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533. Angst vor Islamisierung? Entchristianisierung unseres Landes.

Mittwoch, 9. Dezember 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

ich frage mich seit Jahren, haben wir kein anderes Thema mehr. Warum muss man sich ständig damit auseinander setzen, obwohl man es gar nicht will. Bilden Sie sich selbst einmal eine Meinung.

 

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Foto: © wikipedia/Tom Adriaenssen

 

Quelle: Z wie Zukunft

Wer fragt sich nicht, wie sich der Islam weiterentwickelt? Denken wir an den Arabischen Frühling, den leichtgläubige westliche Politiker als sich plötzlich eröffnenden Weg in die Demokratie bejubelten. Nun aber ist in all diesen Ländern ein bitterkalter islamistischer Winter eingezogen.

 

Wie entwickelt sich der Islam in Deutschland? Betrachten wir einfach die Ergebnisse einiger Studien, die der Autor des Buches „2034 – Der Abschied vom Abendland“ sehr detailreich zusammengetragen.

Viele Türken, die in zweiter oder auch dritter Generation in Deutschland leben, sind wesentlich fundamentalistischer eingestellt als ihre Eltern und Großeltern, wie eine wissenschaftliche Studie zeigt:
80 % stimmten der Aussage „völlig zu“, dass „der Koran die wahre Offenbarung Gottes ist“, und

9 % stimmten „eher zu“. Das kommt nicht etwa daher, dass sie ungebildet wären: Von den wenigen Studenten stimmten über zwei Drittel „völlig oder eher zu“! Ungefähr die Hälfte hält den Koran und die Demokratie für unvereinbar, womit sie natürlich recht haben.
85 % bezeichnen sich als gläubig oder sehr gläubig (davon 41 % als sehr gläubig), 2009 waren es noch 75 % der 18- bis 29-Jährigen, 9 Jahre zuvor sogar nur 64 %.1 Die Indoktrination der Jugend durch zugewanderte Imame trägt ihre Früchte.
80 % halten den Islam für einen wesentlichen Teil ihrer Identität – 1979 waren es nur 58 %.
66 % glauben: „Der Islam ist die einzig wahre Religion“;
51 % sind überzeugt: „Auf lange Sicht wird sich der Islam in der ganzen Welt durchsetzen“;
45 % glauben: „Nur der Islam ist in der Lage, die Probleme unserer Zeit zu lösen“;
44 % gehen davon aus, dass Moslems, die im bewaffneten Kampf für den Glauben sterben, ins Paradies eingehen würden. Sie kennen also die zur Gewalt aufrufenden Koran-Verse! Das könnte beunruhigen.
30 % meinen, es sollte verboten werden, Moslems zum Religionswechsel zu motivieren.

 

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Foto: © Honestly Concerned e.V.

Während Christen sich hinter ihren Kirchenmauern verstecken, wird der praktizierte Islam öffentlich zur Schau gestellt

Das latente Potenzial für eine politisch-religiös motivierte Radikalisierung wird in der Studie auf „nur“ 10 bis 12 % geschätzt, in Deutschland wären das 430 000 bis 516 000 Moslems. An dem Anschlag vom 11. September 2011 waren nur 12 Moslems aktiv beteiligt.
Die Zahl der wöchentlichen Moschee-Besucher stieg zwischen 2000 und 2005 von 31 auf 42 % an. Nur 12 % definieren sich „eher als Deutsche“, obwohl ein Drittel der Befragten deutsche Staatsbürger waren. 10 % können als „sehr gut integriert“ bezeichnet werden.(2)
In Nordrhein-Westfalen erklärten über 30 % der befragten türkischen Jugendlichen ihre Bereitschaft, sich mit körperlicher Gewalt gegen die „Ungläubigen“ durchzusetzen, wenn es der islamischen Gemeinschaft diene.
Mehr als die Hälfte der jugendlichen Türken stimmten der Aussage zu: „Das Türkentum ist unser Körper und der Islam ist unsere Seele.“(3)
Nur 26 % der türkisch-stämmigen Jugendlichen bezeichneten sich 2010 als deutsch oder deutsch und türkisch, drei Viertel betrachten sich also ausschließlich als Türken.(4)
Der türkische Botschafter in Berlin sagte: „Assimilation bedeutet, mit den eigenen Wurzeln zu brechen, die eigentliche Identität abzulegen, mit einem Ganzen, an dem teilgenommen werden soll, zu verschmelzen und darin verloren zu gehen.“(5)
Der offizielle Vertreter der DITIP, des Ablegers der staatlichen türkischen Religionsbehörde in Deutschland, schlug in die gleiche Kerbe: „Natürlich hat man Bedenken, sich als Minderheit völlig zu assimilieren und zu verschwinden. Darum machen wir nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Angebote. Wir wollen damit eine solide Identität anbieten.“(6)
Sehr offen forderte dies der damalige türkische Ministerpräsident Erdoğan am 10. Februar 2008 in Köln von seinen Landsleuten: „Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie sich einer Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Sie sollten sich dessen bewusst sein!“, rief er. Die 16 000 Türken in der Arena jubelten und schwenkten ein Halbmond-Fahnenmeer.
Wie auf einem Reichsparteitag betrachtete er die drei Millionen Türken in Deutschland als Teil der Großtürkei: „Meine werten Brüder und Schwestern, wir sind in der Türkei in dem Maße glücklich und ruhig, wie Sie hier glücklich und ruhig sind. Ihre Probleme sind unsere Probleme.

 

Niemand kann von Ihnen erwarten, sich einer Assimilation zu unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!
Recep Tayyip Erdoğan

… Selbstverständlich werden unsere Kinder Türkisch lernen. Das ist ihre Muttersprache.“(7)
Das tun sie auch, weil 97 % der Männer und 92 % der Frauen türkische Ehepartner haben. 2011 verlangte Erdoğan türkische Schulen in Deutschland und dass türkische Kinder zuerst Türkisch lernen sollten. Er sagte der BILD-Zeitung: „Wer Deutschkenntnisse zur wichtigsten Voraussetzung erklärt, verletzt die Menschen¬rechte.“(8)
Damit bildet Erdoğan einen türkischen Parallelstaat in Deutschland. Diese Absicht wurde auch deutlich in seiner Antwort auf die Frage, wem gegenüber die 800 000 Türken mit deutscher Staatsbürgerschaft loyal sein sollen – Deutschland oder der Türkei: „Gegenüber beiden.“
Wie sehr die islamische Kultur prägend ist, zeigt sowohl der überwältigende Anteil muslimischer Straftäter als auch deren Befürwortung von Gewalt legitimierenden Männlichkeitsnormen: Europäer stimmten in einer Umfrage unter Migranten zu 5 % zu, Afrikaner zu 6 %, Asiaten zu 7 %, Türken zu 24 % und Araber zu 25 %.(9)
Würde eine muslimische Partei gegründet, die den Koran Wort für Wort in ihre Satzung aufnimmt, müsste sie als kriminelle Vereinigung vom Verfassungsgericht umgehend verboten werden!
Fragt man einen durchschnittlichen „Christen“ in Deutschland nach dem Inhalt seines Glaubens, bekommt man meist keine oder nur sehr diffuse Antworten. Gesteht schon ein lutherischer Berufschrist, also ein Pfarrer: „Da wüsste ich nicht, was ich darauf sagen sollte“, dann erahnen wir, wo wir hingekommen sind. Wenn die Position von schwulen Pfarrern und lesbischen Pfarrerinnen in der evangelischen Landeskirche ein wichtigeres Thema ist als die Verkündigung des Evangeliums, wäre es angebracht, über Namensänderung nachzudenken.
Zum einen gehen Muslime davon aus, Deutschland sei christlich, und kritisieren den moralischen Verfall zu Recht. Zum anderen lachen sie die Christen aus, weil sie, was den Inhalt ihres Glaubens betrifft, sich als taube Nüsse erweisen und kein ernstzunehmendes Gespräch darüber führen können. Sie sind nicht in der Lage, über den Grund ihrer Hoffnung Auskunft zu geben. Wahrscheinlich haben sie ja auch gar keine. Dieses Christentum macht Angst, weil es ein Etikettenschwindel ist. Es führt zwar die Bezeichnung, hat aber keinen Inhalt.
Moderne christliche Kirchen beseitigen das Kreuz, es könnte ja Anstoß erregen. Man passt sich an. Man gibt sich tolerant und merkt nicht, dass man seinen Standpunkt verloren hat. „Die Botschaft vom Kreuz erscheint freilich all denen, die verloren gehen, als unsinnig. Nur für wenige bedeutet es noch Kraft.“(10)

 

Viele Türken, die in zweiter oder auch dritter Generation in Deutschland leben, sind wesentlich fundamentalistischer als ihre Eltern und Großeltern.

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Foto: © Kristian Linnemann/Dagbladet Politken

Viel beängstigender als jede Islamisierung aber ist die fortschreitende
Entchristianisierung unseres Landes.

Die gesellschaftlichen Vertreter des Christentums haben Grund und Ziel ihres Glaubens weitgehend vergessen. Wie anders könnten sie sich Religionen anbiedern, die in ihrem innersten Kern absolut keine Gnade kennen?
„Wir verehren doch alle den einen Gott …“ – Das kann nur sagen, wer Gott nicht kennt. Wenn zwei Herr Mayer auftreten, der eine hat eine Tochter, der andere einen Sohn, dann erkennen auch weniger gebildete Zeitgenossen, dass es sich um zwei verschiedene Herr Mayer handelt. Aber Gott? Der eine hat einen Sohn, der andere nicht. Wie um alles in der Welt könnte es sich dann um ein und denselben handeln?
Dann haben wir noch eine Partei, die wegen ihres „C“ im Namen schnell errötet. Manche bezeichnen das als Linksrutsch. Man will modern sein und lässt grundlegende Werte fallen wie heiße Kartoffeln. Wer weiß eigentlich noch, wofür dieses C einmal gestanden hat? Vielleicht war da jemand, der sich 2015, zum 70-jährigen Bestehen der Partei, im Rückblick erinnerte: „Damals, wisst ihr noch …?“

 

Muslime lachen über sogenannte Christen, die über ihren Glauben keine Auskunft geben können.

 

Was praktisch tun?
Wir müssen zum Kreuz zurückfinden! Wenn unsere Kirchenführer wieder das Evangelium vermitteln, dann entsprechen sie ihrer Aufgabenbeschreibung am ehesten. Außerdem vermitteln sie damit ein außergewöhnlich positives Image, wie es ihnen keine noch so teure Kommunikations-Agentur verpassen könnte. Das Evangelium ist die Gute Nachricht und stellt den Sorgen und Nöten unserer Zeit etwas extrem Wirksames entgegen. Sollte Ihnen, lieber Leser, diese Gute Nachricht bisher vorenthalten worden sein, dann fordern Sie bitte bei der Redaktion eine gedruckte Ausgabe davon an.

 

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Foto: © Heinz H./Gelsenkrichener-Geschichten.de

Kirchen werden abgerissen oder einem anderen Zweck zugeführt. Die Zahl der Moscheen und muslimischen Gebetshäuser in Deutschland ist auf über 3000 angewachsen, über 100 neue Moscheen befinden sich im Bau

 

 

1 DER SPIEGEL, 18.02.2012, S. 49: „Die Scharfmacher“.
2 Aus: „Bevölkerung in Deutschland mit türkischem Migrationshintergrund“, Befragungszeitraum 20.02.–24.02.2008, gefördert vom Innenministerium.
Die Welt, 02.05.2007, „Islam in Deutschland“. Laut Islam-Archiv in Soest stieg die Zahl der Türken, die den Islam als wesentlichen Teil ihrer Identität bezeichnen, zwischen 1979 und 2005 von 58 % auf 80 %.
3 F.A.Z., 13.12.2004; „Integration verstärkt die Frustration.“ Prof. Heinen, zitiert aus: „Verlockender Fundamentalismus“, Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 128-132.
4 BMI Forschungsbericht 109, März 2010.
5 F.A.Z., 30.11.04; zitiert wird Mehmet Ali Irtemcelik in der türkischen Zeitung „Zaman“ über die Assimilation der Türken Deutschlands.
SPIEGEL ONLINE, 16.01 2007: Als in Rastatt der türkische Muttersprachenunterricht von der Kommune (als kontraproduktiv für die Integration) nicht mehr unterstützt werden sollte, titelte das türkische Massenblatt Hürriyet „Kein Verbot für die Welt-Sprache!“ und sprach von „Menschheitsschande“. Schließlich sprächen weltweit 300 Millionen Menschen Türkisch. Die Migrantenverbände ließen verlauten, das sei „ein Schlag gegen die Integration und die Harmonie in einer multikulturellen Gesellschaft“.
Handelsblatt, 16.07.2007, „Türkei kritisiert deutsches Zuwanderungsrecht“ (18 statt 16 Jahre Nachzugsalter von Ehefrauen und Kenntnis von 300 deutschen Wörtern). Staatspräsident Sezer an Bundespräsident Köhler: Damit werde den in Deutschland lebenden Türken ihre Zukunftshoffnung genommen. Welche bitte? Die auf Mehrheitsbildung?
6 F.A.Z., 09.02.2005, „Wir sind bereit, alle Muslime zu vertreten“.
7 F.A.Z., 13.03.2008, S. 6: „Der Westen, der Westen, der Westen“.
8 F.A.Z, .3.11.2011, S 1: „Erdoğan warnt Türken vor Assimilation“.
9 Die Welt, 27.11.2010, S. 7: „Gefährliche Machokultur“, u. a. Feria Peters
10 Die Bibel, 1. Korinther 1,18.
Diese Fakten sind dem Buch von Max Eichenhain, „2034 Der Abschied vom Abendland“, entnommen (Dr. Klein Media, Augsburg 2012).

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532. Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Dienstag, 8. Dezember 2015 | Autor:

Liebe Blog Besucher,

als ich diesen Artikel in der Ausgabe Z wie Zukunft las, musste ich mich nochmehr über unsere Bundesregierung wundern, als ich dies bis jetzt schon tat. Ich möchte hier aber keine weitere Wertung abgeben. Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

 

 

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Foto: © facebook.com/hamed.abdelsamad

 

Einspruch!

Ein deutscher Muslim widerspricht der Bundeskanzlerin:

 

Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Ein offener Brief von Hamed Abdel-Samad                                                           27. April 2015

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sie sind die Bundeskanzlerin aller Menschen, die in Deutschland leben, und somit selbstverständlich auch die Kanzlerin der Muslime. Das ermächtigt Sie aber nicht dazu zu behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland.

Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers, eine Religion zu rehabilitieren oder zu bewerten. Politiker sind für die Menschen da und nicht für die Ideologien dieser Menschen.

Bevor Sie diese Behauptung in die Welt setzen, sind Sie verpflichtet, den Bürgern dieses Landes zu erklären, was „der Islam“ überhaupt ist!

▹ Gehört die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland?
▹ Was ist mit dem Dschihad?
▹ Was ist mit Polygamie?
▹ Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten?
▹ Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher, Alkoholtrinker und Andersdenkende?
▹ Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind?
▹ Was ist mit der Sklaverei, die im Islam nicht verboten ist?
▹ Was ist mit der Androhung von Höllenqualen? Im Islam haben Kinder kein Recht darauf, angstfrei erzogen zu werden. Gehört das alles auch zu Deutschland oder zu Europa?

Entweder wissen Sie nicht, dass all das auch zum Islam gehört – dann sind Sie nicht qualifiziert, dieses Urteil zu fällen.

Oder Sie wissen Bescheid und täuschen die Bürger dieses Landes absichtlich, um weiterhin der Lobby zu dienen und z. B. an Saudi-Arabien Panzer verkaufen zu können (was das Volk nicht will) oder den türkischen Handelspartner nicht zu verärgern!

Auch ich, Abdel-Samad, bin ein Bürger dieses Landes, und ich sage Ihnen als meiner Kanzlerin:

 

 

Sie irren sich. Sie täuschen uns.

 

 

Und Sie tun den Muslimen hier keinen Gefallen, wenn Sie etwas behaupten, was nicht der Wahrheit entspricht und was die Mehrheit der Deutschen anders sieht – darunter übrigens auch viele deutsche Muslime und Ex-Muslime, die vor dem Islam aus ihren ehemaligen Heimatländern in unsere offene und freie Gesellschaft fliehen mussten. Politiker wie Sie drohen diese mit falsch verstandener „Political Correctness“ und Globalisierungs-Geschwafel gerade zu zerstören.

Ja, Sie, die Politiker, gefährden den Frieden in diesem Land und hetzen so die Menschen gegeneinander auf. Diese Verschlimmerung der Situation nutzen Sie dann noch weiter aus, um nach und nach europaweit Grundrechte einzuschränken. So drehen Sie die Spirale der erzwungenen Toleranz (die einem Volk nie gut tut) weiter.
Wer hier lebt, muss dem anderen Respekt erweisen, und dann kommt man mit ganz wenig Toleranz aus! Damit allein schon entwickelt sich eine Gesellschaft homogen und gleichmäßig und aus sich heraus weiter. Die Menschen haben dann auch keine Angst und übernehmen gerne Neues: Döner, Autokorsos … zugegeben, es gibt viel bessere Beispiele.

Aber Kirchenkreuze abhängen und Feste umbenennen auf Anordnung von oben als Reaktion auf Beschwerden von Minderheiten? Bestimmt nicht! Wer hier lebt, muss deutsche Werte annehmen!

Und wer hier lebt und den gehörigen Respekt aufbringt, der bekommt seine von Staat und Gesellschaft verbriefte und geschützte Freiheit, die Ideologie zu leben, die er leben möchte, an das zu glauben, woran er glauben möchte, und seine Religion ist dann auch geschützte Privatsache – aber er bekommt ganz sicher nicht die Freiheit, diese in der Gesellschaft ihr zuwiderlaufend offen auszuleben.

Mit (noch) freundlichen Grüßen

Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad, deutsch-ägyptischer Politologe und Autor, wurde besonders durch populärwissenschaftliche Werke und die TV-Sendung „Entweder Broder“ bekannt.
In seinem neuesten Buch „Der islamische Faschismus. Eine Analyse“ sieht Abdel-Samad bei Islamismus und Faschismus neben der gleichzeitigen Entstehung in den 1920er-Jahren auch inhaltliche Übereinstimmungen. Dabei charakterisiert er beide als „politische Religion“, die eine absolute Wahrheit verbreite, eine Hierarchie mit einem unfehlbaren Führer aufweise und ein klares Feindbild habe, das sich insbesondere gegen Moderne, Aufklärung und Juden richte. – Droemer Verlag 2014.

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531. Dekadenz des Westens

Dienstag, 8. Dezember 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

hier ein Thema, dass uns noch viele Jahre beschäftigen wird, wenn wir nicht in kurzer Zeit einen Paradigmenwechsel durchführen werden. Sicher sieht dies jeder anders, je nach seiner Herkunft oder Erziehung, untern Strich kommen wir aber um eine Änderung unseres Denkens nicht herum.

 

 

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Foto: © Bildzitat: VOGUE Italien, März 2009

 

Quelle: www.ZwieZukunft.de

 

Ursache für die Ausbreitung des Islams?

Joe Tillenbeach

Angesichts der grausamen Verfolgung von Christen in der muslimischen Welt, besonders der Verfolgung von Konverditen, mit dem Bild vor Augen, dass mir bei einer langen Fahrt zu Entwicklungsprojekten in weiten Teilen Pakistans auf offener Straße nur Männer und Kinder begegneten, und bei der ständigen Anschlagsgefahr im muslimischen Norden Indiens war ich lange Zeit geneigt, unsere westliche Kultur und Moral für die überlegene zu halten.

Doch inzwischen verstehe ich, dass man das auch anders sehen kann. Es braucht nur etwas Mut, die westliche Welt mit den Augen von Muslimen zu sehen. Ich persönlich bin überzeugter Christ und glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist und durch seinen Opfertod am Kreuz zum einzigen Weg wurde, auf dem wir mit Gott ins Reine kommen können. Die zehn Gebote Gottes sind uns allen prinzipiell bekannt. Auch das deutsche Grundgesetz beruft sich auf die Verantwortung vor dem Gott der Bibel und den Menschen und ist insofern ein Bund des Volkes mit dem Allmächtigen. Nehmen wir daher diese Gebote zum Maßstab einer Überprüfung unserer Kultur.

 

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Nehmen wir die Zehn Gebote zum Maßstab einer Überprüfung unserer Kultur

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben

Wenn wir das erste Gebot Gottes betrachten, stellen wir fest: Als Volk eines Landes, das für die Reformation bekannt war, haben wir uns vielen fremden Göttern und Religionen zugewandt. Muslimen ist Vielgötterei ein Gräuel. In Europa sehen sie Christen bei buddhistischen Übungen; Europäer verehren den Gott-König Dalai Lama; in den Medien sind vielfältige Angebote von Okkultismus und Esoterik zu finden.

Du sollst dir kein Abbild von Gott machen und keines verehren

Auch Muslimen ist jeder Bilderkult untersagt. Sie finden aber Kirchen voller Bilder und Heiligenfiguren. Als heiliges Buch genießt der Koran bei Muslimen höchste Wertschätzung. Nicht nur, dass viele Christen die Bibel respektlos behandeln; auch Theologen verlautbaren öffentlich, die Bibel sei nicht Gottes Wort. So sehen sich Imame bestätigt, die lehren, die Bibel sei eine Fälschung und eben nicht Gottes Wort. Deshalb erscheint das Christentum in den Augen von Muslimen als götzenverehrend und unterlegen.

Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen

In unserer Gesellschaft findet in aller Öffentlichkeit ungestraft Gotteslästerung und ein massiver Missbrauch des Namens Gottes und von Jesus Christus statt. Christen setzen sich kaum zur Wehr, obwohl das auf gewaltlose Weise durchaus angebracht wäre. Das Wort „Gott“ wird für Banalitäten verwendet wie „Wettergott“. Für Muslime ist es oft schlimmer als für viele andere Bürger, wenn über Jesus gelästert wird, den auch sie als Prophet achten. Westliche Politiker verteidigen den christlichen Glauben nicht, aber für „Pressefreiheit“ gehen sie auf die Straße – das heißt, für Zeitungen, die den Propheten des Islams lächerlich machen.

 

Du sollst den Ruhetag heiligen

Der Ruhetag wird von Christen meist für nicht erledigte Arbeit genutzt. Die Aufweichung des Sonntags-Arbeitsverbots stößt auf wenig Widerstand. Viele christliche Feiertage werden kaum noch bestimmungsgemäß begangen. Der Buß-und Bettag ist fast überall abgeschafft. – Nun ist der muslimische Freitag kein ausgesprochener Ruhetag, sondern vor allem dem Gebet gewidmet. Natürlich unterscheiden sich christliche Gebete im Rahmen des persönlichen Glaubens an Jesus Christus vom Rezitieren meist auswendig gelernter arabischer Verse. Aber welcher Christ wäre heute bereit, fünf Mal täglich zu beten oder für Gott gar einen Fastenmonat einzuhalten?

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Die Zehn-Gebote-Tafel, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Rathaus Wittenberg

Ehre Vater und Mutter, damit du lange lebst und es dir gut gehe

In muslimischen Kulturen genießen die Familie, die Väter, aber auch die Mütter besondere Wertschätzung. Da können wir im Westen einiges von Muslimen lernen. Pflegenotstand in vielen deutschen Senioren-Einrichtungen, lautes Nachdenken über den freiwilligen Tod alter Menschen, das Demontieren der stabilen Familie aus Vater – Mutter – Kindern, die grün-rot-feministische Degradierung des Vaters als Haupt der Familie, die massive Zunahme von Single-Haushalten, das Propagieren von Homo- und Lesben-Ehen samt Segnung durch verschiedene Kirchen … kein Wunder, wenn Muslime davon abgestoßen sind und uns alle mit „Ungläubigen“ in einen Topf werfen. Wir missachten Gottes Gebot und werden mit den Folgen leben müssen – dass wir eben nicht lange leben und es uns nicht mehr gut geht im eigenen Land.

Du sollst nicht morden

Nicht morden – hier ist die muslimische Kultur sicher kein gutes Vorbild. Wir wissen um all die islamistischen Terroranschläge, Ehrenmorde, Juden- und Christenverfolgungen sowie von den gewalttätigen Bewegungen des Wahabismus und Salafismus samt dem weltweiten Netz der islamistischen Terrororganisationen wie MB, Hamas, Al Kaida, IS. Schon das Leben Mohammeds war blutgetränkt. In verschiedenen Suren fordert der Koran deutlich die Unterdrückung oder Ermordung von Ungläubigen. So steht hier Mohammed im krassen Gegensatz zum friedfertigen, sündlosen Leben von Jesus Christus.

Fragt man aber nach dem Balken im Auge Deutschlands, begegnet man Millionen ermordeter ungeborener Babys seit Ende des Zweiten Weltkriegs (denen in diesem Zeitraum etwa die gleiche Anzahl eingewanderter Muslime gegenübersteht). Wir erleben einen fortwährenden Genozid an Ungeborenen. Demgegenüber sind Kinder für muslimische Frauen Lebensinhalt. Aus muslimischer Sicht brechen westliche Armeen viele unnötige Kriege vom Zaun.

Du sollst nicht lügen

Al Kaida wurde durch die USA gegründet und ausgebildet, um in Afghanistan gegen russische Streitkräfte vorzugehen. Muslime nehmen die Überwachung von Bürgern durch den US-Geheimdienst deutlich wahr, ebenso die Lügen, die nicht nur den Irak-Krieg rechtfertigen sollten, sondern auch anderen geopolitischen Interessen der USA dienen. Manche muslimischen Terrorkriege, wie jetzt der im Irak mit dem Ziel, nach Mohammeds Vorbild den islamischen Staat zu errichten, sind Folgen westlicher Eingriffe. Auf der anderen Seite können Lügen für Muslime auch Strategie sein – taqiyya heißt die Fachvokabel. Täuschung ist erlaubt, wenn sie der Ausbreitung des Islams dient. (Siehe auch Seite 86.)

Du sollst nicht ehebrechen

Die zweitklassige Behandlung der Frauen in den vielen muslimischen Ländern lässt uns vielleicht annehmen, dass wir besser wären. Muslime in aller Welt hingegen sind abgestoßen von der Hollywood- und Pornoindustrie im westlichen Fernsehen und im Internet. Imame mit ihrem Verständnis der Einheit von Religion, Politik und Medien sehen das als Beleg für das teuflische Wesen des „christlichen“ Westens. Die Abschottung der muslimischen Frauen in einer Parallelgesellschaft soll sie vor diesen Einflüssen schützen.

Im Islam können Männer ihre Frauen unter irgendeinem beliebigen Vorwand verstoßen und sich von ihnen scheiden lassen. Bei Ehebruch wird generell der Frau die Schuld zugewiesen; diese ist dann zu steinigen, wenn Mohammeds Vermächtnis ernst genommen wird. Das stößt uns natürlich ab. Da plädieren wir doch lieber auf Vergebung und Gnade. Aber ist für uns selbst Umkehr und Vergebung überhaupt noch ein Thema? Dass in unserer Gesellschaft Ehebruch & Co. dermaßen goutiert wird, kann bei konservativen Muslimen kein Verständnis finden. Freizügige Kleidung, grelles Make-up und ungehemmtes Auftreten lässt Frauen in ihren Augen als Prostituierte erscheinen, und die meinen sie dann auch als solche behandeln zu können. Diese Art von Verständnis hat auch so mancher muslimische Jugendliche an unseren Schulen.

Weitere Gebote Gottes

Diese Gebote können nicht nur als Empfehlung gesehen werden; deren Befolgung gestaltet eine Lebensordnung, die dem allgemeinen Wohl dient. Darin liegt aber auch der Schlüssel dafür, in den Genuss des Segens Gottes zu kommen, für Erfolg im Leben, um Hindernisse zu überwinden oder Gefahren zu entgehen, auch denen durch gewisse Richtungen des Islams.

Es macht Sinn, Gottes Anweisungen zu beachten: „Wenn du darauf achtest, alle seine Gebote zu tun, dann wird der HERR, dein Gott … – Alle diese Segnungen werden über dich kommen und werden dich erreichen … – Wenn du nicht darauf achtest, nach seinen Ordnungen zu leben, dann werden all diese Flüche über dich kommen und dich erreichen (weil du außerhalb des Schutzes Gottes bist). Der Fremde, der in deiner Mitte wohnt, wird höher und höher über dich emporsteigen, und du, du wirst tiefer und tiefer hinabsinken; er wird zum Haupt, du aber wirst zum Schwanz“ (aus 5. Mose 28).

Warum lässt Gott das zu?

Man kann sich die Frage stellen, ob Gott die Ausbreitung des Islams in Deutschland zulässt, um die laue Christenheit zum Umdenken zu bewegen und damit sie sich ihres Potenzials bewusst wird. Natürlich haben wir auch eine große Chance, Freundschaften mit Muslimen zu suchen und sie mit Jesus Christus als dem Retter bekannt zu machen. Aber es ist auch eine Anfrage an uns alle, ob uns der Erhalt unseres jüdisch-christlichen und freiheitlich-demokratischen Wertesystems noch etwas kosten darf.

Wach auf und werde aktiv!

Wir können das Problem nicht an den Staat delegieren oder auf unsere Kultur vertrauen. Vielmehr müssen wir das Glaubens-Vakuum in unserer Gesellschaft ausfüllen, indem wir den Glauben an Jesus Christus ergreifen und leben – persönlich, in den Familien, in christlichen Gemeinschaf¬ten, in der Gesellschaft (Sportverein, Freiwillige Feuerwehr …) und im Staat (friedliche Petitionen, friedliche Demonstrationen …).

Mensch, wo bist du?

 

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Foto: © Bildmontage, Agentur PJI

Lieber Blog Besucher,

ich bin der Meinung, dass in unserer Medienlandschaft oft viel unnützes und unmögliches Zeug verbreitet wird. Deshalb bin ich auch kein Freund von Zeitschriften und Magazinen. Es gibt nur wenige Magazine die ich lese und die ich auch mit reinem Gewissen weiter empfehlen kann.

Darunter zähle ich die ” Z ” – für Zukunft von Peter Ischka.

 

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529. Wohin steuert das Christentum? Teil 2

Mittwoch, 25. November 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

haben sie sich schon auch einmal die Frage gestellt: Wohin steuert das Christentum? Wenn man nicht den Glauben hätte, dass der Herr des Himmels und der Erde alles in seiner Hand hat, dann könnte einen Angst und Bange werden. So aber bin ich gewiss, dass es einen guten Ausgang nimmt, weil der Herr seine Kinder ans Ziel bringen wird.

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Wohin steuert das Christentum? Teil 2

Es geht hier nicht darum, durch leichtfertige Aussagen zu verunsichern. Einmal mehr soll auf die Wiederkunft Jesu Christi hingewiesen werden. Er selbst sagt im Buch der Offenbarung mehrmals: “Siehe ich komme bald”. Es ist nichts so sicher wie Sein Wiederkommen. In welchem Zustand wird Er dann Seine Gemeinde vorfinden? Wird Er Glauben finden, wird in der Bibel gefragt. Findet Er die Gemeinde als einen lebendigen Organismus oder eine geistlich tote Institution vor?

Der Herr erwartet gemäß Seinem Wort (Epheser 5,27) eine Gemeinde ohne Flecken und Runzeln, eine Gemeinde, die heilig und tadellos ist. Das ist ein hoher Anspruch. Der Preis, den der Herr Jesus dafür bezahlt hat, war noch viel höher! Durch Seinen Opfertod am Kreuz von Golgatha hat Er nicht nur unsere Sünde dorthin getragen, sondern einen unfassbaren Liebesbeweis durch Seine Hingabe, Erniedrigung, Verschmähung und grausame Hinrichtung erbracht.

Die Grundlage einer christlichen Kirche und Gemeinde ist das Kreuz und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Gibt es noch Zusammenkünfte und Gottesdienste, in denen genau das der Mittelpunkt der Verkündigung und Nachfolge ist? Wer ist gegenüber diesem Anspruch des Herrn noch gehorsam? Dieser Gehorsam ist selten geworden. Das Kreuz und die Heiligung sind eben keine “bequemen Themen”. Hyperaktive Betriebsamkeit und große Popularität finden hier keinen Raum.

Im Gleichnis von den 10 Jungfrauen in Matthäus 25 geht Jesus auf Sein Kommen ein. Alle diese Frauen hatten den Bräutigam erwartet. Ein Teil von ihnen war jedoch nicht auf sein Kommen vorbereitet. Nur diejenigen, die vorbereitet waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und feierten. Die Jungfrauen, die draußen bleiben mussten, merkten ihr Versagen erst, als es zu spät war. Durch ihre Oberflächlichkeit, Lauheit und den Ungehorsam stehen auch heute viele Christen in der gleichen Gefahr wie sie. Das Wort Gottes ist sehr klar und deutlich: Es gibt ein zu spät!

Die Frage ist, inwieweit sich die Glaubenden vom Ernst des WORTES GOTTES überzeugen lassen und entschieden in der Nachfolge Jesu leben oder sich von weit verbreiteten liberalen Strömungen unbemerkt mitreißen lassen. Es ist ein oberflächlicher Lebensstil, der das Wort Gottes verwässert. Dabei besteht die Gefahr, Opfer der kommenden globalen Einheits-Religion zu werden.
Jeder Mensch sehnt sich, bewusst oder unbewusst, nach Frieden. Der Anschein eines weitreichenden Weltfriedens ist verlockend süß und verführend. Diese Welt kann uns keinen dauerhaften Frieden geben, da sie vom Fürsten dieser Welt, Satan, regiert wird. Wirklichen Frieden gibt es nur bei dem Friedefürsten – Jesus Christus!

Die Bibel spricht im Zusammenhang mit der Endzeit von falschen Propheten im Höhepunkt der sich zuspitzenden Ereignisse. Dies wird sich zum Antichristen hin entwickeln und unzählige Menschen werden ihm sprichwörtlich auf den Leim gehen und an ihm kleben bleiben. Dieser Täuschung werden Unzählige erliegen. Es soll uns nicht entmutigen, verwirren oder in Panik versetzen: Dieses letzte Weltreich stellt alle vergangenen Reiche und Gewaltherrschaften, in den Schatten. Die Bibel sagt: Wer Ohren hat, der höre!

Wir haben die Wahl, wem wir dienen wollen, dem Reich Gottes oder dem System dieser Welt. In Römer 12 Vers 2 steht: Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Darum wollen wir anhaltend und zusammen in das Gebet des Propheten Habakuk einstimmen, der wie folgt betete: O HERR, ich habe die Kunde von dir vernommen, ich bin erschrocken. O HERR, belebe dein Werk inmitten der Jahre! (Habakuk 3,2a)

Wir brauchen uns jedoch nicht zu fürchten, unser Gott hat alles unter Kontrolle. Gottes reichen Segen!

Quelle:

Missionswerk Stimme des Glaubens

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524. Berufung der Frau

Freitag, 23. Oktober 2015 | Autor:

 

Elisabeth Freifrau von Bibra

 

Die Menschheit besteht immer aus zwei Gruppen: Den Unterdrückten, die sich mit der ganzen Kraft ihres Herzens nach Freiheit sehnen, und denjenigen, die in Freiheit leben und diese Freiheit zu verantworten haben.
Geschichtlicher Rückblick

Aus der ersten Gruppe kommt die Frau unserer heutigen Gesellschaft. Finanziell, rechtlich und gesellschaftlich war sie unterdrückt unter die Herrschaft des Mannes in den letzten Jahrhunderten, seit dem Anbruch der Rennaissance.

Berufsausbildung war ihr nicht möglich. Zum Waschen, Putzen und Bügeln war sie in fremden Haushalten unterwegs. Oder – in gesellschaftlich höherer Schicht – verbrachte sie ihre Tage mit kostbaren Kreuzstichstickereien, mit Teetrinken und Gesang am Flügel. Keine Qual der Wahl drückte die Ehefrau der damaligen Zeit. Grosser Kindersegen beanspruchte zumeist alle ihre Kraft und, Zeit. Und, da die handwerklichen Berufe der Männer grösstenteils im eigenen Haus ausgeübt wurden, war sie ganz mit eingebunden in die Arbeitswelt ihres Mannes – eine Situation, die absolut nicht als Unglück erlebt werden musste, sondern grosse Chancen der Entfaltung und Erfüllung des Lebens für die ganze Familie in sich barg.

Die Entwicklung unserer Geschichte hat diesem Zustand in verschiedener Hinsicht ein Ende bereitet. Die Industrialisierung hat den Arbeitsplatz des Mannes weitgehend aus dem eigenen Haus in einen Betrieb verlegt. Entsprechend hat sich die Haushaltung verkleinert und erleichtert. Nicht mehr das grosse Familiendach ist gefragt, unter dem der ganze Alltag der Grossfamilie in verschiedenen Generationen gelebt und bewältigt wurde. Etagenwohnungen mit geringer Quadratmeterzahl sind der Ort, an dem die Mehrzahl unserer Bevölkerung heute anzutreffen ist. Somit ist es in unseren Tagen für die Ehefrau und Mutter einer kleinen Familie mit durchschnittlich eins bis zwei Kindern nicht mehr nötig, zuhause zu sein. Beruhigt kann sie ihrem Beruf nachgehen, während eine Zentralheizung für Wärme in der Wohnung und die Industrie für Nahrung und Kleidung der Familie sorgt.

Keine Nachfrage mehr nach der ehemals so beliebten und so nötigen ledigen Tante, die der Hausfrau zur Seite stand und den zahlreichen Kindern ein weiterer Ansprechpartner war.

Frauenbewegungen sind entstanden und haben sich um Bildung und Berufsausbildung der Frau bemüht. Was uns heute längst zur Selbstverständlichkeit geworden ist: Die Berufswelt steht nun der Frau offen. Von der Staatschefin bis zur KFZ-Schlosserin kann sie alles werden – und wird es auch. Es gibt mittlerweile keine Berufsgruppe mehr, in welcher die Frau nicht anwesend ist. Auch als Kosmonautin, Richterin, Bischöfin und Ärztin – überall ist sie anzutreffen. Das hat ganz besonders im Bereich der Medizin und des Bildungswesens sehr positive Veränderungen gebracht. Denken wir nur an die Art der Geburten früher und heute. Wie viel menschlicher, wie viel besser für Mutter und Kind hat sich die Situation in den Krankenhäusern gestaltet! Steril einwandfrei und mit Herz und Hautkontakt werden nun unsere Kinder wieder in dieser unserer Welt empfangen! Ein ideales Zusammenspiel von männlichen und weiblichen Elementen ist uns hier gelungen.

 

Bilanzbuchhalterin_by_Tim Reckmann_pixelio.de

Emanzipation heute

Wir leben im Zeitalter der Emanzipation der Frau! Emanzipation, das heisst Befreiung aus einem Zustand der Abhängigkeit. Unabhängig ist sie geworden, die Frau unserer Tage! Gleichberechtigt lebt sie in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kirche und steht „ihren Mann“, will sagen „ihre Frau“. Ihr Mitdenken, Mitsprechen, Mitfühlen kann uns allen als grosse Bereicherung dienen, wenn wir verantwortlich mit dieser Gleichberechtigung umzugehen wissen.

Ihre absolute Unabhängigkeit kulminiert in einem Werbeslogan einer unserer Parteien: „Mein Bauch gehört mir“! Ob die Frau ein Kind zur Welt bringen will, oder nicht, das ist ihr heute weitgehend selbst überlassen. Überraschend bei dieser Entwicklung ist: Das Glück, das uns Frauen diese hart erkämpfte Freiheit und Unabhängigkeit hätte bringen sollen, ist weitgehend ausgeblieben. Depression unter Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern breitet sich aus wie eine Seuche: – Depression oder Aggression in Form von Gewalttätigkeit bei Müttern und Kindern kommt aus der Ungeborgenheit dieser neuen Situation.

– Depression ist die Folge von Überforderung bei der berufstätigen Mutter und Ehefrau.

– Depression kommt bei der zuhause gebliebenen Mutter, aus dem Gefühl der Einsamkeit und Verlassenheit. Sie ist mit Staubsaugen und Gemüseputzen beschäftigt, während die berufstätige Nachbarin adrett gekleidet
in den eigenen Vagen steigt und mit gepflegten Händen ihr eigenes Geld verdient.

– Und da ist Depression aus Schuld, einer Ausweglosigkeit, die uns bewusst oder auch unbewusst drückt. Wir merken, dass die Freiheit der Frau, die nur in Angleichung an den Mann gelebt wird, das ersehnte Glück nicht bescheren kann. Im Gegenteil: Sie erweist sich vielmehr als ein Irrgarten, der Ruhelosigkeit und Angst erzeugt – Angst vor der Weglosigkeit dieses Neulandes; Ungeborgenheit, die Ehen und Familien zerstört; ein kaltes Nest verursacht für die Jungen, die wir noch geboren haben. Wir fragen uns, wie muss sie denn eigentlich leben, diese Frau, um endlich glücklich zu werden? Identitätskrise nennen das die Psychologen. Um die Frage nach dem ihr gemässen Platz in dieser neuen Gesellschaft geht es.

Gibt es einen Unterschied zwischen Mann und Frau, der zu beachten wäre, wenn die Frau zu der so heiss ersehnten Erfüllung des Lebens finden will? Oder waren diese Rollen „Mädchen“ und „Junge“ nur anerzogen, und wir quälen uns gerade noch mit den noch nicht gänzlich überwundenen Überresten herum?

Unabhängig ist sie geworden, die Frau unserer Tage!
Gleichberechtigt lebt sie in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft
und Kirche und steht „ihre Mann“, will sagen „ihre Frau“.
Ihr Mitdenken, Mitsprechen, Mitfühlen kann uns allen
Als grosse Bereicherung diesen, wenn wir verantwortlich
Mit dieser Gleichberechtigung umzugehen wissen.“

Biblische Sicht

Wenn wir als Christen dieser Frage nachgehen wollen, dann wird es gut sein, die Bibel zu befragen, auf der alles Christenleben gründet. Hat dies uralte Buch Hinweise zu unserem brandaktuellen Problem zu geben? Im Schöpfungsbericht begegnen uns Aussagen, die uns weiterhelfen können: In 1.Mose 2, Vers 18 lesen wir, dass Gott sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Hilfe schaffen als sein Gegenüber, das zu ihm passt., Und ein paar Verse weiter erfahren wir dann, wie das zuging: Gott nahm etwas von diesem Menschen und machte daraus sein Gegenüber. Von diesem Moment an ist der Mensch nicht mehr ein Ganzes, in sich Vollkommenes, sondern auf Ergänzung angelegt und angewiesen – Mann und Frau – Adam und Eva! Wie ein Apfel etwa, der in zwei Teile geteilt wurde.

Um wieder einen ganzen zu erhalten, muss man diese beiden Teile mit aller Sorgfalt zusammenfügen. Da gibt es keine Beliebigkeit in der Art und Weise, wie das zu geschehen hat. Die beiden Bruchstellen verlangen eine ganz
bestimmte Position der beiden Teile. So auch bei Mann und Frau. Gott will, dass diese beiden Menschen ein Leib sind, eins sind – also eben nicht gleich sind, sondern jeder sein Spezifisches beiträgt, damit Einheit entstehen kann – nicht Gleichheit!

„Eva“ heisst sie, die von Gott als Gegenüber für den Mann geschaffene Frau. „Eva, das heisst „Mutter aller Lebendigen.“ Anders ist sie als er! Anders ihre Rolle, die sie spielen wird, entsprechend anders ihr Körperbau, ihre seelische Struktur, ihr Denken und fühlen, anders von Gott gewollt! Vielfalt der Schöpfung, die in der schöpfungsmässigen Stellung zueinander zu einer lebendigen, harmonischen Einheit finden soll. Das ist die Aufgabe für beide Teile: Dieses beglückende, Geduld fordernde, zuweilen spannende, auch anstrengende und sicher auch zuweilen aufreibende Zusammenspiel!

Es war ein verhängnisvolles Missverständnis, das die Frau eine lange Epoche hindurch in grosse Not gebracht hat, dass man „Hilfe“ (so in der alten Lutherbibel statt „Gegenüber“) mit Hausgehilfin verwechselt hat, also eine göttliche Lebensordnung in eine menschliche Rangordnung verkehrte.

Die Emanzipation der Frau in unseren Tagen mit ihrer starken Tendenz der Angleichung an den Mann ist die protestierende Antwort darauf. Und wenn wir nun wirklich denken, die Lebenserfüllung der Frau läge darin, nicht nur gleichberechtigt, sondern in Angleichung an den Mann zu leben, dann wäre das ein neues, für unsere ganze Gesellschaft äusserst verhängnisvolles Missverständnis.

Es sind eben ganz offenbar nicht die erfüllten Wünsche und erkämpften Rechte, die uns glücklich machen und unser Leben zu erfüllen vermögen. Wie wunschlos glücklich müsste sie sonst sein, die emanzipierte Frau unserer
Wohlstandsgesellschaft, mit ihrem eigenen Beruf und ihrem eigenen Gehalt, mit der Freiheit, ihr eigenes Leben zu planen bis in die letzte Konsequenz, koste es, was es wolle.

Wir Christen wissen, dass ein Mensch nur dann zur Ruhe und zum Frieden finden kann, wenn er den Auftrag seines Schöpfers erkannt und bewusst angenommen hat. Und dieser Urauftrag – diese Urlebensberufung für die Frau in dieser Welt heisst: Gegenüber sein, ergänzen, das Fehlende beitragen, Eva sein, Mutterschaft leben im weitesten Sinn des Wortes.

Trompete_by_Wolfgang Pfensig_pixelio.de

 

Den Ruf Gottes hören

Darauf kommt es an; ob wir es verstehen, die Freiheit, die uns die Emanzipation der Frau tatsächlich gebracht hat, verantwortlich und eigenständig zu leben. Werden wir den Unterschied, der zwischen Mann und Frau besteht, weiter zu ignorieren versuchen, oder werden wir uns unserer Berufung in dieser Welt bewusst und bereit, sie zu leben mit allen Konsequenzen? Das heisst nicht, dass man diesem Auftrag nur in eigenen Familienkreis nachkommen könnte. Die Originalität des Apfels hat viele Erscheinungsformen, viele Spielarten. Nach den Aussagen der Bibel hat jedes Menschenleben seine ganz spezielle Berufung. Das heisst: Gott ruft jeden persönlich und will ihm den Platz zeigen, der seinem Wesen und seiner Begabung entspricht und die Lebensfreude beinhaltet, die jedem Menschen von Gott her zugedacht ist.

Es geht also darum, den Ruf Gottes für mich zu hören, die Aufgabe meines Lebens zu erkennen und dabei die Gaben zu entdecken, die Gott mir gegeben hat. Alles uns immer unglücklich machende Vergleichen mit anderen wäre überwunden; meiner Persönlichkeitsentfaltung wäre freier Raum gegeben und die rücksichtslose Selbstverwirklichung gegenstandslos geworden! Allerdings will mir scheinen, dass viel mehr Mütter in ihre Familien gerufen wären, solange ihre Kinder noch der „Brutpflege“, des warmen Nestes bedürfen. Aber sie wissen es nicht, Viel mehr noch: Sie sind auf der Flucht vor diesen Platz, weil man den Beruf „Hausfrau“ in unserer Gesellschaft unansehnlich gemacht hat, weil es so wenige, verlockende Leitbilder gibt. Weiss der Ehemann seine Frau als Hausfrau und Mutter zu achten und zu ehren? Ist er ihr Haupt und Schutz im Sinne der biblischen Aussage? Nicht um Macht und Druck auszuüben heisst das, sondern um Hilfe und Schutz zu bieten, damit diese Frau Frau und Mutter sein kann?

 

 

„Eva“ heisst sie, die von Gott als Gegenüber für den Mann
Geschaffene Frau. „Eva“, das heisst „Mutter aller Lebendigen“.
Anderes ist sie als er!
Anders ihre Rolle, die sie spielen wird, entsprechend anders
Ihr Körperbau, ihre seelische Struktur, ihr Denken und Fühlen,
anders von Gott gewollt! Vielfalt der Schöpfung!“

Hat er die Kraft der Liebe, die Freiheit und den Mut, sich seinen Familiengliedern zuzuwenden, so wie sie eben nun gerade geartet sind? Hilfe sein, das heisst ermutigen, trösten, wo nötig korrigieren können; was eben gerade fehlt, damit alles, was in diesem „Nest“ lebt, wachsen und sich entfalten kann.

Ein Heer liebeshungriger, innerlich und sehr oft auch äusserlich verwahrloster Jugendlicher füllt die Wartezimmer unserer Psychologen, die Heime und Kliniken für seelisch, moralisch und sexuell verunglückte Kinder. Unsere
Gesellschaft balanciert am Rande des Chaos! Ungeborene Menschen werden zu tausenden umgebracht, fachmännisch in unseren Kliniken. Auf den Strassen herrscht Terror und Gewalt! Glückliche Mütter sind gefragt, die die Kraft und die Bereitschaft in ihren Herzen tragen, alle nötigen Opfer zu bringen – mit fröhlichen Herzen. Damit unsere Jungen wieder ein warmes Nest geniessen können, solange sie der Nestwärme bedürfen und den Männern wieder ein Raum geschaffen wird für eine erfüllende Vaterschaft. Vom verderblichen Egoismus befreite Männer und Frauen sind gefragt!

Familie_by_Alexandra H._pixelio.de

 

 

Erfüllte Leben

Ein Rückblick in die Geschichte kann uns ermutigen. Lebensbilder solch mutiger Frauen aus der Vergangenheit zeigen uns, dass in diesem Bewusstsein gelebtes Leben, unendlich erfüllt sein kann. Florence Nightingale zum Beispiel, die in die Geschichte einging mit dem Namen „der Engel mit der Laterne“, oder Elsa Brandström, die für viele Gefangene in Russland zur Rettung wurde, haben unter unvorstellbaren Opfern ein unvorstellbares, erfülltes Leben gefunden.

Unser Leben spielt sich normalerweise in viel kleineren Dimensionen ab, als das dieser beiden grossen Frauen, und die Gefahr, aufzugeben, ist entsprechend grösser: „Ich wollte ja gerne“, sagt vielleicht manche, aber ich
schaffe es nicht.“ „Meine Verhältnisse sind zu schwierig, ich bin zu alleine, zu hilflos, zu minderwertig. Ich bin eben kein Held!“ Dieses Leben ist auch nicht zu schaffen, Die Bibel sagt, es ist ein Geschenk. „Jeder hat sein Gnadengeschenk, der eine so; der andere anders“ (1.Kor. 7,7). Geschenke kann man nicht leisten, man muss sich beschenken lassen. Zu einfach? – Ausprobieren! Nur als Beschenkte, als Berufene kann ich den Vergleich mit anderen aushalten ohne bitter zu werden, habe ich die Kraft aufzugehen in den Erfordernissen meiner Lebensberufung und die Opfer zu bringen, die zu diesem Weg gehören – mit fröhlichem Herzen.

„Wenn ich meine Berufung im Auge habe, kann ich die Bedürfnisse meiner eigenen Persönlichkeitsentfaltung ruhig aus dem Auge verlieren. Das will er (Gott) mir dann zufallen lassen.“ So umschreibt Christa Meves, was in der Bibel in Matthäus 6,33 steht.

„Adam, wo bist du?“ rief Gott am Abend nach dem Sündenfall im Garten Eden. So berichtet es uns die Bibel. Ich habe oft den Eindruck, Gott würde heute durch unsere Strassen gehen und rufen: „Eva, wo bist du?“ Wo bist du, wenn Gott dich beschenken will mit einer das Leben erfüllenden Berufung? Mutter, wo bist du in deiner Familie? Wo bist du als mütterlicher Mensch an deinem Arbeitsplatz, um die göttliche Gabe der Mutterschaft in einer verwahrlosten Welt zu wagen?
Gaben, die nicht gebraucht werden rosten, wie der Pflug im Winter. Da ist der Rost der Bitterkeit bei der verheirateten Frau über so viel Undankbarkeit und verletzende Gedankenlosigkeit von Mann und Kindern. Da ist der Rost des Selbstmitleides und des Sichausgenutzt-Fühlens bei der Alleinstehenden in Verwandtschaft und Betrieb.
Da ist der Rost der bequemen Lieblosigkeit und Resignation bei der Müdegewordenen. Da ist der Rost der Minderwertigkeitsgefühle bei so vielen „Nur-Hausfrauen“, der sie unfähig macht, ihre Berufung auszuleben.

Wir brauchen keine Minderwertigkeitsgefühle, keine Resignation und Bitterkeit! Wir brauchen einen blanken Pflug für den Acker dieser Welt! Ein in der Vergebung Christi gereinigtes Leben! Wir brauchen Sendungsbewusstsein!
Eine junge Mutter, in einer Konferenz nach ihrem Beruf gefragt, hat dies eindrücklich formuliert: „Ich arbeite in der wichtigsten Werkstatt des Atomzeitalters, wo die Zukunft gestaltet wird und die Gegenwart ihren Gehalt
gewinnt: Ich bin Hausfrau und Mutter von drei Kindern.“

Es ist ein grosser Auftrag, zu dem Gott die Frau in dieser Welt ruft. Wo wir ihn mit ganzem Herzen zu leben wagen, wächst uns ein erfülltes Leben zu, das mit keinen Schätzen dieser Welt zu erkaufen ist. Jesus sagt: „Ich will, dass meine Freude in euch sei und eure Freude vollkommen werde“, das heisst, dass nichts zu wünschen übrig bleibt. Das ist die Freude, die in der Erfüllung des göttlichen Willens ihre unversiegbare Quelle hat.

 

„Ein Heer liebeshungriger, innerlich und sehr oft auch
Äußerlich verwahrloster Jugendlicher füllt die Wartezimmer
Unserer Psychologen, die Heime und Kliniken für seelische,
moralisch und sexuell verunglückte Kinder.
Unsere Gesellschaft balanciert am Rande des Chaos!“

Das Glück des ganzen Apfels liegt nicht auf der Strasse. Es ist ein Geschenk. Es will erbeten sein. Es beinhaltet die Frage nach unserer Bereitschaft, mit Konflikten umzugehen, Krisen zuzulassen, Spannungsbereitschaft zu entwickeln.

In der Schweiz lebte ein weiser Arzt und Christ: Dr. Paul Thournier. Dem letzten seiner vielen, kostbaren Bücher, die er uns hinterlassen hat, gab er den Titel: „Rückkehr zum Weiblichen – werden Frauen unsere Welt wieder menschlicher machen?“ – Werden wir?

 

Quelle:

Geschäftsmann und Christ 2/98 mit freundlicher Genehmigung von Freifrau von Bibra

 

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449. Halloween – was gibt es denn zu feiern?

Dienstag, 22. September 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

mir ist beim lesen dieser folgenden Zeilen der Gedanke gekommen, dass es oft ganz gut ist, wenn man nicht jeden Trend mitmacht. Man lebt ruhiger und gesündern. Viel Spaß beim lesen.

1A MBM Halloween

Vielen Dank an die Marburger Medien für die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Artikels.

 

 

Vor ein paar Jahren waren es noch grinsende Kürbisfratzen, die vor Halloween in allen Varianten angeboten wurden. Doch als ich mir neulich mal die Auslagen einiger Geschäfte ansah, war ich doch einigermaßen betroffen, was da für Monster zum Verkauf standen. Möglichst gruselig, möglichst blutrünstig und vor allem eklig. „Als ob wir nicht schon genug Angst hätten!“, dachte ich im Weitergehen. Bei der Verkleidung der Kinder kann es nicht gruselig genug sein. Man hat den Eindruck, dass es Jahr für Jahr ein bisschen schockiger sein muss.

Doch ist das nicht komisch? Bei Einbruch der Dunkelheit sollen die Kinder als Monster loslaufen und abends können die gleichen Kinder nicht einschlafen. Es darf auf keinen Fall ganz dunkel sein. Die Tür muss mindestens einen Spalt breit offen bleiben, das Nachtlicht darf nicht ausgemacht werden und die Angst hat viele Herzen fest im Griff.

Harmloses Spiel

Dabei steckt ja hinter Halloween eine echt traurige Geschichte. Sie handelt von Jack o Lantern, also von Jack mit der Laterne. Er soll ein irischer Hufschmied gewesen sein, der die Leute ständig betrogen hat. Am Abend eines 31. Oktober hat er mal wieder in der Kneipe gesoffen, doch plötzlich war der Teufel bei ihm und wollte ihn mitnehmen. Aber Jack hatte einen Trick, mit dem er den Teufel erst mal für ein Jahr loswurde. Als der Teufel nach einem Jahr wiederkam, konnte Jack ihn wieder vertreiben, und der Teufel schwor, für immer die Finger von ihm zu lassen. Schließlich wurde Jack alt und starb. Er wollte in den Himmel, aber da blieb ihm die Tür verschlossen. Also ging er in die Hölle. Doch der Teufel wollte mit ihm auch nichts mehr zu tun haben. Wo sollte Jack nun hin? Der Weg durch die ewige Dunkelheit war finster, einsam und eiskalt. Der Teufel gab Jack noch eine glühende Kohle, die niemals erlosch. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe, die er als Wegzehrung mitgenommen hatte. Seit dieser Zeit wandert der unglückselige Jack mit seiner Rübenlaterne durch die Finsternis. So erzählt es die Legende.

Ist das nicht ein armer Kerl? Der findet kein Zuhause. Der weiß nicht, wo er hingehört. Der erlebt selber Angst und Schrecken und macht anderen Angst und Schrecken. Süßes oder (sonst gibt’s) Saures! Und dem machen es nun alle nach? Ehrlich gesagt: Ich verstehe es nicht. Ich brauche keinen Angstmacher. Ich suche lieber einen Angstvertreiber.

Halloween gibt’s in Deutschland eigentlich erst seit 1986, als die erste große Halloween-Party gefeiert wurde. Eigentlich feiern wir am 31. Oktober aber den „Reformationstag“ und erinnern uns daran, dass Martin Luther vor fast 500 Jahren eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht hat. Damals hatten die Menschen viel Angst vor bösen Geistern, vor Hexen und dem Teufel. Angst vor der Hölle. Sogar Angst vor Gott. Sie haben gedacht: Gott fordert ganz viel von mir. Und nur wenn ich ein guter Mensch bin, kann er mich überhaupt annehmen. Und deshalb muss ich mich richtig anstrengen. Aber sie haben auch gespürt: Eigentlich bin ich nie gut genug. Und dann ist Gott böse auf mich. Dann ist Gott gegen mich!

Doch was hat Martin Luther entdeckt, als er im Neuen Testament mehr über Gott gelesen hat? Gott ist ja gar nicht gegen mich, sondern Gott selbst ist für mich. Ich muss kein guter Mensch sein, damit er mich lieb hat, sondern Gott hat mich lieb – und so kann er aus mir einen guten Menschen machen! Ich muss mich nicht anstrengen, um in den Himmel zu kommen, sondern Gott schenkt mir den Himmel. Ich kann den Himmel nur im Glauben festhalten, damit ich das Geschenk nicht verpasse und Gott „Danke“ sage. Deshalb halte ich mich fest an ihn und glaube an ihn. Dann brauche ich keine Angst mehr zu haben, denn Gott selbst vertreibt die Angst.

Gott ist also für uns, das Kreuz macht es sichtbar: Es ist wie ein großes Plus-Zeichen. Aus Minus wird Plus, wenn ich mich an Jesus Christus halte. Da brauche ich keine Angst mehr zu haben. Nicht vor den Träumen in der Nacht, nicht vor bösen Geistern oder dem Teufel, nicht vor dem Tod, vor gar nichts. Gott selbst ist für uns. Mit ihm kann ich die Angst überwinden.

Wir brauchen keinen Jack, der Angst verbreitet, sondern einen Gott, der uns die Angst nimmt. Und das wünsche ich auch Ihnen, dass Sie das entdecken und darüber froh werden: Gott selbst ist für uns – für dich und mich.

Andreas Hellmich

Ist Gott für uns, wer kann dann noch gegen uns sein?

Gott selbst ist für uns, wer will sich dann gegen uns stellen? Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber den Sohn geschenkt hat, wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten? Wer kann die Menschen anklagen, die Gott erwählt hat? Gott selbst spricht sie frei. Wer kann sie verurteilen? Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod erweckt worden. Er hat seinen Platz an Gottes rechter Seite. Dort tritt er für uns ein.
Ich bin ganz sicher, dass uns nichts von seiner Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindlichen Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Himmel noch Hölle.
Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

Zitat aus dem „Brief an die Römer“, Kapitel 8, Verse 31 ff in einer Auswahl nach der Übersetzung „Gute Nachricht Bibel“

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441. Globalisierung der Wirtschaft

Mittwoch, 24. Juni 2015 | Autor:

Weltweit einkaufen_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de

Weltweit einkaufen_R_K_by_Thorben Wengert_pixelio.de.

Lieber Blog Besucher,

ein Thema, dass uns nun schon viele Jahre beschäftigt und noch weiterhin beschäftigen wird. Ja, es wird uns regelrecht auf die Füsse fallen, wenn wir falsche Entscheidungen treffen.

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Europa Parlament Straßburg by_Erich Westendarp_pixelio.de.

Ich danke Herrn Claude Schmutz, lic.rer.pol. für diesen Beitrag

Chr. Schmutz

Was ist Globalisierung?

Unter Globalisierung verstehe ich: Ausführen von Aktivitäten, die durch eine zentrale Führung an vielen Orten in der Welt in gleicher oder ähnlicher Art und Weise getätigt und durch internationale (globale) Vernetzung der Kommunikation auf ein gemeinsames Ziel hin gesteuert werden.

Ist dies eine neue Trenderscheinung?

Ich denke nicht. Gerade die wirtschaftlich und wohlstandsmässig privilegierte Position der Schweiz zeigt uns, dass die Globalisierung keine Neuerscheinung ist. Die Schweiz verdient jeden zweiten Franken im Ausland. Ohne Export und globale Aktivitäten vieler schweizerischer Unternehmen hätten wir es nie zu dieser Position gebracht. Dasselbe gilt auch für andere westeuropäische Länder.

Als Konsumenten sind wir schon lange in globale Wirtschaftsbeziehungen eingebunden. Denken wir nur zum Beispiel an Coca Cola, an die Hamburger im McDonald, an die Blumen aus Lateinamerika, die Spielwaren aus Asien oder die Ferienangebote für praktisch jeden Winkel der Welt. Auch in nicht-wirtschaftlichen Bereichen ist die Globalisierung selbstverständlich geworden: das Rote Kreuz, Green Peace, die Medien, internationale Konventionen und vieles mehr.
Globalisierung hat schon lange stattgefunden, man könnte sogar sagen, dass ihr Ursprung in der Weltumsegelung von Fernao Magalhaes, 1521, liegt. Ob als Produzenten, Arbeitnehmer oder Konsumenten, wir Westeuropäer haben davon profitiert, ohne dass es uns beunruhigt hätte. Warum also ist dieses Phänomen seit einigen Jahren zum Dauerthema in den Medien, an Seminarien und am Stammtisch geworden? Warum empfinden wir heute die Globalisierung als etwas grundsätzlich Neues, ja sogar etwas Bedrohliches?

Warum immer mehr Globalisierung?

Wir scheinen zu begreifen, dass die Globalisierung nicht aufzuhalten ist. Jeder und jede ist davon betroffen – direkt oder indirekt. Wir müssen uns damit auseinandersetzen, ob als Individuum, als Gesellschaft oder Nation. Es sind meines Erachtens im Besonderen die folgenden acht Punkte, die die Globalisierung in den letzten Jahren intensivierten:

– Die im Rahmen der GATT beziehungsweise der heutigen WHO liberalisierten Handelsbeziehungen zwischen Ländern und Märkten, vor allem durch den Abbau von Zollhindernissen, sind die zwischenstaatlichen Handelsströme erleichtert.

– Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie, welche eine weitgehendst freie Wahl der Standorte von Arbeitsplätzen für Forschung, Produktion, Administration und Verwaltung einer Firma erlaubt. Electronic Mail, Natel, Intranet, Internet, Videokonferenz sind solche weltweit vernetzte und zugängliche Informationssysteme.

– Die tiefen Transportkosten, welche für viele Produkte nicht kostenrelevant sind und darum für die Standortwahl kaum mehr eine Rolle spielen.

– Der bei vielen Produktegruppen vor allem durch Grossverteiler ausgelöste Preisdruck nach unten.

– Das von internationalen und börsenkotierten Unternehmen anzuwendende , standardisierte Berichtswesen , welches einen weltweiten , direkten Leistungsvergleich zwischen Firmen zulässt.

– Das große Kostengefälle zwischen Standorten für Unternehmen, ganz besonders in Bezug auf die Lohn- und Sozial-, die Energie-, Land-, Umweltschutzkosten und Steuerbelastungen.

– Die Dynantik (trotz Rückschlägen – wie gegenwärtig in Asien) in Ausbildung, Arbeitswillen und Wohlstandsstreben in vielen sich entwickelnden Ländern Osteuropas, Lateinamerikas und Asiens (insbesondere China), welche die Standortkonkurrenz gegenüber Europa massiv verstärkt.

– Die Entwicklung von stärkeren und selbstbewussten Wirtschaftsblöcken in Lateinamerika und Asien, welche die traditionelle Dominanz und Arroganz des Westens abzuschütteln beginnen.

Konsequenzen aus der Globalisierung?

Makroökonomische Folgen: Es besteht heute eine globale Standortattraktivitätskonkurrenz. Das bedeutet, bisher stark benachteiligte Länder können heute aktiv in der Weltwirtschaft mitmachen. Ein internationales Unternehmen kann ohne Probleme zwischen weltweit verstreuten Standorten für eine bestimmte Aktivität auswählen. In Anbetracht der Kostenunterschiede zu Ländern in Asien oder Osteuropa werden in der Schweiz kurz- bis mittelfristig keine Aktivitäten mit geringer Wertschöpfung mehr überleben können. Für die global agierende Unternehmung ist dies allerdings kein Nachteil.

Mikroökonomische Folgen: Regional und lokal operierende Firmen können j e nach Standort-Situation als Folge dieser Entwicklung profitieren (kostengünstige Orte) oder verlieren (teure Standorte).

Folgen für das Individuum: Die Mobilität der Arbeitnehmer ist unvergleichlich tiefer als die der Arbeitsplätze. Die Technik hat einen Punkt erreicht, der eine noch nie dagewesene Mobilität der Arbeitsplätze ermöglicht. Es ist heute möglich, in wenigen Wochen oder Tagen, eine bestimmte Tätigkeit von der Schweiz nach zum Beispiel Thailand zu verlegen. Ob der Arbeitnehmer die Verlegung mitmachen kann oder will, ist oft nicht entscheidend. Dazu kommt eine interne Konkurrenzierung der Mitarbeiter in internationalen Firmen für eine bestimmte Stelle im Konzern.
„Durch die immer größer werdende Konkurrenz wächst auch die Notwendigkeit einer stetigen Verbesserung der Produktivität der westlichen Firmen.
Dies führt, verstärkt durch die Rezession, zum Abbau von Arbeitsplätzen in Ländern mit hohen Lohn – und Sozialkosten. Wir sind Krisen nicht mehr gewohnt.
Wir hängen am Wohlstand und leiden unter Wertezerfall und Orientierungslosigkeit.“
Die Nationalität spielt meistens keine Rolle mehr. Damit wird der Arbeitnehmer vermehrt zum Spielball und Opfer dieser globalen Entwicklung; er hat keinen wirklichen Einfluss auf das Geschehen und Entscheiden.

Gesellschaftliche folgen: Der Dynamik und Wohlstandsvision asiatischer, osteuropäischer und anderer sich entwickelnder Länder stehen Schwerfälligkeit, Besitzstand­ denken, mangelnder Wille zum radikalen Umdenken und das Fehlen einer Vision für eine nach-materialistische Epoche in den westlichen Ländern gegenüber. Unsere Haltung ist meist von Pessimismus und Erstarrung geprägt. Wir verdrängen die notwendige Erkenntnis, dass die postmoderne Epoche mit Materialismus, Selbstverwirklichung, Egoismus, Pluralismus, Individualismus, Antiautorität und Wertezerfall für die Herausforderung der Gegenwart und Zukunft keine Lösung anbietet. Durch die immer grösser werdende Konkurrenz wächst auch die Notwendigkeit einer stetigen Verbesserung der Produktivität der westlichen Firmen. Dies führt, verstärkt durch die Rezession, zum Abbau von Arbeitsplätzen in Ländern mit hohen Lohn- und Sozialkosten. Wir sind Krisen nicht mehr gewohnt. Wir hängen am Wohlstand und leiden unter Wertezerfall und Orientierungslosigkeit. Mehr und mehr realisieren wir, dass als Folge der Entwicklungen in der weltweiten Handelsordnung, der Informations- und Kommunikationstechnologie und der Wissenschaft bedeutende Umwälzungen stattfinden, die unsere Gesellschaft und damit auch unser Leben verändern. Diese Erscheinungen führen dazu, dass wir uns bedroht, ängstlich, hoffnungslos fühlen.

Quo vadis?

Der Philosoph Karl Jasper drückte es einmal so aus: «Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.» Eine Situations-Analyse in den westeuropäischen Ländern lässt gegenwärtig wenig Aussicht auf eine erfolgreiche Neuorientierung zu. Die Charakteristiken unserer heutigen Gesellschaft – Pluralismus, Individualismus und Egoismus gekoppelt mit einer überbordenden Toleranz und dem Wertezerfall – verunmöglichen das notwendige Herumreißen des Steuers zur Krisenbewältigung.

Auch haben wir uns als lndividuen und als Gesellschaft als Folge der Aufklärung und des Humanismus und Materialismus immer mehr von unserer christlichen Basis entfernt. Die heute zutreffenden Charakteristiken unserer Gesellschaft stehen im krassen Widerspruch
zu den christlichen Werten und Grundsätzen, wie sie in der Bibel stehen. Wir haben Gott, Jesus Christus und seine Botschaft aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weitgehend verdrängt und sie durch «menschliche Machbarkeit» ersetzt.

Wer in der Bibel etwas belesen ist, weiß, dass das Volk Israel in seiner Geschichte öfters in schlimme Krisensituationen geraten ist, die sich durch Furcht, Lähmung und Leid manifestiert haben. Es waren immer Zeiten, in denen sich das Volk Israel von Gott entfernt hatte, sich selbst verwirklichen wollte, andere Götter anbetete und einen Zerfall von Werten und Moral erlebte. Und immer, wenn das Volk zu Gott zurückfand, erlebte es eine neue Dynamik, raffte es sich auf und bewältigte die Krise.

Was das Volk Israel im Alten Testament erlebte, erlebten und erleben auch Gruppen und Menschen unter dem Neuen Testament und auch heute. In Gebieten von großer Bedrohung durch die Natur, wie zum Bei­ spiel in den tiefen Tälern des Tessins, stehen in jedem kleinsten Weiler Kapellen und Kirchen. Ist das nicht Ausdruck dafür, dass die damaligen Talbewohner wussten, dass sie zum Gewinnen des ständigen Kampfes in einem bedrohlichen Umfeld, Gottes Gegenwart und Hilfe brauchen? Er allein ist die echte Quelle der Kraft und Hoffnung.

Welche Quelle für Kraft, Hoffnung, Vertrauen und Liebe haben Sie? Die deutsche Pädagogin und Autorin, Christa Meves, schrieb: «Weil der christliche Glaube fehlt, ist heute die Familie, morgen die Zukunft in Gefahr!» Warum nehmen so wenige die Bibel zur Hand, um Gottes Anweisungen zu Rate zu ziehen? Jeder von uns ist frei, sich zu entscheiden, ob er sich wieder auf die christliche Basis und auf biblische Werte besinnen will. Wir können uns entscheiden. Das ist doch eine Chance!

Persönliches

Vor einigen Jahren traf ich, nach einem längeren Prozess, die Entscheidung, mein Leben Gott und Jesus Christus anzuvertrauen. Dies war der bedeutendste Beschluss in meinem von wichtigen Entscheidungen geprägten Leben.

Mein Leben verlief in jeder Beziehung erfreulich und erfolgreich, bis sich, als Folge von Veränderungen in meinem beruflichen und privaten Umfeld, Spannung und Stress stark erhöhten. Ich war achtlos und nicht auf die Auswirkungen solcher Veränderungen eingestellt. Die Folge davon waren «Burnout »-Symptome. Ich fühlte mich ausgebrannt, ich befand mich in einer großen Krise. Zum ersten Mal in meinem Leben merkte ich, dass ich nicht mehr alles unter Kontrolle hatte. Auch unsere damals achtzehnjährige Tochter hatte sich verändert. Sie hatte an einer Evangelisation teilgenommen und die frohe Botschaft von Jesus Christus gehört und ihm ihr Leben anvertraut. Auch meine Frau halle nach jahrelangem Suchen nach dem Sinn des Lebens in asiatischen Religionen und Esoterik die entscheidenden Antworten in der Bibel gefunden. Durch Freunde kamen wir mit der Internationalen Vereinigung Christlicher Geschäftsleute (IVCG) in Kontakt.

„Mehr und mehr realisieren wir, dass als Folge der Entwicklungen in der weltweiten Handelsordnung, der lnformations – und Kommunikationstechnologie und der Wissenschaft bedeutende Umwälzungen stattfinden, die unsere Gesellschaft und damit auch unser Leben verändern. Diese Erscheinungen führen dazu, dass wir uns bedroht ängstlich, hoffnungslos fühlen.

Wir besuchten Vortragstreffen und auch eine Gesprächsrunde, wo man mit der Bibel und dem christlichen Glauben vertraut gemacht wurde. Dabei kam auch ich zum «Turnaround » meines Lebens.

Es waren die ersten Verse im 1. Korintherbrief, im dreizehnten Kapitel, die meine Staumauer der Frustration, von Stress, Aggressivität, Ungeduld und zunehmender Lieblosigkeit zum Einsturz brachten: «Liebe ist geduldig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht. Sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder
verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles und hält allem stand.»

Ich verglich diese Aussagen mit meiner Realität; und ich kam zum Schluss, dass ich Jesus Christus für einen Neuanfang brauchte. Die Bereinigung meiner Beziehung zu Gott war das wichtigste Ereignis meines Lebens. Begriffe wie Sinn des Lebens, christliche Liebe, Vergebung, Dankbarkeit sind in meinem Privat- wie Berufsleben zu erlebbaren Werten geworden. Mein Leben hat ein Ziel, da ist Hoffnung und Kraft für den Alltag. Trotz anwachsender Verantwortung bin ich gelassener und ruhiger, ein besserer Ehemann, Vater und Chef geworden. Auch kann ich mit Veränderung besser umgehen. Ich erlebe, was in Psalm 27 steht:
«Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?»

Als Menschen, die mit Gott durch Jesus Christus in einer bereinigten Beziehung leben, erfüllen wir die Anforderungen zum Meistern von Krisensituationen. So eröffnet sich die Chance, aus unserer Krise herauszukommen. Hilfe kommt nicht im Warten, dass unsere Politiker und andere Verantwortliche in unserer Gesellschaft Lösungsmodelle finden, sondern Hilfe beginnt bei mir selber. Ich muss zu mir und über mich selber ehrlich werden und dann den Willen und Mut zur Neuorientierung haben. Tiefgreifende Veränderung im persönlichen Leben geschieht durch den Heiligen Geist, den Gott jedem schenkt, der sein Leben Jesus Christus anvertraut.
Der Einzelne wiederum hat Einfluss auf sein Umfeld: Sei es als Ehepartner, Familienvater, Mutter, Stimmbürger, Politiker, Berufsmann oder Berufsfrau. Die Summe der veränderten Einzelpersonen verändert unsere Gesellschaft aus ihrer Erstarrung und dem herrschenden Negativismus. Dann werden wir Globalisierung nicht mehr als Bedrohung, sondern als neue Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit und der Entwicklung sehen. Wir werden in der Lage sein, Herausforderungen anzunehmen, weil wir Heimat und Geborgenheit und eine Quelle bei Gott gefunden haben

 

 

Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.

Karl Jaspers, Philosoph

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440. Wohin steuert das Christentum Teil 1

Freitag, 1. Mai 2015 | Autor:

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Lieber Blog Besucher,

haben sie sich schon auch einmal die Frage gestellt: Wohin steuert das Christentum? Wenn man nicht den Glauben hätte, dass der Herr des Himmels und der Erde alles in seiner Hand hat, dann könnte einen Angst und Bange werden. So aber bin ich gewiss, dass es einen guten Ausgang nimmt, weil der Herr seine Kinder ans Ziel bringen wird.

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Wohin steuert das Christentum?

Mit den nachfolgenden Aussagen wollen wir weder mit dem Finger auf jemanden zeigen noch Furcht erzeugen. Sie sollen uns vielmehr ermutigen, uns mehr an Gott zu halten und für unser Land in den Riss zu treten und zu beten. Zum Einstieg empfehlen wir jedem Leser zuerst einmal Matthäus 24, 4-14  zu lesen. Diese Verse gehen immer wieder unter die Haut. Wir sehen heute wie sich vieles davon vor unseren Augen erfüllt. Leider wird darüber wenig gesprochen und gepredigt. Wollen wir als Christen das alles nicht wahr haben oder gar nicht wissen?

Königreiche erheben sich gegeneinander. Man hört von Kriegsgeschrei und Kriegen. Betrügereien, Lügen, Terror und Mord nehmen permanent zu. Da werden Geheimdienste, Söldner, Auftragskiller, Brandstifter, Parteien bis hin zu Regierungen benutzt, um DAS Ziel zu erreichen – die Weltherrschaft. Bei all dem dürfen wir nicht vergessen, dass der Teufel der Fürst dieser Welt ist. Er schreckt vor nichts zurück. Lügen, betrügen, zerstören und morden gehören zu seinem Geschäft. Unter seiner Herrschaft, oftmals sogar unbewusst, werden Menschen zu Handlangern des Feindes Gottes. Neue Weltordnung, Weltregierung, Weltwirtschaft, Weltwährung usw. und natürlich die Welteinheitsreligion, sind Schlagworte der heutigen Zeit.

Die Menschen aber wollen Frieden. Um diesen zu erlangen, tun sie fast alles und gehen viele Kompromisse ein. Eine riesige Wolke der Ratlosigkeit liegt über den Nationen. Das ist der ideale Nährboden für Diktaturen und andere unheilbringende Staatsformen und ganz speziell die Wegbereitung für den “starken Mann” der Welt.

Einen “starken Mann” hatten wir schon einmal. Mehr als eine Nation hat er mit seinen Mitstreitern ins Verderben geführt. Durch Gottes Gnade stehen wir heute da, wo wir stehen – mitten im Wohlstand. Wer wird als nächster Führer und Heilsbringer verehrt? Die politischen Ereignisse gehen wohl genau in diese Richtung.

Wie stehen wir dazu? Wie ist die Haltung der Kirchen und Gemeinden? Einige streben eine Welteinheitskirche an. Der Weg scheint die Ökumene zu sein. Alle Religionen und Glaubensrichtungen sollen unter einen Mantel. Das bedeutet aber auch eine unglaubliche Vermischung von Buddhismus, Hinduismus, Islam, Juden- und Christentum. Wollen wir das wirklich? Ist der Gott der Bibel auch der Gott aller anderen Glaubensrichtungen? Ist Allah, Buddha oder irgendein Hindugott etwa der Schöpfer dieses wunderbaren Universums?

Sind die Christen im Abendland bequem, geistlich müde und lau geworden? (Laodizea – Offb. 3,14-22 ) Der Schrei nach `Friede, Friede´ macht es leicht, den Unheilsweg der Vermischung der Religionen zu gehen. Wollen wir wirklich Frieden um jeden Preis, auf Kosten der Wahrheit des Evangeliums? Wer steht noch dagegen auf? Wenige haben damals genau das verhindert. Die Bibel sagt schon, dass eine Zeit kommen wird, in der sich die Christen Lehrer suchen, die nach ihren Ohren predigen und lehren.

Jesus warnt uns in den oben angesprochenen Versen mehrmals vor Verführung. Sind wir uns bewusst, dass wir mitten in diesem Prozess stehen? Die Reformationen haben ihr Ziel nicht erreicht. Die Welt beeinflusst die Gemeinde Jesu mehr denn je, mehr als das Wort Gottes. Deshalb heißt es im Buch der Offenbarung, wer Ohren hat, der höre. Menschen, die eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus haben und Augen und Ohren offen halten, werden das alles erkennen. Das Wort Gottes ist die einzige Richtschnur. Alles muss an Ihm gemessen werden. Auch Christen werden nicht immer vom Unheil der Welt verschont bleiben, doch die himmlische Belohnung ist ihnen sicher, wenn sie an Seinem Wort festhalten. Wenn all das Schreckliche passiert, sagt die Bibel, dürfen wir unser Haupt erheben, da die Erlösung nahe ist (Lukas 21,28). Wir brauchen keine Angst zu haben, unser Gott hat alles unter Kontrolle. Gottes reichen Segen!

Quelle:

Missionswerk Stimme des Glaubens

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438. Karfreitag

Donnerstag, 2. April 2015 | Autor:

 

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Kreuzigung Jesu – Gemälde von Michael Willfort

 

Wo wärst Du, wenn Du heute Nacht sterben würdest?

Wir denken am Karfreitag an die Kreuzigung Christi und an seinen Tod am Kreuz.

Wo wärst Du, wenn Du heute Nacht sterben würdest?

Ein kleiner Test:

errettung.de/

Quelle: Soulsaver

Autor: Jeff

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Kreuzigung Jesu – Gemälde von Michael Willfort

 

 

 

Ungewöhnliche Aktion eines Nürnberger Dekans

NÜRNBERG  – Auf ungewöhnliche Weise hat der Nürnberger Dekan Dirk Wessel versucht, den Zeitungslesern den Sinn des Karfreitags nahe zu bringen. Er gab eine Todesanzeige auf für „Jesus Ben Josef“.

 

 

Karfreitag

Der eine oder andere mag sich  bei der Lektüre der Todesanzei­gen in der NZ gewundert haben: „Wir gedenken an den Tod von Jesus Ben Josef, genannt der ,König der Juden‘. *04 v. Chr. 34 n. Chr.“, hieß es dort. Darunter folgte die Einla­dung zu einer Trauerfeier: am Kar­freitag um 15 Uhr in der Kirche St. Leonhard. Der ungewöhnliche Ein­fall stammt von Dekan Dirk Wessel – nun ja, eigentlich sei sie abgekup­­fert, sagt er auf Anfrage. Vor 20 Jah­ren habe eine katholische Kirche eine solche Anzeige in den „Fürther Nachrichten“ veröffentlicht. Die Idee gefiel Wessel, und nun setzte er sie selbst um. Auch die rund 1000 Gemeindemitglieder erhielten die Anzeige als persönliche Einladung.

„Wir wollen damit darauf auf­merksam machen, dass am Karfrei­tag der Tod eines echten Menschen betrauert wird“, erklärt der Dekan. „Wenn jemand stirbt, der einem nahe steht, sind das die dunkelsten Stunden. Für das Christentum ist der Karfreitag der dunkelste Tag.“ Heutzutage wüssten viele Menschen gar nicht mehr, was an Karfreitag gefeiert wird. Und sogar das histo­risch korrekte Geburtsjahr (oder was die Historiker dafür halten) wählte man für die Anzeige. Die christliche Zeitrechnung beruht auf einem Rechenfehler.
Übrigens: Ursprünglich sollte Wes­sel für die Anzeige den (höheren) Preis für inserierende Unternehmen bezahlen. Er bestand aber darauf, dass es sich bei Jesus um einen Fami­lienangehörigen handele – mit Erfolg.

Was ist das nur für ein trauriges, christliches Abendland…. Jeder spricht über Jesus, als würde er Ihn ganz genau kennen, wer Er ist, was Er getan hat, wofür Er starb. Fakt ist aber, dass leider fast niemand mehr, der sich nicht regelmäßig mit der Bibel beschäftigt, wirkliche Kenntnis über Ihn hat.

Hättest Du es gewusst, dass Jesus am sogenannten Karfreitag gestorben ist oder war es für Dich ein weiterer Feiertag, den Du bedenkenlos zu Deinem Urlaub hinzugenommen hast? Weisst Du überhaupt, warum Er gestorben ist? Die Bibel sagt es klar:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)

Er musste sterben und Deine Schuld bezahlen, damit Du durch Ihn Leben hast. Welch ein Geschenk Gottes! Denk in den nächsten Tagen einfach mal über den Sinn von Ostern nach und Du wirst feststellen, wie wunderbar dieses Geschenk ist, die Schuld von Gott vergeben zu bekommen und dann auch noch Sein Kind zu werde.  Jesus liebt Dich und wartet auf Dich!

 

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437. Geschenke kann man annehmen oder ablehnen

Mittwoch, 1. April 2015 | Autor:

 

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Gottes Schöpfung Gletscher_berggeist007_pixelio.de

Liebe Blog Besucher,

wir leben in einer unsicheren Welt. Niemand weiß, was als Nächstes geschieht, und es gibt eigentlich nur eine Sache, über die wir uns sicher sein können: Jeder von uns wird einmal sterben.

Lesen Sie selbst, was Rudi Joas dazu zu sagen hat.

Ich danke den Missionswerk Werner Heukelbach für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

Gottes Geschenk für Sie

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