben? Weiß der Feind um die strategische Bedeutung dieser in Jes 19 angedeuteten Verbindung? Gott hat einen Plan des Heils für den Nahen Osten. Nur Jesus kann ihn in Fülle hervorbringen. Doch er wird Heil und Segen für die ganze Welt beinhalten. Und er bleibt umkämpft. Dies ist vielleicht die geistliche Perspektive hinter den aktuellen Ereignissen. Doch wir müssen die Bibel öffnen, wenn wir weiter sehen wollen als nur mit menschlichen Augen.

6. Die Stunde der Kurden

Es gibt Millionen von Kurden im Nahen Osten, doch sie haben keinen eigenen Staat. Sie wurden in der Türkei unterdrückt, in Syrien unter Assad und im Irak unter Saddam. Nun scheint ihre Stunde gekommen, denn die kurdischen Freiheitskämpfer („Peschmerga“ heißen sie, das bedeutet: die, die dem Tod ins Angesicht blicken) sind derzeit die einzige effektive Kraft gegen ISIS. Die autonomen Kurdengebiete wurden zum Refugium für Hunderttausende von Christen. Und die Kurden, die selbst immer verfolgt waren, öffnen ihre Tore auf bemerkenswerte Weise für die, die vor ISIS fliehen müssen. Wir sollten für die Peschmerga beten. Die meisten Kurden sind sehr offen für das Evangelium (wie ich es selbst schon mit meinen ehemaligen Nachbarn erfahren habe, denen ich von Jesus erzählen durfte) und Gott ist gerade dabei, diesen neu entstehenden Kurdenstaat auf bemerkenswerte Weise mit dem Evangelium bekannt zu machen. Sie sehen überall Christen, die in hingebungsvoller Nächstenliebe den Flüchtlingen dienen. Einige unserer Freunde haben Zugang zu sehr einflussreichen Führern der Kurden gefunden und können ihnen das Evangelium bringen! Derzeit scheint sich auch eine stärkere Allianz zwischen den Kurden und Israel anzubahnen. Das wäre die erste strategische Partnerschaft, die Israel mit einem Land im Nahen Osten hätte! Nicht wenige glauben, dass die Kurden Nachfahren der Meder sind – jener Meder, mit denen die von den Assyrern verschleppten israelischen Nordstämme sich vermischten (2 Kön 18,11). So ist es nicht abwegig zu glauben, dass jüdisches Erbe für gewisse bemerkenswerte Moralvorstellungen der Kurden verantwortlich ist: vielleicht sind sie auf weit verzweigte Weise Juden!

7. Keine humanistische Perspektive

Aus menschlicher Sicht macht die Nahost-Problematik absolut keinen Sinn. Weshalb streiten Völker so erbittert miteinander? Amerikanische Präsidenten kommen und gehen – alle haben sie versucht, den Nahostkonflikt zu lösen. Doch es ist ein Konflikt, der viel tiefer reicht als Politik. Im Letzten geht er auf den Konflikt zwischen Ismael und Isaak zurück: die beiden Söhne Abrahams. Tatsächlich verstehen die arabischen Nationen sich als Nachkommen Ismaels, die Juden sind Nachkommen Isaaks. Es geht ferner um die Frage, ob Gott tatsächlich einem bestimmten Volk ein bestimmtes Land versprochen hat und ob dieser Gott seiner Verheißung immer noch treu ist. Der Anspruch der Juden, in einem verheißenen Land zu leben, ist ein Affront für den menschlichen Verstand. Warum sollte man „religiös begründen“ dürfen, dass man in einem bestimmten Fleck der Erde leben darf? Letztendlich geht es um die Frage: gibt es einen Gott, der Völker erwählen und ihnen Land zuweisen kann oder darf das nur der Mensch? Ist es nicht völlig ungerecht, dass es ein erwähltes Volk gibt? Viele Jahrhunderte lang hat auch die christliche Kirche übersehen, dass Gottes Verheißungen an Abraham niemals aufgehoben wurde. Israel bliebt weiter Gottes Volk. Besonders anstößig ist dies für uns, wenn wir sehen, dass Israel eine sündige Nation ist. Israelische Politiker und Militärs machen Fehler und sind genauso Sünder wie andere auch! Das Leiden der Palästinenser, die in Gaza ihr Haus oder ihr Leben verloren haben scheint die Sicht zu rechtfertigen, wonach es mit Gottes Erwählung Israels so weit nicht mehr her sein könne. Doch diese rein menschliche Perspektive ist schlichtweg falsch. Gottes Verheißungen an Israel stehen obwohl Israel selbstverständlich nicht das Reich Gottes auf Erden ist, ja sich weit vom Gott ihrer Väter entfernt hat! Der Hass auf Israel jedoch ist nichts anderes als der Hass auf Gott. Es ist der Hass auf einen Gott, der sich „anmaßt“, den Menschen nicht letzte Instanz sein zu lassen. Der sich anmaßt, festzulegen, dass das Land Israel dem Volk der Juden gehört. Und dass diese Autorität nicht der UNO zukommt, sondern dem Herrn allein. Es ist genau jene Rebellion des Menschen, von der Psalm 2 spricht: „wir wollen keinen Herrscher über uns!“. Und es ist genau jene Rebellion des Menschen, die endzeitlich zur großen antichristlichen Rebellion geben Gott und seinen Gesalbten führen wird. Der Geist des Antichristen (1 Joh 4,3) ist immer auch ein Geist des Antisemitismus. Die Unwissenheit der Kirche über die Eschatologie (Lehre von der Endzeit) ist ein schrecklicher Defizit, der Christen (auch im Nahen Osten) dazu verdammt, nur die rein humanistisch-politische Sicht der Dinge im Blick zu haben. Dies liefert sie der Ratlosigkeit und einer Opfermentalität aus, wo überwindender Glaube und beständige, geschichtsverändernde Fürbitte eigentlich Gebot der Stunde wären!

8. Rassismus, Islamismus und die Kultur des Todes

Das dunkelste Kapitel der Geschichte Deutschlands war verbunden mit einer irrationalen Überhöhung der Rasse, einem bestialischen Hass auf die Juden und eine ritualisierte Glorifizierung des Todes. Auffällig ist der Kult des Todes in allem, was mit den Nazis zu tun hatte: die schwarzen Uniformen der SS, ihr Todeskopfabzeichen, die religiöse Propaganda des „Opfertodes für das Vaterland“ und schließlich die Besessenheit, die eroberten Gebiete (und dort besonders: die Juden) nicht nur zu unterwerfen, sondern die Menschen auszurotten, selbst dort, wo es militärisch keinen Sinn machte. Weniger bekannt als dies ist die unselige Verquickung der deutschen Geschichte mit der Entstehung des Islamismus. Diese Zusammenhänge, die bis ins deutsche Kaiserreich (Wilhelm II) zurückreichen, können hier nicht en detail nachgezeichnet werden. Besonders erschreckend jedoch ist die aktive Kooperation Hitlers mit palästinensischen Autoritäten. Sie hatten ein gemeinsames Ziel: die Ermordung der Juden. Wenige wissen, dass es eine eigene muslimische SS-Einheit gab und der Palästinenserführer Al-Husseini während des 2. Weltkriegs lange Zeit in Berlin (!) residierte. Auffällig an ISIS (und ebenso der Hamas, sowie im Islamismus allgemein) sind die Verquickung genau derselben Elemente: rituelle Glorifizierung des Todes und des Schreckens und glühender Antisemitismus. Für uns im Westen ist das schwer vorstellbar, doch Kinder in muslimischen Ländern bekommen schon im jüngsten Alter gesagt, dass das Erstrebenswerteste dieser Welt es ist, für Allah zu sterben. Selbstmordattentäter werden praktisch überall in der muslimischen Welt als Helden verehrt (ich konnte das im Hizbollah-Gebiet des Libanon selbst erleben), sie lieben den Tod mehr als das Leben. An ISIS wird das besonders gut sichtbar: ihre schwarze Flagge, ihre Entschiedenheit, im Djihad zu sterben, ihre radikale Interpretation der Scharia, die Feiern, Musik, Alkohol und Filme verbietet… Die schockierende Unterdrückung der Frau schließlich. Frauen werden gezwungen, schwarze, den kompletten Leid verhüllende Gewänder zu tragen. Sie werden genital verstümmelt (also der sexuellen Lust beraubt) und sogar als Sklaven verkauft. Seit dem Garten Eden und der Verheißung Gottes, ein Nachkomme Evas würde der Schlange den Kopf zertreten, hasst Satan Frauen und bekämpft sie. ISIS ist eine Inkarnation der Kultur des Todes, wie sie in derselbenDeutlichkeit zuletzt bei der SS und den (ebenfalls meist schwarz gekleideten) Schlächtern der Khmer Rouge gesehen wurde.

9. Der Sieg ist der Glaube

Doch nun aufgepasst! „Das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat:unser Glaube.“ (1 Joh 5,4) Alles, was der Feind tut, berührt auf Lüge, Angst und Einschüchterung. Seine reale Macht ist sehr begrenzt. Nur wenn wir Menschen mehr vom Bösen beeindruckt sind als von Gott, gewinnt er Macht über uns. ISIS spielt diese Karte sehr gezielt aus. Ihre reale Kraft ist durchaus begrenzt (die ISIS hat weniger Kämpfer als die Hamas!). Doch über die Medien verbreiten sie ihr Selbstbild von unvorstellbarer Grausamkeit und Unbesiegbarkeit. Dies ist eine gezielte Strategie, Menschen einzuschüchtern und der Verzweiflung Raum zu geben. Genau das will der Feind. Und dieser Kampf des Glaubens beginnt schon bei uns. Da wo wir Hoffnungslosigkeit und Angst in unseren Denken Raum geben, hat Satan schon einen kleinen Sieg errungen. Wie sprechen wir über die Situation? Sind wir beeindruckter von Gott oder vom Bösen?

10. Gott liebt Ismael

Auffällig bei der Beschäftigung mit dem Islam ist das tiefsitzende Gefühl in der muslimischen Welt, vom Westen abgewertet, abgelehnt, ausgetrickst und benutzt zu werden. Der moderne Islamismus speist sich nicht zuletzt von den Gefühl, sich endlich einmal zur Wehr setzen zu müssen. Während selbstverständlich vielen der heute muslimischen Ländern Unrecht von westlichen Ländern geschehen ist, erscheint der Islam geradezu durchdrungen von einer „Opfermentalität“. Man sieht das heute auch im öffentlichen Diskurs: prominente muslimische Führer sagen, ISIS sei von Israel bezahlt oder der Westen sei schuld, dass es zur aktuellen Krise gekommen sei. Schuld sind grundsätzlich die anderen. An der Wurzel dieser unschönen Geisteshaltung steckt eine tiefe Wunde der Ablehnung. Uns modernen Menschen ist eine solche Herleitung zwar fremd, doch letztendlich begann das Problem der Ablehnung bereits in biblischen Zeiten: Ismael war der erste Sohn Abrahams, doch der Sohn der Magd. Er war nicht der von Gott verheißene Träger des Bundes und stand von Anfang an unter dem unheilvollen Zuspruch „nicht der Richtige“ zu sein. Es ist berührend zu lesen, wie Gott sich dennoch um den Knaben und seine Mutter kümmert. Und obwohl Isaak – der Stammvater Israels – der Erbe der Verheißung ist, wird auch Ismael von Gott gesehen und gesegnet (Gen 17,20). Jesus sprach: „niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Joh 14,6). Im Herzen der Muslime schlummert eigentlich – wie im Herzen jedes Menschen! – die Sehnsucht nach einem Vater. Eine Sehnsucht, die im Islam ungestillt bleibt, denn Allah ist ganz ausdrücklich kein Vater. Es gibt keine Stelle im Koran, in der Allah als herzlich liebender Gott und Vater dargestellt wird. Die Wunde der Ablehnung wendet sich in Neid und Hass auf den angeblich Bevorzugten. Man sieht das in der Bibel und man sieht das weltgeschichtlich bis heute. Doch das Problem ist: Ablehnung bringt Ablehnung hervor. Opfermentalität legitimiert Aggressivität („man muss sich doch auch einmal wehren!“) und verdammt den Betroffenen zur fruchtlosen Re-Inszenierung des immer gleichen Konflikt. Die Reaktion der anderen darauf: der Betroffene wird als Täter gesehen und noch mehr abgelehnt – die unheilvolle Spirale dreht sich weiter. Wir können genau das Gleiche auch heute beobachten. Die Bilder der mordenden und folternden Islamisten bewirken, dass das Misstrauen gegen alle Muslime weltweit zunimmt. Dadurch werden auch Menschen abgelehnt, die wirklich guten Willens sind. Durch die Ablehnung fühlen jedoch viele Muslime sich wiederum darin bestärkt, dass der Westen sie eigentlich verfolgt. Somit zerstört der Böse auch die Muslime – denn er will ihre Vernichtung ebenso wie die der anderen Menschen!

Was ist die einzige Lösung? Es ist die Annahme durch Gott in Jesus Christus. Er liebt die Menschen aller Völker. Er liebt die Araber, Perser, Kurden, Ägypter in all ihrer wunderbaren Verschiedenheit! Er sendet uns den Geist der Adoption, in dem wir „Papa“ sagen dürfen (Röm 8,15). Nur wo das Herz eines Muslimen (und jedes Menschen!) tief drin von der bedingungslosen Vaterliebe Gottes getroffen wird, wird das Grundproblem der Ablehnung wirklich geheilt.

Und was können wir tun? Ganz einfach: Muslime lieben. Das wird für jeden von uns unterschiedlich aussehen, doch es beginnt mit dem schlichten Entschluss im Herzen, aktiv für sie zu beten. Gegen Gedanken der Ablehnung im Herzen Akte der Annahme zu setzen. Die Hoffnung für sie nicht aufzugeben. Auch ihr Leid zu sehen. Und zu beten, dass Gott uns konkrete Gelegenheit gibt, einem muslimischen Menschen mit Annahme und Herzlichkeit zu begegnen. Und ihm dann vielleicht von der unermesslichen Vaterliebe Gottes erzählen. Denn sie überwindet und wird letztendlich alles überwinden. Auch ISIS.

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