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281. Vorbereitung auf die Endzeit – negative Entwicklungen Teil 3

Samstag, 6. August 2011 | Autor:

Die Audio Botschaft kann man hier herunter laden

Negative endzeitliche Entwicklungen  – Teil 3

Jes 60,1-2 Licht und Finsternis
Jesus tadelt die Pharisäer und Sadduzäer, weil sie die Zeichen der Zeit nicht beurteilen können. Mat 16,3-4

Es geht um viel mehr als nur Information aufzunehmen, wir müssen sie geistlich wahrnehmen, einordnen und in ihrer Bedeutung verstehen.

Luk 21,
28 Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blickt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.
29 Und er sprach ein Gleichnis zu ihnen: Seht den Feigenbaum und alle Bäume!
30 Wenn sie schon ausschlagen, so erkennt ihr von selbst, da ihr es seht, dass der Sommer schon nahe ist.
31 So erkennt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist.
1. Thes 5,
1 Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird.
2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen.
4 aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife;
5 denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
6 Also lasst uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!
7 Denn die da schlafen, schlafen bei Nacht, und die da betrunken sind, sind bei Nacht betrunken.
Off 3,3
Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
Luk 12,
39 Dies aber erkennt: Wenn der Hausherr gewusst hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, so hätte er gewacht und nicht erlaubt, dass sein Haus durchgraben würde.
40 Auch ihr, seid bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt in der Stunde, da ihr es nicht meint.

Röm 13,11-14 Die Zeit erkennen, aufwachen vom Schlaf
Das Wort kann auch übersetzt werden „träge Untätigkeit“. Geistliche Schläfrigkeit, Trägheit lässt uns diese deutlichen Zeichen kaum wahrnehmen, schwächt sie ab, relativiert Jes 42,18-25 der blinde und taube Knecht des Herrn: viel gesehen, aber nicht beachtet


Geist der Welt will uns vernebeln. Matt 24 Jesus prophezeite:

Wikipedia Fukushima by_Digital_Globe

 

– Erdbeben
Ganz allgemein Erschütterung unseres Planeten, auch des Klimas Heb 12, Nachrichten n-tv Donnerstag, 21. Okt. 2004
Experten schlagen Alarm Mehr Naturkatastrophen
Die Zahl der Naturkatastrophen auf der Erde hat sich im Vergleich zu den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verdreifacht. Die Kosten der Schäden haben sich im gleichen Zeitraum verzwölffacht, sagte ein Sprecher der Münchner Rückversicherungs- Gesellschaft am Donnerstag auf einer internationalen Tagung für Kartografie in Dresden.

– die Gesetzlosigkeit wird überhand nehmen
Wilkersons Vision – heute erfüllt vor unseren Augen, dramatische Werteverschiebung in wenigen Jahren, z.B. in Bereichen wie Sexualmoral, Akzeptanz und Interesse bzgl. Okkulter Phänomene

Artikel über Untreue und Ehescheidung in T-online und Berliner Morgenpost 11.8.00

Nur eines zählt für die Deutschen: privates Glück

Die Zahl der Ehescheidungen 1998 so hoch wie nie zuvor. Jede dritte Ehe ist demnach zum Scheitern verurteilt. Häufigster Grund: Ehebruch

Laut der Soziologin Helen Fischer haben Menschen ein natürliches Bedürfnis nach prickelnder Verliebtheit: „Wir können nur vier Jahre treu sein. Dann suchen wir einen neuen Partner.“ Vier sind es zwar in Deutschland nicht, sondern sechs Jahre, nach welchen Ehen scheitern…

– Kürzlich erster anerkannter Satanist bei Royal Navy, im Namen der Religionsfreiheit

Wikipedia Montrealais aus Z2 Homo ehe.

– Führende Politiker outen sich stolz als Homosexuelle und werden bejubelt, noch vor 15 oder 10 Jahren undenkbar

Satanische Kräfte arbeiten zielstrebig und systematisch daran, alle heilsamen und Schutz gebenden Werte Gottes zu zerstören. Bsp. Ideologie hinter dem Sexualkundeunterricht. Aus einem Artikel mit Zitaten von Gamm und Zeitschrift „The Humanist“. Die gegenwärtige Sexualerziehung durch die Medien bis hin in die Schulen ist ein Angriff auf den biblischen Gottes-Glauben. Schon Sigmund Freud warnte vor den zerstörerischen Folgen sexueller Stimulierung von Kindern: “Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig, die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Menschen”. Sonst ist man ja gern bereit, S. Freud zu folgen, aber auf diesem Gebiet nutzt man seine Analyse zum Gegenteil. In einem Handbuch für Lehrer als “Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in Hessen” von H.J. Gamm heißt es: “Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen”. Diese beiden Zitate möchte ich noch unterstreichen mit einem Zitat aus einem Aufsatz mit dem bezeichnenden Titel “A Religion for a New Age”, der in “The Humanist” erschienen ist, dem führenden humanistischen Magazin der USA: Der Kampf für die Zukunft der Humanität muss in den Klassenräumen der öffentlichen Schulen durch Lehrer, die korrekt ihre Rolle als Bekehrungsagenten eines neuen Glaubens wahrnehmen, ausgetragen und gewonnen werden … Der Klassenraum muss und wird eine Arena des Konflikts zwischen dem Alten und dem Neuen – dem rottenden Körper der Christenheit … und dem neuen Glauben des Humanismus werden.” (Ausgabe Januar/ Februar 1983)

Quelle: PBC Salz & Licht 1/2004 http://www.pbc.de/SULI/1_04/suli_01_04_7_16.pdf

Satans Ziel ist es,
a.) die Erkenntnis Gottes zu verbergen und so Menschen mit sich in die ewige Verdammnis zu ziehen
b.) im irdischen Leben so viel Qual wie möglich zu erzeugen.

Wie müssen diese Kräfte verstehen, weil sie auch in der Gemeinde wirken wollen.

– Verführung im christlichen Lager
Mat 24 Jünger: wann wird es sein? Jesu Antwort: seht zu, das Euch niemand verführe!

Warnung vor Verführung ist eine starke Betonung im NT. Paulus Kol 2,4 Seht zu, dass euch niemand verführe durch überredende Worte. Der große Abfall vor dem Kommen des Herrn 2.Th 2,1-4 als markantes Zeichen der Zeit. Die Hure formiert sich, das antichristliche System wird hochgradig religiös sein, bis zum Schluss die Anbetung des Antichristen und Satans erzwungen wird.

Wikipedia Petersdom Wolfgang Stuck

 

Merkmale der Hure:
Keine absolute Wahrheit, alles relativ, alle Wege führen zu Gott Toleranz, Einheit, Frieden viel Reden von Jesus, aber ohne Hingabe an die Person Jesu Christi und Seines Wortes (Jesus wirklich annehmen, heißt Sein Wort anzunehmen!)

Keine Annahme bei Gott ohne Buße!
Die Hure wird die Braut verfolgen, (Off 17, Mat 24) weil die Braut mit ihrer Verherrlichung Jesu das böse Herz der Hure offenbart. Die Hure bereitet den Weg für den Antichristen, der schließlich die Hure vernichten wird und statt einer weltweiten Religion der Toleranz die Anbetung seiner selbst und Satans mit Zwang einführen wird.

Trend der Globalisierung:

weltweites religiöses System, Weltregierung, einheitliches Weltwirtschaftssystem

Vorbereitung auf die Herrschaft des Antichristen

Zeichen der Zeit:

Dalai Lama auf Kirchentag, gleichzeitig von den kirchlichen Sektenbeauftragten der größte Widerstand gegen charismatisch-pfingstliche Gemeinden immer öfter in den Medien als gefährliche Fundamentalisten verschrien und auf eine Stufe mit islamistischen Fundamentalisten gestellt, so etwas gab es nicht vor 30 Jahren! Ordinierter Pfarrer der ev. Kirche plaudert im Nachmittagsfernsehen mit einem Spiritisten, ermuntert ihn sogar, live vor der Kamera und dem Studiopublikum mit den Geistern der Verstorbenen Kontakt aufzunehmen.

Verführung zu Übertretung der Gebote Gottes!

5Mose 18:12 Denn ein Greuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus.

Es_gibt_keine_dummen_Fragen_gerd altmann_Pixelio

 

Umfrage unter 10.000 protestantischen Pfarrern in den USA (1982)

Quelle: Buch von Ravenhill- Erweckung nach dem Herzen Gottes (Asaph)

Wurde Jesus von einer Jungfrau geboren?

60 % der Methodisten sagen nein
49 % der Presbyterianer sagen nein
44 % der Episkopalen sagen nein
19 % der amerikanischen Lutheraner sagen nein

Ist Jesus der Sohn Gottes?

82 % der Methodisten sagen nein
81 % der Presbyterianer sagen nein
89 % der Episkopalen sagen nein
57 % der amerikanischen Lutheraner sagen nein

Ist die Bibel von Gott inspiriert?

82 % der Methodisten sagen nein
81 % der Presbyterianer sagen nein
89 % der Episkopalen sagen nein
57 % der amerikanischen Lutheraner sagen nein

Existiert Satan?

62 % der Methodisten sagen nein
47 % der Presbyterianer sagen nein
37 % der Episkopalen sagen nein
33 % der Baptisten sagen nein
14 % der amerikanischen Lutheraner sagen nein

Ist Jesus leiblich auferstanden?

51 % der Methodisten sagen nein
35 % der Presbyterianer sagen nein
30 % der Episkopalen sagen nein
33 % der Baptisten sagen nein
13 % der amerikanischen Lutheraner sagen nein

Evangelische Pfarrer und ihr Glaube Umfrage:1992 (Zustimmung in Prozent)
78 % Gott ist heilig
74 % Es gibt eine Auferstehung
67 % Gott kann uns unsere Sünden vergeben
63 % Jesus Christus ist Gott
52 % Menschen brauchen die Erlösung von der Sünde
43 % Gott ist allmächtig
39 % Die Ehe ist von Gott gewollt
36 % Die Bibel ist heilig
17 % Nach dem Tod können wir in den Himmel kommen
44 % Auch gleichgeschlechtliche Paare sollten kirchlich getraut werden dürfen
21 % Jesus Christus ist ein wichtiges Vorbild für mich

Quelle: Idea-Nachrichten aus der evangelischen Welt 25/2003

Zu den Aussagen “The Fundamentals” (Dokument aus den 1920er Jahren mit dem Titel “Die 5 Fundamente des Glaubens”), sagte Bischof Huber: „Ohne jeden Interpretationsspielraum diese fünf Aussagen wortwörtlich bejahen zu müssen – das ist für mich Fundamentalismus“.

Die so genannten “Fundamentalismen” waren folgende:

(1) Die Unfehlbarkeit der Bibel,
(2) die Jungfrauengeburt bzw. die Göttlichkeit Jesu,
(3) der Sühnetod Jesu,
(4) seine leibliche Auferstehung,
(5) die sichtbare Wiederkunft Christi.”

– 2007 ökumenische Konferenz Stuttgart „Gemeinsam für Europa“: alle Bewegungen, auch die zu Lebensweihe an Maria aufrufen (Schönstatt), die Gebetsveranstaltungen mit Hindus und Moslems veranstalten (Saint Egidio) und behaupten, alle Menschen seien Kinder Gottes (Fokolare) sind ein Werk des Heiligen Geistes? Diese Konferenz vermittelte eine gewaltige religiöse Lüge! (Siehe Info-CD über falsche Einheitsbewegung in Literaturliste am Schluss)

– Gremium der Baptisten heimliche Gespräche mit Vertretern der Ev. Landeskirche über gegenseitige Taufanerkennung

– Nachruf auf den letzten Papst

Kürzlich erster Homosexueller Bischof bei den Episkopalen in USA. Führender lutherischer Theologe: Jesus würde heute Homosexuelle segnen.

Entgegen dem Beschluss der EKD von 1996, in dem noch klar festgestellt wird, dass homosexuelle Partnerschaften nicht dem Willen Gottes entspricht, haben sich nun drei Synoden ( pfälzische, berlin-brandenburgische und hessen-nassauische Kirche) für eine öffentliche Segnung von homosexuellen Partnerschaften ausgesprochen.

Hier einige Zitate aus einem Interview, das Idea vor einigen Wochen mit Prof. Steinacker, dem Kirchenpräsident von Hessen-Nassau führte: (Quelle: Idea- Nachrichten aus der evangelischen Welt/ 2003)

idea:

Wie soll ich nun wissen, was zeitgebundenes Menschenwort und was bis heute gültiges Gotteswort ist? Von Letzterem geht zumindest die Mehrheit der Evangelikalen bei der Bibel aus.

Steinacker:

Das immer neu heraus zu finden, ist eine Aufgabe aller und ein Wagnis, das zu unserem Glauben gehört. Und das auch Pietisten selbstverständlich täglich neu aufgegeben ist. Unser Glaube ist eine Erlösungs- und keine Gesetzesreligion. Christus hat das Gesetz für uns erfüllt. Auch Pietisten befolgen die Bibel nicht immer wörtlich. Wenn es im 3. Buch Mose heißt, man soll diejenigen, die homosexuell leben, töten, dann befolgt das ja auch kein Pietist mehr. Was jedoch absolut nicht zeitbedingt ist an der Bibel, sind zwei Aussagen: Zum einen ist es der Kern des Christentums, nämlich die Rechtfertigung des Gottlosen. Zum anderen ist es die Liebe zu Gott und zu den Menschen als die Summe aller Gebote. Was das dann konkret heißt, muß letztlich jeder einzelne Christ vor Gott und seinem Gewissen, gehalten von der Gemeinde Jesu Christi und dem Heiligen Geist, herausfinden, indem er und sie betend die Bibel liest.

idea:

Wäre Christus denn für eine Homosegnung?

Steinacker:

Diese Frage muß letztlich Spekulation bleiben. Unser Leben als Christen wäre fundamental leichter, wenn die Antwort klar wäre. Wenn Jesus heute leben würde, wäre wahrscheinlich auch sein Verständnis von Sexualität das von heute. Insofern nehme ich an, daß er nicht dagegen wäre. Er hat uns das Doppelgebot der Liebe, der Gottes- und der Nächstenliebe gegeben, und von daher würde er wohl den Synodenbeschluß nicht ablehnen. (Zitatende)

Hier wird ein anderer Jesus präsentiert, der nicht der Jesus der Bibel ist. Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem! Jes 5,20 Ihr ermüdet den HERRN mit euren Worten. Doch ihr sagt: Womit ermüden wir ihn? Damit daß ihr sagt: Jeder, der Böses tut, ist gut in den Augen des HERRN, und an solchen hat er Gefallen; oder: Wo ist der Gott des Gerichts? Mal 2,17. Gilt die Klage Gottes über Israel nicht auch heute? Hat der Allmächtige sich verändert? Seine Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen meine heiligen Dinge; zwischen heilig und nicht heilig unterscheiden sie nicht, und [den Unterschied] zwischen unrein und rein lassen sie nicht erkennen; und vor meinen Sabbaten verhüllen sie ihre Augen. So werde ich in ihrer Mitte entweiht. Hes 22,26

Satanische Einheitsbewegung:

auf dem Briefbogen eines deutschen Bankinstitutes (Nov. 04) fand sich folgendes Motto:

„Kein Friede zwischen den Nationen ohne Friede zwischen den Religionen!
Kein Friede zwischen den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen!
Kein Dialog zwischen den Religionen ohne globale ethische Standards!
Kein Überleben unseres Globus ohne ein globales Ethos, ein Weltethos, gemeinsam getragen von religiösen und nicht-religiösen Menschen!“

Lehrmäßige Verwirrung auch in pfingstlich/charismatische Kreisen:

geisterfüllte Pastoren diskutieren über Harry Potter und Herr der Ringe, zunehmende Bereitschaft, Scheidung, Ehebruch und Unzucht zu tolerieren, Pastor zu begeistertem Jugendlichen: „Lehre über sexuelle Reinheit ist gut, kann man aber nicht in die Praxis umsetzen“

Freikirchlicher charismatischer Leiter bei einer ökumenischen Tagung mit Katholiken:

„Sie als Katholiken haben 1800 Jahre den Glauben bewahrt.“ Entweder naive Unwissenheit über die Lehre und Praxis der kath. Kirche oder schleimige Anbiederung!

– 2007 ökumenische Konferenz Stuttgart „Gemeinsam für Europa“: alle Bewegungen, auch die zu Lebensweihe an Maria aufrufen (Schönstatt), die Gebetsveranstaltungen mit Hindus und Moslems veranstalten (Saint Egidio) und behaupten, alle Menschen seien Kinder Gottes (Fokolare) sind ein Werk des Heiligen Geistes? Diese Konferenz vermittelte damit eine gewaltige religiöse Lüge! (Siehe Info-CD über falsche Einheitsbewegung in Literaturliste am Schluss)

– Gremium der Baptisten führen heimliche Gespräche mit Vertretern der Ev. Landeskirche über gegenseitige Taufanerkennung und verraten die Wahrheit
– Nachruf auf den letzten Papst, Meinung eines Leiters: es ist möglich, den Heiligen Geist zu lieben und gleichzeitig Sein Wort in den grundlegendsten Dingen zu verdrehen

Paulus prophezeite über eine Zeit, wo Gläubige sich von der Wahrheit abwenden werden 2. Tim 4,

1 Ich bezeuge eindringlich vor Gott und Christus Jesus, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich:

2 Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!

3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;

4 und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.

5 Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, …

Wahrheit kostet ihren Preis. Wahrheit, für die du nicht den Preis bezahlst, ist nicht deine Wahrheit und du wirst ihre Kraft nicht erleben.

Lehren von Dämonen werden in der Endzeit

1. Timotheus 4:1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, Leugnung der Göttlichkeit Jesu, der Jungfrauengeburt, Wirkungen des Geistes, falsches Verständnis der Liebe Gottes, Taufwiedergeburt, Falsches Gottesbild z.B. durch den Roman „Die Hütte“: Jesus der beste Weg zum Vater, Gott hat keine Erwartung an uns, erlöst uns von Verantwortung und Erwartung, bestraft nicht die Sünde, Leugnung der Hölle, Gotteskindschaft ohne Buße?

Verführung geschieht, wenn alte, vertraute biblische Begriffe mit neuen, bibelfremden Inhalten gefüllt werden.

Abfall ist eine Abkehr von der Wahrheit
(siehe 2.Ti 3 und 2. Ti 4,2), also besteht Schutz vor Verführung darin, dass wir die Wahrheit annehmen, festhalten Liebe zur Wahrheit als Geschenk annehmen. Off 3,8 mein Wort bewahrt – meinen Namen nicht verleugnet. Gott wird verleugnet, wenn wir Sein Wort nicht mehr bewahren!

Praktische Schritte zur Vorbereitung:

Off 1,5 treue Zeugen der Wahrheit werden – das Wort Christi bewahren
Joh 7:24 Richtet nicht nach dem Schein, sondern richtet das gerechte Gericht.
Off 2, 2 Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren, und daß du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner befunden;
3 und du hast Ausharren und hast vieles getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden.

ebenso identifiziert Paulus in 2.Kor 11 die falschen Apostel als Diener Satans! Paulus konfrontiert Petrus wegen seiner Heuchelei

Die Apostel geben uns Anweisungen, wie wir mit falschen Lehrern umgehen sollen:
Röm 16:17 Ich ermahne euch aber, Brüder, daß ihr achthabt auf die, welche entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Parteiungen und Ärgernisse anrichten, und wendet euch von ihnen ab!

Eph 4,15 die Wahrheit in Liebe sprechen Richten oder nicht richten?

Joh 7:24 Richtet nicht nach dem Schein, sondern richtet das gerechte Gericht.
Bsp Off 2 falsche Apostel identifiziert,
Phil 3 Feinde des Kreuzes
Tit 1,16 sie geben vor Gott zu kennen, aber verleugnen ihn mit ihren Werken.

Gefährlicher Trend:
eine Liebe, die ohne Wahrheit auskommen will, Kritik ist ein böses Wort geworden
Tit 1:9 der an dem der Lehre gemäßen zuverlässigen Wort festhält, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen.

1.Joh 1,9
9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus
auf und grüßt ihn nicht!
11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.

Liste von weiterführendem Lehrmaterial

– Derek Prince -Die Macht des Opfers
– Schutz vor Verführung
– Die Verführung des Humanismus
– Luzifer ist entlarvt
– Biblische Prophetie und der Nahe Osten
– In Gottes Gegenwart eintreten
– Gewissheit in der Endzeit
– Sicher in unsicheren Zeiten
– Die drei endzeitlichen Ziele Gottes
– Richten – Wann? Warum? Wie?
– Biblische Fundamente 1-3

John Bevere – Die Furcht des Herrn
– Näher Gott zu Dir

Mike Bickle – Verliebt in dich
– Nach Gottes Herzen
– Der Lohn des Fastens
– Wonach wir uns sehnen

Gary Wiens – Seine Liebe zur Braut

Hartwig Henkel – Vorbereitung auf Gottes Finale

– Info-CD zur falschen Einheitsbewegung cmd-Christlicher Mediendienst, www.c-mediendienst.de

Quelle: Hand in Hand,

Autor: Hartwig Henkel

Gemälde – Michael Willfort

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280. Vorbereitung auf die Endzeit – Die Zuverlässigkeit der Bibel Teil 2

Samstag, 6. August 2011 | Autor:

Die Audio Botschaft kann man hier herunter laden

Die Zuverlässigkeit der Bibel – Teil 2

Röm 15:4 Denn alles, was früher geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.

Ausharren = Stand halten, etwas aushalten, durchhalten
2.Petrus 1,19 Und so besitzen wir das prophetische Wort [um so] fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht.

Die Heilige Schrift hat zentrale Bedeutung für eine gesunde, erfolgreiche Vorbereitung auf die Ereignisse der letzten Tage. DESHALB brauchen wir ein festes Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Schrift! Die Zuverlässigkeit der Schrift war immer Satans Angriffsziel:
Satans Angriff auf das Wort Gottes am Anfang und in Kirchengeschichte: Sollte Gott wirklich gesagt haben?


Der Anspruch der Bibel an sich selbst:
Die Schriften nicht von Menschen, sondern inspiriert durch den Heiligen Geist!

2.Timotheus 3,
14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast,
15 und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.
16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,
17 damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

2.Petrus 1,
20 indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht.
21 Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.

1.Thess. 2,13 Und darum danken auch wir Gott unablässig, dass, als ihr von uns das Wort der Kunde von Gott empfingt, ihr es nicht als Menschenwort aufnahmt, sondern, wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort, das in euch, den Glaubenden, auch wirkt.

Ps 33,4 Denn richtig ist das Wort des HERRN, und all sein Werk [geschieht] in Treue. (Luther)

Joh 17,17 Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.

Gemälde Michael Willfort


Jesus und die Schrift
Die Hingabe Jesu an die Schriften ist ein wesentliches Merkmal des wahren Jesus im Gegensatz zu falschen Jesus-Bildern, die in der Endzeitverführung gepredigt werden. Jesus glaubte ohne jede Frage an die Inspiration der Heiligen Schriften durch den Heiligen Geist. Das müssen wir beispielsweise folgender Aussage aus Seinem Mund entnehmen:
David selbst hat im Heiligen Geist gesagt… Markus 12,36, Siehe auch Matthäus 22,31-32 und Mattthäus 22,43!

Luk 24,
44 Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses und in den Propheten und Psalmen.
45 Dann öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften verständen, 46 und sprach zu ihnen: So steht geschrieben, und so musste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den Toten
47 und in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden gepredigt werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem.

Jesus glaubte an die Wahrhaftigkeit des Schöpfungsberichtes Markus 10,6 und 13,19 die Apostel und die Schrift Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du bist es, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist; der du durch den Heiligen Geist und den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: `Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? Apg 4, 24 – 25
Ihr Brüder, es musste die Schrift erfüllt werden, die der Heilige Geist durch den Mund Davids vorhergesagt hat über Judas, der denen, die Jesus festnahmen, Wegweiser geworden ist. Apg 1,16.
Siehe auch Luk 1,55; Luk 1,70; Apg 2,17; Apg 7,3 und Apg 15,15-18!

Auch der Apostel Paulus stimmte mit den übrigen Jüngern in dieser Sicht völlig überein:
Als sie aber unter sich uneins waren, gingen sie weg, als Paulus ein Wort sprach: Trefflich hat der Heilige Geist durch Jesaja, den Propheten, zu euren Vätern geredet Apg 28,25

Die folgenden Textstellen belegen ebenfalls dieses Schriftverständnis von Paulus:
Röm 12,19; Röm 14,11; 1.Kor 14,21 und 2.Kor 6,17!

Sehr interessant ist die Tatsache, dass Petrus die Schriften des Paulus zu den Schriften hinzurechnete. Siehe 2.Petrus 3,16
Der Anspruch der Bibel als Gottes wahrhaftiges Wort wird mit Fakten untermauert, müssen wir also nicht einfach blind glauben:

Wissenschaftliche Tatsachen

Hethiter
Dass es für lange Zeit keinen Hinweis außerhalb der Bibel für die Existenz der Hethiter gab, war ein scheinbarer Beweis, dass der Bibel nicht zu trauen ist. Spätere Funde der Hethiter-Kultur sind heute genau das Gegenteil und beweisen die Zuverlässigkeit der Bibel.

Wikipedia:

“Die Existenz der Hethiter war mit Ausnahme einiger verstreuter Bibelstellen bis zum 19.Jahrhundert unbekannt. Schon die klassische Antike hatte keine Erinnerung mehr an sie; die Überreste ihrer Kultur wurden für ägyptisch gehalten.”
“1876 versetzte die Entdeckung eines ganzen Reiches, dessen Existenz von vielen Gelehrten verneint wurde, den Skeptikern der Bibel einen weiteren Schock. Obwohl sie mehr als 45mal in der Bibel erwähnt werden, galten die Hethiter als freie Erfindung der biblischen Autoren. Handfeste Beweise für die Existenz der Hethiter gab es nicht. Dann löste die Entdeckung von Tontafeln in der Türkei eine Ausgrabung aus, in deren Verlauf eine Kammer mit mehr als 10.000 Tontafeln, eine Festung, fünf Tempel und riesige behauene Skulpturen freigelegt wurden. Der Archäologe und Autor Randall Price kommentiert diese Funde wie folgt: „Die Entschlüsselung der Tontafeln ließ die Gelehrtenwelt aufhorchen: Die Hethiter waren wiederentdeckt!” (Buch The Stones Cry Out, 1997, Seite 83).

König David
“Jahrelang gab es Kritiker, die biblische Namen wie den des Königs David als Legenden bezeichneten. Doch 1993 zwang sie ein aufsehenerregender Fund zum Nachdenken. Archäologen in Nordgaliläa „fanden eine bemerkenswerte Inschrift aus dem 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, in der sowohl vom ,Haus Davids‘ als auch vom ,König Israels‘ die
Rede ist“(„, David‘ Found at Dan“, Biblical Archaeology Review, März-April 1994, Seite 26).
Diese Entdeckung war so sensationell, dass sogar die New York Times auf ihrer Titelseite davon berichtete. Die Inschrift zeigt, dass Israel und Juda wichtige Königreiche des 9. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung waren. Bis zu dieser Entdeckung hatten einige Gelehrte den Standpunkt vertreten, Israel und Juda seien niemals bedeutende Reiche und zu keiner Zeit unter König David geeint gewesen. Diese Sicht war nun nicht mehr haltbar.”
Beide Zitate aus:

http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn03ja_art3.htm

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Anzahl der Sterne

Die Glaubwürdigkeit der Bibel wird auch eindrucksvoll bestätigt durch die Erwähnung naturwissenschaftlicher Fakten, die dem Wissensstand des Altertums weit voraus sind. In Jeremia 33,22 heißt es, die Sterne des Himmels können nicht erfasst werden. Demgegenüber war die Zahl der bekannten Sterne im Altertum sehr begrenzt. Ptolomaeus (100 bis 160 v. Chr.) zählte 1056 Sterne. Im Altertum war man überzeugt, dass es ca. 3000 Sterne gab. Nach heutiger Sicht gibt es etwa 10 hoch 25 Sterne. Zur Veranschaulichung dieser unvorstellbaren Zahl: die schnellsten Computer schaffen heute (1995) etwa 10 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde. Aber um nur einmal bis zur Zahl der Sterne zu zählen, bräuchte er 30 Millionen Jahre! (zitiert aus einem Artikel von Prof. Dr.Werner Gitt, dem Leiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig in Idea 26/95 )

2.Tim 3.15-16
Die Bedeutung der Prophetien in der Bibel: Gottes Realität und Hoffnung auf Seine Verheißungen durch die Schriften Gott untermauert Seinen Anspruch als wahrer Gott durch erfüllte Voraussagen.

Johannes 13,19 Von jetzt an sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, glaubt, dass ich es bin.

Jesaja 44,6-8
6 So spricht der HERR, der König Israels und sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott.
7 Und wer ist wie ich? Er rufe und verkünde es und lege es mir dar! Wer hat von Urzeiten her das Kommende hören lassen? Und was eintreten wird, sollen sie uns verkünden!
8 Erschreckt nicht und zittert nicht! Habe ich es dich nicht schon längst hören lassen und es dir verkündet? Und ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? Es gibt keinen Fels, ich kenne keinen.

Jesaja 46,
9 Gedenket des Früheren von der Urzeit her, dass ich Gott bin. Es gibt keinen sonst, keinen Gott gleich mir,
10 der ich von Anfang an den Ausgang verkünde und von alters her, was noch nicht geschehen ist, der ich spreche: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was mir gefällt, führe ich aus,
11 der ich den Raubvogel rufe von Osten her, aus fernem Land den Mann meines Ratschlusses. Ja, ich habe es geredet, ja, ich werde es auch kommen lassen. Ich habe es gebildet, ja, ich führe es auch aus.

Jesaja 41,
22 Sie sollen sie herbeibringen und uns verkünden, was sich ereignen wird: das Frühere, was war es? Verkündet es, damit wir es uns zu Herzen nehmen! Oder lasst uns das Künftige hören, damit wir seinen Ausgang erkennen!
23 Verkündet das später Kommende, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid! …


Beispiel erfüllter Prophetie: Tyrus, Stadt am Mittelmeer
Die Mittelmeerstadt Tyrus war eine gewaltige, befestigte Hafenstadt der Phönizier. Sie lag etwa 30 km nördlich der heutigen Grenze Israels zum Libanon. Bereits 1400 Jahre v. Chr. begegnet uns der Name dieser Stadt in der Bibel (Josua 19, 29). Auch in anderen historisch verbürgten Quellen finden wir Informationen über diese Stadt, wie z. B. in den ägyptischen Texten von ca. 2000 v. Chr. Tyrus war eine sehr reiche Stadt und wurde durch den Reichtum auch sehr mächtig. Mit Reichtum und Macht wuchsen in Tyrus aber auch Überheblichkeit und Sünde. Als Jerusalem von den Babyloniern erobert und zerstört wurde, erhob sich Tyrus noch mehr, weil es sich jetzt völlig ohne Konkurrenz wähnte. Die Stadt entwickelte einen kaum zu überbietenden Hochmut und mit diesem Größenwahn nahmen auch Sünden und Gräueltaten immer mehr zu. Mitten in dieses Treiben hinein kündigte Gott im Jahre 586 v. Chr. durch den Propheten Hesekiel ein Gericht an. Wir finden diese Gerichts-Prophezeiung in Hesekiel, Kapitel 26 und 28.

Die Prophetien beinhalteten im Wesentlichen:
1. Angriff und Zerstörung der Stadt durch den babylonischen König Nebukadnezar
2. Abtragung der Mauern der Stadt mit dem Hinweis, dass der ganze Schutz von Tyrus ins Meer geworden wird.
3. Die weitere Zukunft der Stadt wird beschrieben als ein öder und verlassener Ort, der nur noch den Fischern zum Trocknen der Netze dient und der nie wieder aufgebaut werden wird.

Die Erfüllung:
585 v. Chr. (ein Jahr nach der Prophezeiung) griff Nebukadnezar II die Stadt an und belagerte Tyrus 13 Jahre lang. Im Jahr 573 v. Chr. fiel die Stadt und Nebukadnezar zerstörte sie völlig. Während der Belagerung zog sich fast die gesamte Bevölkerung von Tyrus, vor allem die Reichen, auf eine der Küste vorgelagerte Insel zurück und baute dort ein neues Tyrus auf. Nebukadnezar tat aber nichts in Bezug auf den zweiten Teil der Prophezeiung. Im Jahr 333 v. Chr. also etwa 250 Jahre später, zieht Alexander der Große mit seinen Armeen an der Mittelmeerküste entlang Richtung Süden. Tyrus wollte sich nicht unterwerfen, weil es in dem Wahn lebte, dass seine Position auf der Insel uneinnehmbar wäre. Alexander der Große aber hatte einen einfachen und dennoch genialen Plan. In sieben Monaten Bauzeit warfen seine Soldaten sämtlichen Schutt des alten Tyrus ins Meer und bauten einen etwa 60 Meter breiten Damm bis zur Insel. Sogar der Staub wurde von den Felsen gefegt, um die Lücken des Dammes zu schließen. So sorgte Gott für die Erfüllung des zweiten und dritten Teiles seiner Gerichts-Prophezeiung über Tyrus. Was von Tyrus bis auf den heutigen Tag übrig blieb, sind blanke Felsen, auf denen Fischer ihre Netze trocknen.

Ein ganz besonderes Beispiel von erfüllter Prophetie ist natürlich die Zerstreuung und Sammlung Israels.

Die Realität Jesu als der verheißene Messias
Apg. 9,22 Saulus aber erstarkte noch mehr [im Wort] und brachte die Juden, die in Damaskus wohnten, in Verwirrung, indem er bewies, dass dieser der Christus ist.
Apg. 18,28 denn kräftig widerlegte er die Juden öffentlich, indem er durch die Schriften bewies, daß Jesus der Christus ist.

Die Prophetien bzgl. des ersten Kommens Jesu alle wortwörtlich erfüllt

Einige Beispiele (aus dem Buch von Roger Liebi- Der verheissene Erlöser):

– Jesu Abstammung Stamm Juda Nachkomme Davids Jer 25,5 Ps 132,11
– Geburtsort Mich 5,1 Mat 2,5 Joh 7,41-42
– Geboren von einer Jungfrau Jes 7,14 Mat 1,20-23
– Aus Ägypten gerufen Hos 11,1 Mat 2
– Erster Ort seines Auftretens Jes 9,1-2 Mat 4,12-13+17 Luk 23,5
– Sein Dienst der Wunder Jes 35,4-6
– Verrat für 30 Silberlinge Sach 11,12 Mat 25,14-16
– Ungerechte Anklage Ps 35,11-12 Mat 26,59-62
– Misshandlung Jes 50,6 Matt 26,66-67
– Geißelung Ps 129,3 Joh 19,1
– Kreuzigung Ps 22
– V 18 Kleider geteilt und das Los wegen des Gewandes geworfen Joh 19,23-24
– Kein Bein gebrochen Ps 34,20 Joh 19,31-33
– Im Grab eines Reichen trotz Tod als vermeintlich Gesetzloser Jes 53,9 Mat 27,57-60
– Auferstehung Ps 16,8-10 1.Kor 15,3-9 über 500 Augenzeugen

Nimm dir Zeit und lass diese Fakten auf dich wirken! Lass dich ergreifen von der Wahrheit, die Bibel ist tatsächlich ein übernatürliches Buch, die Botschaft Gottes an die Menschheit! Die 66 Bücher der Bibel bestehen aus 1189 Kapiteln oder 31176 Versen.
Von diesen 31176 Versen enthalten etwa 6408 Verse prophetische Aussagen.

Gemälde Michael Willfort

Davon haben sich bereits ca. 3268 Verse erfüllt.
Der Informatiker Prof. Werner Gitt zeigte einmal an einem Beispiel die geringe Wahrscheinlichkeit, mit der die Erfüllung so vieler Aussagen dem Zufall zugeschrieben werden können. Er setzte die “Trefferquote” auf 1:2 (oder 0,5), um in seiner Rechnung auf der sicheren Seite zu liegen.
Sirius ist ein Stern der Größe 1 und steht im Sternbild Großer Hund. Er ist 82,3 Billionen Kilometer von der Erde entfernt. Stellen wir uns vor, wir würden von der Erde bis zum Sirius eine Schnur spannen und auf der Schnur sitzen Ameisen. Eine nach der anderen… Alle Ameisen sind schwarz. Nur eine der Ameisen in dieser endlosen Kette ist rot. Wir steigen jetzt in ein Flugzeug und fliegen mit ca. 1000 km/h an der Schnur entlang Richtung Sirius. Die Flugzeit würde etwa 9,4 Millionen Jahre betragen. Damit die Sache ein wenig spannender wird, fliegen wir die Strecke mit verbundenen Augen, um die Ameisen nicht zu sehen. Irgendwo unterwegs ruft einer von uns laut: ‘Stopp!’ und der Pilot hält so schnell er kann die Maschine an. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir bei einem solchen Versuch unmittelbar neben der einen roten Ameise zum Stehen kommen, ist unvorstellbar gering! Der Mathematiker drückt eine solche Zahl als Potenz aus, und das sähe dann so aus: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Flugzeug direkt neben der roten Ameise zum Stillstand gekommen wäre, beträgt etwa 1:10 hoch 20. Dabei steht die hochgestellte 20 für die Anzahl der Nullen. In diesem Fall eine 10 mit 20 Nullen. Das hieße: die Chance, dass das oben beschriebene Beispiel mit den Ameisen zufällig eintritt,

steht 1 zu 100.000.000.000.000.000.000!

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die 3268 prophetischen Bibelverse zufällig erfüllt haben, ist ungleich geringer. Diese Zahl würde man mathematisch so schreiben: 1,7 x 10 hoch 984. Das ist eine 17 mit 983 Nullen!

Es gibt überhaupt keinen Grund, an der Zuverlässigkeit der Prophetien bzgl. des 2.Kommens Jesu zu zweifeln! Jesus wird so wiederkommen, wie die Bibel es beschrieben und angekündigt hat. Wir können darüber völlige Gewissheit haben!

Luk 24,44
Er sprach aber zu ihnen: Dies sind meine Worte, die ich zu euch redete, als ich noch bei euch war, dass alles erfüllt werden muss, was über mich geschrieben steht in dem Gesetz Moses und in den Propheten und Psalmen.


Weiterführendes Lehrmaterial

John Piper -Why we believe the Bible
Audio- und Videoserie mit Notizen als freier Download von
http://www.desiringgod.org/ResourceLibrary/Seminars/1722_Why_We_Believe_the_Bible_Part_1/

David Pawson – When Jesus returns (exzellentes Buch, das u.a. anhand sauberer biblischer
Argumentation den Mythos von der Entrückung vor der Trübsal überzeugend widerlegt)

Roger Liebi – Die Verheissung des Erlösers Verlag CLV

Werner Gitt – So steht‘s geschrieben Hänssler Verlag

Fragen, die immer wieder gestellt werden Verlag CLV (dort auch als kostenloser Download)

Marvin Rosenthal – Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi? Verlag GB
Benjamin Nolot – Der Zeitpunkt der Entrückung (Artikel, der demnächst auf der Website www.hand-in-hand.org erscheinen wird)
Quelle: Hand in Hand

 

Autor: Hartwig Henkel

Thema: Endzeit | Beitrag kommentieren

279. Vorbereitung auf die Endzeit – Warum ist es wichtig, die Endzeit studieren? Teil 1

Samstag, 6. August 2011 | Autor:

Die Audio Botschaft kann man hier herunter laden

Warum ist es wichtig, die Endzeit studieren? – Teil 1

Die Braut hat sich bereitet!

Offenbarung 19,7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und sein Weib hat sich bereitgemacht.

Es gibt ein Happy End! Ganz gewiss!
Des Herrn Wort ist wahrhaftig und was Er zusagt, hält Er gewiss! (Ps 33,4)

Wir freuen uns über das gute Ende, aber noch viel mehr der Herr selbst. Hochzeitsvorfreude bei Jesus Die Aussicht auf die Freude am Ende hat Ihm Kraft gegeben, durch die Leiden des Kreuzes zu gehen. Hebr 12,2 und diese Freude wird auch uns Kraft geben!

Bund fürs Leben_web_R_B_by_JMG_pixelio.de.

 

Hochzeitsvorbereitungen
Wir müssen fragen, wie diese Vorbereitung aussieht, warum sie nötig ist? Was sie kostet? Was kostet es, wenn wir sie nicht auf uns nehmen? Wir müssen uns mit den Aussagen Gottes über die Zeit der Vorbereitung beschäftigen. Diese Aussagen sind wichtig, sonst hätte der Herr sie uns nicht gegeben. Der Heilige Geist will uns das Zukünftige offenbaren. Bitten wir
Ihn doch darum!

Studium der Endzeit nicht damit wir unsere Neugierde befriedigen, mit errechneten Zeittafeln andere beeindrucken können, sondern selbst zur Vorbereitung gedrängt werden. Beispiel: Englische Schülerin in Schule über Tsunami gelernt, konnte viele warnen, als sie die Zeichen eines Tsunamis sah. Die größte Krise der Menschheit steht bevor, die schwierigste Zeit mit der größten Herausforderung für die Gemeinde Jesu, schwierig nicht nur wegen Bedrängnis, sondern auch wegen Herausforderung und Beanspruchung durch die Ernte, die in der Zeit der großen Bedrängnis eingebracht werden wird.

Matthäus 24
21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.


Off 6,8 Und ich sah: und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name [ist] «Tod»; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde.

Off 9,18 Von diesen drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet, von dem Feuer und dem Rauch und dem Schwefel, die aus ihren Mäulern hervorkamen.


Zum Vergleich: der 2 Weltkrieg kostete 55 Mill. Menschen das Leben in 6 Jahren


Joel 2,11 b
Denn groß ist der Tag des HERRN und sehr furchtbar. Und wer kann ihn ertragen?

Mal 3,32 der große und furchtbare Tag des Herrn

Off 6,

15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Mächtigen und jeder Sklave und Freie verbargen sich in die Höhlen und in die Felsen der Berge;
16 und sie sagen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!
17 Denn gekommen ist der große Tag ihres Zorns. Und wer vermag zu bestehen?


Manche sagen: „Das ist alles noch so weit weg, hat doch für heute keine Bedeutung! Darum wird man sich später kümmern können. Jetzt ist erst mal das Leben hier und heute wichtig.“

Diese Ereignisse haben eine solche Dramatik, dass sie eine solide Vorbereitung brauchen, und die braucht Zeit. HEUTE redet der Heilige Geist von der Dringlichkeit der Vorbereitung! „Wer weiß, ob wir das alles überhaupt noch erleben werden!“ Das Land, das wir heute als Pioniere einnehmen, kann von den nachfolgenden Generationen besiedelt werden und dann nehmen sie weiteres Land ein.

Gründe, warum wir die Endzeit studieren und verkündigen sollen:

– Wenn Gott es für nötig findet, uns über die Zukunft aufzuklären (Off 1,1 was bald geschehen muss), dann können wir nicht sagen, das ist nicht wichtig.
Jesus und Paulus betonen, dass die prophetischen Zeichen der Endzeit erkennbar sind (Mat 24,32-34; Lk 21, 25-29; 1. Thes 5,1-6; 2. Thes 2,1-11)

Jesus tadelt die Schriftgelehrten, dass sie nicht in der Lage sind, die Zeichen zu deuten.
Also haben wir die Aufgabe und Verantwortung, uns damit zu beschäftigen!

Als Paulus in der ganz jungen Gemeinde in Thessalonich nur 3 Wochen verweilte, lehrte er über endzeitliche Dinge! 2.Th 2,5

In über 150 Kapiteln der Bibel geht es um das Thema Endzeit!


– Weil uns dadurch das Herz Gottes gebracht wird: Seine Leidenschaft für die Menschen, Sein Hass auf das Böse, Seine gerechte Richterschaft. Indem wir diese Einsicht in das Herz Gottes bekommen, werden wir bewahrt davor, Anstoß an Gott zu nehmen, wenn Er die Gerichte bringt.
– Die Gemeinde bekommt dadurch ein Verständnis ihrer Berufung und Aufgabe. Der Herr wird die Gemeinde durch Gebet in mächtiger Weise in der Endzeit gebrauchen.
Die große Erschütterung, die alles umfasst Heb 12 und Hag 2 , damit das Unerschütterliche offenbar wird

Heb 12,
26 Dessen Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er verheißen und gesagt: «Noch einmal werde ich nicht nur die Erde bewegen, sondern auch den Himmel.»
27 Aber das «noch einmal» deutet die Verwandlung der Dinge an, die als geschaffene erschüttert werden, damit die unerschütterlichen bleiben.
28 Deshalb lasst uns, da wir ein unerschütterliches Reich empfangen, dankbar sein, wodurch wir Gott wohlgefällig dienen mit Scheu und Furcht!

29 Denn auch unser Gott «ist ein verzehrendes Feuer».


Reaktion der Ungläubigen:
Lukas 21,26 während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.

Aber die Gemeinde:
Joh 14:27 Frieden lasse ich euch, Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt*, sei auch nicht furchtsam.
* Griechisch: erregen

1) im physischen Sinn: etw. bewegen oder aufrühren indem man es hin und her bewegt oder schüttelt. {Joh 5:7}
2) übertr.: in innerliche Unruhe, Erregung oder Verwirrung kommen; jmdn. beunruhigen bzw. aufwiegeln; im Geist erschüttert, bestürzt bzw. erschreckt werden.

Gottes Segen für Seine Kinder, auch in Notzeiten:

Ps 112
6 Denn in Ewigkeit wird er nicht wanken, zum ewigen Andenken wird der Gerechte sein.
7 Er wird sich nicht fürchten vor böser Nachricht. Fest ist sein Herz, es vertraut auf den HERRN.
8 Beständig ist sein Herz, er fürchtet sich nicht, bis er heruntersieht auf seine Bedränger.


Was ist die Bedingung für solchen Segen?
Ps 112,1 Halleluja! Glücklich der Mann, der den HERRN fürchtet, der große Freude an seinen Geboten hat!

Zurzeit ist die Gemeinde nicht vorbereitet und beschäftigt sich weitgehend mit anderen Themen

Jes 60,1-2
1 Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.
2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Die kommende Herrlichkeit und die zunehmende Dunkelheit – beide verlangen eine Reaktion von uns Gläubigen:

Aufstehen, Licht werden.

Aufstehen gegen Gleichgültigkeit, Passivität, Lähmung, Trägheit, Verführung zu einem sorglosen, selbstsüchtigen Lebensstil, der so tut, als käme die große Krise nicht.

Matthäus 24,
37 Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
38 Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: sie aßen und tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging
39 und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte, so wird auch die Ankunft des Sohnes des Menschen sein.
V 42 Wacht also! Denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt!

Licht werden: Gottes Licht in uns erlauben, Sein Werk in uns zu tun, Reinigung.


Eph 5 leben als Kinder des Lichts
8 Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts
9 denn die Frucht des Lichts besteht in lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit
10 indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.
11 Und habt nichts gemein mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß!

12 Denn was heimlich von ihnen geschieht, ist selbst zu sagen schändlich.
13 Alles aber, was bloßgestellt wird, das wird durchs Licht offenbar;
14 denn alles, was offenbar wird, ist Licht. Deshalb heißt es: «Wache auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten! und der Christus wird dir aufleuchten!»
15 Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise!

16 Kauft die rechte Zeit aus! Denn die Tage sind böse.

Bereiche der Vorbereitung:
Wachen, fokussiert leben, wachsende Christus-Ähnlichkeit, lebendige Hoffnung, Leidensbereitschaft, Mut und Kraft zum Widerstand gegen Dinge, die unser Wachstum behindern.

Quelle: Hand in Hand

Autor: Hartwig Henkel

Gemälde Michael Willfort

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267. Wenn Gott eine Nation erschüttert

Donnerstag, 7. April 2011 | Autor:

Wikipedia Fukushima by_Digital_Globe

 

Die bisher lauteste Stimme zu den Erschütterungen Japans ist die allgemeine Sprachlosigkeit. Die schleppende Informationspolitik der japanischen Regierung, die schamorientiert danach sucht, wem der Schwarze Peter zugeschoben werden kann, ist aus demselben Holz geschnitzt wie die allgemeinen Platitüden und belanglosen Worthülsen, die die westlichen Nationen und die allermeisten Kirchen Japan als Trost anbieten. Sie wirken wie billige Heftplaster, die hastig über eine lebensbedrohliche Wunde geklebt werden.

Erdbeben_web_R_by_Helga Dörk_pixelio.de

 

Es gibt vier grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten, ein apokalyptisches Desaster wie das in Japan zu deuten, das mit dem Seebeben am 11. März 2011 seinen Lauf genommen hat:

a) Es sind die Elemente, etwa die tektonischen Platten. Gott oder der Teufel haben nichts damit zu tun.

b) Es sind die von Gott vorherbestimmten Folgen menschlicher Verstösse gegen seine Ordnungen, nach dem Motto: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten; wer sein Haus auf Sand baut, erlebt Zerstörung.“

c) Der Teufel handelt (und Gott lässt ihm, wie etwa bei Hiob, diesen Freiraum)

d) Gott selbst ist der Handelnde.

Vom 30.03. bis 1. April trafen sich engagierte Christen aus ganz Japan und anderen Ländern in Nagoya – zwischen Tokyo und Osaka gelegen – zu einem intensiven Krisenstab. Die japanischen Teilnehmer waren fast alles Geschäftsleute, ehemalige Pastoren und Gemeindegründer. Einer der Koordinatoren war Dr. Mitsuo Fukuda (Osaka), der Gründungsvater der Hauskirchen-Bewegung Japans. Das Ziel war, gemeinsam vor Gott die Antwort auf drei zentrale Fragen zu finden:

1: Was sagt Gott zu Japan?
2: Warum geschieht das alles?
3: Was muss jetzt getan werden?

Dies ist eine göttliche Strafe.
Ishihara Shintaro, Gouverneur von Tokyo

In einer Situation, bestimmt vom Bombardement der Medien mit ständig nach oben korrigierten Opfer-zahlen, grauenhaften TV-Szenen, immer neuen Schreckensmeldungen und einer Flut von Experten-meinungen wurde schnell deutlich, dass der menschliche Verstand von Geschehnissen solcher Grössen-ordnung grundsätzlich überfordert ist. Der Mensch neigt in solchen Fällen zu typischen, aber millionenfach abgegriffenen Floskeln („unser herzliches Beileid!“) und verständlichen, aber letztlich oberflächlichen Reaktionsmustern wie Schweigeminuten oder dem Anzünden von Kerzen. Manche schalten einfach auf Durchzug, blenden das Geschehen so gut sie können aus, verstecken sich hinter Geschäftigkeit oder suchen gezielte Ablenkung. Auch die stärksten Gefühle wie Trauer, Wut oder Hilflosigkeit alleine sind keine hilfreichen Ratgeber. Zu gross ist sonst die Gefahr, im verständlichen Schmerz und Schock der menschlichen Betroffenheit an der Oberfläche der Dinge zu bleiben. Zu einem tieferen und angemessenen Verständnis kommen wir nur, wenn wir Gott ganz bewusst bitten, uns über die begrenzte Kapazität unseres Verstandes und unserer Gefühle hinaus zu führen. Das ist nur denjenigen Menschen möglich, die sich – das eigene Urteilsvermögen inklusive! – bewusst und freiwillig unter die kompetente Herrschaft Gottes stellen. Dann kommt es, über alle Information hinaus, zur Inspiration, und wir beginnen, wenigstens in Bruchstücken die Dinge aus der Adler-Perspektive Gottes zu sehen. Dazu ist es notwendig, für alle Antworten von Gott offen zu sein, einschließlich der völligen Offenheit für alle vier oben erwähnten Szenarien, ohne eine oder mehrere davon von vornherein auszuschließen, weil sie nicht in unser Denken oder unsere Theologie passen. Ohne nüchterne Diagnose bleibt jede noch so gut gemeinte Therapie Teil des Problems. Deswegen begann die Krisen-Tagung mit der wichtigsten Frage zuerst:

1: Was sagt Gott zu Japan?

Das Hin und Her menschlicher Meinungen führt nur zur Verwirrung. Deshalb begannen wir mit einem
„weißen Blatt“, um frisch und gemeinsam so roh und ungefiltert wie möglich von Gott zu hören, was Seine aktuelle Botschaft ist. Das ist, was wir gemeinsam von Gott gehört haben:

Gott selbst erschüttert Japan. Er legt seine Hand an das Land. Wir konnten deutlich und in Einheit erkennen, dass eine Gerichtszeit über Japan begonnen hat und dass dieses Gericht von Gott selbst kommt, dessen Gnadenfrist bald und endgültig zu Ende geht. Das, was wir jetzt erleben, ist nur die Ouvertüre von weiteren Bedrängnissen und Katastrophen, die das Land heimsuchen werden. Es ist aber nicht Gottes eigentlicher Wille, das Land auszurotten, sondern wir hören sein verzweifeltes Rufen nach seinen Kindern, die auf ihren selbstgewählten Wegen vor dem Abgrund der Selbstvernichtung stehen und eine letzte Chance zur Umkehr haben sollen. Der Gott der Liebe und Gnade hat auch eine andere Seite: er hat „Augen wie Feuerflammen,“ er ist der heilige und gerechte Gott, der sehr bald wiederkommen wird, um die Nationen mit dem „eisernen Stab zu weiden“. Diese neue Zeit macht sich bereits jetzt, wie von Jesus in seinen Endzeit-Reden angekündig, durch Geburtswehen bemerkbar.

Gott erschüttert gezielt das fast grenzenlose Vertrauen Japans in das eigene, mit fast fanatischer Perfektion aufgebaute Sicherheitsnetz. Er erschüttert die falschen Versprechen Mammons, das falsche Vertrauen in ein stolzes „Yes we can“, und in alle kraftlosen, von Gott losgelösten Religionen, einschließlich eines vom himmlischen König losgelösten, religiösen und unbussfertigen Christentums. In einem Akt göttlicher Reinigung spülte er durch das „brausende Meer“ (Lukas 21,25) den Müll menschlicher Errungenschaften in wenigen Minuten hinweg – einschließlich mehr als 50 Kirchen, buddhistische Tempel und Shinto-Schreine. Damit wird deutlich, dass die Götter dieser von Menschen gemachten Religionen noch nicht einmal die Kraft haben, ihre eigenen „heiligen Stätten“ zu bewahren – geschweige denn das Volk, das bisher in sie vertraute. Gott zeigt auch, dass eine von ihm losgelöste Wirtschaft, die auf Gier, Geiz und der menschenverachtenden Versklavung ganzer Arbeiterheere aufbaut, nicht in seinem Sinn ist und keine wirkliche Zukunft hat. Nur diejenigen Wirtschaftsprinzipien, die auf den Prinzipien des Königreiches Gottes aufbauen, werden sich in den kommenden Erschütterungen als tragfähig erweisen. Die massiven Kosten der vielschichtigen Desaster – sowie derjenigen, die noch kommen werden – werden Japan als überschuldete Volkswirstschaft so stark an den Rand des Ruins treiben, dass auch Verzweiflungsverkäufe der beträchtlichen US-Staatsanleihen (Japan besitzt davon 20%) immer denkbarer werden. Das könnte China dazu bringen, aus Angst vor Kursverlusten seinen noch grösseren Anteil von US-Bonds ebenfalls auf den Markt zu bringen, was unweigerlich zu einem dramatischen Dollar-Meltdown führen würde, und das wiederum zu einer dramatischen Weltwirtschaftskrise.

Sam Matsushima, Investmentberater und Autor aus Tokyo, der Teil der Krisentagung war, hatte bereits 40 Tage vor dem Erdbeben eine E-mail an 20.000 Menschen verschickt, mit praktischen Hinweisen zur Vorbereitung auf ein Erdbeben. Tenor: „Der Tag des Herrn ist nahe, bereitet euch vor. Es wird zu grossen Veränderungen von innen her kommen.“

Wir mussten uns von Gott sagen lassen, dass der göttliche Plan sehr an das erinnert, was uns im Buch Exodus über die zehn Plagen gesagt wird, die eintreten, wenn der Ruf zur Buße ungehört verhallt. Wir erkannten, dass Gott uns alle aufruft, in den Riss zu treten, damit es nicht zu 10 drohenden Katastrophen kommt:

Feuer
Radioaktive Strahlung/Kontaminierung
Vulkanausbrüche
Krieg (mit Nord-Korea?)
Panik-Attacken und Stampedes
Stromausfall (kein Wasser, Heizung, Verkehr, Kochen)
Hunger durch Nahrungsmittelknappheit
Vergiftetes Wasser
Erdbeben, bei denen ganze Teile von Provinzen ins Meer
Zurücksinken

Ähnlich wie Moses und Aaron vor Ägyptens geplagten Pharao und seine Regierung als Pressesprecher Gottes kamen und Pharao aufforderten: „Let my people go!“, ist derzeit eine geistliche Schlacht im Gange, bei der es um nichts Geringeres geht als um die Befreiung Japans von jahrhundertelangen dämonischen Versklavungen. Dieser Kampf wird nicht mit Fleisch und Blut geführt. Aber auch heute stellt Gott ein Pressesprecher-Team zusammen, die mit den Regierungsverantwortlichen Japans und seinem Tenno sprechen müssen, damit diese die Handschrift Gottes an der Wand erkennen.

Doch Gott sagte noch etwas Zweites:
Ein neuer Tag ist angebrochen. Damit bietet sich eine neue Chance für Japan. Ein neuer Boden, eine neue Offenheit entsteht, in die Neues gesät werden kann und soll. Statt die alten Zustände wiederherzustellen kann Neues gebaut werden, auf einem neuen Fundament, das auf Jesus aufbaut. Zwei Dinge scheinen Gott
dabei besonders am Herzen zu liegen:

a) Die 12-16jährigen, die als neue Generation, frei von den jahrhundertelangen Restriktionen, auf die Rückkehr des Königs vorbereitet werden sollen.

b) Die apostolische und prophetische Berufung Japans soll wie aus einem langen Gefängnis befreit werden. Gott erinnerte uns an den Apostel Paulus und den Propheten Silas, die im innersten Gefängnis in Philippi „im Stock“ lagen (Apg 16). Genau so geht es heute vielen apostolischen prophetischen Menschen- und Ländern! Viel zu lange lahmgelegt durch eine dämonische Verbindung zwischen Kommerz und Religion werden solche fundamente-legenden Dienste und Berufungen heute in Japan durch das Erdbeben befreit. Wir alle erkennen in Japan eine Schlüsselnation für das Reich Gottes, deren Zeit gekommen ist. Als Folge der gegenwärtigen Bedrängnisse besteht die große Chance, dass nahezu eine ganze Nation in kurzer Zeit für Gott gewonnen werden kann.

Und schliesslich: das Reden Gottes mit und durch Japan hat eine Dimension, die weit über Japan hinaus reicht. Wir konnten einen Zusammenhang mit der Bewegung des Heiligen Geistes von Jerusalem bis an die entferntesten Orte der Erde erkennen. So wie ein neuer Tag in Japan, „dem Land der aufgehenden Sonne,“
beginnt, beginnt für die gesamte Erde ein neuer Tag. So wie sich einst die Herrlichkeit Gottes aus dem Jerusalemer Tempel nach Osten entfernte (Hesekiel 10-11), kommt sie heute von Osten wieder nach Jerusalem zurück (Hesekiel 43).

Wir sehen auch den Zusammenhang mit dem weltweiten Wirken des Heiligen Geistes, wie es jetzt beispielsweise in der arabischen Welt sichtbar ist. Diese erlebt, mit über 200jähriger Verspätung, ihre  eigene „Französische Revolution“ zur Abschaffung feudaler Strukturen. Gott erschüttert die Erde, lässt  ganze Generationen aufstehen und für ihre Befreiung von Furcht und Unterdrückung kämpfen. Das öffnet völlig neue Freiheiten für das Evangelium und ermöglicht eine neue Ausrichtung der Jugend, weg von Selbstzerstörung und falschem Märtyrertum zu den Werten des Königreiches Gottes.

2: Warum geschieht das?

Es ist eine Sache, Gottes Werke zu erkennen; eine andere, seine Wege zu erforschen. Wir erkennen zunächst, dass die Liebe Gottes daran deutlich erkennbar ist, dass er Japan keineswegs unvorbereitet in  eine solche Zeit hineingehen liess. Er hat das Land durch viele prophetische Worte gewarnt. Israel hat als Nation vier Warnstufen erlebt: I) wenn das Volk partout nicht nach den Ordnungen Gottes lebte, schickte Gott als erstes prophetische Warner. II) Half das nicht, gab es feindliche Übergriffe und räuberische Plünderfeldzüge feindlicher Nachbarvölker. III) Half das nicht, wurde Israel fremdregiert. Nach der Verwerfung Gottes als ihrem König hatte Israel nun nicht einmal die Freiheit, sich selber zu regieren. IV) Als alles nicht half, wurde Israel ins babylonische Exil verbannt.

Japan hat als ganze Nation mehrere Stopzeichen überfahren. Wir erkennen, dass Gott nun die Warnstufe für Japan heraufgesetzt hat. Das scheint zwei Hauptgründe zu haben:

Die Unbussfertigkeit einer erstarrten Kirche.

Es ist durchaus möglich, dass die Besiedlung Japans bis auf Jawan und Tarsis – Sohn und Enkel von Japhet, Noahs Sohn, zurückgeht. Japan hat zudem sehr alte und deutliche Verbindungen mit Israel; viele, wie  etwa der japanische Bibellehrer Arimasa Kubo, gehen angesichts einer Vielzahl von kulturellen und religiösen Zeugen davon aus, das Japans Urkultur stark von den „verlorenen Stämmen Israels“ beeinflusst wurde. Doch die aktuelle Kirche Japans hat die bereits in Japan vorfindlichen Prägungen mehrheitlich ignoriert und wurde dadurch mehr und mehr zu einem Fremdkörper im eigenen Land. Sie hat heute wenig bis keinen gesellschaftlichen Einfluss, die junge Generation ist nicht freigesetzt, wirkliche Leitungs-funktionen zu übernehmen (63% aller Pastoren sind im Rentenalter, d.h. über 65 Jahre alt). Das Gericht beginnt am Haus Gottes. Wenn dieses allerdings nicht ansprechbar und bussfertig ist, leidet das Umfeld: die gesamte Nation.

Gott erinnerte uns in diesem Zusammenhang an drei Propheten im Alten Testament: Jona, Amos und Hesekiel. Jona hatte eine der kürzesten, aber wirkungsvollsten Botschaften der Bibel: „In 40 Tagen wird Ninive untergehen.“ Das Volk tat tatsächlich Busse, bis hinauf zum König, und „Gott reute dass Übel, das er ihnen angekündigt hatte, und tat’s nicht.“ (Jona 3).

Amos verdeutlicht, dass Gott bereit ist, von der wirtschaftlichen Verwüstung des Landes abzulassen, wenn er vom Propheten darum gebeten wird. Als Gott „dem Feuer rief, um damit zu strafen“, ließ sich Gott durch das Gebet von Amos auch hiervon abbringen. Danach aber stand der Herr selbst mit einem Senkblei auf der Mauer (Amos 7) und war nicht bereit, Kompromisse und Unbussfertigkeiten länger zuzulassen. Ähnlich wie der Apostel Paulus in Athen predigt scheint Japan eines der ersten Länder der Erde zu sein, denen Gott selber sagt: „Die Zeit der Unwissenheit hat Gott übersehen. Nun aber gebietet er den Menschen, daß alle an allen Enden Buße tun“ (Apostelgeschichte 17,30).

Hesekiel hört, wie Gott über das unbussfertige, aber erzreligiöse Israel sagt: „Sie haben ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Pfosten neben meine Pfosten gesetzt, so dass nur eine Wand zwischen mir und ihnen war, und haben meinen heiligen Namen entweiht durch die Greuel, die sie taten; darum habe ich sie auch in meinem Zorn vertilgt.“ „Menschenkind, erkläre dem Haus Israel den Tempel, sein Aussehen und seinen Plan, damit sie sich schämen ihrer Missetaten. Und wenn sie sich all dessen schämen, was sie getan haben, so zeige ihnen Plan und Gestalt des Tempels und seine Ausgänge und Eingänge und seinen ganzen Plan und alle seine Ordnungen und alle seine Gesetze. Schreibe sie vor ihren Augen auf, damit sie auf  seinen ganzen Plan und alle seine Ordnungen achthaben und danach tun“ (Hesekiel 43,8.10-11).

Das Haus Gottes, der Tempel aus lebendigen Steinen, muss in kollektivem Gehorsam nach seinem göttlichen Bauplan entstehen. Wo menschliche Traditionen und religiöse Konventionen diesen Bauplan ersetzten und ihn der Beliebigkeit preisgeben, tun Menschen dem Himmelreich Gewalt an. Diesem Treiben sieht Gott eine gewisse Zeit lang zu. Dann aber erscheint er selber auf der Mauer und gebietet mit königlicher Autorität die Rückkehr zu seinem Bauplan. Dies geschieht jetzt weltweit. Japan ist hierbei nur der Anfang.

Die unbezahlten Rechnungen Japans als Nation.
Die akkumulierten Sünden der Nation sind bei Gott wie offene Rechnungen, solange sie nicht im Namen von Jesus Christus getilgt werden. Zu diesen Sünden gehören:

• Zwischen 1622 und 1640 erlebten die Christen Japans eine der massivsten und brutalsten Verfolgungen aller Zeiten. Allein im Jahre 1637 wurden 37.000 annihiliert, niemand überlebte.

• Die Ernennung eines Gottkaisers, dessen Kult nicht nur im eigenen Land, sondern auch in anderen Nationen, etwa in Korea, mit brachialer Gewalt durchgesetzt werden sollte.

• Während der japanischen Okkupation Koreas bestanden konkrete Pläne, alle Christen in Korea auszurotten.

• Der Fluch einer ungeheuren Vaterlosigkeit. Die meisten japanischen Väter haben ihren Kindern den Rücken zugedreht und sind Sklaven der Arbeit. Dort, wo Väter und Söhne sich ihr Herz verweigern, kommt ein biblischer Fluch auf das Land (Maleachi 3,24).

• Der Selbstverkauf der ehrgeizigen Nation an Mammon hätte verhindert werden können, wenn die Nation nach dem 2. Weltkrieg auf die prophetischen Stimmen, etwa die von Frank Buchman (Oxford Bewegung/Moralische Wiederaufrüstung), gehört hätte.

3: Was muss jetzt getan werden?

Uns allen wurde deutlich, dass damit große Aufgaben auf die wenigen Christen in Japan zukommen. Und dass jetzt eine internationale Partnerschaft mit denjenigen Christen Japans entstehen muss, denen es nicht um das Etablieren und Erweitern „ihrer“ Kirchen geht, sondern um eine kompromisslose Rückkehr zum Reich Gottes und seinen Prinzipien. Männer und Frauen aus allen Generationen und Schichten der Bevölkerung werden jetzt für besondere Dienste erwählt, ausgebildet und ausgesandt werden. Es kam sogar vor, dass Gott völlig unerwartet Menschen in den Raum schickte, die für neue Dienste freigesetzt werden sollten.

Unter ihnen war der Sohn des Mannes, der letztlich die japanische Atomkraftpolitik vor Jahrzehnten abgesegnet hatte. Dieser Sohn, der 12 Jahren lang Kongress-Abgeordneter war und heute Geschäftsmann ist, will sich mit anderen zusammen dafür einsetzen, dass eine neue, dem Reich Gottes und nicht der maßlosen Gier verschriebene Energiepolitik Eingang in Japan findet.

Die vordringlichste Aufgabe ist, dass Christen wieder zur ersten Liebe zurückkehren, um die richtige Motivation zu haben, die vielen Aufgaben konkret und kompromißlos anzugehen, die jetzt auf das Land zukommen. Nur ein Kind, das den Vater liebt, wird beim Vater bleiben und tun, was er sagt, auch wenn es nicht alles versteht, was er sagt und tut.

Die Tagung ergab, dass es sechs konkrete Aufgaben gibt, die möglichst sofort angegangen werden müssen:

1) Am Sonntag den 10.04. um 14 Uhr finden Gebetstreffen in Japan statt. Organisiert werden die Treffen von Jumpei Saeki aus Osaka sowie einem Netzwerk von Mitarbeitern. Alle Nicht-Japaner werden gebeten, dem Land internationale Gebetsunterstützung zu leisten und solidarisch mitzubeten.

2) Eine nationale Versammlung aller mobilisierbaren Christen ist für August 2011 geplant, um gemeinsam drei Tage lang „zu Gott für das Land zu schreien,“ Buße zu tun, zur ersten Liebe zurückfinden und deshalb neu zu den Wegen des Königreichs zurückzukehren (in Anlehnung an Joel 1,14).

3) Japan braucht eine neue Botschaft, das Evangelium vom Reich Gottes. Importierte Halb-Evangelien und verweichlichte Botschaften billiger Gnade haben nur eine kleine Randgruppe erfasst und wenig verändert. Japan ist aber ein Volk, das, wie der mit einer Japanerin verheiratete Engländer Lowell Sheppard (Nagoya) sagt, „wesentlich mehr versucht, die Prinzipien des Königreiches Gottes zu leben als evangelikale Christen“. Hier muss eine Arbeitsgruppe entstehen, die das Evangelium vom Reich Gottes, so wie es Jesus oder Paulus gepredigt haben, neu erfasst, glasklar formuliert und effektiv kommuniziert.

4) Japan ist, wie Deutschland, eine Nation mit einem apostolischen Auftrag in der Welt. Solche ungeliebten Nationen sind wie kaum eine andere Nation geistlich heftig umkämpft, um zu verhindern, dass sie in ihre Bestimmung eintreten. Die wenigen prophetischen und apostolischen Personen Japans sind in den existierenden Kirchen so gut wie vollständig ausgegrenzt, vereinsamt und unausgebildet. Es ist geplant,  40 bis 60 solcher Personen für ein 3-tägiges Seminar über apostolischen und prophetischen Dienst auf der  Basis des Reiches Gottes einzuladen und mit ihnen zusammen die Grundlagen für eine apostolische & prophetische Arbeit in Japan und weit daraüber hinaus zu legen. Es wird erwartet, dass sich Gott aus diesem Kreis neue Repräsentanten des Königreiches, wie damals Aaron und Moses, erwählt, die dem Königreich Gottes in Japan eine neue, deutliche und unreligiöse Stimme verleihen.

5) Die einzige Hoffnung für Japan ist die Rückkehr zu den soliden Wirtschaftsprinzipien des Reiches Gottes. Diese müssen nicht nur klar gelehrt werden, sondern Japan braucht Hilfestellung beim Einrichten einer entsprechenden apostolischen Finanzstruktur. Dazu gehören beispielsweise apostolische Stiftungen, angelehnt an „den Ort vor der Apostel Füsse“ (Apg 4, 35), damit die Gelder wieder apostolischen Zwecken dienen, etwa dem Finden, Fördern und Freisetzen einer neuen apostolischen und prophetischen Generation. Dazu kommt die Förderung von Firmen und Firmengründungen nach den Prinzipien von Kingdom Economics, neue Ausbildungswege und vor allem eine väterliche, nicht pyramidal-bürokratische Geschäftskultur. Statt vor Firmenbossen stramm zu stehen müssen Männer wieder befreit und begeistert auf den Schultern ihrer Väter stehen und dadurch Dinge tun können, die durch „Dienst nach Vorschriftt“ niemals möglich wären.

6) Japan wird eine grosse Ernte an Menschen erleben. Die dazu benötigten Erntearbeiter müssen jetzt effektiv, kurz und in multiplizierbaren Ausbildungsstrukturen ausgebildet werden. Hierzu werden apostolische Schulungen – Kurzkurse – zu den wichtigsten Themen entwickelt werden, die auf DVD und per Internet verbreitbar sind. Ganz besonderes Augenmerk muss darauf gelegt werden, 12-16jährige auf eine historische Aufgabe vorzubereiten, die sich ihre eigenen geistlichen Väter nicht träumen liessen: ihr ganzes Land in die Nachfolge des Königs aller Könige zu rufen.

Autor: Wolfgang Simson

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259. Japan vierfach-Schlag: Seebeben/Erdbeben – Tsunamis – wildgewordene Atomreaktoren, und sogar ein Vulkan! Warum?

Montag, 21. März 2011 | Autor:

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Liebe Blog Besucher,

mein Freund Wolfgang hat mir einmal seine Sicht der Dinge zu Japan wissen lassen, und ich muss ihn recht geben. Denn, dass was hier auf Erden erleben oder nicht erleben hat allein der allmächtige Gott, Schöpfer von Himmel und Erde in seiner Hand.

Wir Menschen bilden uns soviel auf unseren technischen Fortschritt ein, und stehen dann, wenn Gott die Grundfesten einmal für einige Sekunden bewegt, so hilflos vor Problemen wie unsere Vorfahren vor hundert und mehr Jahren.

Wenn nur die kleine Anzahl von Christen – und damit spreche ich ausschließlich von Menschen die von Neuem geboren sind(Johannes Kapitel 3) – man rechnet in Deutschland mit ca. 1-2% der Bevölkerung – also heidnische Verhältnisse – die Aussagen der Bibel besser kennen würden, dann würden fast zwangsläufig, alle Christen eine solche Sicht der Dinge bekommen, wie mein Freund Wolfgang. Da es aber nicht so ist, reagieren die allermeisten genauso wie die Menschen dieser Welt, das heißt, Situationsbezogen. Ich habe mich schon oft gefragt warum, dass so ist, und bin zu dem Ergebniss gekommen, dass bei den allermeisten dieser Christen die Beziehung zum Heiligen Geist sehr mangelhaft ist. Jesus hat bei seinen Abschied gesagt, ich gehe zum Vater, und sende euch den Heiligen Geist, der euch in alle Wahrheit leiden wird. Der Heilige Geist ist  unser Helfer, und unser Tröster.

Der Teufel hat es geschafft bei den Christen so viele Zweifel zu säen was die Beziehung mit den Heiligen Geist angeht. Wir betrüben den Heiligen Geist fortwährend und wundern uns, dass dann so wenig Erkenntnis, Weisheit und Wahrheit über die Geschehnisse in unserer Zeit vorhanden ist.

Mein Gebet ist, dass sich hier grundlegend etwas ändert in Deutschland und Europa.

 

Wikipedia 2004-tsunami David Rydevik vagfoto.

Liebe Freunde,

Japan ist in aller Munde. Und fast alle sagen dasselbe. Oh wie schrecklich, du meine Güte. Oder einfach geschockte Sprachlosigkeit und das Gefühl der Hilflosigkeit. Doch ist es wirklich genug, dass wir vor unseren sicheren Fernsehern sitzen und passiv beobachten, wie viele Medien nicht nur die Katastrophe minutiös mit Hilfe von 50 Experten und aus ebenso vielen Sichtwinkeln beschreibt? Viele Medien kennen keine Ethik, kein Werteraster, das sie davon abhält, diesen Blutrausch auskosten. Und so werden uns immer und immer wieder dieselben Bilder vorgespielt, je spektakulärer, desto öfter werden sie wiederholt. Gehen Sie nicht weg, lieber Zuschauer, nach ein bisschen Werbung sind wir wieder für Sie da und werden weiter alles versuchen, sie an unseren Kanal zu fesseln…

Doch merken wir es? Die Medien haben trotz permanentem Redemarathon keine Antworten. Unter den 50 Expertenmeinungen ist keine einzige, die aus einer Reich Gottes Perspektive kommt. Auch wenn 2 Mrd Menschen – knapp 30% der Weltbevölkerung – “christlichen” Kirchen angehören. Und die “christlichen” TV-Sender? Kaum ein aktueller Japan-Beitrag, kaum eine ernstzunehmende Talkshow. Das bezahlte TV-Predigtmarathon von Gurus, die sich selbst predigen, und die endlosen Konferenz- und Liedbeiträge gehen ununterbrochen weiter, wie eine unaufhaltsame Maschine.

Bürger des Königreiches sehen die Dinge nicht so, wie die Welt sie sieht. Und sie reagieren deswegen auch anders als die Welt. Sie stellen sich an die Seite ihres König und handeln in Absprache mit Ihm. Sie fragen deshalb nicht nur, was ist passiert, sondern warum passiert es? Gott, wir sehen Dein Werke, aber was sind Deine Wege? Welche Bedeutung hat das, was geschieht, aus der Perspektive des Königreiches?

Man muss kein Prophet sein um zu sehen, dass etwas Apokalyptisches auf dem Planeten geschieht, und zwar in einer – statistisch beweisbaren – Intensität wie nie zuvor. In kurzen Strichen hier die Spitze des Eisberges: Im Jahr 2008 hat der Versicherungsgigant Müncher Rück 311 weltweite Katastrophen aufgelistet, 173 davon sind menschengemacht (Kosten: 7,4 Mrd US $). Gesamtanzahl der Toten: etwa 250.000. Dazu kam die Finanzkrise. Jahr 2009: Münchner Rück kommt auf 850 Katastrophen (Schaden: 50 Mrd. US $). 2010: Münchner Rück zählt 950 Katastrophen, 295.000 Tote, allein 250.000 davon in Haiti. Schadenshöhe: 130 Mrd. US $. U.a. traten die schlimmsten Überschwemmungen in Pakistans Geschichte auf, Schlammlawinien begraben Hunderte von Chinesen, Jahrhundert-Feuer verwüsten die Region um den Mt. Karmel in Israel. 2011 (bis jetzt): Australien erlebt nach Jahren unglaublicher Dürre Feuer und Fluten. Ein Grossteil der Innenstadt von Christchurch, Neuseeland, wird zerstört, die Kathedrale beschädigt. Was für ein symbolträchtiger Ort für ein Erdbeben. Die arabische Welt ist wie ein aufgepeitschtes Meer…

Aber zurück zu Japan. Nichts geschieht “am Schreibtisch Gottes vorbei”. Es steht absolut in Gottes Macht, alles zu verhindern, was nicht seine begeisterte oder traurige Zustimmung findet. Warum also würde Gott es authorisieren, dass diese Nation in eine beinahe apokalyptische Not gerät?
Hier ein kurzer Blick hinter das japanische Lächeln: Japan ist als Nation aussergewöhnlich der Arbeit verfallen, wie wenn ihr Wahlspruch wäre: Schaff’ und erwirb, zahl’ Steuern und stirb! Viele Japaner sind in der Praxis nicht viel mehr als Leibeigene ihrer Firmen, ein Land der Lohnsklaven, Eigentum machtgieriger Tycoons. Angetrieben wird die Volkswirtschaft Japans von einem aussergewöhnlichen Technologiewahn und einer Fortschrittsgläubigkeit, die weltweit geradezu einzigartig ist, gnadenlos gehetzt vom Verfolger-Pack im globalen Wettlauf der Volkswirtschaften. Die Nation ertrinkt in einer geradezu gigantischen Volksverschuldung von 218,6% des BSP (die höchste Staatsverschuldung aller Industrienationen, doppelt so hoch wie die des bankrotten Griechenlands). Die japanische Volksseuche Hikikomori, der selbstverordenete Stubenarrest vieler vornehmlich junger, resignierter Menschen, die buchstäblich das Leben verweigern und nicht mehr aus ihren Zimmern kommen, hat mit etwa 1,5 bis 2 Millionen Betroffenen (alle anderen veröffentlichte Zahlen sind, ganz im Stil einer schamorientierten Gesellschaft, schöngeredet) Betroffenen bereits epidemieartige Ausmasse erreicht. Der christliche Psychologe Juichi Hattori, mit dem ich im Kontakt stehe, hat nun 70 – 80% der Bevölkerung des Landes “latentes Hikikomori-Verhalten” diagnostiziert. Völlig unterentwickelte Elternbindungen lähmen fast alle gesunde Emotionen und führen zu grotesk und maskenhaft überentwickelter Protokollversklavung. Soziale Beziehungen geschehen fast nur noch durch die Maske des rituellen Austausches banaler Belanglosigkeiten hindurch. Hattoris korrekte Diagnose: Totalle Sohn-Verfinsterung (Totale Eclipse of the Son). Das führte zu einem hilflosen Aufschrei in den Medien, und danach zogen sich alle wieder in ihre digitale Individualisten-Höhle zurück…

Jetzt wird Japan von einer apokalyptischen Dimension berührt, die Jesus ausdrücklich vorhergesagt hat. Er sprach ja nicht nur von “grossen Erdbeben” in den letzten Tagen (Matth 24), sondern er sagte: “Die Völker werden zittern aus Furcht vor dem tobenden Meer und den Wellen” (Lukas 21,25). Japan erlebt einen Vierfach-Schlag: Seebeben/Erdbeben – Tsunamis – wildgewordene Atomreaktoren, und sogar ein Vulkan im Süden bricht wieder aus. Selbst EU-Energiekommissar Günther Oettinger nennt die Situation “apokalyptisch”. Doch damit nicht genug. Wenn wir Gottes leidenschaftliche, ewige und eifersüchtige Liebe für Israel ernst nehmen, dann ist Japan ungefähr in vergleichbaren Schwierigkeiten, wie wenn sich jemand der bildhübschen Verlobten eines Boxweltmeisters unsittlich genähert hätte. In komplizierter Bürokratensprache: “Japan erkennt weder irgendwelche einseitigen Maßnahmen an, welche die endgültige Resolution der Grenzen vor 1967 präjudizieren, noch die Annexion Ostjerusalems durch Israel.“ Und: “Japan verurteilt den Abriss eines Teiles des Shepherd Hotels in Ostjerusalem für den Bau von Häusern für jüdische Menschen.” Wer, wie (nicht nur) Japan, ständig an Israel herumnörgelt, muss sich nicht wundern wenn er es mit dem “Heiligen Israels” zu tun bekommt. Das ist ganz einfach ein Prinzip des Königreiches.

Einer Welt ohne Gott entgeht das alles. Sie hat dafür keinen Radar. Und sie findet deswegen keine tragfähigen Antworten ausser mitleidigem Schulterzucken und einem Mitanpacken bei den Aufräumarbeiten, um alles wieder so herzustellen wie vor der Katastrophe. Dann können alle wieder weiter in Ruhe Gottes Gebote und “das Gesetz Christi”, die Erlasse des Königs, übertreten, alleine oder als Nation. Damit hätte Japan aber nichts gelernt. Und die zuschauende Welt ebenfalls nicht. Man wähnt sich in der Hand “der Elemente” oder “Mutter Natur”, wer immer das genau ist, und geht zur Tagesordnung unter. Lybien; der Dollarkurs; das Wetter; was kochen wir heute; wo buchen wir den Sommerurlaub.

Gemälde von Michael Willfort

WAS MUSS MIT UNS GESCHEHEN?

1) Wir müssen eine Königreichs-Perspektive gewinnen. Jetzt.
Um unseren eigenen Beitrag hierzu zu leisten produzieren Mercy und ich kleine Videos, eins oder zwei pro Woche, die auf Youtube und einer unserer Webseiten zu sehen sind (nur in Englisch bisher). Bitte nicht verpassen, und an andere weiterleiten. Die folgenden Links führen zu den Videos:

http://www.youtube.com/user/WolfgangSimson?feature=mhum#p/u/3/gSCVASWgqMI
oder
http://whileweslept.wordpress.com/

2) Königsreich-Bürger haben nichts zu fürchten. Sie erinnern sich an die Worte ihres Königs, der gesagt hat: “Wenn diese Dinge anfangen zu geschehen, so hebt eure Häupter, denn Eure Erlösung naht” (Lukas 21,28)

3) Königsreich-Justierung. Es reicht nicht, sich nur in der Theorie den Werten des Reiches Gottes zu verpflichten, und in der Praxis so zu leben wie Menschen ohne Jesus als König. Das wäre fataler Selbstbetrug. Wer Bürger des Reiches sein möchte, wird sich gerne und freiwillig aus allen königreichs-unwürdigen und unkompatiblen Verhältnissen und Situationen herauslösen und beginnen, sein Leben nach den Prinzipien und Gesetzen des Königreichs zu führen. Ganz besonders in den zentralen Bereichen Kirche, Geld, Macht, Sex.

4) Wir kopieren nicht die Welt, sondern gehen weit über das hinaus, wozu die Welt fähig ist. Dazu gehört, Dinge zu tun, die eben nur Königreichsbürger – und sonst niemand! – tun können. Wir müssen beispielsweise nicht in den Chor derjenigen einstimmen, die bei Katastrophen nur die humanitäre, wirtschaftliche, wissenschaftliche oder psychologische Seite sehen – so wichtig diese sind. Es ist richtig, mit den Trauernden zu trauern. Doch das Königreich hat wesentlich mehr zu bieten als Menschen zu raten, Kerzen anzuzünden, Schweigeminuten zu organisieren und Geld für humanitäre Hilfe zu spenden. Wir können und müssen über alle re-aktiven Symptombehandlungen hinaus zu einem pro-aktiven, prophetischen Handeln finden, das die Dinge bei ihren Wurzeln angeht. Dabei können und sollen wir uns über die qualifizierte und sachkundige Hilfe von Regierungen und Vereinen freuen, die den Zweck erfüllen – oft mit Leidenschaft und Hingabe – wozu sie existieren.

WAS SOLLTE FÜR JAPAN GESCHEHEN?

1. Betet, dass das Land die Stimme Gottes hört, der sie zu sich zurückruft und sie auffordert, ihre kraftlosen Götzen und falschen Sicherheiten zu verlassen. Betet besonders für die japanischen Kirchen, dass sie von ihrer geradezu abenteuerlichen Versteinerung, der weitverbreiteten mentalen Starre und geistlicher Kälte erwachen, Busse tun und aus den Höhlen ihrer vor allem aus dem Westen importierten Kirchlichkeit hervorkommen und legale Bürger des Reiches Gottes werden. Der 1. Petrusbrief (Kapitel 4,17) betont, dass das Gericht am Haus Gottes beginnt. Wenn das so ist, dann ist die aktuelle Erschütterung Japans zuallererst eine gewaltige und unüberhörbare Anfrage an die zu grossen Teilen erstarrte und resignierte Kirche Japans.

2. Japan muss das Evangelium vom Reich Gottes hören. Das Land hat viele Versionen eines aus dem Westen importierten, bis zur Unkenntlichkeit verwässerten und verweichlichten Pseudo-Evangeliums gehört – und müde abgewunken. Wo kraftlose, verkirchlichte Teil-Evangelien gepredigt werden, ist die Gute Nachricht nicht mehr als gut zu erkennen, stösst weder auf begeisterte Zustimmungn noch wütende Ablehung. Es wird zur kraftlosen Durchhalteparole für religiös ansprechbare, aber in sich abgekapselte Randgruppen. Andrew Murray sagte es einmal so: “Wo Paulus und seine Freunde hinkamen, kam es zur Revolution. Wo wir hinkommen, serviert man Tee!” Wo das ursprüngliche Evangelium von der Königsherrschaft Gottes gepredigt wieder wird, wird vor lauter Aufregung Tee verschüttet. Genau das braucht Japan jetzt (siehe Apg 17,6).

3. Japan muss hören, dass ein liebevoller Gott, wie ein besorgter Vater, manchmal sein ungehorsames Kind schütteln muss, bevor es das Auto vollends an die Wand f ährt. Schütteln gehört zu dem, was der Gott tut, “der die Erde beben lässt von ihrer Stätte, und ihre Säulen erzittern “(Hiob 9,6). Die Bibel beschreibt Gott auch so: “Die Stimme des Herrn erschüttert die Wüste, er erschüttert die Wüste Kades“ (Psalm 29,8); „sein Odem ist wie eine Wasserflut, die bis an den Hals reicht: zu zerstreuen (erschüttern) die Heiden…“ (Jes. 30,28); „vor ihm zittert das ganze Land und bebt der Himmel; Sonne und Mond werden finster, und die Sterne verhalten ihren Schein“ (Joel 2,9).

4. Erschütterungen sind ein geeigneter Moment für einen Neustart. Japan braucht eine neue Kirche, die auf der Basis des Königreiches steht. Diese Initiative erfordert neue Leiter. Ich glaube, Gott ruft eine neue Avantgarde zusammen, und nur wenige davon entstammen traditionsverhafteten Kirchen. Viele der neuen Leiter Gottes sind praxis-orientierte Innovatoren, insbesondere Erfinder, Pioniere und Unternehmer. Man findet solche Menschen kaum in den Kirchen, sehr wohl aber in der Geschäftswelt, Politik, Kultur, Sport usw.

Seit über 10 Jahren sind wir im Kontakt mit einigen sehr wertvollen Leitern in Japan. Letzten August (2010) war ich in Osaka, um über die Starfish-Initiative (www.starfishportal.net) zu sprechen. Wir sind durch solche Treffen und Vernetzungen mit einigen Freunden in Japan eng verbunden und planen, so bald wie möglich – wenn irgend möglich noch diesen Monat – ein Kern-Team zusammenzubringen, welches eine Pionierrolle in Japan einnehmen wird. Dazu gehören neben japanischen Leitern auch einige wenige Begleiter von ausserhalb Japans. Das Ziel des geplanten Treffens ist, im Hinhören auf Gott einen strategische Weg zu planen, der Nation zu helfen, auf die aktuelle Erschütterung, die Gott autorisiert hat, zu reagieren und Japan damit die Chance zu geben, die teuren Lektionen zu lernen und den Weg einzuschlagen, den Gott für sie vorgesehen und vorbereitet hat.

Autor: Wolfgang Simson

Wikipedia NOAA (httpwww.noaanews.noaa.govstoriesimagesgroundzero.WTCgroundzero

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258. Wer ist die Hure Babylon

Sonntag, 20. März 2011 | Autor:

Die Hure Babylon

Was ist das Hauptkennzeichen einer Hure? Sie ist keine treue und gottesfürchtige Ehefrau, sondern eine gottlose Person, die es mit allen möglichen Personen treibt. Im übertragenen Sinne wird Hurerei im gesamten Alten und Neuen Testament auch immer als Symbol für Götzendienst verwendet: Man dient nicht dem einzigen wahren Gott, wie Er sich im Ersten Gebot geoffenbart hat: „Ich bin der HERR dein Gott … Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben“ (2. Mose 20, 2 f.). Man folgt nicht Jesus allein nach, der gemäß Johannes Kapitel 14, Vers 6, Apostelgeschichte Kapitel 4, Vers 12, und 1. Korinther Kapitel 3, Vers 11, der einzige Weg zu Gott dem Vater, die einzige Quelle des Heils und das einzige Fundament des Lebens ist. Stattdessen ist eine Hure bzw. hurerische Kirche eine, die mit allen Religionen buhlt, hurt, sich vermischt, sich vereinigt. Babylon repräsentiert die große Ökumene der Endzeit.

Wahre und falsche Einheit

Diese Hure Babylon wird nur gebraucht, bis der Antichrist seine Welteinheit hergestellt hat. Und dann werden die Könige, die Herrscher beauftragt, sie fallen zu lassen. Man kann sie deshalb auch mit dem Ausdruck „nützlicher Idiot“ oder „Steigbügelhalter“ für das antichristliche System bezeichnen. Alle, die jetzt denken, sie müssten an der Welteinheit mitarbeiten, wenn es eine Einheit ohne die Wahrheit Jesu Christi als einzigen Weg zum Vater ist, drohen dieser falschen Religion zu verfallen. Natürlich spricht der HERR Jesus in Johannes Kapitel 17 von der Einheit – aber von der wahren Einheit. Es handelt sich dabei um die Einheit der wirklich wiedergeborenen Christen gemäß Johannes 3. Und über diese heißt es, gerade in diesem viel zitierten und viel missbrauchten „Einheitskapitel“, Johannes Kapitel 17, dass die Welt sie hasst. Sie machen sich eben nicht eins mit der Welt, sondern werden von der Welt gehasst. Sie sind abgesondert von der Welt. Sie leben zwar in der Welt, sollen aber ein Licht sein und sich nicht von der Welt beeinflussen lassen. Sie sollen die Welt durch das Evangelium prägen, das sie unverkürzt und unverfälscht verkündigen sollen.

Der Turmbau von Babel

Wir finden in Offenbarung 17 und 18 den Begriff „Babel“ oder „Babylon“. In 1. Mose Kapitel 11 geht es um den Turmbau zu Babel. Die Menschen, die in 1. Mose 11 beschrieben werden, wollen sich einen Namen machen. Der Mensch will sich selbst groß machen. Sie lassen keinen zu, der über ihnen thront. Heute baut man Wolkenkratzer, viel höher vielleicht, als dieser Turmbau damals geworden wäre. Weltweit werden Rekorde auf allen Ebenen angestrebt. Es geht um die Einheit, so dass man den Turm weithin sieht und sagt: „Das ist unser Symbol. Das führt uns zusammen.“ Deshalb wird auch heute die Menschheitsbruderschaft angestrebt: Eine Welt – eine Religion. So lautet das große Programm der Endzeit in Form der babylonischen Vereinigung. Die kontinentalen Zusammenschlüsse, z. B. die Europäische Union, stellen ja nur eine Zwischenstufe zur letztendlichen Welteinheit dar.

Aber was geschah damals, und was wird am Ende geschehen? 1. Mose Kapitel 11, Verse 5-7: Da stieg der HERR herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, den die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: „Siehe, sie sind ein Volk, und sie sprechen alle eine Sprache. Und dies ist erst der Anfang ihres Tun. Und jetzt wird sie nichts davor zurückhalten, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben. Wohlan, lasst uns hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit keiner mehr die Sprache des anderen versteht!“ Damit hatte der ewige Gott dem eigensüchtigen Streben der Menschen ein Ende bereitet.

Babel (was so viel bedeutet wie Verwirrung/Vermischung) kommt immer wieder in der israelischen Geschichte vor. Der absolute Tiefpunkt der Geschichte des alten Israel liegt dort, wo Israel in die babylonische Gefangenschaft geführt wird, in ein Land, wo Götzendienst an der Tagesordnung ist, ferner Astrologie und sämtliche okkulten Praktiken, vor denen Gottes Wort uns warnt.

Kennzeichen und Eigenschaften von Babel

Einige der wichtigsten Kennzeichen, die in Offenbarung Kapitel 17 und 18 genannt werden, sind die folgenden:

1. Babylon ist eine Behausung der Teufel und alles Unreinen. Es ist die falsche Religion, die abgefallene Kirche, die sich mit der Welt einlässt, die mit den Mächtigen buhlt, die nach dem Reichtum strebt. Es ist nicht mehr der Geist Gottes, der sie treibt, sondern der Geist dämonischer Mächte. Sie betreibt Vermischung statt Absonderung; Unzucht statt Reinheit; wandelt auf dem breiten Weg des Verderbens statt auf dem schmalen Weg des Heils. (Offenbarung Kapitel 18, Vers 2)

2. Alle haben sich mit ihr eingelassen, die einen Nutzen von ihr haben; und sie hat sich mit allen eingelassen, von denen sie einen Nutzen hat. Das ist ein Geben und Nehmen mit der Welt. Könige, Völker, Kaufleute, Schiffsleute, Handelsbeziehungen, mit allen hat sie sich vereinigt, außer mit denen, die im Lebensbuch des Lammes stehen. Diese haben sich abgesondert und sind dem HERRN Jesus treu geblieben. (Offenbarung Kapitel 18, Vers 3)

3. Auch von ihren Reichtümern lesen wir in Offenbarung Kapitel 18, Vers 3. Dort heißt es: „… und die Kaufleute der Erde sind von ihrer gewaltigen Üppigkeit reich geworden.“ Der Hure Babylon geht es um materielle, irdische Macht und um Ruhm. Sie strebt nicht nach dem Himmelreich, sondern nach Einfluss in dieser Welt. Sie baut große Kirchen und Kathedralen und ist nicht bereit, in die Untergründe und Katakomben zu gehen.

4. Ihre Sünden reichen bis an den Himmel (Offenbarung Kapitel 18, Vers 5). Götzendienst und Vermischung, das ist die Ursünde gegen Gott, das Streben, selbst wie Gott zu sein, sich selbst zum Gott zu machen oder sich falsche Götter zusammenzubauen. Das müssen nicht unbedingt gegossene Figuren sein. Götzendienst kann sich auf das eigene Wesen beziehen, das verehrt wird, auf den Mammon oder irgendeine Ideologie oder selbst gemachte Religion, durch die sich der Mensch selbst erlösen will.

5. Die Hure Babylon fühlt sich als Königin, wird aber arm und bloß sein. Ihre Schande, ihre Blöße wird offenbar werden. In Offenbarung Kapitel 18, Vers 7 führt sie ein Selbstgespräch. Sie betet nur sich selbst an und sagt: „Ich throne als Königin und bin keine Witwe und werde kein Leid sehen.“ Aber an einem Tag werden die Plagen von Gott über sie kommen, so sagt uns Offenbarung Kapitel 18, Vers 8.

6. Sie will den Beifall der Welt, aber sie will nicht mit Jesus leiden. Die wahre Gemeinde Jesu dagegen ist bereit, für den HERRN zu leiden und auch mit Ihm das Martyrium auf sich zu nehmen. Stattdessen schwimmt die Hure mit dem Trend. So wie die toten Fische mit dem Strom schwimmen, schwimmt die falsche Kirche, die falsche Religion mit dem Zeitgeist und stellt sich diesem Trend nicht entgegen. Wer sich mit dem Zeit- und Weltgeist einlässt, der wird aber bald zum Witwer oder zur Witwe. Dieser Zeit- und Weltgeist, nämlich dann der Antichrist in Person, lässt die Hure fallen, wenn er sie nicht mehr braucht.

7. Die Hure Babylon verkauft Waren jeder Art, selbst Menschenleiber und –seelen. Das ist ein Schockeffekt, wenn man dies liest. Da wurden in Offenbarung 18 zuerst wunderschöne Waren aufgezählt, die Gott ja alle gut geschaffen hat. Aber plötzlich sind bei den Waren auch Menschenseelen und Menschenleiber dabei. Ja, in ihrem Reich wird die Sklaverei wieder eingeführt – grausam und schrecklich!

8. Die Hure verfolgt und tötet die Gläubigen. Sie tut das noch vermehrt, wenn sie in der nächsten Zeit erst richtig ausreift. Dies wird in Offenbarung Kapitel 18, Vers 24 genannt. Hier findet sich ein Hinweis auf das Blut der Propheten und Heiligen, das in ihr gefunden wurde. Gott, der HERR hält ihr dies am Schluss als Anklageschrift vor, um Sein Urteil zu bekräftigen und abzuschließen. „Du hast die Heiligen getötet. Nun wird ihr Blut von dir in vielfachem Maß gefordert.“

9. Und dabei ging es fröhlich in ihr zu mit viel Musik und Tamtam. Das wird auch in Offenbarung Kapitel 18 gesagt, allerdings schon im Zusammenhang mit dem Gericht. Da heißt es in Vers 22: „Und der Klang der Harfenspieler und Sänger und Flötenspieler und Trompeter wird nicht mehr in dir gehört werden…“ Hier finden wir ein erschütterndes prophetisches Bild für die Unterhaltungsindustrie, welche die Hure Babylon hervorbringt.

10. Die Hure hat Drogen und Zauberei gebraucht (Offenbarung Kapitel 18, Vers 23). Hier kommt der Begriff Zauberei oder „pharmakia“ vor. „Durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt“ heißt es da. Dies ist ein Begriff, der auch für „Drogen“ steht, für rauschhafte Zustände, Trunkenheit, die Betäubung der Massen, Trance und Ekstase, die okkulte und die sexuelle Welle. Alles das wird gebraucht, um die Menschen zu benebeln, um ihr klares Denken, ihr Unterscheidungsvermögen auszuschalten und sie zu einer einheitlichen Masse, die dem Antichristen „Heil“ zuruft, zu verschmelzen.

Gläubige, geht hinaus aus Babel!

Babylon geht mitten durch die Gemeinden und mitten durch die Herzen hindurch. Denn Babylon umfasst nicht nur Rom (als mögliches Zentrum der künftigen Welteinheitskirche), sondern viel mehr: nämlich alle falsche Religion auf Erden, auch bei Protestanten, Orthodoxen, Anglikanern, Methodisten, Mennoniten, Baptisten und wie sie alle heißen. Babylon kennzeichnet jede falsche Religion, die nicht auf die Offenbarung und Gnade des lebendigen Gottes allein vertraut, sondern sich eigene Götzenbilder und Vorstellungen über den Erlösungsweg erschafft. Die Zeit wird kommen, dass die wahren Gläubigen von Gott herausgerufen werden („Gehet aus!“), so wie einstmals Abraham aus Haran, Lot aus Sodom oder Israel aus Ägypten gerufen wurden. Das Babel der Endzeit kann für die Gemeinde Jesu Christi keine bleibende Stätte sein.

Wenn wir merken, dass eine Gemeinde oder eine Kirche nicht mehr reformierbar ist, sollen wir sie verlassen. Wir sollen zwar auftreten, solange es noch eine Hoffnung gibt, dass Umkehr geschieht und dass man auf Gottes Wort hört. Aber wenn man nicht mehr bereit ist, auf Gottes Wort und die warnende Stimme der Boten Gottes zu hören, dann ist es an der Zeit zu fragen: „Habe ich da noch meinen Platz?“ Und wer sich herausgerufen sieht, wird andere Menschen finden, denen es genau so ergangen ist. Ja, es gibt viele, die versprengt sind, die keine Heimat mehr in ihren Gemeinden finden und merken, dass dort der Zeitgeist gesiegt hat. Sie zu suchen und mit Ihnen als Einheit (i.S. von Joh 17) zu verschmelzen, wird eine wichtige Aufgabe der Gläubigen in der Endzeit sein.

Autor: L.Gassmann

Wikipedia Petersdom Wolfgang Stuck.

Thema: Endzeit | 2 Kommentare

255. …dann erhebt euere Häupter, weil sich euere Erlösung naht!

Samstag, 12. März 2011 | Autor:

Wikipedia NOAA (httpwww.noaanews.noaa.govstoriesimagesgroundzero.WTCgroundzero

 

Lieber Blog Besucher,

als ich die Meldung von dem furchterregenden Erdbeben in Japan am 11.03.2011 hörte, fiel mir sofort das Bibelwort aus Lukas 21, Verse 25 – bis 28 ein.

Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür.”


Leider kümmert sich der Großteil der Menschen wenig um diese Zusammenhänge, so wie sie in der Bibel voraus gesagt sind. Aber, es gibt doch einige Menschen die intensiver darüber nachdenken. Ein Interview mit einer Japanerin am 11.03.11 hat dies gezeigt. Sie sagte sinngemäß ich habe Angst, dass da noch furchtbare Dinge in Zukunft geschehen werden.

Die einzigen die sich über solche Ereignisse nicht erschrecken müssten sind wir Christen, denn sie können die prophetischen Verheißungen im Wort Gottes schwarz auf weiß nachlesen. Bei solchen Ereignissen wird unser Glaube immer wieder neu heraus gefordert.

Unsere Aufgabe als Christen – ich meine damit, Menschen die von Neuem geboren sind(Johannes Kap. 3) – ist es, für die Menschen in Japan oder wo auch immer zu beten, und sie der gütigen und gnädigen Hand Gottes anzubefehlen, und natürlich auch zu helfen. Nur der Heilige Geist kann „Augen und Ohren des Herzen“ bei Menschen öffnen. Wenn ein Mensch dazu bereit ist, sein Leben, Jesus Christus anzuvertrauen. Er, Jesus,  ist der einzige Weg zu Gott. Nachzulesen in Johannes Kapitel 14, Vers 6.

Hier noch einmal der vollständige eingangs zitierte Bibeltext:

Lukas 21, Vers 25 – 33

“Zu dieser Zeit werden Zeichen an Sonne, Mond und Sternen Unheil verkünden. Die Menschen fürchten sich und wissen nicht mehr weiter, weil Sturmfluten und Katastrophen über sie hereinbrechen. Ungewissheit und Angst treiben sie zur Verzweiflung. Sogar die Kräfte des Weltalls geraten durch-einander. Doch dann werden alle Völker sehen, wie der Menschensohn in den Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommt.


Deshalb:

Wenn sich dies alles ereignet, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Befreiung steht vor der Tür.”

Dann erzählte Jesus ein Gleichnis: “Seht euch den Feigenbaum an oder die anderen Bäume. Wenn ihre Zweige Blätter treiben, dann wisst ihr, dass es bald Sommer ist. So könnt ihr sicher sein, dass Gottes neue Welt nahe ist, wenn all diese Ereignisse eintreffen. Ja, ich sage euch: Dieses Volk wird nicht untergehen, bevor das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber gelten für immer.”

M.T.

 

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Kommentar von Dr.Gassmann

Erdbeben und andere Katastrophen

Unter den Endzeitzeichen werden in den Evangelien und in der Johannesoffenbarung Erdbeben und andere Katastrophen, welche die Schöpfung betreffen, genannt. Es ist anzunehmen, dass diese sich bis zur Wiederkunft Jesu Christi steigern werden, heißt es doch z.B. in Offb 16,18 f.: „Und es wurden Blitze und Stimmen und Donner; und es ward ein großes Erdbeben, wie solches nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden gewesen sind, solch Erdbeben, so groß.“

Nach Angaben von Versicherungen haben Naturkatastrophen und die durch diese verursachten Schäden in den letzten Jahrzehnten dramatisch zugenommen. Von den sechziger bis zu den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich die Zahl der Naturkatastrophen verfünffacht. Die von den Versicherungen zu ersetzenden Schäden sind im gleichen Zeitraum sogar um das Fünfzehnfache gestiegen. Als Ursache der Steigerung wird zum Teil die durch menschliche Eingriffe hervorgerufene Umwelt- und Klimaveränderung angesehen, doch lassen sich dadurch nicht alle Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben und Vulkanausbrüche) erklären.

1996 beispielsweise zählte man weltweit 600 größere Schäden, darunter 30 Vulkanausbrüche, 50 Erdbeben, 170 Überschwemmungen, 200 schwere Stürme und 150 andere Katastrophen wie Hitze- und Kältewellen, Dürren, Waldbrände, Erdrutsche und Lawinen. Dabei kamen ca. 11.000 Menschen ums Leben.
1998 ging als „Katastrophenjahr“ in die Geschichte ein, das insgesamt rund 30.000 Menschenleben bei Naturkatastrophen forderte. Allein der Hurrikan „Mitch“ in Mittelamerika tötete über 11.000 Menschen. Das Hochwasser des Jangtse in China verschlang mindestens 3.700 Opfer und machte 223 Millionen Menschen obdachlos.
Inzwischen bezeichnen selbst weltliche Massenmedien praktisch jedes Jahr als “Katastrophenjahr”. Zur Zeit verzeichnen die Erdbebenwarten weltweit durchschnittlich an jedem dritten Tag ein Erdbeben, das Stärke 6 auf der Richterskala erreicht oder überschreitet. Die Häufigkeit solcher schweren Beben hat deutlich zugenommen. Nachfolgend nenne ich einige der verheerendsten Erdbeben im 20. Jahrhundert:

28.12.1908: Italien, 84.000 Tote
1.9.1923: Japan, 150.000 Tote
31.5.1935: Pakistan, 60.000 Tote
5.10.1948: Turkmenien, 100.000 Tote
29.2.1960: Marokko, 12.000 Tote
26.7.1963: Mazedonien, 1.100 Tote
31.5.1970: Peru, 70.000 Tote
22.12.1972: Nicaragua, 10.000 Tote
4.2.1975: China, 242.000 Tote
6.5.1976: Italien, 980 Tote
23.11.1980: Italien, 2.900 Tote
7.12.1988: Nordwestarmenien, 25.000 Tote
21.6.1990: Nordwestiran, 40.000 Tote
30.9.1993: Indien, 7.600 Tote
17.11.1995: Japan, 5.000 Tote

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Zeichen der Zeit

Dem Wiederkommen Jesu und dem Ende des Zeitalters gehen die “Zeichen der Zeit” voraus. In Matthäus 24 sind diese Zeichen ausführlich geschildert. Meiner Beobachtung nach erfüllt sich heutzutage nicht nur ein Zeichen, sondern es erfüllen sich alle Zeichen gleichzeitig in zunehmender Massivität.

Heute findet man z.B. eine Vielzahl von falschen Christussen , deren Kommen Jesus in Mt 24,5 angekündigt hatte. Einige dieser Pseudo-Christusse im 20. und 21. Jahrhundert waren oder sind etwa: Jiddu >Krishnamurti; San Myung Mun (>Vereinigunskirche); Father Divine, die “fleischgewordene Gottheit”; der New-Age-Christus des “Wassermann-Zeitalters”, der vielleicht am gefährlichsten ist und von vielen erwartet wird. Das erste, wovor Jesus warnt, ist die Verführung, welche solche falschen Christusse mit sich bringen. Diese Verführung ist viel gefährlicher als Kriege, Katastrophen, Inflation usw. Denn sie ist das, was uns nicht nur äußerlich, sondern innerlich betrifft und das Seelenheil des Einzelnen kosten kann.
Danach erst werden die äußeren Gerichte beschrieben:

NAI

“Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei ; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.” (Mt 24, 6 f.).
Gerhard Maier und Arnold Fruchtenbaum meinen zu dieser Stelle, dass die Wendung “ein Volk gegen das andere” und “ein Königreich gegen das andere” sich auf einen sehr großen, vielleicht sogar globalen Konflikt bezieht, eine Art Weltkrieg. Fruchtenbaum schreibt: “Die Redewendung ist ein hebräischer Ausdruck für einen Weltkrieg” (Handbuch der biblischen Prophetie, 1986, 338 f.; vgl. G. Maier, Matthäus-Evangelium 2. Teil, 1980, 273).

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In Mt 24,7 spricht Jesus auch von Hungersnöten und Erdbeben , in Lk 21,11 darüber hinaus von Seuchen . Zweifellos steht fest, dass die Zahl der Hunger- und Seuchenopfer (man denke etwa an Aids!) sowie die Erdbebenhäufigkeit und -schwere in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat, vor allem seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Wir müssen dabei bedenken, dass es in der Offenbarung heisst, dass am Ende der Weltgeschichte ein Erdbeben stehen wird, so schwer, wie es noch nie gewesen ist (Offb 16,18).

In Mt 24,9 ist die Rede davon, dass die Gläubigen in Trübsal überantwortet und sogar getötet werden. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass sich eine zunehmende Bedrängnis auf die wirklich Gläubigen ausbreitet. Im 20. Jahrhundert haben die Christenverfolgungen vor allem in kommunistischen und islamischen Staaten beängstigende Ausmaße angenommen. Diese Spirale der Gewalt und des Terrors gegen Jüngerinnen und Jünger Jesu setzt sich fort.
“Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen. Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen” (Mt 24,10 u. 11).

Wir erleben in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine Zunahme falscher Prophezeiungen , ob es die Voraussagen der Wachtturm-Gesellschaft, das Buch >Mormon, die Schriften von Jakob >Lorber, von Erich von >Däniken oder vielen anderen sind – stets finden sich Aussagen, die viele Menschen verführen und vom rettenden Glauben fernhalten. Umstritten ist auch die neue “Propheten-Bewegung”, die in gewissen >charismatischen Strömungen vorhanden ist. Es gibt viele Diskussionen darüber, ob es sich um echte oder falsche Prophetie handelt. Jedenfalls müssen wir kritischer denn je Prophezeiungen prüfen und damit rechnen, dass viele falsche Voraussagen auf uns zukommen. “Seid nüchtern und wachsam”, ermahnt uns Jesus Christus immer wieder. Zu den falschen Propheten gehört auch Mohammed, der Begründer des Islam, der eine ausdrücklich antichristliche Religion entwickelte, indem er die Gottessohnschaft Jesu Christi bestritt. In 1. Joh 2,22 sind diese und ähnliche Irrlehren vorausgesagt:

“Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.”

Ist die islamische Gesellschaft geprägt von einem falschen, unbiblischen Gottes- und Erlösungsverständnis mit dem Bemühen um Selbsterlösung durch eine rigorose >Gesetzlichkeit, so herrscht im ehemals christlichen Abendland in der Endzeit die Gesetzlosigkeit und Dekadenz vor (Libertinismus). Die “anomia” wird überhandnehmen, die Ungerechtigkeit, die Loslösung von Gottes gutem Gesetz (Mt 24,12). Auch das erleben wir ja bis hinein in Kirchen und Kirchentage. Als Beispiele für den endzeitlichen Glaubensabfall sind z.B. zu nennen: Förderung von >Abtreibung, aktiver >Euthanasie, “Homo-Ehe” (>Homosexualität) und Prostitution, ferner Korruption und Betrug in der Politik und >Religionsvermischung (Übertretung des grundlegenden ersten Gebots!) in Kirchen, Kirchenbünden und Gemeinden.

Erschreckend ist, dass das “Erkalten der Liebe” damit zusammenhängt (Mt 24,12). Wir spüren manchmal auch in unseren Gemeinden, dass sich ein “frommer Egoismus” einschleicht, dass jeder sich selber der Nächste ist. Das sollte nicht so sein. Jesus sagt: “Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist’s, der mich liebt” (Joh 14,21). Und der Apostel Paulus schreibt:

“Die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung” (Röm 13,10).

Mt 24,13 f. ist wichtig für die Gläubigen:

“Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden. Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.”

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Das heisst also, dass nicht nur Gerichtszeichen zunehmen, sondern dass auch Mission und Evangelisation weitergehen werden, dass diese nicht gestoppt werden können (Weltmission). Jeder Volksstamm wird mit dem Evangelium erreicht werden. Nach Offb 7,9 werden Menschen aus allen Völkern, Stämmen, Sprachen und Nationen vor dem Lamme stehen und ihm zujubeln. Wir haben auf der Welt über 6.000 Sprachen und es existieren inzwischen Bibelübersetzungen in rund 2.500 Sprachen, zumindest Teilübersetzungen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten: Es wurden bereits in ca. 5.000 Sprachen Schallplatten, Kassetten und CDs besprochen von “Gospel Recordings”. Menschen können mit einer einfachen Evangeliums-Botschaft per Schallplatte erreicht werden, die sogar von Hand bedient werden kann (ohne Strom, mittels Metallstift auf drehbarer Scheibe).

Das entscheidende Zeichen der Zeit aber ist symbolisch angedeutet in Mt 24,32 f.:

“An dem Feigenbaum lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Ebenso auch: wenn ihr das alles seht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist.”

Diesen Feigenbaum deuten viele Ausleger auf Israel . Nathanael z. B. sei ein “rechter Israelit”, der “unter dem Feigenbaum” sitzt, sagt Jesus (Joh 1,47 f.). Wir finden auch im Alten Testament Hinweise auf diesen Zusammenhang zwischen Israel und dem Feigenbaum (1. Kön 5,5; Mi 4,4; Sach 3,10). Wenn der Feigenbaum wieder treiben wird, dann wird sich auch die Gerichts- und Missionszeit entfalten. Man kann davon ausgehen, dass wir seit 1948, seit der Staatsgründung Israels, in diesem Endstadium leben, dem “Endstadium der Endzeit”, wenn man so will. Die Endzeit kann man schon anfangen sehen im weiteren Sinne mit der Himmelfahrt Jesu, etwa 33 n. Chr., aber im engeren Sinne dann mit der Heimkehr der Juden nach Palästina, der Staatsgründung Israels im Jahre 1948. Alle Generationen haben mit der Wiederkunft Jesu gerechnet, aber erst im 20. Jahrhundert hat sich das entscheidende Zeichen, welches dieser vorausgeht, erfüllt: die Wiederentstehung des Staates Israel. Das heutige Israel ist sicherlich kein perfekter Staat, aber sein Vorhandensein bildet doch die Voraussetzung für die Erfüllung vieler endzeitlicher Prophezeiungen. Die Heimkehr Israels ist schon im Alten Testament vorausgesagt, etwa in Hesekiel 36-39. Man kann diese Kapitel nicht nur rein zeitgeschichtlich auf die Heimkehr der Juden aus dem babylonischen Exil im 6. Jahrhundert v. Chr. beziehen, sondern mehrmals findet sich der ausdrückliche Hinweis: “In den letzten Tagen” wird es geschehen (Hes 37,24-28; 38,8.16). Dass die Juden wieder gesammelt werden, ist auch schon in Jesaja 11,11 f. angedeutet, und zwar wird auch da deutlich, dass es eine weltweite Zerstreuung sein wird, was während des babylonischen Exils noch nicht der Fall war. Und es ist auch die Rede davon, dass das unfruchtbare Land in Israel am Ende der Zeit wieder blühen wird (Hes 36,34f.).

Wir können folgende maßgebliche Zeichen der Zeit vor Jesu Wiederkunft zusammenfassen: der Glaubensabfall, das Erkalten der Liebe, Kriege und Kriegsgeschrei, das Auftreten von Zeichen in der Natur (etwa Erdbeben, Hungersnöte und Seuchen), Christenverfolgungen, die Evangelisation als positives Zeichen, die Rückkehr der Juden in das Heilige Land, aber auch die Möglichkeit einer Weltdiktatur, die sich im Erscheinen des Antichristen zuspitzen wird, eine zunehmende Welteinheitsgesellschaft, Welteinheitswirtschaft und Welteinheitsreligion (Neue Weltordnung).

Thema: Endzeit | Ein Kommentar

203. Ökumene, – die andere Globalisierung

Mittwoch, 5. Januar 2011 | Autor:

Globalisierung, welch ein betörendes Wort. Man hört es fast überall auf der Welt, an jedem Ort:
Globalisierung von Wirtschaft, Politik, Religion und Macht. Durch Globalisierung die Weltprobleme lösen, — so ist es gedacht!

Wer auf der Welt will nicht groß und mächtig sein? Diese Frage fiel natürlich auch den Kirchen ein. So verbindet sich dann auch Religion und Religiosität; um „Globale Kirche“ zu sein tut man halt alles was geht. Denn „dass sie alle Eins seien“ war ja schon Jesu Gebet. Aber organisatorische Einheit hat der Herr nicht gemeint. Einheit im Geist und in der Wahrheit ist das was vereint.

Doch mit „Wahrheit“ kommt man auf diesem Weg nicht weit. Darum ist man zum Verrat der Wahrheit auch immer mehr bereit. Hauptsache man erreicht das große „globale“ Ziel. Eine mächtige „Weltkirche“ ist dass, was man unbedingt will.

Für diesen Prozess ist Ökumene(a) das richtige Wort. Ökumene, das versteht jedes Kirchenmitglied sofort. In dieses Boot da hüpfen nun alle Denominationen rein. Nur einige störende „Fundamentalisten“ sagen da noch nein.

Ökumene, – da macht man mit, da wird man gesehen. Wer will denn heute noch in der „Sektenecke“ stehen.
Globales Denken das ist heute einfach modern. Die warnenden Stimmen, – wer will die denn schon hör’n.

Ohne Religionsfrieden gibt s keinen Frieden auf der Welt! Immer wieder wird uns das erzählt. Also „auf“, zur Weltkirche und „Weltreligion“, denn die biblische Wahrheit, wen interessiert die schon.

Organisationen wie ACK; ÖRK; DEA bis hin zur Weltallianz, alle machen mit bei dem synkretistischen Tanz.
Ist der Absolutheitsanspruch des Evangeliums erst einmal außer Kraft, dann ist die größte Hürde zur Welteinheitskirche schon geschafft.

Der Anspruch Jesu Christi, – der Erlöser aller Menschen zu sein, nein, das passt in die Ökumene nicht hinein. Im neuen globalen „Gottesbild“ wird das Christentum nicht verschwinden. Nein, man wird ein „sinnentleertes“ Christentum wieder finden. Ohne Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben. Nur so kann es dann auch ein Friedensgebet wie in Assisi geben.

In Assisi, der Papst und das Friedensgebet; dieses synkretistische Wirrwarr hat gezeigt, was heute alles geht.
Zauberer, Medizinmänner und Imame, alle schwenkten in Eintracht ihre religiöse Fahne.

Hinduisten und Buddhisten waren auch dabei. Ohne die Wahrheit der Bibel ist man halt so frei. Im Glauben an den „Einen Gott“ sind sie nun alle verbunden. Doch diese Lügen hat Satan der Versucher Jesus erfunden.

Mit verführerischen wohlklingenden Gedanken beseitigt man in der Ökumene alle durch Wahrheit trennenden Schranken. Doch wie können wir im Gebet das vereinen was Gott hat getrennt? Das geht nur, wenn man seine Bibel schon lange nicht mehr kennt.

Der Priesterkönig von Tibet auf dem evangelischen Kirchentag. Das ist etwas, was jeder Bischof gerne mag.
Dieser wird dann auch ehrfurchtsvoll „seine Heiligkeit“ genannt. Haben die Kirchenführer ihre Bibeln schon verbrannt?

Auf den Vollversammlungen des ÖRK war nicht nur die „Gott ist tot“ Theologin Sölle da. Die koreanische Theologin Chung beschwor mit einem Tanz (1) als Schamanin die Geister der Verstorbenen, — welch antigöttliche Arroganz.

Der Zeitgeist, der nach Globalisierung strebt zeigt deutlich, wo die abgefallene Kirche heute steht. Geopfert wird das Glaubensgut zu Gunsten einer „Einheitsphilosophie“ und Satan der Durcheinanderbringer führt dabei Regie.

Immer wieder und wieder wird etwas Neues erfunden. So auch die Multireligiösen gemeinsamen Gebetsstunden. Das Erlösungswerk Jesu Christi spielt keine Rolle mehr, denn ein „Multireligiöser Gott“ ist jetzt der neue Herr.

Wer merkt denn schon, dass man derzeit dem Antichristen die Bühne bereitet. Ein Narr ist, wer das heute noch bestreitet! Die Endzeitgemeinde will das vor lauter Lauheit nicht erkennen. In ihrer Blindheit sie lieber mit den Feinden Christi gemeinsam rennen.

Auf drei Säulen wird dieses antichristliche System bald stehen. Dessen Vollendung ist immer deutlicher zu sehen. Weltpolitik, Weltwährung und die neue große „Weltreligion“! Judas erhielt 30 Silberlinge für seinen Verrat als Lohn.

Doch jene, welche durch die falsche Einheit Jesus Christus verraten, ganz sicher viel mehr als 30 Silberlinge erwarten. Anerkennung , Ruhm, Ehre und Macht, soviel muss es schon sein. Dafür lässt man sich gerne auf den Verrat an Jesus Christus ein. Satan muss das Christentum nicht auflösen oder eliminieren. Er braucht es nur durch die Ökumene zu neutralisieren.

Jeder der abweicht und in der Lehre des Christus nicht bleibt, der hat Gott nicht, – wie der Apostel Johannes schreibt. Von diesen, – so heißt es weiter, – soll man sich trennen um nicht gemeinsam mit ihnen ins Verderben zu rennen.

Das große Thema „Brücken bauen“ kommt in der Bibel nicht vor. Worte wie „Absonderung“ und „Abgrenzung“ klingen immer wieder in unser Ohr. Gottes Aufforderung lautet an den richtigen Stellen „Mauern zu bauen“,
denn dem Verführer und Feind sollen wir nicht vertrauen.

Die Gemeinde Jesus hat nicht den Auftrag die Welt zu verbessern und durch falsche Bündnisse das Evangelium zu verwässern. Sie soll das biblische Evangelium von Jesus Christus der Welt verkünden und sich nicht mit den Feinden dieser Wahrheit verbünden.

Die Einheit, die echt und biblisch ist, diese Einheit finden wir nur in dem Erlöser Jesus Christ. Die Einheit des „Geistes“, des „Leibes“ und des „Glaubens“ ist Gottes Ziel und nicht das, was die „Ideologie“ der Weltökumene will.

Der Maßstab für Einheit ist allein Christus, der Glaube und die Schrift. Wo dieser Maßstab fehlt ist Einheit nur ein trügerisches Gift. Jesus sagt, er sei nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Einheit ohne IHN als Wahrheit ist also grundverkehrt. Er ist der Eckstein auf dem sich die wahre Gemeinde gründet.
Die andere Einheit ist „Babylon“, welche sich gegen Jesus Christus verbündet.

Offenbarung 17 zeigt uns die Hure auf dem Tier und dieses Symbol haben wir als Kunstwerk bereits hier. Vor dem Europarat in Brüssel steht es groß und prächtig vor der Tür. Doch nicht nur in Brüssel sieht man dieses Bildnis stehen. Auch in der „Charta Oecumenica“ kann man ihre „Herrlichkeit“ sehen.(2)

Diese Charta soll unseren Geist für die Ökumene erhellen. So wird uns erklärt zu Maria Himmelfahrt einen Kräuterbund zusammenzustellen. Auch hat die Gemeinde ihre Glieder zur Toleranz anzuleiten damit sie nicht mit klischeehaften Vorstellungen auf andere Konfessionen rumreiten. (3)

In der Charta wird behauptet, dass Gott in allen Menschen zu finden sei.(4) Doch diese Behauptung geht auch wieder an der Wahrheit vorbei. Die Bibel sagt, dass wer Gott nicht hat, ein Kind des Teufels ist, ber diese Wahrheit wird in der Charta Oecumenica vermisst.

Ökumene, – die „andere Globalisierung“, so wird es in der Charta gesagt.(5) Die Wahrheit der Bibel ist dabei nicht mehr gefragt. Dass die Kirche nach Macht, Ruhm und Anerkennung strebt hat Jesus Christus seiner Gemeinde aber nicht vorgelebt.

Das „ökumenische Miteinander“ ist von nun an kein „Hobby“ mehr!(6) Mit dieser Aussage kommt die Charta Oecumenica daher. Nein, es ist für die Gemeinden nun „verpflichtete Lebensgestalt“. Wer hier nicht mitmacht, wird in der Gemeinde nicht mehr alt.

Die Charta hat Verbindlichkeit und Geltungskraft. Es wird erwartet, dass jeder Christ sich diese zu Eigen macht! (7) Dieses haben auch die „Freikirchen“ nun mit unterschrieben. Darum bin ich nicht länger „Mitglied“ einer solchen „Freikirche“ geblieben.

Nur die Allerwenigsten wissen es schon: Die UNO selbst ist inzwischen so etwas wie eine „Religion“.(8) Ein Hauptamtlicher Hindupriester ist dort engagiert und es werden „Gebete“ im Auftrag der UNO formuliert.

Das Gottesvolk Israel hatte von Gott die Bundeslade. Hätte die „Weltreligion“ so etwas nicht, wäre doch schade.
So hat man analog dazu die „Arche der Hoffnung“ ( Ark of Hope) gebaut und die UNO hat darin die „neuen Gebote der Menschheit“(Erd Charta) verstaut.

Dieses „Update“ der Zehn Gebote mit sozialer – ökonomischer Gerechtigkeit fordert Homosexuellenrechte und das Recht auf Abtreibung, – es ist soweit! So werden durch diese „Erdcharta“ Gottes Gebote außer Kraft gesetzt
und durch die Ökumene alle Religionen gegen den Gott der Bibel miteinander vernetzt.

Wir sehen, wie durch „Globalisierung“ und „Ökumene“ die Hure Babylon entsteht. Nur ein Verräter der Wahrheit, der diesen Weg begeistert geht. Vor diesem „System“ warnt Gott ganz deutlich seine Gemeinde,
denn zu diesem System gehören nur Gottes Feinde.

Was ist nun zu tun, um dieser „Ökumenefalle“ zu entrinnen? Wir müssen unsere Kirche oder Ortsgemeinde prüfen, – mit wachen Sinnen. Ist diese etwa in einem überregionalen „Dachverband“ organisiert der sich an Allianz, ACK oder „Charta Oecumenica“ orientiert? Bringt unsere Überprüfung diese Vernetzung zu Tage,
Dann gilt es zu handeln, – ganz ohne Frage!

Geht hinaus aus Babylon wird uns in Offenbarung 18 gesagt! Zögern und die Augen schließen ist hier nicht mehr gefragt! Der Sünden Babylons sollen wir nicht teilhaftig sein. Wenn wir uns von diesen falschen Wegen trennen lässt Gott uns nicht allein!

Jesus hat nie verheißen, dass seine Gemeinde groß, anerkannt und mächtig ist. Nein, – klein, gehasst und verfolgt um dieses Namens willen: Jesus Christ. Der Weg der Ökumene ist breit, bequem und führt ins Verderben. Nur auf dem „schmalen Weg“, verfolgt und verachtet, werden wir zu Gottes Erben.

Begriffserklärung:
a Der Begriff Oikumene (von griechisch η οἰκουμένη „das Bewohnte“, Passivpartizip von οἰκέω
oikéō „wohnen“, siehe auch: οἶκος oíkos „Haus“; deutsch auch Ökumene) bezeichnete in der
griechisch-römischen Antike die gesamte bewohnte Welt.

Quellen:
1 Gemeinde Jesus zwischen Spaltungen und Ökumene, R. Wagner, Seite 236 / 237
2 Arbeitshilfe zur Charta Oecumenica Seite 42
3 ebda Seite 70
4 ebda Seite 47
5 ebda Seite 29
6 ebda Seite 37
7 ebda Seite 6
8 http://www.haefely.info/gesellschaft+politik_uno-eine-art-religion.htm

Rundum auf dem Deckel angeordnet die heiligen Sympole aller bekannten Religionen

 

Was sagen wiedergeborene Christen, die sich ernsthaft mit der Ökumene auseinandergesetzt haben:

[..]…eine der größten und folgenschwersten Irreführungen dieses Jahrhunderts hat der „Vater der Lüge“ derzeit in Gang gesetzt; aber nur von weinigen Christen wird dieses Blendwerk erkannt.
Dieter Theiss in seinem Buch: „Mit Jesus durch die Endzeit“

[..]….die ökumenische Bewegung weicht in zentralen Punkten von der biblischen Lehre ab; sie hat die „Tagesordnung der Welt“ zu ihrer eigenen gemacht. Das wird nicht behauptet, sondern belegt.
Theophil Rehse in seinem Buch „Ökumene auf dem Weg zur Weltkirche“

[..]…Widersetzten Sie sich der Ökumene
James McCarthy, ehemaliger Katholik in seinem Buch „das Evangelium nach Rom“

[..]..dann muss man zu dem Schluss kommen, dass führende Protestanten [..], ja selbst Freikirchler dabei sind, ihr Glaubensgut zugunsten einer römischen Einheitsphilosophie zu opfern.
R.Wagner in seinem Buch „Alle in einem Boot, – Ökumene und der Preis der Einheit“

[..]..die geistlich Blinden merken nicht, dass die Ökumene nur in eine Richtung geht, – nach Rom
Johannes Ramel, ehem. kath. Priester – Österreich – in einem seiner Vorträge
[..]. Wir lehnen die Ökumene vollständig ab und sagen: Wir bleiben allein bei der Bibel, der Heiligen Schrift.
Friedrich Vogel, Bibelschule Breckerfeld in der Zeitschrift „Aktuell“ Nr. 2/97
[..]..die Ökumene ist antisemitisch. In der Liturgie des Weltgebetstages der Frauen 1994 wurde Jesus zum von den Juden verfolgten Palästinenser erklärt.
R.Wagner in seinem Buch „Gemeinde Jesus zwischen Spaltungen und Ökumene“

[..].. sehen viele Christen nicht, wie gravierend die Entstellungen der biblischen Lehre sind, die einen festen Bestandteil der römisch-katholischen Kirche bilden.
Dr. Gabriel Mützenberg in dem Aufsatz „Die Christen und die Ökumene – um welche Einheit geht es?“

[..].. doch gibt es wirklich auch echte Gründe gegen die Ökumene? Ja, wenn auch nur einen einzigen. Er ist aber so schwerwiegend und entscheidend, dass er im Zweifelsfall alle guten Gründe dafür aufwiegt und dazu zwingt, sie zurückzustellen: Nämlich der Gegensatz in der erkannten Glaubenswahrheit. [..].dann müssen wir der Wahrheit unbedingt den Vorzug geben und auf die Einheit schweren Herzens
verzichten.
Dr. Hanns Leiner in „Was heißt eigentlich Ökumene?“

[..]..jedoch hat die Kenntnis davon, dass es hinter dem Werk der modernen ökumenischen Bewegung ein geheimes Vorhaben von globalen Ausmaß gibt, mich dazu veranlasst, die Wurzeln ihrer Geschichte und Entwicklung aufzudecken.
Allen Morrison in seinem Buch „Die Ökumene, das trojanische Pferd in der Gemeinde“

Diese Liste kritischer und warnender Aussagen lässt sich beliebig fortsetzen. Prüfen wir heute in unseren Gemeinden eigentlich noch selbständig die entstehenden Entwicklungen oder nicken wir nur noch und sagen aus Bequemlichkeit das, was mir einmal ein Pastor des Bundes der EFG sagte: „…die da oben im Bund machen das schon richtig“ !!????

Die katholische Kirche macht gar keinen Hehl daraus, welches Ziel sie mit der Ökumene verfolgt. Es ist für jeden Interessierten im Internet im „Dekret über den Ökumenismus“ -“Unitatis redintegratio“ des 2. Vatikanisches Konzils veröffentlicht:
Hier einige Aussagen aus diesem Dekret:
• Denn nur durch die katholische Kirche Christi, die das allgemeine Hilfsmittel des Heiles ist, kann man Zutritt zu der ganzen Fülle der Heilsmittel haben.
• ….. mit Eifer an dem ökumenischen Werk teilnehmen
• ….. trägt es zur Verwirklichung der Gerechtigkeit und Wahrheit, Eintracht und Zusammenarbeit, der brüderlichen Liebe und Einheit bei, so dass dadurch allmählich die Hindernisse, die sich der völligen kirchlichen Gemeinschaft entgegenstellen, überwunden und alle Christen zur selben Eucharistiefeier, zur Einheit der einen und einzigen Kirche versammelt werden, die Christus seiner Kirche von Anfang an geschenkt hat, eine Einheit, die nach unserem Glauben unverlierbar in der katholischen Kirche besteht, und die, wie wir hoffen, immer mehr wachsen wird bis zur Vollendung der Zeiten
• Mit Freude bemerkt das Heilige Konzil, dass die Teilnahme der katholischen Gläubigen am ökumenischen Werk von Tag zu Tag wächst, und empfiehlt sie den Bischöfen auf dem ganzen Erdkreis, daß sie von ihnen eifrig gefördert und mit Klugheit geleitet werde
• ). Bei besonderen Anlässen, zum Beispiel bei Gebeten, die “für die Einheit” verrichtet werden, und bei ökumenischen Versammlungen, ist es erlaubt und auch erwünscht, dass sich die Katholiken mit den getrennten Brüdern im Gebet zusammenfinden.
• . Die Art und Weise der Formulierung des katholischen Glaubens darf keinerlei Hindernis bilden für den Dialog mit den Brüdern. Die gesamte Lehre muss klar vorgelegt werden
• . Zugleich muss aber der katholische Glaube tiefer und richtiger ausgedrückt werden auf eine Weise und in einer Sprache, die auch von den getrennten Brüdern wirklich verstanden werden kann.

Obgleich die ökumenische Bewegung und der Wunsch nach Frieden mit der katholischen Kirche sich noch nicht überall durchgesetzt hat, so hegen wir doch die Hoffnung, dass bei allen ökumenischer Sinn und gegenseitige Achtung allmählich wachsen

Soweit ein Auszug aus dem Dekret über den Ökumenismus“ -“Unitatis redintegratio“ des 2. Vatikanisches Konzils.

Literatur – Empfehlung:

Theophil Rehse: „Ökumene auf dem Weg zur Weltkirche“

James McCarthy: „Das Evangelium nach Rom“

R. Wagner:„Alle in einem Boot, – Ökumene und der Preis der Einheit“

R. Wagner: „Gemeinde Jesus zwischen Spaltungen und Ökumene“
Dr. Gabriel Mützenberg: „Die Christen und die Ökumene – um welche Einheit geht es?“
Allen Morrison: „Die Ökumene, das trojanische Pferd in der Gemeinde“
(http://www.oekumene-live.de/download/Oekumene_Das_Trojanische_Pferd_in_der_Gemeinde.pdf)

Hans-Jürgen Wölki: „ Ökumene……wohin?

ACK: Arbeitsheft zur Charta Oecumenica

II. Vatikanische Konzil: Dekret über den Ökumenismus (http://stjosef.at/konzil/UR.htm)

Die Padua – Erklärung Teil 1 und Teil 2 (http://www.bibelbund.de/htm/2001-1-064.htm)

Was uns erwartet

Ulrich Fritschle

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