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546. Islam – nicht nur eine Religion!

Dienstag, 26. Juli 2016 | Autor:

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Islam – nicht nur eine Religion!

In Kirchen und Medien wird Christen der interreligiöse Dialog mit den Religionen dieser Welt empfohlen, in besonderem Maße mit dem Islam. Doch dieser teils durchaus gutgemeinte Dialog ist sehr einseitig und vor allem naiv. Der Islam gibt sich große Mühe, in der Öffentlichkeit als friedliche und liebevolle Religion zu erscheinen, aber ist er das auch? Islamisten haben ein leichtes Spiel, weil ihr Auftreten wunderbar mit dem Wunsch der interreligiösen Friedensstifter übereinstimmt, da diese sich Frieden auf allen Wegen wünschen und so von ihrem eigenen Friedenswunsch verblendet sind.

Was viele nicht sehen (wollen): Der Islam ist nicht nur die Religion einer Gruppe Menschen, die friedlich ihre religiösen Glaubensinhalte leben wollen, sondern wir haben es dabei mit einer politisch-religiösen Herrschaftsform zu tun, die mit den schlimmsten Diktaturen der Geschichte verglichen werden kann. Der politische Islam will nur eins: Die Weltherrschaft und vor allem den Tod der Juden und der Christen. Dies ist ihr wirklich erklärtes Ziel, denn auf ihren Fahnen las man oft: „Am Sabbat töten wir die Juden und am Sonntag die Christen.“

Es ist für uns unfassbar, dass sogar in Europa moslemische Demonstrationen abliefen, die offen den Tod der Christen forderten, und dass dies ohne staatliche Konsequenzen blieb. Es hat sich in der Medienlandschaft sowie in der Politik eine Vorsichtshaltung breitgemacht, die alles, was irgendwie den Unmut des Islam bewirken könnte, verschweigt und sich still verhält, um den islamischen Zorn nicht zu wecken. Dabei macht man sich schuldig an der Erstarkung des Islam in der ganzen Welt. Der Weltverfolgungsindex beweist das.

Aus Angst vor militärischen Terrorakten hält man den Mund und steckt den Kopf in den Sand. “Es wird schon mich nicht treffen!” Irrtum! Der Krieg des Dschihad ist schon mitten unter uns. Weil wir aber durch die lange Friedenszeit in Europa gar keinen Krieg mehr kennen, sind wir auch nicht mehr konfliktfähig. Klar, soll man Frieden halten, so lange es von uns aus möglich ist, aber es gibt auch einen Punkt, wo der Kampf ausgefochten werden muss Dieser Kampf beginnt nicht mit einem aktiven Eingreifen, sondern mit einem mutigen Bekennen der Wahrheit. Man muss die Dinge beim Namen nennen, dass eine islamische Zielsetzung die Herrschaft mittels der Scharia ist und nichts anderes als eine Diktatur. Bereits hier beginnt das Martyrium der Christenheit, weil man dadurch in persönliche Gefahr kommt und viele keinen Mut zum Bekenntnis ihres Christseins haben.

Lela Gilbert, eine ehemalige Muslima, schrieb ein Buch mit dem übersetzten Titel: „Nun nennen sie mich eine Abtrünnige.“ Sie beschreibt aus ihrem Leben: „In der Grundschule lernten wir Hass, Rache und Vergeltung; Frieden war nie eine Option, sondern ein Zeichen von Schwäche und Versagen.“ „Alles was wir zu hören bekamen, waren Lieder, die den Dschihad, das Märtyrertum und Kriegsgewinne verherrlichten.“

Dieses ist nur ein Beispiel für den allgemeinen Erziehungsinhalt der Koranschulen der ganzen Welt, denn die Erziehungsziele haben sich niemals geändert. Ja wir sehen heute die Frucht dieser Erziehung allerorts aufgehen. Lela Gilbert berichtet auch, was alles unter dem Scharia-Gesetz erlaubt ist: „Unter dem Gesetz der Scharia sind folgende Bestrafungsmethoden erlaubt: Die Prügelstrafe sowie Steinigung, Enthauptung und Amputieren von Gliedmaßen. Den Islam zu verlassen ist mit dem Tod strafbar.“ Eine für uns unvorstellbare Barbarei!

Wir können einer so grausamen Rechtsprechung nicht zustimmen, weil gerade wir als Deutsche gnadenlos an die Tötungen des Faschismus erinnert werden. (Teilweise aus dem Artikel „Eine Abtrünnige in Israel“, Wort aus Jerusalem 1/08)

Die Aktualität des Themas zeigen uns Meldungen, wie die Pressemitteilung, die am 11.02.08 von Open Doors übermittelt wurde. „Iran: Per Gesetz soll Todesstrafe für abtrünnige Muslime erlaubt werden!“ Im Gesetzentwurf zum islamischen Strafrecht wurde vom Kabinett die Tötung von Muslimen erlaubt, welche sich zum Beispiel zum Christentum bekehren – und somit sind Konvertiten zum Abschuss freigegeben. Die Religionswächter (für uns eine unvorstellbare Einrichtung) suchen untergetauchte Konvertiten (Apostat, Abtrünniger) und bespitzeln Gottesdienste. Den Christen wird verboten, Konvertiten zu unterstützen, ansonsten droht die Schließung der Kirche. Man hört von ermordeten Pfarrern und Evangelisten, wobei diese Morde in den Medien meist vertuscht werden.

Im Artikel 225 dieser Gesetzesvorlage werden von Muslimen geborene Apostaten und nationale Apostaten (im nichtmuslimischen Elternhaus aufgewachsen) unterschieden. „Die Strafe für einen geborenen Apostaten ist der Tod.“ „Der nationale Apostat bekommt die Möglichkeit zu bereuen und nach seiner Verurteilung noch drei Tage Gnadenfrist zur Umkehr und dann wird er erst getötet.“

 

Wo sind hier die internationalen Menschenrechte für Glaubensfreiheit? Wo ist der Protest der UNO? Diese Fakten schreiben unsere Zeitungen leider nicht in die Tagesthemen, deswegen weiß auch fast niemand darüber Bescheid.

Im Sudan wurden fast 4 Millionen Christen vertrieben und es gab 2 Millionen Tote, von denen ein Großteil Christen waren.

In Nigeria haben bereits 12 nigerianische Teil-Staaten die Scharia gesetzlich verordnet.

41 Christen wurden in einer Kirche in Yelwa bei lebendigen Leibe verbrannt, weitere 38 wurden ermordet.

Diese einzelnen Beispiele sollen einmal das Ausmaß einer von Hasspredigt gemobbten Menge aufzeigen.

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Foto: © wikipedia/Tom Adriaenssen

 

Das Scharia-Gesetz

Die folgenden Aussagen sind Auszüge der Schrift „Islamischer Dschihad“ von Ulrich Neuenhausen. Diese wird von „Stimme der Märtyrer“ zur Ansicht angeboten und ist nur mit äußerster Vorsicht zu behandeln, weil diese Wahrheit keinem Moslem gefällt. Es ist aber notwendig, diese Aufklärung gerade unter Christen zu leisten, um die naive und gefälschte Medienpräsenz zu erkennen.

Die Scharia ist die Verbindung der islamischen Religion mit der politischen Herrschaftsform des Staates, der als Gottesstaat angesehen wird. „Erst in einem solchen Gottesstaat kann ein Muslim seinen Glauben wirklich leben. Islam beginnt eigentlich erst da, wo ein Land islamisch regiert wird. Länder, die islamisch regiert werden, werden Dar al-Islam, Haus des Islam, genannt. Länder, in denen der Islam nicht regiert, sind Dar al-Harb, Haus des Krieges. Letztere müssen über kurz oder lang auch zu islamischen Ländern werden, denn der Anspruch des Koran ist universell, betrifft alle Völker.“ Dieser Dschihad (Heiliger Krieg) wird nach heutiger Auffassung in drei Richtungen gekämpft:

  1. A) Gegen sich selbst, als Bekämpfung der eigenen Schwäche eines Muslims.
  2. B) Gegen einen Aggressor zur Verteidigung des Landes.
  3. C) Gegen Länder des Dar al-Harb, Haus des Krieges. Die Eroberung nicht-islamischer Länder ist eine Form der Mission.

Die überlieferten Sammlungen der Taten und Aussprüche Mohammeds, die sogenannten „Ahadith“, aus jener Zeit sprechen davon:

„Allah unterstützt den, der für den Pfad Allahs kämpft. Wenn er überlebt, kehrt er mit Ehren und Beute beladen nach Hause zurück, wird er aber getötet, wird er ins Paradies gelangen.“ (Dies ist eine der Motivationen der Kämpfer für den Islam.)

„Für den Pfad Allahs zu kämpfen oder dazu entschlossen sein, ist eine göttliche Pflicht. Wenn dein Imam dir befiehlt, in den Kampf zu ziehen, dann gehorche.“ (Dieser Vers belegt, dass jeder Moslem zum Dschihad verpflichtet ist.)

„Wenn die Ungläubigen, nachdem sie den Ruf zum Glauben (zum Islam) erhalten haben, diesen nicht befolgen und sich auch weigern, Kopfsteuer zu zahlen, ist es die Pflicht der Muslime, Allah um Hilfe anzurufen und die Ungläubigen mit Krieg zu überziehen, denn Allah hilft denen, die ihm dienen, und er vernichtet seine Feinde, die Ungläubigen. Die Muslime müssen nun die Ungläubigen mit allen verfügbaren Kriegsmaschinen angreifen, ihre Häuser in Brand setzen, sie mit Wasser überschwemmen, ihre Felder verwüsten und das Getreide vernichten, denn das schwächt die Feinde und ihre Macht wird gebrochen. Alle diese Maßnahmen sind deshalb vom Gesetz geheiligt.“

Die palästinensische Hamas (islamische Partei) begründet ihre Terroraktionen für den Frieden so: „Unter dem Schutz des Islam können die Anhänger aller Religionen in Frieden und Sicherheit für ihre Person, ihr Eigentum und ihre Rechte zusammenleben.“ Das ist eine so ungeheure Lüge, dass sie kaum zu überbieten ist. Wie vereinbart sich der Kampf gegen alle Andersgläubigen mit dem angebotenen friedlichen Zusammenleben? Es ist einfach Kriegslist! Rede was die Welt hören will, und mache, was du willst. Rede freundlich und umgarne deinen Feind, damit dein Dolch ihn völlig überrascht durchbohren kann? Wer diesem Terroristenfrieden Glauben schenkt, dem ist nicht mehr zu helfen, der wird diesen Dolch zu spüren bekommen.

So sagt auch der Artikel 13 der Charta der islamischen Widerstandsbewegung: „Es gibt keine Lösung der Palästinafrage außer durch den Dschihad.“ (Es bleibt dabei. Man kann sich nur zwischen zwei Optionen entscheiden, entweder Unterwerfung unter den Islam oder Tod!)

 

Gewalt verherrlichende Suren aus dem Koran

Sure 2,191 „Tötet die heidnischen Gegner, wo immer ihr sie zu fassen bekommt… Der Versuch, Gläubige zum Abfall vom Islam zu verführen, ist schlimmer als Töten.“

Sure 2,216 „Euch ist vorgeschrieben, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist.“

Sure 4,89 „… Nehmt daher niemand zum Freund, solange sie nicht ihrerseits um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer. Kämpft gegen sie … „

Sure 4,104 „Und lasst nicht nach in eurer Bereitschaft, den Feind aufzusuchen und zum Kampf zu stellen!“ Sure 8,39 „Und kämpft gegen sie, bis niemand mehr versucht, Gläubige zum Abfall zu verführen.“

Sure 9,5 „… tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.“ Sure 9,29 „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben…“

Sure 9,73 „Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie.“

Sure 9,123 „Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind, die mit ihrem Wohnsitz an euer Gebiet angrenzen.“

Sure 47,4 „… haut ihnen mit dem Schwert auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich völlig niedergekämpft habt, dann legt sie in Fesseln, um sie später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld freizugeben! Haut mit dem Schwert drein…“ (Dieser Vers zeigt uns, warum Geiselnahme ein so oft verwendetes Mittel der Moslems ist.)

Man kann an diesen Beispielen der Suren des Korans deutlich erkennen, dass das Ziel des Islam auf keinen Fall friedlich ist, sondern nur die totale Eroberung im Sinn hat. Den Koran lesen nicht nur extreme Terroristen, sondern alle Moslems. Der Koran gilt für alle Muslime gleich. Also, wenn der Imam zum Dschihad ruft, dann gehorche ihm – das gilt für alle Muslime der ganzen Welt. Es geht hier nicht um ein friedliches Zusammenleben, sondern um die wörtlich gemeinte Unterwerfung unter einen fremden Götzen. Islam heißt wörtlich übersetzt „Unterwerfung“ und nicht Frieden, wie oft angenommen. Alle Friedensbemühungen des Islam sind Täuschungsmanöver. Es gibt kein friedliches Nebeneinander von Islam und anderen Religionen!

 

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Die Anbiederung „christlicher“ Kirchen an den Islam

Wie reagieren Kirchen? „Im norditalienischen Paderno dei Ponzano Veneto teilen sich Katholiken und Muslime eine Kirche. Pfarrer Don Aldo Danieli hat entschieden, den muslimischen Mitbürgern jeden Freitag einen Teil seiner Kirche zur Verfügung zu stellen.“ Kann man so etwas fassen? Ist das Naivität oder Absicht?

Als der größte Skandal aller Zeiten wird die neueste interreligiöse Aktivität der evangelischen Kirchen bezeichnet. Mehrere Zeitschriften informierten über einen Aufsehen erregenden Brief führender Muslime und die Antwort christlicher Leiter in Form eines offenen Briefes. Am 12. Oktober 2007 schrieben 138 einflussreiche islamische Gelehrte und Führungspersönlichkeiten einen offenen Brief (Titel des Briefes: „Ein gemeinsames Wort zwischen uns und euch“) an die Oberhäupter der großen christlichen Kirchen, besonders an den Papst, an den ökumenischen Weltrat der Kirchen, die orthodoxen Kirchenführer, die großen evangelischen Kirchenbünde u. a., um einen intensiven Dialog zwischen den Vertretern des Christentums und dem Islam anzubieten. Der Titel des Briefes ist dem Koran, Sure 3,64 entnommen. Als Grundlage für die angestrebte christlich-islamische Verständigung heben die Muslime das angeblich beiden Religionen gemeinsame Prinzip der Liebe zu dem alleinigen Gott und zum Nächsten hervor. Doch hier werden zwei völlig verschiedene Prinzipien vermischt. Die islamische Liebe zu „Gott = Allah“ beinhaltet die Pflicht, gegebenenfalls Andersgläubige zu verfolgen, zu unterwerfen und auch zu töten, wenn sie nicht den Islam annehmen. Das ist der ganze Gegensatz zur christlichen Liebe im Sinne Jesu Christi, die sogar die Feindesliebe einschließt und völlige Gewaltlosigkeit verlangt (siehe die Bergpredigt, Matthäusevangelium, Kapitel 5-7).

Der offene Brief führt viele Koranstellen an und vergleicht diese mit Zitaten aus der Bibel, um angebliche Gemeinsamkeiten beider Religionen hervorzuheben. Dabei werden bewusst Wortklauberei, Verwischung und Floskeln benutzt, um eine taktische Gleichheit und Gleichsetzung der Religionen vorzuheucheln.

„Die Verehrung des alleinigen Gottes“ ist eine typisch islamische Gottesbezeichnung für Allah, wobei der dreieinige Gott „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ abgelehnt wird. „Im Namen des unendlich guten Gottes“ oder der „Allbarmherzige“ sind Gottesnamen des muslimischen Allahs. Das Wort „Gott“ wird zur Floskel, dahinter sich alle Gottesformen der Welt verbergen können. Aber der Grundsatz der allgemeinen Gottesgleichheit ist für Moslems, wie auch für Christen, unvereinbar, denn beide haben einen Absolutheitsanspruch.

Wer „Gott“ sagt, meint noch lange nicht unseren himmlischen Vater, den Vater Jesu Christi. „Der muslimische Brief fand ein wohlwollendes Echo bei der katholischen Kirche und den liberalen, ohnehin von Christus abgefallenen Großkirchen sowie dem ökumenischen Weltkirchenrat. Sie alle arbeiten ja schon lange auf den Dialog zwischen den Weltreligionen hin, der letztlich darauf hinzielt, eine einzige große Welteinheitskirche zu schaffen, in der alle Weltreligionen eingegliedert werden.“ (Zeitjournal 1/08; hrsg. von Lothar Gassmann; Artikel von Rudolf Ebertshäuser und Reinhard Möller). Der Gipfel ist, dass die christlichen Kirchen ihre Schuld gegenüber dem Islam bekennen und den „Gott“ Allah (bewusst verwendeter Titel) um Vergebung bitten. Aber nur Jesus Christus kann Sünden vergeben, weil nur er für die Schuld der ganzen Menschheit am Kreuz gestorben ist.

Professor Ernst Mohler aus USA sagte hierzu: „Den Brief unterschrieb ich nicht, weil ich nicht verstehe, wie ich mich für die Kreuzzüge entschuldigen soll. Gewiss wurde während der Kreuzzüge auf beiden Seiten vielfältig gesündigt. Aber ich werde mich nicht für die Kreuzzüge entschuldigen, denn ich bin dafür sehr dankbar, dass das muslimische Ziel, Europa zu erobern, erfolglos blieb. Allenfalls würden wir… hier jetzt arabisch sprechen und wir würden von einem muslimischen Kontinent Europa, vermutlich sogar Nord-Amerika reden.“

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Foto: © Honestly Concerned e.V.

Islam heißt Unterwerfung

Es wird auch behauptet, dass Muslime ihre christlichen Nächsten lieben. Dies stimmt so pauschal nicht. Angesichts permanenter und schrecklicher Christenverfolgungen in sämtlichen islamischen Staaten scheint es unglaublich, dass all dies hier von christlicher Seite völlig verschwiegen wird.

In Sure 5, 48 wird im Koran eindeutig gesagt, dass der Koran „die Schrift mit der Wahrheit“ sei, welche die Tora und das Evangelium übertreffe. Diese Konflikte sind unüberbrückbar! Es kann für beide Religionen keine Einigkeit geben, nur dass eben der Islam sich das Recht der Gewalt gegen andere nimmt.

Wer genau liest, was Muslim-Führer schreiben, der erkennt, dass es für sie nur Unterwerfung unter Allah und den Koran gibt. Der Brief „ Ein gemeinsames Wort …“ ist eine Einladung an Juden und Christen zur Bekehrung zum Islam. Der Papst allerdings bedankte sich bei den Islam-Vertretern für diese Geste und für den „positiven Geist“, der aus ihrem Text spreche. Dieser Brief habe ihn besonders beeindruckt und er lud Ghazi bin Muhammed und eine vom Prinzen zu benennende Delegation von Unterzeichnern zu einem persönlichen Gespräch ein. Andererseits bezeichnet Bekir Alboga, der Dialogbeauftragte des türkischen Dachverbandes Ditib, die evangelikalen Christen als Gefahr für die Gemeinschaft, die man als Extremisten bekämpfen sollte. Die Unterschiede zwischen der unterwürfigen Ökumene und denen, die die Bibel als Grundlage ihres Lebens nehmen, sind unüberbrückbar.

Die Bibel offenbart uns die Wahrheit: Joh. 2,22 „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, welcher leugnet, dass Jesus der Christus ist. Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet“.

Für uns bekennende bibeltreue Christen heißt es bereits heute: Wer nicht der Ökumene beitritt, muss sich in die Sektenecke stellen lassen. Die Zeitschrift der ökumenischen Bruderschaft von Taizé erklärte: „Es gibt noch Christen, die sich aus Radikalismus und Fanatismus weigern, in diese ökumenische Bewegung einzutreten.“ „Die neue ökumenische Orientierung nach Rom hin macht es jedem Christen zur Pflicht, ihr beizutreten.“ Wir können also gar nichts anderes von den meisten Kirchen erwarten, als dass sie dem Endzeitgeist der Religionsvermischung nachgeben. Dies fordert aber unsere persönliche Entscheidung heraus!

 

Beispiele für die Unterwerfung Europas unter das Diktat des Islam

Moslems unterscheiden in ihrer Religion „Rein“ = Falal (vom Islam erlaubt) und „Unrein“ (vom Islam nicht erlaubt).

– Schweinefleisch ist für Moslems unrein und immer mehr Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser stellen ihre Kost auf Falal-Kost um.

– Entfernung aller Schweinedarstellungen und Sparschweine aus Sparkassen, Spielzeug, Kalendern und Filmen, Karikaturen, Karnevalsäußerungen oder Kunstgegenständen, die den Islam beleidigen könnten.

– Genauso das Absetzen von Opern und TV-Sendungen, aus Angst vor Konsequenzen.

– Entfernung christlicher Symbole aus dem Alltag, so wie Gipfelkreuze, Kreuze an Kettchen oder Schmuck. Es gibt schon Betriebe, die verlangen, christlichen Schmuck während der Arbeit abzulegen. Vor allem Weihnachtsschmuck darf keine Geschäfte und öffentlichen Gebäude mehr schmücken. Sogar das Kreuz auf der Schweizer Flagge wird auf Grund von Protesten bei manchen Anlässen kaum mehr gezeigt.

– Taxis mit moslemischen Fahrern verweigern die Mitnahme von Hunden, da diese Tiere unrein sind.

Schule: – Pflicht des Kopftuchtragens, welches nie abgenommen wird. Da gibt es schon große Probleme bei Prüfungen zwecks der Identität.

– Keine Teilnahme am Schwimm- und Sportunterricht, da Geschlechtertrennung Pflicht ist

– Extra Klassenfahrten nach Mekka. Moslems lehnen Klassenfahrten zusammen mit Protestanten und Juden ab.

– Moslems wollen ihren Religionsunterricht ohne staatliche Kontrollen

– Abschaffung des Sexualkundeunterrichts (was durchaus kein Fehler ist)

– Beachtung von moslemischen Feiertagen, wobei es an diesen Tagen keine Vergleichsarbeiten und Schülerwettbewerbe mehr geben darf.

– Niederlande hat bereits 30 eigene islamische Schulen. Dort herrscht Kopftuchpflicht für alle, egal welcher Religion. Eigene moslemische Einrichtungen:

– Eigene Badestrände (z.B. Scharia-Beach in Italien)

– Eigene getrennte Badezeiten für Moslems in Badeanstalten

– Bau von Moscheen einschließlich Koranschulen mit Fördermitteln zur Schaffung von Begegnungsstätten

– Errichtung eigener Kliniken

– getrennte Gräberfelder, weil Christen und Ungläubige „den Boden verunreinigen”

– Muslime verlangen eigene Sendungen, wie zum Beispiel: „Das Wort zum Freitag“ in arabischer Sprache.

Eigene moslemische Gerichtshöfe, sogenannte „Scharia-Gerichte“, die über interne Angelegenheiten ohne Einmischung des Staates Recht sprechen dürfen.

Eine „Fatwa“ ist ein Beschluss, den ein Imam auf der ganzen Welt beschließen kann. Jeder Moslem kann zu einem Imam = Vorsteher seiner Moschee gehen und ihn um eine weise Entscheidung für ein bestimmtes Problem bitten. Diese Entscheidung ist dann eine Fatwa, ein Gesetz und danach muss gehandelt werden. Dabei werden keine Abweichungen mehr geduldet. Ein Imam hat z.B. eine Fußball-Fatwa beschlossen, deshalb ist Fußball für Moslems nicht erlaubt. Am gefährlichsten sind natürlich die „Unterwerfe dich dem Islam oder stirb“-Fatwas, die gegen bestimmte Personen ausgesprochen werden. Wer den Islam beleidigt hat, wird mit einer Todes-Fatwa belegt und jeder Moslem darf denjenigen dann töten.

– Das „Schächten“ von Tieren. Trotz Tierschutzgesetzen werden Tiere ohne Betäubung geschlachtet. Dies wäre ein unbedingtes Ritual für den moslemischen Glauben.

– Information in Wohngebieten, bevor die Polizei eine Razzia durchführt, weil sie sonst wegen „Islamophobie“ = „Rassenhass gegen den Islam“ verklagt würden. (Muslime sind aber keine eigene Rasse.) Alle Kritik wird als „Rassismus“ bezeichnet.

– Gebetsteppiche werden mit auf die Arbeit genommen und der Arbeitsprozess unterbrochen. Die Verweigerung wird bereits durch das Gleichstellungsgesetz geregelt.

– Mehrere Wochen Pilgerfahrten, auch wenn es gar nicht so viel Urlaub gibt.

– Im öffentlichen Dienst will man die Kopftuchpflicht durchsetzen.

– Durchsetzung, Anerkennung und Gleichsetzung der Scharia neben der gesetzlichen Rechtlichkeit. Man versucht die Scharia auf demokratischem Weg wählen zu können und fordert immer wieder in einzelnen Gebieten das Scharia-Recht. So kam es dazu, dass unsere Gerichte einer mit einem Moslem verheirateten Frau kein Recht sprachen. Diese Frau wurde geschlagen von ihrem Mann (dies gehört zu den ehelichen Rechten eines Moslems, sogar mit Peitschen). Sie bekam als Antwort, das hätte sie doch wissen müssen, wenn sie einen Moslem heiratet. Aus Angst vor dem Islam wurde dem Scharia-Recht auf Gewalt nachgegeben, ein Skandal.

– Gleichstellung der moslemischen Feiertage

– Forderungen nach muslimischen Militärseelsorgern

 

Dschihad (Heiliger Krieg gegen die „Ungläubigen“)

– Druck durch Klagen. Es gibt inzwischen ein ganzes Netzwerk von moslemischen Anwälten, die alles und jeden verklagen, der auch nur falsch in Richtung Mekka schaut. Damit haben sie eine allgemeine Angst geschaffen, die alle wegschauen lässt.

– Druck auf den Finanzmarkt = Finanzkrieg. Es gibt inzwischen weltweit islamische Banken und gute Geldanlagen. Dort bekommt man sogar Hypotheken, die halal = rein sind. Es gibt eine Währung (Gold- und Silberdinar), die aus echtem Gold und Silber gefertigt ist und dem Papiergeld große Konkurrenz macht. (Topic 2/08)

– Man fordert Extragesetze für Moslems, wie z.B. bei KFZ-Versicherungen und Versicherungsprämien, weil Moslems ja keinen Alkohol trinken.

– Betriebe müssen Produkte herstellen, die halal sind, sonst werden sie nicht von islamischen Ländern und Firmen gekauft.

– Weltweiter Betrug in Millionenhöhe mit Telefon- und Kreditkarten sowie Software von Leasingbanken. Die organisierte Kriminalität wird bewusst ausgeübt. Rauschgift, Waffen, Rotlichtmilieu, Menschenhandel, Raub, Erpressung und Diebstahl sind die Geldquellen, womit ihre Terrorgruppen bezahlt werden.

– „Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken.“ Diese Mission des Islam wird schon lange betrieben. Die Ehe mit mehreren Frauen wird bei Moslems gefördert und praktiziert. Zurzeit leben in Deutschland 3,5 Millionen Moslems, deren Anzahl sich bis 2020 verdoppeln soll.

– Druck auf allen Ebenen ausüben, durch Mordandrohungen und Einschüchterungen gegen Organisationen und Einzelpersonen.

– Verhöhnung des Holocaust ohne gerichtliche Konsequenzen.

– Bewerfen von Polizei, Autos, Geschäften und auch von unschuldigen Mitbürgern mit Steinen und Molotow-Brandflaschen.

– Schaffung von „No-Go-Areas“ = Gebiete, die von der Polizei nicht mehr betreten und von den Moslems selbst verwaltet werden.

Der Artikel „Die Herrschaft der Banden in der Bannmeile“ Freie Presse 19.02.08 berichtet davon, wie in Frankreich immer mehr „Urbaines sensibles“ = sensible Gebiete entstehen, (752 Städte), die durch ihren Migrationshintergrund und die ausufernde Gewalt auffallen. Diese Gebiete wurden nur noch durch die Notstandsgesetze einigermaßen im Zaum gehalten. Allein in zwei Tagen im November 2007 wurden 119 Beamte verletzt. Endlich wurden Großrazzien durchgeführt und die mutmaßlichen Rädelsführer verhaftet.

– Ganz offen werden vom Imam Gebetsaufrufe gestartet, in denen Allah aufgefordert wird, zu strafen. Jeder Muslim fühlt sich in der Pflicht, Mohammeds Willen zu vollstrecken.

– Offene Aufrufe zum Heiligen Krieg

– Mordversuche gegen Priester und Christen

– Verbrennen von Kirchen und Privathäusern

– Bewusste Spannungen schüren, Konflikte schaffen und Verleumdungen verbreiten, um einen Grund für eskalierende Gewalt zu bieten. Alle Konflikte haben nur ein Ziel: die Demokratie durch Gewalt zu stürzen. Angeblich anonym zugeschickte beleidigende Karikaturen. Zum Beispiel in Dänemark hätten Christen angeblich per SMS aufgefordert, den Koran zu verbrennen. Hauptsache irgendein Vorwand und schon werden Mord-Fatwas erlassen, sogar gegen den Papst. Der Papstbesuch in der Türkei 2006 wurde als eine Beleidigung des muslimischen Bodens verkündet.

– Verbreitung angeblicher jüdischer Weltverschwörungstheorien

– Islamfeindlichkeit wird als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet.

Es existieren „Schwarze Listen“ mit Namen von Politikern, Richtern und Journalisten, die dem Islam nicht freundlich gesonnen sind. (Bereits heute streichen Zeitungen viele Artikel, die sich irgendwie negativ mit dem Islam beschäftigen, um Konflikten aus dem Weg zu gehen. Damit ist die Pressefreiheit bereits aufgehoben. Der Druck auf die Medien durch Strafanzeigen und Massenproteste hat seine Wirkung getan.)

 

Beispiele der Scharia

– In der Scharia werden Körperstrafen und auch Selbstjustiz (Blutrache) gebilligt. Es ist das Recht eines Muslims, sich zu rächen. Die Todesstrafe durch Steinigung oder Erschießen ist eine aktuelle Strafe. Bei Diebstahl wird eine Hand abgehackt.

– Muslimischen Frauen, die sich weigern, sich der Scharia unterzuordnen und ein Kopftuch zu tragen, wird mit „Smiley“ gedroht. Ihre Mundwinkel werden bis zu den Ohren aufgeschnitten.

– Eine gängige Praxis ist auch die Zwangsheirat von ganz jungen Mädchen.

– Ehebruch und Homosexualität werden strengstens bestraft.

– Ungläubige werden „Dhimmis“ genannt und nur so lange geduldet, bis sie besiegbar sind oder Geld zahlen.

– Staat und Religion sind im Islam nur als Einheit zu verstehen. Deshalb kann der Islam niemals einen westlichen Staat akzeptieren. Der Islam verlangt ein totalitäres Herrschaftsgebilde, einen „Kalifat“, worin die Scharia mittels des Koran herrscht und der von einem Kalifen regiert wird. Kalifen sind Stellvertreter Mohammeds auf Erden. Es wird nichts anderes im Islam geduldet.

 

Strategien des Islam

– Der Islam überlässt nichts dem Zufall, sondern beeinflusst ganze Generationen von Jugendlichen und wählt diese dann in ausgeklügelten Auswahlverfahren aus. Meistens werben sie in sogenannten Fortbildungsseminaren an und werden dann Stück für Stück in den Geheimbund, die „Muslimische Bruderschaft“, aufgenommen.

  1. Allgemeine Mitgliedschaft
  2. Bruderschaft
  3. Aktives Mitglied
  4. Dschihad-Mitgliedschaft

– Sie schaffen riesige muslimische Netzwerke und gründen als Tarnung Hilfswerke und Verbände, nehmen die Staatsbürgerschaft an und fördern bewusst die Parallelgesellschaft des Islam innerhalb des Staates. Wenn sie das nicht tun, verlieren sie sich und lösen sich automatisch auf. Die Mission Islam wäre dann gescheitert, deswegen unbedingt Unterschiede: Man schafft eigene Anwaltsvereine, Arztpraxen, Geschäfte, Schulen, Hochschulen, Banken, Religionsunterricht, Kopftuchpflicht, um sich abzuschotten und um sich ja nicht zu integrieren.

– Unterdrückung aller islamkritischen Berichterstattung mittels „Islamophobie-Anklagen“, Massenprotesten und Strafanzeigen

– Demographische (ganze Länder und Wohngebiete) Unterwanderung durch hohe Geburtenüberzahlen

– Errichtung von Parallelgesellschaften durch übergroße Moscheen mit angeschlossenen Koranschulen

– Verbreitung der Ideologie der Überlegenheit des Islam gegenüber anderen Religionen

– Erpressung westlicher Politiker und Kirchenführer

– Nutzung von „Taqiya“ = Lügen: Vortäuschung von Integrationswillen und Dialogbereitschaft und Schaffung von Medienkonflikten. Vor allem kein offenes Bekenntnis der „Muslimischen Bruderschaft“.

– Aufbau eigener Sicherheitskräfte, „Monitoring“ zur Überwachung der Medien und Datensammlung

– Schaffung von Hass gegen alle Juden und Israel

– Aufbau von Terrorzellen für militärische Zwecke

– Bindung einer ganzen Generation Jugendlicher von klein auf an den Islam

– Der „Europäische Fatwa-Rat“ überwacht und koordiniert alle Handlungen der einzelnen Aktionen

 

Konsequenzen für Christen

Überlege deine Konsequenzen als Christ! Wer dieses Wissen über den Islam einmal hat, kann nicht mehr so naiv und gutgläubig über einen interreligiösen Dialog denken. Der bibeltreue Christ muss wissen, dass er der Angriffspunkt, das eigentliche Ziel für alle moslemischen Aktivitäten ist. Sobald der Islam die Möglichkeiten hat, gegen uns Christen vorzugehen, wird er das radikal nutzen und uns erbarmungslos vernichten.

Ein Beispiel gezielter islamischer Angriffe ist die Internetverleumdung von Udo Ulfkotte, der als islamkritischer Journalist tätig ist. Durch einen den Islam beleidigenden Film in „Youtube“ mit der angeblichen Unterschrift seiner Frau Doris wurde eine dermaßen große Hasswelle in Form von Drohungen und Mails ausgelöst, dass die Familie Ulfkotte trotz aller Widerlegungsversuche von der Polizei versteckt wurde und nun im Untergrund lebt. Ein offenes Wort der Wahrheit ist nicht mehr gefragt, aus Angst vor dem Islam. (Topic 6/08)

Bibeltreue Christen werden Moslems in Liebe und Weisheit das Evangelium weitersagen. Wir wollen Moslems als Menschen lieben, die Jesus Christus brauchen.

„Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1. Johannesbrief 5, 12).

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannesevangelium 3, 16).

 

Quelle und Autor

Auszug aus: Johannes Bruder: ISLAM – RELIGION DER MACHT

http://www.cvsamenkorn.de/epages/62617714.sf/de_DE/?ObjectID=22653346

 

Thema: Religionen, Sekten und Aberglaube | Ein Kommentar

449. Was man über den Islam wissen sollte…..

Sonntag, 20. September 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

seit Jahren beschäftigt uns hier in Deutschland kaum ein Thema mehr als der Islam. Gründe warum dies ein so prisantes Thema ist gibt es viele. Ich meine, dass der Islam einen so hohen Stellenwert bei uns und im Westen überhaupt einnehmen konnte, sind die vielen Namenschristen, die ein Wischi Waschi Christentum leben.

Die vielen Moslems die in unser Land gekommen sind hatten vom Christentum eine ganz andere Vorstellung als das was Sie jetzt Tag für Tag bei uns erleben. Das sogenannte christliche Abendland ist weit vom Ursprung des Christentum, nämlich, von Jesus Christus entfernt.

Ich habe mich deshalb gefreut, dass das Magazin „Z“ dieses Thema einmal gründlich von vielen Seiten beleuchtet hat. Jeder der ernstlich daran interessiert ist sich zum Thema Islam ein umfassendes Bild zu machen, sei dieses Magazin wärmstens empfohlen. Es wurde bereits in der Vergangenheit von „Z“ über viele Themen berichtet, und es werden sicher auch in der Zukunft viele interessante Themen aufgegriffen, die viele Menschen interessieren und ein gutes Fundament zur eigenen Meinungsbildung geben werden.

 

Gehört der Islam zu Deutschland?

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Auch unsere Bundeskanzlerin Frau Merkel wurde zu diesem Thema befragt und ich konnte Ihr in einigen Punkten die ich oben schon erwähnt habe voll zustimmen.

Lieber Blog Besucher,

das wird Sie sicher auch interessieren: Auf die Publikumsfrage „Wie wollen sie die europäische Kultur vor dem Islam schützen“, hat Frau Merkel geantwortet, als hätte sie zuvor die aktuelle »Z« gelesen:

Einige Punkte aus ihre Antwort: „Wir haben die Debatte ob der Islam zu Deutschland gehört. Bei 4 Mio. Muslime braucht man nicht darüber streiten, ob nun die Muslime zu Deutschland gehören …

Wir haben doch alle Chancen und Freiheiten uns zu unserer Religion, sofern wir glauben, auch zu bekennen. Haben wir doch den Mut zu sagen, dass wir Christen sind. Gehen wir doch wieder mal in einen Gottesdienst und sind ein bisschen bibelfest. Wenn man Aufsätze in Deutschland schreiben lässt, was Pfingsten bedeutet, dann ist es mit der Kenntnis nicht so weit her. Vielleicht kann die Debatte auch dazu führen, dass wir uns mit unseren eigenen Wurzeln befassen und ein bisschen mehr Kenntnis darüber haben.“ Sehen Sie die ganze Antwort

Weiterhin melden sich Z-Empfänger und gratulieren zu dieser Ausgabe. Einige meinen, dass dieses Magazin das Beste sei, was sie bisher über das Thema Islam erhalten haben.

M.T.

Thema: Religionen, Sekten und Aberglaube | Beitrag kommentieren

422. Islam zum scheitern verurteilt – in spektakulärer Weise!

Mittwoch, 19. November 2014 | Autor:

Nr. 72 Proph.Vision

Bild aus Proph. Vision Nr.72

 

Weder der Islam wird die Welt regieren, noch die Freimaurer, die Bilderberger, die Illuminaten oder die Heiden. Panikmache ist ein großes Geschäft heute. Das Ziel jeder Regierung ist es, Angst durch ihre Polizei- und Militärkräfte zu schaffen, durch negative Berichte wie die globale Erwärmung, internationale Schulden und globale Gewalt. Dieser giftige Cocktail wird der Bevölkerung durch TV und Medien zugeführt, so dass die Menschen in einem ständigen Zustand der Angst, Sorgen und im Stress gehalten werden.

Die Gemeinde, die das Licht in einer dunklen Welt sein sollte, ist in Gefahr, von dem Gott dieser Welt, Satan, durch politische Systeme, welche Angst erzeugen, eingeschüchtert zu werden. Der Kommunismus ist eines jener Systeme, das große Angst durch das Töten von bisher 94 Millionen Menschen verbreitete. Ein anderes waren die Nazis. Ihre rassistische Kriegstreiberei hinterließ 55 Millionen Tote im Zweiten Weltkrieg. Wirksamer als diese politischen Systeme ist das, was sie alle übertrifft, Satans nächstes Meisterwerk. Als extrem intelligentes Wesen
nahm der ,Herrscher dieser Welt‘ seine wirksamsten Waffen, die Tötungsmaschine (der Kommunisten) und den Rassenwahn (der Nazis) und kombinierte sie in einer einzigen Kraft, dem Islam. Durch starke antisemitische und antichristliche Dämonen angeheizt, will diese Bedrohung unbedingt Israel auslöschen und die Gemeinde zerstören.

Aber das wird nicht passieren! Der, Herrscher dieser Welt‘ mag stark sein, aber der Gott aller Götter ist stärker. Der König der Dunkelheit kann mächtig sein, aber der König der Könige ist stärker. Der Herr der Fliegen kann mächtig sein, aber der Herr der Herren ist allmächtig, in der Tat wird Er der Allmächtige genannt! Der Allmächtige Gott sandte in Seiner perfekten Strategie Jesus, Jeshua, das Licht der Welt, um in die Domäne des Fürsten der Finsternis einzudringen und den Kampf mit dem Feind aufzunehmen. Die Worte Jesu am Kreuz „Es ist vollbracht“ waren eine prophetische Erklärung gegenüber dem Herrscher dieser Welt: „Du bist besiegt!“ Als Jesus hinabfuhr, trat Er die Pforten der Hölle nieder und nahm den Gegner auseinander, Er entwaffnete und deaktivierte die ganzen satanischen Heerscharen: „Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur spektakulären Erniedrigung gestellt und hat über sie triumphiert.“ (Kol 2,15.)

In unserer Zeit haben wir ein erstaunlich, spektakuläres Schauspiel miterlebt, wo Millionen Menschen, die von den Kommunisten versklavt wurden, zu Christus kommen! Als die Nazis versuchten, die Juden auszulöschen und das Christentum zu zerstören, hat Gott in spektakulärer Weise den Staat Israel im Jahr 1948 nach 2000 Jahren Exil wiederhergestellt und schickte der Kirche große Erweckungen, was bis heute zu weltweit 2,3 Milliarden Mitgliedern geführt hat.

Diese spektakuläre Demonstration von Jeschuas Sieg über die Mächte der Finsternis wird in den letzten Tagen sichtbar, in unseren Tagen, wenn Gott Seinen Heiligen Geist ausgießt: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde Ich ausgießen von Meinem Geist über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben.“ (Apg. 2,17-18)

Dies spricht von der kontinuierlichen Ausgießung während der letzten 2.000 Jahre, die Millionen in das Königreich Gottes gebracht hat. Es spricht von der mächtigen Ausgießung in unseren Tagen, wo jedes Jahr 2,5 Millionen Menschen zum Glauben an den Messias kommen, verglichen mit 865.000 Menschen, die zum Islam konvertieren. Die Londoner Times schrieb, dass 15% der Moslems allein in Westeuropa den Islam verlassen, 200.000 in Großbritannien! Einige Statistiker sagen, dass jede Stunde 667 Moslems zu Christus konvertieren, das sind 16.000 jeden Tag, jede Woche 112.000, 500.000 jeden Monat und sechs Millionen pro Jahr! Der Grund, warum ich beschloss, diesen Statistiken zu glauben, ist, weil Jeshua, der Retter der Welt, Seinen Geist über alle Menschen aus jedem Stamm und jeder Nation ausgießt, einschließlich der muslimischen Nationen! Viele führende Moslems haben Visionen von Jeschua und über Israel. Kürzlich sagte ein schiitischer Ayatollah nach einem dreistündigen Treffen mit Christen in Bagdad: „Wir als Schiiten müssen die Juden lieben, wir müssen als Schiiten Israel lieben und unterstützen, die Menschen müssen den Schiiten sagen, dass wir ohne Israel keine Zukunft haben.“ Er sagte nicht, dass er mit allem, was Israel tut, einverstanden ist, aber er sagte, dass Israel die souveräne Heimat des jüdischen Volkes ist.

Der amerikanische Kommunikationsstratege und Autor von „The Last Jihad“ (Der Letzte Jihad), Joel Rosenberger, schreibt in seinem Artikel „The Untold Story“ (Die unerzählte Geschichte): „Der Gott der Bibel bewegt Sich kraftvoll im Nahen Osten, um Männer, Frauen und Kinder an Sein Herz zu ziehen und sie in Seine Familie in Rekordzahlen aufzunehmen. Mehr Moslems sind in den letzten 30 Jahren, vor allem in den vergangenen 7-10 Jahren, zum Glauben an Jesus Christus gekommen, als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte der Menschheit. Es gibt eine Erweckung unter den alten katholischen, koptischen und chaldäischen Kirchen. Heute wird die Kirche in ihrem Geburtsland gerade wieder auferweckt“ (www.joelrosenberg.com). Nach katholischer Statistik gibt es über 180 Millionen wiedergeborene und geisterfüllte Katholiken weltweit. Eine der größten Kirchen im Nahen Osten ist die koptische „Höhlen“-Kirche in Kairo, wo 20.000 Gläubige, darunter viele ehemalige Moslems, für Erweckung beten.

Der Islam wird die Welt nicht regieren: „Denn die Erde wird voll der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN werden, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.“ (Hab. 2,14). Die Welt wird nicht dunkler, wie viele Christen befürchten, sondern die Erde wird heller, wie wir sehen: „ Die Sonne der Gerechtigkeit wird über uns aufgehen und Heilung unter ihren Flügeln.“ (Mal. 3,20.) Die Erde ist des Herrn, sie gehört Jeschua, der den Gott dieser Welt entthront hat und ihn am Kreuz besiegt und in öffentlicher Verlegenheit zur Schau gestellt hat!

Dies bedeutet nicht, dass Satan nicht kämpfen oder dass er seinen zwanghaften Wunsch, Israel auszulöschen und die Kirche zu zerstören, aufgeben wird. Dies bedeutet nicht, dass die Kriege aufhören und der Antisemitismus gestoppt werden wird. Weder werden Massenmord noch Christenverfolgung enden. Das heißt nicht, dass die Regierungen der Welt ihre Panikmache beenden werden oder versuchen, Israel zu schützen und die Kirche zu respektieren. Aber der Traum des Teufels von der „Eine-Welt-Regierung“ ist zum Scheitern verurteilt, es wird auseinanderfallen, aus allen Nähten, sogar schon während Sie dies lesen. Der Islam wird sich als ein spektakulärer Fehlschlag erweisen. Obwohl der leise und weitgehend unerwähnte christliche Holocaust von etwa 200.000 anhand der Moslems den Eindruck gibt, als ob der Islam gewinnt, wird es sich doch letztendlich als ein spektakuläres Scheitern erweisen, als „das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche“ (Tertullian). Für jeden Christen, der durch den Islamischen Jihad Märtyrer wird, bekehren sich dreißig Moslems zu Christus. Für jede Kirche, die sie verbrennen, entstehen Dutzende von Kirchen in muslimischen Ländern auf der ganzen Welt.

Der Feind wird weiterhin mutwillige Zerstörung verursachen und versuchen, die Kirche daran zu hindern, sein Land einzunehmen, seine Domäne zu plündern und seine Gefangenen freizusetzen. Aber er kann das große und spektakuläre Überwinden von Gottes Volk nicht aufhalten; es besitzt die gleiche Kraft, die Jeshua vom Tod auferweckt hat, in alle Welt zu gehen, um von Feinden besetzte Gebiete zu erobern und das Evangelium zu verkünden, dass Jesus Christus der König der Könige und Herr der Herren ist. Und dass Er regieren wird und nicht der Islam, noch die Freimaurer, die Bilderberger, die Illuminaten und die Eine-Welt-Träumer, die unter Satans Größenwahn leiden.

Lassen Sie dies unsere Vision, unsere Botschaft und unser Fokus sein. Da Jeschua sagte: „Fürchtet euch nicht“, werden wir keine Angst vor der Zukunft oder vor irgendeiner sogenannten menschlichen oder dämonischen Macht haben, weil der Gott in uns größer ist, als der Gott dieser Welt. Was der Feind am meisten fürchtet sind diese furchtlosen Eroberer, die in der Kraft des auferstandenen Retters gehen! Es ist dieser Geist, der in den letzten Tagen ausgegossen wird, dynamische Heilige-Geist-Kraft aus der Höhe! Gegen diese sind die Waffen des Gegners nutzlos! Durch diese Menschen, die so bevollmächtigt sind – das sind wir – geht das Reich Gottes kraftvoll voran und die Herrschaft des Feindes wird zu einem Ende kommen. Das Königreich des Gottes dieser Weltregierung wird spektakulär scheitern, aber das Königreich des Messias wird niemals aufhören!

Quelle: Proph. Vision
Autor – Werner Oder

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376. Freitag, der 13.

Mittwoch, 11. September 2013 | Autor:

 

Lieber Blogbesucher,

ich muss mich immer wieder wundern an was die Menschen des 21.Jahrhunderts alles glauben. Ich könnte hier unzählige Dinge aufzählen, spare mir das aber.

Fragt man die aufgeklärten Zeitgenossen aber nach einem Ereignis in der Weltgeschichte, dass das bestgezeugte Ereignis(Auferstehung Jesu) überhaupt ist, dann schaut man in ungläubige und zweifelnde Gesichter.

 

 

Ich frage mich dann sehr oft, warum ist das so.

Meine Antwort:

Der moderne und aufgeklärte Mensch glaubt alles erklären und wissenschaftlich beweisen zu können. Außerdem, und das ist der hauptsächliche Grund, duldet man kein Wesen, dass über einen steht oder sogar herrschen könnte.

 

Gemälde von Michael Willfort

 

Der gläubige Mensch dagegen hat damit kein Problem, ganz im Gegenteil. Er fühlt sich geborgen und angenommen, von einem HERRN der sein Leben in der Hand hat und einen wunderbaren Plan von Geburt auf hat. Außerdem weiß er um Sündenvergebung und ist ganz gewiss, dass auch seine Sorgen bei diesem HERRN gut aufgehoben sind.

 

Wählen Sie selbst, wie Sie Ihr Leben zukünftig verbringen wollen. Ich habe diesen Schritt den ich vor über 29 Jahren vollzogen habe, nie bereut. Ich behaupte, ich könnte nicht mehr anders leben.

 

Studieren Sie einmal Freitag der 13 die folgenden Zeilen

Katze_by_karin averbeck_pixelio.de

Haben Sie Angst vor einer schwarzen Katze die Ihnen über den Weg läuft. Für mich würde sich nur die eine Frage stellen. Es kommt darauf an, ob ich eine Maus oder ein Mensch bin.

Einfach einmal kostenlos informieren.

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359. Anthroposophie – Waldorfpädagogik

Samstag, 6. April 2013 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

wir erleben es in unserer Zeit wie noch nie, dass Menschen einen Fixpunkt für Ihr Leben suchen. Leider versagen die allermeisten Kirchen, wenn es darum geht, den Menschen diesen Fixpunkt in Form der frohen Botschaft von Jesus Christus, konkret vorzuleben. Es gibt da soviel Lippenbekenntnisse und Formalismus, soviel Herrschaft des Fleisches und des Menschen, dass man kein Hinweis auf die Liebe Gottes in Jesus Christus sein kann.

Deshalb suchen die allermeisten Menschen dann an Stellen, die Sie in die Irre führen. Nur, weil Gott aus Gnade und Liebe, jeden Menschen mehrfach in seinen Leben anspricht und zur Umkehr ermuntert, erkennen Menschen die Irrwege und haben die Chance den wahren Sinn Ihres Lebens zu finden.

Die Serie über diese Irrlehren soll helfen, dass Menschen mit Gottes Hilfe zur Umkehr finden. Ich glaube, dass der Heilige Geist hier sein Werk tun wird.

Entstehung und Wachstum

 

Rudolf Steiner gründete diese Bewegung, die zu einem umfassenden religiösen System geworden ist. In praktischer Hinsicht manifestiert sie sich in den Bereichen Bildung (Waldorf-schulen)*, Arbeit mit Behinderten, ganzheitliche Medizin, ökologischer Landbau (Demeter-Produkte), Theater, Kunst und Architektur.

Steiner wurde 1861 als Kind römisch-katholischer Eltern in dem Dorf Kraljevec (damals Österreich-Ungarn, heute Kroatien) geboren. Er starb 1925 in Dornach in der Schweiz.

Während seiner Studienzeit in Wien wurde er stark von den Werken Goethes beeinflusst;  später galt er als ein anerkannter Goethe-Fachmann.

Bereits früh zeigte sich bei Ihm eine Art übersinnliches Wahrnehmungsvermögen. Er glaubte an eine Verbindung zwischen einer geistigen Welt und dem normalen Wahrnehmungsvermögen.

Ende des 19.Jahrhunderts lernte Steiner in Berlin die Theosophie* kennen. Er wurde häufig als Dozent in der Theosophischen Gesellschaft aktiv. 1899 hatte er eine geheimnisvolle Vision der Kreuzigung Christi; sie erleuchtete ihn und zeigte ihm die wahre Bedeutung des Christentums.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Steiner Generalsekretär der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland. Als es zwischen ihm und dem europäischen Führungsgremium zum Konflikt kam, trat Steiner 1913 zusammen mit anderen aus und gründete die „Anthroposophische Gesellschaft“.

Steiner gründete das Zentrum der Gesellschaft in Dornach in der Schweiz. Zusammen mit seinen Nachfolgern errichtete er ein Gebäude, das auch architektonisch die religiösen Gedanken der Bewegung repräsentieren sollte. Das Hauptmerkmal ist dabei der Dom, der die geistliche Rettung symbolisiert.

In den verbleibenden Jahren seines Lebens entwickelte er Konzept und Praxis der „Geistes-Wissenschaft“ *. F. Rittelmeyer, lutherischer Pastor und Anhänger Steiners, bildete mit Steiners Unterstützung die Christengemeinschaft (christlicher Zweig der Anthroposophie). Sie gab der Gesellschaft eine Liturgie und ein kongregationalistisches Gepräge. In Dornach richtete Steiner die „Schule für Geistes-Wissenschaften“ ein – eine Eliteschule für Persönlichkeitsentwicklung durch die Anwendung verschiedener spiritueller Techniken. In Stuttgart wandte er seine bildungstheoretischen Prinzipien an und gründete die Waldorf-Schule.

Nach Steiners Tod weitete sich die Bewegung schnell von Europa über den Atlantik nach Nordamerika aus. Nach Gründung der Bewegung in der Schweiz sind in der gesamten westlichen Welt „Anthroposophische Gesellschaften“ entstanden. Es gibt bedeutende Gemeinschaften in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA.

Vor kurzem hat sich die „Anthroposophische Gesellschaft“ bis nach Osteuropa ausgedehnt. Mitgliedszahlen werden nicht veröffentlicht, aber Schätzungen belaufen sich auf ca. 40 000 Mitglieder weltweit. Die Mehrheit der Mitglieder ist deutschsprachig. Die „Anthroposophische Gesellschaft“ konzentriert sich in den Gebieten Hamburg, München, Stuttgart und Baden-Württemberg. 1981 waren allein mehr als 32 000 Kinder in Waldorf-Schulen. In England gründeten die Anthroposophen die sogenannte „Camphill Community“; diese Bewegung hat sich auch auf andere Länder ausgedehnt. Die „Camphill Community“ bietet Hilfe für körperlich und geistig behinderte Kinder und für geistig behinderte Erwachsene an.

 

Was glauben und lehren die Anthroposophen?

 

In einer so kurzen Darstellung wie dieser kann man die komplizierte Lehre Steiners nicht sachgemäß wiedergeben; man kann höchstens die prinzipiellen Aspekte dieser Bewegung andeuten: „Anthroposophie“ , „Weisheit vom Menschen“ und „Geistes-Wissenschaft“ sind Begriffe, die Steiners religiöses Gedankensystem beschreiben. Es ist eine komplizierte Mischung aus bekannten Begriffen wie Evolution, Karma*, Reinkarnation und Meditation.

Welt und Menschheit werden vorwiegend aus einer geistigen Perspektive heraus verstanden. Alle Lebewesen haben eine Reihe von Reinkarnationen durchlebt; in immer höheren Stufen der Selbstwerdung entfalten sich die Lebewesen von einem geistigen Dasein zu einem materiellen, bevor sie wieder zum geistigen Dasein zurückkehren. Die höchste Ebene wird „Supersensible Perception“ (Supersensible Wahrnehmung*) genannt.

Steiner behauptete, Anthroposophie führe zu Christus. Daher ist Christus aus anthroposophischer Sicht sehr bedeutsam. Er ist der Höhepunkt der menschlichen Entwicklung. Nur Christus durchlief eine einzige Inkarnation anstelle einer Folge von Reinkarnationen, die für alle anderen Menschen notwendig sind. Christus war bis zu seiner Taufe ein normaler Mensch. In der Taufhandlung erhielt er die „Christus-Essenz“ * (das für Christus Wesentliche). Die Auferstehung Christi war allerdings nur ein geistiges Geschehen. Der auferstandene Christus war nur ein Phantom, das seine Jünger durch psychische Wahrnehmung sehen konnten. Nur durch Meditation können Menschen Zugang zu Christus haben. Angesichts des Jüngsten Gerichts ist Christus „Herr des Karmas“, was Steiner dazu führte, sein eigenes System als „christlichen Okkultismus“* zu bezeichnen.

 

Wie praktizieren die Anthroposophen ihre Religion?

 

Die Christengemeinschaft ist anders als die anderen anthroposophischen Organisationen. Nicht alle Anthroposophen sind Mitglieder der Gemeinschaft. Trotzdem ist ihr Charakter typisch  anthroposophisch. Sie betont die sogenannten „christlichen Aspekte“ der Bewegung. Die Priester der Gemeinschaft führen umfassende Rituale für die Gläubigen durch. Symbole und Farben, die die Offenbarungen Steiners repräsentieren, werden häufig verwendet. Die sieben Sakramente sind Kommunion (mit dem wichtigsten Bestandteil der Taufe), Konfirmation, Eheschließung, Seelsorge, letzte Ölung (als Vorbereitung auf den Tod) und 0rdination. Es gibt eine Hierarchie in der Priesterschaft. Ca. zwei Drittel aller Priester gehören der Schule für Geistes-Wissenschaften an.

Die Praxis der Meditation ist für Anthroposophen von grundlegender Bedeutung. Durch Meditation zieht man sich von der physischen Welt zurück, um sich auf eine bedeutende universale Wirklichkeit zu konzentrieren. Dies führt zur Supersensiblen Wahrnehmung. Für einige führt es auch zu einer hellseherischen Erfahrung.

 

Wie sollen sich Christen im Umgang mit Anthroposophen verhalten?

 

Einige generelle Prinzipien im Umgang von Christen mit Anhängern anderer Religionen gelten auch hier. Christen sollten eine gesunde GIaubenserfahrung mit Jesus Christus gemacht haben. Sie sollten ein Leben führen, dass Christus ehrt, und sie sollten ein möglichst umfassendes Verständnis von der Bibel haben. Offenheit und Iiebevolles Interesse helfen am ehesten weiter. Am besten legt man seinen Schwerpunkt auf die eigene, persönliche Glaubenserfahrung. Eine persönliche Freundschaft, die dem anderen demütige und geduldige Nächstenliebe entgegenbringt, ist unbedingt wichtig.

Man sollte die philosophischen Wurzeln der Anthroposophie zu differenzieren wissen und jene Lehren ausmachen, die dem christlichen Glauben konträr gegenüberstehen. Zuweilen ist es notwendig, das Denken und die Aktivitäten der Anthroposophen herauszufordern. Vom richtigen, biblischen Verständnis Christi sollte Zeugnis abgelegt werden. Man sollte es aber vermeiden, auf Steiner selbst oder das System einen Angriff zu wagen, um sich nicht in Argumentationen zu verstricken. Einfühlungsvermögen, Fairness, Respekt und Scharfsinn sind gefordert. Ziel ist es, das Vertrauen des anderen in Freundschat zu gewinnen und ihn vorsichtig zu überzeugen.

 

 

* Spezielle Begriffe

 

Christus-Essenz

Die geistige Kraft, die in Jesus von Nazareth einging, und die ihn zu der wichtigen Rolle als Höhepunkt der menschlichen Entwicklung und zum Schlüssel der Supersensible Wahrnehmung machte.

 

Karma

Ein universales Gesetz von Ursache und Wirkung der Handlungen eines Menschen. In bezug auf diese ist das Karma also entweder gut oder schlecht. Das Karma eines Menschen bestimmt, in welcher Form die nächste Reinkarnation (Wiedergeburt) stattfinden wird.

 

Okkultismus

Der Bereich geheimnisvoller, übernatürlicher Praktiken mit dem Ziel, Geschehnisse oder Personen zu kontrollieren.

 

Geistes-Wissenschaft

Ein Synonym für Anthroposophie.

 

Supersensible Wahrnehmung

Eine Meditationsmethode, um geistige Wirklichkeiten zu unterscheiden.

 

Theosophie

Bedeutet „Weisheit von Gott“. Es ist ein religiöses System, das universale Bruderschaft, naturwissenschaftliche Untersuchungen, Philosophie und Religion fördert. Das Potential physischer Kräfte im menschlichen Geist wird ebenfalls gefördert. Praktiken aus dem Spiritismus werden benutzt, um höhere Weisheit zu erlangen.

 

Waldorfschulen

Eine schulische Bildung, bei der das Kind ein Erwachen des geistigen Bewusstseins durch Selbst-Werdung erfährt. Diese wird durch einen bestimmten Malstil und durch eine rhythmische Verbindung von  Körperbewegung und Sprache gefördert (Eurythmie). Unterschwellig fließt immer wieder anthroposophisches Denken in den Schulalltag ein. Damit müssen Eltern rechnen.

 

Mit freundlicher Genehmigung

Heimatmission EFG

Dr Earl Martin

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358. Vereinigungskirche Mun-Gruppe

Samstag, 6. April 2013 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

wir erleben es in unserer Zeit wie noch nie, dass Menschen einen Fixpunkt für Ihr Leben suchen. Leider versagen die allermeisten Kirchen, wenn es darum geht, den Menschen diesen Fixpunkt in Form der frohen Botschaft von Jesus Christus, konkret vorzuleben. Es gibt da soviel Lippenbekenntnisse und Formalismus, soviel Herrschaft des Fleisches und des Menschen, dass man kein Hinweis auf die Liebe Gottes in Jesus Christus sein kann.

Deshalb suchen die allermeisten Menschen dann an Stellen, die Sie in die Irre führen. Nur, weil Gott aus Gnade und Liebe, jeden Menschen mehrfach in seinen Leben anspricht und zur Umkehr ermuntert, erkennen Menschen die Irrwege und haben die Chance den wahren Sinn Ihres Lebens zu finden.

Die Serie über diese Irrlehren soll helfen, dass Menschen mit Gottes Hilfe zur Umkehr finden. Ich glaube, dass der Heilige Geist hier sein Werk tun wird.

 

Entstehung und Wachstum

 

San Myung Mun (engl.: Moon) wurde 1920 in Nordkorea geboren. Er wuchs unter dem Einfluss von pfingstlerischen Gruppen und Presbyterianern auf. Als er mit 16 Jahren ein auf einem Berg zu Gott betete, hatte er eine Vision von Jesus, der ihn  beauftragte, seine gescheiterte Mission zu Ende zu bringen.

Während seiner Studienzeit war er auf Grund von Untergrundaktivitäten in Japan im Gefängnis. Nach seiner Entlassung 1945 kehrte er nach Korea zurück. Er war Mitglied der Presbyterianischen Kirche, die ihn jedoch ausschloss, nachdem er einer messianischen Gemeinschaft beigetreten war. 1948-1950 wurde er von den Kommunisten gefangen gehalten. Nach seiner Entlassung begann ’seine Karriere als Prediger des „göttlichen Prinzips“. 1954 gründete er in Seoul die Vereinigungskirche – „die Gemeinschaft vom Heiligen Geist für die Vereinigung der Weltchristenheit“.

Zu Anfang wuchs die Bewegung nur langsam, aber als sich Studenten und Professoren der Bewegung anschlossen, nahm das Wachstum rasch zu. Zu der Zeit wurden Mun und seine Bewegung aufgrund von besonders anstößigen Riten bei neuen weiblichen Mitgliedern auf das Heftigste angegriffen.

Als Mun 1960 Hak Ja Han heiratete – nach einigen Berichten seine vierte Frau – bildeten sie das perfekte Paar die wahren Eltern, Vater und Mutter, die gemäß Gottes erster Idee das Universum wiederherstellen. Die Heirat setzte einen Gegenpol zur der sündigen Verbindung zwischen Adam und Eva.

Mun und seine Frau haben zwölf Kinder. Heute hat die Vereinigungskirche weltweit mehr als zwei Millionen Mitglieder.

 

Was glaubt und lehrt die Vereinigungskirche?

 

Die autoritativen Lehren der Kirche sind in Muns Buch ,,Das göttliche Prinzip“ und den Schriften seiner führenden Theologin, einer Frau namens Young 0on Kim, niedergeschrieben. Kims Theologie verleugnet die Jungfrauengeburt, die Gottheit Jesu, die volle Bettungskraft seines Todes am Kreuz und seine körperliche Auferstehung. Johannes der Täufer soll Jesus betrogen haben; er behinderte die Mission Jesu, in der er davon sprach, das himmlische Reich Gottes auf Erden zu gründen. Daher muss Gott einen weiteren Messias senden, um das durchzuführen, was Jesus nicht getan hat. Obwohl Mun es nicht in der Öffentlichkeit sagt, gibt es doch hinreichend Andeutungen dafür, dass er sich selbst für den erwarteten neuen Messias hält.

Durch den Prozess der „Vergütung“ können Menschen ihre Sünden durch Bußtaten ableisten. Es ist eine Zeit der Vorbereitung, in der die Mun – Anhänger Opferdienste tun und in strikter Enthaltsamkeit leben. Die „Vergütung“ führt zur Werkgerechtigkeit. Rettung ist viel mehr als nur eine persönliche Erfahrung – es ist eine fortlaufende Wiederherstellung von Gottes idealer Welt, d.h. die Aufrichtung des perfekten Himmelreiches auf Erden.

Gott ist nicht einfach maskulin, sondern er hat auch feminine Qualitäten. Die Hochzeit verdeutlicht die duale Natur Gottes. Die Einheit von Mann und Frau repräsentiert besser als die traditionellen christlichen Gotteslehren, wie Gott wirklich ist. Es gibt beim Fall des Menschen zwei Ereignisse. Der geistige Fall geschah, als Eva Geschlechtsverkehr mit dem Satan (Luzifer) hatte. Dies infizierte Eva mit der Sünde und hatte seine Konsequenz in der Geburt Kains. Sie versuchte, durch Geschlechtsverkehr mit Adam Gottes Ansehen wieder zu erlangen. Stattdessen infizierte Eva Adam mit Sünde. Dies war der physische Fall. Deshalb wurden Adam und Eva zu Dienern Satans; die Erbsünde wurde in all ihre Nachkommen gelegt. Durch den Geschlechtsverkehr mit Adam wurde Abel geboren. Der Antagonismus zwischen Kain und Abel beschreibt die Probleme der Menschen in der Geschichte.

Mun – Anhänger teilen die Welt in zwei Lager: Kommunismus und Demokratie. Die zwei „Fälle“ der Menschheit verhinderten, dass Adam und Eva Gottes Ideal der Perfektion erreichen konnten – das „Göttliche Prinzip“. Dies rief bei Gott Frustration und Trauer hervor. Es bedeutete, dass Gott die Kontrolle an den Satan verloren hatte. Er wartete auf den Messias, der die Menschen retten würde. In der Reihe fehlgeschlagener Versuche stehen Noah, Abraham, Moses und Jesus. Der Tod Jesu am Kreuz bewirkte nur zu einer Hälfte die Erfüllung der Erlösung – es war nur eine Seite der Rettung. Zur physischen Rettung musste Jesus die perfekte Frau heiraten. Sein Tod hielt ihn davon ab, dies zu tun. Erst durch die Erscheinung San Myung Mun, dem dritten Adam, sah Gott die Erfüllung seines lang erhofften Wunsches. Der Messias musste im Osten oder im Orient geboren werden. Das einzige Land, das sich dafür qualifiziert, ist Korea. Der neue Christus wird größer sein als Jesus, weil er die zweite Hälfte der Rettung durch die Heirat mit einer perfekten Frau bringen wird. Mun, der Herr der zweiten Wiederkunft, erfüllte diese Auflage durch die Heirat mit Hak Ja Han. Das bedeutet, die Trinität besteht aus Gott, dem dritten Adam (Mun) und seiner perfekten Ehefrau. Dies kennzeichnet den Beginn des neuen Zeitalters. Menschen können durch die persönliche Segnung Muns volle Rettung erlangen.

 

Wie praktiziert die Vereinigungskirche ihre Religion?

 

Der absolute Weg zur Rettung ist der durch eine Ehe, die von Mun arrangiert und gesegnet wird. Eine bestehende Ehe ist unreif oder nicht ausreichend, bis das Paar diese Segnung erhält. Solche Ehen werden aufgelöst. Das Paar muss sich trennen, bis Mun sie zu einem späteren Zeitpunkt mit seiner feierlichen Sanktion wieder zusammenführen wird. Um das Wohlwollen Muns zu erlangen, müssen die Anwärter drei neue Mitglieder in die Kirche werben. Alleinlebende Personen müssen keusch bleiben und sieben Jahre arbeiten, bevor ihre Heirat gestattet wird. Es gibt einen bestimmten Repräsentanten Muns, der die Trauungen arrangiert. Oft kennen sich die Paare bis zur Trauung nicht. Heiraten mit Partnern unterschiedlicher Rassen werden gefördert. 1988 hielt Mun eine Massenhochzeit in Korea ab, bei der 6 516 Ehepaare getraut wurden. Nach der Hochzeit müssen die Ehepartner 40 Tage getrennt voneinander leben. Ehepaare dürfen bis zum 35. Lebensjahr keine Kinder haben. Kinder, die geboren werden, sind perfekt. Sie werden von ihren Eltern getrennt und wachsen mit anderen Kindern der Gemeinschaft auf.

Ein wichtiger Teil im Leben eines Mun- Anhängers ist der wöchentliche „Pledge Service“. Jeden Sonntag um 5.00 Uhr versammeln sie sich vor einem Bild Muns. Sie neigen sich dreimal zum himmlischen Vater und zum wahren Elternteil (Mun). Dann rezitiert einer der Teilnehmer eine lange Zusage des Versprechens (pledge) gegenüber Mun. Sie endet mit der dreimaligen Wiederholung des Satzes: „Dies verspreche und schwöre ich.“ Das Gebet richtet sich an Mun. Bei Gebetsversammlungen ist bekannt, dass sie in emotionalen Darbietungen von Freude oder Trauer explodieren. Personen können an Trancen, Seancen“ oder Divinationen“ (Vergöttlichungen) teilnehmen. Viele der Praktiken sind okkulter Natur“.

 

Wie sollten sich Christen gegenüber der Vereinigungskirche verhalten?

 

Einige generelle Prinzipien im Umgang von Christen mit Anhängern anderer Religionen gelten auch hier. Christen sollten eine gesunde Glaubenserfahrung mit Jesus Christus gemacht haben. Sie müssen ein Leben führen, das Christus ehrt, und sie sollten möglichst umfassende Kenntnisse von der Bibel haben. Offenheit und liebevolles Interesse helfen am ehesten weiter. Am besten legt man seinen Schwerpunkt auf die eigene, persönliche Glaubenserfahrung. Eine persönliche Freundschaft, die dem anderen demütige und geduldige Nächstenliebe entgegenbringt, ist unbedingt wichtig.

Zuweilen ist es notwendig, den Glauben und die Praxis des anderen herauszufordern. Man sollte es aber vermeiden, auf den Gründer oder das System einen Angriff zu wagen, um sich nicht in Argumentationen zu verstricken. Einfühlungsvermögen, Fairness, Respekt und Scharfsinn sind nötig. Ziel ist es, das Vertrauen des anderen in Freundschaft zu gewinnen und ihn vorsichtig zu überzeugen.

Die Organisation Muns lehrt, dass alle Nicht-Mitglieder Anhänger des Satans sind. Dies macht es für einen Christen besonders schwierig, ein entspanntes Gespräch auf freundschaftlicher Basis zu führen. Eine Freundschaft, die vom Vertrauen geprägt ist, bildet die richtige Basis für einen Christen, um Lehren zu hinterfragen, die dem christlichen Glauben und Leben konträr gegenüberstehen. Entscheidende Gesprächspunkte sind die Autorität und Alleingültigkeit der Bibel, Schöpfung, Sünde und Sündenfall, Jesus Christus und die Rettung durch seine Gnade.

Muns Lehren über die Bedeutung menschlicher Sexualität müssen angesprochen werden. Die Mun –Anhänger arbeiten unter schwerem psychologischen und emotionalen Druck. Viele sehnen sich innerlich nach einem Weg aus ihrem Sklavendasein gegenüber der Bewegung.

 

* Spezielle Begriffe

 

Divination (Vergöttlichung)

Eine magische Methode, um das Unbekannte zu entdecken und um die Zukunft vorauszusagen.

 

Okkultismus

Der Bereich geheimnisvoller, übernatürlicher Praktiken mit dem Ziel, Geschehnisse oder Personen zu kontrollieren.

 

Seance

Ein Ereignis, bei dem die versammelten Personen versuchen, eine Verbindung mit bereits verstorbenen Personen herzustellen. Dies geschieht mit Hilfe einer Person, einem „Medium“, das diese besondere Fähigkeit für sich beansprucht, wie im Spiritismus.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung

Heimatmission EFG

Dr Earl Martin

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357. Zeugen Jehovas – Wachtturm-Gesellschaft

Samstag, 6. April 2013 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

wir erleben es in unserer Zeit wie noch nie, dass Menschen einen Fixpunkt für Ihr Leben suchen. Leider versagen die allermeisten Kirchen, wenn es darum geht, den Menschen diesen Fixpunkt in Form der frohen Botschaft von Jesus Christus, konkret vorzuleben. Es gibt da soviel Lippenbekenntnisse und Formalismus, soviel Herrschaft des Fleisches und des Menschen, dass man kein Hinweis auf die Liebe Gottes in Jesus Christus sein kann.

Deshalb suchen die allermeisten Menschen dann an Stellen, die Sie in die Irre führen. Nur, weil Gott aus Gnade und Liebe, jeden Menschen mehrfach in seinen Leben anspricht und zur Umkehr ermuntert, erkennen Menschen die Irrwege und haben die Chance den wahren Sinn Ihres Lebens zu finden.

Die Serie über diese Irrlehren soll helfen, dass Menschen mit Gottes Hilfe zur Umkehr finden. Ich glaube, dass der Heilige Geist hier sein Werk tun wird.

 

Entstehung und Wachstum

 

Der Gründer dieser Bewegung ist C.T. Russell (1852-1916) Er war anfangs Presbyterianer, bevor er unter den Einfluss von Siebenten-Tags-Adventisten kam. Aufgrund seines intensiven Bibelstudiums sagte er die Wiederkehr Jesu Christus für 1874 voraus. Als diese Vorhersage nicht eintraf, erklärte er, dass Jesus unsichtbar wiedergekommen sei. Diese Wiederkunft bedeute den Beginn der Schlacht von Harmagedon* (vgl. Offb.16,16) und die Aufrichtung des Reiches Gottes im Himmel. 1884 gründete Russell die Organisation. Er gab ihr später den Namen „Wachtturm-Bibel- und Traktat-Gesellschaft (WTG)“ und gründete ihr Hauptquartier 1909 in Brooklyn. Die Schlacht von Harmagedon sollte im Oktober 1914 beendet sein; zu diesem Zeitpunkt würde ein tausendjähriger Frieden beginnen, und zugleich sollte die Herrschaft der Heiden ein Ende haben. Stattdessen brach 1914 der Erste Weltkrieg aus. Durch die falsche Vorhersage verloren viele Anhänger ihr Vertrauen gegenüber der Organisation. Nachdem Russell 1916 gestorben war, bestritt die Wachtturm-Organisation bald jegliche Verbindung zu ihm.

 

Sein Nachfolger war J.F. Rutherford (1869-1942). Er verlegte die Wiederkunft Christi von 1874 auf 1914. Dies bedeute, dass Christus auf seinen himmlischen Thron gestiegen sei, er habe den Teufel gerichtet und das Tausendjährige Reich aufgerichtet. Satan sei aus dem Himmel auf die Erde verbannt worden, wo er gegenwärtig über alle Völker herrsche. Rutherford, ein ausgezeichneter Organisator, bildete die Gesellschaft in eine straff geführte Organisation um. Er befürwortete ein Programm der aktiven Ablehnung des Christentums. 1941 nannte sich die Organisation zum ersten Mal „Zeugen Jehovas“.

 

Nach dem Tode Rutherfords wurde N.H. Knorr (1905-1977) Präsident. Er gab die Wachtturm-Übersetzung „Die Neue Welt – Übersetzung der Heiligen Schrift“ heraus. Als fähiger Administrator führte er die Gesellschaft zu Wachstum und Fortschritt. Seine nicht eingetroffene Vorhersage der Wiederkunft Christi und des Endes der Welt 1975 waren für die Zeugen Jehovas ein schwerer Rückschritt. Viele Anhänger verließen die Bewegung. Von 1977-1992 war F.W Franz Präsident. Er wurde 99 Jahre alt. Unter ihm wurde die Führung zu einer Herrschaft. Der seit 1993 amtierende Präsident heißt M. Henschel. Die Bewegung hat insgesamt viele Kontroversen und schwere Verfolgungen durchlitten.

 

Es gibt mehr als 3 Millionen Zeugen Jehovas in 206 Ländern. Ihre Wachstumsrate liegt bei 4%. In letzter Zeit sind sie mit einer Wachstumsrate von 8% in Osteuropa aufgetreten. Nachdem sie bislang in den meisten osteuropäischen Ländern verboten waren, haben sie jetzt eine offizielle Anerkennung in Polen, Ungarn, Rumänien und in Rußland erhalten. 1990 nahmen 32 000 Menschen aus den osteuropäischen Ländern an einem Kongress der Zeugen Jehovas in Warschau teil.

 

 

Was glauben und lehren die Zeugen Jehovas?

 

Die Zeugen Jehovas halten ihre Bibelübersetzung für die unfehlbare Autorität in Lehre und Praxis. Ihr Hauptanliegen bei der Predigt ist das kommende Ende der Welt. Das himmlische Reich Jehovas steht nahe bevor. In der Schlacht von Harmagedon werden die Bösen vernichtet werden. Jehova wird mit jenen, die ihm treu geblieben sind, sein Reich auf Erden errichten. Die Zeugen sprechen von Jesus als „Gottes Sohn“, nicht aber als „Sohn Gottes“, d.h. er ist für sie nicht göttlichen Ursprungs. Er ist der Erstgeborene der Schöpfung Gottes, aber er ist Jehova untergeordnet. Jesus ist der „Hauptzeuge“. Er führte das Leben eines perfekten Menschen. Sein Tod am Marterpfahl (nicht am Kreuz) war das Lösegeld für die Sünden Adams.

Die Zeugen beten Jehova durch Christus an. Sie lehnen die Dreieinigkeit ab – folglich lehnen sie auch den Heiligen Geist als Person ab. Der Geist ist eine unpersönliche, unsichtbare Kraft. Drei Dinge sind notwendig: Glaube an Jehova, Glaube an die erlösende Tat Christi und gute Werke. Die guten Werke sind die Taufe, Arbeit für die Gesellschaft, rechtes Leben, beständiges Zeugnisgeben. Nur 144 000 auserwählte Zeugen, die die erste oder geistliche Auferweckung erleben, werden in den Himmel kommen. Als Priester und Könige werden sie gemeinsam mit Christus über die neue Erde herrschen. Es ist nicht deutlich, wie man Mitglied dieser auserwählten Gruppe wird; es geschieht durch einen besonderen Weiheritus. Die Vielzahl der gläubigen Zeugen wird die zweite oder körperliche Auferweckung erleben. Sie bleiben als Untertanen des Reiches Christi in der neuen Welt. Da die Zeugen Jehovas die Existenz der Hölle ablehnen, lehren sie eine vollkommene Vernichtung all jener, die nicht zu ihnen gehören. Vor dem Jüngsten Gericht werden die Nicht-Zeugen eine letzte Chance haben, Jehova anzunehmen.

 

 

Wie praktizieren die Zeugen Jehovas ihren Glauben?

 

Neue Mitglieder kommen zu dieser Bewegung, indem sie (durch Untertauchen) getauft werden. Sie müssen an einem ganzen Schulungsprogramm des Zeugnisgebens teilnehmen. Der Besuch der wöchentlichen Bibelstunde ist unbedingt gefordert. Das Gedächtnismahl – unser Abendmahl – feiern sie nur einmal im Jahr.

Folgende Praktiken sind verboten: Sonntagsgottesdienst in einer Kirche, Verehrung von Bildern, das Feiern von Weihnachten oder Ostern, Spiritismus*, Teilnahme an überkonfessionellen Treffen und die Anerkennung einer kirchlichen Obrigkeit. Da sie sich als ,,Fremdlinge“ auf Erden verstehen und für sie alle Regierungen böse sind, dürfen die Zeugen weder wählen, noch Militärdienst leisten. Die Tatsache, dass Bluttransfusionen jeglicher Art bei ihnen strengstens verboten sind, hat zu vielerlei öffentlichen Kontroversen geführt.

 

Zwei Missionsmethoden gehen Hand in Hand: systematische Besuche von Tür zu Tür und die Verteilung von Literatur. Sie veröffentlichen unglaubliche Mengen. Sie sind gehalten, vor dem unmittelbaren Ende dieser Generation allen zu Predigen. Jeder Zeuge ist ein Verkündiger*. Die Zeugen wenden dafür viel Zeit und Kraft während ihres Lebens auf. Christus, der Hauptzeuge, der in der Öffentlichkeit und den Häusern predigte, ist oberstes Vorbild. Jedem Zeugen wird ein bestimmtes Gebiet zugeordnet. Man muss Pro Jahr zwei Besuche in jedem Haushalt in diesem Gebiet machen. Jeder Zeuge macht im Durchschnitt zehn Besuche pro Woche. Mit ihrer sorgsamen Buchhalterschaft notierten sie 1975 mehr als 382 Millionen Stunden Hausbesuche. Gewöhnlich gehen sie zu zweit. Sie sind immer bereit, mit Menschen über ihre Lehre zu sprechen. Wenn sie jedoch nicht in einen Haushalt gelangen, müssen sie den Wohnungsinhabern wenigstens ihre Literatur in die Hände drücken. Zuerst werden sie kontroverse Themen vermeiden und sich stattdessen auf Bibelstellen berufen, die die Zeugen Jehovas besonders schätzen. Der Angesprochene soll ermutigt werden, die Literatur zu lesen. Zeugen versuchen immer, einen Rückbesuch“ zu arrangieren. Sie laden den Angesprochenen ein, eine der wöchentlichen Bibelstunden in einer Wohnung in der unmittelbaren Gegend zu besuchen. Zeigt jemand Interesse, dann wird der Angesprochene eingeladen, um eine Bibelstunde im Königreichssaal* zu besuchen, wo sich die Gemeinde vor Ort versammelt. So geworbene Menschen werden ermutigt, auch ihre Familienangehörigen und Freunde zu den Treffen mitzubringen.

 

 

Wie sollen sich Christen gegenüber Zeugen Jehovas verhalten?

 

Einige generelle Prinzipien im Umgang von Christen mit Anhängern anderer Religionen gelten auch hier. Christen sollten eine gesunde Glaubenserfahrung mit Jesus Christus gemacht haben. Sie müssen ein Leben führen, dass Christus ehrt, und sie sollten eine möglichst umfassende Kenntnisse der Bibel haben. Offenheit und liebevolles Interesse helfen am ehesten weiter. Am besten legt man seinen Schwerpunkt auf die eigene, persönliche Glaubenserfahrung. Eine persönliche Freundschaft, die dem anderen demütige und geduldige Nächstenliebe entgegenbringt, ist unbedingt wichtig.

Zuweilen ist es notwendig, den Glauben und die Praxis des anderen herauszufordern. Man sollte deshalb immer wieder jene Wachtturm- Lehren hinterfragen, die der christlichen Überzeugung widersprechen. Man sollte es aber vermeiden, auf den Gründer oder das System einen Angriff zu wagen, um sich nicht in Argumentationen zu verstricken Einfühlungsvermögen, Fairness, Respekt und Scharfsinn sind gefordert. Ziel ist es, das Vertrauen des anderen in Freundschaft zu gewinnend ihn vorsichtig zu überzeugen. In Gesprächen mit den Zeugen Jehovas sollte man die ihnen geläufige Bibelübersetzung „Die Neue Welt – Übersetzung der Heiligen Schrift“ benutzen. Wichtig ist es, immer wieder darauf hinzuweisen, dass das Wort Gottes Vorrang hat vor jeder menschlichen Organisation und deren Interpretation. Wichtig ist es auch, den von den Zeugen Jehovas für Gott bevorzugten Namen „Jehova“ zu akzeptieren!

 

 

* Spezielle Begriffe

 

 

Harmagedon

Die große Schlacht am Ende der Tage, wenn die Kräfte des Bösen und das Heer Gottes gegeneinander kämpfen. Das Heer Gottes wird den Sieg behalten (vgl. Offb. 16,16).

 

Rückbesuch

Ein nochmaliger Besuch in der Wohnung vorher Angesprochener.

 

Königreichssaal

Ein Gebäude mit einfacher Architektur und schlichten Möbeln, das als Treffpunkt für die Zeugen Jehovas dient.

 

 

Verkündiger

Der Zeuge Jehovas, der als Prediger der Wachtturm-Nachricht arbeitet.

 

Spiritismus

Eine religiöse Praxis, die die Kommunikation zwischen Verstorbenen oder anderen Geist-Wesen und Menschen herstellt. Ein solcher Kontakt wird möglich durch eine Person (Medium), die in dieser Hinsicht besonders begabt ist.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung

Heimatmission EFG

Dr Earl Martin

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356. Scientologie – Dianetik

Samstag, 6. April 2013 | Autor:

 

Lieber Blogbesucher,

wir erleben es in unserer Zeit wie noch nie, dass Menschen einen Fixpunkt für Ihr Leben suchen. Leider versagen die allermeisten Kirchen, wenn es darum geht, den Menschen diesen Fixpunkt in Form der frohen Botschaft von Jesus Christus, konkret vorzuleben. Es gibt da soviel Lippenbekenntnisse und Formalismus, soviel Herrschaft des Fleisches und des Menschen, dass man kein Hinweis auf die Liebe Gottes in Jesus Christus sein kann.

Deshalb suchen die allermeisten Menschen dann an Stellen, die Sie in die Irre führen. Nur, weil Gott aus Gnade und Liebe, jeden Menschen mehrfach in seinen Leben anspricht und zur Umkehr ermuntert, erkennen Menschen die Irrwege und haben die Chance den wahren Sinn Ihres Lebens zu finden.

Die Serie über diese Irrlehren soll helfen, dass Menschen mit Gottes Hilfe zur Umkehr finden. Ich glaube, dass der Heilige Geist hier sein Werk tun wird.

Entstehung und Wachstum

 

L. Ron Hubbard (1911-1986) gründete die Scientology-Bewegung in den frühen 50er Jahren. Ursprünglich war er Autor für Science Fiction – Romane. 1951 wurde sein Buch „Dianetik. Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ zu einem Bestseller, obwohl Wissenschaft und medizinische Fachkräfte die Praktiken der Dianetik* kritisierten. Dessen ungeachtet dehnte sich die Bewegung schnell aus. Hubbard gründete 1966 eine wichtige Organisation, das „Guardian Office“. Es dient dazu, die rechte Lehre zu bewahren und Kritikern entgegenzutreten und bildet eine Art eigenen Geheimdienst. Administrative Aufgaben und der Kontakt zur Öffentlichkeit werden von diesem Büro wahrgenommen; es ist zum mächtigen rechtlichen Arm der Scientologen geworden.

Die geschichtliche Entwicklung der Gruppe kennzeichnen Kontroversen. Sie mußte einen lang anhaltenden Kampf mit mehreren Abteilungen der US-Regierung überstehen, da es Unstimmigkeiten über ihre steuerliche Einordnung, ihre Spionage – Praktiken und die Benutzung von E – Metern* gab. Scientologen waren lange Zeit auch mit der australischen Regierung in öffentliche Streitereien verwickelt. Der Hamburger Senat aberkannte der Scientology-Gruppe 1991 die Gemeinnützigkeit.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz erwägt, sie auf Grund ihrer totalitären Ansprüche zu observieren.

In den 90er Jahren versuchte Scientology, ihre Aggressivität zu reduzieren und ihr Bild in der Öffentlichkeit zu verbessern. Trotz aller Kontroversen wächst die Bewegung weiter. In den 60er und 70er Jahren wuchsen sie durch missionarische Bemühungen um ein Vielfaches. Anfang der 90er Jahre gab es 700 Missionszentren in 65 Ländern. Die Mitarbeiter sind oft Verfolgungen ausgesetzt.

Scientology scheint den Ruf als „Verfolgte“ zu genießen.

Die Scientologen sind in den meisten europäischen Hauptstädten vertreten. Aufgrund eigener Angaben haben sie mehr als 8 Millionen Mitglieder. Trotzdem ist es realistischer, davon auszugehen, daß die Zahl der aktiven Mitglieder zwischen 50000 und 600000 liegt; weitere vier Millionen Sympathisanten kommen noch einmal hinzu. Die meisten Scientology-Anhänger kommen aus der Mittelschicht. Viele von ihnen sind ehemalige bekennende Christen zwischen 20 und 30 Jahren. Einige Forscher halten Scientology für die am schnellsten wachsende religiöse Bewegung.

 

Was glauben und lehren die Scientologen?

 

Um die Lehren der Scientologen verstehen zu können, muß man ein ganz neues Vokabular lernen. Es enthält viele neue Wörter und viele alte Wörter, die eine neue Bedeutung bekommen haben. Die Grundlehre bestätigt, daß jeder Mensch im Grunde seiner Person gut ist. D.h. in seinem eigenen Ich, dem Thetan*. Jeder Mensch hat oder ist ein Thetan. Ein Thetan ist einer von den vielen allmächtigen Schöpfergöttern, die ihren übernatürlichen Status aufgegeben haben, um das Leben auf diesem Planeten kennenzulernen. Durch den Prozeß der Evolution haben sie sich durch mehrere Feinkarnationen (Wiedergeburten) eines Menschen hindurchgearbeitet, um Mensch zu werden.

Es gibt zwei Teile im menschlichen Gehirn (engl.: Mind): einen analytischen und einen reaktiven Teil. Der analytische Mind funktioniert wie das normale Bewußtsein. Dabei macht es sich das Gute im Menschen bewußt. Der reaktive Mind verleugnet jedoch die menschliche Güte. Er zeichnet im Unterbewusstsein Engramme* auf, d.h. schockierende und negative Lebenserfahrungen. Dies verursacht viele geistige und emotionale Probleme. In dieser Hinsicht verhindert der reaktive Mind, daß das individuelle Thetan das eigene wahre Potential erfüllen kann. Die Existenz eines Menschen wird durch die Engramme vorheriger Daseinsweisen erschwert, die manchmal mehrere Millionen von Jahren zurückreichen. Man muß die belastenden Engramme abwerfen, um zu überleben, d.h. man muß die eigenen Probleme aufdecken.

Es gibt acht „Dynamiken“ zum Überleben. Sie sind Grund der menschlichen Existenz: das eigene Leben, sexuelle Aktivität, Sozialbeziehungen, die Menschheit an sich, alles Tier- und Pflanzenleben, das physische Universum, der geistige Bereich, Unsterblichkeit und unendliche Göttlichkeit. Das Ziel ist, auf die achte Ebene zu kommen. Menschen, die dies erreichen und die Auswirkungen des reaktiven Minds überwinden, sind „Operating Thetans“.

Das letztgültige Ziel ist es, den Planeten von allem Einfluß der reaktiven Minds zu befreien der Zustand des „Clear“. Dies bringt universelle menschliche Vernunft, totaIen Frieden und das Ende von Umweltverschmutzung, Drogen und Kriminalität mit sich.

 

Scientology ist eine Mischung von Ideen aus der Psychologie, Science Fiction, Hinduismus, Buddhismus und dem Okkultismus*.

Wie praktizieren Scientologen ihre Religion?

 

Ein Mensch, der sich für die Scientologen entscheidet, ist ein sogenannter „Preclear“*. Der Auditor* benutzt ein E-Meter, ein Gerät, das einem Lügendetektor ähnlich ist. Es mißt die Hautreaktionen auf elektrische Impulse, während der Preclear sich seine negativen Erlebnisse in Erinnerung ruft. Dies ist eine sehr kosten- und zeitintensive Prozedur. Es ist für eine Person nicht ungewöhnlich, wenn die Untersuchung ca. 20000 DM kostet. Wohlhabende Menschen haben Tausende von DM für die Therapie ausgegeben. Im Prozeß des Clearing erfährt der Mensch eine Verbesserung seiner physischen und intellektuellen Fähigkeiten. Die Person, der es gelingt, sich selbst von allen zerstörerischen Engrammen zu säubern, wird zu einem „Operating Thetan“ (OT). Solche Menschen erhalten ihre übersinnlichen Kräfte zurück, wie z.B. Hellseherei oder Reisen außerhalb des Körpers. Dann sind sie in der Lage, physische und mentale Krankheiten wie Grippe, Blindheit, Rückenschmerzen und Depression zu heilen. Er kann auch andere Menschen von den Lasten ihrer Engramme befreien.

 

Wöchentliche Gottesdienste folgen bestimmten festgesetzten Zeremonien. Die besonderen Feiertage sind: Geburtstag des Gründers am 13. März und der 9. Mai, der Tag, an dem Hubbards erstes Buch veröffentlicht wurde.

 

Wie sollen sich Christen gegenüber Scientologen verhalten?

 

Einige generelle Prinzipien im Umgang von Christen mit Anhängern anderer Religionen gelten auch hier. Christen sollten eine gesunde GIaubenserfahrung mit Jesus Christus gemacht haben. Sie müssen ein Leben führen, das Christus ehrt, und sie sollten ein möglichst umfassendes Verständnis von der Bibel haben. Offenheit und liebevolles Interesse helfen am ehesten weiter. Am besten legt man seinen Schwerpunkt auf die eigene, persönliche Glaubenserfahrung. Eine persönliche Freundschaft, die dem anderen demütige und geduldige Nächstenliebe entgegenbringt, ist unbedingt wichtig.

Zuweilen ist es notwendig, den Glauben und die Praxis des anderen herauszufordern. Man sollte es aber vermeiden, auf den Gründer oder das System einen Angriff zu wagen, um sich nicht in Argumentationen zu verstricken. Einfühlungsvermögen, Fairness, Scharfsinn und Respekt vor dem anderen sind nötig. Ziel ist es, das Vertrauen des anderen in Freundschaft zu gewinnen und ihn vorsichtig zu überzeugen.

Der Christ sollte die Punkte genau kennen, an denen die Bibel und die Lehre der Scientologen in bezug auf Gott, menschliche Natur, Jesus Christus, Karma, Wiedergeburt und Rettung sich widersprechen. Wenn ein Mensch offen zum Gespräch ist, dann kann man den Scientologen fragen, ob er den Prozeß der Dianetik jemals angezweifelt hat. Wenn die Ansprüche der Scientologen benannt werden, sollte man um ausführlichere Details bitten. Es geht aber nicht nur darum, Zweifel über ihre Lehre zu wecken, sondern den Scientologen für die Vergebung durch Jesus Christus zu öffnen.

 

 

* Spezielle Begriffe

 

Auditor/Auditing

Bei den Scientologen ist der Auditor/ das Auditieren eine Art Seelsorge oder Bekenntnis zwischen einem bestimmten Seelsorger und einem Preclear. Es ist ein Prozeß,  in dem ein E-Meter benutzt wird(s. u.), bei dem ein Preclear sein vorheriges Leben (oder seine vorherigen Existenzweisen) auf die Probe stellen muß, um die eigenen Engramme zu entdecken, damit er sie später entfernen kann Ein Auditor ist der dazu bestimmte Seelsorger.

 

Dianetik

Eine systematische Gedanken-Technologie, um „durch die eigene Seele“ zu denken. Man muß die eigenen Engramme identifizieren, um sie zu lösen und zu entfernen.

 

Engramm

Es ist die negative Aufnahme eines vergangenen Traumas im Unterbewusstsein des Gehirns.

 

E-Meter

Ein elektronisches Gerät, das dem Lügendetektor ähnelt Es wird beim Auditing (s. o.) benutzt, um die Veränderungen eines Gehirns zu messen.

 

Okkultismus

Ein Bereich geheimnisvoller, übernatürlicher Praktiken mit dem Ziel, Geschehnisse oder Personen zu kontrollieren.

 

Preclear

Ein Mensch, der von seinen Engrammen noch nicht befreit ist. Er wird einem Auditor unterstellt, um von ihnen loszukommen.

 

Thetan/ Operating Thetan

Vom griechischen Buchstaben „Theta“ abgeleitet, ist Thetan die kontinuierliche, geistige, göttliche Substanz eines Menschen Es ist eine allmächtige Gottheit, die ihre übernatürliche Existenz aufgegeben hat, um zu den Menschen zu kommen. Ein „Operating Thetan“ ist einer, der „clear“ ist und über jegliches andere erhoben. Er hat seine Probleme überwunden und kann anderen helfen, ebenfalls ein „Operating Thetan“ zu werden.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung

Heimatmission EFG

Dr Earl Martin

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355. New Age

Samstag, 6. April 2013 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

wir erleben es in unserer Zeit wie noch nie, dass Menschen einen Fixpunkt für Ihr Leben suchen. Leider versagen die allermeisten Kirchen, wenn es darum geht, den Menschen diesen Fixpunkt in Form der frohen Botschaft von Jesus Christus, konkret vorzuleben. Es gibt da soviel Lippenbekenntnisse und Formalismus, soviel Herrschaft des Fleisches und des Menschen, dass man kein Hinweis auf die Liebe Gottes in Jesus Christus sein kann.

Deshalb suchen die allermeisten Menschen dann an Stellen, die Sie in die Irre führen. Nur, weil Gott aus Gnade und Liebe, jeden Menschen mehrfach in seinen Leben anspricht und zur Umkehr ermuntert, erkennen Menschen die Irrwege und haben die Chance den wahren Sinn Ihres Lebens zu finden.

Die Serie über diese Irrlehren soll helfen, dass Menschen mit Gottes Hilfe zur Umkehr finden. Ich glaube, dass der Heilige Geist hier sein Werk tun wird.

Entstehung und Wachstum

 

New Age(=Neues Zeitalter) wurde während einer Zeit soziologischer und religiöser Unruhen und geistlicher Dürre geboren. Die jüngere Generation hatte den Krieg satt Sie war unzufrieden mit den traditionellen Religionen – besonders mit dem Christentum.

Es gibt keinen einzelnen Gründer der Bewegung. Viele religiöse Lehrer aus Asien tauchten in der westlichen Welt auf und gründeten Zentren zur Förderung der Selbstverwirklichung. Die Wurzeln der New Age- Bewegung finden sich in alten religiösen Philosophien und psychologischen Schulen. Richtungen des Gnostizismus* und Hinduismus werden mit der westlichen Betonung von lndividualismus und Selbstbewusstsein verbunden.

Spiritismus*, Theosophie“ und ein neues Denken* bilden die Grundlage für den Gedankenaufbau der New Age – Bewegung. Einflüsse der Parapsychologie* sind ebenfalls spürbar, daneben auch Einflüsse des Humanismus und der Astrologie. Auch der Okkultismus* fand seinen Weg in diese Bewegung.

Unterschiedliche Gruppen haben sich ohne irgendeine übergeordnete Instanz unabhängig voneinander entwickelt. Stattdessen existiert ein umfangreiches Netz von einzelnen Gruppen.

Die einzelne Gruppe folgt normalerweise einem Gründer oder Führer, der das Denken und die Praxis der Gruppe entsprechend vorgibt. Die Liste von Personen und Gruppen ist endlos. Oft gibt es New Age -Veranstaltungen auf regionaler oder nationaler Ebene, die Tausende der Anhänger  zusammenbringt.

New Age manifestiert sich durch einen mächtigen Einfluss im Bereich der Gesundheit, in Belangen der Umwelt, der Bildung, der Wirtschaft und der Politik.

 

Was glauben und lehren die Anhänger der New Age – Bewegung?

 

Es gibt keine Gesamtdarstellung ihrer Lehren, aber bestimmte Ideale und Ziele formen ihr Weltbild Die New Age – Bewegung kann eher als eine mystische Erfahrung als durch ein System von Lehrmeinungen beschrieben werden. Sie bietet die Möglichkeit, eine geheimnisvolle, radikale, geistige Veränderung in einem Menschen zu bewirken. Die entstehende Veränderung soll dann auf andere übergreifen, so dass eine herrliche, universelle menschliche Gesellschaft zustande kommt.

Ihre Überzeugung gründet in dem Glauben, dass der gesamten Wirklichkeit eine „göttliche“ Einheit zugrunde liegt. „Gott“ ist aber eine unpersönliche, göttliche Energie in jedem Menschen.

Das Hauptproblem des Menschen ist die Unkenntnis der eigenen inneren Göttlichkeit. Die Menschen müssen einfach eine Veränderung erleben, die sie für die göttliche Energie offen macht. Dies ist eine Erfahrung, für die unterschiedliche Gruppen verschiedene Ausdrucksweisen verwenden: Selbstverwirklichung, Bewusstseinserweiterung, Erleuchtung usw. Jeder Mensch kann diese Erfahrungen machen. Natur, Menschheit und Universum entwickeln sich einem neuen Zeitalter von weltweitem Frieden, Gesundheit, Reichtum und Religiosität entgegen. New Age lehnt den für den Hinduismus typischen Pessimismus in Bezug auf die gegenwärtige Welt ab. Das Leben in dieser Welt ist nicht hoffnungslos an das gegenwärtige Leiden verloren. Stattdessen gibt es ein besonderes Potential zur Veränderung. Moral ist relativ im Blick auf die eigene kulturelle Situation. Es gibt kein absolutes Gut oder Böse.

New Age erwartet ein neues Zeitalter, das des Wassermanns. Nach Berechnungen von Astrologen soll es alle 2000 bis 2400 Jahre gemäß dem Aufgang der Tierkreiszeichen – ein neues Zeitalter geben. Für unsere Zeit sagen sie den Wechsel vom Fische – Zeitalter zum Wassermann (Aquarius) – Zeitalter an. Es wird einen gewandelten Menschen hervorbringen, der sich mit dem Kosmos als ganzes verbunden fühlt ein neuer, lang ersehnter „Evolutionssprung“ der Menschheit.

 

Wie praktizieren die New Age – Anhänger ihre Religion?

 

Der prinzipielle Weg zur Selbstverwirklichung geschieht durch vorgeschriebene Techniken der Meditation. Außerdem werden unterschiedliche Formen von Yoga praktiziert. Sie nehmen Drogen und benutzen besondere Kristalle, die eine göttliche Kraft ausstrahlen sollen. Einige suchen Erfahrungen, die sich außerhalb ihres Körpers zutragen, um eine höhere Stufe der Erleuchtung zu erreichen. Das Channeling* ist eine Methode, bei der ein Mensch mit seinem Geist-Führer kommuniziert. Der Mensch gibt die Kontrolle über sein Bewusstsein einem besonderen Geist, der mystische Nachrichten vermittelt. Es ähnelt der Besessenheit und ist eine Form der Divination* (Vergöttlichung). Einige praktizieren fernöstliche Kampfsportarten wie Karate, Kung Fu und Tai Chi, um eine höhere Bewußtseinsebene zu erreichen.

Eine Besonderheit dieser Gruppen ist ihr sozialer Aktivismus. Dies steht im Kontrast zu manchen anderen gegenwärtigen religiösen Bewegungen. Die Anhänger des New Age engagieren sich mit vollem Eifer in dem Prozess, das Zeitalter des Wassermannes einzuläuten.

 

Wie sollen sich Christen den Anhängern von New Age gegenüber verhalten?

 

 

Einige generelle Prinzipien im Umgang von Christen mit Anhängern anderer Religionen gelten auch hier. Christen sollten eine gesunde Glaubenserfahrung mit Jesus Christus gemacht haben. Sie müssen ein Leben führen, das Christus ehrt, und sie sollten ein möglichst umfassendes Verständnis von der Bibel haben.

Offenheit und liebevolles Interesse helfen am ehesten weiter. Am besten legt man seinen Schwerpunkt auf die eigene, persönliche Glaubenserfahrung. Eine persönliche Freundschaft, die dem anderen demütige und geduldige Nächstenliebe entgegenbringt, ist unbedingt wichtig.

Zuweilen ist es notwendig, den Glauben und die Praxis des anderen herauszufordern. Man sollte es aber vermeiden, auf den Gründer oder das System einen Angriff zu wagen, um sich nicht in Argumentationen zu verstricken. Einfühlungsvermögen, Fairness, Scharfsinn und Respekt vor dem anderen sind nötig. Ziel ist es, das Vertrauen des anderen in Freundschaft zu gewinnen und ihn vorsichtig zu überzeugen.

Es gibt bestimmte Schwerpunkte, die Christen mit den Anhängern von New Age gemeinsam haben. Diese könnten Brücken zum gegenseitigen Verständnis sein. Wir stimmen überein in Fragen des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt, in der Fürsorge für unsere Umwelt und in der Notwendigkeit der Zusammenarbeit, um das zu überwinden, was Menschen voneinander trennt. Angemessenes christliches Zeugnis gegenüber New Agern beginnt mit einem biblischen Verständnis von Gott und Mensch. Gott ist persönlich! Er ist der liebende und herrschende Schöpfer, der die Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat. In der ersten Versuchungsgeschichte (1. Mose 3) werden Mann und Frau dazu verführt, zu glauben, dass sie ,,wie Gott seien“. Das beschreibt die Auffassung der New Ager gut. irgendwie muss der Christ dem New Ager die folgenden Begriffe vermitteln: menschliche Sündhaftigkeit, der nutzlose Einsatz des Menschen zur eigenen Rettung, die Gnade Gottes, die sich im Kreuz und der Auferstehung Christi manifestiert, und die persönliche, bevorstehende Wiederkehr Jesu auf diese Welt, um die Verheißungen seines ewigen Königreiches zu erfüllen. Man muss die christliche Bedeutung Jesu vorsichtig vermitteln. Der Jesus der New Age – Bewegung ist anders als der Retter, den wir anbeten und dem wir dienen.

 

*Spezielle Begriffe

 

Channeling

Das Channeling ist eine Methode, bei der ein Mensch mit seinem Geist-Führer kommuniziert.

 

Divination (Vergöttlichung)

Eine magische Methode, um das Unbekannte zu entdecken und um die Zukunft vorauszusagen.

 

Gnostizismus

Gnostizismus (vom griech.: gnosis – Erkenntnis) ist eine Bezeichnung für eine Lehre, die behauptet, eine höhere Art der Erkenntnis und tiefere Einsicht in religiöse Geheimnisse zu vermitteln.

 

Neues Denken

Eine Bewegung, die Ende des 19 Jahrhunderts in den USA begann, und die lehrt, daß Gott eine unpersönliche Kraft ist, die geistig in der Welt anwesend ist. Das Geistige wird als das Entscheidende und als Ursache der Physischen Welt angesehen. Die Gedanken des Menschen haben reale Auswirkungen auf das menschliche Leben, ja sie haben Macht über die Physische Welt durch das Praktizieren des New Age – Glaubens.

 

Okkultismus

Der Bereich geheimnisvoller, übernatürlicher Praktiken mit dem Ziel, Geschehnisse oder Personen zu kontrollieren.

 

Parapsychologie

Die wissenschaftliche Untersuchung von Ereignissen bei Menschen, die nicht durch die Naturgesetze erklärt werden können.

 

Spiritismus

Eine religiöse Praxis, die die Kommunikation zwischen Verstorbenen oder anderen Geist-Wesen und Menschen herstellt. Eine solche Kommunikation wird durch eine Person (Medium) möglich, die in dieser Hinsicht besonders begabt ist.

 

Theosophie

Bedeutet ,,Weisheit von Gott“. Es ist ein religiöses System, das universale Bruderschaft, wissenschaftliche Untersuchungen, Philosophie und Religion fördert. Das Potential mystischer Kräfte im menschlichen Geist wird ebenfalls gefördert, Praktiken aus dem Spiritismus werden benutzt, um höhere Weisheit zu erlangen.

 

Mit freundlicher Genehmigung

Heimatmission EFG

Dr Earl Martin

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354. Transzendentale Meditation(TM)

Samstag, 6. April 2013 | Autor:

Lieber Blogbesucher,

wir erleben es in unserer Zeit wie noch nie, dass Menschen einen Fixpunkt für Ihr Leben suchen. Leider versagen die allermeisten Kirchen, wenn es darum geht, den Menschen diesen Fixpunkt in Form der frohen Botschaft von Jesus Christus, konkret vorzuleben. Es gibt da soviel Lippenbekenntnisse und Formalismus, soviel Herrschaft des Fleisches und des Menschen, dass man kein Hinweis auf die Liebe Gottes in Jesus Christus sein kann.

Deshalb suchen die allermeisten Menschen dann an Stellen, die Sie in die Irre führen. Nur, weil Gott aus Gnade und Liebe, jeden Menschen mehrfach in seinen Leben anspricht und zur Umkehr ermuntert, erkennen Menschen die Irrwege und haben die Chance den wahren Sinn Ihres Lebens zu finden.

Die Serie über diese Irrlehren soll helfen, dass Menschen mit Gottes Hilfe zur Umkehr finden. Ich glaube, dass der Heilige Geist hier sein Werk tun wird.

 

Entstehung und Wachstum

 

lm Jahre 1958 beschloss Maharishi Mahesh Yogi, die TM auf der ganzen Welt zu verbreiten. Er wurde 1911 in Indien geboren. Als Erwachsener wurde Maharishi Anhänger von Guru* Dev, einem „göttlichen Lehrer“. Guru Dev hatte eine Meditationstechnik entwickelt, die ihre Wurzeln in Untersuchungen der mittelalterlichen Tradition des Hinduismus hatte. Er gab seine Philosophie und seine meditativen Methoden an seinen Lieblingsschüler Maharishi weiter. 1959 ging Maharishi in den Westen, um die Organisation zu gründen, die unter den Namen „Gesellschaft der Weltregierung des Zeitalters der Erleuchtung“ (GTM) oder „Internationale Meditationsgesellschaft“ bekannt wurde. Zuerst ging er in die USA, später ließ er sich dann in London nieder. Anfang der 60er Jahre kam er durch Vortragsreisen durch die ganze Welt. 1967 bekam seine Bewegung einen wichtigen Auftrieb, als die Beatles Anhänger dieser Bewegung wurden. In den folgenden Jahren schlossen sich viele bekannte Persönlichkeiten der TM an. 1972 offenbarte Maharishi eine Strategie für seinen „Weltplan“. Zweck dessen ist, die „Wissenschaft der kreativen Intelligenz“ (ein anderer Name für die TM) auf der ganzen Welt auszubreiten. Er gründete das Weltplanungskomittee um sein Ziel, 3 600 Zentren in der ganzen Welt zu gründen, zu erreichen.

 

Der Ort des internationalen Zentrums von TM ist nicht eindeutig; er soll entweder in Seelisberg in der Schweiz oder in Ghaziabad in Indien liegen. Besonders im Westen genoss die Bewegung ein bemerkenswertes Wachstum. Mitte der 70er Jahre gab es einen Schwund an Mitgliedern. Um den Verlust zu überwinden, stellte die TM ein Meditationsprogramm für Fortgeschrittene auf, das den Meditierenden die Fähigkeit versprach zu schweben. Dies hatte starke Opposition von außen und weiteren Mitgliederschwund zur Folge. Um in der nichtreligiösen Öffentlichkeit Anklang zu finden, besteht TM darauf, keine Religion zu sein.

 

1978 erlitt die Bewegung einen weiteren Rückschritt, als der Bundesgerichtshof in den USA entschied, dass TM sehr wohl eine Religion sei und daher nicht an öffentlichen Schulen unterrichtet werden dürfe.

Während sich das Wachstum der Gruppe in den USA verlangsamte, wuchs es in anderen Teilen der Welt. Der ,,Weltplan“ ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der TM.

 

Was glauben und lehren die Anhänger der TM?

 

TM ist eine der bekannteren Gruppen des New Age. Der Mensch muss über seine normalen Bewusstseins-Ebenen hinauswachsen: Schlaf, Träume und normales Bewusstsein. Durch Meditation muss man zur vierten Bewusstseinsebene aufsteigen, die den Menschen in einen Zustand von geistiger, emotionaler und religiöser Höhe versetzt. Auf diese Weise kann man die ,,kreative Intelligenz“ erreichen und die eigene geistige Natur erkennen und so gerettet werden. TM beansprucht für sich, dass die richtige Meditationspraxis große Vorteile mit sich bringt. Sie verbessert die physische, geistige und emotionale Gesundheit eines Menschen. Sie verändert die gesamte Existenz. Es gibt drei zusätzliche Bewusstseinsebenen, die zum Absoluten führen, dem „Einheitsbewusstsein“. Sie führt den Menschen in eine absolute Freiheit von den unzähligen Zyklen von Geburt, Tod und Wiedergeburten (Reinkarnationen). TM behauptet, dass ein „Zeitalter der Erleuchtung“ beginnen wird, wenn diese Lehre überall anerkannt ist. Es ist ein Zeitalter von universaler Gesundheit, Freude und Frieden (vgl. New Age).

 

Wie praktizieren Anhänger der TM ihre Religion?

 

TM bietet ein Basisprogramm der Meditation an – täglich morgens und abends je eine zwanzigminütige Einheit. Der Meditierende wiederholt leise das besondere Wort oder Mantra*, das man mit Beginn der Mitgliedschaft erhält. Das neue Mitglied erhält sein/ihr Mantra während eines feierlichen Gesangsgottesdienstes, in dem Hindu-Götter angebetet und Blumen und Früchte auf einem Altar dargebracht werden. Nachdem das Lied gesungen ist, flüstert der Leiter dem neuen Mitglied sein besonderes Mantra ins Ohr. Die Wahl des Mantras wird durch das Geschlecht und das Alter zum Zeitpunkt der Zeremonie bestimmt. Das Mantra soll die Gottheit auf übernatürliche Weise näher zum Meditierenden bringen. Man darf das Mantra niemals jemandem anders verraten. Tut man es, so verliert es seine besondere Kraft.

 

Wie sollen sich Christen gegenüber Anhängern der TM verhalten?

 

Einige generelle Prinzipien im Umgang von Christen mit Anhängern anderer Religionen gelten auch hier. Christen sollten eine gesunde Glaubenserfahrung mit Jesus Christus gemacht haben. Sie müssen ein Leben führen, das Christus ehrt, und sie sollten ein möglichst umfassendes Verständnis von der Bibel haben. Offenheit und liebevolles Interesse helfen am ehesten weiter. Am besten legt man seinen Schwerpunkt auf die eigene, persönliche Glaubenserfahrung. Eine persönliche Freundschaft, die dem anderen demütige und geduldige Nächstenliebe entgegenbringt, ist unbedingt wichtig.

Zuweilen ist es notwendig, den Glauben und die Praxis des anderen herauszufordern. Man sollte es aber vermeiden, auf den Gründer oder das System einen Angriff zu wagen, um sich nicht in Argumentationen zu verstricken. Einfühlungsvermögen, Fairness, Respekt und Scharfsinn sind nötig. Ziel ist es, das Vertrauen des anderen in Freundschaft zu gewinnen und ihn vorsichtig zu überzeugen.

Folgende Hinweise beschreiben, wo man als christlicher Gesprächspartner mutig und wo man behutsam sein sollte: Das biblische Gebot gegen die Götzenverehrung widerspricht der TM-Zeremonie, in der hinduistischen Göttern gehuldigt wird (2. Mose 20, 3-5). Es ist falsch, wenn man annimmt, daß ein Mensch Göttlichkeit und Rettung durch persönliche Leistung erreichen kann. TM kann auch zu ernsthaften psychologischen Schäden führen. Sucht ein Christ Kontakt zu einem Anhänger der TM, sollte er unterscheiden können, ob diese Person eine leitende Funktion hat, oder ob er ,,nur“ ein Meditierender ist. Man sollte sich nicht an den negativen Aspekten der TM festhalten, sondern das Gespräch auf die positiven Erfahrungen bringen, die man mit dem christlichen Glauben und Leben gemacht hat. TM behauptet, inneren Frieden anzubieten. Man soll die Schuld durch Meditation überwinden. lm Gegensatz dazu sollte man den Opfertod Christi und die Gabe der Vergebung betonen. Man sollte dem TM-Anhänger den Frieden und das volle Leben in dieser Welt und auch in der nächsten Welt anbieten, aber klar machen, daß beide nur in dem Glauben an Jesus Christus gefunden werden können.

 

* Spezielle Begriffe

 

Kreative Intelligenz

In der Transzendentalen Meditation begegnet man ihr oft als ,,Wissenschaft der kreativen Intelligenz“. Es ist ein Zusammenschmelzen von objektiver moderner Wissenschaft und subjektiver Vedic(Hindu)-Wissenschaft. Sie meint eine überlegene Intelligenz, die wiederum für das Individuum und die Gesellschaft Gesundheit, Intelligenz, verbesserte Fähigkeiten, Freude und Frieden mit sich bringt.

 

Guru

Ein religiöser Lehrer, der andere zu einem intensiveren Verständnis und entsprechender Praxis führt.

 

Mantra

Ein geheimes Wort oder Begriff, der die Gottheit repräsentiert. Es wird in Meditationen und Gesängen verwendet, um zur „vollständigen Ruhe“ und zum „kosmischen Bewußtsein“ zu finden.

 

Mit freundlicher Genehmigung

Heimatmission EFG

Dr Earl Martin

Thema: Religionen, Sekten und Aberglaube | 8 Kommentare