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602. KWP – die Königs‐Wegs‐Partei

Dienstag, 19. September 2017 | Autor:

 

Liebe Blogbesucher,

mein Freund Wolfgang hat sich zur kommenden Bundestagswahl 2017 einmal Gedanken gemacht wie eine gute Zukunft für unser Land aussehen könnte. Leider kann man die KWP – Partei in Deutschland derzeit nicht gründen, weil es dazu am nötigen Personal fehlt. Nötig wären hier Menschen die allein Ihren Schöpfer die Stimme bzw. die Ehre geben, und somit nicht Menschen nachlaufen die von Gott nichts wissen wollen. Um es auf dem Punkt zu bringen. Solange in Deutschland Gottes Gebote mit Füssen getreten werden und sein Wort missachtet wird, kann und wird es diese Partei nicht geben können.

Im Wort Gottes steht in 2.Chronik 7, Vers 14:.….wenn dieses Volk, das meinen Namen trägt, seine Sünde bereut, von seinen falschen Wegen umkehrt und nach mir fragt, dann will ich ihnen vergeben und ihr Land wieder fruchtbar machen.

Darüber kann man einmal nachdenken. Wünsche Ihnen nun ein offenes Herz beim lesen des Parteiprogrammes der KWP – Partei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 24. September 2017 ist in Deutschland Bundestagswahl. Zur Wahl stehen bundesweit 48 Parteien. Doch noch nie zeigte sich das deutsche Wahlvolk so unentschlossen. Kurz vor der Wahl weiß etwa die Hälfte aller Wahlberechtigten immer noch nicht, wen oder was sie wählen will. Oder ob sie überhaupt wählen soll. Zu verschwommen sind die Wahlprogramme; zu dicht liegen die politischen Thesen beieinander; zu stark ist die Wahl durch zu Übergröße aufgeblähten, aber letztlich doch farblosen Personalien bestimmt. Außer altbekannten Polit‐Phrasen, einem Schuss Populismus oder einigen exotischen Stimmen wie der „Urbanen HipHop‐Partei“ oder der „ökoanarchistisch‐realdadaistischen Bergpartei“ also nichts Neues.
In letzter Minute hat sich nun eine neue Partei zu Wort gemeldet – mit einem geradezu sensationellen Wahlprogramm, das die gesellschaftliche Lage in Deutschland – und wahrscheinlich der ganzen Welt – nachdrücklich verändern könnte. Ihr Name ist auch gleichzeitig Programm:

KWP – die Königs‐Wegs‐Partei.

Ihre Wahlkampfaussage: Das von Jesus gepredigte Königreich Gottes – nicht die Religion des Christentums ‐ hat die Antwort auf die katastrophale Lage der Nation. Deutschland ist zu einem vom Materialismus und Misstrauen dominierten Land geworden, zerfressen von Gier, Lieblosigkeit, Angst und Frustration. Es ist zersplittert in Tausende von pseudo‐demokratischen Grabenkriegen: Jeder gegen jeden! Der Grund dafür ist zweifach: Ein kollektiver Abfall in die Gottlosigkeit, die Jesus Christus als König, und mit ihm seine Grundbotschaft, das Königreich, verraten hat. Das hat dazu geführt, dass Gott seine schützende Hand abgezogen hat. Gott segnet nur, was ihm gehorcht. Aber
Deutschland legt noch nach: Der Staat ist nicht länger ein Bewahrer und Verteidiger der göttlichen Ordnungen, sondern segnet immer mehr alles ab, was Gottes Ordnungen widerspricht. Damit wird der Staat in den Augen Gottes zur „failed nation“, zur Nation, die vor Gott und Menschen versagt. Das Erbe der Reformation wurde längst verraten, das C der Volksparteien ist eine Farce, die Kirche wurde zur verbürgerlichten Religion. Die Kasse stimme, die Seele schreit, und alle diejenigen scheinen Erfolg zu haben, die sagen: „Wie in der Hölle, so auf Erden!“ Wenn das aktuelle Deutschland eine Monarchie wäre, hieße der König Materialismus, die Königin Misstrauen, und der Kronprinz ist der Sport.

 

Hier einige Punkte aus dem Wahlprogramm der KWP:
 
Rückkehr zur Monarchie. Der deutsche Demokratieversuch ist grandios gescheitert und endete in der fast kompletten Unregierbarkeit der Nation, die in ihren eigenen bürokratischen Strukturen und einem Archipel von Meinungsinseln gefangen ist.Das Königreich Gottes ist die Zukunft. Je früher wir uns damit üben, desto besser.

Keine Steuern mehr – außer für Milliardäre. Bereits seit dem Jahr 2000 wird mehr Geld mit Geld verdient als mit Waren und Dienstleistungen. Heute wird soviel Geld mit Geld verdient, dass eine 80%‐Besteuerung der deutschen Milliardäre und Millionäre völlig ausreicht, den Staatshaushalt zu finanzieren. Jesus sagt in Mt 17 zum Thema Steuern:
 
So sind die Kinder frei! Sollen doch die Kinder Mammons die Zeche für einen aufgeblähten Staatshaushalt tragen.

Die 25 Stunden Woche. Mehr Arbeit braucht es nicht, wenn wirklich soziale Löhne bezahlt werden.

Alle Renten werden verdoppelt. Die Alten sollen geehrt, nicht geschröpft werden. Gezahlt wird aus einem neuen Rentenfonds, der Gelder zu 100% pro Jahr anlegt, etwas, was in den privaten und völlig legalen, aber den meisten Menschen unbekannten Anlagestrukturen der Eliten längst gang und gäbe ist.

Ausbildungs‐Reformation. Weg von der systematischen Verdummung im Namen der Ausbildung, die die Menschen zu einem Rädchen der Maschine und des Marktes macht. Hin zu einer berufungs‐orientierten und sinnstiftenden Ausbildung, die Menschen hilft, die Aufgabe zu erfüllen, die Gott ihnen gibt.

Energie wird kostenlos. Strompreise und Benzinkosten können abgeschafft werden, weil es längst von den auf fossile Brennstoffe eingeschossenen Energiekartellen bislang unterdrückte Energieformen wie etwa Wasser‐Gas gibt. Autos könnten buchstäblich mit Wasser betrieben werden. Es braucht auch keine Stromtrassen, weil Energie dezentral und so gut wie kostenlos hergestellt werden kann und deswegen nicht weit transportiert werden muss.

Opium wird nicht länger vom Staat gefördert. Der Gott der Bibel ist weder der Gründer des Judentums noch des Christentums. Religion ist Opium fürs Volk. Religiöse Privilegien wie etwa Kirchensteuern werden abgeschafft.

Gesundheit statt Profitgier. Schluss mit der staatlich geförderten Selbstzerstörung durch Überzuckerung und Fake Food; zurück zu Frischkost und regionaler Versorgung.

Golddeckung wieder einführen. Geld ist nur soviel wert wie das Vertrauen der Bürger in den Staat, der das Geld druckt. Und das ist auf dem Tiefstand. Papiere sind zudem immer Versprechungen von Menschen an andere Menschen, die früher oder später gebrochen werden. Gold lügt nicht.

DEXIT: Ausstieg aus der EU. Die „Vereinten Nationen von Europa“ werden als politische und teure Utopie aufgegeben, die biblisch gesehen keine Zukunft hat. Die Schweiz ist nicht in der EU, und doch haben dort alle zu essen.

Autor: Wolfgang Simson

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597. Das Leben achten – nicht morden

Donnerstag, 17. August 2017 | Autor:

Baby_R_by_Christian-v.R._pixelio.de

Liebe Blogbesucher,

warum dieses Thema vom allergrößten Teil unserer Bevölkerung so ignoriert wird ist mir unbegreiflich. Ist man vielleicht in vielen Bereichen so abgestumpft, dass man über das tausendfache morden in unserem Land hinweg sieht, oder was gibt es sonst noch für Gründe?

Politisch und gesellschaftlich wird ja bedauert, dass unser Land zu wenige Kinder hat und in der Folge die Fachkräfte fehlen. Auf der anderen Seite lässt man dieses tausendfache morden im Mutterleib zu. Was soll einen da noch einfallen.

Warum schreibt man dann in unser Grundgesetz in Artikel 1, Absatz 1:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“. Im Gegensatz zu anderen Artikeln der Verfassung ist dieser Artikel auch nicht durch eine verfassungsgebende Mehrheit in den deutschen Parlamenten abänderbar.

Warum wird dann dieser Artikel 1, Absatz 1 von unseren Politikern missachtet?

by_Cornelia Menichelli_pixelio.de

Ich bedanke mich bei der Herold Redaktion für die Genehmigung zur Veröffentlichung des nachfolgenden Artikels von N.L. Geisler.

Das Leben achten

Die Bibel verurteilt ganz klar die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Wesens. Vorsätzliche Tötung unschuldigen menschlichen Lebens ist Mord. Das sechste Gebot wird allgemein übersetzt mit: »Du sollst nicht töten!« (2. Mose 20:13). Aber das hebräische Wort, das in diesem Verbot vorkommt, ist nicht »shachat«, das allgemein »töten« bedeutet, sondern vielmehr »ratsach« und das bedeutet »morden«.

Die Bibel verurteilt die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Lebens, ganz gleich, ob jung oder alt. In 2. Mose 1 finden wir dafür ein wichtiges Beispiel. Der König von Ägypten befahl die Tötung aller männlichen Säuglinge. Aber die Hebammen weigerten sich, dem königlichen Erlass zu gehorchen, und Gott segnete sie wegen ihres Mitleids und Mutes (Vers 21).

Mord an einem menschlichen Wesen, das nach Gottes Bild geschaffen ist, ist ein schweres Verbrechen. Weil der Mensch nach Gottes Ebenbild geschaffen ist, bedeutet Mord ein Angriff auf Gott. Das ist eine sehr ernste Angelegenheit. Gott behandelt sie nicht leichthin (Offenbarung 21:8), und wir sollten es auch nicht tun.

Das vorgeburtliche Leben

Ist das Ungeborene ein menschliches Wesen oder nicht? Gemäß der Bibel beginnt menschliches Leben mit der Empfängnis. Gott kannte Jeremia und berief ihn, als er noch im Mutterleib war (Jeremia 1,5). Johannes der Täufer hüpfte vor Freude (Lukas 1,44) und wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt, während er noch in seiner Mutter Leib war (Lukas 1,15). Und Jesus wurde sogar vom Heiligen Geist im Leib der Maria empfangen. Das bezeichnet die Bibel als den Beginn Seines menschlichen Lebens.

Embryo

Psalm 139 gibt eine Darstellung eines menschlichen Embryos und kennzeichnet ihn als ein Wesen, das von Gott geformt wird. In sprachlich anschaulichen Bildern wird beschrieben, wie der Embryo von Gott »gebildet« und »wunderbar gemacht« wird (Verse 15-16). Nach diesem Psalm hat Gott auch alle Tage des Embryos in sein Buch geschrieben (Vers 16). Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass der Gott, der Menschen nach Seinem Bilde erschafft (1. Mose 1,27), dies bereits vor der Geburt im Mutterleibe tut.

Im Blick auf die Frage, wann individuelles Leben beginnt, besteht eine bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen der Bibel und der medizinischen Wissenschaft. Ein menschlicher Embryo hat seinen Ursprung in einer menschlichen Samenzelle und einer menschlichen Eizelle. Weniger als

einen Monat nach der Empfängnis hat das Ungeborene bereits ein eigenes Herz, und nach eineinhalb Monaten hat es seine eigenen Gehirnströme, die es ein Leben lang behalten wird. Bevor es zwei Monate alt ist, hat es alle inneren Organe, die auch der Erwachsene hat, und nach einer weiteren Woche auch alle äußeren Organe. Zu keinem Zeitpunkt ist es etwas anderes als ein winziges, heranwachsendes menschliches Wesen.

Abtreibung ist ein menschlich eingeleitetes Verfahren, das den Tod eines ungeborenen Menschen zur Folge hat. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Tod eines Ungeborenen herbeizuführen. Es kann durch eine starke Saugglocke herausgezerrt werden. Es kann mit einem scharfen Instrument zerstückelt werden. Es kann mit einer starken Salzlösung verätzt und erstickt werden. Es kann vergiftet werden. Aber in jedem Fall ist Abtreibung ein menschlich eingeleitetes Verfahren mit dem Vorsatz oder Ziel, das Ungeborene zu töten.

Abtreibung ist nicht nur eine vorsätzliche Tötung, es ist die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen menschlichen Lebens. Niemand wird bestreiten, dass das Ungeborene noch kein Verbrechen an der Gesellschaft begangen hat, geschweige denn eines für das es den Tod verdient hätte. Es hat ja noch nicht einmal in dieser Welt gelebt. Aber bevor es überhaupt leben kann und solange es noch außerstande ist, sich selbst zu verteidigen, berauben es andere menschliche Wesen vorsätzlich seines Lebens. Das ist Mord!

Antworten auf Argumente für die Abtreibung

Ich führe hier die Argumente derer auf, die Abtreibung praktizieren und mit diesen Argumenten den Massenmord an unschuldigen Menschenleben rechtfertigen wollen. Dazu einige Antworten, die allein schon der gesunde Menschenverstand gibt:

Niemand weiß, wann menschliches Leben überhaupt beginnt. Wenn das wirklich niemand weiß, könnte es doch sein, dass es bereits bei der Empfängnis der Fall ist. Und wenn es da beginnt, dann ist Abtreibung Mord. Können wir es rechtfertigen, wenn etwas getötet wird, das möglicherweise ein Mensch sein könnte? Würden wir zum Beispiel im Wald auf irgendetwas schießen, das sich bewegt, wenn wir nicht ganz sicher sind, ob es ein Mensch ist? Ebenso wenig sollten wir ein ungeborenes Kind töten, wenn wir nicht sicher sind, dass es ein menschliches Wesen ist.

In Wirklichkeit wissen wir wohl ganz genau, wann das Leben beginnt. Es beginnt bei der Empfängnis. Eine männliche Samenzelle mit ihren 23 Chromosomen ist kein menschliches Wesen; ebenso wenig trifft das auf die weibliche Eizelle mit ihren 23 Chromosomen zu. Aber wenn sie sich zu 46 Chromosomen vereinigen, ist das Ergebnis ein menschliches Wesen. Das ist eine medizinische Tatsache. Genetisch ist diese befruchtete Eizelle ein Mensch mit seinem eigenen charakteristischen genetischen Code und seiner Identität. Von diesem Zeitpunkt an ist alles nur eine Frage des Wachstums – nicht seiner Art.

Die Mutter hat das Recht, über ihren eigenen Körper zu bestimmen. Das Kind ist nicht Teil des Körpers seiner Mutter. Es ist ein individuelles menschliches Wesen mit einem eigenen separaten Körper. Genaugenommen »ernährt« die Mutter das Ungeborene. Aber hat eine Mutter das Recht, mit der Ernährung ihres Kindes aufzuhören, nachdem es geboren ist? Das wäre Mord durch Verhungern. Genau das Gleiche bedeutet es, die Lebensquelle für das Ungeborene abzuschneiden.

Selbst wenn das Ungeborene wirklich ein Teil des mütterlichen Körpers wäre, hätte sie weder das moralische Recht, ihren eigenen Körper zu verstümmeln, indem sie sich eine Hand oder einen Fuß abhackt, noch ihren eigenen Körper zu töten, indem sie Selbstmord verübt.

Das Ungeborene ist, ehe es geboren wird, kein richtiger Mensch. Wenn ein Kind vor der Geburt kein Mensch ist, was ist es dann? Es gehört sicherlich nicht zum Mineral- oder Pflanzenreich, und ein Tier ist es auch nicht. Kühe bringen Kühe hervor und Pferde wie4erum Pferde. Niemand hat Schwierigkeiten, einer ungeborenen Hund als Hund zu identifizieren oder ein ungeborenes Schwein als Schwein. Warum sollte es da überhaupt eine Frage geben im Blick auf ungeborene Menschen?

Bedeutet dies etwa, dass sie erst dann menschliche Wesen sind, wenn sie ihren Platz im Mutterleib verlassen? Der Unterschied zwischen Kindern vor und nach der Geburt liegt nicht in der Art, sondern ganz einfach in ihrer Größe und dem Ort, wo sie sich befinden. Zweifellos können Daten wie Größe und Ort nicht darüber entscheiden, ob jemand ein Mensch ist oder nicht.

Ungeborene haben als individuelle Wesen noch kein Bewusstsein. Dieser Einwand setzt voraus, dass jemand Bewusstsein haben muss, um Mensch zu sein. Aber wenn das Bewusstsein über das Menschsein entscheidet, ist ein schlafender Erwachsener kein Mensch. Außerdem würden alle, die in ein Koma fallen, ihr Menschsein damit verlieren. Die logische Folgerung wäre, dass die Tötung von Menschen, die nicht bei Bewusstsein sind, kein Mord wäre.

Nun ist es aber erwiesen, dass Babys ein Bewusstsein haben, bevor sie geboren werden. Eineinhalb Monate nach der Empfängnis haben sie bereits ihre eigenen Gehirnströme, die sie ihr ganzes Leben behalten werden. Das Fehlen dieser Gehirnströme wird beim Menschen als Zeichen für ihren Tod angesehen. Wieso wird dann das Vorhandensein dieser Ströme nicht als Lebensbeweis gewertet? Bereits im dritten Monat reagieren diese Gehirnströme auf Reize. Sie können bewusst Druck und Schmerz empfinden.

Jedes Kind hat das Recht auf ein sinnvolles Leben. Was sind die Kriterien für ein sinnvolles Leben und wer entscheidet, ob ein Leben »sinnvoll« ist? Bei dieser Art von Argumentation ist es schon vorgekommen, dass einige Gerichte Eltern behinderter Kinder verurteilt haben, weil sie ein Kind zur Welt brachten, obwohl ihnen durch Untersuchungen vor der Geburt bewusst war, dass diese Kinder missgebildet zur Welt kommen würden.

Dieses Argument für die Abtreibung setzt voraus, dass diesem Menschen eine weitere Chance unter besseren Umständen gegeben würde. Dem ist aber nicht so. Indem man diesem Ungeborenen das Leben nimmt, nimmt man ihm die einzige Chance zu leben, die dieses menschliche Wesen je haben wird. Dieses einzigartige Kind wird niemals eine bessere Lebenschance bekommen. So besteht die Wahl in Wirklichkeit nicht zwischen einem voraussichtlich unvollständigen Leben oder einem besseren, sondern zwischen dem Leben, das es tatsächlich hat, und überhaupt keinem Leben. Jeder hat das Recht auf Leben. Dieses Recht durch Abtreibung einfach aufzuheben, bedeutet, das einzige Leben dieses Menschen auszulöschen.

Die gleiche Logik wird dazu führen, auch bereits geborenen oder ältere schwerbehinderte Menschen zu morden. Die Logik derer, die die Abtreibung befürworten, führt zum Kindesmord und zur Euthanasie. Selbst einige Befürworter der Abtreibung geben zu, dass diese beiden strittigen Fragen logisch miteinander verknüpft sind. Tatsächlich scheint es eher gerechtfertigt, ein Leben zu vernichten, von dem man weiß, dass es missgebildet ist, als eines, bei dem lediglich vorgeburtliche Tests darauf hindeuten, dass es behindert sein könnte.

Es ist besser, ein Kind abzutreiben, als es zu vernachlässigen oder gar zu missbrauchen. Diese Behauptung geht davon aus, dass es zu Vernachlässigungen führe, wenn unerwünschte Kinder nicht abgetrieben werden. Statistisch gesehen, ist genau das Gegenteil der Fall. Die Fälle von Kindesmisshandlungen steigen ebenso wie die Abtreibungen. Offensichtlich hat sich die Missachtung menschlichen Lebens, die sich in der Befürwortung in der Abtreibung widerspiegelt, auf die Zeit nach der Geburt ausgedehnt.

Dieser Einwand setzt fälschlicherweise voraus, dass die Abtreibung keine schwere Kindesmisshandlung sei. In Wirklichkeit aber ist sie eine der schlimmsten, die man einem Menschen antun kann.

Wenn wir Ungeborene morden können, um mögliche Kindesmisshandlungen zu vermeiden, warum dann nicht auch die Kinder ermorden, die bereits geboren wurden und die tatsächlich misshandelt werden? Oder umgekehrt: Wenn wir Kinder, die bereits auf der Welt sind und die misshandelt werden, schützen, wievielmehr sollten wir die Ungeborenen schützen, die noch viel wehrloser sind? Deshalb ist Abtreibung Kindesmisshandlung schlimmster Art.

Wir können aus der Moral kein Gesetz machen. Wenn das zuträfe, sollten wir uns von allen Gesetzen befreien, die auf der Moral beruhen. Wir können damit beginnen, die Gesetze gegen Mord, Grausamkeit, Kindesmisshandlung, Blutschande und Vergewaltigung aufzuheben. In jedem dieser Fälle ist aus der Moral ein Gesetz gemacht worden. Wir könnten ebenso gut das Gesetz gegen Sklaverei abschaffen, wie auch alle Gesetze, die auf dem Zivilrecht beruhen. Auch hier wurde moralisches Verhalten zum Gesetz gemacht. Doch dies wäre eindeutig falsch, und wohl kaum jemand, der die Abtreibung propagiert, würde vorschlagen, einige dieser Gesetze abzuschaffen. Aber wenn dies der Fall ist, wieso sollten wir dann nicht auch Gesetze haben, die die moralischen Rechte des ungeborenen Menschen schützen?

Außerdem beruht das gegenwärtige Gesetz zugunsten der Abtreibung auch auf einer Moral. Denn es besagt in Wirklichkeit: Es ist moralisch zu rechtfertigen, ungeborenes menschliches Leben zu vernichten. Es ist jedoch nicht möglich (und auch nicht wünschenswert), der Gesetzgebung keine Moral zugrunde zu legen. Das Ziel aller Gesetzgebung sollte sein, das in Gesetze zu fassen, was moralisch recht und gut ist. Unter Aufbietung aller Phantasie kann es jedoch nicht recht sein, einem unschuldigen

Menschen sein Recht auf Leben zu bestreiten. Denn das Recht auf Leben ist die Grundlage aller anderen Rechte.

Kein geistig behindertes Kind sollte auf die Welt kommen. Interessanterweise befürworten Elternorganisationen geistig behinderter Kinder nicht die Abtreibung auf Wunsch. Alle Familien mit behinderten Kindern, die ich kenne, hängen trotz der Schwere der Aufgabe an ihnen.

Behinderte Kinder sind Menschen; sie zu töten bedeutet, einen Menschen zu töten. Die Tatsache, dass Ungeborene kleiner (und wehrloser) sind, rechtfertigt nicht, sie zu töten. Ich wiederhole: Die Logik, durch die man therapeutische Abtreibung zu rechtfertigen sucht, würde auch Kindesmord rechtfertigen.

Es werden ohnehin Abtreibungen vorgenommen, darum kann man sie ebenso gut legalisieren. Sollten wir dann nicht auch Vergewaltigung und Kindesmisshandlung legalisieren, weil diese Scheußlichkeiten sowieso immer wieder begangen werden? Und sollten wir nicht auch noch Blutschande und Grausamkeit zu dieser Liste hinzufügen, weil es Menschen gibt, die solche Dinge tun? Etwas Böses zu legalisieren, macht es noch lange nicht moralisch gut.

Eine Handlung zu legalisieren bedeutet nicht notwendigerweise, sie einzudämmen. Andererseits kann eine Gesetzesänderung helfen, die Haltung gegenüber einer Handlung zu ändern. Dies haben etwa die Gesetze zur Aufhebung der Sklaverei gezeigt. Gesetze an sich können die Menschen nicht dazu bewegen, gut zu sein. Aber gute Gesetze können dazu beitragen, die Menschen vom Bösen zurückzuhalten.

Wir sollten unsere Moralvorstellungen nicht auf andere projizieren. Wenn dem so ist, warum projiziert dann derjenige, der die Abtreibung vornimmt, seine Moralvorstellung auf das Ungeborene? In Wirklichkeit sagt man dann zu dem Ungeborenen: »Meine Moralvorstellung ist, dass du nicht leben sollst.« Das ist keine Moral, sondern Unmoral. Wir müssen in der Tat unsere Moral in die Abtreibungssituation einbringen. Wenn solche, die dazu in der Lage sind, es nicht tun, wer sollte es dann tun?

Unsere moralische Überzeugung auf andere anzuwenden ist nicht falsch, aber das moralische Recht anderer zu zerstören, das ist falsch. Abtreibung nimmt einem Unschuldigen das moralische Recht auf Leben.

Abtreibung ist bei einer unerwünschten Schwangerschaft angebracht. Adoption ist eine bessere Lösung. Gewiss ist es schwer, das eigene Kind an einen Fremden abzugeben, aber es ist leichter, als es zu töten. An dem Tag, an dem das Kind hätte geboren werden sollen, erleiden Mütter häufig Depressionen, die über Jahre hinweg am Geburtstag des Kindes immer wieder auftreten können. Manchmal werden diese Depressionen so stark, dass diese Frauen selbstmordgefährdet sind.

Die meisten Frauen mit einer unerwünschten Schwangerschaft brauchen vor allem Ermutigung: Beratungskliniken sind die Antwort, nicht Abtreibungskliniken. Wir sollten den Müttern beistehen und nicht ihre Kinder töten.

Kein unerwünschtes Kind sollte je zur Welt kommen. Hier geht man von der Annahme aus, eine ungewollte Schwangerschaft führe automatisch zu einem unerwünschten Kind. Viele Mütter ändern ihre Meinung, wenn sie nach dem anfänglichen Trauma einer unerwünschten Schwangerschaft erst einmal sachlich und ruhig alles überdenken. Noch mehr Frauen ändern dann ihre Meinung, wenn sie erst das Leben spüren oder (durch Ultraschall) sehen. Lind noch mehr Frauen ändern ihre Meinung, sobald das Kind geboren ist.

Selbst wenn die Mutter ihr Kind nicht behalten möchte, gibt es viele andere Ehepaare, die keine Kinder haben können und die solch ein Kind annehmen möchten. Gegenwärtig gibt es mehr Menschen, die ein Kind adoptieren möchten als Kinder, die zur Adoption freigegeben sind.

Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen zu töten, nur weil er nicht möchte, dass er lebt. Man darf nicht die eigenen Wünsche über die Rechte eines anderen stellen, besonders nicht, wenn es um das Recht auf Leben geht.

 

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596. Die Ewigkeit im Herzen

Sonntag, 13. August 2017 | Autor:

Liebe Blogbesucher,

es ist für mich immer wieder erstaunlich wenn ich im Alltag erleben darf an was Menschen alles glauben. Da ist mein Kleinglaube an meinem Gott(Jahwe) und an meinem Erlöser Jesus Christus geradezu eine Leichtigkeit. Warum es in Glaubensfragen so viele unterschiedliche Meinungen gibt, hat meiner Meinung nach den Anfang bei Adam und Eva genommen. Ich bringe es auf die einfache Formel: Ungehorsam des Menschen gegenüber seinem Schöpfer.

Immer wieder die gleiche Masche des Teufels: Sollte Gott gesagt haben?

Ich wünsche jeden der diesen folgenden Beitrag studiert, viel Erkenntnis und Gewinn daraus. Der HERR segne Sie.

 

Gründliches Nachdenken führt zum Glauben an den Schöpfergott. Das prophetische Wort und die Tatsache, dass es Persönlichkeit, Werte und Gewissen gibt, belegen die Wahrheit der Bibel.

 

BRUNO SCHWENGELER

Kann man beweisen, dass es Gott nicht gibt? Nein, das kann man nicht! Der Philosoph Bertrand Russel schrieb in seinem Buch «What I believe», er gebe nicht vor, beweisen zu können, dass es keinen Gott gibt. Dennoch war er Atheist. Und Nietzsche sagte Folgendes:

«Wenn man uns diesen Gott der Christen beweisen würde, könnten wir noch weniger an ihn glauben.» Der Biochemiker Ernest Kahane bekannte in einem Vortrag im Kernforschungszentrum CERN: «Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebende Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen.» Solche Aussagen berühmter und bekennender Atheisten zeigen: Der Atheismus ist eine Sicht, die auf blindem Glauben beruht.

 

Platon hatte wohl recht mit seiner Definition: «Der Atheismus ist eher eine Krankheit der Seele als ein Irrtum des Geistes.» Nietzsche fand das Leben ohne Gott unerträglich und wurde schließlich wahnsinnig. Der englische Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton meinte mit großer Weisheit: «Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, glauben sie nicht an gar nichts, sie glauben an alles.»

Weil es schwierig ist, den Atheismus zu verteidigen, nehmen viele unreligiöse Menschen eine agnostische Haltung ein: Man könne nicht wissen, ob Gott existiert oder nicht. Demzufolge postulieren heute viele Menschen, es gebe keine Wahrheit, nur noch Wahrheiten, die für den jeweils Einzelnen bedeutsam sind. Häufig hört man den Satz: «Was die Bibel sagt, mag für dich wahr sein, für mich aber nicht.» Man geht davon aus, dass das Evangelium für einige wahr sein könnte, für andere aber nicht.

Russel: „Kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt.“

Platon: „Atheismus ist eine Krankheit der Seele.“

Chesterton: „Wer aufhört, an Gott zu glauben, glaubt nicht an gar nichts, sondern an alles.“

Die Wahrheit ist nur relativ, nicht absolut und nicht allgemein gültig. Was bedeutet das letztlich? Nun, wenn Wahrheit relativ ist, dann ist niemand jemals auf dem falschen Weg. Viele Menschen hassen die Vorstellung, dass es irgendetwas geben könnte, das in irgendeinem Sinn wertend oder richtend über ihnen steht. Nicht ihr Verstand hindert sie, an den Gott der Bibel zu glauben, sondern die Angst, sich diesem Gott unterordnen zu müssen. Man will die Wahrheit gar nicht wissen, aus Angst, dass die Antwort unbequem sein könnte. Aber: Kann es sein, dass die Wahrheit relativ ist, es Wahrheit also überhaupt nicht gibt? Kann der Mensch im Supermarkt der Meinungen und Religionen überhaupt erkennen, was Wahrheit ist? Ich behaupte: Ja, das kann er. Trotz einer Fülle von Religionen ist der Mensch in der Lage, die Wahrheit zu erkennen. Die Bibel sagt in Johannes 1,9: «Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet. » Schon vor mehr als 3000 Jahren hing Nofretete mit ihrem Gatten Echnaton religiösen Betrachtungen nach. Schließlich setzte der junge Pharao gegen den Widerstand einer mächtigen Priesterschaft durch, dass nur noch ein einziger Gott verehrt werden durfte. Die zahlreichen Götter wurden abgeschafft. Echnaton lebte zurückgezogen und verfasste voller Hingabe Hymnen an den einzigen Gott, den er als Schöpfer und Erhalter des Lebens besang: «Es gibt niemanden sonst, der dich kennt. Erlöse deinen Sohn Echnaton.» Wie kam ein ägyptischer König vor rund 3500 Jahren dazu, solch ein Gebet zu formulieren?

Von den Athenern, im 6. Jahrhundert vor Christus, wissen wir, dass sie «Dem unbekannten Gott» einen Altar widmeten. Der Apostel Paulus ist Jahrhunderte später diesem Altar begegnet und hat die Verkündigung des Evangeliums damit verknüpft.

 

Wir sind heimatlos, weil wir das Land unserer Herkunft und Bestimmung verloren haben.

 

Auch bei den Inkas finden wir den Glauben an den einen Schöpfergott. Die Inkas beteten ursprünglich die Sonne – Inti – an. Eines Tages bemerkte der König Pachacuti, dass die Sonnenstrahlen durch jede vorbeiziehende Wolke abgeschwächt wurden. Und er sagte sich: Wenn Inti wahrer Gott wäre, könnte kein anderes Ding sein Licht verdunkeln. Plötzlich wurde Pachacuti überwältigt von der Erkenntnis, dass er nur einen Gegenstand als Schöpfer angebetet hatte. Mutig griff er die unausweichliche Frage auf: Wenn Inti nicht der wahre Gott ist, wer ist es dann? Es können hier viele ähnliche Beispiele von Naturvölkern, etwa die Karen in Burma oder das Volk der Santal in Indien, genannt werden. Wahrscheinlich enthalten 90 oder mehr Prozent der Urreligionen auf diesem Planeten die klare Erkenntnis von der Existenz eines allerhöchsten Gottes. Tatsache ist: Der Glaube an Gott ist kein Sprung ins Ungewisse. Dies im Gegensatz zum Atheismus. In der Bibel, im Buch Prediger (Kap. 3,11), finden wir eine plausible Erklärung. Da steht, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Deshalb fragt der Mensch nach Gott, deshalb ist er ruhelos. Es gibt einen Raum des Glücks, den wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln nicht öffnen können. C. S. Lewis spricht von einem «Verlangen nach unserem eigenen weit entfernten Land, das wir nie bereist haben, von dem Duft der Blume, die wir nicht gefunden haben, von dem Klang der Melodie, die wir nicht gehört haben». Wir sind heimatlos, weil wir das Land unserer Herkunft und Bestimmung verloren haben. «Unruh. Wenn der Schöpfer Himmels und der Erde das Vakuum unseres Herzens nicht füllen kann, dann tut es Zeichen für den Geisteszustand unserer aufgeklärten Welt. Man bildete sich ein, Gott überholt zig ist unser Herz, bis dass es Ruhe findet in Gott», betete Augustinus. Der Mensch ist unheilbar religiösu haben. der Aberglaube. Dass heute Kartenleger und Astrologen so gut im Geschäft sind, ist ein schlechtes Jesus hat man zu einem guten, aber schwachen Menschen degradiert. Der Himmel ist entzaubert, die Erde voller Probleme. Menschen betreten den Mond und greifen nach den Sternen. Aber sie glauben an eine schwarze Katze! Wenn die Welt ihre Ursache nur dem Zufall verdankt, weshalb stossen wir dann allenthalben auf den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung? Ebenso wenig rational ist die Annahme, dass eine Welt, die auf Ursache und Wirkung basiert, selbst keine Ursache hat. Gründliches Nachdenken führt zurück zum Glauben an den Schöpfer. Von Isaac Newton, wohl dem grössten Physiker aller Zeiten, ist die Aussage überliefert: «Wer oberflächlich Physik betreibt, der kann an Gott glauben. Wer sie bis zu Ende denkt, der muss an Gott glauben.»

 

Überall in der Natur entdeckt man Beweise für einen Plan. Das Radar der Fledermaus, das Navigationssystem einer Schwalbe oder die vollkommene Harmonie physikalischer Gesetze. Überall finden sich Belege für einen großartigen Schöpfer. Die Natur bezeugt den Schöpfer. Albert Einstein sagte: «Meine Religiosität besteht in der demütigen Bewunderung des unendlich überlegenen Geistes, der sich in dem Wenigen offenbart, das wir mit unserer schwachen und hinfälligen Vernunft vor der Wirklichkeit zu erkennen vermögen.» Alles spricht dafür, dass die Welt entworfen wurde, damit die Menschen in ihr leben können. Es gibt einen Schöpfergott, der seine Zeugen selbst erschaffen hat. «Der Himmel verkündigt die Herrlichkeit Gottes und das Firmament bezeugt seine wunderbaren Werke», lesen wir in Psalm 19,2. In diesem Vers steckt ebenso viel Wahrheit wie in dem Spruch: «Die Narren sprechen in ihrem  Herzen: ‹Es gibt keinen Gott›» (Psalm 14,1). Manche Wissenschaftler versuchen das Leben auf das zu reduzieren, was messbar ist. Menschen sind für sie lediglich Protoplasma – Klümpchen. Aber sie und ich – wir sind mehr als Materie. Die Existenz von Persönlichkeit ist eine Tatsache. Doch wie kann ich das sein, wenn es keinen Gott gibt? Fließt ein Fluss höher als die Quelle? Natürlich nicht! Wie also soll menschliche Persönlichkeit aus anorganischer Materie entstehen? Die Tatsache, dass es Persönlichkeit gibt, ist ein weiterer beeindruckender Hinweis auf Gott, der uns nach seinem Bild erschaffen hat. Das Gleiche gilt für das Vorhandensein von Werten. Wir alle haben Wertvorstellungen, doch wie sind sie zu erklären, wenn es keinen Gott gibt? Materie bringt keine Moral hervor. Auch der Frage nach der Wahrheit haben die Menschen immer große Bedeutung beigemessen. Doch warum sollten sie das tun, wenn es keine höchste Realität gibt? Wahrheit zählt, weil sie ein Wesensmerkmal Gottes, der höchsten Realität, ist.

Wir verehren Schönheit, doch sie ist bedeutungslos, wenn auch sie nur aus dem Chaos hervorging. Auch Schönheit und Güte sind Wesensmerkmale Gottes, und jede gute Tat und jeder schöne Augenblick vermitteln uns eine Ahnung von der guten und schönen Quelle, aus der sie hervorgingen. Auch die Tatsache, dass der Mensch ein Gewissen hat, ist ein überzeugender Beweis für die Existenz Gottes. Natürlich ist das Gewissen nicht die konkrete und unmittelbare Stimme Gottes, es ist vielmehr durch alle möglichen Dinge verzerrt: durch unsere Prägung, unsere Vernunft, unsere Neigung zum Ungehorsam. Trotz aller Verschiedenheit der menschlichen Kulturen gibt es eine bemerkenswerte Übereinstimmung bei den grundlegenden Werten, auf die uns das Gewissen verweist: die Verurteilung von Mord oder Diebstahl, Ehebruch, ungezügelte Begierde, Entführung und Folter. C. S. Lewis fasste dies folgendermaßen zusammen: «Wenn nicht ein bestimmtes Repertoire moralischer Vorstellungen besser wäre als ein anderes, gäbe es keinen Grund, die bürgerliche Moral der Nazi-Moral vorzuziehen. In dem Augenblick, in dem man behauptet, dass eine moralische Haltung besser sei als eine andere, werden beide an einem absoluten Maßstab gemessen. » Moral, Gewissen, der Unterschied zwischen Recht und Unrecht sind unübersehbare Hinweise auf einen Gott, der ein Interesse am Richtigen und Guten und Wahren hat. Er ist keine blinde Macht, kein sonderbarer Konstrukteur, sondern ein persönlicher Gott, der uns in seinem Bilde geschaffen hat. Im Brief an die Römer (1,20–22) schreibt Paulus die bedeutungsschweren Worte: «Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden. » Die Bibel ist nicht ein Buch wie jedes andere, sondern Gottes Wort. Das stärkste Argument für den übernatürlichen Charakter der Information der Bibel ist jedoch die Prophetie. Nach dem Verständnis der Mathematik kann die Zukunft prinzipiell nicht vorausgesagt werden. Und doch gibt es in der Bibel hunderte Voraussagen, die geschichtlich überprüfbar sind. Sie beziehen sich auf Städte, Weltreiche, Herrscher, vor allem aber auf die Geschichte Israels. Tausende Jahre zuvor wurde die Staatsgründung Israels vorhergesagt. Mathematiker haben berechnet, dass bereits die Eintrittswahrscheinlichkeit für acht erfüllte Prophezeiungen bei 1 : 10 hoch 17 liegt. Bei den Hunderten von eingetroffenen Prophezeiungen wäre die Eintrittswahrscheinlichkeit 1 gegen 10 hoch Zigtrilliarden. Die Prophetie ist das wissenschaftlich überzeugendste Argument dafür, dass die Informationen der Bibel nicht von Menschen stammen können.

Die Wahrheit, Jesus Christus, macht frei von Gebundenheiten. Er macht frei, zu vergeben, zu lieben, selbst da, wo nichts Liebenswertes ist. Durch die Jahrhunderte hindurch haben das Menschen in aller Welt erfahren. Ist diese verändernde Kraft nicht Beweis genug?

Heute erleben wir, dass der Atheismus selbst zu einer fanatischen Religion geworden ist, die Andersdenkenden die Meinungsfreiheit nehmen will. Auch Atheisten glauben etwas ganz fest, nämlich, dass es den Gott der Bibel nicht gibt. Sie beanspruchen für sich eine absolute Wahrheit, die es nach ihrer Sicht nicht gibt! Das ist intellektuell unredlich.

Interessant ist, dass die meisten Verfechter dieser Bewegung in Zeiten großer Not oder vor ihrem Tod den anrufen, den es ihrer Meinung nach gar nicht gibt. Lenin bat am Ende seines Lebens Gott und die Welt um Vergebung seiner Schuld. Engels kehrte im hohen Alter zu Gott zurück: «Das Leben muss zu dem einen zurückgebracht werden, der am Kreuz für alle Menschen gestorben ist.» Marx erklärte: «So habe ich den Himmel verscherzt, ich weiß es genau Meine Seele, die einst Gott gehörte, ist nur für die Hölle bestimmt.»

Wenn die Welt ihre Ursache nur dem Zufall verdankt, weshalb stoßen wir dann allenthalben auf den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung?

Mao Tsetung wurde 1936 sehr krank. Er bat darum, getauft zu werden. In einem Interview sagte er 1971: «Bald werde ich vor Gott erscheinen müssen.» Die Wahrheit dessen, was ich glaube, ist entscheidend. Denn wenn das, was ich glaube, nicht stimmt, dann ist auch mein Glaube falsch. An der Wahrheitsfrage entscheidet sich letztlich alles. Was aber ist Wahrheit wirklich? Diese Frage wurde schon vor 2000 Jahren von Pontius Pilatus gestellt. Die damals herrschenden Römer, die sich weder um Götter noch um Ideologien scherten, verstanden unter Wahrheit Macht, das, was zum Erfolg und zum Sieg führt. Und nun fragte ein Statthalter dieses Reiches Jesus, einen Gefangenen, der ihm ausgeliefert war (wenigstens in seinen Augen), nach dem, was Wahrheit ist! Zuvor hatten die Juden Anklage gegen Jesus erhoben, er mache sich zu Gottes Sohn, zum Messias, zum König. «Bist du das», hatte Pilatus den Angeklagten gefragt, «König?» Jesus aber löste seine Königswürde von der Machtfrage. Als er auf diese Erde kam, verzichtete er auf alle Macht, die ihm vom Himmel gegeben war. Aber er verbindet seinen Anspruch auf sein Königtum mit der Wahrheitsfrage:

«Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme» (Joh. 18,37).

Wahrheit ist Jesus selbst, sein Wesen, sein Ursprung, seine Bestimmung. An anderer Stelle sagt Jesus über sich: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich» (Joh. 14,6). Wahrheit ist demzufolge mehr als nur richtige Fakten. Die Wahrheit ist eine Person. Jesus selbst stellt diesen Absolutheitsanspruch. Er allein ist das Leben und nur durch ihn allein kommt man zum Leben, zum ewigen Leben.

Der christliche Anspruch basiert auf einer historischen Person, die den meisten Verfassern des Neuen Testaments persönlich bekannt war. Jesus sagt von sich, dass er Gottes endgültige Selbstoffenbarung an die Menschen sei.

 

Nicht ihr Verstand hindert die Menschen, an den Gott der Bibel zu glauben, sondern die Angst, sich vor diesem Gott verantworten zu müssen.

Er unterstützt diese Behauptung mit einer unvergleichlichen Lehre, mit seinem sündlosen Leben – das selbst seine Feinde bezeugen mussten – und seiner Auferstehung. Die Tatsache der Auferstehung Jesu ist von vielen hundert Zeugen bestätigt. Kaum ein anderes Ereignis ist geschichtlich so gut dokumentiert. Selbst die fanatischen Feinde Jesu seiner Zeit kamen nicht daran vorbei: Jesus ist auferstanden und lebt. Und er gibt denen sein Leben, die an ihn glauben und ihm vertrauen. Der Geist der Wahrheit wird den Jüngern geschenkt (Joh. 14,26). Die Wahrheit ist da, wo Jesus ist. Wahrheit lässt sich nur finden, wenn jemand in Beziehung zu Jesus tritt: «Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen» (Joh. 8,31–32).

Alle diese genannten Tatsachen machen es schwer, Gottes Existenz vernünftigerweise zu leugnen. Sie verweisen auf einen mächtigen Gott, der fähig ist, die Bahnen der Sterne und die Entwicklung eines Fötus zu ersinnen. Sie verweisen auf einen Gott, der der Ursprung der menschlichen Persönlichkeit und deshalb selbst ein persönlicher Gott ist. Er ist die ultimative Quelle unserer Werte, des Lebens, der Sprache, von Wahrheit, Schönheit und Güte. Und er möchte, dass wir ihn kennen und uns an ihm freuen, dass wir ihn verehren und mit ihm leben.

 

Der Autor gründete 1979/1980 das Magazin factum und leitete dessen Redaktion bis 1997.Heute ist Bruno Schwengeler Präsident der christlich-sozialen Osthilfeorganisation ethos open hands, www.ethosopenhands.ch

 

 

 

 

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594. Zurück zum Kreuz – Bussbekenntnis und Gewissensspiegel

Mittwoch, 31. Mai 2017 | Autor:

 

 

Liebe Blog Besucher,

als mir eine Abschrift dieses Bussbekenntnisses am 30.04.17 beim Gebetstag in Nürnberg in die Hand gedrückt wurde und ich den Text verinnerlicht hatte, war für mich klar, dass man diese Worte einer größeren Öffentlichkeit bekannt machen sollte. Dies tue ich hiermit.

 

Gemälde von Michael Wilfort

 

Ich bedanke mich bei der Evangelischen Marienschwesterschaft Darmstadt und bei Sr. Joela Krüger sehr herzlich für die Genehmigung.

 

Unser Herr Jesus Christus,

Dein Passionsweg begann in Gethsemane mit schlafenden Jüngern. Auch wir gehören zu den Schlafenden, die Dich oft allein lassen, wenn wir wachen und beten sollten.

Du wurdest durch den falschen Kuss eines Freundes an Deine Feinde ausgeliefert. Wir sind Deine Freunde und dennoch in Gefahr, Dich zu verraten, oder wie Petrus Dich zu verleugnen, wenn uns das Bekenntnis zu Dir etwas kostet.

Du warst auf Deinem Weg ständig von falschen Zeugen umgeben und hast umsonst auf das Zeugnis der Liebe zu Dir gewartet. Du wartest auch heute auf uns – so oft vergeblich.

Wie Petrus Dich in falschem Eifer mit dem Schwert verteidigt hat, so haben auch wir Dich immer wieder durch Worte und Werke mit falschen Mitteln verteidigt.

Unsere Väter und Vorväter haben in Deinem Namen Völker mit Waffen angegriffen und unterworfen.

Unser Streiten und Rechthaben hat Spaltungen über Spaltungen verursacht, die Deinen Leib, die Gemeinde, bis heute geschwächt und zerrissen haben. Dadurch haben wir dem Zeugnis von Dir vor der Welt zutiefst geschadet.

Wie Pilatus die Freundschaft des Kaisers nicht verlieren wollte, so sind wir Christen im Lauf unserer Geschichte falsche Bündnisse eingegangen und haben uns auf die Mächtigen und Einflussreichen dieser Welt verlassen, anstatt unser Vertrauen auf Dich zu setzen.

Unsere menschliche Weisheit ohne Gottesfurcht hat uns zu Fall gebracht. Bis heute spielt wirtschafts- und machtpolitisches Denken bei Entscheidungen die wichtigste Rolle. Dieses Denken prägt auch unser eigenes Verhalten.

Obwohl wir Dich als König und Herrn Deiner Kirche ehren, eifern wir zugleich um die „ersten Plätze“, um die Bedeutung und Größe unseres Namens, unseres Werkes, unserer Gemeinde. Die Heiligung Deines Namens, das Kommen Deines Reiches und das Tun Deines Willens stehen nicht an erster Stelle.

Obwohl wir Dich als Haupt Deiner Gemeinde ehren, haben wir Deine Verhöhnung unter der Dornenkrone als Judenkönig fortgesetzt, indem wir Dein Volk verachtet und verspottet haben.

Die Schuldangabe „Jesus von Nazareth, König der Juden“ wurde nicht von Juden, sondern von Römern ans Kreuz von Golgatha genagelt. Dieser Spott-Titel, der die Hölle zum Zittern gebracht hat, ist in der Christenheit nicht zum Ehrentitel gemacht worden.

Darum konnte in unseren Nationen das Wort „Jude“ schon in den ersten Jahrhunderten zu einem Schimpfwort werden und die Ersatztheologie in unseren Kirchen und Gemeinden weiten Eingang finden.

So ist das Kreuz, Zeichen des Heils und der Erlösung, für Gottes „erstgeborenen Sohn Israel“ (2.Mose 4,22) zu einem Zeichen von Angst, Schrecken, Erniedrigung, Verfolgung, Gewalt und Tod geworden. Wir haben jüdisches Blut vergossen, obwohl wir durch Dein Blut aus der Macht der Finsternis errettet worden sind.

Als Deutschland durch die Nürnberger Rassengesetze vom jüdischen Blut „gereinigt“ werden sollte, haben sich unsere Landeskirchen der Einführung des Arierparagraphen zumeist nicht widersetzt, sondern bei der Durchführung vielfach geholfen. Als die Synagogen brannten, haben Juden umsonst auf den Beistand der Kirche gewartet.

Wir haben das Heil von einem falschen Messias erwartet, ihm zugejubelt und millionenfach „Heil“ gewünscht, anstatt unser Heil allein von Dir zu erwarten.

Wir erkennen und beklagen die Verführbarkeit unseres Volkes von damals – und sind zumeist blind für die Verführungen von heute.

Juden, die an Dich, ihren Messias, glauben, werden vom Evangelischen Kirchentag in Deutschland ausgeschlossen und nicht als wichtiger fehlender Teil Deiner Gemeinde willkommen geheißen. Aus falscher Rücksichtnahme auf den interreligiösen Dialog sieht unsere evangelische Kirche keine Notwendigkeit, Dich als Messias Deinem Volk lieb zu machen und zu bezeugen.

Wir räumen unseren Kultur-Denkmälern einen größeren Stellenwert ein als Dir und der Ehrung Deines heiligen Namens. Die „Judensau“ an Luthers Pfarrkirche in Wittenberg und an anderen Gotteshäusern in unserem Land gehören dazu.

Damals haben sich von Eisenach aus Theologen um die Entjudung Deines Wortes bemüht, doch heute vergreift sich unsere Kirche auf andere Weise am Schatz des Wortes Gottes.

Auch wenn wir uns rühmen, das Land der Reformation zu sein und von Martin Luthers „Sola Scriptura“ wissen, haben wir besonders hier in Deutschland unsere Intelligenz immer wieder dazu missbraucht, selbst entscheiden zu wollen, was vom Wort Gottes heute gültig ist und was nicht.

Von unserem Land aus ist die liberale Theologie bis in die fernsten Missionsländer hinein verbreitet worden und hat unermesslichen Schaden angerichtet.

Unsere Völker haben die Zehn Gebote vom Sinai weitgehend für ungültig erklärt. Wir zittern nicht mehr vor Dir und Deiner Heiligkeit. Selbst als Christen gehen wir Kompromisse ein und wagen oft nicht, Sünde Sünde zu nennen, obwohl Du uns am Kreuz von ihrer Knechtschaft erlöst hast.

In dem berechtigten Bemühen um Einheit unter den christlichen Konfessionen haben wir oft nicht den Mut zu bekennen, dass wir zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs gehören, der mit Mohammeds Allah nichts gemeinsam hat. So konnte ein unklarer Ökumene-Begriff um sich greifen, wodurch Kirchen und Gemeinden orientierungslos geworden sind.

Wir beklagen die Euthanasie von damals – und setzen sie dennoch heute fort.

Wir beklagen das Massenmorden von damals – und haben uns an das Morden im Mutterleib gewöhnt.

Wir sind mit schuld daran, dass heute schon in Kindergärten, an Schulen und in Ausbildungsstätten Kinder und Jugendliche verführt werden.

Unter dem Anspruch von Gleichberechtigungspolitik konnte Gender Mainstreaming unsere Gesetzgebung durchdringen. Wir beklagen das Schweigen von damals – und schweigen oft auch heute, wenn wir reden sollten.

Durch einseitige Wortverkündigung haben wir uns auf unser eigenes Wohlbefinden konzentriert. Auf diesem Weg sind wir weitgehend Deiner Aufforderung zu Buße, Selbstverleugnung und Kreuznachfolge ausgewichen und zu „Feinden des Kreuzes Christi“ geworden.

Angesichts der Leiden von Millionen verfolgter Christen heute müssen wir bekennen, dass wir uns weit davon entfernt haben, Dir unser Leben bis zur Verfolgung und Todesbereitschaft zur Verfügung zu stellen.

Gemeinde: Jesus von Nazareth, König der Juden, unser dornengekrönter Erlöser, erbarme Dich über uns! Hilf uns zu wahrer Umkehr und einem Neuanfang durch Dein kostbares Blut. Amen.

 

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561. Das biblische Familienbild

Sonntag, 9. April 2017 | Autor:

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Liebe Blogbesucher,

wenn man den Werteverfall in unserer Gesellschaft in den letzten 30 Jahren betrachtet, dann fällt einem automatisch auch die Familie ein. Nach der Ursache braucht man nicht lange zu suchen, wenn man ehrlich mit sich selber ist. Es ist klar und deutlich der Mensch der Gott und sein Wort aus seinem Leben gestrichen hat kommt zu solchen Ergebnissen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Ideologie der Grünen, die DDR Philosophien der Linken und dazu kommt noch die Ehe von Homos von den Roten. Mehr will ich dazu gar nicht ausführen, weil der Artikel von Pastor Wegert aus der Arche Gemeinde Hamburg alles bestens auf den Punkt bringt.

Im Jahr 2016 war jede zweite Wohnung in Hamburg ein Single-Haushalt. Außerdem besagt eine aktuelle Studie, dass nur noch in 18 % aller Haushalte Kinder leben. Wegen dieser Entwicklung hat sich nun der Oppositionsführer der Stadt zu Wort gemeldet und eine aktivere Familienpolitik gefordert. Er sagte: „Es ist Aufgabe der Politik, sich diesem Trend entgegenzustellen. Deutschland und Hamburg müssen familienfreundlicher werden. Wir brauchen ein Klima, in dem Paare wieder den Mut finden, sich für Kinder zu entscheiden.“ Auch wir glauben in der Tat, dass es höchste Zeit ist, sich wieder auf die Familie zu besinnen. Weil allerdings auch unter Christen nicht immer klar ist, wie Familie von Gott her zu verstehen ist, hier auszugsweise eine Predigt von Pastor Wolfgang Wegert, die er am 01.03.2009 in der Arche zu Hamburg gehalten und für den Druck selbst überarbeitet hat. Es ist unser Gebet, dass diese Botschaft vielen Lesern Hilfe und Orientierung gibt!

 

„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie. Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgefällig in dem Herrn“ (Kolosser 3,18-20).

 

Paulus spricht hier die Kernmitglieder einer Familie an, indem er sagt: „Ihr Frauen …, ihr Männer …, ihr Kinder…“ Er definiert damit, was die Bibel grundsätzlich unter „Familie“ versteht – ein Ehepaar aus Mann und Frau, das ein oder mehrere Kinder hat. Die können eigen oder adoptiert oder auch mit in die Ehe gebracht worden sein. Letzteres ist in der Regel bei einer Verwitwung der Fall, aber auch aufgrund von biblisch berechtigter Scheidung. Da Gott Sünden vergibt und sie auch nicht mehr anrechnet, gehören auch die Kinder zur biblischen Familie, die aus einer sündhaften Beziehung stammen. Entscheidend ist, dass ein Mann und eine Frau miteinander vor Gott und der Obrigkeit verheiratet sind und denen die Mutterschaft bzw. Vaterschaft für die bei ihnen lebenden Kinder zusteht.

 

Wie die erste Familie entstanden ist

Eine solche Familienstruktur ist nicht das Ergebnis einer Kultur. Nein, sie ist Schöpfung Gottes, die stattfand, bevor überhaupt irgendeine menschliche Kultur begann. Die Behauptung, das biblische Familienbild sei kulturbedingt und könne sich je nach gesellschaftlicher Entwicklung immer wieder ändern, ist schlichtweg falsch. Die Familienfrage hat überhaupt nichts mit Kultur oder Zivilisation zu tun, sondern sie ist in der Schöpfung ein für alle Mal geklärt: Gott schuf als Erstes einen Mann von der Erde. Und weil der alleine nicht zurechtkam, gab Gott ihm eine Frau, die Er nicht wiederum aus Erde, sondern aus dem Leib des Mannes erschuf. Dann sollten die beiden ein Fleisch werden. Sie sollten fruchtbar sein und sich mehren. Und so entstand nach Gottes Ratschluss die erste Familie – als ein Prototyp und Beispiel, wie Gott Familie haben will: Ein Mann und eine Frau und Kinder.

 

 

Die Autoritätsstruktur der biblischen Familie

Die Reihenfolge, wie die Familie entstanden ist, sagt auch etwas über die Autoritätsstruktur in der Familie aus, wie Gott sie haben will.

Fangen wir beim letzten Glied an, den Kindern. Was sagt ihnen die Bibel? „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird“ (2. Mose 20,12). Und unser Ausgangswort oben ermahnt: „Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen.“ Vater und Mutter haben also Autorität über die Kinder. Und deshalb sollen sie sich ihnen unterordnen. In diesem Wort steckt der Begriff „Ordnung“. Es geht Paulus also um die Aufrechterhaltung einer göttlichen Ordnung und nicht um die Herabsetzung der Wertigkeit von Kindern. Denn vor Gott hat ein Kind die gleiche Würde wie Vater oder Mutter. Jesus hat gesagt, dass man dem, der einem Kind Schaden zufügt, besser einen Mühlstein um den Hals hängen sollte. Kinder sind nicht deshalb, weil sie ihren Eltern untertan sein sollen, Menschen zweiter Klasse. Im Gegenteil, die Bibel will Kinder geliebt, wertgeachtet und sogar geehrt wissen. Aber sie brauchen einen Ordnungsrahmen, der ihnen in ihrer Entwicklung hilft. Und deshalb hat Gott Vater und Mutter über sie gesetzt. Deshalb, liebe Eltern, übt eure Verantwortung aus – aber bitte nicht, indem ihr eure Autorität missbraucht, sodass eure Kinder euch hassen und verbittern.

Nun kommen wir zum zweiten Entstehungsglied der Familie. So, wie die ersten Kinder von den Eltern kamen, kam die erste Frau vom Mann. Und der gab ihr auch ihren Namen. Denn als er das erste Mal seine Eva sah, rief Adam: „Das ist … Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll Männin heißen; denn sie ist dem Mann entnommen!“ (1. Mose 2,23). Der Schöpfungsbericht und auch Paulus leiten von dieser Erschaffungsreihenfolge nun auch die Führungsrolle des Mannes in der Ehe ab. Der Apostel schreibt dem Timotheus: „Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva“ (1. Timotheus 2,13). Ähnlich formuliert es Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther: „Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen“ (1. Korinther 11,8-9).

 

Obwohl das so ist, ist die Frau aber nicht geringer als der Mann, sondern absolut gleichwertig mit ihm, was der Apostel in den anschließenden Versen wunderbar zum Ausdruck bringt. Allerdings besteht die Gleichwertigkeit von Mann und Frau nicht in ihrer Egalisierung, sodass sie unterschiedslos und beliebig austauschbar wären. Wiewohl Mann und Frau vor Gott absolut gleich an Bedeutung sind und in Christus nicht mehr Mannsein oder Frausein etwas gilt (Galater 3,28), bleiben wir schöpfungsgemäß unterschiedliche Geschlechter und haben deshalb auch innerhalb der Familie unterschiedliche Berufungen. So, wie Gott es gefallen hat, den Mann zuerst zu erschaffen, hat es Ihm auch gefallen, dem Mann die primäre Verantwortung für Frau und Kinder zu übergeben, weshalb es in unserem anfänglichen Bibelwort heißt: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“

 

 

Die biblische Familie – ein Abglanz der Trinität

Diese Autoritätsstruktur „Vater-Mutter-Kind“ entspricht also voll und ganz der Schöpfung und soll deshalb auch Basis für ein Gott wohlgefälliges Familienleben sein.

Aber Gott hat dieses Familienbild nicht willkürlich gewählt. Denn auch innerhalb der Trinität gibt es eine ähnliche Autoritätsstruktur. Gott der Vater ist alles in allem (1. Korinther 15,28), der Sohn Gottes ist Ihm untergeordnet und gehorcht dem Vater. Und der Heilige Geist ist dem Vater und dem Sohn untergeordnet, denn Er ist Gesandter sowohl des Vaters als auch des Sohnes und wirkt auf der Erde nach ihren Anweisungen (Johannes 14,26; 16,7). Diese Autoritätsabstufung innerhalb der Trinität kommt auch sehr schön durch die Art der Aufzählung ihrer Personen zum Ausdruck. Denn Jesus sagt: „… taufet sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ (Matthäus 28,19). Er wählt diese und keine andere Reihenfolge, weil sie dem innergöttlichen Ordnungsgefüge entspricht.

Aber beachte: Obwohl sich Christus dem Vater unterordnet, fühlt Er sich nicht deklassiert, entwürdigt oder gar entrechtet. Im Gegenteil: Auch in der Unterordnung ist und bleibt Er Gott. Gerade auch wegen ihrer erhabenen, inneren Führungsregelung ist die dreieinige Gottheit so glorreich. Vater, Sohn und Heiliger Geist sind absolut gleichwertig. Sie sind gleichermaßen göttlich, und doch wirken sie in unterschiedlichen Rollen. Und die Bibel hat auch kein Problem damit, wenn Paulus schreibt: „Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau“ und: „Gott aber ist das Haupt Christi“ (1. Korinther 11,3). Wir sehen, dass die Herrlichkeit der Trinität gerade auch durch das Hauptsein und Untergeordnetsein zum Ausdruck kommt. Und diese göttliche Schönheit soll auch in jeder Familie zu sehen sein. Wenn Vater, Mutter und Kind diese gottgewollte Autoritätsbalance ausleben, dann strahlen sie den Glanz des dreieinigen Gottes wider, dessen Ebenbild sie sind. Gott hat die Familie als eine geistliche Einheit gedacht, die Sein eigenes Wesen widerspiegelt. Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass das biblische Familienbild so unter Beschuss steht. Denn wer Gott hasst, der hasst zwangsläufig auch die Familie.

 

 

Konsequenzen aus der biblischen Familienlehre

Aber als wiedergeborene Christen wollen wir uns nicht durcheinanderbringen lassen, sondern wir wollen von Herzen der Bibel folgen und Familien aufbauen, die Gottes Herzen entsprechen. Deshalb ist nun die Frage: Welche Konsequenzen haben wir aus der biblischen Familienlehre für uns zu ziehen? Wovon sollte ein Brautpaar ausgehen, wenn es sich anschickt zu heiraten? Dazu hat Dietrich Bonhoeffer in einer niedergeschriebenen Traupredigt ganz Fundamentales gesagt. Er schrieb sie 1943 in der Nazihaft und ließ sie aus seiner Zelle herausschmuggeln. Dort lesen wir folgende fundamentale Sätze (aus: Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung, Siebenstern Taschenbuch, Zweite Auflage 1965, Seite 31):

„… mit eurer Ehe gründet ihr ein Haus. Dazu bedarf es einer Ordnung. Und diese Ordnung ist so wichtig, dass Gott selbst sie setzt, weil sonst alles aus den Fugen ginge. In allem seid ihr frei bei der Gestaltung eures Hauses. Nur in einem seid ihr gebunden: Die Frau sei dem Manne untertan, und der Mann liebe seine Frau. … Es ist die Ehre der Frau, dem Manne zu dienen, ihm eine Gehilfin zu sein (1. Mose 2,20). Und es ist die Ehre des Mannes, seine Frau zu lieben wie sein eigenes Fleisch. … Es sind ungesunde Zeiten und Verhältnisse, in denen die Frau ihren Ehrgeiz darin sucht, zu sein wie der Mann, und der Mann in der Frau nur das Spielzeug seiner Herrschsucht erblickt. Es ist der Beginn der Auflösung und des Zerfalls aller menschlichen Lebensordnungen, wenn das Dienen der Frau als Zurücksetzung, ja als Kränkung ihrer Ehre und die ausschließliche Liebe des Mannes zu seiner Frau als Schwäche oder gar als Dummheit angesehen wird.

Der Ort, an den die Frau von Gott gestellt ist, ist das Haus des Mannes. Was ein Haus bedeuten kann, ist heute bei den meisten in Vergessenheit geraten. … Es ist … eine Burg im Sturm der Zeit, eine Zuflucht, ja ein Heiligtum; … Es ist eine Gründung Gottes in der Welt, der Ort, an dem … Friede, Stille, Freude, Liebe, Reinheit, Zucht, Ehrfurcht, Gehorsam und Glück wohnen soll. … Es ist die Berufung und das Glück der Frau, diese Welt in der Welt dem Manne aufzubauen und in ihr zu wirken. Wohl ihr, wenn sie erkennt, wie groß und reich diese ihre Bestimmung und Aufgabe ist.

Wenn nun der Mann als das Haupt der Frau bezeichnet wird und sogar unter dem Zusatz ‚gleichwie Christus ist das Haupt der Gemeinde‘, so fällt damit auf unsere irdischen Verhältnisse ein göttlicher Abglanz, den wir erkennen und ehren sollen. Die Würde, die dem Mann hier zugesprochen wird, liegt nicht in seinen persönlichen Fähigkeiten und Anlagen, sondern in seinem Amt. … Mit dieser Würde umkleidet soll ihn die Frau sehen. Ihm selbst aber ist diese Würde höchste Verantwortung. Als das Haupt trägt er die Verantwortung für die Frau, für die Ehe und für das Haus. Ihm fällt die Sorge und der Schutz für die Seinen zu, er vertritt sein Haus gegenüber der Welt, er ist der Halt und Trost der Seinen, er ist der Meister des Hauses, der ermahnt, straft, hilft, tröstet und der für sein Haus vor Gott steht. Es ist gut, weil göttliche Ordnung, wenn die Frau den Mann in seinem Amt ehrt und wenn der Mann auch wirklich seines Amtes waltet. Klug sind der Mann und die Frau, die die Ordnung Gottes erkennen und halten; töricht ist, wer meint, an ihre Stelle eine andere, dem eigenen Willen und Verstand entspringende Ordnung setzen zu können.“

 

 

Hochzeitspaar_Dirk Mertens_pixelio.de

Die Rollenschwerpunkte von Mann und Frau

Aber kann das heute überhaupt noch so gelebt werden? Leiden nicht immer noch viele Frauen unter der Knute ihrer Männer (und manchmal auch umgekehrt Männer unter der ihrer Frauen)? Dass es auf diesem Gebiet viel Not gibt, liegt aber nicht daran, dass das biblische Ehekonzept falsch ist, sondern daran, dass die Sünde in unser aller Leben eingedrungen ist. Wenn ein Mann in seiner Familie herrscht, ist dadurch nicht erwiesen, dass das biblische „Hauptsein“ des Mannes verkehrt ist. Dadurch ist nur bewiesen, dass er sündigt. Dass wir die biblische Balance unserer ehelichen Rollen nicht hinbekommen, liegt nicht daran, dass das Prinzip nicht in Ordnung ist, sondern daran, dass wir es mit unserer Sünde beflecken. Deshalb besteht die Lösung nicht darin, dass wir unsere Unterschiedlichkeit abschaffen, sondern darin, dass wir unser Mannsein und Frausein mit dem Evangelium erfüllen. Und das tun wir, wenn wir die Eheordnung der Heiligen Schrift mit voller Freude bejahen und als Ehepartner unser Herz unter die Herrschaft Gottes stellen.

Wenn ein erlöster Ehemann in lebenslanger Treue eine liebevolle, dienende und demütige Führung übernimmt und eine ebenfalls erlöste Ehefrau ihn darin weise, freudig und liebend unterstützt, werden sie den Abglanz des himmlischen Glücks erleben, von dem Christus und Seine Gemeinde auf ewig erfüllt sein werden.

 

Welche besonderen Rollen haben denn aber Mann und Frau von der Schöpfung her? Zur Frau sagte der Herr: „Unter Mühen wirst du Kinder gebären“ (1. Mose 3,16). Mit diesen Worten spricht Gott über das, was die Frau trotz Sündenfall einzigartig macht, nämlich Mutter zu sein. Und zum Mann spricht Er von den Mühen, die dieser bei seiner harten Arbeit haben wird: „Mit Mühsal sollst du dich … nähren dein Leben lang. … Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“ (1. Mose 3,17-19). Aus diesen Worten geht hervor, dass die primäre Aufgabe des Mannes darin besteht, der Brotverdiener zu sein. Das schenkt der Frau den nötigen Freiraum und die Ruhe und Sicherheit, um Kinder zu gebären und sie auch in den ersten Jahren als Mutter zu hegen und zu pflegen. Deshalb sagt Paulus nicht nur jungen Witwen, sondern auch den anderen, dass sie „heiraten, Kinder zur Welt bringen, den Haushalt führen und dem Widersacher keinen Anlass geben zu lästern“ (1. Timotheus 5,14). Ähnlich schreibt er dem Titus bezüglich der Frauen in der Gemeinde, „dass sie ihre Männer und ihre Kinder lieben und … häuslich seien“ (Titus 2,4-5).

 

Häuslichkeit war für Paulus also eine Tugend, die die Liebe einer Ehefrau und Mutter zu ihrer Familie zum Ausdruck brachte. Selbstverständlich dürfen wir diese Schriftstellen nicht so interpretieren, als sei jegliche Arbeit außer Haus für eine Ehefrau tabu. Die niedrigen Löhne, die heute viele Männer mit nach Hause bringen, zwingen Frauen häufig dazu, sich am Broterwerb für ihre Familie zu beteiligen. Auch alleinerziehenden Müttern bleibt nichts anderes übrig, oder wenn der Ehemann chronisch krank oder Invalide ist. Selbst die heldenhafte Frau in Sprüche 31, die jeder Bibelleser gut kennen sollte, arbeitete auch außer Haus und packte auf allen Ebenen mit an – allerdings nicht aus Emanzipationsgründen, sondern zum Wohle ihrer Familie.

 

Und das ist eine wichtige Feststellung. Deshalb sollte sich jedes Ehepaar die Frage stellen: Warum geht die Frau arbeiten? Weil sie Selbstverwirklichung und Karriere anstrebt? Weil es ihr gesellschaftliche Anerkennung einbringt? Oder weil sich beide Ehepartner einen hohen Lebensstandard leisten wollen? Wenn solche Gründe vorliegen, geht das meist zu Lasten der Kinder. Entweder möchte man gar keine haben oder erst dann, wenn man selbst „etwas vom Leben gehabt hat“ und die guten Jahre schon vorüber sind. Und wenn dann endlich Kinder da sind, übergibt man sie meist weltlichen Kitas, in denen sie schon im frühesten Alter mit gottlosem und okkultem Gedankengut vollgestopft werden.

 

Wenn wir fragen, wie die Bibel die Rolle einer Ehefrau sieht, dann kommen wir nicht umhin, auch bei allen Notsituationen, die es gibt, ihren Lebensmittelpunkt in ihrem Zuhause zu sehen. Und selbst wenn sie nicht eine Ganztags-Hausfrau sein kann, wird es dennoch ihre Hauptzielrichtung sein, für ihren Mann und ihre Kinder da zu sein.

 

Deshalb möchte ich euch, ihr lieben Frauen, ermutigen: Lasst euch nicht von den Denkmodellen dieser Weltzeit unter Druck setzen! Sie sind gottlos und zugleich zerstörend. Sie wollen uns unsere geschlechtliche Identität rauben und uns egalisieren. Wir sind demnach nicht mehr wirklich Mann oder Frau, sondern nur noch neutrale Wesen, für alles und jedes auswechselbar. Kein Wunder, dass dabei ein Gesellschaftsmix aus Homosexuellen, Lesben, Transvestiten und ehelosen Sexpartnern herauskommt – nur eines nicht: gesunde Familien, die die Zukunft unseres Volkes sichern.

 

Deswegen noch einmal, ihr lieben gottgeweihten Mütter: Widersteht in euerm Geist eurer gesellschaftlichen Ächtung und seid mit Freuden eine häusliche Frau und Mutter, die edelste aller irdischen Berufungen. Muttersein ist ein bildungsrelevanter Vollzeitberuf, den ein Staat großzügig vergüten würde, wenn er klug ist. Auch wir Männer sollten mehr schätzen, was unsere Frauen leisten. Wer eine solche unter ihnen gefunden hat, „hat mehr gefunden als die köstlichsten Perlen. 11 Auf sie verlässt sich ihres Mannes Herz. … 12 Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses ihr ganzes Leben lang. … 27 Sie behält ihre Haushaltung im Auge und isst nie das Brot der Faulheit. 28 Ihre Söhne wachsen heran und preisen sie glücklich: … 29 Ihre Töchter werden tüchtig, aber sie übertrifft sie alle. … 30 Eine Frau, die den HERRN fürchtet, die soll man loben“ (Sprüche 31,10-30).

 

Frauen in der Bibel wussten sich deshalb immer gesegnet, wenn sie Kinder bekamen und für diese beteten und sie zu gottgeweihten Söhnen und Töchtern erzogen. Denken wir nur an Hanna, die Mutter des Samuel. Von ihr lesen wir, dass der Herr ihren Leib verschlossen hatte (1. Samuel 1,5). Das lehrte sie, dass man auf Kinder keinen Anspruch hat, sondern dass sie eine Gabe der Gnade sind. Und so flehte Hanna zum Herrn. Und was geschah, als sie Samuel geboren hatte? Alsbald brachte sie ihn in den Tempel. Sie betete für ihn und weihte ihn dem Herrn. Was für ein gewaltiger Mutterdienst!

 

Der große Prediger Campbell Morgan bekannte: „Meine Predigtberufung ist mütterlicherseits!“ Sie war eine leidenschaftliche Beterin für ihren Sohn, der dann auch alsbald eine Leidenschaft für die Bibel entdeckte. Seine vier Söhne wiederum wurden auch Verkündiger. Und als ihn jemand einmal fragte, wer denn der größte Prediger in der Familie sei, antwortete er: „Meine Mutter!“ Auch die Mutter von George Washington war eine Beterin. Sie ging regelmäßig zu einem kleinen Felsvorsprung nahe ihrem Haus, um dort allein für ihren Sohn zu beten. Und der spätere Präsident der Vereinigten Staaten bekannte: „Meine Mutter war die schönste Frau, die ich jemals gesehen habe, und wenn einem Menschen, dann schulde ich alles ihr. Alles, was ich bin, schreibe ich der wunderbaren Erziehung meiner Mutter zu, die ich von ihr empfangen habe!“ Auch Abraham Lincoln erzählte: „Ich erinnere mich sehr genau an die Gebete meiner Mutter, sie sind mir immer nachgefolgt und verließen mich nicht mein Leben lang!“ Die Kraft einer betenden Mutter kann man nicht hoch genug einschätzen. Ihre Fürbitte kann sogar den Lauf ganzer Nationen nachhaltig beeinflussen.

Welch einen gewaltigen Einfluss hatten doch auch die Mutter und Großmutter von Timotheus. Er war ein Jünger des Paulus, aber später auch einer der großen und prägenden Lehrer der frühen Christenheit. Ihr lieben Mütter, euch wurde die edle Berufung zuteil, Lebensspenderin zu sein und durch euern aufopfernden Einsatz für Kinder ein großer Segen für kommende Generationen zu sein.

 

Ihr Männer, seid nicht bitter gegen sie

Obwohl die Ehefrau und Mutter den meisten Kontakt zu den Kindern hat und ihr deshalb auch eine hohe Pflicht zufällt, zieht die Bibel dennoch den Ehemann und Vater für die Erziehung und Aufsicht der Kinder zur Verantwortung. Ein christlicher Vater sollte einer sein, „der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat“ (1. Timotheus 3,4). Wie kann aber ein Ehemann und Vater dieses gute Familienoberhaupt sein? Unser Ausgangsvers lautete: „Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.“

 

Hier ist eine große Not. Warum wollt ihr herrschen und eure Frauen frustrieren? Und warum habt ihr kein gutes Verhältnis zu euren Kindern? Wisst ihr nicht, dass geschrieben steht: „Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern erzieht sie in der Zucht und Ermahnung des Herrn“ (Epheser 6,4)? Das könnt ihr nur leisten, wenn ihr euch als Familienoberhäupter wirklich in eure Familien investiert. Diese leiden oft deshalb, weil der Ehemann und Vater abtaucht – in die Beschäftigung mit sich selbst und seinen Liebhabereien. Auf diese Weise sind wir ein Heer von vaterlosen Häusern geworden. Der Papa fehlt.

 

Nach einer amerikanischen Statistik (aus: John Piper, Wayne Grudem; Die Rolle von Mann und Frau in der Bibel; Kapitel 22: Wo steckt Papa?), die wir durchaus auch auf unser Land übertragen können, hat ungefähr jedes vierte Kind, schon wenn es geboren wird, keinen Vater. Nur 41 % wachsen in einer Familie mit zwei Elternteilen auf. Jedes Jahr verlieren fast eine Million Kinder ein Elternteil wegen Scheidung. Und 90 % dieser Kinder bleiben bei ihrer Mutter. Und hier noch eine erschreckende Zahl: Im Durchschnitt gibt ein amerikanischer Vater seinen Kindern nur drei Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit am Tag. Wie in den USA kennen Millionen Kinder auch in Deutschland kaum einen Mann in ihrem Erziehungsverlauf. Zu Hause haben sie fast nur Kontakt mit der Mutter, im Kindergarten betreuen sie fast nur weibliche Leiter, und in der Schule unterrichten zu 85 % Lehrerinnen. Das Fehlen eines männlichen Rollenvorbildes behindert nicht nur den Lernprozess von Jungen, sondern hat nachweislich auch zu schweren Persönlichkeitsstörungen geführt, die sehr viele Straffälligkeiten nach sich ziehen.

 

Deshalb meine lieben Brüder und Väter: Nehmt eure Berufung ernst! Richtet sie nach dem Vatersein Gottes aus. Es wird so lange keine Hoffnung für viele Kinder geben, auch in der Gemeinde nicht, bis die Väter aus dem Exil ihres eigennützigen Verhaltens wieder heraustreten und die Verantwortung ernst nehmen, die ihnen Gott als Ehemann und Vater gegeben hat.

 

Wenn wir wirklich von göttlicher Natur erfüllt sein wollen, dann müssen wir uns an unserem himmlischen Vater orientieren. Seine Vaterschaft ist das Muster für unser Vatersein. Hört einmal, was Paulus schreibt: „Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden“ (Epheser 3,14-15). Wenn wir Gott, unseren Vater im Himmel, betrachten, dann sehen wir keinen passiven, desinteressierten Vater, keinen, der davonrennt, sich versteckt und Seine Familie im Stich lässt. Er ist kein halbherziger, lauwarmer und bequemer Vater, der sich nur auf sich selbst konzentriert. Nein, Er ist ein fürsorgender, ein zuhörender, beschützender, treuer und sich aufopfernder Vater. Dieses Bild finden wir auch in Jesus Christus, dem Abglanz der Herrlichkeit des Vaters. Jesus ist der Bräutigam und Ehemann Seiner Gemeinde. So wie Er sich für sie hingegeben hat bis zum Tod am Kreuz, sollen auch wir Väter unsere Frauen und Kinder lieben.

 

Also, lieber Papa, wenn du wissen willst, wie du deine Rolle als Ehemann und Vater ausüben kannst, dann schau auf den himmlischen Vater und auf Jesus Christus. Blicke auf die göttliche Dreieinigkeit, dann werden wir das Wesen gottwohlgefälliger Vaterschaft und biblischen Familienlebens verstehen und Ihn darin ehren. Das schenke der Herr in Seiner Gnade uns allen. Amen!

 

Quelle – Arche Gemeinde Hamburg

Autor – Pastor Wolfgang Wegert

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538. Täuschung als religiöses Prinzip

Mittwoch, 30. Dezember 2015 | Autor:

Jerzy Sawluk_pixelio.de

Liebe Blog Besucher,

ich möchte Ihnen den nachfolgenden Artikel einmal zum lesen und bedenken geben. Jeder kann seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

Auch wenn im “Abendland” Lügen, Tricksereien und Täuschungen als “clever” gelten und somit Hochkonjunktur haben, gelten Wahrheit und Wahrhaftigkeit dennoch als erstrebenswerte Ideale. Zu diesem Ideal gehört, die Wahrheit auch dann zu sagen, wenn es Nachteile bringt.

Tatsächlich könnte eine Gesellschaft, die hauptsächlich auf Lug und Trug aufbaut, keinen Bestand haben, weil dabei ständig von falschen Vorgaben ausgegangen und damit auf Sand gebaut würde. Wahrheit und Wahrhaftigkeit haben in der Bibel nicht umsonst einen so hohen Stellenwert. Lüge kann hier niemals eine Option
sein.

Ganz anders im Islam. Hier darf getäuscht werden, wenn es der Ausbreitung des Islam dienlich ist. Der Zweck heiligt demnach die Mittel. Der dialogbeflissene Christ, der, blauäugig naiv von einem allgemeinverbindlichen Wahrhaftigkeitsprinzip ausgeht, kann deshalb ganz böse auflaufen.

Taqiyya konkret:

Täuschung:
Der Islam ist eine friedliche Religion. Das Wort Islam heißt Frieden.

Wahrheit:
Islam heißt vollständige Unterwerfung unter Allah und umfasst alle Lebensbereiche.

Täuschung:
Man muss unterscheiden zwischen dem Islam als Religion und dem Islam als politisches System.

Wahrheit:
Genau das untersagt der Koran. Religion und Staatsform gehören untrennbar zusammen.

Täuschung:
Der Islam befürwortet weder Gewalt noch Terrorismus.

Wahrheit:
Diese Behauptung wird mit moderaten Koranversen aus der früheren Zeit von Mohammeds Wirken belegt. Die späteren Verse, welche die älteren aufheben, fordern sehr wohl zu Gewalt und Terror gegen die Ungläubigen auf.

Täuschung:
Der Dschihad ist der innere Kampf, den Willen Allahs zu tun.

Wahrheit:
Es ist kein Kampf gegen den “inneren Schweinehund”. Der Koran ruft dazu auf, den Islam nötigenfalls mit Gewalt zu verbreiten und Andersgläubige sogar zu töten. Es geht angesichts der vom Islam ausgehenden Gewalt darum, die übrige Welt zu beschwichtigen und von der tatsächlichen Bedrohung abzulenken.

Täuschung:
Der Islam akzeptiert andere Religionen.

Wahrheit:
Ziel des Islam ist es, alle anderen Religionen auszulöschen “bis auf der ganzen Welt kein anderer als Allah angebetet wird”. Mohammed erklärte, dass er als letzter Prophet und der Koran als das letzte Testament dazu gesandt wurden, alle anderen Religionen zu ersetzen.

Täuschung:
Frauen werden im Islam nicht unterdrückt.

Wahrheit:
Wenn ein Mann mit dem Verhalten seiner Ehefrau nicht zufrieden ist, zum Beispiel weil sie ungehorsam ist oder weil er befürchtet, sie könnte untreu sein, dann soll er sie züchtigen, wobei die Züchtigung in drei Schritten erfolgt: Verwarnung, Entzug der ehelichen Gemeinschaft, Schlagen. Die Frau steht somit unter dem Mann, dem sie vollständig ausgeliefert ist.

Täuschung:
Jesus war ein großer Prophet Allahs – aber mehr auch nicht!

Wahrheit:
Für Christen ist klar, dass Jesus Gottes Sohn und kein Prophet ist. Der Götze Allah des Koran, der mit dem Gott der Bibel nicht identisch ist, kann freilich keinen Sohn haben.

Täuschung:
Jesus ist nicht am Kreuz gestorben.

Wahrheit:
Der Kreuzestod Jesu Christi ist die Mitte des christlichen Glaubens, mit der alles steht und fällt. Das Sterben Christi am Kreuz ist der Sieg über Hölle, Tod und Teufel und vor allem dem Teufel ein Ärgernis, der deshalb alles versucht, um das Erlösungswerk Christi zu diskreditieren. Daran wird erkennbar, dass der satanisch inspirierte Islam und das Christentum unvereinbar sind.

Täuschung
Christen und Juden haben die Bibel verfälscht.

Wahrheit:
Das ist eine dreiste Lüge des Propheten” Mohammed”, der dreist behauptet, dass die ganze Bibel auf sein Kommen hinweist. Die Aussage Jesu, dass er uns den Tröster senden wird, der Zeugnis von ihm gibt, bezieht Mohammed auf sich selbst.

Was kann dazu gesagt werden?

Es sind zwei Arten von Täuschung erkennbar. Einmal die an die Allgemeinheit und einmal die speziell an Christen gerichteten Täuschungen, wo es darum geht, Jesus Christus und die Bibel in Zweifel zu ziehen, was von Christen schnell durchschaut wird.

Wirkungsvoller und nachhaltiger sind die Täuschungen, die auf eine Verharmlosung des Islam hinauslaufen, ständig zu hören sind, von vielen geglaubt und Islamkritikern vorgehalten werden.

Weil viele Muslime den Koran, der in Arabisch, “der Sprache Allahs”, abgefasst ist, überhaupt nicht kennen, wäre es vorstellbar, dass viele Muslime selbst den Täuschungen glauben, besonders wenn sie in Europa wohnen.

Allerdings bezieht sich das Tricksen und Täuschen nicht nur auf das Verhältnis zu den Ungläubigen, sondern auch auf das Verhältnis untereinander, wobei der sprichwörtliche orientalische Basar ein eher harmloses Beispiel ist.

Wenn es um die Verbreitung des Islam und den Kampf gegen die Ungläubigen geht, ist hingegen jede Form der Täuschung erlaubt, bis hin zum Abschwören des eigenen Glaubens, verfluchen des Islam und seines Propheten Mohammed.

Vergleichbares ist nach christlicher Lehre im Christentum nicht möglich. Dass das im Islam anders ist, weist auf den Vater der Lüge als den, der den Propheten Mohammed inspiriert hat, was den Islam zu einer satanisch inspirierten Religion macht.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.

Johannes 5, Vers 44

Im Wort Gottes werden Wahrheit und Wahrhaftigkeit immer mit Gott in Verbindung gebracht. Die Wahrheit ist eines der herausstechenden göttlichen Eigenschaften. Gott ist die Wahrheit in Person; wobei diese Wahrheit über das hinausgeht, was wir darunter verstehen. Während es bei uns um wahre Aussagen und um Aufrichtigkeit geht, steht Gott für das eigentliche und wahre Wesen aller Dinge, das für uns nur ansatzweise erkennbar ist.

Weil Gott durch und durch Wahrheit und Wahrhaftigkeit ist, muss er die Lüge hassen. Die Lüge wird auch hier weiter gefasst und bezieht sich auch auf die “Lebenslüge”, die vorliegt, wenn ein Leben auf völlig falschen Voraussetzungen aufbaut. Das muss nicht immer ein massives Lügengebäude sein, das auf Betrügereien aufbaut oder ein Doppelleben. Auch ein Leben ohne Gott ist eine einzige Lebenslüge.

Weil Gott die Lüge hasst, ist die Erziehung zur Wahrhaftigkeit ein christliches Erziehungsziel, und das Einstehen für die Wahrheit gilt als mutig und ehrenhaft und der Märtyrer kommt deshalb ins Leiden, weil er der Wahrheit nicht absagt.

Jesus und die Apostel haben nie versucht, sich durch eine Täuschung in der Verkündung des Evangeliums einen Vorteil zu verschaffen, und ein rechter Verkünder wird das bis heute nicht tun.

Wenn nun eine Religion gerade zu einem solchen Verhalten auffordert, dann kann sie nicht vom lebendigen Gott, sondern nur vom Vater der Lüge sein, womit sich der Islam neuerlich als eine satanisch inspirierte Religion erweist, mit dem Mondgötzen Allah an der Spitze, welcher der Satan selbst ist.

Es ist gut, wenn wir das wissen.

Wir lassen uns dadurch aber nicht zu einem Hass auf Muslime verleiten. Unsere Sache ist es, ein wahres und wahrhaftiges Zeugnis für die Hoffnung, die wir als Christen haben, zu sein.

Es grüßt

JÖRGEN BAUER

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537. Es gibt so viele Wunder…

Samstag, 26. Dezember 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

es ist für mich immer wieder ein Wunder was Kinder für Wahrheiten aussprechen können. Da sehe und erfahre ich wie Gott durch Menschen reden kann, die keine große Bildung oder sonstiges Wissen haben. Nein, Sie sprechen aus, was Ihnen der Geist Gottes sagt. Davon will ich für mein Leben lernen.

 

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Vision für Afrika

Neulich las ich in dem sehr empfehlenswerten Buch von Uwe Heimowsk, „Den Kopf im Himmel, die Füße auf der Erde“, eine wunderbare Geschichte. Es ging um Weltwunder und eine Schulklasse wurde gebeten, eine persönliche Rangliste wie etwa die folgende zu schreiben:

1. Die Pyramiden von Gizeh; 2. Der Taj Mahal; 3. der Grand Canyon; 4. der Panamakanal; 4. das Empire State Building; 5. der Petersdom im Vatikan; 7. die chinesische Mauer.

Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war. Deshalb frage sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste habe. Sie antwortete: „Ja. Es fällt mir schwer, mich zu entscheiden. Es gibt so viele Wunder.“ Die Lehrerin sagte: „Nun, teilen Sie uns doch einfach mit, was Sie bisher geschrieben haben. Vielleicht können wir ja helfen.“ Die junge Frau zögerte zuerst, doch dann las sie vor. „Für mich sind das die sieben Weltwunder:

1. Sehen; 2. Hören; 3. Sich Berühren; 4. Riechen; 5. Fühlen; 6. Lachen …“ – sie machte eine kurze Pause – 7. „… und Lieben.“

In der Klasse wurde es ganz still. Wie gesagt, eine buchstäblich „wunder“-bare kleine Geschichte. Wir bestaunen die sieben Weltwunder der Antike. Ergänzen sie durch moderne Bauwerke wie das Empire State Building. Und das zu Recht, denn diese Meisterwerke der Ingenieurskunst sind mehr als bemerkenswert. Doch die Schülerin öffnete unseren Blick für eine weitere und ganz andere Dimension. Ihre Weltwunder sind einfach und zugleich größer. Sie sind Wunder der Schöpfung, einzigartige Geschenke des Schöpfers. Täglich verfügbar. Täglich ein Grund zum Staunen. Täglich ein Grund zur Dankbarkeit. Wie schnell vergessen wir das.

Bernhard Matzel

Marbuger Medien

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535. Angst vor Islamisierung? Entchristianisierung unseres Landes.

Mittwoch, 9. Dezember 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

ich frage mich seit Jahren, haben wir kein anderes Thema mehr. Warum muss man sich ständig damit auseinander setzen, obwohl man es gar nicht will. Bilden Sie sich selbst einmal eine Meinung.

 

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Foto: © wikipedia/Tom Adriaenssen

 

Quelle: Z wie Zukunft

Wer fragt sich nicht, wie sich der Islam weiterentwickelt? Denken wir an den Arabischen Frühling, den leichtgläubige westliche Politiker als sich plötzlich eröffnenden Weg in die Demokratie bejubelten. Nun aber ist in all diesen Ländern ein bitterkalter islamistischer Winter eingezogen.

 

Wie entwickelt sich der Islam in Deutschland? Betrachten wir einfach die Ergebnisse einiger Studien, die der Autor des Buches „2034 – Der Abschied vom Abendland“ sehr detailreich zusammengetragen.

Viele Türken, die in zweiter oder auch dritter Generation in Deutschland leben, sind wesentlich fundamentalistischer eingestellt als ihre Eltern und Großeltern, wie eine wissenschaftliche Studie zeigt:
80 % stimmten der Aussage „völlig zu“, dass „der Koran die wahre Offenbarung Gottes ist“, und

9 % stimmten „eher zu“. Das kommt nicht etwa daher, dass sie ungebildet wären: Von den wenigen Studenten stimmten über zwei Drittel „völlig oder eher zu“! Ungefähr die Hälfte hält den Koran und die Demokratie für unvereinbar, womit sie natürlich recht haben.
85 % bezeichnen sich als gläubig oder sehr gläubig (davon 41 % als sehr gläubig), 2009 waren es noch 75 % der 18- bis 29-Jährigen, 9 Jahre zuvor sogar nur 64 %.1 Die Indoktrination der Jugend durch zugewanderte Imame trägt ihre Früchte.
80 % halten den Islam für einen wesentlichen Teil ihrer Identität – 1979 waren es nur 58 %.
66 % glauben: „Der Islam ist die einzig wahre Religion“;
51 % sind überzeugt: „Auf lange Sicht wird sich der Islam in der ganzen Welt durchsetzen“;
45 % glauben: „Nur der Islam ist in der Lage, die Probleme unserer Zeit zu lösen“;
44 % gehen davon aus, dass Moslems, die im bewaffneten Kampf für den Glauben sterben, ins Paradies eingehen würden. Sie kennen also die zur Gewalt aufrufenden Koran-Verse! Das könnte beunruhigen.
30 % meinen, es sollte verboten werden, Moslems zum Religionswechsel zu motivieren.

 

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Foto: © Honestly Concerned e.V.

Während Christen sich hinter ihren Kirchenmauern verstecken, wird der praktizierte Islam öffentlich zur Schau gestellt

Das latente Potenzial für eine politisch-religiös motivierte Radikalisierung wird in der Studie auf „nur“ 10 bis 12 % geschätzt, in Deutschland wären das 430 000 bis 516 000 Moslems. An dem Anschlag vom 11. September 2011 waren nur 12 Moslems aktiv beteiligt.
Die Zahl der wöchentlichen Moschee-Besucher stieg zwischen 2000 und 2005 von 31 auf 42 % an. Nur 12 % definieren sich „eher als Deutsche“, obwohl ein Drittel der Befragten deutsche Staatsbürger waren. 10 % können als „sehr gut integriert“ bezeichnet werden.(2)
In Nordrhein-Westfalen erklärten über 30 % der befragten türkischen Jugendlichen ihre Bereitschaft, sich mit körperlicher Gewalt gegen die „Ungläubigen“ durchzusetzen, wenn es der islamischen Gemeinschaft diene.
Mehr als die Hälfte der jugendlichen Türken stimmten der Aussage zu: „Das Türkentum ist unser Körper und der Islam ist unsere Seele.“(3)
Nur 26 % der türkisch-stämmigen Jugendlichen bezeichneten sich 2010 als deutsch oder deutsch und türkisch, drei Viertel betrachten sich also ausschließlich als Türken.(4)
Der türkische Botschafter in Berlin sagte: „Assimilation bedeutet, mit den eigenen Wurzeln zu brechen, die eigentliche Identität abzulegen, mit einem Ganzen, an dem teilgenommen werden soll, zu verschmelzen und darin verloren zu gehen.“(5)
Der offizielle Vertreter der DITIP, des Ablegers der staatlichen türkischen Religionsbehörde in Deutschland, schlug in die gleiche Kerbe: „Natürlich hat man Bedenken, sich als Minderheit völlig zu assimilieren und zu verschwinden. Darum machen wir nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Angebote. Wir wollen damit eine solide Identität anbieten.“(6)
Sehr offen forderte dies der damalige türkische Ministerpräsident Erdoğan am 10. Februar 2008 in Köln von seinen Landsleuten: „Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie sich einer Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Sie sollten sich dessen bewusst sein!“, rief er. Die 16 000 Türken in der Arena jubelten und schwenkten ein Halbmond-Fahnenmeer.
Wie auf einem Reichsparteitag betrachtete er die drei Millionen Türken in Deutschland als Teil der Großtürkei: „Meine werten Brüder und Schwestern, wir sind in der Türkei in dem Maße glücklich und ruhig, wie Sie hier glücklich und ruhig sind. Ihre Probleme sind unsere Probleme.

 

Niemand kann von Ihnen erwarten, sich einer Assimilation zu unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!
Recep Tayyip Erdoğan

… Selbstverständlich werden unsere Kinder Türkisch lernen. Das ist ihre Muttersprache.“(7)
Das tun sie auch, weil 97 % der Männer und 92 % der Frauen türkische Ehepartner haben. 2011 verlangte Erdoğan türkische Schulen in Deutschland und dass türkische Kinder zuerst Türkisch lernen sollten. Er sagte der BILD-Zeitung: „Wer Deutschkenntnisse zur wichtigsten Voraussetzung erklärt, verletzt die Menschen¬rechte.“(8)
Damit bildet Erdoğan einen türkischen Parallelstaat in Deutschland. Diese Absicht wurde auch deutlich in seiner Antwort auf die Frage, wem gegenüber die 800 000 Türken mit deutscher Staatsbürgerschaft loyal sein sollen – Deutschland oder der Türkei: „Gegenüber beiden.“
Wie sehr die islamische Kultur prägend ist, zeigt sowohl der überwältigende Anteil muslimischer Straftäter als auch deren Befürwortung von Gewalt legitimierenden Männlichkeitsnormen: Europäer stimmten in einer Umfrage unter Migranten zu 5 % zu, Afrikaner zu 6 %, Asiaten zu 7 %, Türken zu 24 % und Araber zu 25 %.(9)
Würde eine muslimische Partei gegründet, die den Koran Wort für Wort in ihre Satzung aufnimmt, müsste sie als kriminelle Vereinigung vom Verfassungsgericht umgehend verboten werden!
Fragt man einen durchschnittlichen „Christen“ in Deutschland nach dem Inhalt seines Glaubens, bekommt man meist keine oder nur sehr diffuse Antworten. Gesteht schon ein lutherischer Berufschrist, also ein Pfarrer: „Da wüsste ich nicht, was ich darauf sagen sollte“, dann erahnen wir, wo wir hingekommen sind. Wenn die Position von schwulen Pfarrern und lesbischen Pfarrerinnen in der evangelischen Landeskirche ein wichtigeres Thema ist als die Verkündigung des Evangeliums, wäre es angebracht, über Namensänderung nachzudenken.
Zum einen gehen Muslime davon aus, Deutschland sei christlich, und kritisieren den moralischen Verfall zu Recht. Zum anderen lachen sie die Christen aus, weil sie, was den Inhalt ihres Glaubens betrifft, sich als taube Nüsse erweisen und kein ernstzunehmendes Gespräch darüber führen können. Sie sind nicht in der Lage, über den Grund ihrer Hoffnung Auskunft zu geben. Wahrscheinlich haben sie ja auch gar keine. Dieses Christentum macht Angst, weil es ein Etikettenschwindel ist. Es führt zwar die Bezeichnung, hat aber keinen Inhalt.
Moderne christliche Kirchen beseitigen das Kreuz, es könnte ja Anstoß erregen. Man passt sich an. Man gibt sich tolerant und merkt nicht, dass man seinen Standpunkt verloren hat. „Die Botschaft vom Kreuz erscheint freilich all denen, die verloren gehen, als unsinnig. Nur für wenige bedeutet es noch Kraft.“(10)

 

Viele Türken, die in zweiter oder auch dritter Generation in Deutschland leben, sind wesentlich fundamentalistischer als ihre Eltern und Großeltern.

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Foto: © Kristian Linnemann/Dagbladet Politken

Viel beängstigender als jede Islamisierung aber ist die fortschreitende
Entchristianisierung unseres Landes.

Die gesellschaftlichen Vertreter des Christentums haben Grund und Ziel ihres Glaubens weitgehend vergessen. Wie anders könnten sie sich Religionen anbiedern, die in ihrem innersten Kern absolut keine Gnade kennen?
„Wir verehren doch alle den einen Gott …“ – Das kann nur sagen, wer Gott nicht kennt. Wenn zwei Herr Mayer auftreten, der eine hat eine Tochter, der andere einen Sohn, dann erkennen auch weniger gebildete Zeitgenossen, dass es sich um zwei verschiedene Herr Mayer handelt. Aber Gott? Der eine hat einen Sohn, der andere nicht. Wie um alles in der Welt könnte es sich dann um ein und denselben handeln?
Dann haben wir noch eine Partei, die wegen ihres „C“ im Namen schnell errötet. Manche bezeichnen das als Linksrutsch. Man will modern sein und lässt grundlegende Werte fallen wie heiße Kartoffeln. Wer weiß eigentlich noch, wofür dieses C einmal gestanden hat? Vielleicht war da jemand, der sich 2015, zum 70-jährigen Bestehen der Partei, im Rückblick erinnerte: „Damals, wisst ihr noch …?“

 

Muslime lachen über sogenannte Christen, die über ihren Glauben keine Auskunft geben können.

 

Was praktisch tun?
Wir müssen zum Kreuz zurückfinden! Wenn unsere Kirchenführer wieder das Evangelium vermitteln, dann entsprechen sie ihrer Aufgabenbeschreibung am ehesten. Außerdem vermitteln sie damit ein außergewöhnlich positives Image, wie es ihnen keine noch so teure Kommunikations-Agentur verpassen könnte. Das Evangelium ist die Gute Nachricht und stellt den Sorgen und Nöten unserer Zeit etwas extrem Wirksames entgegen. Sollte Ihnen, lieber Leser, diese Gute Nachricht bisher vorenthalten worden sein, dann fordern Sie bitte bei der Redaktion eine gedruckte Ausgabe davon an.

 

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Foto: © Heinz H./Gelsenkrichener-Geschichten.de

Kirchen werden abgerissen oder einem anderen Zweck zugeführt. Die Zahl der Moscheen und muslimischen Gebetshäuser in Deutschland ist auf über 3000 angewachsen, über 100 neue Moscheen befinden sich im Bau

 

 

1 DER SPIEGEL, 18.02.2012, S. 49: „Die Scharfmacher“.
2 Aus: „Bevölkerung in Deutschland mit türkischem Migrationshintergrund“, Befragungszeitraum 20.02.–24.02.2008, gefördert vom Innenministerium.
Die Welt, 02.05.2007, „Islam in Deutschland“. Laut Islam-Archiv in Soest stieg die Zahl der Türken, die den Islam als wesentlichen Teil ihrer Identität bezeichnen, zwischen 1979 und 2005 von 58 % auf 80 %.
3 F.A.Z., 13.12.2004; „Integration verstärkt die Frustration.“ Prof. Heinen, zitiert aus: „Verlockender Fundamentalismus“, Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 128-132.
4 BMI Forschungsbericht 109, März 2010.
5 F.A.Z., 30.11.04; zitiert wird Mehmet Ali Irtemcelik in der türkischen Zeitung „Zaman“ über die Assimilation der Türken Deutschlands.
SPIEGEL ONLINE, 16.01 2007: Als in Rastatt der türkische Muttersprachenunterricht von der Kommune (als kontraproduktiv für die Integration) nicht mehr unterstützt werden sollte, titelte das türkische Massenblatt Hürriyet „Kein Verbot für die Welt-Sprache!“ und sprach von „Menschheitsschande“. Schließlich sprächen weltweit 300 Millionen Menschen Türkisch. Die Migrantenverbände ließen verlauten, das sei „ein Schlag gegen die Integration und die Harmonie in einer multikulturellen Gesellschaft“.
Handelsblatt, 16.07.2007, „Türkei kritisiert deutsches Zuwanderungsrecht“ (18 statt 16 Jahre Nachzugsalter von Ehefrauen und Kenntnis von 300 deutschen Wörtern). Staatspräsident Sezer an Bundespräsident Köhler: Damit werde den in Deutschland lebenden Türken ihre Zukunftshoffnung genommen. Welche bitte? Die auf Mehrheitsbildung?
6 F.A.Z., 09.02.2005, „Wir sind bereit, alle Muslime zu vertreten“.
7 F.A.Z., 13.03.2008, S. 6: „Der Westen, der Westen, der Westen“.
8 F.A.Z, .3.11.2011, S 1: „Erdoğan warnt Türken vor Assimilation“.
9 Die Welt, 27.11.2010, S. 7: „Gefährliche Machokultur“, u. a. Feria Peters
10 Die Bibel, 1. Korinther 1,18.
Diese Fakten sind dem Buch von Max Eichenhain, „2034 Der Abschied vom Abendland“, entnommen (Dr. Klein Media, Augsburg 2012).

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534. Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Dienstag, 8. Dezember 2015 | Autor:

Liebe Blog Besucher,

als ich diesen Artikel in der Ausgabe Z wie Zukunft las, musste ich mich nochmehr über unsere Bundesregierung wundern, als ich dies bis jetzt schon tat. Ich möchte hier aber keine weitere Wertung abgeben. Bilden Sie sich selbst eine Meinung.

 

 

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Foto: © facebook.com/hamed.abdelsamad

 

Einspruch!

Ein deutscher Muslim widerspricht der Bundeskanzlerin:

 

Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Ein offener Brief von Hamed Abdel-Samad                                                           27. April 2015

 

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sie sind die Bundeskanzlerin aller Menschen, die in Deutschland leben, und somit selbstverständlich auch die Kanzlerin der Muslime. Das ermächtigt Sie aber nicht dazu zu behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland.

Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers, eine Religion zu rehabilitieren oder zu bewerten. Politiker sind für die Menschen da und nicht für die Ideologien dieser Menschen.

Bevor Sie diese Behauptung in die Welt setzen, sind Sie verpflichtet, den Bürgern dieses Landes zu erklären, was „der Islam“ überhaupt ist!

▹ Gehört die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland?
▹ Was ist mit dem Dschihad?
▹ Was ist mit Polygamie?
▹ Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten?
▹ Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher, Alkoholtrinker und Andersdenkende?
▹ Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind?
▹ Was ist mit der Sklaverei, die im Islam nicht verboten ist?
▹ Was ist mit der Androhung von Höllenqualen? Im Islam haben Kinder kein Recht darauf, angstfrei erzogen zu werden. Gehört das alles auch zu Deutschland oder zu Europa?

Entweder wissen Sie nicht, dass all das auch zum Islam gehört – dann sind Sie nicht qualifiziert, dieses Urteil zu fällen.

Oder Sie wissen Bescheid und täuschen die Bürger dieses Landes absichtlich, um weiterhin der Lobby zu dienen und z. B. an Saudi-Arabien Panzer verkaufen zu können (was das Volk nicht will) oder den türkischen Handelspartner nicht zu verärgern!

Auch ich, Abdel-Samad, bin ein Bürger dieses Landes, und ich sage Ihnen als meiner Kanzlerin:

 

 

Sie irren sich. Sie täuschen uns.

 

 

Und Sie tun den Muslimen hier keinen Gefallen, wenn Sie etwas behaupten, was nicht der Wahrheit entspricht und was die Mehrheit der Deutschen anders sieht – darunter übrigens auch viele deutsche Muslime und Ex-Muslime, die vor dem Islam aus ihren ehemaligen Heimatländern in unsere offene und freie Gesellschaft fliehen mussten. Politiker wie Sie drohen diese mit falsch verstandener „Political Correctness“ und Globalisierungs-Geschwafel gerade zu zerstören.

Ja, Sie, die Politiker, gefährden den Frieden in diesem Land und hetzen so die Menschen gegeneinander auf. Diese Verschlimmerung der Situation nutzen Sie dann noch weiter aus, um nach und nach europaweit Grundrechte einzuschränken. So drehen Sie die Spirale der erzwungenen Toleranz (die einem Volk nie gut tut) weiter.
Wer hier lebt, muss dem anderen Respekt erweisen, und dann kommt man mit ganz wenig Toleranz aus! Damit allein schon entwickelt sich eine Gesellschaft homogen und gleichmäßig und aus sich heraus weiter. Die Menschen haben dann auch keine Angst und übernehmen gerne Neues: Döner, Autokorsos … zugegeben, es gibt viel bessere Beispiele.

Aber Kirchenkreuze abhängen und Feste umbenennen auf Anordnung von oben als Reaktion auf Beschwerden von Minderheiten? Bestimmt nicht! Wer hier lebt, muss deutsche Werte annehmen!

Und wer hier lebt und den gehörigen Respekt aufbringt, der bekommt seine von Staat und Gesellschaft verbriefte und geschützte Freiheit, die Ideologie zu leben, die er leben möchte, an das zu glauben, woran er glauben möchte, und seine Religion ist dann auch geschützte Privatsache – aber er bekommt ganz sicher nicht die Freiheit, diese in der Gesellschaft ihr zuwiderlaufend offen auszuleben.

Mit (noch) freundlichen Grüßen

Hamed Abdel-Samad

Hamed Abdel-Samad, deutsch-ägyptischer Politologe und Autor, wurde besonders durch populärwissenschaftliche Werke und die TV-Sendung „Entweder Broder“ bekannt.
In seinem neuesten Buch „Der islamische Faschismus. Eine Analyse“ sieht Abdel-Samad bei Islamismus und Faschismus neben der gleichzeitigen Entstehung in den 1920er-Jahren auch inhaltliche Übereinstimmungen. Dabei charakterisiert er beide als „politische Religion“, die eine absolute Wahrheit verbreite, eine Hierarchie mit einem unfehlbaren Führer aufweise und ein klares Feindbild habe, das sich insbesondere gegen Moderne, Aufklärung und Juden richte. – Droemer Verlag 2014.

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533. Dekadenz des Westens

Dienstag, 8. Dezember 2015 | Autor:

Lieber Blog Besucher,

hier ein Thema, dass uns noch viele Jahre beschäftigen wird, wenn wir nicht in kurzer Zeit einen Paradigmenwechsel durchführen werden. Sicher sieht dies jeder anders, je nach seiner Herkunft oder Erziehung, untern Strich kommen wir aber um eine Änderung unseres Denkens nicht herum.

 

 

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Foto: © Bildzitat: VOGUE Italien, März 2009

 

Quelle: www.ZwieZukunft.de

 

Ursache für die Ausbreitung des Islams?

Joe Tillenbeach

Angesichts der grausamen Verfolgung von Christen in der muslimischen Welt, besonders der Verfolgung von Konverditen, mit dem Bild vor Augen, dass mir bei einer langen Fahrt zu Entwicklungsprojekten in weiten Teilen Pakistans auf offener Straße nur Männer und Kinder begegneten, und bei der ständigen Anschlagsgefahr im muslimischen Norden Indiens war ich lange Zeit geneigt, unsere westliche Kultur und Moral für die überlegene zu halten.

Doch inzwischen verstehe ich, dass man das auch anders sehen kann. Es braucht nur etwas Mut, die westliche Welt mit den Augen von Muslimen zu sehen. Ich persönlich bin überzeugter Christ und glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist und durch seinen Opfertod am Kreuz zum einzigen Weg wurde, auf dem wir mit Gott ins Reine kommen können. Die zehn Gebote Gottes sind uns allen prinzipiell bekannt. Auch das deutsche Grundgesetz beruft sich auf die Verantwortung vor dem Gott der Bibel und den Menschen und ist insofern ein Bund des Volkes mit dem Allmächtigen. Nehmen wir daher diese Gebote zum Maßstab einer Überprüfung unserer Kultur.

 

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Nehmen wir die Zehn Gebote zum Maßstab einer Überprüfung unserer Kultur

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben

Wenn wir das erste Gebot Gottes betrachten, stellen wir fest: Als Volk eines Landes, das für die Reformation bekannt war, haben wir uns vielen fremden Göttern und Religionen zugewandt. Muslimen ist Vielgötterei ein Gräuel. In Europa sehen sie Christen bei buddhistischen Übungen; Europäer verehren den Gott-König Dalai Lama; in den Medien sind vielfältige Angebote von Okkultismus und Esoterik zu finden.

Du sollst dir kein Abbild von Gott machen und keines verehren

Auch Muslimen ist jeder Bilderkult untersagt. Sie finden aber Kirchen voller Bilder und Heiligenfiguren. Als heiliges Buch genießt der Koran bei Muslimen höchste Wertschätzung. Nicht nur, dass viele Christen die Bibel respektlos behandeln; auch Theologen verlautbaren öffentlich, die Bibel sei nicht Gottes Wort. So sehen sich Imame bestätigt, die lehren, die Bibel sei eine Fälschung und eben nicht Gottes Wort. Deshalb erscheint das Christentum in den Augen von Muslimen als götzenverehrend und unterlegen.

Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen

In unserer Gesellschaft findet in aller Öffentlichkeit ungestraft Gotteslästerung und ein massiver Missbrauch des Namens Gottes und von Jesus Christus statt. Christen setzen sich kaum zur Wehr, obwohl das auf gewaltlose Weise durchaus angebracht wäre. Das Wort „Gott“ wird für Banalitäten verwendet wie „Wettergott“. Für Muslime ist es oft schlimmer als für viele andere Bürger, wenn über Jesus gelästert wird, den auch sie als Prophet achten. Westliche Politiker verteidigen den christlichen Glauben nicht, aber für „Pressefreiheit“ gehen sie auf die Straße – das heißt, für Zeitungen, die den Propheten des Islams lächerlich machen.

 

Du sollst den Ruhetag heiligen

Der Ruhetag wird von Christen meist für nicht erledigte Arbeit genutzt. Die Aufweichung des Sonntags-Arbeitsverbots stößt auf wenig Widerstand. Viele christliche Feiertage werden kaum noch bestimmungsgemäß begangen. Der Buß-und Bettag ist fast überall abgeschafft. – Nun ist der muslimische Freitag kein ausgesprochener Ruhetag, sondern vor allem dem Gebet gewidmet. Natürlich unterscheiden sich christliche Gebete im Rahmen des persönlichen Glaubens an Jesus Christus vom Rezitieren meist auswendig gelernter arabischer Verse. Aber welcher Christ wäre heute bereit, fünf Mal täglich zu beten oder für Gott gar einen Fastenmonat einzuhalten?

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Die Zehn-Gebote-Tafel, Gemälde von Lucas Cranach d. Ä., Rathaus Wittenberg

Ehre Vater und Mutter, damit du lange lebst und es dir gut gehe

In muslimischen Kulturen genießen die Familie, die Väter, aber auch die Mütter besondere Wertschätzung. Da können wir im Westen einiges von Muslimen lernen. Pflegenotstand in vielen deutschen Senioren-Einrichtungen, lautes Nachdenken über den freiwilligen Tod alter Menschen, das Demontieren der stabilen Familie aus Vater – Mutter – Kindern, die grün-rot-feministische Degradierung des Vaters als Haupt der Familie, die massive Zunahme von Single-Haushalten, das Propagieren von Homo- und Lesben-Ehen samt Segnung durch verschiedene Kirchen … kein Wunder, wenn Muslime davon abgestoßen sind und uns alle mit „Ungläubigen“ in einen Topf werfen. Wir missachten Gottes Gebot und werden mit den Folgen leben müssen – dass wir eben nicht lange leben und es uns nicht mehr gut geht im eigenen Land.

Du sollst nicht morden

Nicht morden – hier ist die muslimische Kultur sicher kein gutes Vorbild. Wir wissen um all die islamistischen Terroranschläge, Ehrenmorde, Juden- und Christenverfolgungen sowie von den gewalttätigen Bewegungen des Wahabismus und Salafismus samt dem weltweiten Netz der islamistischen Terrororganisationen wie MB, Hamas, Al Kaida, IS. Schon das Leben Mohammeds war blutgetränkt. In verschiedenen Suren fordert der Koran deutlich die Unterdrückung oder Ermordung von Ungläubigen. So steht hier Mohammed im krassen Gegensatz zum friedfertigen, sündlosen Leben von Jesus Christus.

Fragt man aber nach dem Balken im Auge Deutschlands, begegnet man Millionen ermordeter ungeborener Babys seit Ende des Zweiten Weltkriegs (denen in diesem Zeitraum etwa die gleiche Anzahl eingewanderter Muslime gegenübersteht). Wir erleben einen fortwährenden Genozid an Ungeborenen. Demgegenüber sind Kinder für muslimische Frauen Lebensinhalt. Aus muslimischer Sicht brechen westliche Armeen viele unnötige Kriege vom Zaun.

Du sollst nicht lügen

Al Kaida wurde durch die USA gegründet und ausgebildet, um in Afghanistan gegen russische Streitkräfte vorzugehen. Muslime nehmen die Überwachung von Bürgern durch den US-Geheimdienst deutlich wahr, ebenso die Lügen, die nicht nur den Irak-Krieg rechtfertigen sollten, sondern auch anderen geopolitischen Interessen der USA dienen. Manche muslimischen Terrorkriege, wie jetzt der im Irak mit dem Ziel, nach Mohammeds Vorbild den islamischen Staat zu errichten, sind Folgen westlicher Eingriffe. Auf der anderen Seite können Lügen für Muslime auch Strategie sein – taqiyya heißt die Fachvokabel. Täuschung ist erlaubt, wenn sie der Ausbreitung des Islams dient. (Siehe auch Seite 86.)

Du sollst nicht ehebrechen

Die zweitklassige Behandlung der Frauen in den vielen muslimischen Ländern lässt uns vielleicht annehmen, dass wir besser wären. Muslime in aller Welt hingegen sind abgestoßen von der Hollywood- und Pornoindustrie im westlichen Fernsehen und im Internet. Imame mit ihrem Verständnis der Einheit von Religion, Politik und Medien sehen das als Beleg für das teuflische Wesen des „christlichen“ Westens. Die Abschottung der muslimischen Frauen in einer Parallelgesellschaft soll sie vor diesen Einflüssen schützen.

Im Islam können Männer ihre Frauen unter irgendeinem beliebigen Vorwand verstoßen und sich von ihnen scheiden lassen. Bei Ehebruch wird generell der Frau die Schuld zugewiesen; diese ist dann zu steinigen, wenn Mohammeds Vermächtnis ernst genommen wird. Das stößt uns natürlich ab. Da plädieren wir doch lieber auf Vergebung und Gnade. Aber ist für uns selbst Umkehr und Vergebung überhaupt noch ein Thema? Dass in unserer Gesellschaft Ehebruch & Co. dermaßen goutiert wird, kann bei konservativen Muslimen kein Verständnis finden. Freizügige Kleidung, grelles Make-up und ungehemmtes Auftreten lässt Frauen in ihren Augen als Prostituierte erscheinen, und die meinen sie dann auch als solche behandeln zu können. Diese Art von Verständnis hat auch so mancher muslimische Jugendliche an unseren Schulen.

Weitere Gebote Gottes

Diese Gebote können nicht nur als Empfehlung gesehen werden; deren Befolgung gestaltet eine Lebensordnung, die dem allgemeinen Wohl dient. Darin liegt aber auch der Schlüssel dafür, in den Genuss des Segens Gottes zu kommen, für Erfolg im Leben, um Hindernisse zu überwinden oder Gefahren zu entgehen, auch denen durch gewisse Richtungen des Islams.

Es macht Sinn, Gottes Anweisungen zu beachten: „Wenn du darauf achtest, alle seine Gebote zu tun, dann wird der HERR, dein Gott … – Alle diese Segnungen werden über dich kommen und werden dich erreichen … – Wenn du nicht darauf achtest, nach seinen Ordnungen zu leben, dann werden all diese Flüche über dich kommen und dich erreichen (weil du außerhalb des Schutzes Gottes bist). Der Fremde, der in deiner Mitte wohnt, wird höher und höher über dich emporsteigen, und du, du wirst tiefer und tiefer hinabsinken; er wird zum Haupt, du aber wirst zum Schwanz“ (aus 5. Mose 28).

Warum lässt Gott das zu?

Man kann sich die Frage stellen, ob Gott die Ausbreitung des Islams in Deutschland zulässt, um die laue Christenheit zum Umdenken zu bewegen und damit sie sich ihres Potenzials bewusst wird. Natürlich haben wir auch eine große Chance, Freundschaften mit Muslimen zu suchen und sie mit Jesus Christus als dem Retter bekannt zu machen. Aber es ist auch eine Anfrage an uns alle, ob uns der Erhalt unseres jüdisch-christlichen und freiheitlich-demokratischen Wertesystems noch etwas kosten darf.

Wach auf und werde aktiv!

Wir können das Problem nicht an den Staat delegieren oder auf unsere Kultur vertrauen. Vielmehr müssen wir das Glaubens-Vakuum in unserer Gesellschaft ausfüllen, indem wir den Glauben an Jesus Christus ergreifen und leben – persönlich, in den Familien, in christlichen Gemeinschaf¬ten, in der Gesellschaft (Sportverein, Freiwillige Feuerwehr …) und im Staat (friedliche Petitionen, friedliche Demonstrationen …).

Mensch, wo bist du?

 

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Foto: © Bildmontage, Agentur PJI

Lieber Blog Besucher,

ich bin der Meinung, dass in unserer Medienlandschaft oft viel unnützes und unmögliches Zeug verbreitet wird. Deshalb bin ich auch kein Freund von Zeitschriften und Magazinen. Es gibt nur wenige Magazine die ich lese und die ich auch mit reinem Gewissen weiter empfehlen kann.

Darunter zähle ich die “ Z “ – für Zukunft von Peter Ischka.

 

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